Städte er außeror em Zusamme )geführt. die den Städte voraus rwiesenen Tei önnen. Dieser ist so entwertet er der Beamten daß heute die n, wenn ihnen r Deckung der aufenden Aus n, die Steuertach dem Maß Umständen Stadt möglich Steuern können gsmöglichkeiten 8 Reich sofort nur allein damit steht der Nachdem man keit genommen n Rest eigener dtische Polizei und abhängig jede kommu„und die neue intergräbt den i Steuergebiet überall durch odaß schon in hebung in der rde.— Daß Grunde genau nsvertrag und rständlich. einmal darar rt tische Agitator mmen und hat Aus den vielen auch die Mitsich ein paar zu Macht und rzuheben. Es in Vorderstbien Reise nach fand er eine reibt hierüber: während meiner Mitglieder war laus den Kolodie Bauern erwaren. Drei kommen und tzen lassen, neil ten sich nun k aus Hamburg. Die Bestie an er klebt, führn be. Fünf große igenständen, die ssuchungen und yrte, sich angeGenosse Jäckel Er soll angeblich n. Als PräsiSachsen hinzu, utschland hinter ndere Richtung t im heutigen ing. sprach ReichsVerhandlunnders im adustrie. der ReparaKanzler aus, onskommission zierungen mit zerordentlichen r deutschen der Industrie nd. en kurzfrie Valuta eininem Abschluß Augenbligdas Problem Rücksicht auf den Hinterilligkeitserlifür eine langrkt erst dann phäre sich erungskonferen, die vorhandesind, auf dem rationszwecken den großen Die Bereitber auf jeden in einer. ndlungsführ Tagen Die einspaltige Grundzeite(Pettt, 45 m breit) oder deren Raum 80 Pfg., die Reklamezeile(Perit, 90 mm breit) oder deren Raum 2 Mark. Sämtliche Anzeigen sind nach Steinheim i. Westf. zu fenden. Druck und Verlaa: Carl Simonowski, Steinheim i. Westf. Steinhein, Sonnabend, den 26. November 1921 28. Jahrgang Man kann sich nicht wundern, daß bei einer Erhöhung aller Preise und Löhne auch die Preise für die Bodenschätze zu steigen beginnen. Natürlich folgen die Kohlen= und Erzadern im Boden selbst nicht dem Schwanken des Goldwertes; zur Aneignung der Bodenschätze indessen ist menschliche Arbeitskraft und Hilfsmaterial mancherlei Art notwendig, die von der allgemeinen Teurung betroffen werden. Im letzten Drittel des November bezw. am 1. Dezember sind in Deutse land die Preise für alle Kohlensorten um durchschnittlich 40 Proz. erhöht worden. Verteuerung der Kohle aber bedeutet Verteuerung aller Güter, zu deren Erzeugung Kohle verfeuert werden muß. Die Kohlenfördeung Deutschlands hat sich von den Umwälzungen der Kriegs= und Nachkriegszeit noch nicht erholen können. Gesonders nach dem Verluste der oberschlesischen Kohle wird die volle Deckung des deutschen Bedarfs unmöglich sein. Es ist nicht gelungen, die Steinkohlenförderung in den uns gebliebenen Gruben auch nur annähernd auf den Vorkriegsstand zu heben. Seit dem Gegfall der Ueberschichten im Frühjahr dieses Jahres hwankt die Produktion unseres größten Kohlenreviers, 3 Ruhrgebietes, um 8 Millionen Tonnen im Monat herum. Hiervon geht bekanntlich der Kohlentribut an unsere Gläubiger ab, der sich auf 2,2 Millionen Tonnen im Monat beläuft. So schwer bei der Vermehrung aller sonstigen Lasten auch die Erhöhung der Kohlenpreise zu tragen ist, so hat sie doch einen Vorteil: Wir sind nämlich verpflichtet, den Verbandmächten Steinkohlen zum Inandspreise zu liefern. Da nun der deutsche Inlandsbreis für die valutastarken westeuropäischen Völker sehr niedrig ist, haben wir dem Ausland unsere Kohlen weit unter dem Weltmarktpreis berechnet. Das bedeutet freiwillige Geschenke an Völker, die uns in der Durchführung des Friedensvertrages keinerlei Erleichterungen zugestanden haben. Die Kohle ist nicht im gleichen Maße in allen Rebieren verteuert worden. Es gibt Grubenbezirke, in denen die schwarzen Diamanten sehr tief liegen und nur mit großen Kosten ans Tageslicht gefördert werden können. Solche Bezirke haben natürlich unter der Preissteigerung mehr zu leiden, als andere Bezirke, in denen die Kohle verhältnismäßig nahe an der Erdoberfläche liegt. Wenn man sagen muß, daß die Erhöhung des ohlenpreises eine Folge der Teuerung ist, so muß man auch andererseits wieder erkennen, daß die Verteuerung der Kohle zu einer weiteren Erhöhung der Preise für alle gewerblichen Produkte führen wird. Diese Flut vird erst dann zum Stillstand kommen, wenn der Wert des deutschen Geldes aufhört zu sinken, und wenn es uns gelingt, unsere Erzeugung an Bodenschätzen, landwirtschaftlichen Produkten und gewerblichen Erzeugnissen ganz beträchtlich zu steigern. die Franzosen nicht gerabe überwälligend. Mitteln hatten Diplomatie und Presse den Bofür den Tag Briands auf der Abrüstungskonferenz sereitet. Und das Ergebnis? Balfour sprach von c„ganz unberechtigten Angstpsychose Frankreichs. tpathie, Bewunderung Frankreichs auf der ganzen — mehr aber nicht. Kein Garantievertrag zu em Schutze mit England und Amerika; keine Rückening für seine Politik der Gewalt, der„Garan„Sicherheiten" und„Pfänder". Es war eine natische Szene; das Volk jubelt Frankreich, dem mpfer und Dulder“ für die Freiheit der Welt. die Führer, die Staatsmänner, bleiben kühl. sind über Frankreichs„Friedensliebe" zu gur rrichtet. Sie sind zum größten Teil auch nicht Neinung wie Briand, daß der Friede Europas s0 sicherer sei, je stärker Frankreichs Heer daDas marschbereite 800000 Mann starke Heer roht den Frieden Europas. ortands Agitationsrede verfolgte vor allem den a, das amerikanische Volk von dem ehrlichen denswillen Frankreichs und der Notwendigkeit seiRüstungen zu überzeugen. Um dies gur e iigen, scheute Briand selbst vor den plumpesten und sarscheinlichsten Lügen und Verdächtigungen ge Zeutschland nicht zurück und suchte unter gröbEntstellungen den Nachweis zu erbringen, daß ichland immer noch eine groge militärische Ge r Frankreich bedeute und die Franzosen zur rechterhaltung ihres gewaltigen Heeres zwinge. Er de über deutsche Revanchegelüste, über den„oof n des Nachbarn. Ludendorff sei der geistigen Richtung in Deutschland, die darauf s wieder über Frankreich herzufallen, wieder nag za marschieren und wieder die„Früchte franzöen Fleißes" zu vernichten. Diese Jeremiade, auf sandeit imer noch wirksam, ließ aber de ah. tuhl. Biele kennen Deutschland aus eigener eung und zum— Frankreich. Briand fuhn Kühle des Urteils. Er lenkt ein, erkennt an, e. 5auch eine„Friedenspartei" in daß die Regierung die Entwaffnung de isanisationen durchgesetzt,— aber. Nun so. tungen“ über geheime Snstruftionen. beutsche Polizei vom Thef der Heeresleitung erhalte usw. Kurz und gut, Deutschland könne jederzeit eine disziplinierte= und wohlausgerüstete Truppenmacht ins Feld führen!— Eisiges Schweigen der Versammlung. Briand behauptet, Frankreich habe abgerüstet und seine Friedensstärke erheblich herabgesetzt. Aber diese Heeresherabsetzung der Friedensstärke ist keine Verringerung der Kriegsstärke: sie bedeutet eine Verminderung der Schlagfertigkeit der Armee, was bei der jetzigen Wehrlosigkeit Deutschlands unbedenklich ist. In der Auflösung einer Anzahl weißer Infanterie=Bataillone und Kavallerie=Regimenter(bisher 206 InfanterieBataillone und 23 Kavallerie=Regimenter) ist keine Abrüstung zu erblicken, denn ihr steht die Neuaufstellung anderer Truppen gegenüber. Es sind bis jetzt neuaufgestellt 10 Tank=Regimenter und 16 Fliegerregimenter. Außerdem sind 200 Bataillone Farbiger mehr vorhanden als 1914. Das ist alles andere als Abrüstung. Briand sprach über die Notwendigkeit einer„moralischen Entwaffnung" Deutschlands. Spottet seiner selbst und weiß nicht wie. Wenn Briand auch selbst hochbefriedigt ist über die Aufnahme, die seine Rede gefunden hat, so muß seine Mission doch als gescheitert gelten. Die englische Delegation in Washington bezeichnet seine Darstellungen über die Bedrohung Frankreichs seitens Deutschlands märchenhaft und übertrieben. Frankreich könne sein Heer wesentlich verringern, ohne sich irgend einer wirklichen Gefahr auszusetzen. Das sind bittere Wahrheiten für die Vertreter der Grande Nation! Preußischer Landtag. — Berlin, den 24. November. Vor Eintritt in die Tagesordnung beantraat Abg Kitian(Komm.), den gestern von ihm verlesenen Antrag auf Amnestie, Freilassung der politischen Gefangenen und Einsetzung eines Ausschulses zur Nachprüfung der Urteile auf die Tagesordnung der heutigen Sitzung zu setzen. Präsident Leinert bemerkt, daß der Antrag noch nicht schriftlich vorliegt. Damit ist der Punkt erledigt. Das Haus setzt darauf die zweite Beratung des Haushalt der Forstverwaltung fort. Landwirtschaftsminister Dr. Wendorff: Die Forstverwaltung mit ihrem 2=Milkiardenetat stellt einen wuntigen Faktor in unserer Volkswirtschaft dar. Eine wichtige Aufgabe der Forstverwaltung ist die Forstkuktur. Dafür sind acht Millionen Mark in den Etat eingestellt. Das Forstkulturgesetz können wir leider eost machen, wenn das Reichsermächtigungsgesetz erlassen ist. Wir brauchen einen technischwissenschaftlich gebildeten, geschlossenen Beamtenkörder, um alle Aufgaben der Forstverwallung zu lösen. Ich hoffe, daß der Ausschuß zur Prüfung der Ausbildungsverhältnisse noch in diesem Jahre zusammentreten kann. Leider können wir aus Mangel an Mitteln nicht mehr ständige Forstarbeiter beschäftigen, als bisher. Den Bau von Arbeiterwohnungen fördern wir nach Möglichkeit. Auch den Wünschen der kleinen Landwirte wird die Forstverwaltung entgegenkommen; jedoch gestattet eine geordnete Forstkultur keine allzu starke Freigabe der Wald=Weiden. Abg. Klaußner(U.Soz.) setzt sich nochmals für die Verstaatlichung des privaten Waldbesitzes ein und betont. daß dies kein sozialistischer Programmpunkt, sondern eine Forderung im Interesse der Volksgesundheit sei. Abg. Graf zu Stolberg(D. Vp.) bittet die Staatsverwaltung, die Bergwerke weiterhin ausreichend mit Grubenholz zu beliefern. Abg. Weißermel(Dntl.) wendet sich gegen die von dem früheren Landwirtschaftsminister Brann in zwei Forstakademien eingeführte Rektoratsverfassung und verlangt deren Abschaffung. Nachdem der Abg. Dr. Beudmer(Soz.) und ein Regierungsvertreter gesprochen haben, schließt die Aussprache. In der folgenden Abstimmung werden einzelne Ausschußanträge angenommen. Bei einer weiteren Abstimmung ergibt sich Beschlußunfähigkeit. Das Haus vertagt sich auf Freitag 11 Uhr. Fiasko in Washington? Briand als Friedensstörer. In Washington hat sich über Nacht eine ganz neue Situation ergeben. Kurz vor seiner Abreise hat Briand die Forderung erhoben, daß Frankreich nicht nur seine Armee in voller Höhe aufrechterhalten, sondern auch seine Flotte auf gleiche Stärke wie die sapanische bringen dürfe. Dieses unerwartete Verlangen hat einerseits bei den Delegierten Italiens, der anderen Mittelmeermacht, einen wahren Aufruhr hervorgerufen und sie sofort veranlaßt, dieselben Forderung geltend zu machen, andererseits ist auch England tief verstimmt darüber, daß Briand, statt eine Verminderung der französischen Flotte vorzunehmen, auch in dieser Frage eine Sonderstellung Frankreichs verlangt hat. Die schon durch den Angorakonflikt geschaffene Spannung zwischen England und Frankreich hat sich dadurch bedeutend verschärft. Wie ernst zurzeit die Lage ist, ergibt sich aus einem Kommentar des„Daily Chronicle“, des bekannten Organs Lloyd Georges, das sich bezeichnenderweise wie in der Angorafrage auch jetzt wieder durch seinen besonders scharfen Ton auszeichnet. Das Blatt schreibt, wenn Frankreich in dieser und in der U=Bootfrage nicht einlenke, würden unüberbrückbare Gegensätze entstehen. Die Washingtoner Konferenz sei nicht dazu da, um Frankreich allein von allen Abrüstungsabkommen auszunehmen. Briand reise ab, und sein einziger Beitrag zur Konferenz sei gewesen, sogar eine Erörterung der Landabrüstung unmöglich zu machen.„Manchester Guardian“ schreibt, die Reden Briands seien nur eine Aufreizung aller Nachbarn Frankreichs, ihrerseits ihre Rüstungen zu vervolltommnent. Die Verstimmung der Konferenz über die Forderungen Briands tritt auch dadurch zu Tage, daß, wie Reuter aus Washington erfährt, auf der Geheimsitzung der fünf Großmächte zur Erörterung der Landabrustungen keine der Mächte irgendeinen Vorschlag unterbreitete, der als eine konkrete Erklärung zu Gunsten der französischen Haltung gegenüber der Frage der Herabsetzung der Heeresstärken angesehen werden könns. Die große Kommission über die Landabrüstungsfrage hat schließlich drei Unterkommissionen eingesetzt: für den Luftkrieg, für den Gaskrieg und für das Studium des Landkriegsrechtes. Briands Abschied von Harding. Inzwischen trifft Briand seine Abreisevorbereitungen. Durch Havas wird verbreitet, der Abschiedsbesuch, den Briand dem Präsidenten Harding abstattete, have mehr als eine halbe Stunde gedauert und die Unterredung sei sehr herzlich, fast(!) freundschaftlich gewesen. Nach einer Meldung aus Washington tritt Admiral Beatty, der englische Marinedelegierte, die Rückreise nach England bereits am 30. ds. Mis. an. Damit scheint auch die Konferenz der Fachmänner, die die Pläne der Staatsmänner bearbeiten sollte, als überflüssig angesehen zu werden. Soll das eine englische Drohung sein oder hat die Abrüstungspolitik in Washington bereits Fiasko gemacht? Nach dem bisherigen Verlauf der Veralungen ist man geneigt, das letztere anzunehmen. Die kommunistische Einberufung eines allgemeinen Betriebsrätekongresses Nachdem die kommunistische Aktion zugunsten der Lichtenburger„Hungerstreiker“ mit einer glänzenden Blamage geendet hat, haben sich die zur Verhandlung mit dem Reichsjustizminister in Berlin anwefenden kommunistischen Abordnungen aus dem Reich als „provisorische Körperschaft" konstituiert, um, wie die „Rote Fahne“ sagt,„die gesamte deutsche Arbeiterschaft zum Kampf gegen das herrschende politische System aufzurufen“. Das nächste Ziel der Kommunisten war, diese Körperschaft durch Hinzuziehung der sozialistischen Parteien und Gewerkschaften zu einer Art Arbeiterparlament zu erganzen und eine große Aktion für die politischen Gefangenen zu inszenieren. Alle Körperschaften lehnten jedoch eine Verhandlung ab. Selbst das unter U. S. P.=Führung stehende Gewerkschaftskartell Halle erklärte den beabsichtigten Generalstreik zur Befreiung der politischen Gefangenen für verpfuscht. Nunmehr wurde ein letzter Versuch gemacht, die Betriebsräte von Groß=Berlin gegen den Willen der Partei und gewerkschaftlichen Führer für eine wilde Aktion, eventuell für einen Generalstreit zu gewinnen. In einer auf Betreiben der Kommunisten einberufenen Versammlung der Betriebsräte fanden die kommunistischen Redner aber wenig Gegenliebe. Unter den zu der Besprechung erschienenen Betriebsräten überwogen zahlenmäßig die S. P. D.= und U. S. P.Anhänger. Der größte Teil wandte sich schatf gegen einen Generalstreik. Man nahm dann eine Entschließung an, in der der A. D. G. B. und die Afa aufgefordert werden, innerhalb 14 Tagen einen allgemeinen deutschen Betriebsrätekongreß nach Berlin einzuberufen. Falls der D. A. G. B. sich weigert, würde die aus Vertretern der drei sozialistischen Parteien gewählte Kommission selbst den Kongreß einberufen. Der Kongreß soll eine Amnestie für die politischen Gefangenen zu erreichen suchen und die Abwälzung der Steuerlasten auf die Schultern der Besitzenden(Sachwerterfassung), die Sicherstellung der Volksernährung durch Erfassung der Lebensmittel und Verteilung durch die Organisation der Gewerkschaften und Betriebsräte verlangen. Handel mit Das Loch im Osten. Am 1. Januar 1922 ist Danzig unter dem Drucke der Entente gezwungen, in das polnische Zollgebiet einzutreten, behält aber noch bis zum 1. April n. I. seine wirtschaftliche Selbständigkeit, wodurch es bisher alle jene Waren aus Deutschland zum Inlandspreis erhielt, welche für den eigenen Verbrauch bestimmt waren. Nach diesem Zeitpunkt wird Deutschland kaum noch in der Lage sein, an die„Freie“ Stadt Danzig Ware zu liefern, weil es sich gegenwärtig mit Polen in einem Wirtschaftskrieg befindet, das sich in der schamlosesten Weise über alle Verträge hinwegsetzt. Wir müssen also hier mit einem großen Verlust unseres Handels rechnen. Schlimmer noch steht die Sache in den an Polen abgetretenen Gebieten Oberschlesiens. Die Regelung der Handelsbeziehungen zwischen den deutsch gebliebenen und den neupolnischen Landesteilen wird von jetzt ab von Aus= und Einfuhrbewilligungen abhängig gemacht, was natürlich den Warenverkehr sehr erschwert. Bis zum 20. April 1922 herrscht jedoch nach dem Genfer Diktat völlig zollfreier Warenverkehr, so daß hier, gerade wie im Westen, ein Loch geöffnet ist, durch welches Entente, Polen und Schieber Waren unverzollt hinüberschmuggeln können; hinzu kommt noch, daß die deutsche Markwährung 15 Jahre lang Geltung haben soll, ebenso lange sollen auch Rohstoffe und Halbfabrikate, die beide Zonen gegenseitig verbrauchen und verarbeiten, zollfrei sein. Die Wucherbekämpfung. Erlaß des preußischen Innenministers. Der preußische Minister des Innern Severing hat unter dem 20. November einen Erlaß zur Bekämpfung des Wuchers herausgegeben, in dem er unter Hinweis auf die Verschärfung der wirtschaftlichen Lage einen Erlaß seines Amtsvorgängers vom 14. September in Erinnerung bringt. In dem neuen Erlaß heißt es unter anderem: ist Pflicht der Polizei, der weiteren wucherischen Ausbeutung der ohnehin unter der wirtschaftlichen Lage schwer leidenden Bevölkerung entgegenzutreten und auch die reellen Erzeuger und Händler vor Mißdeutungen und Angriffen dadurch zu schützen, daß die schamlosen Wucherer und Schieber aus ihren Kreisen entfernt werden. Ich ersuche daher, den Erlaß meines Herrn Amtsvorgängers mit aller Entschiedenheit unter Anspannung der gesamten Polizei zur Durchführung zu bringen, insbesondere auch die angeordnete Mitwirkung der Schutzvolizei, in der sich viele auf Grund ihrer früheren Tätigkeit für diese Aufgaben geeignete Kräfte befinden, planmäßig auszugestalten und zu steigern. Ergeben sich Zweifel hinsichtlich der Identität der zum Verkauf gestellten Ware mit der durch Einkaufsbelege nachgewiesenen, besteht also der Verdacht daß für ältere, zu niedrigeren Preisen erstandene Ware Einkaufsbelege aus jüngerer Zeit mit höheren Preisen vorgewiesen werden, so erscheint eine grundliche Geschäftsrevision durch berufene Kräfte unter Hinzuziehung von Vertrauenslenten aus Kreisen des reellen Handels geboten. Bei diesen weitergehenden Ermittlungen ist auch auf den Gesichtspunkt der Zurückhaltung der Waren in der Absicht der Erzielung eines übermäßigen Gewinnes zu achten. In solchen Fällen sind die etwa noch am Lager befindlichen Vorräte rücksichtslos zu beschlagnahmen und der alsbaldigen Verwendung zuzuführen. von besonderer Bedeutung ist es, daß die gesetzlichen Bestimmungen gegen den Wucher nicht nur in den Großstädten scharf gehandhabt werden. Dies würde die unerwünschte Folge zeitigen, daß die Ware, nach der allenthalben dringendster Bedarf besteht, von den Großstädten ferngehalten und nur in den Kleinstädten wie auf dem Lande zum Absatz gebracht würde. Dem kann, wie überhaupt dem Wucher, nur dadurch vorgebeugt werden, daß überall in gleicher Weise eingeschritten wird.“ Bei dieser Gelegenheit bringt der Minister die gesetzlichen Bestimmungen, die die Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel bezwecken, erneut in Erinnerung. Endlich weist der Minister darauf hin, daß von den mit der Wucherverfolgung befaßten Behörden auch die tatkräftige Hilfe rechtlich denkender Kreise des Volkes in Anspruch genommen werden muß. Vertrauenswürdige Vertreter der Erzeuger, unter ihnen der Landwirt, weiter der Händler und der Verbraucher, müssen in weitem Umfange zur Mitarbeit herangezogen werden. Andererseits ist allen Arten der„Selbsthilfe" der Verbraucher vorzubeugen und gegebenenfalls allen Plünderungen von Geschäften schnell und mit Nachdruck entgegenzutreten; durch hinreichenden und zeitigen Einsatz von Schutzpolizei muß die Sicherheit der Verkaufsstätten und der unbedingt gewährleistet werden. Dieser Erlaß ist an alle preußischen Regierungspräsidenten und den Berliner Polizeipräsidenten gerichtet. Der Selbsterhaltungstrieb. Die englische Industrie für Erleichterung der Reparationslast. Allmählich bricht sich auch in den Ententeländern die Erkenntnis Bahn, daß die Londoner Reparationsbedingungen zum allgemeinen wirtschaftlichen Ruin Eurosas führen und die Alliierten schon aus Selbsterhaltungsgründen ihre Reparationspolitik einer gründlichen Nachprüfung unterziehen müssen. Beachtenswerte Zeichen beginnender Einsicht zeigen sich vor allem in England, das mehr als alle anderen Ententeländer durch den Niedergang des deutschen Wirtschaftslebens in Mitleidenschaft gezogen wird. In einer Denkschrift des Sonderausschusses des„Bundes der britischen Industrieen" heißt es über die Behandlung der Frage der deutschen Reparationen, daß der Reparationsvlan in seiner gegenwärtigen Gestalt undurchführbar sei, und daß jeder Versuch, ihn mit Gewalt durchzuführen, zum Zusammenbruch Deutschlands führen müsse. Auf die jetzige Weise werde es schwierig sein, irgendeine Entschädigung von Deutschland zu erlangen. „Wir sind der Ansicht," heißt es in der Denkschrift weiter,„daß die Eintreibung dieser Reparationen die Industrie Großbritanniens ernstlich erschüttern würde, sofern nicht besondere Maßnahmen getroffen werden, um die Form der Zahlungen zu regeln. Wir stimmen darin vollkommen überein, daß Deutschland bis zum äußersten Maße seiner Fähigkeit zahlen sotl. Wir sind jedoch der Ansicht, daß, um unserer Industrie den geringstmöglichen Schaden zuzufügen, die alliierten Regierungen neue Vereinbarungen suchen sollten die Bedingungen in verschiedenen Richtungen abzuändern, und wenn möglich, sogar bereit sein sollten, unter Berücksichtigung der Annahme dieser Abänderungen durch Deutschland die Last zu erleichtern. die Deutschland auferlegt wird." Trillerpfeifenkonzert im Preußischen Landtag. Der Kampf um die neue Geschäftsordnung des Preußischen Landtages hat alle bisher erlebten Formen des parlamentarischen Meinungsstreites übertroffen. Die Mittwoch nachmittag begonnene Sitzung hat bis Donnerstag früh ½6 Uhr gedauert. Die Obstruktion der Kommunisten gegen die Weiterberatung der Geschäftsordnung wurde durch 64 namentliche Abstimmungen niedergekämpft. Schließlich wurde die neue Geschäftsordnung unter großem Lärm der Kommunisten endgültig angenommen. Im Laufe der Sitzung kam es zu stürmischen Auftritten, wobei die Kommunisten den Präsidenten Leinert mit Beschimpfungen überhäuften, die der Präsident unbeachtet ließ. Mit Trillerpfeifen, Niespulver, Stinkbomben und stundenlangen Dauerreden suchte die kommunistische Fraktion unter Führung von Rosi Wolffstein und von Iwan Katz den Gang der Verhandlungen zu stören. Aber all ihr Mühen war vergebens. Ein Paragraph nach dem anderer wird von der treu ausharrenden Landtagsmehrheit angenommen, die kommunistischen Anträge dagegen werden restlos abgelehnt. Bei der namentlichen Abstimmung leisten sich die Herren von der äußersten Linken allerhand Mätzchen, indem einzelne elf und mehr Stimmzettel mit ihrem Namen abgeben. Zu einem weiteren Zwischenfall kommt es, als der Abg. Dr. Meyer=Ostpreußen(Komm.) eine Rede mit den Worten schließt: Auf Ihre Beschlüsse pfeifen wir! Bei den letzten Worten zieht er eine Trillerpfeife aus der Westentasche und gibt damit das Signai zu einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert der Kommunisten. Während dieses Pfeifkonzerts wird von der Mehrheit als Datum des Inkrafttretens der neuen Geschäftsordnung der 1. Dezember 1921 angenommen. Ein Kommunist warf auf der rechten Seite des Hauses eine Stinkbombe av, die nicht explodierte. Ein Diener wurde herangerufen, um das verdächtige Objekt beiseite zu schaffen. Währenddessen wurde mit TrillerLiebe erweckt Liebe. Original=Roman von H. Courths=Mahler. Harry Forst hatte noch eine Weile regungslos auf einem Platz gestanden und mit glanzlosen Augen dem bhepaar nachgestarrt. Chaos von Gefühlen tobte in seiner Brust. Fee verachtete ihn— liebte wohl ihren Gatten— der wußte um das, wie es zwischen Fee und ihm gewesen war— also hatte sie es ihm gesagt. Und nun schritten sie beide dahin. Arm in Arm— und er stand hier wie ein Geächteter, wie ein Verurteilter. Nur aus Rücksicht auf seine kranke Frau hatte es Ritter nicht zu einem Eklat tommen lassen— um Ellens Leben nicht zu gefährden. Ellens Leben? War es gefährdet? Ja—„nur keine Aufregung" hatte der Arzt gesagt. Ach, was galt ihm jetzt Ellen. In seiner Brust tobte ein Sturm, der alles durcheinanderjagte. Fee verachtete ihn— er war ihr zu gering, um ihn Dies Gefuhl erschien ihr zu groß für ihn. Und doch liebte er sie— treuer als sie ihn, denn er hatte nur seine Hand einer anderen gereicht— sie hatte aber dem anderen Herz und Hand geschenkt und preisgegeben, was zwischen ihm und ihr gewefen war. Er hatte wie ein gemaßregelter Schuljunge vor Ritter gestanden und hatte sich solche Warte sagen lassen müssen! Er mußte gar noch froh sein, daß Ritter einen Skandal vermieden hatte— Ellens wegen. Er knirschte mit den Zähnen und ging langsam, mit schweren Schritten heim. Aber er war jetzt nicht imstande, Ellen aufzusuchen und mit ihr zu sprechen. In fürchterlicher Stimmung zog er sich in sein Zimmer zurück und warf sich in einen Sessel. Den Kopf aufgestützt, starrte er mit düsteren Augen vor sich hin. Ellen hatte ihn heimkommen hören und wartete ungeduldig, daß er zu ihr kommen würde. Erst glaubte sie, er kleide sich um. Als aber eine halbe Stunde verstrich, ohne daß er zu ihr kam, hielt sie es vor Unruhe und Ungeduld nicht mehr aus. an ihren Zustand zu denken, sprang sie von dem Diwan auf. Dabei verwickelte sie sich in ihr langes, faltiges Spitzenkleid und fiel zu Boden. Eine Weile blieb sie so liegen, unfähig, sich zu erheben. Sie war durch den Fall erschrocken, ihr Herz klopfte haftig und unregelmäßig. Auch war ihr plötzlich sehr übel. Aber dann erhob sie sich sehr mühsam und suchte ihr Erschrecken fortzulachen. „Ach, das darf ich Harry gar nicht sagen, daß ich gefallen bin; er würde schelten über meine Ungeduld," Nachdem sie noch eine Weile gestanden und die Hände beruhigend auf das heftig schlagende Herz gedrückt hatte, verließ sie das Zimmer, um sich nach dem ihres Mannes zu begeben. Sie mußte aber unterwegs ein paarmal stehen bleiben, es überkam sie ein so seltsames Schwindelgefühl, als würde ihr der Boden unter den Füßen fortgezogen. Sie bekämpfte aber ihr Unbehagen tapfer und trat lachend in ihres Mannes Zimmer. Sie fand ihn noch in derselben Stellung in dem Sessel sitzend, das Gesicht in den Händen vergrabend. „Harry, um Gotteswillen— was ist dir? Warum kommst du nicht zu mir?" fragte sie erschrocken. Er zuckte zusammen und hob den Kopf, sie mit starren Augen anblickend. Wie Widerwillen stieg es in ihm auf, als er in ihr krankes, eingefallenes Gesicht sah. „Herrgott, kann man denn nicht einmal eine Stunde für sich allein haben!" stieß er wild hervor in einem Ton, wie sie ihn noch nie von ihm gehört hatte. Sie sah ihn entsetzt und zitternd an. „Harry!" jammerte sie fassungslos. Er sprang auf und machte eine verzweifelte Gebärde. „Ja doch— ja— ich komme gleich— ich komme gleich— geh auf dein Zimmer— du sollst nicht aufstehen— ich komme gleich— ich habe Kopfweh," hastete es über seine Lippen. Ellen sah ihn mit einem jammervollen Blick an und schlich mit zitternden Knien aus dem Zimmer, aber draußen mußte sie sich an die Wand lehnen. Ihr war so übel, so elend. In ihren Augen lag ein hilfloser, banger Ausdruck. Ihr war, als habe eine kalte Hand nach ihrem Herzen gegriffen und drückte es nun fest— fest und erbarmungslos zusammen. So taumelte sie in ihr Zimmer zurück und fiel wie leblos auf den Diwan. Sie wollte schreien, als könne ihr das Erleichterung bringen, aber nur ein kraftloses Wimmern kam aus ihrer Brust. Fröstelnd schauerte sie zusammen. So fand sie Harry, der sich mühsam bezwungen hatte und, an Ellens Zustand denkend, endlich zu ihr herüberkam. Er erschrak, als er sie so fassungslos weinen sah, und beugte sich besorgt über sie. Da merkte er, daß sie vor Aufregung am ganzen Körper zitterte. „Aber, Ellen, Ellen! Um Gotteswillen, beruhige dich! Du sollst dich doch nicht aufregen. Warum weinst du nur, du törichtes Kind," schalt er bestürzt. „Ach, mein Harry, hast du mich nicht mehr lieb? Du warst so seltsam zu mir— so hart und zornig. Hast du mich nicht mehr lieb?“ Er biß die Zähne zusammen. Dann barg er stöhnend den Kopf in ihren Schoß in bitteren Selbstverpfeifen und auf Hausschlüsseln ein ohrenbetäubend Lärm veranstaltet. Ein kommunistischer Antrag. Rauchen zu gestatten, wurde abgelehnt. Trotzdem entgegen dem Einspruch des Präsidenten von männ lichen und weiblichen Kommunisten mit dem Rauche begonnen. Nach stürmischer Geschäftsordnungsdebatte wird: nächste Sitzung auf Donnerstag nachmittag 3 Uhr . —Berlin, 25. November 1921. — In Ausführung des Gesetzes über den Volksent, scheid ist jetzt eine Reichsabstimmungsordnung versaßt worden, die dem Reichstag noch vor Weihnachten zugehen soll. — Nach dem bisherigen Verlauf der Steuerberg tungen in den Ausschüssen hält man es in parlamentarischen Kreisen für ausgeschlossen, daß die Steuergesetze noch vor Neujahr verabschiedet werden. — Die Mitglieder des Internationalen Arbeitskongrefses in Genf haben auf ihrer Studienreise durch Deutschland in München verschiedene Industriewerke besucht. — Der Präsident der Berliner Handelskammer Franz von Mendelssohn ist zum Präsidenten des Deutschen Industrie= und Handelstages gewählt worden. Nollet in Erfurt und Hanau. General Nollet besichtigte das Werk Erfurt der Deutschen Werke, in dem u. a. auch General Ingenohl anwesend war. An der Besichtigung, die etwa zwei Stunden dauerte nahm auch der Betriebsrat teil. In der sich anschließenden Besprechung meinte General Nollet, indem er besonders auf den Bau von Schreibmaschinen hinwies. daß sich das Werk vollkommen umstellen lasse. Auch die Fabrikation von Jagdwaffen müsse Frankreich als gefährlich ansehen. Als der Betriebsrat den General Rollet darauf hinwies, daß er die Fabrikation von Militärwaffen unter allen Umständen verhindern würde, sagte General Nollet in deutscher Sprache: „Das sagen Sie, aber nicht Ihre Kinder!"— Von Erfurt begab sich General Nollet nach Hanau, wo er das Werk Wolfgang besichtigte. Der Zweck des Gesuches war, das von der Werkdirektion der Gatente schon früher vorgelegte Fabrikationsprogramm nachzuprüfen. Gergt über die Lage.— Offenbach, 24. November. In einer Versammlung der Deutschnationalen Volkspartei sprach der Parteivorsitzende Hergt. Eine Mitschuld der Reichsregierung an dem Schicksal Oberschlesiens sei gegeben, erstens durch ihre Passivität, zweitens durch ihren falschen Illusionismus in bezug auf England, drittens in dem Verschulden an dem Nichtzustandekommen einer einheitlichen deutschen Abwehrfront und viertens in der Ablehnung der Proteste. Bei der Kritisierung der Koalitionsparteien im Reich und in Preußen bedauerte Hergt, daß die Deutsche Volkspartei ihre Hand zu der sog. großen Koalition gegeben habe und wies auch die Anschüldigung unfruchtbarer Opposition zurück. Die Politik der Zukunft müsse die Koalition der großen Rechten sein, die alle Nationalgesinnten umfaßt. Stinnes wieder in Teutschland. — London, 24. November. Stinnes hat England wieder verlassen und befindet sich auf der Rückreise nach Deutschland. Man erwartet, daß er oder sein Vertreter den offiziellen Regierungsstellen Mitteilung von seinen Londoner Eindrücken machen wird, obwohl er, wie nochmals hervorgehoben sei, ohne Fühlung mit der Reichsregierung nach London gefahren ist. Das Befinden des Prinzen Oskar. — Berlin, 24. November. Im Befinden des zen Oskar ist insofern eine Veränderung eingetreten, als die Magen= und Darmerschlaffung sich wieder verschlimmert hat. Der Prinz litt infolgedessen unter würfen, dan er sich hatte so hinreißen lassen, ohne an ihren Zustand zu denken. „Was für eine törichte, törichte Frage, Ellen! kannst du es dir so zu Herzen nehmen, wenn ich einmal verärgert aus dem Dienst heimkomme. Und stehst du leichtsinnige Frau gleich auf und läufst zu mit Soll ich da nicht schelten? Und wie finde ich dich nunSo aufgeregt in Tränen gebadet. Ich bin außer mit vor Sorge um dich." Damit sprach er wirklich die Wahrheit. Sie sirich mit zitterndes Händen über sein Haar. „Ach, wenn du mich nur lieb hast, mein dann ist alles gut," sagte sie glücklich. Aber ihr norper schauerte immer zusammen. Er deckte sie sorglich zu mit der Decke. „Was für Sorge du mir machst, du törichte, kleine Frau. Weißt du nicht, daß dir der Arzt jede Aufteaung streng verboten hat?? Sie lächelte getrost und tapfer, schluchzte noch mal auf wie ein Kind nach langem Weinen und legt ihre Wange an seine Hand. „Ach, sorge dich nur nicht, mein Harry. Was sol mir so ein wenig Aufregung schaden? Ihr seid all so ängstlich mit mir." Er brachte ihr ein Glas Wasser und reichte ihr ein Pulver, das der Arzt für besondere Fälle verordner hatte. „So, das nimmst du jetzt, und dann streckst aus und bleibst ganz still liegen. Du mußt versucken ein wenig zu schlafen, hörst du?" Sie nahm gehorsam das Pulver. „Mußt aber bei mir bleiben, Harry," bettelte sieEr wandte sich ab, um ihr sein gequältes Gesi nicht zu zeigen. „Kind, ich habe noch notwendig zu arbeiten. Tisch leiste ich dir Gesellschaft, so lange du willst. Aebis wir wieder zu Tisch gehen, mußt du ruhen, sbt fen. Wenn ich bei dir bleibe, schlässt du doch nicht. „Doch, Harry, ich verspreche es dir; gleich ich die Augen— nur gehe jetzt nicht von mir sore Er unterdrückte einen Seufzer und starrte zum ster hinaus. „Das ertrage ich nicht— ein ganzes Leben za, diese Lüge— das ertrage ich nicht," dachte er felt. Und seine verstörten Sinne riefen sehnsüchtig" Fee, die er nicht vergessen konnte. „Harry!" rief Ellen wieder bittend. Da wandte er sich um und beugte sich über sieküßte ihre Augen. ei „Nun schlaf— ich bleibe bei dir. Aber sprich wen Wert mehr." Trotzdem win n von männ. dem Rauchen batte wird diag 3 Uhr feft. au. ber 1921. den Volksentronung verZeihnachten zuteuerbera. parlamentarieuergesetze noch Arbeitskongresrch Deutschland ht. kammer Franz Deutschen Ineneral Nollet sen Werke, in nwesend war nden dauerte. sich anschlielet, indem er inen hinwies n lasse. Auch Frankreich als den General brikation von 1 verhindern cher Sprache: der!— Von Hanau, wo Zweck des Beder Entente gramm nach= ner Versammt sprach der der Reichss sei gegeben, durch ihren ingland, dritytzustandekomehrfront und ste. Bei der Reich und in zutsche Volksoalition gegeung unfruchtder Zukunft ten sein, die d. hat England der Rückreise er oder sein en Mitteilung wird, obwohl hne Fühlung gefahren ist. kar. den des Pring eingetreten, sich wieder jedessen unter rbrechen.E ssen, ohne an e. Ellen! Wie venn ich einne. Und da läufft zu mir! ich dich nund in außer mit eit. Sie strich mein Harry, lber ihr Kör= törichte, kleine zt jede Aufrehzte noch einten und legte ry. Was sol ihr seid alle reichte ihr ein älle verordnet streckst du dich ußt versuchen, bettelte sie. nältes Leben e er ynsüchtig nach über sie. er sprich leit KKrone. Sonntag, den 21. Novomber er. Abends um 8 Uhr: Beginn mit dem schon lange mit großem Interesse erwarteten Riesen=Ausstattungsfilm „Der Mann ohne Namen" I. Teil.„Der Millionendieb“. Der Film ist der größte, welcher bisher hergestellt worden ist und besteht nur aus Original=Aufnahmen, welche in allen Weltteilen aufgenommen sind.„Der Mann ohne Namen“ ist das Tagesgespräch der ganzen Welt auf dem Gebiete sensationeller=Abendteuer=Romantik und verwegenster Tollkühnheiten. Original-Aufnahmen aus den kalifornischen Bergen, den Steppen der Prairie und der tiefsten Wildnisse des Urwaldes. Preise der Plätze: Sperrsitz(nummeriert) 8 Mk. 1. Platz 6.50 und 2. Platz 4.50 Mk. Bei Abonnement für die sechs Vorstellungen 10 Prozent Rabatt. tttt önnte nur sehr wenkg Nahrung zu sich nehmen. Die Erschöpfung ist sehr groß. Der Zustand gibt weiter zu ernster Besorgnis Anlaß. Französischer Schwindel. — München. 24. Novbr. Gegenüber der toner Behauptung Briands, daß der bayerische Ministerpräsident sich gerühmt habe, über ein Heer von 300000 Mann samt Ausrüstung zu verfügen, wird halbamtlich erklärt, sie entspreche in keinem Punkte der Wirklichkeit. Niemals habe ein bayerischer Ministerpräsident diese oder eine ähnliche Aeußerung getan. Boldts Ehrenwort nicht gebrochen. — Verlin, 24. November. Wie der„T. U.“ aus Hamburg gemeldet wird, hat die Hamburger Gefängnisdirektion auf Anfrage die bereits in der Presse aufgetauchte Nachricht bestätigt, daß Oberleutnant zur See a. D. Boldt mit seiner Flucht aus dem Gesängais das gegebene Ehrenwort nicht gebrochen hat. Frankreich und die deutsche Mark. — London, 24. November. Nach einer Meldung aus Washington sind französische Finanzleute an Kreise der amerikanischen Hochfinanz herangetreten mit der Erklärung, daß sie jeden Versuch zu einer Hebung der deutschen Valuta energisch unterstützen würden. Auch aus den Kreisen der französischen Delegation soll erklärt worden sein, daß die Befestigung der Mark im Interesse Frankreichs liegen würde. Der Schaden in Detmold. Tetmold, 24. November. Die Einäscherung der Lippischen Landesbibliothek, deren Gebäude, ein früheres fürstliches Palais, bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist, hat zurzeit noch unübersehbare Werte vernichtet. Wertvolle ethnographische und nistorische Sammlungen sind vollständig vernichtet worden. Große Teile der Landesbibliothek wurden durch das Feuer vernichtet, darunter die medizinische, die naturwissenschaftliche, die kriegswissenschaftliche und die theologische Abteilung, dann die einen außerordentuchen und unwiderbringlichen Wert repräsentierende ortentalische Bibliother aus dem Besitz des ehemaligen seichsaußenministers Dr. Rosen, dann 8000 Bände deutscher Zeitungen, darunter seltene Stücke, die na in keiner deutschen Bibliothek vorfinden. Bekanntmachung! Versorgung mit elektrischem Strom ist für den 28. und kovember ausgesetzt. Der Drehstrom wird am 30. abends eingeschaltet. Bürgermeister. J. V. Reineke. Messordnung in der kath. Pfarrkirche zu Steinheim vom 28. Novembet bis zum 3. Dezember 1921. (g 6.15 Uhr: Seelenamt für † Maria Ma er 1.15 Uhr: Seelenamt für* Ehefrau Adolfine Walter (Mütterverein.) lag 6.15 Uhr: Jahres=Seelenamt für † Josefine Lange geb. Dubbert. (.15 Uhr: Jahres=Seelenamt für † Caspar Schrader och 6.15 Uhr: Hochamt für die Verstorbenen der Fam. Sievering und Gellhaus. (.15 Uhr: Hl. Messe(für die Pfarrgemeinde.) estag 630 Uhr: Seelenamt für f Konrad Hansmann. .30 Uhr: Jahres=Seelenamt für † Pfarre Franz Schriegel. desu=Freitag 6.30 Uhr: Gestift. Hochamt für Franz Grolle und Elis. geb. Homisse. 7.30 Uhr: Hochamt zu Ehren des hl Herzens Jesu mit Gegen. taß 6.30 Uhr: Jahres=Seelenamt für † Eheleute Ant. Walbaum. 7.30 Uhr: Hl. Messe. Rus Stadt, Kreis und Provinz *.* Sieinheim, 26. November. Adventsworie. „Der Herr ist nahe! tönt es laute. Jetzt durch die Christenheit: Die Sorgennacht durchbricht die Macht, Das Licht die Dunkelheit.“ In der Not unserer Zeit und den unseligen Kämpfen und Sorgen haben wir eins notig: Eine neue Liebeskraft. Liebe ist ja die stärkste Kraft die edelste Kraft. Sie bezwingt den Haß, den Neid. den Geiz, den Zorn, die Verleumdung. Sie kann die Menschen, die Verhältnisse, die Zeit, ja das Angesicht der Erde erneuern. Und wir brauchen nicht zu warten, bis diese neue Liebeskraft vom Himmel fällt. Nein, sie ist da! Wir müssen sie empfangen und uns von ihr erfüllen und treiben lassen. Das ist Adventstat, das ist die Ankunft Jesu und seine Einkehr ins Herz und Heim der Menschen, wie Christian Fr. Richter singt: „Liebe, die den Himmel hat zerrissen, Die sich zu uns ins Elend niederließ. Welch starker Trieb hat dich bewegen müssen, Der dich zu uns ins Erdenland verwies?— Die Liebe hat es selbst getan, Sie schaute unsere Sorg und allen Jammer an.— Auf, auf mein Geist! Vergiß die Trauerlieder, Des Himmels Kraft und Glanz bestrahlt dich wieder!“ * Willkomm'. Drunten liegt mein Heimatsort Rascher pocht mein Herz Und ein rasches Dankeswort Send ich Himmelwärts. Und der Glocken Feierklang Schallet mir ins Ohr Wonnig wird es mir und bang Bei der Glocken Chor 's ist, als riefen sie mir zu: „Bleib daheim, gut Freund Draußen wohnt nicht Glück, nicht Ruß!“ — Glaube, hab' geweint.— — Am Montag abend 8 Uhr fand im Gasthof Schriegel eine außerordentliche Versammlung des Gewerbevereins statt. Es sprachen Herr Dr. Aha, Herr Sekretär Plath und Herr Kaufmann und Geschäftsführer Nitschke eingehend über die allgemeine heutige Lage, über die 15 neuen Reichssteuern, insbesondere über die Umsatz= und Gewerbesteuer. Aus allen Ausführungen entnahmen wir, daß wir nur wieder vorwärts kommen und den Aufstieg bewerkstelligen können, wenn wir uns und unseren Stand nämlich den gesamten Mittelstand, erhalten. Es kommt nicht darauf an, ob der Handwerker für sich allein einen Vorteil erringt, oder der Kaufmann für sich, sondern es geht darum, daß der ganze Mittelstand für seine gemeinsamen, nicht zu trennenden Interessen geschlossen eintreten und kämpfen muß. Es geht ums Ganze, und wenn ein Teil des Mittelstandes unterliegt, und wir stehen bereits am Rande des Abgrundes, wo wir nicht mehr weiter können, dann kann auch der andere Teil nicht mehr bestehen, dann wird er auch zugrunde gerichtet. Wie ein roter Faden zog sich durch alle Vorträge der Ruf zur Einmütigkeit und Geschlossenheit des gesamten Mittelstandes. Es wurden dann noch besonders die Selbsthilfeeinrichtungen des Vaterlandes herorgehoben und man muß erkennen, mit welchem Eifer und steler Hilfsbereitschaft der Reichs=SchutzVerband seine Mitglieder in wirtschaftlicher Weise, in Erteilung von Rat und Hilfe tatkräftig unterstützt. Hier im ReichsSchutzverband wirb kein Tam— Tam gemacht, hier gearbeitet zum Wohle unseres Standes, für unser Standesbewußtsein, zum Wohle unseres Vaterlandes und zum Wohle des ganzen Volkes. Es wurde auch besonders betont, daß die wirtschaftlichen Interessen und Interessenverbände der übrigen Berufsstände anerkannt ja zum Vorbild genommen werden müssen und mit diesen Hand in Hand gearbeitet werden muß. — Kriegerverein. Der Vorstand des Kriegervereins bat beschlossen, am 15. Januar 192“ eine Weihnachtsseier mit Verlosung— wie im Vorjahre— zu veranstalten. *— Am Sonntag wird in den Steinheimer=Lichtspielen mit dem beteits seit langem angekündigten Riesen=Se ationsfilm „Der Mann ohne Namen“ begonnen. Der erste Zen betitelt sich„Der Millionendieb“ als Hauptdarsteller trut Harry Piel hervor; seitdem dieser populäre Meister der Sensation von der Universum, der größten Film=Gesellschaft der Welt, angagiert ist stehen ihm alle Mittel zur Verfügung, die seine urerhörten Pläne zur Wurklichkeit ausreifen lassen. Unter der Regie des aus„Herrin der Welt" best bekanntesten Jens Kraft und des neuerdings rühmlich hervorgetretenen Franz Osten ist der Weltfilm fertig gestellt, der die bisherigen Leistungen der beiden Regisseure noch um ein Erhebliches übertrifft. Der Film ist unter erstklassiger Besetzung der Bilder geschaffen, die dem modernen Leben entnommen sind und doch der Phantasie des Zuschauers im weitesten Maße entgegen kommen. Die gesamte deutsche Presse beurteilt den Film als größte Rekord=Leistung der deutschen Film=Industrie. *— Nach den bisher vorliegenden Anmeldungen verspricht die Steinheimer Geflügel= Ausneuung ganz besonders sehenswert zu werden. Neben den Steinheimer Züchtern haben erste auswärtige Züchter Tiere der verschiedensten Rassen angemeldet. Aus dem Kreise Höxter und dem benachbarten Lippe findet eine rege Beteiligung statt. *— Durch Verfügung des Reichswehrmististers wurde dem Landesversicherungs=Assistenten Richard Pohl, ein Sohn des Gärtnereibesitzers Pohl hierselbst, der Charakter als Leutnant verliehen. Wir gratulieren! *— Postalisches. Die Postschalter sind am 28., 29. und 30. November nachmittags statt von 3— 6 Uhr, von 1 bis 4 Uhr geöffnet. Infolge Absperrung des elektrischen Stromes an den drei ersten Tagen nächster Woche muß die Dienstag=Nummer ausfallen. Gottesdienstordnung in der kath. Pfarrtirche zu Steinheim 1. Advents=Sonntag, den 27. November 1921. Vormittags 6.30 Uhr: Hl. Messe. „ 7.30 Uhr: Frühmesse. Gemeinschaftliche hl. Kommunion der Mitglieder des Müttervereins. Vormittags 10 Uhr: Hochamt. Nachmittags 2.30 Uhr: Andacht. „ 4 Uhr: Monais=Versammlung des Mättervereins, mit Ansprache, Kollekte und Segen. Gottesdienst=Ordnung in der edang. 1. Advents=Sonntag, den 27. November 1921. Vormittags 10 Uhr: Gottesdienst u. Abendmahl in Steinheim Nachmittags 3 Uhr: Gottesdienst in Lügde. Sonntag, den 27. November Nachmittags 3.30 Uhr: Kinstler-Conzert Es ladet freundlichst ein: A. Schäfer, Hotel Wiethaup. N. B. Die Musik wird ausgeführt von Herrn Kapellmeister Förster-Hameln. sucht möbliertes Zimmer mit Morgenkaffee. Meldungen an die Geschäftsstelle ds. Blattes erbeten. Steinheimer 90 vom Verei= züchter für Steinheim und Umgegend. Eröffnung am Sonnabend, den 3. Dezember 1921, Nachmittags 5 Uhr. Geöffnet Sonnabend von 5 bis 8 Uhr,— Sonntags von 11 bis 8 Uhr Abends. Anmeldungen bei Herrn Lehrer Humbert. Stiftungen zu weiteren Ehrenpreisen bei herrn Feitz Evers. Auskunft in Vereinsangelegenheiten bei Herrn Böger und Herrn Lüke, Pyrmonterstraße. Delzener Vichversicherungsbank Nachdem ich meine Spezialausbildung an hervorragenden Spezialkliniken Berlins vervollständigt habe, habe ich meine Praxis am 9. November wieder eröffnet und zwar als Spezialarzt für Ham-, Hieren-, Blasenund Geschlechts=Krankheiten mit modern eingerichtetem Institut für Quarzlicht(Höhensonne) Röntgenbehandlung und Diathermie. Sprechstunden: 8—9, 10—12.30, und 3—6.30 Uhr. — Getrennte Wartezimmer.— Dr. med. Heußer, Hameln Österstraße 32— Fernsprecher Nr. 617. Ich wasch bei Euch un Haus nurdann Wenn ich Versil bekommen kann! Kein Waschbreit, kein Reiben und Bürsten; schnelles und leichtes Waschen bei größter Schonung des Gewebes. PER das beste selbsätige Waschmittel von größter Waschwirkung. Überall erhältlich nur in Original-Packung, niemels lose. Alleinige Hersteller: Henkel 2 Cic., Düsseldorf. rois das Paket Mk. 7. Bekanntmachung! Am 1. Dezember 1921 findet in Preußen eine Viehzählung statt, die sich auf Perde, ohne Militärpferde, Maultiere u. Maulesel, Esel, Rindvieh, Schafe, Schweine, Ziegen, Kaninchen, Federvieh und Bienenvölker erstreckt. Im Vergleich zu der Zählung vom 1. Dezember 1920 sind die Fragen bei Pferden, Schafen und Ziegen erweitert; Maultiere und Maulesel, Esel und Bienenvölker werden neu gezählt. Die Ergebnisse der Viehzählungen dienen lediglich den Zwecken der Staats= und Gemeindeverwaltung und der Förderung wissenschaftlicher und gemeinnütziger Aufgaben. Ueber die in den Zählbezirkslisten enthaltenen, den Viehbesitz des einzelnen betreffenden Nachrichten ist das Amtsgeheimnis zu wahren. Die Angaben dürfen nur zu amtlichen statistischen Arbeiten, dagegen nicht zu Steuerzwecken, benutzt werden. Die Benutzung der Zählergebnisse für die Aufbringung der Viehseuchenentschädigungen und für Maßnahmen der öffentlichen Bewirtschaftung ist zulässig. Das Gelingen der Zählung hängt wesentlich von der Mitwirkung der selbständigen Ortseinwohner bei der Ausführung der Listen ab. Es wird daher auf die bereitwillige Mitwirkung der Ortseinwohner gerechnet. Auch werden die Vorstände der viehbesitzenden Haushaltungen insbesondere ersucht, den Zählern ihr Amt nach Möglichkeit zu erleichtern und ihnen unnütze Gänge oder Arbeiten zu ersparen. Wer vorsätzlich eine Anzeige, zu der er aufgefordert wird, nicht erstattet oder wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben macht, wird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mk. bestraft, auch kann Vieh, dessen Vorhandensein verschwiegen worden ist, im Urteil„für dem Staate verfallen" erklärt werden.. Steinheim, den 24. November 1921. Der Bürgermeister. I. V. Reineke. Anmeldeschluss für auszustellende Tiere ist spätestens Montag, der 28. November cr. Anmeldungen sind zu richten an Herrn Lehrer Humbert. Das Ausstellungs-Komitee. ACHTUNG! Zum Backen von Honigkuchen empfehle ich mein: la HIONIGKUCHENGEWÜRZ ferner: Ia BACKPULVER „ CARDAMOM „ CORIANDER „ NELKEN „STERN-ANIS „SAUCENPULVER „ ZIMT(Ceylon) „ ANIS „PIMENT „ MANDELGEL „ZITRONENOEL „VANILLEESSENZ „TONKA-BOHNEN „ VANILLEZUCKER „ VANILLESTANGEN „ ZITRONEN „HIRSCHHORNSALZ „ NATRON „OLIVENOEL, Ia Tafelöl „ROSENWASSER „ MUSKATNUESSE „ MACISBLUETE „ ORANGEBLUETEN-WASSER CACRO Ia u. CHOCOLADEN) PRALINEN) erster Firmen. MARRC-DROGERIC Hermann Eichler. Telefon Nr. 58. Telefon Nr. 58. Bekanntmachung! Auf Grund der Ermächtigung des Herrn Ministers für Volkswohlfährt vom 11. August 1921 2 6. Nr. 2712 und der Verfügung des Herrn Regierungspräsidenten in Minden vom 20 August 1921 1 E Nr. 2987 wird hiermit die Anordnung des Magistrats vom 20. Januar 1921, betreffend die Vollstreckung von Räumungsurteilen, vorläufigen Verfügungen und Vergleichen bei Wohnungen, Geschäftsräumen, Büros, Läden und Werkstätten, bis zum 31. März 1922 verlängert. Steinheim, den 25. November 1921. Der Magistrat: J. V.: Reineke. zu Uolzen st. 6. (Gegründet 1873.) Vichversicherungsbestand ca. 200 Mill. Mark. Bislang gezahlte Entschädigungen über 25 Millionen Mark. Viehlebensversicherung-, Weide-, Diebstabl -Zuchtstnten-, Trausport-, Ausstellungsund Operations-Versicherung. Nähere Auskunft und Prospekte durch den Vertreter für Steinheim und Umgegend: Wilh. Seelis. Steinhelm Alte Friedhoistraße 372. ttb 160 Prima Qualität, 130 u: Zentimeter breit. uni und rot. schwere Ware, 80 und 160 Zentimeter breit * Malratz Ungebl. Ne Damasttischtücher und W. M. Pott, Steinheim. Jung. Mann sucht für sofort Wohnung wird mit Ermächtigung des Ministers für Landwirtschaft, Domä mit voller Pension in besserem Bekanntmachung! Der Ausbruch der Schweinepest ist in der Gemeinde Vinse beck amtstierärztlich festgestellt. Zum Schutze gegen die euche nen und Forsten folgendes angeordnet: Sperrbezirk bildet die Gemeinde Vinsebeck ohne die Güter Vorder= und Hinter= Eichholz. Im übrigen fiaden die Vorschriften(punkt a bis k) der viehseuchenpolizeilichen Anordnung vom 2. ds Mis. Anwendung. Höxter, den 18. November 1921. Der Landrat. I. V.: Sawahn, Kreissekretär. Wird hiermit veröffentlicht! Steinheim, den 24. November 1921. Der Bürgermeister. J. V.: Reineke. Deutscher Holzarbeiter-Verband. (Ortsvertretung Steinheim.) Zu einer am Sonntag. den 27. d. M. Nachmittags Uhr im Lokale des Herrn Gastwirts F. Hillebrand stattfindenden Zusammenkunft müssen sämtliche Vertrauensmänner und Betriebsräte eines jeden Betriebes unbedingt zugegen sein. Der I. Vorsitzende. Geflügelzuchtverein Steinheim i. W Am Montag, den 28. November 192 Abends 8.30 Uhr, findet die Versammlung vor der Ausstellung im Gasthof Breker statt. Um vollzähliges Erscheinen sämtlicher Mitglieder wird gebeten. Der Vorstand. Hause. Meldungen an die Ge schäftsstelle dss. Blis. erbeten. Junge Dame sucht zum 1. Januar Wohnung mit voller Pension in besserem Hause. Von wem? sagt die Geschäftsstelle dss. 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