Abonnements=Preis in der Expedition oder durch die Post 75 Pf. exclusive Bestellgeld. M. Fr. Knüppel in Billerbeck. Insertions=Gebühren 10 Pfennige die einfache Zeile oder deren Raum. Reklame=Zeilen 25 Pfg. Druck, Verlag und Expedition: M. Fr. Knüppel, Buchhandlung und Buchdruckerei. : Centrum. „Unterhaltung und Anzeigen. Sonntag, den 30. Januar 1898. 25. Jahrgang. feierte Kaiser Wilhelm II. von Preußen und als inmitten seiner Familie, und fürstlichen sten unter allseitiger Theilnahme des Volkes in den. Das Band der Treue, welchesurst und Volk verbindet, gab dem TageKampf der politischen Meinungen Hinweg von den Nöthen der Gegenden Sorgen der Zukunft richtete das treue den Blick zum erhabenen Kaiserthrone 2 daß Gott unsern nehme und seine Regierung je. „Westfalen" vom 19. d. M. fanden wir einen Artikel, welcher sich in Sachen der Eisenbahn„Münster=Coesfeld" gegen ein Schreiben aus Nottuln in Nr. 13 desselben Blattes wendet dem dortigen Seribenten heimleuchte so gut es eben geht. Durch diesen Artikel auf das berühmte Nottulner- Sendschreiben aufmerksam gemacht, ließen wir uns von der Geschäftsstelle des „Westfalen" die Nr. 13 sofort senden,— denn, Gott sei es geklagt! wir hatten diese Nummer des„Westfalen" nicht gelesen und somit bis dahin von dem kalten Wasserstrahl keinen; Tropfen bekommen. Der Artikel richtet sich gegen das in der Neujahrsnumme. des „Billerbecker Anzeiger" enthaltene Schreiben über die Eisenbahn und die Nottulner Artigkeiten, die in letzter Zeit in der Tagespresse so oft zu lesen waren und ist so voll gespickt mit allerlei Liebenswürdigkeiten namentlich gegen den„Billerbecker Anzeiger", sdaß wir nicht umhin können, uns das Machwerk näher zu betrachten. Er verkündet den Frieden, nachdem er die Sturmglocke geläutet, nennt unser berechtigtes Schreiben, das erste nach all dem Nottulner Klimbim in der Tagespresse, einen Hetzartikel; er will mi Billerbeck im Frieden leben und die berechtigten Interessen von Stadt- und Landgemeinde Billerbeck und Beerlage in sekundärer Weise anerkennen, — wenn nur Nottuln, dieses moderne Stever=Athen, ven Vorrang hat.— Er richtet sich dann gegen den„Villerbecker Anzeiger" und wird persönlich, nennt das Billerbecker Localblatt eine„im Verborgenen vegetirende Pflanze mit originellen Früchten.— Warum wendet sich der Herr nicht auch gegen andere Zeitungen, seine Artikel widerlegten, beleuchteten und heimleuchteten? Warird der Mann nur gegen den„Billerbecker Anzeiger" so ungeEtwa, weil er hier zu imponiren glaubt,(ut homines 1morem geras!) Warum wendet er sich nicht auch gegen den„Westfalen", den ja Nottuln hat gründen helfen;— warum nicht gegen das Nottulner Lokalblatt, den„Münsterischen Anzeiger"; endlich, warum nicht gegen den„Westfälischen Merkur", wenngleich er dieses letztere Blatt, soviel wir zwischen den Zeuen lesen konnten, etwas mißtrauisch von der Seite betrachtet. Wie dem aber auch sei, der Herr imponirt uns nicht. Einen Satz in unserem Schreiben findet der Stever=Athener jedoch„anscheinend vernünftig nämlich: daß bei den zu bauenden Bahnen möglichst viele Orte mit einander verbunden werden. Aber trotz dieser Anerkennung schreibt dieser Frieden verkündende Apostel an der Stever dann sofort: „Indeß wird offenbar die Staatsregierung bei ihrer Entscheidung für eine Bahnlinie weniger auf die Vielheit der Orte, sondern vielmehr auf dasjenige Rück sicht nehmen, was sie für den Verkehr der Bahn bieten können; sie wird Einen Ort, welcher mehr Verkehr für die Bahn bietet, als drei and ere, den letzteren vorziehen. Hohenholte und Roxel würden hier und da einen Passagier für die Bahn-stellen, besonders wenn etwa vornehme Herren sich gegenseitig besuchen oder ihre Familie zum Ball oder Theater in die Stadt bringen wollen. Bezüglich des Frachtverkehrs hat Roxel wegen der Nähe der Stadt Münster gar kein besonderes Interesse an der Bahn, und auch wohl Hohenholte nicht; sobald die projektirte Chaussee von Hohenholte nach Roxel fertig gestellt sein wird. Dieser eine Ort, welcher mehr Verkehr hat, als alle andern, ist natürlich Stever=Athen= Wir haben das ja in der Neujahrsnummer des„Billerbecker Anzeiger" in kurzen Worten klar dargelegt und brauchen heute nicht wieder darauf zurück kommen. Hohenholte und Roxel, die ja nur einen Passaater zur Bahn stellen, wie thun sie uns leid; und die vornehmen Herren müssen fahren oder hoch zu Roß reiten, wenn sie mit der Familie zu Theater und Ball in die Stadt wollen; wie träukig! Was in dem folgenden Absatz des Sendschreibens aus Nottuln gesagt wird, ist im„Westfalen" und auch schon früher im„Westfälischen Merkur" so schön und gut beleuchtet, daß wir nichts hinzufügen brauchen. Im Neujahrsartikel des„Billerbecker Anzeiger" stand dann der Satz, daß in Nottuln viel Localpatriotismus, Erleuchtung und Intelligenz. sei. Von diesem kleinen Passus hat nun der Stever=Athener dankend Act genommen. Wir haben das vorausgesehen und nicht anders erwartet, denn wir kennen die schwache Seite gewisser Herren im schönen, von der Stever durchflutheten Nottuln. Daß dieser herrliche Ort am südlichen Abhange der Baumberge auch begnadet sein soll, will dem„Mann für Alles" nicht einleuchten, und doch ist gerade er es, der diese Gnadensonne über Stever=Athen leuchten läßt. Daß der Herr endlich ein unverbesserlicher ist, beweist er im Satze seines oft erwähnten Artikels: „Es hat mich unendlich gefreut, daß der Artikelschreiber die genugthuende Empfindung hat, daß der„Scribent von Nottuln" (es werden wohl einige Artikel im„Westf. Merkur" gemeint sein) gehörig heimgeleuchtet ist; zu meinem Leidwesen muß ich ihm indeß diese Illusion nehmen, indem weder der Scribent selbst, wie ich erfahre, noch sonst irgend jemand in Nottuln mit dem Herrn diese Empfindung des Heimgeleuchtetseins theilt. Wenn der Herr die genannten Merkur-Artikel„arrogänt, nennt, so gerathe ich in Zweifel, ob dem Herrn der Begriff der„Arroganz" klar ist, und wenn gar diese arroganten Artikel bei ihm„geradezu komisch wirken", so habe ich den Grund zu dem Zweifel, ob bei dem Herrn die seelischen Vorgänge in normaler Weise sich abwickeln." Nal da haben wir's; wem nicht zu rathen ist, dem ist auch nicht zu helfen, sagt das Sprichwort und so geht es auch unserem Athenienser: er läßt sich nicht helehren und bei Leibe nicht heimleuchten. Da der Herr im Zweifel darüber ist, ob bei uns die seelischen Vorgänge intact sind, so machen wir den Vorschlag, daß uns ein Specialarzt aus Münster eimal einen Besuch abstatte. Der Herr Doctor könnte dann die Reise vielleicht so einrichten, daß er von Havixbeck über Nottuln nach hier käme. Nach all den Artigkeiten bietet uns der verehrte Herr(des Friedens, wenn es nach seiner Pfeife geht), endgültig die Hand zum Frieden und setzt begeistert die Schlußworte hin:„Keine Feindschaft!" Gut, auch wir sind für den Frieden und schlagen ein! Locales und Provinzielles. Billerbeck, 28. Jannar. dem in der Nr. 2 der Molkereizeitung enthaltenen Jahresbericht pro 1897 ersehen wir, daß die Molkerei Billerbeck allein an Bahnfracht 20 221 Mark und 12 Pfg. bezahlt hat. Wenn wir nun zu bedenken geben, daß am hiesigen Platze auch noch andere Firmen bestehen, welche das Jahr hindurch Stückgüter und auch ganze Ladungen von der Bahn beziehen, so sollte man doch meinen, daß für Billerbeck sich wohl ein etaener Bahnhof rentiren würde. — In der nächsten Nummer des„Billerb. Anzeiger" werden wir wahrscheinlich in Sachen der Electricität einen kleinen Artikel bringen. Billerbeck, 24. Jan. Der Pferdezucht=Verein des Kreises Coesfeld wird zu Billerbeck am 3. Februar, Nachmitags 2 Uhr am Schmiedethore zum ersten Male die Besichtigung von Zuchtstuten und deckberechtigten Hengsten, soweit dieselben im Besitze von Mitgliedern sind, vornehmen. Außer den Mitgliedern, denen hierüber eine besondere Mittheilung zugegangen ist, können auch solche Besitzer, die bei der Besichtigung ihren Beitritt erklären, Stuten bezw. Hengste vorführen. Die Besichtigung hat zunächst den Zweck, solche Stuten und Hengste, die zur Zucht geeignet sind und der Zuchtrichtung des Vereins entsprechen, in ein Gestütbuch einzutragen. Ein Gestütbuch- so heißt es in den Bestimmungen des Pferdezucht=Vereins— soll einfach, klar und übersichtlich über die Abstammung und Nachzucht eines Pferdes Auskunft geben und einen Blut- und Qualitäts-Nachweis erbringen. Daß eingetragenene Pferbe und die von eingetragenen Pferden gefallenen Fohlen von vornherein im Handel einen höheren Werth haben, dürfte jedem Landwirth bekannt sein. Die Mitglieder können daher auch zum Zwecke des Verkaufes sowohl über die Eintragung einer Stute, als auch über die Abstammung eines Fohlens aus einer eingetragenen Stute sich eine Bescheinigung ausstellen lassen. von Karl Keller. Nachdruck verboten. man eine so grausaume Prozedur an er ihr eine Liebeserklärung gemacht 9.) ihm vornehmen? Du lieber Himmel, das war ja gar nicht so schlimm! ie gerieth in die äußerste Verwirrung, als ihr Gejang bis hierhin gekommen war. Nähe stand eine Ruhebank; sie mußte sich hier Fräuleln Agnes," begann er nach einer Weile.„ich daß es eine Tollkühnheit von mir ist, meine Blicke zu erheben. Was kann ich Ihnen bieten.." stockte wieder. Der Gedanke, daß er nichts bieten hien ihn ungemein zu bedrücken. besitze gar kein Vermögen," hob er nach einer heiflungsvoll= wieder an. wollten Sie auch damit?" flüsterte sie.„Wie Sie doch noch soviel, um sich hin und wiedereen Reitpferd leihen zu können." ef er eifrig,„und auch so viel, um einen Hausstand zuführen. O. Fräuletn. Agnes.. „Kun, was wollen Sie denn noch weiter?" „Verzweiflungsvoll sprang er auf und stürzte sich vor auf die Kniee niever. „Ist das wirklich, wirrlich wahr?" flüsterte das er zögerte jetzt nicht länger, ihre Hände mit issen zu bedecken dann erhob er sich, schlang ihren Nacken und küßte sie auf den Mund. te sich nicht dagegen. Du lieber Himmel!. Er war der erste Korrespondent ihres Vaters und besaß im Geschäft eine große Autorität. Ihr Vater hielt große Stücke auf ihn und sie selbst— nun, sie hatte nichts, gar nichts gegen ihn einzu wenden. 11. Ein unerwartetes Ereigniß. kam nachmittags in sehr gehobener Stimmung war zum ersten Mal vorgekommen, daß er an dem gemeinsamen Mittagstisch nicht Theil genommen und seine Angehörigen vergeblich auf ihn gewartet hatten. Er mußte heute einige Stunden allein sein mit seinen Empfindungen, seinem Glück— seinem heimlichen Glück, an das er selbst noch kaum zu glauben wagte. St suchte eine trauliche Weinstube anf. Sie lag am Hauptmarkte in einem alten spitzgiebeligen Hause; die gebräunten Wände der Schankstube hatten schon vor länger als einem Jahrhundert fröhliche Zechr gesehen, und war heute noch gerade so gemüthlich wie damals. Hinter den schweren, weißgescheuerten Eichentischen standen altmodische mit schwarzem Led überzogene Sophas, zu welchem sich bequeme Lehnstühle gefellten. In der tiefen Fensternische befand sich ein besonders träuliches Plätzchen. Dort stand ein schmaler Tisch und hüben und drüben ein Stuhl auf dem breiten Fensterbreit lagen Zeitungen und Journale. Hier ließ Lindner sich nieder. Die Vormittagsgäste hatten das Lokal bereits verlassen, es war still geworden in den Räumen. Außer ihm befand sich nur noch ein Gast in der Schankstube, der fast gleichzeitig mit ihm eingetreten war. Der Mann nahm abseits an einem Tische Platz und versenkte sich in die Lektüre einer ng. Lindner ordentlichem eine Flasche Rheinwein. Mit außerschlürfte er den feurigen Trank; sein Auge leuchtete, sein Antlitz zeigte den Ausdruck innigster Zufriedenheit. Noch einmal ließ er die Erlebnisie des heutigen Vormittags an seinem geistigen Auge vorüberziehen. Wort für Wort war es in seiner Erinnerung, was Agnes zu ihm gesprochen, noch hörte er den süßen Ton ihrer Stimme. Sie liebte ihn! Was lag ihm jetzt an den Kämpfen, welche die Zukunft bot, da er das beglückende Geständniß vernommen hatte. Eine muthige Entschlossenheit war in eihm erwacht. Weshalb sollte er nicht vor Niebold hintreten und ihm sagen, daß er seine Tochter liebe und des unaussprechlichen Glückes theilhaftig geworden sei, wiedergeliebt zu werden? Hatte Agnes ihm nicht gesagt, daß sie an seiner Seite glücklicher sei in bescheidenen Verhältnissen, als in Glanz und Reichthum, wenn sie ihn entbehren müsse! Gewiß, Herr Niebold würde nicht so ohne weiteres nachgeben, aber sein Widerstand mußte doch endlichüberwunden werden. Freilich, jetzt war noch nicht die Zeit gekommen, ihm offen gegenüber zu treten, erst mußte er sich eine Stellung erringen, die ihm das Recht dazu gab, um die Hand der Tochter des Commerzienrathes anzuhalten Allerdings war er sich noch nicht klar darüber, wie er eine solche Stellung erringen könne, er blickte hoffnungsfreudig in die Zukunft und zweifelte nicht an dem Gelingen. Lindner klopfte mit dem Glas an die leere Flasche. „Kellner, bringen Sie Champagner!" Der heutige Tag muß gefeiert werden; er wollte weiter schwelgen in der Erinnerung an die selige Stunde, die erverlebt, er fand einen Hochgenuß darin, Zukunftspläne zu entwerfen. „Kellner, bringen Sie noch ein zweites Glas, stoßen Sie mit mir an." Fortjetzung folgt. Billerbeck, 23. Januar. Eine Auffallende lichkeit hat das Jahr 1898 mit dem Jahre 1887. Nicht blos sämmtliche Sonntage, sondern auch das Osterfest mit allen von ihm abhängigen Feiertagen fallen in diesem Jahre auf das nämliche Datum wie 1887, so daß ein Kalender von 1887 auch für dieses Jahr gebraucht werden kann. Selbst das Datum der Mondphasen weicht nur um ein oder zwei Tage ab. Münster, 20. Jan. Für den kürzlich ausgeschriebenen zweiten Bürgermeisterposten der Stadt Münster, mit welchem ein Gehalt von 6000 Mk. enthunden ist, haben sich nur 3 ne, 23. Jan. Gegen 1½ Uhr ertönten heute Nachmittag Feuersignale. Es brannte in der ReinigungsAnstalt des Kaufmanns Meyer Reinhaus, in welser große Vorräthe von Lumpen 2e. aufbewahrt sind. Der hinzueilenden Feuerwehr gelang es bald, das Feuer, welches sich nir auf den Dachstuhl beschränkte, zu löschen. Ahans, 21. Jan. In der jüngst stattgehabten Sitzung der Stadverordneten wurde beschlossen, von der Errichtung eines Elektricitäts=Werkes oder einer Gasanstalt vorläufig abzusehen. Dagegen soll die Zahl der jetzigen Straßenlaternen jetzt 46 Stück, um weitere 24 Stück vermehrt werden. Aus dem nördlichen Münsterlande. Die Städte des nördlichen und nordwestlichen Münsterlandes, haben an dem wirthschaftlichen Aufschwung der letzten Jahrre einen sehr erfreulichen Antheil genommen. In ungeahntem Maße hat sich namentlich die Texilindustrie einen breiteren Raum geschaffen. Selbst in die kleinsten Orte sind Spindel und Webstuhl eingezogen und mit diesen reges Leben, rühriges Schaffen, bessere Arbeits- und Lohnverhältnisse. Den lebhaften Personen- und Güterverkehr vermitteln drei im großen Ganzen von Süden nach Norden verlaufenden Eisenbahnlinien. Die demnächst zu erbauende Westfälische Nordbahn in Verbindung mit der Teutburgerwald=Eisenbahn werden die Maschen des Verkehrsnetzes noch enger schließen zum großen Vortheil für Ackerbau, Hebunng der Bodenschätze, Handel und Verkehr. Dieser Aufschwung der Industriez B. in Rheine, Borghorst, Ahaus, Steinfurt, Ochtrup, Grönau, Emsdetten, Neuenkirchen, der sich entwickelude lebhafte Verkehr wird mit zwingender Nothwendigkeit größere Leichtigkeit und Billigkeit des Gedankenaustausches im geschäftlichen Verkehr erfordern. Der Erkenvtniß dieser Nothwendigkeit wird sich die obere Behörde wahl nicht verschließen. Die Anlage eines Telephons, daß vorgenannte Industrieorte miteinander verbinden und in Münster an das„Bergische Netz" Anschluß haben soll, ist gesichert. Geeven. 20. Jan. Ein seltener Fund wurde heute in der Umgegend von Greven, nahe dem Enisufer gemacht. Man fand dort beim Ausschachten zu baulichen Zwecken, in der Tiefe von etwa 2 Metern, eine einzelne Stange eines Elchgeweihes. Im Uebrigen wohlerhalten, dürften die verwitterten Ränder der breiten Geweihfläche auf ein hohes Alter hinweisen, vielleicht, da das Vorkommen dieser Wildart hierorts kaum mehr historisch nachweisbar, auf die ältesten deutschen Zeiten. Glandorf, 20. Januar. Eine unglückliche That Die hiesige Gemeinde ist durch ein Unglück, das hier gestern vorgefallen ist, in große Aufregung gebracht. Ein junger Mann K., aus dem benachbarten Westfalen gebürtig, hatte sich vor einigen wenigen Jahren in einer hiesigen Familie verheirathet. Gestern bekam er Streit mit seiner Schwiegermutter, der Ehefrau des Colonen C. auf dem Märsche, welche hinter dem Spinnrade saß. Er griff den sog. Rocken aus dem Rade und schlug der alten Frau so unglücklich mit auf den Kopf, daß diese trotz sogleich herbeigerufener ärztlicher Hülfe, schon an demselben Abend eine Leiche war.- Der unglückliche junge Mann ist gefänglich eingezogen worden und wird seine That wohl schwer zu büßen haben. Oelde. Unsere Stadt zählte nach der letzten Personenstandsaufnahme 3298 Einwohner, gut 50 mehr als bei der letzten Volkszählung(1895.) Das ist gerade kein imponierender Aufschwung und dürfte manchem bedremdlich erscheinen, da doch in den letzten Jahren hier die Industrie (Centrifugen=, Emaillierwerke, Trahthweberei) sich verhältnismäßig gut entwickelt hat. Die Sache ist aber die, daß früher viele hier wohnende Arbeiter auswärts ihr Brod suchen mußten, während dieselben jetzt zumeist in hiesigen Fabriken Beschäftigung finden. Ein Züzug fremder Ar beiter hat infolge dessen nur in unbedeutedem Maße statt gefunden, Familien sind fast gar nicht zugezogen. Mehr aber noch ist die geringe Vermehrung der Einwohnerzahl bedingt durch den hier herrschenden Mangel an Arbeiterwohnungen. Ohne diesen Mangel würden viel mehr Arbeiter dazu übergehen, sich einen eigenen Herd zu gründen, was sowohl im Interesse der Stadt als auch nementlich im Interesse der Fabrikanten läge. Die ledigen fremden Arbeiter, welche hier Beschäftigung suchen, sind meist Zugvögel. Sie halten es, obwohl hier sehr gute Löhne gezahlt werden, meist nicht lange aus, sie sehnen sich nach den Vergnügungen der großen Stadt. Wollen unsere striellen einen guten Stamm von Arbeitern sich sichern, so müssen sie danach streben, daß hier mehr gebaut wird, daß der tüchtige, soliede Arbeiter eine angenehme Wohnung erhält, die womöglich nach und nach in seinen eigenen Besitz übergehi. In anderen kleinen Städten, wie z. B. in Gronau, Ochtrup, ist in dieser Beziehung neuerdings viel geschehen.— Eine größere Bevölkerungszunahme zeigt das benachbarte Ennigerloh. Die Gemeinde zählte nach der letzten Personenstandsaufnahme 3500 Einwohner, nahezu 300 mehr als am 2. Dez. 1895. Sind die zahlreichen projektirten bezw bereits im Bau begriffenen neuen industriellen Werke und die neuen Bahnen dort ers fertig, so wird ein weiterer großer Aufschwung die wahrscheinliche Dortmund. 23. In der Verhandlung des Dortmunder Schwurgerichts erregte einer der als Zeugen geladenen Soldaten allgemeine Heiterkeit: Beim Eintritt in den Saal hatte verselbe anscheinend die Anrede des Präsidenten":„Stellen Sie sich vor den Tsich und erheben Sie die rechte Hand zum Eide" falsch verstanden er gloubte, er solle sich auf den Tisch stellen, auf welchen er nämlich mit einer Behendigkeit kletterte, die auf große Gewandtheit im Turnen schließen ließ. Ein gräßliches Unglück ereignete heute vormittäg beim Reiten der Husaren auf dem Kasernenhofe. Das Pferd eines Rekruten scheute und lief von der Reitbahn durch eine niedrige Seitenthür in den Stall. Der Reiter wurde nun mit einer solchen Wucht, gegen den oberen Thürbalken geschleudert, daß sich die Schädeldecke des Bedauernswerthen buchstäblich vom Kopfe löste, sodatz das Gehirn hervortraf. Der Tod wird wahrscheinlich in kurzer Zeit den Verunglückten von seinen Leiden erlösen. Osnabrück, 20 Januar. Das Osn. Tagbl. schreibt daß vorausichtlich die zur Wahl berufenen Mitglieder der Syndicus Westerkamp vereinigt werden, nachdem derselbe sich bereit erklärt ha., im Falle der Wahl seiner Personen an die Spitze unserer städtischen Verwaltung zu treten. Das genaiinte Blatt benierkt dazu: Bei diesem GGang der für unsere Stadt so bedeutsamen Angelegenheit dürfte aller Voräussicht nach also nicht der Bürgermeisterposten, wohl aber das alsdann frei werdende Amt des Stadtsyndicus zur Wiederbesetzung ausgeschrieben werden. Köln, 18. Jan. Seit längerer Zeit ist die städtische Gesundheitspolizei hinter den Heilkijnstleru und Kurpfuschern her und beobachtet eingehend das Gebahren derselben. Der vor etwa 2 Jahren von Dortmund nach Köln verzogene Heilkünstler Eduard Padberg, der sich als Spezialist mit der„Heilung der Flechten" befaßt, hatte schon seit Langem die Aufmerksamkeit der Gesundheitspolizei durch eigenartige Annoneen in den Tagesblättern sich gezogen, und würde derselbe scharf beohachtet. Man stellte fest, daß Padbergs mittel Humbug seien. Auf, Grund weiterer Nachungen wurde ermittelt, daß P. sich in eigenthümlicher Art bei Untersuchung flechtenkranker Mädchen und Damen benahm. Dies veranlaßte die Gesundheitspolizei, bei der Staatsanwaltschäft vorstellig zu werden, welche auf Grund des von ersteren gesammelten Materials sich genöthigt sah, den P. wegen des Vedächtes des Betruges, des Betrugsversuchs, der thätlichen Beleidigung und de. Verbrechens gegen§ 176° des St.=G.=B. festzunehmen. Ein heute von Padberg gestellter Antrag auf vorläufige Freilassung gegen Gestellung von Kaution würde von der Staatsanwaltschaft abgelehnt. Padberg betreibt nebenbei auch eine Dintenfahrik. Pti Vermischtes. — Zweierlei Husten. Eine Anekdote vom alten Heim, dem Leibarzte der Luise, die noch nicht allgemein bekannt sein dürfte, erzählt in der neuesten Nummer des „Bär" Herr von B.: Kommt da eines Tages zu dem be nnutan Arzte ein Offizier, der über einen fürchterlichen Woen seht, auf 200 000 Dollars, Gefunden hat man in seiner etwa 1000 Mark bar und verschiedene Gutschen Creditbank. — win heiteres Vorkommniß, das seine einer Verwechslung verdankt, hat sich, Ztg." aus Nierstein schreibt, vor einigen dem rheinaufwärts gelegenen Eich zugetragen. wird in der ganzen Gegend viel belacht und verdien einer Komik wegen auch weiteren Kreisen bekanntzu wer Ein Einwohner des Ortes hatte sich bei irgend Arbeit weh gethan und infolge dessen schwoll das eine dick an. Der Barbier des Ortes, von der geäugstigten S beiden Mstädtischen Collegien ihre Stimmen einmüthig- auf Bleiwaffer einzukaufen, wird die Frau in der Bezeichnung irre und verlangt Wasserblei, vulgo Offenschwärze,— das sie auch in Form einer länglichen Tafel nebst gedruckter Gehrauchsanmeisung für 10 Pfg. erhält. Damit eilt sie enen Herzens zuden ehelichen Behausung; die schwarze Masse wird mit Wasser-angerührt und gemäß der Bebrauchsanweisung mit wollenem Lappen auf dem kranken Bein des Ehemannes verrieben. Der Ziebe Mühe ward reichlich belohnt, denn nicht nur erglänzte nach beendigter Prozedur das kranke Bein, von der Hüfte bis zur Zehe, in wunderbarem schwarzen metallischem Glanze, sondern die Geschwulst war auch am nächsten Norgen sichtlich gefallen, so daß die Frau dem zur Krankenvistte erscheinenden Babier bereits unter der Thüre freudestrahlend mittheilen konnte, daß sein Mittel großartig gewirkt habe. Der Barbier, der nun auch seinerseits sich von dem Resultat seiner Kunst überzeugen will, hebt die Bettdecke auf, prallt jedoch bei dem Anblick des schwarzen Beines erschrocken zbrück: Was habt Ihr vorhin gesagt, das Bein wäre besser? Laufen Sie, was Sie können, zum Doktor, daß er noch rette, was zu retten ist! Euer Mann hat den schwarzen Brand!" Mit diesem Ausruf verließ er dann den Schauplatz seiner Thaten. — Die Petroleuw Glühlichtlampe ist das Neueste auf dem Gebiete der Beleuchtungs Technik. Der eigenartig konstruirt= Brenner kann auf jede Lampe aufgeschraubt werden und erzeugt ein Licht von 40--45 Kerzen Leuchtkraft. Der Oelverbrauch beträgt ½ des bisherigen Quantums bei gleicher Lichtstärke. Falls der Glühkörper unbrauchbar wird und nicht sofort durch einen neuen ersetzt werden kann, ertferut man ein ein ach den Glühkörper und bewirkt sofort die Umwandlung der Glühlichlampe in eine solche alter Art. Man stehr, den Versuchen der Vertheuerung des Petroleums folgt die technische Verbesserung behufs rationellerer Ausnützung auf dem Fuße. — Eine drollige Spitzbubengeschichtewird der„Staatsh. Ztg." wie folgt erzählt: Eine elegant gekleidete junge Dame, die es sehr eilig zu haben schien, stürmte vor einigen Husten klagt. Der alte Heim sieht sich seinen Patienten Tagen die Leipzigerstraße in Berlin entlang und kam dabei an und sagt:„Ja sehen Sie mal, es giebt zwei Arten in ebenso unangenehme Berührung mit einem Vorübervon Husten. Der eine, der sog. Schafshusten, komnit schreitenden, der, einen großen Gegenstand im Arme von Husten. Der eine, der sog. Schafshusten, komnit vom— Saufen, des andere aus der Lunge. Aus der Lunge kommt Ihr Husten nicht. „Kapitän Käding." In Berlin ist ein unter dem Namen Kapitän Käding bekannter Sonderling dieser Tage in seiner Wohnung aus dem Leben geschieden. Er war aus Granzow bei Angermünde gebürtig, hatte in fungen Jahren sein Glück in Amerika gemacht und sich als reicher Mann" in Berlin niedergelassen. So merkwürdig es in seiner kleinen Hofwohnung aussah, ebenso merkwürdig erschien Kädin, nach außen Er ging stets sauber gekleidet: Cylinder, schwarzer Gehrock, weite carrirte Hose und Schnabelschuhe. Seine Cravalten, die er durch einen Siegelring gezogen trug, hatten stets leuchtende Farbenwenn und die Er besorgte seine Wirthschaft selbst; viel-Arbeit machte-ihm das auch außer ein Expedition aus einem Feldbetre mit einigen Bewen, Küchentische zwei Stühlen und einen großzen Lederkoffer, dessen Innhalt man noch nicht kennt. Revolver großen Kalibers und Bowiemesser lagen immer schuß und stichfertig da. Seinen Hausgenossen und Fremden imponirte der Amerikaner damit nicht wenig. An die Flurthür klehte er wöhl auch einen Zettel, des Inhal":„Wer hier einbricht, ist des Todes, die Waffen sind geladen." Auf Kriegsfuß lebte ber Kapitän stets mit dem Steuererheher. Wenn dieser kam, hatts Gegen seine Einschätzung, Wein er dann von der Steuerbehörde ein Schreiben bekam, löste er die Siegel behutsam ab und klebte sie alle außen an die Thürpfosten. Die Steuerzette" und Rechnungeu hatte er sich nach und nach zu einer großen Fahne zusammengeklebt, die von der Decke seiner Stube herabhing. jah man ihn zum letzen Male, wie er Einkäufe machte, um sich einen Punsch zu brauen, auch die Pfannkuchen kaufte er sich dazu. Dann blieb er verschwunden. Als am Sonntag Morgen der Hausverwalter seine Wohnung öffnen ließ, fand man ihn tydt. In Decken eingewickelt, lag er auf seinem Feldbette. Einige Zeichen deuten darauf hin, daß der„Kapitän" freiwillige aus dem Leben geschieden ist so ist die peinliche Ordnung aller Kleinigkeiten und ein Andeken, das er einer Nichte hinterlassen hat. Auf der Schachtel, die die Widmung enthält, hatte er das Bild der Nichte gebunden; das Andenken besteht in zwei Stücke gewöhnlicher Seife. Diese Zeichen können jedoch trügen, zumal da der„Käpstän" erst vor einiger Zeit sechs Wochen ar einem Leberleid.n im Moabiter Kraukenhause gelegen hat. Seinfand man in verschiedener Form und Farbe auf dem schreitenden, der, einen großen Gegenstand im Arme haltend, in die zornigen Worte ausbrach:„Verrücktes Frauenzimmer!" Erschreckt um Entschuldigung stammelnd, lief die also Angeredete weiter, mit dem beängstigenden Gefühl, daß in schnellster Bewegung ihr etwas folgte. Sie wagie es nicht, sich umzublicken, und ihre Todesangst steigerte sich noch, als sie deutlich den Ruf hinter sich hörte: „Da rennt se, haltel se doch!" Nun lief die Geängstigte nicht mehr— sie flog! Zum Glück wohnte eine ihr befreundete Familie in der Mauerstratz., blitzschuell verschwand sie in der sich gerade öffnenden Hausthin, jagte die Treppen hinauf und direkt in Ne Arme der Freundin, die zum Ausgang gerüstet, soeben aus der Korridorthür"träat. „Um Gotteswillen verbergt mich," schluchzte die Aermste, „ich werde verfolgt!" Erschrocken zog die Dame die furchtbar Erregte ins Zimmer un frägte theilnehmend, was deun geschehen sei. Da ertönte die Körridorglocke, und gleich darauf rief eine Männerstimme im tiefsten Bierbaß:„Hier is se rinn!" Zitternd floh die„Verfolgte in die äußerste Ecke des Zimmers, als die Thür, sich öffnete und, das erstaunte Kammerzöschen bei Seite schiebend eine herkulische Gestalt eintret, einen Regulatur auf den großen Eßtisch egte und, sich druschend, die Stirn mit einem rothen Sacktuch reibend, die Worte ausstieß:„Nee der war'ne Jagd. Ich bin quitschnaß"—„Ja, aber was wollen Sie denn eigentlich hier?" fragte empört die Dame des Hauses. „Nu, nischk als mein Eigenthum!" grüßt der Niefe freundlich.— padei, bei Gott, ich habe Ihnen ja nichts genommen," jammert es aus der Ecke wo die junge Dame halb ohnmächtig an der Wand lehnte.„Nre, det sage ick ooch nich, Fraileinchen, haben Sie man keene Augst vor mir," lachte der Mann gemüthlich.„Sie können ja nischt dayor,— dreh'n Ste sich man jefälligst um. Da hängt er!" Und stehe da, in den Falten des leichten rosa Crépe-Kleides hing fest eingeha" der Pependickel des Regulators,— un sowit löste sich die beängstigende Situation in unbäudige Heiterkeit auf. Nachdem der Beraubte für seinen Dauerlauf mit einem guten Frühstück gestärkt worden war und schmunzelnd ein reichliches Trinkgeld eingestrichen hatte, verabschiedete ei sich seelenvergnügt mit der Versicherung:„Uff die Weise könnte mir schon öftersch wat jestohlen werden!" — Bei der Musterung: Der Geneal ist zur Musterung eingetroffen und will auch die Kasernen besichtigen. Durch Regimentsbefehl ist daran erinnert, daß die Temperätur in allen Stuben nicht über 15 Grad Nelragen darf. Der General betritt ein Zimmer, loht die Sauberkeit und fragt den Stubenältesten:„Wieviel Grad sinener, mein Sohn?"— Gefreiter:„15 Grad, Herr Generur:— General:„Zeige mir doch mal das Thermomeier!"— Gefreiter:„Wir haben kein's Herr General!"— General: Na. woher weißt Du denn, daß es 15 Grad sind?"— Gefreiter:„RRR—egimentsbefehl. Herr General!" — Im Damenkafe.. Aber, daß du jetzt im Frühling deinen Mann um einen neuen Pelzmantel an — E, bis der erst ja" sagt, wird es Der ek 8 Ju zählen ko ster. Bauer:„Hast die Ziegen Ziegenhirt:„Fa Bauer, alle bis auf die machten solche Sprüng', daß ich sie nit cht gesährlichs"— Sasfr: Die Uebernoch dier Ressende ertrunen „Ja, das ist wahr, die sind nicht yrnübergefahren, sondern unterwegs umDie Mittheilungen aus dem Leben umnseres Kaiserdurch die Presse gingen, sind auch einem tonstantz zu Gesicht gekommen und haben bereltet. Es macht seinem gepreßten einer Zuschrift an ein dortiges Localblatt foleeimaßen Luft:„Geehrte Zeitung! In Ihrer Zeitung der Kaiser und seine Frau alle Morga um 5 Uhr aufstand und um 6 auch schon alle Kind hauße sind. Nun saget Sie a mol, geehrte Zeitung, mas machet noch au schau dia Leut um 5 uf; jedenfalls nichts anders daß schau's Oel verbrennen und dia Kinder au mit, wenn Sie aufstand, noch isch doch noch überall kalt und dia friral gewiß au wia mir. Wenn müäßet no die arme, Mägde aufsteha und heitza. Mei Frau hot gesatt, da solli seha, wiama andere Häuser au ausstehe müß. Ich möcht Ihnen jetzt bitta, daß Sie künftig vom Kaiser u von der Kaiserin vom Aufsteh nicht in Zeitung drukat. It, daß mei Frau mit diam ka groß mache(d. h. damit meine Frau mir das nicht vorhalten kann.) Wenn i au der Kaiser und Kaiserin und die 7 Kinder ganz ger ma, mir arme verlassene Mägd, mir hants schlecht geuag. Wenn ihr vom Kaiser und der Kaiserin nei druckat, wenn Sie aufstand, wen sollat noch mit arme Mägd aufstauh. Auf jedenfalls haut Ihr do gar it(nicht) dra denkt. Sind auch so gut und schreibet nichts mehr vom früh aufstehen. Nichts für ungut. M. K. — Glück. Gerichtsvollzieher„Dieser Kragen ist alsö das, einzige, was Sie mir zu pfänden anzubieten haben?"— Student:„Ja, Sie haben ganz entschieden Glück, denn wären sie gestern gekommen, wäre er in der Wäsche auch für jede Hasisfräu lehrreiche Versüche gemacht, um zu ermitteln, wie viel frisches Obst durch längeres Lagern an Gewicht verliert. Danach verlor z. B. der Prinzenapfel bis Ende Dezember von 25 Pfd. 8 Pfd.— beinahe ein Drittel seines Gewichtes, die Canada=Reinette bis Ende Februar von 25 Pfd. 5 Pfd., das sind 20 Prozent, der roth: Eiserapfel dagegen in den ersten 2½ Monaten fäst nichts, später bis Ende Mai von 25 Pfd. 4 Pfd. das sind 16 Prozent 9½ Eisenbahn=Unglück bei Herne. Herne, 24. Januar. Heute früh entgleiste der BerlinKölner Schnellzug bei hiesiger Stätion. Mehrere Wagen wurden von dem Geleise geworfen. Mehrere Passagiere wurden getötet und eine größere Anzahl verwundet. 24. Januar. Der Schnellzug 20 HonoverCöln entgleiste auf dem Bonhofe Herne. Dabei wurden 5 Personen, nämlich Oberlelehrer Steven, Bilefeld, Gasdirector Liljenfeld, Wanne, Kaufmann Gueth, Gütersloh, Kaßfmnänn Rosenherg. Münster, Ludwig Muelder aus Dortmund getödtet, 8 schwer- und 16 leicht verletzt. Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser zu Herne gebracht nämlich: Heinrich Pietsch, Münster, Lehmann jr., Dortmund, Lennatre, Dortmund, Friedrich Juckenack, Dortmund. Hamm 6. Juni Süchteln 19.„ Burgsteinfurt 26.„ Mülheim. 3., 17. Juli Düsseldörf 10,„ In Dellwig können in diesem Jahre keine Rennen stattfinden, da der ganze Ort kanalisirt wird und dadurch die Zufuhr zum Rennplatz erschwert ist: der Verein hegt Jülich 21.„ Horst=Emscher 28.„ Hüsten 11. Sept. Dortmund 2. Okt. zum Rennplatz erschwert ist; der Verein hegt indessen die Absicht, die Preise in Dellwig im nächsten erhöhen — Der geprellte Geizhalz.„Laden Sie mich zu einem Frühstück ein" sprach einer zu einem Geizigen,„und ich sage Ihnen etwas, was Ihnen lieber sein wird, als hündert Gulden." Der Geizige war zufrieden und konnte kaum die Zeit erwarten, bis er ihm sagen würde, was ihm angenehmer als hundert Gulden sein würde. Nachdem das Frühstück zu Ende war, sagte der Eingeladene, der recht tüchtig gegessen hatte:„Zweinhundert wären Ihnen gewiß lieber, als einhundert." — Irische Entschuldigung. Ein Irländer war sehr, häßlich, aber desto witziger. Einmal erzählte er in Gesellschaft von Freunden, eigentlich sei er nicht so häßlich wie er aussehe, man habe ihn aber in der Wiege mit einem anderen verwechselt. — Bloß deswegen.„Na, hast Du die Schokolade auch mit Deinem kleinen Brüderchen getheilt?" fragte Tante Lisa ihren sechsjährigen Neffen.„Jawohl, Tante," antwortete Max,„ich at die Schokolade und gab Fritz das Papier mit den schönen Bildern, Du weißt er hat die Bilder so gern." — Gewichtsabnahme des Obstes während der Winterlagerung. Der„Landesverein für Obst- und Gartenbau im Herzogthum Gotha" hat in der Stadt Götha eine Verkaufsstelle für Obst eingerichtet, die den Mitgliedern des Vereins ermöglichen soll, ihr selbstgewonnenes Obst dirckt an das Pnblikum zu verkaufen. In den Lagerraum dieser ." sind im vergangenem Jahreihöchst interessante, Mar Guthmann, Münster, Röbert Vaerst, Unna, D. Kuelsheimer, Dortmund, Fabrikant Müller, Emsdetken, Kaufmann Richard Lemaitre, Dortmund, Kaufmann Külsheimer, Dortmund, Kaufmann Schröder, Telgte, Bauunternehmer Osthus, Köln, Neumark, Duisburg, Nordhoff, Dortmund. Bergmeister Udemann, Dortmund, Thelepraphenbauführer Bartels, Duisburg Die Ursache des Unfalles ist dem„Herner=Tblt. zufolge darauf zurückzuführen, daß bei dem Uebergang über eine Weiche die Lokomotieve, der Tender und der Postwagen auf ein falsches Geleise übersprangen, während der übrige Theil des Zuges sich losriß und auf dem richtigen Geleise weiterlief. Die General=Versammlung des Verbandes Rheinisch-Westfälischer Renn=Vereine fand am Sonntag in Dortmund unter dem Borsitz des Freiherrn C. v. Romberg statt und war von den Vertretern folgender Renn=Vereine besucht: Dortmund, Hamm, Mülheim, Stoppenberg, Horst=Emscher, Burgsteinfurt, Münster, Dellwig und Hüsten, während Süchteln und Recklinghausen nicht vertreten waren. Die einzelnen Punkte der Tagesordnung fanden Erledigung: Die Berichte der einzelnen Vereine über die 1897 abgehaltenen Rennen lauteten durchweg sehr günstig, jeder Verein hatte große Ueberschüsse zu verzeichnen, so daß dieselben durchweg ihre Preise werden aufbessern können. Die diesjährigen Renn-Termine wurden folgendermaßen festgesetzt: Münster 1. Mai Elberfeld 24. Juli. Dortmunde 8.„ Münster 28. Düsseldorf 15.,22.„ Neuß 31. Recklinghausen 29.„„ 1. U. 8. August. Zum 24. Januar 1890. Auf der Erde weite Zonen Ob in Ost', West', Nord' und Süd', Ueberall, wo Deutsche wohnen, Heute jedes Herz erglüht; Denn es bringt dem dentschen Kaiser Jeder sroh den Glückwunsch dar. Leil als Herrscher, wie ein Weiser, steich lenkt, Er das Re Jahr für Jahr. In dem Geist des greisen Helden, Der uns schuf die Einigkeit, Dessen Thaten Bücher melden Werden noch nach langer Zeit Wirkt der Enkel auf dem Throne Für des Vaterlandes Ruhm Trägt die deutsche Kaiserkrone Immer als ein Heiligthum. Vorwärts! immer weiter streben, Heißt des Kaisers Losungswort, Auf dem Erdball will er heben Deutschlands Anseh'n fort und fort, D'rum nach fernen Meer'sgestaden Zog des Kaisers Bruder aus, Will, dem Reiche nicht zum Schaden, Wagen manchen mut'gen Strauß. Auf dem Ozean weht im Winde Stolz die Flagge schwarz-weiß-rot Daß sie Deutschlands Ruhm verkünde, Sei es auch durch Kampf und Tod; Heute schmückt sie alle Häuser, Jedes Dorf und Jede Stadt, Weil ja unser deutscher Kaiser Wiederum Geburtstag hat. Glückumwoben möge schreiten Er noch lang des Ruhmes Bahn, Auch in schweren, trüben Zeiten Immer vorwärts geh'n voran; Auf zur Sonne mög sich schwingen Stolz der Hohenzollernaar. Kaiser Wilhelm wird's gelingen! Uus zum Heile immerdar. Salmiaktin Es ist eine Lust, bunte Gewebe jeder Art damit zu reinigen, weil Alles Farbe behält und weich bleibt. Holen Sie zum Versuch ½Pfundpacket„mit dem Roten Kreuz" beim Droguisten, Seifen- oder Kolonialwaaren-Händler.— :6 (oX Verbreitung bester den )* * Berbreitung bester deutscher Litteratur* ** Anlage einer eigenen Hausbibliothek ermöglicht mit wenigen Mitteln der Mitalied kann jedermann werden. Der Eintritt kann jederzeit geschehen, verflichtet aber für minstens ein Vereinsjähr. Die Mitglieder jährlich 8.deutse nalwerke, zusammen mindestens 150 Druckhog. zu je 16 Seiten stark. Vierteljährlicher Beitrag Mk. 3.75(= fl. 2,32) für die geheftete, Mk. 4.50(= fl. 2,79) für d. gebund. Aus= gabe. Zusend. erf. postfrei. Wer aus eigenen Büchern— nicht aus den Leihb, — sich Unterhaltung und Belehrung holen will, wer deutsches Schrifttum fördern und verbreiten will, trete dem„Verein der Bücherfreünde“ als Mitglied bei. olan den J. Jahrganges: Oktober 1897— Oktober 1898 Arthur Achleitner, Der Hirsch von Eßling. Hippolyt. Haas, Prof. Dr., Der Beygmeister von I. Gräfin von Baudissin, über die Alpen Richard Bredenbrücker, Kein Sommer ohne Wetter — Warum der Hauser der Wabi nimmer zugeht Arschiedt, Prof., Aus den Werkstätten der Natur hannes Ziegler, Augenblicksbilder nann Heiberg, Grevinde chter Band eine der noch in Vorbereitung sich befindenden Arbeilenwon: Karl Bleibtreu, J. v. Boguslawski, Prof. Dr. W. Oncken, Prof. D. J. W. Gtio Zichter, Frhr. v. Schlicht, Baron H. v. Wedel. Die feiher erschienenen sechs Jahrgünge der Nerössentlichungen den Vereing der Kücherfreunde And 6. Beitrittserklärun Vorstand. Maxtin Greif Herwann Arbe um Preise von fl. 11,16) gebunden zu haben. ausführliche Prospekte umsonst und postfrei. führliche Prospelte umsonst und burchjede Buchhandlung oder durch die Geschäftsleitung are Geschäftsleitung Schall& Grund Herzogl. Bayerische Hofluchhändler Berlin W. 62 Kurfürstenstraße 128( Ori: Zu haben in den meisten Colonialwaaren-, Droguen- und Seifen6 Seifenpulver ist das beste und im Gebrauch billigste und bequemste Waschmittel Man achte genau auf den Namen „Dr. Thompson" und die Schutzmarke Offene Beinschäden, Salzfluß, Knochenfraß, Krampfaverbrüche heilt sicher. Kein Schwindel, 20jähriger Erfolg, was Atteste beweisen. Emil Gördel, in H. Redecker& Co., Bielefeld, 1848. Mit Staats- und ersten Preisen prämüirt. Geldschränke, u. Gewölbethüren, feuerfest und diebessicher, mit Stahlpanzer, Depositen-Safes, für Sparkassen und Bank-Institute. Bei Bränden und Diebstahlsversuchen stets bewärrt. Geliefert an: Reichsb, Kaiserliche Post, Provinz=Behörden, Kgl. Regier., Sparkasse, BankInst. u. viele Private. Einer unserer Geldschränke war 17 Tage dem Feuer ausgesetzt und hat sich gut bewährt. Elegante Stahlkasetten in allen Größen. Ferner als Specialität: Waagen für Eisenbahnbetrieb und Landfuhrwerk, mit Wägebillet=Truckapparat und unserem Patent-Scalenschutz. Decimal-Waagen, ganz von Eisen oder mit kräftigem Holzgestell. Vieh-Waagen, Molkerei-Waagen, Schmalspur- und LagerhausWaagen, Krahn- und Balken-Waagen, Tafel-Waagen. Referenzen: Eisenbahnbeh., größte industr. Werke u. viele Private. Solide und zuverlässige Ausführung. anlaßt, den rihschaftlichen über, den euen Betriebs Ullgemeinen zur Sektionsvorstand sieht sich Genossenlchaltse Milsliehern. der Westfälischen land sgenossenschaften im Nachstehenden die Bestimmu Beginn der Mitgliedschaft, üaer die Eröffnung eine und insbeso, ere über die Betriebs-Veränderungen genauen Bochtung mitzutheilen. ie Mugliedschaft zur landwirkschftlichen Berußsgenossenschaft be ginnt nach§ 45 des Reichsgesetzes über die Unfallg und Krankenversicherung der in land- und forstwirthschaftlichen Bgrieben beschäftigtenPersonen vom 5. Mai 1886 für die Unternehmer Eines neu eröffneten Betriebes, in welchen land- und forstwirthschaftliche Arbeiter oder Betriebsbeamte, letztre mit Gehalt oder Lohn unter 2000 Mk., beschäftigt werden in des Zeitpunkt der Eröffnung dieses Betriebes. Von dieser Eröffnung(§ 46 des Reicheggetzes) hat die Gemeinde behörde gemäß der Vorschrift des Artikels 6 Fiffer 3 im Preußischen Ausführungsgesetze vom 20. Mai 1887 dem Sektionsvorstande Kenntniß zu geben. Als Vetriebsveränderungen In weiteren Sinne kommen in Betracht: I. Diejenigen, welche auf die Höhe der Seiträge von Einfluß sind, Betriebs=Veränderungen im engeren Sinne, z. B. wenn ein Grund stück durch Verbauung, Bergwerksanlageßf u. s. w. zum Theil den landwirthschaftlichen Zwecken entzogen und dadurch vielleicht betragsfrei bezw. mit einem geringeren Satze zu Esteuern sein wird, oder solche, welche die fernere Zugehörigkeit zur Genossenschaft in Frage stellen, z. B. wenn der Betriebssitz in den Bezir einer anderen Genossenschaft verlegt worden ist. Nach§ 28 des Genossenschaf» Katuts sind die Genossenschaftsmitglieder verpfl.htet, derartige Betriebsberänderungen dem Sektionsvorstavde binnen einer Frist von 2 Wolhen nach Eintritt der Aenderungen schriftlich anzuzeigen; sie können Ach hierbei der Vermittelung des Vertrauensmannes bedienen. Dieße Anzeigen sind den zuständigen Ortsbehörden(Bürgermeister, Amtmann) einzureichen. II. Der Betriebswesel. Jeder Wechsel in der Persocf desjenigen, für dessen Rechnung der Betrieb erfolgt, ist gemäß§ 29des Statuts von dem neuen Unternehmer oder seinem gesetzlichen Stellvertreter ebenfolls binnen einer Frist von 2 Wochen dem Sektionsvosstande schriftlich anzuzeigen. Auch diese Anzeigen sind bei den befreffenden Ortsbehörden (Vürgermeister, Amtmann) einzureichen. Zechfels in der Person des Betriebsunternehmers hat der frühere Unkernehmer für die Zeit vom Ablauf desjenigen Kalenderjahres, für welches der Beitrag zuletzt eniletzt entrichtet worden ist, bis zum Eintrift des Wechsels den antheiligen Betrag seines letzten Jahresbetrages in poppelter Höhe bei dem Genossenschafts=Vorstande der Westfälischen Fandwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft zu hinterlegen, sofern nicht der frühere Unternehmer eine Bescheinigung des neuen Unternehmerg beibringt, däß derselbe die laufenden Beiträge alsSelbstschuldners übernimmt. Von der als Kautjon eingezahlten Summe wird demnächst der zu berechnende Beitrag bestritten, der überschießende Betrag wird zurückgezahlt, ein etwaiger Fehlbetrag eingezogen. Um den mit einer Kautionsbestellung auch für den betreffenden Unternehmer verbundenen unverbältnißmäßigen Weitläufigkeiten zu entgelen, empfiehlt es sich dringend, wenn der neue Unternehmer(Ankäufer, Pächter, Erbe, Nutznießen) die Beträge des laufenden Betriebsjahres als Selbstschüldner übernimmt. Ist die Anzeige von dem genannten Wechsel in der gefetzlichen Frist nicht erfolgt, so werden nach§ 47 des Reichsgesetzes die auf die Genossenschaftsmitglieder umzulegenden Beiträge von dem bisherigen Uniernehmer für dasjenige Rechnungsjahr einschließlich forterhoben, in welcher die Anzeige, ohne daß dadurch neue Unternehmer von der auch ihm gesetzlich obliegenden Verhaftung für die Beiträge enzbünden ist. III. Die Betriebheinstellung, welche einem vollständigen Eingehen des landwirthschaftlichen Betriebes gleichkommt, ein Fall, der z. B. bei gänzlicher Bebauung einer Betriebsftäche, bei gänzlicher Ausnutzung eines Ackergrungstückes als Steinbruch usw. vorliegen kann. Auch im vorliegenden Falle liegt dem Unternehmer die Verpflichtung ob, den Sektionsvorstand von der erfolgten Betriebseinstellung binnen 2 Wochen zu benachrichtigen. Diese Benachrichtigung ist ebenfalls bei der Orispolizeibehörde(Bürgermeister, Amtmann) einzureichen. Ebenio hat auch der Unternehmer die vorstehend unter AI. erwähnte Kaution zu hinterlegen. Als Betriebseinstellung können vorübergehende oder veriodisch wiederkehrende Betriebsunterbrechungen nicht angesehen werden. Cosesfeld, den 4. Januar 1890. Namens des Sektions=Vorstandes der Westfälischen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Der Vorsitzeude Landrath von Bönninghausen, Geh. Regierungsrath.. erfolgt ist. Bei einer solchen Wiederhalung der Anmeldung her im Miliiärjahre erhaltene Loosungsschein vorzülegen und lig etwa ein gelretene Veränderungen z. B. des Wohnsitzes, des werbes des Standes p. p. dahei anzuzeigen. Von der Wiederholung der Anmeldung nur diejenigen Militärpflichtigen befreit, welche für einen beimmten Zeitraum von den Ersatzbehörden ausdrücklich hiervon bunden oder über das laufende Jahr hinaus zurückgestellt wurd Militärpflichtige, welche nach An eines ihrer Nilitärpflichtjahre ihren ing zur SStammrolle im Laufe lernden Aufenthalt oder Wohn sitz verlegen, haben dieses zum Zweck der Berichtigung der Stammrollen sywohl beim Abgänge der Behorbe oder Persöp welche, sie in die Stammrolle aufgenommen hat als auch nach der Ankunft an dem neuen Orte derjenigen Behörde aver Person, welche daselbst die Stammrolle führt, spätestens Innerhøkb drei Tagen zu melden. Versäumung. der Meldefristen entbindet nicht von der Meldepflicht. Wer die vorgeschriebenen Meldungen zur Stammrolle zoder zur Berichtigung derselsen unterläßt, wird mit Geldbuß, bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen bestraft. erbeck, den 1. Januar 1898. Der Ehren=Amtmann: Frhr. v. Twickel. Für Kirchspiel Billerbeck am 3. Februat „ Stadt Billerbeck 3. Beerlage„ 4.„ Vormittags. Brockmann. Diejenigen Rad an der Begleitung Vikar Went theilzunehmen genken, wollen am Sonnta= den 30. Janu. Nachmittes 4 sprechung eim Wirth Herrn Ser ges vesämmeln. nitkemper, Pfarrer. Hafer=Heu= und Strohbebarf für das Dienstpferb des ten Gendärcen für das Jahr soll am Dienstag den 1. Fbruar er. Vormittägs 11 auf dem hienaen Asbüreau, woselbst auch die Bedishüngen zur Eistsicht offen liegen offenilc mindest. fordernd verdungen werden. Billerbeck, den 21. Januar 1898. hrenamimanu: Frhr. v. Twickel Wir lassen 1 Ladung 8-10,000 Pfund, auch in kleinen Partien ist ungefähr 85-Pfg. pro Centner. Molkerei Billerbee kommen und können en. Der Preis weineAm Monta morge werde für Herrn Gutspächter P Hofe zu Bombeck, Kchsp, Billerbeck 9 tragende Schweine sowie 3 sechs Monate alte Schweine meistbietend auf Credit verkaufen. Februar d. Is. 75. rintrups B. Witte. itag, den 4. Feb achmittags 2 em Hofe Holtmanzu Dörholt nnen zu leichtem au E zu Baum= Hopfenstangen, sstangen, Bohnenstangen und hjahr werde al 90 bis 10 Bauholz und Gerüstst 75 Nummern Latten, Ringstenbalken, Ei Pfählen meistbietend verkaufen, Sodann soll eine neus unbrauchbare masche versteigert werden. Jährige Fohlen nimmt nächsten Weide. Lina Lutum. Eine Parshie alte baumberger latten eres in der Exped. d. Bl. itdreschB. Wil e Schlachtzeit. Empfehle destes Werler Kochsalz in ganzen und halben Säcken zu den billigsten Preisen. Dampfmehl und guie hienges Weizen=, Roggen= und mehl in durchans trockener Waare, sowie auch stets frisch ge mahlene Gewürze und schöne haltbare Speisezwiebeln. Harlmann. 1 Auf Grund der 9 25 und 57 der Wehr=Okdnuhg=vom 22.9 1888 werden alle Personen männlichen Geschlechts; welche in laufenden Jahre das 20. Lebensjahr vollenden und deshalb militärpflichtig sind, hierdurch aufgefordert, in der Zeit vom 10. Josuar bizum 1. Febr. d. J. bei der Ortsbehörde desjenigen Ortes, an welchem sie ihren dauernden Aufenthalt haben, sich zur Stamn olle anzümelden. Hat Jemand keinen dauernden Aufenthalt, so meldet er sich bei der Ortsbehörde desjenigen Orts, an welchem sein oder sofern er noch nicht selbstständig, seiner Eltern oder Vormünder ordentlicher Gerichtsort ist. Wer innerhalb des Reichsgehie oder Wohnsitz har, meldet sich in und, wenn der Geburtsort im Aus Im Dienstag, den 1. Foornar d. I. ens Uhr NachlderNäherin Therisia Bilz gnt. tänken, 2 Tischen, 8 Stühlen, ffer, 1 Bett dergl. mehr die Nachlaßmasse rderungen en oder derselben etwas verschulden werden ersucht, Kaffee=Fässer nfett=Füsser große berde den gesammten Mob feldhaus bestehend in 1 Küchenschränk, 2 mit Bettlad jeistbitend au Große, sta leere Häring- u. (Tonnen), so Partie leere N und Waaren=Körnen Größen werden billig bei A. nerhalb Tagen bei mir zu malden. B. Wit aller keinen dauernden Aufenthaltsort em Geburtsort zur Stammrolle nde lieo" in demjenigen Ort, millenhaupt den letzten Wohnsitz i von 50 Mark an in welchem die Eltern oder das Bei der Anmeldung zur Stammrolle ist das Geburts-Heugniß vorzulegen, sofern die Anmeldung nicht im Geburtsorte selbst erfolgt. Sind Militärpflichtige an dem Orte, un welchem sie sich nach Verpflichtung, sie zur Stammrolle anzumelden. Anmeldung ist in der vorstehend vorgeschrie Seitens der Militärpflichtigen solange alljährlichu eine entgültige Entscheidung über die Dienstflicht durch benen Weise unter Garantie. Mnunterricht grafts.— A bese welche rascher u. leichter gehe. fast unverschleißbar ist, Reparaturen an aschinen billig und gut. Schiffchen, Nadeln, Ml., erc. und alle Ersatztheile zu den von mir gelfeferten Maschinen auf Lager. Ferner emesehle la. Nähmaschinenöl. Ar Leyers, en=, Goldwaaren= und Nähmaschinenhandlung. oooa