en. Mi errichter Irnsberg heine kann nw deren Beauftragi d. H. Ber have ich folgende de, Urnsberg. Umtliches Rreisblatt für den Kreis Meschede. d . Arscheint Wochentlich dreimal, Montag, Mittwoch und Freitag Bezugspreis vierteljährlich 1,40 Mk., mit Postbestellgebühr 1.64 Mk., monatlich 0,47 Mk. Vostzeilungsliste Nr. 4752. Fernsprecher Nr. 62. Verlag von A. Harmann Juh. Fr. Drees in Meschede. Anzeigenpreis: Die sechsgespallene Petitzeile oder deren Raum 10 V.. Beklamen in Textspaltenbreite die Petitzeile 80 Pf.; Anzeigen m Auskunst 25 Pf. mehr, Auflieferung von Anzeigen bis 5 Uhr abends vor dem Tag der Ausgabe. Für die Bedaktion verantwortlich: Franz Drees in Meschede. 102. „den 30. August 1910. 70. Jahrgang. Deutschlands Rriegserklärung an Rumänien. des höhern berg das SeelenMeschede. Alexandrowo verenberg nachmittag 3½ Zeteiligung ersuch Jorstand. n-Anstall. 5oo jährige stalutenneralmmlung det am len 29. Augus tags 6 Uhr, khause siatt, wozu itglieder eingeladen ordnung: ge pro 1915 und swahl des Vor„25. August 1916. Vorstand nden Beschäftigung AInb. Fr. Drees Milteilungen der Obersten Heeresleilung. Großes Hauptquartier, 28. August. WTB.(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Im Sommegebiet machten abends und nachts unsere westlichen gøoner unter Einsatz starker Kräfte nach ausgiebiger Feuervorreitung erneute Anstrengungen, unsere Linien nördlich des Flusses durchbrechen. Gegen die Fronten Thiepval—Mouquet=Ferme und Delville=Wald—Ginchy stürmten mehrmals Engländer, gegen wsere Stellungen zwischen Maurepas und Clery Franzosen an. De Angriffe scheiterten teils nach Nahkampf, teils durch Gegenlöße. Südwestlich von Mouquet=Ferme und im Delville=Wald wird in kleinen Grabenteilen noch weiter gekämpfl. Auf der übrigen Westfront, abgesehen von lebhafter Feuerägkeit in den Abendstunden beiderseits des Kanals von la Bassee und auf dem Östufer der Maas nichts Wesentliches. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Bei Lennewaden brachte ein Patrouillenvorstoß 2 Offizere und 37 Mann als Gefangene ein. Nordöstlich von Swiniuchy(im Luckerbogen) wiesen österreichisch=ungarische Luppen Angriffe russischer Abteilungen ab. Front des Generals der Kavallerie Erzherzogs Karl. Nördlich des Dnjestr brachen abends starke russische Kräfte zum Angriff vor. Ein Anfangserfolg des Feindes bei Delejow wurde durch nächtlichen Gegenstoß völlig ausgeglichen. Weiter wordlich kamen zwischen Toustobaby und Zawalow AngriffsAuppen unter der Wirkung des Sperrfeuers nicht zur Entwickelung aus ihren Stellungen. In den Karpathen wurden russische Vorstöße gegen die sammhöhe nordwestlich des Kukul und auf Stara=Wipczyna wückgeschlagen. An der Grenze von Siebenbürgen wurden rumänische Gesangene eingebracht. Balkan-Kriegsschauplatz. An der Moglena=Front setzten sich die Bulgaren in den der Höhe Zborska. An der Ceranska=Planina sind serbische Anstürme gescheitert. Großes Hauptquartier, 29. August. WTB.(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. In vielen Abschnitten der Front machte sich eine erhöhte bemerkbar. Im Somme= und Maasgebiet nahm der Artilleriekampf große Heftigkeit an. Nördlich der Somme dederholten sich die mit erheblichen Kräften unternommenen gischen Angriffe zwischen Thiepval und Pozières. Sie sind g gescheitert. Zum Teil führten sie zum Nahkampf, der wolich von Ovillers mit Erbitterung fortgesetzt wird. Mehrere Mogranatenangriffe wurden im Delvillewald und südöstlich von Ullemont abgewiesen. Rechts der Maas griffen die Franzosen zwischen dem tk Thiaumont und Fleury sowie im Bergwalde an. Im aer der Artillerie, Infanterie und Maschinengewehre brachen e Angriffswellen zusammen. Schwächere Vorstöße südlich und südöstlich von St. Mihiel leben ohne Erfolg. Drei feindliche Flugzeuge sind im Luftkampf abgeschossen, swar eins südlich von Arras, zwei bei Bapaume, ein 5 stel südlich von St. Quentin unversehrt in unsere Hand. Oestlicher Kriegsschauplatz. Lage ist im allgemeinen unverändert. an einzelnen Stellen war die Feuertätigkeil lebhafter. des Stochod bei Rudka=Czerwiszcze kam es zu Infanteriekämpfen. Nördlich des Dnjestr wurden bei Abwehr schwächerer russischer Angriffe über 100 Gefangene gemacht. Bei Bursziyn(an der Gnita=Lipa) wurde ein russisches Flugzeug zum Landen gezwungen. Balkan=Kriegsschauplatz. Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung. Oberste Heeresleitung. Der Geekrieg. Berlin, 29. August. WTB. Amtlich. Am 24. August hat eins unserer U=Boote in der nördlichen Nordsee einen englischen Hülfskreuzer versenkt. (Es handelt sich offenbar um den von amtlicher englischer Seite als gesunken gemeldeten englischen Kreuzer„Duke of Albany“.) Die feindlichen Kräfte vor Verdun und an der Somme. WTB.(Amtlich.) Der französische Funkspruch vom 24. August 1916 abends(Lyon) behauptet, daß die Deutschen im Laufe der Kämpfe an der Somme 40 Divisionen eingesetzt hätten, das sei ebensoviel, wie die Franzosen in der fünfmonaligen Schlacht bei Verdun. Demgegenüber ist folgendes einwandfrei festgestellt: In der Zeit vom 21. Februar bis zum 20. Juli haben die Franzosen im Kampfabschniit von Verdun nicht 40, sondern 66 Divisionen eingesetzt. In der Schlacht an der Somme sind bis jetzt von den Franzosen 23, von den Engländern 37, im ganzen also 60 feindliche Divisionen in vorderster Linie festgestellt worden. Der öfterreichisch=ungarische Tagesbericht. WTB. Wien, 26. Aug. Amtlich. Russischer Kriegsschauplatz. Abgesehen von stellenweisen Vorfeldkämpfen keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. Das feindliche Geschützfeuer gegen unsere Stellungen südlich der Wippach war stellenweise wieder sehr lebhaft. Im Plöcken=Abschnitt wurden Annäherungsversuche der Italiener abgewiesen. An der Froni südlich des Fleims=Tales scheiterten die wiederholten Angriffe mehrerer Bataillone gegen den Zauriol, ebenso wie alle Vorstöße schwächerer feindlicher Abteilungen gegen unsere Kampfstellungen im Gebiete der Cima di Cece. Bei Lusern schoß Lt. v. Siedler einen Caproni ab. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts von Belang. Wien, 27. August. WTB. Amtlich. Russischer Kriegsschauplatz. Lage unverändert. Italienischer Kriegsschauplatz. Neuerliche Angriffe auf dem Cauriol wurden unter empfindlichen Verlusten der Italiener abgeschlagen. Das gleiche Schicksal hatten auch alle übrigen Vorstöße des Feindes gegen die Front der Fassaner Alpen. An der küstenländischen und Kärntner Front keine wesentlichen Ereignisse. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Ereignisse zur See. Am 26. laufenden Monats hat Linienschiffsleutnant Conjevic mit noch zwei anderen Seeflugzeugen im Jonischen Meere eine Gruppe von feindlichen Ueberwachungsdampfern angegriffen und einen derselben mit Bombentreffern versenkt. Die Flugzeuge, welche von den feindlichen Bewachungsfahrzeugen heftig beschossen wurden, kehrten unversehrt zurück. WTB. Wien. 28. Aug. Amtlich. Russischer Kriegsschauplatz. Heeresfronk des Generals der Kavallerie Erzherzogs Karl. An den südöstlichen und östlichen Grenzwällen Ungarns wechselte gestern abend unser neuer Feind Rumänien in einem meuchlerischen Ueberfall mit den Grenzposten die ersten Schüsse am Roten Turm. An dem Passe südwestlich von Brasso traten heule früh beiderseits die Vortruppen ins Gesecht, und es wurden die ersten rumänischen Gefangenen eingebracht. In den Karpathen wiesen wir nordwestlich des Kukul=Berges einen starken russischen Angriff unter schwersten Verlusten für den Feind ab. Auch nördlich von Mariampol endete gestern abend ein angesetzter Vorstoß für die Russen mit einem vollen Mißerfolge. Sie wurden überall, zum Teil im Gegenangriff, zurückgeschlagen und ließen viele Gefangene in unserer Hand. Front des Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Die Armee des Generalobersten von Terszlyansky vereitelte russische Angriffsversuche, sonst keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. Am Cauriol wurde wieder heftig gekämpft. Nachdem ein Angriff des Feindes in unserem Geschützfeuer gescheitert war, gelang es abends einer italienischen Abteilung mit starker Arlillerieunterstützung in unsere Gipfelstellung einzudringen. Heute früh warf ein Gegenangriff den Feind wieder hinaus. An der küstenländischen Front wurde der Monte San Gabriele und die Gegend von Nona Vas von der italienischen Artillerie lebhaft beschossen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Bei den K. und K. Truppen nichts von Belang. Der amliche fürkische Bericht. WTB. Konstantinopel, 28. Aug. An der Irakfront im Euphrat=Abschnitt waren die feindlichen Lager durch unsere örtlichen Angriffe beunruhigt. Im Tigris=Abschnitt griffen die Mudschahids feindliche Züge südlich der Linie Scheich Sai=Ali Garbi an und machten Beute. In Persien wurden an der russischen Front 66 Kilometer südöstlich von Hamadan in der Richtung Deolel=Abat russische Truppen angetroffen, die von uns angegriffen und vertrieben wurden. Unsere Truppen erreichten Bidjar(77 Kilometer nordöstlich von Sineh). Kämpfe, die mit russischen Truppen in der Gegend von Sakiz begonnen worden waren, dauern zu unseren Gunsten an. Unsere vorgeschobenen Truppen, die feindliche Truppen bis 35 Kilometer westlich Sautschbulak verfolgten, mußten am 21. August in der Richtung auf diesen Ort nördlich und südlich des Dorfes Swinsing einem Angriff an Zahl überlegener Kräfie standhalten. Sie verteidigten sich mit Erfolg und warfen den Gegner zurück. Aus dem gulen Zustande seiner Verkehrsmittel in diesen Gegenden Vorteil ziehend, führte der Feind Verstärkungen heran, die zum Teil aus Transbaikal bestanden. Ohne uns Zeit zu lassen, unsere Linien zu verstärken, griff er in der Nacht zum 22. August den linken Flügel unserer vorgeschobenen Truppen an. Angriffen überlegener Streitkräfte von den. Seiten, von vorn und von hinien ausgesetzt, mußten sich die Unsrigen in der Richtung auf die Grenze zu ihren Haupttruppen zurückziehen. Ein Teil unserer Truppen erlitt im Kampfe Verluste, während er die feindliche Umschließungslinie durchbrach. WTB. Konstantinopel. 28. Aug.(Meldung der Agentur Milli.) Der russische Bericht vom 24. August behauptet, daß die russische Offensive in der Gegend des WanSees Forischritte mache und daß die in der Gegend von Mossul operierenden Truppen in der Umgebung von Rayat die vierte türkische Division geschlagen hätten, wobei sie zwei feindliche Regimenter, unter ihnen einen Regimentskommandeur mit seinem Stabe, gefangen genommen und Kanonen und Maschinengewehre erbeutet hätten. Die Zahl der Gefangenen wachse andauernd. Diese Behauptung ist ein Muster der Erfindungen, zu denen die Ententestaaten ihre Zuflucht nehmen und die jeder Wahrhaftigkeit entbehren. Bulgarischer Heeresbericht. Sofia, 26. Aug.(WTB.) Amtlicher Bericht des Generalstabs. Unser rechter Flügel setzte seinen Vormarsch fort. Die Abteilung, die südlich vom Ochrida=See vorgeht, hat das Dorf Malik. 10 Kilometer nördlich von Koritza, am Nordufer des gleichnamigen Sees erreicht und genommen. Im Moglenitzatale versuchten die Serben nach ihren vergeblichen Angriffen vom 21. bis 23. August am 25. August in der Richtung auf das Dorf Bahovo zum Angriff überzugehen. Sie wurden aber zurückgeschlagen. Das Schießen hörte der ganzen Tag über nicht auf. Im Wardartale stellenweise Geschützkampf. In dem Dorfe Doldjeli haben wir eine englische Ableilung mit dem befehligenden Offizier gefangen genommen. Unser linker Flügel ist von Parnar Dagh vorgerückt und hat die ägäische Küste besetzt. Alle englischen Truppen haben sich in der Richtung auf Orfano und Tschavazi zurückgezogen. Wir haben vor Tschavazi und Orfano die Linie Lakovitza—Dedebali—Arksakli— Meniechli eingenommen. Gestern morgen haben drei russische Wasserflugzeuge in großen Höhe Varna überflogen und einige Bomben auf Stadt und Hafen geworfen. Es wurde niemand getötet. Der Sachschaden war geringfügig. Unsere Wasserflugzeuge haben zweimal mit sichtlichem Erfolg ein russisches Geschwader angegriffen, das in einer Entfernung von 10 Meilen vor der Küste kreuzte. Alle Wasserflugzeuge sind unbeschädigt zurückgekehrt. Berlin, 29. August. WTB. Dem General der Infanterie v. Below, Oberbefehlshaber einer Armee, ist das Eichenlaub zum Orden Pour le mérite und dem General der Infanterie v. Quast, Kommandierendem General eines Armeekorps, der Orden Pour le mérite verliehen worden. Achten Sie immer auf die Inschrift„Usram“!— Ueberall erhältlich. Auergesellschaft, BerliDie Engländer sind noch immer nicht fertig. WTB. London, 28. Aug. Der militärische Korrespondent der Times schreibt: Es sehlt noch viel an der Erreichung unseres Zieles, der endgültigen Besiegung der deutschen Heere. Es fehlt an Mannschaften und an Munition. Die jungen Truppen haben sich bewährt, aber sie sind doch bis zu einem gewissen Grade noch improvisiert und Dilettanten. Vor dem nächsten Frühjahr werden sie kaum fertig ausgebildet sein. Für die Offensive an der Front waren wir noch nicht so vorbereitet, wie wir es wünschen mußten. Eine allgemeine Offensive auf der ganzen Linie in Flandern und Frankreich konnte mit Erfolg erst unternommen werden, wenn die englischen Armeen im Norden in demselben Verhältnis mit schweren Geschützen ausgerüstet sind, wie die Armeen an der Somme. Oberst Repington bedauert, daß sein Wunsch, reichlich neue Divisionen aufzustellen, habe unerfüllt bleiben müssen. Man konnte in diesem Jahre nur für eine Reserve für die alten und neuen Truppen sorgen. War Kitchener mit in der Nordseeschlacht? Stockholm, 27. Aug. Unter dem Titel„War Kitchener mit in der Nordseeschlacht?“ schreibt das„Aftonbladet“: Die englische Regierung hat auf diese Frage nie eine bestimmte Antwort gegeben. Das englische Marineministerium hat kürzlich die dänischen und die norwegischen Behörden aufgefordert, die an Land gespülten Leichen zu untersuchen, ob Kitchener sich unter ihnen befinde. Nun könnte der Golfstrom die Leiche Kitcheners von den Orkneyinseln unter keinen Umständen an die Küste Jütlands treiben. Wenn er bei der Nordseeschlacht dabei gewesen sei, so ist die Verheimlichung seines Todes während mehrerer Tage verständlich, da seine Anwesenheit der beste Beweis für die groß angelegten Pläne der englischen Regierung, nämlich einen Durchbruch nach der Östsee, gewesen ist. Ungeheure Verluste der Truppen Sarrails. Wien, 27. August. Der Neuen Freien Presse wird aus Athen gedrahtet: Die Truppen des Generals Sarrail haben in den ersten Tagen der Kämpfe sehr große Verluste erlitten. Eine englische Division wurde von den deutsch=bulgarischen Truppen vollständig geschlagen. 20000 Kranke liegen an der Ruhr, Cholera und Sonnenstich in den Lazaretten Salonikis. In Saloniki treffen ununterbrochen. Verwundeten=Züge ein. Mehrere mit Kranken beladene Lazarettschiffe haben den Hafen verlassen. Wiederholt, weil nur in einem Teil der letzten Nummer enthalten. Kriegserklärung Rumäniens an Oesterreich-Ungarn. Berlin, 28. August 1916. Die rumänische Regierung erklärte gestern abend Oesterreich=Ungarn den Krieg. Der Bundesrat wird zur sokortigen Sitzung zusammen beruken. WTB. Bukarest, 28. Aug. Der ursprünglich für gestern vormittag 10 Uhr angesetzte Kronrat wurde auf 5 Uhr nachmittags verschoben. Es nahmen daran teil: Die Mitglieder der Regierung, die ehemaligen Ministerpräsidenten Carp, Majorescu, Rosetti, die Parteiführer Marghiloman, Filipescu und Take Jonescu, die ehemaligen und gegenwärtigen Präsidenten der gesetzgebenden Körperschaften Pherekyda, Canxacuzene, Paschcani, Olanesco und Robesco, letzterer anstatt des im Auslande weilenden Senatspräsidenten Basil Missir. Berlin, 28. Aug.(WTB.) Amtlich. Nachdem, wie bereits gemeldet, Rumänien unter schmählichem Bruch der mit Oesterreich-Ungarn und Deutschland abgeschlossenen Verträge unserem Bundesgenossen gestern den Krieg erklärt bat, ist der Kaiserliche Gesandte in Bukarest angewiesen worden, seine Pässe zu verlangen und der rumänischen Regierung zu erklären, daß sich Deutschland nunmehr gleichfalls als im Kriegszustande mit Rumänien befindlich betrachtet. Auch Rumänien! Wer will leugnen, daß die Nachricht von der Kriegserklärung Rumäniens an Oesterreich=Ungarn überraschend kam? Als vor fünf Vierteljahren Italien, vom Sacro egoismo gepackt, alle Scham über Bord warf, um sich das zu erobern, was ihm freiwillig angeboten war, da rechnete es auf das sofortige Eingreisen Rumäniens. Damals war Bulgariens Stellung noch unklar, und es kam viel auf die Haltung Rumäniens an, das die Straße nach dem Orient beherrschte, da Serbten noch die Donau sperrte. Seitdem schien sich Rumänien mehr und mehr mit den Taisachen aozufinden. Die Versuche der Engländer, seine Ernte aufzukaufen, nur zu dem Zweck, sie zu unserem Schaden verkommen zu lassen, mißlang, ein lebhafter Handelsverkehr entwickelte sich und setzte sich bis in die allerletzten Tage fort. Daneben setzten freilich die berüchtigten Hetzer Take Jonescu und Filipescu ihre Wühlarbeit fort, und englisches und russisches Geld arbeitele für die Entente, wie schon seit Jahren. Man hatte sich an die Tatsachen gewöhnt und maß ihnen keine Bedeutung bei. Woher nun der Umschwung? Es ist nicht anders möglich, als daß die Versprechungen, mit denen man nie gekargt hat, nun noch gesteigert worden sind. Rußland konnte ja einiges bieten, die Bukowina ist in seiner Hand, sie mag ihm angeboten worden sein, während zugleich sich eine Möglichkeit bot, Siebenbürgen zu erobern. Lange hat Bratianu gezögert, er wollte auf keinen Fall eher losschlagen, ehe die Russen in Siebenbürgen standen. Nun schlug er doch los in einem Augenblick, wo alle Aussicht für die Russen vernichtet war. Er vergaß ganz den Undank, mit dem Rußland schon einmal rumänische Hilfsbereitschaft gelohnt hatte, als es Rußlands Türkenkrieg 1879 rettete. Und eine große Stimmung im Lande hätte er für die Kriegserklärung immer für sich gehabt. Der Rumäne liebt den Russen garnicht, schätzt den Deutschen in gewissen Erenzen, aber er haßt den Ungarn. Auf eine Abrechnung mit Ungarn kommt es dem Volke in erster Linie an. Wenn der Rumäne den Ungarn haßt, so haßt der Bulgare den Rumänen seit dem Tage, als er Bulgarien, als es von allen Seiten vom Feinde umringt war, auch noch in den Rücken fiel. War Bulgarien sonst damals aufgeben mußte, hat es fest alles wiederbekommen, nur Silistria fehlt noch. Bulgarien wird jauchzen, daß sich ihm nun Gelegenheit bielet, auch hier die alten Grenzen wieder herzustellen. Es ist möglich, daß die Entente ihr Ziel erreicht, nämlich die Armee Sarrail aus der Umklemmung zu befreien, aber die Kosten wird Rumänien tragen. Glaubt man in Bukarest wirklich, daß es sich um einen militärischen Spaziergang handelt? Schreckt da garnicht das Beispiel Ilaliens, das mit dem Verlust von Hunderttausenden den Gewinn einer kleinen Grenzstadt bezahlen mußte? Aber Isalien hat im allgemeinen denn Feind von seinem Land fernhalten können, glaubt man mänien alle Grenze verteidigen zu können? Fällt im meinen auf die Staatsmänner, denen wir diesen Krlog“ danken, schon eine schwere Schuld, so trifft sie doppest" der ohne zwingenden Grund jetzt noch seinen Staaf großen Strudel gleiten läßt. Wie sich die militärischen O.“ tionen gestalten werden, bleibt dahingestellt, nur sei betont z. jede solche neue Kriegserklärung den Frieden hinausschiebf Die Kriegserklärung Italiens an Deulschland hat onduklare militärische Verhältnisse geschaffen. Nach den Ereionis. der letzten Tage kam sie nicht unerwartet. Ohne Zweifel. der Vierverband Italien zur Kriegserklärung gezwungen zwar hauptsächlich aus dem Grunde, um dem ann Fronten des Vierverbandes immer größer werdenden schaftsmangel beizukommen. Die Hauptzwangsmittel gegenstIlalien dürften das Geldbedürfnis und die Kohlennot Italle" gewesen sein. Es ist nicht ausgeschlossen, daß italienische Straf kräfte nun auch auf dem französischen Kriegsschauplatz auffren werden. In welchem Umfange dies der Fall sein wird, ist venicht zu bestimmen. Es muß aber bezweifelt werden, da Italien hierfür erhebliche Streitkräfte zur Verfügung hat. Die Kriegserklärung Rumäniens an Oesterreich-Ungan steht im Zusammenhang mit der Kriegserklärung Italiens Deutschland. Auch hier sucht der Vierverband notwendig wordene militärische Hülfe. Diese Kriegserklärung kam yich unerwartet. Sie stellt die Mittelmächte vor neue militärisch Aufgaben, über die sich im Augenblick nichts sagen läßt. Lösung wir aber mit Zuversicht entgegensehen können. Da di rumänischen Streitkräfte schon zum größten Teile an den Grenzen der Mittelmächte aufmarschiert sind, muß mit dem baldigen Be, ginn der militärischen Ereignisse gerechnet werden. Daß Rumänien uns an der Seite Oesterreich- Ungarsteht, ist selbstverständlich. Rumäniens Kriegserklärung und unsere Getreideversorgung. Ueber die Einwirkung der Kriegserklärung Rumäniens an Oesterreich=Ungarn auf die Getreideversorgung Deutschlands erfahren wir folgendes: Das Getreide, welches wir gemäß den Abschlüssen aus der alten Ernte bekommen sollten, ist im wesentlichen eingeführ. Aus der neuen Ernte sind keine Verträge zustandegekommen. Bei Aufstellung des Wirtschaftsplanes 1916/17 haben wir ein Einfuhr aus Rumänien nicht mit in Rechnung gestellt. Das Ausbleiben der rumänischen Zufuhr wird auf unsere Brotversorgung also nicht den geringsten Einfluß haben. Zuverlässig Schätzungen unserer Getreideernte rechnen mit einem Mehr von fünf Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahre. Dazu kommen noch die Getreideüberschüsse aus dea besetzten Gebieten des Östens. Die Gesamteinfuhr aus Rumänien betrug im Vorjahn 1 400 000 Tonnen. Die Rechnung unserer Feinde, die Kriegserklärung Rumäniens an Oesterreich=Ungarn könnte unsen Wirtschaft in Verlegenheit bringen, ist also ganzlich versehll Die für den Herbst in Aussicht genommene Erhöhung der Brotrationen werden trotz des Wegfalles der rumänischen Einfuhr vorgenommen werden können. Bei ihrer Feststellung hatten unsere maßgebenden Stellen bereits den Fortfall in Rechnung gestellt. Die rumänische Armee. Die französische Presse, die schon seit Wochen mehr oder minder deutlich das Eingreifen Rumäniens in den Krieg an der Seiie des Vierverbandes ankündigte, berauschte sich schon vor der Kriegserklärung Rumäniens an Oesterreich an dessen Arme. sicher Arme Ziffern Aber se ur der Armi e aen 1. stellen kö e Klegs Unsere 2 mee noch übe 4 Konting ng. Unsere ziehen, b. Hieraus einer halber sst nun aber zihrer metl hen Krieges konn Der rum Ausbildung vo Jahren. No wdienten Mann Abensjahre ab Die Infar r. 40 Regin Reserve. Auso Modell 1918 mn Schwadronen, i m Jahre 191 der Geschütze. vorhandenen M halung Rumär ndert. Rumär beg viel gelerr udessert." Das Mitgli Es ist m ber die Kriegsg Ukles, vielleicht handelt sich do dder jenen Fet nchten, jenes a uht wahr seir Woffe der Krieg venn man beha de morgenländ wendung der auch wirklich nen Kanzler h z regieren vers Vielmehr der Gei orkt, oder sei asentwicklung schön und Im zweiten vergießen,i us dem als Darum i Auf falscher Fährte. Roman von Max Esch. 40. Ob er geladen war, wußte ich nicht, kannte überhaupt den Mechanismus nicht, sondern wollte den Baron nur erschrecken. Im Parke traf ich weder ihn noch sonst jemand an. Ich wußte aber den Weg, den er eingeschlagen hatte. Den lief auch ich entlang, bis ich den Baron traf und ihn zur Rede stellen konnte. Er verwies mir meine Dreistigkeit und drohte, mich mit Schimpf und Schande davonzujagen, wenn ich mich nicht sofort nach dem Schlosse zurückbegeben würde. Da packte mich die Verzweiflung, ich zog den unter der Schürze verborgenen Revolver hervor und erklärte ihm, mich vor seinen Augen zu erschießen. Er aber lachte mich aus und sagte, ich solle die Komödie lassen. Dann wollte er auf mich zutreten, um mir jedenfalls den Revolver zu entreißen. Doch dazu kam es nicht, denn plötzlich ging ein Schuß los, und der Baron taumelte zu Boden. Im Fallen streifte eine seiner Hände meine Haare. Das alles ging so blitzschnell vor sich, daß ich gar keinen ordentlichen Gedanken fassen konnte. Erst als das Blut dem am Boden liegenden Baron aus der Brust schoß, packte mich das Entsetzen. Ich wollte fort und stolperte über das Gewehr, das ich am Riemen einige Schritte mitschleifte, dann fühlte ich, wie ich frei wurde, und lief dann, was ich laufen konnte, ins Schloß zurück. Ungesehen gelangte ich über die Vordertreppe in mein Zimmer. Vor Aufregung wurde ich ernstlich krank, beruhigte mich dann mehr und mehr, da ich bald genug erfuhr, daß niemand mich im Verdacht hatte. Zuweilen allerdings pochte das Gewissen in mir, aber bald war es wieder ruhig, denn ich fühlte mich ja sicher. An Ehlert wollte ich mich rächen, denn ihm gebe ich die Schuld, daß meine Liebe zu dem Ermordeten zu Ohren des jetzigen Herrn von Wossin und der Baronin gekommen ist. Und dann wollte ich auch über ihn triumphieren wegen seiner mir gezeigten Verachtung, als ich ihm am Mordtage auf dem Gange des Herrenhauses begegnete. Sein„Pfui!“ habe ich nicht vergessen können, deshalb erfand ich die ihn belastenden Aussagen. Er hat die Wahrheit gesagt. Niemals hat er mich mit dem Totschlage bedroht, auch eine Drohung gegen den Ermordeten ausgestoßen. In dieser Stunde erst bin ich gewahr geworden, was es heißt, ein Gewissen in der Brust zu haben. Furchtbar hat es mich gepackt, so daß ich nicht anders konnte, als jetzt die Wahrheit zu sagen." Der Eindruck des Bekenntnisses auf die in dem Raume Befindlichen war ein gewaltiger. Tränen liefen Ehlert über die Wangen, denn endlich war seine volle Unschuld an den Tag gekommen, indes durch den Kopf des Untersuchungsrichters eine Flut von Gedanken schoß, doch mußte er die Weitervernehmung der Mörderin abbrechen, denn vollkommen erschöpft war sie zusammengebrochen und mußte als Gefangene im Krankenhause Aufnahme erhalten. Die Untersuchung förderte nun so viel Material zutage, daß der Untersuchungsrichter an der Wahrheit der Selbstbeschuldigung der ehemaligen Zofe nicht mehr zweifeln konnte, was ihn veranlaßte, die Freilassung Ehlerts anzuordnen und die Akten dem Staatsanwalt zuzusenden. Schluß. „Ich freue mich aufrichtig, Ehlert,“ redete Baron Feodor von Felden, der von der Freilassung seines ehemaligen Dieners auf seinen Wunsch in Kenntnis gesetzt worden und mit seinem Bruder in die Stadt gekommen war, um Ehlert zu zeigen, daß er seiner nicht vergessen habe, im Zimmer des Gefängnis=Inspektors den über diese Begrüßung höchst Ueberraschten an,„daß Sie nun gänzlich gereinigt von dem schweren Verdachte des Meuchelmordes dastehen. Ich habe zwar im Ernste niemals an Ihre Schuld geglaubt, aber für Sie ist diese Wendung, auf die niemand vorbereitet war, am besten.“ Ergriffen dankte Ehlert, dann verließ er zwischen den beiden Brüdern aufrechten Ganges die düstere Stätte als freier Mann. Gern nahm er den Vorschlag seines bisherigen Herrn an, einige Zeit im Inspektorenhause auf Wossin zu verbringen, ehe er weiter über seine Zukunft beschließe. Ein wahrhaft herzlicher Empfang wurde dem geprüften Manne von den biederen Bewohnern der Gegend bereitet, deren Gesprächsthema sich in der letzten Zeit um weiter nichts als um die verbrecherische Zofe gedreht. Leider mußten aber Ilgen und Ruschke bis zur Beendigung des WiederaufnahmeProzesses noch im Gefängnis verbleiben, so daß man diese noch nicht begrüßen konnte. Bei der ganzen Bewohnerschaft aber stand es fest, daß man auch diesen Männern einen großartigen Empfang bereiten müsse, um ihnen zu zeigen, wie sehr man ihr unverschuldetes Unglück bedauere. Einige Tage später erfolgte auch deren vorläufige Haftentlassung, da die Voruntersuchung gegen die Zofe Klara Witkow abgeschlossen war und kein Zweifel mehr an deren Schuld bestand. Am gleichen Tage erschien Baron Fritz von Felden in der Mühle, dem Müller seinen Glückwunsch darzubringen und ihm sein Bedauern über die unschuldige Haft auszusprechen. Der Müller'aber wehrte das ab:„Unschuldig habe ich gerade nicht gesessen, Herr Baron, denn ich habe während meiner Pachtzeit mir manches Stück Wild fortgeknallt, von dem Ihr Herr Vater und Bruder keine Ahnung hatten. In der langen Zeit, da ich sitzen mußte, habe ich mir oft genug gesagt, daß das eine ganz gerechte Strafe für mein Tun war, wenn mir Zuchthaus, in dem ich ja nicht gewesen bin, auch etwas hart dünkte. Aber ich werde keine Büchse mehr anrühren, denn unser Herrgott straft unsere Missetaten schon auf Erden. Und auch der Ruschke wird wohl kein Wild mehr schießen, denn an dem Tage, ab der Mord geschah, hat er, kurz bevor der gnädige Hen erschossen wurde, einen Rehbock niedergeknallt. Unmittelba darauf fiel dann gar nicht so weit von ihm ein andere Schuß, worauf er mit seiner Beute Fersengeld gab, der Mühle zu. Er trug noch dazu eine alte Joppe von Dicht bei der Mühle warf er den Rehbock nieder. Dort haben wir ihn und die mit Blut beschmierte Joppe vergraben Der Ruschke war ein arger Wilddieb. Jetzt wird auch er oe Nase voll haben." Und dann fiel dem Müller ein, daß er dem Baronsu die Weiterbelassung der Mühle noch nicht gedankt habe. seiner derben Art holte er das mit schlichten, aber von Herzen kommenden Worten nach. Was der Müller über Ruschke prophezeit, trat ein. letzterer gestand dem Baron seinen Wildfrevel ein und gelbo völlige Besserung, worauf der Baron ihn wieder als Tag löhner beschäftigte. In dieser Zeit wurden die Vorbereitungen zur Verbindung des Majoratsherrn mit seiner Braut auf Wos getroffen, so daß Baron Fritz alle Hände voll zu tun hane Baron Feodor weilte jetzt oft auf Porstendorf Amtsvorstehers von Porsten blonde Tochter war der Magnen der ihn immer wieder anzog und seine erste ungllanch Liebe bald vollkommen vergessen machte. Mit dem 2 vorsteher hatte er auch Ehlerts wegen eine Unterredung er von dem jungen Porsten erfahren, daß die Förstec auf Porstendorf schon wieder frei geworden sei, da sein keinen vernünftigen Bewerber hierfür finden könne. schien Baron von Felden eine Schicksalsfügung zu sei den seinen Lebensretter zu sorgen, der sich wieder nach grünen Walde sehnte. Ehlert erhielt die Stelle zu größten Freude, denn es war ihm lieb, in der Nähe bleiben zu können, in welcher Gegend er so viele way Freunde besaß, was sich ganz besonders in der letzte erwiesen hatte. Seine Liebe zu der ehemaligen Zofe wa kommen erkaltet. Dann kam der Vermählungstag heran, der für die 9 Vewohnerschaft Wossins ein Festtag wurde.d Ein glückstrahlendes Paar nahm die Glückwunsch vielen Gäste und der Guts= sowie Dorfeingesessenen in Saale des Herrenhauses entgegen und wurde nicht immer und immer wieder zu danken. volle Aber noch einem anderen Paare hing der Himmen Geigen, auf denen die wunderbarsten Melodienzah Nachdem sich Feodor von Felden Gewißheit veezugelan das herrliche Geschöpf an seiner Seite ihm in Liebe zug ze hatte er nichts Eiligeres zu tun, als um den Eltern Ilse von Porstens zu dem eben geschl bündnis zu bitten. Der Amtsrat ließ es sich n. nerzungen das neue frohe Ereignis den erstaunten Gästen zu desnen Unbemerkt von den Gästen war es den Neu bald nach Aufhebung der Tafel gelungen, sich zurbagie gound zu der Hochzeitsreise umzukleiden. Nochma laubt Fälli im ah diesen Krieg v. ft sie doppelt do en Staat in 8. tilitärischen Oy ur sei betont.. hinausschiebt. schland hat endig den Ereigus Zweifel gezwungen, und de an sämlli werdenden Man. gsmittel gegenübe zohlennot Italien italienische Siten schauplatz auftrete sein wird, ist noc ifelt werden, da rfügung hat. desterreich=Ungan rung Italiens nd notwendig ärung kam nicht neue militärisch, sagen läßt, deren können. Da di le an den Grenzen dem baldigen Beden. sterreich= Ungarns d unsere rung Rumäniens sung Deutschlands Abschlüssen aus atlichen eingeführt. ustandegekommen, 7 haben wir ein ng gestellt. Das unsere Brotverden. Zuverlässige einem Mehr von re. Dazu kommen en Gebieten des trug im Vorjahn einde. die Kriegskönnte unsen gänzlich versehll e Erhöhung der rumänischen Einihrer Feststellung den Fortfall in ochen mehr oder 1 den Krieg an auschte sich schon erreich an dessen Armee. Wir entnehmen so der„Action Française“ der.giffern über die Kriegsstärke Rumäniens, an welcher en nändlich einige Korrekturen vorzunehmen sind; Das rumänische Rekrutierungsgesetz vom Jahre 1908, Jahre 1913 abgeändert wurde, verpflichtet jede waffenorn vom 21. bis zum 46. Lebensjahre zum Militäre Alber schon vom 19. Lebensjahre an stehen die jungen dense en Verfügung des Kriegsministeriums und müssen eine e Vorbereitung durchmachen. Das Truppenkontingent der Armee war im Jahre 1912: 100 000 Mann. In eiten rechnet man damit, daß die mobilisierte aktive sokorl 250 000 Mann in runden Ziffern in die erste stellen könnte. Was die gesamten Streitkräfte im Falle Erieges anbelangt, so erklärte General Grainicanu, ein - Kriegsminister, in der rumänischen Akademie im Oktober Insere Armee verfügt außer den Konlingenten der aktiven noch über 400 000 ausgebildete Soldaten. Wir haben 1 Hontingente Milizheer für den Landesschutz zur VerUnsere Armee wird mit 15 oder 20 Divisionen in den ziehen, von denen jede 20- bis 25 000 Mann zählt, Hieraus ergibt sich, daß Rumänien in diesem Augenblick ener halben Million Soldaten den Krieg beginnen kann. i nun aber leicht möglich, daß unsere„lateinische" Schwester dank ihrer methodischen Anstrengungen seit Beginn des euroschen Krieges ihren Armeebestand in beträchtlicher Weise noch unchren konnte. Der rumänische Soldat erhält bei der Infanterie eine aehldung von 2, bei den anderen Waffengattungen von gahren. Nach siebenjähriger aktiver Dienstzeit gehören die dionten Mannschaften 12 Jahre der Reserve und vom 40. densjahre ab der Miliz an. Die Infanterie umfaßle im Jahre 1914 10 Bataillone tige. 40 Regimenter Infanterie zu 3 Bataillonen, 30 Bataillone werve. Ausgerüstet sind die Truppen mit dem Mannlicher, Wodell 1913 mit Seitengewehr. Die Kavallerie zählt 83 aktive Schwadronen, insgesamt 14 000 Säbel. Die Artillerie verfügte Jahre 1914 über 506 Feldgeschütze, in der Hauptsache her Geschütze. Was jedoch die Anzahl der Geschütze und des ohandenen Materials anbetrifft, so hat sich bei der abwartenden holung Rumäniens im Laufe der letzten zwei Jahre viel geRumänien hat aus dem mehr als zweijährigen Weltweg viel gelernt und mit gewissem Eifer Armee wie Material verdessert." Des Kampfes Ziel. c dem Baron fü edankt habe. I aber von t, trat ein. l ein und gelobt dieder als Tage Das Mitglied des Reichstags, Oberlehrer Kuckhoff, schreibt im„Tag": Es ist manchmal so, als ob wir bei den Erörterungen wer die Kriegsziele vergäßen, daß wir Zuschauer des wichtigsten Ukles, vielleicht der Peripetie des Menschheitsdramas sind. Es handelt sich doch wohl nicht darum, ob wir Deutschen diesen dder jenen Fetzen Land erwerben, ob wir dieses Volk verncten, jenes auf die Knie zwingen. Es kann die Behauptung ncht wahr sein, daß nur durch die Anwendung der U=BootWoffe der Krieg beendei werden könne. Das ist dasselbe, als vnn man behauplete, daß der Sieg der abendländischen über de morgenländische Kultur entschieden worden sei durch die hwendung der Enterbrücken in der Schlacht bei Mylä. Es Nauch wirklich nicht entscheidend für unsere Zukunft, ob wir en Kanzler haben, der konservativ oder liberal regiert oder regieren verspricht. Vielmehr geht es um dieses: Entweder ist das Deutschum der Geist, der im Menschheitstempel lebenspendend orkt, oder sein Wirken ist nur eine Episode in der Menschhlsentwicklung, ein Stein im Menschheitstempel, der, wenn uch schön und kostbar, doch vergänglich und leicht ersetzbar Im zweiten Falle wäre es schade um all das Blut, das oir vergießen, im ersteren aber ist es Märtyrerblut, der Same, us dem als Frucht das Glück der Menschheit hervorgehen ol. Darum ist der Kampf entschieden, wenn der Teil der Uenschheit, der heute gegen uns kämpft, einsteht, daß das Nutschium nicht nicht vernichtet werden kann. Und das swußtsein unserer Kraft und Weltberufung, der Glaube an Nulschlands Zukunft, das wird der Inhalt unseres Siegeswels sein. Wir haben den glänzendsten Sieg in der Weltwichte errungen, wenn die Menschheit wieder voller Achtung meten Geist auf sich wirken läßt und wenn es uns möglich die materielle Grundlage für unsere freie Entwicklung frei bestimmen. Das Zeichen wird sein, wenn das erste Schiff deutscher Flagge wiederum den deutschen Hafen verläßt. will uns dann hindern, unseren Beruf unter der Menschdel zu erfüllen? Wir sind doch nicht etwa ausgezogen, zu erobern, zu mmerjochen. Wir waren auf dem Wege, friedlich die Welt zu ucdringen, ihr den Segen unseres Geistes, unserer Wirtgast und Industrie zu bringen. Der Neid und Haß hat da te Volker gegen uns geeint. Ein endgültiger Erfolg für sie, Sieg würde den ewigen Krieg auf der Welt bedeuten. den se würden sich nicht einigen können über die Herrschaft Welt. Unser Sieg aber bedeutet die Einsicht in ihre Ohnsacht, der erste Schritt zum Weltfrieden unter Deutschlands ger und kultureller Führung. Der wird aber nur Wirklich„werden unter freien, nicht unterjochten Völkern. Freie der werden uns achten lernen in unserer Ueberlegenheit, ochte werden uns hassen und stets wieder eine Gelegenzu einer feindlichen Koalition. nehmen von den beiden Müttern und dem Brautpaare, waren sie davongefahren, in den sonnigen HochsommerAnein, der Bahnstation zu. .e. Hochzeitsfeier auf Wossin hatte die Gemüter von dem äussicht stehenden Prozeß gegen die Mörderin des Barons von Felden abgelenkt. Da wurden sie durch die im prceraufnahmeverfahren erfolgte Freisprechung Ilgens und schtes darauf hingelenkt. Beiden hart geprüften Männern außerdem eine Entschädigung für die unschuldig im de 9. Zugebrachte Zeit zugebilligt. Der Prozeß gegen dose aber mußte vertagt und schließlich ganz eingestellt g.". Die Vorsehung selbst hatte die Vergeltung an der geübt. Als unheilbar geisteskrank wurde sie einer stalt zugeführt. verr müt hatte sich während der Haft ständig mehr zu. Die Stimme im Innern der Zofe, die sie niemals orte kommen ließ, wuchs sich in der engen Zelle zur Ver.. Gewalt aus. Das erwachte Gewissen schlug die varserin zu Boden und entriß sie dem Strafrichter. Sie duig zusammengebrochen. Ende. 23 Das Bild des Weltfriedens ist eine Utopie? Gewiß wäre es kindlich, ihn nahe zu sehen; aber er ist doch ein erstrebenswertes, ja das höchste Ziel der Menschheit. Viele mögen es für unerreichbar ferne halten; deshalb darüber zu lachen, ist unrecht. Der Krieg ist das Verabscheuungswürdigste, was es unter der Menschheit geben kann, für den Materialisten eine schlimme Krankheitserscheinung in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, für den Christen eine Strafe und Prüfung Goites. Darum muß als Kriegsziel ein wirklicher Friede erstrebt werden, nicht ein Waffenstillstand. Dieser aber ist das Verhälinis unter den Völkern nach diesem Kriege so gut, wenn die Leute recht behalten, die in der Unterwerfung anderer Völker das Heil sehen, wie auch, wenn wir nicht gegen erneuten Angriff gesichert sind. Die Ulopien von rechts und links müssen bekämpft werden, und das deutsche Volk soll überzeugt sein, daß es gestegt hat, wenn ihm so gui wie allen anderen Völkern die Freiheit garantiert ist. Vor hundert Jahren, als aus dem Trümmerhaufen Europas die Nationalitäten sich zu Staaten formten, da wäre es möglich gewesen, durch ein starkes deutsches Reich den Frieden in Europa zu sichern. Aber man kann die Geschichte nicht zurückschrauben.„Schwer verständlich ist aller Welt, wie soo vieles in der deuischen Politik, so auch dies, daß man das reiche Uferland Belgien vom Deutschen Reiche, das schon so schändlich verstümmelt ist, abgeschnitten und an Holland hingegeben, ohne sich zugleich auszubedingen, daß es in den Reichsverband zurückkehrte.... Sollten diese Länder außer dem Reichsverbande bleiben, so würde jedes deutsche Herz sich gegen eine solche Anordnung empören, die den schönsten Teil des Reiches England als Prooinz hingeben würde.... Hätte Preußen die alte wohlverstandene Landesordnung wieder hergestellt und die Grafschaft Namur, das Bistum Lüttich und ganz Geldern an sich gezogen, dann hätte es auf der Grenzhut ein schönes treffliches Markmannenland mit dem vollen Stromgebiet von Maas und Mosel gewonnen“.... Diese Sätze sind nicht etwa neu, sie sind über hundert Jahre alt und stehen so und ähnlich zerstreut in vielen Artikeln, die J. v. Görres in seinem „Rheinischen Merkur“ geschrieben hat. England hat es zu verhindern gewußt, daß diese damals einzig vernünftigen Anschauungen durchdrangen. Und so wird denn dieser Krieg die Entscheidung bringen in dem Kampf um die Suprematie in Europa, in dem Kampf, zu dem die Keime durch England vor hundert Jahren gezüchtet wurden. Das zu erreichen, was Görres gewollt, ist nicht mehr möglich, nachdem die Nationalitäten sich gebildet haben und Selbständigkeit als Menschenrecht beanspruchen können. Aber das Land an Maas und Mosel muß ein deuisches Markmannenland werden, es darf nicht mehr eine englische Provinz sein. Ich denke, daß kein Deulscher diese Garantie verlangt für die Freiheit der Kuliurentwicklung Deuischlands, die wir aber niemand aufdrängen wollen. Nur Schutz soll sie sein für schwächere Völber gegen die Vergewaltigung durch andere, in diesem Fall durch England. Ein römischer Feldherr hat einmal nach der Niederwerfung eines Aufstandes in Gallien im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zu der Versammlung der gallischen Häuptlinge gesagt:„Wir Römer haben nicht deshalb unsere Grenzwacht am Rheine aufgerichtet, um Italien zu schützen, sondern damit kein zweiter Ariovist Gallien sich unterwerfe.“ Genau so müßten wir umgekehrt zu den kleinen neutralen Grenzstaaten sprechen, die an Sitten, Sprache, Staatseinrichtungen uns heilig und unverletzlich sein müssen. Die Entscheidung über unsere Stellung in Europa wird und muß in diesem Kriege fallen, anders wird ein Friede nur Waffenstillstand sein. Wir könnten einig sein über dieses Kriegsziel und waren es auch, wenn seine Bedeutung klarer anerkannt würde. Es sind Kräfte an der Arbeit, die bewußt, oder ohne sich Rechenschaft über ihr Tun zu geben, dieses Kriegsziel verdunkeln durch Nebensächlichkeiten und Fragen der inneren Politik. Darüber wird die Entscheidung nach dem Kampfe fallen. Ich glaube und hoffe, daß es auch da keinen Status quo geben wird. Das innere Deutschland nach dem 4. August 1914 ist ein anderes als das vor dem Kriege. So gut wie die Freiheitskriege nicht etwa nur Kämpfe waren zur Befreiung vom Joche Napoleons, sondern der Ausdruck einer werdenden Nation, als eines frei werdenden Volkes, das allerdings bitter enttäutscht wurde durch die Reaktion, so bedeutet auch dieser Krieg einen gewaltigen Schritt vorwärts zur Mündigkeit des deutschen Volkes. Die Ideen von Einheit und Freiheit, von denen die Freiheitsdichter gesungen haben, klingen hier wieder in mächtigen Akkorden, und wir hoffen zu Gott, daß dieses Mal eine Reaktion nicht wieder mächtig werde. Der deutsche Nationalfeiertag soll der 4. August sein, an dem der Kaiser das Wort gesprochen hat, daß es in Zukunft für ihn nur noch Deutsche geben soll. Wir haben an diesem Tage auch eine Bastille niedergerissen, die Mauern der Klassenherrschaft, der Imparität, der nationalen und antinationalen Phrase. Richten wir diese Massen wieder auf, dann berauben wir uns selbst des schönsten Kriegszieles und der inneren Kraft, um unsere Stellung in der Welt, das äußere Kriegsziel, zu behaupten. Eben weil das Glück der Menschheit— und darum geht es— über dem Gedeihen der Nation steht und deren Hebung letzten Endes nur eine Arbeit zum Wohle der Menschheit bedeutet, kann nur eine Nation führend werden in der Welt, die die Menschenrechte im Innern und nach außen als heiligstes Gut pflegt und fördert. Meschede, den 30. August 1916. Das Hanseatenkreuz wurde von dem Senate der Freien und Hansastadt Hamburg dem Armierungssoldaten bei einem im Östen stehenden Armierungsbataillon Theodor Kemper, gebürtig aus Meschede, verliehen. Mililärkonzert der Bataillonsmusik XVIII 22 am 30. August, abends von 7½—8½ Uhr. Des Siegers Lorbeer, Marsch Blankenburg Richter Franz Helm Friedemann Kunisch Blon Fest=Ouverlure Stephanie-Gavotle Liebende Herzen. Polka für 2 Pistons Paraphrase„Aus der Jugendzeit“ Allerlei. Poipourri Unter dem Siegesbanner, Marsch □ Triebwagenverkehr bis Wennemen. Auf Antrag der Handelskammer Arnsberg ist von der Königl. Eisenbahndirektion Elberfeld angeordnet worden, daß vom 28. August d. J. ab die Triebwagen T 1743 und 1744 versuchsweise aud Werktags nach und von Wennemen durchgeführt werden T 1743 erhält dadurch Anschluß an den 8.01 Uhr von Wennemen abgehenden Z 1869 nach Brilon Stadt und T 1744 vermittelt den Uebergang von 31194, Bestwig ab 7.35 Uhr, Wennemen an 7.59 Uhr. Die zwischen 6.84 Uhr und 11.16 Uhr bestehende Verkehrslücke von Bestwig in der Richtung Schwerte ist hiermit etwas ausgefüllt. Die Fahrt der beiden Triebwagen bis und von Wennemen wird aber nur dann aufrechterhalten bleiben, wenn die Besetzung eine ausreichende ist. Das reisende Publikum wird daher auf diese Verkehrseinrichtung besonders aufmerksam gemacht. Ablieferung von Fahrradbereifungen. Der Herr Landrat hat angeordnet, daß die Ablieferung beschlagnahmter Fahrradbereifungen, also aller, die nicht weiter benutzt werden dürfen, wozu die behördliche Erlaubnis nötig ist, bis zum 15. September an jedem Mittwoch und Samstag Vormittag von 8.10 Uhr erfolgen muß. Für das Amt Meschede ist die Fahrradhandlung Wälter, Ruhrstraße 134, als Sammelstelle bestimmt worden. Die Ablieferungen, die bis zum obigen Daium erfolgen, sind freiwillige; nach diesen folgt die sofortige Enteignung. Der höheren Ortes festgesetzte Betrag wird in den Terminen gegen Unterschriftsquittung ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt aber nur an quittungsberechtigte Personen, nicht etwa an Kinder. Bezüglich der Bewertung der Bereifungen wird auf die Bekanntmachung in Nr. 100 dieser Zeitung hingewiesen. Zerschnittene Mäntel und Schläuche werden nicht angenommen. Brotzulage. WTB. Berlin, 28. Aug.(Amtlich.) Nach dem Ergebnis der vorläufigen Ernteschätzung von Brotgetreide ist das Kuratorium der Reichsgetreidestelle im Einverständnis mit dem Präsidenten des Kriegsernährungsamtes in der Lage gewesen, die monatliche Brotzulage, welche in den beiden letzten Monaten des alten Erntejahres hauptsächlich wegen des Kartoffelmangels als Sonderzulage gewährt worden war, nunmehr als dauernde Vermehrung der Brotration zuzubilligen und allen jugendlichen Personen zwischen 12 und 17 Jahren vom 1. Oktober ab eine Zulage von 50 Gramm für den Tag zu gewähren. WTB. Berlin, 28. Aug.(Amilich.) Die Brotgetreideernte des Jahres 1916 ist als eine Mittelernte zu bezeichnen, die über das Ergebnis der vorjährigen Ernte nicht unwesentlich hinausgeht. Sie übertrifft die vorjährige Ernie nicht in dem Maße, wie die Ernte an Futtermitteln, insbesondere an Hafer und Gerste, sie hat es aber ermöglicht, wie die Mitteilungen der Reichsgetreidestelle und anderer Stellen ergeben, eine nicht unerhebliche Verbesserung der Brotversorgung der Bevölkerung vorzunehmen. Die recht erheblichen Zulagen, welche in den letzten beiden Monaten des alten Wirtschaftsjahres den Schwerarbeitern, insbesondere wegen der Stockungen der Kartoffelversorgung bewilligt worden sind, können als dauernd für das ganze Ernteahr in Aussicht gestellt werden, und daneben wird ein allseitig jeäußerter Wunsch, der Jugend und ihrem erhöhten Ernährungsbedürfnis in der Hauptzeit ihres Wachstums eine Zulage zu bewilligen, Rechnung getragen. In der Bemessung der Brotration zur Zeit noch weiter zu gehen, ist nicht möglich; es muß vor allen Dingen vermieden werden, daß etwa späler, wenn die endgültige Bestandsaufnahme irgendwie geringere Quantitäten ergeben sollte, eine nachträgliche Herabsetzung staitfinden müßte, wie es leider im Dezember v. J. hat eintreten müssen. Der Preis des Brotgetreides bleibt derselbe, also werden die Mehlpreise der Reichsgekreidestelle keine Erhöhung erfahren, ja es ist möglich gewesen, den Preis für Roggenmehl vom 1. August ab um 1 Mk. für den Dz. herabzusetzen. Sodann hat die Geschäftsabteilung der Reichsgetreidestelle es möglich gemacht, den Preis für Weizengries auf den von ihr geleiteten Kriegsmühlen, und zwar den Kleinhandelspreis von 45 Pfennig auf 28 Pfennig für das Pfund herabzusetzen. Auch die Verhandlungen mit dem Kriegsernährungsamt wegen vermehrter Herstellung und Verbilligung der Stoffe für Graupen, Grütze und Haferflocken sind soweit gefördert, daß auch in dieser Beziehung eine baldige Verbesserung der Verforgung zu erwarten ist. Der Verbilligung und vermehrten Vereitstellung dieser Suppenstoffe, die sich in erfreulicher Weise hat durchführen lassen, entspricht vielfach geäußerten Wünschen aus der Bevölkerung und ist bei der unvermeidlichen Knappheit von Feit von erheblicher Bedeutung für die Ernährung. Alles in allem kann somit gehofft werden, daß die Versorgung der Bevölkerung mit Mehl, Brot, Gries und den übrigen aus Getreide hergestellten Nahrungsbeihilfen und Ersatzmitteln besser werden wird, wie bisher. Neue Höchslpreisregelung für Wild. Die auf Grund der Bundestatsverordnung vom 28. Oktober v. Is. über die Regelung der Fisch= und Wildpreise festgesetzten Höchstpreise für Wild haben die Zufuhr erschwert, zum Teil sogar völlig verhindert. Nunmehr ist auch hier eine Neuregelung erfolgt. Eine Bundesratsverordnung vom 17. August ermächtigt den Reichskanzler, Großhandelspreise für Wild festzusetzen; zur Berücksichtigung der besonderen Marktverhällnisse können jedoch die Landeszentralbehörden für ihren Bezirk oder Teile ihres Bezirks Abweichungen von den Preisen anordnen, für die wiederum der Reichskanzler Höchstgrenzen vorschreiben kann. Um ferner die Zufuhr von Wild im sogenannten„Konsignationsverkehr“ zu verstärken, wird in der Verordnung bestimmt, daß, wenn die Ware an einem anderen Ort als den der gewerblichen Niederlassung oder des Wohnorts des Verkäufers verbracht und dort für dessen Rechnung verkauft wird, die für diesen Ort geltenden Preise maßgebend sein sollen. Die Kleinhandelsgrenze von 10 kg ist fallen gelassen worden und an ihre Stelle die Vorschrift gesetzt, daß als Kleinverkauf jede Abgabe an den Verbraucher gilt. Endlich ist von nun ab die Verpflichtung zur Einführung von Kleinhandelspreisen nicht mehr den Gemeinden, sondern den Landeszentralbehörden auferlegt, so daß die Einführung solcher Kleinhandelspreise nunmehr für alle Orte, auch für die unter 10000 Einwohnern gewährleistet ist. Dabei ist die Möglichkeit vorgesehen, den Kleinhandelshöchstpreis für den Verbrauch durch den Jagdberechtigten und durch den Händler verschieden hoch zu bemessen. Eine Steinbach=Erinnerung. Der jüngst verstorbene Generalmusikdirektor Fritz Steinbach gab vor Jahren in Kassel mit seiner Kapelle ein Konzert und machte, wie die Mitglieder seiner Kapelle, darauf einen Ausflug nach dem nahen Wilhelmshöhe. In seiner Begleitung befand sich der ebenfalls schon verstorbene Königliche Hofkapellmeister Prof. Dr. Beier aus Kassel, der seiner Verwunderung darüber Ausdruck gab, daß Steinbach den Mitgliedern seiner Kapelle den Gruß stets mit einem tiefen Ziehen seines Hutes erwiderte. Steinbach sah den Erstaunten verwundert an:„Ja, lieber Professor, glauben Sie denn, daß ich auch nur einem einzigen Milgliede meiner Kapelle gestatten würde, höflicher und anständiger zu sein, als ich selbst bin?“ Forlan zog auch Prof. Beier vor seinen Musikern, die er bisher immer nur durch Berühren der Hutkrämpe mit einem Finger gegrüßt hatte, recht tief seinen Hut. Ueber 430 000 Eiserne Kreuze. Während des jetzigen Krieges sind mehr als 480000 Eiserne Kreuze an unsere Truppen und solche der verbündeten Armeen verliehen worden. Hiervon entfallen über 420 000 Stück auf die zweite Klasse und über 10000 auf die erste. Das Gewicht eines Kreuzes beträgt etwa 18 Gramm, und zwar werden 9 Gramm Gußeisen und fast die gleiche Menge Feinsilber zur Herstellung verwendet. Das Gesamtgewicht des verbrauchten Metalls beträgt sonach rund 155 Zentner. Für ein Eisernes Kreuz zweiter Klasse wird an schwarz=weißem bezw. weiß-schwarzem Band ein Drittel Meter benötigt. Für die 420000 Kreuze ist eine Bandmenge von über 140 000 Metern verbraucht worden. Die Leistungsfähigkeit der Geschütze ist ein wichliger Faktor, der nicht zuletzt für den endgültigen Sieg im Kriege von hervorragender Bedeutung sein kann. Die in dem modernen rauchschwachen Pulver enthaltenen Säuren üben auf die Seele des Rohres, d. h. auf die inneren Laufwände, eine zerstörende Wirkung aus, sie fressen die Züge an und erweitern so das Kaliber; jeder abgefeuerte Schuß schwächt auf diese Weise das Geschütz, bis schließlich der Augenblick eintritt, in dem das Rohr dem inneren Druck keinen genügenden Widerstand mehr entgegensetzen kann und stückweise abspringt. Die Lebensdauer eines Geschützes läßt sich somit nach der Zahl der Schüsse berechnen, die es abgeben kann, bis der Lauf erneuert werden muß. Aus Prüfungen, die italienische Ingenieure und Artillerieoffiziere vornahmen und die bereits im Frühjahr 1914— also noch vor Ausbruch des Krieges!— dem italienischen Kriegsministerium vorgelegt wurden, ergibt sich nun die erfreuliche Taisache, daß die schweren deutschen Kruppgeschütze mit Mantelringkonstruktion die dauerhaftesten und leistungsfähigsten Kanonen der Welt und besonders den englischen sogen. Drahtrohren bedeulend überlegen sind. Es wurde festgestellt, daß deutsche 30,5 cm Mantelringrohre L/50 220 Schuß aushalten, französische desselben Kalibers dagegen nur 200, japanische 30,5 cm Drahtkanonen L/45 80 Schuß, englische 34,3 cm nur 60, italienische 30,5 cm 80 und amerikanische 35,6 cm Mantelringrohre 150 Schuß. Obwohl während des Krieges die Geschützindustrie aller kriegführenden Länder bedeutend vervollkommnet wurde, ist es unseren Feinden doch nicht gelungen, unsere schweren Geschütze und besonders unsere Zweiundvierziger, von deren Vorhandensein man in Friedenszeiten bekanntlich gar keine Ahnung hatte, durch Herstellung leistungsfähigeren und dauerhafteren Maierials zu übertreffen. Der Auerhahn auf dem Blindgänger. Als Beispiel dafür, wie wenig selbst sehr scheue Vögel das Getöse platzender Geschosse beachten, schreibt man der Deutschen Jägerzeitung aus dem Felde: Fast jeden Morgen höre ich dicht hinter der vordersten Linie unserer Stellungen am N—See die Birkhennen locken und den Hahn balzen. Der Balzplatz ist eine freie, sandige Stelle eines früher dicht mit niedrigem Wachholder bewachsenen Abhanges. Auf diesem hielt sich noch eine Zeit lang Wassergeflügel auf, das jetzt vollständig verschwunden ist. Gerade dieser Ort wird viel von russischer Artillerie unter Feuer genommen, zahlreiche Blindgänger liegen dort, und es ist ein eigenartig komischer Anblick, den Hahn auf solch einem gefährlichen Geschoß seine Balzverbeugungen machen zu sehen. Die Granate im Bierfaß. Aus dem Feldpostbrief eines Redaktionskollegen bringt die„Vossische Zeitung“ die folgende Episode: Ben Akiba und Münchhausen müssen schamhaft das Haupt verhüllen vor dem Erlebnis der...ten Kompagnie unseres märkischen Landwehr=Infanterieregiments, das irgendwo an der Hindenburgfront die Eiserne Phalanx schließt. Mit unsäglichen Mühen hatte die Kompagnie 210 Liter heimischen Bieres herangeschafft und vor dem Unterstand des Kompagnieführers das Riesenfaß aufgepflanzt. Da plötzlich.... „Ein Blitz, ein Schlag, ein Donnerkeil, Und Alopecius hat sein Teil!“ Eine unverschämte russische Feldgranate hatte den Weg mitten in das volle Faß gesunden. Und nun kommt das Glück im Unglück: Die Sprengwirkung des durstigen Geschosses treibt in dem Faß allerhand Allotria, schmeißt einen Faßreisen in die Aeste eines Baumes, wo er hängen bleibt, drückt Tür und Fenster im Unterstand ein, verspritzt das köstliche Naß, verletzt aber keinen der Bieranwärter. Während alles Deckung sucht, schleicht der Köler des Kompagnieführers, ein echt russischer Jagdhund, aus dem Unterstand und säuft sich einen echt russischen Rausch an. So hatte die russische Artillerie wenigstens eine Bierleiche auf dem Gewissen, den Brummschädel aber hat der Leutnant weg, dem das Fenster an den Kopf flog. Für das Rote Kreuz erhielten wir von N. N. in Meschede 3.— Mk. Letzte Nachrichten. Berlin, 30. Aug.(WTB.) Amtlich. Seine Majestät der Kaiser hat durch Allerhöchste Kabinettsordre vom heutigen Tage den Chef des Generalstabes des Feldheeres General der Infanterie von Falkenhayn zwecks anderweitiger Verwendung von dieser Stellung enthoben. Zum Chef des Generalstabes des Feldheeres hat Se. Majestät den Generalfeldmarschall von Beneckendorf und Hindenburg ernannt, zum Ersten Generalquartiermeister den Generalleutnant Ludendorff unter Beförderung zum General der Infanterie. Betr. Bestandsaufnahme der wichtigsten Lebensmittel am 1. September 1916. Auf Grund der Verordnung des Reichskanzlers vom 8. August d. Is.,(Reichs=Gesetzblatt S. 891) findet am 1. September 1916 im Deutschen Reiche eine allgemeine Bestandsaufnahme der wichtigsten Lebensmittel statt, zu deren Durchführung in Preußen folgendes bestimmt ist: 1. Die Aufnahme erstreckt sich auf: a) Haushaltungen(Einzelhaushaltungen und Familienhaushallungen) mit weniger als 30 zu verpflegenden Haushaltungsmitgliedern, b) Haushaltungen mit 30 oder mehr zu verpflegenden Haushaltungsmitgliedern, c) öffentliche Körperschaften, Kommunalverbände, sonstige öffentlich-rechtliche Körperschaften und Verbände aller Art, d) Anstalten aller Art, Krankenanstalten, Krankenhäuser, Irrenanstalten, Erholungsheime, Pensionate, Erziehungsanstalten aller Art, Gefangenenanstalten aller Art, Armen= und Unterkunftsanstalten aller Art, Volksküchen und sonstige Anstalten, e) Gewerbe= und Handelsbetriebe, Hoiels, hotelmäßig geführte Pensionen, Gast=, Speise= und Schankwirtschaften, Lagerhäuser, Kühlhallen und dergleichen, Konsumvereine, Genossenschaften und ähnliche Vereinigungen, die die Versorgung ihrer Mitglieder mit Lebensmitteln betreiben. 2. Die Aufnahme in den Haushaltungen mit weniger als 30 zu verpflegenden Haushaltungsmitgliedern umfaßt folgende Warengruppen: 1. Fleischdauerwaren(Schinken, Speck, Würste, Rauchfleisch, Pökelfleisch, und andere Fleischdauerwaren), 2. Fleischkonserven(reine Fleischkonserven in Büchsen, Dosen, Gläsern usw.), 8. Fleischkonserven, mit Gemüse oder anderen Waren gemischt in Büchsen, Dosen, Gläsern usw., 4. Eier. Für jede der Gruppen 1 bis 3 sind die vorhandenen Bestände in einer Gesamlsumme nach vollen Pfunden(Konserven nach dem Bruttogewichte) anzugeben, wobei Mengen von weniger als 1 Pfund unberücksichtigt bleiben. Eier sind nach der Stückzahl anzugeben. Für Haushaltungen mit weniger als 30 zu verpflegenden Haushaltungsmitgliedern ist, falls anzeigepflichtige Vorräte nicht vorhanden sind, unter Benutzung des Vordrucks eine Fehlanzeige zu erstatten. 3. Die Aufnahme in den Haushaltungen mit 30 oder mehr zu verpflegenden Haushaltungsmitgliedern sowie bei den Körperschaften, Anstalten, Gewerbe= und Handelsbetrieben umfaßt folgende Warengruppen: 13. gesalzene und getrocknele Fische einschließlich Heringe, 14. Gemüsekonserven, 15. Dörrgemüse, 16. Dörrobst, 17. Zucker, 18. Marmelade ohne Höchstpreis, 19. Marmelade mit Höchstpreis, 20. Obstmus, Obst= und Rübenkraut und ähnliche zum Brolaufstrich dienende Waren, 21. Kunsthonig, 22. Kaffee, gebrannt, 23. Kaffee, ungebrannt, 29. Speiseöle, 30. Butter, 31. Schmalz, 32. sonstige Speisefelte. 33. Seife. unvollständige Angaben macht, wird mit Geldstrafe 3000 Mark bestraft. Meschede, den 16. August 1916. Der Landrat. I. V.: Graf v. Westphalen, Kreisd bis 1. Reis, 2. Reismehl und Reisgrieß, 3. Bohnen, 4. Erbsen, 5. Linsen, 6. Schinken, 7. Speck, 8. Würste, 9. sonstige Fleischdauerwaren (Rauchfleisch, Pökelfleisch, Gefrierfleisch u. a.), 10. Fleischkonserven(reine Fleischkonserven), 11. Fleischkonserven, mit Gemüse oder anderen Waren gemischt, 12. Fischkonserven, 24. Tee, 25. Kakao, 26. kondensierte Milch, 27. Milchpräparate, Trockenmilchpulver u. a., 28. Eier, Für jede der vorstehend genannten Gruppen sind die vorhandenen Bestände in einer Gesamtsumme nach Zentnern (100 Pfund) und etwa überschießenden vollen Pfunden(Kon serven nach dem Bruttogewicht) anzugeben, wobei Mengen von weniger als 1 Pfund unberücksichtigt bleiben. Eier sind nach der Stückzahl anzugeben. 4. Wer mit Beginn des 1. September 1916 anzeigepflichtige Vorräte in Gewahrsam hat, gleichgültig ob sie ihm gehören oder nicht, ist verpflichtet, die vorhandenen Mengen auf dem vorgeschriebenen Anzeigevordruck A oder B bis zum Ablauf des 2. September 1916 dem Gemeindevorstand, Gemeindevorsteher oder an die von diesem durch öffentliche Bekanntmachung mitgeteilten Stellen anzumelden. Die Anzeigen haben in der Gemeinde zu erfolgen, in der die Vorräte am 1. September 1916 tatsächlich lagern. Zur Anzeige verpflichtet ist für Haushaltungen der Haushaltungsvorstand oder sein Vertreter, für Gewerbe= und Handelsbetriebe der Inhaber, Vorstand, Geschäftsführer oder deren Vertreier, für die Körperschaften und Anstalten deren Vorstand. 5. Vorräte, die sich mit Beginn des 1. September 1916 in den unter Zou= oder Sleueraussicht stehenden öffentlichen Niederlagen befinden, werden von den Zoll= oder Sleuerbehörden nachgewiesen, dagegen sin Vorräte, die sich zu diesem Zeitpunkt in den unter Zoll= oder Steueraufsicht stehenden Privailagern mit oder ohne amtlichen Mitverschluß u. a. oder in Zollausschlüssen oder Freibezirken befinden, von den Lagerhaltern anzuzeigen und gleichzeitig mit den im freien Verkehr befindlichen Vorräten in einer Summe anzugeben(vergl. Ziffer 4.) 6. Gegenstände der in den Ziffern 2 und 3 genannten Art, die sich mit Beginn des 1. September 1916 unterwegs befiaden, sind von dem Empfänger unverzüglich nach dem Empfang ohne Benutzung eines Vordrucks anzuzeigen. Bei Haushaltungen mit weniger als 30 zu verpflegenden Haushaltungsmitgliedern besteht diese Anzeigepflicht nur für Gegenstände der in Ziffer 2 genannten Art. 7. Die Anzeigepflicht erstreckt sich nicht auf Vorräte, die im Eigentum des Reichs, der Bundesstaaten oder ElsaßLothringens, insbesondere der Heeresverwaltungen oder der Marineverwaltung sowie der unter Aussicht des Reichs stehenden Kriegswirtschaftsorganisationen stehen oder von ihnen zur Ausführung fester Lieferungsverträge überwiesen sind. 8. Die Amtmänner und Gemeindevorsteher— oder die von ihnen beauftragten Personen sind befugt, zur Ermittlung richtiger Angaben Vorrats= und Belriebsräume oder sonstige Aufbewahrungsorte, wo Vorräte der in die Erhebung einbezogenen Art(Ziffer 2 und 3) zu vermulen sind, zu durchsuchen und die Geschäftsaufzeichnungen und=bücher des zur Anzeige Verpflichtelen nachzuprüfen. Von dieser Befugnis wird soweit es erforderlich erscheint, ohne jede Rücksichtnahme Gebrauch gemacht werden. Die genannten Behörden sind dafür verantworttich, daß alles geschieht, um ein zutreffendes Ergebnis der Erhebung in ihrem Bezirk zu erreichen. 9. Wer vorsätzlich die ihm nach Ziffer 4 und 6 obliegende Anzeige nicht oder nicht rechtzeitig erstattet oder wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben macht, oder wer der Vorschrift der Ziffer 15 zuwider die Durchsuchung oder die Einsichtder Geschäftspapiere oder=bücher verweigert, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mark oder mit einer dieser Strafen bestraft. Neben der Strafe können Vorräte, die verschwiegen worden sind, ohne Unterschied, ob sie dem Anmeldepflichtigen gehören oder nicht, eingezogen werden. Wer fahrlässig die ihm nach Ziffer 4 und 6 obliegende Anzeige nicht oder nicht rechtzeitig erstattet oder unrichtige oder usge. Bestandsanmeldung über Hülsenkrüchte. Nach§ 2 der Verordnung über Hülsenfrüchte in Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juni 1916 ist dar der Hülsenfrüchte erntet, verpflichtet, die geerntete Mengo nach Arten(Erbsen, Bohnen, Linsen) unmittelbar nach e bringung der Ernte anzuzeigen.h Wer am 1. Oktober 1916 Hülsenfrüchte in Gewahr hat, die bis zu diesem Zeitpunkte noch nicht angezeigt sinde sie bis zum 5. Oktober 1916 anzuzeigen; befinden sich i. Mengen mit dem Beginne des 1. Oktober 1916 unterweg ist die Anzeige unverzüglich nach dem Empfange von Empfänger zu erstatten. Geht der Gewahrsam an den a zeigten Mengen nach Erstattung der Anzeige auf einen andüber, so hat der Anzeigepflichtige binnen einer Woche den o. bleib der Menge anzuzeigen. Die Anzeigen sind in allen Fällen an den Gemeind vorsteher der Wohnortsgemeinde des Anzeigenden zu richten Unter die Anzeigepflicht fallen nicht: 1. Ackerbohnen, Sojabohnen, Peluschken, Erbsenschalen kleie, soweit sie der Regelung für Kraftfuttermittel untliegen; 2. frisches Gemüse und eingemachte Hülsenfrüchte in schlossenen Behältnissen(Konserven); 3. Hülsenfrüchte, solange sie sich im Gemenge mit anden Frucht befinden; 4. Hülsenfrüchte, die im Eigentum der Heeresverwallun oder der Marineverwaltung stehen; 5. Hülsenfrüchte, die von der vom Reichskanzler bestimmStelle zur Abgabe an Verbraucher weitergegeben sind Ferner sind nicht anzuzeigen Mengen unter 25 kg jeder Art. Werden Hülsenfrüchte im Gemenge nachträglich aus sondert, so unterliegen sie der Anzeigepflicht. Die Anzeige binnen 3 Tagen nach der Aussonderung zu erstatten. Wer die ihm obliegende Anzeige nicht in der gesette Frist erstattet oder wer wissentlich unrichtige oder unvollständi Angaben macht, wird mit Gelängnis bis zu 6 Monaten mit Geldstrafe bis zu 15 000 Mark bestraft. Meschede, den 14. August 1916. Der Landrat. I. V.: Graf v. Westphalen. Am 21. August starb den Heldentod fürs Vaterland mein lieber Sohn, unser unvergeßlicher Bruder, der Einjährige Großes Hau ilhelm Rettler 1. Komp., Reserve=Inft.=Regt. 87 im Alter von 20 Jahren. Seine liebe Seele wird dem Gebete der Gläubigen und den Priestern am Altare empfohlen. Enkhausen, Schlachtfeld Frankreich, den 28. August 1916. Die trauernden Angehörigen. Das Seelenamt ist Montag morgen 7¼ Uhr in der Pfarrkirche zu Remblinghausen. Im Som deutendem art Lage in unserem Abends und n illers— Pozie während anschli in die Geg nchts in seinen nd restlos behusere tapferer anzelnen Punkt Bilanz des Konsum=Vereins für Grafschaft und Umgegen Aktiva. Warenbestand 832.30 Mk. Ausstehende Forderungen Kassenbestand Mobilien 1857.36 499.87 200.— Summa 2889.53 Mk. Passiva. Warenschulden 1744. MitgliederAnteil Reservefonds Reingewinn Summa Zahl der Mitglieder 50. Abgang 4. glieder am 31. Dezember 1915: 49. 813.18 05— 306.91 2889.53 M Zugang 8. Ml Der Vorstand: I. Teipel. I. Klauke. A. Knape. I. Volmert. Kauke jeden Posten Brombeeren und zahle höchsten Preis. Versandkörbe werden auf Wunsch zugesandt. Erbitte Angebot mit Preisangabe. Rob. Rose, Bochum. Gi alle Sorten und in jeder Größe habe avzugeben. A. Deutenberg, Wenholthausen. finden in der in Stadl Kreis Meschede überall breiteten und gern gelesenen Meschede Zeitung sicheren und schnellen folg, weshalb die derselben bei Gesuchen, boten, sowie käufen usw. bestens emp werden kann. Rechts de bereitete franzö Stellungen zwis mals zusammen Feind durch Ge Nördlich wurde je ein fe getzt. Zwei Somme herunte halb unserer Li Nördlich Deutsche gestürmt. Die Lage Großes Ha Im Fron ige Tätigkeil. vorgehenden Er Bei Rocl Patrouille im e Beiderseit großer Stärke. früh südlich vor vorspringender Im Maa matenkämpfe Westlich enzelnen 2 Sohmer fander In den u 1 Offizi griffen auf unsere 29. Aug Keine Er