AE A doch das Leben auf dem der kleine Junge, der die Kühe hüten will. sich zunächst einma. Hofhund an. Die jaft ist schnell gedenn wo hätte ein bisher so viel Liebe wie bei seinem neuen errchen? Die kleinen erobern sich überall s Herz ihrer Pflegechdem die erste Schen erste Heimweh überind Wer kann ervieviel Frohrinn rn in diesen Ferienir das ganze Leben wurde? Und ist die er Pflegeeltern an n Stadtkindern, die Obhut so sichtbar gecht mindestens ebenStets ist das Gepäck enkinder bei der chwerer gewesen Absahri, denn so Lüschestüc so manche st und so manches chenk für die unbeVerwandien in der en die Pflegeeltern wordenen fremden sitgegeben. Das beite sie ihnen mitgeben das tragen sie im es ist der Glaube olksgemeinschaft, die schönen deutschen id die Freude, die en sonnigen Ferienin das Elternhaus n. sheimen. st es einem, so fret lan nur hinzusitzen selbst dafür zu sorSpaziergänge geaft gesammelt um erfüllen... dahineilen, dann eim und zur Fasozialen Sinne zu zu erziehen... r, die sich so lieb„Frieda“ unter3 uns das Heim n, muß man erle. Führer meinen 3 er hier geschafhen Müttern es at mir hier sehr lich gewesen, ich eder besser geht, t es manches zu Gasthaus. Morig Euch garnicht kaffee la! Milch, jülle und Fülle. b es Kartoffeln, dem Essen sollen r jeder ein Bett len zusammen. nmal so sorgenwird hier nicht stern haben wir n. Nach unsern ben, damit noch Meinerzhagener Zeitung Valberter Anzeiger Verbreitetste Zeitung Erscheint täglich außer Sonn- und Feiertags. Bezugspreis monatlich 1.50 RM. Durch die Post kostet die Meinerzhagener Zeitung je Monat 1.50 RM. einschl. 24 Pfg. Postgebühr, 86 Pfg. Bestellgeld besonders. Geschäftsstelle in Meinerzhagen: Hauptstraße 42, Fernsprecher 542, Vetreter in Valbert: Fritz Lienenkämper, in Kierspe: Gustav Kemper, Fernsprecher 669 Amt Meinerzhagen, in Kierspe-Bahnhol: Fritz Schuster jr., Fernsprecher 588 Amt Meinerzhagen. Telegramm-Adresse: Zeitung Meinerzhagen in Westtalen Organ amtlicher Bekanntmachungen Kiersper Anzeiger im oberen Volmetal Anzeigenpreise: Anzeigenteil: Grundpreis für I mm Höhe(46 mm breit) 8 Pig., ermäßigte Grundpreise: Bei mehr als 6 geschäftlichen Anzeigen eines Verbungstreibenden innerhalb eines Jahres 5 Pfg., Familienanzeigen 6 Pfg., Stellengesuche S Ptg., Parteiund Vereinsanzeigen, die nicht der Wirtschaftswerbung dienen, 5 Pfg., Vereinskalender nur für Vereinstunden 2 Pfg., Textteil: 1 mm Höhe(90 mm breit) 30 Pfg. Nachlässe nach Staffel A. Erfüllungsort und Gerichtsstand Meinerzhagen. Verlagsort Meinerzhagen i. Westt. Vermittlung im Abessinien=Konflikt Englische Vorstellungen in Addis Abeba— Italien fordert volle Genugtuung Die militärischen Vorbereitungen Italiens im Konflikt mit Abessinien haben in der ganzen Welt große Beachtung gefunden. Ueberall fragt man sich, ob es Mussolini um eine Demonstration zu tun sei, oder ob es, trotzdem die beiden streitenden Parteien Mitglieder des Völkerbundes sind, u einer Auseinandersetzung mit den Waffen kommen wird. lus italienischer Quelle verlautet, daß die Abessinier militärische Maßnahmen an der Grenze treffen. Angeblich sollen 30 000 Mann zusammengezogen sein, da man in Addis Abeba ernstlich mit offenen Feindseligkeiten rechne. Es verlautet, daß diplomatische Verhandlungen im Gange seien, und daß die britische Regierung Italien und Abessinien aufgefordert habe, unverzüglich in direkte Verhandlungen über den Grenzkonflikt einzutreten. Der britische Gesandte in Addis Abeba habe im abessinischen Außenministerium versucht, eine Aussprache zwischen den abessinischen Behörden und dem italienischen Gesandten zustande zu bringen und dabei den Vorschlag gemacht, das beide Teile in der Zwischenzeit weitere Konflikte vermeiden. Italiens Forderungen bei den Verhandlungen sollen auf vollständige Genugtuung wegen der kürzlichen Grenzzwischenfälle lauten. Italien verlange hohe Geldentschädigungen für die 200 Toten und die vielen Verletzten, die Opfer der verschiedenen Zwischenfälle sind. Ferner müsse sich die abessinische Regierung formell entschuldigen, wozu noch der Salut der abessinischen Truppen vor der italienischen Flagge käme. Italien fordere schließlich die Ernennung einer Gemischten Grenzkommission und eine Garantie der abessinischen Regierung über das Respektieren der Grenze. Pariser Besorgnisse Die Teilmobilisierung Italiens hat in französischen politischen Kreisen einiges Aufsehen erregt. Man vergleicht in Paris die italienische Haltung mit der französischen in einem ähnlichen Falle. Frankreich habe sich anläßlich des Todes eines französischen Kolonialverwaltungsbeamten, der im Kampfe gegen einen abessinischen Stamm mit seinen Leuten ums Leben kam. nachgiebiger gezeigt. In Paris denkt man bei dem ganzen Vorfall auch an die Folgen, die ein Konflikt zwischen Italien und Abessinien, die beide Völkerbundsmitglieder sind, für den Genfer Verband haben könne. Besonders erinnert man sich hier auch der Tatsache, daß vor allem Frankreich Abessinien in den Völkerbund eingeführt habe. Im übrigen sieht man die Lage nicht als gefährlich für den Frieden an wenn auch das Risiko einer Prestigepolitik nicht ganz ausgeschaltet wird. Die Zeitung„Quotidien“ die stets gegen die von Laval in Rom getroffenen französisch-italienischen Abmachungen war, nimmt den Vorfall zum Vorwand, um aufs neue gegen die französisch-italienische Annäherung, die mit französischen Verzichtsleistungen verbunden gewesen sei. Stellung zu nehmen. Italien, so schreibt das Blatt, verberge seine militärischen Pläne nicht mehr. Man dürfe daher wohl annehmen, daß Italien von Laval außer den Gebietsabtretungen auch noch Handlungsfreiheit in Abessinien erreicht habe. In welch schwierige Lage gerate dadurch der Völkerbund! Italien würde natürlich behaupten. Opfer eines Angriffs gewesen zu sein und die Abessinier würden entgegnen, daß sie sich auf abessinischem Gebiet befänden. Wie könne dann Genf eingreifen? Der Völkerbund habe schon zugelassen, daß China und Japan, daß Bolivien und Paraguay kämpfen; werde er jetzt gezwungen sein, auch noch zu sehen, wie Italien und Abessinien sich schlagen? Soll die Welt begreifen, daß den Großmächten alles erlaubt sei und die kleinen Mächte höchstens das Recht hätten, den Mund zu halten? Londoner Erwägungen Die Nachrichten aus Rom werden auch von der Londoner Presse ausführlich besprochen. Die Lage wird allgemein zwar als unerfreulich, aber doch nicht als besorgniserregend betrachtet. In einem Leitaufsatz der„Times“ heißt es, die militärischen Vorsichtsmaßnahmen der italienischen Regierung würden sicher in Genf Enttäuschung hervorrufen; die seien bedauerlich, aber sie könnten nicht als ungerechtfertigt verurteilt werden angesichts der ungeordneten Lage an der Grenze, wo die örtlichen Häuptlinge täten, was sie wollten. Von einer Regierung, der es nicht gelinge, ihre Stammesmitglieder zu hindern, die Untertanen eines Nachbarlandes niederzumetzeln, könne man schwerlich erwarten, daß sie den Streitkräften ihrer selbständigen Häuptlinge und ungenügend unterworfenen Stämme strenge Disziplin auferlege. Auch dürfe man nicht vergessen, daß sich der Kaiser durch seine Bemühungen, die Sklaverei abzuschaffen und die Macht des Adels zu beugen, viele Feinde gemacht habe, die nur zu froh sein würden, ihn in weitere Schwierigkeiten mit Italien zu verwickeln.„News Chronicle“ bezweifelt, daß Italien, dessen finanzielle Lage erschüttert sei, auf einem fernen Kriegsschauplatz mit schwierigem Gelände alles aufs Spiel setzen werde, und daß es sich in Gegensatz zu den Interessen Frankreichs und Großbritanniens bringen werde, der beiden Länder, auf deren Freundschaft Italien neuerdings so viel Wert lege. Die Rückgliederung der Saar Mithilfe der Wirtschaft dringend erforderlich Berlin. 13. Februar. Der Leiter der Reichswirtschaftskammer, Regierungsrat a. D. Ewald Hecker, wendet sich an die gewerbliche Wirtschaft mit einem Aufruf, in dem es heißt: Eine allmähliche und reibungslose Anpassung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Saarland an die im übrigen Reiche ist nur bei pfleglichster und vorsichtigster Behandlung der Saarwirtschaft möglich. Die Reichsregierung wird durch Maßnahmen auf den verschiedensten Gebieten, zum Beispiel durch eine Errichtungssperre für neue gewerbliche Betriebe und die Einführung eines besonderen Ausweises für Geschäftsvertreter, die im Saarlande zu arbeiten beabsichtigen, dafür Sorge tragen, daß diesem Erfordernis entsprochen wird, um eine Schädigung der Saarbevölkerung zu vermeiden. Die gewerbliche Wirtschaft hat die Pflicht, die Reichsregierung in ihren Bemühungen durch verantwortunggsbewußtes Handeln im Verkehr mit dem Saarland wirksam zu unterstützen. Ich wende mich daher an die gesamte Wirtschaft mit der Aufforderung, insbesondere durch Uchtung der nachstehenden Gesichtspunkte dazu mitzuhelfen, daß Uebergangsschwierigkeiten bei der Rückgliederung des Saarlandes vermieden werden: 1. Die saarländische Industrie verliert durch die Verlegung der Zollgrenze einen großen Teil ihres bisherigen Absatzgebietes. Hierfür muß auf dem innerdeutschen Markt ersatz geschaffen werden, damit die arbeitenden Volksgenossen nicht beschäftigungslos werden. Bei der Größe des Futschen Marktes bleibt für den Absatz der saarländischen erzeugung Raum, ohne daß hierdurch irgend jemand in dem übrigen Deutschland aus seinem Absatzgebiet verdrängt zu werden braucht. Die Saarindustrie kann vielerlei liefern. Ich bitte daher gerade den Einzelhandel, Aufträge auf saarländische pertigerzeugnisse bereits jetzt zu vergeben und späterhin hren Absatz durch erhöhte Werbung zu fördern. Ich bitte auch die Industrie und den Großhandel, auf jedem hall Aufträge in das Saarland zu legen. Jede Bestellung huift mit, die Uebergangszeit zu erleichtern. Die Handelskammer Saarbrücken ist gern bereit, nähere Auskünfte über Bezugsquellen im Saargebiet zu geben. 2. Andererseits muß dringend davor gewarnt werden, eine Ueberfülle von Angeboten in das Saargebiet zu legen, insbesondere, soweit hier Waren zu Preisen angeboten werden, die unter den entsprechenden Preisen im sonstigen Deutschland liegen. Die Erfahrung der letzten Zeit hat gezeigt, daß in deutschen Wirtschaftskreisen die Aufnahmefähigkeit des saarländisschen Marktes ganz außerordentlich überschätzt wird. Zurückhaltung bei Angeboten nach dem Saargebiet ist geboten. Erscheinungen, wie sie bereits in einer übertriebenen und den Verhältnissen des Saarmarktes völlig unangemessenen Werbung zu beobachten sind, müssen wieder verschwinden. Die Rückkehr der Saar wird für die deutsche Wirtschaft große Vorteile mit sich bringen, aber sie darf nicht zu einem undisziplinierten Wettrennen der Geschäftemacherei von einzelnen führen. Auch hier muß der einzelne sich des Vorranges bewußt sein, den der Gemeinnutz der deutschen und damit auch der Saarwirtschaft vor dem Eigennutz des einzelnen hat. Beschlüsse des Verwaltungsrats der B33 Der Verwaltungsrat der BJH. hat nach Entgegennahme der Monatsberichte die Abwicklung des schweizerischfranzösischen Verrechnungsverkehrs durch die BJ.)., wie er sich aus der neuen Währungsverordnung des Saargebiets und dem Grubenrückkauf ergibt, gutgeheißen. Die Einrichtung der hierfür notwendigen Sonderkonten regelt sich nach Artikel 24 der Statuten. Das Vorgehen bei der Transferierung der umgetauschten Frankenbeträge in der Schweiz für die Auslandsverpflichtungen für das Saargebiet geschieht im Einvernehmen mit der französischen Nationalbank und der Deutschen Reichsbank, ebenso die Verrechnung der auf einem weiteren Sonderkonto zu verbuchenden Erlöse aus den Saarkohlenlieferungen nach Frankreich sowie die Verwaltung der Sicherheiten der im Saargebiet niedergelassenen Versicherungsgesellschaften. Neuorientierung auf dem Balkan In den Balkanländern ist eine erhöhte politische Tätigkeit zu verzeichnen, deren Ziel darauf gerichtet ist, die angebahnten Einheitsbestrebungen zwischen den einzelnen Völkern in stärkerem Maße als bisher zu fördern und trotz aller Hemmnisse neue Wege zur Lösung der verwickelten und schwierigen Fragen der gegenwärtigen Politik auf dem Balkan zu finden. Diesem Zweck sollen nicht nur die häufigen Konferenzen dienen, die die verantwortlichen Staatsmänner dieser Länder in der letzten Zeit abgehalten haben, sondern es ist auch festzustellen, daß in Verfolgung der aufgenommenen allgemeinen Annäherung eine Reihe alter schwebender Streitfragen zwischen den einzelnen Staaten auf dem Wege der Verhandlungen beigelegt worden ist. In dieser Hinsicht kommt der Vereinbarung zwischen Südslawien und Bulgarien über die Schaffung neuer Grenzübergänge und der Erleichterung der Paßformalitäten eine ganz besondere Bedeutung zu, sie schafft eine engere Zusammenarbeit zwischen den unmittelbar interessierten Staaten und ist ein Markstein auf dem Wege einer in den Balkanländern vordringenden allgemeinen Verständigung. Im gleichen Sinne sind die schwebenden Verhandlungen zwischen Rumänien und Bulgarien in der Minderheitenfrage, zwischen Rumänien und Südslawien, zwischen Bulgarien und Griechenland und die anderen Bemühungen über die Bereinigung der Streitfragen zu betrachten. Aber auch auf innerpolitischem Gebiete machen sich in den einzelnen Ländern des Balkans starke Ansätze zu einer Neuorientierung bemerkbar. Die Auflösung der südslawischen Skupschtina, die zu einem früheren Zeitpunkte erfolgte, als die Oeffentlichkeit angenommen hatte, ist ein Beweis, daß die Regierung Jeftitsch unbeirrt an ihrem Programm der„nationalen Sammlung“ festhält und eine Erneuerung der innenpolitischen Verhältnisse anstrebt. Es spricht für die Klugheit der neuen Regierung, daß sie bemüht ist, auch die Kräfte zur Mitarbeit heranzuziehen, die bis zur Umbildung des Kabinetts Uzunowitsch im Oktober 1934 dem Regime feindselig gegenüberstanden. Die Neuwahlen sind auf den letzten zulässigen Termin, den 5. Mai, angesetzt worden, und schon jetzt hat der Aufmarsch der Parteien begonnen. Jeftitsch hat die Stimmung des Landes für sich, die eine gründliche Erneuerung der Volksvertretung wünscht, und es ist anzunehmen, daß die südslawische Nationalpartei, die bisherige Regierungspartei, ihres Monopolcharakters beraubt wird. Die Regierung rechnet damit, daß aus den Reihen der Opposition, vor allem aus den Reihen der radikalen Partei die jüngeren Kräfte zu ihr stoßen werden, und sie kann bereits jetzt einen Erfolg ihrer Politik buchen, da die bisher dem Regime feindliche Opposition der Kroaten unter der Führung Dr. Matscheks sich bei der Aufstellung ihrer Liste schriftlich auf den Gedanken der nationalen Einheit verpflichtet und die Verfassung von 1931 anerkannt hat. In einem bemerkenswerten Schreiben hat Dr. Matschek die Beteiligung an der Wahl als„einen großen Fortschritt der Annäherung und damit einer endgültigen Regelung der kroatischen Frage im Rahmen dieses Staates" bezeichnet. Da nach den geltenden Bestimmungen eine selbständige Liste der früheren Deutschen Partei nicht in Frage kommt, so Kummer 37 Zeitung Mittwoch, 13. Februar 1935 Nummer werden die deutschen Wähler unter der Führung Dr. Krafts die Regierungsliste unterstützen. Es ist zu erwarten, daß den Stimmen der staatstreuen deutschen Bevölkerung von rund 600 000 Menschen eine entsprechende Vertretung im Parlament zugestanden wird. Die jüngsten Ereignisse in Bulgarien sind gleichfalls ein Beweis für den festen Willen des Königs Boris, den Wünschen seines Volkes in nationaler Richtung Rechnung zu tragen. Zur Ueberraschung der breiteren Oeffentlichkeit ersetzte der König das Kabinett Georgiew, das im Mai vorigen Jahres den Parteienstaat gestürzt und an dessen Stelle ein autoritäres Regime aufgerichtet hatte, durch die neue Regierung Zlateff. Nicht nur außenpolitisch wird die Regierung Zlateff die von der Regierung Georgiew eingeschlagene Linie einbehalten, sie wird auch die begonnene verfassungsmäßige Unterbauung des autoritären Staates weiter fortsetzen, aber in einem Staat, der zu 80 Prozent aus Bauern besteht, will das bulgarische Bauernvolk an der Gestaltung des politischen Lebens in größerem Maße beteiligt werden, als wie es bisher der Fall war. Mag auch das Militär den Regierungssturz vom 23. Januar herbeigeführt haben und mag es auch im Augenblick in der Regierung stark vertreten sein, ein wirklicher Aufbau des neuen Staates wird nur im Einvernehmen mit dem wichtigsten Teil des Staatsvolkes, dem Bauernstand, durchgeführt werden können. Deutschland verfolgt als Freund Bulgariens die Entwicklung dieses Landes mit wohlwollendem Interesse. In Rumänien drängen infolge der parteipolitischen Zerrissenheit und der andauernden wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Kräfte immer mehr in den Vordergrund, die auf eine nationale Sammlung aller Volksschichten hinzielen Neuwahlen in der nächsten Zeit sind nicht ausgeschlossen. Die Bemühungen der Regierung zur Behebung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind nicht von dem Erfolg begleitet, den man in den verantwortlichen Kreisen erwartet hatte. Die Meinungsverschiedenheiten über die Wirtschaftsund Finanzpolitik in den Regierungskreisen ist vor einigen Tagen in dem Wechsel des Finanzministers zum Ausdruck gekommen. Auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit Rumäniens mit seinen Nachbarstaaten läßt die erwarteten Erfolge vermissen. Der gegenwärtige Ministerpräsident hat vor einiger Zeit erklärt, daß die wirtschaftliche Zusammenarbeit im gleichen Verhältnis erfolgen müsse, wie die politischen Beziehungen zu diesen Staaten sich gestalten. Rumä nien erlebt es in seinem eigenen Land, wie verhängnisvoll diese Politik sich auswirkt. Trotz der Zugehörigkeit Rumäniens zur Kleinen Entente und zu der Balkan=Union gelang es ihm bisher nicht, seiner Schwierigkeiten in politischer:wie in wirtschaftlicher Hinsicht Herr zu werden. Wenn neuerdings der rumänische Außenminister Titulescu zum Präsidenten der Balkan=Entente bestimmt worden ist, so ist zu befürchten, daß er, da er auch der Kleinen Entente vorsteht, nur allzusehr sich noch weiter ins Schlepptau der Südosteuropa=Politik begeben wird. Die politische Vernunft erfordert, daß die Donaustaaten im Kräftespiel der Großmächte nicht mehr als bloße Figuren behandelt werden. Die Parole„Der Balkan den Balkanstaaten“ erfaßt immer größere Kreise der Bevölkerung in den einzelnen Ländern, und es ist vorauszusehen, daß die neuen Bestrebungen um die nationale Konzentration des Balkans auch in den kommenden schwerwiegenden Verhandlungen um die Lösung des Donauproblems eine maßgebliche Rolle spielen werden. Deutsche Autoindustrie führend Zur Internationalen Automobil= und Motorradausstellung Die Internationale Automobil= und Motorrad=Ausstellung in den Ausstellungshallen am Kaiserdamm in Berlin öffnet am Donnerstag ihre Pforten. Seit dem Jahre 1933. als am 11. Februar Adolf Hitler die erste nationalsozialistische Kraftfahrzeug=Ausstellung elf Tage nach der Machtergreifung eröffnete, hat die deutsche Kraftfahrzeug=Industrie eine grundlegende Wandlung durchgemacht. Im Jahre 1928, dem Höhepunkt der Scheinkonjunktur, war der Absatz von Kraftfahrzeugen auf 108 000 Personenwagen und fast 30 000 Lastwagen gestiegen. Doch von diesem Zeitpunkt ab setzte ein Niedergang ein, der die Fabriken an den Rand des Abgrundes brachte. Im Jahre 1932 wurden nur 43 000 Personenkraftwagen hergestellt und nur 8000 Lastwagen. Erst durch die Maßnahmen des Führers konnte sich die Industrie erholen, und durch die wirtschaftliche Gesundung unseres Volkes erlebte sie einen Aufschwung, wie er noch nie in der Welt beobachtet werden konnte. Das Jahr 1933 brachte bereits eine Verdoppelung der Produktion, und im Jahre 1934 stieg diese entgegen der allgemeinen Erwartung auf fast 150 000 Personenwagen und über 25 000 Lastwagen. Auch die Krafträder, denen die Maßnahmen der Regierung erst später zugute kamen, konnten ihre Produktion gegenüber 1932 auf nahezu das Dreifache erhöhen, von 36 000 auf fast 90 000. Da der Export mit der Erhöhung der Produktion Hand in Hand gegangen ist, der Kraftfahrzeug-Außenhandel war im Jahre 1934 mit 24 Millionen Mark aktiv und hat damit einen wertvollen Beitrag zur Behebung der Devisenknappheit geleistet, ist der Beweis erbracht, daß der Mehrabsatz auf die Gesundung unserer Wirtschaft zurückzuführen ist. Durch die ausländischen Ausstellungen in Paris, London und Mailand hat man in aller Oeffentlichkeit erfahren können, daß die deutschen Konstruktionen als führend in der Welt angesehen werden. Verschiedene große ausländische Werke haben deutsche Lizenzen übernommen, ihre eigenen neuen Modelle sind im wesentlichen den deutschen Vorbildern nachgeahmt. Für das Jahr 1935 kann man daher von der deutschen Industrie keine grundlegend neuen Sachen erwarten. Die Versuchsabteilungen haben nicht geruht; die Verbesserungen, die bei allen Fabriken vorgenommen worden sind, betreffen Kleinigkeiten und sind für den Gebrauchsfahrer viel wertvoller als unerprobte Neuheiten. In der Karosseriegestaltung, die beim Besuch der Ausstellung dem Laien am meisten auffällt, macht sich das Bestreben bemerkbar, die Bequemlichkeiten für die Insassen zu steigern. Der Volkswagen in seiner endgültigen Form wird noch nicht auf der Ausstellung zu finden sein, da vor seiner Einführung noch viele Probleme zu lösen sind wie die Garagenfrage, die Parkmöglichkeit in der Nähe der Arbeitsstätte usw. Aber unsere Industrie, die bis jetzt die preiswerten Kleinwagen für 1800 Mark geliefert hat, hat diese Fahrzeuge noch vervollkommnet, ohne den Preis zu erhöhen. In der Lastwagen=Industrie stehen die Bestrebungen zur Verwendung heimischer Treibstoffe an der Spitze. Der Holzgasgenerator=Antrieb, die Dampfmaschine und das Flaschengas wie Ruhrgasöl und Methan, sind so weit fortgeschritten, daß sie für gewisse Zwecke voll und ganz verwertet werden können und einen vollgültigen Ersatz für Benzin oder Dieselöl bedeuten. Daneben laufen die Versuche, den Dieselmotor mit heimischen Oelen. Braunkohlenteeröl und Steinkohlenteeröl, zu betreiben. In der Motorradabteilung sind besonders die leichten 100=Kubikzentimeter=Krafträder zu erwähnen, die nicht nur für den Arbeitnehmer zur Fahrt an die Arbeitsstelle von Bedeutung sind, sondern auch unserer Jugend den ersten Schritt zur Motorisierung erleichtern. Sie sind billig und anspruchslos im Betrieb. Zu erwähnen ist die Tatsache, daß die deutschen Firmen endlich serienmäßig Rennsportmaschi nen anbieten, mit denen unsere sportbegeisterten Fahrer den Kampf gegen das Ausland erfolgreich aufzunehmen vermögen. Goebbels, Ley und Schirach eröffnen den Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend Ein Arbeitsfront=Dorf wächst Gleiwitz, 13. Februar. Im Rahmen des großen Siedlungsprogramms der DAF. im Notstands= und Grenzgebiet Oberschlesien sind in dem Gleiwitzer Vorort Zernik bereits 80 Siedlerstellen im Rohbau fertiggestellt. Insgesamt sind hier 400 Siedlerstellen geplant, während sich in Beuthen weitere 459 Stockwerk=Wohnungen im Bau befinden. Die Siedlungshäuser werden nicht nach Schablone in langweiligen Reihen errichtet, sondern gruppieren sich, von einem großen Garten umgeben, in lockerer Aufteilung und in verschiedener Bauart um einen gemeinsamen Dorfanger herum. Die neuen Siedr die in ihrer Freizeit auf ihrer Stelle für den häuslichen ler Bedarf an Obst, Gemüse und Viehfutter selbst sorgen sollen, werden vorher in einer Lehrsiedelei geschult und von einem Gartenfachmann betreut. Die niedrigen japanischen Preise Als Folge durchgreifender Rationalisierung und Auffrischung des Arbeiterbestandes Die außerordentliche Billigkeit der japanischen Waren, der die japanische Industrie ihre Erfolge am Weltmarkt verdankt, ist oft als„Dumping“ bezeichnet worden, ohne daß auf die tieferen Gründe für die niedrigen Preise eingegangen worden ist. Eine eingehende aufschlußreiche Auskunft über diese Frage gibt eine kürzlich erschienene Schrift von Isoshi Asahi, der von 1929—1933 japanischer Vizekonsul in London war:„Tye secret of Japans Trade expansion“ (Das Geheimnis der Ausbreitung des japanischen Welthandels), auf die im letzten Wirtschaftsbericht der Commerzund Privat=Bank die Aufmerksamkeit gelenkt wird. fertigkeit“. Den größten, wenn auch vielleicht weniger bekannten Rekord hat aber Japan in seinen Eisenbahnwerkstätten erreicht; das vollständige„Ueberholen“ einer Dampflokomotive beansprucht in England etwa fünf Wochen, in Amerika 14 Tage, in Japan fünf Tage. König Georgs Regierungsjubiläum Prunkvolle Feiern in England. London, 13. Februar. Das amtliche Programm der Feierlichkeiten, die anläßlich des 25jährigen Regierungsjubiläums König Georgs V. veranstaltet werden sollen, ist jetzt veröffentlicht worden. Die Hauptprogrammpunkte sind: Am 6. Mai, dem Jah restage der Thronbesteigung, wird in der St. Pauls=Kathedrale in Anwesenheit des Königspaares und der königlichen Familie ein nationaler Dankgottesdienst abgehalten werden. Am Abend des gleichen Tages wird der König zu den Einwohnern aller Teile des Britischen Reiches im Rundfunk sprechen. Am 9. Mai wird ihm das Parlament in der Westminster Hall huldigen. Vier feierliche Rundfahrten durch verschiedene Londoner Stadtteile sind für den 11., 18., 25. Mai und 8. Juni geplant. Am 11. Mai sollen in Cardiff, Edinburgh, und Belfast Feiern abgehalten werden, bei denen der König durch den Prinzen von Wales, den Herzog von York und den Herzog von Gloucester vertreten sein wird. Für den 9. und 20. Mai sind im Buckingham=Palast feierliche Staatsbankette und für den 14. Mai und 13. Juni Staatsbälle in Aussicht genommen. Am 6. Juli will der König die Luftstreitmacht, am 13. Juli die Armee, am 16. Juli die Kriegsflotte und am 20. Juli im Hyde Park die Polizei besichtigen. Besonders vom deutschen Standpunkt verdient diese Schrift Interesse, weil die vom Verfasser betonten allgemeinen Voraussetzungen, dichte, stetig zunehmende Bevölkerung, Notwendigkeit der Einfuhr eines großen Teiles der Rohstoffe und das Fehlen von Kolonialgebieten durchaus auch auf Deutschland zutreffen. Zur Erklärung des Wachstums der japanischen Ausfuhr wurde von ausländischer Seite vor allem auf das„soziale Dumping“ in Japan hingewiesen. Die japanische Statistik ergibt indesfen, daß die Arbeitslöhne in Japan, wenn man das Jahr 1933 mit 100 zugrunde legt, durchschnittlich bis April 1935 nominell auf 242. reell auf 142 gestiegen sind. Im übrigen ist auf die ungeheure, die Hälfte aller Werktätigen übersteigende Verwendung von Frauenarbeit in der Industrie hinzuweisen, ferner auf die Verbreitung der Naturalentlohnung(gemeinsame Wohnstätten für Fabrikarbeiterinnen, Verpflegung usw.), was den Vergleich mit europäisch-amerikanischen Verhältnissen stark erschwert. Alle diese Erfolge sind dank einer durchgreifenden Rationalisierung und einer beständigen Auffrischung des Arbeiterbestandes(57.5 v. H. der Industrie=Arbeiter werden höchstens fünf Jahre lang beschäftigt) erzielt worden. Etwa die Hälfte der Abgebauten kehrt zur Landwirtschaft zurück, vermehrt aber hier, wie Asahi bemerkt, die bereits vorhandenen Schwierigkeiten. Einen Beweis vorbildlicher Opferbereitschaft gab die 2365 Mann starke Gefolgschaft der Bayerischen Stickstoff werke in Piesteritz im Kreise Wittenberg, die sich aus eigenem Antrieb bereit erklärte, eine volle Schicht zugunsten des Winterhilfswerks zu arbeiten und den Gesamtschichtlohn von 13 073,84 RM dem Winterhilfswerk zur Verfügung zu stellen. Der Hauptnachdruck wird von Asahi, der aber auch von europäischen Beobachtern wie dem britischen Handelsrat in Tokio, G. B. Sansom, und dem stellvertretenden Direktor im Internationalen Arbeitsamt, F. Maurette, unterstützt wird, auf die außerordentliche Arbeitsergiebigkeit („efficiency“) in Japan gelegt, aus der sich eine starke Senkung der Produktionskosten ergibt. Die Anzahl der Arbeiskräfte je 10 000 Spindeln verminderte sich im Juni 1929 bis März 1934 von 61 200 auf 26 100 Männer und von 218 900 auf 163 700 Frauen. Der tägliche Arbeitslohn je 10 000 Spindeln verringerte sich vom Juni 1929 bis Dezember 1932 von 362,93 auf 174,29 Yen! Besonders auffallende Erfolge erzielte Japan in der Kunstseiden=Industrie; 1933 rückte es mit einem Absatz von 80 Millionen Pfund zum zweitwichtigsten Land auf diesem Gebiete auf. In der Baumwollindustrie kommen in Japan auf den Arbeiter acht einfache und 30 bis 40 automatische Webstühle, in England nur 4 bis 6 einfache Webstühle, während sich die britischen Gewerkschaften der Einstellung automatischer Webstühle widersetzen. Der britische Wirtschaftsbeobachter Sansom spricht von„unvergleichlicher japanischer Finger(Deutsches Nachrichtenbüro.) Studenten protestierten gegen litauische Willkürherrschaft im Memelgebiet. Als Protest gegen die deutschfeindlichen Vorgänge im Memelgebiet veranstalteten die Berliner Studenten am Helmholtz=Denkmal hinter der Friedrich=Wilhelm=Universität eine Kundgebung und forderten Wiederherstellung des verbrieften Rechtszustandes im Memelland. Anhalten schlägen. ):( Kreidie Dauer 1 Vertretung h sohn. (*) Mein verordnung i ist außer Ki ersetzt werder stehenden Bär meldet, die n Naturschutz g in der Geme storat, Eecker Stechpalme in straße—Kropp meinde Val Fernholz, Hur Echterhagen, Valbert. Neu nerzhagen land), Kastan Straße Scherl hammer—Hesse im Branten b Hindenburg u bert, Linde in Fichten auf de () Valber tigen Anzeigen wir den Steu(*) Valber versammlung schaft Valbert im Rahmen d sucht war. St sprach über S Kriege fielen ernährung in Deutsche. Imn Gedächtnis ruf samen und un gegen uns Krie wurde der ent dieses namenlo Soll Deutschla allen Zeiten un Landwirtschaft ist die Forderu stellt. Der deu Er will dem hat. Diplom-L Ammoniak-Verk Film„DerS nicht nur die 2 auch die Kraft, lauf eines Jahr wirtschaft betrie stellt sind, aus holen. Bauernh erntet und mäh k Kierspe, willigen Amtsfe versammlung ab nen waren. De die Kameraden. wehr, Pg. Hein wehren im Am ist Heinrich Pla Kierspe=Bhf. Li Die Führung de herigen Brandn werden in Zukui gestuft. Bis zur heitsfeuerwehrma Plate sprach ni der Wehr und l. eines ausführlid der Kassenführer Revision durch d ben, daß Kam. geführt h wurde. Kierspe=B Angestellten in Gründung einer Berufsschulung d geworden. Für! HV ins Leben richtungen übern. Die Ortsgruppe llebungsfirma ge Firma Kaufman Becker eröffnet. restlos eingefunde naen, die sich d jungen Leute der Einrichtung ginnt am komm Schule. Eine pa für diesen diese Berufsschulu mat ein tüchtige jungen Leute für Februar 1935 Nummer 37 Meinerzhagener Zeitung Mittwoch, 13. Februar 1935 ind so weit fortnd ganz verwerirsatz für Benzin ie Versuche, den kohlenteeröl und ders die leichten n, die nicht nur Arbeitsstelle von gend den ersten sind billig und die Tatsache, daß Rennsportmaschi rten Fahrer den ifzunehmen vereröffnen den tschen Jugend Aus der wächst 13. Februar. programms der rschlesien sind in Siedlerstellen im ier 400 Siedlerseitere 459 StockSiedlungshäuser en Reihen errichoßen Garten umchiedener Bauart Die neuen Siedir den häuslichen bst sorgen sollen, t und von einem jubiläum nd. 1, 13. Februar. keiten, die anläß König Georgs V. tlicht worden. . Mai, dem JahSt. Pauls-Katheid der königlichen gehalten werden. önig zu den Eines im Rundfunk nent in der Westundfahrten durch den 11., 18., 25. sollen in Cardiff, ten werden, bei sales, den Herzog er vertreten sein uckingham=Palast Nai und 13. Juni 6. Juli will der e Armee, am 16. Hyde Park die haft gab die chen Stickstoffsich aus eigesicht zugunsten samtschichtlohn Verfügung zu Nachdruck unserer Orlginal-Artikel auch ausrugsweise nur mit Quellenangabe gestattet schrichtenbüro.) iten am Helmig des verbriefWetterbericht Anhaltende Südwestwinde, bedeckt, mit weiteren Niederschlägen. ):( Kreisarzt Medizinalrat Dr. Heilig in Altena ist auf die Dauer von 4 Wochen krankheitshalber beurlaubt. Die Vertretung hat Kreisarzt Med.=Rat Dr. Hoffmann in Isersohn. (*) Meinerzhagen, 13. Febr. Die bisherige Kreispolizei verordnung über den Schutz von bemerkenswerten Bäumen ist außer Kraft gesetzt worden und soll durch eine neue ersetzt werden. Neben den bisher schon unter Naturschutz stehenden Bäumen hat man eine Reihe weiterer Bäume gemeldet, die nun mit der neuen Verordnung ebenfalls unter Naturschutz gestellt werden sollen. Geschützt waren bisher in der Gemeinde Meinerzhagen: Linde beim ev. Pastorat, Eecker Linde, Güntenbecker Linde, Roßkastanien und Stechpalme in Listringhausen, Rotbuche am Weg Derschlager straße—Kropplenberg, Waldahorn in Harkenstiel; in der Gemeinde Valbert: Sommereiche auf der Besitzung Fritz Fernholz, Hunswinkel, Rotbuche neben dem Hause Karl Abel, Echterhagen, Rotbuche Besitzung Theod. Lüsebrink, Berg b. Valbert. Neu hinzukomme:n sollen in der Gemeinde Meinerzyagen: 2 Linden in der Schmiemecke(Gust. Weyland), Kastanie Besitzung Trimpop, Vollme, Eiche an der Straße Scherl—Schnüffel, Holzapfelbaum am Wege Listerhammer-Hesselbecke, zusammengewachsene Eiche und Buche im Branten bei Heed; in der Gemeinde Valbert: Hitler=, Hindenburg= u. Friedenseiche auf dem Denkmalsplatz in Valbert, Linde in Ihne, Linde in Freisemicke, Linde in Haumche, Fichten auf dem Rittergut Listerhof. (=) Valbert, 13. Febr. Die Gemeindekasse gibt im heutigen Anzeigenteil die Steuerhebetermine an, deren Beachtung wir den Steuerpflichtigen empfehlen. (*) Valbert, 13. Febr. Im Anschluß an die Jahreshaupt versammlung der Bäuerlichen Bezugs= und Absatzgenossenschaft Valbert hielt der Ortsbauernstand seinen Sprechabend im Rahmen der Erzeugungsschlacht ab, der äußerst gut besucht war. Stabsleiter Althüser von der Landesbauernschaft sprach über Sinn und Zweck der Erzeugungsschlacht. Im Kriege fielen über 2 Millionen unserer Besten, an Unterernährung in der Heimat starben darüber hinaus 764000 Deutsche. Immer wieder müssen wir uns diese Zahlen ins Gedächtnis rufen, um zu erkennen, mit welch unerhört grausamen und unmenschlichen Mitteln unsere damaligen Feinde gegen uns Krieg führten. Und aus dieser Erkenntnis heraus wurde der entschlossene Wille geboren, daß für alle Zeiten dieses namenlose Elend dem Volke erspart bleiben müsse. Soll Deutschland in seiner Ernährung vom Auslande zu allen Zeiten unabhängig gemacht werden, so muß die deutsche Landwirtschaft 15—20% mehr erzeugen als bisher. Das ist die Forderung, die der Führer an den deutschen Bauern stellt. Der deutsche Bauer steht auf zu friedlichem Kampfe. Er will dem Führer helfen, wie der Führer ihm geholfen hat. Diplom=Landwirt von der Lanken von der Deutschen Ammoniak=Verkaufsvereinigung, Bochum führte dann den Film„Der Scholle Kraft“ vor. Die deutsche Scholle ist nicht nur die Blutsquelle unseres Volkes. In ihr schlummert auch die Kraft, unser ganzes Volk zu ernähren. Im Kreislauf eines Jahres sahen wir, wie auf einem Hofe die Feldwirtschaft betrieben wird, wie alle Maßnahmen darauf abgestellt sind, aus dem Boden das Höchstmöglichste herauszuholen. Bauernhand— pflügt das Land— ackert und sät, erntet und mäht— für unser Volk! k Kierspe, 13. Febr. Der Löschzug Kierspe der Freiwilligen Amtsfeuerwehr hielt im Berliner Hof eine Generalversammlung ab, zu der die Wehrleute fast vollständig erschienen waren. Der 2. Vorsitzende Fritz Sessinghaus begrüßte die Kameraden. Anschließend sprach der Führer der Amtswehr, Pg. Heinr. Plate über die Neueinteilung der Feuerwehren im Amte Kierspe. Wehrführer sämtlicher Halbzüge ist Heinrich Plate=Kierspe, dessen Stellvertreter Otto MennKierspe=Bhf. Löschzugführer in Kierspe ist Wilhelm Plate. Die Führung der übrigen Halbzüge liegt in Händen der bisherigen Brandmeister der Wehren. Die einzelnen Wehren werden in Zukunft nach Zahl und Art ihrer Ausrüstung eingestuft. Bis zum 1. 1. 1936 soll die Ausrüstung des Einheitsfeuerwehrmannes überall vorhanden sein. Wehrführer H. Plate sprach noch über die vorschriftsmäßige Ausrüstung der Wehr und legte eine Uniform vor. Nach der Erstattung eines ausführlichen Jahresberichtes durch Pg. Plate legte der Kassenführer Willi Haase die Bilanz vor. Die erfolgtRevision durch die Kameraden Busch und Körby hatte ergeben, daß Kam. Haase die Kassengeschäfte in vorbildlicher Weise geführt hatte, worauf die übliche Entlastung erteilt wurde. s Kierspe=Bhf., 13. Febr. Die Reichsberufsgruppe der Angestellten in der DAF Ortsgruppe Kierspe=Bhf. ist zur Gründung einer Uebungsfirma geschritten. Die zusätzliche berufsschülung der Jugend ist eine zwingende Notwendigkeit geworden. Für den Kaufmannsberuf hat die DAF die vom ins Leben gerufenen Uebungsfirmen mit allen Einrichtungen übernommen und wird sie noch weiter ausbauen. Lie Ortsgruppe Kierspe=Bhf. hat nunmehr auch eine solche llebungsfirma gegründet und gestern durch die Leiter der Firma Kaufmann Rud. Baukhage und Kaufmann Alfreo Becker eröffnet. Die kaufmännischen Lehrlinge hatten sich restlos eingefunden, ja sogar eine ganze Anzahl älterer Kolnaen, die sich diese Einrichtung zu Nutze machen wollen. Die jungen Leute wurden zunächst mit dem Zweck und Ziel Einrichtung vertraut gemacht. Die Uebungsarbeit beginnt am kommenden Montag, abends 8.30 Uhr in der Schule. Eine passende Räumlichkeit ist seitens der Behörde für diesen Abend zur Verfügung gestellt worden. Möge diese Berufsschulung dazu beitragen, in unserer engeren Heimat ein tüchtiges Kaufmannsgeschlecht heranzubilden, die sungen Leute für ihren Lebensweg ordentlich vorzubereiten, damit sie allen Anforderungen ihres so abwechslungsreichen Berufes gewachsen sind. n Rönsahl, 13. Febr. Der Reichsluftschutzbund Gemeindestützpunkt Rönsahl hat alle Einwohner der Gemeinde Rönsahl aufgefordert, der zu bildenden Ortsgruppe des Reichsluftschutzbundes beizutreten. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens RM 1.—. Höhere Spenden sind erwünscht. Die vor einigen Tagen in jede Familie gebrachte Liste wird bald wieder abgeholt, es wird gebeten, die Eintragungen vorzunehmen. Luftschutz tut not! n Rönsahl, 13. Febr. Der Marine=Verein Obervolmetal hielt hier im Gasthof Sure seine Monatsversammlung ab. Vereinsführer Diesel=Emden begrüßte die erschienenen Kameraden, die in großer Anzahl der Einladung gefolgt waren. Für einen demnächst zu veranstaltenden Marine=Werbeabend wurden die Vorarbeiten in Angriff genommen und der Vorstand mit der weiteren Entwicklung betraut. Die vom Bund deutscher Marinevereine Bremen erlassenen neuesten Anordnungen wurden vom Vereinsführer erläutert. Einstimmig beschlossen wurde eine gemeinschaftliche Frühjahrsfahrt durch das schöne Sauerland, um auch die engere Heimat den Kameraden nahe zu bringen. Es wurde empfohlen, zu diesem Zwecke die vorhandene Reisekasse rege zu benutzen. Die weiteren Vorarbeiten hierfür übernahm ein dazu bestimmter Ausschuß, der demnächst Bericht zu erstatten hat. Die nächste Zusammenkunft findet im Vereinslokale Tannenbaum, KierspeBhf. statt. Breckerfeld, 13. Febr. Opfer einer Unsitte. Der l6jährige Lehrling Willi G. hing sich, auf dem Fahrrad sitzend, an einen Speditionsschnellastwagen, um sich bis nach Breckerfeld die Steigung hinaufziehen zu lassen. In einer scharfen Kurve wurde er plötzlich unsicher und stürzt:, sich mehrmals überschlagend, auf die Straße, wo er besinnungslos liegen blieb. Er wurde mit einer klaffenden Kopfwunde — wahrscheinlich hat er eine Gehirnerschütterung erlitten— ins Krankenhaus gebracht. Siegen, 13. Febr.„Feriengemeinschaft". Die Kriminalpolizei nahm am Samstagabend im Einvernehmen mit der Geheimen Staatspolizei und der Unterstützung der kommunalen Polizei die Schließung einer Versammlung vor, deren Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Stärke von etwa 60 Personen aus Siegen, Essen, Wupperthal, Köln, Halver, Darmstadt, Gießen und Bochum in einem Siegener Lokal zusammengekommen waren. Bei dieser Aktion wurden Schriften und sonstiges Material beschlagnahmt, aus denen zu entnehmen war, daß es sich bei den Teilnehmern um ehemalige Mitglieder des Jungdeutschen Ordens handelt, die ihre Zusammenkunft vor einigen Tagen ordnungsgemäß als Veranstaltung einer„Feriengemeinschaft“ mit der Bitte um Verlängerung der Polizeistunde angemeldet hatten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind im Gange. Jedenfalls wird gegen alle Teilnehmer Strafantrag gestellt, werden, da es sich um eine verbotene Organisation handelt. Die Strafe wird nicht ausbleiben; denn der nat. soz. Staat duldet keine Geheimbündelei. Meldungen aus Westdeutschland Der Hiller Totschlagprozeßz Vater und Mutter erschossen— Verhandlung zehn Jahre nach der Tat Am Donnerstag dieser Woche beginnt vor dem Schwurgericht Bielefeld die Verhandlung der Hiller Familientragödie, nämlich des schon zehn Jahre zurückliegenden Elternmordes auf dem Siebekingschen Hof, der jetzt endlich seine Sühne finden soll. Am letzten Januartag des Jahres 1925 wurden der Landwirt Siebeking und seine Frau ermordet in der Jauchegrube ihres Hofes gefunden. Die umfangreichen Ermittlungen nach dem Täter waren lange ergebnislos. Ende Juni 1934 wurde der älteste Sohn der Ermordeten, der den Hof bewirtschaftete, unter Tatverdacht verhaftet. Er legte ein umfassendes Geständnis ab, das er aber später widerrief. Nach dem Geständnis will er am Abend des 29. Januar 1925 Vater und Mutter vor der Scheune des elterlichen Hofes mit einer Militärpistole erschossen und die Leichen in die Jauchegrube versenkt haben. Ueber die Beweggründe zur Tat sagte er aus, daß er ein Bandonium gekauft und dadurch Schulden gemacht hatte. Um sich Geld zu verschaffen, wollte er an dem Tatabend einen Sack Roggen heimlich fortschaffen und verkaufen. Die Eltern, die zu einem Spinnabend bei Verwandten waren, kamen aber unerwartet zurück und überraschten den diebischen Sohn. Er will dann ins Haus gelaufen ein, um eine Pistole zu holen und sich selbst zu erchießen. Als er mit der Pistole aus dem Hause kam, trat ihm der Vater entgegen. Es sei zu einem Handgemenge gekommen, wobei die Schüsse losgingen und den Vater trafen. Als die Mutter hinzusprang, habe er auch auf sie geschossen. Die Anklage des Staatsanwalts lautet auf Totschlag. Zu dem Prozeß sind rund 30 Zeugen und Sachverständige geladen. Münster.(Winterhilfswerk der Jäger.) Wie der Gaujägermeister für Westfalen und Lippe mitteilt, wurden dem Winterhilfswerk ohne das durch die Staatsforsten gespendete Wild überreicht: 54 Stück Rotwild, 16 Stück Damwild, 35 Stück Schwarzwild, 731 Rehe, 6818 Hasen, 14321 Kaninchen, 1825 Fasanen, 79 Stück verschiedenes Wild und 12677.42 Mark.— Allen Jägern, die zu diesem guten Ergebnis beigetragen haben, gebührt aufrichtiger Dank. Durch diese hochherzige Tat hat die Jägerschaft der roten Erde ihre stets opferwillige Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt. Hatlingen.(Alte Bräuche.) Mit der Veranstaltung von Spinn= und Webtagen im Heimatmuseum am Untermarkt hat der Heimat- und Verkehrsverein einen guten Erfolg zu verzeichnen. Der Besuch aus allen Kreisen ist groß und lebhaftes Interesse findet diese Kunst, die ehedem auch hier blühte, seit 80 Jahren aber fast in Vergessenheit geraten ist. Die Lieder, die die Spinnstube bei der Arbeit singt, sind schon so heimisch geworden, daß sie bereits von der Schuljugend, die klassenweise eingeführt wird, gesungen werden. Die Kreisbauernschaft Hattingen wirbt zugleich erfolgreich für den Flachsanbau an der Ruhr. Hagen.(Rosenmontagszug.) Auf Anregung des Oberbürgermeisters Vetter sind Bestrebungen im Gange, auch in Hagen einen Rosenmontagszug aufzuziehen. Die AS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ wird gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Karnevalsfreunde daran arbeiten, daß der erste in Hagen stattfindende Karnevalszug zu einem Ereignis wird, das weit über die Grenzen Hagens von sich reden machen soll. Viele Karnevalsfreunde aus Hagen und Umgebung haben sich bereits zur Mitarbeit gemeldet. Paderborn.(Unglück am Bahnübergang.) Der 22 Jahre alte Schneider Josef Noll, der mit seinem Fahrrad den Bahnübergang am Rothewege passieren wollte, wurde von einem Personenzug erfaßt und etwa 40 Meter weit mitgeschleift. Der Verunglückte wurde buchstäblich zerstückelt und war auf der Stelle tot. Brakel.(Rätselhafter Fund.) Beim Entnehmen von Stroh aus der Scheune stieß ein hiesiger Bauer auf ein fast verwestes Rind. Das Stroh lagerte schon fast zwei Jahre in zwei Schichten auf der Tenne. Wahrscheinlich ist das Rind beim Offenstehen der Tür in die Scheungelaufen und hat sich dann in der Not hinter diesem Stroh verkrochen, wo es dann schließlich erstickt ist. Vielleicht kann es auch durch Diebstahl hierher geschafft sein Es handelt sich um ein etwa 1½jähriges, schwarzbuntes Rind. Der Fall ist insofern eigenartig, da niemand weiß wem das Rind gehört. Duisburg-Hamborn.(Fata Morgana.— Das Dorf am Himmel.) Am Sonntagmorgen wurde im Stadtteil Neudorf etwa 15 Minuten lang eine Fata Morgana beobachtet. Man sah deutlich am Himmel Umrisse einer Landschaft, die ein Dorf oder eine kleine Stadt darstellten. Häuser und Bäume traten hervor, und sogar eine Kirche war zu bemerken. Essen.(Nach 35jähriger Tätigkeit gestrauchelt.) 35 Jahre lang war der 56jährige Adolf Jung, zuletzt als Bürovorsteher, mit auskömmlichem Gehalt bei der Staatlichen Bergwerks=Inspektion 2 in Gladbeck beschäftigt, wo er das allseitige Vertrauen der Verwaltung und der Mitangestellten genoß. In früheren Jahren sehr vermögend, verlor er durch Fehlspekulationen in Termingeschäften an der Börse sein ganzes Geld, sodaß er um einigen plötzlichen Verpflichtungen nachzukommen, sich an dem Vermögen der Sterbekasse„Bergmannstrost", die von den Angestellten der Bergwerksinspektion eingerichtet war, vergriff. Die Veruntreuungen erstreckten sich auf die Zeit von 1931 bis Ende 1933 und erreichten eine Höhe von 9500 RM. Bei einer plötzlichen Kassenrevision Ende des Jahres 1933 entdeckten Vorstandsmitglieder den Fehlbetrag. Jung, der nicht mehr aus noch ein wußte, flüchtete und trieb sich etwa ein ganzes Jahr in Deutschland herum, bis er am 26. Dezember 1934 in Essen verhaftet werden konnte. Dientag hatte er sich vor der Essener Großen Strafkammer wegen Untreue in Tateinheit mit Unterschlagung in drei Fällen und Betrugs zu verantworten. Es hatte sich nämlich herausgestellt, daß Jung die Schulgeldkasse der Kleinkinderschule um 426 RM geschädigt und einen Gastwirt durch Vorspiegelung falscher Tatsachen um ein Darlehen von 2500 RM geprellt hatte. Der Angeklagte war in vollem Umfange geständig. Während der Staatsanwalt eine Zuchthausstrafe von einem Jahr sieben Monaten beantragte, ließ das Gericht noch einmal Milde walten und verurteilte Jung zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis. Düsseldorf.(Wieder einmal der falsche Schutzpolizeibeamte.) Der Betrüger, der vor einigen Tagen in Oberhausen unter falschen Angaben bei der Ehefrau eines Polizeihauptwachtmeisters eine Uniform erschwindelte und nun als„Polizeihauptwachtmeister" in Duisburg, Oberhausen und Wuppertal Betrügereien verübte, hat jetzt auch in Düsseldorf eine„Gastrolle“ gegeben. Am Sonntag erschien er bei einem 70 Jahre alten Hauswirt in der Kronprinzenstraße und aab an, daß ein Mieter des Hauses in Verdacht stehe, Falschgeld zu vertreiben. Der Mieter habe ihm sehr wahrscheinlich beim Zahlen der Miete auch Falschgeld gegeben. Der angebliche Polizeibeamte forderte die Vorlage der eingegangenen Mietgelder. Der Hausbesitzer zeigte ihm 930 RM. Fünf RM schob der Betrüger zurück und mit den restlichen 925 RM verschwand er unter einem Vorwand. Köln.(Vier Krafwagen im Straßengraben.) Auf der Autostraße Köln=Bonn geriet etwa zwei Kilometer vom Kölner Verteiler entfernt am Dienstagvormittag ein Lastwagen infolge des Glatteises von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Ein hinter dem Lastwagen herfahrender Lieferwagen kam beim Bremsen ebenfalls ins Rutschen und landete in der Nähe des ersten Wagens. Zwei weitere Kraftfahrzeuge teilten das gleiche Schicksal, sodaß schließlich der Verkehr auf der Autostraße eine Zeitlang behindert war und sich in beiden Richtungen eine Autokarawane ansammelte. Bald aber konnte das Verkehrshindernis beseitigt werden. Der zuerst in den Graben gefahrene Lastwagen war stark in Mitleidenschaft gezogen, während die übrigen Kraftwagen sofort ihre Fahrt fortsetzen konnten. Personen wurden nicht verletzt Nummer 37 Meinerzhagener Zeitung Urheberrechtschutz: Fünt Türme-Verlao Halle(Saalel 21 Am Abend lernte Eva die andere Tochter der Tante Giovanna kennen. Mafalda war mit einem Marchese delle Marino verheiratet; sie war eine schöne, stolze, üppige Erscheinung. Die Marchesa war gewählt gekleidet, und auch sie freute sich über das Wiedersehen mit Hartmut. Anscheinend hatte sie viel für Hartmut übrig; denn sie blitzte ihn mit ihren nachtschwarzen Augen an und stimmte allem zu, was er sagte. Hartmut fühlte sich geschmeichelt und unterhielt sich lebhaft mit ihr auf italienisch; die deutsche Sprache beherrschte sie nur sehr schlecht. Auch Professor Warburg und seine Frau, ebenso der Marchese, beteiligten sich an der Unterhaltung, und Eva war betreten darüber; man sprach anscheinend über sie. Sie merkte es an den Blicken. Der Marchese sandte ihr seurige Blicke zu und küßte ihr galant die Hand. Man blieb länger in Mailand, als man sich ursprünglich vorgenommen hatte. Hartmut verschob die Abreise immer und immer wieder. Auch Eva hatte der Aufenthalt am Anfang gefallen; allmählich aber stellte sich um so heftiger das Heimweh bei ihr wieder ein. Nur mit Mühe verbarg sie ihre Abneigung vor all den Vergnügungen und Geselligkeiten, die man stets in großer Gesellschaft mitmachte. Als sie einen Abend allein mit Tante Giovanna verbrachte, da sie ihrer Kopfschmerzen wegen nicht mit den anderen hatte gehen wollen, wurde sie von ihrem inneren Verlassensein mit Macht gepackt. Als sie sich niedergelegt hatte, weinte sie herzzerbrechend in die Kissen. Zu all dem Heimweh gesellte sich auch noch der schmerzliche Gedanke: Hartmut ließ sie allein in diesem fremden Lande! Ging mit dem Onkel und den beiden Schwiegersöhnen und mit Kusine Mafalda in eine Varietévorstellung und in eine Tanzdiele. Lachte und scherzte mit Mafalda und vergaß sie gänzlich. Ueberließ sie der alten Tante Giovanna, die ihr trotz all ihrer Herzlichkeit doch ein vollkommen fremder Mensch war. Nie hätte Eva von Hartmut das geglaubt, daß er es fertigbrachte, sie allein zu lassen, daß er so gar kein Verständnis für ihren Zustand hatte. Die quälenden Kopfschmerzen entsprangen nur ihrer seelischen Niedergeschlagenheit. Sie sehnte sich verzweifelt nach Hause, zu ihrer Mutter! Hartmut wurde böse, als sie am Morgen abermals fragte: „Wann werden wir endlich nach Hause reisen?" Sie wollte Mutti schreiben, wann sie ankämen. „Kümmere dich, bitte, nicht darum und überlasse es mir, das zu bestimmen. Vorläufig bleiben wir noch einige Tage. Vor der Abreise kannst du ja ein Telegramm nach Hause schicken!“ hatte er schroff erwidert; mit keinem Blick hatte er ihr trauriges Gesicht beachtet. Tapfer hatte sie die Tränen verschluckt. Am Abend war er wieder ungehalten, als sie leise sagte: „Ich bleibe daheim! Geh nur allein!" „Schön! Hoffentlich bereust du es nicht.“ „Hartmut, ich— habe wieder solche Kopfschmerzen.“ „Das kommt von deiner Heulerei! Eva, ich muß mir ausbitten, daß du vernünftig bist. Vor allem— verschone mich mit Launen! Du hast absolut keinen Grund zum Trübsalblasen!" Urheberrechtsschutz: Fünf Türme=Verlag, Halle(Saale) 15 Und Olga ging an ihm vorüber, sah ihn gar nicht an. Und der Portier sagte giftig hinter ihr her: „Gans! Was du schon bist!“ Olga ging nach Hause. Vielmehr sie fuhr. Aber sie machte sich jetzt trübe Gedanken, und aus diesem Grunde freute sie auch die Rolle nicht, die sie erhalten sollte. Und sie müßte sich doch freuen. Und Käthe auch. Denn die meisten Filmdiven waren zuerst in einer kleineren Rolle beschäftigt worden und hatten dann binnen kurzem große Rollen gespielt. Vielleicht kamen sie beide auf diesem Wege zur Höhe hinauf? Hilpert! Was hatte der vor? Der hatte sich heute schwer verstellt, als er behauptet hatte, die kleine Käthe Randolf nicht zu kennen. Sich nicht auf sie besinnen zu können. Er hatte natürlich sofort gewußt, wen sie meinte. Am Glitzern seiner wasserblauen Augen hatte sie es gesehen. Was hatte er vor? Denn er hatte Käthe bestimmt im Atelier dauernd beobachtet! Sie hatte sich da auch nicht geirrt. Es war schon so gewesen! Olga packte ihre Handtasche plötzlich ganz, ganz fest. „Ach so, lieber Hilpert! So denkst du dir das? Nein! Das wird nicht sein. Das nicht! Ich werde Käthe vor dir schützen!" Olga kaufte unterwegs dann noch in der Straße, in der sie wohnten, etwas Kuchen. Und dann lief sie schnell die vier Treppen im Hinterhause hinauf. Als sie ziemlich oben war, dachte sie: Und ein bißchen kann ich mich doch „Ich— hab' doch— so Heimweh!" Sie schluchzte. Energisch schnitt ihr Hartmut nun das Wort ab. „Du hast kein Heimweh zu haben! Wo dein Mann ist, da ist deine Heimat!“ Sie hatte nichts darauf geantwortet, und er hatte stillschweigend Toilette gemacht. Ihre Tränen waren versiegt. Starr sah sie vor sich hin. Kein gutes Wort hatte er für sie gefunden. Es war, als zürne er ihr. Und als er sich dann verabschiedete, war er vergnügt und lustig. Sein ganzes Wesen strahlte vor Heiterkeit, und scherzend wünschte er Tante Vanna und ihr eine gute Nacht. Eva war so weh in der Brust. Aufschreien hätte sie mögen vor innerem Schmerz. Hartmut war von ihr gegangen, als sei nichts vorgefallen, und doch lastete auf ihr die Gewißheit: Es bestand eine sichtliche Verstimmung zwischen ihnen beiden, und keiner hatte ein versöhnendes Wort gefunden... Nun scherzte er mit Mafalda, war geschmeichelt durch das Interesse, das ihm die Kusine entgegenbrachte. Ach, so gutgelaunt war er jetzt immer! Sc sprühend und zündend war seine Unterhaltung. Ganz fremd schien ihr Hartmut. So kannte sie ihn gar nicht. Das machte alles die Marchesa. Sie war schön, diese Italienerin, verführerisch schön! Und vielleicht auch nicht so ganz treu. Eva schwindelte oft vor den heißen Blicken, die sie Hartmut zuwarf, und die er mit Selbstbewußtsein quittierte. Wenn sie bloß erst wieder fortgewesen wäre, von hier. Das ganze Land dünkte sie schrecklich, die Menschen... Sie sehnte sich so nach ihrer Mutter, die sie immer verstanden hatte, sie nie getadelt, die niemals harte, schroffe Worte für sie gefunden, die sie nie, nie verlassen würde— ihre lieben, sorgenden Mutterhände konnten so sanft streicheln... Mutti! Liebe Mutti! Eva schluchzte verzweifelt in die Kissen. Ihre Tränen wollten sich nimmer erschöpfen— bis eine bleierne Müdigkeit ihr die nassen Augen schloß. Am Morgen fühlte sie sich völlig zerschlagen. Hartmut war bereits aufgestanden und trat zu ihr ins Zimmer, als sie beim Ankleiden war. „Guten Morgen, Liebling!“ Zitternd erwiderte sie seinen Gruß und hätte fast aufgeschrien vor innerem Weh, als er sie in seine Arme schloß und auf den Mund küßte. „Ist dir besser?“ Eva konnte nur stumm nicken. „Du schliefst so schön, darum stand ich leise auf. Evilieb, warum hast du wieder so geweint am Abend, Schatz! Du machst dich noch krank! Als ich in der Nacht heimkam, fand ich dein feuchtes Taschentuch.“ „Hartmut— wann reisen wir? Du versprachst mir, sobald als möglich mit mir zurückzufahren, und nun sind wir fast vierzehn Tage bei deinem Onkel.“ „Liebling! Sei doch nicht so traurig! Wenn du wüßtest, wie ich dich gestern abend vermißt habe, und wie ich in Gedanken immer bei dir war.“ Er hatte seine Wange an die ihre geschmiegt; ihr Kopf lag an seiner Schulter. „Evchen, heute schreiben wir an deine Mutter, daß wir kommen...“ „Ja? Hartmut, ach, was freue ich mich!" stammelte sie und sah ihn begeistert an. Er bemerkte, wie leidvoll ihr Gesicht aussah, und so sehnsüchtig blickten ihre Augen. „Freilich, Kindchen. Sonst wirst du mir am Ende doch ernstlich krank vor Heimweh. Aber verstehen kann ich es nicht!" „Ich weiß es auch nicht. Ach— Hartmut— so schwer ist mir im Herzen! So schwer! Ich glaube, zu Hause wird das alles vergehen.“ freuen. Käthe werde ich schützen, und da kann ihr ja nichts passieren. Aber aufmerksam machen auf all die Gefahren muß ich sie wohl. Denn sie denkt ja an so etwas nie. Sie ist noch völlig Kind.— Droben waren sie froh, als sie wieder da war. Denn es war heute so unfreundlich draußen. Regen mischte sich in das Schneewetter, und ganz trübe und grau hing der Himmel über Berlin. „Wo warst du denn so lange? Wolltest du nicht bloß etwas besorgen?" fragte Käthe und legte den Arm um die Freundin. „Ja, Kuchen hab' ich zum Kaffee gleich mitgebracht. Aber eigentlich war ich draußen im Atelier.“ „Du? Aber wir hatten doch heute nichts zu tun?" „Ich hab' mit Hilpert gesprochen, Käthe, die Hauptrolle für den neuen Film hat bereits die Kranz!“ „Siehst du! Und nun hast du dich um meinetwillen blamiert, oder Hilpert ist nun böse auf uns", sagte Käthe ängstlich. „Nein! Im Gegenteil. Er hat mich zwar ausgelacht, aber er hat uns allen beiden im neuen Film eine kleine Rolle zugedacht. Am Dienstag soll ich mich bei ihm melden. Du wahrscheinlich doch auch. Aber er wird dich allein empfangen wollen. Dazu haben wir wahrscheinlich diese kleinen Rollen zugesagt bekommen." Olga starrte vor sich hin. Die ganze Angst um das schöne, blonde, ganzlich unerfahrene Mädel war wieder in ihr. Mama Kulick ging plötzlich hinaus. Sie wußte, daß Olga allein mit Käthe sprechen wollte. Und sie konnte ja inzwischen draußen in der kleinen, blitzblanken Küche immer ihren Kaffee kochen. „Nimm dich vor Hilpert in acht! Er hat keine guten Absichten. Zum mindesten wird er dich einmal einladen, mit ihm zu speisen. Vorher vielleicht Oper oder so. Sei vorsichtig, Käthe!“ Käthe lächelte. Schüttelte den Kopf. „Ich gehe nur mit, wenn du auch dabei bist. Allein gehe ich ja nirgends hin." Mittwoch, 13. Februar 1935 Nummer 37 „Mein Evchen, nun quale dich nicht mehr; zeige mir dein heiteres Gesicht! Morgen bringt uns der Expreß in die Heimat!“ In aufwallendem Glücksgefühl fiel sie ihm stürmisch um den Hals. „O du, du! Öh, wie ich mich freue!" Doktor Hartmut Janssen sah, welche Veränderung in seiner jungen Frau vorgegangen war, seit man die Depesche in die Heimat abgeschickt und die die Ankunft angemeldet hatte. Auch seine Verwandten schüttelten verwundert die Köpfe über Eva. So fröhlich und lachend wie in diesen letzten Stunden war sie die ganzen Tage über nicht gewesen. Und als am Abend das Paar mit dem D=Zug von Mailand abfuhr, da strahlte Eva über das ganze Gesicht, Die junge Frau fieberte ordentlich, als der Zug in der Bahnhofshalle einfuhr. „Nun sei bloß nicht so aufgeregt, Eva!" bemerkte nun Doktor Janssen etwas unwillig. Die junge Frau hatte am Fenster gelehnt und aus dem langsam anrollenden Zug gesehen, der den Bahnsteig entlang fuhr. „Mutti! Mutti!" rief sie voll Freude einer Frau zu, und ehe es Doktor Janssen verhindern konnte, war sie den Gang entlang gelaufen und sprang als erste aus dem jetzt stehenden Zug und lag im nächsten Augenblick der Frau Geheimrat Kahlenberg am Halse. „Muttchen! Liebes, liebes Muttchen! Nun bin ich wieder da! Nun bin ich wieder da!“ „Aber Evchen!“ Die Frau Geheimrat war fast bestürzt über die aufgeregte, zitternde Frau, die sich da an sie schmiegte. „Guten Tag, liebe Mutter!“ „Willkommen daheim, liebe Kinder!" sagte Frau Kahlenberg bewegt und reichte Doktor Janssen die Hand zum Gruß, die er an seine Lippen führte. Eva wischte sich die Tränen von dem heißen Gesicht. Aber immer und immer wieder stürzten neue Tränen hervor. „Aber Evchen, was ist denn mit dir los? So wenig beherrscht habe ich dich noch nie gesehen." „Ach, Mutti! Ich bin ja fast gestorben vor Heimweh und Sehnsucht nach dir!“ gestand Eva ehrlich ein und hängte sich bei der Mutter ein, in jubelnder Freude deren Arm fest an sich pressend. „Nun, nun...", wehrte Hartmut Janssen unwillig ab Auf seiner Stirn sah man eine senkrechte Falte. Evas Worte schienen ihm nicht zu gefallen. Er bezwang jedoch seinen Unwillen, lächelte nachsichtig und wandte sich zu seiner Schwiegermutter: „Ja, ja, liebe Mutter, was glauben Sie, Eva hat mir recht große Sorgen gemacht mit ihrem schrecklichen Heimweh..." „Gewiß, Mutti, Hartmut hat mit mir viel Geduld haben müssen. Aber nun ist ja alles wieder gut.“ Am Abend waren die beiden Ehegatten dann allein. „Daheim! Zu Hause! Öh, Hartmut! Ist es himmlisch schön?!“ jubelte Eva beglückt. Hartmut stand vor ihr und sah sie lächelnd an. „Du bist ja ganz außer Rand und Band, Evi! Jett sage mir aber erst einmal: Gefällt dir denn auch dein Restchen? Habe ich es gut gemacht? Ist es nack dewem Geschmack ausgefallen?“ „Nein, Hartmut, das weißt du ja selbst, ich weiß wirklich nicht, was ich darauf antworten soll.“ Fortsetzung folgt. „Das ist gut, Käthe. Laß es dabei, hörst du? Um.ich wäre es nämlich schade! Sehr schade, hörst du?“ Und Käthe legte beide Arme um Olga Schieder und sagte dankbar: „Ich weiß ja, was für ein braver Kerl du bist, Olga, und daß du es nur immer gut mit mir meinst. Und Hilpert, weißt du, der hat mich ein paarmal angesehen da hab' ich solche Angst bekommen. Ich wollte es dir sowieso noch sagen, daß du immer bei mir bleiben solls." „Dann ist ja alles gut, Käthe." ** Am Dienstag hatten sie im Atelier zu tun. Sie fuhren miteinander hinaus. Und während Käthe Randolf mit anderen Kolleginnen im Komparsenraum wartete, ging Olga zu Herrn Hilpert ins Büro. „Ach ja, Schieder, natürlich. Also hier. Sehen sich die Geschichte mal an. Viel ist's nicht, was verlangt wird. Aber immerhin war es doch wohl hauptsächlich wegen dem Geld. Weil ihr kleinen Mädels mal wakaufen wollt. Nicht wahr? Bin ich nicht nett?“ „Sehr, Herr Hilpert! Und da kann ich wohl die Rolle für meine Freundin gleich mitnehmen?" „Wieso? Seine Rolle hat sich jeder selber abzuholen. Das war schon immer so, und das werden Sie wohl nicht gerade abändern wollen?“ „In diesem einen Falle doch. Bitte, geben Sie mir die Rolle für Käthe Randolf.“ „Nein!" „Ich muß sie schützen. Sie ist so unerfahren und jung „Das Dümmste, was Sie machen können, Schieder“, sagte er brutal. Das Mädchen zuckte die Schultern. „Wie Sie es nennen, ist gleich. Jedenfalls hatte Ihr von mir letzthin beobachtetes Interesse anders gedeutet.“ „Hinana"" Da ging Olga. Und sie wußte, daß sie nun auch die Rollen nicht bekommen würden, wenn Käthe nicht au die Wünsche des Herrn Hilpert einging.(Forts. folgt „War Der Ober NacDonal der Ueberschrift satz, in dem es Führer, der di litik unterstützt Regimes ist viund dem enthe zu finden. Ze sind überall zu Filmen ein Enl und die Nachtk Es stellt durd Bisher hat die gierung das P nommen; Hitle eingereiht, die schem Unterrich Uebungen ermü Nahrung, Kleid „Schließlich weiter,„an Hit tritt und nicht gierten befohler nur deshalb, w land gerechte 1 zum Aufrüsten die Alliierten d nen Abrüstung Der 5 „Frankreich wir Der franz äußerte sich in o den Stand des die Ansicht, daß wenn nicht soga verfügen werde. Flugmaterialss. stichhaltiger Bei zeuge solle von 2 den. Bei den se Geschwindigkeit Gleichzeitig nach der am 1.? nuar 1935 453 kommen die Mo und für 1935 mi 127 Militärflugz zugeteilt sind. Im Unterhe fahrtministerium die Verstärkung Sassoon antwort zeuge sei vor ein den. Seitdem se zu verzeichnen. naue Ziffern zu wissen, ob der U liche Verstärkun Russen selbst zu Der Blunck, de ist, mußte Die Operc Dr. Grahe Zu den re Goulds. Nicht Reichtum geko auch die Ehen die Aufmerksan gehört offenba zu entschließen Scheidung geh zu vermeidens sehr reich sind. so schnell solche schlossen wurde wenn die män und gewahr w eine schöne Ersc währ für eine! Jedoch stat lienmitglieder jungen weiblick jüngste von ihr in einen jungen sie mit ihm vor Connecticut ful tiefe Nacht— trauen sollte, n Telephonist ohn Szenen gegeber recht geeignetf eben wieder( Goulds gehören aber es gibt au altesten Adel. dem Hause der Graf Boni von stammt:„Unse Lippen und— Die jungen den den Schmei 3. Februar 1935 Nummer 37 Meinerzhagener Zeitung mehr; zeige mir ns der Expreß in sie ihm stürmisch Veränderung in ir, seit man die ie die Ankunft anverwundert die end wie in diesen ige über nicht gedem D=Zug von das ganze Gesicht. ls der Zug in der a!" bemerkte nun ehnt und aus dem den Bahnsteig entde einer Frau zu, onnte, war sie den erste aus dem jetzt genblick der Frau n! Nun bin ich rzt über die aufe schmiegte. r!" sagte Frau Janssen die Hand m heißen Gesicht. ten neue Tränen los? So wenig den vor Heimweh 1 ehrlich ein und der Freude deren nssen unwillig ab. chte Falte. Evas r bezwang jedoch d wandte sich zu Sie, Eva hat mir schrecklichen Heimmir viel Geduld der gut.“ en dann allein. ut! Ist es nicht t. Hartmut stand Band, Evi! Jetzl t denn auch dein st es nad bst, ich weiß wirkFortsetzung folgt. rst du? Um.ich rst du?" ga Schieder und rl du bist, Olga, ir meinst. Und ial angesehen— h wollte es dir ir bleiben sollst." tun. Sie fuhren he Randolf mit n wartete, ging ier. Sehen Si st, was verlangt ohl hauptsächlich ädels mal was nett?" ) wohl die Rolle elber abzuholen. n Sie wohl nicht eben Sie mir die ihren und jung. nnen, Schieder", enfalls hatte ich resse anders ge„Warum ich an Hitler glaube“ Ein englisches Zeugnis. London, 13. Februvr. Der Oberpfarrer einer Londoner Kirche, Dr. A. J. Nacvonald veröffentlicht in der„Daily Mail“ unter der Ueberschrift„Warum ich an Hitler glaube“ einen Auflatz, in dem es heißt: Hitler ist der erste große revolutionäre Führer, der die christliche Religion als Hilfe für seine Politik unterstützt. Die beste Gewähr für die Stabilität des Regimes ist vielleicht in dem eindringlichen sittlichen Eifer und dem enthaltsamen moralischen Leben dieses Mannes zu finden. Zeichen der sittlichen Erneuerung Deutschlands sind überall zu sehen. Das Hitler=Regime hat den unreinen Filmen ein Ende gemacht, die nächtlichen Straßen gesäubert und die Nachtklubs geschlossen. Es stellt durch seine Propaganda die untadelhaften alten deutschen Ideale wieder her. Bisher hat die Hitler=Regierung als einzige europäische Regierung das Problem der Nachkriegsjugend in Angriff genommen; Hitler hat die deutsche Jugend in Organisationen eingereiht, die den Geist mit gesunder Politik und moralischem Unterricht beschäftigen, den Körper durch gesunde Uebungen ermüden und die den jungen Menschen gleichzeitig Nahrung, Kleidung und Wohnung geben. „Schließlich glaube ich", so heißt es in dem Artikel weiter,„an Hitler, weil er für internationalen Frieden eintritt und nicht für den Krieg. Er mag den deutschen Delegierten befohlen haben, den Völkerbund zu verlassen, aber nur deshalb, weil dies der einzige Weg war, um Deutschland gerechte Behandlung zu sichern. Er mag das Recht zum Aufrüsten in Anspruch nehmen, aber nur deshalb, weil die Alliierten den Versailler Vertrag hinsichtlich ihrer eigenen Abrüstung nicht erfüllt haben.“ Der Stand der Militärluftfahrt „Frankreich wird Ende 1936 die beste europäische Militärluftmacht sein.“ Der französische Luftfahrtminister General Denain äußerte sich in der Pariser Sorbonne in einem Vortrag über den Stand des französischen Flugwesens und vertrat dabei die Ansicht, daß Frankreich Ende 1936 über eines der besten, wenn nicht sogar über das beste Militärflugwesen Europas verfügen werde. Die gesteigerten Leistungen des französischen Flugmaterials seien, so meinte Denain, in dieser Hinsicht ein stichhaltiger Beweis. Die Geschwindigkeit der Leichtflugzeuge solle von 240 auf 370 Stundenkilometer gesteigert werden. Bei den schweren Flugzeugen wurden Reichweite und Geschwindigkeit nahezu verdoppelt werden können. Gleichzeitig wird eine englische Flugzeugstatistik bekannt, nach der am 1. Januar 1934 in England 423 und am 1. Januar 1935 453„Frontflugzeuge“ stationiert waren. Dazu kommen die Marineflugzeuge, deren Zahl für 1934 mit 86 und für 1935 mit 108 angegeben wird. Weiter hat England 127 Militärflugzeuge, die keinem bestimmten Luftgeschwader zugeteilt sind. Im Unterhaus wurde der Unterstaatssekretär des Luftfahrtministeriums, Sir Philipps Sassoon, um Auskunft über die Verstärkung der sowjetrussischen Luftstreitkräfte gefragt. Sassoon antwortete, die Zahl der sowjetrussischen Frontflugzeuge sei vor einem Jahr mit 1300 bis 1500 angegeben worden. Seitdem sei zweifellos eine„wesentliche Vermehrung“ zu verzeichnen. Sassoon erklärte sich aber außerstande, genaue Ziffern zu geben. Der Fragesteller wollte hierauf wissen, ob der Unterstaatssekretär den Grund für diese plötzliche Verstärkung angeben könne. Sassoon empfahl, die Russen selbst zu fragen. Der Präsident der Reichsschrifttumskammer, Hans Fr. Blunck, der auf dem schwäbischen Dichtertag schwer erkrankt ist, mußte sich in Stuttgart einer Operation unterziehen. Die Operation, die 1½ Stunden dauerte und von Professor Dr. Grahe ausgeführt wurde, ist völlig gelungen. Die„Goulds“ Zu den reichsten amerikanischen Familien gehören die Goulds. Nicht nur die Art und Weise, wie sie zu ihrem Reichtum gekommen sind, interessiert die Oeffentlichkeit, auch die Ehen der Goulds sind es, die von Zeit zu Zeit die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf sich lenken. Es gehört offenbar zur Tradition dieser Familie, sich schnell zu entschließen, wenn es um eine Heirat oder um eine Scheidung geht, wobei dramatische Kämpfe nicht immer zu vermeiden sind. Da die Mitglieder der Familie Gould sehr reich sind, schlossen sie reine Neigungsheiraten; aber so schnell solche Ehen gegen den Willen der Familie geschlossen wurden, so schnell wurden sie wieder geschieden, wenn die männlichen Goulds ihren Fehlgriff erkannten und gewahr wurden, daß allein ein hübsches Gesicht und eine schöne Erscheiung eines Mädchens noch längst keine Gewähr für eine harmonische Ehe sind. Jedoch statt aus dem Schaden der männlichen Familienmitglieder gewisse Lehren zu ziehen, treiben es die jungen weiblichen Goulds nicht anders. So hat sich die jüngste von ihnen kürzlich in einer New Yorker Nachtbar in einen jungen und hübschen Mann so heftig verliebt, daß sie mit ihm von der Bar sofort nach Greenwich im Staate Connecticut fuhr. Dort trommelten sie— es war noch tiefe Nacht— den Richter aus dem Bett, der sie sofort trauen sollte, was auch geschah. Der junge Gatte ist ein Telephonist ohne Stellung. Es hat zu Hause darüber keine Szenen gegeben, denn wenn sich der Telephonist nicht als recht geeignet für die Goulds erweisen sollte, wird die Ehe eben wieder geschieden. Zu den Schwiegersöhnen der Goulds gehören auch Grafen und Barone, sogar Prinzen, aber es gibt auch schon eine stattliche Anzahl Männer vom altesten Adel, die schon wieder von ihren Gattinnen aus dem Hause der Goulds geschieden sind, zu denen z. B. der Graf Boni von Castellane gehört, von dem der Ausspruch stammt:„Unsere Augen begegneten einander, unsere Lippen und— unsere Advokaten“. Die jungen geschiedenen Frauen der Goulds überwinden den Schmerz sehr schnell durch eine neue Heirat. Man twoch, 13. Februar 1935 (Deutsches Nachrichtenbüro.) London rüstet für das Königsjubiläum. Die Staatskarosse des„Speakers“(Sprecher des englischen Unterhauses) wird für das bevorstehende 25jährige Regierungsjubiläum König Georgs V. gereinigt. Zum erstenmal seit der Krönungszeremonie soll die 1698 gebaute, 3000 Kg. schwere Staatskutsche benutzt werden, in der der Sprecher des Unterhauses bei der Jubiläumsfeier vom WestminsterPalast zum Dankgottesdienst in der St. Paulskirche fahren wird. Von gestern bis heute Erfolgreiche Arbeitsbeschaffung. Die Stadtverwaltung Gera hat nach einer Mitteilung ihres Bürgermeisters Dr. Grimm in den Jahren 1933 und 1934 für Arbeitsbeschaffungszwecke rund 8 250 000 RM verausgabt. Die erfreuliche Folge war, daß von den am 30. Januar 1933 erwerbslosen Einwohnern bis 31. Dezember 1934 nicht weniger als 75 v. H. wieder in den Produktionsprozeß eingereiht werden konnten. Für die Arbeitsschlacht im Jahre 1935 hat die Stadt Gera einen Betrag von rund einer Million Mark bereitgestellt. Noch höher ist die Zahl der Wiederbeschäftigung im Kreise Stadtroda, der 1933 unter den ländlichen Kreisen Thüringens die höchste Erwerbslosenzahl aufwies. Hier sind nach dem Bericht des Landrats Dr. Herfurth in der ersten Kreisratssitzung 90 v. H. wieder in Arbeit gebracht worden. Marxistischer Sprengsloffanschlag in Oberösterreich. Das elektrische Transformatorenwerk in Eberschwang (Oberösterreich) ist in die Luft geflogen. Der Wärter der Anlage erlitt bei der Explosion lebensgefährliche Verletzungen. Der Sachschaden ist außerordentlich groß. Bei den Tätern, die zunächst entkommen sind, handelt es sich um Marxisten, die am Jahrestage der großen Revolte vom 12. Februar 1934 den Sprengstoffanschlag als Demonstration verübten. Keine baldigen Unterhauswahlen. Zu den in englischen politischen Kreisen verbreiteten und auch von der Presse wiedergegebenen Gerüchten, wonach allgemeine Unterhauswahlen nahe bevorstünden, erklärte Baldwin im Unterhaus, die Regierung habe die Frage allgemeiner Wahlen noch nicht einmal geprüft. Es gebe noch viel Arbeit zu erledigen, fügte er hinzu. Vereitelter Mordanschlag in der Mandschurei. Nach einer Meldung aus Tientsin wurde der koreanische revolutionäre Führer Kimtwchengyu in Tunglocheng östlich von Schanheikwan von japanischen Polizeibeamten verhaftet, weil er in dem Verdacht stnd, einen Mordanschlag auf einen hohen japanischen Beamten in der Mandschurei geplant zu haben. Der Koreaner setzte sich bei seiner Verhaftung zur Wehr und verletzte zwei Polizeibeamte mit Revolverschüssen. Allerlei Neuigkeiten Großfeuer in einer Lederfabrik. In einem fünfstöckigen Gebäude der Lederfabrik Hirschberg vorm. Heinrich Knoch u. Co., in dem die Wasserwerkstatt, die Werkwalzerei, die Stoßerei, die Oelerei und der Trockenboden untergebracht waren, brach nachts ein Großfeuer aus. Die dort lagernden Lederhäute und die für die Bearbeitung benötigten Materialien, Oele und Fette gaben dem Brande reiche Nahrung, und es entwickelte sich bald ein riesiges Feuer. Die Feuerwehrleute hatten durch Kälte und Schneegestöber außerordentlich schwere Arbeit. Unter großen Mühen gelang es schließlich, das Feuer auf das eine Gebäude zu beschränken; doch ist der Verlust durch Vernichtung wertvoller Maschinen und Betriebsstoffe sehr groß. Die Grippe im französischen Heer hat in der Garnison Angouleme zwei weitere Todesopfer gefordert. Drei Soldaten schweben noch in Lebensgefahr. Neben der Grippe wurden mehrere Fälle von Röteln festgestellt. Die meisten Schulen von Angouleme. Cognac und Barbezieux sind geschlossen worden. Der Kriegsmarineminister hat den Generalinspekteur für das Gesundheitswesen nach Lorient geschickt, wo er die Maßnahmen gegen die Grippe prüfen soll. Im Krankenhaus liegen zur Zeit 20 Matrosen. 240 Matrosen liegen auf den Revierstuben. Ein Testament wird gesucht. Der kürzlich verstorbene amerikanische Fahrradkönig Burrough hat eine Erklärung hinterlassen, wonach sich sein über viele Millionen verfügendes Testament in einem der Bücher der Nationalbibliothek in Washington befinde. Diese Bibliothek enthält einige Millionen Bände, die jetzt von allen verfügbaren Beamten nach dem Testament durchsucht werden müssen. Streik der Kraftdroschkenfahrer in Mexiko-Stadt. Sämtliche Kraftdroschkenfahrer der mexikanischen Hauptstadt, mehrere tausend Mann, traten in den Streik, obwohl die Kraftdroschkenhalter bei den Vermittlungsverhandlungen über Lohn= und Arbeitsvertragsfragen weitgebendes Entgegenkommen gezeigt hatten. Der kommunistisch beeinflußte Generalverband der Arbeiter und Landarbeiter, dem die Kraftdroschkenfahrer angehören, treibt auf den Generalstreik aller Transportarbeiter hin. hat offenbar in gewissen Kreisen Amerikas über die Bedeutung der Ehe ganz andere Begriffe als im alten Europa. Mietensenkung? Die Herabsetzung des Zinsfußes für Pfandbriefe um 1,5 v. H. bedeutet für große Teile des städtischen Hausbesitzes eine Entlastung. Es wird aber in der Erörterung über die Frage einer Mietssenkung stark darauf hingewiesen, daß dieser Hausbesitz erheblich mit seinen Verpflichtungen in Rückstand sei und daher dieser Entlastung dringend bedürfe. Es kommt nun hinzu, daß am 1. April d. J. der Althausbesitz um 25 v. H. der Hauszinssteuer weiter entlastet wird. Daraus ergibt sich aber eine nicht vorausgesehene Folge. Wohlfahrtsempfänger innerhalb der Mieterschaft waren von der Hauszinssteuer befreit, d. h. sie zahlten nur den Teil der Miete, die dem Hausbesitzer zufiel. Diese Erleichterung für sozial ungünstig gestellte Volksgenossen erfährt mit dem Fortfall eines Teils der Hauszinssteuer eine Einschränkung, gerade für diese Kreise wäre eine kleine Steigerung der Zahlung zu befürchten. Man hat früher daran gedacht, durch eine Erhöhung der Unterstützung seitens der Gemeinden die Benachteiligung solcher Mieter auszugleichen. Der Preiskommissar hat nun den Vorschlag gemacht, statt 25 v. H. nur 21 v. H. der Hauszinssteuer dem Hausbesitzer zu erlassen und die 4 v. H. einer Ausgleichskasse zuzuführen, die für die Mehrleistungen der Gemeinden aufkommt. Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen. Die Gemeinden im Saargebiet Im Saargebiet gibt es 5 Kreise, 2 Bezirke, 8 Städte sowie 276 Landgemeinden. Von den letzteren sind im preußischen Teil des Saargebietes immer mehrere zu einer Bürgermeisterei zusammengefaßt. Diese Bürgermeistereien stellen ebenfalls Kommunalverbände dar. Im preußischen Teil des Saargebiets gelten nach wie vor die Kreisordnung. die Städteordnung und die Gemeindeordnung, wie sie im Rheinland vor Erlaß des Preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 galten, und zwar mit den Abänderungen, die sie einerseits durch Landesverwaltungsgesetz. Zuständigkeitsgesetz usw., andererseits durch Verordnungen der Regierungskommission erfahren haben. Es ist vorauszusehen, daß die Saargemeinden mit allen anderen deutschen Gemeinden gemeinsames Verfassungsrecht durch die zu erwartende Reichsgemeindeordnung erhalten werden. Wann machen die Gemeinden Ueberschüsse? Eine Reihe von Vorschlägen für die Finanzgebarura der Gemeinden hat der Kämmerer der Stadt in Berlin in der ersten Nummer der Zeitschrift„Der Gemeindehaushalt“ gemacht. Er behandelt u. a. auch die Frage, was mit Haushaltsüberschüssen der Gemeinden geschehen sollte und empfahl vor allem die Bildung von Rücklagen. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Ueberwindung der Krisenjahre wesentlich erleichtert worden wäre, wenn den öffentlichen Körperschaften hinreichend Rücklagen aus den Jahren 1927 bis 1929 zur Verfügung gestanden hätten. Das hätte auch der Wirtschaft genutzt und die Krise in vielleicht nicht unerheblichem Ausmaß mildern können. Damit ist, wie der„Gemeindetag“ schreibt, nicht unbedingt gesagt, daß an Steuermilderungen oder, was wohl vorzuziehen wäre, Herabsetzung der Werktarife erst herangetreten werden kann, wenn die Rücklagen eine bestimmte Höhe erreicht haben. Sobald die Einnahmen die Ausgaben zu übersteigen beginnen, sollte jedoch mindestens ein bestimmter Teil dieses Ueberschusses einer Ausgleichrücklage zugeführt werden, um späteren Haushaltsschwankungen ohne Steuererhöhungen entgegentreten zu können. Gegenwärtig ist aber die überwiegende Mehrzahl der Gemeinden noch nicht in „Gefahr", Ueberschüsse zu erzielen. Es darf daher aus der öffentlichen Aussprache über diesen Punkt nicht die Folgerung gezogen werden, als ob die verantwortlichen Leiter der Gemeindefinanzen sich gegenwärtig den Kopf darüber zu zerbrechen hätten, wie Haushaltsüberschüsse am besten zu verwenden wären. Die Aufstellung der Haushaltspläne für das kommende Rechnungsjahr wird den Gemeinden sogar aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht unerheblich größere Schwierigkeiten machen als die für 1934. Nummer 37 Meinerzhagener Zeitung gummer Noch fünf Verunglückte im Schacht Ein weiteres Opfer geborgen. Aachen, 13. Februar. Auf der Grube Laurweg wurde ein weiterer Verunglückter geborgen. Trotz der unermüdlichen und aufopfernden Tätigkeit war es bisher nicht möglich, die noch vermißten fünf Bergknappen aufzufinden. Da das Wasser das gesamte Stützmaterial, das die Stollen sicherte, fortgespült hat, können die Rettungsmannschaften nur in dem gleichen Umfang vordringen, in dem sie sich wenigstens notdürftig gegen Nachsturz sichern können. Der Eschweiler Bergwerksverein und Arbed=Luxemburg haben für die Hinterbliebenen der verunglückten Bergleute 10 000 RM zur Verfügung gestellt. Die Aufräumungs= und Bergungsarbeiten werden von drei Stellen aus unter beständiger Aufsicht und Beteiligung des Vertrauensrates fortgesetzt. Wann die Verschütteten geborgen werden können, läßt sich noch nicht sagen. Neue Opfer der Kälte Schnee in Dalmatien und Norditalien. Dalmatien ist zum zweiten Male in diesem Winter von seinem Hinterland durch Schneefälle vollständig abgeschnitten. Der Verkehr auf der Eisenbahnlinie Zagreb=Split ist vollständig unterbrochen. Die Schneemassen sind von einer heftigen Bora stellenweise mehrere Meter hoch zusammengetragen worden, so daß jede Verbindung unmöglich ist. Die Eisenbahnlinie Sarajewo=Mostar ist unterbrochen. In der Provinz Görz ist eine außerordentliche Kältewelle eingebrochen; besonders im Isonzo= und Wippachtal sind bei heftigem Sturm die Temperaturen stark gesunken. In der Stadt Görz wurden neun Grad unter Null gemessen. Ein 79jähriger Mann, der vom Schneesturm überrascht worden war, ist erfroren. In Clusone in den Bergamasker Alpen sank die Temperatur auf die bisher dort nicht verzeichnete Tiefe von 18 Grad unter Null. Eisiger Wind weht auch in der Provinz Perugia, wo der Tiber und einige seiner Nebenflüsse aus den Ufern getreten sind. Vermißter Skifahrer tot aufgefunden. Ein vermißter Skifahrer wurde auf der Schneealpe in Steiermark tot aufgefunden. Ein zweiter Skifahrer konnte lebend geborgen werden. Von den 23 Rettungsmannschaften haben 19 zum Teil schwere Erfrierungen erlitten. Die zweite Kältewelle in Spanien. Die zweite Kältewelle, die seit einigen Tagen über Spanien hereingebrochen ist, hinterläßt in dem auf solch ungewöhnliche Temperaturen nicht vorbereiteten Sonnenland traurige Spuren. Bei El Ferrol ist auf der Landstraße ein alter Bettler erfroren. In San Fernando vermißte man ein Fischerboot. Man fand es schließlich füh;rungslos auf. Der Fischer war ebenfalls der Kälte zum Opfer gefallen. In Teruel sank das Thermometer auf 14 Grad unter Null. Die Frucht= und Gemüsepflanzungen in vielen Provinzen sind aufs schwerste in Mitleidenschaft gezogen. In den Apfelsinenplantagen bei Valencia wurden zeitweise 4 bis 5 Grad Kälte gemessen. Tauwetter in der Arktis. Nachrichten der sowjetrussischen arktischen Wetterstation zufolge herrschen in der Arktis außergewöhnliche Witterungsverhältnisse. So ist beispielsweise auf Franz=JosephsLand, was bisher nicht beobachtet wurde, Tauwetter eingetreten. Auch von anderen Gegenden, so den Inseln Waigatsch und Matotschkin=Scharr werden Temperaturen etwas über null Grad gemeldet. Die sowjetrussischen Wetterstationen drücken die Ansicht aus, daß in allerkürzester Zeit in Europa ein Witterungsumschwung eintreten werde. Flammentod einer Sechsjährigen Neustrelitz, 13. Februar. Die sechsjährige Tochter des Arbeiters Faschinsky aus Vorheide spielte am offenen Herdfeuer, als ihre Kleider plötzlich Feuer fingen. Das Kind lief laut um Hilfe schreiend auf die Dorfstraße. Da die Leute aber alle auf dem Hofe arbeiteten, wurde es nicht gehört und rannte wieder in die Wohnung zurück. Hier versuchte die schon sehr betagte Großmutter, ihre Enkelin durch Uebergießen mit Wasser zu retten. Die Hilfe kam jedoch zu spät. (Robert Sennecke.) Zum Beginn der FJS-Kämpfe in der Hohen Tatra. Das eindrucksvolle Werbeplakat für die Internationalen Ski=Konkurrenzen in der Hohen Tatra, die vom 13. bis 18. Februar stattfinden, und an denen 15 Nationen mit mehr als tausend Konkurrenten teilnehmen. Suche nach einem Seeräuberschatz Eine neue Expedition nach den Cocos-Inseln. London, 13. Februar. Von Lowestoft aus hat der 45Tonnen-Schoner„Vera City“ mit einer Gruppe von Schatzsuchern an Bord eine Fahrt nach den Cocos-Inseln angetreten, die etwa 500 km. von Costarica entfernt im Stillen Ozean liegen. Das Ziel der Schatzsucher ist der berühmte Goldschatz im Werte von angeblich einer halben Milliarde Reichsmark, der vor mehreren hundert Jahren dort von Seeräubern vergraben worden sein soll. Eine ähnliche Expedition hatte im vorigen Jahr ein unrühmliches Ende genommen. Sie war von einer Polizeiabteilung aus Costarica verhaftet und abgeschoben worden. Die neue Expedition hat solche Schwierigkeiten durch Abschluß eines Vertrages mit der Regierung von San José ausgeschlossen. Nach diesem Vertrag soll die Regierung ein Drittel aller gefundenen Schätze erhalten. Zehn Polizisten werden zum Schutz der Schatzgräber mitgehen und wohl auch, um sie im Auge zu behalten. Unter den Mitgliedern der Expedition befinden sich ein Geologe, zwei Bergbauingenieure und ein Sachverständiger für Bohrungen. Aus dem Gerichtssaal Mörder in Frankreich hingerichtet. In Saint=Flour(Departement Cantal) wurde der Mör der eines Schafhirten enthauptet. Er hatte den Hirten umgebracht, um ihn zu berauben. Der Präsident der Republik hatte von seinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht. Strafantrag im Hauptmann-Prozek Der Staatsanwalt plädiert für den elektrischen Stuhl. Neuyork, 12. Februar. In dem Prozeß wegen der Entführung und Ermordung des Lindbergh=Kindes plädierte der Staatsanwalt auf Todesstrafe durch den elektrischen Stuhl. Das Plädoyer bestand ausschließlich aus einer Zusammenreihung der gegen Hauptmann zusammengetragenen Indizien, die, wie der Staatsanwalt behauptete, einwandfrei die Schuld HauptBerliner Effektenbörse. Bei ziemlich stillem Geschäft war die Haltung am Aktienmarkt der Berliner Efjektenbörse vom Dienstag zumeist schwächer. Im allgemeinen gingen die Verluste nicht über 1 Prozent hinaus Von Montanwerten waren Harpener und Hoesch mit— 1.25 und 1½ etwas stärker rückgängig Stärker gedrückt waren von Braunkohlenaktien Niederlausitzer(— 3.5 Prozent), dagegen waren Ilse Genußscheine um 1 Prozent gebessert Bis zu 1 Prozent schwächer (Salzdetfurth) lagen Kaliwerte Auch chemische Aktien bröckelten ab(JG. Farben— 0.75 Prozent) Am Markt der Elektropapiere gaben Lahmeyer 1 Prozent. Lieferungen 0.5 Prozent her Von Kunstseidenwerten büßten Bemberg 1.75 Prozent und Aku 1½ Prozent ein. Abgegeben wurden ferner u. a Berlin=Karlsruher — 1 Prozent, Dortmunder Union— 1.75 und Schultheiß=Patzen hofer— 1 Prozent. Wasserwerk Gelsenkirchen konnten sich um 2 Prozent erholen. Schiffahrtsaktien blieben etwa behauptet Reichsbank notierten 1.25 Prozent niedriger. Am Rentenmarkt war die Haltung nicht einheitlich Reichsbahnvorzugsaktien. Zinsvergütungsscheine sowie die Umschuldungsanleihe waren gut behauptet. Reichsaltbesitz bröckelte leicht ab Am Geldmarkt blieb der Satz für Blankogeld mit 3,62—3,87 Prozent der gleiche wie am Vortage. Am Devisenmarkt waren Dollar und Pfund im Ausland nur unwesentlich verändert. Berliner amtliche Kurse 2.50(2.499) und 12,205(12.20). Devisenmarkt. Belga(Belgien) 58,17(Geld) 58,29(Brief). dän. Krone 54,43 54.53, engl. Pfund 12,19 12,22, franz. Franken 16,42 16,46, holl. Gulden 168,20 168,54, ital. Lire 21,30 21,34 norw. Krone 61,27 61,39, österr. Schilling 48,95 49.05, poln. Zloty 47,00 47.10, schwed. Krone 62,85 62,97, schweiz. Franken 80.72 80,88, span Peseta 34,04 34,10. tschech. Krone 10,39 10,41, amer Dollar 2,498 2,502. Amtlicher Großmarkt für Getreide und Futtermittel zu Berlin. Während Brotgetreide am Berliner Getreidegroßmarkt vom Dienstag wieder zur Befriedigung der Nachfrage in ausreichenden Mengen zur Verfügung stand, war in Hafer und Futtergerste der Bedarf größer als das Angebot. Industrie= und Braugersten waren kaum offeriert. Das Mehlgeschäft blieb still. Die Notierungen waren unverändert bis auf Victoriaerbsen: 32,50—33,50, Serradella ger.: 25,50—26,50 und Kartoffelflocken: 9,30(für 50 Kg. in RM ab Station), 9.90(für 50 Kg. in RM frei Berlin). Großhandelspreise für inländisches Gemüse. Amtlicher Markt bericht der Städtischen Markthallen=Direktion Berlin(für 50 Kg.): Weißkohl 4,25—5. Wirsingkohl fester 4,75—6, grüner 9—11. 2a 7—8. Rotkohl 7,10—10. Grünkohl 2,50—4, Spinat Wurzelrhein. 9—13. Blatt= 14—18, Mohrrüben gewaschen 3—3.75. Kohlrüben 3—4. Rote Rüben 3—5, Rhäbarber Treibhaus—, Rübchen 4—9, echte 10—15. Sellerie 10—15. Meerrettich 28—32. Rosenkohl 17—20. Schwarzwurzeln 1. 18—22, 2. 8—15, Champignons weiße 1. 100—110. 2. 90. Petersilienwurzel 5—7. Zwiebeln 7—7.50. große 8—8.50, Rettiche 100 Stück 3—10, Porree Schock 0.60—2.50. Petersilie 100 Bund 3—5 Fischgroßhandelspreise. Amtlicher Marktbericht der Städtischen Markthallen=Direktion Berlin für lebende Fische für 50 Kg.: Aale groß=mittel 140, Schleie unsortiert 85—90, extra groß 85, groß 90. Portions= 95—100. Hechte extra groß 50, groß 55, mittel 60. Spiegelkarpfen 70. kleine 70—75. Bleie groß 40, mittel 20, Plötzen unsortiert 20—25 Wild- und Wildgeflügelpreise. Die Preise sind Richtpreise und gelten bis zur nächsten Festsetzung(Montag und Donnerstag). Sie sind Abgabepreise des Großhandels an den Kleinhandel für 1 Pfd. in RM: Rotwild 1. 0,42. 2. 0,30. Kälber 0,46, Rehe 1 0.65, 2. 0.45, Kitzen 0.37. Damwild schwer 0.38, mittel 0.45. Kälber 0.52, Wildschweine grob 0.30. fein 0,37, Frischlinge 0.47, 2. 0.20. je Stück: Kaninchen wilde große 1. Hasen starke 3.50, mittel 2.40. kleine 1,50, Fasanen Hähne junge 1. 2,30. 2. 1,50, alte 1,70. Hennen 1. 1,60. Hasen und Fasanen plombiert. Berliner Magerviehmarkl vom 12. Februar. Amtlicher Marktbericht vom Magervieyhof in Friedrichsfelde. Schweine= und Ferkelmarkt. Auftrieb: 280 Schweine. 156 Ferkel. Verlauf sehr ruhig, Preise wenig verändert Es wurden gezahlt im Großhandel für Läuferschweine 4 bis 5 Monate alt 25—42. Pölke 3—4 Monate alt 18—25. Ferkel 8—12 Wochen alt 16—18, do. 6—8 Wochen alt 14—16, do. bis 6 Wochen alt 12—14 RM je Stück: woch, 13. Februar 1935 37 manns erwiesen. Nach einer Rede des Staatsanwalts pla. dierte der Verteidiger Hauptmanns auf Freispruch und betonte, daß die Beweisführung gegen Hauptmann vollständie mißglückt sei. „Rafa"„Oeffa" und„Baubo“ Behördliche„Geheimsprache“ nun verboten. Dem Bestreben der Reichsverwaltung, in amtlichen Verlautbarungen nicht nur Fremdwörter und Schachtelsätzez vermeiden, sondern auch eine schlichte und allgemeinverständliche Sprache in vorbildlicher Weise anzuwenden, stehr wie der Reichsarbeitsminister in einem Erlaß erklärt, der häufige Gebrauch von Abkürzungswörtern und von Buchstabenwörtern entgegen. Der Minister verfügt daher daß den amtlichen Verlautbarungen für den inneren Dienst nur noch die in den Geschäftsordnungen usw. amtlich festgelegten, im Verkehr der Behörden meist bekanntgewordenen und erprobten Abkürzungen anzuwenden sind. Selbst von diesen Abkürzungen ist aber künftig möglichst wenig Gebrauch machen. Bei Abkürzungen des allgemeinen Sprachaebrauchs ist nach dem jeweils neuesten Duden zu verfahren Die Schaffung neuer Abkürzungswörter sowie Schaffung und Gebrauch von Buchstabenwörtern besonders als Namen für Amtsstellen usw. soll künftig grundsätzlich ausgeschlossen bleiben. Im amtlichen Verkehr mit Privatpersonen sind, so ver fügt der Minister, Abkürzungen auch dann zu vermeiden wenn gegen die Anwendung im inneren Behördendienft keine Bedenken bestehen. Von der Verwendung von Abkür zungen nach außen werden insbesondere auszuschließen sein „Rafa“(Reichsversicherungsanstalt für Angestellte).„Oeffa“ (Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten),„Debokulag“ (Deutiche Bodenkultur A.=G.),„Baubo“(Deutsche Bau= und Bodenbank A.=G.).„Alu“(Arbeitslosenunterstützung).„Kru“ (Krisenunterstützung).„IR“(Invalidenrente).„Krabula“ (Krankenbuchlager).„Stola“(Standortlazarett).„Afu“ Ausführungsbehörde für Unfallversicherung),„Krista“ (Kriegsstammenrollen=Auszug),„Mula“(Mannschafts=Un tersuchungs=Listenauszug),„Hkb“(Hauptkrankenbuch=Anszug).„Trupka“(Truppenkrankenbuchauszug) usw. H Berliner amtliche Nolierung für Rauhfulter am 12. Februa: 1. Erzeugerpreis ab märk. Station frei Waggon. 2. Großhan delspreise waggonfrei Berliner Stationen. Beide Notierungen gelten für 50 Kg. in RM. Drahtgepreßtes Roggenstroh(Quadrat ballen) ab Station 1.95—2.05(frei Berlin 2,30). do Weizenstroh (Quadratballen) 1.80—1,90(2.15). do Haferstroh(Quadratballen 1,95—2.10(2.20—2,30). do Gerstenstroh(Quadratballen) 1.95 2.10(2.20—2.30) Roggen=Langstroh(zweimal mit Stroh gebündelt 2.35—2,55(2,75—2,85), do.(mit Bindfaden gebündelt) 2.15 bis 2.35(2.60—2.70), bindfadengepreßtes Roggenstroh 2.05—2.25 (2,45—2,50), do. Weizenstroh 1,95—2,15(2,35—2,40), Häcksel 3,15 bis 3.30(3.45—3,55). Tendenz still. Handelsübliches Heu(geund und trocken, nicht über 30 Prozent Besatz mit minderwertigen Gräsern) 3,00—3,60(3,70—3,80). gutes Heu(desgl. nich: über 10 Prozent Besatz) 4,00—4,50(4,50—4,70). Luzerne lose 4.50 bis 1,80. Kleeheu lose 4,35—4.65. Mielitz=Heu lose(Warthe) 3.40 bis 3.70(4.00—4,10), do. lose(Havel 3,15—3,25(3,65—3,90). Drahtgepreßtes Heu 40 Rpf über Notiz. Tendenz ruhig. Amtlicher Berliner Schlachtviehmarkt. Auftrieb: 1665 Rinder, darunter 291 Ochsen, 386 Bullen 888 Kühe und Färsen, 3339 Kälber, 3866 Schafe, 15 724 Schweine Preise für einen Zentner Lebendgewicht in RM: Ochsen: 1. vollfl., ausgemästete höchsten Schlachtwerts jüngere ältere 2. sonstige vollfleischige 3. fleischige 4. gering genährte Bullen: 1. jüngere vollfleischige höchsten Schlachtwerts 2. sonstige vollfleischige oder ausgemästete 3. fleischige 4. gering genährte Kühe: 1. jüngere vollfleischige höchsten Schlachtwerts 2. sonstige vollfleischige oder ausgemästete 3. fleischige 4. gering genährte Färsen: 1. vollfl. ausgemästete höchsten Schlachtwerts 2. vollfleischige 3. fleischige 4. gering genährte Fresser: 1. mäßig genährtes Jungvieh Kälber: 1. Doppellender bester Mast 2. beste Mast= und Saugkälber 3. mittlere Mast= und Saugkälber l. geringere Saugkälber 5 geringe Kälber Schafe: 1. beste Mastlämmer(Stallmastlämmer) 2. beste junge Masthammel(Stallmasthammel) 3. mittlere Mastlämmer und ältere Masthammel 4. geringe Lämmer und Hammel 5. beste Schafe 6. mittlere Schafe 7. geringe Schafe Schweine: 1. Speckschweine 2. vollfleischige über 300 Pfd. Lebendgewicht 3. vollfleischige von 240—300 Pfd. 4. vollfleischige von 200—240 Pfd. 5. vollfleischige von 160—200 Pfd. 6. fleischige von 120—160 Pfd. 7. fleischige unter 120 Pfd. 8. Specksauen 9. Sauen 12. 2. 8. 2. — 40—41 36—38 36—3 30—35 30—35 23—28 24—28 35 35 31—34 31—3 28—30 28—30 12—17 12—17 — 33—34 25—31 25—31 18—24 18—24 12—17 12—17 37 37 32—35 32—35 25—30 25—30 21—24 21—24 20—25 20—25 70—80 70—8 42—48 43—50 36—40 37—42 30—34 30—35 20—27 20—25 43—45 44—45 41—42 43—44 38—40 40—42 27—37 29—39 34—36 36 33—34 33—34 22—31 24—3. 49—50 49—50 47—49 47—49 45—47 45—47 42—45 42—45 37—40 38—47 42—44 41—44 42—44 41—444 Marktverlauf: Bei Rindern, Kälbern und Schweinen mittelmäßig: bei Schafen ziemlich glatt. Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht. Marki und Verkaufskosten, Umsatzsteuer sowie den natürlichen Gewicht: verlust ein, müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheber. 80000 Kampfkraft 2 Nach hier vorli häftsträger in eiklich die Absi ähren, so stehe e s äußerste ver eine Grenzen zu Abessinien 80 diese auf 1: moderne Waff ne Tanks und Im Unterhaus essinischen eaglischen Kreisen mn, wie sie aus alitärischen Vorl abt sich nach wie diž die italienis usgenommen we renter zuspitzen. Belgien 2 Die belgische une formelle No se den Vorschla ummt. Die Note Interesse der tleich eitiger Verl sicherheit aus. Blutige Ein Wien, 13. Feb Mnakring zu blu und Marxisten. rerletzte zu beklag telsakademie kam ber Studenten, ken Fenstern des Polizei drang in reiche Studenten. L auf dem Fl Perth(Westaus land als Pionier kankens des Tra bekannte LordSe dem Rückflug von nach einem Stu vermißt. LordSe allein von Londo Riesenfeuer in 800 Tokio, 13. Febr in der Provinz Flugzeugen und unbekannten Grii Ausmaße annahn den brannten 13 die zum Einbau der sonstige Scha mehrere Millione Untersuchung ein Schlußansprache! Flemington, 13 der Generalstaat Geschworenen. T griffe gegen Haus und Beschuldigu viderlegen. Er lichen Feind Nr. Milde zu zeigen. weiteren Beweise er Hauptmann d das genügen, un des" zu überführ Glückwun Der Führer dem Papst zum vünsche übermitte Herford.(Bot tungsverein unse macht hat, die hegen uno 3 Plan an die Oe Garten anlegen. den Tongruk Garten würde. Anlage, ein wese pergischen Lands beras, der übrig den, ein jahrta würde damit 3u bergischen Heima 13. Februar 1935 Aummer 37 Meinerzhagener Zeitung Mittwoch, 13. Februar 1935 Staatsanwalts pig. Freispruch und beuptmann vollständi „Baubo“ n verboten. g. in amtlichen Ver. nd Schachtelsätze z. und allgemeinveranzuwenden, steh: Erlaß erklärt, der ern und von Bucherfügt daher daß inneren Dienst nur p. amtlich festgeleg nntgewordenen und Selbst von diesen wenig Gebrauch zu meinen Sprachaeuden zu verfahren r sowie Schaffung sonders als Namen itzlich ausgeschlossen rsonen sind, so ver inn zu vermeiden en Behördendienst ndung von Abkür auszuschließen sein ngestellte).„Oeffa" iten),„Debokulag" Deutsche Bau= und terstützung).„Kru“ rente).„Krabula" tlazarett).„Afu" jerung).„Krista" (Mannschafts=Un tkrankenbuch=Ans sug) usw. er am 12. Februa: ggon. 2. Großhan Beide Notierungen ggenstroh(Quadrat 30). do Weizenstroh roh(Quadratballen dratballen) 1.95 5is mit Stroh gebunden gebündelt) 2.15 genstroh 2.05—2.25 —2,40). Häcksel 3.15 sübliches Heu(getz mit minderwertiu(desgl. nich: über 1zerne lose 4,50 bis (Warthe) 3.40 bis 800000 Mann stehen bereit die Kampfkraft Abessiniens— Ruhige Beurteilung der Lage in England London, 13. Februar. hier vorliegenden Meldungen soll der abessinische aschäftsträger in Rom erklärt haben, wenn Italier etlich die Absicht habe, Krieg gegen Abessinien zi so stehe es fest, daß die Abessinier ihr Land bis äußerste verteidigen und Italien zwingen würden eine Grenzen zu achten. Der Geschäftsträger hob hervor Abessinien 800000 Mann unter Waffen stehen habe diese auf 1 Million erhöhen könne. Außerdem habe moderne Waffen in Europa gekauft, besitze allerdinge iine Tanks und Flugzeuge. Im Unterhaus sind bereits Fragen über die italienischbessinischen Streitigkeiten angekündigt. In amtlichen eglischen Kreisen sieht man die Lage nicht für so kritisch wie sie aus den Meldungen über die italienischen zilitärischen Vorbereitungen erscheinen müßten und man nap sich nach wie vor der zuversichtlichen Hoffnung hin, uß die italienisch=abessinischen Verhandlungen wieder ufgenommen werden, bevor sich die Verhältnisse noch zeiter zuspitzen. Belgien und das Luftabkommen Ueberreichung einer Note London, 13. Februar. Die belgische Regierung hat der britischen Regierung mne formelle Note übersandt, in der sie bestätigt, daß ie den Vorschlag eines Luftabkommens günstig aufummt. Die Note drückt gleichzeitig das zustimmende Interesse der belgischen Regierung an dem Vorschlag zeichzeitiger Verhandlungen über Gleichberechtigung und sicherheit aus. Blutige Zusammenstöße in Wien Ein Toter, zwei Schwerverletzte Wien, 13. Februar. In Wien kam es im Stadtteil Muakring zu blutigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Marxisten, bei denen ein Toter und zwei Schwermrletzte zu beklagen waren. Auch an der Wiener Hantelsakademie kam es zu größeren Kundgebungen marxisticer Studenten, die Flugzettel in größeren Massen aus ten Fenstern des Schulgebäudes auf die Straße warfen. Bolizei drang in das Gebäude ein und verhaftete zahlniche Studenten. Lord Sempill vermißt auf dem Fluge von Australien nach England Perth(Westaustral.), 13. Februar. Der auch in Deutschland als Pionier des Flugwesens, vor allem des Gekankens des Transatlantischen Zeppelin=Luftschiffdienstes bekannte Lord Sempill, der sich in seinem Eindecker auf dem Rückflug von Australien nach England befindet, wird nach einem Sturm im südwestlichen Teil Australiens vermißt. Lord Sempill flog vor kurzem in 140 Stunden allein von London nach Melbourne. Riesenfeuer in einer japanischen Flugzeugfabrik 800 Flugzeugmotore vernichtet Tokio, 13. Februar. In den Flugzeugwerken Janagawa in der Provinz Fukuoka, die das japanische Heer mit Flugzeugen und Flugzeugmotoren beliefern, brach aus unbekannten Gründen ein Feuer aus, das bald riesige Ausmaße annahm. Von den insgesamt 17 Fabrikgebäuden brannten 13 vollkommen nieder. 800 Flugzeugmotore, die zum Einbau fertig waren, wurden vernichtet. Auch der sonstige Schaden ist außerordentlich groß. Er dürfte mnehrere Millionen Yen betragen. Es wurde eine strenge Untersuchung eingeleitet. „Mörder ersten Grades“ Schlußansprache des Generalstaatsanwalts im HauptmannProzeß Flemington, 13. Februar. Im Hauptmann=Prozeß hielt der Generalstaatsanwalt seine Schlußansprache an die Geschworenen. Der Anklagevertreter richtete scharfe Angriffe gegen Hauptmann und versuchte, die Behauptungen und Beschuldigungen der Verteidigung eingehend zu piderlegen. Er bezeichnete Hauptmann als den„öffentlichen Feind Nr. 1“ und ersuchte die Geschworenen, keine Milde zu zeigen. Selbst wenn die Anklagebehörde keine weiteren Beweise hätte, als die Aussage Condons, daß Hauptmann das Lösegeld ausgezahlt habe, so würde das genügen, um Hauptmann des„Mordes ersten Grades" zu überführen. Glückwunsch des Führers an den Papft Berlin, 12. Februar. Der Führer und Reichskanzler hat Seiner Heiligkei dem Papst zum Krönungstage drahtlich herzliche vünsche übermittelt. n und Schweinen wogene Tiere und für Fracht. Markt türlichen GewichtStallpreise erheber. Herford.(Botanischer Garten.) Der Verschönerungsverein unserer Stadt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die alten Schätze und das neue Stadtbild zu hegen und zu pflegen, tritt mit einem großartigen Plan an die Oeffentlichkeit. Er will einen Botanischen Garten anlegen. In Aussicht genommen ist das Gelände an den Tongruben in der Nähe des Langenbergs. Der Garten würde, wie z. B. die weitbekannte Gütersloher Anlage, ein wesentlicher Mittelpunkt der minden-ravensdergischen Landschaft werden. Die Gegend des Luttenbergs, der übrigens wie die Untersuchungen ergeben haden, ein jahrtausendaltes germanisches Heiligtum ist, durde damit zu einem markanten Punkt der ravensbergischen Heimat werden. Herborn.(Holzversteigerung mit Gesangseinlage.) Bei der ersten diesjährigen Holzversteigerung, die unter starker Anteilnahme von Interessenten im Gemeindezimmer stattfand, kam es zu einer nicht alltäglichen Begebenheit. Als die Holzpreise stark in die Höhe getrieben wurden, setzte plötzlich das Licht aus, und die Ver steigerung mußte unterbrochen werden, sodaß auf die letzten Gebote der Zuschlag nicht sogleich erteilt werden konn te. Indessen setzte wie auf Verabredung der gemeinsame Gesang des Argonnerwald=Liedes ein. Nachdem das Lied verklungen war, schien sich auch die Verärgerung über die hohen Holzpreise gelegt zu haben; denn das Licht trat wieder in Funktion, und auch die Versteigerung konnte fortgesetzt werden. Bonn.(Explosion auf einem Motorvoot.) Der Motorbootsbesitzer Karl Käufer wollte am Samstag nachmittag den Motor seines Bootes anwerfen, als es plötzlich zu einer heftigen Explosion kam. Käufer trug so schwere Verletzungen davon, daß er kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus starb. Käufer war als tüchtiger Schiffer und als stets hilfsbereiter Mensch in weiten Kreisen bekannt und geschätzt. Mehrere Personen hatte er aus dem Rhein vor dem Tode des Ertrinkens gerettet und war dafür mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet worden. Erst vor wenigen Tagen noch erteilte ihm der Regierungspräsident wegen Rettung eines Schülers vom Tode des Ertrinkens eine öffentliche Belobigung. Das Geldgeschenk, das ihm bei dieser Gelegenheit überreicht wurde, hatte er sofort zur Hälfte dem Winterhilfswerk überwiesen. Der Verstorbene stand im Alter von 56 Jahren. Wetzlar.(Eine historische Mühle niedergebrannt.) Die in dem landschaftlich reizvollen Siebenmühlental bei Nauborn gelegene uralte Weißmühle, die mit zwei anderen Mühlen dieses Tales schon im Lorscher Kodex erwähnt wird und sich seit Generationen im Besitz der Familie Friedrich befindet, wurde ein Raub der Flammen. Die Besitzer sind obdachlos geworden. An dem Gebäude waren erst im vergangenen Jahr Erneuerungen vorgenommen worden. Ottweiler.(Die eingefrorene Leiche im Steinbruchtümpel.) In einem kleinen Tümpel eines Steinbruchs bei Wemmetsweiler entdeckten spielende Kinder die eingefrorene Leiche eines jungen Mannes. Wie die Ermittlungen ergaben, handelt es sich um einen Einwohner aus Welschbach. Der junge Mann, der einige Tage zuvor bis zur Dunkelheit in Wemmetsweiler sich bei Freunden aufgehelten hatte, ist vermutlich in der Dunkelheit vom Wege abgekommen und dann in den Steinbruch abgestürzt. Brohl.(Der angriffslustige Rehbock.) Mehrere Arbeiter waren in dem Nachbarorte Niederzissen mit Wegebauarbeiten beschäftigt, als ein Rudel Rehe die Straße überqueren wollte, um in den nahen Wald zu kommen. Ohne Scheu liefen die Tiere direkt auf die Arbeiter zu, die sich ganz ruhig verhielten, um die Tiere beobachten zu können. Plötzlich stürzte sich ein kräftiger Rehbock auf einen der Arbeiter. Das Geweih verfing sich im Mantel, und der Mann wurde auf den Boden geworfen. Dem Ueberraschten gelang es schließlich, nach„hartem,, Kampf den Kopf des Tieres auf die Erde zu pressen. Schließlich suchte der Rehbock sein Heil in der Flucht, als die übrigen Arbeiter herbeieilten. Der„Angegriffene“ kam mit leichteren Verletzungen davon. Trier.(Ein ehrlicher Finder— ein dankbarer Verlierer!) Ein Winzer aus der Umgebung von Trier hatte vor einigen Tagen eine Brieftasche mit 850 Mark Inhalt— der Verkaufserlös für zwei Fuder Wein— verloren. Sofort, als der Mann den Verlust merkte, meldete er diesen bei der Polizei. Dort erschien auch am Montag ein Erwerbsloser aus Trier, der seit sechs Jahren ohne Arbeit ist und übergab eine Brieftasche als Fundstück, die den Betrag von 850 Mark enthielt. Er hatte sie am Samstagabend in der Straßenrinne der Fleischstraße gefunden. Der sofort benachrichtigte Winzer kam noch am selben Tage zur Stadt, zahlte dem Erwerbslosen einen über den gesetzlichen Finderlohn hinausgehenden Betrag und erklärte sich auch bereit, ihn für längere Zeit mit Lebensmitteln zu versorgen. Detmold.(Tödlicher Unfall.) Auf der Landstraße Detmold-Horn begegnete einem jungen Paar ein Personenkrastwagen. Durch eine Kurve an dieser Stelle in der Sicht behindert, bemerkte der Fahrer die jungen Leute erst wenige Meter vorher. Das junge Mädchen sprang auf die rechte und ihr Verlobter auf die linke Straßenseite. Der Wagenführer konnte das Auto nicht rechtzeitig zum Halten bringen, so daß das Mädchen erfaßt und unter den Wagen gedrückt wurde. Es wurde mit schweren Verletzungen in das Detmolder Landeskrankenhaus eingeliefert, wo es bald darauf starb. Den Ermittlungen zufolge dürfte den Kraftwagenführer keine Schuld treffen. Turnen und Sport Die Rodel-Europameisterschaften in Krynica wurden mit den letzten Fahrten zu Ende geführt. Die genauen Ergebnisse sind bisher noch nicht bekanntgegeben worden, immerhin dürfte aber die deutsche Mannschaft zwei Titel mit nach Hause bringen, und zwar verteidigte im Einsitzer Martin Tietze=Brückenberg seinen Titel mit Erfolg und im Zweisitzer fuhren die Flinsberger W. Feist=Kluge die beste Zeit vor Tietze=Weidner(Brückenberg). Im Damen=Einsitzer gilt Frau Fink=Morchenstern bisher als neue Meisterin, doch schwebt ein Protest von der Polin Enker, die angeblich schneller gefahren sein will Die deutschen Tischtennisspielerinnen konnten bei den Weltmeisterschaften in London zwei weitere Erfolge verbuchen und vesiegten Wales und England glatt mit 3:0. Im Länderwettbewerb um den Corbillon=Pokal steht die Tschechoslowakei ungeschlagen an der Spitze, während Deutschland, England. Frankreich und Ungarn mit je einer Niederlage den zweiten Platz einnehmen. Einen schönen Doppelerfola konnte der deutsche Federgewichtsmeister Hering=München beim internationalen Ringerturner in Malmö verbuchen. In 10:35 besiegte er Stig Persson durch Hammerlock und in 10: 15 brachte er auch den Schweden Forselius durch Ueberwurf auf beide Schultern. Hans Stuck und Varzi haben für ihre Versuchsfahrten mit dem neuen Auto=Union=Rennwagen in Italien eine neue Rennstrecke gefunden, und zwar werden sie demnächst auf der Straße von Monte Catini nach Lucca starten. Reichssender Köln Donnerstag, 14. Februar 1935. 8,50 Arbeitsbeschaffung in der Energiewirtschaft; 10,10 Schulfunk: Volksliedsingen; 10,45 Schumann— Chopin; 11,40 Was will dir das Amt für Schönheit geben? 15,00 Mutter und Kind. Wir spielen mit der Eisenbahn; 15,50 Stimme der Zeit; 16,00 vom Deutschlandsender: Nachmittagskonzert; 17,30 Der Student spricht; 17,55 Kleine Musik; 18,05 von Berlin: Der Schaufensterwettbewerb im Rahmen des Reichsberufswettkampfes; 18,30 Junge deutsche Dichtung; 19,00 Marschierende Kolonne. Ein Hörbild; 19,30 Georg Kulenkampff spielt! 20,15 vom Deutschlandsender: Deutscher Rennwagen. Entstehung, Erfolg und Bedeutung, 21.00 Mozart— Haydn. Das große Orchester: 22.20 Wochenvorschau; 22,30 Unterhaltungsmusik auf Schallplatten; 23,00—24,00 von Berlin, Reichssendung: Zeitgenössische Musik. Kurt Stiebitz. Freitag, 15. Februar 1935. 8,50 Mit einem alten Fischer auf der Nordsee; 10,15 Schulfunk. Mich schuf Solingen. Bunte Bilder von einst und jetzt aus dem Land der singenden und klingenden Berge; 10,55 Kleine Musik; 11,40 Bauernfunk. Das landw. Untersuchungsamt für Berg= und Industrieschäden in Bochum; 15,00 Was Jungmädel lesen; 15,45 Eintopfgerichte aus deutscher Landwirtschaft; 16,00 von Berlin: Nachmittagskonzert; 17,30 Eine Neuerung im Düsseldorfer Kunstleben; 17,45 Alte Musik; 18,15 Zur Erzeugungsschlacht. Viehhaltung auf wirtschafseigener Futtergrundlage; 18,30 Englische Unterhaltung; 19,00 Unterhaltungskonzert; 20,15 von Frankfurt: Reichssendung: Stunde der Nation. Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein; 21,00 vom Deutschlandsender: Das Feldjägerkorps spielt; 22,20 Theater im Westen; 23,00—24,00 von Hamburg..... und jetzt ein Walzer von Strauß. Samstag, 16. Februar 1935. 8,50 Morgen ist Eintopfsonntag! 10,10 Schulfunk für die Grundschule; 10,30 Wir und die Welt; 15,00 Deutsche Volkstänze aus dem Böhmerwald; 15,50 Stimme der Zeit; 16,00 Der frohe Samstagnachmittag; 18,00 Eine heitere Geschichte. Der Unentwegte; 18,25 von Breslau: FJSRennen in der Hohen Tatra; 19,00 Polnische Komponisten; 19,30 Wir fahren zu Tal! Hörbericht; 20,10 aus der großen Messehalle Köln=Deutz: Münchener Ballfest. Lachende Kunst. Münchener Fasching in Köln; 22,20 Hinter den Kulissen des Sports; 22,35—1,00 Tanzmusik vom Westdeutschen Funkball. Uebertragung aus der Tonhalle in Düsseldorf. Hauptschriftleiter: Max Kämper, Meinerzhagen Stellvertreter: Hans Werner Kämper, Velbert Rhld. Verantwortlich für Anzeigen: Walther Kämper, Meinerzhagen Druck u. Verlag: Walther Kämper, Meinerzhagen D.=A. I. 35 1335. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 gültig. Was Da ersparst durch Eintopfkzost gegen hungergegen Frost! Vereinstafel Männerverein vom Roten Kreuz Sanitätskolonne Meinerzhagen. Donnerstagabend 8.30 Uhr Uebungsstunde. Der Kolonnenführer. Steuerhebetermine finden statt: Mühlhofe 15. 2. von 8—9.30 Uhr, Haustadt 15. 2. von 12—2.30 Uhr, Hardenbera 18. 2. von 9—10 Uhr. Gemeindekasse Valbert. Zwangsversteigerung! Am 14. 2., um 13.30 Uhr werde ich in Kierspe=Bhf., Wirtschaft Cramer, 1 Radioapparat, um 14.30 Uhr in Kierspe, Wirtschaft Plate, Regale, Kochherd, Oefen, um 16 Uhr in Rönsahl, Wirtschaft Sure, Ladeneinrichtung, am 15. 2., um 16 Uhr in Valbert, Wirtschaft Turk, Buffet, Kredenz u. a. m. öffentl. meistb. geg. bar verst. Labenz, OGV. n/1 das einzigatige, wirkSämtliche Drucksachen same Prüparat zur völligen Beseltigung.RM3.-,3 50. Probetube 1.60. Gegen Pickel, Mitesser Venue Stärke A- Arstlich emplohlen. Medizinal-Drog. Neuhoff NfI. Walther Kämper Meinerzhagen Nummer 37 Meinerzhagener Zeitung Mittwoch, 13. Februar 1935 Ein bißchen guter ... ..schafft gesunde Arbeitsstätten! Ein zweites Beispiel für den guten Willen: In Krefel haben sich die Straßenbahner in freiwilliger Arbeit einem stillgelegten Bahnhof ein prächtiges Feierabendhein geschaffen. Findig, wie man bei aller Arbeit wird, bei dees gilt, mit wenig verfügbaren Mitteln Großes zu schaffen haben sie sich sogar eine Kegelbahn eingerichtet— aus einem stillgelegten Tunnel! Immer wieder, wenn von den Bestrebungen des Amtes für die Schönheit der Arbeit die Rede ist, hört man den Einwand:„Ja, wenn mein Betrieb soviel einbrächte...!“ Ja, unbegreiflicherweise sind es oft die Mitglieder der Werkgefolgschaft selbst, die die Ansicht vertreten:„Wenn der „Alte“ hier alles neu machen muß, baut er die Hälfte der Belegschaft ab“. Da ist es denn höchste Zeit, sowohl dem Betriebsführer als auch seine Arbeiter mit einem kleinen Merkspruch zum Nachdenken zu bringen. Dieser Spruch heißt: Der gute Wille versetzt Berge! kleideraum, der zugleich die Funktion eines Waschraumes erfüllen sollte, zum besonderen„Schmuck“ gereichten. In den Körben hinter und auf den Spinden und in den Winkeln lagen: Zweiundzwanzig, meist zerbrochene, Bierflaschen, sechzehn völlig zerfetzte ausgediente Beinkleider, sieben gleichfalls ausgediente, schmutzstarrende Jacken und Westen, drei vergessene Briketts, ein unbrauchbarer Wecker zweiunddreißig Zigarettenschachteln, eine zerbrochene Pfeife, eine verrostete Lenkstange(Fahrrad). zwei brüchige Fahrradschläuche, vier speckige herrenlose Mützen, zwei ebenso speckige herrenlose Hüte, Teile eines Vlumentopfes, zwei Man könnte die Reihe dieser Beispiele eines guten Willens beliebig verlängern. Der Kampf des Amtes jür die Schönheit der Arbeit, dieser für die ganze Welt vorbildlichen Einrichtung eines echten Kameradschaftssinnes, hat überall in unserem Vaterlande Mitstreiter gefunden. Viele Werke haben bereits in jeder Hinsicht vorbildliche AbsaugDurchlüftungs=, Kälte= und Wärmeschutzeinrichtungen in den Werkstätten geschaffen, die Waschräume nach den Grundsätzen des Amtes erneuert, für ordentliche Garderobenräume gesorgt und Speise= bzw. Feierabendräume eingerichtet. Manches Werk hat dabei selbst größere Kosten nicht gescheut, und man darf davon überzeugt sein: Auch die übrigen Betriebe, deren wirtschaftliche Lage die DurchUm gleich ganz prosaisch mitten in das Problem dieser Plauderei hineinzuplatzen: Der gute Wille versetzt auch schmutzige und undichte Kleiderspinde und halbverrostete Waschanlagen, die eine auffallende Aehnlichkeit mit unbrauchbar gewordenen Pferdetränken aufweisen! Und der gute Wille kann noch mehr: er stärkt in der Betriebsgemeinschaft— also beim Betriebsführer sowohl wie beim letzten Gefolgschaftsmann— den Glauben an die Würde der deutschen Arbeit. Es geht wirklich mit wenig Geld und gutem Willen! Hier einige Beispiele: Ein Umkleideraum in einer größeren Berliner Fabrik sah folgendermaßen aus: — Eine lange Reihe völlig undicht verschlossener, ja teilweise sogar nur mit grobmaschigen Drahtgittern versehener Spinde von der Breite einer Zigarrenkiste, und innen und außen mit jahrzehntealten Schmutzkrusten bedeckt standen an einer völlig verwahrlosten Wand, deren Bewurf einen Eindruck hinterließ, den man nicht anders als mit den Worten:„Nach dem Bombardement“ beschreiben kann. 1 Ein hohes, sehr schmales, natürlich gardinenloses Fenster, dessen unteres Drittel mit vergilbten Papierstreifen an Stelle der vor ungefähr zwanzig Jahren entzwei gegangenen Scheiben verklebt war, bot infolge seiner Rauchverschwärzung dem Tageslicht nur schwache Eintrittmöglichkeit, dafür brannte aber in einem besonders dunklen Winkel des Raumes, in dem sich ein vielbenutzter Kasten mit Druckformularen befand, fast den ganzen Tag über eine Glühbirne. An sonstigem„Komfort“ wies der geschilderte„Garderobenraum“ noch auf: Eine schmierige Bank, die durch das Fehlen eines ihrer ehemals vier Beine ständig umzufallen drohte. Auf dieser Bank bzw. unter ihr standen eine Anzahl verbeulter und längst unansehnlich gewordener Blecheimer:— Die Waschanlage! Eine Wasserleitung besaß der Raum nicht: Jeder holte sich, wenn er nicht unter den geschilderten Umständen vollends auf das Waschen verzichtete, des Abends irgendwoher meistens aus einem Dampfkessel(!) sein Waschwasser. Da nicht genügend Kleiderspinde aufgestellt waren, war ungefähr ein Viertel der Gefolgschaft gezwungen, seine Kleider an Nägeln, herausstehenden Schraubenenden usw. aufzuhängen. „Schönheit der Arbeit.“ Ein vorbildlicher Aufenthaltsraum in einer norddeutschen Margarinefabrik. So soll die Stätte aussehen, an der deutsche Arbeiter ihre Ruhepause und Freizeit verbringen: hell, luftig, sauber, geräumig und bequem. Hier können sie sich fühlen wie zu Hause, von hier aus werden sie mit neuer Freude an ihre Arbeit gehen. bis drei Dutzend verrostete Eisenteile, ungefähr ebensoviel Holzscheite und Latten, ein Korb voll Papierresten und Lumpen und ungefähr drei Pfund Glas= und Porzellanscherben. Den geschilderten Komfort beschlossen drei große, schon längst— wörtlich— aus den Binsen gegangene Körbe, die zur Aufnahme alles möglichen Gerümpels bestimmt waren. Da diese Körbe aber bereits seit undenklichen Zeiten bis zum Rande angefüllt waren war man dazu übergegangen, weitere Gerümpelstücke in die Winkel des Raumes zu werfen. Ein Arbeitskamerad hat sich— nachdem bereits feststand, daß der Raum auf Betreiben des Amtes für die Schönheit der Arbeit mit den einfachsten Mitteln in zweckmäßiger und hygienischer Weise neu eingerichtet würde— die Mühe gemacht, und hat mit lobenswerter Genauigkeit sämtliche Gegenstände aufgezählt, die diesem AnDer Betrieb hat heute einen sehr ansprechenden, in freundlichen Farben gehaltenen Ankleideraum. Die Gefolgschaft hat selbst den Boden gestrichen, Wände und Decken geweißt bzw. farbig angestrichen. Der Betriebsführer stiftete einen kleinen aber gut eingerichteten Wasch= und Brauseraum, der an den Ankleideraum angebaut wurde. Die schrecklichen Spinde verschwanden, und an ihre Stelle traten breite, aneinanderhängende, von der Gefolgschaft selbstgezimmerte Schränke. Das Fenster bekam neue Scheiben und freundliche Gardinen. Sämtliches Gerümpel verschwand in den Mülleimern, und die sonst noch im Garderaum verwahrten brauchbaren Werkstücke wurden an ihren Platz gebracht. führung grundsätzlicher Neuanlagen nicht gestattet und die — wie oben angeführt— mit geringen Mitteln und einer gehörigen Portion guten Willens für die Schönheit der Arbeit sorgen, werden in hoffentlich nicht allzulanger Zeit großzügigere Einrichtungen vornehmen können. Noch gibt es aber eine ganze Anzahl von Betrieben die der primitivsten hygienischen Einrichtungen entbehren. Lässigkeit und mangelnder guter Wille haben hier stände beibehalten, die nicht in unser neues Deutschland gehören. Wir sind ein Volk der Arbeitskameradschaft geworden. Eine Arbeitskameradschaft verlangt aber die Gleichachtung aller ehrlich Schaffenden. Zwischen Schmutz und Gerümpel kann der Adel der Arbeit, den unser Führer verkündete, nicht gedeihen. Das Amt für die Schönheit der Arbeit kämpft für die Würde des Arbeitsplatzes. Helft alle mit! Mario Heil de Brentani. Italien in Eis und Schnee/ Winter in der ewigen Stadt Aus Norditalien kommen Nachrichten von schweren Kälteeinbrüchen. Venedig ist eingeschneit, über die Poebene rasen Winterstürme. Es ist die zweite Kältewelle, die in den letzten Wochen über Italien geht; die erste reichte hinunter bis nach Rom, Neapel und Sizilien. Die nachstehende Skizze erzählt davon: Schon den zweiten Tag bläst ein eisiger Wind über die weiten, geräumigen Plätze Roms, fegt durch die Straßen und Gassen, tanzt und wirbelt über die flachen Dächer. Von den tief verschneiten Hängen des Apennin stürmt er herunter ins flache Land und in den blauen Tag, eilt weiter nach Rom, unaufhaltsam weiter, bis hinunter nach Neapel, bis hinein nach Sizilien. Er hat seine Freude daran. Unterwegs treibt er im Ewigen Rom seinen Schabernack. Er haucht mit seinem eisigen Atem die Brunnen an, dreht und spinnt ihnen ein gläsernes Kleid, schafft mit allmächtiger Künstlerlaune aus wohlbekannten Standardbrunnen neue Meisterwerke, für ein paar Stunden, vielleicht für ein paar Tage. Was kümmert's ihn! Er lacht sein helles, prickelndes Lachen, das klatschend auch rings um die Brunnen zu Eis gefriert. Knirschend hallt es dann wieder unter den Tritten der Städter, die mit fragenden Augen und unsicheren Schritts vorüberziehen. tertag. Der Wind hielt den Atem an. Die Welt ward ruhig, und sachte, und dicht fällt der Schnee in großen Flocken zur Erde, für Minuten, vielleicht für Viertelstunden— man wagt's kaum zu hoffen. Die Dächer, die Höfe, die Straßen und Plätze werden weiß, und— ein Wunder!— es schneit noch weiter. Roms Labyrinth im Schnee! Eilends ziehen wir durch die Straßen, im Auto, um möglichst viel zu sehen. Vorbei an den vereisten Brunnen im dünnen, weißen Schneeverhang, worbei an Menschen, die sich nur mit dem Regenschirm auf die Straße wagen, an üppig=farbigen Blumenständen unter bunten Riesenschirmen, die mit ihren frierenden Männlein und Weiblein plötzlich wie verschneite Nürnberger Spielsachen aussehen, an gröhlender, tollender Schuljugend im Uebermut des ungewohnten Kampfes. Weit öffnet sich der erste große Platz, die Piazza del Popolo, um den harten, scharf umrissenen Obelisken, tanzen weich die Flocken. Unbeweglich wie gestochen stehen Palmen, Steineichen und Pinien, grün in grün, auf den Hängen und Rampen des Pincio. Fließende Brunnen und fallender Schnee und eilende Wagen, endlos, unbeirrt. Durch das lautlose Schweigen ein seltsames Raunen aus fernen und fernsten Zeiträumen. Der Petersplatz. Zwischen den Kolonnaden, hinauf zu den breiten Stufen, ein einziges weißes Feld, fast unberührt. Das sprühende Wasser der Brunnen, das müde Fallen des Schnees: ein seltsamer Gegensatz. Sicher und ruhig die mächtige Kuppel mit ihren weißen Lichtern von Schnee. Weiter! Kommt die Sonne und macht auf ihrer Reise durch den blauen Wintertag beim Brunnen Rast, viel länger als die hastenden Menschen. Es ist, als ob sich zwischen ihr und ihm zarte Fäden spinnen aus lauter Silber und Gold, lichtvoll und doch nicht blendend, glitzernd und gleißend und doch nicht stechend, milde Pracht einer winterlichen Lieblichkeit — verschwenderisch wie der Frühling— an den ungezählten Brunnen von Rom. im Ewigen Rom ist vergänglicher als Schnee. Und doch ist Rom im Schnee nicht so selten wie Rom im Eis. Schon am nächsten Morgen hingen über Rom und der Campagna tief die Schneewolken. Ein Schneegestöber hob an, und aus dem grauen Taa wurde rasch ein weißer Win Das Grab der„Geißel Gottes“ Der Hunnenkönig Etzel, der im 5. Jahrhundert nach Christi die Welt in Schrecken versetzte durch die Brutalität seiner räuberischen Kriegszüge, hatte der Sage nach vor seinem Ableben befohlen, daß man bei seinem Tode drei Särge aus gleichem Material und von gleicher Form nehmen und in den einen seinen, in die beiden anderen aber je einen anderen Leichnam legen und die drei Särge dann an verschiedenen Stellen so eingraben solle, daß niemals jemand erfahren könnte, wo die„Geißel Gottes“ begraben liege. Jetzt wird nun aus der Tschechoslowakei berichtet, daß in der Nähe von Turcanski ein Hünengrab geöffnet wurde, das in einer sonst ebenen Fläche hervorragte. Nach der Ausgrabung habe man einen Metallsarg gefunden, dessen Legierung nach Meinung von Sachverständigen eine eigenartige Kupfermischung darstelle, wie sie um die Zeit AttilaEtzels für einen so wichtigen Zweck wie die Beisetzung des Königs verwendet worden wäre. Die weiteren Untersuchungen werden wahrscheinlich Klarheit über die Echtheit des bringen. Piazza Navona mit ihren drei Brunnen. Der Platzausgetreten und ausgefahren, schon halb vermatscht. Die grollenden Götter und Halbgötter des Meeres und der Wasser ahnen schon frohlockend ihren Sieg. Dann: Von der monumentalen Weite in die wellabgeschiedene Enge, zu dem zierlichen Ebenmaß eines traumhaft schönen Brunnens, gemeinhin bekannt unter dem nichtssagenden Namen: Schildkrötenbrunnen. In Wirklichkeit der vollendete Ausdruck eines vollkommenen Schwebezustandes zwischen Bewegung und Ruhe. Fast erschrocken erkenne ich: Auf dieses Juwel dürfen Eis und Schnee nie und nimmer kommen! Kapitol: Den stolzen, kräftigen Linien, die Michelangelo dieser heiligen Stätte Roms gegeben hat, können Schnee und Eis ebensowenig anhaben, wie es Wind und Wetter bisher über das Reiterstandbild Marc Aurels vermochten. Unzerstörbar ist die geschlossene Harmonie dieses Platzes in allen Wechselfällen— so scheint es dem Menschen, dem freilich schon wenige Schritte später die gewaltigen Trümmer des Forums und des Palatins das Schicksal auf Erden erschütternd vor Augen führen. Wieder fallen dicht und leise die großen Flocken, Säu len und Tempel, Gewölbe und Trümmer: ein Bild des Erstarrens, aber nicht des Vergessens— denn jenseits dieser geschichtlichen Stätte, auf der neuen, von Mussolini gewollten Via dell' Impero pulsiert nach starken Gesetzen unbeirrt das geordnete Leben, der Wille zur Tat. Sch. Valbe Erscheint täglich Post kostet die 86 Pig. Bestellg sprecher 542, V Fernsprecher 66 sprecher 588 A Die Besat Die ameri schweren Verli wetter ist das lange Marine südlich von Sa fernt auf das gegangen. De kriegsschiffen Nachrichten, vo Die genai die bisher vorl Nach einer Do höhenruder fo zerstört worden einen Bruch des und schließzlich des Luftschiffes ereignet habe. Nach den riele schon bein „Macon“ hatte nien am Mon an Flottenman damals bei Be ben, daß etwa die„Macon“ in keiten kämpfenä die Höhe und su Der Luftkreuze und nun wiede Barbara=Kanal Sur meldet, da der Fahrt schw sichtet worden, Der gerette Kreuzers„Rich strophe:„Wir machten ungefä einer Höhe von der Wind sehrl der Brücke M fall achtern. denn plötzlich b dem Bug dauer sämtlichen an im Notfall übe zu werfen Sog Bord geworfen. wieder von acht Ein Mann gelaufen, obwo tete, daß die Ge bar geworden 1 heftig zu zittern ein: Gaszelle) Schiff zu den in schiffen zu lent sehen, und auße Ich entschlo den Befehl zu vor dem Aufpre Das Luftschiff( Inzwischen war worden, und die versehen. Alles sich, und kurze herandampfende jähr 100 Meter noch einmal um war nach weni schwunden." W der Katastrophe E Das Riesen nie als vollwerti die Militärbehöt Versuche voraus