8 6 W u M W uund A u slc une an M ucg ug hog tuslsmß piluhgmeß Spuige i h 2oa 1|1 59#3 n Win W D un Wc W Sc L gun u n u ui M itsigl ueg gk gunc c u gun uis Mt##ll I Wo u c Whie W u uh ne c uh ichszu e Wlgg Bulg gun ne uumnit Wu au a M uer Wi M Wt ce Wun g Nuc uir ct unh dd s M## Suttt gu M S stu d.. ig Se gun S Wuuun M Piu uer gun uciu sha icpe S S uu uii ii Wu W Wi M M M Wu Mnb nu Wte M i M i u oh ulc uobun le Mu im ihp uchuzuuuh ui Tsuningg Suusc udn si i Me n guis hil un M uui M Mn Wcpingsbuntis usein Uzuie u i hl t unzung W u Wtn u cuntg uim Mee ut Wehig c i S t 126 g n2 stin M i 1 W S unicclnn ue uac(t M Hiug Wshi ue(8 u uduh u Me ign M sso gun Wi Wu gun utu Snv Mprec WMlche Hau in ig Wieciann(2 uu gu Mi u i u u Wn Wug au M M M in uzzsuuun u i uunc Su ht uie gu gu i Nn W# Suhl n uunc Sucse ucc e uie gun c W hicl S nie W i ho2 n Suuu gun ute uc W-uu t cc llo Wi Mu Wut un( ce ug W u Wehng u gun 120 M 1 unnene t I— N M Wllunug sva Guu gu wlig Wt n i iuthsg Nach Herdecke führt über Ruhrstroms „„„ Breite Ein Brückenpaß; sie webet Tuch und braut. Ein Frauenstift lag ruhig ihm zur Seite, Ihr Kornmarkt beut, was reich der Hellweg baut. Auf Felsen schmiedet Werter Messerklingen, Die herrlichste Natur ist ihm erblüht; Des hohen Volmarsteins Ruinen bringen Erinn'rung großer Zeiten ins Gemüt. Wo auf der Ruhr die Kohlennachen fahren. Webt hoch auf Felsens Rande Blankenstein. Hier stand ein Grafenschloß vor grauen Jahren., In alte Zeit schaut Wehmut hier berein. Nicht ferne von des Isenbergs Ruinen Liegt Kattingen am Ruhrstrom schmiedereich; Schön ist das Thal, und Berg und Weiden grünen, Tuch wird der Lämmer Schur und wärmend Zeug. Der Enn'pe Tal ist eine Welt voll Leben, Von vielen Hämmern tönt es Schlag auf Schlag. Die Sensen glühn, dem Stahl wird Kraft gegeben, Und zahllos rauchen Schmieden Tag für Tag. Dem Kupfer mischt Galmei das Thal der Grüne; In Hemers heitren Thalen wird Papier; Den Fingerhut, daß er zum Schirme diene, Formt rascher Mühlen Kraft und Kunstfleiß hier. Noch manches Dorf hat freudiges Gewerbe: Die Pulvermühlen gehn in Rönsahle Grund; Das Kirchspiel Halver auf dem rauhen Erbe Glüht viele Eisenwaar’ und Oesemund. Und Stahl und Eisen vielfach zu gestalten, Sind Gevelsberg und Vörde froh bemüht; Papier sieht Milsve an der Volme falten. Wo man den Stahl zu Messerklingen glüht. Verantwortlicher Schriftleiter: Otto Steinberg. 16 nung uohni u Sutuc#h usbulckus nie hischpl Wi Mund dat svar sg ntpog gun Ls##t W gun Miui ushlbns Au W utng uss S au u au tu Wuchhoct c Mun uac(9 Mn gun M Wntge da gign 1 hviu W Suschha Sc unilsuun S uin ck Uiuuunc( Sce( ain o unnc(0 ohui(o u(v uis 100 Spsl.#(0 D(3 e irn( u( M(8 Niin utunn(! Mninc hlng(6 M iii(6. i une( Mininc suicc(3 c uuuun( e M ain o ng(0 n c Sezk(v # 181(2 M unnnd (0 i uuuune( n gun u i## huh m g Suuucg(0. Nu oa.o ssg(v 1 r Sp. u l l ult gusicl heahinei uunc siullcg snn(9 S unc sucnie un(9 gun sst gunch#### Sn unc Wd uac(t u uc uu e uoc(8 di ui n n id cunt m s snn(2 . Wctu uinch spais snß(T unn wicn ba ui Wt ung gun suicpe u cu ucishn cozg i Si Wiig si Wue u uhhag Mu Duie Piesß n sc tunc uoc( M uul Sgbueznr igsinag uis(pr unn) Bunigah u 1d ho W nt Mib t uttug n##( lucee pag M i uzut Wei isi ug sn u u i 1 s z ue M Sa ur in( Mn un e Wsushnne U aun M gun siiu i Mt u nb sog uung uag(# M umc zu tut Wue uun iozun W=u utsg uuog loa. gun= Wu ilu u uu uiie u Wahine ug dd eci gun Mn Muäe ug iefnn sacp Mhn uac i gun uhn=Luslpgg o ue doa### Nr. 9/10 Oktober=November 195. 1. Jahrgang Dem Andenken Johann Friedrich Möllers 6. Dez. 1750— Im Tezember dieses Jahres wird das Hohenlimburger Heimatmuseum durch eine Ausstellung aller erreichbaren Erinnerungen das Andenken an Johann Friedrich Möller von neuem beleben. Es ist über ihn in den vergangenen Jahrzehnten soviel geschrieben worden, daß wir es uns schenken können, dem noch ein übriges hinzuzufügen. Wir glauben, sein Andenken am besten dadurch ehren zu können, indem wir aus seiner Arbeit etwas der Oeffentlichkeit übergeben. Die Auswahl der für die heutige Veröffentlichung Möllerscher Handschriften war nicht leicht. Wir verfolgten die Absicht, einmal seinen engeren Wirkungskreis in allen seinen Einzelheiten zu zeigen. Wer die überragende Größe dieses Mannes ganz erfassen will, muß die engen Verhältnisse seiner Zeit und seiner näheren Umgebung kennen. Johann Friedrich Möller lebte in einem kleinen, abgelegenen Miniaturstgat. Die Rechtsverhältnisse waren verworren und schwankend, das staatliche Leben und die akten Wirtschaftsverhältnisse in voller Auflösung, das Neue aber bahnte sich erst ganz allmählich an. Hinzu kommt noch, daß sein Vater und er in kleinliche Zänkereien über Stolgebühren hineingezogen wurden, Verhältnisse, die er treffend und nicht ohne Bitterkeit in seiner Arbeit: Geschichte und Verfassung der evang.=lutherischen Gemeinde zu Elsey, 1788, geschildert hat. Welch schöpferischer Geist muß in iom gewohnt haben, wenn er aus diesen engen Ver2. Dez. 1807 hältnissen heraus Anteil an den Geschehnissen der großen Welt nahm und handelnd mit eingriff! Welch umfassendes Wissen und tiefgründiges Studium lassen seine geschichtlichen Aufsätze erkennen, und mit welchem Freimut nahm er kritisch zu allen Vorgängen Stellung! Welch klares Auge und welche Vorurteilslosigkeit bezeugen seine naturkundlichen Abhandlungen!— Bei all seiner weitumfassenden Arbeit aber galt sein Hauptwirken immer noch seiner Gemeinde. Die Liebe der Pfarrkinder, die sein Vater im ganzen Umfange sich erworben hatte, übertrug sich auf ihn schon in seinen jungen Jahren, wie die nachstehend wiedergegebenen Urkunden beweisen, und diese Liebe und Verehrung wuchsen stetig. Die von uns im folgenden abgedruckten Urkunden befassen sich mir der Anstellung Möllers und den äußeren Einrichtungen des Pastorats. Wir wählten gerade diese, weil sie die damaligen rechtlichen und wirtschaftlichen Zustände recht deutlich veranschaulichen. Im Besitze des Heimatmuseums ist eine große Zusammenstellung von der Hand Johann Friedrich Mölkers mit dem Titel: „Urkundliche Belege, die Gerechtsame des Küchenguts zu Elsey und die seit einigen Jahrhunderten damit vorgegangenen Veränderungen betreffend“. In diesem 25 Folio=Seiten umfassenden Manuskript gibt Möller eine übersichtliche Zusammenstelkung der Einkünfte des Küchen n uc i Sismn Wng Spa u uiiei 10 Wti Wn M inibig Wiig uusm uplginipe###( 3119 ui Mu W Wu u u( Mt W M u Mtu uuni Sug uaa(C un u Wiihc unc uoppsin usqusba S aun ui ie Su u uuc in We M 1 S e(#i Buiin #u t n(ppzg Bunilzuuu Siiue W gun — M W ug Inv Sepiec W M uuh ud ce gll gun Wuhang nbung gun Uitun n St Wu gu e ai W(o unu gun S ucl W u ui u uer t Me uushpag Wi ung(ppu Ppleß S uctiggt 10 ne 3 M gun Ue 1 ug im Wue n gun ng M wllg sa isog giim We M u u ui ud u W u u( W nd s u ui(a ci Weu u W htunt un dd uglalhn# (p W uu u Wn u ne 4 1 mi(zr uuuuun) gulgpick gun zuung Juc(8 n un W W M hofes und der davon dem Pastorat zufallenden Anteile. Bei den Angaben befinden sich jedesmal die urkundlichen Belege, aus denen die Rechte abgeleitet werden. Bei der Anstellung der Prediger sind auch jedesmal die Einkünfte der Pfarrstelle von neuem verliehen. Diese Anstellungsurkunden hatten im letzten Jahrhundert alle denselben Wortlaut und so wählt Möller unter ihnen die letzte aus. Bei dem Aktenmaterial befindet sich noch eine weitere Abschrift der Anstellungsurkunde, die von der Stifts=Aebtissin ausgestellt ist, doch nicht von Möller abgeschrieben. Ferner besitzt das Heimatmuseum noch die landesherrliche Bestätigung der Anstellung. Wir folgen aber trotzdem in der nachstehenden Wiedergabe ganz der Möllerschen Handschrift, nur an einer Stelle der Stiftsurkunde schalten wir die von ihm weggelassenen Sätze wieder ein. Aus der Möllerschen Zusammenstellung: „Diese acht gleichlautenden Collations= Parente(Anm. 1) sind im vor. u. jetzigen Jahrhundert folgenden einander sucoedirenden Predigern erteilt worden. 1. Johannes zum Kumpf. 2. Johann Heinrich zum Kumf. 3. J. Revelmann. 4. Albert zum Kump. 5. Fr. M. Sachsensche. 6. Johann Caspar Möller(Anm. Onkel von Joh. Fr.) 7. Fr. Möller(Anm. Vater von Joh. Fr.) 8. Jo. Fr. Möller.— Von jeder Collation ist entweder das Original oder eine glaubhafte Abschrift vorhanden. Weil alle achte gleichlautend sind, so würde es überflüssig sein, mehr denn eine abzuschreiben. Man wählt dazu die jüngste. Collation des Elseyschen Pastorats, erteilt dem jüngeren Prediger Möller den 23. Februar 1774. Wir Anna Christina Catharina von dem Bottlenberg genannt Kessel, Aebtissin des hiesigen hochadligen freiweltlichen Stifts Elsey, wie auch Freifräuleins Capitularinnen, tun kund und bescheinigen kraft dieses für uns uno unsere Nachfolger öffentlich mit diesem offenen besiegelten Briefe, wasgestalt Wir als Collatrices und Erb... der KirchspielsKirche zu Elsey, da die Consistoriales und Eingepfarrte der hiesigen evangelisch=lutherischen Gemeinde uns aus eigener Bewegung in einer schriftlichen Vorstellung vom Iten Februar S Wut gun un Gu Wt un i au e S W W u snn(2 u M Mc D M u#1 lc n M n e un gun u i i M(7 i u gun ssn Sii Un gu Wsie e u uick=utt W W u W u ug t ausict e 11 i M M c cg hh dn gun W Wicl Sig uuhog iS 1016 Preuu uuid n Wn ug(9 gu l Su M M uhc un gun W Mi u W Wi c M ut Mi unn Wc u tug hi uuuu(8 sppa gunich uis ii tsppit gunich u c psibanguge s— h un aun 11g•8 M uin cte Muid 7 un hinc ne 11 uuh Stug W i(2 Wug e n fne haat gun Sc Spplivuun Sss— c (Truuun M M ni ce 7 i h s M ug i des laufenden Jahres geziemend zu erkennen gegeben haben, daß sie einmütig und mit den lautersten Absichten verlangten, es möchte der wohlerwürdige Kandidat des Predigtamts der Herr Johann Friedrich Möller als Adjunctus (Anm. 2) und Nachfolger seinem Vater, dem bisherigen Pastorn hieselbst, Herrn Heinrich Friedrich Möller im Amte an die Seite gesetzt und von ihnen berufen werden, indem gedter H. Pastor in die ein und dreißig Jahr sein Amt gewissenhaft und redlich unter ihnen geführt dem Alter nahe wäre und seit einiger Zeit verschiedener für die Gesundheit gefährliche Zufälle erlitten hätte. Wasgestalt Wir, sagen wir, dieses Verlangen und diese Gesinnungen nicht nur genehmigt und bewilligt haben, sondern wir konferiren(Anm. 3) auch hiermit und in kraft dieses Briefes und in bester Form Rechtens dem gemelten Herrn Candidaten Johann Friedrich Möller, von dessen Geschicklichkeit, christlichen Lebenswandel und Rechtschaffenheit Wir hinreichend überzeuget sind, auf den Todesfall seines Herrn Vaters, unseres bisherigen Pastoris Henrich Friedrich Möller, und ohne das alsdann eine nähere Collation, Vocation und Introduktion geschehen soll, unser Pastorat zu Elsey und dazu gehörige Wiedemhofe samt nachbenannten Auskünften Recht und Gerechtigkeiten wie folget: 1. Von unsern Gute zu Henkhausen, Welken genannt, fünf Malter Hartkorn und ein Malter Hafer, vom Kornboden aus dem Stift elf Malter Hartkorn und ein Scheffel Hafer, item jährlich zwei Schuldschweine wann Gott Mast bescheren wird. 2. Die verfallenen Präsenten(Anm. 4) als Erbsen, Weizen, Heringe, Stockfisch, Butter= und Käsegeld samt elf Hühnern gleich einer Capitular-Fräulein, item zwei Hoven und dazu gehörige Mastgerechligkeit. 3. und zum dritten, die behörige Länderei desselben Wiedemhöfe benannt, acht Morgen Landes, wobei noch aus Gunst beigeleget drei Morgen Landes, machen zusammen elf Morgen Landes, noch aus Gunst und über altes Herkommen, damit sich die Pastores desto besser erhalten können, und ihre Dienste fleißiger verrichten mögen, beigeleget aus Stocks Gute zu Henkhausen vier Malter Hafer, bei 2 0T chle #4 194 he 831# h 1.3 a 1.„*„„„ p„K„* EI ##n u r b 98 * -udlenh. 7.. er T.eyuit- Vomtes Wn Zeiun!.— Wut— Mc Auug ue M ulu— uiclinn e e— gn u uuir uug u— ucticg z ( i—M it or u— Mulilan 6 W noa W r— Wsz-izuilgne — Wiuallug n— Wlaan• i— Mne (Mn Mu W (Sucmmn W istn— Win zunlan 2 M ui uilsng— Miice u3 ßunk zmu am M ic uuho W Wch u utiuu oc#uplun cnng agunng wslolg env Unit u M Werslc Muuuun gun W Wi uisi Wum M D u Si Wl Suu in u unhug itn in M u M u uut uchsbut W e uhe in 1 usguhigg tu M big gun ume snn M ir Wiii ne hute ghuhoc Me gun h u gug nt se uusm gun Uueeee utttt Mihnun Wiut Mic ch uuce uc Wug nit 5 M M gn We e s in ar V ut Wh u utcis Mehilc Mpheß Su in faf W Dei W M M W g uchg i ihl c u ni u ng h iii inc=Auc Das märkische Süderland in Versen von Carl Heugstenberg Pfarrer zu Wetter(Ruhr) aus dessen 1819 erschienenen„Geographisch=poctischen Schilde rung sämtlicher deutschen Lande.“ Gar freundlich an des Süderlandes SSchmelle Blüht Hagen in der Jugend Reiz empor Ihr rauscht der Volme=Fluß mit klarer Welle. Und reiches Tuchgewerbe giebt ihr Flor. Des Stahles und des Eisens Hämmer tönen, An's Volmethal schließt sich der Ennspe Grund: Des Handels Weg geht durchs Gebiet des Schonen. Weit sendet man die Waar’ auf unserm Rund. Viel Zwillich, Siamois und Bänder webet Das rege Schwelm im reich bebauten Grund, Und wo sein Bad, sein Brunnen sich erhebet, Da wird der Kranke neu gestärkt, gesund. Das Ohr rernimmt der Hämmer laute Schläge; Nicht fern von dieser handelsvollen Stadt Die Bleichen schimmern an des Baches Wege, Ein roter Berg schaut seltsam auf das Bad. Schön blüht, von seiner Gartenpracht umgeben, Am Baaren, weithin handelnd, Iserlohn, Formt Messing. Nadeln, Stahl läßt Seide weben, Einst schallt ihm oft der Panzerglocke Ton. Im Leggertal ist manche Messinghütte, Und nah und fern dehnt sich ihm zäh der Draht. Reich liegt es da in seines Kessels Mitte, Doch führt auf kahle Berge mancher Pfad. Auf Altena in des Gebirges Enge, Schaut hoch ein Schloß aus alter Grafenzeit, Weit dehnt die Stadt sich freundlich in die Länge, Vom Lennefluß bespület und erfreut. Der Eisendraht wird rastlos hier gezogen, die Nadel unermüdet zugespitzt; Dem Drahtbereiter bleibt das Herz gewogen, Weil deutscher Sinn aus schwarzem Antlitz blitzt. Hoch, ohne Waldung für des Sommers Schwüle, Baut Ackerfeld und Wiesen Lüdenscheid; Der schwarze Draht dehnt sich auf mancher Mühle, Den Osemund glüh'n Hämmer weit und breit. Hier gießt und dreht Metall der Knopfbereiter Und Messing glänzt in mancherlei Gestalt, Der Handel fördert Eisenwaaren weiter, Der Pflanzenwolle Spinnmaschine schallt. Wo Else, Grün' und Oester sich vereinen, Da schmiedot Vlattonberg der Sensen viel, Webt grobe Woll' und fället Holz in Hainen; Am Lennefluß erreicht die Els' ihr Ziel. Der Neuenrader handelt in der Feine, Und Eisen formt bei Feldbau Breckerfeld, Das arme Meinerzhagen tauschte gerne Sein rauhes Thal mit einer mildern Welt. Im mildern Strahl liegt Limburg an der Lenne; Von seinem hohen Bergschloß schaut der Blick Ins heiterste der Thäler, die ich kenne. Ins felsumragte Friedensthal voll Glück. Ein edler Fürst aus Bentheims altem Stamme War stets hier Vater für sein kleines Land; Noch lodert ihm der Liebe heil'ge Flamme, Da, wo sein Schloß seit grauen Jahren stand. In tiefer Nahmer wird dort Draht gelagen. Hier tönet laut des Kupferhammers Schlag. Die Marmorbrücke ruht auf sieben Bogen Nicht fern von Elsey an dem Elsebach. Da lag ein edles Frauenstift einst heiter Und schaute nach der Lenne Felsenwand: Hier lebte Möller, führte Seelen weiter, Sein Denkmal steht auf hohem Bergesrand. 15 gig snv unst ih uun gun un e W inn 1 n Pie snb u ushsbut Duhigg gu M isn 13/210 gun 31h in1 ss uuc Michuu u nit gun M Uca Wpheß Me i# ud unn I ui u M u unhn Wsute ui Hau sun 11m hog M i A Wli il ushgong zußie hung h th ucc hn „Mi le H id ur Mhceg in Mu u nv hasg icpzu W gun iu d uitu M i Mg u Buluß ie Plesß u u u n u icl l uom acslm uzuub g ee ihlln. An Wut Wtel snv##c Uduugt bun M Wctunng 2, unt et uin ig uund weleng nkun m M U gin M M N#### uinn unig W ue uu 1 u e 13 u t une u g M u S u M M S— ahn Snopseck snlan Wuig ug u h uht u iic We nuht snv Mi nn u Wuic#an uug W Mi i#lgu Mch#nd— M suicis— Uug 1 Wli suct u an ie ihac nu ce dusgunte ueg ue it uegioc W c M W un u gun umee uec Me N dane Spug uns uu M M u uch dempie uuag snd un gul baasnn un g iss M— cS wu i# se W urn i W-Dnguh uom u u uuse 1 ug ug 1ac eh gun uh he uc c##mt sso Mh WMcuiceg 9 S ui hn hi gulge izzunig Wut Wuun M uit u M — e M M we Suieg Pi gun haci u un uue 10 In Spa S„Muunciaa“. ut e Uut unh Hbu Wsuzg dcht u„hhue W ie Wshcut 10 M ssu M n gun Wsh M uiiiiu hln i pe Wiin Wt r utushhug uebnnn S Mh se#cuc ne Hou swiu M e u h ustuut un MMW W p M ch gun uctli nn M 1 13 hog(gunc Mcptn inv Sun Uug ude ustag u gus. g uchl Sa ssss aun ut su W ur sbct wessd 13 uh ucsl ur Mii an uut t ie Wu Wunint A W i Mu M soc Buc W#7 Tud Wcuhnt lu ud ug Wa Wug u uingg Dumme cin suluun usbutt un i t shbtun Au Gu uc M#nb im Wisg Uer W u M Wnn Su u M gu M W unhtue 10 sg W Wunttt A S ee hhlnt if udhc Bunchen 11# r tun Wuht gun M unchucch Men gn M Wch sic Si Wain n S Sc uuchct M i uuhot Auung da gun M ish Se unl vunn un ih Si ne Wi(7 uhn M s M M i l M gun Wut Weihl uin P P c W e1 ue u M Mmheg 1 bucc asun gim gun uut ic Siig M Wh Wtit Me Wu Wsilu ug Inv##1 in Wcin gun Pibuhzucch Bundig g int u#m lg shoc zzpqm o. u u ai Munne Wh unn M Mg ur en tccken suich isanh uud uhelung nv gun daa zpflc uzu Psu M ll Wutt c 9oc, 2 M ih Wcu icce vict### Wu M u sig Wog Mu Wigulte W r unn. uiol Wu Melug uiung un M u M W un u c Wt e u Do i uun u ai ig dea 1 pzun 1d uie ielug un Wun M ud, iug Mi 13 ud nd sd Wowpng fin n g uniic d ii gui Pc gun W M un Wunseg di M tieug nvucß uich“. W u e e M u ninng uis Hung ueg Pelung h iclane uinß seh(or uun) vicck bih t uch gshog##n h A 1916 W M M luß gacb ut#nl##efbnt hnv 3|11u u 1 bue ug ue M uh 1193— Wumcr n ubctg n fu ugelg in i Mn „Mtutiug W u ununn W Wt h uilcillnn u i u cug u M M Muh u Mn 1 d u Si W N W er M ni ndi c t Wc We M Uuh guntin olsof ne W P ppuuh gu Wnni e biglnne h Winng u m Wuu M uun u ann Wlnnc Wucet tapuß urlun Puc Wh.1e 20 ui W u ne hnzunan ud zim##o Wh W M ei u ig un ur Mucuhg c un Wsel ocl### etischen Schilde des Sommers Schwüle, üdenscheid; ch auf nancher Mühle, weit und breit. er Knopfbereiter erlei Gestalt, aren weiter, chine er sich vereinen, der Sensen viel, Holz in Hainen; Wet. an der Lenne; schaut der Blick ich kenne. voll Glück. altem Stamme n kleines Land; heil'ge Flamme, n Jahren stand. dort Draht gesogen. mers Schlag. ieben Bogen Elsebach. t einst heiter elsenwand: Seelen weiter, Vergesrand. Wah — Elseyzer Kirche. Die Wirkungsstätte Joh. Fr. Möllers. dem Fischer zu Elsey ein Makter Gerste und vier Malter Hafer, aus dem Ahme “ e i n M a l t e r H a f e r, i t e m z w e i K u h w e i d e n, ein Fuder Heu, notdürftig Brandholz und Zimmerholz, gleiches sich endlich von selbst versteht K. und wir garnicht gemeinet sind, daß den Rechten und Gerechtigkeiten des bisherigen Herrn Pastor Möller durch diese Adjunktion und Collation das mindeste bis an sein seliges Ende entzogen werden soll, so wird zwar bis dahin der nunmehr benannte und berufene Herr Johann Friedrich Möller mit dem, was ihm sein Herr Vater freiwillig und aus Liebe zuleget zufrieden sein. Inzwischen haben wir doch mit Zustimmung der Consistoriales, die : zur Berichtigung des ganzen Adjunctions= “ g e s c h ä f t s v o n d e r G e m e i n d e b e s o n d e r s b e vollmächtigt waren, festgesetzt und versprechen hiermit, daß er zu seinem besten Fortkommen und zur etwaigen Vergeltung seiner Arbeiten, jährlich und so lange er neben seinen Herrn Vater stehet 1. aus den von den ausstehenden Kirchenkapitalien eingehenden Zinsen zwanzig Rthlr. gegen Louisdor zu fünf Thirn. gerechnet von dem zeitl. Kirchmeister zu heben haben soll; 2. Ist mit Vorwissen der Consistoriales beliebet worden, daß er im Jahr und zwar einmal den Sonntag nach Ostern, demnächst den Sonntag nach Pfingsten und endlich den Sonntag nach Michaelis ein freiwilliges Opfer von der Gemeinde, das entweder vor oder nach der Predigt auf den Altar gebracht werden muß und zwar folgender Gestalt einnehmen soll, daß den ersten und letzten der genannten Sonntage ein jedes verheiratete Gemeindeglied, den mittelsten aber ein jeder von den Junggesellen und jungen Töchtern seinen Beitrag tut. S. endlich soll bei den Kindtaufen, die allhier in der Kirche oder auch in Häusern vom Herrn Pastor verrichtet werden, künftig von jedem Gevatter fünf Stüber gut Geld erleget werden, die ebenfalls für venselben bestimmet sind, wobei doch dieses festgesetzt worden ist, daß dieser letzte Punkt beständig für den zeitl. Pa14 (Sämtliche Bilder: Archiv.) storen hierselbst beibehalten, der erste und zweite aber mit dem Absterben unsers jetzigen Pastors aufhören soll. Tagegen soll mehrgemeller Herr Johann Friedrich Möller so wohl als Adjunktus und auch, wenn er künftig die Elseysche Pastoratsbedinung all in bekleidet verbund n sein, des ganzen Stifts Int.r.sse und Beste nach s.inem Vermögen zu suchen und zu befördern, der ihm anvertrauten Gemeinde treu und f.eißig vorzustehen in Lehr Leben und Ceremonien als ein treufleißiger Pastor und Seeisorger nach wohlhergebrachtem Gebrauche, wie solches bis hiehin gehalten, gebrauchet und bedienet worden, sich gemäß zu verhalten, übrigens aber künftig mit den Pastorat=Gebäuden dergestalt hauswirtschaftlich umzugehen, daß gleichwohl die nötigen Reparationen mit Vorwissen der Kirchmeister auf Kosten der Kirche und respc. des Kirchspiels dem Herkommen nach vorgenommen werden ohne Gefärde und Arglist. Zu mehrerer Festhaltung haben Wir Aebtissin und Capitularinnen dieses Collationspatent mit dem Stiftssiegel und mit unserm angeborenen Wappen besiegelt und eigenhänoig, teils für uns und teils im Namen der abwesenden Chanoinessen,(Anm. 5), die uns eigenhändig dazu bevollmächtigt, hatten, unterschrieben. So geschehen in unserm Stift. Elsey, den 23. Febr. 1774. P. s. Noch wollen wir, wie wir dieses vor uns und im Namen derer abwesenden Fräuleins Capitularinnen hiermit erklären zu desto besserer Subsistenz des Herrn Adjunkti jährlich einen Beitrag tun. a. c. A. v. d. Bottlenberg gt. Kessel, „ Aebtissin zu Elsey Albertine von Palland Amalie von Kessel. In dem Stiftsarchiv und bei den Kirchenbriefschaften finden sich eine und andere, ehemaligen Elseyschen Predigern erteilte Landesherrliche Confirmationen. Sie hier sämtlich abzuschreiben würde überflüssig sein. Es wird hinlänglich sein, hier eine Copie der neusten Confirmarion einzurücken. Hochgrfl. Consirmation, erteilt dem zum Clseyschen Pastorat berufenen Candidaten hann Friedrich Möller. Rhede, den 3 in lu Mih 120 W Ws dd W i n S Wiu u i sutfnng aun 8 e Mn u pi ss dc W Whgß u Wgg bun gun bung uoc Mee h uuie usig#c uis shef aun S i uucs uoc g g aun buig u rzuucs u a tu u zuukcn e t g Suue sun S iin 2 M M n n u in c## suae Wuee Pri chung Mu d td Wihl.7 M Mh ubig uas ats ine gun(6 uuuß) Msisgng uomonbag ie utigen Men ou W Wcutin wte Hou gun S un unh uoa 1½ sval Au M s Bunispch A aun s hsn izun Su ssp 16; Sbupi ol gun uche! Si Muc hc usgen # ne au Whi ne M M M M M uiid i sim Sscn van du Mu W ann dpi W ue ie i u zu Mueg M ugt=uot W u ru Mun c Wu amn Meoggpgag## We W S c tnh vo M unn M u u usog cci i a M i n siunng l Wl u uiig s9 1; W S i h g Wee d ue Wi Wi oc Wee usgnbsß Silpaban Bunchullun Mhqusbur iich n aum Wp##gg uunc unn sun ci a g ni L Mi M un W Wn uoa sal si#anch W in e ia zuv Wcnet si Wngts Misut zzm Se M icu ss 1#0 o gun on in aun Su ci M aun W WM ubni# u unselutg nag Hvu zzudmt W W M gun M W in gu Wa Min Mn ii celung sn gun Mhzus uusg Uonzu gun Wc s S e uu W W c in st umt i Mhnl ne sun zojun S hung S uch W wvu aun uhen ing Wssg u in M i Wu Msun ie gun snzzunlan und S du ue i Mucn u tun nc holnneg Binhuig d faie n Sie Wo M Wicg ihn u i W n aun M ht W uih uuinc gun snizunlgn und Bunbusia A M u W cuiseg S W n unneigen u daa gun uh iuuunn U n c h### aun uluni sun gum M A Su Mun cW Sn gun Milugn t utoglchoc in be gin ic Uun in hhus### in u 1. chu 1c Wicg uish achmunn 13 vo. u uie un gun Su h Wllg ub 13 dg. uh su i s gun nit Sn M uu M n . sin eh Mcn uu M ### og T### n#uc uebnl u Mi W ui. uu uied hun g uund zioch uoa uab 24. März 1774. Wir Moritz Casimir der andere, Graf zu stheim, Tecklenburg, Steinfurth und LimHerr zu Linge, Rheda, Wewelinghoven, sa, Alpen und Helffenstein, Erbvogt zu In, fügen hiermit zu wissen, welchergestalten u Aebtissin und sämtliche Stiftsfräuleins adeligen Stifts zu Elsey, sodann die Kirworsteher der evangelisch=lutherschen nde zu Elsey für sich und namens sämtlicher neindeglieder und sipplicirend zu erkennen eben, welchergestalten sie in Erwägung, daß bei bemelter Gemeinde als Prediger stede Henrich Friedrich Möller das ihm antraute Amt mit rühmlicher Treue und rgfalt über dreißig Jahr verwaltet, nunhr aber bei herannahendem Alter zuweilen ige kränkliche Zufälle verspüre, dahin Beht zu nehmen gewogen werden, wie gelter Prediger in seiner Amtsverrichtung levieret(Anm. 6) werden möge, dahero dann einmütig beschlossen, dessen Sohn hann Friedrich Möler zum Pfarrgunte. junkto und künftigen alleinigen ordentnchen jediger zu erwählen und zu berufen wie ches die, sowohl von der Frau Aebtissin d Stiftsskäuleins als auch der Gemeinde term 23. Februar laufenden Jahres ausgellte Wahl und respective Vocations= und llationsscheine nachweisen, mit untertänigster tte, daß Wir als regierender Graf zu Limrg die erforderliche Confirmation(Anm. sowohl wegen der geschehenen Wahl und llation als auch der dem zu adjungienden Candidaten während seines Vatern, des tzigen Predigers, Leben und respective fürs nftige zugedachte Emolumenten, Accidentien Inm. 15) und Besoldung erteilen möchten. achdem uns nun von dem Candidaten Joh. riedrich Möller guten Lebenswandel, Kontion und Fähigkeit zum Predigeramt glaubifte Zeugnisse vorgebracht worden, als conrmieren und bestätigen Wir die Lahl und respective Vocation und Collation ermit und dergestalt, daß genannter Johann riedrich Möller während seines Vaters, des tzigen Predigers, Leben denselben mit preigen, Austeilung der Sacramente, Untericht der Jugend, Besuchung der Kranken und sonstigen Amtsverrichtungen beistehen und helfen und nach dessen Tode solche als ordentlicher Prediger allein verrichten und sich dabei also betragen solle, wie es sich einem evangelisch=lutherschen Prediger nach Anleitung der Heiligen Schrift, der Augsburgischen Confession und übrigen symbolischen Büchern der lutherschen Kirche eignet und gebührt. Wogegen Wir demselben bei seinem Amte sowohl als denen ihm in den angeführten Wahl= und Collationsscheinen als Pfarramtsadjunkto zugedachten Emolumenten und Accidentien, welche wir hiermit in Gnaden bewilligen, wie auch die ihm künftig als ordentlichen Prediger, respective neu beigelegten und gewöhnlichen Substantial=Renten(Anm. 8) und=gefällen schützen und handhaben wollen. Urkundlich haben wir dieses Confirma= tionspatent nicht nur eigenhändig unterzeichnet, sondern es auch mit unserm Limburgischen Canzlei=Insiegel zu bedrücken befohlen. So geschehen Rheda, den 24. März 1774. Moritz Casimir Graf zu Bentheim Tecklenburg. Soweit folgten wir der Möllerschen Handschrift. Wir fügen nun noch die dritte Anstellungsurkunde hinzu, die sich ebenfalls bei den im Heimatmuseum aufbewahrten Akten befindet. Es handelt sich dabei um ein Schreiben, das von zwanzig Gemeindevertretern unterzeichnet wurde. Bei den Akten befindet sich ferner die Wahlliste, nach der Johann Friedrich Möller zum Adjuncten und Nachfolger seines Vaters von der Gemeinde gewählt wurde. Die Liste benennt zwei Kandidaten, nämlich Schmit und Möller. Der Bewerber Schmit erhielt nur eine Unterschrift, unter Möllers Namen aber befinden sich nicht weniger als einhunderteinundsechzig. Hier nun die Bestätigungsurkunde der Gemeinde über Möllers Anstellung: Im Namen der Heiligen Dreieinigkeit. Wir Kirchmeister provisoris und sämtliche der evangelisch=lutherschen Gemeinde zu Elsey angehörige Pfarrgenossen wünschen im Namen und mit eingeholter einmütigen Zustimmung derselben Euch, dem Wohlehrwürdigen Candidaten des Predigtamts, Herrn Johannes Friedrich Möller, Gnade und Seu u u M c alu iu M Mc 1 Wi cunn##cn uuem uginm W u gu Wug Sug Su ut hig g un aute unh ucchl zz M cc schn e c Wu uu ui Sig nct u u Scunn l gun h ccit ui l Mshinng wncel un g va Sbuengg genzhsbun##| ui gun W M t 11— vg gu uuccg„". vb 1 gun Mi Mh ice hnv Giesß gu M# Bun W u ich uruu“. 1341 340 Un g.ss Willgiza 1b A Wtn Scung uuiec s#nc Muee Ueusgam sncpung ne ur uzugbgunigh usqushebaga M h Mnn „M M M e#essian ting og, gun ne uezurie Slu Mhge 110 sg ucu uie M M a gui unll gum e ute ume S fu gum icucc##uut 13 j###g e uii 12 dig— zuhv iu uct inge use ig nse i gu M ing g Muug un uuncuch uch Mn u#al mcht u. 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Sie haben alle gerade dann Junge, wenn jene Insekten=Heere erscheinen; und(Raubvögel und Tauben ausgenommen) sie und ihre Jungen sind von der Natur angewiesen, gerade dann von Insekten sich zu ernähren. Heißhungrig rufen die Jungen um Speise, und rastlos tätig tragen die Alten zu. An den Rinden, auf den Zweigen, san den Blättern, in den Blüten und Blumen der Bäume und Sträucher, der Garten= und Feldgewächse, in den Wäldern, auf den Weiden, in den Wiesen, auf den Aeckern, in(den Gärten, auf und in der Erde suchen und haschen sie Insekten. Mehrere tausend derselben verzehrt in wenigen Wochen die glücklich aufkommende Brut eines einzigen Paares der Amseln, Singdrosseln, Lerchen, Stare, Nachtigallen, Grasmücken, Meisen, Spechte, Schwalben, Bachstelzen, Finken und anderer Vögel. Wie eine Mutter ihr Kind reinigt, so diese die Pflanzen. Die Unwissenheit und Fühllosigkeit der Menschen hat selten auf die Größe dieser Wohltat acht. Man kennet sie nicht oder— die Bemerkung eines kleinen Schadens, den diese Vögel etwa verursachen— macht, daß man ihren unbeschreiblichen Nutzen übersieht. Dan kommt der unerklärliche Trieb, der sich bei den Menschen im Knabenalter äußert, die kleinen unschuldigen Vögel zu verfolgen, ein Trieb, der wahrlich unser Geschlecht eben nicht ehrt, und der, wie manche andere uns demitigende Neigungen erst durch die in uns sich durch Erziehung entwickelnde Humanitätgebändigt und vertilgt werden muß. Freunde der Natur aus mehreren Orten, wo man auf vorzügliche Kultur Anspruch macht, klagen alle, daß bei ihnen fast keine Nachtigall mehr singe und beinahe kein Sangvogel mehr gehöret werde. Gewinnsucht fängt sie weg und der Mutwille zerstört ihre Nester. Möchten doch die, denen die Unterweisung der Jugend liegt, diese überall auf die weisen Einrichtungen in der tierischen Schöpfung nicht nur aufmerksam machen, sondern auch das Herz der selben zur Menschlichkeit gegen die uns untergeoroneten lebenden Wesen bilden. An mehr denn einem Orte ist das gelungen. Die Famlien der kleinen unschuldigen Sänger leben da in Ruhe, und die Anzahl der Nachtigallen vermehrt sich daselbst von Jahr zu Jahr... Polizeigesetze zu Gunsten der Nachtigall, wem nicht der Unterricht und die Erziehung ihrer Beobachtung gewöhnen, helfen nichts. —— Möller=Denkmal. Auf dem Klippchen. 13