ounn gun uhe unding ne 91 Mzuuc W M uug Huuug ugic W Wiight h W Si M A Wun u uphas W S i uuunnc #m ah hme Puug gun he uning uir iin Wu W nhepi ane 2621 M a. W thig iu uhw gun uhe Sahng uag . u tu ahns 68 in iic uphat 9•73 u Ug ug uad faiig Juhz 17 N iici M W nb Wtluung uag zzuzm u Mn i 9621 0 fai Ml W• Me usud hihlnee Luu g i auut uphat ahs W u unhat r M ur c h ge(uuvm hn in bhc umehnng gun u n uphag lahvs 96 1 Wie Wug uphat 9627 r M ct Muhce uuh gun uhes u Wehig Puuuc F621 01•98 subun cuz Popin 11 buu gun uhog shig ur M 28 M ctc 6•7 13 Se iic dan aclo aahe m W V gun M un s Puuusg urit M r Muc urhct zohusbunz i S buun gnn uhog f• 13 M. ce M Wpciunc i ie 311#d Ag gu W nb he e M uhcc M c h ihing hig buuß gun u uuh m Wh iz Mie uphac 8621 . W M uurmu a i nguig ur M M uhcc M. n h gun uhoe sug ihiig Wi r W M M anhun ic unl g W aun uhee giit ne 85 uu M Mesp ui su buuß gun uhag banguig n2 . M(pcbii l buun) uun n M ne hi viazg aun uhoe Au n uuug uucigie Tsbun uuusg aash n M ni uuuttg urhat u gun ahs ga tuhos zuc n 6 g'g env) Pinn e Mu nb 63 au besonders empfindlich gegen dieses Gift sind. Hasen und Rehe dagegen fressen gern die Zweige dieses Baumes, ohne Schaden zu nehIm Altertum galt die Eibe als der Baum des Todes, dessen Ausdünstung während der Blütezeit einen unter der Eibe schlafenden Menschen töte. Trinken aus Eiben=Bechern sollte tödlich wirken. Rauch brennenden Eibenholzes sollte Katzen das Leben kosten. Vor den Eiben kann kein böser Zauber bleiben,„durch ein Stück Eichenholz kann es abgewehrt werden“.— In der Nähe der Eiben im Schloßgarten sehen wir eine Buchsbaumgruppe (Buxus sempervirens), welche ebenfalls als Naturdenkmal geschützt ist. Der stärkste Strauch hat einen Umfang von 0,45 m, eine Höhe von 3,50 m. Sein Alter wird auf 300 Jahre(?) angegeben. Die Heimat des immergrünen Strauches ist das südliche und westliche Europa. In Südwestdeutschland und in den Alpenländern der Ostmark kommt er noch wild vor. Das blaßgelbe Holz eignet sich wegen seiner Dichte besonders für Blasinstrumente(3B. Flöten). Stehen wir am Aufgang zur Schloßterrasse, so sehen wir zur linken Hand eine alte Baumruine, es ist der Rest einer uralten Femlinde, in dessen Schatten dem Bayernherzog Heinrich am 20. Juni 1429 durch den Limburger Freigrafen Albert Swinde das Todesurteil gesprochen wurde. Aus dem morschen Stamm sprießt wieder neues Leben. Die beiden mächtigen Linden am Försterhaus betrachten wir wohl mit Stolz, wenn wir hören, daß eine einen Stammumfang von 3,70 m, die andere einen von 3 m hat. Die Gesamthöhe beträgt 25 und 30 m; ihr Alter wird auf 200 bis 250 Jahre geschätzt. Die 5 Linden östlich und westlich des 300 Jahre alten Bauernhauses der Familie Fritz Schmerbeck waren ebenfalls würdig, unter Naturschutz gestellt zu werden. Die stärkste hat einen Umfang von 3.45 m, die übrigen 4 messen 2 m bis 2.80 m. Die Höhe beträgt 20 bis 25 m; das Höchstalter des stärksten Baumes ist wohl 250 Jahre. Die Linde ist der Baum, welcher ein Jahrtausend ruhig überstehen kann, ohne an Altersschwäche zugrunde zu gehen. Das Holz ist weich und leicht und wird meist zu Holzschnitzereien benutzt. Die bekanntesten Linden sind die Sommer= und Winter=Linden, hier handelt es sich um Sommerlinden(Tilia grandifolia) mit ihren großen Blättern. Gehen wir vom Schloß etwa 150 m in westlicher Richtung, so sehen wir eine Weiß= oder Edeltanne(Abies alba); sie ist auch als Naturdenkmal geschützt. Der Umfang beträgt 1,60 m; die Höhe ca. 27 m; das Alter ist mit 100 Jahren nicht zu hoch geschätzt. Nicht zu verwechseln ist die Weißtanne mit unserer Fichte oder Rottanne, die hier meist als Tanne angesprochen wird. Ungefähr 150 m südwestlich vom Schloß steht eine Buche, deren Umfang 2 m in Brusthöhe ist. Die Stammhöhe beträgt 3 m, während die Gesamthöhe 24 m mißt, schätzt man ihr Alter auf 150 Jahren. An dem unbelaubten Baum wird wohl den wenigsten etwas auffallen, wenn sie nicht gerade auf die gewaltige Krone achten. Doch sobald der Baum im frischen Grün prangt, und dieses Grün schon nach kurzer Zeit von dem roten Farbstoff Anthozyan verdeckt wird und somit die Blätter blutrot erscheinen, dann weiß auch der wenig Kundige, daß er es mit einer Blutbuche(Fagus sanguinea) zu tun hat. Die beiden Blutbuchen am Eingang der Besitzung des Herrn Paul Lenzen, Hermann=Göringstr. sind als Landschaftsteile geschützt und können später unter Naturdenkmalschutz gestellt werden. (Fortsetzung dieses Artikels im Mai=Heft.) Verantwortlicher Schriftleiter: Ulrich Eck, Hohenlimburg. * gun uh Seneig Mhiig W a n 6621 Sn unti inhopicg Wug uun h c i du gu g uhot Wg nr.. hin un uhin uucht vr gun uh guu uad e Piig g M e iug ung 9•61 131 W Wu 1 uz Voh buu gun uhhe uogiog ur uhe hut i uphat 1621 M uunc urh ox P u uec gun uh c=ug uad#gcn hun ut hn uung 062T M antun N iuug utg uumdg She buu aun h Miiag uuug h M uuuch urcct 177c. Vo aun he gun S Msbi Wug urhat eh uha ru ihinn e buu gun uhl#bah ne 8# i i M W uuc aii hn zzn gu e gu ne 8·6 Giuuec uWu urhcg Wehuthg n tigi lbune Ura..n ihi vin au hee Wung r Whung Guuueg isuu Witig uhuic i Ms tu ahn piuu 682 M M ug Whiig un n S iu gun uhee banguig ne 9•83 M Wuc 6 7 S ap Mo Burg Wu hi hi W Min gun uhee Wuus Wuiig uuug Won u Wincnic 282 M h un 1 sc Puuc dng Viihng buut gu W er s uc iuuc uphol 97 68 M hit i zmuc gi, uguicg uh Wuusng uhg barig gun Uu t i unn u ig gacg u i iuun r S ui ig inguicg Urc hahig vuzaphzh gun uhog , uhg uch uncn 9 8 Wiiguuusc 11 n u gun hle cg n mi uuuc u M. * M ee hc Miiie uuhie buuß gun W uu ucic a. M banihung sic, uuuch uphol Jun uin ulahwg gun uhog Wg i uune... uuug uph g Wuuuspnag Pruusch upho 982 Fr M 10 e uh Wu igin ue buu gun uhog banquig n 8·L Wun uhct s#11 Puhi urhh k uiihig buun zm 36 g c hl Nr. 4 April 1939 3. JahrganFamilienbeziehungen zwischen Limburg und hagen 123 bis 1799 (Schluß.) 2759 Johan Diedrich Wever, Adam Ws. zu Limburg Sohn und Anna Margarethe Asbeck, Peter As. in der Hamper Becke Tochter 18. 3. Diedrich Hermann Claas, Caspar Cs. zu Berchum Sohn und Anna Catharina Prill, Diedrich Eberhaed Tückings auf dem Berge Witwe 25. 4. Johan Diedrich Brand gt. Grothe, Johan Diedrich Bs. zu Limburg Sohn und Anna Margarethe Tüßfeld, Johan Diedrich Ts. auf dem Tüßfelde Tochter 18. 5. Johannes Halbach, Witwer und Catharina Elisabeth Nagel, Johan Ns. zu Reh Tochter 14. 6. Johann Hermann Einselmann, Johan Veter Es. zu Wiblingwerde Sohn und Anna Elisabeth Katthagen, Johan Caspar Delsterhaus am Hammer in der Haspe Witwe 7. 9. 1760 Johan Herman Lisenhof, Nicolaus L.s zu Oestrich Sohn und Anna Gertrud Lange, Adrian L.s unterm Berge Tochter 30. 11. 1762 Caspar Ferdinand Gutmann, Georg G. zu Hennen Sohn und Maria Catharin Grafe, Caspar Hilgeland zu Wehringhause Witwe 31. 1. Diedrich Henrich Plesser, Henrich Wilhelt P.s Sohn und Catharina Gertrud Lu doeff, Peter L.s zu Elsey Tochter 28. Johan Peter Nagel, Johan N.s zu Re Sohn und Anna Gerdrud Lindeman Johan Peter Nettelbusch gt. Schläper Hasley Witwe 12. 6.(Diese letztere wa viermal verheiratet; vergl. 1745 Pelsing Lindemann). Johann Mathias Göbel, Johan Math G.s zu Delstern Sohn und Anna Christia Elisabeth Kartenberg, Johan Jo K.s in der Nahmer Tochter 10. 9. 1763 Johan Moritz Barnhagen, Johan stian V.= zu Limburg Sohn und Cathari: Clara Möller, Johan Jacob M.s Eppenhausen Tochter 25. 5. Diedrich Wilhelm Rinke, Diedrich R.s Elsey Sohn und Anna Margarethe Brei demann, Johan Diedrich Bi.= Toc 11. 6. 6 1 u M buun iim 30 3 G ag gun uhee banguig ne 8•c Susunusg uuc uphat F821 81 1 uni uuc slan Juusg gun sss n St W e P M Mc fe Micinn Buu gun he b cc nng unhat 8821 r S ur Wun u inn aun h c 130 ur. uod A ucug unhat M in nv 8 c5 Guusc uct.Wuu giscnne uic vunm gun uha Whutngag ne 8•8 M sg Wuc Puuug h 3 cI S osog wac haan -Mee b a n W( 1e 6821 M lung u M urhct iuniis h duuß gun Wnhnac nr W n aunn 1821 Mhu pacn 16 sc Suu uhc spuunn nge buu gun uhee hog ni 6·0 avasph M uhn Wiiihig Winch 8 M Se Puuch uh Ttuhs hin buu aun uhlg ddsck env 8·6 uu ing ushot M i i iuuch urnci bi V buut gun uhlg Mci N M 6 M(fcie. W uh utug baz gun uhas bangung W ct ucn 082T 01•8 Muntni#cam., Whne usg uthig buun gun Wobrcn tug nud Wusg urhat r ii M N uuc bung iigsnn Lohe bun gun uh g nr 8•6 Pici uhl Juung ig uphat M ur M unnag-uuupici Gci V gnn uhle Minisg n Sp M uc unhat 622T Whu n 8·16 Wu u nn S dn un Mu iee Puuh uuhct uc aash M sc n S Siig ug 1 usbhiy Mne gun Muh c ud c h muunMs unhat FZET h bue unghdicg abas es buu gun uhle Lelnoh u auis obang S22T M uh picis hiogl biict uu aun uncn S11!c uu W u Whuig uhoe S hncii unnc iic ucc... iinnn gun uhe Wuu ic Gaunn Tuiic unn l an urcanng buußß c Wt uung uis vo gun u Wu Wog nn n r au P zu ue cctunng u 1u anu amp hsn i Puu Wrtu u unhs Inb Luuzlun 9 t uhn Wh Mcange uag Mo Nu W M a Mucan uun sun n nie annn lgun hnv 1 anuung um uung cuvm Wi t W und Nuc Wt Wung Sut pumt nnn hg W# anlbg M Pe M uciguhg g uin hnd n uutg u h gil so Shana M u M cuuhc ur honv un usat uus Kuce W Mung c Wpnnn Invag hnd (n u W Wpg uc aun Popshiig W gun-Uung Junngg) Wusihteg dunzoh i ichluc e iS uc u and acl Wnckn gun 8 8 ning u i Mne Wnt i u Mi Wn A Wu S (Juuinn W M## n u W W W Me Mt Wi W tn Mm Wigunag gun u W u M W Wuntg uu u u ee au c 911Lu KUS tügaAlWT**„ Spur gun usdannbuunog-uunp Wnplag Suuh uhuantt r M anhun Wu ur unbunng n 8.01 acih ahs 8mam nlinis shin hie duu gun Wg nn an unhat ithe buute gun uhe Ui uciic Puuusc u uuung " U a m ne uucze gun unuug uphat 6621 M K Wuuuc uuha lahvS 88 Miin ie gun uhog u uiig uh M u ie uerrg cii uphat n u r un gn. 1 u hcg gun .6. Sicig Wu M!ung Mh unhog ah 08 u tugWurusec u 111 gun ahe 88(zunung) bang u W pic uung 8621 * M un uuir icng ihicg acih iunmn abagg gun uh bug ie Sihipacg ahs n Wiug uuha W ce hr Caspar Henrich Kuhlmann, Witwer und Catharina Elisabeth Tillmann, Johan T.s von Reh Tochter 15. 7. Johan Jörgen Auferman, Johan Henrich A.s von Eilpe Sohn und Anna Sibilla Catharina Gromberg, Eberhard Gr.s zu Elsey Tochter 30. 7. Mathias vom Hagen, Henrich v. H.s Wiblingwerde Sohn und Catharina Margarete Schröder, Johan Jürgen S.s vom Neuenhause, Westerbauer Tochter 9. 10. Johan Jörgen Wieken zu Halden und Maria Catharina Wever, Henrich W.s zu Berchum Tochter 19. 11. 1764 Johan Henrich Reinert, Johan R.s, Bürger zu Limburg, Sohn und Anna Margarete Goßmann, Johan Herman G.s zu Herbeck Tochter 22. 7. Johan Christoph Dellallio, Kauf= und Handelsmann zu Limburg, des Christoph Ds., Chirurgi Sohn und Anna Sophia Cracht, Adolf C.s zu Wellinghofen, Amt Hörde, Tochter 17. 12. 1765 Henrich Wibke von Oestrich, Witwer und Anna Margarete Breucker, Daniel Kepp zu Hasley Witwe 5. 1. Johan Diedrich Humme, Johan Die rich H.s zu Limburg Sohn und Anna Gertrud Klumicke, Waldbauer 6. 12. 1766 Johan Caspar Selve, Peter Se.s am Nastern zu Letmathe Sohn und Agnes Elisabeth Clonermann, Jürgen C.s zu Eppenhausen Tochter 28. 4. Carl Caspar Gennermann, Johan Peter G.s aus der Nahmer Sohn und Maria Sibilla Tüsfeld, Johan Henrich T.s auf dem Tüßfelde Tochter 20. 5. Johan Diedrich Buicker gt. Kleine, Johan Caspar B.s in der Nahmer Sohn und Anna Catharina Göbbelmann, Evert G.s in der Selbecke Tochter 27. 10. 1767 Christian Wilhelm Heierhof, Johan Henrich H.s, Bürger zu Limburg Sohn und Anna Maria Elisabeth Clostermann, Johan Diedrich C.= an der Heide Tochter 3. 5. Mathias Everhard Schulte, Sensenschleifer zu Kückelhausen und Louise Catharina Böcker, Clemens B.s auf der Nahmer Tochter 10. 10. 1768 Caspar Harmann in der Holthauser Becke, Witwer und Anna Catharina Schulte, Gottfried Dum, gewesener Bürger zu Limburg, Witwe 1. 2. Diedrich Henrich Pohl, Johan Henrich V.s von Garenfeld Sohn und Maria Catharina Wertmann, Diedrich Henrich W.= vom Werthofe Tochter 10. 6. Johan Henrich Kühnholz, Faßbinder, Adolf K.= zu Herbeck Sohn und Anna Gerdrud Geersmann, Jürgen Henrich G.s von Berchum Tochter 18.9. 1769 Henrich Stockey aufm Hülschey oberhalb Büdding(Haspe) und Anna Carharina Ebel, Johan Caspar E.= von Ergste Tochter 12. 2. Christian Holtschmid, Wilhelm H.s zu Elsey Sohn und Catharina Elsabeth Asbeck, Adolf A.= zu Kückelhausen Tochter 13. 10. Wilhelm Gottlieb, Kratzenmacher, Witwer und Johanna Catharina Elsabeth Franke, Johan Diedrich F.s, Bürger zu Limburg, Tochter 3. 12. 1770 Johan Caspar Becker, auf der Hestert, Sensenschmid, und Anna Gertrud Becker, Henrich Wilhelm B.s zu Limburg Tochter 24. 8. 1771 Johan Herman Fischer, Johan Hermann F.o in der Freiheit Limburg Sohn und kaum ändern lassen, vorausgesetzt, daß sich gar keine Möglichkeit findet, ihn zu erhalten. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Wenn der deutsche Mensch wieder zurück findet zur Natur, wenn ihm der Baum wieder heilig ist, wie unseren germanischen Vorfahren und er ihn nicht nur als ein Stück unbelebter Materie betrachtet, wenn wir wieder hinein finden in die naturverbundenen Gedankengänge des nordischen Menschen, wo die Asen aus Esche und Ulme(Ask und Embla) das erste Menschenpaar schufen und die Weltesche Yggdrasil das Symbol des einheitlichen und organisch gegliederten Weltalls war, dann wird jeder mithelfen, die Natur zu schützen, die der geheiligte Boden des deutschen Lebensraumes hervorbringt. Dort steht eine alte Eiche auf dem Hofe des Erbhofbauern oder eines Kötters, 200 bis 300 Jahre mag sie alt sein, mancher Urahne des Bauern spielte als Kind in ihrem Schatten. Sie hörte das Liebesgeflüster des Jungbauern, der um die zukünftige Bäuerin warb. Sie sah den Trennungsschmerz des Weibes, die den Mann hinausziehen ließ, die Grenzen des Landes zu schützen. Trauernd neigte der Baum seine Zweige, wenn ein Familienglied hinaus getragen wurde zur ewigen Ruhe. So sah die alte Eiche manches Geschlecht kommen und gehen, sie ist somit der älteste noch lebende Zeuge der Hofesgeschichte. So ein Baum darf unter keinen Umständen von Menschenhand fallen. Dasselbe gilt auch für so manche Linde oder Kastanie, die seit Jahrhunderten das Schicksal des Hofes mit erlebt haben. — Seltener geworden ist hier der Grenzoder Markenbaum. Wie schon der Name sagt, diente er zur Markierung der Crundstücksgrenzen. Das weidende Vieh sucht in seinem Schatten Kühlung und der Landschaft gibt er die willkommene Abwechslung. Die meisten Grenzbäume haben sogar einen Heimat= und volkskundlichen Wert und sind auch als Naturdenkmale geschützt. Hier mögen nun alle Bäume, Baumgruppen und Landschaftsteile Erwähnung finden, die in Hohenlimburg unter dem Schutze des Reichsnaturschutzgesetzes stehen. Es sind 28 Einzelbäume, 1 Baumgruppe, 4 Landschaftsbestandteile und 2 Landschaftsteile. Die ältesten Bäume unserer Stadt sind wahrscheinlich die 3 Eiben im Schloßgarten, ihr Alter wurde auf 400 bis 500 Jahre geschätzt. Um es vorweg zu nehmen, soll man gerade bei der Altersbestimmung der Cibe zurückhaltend sein. Wenn auch die Eibe ein Höchstalter von 2000 Jahren erreichen kann, so besitzt sie doch die Eigenschaft, aus„schlafenden Augen“ und wunden Stellen neue Sprosse zu bilden, die sich mit dem Mutterstamm derart vereinigen, daß man sich über die wahre Dicke des Stammes täuschen läßt und so in Bezug auf ihr Alter Trugschlüsse zieht. Da ist zB. die tausendjährige Eibe im Schloßgarten in Siegen im Winter 1928—29 erfroren. Sie wurde gefällt. Nach Zählung der Jahresringe ergab sich ein Alter von 183 Jahren. Daß aber auch das Alter anderer Bäume überschätzt werden kann, beweist folgendes: Ein alter Drachenbaum in Laguna auf den Kanaren wurde von Alexander von Humboldt auf 6000, von France auf 3000 Jahre geschätzt, während er nach neueren Forschungsergebnissen ein Höchstalter von 185 Jahren haben soll. Ebenso wird der bekannte tausendjährige Rosenstock am Hildesheimer Dom heute auf 400 Jahre geschätzt. Wir wollen nun wieder zu unseren Eiben (Taxus baccata) zurückkehren. Der Umfang des Stammes beträgt 2,10 m und 1,60 m in Brusthöhe. Die Gesamthöhe ist 8 und 12 m. Hieraus ersieht man, daß die Eibe ein langsam wachsender Baum ist, dies ist auch wohl der Grund, daß er kaum noch als Nutzbaum angepflanzt wird. Im Schloßhof und in der Nähe des Schlosses gibt es noch manches schöne Stück dieser Baumart, welches wert ist, erhalten zu werden. Es ist kein Zufall, daß gerade in unmittelbarer Umgebung der Burgen die Eiben angepflanzt wurden, denn aus ihrem Holze fertigten die Verteidiger die Armbrust. Im Herbst fällt uns die Eibe durch ihre beerenähnlichen Früchte auf. Der fleischige Beerenmantel ist ungiftig und wird von Vögeln gern gefressen. Von Fachleuten ist allerdings beobachtet worden, daß einige Vögel auch den Samenkern verzehren, der, wie die übrige Pflanze, das gefährliche Gift Taxin enthält. Eigenartig ist es, daß gerade Pferde — —