der Katho Vorstand de envorsitzende des Reiche Jahren fun en Landtag war er aug ron i 15. Fe e B ölkerbund, erstatter de ui uinonesp der Inter bruar 193 zuständign inverstande 1 gruppe. burg an der ) befindlich „ Sieben Pol ins Beuele te rschütterung ruch erlitten von Notver. Generalanzeiger für den Amtsbezirk Kierspe erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Festtage Bezugspreis monatlich 1,65 Reichsmark. Preis der Einzelnummer 10 Reichspfennige. Bestellungen werden jederzeit von der Geschäftsstelle und allen Postanstalten entgegengenommen. Verantwortlicher Schriftleiter: Mar Kämper, Meinerzhagen in Westfalen. elefon Amt Meinerzhagen Nr. 542 für den Amtsbezirk Kierspe Anparteiische Tageszeitung für jedermann Geschäftsstellen: in Kierspe Gustav Kemper in Kierspe=Bahnhof Karl Backhaus Anzeigenpreise: Für 1 Millimeter Höhe in Spaltenbreite von 35 Millimeter in Kierspe 6 Reichspfennige Familien=Anzeigen und Stellengesuche 5 Reichspfennige, Anzeigen von auswärts 10 Reichspfennige, Anzeigen von Behörden und Finanzanzeigen 10 Reichspfennige, Reklame 40 Reichspfennige. Zahlbar sofort. Druck und Verlag von Walther Kämper Meinerzhagen i. W. Hauptstraße 42 geblich Däm c nich fahren zu 1 beider arzt Woch I ein vie de Deut eldey üssen Tagen an nin si folg di uten eite 750 Nummer 11 Donnerstag, den 15. Fanuar 1931 20. Fahrgang Dietrich über die Finanslage. ine Milliarde Reichsdefizit. Keine neuen Steuern und Gehaltskürzungen. aufmann 1.nd die n t überflüg — Berlin, 14. Januar. Der Haushaltsausschuß des Reichstags hat am Mittwoch mit der Beratung des Reichshaushalts für das Jahr 1931 begonnen. Die Ausschußarbeiten sollen möglichst rasch gefördert werden, damit das Plenum des Reichstags bei seinem Zusammentritt Ansang Februar sofort in die Etatsberatung eintreten und den Etat rechtzeitig vor Beginn des neuen Etatsjahres am 1. April verabschieden kann. Die Ausschußberastungen wurden diesmal eingeleitet durch eine groß angelegte Rede des Reichsfinanzministers Dr. Dietrich, der der Oeffentlichkeit Aufschluß gab über die Finanz= und Wirtschaftslage des Reiches, wie sie sich zu Beginn des Jahres darstellt. Der Rede des Reichsfinanzministers wurde mit um so größerer Spannung entgegengesehen, als in den letzten Tagen und Wochen allerlei Gerüchte über die Finanz= und Kassenlage des Reiches verbreitet wurden. Reichsfinanzminister Dr. Dietrich erinnerte zunächst daran, daß er im Dezember den voraussichtlichen Fehlbetrag für das Rechnungsjahr 1930 auf rund 900 Millionen geschätzt habe, und zwar auf 300 Millionen Mehrausgaben für Erwerbslosenfürsorge und auf 600 Millionen Einnahmeausfall. Die 300 Millionen Mehrausgaben für die Erwerbslosenfürsorge stellen nach der neuesten Entwicklung eine Höchstsumme dar, über die nicht hinausgegangen zu werden braucht. Er habe auf Grund der Steuereingänge der letzten Monate die Einnahmeschätzung nochmals überprüft. Wenn dabei sich seine Schätzungen von Anfang Dezember als richtig erwiesen hätten, müsse immerhin mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß der mit 600 Millionen angenommene Anteil des Reiches an dem Einnahmeausfall um etwa bis zu 100 Millionen überschritten werden könne. Und zwar liege das u. a. auch daran, daß durch den Wegfall der Reichshilfe am 1. Februar und die dann einsetzende sechsprozentige Gehaltskürzung das Reich 30 Millionen Steuereinnahmen verliert, während bei Ländern und Gemeinden dadurch eine Verbesserung um 45 Millionen eintritt. Insgesamt werde der Fehlbetrag des ordentlichen Haushalts 1930 also die Höchstsumme von rund einer Milliarde nicht übersteigen. Der Fehlbetrag des außerordentlichen Haushalts, der zu Beginn des Jahres 1930 rund 770 Millionen betragen habe, werde zu Beginn des Jahres 1931 auf 330 Millionen zurückgegangen sein, und zwar durch den Erlös der Kreuger=Anleihe. Zur Kassenlage bemerkte der Minister, daß Ende März 1930 der Kassenbedarf des Reichs 1670 Millionen betragen habe, während er Ende März 1931 rund 1780 Millionen betragen werde, der durch die normalen Deckungsmittel, die Begebung von Schatzanweisungen und den im Dezember genehmigten Ueberbrükkungskredit von 530 Millionen abgedeckt werden könne. Die entscheidende Frage sei— so fuhr der Minister fort— daß der Haushalt 1931 auf gesicherter Grundlage beruhe. Durch die starken Ausgabenabstriche und die Abhängung der Arbeitslosenversicherung vom Reichsetat sei der Etat 1931 auf festeres Fundament gestellt. Eine Gefahrenquelle werde in den für 1930 geschätzten Steuereinnahmen gesehen. Gegenüber dem Steuersoll für 1930 werde im Etat 1931 mit einem Steuerausfall von 877 Millionen gerechnet, von denen auf das Reich über 500 Millionen entfielen. Diese Ausfallschätzung enthalte rund 100 Millionen mehr, als der voraussichtliche Steuereingang für das Reich 1930 erbringen werde. Er halte es bei unserer Wirtschaftslage nicht für richtig, einen solchen Eventualfehlbetrag, der sich jetzt noch in keiner Weise übersehen lasse, durch Steuererhöhungen zu decken. Es wäre in unserer Lage das Verkehrteste, Steuern auf Vorrat zu schaffen. Wenn es gelänge, eine Reserve durch Ausgabenkürzung zu schaffen, so werde er dies sehr begrüßen. Der Minister erörterte dann die Streichungsmöglichkeiten, die im Etat noch gegeben seien. In den Ueberweisungen an die Länder, an den Kriegslasten, Ins Meer gestürzt? 7667 Oben: Das Flugzeug„Tradewind" beim Start vom New Yorker Flughafen. Unten: William Mac Laren und Frau Beryl Hart(links). Eine Neuyorker Rundfunkgesellschaft erhielt einen Funkspruch des Dampfers„Garfield“, der besagt, nach einem Funkspruch von den Azoren sei dort das Gerücht verbreitet, daß das Ozeanflugzeug„Tradewind" etwa 32 Meilen von Mosteiros Point auf der Ozeaninsel San Miquel ins Meer gestürzt sei. Die in der Nähe dieser Stelle fahrenden Schiffe sind gebeten worden, die Suche nach dem Flugzeug aufzunehmen. Die Ozeanflieger verloren. Die Suche war vergeblich. Die Vermutung, daß die amerikanische Ozeanfliegerin Mrs. Hart und ihr Begleiter mit dem Frachtflugzeug„Tradewind“ auf dem Flug Neuyork— Bermudas—Azoren—Spanien bei der Azoreninsel San Miguel ins Meer stürzten, hat sich nicht bestätigt. Nachträglich hat sich herausgestellt, daß der Kapitän des Schiffes, der die Meldung weitergegeben hat, die Lichtzeichen, die dem Fahrzeug den Weg zeigen sollten, für Notsignale des„Tradewind“ gehalten hat. Die Suche der Schiffe nach ihnen blieb vergeblich, von den Fliegern fehlt jede Spur, und sie müssen jetzt als verloren aelten. der Reichsschuld, den Pensionen und den Personalbezügen, die schon um sechs Prozent gekürzt seien, lasse sich nichts streichen. Ebensowenig dürften sich die Ausgaben für die Kriegsbeschädigten, für die Sozialversicherung und die Krisenfürsorge 1931 verringern lassen. Es blieben dann für eine Ausgabenkürzung die restlichen 880 Millionen übrig, die mit fast der Hälfte auf die sachlichen Ausgaben von Heer und Marine und mit der anderen Hälfte auf die gesamten sonstigen Ausgabengebiete des Reiches entfielen. Zum Schluß unterstrich der Minister noch einmal die Tatsache, daß der Etat von der Wirtschaftslage abhängig sei. Nur Wirtschaftsbelebung könne den Steuerrückgang aufhalten. Alle Regierungsmaßnahmen hätten das Ziel, der Wirtschaft wieder Auftrieb und Rentabilität zu geben und eine möglichst große Zahl Arbeitsloser wieder dem Arbeitsprozeß einzufügen. Von dem Erfolg dieser Maßnahmen hänge es ab, ob der gemäßigte Optimismus, der im Haushaltsentwurf zum Ausdruck komme, berechtigt sei. und der Stat Berlin, 15. Jan. Die Deutsche Volkspartei sieht in der Erfüllung ihrer Forderung weiterer Abstriche von 300 bis 350 Millionen die entscheidende Voraussetzung für die Fortsetzung ihres bisherigen Verhältnisses zur Reichsregierung. Wir glauben zu wissen, daß der Vertreter der Deutschen Volkspartei, Abg. Dr. Cremer, der für morgen früh im Hauptausschuß als erster Redner angesetzt ist, an diese Forderung erinnern und erklären wird, daß seine Fraktion, wenn ihrem Verlangen nicht Rechnung getragen wird, keine Möglichkeit sieht, die parlamentarische Verabschiedung des Etats positiv zu unterstützen. Damit würde die Wahrscheinlichkeit zunehmen, daß der Reichsetat schließlich doch durch Notverordnung in Kraft gesetzt werden muß. Wie die Deutsche Volkspartei sich dann zu einem Antrag auf Aufhebung der Notverordnung stellen würde, läßt sich heute natürlich noch nicht sagen. In unterrichteten Kreisen rechnet man vorläufig doch immer noch damit, daß es gelingen wird, eine Verständigung herbeizuführen, die den Wünschen der Deutschen Volkspartei Rechnung trägt. Senkung der Eisenpreise. Um acht bis neun Prozent. Die Eisenindustrie hat beschlossen, die Eisenpreise durchschnittlich um acht bis neun Prozent zu senten. Obgleich auch nach dieser Senkung die Eisenpreise noch erheblich über dem Weltmarktpreis liegen — selbst bei Berücksichtigung von Zoll und Fracht— so erhofft man in wirtschaftspolitischen Kreisen von dieser Preissenkung doch eine Ankurbelung der Arbeit und des Absatzes. Der neue Stabeisenpreis beträgt 128 Mark, ist also 13 Mark höher als der Weltmarktpreis plus Zoll und Fracht. Aber eine sofortige Anpassung des Eisen=Inlandpreises an den Weltmarktpreis hätte die Rentabilität sämtlicher Eisenwerke gefährden müssen. Man muß auch berücksichtigen, daß der gegenwärtige Weltmarktpreis nicht normal und von billigeren Valuten und katastrophal niedrigen Löhnen beeinflußt ist. Auch diese Preissenkung wird den Eisenverbänden bei Inlandsverkäufen Mindereinnahmen bringen, die vermutlich jedoch ausgeglichen werden durch regere Käufe. Bisher lag der Eisenmarkt nahezu still, weil selbst der dringendste Bedarf angesichts der als notwendig erkannten Preissenkungsaktion nicht gedeckt wurden. Auch im Reichswirtschaftsministerium und nicht zuletzt im Reichsarbeitsministerium begrüßt man die Herabsetzung der Eisenpreise, von der man sich eine gute Wirkung auf den Arbeitsmarkt verspricht. Erst Jacques, dann John. Ein Bruder des amerikanischen Schmugglerkönigs Jacques Diamond in Oesterreich verhaftet. Der amerikanische Staatsangehörige John mond wurde in Steinach am Brenner festgenommen und der Landespolizei in Innsbruck übergeben, da er von den amerikanischen Behörden wegen einer beim Alkoholschmuggel begangenen Gewalttat gesucht wird. Diamond, der vorgibt, der Bruder des amerikanischen Alkoholschmugglerkönigs zu sein, hatte vor einigen Wochen Amerika verlassen und Frankreich, Deutschland und Oesterreich bereist. Von Wien aus hatte er sich nach Innsbruck begeben, um über den Brenner nach Italien zu reisen. Er gibt zu, Alkoholschmuggler zu sein. Sollten die amerikanischen Behörden seine Auslieferung nicht fordern, so wird er über die österreichische Grenze abgeschoben werden. Die Diamonds haben eben furchtbares Pech in Europa. Austakt Beginn der Europakonferenz./ Gewissermaßen als Einleitung zur Januartagung des Völkerbundsrates wird am Freitag in Genf die Tagung der Studienkommission für die europäische Bereinigung eröffnet. Nicht weniger als fünfzehn europäische Außenminister nehmen an der„Europa"Konferenz teil, die bekanntlich eine wirtschaftliche Verständigung und Annäherung der europäischen Nationen anbahnen soll. Die Tagung beginnt mit einer kurzen vertraulichen Sitzung. Briand wird sie eröffnen. Alsdann wird in der öffentlichen Sitzung vor aussichtlich der Präsident der Wirtschaftskonferenz der europäischen Regierungen, Colijn, Bericht über die Ergebnisse erstatten. Die eigentliche Ratstagung, die die große Machtprobe zwischen Deutschland und Polen ringt, füllt die nächste Woche. * Pariser Vorbesprechungen. Der deutsche Botschafter von Hoesch hatte wieder eine Unterredung mit dem französischen Außenminister Briand. Im Verlauf dieser Unterhaltung wurde die Aussprache über verschiedene, bei der bevorstehenden Tagung des Völkerbundsrats zu erörternde Fragen fortgesetzt. Briand hatte ferner eine Aussprache mit m polnischen Außenminister Zaleski, der bei seiner Reise nach Genf bezeichnenderweise den Umweg über Paris gemacht hat. Der englische Außenminister Henderson weilte am Mittwochnachmittag ebenfalls in Paris, wo er im Laufe des Abends Besprechungen mit Briand hatte. Auf der Reise nach Genf, die sie gemeinsam zurücklegen, werden die Minister Gelegenheit zur Fortsetzung ihrer Aussprache haben. Abreise nach Genf. Die deutsche Delegation für Genf ist Mittwoch nachmittag um 4 Uhr von Berlin abgereist. Die Delegation wird geführt von Reichsaußenminister Curtius. Botschafternote an Genf. Bericht über die Abrüstung Deutschlands. Wie der„Times“ aus Paris gemeldet wird, hat die Botschafterkonferenz eine Note entworfen, die zusammen mit dem endgültigen Bericht der alliierten Militärsachverständigen, die die Abrüstung Deutschlands überwacht haben, an den Völkerbundsrat gesandt werden soll. Der Bericht bezieht sich auf die Periode von 1927 bis zur Zurückziehung der militärischen Sachverständigen im vorigen Jahre. Die Note hat, wie es heißt, in der Hauptsache„formalen Charakter“ und enthält keine unerwarteten Vorbehalte oder Forderungen. Sie soll auch erst abgesandt werden, wenn die Antworten auf„gewisse ergänzende Erkundigungen“ eingegangen sind. Die Auseinandersetzung Berlin-Weimar Dr. Wirth sieht die Geraer Reichsbanneraffäre als erledigt an. Das Schreiben des thüringischen Staatsministers Dr. Frick zur Entscheidung der Reichsregierung in der Angelegenheit der Reichsbannergruppe Gera ist in Berlin eingegangen. Wenn in diesem Schreiben Dr. Frick auf die verschiedene Beurteilung in der Anwendung des Gesetzes über militärische Uebungen hinweist und vom Reichsministerium des Innern die Angabe von Richtlinien erbittet, wie die Polizei sich in Zukunft in ähnlichen Fällen verhalten soll, so wird demgegenüber in unterrichteten Berliner Kreisen darauf hingewiesen, daß das Reichsministerium des Innern wiederholt Richtlinien an die Länderregierungen herausgegeben hat, in denen die Anwendung der in Frage kommenden Gesetzesbestimmungen geregelt ist. Im übrigen liegt die letzte Entscheidung bei derartigen Fragen beim Reichskabinett. Die Angelegenheit der Reichsbannergruppe in Gera sieht der Reichsminister des Innern als abgeschlossen an. Gesundheitszustand in Preußen. Geburten= und Sterbeziffer weiter gesunken. Im Hauptausschuß des Preußischen Landtags gab Ministerialdirektor Dr. Schopohl ein Bild über die Gesundheitsverhältnisse des Jahres 1930. Die GeSeines Herzens Königin Roman von Marie Blank-Eismann. B. Fortsetzung Nachdruck verboten Nein, er durfte nicht über Vergangenes nachdenken— wollte nicht darüber nachgrübeln, was er alles verloren hatte, sondern sich bemühen, sich mit seinem jetzigen Leben abzufinden, denn nur dann allein war sein Dasein erträglich. Und um seinen heißen Gedanken ein anderes Ziel zu geben, wandte er sich der Dienerschaft zu, die an einem langen Tisch zusammensaß und eifrig miteinander sprach. Einzelne Worte der Unterhaltung drangen an Michael Romanowskis Öhr. „Nein, wir dürfen das Faß Vier nicht eher anstecken, bevor Johann nicht zurück ist.“ „Dann können wir bis Mitternacht warten— und bis dahin ist die Zeit noch reichlich lang—“ „Unsinn, der Ball bei der Generalin Littmann ist spätestens um elf Uhr zu Ende, denn die alte Dame liebt es, zeitig schlafen zu gehen.“ „Dann hat Johann aber mindestens noch eine Stunde Heimfahrt, und so kommt die Mitternacht heran, ehe wir daran denken können, endlich mit der Geburtstagsfeier zu beginnen.“ Michael Romanowski sah, wie die Blicke der Diener nach dem Faß Bier, das in einer Ecke des Zimmers aufgestellt war, immer sehnsüchtiger wurden. Aber die Antwort einer der Diener ließ ihn erschrocken zusammenzucken. „Sei unbesorgt, Johann braucht zur Rückfahrt höchstens wanzig Minuten, denn er wird den Weg über den zugerorenen Mondsee nehmen, so daß die Heimfahrt dadurch sehr verkürzt wird." Michael Romanowski glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. in Genf. 15 Außenminister versammelt burtenziffer sei weiterhin gesunken, die Sterbeziffer habe jedoch einen erheblichen Rückgang erfahren; sie sei von 12,6 im Jahre 1929 auf 11,4 im Jahre 1930 gefallen. Der Geburtenüberschuß betrage 6,5 gegenüber 5,3 Prozent im Jahre 1929. Der Vertreter der Regierung legte an Hand zaylenmäßigen Materials weiter dar, daß die Verhält nisse hinsichtlich der Säuglingssterblichkeit und der Tuberkulosesterblichkeit sich im Berichtsjahr günstiger stellten. Was die Infektionskrankheiten im einzelnen angehe, so sind Cholera, Fleckfieber, Gelbfieber und Pest 1930 nicht vorgekommen. An Aussatz ist nur ein Fall festzustellen. An Pocken sind lediglich zwei Erkrankungen festgestellt worden. Typhus und Paratyphus sind zurückgegangen. Dagegen zeigten die Fleischvergiftungen mit 925 Erkrankungen und 21 Todesfällen gegenüber 821 Erkrankungen und 15 Todesfällen eine Steigerung. Größere Epidemien seien jedoch nicht zu verzeichnen gewesen. Einen Rückgang weise auch die Ruhr auf. Erwerbslose von der Straße! Ein Erlaß des preußischen Handelsministers. Der preußischen Handelsminister ergreift mit einem Erlaß an das Provinzial=Schulkollegium lin und die Regierungspräsidenten die Initiative in der Frage der Beschäftigung der Erwerbslosen. Er ersucht, sofort an den Berufs- und Fachschulen geeignete Einrichtungen zur Beschulung erwerbsloser Jugendlicher beiderlei Geschlechts im Alter von 14 bis 18 Jahren im Benehmen mit allen beteiligten Stellen zu schaffen. Von dieser Maßregel sollen die jugendlichen Arbeitslosen unberührt bleiben, die schon durch amtliche oder private Initiative erfaßt und mit ausreichender wöchentlicher Stundenzahl betreut sind. Alle anderen dagegen sollen nunmehr zu einem Unterricht von 18 bis 24 Wochenstunden herangezogen werden, deren Verteilung auf die einzelnen Fächer durch die örtlichen Schulbehörden im Einvernehmen mit dem gewerbeschultechnischen Referenten zu bestimmen ist. Besonders soll dieser Unterricht die beruflich=praktische und die staatsbürgerliche Seite der Bildung umfassen, außerdem aber auf körperliche Erziehung, Werkstätten=Ausbildung und ähnliches Rücksicht nehmen. Uleber den Mondsee. Ganz deutlich erinnerte er sich daran, daß Inspektor Karsten ihm vor wenigen Tagen erst erzählt hatte, daß der Mondsee niemals völlig zufriert und jedes Jahr sein Opfer fordere. Und wie aus weiter Ferne vernahm er den erschreckten Ruf eines anderen Dieners, der erklärte: „Um Gottes willen, einen solchen Wahnsinn wird Johann doch nicht begehen. Der Mondsee ist trügerisch. Er sieht stets aus, als wäre seine Fläche mit dicken Eisschollen bedeckt, aber so oft einer gewagt hat, den See zu begehen, bricht er an irgend einer Stelle ein, denn es gibt unterirdische warme Quellen in diesem Wasser, die niemals ein gänzliches Zufrieren ermöglichen.“ Aber die übrigen Diener verlachten diese Mahnung und erklärten: „Es ist noch seit Jahrzehnten kein so strenger Winter gewesen wie der diesjährige, und Johann ist der Ueberzeugung, daß diesmal die Eisfläche hält. Er wird die Fahrt wagen, um noch rechtzeitig zur Geburtstagsfeier zu kommen." Kaum aber hatte Michael Romanowski diese Worte vernommen, da sprang er von seinem Stuhl auf, trat zu einem der Diener hin, der soeben von dem waghalsigen Vorhaben erzählt hatte, und fragte diesen: „Ist das wirklich Johanns Absicht, die Fahrt über den Mondsee zu wagen?" Der Diener nickte. „Gewiß, er hat sogar eine Wette mit mir abgeschlossen, daß er spätestens einhalb zwölf Uhr hier eintreffen werde." Da taumelte Michael Romanowski erschrocken zurück, seine Hände tasteten nach der Pelzmütze und mit gehetzten Schritten eilte er aus dem Zimmer. Er wußte nur das eine, daß sie in Gefahr war... seines Herzens Königin.. Und er achtete nicht auf den eisigen Sturmwind, der ihn empfing, als er ins Freie trat, er sah nicht das heftige Schneetreiben, das seit einer Stunde wieder eingesetzt hatte. Eine neue Grenzmarkbibliothek. Eröffnung der Oberschlesischen Landesbibliothek. Im Plenarsitzungssaal des oberschlesischen Provinziallandtages fand am Mittwoch in Gegenwart einer großen Zahl führender Persönlichkeiten des oberschle sischen kommunalen Lebens eine Feier zur Eröffnung der Oberschlesischen Landesbibliothek, der dritten wissenschaftlichen Bibliothek des deutschen Östens neben Königsberg und Breslau, statt. Die Bibliothek verdankt ihr Entstehen einem mehrfach bereits in der Vorkriegszeit geäußerten Verlangen und im besonderen einem spontanen Entschluß des verstorbenen ersten Landeshauptmanns Dr. Piontek. Landeshauptmann Woschek übergab die Bibliothel der oberschlesischen Bevölkerung und allen ihr verbun denen Kreisen Deutschlands mit einer kurzen Ansprache. Der Direktor der Bibliothek, Dr. Rother, wies in seiner Ansprache darauf hin, daß die Ober schlesische Landesbibliothek berufen sei, die im Jahre 1902 in Posen geschaffene Kaiser=Wilhelm=Bibliother zu ersetzen. Dr. Rother wies zum Schluß noch darauf hin, daß sich die Grenzmarkbibliotheken bemühen soll ten, eine Milderung der nationalen Gegensätze herbei zuführen und wahrer Völkervereinigung die Wege be reiten zu helfen. Es folgten noch einige weitere An sprachen. Anerkennung der neuen Regierung von Panama. — Berlin, 15. Januar. Die Reichsregierung hat die neue Regierung von Panama anerkannt. Die Berufung im Reichelsdorfer Prozeß verworfen — Nürnberg, 15. Januar. Die große Strafkam mer Nürnberg hat die Berufung des Staatsanwaltsowie des Bahnassistenten Lindhuber=Reichelsdorf und des Lokomotivführers Max Maurer=München gegen das erstinstanzliche Urteil, das gegen die beiden An geklagten wegen Gefährdung eines Eisenbahntransportes auf je 3 Monate Gefängnis lautete, verworfen Es wurde auf bedingten Straferlaß bei guter Führung erkannt. Es handelte sich in dem Prozeß um das D Zug=Unglück bei Reichelsdorf, bei dem 5 Personen ge tötet und 61 mehr oder minder schwer verletzt wurden. Stillegung. — Saarbrücken, 15. Januar. Die Firma Villeroy und Boch sieht sich durch die ungünstige Wirtschaftslage veranlaßt, ihre Steingutfabrik in Wallerfangen, die 682 Arbeiter und 42 Angestellte und Beamte beschäftigt, stillzulegen. Spätestens bis Juli sollen die Arbeitnehmer entlassen werden. Der Bürgermeister von Wallerfangen und der Landrat des Kreises Saar louis wollen mit der Regierungskommission über Hilfsmaßnahmen verhandeln. ... er fühlte die schneidende Kälte kaum, die ihm fast den Atem raubte— er lief und lief—— Seine Schläfen pochten wie im Fieber. Und er hatte nur einen Gedanken, nicht zu spät zu kommen. Dieses Opfer durfte der Mondsee nicht fordern... Dieses nicht... Und Michael Romanowski sah ein süßes, blondlockiges Mädchenantlitz vor sich... sah, wie sie sich verzweifelt gegen die eisigen Schollen wehrte und vernahm ihren Hilfeschrei, der ihm ins Herz schnitt. Und diese Schreckensbilder hetzten ihn vorwärts, trieben ihn zu höchster Eile an. Als ihm aber der Sturmwind von dem Turme der Dorfkirche die schallenden Schläge der Uhr zutrug, die bereits die elfte Stunde verkündete, da preßte er seine halberstarrten Hände an die glühende Stirne und schrie: „Verschone sie, o Schicksal... nimm mich als Opfer an.“ Und er lief mit dem Sturmwind um die Wette, sah nur immer Lieselotte Mayburg vor sich, so wie er sie damals gesehen hatte, als er aus der tiefsten Bewußtlosigkeit erwachte... sah nur sie, die seit jenen Tagen die Königin seines Herzens war..... und ihr wollte er Rettung bringen Wenn der Tod ein Opfer forderte, dann sollte er sein Leben nehmen— nicht das ihre— nicht das ihre. Sie war ja noch so jung— so schön— sie mußte das Glück erst kennen lernen— Und wieder flüsterten seine Lippen mit zitternder Stimme: „Ich komme, um dich zu retten— dich, meines Herzens Königin— und bin ich auch nur ein Bettler— diesen Dienst wirst du von mir annehmen—“ Nur nicht zu spät kommen— Und mit keuchendem Atem und fiebernder Stirne hetzte er vorwärts, dem Ufer des Mondsees zu. (Fortsetzung folgt.) Furchibarer Flugzeugzusammenston in der Luft. In North Weald, England, stießen zwei Armeeflugzeuge in ungefähr 120 Meter Höhe zusammen. Eine der beiden Maschinen stürzte ab und wurde pöllig zertrümmert. Der Pilot wurde getötet. Aus d Wit Die gestrige Ostdeutschland und hohe Druck über d ist von Island her (and war es heute 1 Regenfälle nieder, beiterer Himmel. T nur in der Mitte u Der Kahle Asten Nebel uno 4 Gra Wetteraussichte pereinzelt Schneesäl Wahrscheinliche Gedenk 1600* Der sy la Barca in M nische Staatsmann — 1812* Der sappeln(† 1891). 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Während der hohe Druck über dem westlichen Großbritannien fortbesteht, ist von Island her ein Tiefdruckwirbel erschienen. In Deutsch land war es heute morgen meist ganz bedeckt, im Osten gingen Regenfälle nieder, im Westen Schneefälle, vereinzelt herrschte heiterer Himmel. Die Temperaturen lagen meist um 0 Grad, nur in der Mitte und im Süden war der Frost noch stärker. Der Kahle Asten meldete schwachen Nordwestwind, Schnee, Nebel und- 1 Grad. Wetteraussichten: Bewölkt, zeitweilig aufheiternd, noch pereinzelt Schneesälle, nachts leichter Frost. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Bewölkt, Schneefälle. Gedenktafel für den 17. Jannar. 1600* Der spanische Dramatiker Don Pedro Calderon de la Barca in Madrid(† 1681)— 1706* Der amerikanische Staatsmann Benjamin Franklin in Boston(† 1790) — 1812* Der Politiker Ludwig Windthorst in Östersappeln(† 1891). Sonne: Aufgang 7,58, Untergang 16,23. Mond: Aufgang 7,49, Untergang 14,30. * Das Alter und das schlechte Wetter. Frische Luft und zweckmäßige Bewegung sind die besten Stützen der Gesundheit und dem Menschen so notwendig wie Brot und Wasser. Wer sich ein frisches gesundes Alter erhalten will, der hüte sich davor, Stubenhocker zu werden. Er fürchte nicht, daß die falte Luft oder ein bißchen Wind ihm schaden, das würde höchstens dann der Fall sein, wenn er seine Natur bereits verwöhnt hat. Natürlich muß er eine gewisse Vorsicht wahren und ohne sich warm zu kleiden— was weit öfter zu Erkältungen führt als das Gegenteil— sich unbesonnen zu dünner Bekleidung aussetzen. Die Frauen beschämen in dieser Hinsicht in der Regel die Männer. Selbst alte Damen erblickt man noch in dünnen Blusen, ohne daß man je vernimmt, daß es ihnen geschadet har. Sie haben sich eben abgehärtet. Oder vielmehr, sie sind bei ihrer Gewohnheit verblieben. Leider trifft man unzählige ältere Menschen, die der Meinung sind, daß man den Winter am besten in der Stube zubringt. In den meisten Fällen trägt hieran mehr die leidige Bequemlichkeit die Schuld als wirkliche Furcht vor den Einflüssen der Kälte und Witterung. Natürlich ist's im Winter nicht so schön spazieren zu gehen wie im Sommer. Aber seine Reize hat es auch, und wer nur erst die törichte Scheu überwunden hat, wird bald genug Vergnügen daran finden. Es ist ein Irrtum, anzunehmen, daß man im Alter die Bewegung in frischer Luft nicht mehr so nötig habe. Ganz im Gegenteil: Was man in der Iu gend vielleicht entbehren kann, wird im Alter zur Not wendigkeit. Frauen haben zur Not Bewegung in der Wirtschaft, aber die Männer nicht. Die anhaltende Ruhe hat zur üblen Folge, daß der Appetit nachläßt, dadurch mit der Zeit Magen und Verdauung leiden und überhaupt die Muskeln steif und die Nerven schlaff werden. Das bewirkt schließlich, eine Abnahme der Widerstandskraft des Körpers, die dadurch noch vermehrt wird, daß sich allmählich eine niedergedrückte Stimmung des Stubenhockers bemächtigt. Der Geist bedarf der Anregung, des Wechsels der Umgebung, er braucht die frische Luft und Bewegung genau so nötig wie der Körper, wenn seine Frische und Spannkraft erhalten bleiben sollen. Auch fleißige Bewegung im Freien ist ein vorzügliches Mittel den Geist zu beleben und durch den Geist auf den Körper einzuwirken. Jeder vernünftige Mensch wird den Anforderungen des Alters Rechnung tragen, wo dies am Platze ist, aber verderblich ist es, ihm eine sklavische Nachgiebigkeit zu beweisen. Man ist niemals alt, sagt einer unserer Dichter, solange man im Geiste jung ist und sich das Gefühl jugendlicher Frische bewahrt. Ferdinand Reimund hat recht, wenn er das Alter in seinem„Bauer als Millionär“ sagen läßt:„Tun Sie mich nur gut pflegen, damit wir lange beisammen bleiben; mit mir muß man gar heiklich umgehen."— rh.— (*) Meinerzhagen, 15. Jan. Die Freiwillige Sanitätskolonne Meinerzhagen hält laut heutigem Inserat am Frei tagabend eine Uebungsstunde in der alten Schule ab. Dabei soll der neu beschaffte Sauerstoffapparat vorgeführt werden, weshalb pünktliches Erscheinen aller Mitglieder erforderlich in. (*) Meinerzhagen, 15. Jan. Der 9. Bezirksturntag des 6. Bezirk Märkischer Turngau findet am kommenden Sonntag bei dem Volmer Turnverein, Oberbrügge, statt. Die Lagung, die 13.30 Uhr beginnt, wird eingeleitet durch einen Vortrag des Ehrengauvertreters und früheren Bezirksturnwart Rud. Lüttringhaus, Lüdenscheid. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es Pflicht der Bezirksvereine, hieran teilzunehmen. (=) Valbert, 15. Jan. Wir weisen heute nochmals auf den am Sonntag stattfindenden vaterländischen Unterhaltungsabend anläßlich der Reichsgründungsfeier hin. Die um 17.30 Uhr im Saale der Hültekanne beginnende Feier wird vom Wehrverein veranstaltet, der vorher seine Generalversammlung abhält. Alle Gemeindeeingesessenen sind zu der Veranstaltung herzlichst eingeladen. Der Männergesangverein „Westfalia“ Valbert und der Musikverein Meinerzhagen wirten mit. k Kierspe=Bhf., 15. Jan. Morgen kann der Weichensteller Wilhelm Tweer zu Windfuhr auf eine 25jährige unUnterbrochene Tätigkeit bei der Reichsbahn zurückblicken. Herr Lweer war längere Jahre Rottenführer und ist im Kreise seiner Arbeitskollegen recht beliebt. k Kierspe=Bhf., 15. Jan. Das für kommenden Sonntag angesetzte Meisterschaftsspiel zwischen der 2. Mannschaft der Ludenscheider Turngemeinde und der 1. Mannschaft des „Jahn" fällt aus, da in Altena Meisterschafts=Spitzenbiele ausgetragen werden. Das Spiel findet am Sonntag, den 25. ds. Mts. bestimmt auf dem hiesigen Sportplatz statt. am vergangenen Dienstagabend fand das Ausscheidungsturnen der Teilnehmer für den am 1. Februar in Augustenthal stattfindenden Gerätekampf statt, zu welchem sich mehrere altere Turner zur entgültigen Feststellung eingefunden hatten. Demnach nehmen an den Kampf folgende Turner teil: Nehel lähmt völig Hamkurger Schitfahrt. Seit Tagen liegt über der Elbmündung eine undurchdringliche Nebelwand, die den gesamten Schiffsverkehr völlig stillgelegt hat. Stellenweise beträgt die Sicht kaum 50 Meter. im Rhonetal. Eine Schulklasse von herabstürzenden Felsmassen überrascht.— Drei Mädchen verschüttet. In großer Gefahr schwebte eine Mädchenschulklasse von zwanzig Kindern aus dem Orte Moerel, die an der Furkastraße im obersten Rhonetal, etwa sieben Kilometer oberhalb des Simplon=Tunnel=Eingangs bei Brig von einem Bergsturz überrascht wurde. Die Mädchen befanden sich unter Führung ihrer Lehrerin auf dem Heimweg von der Kirche, als sie plötzlich durch das Getöse herabstürzender Felsmassen in jähen Schrecken versetzt wurden. Ein 14jähriges Mädchen wurde von einem Felsblock auf der Stelle erschlagen, zwei andere schwer verletzt. Die übrigen siebzehn blieben mit ihrer Lehrerin in sehr gefährlicher Lage zwischen den Felsblöcken eingeklemmt, um so gefährlicher, als der längs des Weges gehende Kanal eines großen Elektrizitätswerkes durch die hineinstürzenden Felsblöcke rasch zu steigen begann. Mit größter Mühe konnten sie gerettet werden, wobei die Hilfeleistenden zweimal die reißende Rhone überqueren mußten. Der Ortspfarrer, der zur Unglücksstelle eilte, entging knapp dem Tode durch einen herabstürzenden Felsblock. Der Pariser Bankskandal. Oustrie hat auch die Polizei bestochen. Der Oustric=Skandal zieht immer weitere Kreise. Jetzt verlautet, daß auch die Polizei in die Angelegenheit verwickelt ist. Der Personalchef in der Pariser Polizeipräfektur, Benoist, ist in den Ruhestand versetzt und durch seinen bisherigen direkten Untergebenen, den Polizeikommissar Ringel ersetzt worden. Benoist hat, wie die parlamentarische Untersuchungskommission feststeilen konnte, von der Oustrie=Bank 17000 Franken Bestechungsgelder erhalten. Der Untersuchungsausschuß hatte den Wunsch geäußert, den Bankier Oustric selbst zu verhören. Dieser hat daraufhin dem Untersuchungsrichter einen Brief überreichen lassen, in dem er sich weigert, vor dem Untersuchungsausschuß zu erscheinen, da er nur vor dem Untersuchungsrichter auszusagen habe. Schiedsspruch in Oberschlesien. Sechs Prozent Lohnsenkung wie an der Ruhr. In dem Lohnstreit für den oberschlesischen Bergbau wurde in Gleiwitz von dem Sonderschlichter Regierungsrat Dr. Brahn ein Schiedsspruch gefällt, wonach für den Steinkohlenbergbau und den Erzbergbau ab 1. Januar eine Lohnermäßigung um sechs Prozent eintritt. Laufdauer bis Ende Juli 1931. Gleichzeitig wurden der bisherige Manteltarif und das Arbeitszeitabkommen verlängert. Tod durch Erfrieren. Tragisches Schicksal ostpreußischer Fischer. Von drei Fischern aus Pröbbernau auf der Frischen Nehrung, die auf die Ostsee zum Lachsfang ge fahren waren, kamen zwei durch Erfrieren ums Leben. Etwa einen halben Kilometer von der Küste entfernt schlug plötzlich eine Sturzsee das Boot voll Wasser und brachte es zum Kentern. Die Fischer wurden in das Wasser geworfen, es gelang ihnen aber, sich an dem Boot festzuklammern. Nachdem sie dreiviertel Stunden in dem eiskalten Wasser getrieben waren, fanden sie endlich Boden unter den Füßen, doch waren sie bereits so erstarrt, daß bei zwei von ihnen der Tod alsbald eintrat. Der konnte gerettet werden. Vertrauensvotum für die belgische Regierung. — Brüssel, 15. Januar. Die Kammer nahm am Schluß der Aussprache über die schweren Ausschreitun gen an der Genter vlämischen Universität mit 84 gegen 73 Stimmen bei drei Enthaltungen ein Ver trauensvotum für die Regierung an. Im winterlichen Bergwald. Was muß es für eine Freude sein, auf Skiern von einem Hirsch durch den weißen schweigenden Bergwald mit seinen schneebeladenen Tannen und Fichten gezogen zu werden. W. Sechtenbeck, W. Gräfe, A. Bremicker, W. Goseberg, A. Hesmert und Fritz Gräfe. Außerdem turnt als Ersatzmann E. Schröder mit. k Kierspe=Bhf., 15. Jan. Im Vereinslokal Lemmer in Straße hielt die Freiwillige Feuerwehr Wilbringhausen ihre Jahreshauptversammlung ab. Der 1. Vorsitzende Karl Pels eröffnete dieselbe und gedachte vor Eintritt in die Tagesordnung des verstorbenen Kameraden Karl Dörseln, dessen An denken die Versammlung in üblicher Weise ehrte. Aus dem Jahresbericht ist zu entnehmen, daß die Wehr im vergangenen Jahre eine Alarmübung hatte und daß ein Trommlerund Pfeiferchor gegründet worden ist. Anschließend erstattete der 1. Kassierer den Kassenbericht. Die Kasse wurde von den Kameraden Latz und Visteg geprüft und für richtig befunden. Bei der Vorstandswahl wurden sämtliche ausscheidende Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt. Versammlung beschloß, am 7. Februar im Vereinslokal Lemmer einen gemütlichen Abend zu veranstalten, wozu einige Mitglieder des Meinerzhagener Musikvereins zur Mitwirkung gewonnen sind. Unter Verschiedenes erledigte man noch einige Punkte. Westdeutschland. Halver, 14. Jan. Motorradunglück. Zu Bergfeld, wo die Straße von Anschlag in die von hier nach Kierspe führende Chaussee einmündet, verlor ein in schnellem Tempo aus der Richtung von Anschlag kommender Motorradfahrer die Gewalt über das Rad. Es stürzte und mit ihm der Fahrer und der Beisitzer. Letzterer trug erhebliche Verletzungen davon, so daß er sich in ärztliche Behandlung begeben mußte, während jener ziemlich glimpflich davonkam. Werdohl, 14. Jan. Tödlicher Betriebsunfall. In der Fabrik von Joh. Friedrich Colsmann, Abt. Blech hammer, wurde der Arbeiter Ewald Siringhaus beim Schmieren eines Zahnradbetriebes, das in Gang war, mit seiner Schürze hineingerissen. Die Welle schleuderte den Unglück lichen derart gegen ein anderes Zahnrad, daß der Tod augenblicklich eintrat. Siringhaus war verheiratet und hin terläßt zwei Kinder. Birkelbach bei Berleburg, 15. Jan. Ihr Kind umgebracht und verbrannt. Ein Mädchen von hier im Alter von 21 Jahren steht in dem dringenden Verdacht, sein in diesen Tagen geborenes Kind umgebracht und die Spur dadurch verwischt zu haben, daß es die Leiche verbrannte. Bei einer durch die Polizei vorgenommene Untersuchung wur den in einem Behälter, der in der Räucherkammer stand, Asche und Knochenreste vorgesunden, die nach Ansicht des Arztes als Menschenknochen zu betrachten sind. Besondere Umstände deuten darauf hin, daß das Mädchen die Tat nicht allein ausgeführt haben kann. Die weiteren Ermittlungen werden in dieser Hinsicht bald Klarheit schaffen. Das Mädchen wurde dem Gericht in Berleburg vorgeführt, wo es sich vorläufig in Untersuchungshaft befindet. Wuppertal, 14. Jan. Vom Möbelwagen erdrückt. An der Ecke Parade= und Flensburgerstraße wurde ein Schüler von einem Möbeltransportwagen, der beim Wen den auf den Bürgersteig geraten war, erfaßt und gegen eine Hauswand gedrückt. Der Schüler wurde so schwer verletzt, daß er nach Einlieferung ins Krankenhaus starb. * Bielefeld. In der Friedrichstraße geriet ein Auto auf den Bürgersteig und überfuhr drei Frauen. Eine Frau mit ihrer Tochter wurden erheblich verletzt, die dritte Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. * Herford. Zu dem für das östliche Westfalen gefällten Schiedsspruch für das Holzgewerbe haben die Vertreter der Städte Herford, Bünde, Minden und Melle Stellung genommen. In sämtlichen genannten Orten ist der Schiedsspruch von den Arbeitnehmervertretern angenommen worden. Die Stellungnahme der Unternehmer ist noch nicht bekannt. Die Erklärungsfrist ist am 13. Januar abgelaufen. * Dortmund. Der Magistrat hat beschlossen, für das Spieljahr 1931/32 das Stadttheater mit einge schränktem Betrieb auf Grund des von dem Bürgermeister vorgelegten Etatsentwurfs weiterzuführen. * Dortmund. Der 33 Jahre alte Sportlehrer Fuhst wird seit einiger Zeit vermißt. Er hat sich am 30. November v. J. aus seiner Wohnung entfernt. Seitdem sind seine Angehörigen ohne jede Nachricht von ihm Elli Beinhorn in Sevilla. Eine glückliche Notlandung. Die deutsche Fliegerin Elli Beinhorn hat auf ihrem Etappenflug nach Afrika die südspanische Stadt Sevilla erreicht. Sie ist Dienstagnachmittag, von Madrid kommend, auf dem Flugplatz von Tablada glatt gelandet. Unterwegs hatte die Fliegerin infolge Verrußung der Zündkerzen bei Llerena auf sumpfigem Boden, in den die Maschine tief einsank, eine Notlandung vornehmen müssen. Nach längeren vergeblichen Startversuchen der Fliegerin gelang es ihr schließlich, zusammen mit zur Hilfeleistung herbeigeeilten Bauern, das Flugzeug auf trockenen Boden zu bringen und ihren Flug fortzusetzen. Bei ihrer Ankunft in Tablada wurde die Fliegerin vom deutschen Konsul und Vertretern der Behörden begrüßt. Der Sevillaner Aeroklub veranstaltete ihr zu Ehren einen Empfang. Am Donnerstag wird Elli Beinhorn ihren Flug nach Casablanca fortsetzen. * To X startet am 25. Januar. Der Führer des Do X, Kapitän Christiansen, erklärte in Lissabon einem Pressevertreter, daß der Do X am Sonnabend oder Sonntag die Werft verlassen und etwa am 25. Januar den mit seinen einzelnen Etappen bereits angekündigten Südamerika=Flug antreten werde. Die Zeit bis zum Start soll mit mehreren Probeflügen unter verschiedener Belastung ausgefüllt werden. Als wahrscheinlich einziger Passagier wird an dem Transozeanfluge auf Einladung Kapitän Christiansens Admiral Gago Coutinho teilnehmen. Schweres Autounglück. Lastauto fährt in eine Polizeischülergruppe. In Beuel fuhr ein Lastauto aus Siegburg an der Bonner Brücke in eine auf dem Marsch befindliche Lehrabteilung der Bonner Polizeischule. Sieben Polizeischüler wurden verletzt und mußten ins Beueler Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Schüler hat eine schwere Gehirnerschütterung, ein anderer einen komplizierten Schulterbruch erlitten. Einige Verletzte konnten nach Anlegung von Notverbänden wieder entlassen werden. Der Lenker des Lastwagens will bei der angeblich mangelhaften Beleuchtung der Rheinbrücke in der Dämmerung die dunklen Uniformen der Polizeischüler nicht gesehen haben. Der Wagen soll so schnell gefahren sein, daß einzelne der verunglückten Schüler bis zu 15 Meter beiseite geschleudert wurden. Ob für die beiden Schwerverletzten Lebensgefahr besteht, muß die ärztliche Untersuchung ergeben. Die Erstattung von Kriegswohlfahrtsausgaben. — Berlin, 14. Januar. Im Haushaltsausschuß des Reichstags wurde ein Gesetzentwurf über die Erstattung von Kriegswohlfahrtsausgaben behandelt. Durch die Bestimmungen dieses Gesetzes sollen die Erstattungsansprüche der Länder und Gemeinden(Gemeinde=Verbände) gegen das Reich aus Par. 60 des Finanzausgleichsgesetzes endgültig umgrenzt werden. Das Gesetz wurde sachlich unverändert angenommen. Die Verlängerung der preußischen Realsteuern. — Berlin, 14. Januar. Der preußische Staatsrat stimmte den Verlängerungsgesetzen für die preußischen Realsteuern zu. Außer der Verlängerung bis zum 31. März 1932 sehen die Entwürfe einige Ergänzungen vor. Das Grundvermögenssteuergesetz wird z. B. dahin geändert, daß für Wohnungsneubauten, die nach dem 31. März 1924 fertiggestellt sind, nicht wie bisher eine fünfjährige, sondern eine achtjährige Befreiung von der staatlichen Grundvermögenssteuer eintreten soll, und daß für das neunte und zehnte Jahr nur die Hälfte der Steuer erhoben werden soll. Dortmunder Sechstagerennen. — Dortmund, 14. Januar. Der Stand des Sechstagerennens war nach 90 Stunden folgender: 1. Schön=Pijnenburg 137 P., 2 Runden zurück: 2. Dinale=Göbel 197; 3 Runden zurück: 3. Linari=Guerra 139 P.; 4 Runden zurück: 4. Krüger=Funda 99 P.; 5 Runden zurück: 5. Manthey=Maczynski 95 P.; 6 Runden zurück: 6. Rausch=Hürtgen 70 P.; 7. van Kempen=Stübbecke, Broccardo=Marcillac 43: 8 Runden zurück Preuß=Resiger 81 P. Grubenstillegung im Siegerlande. — Siegen(Westf.), 14. Januar. Nachdem andere Gesellschaften bereits früher zu Stillegungen im Siegerländer Erzbergbau geschritten sind, sieht sich nunmehr auch die Vereinigte Stahlwerke A.=G. infolge zunehmender Absatzschwierigkeiten gezwungen, die Siegerländer Erzgruben„Neue Hardt“ und„Bautenberg“ stillzulegen und nur noch Notstandsarbeiten verrichten zu lassen. Von der Maßnahme werden 750 Arbeiter und Angestellte betroffen. in Indien. Protestkundgebungen gegen die Hinrichtungen. Im Gefängnis der indischen Provinzialstadt Poona wurden vor einigen Tagen vier Nationalisten, die an der Ermordung der Polizisten in Sholapur im Mai vorigen Jahres beteiligt gewesen sein sollen, durch den Strang hingerichtet. Während der Hinrichtung versuchten die erregten Menschenmassen das Gefängnis zu stürmen. Die Polizeibeamten wurden von den Demonstranten gezwungen, die Helme als„Ehrenerweisung für die Gehängten“ abzunehmen. Das Automobil des Polizeipräsidenten wurde mit Steinen beworfen. Die Nationalisten versuchten, den Straßenbahnverkehr lahmzulegen, indem sie große Steinblöcke auf die Schienen wälzten. Auch in verschiedenen anderen Städten Indiens ist es anläßlich der Hinrichtung zu blutigen Unruhen gerommen. In Karatschi wurden während der Zusammenstöße zwischen Kongressisten und Polizei 150 Personen verletzt, davon 50 schwer. 36 Personen wurden verhaftet, darunter 19 Frauen. Auch in Bombay sind bisher über 150 Verletzte in die Krankenhäuser eingeliefert worden. Darunter befinden sich etwa 30 Schwerverletzte. * Blutiger Aufstand auf den Philippinen. In der Provinz Ranghana auf den Philippinen der bekannten, zum amerikanischen Machtbereich gehörenden asiatischen Inselgruppe, ist ein blutiger Eingeborenenaufstand ausgebrochen. Die Aufständischen, Mitglieder einer religiösen Sekte, die die Freiheit der Inseln erstrebt, griffen mitten in der Nacht, als Frauen verkleidet, die Polizeistation in Tayud an und überwältigten die dort stationierte Polizeimacht. Bei den Kämpfen wurden zwei Polizeioffiziere und drei Polizisten getötet sowie fünf Polizisten schwer verletzt. In kurzer Zeit war die gesamte Stadt von den Aufständischen besetzt, geplündert und zum Teil niedergebrannt. Aus Manila wurden sofort Polizeiverstärkungen entsandt, die nach hestigen Kämpfen, bei denen auch eine Anzahl Eingeborene, darunter zwei Frauen, getötet wurden, die Stadt Tayud wieder in ihren Besitz brachten und die Aufständischen vertrieben. Die Ursache der Unruhen wird auf den durch kommunistische Propaganda entfachten Fanatismus zu rückgeführt. Kämpfe auch in Französisch=Indochina. Anfang Januar ist eine französische Patrouitle in Annam von einer Abteilung bewaffneter Einge borener in Stärke von etwa 70 Mann überfallen worden. Sechs Mann der Patrouille wurden von den Eingeborenen getötet und ihre Leichen in den Song=Ca=Fluß geworfen. Daraufhin wurde jetzt eine stärkere Abteilung alarmiert, die gegen die aufständischen Eingeborenen vorging und 30 von ihnen tötete. Aus Stadt und Land. * Mit 100000 Mark geflohen. Der 36 Jahre alte Rendant des Bürgermeisteramts Tuernich(Kreis Bergheim), Gerhard Schloemer, ist unter Mitnahme der Gemeindekasse, in der sich über 100 000 Mark befanden, flüchtig. Zur Flucht benutzte er einen Kraft wagen. Er ist im Besitze eines internationalen Fahrausweises, den er sich vor wenigen Tagen vom Landratsamt in Bergheim hatte ausstellen lassen, sowie eines Führerscheins. Man nimmt an, daß er ins Aus land, wahrscheinlich nach Holland, geflüchtet ist, da er sich vor wenigen Tagen einen Paß beschafft hatte. * Mord und Selbstmord eines Amtsgerichtsrates. In Reichenbach i. Vogtland wurde der Amtsgerichtsrat Schubert in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. Seine Ehefrau lag mit eingeschlagenem Schädel tot im Bett. Wie die polizeilichen und gerichtlichen Ermittlungen ergeben haben, liegt zweifellos Mord und Selbstmord vor. Durch das Bellen eines Hun des, das aus der Schubertschen Wohnung drang, waren Hausbewohner alarmiert worden und hatten daraufhin die Polizei benachrichtigt. * Gehaltsverhandlungen im Ruhrbergbau. Für die Gehaltsverhandlungen der technischen und kauf männischen Angestellten des Ruhrbergbaus hat der Zechenverband in Essen als Termin den 21. Januar in Aussicht genommen, doch sind die Einladungen an die Angestelltengewerkschaften noch nicht herausgegangen. * Arbeitseinstellungen in der Wuppertaler Textilindustrie. In verschiedenen Betrieben der Textilindustrie Wuppertals haben die Gummibandwirker und Lüstrierer ihre Arbeitsverträge gekündigt und die Arbeit fristgemäß niedergelegt. Wie von Arbeitgeberseite mitgeteilt wird, wurde dadurch die Schließung einiger Nebenbetriebe und Entlassungen von Arbeitern notwendig. Von der Arbeitsniederlegung und Betriebsschließung wurden bisher etwa 2500 Mann betroffen. *Der Angestellten=Schiedsspruch in Breslau von den Arbeitgebern abgelehnt. Der am 7. d. M. gefällte Schiedsspruch, der die Gehälter der kaufmännischen und technischen Angestellten in Breslau ab 1. Januar 1931 neu regelt, ist von Arbeitgeberseite abgelehnt worden. Wie der Gewerkschaftsbund der Angestellten mitteilt, haben sich die Angestelltenverbände für die Annahme des Schiedsspruchs entschieden und werden beim Schlichter nunmehr die Verbindlichkeitserklärung beantragen. * Der Brand auf der Veste Hohenwerfen. Wie jetzt feststeht, ist der Brand auf der Veste Hohenwerfen bei Salzburg dadurch entstanden, daß in einer Räucherkammer der vermorschte Holzboden Feuer fing. Im Haupttrakt des Schlosses wurden alle Privatzimmer des Erzherzogs Eugen und das Paradezimmer mit teilweise sehr wertvollen Altertümern, ferner die obe ren Holzzimmer mit nicht ersetzbarem Notenmaterial, vernichtet. Die Altertümer in dem Prunkzimmer konnten gerettet werden, ebenso die Inneneinrichtung der Schloßkirche. *Ter Generalbevollmächtigte des Fürsten von Pleß in Ost=Oberschlesien, Generaldirektor Dr. Hasse, hat in einem Schreiben an die Generaldirektion mitgeteilt, daß er sein Amt niederlege. Dr. Nasse bekleidete sein Amt als Generalbevollmächtigter 26 Jahre, nachdem er vorher Syndikus der Oppelner Handelskammer waren. Unter seiner Leitung erfuhren die Pleßschen Unternehmungen einen erheblichen Ausbau. * Ehrenlegion für eine Mutter von 16 Kindern. Die Bäuerin Bathelier aus Gelis in der Bourgogne wird auf Vorschlag des Landwirtschaftsministers mit dem Orden der Ehrenlegion ausgezeichnet werden. Die 51 Jahre alte Frau verdankt diese Auszeichnung der Tatsache, daß sie 16 Kindern das Leben geschenkt hat. Die Meinerzhagener täglich mit Ausnahm Festtage. Bezugspreis Reichsmark. Preis 10 Reichspfennige. 2 den jederzeit von der den Postanstalten ent Telegr.=Adresse: Ze hagen. Verantwortlic Max Kämper, Meir Nummer Im Hausha Donnerstag die weitergeführt. 9 Hergt(Dnat.) Rede des Finanz hatten, bemängel partei Abg. Dr. rung der Finan derungen vorübe heit des deutschen haben, wie die! gen, mache es neo materiellen Vor die Ordnung de der Wirtschaftszweifelte, ob die gersteuer die er Auf der anderen keiten, durch Kün und Kommunalb müsse Befremden Bezüge der Bec viele führende 9 hälter beziehen, übersteigen. Zum Schluß des Finanzminist und für das Ja ausfall durch wei zugleichen. Die Deutsche eines entsprechen Etats im Reichs abhängig. Abg. 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Vorstandssitzung eine halbe Stunde vorher. Der Vocstand. der Vorstand. Nach beendeter Generalversammlung um 5.30 Uhr Reichsgründungsfeier. Anzug: Mütze, Orden u. Ehrenzeichen. Alle Eingesessenen der GGemeinde Valbert sind herzlich eingeladen. Eintritt frei. Freiwillige Feuerwehr Lengelscheid. Samstag, den 17. d. Mts., nachmittags 5.30 Uhr JahresHauptversammlung bei dem Kameraden Busch, Nocken. Tagesordnung wird in der Versammlung bekanntgegeben. Um zahlreiches Erscheinen bittet der Vorstand Inserieren bringt Gewinn! Die Anpächte Anzeige für sämtliche auswänn Zeitungen vermittelt Originalpreisen. Geschäftsstelle unserer Zeitung Nachdem in im Haushaltsaus ding(Soz.) und den Ausführung ergriff Reichs noch einmal das vor allem davor schwarz zu schi Reden tragen da jede Unternehmu betreffe, so hab lung der Dinge Kris. So Die drei se des deutschen 9 auf einer Tagur daß die öffentlic rerstreits für die men habe, vom willigen Rücktri lehnt. 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