otunghen bis ins Kleinste orübergehend im Heun iyres. als Opa Nelt. zu seiner in Mesche vom Heim aus taeer in seiner Familegegangenen Gatin eine 25jährige sa. ann am heitigen o. 1. In diesen und Gewissenhatzee. S Lichtburg an 15 90 b einem 39g. Kraft s Unh an and Gu, n des do g in Senid. inleiten Stein, des re ee. 60 Mart eude dura. en n sowie sämtl. Metallmail-Schlder liafert schne Bauerländer Zeitung Die Heimatzeitung BrilonerZeitung für den Kreis Brilon esK Anzeigenpreis: 1 mm. hoch 46 mm. e durctungsgebühr du. die Dost 1.90 R.N einschl. 30 0 raft dulu 200 8iedoch ausschl. 36% Postzustellgebühr; dur M Brin 10 95. Postzeidurch Boten zu en e Ohren el inen 2.00 R.A 7.1ch ausschl. 36 Wostzustellgebuhr; burch Bolen VerlagHrilon 1,90 R) einschl. 25 Bestellgeld. Brilon M Abrecht, Brilon. Geschäftsstelle und Redaktion: Nr. 44 802 e. 1. Fernruf Nr. 406. Postscheck=Konto: Köln Verlagsort für den Postzeitungsvertrieb Lippstadt. Diemel-Bote Marsberger Zeitung Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Anzeigenpreis: 1 mm. hoch 46 mm. breit 5: Anzeigen im Textteil: 1 mm. hoch 93 mm. breit 20 J. Anzeigenschluß: nachmittags 2 Uhr vor Erscheinen. Nachlaß bis zu 20 p. H Bei Konkurs und Zwangsvergleich erlischt jeder Anspruch auf Nachlaß. Für telephonische Aufträge und Platzvorschriften keine Gewähr, sowie für Druckfehler keine Haftung. Gegründet 1888 Gratisbeilagen; Sonntagsblumen, Der Wächter vom Kahlen Asten, Ratgeber für Landwirte, Der illustr. Sonntag Aus dem Reiche der Frau, Hochwarte Gegründet 1888 Nr. 231 (1. Blatt) Brilon, Donnerstag, 3. Oktober 1935 47. Jahrgang Der tote Feldmarschall im Hindenburgturm feierliche Ueberführung Connenbergdenkmal i e 2 de n ne Ligen in Zenen der gen de ueem hbendert. Das große Grat nberSnmat harsein h Is große Grab in der Mitte mit den 20 dten Seiten Soldaten ist verschwunden. Je zeyn der burs datten ist verschwunden. Je geyn des seineFruft werden nun zu beiden Seiten der Hindenüen Sordaten 1o daß der Feldherr auch im Tode mit Gerbnden ist. Das große Kreuz, das führe.. 9.an der unbekannten Soldaten stand, ragt nun Mafe vom Mauer des Hindenburg=Turmes. Stufen Faße, die migange herunter in die Mitte des Denknen undgroßen Platten ausgelegt ist. Ueberall sie. Arch.. Am Denkmal. doricheinreich geschmückte Stadt vom Bahnhof her neid lunges Spalier der SS bis zum Denkmal; Vajor Man Spalier des Heeres abgelöst. Mann onett steht, das Gemehr mit aufgepflanztem aogetsss.a. gelonen steht. das Gewehr mit aufgepflanztem en vor sich, unbeweglich und steinern. Die Stadt sden„ in ein Flaggenmeer getaucht. Vom frühen en, an vollzieht sich der Anmarsch der Einheiten zur Lasts", am Denkmal. In langen Sonderzügen und osit chalwagenkolonnen sind die Einheiten heranged olg per. Rechts und lints vom Haupteingang des Uind NSRK. SA. 58 und 5J aufgesreut. un Mließen sich der Kyffhäuserbund, dann die Wehre pie 53 der Reichstreubund, der Arbeitzsdienst n di. Mlitischen Leiter an. Neben dem Gruftturm Ehren Und e Blum Ei tzugen hen Leiter an. Neben dem Gruftturm gäste, die schon zum großen Teil mit zwei Mufelluna sengaste, die schön zum großen Teit mir n. Kaus Berlin eingetroffen sind, Aufstellung Urmes. Vehrmacht flankiert die andere Seite Lesigen r.m. Eingang zur Gruft, in dem tiefen, beet naitPlatten ausgelegten Hof ist ein Alelegt wonden. r. und Arbeitsfront und starke Grupee dinden e den Sunpeingaung gegenern ee e. neue Ruhestätte des eystie2, wie die anderen Türme, die Har ragerehnendn der go dr des Reichspräsidenten. Zwei in nden weine ag der Stirnwand der beiden vorpringne den e. hen J. erer Abschluß der mächtige Fin uschrift„Hindenburg“. Reichsehrenmal Tannenberg" 1 Eine Kundgebung des Führers Berlin, 2. Okt.(Drahtb.) Der Führer und Reichskanzler erläßt folgende Kundgebung: Die sterbliche Hülle des im vorigen Jahre heimgegangenen Generalfeldmarschalls von Hindenburg ist heute an dem Tage, an dem er vor 88 Jahren geboren ist, in die für ihn im Tannenberg=Denkmal errichtete Gruft übergeführt worden. Hier, an der Stätte des Sieges von Tannenberg, umgeben von seinen in der Schlacht gefallenen Soldaten, hat der Feldherr nun seine letzte Ruhestätte gefunden. Die Bettung dieses großen Deutschen in den Mauern des gewaltigen Schlachtendenkmals gibt diesem eine besondere Weihe und erhebt es zu einem Heiligtum der Nation. Um dieser Bedeutung des TannenbergDenkmals sichtbaren Ausdruck zu verleihen, erkläre ich es zum„Reichsehrenmal“ und lege ihm den Namen„Reichsehrenmal Tannenberg“ bei. Als Grabstätte des Generalfeldmarschalls und der neben ihm ruhenden 20 unbekannten Soldaten soll es für alle Zeit dem dankbaren Gedenken an die ruhmreichen Leistungen und heldenmütigen Opfer des deutschen Volkes im Weltkriege geweiht sein. Das Deutsche Reich übernimmt das„Reichsehrenmal Tannenberg“ mit dem heutigen Tage in seine Obhut und wird es als Wahrzeichen deutscher Treue, Kameradschaft und Opferwilligkeit in alle Zukunft zu wahren und zu schirmen wissen. Deutsche Männer haben in schwerer Zeit dies Denkmal geschaffen, weite Kreise der deutschen Bevölkerung haben mit freiwilligen Gaben zu seinem Ausbau beigetragen. Ihnen allen dafür in dieser Stunde aufrichtig zu danken, ist mir Pflicht und Herzensbedürfnis zugleich. Berlin, den 2. Oktober 1935. Der Führer und Reichskanzler: Adolf Hitler. Am Eingang zur Gruft haben die Ehrengäste Platz genommen. Kurz vor 10 Uhr marschiert je eine Kompagnie Soldaten und Matrosen durch das Hauptportal ein, nehmen in der Mitte des Hofes Aufstellung. Unmittelbar danach erscheint am Eingang der Gruft Generalfeldmarschall von Mackensen in der Uniform der Totenkopfhusaren. Das leise Stimmengewirr verstummt, als der Generalfeldmarschall die Stufen herabschreitet. Die Hände erheben sich zum deutschen Gruß. Kurze Zeit später betritt Generalmajor von Hindenburg mit seiner Familie und seinen Kindern das Denkmal. Er geht sofort auf den Generalfeldmarschall von Mackensen zu und begrüßt ihn sehr herzlich. Wieder erheben sich die Hände zum deutschen Gruß für die Familie von Hindenburg. Pünktlich um 10 Uhr trifft der Führer ein, zusammen mit dem Reichskriegsminister und den Oberbefehlshabern der drei Wehrmachtteile, General der Artillerie von Fritsch, Admiral Raeder und General der Flieger, Göring, und schreitet an der Front der Trauerparade zu den Plätzen der Ehrengäste, um die Angehörigen der Familie von Hindenburg und andere Trauergäste zu begrüßen. Der deutsche Bauer beteiligt sich am 6. Oktober am danktag auf dem Bückeberg bei Hameln und Reichskanzler, W. zu den UeberführungsMa. Laten am Geburtstage Mge Geeraet. gas von Hindenburg nach en begeben hat, wohnte enibung des Inf9onigsberg in der Nähe Fordsberg(Ostpreußen) dem Bahnhof in 6 658., Der Kommandant 5i psenkompagnie erstattet Meldung. Im Reichskriegsminister von Korsie M.) Durch das Hauptportal rückt die Fahnenkompagnie in den Innenraum und nimmt gegenüber den angetretenen Partei= und Matrosenkompagnien Aufstellung. Dumpfer Trommelwirbel klingt auf, als der Sarg des verewigten Reichspräsidenten aus dem Feldherrnturm, wo er bisher aufgebahrt war, von Offizieren herausgetragen und auf einem Blumenpodest in der Gasse der Truppen abgesetzt wird. Voran trägt ein Offizier auf einem Kissen den Marschallstab des Verewigten, auf dem Sarg, der mit der alten Kriegsflagge bedeckt ist, ruhen der Degen und der Helm des Feldmarschalls. Der Feldbischof spricht Worte des Gedenkens an den Toten und weiht die neue Gruft zum Mahnmal für Deutschlands Volk und Wehrmacht. Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden und dem Salut einer Batterie wird der Sarg an seinen endgültigen Standort getragen. Als Erste folgen der Führer und der Sohn des Generalfeldmarschalls, Generalmajor von Hindenburg, mit ihren Kränzen dem Sarge in die Gruft, darauf der Reichskriegsminister mit den drei Befehlshabern der Waffen, und dann die Familienangehörigen. Mit dem Vorbeimarsch der Fahnenkompagnie am Führer wird die militärische Trauerfeier abgeschlossen. Das Reich hat seinem großen toten Soldaten eine würdige Ruhestatt bereitet. Die Prediat des Feldbischofs Dohrmann Der Feldbischof stellte seiner Predigt die Textworte voraus:„Glaubet an Gott, so werdet ihr sicher sein, und glaubet seinen Propheten, so werdet ihr Glück haben.“ Daß der Glaube an den lebendigen Gott. fuhr der Feldbischof fort, das Herzstück im Leben des verewigten Feldmarschalls war, ist über jeden Zweifel erhaben. Das Wort vom Beten und Arbeiten, das täglich vor ihm auf seinem Schreibtisch stand, ist das Schlüsselwort für sein Wesen und sein Wirken. Aus dieser Gemeinschaft mit Gott erwuchs ihm jene Sicherheit der Ueberzeugung. jene Freiheit den Menschen gegenüber, daß ihm der Beifall der Welt nicht das Maßgebende war. Aus dem Glauben, der vor Gott in Demut und Gehorsam sich beugt, erstand ihm ebenso das sichere Pflichtgefühl wie das feine Fingerspitzengefühl für das, was sein muß. Aus diesem Glauben gewann er seine Geduld mit den Menschen, die Stellung zu den schwersten Dingen, zu den bittersten Entscheidungen zu der sicheren Führung unseres Heeres und Volkes. In dieser Sicherheit und Ruhe war die Feldschlacht wohl geborgen. Im Licht des Christenglaubens, in dem sein kleines„“ vor dem gewaltigen„Du“ des persönlichen lebendigen Gottes stand, will sein Wort verstanden sein: Bis zum letzten Atemzuge wird die Wiedergeburt Deutschlands meine einzige Sorge und der Inhalt meines Bangens und Betens sein. Der Feldherr wußte, wiedergeboren werden können Menschen nur von oben her durch Gottes.Wort und Gottes Sohn und Gottes Geist Die Wiedergeburt eines Menschen und eines Volkes ist ein Gnadenakt Gottes. Wo Gottes Wort uns ins Gewissen tritt, wo Gottes Liebe, ie im K euztod Jesu ihren gewaltigen Ausgefunden ha., unser Herz ergreift, da werden wir Menkann auceten, umgewandelt, erneuert. Freilich, man zu diesen. Go teswort„Nein" sagen, man kann sich dem Willen Gottes verschließen, man kann die Propheten Gottes verwerfen, man kann sich von Jesus Christus bewußt wenden. Darum war es das Bangen und Beten des Feldmarschalls, daß dies in unserem Volke nicht geschehe. Darum ist esseiner letzten ernstesten Sorgen gewesen, daß Christus, wie ihn Gottes ewiges Wort uns vor die Augen malt, unserem Volke gepredigt werde und erhalten bleibe. Denn der Neuestes vom Tage „Graf Zeppelin“ ist Mittwoch um 21 Uhr von seiner 13. diesjährigen Südamerikafahrt nach Friedrichshafen zurückgekehrt. Die Führung des Schiffes hatte Kapitän von Schiller. Um 21,25 Uhr landete es glatt. Am 7. Oktober wird das Luftschiff seine nächste Fahrt nach Pernambuco antreten. Der mexikanischen Polizei ist es gelungen, eine Verschwörung aufzudecken, die die Ermordung des mexikanischen Landwirtschaftsministers, General Saturnino Cedillo sowie des Abgeordneten Luis Larraga zum Ziel hatte. Vier Personen wurden festgenommen. Reuter meldet aus Addis Abeba, ein unbestätigtes Gerücht besage, daß mehr als 100 japanische Offiziere auf dem Wege nach Abessinien in BritischSomaliland eingetroffen seien. Nach der neuesten Volkszählung beträgt die Bevölkerung Japans über 100 Millionen. Der Generalappell der Faschisten In Rom ertönen die Alarmsirenen Mussolinis Antwort auf die Sanktionserörterungen In diesen lehzne, Verewigte wollte sein Leben lang nichts anderes, als unseres Volkes Sicherheit und unseres Vaterlandes Glück Auf diesem Felsengrund des Christenglaubens steht ohne Wanken die Besinnung, auf die alles ankommt: nämlich daß wir restlos einen für den anderen da sind. Wo dieser Geist der Kraft und der Liebe und der Zucht in einem Volke und in einer Wehrmacht lebendig ist, da ist die Sicherheit, da ist das Glück. Der Feldmarschall von Hindenburg und der Führer unseres Volkes haben in jenen folgenreichen Tagen des Jahres 1933 den Weg beschritten, der unser Volk herausführen soll aus der Zerrissenheit, der Arbeitslosigkeit, der Ehrlosigkeit, der Wehrlosigkeit, hinein in eine neue Zeit. So sei diese Gruft geweiht zum Grabmal für den toten Helden, zum Denkmal deutscher Soldatentreue, zum Mahnmal für Deutschlands Volk und Wehrmacht. Das englische Kabinett billigt Edens Haltung in Genf London, 2. Okt.(Drahtb.) Das englische Kabinett befaßte sich in seiner Sitzung am Mittwoch mit der Haltung, die der Vertreter Englands im Genfer Dreizehnerausschuß einnehmen soll. Bekanntlich tritt dieser Ausschuß am Donnerstag in Genf zusammen, um einen Bericht über die Anwendung des Artikels 15 im abessinischen Konflikt zu entwerfen. Vor der Kabinettssitzung, die um 11 Uhr begann, wurde zunächst der Außenminister Sir Samuel Hoare und anschließend der Kriegsminister Lord Holifax vom König in Audienz empfangen. Die Politik Großbritanniens im italienisch=abessinischen Streit wurde von der Stzung aufs neue voll und ganz bestätigt. Die Minister erklärten sich einmütig mit der Vertretung der britischen Politik in Genf durch Völkerbundsminister Eden einverstanden und bekundeten erneut ihr völliges Vertrauen in die Richtigkeit dieser Politik. Von einer Abweichung von dem Wege der festen und ständigen Unterstützung für die Erfüllung der Völkerbundsverpflichtungen war nicht die Rede, man war vielmehr einstimmig entschlossen, das Kollektivsystem, für das sich der Bölkerbund einsetzt, aufrecht zu erhalten. Eden kehrt, was die Politik betrifft, ohne irgendwelche neue Anweisungen nach Genf zurück. Er wird jedoch mit neuer Autorität seine Aufgabe fortsetzen. Er reist am Donnerstag um 11 Uhr von London ab und wird am Donnerstagabend mit dem französischen Ministerpräsidenten Laval zusammentreffen. Rom, 2. Okt.(Drahtb.) Der faschistische Generalappell, seit langem erwartet, dann immer vertagt, ist nun Tatsache geworden. 15,30 Uhr vernimmt man durch den brausenden Mittagsverkehr der Großstadt von ferne das dünne Heulen einer Sirene. Der Ton geht noch im Straßenlärm beinahe verloren. Aber darauf setzen überall größere und stärkere Sirenen ein, die den Alarm aufnehmen und weitertragen. Aufhorchend bleiben überall die Menschen stehen. Sie zweifeln noch eine Sekunde. Dann aber gibt es keinen Zweifel mehr. Jetzt haben auch die Glocken der Kirchen eingesetzt. Stürmender und anhaltender wird der mahnende Ruf. In den belebten Straßen schließen sich die Läden, da Inhaber und Verkäufer sich sofort zu dem Generalappell bereit machen müssen. Ueberall sieht man Menschen nach Haus eilen, die ihre Uniform anlegen wollen, um sich auf den großen Plätzen und vor den Dienstgebäuden der faschistischen Partei einzufinden. Aus allen Ministerien und den öffentlichen Bauten sieht man Menschenmassen strömen. Ueberall werden auf den Dächern und vor den Fenstern Fahnen gehißt. Es herrscht eine starke Spannung und Erwartung. Was wird dieser Alarm, die„Adunata“, wohl bringen? Und das Heulen der Sirenen dauert immer noch fort... Der Aufmarsch in Rom Wetterbericht. Vorhersage für Donnerstag: Bei auffrischenden westlichen Winden meist stärker bewölkt, strichweise Niederschläge, Temperatur wenig verändert. Rom, 2. Okt.(Drahtb.) Beim Hereinbrechen der Nacht ist gan, Rom auf den Hauptplätzen im Stadtinnern persammelt. Der Verkehr im Innern der Stadt ist vollkommen stillgelegt. Die Außenquartiere sind wie ausgestorben. Obwohl Hunderttausende an dieser erstmaligen und einzigartigen Volkskundgebung teilnehmen, ist der Aufmarsch rechtzeitig und in voller Ordnung abgeschlossen. Kurz vor 18,15 Uhr trifft Parteisekretär Starace in Begleitung des Parteidirektoriums in Piazza Venezia ein und begibt sich sofort in den gleichnamigen Palazzo zu Mussolini. Wie alle großen Plätze ist auch die Piazza Venezia durch riesige Scheinwerfer taghell erleuchtet. Auf dem Nationaldenkmal brennen wie an großen nationalen Gedenktagen hunderte von Fackeln. Der weite Platz kann die Menschen kaum fassen. Die unmittelbare Umgebung der Piazza Venezia ist ausschließlich den Formationen der Partei und der Miliz sowie der Wehrmacht vorbehalten. Die Menge wiederholt immer wieder im Sprechchor den Ruf:„Duce, Duce, Duce!“ Auf den Straßen sieht man fast nur noch geschlossene Formationen marschieren. Nur Ausländer stehen vereinsamt oder in kleinen Gruppen auf den Bürgersteigen und sehen neugierig dem eindrucksvollen Schauspiel zu. Am Nordtore der Stadt auf der Piazza del Popolo stehen, ebenfalls unter taghellem Scheinwerferlicht, Zehntausende von Schwarzhemden, Balilla und Avantauardisten sowie weibliche Formationen. Ein eigenartiges Bild bietet der Petersplatz der selbst, soweit er von den Kolonaden umschlossen ist. menschenleer und still daliegt, während gegenüber der Peterskirche die Häuser in vollem Flaggenschmuck stehen und eine unübersehbare Menge wogt, Rom, 2. Okt.(Drahtb.)„Die feierliche Stunde in der Geschichte des Vaterlandes bricht an“, so begann Mussolini beim Generalappell der faschistischen Partei am Mittwochabend seine immer wieder von rauschendem Beifall unterbrochene Rede an das italienische Volk.„20 Millionen Italiener sind in diesem Augenblick auf allen Plätzen Italiens bei der gewaltigsten Kundgebung versammelt, die die Geschichte Roms kennt. 20 Millionen, ein Herz, ein einziger entschlossener Wille! Diese Kundgehung will besagen, daß Italien und der Faschismus ein und dasselbe sind und bleiben. Nur Köpfe, die kindischen Einbildungen nachgehen oder in schlimmster Unkenntnis dahinleben, können das Gegenteil glauben. Sie wissen nicht, was das faschistische Italien von 1935 ist. Seit vielen Wochen läuft das Rad der Geschichte unter dem Antrieb unseres ruhigen und Gescheiterter Amsturz in Bulgarien Gelagerungszustand verhängt Sofia, 2. Okt.(Drahtb.) Die Regierung hat, wie der Ministerpräsident vor der Presse erklärte, den Ausnahmezustand über das ganze Land verhängt. Die für morgen, den 3. Oktober, anläßlich des Jahrestages der Thronbesteigung und der Unabhängigkeitserklärung Bulgariens angesetzte Parade und Feierlichkeiten sind verschoben worden. Die Verhängung des Ausnahmezustandes erfolgt in Verbindung mit der Aufdeckung eines gefährlichen Umsturzversuches, zu dem bereits sämtliche Vorbereitungen getroffen waren. Der Umsturz ging in der Hauptsache von Anhängern des Sweno=Kreises aus, der sich bereits an dem vorjährigen Staatsstreich vom 19. Mai 1934 beteiligt hatte. Der Organisator dieses Staatsstreiches, der Reserveoberst Damian Weltscheff, der im Auslande in der Verbannung lebte, traf heute früh unerwartet im Automobil in Sofia ein. Er wurde verhaftet. Im Laufe des heutigen Morgens wurden zahlreiche weitere Personen, darunter auch der frühere Finanzminister Peter Todoroff, festgenommen. Die Verhaftungen der Verschwörer, die dem Sweno=Kreise wie auch der linksradikalen Bauerngruppe. dem sogenannten Pladenenzi, angehören, dauern zur Stunde noch an. Alarmierend wirkte vor allem auch die amtliche Mitteilung, daß der berüchtigte agrarkommunistische Emigrant und Bandenführer Dotscho Usunoff mit einer großen Bande von Emigranten in Bulgarien eingedrungen ist. um die Bevölkerung, vor allem in den Grensbezirken aufzuwühlen und den Umsturz zu unterstützen. Die Bande Usunoff konnte bisher von den entsandten Polizeiabteilungen noch nicht gestellt werden. Wie noch mitgeteilt wird, zielte die Verschwörung auf einen Sturz der Regierung und sogar auf eine Entthronung des Königs hin. Sofia, 2, Okt.(Drahtb.) In einer Erklärung wandte sich der bulgarische Kriegsminister energisch gegen die nielfach verbreitete Meinung, daß Mitglieder der Armee in die Verschwörung verwickelt gewesen seien. Damit verliert das Gerücht an Wahrscheinlichkeit, daß heute morgen auch eine Anzahl Offiziere verhaftet worden sei. Ueber die Zahl der Verhaftungen liegen noch keine endgültigen Angaben vor. Nach einer Mitteilung des Direktors der Polizei befinden sich neben dem früheren Finanzminister Tadaroff und dem Reserveoberst Weltscheff auch der ehemalige Generaldirektor des Propagandainstituts Pentscheff. der frühere Gouverneur der staatlichen Landwirtschaftsbank Andrejeff und der ehemalige Polizeikommandant Oberleutnant Macholeff in Haft. Man rechnet auch mit einer Festnahme des ehem. Ministerpräsidenten Georgieff. Neben den Verhafteten des Svenno=Kreises sind auch viele Anhänger der linksradikalen Bauerngruppe Pladneae festgenommen worden, darunter der frühere Abgeordnete Dr. Dimitroff und der Chefredakteur eines im Vorjahre verbotenen Blattes. Wölkoff. Die Bande des in Bulgarien eingefallenen Emigrantenführers Usunoff konnte noch nicht festgenommen werden. Ueber die näheren Hintergründe des gescheiterten Staatsstreiches sind noch keine weiteren Mitteilungen gemacht worden. Oberst Weltscheff ist heute um 14 Uhr nach dem Polizeigefängnis überführt worden, in dem sich auch die anderen Verhafteten befinden. Nach den vorliegenden Meldungen ist die Lage in der Hauptstadt und im Lande ruhig. 27 Offiziere verhastet Sofia, 2. Okt.(Drahtb.) Der Ministerrat tagte am Mittwoch von 15 Uhr bis in die späten Abendstunden hinein. Infolge Mangels an offiziellen Mitteilungen gehen die wildesten Gerüchte über den Putschversuch um. Soweit bisher durchgedrungen ist, planten die Verschwörer während der morgigen großen Parade einen Anschlag auf den König. In der dann folgenden allgemeinen Bestürzung sollten dann sämtliche Ministerien und die wichtigeren öffentlichen Gebäude besetzt werden. Besondere Erwartungen sollen die Verschwörer auf gewisse Teile der Garnison Sliwnitza bei Sofia gesetzt haben, wo bekanntlich auch das Haupt der Verschwörung, Reserveoberst Weltscheff, festgenømmen wurde. Bisher sollen über 50 bekanntere Personen verhaftet sein, Gegen Abend wurde auch der frühere Ministerpräsident Georgieff in Burgas am Schwarzen Meer festgenommen. Die Annahme, daß auch aktive Offiziere in die Verschwörung verwickelt sind, hat sich bestätigt. Inzwischen wird nämlich von tite zugegeben, daß 27 Offiziere, darunter ein nan amtlicher Seit Oberst und mehrere Oberstleutnants, verhaftet wurden. festen Entschlusses auf das Ziel zu. ist das Tempo noch rascher und geradezu unale e entgegen den. Es ist nicht nur ein Heer, das seinen ossen marschiert, es sind 44 Millionen Italiener, die 9eman de gemeinsam mit diesem Heer marschieren, wahler ehen sucht, gegen sie die schwärzeste Ungerechtigkeit zu uns den Platz an der Sonne zu nehmen. dem Als im Jahre 1915 Italien sein Schicksal Alliierten verband, wieviel Schreie der Bewüngnsaen Versprechungen! Als man jedoch nach dem gem mungeter" zu dem Italien mit 670 000 Toten, 1 Milliongm 2e 400 000 Kriegsverstümmelten beigetragen har iede handlungstisch eines erbarmlichen grosame zusammenkam, da fielen für Italien nur Kolon einer großen, von anderen Staaten stammen ab. währen 13 Jahre lang haben wir geduldig gewer würde, uns herum ein immer stärkerer Ring geschlofen will. dem man unsere überquellende Lebenskraft erstmntet, Abessinien haben wir 40 Jahre lang ruhig ist's genug!rkennen. Anstatt das gerechte Recht Italiens angue Bis beute ab. man, im Völkerbund von Sanktionen zu sprechel 90 das Beweis des Gegenteils weigere ich mich, zu San Ftalien he französische Volk sich Sanktionen schließen könne. Die 6000 Italiener, die beim St. bewunBligny den Heldentod starben und sogar vom wurden. würden sich im Grabe dagegen aufbawne uhen Beweis des Gegenteils weigere ich mich auch, Europa das englische Volk sein Blut vergießen un ritante den Weg der Katastrophe bringen wolle, um und Land zu verteidigen, das allgemein als barbartgmarkt meinschaft der zivilisierten Völker unwürdig geber Trotzdem dürfen wir aber nicht so tun, als vo lichkeiten in der nahen Zukunft nicht sähen. A gleich wirtschaftlichen Charakters werden wir mit Disde misitärund Opferbereitschaft antworten. Auf Sanktionen gn. Charakters antworten wir mit militärischen—vag täusche Kriegshandlungen mit Kriegshandlungen. Nie. aeten darüber, uns klein zu kriegen, denn er wird einen, seine bestehen müssen. Ein Volk, das eifersüchtig dere und seinen Namen kann und wird niemals eischsten einnehmen. Aber noch einmal sei es in der talesund als eine heilige Verpflichtung wiederholt. eden Abend vor allen Italienern übernehme: gons mögliche tun, um zu vermeiden, daß der kolone esitte Charakter und die Bedeutung eines europarschen den Un nimmt, wie das mit Lachen jene hoffen, die ihrer Zeichen Rache nehmen möchten. Wir geye ihnen. Stärke Noch nie hat das italienische Volk die Starde geschi und seines Charakters so bekundet, wie in die ihre Epoche. Gegen dieses Volk dem die Menschihiern en Leistungen verdankt, gegen dieses Volk von Sanktlgenen lern, Gelehrten und Seefahrern wagt man oor sprechen Darum marsch! Italien von daß und Italien von der faschistischen Revolutton. seiner bis aufs äußerste unerschütterlichen erre Himmel steige und unsere Soldaten in Otals gene t Soldaten, die im Begriff sind, in den Kamd en. Wäee, Trost seinen Freunden ern Ansporn, den Fein und Das ist das Wort Italiens, das über die Beise achtigt Meere geht. Dieser Aufschrei ist ein Ruf de des Sieges“. Die Rede Mussolinis wurde von der nach wie zählenden Menge auf der Piazza Venezia i. stürmischen Beifallsrufen unterbrochen. der immet ge Am Schluß brachte die Menge Mussolint, tenpe von neuem auf dem Balkon erscheinen mußte.gal Kundgebungen dax.Diedes er sekretar Starace der sich mit demen e Seite Mussolinis befand, über den Rundfihn. Aufmarsch für beendet. Langsam und geordnet wie sich auch der Abmarsch. letzung bgebungen var.jodes er Nach den Klängen des„Giovinezzaenektoru tar Starace der sich mit dem Parteidire Abessinien meldet durch Jtaliene Genf, 2. Okt.(Drahtb.) Dem Gehel gg Völkerbundes ist folgendes Telegramm des Abessinien zugegangen: den „Teile Ihnen zwecks Bekanntgabe ich des daß italienische Truppen in der Gegend aeerrnische gehi Morussa Ali in der Provinz Assab dee awerersches diesem Berg verletzt, sich wort e Vo rwärts! n es.eichsse a. hei unfhundertt Des Der 8 Und osunkau des F.es Bro gernsehens ol Llenen ungen ere Ultra Diese ter zu Rucd Porner n dern e i lelung ch Wari 995 2 hu. bat in p. ten klärt: ehri Hare poli wi hen! ich z des gesp eern6 ner„ ehrt hier en Gem Geit 10 eberre an diesem Berg verletzt, sich in beeten. sel festgesetzt haben und einen Angriff rg und Die Nähe des Meeres in dieser Geg ezsische gdZugang zu ihm durch das Gebiet der eten ermöglichen es dem Völkerbund, ung der oder eine Bestätigung durch die e Grenspe ie schen Somaliküste zu erlangen. Das Telegramm des Negus üben besono durch die Italiener hat in Gen reine eetär des raschung hervorgerufen. Der Generatsems d. bundes hat sich nach Eingang des Abeba sofort telephonisch oder telegnag onder Betracht kommenden Delegierten, ada Vorsitzenden des 13er=Ausschusses,— Präsi Ratspräsidenten Guinazu und dem in Völkerbundsversammlung, Dr. Bewetlied Degebeg gesetzt. Andererseits hat sich ein Mureeig Delegation sofort ins Völterbundsler ndere weitere Erkundigungen einzuholen. porgelg des Völkerbundes als der bereits früher Honn sammentritt des 13er-Ausschusse ändigt. mittag sind im Augenblick nicht ang Heute allgemeine in Abessinien London. 2. Okt. Addis Abeba meldet, der abessinischen Streitkräfte einer folge am Donnerstag vormittag werden. ter (Drahtb.) Donnerstag, 3. Oktober 1935 ngen resen letzten Ssepot unaapalsat go. hicksal u gemeinsawen ronme.. n hat, nur er golonio Un e 3 sprechen.dag doruch, d.Europa ehen und Eritgrigum ein as e. arbarisch und der a gebrandmart. al e . oloniale ischen So ne die für 9e gicht 2. Blatt eitwort Reichsministers Darré Reicher. Zum Erntedanktag Geleitwor. Darré stellt der NSK. das nachstehende Aam Erntedanktag zur Verfügung: den deag sind wieder die Blicke Deutschlands auf Lage vor aus aueen gerichte., und mit Stolz kann er an diesem n der er.Melt bekennen, daß er die große Aufgabe, die le Versoraunnitt der Erzeugungsschlacht stellte, Angsmitter. Deutschland mit den lebensnotwendigen Nahs gange unseigener Scholle sicherzustellen, erfüllt hat. inesges das die lebenswichtige Bedeutung esem Toga." Bauerntums erkannt hat, dankt an en Bauern. Führer Adolf Hitler, der den deutemer hoben der Vernichtung bewahrte und ihn sich wieder Bfrichten für das Vaterland bewußt werden ließ. R. eiter der R. Walther Darré SDAP, Reichsminister u. Reichsbauernführer. Vorwärts! er Deutschland braucht das Fernsehen! es u..endeeiter Hadamowski erläßt einen Aufruf, in Fünfhund den Runetrausend Besucher haben auf der Großen DeutFepg amausstellung in Berlin in der Fernsehstraße tens erlept Jalle zum ersten Male das Wunder des Fernes05 des Ferns nseß in der Halle 4 gelang es, die Ausstellung Dessen ohne Beeinträchtigung fortzuführen. Dessen gbelegene zuseachtet ist der in den Kellerraum unter der Halle derle et ut der in den Kellerraum unte Slammurzwellen=Sender Berlin=Witzleben ein Opfer Ussten geworden, sodaß mit der Beendigung der Rundsender und de ehmer zunächst die öffentlichen Fernsehvorführungen der Reichsverbandes Deutscher RundMun zunachst ein Ende gefunden hatten. g.-den anschlag kann uns nur zu umso größeren Anstreneete des e.. Wir werden wieder die Führung auf dem hehsübernehmen umsomehr, als die Rundde in tech: unter Beweis gestellt hat, daß das Fernsehen dch und künstlerisch vollkommener Form möglich ist. wollen wir Nationalsozialisten Ist de in Deutschland Fernsehen? tohat: Seensehen vielleicht auch ein„Luxus"? Adolf önn. exps, enberg angesichts der aufmarschierten Hundertsehe in dief.Ich wollte nur, alle Deutschen des Reiches tean I;em Augenblick Euch, meine deutschen Kameraden, Ner gr. Wunsch des Führers ist eine heute jederzeit a ande politische Wirklichkeit geworden und keine Utopie ir mal da da des. Wenn wir wollen, kann die intensive Pproeig die se prochenen Wortes morgen schon ergänzt werden har den Augennsivere unwiderleabare Vropaganda des mit 2 beizg" Geschauten. Adolf Hitler hat darum in Nürndi dier tlart:„Würde heute das ganze deutsche Volk eineberesen haben, ich glaube, auch die letzten Zweiter eineuen werden, daß die Aufrichtung einer neuen Nation, Wirs Oemeinschaft untargs Nalkas koin eit in Wenn e Wirtrichteit geworden und teine Nopte eigseh dir wollen, können morgen alle Deutschen nach sehen! Wenn wir mallan kann die intensine Sirtliceeirrein eft unseres Volkes kein Gerede, sondern nzverletzung 9. Roman on Liane andr 3w errechtschutz: Aufwärts-Verlag Berlin. (Nachduck verboten.) ctundzwanzigstes Kapitel. wr er den Vormittag. Eine unerträgliche Schwüle estahnhof von Tiflis. vom Zugfenster aus nach von Menschen machte sie selbst dh. vergebens Cirrt. Jas Gewirr vo. zu s ein solches Völkergemisch noch niemals gesti.Wi mongolische Typen, blonde Kaukasier, Hef.den..: Aus persischen oder assyrischen Reliefs herabner ein Araber. Es war, als gäbe sich die ganze o dlich s. Stelldichein. Degenten nd Ambarzum Tschaltikjanz vor ihr. Uhr. Matte 8. Mistreß Meredith!" sagte er halblaut. denz Ifort beim Anblick des Armeniers das Geolt mein"a geschehen. ess. Mann ernstlich krank, Herr Tschaltikjanz? lannte sie beunruhigt.„Etwas Schlimmes?" chi„ Ihnen leider nicht widersprechen, Mistreß elbes Ader kommen Sie. Je eher wir hinkommen, le Uhrte n. durch das Gewühl der Menschen. Beate es Noch St: Verbarg sich hinter Tschaltikjanz' e wimmeres? Kaum saßen sie in einem 9.bittete Beate Ambarzum ihr Gesicht voll zu. Anp.gen S. Herr Tschaltikjanz, schonen Sie mich g.deug 35e mir die Wahrheit. Was ist es für eine antwore Jaben wir zu fürchten?" Ay. Nein Me Er say sie nur al. o un nos tot, raate jie leit. . tot“ f“ Hand. Noch immer schwieg er. os ditt. Ein.. Beate. Ihr Gesicht war noch weißer trauervoller Ernst lag auf ihren Zügen. war tot.ler Ernst lag auf ihren Zügen. Soi kam an. Ste konnte es mit dem Gefühl nicht e der Manen ältigend. Mann. Zertreten sie gelitten durch Jahre, der en, der sie als Frau erniedriat? Auf So wird die russische Jugend zerstört Die Jugendinternationale tagt NSK In Moskau tagt gegenwärtig der Kongreß der Jugendinternationale, der in seiner ganzen äußeren Aufmachung eine Nachahmung des Komintern=Kongresses ist. Auch im Tenor und Inhalt seiner Reden ist er nichts anderes als ein Abklatsch des Weltkongresses der Alten. Es wird gegen„die faschistische Gefahr“ gewettert und„gegen den imperialistischen Krieg“; es werden den einzelnen Nationen Lob und Tadel erteilt, je nach dem Stand der Zersetzungsarbeit innerhalb der Jugend. Es ist dabei selbstverständlich, daß Deutschland nicht gerade überreich mit Lobsprüchen bedacht wird. Die Bolschewisten haben diesmal mit ihren internationalen Kongressen kein Glück. Der„bösartige Zufall“ spielt ihnen ganz heimtückisch mit. Als die Komintern tagten, und den Angriffsplan für die Zerstörungsarbeit innerhalb aller Nationen der Welt proklamierten, da trat gleichzeitig der Außenminister der Sowjetunion in Genf als Friedensprediger und Friedensmittler auf und erfuhr durch die Reden in Moskau zur gleichen Zeit die richtige Untermalung zu seinen schön klingenden Worten. Während jetzt in Moskau davon gesprochen wird, daß allein die Sowjetunion etwas für die Befreiung der Jugend zu einem glücklicheren kulturellen Leben leiste, erreicht gleichzeitig ein Erlaß des Bildungskommissariats die Weltöffentlichkeit, die ein weit deutlicheres und vor allem klareres Bild von den angeblichen Leistungen dieses paradiesischen Staates für die Kultur der Jugend gibt. Dieser amtliche Erlaß kennzeichnet das völlige Versagen des Schulwesens im Sowjetstaat in allen seinen Einzelheiten. Die wirkliche Bedeutung dieses Vorganges wird einem aber erst dann bewußt, wenn man weiß, daß die politische Entwicklung in Rußland, an deren Ende der Sowjetstaat steht, aus dem unbefriedigenden Bildungsdrang der russischen Jugend begann. Erst als der Zarismus gegen diesen Bildungsdrang die Mittel der politischen Gewalt ansetzte, wurde eine politische Bewegung daraus. Und heute muß die Sowjetregierung in einem amtlichen Erlaß indirekt zugeben, daß diese Auflehnung der Jugend ohne Erfolg war, daß das Schul= und Erziehungswesen sich auch noch im Vergleich zum zaristischen Rußland rückwärts entwickelt hat. Einzelheiten werden in diesem Erlaß zugegeben, die für unsere Verhältnisse einfach unvorstellbar sind. Zur gleichen Zeit aber sprechen die Vertreter der Jugendinternationale große Worte von den kulturellen Leistungen des Kommunismus. Eigenartiges Zusammentreffen der schönen Worte mit den harten Tatsachen! In diesem Zusammenhang ist es interessant, einmal die Lage der Jugend in Sowjetrußland näher zu betrachten. Der größte Feind des Bolschewismus ist das Elternhaus und sein Einfluß auf das Kind. Das Ziel war also die Zerschlagung der Familie. Verfolgen wir die Lebensbahn eines Arbeiterkindes in Sowjetrußland, so kommt es bereits mit drei Jahren in den Kindergarten. Diese Kleinen tragen den Namen„Oktoberkinder“. Statt der Märchen, dem alten russischen Volksgut, werden den Kindern Greuelberichte aus der Zarenzeit erzählt, statt der Kinderlieder lernen sie Spottlieder auf die Bourgeosie. Eines der ersten Lieder, welches die Kleinen vorgesungen bekommen, ist die folgende„Hymne“ der Oktoberkinder: 1. S.S.S.R.(Sowjetrußland) ist unser Vater, W.K.P.B.(Kommunistische Partei Rußlands) ist unsere Die und weiter haben wir niemand.[Mutter, 2. Ich geh zu Bourgeois auf Besuch und schlag ihm alle Knochen kaputt. Das und weiter tun wir nichts. usw. usw. Das sind die unschuldigen Kinderliedchen drei- bis fünfjähriger Kinder. Mit dem siebenten Lebensjahr beginnt ein neuer Abschnitt des sowjetrussischen Kindes. Es wird jetzt„Pionier“ und betätigt sich aktiv für den Kommunismus. Die Hauptaufgabe der Pioniere besteht in der Spionage im Elternhaus. Jede mißbilligende Rede der Eltern gegenüber der Regierung wird von den eigenen Kindern angezeigt. Nur zu oft werden dadurch Kinder die Henker ihrer Eltern. Verrohung der Kinderseele, das ist der Erfolg der Sowjets. Durch diese Erziehung wächst die Jugend allmählich zum Banditentum heran und bedroht, zu Banden zusammengeschlossen, Stadt und Land. In letzter Zeit hat das Kinderverbrechertum in Rußland einen solchen Umfang angenommen, daß die Sowjetregierung dagegen mit den allerschärfsten Mitteln einschreiten mußte, mit Mitteln, die sie einst auf das schärfste abgelehnt hat. Die Todesstrafe für Kinder wurde eingeführt, während sonst überall in der Welt— nur im eigenen Paradies nicht— von den Kommunisten Propaganda gegen die Todesstrafe gemacht wird. Was diesen Kongreß der Jugendinternationale kennzeichnet, ist der krasse Widerspruch, in dem seine Worte zu den Tatsachen, zur Lage der Jugend im„Vaterland der bolschewistischen Weltrevolution“ selbst stehen. Man stellt Kampfparolen zur Eroberung der Jugend in aller Welt auf, man gebraucht Phrasen vom kulturellen Aufbau in der Jugend, im eigenen Lande aber ist man nicht in der Lage, auch nur die primitivsten Grudsätze der Kultur zu verwirklichen. Darum ist Fernsehen kein Luxus, sondern eine politische Notwendigkeit der nationalsozialistischen Volksaufklärung und Propaganda. Wenn irgendetwas noch sicherer überzeugen kann, als das gesprochene Wort, dann ist es das Sehen mit eigenen Augen! Darum rufen wir die im Opfern und Kämpfen bewährten Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen des Reichsverbandes Deutscher Rundfunkteilnehmer auf: Schließt Euch überall zusammen und bildet Fernsehgemeinschaften. Sorgt durch Euren organisatorischen Willen dafür, daß diesen Empfangsgemeinschaften der praktische Apparatebau und der Senderbau auf der Stelle folgt! Arbeitet für die Einführung des Fernsehens und Ihr arbeitet damit für den endgültigen und vollkommenen Sieg der nationalsozialistischen Idee! Tragt das Bild des Führers in einmal war sie frei? Wahrhaftig und wirklich frei? Sollte leben können? Denn diese Jahre jetzt waren schlimmer als tot sein. Und dennoch, sie konnte sich nicht freuen. Zu gewaltig offenbarte sich ihr die Ohnmacht alles Daseins gegenüber dem Tode. Vor ein paar Tagen hatte Meredith noch geglaubt, mit seinem Willen die ganze Welt meistern zu können. Und nun? Sie fühlte, wie Haß und Bitterkeit gegen Meredith in einer ernsten Trauer dahinsanken. Diese Trauer galt vielleicht nicht so sehr ihm. Es war die Trauer um alles menschliche Irren und um die Öhnmacht menschlichen Wollens. „Wann?" fragte sie leise. „Gestern.“ Ambarzums Stimme war weich, samtig und mitfühlend.„Es war in den Schwefelbädern. Möglich, daß ihm das nicht bekam. Ein Herzschlag. Ich ließ ihn in meine Wohnung bringen. Dort liegt er nun.“ Er wandte sich ab, als wollte er ihren Schmerz oder ihre Gedanken schonen. Schweigend fuhren sie weiter. Nur undeutlich nahm Beate das Bild der an ihr vorüberfliegenden Stadt in sich auf. Mancher dunkle Blick folgte dem Wagen und der schönen, blonden Frau neben dem dunklen Manne. Sie saß unbeweglich da— wie die Bilder draußen, so flog an ihr die Erinnerung vorüber an die Jahre mit Meredith. Der Tag damals in Aigle Bains, das verzweifelt flackernde Gesicht des Bruders:„Rette mich!“ Ihr Aufschrei:„Ich kann nicht!"—„Dann zeigt er mich an. Ich habe falsch gespielt; und der Vater zahlt es mit seiner Ehre und seinem Vermögen. Es gibt nichts anderes, außer ihm; er hat mich in der Hand.“ Ganz nahe ist ihr in der Erinnerung das angstverzerrte Gesicht des Bruders, des jüngeren, des Lieblings.„Ich kann nicht. Ich kann mich nicht für dich opfern, nicht an Meredith."—„Und der Vater? Glaubst du, er überlebt es, aus Schloß Hollingsberg fort zu müssen; arm und in Schande um seinen Einzigen?“ Flackernde Angstaugen in die ihren; bettelnde, verzweifelte Jungenhände um ihre Knie:„Ich werde es tun."—— Sie schauert zusammen. Hat sie es laut gesagt? Ist es nur ein Seufzen gewesen? Sie schließt die Augen. Nicht mehr die Bilder der vergangenen Jahre— nicht mehr! Es ist vorbei. Tod macht rein— sie und ihn. Sie will sein Bild in sich behalten ohne Haß. Mit dem Mitleiden von Mensch zu Mensch. „Wir sind angelangt." Ambarzum hilft Beate aus dem Wagen, seine Hand liegt kühl und eigentümlich weich auf ihrem dünnen Kleide; sie kann sich des Gefühls des Widerwillens nicht erwehren. Und doch, sie hat ja keinen Menschen jetzt hier in dem fremden Lande wie Tschaltikjanz. Alle die Formalitäten, die ein Todesfall mit sich bringt, sie fühlt sich ihnen nicht gewachsen— das ist schon in der Heimat immer Männersache gewesen! Wie soll sie hier alles allein erledigen? Wäre Joachim hier— aber an ihn darf sie jetzt nicht denken. Die nächsten Stunden gehören Meredith. Ein schmiedeeisernes Gitter von persischer Arbeit. Ein Springbrunnen rinnt leise und tropfend in ein steinernes Becken. Schwer liegt Duft von blühendem Oleander, von Orangen und Nelken in der Luft. Ein Haus in einem weiten Garten, abgetrennt von den anderen. Beate geht an Ambarzums Seite; kein Mensch ist zu sehen, noch zu hören. Eine kleine Veranda— ein Steingang in ein persisch gebautes Haus— eine eigentümliche Luft legt sich ihr auf die Brust, abgestanden und von Parfüm zugleich durchsetzt. Ambarzum öffnet die Tür zu einem Zimmer. Beate tritt ein. „Hier?" fragt sie leise. Ja: Ein Raum mit Teppichen und einem breiten Diwan. Ihre Augen suchen— hinter ihr ein schnappendes Geräusch— sie fährt herum— ein Schlüssel dreht sich im Schloß. Beate schreit auf... „Was fällt Ihnen ein?! Wo bin ich? Wo ist mein Mann?" Sie weiß nicht mehr, was sie spricht, was sie tut. Sie wirft sich mit geballten Fäusten gegen die Tür. — Eine Falle? Was geschieht mit ihr? Wo ist Meredith? „Wo ist Meredith?" schreit sie, versucht vergeblich, die verschlossene Tür zu öffnen. Sie hämmert, sie preßt mit aller Kraft die Klinke— wirft sich mit geballten Fäusten gegen Ambarzum. ann diegt e. Deale mit einer Gewe die ihr ein Aufstöhnen erpreßt, die Hände herunter. H sie fest— seine sonst so weichen, ausdruckslosen Hände si Eisen und Stahl. Beate stöhnt, zerrt— immer furchtba biegt er ihre Hände nach hinten— sie gibt nach, sinkt Ueber sie biegt sich Ambarzum, er gibt il geröteten Hände noch nicht frei. Dicht über ihr ist Sie ruft ihren Mann in dieser Stunde Ungst. In Ambarzums Augen steht ein höhnischer Wid hall.„Joachim“— sie flüsterte den Namen des Me schen, des einzigen, den sie auf Gottes weiter Erde h * alle deutschen Herzen! Verkündet es allen jenseits der Grenzen! Kämpft dafür, daß Deutschland das erste Land der Welt wird, in dem alle Volksgenossen Fernsehen können! Es lebe der Führer! Es lebe unsere herrliche Bewegung! Es lebe das erwachte und sehend gewordene Deutschland!“ Eugen Hadamovsky. Aus Westdeutschland Herbitlicher Sonnenschein kämpft mit blaugrauen Regenwolken. Beizender Rauch von schwelenden Kartoffelfeuern weht über die Wege vor den Toren der Stadt.— Der ewige Wechsel der Zeit läßt die bunte Pracht der Gärten vor dem Verwelken noch einmal auflodern. Georginen und Astern, Chrysanthemen und Dahlien veranstalten eine letzte Schönheit.— Rauschrot wallt wilder Wein, wuchernd und wehend, während der Wind in dem dürren Laube der Baumreihen raschelt, raunend vom großen Abschiednehmen im weiten Gottesgarten. A Vom Spiel in den Tod Herford, 2. Okt. Auf der Gohfelderstraße in Gohfeld wurde am Montag das dreijährige Kind der Eheleute Lange beim Ueberschreiten der Straße von einem Kraftwagen erfaßt und überfahren. Das Kind erlitt so schwere Verletzungen, daß es bereits auf dem Transport ins Krankenhaus starb. Halle i. W., 2. Okt. Das vierjährige Kind des Müllers Landwehr in Brinke kam beim Spielen in der Mühle der Transmission zu nahe. Die Kleider des Kindes verwickelten sich, es wurde herumgeschleudert und auf der Stelle getötet. * Marienfeld, 1. Okt. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zum Montag auf der Straße Marienfeld— Gütersloh in der Höhe des Gehöftes Bisping. Ein mit zwei Mann besetztes Motorrad, aus Richtung Gütersloh kommend, sauste mit vollem Tempo gegen einen Baum. Während der Fahrer des Kraftrades unter der Maschine begraben wurde, flog der Soziusfahrer einige Meter weit. Beide blieben mit schweren Schädelbrüchen liegen. Bei dem stürmischen und regnerischen Wetter wurden sie erst nach geraumer Zeit von einem vorbeifahrenden Radfahrer gefunden. Den Schwerverletzten wurde an Ort und Stelle von Dr. Rieke, Harsewinkel, Notverbände angelegt und sie ins Harsewinkeler Krankenhaus gebracht, wo sie z. Zt. noch im bewußtlosen Zustande liegen. Es handelt sich um eine vollkommen neue Zündappmaschine, die schwer beschädigt wurde. Die Verletzten sind Metzger Paul Plaßmann und Weber Gustav Sprickmann, beide aus Isselhorst. (Gl.) ( Münster, 1. Okt. Infolge Erreichung der Altersgrenze verabschiedet. Von den Ordinaren der westfälischen Landesuniversität sind mit dem 1. Oktober der Lehrer für Strafrecht. Strafprozeß, Zivilprozeß und Kirchenrecht, Prof. Dr. Ernst Rosenfeld, und der Lehrer für klassische Philologie und Direktor dieser Abteilung des Instituts für Altertumskunde, Prof. Dr. Hermann Schöne, infolge Erreichung der gesetzlichen Altersgrenze von ihren amtlichen Verpflichtungen entbunden worden. ( Bramsche, 1. Okt. Von Kühen angegriffen. In dem benachbarten Niewedde trieb die Frau des Landwirts Probst eine Kuh fort. Diese aber wollte sich das nicht gefallen lassen, wandte sich gegen die Frau und stieß sie zu Boden. Daraufhin kamen auch die anderen Kühe heran und bearbeiteten die am Boden liegende Frau mit ihren Hörnern. Auf das Schreien der Frau kam Hilfe herbei, die die stoßwütigen Kühe vertreiben konnte. Mit einem Beinbruche und verschiedenen Quetschungen und Hautabschürfungen mußte man die Frau ins hiesige Krankenhaus bringen. * Datteln, 2. Okt. Bluttat eines Wüterichs. Am Dienstagabend gab der 40jährige Otto Pufahl auf seine 38 Jahre alte Ehefrau zwei Schüsse ab, durch die die Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Der Täter verletzte sich dann durch zwei Kopfschüsse schwer, doch dürfte er mit dem Leben davonkommen. Pufahl ist ein äußerst streitsüchtiger Mensch. Er kehrte am Dienstag nach einer mehrtägigen Wanderfahrt nach Hause zurück und geriet mit seiner Frau wegen einer Nichtigkeit gleich wieder in Streit. In seinem Zorn lief er in den Keller und zerschlug dort alles, was ihm in den Weg kam. Im Keller hatte Pufahl auch einen alten Trommelrevolver versteckt, den er mit in seine Wohnung nahm und aus dem er dann die beiden Schüsse auf seine Frau abgab. Die Frau konnte noch zu Nachbarn flüchten. Der Täter zertrümmerte jetzt die ganze Wohnungseinrichtung, ging in den Keller, um sich wahrscheinlich neue Munition zu holen. Er brachte sich dann auf dem Treppenflur zu seiner Wohnung zwei Kopfschüsse bei. Als ein von den Nachbarn herbeigerufener Polizeibeamter erschien, krachten plötzlich noch drei Schüsse, die Pufahl aus seiner Pistole abgegeben hatte. Ob diese Schüsse dem Polizeibeamten galten, kann noch nicht gesagt werden. Die beiden Schwerverletzten, Mann und Frau, wurden dem Krankenhaus zugeführt. 2 Oberhausen, 2. Okt. Gräßlicher Tod eines Knaben. Ein tragischer Unglücksfall, dem ein 11jähriger Knabe zum Opfer fiel, ereignete sich am Dienstagnachmittag in Styrum, unweit der Stadtgrenze Oberhausen. Drei Knaben hantierten auf einem Acker mit Karbid, den sie mit Wasser in Selterwasserflaschen füllten. Hierbei explodierte eine dieser Flaschen und! einer der herumfliegenden Glassplitter drang einem der Knaben in den Hals. Der schwerverletzte Junge lief noch bis an die in nächster Nähe liegenden Gleise der Rolandbahn und ist dort zusammengesunken. Unmittelbar darauf muß auch der Tod eingetreten sein. ( Köln. 2. Okt. Ein folgenschweres Verkehrsunglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Dienstag auf der Hohenzollernbrücke. Ein mit zwei Personen besetzter Kraftwagen steuerte plötzlich von der rechten zur linken Straßenseite und stieß in voller Fahrt mit einer herankommenden Straßenbahn zusammen. Der Anprall war so heftig, daß das Vorderteil des Autos vollständig zertrümmert wurde. Beide Insassen trugen schwere Verletzungen davon. Auf dem Transport zum Krankenhaus starb der Mitfahrer, während der Zustand des Autolenkers sehr ernst ist. Wie die Polizei hierzu noch mitteilt, standen die beiden Fahrer offenbar stark unter Alkohol. Es wurde sofort eine Blutprobe entnommen. Köln, 2. Okt. Proklamation der Stadt Köln als Hansestadt. Am Dienstagnachmittag fand im Kölner Rathaus eine denkwürdige Sitzung statt, auf der Oberbürgermeister Dr. Riesen die Proklamation der Stadt Köln als Hansestadt vornahm. Oberbürgermeister Dr, Niesen führte u. a. aus: Nach der vom Führer erlassenen Deutschen Gemeindeordnung können den Gemeinden bestimmte Ehrentitel, die auf ihre Geschichte Bezug haben, verliehen werden. Der Oberpräsident der Rheinprovinz habe von dem zustehenden Recht nach den Paragraphen 9 und 17, II der neuen Gemeindeordnung Gebrauch gemacht und der Stadt Köln die Bezeichnung „Hansestadt“ verliehen. Dr. Riesen ging dann auf die ruhmreiche Vergangenheit der alten Hansestadt näher ein. (2 Geldern, 2. Okt. Eine Kartoffelstaude mit 118 Knollen. Hat man bisher einen Wettbewerb um die dickste Kartoffel aufgestellt, so gibt ein Bauer in der Nachbargemeinde Hinsbeck die Grundlage für einen Mengenrekord, indem er an einer einzigen Staude 118 Knollen zählte. * Bad Kreuznach, 2. Okt. Stiergefecht mit einem Omnibus. Zwei Bauersleute, die einen Stier über die Rüdesheimer Straße führten, erlebten eine komisch=tragische Szene. An der Omnibushaltestelle wurde der Stier plötzlich wild und sprang gegen einen roten Omnibus, dessen Hinterwand durch die Wucht des Anpralles eingedrückt wurde. Die Wageninsassen erlebten einen heillosen Schrecken. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als den Omnibus in Bewegung zu setzen und ihr Heil in der Flucht zu suchen. Erst als das rote„Gespenst“ sich entfernt hatte, gelang es den Bauern, den Stier zu beruhigen und ihn weiterzuführen. Neues vom Ru nöfunt „Hatt giegen Hatt“ von Karl Wagenfeld. Das wellfälische Gauerndrama 18 19 Uhr. im Kölner Reichssender am 6. Oktober von 10 deischen Eine der spannendsten und eindrucksvoll Dichtungen des bedeutendsten Volksdichters, vom Westfalen aufzuweisen hat, wird am Erntedantras gahl ans sender Köln unter der Spielleitung von dies Des geführt: das Drama„Hatt giegen Hatt und 9. eine lebensechte Dichtung vom westfälischen Sect war geht es in ihm her, wie der Titel besen a heim Wiide der Bauer Enkink seinen diebischen wehin der 2 h stellte. Es ging auch hart her im Gerangnin und es des Wilddiebes den Bauern Enkink gebrac komm hart her, als der verbitterte Mann nach huuischen gessnmeint, dem Sohn, der die Bauernwirtschaftage zu hat, die Herrschaft über den Hof wiede e Ziehe des Scharfe Reden gehen hin und her, muß zur Magd verschärft noch die Gegensatze, uno,# kommen, daß der Vater auf den Sohn sgmen mir den die Magd diesen rettet, der alte Bauer zulaneinder breme betrunken hereintaumelnden Todfeinde von of der den Scheune erschlagen wird,— ehe auf idnnse der wieder eingekehrt und nach ausgetobtet an Blut und Boden weitergepflegt werc nächste was Eine Generation ist untergegangen, diemiedern Schuld und Gnade das Leben, und wenn e un gangen ist, werden andere aufgestanden heheit, aber bleiben! Das ist die stille, dauernde hinter dem erschütternden Charakterdramu Mürde wilden Geschehnissen ihre Bedeutung, ju In den an 8. Orlacber. 16.0 dis 1140 U. Der Herbst ist die richtige Zeit, sa, Sanesand Zauberreiche zu besinnen, mit denen dun Der Reichsen derem Maße gesegnet ist: die Tropfsteinhöhlen. Trfsten herichtot hier über die beiden Köln berichtet hier über die beiden großtenng die Westfalens, die Dechenhöhle ber din glar ns, die Dechenhöhle Höhle bei Attendorn, einmal in Form einesineg le bei Attendorn, einmal in n. Rektor H. Kleibauer und zum zweiten de Sirhung phonbesuchs an Ort und Stelle. In der Hausecend chs an Ort und Stelle. In der Hunsishen. men, im Echo der Tritte und in der gus miche nung des Funkberichts spiegelt sich das intere Höhle eindringlich wieder. Der Leiter Funkberichts ist Hermann Probst. Der Richter hat's Wort Die Außenseitergeschäfte ten Hompels Zeugenvernehmung wird fortgesetzt „Ah, du!" Das dunkle, schrecklich schöne Gesicht des Armeniers, über sie gebeugt, verzerrt sich.„Rufst du deinen Liebhaber?— Er hört ebensowenig wie dein Meredith. Keiner hört dich. Nicht der Lebende und nicht der Tote.“ Beates Seele gräbt sich mit einer inbrünstigen Frage in die des Mannes— vielleicht ist Meredith gar nicht tot, vielleicht ist dies alles ein grausames, lügnerisches Spiel. Warum? Zu welchem Ende? „Ist mein Mann tot? Seien Sie barmherzig— es ist nicht wahr— nein?!“ „Die Komödie kannst du dir sparen. Wir wissen beide Bescheid— dankbar solltest du sein, daß du frei bist.“ h. be ich es nicht gewünscht— das Freisein, Gott weiß, so nicht!" „Aber ich!" Sein Gesicht, sonst glatte Elfenbeinmaske, ist verzerrt.— Neben wen haben wir gelebt?, denkt sie; ein Teufel ist das, ein furchtbarer, furchtbarer Mensch! Sie schließt die Augen, nun überkommt sie doch Angst. Er soll nicht in ihren Blicken lesen, wie sie sich fürchtet— das nicht. Aber hinter den geschlossenen Lidern sieht sie das neue. schreckliche Gesicht eines fremden Mannes, und so sehr sie die Augen verschließt, hören muß sie doch. Ich habe es gewünscht", sagt die unbewegt hohnvolle Münster, 2. Okt. Im Prozeß gegen den früheren Generaldirektor der Wickingwerke, Dr. h. c. Rudolf ten Hompel, wurde am 13. Verhandlungstag(Dienstag) die bereits am Montag begonnene Vernehmung des Direktors von Sachsen=Anhalt, Dr. Oels, und des Chefingenieurs Andreas fortgesetzt. Beide Zeugen machen noch eine Reihe ergänzender Ausführungen zu dem verwickelten Komplex der Gründung und Entwicklung der Außenseiterwerke= die nichts wesentlich neues bringen. Der nächste Zeuge ist der Prokurist der Firma Andreas Maschinen GmbH., Horstkötter, dem die Erledigung der finanziellen, kaufmännischen und steuertechnischen Fragen oblag. Nach den Angaben des Zeugen hat sich die Firma in wenigen Jahren(von 1927 bis 1929) zu einem sehr großen Betrieb entwickelt, der Ende 1919 etwa 60 Ingenieure und 100 Monteure beschäftigte. Die Geschäftsumsätze machten eine sprunghafte Entwicklung und stiegen von 720 000 Mk. im Jahre 1927 auf 7,6 Millionen Mk. im Jahre 1930, während im Jahre 1931 der Umsatz wieder gewaltig sank, nämlich auf 780 000 Mk. Im Oktober 1931 stellte die Firma die Zahlungen ein, Februar 1932 folgte das Vergleichsverfahren. Bei Erörterung der Ueberweisung von 1000 Pfund an die British Bau=Schäfer Company in London, Tochtergesellschaft der Bau=Schäfer in Essen, die von Andreas auf Betreiben ten Hompels vorgenommen wurde, ergibt sich nach Aussage des Zeugen, daß Andreas hierüber weder eine schriftliche Anerkenntnis, noch irgendwelche Sicherheiten oder Aktien erhalten hat. Auch die Frage, ob Andreas diesen Betrag zurückerhalten habe oder nicht, läßt sich nicht einwandfrei klären. Zeuge Horstkötter wird dann über die Ueberweisung von 300 000 Mk. von Wicking an Sachsen=Anhalt vernommen und erklärt, daß dies nur ein Scheinmanöver gewesen sei, um jede Verbindung ten Hompels mit dem Außenseiterwerk zu verschleiern. In Wirklichkeit sei das Geld dazu bestimmt gewesen, dem Aktienkonsortium als Resteinzahlung auf Aktien zu dienen. Andreas habe sich nie als Geldgeber, sondern nur als Bote betrachtet, und den Betrag wohl Wicking in laufender Rechnung gutgeschrieben, aber dafür Dr. Oels auf Darlehnskonto belastet. Währen Betreiben ten Hompels in eine. Schre Vetrag fälschlicherweise als Vorschuß aul dagegen nt Wicking anforderte, hat er sich in keiner Wen hekam. daß er etwa ein geheimes Gegenbeweismirer dan grovrt hrhat, wie er betonte, zu ten Hompel und er trauen gehabt, zumal ten Hompel bei Gelegenz hr wenen der 300 Mk brauche er leine Beden gndleus wegen der 300 M Wicking stände dahinter. Auf Drängen har Fgerund 11. Juni 1931 als Sicherheit gegen diese er Mark Sachsen=Anhalt=Vorzugsaktien mit Awbeng recht und 15prozentiger Verzinsung erharen. eutend en zu Geld machen gewandelt worden waren, so daß 77000 Mk. erzielte, so daß das Da hat Ande 223 000 Mk. belastet war. Auf diese Summe auf Druck verzichtet. Drua berzichten. ein— w. Der nächste Zeuge Arno Andrführungen. fingenieurs Andreas, ergänzt die Aussüne hauer Chefingenieurs Andreas, ergänzt die Mus du deren Zeugen ohne wesentlich neues ung Dr. Oe gerg ron Gorstkötter un Stimme,„ich hatte eine alte Rechnung mit ihm zu begleichen. Sie ist erledigt— und nun zu dir.“ Sie zittert, dies— Du— ist schreckliche Bestätigung seiner Macht, ihrer Öhnmacht. „Du bist frei, du kannst dein Leben neu beginnen mit mir.“ Sie schreit auf, öffnet die Augen— nun gilt es. Nun darf man sich nicht mehr verkriechen. Da ist die Gefahr — und wenn man eine Hollings ist, sieht man dieser Gefahr ins Gesicht. „Wie wagen Sie zu sprechen", saat sie verächtlich. „Niemals werde ich die geringste Verbindung zwischen Ihnen und mir auch nur denken. Lassen Sie mich heraus, augenblicklich— ich habe nichts mit Ihnen zu schaffen.“ „Aber ich mit dir, mein Herzchen. Wir haben auch noch eine alte Rechnung— weißt du noch, den Schlag damals in Paris." „Den haben Sie verdient", sagt sie in rasender Empörung.„Wie konnten Sie es wagen, mich als Merediths Frau anzurühren! Ich verbiete Ihnen überhaupt mich mit du anzureden.“ -— verbietest du mir. Du bist naiv, mein Kind.“ Das Lächeln steht wieder um den sehr roten Männermund. Ausfallbürgschaft von 650 000 Mr. Werit sehter on. sagen decken sich mit denen des am biec nommenen Bankdirektors Dr. Jehn l. klagten immer wieder aufgestellte Behaupen ge habe sich seinerzeit die Zessionen riier den Burse nehmen lassen, was ihn zum Rücktritt von dran vom Zeugen auf Grund der Korrespondeng einde Tremblau, sowie Dr. Kellerwessel und bei Dyckhoff=Wicking.) „Du weißt offenbar immer noe. pist in wird. Du hast nicht mehr zu verbie Gewatt. „Phrasen!" Sie fühlt, sie wirs ene nur eine Spur von Furcht ist eine Spur von Furcht ist mehe nh mich in Verachtung.„Glauben Sie, Wahnideen, daß ein Mensch mit freien nicht. ie eines anderen gerät. So etwas 6 0 genug geredet— lassen Sie mich eeie wegen Pehgu Jenag geleset daran, was geschieht, wenn een hie mich beraubung belangt? Es sind Menn Seinen Tschaltikjanz, russische und deurscher aher t und hinauslassen und mir die pergesse sagen, werde ich diese Stunde hier Weg frei" „Bitte, hier heraustEennic zurla nel e hält sich am Pfosten der Turun egelt halt sich am Pfosten eingewe leeren Raum ein Diwan ein unbeweglicher Mensch: vankliede chören un dienste Tündern in Klein Beginn d im Mem= 41) en drang. . Ich en der Were9. Stadt, pen, un dersd der, Nicht Inseren Indi gen ners ner.rner dehen itelte dns woller allein Con ben Im nach Sterne arschal agen. ah ausgese . e de 299 . Zilhelm Wahl Es ist die hatl Bauern, und dal en d er Meiei) t hat, und es ane en e brinaen du Zahnes Liebe des gel eg, und, 9e usammen kne Hebält der em Hof der dien, denschaft le na, derum 9 oe Biedemn in: 0 die 0 erhebt Kan duesdienste am Erntedanktage am Bückeberg Oktober eint2 Okt.(Drahtb.) Am Sonnabend, dem 5. Ham sinden in der Münster= und der Marktkirche in evangelische Abendfeiern statt. dem denselben Gotteshäusern werden am Sonntag, Diese sobel, um 17 Uhr, Abendfeiern abgehalten. dank gelerstunden haben vor allem Gesang von Erntechoren kirchenmusikalische Darbietungen von Kirchenin dienste eine kurze Andacht zum Inhalt. Feldgottes Tünderden am Sonntag, dem 6. Oktober, statt in in Kle in Kirchosen und Groß=Berkel um 7 Uhr früh, lein=Berkel und Afferde um 6,30 Uhr. eginn der Stimmzählung im Memelgebiet der Makie. 2. Okt.(Drahtb.) Am Dienstag nachmittag hielt Art destelsausschuß eine öffentliche Sitzung ab, um über die Lertreter Zunehmenden Stimmenzählung zu beschließen. Der Stimmße. Einheitsliste verlangte, daß die Zählung nach langere 9n. vorgenommen werde. Darauf entspann sich eine des Ausseusprache, bei der sich die drei litauischen Mitglieder Vertrete diese Art der Zählung wandten. Der und erhas: Einheitsliste, Peterat, verteidigte seinen Antrag Lelehnt“„ Gließlich, als er durch die litauischen Stimmen ablreter otos: Einspruch gegen die Ueberstimmung durch VerDarauspi Minderheit der Bewohner des Memelgebietes. Nittwoch; würde beschlossen, mit dem Zählen am heutigen Früfung" beginnen. Die Zählung beginnt zunächst mit einer der abge Wahl der beigefügten Protokolle und der Zahl den die enen Umschläge. Am Donnerstag und Freitag weru pruseninschläge geöffnet, um die Gültigkeit der Stimmen Stimmen Erst dann erfolgt das Sortieren und Zählen der ung ses nach Kandidaten. Für die Durchführung der Zähder nils,,am erste Tage je 50 Personen der Einheitsliste und Stimmzetter. Listen zugelassen. Ferner wurde beschlossen, lose aus, die beim Hineinwerfen der Umschläge in die Uren Umschlägen herausgefallen sind, zu vernichten(!?). Seitragsordnung des Reichsnährndes für das Rechnungsjahr 1935 Okt. Der Reichsbauernführer und Reichs= und den ger Minister für Ernährung und Landwirtschaft gibt socen undtragsordnung des Reichsnährstandes für die bäuer05 berandwirtschaftlichen Betriebe für das Rechnungsjahr iden pat, die die Zustimmung des Reichsfinanzministers ger Mant und mit Wirkung ab 1. April 1935 in Kraft tritt. Dogeraut. im Deutschen Reichsanzeiger Nr. 229 vom enthalten. Beitragsmaßstab für die bäuerlichen und Janngftlichen Betriebe ist im allgemeinen der auf den für T.1931 festgestellte Einheitswert. Als BeitragsmaßFischereibetriebe gilt die Zahl der im Kalenderjahr erricemittlich im Betrieb beschäftigten Arbeitskräfte. Für inun0 landwirtschaftliche Betriebe wird ein Jahresbeiauf* Teilbeträgen erhoben. Der erste Jahresteilbeitrag ien N. 4 vom Tausend des auf polle hundert Mark nach seserundeten Einheitswertes, jedoch auf mindestens 1,50 ater sehzt. Die Höhe des zweiten Jahresteilbetrages wird resegesetzt. Ein Beitrag wird nicht erhoben, wenn der Aus dem geistigen Leben Geheimrat Prälat Dr. Gillmann 70 Jahre alt. Am 22. September vollendete der Würzburger Kirchenrechtler Geheimrat Prälat Dr. Gillmann sein 70. Lebensjahr. Der noch heute rastlos tätige Gelehrte schied erst vor anderthalb Jahren aus dem akademischen Lehramt. Er ist unbestritten die erste Autorität in der Geschichte der Frühkanonistik, speziell des Gratianischen Dekrets und des ersten kirchlichen Gesetzbuches, der Dekretalen Gregors IX. Auch zur Dogmengeschichte und zur Lehre von den Sakramenten hat er wertvolle Spezialarbeiten geschrieben. Seinen Schülern war er immer ein warmer Freund, der mit seinem unbeugsamen Wahrheits= und Gerechtigkeitssinn und seiner praktischen Lebensweisheit persönlichkeitsbildend bei einer ganzen Generation von Diözesanpriestern wirkte. * Tagung der deutschen Dantegesellschaft. Auf der diesjährigen Tagung der Dantegesellschaft, die soeben in Weimar stattfand, sprach der 73jährige Geh. Rat Professor Sebastian Merkle aus Würzburg über„Dantes Verhältnis zu außerkirchlichen und außerchristlichen Elementen.“ Er zeigte, daß nur eine oberflächliche Kenntnis vom Wesen der Kirche und des katholischen Glaubens behaupten konnte und kann, daß Dante gegen den Primat und das Dogma eingestellt sei und daß seine Dichtungen und seine Theologie außerchristliche Einflüsse aufweisen. Der Spanier Asin Palazios hätte nicht bei Dante Bestandteile der islamischen Eschatologie„entdeckt“, wenn er die Kirchenväter, die Liturgie und das Brevier besser gekannt hätte. Dante urteilt über die Irrlehren nicht anders als die Kirche und wenn er einige in ihrem persönlichen Lebenswandel schlechte Päpste in die Hölle versetzt, so darf man nicht vergessen, daß der katholische Christ vor der Glaubensspaltung darin freier reden konnte, weil er mit seinem Urteil keinem Gegner Waffen in die Hände gab. Es bestätigt sich das Wort des protestantischen Theologen Ernst Tröltsch, daß Dante Katholik im treuesten und tiefsten Sinne gewesen ist. Der Privatdozent an der Leipziger Universität, Dr. Herbert Grundmann zeigte in seinem Vortrag über„Dante und Meister Eckhart“, daß sich diese beiden Zeitgenossen, die sich vielleicht sogar gekannt haben, der Lehre des Thomas von Aquin anschlossen und unbedingt gewillt waren, den Glauben und die Lehre ihrer Kultur zu teilen. In beiden sieht Grundman aber zugleich die Verkörperung der keimenden völkischen Kräfte, welche die europäische Kultureinheit durchbrechen und auflösen. Grundmann glaubt, die Linien nationaler Sonderung über Eckhart zur deutschen Reformation und über Dante zur italienischen Renaissance ziehen zu können, wenngleich er zugibt, daß es schwer ist, in Eckharts christlichem Bewußtsein greifbare Züge eines germanischen Glaubens nachzuweisen. Die Tagung leitete der Vorsitzende der Deutschen Dante=Gesellschaft Geh. Rat. Walter Goetz, München. In diesem Jahre sind 70 Jahre seit Begründung der Gesellschaft unter dem Protektorat des damaligen Königs Johann von Sachsen, des Dante=Uebersetzers Philalethes, vergangen. Aus diesem Anlaß schenkte der derzeitige Protektor der Gesellschaft, Prinz Johann Georg, Herzog zu Sachsen ein wertvolles Bild seines Großvaters. abgerundete Einheitswerk weniger als 1000 Mark beträgt. Für Fischereibetriebe beträgt der Jahresbeitrag bei Beschäftigung von einer Arbeitskraft 4 Mark, von zwei bis drei Arbeitskräften 12, von vier bis fünf 36, von sechs und mehr Arbeitskräften 108 Mark. Die Eigentümer bäuerlicher und landwirtschaftlicher Betriebe haben den ersten Jahresteilbetrag am 30 Oktober 1935, den zweiten am 25. Januar 1936 zu entrichten. Der Zahlungstermin für die Inhaber von Fischereibetrieben ist je zur Hälfte auf den 30. Oktober 1935 und den 25. Januar 1936 festgesetzt. Die Beiträge werden von den Finanzämtern festgesetzt und erhoben. Rückkehr des Papstes in die Vatikanstadt Rom. 3. Okt. Nach fast zweimonatigem Aufenthalt auf seinem Sommersitz Castel Gandolfo ist Papst Pius XI. am Montag nachmittag nach Rom in die Vatikanstadt zurückgekehrt. Die Juden und ihr Bürgerrecht in Palästina Wie aus Jerusalem berichtet wird, wirft man erneut die alte Frage des Bürgerrechts in Palästina für diejenigen Juden auf, welche in der ersten Nachkriegszeit in das Land ihrer Vorfahren unter dem Zeichen des Zionismus zurückgekehrt sind. Die neue politische Bewegung hat an die Spitze des Aktionsprogramms den Traum des Wiedererstehens Joraels gestellt. Um aber ein Vaterland zu gründen, genügt es nicht, den Boden zu erobern. Es ist erforderlich, die Bürgerregister genau aufzustellen. So will man große Anstrengungen machen, um Tausende und Abertausende in alle Winkel der Welt zerstreute Juden auf die Hügel von Judäa zu leiten. Das Volk Israel will auf diese Weise sehr schnell die Uebermacht der Zahl innerhalb der Grenzen des Hl. Landes erobern. Heute zählt man in der Tat in abgerundeter Zahl ½ Million Einwohner, die sich auf die Stadt und die Zeltstädte zwischen Dan und Bersabea verteilen. Doch nur 130 000 von ihnen besitzen die Rechte von Bürgern Palästinas. Ein starker Prozentsatz dieser Bevorrechteten setzt sich aus der Menge der eingeborenen Juden zusammen, welche seit vielen Generationen im Lande leben und vor dem Kriege Untertanen des türkischen Kaiserreichs waren. Nun haben die Führer des Zionismus beschlossen, einen neuen Propagandafeldzug einzuleiten, durch den sie ihre Glaubensgenossen überreden wollen, sich durch Annahme des palästinensischen Bürgerrechts in endgültiger Form im Lande niederzulassen. Die reichste Frau der Welt Ein abenteuerlicher Roman von Georg Westfalen 41) (Nachdruck verboten.) hre Geß=eiber hat sie gesehen. Bis einer eindrang in er drana Es war der Vater der weißen Sonne. Brüder vor bis zur heiligen Stadt und sah meine ersosa: Ich gehöre zu ihnen. Meine Brüder haben ihn ebennicht um ihn zu töten, denn ihnen ist alles der Welig. Sie wollten, daß er schwöre mit dem Wort Stadt. den, daß alles, was er sah in unserer heiligen Kunde dHlossen bleibe in seinem Herzen, daß er die derzen dul trage in alle Welt. Trauer ist in unseren mitu daß es uns nicht gelang. Er hat die Urwälder seren Geheimnissen verlassen." Undan gewaltige, schier unbegreifliche Offenheit des Mars wirkte stark auf die beiden. Senal sann vor sich hin. ner,cnenvogel", wandte er sich wieder an den Indiagehen deinen Brüdern, daß wir mit uns zu Rate Der“e ob wir weiterziehen oder umkehren." Aittene Indianer neigte dankbar das Haupt und überbefrierfe. Wort seinen Brüdern. Sie schienen davon bieder an. und nach wenigen Minuten saßen die drei Diean. Lagerfeuer. Ws umfing sie. „ Ruk:.— was sollen wir tun?" fragte Eva. eicht:Antwortete Marschall und drückte ihre Rechte bt werden wir schlafen. Dann aber, wenn der Epo wollen wir weiter sprechen." a beugte sich diesem Worte. Am Eva hatte Morgen. Sterrdie aanze Nacht im Wachen und Halbschlafe Sie suneogels Worte nachgedacht. lagen. sich, als sie früh erwachte, abgespannt und war schon lange munter und bereitete das Ausgeschen mit Sternenvogel. Danrelafen, Fräulein Eva?" Der Kopf brummt mir!“ „Sie haben über das gestern Abend Gehörte nachgedacht?" „Ja. Ich bin aber zu keinem Resultat gekommen und weiß nicht recht, was wir tun müssen." „Jetzt frühstücken Sie erst einmal mit uns. Es gibt heute Kaninchenbraten. Dieser Sternenvogel ist ein Universalgenie. Der versteht nicht nur die Viester zu fangen, sondern auch zuzubereiten. Riechen Sie nicht, wie würzig?" Eva mußte lachen.„Sie genußsüchtiger Materialist!“ Marschall schmunzelte.„Bin ich! Das kriegen Sie jetzt erst weg? Ja, ich habe in meinem Leben so oft festgestellt, daß der Magen einen Einfluß auf unser Sinnenleben ausübt, der ganz gewaltig ist. Ich möchte beinahe behaupten, er steht mit unserem Hirn in irgendeiner Verbindung.“ „Schon möglich! Also lassen wir es uns schmecken." Das taten sie ausgiebig. Sie hatten guten Hunger. Das Kaninchen schmeckte ganz vorzüglich. Die Würze stieß Eva erst ab, aber nach ein paar Bissen schmeckte das scharf gewürzte Fleisch wundervoll. Nach dem Essen nahm Marschall das Wort. „Ich habe es mir hin und her überlegt. Die Indianer können recht haben. Ich muß daran denken, daß Farmer Wieland uns in Campeche bestätigte, daß drei Mann, drei Weiße, aus den Wäldern zurückgekommen sind. Wir hätten darin eine Uebereinstimmung." Eva nickte eifrig.„Ja. Das haben wir. Aber mich läßt ein Wort nicht los. Die roten Männer sagten: „Der Sonnengott ist niedergestiegen, und wir beten ihn an." Hat das nicht etwas zu bedeuten? Sie haben meinen Vater gekannt, Herr Marschall. Sie werden wissen, welch bedeutender Mensch er war. Er wußte viele Dinge, über die er schwieg, weil sie ihn zu hoch dünkten, um sie den Menschen preiszuaeben. Das hat er mir selbst gesagt. Ich muß immer an den Sonnengott denken. Könnte nicht zwischen dieser sagenhaften Persönlichkeit und neinem Vater eine Verbindung bestehen?“ Marschall sah das Mädchen erstaunt an. Das war kühn gedacht, aber wahrscheinlich, es war nicht ganz von der Hand zu weisen. „Ich will ehrlich sein", gestand er.„An diese Möglichkeit habe ich noch nicht gedacht. Es ist eine Möglichkeit, das ist nicht von der Hand zu weisen. Hören Sie, Fräulein Eva, ich habe einen Gedanken. Ich werde Sternenvogel fragen.“ Der Indianer hob den Kopf und hörte ruhig zu. Dann lächelte er. Das erstemal war es. Herr, du kannst ruhig sein. Der Sonnengott, den wir als das große Symbol anbeten, trägt eine rote Haut." Das sagte er so ruhig, daß die beiden nicht daran zweifelten. Sie waren wieder unschlüssig. Wieder war es Marschall, der an den Indianer Fragen richtete. „Sternenvogels Brüder wohnen in den undurchdringlichen, fieberschwangeren Urwäldern. Sternenvogel ist einer der wenigen stolzen Männer, die noch von denen übriggeblieben sind, die einst Meriko bevölkerten." „Du sagst es, Herr!" „Will mir Sternenvogel sagen, warum er nach Verakruz zog, der Stadt der Weißen, und dort dem Professor diente?" In des Roten Antlitz veränderte sich nichts. Er sah Marschall mit traurigen Augen an. „Du hast einen scharfen Geist, Herr. Deine Fragen dringen in die Tiefe. Du bist gut und schämst dich nicht des roten Mannes. Darum will Sternenvogel dir alles sagen." Die beiden horchten auf. Kam jetzt die Lösung des Rätsels? „Sternenvogel hat selbst gesehen, wie der Vater der weißen Sonne fieberkrank nach Campeche gebracht wurde Sternenvogel wurde von seinen Brüdern ausgesandt, um zu suchen, und mit ihm zu sprechen, daß er die letzten Geheimnisse des roten Mannes nicht in die Welt hinaus Sternenvogel kam nach Campechert lag er und schleppien ihn mit nach Beraf- 1. Sternt eoel aber bot leine Svar vur bis Campeche vereigen nd ertehr anna der großen Stadt gekommen daß zwei Männer Gäste im Hause Don . en Areogons oren. Nicts onk. Er sn Diener in des Professors Hause geworden, denn Don Gomez kannte Sternenvogel.(Fortsetzung folgt.) Vom U-Bect züm Keeüre Der Stand der A=Bootwaffe— Frankreich zahlenmäßig und an Stärke führend- Deutschland hat wieder A=Boote Wer diesen Spätsommer auf einem Dampfer auf der Kieler Förde fuhr, konnte öfter ein oder mehrere Fahrzeuge beobachten, die sich von den anderen wesentlich unterschieden. Sie waren klein, langgestreckt und niedrig. Der schmale Rumpf lief am Heck abgeschrägt nach unten, der Bug erinnerte an die bekannte Mayer=Form. Auf dem schnittigen, grauweißen Boote war nichts weiter zu sehen als eine primitive Reling, einige vom Bug zur Mitte und von dort zum Heck führende Leinen und ein seltsames Gerät auf der Back über dem Bug. Alles, was bei den seegehenden Fahrzeugen selbstverständlich ist, die Aufbauten, Bullaugen usw., fehlte, dafür trugen sie mittschiffs einen turmähnlichen Aufbau. Eine große Nummer war an den beiden Seiten zu sehen. englische Flottenabkommen hat Deutschland endlich das zugestanden, was anderen Staaten, und seien sie noch so klein, niemals verwehrt worden war: den Bau von U=Booten! Am 29. Juni 1935 wurde das erste deutsche U=Boot nach Kriegsende in Dienst gestellt, einige andere sind ihm gefolgt, im Spätsommer manöverierten die Boote bereits auf der Kieler Förde und in der Östsee. Manchmal sah man aber auf dem Wasser noch seltsamere Erscheinungen: Da schwamm und bewegte sich in einer bestimmten Richtung nichts weiter als eine Reling und ein turmähnlicher Aufbau. Das war doch zu merkwürdig! Man konnte sich das nicht recht erklären. Und schließlich wunderte Deutschland ist— wie aus den Reden des Führers hervorgeht— grundsätzlich bereit, auch nach der Wiedergewinnung der Wehrfreiheit auf die Unterseeboote zu verzichten, vorausgesetzt, daß alle anderen Staaten den gleichen Verzicht aussprechen und ihn in die Tat umsetzen. Dabei bewegen wir uns auf der gleichen Linie wie England, das auf den Flottenkonferenzen immer wieder die allgemeine Abschaffung der Unterseeboote gefordert hat. In der Hoffnung, daß es zwischen den Seemächten zu einer Vereinbarung kommen möge, zeigte sich England bis vor einigen Jahren sogar zurückhaltend im Bau von neuen U=Booten, so daß es, als endgültige Abmachungen hauptsächlich am Widerstande Frankreichs Der französische U=Bootriese„Surcouf" mit den zwei 20,5=Zentimeter=Geschützen. man sich über ein pfahlähnliches Gebilde, das aus dem Wasser herausragte und am Ende eine Flagge trug, ähnlich den Pfählen, mit denen die Fischer ihre ausgelegten Netze markieren. Nur daß diese Pfähle sich in einer bestimmten Richtung zu bewegen schienen. Auf der Kieler Förde ist viel zu sehen. Und so nimmt es nicht wunder, daß das Auge bald von einem Dampfer oder Segler gefesselt und die seltsame Erscheinung vergessen wurde. Und doch... was der Urlaubsfahrer dort sah, ohne daß er es sich erklären konnte, waren U=Boote, die neuen deutschen U=Boote. Vor 17 Jahren verschwanden die U=Boote aus den deutschen Gewässern. Das Versailler Diktat zwang uns, die U=Boote abzuliefern, und es untersagte Deutschland den Bau von neuen Booten. Das deutschEiner der neuen englischen Unterseekreuzer. nur zahlenmäßig ins Hintertreffen geraten. Die meisten seiner in Dienst befindlichen Unterseeboote stammen aus der Kriegszeit oder wurden in den ersten Jahren nach dem Kriege gebaut; sie sind also kaum noch modern. Dazu kommt, daß einige Experimente fehlschlugen. So mit großen U=Kreuzern und den— nur von England gebauten— U=Monitoren, drei Booten, die bei einer Wasserverdrängung von 1600 Tonnen entweder ein 30,5=Zentimeter=Geschütz oder einen Flugzeugschuppen trugen. Eins dieser Boote versank nach einem Zusammenstoß, das andere ging während einer Fahrt plötzlich mit der gesamten Besatzung unter, das dritte Boot wurde abgewrackt. Man unterscheidet heute drei Gruppen: Unterseeboote für die Küstenverteidigung StapelDer englische Unterseekreuzer„Severn“ nach den ech hie lauf. Man beachte die seitliche Wulstform, Tanks bedingt wird. (bis zu 600 Tonnen); Hochseeboote, die bis zu 1000 Tonnen groß sind; und U=Kreuzer. Nach dem am 8. Juli veröffentlichten deutschen Flottenbauprogramm 1935 baut Deutschland vorerst nur zwei U=Boote zu je 750 Tonnen, während von den anderen Booten 20 nur je 250 Tonnen und 6 je 500 Tonnen groß sein werden. Deutschland baut also ausschließlich Unterseeboote für die Küstenverteidigung. In den anderen Staae zwischen 1500 bis 2000 Tb wie drängung zurückgekehrt, ebenshrige land und Japan. Frankreich har Al mehr als 30 U=Kreuzer des maßes. Torpedoaus Alle U=Boote sind rohren bewaffnet, je nach der der 14, wie der„Surcouf, die 3 deg Boonpedos beträgt je nach der Größe 10 bis 36. Außerdem tragen scheiterten, an Zahl und Modernität der Unterseeboote ins Hintertreffen geraten war. Erst seit dem endgültigen Scheitern seiner Versuche auf der Washingtoner Flottenkonferenz versucht England den Vorsprung aufzuholen, den die anderen Alliierten errungen hatten. Nicht die größte Seemacht, England, das 1914 noch mit 76 Booten an der Spitze stand, sondern Frankreich mit 97 fertigen Booten hat die meisten U=Boote. Mit 84 fertigen Fahrzeugen folgt Amerika an zweiter Stelle vor Italien, das 62 Boote im Dienst hat, und Japan mit 57 Booten. England verfügt augenblicklich nur über 51 Unterseeboote. Da alle genannten Staaten noch eine Anzahl von Booten im Bau haben, wird England vorläufig auf diesem Gebiete ihre überlegenheit hinnehmen müssen. Aber England ist nicht 9 Oben: Das neue deutsche U=Boot 8 über Wasser. Unten: halbgetaucht. ten ist dieser Typ ebenfalls vertreten, aber nicht bevorzugt. So machen sie in der U=Boot=Flotte Frankreichs der Zahl nicht ganz ein Drittel, von der Gesamttonnage aber nur einen kleinen Teil aus. neue deutsche in und U=Kreuzer Ge zen, Regel die Hochseboote dunser Jos deeehmeter=Geschütze, die U=Kreuge. guf U=Boote und lonnage aber nur einen kleinen Teil aus. geschütze tleinenn Ka Ähnlich ist das Verhältnis in Amerika, couf" hat neben temeendem pie. Japan und Italien, die je nach ihrer see 20=Zentimeter=Geschute, Joote sind pürtstrategischen Lage den Kreuzertyp mehr oder ein Flugzeug. Andeistet; as weniger bevorzugen. So Japan, das die als Minenleger ausgerain meisten U=Kreuzer besitzt, und Amerika, das England am weilesten Bau seit 1924 nur noch diesen Typ baut. Dabei U=Boot=Minenlegern follenen scheint sich bereits jetzt ergeben zu haben, 120 Minen mit sich anz ger an daß die Boote mit einer Verdrängung Alle Marinen, utt 8. Fußlang zwischen 1500 und 2000 Tonnen über nahmen, habenweden n Wasser den größeren Vorteil besitzen. Eng= die Niederlande 3, Vorwegenu land hat einen U=Kreuzer mit 2425 Tonnen, nien 13, Lettlandenand gebaut, ohne die Serie fortzusetzen. Den je 9 Dänemart e,Lhaut. größten U=Kreuzer hat aber wieder Frankreich; es ist der sagenhafte„Surcouf“, mit einer Wasserverdrängung von 2880 Tonnen über Wasser und 4300 Tonnen getaucht. Ob sich dieser U=Kreuzer bewähren wird, steht noch nicht fest, jedenfalls ist Amerika, das drei U=Kreuzer fast gleichen Ausmaßes(je 2710 Tonnen) baute, wieder zu der Größe je 9, Dänemark 8, Grlegehaut. gte deich ttans werden überau 8 weitere werden Wont ist keine 8 te aber bis dahin ist ein en gur sehg Photos: Scherls Bilderdienl wuser mit e ju ngen sol helten, kö. virschofts weilige 2. dem darül derband 3 haben. 3 vorieuren 13 D. c. Klin Leutfer Gluc Leutfer, Glüc indeptandse. J4s: Unter 170den 47.00 deinz Deliet s hne Neld.82 Ein Esen. gu 22 Beli 690 landsende ruge ten 9 ischen Lom a. e00 Haus U.5F. 10. u V0i 3. dient Zentimeter=Geschütze,a0er Riese s Older geschüitze kleinen Kalibers. 9 Filbarm3 r. (5 999. 10 London 201. n 0 Poton. 10 Foulon. öitronenbelieferung n Krankenhäusern Krante Unzuträglichkeiten bei der Belieferung von anat der deutschen Garten= und Weinbauwirtschaft verhöuser t.s. einzelnen Importeure anzuweisen, Krankenvels mit den jeweils eingeführten Zitronen vorzugslingen ser deliefern. Falls es den Krankenhäusern nicht gehalten auf den Märkten Zitronen für ihre Kranken zu ersie sich an den nächsten Garten= und Weinbauweilige rband wenden, dessen Anschrift ihnen durch die jedem deandesbauernschaft mitgeteilt werden kann, um von derband richreten Garten= und Weinbauwirtschaftshaben erfahren, welche Importeure Zitronen eingeführt porteus Frankenhäuser können dann direkt von den Imuren beziehen. Handel, Handwerk und Industrie Drhersten Fußball=Länderkampf gegen Lettland am sgestelltKönigsberg wurde die deutsche Elf wie folgt Die deutsche Elf gegen Lettland. tuttgart), Heidemann(Werder Bremen), des Führerrats der D. T. U S einer Führertagung der D. T. traten in Freyburg enoranverlurnwart Steding. Reichsdietwart Münch, vor Afettor Toyra und Landrat Dr. Becker zusammen, im Zieeine Wiederherstellung der Freyburger Jahnstätten enden atten. Das Wohnhaus Jahn soll nach alten vorder Tmnen in den Zustand zurückversetzt werden, wie en wdater einst bewohnte. Gegenüber dem Jahnhaus ch Jag Sarnerheim errichtet werden. Das Jahnhaus, das tagls Tode im Jahre 1852 für 7500 Mark verkauft wurde, von der D. T. mit der nach..de im Jahre 1852 für 7500 Mark verkauft wurde, Ssamten Jeerem Besitzwechsel 1919 von der D. T. mit der onneneinrichtung für 113 000 Mark erworben worden. Auto=Unfall von D. T.=Führern. bet. Freyx. iedene Mitglieder der D. T. wurden auf der Fahrt geloffen U. nach Merseburg von einem Auto=Unfall Kirninghahrend die Frauenführerin der D. T., Henni nur leicht verletzt wurde, trugen Kreisführer D. Fangeschäftsführer Kuhröber und der Wirtschaftsbeirat Klinz schwere Gehirnerschütterungen davon. Die Spareinlagen im August Wieder Einzahlungsüberschuß.— Unterschiedliche Entwicklung in Stadt und Land. § Die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen sind im August 1935 erneut gestiegen; insgesamt erhöhten sie sich um 34,9 auf 13 233 Mill. RM. Von dem Zuwachs entfielen 30,5 Mill. RM. auf den Einzahlungsüberschuß, 1,5 Mill, RM. auf Zinsgutschriften und 2,9 Mill. RM. auf sonstige Buchungsvorgänge. Die Auszahlungen und im besonderen die Einzahlungen im Sparverkehr sind gegenüber dem Vormonat über das saisonübliche Maß hinaus zurückgegangen; im einzelnen verringerten sich die Einzahlungen um 69,6 auf 421 Mill.RM. die Auszahlungen um 64,2 auf 390,5 Mill. RM. und mithin der Einzahlungsüberschuß um 5,4 Mill, RM. Im Vergleich zum August des Vorjahres sind die Einzahlungen um 20,7 Mill. RM., die Auszahlungen um 27,5 Mill, RM. gesunken; der Einzahlungsüberschuß liegt also immerhin noch um 6,8 Mill. Reichsmark höher als damals. An dem Einzahlungsüberschuß waren mit Ausnahme von Berlin sämtliche Länder und Landesteile beteiligt, In Berlin sind ebenso wie in der Mehrzahl der übrigen Großstädte, die Spareinlagen sogar zurückgegangen. Anscheinend ist hier die Spartätigkeit noch durch die Ausgaben für Reisezwecke gehemmt worden; auch im August 1934 hatten die Sparkassen der Großstädte einen Auszahlungsüberschuß im Sparverkehr aufzuweisen. Wie stark die Sparkassen der Großstädte das Gesamtbild der Spareinlagenbewegung beeinflussen, ergibt sich deutlich, wenn man die Entwicklung des Sparverkehrs ohne die Zahlen der Großstädte berechnet, Dann erhält man für den Berichtsmonat einen Einzablungsüberschuß von 32,8 Mill, oder 0,34% des Ende Juli vorhandenen Spareinlagenbestandes, Während die Spaxeinlagen nur verhältnismäßig wenig gestiegen waren, haben die Devositen=, Giro- und Kontokorrenteinlagen der Sparkassen, Girokassen und Kommunalbanken wiederum über das saisonübliche Maß hinaus zugenommen; sie erhöhten sich um 59,8 auf 1972 Mill. RM. Vergleichsweise betrug die Zunahme dieser Einlagen im Juli d. J. 38,1 Mill. RM. und im August v. J. 43,6 Mill. RM. Unter Ausschaltung der Umbuchungen zwischen dem Depositen=, Giround Kontokorrentverkehr und dem Sparverkehr stiegen diese Einlagen im Berichtsmonat sogar um 62,7 Mill. RM Faßt man die Spareinlagen und die Depositen=, Giro= und Kontokorrenteinlagen der Anstalten im Unterbau der deutschen Sparkassenorganisation zusammen, so ergibt sich, daß sich die Gesamteinlagen um 94:7 auf 15205 Mill. XM. erhöht haben. Ohne Berücksichtigung der Gutschriften von Zinsen sowie der übrigen, nicht durch den reinen Zahlungsverkehr bedingten Veränderungen haben die Gesamteinlagen um 93,2 Mill. RM. zugenommen(gegenüber 75,2 Mill. RM. im Juli 1935 und 67,3 Mill, RM. im August 1934). Für den September 1935 wird man aus saisonmäßigen Gründen mit einem Rückgang der Einlagen zu rechnen haben, der einen beträchtlichen Teil des im Berichtsmonat erzielten Einlagezuwachse ausgleichen dürfte. Psgonn ssendes Donnerstag, 3. Oktober. (Welle 455,9) am Mittag. chchünsche. 14.00; Meldungen. 14.15. Vom Allerlei— von Zwei bis Drei. 15.00: Wostsmerdunge basteln ein Ferienbuch. 15.30: Wirt16 15. U. 6. Landgraeber: 125. Jahre Großbergbau an g 0: n. sthein. 16.10: Klaviermusik von Chopin. 79 den ge die Karpathenräuber gefallen. Ein Kapitel Beraden euern des ungarischen Simplizissimus. dy"8 Bige Unterhaltungsmusik. Ltg.: Eysoldt. 18.30: angeterkowski: Und was meinen Sie? 18.45: MelNer. degn Amusik. 19.30: Lichtenberg, ein UmschulungsGiedungen. 38 19.50: Momentaufnahme, 20.00: bog hiasa an die jungen Mädchen von dem alten dors Ludyaudius. 21.00: Lebendige Klassik. Werke 3 van Beethoven. 22.00: Nachr., WochenBernis.; München: Weltpolitischer Monatsbericht. Deutschlandsender(Welle 1571) Freitag, 4. Oktober. in: Spätabendmusik. (Welle 1571) 10är" 9.00: Sperrzeit, 9.40: Kindergymfäre: Se.00: Sendepause. 10.15: Volksliedsingen. Sen endepause. 11.05: Die Verhütung von Undeht'sN. 11.15: Seewetterbericht. 11.30: gen ichter— bei der Rübenernte und anderen Zeitz. unetarheiten. Anschl.: Wetter. Areichen Musik zum Mittag. Dazw.: 12.55: rcei13.00: Glückwünsche. 13.45: Nachr. 14.00: ram von Zwei bis Dreil 15.00: Wetter, Börse, en 3. 15.454%15: Die Frau in der deutschen Land6os auf Seinz Heesemann erzählt: Deutsche SpuEin. Mussemder Insel. Rüs Sedicha Nachmittag. 17.25: Kindheit in Franken. am Fereis, Von. Anton Schnack. 17.55: Dresden: öhten diens hmittas. Ltg.: Schestak. 18=35: K. F. Krugt dont, Der 9. der Wirtschaftsbelebung. 18.50: Sportfünk. ibte vonIn der Paufe 21.25: Der silberne Strom, orr“ 22.36. Martin Kaubisch. 22.00: Wetter, Nachr., eiz,, Dausßy= Nünchen: Weltpolitischer Monatsbericht, v. b. ig: Serenss Aufn.). 22.45: Seewetterbericht. 23.00 Je. Serenade und Humoreske. Riga( Helsin 5n46); H. Marteau-Abend. o. Dien(335,2): Grieg, Schubert, chumann. 0: Wien(508 86.582): Grieg, S 10: Lonson.: Abendkonzert. Iovenhagen sart=Haydn=Konzert. . uxempeden(255,1): Elisabeth Schumann si Jukarest(3. 1304): Orchesterkonzert. Straßgst4.5 Sinfoniekonzert. Ferdmünster 4539 Nisnon. grad(939,6); Unterhaltungskonzert (437,3): Populäre Lieder. 5.55: Wetter. 6.00: Stuttgart: Leibesübungen. 6.30: Königsberg: Frühkonzert. 7.00: Königsberg: Nachr.; anschließend Choral, Morgenruf. 8.00: Frauenturnen. 8.15: Zeit, Wetter, Wasserstand. 8.20: Sendepause. 10.00: Zeit, Nachr., Wafserstand. 10.101 Schulfunk; Der junge Beethoven. Besuch im Geburtshaus des Meisters in Bonn. 10.45: Volk erzählt. Hein Müller: Die ollen Brocken, 11.00: Funkwerbung. 11.30: Bauernfunk: Warum fordert der Boden jetzt Kalk? 12.00: Musik am Mittag. Ltg.: Leo Eysoldt. Dazw,; 13.00: Meldungen, Glückwünsche. 14.00: Meldungen, Kleinflußmeldedienst. 14.15: Vom Deutschlandsender: Allerlei— von Zwei bis Drei. 15.00: Frauenfunk, 15.30: Meldungen; anschl.: Sendepause. 16.00: Max Halbe zum 75. Geburtstag. 16.10: Zum Gedächtnis für Henri Maxteau(gest. am 4. 10. 34). 16.40: E. Paquin: Wie wird man freier Redner? 17.00: Hamburg: Bunte Musik am Nachmittag, 18.30: Dr. Stampfuß: Acht empfehlenswerte Bücher zur deutschen Vorgeschichte. 18.451 Zeit, Wetter, Meldungen, Sport. 19.00: Abendmusik. 19.50: Momentaufn. 20.00: Meldg. 20.10: Sendepause. 20.15: Königsbg.: Reichss.: Stunde der Nation: Die Rose vom Liebesgarten, Exster Akt der Oper von Hans Pfitzner. 21.15t Kleine Stücke gm Abend, 22.00: Zeit, Wetter, Nachr, 22.20; Filmecke. 23.00: Josef=Haydn=Stunde. Reichssender Köln(Welle 455,9) Bremen; Musik im alten Rathaus. Blasorchester Fredo Niemann. Dazw.: 12.55; Zeitzeichen. 13.00: Glückwünsche. 13.45: Nachr. 14.00: Allerlei— von Zwei bis Drei! 15.00: Wetter, Börse, Programm. 15.15: Kinderliedersingen, 15.40: Kleine Instrumentalmusik. 16.00: Musik am Nachmittag. Schenkt man sich Rosen in Tirol... Ltg.: Dobrindt. 17.30: Jungvolk, hör' zu! Begebenheit im Ferienheim, 18.00: Hamburg: Bunte Musik am Nachmittag. 18.30: Friedrich Lienhard zum Gedächtnis. Zeitgenössische Vertonungen. 19.00: Erinnerungen. Unterhaltungskonzert mit heiteren Zwiegesprächen. 19.45: Deutschlandecho. 19.55: Sammeln! Kamerad des Weltkriegs, Kamerad im Kampf der Bewegung— Wir rufen Dich! 20.00: Kernspruch; anschließend: Wetter, Kurznachrichten, 20.15: Reichssendung: Königsberg: Stunde der Nation: Die Rose vom Liebesgarten. 1. Akt der Oper von Hans Pfitzner. 21.15: Nordlandmenschen. Hörfolge aus den Dichtungen Knut Hamsuns. Aufn.). 22.00: Wetter, Nachr., Sport. Anschl.: Deutschlandecho. 22.30: Kleine Stücke von Albert Luig(Uraufführung). 22.45: Seewetterbericht. 23.00: Tanzmusik aus Warschau und Turin(Aufnahme). Europa-Fun! 19.05: 19.25: 19.30: 20.00: 20.30: 29.40: 21.10: 21.45: Helsingfors(335,2): Sinfoniekonzert. Wien(506,8): Gioeondg. Opex. Budapest(550) Tiefland, von d'Albex. Stockholm(426,1); Konzert. Prag(470): Othello. Oper von Verdi. Warschau(1345): Oper. Brüssel=frz.(483,9); Musikalische Darbietungen. Brüssel=fl.(321,9): Sinfoniekonzert. Riga(514,.6): Sinfoniekonzert. London(1500): Beethoven=Abend. Agram(276,2): Französische Musik. Rom(420,8): Büntes Konzert. Mailand(368.5): Sinfoniekonzert. Luxemburg(1304): Weber, Grieg u. a. Toulouse(386,6): Aus: Wilhelm TellSteuergutscheine Gruppe I: 1934/38: 107,25; 1935/38:—. Gruppe II: 1. 4. 1934: 103,75; 1. 4. 1935: 107,75; 1. 4. 1936: 109,10; 1. 4. 1937: 108,12; 1. 4. 1938: 107,75. Gruppe I nicht amtlich notiert; von der Reichsbank auf Grund der Kurse der Gruppe II als Durchschnittskurs berechnet; fällig zu je ½ am 1. April 1934, 1935. 1936, 1937 und 1938 bzw. zu je ¼ am 1. April 1935, 1936, 1937 und 1938. Berliner Produktennotierungen § Berlin, 2. Okt,(Drahtb.) Amtliche Produktennotierungen; Weizen märk. frei Berlin 202, ruhig; Futterweizen märk, frei Berlin 194—198, ruhig; Roggen märk. frei Berlin 165, ruhig; Braugerste(feine, neu) frei Berlin 206—212, ab märk. Station 197—203; Braugerste(gute) 197—203 bzw. 188=194; Sommergerste gestrichen; Wintergerste zweizeilig frei Berlin 184—191, ab märk. Station 175—182; vierzeilig 175—179 bzw. 166—171; Industriegerste frei Berlin 189—194, ab märk. Station 180—185, stetig; Futtergerste gesetzliche Erzeugerpreise; Hafer märk. frei Berlin—; Weizen= und Roggenmehle sowie Weizen= und Roggenkleien gesetzliche Erzeugerpreise; Raps 320,00, ruhig; Viktoriaerbsen 20—23; Kleine Erbsen 17—19; Futtererbsen 11—13; Peluschken—; Ackerbohnen—; Wicken deutsche—; Lupinen blaue 7,75—8,25; Sexadella alte und neue—: Leinkuchen(37%) ab Hamburg 8,65; Erdnußkuchen(50%) ab Hamburg 8,45; Erdnußkuchenmehl(deutsche Mahlung) 9,05: Trockenschnitzel(ab Fabrik)—; extrah. Soyabohnenschrot(45%) ab Hamburg 7,75, ab Stettin 7,95: Kartoffelflocken ab Stolp=Namslau 8,15, ab Berlin 8,85. Dortmunder Zucht= und Faselviehmarkt. § Dortmund, 2. Okt.(Drahtb.) Zum heutigen Zucht= und Jaselviehmarkt wurden aufgetrieben; 420 Stück Großvieh, 36 Kälber, 93 Ferkel, 59 Läufer= und ältere Futterschweine, Tieren ruhig, sonst mittel.— Es kosteten: hochtragende und frischmelke Kühe 1. Sorte 500—530 Mark, 2. Sorte 450—490 Mark, 3. Sorte 370—430 Mark, Rinder 320 bis 430 Mark; beste Tiere wurden über Notiz gezahlt.— Am Schweinemarkt war der Handel langsam, Bezahlt wurden(Durchschnittsqualität und Durchschnittspreise) a) für 6—8 Wochen alte Ferkel 17—21 M. 8—10 Wochen alte 22—30 M. 10—12 Wochen alte 32—35 M; b) Läuferschweine über 3 bis 5 Monate alt kosteten 50—60 A; c) ältere Futterschweine(einschl, magere Sauen) keine Notiz. Abfallende Ware entsprechend niedriger, ausgesuchte Spitzenware entsprechend höher. Der nächste Markt findet am 9, 10, 1935 statt. * § Bericht der Viehverkaufshalle A.=G. Lehrte vom Verkaufstage 1. Oktober 1935. Auftrieb: 1156 Stück Ferkel und 242 Stück Läufer= und ältere Futterschweine. Es kosteten (Durchschnittsqualität und Durchschnittspreise); a) Ferkel: 5—6-Wochen alt 11—13 RA. 6—8 Wochen alt 14—17 A, 8—10 Wochen alt 18—22 M. 10—12 Wochen alt 23—28 A, b) Läuferschweine: über 3—5 Monate alt 29—42 M. c) Aeltere Futterschweine(einschl, magere Sauen): 64 M.(Abfallende Ware entsprechend niedriger, ausgesuche Spitzenware entsprechend höher.) Marktverlauf: flau. ** 2 Aus der 200 Saatzuchtbetriebe in Deutschland. Der Reichsnährstand hat auch in der deutschen Saatzuchtwirtschaft Ordnung geschaffen. Damit ist dem Zustand, daß immer neue Saatgutsorten auf dem Markt erschienen und den Käufer verwirrten, ein Ende bereitet worden. Eine Reichssortenliste ist aufgestellt, in der alle anerkannten Sorten aufgeführt sind; nur diese Sorten sind als Saatgut zugelassen. Damit ist außerdem die Zahl der Zuchtbetriebe von 250 auf 200 herabgesetzt worden, die eine Fläche von 50 000 ha bewirtschaften. Die Uebersicht über den Saatgutmarkt, die dadurch geschaffen worden ist, dürfte dem Bauernstand und seinen Mitarbeitern weitgehend zugute kommen. * 79. Milchviehversteigerung in Hamm Der Bedarf konnte nicht ganz gedeckt werden.— Guter Besuch gute Durchschnittspreise. Z Hamm, 2. Okt. Es waren 54 Kühe und 37 Rinder, insgesamt also 91 Stück Rindpieh aufgetrieben, Verkauft wurden 52 Kühe und 34 Rinder, zusammen 86 Stück Milchvieh. Der Höchstpreis für Kühe betrug 700 A, der niedrigste Preis 340 und der Durchschnittspreis 517 A. Der Durchschnittspreis für Kühe lag damit 54 A über dem der letzten Versteigerung, auf der er 463 A betrug, Für Rinder betrug der Höchstpreis 470 A (letzte Versteigerung 480 M). der niedrigste Preis 230 A(280 M) der Durchschnitespreis 375 A(378 M). Der Gesamtdurchschnittspreis bezifferte sich auf 460 A(431 A). Verkauft wurden in den einzelnen Preisklassen: 200—250 Al ein Rind, 260 bis 300 A zwei Rinder, 310—350 A eine Kuh und sechs Rinder, 360—400 A vier Kühe und 16 Rinder, 410—450 A 11 Kühe und sechs Rinder, 461—500 A sieben Kühe und drei Rinder, 510—550 A neun Kühe, 560—600 A 10 Kühe, 610—650 M sechs Kühe, 660—700 A vier Kühe. Die judenfreie Versteigerung nahm infolge des starken Besuches einen äußerst flotten und lebhaften Verlauf. Die starke Nachfrage brachte es mit sich, daß der Bedarf nicht ganz gedeckt werden konnte. Immer wieder muß verlangt werden, daß sämtliche Rindviehzüchter ihre verkaufsfreien Tiere zu den Milchviehversteigerungen anmelden und auftreiben. Kein Bauer kann heute noch behaupten, daß er gute Milchkühe an Juden verkaufen müsse. In der Provinz Westfalen finden in jeder Woche Milchviehversteigerungen statt, so daß jeweils die dem Trächtigkeitsoder Kalbezustand entsprechenden Versteigerungsplätze zum Umsatz gewählt werden können. Jede örtliche Viehverkaufen nossenschaft oder die Tierzuchtämter nehmen Anmeldungen entdiese Hammer Versteigerung zeiate daß rheinisch=westfälischen Industriegebiet im südlichen Rhoinland in Hessen und Waldeck starke Nachfrage nach meit eh herh. De e eren n wahem Milchmustergültige Durchsuhrung undne s Zufriedenheit über die sten. Unkosten. Die Bos and aule Bedienung unter Heinrich Renner(Dolberg), Willelm(allen), zielten die Höchstpreise von Ma Brüille(Eippftadt) erlachfrage hat die Peranstalterin Dienstaa. 5. November, statt. Anweschluß ist der 28. Oktober. Die Versteigerung in nicht, wie vorgesehen, am 22. Oktober, sondern am der Stadt Brilon, 3. Oktober. Feldzug der Nächstenliebe in Brilon. Jeder Deutsche Mitglied der N. 6. V. Werbeaktion der NSV. „Jeder Deutsche Mitglied der NSV.“ Unter diesem Motto wurden am vergangenen Sonnabend und Sonntag alle Mitglieder nochmals von den Amtswaltern aufgefordert, ihren Eintritt in die NSV zu erklären. Die Werbeaktion wurde bereits am Sonnabend, dem 14. September, durch einen Propagandamarsch der politischen Formationen, der SA, SS, Hitlerjugend und des Jungvolks durch Brilon eingeleitet. Transparente mit der Aufschrift„Alle Deutschen gehören in die NSV“ und„Jeder Deutsche ein Sozialist der Tat“ mahnten alle Volksgenossen an ihre soziale Pflicht gegenüber ihrem Volke. Der von der Gauamtsleitung für drese Werbung gesandte Lautsprecherwagen lieferte flotte Marschmusik und erklärte in schlagartiger Kürze und mit posaunenhafter Lautstärke noch einmal die Einwohner Brilons über die nationalen und sozialen Aufgaben der Leistungen der NSV auf. Das Ziel der Werbeaktion wird erst dann erreicht sein, wenn jeder Werktätige, der den Anspruch erhebt, Deutscher zu sein NSV=Mitglied geworden ist. Der Nationalsozialismus hat die Sicherung der Existenz des ganzen deutschen Volkes für alle Zukunft übernommen, die NSV als Sonderaufgabe, die Gesundheitführung aller deutschen Volksgenossen. Alle Deutschen sind wehrpflichtig, entweder aktiv in der Armee, oder passiv im Luftschutzbund. Ebenso sind alle Deutschen ohne Ausnahmen opferpflichtig in der großen volkischen Opfergemeinschaft der NSV. Die NS=Volkswohlfahrt ist, wie unser Führer sagte, das soziale Gewissen der Nation. Sie wird auf diese Weise auch zum Prüfstein für das soziale Gewissen eines jeden einzelnen Deutschen. Wenn sich jeder Volksgenosse vor Augen hielte, in welchen gesundheitswidrigen Wohnungsverhältnissen ein Teil unserer Arbeiterschaft auch heute noch zu leben gezwungen ist, und daß Millionen fleißiger deutscher Arbeiter oft nicht wußten, wie sie Frau und Kinder kleiden und von einem Tag zum anderen Tage satt machen sollten, würde es keiner Mahnung zur Eingliederung in die deutsche Opfergemeinschaft bedürfen. Wenn heute schon Millionen deutscher Arbeiter mit ihrem geringen Einkommen, oft mit 6 und mehr Kindern, freiwillig das von unserem Führer geforderte Opfer bringen, dürfte der Schritt zur sozialen Tat für alle anderen Volksgenossen eine Selbstverständlichkeit sein. Daß auch in Brilon das Erwachen in dieser Beziehung einsetzt und das soziale Gewissen zu schlagen beginnt, beweisen die bisherigen Werbeerfolge. Am 1. August 1935 hatte die NSV=Ortsgruppe Brilon 300 Mitglieder, heute sind es bereits 750. In ähnlicher Weise, wie der Führer und seine Bewegung unermüdlich ihre Erziehungsarbeit am deutschen Volke fortsetzen, so wird auch die NSV ihre Werbetätigkeit solange fortführen, bis auch der letzte deutsche Volksgenosse sich in unsere sozialistische Front eingegliedert hat. Darum, Deutsche Arbeitskameraden der Faust und der Stirn, steht nicht länger abseits. Hinein in die völkische Opferfront! Werdet noch heute Mitglied der NS=Volkswohlfahrt! A Standesamtliches. Im September wurden folgende Beurkundungen vorgenommen: 6 Geburten, 6 Sterbefälle und 5 Eheschließungen. Die Tage werden kürzer. Der Monat Oktober bringt eine bedeutende Kürzung der Tageslänge und kennzeichnet damit die nahenden Wintermonate. Am 1. Oktober war Sonnenaufgang um 6 Uhr 24 Minuten, Sonnenuntergang um 6 Uhr 5 Minuten; am 12. Oktober geht die Sonne um 6 Uhr 32 Minuten auf, um 5 Uhr 42 Minuten unter; am 26. Oktober ist Sonnenaufgang um 7 Uhr 8 Minuten und Sonnenuntergang um 5 Uhr 9 Minuten. Das Wetter im Oktober soll sich nach dem„Hundertjährigen Kalender“ wie folgt gestalten: Fängt mit Regen an bis zum 7. und 8., dann kommen schöne, warme Tage bis zum 14., ihnen folgt warmes Wetter mit Regen bis zum 23., danach wieder schöne Zeit bis zum 29., von da an bis zum Ende Nebel und trüb. Ueber den Verlauf der Witterung im Herbst sagt derselbe„Hundertjährige“: Der erste Teil des Herbstes hat viel Regen, frühen Reif und Frost; wenn aber die Hälfte des Monats Oktober vorüber ist, so tritt endlich schönes, trockenes Wetter ein und währt bis zum Anfang des Advents, wiewohl auch enzwischen ab und zu etwas Regen fällt, je nach der Landschaft. * Wenn man keine Zeitung liest. Deutsche Amtsstellen haben sich schon längst auf den Standpunkt gestellt, daß zu den unbedingten Pflichten eines Staatsbürgers auch das gewissenhafte Zeitungslesen gehört. Nicht nur vom kulturellen Standpunkte aus soll jeder Deutsche mindestens eine Zeitung lesen, sondern auch in Anbetracht der Tatsache, daß die Zeitung ein wertvolles, nicht zu unterschätzendes Bindemittel zwischen Regierung und Volk darstellt. Wie die Unkenntnis des Gesetzes nicht vor Strafe schützt, so hat auch der Nichtleser aus seiner Versäumnis alle Folgen persönlicher und wirtschaftlicher Art zu tragen. So wurde eine alte Frau, deren Versicherung, sie lese keine Zeitung, durchaus glaubhaft erschien, kürzlich wegen eines Devisenvergehens verurteilt, wobei der Richter ihre sehr altmodische Einstellung zur Zeitung scharf rügte. Wer Schaden abwenden will, wer immer„auf dem Laufenden“ sein will, wer mit der Zeit gehen will, der lese gewissenhaft seine Zeitung! Deutschland ist ein Land der Dichter und Denker, helfe auch du mit, deutscher Leser, daß die Kulturmittel der Nation gefördert werden; denn du förderst damit deutschen Geist und deutsches Wissen— und dich selbst! e7 Nic winner in Di. Oetkoi's Backbuch: Mnen Das Erntedankfest in Brilon Auf Veranlassung der NSDAP haben in den letzten Tagen die sämtlichen Gliederungen der Partei eifrig gearbeitet, um das Erntedanksest am 6. Oktober entsprechend vorzubereiten. Es ist folgendes Programm aufgestellt worden: Festfolge: Samstag, den 5. Oktober 1935: 20 Uhr Errichten des Erntebaumes auf dem Marktplatz. Es treten um 19½ Uhr auf dem Markt an: Jungbauern, Jungbäuerinnen, Jungvolk, HI. BDM. Abholen des Erntebaumes. Nach dem Aufrichten des Erntebaumes Volks= und Bauerntänze, Musik. 20. Trachtengruppen der Bauern(Erntekrang. gestwagen Erntevolk, Schnitter, Produkten= und sonstig 21. Knüppelmusik der HI. 22. Fahne der Deutschen Arbeitsfront. 23. Die gesamte Deutsche Arbeitsfront nach 7 Chemie. 10 und 4 Bau, 5 Holz, 6 Metall, 7 Chemie, 1 zie AngeSonntag, den 6. Oktober 1935: 6 Uhr Wecken. 10½ Uhr Gefallenenehrung am Kriegerdenkmal. Hierzu treten auf dem Marktplatz an: SA, SAR, NSKK, Flieger, Arbeitsdienst, HJ und die gesamte Bauernschaft. Jungbäuerinnen tragen die Kränze. Am Denkmal: Gedächtnisansprache, das Lied vom guten Kameraden. Anschließend Platzkonzert auf dem Marktplatz. 13¼ Uhr Gemeinschaftsempfang der Führerrede auf dem Marktplatz. Hierzu ist die gesamte Bevölkerung von Brilon herzlich eingeladen. 15½ Uhr Antreten auf der Hoppecker Straße zum Festzug. Formierung des Zuges: 1. Musikzug. 2. Fahne der PL. 3. Hoheitsträger, Ortsbauernführer, Stab. 4. Fahne der Bauernschaft, von SS getragen. 5. Fahne und Abordnung der SA, 6. Fahne und Abordnung der SAR. 7. Fahne und Abordnung des NSKK. 8. Fahne und Abordnung der Flieger. 9. Fahne und Abordnung des Arbeitsdienstes. 10. Fahne und Abordnung der HJ. 11. Fahne des NS.=Kriegsopferbundes. 13. Fahne des Kriegervereins. 14. Fahne des N. S. D. F. B.(Stahlhelm). 15. Fahne der Feuerwehr. 16. Fahne des Gesangvereins. 17. Fahne der Handwerker. 18. Fahne des Turnvereins. 19. Die gesamte Bauernschaft. 4 Bau, 5 Holz, Metau,n= öffentliche Betriebe, hier schließen alle stellten der Banken und Versicherungen criebsge genossen, welche noch keiner besonderen n und schaft angehören, 13 Freie Beruse, denhung. straße 17 Handel, 18 Handwerk, NS.Beamtenbung, Königstrahe, M. Toete.,pringtrupe, straß. Obere M., Derkere M., Kirchewstrchbe, e. Derkerestraße, Markt, Strackestraße zur Schu. Saner Nach der Ankunft kurze Ansprachen vor ntände. Anschließend in der Halle: Volks= und u und geführt von Jungbauern und Bäuerinnen, Mls. Unkostenbeitrag werden 25 Pfa. erhobeh. Feihis Es wird erwartet, daß kein Volksgenose dhr Sodansowie den übrigen Veranstaltungen serehenen ist es unbedingt erforderlich, daß die anges Abwice, ist es unbeoingt erforderlich, dapd Awasie streng eingehalten werden, damit eine sowe gewährleistet ist. Die Amtswalter der die gewährleistet ist. Die Amtswalter der daß die infrage kommen, sind dafür verantwortaantre anvertrauten Volksgenossen restlos zum Gesamtorganisation Lube. perantwortlia) Für die Aufstellung des Festzuges sind deres von 1 bis 18 Uhr O. Tr.=Führer Hillebrand ede Hele 20 Uhr Bauer Faupel, von 21 Uhr dislge zu le Quick. Den Anordnungen ist Aenderungen kommen nicht infrage. Die gesamte Bevölkerung wird gebeten, ihre ube mit Treue zum Führer und ihre innige Verdans Ausrüc Bauernschaft insbesondere auch dadurch oum, der bringen, daß alle Volksgenossen ihre Hause möglich Roichsflagge schmücken, und wenn er frischem Grün und Erntekränzen behängen. Sauerländische Sportschau Spiele in der 1. Kreisklasse Gruppe 2 Allmählich beginnt die Lage in der Gruppe 2 der 1. Kreisklasse interessant zu werden. Der letzte Spielsonntag brachte einige dicke Ueberraschungen, die das Tabellenbild vollständig durcheinander brachten. Besonders bemerkenswert sind die klaren Siege der Neulinge Olsberg und Düdinghausen. Elleringhausen 31— Tus Meschede 2:1. Es war der Kampf um die vorläufige Tabellenführung und fand deshalb das besondere Interesse der sauerländischen Fußballfreunde. Besonders die Mescheder hatten zahlreichen Anhang mitgebracht. Leider litt der sonst schöne und faire Kampf unter dem starken Wind, der die Spielhandlungen sehr schwierig machte. Der Sieg der Elleringhauser muß als verdient bezeichnet werden, weil die Mannschaft stets gradlinig auf Torerfolge ausging, wogegen die Gäste zuviel in die Breite spielten. VfB Niedermarsberg— Düdinghausen 2:4. Die erste große Ueberraschung des Sonntags! Die VfBer auf eigenem Platz zu schlagen, ist an sich schon eine Leistung, die aber in diesem Falle an Bedeutung gewinnt, weil Düdinghausen in der 1. Kreisklasse Neuling ist und der Mannschaft von keiner Seite Siegesaussichten eingeräumt wurden. Auch von den Marsbergern selbst nicht, die demzufolge nicht sofort alle Kräfte einsetzten, was aber keineswegs als Entschuldigung für das Endresultat gelten kann. Kurzum, die Grünweißen spielten gut und hatten auch zum ersten Mal in den Meisterschaftskämpfen ihre vollständige Mannschaft zur Stelle. Olsberg— Bestwig 5:2. Die zweite Ueberraschung! Nach den bisherigen Ergebnissen mußte man Bestwig zu den besten Mannschaften der Gruppe zählen. Olsberg dagegen konnte nicht so recht in Schwung kommen, obwohl die gute Veranlagung der Mannschaft ohne weiteres zu erkennen war. Bestwig trat zum Kampf in Olsberg mit Ersatz an, wodurch die hohe Niederlage aber keineswegs entschuldigt wird. Von Anfang an stand Bestwig gegen die schnell und raumgreifend spielenden Olsberger * Medebach, 30. Sept. Sitzung der Gemeinderäte. Unter dem Vorsitz des Amtsbürgermeisters Dr. Beule fand im Sitzungssaale des Amtshauses eine Sitzung der Gemeinderäte statt. Es wurde ein Ortsstatut über die Heranziehung der Gemeindesteuerpflichtigen und Grundbesitzer zu Hand= und Spanndiensten besprochen. Hiernach können die im Interesse der Gemeinde notwendigen Arbeiten wie Wegeausbesserungen, Wegebauten, Wegebepflanzungen. Schneeräumen usw. im Wge des Hand= und Spanndienstes erledigt werden. Weiter wurde die von der Stadt in dem kommenden Winter vorgesehenen Notstandsarbeiten beraten. Es ist vorerst der Ausbau der Straße zum Schützenhof sowie des Weges zum Faust vorgesehen. Im ganzen sind etwa 5000 Tagewerke in Aussicht genommen. Der Antrag zur Anerkennung als Notstandsmaßnahme liegt den zuständigen Stellen des Arbeitsamtes vor. Damit wäre den im Herbst arbeitslos werdenden Arbeitern die Möglichkeit gegeben, den Winter hindurch Arbeit zu behalten. Ueberhaupt hat sich die Stadtverwaltung immer wieder wirksam für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit eingesetzt. Unter Punkt„Verschiedenes“ erfolgte die Beratung von Einzelanträgen in Steuersachen. Auf Antrag des Kaninchenzuchtvereins wurde in Anerkennung der Bestrebungen des Vereins ein einmaliger Zuschuß gewährt. *) Soest, 2. Okt. Vermißt werden seit dem 29. 9. 1935 der Schmiedelehrling Franz Schmidt, geb. 11. 1. 1921 zu Soest und der Handelsschüler Fritz Tipp, geb. 5. 5. 1921 in Paderborn. Beide Jungen haben am Sonntag, dem 29. 9. 1935 den Schulgottesdienst im Patroklidom um 9 Uhr besucht und sind seit dieser Zeit verschwunden. Schmidt ist ca. 150 cm groß, kräftig, volles Gesicht, war beim Fortgang bekleidet mit dunklem Anzug, w. Schillerkragen, schw. Halbschuhe, ohne Kopfbedeckung. Tipp ist etwa 165 cm groß, kräftig, volles Gesicht, hat infolge eines Beinleidens schleppenden Gang. Er trug eine kurze, blaue Bleylehose, roten Pullover ohne Aermel, schwarz=weise Krawatte, graue Wadenstrümpfe, schwarze hohe Schuhe und rote Schülermütze. Der Grund des Verschwindens ist unbekannt. Wer kann Verbleib der Vermißten aufklärende Angaben machen? itteilungen werden an die Polizeiverwaltung Soest erheten mit auf verlorenem Posten. Die Läuferreihe geradezu überfüttert an ählbare esegel schaft hat einige gute Svieler verloren, die an leat one wertig ersetzt werden können. Am Sonmrageangenen erden konnen. Am pergan en schaft in etwas besserer Besetzung wie in den im groblen auf den Plan und lieferte den iene een ganzen ein gleichwertiges Spiel. Die Es eine Lintsreig das erste Tor, das der Mittelstürmer auf einschoß. Bis zur Pause kamen die Ga mi machsolnallon Kampf in der zwei nach einem wechselvollen Kampf in der ein zweites Tor den Sieg sicherzustebn. Das Tabellenbild hat seit dem vorüerichen erhebliche Umgestaltung erfahren. Wir der nachstehend den neuesten Stand: 0 Elleringhausen Esloher BC Tus Meschede Olsberg VfB Niedermarsberg Bestwig 07 Düdinghausen— er Brilon 20 3 harten führt Hesch In der Tabelle der Jugenontangegen Tus Elleringhausen, das am regter se Herausgeber: Hans Albrecht in Sindee Haupischltg Franz Auer. Lippstadt: Stellvertreierf Pol. Franz Otto Birkle Lippstadt: Stenderr für r. Lippstadt. Verantwortar is. Ito iggle Otto Birrle. Lippslabl.aien Tei n Auer; für den übrigen redaktionelle rür den für den lokalen Teil: Hans Albre ein Br Heribert Appelhans, gippnavi guis Rollendruck: C. Jos. Laumaasis Nr D.A. VIII./ 35: 870.(Zur Zeit ist Pr hao, Frische Fettbücklinge Pfund 30 Pfg. erhielten wir heute auch wieder frisch 3% Rabatt! Wild Kaufe jeden Posten Tagespreis. M. Schulten, Feinkost, Wild, Fisch. Geflügel. Bielefeld, Am Markt o, Teleson 620. Frau ni rilon Dezugsprei tungsgebühr Gegründe Nr. 232 lagen der Läuferreihe gerabezu übessed Gegensatz zu den vorherigen Spielen auch i um. Bis zum Wechsel waren die Olsberger giederheel Diese Ueberlegenheit fand in drei Toren cte gelegesme denen die Bestwiger, obwohl auch sie einige Paus ferge hatten, nichts entgegensetzen konnten. Nurde die T. besol die Gäste besser in Schwung. Nun zeigen an sich Verteidigung ihr gutes Können, so daß der ansichen Tea ders schußkräftige Sturm der Bestwiger den deut i sannen hal der Platzherren nicht aufholen konnte. Immerhe Zurnene ge zwei Gegentreffern, die aber von den Olsbergen fg. wieder aufgeholt wurden. Das Spiel der Sesr hald fallen und die Mannschaft wird ohne Zwe Rolle spielen. Elohe 1:2.. Brilon 192u— BC Eslohe Das dritte Spiel des vorjährigen Mersers Frilonel po nem Platz mit einer weiteren Niederlage verfäufig Niegol Ab ini. en en er y heut iie eilte te mo e der an-euge eh ne berlag eo don Al Frl. 27 Joe an die Inser ieren bri gd hen en di. def auf da or 3. ntlig e. ge, de