— lich erscheint, illusioniert und erträumt sich das Herz aus der Ferne. Das Doppelquartett singt deutsche Sehnsucht und Lust in die horchenden Gäste hinein. Lichtstrahlen wecken schlummernde Garteneinsamkeit. Wie eine Glühwürmchenschar wandelt die Polonnaise der Lampione durch den Garten. Die„Schräge Secho“ hat den Hernern einen unvergeßlichen Abend geschenkt. Ein Kegelklub, der für Gesang und Naturpoesie Verständnis und Geschick hat, wie die„Schräge Sechs“, kann noch mehr— veranstalten. Wohin gehts nächstes Jahr,„Schräge Sechs"? * Sonntag„Lustiger Abend“ der Volksbühne Es wird nochmals empfehlend auf die Veranstaltung der Herner Volksbühne im Ledigenheim am kommenden Sonntag hingewiesen. Das unter der Devise .,#nhn.inn. brenb Gesewar“, aufasangene Proversprechen, die Bilder innerhalb vier Tagen in guter Ausfertigung zu liefern. Lieferungen haben bisher nicht stattgefunden. Geschädigte werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei zu melden. Offene Singstunde. Heute, Freitag, findet im stadt. Saale am Eickeler Markt die zweite offene Singstunde statt, die von Prof. Fritz Jöde von der Akademie für Kirchen= und Schulmusik und Leiter der Jugendmusikchule in Charlottenburg geleitet wird. Es handelt sich wie bei der Veranstaltung am 8. 6. cr. um eine Einführung in die neue Schulmustk. Der Singstunde ist ein besonderes Liederblatt zugrunde gelegt, das am Eingang zum Herstellerpreis von 20 Pf. verkauft wird. Unter Begleitung durch einige Geiger, Cellisten usw. werden mit allen Teilnehmern gemeinsame Volkslieder gesungen. Der Eintritt ist vollständig ko*.— 9 Ianar zu hioler VerSonntag, des 7. und 8. Juli, mit dem auf dem Gelände der historischen Castroper Rennbahn zum Austrag kommenden großen Reit= und Fahrturnier der Reitervereine des Bezirks Dortmund bevor. Für die verschiedenen Wettbewerbe sind insgesamt 300 Nennungen abgegeben worden, darunter solche von Ställen. die im Pferdesport einen guten Klang haben. An beiden Tagen werden im Anschluß an den Aufmarsch und die Parade Wettkämpfe der ländlichen und städtischen Reitervereine des Industriegebiets, Jagdspringen, Dressurprüfungen, Eignungsprüfungen, Fahrschule, Figurenreiten von Damen und Herren, Quadrille in historischen Kostümen usw. usw. geboten. Besonderes Interesse dürften auch das Castroper Jagdrennen, das Castroper Erinnerungsrennen, sowie die Sondervorführungen der berittenen Schutzpolizei Bochum finden. dl. Baranstaltungon heainnen am Samstag um Kirchlicher Anzeiger für Die Tatholilmon a Mit Christus in einem Leben wandeln. Jur Epistel des 6. Sonntags nach Pfingsten. Auf Allerheiligen vor einigen Jahren hörte ich einmal von einem mehrstimmigen Chor frommer Ordensleute die wunderbare Antiphon singen:„O quam gloriosum— O, wie ruhmwürdig ist das Reich, worin mit Christus jubeln alle Heiligen; angetan mit weißen Kleidern, folgen sie dem Lamme nach, wohin immer es geht." Besonders diese letzten Worte,„sie folgen dem Lamme, wohin immer es geht, sequuntur Agnum, quocumpue jerit“, waren von dem Tonkünstler mit hehrgewaltigen, begeisterten Akkorden in fast himmlischer Harmonie gesetzt, und der heiligmäßigen Ordensleute reine Seelen rissen im frommen Gesang den Geist empor. Ich habe seitdem dieses Lied nicht vergessen. Es tönte so stark in der Seele wieder und es war, als sei die Himmelsweide sichtbar geworden, mit dem Lamm Gottes und den Heiligen und das Lamm in der Mitte vor dem Throne weidet sie und führt sie zu den Quellen des lebendigen Wassers, und sie folgen dem Lamme, wohin immer es geht.(Off. 7 u. 14). Ich habe dir vom ewigen Freuen und Lieben erzählt und wie aus dem durch das Licht der Glorie ermöglichten Gotteskennen diese ; Himmelsseeligkeit hervorbricht. In die Quellen Gottes hinein führt aber das Lamm, Lehrer in dem ewigen Gotterkennen ist der Heiland. Hier auf Erden war er der Bildner deiner Seele durch seine Priester, damit du ihn im Glauben konntest kennen lernen. Drüben in der Ewigkeit ist er selber Führer und Lehrmeister, leitet er selbst die Verklärten in Gott hinein; wir wandeln mit Christus in einem neuen Leben. „Niemand kommt zum Vater außer durch mich"(Joh. 14), hat Jesus einst gesagt,„und ich bin die Türe; wenn jemand durch mich eingeht, der wird seelig werden; er wird eingehen und Weide finden!"(Joh. 10). Diese Gottesworte gelten gewiß schon von dem ersten Gnadenwirken des Herrn auf die Seele im sterblichen Leibe. Sie treffen aber im Himmel eigentlich erst voll und ganz zu. Aehnliche Worte die das bestätigen, hat der hl. Geist schon bei Isaias gesprochen:„So spricht der Herr: Zur Zeit der Gnade erhöhre ich dich, am Tage des Heiles helfe ich dir und behüte dich. Dann will ich den Gefangenen sagen:„Konmm=t heraus", und denen in der Finsternis:„Gehet zum Lichte!" — Sie werden weiden an den Wegen, auf Ebenen werden ihre Triften sein; sie werden Hunger noch Durst leiden und Sonnenglut wird sie nicht treffen; denn ihr Erbarmer führet sie und tränkt sie an den Wasserquellen".(Is. 49).— Die zur Freiheit gerufenen Gefangenen sind die aus Grab und Verwesung am jüngsten Tage auferweckten Menschen— und„ihr Erbarmer führet sie“ „Ich gehe hin“, ist die Heilandsverheißung, euch einen Ort zu bereiten; denn im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen.“(Joh. 14). Das Wohnen bei Gott aber ist das ewige Gottbesitzen im Gotterkennen und Gottlieben.— Das will der Menschenerlöser nach Verdienst und Werk im Grade verschieden, den Erlösten bereiten. Es ist dies ja doch auch natürlich! Jesus, der für die Seelen Mensch gewordene Gottessohn, Jesus am Kreuze nach unendlicher Qual in bitterem Opfertod gestorben, Jesus auferstanden zu unserer Rechtfertigung, Jesus der göttliche Seelensucher und Seelenretter, Jesus einst der Richter— er wird seine Verheißung erfüllen: „Ihr Erbarmer führet sie und tränket sie an Wasserquellen, daß sie weder Hunger noch Durst haben.“ So sind wir im Himmel auf der Weide des Lammes, das„in der Mitte vor dem Throne sie weidet und hinführt zu den Quellen des lebendigen Wassers.“ Dieser Thron ist Gott, das lebendige Wasser und seine Quelle ist das Trin ken aus Gott: das Gotterkennen.— Also führt im Himmel das Lamm Gottes in die Gotterkenntnis hinein.„Niemand kennt den Vater als der Sohn und dem es der Sohn offenbaren will“.(Math. 11).— Wie nunderbar erfüllt sich an den Auserwählten das bei Joh. 6 angeführte Wort des Propheten:„Alle deine Kinder werden Lieblinge des Herrn sein.“(Joh. 54). In das Gotterkennen hinein geht es also nicht ohne Führer. In das ewig nie endende Eindringen in das göttliche Wesen hinein ist Jesus Lehrer. Diese ewige Himmelswallfahrt zum Urquell der Gnaden geht unter Leitung des Heilandes vor sich. Ist das nicht eine neue unerschöpfliche Quelle himmelsseligen Glückes? „Niemand kennt den Vater als der Sohn.“— All die geheimen Gotteswege des ewigen Gottlebens und des wunderbaren Gottwirkens weiß das Gotteslamm. Die ewige Größe des göttlichen Seins und die ewige umfaßbare Herrlichkeit des Herrn— Jesus hat sie auch durch die hypostatische, persönliche Vereinigung Gottes mit der Menschheit—, also weiß er alles, durchdringt er alles, dringt in die Tiefe der Gottheit! Sie folgen ihm nach, wohin immer es geht — nicht in die ganzen Tiefen der Gottheit; ich sagte dir schon, daß wir Gott nie erschöpfen können. Aber dennoch führt Christus hinein in das Gotterkennen, tief oder weniger tief! Je nachdem die Werke im Leben den Lohn verdient haben, folgen sie ihm nach, als jene, die von der Erde erkauft sind.“(Off. 14). Das ist das Hohelied des Himmelsjubels in dem unendlichen, wonnedurchzitterten Glück des Gottliebens im Gotterkennen unter Anleitung und Führung des Erlösers, ist das himmlische Leben auf der Weide des Lammes„an den Quellen des lebendigen Wassers." Vergegenwärtige dir alle diese Himmelswahrheiten und deuke ernst darüber nach! Versenk dich im vetrachtenden Gebete tief in all dies, was ich dir schrieb, hinein. Ich meine, wenn wir bedenken, was uns Jesus im Himmel sein wird, namlich unser Lichtbringer und Lehrmeister, das Lamm, auf dessen Thsten wir weiden werden— wenn man das mit gläubiger Seele beyerzigt, das macht auf ein Christengemüt tieferen und nachhaltigeren Eindruck als das Amt des Herrn als Weltenrichter. Ist er im Himmel Führer ewiglich und wonnereich— dann muß und wird auf Erden die Nachfolge Christi als der einzige Weg zu seiner Gottesweide erkannt und gegangen! So folge Jeius getreu im Leben nach! Bete oft:„O Jesus, immer alles nur für dich. Mögest du einst auf der Weide des Lammes seelig sein.„Und siehe, ein Lamm stand auf dem Berge Sinai und mit ihm die seinen Namen auf ihren Stirnen geschrieben haben.“(Off. 14).— Trügst du durch Nachfolge Jesu in deiner Seele seinen Namen? Joh. Rechmann, Bochum Soziale Gesinnung und unsoziale Sprache. Jum Evangelium des 6. Sonntags nach Pfingsten. Liest man mit Aufmerksamkeit das heutige Evangelium, so gewahrt man, daß der Heiland von seinen Jüngern verlangt, für die geistige und materielle Not des Volkes ein warmes Herz und eine offene Hand zu haben. Drei Tage harrten die Volksscharen beim Herrn aus, um in„ihren geistigen Nöten Trost und Hilfe zu finden. Doch über die geistige Notlage hinaus ist es auch die Sorge um das tägliche Brot, die den Heiland erfüllt und das ergreifende Wort sprechen läßt:„Mich erbarmt des Volkes!" Gewiß sollen die Jünger, denen Christus die Sorge für sein Volk anvertraut, nicht allein in Predigt und Spendung der Gnaden den Aufgabenkreis der Seelsorge sehen, sie sollen auch lernen die Hand zu öffnen zur Verteilung irdischer Gave, um das Vertrauen der Herzen zu gewinnen. Sie sollen, um es in unserer modernen Sprache auszudrücken,„soziale Gesinnung“ an den Tag legen. Es gibt wenige Evangelienabschnitte, die wie das Wunder der Brotvermehrung uns diese rechte soziale Gesinnung nahelegen. Soziale Gesinnung.... Nur der wird davon ein großes Stück in seiner Seele bergen, der von dem„Erbarmen“ Christi erfüllt ist:„Mich erbarmt des Volkes!" Nicht eigene Interessen, nicht das Bestreben auf den Schultern der Masse sich eine sichere Existenz zu schaffen, dürfen die Triebkräfte sozialer Einstellung sein. Es muß jene Liebe sein, die den Heiland drei Tage prekommen sollte. In fünf harten Sätzen rang ihn Lacoste mit 2:6, 6:4, 2:6, 6:4, 6:3 nieder und sicherte sich so die Berechtigung für das Endspiel. Auch Weltmeister Cochet hatte gegen seinen Landsmann Boussus keinen leichten Gang. Erst nach vier Saßen stand sein Sieg mit 11:9, 3:6, 6:2, 6:8 fest. Er wird also im Endspiel gegen Lacoste antreten. So ist die Entscheidung im Herreneinzel zu einer rein französischen Angelegenheit geworden. Die Kämpfe der Damen verliesen erwartungsgemaß, wenn man auch einen so sicheren Sieg von Lilly d'Alvarez über die Australierin Akhurst nicht erwartet hatte. Mit 3.6, 6:0 blieb die Spanierin siegreich. Helen siegte gegen Miß Ryan im leichten Kanter. 6:1, 6:1 hieß es am Schluß. Also wiederum Helen—Lilly. Bemerkenswert ist noch, daß Cilly Aussem vollkommen aus dem Wettbewerb ausschied, da sie mit Partner v. Kehrling gegen das australische gurst=Crawford 7:5, 2:6 verlor. -i.; Loo=Hennessey—. Oummings=Moon 8:3; Patterson=Hawkes—. Boyd=Robson 6:3. kampf Deutschland— Irland 4:2. Die Begegnung in Dublin. ch-irländische Boxländerkampf der Amalin gestaltete sich zu einem vollen Erfolg Expedition. Von sechs Kämpfen konnten u vier zu ihren Gunsten entscheiden. Einen socht im Schwergewicht der Krefelder ber. D'Driscoll-Irland. Dogegen holten öln über Oshea, Kuno=Hamburg über Pistulla=Berlin Murphy einen Punktesieg. =Niederlagen mußten Skibinskl=Bochum Berlin gegen Cooper bzw. Flannagan hinDeutsche Boxsiege In Irland. 1 Deutschen Reichsverband für AmateurDublin entsandte Expedition kämpfte in Hauptstadt mit recht gutem Erfolge. Vor zehntausend Zuschauern, unter denen sich ischen Minister für Unterricht und Justiz seendeten die Deutschen vier von den sechs u ihren Gunsten. Der Kölner Kurth ferentscheidend ab. Ferner gewannen: Cuno gegen Chose, Pistulla(Berlin) gegen Schönrath(Krefeld) gegen O'Driscoll ten. Der Bochumer Skibinskl und der Berne wurden von den Iren Cooper bzw nach Punkten geschlagen. Vereinskalender. nverein Herne. Freitag, den 6. Juli, abends Kassenabend im Vereinsheim Möller, deydtstraße 63.(17685) Der Vorstand. srieger= und Landwehrverein Herne, gegr. 865. Sonntag, den 8. Juli d. I., nachin 5 Uhr, Vierteljahrsversammlung im Vereinslokal H. Knapp, Herne, Bahnhofstr. 1. ordnung: 1. Zahlung der Beiträge, 2. Auf; neuer Mitglieder, 3. Bericht über den 57. irdnetentag des Westf. Provinzial=Kriegerndes, 4. Verschiedenes. Vollzähliges Erscheirwartet(17675) Der Vorstand. hem. 39er Herne und Umgegend. Am Sonndem 8. Juli, nachm. 5 Uhr, außerordentliche immlung im Vereinslokale Christian Möller, Heydtstr.(17715) D. V. Nännerchor E. V. Am Sonntag, dem 8. Juli, s Waldfest in der Hardt bei Sinsen. Abfahrt Sonderzug 10,40 Uhr. Sonntagskarte Sinsen M. Musik, Schenken, Unterhaltungen und en aller Art zur Stelle. Groß und Klein, Alt Jung, alles ist willkommen. 17775 K. K. B. Jugendabteilung Heute abend 8.30 Uhr, Versammlung im Bereinslokal kath. Gesellenhaus. Tages: 1. B e r i c h t ü b e r d e n B e s u c h d e r P r e s s a, 2. B e s p r e c h u n g Besuch des Gautags am 8. Juli in Bochum, 8. Ver9. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung wird um ches Erscheinen dringend gebeten. Auch ist es erforderlich, jenigen Mitglieder(ob Jungmännerring oder Jugend ig) erscheinen, welche an dem Wettschreiben in Bochum zen. Der kaufm. Leiter. zahlung 16 Wochonraten Arbeiterstamm abrik unseres auch in der : Zeit voll und ganz Beschäftigt bleiben. Wir erwarten auch Sie! Jelonitz. E Gerne, Bahnhofstr. 62, Ede Wilhelmstr. *—* ü* 911515 S-#ekfxöfgs ***— 0„„ 2— ——————„ * 8—*.-"2 S O 4 „„ 3„En„ S 98-—* „.*„ üTS-, 2. E SSSSSTSSSS SDRESFG SFögs#gstbggzs 2 2* E TaBR W „„. M, AUTS.„ *"*** n G □2 * S*—* „aT S 6 2 „ S 62— G.:"* 6 S 2. (11 E— S 2— 5 „* 6" 9 2. n 5 er 0„ G„ * ——* STas T•82 9 5• 2. r " XÄUFSeE S S.. 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Am nächsten Sonntag, nachmittags 2½ Uhr, findet die Auinaer in die Junglingssodalität statt. Die Aufzunchmenden wotlen sich Samstag und Sonntag bis zum Hochamt beim Prüses anmelden. An die Schulentlassenen dieses Jahres, ergeht die berzliche Eintadung. der Jünglingssodalität beizutreten. Es in Psici der Eltern, idre Söhne hierzu anzuhalten. Die Sodalen und Jungmanner wonlen an der Aufnanmiesere sich beteilige Die Aufmahmefeier der Jünglingssodalität sindet kommenden Sonntag, den 8. Juli, statt. Die seterliche Aufnanme der neuen Mitglieder wird vorgenommen in der Festandacht, nachm. 2½ Udr.— Di. Neuauftunehmenden wollen sich bis spätestens nach dem Hockamte anmelden und sich alte um 11°. Uhr i der Rieche einfinden, zu einer kurzen Besprechung und Einudung des Aufrunmeritus.— Aderos 7“. Uhr in Festversammlung im „Friedricheed“, bestevend aus Bühnenauffuhrung. Pfarrei Börnig=Sodingen (9 ollesdiennordnung. 6" Uhr u. Men.—. Prediat: 728 Udr. Resse mi. Pred.a: Uhr bl. Weise mit Prediat: 9; Ur. Lochamt mit Predim: 11 Un dl. Resse mit Un Andacht 8 Uhr Andacht Aus der Gemeindei Ererzitien. Die###mieder der Pfarrgemeinde werden erneut ai d#e Bedemung der Exerzien für das reuig###se Leoen lungewesen. Fur die Männer ist vom 2. Dezemde: 5#3 1. Jannar ein Kursus Werl. Da nur ern Werttaa in dier Zeit fallt, so wird die Teil#ceme=chter. Hoffentlich bete#igen sich aus unseren Berenen an diesem Kursus mehrere. Die Frauen baden einige seor gelegene Kurse im Auaust und zwar vom 7.—11 Auou uns vom 28 August bis 1. Septemder im schnen Ererzmtennaus der Oblatenpattes in Enen=Bumek. Die Teuneymermnnen mögen sich bald beim Präses oder bei den Bezicksvorsteherinnen melden Abendandacht. Die Andacht am Montag, 1. Juli, abends 8 Uhr, war gut besucht. Möge der Besuch ständig gewachsen und zugleich die Liebe und Verehrung zum göttlichen Heiland in unzerer Gemeinde Die Pfarrwallfahrt nach Neviges in auch in diesem Jahre am Sonntag nach MariäHimmelfahrt. Für die Pfarrei Castrop, mit der wir zusammenfahren, ist es die Jubiläumswallfahrt zum Gradenorte. Aus den Vereinen. Elisabethkonferen;: Donnerstag 5 Uhr ist Versammlung im Jugendheim. Zur eifrigen Teilnahme ladet der Vorstand ein. Johannesverein: Am Sonntag, dem 15. Juli, veranstaltet der Verein mit den Familienangehörigen der Mitglieder einen Ausflug nach Dingerthal. Knappen= und Arbeiterverein. Unser Sommerfest veranstatten wir am Sonntag, dem 15. Juli, im Garten und im Saale des Jugendbeims. Zur Vorbereitung ist am Sonntag nach dem Hochamte Vorstandssitzung. Unsere monatliche Versammlung ist am Sonntag, dem 8. Imi, nachmittags 6“ Uhr. Junglingsverein. In dieser Woche ergeht wieder an euch alle die Einmdung zur gemeinschaftlichen hl. Kommunion. Bedenkt, wer euch einladet. Es ist der Heiland selbst! Darum komme atte!— Erireidicherweise geben sehr viele immer pünktlich ihre Kommunionkarte ab. Von den Jungeren und Neuaufgenommenen vergessen es immer noch einige. Auch die sollen sich daran ge wöhnen. Es ist für alle ein großer Segen. Die Andacht in der Kirche um 21 Uhr ist unsere Kommuniondankandacht. Wer am Morgen mit Andacht kommuniziert hat, hat auch gewiß noch soviel Andacht, daß er in die„Andacht“ geht. Nach der Andacht m Monatsversammlung im Jugendheim.— Kommt so zahlreich wie das letzte Mal! Das war sein! Wir aben auch diesmal viel zu überlegen. Vor allem meissen wir den Tag für den Besuch der Wittener Spiele und den großen Sommerausflug endgültig jestlegen. Deutsche Jugendkraft„Arminia“. Am Sonntag veranstaltet die Deutsche Jugendkraft „Arminia“ zum ersten Male ihr Sommersest. Nach den eingehenden Vorvereitungen zu urteilen, wird das weii allen Besuchern Unterhaltung in Fülle gewähren. Unsere Turner werden zeigen, was sie können. Das zur Amfübrung kommende Theaterstück„Drei Lumpaza#nbunden" vai wiederum Nestrog, den Verfasser des am 13. Mai mit stürmischem Beifall ausgenommenen„Germenen" zum Vetianer. Nach dem Theater u Tanz mit Preiskegeln. Die Rusikkapelle des Gesellenwereins wird zur Verschönerung des ganzen Abends beitragen. Wir richten unsere Bitte um ein zahlreiches Erscheinen zu diesem Fesie nicht nur an die Jugend, die sicher nicht fehlen wird, sondern besonders auch an die Eltern unserer in den katbolischen Jugendvereinen zusammengesaßten Jugend. Erst wenn von allen jungen Leuten, die am Sonntag abend zum Jugendneim kommen, auch die Eitern dabei sind, können wir lagen, daß unser Fest in dem Sinne, wie wir es veranstalten möchten, verlaufen ist Jugendkraft Heul Kegelbahn. Auch an dieser Stelle sei auf das auf ihrem Sommerfest am Sonntag, dem 8. Juli, von der D. J. K. veranstaltete Preiskegeln hingewiesen Die jüngeren Mitglieder des Jünglingsvereins im Alter von 14—16 Juhren, haben jetzt ihren eigenen Kegelabend, nämlich jeden Montag, abends von 7½ bis 9½ Uhr. Sonntags morgens wird nicht mehr gelegelt. Kommt alle. Es ist für euch alle genug Platz da. Jungfrauenkongregation. Es ist letzrhin bei festlichen Gelegenheiten sehr unangenehm aufgefallen, daß verschiedene Jungfrauen in ausgeschnittenen Kleidern, mit kurzen Aermeln oder sogar in ärmellosen Kleidern erschienen waren. Sie haben dadurch großes Aergernis gegeben. Noch bei der letzten gemeinschaftlichen bl. Kommunion ist ihnen in der Predigt in ernsten Worten gesagt worden, daß sich katholische Jungfrauen, vor allem Ritglieder der Kongregation, in ihrer Kleidung nach den Weisungen der Bischöfe zu richten haben. Wer demnächst bei ahnlichen Gelegenheiten wieder in leichtsinniger, anstößiger Kleidung erscheint, setzt sich der Gefahr aus, aus dem Saal verwiesen zu werden. Pfarrei Holthausen Gettesdienstordnung. Fest Maria Heimsuchung. 7 Uhr Frühmesse mit Predigt; ½9 Uhr hl. Messe mit Predigt; ½11 Uhr Hochamt mit Predigt; ½3 Uhr Muttergottesandacht mit Segen. In der Frühmesse ist gemeinschaftliche bl. Kommunion des Müttervereins, der Jünglingssodalität und der beiden Oderklassen der Friedrichschule. Samstag nachmittag und Sonntag morgen ist ein Franziskanervater hier zur Aushilfe im Beichtstuhle. Man moge diese Gelegenheit zum Empfang der hl. Sakramente benutzen und möglichst Samstags zur hl. Beichte kommen. Aus der Gemeinde. Wallfahrt nach Kevelger. Die genauen Abfahrtszeiten sind folgende: Ab Herne, am 7. Jun, 3.58 Uhr nachm., Ankunft in Revelaer 6.28 Uhr. Abfahrt am 8. Juli von Kevelger abends 7 Uhr, Ankunft in Herne abends 9.42 Uhr. Für die Wallfahrer wird am Samstag nachmittag um 3½. Uhr in der St. Bonisatiuskirche der Pilgersegen erteilt. Die Fahnendeputationen der kirchlichen Vereine werden zur Teilnahme an der Wallfahrt eingeladen. Aus den Vereinen. Mutterverein. Zur Teilnahme an der Generalkommunion werden alle Mitglieder eingeladen. Das Fest der Gottesmutter ist sicher für alle ein Anlaß, teilzunehmen.— Nach der Andacht, die als Vereinsandacht gilt, ist vielleicht ein Vortrag vom bochw. Herrn Pater. Das Näbere wird Sonntag von der Kanzel bekanntgegeben. Jungfrauenkongrgation. Am 15. Juli ist die feierliche Aufnahme in die Kongregation. Es werden sich sicher alle Mädchen, die Oftern entlassen sind, der Gottesmutter weinen, um als echte Marienkinder durchs Leben zu gehen. Zwecks genauer Zusammenstellung müssen sich alle diejenigen, die ausgenommen werden wollen, dis spän testens Dienstag abend bei der Präjektin, Frl. Konrektorin Schrag oder beim Präses gemeldet haben, Gelegenheit zur Anmeldung ist am heutigen Sonntag nach allen hl. Meisen in der Sakristei.— Dienstag abend um 8 Uhr ist Vorstandssitzung in Nr. 28 Kiechlicher Anzeiger Seite 210 männer nicht mehr gesehen. Ist doch Eisenach eine regelrechte kath. Diasporagemeinde, zur Diözese Fulda gehörig. Nur 1800 Katholiken unter den Zehntausenden von Protestanten. Ach, es tut einem bitter weh, wenn man stundenlang mit dem D=Zug durch blühendes deutsches Land fährt und weiß, daß das alles einmal katholisches Land war, daß hier die Glaubensglut des hl. Bonisatius nur noch kümmerlich unter der Asche glimmt. Welch eine schwere Verantwortung für die, Die vor 400 Jahren Schuld waren, daß das katholische Glaubenslicht erlosch, und welch schwere Aufgabe heute für uns, um das kümmerliche Licht wieder zu leuchtender Flamme zu entfachen. Nachmittags gehts durch herrlichen Hochwald hinauf zur Wartburg. Ein eigenartiges Gefühl beschleicht einem, wenn man diesen steilen Waldweg klettert. Hier jagte einst Ludwig der Springer, hier stand die eiserne Mauer, die aus lebendigen, tapferen und treuen Männern bestand, hier gingen und sangen die Minnesänger, hier war der Sängerweitstreit, bei dem um Tod urd Leben gesungen wurde, auf diesem Pfad ging die hl. Elisabeth so oft zu stillem Liebeswerk ins Tal hinein. Hier schlich sich Martin Luther als Geächteter hinauf. Wahrlich, eine Burg der Gegensätze. Aeußerlich schon durch die Besucher: Wir katholischen Priester und gleichzeitig eine Anzahl evangelischer Diakonisten. Katholiken und Protestanten, beide haben die Burg in ihr Herz geschlossen. Die Protestanten stehen mit Ergriffenheit in dem Zimmer, in welchem Dr. Martin Luther die griechische Bibel in die deutsche Sprache überjetzte; sie suchen nach Möglichkeit eine„Reliquie" aus diesem Zimmer mit=unehmen. Davon zeugt das schwer mitgenommene Bett und die auf einer großen Fläche hin ausgekratzte Wand, an der einst der Tintenklex zu sehen war Mit Ehrfurcht aber gehen die Katholiken durch all die Räume, in denen einst die heilige Elisabeth als Engei der Barmherzigkeit waltete. Elisabeth hat zwar nicht die Bivel in die deutsche Sprache übersetzt, aber sie hat das, was in der Bibel steht, ins lebendiae Leben übersetzt. Luther fügte hier aus Eigenmächtigkeit Lem Pauluswort im Römerbrief„Ich halte dafür, daß der Mensch gerechtfertigt werde durch den Glauben" das Wörtchen„allein" hinzu. Elisabeth aber hat hier das Pauluswort im Galaterbrief wahr gemacht:„In Christus gilt nur der Glaube, der durch die Liebe wirkt."— Sehen die Protestanten in der Wartburg die Burg ihres Glaubens, dann sehen wir Katholiken darin die Burg der Liebe. Paulus aber sagt:„Das Größte aber ist die Liebe". Doch nicht in Bitterkeit denke ich an diese Gegensätze auf der Burg. Davor warnt das Zeichen, das die Burg krönt. Auf dem Bergfried ragt hoch das Kreuz. Es schaut weit ins Land. Seine beiden Querbalken streckt es wie segnende Heilandsarme über alle, die sich noch Christen nennen. Abends war Beleuchtung der Wartburg. „Hell strahlt das heilige Kreuz empor“. Es soll uns das Zeichen der Hoffnung sein, daß das Licht des wahren Glaubens wieder einmal aufgehen möchte über diesem gesegneten Land, wie einst zur Zeit des ersten Apostels Deutschlands, des hl. Bonifatius. Die Wartburg kam mir vor wie ein Symbol der Einigung, trotz aller Gegensätze. Gebe Gott, daß die Einigung mit unteren irrenden Brüdern und Schwestern, die jetzt schuldlos irren, einmal Wahrheit werde in dem Geiste der hl. Elisabeth, im Geiste der Liebe. Die Liebe überwindet ja atles, sagt der große Christusjünger Paulus. Die Wartburg lenkt den Blick nicht nur in die Jahrhunderte zurück und über die deutschen Lande hinweg, sie lenkt den Blick auch in unser Herz. Bei der Ausmalung der Burg hat sich der Künstler einen Witz erlaubt. Dieser Witz ist zugleich eine ernste Predigt. Diese witzige Predigt ist deshalb so wertvoll, weil sie für jeden eine witzig=ernste Wahrheit enthält. Der Künstler hat die menschlichen Lebensalter in den einzelnen Jahrzehnten in Tiergestalten dargestellt. Zuerst zeigt der Führer die Bilder für das männliche Geschlecht. 10 Jahr ein Kalb, 20 Jahr ein Bock. 30 Jahr ein Stier. 40 Jahr ein Löwe, 50 Jahr ein Fuchs. 60 Jahr ein Wolf, 70 Jahr ein Hund, 80 Jahr ein Kater. 90 Jahr ein Esel, 100 Jahr ein Ochsentotenkopf. Als der Führer diese Bilder kurz nannte, hörte man ein schadenfrohes Lächeln und Kichern der Damen, während die Herren der Schöpfung den Kopf immer tiefer sinken ließen. Doch nur ein paar Schritte weiter, der Führer fährt in seiner monotonen Art fort: „Die Bilder für die Levensalter des weibl. Geschlechts sind folgende: 10 Jahr ein Küchlein, 20 Jahr ein Täubchen, 30 Jahr eine Elster, 40 Jahr ein Pfau, 50 Jahr eine Henne, 60 Jahr eine Gars, 70 Jahr ein Geier, 80 Jahr eine Eule, 90 Jahr eine Fledermaus, 100 Jahr ein Schnabeltotenkopf.“ Von einem Bild zum andern wurde das Gelächter der Herren immer größer, die Damen wurden immer kleiner, ja vielleicht bereute es manche, vorhin mitgelacht zu haben, denn es bleibt auch auf der Wartburg wahr: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten!" Haberhausen, Vikar. Heinrich Federer, der Geschichtenerzähler. Heinrich Federer hat wohl im Stillen den stolzbescheidenen Ehrennamen eines echten Erzählers hochtönenden Bezeichnungen vorgezogen. Sein Verhältnis zur Kunst macht den Eindruck unprobiematischer Vertrautheit. Er ist einer unsrer seltenen reinen Poeten, der eine innere Welt in Gestalten lebendig macht und doch dank scharfer Beobachtung den Zusammenklang mit der Wirklichkeit nicht vermissen läßt. Er erzählt— und wie!— und gibt es andern anheim, dem Erzählten einen Platz in der Literaturgeschichte zu finden. Dies ist geschehen: man hat ihn im schweizerischen Pantheon neben Keller und Gotthelf gestellt, und so haben wir's nun— ein Pfarrer recht, ein Pfarrer links, und Keller in der Mitte! Wir wollen seine Bedeutung nicht überschätzen. Es gibi stärkere Begabungen, größer veranlagte Künstler, aber wenig bessere Vollbringer ihrer Art! Was Federer bedeutet, bedeutet er ganz. Bezeichnend ist, wie Federer seinen köstlichen kleinen Schöpfungen nicht den Namen einer stolzen Kunstform gibt. Er nennt sie schlicht Erzählungen oder noch lieber Geschichtlein. Keine „Novelle" tritt mit abgerundeten Gliedern vor uns hin und verspricht uns das Erzeugnis eines genau wägenden Kunstverstandes. Federer meint nicht zu Unrecht, über den unbekümmerten Bewegungen seiner Poesie mochten dem vornehmen, aber etwas engen Feierkleide der Novelle leicht die Nähte springen. Das frische. naturhafte Wesen des Poeten schert sich gelegentlich herzlich wenig um die zunstige Regel und vertraut manchmal seinem künstlerischen Schutzengel ausgiebig, aber wir haben keinen Grund, meistersingerisch einzuschreiten, dagegen alle Ursache, iom, der frei und sicher wie der Vogel sinat, für den Genuß zu danken. Nirgends ist Kälte, unbelebte Form, leeres Getue. Die Ueberfülle, wo sie auftritt, ist Wachsium naturlicher Wärme. Die Sprache in nicht Echo, sondern Ausdruck einer Persönlichkeit. Meistererzählungen wie„Der Fürchtemacher“(1) erweisen, daß Federer sehr wohl die grissige Hand für knappe Wucht hat— wo er will! Es kommt mir in diesem kurzen Versuch nicht darauf an, einzelne Werke Federers zu betrachten, vielmehr möchte ich des Dichters Erscheinung in seinen Schöpfungen spiegeln. Wenn ich mich dabei gera#e an seine kleinen Geschichten halte, so geschieht es, weil daraus seine literarische Physiognomie unverhohlener hervortritt. Mau hat den Schweizer Federer für die Heimatkunst in Anspruch genommen. Wohl! Doch beginne man hierbei schon von diesem übregens gänzlich undidaktischen Poeten zu lernen. Er versteht die Heimat jedes Menschen. Hier ist einmal einer derart vom Heimalgefühl durchdrungen, daß er die Heimat anderer liedevoll erfaßt. Und wir begreisen, warum dieser Heimatkünstler ein begugdeter Wanderer sein kann, ja sein muß. Er pilgert aus seiner Heimat nicht in die Fremde, sondern in die Heimat anderer, durch deren Heimatliebe fühit er den eigenen Heimalsinn anerkannt. Er he#### das Positive an jeder Heimatliebe, die Schalferin ethischer Werte, hervor. In„Sistoe Sesto" läßt er die Heimakliebe zum Sühne- und Läuterungsmott# an trußzigen Banditen werden, die in der Beredelung der Heimaterde den Sinn jur die Unantastbarkeit freucken Gutes und Rechies lernen wollen. Die Natur im weitesten Sinne ist die Grunslage des Heimatgefühls. Mit Grund und Boden innig verwachsen zu sein— das ist daGeheimnis. Fühlen mit allem, was in Vergangenheit vor uns und in Gegenwart neben unan Wesenhaftem aufwuchs, füllt das Bewußtsein mit jener Bodenständigkeit, die kein gemütfremder Wind umwimt. Deshalb in aud der Schweizer in Federers Erzahlungen ge###dum jene menschliche Note reicher, die der Se der Berge immer dem Warderer vorausbeha deshalb reicht keines seiner bewunderten R geschichtlein an die Kran seiner Urschweiz Geschichten, namentlich vom Schlage des„Fürchtemachers“, aber auch des„Wunders in Holzschuhen"(2) heran. Das menschlich Wahre unsd Schöne, das Federer überall sucht, kann jenes Heimweh nicht missen: des Wanderers Sehnsucht nach eben jenem Teil eigenen Selbsts, das der unverkümmerte Mensch in der Heimat zurück. läßt. Der Seele Traum von der jenseingen Vollkommenheit hat sein irdisches Gleichnis in der Heimat Es wird nach dem bereits Gesagten nicht auffallen, wenn die Erzählungen Federers diesen als einen vorzüglichen„Landschafter" erwessen. 1) Der Fürchtemacher. Eine Geschicbte aus der Urschweiz.(Freiburg. Herder 2) Das Wunder in Holzichuen Wecten vs der Urictsveiz(Freidurg, Herder Seite 220 Nr. 28 Nur erwarte man von ihm keine jener Schitde= mit den Käserchen, Spinnen und Ameisen. Er rungen, wie sie von geringern Künstlern jeweils sprach Hunde und Katzen und Pferde an. Aber als besondere Prunkstucke an die Erzählung her= wenn irgendwo ein Mensch zum Vorschein kam, angeschoben werden! Die Natur ist in Federers dann ließz er alles andere liegen. Der Mensch, Geschichten physisch urd psychisch der Boden, auf der unsterbliche Mensch ist da! Das wer ihm dem die Gestalten fest(auch in Nagelschuhen) das Unübertreffliche. Für einen Menschen, auftreten und frei sich bewegen können, ohne an einen ganz kleinen, ganz gemeinen, hätte er alle effektvoll bemalten Kulissenstücken sich zu stoßen. Berge und Wasserfälle, aue Statuen GriechenEs ist erquickende Atmosphäre und Freilicht in lands und alle Marmorbrunnen Roms geFederers Landschaft, in der ein heller Schweizerjodler und ein tapferes Lachen gleich gut gekeihen. Großstadtluft findet man nicht; die Welt bloßer Gehirne, worin nur allzu häusig das„Prodlem" das natürliche Wachstum des Seins erstickt, wird von Federers Erzählungen offensichtlich gemieden, wie denn überhaupt die Weisheit bei Federer eine Pflanze ist, die abseits in naturnaher Schlichtheit besser gedeiht als in den Stuben, wo man ihren Pachtbrief in Schränken verwahrt. Nicht von ungejähr röstelt es den Eremitenpapst Cölestin im Glanze koms und schreit er in den Marmorsäulen nach der zerschlisfenen Kutte, nach der Felsen= und Eichenwildnis der Abruzzen!(3) Nicht zufallsralder in Federer selbst mit einem Franziskus von Assisi ersemals an die schriftstellerische Oeffentlichkeit getreten und hat er eines seiner pociie= und gedankenreichen Reisedüchlein„In Franzens Portenstube“ getauft(4). Und ein anderer Held nach Franzens Herzen, der mach ige Bruder Nikolaus von Flüe, wächst in abgelegener Meschaschlucht zum Landesretter emvor: aus keiner Einsiedelei heraus zeigt er den Herrenmachthabern von Luzern und den Bauernmachthadern vom Odwalden ihren unter Seidenwams wie Leinenkittel gleichgearteten Hochmuts= und Eigennutzteufel und sendet in den Tagen zwieträchtiger Not den hadernden „Ständen“ die heilige Botschaft der Freiheit durch Bruderliede! Ist wohl Federer ein solcher Ruf nur menschliches Echo des immerwährenden Rufens Gottes, der im Lärm und trübem Gestrudel des Irdischen die Lebensstreiter einen will und sie nach des Todes Waffenstillstand heimführen möchte in die einzig vollkommene ewige Demokratie?„Bruder seid ihr, alle Bruder, mit dem Papst und den Königen“, predigt der feuergeistige, von Federer prachtvo!! dargestellte Bernardino da Siena.„Gleichmachen wird euch der Herr an seinem Tage Hand in Hand werdet ihr gehen, und es wird greifbar wahr werden das Evangelium, wo man sich Du sagt, Du Fischer und Du Kaiser. Du Krämer und Du Bischof, ihr alle gleich unsterdliche Brüder Christi!" So vergessen Federers Gestalten auch im „Alleinsein der Seele“ des Menichenbruders me, der drinnen im Getriebe der Welt, wo ellzu nehe Odliegenheiten leicht den Ausblick ins Menschentum verstellen, seinen unsterblichen Weg suchen muß. Ja, der Mensch! der dunkeln Dranges erfüllte, irrende, strauchelnde und doch ewig jehnsuchtige Pilgrim Gottes, ruft ergreisend aus Federers wahrhaft altruistischem Schaifen. Federers Einsiedler und einsames Genie sind bloß abseits gegangen, um unbeeinslußt von irdischer Begierde hilfreich sein zu konnen:„Im Garten sing Vernardino da Siena an, mit den Schmetterlingen zu plaudern, aber — denn dies sind Aristokraten— noch lieber (3) Gedt m. meine Wildnis wieder! Umdrische geben.“ Die höchste Menschenliebe, diese Kultur der unsterdlichen Seele, vor welcher der Zioilisationen Glanz verblaßt, führt auch den Bruder Nikolaus von Flüe aus seinem gottesseligen Heimatwinkel im Ranft wieder auf die stimmenumbrauste Bühne vaterländischer Geschicke. Und wie er ist Federer je und je aus der Poctenecke zu starkem Schauen der Zeitäufte herausgetreten und hat des Dichters Richteramt verwaltet. Auch hier zeigt er dasselbe weitsichtige Verständnis, das in andern das eigene echte Empfinden verteidigt. Auch Geschichtskunde mündet in die reiche Seelenkenntnis des Dichters eine Fülle der Gesichter, die er zu ungewöhnlich einheitlicher Lebensanschauung verbindet. Sein Vaterlandsgefühl ist die durch menschlichen Edelsinn berechtigte Treue ans angestammte Wesen — überall, wo Menschen ihre Wiege ehren. „Patria!“(5) hat er eine seiner schönsten Geschichten überschrieben und darin den mie ersterbenden Kampf um die Freiheit wurzelechten Bekenntnisses mit deutlicher Ergriffenheit verherrlicht. In diesen geschichtlichen und legendären Erzählungen sucht Federer seinen eigenen, ihm wohl nicht einmal bewußten Weg. Ausgehend von der Dichterüberzeugung, daß nur das Unechte und Schlechte verweslich ist, daß aber das Echte und Gute(im weitesten Sinne) im Menschentum nicht abstirtt, ist ihm Geschichte, immer Zeugnis des Werdens. Unter Federers Kunstlerauge gebiert die Geschichte lebendige Geschich ten; sie wachst aus den gesegneten Gründen der Vergangenheit herauf zu uns; sie dreht sich durch den Wardel der Zeit immer wieder in sprossenden Frühling, durchs Altern stets wieder nach der Jugend. In Federers Geschichten fällt der Gräberstaub ab von der Geschichte, und alte Taten der Manschen recken sich auf. Urahnen stehen vor uns und beschämen in Kraft und Saft oder in strahlender Jugendschönheit unser Wesen. Denn aus der Geschichte, diesem Nebeneinander von Sterben und Gevorenwerden, hebt Federer das Keimfähige, das Werdende ans Licht seiner Kunst, und es ist kein Zufall, daß bei Federer das Junge eine immer erneute Bestätigung des Guten ist. Dabei legt Federer nie den nachdrücklichen Finger des Pädagogen auf das, was ihn freut; aber der besinnliche Leser wird durch das bloße Mitgehen mit der Darstellung ermahnt, die junge Kraft des Guten in uns zu pflegen, auf daß unsere Geschichte als eine Epoche der Geburt und nicht als eine Zeit vorherrschender Verwesung erscheine. Federers klare und starke Anschauung vom Leben und Lebendigsein ist die Grundtage des ihm eigentümlichen Humors. Dieser ist Heiterkeit des Begreisens oder wohlwollende Schalkhaftigkeit des Schauens, auch Bewußtsein einer Kraft, die die Unzulänglichkeiten und Teuseleien im Dasein wackerer zum Hosenlupf heraussordert. Ohne Kempf geht es bei Federer nicht ab. eiiekapitel. Freiduro, Herder.) (4) In Franzene Poen#####de ##pitel.(Freidurg. Umerische Reise(5) Patria! Eine Erzädlung aus der irischen Heldenzeit.(Freiburg Herder.) Trotziges Lochen ist ihm lieber als erbarmungswurdiges Flennen, und blitzende Augen gehen ihm über gerührte; kurz? männliche Kunst, die nicht auf Empfindelei rechnete und ihre Eigenart unverhohlen ausprägt; bekennende Kunst, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Erdenheiligkeit ist kein Wiegengeschenk und Tugend kein Ruhekissen— kämpfe immer neu darum! „Proviere nochmal!" ruft der Bruder Klaus dem Teusel zu, als dieser dunkle Kerl vor den Aelplersäusten des überfallenen Einsiedlers ins Dickicht zurückweichen will. Und ähnliche Haltung verlangt der Poet von seinen Lieblingsgestalten, deren Charakter verlangt der Poet von seinen Lieblingsgestalten, deren Charakter sich meist erst in heißer Prüfung goldlauter von den Schlacken löst. Federers Tragik ist klar und stark: unsentimental, weil sieghaft. Federers Humor ist kühn und befreiend und vergißt ganz, daß das literarische Herkommen von ihm„eine Träne im Auge“ verlangt. Weltschmerz ist Federer kränkelndes Menschentum! Er schwenkt das Fähnlein des Aufrechten auch im Sturmwinde. Und so verstehen wir aus Federers Gemut heraus den frohen Märtyrer Tarcisius(6), die von großartiger Heiterkeit angeleuchtete Marmorstirn des genialen Innozenz im„Letzten Stundlein des Papstes" und auch die wundervolle Todeskunde von der Hinrichtung des irischen Freiheitshelden Rovert Emmet in„Patria!":„Ich bringe dir sein letztes Lächeln.“— Freilich, wenn das Getue und tragische Wursteln der Großen allzusehr den Ausblick aufs gewordene Sein verdirbt, so wendet Federer sich gerne aufatmend der Jugend zu und erwartet von ihrer jedernden Kraft die Zukunft, die jene Alten hemmen. Das mag gelegentlich einer Gegenwartsslucht ähnlich sehen; man bedenke aber, daß nicht der Zeitgenosse in erster Linie, sondern der Mensch Gegenstand des Dichters ist— und es kann kaum des Dichters Schuld genannt werden, wenn dieser auf der Suche nach dem menschlich Wertvollen den Zeitgenossen stofflich ungeeignet findet. Insofern ist gerade der reine Poet mehr instinktiver Richter der Zeit, als man gemeinhin annimmt. Uebrigens ist diese gelegentliche Abwendung des Erzählers Federer keine romannsche Flucht. Suchte er in der Geschichte unserer Zeit geweiene Jugend, so findet er bei der Jugend unserer Zeit kommende Mannbarkeit. Es geht jo Federer stets um den Ausmarsch unverdordener Kroft in ein aufsteigendes Leben. Jugend ist ihm vor allem Menschheitsmotiv und nicht Mittlerin zu Liedesgeschichten. Seht den Poeten! Er ist viel zu sein, um störrische greue Toren anzurennen, und darum belebt er vor unsern Augen die Schönheit des jungen Herzens, die auf ständige reine Welteroderung sich vorbereitete. So verstehe ich den Jugendfreund in Federer, der, wie wenig andere uns eine ganze Reihe prächtiger, innerlich und selbst äußerlich verwandter Jünglings= gestalten geschenkt hat, und ich weiß, daß wir damit nicht weit von seinem dichterischen Credo entfernt sind: das Reich reinen und schönen Manscheniums zu verteidigen gegen die kalte Weltklugheit der Entidealisierten. G. K. (6) Eine Nacht in den Abruzzen. Rein Tarcisius= Geschichtlem.(Freiburg, Herder.) Kartoniert je 1 M.; in Papppand je 1,20 M. Ein Charatter ist ein Fels, en welchem gestrandete landen und anftürmende scheitern. Jean Paus ** F • Nr. 28 Geite 221 Kirchliche Nachrichten. Schotts Kalender. So., den 8. Juli: 6. Sonntag nach Pfingsten 491. 2. Gebei: Hl. Kilian.(Einenmesse) 3. Gebet: Hl Elisabeth 724. Cr. 11. Präf von der allerhl. Dreifaltigkeit 43. Mo., den 9. Juli: Vom Wochentag(Messe vom Sonn. tag oone Glowa und Credo) 491. 2. Gebet: Beschütze, wir bitten(96), 3. Gebet: Aus Totenmesse (123). 4. Gebet: beliebig. Di., den 10. Juli: Hl. 7 Brüder und Gefährten 724. 2. Gebet: Beschütze, wir bitten(96). 3. Gebet: beliebig. Mi., den 11. Juli: Hl. Pius(2). 2. und 3. Gebet: wie gestern. Do., den 12. Juli: Hl. Johannes Gualbertus 726 (39). 2. Gebet: Hl. Nabor und Felix. 726. Fr., den 13. Juli: Hl. Anachet(5). 2. Gebet: Beschütze, wir bitten,(96). 3. Gebet: beliebig Sa., den 14. Juli: Hl. Bonaventura 726(31) Cr. 11. St. Bonisatius=Pfarrei. Gottesdien stordnung. Heute abend 8 Uhr ist Herz=Jesu=Andacht. Sonntag, den 8. Juli: 6 Uhr hl. Messe; 6½ Uhr hl. Messe mit polnischem Gesang; 7½ Uhr Frühmesse mit Predigt; 8½ Uhr hl. Messe für die höheren Lehranstalten mit Predigt; 9½ Uhr Schulmesse ohne Predigt; 10% Uhr Hochamt ohne Predigt; 11½ Uhr letzte hl. Messe mit Predigt; 2½ Uhr Muttergottesandacht, die Abendandacht fällt aus, dafür ist gegen 10 Uhr Schlußsegen für die Kevelgerwallfahrer. Gemeinschaftliche hl. Kommunion der Knaben der Schule Neustraße, der Fünglings=Sodalität, der Jugendabteilung des katholisch=kaufmännischen Vereins und Pflichtkommunion für den Gesellenverein. Die Krankenwoche hat Vikar Frisse. Aus der Gemeinde. Aushilse im Beichtstuhle. Samstag nachmittag und Sonntag morgen wird ein Franziskanerpater zur Aushilfe im Beichtstuhle anwesend sein. Für die Kevelaer Waslfohrer. Für die Wallfahrer ist am Freitag nachmittag von 5—8 Uhr und Samstag morgen bis 9 Uhr Gelegenheit zur Beichte. Samstag nachmittag um 3½ Uhr wird in der Kirche der Pilgersegen erteilt. Nach der Ruckkehr am Sonntag avend gegen 10 Uhr abends wird in der Kirche der Schlußsegen erteilt. Es wird nochmals dringend darum gebeten, daß alle hrchlichen Vereine durch Fahnendeputationen bei der Wallfahrt vertreten sind. Aus den Vereinen. Hilfswerk für Pricsterberuse. Die Sammlerinnen werden gebeten, am Dienstag, abends 7½ Uhr, die eingesammelten Beträge im Jugendsaale abzuliesern. Vorromäusverein. Die Bücherei ist im neuen Heim am Jugendsaale wieder eingerichtet Von Mittwvoch, den 11 Juli an, Donnen die Blcher wieder ausgegeben werden; die Ausleihstunden sind jeden Mittwoch von 6—8 Uhr nachmittags. Gleichzeitig werden auch die neuen Bücherverzeichnisse zum Preise von 50 Pso. im Auslechcamne abgegehes. Kath. Arbeiterverein. Sonntag, den 8. Juli. nachmttags 5 Uhr, ist im Gesellenhaus Mitgliederversammlung. Morgene 101 Uhr ist Abrechnen der Vertrauenemänner und Jahlstunde der Leokasse. Herz=Jesu-Pfarrei. Gottes dien storduung. Sonntag, den 8. Juli 1928: 6½ Uhr hl. Messe mit gemeinschaftlicher hl. Kommunion des Männcrapostolates; 8 Uhr Fruhmesse mit Predigt und gemeinschaftlicher dl. Kommunion der Jünglingssodalität; 9½ Uhr Kindermesse mit Predigt und gemeinschaftliche hl. Kommunion der Schulkinder der Schule Gräffstraße: 10½ Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2½ Uhr ist Andacht mit Segen für die Schulkinder; 5 Uhr Andacht mit Predigt, Prozession und Segen für die Erwachsenen, besonders für die Ritglieder des Männerapostolates, der Jünglingssodalität und der Herz=Jesu=Bruderschaft. Im Konstantinstift ist um 7½ Uhr dl. Messe mit Predigt. Betreffs Wallfahrt nach Keveleer wird verwiesen auf die allgemeinen Nachrichten. Für die Teilnehmer aus der Herz Jesu=Pferrei wird Sametag nachm um 3 Uhr der Reisesegen erteikt. Aus den Vereinen Jungfrauenkongregation. Dienstag abend um 7½ Uhr ist Sitzung des Vorstandes und der Beförderinnen. Niemand dar sehlen. Unterrichtskursus: Mittwoch abend 7½ Uhr Gesangstunde: Freitag abend 8 Uhr. Betreifs Exerzitien wird auf die Nachrichten fur alle Pfarreien verwiesen. St. Anna Konferenz(Konstantin). Rittwoch nachm. 3½ Uhr Sitzung im Konstantin= stift. Jünglingssodalitat. Sonntag, in der hl. Resse um 8 Uhr, ist gemeinschaftliche hl. Kommunion. Nach der ersten Andacht, um 3 Uhr, ist Monatsversammlung mit Vortrag im kleinen Saal des Vereinehauses. Es dienen in der 8=Uhr-Messe: With. Diermann, Wikh. Deldeck, E. Flanz, Jo. Böning. Jungmannerbund. Sonntag in der Frühmesse ist gemeinschaftliche## Kommunion. Die Monatsversammlung fällt aue. Donnerstag um 8 Uhr ist Regein. St. Joseph Arbeiterverein. Sonntag nach dem Hochamte findet im Vereinshaus eine Vorstand= u. Vertrauensmännersitzung statt zwecks nochmaliger Besprechung des Ausfluges. Vollzähliges Erscheinen wird erwartet. Auch Mitghieder welche sich für den Ausflug interessieren, sind zu dieser Sitzung steundlich eingeladen. Innere Schätze beglucken. Dir im Innern lieget Edelgestein und Gotd; da grabe in den Gruften. Von außen suchst du ewia Rube vergebens. Herder. St. Marien=Pfarrei. Gettesdien korduung. Freitagabend um ½8 Uhr ist Gelegenheit zur hl. Beichte für die Teilnehmer an der Wallfahrt nach Kevelger; 8 Uhr Herz Jesu=Andacht. 6. Sonntag nach Psingsten(Fest Mariä Heimsuchung): 6½ Uhr hl. Messe mit Volksgesang; 8 Uhr hl. Messe mit Predigt und gemeinschaftlicher hl. Kommunion der Knaben der Bismarckstraßen=Schule und der Mitglieder der Jünglingesodalität; 9 Uhr hl. Nesse für die polnischsprechenden Pfarrkinder mit Volksgesang und Predigt; 10 Uhr Hochamt mit Predigt. Die Kinder der Bismarckstraßen=Schule besuchen die hl. Messe um 8 Uhr, die Kinder der ForellstraßenSchule das Hochamt Nachmittags 2½ Uhr ist Muttergottesandacht mit Segen. Gegen 10 Uhr ist Wallfahrerandacht mit Danksagung und Segen. Aus der Gemeinde. Wasfahrt nach Kevilger. Das Nähere über die Wallfahrt nach Kevelaer ist # finden unter„Nachrichten für alle Pfarreien“. Für die Teilnehmer aus unserer Pfarre folgendes: Gelegenheit zur hl. Beichte Freitag abend von ½8 Uhr an und Samstag morgen. Samstag nachmittag um 3½ Uhr ist Wallfahrersegen, danach gleich zum Bahnhof im geschlossenen Zuge. Sonntag abend um 9•42 Uhr, nach der Ruckkehr, geht es vom Bahnhof im geschlossenen Zuge zur Kirche hin, um Gott zu danken und seinen Segen zu empfangen. Aus den Vereinen. Mar. Jünglingssodalität. Diejenigen Sodalen, die an der Wallfahrt nach Revelaer teilnehmen, werden gebeten, sich Freitag abend um 8½ Uhr zu einer Besprechung beim Präses einzusinden.— Sonntag morgen ist in der 8-Uhr=Resse unere gemeinschaftliche hl. Kommunion. Niemand darf jehlen! Kommunionkarten abgeden! Nach dem Hochamte ist Musikprobe. Nachmittags 4 Uhr Vorstandshitung und daran anschließend um 4½ Uhr Versammlung mit Vortrag im Vereinslokal. Die Verkrauensmänner werden gedeten, baldmöglichst die Wacht abzuholen. Jungfrauenkongregation.— Heute abend, sofort nach der Herz=Jesu=Andacht, bessammeln sich alle Bezirksleiterinnen in der Vikare. Mihsionsabteilung: Die Beförderinnen der„Weltmission“ werden ebenfalls gebeten, heute abend nach der Andacht die Hefte in Empfang zu nehmen. Retigiöser Fortbildungskarsus: Montag abend 8 Uhr, weil Freitag die Bezirksleiterinnen zusammenkommen. Gesangabteilung: Mituvoch abend 8 Uhr. Alle jungen Rädchen, die noch Lust und Liede zum Gesang haben, werden gebeten, sich der Gesangabteilung anzuschließen. Wir können noch recht viele gebrauchen. St. Josephs=Pfarrei. Gettesdiensorduung. Freitag, abends 8 Uhr, Herz=Jesu=Andacht. Sonntag: 6¾ Uhr erste hl. Messe; 8 Uhr hl. Resse unt Predigt; 9½ Uhr hl. Resse mit polnischer Predigt; 10½ Uhr Hochamt mit Predigt; nachmittags 2½ Uhr Andacht und Aufnahme in die Jünglinoslode.ität.