Dülmener Zeitung für Dülmen und Umgegend. [Abonnemenis=Preis: vierteljährlich(einschließlich des Illustrirten Sonntagsblattes) in der Expedition 80 Pfg.; durch Boten 1 M., durch die Post 1 M., durch den Briefträger in's Haus gebracht 1 M. 95 Pfg. Erscheint Mittwochs und Samstags. Nr. 101.— 1895. Zum Abonnement auf den „Dülmener Anzeiger für das 1. Quartal 1896 erlauben wir uns ganz ergebenst einzuladen. Inserenten wird eine lohnende und wirksame Verbreitung der Inserate zugesichert. Neu hinzutretende Abonnenten erhalten das Blatt bereits von jetzt ab bis zum 1. Januar 1896 gratis. Dülmen, im December 1895. Redaction und Expedition des„Dülmener Anzeiger". Kriegs=Erinnerungen. Der ungewöhnlich harte Winter lähmte die Bewegungen: Weg und Steg waren gesroren und zugeschneit. Die Wagen, welche Kriegs= und Mundvorrath bringen sollten, blieben stecken; die Gegend um Dijon war völlig ausgesogen. So trat Mangel ein für Mann und Roß; die Soldaten erhielten nur noch ½, zuletzt ½ Portion; das Heu ging gänzlich, das Stroh fast gänzlich aus. Dabei mußte der Wach- und Streifdienst von Tag zu Tag gesteigert werden. Wohl konnte auch der Feind bei einer Kälte von 14 bis 18 Grad nichts unternehmen. Aber er verstärkte sich und rüstete sich zu neuen Unternehmungen. Dazu aber wollte es Werder nicht kommen lassen. Ehe Cremer mit seinen 30000, Garibaldi mit 20 000 Mann sich vereinigen konnten, setzte er wieder einen seiner Angriffsstöße in's Werk. Am 18. December ging General v. Glümer, der Nachfolger v. Beyers, mit zwei Brigaden gegen Nuits vor, welches wenige Meilen südwärts von Dijon lag. Es war der letzte Adventssonntag; das Wetter hatte sich etwas milder gestaltet. Vergnügt zogen die Leute in vier Kolonnen dahin, dem Kampfe zu. Das Leibregiment fand die Ortschaften alle von den Feinden geräumt. Das letzte Dorf vor Nuits aber, Boncourt, nahm es mit Sturm, ebenso den Hof La Bergère trotz seines ummauerten Gartens, trotz seiner massiven Gebäulichkeiten, trotz eines zerschmetternden Kugelregens, der aus allen Fenstern und Dachluken auf die schutzlosen Angreifer niedersauste. Nun wartete man eine Stunde lang vergeblich auf die drei anderen Kolonnen. Um 2 Uhr ertheilte General v. Glümer den Befehl zum allgemeinen Angriff. Das Regiment ging vorerst allein auf den Eisenbahneinschnitt los, der sich vor Nuits quer durch die ungedeckte Ebene hinzog. Aus dieser natürlichen Schanze, welche die Franzosen auf's stärkste besetzt hatten, empfing die Deutschen ein betäubendes Feuer: kein Commando durchdrang das Getöse; nur die Hörner hörte man immer wieder Aeber dem Abgrund. 27) Roman von Reinh. Ortmann. (Nachdruck verboten.) Die kleine Dame war glücklich, das rechte Thema nun endlich gefunden zu haben.„O nein!" versicherte sie eifrig, „und ich bin erstaunt, daß Sie noch gar nichts davon wissen. Der Geheime Regierungsrath und Oberbaurath Rochau hatte ja längst einen anderen Plan für den Eisenbahnbau ausgearbeitet und seit beinahe anderthalb Jahren war er im Auftrage der Regierung mit den Vermessungen beschäftigt. An eine Bahn durch das Rabenthal mit seinen Felsen und Schluchten dachte kein Mensch, und es giebt nicht Wenige, welche sie auch heute noch für unmöglich halten. Als trotzdem gegen alle Erwartung Ihr Project zur Ausführung bestimmt wurde, erbat sich Rochau sogleich einen sechsmonatlichen Urlaub zur Wiederherstellung seiner angegriffenen Gesundheit, und es unterliegt gar keinem Zweifel, daß er nach seiner Rückkehr endgültig aus dem Staatsdienst ausscheiden wird." Immenhofen hatte bisher kaum an den Triumph gedacht, welchen er über den Vater seines einstigen Gegners davongetragen, und es war eine Empfindung aufrichtigen Bedauerns, mit welcher er erwiderte:„Mein Streben galt selbstverständlich nur der Sache selbst und dem allgemeinen Nutzen. Es macht mir wenig Freude, daß sein Gelingen von irgend Jemand wie eine persörliche Kränkung empfunden werden konnte." „Das ist sehr vornehm gedacht, wie es dem Sieger zukommt", scherzte die Gebeimtäthin.„An den Rochaus haben Sie sich nun einmal Feinde gemacht. Der Brief, in welchem der Regierungsbaumeister Thomas Rochau unsere Einladung zu dem heutigen Souper ablehnte, war in einem sehr leidenschaftlichen Tone abgefaßt, und Sie würden erstaunen, wenn ich Ihnen den Wortlaut desselben wiedergäbe!" „Zum Glück weiß ich mich von jeder Neugier in diesem Punkte frei!" erwiderte Immenhofen rasch, um dem entfesselten Redestrom der Dame noch rechtzeitig einen Damm entgegenzusetzen. Aber er konnte sich doch nicht enthaiten, Redaction, Druck und Verlag von J. Horstmann in Dülmen. Mittwoch, den 18. December. Inserate werden mit 10 Pfg. pro einsache Zeile oder deren= Raum berechnet. Bei größeren Aufträgen entsprechender Rabatt. Selbige werden bis spätestens Dienstag resp. Freitag Morgens 10 Uhr erbeten. Briefe und Gelder franco. 22. Jahrgang. schmetterud zum Angriff rufen. Darüber rückte auch das 2. Regiment auf beiden Flügeln ein. In kleinen Truppen unter Führung eines Officiers, eines Unterofficiers, eines alten Soldaten sprangen sie einige Schritte vor und warfen sich dann zur Deckung auf den Boden. Die Franzosen meinten, alles vernichtet zu haben: da schnellen die Häuflein wieder empor, truppenweise geht es wieder vorwärts, wieder auf den Boden; und so setzt sich das blutige Spiel zwei Stunden lang fort. Nun ist auch das 3. Regiment zur Stelle, der Einschnitt erreicht: furchtbar räumen Kugeln, Bajonette, Kolben unter den Franzosen auf. Sie fliehen gegen die Stadt, kehren aber gleich wieder zurück unter dem Schutz eines Artilleriefeuers, das von dem Höhenkranze im Westen von Nuits herab die ganze Ebene bestreicht; die Eisenbahn führt neue Schaaren heran. Aber die badischen Regimenter lassen sich nicht mehr hemmen: in unwiderstehlichem Vordringen über Blut und Leichen erreichen sie bei Einbruch der Dunkelheit die Stadt. Viele Franzosen haben sich in die Keller verkrochen, und keine Drohungen Cremers, keine Bitten der Officiere vermögen sie in's Gefecht zu bringen. So muß Cremer die Stadt räumen. Die Sieger lagern auf dem Marktplatz, in den benachbarten Ortschaften und auf dem Schlachtfeld. Der Verlust war sehr groß: an 1000 Mann, darunter 55 Officiere, waren todt oder verwundet; unter den Todten war Oberst Renz, der heldenmüthige Commandeur des 2. Regiments, das die schwersten Verluste erlitten hatte; unter den Verwundeten General Glümer und Prinz Wilhelm. General Degenfeld war mit dem 4. Regiment unterwegs auf einen überlegenen Feind gestoßen und nach heißem Gefecht nach Dijon zurückgegangen. Dort zogen am folgenden Tag auch die Sieger ein. Nun begann der mühsame Dienst in Dijon auf's neue. Aber die Truppen konnten wenigstens Weihnachten ungestört begehen. Denn hier wie überall ließen sich's die deutschen Krieger nicht nehmen, dieses schöne Fest im Kreise der Kameraden und in Sehnsucht nach den Lieben daheim und nach dem Frieden zu feiern. Am dritten Weihnachtstag aber störte sie die durch Streifwachen ermittelte Kunde auf: große Heeresmassen rückten heran, den Rückzug des Heeres bebrobeno. Tages=Ereignisse. Deutschland. Berlin, 16. Dec. Auf der Rückreise von der Rekrutenvereidigung in Kiel traf der Kaiser gestern Nachmittag in Friedrichsruh ein, um daselbst dem Fürsten Bismarck einen Besuch abzustatten. Um 7¼ Uhr erfolgte die Abreise nach Berlin und 2 Stunde später Ankunft auf der Wildparkstation. Der Reichstag beschäftigte sich am Freitag in erster Lesung mit dem Gesetzentwurf betreffend den unlauteren Wettbewerb. Minister v. Bötticher begründete die Vorlage. Abg. Bassemann ist im Allgemeinen damit einverstanden, wünscht aber einzelne Aenderungen und Ergänzungen. Abg. Roeren(Centr.) glaubt, die Vorlage treffe das Richtige, er will über Einzelheiten nicht stolpern, die Lücken werde die Rechtsprechung schon ausfüllen. Abg. Czarlinski spricht dafür. Abg. Singer erklärte, die Socialdemokratie verspräche sich nicht viel davon, und könne für das Gesetz mit dem§ 9(Verrath von Betriebs= und Geschäftsgeheimnissen) stimmen.— Am Samstag überwies der Reichstag nach einiger Debatte das Gesetz an eine Commission und berieth weiter das Gesetz über die Handelsgenossenschaften.— Heute berieth der Reichstag die Handwerkskammern. Minister v. Bötticher erklärt: Die Handwerkerkammern sollten den Landwirthschaftskammern gleichen, da die freie Concurrenz und die Innungen nicht genügten zur Vorbereitung der zukünftigen Handwerksorganisation. Die Vorlage trüge einen provisorischen Charakter, das definitive Organisationsgesetz könnte nicht vor Mitte März dem Reichetage zugehen. Abg. Hitze(Centr.) erklärt, in der vorliegenden Form sei der Entwurf unannehmbar. Abg. Jacobskötter (cons.) ist derselben Ansicht, die Vorlage führe nur zu einer Verschleppung der ganzen Handwerkerfrage. Er sei für sofortige Ablehnung. Abg. Fischbeck(freis. Volksp.), Marbe (Centr.), Wolszlegier(Pole) und Iskraut(Antis.) lehnten die Vorlage ebenfalls ab. Hierauf wird die Berathung abgebrochen: Morgen: Fortsetzung der Berathungen, Börsengesetz. Es gilt als wahrscheinlich, doß der Reichstag seine Feier des 25jährigen Bestehens des Deutschen Reiches auf den 21. März, den Jahrestag seiner ersten Sitzung, verlegen wird. Die„Post" meldet: Der Bundesrath dürfte noch in dieser Woche sich zu seiner letzten diesjährigen Sitzung versammeln und in dieser Sitzung ihm auch der Entwurf betreffend Abänderung des Invaliditäts= und Altersversicherungsgesetzes unterbreitet werden. Die Handwerkskammer=Vorlage wird höchst wahrscheinlich im Reichstage abgelehnt werden. Im Centrum wie bei den Conservativen erregt sie vielen Widerspruch, einmal, weil sie an sich sehr mangelhaft ist, sodann und vor Allem aber, weil man befürchtet, daß damit nur beabsichtigt sei, die von den Handwerkern geforderte Organisation hintanzuhalten. Cardinal Melchers ist Samstag früh in Rom gestorben. Der Tod dieses Kirchenfürsten wird im ganzen katholischen Deutschland die tiefste Theilnahme erregen. War doch Erzbischof Paulus Melchers von Köln einer von jenen deutschen Bschöfen, die wie Bischof Martin von Paderborn, Bischof Brinkmann von Münster, Bischof Eberhard von Trier, Erzbischof Ledochowski von Gnesen=Posen mit dem Muthe der christlichen Bekenner eher harte Gefängnißstrafen und selbst die Verbannung erduldeten, als das geringste von den Rechten der heiligen Kirche preiszugeben. Cardinal Paulus Melchers nach einer kleinen Pause zu fragen:„Und dieser Regierungsbaumeister Rochau— er ist verheirathet— nicht wahr?“ „Freilich, seit drei oder vier Monaten! Es heißt, daß ihm seine reizende Frau eine baare Mitgift von hunderttausend Thalern in's Haus gebracht habe." Als die Hausfrau Thomas Rochaus glänzende Heirath noch weiter erklären wollte, ging er so schnell auf einen anderen Gegenstand über, daß sie seine Absicht nicht mißverstehen konnte und für die Folge des Regierungsbaumeisters nicht mehr erwähnte.—— Den Auszeichnungen und Festlichkeiten folgten harte Wochen ernster, angestrengter Arbeit, und Johannes Immenhofen fühlte sich in ihnen ungleich wohler, als es bei jenen der Fall gewesen war. In den Ingenieuren und Baumeistern, welche ihm von der Regierung unterstellt worden waren, fand er eben so tüchtige als liebeswürdige Mitarbeiter, und zugleich mit dem Vertrauen, das man trotz seiner Jugend in die Kraft und das Können Immenhofens setzte, wuchs auch die ehrliche Bewunderung für die Großartigkeit seiner Idee. In rascher Steigung sollte die Bahn an der nördlichen Seite des lang gestreckten Thales höher und immer höher emporklimmen, sollte an fast senkrechten Wänden entlang geführt werden, sollte Felsvorsprünge abschneiden, Berge durchbohren und in schwindelnder Höhe wild zerklüftete, bis dahin fast unbetretene Schluchten überbrücken. Diejenige Stelle der Bahnstrecke, an welcher sich dem Bau die gewaltigsten Hindernisse entgegenstellten, war die in das Rabenthal einmündende, tief eingeschnittene Hardeckschlucht. Ihre düster romantische, wilde Schönheit hatte wohl manchen Touristen, der zu Fuß das Gebirge durchstreifte, in helles Entzücken versetzt; den Schöpfern der neuen Eisenbahn bereitete sie gar manche saure Stunde. Aus einem vierhundert Meter langen Tunnel, dessen Oeffnung sich fünfzig Meter über der felsigen Sohle der Schlucht befand, sollten die Züge künftig hoch über der in schäumenden Cascaden niederstürzenden Hardeck dahinsausen, und vier mächtige Pfeiler sollten die eiserne Brücke tragen, welche die senkrechten Steinwände mit einander verband. Sowohl die Bohrung des Tunnels als die Herstellung des Viaducts mußten eine ungleich längere Zeit in Anspruch nehmen, als die an den übrigen Theilen der Strecke auszuführenden Arbeiten, und Immenhofen hatte daher angeordnet, daß dieses Stück der Bahn zunächst in Angriff genommen würde. Um dem schwierigen Werke beständig seine ganze Aufmerksamkeit widmen zu können, hatte er in einem nahegelegenen Wirthshause Wohnung genommen, und man konnte sicher sein, ihn in der Frühe jeden Morgens zugleich mit dem ersten Arbeiter auf dem Platze zu sehen. Bei der Bedeutung, welche gerade dieser Theil der Arbeiten für das Gelingen des ganzen Werkes hatte, leitete Johannes Immenhofen ihre Thätigkeit in eigener Person, mit nimmer rastender Aufmerksamkeit und Energie. Er hatte bisher keine Veranlassung gehabt, ernstliche Unzufriedenheit über einen von seinen Arbeitern zu äußern. Eines Tages aber sand er einen der dunkellockigen Söhne Italiens, einen auffallend schönen und wahrhaft herkulisch gebauten jungen Menschen bei seiner Arbeit in einem Zustande, der nur durch den übermäßigen Genuß geistiger Getränke hervorgerufen sein konnte. Mit strenger Miene trat er auf den Burschen zu.„Wie heißen Sie?" fragte er, ihm die Hand auf die Schulter legend, unbekümmert darum, daß sich die schwarzen Brauen des Italieners drohend zusammenzogen und daß seine Augen trotzig blitzten. „Luigi Gucci!" war die widerwillig gegebene Antwort. „Aber was gehi's den Herrn an, wie ich heiße, wenn ich meine Arbeit thve!" „Ich werde mir Ihre Person merken, Gucci!" fuhr Jmmenhofen mit energischem Nachdruck fort.„Wenn ich Sie noch ein einziges Mal betrunken antreffe, sind Sie auf der Stelle aus der Arbeit entlassen! Rechnen Sie in solchem Fall nicht auf meine Nachsicht, denn ich würde mich durch nichts bewegen lassen, von diesem durch die Umstände gebotenen Grundsatz abzugehen!" Er kehrte ihm den Rücken, ohne den funkelnden Blick zu beachten, welcher ihm folgte, und den halblauten Fluch, der zwischen den schneeweißen Zähnen hervorgestoßen wurde. (Fortsetzung folgt.) hat ein Alter von 82 Jahren erreicht. Er war am 6. Jan. 1813 zu Münster in Westfalen geboren. Ursprünglich widmete er sich dem Studium der Rechte und trat 1833 in den Staatsdienst ein. Doch im Jahre 1838 trat er zum Studium der Theologie über. Zum Priester geweiht wurde er am 5. Juni 1841. Drei Jahre lang wirkte er sodann als Caplan in Haltern(Westfalen), dann wurde er Subregens und später Regens des Priester=Seminars in Münster. Nachher wurde er Generalvicar des Bischofs von Münster und im Jahre 1857 der erste Bischof des wiedererrichteten Bisthums Osnabrück. Am 8. Januar 1865 ernannte ihn der Papst zum Erzbischof von Köln. Dann folgte der Culturkampf, unter dem er, wie oben erwähnt, Geld= und Gefängnißstrafen, sogar die Verbannung erlitt. Schließlich verzichtete er im Jahre 1885 auf sein bischöfliches Amt im Interesse des kirchenpolitischen Friedens. Papst Leo XIII. erhob ihn zur Würde eines Cardinals. Die Liebe, welche das katholische deutsche Volk ihm bewahrte, fand einen begeisterten Ausdruck besonders bei seinem goldenen Priesterjubiläum am 5. Juni 1891. Sein Wahlspruch lautete: „Im Kreuz ist Heil!" Dieses Kreuz war ihm, wie wenig andern beschieden, und die Liebe der Diöcesanen zu ihrem Bekennerbischof wurzelt tief in der Würdigung des heiligen, apostolischen Muthes, mit welchem er seine Würde als Nachfolger der Apostel vertheidigte. R. i. p. Die Beisetzung des Cardinals Melchers ist auf den 17. d. M. in der Kirche San Bernardo alle Treme festgesetzt. Vermuthlich handelt es sich um eine vorläufige Beisetzung. Fürst Bismarck hat nach dem„Hann. Cour." auf Anfrage erklärt, daß er, falls es sein Gesundheitszustand erlaube, am 18. Januar, dem Tage der Kaiserproclamation, am Banket im Schlosse theilnehmen wolle. Ueber die Reise Ahlwardts nach Amerika werden allerlei Gerüchte verbreitet, welche sämmtlich darauf hinauslaufen, daß Ahlwardt die Absicht hat— nicht wieder zu kommen. Die amerikanische Agitationsreise Ahlwardts gestaltet sich zu einem völligen Fiasko. Die gesammte New-Yorker Presse sprach sich gegen ihn aus und machte sich über ihn lustig. In einem Local, welches 2000 Personen faßt, erschienen nur 200. Man hörte Ahlwardt gar nicht an und warf mit faulen Eiern nach ihn Locales und Provincielles. * Dülmen, 17. Dec. Der katholische Gesellenverein, diese segensreiche Stiftung Kolpings, zählt nunmehr nach den ca. 50 Jahren seines Bestehens 974 Vereine mit 243 eigenen Häusern. In Preußen giebt es 406 Vercine, die Diöcese Breslau zählt 115 Vereine, an zweiter Stelle kommt die Diöcese Münster mit 65 Vereinen und 31 eigenen Vereinshäusern, dann Köln mit 60 Vereinen, Paderborn 56 rc.— Bayern hat 178 Vereine, Württemberg 42, Baden 51, Sachsen 12, Hessen 7, Oesterreich=Ungarn 230 Vereine, die Schweiz 29, Holland 8, Belgien und Luxemburg je 2, Nordamerika 6 und je 1 Gesellenverein findet sich in Frankreich(Paris), England(London), Italien(Rom) und Schweden(Stockholm). Möchten alle Eltern ihre im Handwerk arbeitenden Söhne dem Vereine zuführen, dann können sie getrost ihren Kindern den Wanderstab in die Hand drücken, diese finden überall eine Heimath, einen geistlichen Vater und treue Brüder und Freunde. ( Dülmen, 17. Dec. Am Sonntag Morgen gegen 6 Uhr fuhr auf hiesiger rechtsrhein. Station der Eilgüterzug von Münster in Folge falscher Weichenstellung auf einen im dritten Geleise stehenden Kohlenzug auf, wodurch zwei Wagen des letzteren zertrümmert wurden und die Maschine des Eilzuges entgleiste. Gott dank ist dabei kein Menschenleben zu Grunde gegangen; das Verkehrshinderniß war am Abend bereits wieder beseitigt. Der Amtsgerichtssecretär Lexau zu Essen(Ruhr) ist mit Pension in den Ruhestand versetzt. )( Dülmen, 17. Dec. In der am Samstag Morgen stattgehabten Sitzung des kathol. Kirchenvorstandes hierselbst wurde Herr Lehrer Hillers zum Kirchenrendanten gewählt. Der Diensteintritt der Einjährig=Freiwilligen der Infanterie findet außer am 1. Oct. bei einzelnen Truppentheilen auch am 1. April statt. Als solche sind für den Bezirk des 7. Armee=Corps zum 1. April 1896 bestimmt: das InfanterieRegiment Prinz Friedrich der Niederlande(2. Westfälisches) Nr. 15 in Minden und das 5. Wesifälische ment Nr. 53(ausschließlich 3. Bataillon) in Köln. ** Dülmen, 17. Dec. Am Sonntag, den 29. d. Mts. findet in hiesiger Pfarrkirche die Feier des ewigen Gebetes statt. Dieselbe wird in Hiddingsell am 22., in Rorup am 25.(erster Weihnachtstag), in Buldern am 26.(zweiter Weihnachtstag), in Lette am 28. December abgehalten. Personal=Veränderungen in Betreff der Geistlichkeit des Bisthums Münster. Ernennungen. Dreses, Eberhard, Vcar zu Haltern, zum Pfairer in Saerbeck. Flesch, Johann, Rector der Klosterkirche der Ursulinen zu Dorsten, zum Pfar er in Zwillbrock.— Sterbefälle. 5. Nov. Klösges, Ludw., Pfarrer zu Hamborn, geb. 21. Mai 1822, zum Priester geweiht 6. Juni 1846. 2. Dec. Niemann, Dr. Ludwig, Pfarrer zu Cappeln in Oldenburg, geb. 18. Januar 1830, zum Priester geweiht 2. Juni 1855. §§ Dülmen, 17. Dec. Das Amt Dülmen hat nach der Volkszählung vom 2. December cr. eine Seelenzahl von 4539 Personen und zwar zählt das Kirchspiel 1811 männliche, 1823 weibliche, zusammen 3634 Einwobner, Merfeld 345 männliche, 344 weibliche, zusammen 689, Hausdülmen 142 männliche, 134 weibliche, zusammen 276 Einwohner. Lette, 14. Dec. In seltener Körper= und Geistesfrische wurde am vorigen Sonntag hierselbst von den Eheleuten Kötter Frieling das seltene Fest des 50jährigen Ebejubiläums gefeiert, während im Laufe des nächsten Frühjahrs, gegen den 17. Febr. 1896, auch die Eheleute Breuer in unserm Dorfe das goldene Hochzeitsfest festlich begehen werden. Zwei derartige Jubiläen innerhalb des Zeitraums von ¼ Jahr sind doch bei uns eine Seltenheit. § Haltern, 14. Dec. Unser hochw. Herr Vicar Dreses wurde zum Pfarrer von Saerbeck ernannt.— Die Theilnahme der Feier des ewigen Gebets in hiesiger Pfarrkirche, woren die neue herrliche Dekoration fast vollendet ist, war wohl nie so groß wie in diesem Jahre. Erhebend war der feierliche Umzug mit dem Allerheiligsten bei der Schlußandacht, an welchem sich außer dem hochw. Clerus unter Vorantritt von 20 Chorknaben und 24 Sängern der Kirchenvorstand und die Mitglieder des Gesellenvereins betheiligten, und wobei die 21 neuangeschafften, großen Triumpflampen große Helle in der Kirche verbreiteten.— Großes Aussehen erregt hier die Verhaftung des Höfners K. unter dem Verdacht an einem dreifachen Kindesmorde betheiligt zu sein. Coesfeld, 14. Dec. Wegen Theilnahme an einer unerlaubten Studentenverbindung sind mehrere Schüler vom hiesiaen Gymnasium entfernt worden. Coesfeld, 14. Dec. Am Donnerstag Abend gab die Lehrerschaft der Stadt Coesfeld und Umgegend dem kürzlich pensionirten Lehrer, Herrn Huder, ein Abschiedsfest, einen sogen. gemüthlichen Abend, woran außer dem Herrn Kreisschulinsp ctor Schmitz auch die hochw. Geistlichkeit sowie der Herr Bürgermeister Meyer Theil nahmen. Herr Huder, der jtzt 68 Jahre zählt, kann auf eine 48jährige Thätigkeit zurückblicken, wovon er 32 Jahre der Coesfelder Jugend in Liebe und Pflichttreue gewidmet hat. Wir wünschen ihm von ganzem Herzen, daß ihm noch ein langer, schöner Lebensabend beschieden sei. §§ Lüdinghausen, 16. Dec. Im Kirchspiel Westrup brannte gestern Nachmittag der große Viehstall der Wittwe des Brennereibesitzers Wilhelm Böcker nieder, wobei 80 Fuder Heu, welche auf dem Boden lagerten, zu Grunde gingen. Abends 9 Uhr war hier der Feuerschein noch deutlich zu sehen. Es ist dies in 27 Jahren der dritte Brand auf dem Hofe. Vor zwei Jahren verbrannten daselbst 14 Ochsen. Es scheint Brandstiftung vorzuliegen— Für den Standesamtsbezirk Amt Lüdinghausen ist der Büreaugehülfe Theodor Sieve zu Lüdinghausen zum ersten Stellvertreter des Standesbeamten bestellten worden.— Bei einer Treibjagd im Gräfl. DrosteVischering'schen Jagdrevier wurden dieser Tage von 10 Herren 156 Hasen, 55 Kaninchen und 6 Fasanenhähne erlegt. Münster, 14. Dec. In der heute hier stattgehabten Ziehung der Lambertilotterie fielen 30 000 Mk. auf Nr. 50 740, 10000 Mk. auf 123781, 5000 Mk. auf 10 122, 4000 Mk. auf 45 867, 3000 Mk. auf 92005 und je 1000 Mk. auf 150 272 und 152 387, 500 Mk. auf 24446 und 151 204, ferner fielen 7 Gewinne von 300 Mk. auf die Nr. 18,783, 33 914, 36 011, 40 247, 76 252, 104 156, 157 127 und 5 Gewinne von 100 Mk. auf die Nr. 16 112, 17037, 19 028, 131 541, 180 086. r Münster, 16. Dec. Ueber den Cirkus Jansly=Leo, dessen wirklich sensationelle Leistungen bei den Besuchern von Münster und Umgegend die wahre Würdigung fanden, was sich durch den Massenbesuch ergiebt, schreibt der„Westfälische Merkur": Der künstlerische Ruf der Gesellschaft hat sich auch schon in weiterem Umkreise von Münster Bahn gebrochen. Tagtäglich bringen die Züge gauze Schwärme auswärtiger Gäste hierher und namentlich sind es die für dieselben auf Freitag Abends 6 Uhr eingerichteten Vorstellungen, welche wegen der ermöglichten Rückfahrt sich eines ungemein großen Besuches zu erfreuen haben. Bei dem reichhaltigen Programm, welches die Direction allabendlich bietet, läßt dieselbe es aber auch nicht an den nöthigen Abwechslungen fehlen und zieht durch neue Engagements immer wieder hervorragende Kräfte in den Kreis ihrer Künstlerschaar. Kommenden Freitag findet für die geehrten Besucher der Umgegend um 6 Uhr Abends eine Parade=Gala=Vorstellung mit neuem Programm statt. Auf vielseitiges Verlangen gelangt ein sensationelles Dressurstück zur Aufführung. Ein Feuerregen von der Decke des des Cirkus ergießt sich über einen Schimmelbengst, welcher vom Director Jansly geritten wird. Stürmischer Beifall lohnte bisher stets diese Aufführung. Ende dieser Vorstellung ist 8 Uhr 10 Minuten, sodaß der Bahnanschluß nach allen Richtungen erreichbar ist. Epe, 15. Dec. Unser Ort wird auch im näch len Jahre einen üterbahnhof erhalten. Die nöthigen Arbeiten sind schon in Angriff genommen. Dortmund, 15. Dec. Die Sperre des städtischen Viehhofes wird am 18. December aufgehoben und dafür ein Schlachtviehmarkt abgehalten. Eine Kochkunst-Ausstellung soll hier anfangs Mai 1896 am Fredebaum abgehalten werden. Castrop, 12. Dec. Angeblich wegen bedeutender Unterschlagungen wurde, laut„Trem.", gestern der seit einem halben Jahre hier thätige Rechtsanwalt Schmitz verhaftet und dem Dortmunder Untersuchungsgefängniß eingeliefert. § Bocholt, 16. Dec. Am Samstag Morgen wurden die in Folge des Bckmann'schen Fabrikeinsturzes Verhafteten nach Münster in Untersuchungshaft transportirt, nachdem sie hier bereits mehrere Wochen inhaftirt waren.— Ein in der Spinnerei von Velsen und Co. beschäftigter Arbeiter Joh. Wessels stürzte so unglücklich von einer Leiter, daß in wenigen Stunden der Tod eintrat. Eine Wwe. nebst fünf unversorgten Kindern betrauern das Hinscheiden des erst 36jährigen Ernährers. Meppen, 15. Dec. Samstag stürzten 16 Mann mit 8 Kippwagen, von der Meppener Canalhülfsbrücke in's Wasser. 4 Personen sind ertrunken. Köln, 15. Dec. Wie die„Köln. Vztg." hört, sind einleitende Schritte geschehen, um die Beisetzung des in Rom verstorbenen Herrn Cardinals Melchers im hohen Dome herbeizuführen.— Die Kölner Criminalpolizei deckte ein großes, über die größten Städte Westdeutschlands verbreitetes Spitzbubencomplott auf, das viele Tuchdiebstähle in den letzten Tagen ausführte. Zehn Personen sind verhafter Telegraphische Nachrichten. Arnsberg, 17. Dec. Der Kreistag des Kreises Arnsberg lehnte gestern den Bau der projektirten Kleinbahnen im Kreise Arnsberg ab. Hamburg, 17. Dec. Wie verlautet, lud der Kaiser gestern in Friedrichsruh neuerdings den Fürsten Bismarck zur Feier des 18. Januar nach Berlin ein. Berlin, 17. Dec. Das„Berl. Tagebl." meldet, der schwedische Dreimaster„Hreda“ ist an der Westküste von Schleswig=Holstein gestrandet. Die aus 12 Mann bestehende Besatzung ist ertrunken. Fiume, 17. Dec. Unter den Trümmern des am 13. d. M. eingestürzten Hauses wurden noch zwei Leichen hervorgezogen. Bukareft, 17. Dec. Der König eröffnet am 19. d. M. das Parlament persönlich mit einer Thronrede. Vermischtes. Bremerhafen, 14. Dec. Fortwährend laufen Nachrichten von Schiffsunfällen ein. Der Fischdampfer„Nymphe" rettete 5 Mann des englischen Kutters„Arkadian", der Fischdampfer„Dora" 9 Mann der finnischen Bark„Axel". Von dem Fschdampfer„Polyp“ wurden 5 Mann über Bord gespült, von denen nur 2 gerettet werden konnten. Anscheinend ein größerer Dampfer ist beim Weser=Leuchtschiff gesunken. London, 12. Dec. 500 Grubenarbeiter wurden gestern in einem Bergwerk in Derbyshire durch den Einsturz des Förderschachtes eingeschlossen. Einzelheiten fehlen noch. Das Nöthigfte. A.:„Schließlich muß ich doch sagen, der Freiherr von Hammerstein ist immer ein Kavalir gewesen; wie oft hat er mit der Pistole in der Hand für seine Ehre gerampfi!— B.:„5a, jeder schlägt sich eben um das, was iym am meisten fehlt!" Arzt:„Also der Dr. Neuntödter hat Ihnen hundert Mark fur die Amputation Ihres rechten Armes gerechnet?" — Herr:„Jawohl!"— Arzt:„Na, wissen Sie, für das Geld hätte ich Ihnen beide Arme und beide Beine amputirt." Wetteraussichten auf Grund der Berichte der deutschen Seewarte. 19. Dec. Wolkig, Niederschläge, normale Temperatur, windig, stürmisch an den Küsten. 20. Wolkig mit Sonnenschein, feuchtkalt, strichweise Niederschläge, lebhafte Winde. 21. Wolkig mit Sonnenschein, Niederschläge, frostig, vielfach Nebel, lebhaft an den Küsten. Sckebaanch Zur des Publikums! Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß in Folge des neuen deutschen Markenschutzgesetzes das Etiquett für Apotheker Rich. Brandt's Schweizerpillen in nebenstehender Weise abgeändert werden mußte. Die Eröffnung meiner Spielwaaren=Ausstellung beehre ich mich ergebenst anzuzeigen.— Die Ausstellung ist mit allen diesjährigen Neuheiten reichhaltig ausgestattet; namentlich bietet dieselbe Hervorragendes in 10= und 50=Pfg.=Artikeln, Puppen, besseren Spielen, Christbaumschmuck etc. Schaukelpferde sehr billig. Theodor Althoff. e empfehle ich eine hübsche Auswahl in Tisch=, Kassee- und Theedecken mit dazu pallenden Servienen, Teppiche in den verschiedensten Größen und Preislagen, Mufsen, sowie alle Arten Winterbesätze, Taschentücher vom allerbilligsten bis zum feinsten Batisttuch, Umschlagtücher, Balltücher, Handschnhe, Sylipse re. A. W. Ketteler, Dülmen. Was schenke ich zu Weihnachten? Paletot= und Anzugstoffe, fertige Hosen, Kinderanzüge, Cravatten. Hosenträger, Wäsche, Socken, Unterzeuge sind in nur guten Qualitäten, größter Auswahl und zu den denkbar billigsten Preisen zu haben bei J. Wiese, Dülmen Nichtgefallendes wird nach dem Feste bereitwilligst umgetauscht. Weihnachten empfehlen wir den Besuch unserer auf das Reichhaltigste ausgestatteten Erzählungsbücher, Bilderbücher, Jugendschriften, Romane, Anthologien, Gedichtsammlungen, Prachtwerke, Kochbücher, Gartenbücher, Wirthschaftsbücher, Gebetbücher, Stahlstiche, Kupferstiche, Oeldruckbilder, Oelbilder, gemalt, Diaphanie=Bilder, Musikalien, Biblorhaptes, Bilder=Rahmen, Bleistiftfabrikate, Briefbeschweier, Briefmappen, Briefmarken-Albums, Briefmarken=Kästchen, Briefordner, Brieftaschen, Briefwaagen, Cassetten mit Briefpapier, lusstellung, enthaltend: Karten und Couverts, Christbaumschmuck, Contobücher, Contorhaken, Copierbücher, Emaille-Photographie Glasbilder, Etuis mit Bleistiften, Etuis mit Farbestiften, Farbekasten, Federkasten, Federschalen, Federständer, Glasbilder(phot. u. farb.), Gratulationskarten, Haussegen, Heiligensachen, Heiligenfiguren, Herbarien, Kautschuk=Stempel, Lampenschirme, Lichte(Christbaum), Laubsäge=Vorlagen, Luxus=Papier in Cassetten, Malbücher, Mora=Ständer(Bilderrahmen, Modellir=Cartons, Notenmappen, Notizbücher, Papeterien und Papier Cassetten, Photographieen, Photographie-Albums, Photographie=Rahmen, Poesie-Albums, Portefeuille= und Lederwaaren, Portemonnaies, Reißzeuge, Relief=Albums, Scat Blocs, Schreib=Albums, Schreibgarnituren, Schreibmappen, Schreibunterlagen, Schreibzeuge und Tinten gläser, Spiele(Gesellschafts= und Kinder), Spielkarten(Stralsund.) Stahlfederhalter, Visitenkarten, Visitenkarten=Täschchen, Zeichen=Vorlagen. Ebenso liefern wir Beschäftigungsmittel für die Jugend, als: Dampfmaschinen, elektrische und optische Apparate, Laterna magica, Erperimentir=Kästen, Globen, Tellurien, Planetarien, Geräthe und Sammlungen aus dem Gebiete der Naturgeschichte 2c. J. Horstmann’sche Buchhandl, Dülmen. Ausverkauf in Spielwaaren wegen Aufgabe derselben zu herabgesetzten Preisen. los. Klein jr. Neben meiner Schlosserei halte ich von jetzt ab Lager in ersten Solinger Stahlwaaren, als: Tilch- u. Dessertmeller, Gabeln, Brod=, Schinken= u. Gemülemeller, Buchbinder-, Schuster- u. Schlachtmesser, Rasiru. Taschenmelser, Scheeren in allen Sorten, Thee- und Eßlössel, Korkzieher, Messer=Putzschmirgel in Büchsen, Schmirgelleim u. l. w. Das Schleifen von Messern und Scheeren wird in eigener Werkstatt besorgt. Dülmen. Louis Hölscher. nxuxunnunn-vrernrnnten von einigen tausend Professoren und Aerzten erprobt und empfohlen! Beim Publikum seit 14 Jahren als das beste, billigste und unschädlichste Blutreinigungsund Abführmittel beliebt und wegen seiner angenehmen Wirkung Salzen, Tropfen, Mixturen, Bitterwässern etc. vorgezogen. Erhältlich nur in Schachteln zu Mk. 1.— in den Apotheken und muss die Etiquette ein weisses Kreuz, wie obenstehende Abbildung in rothem Felde tragen Die Bestandtheile der ächten Apotheker Richard Brandt’schen Schweizerpillen sind Extracte von: Silge 1,5 Gr., Moschusgarbe, Aloë, Absynth je 1 Gr., Bitterklee, Gentian je 0,5 Gr., dazu Gentian- und Bitterkleepulver in gleichen Theilen und im Quantum um daraus 50 Pillen im Gewicht von 0,12 herzustellen. Glückwunschund Visiten=Karten werden sauber, schnell und billig angefertigt in der I. Horstmann'schen Buchdruckerei, Dülmen. Zu Geschenken empfehle ich ein reichhaltiges Lager in Gold= und Silberwaaren, Herren= und Damen=Uhren, Regulateuren, Wand= und Weckuhren; hübsche Neuheiten in goldenen, silbernen und Double-Herrenu. Damenketten, Halsketten, Bogen= Colliers, hübschen Fantafiebroschen aller Art in Gold, Silber und Double, Armbändern, Siegelringen, Steinringen, Trauringen u. s. w., sowie Barometer, Thermometer, Brillen, Kneifer rc. Reparaturen aller Art schnell und billigst. Altes Gold wird n Zahlung genommen. Th. Bonekamp. per Stück 10 Pfg. I. Horstmann’sche Buchhandlg. E empfiehlt COGNAC * zu M 2— pr. Fl. „„ 2.50„„ k:„„ 3.—„„ ::k%„„ 3.50„„ Die Analyse des vereideten Chemikers lautet: Der Cognac ist ähnlich ausammengesetzt wie die meisten französischen Cognacs und ist derselbe vom chemischen Standpunkte aus als rein zu betrachten. Zu Originalpreisen käuflich in der Hackebram'schen Apotheke in Dülmen. H. Homann Porzellan=, Glas= und Kurzwaaren=Handlung, Neustraße 281. Dülmen. Neustraße 281. Durch vortheilhaften Einkauf ganzer Waggonladungen Porzellan- und GlasWaaren bin ich in der Lage, alle in diese Branche einschlägigen Artikel zu bedeutend herabgesetzten Preisen, so daß ich mit jeder Großstadt konkurriren kann, zu verkaufen und empfehle: Teller, 6 Stück zu 50, 60. 80, 90, 120, 180, 200, 300 Pfg., Tassen, das Paar zu 10, 13, 15, 20, 25 bis 150 Pfg., Kümpchen, per Stück 10, 12, 13, 14, 15 Pfg. und höher, Kaffeeservice à 3.—, 3.50, 4.—, 4.50, 5.— bis zu 30.— Mk., Waschgarnituren a 2.50, 3.50 bis 30 Mk., Eßservice von 12.50 bis 60.— Mk., Haushaltungs= und Gewürz=Tonnen von 20 Pfg. bis 1.50 Mk., Bier= und Wassergläser, 6 Stück zu 50. 60, 70. 80 Pfg. und höher, Bier= und Wasserflaschen, per Stück 35 Pfg. bis 3.— Mk., Bier= und Liqueurservice von 1.20 bis 15.— Mk. Figuren, Nippsachen, Rauchgarnituren, Fischständer, sowie sämmtliche Luxus-Artikel in grosser Auswahl. Ferner halte ein großes Lager in irdenen und Bunzlauer Waaren. Für Händler in der Umgegend beste und billigste Bezugsquelle. Zu Weihnachten empfehle eine große Auswahl in Christbaumschmuck und Geschenken. Großartige Auswahl in Neujahrs-, Gratulations= u. Witzkarten. schönste Weihnachtsgeschenk für Hausfrauen ist die Vietoria"-Nähmaschine wegen ihres schnellen und leichten Ganges, ihrer eleganten Ausstattung, sowie wegen ihrer soliden, einfachen Bauart und ihrer unerreichten Dauerhaftigkeit.— Keine Nähmaschine bietet gleiche Garantieen für wirkliche Leistungsfähigkeit.— n Victoria-Nähmaschinen habe ich für Dülmen und Umgegend Alleinverkauf und halte stets reichhaltiges Lager. Joh. Heimann. Zweimal täglich erscheinende Zeitung. = 4 Mark 75 Pfg.= für das 1. Vierteljahr 1896 kostet die dreimal täglich erscheinende Rheinisch=Westfälische Zeitung. Hauptorgan des Niederrbeins und Westfalens. Erscheint täglich 3mal, wöchentlich 20mal. Nr. 5819 der offiziellen Zeitungs=Preisliste. Großes politisches Tagesorgan. Ausgedehnter Depeschendienst; telegraphische Börsencourse. Specia correspondenzen in allen Hauptstädten. Spanne des Fe illeton Ausführliche Nachrichten über Industrie, Landwerthschaft, Verkehr und Handel. Vollstandige, den weitesten Ansprüchen genügende tägliche Marktberichte über Kaffee, Zucker, Schmalz, Spiritus, Oel, Hopfen, Tabak, Kupfer, Zink 2c Besondere Pflege der soc alen und politischen Bewegungen Verlins. Reichhaltigste Zeitung in Bezug auf Nachrichten aus den westlichen Provinzen. Vollständige Ziehungslisten der Preußischen Classen=Lotterie. = Macht das Halten anderer großer Zeitungen entbehrlich. Schon jetzt eintretende neue Abonnenten erhalten nach Einsendung des quittirten Abonnementsscheines an die Expedition in Essen oder Dortmund die bis Ende December erscheinenden Nummern unentgeltlich zugeschickt. A Stroh=Verkauf. Am Mittwoch, den 18. d. Mts., Mittags 12 Uhr, werden am Lüdinghauserthore hier 2000 Pfund Stroh auf Credit verkauft. Dülmen, 17. December 1895. A. Kalhotf. Brennholz=Verkanf. Am Montag, den 23. d. Nachmittags 2 Uhr, werden in dem sogenanten Mauenbusch in der Nähe vom Hofe Naendrup in Rödder: cirea 60 Abtheilungen größtentheils Buchen-Brennholz für die Herren Kolk u. Schregel meistbietend auf Credit verkauft. Dülmen, 17. December 1895. A. Kalhoff. Eichenholz=Verkauf. Am Freitag, den 27. d. Mts., Morgens 10 Uhr anfangend, werden im Bollenfeld, in der Nähe der früheren Dernekämper Schule an guter Abfuhr, cirea 70 Stück bis zu 8 Zoll starke, zu leichtem Bau- und Grubenholz geeignete Eichen für den Kötter Herrn Kaute in Dernekamp meistbietend auf Credit verkauft. Dülmen, 17. December 1895. A. Kalhoff. Holz=Verkauf. Am Freitag, den 27. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, werden im Bollenfeld, unweit der Chaussee von hier nach Daldrup, in dem Busche des Colon Herrn Gausehove: eine Parthie kieferne langschaftige starke Schleute, Leiterbäume und Bindebäume meistbietend auf Credit verkauft. Dülmen, 17. December 1895. A. Kalhoff. Das dem Kämmerei=Rendanten a. D. Herrn H. Schmitz hierselbst gehörende, vor dem Münsterthore sub Nr. 88 Cat. belegene zweistöckige Wohnhaus soll nebst angrenzendem Garten am 21. d. Mts., Morgens 11 Uhr, im Geschäftszimmer des Unterzeichneten öffentlich versteigert werden. Bedingungen äußerst günstig. Näheres durch J. Bockholt, Auctionator. Dülmen, 13. December 1895. Pappeln-Verkauf. Im Auftrage der Frau Wwe. Colon Thier zum Berge werde ich am Freitag, den 20. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, eine Partie Pappeln, darunter 10 schwere Stämme, öffentlich an den Meistbietenden gegen Credit verkaufen. Sammelplatz auf dem Hofe Thier zum Berge. Dülmen, 13. December 1895. J. Bockholt, Auctionator. Pappeln=Verkauf. Sofort nach dem Verkaufe auf Thier's Hofe werde ich im Auftrage des Herrn Köpping zu Weddern unter gleichen Bedingungen 7 schwere Pappeln, 3 Weiden und 1 Erle zum Verkaufe aussetzen. J. Bockholt, Auctionator Ein Gut, 50 bis 100 Morgen groß, wiro zu pachten gesucht. Auskunft ertheilt J. Bockholt, Auctionator. Dicke Buchen kauft stets zu hohen Preisen Holzsohlenfabrik von Herm. Gehrmann, Darup. Verkauf eines Kirchenplatzes. Ein in hiesiger Pfarrkirche gut gelegener-Kirchenplatz soll am 31. d. Mts., Morgens 11 Uhr, im Geschäftszimmer des Unterzeich neten an den Meistbietenden gegen Credit verkauft werden. Dülmen, 13. Decembei 1895. J. Bockholt, Auctionator. Holz=Verkauf. Montag, den 23. December cr., Morgens 11 Uhr, sollen im Forstorte Erlenbrok 25 Klafter Nutz= und Brennholz, 8 lange, gradschaftige Buchen, zu Brettern 2c. geeignet, und 16 Haufen Buschen öffentlich meistbietend an Ort und Stelle verkauft werden. Buldern, 10. December 1895. Der Rentmeister: Weßing. Holz=Verkauf. Samstag, den 21, d. Mts., Vormittags 9½ Uhr, werden im Forstbezirk„Wöste" hierselbst 10 Nummern Kiefern zu Bauholz sowie 35 Nummern starke Birken zu Backholz und hiernach das durch Abbruch des früheren Torck'schen Hauses gewonnene Baumaterial, als Balken, Sparren, Steine und Dachziegel öffentlich meistbietend verkauft. Sythen bei Haltern, den 12. December 1895. Galland, Rentmeister. Das passendlte und schönste Weihnamisgeschenk tür Jungfrauen ist unstreitig das soeben in unserm Verlage in 5. Aufl. erschienene und von dem rühmlichst bekannten suitenpater Waldner versaßte Lehr= und Gebetbuch: Jesus, die Krone der Jungfrauen. 552 S. kl. 8°. Geb. in Kaliko mit Rothschnitt 1,50 M.; in Cha grin mit Goldschnitt 2 M.; in Bockleder 2,50 M.; 2.60 M.; 3,20 M.; in franz. Einb. 2,80 M.; in Kalbl. 4,40 M. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. Bonifacius=Druckerei, Paderborn. In Tülmen zu beziehen durch die J. Horsmann'sche Buchhandl., Zu Weihnachts=Geschenken empfehle: Kleiderstoffe u. Buxkins in allen Preislagen, wollene und seidene Tücher, Taschentücher 2c. Tisch= u. Kaffeedecken sowie Bettspreiten in hübscher Auswahl zu billigsten Preisen. Bernard Jacobs. Leinen=Garne in verschiedenen Nummern und Qualitäten wieder vorräthig bei Bernard Jacobs. Zu Weihnachtsgeschenken empfehlen selbstangef. Faltenhemden v. g. Els. Hemdentuch i. 3fach l. Einsätzen d. halbe Dtzd. 23½ M., 26½ M. und 30½ M. Als Maaß genügt Angabe der Halsweite.— Für gutes Sitzen wird garantirt.— Geschwister Schulte, Lüdinghausen. 825 50 60 Pfg. .70 6.80 Mk. Ausnahmsweise günstiges Angebot. In Folge Abschlusses eines großen Postens zur billigsten Zeit bin ich in der Lage, trotz steigender Conjuctur folgende bewährte Qualitäten rein leinener Taschentücher sehr billig anbieten zu können. Taschentücher für Damen 46 ctm Batist Appretur 600 825 1050 1053 Stück 38 50 65 80 Pfg. Dtzd. 4.25 5.70 7.20 9.— Mk. Taschentücher für Damen und Herren 50 ctm Qualität 425 525 600 700 Stück 30 35 42 Dtzd. 3.50 4.10 4.80 Taschentücher für Herren 55 etm Qualität 550 750 62 ctm 550 Stück 50 65 Stück 58 Pfg. Dtzd. 5.70 7.20 Dtzd. 6.60 Mk. Die Dutzendpreise werden bei Abnahme eines halben Dutzend berechnet. Bestickte Tücher mit Buchstaben. Weisse Taschentücher mit buntem Rand.— Bunte Taschentücher. Theodor Althoff. Weihnachts=Ausstellung. Zum Besuche meiner Weihnachts=Ausstellung, welche besonders in diesem Jahre mit vielen reizenden Neuheiten ausgestattet ist, lade ergebenst ein. Wwe. Th. Hilger. elegenheitskauf. Halblange Jaquettes D t-. . Soeben eingetroffen. Wagen- und Malchinensen! Besondere Vorzüge: Setzt nie Schmutz ab. — Wird bei Hitze nicht fließend.— Greift Eisen richt an,— und empfehle ich solches in bekannter Güte unter Garantie in Kistichen à 1 Pfd. a 22 Pf „ 2„„ 40„ „Blechdosen„ 2„„ 50„ „ Kübeln„ 12½ Pfd. à 2,50 Mk. „„ 25„„ 4,75„ „„„ 50„„ 9,25„ Kisten, Dosen und Kübeln frei. Wollene Kuh= u. Pferdedecken in verschiedener Größe, Farbe und Qualität. Ferner empfehle ich: Wollene und baumwollene Platt= und Bügeldecken, Schlafdecken und wasserdichte Pferdedecken in guter Waare zu billigen Preisen. L Döpper kl. Burgstraße. Für Rettung von Trunksucht! Anetung ad lgigr o. probirter Methode zur sofortigen radikalen Beseitigung, mit, auch ohne Vorwissen, zu vollziehen, keine Berusostörung, unter Garantie. Briefen sind 50 Pfg. in Briefmarken beizufügen. Man adressire: „vat-Anstalt VII1a Christina bei Sückingen, Baden.“ Richters Anker=Steinbaukasten O stehen nach wie vor unerreicht da; sie sind das beliebteste Weihnachts geschenk für Kinder über drei Jahre. Sie sind billig, weil sie viele Jahre halten und stets ergänzt und vergrößert werden können. Wer dieses hervorragendste aller Spielund Beschäftigungsmittel noch nicht kennt, verlange von der unterzeichneten Firma die neue, reichillustrierte Preisliste, die kostenlos versandt wird. Minderwertiger Nachahmungen wegen achte man beim Einkauf stets auf die obenstehende Fabrikmarke. Die echten Kasten sind zum Preise von 1, 2, 3, 4, 5 Mark und höher vorrätig in allen feineren Spielwaren-Geschäften mit halbweiten Aermeln, nur von den besten Stoffen, für 68 Mark. Mehrere Capes zu 15—16 Mark. A. W. Ketteler. Festhalle Münster i. W. Circus Jansly-Leo. Für die geehrten Besucher der Umgegend Freitag, den 20. December, Abends präcise 6 Uhr, Extra Gala=Parade=Vorstellung. Ende dieser Vorstellung präcise 8 Uhr Abends. Rückfahrt nach Alten berge, Burgsteinfurt 8“. Nach Telgte, Warendorf 8“. Nach Hamm 95. Nach Haltern 10°. Nach Rheine 10”2. Neues großartig zusammengestelltes Sensationsprogramm: Hier noch nicht gesehen! Die Könige der Luft, die großartigsten Luftgymnastiker der Jetztzeit! Nur noch 3maliges Auftreten der berühmten Reckkünstler Bailley und Gontard. Der 5jährige Wunderknabe„Juan“ auf dem gespannten Telegraphendrahte.— 8 russische Hengste. Der phänomenale Baguetsprung, wie solcher bis jetzt noch in keinem Circus von einer Dame gesehen wurde.— Der urkomische Clown Ghezzi.— Zum Schluß! Zum ersten Male: Hier noch nicht gesehen: Pluto der Höllenfürst, phänomenal geritt. im prachtvollen Brillantfeuerwerk auf dem Schimmelhengste„Harras" vom Dir. Jansly.— Sonntag, 2 gr. Vorstellungen. Montag und Dienstag bleibt der Circus wegen großartiger Vorbereitungen geschlossen. Während der Weihnachts=Feiertage 2 Vorstellungen. des In- und Auslandes. Neu! Richters Geduldspiele: Nicht zu hitzig, Ei des Columbus, Blitzableiter, Zornbrecher, Grillentöter usw., Preis 50 Pf. Nurecht mit Anker! F. Ad. Richter& Cie., Rudolstadt, Thür. Für meine mech. Weberei suche ich zum baldigen Eintritt einen durchaus tüchtigen, erfahrenen Meister. A. W. Retteler. Einige tüchtige, ordentliche eber sinden noch dauernde and lohnende Beschäftigung. Auch können junge Leute das Weben erlernen. B. Heitmann, Lüdinghansen. 1 Kupferschmie egeselle (welcher auch Klempnerarbeit versteht) auf sofort gesucht. G. Breuer, Kupferschmied, Darup. 1 Ein Sägewerk mit Kreissäge und sonstigem behör Umstände halber billig zu verkaufen. Näheres zu erfahren in der Exped. d. Bl. Dr. Hartung, Frauenarzt, Dortmund, Elisabethstraf= 2. Frauen= u. Magenkranke finden Aufn. in allen Classen meiner Klinik. Münsterischer Anzeiger& Volkszeitung erscheint täglich 2 mal und kostet 1,25 M. vierteljährlich Auflage: 18,600. Inserate 15 Pf. die Danksagung. Ueber 2 Jahre litt ich an einem sehr unangenehmen unregelmäßigen, ganz durchfälligen Stuhlgang, was sich nachweislich unmittelbar nach einem Schrecken eingefunden hatte. Drei Aerzte zog ich zu Rathe, doch es war leider Alles ohne Erfolg. Auf Empfehlung nun wandte ich noch brieflich an Herrn Dr. med. Volbeding, homöop. Arzt in Düsseldorf, Königsallee 6, wobei ich zu meiner größten Freude schon nach zehn Wochen vollständig von meinem Leiden befreit wurde id dafür Herrn Dr. Volbeding meinen aufrichtigsten Dank auszusprechen schuldig bin. GGustav Jänig, Gutsauszügler, Röhrsdorf b. Wilsdruff, Königr. Sachsen.