vornelnmousinen lautles en. Sie and franas Stüc auswente marktn orienhe ich da Freunäuptigen nd nachsam soll den Auspinne die n paar aufschlag sicht, ich ) Gringe en. In Nr. e. Dies ben für eat täglich. Bezugspreis monatlich durch Boten 2.10 Mk., durch die Post 2.20 Rm. einschl. 0,40 Rm. Postgebühren, zuzügl. 0,42 Rm. Bestellgeld. Schriftleitung und Geschäftsstelle in Ahaus: van=Delden=Str. 8. Telegr.Adresse: Kreiszeitung Ahaus i. W Fernruf Nr. 450. Postschließfach 65 Poltsches=Konto: Hannover 22 739. Verlag: Gebr. Lensing, Verlagsanstalt K.=G., Zwelgniederkassung Ahau57. Jahrgang. Geschäftsstelle in Gronau: Gebr. Lensing, Verlagsanstalt K.=G., Adolf=Hitler=Straße 36, Fernsprecher Nr. 260. Bankkonten: Kreis= und Stadtsparkasse Ahaus. Gewerbebank Ahaus, Städt. Sparkasse Gronau i. W. und Gronauer Volisbank. Anzeigenpreis für sämtliche Zeno=Zeitungen 10 Pfa bei 22 Millimeter Breite, für die Kreiszeitung für den Kreis Abaus 3 Pfa. Nachlaß nach Preisliste. lummer 78 Jahrgang 1938 ch we Ned. natürlich sehalten. nd kann rich verIch muß n, aber Dollar“ s dickem as drinin wunFerne. seit, die ten und 8 Neuer Triumph der deutschen Luftfahrt. Gewaltiger Erfolg eines Seeflugzeuges der Heinkel=Flugzeugwerke. Acht Weltrekorde erobert. die Türe in reißt „wollen Er lacht Warum heucse. scheinen, t mich ber r Käfer nutzigen ist nicht DNB Berlin, 20. März. Am Sonntag hat die deutsche Luftfahrt einen neuen stolzen Triumph erobert. Ein zweimotoriges Seeflugzeug der Heinkel=Flugzeugwerke, ausgerüstet mit BMW 132=Motoren, erreichte auf einem Flug über 2000 Kilometer mit 2000 Kilogramm Nutzlast die ausgezeichnete Geschwindigkeit von 329 Kilometern in der Stunde, nachdem es bis zur 1000=Kilometer=Grenze sogar 331 Stundengeschwindigkeit erzielt hatte. Die Besatzung des Flugzeuges bestand aus Flugzeugsührer, Diplomingenieur Ritz der Heinkelwerke und Nechaniker Schmitz der Bayerischen Motorenwerke. Mit dieser hervorragenden Leistung fielen nicht weniger als acht Weltrekorde an Deutschland. Es handelt sich um die Rekorde über 1000 Kilometer ohne Nutzlast, mit 500 Kilogramm Nutzlast, 1000 Kilogramm und 2000 Kilogramm Nutzlast. Ferner um die Rekorde über 2000 Kilometer ohne Nutzlast, mit 500, 1000 und 2000 Kilogramm Nutzlast. Sämtliche Rekorde wurden bisher vom Ausland gehalten und standen für die 1000=KilometerStrecke auf 309 Kilometer. Bei günstigem Wetter durchflog das Heinkel=Flugzeug viermal die von Laboe bei Kiel über den Swinemünder Leuchtturm nach Leba in Pommern führende 500 Kilometer lange Meßstrecke. Bei der Durchführung des Rekordfluges wirkte die Luftwaffe mit Flak=Meßgeräten und fahrbaren Funkstellen sowie durch den Einsatz von Sicherungsflugzeugen in hervorragender Weise mit. Der Flug wurde von amtlichen Sportzeugen überwacht und sofort zur Anerkennung durch die„Fédération Aeronautique Internationale“ angemeldet. Die Worte des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe, des Generalfeldmarschalls Hermann Görina, denen zufolge die deutsche Luftfahrt einen unerhörten Aufschwung erlebe, haben eine neue wunderbare Bestätigung gefunden. Die schöpferischen Leistungen der Luftfahrt des Dritten Reiches erringen zweifellos die Achtung und Bewunderung der Welt. Glückwunsch Görings an Dr. Ernst Heinkel und an die Bayerischen Motorenwerke. DNB Berlin, 20. März. Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Göring, richtete an Dr. Ernst Heinkel aus Anlaß des Rekordfluges folgendes Telegramm: Zu dem hervorragenden Erfolge eines Ihrer Seeflugzeuge, durch den acht bestehende internationale Rekorde überboten wurden, spreche ich Ihnen, allen Beteiligten und besonders auch der Besatzung meinen Glückwunsch und meine volle Anerkennung aus. Ihr Werk hat für die Weltgeltung der deutschen Luftfahrt einen hervorragenden Beitrag geleistet. Den Bayerischen Motorenwerken telegraphierte Generalfeldmarschall Göring: Ihre Flugmotore haben an dem achtfachen Weltrekord des HeinbelSeeflugzeuges einen hervorragenden Anteil gehabt. Ich übermittle Ihnen Anerkennung. meinen Glückwunsch und meine volle armen Dollar n Wert hinüber gen nich der hier prechen, gen den Sie n Dank unserem Führer! Görings Schlußansprache im Reichstag. Berlin, 19. März. der Rede des Führers in der Reichstagssitzung nd von irch den haben? nerster gen wir epowert ke Nase lar aus darüber nderten cht aufinkende. nke ein lgen z illes ist Tram Eben n dicker ntel Nach im Freitagabend sprach, wie bereits kurz berichtet, Reichstagspräsident Göring. Nachdem er die Verordung des Führers und Reichskanzlers über Volksabstimnung und Auflösung und Neuwahl des Reichstags verlesen hatte, führte der Reichstagspräsident aus: Meine Abgeordneten! Bevor dieser alte Reichstag useinandergeht, um wieder zusammenzukommen als Reichstag des großdeutschen Volksreiches, gestatten Sie Warum nir, daß ich in Ihrer aller Namen dem Manne den dankausspreche, der soeben dieses gewaltige Volksleich hat werden lassen. (Die Abgeordneten erheben sich und hören die weieren Worte des Präsidenten stehend an.) Als wir bei der letzten Reichstagssitzung hier den Rechenschaftsbericht des Führers hörten, da vernahmen wir auch prophetische und warnende Worte. Einen gevaltigen Eindruck ließ diese einzigartige Abrechnung in ins zurück. Und diese prophetischen und warnenden Vorte wurden nicht gehört. Das Wort=wurde gebrochen. den die öpfung. ler GeI nach? t einen rkaufen e Falle ricks— sicht erer mich ieb. Sindrua n! Na, für ihn Ind du wahr? gsaige hachtel, n. Jch n Spieete und fühlte Adresse Igt). Die Bedrohung unserer deutschen Brüder in Oesterreich war gegeben. In diesem Augenblick bat der Vertreter der Deutschen in Oesterreich das deutsche Volk, den deutschen Führer um Bruderhilfe. Die Bruderhilfe wurde ihm gewährt. Deutsche Truppen marschierten, um das Schlimmste zu verhüten, in Oesterreich ein. 20 Jahre nach Versailles wurde uns allen so die gewaltige Wiedererstarkung unseres Reiches vor Augen geführt. Als aber unsere Truppen in Oesterreich einsogen, da kamen sie nicht als Angreifer oder Eroberer, sondern umjubelt als Brüder des größeren Deutschlands. Und dieser nie dagewesene Jubel seigerte sich zu orkanartiger Gewalt überall dort, wo der heißgeliebte Führer selbst auftauchte und sch den Deutschen in Oesterreich zeigte. Dieser Jubel des befreiten Volkes wurde hier in unserem Deutschland gedort. Er drang aber auch hinaus in alle Welt und übersugte die, die getäuscht worden waren, über den wahren Willen des deutschen Volkes in Oesterreich. Gleichzeitig aber vermittelte sich den einrückenden Lruppen und dem Führer selbst der erschütternde Einbruck der Not und des Elends, das durch die Regierungen der vergangenen Zeiten in Oesterreich geschaffen worden war. Aber trotz Not, Elend und Armut blieb unbrochen in Geist und Haltung das deutsche Volk in Oesterreich, das nunmehr befreit im hellen Jubel sich zum Führer bekannte. Sie alle, meine Abgeordneten, erlebten am Lautprecher die rührenden Szenen, die sich drüben abspielten als endlich nach all der Qual wieder die Befreiung lam. Sie aber, mein Führer, zogen als Befreier in Ihre heimat. Sie wurden Ihr Befreier, wie sie uns Retter in tiefster Not geworden waren. Sie brachten Ihre Heimat zum Reich zurück, nicht, wie man dem deutschen Volk in Oesterreich vorgetäuscht und vorgeängstigt hatte, als fünftes Rad, als armes Land, nein, als Land mit herrlichen Menschen und mit reichen Schätzen, die nur das Unvermögen und der Unverstand der Regierenden nicht hat heben können. Jetzt aber, unter Ihrer Führung, werden diese Schätze gehoben werden, wird dieses Land zu jener Entfaltung und Blüte kommen, wie Sie das arme und gequälte Deutschland von einst auch zur höchsten, nie dagewesenen Blüte gebracht haben. Der Vierjahresplan, der hier bisher die Zusammensassung aller Kräfte bedeutete, wird nun auch freudig Unterstützt von den Deutschen in Oesterreich übernommen. Wie aber, mein Führer, eroberten Sie Ihre Heimat! Wie haben Sie die Deutschen in Oesterreich„vergewaltigt“! Nicht im Blutrausch einer Revolte, nicht in Unterdrückung und Vergewaltigung, sondern mit der Stärke Ihres Herzens, mit dem großen Vertrauen und mit jenem wunderbaren Großmut und der herrlichen Güte, die Sie über alles auszeichnet, haben Sie das Land erobert und uns gebracht. Und jetzt wiederum in Ihrer Güte und Großmut haben Sie angeordnet: Nicht zurückschauen sollen sie in Oesterreich, nicht rechten, nicht richten und Rache nehmen; denn die meisten waren unwissend, irregeführt, getäuscht und verführt. Jetzt sollen sie alle ins Reich zurück. Ihre Güte zeigt ihnen den Weg und vermittelt dies. Jeder, der ehrlich will, soll kommen und sehen, wie nur in der Einheit des Volkes und Reiches auch die höchste Kraft entfaltet werden kann. Kein Schuß ist gefallen. Kein Rachetribunal hat Bluturteile gefällt. Güte und Verzeihung für die Vergangenheit, Hoffnung und gewaltiges Vertrauen für die Zukunft, das haben Sie Ihrer Heimat gebracht! Nicht Wunden geschlagen, aber unendliche Wunden geheilt, das war Ihr Werk schon in wenigen Tagen! Eine neue, wunderbare Zukunft tut sich für Oesterreich auf unter der Führung des geliebten Führers. Wo gab es in der Weltgeschichte jemals solche Revolutionen? Unermeßlich ist der Dank aller. Dank auch von uns, mein Führer, für die herrliche Wahrung der Ehre Deutschlands! Welche Hoffnung haben sie damit auch fernerhin allen Deutschen in aller Welt gegeben! Wie soll ich diesen Dank dolmetschen? Wie soll ich sagen, mein Führer, was uns erfüllt? Wie soll ich Worte finden für Ihre Taten? Ist je ein Sterblicher so geliebt worden wie Sie, mein Führer? War je ein Glaube so stark, wie der an Ihre Mission? Gott sandte Sie uns für Deutschland. Aus tiefster Nacht retteten Sie das deutsche Volk und brachten Sié das Reich zu strahlendem Glanz. Aus Ohnmacht heraus schufen Sie die Großmacht Deutschland. Was immer Sie verlangen, mein Führer, das wir leisten sollen, was immer wir zu leisten vermögen, es löscht niemals unsere Dankesschuld. Millionen deutscher Mütter beten mit ihren Kindern: Der Allmächtige erhalte Sie uns in Kraft und Gesundheit! Alle Deutschen aber sagen Ihnen aus übervollem Herzen Dank: Dank unserem Führer! Alle Deutschen rufen mit Leidenschaft: Heil dem Retter Deutschlands! Alle Deutschen aber in dieser Stunde: Heil für ewig und immer dem heißgeliebten Führer, der uns das Leben erst wieder lebenswert gemacht hat! Abgeordnete! Im Namen Deutschlands rufen wir hier alle: Heil unserem Führer Adolf Hitler! Die Abgeordneten stimmen in den Heilruf ein und bringen dem Führer begeisterte Huldigungen dar.(Gesang der Nationalhymnen.) Die Sitzung ist geschlossen. Der Reichsbeauftragte für Oesterreich Keppler zugleich zum Staatssekretär ernannt. DNB Berlin, 20. März. Der Führer und Reichskanzler hat den Präsidenten der Reichsstelle für Bodenforschung Wilhelm Keppler zum Staatssekretär zur besonderen Verwendung im Auswärtigen Amt ernannt. Staatssekretär Keppler ist von dem Reichsminister des Innern und dem Beauftragten für den Vierjahresplan auf Grund der Verordnung vom 16. März 1938(Reichsgesetzblatt I Seite 249) zum Reichsbeauftragten für Oesterreich mit dem Sitz in Wien bestellt worden. Amerika erkennt den Anschluß an. Eine Erklärung des Staatssekretärs Hull. § Washington, 20. März. Staatssekretär Hull gab am Samstag bekannt, daß die Vereinigten Staaten von Amerika die Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen Reich defacto anerkannt haben. Er teilte mit, daß ihn der bisherige Gesandte der Republik Oesterreich davon unterrichtet habe, daß Oesterreich als selbständiger Staat nicht mehr bestehe und in das Deutsche Reich eingegliedert worden sei. Ebenso machte Hull davon Mitteilung, daß die österreichische Gesandtschaft in Washington geschlossen worden ist, und daß ihre Obliegenheiten von der deutschen Botschaft übernommen worden seien. Der deutsche Botschafter habe ihn davon benachrichtigt, daß er nunmehr die Funktionen übernommen habe, die bisher von dem österreichischen Gesandten ausgeübt worden sind. Polnisches Ultimatum von Litouen angenommen. Sofortige Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Warschau, 19. März. Amtlich wird bekanntgegeben, daß durch den Notenaustausch zwischen der litauischen und der polnischen Regierung die Aufnahme geSie wollen dem Sieger ein Bein abschlagen. Gefährliche Interventionsverfuche zur Herbeiführung eines Waffenstillstandes in Spanien. Schorfe italienische Polemik gegen französische Absichten. Rom, 20. März. Verhinderung des von der„Voce Die Umtriebe Frankreichs zur nationalspanischen Endsiegs werden d'Italia“ scharf unter die Lupe genommen." Das halbamtliche Sonntagsblatt wendet sich vor allem gegen den französisch=englischen Schritt zur„Humanisierung“ und stellt fest, daß damit die„Angriffe der nationalspanischen Luftwaffe auf sogenannte „offene“ Städte verboten werden sollen. In diesen Städten seien aber in Wirklichkeit alle Arten von Sprengstoffen und Kriegsmaschinen aufgestapelt. Mit der„Humanisierung" des Luftkrieges sollten also die Kriegsarsenale der Sowjetspanier gerettet werden. Aber auch sonst seien in Frankreich Bestrebungen für neue umfangreiche und gefährliche Interventionen im Gange, die Europa im Auge behalten müsse. Der von der neuen Regierung Blum angeblich in Vorschlag gebrachte Waffenstillstand wäre, wenn sich der Vorschlag bestätigen sollte, nichts anderes als eine Intervention. Es könnte in der Tat nach den 20 Monaten Bürgerkrieg in Spanien keine unzweideutigere Intervention fremder Mächte geben als den Versuch, mit einer diplomatischen Aktion dem vorstürmenden Sieger ein Bein abzuschlagen, damit der Besiegte seine Stellungen wieder herstellen kann. In diesem Falle wäre der ganze Krieg mit seinen Zerstörungen und mit seiner Million an Gefallenen und Ermordeten umsonst gewesen. Zehn Tage Aragon=Offensive. 160 000 Menschen befreit.— 93 Ortschaften besetzt. 10 000 Gefangene.— Riesige Kriegsbeute. DNB Bilbao, 20. März. Ueber den Erfolg der nationalen Aragon=Offensive während ihres ersten Teils bis zur Einnahme von Caspe. liegen nunmehr aufschlußreiche Zahlen vor. Befreit wurden insgesamt 93 Ortschaften, außerdem über 100 kleinere Flecken. Unter den wichtigsten Ortschaften befinden sich Caspe mit 17 000 und Alcaniz mit 10 000 Einwohner, ferner drei Ortschaften= mit je 5000 und vier Ortschaften mit je 4000 Einwohnern. Die Gesamtbevölkerung des befreiten Gebiets beträgt 160 000, die Fläche 6000 Quadratkilometer. Die durchschnittliche Vormarschtiefe erreichte 90 Kilometer. Erbeutet wurden 76 Geschütze, 56 Tanks und Panzerwagen sowie 11 Tankabwehr= und Flugabwehrgeschütze. Während der zehntägigen Kämpfe wurden 35 bolschewistische Flugzeuge abgeschossen. Die Menge der erbeuteten Gewehre, Maschinengewehre und Munition ist noch nicht übersehbar. Die Zahl der Gefangenen beträgt 10 000. In dem befreiten Gebiet liegen die Kohlengruben von Utrillas und wichtige Fabriken zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Weitere Erfolge im Abschnitt Caspe. DNB Salamanca, 20. März. Wie der Heeresbericht mitteilt, haben die Nationaltruppen im Abschnitt Caspe ihre vorderen Linien ausgerichtet und nach Ueberwindung feindlichen Widerstandes weitere wichtige Stellungen besetzt. regelter zwischenstaatlicher Beziehungen zwischen beiden Staaten mit dem heutigen Tage erfolgt ist. Die polnische und die litauische Regierung versichern, bis zum 31. März Gesandte in Kowno und Warschau mit den entsprechenden Beglaubigungsschreiben zu bestellen. Die soeben erfolgte Vereinbarung über die Aufnahme normaler Beziehungen zwischen Litauen und Polen umfaßt das normale Funktionieren des Verkehrs zu Wasser, zu Lande, in der Luft, durch Telephon und Telegraph. Die Noten, die am Samstag zwischen dem polnischen und dem litauischen Gesandten in Reval ausgetauscht wurden, haben folgenden Wortlaut: „Im Auftrage meiner Regierung habe ich die Ehre, mitzuteilen, daß die polnische(litauische) Regierung sich entschlossen hat, normale diplomatische Beziehungen zwischen Polen und Litauen aufzunehmen. Zu diesem Zweck wird eine polnische(litauische) Gesandtschaft in Kowno(Warschau) errichtet werden. Der polnische (litauische) Gesandte, der entsprechend akkreditiert wird, wird sein Beglaubigungsschreiben in Kowno(Warschau) überreichen, und zwar spätestens am 31. März d. J. Die polnische(litauische) Regierung versichert ihrerseits dem litauischen(polnischen) Gesandten in Warschau(Kowno), daß er die Möglichkeit haben werde, sich normal zu betätigen. In diesem Zusammenhang garantieren die Regierungen, angefangen vom 31. März, die Anknüpfung von direkten Beziehungen auf dem Land= und Seeweg, von direkten Transport=, Flug=, Telefon= und Telegraphenperbindungen zwischen den Gesandtschaften und der polnischen bezw. der litauischen Regierung.“ Ueber die Beilegung des Konflikts mit Litauen herrscht in Polen große Befriedigung. Man glaubt allgemein, daß die polnische Regierung Litauen gegenüber weiterhin eine politische Linie einhalten wird, die jede Demütigung des nördlichen Nachbarn Polens ausschließt. In den Vormittagsstunden hatte am Samstag in Warschau die Spannung, die die Erwartung der litauischen Antwort auslöste, ihren Höhepunkt erreicht. Auf den Banken der kleinen Gläubiger hatte ein regelrechter Sturm eingesetzt, der unmittelbar vor dem üblichen Samstagkassenschluß seinen Höhepunkt erreichte. Vor den Schaltern der Postsparkasse standen die Gläubiger, zum größten Teil Juden, in langen Reihen Schlange. Gegen diese jüdischen Gläubiger kam es verschiedentlich zu stürmischen Kundgebungen der vaterländischen Jugend. Hierbei ereigneten sich Handgreiflichkeiten, gegen die die Polizei eingriff. Zu der Beilegung des polnisch-litauischen Konfliktes wird in den politischen Kreisen Warschaus noch darauf hingewiesen, daß mit der Aufnahme normaler zwischenstaatlicher und nachbarlicher Beziehungen in den Augen der Polen wohl die vordringlichsten, keineswegs aber sämtliche polnisch-litauischen Fragen eine Regelung erfahren hätten. Aber diese verschiedenen noch offen gebliebenen Fragen vermögen nicht die Genugtuung darüber einzuschränken, daß mit dem jetzt in Reval erfolgten Notenaustausch zwischen den dortigen Polens und Litauens endlich diplomatischen Vertretern jenem latenten Kriegszustand ein Ende bereitet worden it, der seit der im Oktober 1920 getroffenen militärischen Vereinbarung von Suwalki herrschte und der trotz so vielen Versuchen und Bemühungen bis jetzt noch nicht abgeschlossen werden konnte. Eine Erklärung im litauischen Sejm. DNB Kowno, 19. März. Unter außerordentlicher Spannung gab der stellvertretende Ministerpräsident, Verkehrsminister Stanisauskas, am Samstag in der Mittagssitzung des litauischen Sejm die Erklärung ab, daß die litauische Regierung das polnische Ultimatum angenommen habe. Verkehrsminister Stanisauskas verlas zunächst den Wortlaut des polnischen Ultimatums und die Antwort der litauischen Regierung. Er beschrieb die einzelnen Vorgänge, die sich beim Grenzzwischenfall abspielten und die Schritte, die die litauische Regierung zur Regelung des Zwischenfalles unternommen hat. Er erklärte, daß die litauische Regierung in Anbetracht der internationalen politischen Lage die polnischen Forderungen angenommen habe. Nach ihm beantragte der Generalsekretär des regierenden Tautininhai=Verbandes, Abgeordneter Dr. Janavicius, daß der litauische Sejm in Anbetracht der politischen Lage unter dem Zwange Polens dem Beschluß der litauischen Regierung zustimme. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Nationole Kundgebung in Warschau. Juden wollten Panikstimmung schaffen. DNB Warschau, 20. März. Anläßlich der Annahme des von der polnischen Regierung Litauen gestellten Ultimatums kam es auf dem Marschall=Pilsudski=Platz zu einer großen Kundgebung, die vom Lager der nationalen Einigung einberufen worden war. In den Reden, die gehalten wurden, wurde der Befriedigung über die nun erfolgte Regelung der Beziehungen mit Litauen lebhaft Ausdruck gegeben. Da die Juden in den letzten Tagen wiederholt versucht hatten, durch düstere Börsenmachenschaften eine Panikstimmung zu erzeugen, kam es während der Versammlungen und anschließend zu erneuten Kundgebungen gegen die Juden. Während der verschiedenen Zusammenstöße, die sich ereigneten, wurden die Fensterscheiben in zahlreichen jüdischen Geschäften zerstört. Aehnliche gegen die Juden gerichteten Kundgebungen hat es bereits im Laufe des ganzen Tages auch in Warschau gegeben. Einzelne Juden, die augenscheinlich in Erwartung kriegerischer Unruhen Samstag mittag ihre Bankguthaben abgehoben haben, wurden von nationaleingestellten Kreisen genötigt, ihre Geldbeträge wieder in die Banken zurückzutragen. Oesterreichische Post- und Telegraphenverwaltung dem Reichspostminister unterstellt. DNB. Berlin, 19. März. Im Reichsgesetzblatt wird nachstehender Erlaß des Führers und Reichskanzlers zur Ueberleitung der österreichischen Post= und Telegraphenverwaltung auf das Deutsche Reich(Deutsche Reichspost) veröffentlicht: § 1. Die österreichische Post= und Telegraphenverwaltung nd das Postsparkassenamt sind Teile der Reichsverwallung Deutscher Reichspost und unterstehen dem Reichspostminister. § 2. Der Reichspostminister wird ermächtigt, den Uebergang des der österreichischen Post= und Telegraphenverwaltung dienenden Vermögens im Benehmen mit dem Reichsstatthalter(österreichische Landesregierung) zu regeln. Das Vermögen der Postsparkasse wird dem Sondervermögen der Deutschen Reichspost zugewiesen. § 3. Die zur Durchführung dieses Erlasses erforderlichen Rechts= und Verwaltungsvorschriften erläßt der Reichspostminister im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern und dem Reichsminister der Finanzen. § 4. Der Erlaß tritt mit dem Tage der Verkündigung n Kraft. Berlin, den 19. März 1938. Der Führer und Reichskanzler. gez.: Adolf Hitler. Der Reichsminister des Innern. gez.: Dr. Frick. Der Reichspostminister. gez.: Dr. Ohnesorge. Der Reichsminister der Finanzen. gez.: Graf Schwerin von Krosigk. Minister Reinthaler Landesforstmeister für Oesterreich. Berlin, 19. März. Der Reichsforstmeister Generalfeldmarschall Göring hat dem- österreichischen Minister Reinthaler die Geschäfte des Landesforstmeisters für Oesterreich übertragen. Minister Reinthaler betreut in einem selbständigen Ressort die gesamte österreichische Forstund Holzwirtschaft und untersteht in dieser Eigenschaft unmittelbar dem Reichsstatthalter Seyß=Inquart. Damit ist die direkte Verbindung vom Reichsforstmeister zur Forst= und Holzwirtschaft Oesterreichs geschaffen. der Dank der deutschen Soldaten. Massenspeisungen aus Feldküchen in Wien und Innsbruck. Wien, 20. März. Die von Begeisterung und Liebe getragene Aufnahme der Formationen der Wehrmacht in Wien hatte den Wunsch laut werden lassen, dem Dank der deutschen Soldaten in irgendeiner Form Ausdruck zu geben. Es konnte wohl kein besserer Weg gefunden werden als der, den Wiener Bedürftigen durch eine große Speisung aus Feldküchen eine Freude zu bereiten. Nachdem schon in den letzten Tagen der Woche die Feldküchen der Wehrmacht in den Notgebieten der Wiener Außenbezirke mehr als 50 000 Portionen Essen an die mittellose Bevölkerung ausgegeben hatten, setzten sich am Sonntag von neuem die rauchenden Gulaschkanonen in Bewegung. Rund 20 Ausgabestellen waren der Bevölkerung benannt worden, zu denen am Sonntagvormittag Kinder, Frauen und Männer mit Töpfen, Schalen und Kannen eilten, um aus hilfreichen Soldatenhänden ein warmes Eintopfgericht oder Brot entgegenzunehmen. Der Andrang zu den dampfenden Kesseln war so stark, daß die Feldküchen oft bereits leer waren, ehe sie an die letzte Ausgabestelle gelangen konnten. Die Wehrmacht hat sich deshalb entschlossen, dieses Liebegwerk, das von der Bevölkerung nkhar begrüßt wird weiter fortzusetzen. Die ersten österreichischen Truppen in Berlin. Begeisterter Empfang. Berlin, 20. März. Von der Bevölkerung jubelnd begrüßt traf am Sonntagnachmittag das erste Bataillon des vor drei Jahren aufgestellten Infanterieregiments Babenberg Nr. 15 aus Wien in der Reichshauptstadt ein. Bei strahlendem Frühlingswetter hatten Hunderttausende erwartungsfroher Berliner am Anhalter Bahnhof und in den Straßen, durch die die österreichischen Soldaten ihren Einzug halten sollten, Aufstellung genommen, um ihnen ein herzliches Willkommen zu bieten. Auf dem Bahnhofsvorplatz hatte eine Ehrenkompanie des Wachregiments Berlin mit Spielleuten und Musikkorps Aufstellung genommen. Auf dem Bahnsteig begrüßten der Kommandant von Berlin, Generalmajor Seifert, der bisherige österreichische Gesandte von Tauschitz und der bisherige Militärattaché General Pohl sowie Oberbürgermeister und Städtpräsident Dr. Lippert die Kameraden mit dem Bataillonskommandeur Oberstleutnant Eggert an der Spitze. Unter dem Jubel der Massen verließen die Oesterreicher den Bahnhof und formierten sich mit Front zur Ehrenkompanie. Den Klängen des Präsentiermarsches folgte eine Anspr. nsprache des Generalmajors Seifert. Im Namen des Standorts und zugleich im Namen des Oberbürgermeisters hieß er die Gästé aus dem schönen Wien willkommen. Er sprach die Hoffnung aus, daß die österreichischen Kameraden in der Reichshauptstadt einige Tage frohen Erlebens verbringen mögen. Die Berliner Kameraden würden ihre österreichischen Waffengefährten mit treuem Herzen und in aufrichtiger Kameradschaft aufnehmen. Wir alle, so sagte Generalmajor Seifert, sind stolz und glücklich, daß ihre schöne Heimat ins Reich zurückgekehrt ist und daß aus der treuen Waffenkameradschaft des Weltkrieges ein unverbrüchliches Band treuer brüderlicher Verbundenheit geworden ist. Die glückliche Wende verdanken wir allein unserem Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht. Dem begeistert aufgenommenen Siegheil auf den Führer folgte der Gesang der nationalen Lieder. Dann setzte sich die Truppe in Marsch, immer und immer wieder begrüßt vom Jubel der Berliner Bevölkerung, die nicht nur die Bürgersteige, sondern auch die halbe Fahrbahn der Straßen besetzt hielt. Unter fröhlichen Marschklängen ging es durch die Anhalter Straße und die Wilhelmstraße bis zu den Linden. Von dort durch das Brandenburger Tor und über den Königsplatz nach Alt=Moabit zur Kaserne in der Rathenowerstraße, wo die Oesterreicher während ihres viertägigen Aufenthaltes Quartier bezogen. der Besuch österreichischer Soldaten in München. München, 20. März. Ganz München steht in diesen Tagen im Zeichen des Besuches österreichischer Soldaten, die als Gäste des Standortes und der Stadt zu einem achttägigen Aufenthalt in der Hauptstadt der Bewegung eintrafen. Mit besonderem Jubel begrüßten die Münchener die„Deutschmeister=Kapelle“, das Musikkorps des jetzigen Infanterieregiments 4(Wien), die am Sonnabendnachmittag an der Feldherrnhalle ein begeistert aufgenommenes Standkonzert vor Tausenden von Volksgenossen gab. Am Sonntagvormittag trafen auf der Durchfahrt nach Augsburg in München drei Kompanien der Kraftfahr=Jägerbataillone I, II und IV am Ausgang der Reichsautobahn in Ramersdorf ein, wo sie von Vertretern der Wehrmacht, den Formationen der Partei und einer begeisterten Menschenmenge empfangen wurden. Die österreichischen Kameraden brachten in Sprechchören immer wieder ihren Dank an unseren Führer zum Ausdruck. herzliche Begrüßung in Augsburg. )( Augsburg, 20. März. Mit großem Jubel begrüßte die Augsburger Bevölkerung am Sonntag das Wiener Kraftfahr=Jägerbataillon II, das zu einem mehrtägigen Besuch in die Im Glanze eines strahlenzeschmückte, von Mensterreicher gegen 11½ Uhr unter dem Kommando von Oberstleutnant Reisig in Mering eintrafen. Dort wurden sie yom stellvertretenden Standortältesten, Oberst Bunzelmann, dem stellvertretenden Gauleiter Traeg und Oberbürgermister Mayr empfangen und zunächst zur Kaserne des 40. Infanterieregiments geleitet. Am Nachmittag erfolgte dann unter Vorantritt einer Ehreneskorte aller Augsburger Truppenteile der Einmarsch in die Stadt durch ein dichtes Spalier begeisterter Volksgenossen. Der Aufmarsch zum Wahlkampf. Der Führer gab die Richtlinien. Das Führerkorps in der Krolloper. Berlin, 19. März. Am Samstagnachmittag fand in der Krolloper, wie die NSK meldet, eine große Tagung der Parteiführerschaft statt, auf der der Führer die Richtlinien für den bevorstehenden Wahlkampf bekanntgab. Einleitend legte Reichspropagandaleiter Dr. Goebbels der versammelten Parteiführerschaft in längeren Ausführungen die organisatorisch=propagandistischen Grundsätze für den Wahlkampf dar und stellte die praktischen Einzelanweisungen für den Wahlkampf heraus. Er teilte u. a. mit, daß der Führer auch diesmal wieder die Hauptlast des Wahlkampfes durch persönlichen Einsatz in Massenkundgebungen, insbesondere in Oesterreich, auf sich nehmen wird. In mehr als einstündigen mitreißenden Ausführungen zeigte der Führer die Bedeutung dieser einzigartigen Volksabstimmung über das geschaffene großdeutsche Volksreich auf und gab der nationalsozialistischen Partei die Richtlinien und den Marschweg für die Arbeit der kommenden Wochen. Seine Worte waren getragen von dem Glauben an das deutsche Volk und von dem Vertrauen auf die sieghafte Kraft der nationalsozialistischen Idee, die das Tor zux großen deutschen Volksgemeinschaft jedem Deutschen öffnet. Am Schluß der immer wieder von Beifallsstürmen unterbrochenen Rede bereitete das Führerkorps der tei dem Führereineerhebende Kundgebung, die ihm wie ein feierliches Gelöbnis entgegenschlug und allen die Gewißheit gab, daß der Führer sich auf seine Bewegung verlassen kann. Die Auslegung der Stimmlisten. DNB Berlin, 20. März. Nachdem der Termin für die Reichstagswahl, auf Sonntag, 10. April 1938, festgesetzt ist, hat der Reichsund Preußische Minister des Innern angeordnet, daß die Stimmlisten und Stimmkarteien im. Reichsgebiet(außer Oesterreich) am 2. und 3. April 1938 auszulegen sind. Im Land Oesterreich. das an der Reichstagswahl teilnimmt, liegen die Stimmlisten in der Zeit vom 27. bis 31. März aus. Die beteiligten Dienststellen sind durch Funkspruch beauftragt worden, sofort alle Vorbereitungen zu treffen. Trotz gleicher Fragestellung verschiedene Abstimmungen. Strenge Scheidung zwischen den Volksabstimmungen im alten Reichsgebiet und Oesterreich. DNB Berlin, 20. März. Im alten Zusammenhang mit der Tatsache, daß auch im Reichsgebiet für den 10. April eine Volksabstimalten Reichsgebiet fur den 10. April eine Volksabstimmung angeordnet ist, sind Zweifel darüber entstanden, ob diese beiden Volksabstimmungen gewissermaßen eine „Einheit“ bilden, so daß an der Volksabstimmung im Lande Oesterreich auch solche Wähler teilnehmen können, die nicht die Voraussetzungen für die Teilnahme an österreichischen Wahlen erfüllen, d. h. also in Sonderheit nicht die österreichische Staatsangehörigkeit besitzen. Demgegenüber muß darauf hingewiesen werden, daß beide Volksabstimmungen, wenn sie auch am gleichen Tage stattfinden und ihnen die gleiche Fragestellung zu Grunde liegt, völlig verschieden behandelt werden, wie dies auch in der Verschiedenartigkeit der Stimmzettel in Erscheinung tritt. Es kommt also gar nicht in Frage, daß etwa die Volksabstimmung in Oesterreich, d. h. die Volksabstimmung durch Wähler mit bisher österreichischer Staatsangehörigkeit durch Teilnahme von bisher Reichsdeutschen ein unzutreffendes Bild ergibt. Rein äußerlich tritt dies schon dadurch in Erscheinung, daß selbst die im Lande Oesterreich lebenden bisherigen Reichsdeutschen nicht mit den für das Land Oesterreich bestimmten Wahlzetteln wählen, sondern daß diese nur an der für das übrige Reichsgebiet vorgesehenen Volksabstimmung in den zur Entgegennahme dieser Stimmen besonders ermächtigten deutschen Wahlbehörden in Oesterreich teilnehmen; dieser reichsdeutsche Personenkreis nimmt also nicht an der besonderen„österreichischen“ Volksabstimmung teil. Seine Stimmen werden nur der Volksabstimmung im alten Reichsgebiet zugerechnet. Ein leuchtendes Beispiel nationalsozialistischen Opfersinns gaben auch die Soldaten des in Innsbruck liegenden Gebirgsjägerregiments aus Bayern, die alle Bedürftigen zu Gast luden. An vier Stellen der Stadt fuhren in den Mittagsstunden die Feldküchen der Jäger auf, Musikborps kamen anmarschiert und die charen der Bedürftigen drängten sich um die Kessel, aus denen das würzige, kräftige Essen in reichlichen Portionen abgegeben wurde. Insgesamt wurden aus acht Feldküchen ungefähr 1000 Liter Essen verteilt. Dieses vorbildliche Beispiel sozialer Tatbereitschaft deutscher Soldaten bewies Tausenden von Menschen, daß das neue Reich an ihnen das gutmachen will, was das alte System verbrochen hat. Spende für deutsch=österreichische Kinder. regierung sieben jugoslawischen Staatsbürgern, die Anfang Februar von der Schuschnigg=Regierung ohne Angabe von Gründen über die Grenze abgeschoben worden waren, die Rückkehr nach Graz erlaubt hat. Es handelte sich damals um eine reine„Vergeltungs“Maßnahme für die jugoslawischen Ausweisungen österreichischer Legitimisten, die in den Grenzbezirken separatistische Agitation betrieben hatten. In maßgebenden politischen Kreisen erklärt man mit besonderem Nachdruck, daß diese deutsche Geste deutlich die herzliche Freundschaft bekunde, die zwischen Belgrad und Berlin besteht und in deren Geist alle auftauchenden Fragen gelöst werden. DNB Berlin, 20. März. Anläßlich der Heimkehr der deutschen Ostmark in das Deutsche Reich hat der Vorstand der Bank der Deutschen Arbeit an Reichsminister Dr. Goebbels ein Telegramm gerichtet, in dem er mitteilt, daß die Bank jedem am 13. März 1938 und 10. April 1938 und am 20. April 1938 geborenen deutschblütigen österreichischen Kinder ein Sparkassenbuch in Höhe von 25 RM. stiftet. Ueber den Betrag zuzüglich Zinsen kann mit Vollendung des 14. Lebensjahres frei verfügt werden. Wahlumschlüge mit fünf Stimmzetteln. gen Graz, 19. März. Geschäftsstelle der Bei der Durchsuchung der hiesig von der nationalsozialistischen Volkserhebung weggefegVaterländischen Ein Freundschaftsbeweis Berlins gegenüber Belgrad. DNB Belgrad, 20. März. Mit allergrößter Befriedigung wurde im ganzen Lande eine Nachricht aufgenommen, derzufolge die Reichsten sogenannten„Vaterländischen Front“ machte man eine überraschende Entdeckung. Man fand ganze Stapel von Flugblättern, die nach der„Schuschnigg=Volksbefragung“ am 13. März verteilt werden sollten und die mit ihrer Ueberschrift„97 v. H. hinter Schuschnigg“ das Ergebnis bereits im Sinne der Vaterländischen Front vorwegnahmen. Ferner wurden große Bestände von Wahlumschlägen entdeckt, die erstaunlicherweise statt eines Stimmzetteds nicht weniger abs fünf(!) enthielten. Damit ist vor aller Welt unwiderleglich bewiesen, daß Schuschnigg die Absicht hatte, mittels einer einzig dastehenden Wahlschiebung die wahre Gesinnung des deutschen Volkes in Oestexreich zu verschleiern, um dadurch, wenn möglich, sein Tervorsystem zu retten. Wiederholungsübungen für SA-Sportabzeichen verschoben. Berlin, 19. März. Die Oberste SA=Führung gibt laut NSK bekannt Die für den 27. März 1938 angesetzten Wiederholungsübungen für das SA=Sportabzeichen mit der Rede des Stabschefs sind infolge der am 10. April stattfindenden Volksabstimmung bis nach dem 10. April zurückgestellt. Vertrauenslehrer der an allen Schulen. Uebereinkommen zwischen dem Reichserziehungsminister und dem Reichsjugendführer. Berlin, 19. März. Reichserziehungsminister und dem Zwischen dem Ne Reichsjugendführer ist über die Einsetzung von Vertrauenslehrern der Hitler=Jugend an den Schulen aller Art folgendes Uebereinkommen getroffen: 1. Der Schulleiter bestellt den Vertrauenslehrer auf Vorschlag des zuständigen Bannführers die Vertrauenslehrerin auf Vorschlag der zuständigen Untergauführerin. Die Bestellung erfolgt auf ein Jahr; sie kann auf Vorschlag des Bannführers bezw. der Untergauführerin jeweils verlängert werden. Auf dem Lande kann ein Vertrauenslehrer für mehrere Schulen bestellt werden. 2. Der Vertrauenslehrer muß dem NSLB. angehören. Er soll nach Möglichkeit aus der HJ hervorgegangen sein oder sich in irgendeiner Form in der H° betätigt haben(in der körperlichen Ertüchtigung, im Jugendherbergswerk usw.). Er soll tunlichst an einem Führerlehrgang der HI teilnehmen. 3. Der Vertrauenslehrer muß mitder HIständig Fühlung halten. Er verkehrt unmittelbar mit den zuständigen Führern der HJ(Gefolgschafts= und Fähnleinführer sowie BDM=Führerinnen und ist Mittelsmann zwischen diesen und dem Schulleiter. Diese Maßnahme dient zur Entlastung des Schulleiters, dessen Stellung als verantwortlicher Leiter der Schule unberührt bleibt. 4. Der Vertrauenslehrer hat beiden Prüfungen und den Beratungen über die Versetzung auf Grund der ihm von dem zuständigen HI=Führer gegebenen Unterlagen das Verhalten der Schüler in der HJ(Verdienste und Vergehen) zur Sprache zu bringen. Er ist auch bei der Entscheidung über Strafen und Vergünstigungen, z. B. Freistellen und Erziehungsbeihilfen, zu beteiligen. 5. Im übrigen obliegen dem Vertrauenslehrer— unbeschadet der allgemeinen Leitungsbefugnisse des Schulleiters und seiner Stellung als Führer der Schulgemeinde — folgende Aufgaben: a) Aufklärung über Ziel und Arbeit der HI bei Eltern, Lehrerschaft und Schülerschaft; b) Aussprache mit den zuständigen HI=Führern über HI=Angehörige, die 1. infolge ihrer Fähigkeiten noch mehr in den Dienst der HI eingespannt werden können, 2. wegen des HI=Dienstes in ihren schulischen Leistungen versagen, 3. sich unehrenhaft verhalten. c) Mithilfe bei der Schaffung geeigneter Räume für Heimabende. Darüber hinaus können dem Vertrauenslehrer noch weitere Aufgaben übertragen werden, wie z. B. die Mitwirkung bei der Gesundheitsfürsorge(Kinderverschickung) und die Angelegenheiten des Schüleraustausches, soweit sie von der Schule aus im Benehmen mit der HJ. bearbeitet werden. Die Beispiele sind nicht erschöpfend. Der Kreis der zu übertragenden Aufgaben wird sich nach den örtlichen Verhältnissen zu richten haben. M seier Deutsd Münst aufger einen in der Partei samme zur L. kraf Mahn Turnmit de des G slamm des D bewies genom zeit ge undS der 1 Un Stan lamer Erklär verdien Brigal so brir flar d und u mit de erziehi glieder zu sche sein, 1 gemeir übun Der Fe Reiche ist der 11 Uh Beglei zahlre den S die F. Gesang abordr Würdi loten führer bedeut Ausbau der Radwege. DNB Berlin, 20. März. In zahlreichen Gemeinden harren dringendste Aufgaben des Radwegebaues noch immer der Durchführung, weil die nötigen Geldmittel fehlen. Hier hat jetzt Generalinspektor Dr. Todt eingegriffen, er stellt den Gemeinden und Gemeindeverbänden Zuschüsse Darlehen für die Förderung ihres Radwegevaues zur Verfügung. Die obersten Straßenbehörden der Länder und Provinzen werden mit den nötigen Weisungen versehen. König Carol Ehrenmitglied der deutschen Jägerschaft. DNB Bukarest, 20. März. empfing den deutschen Gesandten Auftrage des Reicheine Urkunde überKönig Carol Dr. Fabricius, der ihm im jägermeisters Hermann Göring reichte, mit der König Carol die Ehrenmitglied schaft im Reichsbund Deutsche Jägerschaft angetragen wird. Der König nahm die Urkunde mit Worten des herzlichen Dankes an die deutsche Jägerschaft und an den Reichsjägermeister entgegen. ( Holland erkennt das italienische Imperium an. A Rom, 19. März. Der neue holländische Gesandte Hubrecht hat am Samstag dem König von Italien und Kaiset von Aethiopien sein Beglaubigungsschreiben überreicht. Damit läßt sich Holland als erster der Staaten, deren diplomatische Vertretung in Rom seit geraumer Zeit nur durch Geschäftsträger geleitet wird, wieder durch einen Gesandten vertreten. Diese Maßnahme der holländischen Regierung, die damit indirekt die Anerkennung des italienischen Imperiums in Ostafrika ausspricht, hat in italientschen politischen Kreisen lebhafte Genugtuung ausgelöst. A Gaule anstal spreche nach d für da es J. hinzur derung ten Notwe tonen. nen 2 müsser Volke die V. fähigk A von o untere Zusan kann urteil, manch den, Sinne unter ORL tung tisch führer D das h Schich immen Natio staat inner innerl schaft Parte Bewel leider werde auss sein sätzlich Volks Werkl natior sen w. Enteignung der mexikanischen Oelgesellschaften. + Mexiko, 20. März. Präsident Cardenas kündigte Freitag abend in einer Rundfunkrede die Enteignung der Oelgesellschaften an. Er wies auf die Notwendigkeit derartiget Maßnahmen im Rahmen der Aufbauarbeit hin und forderte das volle Vertrauen der Nation. Der Präsiden teilte ferner mit, daß die Bank von Mexiko nötigenfalls die Währung den gegebenen Verhältnissen anpassen, d. 9 evtl. abwerten werde. D 5 Mil samme körver halb is. 1 nimi vitä bereit werde Er w Fach schaftraden mittel raum forder Auf Grund eines inzwischen veröffentlichten Dekrets ist das gesamte bewegliche und unbewegliche Eigen tum der amerikanischen und englischen Oelgesellschaften in Mexiko, die die Erfüllung des Schiedsspruch ableynten enteignet worden. Gesellschaften werden auf Grund gesetzlicher Bestimmungen innerhalb eines Zeitraums, der zehn Jahre nicht überschreiten wird, entschädigt werden. T wortl runge eine veran die C des Das wohl der P DRL en. arz. kannt. ederrtabge der s nach ings= Närz. dem von ndan reinerauf rers, indigen fein bezw. l. Auf nehrere gehören. rvorin der ung, im einem ändig mit den Fähnttelse Maßdessen le unUngen etzung hrer gein der bringen. nd Vereihilfen, — UnSchulemeinde HI bei rn über 1 Dienst julischen ume für ter noch die Mithickung) „soweit J. bearnd. Der nach den Glanzvoller Verlauf des Münsterschen Hallensportfestes Im Zeichen von Greslau.— ASDAp und DRL in einer Front. Stab der Gauleitung berufen. 3 Münster, 20. März. Mit einer würdigen und eindrucksvollen Morgenseier im alten Rathaussaal zu Münster, zu der der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen, Ortsgruppe Rünster und die NSDAP, Gau Westfalen=Nord, aufgerufen hatten, nahm das münstersche Hallensportfest einen verheißungsvollen Auftakt. Es war das erste Mal in der Geschichte des Gaues IX, Westfalen im DRL. daß Partei und DRL sich gemeinsam zu einer Feierstunde zusommenfanden, die neben dem gemeinsamen Bekenntnis zr Leibeserziehung, Lebensfreude. Volkstraft und Wehrertüchtigung zu einem Weck= und Nahnruf für das Hochfest des Sportes, das Deutsche Turn= und Sportfest in Breslau wurde. Seit an Seite mit dem Reichsbund für Leibesübungen legte die NSDAP des Gaues Westfalen=Nord in dieser Feierstunde ein slammendes und glühendes Bekenntnis zu den Hochzielen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen ab und bewies dadurch, daß sie den Ruf des Führers freudig aufgenommen hat und entsprechend seiner Anordnung jederzeit gern bereit ist, alles zu tun, um das Deutsche Turnund Sportfest. in Breslau zu einem Fest und Sieg der volklichen Gemeinschaft werden zu lassen. Und wenn, wie der stellv. Gauleiter und Staatsrat Stangier, zur großen Freude aller anwesenden Sportstameraden und-kameradinnen in der Feierstunde eine Erklärung des Gauleiters verlesen konnte, derzufolge der verdienstvolle Führer des Gaues IX, Westfalen, im DRL, Brigadeführer Lorenz in den Gaustab berufen wurde, so bringt diese außerordentliche Berufung des Gauführers llar die starke innere, kameradschaftliche Verbundenheit und wohlwollende, bedeutsame Anerkennung der Partei mit der Arbeit des Deutschen Reichsbundes für Leibeserziehung zum Ausdruck. Der DRL aber und seine Mitglieder wissen diese ehrenvolle Berufung ihres Gauführers zu schätzen. Ihnen allen wird sie heilige Verpflichtung sein, nunmehr mit doppelten Kräften an dem großen gemeinsamen Ziel zu schaffen: Volk in Leibesübungen. Der Verlauf der Feierstunde. Feierlich und würdig mit den Symbolen des Dritten Reiches, der Büste des Führers und der Fahne des DRL ist der alte Rathaussaal ausgeschmückt, als kurz nach 11 Uhr der stellv. Gauleiter, Staatsrat Stangier, in Begleitung von Gauführer, Brigadeführer Lorens, und zahlreicher Ehrengäste aus Partei, Staat und Wehrmacht den Saal betritt. Der Triumphmarsch aus„Aida“ leitet die Feierstunde ein, und dann marschieren unter dem Gesang des Liedes„Auf hebt unsere Fahnen“ die Fahnenabordnungen sämtlicher Vereine des Kreises Münster ein. Würdig und besonders eindrucksvoll gedenkt man der loten Helden des Volkes. Begrüßungsworte des Kreisführers Dr. Wagner leiten über zu einer großen und bedeutsamen Ansprache des Gausportführers. Wenn ich in dieser auf ausdrücklichen Wunsch des Gauleiters, von der Partei und dem DRL gemeinsam veranstalteten Morgenfeier über das Gebot der Stunde spreche, dann geschieht dies einmal, um in diesem Kreise nach dem Willen des Führers gemeinsam mit der Partei für das große deutsche Turn= und Sportfest im Juli dieses Jahres in Breslau zu werben, auf seine Bedeutung hinzuweisen und Sie alle zur Unterstützung und Förderung dieses größten Volksfestes aller Zeiten aufzurufen, zum anderen aber, um die unbedingte Notwendigkeit eines gemeinsamen Weges zu beT. März. Aufgaführung, sat jetzt ellt den e und RadStraßenmit den der Närz. esandten Reichse übergliedtschaft nde mit gerschaft che Närz. in eine eselitartiger ind forräsident genfalls n d. h. Dekrets igenischen rfüllung n. Die Volke ein Volk in Leibesübungen zu machen und damit die Voraussetzungen für seine Wehrwilligkeit und Wehrfähigkeit zu schaffen, zu erfüllen. Wenn nun auch die gemeinsame Zusammenarbeit von oben her gewährleistet ist, so ist andererseits bei den unteren Stellen die Notwendigkeit dieser gegenseitigen Zusammenarbeit noch nicht überall klar erkannt. Draußen im Lande sind noch manches Vorurteil, manche falsche Anschauung über den DRL und manche Gegensätzlichkeiten und Widerstände zu überwinden, die den Aufbau der deutschen Leibesübungen im Sinne des Führers nicht nur nicht fördern, sondern mitunter recht erheblich stören. Wer heute noch glaubt, im DRL eine alte überlebte bürgerlich=liberalistische Einrichtung sehen zu müssen, der hat die große volkspolitische Aufgabe, die der Führer dem Reichssportführer gestellt hat, nicht begriffen. Die Partei hat die Aufgabe, die Idee des Führers, das heißt, das nationalsozialistische Gedankengut in alle Schichten des Volkes hineinzutragen, um es dort für immer zu verankern, um einmal das ganze Volk für den Nationalsozialismus zu gewinnen. Es gilt deshalb, alle staatsbejahenden u. aufbauwilligen Kräfte innerhalb unseres Volbes zu erfassen, sie zu sammeln, innerlich auszurichten und sie zu höchster Einsatzbereitschaft für das Volk zu erziehen, ganz gleich, ob sie das Parteiabzeichen tragen oder nicht. Die Beurteilung und Bewertung eines deutschen Menschen darf nicht, wie es leider noch manchesmal geschieht, davon abhängig gemacht werden, ob er Träger des Parteiabzeichens ist, sondern ausschließlich davon, in welchem Maße er seinem Volke dient. Würde jeder von dieser grundsätzlichen Beurteilung und Bewertung unserer deutschen Volksgenossen ausgehen, so würden viele als gute, treue Werkleute des Führers gewonnen und damit unserer nationalsozialistischen Bewegung der beste Dienst erwiesen werden können. Dies gilt auch für die Mitglieder des DRL. Ueber5 Millionen bester deutscher Menschen sind im DRL zusammengefaßt und diese 5 Millionen stellen allein schon korverlich gesehen, eine wertvolle Auslese innerhalb unseres Volkes dar, die nicht nur nicht wert ist, daß die Partei sich dieser Auslese annimmt sondern die auf Grund ihrer Aktibitat, ihres Jedealismus und ihrer Opfer= und Einsatzbereitschaft ein Anrecht darauf hat, von uns betreut zu werden. Wer sich im DRL betätigt, der ist ein Aktivist auf Grund seiner inneren Einstellung. Er will, ob als Gau=, Kreis= oder Vereinsführer, als Fach oder Turnwart, als Abteilungsleiter oder Mannschaftsführer seinem Volke dienen, er will seinen Kameraden die körperlichen geistigen und seelischen Kräfte vermitteln, die zur Sicherung unseres deutschen Lebensräumes, wie der Freiheit unserer nationalen Ehre erforderlich sind. Daraus ergibt sich, daß die Einstellung aller verantwortlichen Führer innerhalb der Partei, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände zum DRL niemals eine negative, sondern eine positive sein kann. Wer an verantwortlicher Stelle diese positive Einstellung. d. h. die Gemeinschaftsarbeit ablehnt, sabotiert den Willen des Führers und die von ihm geforderte Aufbauarbeit. Das spreche ich hier bewußt aus, als Nationalsozialist sowohl wie aus dem inneren Verantwortungsbewußtsein der Partei und meinen Mitarbeitern und Kameraden des ORL gegenüber, deren selbstlose und uneigennützige Arbeit einer Aufgabe dient, die ihnen der Führer innerhalb des großen Volkserziehungswerkes selbst gestellt hat. Ein Ausspruch des Führers beweist dies, indem er sagt:„Man gebe der deutschen Nation 6 Millionen sportlich tadellos trainierter Körper, alle von fanatischer Vaterlandsliebe durchglüht und zu höchstem Angriffsgeist erzogen, und ein nationaler Staat wird aus ihnen, wenn notwendig in nicht einmal zwei Jahren, eine Armee geschaffen haben.“ Mit diesem einzigen Satz umreist der Führer die große volks= und wehrpolitische Aufgabe unserer deutschen Leibesübungen= im nationalsozialistischen Staate und stellt sie als einen wichtigen Erziehungsfaktor für die leibliche und geistig=sittliche Ertüchtigung in die nationalsozialistische Erziehungsaufgabe. Für ihn ist es eine unumstößliche Gewißheit, daß das wertbeständige Kapital eines Volkes immer noch seine Volkskraft und seine Gesundheit ist. Die deutschen Leibesübungen von heute sind in einem umfassenden Sinne des Wortes politisch. Sie sind nicht mehr wie früher die persönliche und eigene Angelegenheit eines jeden einzelnen, eines Vereins oder Verbandes, sondern sie sind eine öffentliche, eine staatsund volkspolitische Aufgabe. Nach der Auflösung aller früheren leibesübungtreibenden Verbände und Organisationen und der Sammlung und Einigung aller aufbauwilligen und staatsbejahenden turnerischen un sportlichen Kräfte im neuen DRL hat sich auch die natürliche unserer deutschen Art entsprechende Auffassung durchgesetzt, wie sie einst Jahn, den der Führer selbst 1933 in Stuttgart wieder in sein Ehrenrecht einsetzte, mit der ganzen Kraft und Glut seines Herzens vertrat, wonach Leibesübungen nur dann eine Daseinsberechtigung haben und beanspruchen können, wenn sie sich in ihren Zielsetzungen und ihren Formen ausschließGausportführer Lorenz in den lich von den Notwendigkeiten des völkischen Selbstbehauptungswillens leiten lassen. Nach des Führers Worten gehört Jahn mit in die erste Reihe jener Männer, die das Reich geschaut haben, wie wir es heute sehen und verstehen: als ein Reich der Kraft und nicht der seelenlosen Gewalt; als einen Staat, festgegründet auf ein zukunftsgläubiges, einiges Volk,, und die Idee dieses Reiches ist unlöslich gebunden an die lebendige Kraft seines Volkstums. Auf diesen lebendigen Kräften eines ewigen Volkstums und durch die Stimme des Blutes bedingten völkischen Gemeinschaft allein können wir die Leibeserziehung des neuen Reiches aufbauen. Das zu erkennen muß sich jeder einzelne bemühen und dazu die Grundlagen und Voraussetzungen zu schaffen, ist für uns alle, die wir an eine führende Stelle im Volke berufen wurden, das Gebot der Stunde. Der große Turnerphilosoph Max Schwarze hat einmal gesagt:„Man muß das Kleine am Großen nähren, auf daß es selbst groß werde.“ In diesem Sinne müssen auch wir Volkserzieher sein, dann werden unsere Turn= und Sportplätze und unsere Uebungsstätten nicht nur Uebungs= und Trainingsplätze schlechthin esin, sondern Orte der Zusammenkunft einer Gemeinschaft, auf denen Jugend sich tummeln und zu einem starken Geschlecht heranwachsen soll. Orte, die ein Stück Lebens dieser Gemeinschaft sind und damit über diese Gemeinschaft hinweg, die kein Verein im alten liberalistischen Sinne mehr ist, ein Stück unseres völkischen Lebens, Mittelpunkt des Staätes und seiner volklichen Erziehung, wahre Gemeinschaftsplätze, auf denen wir in engster Kameradschaft mit den leibestüchtigen Angehörigen der Parei, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände, mit den Kameraden der Wehrmacht, der Polizei und des RAD auch die Mitglieder des DRL finden, die in geregelter Pflege von Leibesübungen Gaukulturwoche 1938 Kultureller Leistungswille. X Münster, 20. März. Nur wenige Tage noch trennen uns von dem Beginn der zweiten Gaukulturwoche in Westfalen=Nord, die vom 25. März bis 3. Aprilin Münster, Bielefeld und Gelsenkirchen stattfindet. Die Aufteilung des Programms der Woche auf die drei größten Städte des Gaues stellt eine glückliche Lösung der Frage dar, wie möglichst vielen Volksgenossen die Teilnahme an diesem alle interessierenden, bedeutsamen Ereignis ermöglicht werden könnte. Denn, weist auch die Kulturpflege des Gaues eine Reihe anderer wichtiger, repräsentativer Veranstaltungen auf, es sei erinnert an die Richard=WagnerWoche, an die Detmolder Grabbe=Tage und die Annettevon=Droste=Hülshoff=Gedenktage, so beansprucht doch die Gaukulturwoche mit Recht den Vorrang, einmal weil sie den genannten, auf ein Teilgebiet beschränkten Veranstaltungen gegenüber im Querschnitt Einblick gibt. in die umfangreiche, kulturelle Gesamtarbeit, und zum anderen weil sie der weithin sichtbare Ausdruck einer Tag für Tag von den verantwortlichen Stellen in der Stille geleisteten Arbeit ist, durch die das Fundament für zukünftiges Wachstum immer breiter angelegt und befestigt wird. Weit über 20 Kundgebungen, Aufführungen, Tagungen und Ausstellungen werden abgewickelt, als Bekenntnisse nationalsozialistischer Weltanschauung und Politik, als Zeugnisse der künstlerisch=schöpferischen Art, als Gradmesser der organisatorischen Entwicklung, als Beweise endlich für die Richtigkeit und Zielsicherheit des eingeschlagenen Weges. Wie in der Vergangenheit, so wird der Gau Westfalen=Nord von neuen angespornt, mit Mut und Zuversicht erfüllt, nach der Gaukulturwoche seine Pflicht zu tun, eingedenk der Worte des Führers, mit denen er auf der Kulturtagung des Reichsparteitages 1933 die kulturelle Erneuerung des deutschen Volkes als notwendige und dringliche Aufgabe begründete:„Die Meinung, daß in materiell dürftigen Zeiten kulturelle Fragen in den Hintergrund treten müßten, ist ebenso töricht wie gefährlich. Denn wer die Kultur etwa nach der Seite ihres materiellen Gewinnes hin einschätzen will, oder auch nur zu beurteilen trachtet, hat keine Ahnung ihres Wesens und ihrer Aufgaben. Gefährlich aber ist die Auffassung, weil sie das gesamte Leben auf ein Nipeau herabdrückt, auf dem endlich wirklich höchstens noch die Zahl des Minderwertigen entscheidet. Gerade in einer Zeit wirtschaftlicher Nöte und Sorgen ist es wichtig, allen Menschen klar zu machen, daß eine Nation auch noch höhere Aufgaben besitzt, als in gegenseitigem wirtschaftlichen Egoismus aufzugehen. Die Kulturdenkmäler der Menschheit waren noch immer die„Altäre der Besinnung auf ihre bessere Mission und höhere Würde.“ Musikalische Veranstaltungen. Die musikalischen Veranstaltungen werden, entsprechend dem außerordentlich regen musitälischen Leben im Gau Westfalen=Nord, im Programm der diesjährigen Gaukulturwoche einen besonderen Raum einnehmen. Neben großen Konzerten, symphonischen Charakters sind kammermusikalische Darbietungen die teils selbständig, teils zur Ausschmükkung anderer Veranstaltungen gedacht sind, vorgesehen. Außer den Meistern der Tonkunst berücksichtigen die Programme in erfreulichem Umfange auch das Schaffen zeitgenössischer Komponisten, ein Beweis für die aufgeschlossene und verantwortungsbewußte Haltung unserer Dirigenten. Am Montag, dem 28. März, veranstaltet die Westfälische Schule für Musik in Münster unter Leitung von Dr. Greß mit den Kräften der Schule eine „Musik am Abend“. die Serenaden und Ständchen umfaßt. Die alle erstmalig in Münster zur Aufführung gelangenden Werbe verteilen sich auf die älteren Tonsetzer Pez und Haydn, sowie auf die lebenden Komponisten Hans Land, Leo Bensch und Josef Quinke. Die beiden letzteren Komponisten sind Schüler der Westfälischen Schule für Musik und werden mit ihren, eigens für diesen Abend geschriebenen Werken erstmals der Oeffentlichkeit vorgestellt. Der Eintritt ist frei. Der folgende Abend, Dienstag, 29. März, sieht ein Symphoniekonzert mit Werken von Beethoven und Schubert vor, das von dem erst kürzlich gegründeten, gleichwohl bereits zu berechtigtem Ansehen gelangten Orchester der SA=Gruppe Westfalen unter Leitung von Obersturmbannführer F. Schmidt bestritten wird. Unter dem Thema„Musik des jungen Deutschland“ dirigiert Musikdirektor Werner Gößling ein Festkonzert in Bielefeld, in dem das verstärkte städtische Orchester, Solisten und der Bielefelder Kinderchor in der HI mitwirken. Die ausgewählte Vortragsfolge enthält Werke von Hansheinrich Dransmann(„Symphonische Musik für Orchester“). Otto Siegel(Uraufführung des Konzertes für Klavier und Orchester op. 90 Es=dur), Paul Graener(„gotische Suite“) sowie kleinere Stücke von Cesar Bresgen und Heinrich Spitta, die Unterbannführer H. Ch. Witte, Münster, dirigiert. Die narionalsozialistische Morgenfeier der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ in Gelsenkirchen am Sonntag, dem 3. April, bietet Gelegenheit, auch das Gelsenkirchener Orchester, das jüngste unter den städtischen Orchestern des Gaues, unter Leitung von Musibdirektor Dr. Hero Folkerts, zu hören. Das Orchester, das dank nationalsozialistischer Tatkraft, vor allem durch die energische Unterstützung des Gauleiters Dr. Alfred Meyer 1934 ins Leben gerufen wurde und seither sich erfreulich entwickelt hat, stellt zwei moderne Werke heraus, und zwar Karl Ehrenbergs „Festliches Vorspiel zu einer nationalsozialistischen Feier“, das blangvoll und rhythmisch=reizvoll eine Reihe von Liedern der Bewegung zu einem Ganzen verbindet, vergleichbar der Art, wie sie Brahms in seiner„Akademischen Fest=Ouvertüre“ verwandt hat, und als Hauptwerk Max Trapps wirkungsvolles„Konzert für Orchester“. In dieser Morgenfeier wird Wolfram Brockmeier eigene Gedichte sprechen. die Körper stählen. Das Erziehungswerk der deutschen Leibesübungen im DrittenReich kann niemals nur eine nüchterne Konstruktion des Verstandes sein, sondern mus eine politische Einrichtung werden, die lebendig im Volkstum wurzelt. Aus den deutschen Leibesübungen der Zukunft müssen deshalb das deutsche Blut und der deutsche Geist sprechen, und zu einer volksverbindenden Erziehungsform muß und kann sie nur der völkische und politische Mensch gestalten. Ein Bund wie der DRL, der von unten herauf wächst, um sich im Volke zu entfalten, der stellt auch sein Dasein von Zeit zu Zeit in gewaltigen Festen dar, die seine innere Geschlossenheit und geballte Kraft, sein Wesen und sein völkisches Ziel sinnfällig zum Ausdruck bringen. Diese Feste sind Höhepunkte des öffentlichen Lebens, sind hohe Sinnbilder, die den Alltag weit überragen und uns selbst hoch über ihn hinausheben, sie sind Tage innerer Besinnung und Wegweiser für die Zukunft. So sieht der DRL das deutsche Turn= und Sportfest in Breslau nicht als Fest eines Verbandes im alten Sinne, ja nicht einmal als ein Fest des DRL allein, sondern als ein Volks= und Gemeinschaftsfest im besten Sinne des Wortes. Es ist eines jener Feste aller Deutschen, die der Nationalsozialismus hineinbaut in die Zukunft. Mit Rücksicht auf die hohe volkspolitische Bedeutung dieses Festes, hat der Führer selbst alle Dienststellen des Staates und der Partei aufgerufen, um den Reichssportführer bei der Durchführung des Festes zu unterstützen. Wir alle wissen, daß gerade die ersten Jahre des Baues des Dritten Reiches entscheidend sind für die Gestaltung seiner Zubunft, und wir alle wissen es und wollen es auch frei und laut aussprechen, daß dieses große und strahlende Fest der deutschen Leibesübungen in Breslau in erster Linie nicht nur eine Gelegenheit zur Bewährung und eine Probe auf den Wert der Bewegung der deutschen Leibesübungen ist, sondern daß seine Bedeutung weit über die Reichsgrenzen hinausgeht. Alle Sehnsucht, alle Hoffnungen und Erwartungen ganzer Generationen bester deutscher Männer und Frauen und deutscher Jugend ballen sich nun zusammen in dem einen Wort und dem einen Begriff: Breslau 1938! Und welche Stadt, welches Land könnte wohl geeigneter sein, zur Darstellung und immer stärkeren und immer deutlicheren Ausprägung dieser um Formung und Organisation für das deutsche Volk ringenden Begriffe, als gerade das Bollwerk im deutschen Südosten des Reiches: Breslau! Seien wir uns dessen bewußt, daß der Führer und sein Reichssportführer mit diesem Hochfest deutscher Leibestüchtigkeit und Kraft das strahlende Bild eines starken und in seinem Friedenswillen selbstbewußten Volkes vor Augen führen wollen. stellv. Gauleiter, Staatsrat Stangier, das Wort zu einer kurzen Ansprache. Nach einem Hinweis auf das bedeutsame politische und geschichtliche Geschehen unserer Tage gab er den Sportlern und Sportlerinnen die Mahnung und Verpflichtung mit auf den Weg, den Sport stets als Pflegestätte des Gemeinschaftsgeistes zu erleben. Anschließend verlas stellv. Gauleiter, Staatsrat Stangier, eine Erklärung des Gauleiters die die Berufung des Gausportführers Lorenz in den Gaustav zum Inhalt hatte und darüber hinaus von der hohen und volkspolitischen bedeutsamen Aufgabe spricht, die dem DRL zuteil geworden ist. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut: „Auf Grund der Anordnung des Stellvertreters des Führers vom 22. Februar 1938 und auf Vorschlag des Reichssportführers, SA=Obergruppenführers von Tschammer und Osten berufe ich den Gauführer des DRL. Gau IX, Westfalen=Lippe, SA=Brigadeführer Lorenz, Münster, als Beauftragten des Reichssportführers für alle Fragen der Leibeserziehung in meinen Stab. Im Hinblick auf die hohe volkspolitische Aufgabe, die der Führer dem Reichssportführer als Führer des DRL durch den Auftrag der Leibeserziehung des deutschen Volkes zugewiesen hat, mache ich es allen Parteidienststellen im Gau Westsalen=Nord zur Pflicht, die ehrenamtliche und uneigennützige Arbeit der Mitglieder des DRL nach Kräften zu unterstützen und zu fördern. Die Aufgabe des Führers, das deutsche Volk zu einem Volk in Lefbesübungen zu erziehen, um damit die Voraussetzungen für seine Wehrwilligkeit und Wehrfähigkeit zu schaffen, kann nur dann ihre Verwirklichung finden, wenn Partei und DRL in engster Gemeinschaf tsarbeit zusammenstehen.“ Münster, den 20. März 1938 gez. Alfred Meyer, Gauleiter und Reichsstatthalter. * Bericht über die Kämpfe des Hallensportfestes im Sportteil. Zum Gauentscheid angetreten. 1300 Orts= und Kreissieger in Münster. —r. Münster, 21. März. Am Samstag vormittag trafen aus allen Gegenden des Gaues Westfalen=Nord die Kreis= und Ortssieger im Reichsberufswettkampf aller schaffenden Deutschen in der Gauhauptstadt Münster ein, wo die Entscheidungskämpfe um die Gausieger durchgeführt werden sollen. Der Leiter des Reichsberufswettkampfes für das Gebiet des Gaues, Bannführer Stöckelmann, hat mit seinem Stab dafür gesorgt, daß den Teilnehmern des Wettkampfes die Tage in der Gauhauptstadt Münster zu einem Erlebnis werden. So sind in den einzelnen Phasen des Wettkampfes erhebende Feierstunden und eindrucksvolle Kundgebungen eingelegt, die die drei Tage des Wettkampfes unvergeßlich werden lassen für jeden, der an ihm teilnahm. Zur Einleitung des Gauentscheides trafen sich die Wettkampfteilnehmer am Samstag abend im festlich geschmückten Saale des Schützenhofes. Der Musikzug des IR 79 umrahmte unter lebhaftem Beifall aller Anwesenden die Feierstunde mit musikalischen Darbietungen. Durch die wichtigen und ereignisvollen Tage in der Hauptstadt des Reiches war Gauobmann Schürmann verhindert, selbst den Wettkampf der Orts= und Kreissieger zu eröffnen. An seiner Stelle sprach nach kurzen Begrüßungsworten des Bannführers Stöckelmann Pg. Knippel, der hervorhob, daß die Zahl der Wettkampfteilnehmer von Jahr zu Jahr steige und der besonders begrüßte, daß die Anzahl der Erwachsenen, die sich in diesem Jahre zum ersten Male in die kämpfende Jugend eingereiht habe, so erfreulich groß sei. Der Redner kennzeichnete den Reichsberufswettkampf als einen ampf um die beste Leistung, der so durch die Leistungsemeinschaft zur wahren Volksgemeinschaft führe. Denn nur die Leistung des Einzelnen und die Summe der Leistungen wiederum geben in ihrer Gesamtheit dem Volke die Kraft, für seine Zukunft einzustehen. Damit hat der Nationalsozialismus die Zeiten überwunden, in der die Arbeitskraft eines Volksgenossen und die Leistung eines Schaffenden zur Ware degradiert werden konnte. Der Reichsberufswettkamrf aller schaffenden Deutschen wolle aber auch das Wort des Führers erfüllen, daß es in Zukunft im deutschen Volke den Typdes ungelernten Arbeiters nicht mehr gebe. Der Nationalsozialismus hat nicht nur das Recht eines jeden einzelnen auf Arbeit proklamiert, sondern hat durch seine Leistungen auch die Voraussetzung für die Verwirklichung dieser Proklamation geschaffen. Es wird das Bestreben sein müssen, nicht nur jedem einen Arbeitsplatz, sondern iedem seinen Arbeitsplatz zu geben, d. h. iedem den Platz, den er durch seine Leistung und seinen Einsatzwillen einzunehmen gewillt ist. Pa. Knippel wies in diesem Zusammennang auf die großen erzieherischen Aufgaben hin, die die Deutsche Arbeitsfront übernommen habe und durchführe, um dieses Ziel, das der Führer gesteckt habe, verwirklichen zu können. Daher müsse jeder schaffende Deutsche sich einreihen in den Wettkampf des ganzen Volkes. Denn nur durch die Selbsterziehung des einzelnen zur höchsten Leistung können die wirtschaftlichen Aufgaben gelöst werden, die Deutschland die Befreiung und Freiheit bringen. So sei jeder, der an dem Wettkampf teklnehme, schon ein Sieger durch seinen Willen zum Einsaz, ganz gleich ob er das Endziel des Kampfes erreiche. So gesehen muß die Teilnahme am Berufswettkampf aller schaffenden Deutschen als eine nationalsozialistische Tat angesprochen und gewertet werden. Mit einem Treueglöbnis an den Führer, in das alle Wettkampfteilnehmer freudig einstimmten und das durch die Hymnen der Nation bekräftigt wurde, klang die eindrucksvolle Feierstunde aus. Schon der Sonntag brachte dann die einzelnen Phasen des Gauentscheidungskampfes. In den Räumen der Universität wurde der weltanschauliche und theoretische Wettkampf durchgeführt und am Nachmittag standen sich die Teilnehmer auf dem Universitätssportplatz im sportlichen Wettkampf gegenüber, während zu gleicher Zeit die weiblichen Teilnehmer ihre Leistungen im hauswirtschaftlichen Wettkampf unter Beweis stellen konnten. Ein bunter und sroher Abend, der die Gemeinschaft aller Wettkampfteilnehmer vertiefte und der als schöner Abschluß des anstrengenden Tages begrüßt wurde, brachte die nötige Auflockerung nach den Anforderungen der einzelnen Prüfungen und sorgte zugleich als kraftspendende Pause für einen zuversichtlichen Start in den dritten Tag des Gauentscheides, an dem die praktischen Arbeiten durchgeführt werden müssen. Von Nah Luftschutz=Donnerstag fällt aus. Rwd. Essen, 20. März. Der Führer der Landesgruppe RheinlandWestfalen des Reichsluftschutzbundes, SA=Gruppenführer Uhland, hat folgendes angeordnet: Mit Rücksicht auf den Einsatz des Volkes an Rhein und Ruhr für den Ruf des Führers am 10. April fallen die Luftschutz=DonnerstagUnterweisungen bis nach dem Tage des deutschen Bekenntnisses zum großdeutschen Volksreich aus. Luftballon„Dortmund" durch Explosion vernichtet. — Warendorf, 20. März. Sonntag nachmittag landete der Luftballon„Dortmund“ im freien Gelände ostwärts der Stadt Warendorf. Als der Passagierkorb nach längerem Tiefflug während der Landungsmanöver bereits auf Boden stieß, erfolgte plötzlich eine Branderplosion, die den Ballon vernichtete. Die Rolatzung, die sich aus Bochumer Herren zusammensetzte, kam mit Ausnahmeines Sportkameraden, der mit Quetschungen ins Warendorfer Krankenhaus eingeliefert wurde, ohne Verletzungen davon. Die Ursache des Zwischenfalles ist bisher nicht geklärt. Nichtbeachtung der Impfvorschrift wird bestraft. )( Lippspringe, 20. März. Der Einzelrichter in Paderborn bestrafte eine Frau aus Lippspringe, weil sie es jahrelang und Fern. versäumt hatte, ihre vier Kinder zur Impfung zu bringen. Vor Gericht versuchte sie zu erklären, daß sie aus grundsätzlichen Gründen dieses nicht besorge, weil sie„Gegnerin des Impfens“ sei. Es wurde ihr aber recht deutlich klar gemacht, daß die gesetzlichen Bestimmungen über die Impfpflicht der Kinder für alle Volksgenossen bestehen und daß jeder das tun muß, was alle müssen. Die im Strafbefehl ausgesprochene Geldstrafe blieb daher bestehen. Verbrecher am Leben der Nation. Fünf Jahre Zuchthaus für verbrecherischen Naturheilkundigen. . Paderborn, 20. März. Das Paderborner Schwurgericht verurteilte den 56 Jahre alten Heinrich Merten.s aus Elsen, Kreis Paderborn, wegen gewerbsmäßiger Abtreibung in 14 Fällen und wegen Vergéhens gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten zu einer Zuchthausstrafe von fünf ahren, fünf Jahren Ehrverbust und Unteragung der Ausübung des Heilberufes auf ie Dauer von fünf Jahren. Der Angeklagte, der im Nebenberuf die Naturheilkunde betrieb, hatte sich seit dem Jahre 1931 bis zum Tage seiner Verhaftung im November 1937 fortgesetzt schwere Straftaten im Sinne des§ 218 StGB zuschulden kommen lassen. Seit dem ersten Tage seiner Heilpraxis begann er schon gleich die ihm jetzt zur Last gelegten Straftaten. Immer wieder bekam der Angeklagte Frauenbesuch, sodaß anzunehmen ist, daß in seinem vor dem Schwurgericht abgelegten Geständnis bängst nicht alle Fälle der Verbrechen enthalten sind. Man kam dem Treiben des Angeklagten dadurch auf die Spur, daß in einem von ihm im Novemher vorgenommenen Fall der Abtreibung ein Arztgerufen werden mußte, sollte nicht das Leben der Frauaufs Spielgesetzt werden. Dieser sah sofort, worum es sich handelte und sorgte für die Ueberführung der Frau ins Krankenhaus. Wenig später wurde der Angeklagte von seiner Arbeitsstelle verhaftet. während die Frau vor kurzer Zeit freiwilbig aus dem Leben schied. Die Hauptverhandlung ergab, daß der Angeklagte in der Not und Angst, in der die Frauen zu ihm kamen, versuchte, in fast allen Fällen und in einigen auch mit Erfolg, sich diese für seine sexuellen Gelüste dienstbar zu machen.— Der Staatsanwalt rechnete auf das Schuldkonto des Angeklagten auch die moralische Schuld an dem Tode der Frau, die aus Furcht vor der Aufdeckung der Taten aus dem Leben schied und drei unmündige Kinder zurückgelassen hat. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, daß der Angeklagte ein Verbrecher am Leben der Nation und ein Saboteur an deer Aufbauarbeit des nationalsozialistischen Deutschland sei, dessen verbrecherisches Handeln in den Jahren nach 1933 als besonders schwerwiegend angesehen worden sei. Jahre Gefängnis für eine unmenschliche Mutter. Mit dem Liebhaber auf und davon.— Drei Kinder hilflos zurückgelassen. X Trier, 20. März. Anfangs August v. J. wurde die Kriminalpolizei benachrichtigt, daß eine 27jährige Frau aus dem westlichen Stadtteil Triers ihre drei Kinder in hilflosem Zustand verlassen habe. Als man die Wohnung aufsuchte, bot sich den mit der Ermittlung betrauten Beamten ein furchtbarer Anblick. Die Wohnung war volltommen verwahrlost. Die Kinder hatten weder Wäsche noch sonst etwas an. Halbverhungert saßen sie aneinandergekauert in einem vor Schmutz starrenden Zimmer. Ueberall krochen Maden und Würmer umher. Die kleinen Kinder, von denen zwei bedenklich ertrantt waren, mußten dem Hospital zugeführt werden. Die gewissenlose Mutter konnte bald gefaßt und hinter Schloß und Riegel gebracht werden. Sie hatte, nachdem ihr Mann eine Strafe angetreten hatte, sich keiner Weise mehr um den Haushalt gekümmert. Jag Nacht trieb sie sich umher, um schließlig 31. Juli mit ihrem Liebhaber auf und davonm gehen. Die gewissenlose und unmenschliche Mutter hausich nun vor der Großen Strafkammer zu verantworten. Reue zeigte sie keineswege Sie versuchte sogar, die Vernachlässigung der Kinder als garnicht so schlimm hinzustellen. Das Gericht erteilte der Frau eine ernste Lektion und verurteilte sie wegen höswilliger Vernachlässigung ihrer Kinder zu. drei Jahren Gefänanis. Sie habe, so heißt es u. a. in der Urteilsbegründung, mit dem Leben ihrer Kinder gespielt, und eins sei nur durch das Eintreten Dritter vor dem Tode bewahrt worden. Hauptschriftleiter Dr. Ernst Buhla. Verantwortlich für Münster und das Münsterland: Dr. Fritz Rediger beide in Münster i. W. Stellvertreter des Haupt. schriftleiters und verantwortlich für Politik, Unterhaltung und Westdeutschland: Hermann Diebold, Gel. senkirchen-Buer; für Handel und Sport: Dr. Anton Henkel in Dortmund; für münsterländischen Sport Rudolf Ochsenknecht, Münster; Berliner Vertreter Dr. Ernst Rauschenplat, Berlin; für den Zeno-Anzeigenteil: Dr. Erich Altmeppen, Münster i. W. Druck und Verlag: Zeno GmbH., Münster i. W. Zur Zeit gültiger Anzeigen-Tarif für die Zeno-Gesamtauflage Nr. 9 vom 10. 12. 1935. Durchschnittsauflage II. 1938: Zeno-Zeitung insgesamt über 41 000, enthaltend Ahlener Volkszeitung, Ahlen, über 3000: Allgemeine Zeitung, Coesfeld, über 5300;— Borkener Zeitung, Borken, über 3200;— Bürgerblatt, Emmerich. über 1800;— Dülmener Zeitung, Dülmen, über 2000;— Halterner Zeitung, Haltern, über 1700;— Kreiszeitung, Ahaus, über 3600;— Münsterländische Volkszeitung. Rheine, über 4800;— Emsländische Tageszeitung, (Lingen), Rheine, über 1050;— Neuer Emsbote, Warendorf, über 2400;— Tageblatt, Ochtrup, über 1700;— Volksblatt. Bocholt, über 6650;— Volkszeitung, Emsdetten, über 2000;— Volkszeitung, Dorsten, über 1800. „Skrupelloser Egoismus war die Triebfeder." Der Staatsanwalt charakterisiert die Angeklagten im Koblenzer Koblenz, 20. März. Vor Stellung seines Strafantrages im Betrugs= und Korruptionsprozeß gegen John und andere befaßte sich Staatsanwaltschaftsrat Arnold mit den Steuertatbeständen. Bezüglich Schmidt sei zu sagen, daß auch er zunächst alles abzuleugnen versucht habe, insbesondere die geldlichen Zuwendungen. Schließlich habe er aber zugeben mussen, daß er in finanziellen Beziehungen zu den Angestellten und Beamten, mit denen er als Steuerberater beruflich zu tun hatte, gestanden hat. Durch seine Flucht in die Schweiz habe Schmidt nicht nur die Untersuchungshaft der übrigen Angeklagten um acht Monate verlängert, sondern er habe sie auch dazu benutzt, seinem Vaterland den Vorwurf zu machen, die Anklage gegen ihn entbehre jeder sachlichen Grundlage und diene nur dazu, seiner Person aus politischen und devisenrechtlichen Gründen habhaft zu werden. Nachdem der Anklagevertreter die Persönlichkeiten der anderen Angeklagten kurz charakterisiert hatte, ging er auf die einzelnen Steuerfälle ein. Bezüglich der Kölner Steuerfälle wies er darauf hin, daß die angeklagten Steuerangestellten zwar keine Beamten im staatsrechtlichen Sinne seien, daß sie aber auf Grund eines Reichsgerichtsurteils vom. 27. Mai 1935 strafrechtlich als solche anzusehen seien. In seiner allgemeinen Würdigung der strafrechtlichen Punkte in diesem Prozeß hob Staatsanwaltschaftsrat Arnold hervor, daß es sich zum überwiegenden Teil um Delikte handele, die seit dem nationalsozialistischen Umbruch als Korruptionsdelikte bezeichnet würden. Seitdem sei der Kampf gegen die Korruption in verschärftem Maße aufgenommen worden. Es sei ganz selbstverständlich, daß auch in diesem Prozeß gegen diese Erscheinungen mit aller Wirksamkeit eingeschritten werden müsse, zumal hier Leute auf der Anklagebank säßen, die sich auch 1934 und 1935 noch im Fahrwasser der Korruption befunden hätten. Die in Frage stehenden Betrugs= und Untreuehandlungen seien umso schwerer, als sie sich gegen das eigene Vaterland richteten. In der abschließenden Charakterisierung der Angeklagten bezeichnete der Anklagevertreter den Hauptangeklagten früheren Stadtoberinspektor John als einen außerordentlich hemmungslosen und strupellosen Menschen, der in seinem ganzen Tun von krassestem Egoismus beseelt war, dem dienstliche Belange nichts galten und dem es nicht darauf ankam, seine dienstlichen Verpflichtungen gegenüber der Stadtverwaltung für ein paar Pfennige zu verkaufen. Damit habe er auch den Beamtenstand als solchen aufs schwerste in Mißkredit gebracht. Besonders schwerwiegend falle ins Gewicht, daß er durch sein Verhalten als leitender Mann des Besatzungsamtes in Koblenz die Gefahr heraufbeschworen habe, das esamte eyemals besetzte Gebiet in Verruf zu ringen, weil die deutsche Oeffentlichkeit dadurch leicht zu der Annahme verleitet werden könne, daß es sich hier nicht um Einzelerscheinungen handele, sondern um Dinge, die im besetzten Gebiet geradezu Mode gewesen sei. „Gerade das Gegenteil ist der Fall!“ betonte der Staatsanwalt mit erhobener Stimme. Wenn der frühere Koblenzer Besatzungsdezernent Dr. Wirtz als Zeuge wiederholt bekundet habe, daß in den Besatzungsschädensachen allgemein Großzügigkeit geherrscht habe, so könne damit John sein Verhalten keineswegs entschuldigen, denn die anderen maßgeblichen Zeugen hätten klar und eindeutig darauf hingewiesen, daß ein unangebrachtes Wohlwollen nicht obgewaltet habe. Es könne keine Rede davon sein, daß die Bevölkerung im besetzten Gebiet auch für seelische Leiden mit Geld entschädigt worden sei. Wenn Dr. Wirtz einen solchen Standpunkt eingenommen habe, so sei der große Unterschied gegenüber John, daß er nicht aus Eigennutz und um materieller Vorteile willen so gehandelt habe, sondern vielleicht aus einem mißverstandenen Bestreben heraus, der Bevölkerung zu helfen.— Auch bei den Angeklagten Dr. Müller und Meyer stellte der Staatsanwalt deren skrupelloses und eigennütziges Verhalten heraus. Bei Schmidt prangerte er dessen Flucht zur Schweiz nochmals an und seine Tendenz und Methode, mit der er sich bei den übrigen Angeklagten eingeschlichen habe, denen er Zuckerbrote in Form von„Darlehn“ gab. Hierauf stellte Staatsanwaltschaftsrat Arnold die bereits in der Sonntagsausgabe veröffentlichten Strafanträge. Copyright Union Deutsche Verlagsgesellschaft Stuttgart. 7) „Mein Henning war in Scharmbeck gestern. Wenn ein in den Ehstand treten will, denn es gibt so allerlei zu beschicken. Un auf'n Abend is er denn beim Tannenwirt eingestanden. Da hat auch der Puttfarken hinter einem Bierseidel gesessen un hat ausgesehen— no, du weißt ja, wie er zeitweis uussehen kann, wie kein Guter eben. Un hat ein Seidel nach dem andern hinter die Binde gegossen. Kurz vor Mitternacht, da hat der Hempel, der Achimer Viehhändler— kennst ihn doch?— in sein protzigen Art den Puttfarken angered't. Unser Henning konnt nich verstehen, was er gesagt hat. Er war all halb aus der Tür. Aber mit ein Slag is der Puttfarken auf seine Füße gesprungen un hat den Hempel mit der Faust ins Gesicht gehauen, daß ihm das Blut aus der Nase spritzte. Dem sein Kumpane sind zugesprungen, un es is zu ein gans barbarschen Rauferei gekommen. Der Puttfarken hat um sich gehauen wie ein Wilder, Bierseidel un Stühle sind geflogen. Un dazwischen hat der Puttfarken immer los gebölkt: er würd's dem frechen Kolonistenpack besorgen! Es sollt ihm keiner Schimpf antun un hätt keinen Schaden davon! Weckeen noch steh, könne tief fallen. Weckeen vandage mit vollen Speichern protze, könne morgen die Körner vom Feld auflesen. Weckeen vandage einen Bettler glaube mit Füßen treten zu dürfen, möge leicht morgen selber betteln gehn. Er hab eine Rechnung glattzumachen— un glattmachen werd er sie.—— Mein Henning hat nich alles angehört. Er is kein Freund von Slägereien. Er is flink aus dem Lokal gegangen un hat das Ende nich abgewartet. Zuletzt, meint er, mögen die in der Gaststube des Burschen woll Herr geworden sein un ihn auf die Straße befördert haben. Denn der Wirt un all sein Gäste waren mit ihm zugange. „So, so“, sagte Lorensen,„so'n Slägerei is dr verleden Nacht in Scharmbeck gewesen—“ Und er dachte an den Menschen mit zerrissenem Gewand und blutunterlaufenen Augen, den er auf seiner Kirchfahrt am Wegrand hatte stehen sehen. Und unwillkürlich wandte er den Kopf, spähte unruhig über den Zaun hinaus. Doch einsam lag das Moor. Nicht Mensch noch Tier war auf der endlosen Fläche wahrzunehmen. Neben der duftenden Gaisblattlaube, vor den Beeten voll rotem Flox und bunten Löwenmäulern standen der künftige Hochzeiter und die künftige Braut. Und Malle hörte nicht auf die Reden Hennings über Gemüse= und Gartenpflege. Mit klopfendem Herzen horchte sie hinüber auf die Erzählung des alten Brinkmeier. Und auch vor ihren inneren Augen stand Jan Puttfarken, wie er heut am Wegrand gestanden hatte. Sie unterbrach die Darlegungen Hennings. „Was dein Vadder dr vertellt, das hast mit erlebt, du?“ fragte sie. „Ja, es war slimm“, erwiderte Henning.„Weißt, unheimlich sind die Puttfarken ja allzeit gewesen un ein Schande für die Kolonie. Wär woll gut gewesen, wenn der Jan mit sein Sippe fortgemacht hätt übers Wasser.“ „Ja, das wär gut gewesen", stimmte Malle mit einem tiefen Seufzer bei. Dann saßen die beiden Väter in der kleinen Stube beisammen und setzten den Brautschatz fest. Und Lorensen fand eine bittere Freude daran, mit vollen Händen der Haustochter zuzuteilen, was nach dem regelrechten Lauf der Dinge nie in ihre Hände gelangen konnte! Glatt mußten die Verhandlungen mit Malles künftigem Schwiegervater verlaufen. Bald, ganz bald mußte die Hochzeit stattfinden. Bis die Kartoffeln hereingebracht waren, vier bis fünf Wochen lang, blieb ihm Frist, dann würde die Seifenblase seiner vermeintlichen Wohlhabenheit platzen. Bis dahin mußte Malle als Bäuerin wohlgeborgen auf ihrem Eigen sitzen. Vier bis fünf Wochen! Viel konnte bis dahin geschehen— viel mußte geschehen— mußte! Und zwischendurch horchte er unruhvoll hinaus. Malle hatte recht: den Schlag hätte er nicht führen dürfen! Der nützte ihm nichts, der verdarb nur. Aber er war seiner Ueberlegung und seiner Hand nicht mächtig gewesen in jenem Augenblick. n nteil at die Nach langem Leiden verschied heute morgen mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Bruder, Schwiegervater und Onkel, der Oberbahnsteigschaffner Franz Burschey im fast vollendeten 65. Jahre, versehen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche. Dieses zeigen an in tiefer Trauer Frau Auguste Burschey und Angehörige. Gronau i. W. Ibbenbüren, Herne, Löhne i. O., 19. März 1938. Die Ueberführung zur Kirche findet statt am Dienstag, 22. März morgens 8¾4 Uhr vom kath. Krankenhause aus; anschließend das feierl. Seelenamt und. die Beerdigung. Sollte jemand aus Versehen keine besondere Anzeige erhalten haben, so wolle man diese als solché ansehen. Die Zeitung bringt dir die Welt ins Haus! Eisenbahn-Verein Gronau Unser Mitglied, Herr Oberbahnsteigschaffner Franz Burschey ist gestorben. Zur Teilnahme an der Beerdigung treten die Mitglieder am Dienstag, 22. März 1938 um 9.20 Uhr an der kath. Kirche an. Die Beteiligung aller dienstfreien Mitglieder ist Ehrenpflicht. Der Vereinsleiter. Kriegerkameradschaft Gronau. Um den zur großen Armee abgerufenen Kameraden Franz Burschey die letzte Ehre zu erweisen, treten die Kameraden am Dienstag vorm. 9¼ Uhr bei Lilienfeld an. Dienst hat die I. Komp. Allseitige Beteiligung erwartet: Der Kameradschaftsführer. Männersodalität Gronau. Unser Mitglied Franz Burschey ist gestorben. Zur Beerdigung am Dienstagmorgen werden die Mitglieder hierdurch eingeladen. Die Annahmestelle der tzung w und e 41-Unen eude d lara wu mlblinke sciel der subzeit wünsch Abonnementi und Anzeigen befindet sich in Vreden bei e diese un. Hie nkbara Spiel unven ach gera linem e Buchhandlung Wassermühlen strabe Auch die wenn Sie täglich kurze Zeit dem Lesen des Anzeigenteils dieserleitung opfern. Sie werden hierbei Anzeigen finden, die für Sie von Interesse sind und Ihnen belfen, im Leben vorwärts zu kommen. nSam. glei eilsiee weite em wi 30 Uhr hatt m es 1 lirnberg diesem stentrib hrtei. E Die Der 1 übel du ill über steiger ald führ John chl. Das 6 Unterdessen saß Henning und Malle in der großen Stube, voll von altväterlich schönen Truhen, Schränken, Stühlen, die das Entzücken jedes Sammlers ausgemacht haben würden, aber in ihrer feierlichen Ordnung und Ungebrauchtheit beklemmend wirkten, zum mindesten erschienen sie der werdenden Braut so. Die beiden waren allein. Knecht und Magd vergnügten sich auf der Dorfstraße, dem sonntäglichen Versammlungsort der Birkenhagener. Tante Brigitte hatte sich rücksichtsvoll zurückgezogen. Da begann Henning von seiner und Malles Zukunft zu reden. Er hätte gern von seinen Empfindungen gesprochen, aber sein Gemüt war scheu und seine Zunge ungelenk. In dieser Stunde erfüllte sich in ihm der sehnlichste Wunsch seines Lebens. Doch kein ungestümer Siegesjubel wollte in ihm aufkommen. Wohl verlangte es ihn, die Braut in seine Arme zu ziehen und in innigen Küssen ihr sein Gefühl für sie zu offenbaren— denn können Worte solch ein Gefühl ausdrücken? Er fand auch keine vor dem unbewegten Gesicht Malles. Seltsam! Ganz anders war sie ihm erschienen beim Markttanz in Scharmbeck oder bei den Dudelmusiken in Birkenhagen im Winter, sprühend vor Frohsinn, strotzend von Lebensfreude. Heut war sie still und ernst. Aber das mißfiel ihm nicht. Sie stand ja an der schicksalhaften Wende im Dasein des Weibes, und es schien ihm ein Reiz mehr, daß sie sich dessen bewußt war. Er getraute sich nicht, ihr heut schon von den Listen zu erzählen, die er gebraucht hatte, um mit ihr zusammen zu sein auf dem Heimweg von den Spinnstuben, bei der Heuernte in Fischerhude, und wie er beabsichtigt hatte, in der Pfingstnacht ihr den Maibaum zu pflanzen, wie er eine schöne Birke schon vor ihr Fenster geschleppt hatte und dann durch das Auftauchen eines wilden Burschen mit rußschwarzem Gesicht daran verhindert worden war, sie in den Boden zu rammen und mit bunten Bändern auszuputzen. Denn heimlich muß der Maibaum geschmückt werden, von keinem Lauscher bemerkt, sonst hat die Ehrung keinen Wert. Viel dieser Art hätte er ihr sagen können. Statt dessen sprach er ruhig und gesetzt von der Zukunft, wie er sie sich für sie und sich selbst ausgedacht hatte. Und Malle hörte still zu, nickte nur ab und zu beifällig. Und immer ruhiger wurde ihr Gemüt. Seine angenehme Stimme lullt ihre Zweifel, ihre Angst ein wie Gesang ein Wiegenkind. Alles war gut, wie es war. Sie würde ihr Leben leben wie die andern Frauen, die sie kannte, ohne großes Leid, ohne große Freude, ohne Erschütterungen, ohne schweifende Träume Warum sollte es mit ihr anders sein als mit den andern? Warum sollte Malle Lorensen eine Ausnahme machen? Die Jugend mit ihrer ursachlosen Fröhlichkeit und ihren bunt schillernden Hoffnungen war für sie vorüber. Als Henning jetzt mit leisem Druck ihre Hand ergriff und stockend fragte:„Kannst ein Zuvertreden zu mir fassen, Malle? Bist der Meinung wir zwei werden ein gesegnet Leben Seite an Seite führen mit Gottes Hilfe?" da erwiderte sie kräftig den Druck seiner Hand.„Ja, Henning Brinkmeier, ich hab ein Zuvertrauen zu dir. Vater und Sohn Brinkmeier wanderten heim. Am nächsten Sonntag sollte Verspruch gefeiert und der Hochzeitstag festgesetzt werden. Lorensen gab seinen Gästen das Geleit bis zu Kanalbrücke. „Was kuckst bloß immerlos hinter dich. Lorensen?" fragte Vater Brinkmeier verwundert. Lorensen lachte verlegen.„Tu ich das? Is son blöde Angewohnheit, weißt. Ich mein immer, ich muß aufpassen auf das Meinige. Es gibt slechte Menschen in der Welt— nich bloß Tatern. Was unser Pluto is, der hat verleden Nacht immerlos gewinselt.“ „Hat unser Karo auch gemacht. War ja Mondschein. Den verdragen die Teben nich. Na, denn auf kommenden Sonndag.“ „Auf Sonntag.“ Sehr langsam wanderte Lorensen zum Haus zuruch, und immer schaute er nach rechts, nach links in die Runde. Von der Straße her klang das Lachen und Rufen der Birkenhagener Jugend. Tief schon hing dem Moor der Sonnenball. Aber nichts auf der weiten Fläche war zu sehen, nicht Mensch noch Tier. Unruhig saß er beim Abendbrot und fuhr zusammen, sooft auf der Diele eine Kuh mit ihrer Kette rasselte. Stumm löffelten Knecht und Magd ihre Buchweizengrütze, stumm die Tochter des Hauses. Tante Brigitte dachte enttäuscht, daß man es dem Gehöft nicht anmerte, daß eine Braut darin der höchsten Feier ihres Lebens entgegenharre. Früh erloschen die Lichter in Stuben und Kammern, auf Fleck und Diele. Aber nur in den Betten der Ehhalten lagen geruhsame Schläfer. In Lorensen raste ein Fieber. Etwas mußte geschehen. Bald mußte es geschehen. Vielleicht blieb ihm nicht viel Zeit dazu vielleicht blieb ihm das Leben nicht. Er mußte wohl aus der Hut sein. Ohne Vergeltung nahm der wüste Gesell den Schlag sicher nicht hin. Immer wieder meinte ei die Schilderung Brinkmeiers von dem Auftritt in Scharmbeck zu hören, wie lebend sah er die verwahrlöste Gestalt mit dem unheilverkündenden Blick am Wegrand stehen. Ja— stand sie jetzt nicht leibhaftig in seiner Stube? Nein, es war nur eine Wolke über den Mond gezogen. Jetzt schien er wieder hell in das kleine Kammerfenster. Bebend zog der Bauer die beiden Flügel seines Wandbettes fest zusammen. Unsinnige Furcht! Er, vor dem ihm bange war, konnte ja nicht in das Haus eindringen. Das Hoftor war verrammelt mit dem schweren Vorlegebalken, die Flettüren waren alle verriegelt, die kleinen Fenster verschlossen Und Pluto wachte auf der Diele. Er versuchte zu schlafen. Er konnte nicht. (Fortsetzung folgt.) urm zu te Abseit (Frn brav tinen Ko sschte üb ngarn über Mü chlacht. reuert zu vereswegs. Linder als rteilte der gen bösdinder zu heißt es ben ihrer Eintreten twortlich Rediger, Haupt, Untervold, Gelr. Anton n Sport: ertreter: no-AnzeiDruck W. Gesamt3000; Borkener mmerich. 2000; szeitung, szeitung, szeitung, Waren1700;— ng. Emsber 1800. Ein Bien und ein Unentschieden Deutschland- Ungarn 1: 50000 Zuschauer.— Kuzorra der Torschütze. Annahmelle der X Nürnberg, 20. März. In der Stadt der Reichsparteitage, in Nürnberg, int die deutsche Ländermannschaft nicht in stärkster Bezung wegen zahlreicher Verletzungen und Erkrankungen und erreichte gegen die ungarische Professionalelf ein Unentschieden. Das Tor für Deutschland köpfte zur sende der Zuschauer der ewig junge Schalker Ernst Kuma wundervoll ein, während Ungan durch den famosen ülblinken Toldi zum verdienten Ausgleich kam. Das Hiel der Magyaren konnte ganz besonders in der zweiten übzeit begeistern, wogegen der deutsche Angriff etwas wünschen übrig ließ. Schönes Fußballwetter mn diesem Großkampf im herrlichen Nürnberg Hier hatte man nichts unversucht gelassen, die Gäste bar gut unterzubringen. Bereits am Freitag waren Spieler aus beiden Lagern eingetroffen. Es wurunvergeßliche Stunden der Freude. Was vermag aber „Jach gerade das mittelalterliche Nürnberg zu bieten. Iinem ergiebigen Bummel durch die Stadt schloß sich Samstag der Besuch der Kampfstätte an, wo man uh gleich kleine Proben vornahm. anements Anzeigen det sich in eden bei handlung sermühlen trabe bele Tausende blieben vor den Toren des Stadions, eilsie einfach nicht mehr unterzubringen waren. Und — weite Rund füllte sich von Stunde zu Stunde. An Siaem wunderschönen Frühlingstag öffneten sich schon um 30 Uhr die Tore der Kampfstätte und noch ehe Mittag hatten sich Zehntausende ihren Platz gesichert. Dann mes 13 Uhr geworden. Die Jugendmannschaften von Uimnberg und München rückten ein. Das Stadion war diesem Zeitpunkt restlos besetzt. Dicht besetzt auch die entribüne, auf der man alle bekannten Gesichter aus #irtei, Staat, Stadt und dem Sport gewahrte. Die Mannschaften standen wie angekündigt. Der Uhrzeiger stand auf 14.30 Uhr. Da brach der übel durch: die Ungarn kamen. Hell brauste der Beil über das reich mit Flaggen geschmückte Stadion und steigerte sich noch, als Münzenberg die deutsche Elf aufs eld führte. Die Nationalhymnen klangen auf und dann John Langenus aus Belgien die Spielführer zur ahl. Münzenberg zog das bessere Los. Ernst Kuzorra köpfte... Das Spiel war schnell. Zuerst hat sich der deutsche urm zusammengefunden— aber immer wieder tat sich ne Abseitsfalle der Ungarn auf und unsere Stürmer ginAm Fu brav in sie hinein. Jakob war auf dem Posten, wehrte Sie täglich Zeit dem des Anzeils dieserleiopfern. Sie nhierbei en finden, r Sie von se sind und belfen, im vorwärts mmen. II Hilfe?" id.„Ja, zu dis m. er Hochs rensen?" Is so'n ich muß tschen in is, der einen Kopsball von Toldi schneidig ab. Der Nachschuß schte über die Latte. Mehr und mehr kamen nun die " Jungarn auf, sie waren von der zehnten Minute an klar verlegen. Unsere Deckung spielte nicht ohne Schwächen. Münzenberg war der berühmte Turm in der chlacht. Da hatte Kuzorra eine seiner Bomben losFfellert— Hada hielt sie erstaunlich sicher. Lehner ging auf und davon, zog eine saubere Flanke zur Mitte, doch keiner seiner Kameraden war da. Und das wenige Meter vor dem Tor! Es war noch nichts zu machen. Zwanzig Minuten waren gespielt, da kam Kuzorra nicht so, wie er wollte, zum Schuß; gleich darauf hatte Hada wieder eine Bombe von Fath in den Händen. Nach einer halben Stunde erzwang Lehner die erste Ecke, aus ihr wurde die zweite— und die Führung! Fath zog sie fein zur Mitte, da schnellte Ernst Kuzorra in alter Frische hoch, köpfte sauber, Siffling ließ Hada nicht heran und wir führten 1:0. Nun war unser Sturm in Fahrt. Aus vollem Lauf feuerte Kuzorra los und nachdem die Ungarn ihre zweite Ecke hatten, glückte dem Schalker wenige Minuten vor der Pause leider sein Vorhaben nicht. Ein Strafstoß wurde an die Latte geknallt, Fath kam allein vor Hada nicht zurecht— und schon Pause. Angarn kam auf. Nach der Pause fand sich unser Sturm nicht mehr. Er spielte derart zerfahren und systemlos, daß die Tore trotz zahlreicher Gelegenheiten ausbleiben mußten. Schwach war vor allem Siffling, der den gut aufgelegten Lehner nicht recht ins Spiel bringen konnte. Fath und Berndt vergaben zahlreiche Chancen durch Abseitsstellung. Völlig aus war es, als die Ungarn bereits in der 49. Minute aus einem Gedränge heraus durch den Halblinken Toldi zum Ausgleich kamen. Der deutsche Angriff erzielte zwar noch eine Reihe von Ecken, die aber vom Innensturm nicht verwandelt werden konnten. Ungarns Elf zeigte jetzt das technisch bessere Spiel, war in der Abwehr äußerst planvoll und errang auch eine klare Feldüberlegenheit. In der 80. Minute hatte Berndt noch einmal eine große Chance. Sein scharfer Schuß verfehlte aber knapp das Tor. Zwei Minuten später erspielten Lehner und Siffling und Kuzorra eine gute Schußstellung ohne Erfolg. Mit dem ungarischen Deckungssystem wurde unser Innensturm einfach nicht fertig, während der ganz hervorragende Biro dafür sorgte, daß Lehner als gefährlichster deutscher Stürmer nicht zum Schuß kam. Der Augsburger versuchte in den letzten Kampfesminuten allein mit aller Macht einen deutschen Sieg zu erzwingen. Das mißglückte ihm aber, und so blieb es beim Unentschieden. Wieder war es unsere Fünferreihe, die den durchaus möglichen Sieg verschenkte. Hier fehlte das Sichverstehen. Lehner und auch Fath taten ihr Bestes, vor allem der Augsburger war stets einsatzbereit, schnell und gefährlich. Die schwache Form von Siffling machte sich stark bemerkbar,s worunter Lehner und Berndt litten. Kuzorra zeigte, daß er technisch jeden Vergleich aushält, sein Spiel ist auch für eine Ländermannschaft nach entsprechendem Training noch schnell genug. In der Läuserreihe arbeitete Kitzinger am erfolgreichsten, Goldbrunner Lenz kommt zum Schuß, doch der Ball wird vom Torwart gehalten. war wie immer zuverlässig und unauffällig in seinem Deckungsspiel. Der Neuling Mengel ließ sich verhältnismäßig gut an. Erst als die Ungarn zum Ausgleich gekommen waren, wurde er etwas nervös. In der Abwehr, die trotz der nicht überzeugenden Leistung von Billmann und des nach dem Wechsel zeitweilig überaus starken Druckes noch unser bester Mannschaftsteil war, überragte Münzenberg. Der Aachener war überhaupt der beste deutsche, nach Biro sogar der stärkste Spieler auf dem Platz überhaupt. Jakob hielt sicher, beging keinen entscheidenden Fehler und rettete durch große Abwehrparaden das Unentschieden. Bei den Ungarn, die ebenfalls in der Abwehr ihre stärksten Spieler hatten, spielte Hada im Tor fehlerfrei. Biro war durch sein kluges, sicheres und energisches Arbeiten der beste Spieler auf dem Platze. Die Läuferreihe wirkte in ihrer Gesamtheit durchaus sicher und ergänzte das famose ungarische Deckungsspiel, in dem die deutschen Stürmer einfach keine Lücke fanden. Im Angriff gefiel der überaus schaffensfrohe Halblinke Toldi bis Mitte der zweiten Halbzeit, wo er angeschlagen und von Horvath ersetzt wurde. Er war es, der die meisten ungarischen Angriffe einleitete, während die rechte Flanke einschließlich Kisalagi nur wenig durchschlagskräftig spielte und von Münzenberg und Goldbrunner meistens matt gesetzt wurde. Der belgische Schiedsrichter hatte keine schwere Arbeit. Deutschland- Luxemburg 2: ndschein. ommen= zurüd, in die nund ng über weiten a ammen, rasselte. weizenBrigitte inmerke, Lebens mmern, ten der nraste ußte es dazu ohl auf Gesell inte er ritt in ahrloste Legrand i seiner Mond KamFlügel ht! Er, Haus it dem le verPluto konnte gt.) 3 Heibach und Lenz stürmen aufs Luxemburger Tor, ohne jedoch erfolgreich zu sein. Photos(2): Brosch. Wuppertal, 20. März. Der fünfte Kampf gegen Luxemburg hatte 18000 Zuschauer bei herrlichem Wetter ins Elberfelder Stadion gelockt. Auf der Ehrentribüne sah man als Vertreter Luxemburgs den Verbandspräsidenten Jacquemert und Vizepräsidenten Schuler, während von deutscher Seite Hauptsportwart Wolz sowie die Westdeutschen Sportvertreter zugegen waren. Dem Schweizer Schiedsrichter Wüthrich stellten sich die beiden Mannschaften mit einer Ausnahme in der vorgesehenen Besetzung. Bei Deutschland fehlte der rechte Läufer Müller(Sandhofen), der sich zwar in Wuppertal befand, aber wegen einer starken Erkältung nicht mitwirken konnte und durch Berg(Schalke 04) ersetzt wurde. Es spielten demnach für Deutschland: Klodt(Schalke 04); Schulz(Arminia Hannover), Dittgens(Borussig M.=Gladbach); Berg.(Schalke 04), Sold FV Saarbrücken), Schädler(Ulmer FV 94); Winkler(ETB Schwarz=Weiß), Gauchel(Tus Neuendorf), Lenz(Borussia Dortmund), Heibach(Fortuna Düsseldorf), Holz Duisburg 48/99). Das Spiel konnte insgesamt nicht befriedigen; es war in der ersten Hälfte eher eine Enttäuschung, da kaum Durchschnittsleistungen erreicht wurden. Meist wurde der Ball hoch gespielt, ein Zusammenspiel war auf keiner Seite zu sehen. In der achten Minute ging Deutschland durch Elfmeter in Führung. Gauchel spielte den Ball zu Lenz, doch war Rosa etwas schneller und zog den Ball zurück. Das Leder kam aber wieder zu Gauchel, der es hoch in den Strafraum schickte, wo Majerus die Kugel mit der Hand berührte. Den Elfer schoß Gauchel unhaltbar ein. Das Spiel, blieb weiter recht eintönig. In der deutschen Abwehr wurden viele Fehler gemacht; ganz schlimm war das planlose Abspiel von Sold und Schulz. Nur Berg tat etwas für den Aufbau. Die Luxemburger waren sehr schnell und dadurch sehr gefährlich, zumal immer fünf Mann vorne waren. Aber auch hier klaffte eine große Lücke zwischen Läuferreihe und Sturm. Einige wenige Torschüsse machte Klodt sicher unschädlich. Drei Ecken für Deutschland brachten nichts ein, die dritte wurde von Heibach aus der Luft aufs Tor gedreht, aber Hoscheid war wachsam hielt den Ball. Kurz vor dem Pausenpfiff schickte Gauchel einen Freistoß gegen die luxemburgische Abwehrmauer, die standhielt. Mit 1:0 für Deutschland ging es in die Pause. Nach dem Wechsel lebhafteres Spiel. Die Deutschen trugen jetzt ihre Angriffe schneller vor und setzten vor allem besser die Flügel ein. Trotzdem war immer noch kein System im deutschen Spiel. Luxemburgs erste Ecke wurde leicht abgewehrt. In der 20. Minute hatten die Gäste eine große Ausgleichschance, als der Halbrechte Libar freistehend vor dem Tor zu schwach schoß, sodaß Klodt halten konnte. Beim deutschen Gegenvorstoß mußte Hoscheid, zweifellos bester Mann der Luxemburger, eingreifen. Hoscheid war auch weiterhin gut beschäftigt, zeigte sich aber von einer sehr guten Seite. Auch die vierte Ecke blieb ergebnislos. In der 26. Minute bekam Deutschland wieder einen Freistoß aus etwa 17 m Entfernung zugesprochen, den Gauchel wuchtig schoß, doch prallte der Ball abermals an der luxemburgischen Mauer ab. Ganz überraschend, aber nicht unverdient fiel in der 27. Minute der Ausgleich. Der Halbrechte Libar nahm eine Vorlage vom Rechtsaußen Stammet im Lauf auf, spielte sich fein durch und schoß an dem herauslaufenden Klodt vorbei unhaltbar ein. Die Deutschen gingen nun energisch vor, aber der Zusammenhang ließ weiterhin zu wünschen übrig. Heibach erzielte in der 31. Minute ein Tor, das wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde. Eine Minute später lag Deutschland wieder in Führung. Der Verteidiger Mousel hatte Gauchel unfair gestoppt, und 20 m vor dem Tor gab es wieder einen Freistoß für Deutschland. Gauchel schoß so wuchtig, daß Hoscheid den Ball nur berühren, aber nicht halten konnte. Er verletzte sich hierbei sogar die Hand Die fünfte Ecke für Deutschland brachte nichts ein. Drei Minuten vor dem Abpfiff ergab sich für Luxemburgs Mittelstürmer Mart noch die Gelegenheit zum Gleichstand, aber freistehend vergab Mart die große Chance. Es blieb beim 2:1. In der deutschen Elf fehlte der Zusammenhang zwischen Läuferreihe und Sturm und im Angriff selbst. Der Ball wurde meist zu hoch und schlecht abgespielt. Die Abwehr beging zahlreiche Fehler, sie schlug die Bälle planlos fort. Auch die Läuferreihe konnte nicht gefallen. Eine Ausnahme machte Berg, der wenigstens hin und wieder etwas für den Aufbau tat- und gute Vorlagen an die Stürmer gab. Auch der Sturm bildete keine Einheit. Lenz wartete verschiedentlich mit guten Torschüssen auf, fand aber kein Verständnis bei seinen Nebenleuten. Gauchel wirkte etwas müde. Gefallen konnten nur seine Freistöße, die mit ungeheurer Wucht geschossen wurden. Eifrig war Heibach, aber er spielte überhästet: Holz fiel stark ab, während Winkler auf dem rechten Flügel nach schwacher erster Hälfte später besser herauskam, ohne indessen zu überzeugen. Die Zuschauer waren allgemein so enttäuscht, daß sie die Leistungen der Luxemburger weit freudiger beklatschten als die der eigenen Mannschaft. Bei Luxemburg gefielen Eifer und Schnelligkeit. Die Mannschaftsleistung wirkte geschlossener als die der deutschen, ohne jedoch über Durchschnitt zu kommen. Weitzus bester Mann der Gäste war Hoscheid im Tor, der sicher und zuverlässig arbeitete und nicht einen Fehler machte. Nach ihm verdienen der als Stopper sehr erfolgreiche Mittelläufer Rosa und der im Aufbauspiel recht gute linke Läufer Hemmer Erwähnung. Nach den ersten drei Länderspielen des neuen Jahres uß man die Feststellung machen, daß die Ergebnisse gegen die Schweiz(1:1), gegen Ungarn(1:1) und gegen Luxemburg(2:1) gerade nicht mit Stolz und großen Hoffnungen auf gutes Abschneiden mit diesem Spielermaterial in den Weltmeisterschaftsspielen erfüllen können. Als Entschuldigung kann nicht gelten, daß z. B. gestern gegen Ungarn der oder jener bewährte Nationalspieler fehlte. Ebensowenig kann der Sieg über Luxemburg nicht über die Schwäche hinwegtäuschen, die das Spiel der BMannschaft offenbarte. Da werden die Leute zu Kursen zusammengezogen und wenn es dann darauf ankommt, fehlt es in allen Ecken. Ob man sich nicht doch viel zu viel mit Theorie beschäftigt? Zwei neue Meister. Hannover 96 und VfR Mannheim. Von den vier Gauen, die bisher ihre Meister noch nicht melden konnten, haben Baden und Niedersachsen dies am Sonntag nachgeholt. Nach einem recht glücklichen 1:0(0:0)=Sieg erwarb sich der VfR Mannheim vor 20000 Zuschauern nach nervenaufreifendem, wenig fairem Kampf das Recht, Baden im Kampf um die deutsche Fußballmeisterschaft zu vertreten. Mannheims Siegtor fiel durch einen Strafelfmeter. Zur gleichen Zeit errang Hannover 96 durch einen 12:0=Sieg über den ASV Blumenthal die Niedersachsenmeisterschaft. Hier war das bessere Torverhältnis von 3,85 zu 2,31 für die 96er im Kampf mit dem VfL Osnabrück entscheidend. Deutsche Fußballmeisterschaften. VfB Stuttgart— BC Hartha 1:1. Stuttgart, 20. März. Etwas überraschend endete das zur Gaugruppe 2 zählende Endspiel zur deutschen Fußballmeisterschaft in der Adolf=Hitler=Kampfbahn vor 8000 Zuschauern zwischen dem VfB Stuttgart und dem Sachsenmeister BC Hartha unentschieden 1:1(1:1). Man rechnete allgemein mit einem Siege der Württemberger. Mit einem Eckenverhältnis von 8:0 für die Schwaben wurden die Seiten gewechselt. Im Laufe der zweiten Halbzeit setzte sich Hänel stärker im Sturm ein, und die VfB=Mannschaft hatte Glück, daß es bis zum Schlußpfiff bei dem 1:1 blieb. Mitte: SpVg Erfurt— Kricket Viktoria Magdeburg 0:0. VfL 96 Halle— SC Erfurt 2:1. 1. FC Lauscha— Sportfreunde Halle 4:1. SV 99 Merseburg— 1. SV Jena 5:3. Nordmark: Eimsbüttel— Hamburger SV 2:2. Altona 93— Victoria Hamburg 2:4. Borussia Harburg— Wilhelmsburg 09 1:0. Phönix Lübeck— Holstein Kiel 3:1. Niedersachsen: Arminia Hannover— VfL Osnabrück 2:4. Hannover 96— ASV Blumenthal 12:0. Algermissen 1911— Linden 07 5:0. Nordhessen: Kewa Wachenbuchen— Hessen Hersfeld 2:1. BC Sport Kassel— Kassel 03 2:0. Germania Fulda— VfB Friedberg 2:5. Südwest: Borussia Neunkirchen— Eintracht Frankfurt 3:0. Wormatia Worms— SV Wiesbaden 3:2. FK 03 Pirmasens— Kickers Offenbach 3:1. Opel Rüsselsheim— FSV Frankfurt(GS.) 3:1. Baden: VfR Mannheim— 1. FC Pforzheim 1:0. SV Waldhof— Phönix Karlsruhe 6:1. Germania Brötzingen— VfL Neckarau 0:3. FV Kehl— Freiburger FC 1:1. Württemberg: Sportfreunde Eßlingen— VfB Kirchheim(GS.) 3:2. Bayern: Wacker München— 1. FC Nürnberg 0:1. Deutsch=Oesterreich. Rapid— Simmering 9:1. FC Wien— Floridsdorfer AC 2:0. Wiener Sportklub— Austria 1:1. Admira— Favoritner AC 1:1. Wacker— Vienna 3:1. Frankreich gegen Bulgarien. Anstelle des für den 24. März in Paris vorgesehenen Fußball=Länderkampfes Frankreich—Oesterreich ist es dem französischen Fußballverband nach langen und vielseitigen Bemühungen gelungen, die bulgarische Nationalelf zum Gegner zu erhalten. Zum Länderkampf gegen die Schweiz am 3. April in Basel tritt die Tschechoslowakei mit folgender Mannschaft an: Vechet(Sparta); Stastny(Bratislava), Daucik (Sparta); Kostalek, Boucek, Kolsky(alle Sparta); Kugler(Teplitzer FC), Zemann(Sparta), Schaffer, (Teplitzer FC), Nejedly(Sparta), Luknar(Bratislava). Dessau 05— Berliner SV 92 0:0. In der Gruppe 2 wurden die Vorrundenkämpfe --a Sorrundentampfe zur deutschen Meisterschaft am Sonntag mit dem Spiel der Meister der Gaue Mitte und Brandenburg, SV Dessau 05 und Berliner SV 92 eröffnet. Rund 10 000 Zuschauer wohnten dem Kampf in Dessau bei, der nach aufregendem Verlauf 0:0 unentschieden endete. Der torlose Verlauf zeigt bereits an, daß die beiderseitigen Angriffsreihen nicht in der Lage waren, die sicheren Hintermannschaften zu überwinden. Das bessere technische Rüstzeug besaßen die Berliner, die sich jedoch mit dem kleinen und unebenen Platz der Dessauer nie ganz abfinden konnten. Tabelle der Gruppe 3: Fortuna Düsseldorf VfB Stuttgart BC Hartha Vorwärts RS Gleiwitz Niederrhein: Aufstiegsspiele: Eintracht M.=Gladbach— Westende Hamhorn 3:3. Rot=Weiß Essen— Schwarz=Weiß Wuppertal 3:0. Gesellschaftsspiele: Turu Düsseldorf— Blau=Gelb Wuppertal 2:1. Duisburger SV— BV Altenessen 5:4. Duisburg 08— Duisburg 99/48 3:2. Sportfreunde Katernberg— Union Hamborn 7:3. Großkümpfe im Schwimmen. Neue deutsche Rekorde. Mittelrhein: Gesellschaftsspiele: SpVg Sülz 07— SV Höntrop 2:2. Kölner BC— Düsseldorfer SC 99 2:3. VfL Köln 99— VfB Bottrop 3:0. Siegkreis. Herdorf— Betzdorf 4:4. Drabenderhöhe— Wissen 8:2. Daaden— Brachbach 2:5. Mudersbach— Waldbröl(ausgef.). Sachsen: Gesellschaftsspiele. SC Planitz— VfB Glauchau 3:0. Chemnitzer BC 33— VfB. Leipzig 2:3. SpVg Leipzig— TuB Leipzig 3:3. Dresdner SC— SpVg Fürth 1:0. 1. FC Reichenbach— Bayern München(ausgef.). Tura Leipzig— Thüringen Weida 2:4. Halle, 20. März. Die Krönung des ersten Abends der zweitägigen Reichsprüfungskämpfe waren die 100=m=Rücken für Frauen. Mit der dänischen Weltrekordlerin Ragnhild Hveger am Start war die Siegerin gegeben. Nach anfänglicher Führung von Inge Schmitz ging die Dänin auf der letzten Bahn leicht vorbei und siegte sicher in der hervorragenden Zeit von 1:16,9. Inge Schmitz wehrte sich bis zum Aeußersten und schaffte als Zweite mit 1:18,7 einen neuen deutschen Rekord, ihre eigene Leistung um sechs Zehntel Sekunden verbessernd. Aufregend verliefen die 100=m=Brust der Männer. Bis 50 m lag der jugendliche Magdeburger Köhne knapp vor Ordor, Balke und Temke. Auf den letzten 25 m kämpften Köhne und der aufkommende Ordorf um die Führung, als sich Balke vorschob und knapp in 1:11,2 vor Köhne und Ordorf siegte. Eine Klasse für sich war Meister Plath über 400=mKraul. Unangefochten ging er über die Strecke und wendete bei 300 m in 3:34,8 Minuten. Damit unterbot er für diese Strecke seinen fünf Monate alten Rekord um acht Zehntel Sekunden. Auf den letzten 100 m ließ Plath etwas nach, so daß über die gesamte Distanz mit 4:54,7 etwas über drei Sekunden zu einer weiteren Höchstleistung fehlten. Heinz Arendt wurde in 4:59,9 Zweiter vor Heimlich=Reichenbach und Freese. Hart umkämpft waren die 100=m=Männer=Kraul. Nachdem der Schwede Per Olf=Olsson bei 50 m noch knapp die Führung hatte, warf sich der Deutsche und Europameister Fischer unter den anfeuernden Zurufen der Besucher in Front und siegte in 59,6 vor Heibel, der den Schweden noch überspurtete. Noch bei 75 m lag Heinz=Schöneberg über 100=mFrauen=Brust in Front, in erbittertem Brust an BrustKampf zogen die Deutsche Meisterin Trude Wollschläger und Valberg Christensen an ihr vorbei. Mit knappem Vorsprung gewann Wollschläger in 1:24,2 gegen die gefährliche Dänin. Gemeinsam mit den 4 mal 100=m=Kraulschwimmerinnen der Klasse la startete der Europarekordmann im Rückenschwimmen Heinz Schlauch zu einem Angriff auf seinen Europarekord über 400=m=Rücken, der auf 5:21,8 steht. Nur knapp verfehlte Schlauch sein Ziel mit einer Zeit von 5:22,6. Den Anschluß des 14 Wettbewerbe umfassenden Programms bildeten die 400=m=Kraul der Frauen. Ragnhild Hveger ließ ihre Gegnerinnen einfach stehen und siegte in 5:14,2, erst mit 30 Sekunden Abstand folgte Ruth Halbsguth, die ihrerseits die Breslauerin Groth sicher niederhielt. Ergebnisse: Meisterklasse: Männer 100=m=Kraul: 1. Fischer=Bremen 59,6; 2. Heibel=Bremen 59,8; 3. Per Olf=Olsson(Schweden) und v. Eckenbrecher=Spandau 1:00,8. 100=m=Brust: 1. Balke=Bremen 1:11,2; 2. Magdeburg 1:11,3; 3. Ordorf= Magdebur g 4. Temke=Charlottenburg 1:15. Köhne1:11,9; Ausklang. Halle, 20. März. Das Fest blang mit einem dritten deutschen Rekord aus, den in der Frauen=Lagenstaffel Nixe Charlottenburg in 5:42,7 gegen Duisburg 99 sich zurückholte. Ein Angriff einer deutschen Auswahlstaffel auf den 4X100=m=Kraul=Rekord schlug knapp fehl; denn Heimlich, Eckenbrecher, Plath und Fischer blieben mit 4:04,8 hinter der im Salzwasser aufgestellten Bestzeit des Bremischen SV mit 4:03,4 zurück. Ergebnisse: 100=m=Kraul, Jugend: 1. U. Schröder=Bonn 1:02,9. 200=m=Kraul=Meisterklasse: 1. Werner Plath=Berlin 2:15,9, 2. Hermann Heibel=Bremen 2:16,5, 3. W. Heimlich=Reichenbach 2:16,9, 4. und 5. Ordorf=Hellas Magdeburg und Bretschneider=Annaberg je 2:19,9, 6. und 7. Hermann Freese=Bremen und Heinz Arendt=Berlin je 2:20,5. Meisterklasse: 100=m=Rücken: 1. Heinz Schlauch=Erfurt 1:06,8, 2. Ernst Küppers=Halle 1:09,8, 3. Gerstenberg=Magdeburg 96 1:10,2. Zwischenrunde um den AdlerPreis des Reichssportführers. Mittelrhein schlägt Niederrhein 10:9. Aachen, 20. März. In der Zwischenrunde um den Adler=Preis des Reichesportführers trafen in Aachen durch die etwas unglücksicAuslosung die beiden westdeutschen Gaumannschaften Nieder= und Mittelrhein zusammen. Die Leute Niederrhein unterlagen recht unglücklich, gaben sie dat fast durchweg immer leicht den Ton an und kamen in der letzten 1½ Minuten um den Sieg. Die Elf vom Mittel. rhein konnte trotz des 10:9=Sieges nicht voll überzeugen insbesondere der Angriff ließ es an Zusammenhang len, wogegen sich die Läuferreihe und das Schlußdreief ausgezeichnet schlugen. In der Niederrheinmannschaft enttäuschte der Torhüter, der auf dem glatten Boden nicht so sicher wie sonst spielte. Oepen präsentierte sich als Verteidiger als der beste Mann auf dem Felde. Die Läuferreihe vom Niederrhein spielte zu sehr defensiv so daß der Sturm auf sich selbst gestellt war. Ganz besonders machte sich das Fehlen von Braselmann bemerkbar, der durch den Hilgener Balke nicht vollwertig ersetzt war Der wurfgewaltige Brüntgens von Lintfort litt zudem noch unter einer Verletzung und wurde stark bewacht Dr. Recker von Solingen 98 war die treibende Kraft und auch der erfolgreichste Torschütze. Ferner sind noch die beiden Außenstürmer zu erwähnen. Vo Brandenburg durch Mitte mit 17:10 ausgeschaltet Nahezu 10 000 Zuschauer erlebten in Magdeburg einen rassigen Kampf zwischen den Handballmannschaften des Pokalverteidigers Mitte und Brandenburg, der erwartungsgemäß von der Mittevertretung mit 17:10(9:6 gewonnen wurde. Die Elf der Reichshauptstadt lieferte bis zur Pause einen ebenbürtigen Kampf, kam dann aber etwas ins Hintertreffen und verlor ehrenvoll. Schlesien gewann 14:9. Schlesiens Handball=Elf erwies sich der Mannschaft von Pommern auf dem Stettiner Preußenplatz vor 4000 Zuschauern überlegen, obwohl die Schlesier in der zweiten Spielhälfte ihren besten Deckungsspieler, den rechten Verteidiger Pröske durch Verletzung verloren und den Kampf mit zehn Mann beenden mußten. Mit 14:9(74 sicherte sich Schlesien die Teilnahmeberechtigung an der Vorschlußrunde. Bayern schlug Hessen 11:6. Die Hessen konnten an ihre großen Leistungen aus der Vorrunde nicht ganz anknüpfen und fanden sich erst in der zweiten Hälfte zu größerem Widerstande. An dem Siege der Bayern war aber nichts zu ändern. Beid Mannschaften mußten mit Ersatz antreten. Die Bayem boten die bessere Mannschaftsleistung, vor allem der Sturm war immer gefährlich. Die Tore für Bayern schossen Kiener(9), Seidel und Röder je 1, für Hessen Meyer(3), Hermann(2), Wiese(1). 200=m=Brust: 1. Joachim Balke=Bremen 2:41,4, 10X50=m=Kraul: 1. Bremischer SV 4:45,8, 2. Hellas Magdeburg 4:50,8. 4X100=m=Kraul: 1. Bremischer SV 4:06,1, 2. Schwaben=Augsburg 4:07,8. A scha pok Sonn sahen schlag auch. noch die i herre schaft mer ausfin V. hat e zu ül von führt, Pause im Schiri mitf füllt treffer seits. schoß aller schläg Gäster gang Schlie Caspr Treffe Vor Mi jugen Grei Hinspi Dieses nicht es seh linken dem( führ Glückn V Frauen: 100-m=Kraul: 1. Ragnhild Hveger=Koperhagen 1:07,7, 2. Gisela Arendt=Berlin 1:09,1, 3. Ursula Pollack=Berlin 1:09,3. 200=m=Brust: 1. Trude Wollschläger=Dusburg 3:025, 2. Edith Busse=Berlin 3:04,7, 3. Walborg Christensen=Ke penhagen 3:05,5. Lagenstaffel 100, 200, 100 m: 1. Nixe Charlottenburg (Halbsguth, Engelmann, Arendt) 5:42,7(Rekord), 2 Duisburg 99 5:50,5, 3. Schöneberger DSV 5:58,3, 4. As8 Breslau 5:58,6. Deutsche Kingermeisterschaften im Federund Weltergewicht. In schafft einen und h die ei bezoge Vorwé gangen 400=m=Kraul: 1. Plath=Berkin 4:54,7; 2. H. ArendtBerlin 4:59,9; 3. Heimlich=Reichenbach 5:00,8; 4. FreeseBremen 5:05,7. Berliner Hallensportfest. Berlin, 20. März. Das flott abgewickelte Programm vor 6000 Zuschauern brachte eine Reihe schöner Kämpfe und spannender Rennen. Mitreißend war der 1000=m=Lauf um den Preis des Reichsinnenministers Dr. Frick, den der bald nach Beginn führende Stuttgarter Delsecker in der vorzüglichen Zeit von 2:29,8 Minuten vor Belgiens Weltrekordmann Mostert und dem Wittenberger Mertens gewann. Die Sprinter benutzten bei ihren Wettbewerben zum ersten Mal in Deutschland die neu eingeführten Startblöcke. Den Dreikampf über 3 mal 75 m riß Leichum als dreifacher Einzelsieger an sich. Die ausländischen Gäste Hanni=Schweiz, der stets schlecht abkam, und Gyenes=Ungarn, enttäuschten, man merkte ihnen mangelndes Training an. Max Syring holte sich die 3000 m in 8:35 Minuten vor dem Berliner Eberhard und dem vorzüglich laufenden Torgauer Soldaten Jakob, der Igloi=Ungarn noch auf den vierten Platz verweisen konnte.— Ueberraschend schied der Deutsche Meister Erwin Wegner im ersten Vorlauf über 75 m=Hürden als Vierter aus. Im Endlauf siegte Schwedens Meister Lidman knapp vor dem sich ausgezeichnet haltenden Kölner Kumpmann und dem Ungarn Kovacs.— Den Preis des Reichssportführers im Stabhochsprung holte sich Sutter=Freiburg. Er bewältigte wie auch Meister Müller=Kuchen 3,90 m. Beim Versuch über 4 m brach der Stab, doch kam Sutter ohne Schaden davon. Ueber 4 mal 400 m bestätigte VfR Schlesien Breslau mit seiner vorzüglichen Mannschaft die vorangegangenen Erfolge; auch diesmal schlug er alle Berliner Vereine überlegen. Einen kampfreichen Verlauf nahm die 3 mal 100=m=Staffel. Allianz Berlin ging durch Hamann in Führung, nach dem ersten Wechsel ging König für den Hamburger AC in Front, und als Schlußmann stellte Körting den Sieg der Hanseaten sicher. Im Weitsprung bewältigte Staib=Stuttgart als einziger die 7=m=Grenze. Die Ergebnisse: Sprinterdreikampf: 75 m: 1. Lauf: 1. Leichum=DSC 8,0, 2. Fischer=DSC 8, 3.„ Neckermann=Mannheim 8,3, 4. Gyenes=Ungarn, 5. Hänni=Schweiz, 6. BorchmeyerStuttgart. 2. Lauf: 1. Leichum 8,1, 2. Fischer 9,2, 3. Borchmeyer 8,3, 4. Neckermann, 5. Hänni, 6. Gyenes. 3. Lauf: 1. Leichum 8,5, 2. Borchmeyer 8,6, 3. Neckermann 8,7, 4. Fischer, 5. Hänni, 6. Gyenes. Gesamtwertung: 1. Leichum 18 P., 2. Fischer 13 P., 3. Neckermann 11 P., 4. Borchmeyer 10 P., 5. Hänni 6 P., 6. Gyenes 3 P.— 1000 m: 1. Dessecker=Stuttgart 2:29,8, 2. Mostert=Belgien 2:30,4, 3. Mertens=Wittenberg 2:32,6, 4. Fink=Stuttgart.— 3000 m: 1. SyringWettenberg 8:35, 2. Eberhard=Berlin 8:40, 3. JakobTorgau 8:47, 4. Igloi=Ungarn, 5. Eitel=Eßlingen.— 3 mal 1000-m=Staffel: 1. Hamburger AC 7:44, 2. Allianz=Berlin 7:46, 3. KTV Wittenberg 7:51,6, 4. Berliner SC, 5. Deutscher SC Berlin, 6. VfR Schlesien Breslau.— 20 mal 1 Runde:(200 m)-Staffel: 1. SC Charlottenburg 8:08,4, 2. Polizei Berlin 8:16,4, 3. DSC Berlin 8:17,4.— 4 mal 400m=Staffel: 1. ViR Schlesien Breslau 3:27,1, 2. SCC 3:31,2, 3. SV Zehlendorf 3:33,4.— 75 m Hürden: 1. Lidman=Schweden 9,7, 2. Kumpmann=Köln 9,9, 3. Kovacs=Ungarn 10,2.— 60 m Frauen: 1. Schirner=Zehlendorf 8,0, 2. Kuhlmann=Hamburg 8,0, 3. Eberhard=Berlin 8,2.— Stabhochsprung: 1. Sutter=Freiburg 3,90. 2. Müller=Kuchen 3,90, 3. Merz=Berlin 3,80, 4. Kroll=Luckenwalde3,75 m.— Weitsprung: 1. Staib=Stuttgart 7,07, 2. Biebach=DSC 6,92, 3. Hoffmann=SCC 6,73 m. Koblenz, 20. März. Bei den Titelkämpfen im Feder= und Weltergewicht in Koblenz bahnte sich am Samstag schon eine gewisse Scheidung der Kräfte an. Ueberraschend wurde der Titelverteidiger Heini Schwarzkopf(Koblenz) im Federgewicht vor dem Stuttgarter Weidner mit 2:1 Punkten besiegt und hat nun bereits drei Fehlerpunkte. Der Stuttgarter zählt nun zu den aussichtsreichsten Anwärtern. Sein Landsmann Grau ist als Erster ausgeschieden. Im Weltergewicht steht der Europa=Doppelmeister Fritz Schäfer(Ludwigshafen) unangefochten an der Spitze. Er gewann auch seinen zweiten Kampf gegen Michel Schwarzkopf(Koblenz) durch Schulterdurchgriff schnell und überzeugend. Ergebnisse: Federgewicht: Faulhaber(Koblenz) 3:0=Punktsieger über Grau(Stuttgart); Weidner(Stuttgart) 2:1=Punktsieger über H. Schwarzkopf(Koblenz); Rothert(Koblenz) bes. Pulheim(Köln) nach 4 Min. durch Nackenhebel; Böck(Neu=Aubing) bes. Bauer(Rothenburg) in 12 Min. durch Hüftschwung; Fritz Bischoff(Dortmund) 3:0=Punktsieger über Maibaum(Essen); Östermann(Berlin) bes. Polz(Durlach) nach 8 Min. durch Ausheber a. d. St.; Walter(Leipzig) 3:0=Punktsieger über Krauter(Mannheim); Böhm(Bamberg) bes. Jenne(Karlsruhe) nach 5 Min. durch Eindrücken der Brücke; Hahn(Stuttgart) besiegt Wickhorst(Hinschenfeld) nach 5 Min. durch Ueberw.; Herbert(Witten) 3:0=Punktsieger über Preuß (Königsberg). Stand nach der zweiten Runde: Vondung(Ludwigshafen), Hahn(Stuttgart) 0 Fehlerpunkte; Faulhaber(Koblenz), Weidner(Stuttgart), Herbert(Witten) je einen Fehlerpunkt; Fritz Bischoff (Dortmund), Östermann(Berlin) je zwei Fehlerpunkte; Heini Schwarjkopf(Koblenz) und fünf weitere Teilnehmer je drei Fehlerpunkte. Weltergewicht(zweiter Durchgang): Eckweiler(Mainz) 3:0=Punktsieger über Christ(Koblenz); Staub(Duisburg) bes. Becker(Kassel) nach 6 Min.; Fröschke(Berlin) 3:0=Punktsieger über Baitinger(Stuttgart); Schlee (Nürnberg) bes. Enders(Dieburg) nach 2:15 Min.; Otto Schäfer(Königsberg) 3:0=Punktsieger über Meurer (Mannheim); Fritz Schäfer(Ludwigshafen) bes. Michel Schwarzkopf(Koblenz) nach 2:15 Min. durch Schulterdrehgriff. Dritte Runde Federgewicht: Faulhaber=Koblenz bes. Weidner=Stuttgart in 1:45; H. Schwarzkopf=Koblenz bes. Rothert=Görlitz in 6:30; Pulheim=Köln bes. BauerRothenburg in 7:00; Fr. Bischoff=Dortmund 3:0=Punktsieger über Böck=Neuaubing; Östermann=Berlin 2:1Punktsieger über Vondung=Ludwigshafen; Walter=Leipzig bes. Lecke=Kassel in 3:30; Hahn=Stuttgart 2:1=Punktsieger über Böhm=Bamberg; Jenne=Karlsruhe bes, Herbert=Witten in 11:30 durch Eindrücken der Brücke. Stand nach der dritten Runde: Faulhaber und Hahn je ein Fehlpunkt, Vondung und Walter je zwei, Östermann, Bischoff, Jenne und Schwarzkopf je drei. Dritte Runde Weltergewicht: Eckweiler=Mainz 3:0Punktsieger über Gocke=Dortmund; Fröschke=Berlin 2:1Punktsieger über Staub=Duisburg; Schlee=Nürnberg bes. Baitinger=Stuttgart in 4:00; O. Schäfer=Königsberg bes. Enders=Dieburg in 3:00; Fr. Schäfers=Ludwigshafen bes. Alternmeier=Bremen in 2:45; Fink=Stuttgart bes. HagenHinschenfeld in 1:30. Stand nach der dritten Runde: F. Schäfer und Fink ohne Fehlpunkt, Eckweiler und Schlee je ein Fehlpunkt. Schwartzkopf und Schüfer bleiben Meister. S Koblenz, 20. März. Nach dreitägigen Kämpfen in Koblenz haben Hein Schwartzkopf=Koblenz und Fritz Schäfer=Ludwigshafen ihre Meistertitel im griechisch-römischen Ringen der Feder- und Weltergewichtsklasse erfolgreich verteidigt. In höchst eindrucksvoller Weise gewann Schäfet seine Meisterschaft; denn er besiegte alle seine Gegner entscheidend. In der Endrunde warf der starke Pfälzer den Nürnberger Schlee und Fink=Stuttgart jedesmal nach nu 3½ Minuten Kampfzeit. Selbst sein schärfster Gegne Eckweiler=Mainz entrann nach 8½ Minuten durch Auf heber nicht seiner Schulterniederlage. Die Ehrenpläs hinter Schäfer nehmen Fink=Stuttgar., Eckweiler=Main M. Schwartzkopf=Koblenz, Schlee=Nürnberg und GocktDortmund ein. Weitaus härter war die Entscheidung im Federgewicht Lediglich seinem engeren Landsmann Faulhaber, der den führenden Vondung=Ludwigshafen mit 3:1 nach Punkten besiegte, verdankt Heini Schwartzkopf den Wiedergewinn seines Titels. Der Koblenzer besiegte WalterLeipzig in 2:15 und Bischof=Dortmund mit 3:0 Punkten. Die Entscheidung zu seinen Gunsten brachte zum Schluß sein einstimmiger Arbeitssieg über Vondung. Den zweite Platz hinter Heini Schwartzkopf belegte Faulhaber=Koblenz vor Bischof=Dortmund, Vondung=Ludwigshafen, Weidner=Stuttgart und Jenne=Karlsruhe. N. führer eine st begrüß den geWärm Zweifacher Kingersieg Finnlands. Mit je zwei Staffeln standen sich die Ringernational mannschaften von Finnland und Estland in Helsinki in Länderkampf gegenüber. Beide Male siegten die Finnen mit 5:2. Die Vorkämpfe in Estland hatten ebenfalls einheimischen Staffeln siegreich gesehen. Pech hatte Olympiasieger Palusalu=Estland. Bei einen Kampf gegen Niemeläu, den er sicher gewann, zog er si eine schwere Schulterverletzung zu, so daß sein Start be den Europameisterschaften in Frage gestellt ist. Zwischen Kassel und Mailand wurde in Kassel en Boxstädtekampf abgewickelt. Die Italiener siegten in Gesamtergebnis mit 12:4 Punkten. Kassel bonnte ledig lich im Welter= und Halbschwergewicht zu Siegen kommen Das Herz von Baron Coubertin, des verstorbene Wiedererweckers des olympischen Gedankens und der Olympischen Spiele, ist in Olympia eingetroffen. wird am griechischen Nationalfeiertag, am 25. März, Anwesenheit des Internationalen Komitees in Olymble feierlich beigesetzt. Zusammenschluß. Unter dem Namen„Kasseler gemeinde Hessen=Preußen“ haben sich die beiden bekanntesten und erfolgreichsten Sportvereine des Gaues Hessen, die Kasseler Turngemeinde und Hessen=Preußen Kassel zusammengeschlossen. Es dern, Sinne Leibes Reichs Mittel große tärsp der§ reichen nach e bis zui Nach d tung erfolgt schließl Hand klassen Endspi 8:3, er denten runde tretung mit 17 dem R über mit 12 langt. verei Westfa nachder Führun ges St schenru gemäß liegte Ni umfänt Zunäch sah m Hitle und ser Darübe schwier die Al verschie Den u einer Baur Progra Keul ausges balls Poli piel de hier de Fußb sters Ausschi zuletzt und R staffel Recklin Reihen lerers. :9. März. des Reichsannschaften eute vom nsie do nen in der om Mitteliberzeugen nhang fehchlußdreiec Zoden nicht e sich als elde. Die pefensiv, so besonders erkbar, der rsetzt war. litt zudem k bewacht Kraft und d noch die geschaltet. burg einen haften des der erwar7:10(9:5) idt lieferte dann aber Mannschaft 3 vor 4000 der zweiden rechten 1 und den 14:9(7:4) ng an der en aus der ich erst in An dem rn. Beide ie Bayern allem der ir Bayern ür Hessen Gronauer Sonntagssport. Vorwärts Gronau siegt hoch! Stodtlohn im Wiederholungsspiel klar ausgeschieden. 41,4, 2. Hellas 2. Schwager=Kopen3. Ursula trg 3.02 lottenburg kord), 2 3, 4. As 1 Vorwärts 09 Gronau— Tus Stadtlohu 5:0(2:0). Wie man es auch von der Vorwärtsmannschaft erwartet hatte, verbesserte sie im Tschammerporalruckspiel das 4:4=Ergebnis vom vergangenen Sonntag klar und eindeutig in einen 5:0=Sieg. Wir sahen es schon voraus, daß die Slatzverhältnisse den Ausschlag bei diesem Kampf geben würden und so war es auch. Nachdem die Gäste in der ersten Hälfte zu Anfang noch durchaus ebenbürtig waren, mußten sie dann später die immer stärker werdende Ueberlegenheit der Platzherren anerkennen. Nur ihrer erstklassigen Hintermannschaft und dem ganz großen Schußpech der Vorwärtsstürmer verdankten sie es, daß die Niederlage nicht höher ausfiel. Vorwärts muß gegen Wind und Sonne spielen und hat es zunächst schwer, die stark anfangenden Stadtlohner zu überwinden. Nachdem in der 19. Minute eine Ecke von den Köpfen Casprowiaks und Klingenbergs zum 1:0 führt, wird das Spiel von Vorwärts sicherer. Bis zur Pause gelingt aber nur noch ein Erfolg, als Casprowiak im Strafraum gelegt wird, anstatt eines Elfers gab der Schiri einen Strafstoß von der 16=Meterlinie, den Caß mit flachem, hartem Schuß verwandelt. Nach der Pause fällt schon bald der dritte und dabei endgültige Siegestreffer für Vorwärts. Allerdings roch es stark nach Abseits. Caß und Strauß spielten sich durch und letzterer schoß ein. Stadtlohn kommt nun etwas auf und will mit aller Gewalt aufholen. Aus der Verteidigung heraus schlägt Heyn den Ball weit vor, er springt von einem Gästeverteidiger ab und Casprowiak setzt einen Alleingang von der Mitte an und erzielt so den 4. Treffer. Schließlich in der 26. Minute der zweiten Hälfte schließt Casprowiak auf eine Vorlage von Klingenberg den Trefferreigen mit dem 5. Tor ab. Vorwärts 09 Al=Bannmeister. Vorwärts 09 Gronau— Tus Stadtlohn 3:2(2:0) Mit einem glücklichen Sieg konnte die Vorwärtsjugend die Meisterschaft des HJ-Bannes Grenzland im Fußball erwerben, nachdem man im Hinspiel am vergangenen Sonntag 4:2 gewinnen konnte. Dieses Mal waren die Gäste durchweg ebenbürtig, wenn nicht etwas überlegen. Aber mit dem Schießen haperte es sehr. Dagegen konnte Vorwärts durch seinen Halblinken drei Tore erzielen, die zum Siege langten. Nach dem Spiel sprach stellvertr. Bannführer Jungbannführer Börner der. Vorwärtsmannschaft seinen Glückwunsch aus. Frauenhandball. Ein Bombensieg der Vorwärtsmädel Vorwärts 09 Gronau— BV Lemgo 12:0(7:0). In ihrem ersten Spiel um die Westfalenmeisterschaft schafften die Vorwärtsmädel über den Mindener Meister einen äußerst hohen Sieg. Die Gäste enttäuschten etwas und hatten nur in ihrer Hintermannschaft eine Stütze, die eine Abfuhr, wie sie im vergangenen Jahre Minden bezogen hatte, verhinderte. Aber auch so langte es. Bei Vorwärts klappte es schon bedeutend besser als am vergangenen Sonntag. Die Elf spielte flüssiger und sicherer und vor allen Dingen beteiligte sich fast der ganze Sturm an den Torerfolgen. Bis zur Pause war man schon sieben Mal erfolgreich, um dann bis zum Schluß das Dutzend vollzumachen. Die Tore für Vorwärts warfen VorrinkKöstler(5) L. Dortmund teidigen. Die Tabelle hat folgendes Bild: FC Gronau 09— SV Ibbenbüren 3:1. Bei strahlender Frühlingssonne hatte sich eine stattliche Zuschauermenge auf dem Deldensenior versammelt, die aber von der Leistung der Gronauer Mannschaft enttäuscht wurde. Es ist immer wieder das, alte Leiden verschiedener Spieler, den Ball viel zu lange zu führen, und dann an den Gegner zu verlieren. Warum denn das? Ist es nicht viel rationeller, den Ball rasch abzuspielen und dadurch den Gegner zu zermürben? Es fiel auch von Beginn des Spieles auf, daß die Gronauer Spieler viel zu viel riefen und sich anödeten, der Gegner, trotzdem er mit 3:0 im Rückstand lag, gab ein anderes Beispiel, er kämpfte unentwegt weiter, und die Spieler munterten sich gegenseitig auf, warum geht das nicht in der FC=Elf? Zum Spiel selbst kann man sagen, daß man mit der Sturmaufstellung richtig gehandelt hatte. Selter im Sturm bewährte sich gut, nur seiner forschen Spielweise ist es zu verdanken, daß zwei Tore mehr fielen. In der ersten Halbzeit sah man ganz gute Leistungen auf beiden Seiten. Hätte der Linksaußen spielende Mensing einige Male mehr geflankt, sowie Frericks, wäre der Torerfolg größer geworden. In der zweiten Halbzeit zerfiel die Elf des FC kolossal, man spielte die Bälle fast ausnahmslos auf den Gegner. Mensing ging auf den Mittelläuferposten, um Praprotnick, der verletzt war, zu ersetzen. Man hoffte damit etwas mehr zu erreichen, zuerst ging es, aber dann spielte man wieder zu eng, alle Bälle, statt nach außen zu geben, landeten im Mittelfeld, immer da, wo der Gegner die beste Abwehr hatte, die Außenstümer standen sehr viel vollkommen ungedeckt und hätten bei einigermaßen Vorlagen mehr erzielen können, als die Innenstürmer. Sollte man in den noch zu absolvierenden Spielen weiterhin so planlos spielen, dürfte der Meistertitel kaum erreichbar sein, denn Riesenbeck. Stadtlohn und Emsdetten sind Gegner, die nicht mit sich spaßen lassen. Deshalb erwarten wir von der ersten Elf des FC Gronau, daß sie sich auf sich selbst besinnnt und bald wieder zeigt, was in Wirklichkeit in ihr steckt. FC Gronau Res.— Vorwärts 09 Res. 3:2. Das Vorspiel bestritten die beiden Reservemannschaften obiger Vereine. Die Revanche ist geglückt, wenn auch nur knapp, aber auch nicht dem Spielverlauf entsprechend. Der Sturm des FC übertraf sich im Toreauslassen, bei einigermaßen mehr Glück hätte das Resultat ganz anders ausgesehen. Das Hallensportfest in Münster ein voller Erfolg. gewicht. der den Punkten WiederWalter unkten. Schluß zweiten er=Kobin. nationalelsinki in ie Finnen nfalls Bei einem sog er sich Start bei dassel ein egten in nte lediokommen. storbenen und del ffen. Märg, in Olympia ler Turn1 bekann5 Hessen, n Kassel, Nach der eindrucksvollen Morgenfeier konnte Kreisführer Dr. Wagner, Münster, vom DRL. am Nachmittag eine stattliche Zuschauermenge in der Halle Münsterland begrüßen, die es denn auch nicht bereut haben sollte, auf den gewiß verlockenden Spaziergang bei mehr als 20 Grad Wärme verzichtet zu haben. Es ist sehr schwer, das bunt bewegte Bild zu schildern, das sich den Besuchern bot. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Bekenntnis zum Gedanken der Leibeserziehungen, wie wir ihn durch den Deutschen Reichsbund für Leibesübungen verwirklicht sehen. Im Mittelpunkt des nachmittaglichen Geschehens stand das große Handballwerbespiel zwischen dem Militärsportverein Münster und dem Dortmunder Hüttenverein, das einen recht abwechslungsreichen und interessanten Verlauf nahm. Zunächst sah es nach einem klaren Siege der Münsteraner aus, die sich bis zur Pause bereits eine 5:2=Führung verschafft hatten. Nach dem Wechsel aber setzte sich doch die größere Erfaytung und das bessere Stellungsspiel der Dortmunder erfolgreich durch, die nach ständig wechselnder Führung schließlich knapp mit 10:9 erfolgreich blieben. Das große handballturnier, das den Bezirks= und Kreisklassen vorbehalten war, sah die Universität Münster im Endspiel gegen Westfalia Ahlen mit 12:7, Halbzeit 8:3, erfolgreich. In der Zwischenrunde hatten die Studenten Westfalen=Jahn Münster mit 9:6 und in der Vorrunde Münster 08's zweite Mannschaft— die erste Vertretung war durch ihr rheiner Aufstiegsspiel verhindert— mit 17:3 und den Postsportverein sogar mit 18:2 aus dem Rennen geworfen. Westfalia Ahlen war durch Siege über TV Münster mit 11:3, über Reichsbahn Münster mit 12:2 und Kinderhaus mit 13:3 in der Endrunde gelangt. Der zweite Ahlener Vertreter, Wassersportverein Ahlen, schied bereits in der Vorrunde gegen Vestfalen=Jahn Münster durch eine 4:7=Niederlage aus, nachdem er kurz nach der Pause vorübergehend sogar in Führung gelegen hatte, sich aber durch sein unzweckmäßiges Stellungsspiel der Chance auf dem Weg in die Zwischenrunde vergab. Bei den Frauen zeigte sich erwartungsgemäß die Mannschaft von Münster 08 überlegen und liegte im Endspiel über den TV Münster 1862 mit 4:1. Nicht minder großen Beifall fand aber auch das Umfängreiche und vielseitig gestaltete Rahmenprogramm. Zunächst hatten die Turner das Wort. An drei Barren ah man u. a. den neuen Gebietsmeister der Vitler=Jugend. der durch die exakte Ausführung und stramme Haltung seiner Uebungen zu gefallen wußte. Darüber hinaus wurden am Tisch verschiedene recht schwierige Sprünge gezeigt, aber nicht zuletzt bewies auch die Altersklasse, daß sie jung geblieben ist. Sie führte verschiedene recht beifällig aufgenommene Ballspiele vor. Den ungeteilten Beifall aller Zuschauer fand die von einer Abteilung des Reichsarbeitsdienstes vorgeführte Jaumstamm-Gymnastik. Erweitert wurde das Programm durch rythmisch wundervoll abgestimmte Keulenübungen der Turnerinnen, durch ein ausgezeichnetes und vorbildlich ausgelassenes Raufhallspiel des SA=Sturmes I/13 gegen die volizei, durch Rhönradvorführungen und ein Fußballviel der besten Fähnlein des Jungbannes 13. War schon hier der Beifall sehr stark, so steigerte er sich noch, als die Fußballiugend des deutschen Doppelmeisters Schalke 04 unter Bumbäs Schmidt Ausschnitte aus ihrem Training zum besten gab. Nicht zuletzt verdienen die Rollschuhvorführungen der Eislaufund Rollschuhgemeinschaft Münster, sowie eine Städtetaffel der Leichtathleten von Gelsenkirchen, Bielefeld, Recklinghausen und Münster Erwähnung, die in dieser Reihenfolge durch das Ziel gingen. Die abschließende Siegerehrung nahm Gausportführer Lorenz und Kreisleiter Mierig vor. Außer ihnen sah man noch zahlreiche hohe Gäste aus Partei, Staat und Bewegung u. a. auch den stellv. Gauleiter, Staatsrat Stangier. Nachstehend, lassen wir im Wortlaut, Telegramme folgen, die der Führer des Gaues IX Westfalen=Lippe im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen, Brigadeführer Lorenz, an den Oesterreichischen Turnerbund und den Reichssportführer von Tschammer und Osten sandte. * Reichssportführer von Tschammer und Osten, Berlin, Reichssportfeld. „Reichssportführer. Ich melde heute im historischen Rathaussaal Münster Einheit zwischen Partei und Reichsbund in feierlicher Form hergestellt. Heil Hitler! Max Lorenz. SA=Brigadeführer, Gauführer des DRL, Gau IX, Westfalen=Lippe. * Müller, Führer des Oesterreichischen Turnerbundes, Wien. Am Ziele unserer Wünsche. Im einigen Reich ergreifen wir unsere Bruderhand zur gemeinsamen Arbeit im gleichen Streben für unsere Zukunft. Heil Hitler! Max Lorenz, SA=Brigadeführer, Gauführer des DRL. Gau IX, Westfalen=Lippe. SA-Sportabzeichen. Erste Wiederholungsübung verlegt. Die vom Führer befohlene Wiederholungsübungen für das SA=Sportabzeichen sollten von allen Besitzern dieses Zeichens von Wehrkraft und Einsatzbereitschaft am 27. März in Angriff genommen werden. Der für diesen Tag ausgeschriebene 15 km=Marsch mit eingelegtem Entfernungsschätzen wird nach Bekanntgabe der Obersten SAFührung infolge der am 10. April stattfindenden Volksabstimmung bis zu einem späteren Termin zurückgestellt. Gaumeisterschaften im Amateurboxen. fünf neue westfälische Meister. X Bochum, 20. Märg. Bei den Endkämpfen um die westfälischen Gaumeisterschaften im Amateurboxen vermochten sich nur drei Titelverteidiger zu behaupten, soweit sie überhaupt in die Bochumer Endkämpfe gelangten. Das waren im Federgewicht der Bochumer Gänserig, im Weltergewicht Europameister Murach=Schalke und schließlich im Schwergewicht Erich Schnarre=Recklinghausen, der auch diesmal den Ansturm von Knorr=Wanne=Eickel erfolgreich abschlagen konnte. Größere Ueberraschungen waren eigentlich nur zwei fällig. Im Bantamgewicht vermochte der Dortmunder Pauli nicht an die in seinem Kampf gegen Kaiser gezeigte Form anzuschließen, sondern verlor glatt gegen Tureck=Wattenscheid. Im Leichtgewicht war die Lage umgekehrt. Der Hagener Kraft, der nur knapp die Zwischenvunde überstanden hatte, zeigte gegen Jakubowski eine überzeugende Leistung, die ihm den Titel einbrachte. Sensationell war das Ergebnis im Halbschwergewicht. Der Dortmunder Roski wurde in der dritten Runde von einer schweren Linken Wessolys(Schalke) entscheidend getroffen. Obwohl der Ringrichter sofort Einhalt gebot, schlug der Schalker noch einmal nach und wurde daraufhin disqualifiziert, so daß der Sieg an Roski fiel. Im Fliegenwicht siegte Strangfeld(Herten) über Manczyk(Bochum 19). Damit kam nach dem Abgang von Olympiasieger Kaiser ins Bantamgewicht der tatsächlich beste Mann des Gaues zum Titel. Der Bochumer hatte zwar einen guten Start, aber von der zweiten Runde an hatte Strangfeld die richtige Einstellung gefunden. Mit seiner konternden Rechten kam er immer wieder ins Ziel und arbeitete so einen klaren Punktsieg heraus. Im Bantamgewicht schien der Dortmunder Pauli nach seinem großen Kampf gegen Kaiser gute Aussichten auf den Titel zu haben, aber der Wattenscheider Turea war gerissener und schlagstärker. So fiel die Entscheidung klar zugunsten Turecks aus, der den Dortmunder viel leer laufen ließ. Im Federgewicht stand der ältere Koch(Bochum 19) gegen Gänserig(PSV Bochum) im Ring. Es wurde sehr verbissen gekämpft, aber in mitreißenden Schlagserien behielt doch der vorherige Gaumeister Gänserig den kühleren Kopf und holte sich bei aller anerkennenswerten Tapferkeit seines Gegners den klaren Sieg. Im Leichtgewicht hatte man trotz des starken Vorrückens von Kraft(DSC Hagen) mit einem abermaligen Erfolg des Titelverteidigers Jakubowski(Bochum 19) gerechnet. Aber der Südwestfale nutzte seine Reichweite und seine Schlagkraft geschickt gegen den harten Schläger Jakubowski aus und behielt dank einer leichten Ueberlegenheit in den beiden ersten Runden den Sieg. Der Bochumer suchte zwar in der Schlußrunde mit kurzen Haken noch zu retten, was zu retten war, aber diesmal drehte der Hagener, der den vorjährigen Endkampf knapp verloren hatte, den Spieß um. Noch immer ist im Weltergewicht Michel Murach=Schalke unser stärkster Vertreter. Vergeblich versuchte Kalinowski=Gladbeck dem großen Gegner zu trotzen. Der Schalker mußte zwar auf einen wilder Schwinger Kalinowskys kurz zu Boden, ohne aber irgendwie gefährdet zu sein. Der Punktsieg fiel überzeugend aus. Erwartungsgemäß verlief die Auseinandersetzung im Mittelgewicht zwischen Wilhelm=Dortmund und Kubiak=Herne. Der hartschlagende Herner setzte Wilhelm mit seinen Eins=Zwei=Schlägen tüchtig zu. Der Dortmunder versuchte zwar, den Kampf auf eine für ihn günstigere technische Linie zu bringen, aber Kubiak war bis zum Schluß der überlegene Mann. Geradezu dramatisch verlief die Auseinandersetzung zwischen Wessoly=Schalke und Roski=Dortmund im Halbschwergewicht. Nach zwei Runden, in denen der Schalker einem sicheren Siege zuzusteuern schien, ohne daß jedoch die Partie für Roski aussichtslos gewesen wäre, wurde der Dortmunder in der dritten Runde von einer schweren Linken Wessolys erwischt. Der Ringrichter stoppte den Kampf, aber Wessoly schlug noch nach und wurde deswegen bestimmungsgemäß disqualifiziert. Im Schwergewicht wurde die Frage, ob KnorrWanne=Eickel den Titelverteidiger Schnarre=Recklinghausen schlagen könne, zugunsten des Recklinghäusers beantwortet. Knorr kam trotz guter Leistung gegen den größeren Ringstrategen Schnarre nicht an. Er suchte zwar immer verbissen den Angriff, mußte aber mehr einstecken, als er austeilen konnte. Die neuen Gaumeister: Fliegen: Strangfeld=Herten. Bantam: Tureck=Wattenscheid. Feder: Gänserig=Bochum. Leicht: Kraft=Hagen. Welter: Murach=Schalke. Mittel: Kubiak=Herne. Halbschwer: Roski=Dortmund. Trabrennen zu Recklinghausen. 1. R.: 1. Bertha(E. Jung), 2. Bergstein, 3. Constania; ferner: Estländer, Christoph, Peter Bing, Heliade, Tosca, von Hünefeld, Guy Albert(ohne Wetten). Tot. 19 it 53, Pl. 15, 20, 15:10. 2. R.: 1. Justina(H. Köster), 2. Luitpold, 3. Arrak; ferner: Rheinstolz, Herodias W., Deutscher Vater, Peter Duffy jr.(disqu.). Tot. 908 it. 36, Pl. 190, 18, 73:10. 3. R.: 1. Marie Dear(I. Piotrowski), 2. Lydia, 3. Rheinmädel; ferner: Herzblatt(angehalten), Gernot, Milanka. Tot. 1:32,3, Tot. 14 it. 23, Pl. 10, 10, 10:10. 4. R.: 1. Capitän(A. Irbach), 2. Duck, 3. Hexenmeister; ferner: Schmeling, Lederstrumpf, Diabolo, Cito Watts. Tot. 58 it. 37, Pl. 15, 25, 25:10. 5. R.: 1. Amalie(Th. Beckmann), 2. Feinsliebchen, 3. Östermaid; ferner: Pauline W., Estländer, Matador (disqu.), Bernstein, Daisy. Tot. 20 it. 27, Pl. 12, 11, 13:10. 6. R.: 1. Dominikus(F. Knies), 2. Hexenjunge, 3. Dirigent; ferner: Graf Geßler(disqu.), Fiedler, Quintilian(angehalten). Tot. 12 it 36, Pl. 14, 15, 22:10. 7. R.: 1. Morgenlied(A. Irbach), 2. Elfriede H., 3. Bergstein; ferner: Aloys, Jan Wellem(disqu.), Westerholt. Tot. 41 it. 39, Pl. 16, 14, 17:10. * Renen zu Krefeld am 20. März. 1. R.: 1. Pollux 2(Hochstein), 2. Stora, 3. Frauenfreund; ferner Geländeritt. Toto 27, Pl. 15, 12. EW. 58. 2. R.: 1. Agnat(Wenzel). 2. Aiwan, 3. Helmspitze; ferner Charolus, Saarfreund, Mungo, Lonsky, Ostgote. Toto 17, Pl. 15, 19. EW. 136. 3. R.: 1. Xerxes(Hochstein), 2. Stauffen, 3. Johannes M.; ferner Punktina, Spielhahn, Robinson, Bellator, Gangani Horaz. Toto 21, Pl. 15, 33, 64. EW. 226. 4. R.: 1 Gnom(M. Schmidt), 2. Gastgeber, 3. Limperich; ferner Commodore, Feuereifer, Firestone, Irmgard. Toto 103, Pl. 17, 14, 17. EW. 328. 5. R.: 1. Bastkorn(M. 2. Natango, 3. LockDer Höhepunkt des Genfer Reitturniers. Deutscher Sieg im Preis der Nationen. Genf, 20. März. Der erste Auslandsstart der Kavallerieschule Hannover in Genf brachte neben verschiedenen Einzelsiegen auch gleich einen überlegenen deutschen Sieg im„Preis der Nationen“. Das Fehlerverhältnis von 6¾ für die deutsche Vertretung, 48 für Frankreich. 66 für Belgien und 83 für die Schweiz läßt die Ueberlegenheit unserer Reiter und Pferde klar erkennen. Dazu stellte die Kavallerieschule in Oblt. Max Huck auf Olaf mit fehlerlosen Ritten noch den Sieger in der Einzelwertung. Der Kurs entsprach den internationalen Bedingungen und wies zwölf Hindernisse bis zu einer Höhe von 1,60 m auf. Deutschland trat mit Alchimist(Rittm. Momm), Olaf(Oblt. Huck), Baron IV(Oblt. Brinkmann) und Thora(Rittm. Kurt Hasse) an. Schon nach dem ersten Umlauf lag die deutsche Mannschaft mit 6¾ Fehlern, die auf das Konto von Baron IV und Alchimist kamen, klar in Front. Der zweite Durchgang ergab noch eine bessere Leistung. Alchimist, Olaf und Baron IV sprangen fehlerlos, lediglich Thora zog sich acht Fehler zu und schied damit gleichzeitig für die Wertung aus, so daß es im Gesamt bei den schon zur„Halbzeit“ feststehenden 6¾ Fehlern blieb. Die Franzosen behaupteten mit 48 Fehlern noch sicher den zweiten Platz vor Belgien und der Schweiz. Deutschland holte sich damit den ausgesetzten Wanderpreis, der in fünf Jahren dreimal gewonnen werden muß, um in den endgültigen Besitz eines Landes überzugehen, zum zweiten Male und zog auf diese Weise mit dem diesmal nicht vertretenen Italien gleich. Ergebnis: Preis der Nationen: 1. Deutschland 6¾ Fehler (Olaf 0, Alchimist ¾. Baron IV 6 Fehler), 2. Frankreich 48 Fehler, 3. Belgien 66 Fhler 4. Schweiz 83 Fehler. Noch ein deutscher Doppelerfolg. Ein schweres Barrierenspringen stand am Sonntagnachmittag des Genfer Reitturniers auf der Karte. Nach dem überlegenen Sieg im„Preis der Nationen“ gab es hier gleich einen deutschen Doppelerfolg durch Rittmeister Kurt Hasse auf Fridolin und SS=Hauptsturmführer Temme auf Nordland. Vier Stechen waren notwendig, um die Sieger zu ermitteln und erst als es über zwei Barrieren von 1,90 und 2,00 m ging— mit Sprüngen von 1,10 bis 1,50 m wurde begonnen—, fiel die Entscheidung. Zusammen mit den beiden Deutschen hatten sich Hauptmann Gonze(Belgien) auf Rabette und Kapitän Bambi Santerne(Frankreich) auf Killearm für den Endkampf qualifiziert. Nordland und Fridolin= bewältigten jeder einen der beiden Sprünge, Nordland sogar die 2 m=Barriere. Killearn warf beide ab, und Babette kam zu Fall. Mit je vier Fehlern standen die beiden Deutschen an der Spitze, verzichteten aber auf eine Fortsetzung des Kampfes. Die Plätze belegten Killearn mit vier Fehlern vor Babette mit 15 Fehlerpunkten. Bastkorn(M. Schmidt), ruf, 4. Infant; ferner Windsor, Vaterlandsliebe, Obersteiger, Goldprobe, Wisa=Zenodore, Sandmann, Kohinor. Toto 25, Pl. 15, 30, 28, 37. EW. 452. 6. R.: 1. Schloßfrau(Broda), 2. Graf Moltke, 3. Coeraß; ferner Sintflut, Segelflug, Maktonia, Heroine, Faland. Toto 36, Pl. 12, 11. 12. EW. 78. 7. R.: 1. Melle(Knoche), 2. Ordensritter, 3. Nußknacker; ferner Melaenis, Aviatik, Perbellina, Laufpaß, Mauser, Thuribert. Toto 103, Pl. 29, 25, 18. EW. 1600. Rennen zu Strausberg am 20. März. 1. R.: 1. Heinerle(Biessey), 2. Hansakind, 3. Fahnenwache; ferner Profoß, Parade. Toto 42, Pl. 17, 14. EW. 84. 2. R.: 1. Herbstzeitlose(Lt. Viervogel), 2. Spitzmaus, 3. Galeopsis; ferner Carlo. Toto 33, Pl. 17, 15. EW. 168. 3. R.: 1. Sahara(Flint), 2. Marga, 3. Königskerze; ferner Mentor, Akritos, Varthun, Tuhoma, Athanagild, Tintoretto. Toto 50, Pl. 17. 21, 14. EW. 264. 4. R.: 1. Oceanus(Heuser), 2. Horrido, 3. Norman; ferner Referendar. Toto 22, Pl. 15. 22. EW. 144. 5. R.: 1. Trojaner(Schlaefke), 2. Bambus, 3. Mein Geheimnis; ferner Famor, Hut ab, Lare. Lachtaube, Abendstern. Toto 43, Pl. 16, 55. 21. EW. 1028. 6. R.: 1. Günstling(Uhr), 2. Campo Santo, 3. Lachendes Leben; ferner Malve, Hagelschlag, Burgzierde, Vale. Toto 24, Pl. 13, 21, 15. EW. 368. 7. R.: 1. Juist(Harry Schmidt), 2. Claaßen, 3. Paxheim, 4. Altgesell; ferner Imperator, Gräfin Mariza, Balilla, Walküre, Gaudi, Auftakt, Marwalla, Ala. Toto 114, Pl. 35, 35, 16, 35. EW. 3500. Rennen zu Auteuil am 20. März. 1. R.: 1. Duralumet(Bates), 2. Lavardin, 3. Sanagra; ferner Magdalena 3, Cossak, Oro pro Nobis, Grand Soleil. Tot. 25, Pl. 16, 35. 2. R.: 1. Quatre As(Dubus), 2. Irrésistible, 3. Mon Jubilé; ferner Mousseline Fine; Birdjos, Grande Hathor, Passe Partout. Toto 23, Pl. 15, 24. 3. R.: 1. Fiérabras(Lock), 2. Le Menhir, 3. Haut les Coeurs; ferner Bao Dai, Frigant, Maestro, Milan, Le Fétiche 2, Ménes 2, Dugreygall, In Nigris, Iman, Tip. Toto 61. Pl. 22, 16, 43. 4. R.: 1. Millemont(Besitzer) 2. Rodo 3, 3. L'Escale; ferner Fiminale, Alighieri, Parmentier, Racketeer, Kwasind, Deb, Micromégas, Guilleri. Toto 62, Pl. 26, 49, 33. 5. R.: 1. Quick(Kalley), 2. Le Florentin, 3. Flexen; ferner Tuliper, Kislar, Presbyterian. Toto 29, Pl. 17, 23. 6. R.: 1. Myron(Duveau), 2. Outremer, 3. Kéfalino; ferner Manteau de Savoie, Papillon Bleu, Nador, The Teaser, Brid'Oison, Lame. Toto 128, Pl. 33, 17, 26. Voraussagen für St. Cloud. 21. März. 1. La Tramontane—Ecumer3, 2. Hotseed—Ibycus, 3. Cavalla—Altamar, 4. Rafano—Le Koh 1 Nor, 5. Swan Song—La Magnat, 6. Orita—Dentelle d'Or. Olmo gewann Mailand-San Remo. Mailand, 20. März. Die italienische Straßenrennzeit wurde am Samstag mit dem traditionellen Rennen Mailand— San Remo fortgesetzt. Wie schon zwei Wochen vorher bei Mailand — Turin machten auch diesmal die Italiener Favalli und Olmo das 281,5 Kilometer lange Rennen unter sich aus. Diesmal nahm Olmo an seinem Bezwinger von Turin Revanche und schlug ihn in der neuen Rekordzeit von 7:18.:30 Stunden im Endspurt um eine halbe Länge. Olmo wiederholte damit seinen Sieg aus dem Jahre 1935. Auf dem dritten Platz endete in Bovet ebenfalls ein früherer Sieger des Rennens vor den Franzosen Galateau und Mallet. Eine Minute später trafen die Verolger mit Bindi, Bartali Bailo, Vianoli und Bizzi an der Spitze ein. Fußball im Nordmünsterland. VfL Epe und Gronau 21/24 steigen ab. Gronau 09 auf dem Wege zur Meisterschaft.— Erbitterter Kampf um die Spitze. + Münster, 20. März. Langsam, wenn auch viel zu spät reifen die Dinge in der ersten Kreisklasse des Nordmünsterlandes zur Entscheidung. Zum wenigstens ist man jetzt so weit, daß die beiden Mannschaften, die den Weg in die zweite Kreisklasse antreten müssen, feststehen. Gronau 21/24 war sich za seit einiger Zeit über sein Schicksal im klaren. Heute ist die Entscheidung über den zweiten Kandidaten gefallen. Zwar hat sich VfL Epe an den letzten Sonntagen verzweifelt gewehrt gegen das bittere Geschick, aber heute wurde doch der Schulßstrich unter alle Bemühungen gezogen. VfL Epe muß mit absteigen. Epe hat noch zwei Spiele zu absolvieren, die also höchstenfalls vier Gutpunkte einbringen könnten. Diese vier Punkte reichen aber nicht mehr aus. Bei einem Siege gegen Emsdetten hätte es heute noch reichen können, jedenfalls wären noch, wenn auch ganz schwache Aussichten vorhanden gewesen. Vor allem wäre Emsdetten selbst dann in ärgste Verdrückung geraten. So aber ist Emsdetten alle Sorgen los und Epe sieht sich vor die Gewißheit gestellt, absteigen zu müssen. Jetzt aber werden alle Mannschaften, die nahe an der Gefahrenzone standen, wie Riesenbeck, Ibbenbüren, Emsdetten und auch noch VfL Rheine alles daran setzen, sich gute und ehrenvolle Plätze zu sichern. So stand schon der heutige Sonntag im Zeichen erbittertster Platzkämpfe. Ahaus erkämpfte sich durch einen zwar knappen aber durchaus gerechtfertigten Sieg den dritten Platz, den es jetzt gegen Stadtlohn zu verteidigen haben wird. VfL Rheine hatte gegen den Tabellenletzten Concordia Gronau keine allzu schwere Aufgabe zu bewältigen. Der Sieg brachte aber eine schöne Platzverbesserung. Auch Emsdetten sicherte sich einen guten Platz, während SV Ibbenbüren nach der heutigen Niederlage wieder zurückfällt, aber außerhalb jeder Gefahr bleibt. Die ist ein für allemal gebannt. Auch Teuto Riesenbeck mußte heute die erste Ninderlage in der zweiten Serie der Spiele hinnehmen. Aber heute hat sie keine Auswirkungen mehr, heute ist man durch den fabelhaften Zwischenspurt in ruhiger Sicherheit. Auch der Kampfan der Spitze der Tabelle spitzt sich zu. TSG Dülmen führt einstweilen noch die Gruppe an. Diese Führung ist aber sehr schwach und durchaus nicht widerstandsfähig. Der Vorsprung vor Gronau 09 beträgt nur einen Punkt, Gronau 09 liegt aber zwei Spiele zurück, hat also noch fünf Spiele vor sich, während TSG Dülmen nur noch aus drei Spielen Punktegewinn ziehen kann. Wenn bei Gronau 09 nicht alles drunter und drüber geht, wird also TSG Dülmen in diesem Jahre auf die Meisterschaft verzichten müssen. TSG Dülmen Gronau 09 ABC Ahaus Tus Stadtlohn VfL Rheine SV Emsdetten SV Ibbenbüren Teuto Riesenbeck VfL Epe Gronau 21/24 Gronau 09 Gronau 09 zeigte sich nach der langen Pause in den Meisterschaftsspielen klar überlegen. Schon in der ersten Halbzeit war Ibbenbüren geschlagen. Nach zehn Minuten eröffnete der Mittelstürmer den Torreigen, der eine viertel Stunde später vom Halblinken fortgesetzt wurde. Fünf Minuten vor der Pause konnte dann der Halbrechte das dritte Tor anbringen. Die ersten Minuten nach dem Wechsel kam Ibbenbüren etwas auf und erzielte auch innerhalb der ersten zehn Minuten das Ehrentor durch den Rechtsaußen. Dann aber nahm Gronau 09 wieder das Heft in der Hand. VfL Rheine— Concordia Gronau 3:1(2:1). Ein schöner Weitschuß des Mittelläufers überraschte die Gäste in der 25. Minute. Zwar holte fünf Minuten später der Linksaußen Gronaus das Tor wieder auf, aber noch vor der Pause konnte Rheine durch den Halbrechten erneut in Führung gehen, die dann in der zweiten Halbzeit in der 15. Minute durch den Rechtsaußen auf 3:1 erhöht werden konnte. ABC Ahaus— Teuto Riesenbeck 1:0(0:0). Riesenbeck wehrte sich verzweifelt und zog zeitweise die ganze Mannschaft zur Sicherung des Tores zurück. Aber Ahaus setzte sich voll und ganz ein und durchbrach auch die wehrhafte Mauer. Bis es dann schließlich kurs vor Schluß des Spieles dem Mittelstürmer Kölker gelang, durch ein famoses Tor die Gäste um Sieg und Punkte zu bringen. VfL Epe— SV Emsdetten 1:2. Emsdetten fand sich zunächst auf dem Eper Platz nicht zurecht, zumal man alles daran setzte, dieses für sie entscheidende Spiel zu gewinnen. Aber Emsdetten setzte sich doch besser durch und gewann die Punkte und entschied damit Epes Schicksal. Ein Pokalspiel. Vorwärts Gronau— TuS Stadtlohn 5:0(1:0). Am letzten Sonntag mußten sich die beiden Partner trotz verlängertem Spiel mit einem Unentschieden trennen, so daß das Spiel neu angesetzt wurde. Diesmal aber drehten die Gronauer mächtig auf. Sie hatten sich eine famose Taktik zurecht gelegt und spielten in der ersten Halbzeit ganz verhalten. Nur legten sie es darauf an, die Stadtlohner gründlich zu beschäftigen und zu beanspruchen. Damit erreichten sie es, daß Stadtlohn in der zweiten Halbzeit abgekämpft war und damit der Weg für einen eindrucksvollen Sieg der Vorwärtsler frei wurde. Jeder will den besten Platz. Die Gruppe A der zweiten Kreisklasse Nordmünsterland war vollauf beschäftigt. Zwar konnten die Spiele nicht mehr die Frage nach dem Tabellenführer und Meister beeinflussen, aber hinter Sportfreunde Gellendorf, die sicher und unangefochten der Meisterschaft zustreben, geht ein toller Kampf um die Plätze los, der alle Ränge durcheinanderpurzeln läßt. Außer dem Tabellenletzten Mettingen ist aber niemand auf seinem alten Platz geblieben. Preußen Rheine verlor die Aussicht völlig, noch einmal auf den zweiten Platz zu kommen. Dafür hat Vreußen Borghorst gesorgt, die heute den Tabellenletzten Mettingen endgültig auf den letzten Platz verwiesen. Aber Borussia Emsdetten hat sich nach vorn geschoben und durch seinen Sieg über die Sportfreunde aus Burgsteinfurt auch den Burgsteinfurtern manche schöne Hoffnungen zerschlagen. Ueberraschend kommt auch heute der Sieg der Union Burgsteinfurt. Zwar reicht es immer noch nicht ganz zu einem Platz in der vorderen Hälfte der Tabelle, aber bei dieser Form der Mannschaft dürfte es gar nicht mehr lange dauern, bis eine der vor Union liegenden Mannschaften Platz machen muß. Noch überraschender aber kommt die neuerliche Niederlage des SV Wilmsberg. von dem wir noch vor einigen Sonntagen annahmen, daß sein Sturz an das Tabellenende nicht von langer Dauer sein würde. Aber Wilmsberg seint eine empfindliche Schwächeperiode durchzumachen. Seit diesem Sturz nach unten ist nichts mehr geglückt. Im Gegenteil, der Absturz verschlimmerte sich von Sonntag zu Sonntag, weil er sich durch fortwährende Niederlagen bestätigte. Auch heute wieder muß Wilmsberg zwei Punkte auf der Minusseite buchen Da aber Lengerich das Kunststück fertig brachte, die Rheiner Preußen zu schlagen, fällt Wilmsberg nun auf den zweitletzten Platz zurück. Zwar sind noch viele Möglichkeiten vorhanden, von diesem Platz wiederfortzukommen, aber Wilmsberg muß bedenken, daß auch Lengerich und Sportfreunde Burgsteinfurt die gleichen Möglichkeiten haben und gewiß von ihr Gebrauch machen werden. Man darf also gespannt sein, wer nun Mettingen auf dem Weg in die dritte Klasse begleiten wird. Sportfr. Gellendorf Preußen Borghorst Preußen Borussia Emsdetten Union Burgsteinfurt Grünweiß Bvergern VfR Lengerich Sportfr. Burgsteinfurt SV Wilmsberg SV Mettingen Union Burgsteinfurt Preußen Borghorst VfR Lengerich— Preußen Rheine 2:1(0:1). Sportf. Gellendorf— Grünweiß Bevergern 4:2(1:0). Bor. Emsdetten— Sportfr. Burgsteinfurt 3:1(1:0). Ras. Coesfeld überrascht. Auch die Gruppe B der zweiten Kreisklasse hatte volles Tagesprogramm. Mit Spannung sah man vor allem dem Treffen des Tabellenzweiten Rasensport Coesfeld gegen VfL Vreden entgegen, das für die Frage des zweiten Platzes entscheidend werden konnte. Zur großen Ueberraschung konnte Rasensport dem Gegner nicht standhalten. Knapp gingen die Prukte verloren. Damit aber ist für Rasensport die Gefahr heraufbeschworen, noch einmal des zweiten Platzes verlustig zu gehen, wenn auch Vreden bereits ein Spiel mehr ausgetragen hat, so besteht doch immerhin die Möglichkeit, daß Coesfeld noch einmal strauchelt, und dann dürfte Vreden gleich vorzuspringen und Coesseld zu verdrängen. Die übrigen Treffen der übrigen Gruppe brachten keinerlei Veränderungen in der Tabelle, da sämtliche Spiele bis auf das des Tabellenführers unentschieden ausgingen, so daß sich die Positionen nicht verschieben konnten. Aber auch diese Tatsache kann als Riesenüberraschung gebucht werden. Die bedrohten Mannschaften haben sich verzweifelt gewehrt und ihren Gegnern ein Unentschieden abgetrotzt, das höchst ehrenvoll für sie ist. Der Tabellenführer und voraussichtliche Meister, Blauweiß Ochtrup hat sich von seiner Niederlage erholt und durch das Schützenfest gegen Reichsbahn Coesfeld gezeigt, daß er wieder auf alter Höhe ist. Blauweiß Ochtrup 14 12 1 1 82:17 25:3 Rasensport Coesfeld 13 8 2 3 30:20 18:8 VfL Vreden 14 8 2 4 36:26 18:10 Tus Gescher 13 7 2 4 30:26 16:10 FC Metelen 14 6 3 5 40:22 15:13 SV Südlohn 14 5 3 6 38:45 13:15 SV Legden 13 3 3 7 18:43 9:17 FC Ottenstein 12 2 1 9 21:38 5:19 Reichsbahn Coesfeld 13 0 1 12 12:70 1:25 Ergebnisse: Rasensport Coesfeld— VfL Vreden 2:3(1:1). Blauweiß Ochtrup— Reichsbahn Coesfeld 11:1(5:0). SuS Legden— FC Metelen 2:2(1:1). SV Südlohn— Tus Gescher 1:1(1:0). Kreisklassen Münster. Fußball im Emsland. Der Tabellenführer verliert. + Lingen, 20. März. Nun hat es den Tabellenführer Sparta Nordhorn doch erwischt. Auf dem schwierigen Gelände in Osnabrück gegen Rapid kam die große Ueberraschung des Tages zustande. Mit einem Schlage sind dadurch die Aussichten des MSV Lingen wieder ausgezeichnet. Nur noch ein Punkt trennt bei der gleichen Anzahl von Spielen die Soldaten vom Tobellenführer, und wenn nicht alles täuscht, dürfte Sparta in den beiden letzten für sie noch ausstehenden Spielen ebenfalls nicht ungerupft davonkommen. Hier dürfte sich wieder einmal die alte Fußballwahrheit Geltung verschaffen, daß die letzten Spiele einer Meisterschaftssaison auch zugleich die schwersten sind. Diesen Satz sollten sich auch die Lingener Soldaten merken und danach ihren Einsatz in den nächsten Kämpfen, die die endgültige Entscheidung bringen werden, einstellen und einsetzen. Aber nicht allein an der Spitze der Tabelle, auch am unteren Ende blieben die Ueberraschungen am heutigen Sonntag nicht aus. Da ist vor allem der unerwartet knappe Erfolg des Osnabrücker Spielverein 08 über seinen Ortsrivalen OFV 06 zu nennen. Die Folge war eine bemerkenswerte Platzaufbesserung des Spielvereins, der nunmehr im Augenblick der Abstiegssorgen enthoben ist und diese der Spielvereinigung Meppen überlassen hat, die, wie erwartet, gegen den MSV Lingen mit der erwarteten Deutlichkeit unterlagen. Ebenso gut, wie der MEV Lingen hält sich auch der SC Haste, der es nunmehr auf Punktegleichheit mit den Lingenern Soldaten gebracht hat, und— abgesehen von dem Torverhältnis— gleiche Aussichten auf den Erwerb der Meisterschaft nachweisen kann. Die übrigen Spiele brachten die erwarteten Sparta Nordhorn 16 10 1 5 52:24 21:11 MSV Lingen 16 9 2 5 35:25 20:12 SC Haste 16 7 6 3 33:28 20:12 VfB Schinkel„ 15 8 1 6 37:33 17:13 SC Rapid 15 7 3 5 35:35 17:13 OFV Osnabrück 06 15 7 2 6 29:28 16:14 Schwarzw. Osnabrück 14 6 3 5 24:27 15:13 SV Osnabrück 08 15 5 1 9 26:42 11:19 SV Meppen 15 1 7 7 16:34 9:21 Spielverein 16 15 2 2 11 21:42 6:24 Ergebnisse: Rapid Osnabrück— Sparta Nordhorn 3:1. SV Meppen— MSV Lingen 0:4. SC Haste— VfB Schinkel 5:1. SV Osnabrück 08— OFV Osnabrück 06 2:1. In Ahlen fällt erst die Entscheidung. Grevens Meisterschaft in Frage gestellt. Ein 2:0=Sieg genügt, und Hiltrup ist Meister. Fußball im Westmünsterland. So hätte Borken immer sein müssen! Tus Borken glänzt durch einen 7:0=Sieg.— Aber vergebens. 4 Bocholt, 20. März. Die Spiele in der 1. Kreisklasse des Westmunsterlandes haben nur noch insofern Interesse, als sie die Reihenfolge der Mannschaften hinter dem bereits feststehenden Meister Olympia Bocholt festlegen. Tus Haltern sicherte sich in einem überlegenen Kampfe gegen Hervest=Dorsten den zweiten Platz, der von niemandem mehr eingeholt werden kann. Theoretisch wohl, aber alle Erfahrung spricht dagegen, daß Tus Haltern den seit langem bezogenen Platz wieder räumt. Bocholt 1900 und BV Marl können nicht mehr gefährlich werden, höchstens noch der Ortsrivale Haltern 26. Aber Tus Haltern sollte aus den beiden noch ausstehenden Spielen wenigstens zwei Punkte einbringen, um sich den zweiten Platz endgültig zu sichern, während es doch zweifelhaft erscheint, ob Haltern 26 aus allen drei noch ausstehenden Spielen nur Gutpunkte einbringen wird. Interessanter aber als die Kämpfe an der Spitze der Tabelle sind die Auseinandersetzungen um die Reihenfolge am Schluß der Tabelle. Es kann vermutet werden, daß die Abstiegsfrage in der ersten Klasse dahin geregelt wird, daß nur eine Mannschaft abzusteigen braucht. Dann wäre Tus Borken der Leidtragende. Dus Borken ist über den letzten Tabellenplatz nicht hinausgekommen. Heute aber zeigte Tus Borken, was es leisten kann, wenn alles klappt. In einem brillanten Spiel wurde Rotweiß Dorsten, das sich verzweifelt wehrte, glatt überfahren. Wenn Borken so immer gewesen wäre, hätte die ganze Tabelle wayrscheinlich ein anderes Gesicht als heute. So aber wird dieser glanzvolle Sieg nicht viel mehr als ein schöner Abschluß des Gastspieles in der ersten Klasse sein. Selbst wenn der Vordermann SC Bocholt 26 beide noch ausstehende Spiele verlieren sollte, und wenn Tus Borken das letzte Spiel gewänne, wäre nicht mehr viel zu retten. Es sei denn, daß Borken eine zweistellige Torzahl herauspaukt und selbst ohne Gegentor bleibt, dann könnte das Torverhältnis vielleicht so werden, daß Bocholt auf den letzten Platz muß. Aber das sind Möglichkeiten, die fast unerreichbar erscheinen. Wer nun endgültig auf den zweitletzten Platz der Tabelle muß, ist nach den heutigen Spielen auch noch nicht bestimmt. Rotweiß Dorsten konnte sich heute in Sicherheit bringen und zwischen sich und SC Bocholt 26 den nötigen Abstand legen, denn SC Bocholt 26 hatte gegen den Tabellenführer niemals Aussichten auf Punktegewinn. Aber Rotweiß Dorsten traf heute auf eine Borkener Mannschaft, die noch ganz andere Gegner geschlagen hätte. So ist eigentlich auf dem zweit= und drittletzten Tabellenplatz alles beim alten geblieben und die Entscheidung, ob nun Rotweiß Dorsten oder SC Bocholt 26 der Nachbar Borkens wird, wird am nächsten oder übernächsten Sonntag fallen. Olympia Bocholt Tus Haltern BV Bocholt 1900 BV Marl Haltern 26 SuS Hervest=Dorsten Rotweiß Dorsten SC Bocholt 26 Tus Borken Olympia Bocholt— SC Bocholt 26 4:1(2:1). Tus Borken— Rotweiß Dorsten 7:0(2:0). Tus Haltern— SuS Hervest=Dorsten 2:1(0:1). Gesellschaftsspiele. Borussia Rheine— SV Herten 2:3(1:2). SuS Suderwick— BV Bocholt 1900 1:7(1:4). Suderwick konnte dem Gast kaum Widerstand entgegensetzen und mußte dem Gegner den hohen Sieg überlassen. Um die Bannmeisterschaft der HJ. Rotweiß Dorsten— Viktoria Recklinghausen 2:4. SuS Recklinghausen— Germania Datteln 4:2. + Münster, 20. März. Das war die wohl größte Ueberraschung der ganzen Spielzeit: Greven im letzten entscheidenden Spiel in Oelde geschlagen! Mit bangem bangem Schrecken und biterer Enttäuschung vernahmen Grevens zahlreiche Sportanhänger durch Telephon und Anschlag im Vereinslokal die böse Nachricht aus Oelde. Das hatte man nun doch nicht erwartet. Wohl kannte man das gefährliche Gelände, hatte auch die Schlagkraft des Oelder Sportklubs auf heimischer Scholle nicht unterschätzt, aber an eine Niederlage, dazu noch mit zwei Toren Unterschied, wollte man doch so recht nicht glauben. Das war wirklich zu böse und schlimm, um geglaubt werden zu können, angesichts der von allen Fußballsachverständigen erwarteten Grevener Meisterschaft. Aber es half alles nichts, die Niederlage stand unumstößlich fest. Was blieb da schon anderes übrig? Man setzte sich an den Tisch, holte zum guten Schluß noch einmal papier und Rechenstift, die schon so oft den Meister hatten errechnen sollen, aus der Schublade und begann mit den für einen Fußballkenner geübten und allbekannten Kombinationen noch einmal das scheinbar schon„ad akta gelegte Rechenexempel. Wir wissen nicht, was man sich in Greven ausrechnete, glauben aber, daß das Ergebnis mit der unsrigen in aller Eile ausgerechneten Lösung übereinstimmt. Und da ist als entscheidenstes Merkmal festzustellen, daß zwar im Augenblick noch Greven über das bessere Torverhältnis verfügt, Hiltrup aber in seinem letzten noch ausstehenden Kampf gegen Fortuna Ahlen durchaus die Möglichkeit besitzt, Meister zu werden und den Sportklub von der Ems sozusagen im Ziel abzufangen. Ein 2:0=Sieg der Hiltruper würde genugen. um sich mit der Krone des Meisters der 1. Kreisklasse Münster zu schmücken. Bei einem Gegentor, das die Hiltruper hinnehmen müßten, würde die Sache allerdings schon bedenklicher und nur ein 4:1= bezw. noch höherer Sieg würde den Ausschlag zuaunsten Hiltrups geben. Im Falle des erwähnten 2:0=Sieges lautete der Tordurchschnitt für Hiltrup 2,037. Das würde genügen, um den Grevener Tordurchschnitt von 2,034 um den winzigen Bruchteil eines Dreitausendstels zu überbieten. Gewehr bei Fuß wird also Greven am nächsten Sonntag zuschauen müssen, ob es Hiltrup in Ahlen gegen Fortuna schafft. Vielleicht entscheiden auch mehr oder minder stark ausgeprägte Sympathien für den einen oder anderen Verein. Aber so, wie wir Fortuna Ahlen und seinen sportlichen Ehrgeiz kennen, glauben wir nicht daran, daß man in Ahlen die Punkte kampflos abgibt. Hiltrup wird sich auf jeden Fall in Ahlen die Chance, doch noch Meister der 1. Kreisklasse werden zu können, wohl kaum entgehen lassen, wenngleich man sich doch auf den harten Widerstand der in letzter Zeit wieder erstarkten Fortuna wird gefaßt machen mussen. Wie das Ende auch ausgehen mag, wir tippen auf einen Sieg der Hiltruper Mannschaft, die durch ihre letzten recht überzeugenden Leistungen— erinnert sei an den 2:0=Sieg im Pokalspiel gegen Preußen Münster— zweifellos die Kreisklasse Münster recht ehrenvoll vertreten würde. Die restlichen Spiele brachten die erwarteten Ergebnisse. So gelang den münstetschen Trnern ein ehrenvolles Unentschieden gegen Fortuna Ahlen, und schließlich brachte Tus Hiltrup seine eindeutige Ueberlegenheit durch einen klaren Erfolg über Reichsbahn Münster zum Ausdruck. SC Greven 09 181 Tus Hiltrup 171 Jahn Münster 17 Westfalia Ahlen 17 Tus Neubeckum 16 SC Oelde 15 Fortuna Ahlen 15 Post Münster 17 Reichsbahn Münster 17 SV Warendorf 18 SC Oelde 2 4 59:29 17 11 2 4 51:26 17 8 6 3 38:19 17 6 5 6 29:30 16 6 4„ 6 35:32 15 7 1 7 31:30 15 4 5 6 24:28 17 5*3 9 42:50 17 5 3 9 23:46 18 3 3 12 27:70 SC Greven 09 3:1(2:0). 26:10 24:10 22:12 17:17 16:16 15:15 13:17 13:21 11:21 9:27 Oelde spielte in der ersten Halbzeit ein wenig überlegen. Bereits nach 10 Minuten ging der Platzherr nach einer Flanke von links durch Kopfball des Rechtsaußen in Führung. 5 Minuten vor der Pause lautete die Partie nach einem kernigen Flachschuß des Oelder Rechtsaußen bereits 2:0. Nach dem Wechsel wurden die Grevener kampfesmutiger und drängten zeitweilig recht stark. Aber erst in der Mitte der zweiten Spielhälfte fiel ihr Ehrentreffer aus einem Gedränge heraus, der aber 15 Minuten vor Schluß wiederum durch den Oelder Rechtsaußen, der der beste Mann im Oelder Mannschaftsgefüge war. wettgemacht wurde. Kurz vor Schluß zog sich dann der Oelder Torwart bei einem Zusammenprall mit Puke eine schwere Verletzung zu, die zu einem Ausscheiden zwang. Aber alle verzweifelten Anstrengungen Grevens, dem Spiel eine andere Wendung zu geben und wenigstens einen Punkt, der die Meisterschaft bedeutet haben würde, zu retten, scheiterten an der massiven und unter stärkstem Einsatz spielenden Hintermannschaft des Gastgebers. Fortuna Ahlen— Jahn Münster 1:1(1:1). Reichsbahn Münster— Tus Hiltrup 2:5(2:3). die Soldaten immer noch dichtauf. In der 2. Kreisklasse ist der neuerliche Sieg des MSV Münster über den SC Uppenberg bemerkenswert, der den Soldaten weiterhin noch aute Aussichten gibt, die Drensteinfurter kurz vor dem Ziel abzufangen und ihnen ein Schnippchen zu schlagen. Vielleicht ist das letzte Spiel von BV Drensteinfurt gegen die münsterschen Soldaten ausschlaggebend. Gewinnt der augenblickliche Tabellenführer diesen Kampf, ist ihm die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. BV Drensteinfurt MSB Münster Germania Münster SC Dyckburg Ems Westbevern SC Uppenberg Westfalia Kinderhaus SC Preußen 06 Res. SC Münster 08 Res. Luftwaffen=SV Rasensport Reckenfeld Erg Germania Münster— Westf. Kinderhaus(für Münster gewonnen, da Kinderhaus nicht antrat). SC Uppenberg— MSV Münster 3:5(0:4). SC Dyckburg— Luftwaffen=SV Münster 4:2(1:0). BV Drensteinfurt— Münster 08 Res.(ausgefallen). Ennigerloh ein würdiger Meister. Harsewinkel auf dem dritten Platz. Dex frischgebackene Meister der 2. Kreisklasse Warendorf lieferte heute in seinem letzten Kampf gegen seinen hartnäckigsten Verfolger und Mitbewerber bei der Meisterschaft, den TV Sendenhorst, noch einmal den Beweis dafür, daß die Meisterschaft der 2. Kreisklasse Warendorf an keinen Unwürdigen gefallen ist. Knapp, aber sicher geschlagen blieb der Turnverein sogar auf eigenem Platz auf der Strecke. Von weiteren Ergebnissen überrascht in erster Linie der unerwartet hohe Sieg von Tus Freckenhorst über Westfalia Vorhelm, die aber trotzdem ihren Platz verbessern konnten, da Sassenberg gegen Harsewinkel verlor und beide Punkte an den Gastgeber abgeben mußte, so daß sich folgender Tabellenstand ergibt: SuS Ennigerloh 12 11 1 0 57:10 23:1 TV Sendenhorst 12 8 2 2 62:21 18:6 Tus aHrsewinkel 11 5 2 4 30:22 12:10 Germania Stromberg 11 5 2 4 15:30 12:10 Tus Freckenhorst 12 4 1 7 30:33 9:15 Westfalia Vorhelm 10 1« 1 8 15:48 3:17 VfL Sassenberg 12 0 3 9 14:50 3:21 SV Beckum Res. 11 3 3 1 7 25:27 Ergebnisse: TV Sendenhorst— SuS Ennigerloh 2:3(1:0). Harsewinkel— VfL Sassenberg 4:0(2:0). Tus Freckenhorst— Westfalia Vorhelm 9:1(2:0).