29. April 1876. Bienl 9 Anzeiger.) ae Seshets Riau, ae gge, den Basa a. Matalaeh, Man Al ub Mie, Aaag e . gegzl hie,„Zluhriete Senatgstelge.estu eate, euche S gang### 114 Lhmn. d in 1. er Bihelm enpsig an 26. Apel iun iden den Fürst von Hohenzollern, den v. Flandern(Bruder des Königs der und den bessischen Ministerpräsidenten in(den präsumtiven Nachfolger des inisters Delbrück.) irschall Graf Moltke ist von Rom nach dgereist. sciplinarkammer von Potsdam erkannte pril in der Disciplinaruntersuchung geBrafen Harry Arnim auf DienstentTragung der Kosten. Intersuchung gegen den Grafen Harry degen Landesverraths ist nach dem der Termin für die mündliche vor dem Staatsgerichtshofe auf den J. anberaumt worden. Rücktritt, schreibt man der K. Z., ister Entschluß. Er hat denselben vier Wochen gefaßt und seiner Frau te mitgetheilt. Außer diesen wußte Bismarck und Camphausen darum, hrung des Geheimnisses fast bis genblicke weniger auffallend ist. edürfniß ein hauptsächliches Moeidet keine Frage. Von einem udheitszustande aber und von heitsunfähigkeit kann glücklicher sein. Auch das Alter drückt denn er ist zwei Jahre jünSo bleibt die Hoffnung, daß *Erholung sich wieder bedem Staate seine auswidmen. achfolger des Präsidenten kremierminister Hofmann, liberalen Partei gehört, mndheit und auch bedeu3 er in dieser Beziehung die Nachfolge des Dr. Dem Bundesrathe geichtung des norddeutbrochen an. GegenErretter. rnst Löher.) seinem Besitze und igen seines Hausdas er nach dem er es zuletzt bei Heinz,“ sagte ast Du schon wärtig ist er Mitglied der Ausschüsse für Eisenbahnen und für Rechnungswesen. Bekannt ist seine Verehrung für den Fürsten Bismarck, dessen politische Ziele er stets mit allen seinen Kräften unterstützt hat. Durch die Ernennung Hofmann's würde ein weiterer Schritt geschehen zur Realisirung des von Bismarck gehegten Wunsches, einige der höchsten Reichsämter durch Nichtpreußen zu besetzen. Unser Abgeordnete, Dr. Löwe, ist von seiner ziemlich schweren Erkrankung, einer RippensellEntzündung, wieder genesen und bereits ins Abgeordneten=Haus eingetreten. Die Ausführung des Projekts der Umwandlung des Zeughauses in eine Ruhmeshalle ist zunächst aufgegeben worden. Wenigstens ist nicht zu erdaß noch in dieser Session eine darauf bezügliche Vorlage dem Landtage unterbreitet werden wird. Die Staatsregierung wird für Caub einen Credit von 600,000 M fordern. Die Vorlage wird schon in den nächsten Tagen dem Abgeordnetenhause zugehen. In der in Köln abgehaltenen Generalversammlung des Deutschen Vereins für die Rheinprovinz ist an Stelle des bekanntlich nach Berlin verzogenen seitherigen Präsidenten, Herrn Geheimrath Prof. Dr. von Sybel, der Herr Professor Dr. Menzel in Bonn in den Vorstand gewählt worden. Herr v. Sybel bleibt auf den einstimmig ausgesprochenen Wunsch der Generalver= sammlung Ehrenpräsident des Vereins, sein Nachfolger als Präsident ist Prof. Weber. Am 15. Mai soll in Düsseldorf eine größere Versammlung der concessionirten Chirurgen und Barbiere Rheinlands und Westfalens stattfinden, welche es sich zur Aufgabe gestellt hat, die Verhältnisse der Gehülfen zu den Principalen zu regeln. Die Absendung neuer österreichischer Truppentheile an die Grenze gegen Serbien, Bosnien und Montenegro geschieht jetzt ziemlich lebhaft. So haben in den letzten Tagen das 3. Bataillon des Throler Kaiser= Jäger=Reziments, dann das 7. und 19 Jägerbataillon, Befehl erhalten, ungesät nach Dalmarien aozumarschiren. In Folge des Strikes der Grubenarbeiter Yorkshire, Derbyshire und Nottinghamshire, sich auf mehr als 30,000 Arbeiter erstreckt, h das Kohlengeschäft so stark gelitten, daß mehre Eisen=Gesellschaften sich veranlaßt gesehen hab. einen großen Theil der von ihnen in den genan ten Bezirken beschäftigten Leute zu entlassen.“ Der 16. Juni cr. ist der Jahrestag, an we chem vor 30 Jahren Papst Pius IX auf de papstlichen Thron erhoben wurde. Dieser Tag wird in der ganzen kath. Kirche sehr feierlich F gangen werden. Es bestätigt sich, daß die Türken bei Risova in Bosnien eine empfindliche Schlappe erlit“ haben. Die Türken zogen sich auf Banjal zurück und nur 1800 Mann gelangten nach Ni — * bi parf Lina daß hier der StraGesellen na, daß #ünsche. ädchen, de ein * bis zehn Uhr schläft und Visiten bei alten Damen macht, die hübsche Söhne haben.“ „Gut! Wenn Du solche Frau gefunden hast, dann besuche ich Dich!“ rief Lina lachend.„Die paßt mir!" „Ich denke wohl, daß Ihr Euch einander nichts vorzuwerfen haben werdet,“ meinte Heinz ruhig. „Deine künftige Frau spielt wohl„Madam?“ h.“ Höher hinauf, Kleine— gnädige Frau prädige „O. dazu hätte Ernestine vortrefflich gepaßt. warf die Meisterin ein. PPaßt Heinz fuhr ordentlich erschrocken zusammen. „Herr Gott! Ernestine— die habe ich ganz vergessen!“ rief er.„Was mag sie von mir denken, daß ich noch nicht bei ihnen gewesen bin?“ Beide, die Mutter sowohl, als die Tochter, schwiegen. Jede aus besonderer Rücksicht auf die andere:„Wenn die Muiter nicht im Zimmer wäre, so sagte ich ihm, daß er nicht zu Ehlers gehen solle—“ dachte Lina. „Wenn Lina nur sich entfernen wollte, so sagte ich ihm, was die Leute sprächen,“ dachte die Meisterin. In diesem Augenblicke war in die Werkstatt eine fremde Männergestalt eingetreten. Die Thür stand halb offen. Lina wendete neugierig ihren Kopf dahin— ein leichter Schrei dee#kaunens solgte ihrer Forschung. Lokal= und Provinzial=Chronik ** Wattenscheid, 26. April. Am Ostertage hatten sich die Vorstände derar nischen Sodalitäten der Mark auf eine###### der hies. Marianischen Junggesellen=Sod im Vereinslokale bei Hrn. Franz Iländer sammelt, behufs Besprechung über die dies Generalversammlung. Versammlung### die Festfeier der Generalversammlung Wattenscheid am Sonntag 28 Mai zu Sie beginnt des Nachmittags 2 Uhr: kirchlichen Feier. Hierauf außerkirchliche#### Festzug durch die Stadt zur Johanneshalle; 1 um 17 Vereine, mit ungefähr an 1000 Mitder aufzunehmen, noch vor dem Feste vergri wird. Zur gemüthlichen Unterhaltung ist ganze Giesenkirchen'sche Kapelle(bestehend 27 Musikern) engagirt, welche mit Concert, sang und Vorträgen abwechseln wird. Eine Trennung der Kirchen= und Schul soll höherer Anordnung zufolge auch gierungsbezirk Arnsberg erfolgen, um ei.E digung der Schulinteressen in Folge der nahme kirchlicher Verrichtungen Seitens der El mentarlehrer soviel als möglich zu verhüten. „Der Herr Pfarradjunkt Pettri!“, flüsterte#s Heinz zu. 148ete „Er wird mit dem Altgesellen reden woller jetzte die Meisterin hinzu. „Nein Mutter— Anselm weist ihn hierh nach Heinzens Kobinet.: Pe Mittlerweile war der junge Prediger bis 1 Thür des Arbeitzimmerchens gelangt und: mit freien, freundlichen Mienen rasch auf Heinz Verwundert warfen sich Mutter und To Blicke zu und traten in den Hintergrund. „Herr Grunert?“ fragte der Prediger und machte den beiden Frauenzimmern eine Verbeugung. Heinz neigte sich voll Würde als Zeichen Bejahung. 9te „Mit wem habe ich die Ehre“ fragte er gegen. Pettri sah ihn an. Ein Lächeln### über sein Gesicht, doch erwiederte er in vollste Förmlichkeit: „Mein Name ist Pettri— Sie werden nr. wissen, daß Sie den Verlobten des Fräulein ul rike Schirlitz vor sich sehen. Mein Besuch gilt Jvung, Har Grunen:“ i a a ich „Dann muß ich Sie bitten, hier Platz zu ne' men, da dieß der einzige Salon ist, über den für den Augenblick verfügen kann,“ sorglos ein und räumte mit einer nächlichtet dniges Merhenn“ nern sand ents-Concert „uter den berechzurück. Der Miß## bei dem Auditorium #cirenden Künstlern unschwer agerte namentlich auf der Stirn ##en Macstro eine Wolke des Unie wir dem Ehrgeiz des Künstlers zu halten müssen, da es diesem gewiß sehr sein muß, vor leeren Bänken seine Kunst coduziren. Die einzelnen Nummern des ramms wurden mit bekannter Meisterschaft gespielt. Den Schluß bildete das übliche zkränzchen. * Der neue Sommerfahrplan tritt, wie wir ren, erst mit dem 15. Mai in Kraft. Für die Besitzer von Grundstücken neben der isenbahn wird es von Wichtigkeit sein zu wissen, nach neueren Bestimmungen Neubauten nur einer Entfernung von 10 Ruthen vom Eisenihndamme aufgeführt werden dürfen, während üher 5 Ruthen genügten. einer neueren ministeriellen Entscheidung t Kindern, die noch nicht 14 Jahre alt sind, das Feilhalten von Waaren, Musikmachen, Darhieten von Schau=Darstellungen in öffentlichen Schankstätten zu verbieten. * Wattenscheid, 29. April. Unter Hinseisung auf die betreffende Einladung im Annoncen= il machen wir noch an dieser Stelle auf die rgen, Sonntag, 30. d. M., Nachmittags 5 r im Hotel Jäger dahier stattfindende liberale Sähler=Versammlung besonders aufmerkn. Es handelt sich um endgültige Feststellung r Candidatenliste für die bevorstehende Stadtehs„ und ist hierzu jeder liberale Wähler hn und dringend eingeladen. Wir erlauben uns nochmals an den Güterwechselschreibungstermin zu erinnern, der, wie in beiden letzten Blättern annoncirt, nächsten und Mittwoch im Lokale des Wirths früher Hr. Bohmers) neben dem Amtsom Hrn. Kataster=Controleur Keller von i abgehalten wird. ihp Eppendorf, 26. April. Heute wurde s die offiz. Mittheilung, daß die kgl. Regierung Beschluß des hiesigen Schulvorstandes geneht hat, wonach in Weitmar eine neue 2klassige ule erbaut und das dritte Classenzimmer der igen Schule, welches lange Zeit unbenutzt geben, für eine dritte sofort anzustellende Lehrwieder benutzt werden soll.— Mit 1. Mai is Meldebureau für die hiesige Gemeinde „ werden. Dasselbe ist in der Wohnung res Polizei=Offizianten Hrn. Liebke, auf dem iten Schachte der Zeche Engelsburg, errichtet sorden.— In den letzten Tagen trieb sich hier jeder ein wuthverdächtiger Hund umher. Derelbe ist auf Anordnung des sehr vorsichtigen Landwirths Herrn B. erschossen worden. * In Gelseukirchen findet die Stadtverordneten=Neuwahl am 17. und 18. Mai im Althoffschen Lokale daselbst statt. Gelsenkirchen, 28. April. In der Nacht vom 26. d. M. ist in der Pfandleihanstalt des Hrn. S. G. Weinberg hierselbst ein Einbruch verübt werden. Die Diebe sind jedenfalls von der Selborstraße aus in das nach dem Hofe gelegene Comptoir durch Erbrechen des Fensters eingedrungen und haben ein in diesem, besindliches Schreibpult gewaltsam erbrochen, Ringe und sonstige Gold- und Silbersachen sowie ca. 75 Mark in Baar an sich genommen.(Rfr.) Hagen. Im vorigen Jahre vergriffen sich am Bahnhofe mehrere Reservisten, welche 14 Tage in Köln zur Uebung mit dem Mausergewehr gewesen waren, an einem Unteroffizier und bläuten denselben gewaltig durch. Zwei der Haupt=Exedenten wurden bald ermittelt und hat der eine derselben 3½ Jahr, der andere 5 Jahre Gefängnißhaft bekommen. Gewiß ein warnendes Exempel! Hagen, 27. April. Soeben, kurz nach Mittag, ist am Remberg ein entsetzliches Unglück passirt. Beim Ausschachten eines Kellers wurden von den einstürzenden Erdmassen mehrere Arbeiter verschüttet. Ein Todter und zwei Verwundete sind zu beklagen. Polsum im Kreise Recklinghausen, 26. April. Heute Vormittag hat sich in unserem Dorfe ein erschütterndes Unglück zugetragen. Auf dem Dache der hiesigen Pfarrkirche waren zwei Dachdecker, Meister und Geselle mit Reparaturen beschäftigt, als sich schnell ein Gewitter über denselben zusammenzog. Der Meister gab den Rath, das Dach zu verlassen und in dem Thurme vor dem Unwetter Schutz zu suchen. Schon war derselbe durch die Luke in den Thurm gestiegen und schon beeilte sich der Geselle nachzufolgen, als plötzlich ein Blitzstrahl an dem Kirchthurme entlang niederfuhr und den Dachdeckergesellen niederschmetterte. Derselbe stürzte im Augenblicke vom Giebel des Daches auf den Kirchhof und war in wenigen Sekunden verschieden. Osterfeld, 21. April. Am 2. Ostertage feierte ein junger Mann, der Korbmacher F. von hier, seine Hochzeit. Zur Nachfeier gab es im engeren Familienkreise Tags darauf eine Chocolade. Wenige Stunden nach dem Genusse ist der junge Mann und dessen Mutter unter allen Anzeichen der Vergiftung gestorben. Die junge Frau und noch 3 andere Familienglieder, die von der Chocolade mitgetrunken haben, liegen schwer darnieder. Noch ist nicht festgestellt, ob nur beim Kochen oder bei der Fabrikation; der Chocoladentafeln selbst eine giftige Beimischung versehentlich stattgefunden hat. Münster, 25. April. Heute Mittag kurz nach 12 Uhr verschied plötzlich in der Domkirche der Senior des Domkapitels, Herr Dompfarrer, Jubelpriester und Professor Dr. Püngel, nachdem er eben die Kopulation eines Brautpaares vollzogen hatte, 75 J. alt. Essen 27. April. In der gestrigen Sitzung des hiesigen Geschworenen-Gerichts war der Bergmann Johann Bornowski aus Montabaur wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen zu 4 Jahren Zuchthaus und zum Veilust der bürgerlichen Ehrenrechte in der Dauer von 5 Jahren verurtheilt worden. Schon vor der Verhandlung hatte der Bornowski dem Gefangen-Aufseher erklärt, daß, falls er verurtheilt werden sollte, er sich das Leben nehmen werde. Daß er diesen Vorsatz ernstlich gefaßt, bewies er denn auch soon bei seiner Abführung in die Gefängnißzelle. Sobald die Thüre zu derselben geöffnet war, rannte Bornowskt mit dem Kopfe so heftig in das Fenster der Zelle, daß er sich nicht weniger als 17 mehr oder minder schwere Verletzungen im Gesicht und an der Schädeldecke zuzog. Augenblicklich ist eine Leben und Erneuerungen des Seldstmoro####### soweit dies möglich, vorgebeugt.— Zwei eines in der Viehoferstraße wehnhaften Sattlern erzählten sich gestern bei der Arbeit allerlei St bis sie schließlich auf das Thema des Erhängen men. Der eine Lehrling wurde jetzt von der 2 abberufen und der Lehrling Matthes blieb alleini Werkstätte zurück. Dieses Alleinsein benutzte nun Letztere dazu, das Erhängen zu probiren, verfuhr hierbei doch allzu gründlich; denn als der Meiste die Werkstatt kam, hing der bezeichnete Lehrlir einem Spannriemen als Leiche.— Wir brrichtete einigen Tagen, daß aus dem Pulvermagazin des mann F. hier während der Nacht 26 Fässer Pu 100 Pfd. gestohlen worden waren. Jetzt ist die Sache gekommen, und sie stellt sich als sehr dar. Der Commis des Bestohlenen hat selbst holfen und auch seine Schwester zu überreden bei dem Diebstahl zu assistiren. Beide sind ve das gleiche Schicksal hat einen betheiligten Be betroffen und steht auch den anderen Gehilfen (Ess. Volke — 28. April. Gestern wurde ein in Holst angestellter Lehrer wegen Vornahme mehrerer ger Handlungen an Schulkindern gefänglich e Elberfeld, 26. April. Von dem hiesie polizeigericht wurden heute 12 Personen benachbarten Gräfrath, weil sie ein altk Begräbniß in ärgerlicher Weise zus sucht hatten, zur Gefängnißstrofen veru zwar zwei zu je 14 Tagen, vier zuj che, zwei zu je 5 Tagen und vier zu Köln, 25. April. Ein jonst gut b langjähriger Arbeiter am Dome hat Abend des Mordes an seinem S schuldig gemacht. Dieser, ein roher nes Zeichens Sackträger, der nie Frau, sondern auch seine Schwieger mißhandelte, hatte sich auch gester thätlich vergriffen. Als der Schr auch noch Ursache zur Eifersucht stern Abend nach seiner am Walle nung zurückgekehrt war und d erfahren hatte, begab er sich Schwiegersohne und versetzte die stich in die Seite, der den 1 zur Folge hatte. Nach vollbr sich der Arbeiter in das Wir nige Gläschen Branntwein un freiwillig der Polizei, worau erfolgte. Die Leiche wurde; und die Frau bei der Nach Coblenz, 26. April. Erkenntniß vom 5. d. W Theilnahme an dem Firmenich verdächtigen vom 68. Infanterie Re mandirenden General stätigt worden. Der Schütte ist wegen Unterschlagung und ständen, sowie wegen Fällen mit 10 Jahre dem Heere und Ve rechte auf die Dauedie Meisterin nahm diese Gelegenheit wahr, um u verschwinden. Lina, die mit merkwürdiger Beeidigung auf Alles lauschte, was Heinz in ihren ugen erheben konnte, benutzte den Umstand, daß s Gestell des neuen Schrankes sie verdeckte, und eb ruhig fortwährend sitzen. „Darf ich nun fragen, mein Herr Prediger, ; mir die Ehre Ihres Besuches verschafft?“ e der junge Handwerker freimüthig, als sie „ genommen hatten. „Mein Besuch bezweckt nichts weiter, als Ihnen lich zu machen, wie sehr unrecht Sie handeln, Sie das Haus Ihres Vormundes vorsätzlich t wieder besuchen, begann Pettri mit dem eimmten Wesen eines Menschen, der seine Meijung für unsehlbar ansieht. „Das thut mir leid, daß Sie sich deswegen Lemüht haben. Was Sie als Unrecht beobachten, das erscheint mir als recht,“ sagte Heinz heiter. „Was soll ich im Pfarrhause?“ „Treibt Ihr Herz Sie nicht dahin?“ fragte Bettri entrüstet. „Nein! Ich sehe Sie ferschrecken— bedenken daß ich als Weise erzogen wurde, imengewiesen, Lob zu verdienen und igen— solche Erziehungen entKar je und Hern mmeines Vormundes. Er zeigte sich mit meinen Bestrebungen unzufrieden— nun gut, ich erlaube ihm das, allein ich verspüre nicht die mindeste Lust, mich in meine Knabenjahre zurückversetzen zu lassen, nachdem ich ein Mann geworden bin.“ „Es giebt Belehrungen, die selbst dem Manne Nutzen bringen, unterbrach ihn Pettri kalt. „Das gebe ich zu,“ rief Heinz treuherzig.„Ich wäre zum Beispiel sehr gut im Stande, meinem Herrn Vormund eine Belehrung zukommen zu lassen, die ihm auf seine alten Tage noch nützen könnte. Die Lehre heißt„Urtheile nie nach dem Schein!" Der junge Geistliche fühlte sich durch diese Worte dergestalt beleidigt, daß er es plötzlich aufgab, den Vermittler zwischen Heinz und der Pfarrfamilie zu spielen. Er überließ es dem Verhängnisse dies Amt zu übernehmen.. „Ich sehe mich fern vom Ziele, das ich leicht zu erreichen glaubte,“ sagte er aufstehend. Sie betrachten dies kleine Zerwürfniß mit kaltem Blute, während die Familie meiner Braut es schmerzlich empfindet. Ueberlegen Sie was Sie thun, ehe Sie von Salzberg scheiden. Gesegnet sein von guten Menschen ist eine schöne Mitgabe für's Leber Post.“ gage. Heinz herzlich.„ Engel des Trostes wieder geworden sucht und mir d kommen gereicht Menschen Fruck cheres Glück.“ Regungslos Sein sprechen Leise als ern niß, strich er War in die ler Form zt seine Wort „Ichrr Sie noch sagte er berg, un in drei „Dor verlasse 8 — ich Heinz stete g60