bage ht Meiler n Aber: N. ededeen rger es B kerf Shicago . erverdacht no aßnahmen find. rnst. ad Adler. Die M. schaft, die sich befindet, wo. ngwerten Kang. Adler und einewurde. A. Nahe vom Pontraschung in en m Erdboden eine Schlange gewice Schlange auf de ft genommen. den aber Zoll für Zoll be unden zu achten itrug. 9000000 Zerkauf gebote in l, Divans, ngues mit Vorlagen, in Fasson und der=Einlagen. ekorationen ihrungen. arwitz Telefon 228 Ausstellung 1. 1900000 gebrannten Höxterst. onserven batt. Steinheimer Zeitung Bote für das Far deien Benat 1.89 Büchelat lecs mel eaa Bedends dette Bcheg da Wa trei Haus. mi Ausnahess von „Wechenbil I1 Cerl Simenowski, Sieinheim i. Westt. Feraral str. 888. a 2 Amtliches Verordnungsblatt. M s, 45 iss breit 8 Plennig, be *Raestgen na Kreise Höxter 5 Pig. Rektlamen 1 mm Böhe 99 mm breit 89 Piennig. Bellagengebühr nach Uebereinkunkt. Säwlliche Anzeigen bud nach Steinheim i. Welti. za lenden. Druck und Urag: Cerl Simenowskl, Steinbeim l. Westi.= Nr. 114. Steinheim, Freitag, den 17. Mai 1929. Jahrgang 36. Chronik Der Reichsfinanzminister verhandelt mit den Banken er eine Bevorschufsung der Reichsanleihe. Der Reichspräsident hat aus Anlaß der 50. Wiederdes Unabhängigkeitstages Bulgariens an den Zaren r von Bulgarien ein Glückwunschtelegramm gesandt. In Dresden wurde die Jahresschau„Reisen und der erbrei he Landtagsfraktion der Wirtschaftsparmisl in der Frage der Verlängerung der preußischen sewerbesteuer die Entscheidung des Staatsgerichtshofes an" Der Preußische Staatsrat hat eine Verordnung anoenommen, die eine wesentliche Lockerung der Wohnungswangswirtschaft verfügt. Der Rote Frontkämpferbund ist jetzt im ganzen Reiche — Der englische Sachverständige Stamp hat sich zu einem kurzen Aufenthalt nach London begeben, um mit dem Kabinett Fühlung zu nehmen. — In Friedrichshafen sind wieder drei„blinde Passagere" gefaßt worden. Fünf sitzen jetzt bereits bei der Friedrichshafener Polizei in Haft. — Der deutsche Meisterboxer Schmeling ist in New York eingetroffen. Pfingsten 1929. Der lange, harte Winter hat der sieghaften Kraft des Frühlings weichen müssen. Die warmen Strahlen der lebenspendenden Sonne haben in wenigen Wochen die Natur zu neuem, frischem Leben auferweckt, eine herrliche Blütenpracht breitet sich um uns aus, und jedes Menschenherz ist erfüllt von Freude und Genugtuung über diese wunderbare Wandlung, die wir nach den bitterkalten Wintertagen doppelt dankbar empfinden. Pfingstfreude und Pfingstglück lacht uns an aus allen Gesichtern, aus jedem einzelnen Geschöpf in Gottes herrlicher Natur. Nur in der Politik will keine rechte Pfingstfreude aufkommen. Im Stillen hatte man gehofft, daß es den in Paris zu ernster Arbeit versammelten Sachverständigen und Wirtschaftlern gelingen möchte, das schwierige Problem der friegsentschädigung in einer für Deutschland wirtschaftlich tragbaren Weise zu lösen und damit ein Werl zu vollenden, um das sich die Politiker zehn Jahre vergebens bemüht haben. Nach den neuesten Meldungen scheint indessen diese Hoffnung wieder einmal trügerisch gewesen zu sein. Wohl hat man im Laufe er letzten Tage eine ganze Reihe von Konfliktspunten aus dem Wege räumen können, doch bleiben immer h viele Schwierigkeiten zu überwinden. In Pa„er Kreisen rechnet man allgemein nur mit einer fingstpause, nach den Feiertagen soll dann die Arbeit sofort wieder aufgenommen werden. zn gewissen Konferenzkreisen, besonders im Bereiche amerikanischen Delegation, ist man über die Hineeehung der Verhandlungen über Pfingsten nicht gende erbaut und drängt auf baldigen Abschluß der nnferenzarbeiten. Der Pariser„Excelsior“ will wisMorgan habe angekündigt, daß er na." Umständen in den ersten Tagen der komhrtoganche abreisen werde. Daß es dem ameriichen Sinanzgewaltigen mit dieser Drohung ernst e durs:t raum zu zweifeln. Zum mindesten wollte e die übrigen Delegationen einen gelinden Druck der Ar. sie endlich zu einer energischen Förderung Arbeiten anzuspornen. al8 ob Jur es allerdings nicht den Anschein, sllen oranun Morgans auf fruchtbaren Boden Annahwa des Rahrend die deutschen Vertreter mit der on Houngschen Zahlungsplanes das Höchstdie Vereitwilligkeit gezeigt haben und damit bis begenseitee Zulässigen gegangen sind, zeigt die gegenmnuch nicht die geringste Spur von EntPariser Schle.: Aussicht für die Annahme des siesberichts mit den deutschen Vorbehalten, Shacht rasen Besprechungen zwischen Stamp und aus Rlesgelegt wurden, wird in englischen Berichten einem mmer zweifelhafter angesehen. In cht der„Times" heißt es, daß die salte vom britischen Standpunkt aus zösischeeec fertigt erschienen, während sie auf franbetrachtet es wie vor mit starkem Mißtrauen behalteden. Selbst wenn die deutschen VorVerteilndamen und das schwierige Problem der verschiedenheiten würde, blieben noch die Meinungseitigen, eterer die deutsche Jahresrate zu be„gesehenfranzösischer Seite sei man, ganz Berteinngon den deutschen Vorbehalten und der unter die in uge, jeder Verminderung der Jahresrate Niuionender iierten Denkschrift festgelegten 2198 die gonMark abgeneigt. Auch Belgien lehne . Auf enali ung vorgeschlagene Kompromißzahl Junungscher Seite sei man stets für die mit der sende gerings d. Forderungen in Einklang zu brinunmste Jahresrate gewesen, und wenn, was Sominionsherceine, die Ansprüche der britischen „britischewerden könnten, dann würden sen. Die Sertreter Owen Youngs Plan unterstütdie Hettung Italiens bleibe zweifelhaft, wähereits gean„ihre uneingeschränkte Zustimmung Aussichten hätten. Im ganzen erscheinen die ar eine Einigung trotz der weiter beEtatsdebatte im Landtag Abschluß der allgemeinen Aussprache. — Berlin, den 15. Mai 1929. Der Preußische Landtag setzte heute die dritte Leng des Haushaltsplans mit der allgemeinen Aussprache zum Haushaltsgesetz und zum Haushalt des Staatsministeriums fort. Abg. Riedel(Dem.) dankte der Regierung und besonders dem Finanzminister dafür, daß es trotz der schn rigen Finanzlage gelungen sei, den sparsamen preußiseen Etat zu balanzieren. Hoffentlich könnten im Laufe des Jahres noch genügende Mittel für die Grenzhilfe flüssig gemacht werden. Bei der Hilfe für die Grenzgebiete, namentlich im Osten, müßten auch viele schwere Fehler aus der Vergangenheit gut gemacht werden. Abg. Dr. Neumann(D. Vp.) warf den Regierungsparteien vor, daß ihnen bei ihren wenigen Stimmen Mehrheit der Mut fehle zu regulären Sparmaßnahmen. Die Volkspartei verlange Einsparungen bei den Repräsentationskosten. Im Reiche seien die Aufwandsentschädigungen für die Reichsminister herabgesetzt worden, die preußischen Minister würden gut daran tun, diesem Beispiel zu folgen. Der Bau des Regierungspräsidiums in Wiesbaden passe wenig in die schwierige Finanzlage hinein. Der Redner verlangte überhaupt bescheideneres Bauen. Die Sparmaßnahmen, die die Volkspartei beantrage, sollen zur Auffüllung des 10=Millionen=Grenzfonds dienen. Für den Existenzkampf, der an den Grenzen geführt werde, müsse das deutsche Volk ein viel größeres Interesse zeigen. Abg. Mursch(Dntl.) betonte, die Linksparteien hätten eine gänzlich verfehlte Steuerpolitik getrieben und dadurch die jetzige Finanzkrisis herbeigeführt. In den Ausgaben bestehe eine gewisse Mißwirtschaft. Nach dem Beamtenabbau würden für Angestellte unverhältnismäßig hohe Beträge ausgegeben. Man stelle sozialdemokratische Parteimitglieder mit hohem Gehalt ein, auch wenn sie bereits die Altersgrenze überschritten hätten. Abg. Dr. Heß(Ztr.) hob hervor, daß die Beamten sich im Dienst voll und ganz der Republik widmen müßten. Wenn die Regierung diesen Standpunkt energischer durchführen würde, würde sie sich darüber wundern, wie groß der erzieherische Einfluß auf den Stahlhelm sein könne. In Organisationen, die den Haß gegen den Staat predigen, gehören Beamte nicht hinein. Es wäre ein Irrtum, anzunehmen, daß die volksparteilichen Beamten irgendwie benachteiligt würden. Abg. Haase(Wirtschp.) erklärte, wir ständen in einer Krise, die man überwinden müsse. Man müsse zu anderen wirtschaftlichen Methoden und zu Sparmaßnahmen kommen. Abg. Biester(Dt. Frakt.) wandte sich gegen die zwangsweise Zusammenlegung von Gemeinden. Vielfach würden auch in Hannover Gemeinden zwangsweise zusammengelegt, ohne auf die Notschreie der Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Abg. Kube(Nat.=Soz.) führte aus, auch seine Partei sei für möglichste Ersparnisse, aber nicht bei den unteren und mittleren Beamten, sondern bei den Ministern, Staatssekretären und oberen Beamten. Abg. Bachem(Dntl.) begründete die deutschnationalen Ersparnisanträge, die darauf hinzielen sollen, zehn Millionen für eine wirksame Grenzhilfe freizubekommen. Abg. Müller=Isernhagen(Christl.=Nat. Bauernp.) schilderte die besondere Notlage der Landwirtschaft, die selbst der Ministerpräsident anerkannt habe. Damit schloß die allgemeine Aussprache. Die Einzelberatung des Haushalts wurde auf Donnerstag 11 Uhr vertagt; außerdem Abstimmung über das kommunistische Mißtrauensvotum gegen den Ministerpräsidenten und den Innenminister. Der Kampf um die Neue Rede Hilferdings im Reichstag. — Berlin, den 15. Mai 1929. Auf der Tagesordnung der heutigen Reichstagssitzung stand als erster Punkt die zweite und dritt, Beratung des Gesetzentwurfes über die Besserung der Kassenlage des Reiches. Zu Beginn der Sitzung war das Schicksal der Anleihevorlage noch völlig ungeklärt. Wohl hatte der Haushaltsausschuß in seiner gestrigen Abendsitzung die Vorlage nach langer Debatte schließlich gegen die Stimmen der Deutschnationalen und Kommunisten angenommen, und zwar unter Ablehnung der vom Reichsrat gewünschten Begünstigung der Länderanleihen. Die einzige Aenderung der Regierungsvorlage bestand darin, daß das Verbleiben des Stimmrechts der zu veräußernden Vorzugsaktien der Reichsbahn beim Reiche gesichert werden soll. Im Laufe der Aussprache hatte sich aber herausgestellt, daß selbst innerhalb der Regierungsparteien, namentlich bei der Deutschen Volkspartei und den Sozialdemokraten, eine nicht unerhebliche Gegnerschaft gegen die Anleihe vorhanden war. Man sah daher dem Ausgang der Verhandlungen im Plenum allgemein mit großer Spannung entgegen. Die Redezeit wurde unter heftigen Protesten der National=Sozialisten und der Christlich=Nationalen Bauernpartei auf 20 Minuten festgesetzt. Abg. Bernhard(Dem.) stimmte der Vorlage namens seiner Partei zu. Abg. Dr. Bang(Dntl.) nannte diese Vorlage den Verzweiflungsakt eines zum Pumpgenie gewordenen Systems. Der Entwurf bringe die Angstanleihe einer ratlos gewordenen Finanzwirtschaft. Die Steuerbefreiung mache die Anleihe zu einem neuesten Weltwunder, zu einer sozialistisch geborenen, überkapitalistischen Mißgeburt. Das sei gewissermaßen eine Kreuzung zwischen Moskau und Wall=Street. (Heiterkeit.) Die Anleihe sei eine schwere Schädigung des Reichskredits. Am schlimmsten sei die Wirkung auf die Wirtschaft. Man könne von den Deutschnationalen nicht verlangen, daß sie dieser Angstaktion zustimmen. Unverantwortlich sei es, daß man auf eine Herabsetzung unserer Kriegstribute spekuliere. Abg. Dr. Cremer(D. Vp.) erklärte, die Bedenken gegen die Anleihe seien bei allen Parteien vorhanden. Es sei aber kein anderer befriedigender Vorschlag gemacht worden. Unter allen Umständen müsse diese Anleihe aber eine einmalige Maßnahme bleiben. Eine organische Finanzreform müsse ihr folgen. Reichsfinanzminister Dr. Hilferding sprach die Hoffnung aus, daß die Rede des Abg. Bang nicht noch unerfreuliche Folgen für den Kredit des Reiches haben möge. Die Ausführungen des Abg. Bang waren unverantwortlich. Als die Regierung ihr Amt antrat, war ein Kassenbedarf von 1075 Millionen vorhanden. Die gleichen Vorwürfe müßten also meine Amtsvorgänger treffen. Die wesentliche Verschlechterung, die später eintrat, ist, wie alle wissen, auf den außerordentlich strengen Frost und die damit verbundene Erwerbslosigkeit zurückzuführen. (Gelächter rechts.) Ist es richtig oder nicht, so ruft der Minister erregt den Deutschnationalen zu, daß die Zuschüsse zur Arbeitslosenversicherung auf Grund einer gesetzlichen Verpflichtung geleistet werden mußten, die Sie mitgeschaffen haben? Warum haben Sie die Reparationszahlungen nicht eingestellt, als Sie in der Regierung saßen? Sie haben die Zahlungen nicht eingestellt, weil Sie sich nicht getraut haben, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Es ist eine Verleumdung, daß wir auf Paris spekulieren. Wir treiben eine Politik, die auf alle Fälle zur Sanierung der Finanzen führt. Abg. Dr. Neubauer(Komm.) nannte die Vorlage die Krönung einer absolut arbeiterfeindlichen Finanzpolitik. Abg. Heinig(Soz.) wies darauf hin, daß die russischen Anleihen gleichfalls absolut steuer= und abgabenfrei seien. Abg. Dr. Bredt(Wirtschp.) erklärte, die Wirtschaftspartei könne die Verantwortung für die Vorlage nicht übernehmen. Abg. Tr. Brüning(Ztr.) bezeichnete es gerade im Interesse der Reparationsverhandlungen als notwendig, aus der Kassenkrise herauszukommen. Nachdem noch die Abgg. Leicht(Bayer. Vp.) und Reinhold(Dem.) für, die Abgg. Feder(Natsoz.) und Wendhausen (Christl. Nat. Bp.) gegen die Annahme der Vorlage gesprochen hatten, schritt man zur Abstimmung. Zunächst wurden in namentlicher Abstimmung zwei kommunistische Anträge auf Erhebung einer Sondersteuer bei Vermögen von über ½ Million Mark und auf Streichung der Anleiheermächtigung abgelehnt. Hierauf wurde die Vorlage in zweiter Lesung in der Ausschußfassung angenommen. Es folgte die dritte Lesung der Vorlage. Die Par. 1 und 2 wurden angenommen. In der namentlichen Schlußabstimmung wurde das Gesetz mit 197 gegen 173 Stimmen bei 11 Enthaltungen angenommen. stehenden Meinungsverschiedenheiten über die Höhe der Jahresrate wie über die Verteilung und die deutschen Vorbehalte wenig günstig. Aber selbst wenn wider Erwarten in Paris die Vernunft siegen sollte, ist unsere Lage immer noch sehr ernst. Auch eine Verminderung der Daweslasten und Begrenzung der jährlichen Reparationsleistung auf 2050 Millionen Mark wird unser Los nicht wesentlich bessern. Auch dann wird es der Anspannung aller Kräfte bedürfen, wenn wir die uns auferlegten Verpflichtungen vertragsgemäß erfüllen wollen. Mit welchen Schwierigkeiten wir zu kämpfen haben, dafür haben uns die letzten Tage vor Pfingsten den besten Beweis geliefert. Zur Auffüllung der leeren Reichskasse hat man zu ganz ungewöhnlichen Maßnahmen schreiten müssen. Durch Veräußerung der im Reichsbesitz befindlichen Reichsbahnvorzugsaktien und die Auflegung einer 500=Millionen=Anleihe, die mit weitgehenden steuerlichen Erleichterungen ausgestattet werden mußte, wird man den Reichssäckel noch einmal füllen können. Eine dauernde Gesundung der kranken Reichsfinanzen wird aber durch solche bedenklichen Finanzoperationen nicht herbeigeführt. Dazu bedarf es eines großzügigen Finanzprogramms, das sich alterdings ohne neue große Opfer der Allgemeinheit kaum durchführen lassen wird. Trotz dieses wenig erfreulichen Ausblickes wollen wir uns aber die Pfingstfreude nicht trüben lassen. Ein alter Spruch sagt: Kommt Zeit, kommt Rat. Im Laufe der Nachkriegszeit haben unsere ehemaligen Gegner ihre Ansprüche schon ganz erheblich herabschrauben müssen. Auch der neueste Pariser Zahlungsplan wird unter Umständen unter dem Drucke der Tatsachen eine Korrektur erfahren müssen. Der Landkreistag zur Finanznot. „Die Reichsanleihe eine Gefahr für den Kommunalkredit". Der Preußische Landkreistag hielt am Mittwoch in Berlin seine Hauptversammlung ab, auf der sämtliche 418 preußischen Landkreise vertreten waren. Zum ersten Male waren auch die Vertreter des kürzlich an Preußen angeschlossenen Landes Waldeck erschienen. In seinem Tätigkeitsbericht beklagte der Präsi dent des Landkreistages Dr. v. Stempel, daß die Reichsregierung immer mehr in die Belange der Gemeinden eingreife. Die Finanzlage der Gemeinden sei betrüblich. Zudem sei durch die neugeplante Reichsanleihe eine außerordentliche Verschlechterung des kommunalen Kredits zu befürchten. Im Verlaufe der Tagung wurde es als unerträglich bezeichnet, daß man wieder vor einer Verlängerung des Reichsfinanzausgleichs stehe und damit auch eine Hinausschiebung des Zuschlagsrechts der Einkommensteuer für Länder und Gemeinden auf weitere zwei Jahre verbunden sei. Die Zustände in den Ländern und Gemeinden seien nachgerade unmöglich geworden. Der einzig bewegliche Faktor in der Finanzgebarung seien die Realsteuern, deren Erhöhung zur Vernichtung der produktiven Stände führen und eine manlose Verbitterung hervorrufen müsse. Die weitere Aussprache galt insbesondere der Kraftfahrzeugsteuer, sowie den Polizei= und Schullasten. auf die Reichsanleihe? Eine neue Verzweiflungsmaßnahme des Reichsfinanzministers. Wie von unterrichteter Seite verlautet, sind die Geldschwierigkeiten des Reiches für Mai=Ultimo wieder so groß geworden, daß der Reichsfinanzminister mit den Banken Verhandlungen hat einleiten müssen, um einen Vorschuß auf die kommende Reichsanleihe zu erhalten. Es soll sich bei diesem„Ueberbrückungskredit" um rund 150 Millionen Mark handeln. Dieser neue außerordentliche Schritt des Reichsfinanzministers wird damit begründet, daß die Reichsanleihe selbst bei schnellster Verabschiedung im Reichstage doch frühestens in den ersten Tagen des Juni aufgelegt werden könne, daß jedoch zur Behebung der Schwierigkeiten schon vorher ganz erhebliche Millionenbeträge notwendig würden. Zu diesem Zwecke solen die Banken dem Reich einen Vorschuß gewähren, der später aus den Beträgen der Anleihe sofort abgedeckt werden soll. Ein Krankenhaus in Explosion, Feuer und giftige Gase.— Neber 100 Tote— 360 Verletzte.— Unter den Händen der Aerzt verkiutet. In Cleveland in Ohio ereignete sich im Röntgensaale des Krankenhauses, in dem sich 300 Patienten befanden, eine Explosion, der ein verheerender Brand folgte. Das gesamte Gebäude stand bald in hellen Flammen und betäubende Gase verbreiteten sich aus den Laboratorien in der Umgebung. Viele Personen, die die benachbarten Straßen passierten, sanken tot zu Boden. Unter den Insassen des Krankenhauses entstand eine wilde Panik. Alle Personen versuchten, soweit es ihr Zustand erlaubte, das Freie zu gewinnen. Aber viele, die schwer krank darnieder lagen, mußten zu rückbleiben; sie sind alle extweder infolge Vergiftung oder durch das Feuer umgekommen. Verschiedene Patienten lagen gerade auf dem Operationstisch, als sich die Explosion ereignete. Da mit einem Schlage das Licht ausging, verbluteten zwei unter den Händen der Aerzte. Bereits jetzt sind über 100 Tote und 360 Verletzte festgestellt. Ein schrecklicher Anblick bot sich, als sich die Gaswolken verzogen hatten un die Mauern eingestürzt waren. Die Fußböden der Krankensäle waren mit Körpern bedeckt, die zum Teil verbrannt en, zum Teil noch brannten. Die Polizeimannsch die als erste eintraf, stieß gleich beim Einsteigen inn Vorraum des Gebäudes auf einen Haufen von 2. Leichen, die an den Vorraum anschließende Tür war durch einen Vorraum versperrt, so daß die Patienten, die zu schwach waren, sich nicht mehr retten konnten. Aerzte und Krankenwärter versuchten nächst, viele Verwundete auf das Dach des Hospitals zu bringen, was aber später sich als nutzlos erwies. Der Lastantoführer Zack Sutherland, der gerade an dem Krankenhaus vorbeifuhr, entriß einem Feuerwehrmann die Gasmaske, stürzte in das brennende Haus und rettete zwanzig Personen, bis auch er, durch Gas vergiftet, bewußtlos zusammenbrach. Augenzeugen behaupten, daß hintereinander zwei Explosionen erfolgten. Aus den Fenstern schossen sofort die Flammen heraus, und die Patienten waren hilflos dem wütenden Element preisgegeben. Die Entstehung der Explosion dürfte nach späteren Ermittlungen auf Filmstreifen zurückzuführen sein, die zur Aufnahme von Röntgenphotographien dienten. Die Untersuchungen der Feuerwehr haben bestätigt, daß die erste Explosion sich in dem Röntgenlaboratorium im Erdgeschoß ereignete. Durch die folgende wurden dichte braun Wolken von Bromsäure frei, die sich über das ganzGebäude verbreiteten und zu Blutungen der Kranken aus Nase, Ohren und Mund führten. Die später fol gende Explosion mehrerer Oxygen=Tanks machte danz auch diejenigen Kranken hilflos, die ihrem Gesundheitszustande nach sich vielleicht hätten retten können Alle in Cleveland und der näheren Umgebung verfügbaren Aerzte, Krankenwagen, Privatautos und Autodroschken wurden an der Unglücksstätte zusammengezogen. Die starke Gasentwicklung hat aber anscheinend eine wirksame Rettungsarbeit erst möglich gemacht, nachdem es bereits für einen großen Teil der Kranken zu spät war. nach Westen!" Start des„Graf Zeppelin" zum zweiten Fluge in die „Neue Welt".— Frankreichs Rückzug. „Was wäre das Leben ohne Aerger?"—„Eine einzige Langeweile", sagte Dr. Eckener einige Stunden vor dem Start des„Graf Zeppelin" zur zweiten Amerikafahrt. Er war also guter Laune, trotz der Schikane, mit der die Franzosen den Abflug um rund 24 Stunden verzögert haben. Auf der anderen Seite haben die Franzosen heimlich, still und leise einen Rückzug angetreten, den ihnen die eindeutige Kritik über ihr Verhalten seitens der amerikanischen Journalisten doch ratsam erscheinen ließ. Dr. Eckener erklärte nämlich in einer humorvollen Rede zum Abschied, daß über Frankreich etwas besseres Wetter herrsche. Es liege noch eine kleine Verstimmung in der Luft, aber Havas habe erklärt, die französische Regierung habe nichts dagegen, daß der Zeppelin eine Linie wähle, die ihm den Witterungsverhältnissen geeignet erscheine. Immerhin aber hätten die Franzosen jeglichen Postabwurf über französischen Gebiet strikte verboten. Seit fünf Uhr morgens herrscht in der großen Luftschiffhalle starker Betrieb. Das Luftschiff wird zum Start klar gemacht. Die großen Flügeltore der Halle werden aufgewunden, Ballastsäcke fallen einer nach dem anderen herab, und um ¾6 Uhr wird der „Graf Zeppelin" in Marsch gesetzt. Draußen ist ein wolkenverhangener trüber Frühlingsmorgen, fast windstill, ein vorzügliches Startwetter. Die Kabinen sind festlich geschmückt, überall stehen Blumen, für jeden Passagier sind hier große Pralinenschachteln bereitgestellt, dazu eine Packung Keks für den ersten Morgenkaffee in den Lüften, den der Koch schon bereitet. Zehn Minuten vor 6 Uhr ist dann das Schiff völlig klar. Langsam lenkt die Spitze bei schwachem Wind nach Süden zu, zwei Minuten vor 6 Uhr, 5,58 Uhr, dröhnen die Motoren los, die Haltemannschaften treten zurück, ein Winken, ein Grüßen ein Jubeln— das riesige Luftschiff ist in Fahrt. Nach einer Schleife über dem Heimathafen nimmt das Schiff Kurs auf Konstanz und Basel. Aeber die Azoren nach Lakehurst. Dr. Eckener hatte sich vor dem Start sehr zuversichtlich zu den Fahrgästen geäußert.„Geradeaus nach Westen soll die Fahrt gehen," sagte er.„In sieben bis acht Stunden haben wir die Loire=Mündung, dann geht's in glatter Fahrt auf die Azoren zu. Rechter Hand liegt zwar noch ein kleiner Wirbel, aber der wird dem Luftschiff nichts anhaben können. Wenn alles gut geht— und nichts spricht zur Zeit dagegen — dann nimmt das Luftschiff von den Azoren direkten Kurs auf Lakehurst. Sonntag sind wir dann drüben. Vielleicht, wenn uns der Wind noch hilft, schon am Sonnabendnachmittag!“ Hilfsdienst durch Hapag=Schiffe. Die Hamburg=Amerika=Linie hat ihre sämtlichen gegenwärtig auf dem Nordatlantik befindlichen Schiffe angewiesen, dem„Graf Zeppelin“ während seiner Amerikareise in jeder Beziehung behilflich zu sein. Die jeweils in der Nähe weilenden Hapagschiffe werden mit dem Luftschiff in drahtlosen Verkehr treten und ihm bei Ortspeilungen und drahtlosen Anfragen jederzeit mit Angaben dienen. auf dem Amerikaflug. Vorläufig der gleiche Kurs wie auf der ersten Amerikafahrt. Das Luftschiff„Graf Zeppelin" ist auf seiner Amerikafahrt doch dem Thal der Rhone gefolgt. Es überflog Lyon, Valence und Nimes und erreichte bei Palavas, südlich von Montpellier die französische Mittelmeerküste mit Kurs auf Perpignan am Fuße der Nordostpyrenäen. Danach steht also fest, daß Dr. Eckener wenkgstens für den ersten Teil seiner Reise den gleichen Kurs eingeschlagen hat, wie auf dem ersten Amerikaflug. Maßgebend dafür dürften die auf dem nördlichen Kurs noch immer vorhandenen Störungen durch das in dieser Gegend lagernde Tief gewesen sein. en „Da sitzt er wie die Mutter Gottes von Treuenbrietzen." Vor dem Erweiterten Schöffengericht Berlin hatte sich der Handelsvertreter Walter Ullrich wegen 20 Fällen von Betrug, schwerer Urkundenfälschung und Unterschlagung zu verantworten. Ullrich, der gegen Provision bei der Darmstädter Renten= und Hypothekenbank angestellt war, hatte in einem Östseebad die Tochter eines Oberwerftinspektors kennen gelernt und sich unter falschen Vorspiegelungen mit ihr verheiratet. Er hatte eine glänzende Wohnungseinrichtung gekauft, bald brach jedoch das Schwindelgebäude zusammen. Die Ehe wurde für nichtig erklärt. Ullrich beging nun die tollsten Schwindeleien in Potsdam, Dresden und Hamburg. Mit ungezählten Frauen knüpfte er Verbindungen: und nahm ihnen das Geld ab. Der Staatsanwalt beantragte vier Jahre sechs Monate Gefängnis unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Tauer von drei Jahren. Allrich brach daraufhin im Gerichtssaal zusammen. Sein ehemaliger Schwiegervater rief jedoch:„Der Lump verstellt sich, da sitzt er wie die Mutter Gottes von Treuenbrietzen". Das Urteil lautete auf drei Jahre, sechs Monate Gefängnis. Das Gericht ließ wegen der Leichtgläubigkeit der Opfer, die dem Schwindler seinen Beruf nur allzu leicht gemacht hatten, verhältnismäßig Milde walten. Abbau der Wohnungszwangswirtschaft. Die preußische Verordnung vom Staatsrat genehmigt. — Herabsetzung der Freigrenze im Wohnungsmangelgesetz. Der Preußische Staatsrat hat gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten eine Verordnung angenommen, die insofern eine weitere Lockerung der Wohnungszwangswirtschaft bringt, als die Freigrenze, die im Wohnungsmangelgesetz grundsätzlich festgelegt ist, mit Wirkung vom 1. Juli 1929 herabgesetzt wird. Danach tritt in Berlin die Befreiung bei einer Jahresfriedensmiete von 2400 Mark(bisher 3600 M.) ein. Für die anderen Ortsklassen ist eine entsprechende Herabsetzung der Freiheitsgrenze vorgesehen, und zwar gilt für die übrigen Orte der Sonderklasse die Befreiung für Wohnungen von 1900 Mark, für Ortsklasse A: 1400 M., für Ortsklasse B: 1000 Mark, für Ortsklasse C: 600 Mark und für Ortsklasse D: 490 Mark. Als Gemeinden ohne Wohnungsmangel sollen die Gemeinden mit weniger als 8000 Einwohnern(bisher 4000) gelten, im übrigen die von der Aufsichtsbehörde auf Antrag oder nach Anhörung der zuständigen Gemeindebehörden bezeichneten Gemeinden nungsamt kann solche Wohnungen nur Das Bo beschlagnahmen, wenn sie frei werdennict „Reisen und Wandern. Eröffnung der Dresdener JahresIn Dresden fand die Eröffnung der „Reisen und Wandern" statt, zu der u.. Kakrscho minister Dr. Stresemann, Reichsminister Seichben. sächsischen Minister mit dem Ministerpräsn di an der Spitze, der Reichstagspräsisent identen Hei Oberbürgermeister und Bürgermeister Lnde sodle d. sten deutschen Städte, Vertreter der desbehörden, der Kunst und Wissenschaf Lan waren.Wie Der Präsident der Jahresschau. Stes Krüger, begrüßte die Gäste, worauf Reice minister Severing die Grüße der übermittelte. Warme Anerkennung zollte ster dem deutschen Jugendherberge=Verhandn in wenigen Jahren gelungen sei, Deutschlade" einem fast lückenlosen Netz von Jugendlchland überziehen. Der Verband werde vom Rescs. ministerium aufs kräftigste unterstützt. An die lichen Körperschaften und an die Verkehrsgeesse richtete der Minister die Bitte, ein übriges Senree der. aichen Regierung sprach Minsen, rung des Ferspieles Neifen und Wander Festessen statt, bei dem u. a. auch Reichsaußenmin Dr. Stresemann das Wort ergriff. Politische Rundschau. — Berlin, den 16. Mai 1929 — Im Haushaltsausschuß des Reichstags empfahl der deutschnationale Abgeordnete Berndt eine Entschließung wonach der 28. Juni, um die Erinnerung an die Unterzeichnung des Friedensdiktats von Versailles wachzuhalten in den Schulen als Reichstrauertag begangen werden soll. — Ein Antrag der Wirtschaftspartei im Preußischen Landtag ersucht die Staatsregierung, dahin einzuwirken eine gesetzliche Grundlage für die Entschädigung der be den Berliner Maiunruhen geschädigten Hausbesitzer und Gewerbetreibenden zu schaffen. * :: Bürgerliche Einheitsliste in ecklenburg=Schwerin. Die Deutschnationalen haben die Beteiligung an der bürgerlichen Einheitsliste für die bevorsteheden Landtagswahlen beschlossen. Gleiche Beschlüsse liegen von der Deutschen Volkspartei, der Wirtschaftspartei und den Völkischen vor.— In der Schlußsitzung des zum 23. Juni aufgelösten Landtags wurde ein von der Wirtschaftspartei eingebrachter Mißtrauensantrag gegen die demokratisch-sozialistische Regierung mit 25 gegen 22 Stimmen abgelehnt. :: Rotfront jetzt im ganzen Reich verboten. Auf Ersuchen des Reichsministers des Innern haben jetzt auch die Regierungen von Anhalt und Oldenburg den Rotfrontbund aufgelöst und verboten. Veranlassung zu diesem Verbot dürfte vor allem die Absicht der Bundesleitung gewesen sein, in einer der anhaltisen bezw. oldenburgischen Städte— man nannte De an und Rüstringen— das diesjährige Reichstreffen des Bundes abzuhalten. Da der Bund inzwischen auch in den Hansestädten Lübeck und Bremen verboten worden ist, erstreckt sich das Verbot jetzt auf das gse Reich. Ein von der Kommunistischen Partei für den 1. Pfingstfeiertag in Stettin angesagtes„Rotes Tresfen" ist ebenfalls verboten worden. Rundschau im Auslande. Die Voruntersuchung in dem Betrugsverfahren gegen den ehemaligen französischen Finanzminister Klotz ist mehr abgeschlossen. Die italienische Ständekammer hat den Verst nungsvertrag zwischen dem Vatikan und Itl zusammen mit dem Konkordat und den übrigen verträgen angenommen. Der amerikanische Kriegssekretär hat dem K0 greß eine Mobilmachungsvorlage den Präsidenten ermächtigt, im Kriegsfall alle ma Personen zwischen 18 und 45 Jahren unter die zu rufen. Frankreichs Rache an den Antonomisten. Unter den neugewählten Gemeinderatsmitglied Straßburg=Ost befindet sich auch der Autonomisenune, Paul Schall, einer der Verurteilten des Kolmarer? ses. Seine Wahl ist bereits angefochten worden. nullierungsantrag ist beim Staatsrat eingereicht. Wegen angeblicher Spionage zugunsten verhaftet.i Wie aus Moskau gemeldet wird, ist in dem Spioein Deutscher namens Weber verhaftet worden dnien zu nage zu Gunsten Deutschlands in der Sowzetungs Last gelegt wird. Bei Weber soll ein umfangreichet eifst. wechsel gefunden sein, der angeblich deutsche FirnereseiFerner soll Weber an antisowjetistischen Machenschapeein genommen haben. An zuständiger Berliner Stelle enshein Stellungnahme hierzu noch nicht zu erlangen. aber, daß der Verhaftete kein Reichsdeutscher Schwerer Unfall durch Starkstrom. gstabel, wodurch neun Arbeiter derng Midere end bei sechs von ihnen die angestellten den Fol dungsversuche von Erfolg waren, sind jen des elektrischen Schlages erlegen. Fröffnung der Pädagogischen elkademte ege— Breslau, 16. Mai. Hier wurde bi agogische Akademie in Gegenwart des Hus dar Kultusministers Becker eröffnet. Im vurde der Grundstein für das neu zu Akademiegebäude gelegt. Stadt, Set 1510 rgor 184 er( 19 ehruch here mar— 188 Sonne Mond: 2 — Mit Ink Züge im BeBenutzung mit S zug=Zuschlag wit und beirägt also Kasse mindestens sachten(auch an die Benutzung nicht gestattet. E sohlung des Eil, — Fahrpla sentlichten Fahr Eilzuges in weisen. Dieser E lassel, vermittelt Anschluß nach P Jnonspruchnahm de Folge in Fre - Märkte um 5. in Höxter minden, am 18. dorn, am 28. in Eschershausen — Sportve Agde sand an huschauermenge zünstigt, das E homeln zwischer Eintracht"=Bad gewann Pyrmo mit 3:0(1:0 dem Spielverlai Wer dem Kam öld machen. roch Glück. Ja, biesigen hatten zum Schluß be hiesige Torwar nesterte fabelh ü stelle seinen den Hiesigen w ftel d fürmer, sie spie Beiteldigung v Schiedsrichter ugte dadurch hasten, einges heraus. Man pielen; dies he gährliche Ang Schelterung. einem billige handspiel, der den Pfiß, dientes Tor Gederbeginn heslgen sehen Pyrmont sier Vertel gemacht, und nach 9 dameln bildet e de gle mmelfahrtst sewannen die Brede 1e Vörden e 6 den hat n. Be S0 meinde B. dern." ter Sode, so e oft erche Picn zollte Ferdigrung erband, dem Deutschland . re. e sprach Minister, chsaußenminister hau. 16. Mai 1929. stags empfahl der ine Entschließung ing an die UnterNe wachzuhalten, g begangen wert im Preußischen ayin einzuwirken, hädigung der bei 1 Hausbesitzer und cklenburg=Schwedie Beteiligung die bevorstehenhe Beschlüsse leder Wirtschaftsder Schlußsitzung tags wurde ein ter Mißtrauenstische Regierung verboten. Auf nern haben jetzt Oldenburg den Veranlassung die Absicht der der anhaltiseen nannte Dean steichstreffen des zwischen auch in n verboten worauf das gze Partei für den es„Rotes Treflande. gsverfahren gegen er Klotz ist nunt den Versöhn und Italien übrigen Laterannomisten. catsmitgliedern in utonomistenfuh Kolmarer Prozel vorden. Ein a igereicht. en Deutschlands t. butterfein 40.500g. Stadt, Kreis und Provinz. Steinheim. 17. Mai 1929 Steinheim, 17. Mai 1929. Gedenktafel für den 17. Mai. Der italienische Maler Sandro Botticelli in 1610144— 1749* Der Entdecker der Schutzsor Edward Jenner in Berkeley(† 1823)— Sebastian Eneipp, der Begründer der Wasserkur, in Stephansried in Bayern r0 1840* Der Großindustrielle August Thyssen in r(t 1926)— 1860* Die Schriftstellerin Nataly Atruth(verehelichte v. Knobelsdorff=Brenkenhoff) in Hof1886* König Alfons XIII. in Madrid. Sonne: Aufgang 4,7, Untergang 19,46. Nond: Aufgang 12,49, Untergang 2,21. Mit Inkrafttreten des Sommerfahrplans sind alle „ onge im Bezirk der Reichsbahndirektion Hannover zur Auutung mit Sonntagsrückfahrkarten freigegeben. Der DnZuschlag wird mindestens für die zweite Zone erhoben beitägt also zweiter Klasse mindestens 4 RN. dritter Jalle mindestens 2 R.N. Zu Östern, Pfingsten und Weihachen lauch an den Tagen vor und nach diesen Festtagen) de Benutzung der D=Züge mit Sonntagsrückfahrkarten sch gestattet. Eilzüge können auch an den Festtagen gegen shlung des Eilzugzuschlages benutzt werden. Fahrplan. Zu dem in gestriger Nummer verHentlichten Fahrplan werden wir gebeten, auf das Halten Eilzuges in Steinheim um 12.14 Uhr besonders hinzunissen. Dieser Eilzug fährt über Altenbeken nach Warburglassel, vermittelt aber auch gleichzeitig in Altenbeken guten Anschluß nach Paderborn und Hamm. Bei nicht genügender snonspruchnahme würde der Aufenthalt in Steinheim für de Folge in Frage gestellt sein. — Märkte im Monat Juni. Am 4. in Paderborn, um 5. in Höxter=Corvey, am 10. in Bodenwerder, Holzminden, am 18. in Brakel und Detmold. am 24. in Paderdomn, am 28. in Lemgo, am 29. in Steinheim und am 30. Eschershausen. — Sportverein 1921. Auf dem neutralen Platz in Ugde sand am vergangenen Sonntag vor einer großen huschauermenge und vom herrlichsten Frühlingswetter bezünstigt, das Endspiel um den Südpokalsieger des Gaues hameln zwischen den ersten Mannschaften„S. B. 21“ und Eintracht"=Bad Pyrmont statt. Nach einem fairen Kampf gewann Pyrmont dieses wichtige Treffen als Glücklicherer un 3:0(1:0. Dieses Ergebnis entspricht in keiner Weise dem Splelverlauf, ein Unentschieden wäre gerechter gewesen. der dem Kampf beiwohnte, kann sich nur ein vollständiges ond machen. Mancher wird sagen, 3:0 verloren und dann loch Glück. Ja, es war ein Glück seitens Pyrmonts und die desigen hatten dagegen wahres Unglück. Von Anfang bis sam Schluß bekam man ein flottes Spiel zu sehen. Der Torwart befand sich in einer großen Form und nesterte fabelhaft, wofür er den verdienten Beifall erntete. e stelle seinen Gegenüber vollständig in den Schatten. Bei en hiesigen war die Hintermannschaft in guter Verfassung, egen siel der Sturm etwas ab, vor allem die Außenspielten zu zaghaft und waren der hart spielenden meidigung von Pyrmont gegenüber viel zu weich. Der heesrichter war dem Spiel nicht gewachsen und benachge dadurch die Hiesigen. Zum Spiel: Beide Manneingestellt auf Sieg, gehen gleich mächtig aus sich aus. Alan sieht, daß sämtliche Spieler mit großer Unruhe hatte sich aber bald gelegt. Beiderseits werden ce Angriffe vorgeführt, aber dieselben finden stets eine etung. Kurz vor der Halbzeitspause kann Pyrmont honneligen Tor kommen, denn der Mittelstürmer macht Schiedsrichter übersieht, die Hiesigen wartenPfiff, aber vergebens, und Pyrmont erzielt ein unWeder. Halbzeit 1: 0 für Pyrmont. Gleich nach hengen gibt es ein forsches hin und her, denn die " sehen auf Ausgleich. Es sind dieses bange Minuten er. und Retter dieser Situation ist die gute Pyrerteibigung. Steinheim hat es dem Gegner nicht und und gezeigt, daß sie demselben auch gewachsen hame dd Pyrmont die spielstärkste Mannschaft im Gau Roin di.— Es ist noch das Spiel der 1. Mannschaft himellavoakelam annen..gen. Nach spannendem Kampfe die Hiesigen 4: 3(2: 2). po drebenvorn, 15. Mai. Ein interessanter Verwaltungshieden mor. Zugunsten der Gemeinde Bredenborn enta vorden. Die heutigen Landgemeinden Bredenborn degenwaren ebenso wie die Stadtgemeinden Brakel, hbeige Srburg und Steinheim den Landständen anViden hot ehemaligen Fürstentums Paderborn. alle Son im Jahre 1924 sein 600-jähriges Bestehen Anscr. gefelert. Als nun Börden und Bredenborn lichen Ber. diese Feier die Stadtbezeichnung auch im n minsersan aufnehmen wollten, wurde dieses andungene. Junern verboten. Gegen dieses im BeVmendberjahren aufrecht erhaltene Verbot ging die redenborn mit der Klage im Verwaltungsstreitverfahren vor. Vom Kreis= und Bezirksausschuß wurde die Gemeinde Bredenborn mit ihrer Klage abgewiesen. Das Oberverwaltungsgericht in Berlin entschied jedoch bereits am 30. Oktober 1928, daß die Gemeinde Bredenborn, wenn sie bis zur Einführung der Landgemeindeordnung Städteeigenschaft besessen habe, auch jetzt noch das Recht habe, sich Stadt zu nennen, und wies die Sache an den Bezirksausschuß zurück. Am 18. April 1929 wurde nun vom Oberverwaltungsgericht folgendes Urteil gefällt:„Die Gemeinde Bredenborn hat durch die von ihr vorgelegten Unterlagen den einwandfreien Beweis geliefert, daß sie bis zur Einführung der Landgemeindeordnung mit Wissen und Willen und ohne Widerspruch der Justiz= und Verwaltungsbehörden den Titel„Stadt" geführt hat. Sie ist demnach berechtigt, auch heute noch sich selbst Stadt zu nennen“. Da bei Vörden die gleichen Voraussetzungen sind, so hat auch Börden das Recht, sich Stadt zu nennen. Dei Kreis Höxter zählt jetzt sieben Städte, nämlich Höxter, Brakel, Beverungen, Bad Driburg, Nieheim, Steinheim und Lügde, die nach der westfälischen Städteordnung und zwei Städte, nämlich Börden und Bredenborn, die nach der westfälischen Landgemeindeordnung verwaltet werden. *— Schieder, 15. Mai. Der Gemeinde=Ausschuß hat einstimmig den sofortigen Bau einer Badeanstalt bewilligt. Sie liegt am rechten Ufer der Emmer, neben dem herrlichen Schloßgarten in der Nähe des Sportplatzes.— Der aus der Heilquelle am„Nessenberge" gewonnene Brunnen, der für Trinkkuren gegen Gicht und Stoffwechselkrankheiten besonders empfohlen wird, wird an den Pfingstfeiertagen erstmalig im„Brunnenhäuschen" im Schloßgarten zum Ausschank kommen, und alsdann an bestimmten Stunden regelmäßig ausgeschenkt werden. Geschäftliches! Unserer heutigen Nummer liegen Reklame=Karten der Fahrradfabrik August Stukenbrok in Einbeck bei. Diese Firma ist Herstellerin der weltbekannten, seit Jahrzehnten beliebten„Deutschland“=Fahrräder, eines Marken=Erzeugnisses allerersten Ranges, das alle Qualitätsvorzüge in sich vereinigt und trotzdem erstaunlich billig ist. Es empfiehlt sich daher, in jedem Falle, diese Reklame zu beachten und durch die der Beilage anhängenden Karte den reichhaltigen Katalog der Firma anzufordern, der über 200 Seiten stark ist und viele tausend Abbildungen von Fahrrädern, Nähmaschinen, Sportartikeln, Radfahrer=Bedarfsartikeln, Haushaltungsgegenständen etc. enthält, die alle zu außergewöhnlich billigen Preisen von dort bezogen werden können. Der Katalog wird den Interessenten auf Anforderung kostenlos zugesandt. Stadt und Land. Mord durch Erhängen? In Ziltendorf bei Guben wurde der 66 jährige Rentier Wiese erhängt im Stall seines Schwagers, bei dem er wohnte, aufgefunden. Da die Leiche einige nicht unerhebliche Kopfwunden aufwies und in der Nähe des Tatortes ein Knüppel mit Blutspuren gefunden wurde, leitete die Staatsanwaltschaft Guben eine Untersuchung wegen Mordverdachts ein. Die Obduktion der Leiche hat jedoch ergeben, daß die Kopfwunden keinesfalls den Tod des Wiese herbeigeführt haben können, wenn auch nicht völlig von der Hand zu weisen ist, daß ein noch unbekannter Täter den Wiese durch Kopfschläge betäubt und dann erhängt haben könne. Frühling ohne Pfirsichblüte. Im vergangenen furchtbaren Winter sind im Odertal und östlich davon alle Pfirsichbäume erfroren, so daß in diesem Jahre die Pfirsichblüte vollkommen ausgefallen ist. Auch unter den Frühkirschen und den Birnen sind viele tausend Bäume dem Frost zum Opfer gefallen. Nicht besser als den Obstgärtnern erging es den Imkern, die zum Teil bis zu 60 Prozent ihrer Völker eingebüßt haben. Eine Möbelfabrik niedergebrannt. Einem verdeerenden Schadenfeuer fiel in Exter bei Herford die Möbelfabrik Hoberg zum Opfer. Die Fabrik brannte bis auf die Grundmauern nieder. Große Holzvorräte und viele im Rohbau fertige Möbeleinrichtungen verbrannten. Ebenfalls fielen die wertvollen Maschinen dem wütenden Element zum 140 Arbeiter sind brotlos geworden. Die Entstehungsursache des Brandes ist noch unbekannt. Der Schaden geht in die Hunderttausende. Deutscher Artilleristentag in Krefeld. Aus Anlaß der 50jährigen Jubelfeier des Artillerieverbandes in Krefeld findet am 29. und 30. Juni und 1. Juli in Krefeld der Verbandstag des Verbandes deutscher Artillerievereine statt, an dem die Artillerievereine aus dem ganzen Reich teilnehmen werden. Das Programm sieht unter anderem einen Festzug mit einer historischen Batterie vor, in der Geschütze der verschiedensten Zeitalter von Bedienungsmannschaften in historischen Trachten geführt werden. Menschen ertrinken in der Janchegrube. Einen schrecklichen Tod fanden in Aldekerk drei junge Leute im Alter von 17 bis 20 Jahren. Bei dem Gastwirt Thöres war man mit dem Entleeren der Jauchegrube beschäftigt, als plötzlich die Pumpe versagte. Einer der jungen Leute stieg darauf in die Grube. Als er nach geraumer Zeit nicht wieder erschien, stieg auch der zweite und dann der dritte in die Tiefe. Alle drei konnten später nur als Leichen geborgen werden. Sie waren durch die Gase erstickt und ertrunken. Die Mannheimer Bluttat. Der Straßenbahnschaffner Alban Fehr, der am Dienstag in Mannheim seine beiden Kinder erschlagen hat, beging am Mittwoch Selbstmord, indem er sich auf dem Mannheimer Rangierbahnhof überfahren ließ. Den Grund zu der furchtbaren Tat bildete die fristlose Entlassung Fehrs, der sich eine Veruntreuung in ganz geringem Umfange hatte zuschulden kommen lassen. Es soll sich dabei um einen Betrag in Höhe von einer halben Mark handeln. Geraubte Lohngelder gefunden. In Schaffhausen bei Saarlouis sowie in Bous konnten von der Kriminalpolizei weitere 57910 Mark der seinerzeit von dem Oberwächter Dünisch aus dem Kassenraum der Zeche Königsborn bei Dortmund geraubten Lohngelder gefunden werden. Im Zusammenhang hiermit wurden im ganzen nunmehr acht Verhaftungen vorgenon.men. Die Ermittlungen sind noch nicht vollkommen abgeschlossen. Von den seinerzeit geraubten 234 000 Mark sind nunmehr wieder 200000 Mark herbeigeschafft worden. *— D. J. K. Heute abend außerordentliche Versammlung. Vortrag über:„Gründung und Entwickelung unserer deutschen Jugendkraft". Wichtige Besprechungen(Bezirksfest). Beginn punkt 8 Uhr. Erscheinen aller Mitglieder, besonders der älteren, Vereins= und Ehrensache! la echter Braunschweiger Spargel la Blumenkohl, weit unter Preis Aprikosenpulp. Konserven mit 10 Prozent Rabatt bei Hansmann. Zum Alles Neue! Wollen Sie sich zu Pfingsten ein Kleid kaufen, dann kommen Sie zu mir. Sie werden über die große Auswahl sowie über die fabelhaft billigen Preise überrascht sein. Waschkleid von 1.80 Mark an Waschseidenkleider von 4.50 an Crey de Chinekleider v. 15.00 an Reinwollene Kleider von 12.W an W. M. Pott, Steinheim Betten=Spezial=Haus. Fernruf Nr. 302. 00000 dazu der Festausschuß Kriegerverein Steinheim Heute(Freitag) abend um 8.30 Uhr belm Kameraden Karl Kleine: Vorstands=Gitzung Der Vorsitzende. Brieft.=Verein„Frohe Botschaft“. Heute abend 8.30 Uhr im Lokal Dransfeld: onats-Versammlung. De Tagesordnung wird dortselbst bekannt gegeben. Einsetzen der Tauben zur Tour Oebisfelde heute nachmittag zwischen 2 und 3 Uhr. Todes=Anzeige! Dienstag abend um 10.30 Uhr rief der Herr über Leben und Tod meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, den schwerkriegsbeschädigten nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, wohlvorbereitet und wiederholt versehen mit den hl. Sakramenten zu sich in die Ewigkeit. Er starb im 39. Lebensjahre. Um ein andächtiges Gebet für den lieben Verstorbenen bitten: Die trauernden Angehörigen. Steinheim, Dortmund, Gelsenkirchen, Lippstadt, den 16. Mai 1929. Die Beerdigung ist Sonnabend nachmittag um 4 Uhr. Das feierliche Seelenamt ist Sonnabend morgen um 6 Uhr. Schon wieder schied von uns ein treues Mitglied, der schwerkriegsbeschädigte Kamerad Wir bewahren dem Verstorbenen ein ehrendes Ankenken! Der Kriegerverein Steinheim. Antreten der Schützen zur Ehrensalve am Sonnabend, dem 18. April, nachmittags 3.30 Uhr und des Vereins um 3.45 Uhr beim Kameraden Schäfer. Nachruf! Arrr Am Dienstag abend verschied unser lieber Schützenbruder im besten Mannesalter. Sein Andenken wird in unseren Neihen stets fortleben. Schützenverein Steinheim. Die Mitglieder treten zur Ceilnahme an der Beerdigung „Beige"„Kork „Sand"„Malve" und„Grisette“ sind die Modefarben für de Sommer 1929. In diesen Tönen finden Sie entzückende Modelle in schlichter und mondäner Ausführung im Schuhhaus„Mercedes Jos. Junker Detmolderstasse— Lu Pfingsten! Frischen Spargel Blumenkohl Tomaten, Kopfsalat Rharbarber Heinr. Lühn (Franz Schrader Nachfolger.) Nachruf Dienstag abend wurde uns unser langjähriges Mitglied, Kamerad Konrad Rüsenberg durch den Tod entrissen. Wir verlieren in ihm einen treuen Kameraden und werden ihm ein bleibendes Andenken bewahren. Ortsgruppe des Reichsverbandes deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegerhinterbliebener. Die Mitglieder wollen sich an der Beerdigung rege beteiligen. MNNNNNMNINN Kaisers Kaffeegeschäft. 5 Prozent Rabatt! 5 Prozent Rabatt! Den vorteilhaftesten Einkauf Großes Pfingst=Angebot! Kaffee, Tee, Biskuits. Kakao, Schokoladen und süßen Geschenartikeln macht man unstreitig in Kaisers Kaffee-Geschäff Für die Feiertage empfehle: Kaiser's Festkaffee In reichhaltigster Auswahl: Damen=Strümpfe, Kinder=Strümpfe, Kinder=Kniestrümpfe, Kinder=Söckchen. Damen=Schlüpfer, Kinder=Schlüpfer, Damen-Prinzeßröcke, Kinder=Prinzeßröcke. Damen=Handschuhe. Für den Herrn: Oberhemden, weiß und farbig Kragen— Kravatten Herren=Socken in größter Auswahl. Zu den Festtagen frisch gebrannter »Kafee empfiehlt: Ferdinand linere ernn porigew. pollen au at aus ihr n auch die ihrem Redh Doch so e orbereitunge rkleidung ur ech außerdem Wohl del für die wenig u ur Geld. Anders d odfahrt enwda Einlehr halt o Essen sel sach dem län Turnen. Na. schaltet wer seistung soll de Ferienfah aber keit Ein einf Abends wiede nal ohne wa ders bei richt nach warmer leichtes Essen Bei jeder umfangreiche reiche Kost. zur Erfrisch müdende Bier chen Wein n besonders gut Wenn di oder am Wal selber für die ziemlich besch reitet und v aber gute, se Gerichte.A Früchte hint scharf Gewürz mit unangen Doch mi ja am Tage oder Wochene nehmen. Fer für die erste den ganzen schmecken nich nötig ist, sind Mundtuch fir men. Schinke hier unangen tes Fleisch o lenswerter. schön. Besonder menen Brot. Schwarzbrot mapp sind. sich beim Kau im Magen. dann bröckeli Allzu v. ger oder w wider. Eine oder eine Re die zu Hause ren erneuert Emmerich Ww. Ebenfalls Kaffee Hag Frisch eingetroffen: Friedrichsdorfer Zwieback Paket 25 Pfennig. Größte Auswahl in Keks und Waffeln Niederlage Kaiser's Kaffeegeschäft Steinheim bei Frau E. Rüter = Bahnhofstraße 33. 5% Rabatt! 5% Rabatt! Damen= und Kinder=Hüte besonders preiswert. Schützenfest Ottenhausen Am 1. Pfingsttag, nachmittags 1 Uhr, wil die Schenke zu dem diesjährigen Schützense, am 7. und 8. Juli beim Schriftführer Hein. Eilert öffentlich meistbietend verdungen. Der Vorstand. Für diese Woche empfehle: 1a Schellfisch) mit und ohne Kopf. „ Bücklinge, „ Rauchaale Heinr. Lühn(fr. Schrader Nachst.) Gebe bis Pfingsten auf sämtliche Gemüse= u. Obst=Konserven 10 Prozent Rabatt. Heinr. Lühn(Frz. Schrader Nachf.) Zum bevorsteh. Pfingstfeste! Herren=Anzüge, Burschen=Anzüge, Knaben=Anzüge, elegant verarbeitet. Moderne Formen, Ersatz für Maß=Arbeit billigst bei: W. M. Pott, Steinheim. Für die Festtage empfehle: la Zutaten zum Backen, ff. gebrannte Kaffee's Kaffee Hag. 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Ber ntweder mi amit wir inderen ver Arlau Unser in dieser gegen den vollkon sel nicht an ns nsi uns veranle ahischweig mlosung h r aa Alerlei Unf eint für den nTönen Modelle nondäner ercedes er d unser lieber berg seren Neihen teinheim. der Beerdigung auf dem Marbi= thausen 15 1 Uhr, wird en Schützenfes ftführer Herrn rdungen. er Vorstand empfehle: igenspargel, penspargel, nenkohl, fsalat, itgurken, anen, lsinen, el, Zitronel Konserven öxterstraße. enbau, Elekre. nsere Grnngeanse des Winters Qual auf uns gange un dnen richtigen Frühling haben wir „legen.t. Da rufen uns die Pfingsttage und nicht Leznit um so größerer Macht ins Freie. de Ferten menten und wanderlustigen Jugend ist ja sportgewohn d freien Natur nichts Neues. Aber Tummeln e die anderen hinaus, die sich nicht so woe ihren Pflichten losreißen können; jetzt komsicht uu Aelteren und besonders die Hausfrauen iyhrem Neast. Pfingstausflug erfordert immer seine aba) Macht auch in erster Linie die Wanunserer Damenwelt Kopfzerbrechen, so ist edung f das leibliche Wohl zu sorgen. dam der sich in mehrtägiger Reise alle Vohkkeiten gönnen kann. Er bestellt seine Zimgequemlichtetten 3. Familie, speist im Restaurant, uenig und fährt viel. Er braucht keinen Rat, Leid der, welcher auf Wanderung oder Wochenehrt etwas haushälterischer sein muß. Er macht asten zur Regel, einmal am Tage eine warme amt einzunehmen, ganz gleich, ob er im Gasthaus hält oder auf mitgenommener Kochgelegenheit ersen selber bereitet. Diese Hauptmahlzeit soll eLängsten Marschabschnitt liegen oder nach ten Anstrengung wie Baden, Schwimmen oder Errderd Natürlich muß eine angemessene Paufe vorUrftet werden. Der kleinere Abschnitt der TagesEung soll erst nach erneuter Ruhe folgen. Denn Ferienfahrt soll uns Freude und Erholung brinzen aber keine Ueberanstrengung. Ein einfacher Tagesausflug, bei dem man des obenue wieder in seinen vier Pfählen ist, kann auch ohne warme Mahlzeit vor sich gehen. Besonns hei richtigem Sommerwetter ist das Bedürfnis warmer Speise geringer, und ein schmackhaftes, lhtes Essen in kalter Form tut dieselben Dienste. Bei jeder warmen Mahlzeit aber vermeiden wir umfangreiche Fleischgerichte, überhaupt allzu eiweißreiche Kost. Kompott, Salat oder Früchte folgen stets zur Erfrischung hinterher. Während wir das ernüdende Bier möglichst meiden, tut uns ein Schlückhen Wein mit Selter=, Soda= oder Mineralwasser besonders gut. Wenn die Mutter das Essen auf freiem Felde oder am Waldesrand auf mitgeführtem Spirituskocher selber für die Ihren bereitet, ist sie in der Auswahl zemlich beschränkt, es sei denn, daß sie alles vorbereitet und vorgekocht hat. Viele Konserven liefern aber gute, schnell zu bereitende und nicht zu teure Gerichte. Auch hier leisten ein paar erfrischende Früchte hinterher gute Dienste. Schwere Gerichte, charf Gewürztes, Räucher= und Pökelwaren rächen sich mit unangenehmem Durst. Doch mit einer warmen Mahlzeit allein ist es sa am Tage nicht getan. Und so müssen Rucksack oder Wochenendkoffer noch allerlei kaltes Essen aufnehmen. Fertige Butterbrote bereitet man höchstens für die erste Mahlzeit oder die erste Rastpause. Ueber den ganzen Tag verteilt wirken sie langweilig und schmecken nicht mehr. Frisch zurechtgemacht, soweit es nötig ist, sind sie viel angenehmer. Und Messer und Nundtuch finden schließlich auch noch ihr Unterkommen. Schinken, Speck und geräucherte Wurst sind auch hier unangenehme Durstbringer. Einfaches, abgekochtes Fleisch oder ein milder Käse sind weit empfehlenswerter. Auch eine Kräuterbutter ist mal sehr schon. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem mitgenommenen Brot. Ein kräftiges kleiereiches Schrot= oder schwarzbrot schmeckt auch, wenn Butter und Belag mapp sind. Lasches und weiches Brot dagegen ballt eim Kauen leicht zusammen und liegt dann schwer im wagen. Andererseits trocknet es bald aus und wird dann bröckelig. viel Brot aber wird einem auf mehrtägioder womöglich wochenlanger Wanderfahrt zuoider. Eine Aluminiumschüssel mit einem Griesbrei der eine Reisspeise und eine Flasche mit Fruchtsaft, zu Hause vorbereitet und in den Zwischenquartieneuert werden, beanspruchen auch nicht mehr plich nehmen wir uns auch etwas zu trinAuch gewohnheitsmäßige Einkehrer sollten nwoh ein sssstren ei sich führen; Hitzefolgen und ndr.nnn einen jeden mal befallen. Kalter eno Kaffee sind hier, ein wenig gesüßt, altbewährte nen Am besten und erfrischendsten ist aber eine Zinentimonade, die man sich mühelos selbst bereiten was d... Flasche mit abgepreßtem Zitronensaft und dücer lassen sich bequem mitnehmen, und Wasüberut.. Kinder können auch mal ganz gut seren auskommen; besser ein frischer Trunk Waslag durndnade als schlecht gewordene, den ganzen urch die Hitze geschleppte Milch. vir hain gesorgt oder wenigstens vorbedacht, finden benusugasten Mahle im Freien Freude und weder dergessen wir nur nicht, Reste und Papier amitLzu. ehmen oder sorgfältigst zu vergraben, anderen schöne Natur, die uns erfreute, nicht tten verderben. H. B. in B. Arlaubssperre für die Eismänner? in dieses u an Schnee, Hagel, Eis und Frost gegen 3sem. Winter, der so widerwärtig lange sich at, pol“ Einzug des blühenden Frühlings gewehrt sel nicht an— man soll den Teut en, die Wand malen! ung sers sind die zwei sehr gewichtigen Gründe, die totzuschein diesem Jahre die„Eisheiligen" anlassung oi8 heule,(14. Mat) wo wir alle Veran Jaben zu glauben, daß sie uns nun nichts thaben können. berren" dergangenen Jahre haben die„drei gestrengen Allerlei.. Friedrich der Große sie genannt hat, ug angestiftet, als ihnen Petrus nach altem ihrer een kurden Erdenurlaub bewilligt hatte. In gewaassenheit haben sie im Mai 1928 sogar hnen Fdesen„Urlaub" überschritten. Dafür scheint zetzt nacheus heuer den Urlaub entzogen zu haben. Jahre wir sie aus, die uns im vergangenen in tert haben, und darum wollen wir einhrer Abwesenheit über sie herziehen! Ssyduilen wissen schon von den Schandtaten iseelligen" zu berichten und sie warnen die Eh' Pankraz und Servaz vorbei nicht sicher vor Kälte der Mai. Eine alte Bauernregel sagt: Wer seine Schafe scheret vor Servaz, en ist die Wolle lieber als das Schaf. en dan ern phnnee heiloe Anast Pankraz und Servaz, Die stehlen wie ein Spatz; Ist aber St. Pankratius schön, Wird guten Wein man sehn. it derbem Aerger wettert ein österreichisches Verslein über die Eismänner Servatius, Pankratius L Sonisalius(der letztere nicht zu verwechseln mit der Deutschen!), das sei unseren Lesern nicht vorenthalten: „St. Jörg(23. April) und St. Marx(25.April) Dräuen oft viel Args; Philippi und Jakobi(1. Mai) San auch noch zwoa Grobi; Aber die drei auf azi, Dös san die größten Lumpazi.“ Diesen„größten Lumpazis“ hat also Petrus zur Strafe für ihr vorjähriges Lumpazi=Vagabundentum augenscheinlich den Urlaub gesperrt. Das söhnt uns mit so manchem aus, was wir bisher haben über uns ergehen lassen müssen. Mögen sie ihm nicht doch noch ausreißen! Das wäre verheerend, denn der Gottesgarten blüht in leuchtender Pracht! H. D. Indianer denken. Puzzle als Prüfstein. Die Rothäute Amerikas haben sich überraschend schnell die Methoden der Zivilisation angeeignet, aber in der Schnelligkeit der Denktätigkeit können sie es mit den Weißen nicht aufnehmen. Das haben die Versuche, die mit 120 Kindern aus der im Staat Washington gelegenen Indianerreservation Yakima zur Prüfung ihrer Auffassungsfähigkeit vorgenommen wurden, erwiesen. Ueber die Ergebnisse dieser Denkprüfung berichtet in einer amerikanischen sozialpädagogischen Fachzeitschrift Otto Klineberg von der Columbia=Universität. Bei der zu lösenden Prüfungsaufgabe handelte es sich um eines der beliebten„Puzzles", jener verzwickten Vexierspiele, die an die Geduld und den Scharfsinn des Lösers gleich hohe Ansprüche stellen. „Die Indianerkinder machten beim Versetzen der Steine im Durchschnitt elf Züge in der Minute," schreibt Professor Klineberg,„während es die weißen Kinder auf siebzehn Züge in der Minute brachten. Der Unterschied, der dabei in kritischen Momenten des Spiels zutage trat, war überraschend. Der weiße Junge geht mit einem wahren Feuereifer an die Aufgabe heran. Er schiebt die Steine bald hierhin bald dorthin. Wenn er glaubt, den rechten Platz für den rechten Stein gefunden zu haben, läßt er ihn stehen und wendet sich einem anderen zu. Er ist mit der Aufgabe in 66 Sekunden fertig, hat dabei aber vierzehn Fehler gemacht. Der Indianerjunge geht dagegen langsam und bedächtig zu Werke. Er scheint über jeden Zug zweimal nachzudenken und läßt sich in diesem Nachdenken auch nicht durch die Mahnung zu größerer Eile stören. Er braucht 137 Sekunden, um mit der Aufgabe fertig zu werden. Die Leistung ist gewiß nicht überwältigend, dafür hat er aber auch nicht einen einzigen falschen Zug gemacht. Ein Kräutlein wächst in Waldesgründen, Das weiß den Mai laut zu verkünden. Die Alten haben das wohl erkannt, „Herzfreude“ war es einst genannt. Nach der Beschreibung des Botanikers und Arztes Hieronymus Bock, der im 16. Jahrhundert lebte, war das Kräutlein Herzfreude dasselbe, was wir jetzt Waldmeister nennen. Schon Bock kennt den Brauch, das Kräutlein in Wein zu legen, und versichert, daß das Getränk dann auch wirklich das Herz erfreut. Nun, wir selbst wissen ja, daß seine Versicherung keiner Nachprüfung bedarf. Wer hätte nicht schon einmal eine Maibowle getrunken und nicht dabei des sonnigen Spruchs von Lessing gedacht: Zuviel kann man wohl trinken, doch trinkt man nie genug! Derselbe Medikus Bock hat auch schon festgestellt gehabt, daß das aromatische Kraut die Leber gesund macht, just wie es einige Jahrhunderte später sein Kollege der Pfarrer Kneipp behauptete. Aber was geht uns das Kraut an, die Hauptsache ist, daß die Zunge sich delektieren kann, und so genießt man das Heilkräftige im Kraute lieber mit Wein vermischt als Maibowle. Wie die herzustellen ist, bleibt Sache der Erfahrung. Die Beschaffenheit des Waldmeisters spielt dabei allerdings auch eine maßgebende Rosle. Jedenfalls muß man sich davor hüten, das würzige Kraut zu lange in der Flüssigkeit liegen zu lassen, auch muß man die grünen Stenglein dann sorgfältig wieder entfernen, da sonst leicht ein bitterer Beigeschmack entsteht. Das vanilleartige Aroma des Waldmeisters ist eine Kumarin genannte chemische Verbindung, die sich auch in den Tonkabohnen, im Steinklee, in der Rinde der Weichsel=Kirsche usw. befindet. Es wird vielfach künstlich hergestellt, so daß man auch gleich Kumarin zu Maibowlen verwenden kann. Wenige Kristalle genügen, um eine ganze Flasche Wein zu aromatisieren.— Aber wie? Waldmeister ist das natürlich nicht!— 0.— A Kraftpostreisende sind gegen Unfälle versichert. Die Nachricht, daß Kraftpostreisende im Falle ihrer körperlichen Beschädigung bei Unfällen keinen Anspruch auf Schadenersatz hätten, ist unrichtig. Die Ansprüche der Reisenden der ordentlichen Posten sind durch Paragraph 11 des Postgesetzes geregelt, und zwar im Gegensatz zu dem bei anderen Verkehrsmitteln geltenden bürgerlichen Recht insofern günstiger, als die Post für die im Paragraph 11 erwähnten Beträge Freitag, den 11. Mai 1929. schlechthin bis zur höheren Gewalt, also ohne ein Verschulden haftet. Außerdem sind diese Reisenden ebenso wie die durch Sonderfahrten beförderten Personen ohne Zahlung besonderer Prämien durch eine Unfallversicherung bei einer leistungsfähigen Privatgesellschaft gegen Unfälle geschützt. 22 Keine Lebensgefahr für Bréau. Der französische Dauerfahrer Bréau, der in Elberfeld schwer stürzte, befindet sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung. 22 Haymann und Domgörgen beabsichtigen, wie verlautet, nach Amerika zu gehen. 22 Die Pariser wiederum geschlagen. Auch in Leipzig mußte die Pariser Fußballelf eine 5:3=Niederlage gegen Leipzig hinnehmen. 22 Das internationale Pfingstturnier in Berlin. Zu den Tenniswettkämpfen, die an den Pfingstfeiertagen in Berlin stattfinden, sind die Meldungen so zahlreich eingelaufen, daß viele zurückgewiesen werden mußten. Es wurden nur 40 Herren und 30 Damen zugelassen, bei den Herren lediglich Spieler der deutschen Rangliste und starke Ausländer, bei den Damen außerdem nur einige junge zukunftsreiche Spielerinnen. Bei den Herren ragt die französische Mannschaft Cochet, Brugnon, George und Duplaix hervor, bei den Damen eine südafrikanische Mannschaft mit Miß Heine an der Spitze. Sonne, leuchte mir ins Herz hinein, Wind, verweh mir Sorgen und Beschwerden! Tiefere Wonnen weiß ich nicht auf Erden, Als im Weiten unterwegs zu sein. Hermann Hesse. leidige Ist es wirklich wahr, daß Abendbrot teurer fein uß als Mittagbrot? Im Interesse der vielen Hausfrauen, die nur über einen schmalen Geldbeutel verfügen, lohnt es sich wohl, über diese Frage nachzudenken. Bei den heutige: Fleischpreisen ist ohne weiteres einzusehen, daß eine Abendmahlzeit mit belegten Broten wirklich sehr teuer werden muß. Und wenn wir nun den Rohköstlern beipflichten und vor allen Dingen frisches Obst zum Abendbrot verlangen, so kommen wir auch nicht viel weiter. Im Somme sind die Früchte wohl verhältnismäßig billig, aber sie schmecken auch so gut, daß man eine doppelte Portion davon vertragen kann. Da kommt man mit Ei als Zugabe schon weiter. Aus einem Ei kann man durch Zusatz von etwas Milch und Schnittlauch einen Brotbelag für zwei Schnitten herstellen. Da Rührei mit Fett bereitet wird, kann man sich auch die Butter sparen. Der Belag zum Brot kostet demnach je nach der Jahreszeit 6—9 Pfennig. Wir haben dabei den Vorteil, daß wir gleich ein nervenstärkendes Nahrungsmittel verwenden. Ein einziges Ei enthält nämlich soviel von dem kostbaren Nervennährmittel Lecithin, wie wir als Medizin zubereitet für 3 Mark erhalten würden. Schnittlauch und Petersilie liefern uns die Vitamine und Ergänzungsstoffe, die wir von der Obstkost erwarten. Die Eier brauchen nicht immer den Brotbelag oder das Gericht an sich zu bilden, sie dienen auch dazu, die übrigen Nahrungsmittel zu verbessern, Reste zu verlängern oder schmackhaft zu machen. Das, was der einzelne entsprechend seiner Körpergröße verlangt, kann durch eine leichte Milchspeise oder Zugabe von Kartoffelbrei nach Belieben ergänzt werden. Damit wären wir bei den Kartoffelgerichten angelangt, deren es so viele gibt, daß man 14 Tage lang seine Familie mit Kartoffelgerichten erfreuen könnte, ohne sich jemals zu wiederholen. Meerrettich. Beim Einkauf von Meerrettich achte man darauf, daß man eine gerade, dicke Wurzel bekommt, ohne viel dünne Auswüchse. Die Auswüchse sind meistenteils bitter. Rostige Nägel. Um Nägel vor dem Rosten zu schützen, mache man sie glühend und werfe sie dann in kaltes Leinöl. Die tropfende Kanne. Ein einfaches Mittel, das Tropfen bei der Tee= oder Kaffeekanne zu vermeiden, ist folgendes: Man schmiere ein wenig Fett(Butter oder Schmalz) dicht unter die Mündung des Ausgusses der Schnauze. Das Tropfen wird dadurch verhindert, während das Fett den Geschmack nicht beeinträchtigt. Koch=Rezepte. Backobstkartoffeln. Möglichst reichhaltig gemischtes Backobst wird über Nacht geweicht und am folgenden Tage in seinem Einweichwasser beinahe gargeschmort. Dann gibt man die gleiche Menge kleiner Kartoffeln, die in Salzwasser fast weich gekocht wurden, hinzu, mischt sie nach dem Abgießen unter das Backobst und schmort beides vollends fertig. Zuletzt rührt man etwas Stärkemehl an das Essen sowie einen Teelöffel Zitronensaft und richtet die Backobstkartoffeln an. Sie werden beim Auftragen mit kleinen lichtbraungebratenen Speck= und Zwiebelwürfelchen bestreut. Dänischer Sahneschaum. Man schlägt kurz vor dem Anrichten in kühlem Raum ¾ Liter saure Sahne zu Schaum. Vorher reibt man Schwarzbrot und mischt es mit feinem Zucker, außerdem zuckert man 250 Gramm reife Erdbeeren oder später Himbeeren mit reichlich Zucker ein. Beim Anrichten gibt man in kleine vertiefte Teller(Rote=Grütze=Teller) zwei Eßlöffel des mit Zucker vermischten Schwarzbrotes, darüber zwei Löffel der eingezuckerten Beeren und bedeckt sie dick mit dem Sauresahnenschaum, der zuletzt noch mit Vanillezucker bestreut wird. Dieser Sahneschaum ist eine köstliche und nahrhafte Erfrischung. Die Speise ist auch mit eingemachten Früchten bereiten, die nicht gezuckert werden. + Lebenslängliches Zuchthaus für einen Lustmörder. Das Schwurgericht Düsseldorf verurteilte den Lustmörder Aloys Tripp nach zweitägiger Verhandlung wegen Verbrechens gegen Par. 177(Norzucht) zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe und zu lebenslänglichem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Tripp hatte am 29. 7. 1928 die zur Erholung im Genesungsheim Hösel weilende Kotoristin Maria Lappe, überfallen, vergewaltigt und ermordet. Der Angeklagte hatte bereits wegen Diebstahls mehrs Gefängnisstrafen und wegen Notzuchtverbreche? eine Zuchthausstrafe verbüßt und wurde vor kurzem wegen weiterer Notzuchtverbrechen vom Schwurgericht Essen zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. J Wieder ein Spionageprozeß. Das Oberste Landesgericht München verurteilte in nichtöffentlicher Sitzung den 29 Jahre alten Bäcker Walter Prinz aus Eisleben wegen Beihilfe zu einem versuchten Verbrechen der Ausspähung militärischer Geheimnisse und wegen eines Verbrechens der Ausspähung militärischer Geheimnisse in Tateinheit mit einem Verbrechen des versuchten schweren Diebstahls unter Einrechnung einer anderen Strafe zu sechs Jähren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrenrechtsverlust, und dessen Bruder, den 20jährigen Bäcker und Bergmann Botho Prinz aus Berlin, zuletzt Reichswehrgefreiter, wegen eines Vergehens nach Par. 6 des Gesetzes betreffend Verrat militärischer Geheimnisse zu acht Monaten Gefängnis. Der Haftbefehl gegen Botho Prinz wurde aufgehoben. Kunst und Wissen. = Frida Schanz 70 Jahre alt. Die verwitwete Frau Frida Soyaux, die unter ihrem Mädchennamen Frida Schanz eine Lieblingsschriftstellerin der Jugend geworden ist, begeht in Berlin=Schöneberg am heutigen Donnerstag, 16. Mai, ihren 70. Geburtstag. Dankbar erinnern wir Alten uns an die Tage, in denen wir ihre reizvollen, auf das kindliche Gemüt geschriebenen Schriften lasen, dankbar greift heute noch die Jugend nach ihren Werken. Ihre„Kinderballaden", ihre„Neue deutsche Märchen", ihr„Friedel, Jugenderinnerungen",„Der Teufelsbub, abenteuerliche Geschichten eines tollen, lieben Jungen“ usw. haben sie uns allen so sehr populär gemacht. Ihre Gedichte atmen den Hauch einer Zeit, wie wir sie so gern noch einmal durchleben möchten.— Geboren ist Frida Schanz am 16. Mai 1859 in Dresden. Sie war lange Jahre Mitglied der Redaktion des„Daheim“. Volkswirtschaft. Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die endgültigen Feststellungen über die Arbeitslosigkeit am 30. April 1929 bestätigen die vorläufigen Mitteilungen, daß auch in der Zeit vom 15. bis zum 30. April die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger weiterhin erheblich zurückgegangen ist, und zwar um 354000. Der Rückgang ist bei den männlichen Hauptunterstützungsempfängern auch diesmal wieder sehr viel stärker als bei den weiblichen. Das weist darauf hin, daß der Han on der EntEine 600 Jahre alte Stadt. Die Stadt Diez an der Lahn begeht demnächst das Jubiläum ihres 600 jährigen Bestehens. Das neue thüringische Staatsministerium. Die neue thüringische Regierung hat die Zahl der Minister wesentlich eingeschränkt. Das Kabinett setzt sich aus 5 Staatsräten und 2 Ministern zusammen, und zwar hat Dr. Paulßen(links) das Volksbildungs=, Wirtschafts= und Finanzministerium, Dr. Riedel(rechts) das Ministerium des Innern und der Justiz übernommen. lastung nach wie vor auf die Außenberufe entfällt. Die Zahl der Notstandsarbeiter aus der Arbeitslosenversicherung und aus der Krisenunterstützung ist in den letzten Wochen rasch gestiegen. Sie betrug am 30. April insgesamt rund 93 000 gegenüber 31 400 am 31. März 1929. Anläßlich der 500=Jahrfeier in Paris wurde denkstein für Jeanne d'Arc an der Sis ein 6e tet, an der die Jungfrau von Orleans errich an der die Jungfrau von Orleans wurde. Schließung eines beliebten Theaters. furt a. M., das gern von Fremden besucht wurde wird demnächst seine Pforten schließen, um in ein gro ßes Lichtsvielhaus verwandelt zu werden. URHEBER-RECHTSSCHUTZ DURCH VERLAG OSKAR MEISTER WERDAU SA Das eben konnten sie nicht. Sophi schwieg, aber man sah an ihrem Sich=geben, daß sie ihr Lebensziel verloren zu haben glaubte. Liebetrau, der zusammengeknickt im Sessel saß, richtete sich langsam auf. Er hatte an den Finkenschlager gedacht. „Wenn Sohr mit ihr reden würde,“ äußerte er.„Sie hielt große Stücke von ihm. Er weiß die Menschen zu nehmen. Bielleicht..!“ Dem stimmte Dr. Steinert zu, versprach Sohr zu instruieren und ihn am Abend mitzubringen. So brachten die Liebetrau=Eltern wenigstens die Stunde bis dahin in einiger Hoffnung zu. a Sohr war durch Wetter von allem unterrichtet worden. Nach Drängen erst! Der gute Kerl hatte nicht mit der Sprache herausgewollt. Dann hatten Vater und Sohn eine Unterredung unter vier Augen gehabt. Niemand hat erfahren, was sie gesprochen haben. Es muß aber bitter Ernstes und bitter Wehes gewesen sein, denn Claus war nach dieser Unterredung aus des Vaters Zimmer getaumelt, hinüber zur Mutter, hatte sich ihr an die Brust geworfen und bitterlich geweint. Seit dieser Stunde litt Sohr Schmerzen. Körperliche und seelische! Er trug sie schweigend. Niemand ahnte, daß er krank war und wie krank er war. Nur Dr. Steinert konnte sich ein ungefähres Bild machen, als er am Abend mit ihm hinüber nach Großsteinau ging. Halbwegs war Sohr plötzlich stehengeblieben uno hatte gesagt: „Wie wäre es, wenn Sie voraufgingen, mein lieber Doktor und die Herrschaften vorbereiteten!“ Dr. Steinert hatte erwidert:„Das ist nicht nötig. Sie wissen, daß Sie kommen." „So? Auch gut!— Dann bitte: Langsamer gehen! Ich bin kein D=Zug. „Wo fehlt es?" „Nirgends! Es wird allmählich Winter. Das ist alles. „Und das sagen Sie Ihrem Arzt?“ „Warum nicht? Der sollte am ehesten wissen, daß wir sterben müssen.“ Um die sechste Stunde traten Sohr und Dr. Steinert bei Liebetraus ein. Im dämmerigen Krankenzimmer saßen Herr und Frau Liebetrau am Fenster, Steinert setzte sich zu ihnen. Sohr ging gleich zu Sophis Lager, das an der entgegengesetzten Wand stand „Guten Abend, Döchting," sagte er herzlich.„Ich soll nach dir sehen, wünscht meine Frau und soll dir Grüße von ihr bestellen. Innige Grüße! Ich soll dir sogar einen Kuß von ihr geben. Das aber getrau ich mir nicht.“ Sophi wendete ihm das Gesicht zu und lächelte. Es war ein schmerzvolles Lächeln. Sohr nahm behutsam ihre Hand in die seine und setzte sich auf den Bettrand. „Ich darf doch?“ fragte er. Und Sophi bejahte mit den Augen. „Geht wohl schlecht mit dem Sprechen?“ erkundigte er sich teilnehmend. Aber doch lag ein ganz leiser Vorwurf in ser zu A Frage.— Ohne eine Antwort zu erwarten, sagte er:„Wenn dem so ist, müßte ich eigentlich wieder heimgehen. Ich bin aber mein Leben lang nie selbstlos gewesen. Warum sollt' ich das auf meine alten Tage noch versuchen. Das sehe ich nicht ein und das verlangt mein Döchting auch nicht von mir, gelt?— Bald eine Woche schon hab' ich mein Sophilein nicht plappern hören! Nicht lachen! Glaubst du denn Mädelchen, das wär zum Aushalten?! Ich hab' doch auch ein Herz.“ „Ach du,“ sagte Sophi und drückte ihr Gesicht auf seine Hand „Hart ist die Hand, mein Liebes,“ fuhr er fort.„Gar nicht um Anschmiegen. Hart und fest! Findest du nicht? Von der lrbeit ist sie so hart geworden. Von eines langen Lebens schwerer... und beinahe vergeblicher Arbeit! Bald hätt' ich mir sie abhacken können. Bildlich gesprochen." „Warum denn das?“ fragte Sophi ängstlich. „Nun sag, mein Kleines, was hätt' ich noch gesollt in dieser Welt, wenn du gestorben wärst? Man hat doch ein L ensziel zu erstreben. Jeder von uns! Das meine warst du und bist es immer noch.— Und wenn das Ziel aus unserem Leben weicht, fortgeht, schwindet, ohne unser Zutun, oyne unsere Schuld, dann sind wir überflüssig geworden und unser Leben war... nichts!“ Da kam es zaghaft, stockend von Sophis Lippen:„Ich— war— dein Ziel?“ Er nickte und streichelte ihre Hand. Aengstlich vermied er, von Claus zu reden, sprach immer nur von sich. „Ja, Sophilein, schon als du noch ein kleines Mädchen warst, warst du das.— Wenn ich dich so daherkommen sah, wiegend, mit eng an den Körper gedrückten Armen und immer halb verwundert, als wolltest du sagen: Guck doch— wie schön ist die Welt, freu dich doch, daß sie so schön ist— wie dankbar bin ich, daß ich in dieser schönen Welt herumtappen darf, so, wie es mir gefällt, da stellte ich mir das Ziel: Dieses kleine, liebe Busselchen muß mein Döchting werden. Damals schon, vor zehn Jahren!“ Ganz leises Schluchzen war im Raum Sophi weinte und Mutter Liebetrau weinte auch. Auch den beiden Männern war es eigen ums Herz. Das sah man. Es zuckte auf in ihren Gesichtern. „Und als ich auf dem grünen Rasen lag,“ sprach Sohr weiter,„in Leipzig— weißt du's noch?— aus meiner Ohnmacht erwachte und in deine lieben, treuen Augen blickte— in die treuen, Sophi— da wußte ich: das Ziel ist dein, dein Leben hatte einen Zweck, es war nicht umsonst gelebt. Nun darfst du deine Hände schützend über Sophi Liebetrau halten, darfst mithelfen, ihren Weg durchs Dasein eben und gerade machen und darfst sie stützen, wenn sie deiner bedarf. Das hatt' ich mir so schön gedacht!— Was ich empfand, Sophi, als ich vor fünf Tagen erkennen mußte, daß die treuen Augen getrogen und ein armes, kleines Herz in seiner Not den Sohr vergessen hatte? Das tat bitter weh. Da ging es mir, wie dir's jetzt geht: Ich war nicht mehr beisammen!... Er schämt sich nicht, es dir zu sagen, Sophilein: Der alte Sohr, der Schlagetot... er hat geweint! Geweint, um wen?— Um ein kleines, dummes Mädelchen, das sein schönes großes Lebensziel war.“ „O du... hauchte Sophi.„Es ging so schnell,“ entschuldigte sie sich.„Ich weiß nicht mehr, wie es geschah.— Sei mir nicht böse, Vater.“ „Wie könnt' ich das... dir böse sein! Wir kleinen Menschen glauben uns wer weiß wie wichtig und sind doch nichts! Ein Dichter sagt: Wir glauben zu schieben und werden geschoben. Kismet sagt der Muselman, wir sagen: Bestimmung. Ein Größeres steht hinter uns und treibt uns. Nichts tut es zwecklos. Auch dich, liebe kleine Sophi, ließ es nicht zwecklos straucheln. Du mußtest tun, was du tatest, um einen anderen in die Knie zu zwingen, zu zerbrechen, schuldig zu machen. Das ist geschehen!— Ich glaube, daß die Stunddeines Unglücks einen Mann gebar. „Claus?“ Nur dieses eine Wort sagte Sophi, aber im Ton dieses Wortes schwang eine Skala von Gefühlen. „Ich glaube es, Sophi und danke es dir!... Und noch ein anderes sollst du wissen. Es ist nicht minder erfreulich Eine Frau, die dir in vielem ähnelt, nur reifer ist sie, leidgeprüfter, weil sie älter ist als du: Grete Wetter, reichte ihrem Manne die Hand. Vor Tagen tat sie das seit vielen Jahren das erstemal! Sie bekundete ihm ihre Achtung. Sie gerecht. Sie überwandt sich selbst.— Du siehst mich staunen an, mein Mädelchen. Warum ich dir das sage, denkst out ... Nun denn, es soll der schönste Sieg sein, den ein Mensch erkämpfen kann: sich selbst überwinden!— Möge dir Gon dazu helfen." „Er hat m.. schon geholfen durch dich!“ sagte Sophi mlicht und zog seine Hand an hre bleichen Lippen. Dann „Laßt mich bitte n. Und schicke mir morgen der herüber, Vater. Grüß auch die Mutter. Ich laß Verzeihung bitten, für die Schmerzen, die sie um mich mußte." don Hals Im Flur fiel Liebetrau dem Finkenschlager um den) „Du..." schluchzte er,„du...! Das will ich dir nie der gessen.“ Und schämte sich seiner Tränen nicht. Einige Tage später saßen sich Dr. Steinert und Sopt dessen Arbeitszimmere.. Die sprachen von 3 übertrag„uis einziger Möglichkeit, der entkräftet auszuyelfen, die dem Auslöschen nahe war.Ziehetral „Sonderbar," sagte der Arzt,„Claus, Her. Erich Wetter und Frau, die sich zur Bluttransfusion ers dehaben Blut der Gruppen eins und zwei. Niemand ja und vier. Ich muß nach Berlin schreiben. Es nichts anderes übrig." au Griest „Das müssen Sie nicht," erwiderte Sohr. n stellte ich einem Kameraden mein Blut zur Verfügung her weiß ich, daß es zur Gruppe vier gehört, die sensu anderen Gruppen gepaart werden kann, wahrend die gleichen Gruppen übertragen werden dürfen. mir damals gesagt. Es wird wohl stimmen. „Ja, es ist so,“ bestätigte der Arzt.„Aber::aa „Bitte kein aber, Doktor," schnitt ihm Sohr das „Ich weiß, was Sie sagen wollen.“ Steinert sah ihn groß an.„Und trotzdem... „Trotzdem! Ich will es.“ „Untersuchen aber muß ich Sie doch." „Durchaus nicht nötig, Doktor." „Doch, es ist nötig.— Ihr Herz ist bestimmt nich nung. Alle Symptome sprechen dafür." „Erlauben Sie! Sehe ich so aus?" Finken „Das nicht, aber ich ging kürzlich mit Ihnen schlag nach Niederneidberg." sächerlich!" „Wegen dem bißchen Atemnot damals.wegen „Auch wegen dem bißchen Atemnot, Sohr. Auch Sie beweist, daß das Herz nicht meyr norrdehen died vermag. Sie werden noch andere Beschwerden gae gleiche beweisen. Sie können kein Blut entbey Leben möchte ich nicht gefährden!" Doktors Da beugte sich Sohr vor. Er faßte des Dotlden Horel „Nun unterbrechen Sie mich mal nicht," sagte er gerbs Sie ruhig an, was ich Ihnen sage, auch wene erscheint. Es bleibt unter uns Niemand er Da ist zunächst Sophi Liebetrau als die Haupdoch nut Wenn sie einer Blutübertragung zustimmte, dange weil ihr die Personen bekannt sind, die sich A sollen Ihr Gewissen nicht belasten, mein lieber 2