9 Amtliches Rreisblatt für den Kreis Meschede. Erscheint wöchentlich dreimal, Montag, Mittwoch und Freitag vormittag; Bezugspreis vierteljährlich 1,40 Mk., mit Postbestellgebühr 1,64 Mk., monatlich 0,47 Mk. Fernsprecher Nr. 62. Oruck und Verlag von A. Harmann Inh. Fr. Drees in Meschede. Anzeigenpreis: Die sechsgespaltene Petitzeile oder deren Raum 10 Pf.. Reklamen in Textspaltenbreite die Petitzeile 30 Pf.; Anzeigen mit Auskunft 25 Pf. mehr, Auflieferung von Anzeigen bis 5 Uhr Postzeitungsliste Nr. 4752. abends vor dem Tag der Ausgabe. Für die Redaktion verantwortlich: Franz Drees in Meschede. N. 144. Millwoch, den 13. Dezember 1916. Friedensangebot Deutschlands und seiner Verbündeten. geschichte aller Zeiten als leuchtendes Beispiel genialer Feldherrnkunst bewertet werden. Von neuem haben Sie große Operationen mit seltener Umsicht in glanzvoller Anlage und mit größter Energie in der Durchführung mustergültig geleitet und mir in vorausschauender Vorsorge die Maßnahmen vorgeschlagen, die den getrennt anmarschierenden Heeresteilen zu vereintem Schlagen den Weg wiesen. Ihnen und Ihren bewährten Helfern im Generalstabe gebührt dafür aufs neue der Dank des Vaterlandes, das mit stolzer Freude und Bewunderung die Siegesnachricht vernommen, und mit sicherer Zuversicht und vollem Vertrauen auf solche Führer der Zukunft entgegensieht. Ich aber habe den Wunsch, meinem tiefempfundenen Dank und meiner uneingeschränktesten Anerkennung dadurch besonderen Ausdruck zu geben, daß ich Ihnen als erstem meiner Generale das Großkreuz des EiBerlin, 12. Dezember 1916. WTB. Amtlich. Front des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Die Verfolgung der Armeen findet an einzelnen Stellen Widerstand. Er wurde gebrochen. Die Bewegungen vollziehen sich trotz strömenden Regens, aufgeweichten Bodens und aller Brückenzerstörungen in der beabsichtigten Weise. Wir machten erneul mehrere tausend Gefangene. Mazedonische Front. Der 10. Dezember stellt sich als ein weiterer schwerer Mißerfolg der Entente an einem Kampftage dar, an dem der Feind sehr erhebliche artilleristische und infanteristische Kräste eingesetzt hat. Alle Angriffe der Franzosen und Serben zwischen Dobromir und Makovo scheiterten an der zähen Widerstandskraft deutscher und bulgarischer Truppen. Insbesondere tat sich in den Kämpsen um die Höhe östlich von Paralovo das ostpreußische Infanterie=Regiment Nr. 45 hervor. Armeebefehl Gr. Majestät des Kaisers vom 12. Dezember. Seine Majestät der Kaiser hat folgenden Armeebefehl nlassen: Soldaten! Im Gefühl des Sieges, den Ihr durch Eure Capferkeit errungen habt, habe Ich und die Herrscher der treu verbündeten Staaten dem Feinde ein friedensangebot gemacht. Ob das damit verbundene Ziel erreicht wird, hleibt dabingestellt. Ihr habt weiter mit Gottes Hülfe dem Feinde standzubalten und ihn zu seblagen. sernen Kreuzes verleihe. Großes Haupiquartier, den 9. Dezember 1916. Ihr dankbarer, wohl affektionierter König gez.: Wilhelm R. Abendbericht. WTB. Berlin. 11. Dez. Amtlich. Während Sommefront heute ruhiger blieb, lebte der Artilleriekampf auf MaasOstufer auf.— An der Ostfront in Siebenbürgen scheiterten starke russische Angriffe, die auf unser schnelles Vorwärtskommen in der Großen Walachei ohne Einfluß bleiben.— Im CernaBogen sind neue Angriffe der Serben und Franzosen blutig und ergebnislos zusammengebrochen. Großes Hauptquartier, 12. Dezember. WTB. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Kronprinzen Rupprecht von Bayern. Auf den Schlachtfeldern an der Somme erfuhr die seit Ende November erheblich geringere Kampstätigkeit der Artillerie nachmittags wieder eine vorübergehende Steigerung. Froni des Deutschen Kronprinzen. Auf dem Ostufer der Maas und nahe der Mosel starkes Geschütz= und Minenwerferseuer ohne Infanterietätigkeit. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Geglückte Patrouillen=Unternehmungen am Stochod brachten durch Einbringen von Gefangenen wichtige Aufschlüsse über die russische Kräfteverteilung. Front des Generalobersten Erzherzogs Joseph. In den Wadkarpathen, am Smotrek und der Baba Ludowa wiederholte starke Angriffe sind von österreichisch=ungarischen Truppen völlig abgewissen worden. Auch beiderseits des Trotosul setzten die Russen in vergeblichem Ansturm gegen einige Höhenstellungen erneut Menschen und Munition ein. Die 9. Jäger brachten von einer Streife an der Ludowa 10 Gefangene und 3 Maschinengewehre zurück. Nördlich Solta wurden die Russen von einer ihnen kürzlich verbliebenen Höhe wieder vertrieben. Wilbelm I. R. Großzes Hauptquartier, den 12. Dezember 1916. An das Deutsche Heer. Vorstehende Ordre ist auch an die Kaiserliche Marine gerichtet mit nachstehender Allerhöchster Ergänzungsordre: Diese Ordre richtet sich auch an Meine Marine, de alle ihre Kräfte treu und wirkungsvoll eingesetzt in dem gewaltigen Kampfe. An den Generalseldmarschall von Beneckendorff und von Hindenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres, Chef des Insanterie=Regiments Generalfeldmarschall von Hindenburg (2. Masurisches) Nr. 147 und à la suite des 3. Garde=Regimenis zu Fuß. Der Kaiser Träger des Großkreuzes des Eisernen Kreuzes. WTB. Berlin. 12. Dez.(Amtlich.) Generalfeldmarschall v. Hindenburg richtete heute nach dem Spezialvortrage über die Kriegslage als ältester aktiver General der preußischen Armee an S. M. den Kaiser im Namen des Heeres die Bitte, das Großkreuz des Eisernen Kreuzes Allerhöchst selbst anlegen zu wollen. Generalfeldmarschall v. Hindenburg führte dabei aus, wie viel das Heer seinem Obersten Kriegsherrn in dieser großen Zeit zu danken habe. Se. Majestät geruhlen hierauf, Wilbelm I. R. milich. Wie der Reichskanzler mitteilte, haben die Regierungen des Vierbundes heule an die diplomatischen Vertreier der mit dem Schutze ihrer Slaatsangehörigen in den feindlichen Ländern betrauten Staaten zur Uebermittlung an die feindlichen Mächte gleichlautende Noten gerichtet mit dem Vorschlage, alsbald in Friedensverhandlungen einzutreten. In den Noten heißt es: „Die Vorschläge, die die Verbündeten zu den Verhandlungen mitbringen werden, bilden nach ihrer Ueberzeugung eine geeignete Grundlage für die Herstellung eines dauerhaften Friedens. Wenn trotz dieses Angebotes der Kampf fortdauern sollte, sind die verbündeten Mächte entschlossen, ihn bis zum siegreichen Ende zu führen, lehnen aber feierlich jede Verantwortung dafür ab.“ Berlin, 12. Dezember. WTB. ar der Bitte des Feldmarschalls zu entsprechen. Der Kaiser verleiht König Ludwig den Orden Pour le mérile.“ (Amtlich.) Der Kaiser verlieh dem König von Bayern anläßlich dessen Anwesenheit im Großen Hauplquartier den Orden„Pour le mérite“. Der österreichisch=ungarische Tagesbericht. Wien, 9. Dez. Amtlich. WTB. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresfront des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Der Feind ist vor der Donau=Armee und dem rechten Flügel der Armee Falkenhayn in vollem Rückzuge. Rumänische Kräfte, die noch versuchen wollten, vom Gebirge her den Anschluß an die zurückweichende rumänische Armee zu finden, der Obersten Heeresleitung. wurden gänzlich aufgerieben. Die Beute der Heeresgruppe seit dem 1. Dezember beträgt über 70 000 Mann, 184 Geschütze, 120 Maschinengewehre Abendbericht. WTB. Berlin, 10. Dezember. Amtlich. Nördlich der Somme zeitweilig starke Artilleriekämpfe. In der Großen Walachei trotz Regenwetters schnelle Forischritte. Ein erneuter starker Angriff der Ententetruppen im derna=Bogen ist blutig abgeschlagen. Großes Hauptquartier, 11. Dezember. WTB. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Kronprinzen Rupprecht von Bayern. Auf beiden Ufern der Somme hat sich gestern die Kampfangkeit der Artillerie erheblich gesteigert. Auch an der Front nordwestlich von Reims nahm von Mittag an das feindliche Feuer zu. Front des Deutschen Kronprinzen. Durch umsangreiche Sprengungen an der Butte de Mesnil(Champagne) und bei Vauquois(Argonnen) zerstörten beträchtliche Teile der französischen Stellungen. Auf dem Ostufer der Maas wirkten unsere schweren Geschutze gegen Gräben und Batterien des Feindes. An der Verdun=Front wurden durch Abwehrfeuer und im custkampf 7 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Keine größeren Kampfhandlungen. Front des Generalobersten Erzherzogs Joseph. „Nördlich des Tartarenpasses(in den Waldkarpathen), am Systritz=Abschnitt, nördlich von Jakobeny, am Muncelul(im Lyvergio-Gebirge) und zu beiden Seilen des Trotosul-Tales deis auch gestern der Russe mit starken Kräften, aber ohne Erfolg an. Ein Vorstoß deuischer Patrouillen nördlich des Smoirek Nachte 14 Gefangene und 1 Minenwerfer zurück. und unübersehbares Kriegsmaterial. Heeresfront des Generalobersten Erzherzogs Joseph. Im Trotosul=Tale, dann zwischen Kirlibaba und dem Bistritz=Tale griff der Feind abermals unsere Stellungen mit starken Kräften an. Von einigen örtlichen Erfolgen abgesehen, blieben die Angriffe erfolglos. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Balkan-Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Kampffortschritie auf der ganzen Front. Ulzice und Micil sind in unserm Besitz. Die Heeresgruppen, insbesondere die 9. Armee haben in den letzten drei Tagen in Rumänien über 10 000 Gefangene, mehrere Geschütze und viel Feldgerät erbeutet. Mazedonische Front. Mit Erbitterung rennen alltäglich die Ententetruppen, vornehmlich die Serben, gegen die deuisch=bulgarischen Stellungen auf beiden Cernaufern an. Auch gestern erlitten sie dabei wieder eine schwere blutige Schlappe. Südlich des Pripjet keine Ereignisse. Italienischer und Südöstlicher Kriegsschauplatz. Lage unverändert. WTB. Wien, 10. Dez. Amtlich. Oestlicher Kriegsschauplatz. Zwischen Silistria und Cernavøda gewannen Bulgaren das linke Donauufer. Oestlich von Bukarest und Ploesti gewinnt unsere Verfolgung Raum. Die Truppen des Generals von Arz schlugen im Grenzraum westlich und nordwestlich von Ocna heftige russische Angriffe ab; nur südwestlich von Solta gelang es dem Feinde, uns eine Höhe zu entreißen. Im Bereiche der Armee des Generalobersten. v. Koeveß richtete der Gegner mehrere erbitterte Angriffe gegen die seit Wochen heißumstrittene Stellung westlich von Handul=Maldovi. Die bewährten Verteidiger wiesen ihn jedesmal zurück. Weiter nördlich nichts von Belang. Italienischer und Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Ersle Generalquartiermeister: Ludendorff. 2 feindliche Transportdampfer mit Kriegsmaterial versenkt. WTB. Berlin, 11. Dez. Amtlich. Von unsern U-Booten sind im östlichen Mittelmeer am 28. Nov. und 3. Dez. zwei etwa 5—6000 Tonnen große, mit Kriegsmalerial beladene feindliche Transportdampfer versenkt worden. Beide Dampfer waren bewaffnet und von Zerstörern begleitet. Der Kaiser an Hindenburg. WTB.(Amtlich.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Generalfeldmarschall von Beneckendorff und von Hindenburg das Großkreuz des Eisernen Kreuzes mit folgendem Allerhöchsten Handschreiben verliehen: Mein lieber Feldmarschall! Der rumänische Feldzug, der mit Gottes Hilfe schon jetzt zu einem glänzenden Erfolge führte, wird in der KriegsWTB. Wien, 11. Dez. Amtlich. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Die verbündeten Streitkräfte dringen trotz der Witterungsungunst und der schlechten Wege und stellenweise neu auflebenden Widerstandes weiter vor. Oesterreichisch=ungarische und deutsche Truppen haben bei Kacanu nordöstlich von Bukarest den Jalomita=Uebergang erkämpft. Front des Generalobersten Erzherzogs Joseph. In den Karpathen dringen die Russen trotz der schweren gering geschätzt — mindestens 30 000 Mann betragen haben, immer wieder erfolglos gegen unsere Stellungen vor. Die Armee des Generals v. Arz schlug im Grenzabschnitt westlich und nordwestlich von Ocna abermals mehrere Vorstöße ab. Bei der Armee des Generals v. Koeveß und beiderseits der Valeputna—Jakobeny, wo der Feind seit Beginn seiner Entlastungsoffenstve gegen die Truppen der Generale v. Habermann und v. Scheuchenatuel mit besonderer Zähigkeit Sturm läuft, wurde im Raume nördlich des Tartaren=Passes erbittert gekämpft. Alle Opfer der Russen waren vergeblich. Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. öffentliche Unterstützungen beziehen, in Belgien keine or finden und die eine in Deutschland nachgewiesene lehnen.ell ah. folgende Ergebnisse: Weizen 1 800 000 Tonnen, Mais 1 600 000 Tonnen, Roggen 50000 To., Hafer 300 000 To., Gerste 690 000 To., zusammen 4 400 000 To. An diesem Ectrage sind die bisher von den Mittelmächten besetzten Gebiete mit rund zwei Drittele beteiligt. Das Handelsunterseeboot„Deutschland“ hal mit seiner Ankunst vor Bremerhaven nach glücklicher Fahrt seine zweite Amerikareise vollendet. Ueber die bisherigen Fahrten des Schiffes gibt folgende Zusammenstellung Aufschluß: 1. Ausreise von Bremerhafen 22. Juni Ankunft in Baltimore 9. Juni Abreise von Baltimoce 1. August Ankunft in Bremerhaven 28. August 2. Ausreise von Bremerhaven Mitte Oktober Ankunft in New=London 1. November Abreise von New=London 21. November Ankunft in Bremerhaven 10. Dezember Von New=London war„U=Deutschland“ bereits am 17. November wieder ausgefahren; das Schiff mußte jedoch nach einem Zusammensloß mit seinem Schlepper zu Ausbesserungsarbeiten noch einmal für einige Tage zurückkehren, bevor es am 21. November endgültig die Heimfahrt antreten konnte. Die neuen Männer in England. London. 11. Dez.(WTB.) Das neue Kabinett setzt sich folgendermaßen zusammen: Kriegsrat: Lloyd George, Premierminister; Lord Curzon, Lordpräsident des Geheimen Rates und Leiter des Hauses der Lords; Henderson, Lord Milner, ohne Portefeuille; Bonar Law, Finanzminister. Bonar Lawo ist vom Premierminister aufgefordert worden, als Leiter des Unterhauses zu wirken, und wird ebenfalls Mitglied des Kriegsrates sein, doch wird nicht erwartet, daß er an den Sitzungen regelmäßig leilnehmen wird. Die übrigen Minister sind: Sir Robert Finlay, Lordkanzler; Sir George Cave, Staatssekretär des Innern; Balfour, Staatssekretär des Aeußern; Long, Kolonialstaatssekretär; Lord Derby, Staatssekretär des Krieges; Chamberlain, Staalssekretär für Indien; Lord Rhonde, Präsident der Lokalverwaltung; Sir Albert Stanley, Handelsminister; Hodge, Minister fär öffentliche Arbeiten; Sir Edward Carson, Erster Lord der Admiralität; Dr. Addison, Munitionsminister; Lord Robert Cecil, Seesperre=Minister; Lord Devonport, Minister für Nahrungsmittel=Kontrolle; Sir Joseph Macley, Minister für SchiffahrtsKontrolle; Dr. Fisher, Präsident des Unterrichtsamtes; Sir Alfred Mond, Minister für Arbeiten und Bauten; Sir Fredrick Cowley, Kanzler des Herzogkums Lancaster; Sir Albert Illingworth, Generalpostmeister; Varnes, Pensionen; Sir S. C. Smilh, Generalstaatsanwalt; Hrwart, Solicitor General; Munro, Sekretäc für Schottland; Clyde, Lordadvokat; Morison, Solicitor General für Schottland; Lord Wimborne, Lordstalthalter für Irland; Duke, Sekretär für Irland; O'Brien, Lordkanzler für Irland. Deutsch=amerikaniseher Notenwechsel zur belgischen Arbeiterkrage. Das amerikanische Ministerium des Aeußern veröffentlicht eine Note an Deutschland, in der gegen die Wegführung von belgischen Zwangsarbeitern Einspruch erhoben wird. Es sei dies im Wiederspruch mit allen Gesetzen der Menschlichkeit. Die deutsche Regierung hat sofort der amerikanischen Regierung geantwortet, wobei die Gründe der gegen die belgischen Arbeiter getroffenen Maßnahmen erörtert und gerechtfertigt werden. Die Schuld an der in Belgien immer weiter um sich greifenden Arbeitslosigkeit trage die englische Absperrungspolitik, wodurch die Hälfte der belgischen Arbeiter, deren Zahl 1200000 beträgt, erwerbslos gemacht und auf öffentliche Unterstätzung angewiesen wurde. Hier war Abhülfe dringend erforderlich. Die Maßnahmen seien durchaus auf dem Boden des Völkerrechts getroffen worden, wenn auch vereinzelte Versehen vorgekommen sein mögen, wobei die belgischen Behörden mitschuldig find, die unrichtige Angaben machten oder falsche Listen aufstellten. Die Note schließt: Es wird mit allem Nachdruck daran festgehalten, daß nur solche Personen nach Deutschlaud gebracht werden, die Siellenwei kanzler Einv Die nach Deutschland gebrachten Arbeitslosen werdenKaiser Sammelstellen aus, die in Altengrabow, Guben, Cosede den Mdiungen schede, Münster, Soltau, Wittenberg eingerichtet sind. Uss e, die die d den Arbeitsstätten gebracht, wo sie in Landwirtschaffen„ Lamttelt hat, industriellen Betrieben beschäftigt werden; dabei sind seiund e diesem Sta ständlich die Arbeiten ausgeschlossen, zu denen die feindlit lend U. 4. Fold Bevölkerung völkerrechtlich nicht gezwungen werden darf.“0 Der seit 2 die amerikanische Regierung Wert darauf legt, wird es aeeeichle Vertreter ihrer hiesigen Botschaft gern gestattet werden et durch persönlichen Besuch über die Verhältnisse, unter der. lwungenen sich die Leute befinden, zu informieren. Die deutsche o“ oie letzten Ereig gierung bedauert außerordentlich, daß durch die lügnersig, si weiterer Fo Pressehetze ihrer Feinde die vorstehend dargelegten Verhöstos, vielmehr zu entstellt sind, ebenso würde sie es, und zwar nicht wenigsten im Jateresse der belgischen Bevölkerung bedzuen ehallen wenn durch diese Entstellungen die segensreiche Tätigkeit de lihrigen Relief=Kommission irgendwie beeinträchtigt werden sollte. Schnis rauf aus, lich kann die deutsche Regierung nicht umhin, auf die Tassag, slagen hinzuweisen, daß die Fortführung der deulschen Bevöikernn, odlungen von feindlichen Truppen besetzten Teilen Deuischlands seinen Kolonien, insbesondere die Verschleppung von Fraven gieden bilden. Kindern und Greisen aus Ostpreußen nach Sibirien den neutrale hauern sollte, sin Staaten, soweit hier bekannt, beinen Anlaß gab, bei den holel ligten Regierungen ähnliche Schritte zu tun, wie sie jetzt Deussch, zanwortung dasi land gegenüber unternommen sind, und doch kann es keinon Zweifel unterliegen, daß diese Maßnahmen eine gröbliche letzung der Gesetze der Menschlichkeit und der Rezeln de In jedem Völkerrechts darstellen, während nach den vorstehenden Do, ard sch stellungen sich die deutschen Maßnahmen mit diesen Grundsätzen. Ich ke durchaus im Einklang befinden." München, 11. Dez.(WTB.) Die Korrespondenz Hof, hoften kaum mann meldet: Der König hat den Generalleutnant und How. vorzeigen mandeur der Kavallerie=Division Philipp v. Hellingrath zum hedauern, daß Staatsral im ordentlichen Dienst uno zum Kriegsminister e, heimatorles nannt. wen. verzeihe man Ortsereignisses versenken". Der reißzender! bluligen Verluste, die in den letzten Wochen Im droht die un Es ist nichts zu melden. Italienischer und Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. daß Mächte Alle Offiziergefangenenlager in Rußland aufgehoben. Basel, 9. Dez. Der schweizerische Preßtelegraph berichtet aus Petersburg, daß die russische Regierung als Vergeltungsmaßregel gegen die strenge Behandlung der russischen Offiziere in Deutschland alle Offiziersgefangenenlager aufgehoben hat. Die deuischen Offiziere werden in gewöhnlichen Lagern interniert und als gemeine Soldaten behandelt werden. Die Korrespondenz wird ihnen verboten, wie ihnen auch alle andern Vorrechte, die sie bisher genossen, entzogen werden. Die Bedeutung der rumänischen Siege. Die blitzschnelle Eroberung von Bukarest durch die Deuischen und deren Verbündeten setzt die Welt in staunende Bewunderung. Daß diese Bewunderung in Paris, London und Petersburg in Trauerrand erscheint, ist selbstoerständlich. Die neutralen Sachverständigen sind vor allem der Ansicht, daß Rumäniens Haupistadt durch den großangelegten deuischen Feldzugsplan fiel. So schreibt Stegemann im„Berner Bund“: Bukarest fiel als Siegespreis eines großangeleglen, mit erstaunlicher Beweglichkeit variierten und mit restloser Egergie geförderten Feldzuges. Die Rumänen haben es an großen Gegenbewegungen nicht fehlen lassen und alles aufgeboten, um sich des Vorteils der inneren Linie zu bedienen. Ste sind aber taktisch nicht sattelfest genug, um dem genial geführlen Feinde mit Aussicht auf Erfolg die Spitze zu bleten, einem Feinde, der auf den alten Fronten die Verteidigung stoisch auf sich nahm, um auf einem neu geöffneten Entscheidungsfeld das Gesetz zu diktieren. Die Ramänen überlassen den siegreichen Armeen der Zentralmächte die Hauptstadt und mit dieser eine der größten Kraflquellen ihres Landes, dazu die Walachei und mit dieser den Balkan. Der Fall von Bukarest ist von unberechenbarer politischer Tragweite und stellt militäcisch einen der glücklichsten Feldzüge der Zeniralmächte ins Licht. Die rumänische Armee hat sehr große Verluste erlitten und weicht, um mindestens 40 Prozent ihrer Stärke vermindert und kaum noch imstande, diese Lücken auszufüllen, aus den Gebieten, deren Besitz den Zentralmächten die Fortführung des Krieges auf Jahre hinaus gestattet. Letzteres ist wichtiger, als es die völlige Vernichtung der rumänischen Armee gewesen wäre. Wenn der Krieg für die rings von einer Gegenkoalition umgebenen Parteien den Charakter eines Aushungerungskrieges angenommen hat, dann ist den Innenstehenden die Eroberung eines der fruchtbarsten Länder, das zugleich als Bindeglied und froniverkürzend wirkt, wichtiger als die Vernichtung des feindlichen Heereskontingentes, das als Ganzes nur ein Fünfzehnlel der gegnerischen Kriegsmacht darstellt und, auf fast die Hälfte verringert, dem Verderben au Zum Zusammentritt des Reichstags. Es ist niDer Reichstag hatte sich am 2. Dezember nach der An. nahme des Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdienst vertag, eschichtlichen Präsident Dr. Kämp] bat am Schlusse der Sitzung das Haus der sich nicht bis zum Februar, wie beabsichtigt, zu vertagen. sondern ihm die Festsetzung der Wiedereinberufung zu über Ordinariate die lassen, da die politische Weltlage und besonders die Ereigniss asdrücklich ge in Rumänien eine frühere Einberufung notwendig mache Landpfarrern n könnten. Man. war also auf einen frühzeitigen Wiederzu=meressante Ortsammentritt vorbereitet, und doch kommt die jetzige plötzlce den ursprunglic Einberufung auf den 12. Dezember politischen und parlamentarischen Kreisen überraschend. ermang.— geschriebenem E gerade die vorg hronik zumeist Ausdrucks ent de nötige Bea visitationen sel Berlin, den 12. Dezember. Die Spannung, mit der man die heutige Reichstagssitzung erwartete, ließ sich höchstens mit der vergleichen, die während jener denkwürdigen Sitzung vom 4. August 1914 herrsche Lange vor Beginn der Sitzung waren die Hof= und diplomatischen Logen dicht besetzt. Die Ungeduld der Anwesenden wurde auf eine harte Probe gestellt. Die Sitzung begann erst um 1.30 Uhr ud Schulchron Sofori ergriff der Reichskanzler das Wort. Er schildert hronik. In l zunächst den Wechsel, der durch die unvergleichlichen Erfolge igentlich decker unserer Truppen errungen wäre. Als Rumänien unsere Fron vellichen Ereig aufrollen wollte, als die Russen im Osten, Engländer und gführte Ortsch Franzosen im Westen anstürmten, war die Lage ernst. Hinden vlle Geschehni burgs Feldherrengenie hat uns zur Zeit größere Sicherheilen vie es denn u Der gege Den Taten unseres Heeres reihen sich die unserer Flott in Spannung würdig an. Dazu kommt unsere neue Wehr, die aus ganz noch nicht sah, Deutschland ein gewaltiges Heerlager macht.(Chronisten zur Unsere Stärke macht uns aber nicht kaub gegenübn zeichnen lassen. unserm Gewissen. Der Kaiser ist der Ueberzeugung, daß seh samiliären, kr der geeigneiste Moment für eine Friedensaktion gekommen sl. Ortes muß ge AEEEAIgg zu Tag. war ich Ihnen auch um Ihrer vermeintlichen Torheit wien sicht geführt v ein wenig böse." gesah Wieder gab es ein längeres Schweigen. Die eigentümlich freudige und beglückte Stimmung, in die das Bewußtsein u underzeihlic seiner wieder erlangten Freiheit Werner versetzt hatte, erfülle an die Arbeit ihn noch immer. Aber erst während der letzten Worte Con würden gerade chitas hatte er angefangen, ihre eigentliche und tiefste Ursache inbeschriebene zu begreifen. Am Ende hatte ihn ja nicht so sehr die?" Zeit, die sicht, an die schöne Tochter Don Manuels gefesselt zu sein, gestern so tief elend gemacht, als vielmehr die Gewißhei, daß eine andere, noch halb uneingestandene Glückshoffnung damit in nichts zerstoben sei. Und diese Glückshoffnung war jetzt von neuem aufgeleb, und sie hatte zugleich eine viel bestimmtere Gestalt angenommen als je zuvor. Den Empfindungen, die sich in ihm geregt, als er vor der Pforte der Kirche Santa Catalina auf Conchitas Erscheinen gewartet— jetzt wußte er ihnen den rechten Namen zu geben. Ein verräterisches Wort wolle sich ihm auf die Lippen drängen, aber er sprach es nicht aus. Da Conchita noch immer beharrlich stumm blieb, sage er vielmehr, indem er sich zwang, den ruhig herzlichen Ton festzuhalten, in welchem er die Unterhaltung begonnen:„o hatten vielleicht in der Tat einigen Grund, mir wegen der Nichtbeachtung Ihrer Warnung zu zürnen. Wir haben woh schon zu lange von Dingen gesprochen, die nur für mich Bedeutung haben. Verzeihen Sie mir, Sennortta, und lassen Sie mich erfahren, was Sie mir noch mitzuteilen wünschten Wie hat der Verlauf Ihres Prozesses sich weiter gestaltet „Es schien, daß ein glücklicher Zufall mir zu Hilfe wolle, um den abscheulichen Plan zu durchkreuzen. eines Tages einen Brief von einem gewissen Sennor Alvarez, der viele Jähre in den Diensten meines Vaters9 unserel register muß hi entrinnt. Rumäniens Schätze. Die„Nordd. Allg. Itg.“ meldet über die rumänischen Gelreidevorräte: Nach amtlicher rumänischer Veröffenilichung beliefen sich die im Lande befindlichen Getreidevorräte im Juli 1916 auf 1 600 000 Tonnen, nämlich 440 000 Tonnen Weizen und Weizenmehl, 782 000 Tonnen Mais, 320 000 Tonnen Gerste, der Rest verteilt sich auf Roggen und Hafer. Die diesjährige Ernte überschreitet kaum eine Mittelernie und hat verschafft, als je zuvor. „Und sie sagte noch manches andere, das ich nicht wiederholen mag. Da, als sie eben eine besonders häßliche Bemerkung über den armen jungen Mann gemacht hatte, konnte ich mich nicht länger beherrschen und verriet durch eine ungestüme Bewegung meine Anwesenheit. Isabella erschrak, und wenn ich bis dahin nichts von ihren Gesinnungen gegen mich gewußt hätte, der Blick, den sie mir in jenem Moment zuwarf, würde mich darüber belehrt haben, daß es ihr nur an einer Möglichkeit, nicht aber an dem guten Willen fehlte, mich umzubringen. Am nächsten Tage hörte ich, daß man den Sennor in seinem Zimmer erschossen gefunden habe. Glauben Sie nun, daß ich berechtigt bin, zu sagen, die Familie del Vasco hätte ihn in den Tod getrieben?“ „Ich darf wohl nicht länger daran zweifeln. Was aber brachte Sie auf die Vermutung, daß man auch mir ein ähnliches Schicksal zugedacht hatte? War denn in Don Manuels Hause schon vor meiner Ankunft von mir gesprochen worden?“ „Ja. Nicht so zwar, daß ich es hören sollte, und daß ich von einem bestimmten Plane in bezug auf Sie Kenntnis erhalten hätte. Aber ich hielt jetzt Augen und Ohren viel aufmerksamer offen als früher. Die inzwischen gewonnene Erkenntnis, daß ich das Opfer eines nichtswürdigen Betruges werden sollte, und die Gewißheit, mich unter Menschen zu bewegen, denen jede Schändlichkeit zuzutrauen sei, hatten meinen anfänglichen Abscheu vor dem Horchen und Spionieren besiegt. Aus einzelnen Worten, die ich hie und da erhaschte, lernte ich ziemlich sicher= Schlüsse auf die Absichten meiner Verwandten ziehen, und ich verstand mich bald ein wenig auch auf ihre Blicke und ihr Mienenspiel, wenn sie sich nntereinander verständigten.“ „Und weil Sie mich für bedroht hielten, warnten Sie mich, obwohl ich Ihnen ein Fremder war? Fürwahr, Sennorita, ich weiß nicht, wie ich Ihnen dafür danken soll.“ „Gerade weil Sie mir ein Fremder waren, und weil ich damals für jeden anderen dasselbe getan hätte wie für Sie, bedarf es keines Dankes, Sennor! Und ich verdiene ihn um so weniger, als ich ja nachher schlecht genug war, Sie Ihrem Schicksal zu überlassen. An dem Abend, da Sie Ihren ersten Besuch in del Vascos Hause machten, sah ich, daß Sie meine Warnung entweder nicht verstanden oder daß Sie ihr kein Gewicht beigelegt hatten. Ich glaubte wahrzunehmen, daß Sie dem bestrickenden Zauber von Isabellas Schönheit vom ersten Augenblick an ebenso rettungslos verfallen seien wie jener andere. Und ich fühlte mich nicht berufen, Sie gegen Ihren Willen diesem Zauber zu entreißen.“ „Da aber ein Zufall uns an diesem nämlichen Abend Gelegenheit gab, unbelauscht miteinander zu sprechen, warum offenbarten Sie mir nicht sogleich, was Sie mir heute gesagt haben?“ Der neue Bankdirektor. punkt, an wel Roman von Reinhold Ortmann. (Nachdruck verboten.) Die erste Empfindung, die sich bei der Erkenntnis von so viel Lüge und Verworfenheit in Werner geregt, war begreiflicherweise die eines heftigen Zornes gewesen; aber sie hatte, noch ehe Conchita geendet, bereits ganz anderen Gefühlen, den Gefühlen namenloser Erleichterung und jubelnder Freude Platz gemacht. Wenn es sich so verhielt, war er ja aller Verpflichtungen ledig, und keine Rücksicht mehr hinderte ihn, die Schlinge zu zerreißen, mit der man ihn hinterlistig zu fesseln versucht hatte. Es war ihm zumute, als wäre plötzlich eine Bergeslast von seiner Brust genommen worden. Er atmete freier, und der dumpfe Druck, den er so lange noch immer in den Schläfen gespürt hatte, war mit einem Male wie verschwunden. „Und weiter?“ drängte er, als Conchita innehielt. „Was geschah dann weiter?“ „Ich mußte natürlich glauben, daß die beiden sich für alle Ewigkeit angehörten. Bauten sie doch allerlei Zukunftspläne, wie nur Verlobte es tun können. Und spielte Isabella ihre abscheuliche Rolle doch so gut, daß selbst mir, die ich sie zur Genüge kannte, kein Zweifel an ihrer Aufrichtigkeit kam. Es wunderte mich auch nicht, daß die beiden während der folgenden Zeit ihre Liebe zunächst noch als ein Geheimnis zu bewahren schienen. Sie mochten ja triftige Gründe dafür haben, und ich sah aus hundert kleinen Anzeichen, wie sie uns Frauen nicht so leicht entgehen, daß sie nach wie vor in stillem Einverständnis miteinander waren. Dann aber kam ein Tag, den ich niemals vergessen werde, weil er meine Abneigung gegen Isabella und ihre Mutter bis zu Haß und Verachtung steigerte. Ich war aus irgendeinem Grunde früher als sonst in das Haus meines Oheims gekommen, und als ich durch das Musikzimmer ging, sah ich draußen im Patio Strahlendorf mit totenbleichem, verstörtem Gesicht auf und niederrennen. Ich zweifelte nicht, daß irgend etwas Schlimmes geschehen sein müsse, und erwartete, meine Base in Tränen oder doch in großer Aufregung zu finden. Aber ich traf sie zu meiner Ueberraschung mit ihrer Mutter am Fenster eines Zimmers im ersten Stock, von wo aus sie den deutschen Sennor beobachteten und allerlei spöttische Bemerkungen übersein Benehmen untereinander tauschten. Sie nahmen meinen Eintritt nicht sogleich wahr, und so vermochte ich einige Aeußerungen Isabellas aufzufangen, die mir offenbarten, daß sie ebenso grausam und herzlos sei wie ihre Mutter, ja, vielleicht noch schlechter. Sie sprach von der Komödie, die sie dem Vater zuliebe mit dem deutschen Dummkopf so lange habe spielen müssen, als von einer faden und widerwärtigen Posse, die schon längst aufgehört hätte, sie zu amüsieren." vor wohner zu der 1. Was die jeweils Leb man getrost in Stoff kaum. E reigelassenen Inhalt der N. Auffinden Arbeit. In de würden wenig Kulturbilde un zu dieten, so soll Notizen zu Tag gesche gedenke hier „Eine Chroni einem Frühstü aurze Notizen einzutragen; à verloren. 1 3. Pers des Sch mässen d standen hatte, bis er zu seinem Unglück in eine häufigen politischen Unruhen verwickelt worden war.“ abgeben sollen 4. Imn „eine Ortsch de ins GebiItsereignissen zuweisen, wür Heimatort der letzte Liebe Jugend! Ich ging zur Stellung. In engen Graben begegnete mir ein Oberleutnant, mit Bartstoppeund seuchter Lehm=Palina. Von dem Bataillon. das Wochen da vorne im Schmutz und Feuer lag. Er sch schlechter Laune zu sein.„Haben Sie Läuse?“ fuhr er n an, als wir uns im Vorbeigehen streisten. Ich beeilte mi ihn zu besänftigen und seinen Argwohn zu zerstreuen: ich eben erst aus dem Urlaub und hälte überhaupt nie Läuse habr.„So7“ entgegnete er, und sein Gesicht verzog sich einem milleidsvollen Lächeln,„aber jetzt haben Sie des als beispielsu oder j (Beiläl Mann gewesen Flachs deses wird. Er sah, wie sie unter ihrer bräunlichen Haut errötete, und er mußte ein paar Sekunden lang auf ihre Antwort warten. cher Fläche Sammeln „Oh, ich kannte Sie doch wohl noch nicht genügend, um das zu wagen,“ sagte sie endlich„und dann von dann Stellenweise von lebhaftem Beifall unterbrochen, fuhr der am Einverständnis mit den verbündlen Herrschern hat slosen werden 1., Kaiser beschlossen den Feinden den Eintritt in die FriedensDon Muhjungen vorzuschlagen. Der Kanzler verlas dann eine sind wes r7, die die deutsche Regierung den Vertretern der Staalen ndwirischafen." Amttelt hat, die im Auslande unsere Interessen wahrnehmen. sind seitg" 2. diesem Staatsdokument von weltgeschichtlicher Bedeutung enen die feinsn" ed u. a. Folgendes gesagt: perden dart o" Der seit 2½ Jahren wütende furchtbarste Krieg der Get, wird es d laiche droyr die Kultur der Menschheit in Trümmer zu legen. werden s ouschland und seine Verbündeten haben in dem ihnen auflisse, unter delluwungenen Kampfe ihre Unüberwindlichkeit erwiesen. Die deuische a löig letzten Ereignisse zeigen, daß unsere vaterländische Kraft auch ch die lügnerte" li weiterer Fortdauer des Krieges nicht zu brechen ist, daß legten Verhöstd, ie vielmehr zu neuen Erfolgen berechtigt. zwar nicht." Die Verbündeten haben stels an der Ueberzeugung festlkerung bednin lehallen, sas ihre begründeten Ansprüche zu den Rechten der lche Tätigkeit z. brigen Mächte in keinem Gegensatze stehen. Sie gehen nicht den sollts. Schu.. urauf aus, ihre Gegner zu zerschmettern. In dieser Gesinnung 1, auf die Fait., slagen die verbündeten Staaten vor, alsbald in Friedensverschen Bevölgen andlungen einzutreien. Deuischlands u Die Vorschläge sollen die Grundlage für einen dauerhaften pung von Frauen Igieden bilden. Wenn trotz dieses Angebotes der Kampf forttrien den neutrale, euern sollte, sind die verbündeten Mächte entschlossen, ihn bis zu gab, bei den hate lbgreichem Ende weiterzuführen, lehnen aber feierlich jede Verste jetzt Deusg, nwortung dafür ab. h kann es keinen eine gröbliche VerIn jedem Orte sollte eine Orlschronik geführt werden— das ward schon oft gesprochen, doch sagt man's nicht zu sen Grundsätzen a— Ich stelle eine keineswegs zu kühne Behauptung auf: in unserm romantischen Sauerlande gibt es unter 100 Ortorrespondenz Hof, aften kaum eine einzige, die eine Ortsgeschichte schwarz auf utnant und Kon, wiß vorzeigen kann. Von unsern Vorfahren müssen wir tief o. Hellingrath zum sedauern, daß sie nicht alle wichtigen Vorkommnisse unseres Kriegsminister e heimatorles aufgezeichnet haben. Aber noch viel unverzeihlicher es, wenn wir gegenwärtig Lebenden ihnen nachschlendern— verzeihe man den wenig pietätvollen Ausdruck— und die Ortsereignisse samt und sonders„in des Lethe stillen Strom uersenken“. Der Strom der Vergessenheit aber ist ein unheimlich eißender! nber nach der An.Es ist nicht zu verstehen, daß man angesichts der kulturHilfsdienst vertag leshichtlichen Bedeutung der Ortschronik nicht längst schon in Zitzung das Haus ider Gemeinde behördlicherseits eine Person als Ortsgeschichtstigt, zu vertagen hreiber verpflichtet hat. Zwar haben vereinzelt bischöfliche berufung zu über, Ordinariate die Abfassung und Fortführung einer Pfarrchronik ausdrücklich gefordert, und— zum Ruhm sei es besonders den Landpfarrern nachgesagt— die Kirchenbücher weisen manches teressante Ortsbegebnis aus der Vergangenheit auf; denn bei den ursprünglich beabsichtigten rein kirchengeschichtlichen Aufzichnungen kam wie von selbst auch manches weltliche Ereignis dermang“.— Auch die Schulen müssen seit Jahren nach vorgeschriebenem Schema eine Chronik führen, aber vielleicht ist gerade die vorgeschriebene Form schuld daran, daß die Schulgronik zumeist der Frische des Eindrucks und der Treue des Ausdrucks entbehrt. Auch scheint man der Fortführung nicht de nötige Beachtung zu schenken, da die Chronik bei Schulvistationen selten angefordert wird.(Das unheilvolle Strafkeine Arha wiesene Arbeit Haselnüsse von 1.20 Mk. festgesetzt wären; diese Preise dürften als angemessen anzusehen sein. Vergleicht man aber damit die Preise, die augenblicklich in den Großstädten gefordert werden, dann erkennt man, in welchem Umfang die Städter auch auf diesem Gebiet wieder ausgebeutet werden. Für Haselnüsse ist beispielsweise ein Preis von 2,80 bis 3 Mk., und für Walnüsse von 2 bis 2,50 Mk. in Berlin die Regel. Diese Tatsache beweist, daß Drohungen mit Beschlagnahmung im besten Fall nur einen vorübergehenden Erfolg haben. Wo nicht der Kleinhandel mit Lebensmitteln, für die keine Höchstpreise bestehen, einer unausgesetzten Beaussichligung durch die Preisprüsungsstellen unterliegt, wird der Verbraucher stels das Opfer Preistreibereien. Diese Erfahrung ist nun während der langen Kriegsdauer in so ausgiebigem Grade gemacht worden, daß die zuständigen Stellen Anlaß hätten, die unerläßlichen 5. Daß dem Weltkriege ein weiter Platz in der Ortschronik eingeräumt werden muß, ist. selbstverständlich, aber immer wieder nur so weit, als er unsern Ort beeinflußt hat. Ich nenne: Zahl der eingezogenen Krieger aus der Gemeinde— aktiv dienende, Reserve=, Landwehr= und Landsturmleute,— Auszug aus dem Orte,— Gefallene, Vermißte, Verwundete, Gefangene. Bei den Gefallenen wo, wann, wie gefallen? Wo und wie bestattet? Vielleicht sind Briefe von Kameraden, Sanitätern, Feldgeistlichen, Kompagnieführern usw. vorhanden, die Aufschluß über die letzten Lebensaugenblicke des Gefallenen geben— einkleben oder abschreiben in die Chronik! Sehr zu empfehlen wäre es, wenn Miniaturphotographien der Gefallenen beschafft werden könnten; sie würden das Andenken lebhafter erhalten.— den, bei altet von Sehr wichtig ist das wirtschaftliche Moment: Volksernährung im Kriege— Viehbestände und Preise— Beschlagnahmungen! Die amtlichen Kreisblätter liefern Stoff reichlich. Lebensmittelkarten aller Art müssen in natura eingeklebt werden. Sie könnten dereinst, wenn nach dem Kriege der Leichtsinn vielleicht wieder überhand nehmen sollte, manchen auf den rechten Gedankenweg zurückfähren. Auch der Liebestätigkeit der Gemeindeangehörigen muß Erwähnung geschehen: Sammlungen für das Rote Kreuz, für die Polen, für unsere Gefangenen, für Feldaltäre, für Bekämpfung der Läuseplage, Woll= und Papiersammlungen, Aehrenlesen und noch vieles andere könnte aufgezählt werden. Doch es sei genug; aber als wichtigste Frage: 6. Wer soll schreiben? Wer Lust und Genie hat. Sollte sich aber niemand freiwillig melden, dann noch einen Vorschlag: Versuche man es einmal, für diese wichtige Arbeit etwas Bezahlung anzubieten. Zwar werden gute Chronisten auf Anerkennung und Mammon im allgemeinen verzichten, auch nicht in ungeordnetem Ehrgeiz danach streben, etwa den Vogel abzuschießen, aber vielleicht gilt doch auch hier das Wort:„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles!“ Vielleicht wird der von manchem für unschön gehaltene Vorschlag zur Folge haben, daß auf die Frage:„Wer will schreiben?“ manch einer„hier!“ ruft, der es sonst beileibe nicht tun würde. Folgerungen daraus zu ziehen. Die große Aufgabe. Wir haben wohl viel geleistet im Krieg; mehr als irgend jemand vorher hälte ahnen können. Trotzdem Millionen und Millionen der Besten und Tüchtigsten den Hammer und Pflug mit dem Schwert vertauschen mußten, wurde das riesige Triebwerk der nationalen Wirtschaft im Gang gehalten, wurde der Haushalt des Volkes mit dem Nötigen ausgestattet und das Heer versorgt. Schon das ist eine glänzende Tat, würdig, an die Seite unserer schönsten Waffenerfolge gestellt zu werden. Und doch steht auch uns eine noch größere Aufgabe bevor: Wir müssen noch mehr leisten. Gar manche Arbeitskraft wurde bis heute noch nicht in ihrer vollen Leistungsfähigkeit ausgenutzt, manche müssen vorübergehend feiern. Die ganze Masse der vorhandenen Arbeitskräfte muß nun in die Richtung eingestellt werden, einen noch wesentlich größern Erfolg zu erzielen. Die Hauptseite der vor uns liegenden Aufgabe ist, in höherm Maße als bisher unser Heer zu versorgen mit den vielseitigen technischen Hilfsmitteln des Krieges. Je mehr wir das tun, desto eher erringen wir den Endsieg, desto nachdrücklicher wird unser Sieg sein; desso reicher aber auch der Lohn, der unser wartet in de kommenden Zeit eines sichern Friedens, den keine Macht mey zu bedrohen wagt. Je größer der technische Apparat bei den kommenden Entscheidungen ist, desto weniger Menschenleben werden uns diese Entscheidungen kosten. Gerade dieses Bewußlsein wird unsere Muskeln straffen und unsern Willen zu Höchstleistungen spornen. Wir schützen damit unsere Volksgenossen, wir helfen mit an dem Schutze unserer eignen Leute draußen in den donnernden Schlachtfronten. Gegenüber diesem hohen Bewußtsein muß jede kleinliche Regung des Eigennutzes, jedes persönliche Bequemlichkeitsgefühl zurücktreten. Das wäre wahrhaftig ein verachtungswerter Mensch, den diese großen Gedanken, dieser erhabene Zweck, unberührt und unbeeinflußt ließen. Die Aufgabe geht aber weiter; die Beschaffung einer denkbar starken und umfassenden Rüstung ist nur der nächstliegende, allen in die Augen fallende Teil der nationalen Aufgabe. Es heißt auch alles das schaffen, was der Herstellung dieses schweren Rüstzeugs dient, unmittelbar oder mittelbar. Die deutsche Erde birgt die nötigen Stoffe in Hülle und Fülle; der rege deuische Erfindergeist hat die Wege gewiesen, die vom Ausland kommenden Stoffe zu ersetzen. Wir brauchen nur wacker zuzupacken. Und ebenso muß das Bestreben dahin gehen, die Produktion an solchen Dingen zu steigern, welche zur Lebenshaltung dienen. Die Frage der Erzeugung größtmöglicher Mengen von Nahrungsmitteln auf dem heimischen Boden ist die oberste Aufgabe, die Verteilung derselben ist diesem Problem nachgeordnet. Darum muß auch auf diesem Gebiet die Arbeitsleistung erhöht werden. Daß wir durchhallen können, ist zur Genüge bewiesen; daß wir imstande sind, durch rationellste Ausnützung unserer Kräfte die heutige Versorgung unseres Volkes noch zu bessern, diese Möglichkeit müssen wir erweisen. Es gilt, dem Bøden reichlichere Nahrung zuzuführen, ihn besser zu bestellen, weniger intensiv genutzles Land einer intensiven Kultur zuzuführen, damit wir nicht nur in dem bisherigen Maße weiterleben können, sondern auch zu einer Besserung der Dinge gelangen können. Wissenschaft und werktätige Arbeit müssen nach dieser Hengesbach=Eversberg. o chstags. Meschede, den 13. Dezember 1916. Die katholische Volksschule sieht sich in diesem Jahre leider nicht in der Lage, wie in den beiden Jahren vorher jeden Mescheder Krieger durch ein Weihnachtspaket zu erfreuen. Jedoch sollen wenigstens die verwundeten und gefangenen Krieger aus Meschede entsprechend den geringen vorhandenen Mitteln mit einer kleinen Gabe bedacht werden. Zu dem Zwecke werden die belreffenden Angehörigen gebeten, die nöligen Adressen, soweit es noch nicht geschehen ist, an die Schule gelangen zu lassen. Eile tut not, da die Pakete bis zum 19. Dezember auf der Post sein müssen. Das Eiserne Kreuz wurde verliehen dem Gefreiten im Res.=Inf=Regt. 116 Anton Schneider aus Dorlar; dem Gefreiten in einem Fußartillerie=Regiment Joseph Schauerte, Gastwirt in Fredeburg; dem Kanonier Ferdinand Hegener aus Ostwig. ders die Ereignisse notwendig machen zeitigen Wiederzudie jetzige plötzliche en und parlamen= 2. Dezember. ge Reichstagssitzung hen, die während st 1914 herrschte. und diplomatischen desenden wurde au rgister muß hingegen immer herhalten.) Uebrigens sind Pfarrerst um 1.30 Uhr und Schulchronik noch lange nicht immer zugleich auch OrtsWort. Er schilder gronik. In ländlichen Gegenden sollten sich die drei Begriffe gleichlichen Erfolge igentlich decken, da ja Kirchen= und Schulangelegenheiten von änien unsere Fron vellichen Ereignissen bis ins Mark berührt werden. Eine gutn, Eagländer und gführte Ortschronik wird daher folgerichtig auch bedeutungslage ernst. Hinden= vlle Geschehnisse aus dem Kirchen= und Schulleben aufzählen, rößere Sicherheiten vie es denn umgekehrt auch der Fall sein sollte. Der gegenwärtige Weltbrand, der die gesamte Menschheit die unserer Flott in Spannung hält, der große Welikrieg, wie ihn der Erdboden ehr, die aus gan noch nicht sah, noch fernerhin sehen wird, hat gewiß manchen Chronisten zur Arbeit gerufen und ihn die Kriegsereignisse aufzeichnen lassen. Doch auch die Einwirkung des Krieges auf die zeugung, daß se samiliären, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse eines tion gekommenOrtes muß gebucht werden, und zwar möglichst läckenlos von Tag zu Taa. So wäre allda, wo eine Ortschronik bisher noch hen Torheit wien sicht geführt worden ist, der Weltkrieg der markanieste Zeiten. Die eigentün nst, an welchem man mit dem beginnen müßte, was bislang die das Bewußtseinn unverzeihlicher Gleichgültigkeit unterblieben ist. Darum jetzt rsetzt hatte, erfüllte an die Arbeit— kein Tag ist zu früh! Unsere Nachkommen letzten Worte Con= würden geradezu verächtlich von uns denken, wenn sie dereinst und tiefste Ursache unbeschriebene Blätter vorfinden sollten, selbst aus jener großen ht so sehr die Aus Zeit, die von den Ortsbewohnern jeden 6. oder gar 5. Ein5 gefesselt zu sei, wohner zu den Waffen rief.— Nun aber: Aee Sewthyr.. Was soll aufgeschrieben werden? Kurz: alles, was ne Glucksyöffun, de jeweils Lebenden und ihre Nachkommen interessiert. Schreibe n neuem aufgelebt, nan getrost in bunter Reihenfolge, denn ordnen läßt sich solcher tere Gestalt ange Stoff kaum. Sehr zu empfehlen ist es allerdings, auf den breiten en, die sich in ihm steigelassenen Rand ein Stichwort zu schreiben, das auf den e Santa Catalinu Inhalt der Notiz hindeutet. Das ermöglicht ein späteres rasches zt wußte er ihnen Auffinden und erleichtert dem nachfolgenden Chronisten die erisches Wort wonr Arbeit. In der Zwangsjacke eines vorgemachten Schemas aber stumm blieb, sage suen wenig ansprechende Beiträge zu dem beabsichtigten hig herzlichen Ton Nulturbilde zu Papier kommen. ng begonnen:„6e. 2. Mag nun auch die Ortschronik ein buntes Allerlei d, mir wegen der dleten, so soll sie doch vor allem lückenlos fortgeführt werden. Wir haben woh/ Die Notizen müssen von Fall zu Fall und möglichst von Tag nur für mich eit zu Tag geschehen, allerdings ohne breitgetreten zu werden. Ich nnorita, und laser gedenke hier der Worte, die in Shakespeare zu lesen sind: zuteilen wünscheg„Eine Chronik ist's von Tag zu Tag, nicht ein Bericht von kommen enem Frühstück.“ Richt anzuraten ist es, auf ein Blatt Papier reuzen. Ich erhieusnarze Notizen zu machen und diese etwa erst am Jahresschluß ssen Sennor Pedrosenzutragen; die lebensvolle Frische des Augenblicks geht dann meines Vaters ge derloren. ck in eine unserer orden war.“ S Mahnung zur Vorsicht! Zu der Frau eines Handwerkers, der im Felde steht, kam vorgestern ein unbekannter Mensch und verlangte unter dem Vorgeben, es sei in der Wohnung seit langer Zeit zu viel Elektrizität verbraucht worden, Einsicht in die Stromkontrolle. Ohne irgendwelches Mißtrauen ließ die Frau den Unbekannten, der von der Zentrale beauftragt zu sein behauptete, etwa zwei Stunden lang unbeaufsichtigt an der elektrischen Leitung im ganzen Hause Nachprüfungen(!) vornehmen. Beim Weggehen meinte er, jetzt würde sich die Sache wohl ändern, es sei alles in Ordnung. Der Fremde hatte die günstige Gelegenheit benutzt und aus einem Schranke 200 Mark gestohlen; der Schreck der Frau ist erklärlich. Leider haben die Nachforschungen nach dem Diebe bis jetzt zu keinem Ergebnis geführt. Der Vorfall ist eine Warnung, Fremden nicht ohne weiteres Glauben zu schenken, vielmehr möge man stets die Angaben derselben nachprüfen und schriftliche Ausweise verlangen. ht taub gegenüber Richtung zusammenwirken. Unsere Soldaten haben die Ueberzahl der Feinde geschlagen und werden auch den Endsieg der großen Entscheidung an ihre Fahnen heften. An uns zu Hause ist es, auch einen Sieg über die Feinde zu erringen, keinen Schwerisieg, sondern einen Arbeitssieg. Auch hier steht eine große zahlenmäßige Uebermacht gegen uns. Unsere Feinde haben viel mehr Menschen. Für sie arbeiten zudem wohl Millionen von Händen in neutralen Ländern. Und trotzdem bangen wir nicht. Auch in uns Daheimgeblieben lebt derselbe große Siegeswille, wie in unserm Heer, dieselbe teutonische Kraft. Wenn wir uns alle mit hingebungsvollem, freudigem Mut einordnen in die Riesenarmee der deutschen Arbeit, wenn wir alle das große Gebot der Stunde verstehen, dann werden auch wir daheim die Ueberzahl der Feinde schlagen und den Wirtschaftssieg erringen, den Sieg der Reichsschatzanweisungen— ganz besonders) zur Anlage vorübergeheno versügbarer Gelder geeignet bei den Reichsbankanstalten in Abschnitten zu 1000, 10000 Mark und in höheren Beträgen vorrätig, die an folgenden Tagen fällig sind: 20., 23., 30. Dezember, 2., 5., 10., 15., 20., 25., 30. Januar, 5., 10., 15., 20., 24., 28. Februar. Die Ausgabe weiterer Reichsschatzanweisungen ist in Aussicht genommen mit folgenden Fälligkeitstagen: 10., 15, 20., 24., 30. März. Auf diese Stücke werden jeweils 90 Tage vor Verfall Bestellungen entgegengenommen. Der Zinsfuß beträgt bei einer Laufzeit von 30—90 Tagen 4¼%, bei einer solchen von 14—29 Tagen 4%. Reichsschatzanweisungen mit kürzerer als 14tätiger Laufzeit werden nicht abgegeben. Denjenigen Käufern von Reichsschatzanweisungen, welche unter Belassung der Stücke im Depot der Reichsbank sich verpflichten, den Erlös der Schatzanweisungen auf die 6. Kriegsanleihe zu verwenden, wird ein Vorzugszinssatz von 4½% gewährt. sind zurzeit deuischen Arbeit. Attendorn. 6. Dezember. Die Polizeibehörde läßt bekanntgeben, daß in der heutigen Schöffensitzung ein Landwirt wegen gesetzwidriger Zurückbehaltung von Getreide und Speisekartoffeln und Verfütterns an Vieh zu 1600 Mk. Geldstrafe verurteilt worden ist. Es wäre auf eine Gefängnisstrafe erkannt worden, wenn nicht das hohe Alter und die bisherige Unbescholtenheit des Angeklagten strafmildernd in Betracht gezogen wäre. Die Polizeiverwaltung sicherl jedem Straffreiheit zu, der bis zum 15. d. Mis. seine versäumten oder unrichtigen Angaben dem Bürgermeisteramt in der gesetzmäßig vorgeschriebenen Weise Brot ohne Kartoffelbeimengung. Bei einem Vortrage in Recklinghausen teilte das Vorstandsmitglied des Kriegsernährungsamts Generalsekretär Stegerwald mit, daß vom 1. Januar 1917 ab die Kartoffelbeimengung zum Brot fortfallen werde. Die Brotstreckung werde durch stärkere Roggenausmahlung, 93 stait 81 Prozent, erfolgen. Für die gemüsearme Zeit, die Monate Januar bis Mai, sei ein großes Angebot von Suppenfabrikaten, Teigwaren, Graupen, Grieß und Haferpräparaten zu erwarten. Im allgemeinen sei die Lage des Lebensmiltelmarktes derart, daß wir mit dem Vorhandenen auskommen könnten. Preistreiberein im Handel mit Nüssen. Bald nach beendigter Nußernte sah sich das Kriegsernährungsaml veranlaßt, eine Beschlagnahme der gesamten Vorräle in Aussicht zu stellen, falls die nahezu überall fengestellten Preistreibereien mit Nüssen anhalten würden. Vorübergehend ist diese Warnung wohl von Erfolg gewesen, denn es wurde ein wenn auch nicht erhebliches Nachlassen der Preise beobachtet. Inzwischen aber scheint das herannahende Weihnachtsfest, bei dem ja die Nüsse eine besondere Rolle spielen, dem Handel zu neuen Preistreibereien Anlaß zu bieten, bei denen die hohen Preise im Herbst teilweise noch erheblich überschritten werden. Die Volkswirischaftliche Ableilung des Kriegsernährungsamts weist deshalb auf diese Preistreibereien hin und empfiehlt den Preisprüfungsstellen, der Angelegenheit ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden. Sie teilt dabei mit, daß beispielsweise im Kreise Glogau Höchstpreise für Walnüsse von 0,60 Mk., und für einreicht. Ein erfolgreicher U-Boot=Kommandant, der Oberleutnant z. S. Otto Steinbrink, konnte bei der Rückkehr von seiner letzten Streife melden, daß er 22 Schiffe mit zusammen 14 005 Tonnen versenkt habe, von denen allein 11 mit Kohlen nach Italien und Frankreich beladen waren. Oberleutnant z. S. Steinbrink, einer unserer kühnsten und erfolgreichsten U=Bool=Kommandanten, der bereits seit Ende März 1916 Ritter des Ordens Pour le Mérite ist, stammt aus Lippstadt. Er ist dort im Jahre 1888 als Sohn eines Realgymnasialprofessors geboren. Seil 1907 gehört er der Kaiserlichen Marine an. Seine Ausbildung erhielt er auf dem Kadetten=Schulschiff„Freya“ und dem Torpedo=Schulschiff„Württemberg“. Als Fähnrich z. S. wurde er dann für zwei Jahre zum kleinen Kreuzer„Bremen“ kommandiert, der sich auf der ostamerikanischen Station befand. Im Herbst 1910 wurde er während dieses Kommandos zum Offizier befördert. Seit April 1912 steht der jetzige Oberleutnant z. S. Steinbrink im Torpedo= und Unterseebootsdienst und hat während des Krieges mit seinem U-Boot dank seiner Entschlossenheit und Geschicklichkeit, wie das Ergebnis seiner letzten Fahrt beweist, ganz außerordentliche Erfolge erzielt. Ein Bruder von ihm, Erich Steinbrink, steht ebenfalls als Oberleutnant z. S. bei der Kaiserlichen Marine. 3. Persönliche Zwifligkeiten gehören höchstens ins Protokolluch des Schiedsmannes, nicht in die Ortschronik. Rein sachmassen die Aufzeichnungen bleiben, wenn sie für unsere Nachkommmen ein angenehmes und lehrreiches Kulturgemälde abgeben sollen. 4. Immer soll sich der Ortschronist vergegenwärtigen, daß eine Ortschronik schreibt und nicht Weltgeschichte. Ereignisse, ins Gebiet der letzteren gehören, zu weit ausspinnen und Sereignissen von Bedeutung nur ein bescheidenes Plätzchen würde nicht dem Zweck entsprechen. Für die Bewohner Heimatortes ist es z. B. von wirklich größerer Bedeutung, der letzte Leineweber von Beruf zu Grabe getragen wurde, beispielsweise Zukunftsbilder darüber zu entwerfen, wie es oder jenes Volksbündnis den Wellhandel beeinflussen (Beiläufig erwähnt: das Leineweberhandwerk ernährt sigen Mann nicht mehr! Aber wäre es darum nicht einträggewesen, unsere Landwirte zum Anbau einer kleinen Samm uchs zu verpflichten, als in der Leinennot zum umeln von Brennesseln aufzurufen?) 9. Stellung. In int, mit Baristopps Bataillon, das uer lag. iuse?“ fuhr er mn . Ich beeilie mich, zerstreuen: ich la haupt nie Läuse h esicht verzog sich haben Sie welcht. Aufruf Die Einsendung schristlicher Erklärungen durch die ist zulässig, geschieht aber auf Gefahr des Absenders und deshalb zweckmäßig mittels Einschreibebriefes. Mündliche Erklärungen werden von dem Unterzeichneten in seinem Amtslokal, an den Wochentagen vormittagsv on 9 bis 12 Uhr, zu Prolokoll entgegengenommen. Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, hat gemäß§ 31 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes neben der im Veranlagungsund Rechtsmittelverfahren endgültig festgestellten Steuer einen Zuschlag von 5 Prozent zu derselben zu entrichten. Bekannlmachungen. höchstpreise für Hafer und Gerste. Vom 4. Dezember 1916. Auf Grund der Bekanntmachung über Kriegsmaßnahmen zur Sicherung der Volksernährung vom 22. Mai 1916 (Reichs=Gesetzbl. S. 401) wird folgende Verordnung erlassen: Artikel 1. Der durch§ 1 Abs. 1 der Verordnung über Höchstpreise für Hafer vom 24. Juni 1916(Reichs=Gesetzbl. S. 826) in der Fassung der Verordnung vom 18. September 1916(ReichsGesetzbl. S. 1048) festgesetzte Höchstpreis von zweihundertachtzig Mark für die Tonne inländischen Hafers beim Verkaufe durch den Erzeuger gilt bis zum 31. Januar 1917 einschließlich. Soweit nach diesem Zeitpunkt geliefert wird, darf der Preis zweihundertfünfzig Mark für die Tonne nicht übersteigen. Der Preis von zweihundertachtzig Mark für die Tonne darf bei Lieferungen an die Heeresverwaltung auf Antrag auch noch bezahlt werden, wenn die Ablieferung oder Verladung des rechtzeitig ausgedroschenen Hasers aus Gründen, die der Lieserungspflichtige nicht zu vertreten hat und die außerhalb seines Betriebs liegen, bis zum 31. Januar 1917 nicht hat erfolgen können. Der Antrag muß bis zum 28. Februar 1917 einschließlich bei den Empfangsstellen gestellt werden. Ueber alle Streitigkeilen wegen der Zahlung des Preises entscheidet die höhere Verwaltungsbehörde endgültig. Als höhere Verwaltungsbehörde gilt die auf Grund des§ 24 der Verordnung über Hafer aus der Ernte 1916 vom 16. Juli 1916(Reichs=Gesetzbl. S. 811) bestimmte Behörde. zur Beleiligung an der Hindenburg=SpenzHindenburgs Mahnung, die in der Kriegsindustrie zz Arbeiter ausreichend zu ernähren und insbesondere nötigen Feitmengen zu versehen, hat in der deutscheno wirtschaft tiefgehenden Widerhall gefunden. In alleng Deutschlands rüsten sich die Landwirte, um die irgend lichen Fleisch= und Fettmengen zu sammeln und zur an die gewerbliche Bevölkerung verfügbar zu machen diesem, durch die ganze deutsche Landwirtschaft gehenden önach Bezeugung größter Opferwilligkeit wollen auch Landwirte nicht zurückstehen, sondern sind bereit, an dem a Werke mitzuhelfen, wie Beschlüsse zahlreicher Vereine dies dens zeigen. 28 Wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben oder wissentliche Verschweigung von Einkommen in der Steuererklärung sind im§ 72 des Einkommensleuergesetzes mit Strafe bedroht. Ersch vorm Gemäß§ 71 des Einkommensteuergesetzes wird von Mitgliødern einer in Preußen steuerpflichtigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung derjenige Teil der auf sie veronlagten Einkommensteuer nicht erhoben, welcher auf Gewinnanteile der Gesellschaft mit beschränkter Haftung entfällt. Diese Vorschrift findet aber nur auf solche Steuerpflichtige Anwendung, welche eine Stevererklärung abgegeben und in dieser den von ihnen empfangenen Geschäftsgewinn besonders bezeichnet haben. Daher müssen alle Steuerpflichtigen, welche eine Berücksichtigung gemäß § 71 a. a. O. erwarten, mögen sie bereits im Vorjahr nach einem Einkommen von mehr als 3000 Mark veranlagt gewesen sein oder nicht, binnen der oben bezeichneten Frist eine die nähere Bezeichnung des empfangenen Geschäftsgewinns aus der Gesellschaft mit beschränkter Hastung enthalten Steuererklärung einreichen. Nunmehr gilt es aber, die Gebefreudigkeit, zu tätigung gerade die jetzige Zeit des Einschlachtens für 3. eigenen Haushalt die beste Gelegenheit bietet, auch in legensten Dorfe zu erwecken, um recht große Mengen Fa Dauerwaren zusammenzubekommen. Dazu müssen die einzBestrebungen zusammengefaßt werden, um eine Zersplitterm. der Gaben zu vermeiden und alles dahin bringen zu köm wo der Bedarf am dringlichsten ist. Deshalb ergeht westfälischen Berufsgenossen wie auch an alle anderen Selbstversorger in Stadt und Land hiermit der Aufruf und herzlichste Bitte, sich an dieser„Hindenburg=Spende" betei zu wollen und von jedem hausgeschlachteten Schweine odera alten Vorräten soviel Speck, Schmalz, Schinken oder freiwillig abzugeben, wie nur irgend entbehrlich gemacht verden kann. Die Abgabe soll nicht unentgeltlich, sondern gegen Re. zahlung des vollen Wertes der Ware geschehen; die Sammung der Spenden und deren Leitung an die Bezirksfeitstellen werden die Hørren Landräte unter Mitwirkung der landwirtschaftichen Kreisvereine alsbald einrichten, wie dies die besonderen Pehältnisse in den einzelnen Kreisen erfordern. Keiner darf zusc, bleiben, wenn vaterländische Pflicht ruft. Jeder muß hessen wo es sich um eine wirkungsvolle Mitarbeit an Vorbereitungen handelt, die unseren Waffen den baldigen und endgültigen Sia verheißen. Druck und erun 8 en, N. 145 9 de die gen Artikel 2. Der durch§ 1 der Verordnung über Höchstpreise für Gerste vom 24. Juli 1916(Reichs=Gesetzbl. S. 824) in der Fassung der Verordnung vom 18. September 1916(ReichsGesetzbl. S. 1049) festgesetzte Höchstpreis von zweihundertachtzig Mark für die Tonne inländischer Gerste beim Verkaufe durch den Erzeuger gilt bis zum 10. Dezember 1916 einschließlich. Steuerpflichtige, welche gemäß§ 26 der Ergänzungssteuergesetzes von dem Rechte der Vermögensanzeige Gebrauch machen wollen, haben dieselbe ebenfalls innerhalb der oben angegebenen Frist nach dem vorgeschriebenen Formular bei dem Unterzeichneten schriftlich oder zu Protokoll abzugeben. Auf die Berücksichtigung später eingehender Vermögensanzeigen bei der Veranlagung zur Ergänzungssteuer kann nicht gerechnet werden. Wissentlich unrichtige oder unvollständige tatsächliche Angaben über das Vermögen in der Vermögensanzeige sind im § 44 des Ergänzungssteuergesetzes mit Strafe bedroht. Die vorgeschriebenen Formulare zu Steuererklärungen und zu Vermögensanzeigen werden durch die Post zugestellt. Auch werden einzelne Formulare kostenlos im Geschäftszimmer der Amtmänner verabfolgt. WTB. (Amtlich.) Jm W In der Rumänen un Soweit nach diesem Zeitpunkt geliefert wird, darf der Preis zweihundertsünfzig Mark für die Tonne nicht übersteigen. Artikel 8. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung Großes H Darum, Westfalens Landwirte, frisch ans Werk! Reichlich gebt und schnell, damit die Rüstungsarbeiter der Heimat gut versorgt werden und unsere Soldaten an der Front Geschütze und Granaten erhalten. Landwirtschaftskammer für die Provinx Westfase Freiherr v. Ledebur. in Kraft. Berlin. den 4. Dezember 1916. Der Stellvertreter des Reichskanzlers, Dr. Helfferich. Außer Maasgebiet, allen Armeen Meschede, den 10. Dezember 1916. Der Vorsitzende der Einkommensteuer=Veranlagungs= Kommission. J. V.: Frhr. v. Oer, Regierungsrat. Wir kaufen laufend Betr. Lieferung von Koblen, Koks und Briketts. Auf Grund des§9b des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851(G. S. S. 451 ff.) und des Gesetzes vom 11. Dezember 1915 wird hiermit für den mir unterstellten Korpsbezirk und— im Einvernehmen mit dem Gouverneur— auch für den Befehlsbereich der Festung Mainz folgendes verordnet: Front de Futtermittel aller An Nichts Preisfestsetzung für Kälber. Auf Beschluß des Vorstandes des Zentralviehhandelsverbandes(Abt. B Landesfleischamt) vom 28. November 1916 sind die Biehhandelsverbände angewiesen, die Vertragspreise für Kälber ab Stall wie folgt festzusetzen: l. bis 100 Pfund II. von 100 III. über 150 Front In der trouillenkämy An d deutsche und Donnerstag, den 14. Dezember, wird am Lagu m Spsergpo banse der Firma C. Rosenthal wiederVerluste des Rugel§ Berg, G. m. b.. Werdobl. § 1. Insoweit das Kriegsamt(Kohlenausgleich) einem Lieferer gegenüber die Lieserung von Kohlen, Koks und Brikelts als nicht erforderlich bezeichnet hat, wird ihm die Lieferung verLebendgewicht Mk. 60 die 50 kg. „ 80„ 50„ „ 90„ 50„ Danach sind die Preise unter 1 und II geblieben, wie durch unsere Anordnung vom 7. Juni d. Irs. festgesetzt. Der Preis unter III ist um 10 Mk. oder für Mastkälber und Doppellender um 30 Mk. für 50 kg herabgesetzt. Die Bestimmung, daß die Preise der höheren Gewichtsklasse nur dann gezahlt werden dürfen, wenn die Tiere die Gewichtsgrenze der vorigen Klasse um mindestens 1 Pfund überschreiten, bleibt bestehen. „ bis 150 Pf. boten. § 2. Schweinemastfutter Mit Gefängnis bezw. Haft oder Geldstrafe wird nach Maßgabe der eingangs genannten gesetzlichen Bestimmungen bestraft, wer dieser Verordnung zuwiderhandelt, sofern nicht nach allgemeinen Strafbesimmungen höhere Strafen sind. § 3. Diese Verordnung tritt mit dem 15. Dezember 1916 in Kraft. Die unterzeichnete Kommandobehörde bestimmt den Zeitpunkt des Außerkrafttrelens. Franksuri a. M., den 9. Dezember 1916. Stellvertr. Generalkommando XVIII. Armeekorps. Der Stellv. Kommandierende General: Riedel, Generalleutnant. Front d Der an der slark wieder in vo Die D Front nach. hebliches G wiederum ül zum Preise von Mk. 16.— per Zentner abgegeben. Säcke und Sackbänder sind mitzubringen. Diese Preisfestsetzung tritt mit dem 4. Dezember 1916 2 in Kraft. In der Zeit des Sparens sind für Fell Münster, den 1. Dezember 1916. und Haus Westsälischer Viehhandelsverband. Der Vorsitzende. J. V.: gez. Unterschrift. Nach der Cerna, Gute Bücher WI2 auflebendes — Die 9. haben neue Großes 5 Betr. Polizeistunde und weibliche Personen in Wirtschaftslokalen. Im Anschluß an meine Verordnung vom 27. 4. 1915 betr. Polizeistunde— IIIb 8826/8968— bestimme ich auf Grund der§§ 4 und 9b des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851: 1. Die in Wirtschaftlokalen lätigen weiblichen Personen z. B. Kellnerinnen, Barmädchen, Artistinnen usw. sind der Polizeibehörde als solche von den Inhabern namhaft zu machen. Diesen Personen ist es verboten, sich zu den Gästen zu setzen oder von ihnen Getränk anzunehmen. Zuwiderhandlungen werden mit Gesängnis bis zu einem Jahre, beim Vorliegen mildernder Umstände mit Hast oder mit Geldstrase bis zu 1500 Mk. bestraft. 2. Die Polizeibehörden sind berechligt, für Wirtschaftslokale, deren Betrieb dem Ernste der Jetztzeit nicht entspricht, eine frühere Polizeistunde, wie die in der vorgenannten Verordnung verfügte, festzusetzen. 3. Die Inhaber der bezeichneten Lokale haben bei Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften über die Polizeistunde oder beim Dulden des unter 1. verbotenen Treibens die Schließung ihres Betriebes zu gewärtigen. Franksurt a. M., den 21. November 1916. Stellvertr. Generalkommando XVIII. Armeekorps. Der Kommandierende General. Freiherr von Gall. General der Infanterie. Auf Grund der Verordnung vom 5. August d. Irs.(R. G. Bl. Nr. 180 S. 914 ff.) geben wir bekannt: Der Absatz von Gemüsekonserven und Faßbohnen ist auf Veranlassung des Herrn Reichskommissars verboten. Den Fabriken ist zurzeit der Versand freigegeben. Hierdurch sind die Fabriken in der Lage, noch vor Eintritt des Frostes die Waren an die Orte zu versenden, für die sie bestimmt sind. Der Versand an die Abnehmer der Fabrikanten darf nur unter der Bedingung erfolgen, daß die Ware nicht an die Verbraucher gelangt, solange das Absatzverbot besteht. Auf die Strafbestimmungen in§ 9 der Verordnung vom 5. August d. Irs. wird ausdrücklich hingewiesen. Braunschweig, den 8. November 1916. Gemüsekonserven=Kriegsgesellschaft mit beschränkter Haftung. gez.: Dr. Kanter. die wohlfeilsten und besten Welhnachtsgaben à A. Harmann Inh. Fr. Drees, Meschede. Fron In ei starker Artil Suche zum 1. oder 15. ein Bei bereitungsfe gewiesen. Auf nachmittags 9o auch Pappeln, Bicken u. 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Januar 1917 dem Unterzeichneten schriftlich oder zu Protokoll unter der Versicherung abzugeben, daß die Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht sind. Die oben bezeichneten Steuerpflichtigen sind zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet, auch wenn ihnen eine besondere Aufforderung oder ein Formular nicht zugegangen ist. Front Günft großer We Die voda ist vo München D 9 Zeitschrift für Rumor und Kunst Vierteljährlich 13 Nummern nur M. 3.—2 Abonnement bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. Verlangen Sie eine Gratis-ProbeVerlag. München. Theatinerstr. 41 Kein Besucher der Stadt München suilte es versäumen, die in den Räumen der Redaktion, Cheatinerstratze 41 III befindliche, äußerst interessante Ausstellung von Originalscichnungen der Meggendorser-Blätter zu besichtigen. Liglich geöffnct. Eintritt für jedermann frei! Anton Süggeler ir •9 pot Maschinengeschäft u. Reparaturwerkstätle, attingen a. d. Ruhr. 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