Landwirtschaftliche Beilage * „Soelter Kreisblatt“ Jadrgang Kartoselban auf leichtem Soden. Novemberarbeiten in Garten und Stall. Deutschland ist reich an Sändböden von sehr geringem Werr für die landwirtschaftliche Nutzung. Früher trug solches Land alle sechs bis neun Jahre einmal Noggen, im übrigen lag es meist brach, und die Schafe gingen darüber hin. Die Anwendung von Kunstdünger hat zwar einen gewissen Wandel geschafen; doch ist der Anteil an der Gesamternte des Reiches aus diesen großen Gebieten gering geblieben. Erst mit Hilfe der Lupinen, der Pflanze des Sandes, und der Karloffel sind wir in der Lage, von unseren Sandböden den entsprechenden Anteil an Nahrungsstoffen zu gewinnen. Die im Sandboden gebauten Kartoffeln sind sehr stärkereich, gesund, sehr haltbar und sehr wohlschmeckend. Die Lupinen haben den großen Vorteil, daß sie ohne Stickstoffdüngung üppig gedeihen, den Boden obendrein mit Stidstoff anreichern und in ihrem Samen reiche Mengen Eiweiß liefern. Mit Hilfe ausgedehnten Lupinenbaues ist es möglich, den Kartofelbau auf dem leichten Boden zu verstärken und so hesseren Boden mehr für den Getreidebau freizubekommen. Sandboden muß immer im Herbst gepflügt und darf im Frühjahr nicht viel gerührt werden. Der Dünger wird im Frühjahr aufgefahren und nur flach in den Boden gebracht. Das Unterpflügen kann auch gleichzeitig mit dem Zudecken der Saalkartoffeln geschehen. Ein Verfahren, das von sehr leichtem Boden den mehrfachen Ertrag einbringt als der übliche Anbau, hat Güterdirektor Dietrich= ausgearbeitet. Danach werden bei sehr trockenem Boden in 50, sonst in 60 Zentimeter Entfernung voneinander flache Rillen gezogen und in diese die Saatknollen in einer Entfernung von je 25 bis höchstens 35 Zentimeter eingelegt. Es wird angepflügt, und die Dämme werden mit einer leichten Walze glatt gedrückt. Bevor die Kartosfeln aufgehen, wird nochmals angepflügt und gewalzt. Nach dem Aufgehen wird noch mehrmals wie gewöhnlich angepflügt. Die Egge und Furchenegge oder Igel kommen nicht zur Anwendung, weil sie den Boden zu locker machen, so daß er nicht wieder an den Damm gebracht werden kann. Unkraut kommt bei dieser Methode nicht auf, weil es immer wieder vom Häufelpflug verdeckt wird. Das günstige Ertragsergebnis ist darauf zurückzuführen, daß der von vornherein gebildete Damm dauernd erhalten bleibt und damit auch die Winterseuchtigkeit, was für den leichten Boden von größter Wichtigkeit ist. Beim letzten Anpflügen wird darauf gesehen, daß die Dämme oben eine Rinne erhalten, in der sich das Regenwasser sammeln kann. Mit Hilfe der beschriebenen Methode gelingt es, die Kartoffeln unbeschädigt über die Dürreperioden des Vorsommers hinwegzubringen, so daß sie später eintretende Niederschläge voll auszunutzen vermögen, woraus sich auch der hohe Ertrag ergibt. Gerade der geringste Sandboden bedarf der sorgfältigsten Behandlung, wenn er lohnend bebaut werden soll. Dietrich beobachtete öfter, daß die Kartofseln von kleinen Besitzern stark unter Spätfrösten litten; die Pflanzen froren völlig ab und wurden schwarz. Angrenzende, von ihm angebaute Kartoffelschläge blieben dagegen vom Frost vollständig unbeschädigt. Er hatte, im Gegensatz zu den kleinen Leuten, seine Kartoffeln zeitig unter Zusammenhaltung der Winterfeuchtigkeit bestellt Der ganze Vorgang ist ein Beweis dafür, daß die Bodenseuchtigkeit wärmeausstrahlend wirkt. Aus dieser Ersahrung erklärt es sich auch, daß in leichten Sandboden spät gepflanzte, Kartoffeln fleichter und stärker erfrieren als früh gepflanzte, bei denen die Winterfeuchtigkeit im Boden erhalten geblieben ist, Untersaaten, Unkraut und Düngung. Wenn der Bauer sein Getreide dünn sät, dann kann er mit sicherer Aussicht auf Erfolg Untersaaten vorneymen, die nach mehrjährigen Versuchen der Stoppelsaat vorzuziehen sind. Wenn die Untersaaten nicht gelingen, dann sind Fehler bei der Vestellung gemacht worden. Ein bewährtes Verfahren ist folgendes: zunächst wird das Getreide gründlich gehackt. Damit schafft man einen vollkommenen garen Boden, in den die Untersaaten eingedrillt werden können. Es hat sich gezeigt, daß ein Weizenacker den besten Ertrag bringt, wenn die Drillreihen 30 bis 35 Zentimeter Abstand haben, bei Rogen gehe man nicht unter 25 Zentimeter herunter. Bei solchen Reihenentfernungen Hhaben die Pflanzen die besten Daseinsbedingungen. Wie man nicht mehr Vieh halten soll, als man ernähren kann, so so" man auch nicht mehr Pflanzen auf eine Fläche bringen, als diese tragen kann. Namentlich Wassermangel in Trockenperioden muß verhütet werden. Wenn wir also in der Lage sind, ohne Ertragsschädigung, vielleicht mit Ertragssteigerung die Reihen weiter auseinander zu nehmen, als es bisher üblich war, so können wir mit viel mnehr Aussicht auf Erfolg Untersaaten vornehmen, die, in gares Land hineingedrillt, nicht bloß obenauf gestreut werden. Dann haben wir außer der Stickstoffsammlung auch den Vorteil, daß sofort, nachdem das Getreide entfernt ist, schnell wieder eine Schattengare vorhanden ist, so daß wir uns mit dem Pflügen micht zu übereilen brauchen. Unter Umständen können wir dann das Schälen usw. sparen. Solche Untersaaten darf freilich nur der Besitzer eines unbedingt unkrautfreien Bodens machen. Der Kampf gegen das Unkraut ist auch eine Vorbedingung für den Erfolg künstlicher Düngung. Wer ist heute reich genug, um das Unkraut mit künstlichem Dünger zu füttern? Man kann ja über das Unkraut Herr werden, wenn man nur mit Ausdauer und Tatkraft dagegen vorgeht. Wir wissen, daß das Unkraut Licht und Luft zum Leben braucht. Hacken wir es ein paarmal kräftig ab, dann ist es schon erledig. Wer behauptet, das Getreide bichter äen zu müssen, um das Unkraut zu unterdrücken, vertritt heute einen veralteten Stanbpunkt. Der aufgeklärte Landwirt stellt eine Getreide= und Rübenreihen möglichst weit, um Platz für en Kamuf gegen das Unkraut zu haben. Die Wahl der Kaninchenrasse. Der Anfänger, der sich mit Rassezucht befassen will, sollte aufs Geratewohl und eigene Faust, vielleicht auf eine Anige hin, Kaninchen kaufen. Er tut besser, sich an einen erin der Nachbarschaft Letzte Einte.— Schutz der Vortäte.— Nanspiel. Voraussetzungen der Wintereier.— Kieinvieh Während wir noch die letzlen Früchte des scheidenden Jahres und Warmebedaif. Wenn man Winlereier erwartet, verlangt man von bergen, eilen unsere Gedanken schon wieder zu der Bestellung des kommenden voraus. Das Umgraben und Düngen des Kulturlandes wird uns dabei zum Genuß, und beim Säubern des Gartens von allerlei toten Resten der Ernten wird uns freudig=feierlich zumute wir vor einem Fest. Bei allem Tun leitet uns das Gefühl: unsere Pflanzen sollen sich bei uns wohlfühlen, nicht bloß des praktischen Vorteils halber, den wir davon haben, sondern auch des inneren Anteils wegen, den wir an ihrem Leben haben. Dabei brauchen wir nicht das Geringste an Sachlichkeit in unserer Arbeit zu opfern. Beim Umgraven des Landes, das den Winter über in groben Schollen liegen bleiben soll, sammeln wir alle Pflanzenabfälle und Unkräuter und bringen sie auf den Komposthaufen, ausgenommen die Kohlstrünke. Diese verbrennen wir lieber damit wir jede Spur von Kohlhernie sofort beseitigen. In den Spargelbeeten ist das Kraut abzuschneiden. Es eignet sich aut zum Decken von Pflanzen, haben wir aber im Frühjahr Spargelschädlinge daran bemerkt, dann tun wir besser, es auch zu verbrennen, weil dadurch Larven und Pilzsporen am sichersten vernichtet werden. Wer einen Boden zu bearbeiten hat, der im Frühjahr durch lange anhaltende Nässe die Bestellung verzögert, kann jetzt bei günstigem Wetter noch Spinat, Petersilie, Rapünzchen, Schwarzwurzeln und frühe Möhren säen. Gepflanzt werden kann noch Wintersalat. Hat man Setzlinge der Kohlgewächse vom Herbstanbau schon auf Beete gepflanzt, so müssen sie bis ans Herz mit Erde angehäufelt und die Beele mit Brettern oder Erdwällen eingefaßt werden, damit man sie bei anhaltendem Frost mil Breltern und Laub decken kann. Die letzten Wurzelgemüse sind jetzt einzuernten und im Keller oder in Eruben unterzubringen. Wirsing, Kraut und Kohlrabi kann man, wenn passende Räume oder Gruben nicht vorhanden sind, mit den Köpfen nach unten im Freien in die Erde einschlagen und vor Frost mit Laub oder Nadelreisig dranßen, ist aber vel sturtem Frost zu sthüh kann man im Freien lassen, wenn man sie etwas mit Laub bedeckt. Will man während des Winters Karotten immer frisch vom Beet haben, dann bedeckt man jetzt das Beet mit Stroh, Laub oder strohigem Mist. Bei Eintritt stärkeren Frostes müssen die in Mieten aufbewahrten Gartenfrüchte sorgfältiger mit Erde bedeckt werden. Gemüse= und Obstvorräte in Haus und Keller sind von Zeit zu Zeit nachzusehen und auszulesen. Bei günstigem, trockenem und frostfreiem Wetter werden die Vorratsräuf Gartenbaut jahr sind di den Garten gelangen können. Das Land, das für Neuanlagen, Obstpflanzungen oder tiefwurzelnde, ausdauernde Gemüse bestimmt ist, wird rigolt. Im Obstgarten kann man noch pflanzen, solange der Boden offen ist. Nur Pflanzungen in schwerem Boden verschiebt man besser auf das Frühjahr. Bäume und Sträucher werden beschnitten. Aeltere Obstbäume sind auszulichten, soweit es erorratsräume gelüftet. tenbauten und Geräte bessere man jetzt aus, damit im Frühalles in Ordnung ist. Zäune und sonstige Einfriedigungen dicht zu machen, damit Hasen und wilde Kaninchen nicht in forderlich ist, um den Baumkronen Licht und Luft zu verschaffen. Es soll dabei aber nicht zuviel forlgenommen werden, besonders sind die Zweige mit Blütenansatz nach Möglichkeit zu schonen. Aus alten Bäumen sind die morschen Aeste zu entfernen. Die abgestorbenen Rindenteile, Moos und Flechten werden abgekratzt und die Bäume danach mit einem Kalkanstrich versehen. Die Baumscheiben werden umgegraben und gedüngt. Auch der Kampf gegen das Ungeziefer darf im Winter nicht ruhen. Die Leimringe müssen von Zeit zu Zeit nachgesehen und nötigenfalls mit neuem Leim bestrichen werden. Insekteneier sind aufzusuchen und zu vernichten. Besonders ist auf die weißwolligen Blutlausstellen zu achten. Empfindliche Sträucher und Gehölze, Weinstöcke, Pfirsiche und Aprikosen schützt man gegen Frostgefahr durch Niederlegen und Bedecken mit Erde oder Einbinden in Papier, Stroh oder Nadelholzreisig. Erdbeerbeete werden mit kurzem Dünger so belegt, daß das Herz der Pflanzen frei bleibt. Bewurzelte Ausläufer von Johannis= und Stachelbeeren, von Rosen und anderen Ziergehölzen werden unter sorgfältiger Schonung der Wurzeln von den Mutterpflanzen abgelöst und verpflanzt. Pfirsich= und Aprikosenbäume am Spalier werden mit leichten Rohrdecken, Packleinen, Bast= oder Strohdecken oder auch mit dichtem Reisig umkleidet. Die Maßnahme hat vor allem den Zweck, das Holz vor zu starken Einwirkungen der Wintersonne zu schützen. den Hühnern im Grunde etwas Naturwidriges, denn der Winter ist auch für sie die Zeit der Ruhe. Daraus folgt, daß man den Tieren ganz besonders günstige Lebensbedingungen bieten muß, damit sie sich nicht an die Erscheinungen der Jahreszeit kehren. Wärme und Trockenheit sind die notwendigsten Eigenschaften des Winterstalles. Keine Zugluft, kein Sturm, kein Regen, kein Tauwasser, kein Schnee darf in ihn eindringen. Der Nachtraum sei möglichst klein, damit die Temperatur sich darin kraft der Eigenwärme der Tiere immer über Null hält. Ist der Raum zu groß, dann muß er durch Vorhänge eingeschränkt werden. Frische Luft darf indessen nie fehlen. Kalte Steinwände verkleidet man mit Strohmatten. Die feuchtwarme Luft der Großviehställe ist dem Geflügel nicht zuträglich. Als Einstreu verwendet man im Hühnerstall am besten Torfmull. Zur Beschäftigung tagsüber dient, wenn das Wetter den Ausenthalt im Freien verbietet, der Scharraum. Da der Auslauf jetzt kaum noch Nahrung bietet, muß das Futter alles enthalten, was die Tiere brauchen. Grünfutter oder gleichwertiger Ersatz darf nicht vergessen werden. Wo noch mausernde Tiere vorhanden sind, muß man ihnen besondere Sorgfalt widmen. Für Truthühner bilden Eicheln und Bucheckern ein gutes Mastfutter. Von den Gänsen behalte man keine Tiere der diesjährigen zweiten Brut zur Zucht des nächsten Jahres, wohl aber kräftig entwickelte Tiere der ersten Brut. Man kann sie bis zum zehnten Jahre verwenden. Von den Enten werden ebenfalls alle Jungtiere bis auf die zur Weiterzucht tauglichen vom Mai oder Juni weggeschlachtet. Bei üppigem Futter würden sie schon im Dezember und Januar anfangen zu legen, wir halten sie deshalb von nun an knapp. damit wir nachher alle Eier zur Brut behalten können. Gegen Kälte sind Gänse und Enten nicht sehr empfindlich, trocken und zugfrei müssen aber auch ihre Stallungen sein. Besonders wichtig ist hier die häufige Erneuerung der Einstreu. Gänse mästet man mit reichlichen Gaben von gelben Rüben. Den Taubenschlag halte man nicht zu warm, damit die Tauben nicht vorzeitig brüten. Reizende Futtermittel wie Hanf sind zu vermeiden. Auf den Stall beschrän" müssen die Ziegen jetzt einen in jeder Beziehung gesunden Aufenthaltsort finden, der Reinlichkeit, Trockenheit, frische Luft, Schutz vor Zugluft und Raubzeug vereinigt. Sie brauchen verhältnismäßig viel Wärme. Zu hohe und große Ställe verkleinert man durch Einbauten, die viel wärmehaltenden Stoffe wie Heu, Stroh, Laub usw. enthalten." Es genügt jetzt, täglich zweimal zu füttern. Ein gutes Weichfutter bereitet man aus gestoßenen gekochten Kartoffeln oder Rüben mit Kleie, Trebern oder Malzkeimen, die vorher mit kochendem Wasser überbrüht wurden. Die Bedeutung der Hautpflege für die Gesundheit der Ziege wird immer noch von vielen Ziegenhaltern unterschätzt. Striegel und Bürste gehören gleich neben den Futtertrog in den Stall. Auch die Klauen sind im Winter zu pflegen. Durch reichliche Einstreu sorge man für trockene Lagerstätten. Der Kaninchenzüchter achte vor allen Dingen darauf, daß die in Außenstallungen gehaltenen Tiere in der rauhen Jahreszeit keinen Schaden nehmen. Um die Wände solcher freistehender Ställe ist eine vor Kälte, Wind und Nässe schützende, Schicht von Laub und sonst geeigneten Stoffen anzubringen; die offene Seite des Stalles muß nachts und bei Unwetter mit Säcken verhängt oder durch Läden geschlossen werden. Das Trinkwasser, das leicht vorschlagen gereicht wird, lasse man nie im Stalle stehen, sondern entferne es sofort, nachdem die Tiere getrunken haben. Wenn auch die Reinigung der Ställe nicht so oft vorgenommen zu werden braucht wie im Sommer, so warte man damit doch auch nicht zu lange, jedenfalls nicht länger als zwei Wochen. Es genügt, wenn man jetzt täglich zweimal füttert. Bei kalter Witterung gibt man früh Heu, in der wärmeren Mittagszeit ein Stück Rübe und abends etwas Weichfutter. Wer Futterkohl gepflanzt hat, kann an Stelle der Rüben auch diesen füttern, es ist aber darauf zu achten, daß er nicht gefroren ist. Das Weichfutter kann aus gekochten Kartoffeln bestehen, die klein gestoßen und dann mit irgendwelchen Beigaben wie Kleie, Schrot, Trebern oder Malzkeimen zu einem steifen Brei verwengt werden, nachdem man diese vorher mit kochendem Wasser überbrüht hatte. Dieses Weichfutter bildet gleichzeitig ein vorzügliches Mastfutter für die zum Schlachten bestimmten Tiere. Man kann an Stelle der Kartoffeln auch Rüben kochen und in derselben Weise verwenden; etwa nicht ganz aufgefressene Stücke Rüben, die gefroren sind, kocht man mit. Vorteile verspricht, das hängt ganz von den gegebenen Verhältnissen und den persönlichen Eigenschaften des Züchters ab. Große Rassen benötigen mehr Raum als kleine. Es kommt also schon darauf an, welcher Raum zut Verfügung steht, ferner wie es mit Luft, Licht, Bewegung, Reinlichkeit, Futter usw. steht. Für Fleischzucht ist jede Rasse geeignet. Die Sportzucht aber setzt besondere Fähigkeiten beim Züchter voraus. Geschick und Erfahrungen bringen Erfolge. Es ist daher kaum möglich, einem angehenden Züchter dieser oder jene Rasse als die schönste fahrenen Züchter ft zu halten oder sich dem er werden gern mir Rat jar Seile stehen. Weiche Rasse besten Janet und dahei die größten meter, oft noch länger werdend. 10 bis 15, ja noch mehr Pfund schwer. Die Farbe ist grau, am Bauch etwas weiß. Das französische Widderkaninchen wird 30 bis 40 Zentimeter groß und 8 bis 12 Pfund schwer. Seine Farbe ist vorherrschend grau. Weniger groß ist das blaue Wiener Kaninchen. Es wird nur etwa 8 bis 10 Pfund schwer. Durch seine tiefblaue Farbe erhält sein Fell hohen Nutzwert. Von den leichten Rassen ist das Silberkaninchen ein wertvolles Pelztier, es kommt vor in Grau, Blau und Braun, etwa 5 Pfund schwer werdend. Das russische Kaninchen ist besonders genügsam und deshalb Anfängern sehr zu empfehlen. Bis auf die meist schwarzen Ohren, Nase, Schwanz und Füße ist es weiß gefärbt, die Augen sind rot. Im Gewicht erreicht es etwa 5 Pfund. Als letztes sei noch das kleine Hermelintaninchen genannt mit schneeweißem PelMitteilungen. Fuchsien lassen sich leicht überwintern. Das ist eine Eigenschaft, die diese dankbaren Zimmerpflanzen noch schätzenswerter macht. Man bringt sie im Herbst in helle, frostfreie, gut zu lüftende Räume. Sie im Wohnzimmer zu halten, empfiehlt sich nicht, weil sie hier lange, dünne Zweige treiben und sich dadurch den Frühjahrstrieb schwächen. Gegossen werden die Fuchsientöpfe den Winter über wenig. Gegen Ende Februar, bei beginnendem Neutrieb unterwirft man die Fuchsien einem Rückschnitt. Er ist für das Gedeihen der Pflanzen im nächsten Sommer sehr wichtig. Bekanntlich verholzen die jungen Triebe des Sommers im Laufe des Herbstes und Winters und sind so imstande, viele Jahre zu überdauern. Die im Winter sich bildenden krautartigen Triebe dagegen haben keine große große Lebensfähigkeit. Beim Schnitt brauchen wir nicht ängstlich zu sein. Es ist nicht einmal ratsam, alle Augen der vorjährigen Zweige zu behalten. Die unteren, dem Hauptstamm am nächsten stehenden treiben besser aus, wenn man die Triebe stark kürzt. Man muß sich beim Rückschnitt aber nach der Stärke der Pflanzen richten. Bei gut gewachsenen Kronen entferne man etwa die Hälfte von allen Zweigen. Haben die Pflanzen nur schwach getrieben, schneiden wir die Zweige auf 2 bis 5 Augen zurück, zu dicht stehende Zweige nehmen wir ganz weg. Nach dem Rückschnitt, spätestens Anfang April, müssen die Fuchsien verpflanzt werden. Bis Mitte Mai, um welche Zeit sie ausgepflanzt werden können, bleiben sie danp noch schöne, neue und kräftige Triebe, die auch zeitig blüben