• Ae 1 Abonnements=Preis: pro Quartal mit„Familienfreund“, 1 Mark 20 Pfg. esdein Buitwuhe und Somnteog. Betalon, Jndk und Vetlag von Cart Brens iu Shpert. Anzeigen und Bekanntmachungen aller Art werden mit 10 Pfg die sechsspaltige Petitzeile oder deren Raum berechnet. Dl 44. Mittwoch, 1. Juni 1881. Knene 14. Jahrgang. Für den Monat Juni können neu hinzutretende Abonnenten 40 Pfg. auf die„Schwerter Zeitung“ abonnieren. Deutsches Reich. Se. Majestät der Kaiser wird Mitte künftigen Monats zur Kur nach Ems reisen. Ueber die weiteren Reisepläne des Monarchen sind bis jetzi noch keine beim Fürsten Bismarck statt, auf welchem dieser sich wieder sehr aufgeknöpft zeigte. Als auf den beantragten Staatszuschuß für die Unfallsprämien die Rede kam, sagte er:„Ich schreibe meinen Namen unter kein Gesetz, des Arbeiters enthält“. erklärte er unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die Heranziehung der Arbeiter zu Beiträgen bei der Versicherung. Sehr klar betonte der Kanzler, daß er fu. die nächsten Wahlen gerade die Gedanken dieses Gesetzes als von hervorragendem Gewicht erachte und seinerseit nicht ermangeln werde, dieselben in die Agitation hineinzubringen. Außerdem äußerte er, je mehr seine Kräfte schwänden, um so mehr nehme seine Abneigung scheint sich endlos erstrecken zu wollen. Wie im Reichstage erzählt wurde, sollen noch so viele Vorlagen kommen, daß vor Mitte Juli eine Erledigung nicht möglich wäre. Man kolportierte sogar ein Wort des Reichskanzlers, wonach die Session nicht vor„Ausatmung der Mandate“ schließen solle, also nicht vor Ende Juli.„ Der Steuererlaß, der nach einem früheren Erlasse des Finanzministers erst im letzten Quartal des Etatsjahres, d. h. im ersten Quartal des Jahres 1882 praktisch empfunden werden sollte, wird nach einem neuen Erlasse jetzt noch vor den Wahlen dem Steuerzahler zu gute kommen. Herr Bitter hat die Nicht erhaltung der betreffenden Steuern in den Monaten Juli, August und September angeordnet. In Berlin beabsichtigt man die Gründung eines Handelsgeographischen Museums, welches die Erweiterung der Export= und Produktionsfähigkeit Deutschlands und die Förderung der Kenntnis der Handelsverhältnisse des Auslandes zum Ziele haben und diesen Zwecken durch eine Sammlung und systematische Aufstellung der überseeisch verlangten Industrie= produkte in marktgängiger Form, sowie der in Handel und Gewerbe benutzten oder dazu geeigneten ausländischen Materialien dienen soll.„ In Wiesbaden sollen, wie die„K. V.=Zig.“ mitteilt, in den dem Besuch unseres Kaisers vorhergehenden Wochen etwa 329 Personen, darunter 42 auf Requisition von auswärts, verhaftet worden sein. In Posen ist man in Aufregung, da in der Nacht Plakate, die zur Judenhetze aufforderten, angeheftet wurden. Der gütige Empfang der jüdischen Deputation durch den Kaiser von Rußland wird wohl dazu beitragen, die russischen Beamten eifriger zu machen in der Unterdrückung der Judenverfolgung und die russische Grenze wird der mittelalterliche Unfug hoffentlich nicht überschreiten. Die Berliner Geldmänner ließen an der Börse einen Aufruf zur Unterstützung der in Kiew von der Plünderung heimgesuchten Israeliten zirkulieren, der in wenigen Augenblicken mit namhaften Beiträgen gezeichnet an den Vorstand zurückgelangte. Schweiz. 4, a.4 In Bern will man eine internationale Schule für Entdeckungsreisende gründen; das Internationale Geographische Institut daselbst hat dazu einen Plan ausgearbeitet und diesen zur Prüfung an die geographischen Vereine und berühmte Reisende gesendet. Der auf den Jahreskursus berechnete Unterricht son vor allem praktische Ziele, unter andern auch durch eine Reihe von Ausflügen verfolgen. Der Plan faßt neben rein wissenschaftlichen auch handelsgeographische Fragen ins Auge. Oesterreich. Im österreichischen Abgeordnetenhause wurde die von der Mehrheit des Schulausschusses beantragte Abkürzung der achtjährigen Schulzeit(Anträge Lienbachers) mit einer Mehrheit von 7 Stimmen am 23. März in zweiter und am 24. mit 10 Mehrheit auch in dritter Lesung angenommen. Das bisherige Reichs=Volksschulgesetz, welches dem frühen Hinausdrängen der Kinder in schwere, ihre Kräfte übersteigende Arbeit eine wohlthätige Schranke entgegenstellte, ist somit durchlöchert, wenn nicht das Herrenhaus nochmals für die Aufrechterhaltung desselben eintritt; wie tief aber die Zuhörerschaft dies fühlte, geht aus dem rauschenden Beifall hervor, den seine Verteidiger ernteten, und der so ungestüm wurde, daß der Präsident die Gal rieen räumen ließ. Türkei. Die Konvention über die griechisch= türkische Grenzfrage, durch welche die langen Verhandlungen zwischen den Botschaftern der Mächte und der türkischen Regierung endlich ihren Abschluß gefunden haben, ist am 24. d. in Konstantinopel zur Unterzeichnung gekommen. Im ganzen wohl wird die Lösung, welche die schwierige Frage hierdurch gefunden, als eine befriedigende zu bezeichnen und das Verdienst anzuerkennen sein, welches sich um Herbeiführung derselben der deutsche Botschafter in Konstantinopel, Graf Hatzfeld erworben. Dennoch kann man nicht sagen, daß dadurch die türkisch=griechische Frage bereits völlig aus der Welt wicd zwar von Kennern derorientalischen Verbastuihs, Hepzegnziche, Vertzaltuse gnuechnen zu wollen und den die deberinluft, im Beseatlichen ein Werk veo Srangsen schon meße Velste an Toten und VerGrosen Hatfeld, als eie Aubers, grschig;, uod wve9h, Paahzsen verarsacht zu haben als dezienlch unblatg müthige bezeichnet, abein be eudct, vog vu, Aung perlausene Besezung Tanesens. Garidaldi todel Bectinnungen, die zu neuen Verwicktlungen und in Brifen, die versentlicht worden sind, bitter das Schoierigleiten Arlas oeden Wbnnen und bes e Borgehen Frankeichs gegen Tanis und bezseichnet es gegensetigen Geneigtzeit der Türten und Grschen,)v, zung, Behrohung Jtaliens. Lezteres wird sich einander in nichits nachngeben, aus geben verden. 9, ue wahrscheflich damit begnägen, eine Faust ob dater die Autlieserung bes an Griechenlond udn, u her Tlsche zu machen, und sich, da es das felch treteanden Gebietes der Türtei se voy, friedich voer taguemer gelegene Tanis nicht haben kann, an Trieusen werde, bleidt atzuwarten.(polis hallea, was ihm ja, wie es jett heißt, schon epon Alerande, nan beim Berliner Kongresse Bismarck und Salesburg Die Erllärung des Fürsten uterauge: vo.(zugedacht haben solen. Also auch hier wieder ist es Bulgarien, die Krone niederlegen zu wollen, wenn hie Türkei, welche die Zeche wird bezahlen mössen. Widdin, Tirnowa und Sofia, gegen jede Angriffs=Abenteuer= und also über die bedeutendsten Städte Bulgariens, der aus. Eine Bürgschaft dafür, daß der Degen Frankpetretel hs bisher libebgedie es prlich herte seit den. Zwärtigen Tunis hat st scheint türkische Erregung ene(könnte es des Tag den stattten, verloren, ihin ine große sor:# den am sem gen ten ren de in St. sig; je Thiers er. Es flog der stt Papier, en, den Frieen kreichent in, böses Zeinen gleich herrscht natärlich große Aufregung, nachdem in kurzen Zeit ihrer unbeschränkten Freiheit vie Bulgaren sich einer gründlichen Zuchtlosigkeit erfreut hatten.— Was die oben erwähnten Machtbefugnisse betrifft, so hat der Fürst in drei Artikeln Folgendes verlangt: 1) Außerordentliche Vollmachten auf die Dauer von 7 Jahren, um auf Grund derselben Dekrete zu erlassen, welche neue Institution, wie die Bildung eines Staatsrates, ins Leben rufen, Verbesserungen in allen Zweigen der inneren Verwaltung schaffen und einen regelrechten Gang der Geschäfte sichern; 2) Aufhebung tlichen Session der Nationalversammlung für sein werde, sei der obligatorische allgemeine Mi dienst und die Thatsache, daß über Krieg und Frieden künftig nichts beschlossen werden könne, außer durch den Willen des Volkes. Frankreich bedürfe Frieden, und was Frankreich wolle, sei auch das, was die Republikaner wollten: Ordnung, Frieden in Freiheit und Fortschritt, um die Entwickelung des französischen Geistes zu sichern.— Das Vaterhaus Gambettas trägt folgende Inschrift: In diesem Haus wurde am 2. April 1838 Leon Gambetta geboren. Er ist also 43 Jahre alt.— Ueber die Tragweite der *“i hat Bismarck bei seiner jüngsten parlaen en r se benwog be vn. zin urteil abgeg mächtigung, die Nationalversammlung vor Ablauf der meint, dieser Wahlmodus werde für die 7 Jahre zum Zwecke einer Revision der Verfassung auf Partei von erheblichem Vorteil sein, den der leitende Grundlage der neugeschaffenen Institutionen und der Mann in Frankreich vielleicht unterschätzt habe. Keine damit gemachten Erfahrungen zu berufen. In einem Partei sei so imstande, die Parole für die Listenan den Präsidenten des Ministeriums gerichteten wahl in den Departements auszugeben und rührig Schreiben verlangt der Fürst von der großen National; jedem Hause zu betreiben, als diese Partei, deren geversammlung ein einfaches und deutliches Votum über borne Vertreter, die Geistlichen, Einflusse und Zut uen uns Seiur Abouituyg Hach die Vonapartisen, meinte der Furst, wieden chen Frankreich und dem Bey von Tunis durch die Listenwahl in manchen Departements Erfolge Die zoign. vu u., und den Bez von Tons, Ju der That wil sich, wie aus Pris be. kanzösischer des Volkes ner großen a indete gab. en für die sgeist sic " zwerbungen von Bitterr. n in Afrika Bewegung ktdauernden 4 den Anla ##ich 4 Begenpat #leinen ter und bedeutes Orte kat zession # gemag Calais 2 Neue Bande. Roman aus der Gesellschaft von Theodor Küster. (Fortsetzung). Einige Tage waren vergangen seit des Assessors ersten Besuch in der Villa Soden, als eines Morgens der Diener des Appellations=Gerichtsrats in der Wohnung Brunners eine schriftliche Einladung zum Diner für den folgenden Tag abgab, eine Einladung, der der junge Assessor nur zu gerne folgte. Bei dieser Gelegenheit waren die beiden nicht mehr stumm, wie sie es bei ihrem ersten Zusammentreffen gewesen.— Sie sprachen viel, soweit die Konvenienz es erlaubte, fast ausschließlich miteinander; sie musizierten zusammen, spielten vierhändig und sangen Duette, denn ihr herrlicher Sopran und sein geschulter angenehmer Tenor Baryton paßten so wunderbar zusammen— wie auch ihr geistiges, ihr Seelenleben. Beide gaben sich ganz dem Zauber hin, den dieses Zusammensein auf sie übte. Adeles schöne Augen glänzten, sie war reizender, verführerischer denn je und in ihrem Herzen jubelte es auf:„Er ist der Rechtel“— 6. 4 Sie war so glücklich, wie sie nie geglauvt, vaß ein Menschenherz werden könne, und er— Reinharo v. Brunner— bewunderte die Schönheit, den Geist Adeles und glaubte anbetend vor ihrem Herzen, ihrem Geiste niedersinken zu müssen, und—— er vergaß darüber ein Wort auszusprechen, ein Wort, so verhängnisvoll, daß es ihn von ihr trennen mußte, auf ewig....——„ g 6 Oft wollte er es wohl, wollte dieser Pflicht nachkommen: doch es pflegte dann immer irgend etwas dazwischen zu treten. Und es kam auch die Zeit, wo er von sich sagen mußte, er habe seine Brücken hinter sich abgebrochen, wo es zu spät schon war zu solchen Eröffnungen, weil er— vor Leibenschaft blind— Adele liebte und sich dem beseligenden Bewußtsein hingab, hingeben konnte, auch von ihr geliebt zu sein.— Noch war kein Wort— weder vertrauend noch leidend— in dieser Beziehung zwischen ihnen gewechselt worden, aber sie wußten es beide!— Auch v. Soden wußte es und war erfreut darüber. Und Ella jubelte, ihr war das ja längst kein Geheimnis gewesen.—„ B Doch auch andere wußten es— die ganze Stadt hatte Kenntnis von diesem neuen Herzensbunde und man flüsterte sich die Nachricht der augenscheinlichen Verlobung Adeles v. Soden mit dem Regierungs Assessor v. Brunner auf der Straße einander zu. Nur wenige Wochen waren vergangen— für Reinhard ein Rausch, ein Traum. Das Erwachen kam denn aber doch: nur kam es zu spät!— Sein leidenschaftliches Blut kämpfte die Stimme des Gewissens nieder, übertönte seine ernste Mahnung; aber lange konnte er sie doch nicht überhören und schwere Stunden brachen an für ihn, Stunden voller Kampf, Schmerz und Elend.— Er liebte Adele mit wahnsinniger Glut, er konnte ihr nicht entsagen, das fühlte und wußte er. Nur Eins konnte seine Liebe retten— dies Eine aber ihr zu sagen, dazu fehlten ihm Herz und Mut.— Immer lauter rief ihm die Stimme seines Gewissens zu, daß er nicht gehandelt, wie ein Mann von Ehre handeln soll, daß sie ihn bald verachten werde— sie und alle!— Wohl manches Mal war ein Entschluß der Sühne gefaßt und er auf dem Wege gewesen, ihr alles zu bekennen; wenn sie ihm dann aber entgegentrat, das Auge strahlend von Glück und Liebe, wenn ihre schöne Hand leise zitternd in der seinen lag— dann wollte es nicht über seine Lippen, das Wort, das sie trennen mußte für immer, das plötzlich und grausam den idealen Traum eines jungen, vertrauenden Mädchenherzens abgeschlossen haben würde.— Reinhard v. Brunner war ein ganz anderer geworden in der kurzen Zeit; seine Liebe und die aus derselben entsprießende Seelenpein und folternde Gewissensqual drohten ihm den Verstand zu berauben. Einige Zeit hielt er sich fern von der Villa Soden, und diese Zeit der freiwilligen Verbannung dünkte ihn eine Ewigkeit.— Bleich, mit eingefallenen Wangen saß er in seiner einsamen Wohnung— denkend und brütend. Er suchte einen Ausweg und— fand ihn. — Wohl schauderte ihn, doch es blieb ihm nichts übrig, als eben diese Lösung: er mußte sich frei machen!— Adele jetzt noch entsagen, vermochte er Reinhard war ruhiger geworden, seit sein Entschluß einmal unabänderlich feststand. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und begann mit anfänglich zitternder, zögernder Hand einen Brief zu schreiben, der endlich recht lang wurde, denn Briefbogen um Briefbogen bedeckte sich mit seiner charakteristisch markierten He schrift. Endlich war er zu Ende mit seiner Arbeit und eben im Begriff, den Brief zusammenzulegen, als ein Klopfen an seiner Thür ihm sehr ungelegene Unterbrechung verhieß, so daß er unwillig„Herein!“ rief. Der Eintretende war ein Mann in Reinhards Alter, offenbar ein Freund von ihm, denn freudig eilte er auf den Assessor zu.„ „Guten Tag, alter Junge!“ rief er, wayrend Brunner seinen herzlichen Händedruck ebenso erwiederte. „Ich habe hier in der Stadt zu thun gehabt und da konnte ich doch nicht wieder abfahren, ohne Dich gesehen zu haben. Wie geht's Dir?— Hör' mal, Reinhard, Du siehst nicht besonders gut aus,“ fuhr der Besucher fort, nachdem er einen prüfenden Blick über den Freund hatte gleiten lassen. Doktor Walter Grell war Arzt und Reinhard v. Brunners bester Freund; beide waren UniversitätsKommilitonen und Mitglieder derselben studentischen Verbindung gewesen. Walter war zur rechten Stunde gekommen und Reinhard, froh darüber, beschloß, dem vertrauten Freunde sein Herz zu eröffnen. „Bist Du nicht glücklich, Reinhard?“ fuhr der Doktor fort, nachdem er jenem gegenüber Platz genommen.„Du machst ein wahrhaft mitleidswertes Gesicht, Junge!— Komm' erzähle mir, was Dich drückt; Mitteilung erleichtert!— Bist Du vielleicht — oder fühlst Du Dich nicht glücklich im Besitz Deiner jungen Frau— oder..... „Meine Frau?!“ rief Reinhard mit einem Ausdruck förmlichen Enisetzens, indem er krampfhaft den Arm des Freundes umspannte. Wäre sie es doch nie geworden!" setzte er tief aufseufzend hinzu:„welche Unmasse von Herzeleid wäre ihr wie mir dann erspart geblieben!" „Hör' mal, mein Junge,“ entgegnete der Doktor, „das ist denn doch ein wenig früh— verzeih’ mir, aber es sind ja kaum sechs Monate seit Eurer Verheiratung verstrichen, und nun schon solche Worte, solche Reue?!— Deine Frau machte doch einen guten, den besten Eindruck auf mich, sie war so sanft und bescheiden und schien Dich über alles zu lieben. — Was ist denn vorgefallen, Reinhard?“ „Ja, ja— o ganz gewiß ist sie sanft und gut, und alles, was Du von ihr gedacht, ist wahr, wir waren ja auch sehr zufrieden und glücklich mit einander...“.„ 6.6 44 „Waren, Reinhard?!— Was son das nur heißen?— Drücke Dich doch nur unzweideutig aus!“ rief Walter erschreckt.„Ist sie krank— tot gar — oder was sonst ist zwischen Euch getreten?!“ Es wollte nicht über des Assessors Lippen— das unumwundene Geständnis seiner Untreue; er fürchtete den Freund zu verlieren, dessen streng rechtliche Gesinnung er kannte und vor dessen Kritik er sich scheute. Walter Grell war von jeher— schon als Student — ruhiger und besonnener gewesen, als sein Freund Brunner, dessen leicht erregtes Blut er manches Mal erfolgreich beruhigt hatte. Beide stammten aus einer Stadt, und waren von Kindheit an Freunde gewesen.— Walter nahm Reinhards Hand und sagte ernst: „Vertraust Du mir nicht mehr wie früher? Du bist unglücklich, Du reibst Dich auf dadurch, Du allein Deinen Schmerz trägst!— Gerade Du bist eine Natur, die eines mitfühlenden Herzens, eines ratenden Freundes bedarf, der Leid und Freud mit Dir teilt.— Ich glaubte nicht, daß ich noch einmal so zu Dir sprechen müßte, Reinhard, denn ich hatte ja mein Anrecht auf Dein Vertrauen an Deine Frau übertragen, welche Dir vom Augenblick Eures Gelöbnisses an am nächsten stehen mußte. Dein Freund bin ich aber geblieben, obgleich ich den sie die junge Frihr Zimme nutter und ummen und Herz aus Versprechen u sprechen gegenüber Ehre nich nicht. ltere Fra röße jene ht erkangeseh Reinhard han hal Könnten ser— ich .. gern Ausdruch b. iprig id wiedtn d zurück hr werde# sicht : wäg im 3 bef Kel 1 bie 8 auf fein Ab em pre. St sin 0 u. is al se S li fo0 ar ge w n g1 off Se 9 auf nur kau Ko We der lege beid Rih der Fuß aben Hag Verk als Kanbidat für die Wahlen präsentieren. Nach den endgültig festgestellt ist, so sind doch jedenfalls, wie Bestimmungen des Gesetzes über die Listenwahl(scrutin der„Juschni Krai“ erfährt, im ganzen gegen 500 de liste) bildet jedes Departement einen einzigen Häuser und etwas über 500 Läden demoliert worden, Wahlkreis und wählt nach der Größe seiner Bevölke= und beläuft sich der Gesamtschaden annähernd wohl rung soviel Abgeordnete, daß auf je 70,000 Einw. auf ca. 1,500,000 Rubel, wovon der größte Anteil immer etner kommt. Jeder Wahlberechtigte hat also auf den Bazar, wo die jädischen Läden sich befinden, auf seinem Wahlzettel soviel Namen zu schreiben, als entfällt— nämlich 750,000 Rubel. Uebrigens Abgeordnete auf sein Departement kommen. Im ersten tragen nicht die Juden allein den ganzen Schaden. Wahlgange ist nur derjenige gewählt, welcher absolute Die Stadtbank soll zuverlässigen Berechnungen zufolge, Mehrheit erlangt hat unter der Voraussetzung, daß die seinen Verlust von gegen 500,000 Rubel erlitten Zahl der abgegebenen Stimmen mindestens ein Viertel haben.“ der eingeschriebenen Wähler beträgt. Nach dem jetzt] Loris Melikoff, der russische Diktator, hat das in Frankreich bestehenden Wahlverfahren bildet jedes unheimliche Klima von Petersburg mit der angenehmen Arrondissements einen Wahlkreis, der in der Regel nur Temperatur von Wiesbaden vertauscht. einen Abgeordneten wählt. Dies bewirkt, da die Ar=] Die Russen könnten einen Salomo brauchen, und rondissement sehr verschieden bevölkert sind, eine sehr wenn er König oder Kaiser wäre. Namentlich unter ungleichmäßige Vertretung der Bewohner. Nun konnte lden Richtern sind die Salomos selten. Richter sollen diesem Uebelstande leicht durch Bildung besonderer zwar eine Binde um die Augen tragen, das hilft aber Wahlkreise, wie sie im deutschen Reiche bestehen, mit in Rußland allein nicht; denn die betreffenden Richter angenähert gleicher Seelenzahl abgeholfen werden, haben, wie es bei den Blinden der Fall ist, allein Gambetta zog die seinen Zwecken besser dienende ungemein feines Gefühl in den Fingerspitzen, namentlich Listenwahl vor, denn er hofft mittelst derselben in wenn ihnen etwas in die Hand gedrückt wird. Einem 40 bis 50 Departements Wahlsiege zu erringen, was solchen Richter liegt folgender Fall vor. Eine Dame für ihn den Wert einer Volksabstimmung hat und in der Provinz litt an einer gefährlichen Krankheit und ihm den Weg zum Präsidentenstuhl der Republik, las eines Tages im Kalender für 1881 die Adresse d. h. zur Diktatur, bahnt. seines Spezialarztes in Petersburg, der ungemein glückliche Kuren mache. Sie reiste sofort nach Petersburg, Großbrikannien. P.s1 fand aber den Mann nicht, weil er schon 3 Jahre tot In Michelstown in Irland kam es am Freitatz war. Nun verklagte sie den Herausgeber des Kalenders gelegentlich dreier Exmissionen, die mit Hülfe von auf Schadenersatz für ihre Reisekosten. 250 Polizeibeamten und einer Dragonerabteilung]„„V., Husturländern der West vorgenommen wurden, zu einem ernsten ZusammenAmerika. Auf dem Ontariosee in Nordamerika ereignete sich Dienstag ein schreckliches Schiffsunglück. 600 Personen hatten auf demselben in einem Dampfer eine Ernte ziemlich sicher geworden sind.„Viel Wind, häufig Wolken und keinen Regen“, so lautete das wenig befriedigende Resultat aller Wetterbeobachtungen. Unsere Landleute, gewohnt um diese Zeit dem Vieh dnen hatten auf demselben in......., die Futtertröge mit saftstrotzendew Gras und Klee zu spazierfahrt gemacht. Auf der Rückfahrt scheiterte füllen, sahen sich genötigt, die wackeren Pioniere ihres er Dampfer, und 175 Personen kamen in den Wohlstandes mitt:““ en Häcsel abzuspeisen, der Wellen um. Eine spätere Nachricht giebt die Zahl der bis jetzt ans Land gebrachten Leichen auf 238 an und sollen noch viel mehr verunglückt sein. Wöhlstanee= mir trockenem, staubigen Gauser abzuspeisen, und selbst dafür fehlt das notwendige Strohmaterial In auen Kulturtandern der Welt ist man gewohnt, etwas zugute stoße zwischen der Bevölkerung und der Truppenmachtsdem Leben und Treiben begzg, alg gulz Sehg, und Polizei., Die Volksmenge wuchs nach und nach rechnen und manchen ihrer Sireiche als eiwas Einsbis auf 12,000 Personen an, die Polizei wurde mit verständliches oder Unvermeidliches von diesen jungen Steinwürfen angegriffen, mehrere Polizeibeamte zu allerhand Tollheiten geneigten Leuten aufzunehmen. wurden verwundet. Die Polizei und die Kavallerie Indessen sind die Tollheiten und Streiche unserer Stutrieben die Volksmenge durch wiederholte Angriffe denten nichts im Vergleiche zu dem wahrhaft verrückten und unvernünftigen Leben der meisten Studenten in not thut, noch weiterer Ermilsionen wu.(Rußland nicht nur die Weltverbesserer, sondern die 9yeBuch opgesep Rußland. meisten rusischen Studenten haben sich bereits ein Deputation der Familienleben geschaffen, sie sind— verheiratet. Kann ee# Iman sich nun von einem jung zurück, das Gesetz gegen das Zusammenrotten von und unvernünftigen Leben der Personen wurde zweimal verlesen. Von der beab(shut gusz,„Diese Herren, denen es doch sehr no sichtigten Vornahme noch weiterer Exmissionen wurde ihre Nuse noch in die Bücher zu stecken, spiel Am 23. erteilte der Czar einer man sich nun von einem jungen Manne, der den Petersburger jüdischen Gemeinde in Gatschiga, eine Studien obliegen und vom Geldbeutel der Eltern oder Audienz, in welcher er zum Schlusse der Unterhuttung den Stipendien leben muß, kaum etwas Dümmeres sagte:„Die Deputation möge allen ihren Glaubens= denken, als sich während der Studienzeit zu verheiraten, genossen mitteilen, daß für ihn irgendwelche Unter= so beginnt für die verheiratheten Studenten, ihre Anschiede zwischen treuen Unterthanen in Bezug auf das gehörigen, ferner für die Professoren und den Staat Religionsbekenntnis und die Nationalität nicht eri= aber erst die wahre Not in der Examenzeit, denn die stierten, daß die Judenverfolgungen nur ein äußerer verheirateten Kandibaten sind in der Regel diejenigen, Vorwand seien und daß er wohl wisse, wie die welche am wenigsten wissen, und wenn das StienJuden und Christen lange Zeit hindurch in Frieden runzeln der Professoren nun Schlimmes in Bezug auf neden einander gewoyn: bo, gu.,gung zine Janstiz, das Resultat des Examens ahnen läßt, so beginnen Rußland ist nicht in der Versassuutz, eine konstliu, die verheirateten Kandidaten um ihre Frauen und Kinder vonene Versanung ,sen Ennen“ Mas 28 hraucht zu jammern und zu lamentieren, die an den Bettelstab kommen müssen, wenn die verheirateten Studenten das würden sie gar nicht lesen konnen. Was es braucht ist eine geExamen nicht bestehen. Die Professoren lassen sich und was alle sogleich verstehen werden, reinigte Verwaltung, ehrliche Beamte, verminderte dann in der Regel erweichen, der verheiratete Student Steuern und eige größere Selbständigleit der städtischen besteht sein Examen, auch wenn er nichts leisten kann, und ländlichen Gemeinden. Eines allein hilft nicht., und Rußland ist um einen unfähigen Beamten oder Und zu diesen Zugeständnissen scheint sich der Kaiser g,gre verstehen zu wollen. Der„Deutschen Odessaer Zeitung" entnehmen! Asien. wir eine Berechnung des in Elisabethgrad durch die! Wiederum fanden heftige Erdstöße auf der Insel Judenhetze veranlaßten Schadens. Das genannte Chios in der Nacht von Freitag auf Samstag statt, Blatt schreibt:(wodurch mehrere Häuser, die nach der jüngsten Ka„Obgleich die Summe des Schadens noch nicht tastrophe noch stehen geblieben waren, einstürzten. Westfalen und Rbeinland. Schwerte.(Falsche Hundertmarknoten.) Um zur Vorsicht zu mahnen, teilen wir mit, daß falsche Hundertmarknoten der Reichsbank im Umlauf sind. Die Falsifikate sind mit großer Sorgfalt lithographisch hergestellt und sind durch folgende Merkmale zu erkennen: 1) der obere Kreiszierstrich im dem I bei dem Worte Hundert ist in den Falsifikaten beinahe zirkelrund, bei den echten Noten oval. 2) Das R in„Reichsbank“ ist bei den nachgemachten Scheinen mehr hoch als breit, bei den echten umgekehrt, mehr breit als hoch. 3) Der Aufstrich vom zum K. in dem Namen v. Koenen ist auf den falschen Noten von außen, also konkav, gebogen, bei den echten nach innen, also konvex. Außerdem sind alle Schraffierungen, Muster, Reliefs u. s. w. auf den Falsifikaten augenscheinlich ängstlich, unregelmäßig und ungenau ausgeführt. Schwerte, 30. Mai.(Für Eitern, welche Söhne bei dem Militär haben). Im Herbste jeden Jahres wird bekanntlich von den Truppenteilen eine Anzahl von Mannschaften nach vollendeter zweijähriger Dienstzeit zur Disposition der Truppenteile beurlaubt, ihnen der sogenannte Königsurlaub bewilligt. Damit bei dieser Beurlaubung die häuslichen Verhältnisse der Mannschaften in wünschenswertem Maße berücksichtigt werden können, sollen die Ortsbehörden veranlaßt werden, die Angehörigen von im zweiten Dienstjahre stehenden Soldaten zu bestimmen, etwaige Anträge auf Beurlaubung unter ausführlicher Darlegung der die Beurlaubung notwendig erscheinen lassenden Verhältnisse schon bis Mitte des nächsten Monats bei den Landräten anzubringen. Die Etatsverhältnisse der Kavallerieregimenter lassen jedoch eine Beurlaubung der Mannschaften nach zweijähriger Dienstzeit in der Regel nicht zu, und es kann sich demnach die Dispositionsbeurlaubung hauptsächlich nur auf die Mannschaften der übrigen Truppengattungen erstrecken. Schwerte, 30. Mai.(Schwurgericht.) Die zweite diesjährige Schwurgerichtsperiode für den Landgerichtsbezirk Hagen beginnt am 20. Juni cr. und wird voraussichtlich 10—12 Tage in Anspruch nehmen. Zum Vorsitz nden ist Herr Land gerichtsdirektor Platt von Hagen ernannt. * Schwerte, 31. Mai. Schon seit mehreren Wochen hatten unsere Fluren eines nachhaltigeren Regen entbehrt, so daß Felder und Gärten pulvertrocken wurden, und der sonst zu den besten Erwartunger berechtigende Roggen in seinem Wachstum nicht vorwärts kam. Endlich sind die dunklen Wolkenmassen auch zu uns gezogen, und ergoß sich ein warmer, dichter Regen über Garten, Feld und Walt und erquickte und belebte alles von neuem, so daß die Aussichten auf eine gute Obst= und GetreideGrundsatz hochhalte, daß man sich in die internen Angelegenheiten zweier Eheleute nicht mischen soll; aber mitunter ist auch der gute Rat eines aufrichtigen Freundes beachtenswert und— ich glaube, Reinhard, Du bedarfst dessen „Walter, mein Freund, mein Bruder!" rief leidenschaftlich der Assessor und umschlang den Hals des Arztes—„Du wirst mich verdammen, nachdem ich Dir gebeichtet habe, doch ich muß es Dir sagen, muß Dir mitteilen, was geschehen ist!— Unterbrich meine Beichte nicht, bis sie zu Ende ist.— Als ich mich verheiratete, da hielt ich mich für glücklich geborgen im ehelichen Hafen; ich liebte meine Frau— wenigstens glaubte ich es damals. Wir hatten uns schon seit Kinderzeit gekannt, wie Du weißt, und ich ging ganz willig auf den Vorschlag meiner Eltern ein, welche sie so sehr zur Schwiegertochter wünschten. Und wir würden ohne Zweifel auch ganz glücklich geworden sein, wären wir zusammen geblieben; als aber meine Versetzung nach hier mir mitgeteilt wurde, da bat Ida, sie zu ihren Eltern reisen zu lassen, um dort bis zum Herbst zu bleiben. Bis dahin— so meinte sie— würde ich mich hier eingewöhnt haben. Dann sollte ich meine Frau abholen.— Ich war ohne jeglichen Hintergedanken mit diesem Plane einverstanden. Nach meiner Ankunft hier machte ich natürlich die erforderlichen Besuche, auch unter anderen bei dem Appellations=Gerichtsrat v. Soden, dem ich durch meinen Onkel aufs beste empfohlen war. Kennst Du Adele v. Soden?“ „Ich habe sie noch nicht gesehen, aber von ihrer Schönheit sehr oft gehört," erwiderte gedankenvoll Doktor Grell;„auch über ihre geistigen Vorzüge und Talente.....— Ich ahne, armer Freund, was Dir passiert ist und weshald Du mir die Frage vorgelegt hast—! Du hast Dich verliebt in die vielgepriesene Schönheit, Du als Ehemann: Das ist schlimm, sehr schlimm, Reinhard—! Doch Du mußt es überwinden und es wird alles wieder in Ordnung sein, bis Deine Frau hier ankommt Meide die Villa Soden und die Kreise, in denen jene Familie verkehrt; und nimm Deine Vernunft zu Hülfe, um nicht einen faux pas zu begehren, der schwer— wenn überhaupt— wieder gut zu machen sein würde—“ (Fortsetzung folgt.) sie und da. Manche Klage wurde mit Recht laut. Und doch sind einzelne Landstriche noch stärker von den Folgen der Trockenheit betroffen. So wird z. B. Folgendes aus Thüringen berichtet: In dem gothaischen Grenzdorfe Gamstedt sah sich bei dem nach anhaltender Dürre herrschenden Futtermangel ein Landwirt genötigt, das Stroh seines Hausdaches zu Häckerling zu schneiden, und seine Tiere fraßen es mit Wohlehagen. Ein anderer verwendete dazu den langen trockenen Strohdung, den er auf dem Felde hatte zusammenharken lassen. Während in früheren Jahren das Schock Gerstenstroh 9 Mark kostete, ist der Preis jetzt auf 30 Mark gestiegen; bei einer Auktion in Ollendorf wurde er sogar mit 42 Mark bezahlt! Hin und wieder werden Quecken, welche man sonst verbrannte, zu Häckerling geschnitten und zu Futter für Pferde, ja teilweise für Kühe benutzt. Schwerte. Frühaufstehern leuchten in dieser Zeit besonders freundliche Sterne. Die Planeten Venus, Jupiter und Saturn stehen am Morgenhimmel jetzt wieder, wie im Winter, besonders nahe beisammen und bilden mit andern eine schöne, hellleuchtende Gruppe. Sie leuchten aber nur Denen, die schon morgens nach 3 Uhr aufstehen, was eine harte Zumutung für die ist, die sich freundliche Sterne lieber am Tage leuchten lassen. * Schwerte, 31. Mai. Samstag Morgen brach auf dem Boden des Berg=Invaliden Diedrich Heidemann zu Aplerbeckerheide Feuer aus. Der schnell herbeigeeilten Hülfe von Privatpersonen gelang es, bei angestrengtester Arbeit des Feuers Herr zu werden. Das Dach ist heruntergebrannt, das Haus sonst aber erhalten. Kalthof, 25. Mai.(Postannahmestelle.) Am heutigen Tage ist in unserem Orte von der Königl. Overpost=Direktion zu Arnsberg eine Postannahmestelle errichtet worden, eine Einrichtung, die von den Bewohnern unseres Dorfes wie auch der nächsten Umgegend gewiß mit Freuden begrüßt wird. Die Absendung eines Packetes war bisher wegen der großen Entfernung von der nächsten Post (Hennen liegt zirka eine Stunde weit) mit viel mehr Umständen verknüpft, als es jetzt der Fall sein wird. Freilich können vorläufig nur Packete und Briefe hier abgegeben resp. abgeholt werden, Geldsendungen müssen vor wie nach nach Hennen zur Beförderung gebracht werden. Die Postannahmestelle befindet sich in dem Hause des Herrn Griese und ist derselbe auch seitens der genannten Behörde angestellt, vorläufig die vorkommenden Geschäfte zu übernehmen. — Die wilden Schweine treten in letzter Zeit in unserer Gemeinde wieder häufiger auf und bereiten den Bergbewohnern empfindlichen Schaden. Besonders scheinen es die Bestien auf Weizen= und Kartoffelfelder abgesehen zu haben, und richten sie auf denselben große Verwüstungen an. Eine Treibjagd, die in voriger Woche in der Bauerschaft Refflingsen abgehalten wurde, blieb leider ohne Erfolg, da auch nicht ein einziges Tier erlegt wurde. Ein Morgenkonzert im Walde. „Wie süß die Vögel singen, Wenn rings die Erde blüht, Wie mir die Töne dringen Ins innerste Gemüt! Sie schweben um die Bäume, Von Blüten reich umsäumt; Sie sind lebendige Träume, Die jetzt der Frühling träumt.“ Kitzer. Der Wald ist herrlich zu jeder Zeit; wenn er aber zu und mit den Menschen sprechen will, müssen die Vögel ihm Stimme und Sprache leihen. Ein Frühlings morgen im Walde mit seinen Liedern aus hundert Vogelkehlen ist unvergleichlich schön. Der Vogelgesang paßt zu jeder Gemütsstimmung, weiß sich jedem Gefühle anzuschmiegen.— Die Vögel erwachen außerordentlich früh aus dem kurzen Schlummer der Nacht. Noch ist sie kaum zur Hälfte vergangen, noch decket Dunkel das Land, da grüßen die Vögel bereits den Tag. Sie verkünden ihn früher als das Morgenrot, früher noch als der fahle Schimmer im Osten, der dem Morgenrot vorangeht. Darum muß man, um die ganze Herrlichkeit des Waldkonzerts zu genießen, frühzeitig aufbrechen. „Noch harret im heimlichen Dämmerlicht Die Welt dem Morgen entgegen, Noch erwachte die Erde vom Schlummer nicht", Da fängt's draußen schon an sich zu regen. Von der Dachfirste grüßt den aus dem Hause Tretenden„der Hausrotschwanz“ mit seinen anheimelnden, heisern, langziehenden Tönen. Der Weg geht durchs Feld: „Horch! wie schallt's dorten so lieblich hervor! Fürchte Gott! fürchte Gott! ruft mir die Wachtel ins Ohr!“ „Die Wachtel ruft ins Herz hinein Die ganze Morgenseligkeit: Wach auf, wach auf! viel goldner Schein Und Blumenduft und Glanz ist Dein In dieser Frühlingszeit!“ Die Heidelerche„des Aethers Nachtigall“ kull: ihr lieblich Lied hoch oben in den Lüften beim Sternenschein. Sie hat nur wenig Töne wie die Feldlerche, aber ihr Lied ist so sanft und so zart, die Töne sind so rein und weich und so voll, daß man lauschend stille steht.— Beim Eintritt in den Wald empfängt uns ein eigenes Schnurren und Spinnen, wie das der Hauskatze; es sind die wirklich wohlklingenden Töne des Ziegenmelkers oder der Nachtschwalbe.— „Kuckuck, Kuckuck ruft aus dem Wald Lasset uns singen, tanzen und springen Frühling, Frühling wird es nun bald.“ Dann ruft der Pirol, dessen Name schon ein Klangspiel seiner Stimme ist: „Bier hol! Bier hol!“ Ist die Luft linde und still, dann läßt die Primadonna, die Sängerkönigin, die Nachtigall durch die Stille der Nacht ihr wohl bekanntes und doch immer wieder neues Lied hören. Sanft flötende Strophen wechseln mit schmetternden, klagende mit aufjauchzenden, schmelzende mit wahrhaft erhabenen in ewig neuer Folge ab. Ihr Gesang ist eine vollendete Tondichtung, welche nicht wieder zu geben ist durch Worte. Ein nicht veränderter Laut ihres unvergleichlichen Schlages kommt in dem Gedicht von Heine zur Anwendung: Im Anfang war die Nachtigall: Und sang das Lied:„Ziküht! Ziküht!“ Und rings herum sproß überall Grüngras, Violen, Apfelblüt!“ In dem„geistlichen Vogelgesang“(ein zierliches Gedicht aus dem siebenten Jahrhundert) heißt es mit einem ähnlichen Klang von der Nachtigall: „Wenn Du fängst an zu„zücken“, All' Vögel schweigen still, Keiner läßt sich mehr blicken, Keiner mehr singen will! Die bevorzugte Stelle des Waldes,„der Konzertsaal“, ist endlich erreicht. Die Dämmerung ist eingetreten. Das Orchester fängt an sich zu füllen. Jeder Sänger hat seinen bestimmten Stand. Schwarzund Singdrossel nehmen ihren erhabenen Stand ein auf den höchsten Spitzen der Bäume. Wunderbar schön giebt Welker, ein Sohn des Schwarzwaldes, das Lied der Waldnachtigall, wie er die Singdrossel nennt, wieder: „In Weihrauch duftenden Föhrenkronen, In immergrünenden Tannengärten, Wo Balsamtropsen im Schatten sich härten Und stille Gedanken einsam wohnen: Da weckst Du den schlafenden Wiederhall Gebirgestochter, Waldnachtigall!“ Ringel= und Turteltauben lassen Derselbe Dichter Welker singt davon: „In dem großen heil'gen Wald, Da wohnt der wahre Zauber, Im grünen Dämmerlicht Ruft auch der Ringeltauber. Wenn auch im ganzen Wald Nichts, als die Braut, ihm liebe: Er riefe doch hinein Den Jubel seiner Liebe! An dürren Aesten trommeln die Spechte! Würger und Bastardnachtigall, Staar und Heher stimmen ihre wunderbaren„Potpourris“ an. Bald fällt der ganze Chor der Sänger:„Grasmücken, Rotkehlchen, Laubsänger, Zaunkönige, Goldhähnchen, Hänflinge, Pieper, Baumläufer, Meisen“ 2c., ein; sie singen die wundervollen, das Gemüt gewaltsam ergreifenden Weisen.— Welcher Tonreichtum! welche Tonschönheit! Unbeschreiblich ist die Mannigfaltigkeit der Töne in dem großartigen Waldkonzerte. Zur vollsten Wahrheit werden die Worte Mephistos: „Hörst Du die Stimmen in der Höhe, In der Ferne, in der Nähe, Ja den ganzen Berg entlang Strömt ein prächtiger Zaubergesang!“ Wir verlassen den Wald! Da singt noch am Rande desselben„die Goldammer“ ihr anmutiges Lied, das Julius Mosen so schön zeichnet: „Horch ein Vöglein singet: Wie, wie hab ich dich lieb! Singe wieder, daß klinget: Wie, wie hab ich dich lieb.“ Durch Obstbaumalleen führt der Rückweg, da ergötzt uns noch„der Finkenschlag“ in seinem aufjauchzenden Schluß; bald hören wir„den Bräutigam“, der klinget: „Fink, Fink, Fink, willst Du nicht den Bräut'gam zieren?“ bald hören wir„den Weingesang“, der klinget: „Fritz, Fritz, Fritz, willst Du mit zum Weine gehen?“ Bei den Penaten angelangt, empfängt uns die Schwalbe fröhlich und zutraulich auf der, Tenne aus dem Neste singend. Wie wortgetreu hat Rückert ihren Gesang übersetzt: „Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar, O, wie liegt so weit, o, wie liegt so weit, Was mein einst war. Was die Schwalbe sang, was die Schwalbe sang, Die den Herbst und Frühling bringt, Ob das Dorf entlang, ob das Dorf entlang Das jetzt noch klingt?“ Aus Rache hat ein Bergn falia" bei Dortmund sämtlich Schweif abgeschnitten. Bis gelungen, den Nichtswürdigen — Auf der Zeche„Germa ein Bergmann nach beendigter korb springen, geriet aber so Getriebe in dem Korb, da Rumpfe getrennt wurde. Auf der Zeche Massen bei Himmelfahrtstage der Schmie durch, daß er in den Pum dessen er seinen Geist sofor glückte wollte am 28. Mai Kürzlich wurde gemeldet Union“ in Hamm bedeutende vornehme. Ein gleiches ist dortigen großen Werke, de Industrie=Verein“, der Fall Tagen ausgedehnte benachb Kanf erworben hat. es die Direktion ermöglicht, das Werk gewinnbringend keinem Zweifel unterliegt, günstig fundierte Verein e entgegengeht. Bei einem Kaufmann in Diebstahl ausgeführt, wie werden kann. Der Spitz vielleicht offen gebliebenes Treppenhaus verschafft, ist und von da in mehrere Z er einer genauen Unterst Sogar das Zimmer, in schlief, wurde von dem vielmehr muß er es auf gesehen gehabt haben, de er sein unsauberes Handw liegende Börse beraubte er Nachttisch daselbst entwend und von einem in demselb Bett einen eben von der Anzug, Wäsche und so Spitzbube, der mit den gut vertraut gewesen sein kommen. — Der Kreis Hagen liche Heer von 289 Leh nicht weniger als 22,220 — Der Kupferschmiede Hagen hat ein Patent erha Apparat ohne Windkessel 1 Trinkgefäße. Die Luftpum Tritten des Fußes in Thä genügen zur Füllung von erneueter Luftdruck notwen bequemster Weise während Luftstrom ist stets frisch u wirkenden Luftreinigungsa Luft zum Fasse, von wo Somit ist jede Veranlassu keit aufzunehmen, bei de total beseitigt. Die bere errungenen Erfolge lassen zur Freude der Wirte un in den weitesten Kreisen In Bochum tagte a westfälische Städtetag( meistern und Vertretern de 46 Städte waren dur Seit dem letzten Städte Wattenscheid und Nehe Als Ort für den nächste gewählt. Nach langem Paderborn, für welche Herren gleich warm eing Hagen die Oberhand, weichen zu müssen. In Schlebusch sin Walzwerkes Unruhen au Fensterscheiben eingewo sich um die Erzwingun In Crefeld soll der Jahre werden, daß di Cornelius de Greiff, ge werden und haben die Zweck 3000 Mk. bewi Bei Bohwinkel en Gewitter, mit welchen war. In ganz kurzer weise von den Berge was ihm nur in den Sonnborn hat das Wi an einigen Stellens# sein. In einigen We Manneshöhe gestanden Hagelkörner, so daß fürchten mußte. Der Stellen, ohne jedoch hat das Unwetter mancher Ackersleute zi — Im Bergischer brände in schreckenerr als auch die Landrat forderungen an die Brandstifter zu fahnd Zu Kossenray voriger Woche das E nieder. Außer dem 7 Kühe, 3 Rinder, Opfer des entfesselten Aus Bonn verlat habe ein mit Unter ihre Göttinger Komr Beifall in betreff der en sind.„Viel Wind, Regen“, so lautete das iller Wetterbeobachtungen. um diese Zeit dem Vieh sendem Gras und Klee zu sie wackeren Pioniere ihres ubigen Häcksel abzuspeisen, rotwendige Strohmaterial uurde mit Recht laut. Und soch stärker von den Folgen So wird z. B. Folgendes i dem gothaischen Grenzi dem nach anhaltender jangel ein Landwirt gehausdaches zu Häckerling iere fraßen es mit Wohlvendete dazu den langen er auf dem Felde hatte ährend in früheren Jahren Nark kostete, ist der Preis in; bei einer Auktion in nit 42 Mark bezahlt! Hin , welche man sonst vernitten und zu Futter für he benutzt. ehern leuchten in dieser he Sterne. Die PlaSaturn stehen am Morgenn Winter, besonders nahe andern eine schöne, helleuchten aber nur Denen, Uhr aufstehen, was eine ist, die sich freundliche ichten lassen. Samstag Morgen brach Invaliden Diedrich Heidee Feuer aus. Der schnell Privatpersonen gelang es, es Feuers Herr zu werden. annt, das Haus sonst aber (Postannahmestelle.) unserem Orte von der zu Arnsberg eine Postann. eine Einrichtung, die es Dorfes wie auch von viß mit Freuden begrüßt ines Packetes war bisher ung von der nächsten tunde weit) mit viel mehr s jetzt der Fall sein wird. ur Packete und Briefe hier werden, Geldsendungen ) Hennen zur Beförderung stannahmestelle befindet sich riese und ist derselbe auch hörde angestellt, vorläufig e zu übernehmen. ne treten in letzter Zeit in häufiger auf und bereiten dlichen Schaden. Besonders uf Weizen= und Kartoffel, u n d r i c h t e n s i e a u f d e n en an. Eine Treibjagd, der Bauerschaft Refflingsen ider ohne Erfolg, da auch legt wurde. ganzen Wald Braut, ihm liebe: tein r Liebe! imeln die Spechte! Würger Staar und Heher stimmen urris“ an. Bald fällt der „Grasmücken, Rotkehlchen, Goldhähnchen, Hänflinge, isen“ 2c., ein; sie singen nüt gewaltsam ergreifenden sonreichtum! welche TonMannigfaltigkeit der Töne lldkonzerte. Zur vollsten ste Mephistos: mmen in der Höhe, der Nähe, rg entlang iger Zaubergesang!“ Pald! Da singt noch am soldammer“ ihr anmutiges so schön zeichnet: öglein singet: ich dich lieb daß klinget: ich dich lieb.“ führt der Rückweg, da erikenschlag“ in seinem aufören wir„den Bräutigam“, Aus Nache hat ein Bergmann auf Zeche„West= Vermischtes. falia“ bei Dortmund sämtlichen Grubenpferden den!* Ein wenig gekanntes Gift. Unter dies Schweif abgeschnitten. Bis jetzt ist es noch nicht Titel erteilt ein Schweizer Blatt den Landleuten] Die Reinigung gelungen, den Nichtswürdigen herauszufinden. folgenden Rat:„Wenn Ihr irgend welchen Riß oder und Abzugsgräben im — Auf der Zeche„Germanig bei Dortnund wolle Spalt an den Händen habt, so röhret keinen Guano an, Amt.2 Präge“ ein Bergmann nach bendigter Schicht in den Förder= weil dieser Stoff du.„.. zaute m Amte Erg t aber sa une! Klich zwischen des Bekanntmachung. Die Reinigung der Bäche Tnilitär Aushrbung. Das diesjährige Ober=Ersatz=Geschäft für den Aushebungsbezirk Landkreis Dortmund findet am„ . 48., 17. und 18. Juni er. von schen Saale, Wißstraße — Auf der Zeche„Gernanig bei Dortnundwolte Spalt an den Händen habt, so rühret beigzut briugen! Amte Ergste: a, Kodet i ein Bergmann nach beendigter Schicht in den Förder= weil dieser Stoff durch die Wunde ins Blut bringen,—„ II., 19., I. korb springen, geriet aber so ungluckuch zwischen das es vergiften und den Tod herbeiführen könnte, wie wird hiermit auf Grund der Gesetze morgens 7 Uhr an im Kübi Getriebe in dem Korb, daß ihm der Kopf vom es jüngst einem Bauern im Kanton Zürich geschah.“ vom 15. November 1811 und 28 Nr. 17 zu Dortmund, statt. Rumpfe getrennt wurde. Menschliches Gift. Der berähmte Chemiker Februar 1843 angeordnet und ist bis Militärpflichtige, welche die vorge Auf der Zeche Massen bei Unna verunglückte am Pasteur hat die Entdeckung gemacht, daß der nüchterne zum 2# Jeni er., zur Stammrolle unterlassen, so Himmelfahrtstage der Schmied Stein von Unna da: Mensch unter die giftigen Wesen zu zählen ist, und durch, daß er in den Pumpenschacht fiel, infolge##er stützt sich auf eine ganze Reihe von praktischen dessen er seinen Geist sofort aufgab. Der Verun= Versuchen, die er in dieser Richtung angestellt hat. glückte wollte am 28. Mai seine Hochzeit feiern. Der Speichel eines se Kürzlich wurde gemeldet, daß die„Westfälische Menschen, durch Einspritzung in das Blut von Union“ in hamm bedeutende bauliche Veränderungen Kaninchen, Hasen, Hunden 2c eingeführt, erzeugt bei vornehme. Ein gleiches ist auch mit dem anderen diesen Tieren alle Merkmale Militärpflichtige, welche die vorgeschriebene An= und Abmeldung er., zur Stammrolle unterlassen, so wie diejenigen, welche der Vorladung, sich zur Musterung oder Aushebung vor der Ersatz oder Ober=Ersatztgt. 2.h Kommission zu stellen, keine Folge leisten, werden mit einer GeldStach dem 20. Jun: er, strafe bis zu 30 Mark oder entsprechender Gefängnisstrafe belegt. eine Schau stattfaden und bie) Militärpflichtige, welche bei Aufrufung ihres Namens im nicht den Bräut'gam zieren?“ ingesang", der klinget: Du mit zum Weine gehen?“ zelangt, empfängt uns die traulich auf der, Tenne aus ie wortgetreu hat Rückert us der Jugendzeit nerdar. wie liegt so weit, Vot, eine Schau stattfinden und die seit 12 Stunden nüchternen unterlassene oder nicht ordnungsspritzung in das Blut von mäßig ausgeführte Reinigung durch Union“ in Hamm bedentende bauliche Veränderunge,„Kaninchen, Hasen, Hunden ie eingeführt, Ertzegez.: Zwangsmaßregeln vornehme. Ein gleiches ist auch mit dem anderen diesen Tieren alle Merkmale der Vergiftung. Pusteurs der Verpflichteten dortigen großen Werke, dem„Westfälischen Drahte]. 15s.“, dies dadurch, daß beim nüchternen Huych Musterungs= und Aushebungstermine nicht anwesend sind, werden mit An oder auf Kosten einer Geldstrafe bis zu 30 Mark oder entsprechender Gefängnisstrafe vortigen gropen Welle, vem„Wesesunsgen###g Vertlart dies dadurch, daß beim nuchternen Menschen Industrie=Verein“, der Fall, welcher in den letzten die Magenseure im Speichel Parasiten hervorbringt, Tagen ausgedehnte benachbarte Grundflächen durch welche auf gewisse Tiere vergiftend wirken. Dieselbe Kanf erworben hat. Durch umsichtige Leitung hat Erscheinung wurde auch durch den Speichel von Säuges die Direktion ermöglicht, auch in schweren Zeiten lingen bewirkt. Sobald der Mensch wieder Nahrung das Werk gewinnbringend zu gestalten, so daß es an si, der Verpflichteten veranlaßt werden. Ergste, den 28. Mai 1881. Der Amtmann: v. Bothmer. belegt. es die Direktion ermöglicht, auch in schweren Zeiten lingen bewirkt. Sobald der Mensch das Wert gewinnbtingen= za gesenteen,„zu sich nimmt, hört der Speichel auf, schablich zu keinem Zweifel unterliegt, daß der finanziell so##wirken, günstig fundierte Verein einer bedeutenden Zukunft* Elektrische Fischangel. In der Berliner enegegengept.„„ Fischerei= Ausstellung befand sich auch eine patentierte S#mer### Bei einem Kaufmann in Hagen wurde jüngst ein elektrische Fischangel. Dieselbe besteht aus einem grgg, Karti, Diebstahl ausgeführt, wie er frecher kaum gedacht kleinen Schiffchen, welches durch ein eine Flügelschraube werden kann. Der Spitzbube hat sich durch ein treibendes Uhrwerk nach jeder Stelle des Gewässers vielleicht offen gebliebenes Oberlicht Eingang in das geräuschlos gelenkt werden kann. Dort angelangt, Treppenhaus verschafft, ist von diesem in den Flur verankert es sich selbst gegen Wind und Strömung, und von da in mehrere Zimmer eingedrungen, die während Angelschnur und Haken gleichzeitig ins Wasser er einer genauen Untersuchung unterworfen hat. gleiten. Das Schiffchen enthält eine elektrische Sogar das Zimmer, in welchem der Herr des Hauses Blatterie und einen Elektromagnet, welche so angeschlief, wurde von dem Dieben nicht verschont, ordnet sind, daß der Fisch durch den leisesten Druck vielmehr muß er es auf dieses ganz besonders ab= bezw. Biß auf den Haren den elektrischen Strom gesehen gehabt haben, denn hier hauptsächlich hat schließt, dieser mittels des Elektromagnets die Rute er sein unsauberes Handwerk betrieben. Eine dort mit Schnur und Haken blitzschnell hochschleudert und liegende Börse beraubte er seines Inhaltes, von dem den Fisch einhaut. Das Emporschnellen der Rute Nachttisch daselbst entwendete er eine wertvolle Uhr macht eine Glocke erklingen und benachrichtigt so und von einem in demselben Zimmer stehenden leeren den Angler, daß ein Fisch gefangen ist, welcher dann Bett einen eben von der Nadel gekommenen feinen durch die das Schiffchen mit dem Ufer verbindende Anzug, Wäsche und sonstige Gegenstände. Der Schnur gelandet werden kann. Schweine. Langschede, 30. Mai 1881. Wilh. Rademacher. Blatterte und einen Egtzgmgzege, W e.=Sror= u. Weizenmehl es ganz besonders gb. bezw. Biß auf de ken den elektrischen Strom hält in bester Jede Störung der Ruhe und Ordnung während des Aushebungsgeschäftes wird mit einer Geldstrafe bis zu 15 Mark oder mit verhältnismäßiger Gefängnisstrafe geahndet. Eine gleiche Strafe trifft den Militärpflichtigen, welcher im Aushebungstermine ohne Erlaubnis der Ersatz=Kommission sich von dem angewiesenen Sammelplatz entfernt. Reklamationen sind bei dem Amtmann, Bürgermeister oder dem königlichen Landrat und zwar so zeitig anzubringen, daß sie bei der s. Ober=Ersatz=Kommission noch zur Vorlage und Entscheidung gebracht Hennen eine verden bonnen.., f. I. Graglest mascker und Las 6. Reklamationen, welche so spät eingelegt worden sind, daß sie bei der Ober=Ersatz=Kommission nicht mehr zur Vorlage und Entscheidung gebracht werden konnten, haben keinen Anspruch darauf, von der Ober=Ersatz=Kommission berücksichtigt zu werden. Die Familienmitglieder, auf deren Arbeits= oder Nichtarbeitsfähigkeit es bei der Beurteilung der Reklamation ankömmt, haben Die Miltärpflichtigen mässn sowohl vor der Ersatz;, als der Kommission sauber gewaschen und in reinlicher Kleidung ckeln betretes sis bisher Samstag, 4. Juui, morgens 10 Uhr, verkaufe ich beim Wirt Herrn in Zwärtigen Tunis hat st scheint türkische Erregung könnte es Spitzbube, der mit den lokalen Verhältnissen sehr gut vertraut gewesen sein muß, ist ungestört entkommen. — Der Kreis Hagen weist im ganzen das stattSchnut gelandet werden kann. * Die elektrische Eisenbahn, welche seit Kurzem zwischen dem Bahnhofe Lichterfelde der Anhaltischen Bahn und dem etwa 2½ Kilometer entfernten Kadettenhause sich in Betrieb befindet, beruht auf den näm— Der Kreis Hagen weist im ganzen das statt= hause sich in Betrieb befindet, beruht auf den nämliche Heer von 289 Lehrern und Lehrerinnen mit lichen Grundsätzen, nach welchen ihr Erfinder, der nicht weniger als 22,220 Schülern auf. Geheimrat Dr. Werner Siemens, vor zwei Jahren nicht weniger als 22,220 Schülern auf. — Der Kupferschmiedemeisier Herr Karl Peters in im Lokale der Berliner Gewerbeausstellung eine solche Hagen hat ein Patent erhalten auf einen Bierausschank= angelegt hatte und zeigt nur in der Einzelausführung Apparat ohne Windkessel und mit Spülvorrichtung für Abweichungen. Eine im Maschinenhause stehende durch Trinkgefäße. Die Luftpumpe wird mit einigen leichten Dampfkraft bewegte elektrodynamische Maschine erTritten des Fußes in Thätigkeit gesetzt. Wenige Tritte zeugt einen elektrischen Strom, welcher durch die als genügen zur Füllung von 60 bis 70 Glas Bier, Ist/Leitungsdrähte dienenden Schienen der auf ihnen hinerneueter Lustdruck notwendig, so geschieht dieses in rollenden Maschine derselben Art zugeführt und von bequemster Weise während des Zapfens. Der erzeugte dieser wieder in bewegende Arbeit verwandelt wird. Luftstrom ist stets frisch und geht durch einen sehr sicher In der Gewerbeausstellung waren dieser Maschine die wirkenden Lustreinigungsapparat als vollkommen reine kleinen Personenwagen angehängt, bei der neuen Luft zum Fasse, von wo er das Bier zum Glase treibi. Fnrichtung befindet sich lichen Grundsätzen, nach welchen ihr Erfinde Geheimrat Dr. Werner Siemens, vor zwei Jahren im Lokale der Berliner Gewerbeausstellung eine solche Müller, Geisecke. Warnung! Da kürzlich sich Verschiedene erdreistet, auf meinem Grundstücke in den Rosen Gras zu schneiden, auch Vieh zu hüten, so untersage es hiermit jedem, und werde jeden zur Anzeige bringen, der ohne meine Erlaubnis selbiges betritt oder Vieh darauf herum laufen läßt. Menden, 30. Mai 81. Franz Rössler. Diejenigen Militärpflichtigen, welche die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst haben und in diesem Jahre der OberErsatz=Kommission behufs Erlangung einer endgültigen Entscheidung vorzustellen sind, haben ibre Anträge spätestens bis zum 7. Juni 2c., unter Beifügung des Berechtigungsscheins einzureichen, soweit solches nicht bereits geschehen ist. Dortmund, den 27. Mai 1881. Der Landrat u. wnggt. GGGRRKGHHGRCHGERRRGGHE Soeben erschien bei J. Bädeker in Iserlohn und ist in allen Buchhandlungeg vorätig: de in St. je Thiers Es flog der st Papier, en, den Friehen kreichen#### en, böses Zeinen gleich wirkenden Luftreinigungsapparat als vollkommen Teite kleinen Personenwagen angehängt, Luft zum Fasse, von wo er das Bier zum Glase treivi. Einrichtung befindet sich dieselbe im untern Teile des it ist jede Veranlassung, die geringste Unreinlich= 5, m rsonen ufnehmenden, mit 12 Sitze und 8 Luft zum Fasse, von wo er das Bier zum Glase;.“ Einrichtung vesinoer sich dieselbe Somit ist jede Verautagsung, vir geringste umemeee soie Personen aufnehmenven, mit 12 Sitz= und 5 keit aufzunehmen, bei der das Bier treibenden Lust Stehplätzen versehenen Wagens selbst, der mithin total beseitigt. Die bereits im praktischen Gebrauche ganz allein ohne wahrnehmbare Zugkraft in ruhiger, errungenen Erfolge lassen erwarten, daß der neue Apparat geräuschloser Fahrt binnen 5 Minuten die genannte zur Freude der Wirte und Konsumenten sich recht bald Strecke zurücklegt. In nächster Zeit sollen noch zwei in den weitesten Kreisen einbürgern wird. ähnliche Bahnen, die eine zwischen Charlottenburg und In Bochum tagte am 27. und 28. d. der I. dem Spandauer Bock, die andere zwischen Zehlendorf westfälische Städtetag(Versammlung von Bürger= und Teltow in Betrieb gesietzt werden. meistern und Vertretern der Stadtverordneten=Kollegien),. Eine gewisse Tierquälerei wird noch vielfach 46 Städte waren durch 91 Deputierte vertreten, verübt, ohne daß die Betreffenden eine Ahnung von Seit dem letzten Städtetag sind die Stödte Geseke, a.—, Barecht und der vollständigen Nutzlosigkeit ihrer Wattenscheid und Neheim dem Verein beigetreten. Handlungen hätten. Staaren, Wohlen und anderen Emnser Pastilien aus den festen Bestandtheilen des Emser Wassers unter Leitung der Administration der König Wilhelms Felsenquellen bereitet, von bewährter Heilkraft gegen die Leiden der Respirations- und Verdauungs-Organe, in plombirten Schachteln mit Controle-Streilen vorräthig: bei Apotheker J. Wigginghaus. in Schwerte. sen en r ese ungen vorrätig: Nühr und Tenur. kanzösischer ses Volkes ner großen rch zndete gab. in für die ksgeist sic en #werbungen Eine Wanderung durch das südliche Westfalen. Von Dr. G. Natorp. Dritte umgearbeitete und illustrierte Auflage. Mit 30 Ansichten und einer Spezialkarte. Elegant gebunden Mk. 6.— 15 von Bitterh in Afrika Bewegung #tdauernden den Anlas# tabte Gesete, dem Unrecht und der voulstandigen Rühlosetztenee.. Wattenscheid und Neheim dem Verein beigetreten. Handlungen hätten. Staaren, Wohlen und anderen Als Ort für den nächsten Städtetag wurde Padervorn Vögeln, welche sprechen lernen sollen, wird zu diesem gewählt. Nach langem Kompfe zwischen Hagen und Zwecke„die Zunge gelöst“, eine Operation, die als Paderborn, für welche beide Städte von den resp., unerläßlich erachtet wird. Dieselbe ist indes durchaus Herren gleich warm eingetreten wird, Hewingt, Zaxzächt zmecklos und hat auf die Entwickelung des SprachHagen die Oberhand, um schließlich doch Paderborn talents des Vogels nicht den mindesten Einfluß, der weichen zu müssen. Fensterscheibeg eingeworsen wurden. Es handelte sich um die Erzwingung einer Lohnerhöhung. zwecklos und hat auf die Entwickelung des Spi 9 Paderdern#talents des Vogels nicht den mindesten Einfluß, der zu mussen.. 8-5es gelehrige Staar lernt durch fleißige Uerung die Kunst In Schlebusch sind unter den Arbeitern des ohne„Lösung der Zuage“ ebenso wie Dohle und Walzwerkes Unruhen ausgebrochen, wobei verschiedene Rabe, Brehm sagt in seinem Werke„Gefangene rfen wurden E= bandelte Vögel“ Seite 59:„Es(das Lösen der Zunge) ist sich um die Erzwingung einer Lahnerhöhung. eine ebenso unsinnige als unnötige Quälerei, geübt In Crefeld soll der 8. Juni, an welchem es 100 von gedankenlosen Unkundigen, ohne gegliches VerJahre werden, daß der große Wohlthäter Crefelds, ständnis und irgend welchen Nutzen.“ Cernelins de Greiff, geboren wurde, festlich begangen.— SS 53 7. S B S 1 Röhren- Damp von 5—150 Pferdekr. unter 3jähriger Haranise gegen al Agrargtusen, Neußers liehhaste Cirtpiartn Hieiulghungersordertich daberkeinginnege Beinigungerforderlich und schlechtes Speisewasser verwendbar. Wegen des großen Dampf= u. Wasserraums auch vorzüglich geignet für plötzliche große unregelmäßige Tampfentnahme. Höchster Lampfdruck. Billigste Anlage. Geringste Naumersorderniß, Austelluigrssefaßge, wohnten Räumen erlaubt, Vorzüglichste 24. ng, was die Schwalbe sang, ihling bringt, 1b das Dorf entlang werden, daß der große Corkelius de Greiff, gevoren wurde, sestlich begungen werden und haben die städtischen Behörden für diesen Zweck 3000 Mk. bewilligt. Bei Bohwinkel entlud sich Freitag ein schwer:s Gewitter, mit welchem ein Wolkenbruch verbunden war. In ganz kurzer Zeit kam das Wasser stromweise von den Bergen, alles mit sich fortreißend, was ihm nur in den Weg trat. In der Nähe von Sonnborn hat das Wasser einen Damm durchbrochen, an einigen Stellen sollen sogar Häuser beschädigt 4 sein. In einigen Wohnungen hat das Wasser bis Manneshöhe gestanden. Stellenweise fielen auch dicke 4. Hagelkörner, so daß man für die Fensterscheiben fürchten mußte. Der Blitz traf an verschiedenen 18: Stellen, ohne jedoch zu zünden. Arge Verwüstungen 23. hat das Unwetter angerichtet und die Hoffnung mancher Ackersleute zu Schanden gemacht. — Im Bergischen Lande mehren sich die Wald=### brände in schreckenerregender Weise und die Regierung 8. als auch die Landratsämter erlassen dringende Aufforderungen an die Polizeiverwaltungen, auf die Brandstifter zu fahnden. Zu Kossenray im Kreise Moers brannte in voriger Woche das Gehöft eines Ackerers vollständig 29. nieder. Außer dem sämtlichen Mobilar wurden auch 7 Kühe, 3 Rinder, 3 Schweine und 1 Pferd ein Opfer des entfesselten Elements. Aus Bonn verlautet, die dortige Studentenschaft habe ein mit Unterschriften bdecktes Schreiben an ihre Göttinger Kommilitonen geschickt und denselben Beifall in betreff des Verhaltens gegen die Polizeibehörde gezollt. Vaterländische Gedenktafel. wohnen.Zähunen erlaubt, Verigstchn Referenzen. Lieferung von Dampfmaschinen bestex Crsistruction. Agenten gesucht. C. Beissel& Cie., Ehrenield.## Urteile der Presse über„Ruhr und Cenne“ von Dr. G. Natorp. Aus der„Hamburger Reform“: „Wer sich mit den Eigentämlichkeiten des malerischen und romantischen Südens von Westfalen bekannt machen will, mit der Natur, den Erzeugnissen und unterirdischen Schätzen des Bosens, mit der Geschichte, mit Charakter, Sitte, Sprache seiner ächt deutschen, leiblich und geistig tüchtigen Bewohner, die von Alters her bis auf unsere Tage stets das Herz auf dem rechten Flecke hatten, der kann nichts besseres thun, als dies Buch fleißig zu lesen.“— „Aus allen Weltteilen“:„Das Steinkohlen= und Industrie= gebiet an der Ruhr und Lenne hat in den letzten Jahrzehnten einen mächtigeren Aufschwung genommen, als irgend ein deutsches Land. — Der Verkehr ist ein außerordentlich großer, aber die Reisenden fahren mit der unserer Zeit eigenen Hast auf den Eisenbahnen an vielem vorüber, was sie nicht ungesehen lassen sollten; die stillen Schönheiten der Gebirgsthäler bleiben ungeachtet. Darum ist mit Dank anzuerkennen, daß ein kundiger Führer, wie der vorliegende, auf das Interessante und Schöne aufmerksam macht.“— „Westfälische Zeitung":„Hier wird dem Reisenden wie dem Freunde vaterländischer Geschichte etwas wirklich Tüchtiges und zugleich sehr Anziehendes geboten, eine umfassende Darstellung des geverbreichen Westalys.mn n 10. Juni 1190 Kaiser Friedrich Barbarossa stirbt auf dem Kreuzzuge im Flusse Saleph. 1535 wurde die Stadt Münster den Wiedertäufern entrisen.„„Av7, gE Lar Lammarsche 1630 landete Gustav Adolf an der pommerschen Sase.„ aen G.urfürsten Nker Ci. 1675 Sieg des Großen Kurfürsten über die Schweden bei Fehrbellin. 1742 Ende des ersten schlesischen Krieges im Frieden zu Breslau. 1745 Schlacht bei Hohenfriedberg im zweiten schlesischen Kriege,gg en 1757 Niederlage Friedrichs des Großen bei Collin im siebenjährigen Krieggz 1758 Sieg Ferdinands von Braunschweig über die Franzosen bei Crefeld im siebenjährigen Kriege. 1807 Schlacht bei Friedland. 1813 Scharnhorst stirbt in Prag. 1815 Gründung des deutschen Bundes. „ Schlacht bei Ligny im Freiheitskriege. Friedrich Wilhelm Herzog von Braunschweig fällt bei Quantrebras. Schlacht bei Belle Alliance im Freiheitskriege. 1840 Todestag Friedrich Wilhelms III. 1864 Eroberung von Alsen. 1866 Auflösung des deutschen Bundes. „ Kämpfe der Preußen mit den Hannoveranern bei Langensalza und mit den Oesterreichern bei Trautenau und Nachod. „ Kampf der Garde mit dem General Gablenz bei Trautenau und des Generals Steinmetz bei Skalitz. „ Kapitulation der Hannoveraner bei Langensalza und Kampf mit den Oesterreichern bei Gitschin. Im Verlage von Karl Braus in Schwerte a. d. Ruhr ist erschienen und zu haben: Der lebendige Gott in seiner Schöpfung. Vortrag im Auftrage des Vereins für innere Mission in der Grafschaft Mark, gehalten von Lie, L. Weber, Pastor in M.=Gladbach. 16. 18. 7. Die Verlagshandlung versendet gegen Franko=Einsendung.von 40 4 in Postmarke n franko. 000000Sessoe 3“.„„„* Engschse in schhner Auckwahl. 9g Evangelische Gesangbücher,## darunter namentlich die so beliebte Taschen=Ausgabe, Bibeln und Neue Testamente, letztere schon von 15 Pfg., Stark's Gebetbuch in einfachen und seinen Einbänden zu billigen Preisen. Carl Braus. * 3 3 38 38 3 3 36 36 38 36 ds an sie die junge Fr ihr Zimme nutter und ammen und Herz aus Versprechen u sprechen gegenüber Ehre nicht. #ltere Frahgröße jene## icht erkang je geseh Reinhard than haben= — Sönnten der— ich ... gern Ausdruch RRRRRRRRRRNANANNAUUNA Für Familien und Lesecirkel, Bibliotheken, Hotels, Cafés und Restaurationen. 27. 28. 29. 9 Orobe=Rummern gratis und franco. Abonnements=Preis vierteljährlich 6 Mark.— Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten. Expedition der Illustrirten Zeitung M hie 8 auf M fein Ab em Se sin o u. if a Einladung. Sämtliche Mitglieder und Freunde des Gesanges werden eingeladen, sich am Samstag, den 4. Juni präcise 7 Uhr abends, im Vereins=Lokal beim Wirt Ch. Brockmann in Rheinen einzufinden. Der Präses. Zinladung zum dbonnemenk. E a Verkauf. Eihenung Bum Abchnement für das 3. Quartal 1881 auf die billigste und reichhaltigste landwirtschaftliche Zeitung. Die Dresdner Landwirtschaftliche Presse J. von Puttkamer Im Auftrage des Herrn Wilh. Weber hier werde ich dessen in der Steuergemeinde Schwerte belegenen Rialitäten, als: Wohnae e 2. raum am neuen Markt, — Ackerland„in den beiden Kämpen“, 1 Morgen 174 Rih 75 Fuß groß, Garten an der tollen Straße, 23 Rth. Fuß groß, am 9. Juli 1881, abends 6 Uhr, beim Wirt L. Hagemann hier meistbietend zum Verkaufe aussetzen. Schwerte, 26. Mai 1881. Schmitz, Auktionator. Ich beabsichtige, das auf Hüsingstraße belegene Haus Nr. 141, worin seit Jahren ein n 91 of Se auf nur kau Ko We der leger beide Rih der Fuß aben! Hag Verko S4 unter Mitredaktion des Herrn s- üter den Landwirt Oekonomen, Gutsbesitzern und ganz besonders den eine der beliebtesten und verbreitetsten landwirtschaftlichen Zeitungen, sie ist ein treuer Ratgeber in Haus und Hof und vertritt unausgesetzt die Interessen der Sandwirtschaf„iehentlich elumndl in Gartenlaub Die Dresdner bondvirtechuft. glitarbeiterkreises in der Lage, in jeder Nummer eine Fülle gemeinverständlich gehaltener Abhandlungen, aus Wissenschaft und, Praris des Lanowirtschaftlichen Gewerves scheinungen aus dem Gebiete der Landwirtschaft, bermiezgteresstntesten Vorgzngg aus Sahc und Perg. Einsendung von 4 Abonnements-Quittungen als Prämie, ohne jede Nachzahlung und vollständig . 6 Stück höchst künstlerisch und ganz getreu ausgeführte Lichtdruck-Photographieen der Königlichen Galerie zu Dresden in 6 Stück eleganten Metall-Rahmen, Grösse 18/22 Ctm. 1. Die Sixtinische Madonna von Raphael.) 2. Das Chokoladenmädchen von Liotard. 3. Die Tanzpause von Vautier. 4. 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Mai.(Schlachtviehmarkt). Aufgetrieben waren 253 Kühe, 215 Schweine, 164 Kälber. Wegen Mangel an auswärtigen Käufern verlief der Rindviehmarkt sehr flau und wurden die vorwöchentlichen Preise nicht erzielt. Für 1. Qual. wurden M. 56—59, für 2. Qual. J 52—56, für 3. Qual. K. 45—51 pro 50 kg Schlachtgewicht gezahlt. Das Schweine=Geschäft verlief ebenfalls sehr flau, von hamburger Schweinen die vornehmlich vertreten waren, blieb ein Ueberstand von zirka 30 Stück. Bezahlt wurden für beste Dänen K. 58,50, für 2. Qual. M. 57, für 3. Qual. A 56, hiesige Landschweine brachten nur M. 54 bis 55, alles pro 50 kg Lebendgewicht mit 20 Prozent Tara auf. Kälber, namentlich feine Ware, bleiben ein gesuchter Artikel. Bezahlt wurden je nach Qual. 45 bis 55 J pr. 1 Pfund Schlachtgewicht. Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, den 31. Mai. 0 Donnerstag, den 2. 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Eine manse Kuh kostete 95, 130—160 M 50 Kilo Rindfleisch kostete 57—60 M. Schweine waren 3164 Stück vorhanden. Ein überjähriges Schwein kostete 70—80 K Ein acht Monat altes Schwein kostete 48—54 K. Ein 6 Monat altes Schwein kostete 45—48 K. Ein 3 Monat altes Schwein kostete 39—43 M. Ein 6 Wochen altes Schwein kostete 18—21 M. 50 Kilo Schweinefleisch wurden für 51—57 M angeboten und genommen. Esel waren 5 Stück vorhanden und galten das Stück 68—70 M. Der Handel in Pferden ging flau, der in Kühen ziemlich, dagegen in Schweinen flott. feiert zu Holzwickede am 2. Psingsttage, den 6. Juni, nachmittags gegen ½3 Uhr, sein Jahresfest. Die Pfarrer Plöger von Methler und Pröbsting von Camen werden die ersten Festredner sein.— Wir laden hiermit unsere zahlreichen Freunde und Wohlthäter freundlichst ein, an diesem Feste christlicher Kindererziehung Teil zu nehmen. Das Kuratorium. Bendir Rechtsanwalt und Notar zu Hagen, jeden Donnerstag in der Woche in Schwerte bei Herrn W. Schulte (Stadtkeller). Dr. med. Lurz, Specialarzt für Gehirn-, Rückenmark-, Nerven-, Muskelleiden und Elektrotherapie. Elberfeld, Hofkamp 15. Dinslaken, 25. Mai. Angetrieben zum heutigen Markte 600 Stück tragende, frischmilchende Kühe und Rinder. Handel im allgemeinen flau, eine Folge der trocknen dürren Witterung. Preise fallend in allen Gattungen. Am Schweinemarkt war das Geschäft lebhafter. Zutrifft 1500 Stück. Junge Schweine, 6— 8 Wochen, wurden mit 4,50—5 J. pro Woche bezahlt. Faselschweine, holsteinische Ware, in schönen Exemplaren vertreten, fanden zum Preise von 30—40 M. pro Stück rasche Abnahme, tragende—, fette, Zufuhr gering, infolge dessen rasch vergriffen und mit 63—56 M. pro 100 Pfund bezahlt. Handel flott. Alles verkauft: Nächster Markt: Donnerstag, 9. Juni. Abonnements=Preis: Ersc Na 45. Pfingste Der Name Bedeutung und kann deshalb christlich ist, auch von den Jud fest an die Gesetzgebung auf werden, denn„Pfingsten“, aus koste" entstanden, heißt nur „Tag nach Ostern". Doch di Zeitbestimmung unseres Festes auf den innigen Zusamm Ostern, dem Feste der Auferst hin, von dem aus es alleine Nur der auferstandene konnte von seinem wiedereinge Geist senden, den Geist, der geist recht erleuchtet und n erkennen ist allerdings unser leicht, denn die hohe Weishe schwereres, als sich beugen offen als das schwerste die No lassen zu müssen von dem ist aber Thatsache, trotz 4 dem Menschengeiste an wa er nicht mit jenem sterbende „vicisti Nazarenus!“ Na Jeder wahrhaft aufrichtig st wird gerade auf der Höhe mit unserm Altmeister Gö und wird erfahren, daß de recht hat, wenn er sagt: geschaffen, und unser Herz daß es ruhet in dir.“ Wohl dem, dem die schwungstark gewachsen sin in dem hohen Aether des der Wissenschaft baden friedevolle Freude wird er nicht nur mit den Ersch Abschätzung von Wert und hang und gegenseitiger Be Förderungsmitteln begnüg Beweggründen und Ursac Zielen besonders seiner findet. Da kommt denr entweder an den großen den es keine Brücke gie 3 Neue Roman aus der Gesellsch (For „Ja, Walter, mit aus, sobald ich Adele n später, nachdem ich da gelernt hatte. Ihre Se Außenseite ihres Innern reinste Weib, das die ich Liebe erst kennen ge Blick, denn was ich bis eben nur Gewohnheit, von Jugend auf. die ich als älterer Jun Erblicken habe ich nie gefühlt, der vom er Adele sah, mir das Bl jagte. Anfänglich wäh wie es jeder thut, der genug erkennen, daß de gehalten, in der That und meine erste Liebe einen Augenblick in ihr da wußte ich auch, daf daß sie das mir von — und, Walter, sei liebt mich!"—„Reinhard, bist di aufspringend.„Fräu den Gatten einer Mensch—! Du he vergessen?!—“ Der Ton, in der ebenso vorwurfsvoll „Sie liebt mich, Weibes Gatte bin!“ „Unglückseliger!“ kaum seinen Ohren ihr die Bande, welch „Verdamme mich was es heißt: zu indem auch er nun au das Zimmer durchma bei meinem zweiten gültig sei. Wir un kam immer nicht daz sei verheiratet; nen Du willst, aber so r daß ich unverantwo vermochte ihrem Zai