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Ananias) 1937 Eden vor dem Unterhaus Im Auerschnitt des Tages Verjüngung der britischen Armeeleitung Erklärung zur Lage im Fernen Östen Der Wortlaut der japanischen Note an England.— Die britische Mitteilung wird erst heute veröffentlicht! DNB London, 15. Dez.(Drahtb.) Im Unterhaus gab Eden am Mittwoch auf eine Anfrage des Führers der Opposition, Attlee, hin eine weitere Erklärung zur Lage im Fernen Osten. Eden erinnerte da. Haus daran, daß sofort nach dem Angriff auf britische Schiffe auf dem Hangtse der britische Botschafter in Tokio die schärfsten Vorstellungen bei der japanischen Regierung erboben habe. Dann verlas er den Wortlaut der Note, die der japanische Außenminister am Dienstag an den englischen Borschafter in Tokio gerichtet hatte. Der Text dieser Note lautet: „Eure Exzellenz! Die kaiserlich=japanische Regierung bedauert aufs tiefste die Zwischenfälle, bei denen die britischen Kriegeschiffe„Lady Bird“ „Bee",„Cricket“ und„Scarab“ zufälligerweise am 12. Dezember in der Nähe von Wuhu bei Nanking bombardiert worden sind. Ich spreche hiermit im Namen der Regierung mein tiefstes Bedauern aus. Jch habe die Ehre, Eure Eexzellenz darüber zu informieren, daß taiserliche Regierung sofort die notwendigen Maßnahmen ergriffen hat, um eine Wiederholung derartiger Zwischenfalle zu verhindern, und küge hinzu, daß sie sich mit denen, die für die Zwischenfalle verantwortlich sind, sofort nach Abschluß der Nachprufung entprechend auseinandersetzen wird, ebenso wie die Regierung bereit ist, den notwendigen Schadenersat an England zu zahlen. Die kaiserliche Regierung hofft ernstlich, daß diese bedauerlichen Zwischenfälle die traditionelle Freundschaft zwischen den beiden Ländern nicht beeintrachtigen werden.“ Eden gab dann bekannt, die englische Regierung werde der japanischen heute eine Mitteiluna übersenden, in der sie den Empfang dieser Not bestätigen und gleich zeitig ihre Einstellung gegenüber der ganzen Serie von Zwischenfallen befinieren werde. Dahei lege sie besonderen Nachdruck auf den Ernst der Situation, die so entstanden sei, und auf die erforderlichen Folgerungen, die sim ihrer Meinung nach hieraus ergaben. Die englische Regierung lenke weiter die Aufmerksamkeit auf gewisse Seiten der jungsten Zwischenfälle, die in der Note der japanischen Regierung nicht erwähnt worden seien. Im einzelnen wünsche die englische Regierung die Ansicherung einer Aktion, die es endgültig sicherstelle, daß sich derartige Zwischenfalle nicht wiederbolten, die, wie die sapanische Regierung selbst erkenne, die Beziebungen zwischen den Ländern beeinträchtigen müßten. Der Text dieser. lokalen Militär= und Marinekommandostellen beachtet werden sollen. Die britische Regierung werde nicht nur„strikteste Maßnahmen zur Verhin derung der neuerlichen Irrtümer, sondern auch Wiedergutmachung“ verlangen. Die Note werde jedoch keinen Bezug auf den Kaiser von Japan nehmen, wie das die amerikanische Note getan habe. Die amerikanische Protestnote DNB Wasbington, 15. Dez.(Funkspr.) Im Auftraae Roosevelts sandte Staatssekretär Hull eine Protestnote an den Botschafter in Tokio zur Uebermittlung an Außenminister Hirota. In der Note wird einleitend auf frühere Zwischenfälle hingewiesen, denen amerikanische Staatsangehörige bezw. amerikanische Interessen in China zum Opfer gefallen seien. Unter Hinweis auf den neuen Zwischenfall erwarte die amerikanische Regierung einen for= mell zu Protokoll gebrachten Ausdruck des Be. dauerng„völlige und umfassende Entschädigung, sowie bestimmte Zusicherungen, wonach von japanischer Seite Maßnahmen getroffen würden, die fortan Angriffe auf amerikanische Staatebürger und amerikanische Interessen verhinder= ten, ebenso unbefugte Einmischungen seitens sapanischer Behörden oder irgendwelcher ande rer Stellen. Keine Verstärkung des britischen Ostasiengeschwaders MNB London, 15. Dez.(Drabtb.) Im Verlaufe der Mittwochssitzung des englischen Kabinetts wurde. we verlautet, auch die Frage der Stärke der britischen Flotte in den fernöstlichen Gewässern erörtert. Dabei ist man. wie angenommen wird, zu dem Ergebnis gekommen, daß eine Ver Ein neuer tschechischer Wilkürakt! starkung des Fernost=Geschwaders im gegenwärtigen Augenblick nicht in Froge komme. Neue chinesische Widerstandslinie Auch eine neue Hangtse=Eperre in Vorbereitung Tokio, 15. Dez.(Ostafiendienst des DNB.) Wie die Agentur Domei aus Schanghai meldet, ziehen sich die chinesischen Truppen nach ihrem Rückzug aus Nanking nunmehr in Ankina, der Hauptstadt der Proving Anhui, und in Pengpu, einer anderen bedeutenden Stadt dieser Provinz, erneut zusammen. Wie verlautet, wollen die chinesischen Militärbehörden mit Anking alt Mittelpunkt eine neue Wider. standolinie errichten, die sich auch über die Provinzen Kiangsi und Tschekiang erstrecken soll. Ferner soll der Hangtse zwischen Anting und Kiukiang wiederum blockiert und mit einer Minensperre versehen werden. Berichten aus Schanghai eufolge baben japanische Flieger am Mittwoch früh die Befestigungen der Snesischen Stadt Schumtschun, die etwa drei Kilometer von der britischen Kronkolonie Hongkong entfernt ist, mit Bomben belegt. Die Deutschen in Nanking wohlauf Eine Mitteilung der japanischen Botschaft. Schanahai, 15. Dez.(Ostasiendienst des Die japanische Botschaft teilt mit. daß sämtliche 27 Auslärder. die sich innerhalb des Stadtkernes von Nanking aufhalten, woblanf sind. Unter ibnen befinden sich sechs Deutsche. 18 Amerikaner. ferner ein Engländer und zwei Russen. Diplomatische Vertreter fremder Mächte halten sich nicht mehr in Nanking auf. In der Sicherheitszone befinden sich noch 150000 Chinesen. Verschärfung des Parteiauflösungsgesetzes! Allen praktischen Friedensbemühungen der Weg in bedenklicher Weise verbaut! Note werde erst am Donnerstag veröffentlicht werden, wenn er in den Händen der japanischen Regierung sei. Einen Wunsch Attlees an den Premierminister, vor der Weihnachtsvertagung noch einen Tag zur Erörterung auswärtiger Angelegenheiten zur Verfügung zu stellen, versprach Chamberlain zu berücksichtigen. Eine Anfrage des Labourabgeordneten Fletcher, ov es nicht ratsam sei, das Chinageschwader zu verstärken, insbesondere einige Großschlachtschiffe in die fernöstlichen Gewässer zu entsenden, beantwortete Chamberlain nur kurz, indem er betonte, der Schutz britischer Interessen im Fernen Osten beschäftige die Regierung dauernd. Eine weitere Erklärung habe er dazu nicht abzugeben. Er ließ sich auch auf keine weiteren Zwischenfragene in. In autunterrichteen Kreisen erwartet man, daß die britische Protestnote in schärferem Tone gehalten sein wird, ass diejenige, die nach der Verwundung des bri. schen Botschafters in China an Japan gerichtet wurde Großbritannien werde„klarumrissene Versicherun gen für die Sicherheit der britischen Schiffahrt in er Kriegszone“ verlangen und wahrscheinlich ein Uekereinkommen mit der japanischen Regierung zu erreichen suchen, daß deren Anweisungen von DNB. Berlin, 15. Dez.(Drahtb.) Die tschechische Regierung hat am Dienstag im Prager Parlament eine Novelle zum Parteiauflosungsgesetz vom Jahre 1933 vorgelegt, die heute durchberaten und morgen verabschiedet werden soll. Als Neuerung ist vorgesehen, daß gegenüber dem bisherigen Verfahren, welches ein Parteiverbot von einem Regierungsbeschluß abhängig machte, nunmehr der Landesbehörde die Befugnis eingeräumt wird, auf dem Verordnungswege nach freiem Ermessen und in jedem beliebigen Ausmaß, d. b. sowohl in gebietsmäßiger wie in personeller Hinsicht, Gliederungen bestimm ter Parteiorganisationen aufzulösen. Der Zweck dieses neuen Gesetzes ist kein anderer als der, die den verschiedenen Volksgruppen m tschechischen Nationalitätenstaat noch offengelassenen Möglichkeiten, für ihre Gleichberechtigung einzutreten und sich organisatorisch zu behaupten weiter zu beschneiden. Daß dieses Gesetz in einem Augenblick vorgelegt wird und durchgepeitscht werden soll, in dem sich in Eurova manche Hoffnungen regen, daß auch die Tschechoslowaki ihren längst fälligen Beitrag zur Entspannung liefern möge, läßt die tschechsche Aktion besonders schwerwiegend erscheinen. Zwar scheut man sich infolge des bestehenden Interesses im Aussand, dem Chauvinismus den Frontalangriff gegen die für die Belange ihres Volkstums entschlossen eintretenden und darum von einer überwältigenden Mehrheit getragenen nationalen Parteien freizugeben. Dafür glaubt man, mit den Mitteln örtlicher Maßnahmen, d. h. der Auflösung einzelner lokaler Gliederungen an entscheidenden Stellen, also mit Mitteln, die mit„Demokratie“ nichte mehr zu tun haben, am Ende den gleichen Effekt zu erzielen und dem Verteibigungskampf der Volkegruppen gegen das behördlich mit allen Mitteln gestützte Sustem tschechischer Verdrebungspolitik das Rückgrat zu brechen Herr Delbos wird also gerade in einem Augenblick in Prag eintreffen, wo im Schatten der Bündnisse ein weiteres Glied einer Politik angefügt wird, die unter Außerachtlassung sowohl der eingegangenen Verpflichtungen wie der Menschenrechte den Kampf gegen die Gleichberechtigung der Volksgruppen im Staat führt. Diese Politik kann nicht einmal für sich in Anspruch nebmen, als eine „Politik des Status auo“ im Sinne der restlosen Konservierung der Friedensverträge bezeichnet zu werden; denn sie. zielt in unverbüllter Form darauf ab noch über Versailles, Trianon und St. Germain hinaus die Stellung der Tschechen unter Mißachtung der verbürgten Lebensrechte für andere Nationalitäten und unter Anwendung „genügender Mittel“ auszubreiten Diese Dinge mit Sorge zu beobachten und warnend auf sie hinzuweisen, ist im„nblick auf alle hiermit zwangsläufig verbundenen Beunzuhigungen und Spannungen wahrlich alles andere ale „Einmischung". Gerade der Umstand, daß man in Vor kurzem ist das Oberkommando der englischen Armee durch die Abberufung einiger Persönlichkeiten und ihrer Ersetzung durch neue Männer einer vollkommenen Umbildung unterzogen worden. Ihr hervorstechendes Merkmal ist die durchgreifende Verjüngung in den leitenden Stellen. Selbstverständlich steht sie in Zusammenhang mit den neuen Aufgaben, die dem Oberkommando der englischen Armee im Zuge der im Gange befindlichen Aufrüstungsaktion zufallen. Kriegsminister Leslie Hoare=Belisha gilt als außerordentlich aktiv und er hat wohl geglaubt, seine umfassenden Reformpläne mit den alten Männern nicht mit der nötigen Tatkraft durchführen zu können. Sein nächster Mitarbeiter ist Lord Gort als Reichegeneralstabschef und Vorsitzender des Armeerates, gleichzeitig Anwärter für den Posten des nächsten britischen Feldmarschalls, geworden. Er ist erst 51 Jahre alt, jünger als jemals einer seiner Vorgänger in diese Aemter kam. Durch und durch Soldat ist er im Heere seit jeher beliebt, der britischen Oeffentlichkeit aber bisher wenig bekannt. Er war drei Jahre lang Kommandant der Militärakademie von Camberley. In allen möglichen Sportarten gewandt und erprobt, verdankt er seiner sportlichen Betätigung auch die nähere Bekanntschaft mit Hoare=Belisha. Vor einigen Jahren traf er mit ihm in der Schweiz beim Skilaufen zusammen. Als Hoare=Belisha dann das Kriegsministerium übernahm, berief er Lord Gort als seinen persönlichen Berater und Militärsekretär ins War Office. Gort, der wahrend des Krieges eine Reibe von höchsten Auszeichnungen erward, blieb nach der Demobilisierung bei der Armee, legte auch noch die Pilotenprüfung ab und hat sich durch künne Fahrten mit seiner Segelyacht obendrein auch bei der Marine beliebt gemacht. Er wird in der neuen Stellung. in die er jetzt gelangt ist, die gesamte technische und strategische Schulung des Heeres leiten. An Wichtigkeit seinem Amte gleich ist das des Generals Liddell, der mit ihm zusammen ins Oberkommando berufen wurde. England hat Schwierigkeiten in der Rekrutenanwerbung. Ihm wird es obliegen, sie neu zu organisieren. Der Vorgänger von Hoare=Belisha, Duff Coover, ist sich klar darüber, daß nur ein besonders tüchtiger und energischer Mann diese Aufgabe lösen kann. General Liddell, so hofft man, wird das tun. Er ist 54 Jahre alt, aber damit immer noch zehn Jahre jünger als sein Vorganger Sir Harry Knox. Schließlich ist mit Lord Gort zusammen Admiral Sir Harolo Brown berufen worden. Er war lange Zeit Chefingenieur der Admiralität und gilt als besonders erfahren in allen technischen Fragen der Kriegsführung. Auf diesem Gebiet soll ihm niemand von den anderen führenden Persönlichkeiten der Armee gleichkommen. Ihm wird die Sorge um die Organisation der Munitionsversongung des Heeres und um die Waffenausrüstung zufallen. Mit den jetzigen Ernennungen hat sich Hoare=Belisha im Armeerat eine Mehrheit geschaffen, die geschlossen für seine fortschrittlichen Ideen eintritt. Er bat bisher mit erheblichen Widerständen zu kampfen gehabt und sah sich dadurch mehr oder weniger lahmgelegt. Im übrigen glaubt man in London, daß der jetzige Offiziersschub nur der Anfang zu weiteren äbnlichen Maßnahmen, vor allem auch in der Leitung der Marine und der Luftstreitkräfte, sein wird. Kriegserklärung seit zweieinhalb Jahrhunderten unmodern. Japan und China sind nun won seit Monaten in einen Waffengang miteinander verwickelt, ohne daß offiziell der Krieg erklärt wäre. Man braucht aber nicht zu glauben, daß das eine Besonderheit ist. In den letzten zweieinhalb Jahrbunderten sind mehr als 100 Konflikte mit Waffen ausgetragen worden ohne Kriegserklärung Erinnern wir uns Prag in keiner Weise im unklaren darüber ist, welche friedenstörende Wirkung die bisberige Nationalitätenpolitik ausgelöst hat, läßt in der Tat berechtigten Zweifel aufkommen in wieweit überhaupt die tschechische Politik Beitäge zur Entspannung zu leisten wünscht, In Prag weiß mian genau, daß eine Verständigungspolitik mit dem Reich über das Schicksal der sudetendeutschen Vosksgenossen hinweg unter keinen Umständen in Rrac- lammt. Deree kann der Erfolg einer Politik. wie sie sent in der Tschchef akei uts neue wieder in Erscheinung tritt. nur barin bestehen, daß allen braktischen Friedensbemübungen der Wea in behenklicher Weise verbaut wird. tur an die der letzten Zeit. Derrussisch=türkische Kriea vom Jahre 1877 begann mit einem Angriff der Russen, dem ernt nachher eine Kriegserklarung jolgte. Im serbisch=bulgerische Ariege von 15 drang die serbische Armee am !* November um 6 Ubr morgens in bulgarisches Gemiet ern, wahrend die Kriegserklärung ern um 10 Uhr in Som üergeben wurde. Im griechisch=türkischen Kriege von 187 überschritten die griechischen Truppen am 9. April dee Grenze, die Kriegserklärung wurde aber erst am 18. April übergeben. Im sudafrikanischen Burenfeldang von 1899 ist überhaupt keine Kriegserklärung erfolgt. In den letzten zweieinhalb Jahrhunderten sind, wenn wan die diplomatischen nachprüft, überhaupt nur 15 Kriege durch eine den Gebrauchen des Völkerrechts gerecht wer dende offizielle Kregserklärung eröfnet worden Acht Richtlinien Nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik Reichskommissar Gauleiter Wagner sprach in Hagen Tagesbefehl des Keichsjugendführers zur Winterhilfssammlung der 6. MB Berlin. 15. Dez.(Drabtb.) Zur Winter= bilisaktion der Hitlerjugend vom 17.—19. Dezember hat der Reichsjugendführer den folgenden, im Reichsjugend=Pressedienst veröffentlichten Tagesbefehl an die Hitlerjugend erlassen: Der jährliche Einsatz für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes ist für die Hitlerjugend nicht nur eine Selbstverständlichkeit sondern von allen Taten des Jahres die schönste, weil sie selbstlos ist Ihr, meine Kameraden und Kameradinnen. stellt vom 17.—19. Dezember Eure nationalsozialistische Gesinnung wieder unter Beweis stellen. Unsere Sammelbüchsen sind Wafien im Kampf für die Volksgemeinschaft! Die Ablieferung von Brotgetreide DNB Berlin, 15. Dez.(Drabtb.) Der Reichsminister fur Ernährung und Landwirtschaft hat angeordnet, daß das im laufenden Getreidewirtschaftsjahr aozuliefernde Brotgetreide, ebenso wie im vergangenen Jahr, spätestens bis zum Febenar 1934 restlos abgeliefert werden mur Die Dienststellen des Reichsnährstandes werden darauf hinwirken, daß die Landwirtschaft, soweit es betriebswirtschaftlich möglich ist, auch schon vor diesem Zeitpunkt ihre Ablieferungspflicht in moglichst großem Umiange erfüllt, um so zu verhindern, daß unmittelbar vor dem festgesetzten Schlußtermin ein übermäßiges Angebot von Brotgetreide auf den Markt kommt. hohe Auszeichnung für das deutsche Erziehungswesen Drei höchste Preise für die Sonderschau„Deutsche Kunstausstellung“ auf der Pariser Weltausstellung Berlin, 15. Dez.(Drahtb.) Das Deutsche Zentralistitut für Erziehung und Unterricht hat für die Sonderschau„Deutsche Kunsterziehung", die es auf Veranlassung des deutschen Reichskommissars für die Pariser Weltausstellung und mit Zustimmung des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehuung und Volksbildung im Pavillon de l'Enseignement einrichtete. drei höchste reile(Grand Prix) erhalten, je einen in Klasse 10(Unterricht in Hochschulen, hoheren Schulen und Volksschulen), Klasse 11(Kunstunternicht aller Stufen) und Klasse 12(technischer Unterricht). Die Ausstellung umfaßt Kunst= und Gebrauchsgegenstände aus Fachschulen sowie Zeichnungen aus allgemein bildenden Schulen und Kunstschulen. In Anbetracht des geringen Umfanges der Ausstellung bedeuten die drei Preise eine ganz besondere Auszeichnung, zumal sie von dem Preisgericht einstimmig beschlossen wurde. Bestimmend dafür war die namentlich von französischer Seite immer wieder betonte Vollkommenheit der handwerklichen Ausführung und der formalen Gestaltung der ausgestellten Gegenstände. Auch ihre geschmackvolle Anordnung und der schlichte, doch vornehm wirkende Aufbau der ganzen Ausstel= lung wurden in hohem Maße anerhannt. Filmtheater am 24. Dezember geschlossen Der Heilige Abend gehört der Familie MB Berlin, 15. Dez.(Drahtb.) Die Reichsfilmhammer teilt folgendes mit: Im Einvernehmen mit dem Präsidenten der Reichsfilmkammer hat die Fachgruppe Filmtheater angeordnet, daß— ebenso wie in den Vorjahren— sämtliche deutschen Filmtheater am 24. Dezember 1937 geschlossen zu halten sind. Durch diese Anordnung soll sowohl dem Theaterbesitzet als auch der gesamten Gefolgschaft die Moglichkeit geboten werden, den Heiligen Abend im Kreise der Familien zu verbringen. Um Unklarheiten zu vermeiden, wird insbesondere darauf hingewiesen, daß am ganzen Tag des 24. Dezember beine Filmvorfuhrungen irgendwelcher Art in den Filmthentern statt= finden dürfen. Londerzuwendung für die Angehörigen verunglückter Reichsautobahnarbeiter Berlin, 15. Dez.(Drahtb.) Am 17. Dezember 1937 wird der 2000. Kilometer der Reicheautobahnen dem Verkehr übergeben. Einem Antrag des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen, Dr. Ing. Todt, entsprechend, hat sich der Leiter der Deutschen Arbeitsfront, Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley, entschlossen, anläßlich dieser Feier, die ins ganze Volk gemein'am mit den am Werk tatigen Bauarbeitern begeht, den Hinterbliebenen der im Johre 1937 bei Unglücksfallen tödlich verunglückten Reichsautobahmarbeitern eine besondere Zuwendung ven je 100 RM zu überweisen. Hagen, 15. Dez.(Drahtb.) Auf Veranlassung des Gauwirtschaftsberalers des Gaues Weinalen=Süd in Gemeinschaft mit dem Präsidenten der Sudwest= sälischen Industrie= und Handelskammer und dem Leiter der Wirtschaftsgruppe Werbitoffverseinerung wurde am Mittwoch in der Sindthalle in Hagen eine wirtschaftspolitische Kundgebung vetansmallet, an der außer den Vertretern der Partei und der Behörden eine lehr große Zahl von Vetretern der weitsälischen Wirtschaft teilnahmen und in deren Mittelpunkt eine groß angelegte Rede des Reichskommislars für die Preisbildung und Oberpränidenten, Gauleiters Josef Wagner stand. Gauleiter Wagner entwichelte in seiner ena zweitündwen Rede die Grundläne natio= nallozialistischer Wirtschaftspolitik, wobei er eingangs betonte, daß die Politik immer den Vorrang vor der Wirtschaft haben müsse, weil wirtschaftliches Blühen und Gedeihen unabänderlich gebunden seien an die Größe, Kraft und Zielstrebigkeit einer wirklich echten und gesunden Staatspolitik. Die Entwichlung der deutschen Wirtschait in den funf Jahren seit der Machtübernahme sei der Beweis dafür, wie auf dem Wege einer krafwollen politischen Entwicklung auch die wirtschaftliche Gesundung einer Nation herbeigefuhrt werden könne. Wirtschaftliche Führung habe grundsätzlich von zwei Dingen auszugehen: einmal von dem absoluten Wollen, den übergeordneten politischen Willen der Staatsführung zum unbedingt anerkannten Herren über alle Gebiete des Lebens zu machen und zweitens von dieser Stellung aus i einer Art und Weise das gesamte wirtschaftliche Leben so zu beachten, zu beeinflussen und notfalls lo zu lenhen, daß der größtmögliche Erfolg für die Gesamtheit erreicht werde. Der Redner stellte in diesem Zulammenhang acht Richtlinien heraus, nach denen die Wirtschftspolitik sich auszurichten labe: Wittschaft ist und bleibt Dienerin der Nation insofern, als sie abhängig ist von den grotzen politischen Zielen und Bestrebungen des Staates, 2. Eine absolute Freiheit des einzelnen Wirtschaftenden ist ebenso wenia möglich wie die individuelle Freiheit des politsch Tätigen. 3. Die Grundlagen des Wirtschaftens müssen nach Möglichkeit auf eungen wenigen übersichtlichen Prin= zivien beruhen. 4. Der Staat muß in seiner staatspolitischen Lenkung m geeigneter Weile den laufenden Verändenmgen der wirtschaftspolitischen Situation Rechung tragen. Stärkung der Selbstverwaltung 5. Je großer die vorhandenen Rohstoffmengen sind, je reibungsloser allo Erzeugung und Ver= brauch sich entwickeln, um so geringer sind die Not= wendigneiten für ein Eingreifen von stantlicher Seite: je stärner bestimmte Verhnappungserscheinungen auf= treten. um so stürket miß sich die Smatsführung um die Dinge kümmern. 6. Der Smut hann diele Aufgaben nur erfullen, wenn er finanziell und kreditpolitisch völlig souverän ist. 7. Jede kluge swatliche Lenkung der Wirtschnfio= polink wird immer bestrebt sein, die Jnitiative des einzelnen in der Wirtichit so frei sich auswirken zu lassen, wie dies überhaupt denkbur ist. 8. Den hochten Grad persönlicher Freiheit im wirtichafticchen Schffen hann der Staal dann ge= wihren, wenn alle Männer der Wirtschaft die höchste Disziplin gegenüber der Gesamtheit zum Gegenstand ihres Handelns gemacht haben. Gauleiter Wagner hob sodann hervor, daß es für den Nationeogialismus kein sogenanntes Wirtschaftsspitem gebe. Es lei vielmeh danach zu verfahren, daß das, mas zweckmäßig und vernünftig in der Hand des privaten Wirtschftemternehmnens liege, dort bleiben solle, und das, mas zweckmäßig in der Hand des Smates aus übergeordnetem Jnteresse sein müsse, dalun gehöre, we auch gemischte Erscheinungsformen respektiert würden, wenn sie zwechmaßig seien: denn jedes Unternehmen soll so in seinen Besitzverhältissen geitaltet sein, daß es den höchsten Nutzen für die gesamte Volkswirtschaft erzielen konne. Im letzten Teil seines Vortunges beschaftigte sich der Redner mit Fragen der Sozialpolitik, wobei er betonte, daß im Verhältnis vom Lohmn zum Preis der Grad dessen liege, was sozialpolinich er= reicht worden set. Uebergehend auf leine besondere Tätigkeit als Reichskommistar für die Preisbildung führte er dann noch aus, daß die Preispoliun auf die Dauer nur dann erfolgreich sein könne. wenn sie gleichzeitig auf die Sozial= und Lohn= politik Einfluß zu nehmen in der Lage sei. Em Unternehmer, der zur Vergroßerung seiner Pro= duktion gelernte Arbeitokräfte zu erhohten Löhnen an sich ziehe, konne nicht damit rechnen, daß ihm Preis= erhohingen für seine Produkte zugestanden werden. Gauleiter Wagner schloß seine mit starnem Bei= fall bedachten Ausführungen mit einem Hinweis auf die Rotwendigkeit. sich auch weiterhen mit allen Kräf= ten auf die Erreichung des Zieles des Nationalozia= lismus, auch auf wirtichftepolitischem Gebiet, einzusetzen. Der neue Finanzausgleich Weniger Reichssteuerüberweisung. dafür aber Ausgleich innerhalb der Gemeinden! DB Berlm, 15. Dez.(Drahtb.) Nachdem durch die Neuregelung der Realsteuern das Gelamtaufkommen hieraus den Gemeinden vorbehalten bleibt, mußte auch eine entsprechende Uebertragung von bisherigen Länderaufgaben auf die Gemeinden erfolgen. Sie ist mmnmehr m Gestalt von bedeutsamen GGrundsätzen vorgenommen worden, die der Reichs finanz= und der Reichsinnenminster über den Finanz= und Lastenausgleich zwischen Ländern und Gemeinden erlassen haben. Die Grundsätze bedeuten vor allem eine Stärkung der Selbstverwal tung. In eigener Verantwortung werden nunmehr die Eemeinden welentliche Aufgabenbereiche wahrzunehmen haben. So wird anstelle der bisher sehr ver= chiedenen Regelung in den Ländern festgesetzt, daß die Gemeinden die sachlichen Kosten der Volksschulen zu tragen hoben und die Länder dafür sorgen, daß auch in leistungsschwachen Gemeinden die Aufbringung der Schulbaukosten gesichert ist. Von besonderer Bedeutung ist der neue Finanzausgleich zwischen Ländern und Gemeinden. Die Gemeinden bekommen nunmetn, gleichfalls wegen der ihnen überlassenen Realsteuern und der neuen, in den Einzelheiten noch nicht endgültig feststehenden Regelung der Gebäudeentschuldungssteuer wesentlich weniger an Reichssteuerüberweisungen als bisher. Der Hundertsatz der Gemeinden soll nunmehr mindestens 20 und höchstens 30 der Anteile des Landes an den Reichssteuern betragen. Bisher war der Mindestlatz fast allgemein öher. Die hierdurch eingesparten Summen haben wichtige Funktion zu erfüllen. Sie werden dem Ausgleich innerhalb der Gemeinden dienstbar gemacht. Auch die armen Gemeinden sollen in der Lage sein, ihre Selbstverwaltungeaufgaben zu erfüllen. Die Zuweisungen erfolgen daher nach inem Schlüssel, bei dem neben der eigenen Sieuerkraft der Gemeinde auch die Zusammenletzung ihrer Bevölkerung, z. B. der Kinderreichtum, eine Rolle spielt. An dem Schlussel wird noch gearbeitet. Von hervorragender Wichtigheit ist schließlich die Stärkung der Finanzgrundlage der Stadt= und Landkreise für das ganze Reich und ihre gleichzeitige einheitliche Gestaltung. Das bedeutet, daß die Stadt= und Landkreile in die Lage versetzt werden, eine bedeutsamere Rolle in der Verwaltung zu spielen. Die Neuregelung des Finanzausgleichs in den Ländern ist bis zum 1. April 1938 durchzuführen. die städtischen höheren Schulen Neue Bestimmungen über die Verwaltung MB Berlin. 15. Dez.(Drohtb.) Durch einen Erlaß des Reichserziehungsministers vom 2. 12. 1937 sind die Bestimmungen über die Verwaltung der städtichen höheren Schulen in Preußen geändert worden. Die nach dem alten Muster einer Verwaltungsordnung für städtische höhere Schulen vom 1. 10. 1918 gebildeten Schulausschülse werden aufgehoben. Die Befugnisse des Schulausschusses gehen auf den Bürgermeister(Oberbürgermeister) über. Zur ständi= gen Bemtung des Bürgermeisters in den Angelegenheiten der städtischen höheren Schulen werden von ihm Beiräte für das höhere Schulwesen berusen. Diese sollen von ihm vor Entscheidungen in wichtigen Angelegenheiten gehört werden. Zu Beiräten werden berufen der Leiter der höheren Schule(wern in der Gememde mehrere Schulen unterhalten werden, bis zu drei Direktoren), bis zu fünf Gemeindebürger, unter denen sich Gemeinderäte befinden sollen, und ein Vertreter der Hitlersugend, der Bürger ist. d. h. mindestens 25 Jahre alt und seit mindestens einem Jahre in der Gemeinde ortsanlässig ist. Die Gemeindebürger und der Vertreter der Hitlerjugend werden im Benehmen mit dem Beauftingten der NSTAP be= rufen. Jm übrigen bleiben bis auf weiteres die Vor= schriften der Verwaltungsordnung für städtische hohere Schulen in Preußen zum 1. Oktober 1938 aufrechterhalten. Wo in den bisherigen Bestimmungen von dem Schulausschuß oder dem Vorsitzenden des Schulausschusses die Rede ist, tritt an dessen Stelle der Bürgermeister. England schoß auf dem Janglse! Vor 85 Jahren dröhnten zum ersten Mal englische vor Manting.— Blutige Schicksale des chinesischen Niesenstromt Die Beschießung englischer und amer= kanischer Kanonenboote auf dem Jang: vor Nanking lenkt erneut den Blick auf dee durch Verträge gewahrleistete ständige A= wesenheit fremder Kriegsschiffe in chines= schen Gewassern. Mancher europäische Leser der Meldungen über die Kämpfe um Ranking wird die Anwesenheit fremder Kanonenboote auf dem Jangtse wahrschein.ch mit der Notwendigkeit des Abtransportes der fremden Statsangebörigen aus der chinesischen Hauststadt in Zusammenbang gebracht haben. Tatsachlich sind jedoch dort ständig Kriausschiffe der vier Großmächte England, Frankreich, Jtalien und USA stationiert. Deutschland unterhält keine Kriegsschiffe in chine= sischen Gewässern. Daß die fremden Kanoyenboote— diese Schiffe= auf den chenesischen Feussen besende gut bewährt— vornehmlich den Jangtse befahren hängt mit der Bedeutung dieses bedeutenden zusammen. Er ist die Hauptwirtschaftsader Abinas und seit Jahrtausenden die großzte Verkebresttare überhaupt. Mit seinen 580 Kilometern Lange und einem Gesamteinzugsgebiet auf etwa zwei Millionen Quadratkilometer ist er der größte und wasserreichte Strom der alten Welt. Aus dieser wirtschafts. verkehrspolitischen Bedeutung ergebt sich auch obse weiteres die politische und strategische Wichtigkeit 2 Jangtse. Ranking selbst besitzt infolgederr enz von selbst die politische und wirtschaftliche Schlufe.stellung. Solange Südching in der Geschichte eine Rebe spielt, haben sich alle Kriege mehr oder mind= den Besitz der Uier und der Gewässer des Janaie gedrebt. Soweit europaische Mächte etwa von der Mitte des 19. Jahrbunderts ab in die Geschecke Ch— miteingegriffen haben. hat der Jangtse, der nur in einem Teil des Unterlaufs Jangtsekiana ein Name. der dang sälschlich von den Curopiern auf den ganzen Strom übertragen wurde. eurepuch= Kriegsschiffe auf seinem Rücken getragen. Zum ernen Mal erschienen englische Krieasschiffe auf dem 2e wahrend des sogenannten Cpiumkrieges 1840—1842 An sich ging es dabei um daß Recht des freien Han= dels Englands in China und die Gewährung genesser exterritorialer Rechte an englische Untertanen. Erst als im Verlauf der Auseinandersetzungen über 200 Kisten Cpium aus Cetindien von den chinesischen Bebörden vernichtet wurden, kam es zu einer offenen enalischen Kriegserklärung an China. Jm Sommer 1812 stießz ein englisches Expeditionskorps im Nanane= tal vor. Englische Kriegsschiffe führen zu seiner Unterstützung den Jangtie aufwärts bis vor Nanking. Am 9. August donnerten die englischen Schiffsgeschüte. Unter dem Eydruck der Beschießung gab China nach. 20 Tage später wurde in Nanking der Friede unterzeichnet, der den Engländern eine Reibe von Vertragshäfen öffnete eine Kriegsent= schädigung und die Abtretung der Jnsel Honkong an England erwirkte. Elf Jahre später war das Jangtsetal um Nanking abermais der Schauplatz heftiger Kämpfe. Der Taiping=Aufstand, ursprünglig von einer chinesisch=chriftlichen Sekte begonnen, hatte durch seine Zielrichtung gegen die verbaßte mandschurische Ftremd= dnnastie eine so große Anhängerschaft gewonnen, daß der Taipingführer Hung Sin=Tfüan am 19. Maj 1853 in Nanking ein neues chinesisches Natio= nalreich errichtete. Seine gegen Beling entsandten Truppen vermochten zwar die damalige Hauptstadt nicht zu erobern, aber der Janatsekiang bicdete die strategische Hauptstellung gegen die Nordheere, die auch trotz wiederbolter Angriffe gehalten wurde. Erst als später englische und französische Truppen in Verbindung mit den nordchigesischen Truppen die Taiping=Truppen am Jangtsekiang zwischen Nankina und dem Meer abriegelten ging Ranking am 19. Juli verloren. Hung Siu=Tfügn derübte Selbitmord. Der Taipingaufstand hatte etwa 20 Mllionen Menschen das Leben gekostet. Nanking hatte unter de fortgesetzten Kämpfen schweg gelitten, die Kulturen am Jangtsekiang und seine Schiffahrt brauchten Jahrzehnte, bis sie sich wieder notdürftig erbolt batten. Zum Teil sind die Trümmer der 184 gerstörten Stadtteile auch heute noch zu sehen. Bei der oben gekennzeichneten politischen und wirt= schaftlichen Bedeutung Rankings und des Jangtsekiang sind beide in der Fülle der Jahrzehnte dauern= den chinesischen Wirren der neueiten Zeit immer wieder hart umkämpft worden. Am 23. März 1907 wurde Ranking von der Land= und der Jangtseseite durch die Truppen der Kuomiatana erobert. Damals und in der Folge wiederbolt ist es auch zu Zwischenkällen mit den fremden Schiffen gekommen. die in der Feuerlinie geraten waren. Da der Janatie bis Nanking jederzeit auch für große Seeschiffe befahrbar ist, haben die fremden Nächte naturgemaß größtes Interesse am Schutz bres Handels. Vertragsmäß g sind Enaland, Frank= reich. Italien und USA die Janatsegewässer für Flußkanonenboote und gelegentlich auch für größere Ariegsschiffe, also kleine Kreuzer, geoffnet. Die stärkte Flotte besitzen die Engländer mit 18 Flußkanonenbooten, die von einem Konteradmiral und neuerdings sogar von einem Vizeadmiral beheblin werden. Allein schon daraus ergibt sich die Bedeutung, die England seiner Jangtseflotte zumißt. Außer ihr hat England noch eine weitere Flotte von fünf Kanonenbooten auf dem Westfluß bei Kanton. Unter dem Sternenbanner stehen sieben, unter der französischen Trilolere vier Kanonenboote. Ein französisches Kanonenboot befindet sich ebenfalls auf dem Westfluß, auch Atalien bat nur ein Kanonenboot auf dem Jangtse. Die Anwesenbeit japanischer Kriegsschiffe beruht auf anderen vertraglichen Vereinbarungen. als die es find. die China mit den europäischen Mächten geschlossen Hauptichrfkiletter: Josepd Ha010r. Pocum Giellneetretes des Haupt Hrffileiters: G ter C0.ffer0. Socum Gerantwornich: Rür den palttischen. kultuerelitischen und den Unterbaltungsten: Joserd 9001e. Bochum: für den raten Leil der Ausgade Bochum Mir 1h=ater. Mank Runti: Geter Gatl..0 Potum r Mendentiche Umschau und Verdieitungsgediet der Ausgabe Bodum: Geord bem Nrale, Bochum; für den lokalen Tell der Ausgaden Haitingen und Allen Cicele: De Jolepd N100010 Eflen=Eieele: für Sport. Handel und den lokaten Leil Waitenscheid: Ferdinand Julind Candefeld. Sochum: de den Enderdienn die eingeinen Abienungeener— 0r den Angeigenien Nochum San..... Sochum narigeniell Hatting.n 0 Gieeie: O0» Ne lef Caningen: ar den Angeigenien Wanenidei Hermann P010.. War n9.10 Aur den in Peeic. N.an. Merlas und Truck: Schürmann A Klagaes, Pochum.— 2.M. Al. 1017: Iber 11 400 won Rusgabe A: Wentätliche Volkesettung Pochum übre 7600. Ruegade B: Rksseltung far Ennepe=Rudr/ Steeler Zeilung über 2600, Ausgabe Margepzeitung Wattenscheid über 1100). Tonnerstag, den 10. Desember 10 1. Beilage der Volks-Zeitung Nummer 294— Seite 5 Bochumer Cageschronik Man merke 1770 1836 1888 Donnerstag, den 1d. Dezember Sonnenaufgang 8.35 Uhr Untergang 16.16 Uhr Mondaufgang 15.10 Uhr Untergang 6.18 Uhr 1742 Der Feldmarschall Gebhard Leberecht Blücher. Fürst v. Wahlstatt in Rostock geb. (gest. 1819). Ludwig van Beetboven in Bonn geb. (gest. 1827). Der Chirurg Ernst v. Beramann in Rigo geb.(gest. 1907). Wilbelm Murr in Eßlingen, Reichsstattbalter in Württemberg. geb. Länzerinnen und Tanzkapellen Am Neujahrsabend im Parkhaus:„Mit der Presse ins neue Jahr!“ Der beiteren Lebensfreude ist das Pressefest gewidmet, das am Neuiahrsabend, Samstag, den 1. Januar 1938. in sämtlichen Räumen des Parkbauses stattfindet. Mit der Presse soll es ins neue Jahr geben. gleich am Anfang des neuen Jahres soll glückverheißeny ein schönes Fest stehen. voll von Frohsinn und Freude und dazu ein gesellschaftliches Ereignis für die Stadt Bochum, bei dem man„mitdabeigewesen“ sein muß. Wir konnten feststellen, daß die erste kurze Ankündigung, daß nun auch Bochum in den Kreis der Städte tritt. die ein repräsentatives Pressefest feiern, ein lebhaftes und vielfältiges Echo gesunden hat.„Wie ist es mit dem Pressesest?“ ist seitdem die tägliche Frage. In den nächsten Tagen werden die geschäftlichen Einzelheiten über den Kartenverkauf bekanntgegeben, auch die mitwirkenden Künstler werden den Bochumer nabegebracht werden. Für heute aber wollen wir schon sagen, daß dem heiteren Charakter des schönen Festes entsprechend in allererster Linie Wert darauf gelegt worden ist. 2400 Reichsbahn-Arbeitsjubilare werden geehrt— Eine Festvorstellung im Bochumer Stadttheater mit einer Ansprache des Gau=Obmannes Stein. Die Reichsbahndirektion Essen hat als besondere Ehrung für ihre 2400 diesjährigen Arbeitsjubilare durch die NS Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ die Stadttheater in Bochum und Duisburg für je eine Vorstellung gemietet. Als Gäste nehmen darüber hinaus noch 175 beMillionen Jungen und Madel sammeln im Reich. Geht euer Opfer! daß gute Tanzkapellen die Stimmung heben und daß deutsche Tänzerinnen von Ruf sie beleben werden So soll es ein Fest sein. dem die Note frober Heiterkeit von der ersten bis zur letzten Minute an die Stirne geschrieben ist. Feierstunden, deren Freudo in vielen Höbepunkten wandelt. Justellung der Feltscheine für das 1. Vierteljahr 1938. Die Zustellung der Fettscheine an die bezugsberechtigten Volksgenossen wird om 28. Dezember 1937 in den Außenbezirken und om 4. Januar 1938 in der Innenstadt erfolgen. Volksgenossen. die seit der letzten Zustellung ihre Wohnung gewechselt haben, machen davon zweck mäßig umgehend der Fettscheinstelle im Rathaus. Zimmer 316. Mitteilung. Für die Außenbezirke sind die Verwaltungsstellen zuständig. Teschendiebe am Werk Gegen 11 Uhr wurde einer Volksgenossin auf dem Wochenmarkt auf dem Platz der SA. in Bochum aus der offenen Handtasche eine Geldbörse mit 5.50 RM gestohlen. Aus diesem Anlaß werden alle Volksgenossen erneut gebeten, auf Märkten, in Kauf= und Warenhäusern und überall dort, wo Ansammlungen von Menschen vorkommen können, das Geld wohlverwahrt— nicht in Manteltaschen oder ofenen Handtaschen pp.— bei sich zu tragen, damit den Langfingern ihre strafbare Tätigkeit unmöglich gemacht wird, und um sich selber vor Schaden zu bewahren. Wer kann zu dem vorgenannten Taschendiebstab! sachdienliche Angaben machen? Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizet in Bochum. Ublandstraße 35, Zimmer 242. Preisbaromeler für unsere Hausfrauen Der gestrige Wochenmarkt zeigte einen recht lebhaften Verkehr. da die Bedürfnisse für den Weibnachtsteller in Obst und Nüssen eingedeckt wurden. Gut war das Angebot an Gemüse und Obst. Die Fischstände boten vornehmlich Seeiische an. Die Preise notierten wie folgt: Aepfel 15—90. Birnen 30, Tomaten 15, Bananen 25, Zitronen 6. Weintrauben 50. Haselnüsse 55. Wallnüsse 50—58, Paranüsse 85, Kastanien 25, Feigen 15, Spinat 13. Endiviensalat 15. Feldialat 32. Weißkohl 6. Rotkohl 9. Wirsingkohl 8. Rosenkobl 25. Blumenkohl 15 bis 30. Wurzeln 1v. Zwiebeln 11. Schwarzwurzeln 25, Kahlrabi 10—15, Eier 12—13. Molkereibutter 16. Rindfleisch 80—100. Schweinefleisch 90—120. Kalbfleisch 90—130, Hammelfleisch 120—130, Schellfisch 25—40, Kabeljau 30. Secaal 25, Rotbarsch 30—35, Rotzunge 70, grüne Heringe 13. Fischfilet 40—50 Schlegel-Scharpenseel-Brauerei A.-G., Bochum 6 Prozent Dividende(l. Vorj. 5 Prozent) für das Geschäftsjahr 1936.37. dn der gestrigen Aufsichtsratssitzung der SchlegelScharpenseel=Brauerei AG., Bochum, wurde beschlossen, der auf den 27. Januar 1938 einzuberufenden Generalversammlung eine Dividende von sechProzent(i. Vors. 5 Prozent) vorzuschlagen. Das bessere Eraebnis ist auf die solibe, langjährige wirtschaftliche Geschäftsführung des Unternehmens zurüchzuführen. Außerdem hat sich die Roacenhitunasahtion in dem verflossenen Beschäftsjahr nur auf zwei Monate ausgewirkt. währte Kämpfer für die nationalsozialistische Erhebung, darunter 25 Ehrenzeichenträger, an den Vorstellungen teil. Die Festvorstellung in Bochum findet kommenden Montag statt. Zur Aufführung kommt„Das kleine Ho konzert“, während als Duisburger Vealaltung. die am Dienstag. dem 21. Dezember 1937, stattfindet, der Waffenschmied“ gegeben wird. Vor der Vorstellung wird die Bedeutung der Veranstaltung durch eine kurze Ansprache des jeweils zuständigen Gau Obmannes der Deutschen Arbeitskront und des Präsidenten der Reichsbahndirektion Essen, Parteigenossen Lamertz, hervorgehoben. Gau=Obmann Stein, der am Samstag seine zweite militärische Uebung beendet, hat seine Zusage gegeben, um seine Verbundenheit mit der Reichsbahn und ihren Schoffenden zu bekunden Zahlen, die zum Nachdenken anregen Wo sind die Kohlen am billigsten? Köln rühmt sich die niedrigsten Koblenpreise zu haben. Eine vor kurzem veröffentlichte amtliche Untersuchung über die Kohlenpreise in den deutschen Stadten im Jahresdurchschnitt 1936 hat eindeutig klangelegt, daß man in Köln billiger heizt als etwa in Berlin, Bremen, Breslau, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hannover. Königsberg, München oder Nürnberg. Die Kölner Kleinverkaufspreises je 50 Kilo, frei vors Haus, bei Abnahme kleinerer und größerer Mengen, beliefen sich im Jahresdurchschnitt für rheinisch=westfälische und Aachener Fettnußkoble auf 1.56 RM. für Antbrazitnußkohle auf 1,72 RM. für rheinisch=westfälische und Aachener Eiform=Steinkohlenbriketts auf 1.62 RM, für Zechenkoks auf 1,78 bis 1,81 RM: der Preis für Braunkohlenbriketts betrug 0,97 RM. Zu diesen Kleinverkaufspreisen kamen noch geringe Preiszuschläge für Einwerfen oder Eintragen, die aber auf das niedrige Preisniveau im Vergleich zu anderen Städten verhältnismäßig ohne wesentlichen Einfluß waren. Die Bochumer Preise sind zu bekannt, als daß wir sie noch veröffentlichen müßten. Auf die Frage, wie sich diese anderen Städten gegenüber verhältnismäßig billigen Koblenpreise erklärten, kann eine Antwort nur gefunden werden, wenn man an die Verkehrsnähe der Stadt Köln sowohl zum Ruhrkohlenrevier als auch zum Braunkohlengebiet in ihrer engeren Bucht denkt. Die Einwirkung der Eisenbahnfrachten auf die Kohlenpreise, wie sie in Städten, die verkehrsgeographisch nicht so begünstigt sind wie die rheinische Metropole, zum Ausdruck kommt, ist in Köln demzufolge nicht von großer Bedeutung • Rubrgas bis nach Berlin? Eine große Zukunft hat die Ferngasversorgung. Schon heute wird das Gas von den Kokereien unserer Zechen his in die Rogierungsbezirke Düsseldorf, Köln, Hännover und Osnabrück geleitet. Diese Gebiete umfassen mit der Provinz Westfalen nur rund ein Zehntel der Reichsfläche mit etwa einem Fünftel der deutschen Bevölkerung. Sie gebrauchen aber heute schon mehr Gas als die übrigen vier Fünftel der Bevölkerung auf neun Zehntel des deutschen Bodens. Dieser große Unterschied ist allerdings in der Hauptsache durch den bohen Gasverbrauch einiger Industrien verursacht, deren Hauptteil im Ruhrgebiet liegt. Sie könnten aber nach Ausbau der Gasfernversorgung genau so gut bei Hannover oder Krefeld liegen, weil die Beförderungskosten des Gases kaum eine Rolle spielen. Zweisellos begünstigen die schon vorbandenen Fernleitungen zumindest eine Ansiedlung neuer Industrien und Gewerbe so weit außerhalb des Koblenreviers, wie die Fernleitungen reichen. Andererseits könnte technisch ganz Deutschland an diese Ferngasversorgung angeschlossen werden. Tatsächlich hat man auch schon eine weitere Ausdehnung der Zechengasfernversorgung durch Verlängerung der Hauptröhrenleitung und Schaffung von Nebensträngen ins Auge gefaßt. Das Ruhrgebiet weist genügend Gasreserven auf, um diesen Mehransprüchen genügen zu können. Kann doch der Eigenverbrauch von Kokereigas durch die Zechen und die Kokereien so erheblich herabgemindert werden, daß der Gasfernabsatz unter allen Umständen gesichert ist auch wenn der Gasverbrauch stark ansteigt und die Koksproduktion zurückgeht. Es bandelt sich dabei um den Ersatz des sonst verbrauchten Kokereigases durch Schwachgas, das in Generatoren aus minderwertigen Koblensorten oder Koks hergestellt wird, oder durch Verfeuerung nicht absetzbarer Kohlen unter den Kesseln der Zechenanlagen. Man hat errechnet, daß auf diese Weise in kürzester Zeit eine Reserve von insgesamt 2.5 Milliarden Kubikmeter Kokereigas freigemacht werden kann. Das sind fast vier Fünftel des 1934 erzielten Gesamtgasabsatzes. Würden dazu noch alle Koksöfen des Ruhrgebiets in Betrieb genommen, so ergäbe sich eine Reserve in weiserem Sinne von 6.6 Milliarden Kubikmeter Kokereigas Bochum hat mehr Erbbößt wie Berlin Für den früheren ausgesprochenen landwirtschaftlichen Charakter unserer Stadt spricht, daß Bochum heute noch 119 Erbhöfe hat. Mit dieser Zabl steht Bochum relativ noch nicht einmal an der Spitze. Im Verhältnis zur Bodenfläche und Bevölkerung marschiert Wattenscheid voran, auf dessen Grund und Boden beute noch 30 Erbhofbauern sitzen. Dortmund hat 338, Gelsenkirchen 72. Wanne=Eickel 2, Essen W. Gladbeck 43 und Herne 20 Erbhöfe. Bekanntlich umfaßt das Bochumer Stadtgebiet 12 132 Hektar, von diesen sind 2550 Hektar Erbhofgebiet. Von den 119 Bochumer Erbhöfen sind 18 weniger als 10 Hektar groß, 48 haben eine Größe von 10 bis 20 Hektar, 45 zwischen 20 und 50 Hektar, während 8 zwischen 50 bis 100 Hektar groß sind. Berlin ist fast achtmal so groß wie Bochum. Die Gesamtflache beträgt 88352 Hektar. Trotzdem liegen auf diesem großen Gebiet nur 104 Erbhöfe, deren Gesamtgebiet nur 1732 Hektar Land umfaßt. Von diesen liegt die Größe bei 26 Erbhöfen unter 10 Hektar, bei 49 schwankt sie zwischen 10 und 20 Hektar, 29 haben 20 bis 50 Hektar, aber kein Hof hat mehr als 50 Hektar. Der Berliner würde glattweg vom Stengel fallen, wenn er das wüßte.„Bochum? Bochum— das ist doch die dreckig verrußte Stadt im Kohenpott! doch nicht möglich!“, würde er bestimmt sagen. 2.* Mark auf jeden Bochumer Bochum laßt sich sein Theater- und sein Konzertwesen etwas kosten. Aber es wäre irrig anzunehmen, daß Bochum mit diesen Auslagen über das Maß hinausginge. Im Gegenteil, es steht sogar noch hinter anderen westdeutschen Städten zurück. So zahlt Bochum für Theater und Konzerte pro Kopf der Bevölkerung 2,80 Mk. Köln wendet für diese Zwecke jährlich 3 Mk., Düsseldorf sogar 4,70 Mk. auf. Billiger sind Essen und Dortmund daran, die nur je 1.80 Mk. aufzuweisen brauchen, während Münster wieder 3,90 Mk. und Krefeld 3,40 Mk. zahlen. Wesentlich geringer sind die Ausgaben für Museen und Bibliotheken in Bochum. Mit diesen Ausgaben steht Bochum mit an der untersten Stelle. Für diese Zwecke entfallen in Bochum auf den Kopf der Bevölkerung nur 0,30 Mk. Denselben Betrag bringt Duisbura auf. Münster zahlt 0.40 Mk., Dortmund 0.60 Essen 1.—, Krefeld 1,10, Köln 2,10 und Düsseldorf 3.50 Mk., was ja nicht weiter verwunderlich ist. Dagegen zahlt Gelsenkirchen nur 0.20 Mk. pro Kopf und Jahr. Jedenfalls hält Bochum seine Ausgaben für sein Heimatmuseum, seine Gemäldegalerie und seine Bibliotheken in äußerst bescheidenen Grenzen. Mit dem Autobus nach Winterberg.. Bei günstiger Schneelage fährt„Kraft durch Freude“ am Sonntag einen Ommibus nach Winterberg Die Fahrt kostet 5.50 Mk. und gebt um 6 Uhr ab Wilbelmsplatz Weihnachtsfreude durch die Abzeichen des Wie ein Märchen aus ferner, seliger Kinderzeit muten sie uns an, die Weibnachtsabzeichen des WSW, die schönen in allen Farben leuchtenden Gestalten aus deutschen Märchen, die nun für das Winterhilfswerk werben. Da ist der Rattenfänger von Hameln, unsete Gänseliesel und Aschenbrödel, sowie stolz und keck Hans im Glück und der kleine Däumling, der mit Riesenschritten davoneilt, um die Welt kennenzulernen. Und noch eins macht uns die Weihnachteabzeichen so lieb. Sie heißen uns Opfer bringen, Opfer für Volksgenossen, dener auch der Weihnachtsbaum brennen soll, für Volksgenossen, die das Schicksal härter gebettet hat. Opfer bringen aber macht glücklich. gibt eigentlich das höchste Glück: das zufriedene Herz. Jedes Abzeichen am Weihnachtsbaum wird unein Opfer kosten.— Aber ein fruchtbares Opfer, das Quellen des Glückes und der Zufriedenheit fließen macht in den Herzen unserer ärmeren Schestern und Brüder, die am Weihnachtsfeste spüren, daß wir durch des Führers großes Werk zu einer einzigen Familie wurden, in der einer den anderen trägt und stützt und hält, bis er wieder aus eigener Kraft den Weg zu seinem Lebensglück gehen kann. Lohnt es sich da nicht, durch ein kleines Opfer mitzuhelfen, dieses Hochziel zu erreichen? Und dann denten wir an Weihnachten und an den strahlenden Lichterbaum. Wie herrlich schön müssen die bunten Figuren sich an der dumklen Tanne ausnehmen, wenn die Kerzen brennen und die deutsche Weihnacht ihren Zauber durch alle Räume webt. Ob es wohl einen schöneren Weibnachtsschmuck geben kann als diese Abzeicen? So gehen dann die deutschen Märchenfiguren hinaus in die deutschen Lande, um Freude zu bringen und helfen, Rot zu lindern. Unser Verkehrsfachmann hat das Wort Abwinken und Einlenken in Auerstraßen Viele Fahrzeuglenker sind beim Anzeigen einer geplanten Richtungsänderung sehr lässig. Sie stecken den Winker erst sehr spät hinaus oder balten das Anzeigen einer Richtungsänderung überhaupt nicht für notwendia. Dieses Verhalten ist nicht nur rücksichtslos gegenüber den andern Wegbenutzern, sondern bedeutet oft sogar eine starke Gefährdung von Mensch und Material. Jedes Kraftfahrzeug muß Winker haben Zunächst sei einmal festgestellt, daß alle Kraftfahrzeuge— ausgenommen Zugmaschinen mit offenem Führersitz, Elektrokarren und Krafträder— Fahrrichtungsanzeiger besitzen müssen, die eingeschaltet als gelbrot leuchtende Arme den Umriß des Fahrzeuges verändern und ausgeschaltet unsichtbar sein müssen. Liegt der Winker nicht im Blickfeld des Führers, so muß seine Stellung dem Fahrer sinnfällig angezeigt werden. Auf keinen Fall darf die Sicht des Fahrers durch den Winker behindert werden. Bei Personenwagen muß der Fohrrichtungsanzeiger 8 cm lang sein, bei den übrigen Kraftfahrzeugen mindestens 8 v. H. der Fahrzeugbreite in dieser Höhe. Die Fahrer von Lastkraftwagen haben streng darauf zu achten, daß durch hervorstehende Ladung oder wehende Pane die Sichtbarkeit des Winkers nicht beeinträchtigt wird. Der Winker muß sich auch deutlich von der Farbe des Fahrzeuges abbeben und darf nicht mit anderen Fahrzeug=Einrichtungen zu verwechseln sein. Der gezugene Winker befreit nicht vor gebotener Sorgfalt Wer mit seinem Fahrzeug anhalten oder die Richtung ändern will, bat dies den anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig und deutlich anzuzeigen. Dazu bemerkt der§ 11 zunächst einmal, daß der Kraftfahrer die Einrichtungen zum Anzeigen der Richtungsänderung, also die Winker, benutzen muß Außerdem wird besonders Jarauf hingewiesen, daß das Anzeigen einer Richtungsänderung nicht von der gebotenen Sorgfalt befreit. Vor dem Verlassen der Geradeausrichtung hat sich also der Fahrer zu vergewissern, daß er andere Wogebenutzer mit seinem geplanten Einbiegen nicht in Gefahr bringt. Deswegen sind auch neuerdings für alle Kraftfahrzeuge— ausgenommen Kraftrader und offene Elektrokarren— nach Größe und Art der Anbringung ausreichende Spiegel für die Beobachtung der Fahrbahn nach rückwärts im 8 56 der Straßenverkehrs=Zulassungsordnung vorgeschrieben. Nadfahrer müssen auch rechts abwinken Im allgemeinen ist es den Radfahrern in Fleisch und Blut übergegangen, nach links abzuwinken; sie halten es aber irrtümlich nicht für notwendig, ein Winkzeichen zu geben, wenn sie nach rechts einzulenken gedenken. Durch dieses falsche Verhalten der Radjahrer haben sich schon oft Unfalle ereignet. Der§ 11 der Straßenverkehrsordnung, der das Anzeigen der Fahrtrichtungsänderung behandelt, spricht nur den Fußgängern eine Ausnahme zu, alle anderen, also auch die Radfahrer müssen sowohl nach links als auch nach rechts abwinken. Ieder Fahrer muß beim Einbiegen in eine Querstraße besonders sorgfältig und mit stark berabgeminderter Geschwindigkeit fahren. Dabei muß er darauf achten, nach rechts nur einen engen Bogen zu fahren, während beim Einbiegen nach links ein weiter Bogen ausgeführt werden muß Um den Verkehr möglichst flüssig zu balten. muß der Fahrer, der rechts oder links einbiegen will. sein Fahrzeug schon vor der Kreuzung möglichst weit recht oder links in den flutenden Verkehr einordnen. Die Beamten können bei einem Versloß gegen diese Verordnung den Fahrer zwingen, weiter geradeaus zu fahren: er darf dann erst an der nächsten Kreuzung seine Fahrtrichtung ändern. Will jemand die Richtung des auf derselben Straße sich bewegenden Verkehrs kreuzen, so hat er die ihn entgegenkommenden Fahrzeuge aller Art vorfahren zu lassen. Das gilt auch an Kreuzungen und Einmündungen und an Straßen, die mehrere getrennte Fahrbahnen haben Fällige Steuern. Von der Stadtkasse Bochum werden die im Monat Dezember 107 fällig gewor= denen rückständigen Steuern und Abgaben öffentlich angemahnt. Die nach dem 22. Dezember 1937 noc vorbandenen Rückstände werden eingezogen. Holdenes Arbeitssubilckum Zahlreiche Ehrungen für den Jubilar Das seltene Fest des 50fahrigen Dienstjubiläums konnte auf der zur Gelsenkirchener Berqwerke AG gehorenden Schachtanlage„Prinz Regent" am ge= strigen Tage der Saitler Withelm Möllen amp begehen. Möllenkamp wurde am 9. Jul 1872 in Bochum=Harpen geboren. Nach seiner Schulentlassung erlernte er das Sattlerhandwerk. Am 15. Dezember 187 wurde er auf der Schacht anlage„Friederika" angelegt und seit zehn Jahren ist er in der Autowerkstatt des Kraftwerkes der Zeche„Prinz=Regent" als Sattler tätig. Aus An= latz seines Jubilaums sand am gestrigen Tage eine besondere Feier im Kraftwerk von Prinz=Regent statt. bei der sich neben dem Gefolgschaftsführer der Gruppe Bochum, Bergwerksdirektor Bergasses= sor Eechler, dem stellv. Führer der Zeche Prinz= Regent, Bergwerksdirektor Aufermann, und dem ersten Bergrat Kunkel, als Vertreter der Bergbehörde, die vorgesetzten Beamten, die Ar= beitbkameraden des Jubilars und Mitglieder des Vertrauensrates zur Beglückwünschung eingefun= den hatten. Bergwerksdirektor Eichler und Aufer= mann sprachen dem Jubilar in herzlichen Worten ihre Glückwünsche aus und dankten ihm für seine bisherigen treuen Dienste. Außer einem Geschenk erhielt der Jubilar das goldene Jubiläumsabzei= chen, den Ehrenbrief der Arbeit von der Jndu= strie= und Handelskammer Bochum sowie eine künklerisch ausgeführte Gedenkmappe. Erster Bergrat Kunkel überreichte dem Jubilar ein Schreiben des Reichs= und Preußischen Wirtschaftsministers, in dem ihm die besten Glückwünsche und die Anerkennung für ununterbrochen, fünf Jahrzehnte hindurch auf demselben Werk in steter Pilichterfüllung geleisteten treuen Dienste ausge= sprochen wurden. Wir schließen uns dem großen Kreis der Gratulanten an und wünschen dem Arbeitssubilar noch manches Jahr in Gesundheit und Schaffenskraft. Die Trauung vor dem Standesamt Prei Grundläne für die Neugestaltung Die„Zeitschrift für Standesamtswesen“ bringt eine Stellungnahme von Edwin Krutina zum neuen Personenstandsgeletz, wobel die zu erwartenden Ausführungsbestimmungen erörtert werden. Die erlte Erweiterung des Gesetzes werde in den in Aussicht gestellten Anordnungen über die feierliche Ausgestaltung der standesamtlichen Eheichließung zu erblicken sein. Die Feierlichkeit werde sich in dreierlei offenbaren müssen: Erstens in der Person des Standesbeamten, der fähig sein müsse. in der ihm zur Verfügung stehenden kurzen Zeit mit Wörde und Eindringlichkeit auf die Bedeutung der Eheschließung(ür die Eheschließenden wie für das Volkogonze hinzuweisen. Zweitens in der Würde des Ebeschließungsraums, der dem Zweck des 8 des neuen Gesetzes. die Eheschließung in einer der Bedeutung der Ebe entsprechenden wür= digen und feierlichen Weise vorzunehmen, entgegen kommen müsse. Drittens in dem Ausschluß jeder Handlung. die an kultische Bräuche anklinge, da der deutsche Standesbeamte als Vertreter des nationalsotialistischen Staates den Eheschließungswillen der Ebeleute entgegenzunehmen habe und nicht dasu berusen sei, die dem seelischen und Glaubensbedürfnis der Menschen dienenden kultischen Handlungen vorzunehmen. Die in Aussicht gestellten Aus'übrungsbestimmungen würden eine entprechende ge naus Anweisung für die Standesbeamten, aber auch für diejenigen enthalten, die die Ehe zu schlieben wünschten Es sei verständlich, daß bei einem Ebepoar. insbelondere sofern sich Bräutigam oder Braut oder beide Teile in führenden Stellungen der nationalsozialistischen Bewegung befänden, auch der Wunich nach einer besonders feierlichen Ausgestaltung ihrer Eheschließung, also ihres Gelöhnisses gegenüber der Allgemeinheit. wach sei und dah es erstrebenswert sei, dah dieser bedeutende und wesentliche Beginn ihres neuen Lebensabschnittes mit entprechender Erinnerungsschärfe behalten werde. Aber dazu gebe es schöne andere Möglichteiten. Eine sich an die Amtshaltung anschließende Feier, die nach dem Rechtsakt den überrechtlichen, den metaphysischen Gehalt der neuen Ehe unterstreiche, sei in der chönsten Form am Platzo Fragen, die die Welt bewegen Colin Roß sprach über„Ferner Osten oder Raher Westen“ NSG. Lehrgang der Kreisschulungsleiter auf der Gauschulungsburg. Auf der Gauschulungsburg in Hagen=Hohenhof führt das Gauschilungsamt Welt= alen-Süd zurzeit einen Lehrgang durch für die Kreischulungsleiter der N3DAP und die Gauschulungswalter der betreuten Verbände und Organisationen. Däumling und Aschenbrödel. Rothäppchen und Schneewittchen bitten um ein Opfer für das W9W! Gebt den Pimpfen und Hitlerjungen! Am Mittwochnachmittag sprach der Hauptschriftleiter des„Schulungsbrief“, Reichsamsleiter Franz H. Woweries, MdR, Berlin. NSG. Eine interessante und wichtige Sendung des Reichssenders Köln. Am 23. Dezember um 11,45 Uhr bringt der Reichsiender Koln eine Sendung „Bauer merk auf— Weltsalen siedeln im Osten“. Zusammenstoh. Um 11.20 Uhr erfolgte auf der Strahenkreuzung Wittener Straße. Oskar Hoffmann Straße und Nordstrabe zwilchen einem Lastkraftwagen und einen Personenkraftwagen ein Zusammenstok. Personen wurden nicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden stork beschädlgt und von den Beteiligten abgeschleppt NSG. Zunahme der Heilbehandlungsfalle. Einem Bericht des Reichsversicherungsamtes über die Ge= sundheitefürsorge in der Invalidenversicherung 1036 flt ein weiteres Eteigen der Heilbehandlungsfälle zu ent= nehmen. Die Jnnalidenversicherung bewilligte im Johro 1935 rund 203 000 Heilverfahren und im Jahre 1936 rund 239 000. Für diese freiwilligen Leistungen der Invalidenversicherungsträget wurden insge= kamt rund 60 Millionen Reichsmark aufgewendet. N3G. Hausgehilfinnen beim Reichsberusowettkampf. Beim kommenden Reichsberusswetthampf wird zum erstenmal die Fachschaft Hausgehilfinnen vertreten sein. Teilnahmeberechtigt sind alle in der Hauswirtschaft gegen Entgelt oder zum Zweche der Berufobildung Tätigen, weiter alle im elterlichen Haushlt tätigen Madel und die Schülerinnen an Hausheltungs=, Kinderpflegerinnen und Hauohaliooftegetinneuchaten. o bedarf schon eines geübten Blickes, um un= dem erdrückenden Wust der Tagesereignisse die großen, zeit= und völlerbewegenden politischen und zeistigen Entwicklungslinien zu erkennen, ihre festzulegen und so in etwa künftige Er= eignisse schon in weitem zeitlichen Abstand zu erkennen. Neben der spanischen Frage ist heute der japanisch=chinesische Konflikt immer stärker in den Kreis der am meinen beachteten außenpolitischen Probleme getreten. Uebrigens Konflikt! Obschon monatelana Japaner und Chinesen in einem un= gemein erbitterten Ringen sich gegenüberstehen. obschon Tausende, ja Hunderttausende von den Garben ratternder Maschinengewehre dahingeraff: und von Granaten und Fliegerbomben in Atome zersplittert. Millionen an Sachwerten gerstort wer= den, gibt es in China keinen Krieg, weil es noch keine offizielle Kriegserklärung gegeben hat. Welche Bedeutung kommt nun diesen keiten, diesem Streit zu, wohin und wieweit reichen seine politischen und ideologischen Auswirkungen, das ist eine Frage, die zur Beantwortung schon einen gründlichen Sachkenner verlangt. Colin Roß der bekannte Reiseschriftsteller, der seit Jahrzehnten die Länder der Erde bereist hat, versuchte sie in einen Vortragsabend in der Aula der Verwaltungsakademie zu geben, und eröffnete damit seinen aufmerksamen Zuhörern eine Reihe höchst bedeutsamer Aspekte. Er gab zunächst einen, durch viele Details verdeutlichten weitausgespannten Abriß von der Wandlung, die in der Haltung der farbigen Völker zum weißen Mann eingetreten. ist. Nach der Entdeckung Amerikas hat das alte Europa in einem Siegeszug obnegleichen sich die Hegemoniestellung auf der Welt erobert. Europa fühlte sich als„Missionar der Welt“ berufen, den anderen Völkern seine Kultur und die Errungenschaften seiner Zivilisation zu bringen. Der weiße Mann war in der Welt tabu. er galt as eine Art Ueberwesen. Das erzeugte auf der andern Seite eine Arroganz und eine Anmaßung, die langsam die bevorrechtigte Stellung des Europäers in der Welt erschüttert hat. Der Weltkrieg hat diesen Voraang beschleunigt. Heute hat Europa seine Vormachtstellung auf der Welt verloren. Immer deutlicher neuern die Ereignisse auf die große Aus= einandersetzung zwischen den Rassen um die Groß raume hin. Darin ist der sapanisch=chinesische Kon= flikt vielleicht ein retardierendes Moment. verhin= dern wird er sie nicht. Sicher ist, daß die gelben Völker. Japaner sowohl wie Chinesen, die drückender vielleicht noch als z. B. das deutsche Volk unter Raummangel leiden, einmal ihren Anspruch auf die leeren Großräume der Weit und ihre Robstoffe anmelden werden. Es ist dabei unerheblich, ob die Japaner in China auf die Dauer gesehen die Ober= band behalten oder ob das riesige chinesische Volk die Japaner ebenso assimiliert wie es bei den Mon= golen und Mandschus gewesen ist. Der pazifische Ozean wird das Meer sein, auf dem die großen Entscheidungen der Weltpolitik in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten ausgetragen werden. Ob Amerika sich der gelben Völkerwelle erfolgreich entgegenstellen kann, erscheint im Hinblick auf seine rassischen Unklarbeiten zumindest zweifelhaft. Eurova, dem der„ferne Osten" politisch und geistig immer näber gerückt k. kann sich auf die Dauer nur gegen die gelben Völker behaupten, wenn es sich auf seine Gemeinlamkeiten besinnt, wenn es sich bewußt und entschlossen der neuen Welt, die in China im Ent= stehen ist, entgegenstellt. Bei dieser Aufgabe kommt Deutschland, als dem europäischsten Land im Her= zen der alten Welt. eine besondere Aufaabe zu. Deutschland, das raisisch gefestigt ist und nicht wie England und Amerika im fernen Osten Interessen zu vertreten hat, ist vielleicht einmal berufen, die Vermittlung zwischen den beiden Welten zu übernehmen. Es ist für uns Deutsche ein beglückendes Gekübl, an der Spitze unserer Staatsführung einen genialen Mann zu wissen, der um diese Probleme und um die europäische Sendung Deutsch lands weiß Colin Roß. der diese Ausführungen durch eine Neibe Lichtbilder ergänzte und die großen Gedankengänge seines Vortrages durch viele Einzelbeobachtungen und Feststellungen verdeutlichte, er= hielt starken Beisall. Zu Beginn des Vortrages begrüßte Stadtrat Stump' den Redner: er schloß auch die anregende Veranstaltung mit der Fübrerehrung. „Eisen und Metall“ führt in der Berufserziehung Von Dr. Jng. Carl Arnold, Leiter des Amtes für Berufverziedung und Betriebgführung. N3G. In der Reihe der Leistungabzeichen, de er Leiter der Deutschen Arbeitsfrent als Auszeich= nung und Ansporn deutschen Betrieben aller Art im Rahmen des„Leistungskampfes der deutschen Betriebe" für besondere Leistungen auf den verschiedenen Gebieten betrieblichen Lebens verleiht, wurde als erstes am Tage der Nationalen Arbeit 1996 das Leistungsabzeichen für vorbildliche Berufserziehung durch den Reichsorganisationsleiter, Dr. Ley. gestiftet. Durch diese Stiftung wurde die Wichtigkeit zum Ausdruck gebracht, die die nationalsog alistische Bewegung der Erziehung des deutschen Menschen im Betriebe zur Arbeit als Lebensinhalt im Tienst am Volke beimißt. In nationalsozialistischer Berufserziebung gilt es nicht nur, rein sachlich den tüchtigiten rbeiter auszubilden; die Grundlage aller wirklichen Erziehung muß immer die„Weltanschauung bilden. aus der beraus die Arbeit getan wird und die in der täglichen Pflicht der Berufsarbeit lebt. Deshalb sieht die Deutsche Arheitsfront als vorbildliche Berufser= ziehung nur eine solche an, die über die Ausbildung des tüchtigen Fachmannes, der im Wissen und Können seinen Beruf beherrscht, hinaus eine Ganzbeitsersiehung ist, die den Charaktex richtig formt die den Nationalsozialismus auch an den Stätten der Arbeit zu einem täglich sich erneuernden Erlebnis macht und die in der Pflege von Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist den ganzen Menschen erfaßt. Der Sinn der Auszeichnung, die eine Anerkennung der Leistung und einen Ansporn zugleich bedeutet. wurde erkannt. Das Amt für Berufserziehung und Betriebsführung hat die Forderungen der Deutschen Arbetisfront als Rahmenbedingungen in klarer Form zusammengefaßt und sie auf derschiedenen Wegen weitesten Kreisen zur Kenntnis gebracht. Der Erfolg des Leistungsabzeichent für vorbildliche Berufeerziehung war durchschlagend. Zahllose Neuarün= dungen von Berufser=iebungsstätten und die Verbesserungen und Vervollkommnung bereits bestehender Ausbildung zeigen die Richtigkeit der Forderungen der Deutschen Arbeitskront. Der Zweck der Ans= zeichnung wurde voll erfüllt. Sofort nach der Stiftung wurden die Vorbereitungs= und Durchführungsarbeiten auftragsgemäß vom Amt für Berufsergiehung und Betriebsfuhrung in Zusammenarbeit mit den Gaudienststellen, den Reichsbetriebsgemeinschaften und der Jugendwaltung aufgenemmen. Der Beginn der Verleibungen des Leistungsabzeichens wurde mit der industriellen Berufbersiebung, mit den Lehrwerkstätten, gemacht. Viele hundert Betriebe wurden besichtigt, gabllose Verbesserungen in äußerer und innerer Hinsicht anWie man zu Schaden kommen kann. Bel der Hausarbeit entglitt der 40jahrigen Ehefrau Martha Ra. aus der Elsaßstraße 18 das Küchenihr in den rechten Unterarm brang. so daß sie ins St. Elisabeth=Hospital überführt werden mußte.— Bei einer Besorgung stürzte die betagte Witwe Elisabeth Ar. aus der Max= straße derart unglücklich auf einer Steintreppe, daß die 73jährige Frau ebenkalls mit nicht unerbeklichen Bein= und Rückenverletzungen ärgtliche Krankenhausbehandlung aufsuchen mußte. N3G. Arbeitobücher Verstorbener sind zurüchzugeben. Es wird erneut darauf hingewiesen, daß m Foll des Todes eines Arbeiters oder Angestellten das Arbeltobuch des Verstorbenen vom Betriebs= ührer oder den Angehörigen dem zuständigen Ar= beitsamt zurüchgegeben werden muß. Jn letzter Zeit mußte wiederholt festgestellt werden„daß die Vorschrift nicht beachtet wird. Es wird ermartet, daß künftig sowohl von Unternehmen als auch von Privatverionen die Rüchgabe des Arbeltsbuches ohne besondere Auf= forderung des Arbeitsamtes erfolgt. jeregt, und diejenigen Ausbildungsbetriebe, die die Rabi der füllten, wurden dem Reichsleiter zur Verleihung des Leistungsabzeichens in Vorschlag gebracht. Bisder wurde von Dr. Ley die Verleibung des Leistungs= abzeichens lug vorbildliche Berufserziehung an 190 betriedliche Ausbildungsstätten ausgesprochen. Etwa die Hälite davon erbielten Betriebe der Reichobe= triebsgemeinschaft„Eisen und Mrtall“. als nächst stärkte Betriebsgemeinschaft folgt„Verkehr und öffentliche Betriebe", da die Ausbesserungswerke der Deutichen Reichsbahn und der Reichspost zum greßen Teil auf einer sehr hohen Stufe stehen. Es folgen starkemaßig Betriebe der Reichsbetriebegemeinschaften Textil und Berabau und dann in weitetem Abstand die meisten anderen Reichsbetriebsgemeinschaften. Jm Zuge der Vervollkommnung der Berufserziehung der einzeinen Betriebe im Einna der Richtlinien der Deutschen Arbeitsfront verbessern sich dauernd Be= berziehungsstätten so, daß sie die Bedingungen er= füllen und für eine Verleihung des Leistungsabzei= chens in Vorschlag gebracht werden können Wahrend die ersten Verleihungen des Leistungs= abzeichens sich im wesentlichen auf Jndustriebetriebe beschränkten, wurden in der Zwischenzeit in Zusam= menarbeit zwilchen dem Amf für Berufserziebung und Betriebsfuhrung und den Reichsdienststellen „Der Teutsche Handel" und„Tas Deutsche Hand= wer“" die Voraussetzungen geschaffen, um die Ver= leibung des Leistungszeichens für vorbildliche Be= rusterziehung auch auf Handels= und Handwersbe= triebe ausgudehnen. Te Verleibung des Leistungsabzeichens für vorbildliche Berukserziebung erfolgt auf unbestimmte Zeit. Die Auszeichnung bleibt so lange im Besitz des Ausbildungsbetriebes, als die Forderungen, die mit der Entwicklung erweilert werden, erfüllt sind, was durch wiederholte Besichtigungen festgestellt wird. Da= durch bedeutet der Besitz des Leistungsabzeichens eine Verpflichtung zur dauernden Leistung, gum immer= währenden Vorbildsein, zum Weiterwachsen und Verbessern des Bestehenden. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß das Leistungsabzeichen für vorbildliche Berufserziebung zu einer guten Walte im Kampf um die Verbesserung der betrieblichen Berufverziehung geworden ist. Eo trägt das Seine dazu bei, underem Volke im Kampf um Freiheit und Geltung zu helten deutscher Wertarbeit ihren Ruf zu bewahren und gesundes Streben zu fördern, indem es mithilft deutsche Menschen zu weltanschaulich gekestigten, charakterlich einwandfreien, vollwertigen, vielseitigen und berufostolgen Arbeitern zu machen. Jm Betriebe verunglückt. Einen schweren Ar= beiteunfall erlitt der hier auf der Beraaate 16 wohnende 2#ährige Werkkarbeiter Erich D Er wurde von einem Maschinenteil an der Presse derart mit Wucht getroften, daß er einen Unterkefer= und Kmnsplitterbruch neben einer Gehirnerschüt= terung erlitt. Mit dem Unfallwagen mußte seine Ueberführung ins St. Augusta=Krankenhaus erfolgen. Arbeitelüb una als politische Anfaabe in Ne. teles und Verwaltung. Ueber hieles Themo wricht in der von der Verwaltungeakademie und dem Amt üle Beamte der N3DAP., Fachschaften 8 und 14. veranstalteten Cozlalwissenschaftlichen Vortragoreibe Sozlalpolitische Gegenwartofragen“ Hochlchulpro leflor Dr. ing. e h. Urndold, Amteleiter Im Amt für zuloerzlebung und Betrieboführung in der Deutschen Arbelte ront. Berlin am Freitaa. dem 17. de. Mie. 20 Uhr. in der Verwaltungeskademte Nochum Wittener Str. 61 Teilnehmerkarten zum Preise von 0.50 RM sind an der Abendkasse zu daben. Denken Sie daran: & Des schönste Wolhnechtsgoschenk 10»1hr. Gettl. l.t.ln. Eintrittskarte f0r das Pressefest am Neujahrsabend. wo es in allen Räumen des Parkhauses mit derPresse Ins neue Jahr* geht Was verlangt wird Zu den bevorstehenden Reiterschein=Prüfungen 1938 NSG. Die Reiterschein=Prüfung besteht aus drer Teilen. Verlangt werden: 1. Reitausbildung: Vorhndenein eines losgelasenen, geschmeidigen Sitzes. Die Uebungen eritrechen sich auf das Reiten mit und ohne Bügel in allen dier Gangarten auf grohem Zirhel, mit grohen Abtänden im Arbeitstempo. Soringen über niedrige Hindernnle (50 Zentimeter) ion Freiübungen nach der Reiwer= chrift Aiffer 60. 2. Kenntnisse in der Fahrlehre: Vorschnallen der Kreusleine 22, Handgriffe bei Wendungen und Paraden am Fahrlehrgerät, Kenntisse der Verbehro= regeln. Verpassen der landesüblichen Kummet und Sieloeschirre. 3. Kennmisse in der Pferdepflege: Wartung der Pferdes. Fütterungslehre, Sattlung und Einrichtung behelfsmäßiger Stallungen, schonung und Pflege auf dem Marsch. Demnach ist der Reiterschein ein Leistungsrenans Jeder Bewerder ist den gleichen Bedingungen unter= worfen. Die Art, in der er sie erfüllt, ist allein mahgebend für die Beurteilung. Der weitschliche Reiter war in allen Reiter=Regimentern im Krieg und Frie= den ein bewortagender Soldat. Diele glängenden Ewenlcmiten muß er auch in der rutmreichen Zeit un'eres Führers Adolf Hitler beweien. Er bewest sie am besten dadurch, daß er diele Verantwortung pflegt und sie sich und dem Volke erhält. Folgendes muß von den Bewerbern unbedingt be= achtet werden: Vor Begunn jeder Prüfung hat jeder Bewerder durch die Vorlage eines Ausmeiles der SA. SS. 69 oder des NSRK seine Zugehörigkheit zu einer dieler Organilationen naduuweilen. Ohne einen solchen Ausweis ist die Bewerbung zwecklos. Jn diesem Zu= lammentano sei gleich auf die SA=Versicherung oder Hilfshasse hingewiesen. Jeder Angehörige des NSRa ist verselichtet, sich in einer Ortegruppe der N30AP in die Hilshasse aufnehmen zu lassen. Dies ist unbe= dingt notwendig. Der Beittag beträgt monatlich 0.30 RM. Die Hilfshase tritt dafür für alle Unglücheälle des Reiters beim Dienst ein. Erwerb des Johr-Abzeichens 3. Klasse in Brenze Am vergangenen Conntag fand ein vom Sü=Rei= tersturm 6 87 in Bochum durchgeführter Spozial=Fahr= Kursus durch eine erfolgreiche Prufung der Aursul= Teilnehmer seinen Abschluß. Es handelte sich hierbei um den Erwerb des Deutschen Fahr=Aogeichens 8. Klasse in Bronge. Der Prüfung unterzogen sich der Gefolgschaftsführer und die Fahrer der Brauerei, die belanntlich durch ihr besonderes Pferbe= material schon immer besondere Aufmerksamkeit auf sich 30a Die Prufung wurde von dem staatlich geprüften Fahrlehrer Eiem aus Münster vorgenommen, der sich im Verlaufe der Prufung lobend über die Ausbildung der Prüflinge aussprach. Als bekonderen Erfolg de= Sil=Reitersturmes 6/67 lann es daher beewrtet werden, daß alle Kursusteilnehmer die Prufung bestan= den, die sich über 81 Etunden über alle Gebiete der Fahrkunst erstreckte. Reben der rein praktischen Aus= Preiserhöhungen von 8 bis 14 Prosent werden durch die Kreditabkemmen für Borg kunden verursacht. Wer in bar bezahlt, bekommt mehr für sein Geld. bildung im Fahren wurde ein großer Teil der Prü= fung der Straßen=Verkehesordnung gewidmet, so daß die Träger des Fahrabzeichens in jeder Weise als bestens geschult ontlassen werden konnten. Fahrmeister Siem sprach am Schlusse der Prüfung die Hoffnung aus, daß weitere Bochumer Vierdehalter dem Beispiel der Schlegel=Brauerei fol= gen mögen. zum Nutzen der Pierdehaltung und gur weiteren Eicherung des Straßenverkehrs. NSG. Der Weihnachtourlaub im Reichvarbeito= bienst. Jn allen Lögern des Reichanrbeitodienstes trefsen die fungen Arbeitomänner Vorbereitungen für den Weihnachteurlaub. Sie erhalten Urlaub in zwei Einppen. Der erste Schib triftt am 19. Desember ein und föhrt am 2. Festing in die Läger zurüch; die zweite Etapoe hat Urlaub vom 27. Dezember bis zum 2. Januar. Daß die Arbeitodienitler dem ersten Hei= mateurlaub mit be'onderer Spannung entgegensehen, ist verständlich. „Die Fledermaus“ Am beutigen Abend gebt die seit langem von gahlreschen Theatorfreunden erwartete Neueinrichtung der otrauß'schen Operette Die Fledermans“ als Gastspiel der Nolner Cpor im Stadttheater Bochum erstmalig in Sgene. Wie zu erwarten war, hat der Vorverkauf sehr stark zingesetzt, so daß rechtzeitige Bemühung an der Vormietekasse anzuraten ist (910 51). In der heutigen Aufführung wirkt die erste Besetung der Kölner Oper mit. u. a. Withe Russart, Ciga Tichörner. Felir Knäpper. Johannes Schocke usw. Die Aufführung ist für die Vormiete C angeseyt; Begina 19,80 Uhr. Groß Bochum meive. Bochum-Altenbochum „Das tapfere Schneiderlein“, das lustige Volksmarchen für groß und klein, das die DA,f.. N3G Kraft durch Freude“ mit drei großen Auffuhrungen Sonnabend, nachmittags um 16 Uhr. Sonntag, nachmittags um 19 Uhr und abends um 18 Uhr, im Saale Lehmkuhl zur Aufführung brignt. wird das smn für alle Altenbochumer bilden. Bei der Alten bochumer Schuljugend haben die Aufführungen dieses deutschen Volksmärchens nach Gebrüder Grimm großen Widerhall gefunden und wem wäre die Mär vom„Tapferen Schneiderlein“ nicht bekannt. Sieben(Fliegen) am einen Streich hat er etötet und nun zieht er in die Welt hinaus, um lbenteuer zu suchen. Wie er dann im Walde die Riesen verjagt und, beim Körigshofe angekommen, sich um die Hand der Königstochter bewirht, alle ihm aufgegebenen Rätsel raten kann, im Walde dann die Here verbrennt, den Bären bezwingt und wie er dann heimkehrt, seine Prinzessin als Braut heimführt, das werden wir alles hierhei erleben können. Die Altenbochumer Spielgemeinde„Kunstfreunde“ wird dieses bunte Gescheben in einer reichen, prächtigen Ausstattung vorkühren. Alle. Finder und Erwachene, werden mit Freuden babei sein. Das Orchester des Musiklehrers Brandau wird auch mitwirken bochum-Homme Ein Autorad machte sich selbständig. Ein mit Baumateralien beladenes Anto einer Rbeydter Firma befuhr gestern den Ruhrschnellweg. In der Nähe des Schlachthofes versuchte der Fahrer ein anderes Anto zu überholen. Dabet geriet der Wa gen ins Schleudern, das Vorderrad löste sich und rollte allein weiter. Glücklicherweise konnte der Fahrer das Auto doch noch zum Halten bringen, dan großerer 2haden nicht entstanden Bochum=Herdel Ueber den Grenzland=Kindergarten Rauschken m Ostprrußen hat der hiesige Verein der heimattreuen Ost= und Westpreußen die Patenschaft übernommen Jetzt ist eine große Weihnachtskiste aulammengestellt worden mit allerlei erfreulichen Schen. Kleidungsstücken, Spielzeug. Sützigleiten usw., die in diesen Tagen nach Ostpreußen abgegangen ist. Die Kinder werden sich über diese Geschenke, die von den Frauen des Vereins berangeschafft worden sind. riesig freuen. Aus den Kriegerkameradschaften. Bei Faßbauer hielt die Krieger= und Landwehrkameradschaft ihren Monatsappell ab. Nach kurzem Grußwort des Kameradschaftsführers Dr. Strassen, Verlesen der Niederschrift und einigen Bekanntgaben aus dem Parolebuch, wurde an mehreren Kameraden für gute Schießleistung eine Kyffhäusermütze gegeben. Beschlossen wurde, den älteren Kameraden eine Weibnachtsüberraschung zuteil werden zu lassen und am 2. Januar den Jahresappell abzuhalten.— Bel E. Tönshoff hielt die Kriegerkameradschaft„Westwacht" unter des Kameraden Langeleb Leitung den Monatsappell ab. Von einer Weihnachtsfeler wurde Abstand genommen. Mit einer Gehirnerschütterung wurde die Ebefrau W. aus der Dahlhauser Kolonie ins Grankenhaus eingeliefert. Beim Verlassen des Zuges auf dem Hordeler Bahnbof rutschte sie aus und kam hierbei sehr unglücklich zu Fall, wobe sie mit dem Kopf auf das Trittbrett aufschlug. Adventsfeier. Im Hordeler Saalbau kanden sich am Dienstag die Mitglieder der NS.=Frauenschaft zu einer Adventsfeier ein, die von der Frauenschaftsleiterin Frau Wischneweski mit einer Begrüßungsansprache eingeleitet wurde. Vorführungen von Frauen und Kindern wechkelten miteinander ab. Kaffectrinken bildete den Abschluß der Feier. Hohes Alter. Die Witwe Anna Babenheuer, Paradiesplatz. vollendete ihr 81. Lebensjahr. Sie erfreut sich noch einer guten Gesundheit. Auch unseren Glückwunsch.(th.) n 88. Geburtstag kann am heutigen Tage Frr Theodor Höffken, Verkehrsstraße 7, begeben. Er ist aus einer angesehenen Bürgersamilie hervorgegangen, eine echte Westfalennatur, geistig noch rege und seinem hohen Alter entsprechend noch sehr rüstig. Auf seinem Erbhof sieht er nun schon die dritte Generation in seinem Enkel Theodor aufwachsen. In der Riemker Gemeinde ist er als Wohltäter bekannt. Von seinen fünf Kindern leben noch vier, die mit vier Enkeln dem Altersjubilar zum Geburtstag gratulieren. Auch wir wünschen unserm treuen Abonnenten noch einen langen Lebensabend.(th. Die Geschäftsstunden der DAF, Ortswaltung Gerthe, sind neu festgelegt worden, sie finden künftig nach sogendem Plan statt: Montags, DiensDonnerstags und Freitags von 16—19 Uhr. Wer etwas auf der Ortswaltung zu tun hat, möge es an den angegebenen Tagen in den Geschäftsstunden erledigen. .1 Gefunden wurde vergangenen Sonntag eine Bochum-eM12 1 Herrenuhr. Verlierer möge sich in der Verwaltungsstelle Gerthe, Zimmer 6, melden. Bochum-Gerlhe Fruhsicher Kindernachmittag. Unter dem Leitwort„Frohsinn und Freude sei Krone und Krang“ veranstaltete der Kinderspielkreis der Ortsgruppe Gerthe der NS.=Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerks gestern, Mittwoch, im Saale Kalthoff einen fröhlichen Kindernachmittag, zu dem sich die Kleipen mit ihren Müttern und auch die Mitglieder der NS.=Frauent“*t und des Deutschen Frauenwerks recht zahlreich eingesunden hatten. War es doch für den Kinderspfelkreis eine besondere Freude einmal die Großen bei sich zu Gast zu haben. In wochenlanger Vorarbeit hatten die Kleinen eifrig an der Ausgestaltung des Programms gearbeitet, um den Erwachsenen einige freudevollen Stunden zu bereiten. Und das sei vorweg gesagt, daß den Kindern ihr Vorhaben glänzend gelungen ist. Aum Abschluß dankte die Frauenschaftsleiterin den Kindern des Spielkreises und vor allem ihrer Leiterin für die schönen Stunden. Sie trat dabei gleichzeitig werbend an die Mütter heran, die ihre Kinder noch' nicht zum Kinderspielkreis schicken, der nach den Weihnachtsferien erstmalig wioder am 12. Januar in der Hegelschule zusammenkommt. Zum Abschluß der Feier wurde jedes Wind des Spielkreises mt einer Tülte voll netten Sachen beschenkt.(va.) Die bei der Bergbau=AG. Lothringen zu schöner Tradition gewordene Ehrung der Jurilare findet in diesem Jahre kommenden Sonntag im Saale Kalthoff in Gerthe statt. Es sind auch in diesem Jahre wieder eine Reihe Arbeitstmeraden, die auf eine 40=(4) und auf eine 25fahrige(90) Tätigkeit in den verschiedenen Berieben von Lothringen zurückblicken können. Die Namen der 40jahrigen Jubilare sind: Otto Dieckerhoff(Hauptverwaltung), Wilhel Handick und Ludwig Meier(Lothringen) und Heinrich Statelbeck(Kotercien). Auf eine 25jährige Täigkeit können zurückblicken von der Hauptverwaltung: Julius Paßmann, Walter Träger und Josef Wolf; von Lothringen: Gustav Alexander, Wilhelm Bach, Alois Bahe. Otto Biernath Gustav Bolinski, Wladislaus Bothe, Franz Brecl, Franz Brinkecec, Josef Campa, Alex Chofnacki, Michael Dora, Albert Drescher Otto Fischer, dustav Garthmann, Franz=Johann Gerlach. Fretz Grigat, Alois Grill, Heinrich Groß. Ewald Hartung. Heinrich Heinzel, Gustav Herwig, Friedrich Hildebrand. Richard Hoifmann, Albert Holzer, Jakob Inkret, Valentin Jankowiak, Richard Kalis, Friedrich Karpa Eduard Kreußling, Karl Kröger, Anton Kulesa, Fritz Liesenhoff, Joh Lindemann. Heinrich Luig. August Margies, Martin Möller, Fritz Münneckhoff, Adolf Nikulsk. Franz Otto, Otto Partmann, Albin Paterka, Johann Pienhöfer, Richard Rapsch, Gustav Samm. Franz Seiffert, Erich Soest, Heinrich Sparka. Johann Schevzik. Franz Schlacher, Wilh. Schrage, Wilhelm Schulte, Karl Schwarz, Wilhelm Schwitzer, Fritztz Stakelbeck. Alfred Stein, Wilhelm Vogt, Anton Wachowak. Wilhelm Willems und Peter Wyppych. Von „Präsident": Fritz Amtenbrink. Gustav Bioleit und Heinrich Schüler; von„Graf Schwerin“: Jos. Ahle. Wilbelm Able. Leo Arthberg, August Gerstmann, Anton Klein, Heinrich Kuhlmann, Johann Ohlberger. Albert Quernheim, Wish. Rademacher, Thomas Skottnik, Heinrich Schmidtmann, Eduard Strombera. Wilhelm Vienken Oto Vollmer, Bernbard Wilmsen u. Josef Wittkamp: von„Herbeder Steinkoblen=Bergwerke“: Friedrich Knoche; von den Kokereien: Wilbelm Düpve. Paul Hafermaß Wilhelm Kämper. Hermann Käse. Gustav Kielmann, Alfred Preußler, Karl Vogelsang, Wilbelm Voß und Josef Kollbach. Bochum-Langendreer Das Postamt 1 an der Kaiserstraße ist kommen. den Sonntag geöffnet zur Annahme und Ausgabe von Paketen und zum Verkauf von Postwertzeichen in kleinen Mengen in der Zeit von 8 bis 13 und von 15 bis 19 Uhr. Kumpels stellen aus. Im Gefolgschaftshaus Neu=Iserlohn begann gestern die diesjährige Ausstellung von Weibnachtsarteiten der Harpener G kolgschaft, die beute wieder von 10 bis 19 Uhr zur Besichtigung geöffnet ist. Die Ausstellung im Gefolgschaftshaus Robert Müser beginnt am Sonnabend(15 bis 19 Uhr) und dauert bis Sonntag(10 bis 19 Uhr.(ik.) Bochum-Weilmar Zich selbst vergiftet. Ein junger Mann, der Kopfschmerzen hatte, nahm Modikumente ein, worauf er bewußtlos wurde. Der hinzugezogene Arzt stellte eine Vergiftung fest und ordnete die Ueberführung ins Krankenhaus an Bochum-Stiene Hohes Alter. Gestern vollendete die Witwe Heinr. Kurzt, verwitwete Grote, geb. Knoche, „Im Mailand“ 185, ihr 75. Lebensjahr, Auch unsern Glückwunsch! 15 Parteianwärter wurden in einer Versammlung der Ortsgruppe, zu der sich sämtliche Parteigenossen eingefunden hatten, vereidigt. Der Ortegruppenleiter Pg. Wiegand hielt eine Ansprache in der er die Parteianwärter auf ihre Pflichten, die sie mit der Vereidigung übernahmen, aufmerksam machte. Anschließend hielt Pg. Franzmann einen aufschlußreichen Vortrag über das Kolonialproblem. Einen Elternabend hielten die Jungmädel der Gruppe 74/67 im Lokale des Pg. Rumberg auf der Kemnaderstraße ab, zu dem sich die Eltern in großer Zahl eingefunden hatten. Der Abend gab einen guten Ueberblick über die Arbeit in den Jungmädelgruppen. Bochum-Linden-Dahlbanfen Eine besonders eifrige Werbetätigkeit entfaltet der Ortsverband Dahlhausen im Reichskolonialbund. Am Dienstag fand auf dem Horkenstein wieder ein gutbesuchter Werbeabend statt, zu dem auch Abordnungen der Partei und ihrer Gliederungen erschienen waren. Ortsverbandsleiter Selbach wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß es erforderlich sei, möglichst weite Kreise der Dah hauser Bevölterung für den Kolonialgedanken zu interessieren und sie über die Arbeit und die Aufgaben des Reichskolonialbundes selbst sowie über den Kolonialbesitz Deutschlands und seine wirtschaftliche Bedeutung aufzuklären. Die Werbung gehe darum auf breiter Grundlage weiter. Darauf hielt Pg. Schnitter einen Lichtbildervortrag, der sich vor allem mit dem deutschen Kolonialbesitz in der Südsee beschäftigte. Pg. Schnitter wußte seinen Vortrag darum besonders interessant und farbig zu gestalten, da er selbst zeyn Jahre lang auf den Südseeinseln gelebt hat und darum am besten über die wirtschaftliche Entwicklung dieser schönen deutschen Kolonien berichten konnte. Mit einem Appell, kräftig mitzuarbeiten, schloß der Ortsverbandsleiter die gutverlaufene Werbeversammlung, die ihren Zweck sicherlich nicht verfehlt hat. Der„Köllerholzweg“ im Ortsteil Oberdahlhausen wird, nachdem das erforderliche Material schon seit einiger Zeit bereitlag, setzt ausgebessert. Gleichzeitig wäre zu wünschen, daß nun auch der Höhenweg und der Polterberg instandgesetzt würden. Heute hält das Frauenamt der DAF von WinzBaak ihren letzten Pflichtabend in diesem Jahre ab. Frohe Stunden sollen die Arbeitskameradinnen vereinen. Gleichzeitig sollen die Vorbereitungen für ein Fest besprochen werden, das Januar kommenden Jahres stattfindet. Wanne-Eickel Nachschlusseldiebstabl. In den Abendstunden des Sonntag drangen bisher noch unbekannte Täter in die Wohnung eines Anwohners des Wilhelmsplatzes. Gestohlen wurden: 1 zweireihiger Herrenmantel(Stoffmuster Pfeifer urd Salz), 3 Tischdecken. 1 Damenkleid, 1 Damenhandtasche, 1 Bettvorleger. Wer kann zur Ermittelung der Täter Angaben machen? Mitteilungen erbittet die Kriminalvolizel, Ge senkirchener Straße 25. Weihnachten in der Mütterschule. Nach Abschluß der Viert=lfahreskurse, die in diesen Tagen ihre Lebrgänge beenden, werden heute die Arbeiten aus den Lehrgängen, Nähen, Heimgestaltung und Baste'n, in den Räumen der Mütterschule, Langekampstraße, gezeigt. Alle interessierten Volksgenossen sind zur Besichtigung der Ausste lung eingeladen, die von 9 bis 22 Uhr geöffnet ist. Sämtliche Lehrgäng= beginnen Anfang Januar 1938 ne Goldene Bochzeit Die Ebelente Gottlieb Gardiewski, Wanne=Eickel, Kurfürstenstraße 38a, begeben morden das Fest der goldenen Hochzeit. Glückauf zur Samantenen! Herne. Ueberfall in Herne Ein Meineidsprosen mit politischem Hintergrund. Vor 5 Jahren, am 18. Juni 1932, war der SS.Mann Brinkmann in Herne von Kommunisten auf dem Karlsplatz überfallen ud mißbandelt worden. In der damaligen Verbandlung vor dem Sondergericht wurde ein gewisser Kroll aus Herne zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. In diesem Prozeß war in Urbaschat, der jett des Men angeklagt war, für Kroll als Entlastungszeuge aufgetreten und hatte beschwworen, daß Kroll sich nicht an dem Ueberfall beteiligt, sondern zur fraglichen Zeit mit einem Polizeibeamten am Kanal eine Unterbaltung geführt habe. Diese Auslassungen wurden einmal durch den Polizeibeamten, auch an Hand der Dienstnachweisliste, nach der er an diesem Tage Innendienst gemacht bat und dann auch durch andere Tatzeugen widerjegt. Angezeigt hat den Urbuschat seine mit ihm in Scheidung lebende Frau. Auf hre Aussage wurde allerdings kein entscheidendes Gewicht gelegt. Das Gericht belt die übrigen Auslagen für ausreichend, um Urbuschat des Meinerdes zu überführen. Er erhielt ein Jahr drei Monate Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust Kroll, der ihn offensichtlich zum Meineid angestiftet hatte. ging straffrei aus, da man ihm die Anstiftung nicht beweisen konnte Emschermuseum im Schloß Strünkede. Die schon seit längerem schwebenden Verhandlungen zwischen der Stadtverwaltung Herne und der Harpener Bergbau=AG. über die Benutzung des Schlosses Strünkede sind jetzt zum Abschluß gebracht worden. In diesen Tagen hat man auch die Arbeiten, um das Schloß, gemäß den Foderungen und Zwecken des Muscums umzubauen, in Angri““ genommen. Das gesamte Inventar des Museume Begt bereits im Schloß. Büro und Werkstatt befinden sich dagegen noch im früberen Heim des Emschermirfeums, im alten Amtsgericht Essen Foche Wulf 200 kommenden Sonntag in EssenMülheim. Die Foche Wulf 200, das größte deutsche Verkehroflugzeug, wird am kommenden Sonntag um 11.30 Uhr auf dem Flughafen Essen=Mülheim eintreffen. Der Führer der Maschine ist ihr Konstrukteur, Wehrwirtschaftsführer Tank. Er wird nach der Landung durch Oberbürgermeister Dillgardt=Essen und Oberbürgermeister Halensäger=Mülheim=Ruhe begrüßt werden. Die Maschine hann in der Zeit von 11.30 bie 5,80 Uhr am kommenden Sonntag besichtigt werden. Flugzeugingenleure werden dabei die erforderliche Aufklärung über technische Einzelheiten geben. Nach Gottes helligem Willen entschllef am Montag. dem 13. Dezember 1937, 18 Uhr, nach langer, schwerer Krankheit mein lleber Mann. unser guter, treusorgender Vater, der Schöne u. praktische Geschenke tor das Kind: Reichsbahn-Werkmeister I. R. Er starb nach elnem christlichen Lebenswandol, versehen mit den Gnadenmitteln der kath. Kirche, Im Alter von 73 Jahren. Um oln stilles Gebet tûr den lieben Vorstorbenen bitten Frau Lulse Birkhölzer nebst Kindern und Anverwandten Bochum-Laer, Blankenhelm(Eltel). Viersen und Essen-Werden, den 14. Dexember 1937 Die Beerdigune findet om Prottag. dem 17 Desomber, 14 30 Uhe, vom Traverhause, Bochum Leer, Hôlestroße 48, aUs etptt. Des a elohes Tege um V 90 Uhe ln der Pterrhirche Secleremt lot am g'elches Vege um ru Gechym Leer. Allen, dener aus Versehe diese als selche. richt suging. dione Anzöge, Kleldchen Kopfbedeckung Westen, Pullover Handschuhe Mäntel for Jedes Alter Gamaschenanzöge Unterzeug, Strömpte Nachtanzöge Taschentöcher, Schörzen Schaufenster und Verkauf nur Bongardatr., am Hellweg sehne Bochum, Bongartarade, an Holluoo Selt 70 Jahren reell, gut und billig e 32/ Ein Hur Gd MORGENROCK Wäsche=Röller MIII Die Volks-Zeitung, Dein Heimatblatt! MI Die Zeitungsanzeige, das beste Werbemillel ... was hätte Herr Hollmann auch mit dem Säudern von Aschenbechern zu kun!- Das ist Soche der frau, denkt er. Herr Hollmann würde aber wohl oft auch in Verlegenheit sein, wenn es seine Sache waro... Der festsitzende häßliche Rand von Nikotin, Tadak und Asche ist nämlich gar nicht so ein= sach wegzubringen. Aber da ist Mutter Hollmann prak= tisch- sie nimmt 1pal. Mit etwas deißer 1141Lauge sind im Handumdrehen alle noch so festhaftenden Flecke beseitigt und Gerüche entfernt! Desbald sagt Mut= ter Hollmann auch nichts, wenn Vater qualmt, als wenn er es dezahlt dekäme. Boehum, an der Orenseheibe Geschäftsleute, die regelmäßig Inserieren, werden nicht vergessene FI.1 Lnunua 3 Spiel, Turnen Wieder omerikanische Athleten in Deukschland Mit groter Stimmenmehrheit angenommen Der Vorstand der amerikanischen Amateur= Atbletik=Union hat in seiner letzten Sitzung auf Vorschlag des Generalsekretäts Dan Ferris beschlossen, die Beziehungen mit den deutschen Atd leten wieder aufzunehmen. Der Antrag wurde mit uberwaltigender Stimmenmehrheit angenommen. Das bedeutet nachträglich eine sehr schwere Niederlage für den abgetretenen Präsidenten J. Mahonen und seiner Kreise, die schon bereits im Vorjahre ein erfolgloses Kesieltre ben gegen die Teilnahme der amerikanischen Athleten an den Olompischen Spielen in Berlin angestiftet hat. Deukschlands Eishockeyspieler für Basel Das Fachamt Eissport im DRL. batte die deutschen Spivzenspieler im Eisbocken zu einem achttägigen Lebrgang in Düsseldorf zusammengezogen. der der Vorbereitung auf das am nächsten Sonntag in Basel stattfindende Länderspiel gegen die Schweiz diente. Der bekannte kanadische Eishockentrainer Bobby Bell unterzog die Lehrgangsteilnehmer einen barten Training, das am Donnerstag seinen Abschluß findet und u. a drei Probespiele umaßte. die am Wochenende in Krefeld und Köln und am Mittwoch in Düsseldorf stattsanden. Insgesamt treten 12 Spieler die Reise nach Basel an Die deusche Auswahl setzt sich aus folgenden Spielern zusammen: Tor: Egginger: Verteidiger: Schenk. Jaenecke; Stürmer: Schmiedinger. Ball. Wiedemann, Trautmann. Kelch 2. Schibukat. Tobien. Lang und Strobl. Die Schweiz hat als Schiedsrichter den Führer des Schweizer Eisbockeyverbandes Graatz bekanntgege ben. Schweizer Eishockeymannschaft gegen Deutschland Am Sonntag führt Deutschlands Eishockeymannschaft ihren ersten Landerkampf dieses Jahres in Basel gegen die sehr spielstarte Schweiz durch. Die Schweiz hat ihre Auswahl bereits wie folgt namhaft gemacht: Toor: Dr. Hirtz(oder Künzlex oder Müller); Verteidigung: F. Geromin und H. Badrutt; 1. Sturm: Gebr. Cattini und Torriani; 2. Sturm: Ch. Keßler, Lehrer und H. Keßler.— Von Zürich, Bern und Luzern fahren am Sonntag Sonderzüge nach Basel. „Sonja" mietet„Garden“ Amerikanischen Meldungen zufolge hat Sonja Henie den berühmten Newyorker Madison Square Garden, in dem dieser Tage Max Schmelina den Amerikaner Thomas k.o. schlug, gemietet, um dort im Januar Eislaufveranstaltungen in eigener Regie zu veranstalten. Sie will dazu eine 60 Kopfe starte Kunstläufertruppe aus Hollywood sowie ihren Regisseur mitbringen, der die Eisrevue verfilmen soll. Der Reichssporkführer in Finnland Nach seinem Besuch in Kopenbagen traf der Reichssportführer von Tschammer und Osten in der finnischen Hauptstadt Helsinki ein, wo er auf Einladung der finnisch=deutschen Gesellschaft vor einer auserlesenen Zuhörerschaft einen Vortrag über „Wesen und Ziele der deutschen Leibeserziehung" hielt. Der Riesenbeifall bekundete wie auch schon in Kopenbagen das große Interesse, das man den Ausführungen des Reichssportführers entgegenbrachte. Die m Anschluß an den Vortrag gezeigten Filme über die deutsche Leibeserziehungsarbeit und über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin erweckten immer wieder Begeisterung. In Begleitung des deutschen Gesandten von Blücher hatte der Reichssportführer zuver dem Ministerpräsidenten Cajander und den führenden Persönlichkeiten des finnischen Sports einen Besuch abgestattet. Eine Besichtgung der großzümgen Stadionanlagen der Stadt Helfinki wurde unter sachkundiger Führung unternommen. Der Reichssportführer wird noch bis Donnerstag in Finnland bleiben und dann wieder nach Berlin zurückkehren. Des Duce Fahrer siegte Des Duc= Fahrer siegte Mit 134 Klm.=Std. von Bengasi nach Tripolio Auf den rund 1000 Kllometern der in diesem Sommer feierlich eröffneten Autostraße von Bengasi nach Tripolis, entlang der nordafrikanischen Kuste, wurde ein Sportwagenrennen ausgetragen. Aus der greßen Zahl der bekangten italienischen Landstreckenfahrer ragte Boratto, der Fahrer des Duce, hervor. Mit über einer Stunde Vorsprung legte ex die 1097 K.m in 7:41:54 Std. mit einem Mttel von 133.776 Klm.Std. als Sieger in einem 2.3 Liter Alfa=Romeo zurück. Die Mannschaft Haller=Villa wurde mit dem gleichen Modell Zweite. Schon auf dem dritten folgte der Beste der 1500-cem=Klasse, Jacazio auf Lancia, der 114 Klm.=Std. erzielte. Ausgezeichgset schlug sich der kleine 5000-cem-Fat, aus dem Darbesio mit 11:18 Std. 91,7 Klm.=Std. herausholte. Ein wichtiges Borereignis Sporknokizen 5a einer Norwegenfahrt für die Teilnehmer am Deutschen Turn= und Sport= fest in Breslau hat der DRL den 88 000 TonnenDampfer„Columbus“ gechartert. 1500 Teilnehmer können zu dieser achttägegen Erholungsreise zugelassen werden. Ludwig Neeke, der bekannte Kölner Vorlehrer. aus dessen Schule die Colonia=Boxer und damit auch zahlreiche Berufe= boxer wie Hein Müller, Jakob Domgörgen und Franz Dübbers hervorgingen, wurde nach Berlin als Trai= ner verpflichtet. Auch Otto Weichardt, der Betreuer von Selle und Stein, siedelt nach Berlin über. Schwedeng Ringer überlegen Der große Länderkampf der Amateurringer von Schweden und Finnland endete mit dem überlegenen Siege Schwedens auf beiden Fronien. Mit 20:8 Siegen blieben die Schweden in ihrer Hauptstadt Stockholm mit ihrer A=Mannschaft erfolgreich und auch die B=Staffel zeigte sich den Finnen in Helfinki mit 19:9 Siegen klar überlegen. Im Gesamtergebnis siegte Schweden also mit 39:17 Siegen. Länderkampf England—Deutschland Heute bort die deutsche Nationalmannschaft in der Londoner Albert Hall Ein schönes Jubiläum ist es, das unsere Amateurbozer am Donnerstag in der Londoner Albert Hall begehen. Auf Einladung des englischen Bexverbandes stellt sich eine zwölfkopfige deutsche Rationalstaffel an diesem Tag zum ersten Male in einem offiziellen internationalen Kampf auf englischem Boden vor. Gleichzeitig aber ist die Begegnung Deutschland— England der 50. Landerkampf in den Annalen unserer von Erfolg zu Erfolg eilenden Amateurboxer. Zwei Ereignisse also, die den 16 Dezember zu einem Ehrentag des deutschen Boxsportes machen. Wie in der Leichtathletik, im Schwimmen und Fußball. so hat Großbritannien auch im Boxsport die bisber so betonte„splendid isclation“ aufgegeben. Ausschlaggebend für diesen grundsätzlichen Umschwung waren die Mißerfolge britischer Sportler bei den Clympischen Spielen. Daß es nun gerade die deut= schen Amateurboxer sind, an die Englands erste Einladung gerichtet wurde, erfüllt uns mit Stolz, legt underer Staffel aber auch eine große Vernelichtung auf. Auf dem Inselreich ist das Voren weit volkstümlicher als bei uns. Es gebört, wie bei uns die Gymnastik etwa zum täglichen Morgentraining, ganz gleich ob es sich dabei um einen Privatmandd oder den Fußballspieler bandelt. Vom Boxen versteht eben jeder Engländer etwas, und da heißt es für unsere Landermannschaft, von der man in London weiß. daß sie die stärkste des Kontinents ist, unsere Gaitgeber nicht zu enttauschen. Die Fachamtsleitung hat es bei der Auswahl und Vorbereitung unserer Mannschaft an nichts fehlen lassen. Gerade daß man auf Clympiasieger Kaiser. Europameister Murach, die Deutschen Meister Miner und Pietsch und den guten westfälischen Schwergewichtler Schnarre verzichtet hat. weil sie sich zur Zeit nicht in beiter körperlicher Veriassung befinden, beweist, wie man die Aufstellung der deutschen Staffel nicht von Titeln, sondern von der augenblick lichen Form abhängig gemacht hat. Es wunden da= ber mit den Hamburgern Prieß und Vogt sowie dem Berliner Kleinboldermann einige„Neulinge" in die alte, erfahrene Garde eingestellt, die sich in letzter Zeit ausgezeichnet haben. Die Aufgabe unserer Staffel jenseits des Kanalt istdas wollen wir nicht vergessen, sehr schwer. Neben der bekannt guten Technik der Engländer, ihren kor= Cecilia Colledge und ihre Konkurrentinnen Im Wembley=Eisstadion verteidigten Englands Kunst laufmeister ihre Titel erfolgreich gegen den Nachwuchs. Cecilia Colledge gewann die Meistersch aft erneut mit 1946.8 Punkten vor der ewigen„Zweiten“ Megan Taylor(1883,8) und der vielversprechen 13jahrigen Dayhne Walker(1807.8, die in der Kür überraschend besser als Cecilia gewertet wurde. Grabam Sharv behielt den Titel mt 1026 2 P. vor Frederich Tomlins(1652.2) und auch das Ehepaar Leslie und Violet Cliff behauptete seine Würde überlegen. Für die Anteilnahme der Zuschauer spricht deren Zahl von 10 00.— Unser Bild zeigt die alte und neue Meisterin Cecilia Colledge mit ihren Kon kurentinnen.(Scherl=Bilderdienst=M.) perlichen, bauptsächlich auf einer großen Reiced beruhenden Vorteilen und der sprichwörtlichen Zahig= keit haben die Deutschen auch die unterschiedliche Auf= fassung des englischen Kampfgerichtes in Rechnung zu stellen. In England ist der„orthodore" Stil zu Hause. der sich in manchem von unserer Auffassung uber zweckmäßiges Voxen unterscheidet. Das haben schon deutsche Vereins= und Gaustaffeln in England, vor einem Jahr aber auch unsere Nationalmannschaft in Belfast erfahren müssen. Unsere Aktiven werden sicherlich alles bergeben, was sie im Verlaufe= ihrer vielen internationalen Kämpfe an Erfahrung und Kampfgeist sich angeeumet haben. Wollen wir hoffen, daß es ihnen gelingt, auch in England zu überzeugen. Die beiden Mannschaften treten voraussichtlich in folgender Besetzung an(Eritgenannte Deutschland; Fliegengew.: Prieß(Hamburg)— L. Tyler Bantamgew.: E. Wilke(Hannover)— P. O'Donoahue Federgew.: H. Völker(Berlin)— C. Elliott O. Kästner(Erfurt)— N. E. Raine Leichtgew.: H. Nurnberg(Berlin)— F Simpson J. Heese(Düsseldorf)— E. Kemp Weltergew.: H. Fluß(Köln)— C. Webster Mittelgew.: A. Baumgarten(Hamburg)— W. Park E. Campe(Berlin)— J. W. Jackson Halbschwergew.: R. Vogt(Hamburg)— T. Griffin Schwergew.: H. Runge(Wuppertal)— A. Stuart Kleinholdermann(Berlin)— G. Preston 5chach Josteit Kreismeister des Schachkreiseg Bochum Das Turnier um die Einzelmeisterschaft 1837.39 im Schachtreis Bochum ist zu Ende. Josteit ging als teier durch das Ziel. Verdient gewonnen und schon erspielt, ist die Stadtmeisterschaft für Josteit ein sehr schoner Erfolg, winkt doch auch die Teilnahme am Bundesturnier. Der Schußitand und damit die Reihenfolge der nitigen Stadtmannschaft hat folgendes Ausseben: 1. Josteit(Boch. Schachges.) 8:1, 2.—8. Wittenbera Schachges.) 7:2, 2.—8. Cbedor(Schachkl. Werne) 7.2 4. Lemke(Schachges.) 6:3, 5. Nolte(Schachfr. 25 Bochum) 5:4. 6. Hagedorn(Schachfr. 25) 8½/ 5½. 7. Vatn(Bochumer Verein) 8:6. 8.—9. Kröger(Schachfreunde Weitmar) 2:7, 8.—9. Lampmann(Nimmer patt Laer) 2:7, 10. Wiegand(Turm Hamme) 1½:74 Nennen zu Engbien 1. R.: 1. Krchi(Juge), 2. Movietone, 8. Carret Rouge. Sieg 28, Play 12, 12, 15:10. Ferner: Verque 2, Antheor. Maimou, Franconia. Teberan 2": 1. Dedo 2(Verniere), 8. Kergos, 8. Soda. g72.10, Playz 20, 20, 16:10. Ferner: Bager. Gertitude 2. Gabalka. Lingot, Alcee 2. Falerne, Lo Trappeur. 3. R.: 1. Rosamonde(Rochet), 2. Maggio, 8. Lolotte. Sieg 36:10, Platz 17. 12, 15:10. Ferner Palis Borgbese, La Guadeloupe, Saint Alain, Hodes, Pont Chignolle. 4. R.: 1. Mercenaire(Le Fur). 8. Haut letz Coeurs. 8 Dago. Sieg 46:10, Platz 22, 15:10. Ferner: Musique, Herbumy. Week End. Papillon Bleu. 5. R.: 1. Satinella(Rochet), 2. Fref, 8. Coppriabt. Sieg 29:10, Platz 15 13. 26:10.#erner: Parita, Haltea. Ensorceleur 2. Foliole L. Infernal 2. La Dame du Mesnil, Veram. Bücherschau Müller=Koch:„Sportkarikaturen 1936 37.“ Verlag Essener Verlagsanstalt, steif broschiert 8.60 RM. Curt Mueller, der Pressezeichner, dessen Starke nicht zuletzt das Gebiet der Sportkarikatur ist, und 1 Koch, der Sportschriftleiter, haben mit die= sem Buch ein Werk geschaffen, das die großen Sport= ereignisse der beiden letzten Jahre noch einmal vor Augen führt. Voll Humor. Witz und Gerst sind de Karikakuren des Zeichners und so ist auch der ver= bindende Tert gehalten. Jm Vorderarunde stehen die Ereignisse der Olumpischen Spiele 1936, aber auch die anderen Sportarten we Fußball. Handball, Auterennen. Schwemmen, Tennis. Hocken. Eiskunstlauf. Radfahren und Rudern haben in dem Buche ihren Raum zugewiesen erhalten. Sie alle werden beim Beschauen und Lesen noch einmal lebendig. Außer den Clumpischen Spielen verzeichnen wir an besonde= ren Kapiteln in dem Buch das über die deutsche Fuß= ball=Nationalmannschaft und den Weg zur Meisterschaft mit Glossierungen aller wichtigen begebenheiten innerhalb der Gaue Niederrbein und Weitfalen, die das besondere Interesse der westdeutschen Evortgemeinde in Anspruch nehmen dürften. Auf 218 Seiten enthält das Buch 280 Sportkarikaturen, die so manche Erinnerungen wachrufen. Buch ist kür jeden Sportlex und Sportfreund das richtige Weibnachtsgeschenk. Westdeutsche Um= und Ausschau Der Creutz=Prozeß Ahrweiler. Das Landgericht Koblenz setzte in Ahrweiler die Verhandlung in dem Prozeh gegen den früheren Landrat des Kreises Adenau. Dr. Creutz. fort. Bevor in die eigentliche Verhandlung eingetreten wurde, verlas der Vorsitzende einen Brief des in der vergangenen Woche als Zeuge vernommenen ehemaligen Regierungsvizepräsidenten Mand. In diesem Brief ergänzte der Zeuge seine bei der letzten Vernehmung gemachten Ausführungen dahin, daß der Angeklagte ihm damals von Geldgeschenken an Rennfahrer erzählt habe. Im Verlauf der weiteren Verhandlung wurde erneut der Kreisausschuß Oberinspektor Hubert über das Kapitel„Silbersuchsfarm“ vernommen. Als der eigentliche Kreditbetrag für die Farm in Höhe von 20000 RM bereits überschritten war, wurden die weiteren laufenden Unkosten einfach aus Kreditmitteln. aus Wegebaukosten, die für die Gemeinde beitimmt waren und aus Einnahmen aus der Kraitfahrzeugsteuer bestritten. Wie bis jetzt feststeht, hat die Silbersuchsform des Kreises Adenau in den Jahren von 1926 bis 1932 nicht weniger als ca. 150 000 RM getostet. Rechnet man den 150000 RM des Kreiles die Einlagen der Gesellschaftsmitglieder in Höhe von ca. 100 000 RM hinzu. dann kann man sich ein Bild von den Mißständen machen. Aber tretz all dieser Dinge erklärte Dr. Creut der Re= aierung wie dem Kreisausschuß gegenüber die Rentobilität der Anlage als gesichert.„Eine Kette ohne Ende“ bezeichnete der Gerichtsvorsitzende die mißbränchliche Verwendung der Gelder des Kantos Kraktfahrzeugsteuer“. Was mit den unter diesem Titel vereinnahmten Geldern alles geschehen ist. konnten bei der sinnlolen Buchführung selbst drei Sanchverständige nicht klar ermitteln. Fest steht lediglich die eine Tatsache. daß Dr. Creutz von diesem Konto 15 000 RM für Aufwendungen und Reisen in den Jahren 1830 bis 1932 erhalten hat. Der Angeklagte erklärte, daß er diese Gelder mehr oder weniger für Reisen im Interesse des Nürburaringes ausgegeben habe. Anstatt, wie von der vorgesetzten Dienstbehörde angeordnet, sich auf sein eigentliches kommunales Ansgabengebiet zu beschränken blieb Dr. Creutz weiterhin der Repräsentat des Nürburgringes auf Kosten des bedürftigen Kreises Adenau. Kleine Provinschronik Für 2.25 RM ins Zuchthaus Solingen. Vor dem Solinger Schoffengericht hatte sich im Schnellverahren der 28jährige Kurt Schweser aus Wuppertal zu verantworten, der in Ohligs mehrere kleinere Betrügereien begangen hatte. In vier Fällen ließ er sich Beträge zwischen 30 und 50 Pfennig geben unter dem Vorwand, er habe unterwegs eine Autopanne gehabt und besitze keine Mittel zur Rückfahrt nach Barmen. Polizei und Staatsanwaltschaft waren der Annahme, dan Schweser weder willens noch in der Lage war. das Geld zurückzugeben Da es sich bei ihm um einen bereits erheblich vorbestraften Monn handelte, lautete die Anklage auf Betrua im Rückiall. Wahrend der Anklagevertreter eine Zuchthausstrafe von zwei Jahren forderte, hielt das Gericht eine Zuchthausstrafe von einem Jahi und oret Monaten ür ausreichend. In der Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende, daß zwar der entstandene Schaden nur 2.25 RM ausmache. dah aber der gewohnheits mäßgie Rechtsverbrecher keinen Anspruch auf mildernde Umstände habe. Sprechstundengehilfin unterschlug 4000—6000 Reichsmark Dusseldors. Die Polizei nahm eine Sprechitunden gehilfin, die bei einem Düsseldorfer Arzt tätig war. wegen fortgesetzten Betruges. Urkundenfälschung und Unterschlagung seit Die Festgenommene unterschlug größere Beträge. die durch Rechnungen beteinkamen, vernichtete Rechnungen und Briefe und nahm falsche Buchungen vor. Der durch ne verun treute Betrag wird auf etwa 4000 bis RM geschätzt. Stadt Hilden unterstützt kinderreiche Familien Hilden, Mit dem 15. Dezember leitet die Stadt Hilden eine vorbildliche Unterstützung ihrer kinderreichen Familien ein Von diesem Tage on wird bei der Geburt des vierten Kindes eine städtische Ehrengobe in Hohe von 50 RM gegeben, die auf den Namen ves Kindes bei der Städtischen Sparkasse angelegt wird. Ferner erhalten die Eltern einen Betrag in gleicher Höhe in Bedar'sdeckungsscheinen. Bei der Einschulung haben die schulpflichtigen Kinder, vom vierten Kind an aufwärts. Anspruch auf eine volle Schulausrüstung sowie auf die Lernmittel, wie auch beim Eintritt in die 5J oder in den BOM ein Zuschuß von 50 Prozent gewahrt werden kann Ferner hat die Stadtverwaltung eine ganze Reihe anderweitiger, Vergünftigungen, für kinderreiche Bamilien vorgesehen. Wir erwähnen die bevorzugte Bereitstellung von Grundstücken und Hopotheken. Schulgeldermaßigung für die Oberschule. Beibilfen zur Behebung unverschuldeter Not ulw Ein Keiler von 300 Pfund gelegt Hann(Eifel) Bei der günstigen Echneelage in der Eisel hat auch mit gronem Erkolg die Jaad auf Schwarzwild eingesetzt. Ein seltenes Jaadalück hatte in den letzten Tagen ein Gemeindeforst meister, der in der Gemarkung Gemünden einen Keiler im Gwicht von 300 Pund zur Strecke bringen konnte. Kurz berichtet Gießen. Auf dem Verladebahnhof der Station Großen=Linden versuchte der 15 Jahre alte Heinrich Belten aus Göbelntod auf das Trittbrett eines rückwärte fahrenden Lastiutos zu springen. Dabei rutschte der Junge ab und fiel unter den Wagen. Ein Hinter= nid ging ilen über den Kopf, so daß der Tod nach kurzer Zeit eintrat. Lingen. Als abends ein angetrunkener Mann auf dem Bahnhof Lingen auf einen in Richtung Emden fahrenden Eilzug sprang, rutichte er aus und fiel zwischen Bahnsteig und Schienenstrang. Der Mann kroch später zum Erstaunen der auf dem Bahsteig befindlichen Personen wieder auf den Bahnsteig. ohne überhaupt irgendeine Verletzung erlitten zu lmben. Der Zug mar über ihn hunweggefahren, wo= bei sich der Mann so geschichkt auf den Schotter gelegt hatte, daß er unverletzt davonmam. Dortmund. Das Oberbergamt Dortmund teilt mit: Bergrat Schulze=Steinen vom Bergrevier Hamm fit mit Wirkung vom 15 Dezember 1937 ab zum Ersten Bergrat ernannt worden.— Bergassessor Karl Weber vom Bergrevier Lünen ist mit sofortiger Wirkung dem Bergrevier Recklinghausen II überwiesen worden. Bad Kreuznach. Am Montag abend brach in dem Dachgeschoß eines Haules in der Rüdesheimerstraße in Bad Kreuznach Feuer aus, das sich mich ausdehnte. Als der Biand gelöscht mar und mit den Aufräumungearbeiten begonnen wurde, sand man einen (0 Jahre alten Mann der eine Manlarde bewohnte, in seinem Beit verkohlt auf Der Mann ist wahr= scheinlich im Rauch ersticht und hat sich vor dem Feuer, das nach den bisherigen Feststellungen in seinem Zimmer ausbrach, nicht mehr reiten können. Eisenbahnlinie in der Nähe der Station Kastelruth am Dienstag vollständig verschüttet. Einige Felsblöcke sind in die Eisack gestürzt. Der Straßen= und Zugverkehr blieb geraume Zeit unterb ochen, doch ist es bereits gelungen, ein Gleis der Brennerlinie wieder freizumachen. Die abstürzenden Felsblöcke haben einen Lastwagen zertrümmert. Eisenbahnunglück in Polen Ein Toter, neun Verletzte.— Der schuldige Stationsvorsteher geflüchtet DNB Warschau, 15. Dez.(Daahtb.) Zwischen Warschau und Lublin ereignete sich am Mittwoch ein schweres Eisenbahnunglück, wobei ein Eisenbahnbeamter getötet und neun weitere verletzt wurden. Vier von ihnen besinden sich in Lebensgefahr. Das Unglück ereignete sich kurz hinter der Statlon Laskarzew, wo der Personenzug Warschau— Lemberg in voller Fahrt auf einen dort haltenden Güterzug auf. Mehrere Waggons des Güterzuges wurden zertrümmert. Von den Fahrgästen des Personenzuges ist niemand verletzt worden. Der Stationsvorsteher, den die Schuld an dem Unglück trifft, ist geflüchtet. Weidmanns sechster Mord Wie es zum Geständnis kam- Keine Spur von Reue- Geschäftemacherei um die Mördervilla Keller. die angebotene Stelle sei in dem bekannten Badeort Vichy anzutreten. Frau Keller war auch bereit, sich lofort in Begleitung der beiden Verbrecher nach Vichy zu begeben. Ihr Gepäck wurde im Auto Couffis verstaut und die Reise begann. Schon im Walde von Fontainebleau schlugen die beiden Verbrecher vor daß man doch in dem Dörfchen Barbizon den Tee einnehmen solle. Nachber unternahm man einen kleinen Spaziergana im Walde. Weidmann blieb einen Schritt zurück, 10g seine Pistole aus der Tasche und schotz Frau Keller mit einem Schuhz in den Nacken nieder. Sie war auf der Stelle tot. Weidmann sitzt in Verlailles in der gleichen Zelle, in der einst der Massenmörder Landru untergebracht war. Seine Verkommenheit ergibt sich schon daraus, daß ihm Gewissensbisse völlig fremd sind. Er zeigt einen gesunden Appetit und einen ruhigen Schlaf und kommt sich in seiner Zelle nachgerade wichtig vor. Ein trauriges Zeichen ist die Sensationshascherei. die bereits eingesetzt bat. Tausende von Neugierigen haben die Villa des Mörders in St. Cloud besucht und besichtigt Es haben sich sogar schon einige sensationslüsterne Käufer für die Mördervilla eingestellt, darunter ein amerikanisches Konsortium, das darin ein Verbrechermuseum einrichten. und ein französischer Hotelier, der daraus ein kleines Hotel für snodvistische Amerikaner machen will. Im übrigen würde diele geschmacklose Absicht keinen Erstlingsrekord darstellen. Die Villa des französischen Massenmörders Landru ist schon seit Jahren in ein Gasthaus unter dem schönen Namen„Zum Hausheimchen“ umgewandelt worden. 1 doch besaß Japan vor dem Kriege 7 dle auf dem Jangise. Deutschland ist seit Beginn der zwanziger Jahre aus der Reche der Machte ausgeschieden, die berechtigt waren, eigene Kregsschiffe in chinesischen Gewässern zu unterhalten Es sei jedoch daran erinnert, daß Deutschland vor dem Kriege drei Kanonenboote in China stationiert hatte, zumeist auch auf dem Jangtse. Eines von ihnen, der„Iltis" unter dem Bekehl des bamaligen Kapitänß Läns, bat sich bei der Beschießung der Taku=Forts am 17. Juni 1900 und bei der Einnahme von Tientsin wahrend des chinesischen Boxeraufstandes so rühmlich hervorgetan, daß ihm der Pour le merite am Bug verliehen wurde Im Oktober 1914 ist der„Iltis“ im Hafen von Tsinatau versenkt worden, bevor er in die Hände der Japaner fiel. Sein granatendurchlöcherter Schornstein steht heute im Museum für Meereskunde in Berlin. Paris, 15. Dez.(Drahtb.) Der Massenmörder Weidmann hat seinen sechsten Mord eingestanden. Er hat tatsächlich, wie man schon vermutet hatte, auch die Stratburgerin Jeannine Keller ums Leben gebracht. Es war nicht schwierig, ihm dieses neue Geständnis zu entreißen. Gestern nachmittag waren die drei amtlich bestellten Verteidiger in der Zelle des Mörders erschienen Weidmann erzählte auch von seiner Jugend. „Schon mit vier Jahren halle ich die Leidenschaft. alle wertvollen und vor allem alle glänzenden Dinge, die ich bei meinen Eltern fand, zu stehlen und zu verstecken. Diese Neigung ist später immer stärker geworden. Deshalb wurde ich bei Prof. Fürstenberg in Bebandlung gegeben. Ich war für alle ein einzigartiges Versuchsobjekt.“ Im weiteren Verlauf des Gesprächs interessierte sich Weidmann lebhaft dafür. was die französische Presse über ihn zu berichten hatte... Er erzählte dabei, daß er viel auf seinen Ruf halte. Noch in den letzten Tagen vor seiner Verhaftung habe er sich in Paris in einen Tanzkurs aufnehmen lassen. Er habe dort seine Kenntnisse im Tango wesentlich verbessert und hätte nun auch in die Geheimnisse des Numba eingeweiht werden sollen. Einer der Anwälte unterbrach ihn bei dieser Gelegenheit und fragte:„Sie können ja hier im Gefängnis keine Zeitungen zu lesen bekommen. Aber wissen Sie, daß die Zeitungen Ihnen schon vorwerfen. Sie hätten auch Jeannine Keller ermordet?“ Weidmann verstummte und sah den Sprecher scharf an.„Haben Sie etwas darüber zu sagen?“ fragte der Anwalt. Noch weigerte sich Keller einen Augenblick lang. Auf einige weitere Fragen erklärte er: „Ja. ich bin es gewesen." Auf Anraten seiner Anwälte schrieb Weidmann dann sofort einen Brief an den Untersuchungsrichter, um sich von ihm vernehmen zu lassen. 30 Minuten später erschien er im Büto des Untersuchungsrichters. Hier vervollständigte er sein Geständnis. Frau Keller wurde nach Paris ins Hotel Picardie bestellt. Weidmann und Million fuhren im Auto des ermordeten Garagisten Conffi nach dem Hotel und erklärten dort Frau von einer englischen Firma zur Verschrottung angekauft wurde, haben die United States Lines ein japanisches Angebot abgelehnt, weil ne es nicht für„ratsam“ hielten, das Schiff zur Verschrottung Japan zu überlassen * In Irland sind am Dienstaa 11 politische Gefangene, darunter ein leitender Funktionär der verbotenen„Irischen republikanischen Armee“ aus dem Gefängnis entlassen worden. Den Grund für diese Freisetzung dürfte das Inkrafttreten der neuen Verfassung am Ende dieses Monats liefern. * Wie die polnische Presse aus Bukarest berichtet, wird der rumänische Ministerpräsident Tataresku demnächst auch der polischen Hauptstadt einen Besuch abstatten. * Die Polnische Luft= und Gasschutzliga beabsichtigt, mit den Flugzeugwerken in Biala Podlaska ein Fliegerlyzeum zu errichten. Bekanntlich werden nach der neuen Schulordnung in Polen die Absolventen der Gymnasien, die jetzt nur noch vier Klassen haben, in Fachlyzeen fortgebildet, nach deren Beendigung sie dann die entsprechende Fakultät an den Hochschulen beziehen können. Da das Fliegerlyzeum in Verbindung mit den Flugzengwerken entstehen soll, bofft man auf diesem Wege einen guten Nachwuchs von Fliegern und Flugzeugbauern beranzubilden. * In Warschan traf der Unterhausabgeordnete Lansburv ein. Er wulde im Laufe des Tages vom Marschall Rydz=Smiglv und dem Miwisternräsdenten Gereral Skladkowski empfangen. Mittwoch begibt sich Lansbury nach Spala, wo ihn der Staatspräsident empfangen wird. 100 000-Mark-Gewinn fielen nach Danzig und Bayern MMB Berlin, 15. Dez.(Drahtb.) In der Mittwochnachmittagsziehung wurden bei der Süddeutschen Smatslotterie zwei Gewinne von se 100 000 RM gezogen. Die beiden Gewinne fielen auf die Losnummer 829 966. Das Los wird in der 1. Abteilung in Achtelteilung in Danzig und in der zweiten Abteilung, gleichfalls in Achteln, in Bayern gespielt. Es ist besonders erfreulich, daß dieser große Gewinn in die Ostmark entfallen ist. Kühler Bericht der Reichswetterdienststelle Essen=Mulheim vom 15. Dezember. Vorbersage für Donnerstaa: Bei schwachen bis mäßigen Winden aus Süd bis West meist stärker bewölkt mit vereinzeltem Regen. Temperaturen zurückgehend, nachts ist sogar Frostgefahr vorbanden. Für Freitag: Winde um Südwest. wechselnd wolkig und Niederschläge. Temperaturen wie am Vortag. Weiterentwicklung: Nicht beständig. Kampf gegen schwere Verbrecher und Staatsschidlinge hat das polnische Innenministerium eine Verordnung des Staatepräsidenten vom Jahre 1934 in Anwendung gebracht und über 100 Personen in einem Isolierungslager untergebracht. Es handelt sich ausschließlich um rückfällige Verbrecher und Banditen, die gegen die öffentliche Sicherbeit und Ordnung verstoßen sowie die Allgemeinbeit und den Staat materiell geschädigt baben. Unter den Insassen des Isolierungslagers befinden sich auch Börsenspekulanten Devisenschieber und Schmuggler. * Die Studenten der naturwissenschaftlichen Fakultät in Jassy sind in den Streik getreten, da die Umgestaltung der Hochschule in ein Polytechnikum, die bereits seit langem durch Gesetz verfügt ist, bisher unterblieb. Die Studenten haben sich in einem der Chemieauditorien eingeschlossen, einige haben sogar den Hungerstreik begonnen. Angeblich werden die streikenden Studenten vom Verband der rumänischen Ingenieure unterstützt. * Die letzte Volkszählung in der Türkei hat gezeigt, daß dieses Land tatsächlich die Heimal der Hundertjährigen ist. wie es so oft mit Stolz behauptet hat. Auf türkischem Gebiet leben 6241 Personen, die das 100. Lebensjahr überschritten haben. Besonders auffallig ist dabei, daß unter diesen Hundertjahrigen sich 3885 Frauen befinden. Eine Erläuterung der Statistik erklärt die Langlebigkeit der Frauen vor allem durch den Um= stand, daß die Frauen der älteren Generation einen guten Teil ihres Lebens im Harem verbracht haben dessen Frieden ihre Gesundheit und ihren Korperzustand sehr wohltätig beeinflußt habe, Deu'schland vergißt die Opfer der Arbeit nicht! Ueber 320000 RM werden ausgeschüttet! Zuleilung an die Empfänger noch vor Weihnachten DB Berlin, 15. Dez.(Drahtb.) Vor wenigen Tagen trat der Ehrenavoschuß der„Stiftung für Opfer der Arbeit" zu seiner üblichen Weihnachtssitzung im Sitzungssaal des Reichsministeriums für Volkeaufklärung und Propaganda zulammen. Mehr ale 2000 Gesuche standen zur Entscheidung, die noch vor Weihnachten verabschiedet werden sollen. Aus dem Bericht des ehrenamtlichen Geschäftsführers, Oberregierungsrat Dr. Ziegler, ergab sich, daß die Stiftung neben der laufenden Betreuung der Opfer der Arbeit wie bisher auch bei den verschiedenen größeren Unglücksfällen m der letzten Zeit helfend eingegriffen hat, und zwar in Verbindung mit den örtlichen Stellen der NSDAP. der Deutschen Arbeitsfront und der N3=Velkswahlfahrt. Außerdem ist die Kinderverschickung gegenüber dem Vorjahre weiter gesteigert worden. Es handelt sich dabei um die Kinder von Vätern, die in ihrem Beruf tödlich ver= unglücht sind. Diese Erholung ist im Gau Schlesien bereits mehreren hundert Kindern zuteil geworden. Die gleiche Kinderverschichung wird für das rheinisch=westfälische Industriegebiet vorbereitet und in Kürze zur Durchführung gelangen. Ebenso sind im Laufe des vergangenen Sommers 157 Kinder von verunglückten Seeleuten aus den In den Südtiroler Dolomilen: Mitteln der„Stiftung für Opfer der Arbeit auf See“ zu einem vierwöchigen Erholungsaufenthalt an die See geschickt worden. Die gesamte Kinderverschickung erfolgt in enger Zulammenarbeit mit den örtlichen Dienststellen der NSV. Der Ehrenausschuß beriet dann über die von der Geschäftsstelle der Stiftung zur Beschlußfassung vorbereiteten 2 162 Gesuche Es wurden 1 584 Gesuche im Gesamtbetrag von 322 350 RM mit einmaligen und laufenden Zahlungen bedacht. 578 Gesuche mußten abgelehmt werden, da die wirtschaftliche Lage nach den Richtlinien der Stiftung als nicht besonders ernst anzulehen war oder da die sonstigen Voraussetzungen für die Gewährung einer Unterstützung nicht gegeben waren. Aus der„Stiftung für Opfer der Arbeit auf See“ gelangten rund 50 000 RM zur Ausschüttung. Die gesamten Bewilligungen aus den Mitteln der Stiftung erreichen damit einen Betrag von rund 5 Millionen RM. Es ist dafür Sorge getragen, daß die in der Sitzung bewilligten Unterstützungen noch rechtzeitig vor Weihnachten in die Hände der betreffenden Volksgenossen gelangen. Furchtbare Lawinenkatastrophe 21 Skilehrer und Bergführer verschüttet- Neyn von Soldalen lebend, acht nur als Leichen gebergen- Zwei Verschüttele werden noch vermißt DNB Mailand. 15. Dez.(Drabtb.) Am Dienstag nachmittag ist am Pordoi=Joch in den Südtireler Dolomiten vom Sasso Boe eine Lawine von aubergewöhnlichem Umlange niedergegangen und hat 21 junse Skilebrer und Berslübrer aus dem Fassa Tal, die an einem Uebungskurins teilnahmen. verschüttet. Auf die Hilferufe der Ueberlebenden eilten Soldaten der Hochgebirgsschule von Aosta herbei. Nach fieberhaften Anstrengungen gelang es, neun der Verschütteten noch lebend zubergen. Acht Verschüttete konnten nur als Leichen aufgesunden werden. Zwei werden noch vermiht. Ueber das furchtbare Lawinenunglück werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Die Suche nach den verschütteten Teilnehmern des Skilehrerkursus gestaltete sich durch die ungebeuren Schneemassen und die ständige Bedrohung durch neue Lawinen außerordentlich schwierig. Immerbin gelang es gestern noch vor Einbruch der Dunkelbeit, neun Mann lebend und zum Teil leicht verletzt zu bergen, wahrend man acht der Ski= lehrer nicht mehe am Leben auffand. Zwei Kursteilnehmer liegen noch unter den Schneemassen begraben. Man hat keine Hofinung. sie lebend bergen zu können, so daß man mit 10 Todesopsern rechnen muh. Die Namen der bisher geborgenen Toten sind: die Bergführer Ferdinand Perathonen, Alovs Bern. bart. Joseph Donei. Reserve Leutnant Raimund Frorraterra, sämtlich aus Canazei, Anton Gabriele aus Bozen. Ferdinand Widenhofer aus Welschnofen, schließlich die beiden Bozener Skilehrer Stolz und Kochler. Erdruksch am Brenner Strahen= und Zuaverkehr geraume Zeit unterbrochen. DRB Mailand. 15. Des.(Drahtb.) Durch einen Erdrutsch wurden die Brennerstraße und die Schwerer Unglücksfall an Bord Beim Kesselreinigen verbrüht Acht polnische Matrosen und ein Mechaniker schwer verletzt.- Vier Monn in hoffnungslosem Zustande. Warschau, 15. Dez.(Drahtb.) Ein furchtbares Unglück ereignete sich gestern auf dem polnischen Dampser„Pulawski", der gerade von einer Fahrt aus Südamerika im Gdinger Hafen eingetroffen war. In einem Kessel waren acht Mann der Besatzung mit der Reinigung des Rohres beschäftigt, das zum Vorwärmen des Wasserdampfes dient. Turch ein Versehen wurde das Ventil des Ersatzkessels zu früh geöffnet, wodurch eine Erplosion entstand, die dazu führte, deß das siedende Wasser in das Rohr drang, an dem gerade gearbeitet wurde. Durch das kochende Wasser wurden alle acht Matrosen und ein Mechaniker, die mit der Reinigung des Rohres beschäftigt waren, schwer verbrüht. Der Zustand von vier Mann gibt zu größten Besorgnissen Anlaß. Kleine Tageschronik Da die Rundfunkübertragung der Feierstunde des Reichearbeitedienstes in Nürnberg zeitlich sehr ungünstig lag, wird die Reichssendeleitung am kommenden Sonntag, dem 19. Dez., in der Zeit von 10—1020 Uhr die Sendung über den Deutschlandsender und die Reichssender Stuttgart, Köln und Königsberg wiederholen. * Im württembergischen Schwarzwald liegt die bekannte Burgruine Zavelstein, die als einer der schönsten Aussichtsplätze des Schwabenandes gilt. Von dort aus sieht man ungehindert bis zur Schwähischen Alb mit ihren bekannten Bergen. Angenblicklich werden an der Ruine größere Erhaltungsarbeiten durchgeführt, um die Nuine vor weiterer Zerstörung zu bewahren. * In Rbeydt ist mit Unterstützung der amtlichen Stellen als neuer Brauch das öffentliche Weihnachtsneder=Singen der Volksschulfugend ngeführt worden. An bestimmten Tagen werden No zum Weibnachtsfest rund 2000 Volksschulkinder des siebten und achten Schuljahres auf den öffentlichen Plätzen der Stadt Weihnachtslieder singen. Die Münchener Altersbeime werden künftig nach den Stadtteilen benannt, in denen sie liegen. Deshalk führt das„Altersheim fortan den Namen„Altersheim Nenhausen“, das Altersheim St. Joseph“ die Bezeichnung„Asters. wim Sendling". Dadurch soll zum Ausdruck gebracht werden, daß diese Anstalten nicht von der Kirche, sondern von der Stadt geführt werden. Aus einem Bericht des Senators Caillaur bervor, daß die für die Pariser Weltausntellung eingesetzten Ausgaben um über eine Milliorde Franken überschritten worden sind. Fast eine halbe Mil, liarde Franken Unterschutz müsse noch gedeckt werden. a Die Angestellen mehrerer Pariser Warenbäuser hatten Dienstagabend nach Dienstschluß ihre Arbeitsplätze nicht verlassen, um das Ergebnis von Verhandlungen mit den Arbeitgebern über die Erneuerung der Rahmenarbeitsverträge abzuwarten. Später kam es dann zu einer Schlichtungsvereinbarung. * Die dritte Tmanche der französischen Eisenbahnanleibe ist am Montag in London zuruckgezablt worden. Auch die letzte Zurückzahlung erfolgte mit Hilfe der vom„Ausgleichstonds“ zur Verfügung gestellten Devisen, ohne daß der Goldvorrat der Bank von Frankreich in Anspuch genommen zu werden brauchte. Marschall Badoglio, Herzog von Addis Abeba. hat jetzt in Mailand, am Sitz des Ritterordens vom Hl. Grabe, im Beisein seiner Gemahlin, des japanischen Staatsmannes Baron Ckura, des Neffen des Papstes Graf Franco Ratti, hoher staatlicher und militärischer Amtsträger der lombardischen Metropole, aus den Händen des Statthalters des Ordens für Italien. Herzog von Beraamo, das Großkreug des Ordens vom Hl Grabe entgegengenommen. Bei der Versteigerung der„Leviathan“ des ehemaligen deutschen Schiffes„Vaterland", das Der Festtrunk für die Feiertage! Das Starkbier ersten Ranges Frischer Fisch angekommen Brattisch 0.1 Schellfisch. K 0.35 Kabeljauk50. 0.22 Rolbarsch2 0.23 Filet 0.34 Bücklinge 0.34 Claaliheater U8ochu Tennerstag. 16. Tez., 19.30 23 Uhr. Vormiete C 9: Cveretten=Gaßipiel der Kolner Cper Die Federmaus von Joh. Sitart Freitag. 17. Dez. besch ossen 19 Tez. 20—22 Uhr. Vormiete A 10: Srm erken Male Die Soldaten Komödie v J. M R. Leng Muscheln... 0.65 H Verkaufsstellen De Vei het seinen Betrieb auf Klein-Conti umgestent Richus sol We Ordaung end Saubertent berrechen sollen, in de Klein-Continental Hoffmann& Co. Bochum, Vikieriestrabe I, Aul 617 41 Herstellung einer Heizungsanlage Die Lieferung und Aufstellung eines Sasbeizkessels für die stadt. Sparkasse, Zweigstelle Bochum=Gerthe, soll vergeben werden. Verdingungsunterlagen sind bei den stadt. Beleuchtungsund Wasserwerken, Biktoriastraße 42. Zimmer 25, erhältlich. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 23. 12. 37 vorm. 10.30 Uhr, an die vorgenannte Dienststelle einzureichen. Bochum, den 16. Tezember 1937. Der Oberbürgermeister. gut erb., mit rantie, auch auf Teilgahl. Besichtig Ste mein Lager Piano Vieth Boch., Marktplay 7 beim Kubbirten Kinderreiche kaufen gut und bil1ig im Möbellager u. Schreinerei Bochum. Rottstrabe, gegenüber Gloria= Kino, Toreinfahrt, Hintergebäude: Schlalzimmer von 295 A an Naturküchen von 198A an Kompl. Herrenzim Eiche) 290 A Nickelberde von 138A an Ausziehtische non 38A an Ledersola= von 55 an Chaiselongnes von 28A an Kleiderschranke von 20A an Metallbetten m. Batentrahmen von 17.75A an Stühle von 1 K an Jahrrad 104 Bettgestelle, Auflag., Gaschmaschin., Conches. Volstersefl. uin Tuchtiges Küchen= und Zweilmädchen ür Rüche u. Haushalt bet hoh. Lohn 4. 1. 1. 38 gesucht. Bochum. CekarHoftmann-Str. 32. Die Zettung m un. entbehrlich für jeden lum Feste das Beste! Moderne Meider. 20 20. Am Bute mantel 90 40.am Schöne Morgenrôche at 6. Am 20 L.-am Bochum. Kortumstr. 58 Vielhaus, Auch für Eintopf-Gerichte, Gemöse, Suppen, Soßen etc. nimmt mon einen guten Stich Fortin-Fleischbröhposte. Dos macht dos Essen kröftiger, geholtvoller und— es schmeckt viel besser. 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Marz Ankaufenene für Bochum: E.Clauberg Podum. Bongardstraße 10 BUNBFUNK Donnerstag, 16. Dezember Seless...... der Nachtragshaushaltssatzungen der Stadt Bochnm. Regierungsdezirk Arnederg. für das Rechnungssahr 1937. 1. Auf Grund des§ 88 Abl. 1 in Verbindung mit# 86 Adl. 2 700 30. 1. 1935(Na M. 1 E. 49) merd für das Rechnungsfahr 1937 folgende Nachtragshaushaltssatzungen bekannige macht: Nachtragshausbaltslanung über den ordentlichen Haushaltsplan der Sladt Pochum, Regierungsbegirk Arnsberg für das Rechnungsjahr 1937 Auf Grund des 6 88 Ubs. 1 200 30. 1. 1935(90 M. 1 E. 49) wirt nach Beratung mit den Ratsberren folgende Nachtragshaushaltssatzung feitgestellt: 6 1. Der dieser Satzung als Anlage beigefügte Nachtragsbaushaltsplan wird morbricen N2tragshausbaltsrian in den Einnahmen auf 4 482 241 81 (argenüb 43 570 440 Einnabmen im ordentl. Haushalts= plan) in den Ausgaben auf 4 462 841 R1 gegenüb 43 579 440 K Ausgaben im ordentl. Hausdalts= rlan) estgeseyt. 2 Tie Steuersaye für das Rechnungs ahr 1937 bletben unverändert. 2 Ter Höchllbelrag der Kassenkredite die im Rechnungsjahre 1977 zur Aufrechterhaltung des Betriebes der Stadtkasse in Anfrruch genommen werden dürfen, bleibt unverandert Bochum, den 10. Tezember 1937. Der Oberbürgermeister. Nachtragshaushaltslagung der den außerordentlichen Haushalts= lan der Stadt Bochum, Regierungsbeztrk Arnsberg. für das Rechnungsfahe 1937. Auf Grund des# 86 AM. 1 100 30. 1 1935(Na PI. 1 S 49) wird nach Beratung mit den Ratsherren olgende Nachtragshaushaltssatzung festgestellt: 6 1. Der dieser Satzung als Anlage bei= gefügte Nachtragsbaushaltsplan wird 1ordentischen Haus= baltsrian in den Einnahmen auf1 486 000 (grgenflb. 8 80a 400 NR Einnabmen im außerordentl. Haus= baltsplan) in den Ausgaben auf 1 456 000 32 argenfb. 3 808 600 M im außerordent= lichen Haushaltsplan) Ter Tarlebensbetrag, der zur Be= streitung von Ausgaben im außerntiichen Hausbaltoplan des Rechnungsfahres 1937 dienen soll. wird gegenüber der bisderigen Zelistellung in Cobe von 130 000 8M auf 406 000 Reichsmark feltgeseyt. Die neu seltgeletzten Beträge werden nach dem Nach= tragshaushaltsplan für folgende Eingelausgaben berwendet: l. 150 000 RR zue Verrechnung von Schuldübernahmen bei Erwerb von Wohngrundstücken im Wege Zwangsversteigerung. l. 106 000 NM zur Görderung des Baues von Volkswohnungen durch gemeinnütige Wohnungsbaunnter nehmen. Sochum, den 10. Bezember 1937. Der Cberbürgermeister. Vergedung von Elektro Ardenen Tie Lieferung und Herstellung der ettr. Pausentignal=Einrichtung für eGoethe=Oderrealschule. Bochum. Goetbestratze 8, soll vergeben werden. Verdingungsunterlagen Aind bei den stadt. Beleuchtungs= und Wasserwerken, koriastratze 42. Zimmer 25. erhaltch. Angebote sind verschlossen und mut entsprechender Aufschrift versehen dis zum 23. 12 37, vorm. 11 Uhr. an die vorgenannte Tienititelle ein= zuteichen. Sochum, den 16 Tezember 1937. Ler Cberdürgermeitter Vergebung von Intallationsardeiten Lie Eleterung und Verlegung einer Kalt= und Barmw=ßerleitung in der Srausebadabteilung der fad Badeanttait. Bochum, Marienstraße, s00 vergeben werden Verdingungsunterlagen sind bei den adl. Beleuchtungs= urd Wasserwerken. Biktortastrabe 62. Zimmer 25. erbalt6 Angebote sind verschlossen und zi entsprechender Aufschrift versehen bis zum 23. 12. 97, vorm 10 Udr. an die vorgenannte Tienitstelle einzureichen. Bechum. den 16. Tezember 1937. Der Cberbürgermeister. Zwanasverstegerung Am Greitag. dem 17. Tezember, ab 11 Uhr. versteigere ich im Versteigerungstokale Morian. Alleestr. 54 in Bochum befentlich metstbietend gegen Barzablung durchweg bestimmt folgende Sachen: div. Kristall-, Portellan= und Keramiksachen, wie Teller, Tassen, Schalen, Schilschen. Balen etc., edenso verich. Mlas- und Eüdersachen, Krchenlechen, Geschenkartikel. Ecmaclachen aller Art. wie Ringe. Oberinge, Armbander. Andanger, Retchen. Broschen. Andecnedein, ferner Kleidersofse, 1 Radmaschine, din Packchen Wolle. Schlupfer. Herren=, Tamen- und Kindersrümpte. schube, Etickereien. Kurzweren aller Art. Bahrrader und Verschied. medr Die Versteigerung wird solange durchgeführt, wie Raufer im Verftetgerungslokal vorhanden Aind und angemessene Gebolg abgegeben werden. C. Clausen. I bergerichtsvollzieher. Pochum. Cbriftstrahe 42 NORDSEE-LECKERBISSEN Deutsche Vollkonserven Fettheringe.6.35 Filetheringe:.5 42 Filetherinne. 45 Filetherinne:....... 45 Filetherinne.. 44 Filetherinne iun 6er.... 45 Echter Hummer, Japan Crab Meat. Oelsardinen mit und ohne Grâten Marinaden und diverse Salate. Matjesheringe. Seefsthe. Lebende Weihnachtskarpten und Räucheraale. amnu 1eg Vertleinerung 1 Kinderdett llee= grun) 180 K75 dr., 1 Kieiderschr., 2tur 20 cm 1 Ssiatom mode mit Marmor massiv Eiche, 2 Bett= kellen, masiiv Eiche. 1Stehmang.(Miele) gebr., div. Ziunge= rete antik). 1Enche. Nubb, fast neu. preisw. zu verkauf Auch die kleinen Anzeigen haben Erfolg! Miet=Vertrag für gewerbliche Räumlich= keiten( Ladenlokale, Buros. Werkstätten. Lager usw.) zusammengestellt nach amtlichen Richtlinien Stück 50 Pfg. Zu haben n der Geschätisselle unserer Zeitung 800: Morgenlied— Wetterbericht bür den Beuer. 6.M: Letbesüchungen 60: Frühkonzert. Es spielt daß Dresdner Orchester, Leitung: Curt Kreyzschmar. 7.00: Nachrichten, anschließend: Morgenlied— Norgenruf. 90: Better, Wasserstand— Kalenderblatt 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen. 8.2: Chne Sorgen jeden Morgen. Daß Kleine Orchester des Reichslenders Königsberg, Leitung: Engen Wilcken 9.2: Frobes Singen. Mararet Flecken(Mezzosopran): Gobert Grave(Klanier). 9.6: Nachrichten 1000: Bolksliedsingen, Liederfolge 19—20. Leitung: Georg Blumensaat 10 2.— mm: nk am Nachmiltag. E6 solelt das Die nach 86 Ubs. 1 Nr. 3 100 Unterhaltungsorchester des Deutschlandsenders, Led vom 30. 1. 1935(N0 8l. 1 E. 49) vortung: Ctto Dobrindt.— Darin von 17.0—71. w gesehene Genehmigung der AufsichteVolk erzohft. Dr. Otto Brinkmann: De Jole Rock behörde zu Arnsberg ist unter dem 17.20: Wer die Wahl bat— hat die Ongl 13. Tezember 1937 erteilt. Kleiner. teils ernster, teils heiterer Bericht eon I: Wir lernen Molientich ner 1017 m Raldaus, Zin a 10: Altslämische Nustt r Snen aane, 0 Instrumente. Ausbuhrende: Das. C Segium musi Bochum, den 16. Lelember 1037. cum der Untversität Köln. Leitung: Dr. Walcher Der Oberburgermeister. GGerstenbera. Cefsentliche Mahnung 2: Der Dichter Rudol G. Binding soricht Die nachstehend aufgeführten, im über die deutsche Sorache und Gehichte. Dezember 1037 fallig gewordenen und 6.60: Momentanrnane. nicht gegahlten Steuern und Abgaden 1000: Nachrichten. werden hierdurch angemahnt 11.6: Bauer, merk auf— Die Bienenzucht in Bideulschland 12.00: Die Werkpause des Reichssenders Köln. Uebertragung aus Gummersbach, Firma Gebrüder Merten. Es spselt der Kreismusikung der unter Leitung von Paul Döring. 13.0: Nachrichten— Glückwünsche. 18.15: Mittagskonzert. Es spielt das Kölner Rundinnkorchester unter Leitung von Leo Ensoldt. l. Schönes Siegerland, Marsch(P. Fuchs): 2. 0 Italienische Terenade(C. Heuser=Maui4); 6 nita. Tarantelle(G. Bonlanger); 3. Aus meinem Tagebuch, Euite(J. W. Rust); 4. Melodien ans der Oper„Manon Lescant)“(G. Puceini); 5. Herbststimmung, Walzer(V. Lincke); 6. Tang unter der Dorflinde(K. Reinecke); 7. Melodien aus der Operette„Wo die Lerche sinat“(Frz. Lebar). 14.00: Nachrichten. 14 16: Märchenmusik. Ausführung: Taß Kölner Au#dunkorchester, Leitung: Leo Enfoldt. 1. Vorwiel zur Cper„Hänsel und Gretel“(G. Humperdinc); 2. Walzer aus dem Ballett„Dornroschen, P. Tschaikowekn); 8. Aus einem Märchenbuch Snite(J. Englman); 4. Lied der Zwerge en „Schneewittchen“ 10. Humperdinck); b. 6s maren zwei Königskini(Ailbont); 8. Reigen ans dem Märchenspiel„“#erchens Mondtohrt“(6l. Schmal= sticht: 7. Eoleal in, Eoleglein an der Wand. chen.Vo#piel(7. 2 ie 1el Gonig— der Bucker unserer Vorlahren Gin f: er Beitrag zur Weibnachtsbäckeret. 13" Zerdepanle 15V Das Recht des Alltags. Gaugerichtsvor spender Affestor Utenbörfer spricht. 2.6: Wirtschaftsmeldungen. 1940: Musir zum Feierobend.(Indnstrieschall platten und Aufnahmen des Deutichen Rundenft Wir schlagen eine Brücke. Eine Folamusikalischer und Uiterarischer Darbietungen 1r Gemeinschaft mit der Deutschen Arbeitsront Kraft durch Frende“).— 3 Vberd: Mosart— Beethoven. Anstührende: Das Kölner Nnndnnf orchester. der Rundtunkchor, der Bolkschor 201n Nüsheim und der Chor 6es Stödt. WalsenbautLeitung: Generalmußs#trekter Rudol“ SchnlzTorr ura. Wollgang Amadens Mozart: 1. Sinfonie Ir TDur(Nr. B. sogen. Haflner=Einonse): 20: Nachrichten. 2n: Enaliiche Unterhaltung. Letters fron Aritish solbiers kifled in ection.(Ans Briete gelallener englischer Soldaten). 250 546 2100: Volks. und Unterhaltungsmu#f Freilag, 17. Dezember ur 9en Kapelle der Schutzvollzel de Leitung: Mußlkdirektor Ern“ Morgentted 0 610 *2 Freien taot Drntg. ebertt 70: Nachrichten, anschließend Bereerre a00. Retter. Waßerhand— Kalenderblatt 9.10: Eslen Derendach: Frauenturnen. 29: Frober Klang zur Arbeitsvaufe. 06 loieler de Münchener Funkschrammeln. Mitwirkend: Otte -ger0(Polannel; 1ald Scnelber(Trompete Alons Bererberd(Klavier), a0: Eine süce Frucht und eine„marme“ Neu Apiung bitten um ihre Antmerktamkeit 1000: Sonk auf dem Weibnachtsmarkt. Waß uns die Sxielgenge verreten. Bbrimel— 4. Tezember 1997 sauig Schulgeld für die staatl. hoheren Lehr= anstalten, Unterhaltsdeiträge fur Tezember 1937. Am 10. Tezember 1937 fallig Cetränlesteuer für Rodember und Pür gersteuer. Am 15. Tezember 1937 fallig Biersteuer und Gewerbesteuer von der Lohnsumme für Rovember 1937, Abgaben vom Grundbesitz, Bergnügungesteuer für standige Beranstaltungen, Schulgelder für die stadt. hoheren Lehraustalten, für die Haushaltungsund Gewerbeschule, für die Gewerbe= und Betriebssachschulg für Tegember 1937 und die Gebuhren für die Monat Rovember 1937 ausgeführten Krankenwagenfahrten. Für Steuerbetrage, die nach der Falligkeitsterminen gezahlt werden, ein Saumniszuschlag in Hobe von 1 6. des Eleuerbetrages verwirkt. RAuckstände und Saumnisguschäg werden nach dem 22. Tezember 1937 zwangsweise eingezogen Zahlungen können wahrend der Kassenstunden bei der Stadtkasse, Nathaus, Eingang B und bei den Zahlstellen erfolgen. Die Cieuerpflichtigen vermeiden unnötiges Barten del der Abfertigung an der Kasse, wenn sie die Sieuern möglichtt undar, und zwar durch Urberweisung auf ein Bankkonto der Stadtkasse bei den Bochumer Banauf das Voltscheckonte Tortmund 196 37 entrichten Hebebuch=Nr, Eleuerart und Ablen= der sind zwecks ordnungsmäßiger Ver= buchung genau angugeden Bochum, den 10. Tezember 103. Die Stadtkasse als Vollstreckungsbehorde. Tage. Bald ist es höchste Eisenbahn! Verpassen Sie nicht die günstige Gelegenheit, die Ihnen die Kauflust der Käufer gibt. Die Weihnachtozeit mit ihren tausend Wunschen bietet die beste Gewähr für den Erfolg Ihrer WVerbung. Denken Sie immer daran: Der Käufer sieto zu dem marschiert. Der regelmaßig inseriert! Die Angebote in der Volks=Zeitung werden in allen Kreisen gelesen. Goh Ein Mann reist wider Willen um den Erdball Die abenteuerliche Geschichte einer Entführung Aus Reapel wird berichtet, daß dort der Fischer Francesco Spadaro gestorben ist, der jedem Fremden eine wohlbekannte Ercheinung war. Das ist jetzt etwa zehm Jahre her. Da kam ein ehi 1e.ter Malet auf die herrliche Felsenmsel im lüdlichen: eil des Golfes von Neapel. Als er eines Ta jes di. Drahtleilbahn unten auf der Talstation verließ. stutzte er. Er sah dort, an ein Geländer gelehnt, in malerischer Gewandung und Haltung einen jungen Fischer stehen, dessen Charakterkopf ihn fesselte. Auf seine Frage, ob er ihn malen dürfte, gao der junge Fischer bereitwillig seine Einwilligung. Das Bild kam in eine große Pariser Ausstellung, und der Fischer Francesco Spadaro wurde ein beruhmter Mann. Unzählige Kopien des Bildes wur= den in alle Welt verhauft, und wenn von setzt an Fremde auf Capri landeten, so hörte man immer wieder den erstaunten Ausruf:„Aber da steht ja Fianceoco Spadaro, der Mann auf dem behannten Bild!“ Der meistphotographierte Mann der Welt. Eo wir nur natürlich, daß jeder der unzähligen Fremden auch eine Aufnahme von dem Mann haben wollte, der auf diese seltlame Weise eine Berühmtheit geworden war. Francesco Spadaro ertrug das Schnellfeuer der Kameras nit lächelnde= Miene. Er konnte sich bald rühmen, der meistphologra= phierte Mann der Welt zu sein. Das ging so weit, daß er nicht mehr ans Fischen zu denken brauchte. Er lagte sich mit Recht: Wenn die Fremden so großen Wert darauf legen, mich zu photographieren, dann wird es ihnen sicherlich nicht darauf ankommen, dafür auch etwas Geld auszugeben. Er behielt recht. Die Fremden waren mit Vergnügen bereit, ein paar Centesimi zu opfern, wenn sie dafür eine Aufnahme von dem Mann machen konnten, dessen Bild bestimmt bei ihnen oder doch bei Fremden im Salon hing. Bordfest auf der Pacht„Monalo“. Vor etwa achtzehn Monaten ankerte im Golf von Neapel die Pacht„Monaloa", deren Besitzerin eine Amerihanerin war. Sie ließ sich an Land rudern, sie machte ihre Aufnahme von Franceseo Spadaro— und dann geschah etwas Unerwartetes. Sie fragte nämlich den Fischer:„Wollen Sie mich begleiten?" „Wohin, Signora?“ fragte er lächelnd zurüch. „Auf eine Weltreise“, meinte sie lakonisch.„Sie gefallen mir!“ Aber davon wollte Francesco Spadaro nichts wissen. Er fühlte sich in seiner Heimat sehr glücklich, und er war felsensest davon überzeugt, daß er sich eben nur hier glücklich fühlen könnDie Amerihanerin ließ nicht locher. Sie begann, ihm Geld zu bieten. Da lachte Francesco Spadaro sie aus. Er wußte den Wert des Geldes durchaus zu schitzen. Aber auch das schönste und meiste Geld war es ihm nicht wert, dafür Capri zu verlassen. Da ham die Amerikanerin mit einem neuen Vorschlag. Sie gäbe, sagte sie, am nächten Abend ein Vordiest. Ob er ihr nicht wenigstens den Gefallen tun mürde, dabei ihr Gast zu sein? Nun, da lagte Francesco Spadaro nicht nein. So ham es, daß er am anderen Abend in einem Boot der Nacht abgeholt und zu dem schneeweißen Schiff hinübergerudert wurde, wo ihn die Amerikanerin am Fallreep empfing. 200. Todestag Stradivarie Am 18. Dezember jährt sich zum 200. Male der Lodestag des berühmten italienischen Geigenbauers Antonio Stiadipari, der in Cremona lebte. Das Geheimnis der besonderen Konstruktion seiner Geiren nahm er mit ins Grab. (Scherl=Archiv=M.) Ueberraschung auf hoher See. „Kommen Sie“, sagte die Amerikanerin,„die anderen Gäste sind noch nicht da, leisten Sie mir inzwischen etwas Gesellschaft“. Sie führte ihn in einen Salon und verstrichkte ihn hier schnell in ein interessantes Gespräch. Plötzlich ging ein leises Zittern durch das Schiff. Mißtrauisch blickte der Fischer auf. Aber die Amerikanerin lächelte nur und beruhigte ihn.„Es werden nur ein paar Maschinen ausprobiert", sagte sie,„wir wollen heute abend bei meinem Bordfest einige besondere Effekte erzeugen.“ Das Gespräch ging weiter, und erst nach einer Stunde, als noch immer keine anderen Gäste erschienen waren, hielt es Francesco Spadaro in dem Salon nicht mehr aus. Er stürzte auf Deck und blieb vor Schreck starr stehen. Die Bacht„Monaloa“ befand sich auf hoher Seel Sofort ging er zu der Amerikanerin zurück und verlangte in höchster Erregung die Umkehr des Schiffes. Aber die Amerikanerin lachte nur und erklärte ihm, sie dächte gar nicht daran! Er müsse setzt schon wohl oder übel die Weltreise mitmachen. Als Francesco Spadaro sah, daß er gegen den Willen der Amerihanerin setzt nichts unternehmen könnte, gab er schließlich wenigstens Zum Schein nach und bat lediglich darum, daß man mit Hilfe der funkentelegraphischen Ausrüstung des Schiffes seine Angehörigen benachrichtige, die sich sonst sicherlich wegen seines spurlosen Verschwindens große Sorgen machen und möglicherweile auch die Behörden benachrichtigen würden. Die Amerikanerin sagte ihm die Erfullung dieser Bitte zu. Wie sich später herausstellte, ist jedoch Das rachsüchtige Kamel In Kleinasien sind Kamelkampfe als Volksbelustigung sehr beliebt. Kara Osman in Hadjiali besatz ein Kamel, das sich wiederholt bei solchen Kämpfen ausgezeichnet hatte* Er war sehr stolz darauf und dachte nicht daran, daß sich die außerondentlichen Qualitaten seines Lasttieres einmal gegen ihn selbst wenden würden. Eines Tages war er ärgerlich über das gerade etwas störrische Tier und schlug es grausam. Die Wirkung war schlimm. Das Kamel warf sich plötzlich auf ihn, ergriff ihn, hob ihn in die Höhe, quetschte ihn gegen die Bäume und warf ihn dann wieder auf den Beden. Obwohl schwer verletzt, konnte Kara Osman sich wieder erheben und ergriff die Flucht. Das Kamel verfolgte ihn, faßte ihn von neuem, warf ihn zu Boden und fing an, auf ihm herumzutrampeln. Kara Osman wurde ohnmächtig. Als er wieder zu sich kam, sah er, daß das Kamel immer noch bei ihm stand. Bei der ersten Bewegung stürzte es sich von neuem auf ihn und ließ nicht eber von ihm ab. bie die Erde von seinem Blut rot war und Kara Osman seinen Geist aufgab. Das Kamel wurde nachher eingefangen, eingesperrt und nach längerer Beobachtung getötet. Ein Mann sammelt Sennhütten Unter den Sammlern hat es immer merkwürdige Leute gegeben. Es gibt welche, die Hosenknöpfe, Streichholzschachteln, Arzneitöpfe, Briefmarken, Bleisoldaten und Kunstwerke sammeln. Aber den Rekord an Originalität hat wohl jener schweizer Sammler erreicht, der— Sennhütten namentlich solche mit eigenartiger Architektur oder eine derartige Nachricht von der„Monaloa“ tatsachlich niemals herausgegeben worden. Weltreise wider Wilien. Die Bacht„Monaloa“ blieb weit über ein Jahr auf ihrer Weltreise unterwegs. Es war Francesco Spadaro nicht möglich, in dieser Zeit die Bacht zu verlassen. In fremden Ländern fürchtete er sich außerdem, an Land zu gehen, weil er die Sprache der Einwohner nicht verstand. Er glaubte zudem, daß es das Klügste wäre, wenn er die„Verrücktheit“ der Amerihanerin bis ans Ende mitmachte. In Reaepl und auf Capri hatte sein Verschwinden selbstverständlich das größte Aufsehen erregt, als er schließlich trotz eifrigen Suchens nirgends aufzufinden war, ghu bie alle Welt an einen Unglücksfall. Um so größer war das Erstaunen, als Francesco Spadaro eines Tages wieder auftauchte. Die Bacht hatte ihn an einer entlegenen Küste des mittelländischen Meeres an Land gebracht und die Amerikanerin hatte ihn so reichlich mit Geldmitteln ausgestattet, daß er von dort aus die Heimreise antreten konnte. Francesco Spadaro hatte inzwischen die halbe Welt gesehen. Seine Freunde bestürmten ihn, sich die„Entführung" nicht gefallen zu lassen, sondern gegen die Amerikanerin eine Anzeige wegen Freiheitsberaubung zu erstatten. Francesco Spaduro ham dieser Anregung nach. Aber die Strafverfolgung konnte niemals aufgenommen werden. Die Nacht„Monaloa“ hatte sich nämlich alsbald, nachdem Francesco Spadaro das Schiff verlassen hatte, auf die Heimreise nach Amerika begeben. Ein Zufall wollte es, daß die Amerikanerin unterwegs erkrankte und an den Folgen einer hinzugetretenen Lungenentzündung starb. Weit größer aber war der Zufall, der es ver= hinderte, daß Francesco Spadaro von diesem merkwürdigen Ende jemals erfuhr. Als man ihm nämlich die Nachricht vom Tode der Amerikanerin überbringen wollte, sand man ihn tot auf. Er war einem schlag erlegen. aus seltenem Holz, sammelt. Wenn irgendwo in einem Schweizer Kanton eine alte Sennhütte zu verkaufen ist, kauft er sie, läßt sie abmontieren und auf ein großes Grundstück transportieren, das ihm in der Nähe der Berge von Pillon gehört. Er hat bereits eine Sammlung von 16 Sennbütten zu sammengebracht, alle vollständig möbliert, sogar mit Wein im Keller und jederzeit bereit, Gaste in ibnen unterzubringen, die er aus seinem zahlreichen Freundeskreis höchst freigebig einladt. Stalin imitiert die Zaren Vor einiger Zeit in Bela Khun, der ehemalige mit Blut besudelte Häuptling der ungarischen Kommunisten, in Sowjetrußland verhaftet worden. Darüber werden jetzt interessante Einzelbeiten bekannt. Bela Khun hatte die Gunst Stalins verloren, weil er sich einem Vorschlage widersetzte, dem sowjetrussischen Despoten den Titel„Verteibiger des Staates“ zu verleihen. Im Verlauf einer vertraulichen Sitzung der bolschewistischen Partei hatte Stalin verlangt, daß man ihm diesen Titel verleihe, um dem Volke gegenüber sein Ansehen zu beben. Dieser Titel hat in Rußland von altersber einen ganz bestimmten Klang. Einst trugen ihn die Zaren. Der Vorschlag Stalins brachte die Mitglieder des Parteiausschusses in lebhafte Erregung, aber niemand wagte es zunächst, sich dagegen auszusprechen. Da wurde das Schweigen durch Bela Khun unterbrochen, der gegen die Titelver= leihung protestierte und erklärte, Stalin wolle offenbar das Beispiel Napoleons nachahmen, der sich Konsul nannte, bevor ex den kaiserlichen Thron bestieg. Stalin antwortete nichts, aber Bela Khun erwachte am nächsten Morgen im Gefängnis der Tscheka. Der Vorschlag Stalias wurde trotdem nicht anBilder vom Frankreichs Außenminister Delbos in Belgrad Auf seiner Süd Ost=Europareise traf der französische Außenminister Delbos in Belgrad ein. wo er am Bahnhof von Stotadinowitich begrüßt wurde. Man sieht Delbos beim Abschreiten der Front der Ehrenkompagnie auf dem Bahnhof von Beigrad. Links von ihm Ministerpräsident Stojadinowitsch und rechts der jugoslawische Kriegsminister General Maritsch (Scherl=Bilderdienst=M.) genommen, denn auch General Woroschilow erklärte sich gegen ihn, wen seiner Meinung nach die Annahme dieses Titels die trotzkistische Bewegung stärken würde. Salin zitterte vor Zorn, fügte sich dann aber schweigend in die Ablehnung. Für eine Katze das Leben gewagt Um 11 Uhr vormittags sahen die Passanten des Charing Croß, einer der belebtesten Straßen Londons, einen bemerkenswerten Vorfall. Ein junger Mann stieg langsam mit ungewöhnlicher Geschicklich keit an der Fassade eines achtstöckigen Bürohauses empor. Natürlich stockte der ganze Verkehr. Das Publikum sammelte sich und verfolgte den Weg des kühnen Fassadenkletteres. Zuerst war die Meinung aufgetaucht, es handelle sich um einen Verbrecher. Aber das war natürlich unsinnig, denn welcher Verbrecher wird ausgerechnet am hellen, lichten Tage in einer belebten Verkehrsstraße einen Einbruch von der Fassade ber versuchen? Meyx Aussicht auf Richtigkeit hatte schon die weiterhin geäußerte Ansicht, daß es sich vielleicht um einen stellungslosen Artisten handelte, der auf diese Weise die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenken wollte. ils der Fassadenkletterer jedoch das vierte Stockwerk erreicht hatte, erkannten die Zuschauer endlich, um was es ging. Dort oben ragte nämlich eine Telephondrahtanlage beraus, auf der ein winzig kleines Kätchen saß, das kläglich zu mianen schien. Darauf hatte es der junge Mann abgesehen. Er machte noch einen waghalsigen Klimmzug— dann hatte er das Kätchen erreicht, nahm es vorsichtig von dem Draht berunter und setzte es in ein offenstebendes Fenster, wo es die Bewohner sogleich in Empfang nahmen. Das Kapchen gehörte der Mutter des jungen Mannes und hatte sich verstiegen. Es konnte von allein weder vorwärts noch rückwärts. Da der junge Mann — er hieß übrigens Harrn Bone— wußte, daß seine Mutter sehr an dem Käpchen hing, hatte er die tollkühne Klettertour gewagt, um das Kätzchen zu retten. Als Harry Bone wieder unten auf der Straße erschien, bereitete ihm das Publikum stürmische Cpationen. Alligator contra Leoparden In Kalna in Bengalen spielte sich vor kurzem ein dramatischer Kampf zwischen einem Leoparden unnd einem Alligator ab. Der Leopard schlief mit einem seiner Jungen zusammen am Rande eineo Zumpfes, der sich am Ufer des Bbagtrathi=Flusses hinzieht. Der Alligator kroch langsam heran und packte den Leoparden im Genick. Es entspann sich ein furchtbarer Kampf, der sich ziemlich lange hinzog Einige Schafer aus der Umgegend, die durch das Brüllen des Leoparden angelockt waren, wurden gen des blutigen Ringens. Der Alligator war der Stärkere. Es gelang ihm schließlich, den Leoparden in den Fluß zu ziehen, und dort mit ihm unterzulauchen. Vierzig gegen einen Jn der Nahe von Adana im südlichen Anatolien unternahm ein Bär aus den Bergen des Taurus eine Erkursion in eine größere Schaferei und tötete dort mehrere Hammel. Der Besitzer eilte herbei und verwundete den Bären durch einen Flintenschuß. Das Raubtier wurde bösartig und wollte sich auf ihn stürzen. Er entfloh und alarmierte die übrigen Leute der Schäferei. Sie waren waffenlos, und an das Gewehr, das der Besitzer weggeworfen hatte, konnte man nicht beran. Es war ein merkwürdiges Katze= und Mausspiel, das sich nun zwischen dem Bären und 40 Menschen entspann. Schließlich gelang es einem, das Untier mit einem Messer niederzustechen. Aber 14 Leute waren im Laufe des Kampfes verwundet worden und alle Zelte des Schäfereilagers hatte der wütende Bär gertrampelt und gerrissen. hldo Jlch Fllannö,of.b du— Aus Jackie ist Jack geworden Kaum einer dürfte diesen jungen Mann wiederer kennen. der niemano anders ist als der kleine Jackie Coogan. der einst auf der Zilmleinwand eine ganze Welt entzückte. Das Bild zeigt ihn zusammen mit seiner Grau, einer Tänzerin aus Sollywood. AzL er 222 4 52 erxs 1es Leis 3es 5 Sor t 5e eter 2.(2 eanvss Tes 221 22: nees:m Tescess tesrer 2ea5 ee L J. exse bene x2) 122 Lehter: 222 se i r E9 i? 3at ESamee: Serz. der de Zeig ierer bee rteri negt--: eller ra. ErxersN4 2u der Esslz lei er 2: teirn 5edta la Tnarte Beles berru: Lon Ceeine3 Eer2: M n.i alse Beeirs beise: neser:nE trübe Tegeb6 eder 512 Lord Cliser—* 4 » 2rea 22) 22 Jehre geeltert ars Ercitfereres rer Sres: 12) n522 de Hend. 3De 222.re 2e3 64feiner Ube etzu ennätiels Heberlend näsc: 5e frebe Zer. 2es o 556 err ten21 Tens 22 er anigeiordert. Pleyz 12 neszen 202 beide Herren lessen 56 27 Rexia nieder Feyn de no6=n Forralitäzn 3es Zi= caretteranbetens ur0 entündens voriber fr 2n5 ber de ersten Züc= scweigend getarc: baben. beginnt Clisiord. und es i 1224t erin= rerten. 09*s ibn Utseraindung koste: Nr:. 225 es sch handelt. Mr. Haberland? 36 habe bei Leda Clifford angernien, und sie 2et mr ledielich wzetent. daß S#e nich zu sprechen wünschten und ic= Ebre be5e2 rird 2: Jhnen zu lunchen. Lord Clisford: Lord Clisford nreft die Asche seiner Zigarete en Samater ab Dann sagt er langiom: 4 rul es Jhnen glauben, Mr. Heberland 2:enten lagen, weshalb— Sie berghabe. Meine Tochter bat mir versprochen nct anx Zilm zu geben. 2ie be beabschnate. unter der Behingung, deßich nich ihrer Verbin9urz nit Jnen. Vi. Haberland. 6ersenn wirte* Eine Minnte lang in es sehr sll in Lord Clssfords Gobelinznwer. Nur de n Pamin kristern lustia Hans Heberard wuß 56 erst räuspern, und trotzdem llingt seine mme heiser, als er sagt: Urd bürit fregez. 2 25e 2529 C. su 2 ekse Kr Nr Hetrzal 21 2a: s lees bes S Ter Ederx rex Tser tenJm. r 2:mm. rareT ibeig it 22) res ibrer Ere ex eeet Ser Es re:lubt.# 1et es tei fesc rer lea Aztes 5ar Se eder 2e)r 2 E3 lebet Hert Hebere2) greie 1ter: 2:meter ges me ete T.k.S ...zureden bete* Lord Cissor) sieht de Argerbranea 2 de 22. 2e 2 e Ertam ekri. re :ajenen 2=r Eire sehr. Mr. Heberlan)! Bir 5e Beited über die Höre der Nueft? Hebrn Ee ircentee ée Bensxcen 12 telles? 36 rerd ps: c:223 rercalre und hr mers rees 2es Re=- Tes er die Hände gedallt bat 229 56 d Kac de benbicen behn 2es er: Lord Clifford“, beginnt er mit iester Sur2e 25ab= mr bs sez: 16e erlaerbe. Sie 12 de Hand Ihrer Frau Tocer zu binn. Aber troyden i6 Jhre Tochter liebe und trondem ich giaube dei ne- Gefühl ern dert wird.# es N:r 9223 aic cen rere Ehre 115 e T ein Menz, der insende M. selbet rar F Fren zu sorgen. Taich aber Ledy Clisord n6e zu= muten kann, als einfache Jngenienrsiran Et 2 in de Welt benanözngeben. o een elen geben. Jch binte Sie un weire sofortiae Eet= evs Verbengung! Kehrt! Und nicre wee raus! TaHaus Haberlands Abscht. auer der letzte Teil wird durch Lord Cisfords gebeterisches: Helt! Bleiben Ste!“ verbindert Zeine Lordscheit bat sich ebenialls erhoben Zum erstenmal. seit Haus Haber ard seinen Brot= berrn kennt. beht er ihn erregt. Er läuft im Zin= wer auf und ab. während Haberland in der Näb= der Eingangstür sbensblieben ist und 6eend abparet. res kolgen wird Jch will Jhnen erwas legen. Mr. Haberland“ sößt Lord Clifford grimmg bervor und rennt ern re ex ceer Teer in 2 2 Jer Terie xe: 8ne ereme er Artees 2 Jh re b red z 2er2 Et rers re: ree er Tn leu rei rer m mi Berl vrurs e'3 ioraten aiuse Turxtt dr fr reze Tete: a3 ieniie fer Ftae Ere. Aber --. Seréties! Tere Tecerer Jhrer p p: r Sr! Eay3 2 E r s Serireesebi berr“ 3en Ci Rza : fer behene vma...a. kseren Ters en pert Berlend ess neen Hera Jh 754 Tes lese Aamort. Nr. Heberlerd!“ Ke 2e3 m kre Axmor““ wit Hers Heenren 1n 36* es der Prrk 22 2r 5c alle drebr. Jch berrs 5ei le2 Rec: batte. 24 in de Tocter 2ed Ciserd 12 werlieber. Bes. 22 Grr Len lazs 4 mz. 22 Jbses Gennetzurg 12 2. ber ket i6 in den Berdect lorne. 4 xeer*dsG Jrr Toher abseieben? 202 C.r 9 geworden Nr. Heteren!“ act er langsen,„in den Argen der Sek urten de Tatsechen gegen Sr. Aber Sæer4tet 36 mbee zuren Verlect 12 rä Eellect be5en S#e nirkich de iese Hend er14 Belir 4.54r1J5 1r des Nr. 82rde Herpriece“ Bieder dererkt Hers Haberland. deß Lord C3552:f End periallen ausheht. und bn Und3hen 22 es Lord Clifford ibm 127 dee Hand hinbalt .nn6" ist er oeanäit„Ich denkJbnen. Sit. für Jhre Grebmnt. eber es 8e5 74." nich Sewelleicht bitten. Mr. Haberlan)? Rein! Kein! Um Gottes wilen! Aber geben Se ze nur ers Gelegenheit, mich Jhres Vertreuens würdig zu erweisen. Stellen Sie nich auf de Brebe! Lassen Sie wir noch ern28 Zeit. denn werde ch Jhnen zeigen. wa8 ich z2 listen per Gat! Gat““ saat Lord Clifford. 150 lächelt debei iest ein wenzg.„Und nun geben Sæ mir endich Jhre Hand. Wir lunchen beute ze Holen Sie meine Tochter ab. und beingen See se ierber. Vessen Sie auf. deß sie sch n Begenern einpeckt, damit sie keinen Racell belor2“ De beiden Männer geben 66 k= Hand—: festem Druck Tann gebt Haus Haberland. Er vemißt. in seinen Bagen zu steigen, den er auf dem nächsten Varkrlatz abgeele bat und leut. durch die Straßen. Er ist so verwirrt. so benom= men. in einem so wilden Widerstreit des Gefühle te grete 264 en lcer Lre Usb lé! Berzn e.4*e. rie es sc gebört *szt her er elles im Leden ich se.5 z 2 e2!- gebeht Er ba: 32 lenen derk 2 Te4 m ester rea: eres héndes leunt 22 9r artere lles bet. Meas at res 14 se 2ers Nein er 2it9 1 ét 2t leeren Härden 2 E: us lse Réire erta besea r*0 95 5a werden dee Clifer) Berle alle exters: 2r Belt 2b 1 3 tes mellecht 244° 34 tel ré: ex erttere Bencienng C.:4 Raciolget zu werden. als irendein eterder T er len Betest i? I:erter tE.. Celton. der wobl as standeterneie Perre— e Techter ree els bechaeberener 22213 Serb veroréeht ber? Cder zer er 2* bebn. CserM de leixe Boreäneer 2ere Seie beiden Borcänger! Tes be: err ren Beigichned für Hens Haberler W.** e Maror m ihren fers Jahren wer bereitt zeimel verbeirer:! Ber - 2es in den Terpo fortserte, leure 4 brinsen und er. fert Fetere) 2e* einer voa vieler Er kech de Hände in de Manteltsise 2-) viert lant vor sch hin. so beß de Lerte 4*“ e Streße sc erkann: 26 5n 2265=0 14 50 der Heuter! Er bet des Grübeln sen! Er 2) 6 wn in feinen Eaorn tenes 229 12 Verere been Es lot 56 a 4 e f 3o gen er also zum Parkdietz wrid.2 Beren seht. und Ehrt nech HyderarkTorrer 7 erfberne Boo befördert ibn nech eben rer? Er der teuersten Fat von Lorde2 834 einmel erneg Hens Heberlend der Gee fortzuianien, sehr wen fort und für wer. 2 chon ist er im Bannkreis Marsories. 2n) die 3er. berkraft. de ihn zu ihr ziebt. 8 bäcker e'1 Zl und Bdete Ste errlingt ihn mit einer so al2d& e det der lente Rek von Eiderser binschmiltt wie Schnee in der Frübirelser Trende re no ect brea r ansseht. wll sie von Krankbeir un) S4her2: nctt wehr wissen. Natürlich bet 8= 7n Pe= teeioniert und in mit dem Ergebais#ried Sel tectt ba su. me(e r cher Bärl Hale ich des nict ert erEe urb frrinet in leine Arre Tann will siesch ausschätten var 2e2en 2 dem Ghenken. küning Mrs. Haterland zu beiern. Aber es ist nichts Verleyendes in ihrer Herntkert. . schen Bären so stolz über das Gelingen ihres Vor= gebens. deß Hars Haberlerd ein en hrinerd eet ibhe folt) Der Mann aus der Südsee Roman von Friedrich Freksa B. Fortsetzung Jenny schuttelte der Mutter das Kissen auf, brachte ihr die Zeitung und den Tee. Frau Kampf= maier lab ihre Tochter an, grinf mit ihrer fiebri= gen Hand die gesunde und sagte:„Gut, daß ich dich noch habe. Jennykind!“ Das Madchen ging wieder mnaus in den Laden und mußte lacheln, denn sie roch die verbrannte Zolle. Frau Hadank tat die Mantille um und sagte:„Das Jeschaft 1o richtig: Wolle 1s es!“ Bie können Sie gegen Mutter nur Mißtrauen haben!“ griff Jenny sie an Aus Mißtrauen is det Jeschaft zusammenge= lent“, ermeerte die Hadanken.„Lieber mal ein bißchen Mißtrauen zu wel als zu wenig! Und run, was hat Mutterken gesagt?“ „Mutter hat gesagt, Sie hätten ihr auch schon unter die Arme gegriffen. Also zweinndzwanzig!“ agte Jenny Nee, da kenn' ich deine Mutter besser,— zwanzig hat le gesagt! Aber du bist nicht dumm ind hast es hinter den Uhren, und das wird dir vorwaris helfen." Sie zog die zwei Scheine herau= und erkärte, daß die Matratzen noch gegen Abend abgeholt würden. Als sie den Loden verlien'am HeinrichWe nbts mit Muttern?“ fragte er. „Immer noch krank! Und ich hab so ein schiechtes Vorgefübl.“ Wenn wir nur die Hochzeit ern hinter uns batten!“ meinte Heinrich.„Ich habe auch immer noch das Gefühl, es käme was dazwischen.“ „Was soll denn groß dazwischenkommen? Wir haben die Möbel, du ziehst vierber, es wird alles. wie's ausgemacht ist!“ Und dann setzten sie sich beche hinten im Laden auf eine Couch. ena ancinander, sagten nichts, freu= ten sich nur. daß sie wieder beieinander waren Ta ging die Ladentür auf. Jenny riß sich lo= zing nach vorn und sah Herrn Werner eintreten und einen großen breiten Herrn.„Guten Tag, Fräulein Jenny“, sagte Herr Werner, und seine Stimme zitterte etwas,„wie gehts Ihrer Frau Mutter?“ „Sie hat immer noch Grippe, und es wird nicht besser. Wir haben gar keine Nachricht von Krista. Mutter ist ganz unglückich.“ Der große Herr. der neben dem Konsul Werner stand. wiederholte:„Keine Nachricht“ Jenny schaute ihn an und war ergriffen von dem blassen Gesicht. aus dem die blauen Augen grot und traurig schauten. „Ja.“ sagte der Konsul Berner,„Fraulein Jenny. Jhnen well ichs geich lagen: dieser Herr. das ist der echte Herr Grobendonk— und der an= dere, das war ein Betrüger!“ Jenny griff sich mi: beiden Handen an die Stirn und sank atemlos auf einen Rokokosessel nieder. „Mutters Ahnung!“ rief sie.„Mutters Abnung! Heinrich komm her! Mutters Ahnung!“ Heinrich kam. Er sah ernaunt auf die beiden Herren, vor denen er sich verlegen verbeugte, stellte sich wie zur Abwehr neben Jenny und Fragte: 8as in? „Sie sind der Verlobte der jungen Dame? fragte Werner „Ja“, erwiderte Heinrich mit Stolz,„wir wol= len, wenns möglich ist, in acht Tagen beiraten. Aber Mutter ist so krank.“ Jn dem Augenblick rief es wieder von hinten: „Jenny! Jenny!" Das Madchen erhob sich lief zur Mutter und iand diese in höchster Erregung. Sie batte sich aufgerichtet, griff sich an die Brust und fragte: Was gebt im Laden vor?“ Jenny hat:„Aber Mutterchen, Mutterchen, du mußt dich doch nicht aufregen!“ Aber der Blick der Frau Kampfmaier war über= irdisch bell. Wenn auch die Brust rasselte, sagte sie: Verheimliche mir nichts. Ich weiß bestimmt, es ist jetzt irgend was geschehen. Wer ist gekommen? Hat er Nachricht gebracht von Krista? Aber es hangt mit Krista zusammen, das weiß ich!“ Diese Worte betäubten Jenny so sehr, daß sie am Bett niedersank und in Schluchten ausbrach „Mutter“, sagte sie, reg' dich nicht auf— es#t etwas Schrecklich=s geschehen!“ So sag' mir's doch. was geschehen ist!“ fragte die Kranke erregt. Und Jenny, bezwungen, bekannte ganz erschopit:„Grobendonk ist gekommen.“ „Grobendonk— oone Krista?!“ „Der ecte Grobendonk, der, der Krisa mitgenommen hat. ist ja der Fasche!“ Frau Kampfmaier rig den Mund weit auf. als wollte sie Luit holen vorm Untergehen im tiefen Basser: dann fiel sie zuruck und stöhnte:„Der Echte. den muß ich sofort sprechen! Aber, Mutter, wird dirs nicht zu v27 hat Jenne Was du tun willst, tue baldl, hat mein Bater immer geiagt— und ich will die Last loswerden. Jch muß ihn sehen!“ Langam trat Herr Grobendonk mit Herrn Berner ins Krankentimmer, gefolgt von Jennr und Heinrich Konsul Verner wollte ein paar Vorte sagen. aber das Gesicht der Frau Kampfmaier, ihre groten überirdisch glänzenden Augen verschlossen ihm den Mund. Grobendonks Augen begegneten vo.l denen der Kranken. Ganz langiam trat er näher Ta rief Frau Kampimaier:„Ja. Sie sind der Echte! Das fühl ich. Sie haben auch Aehnlichkeit mit dem alten Bilde. das ich wieder hervomekramt habe. Und der andere hatte keine Aehnlichkeit. Aber ver= zeiben Sie mir, Herr Grobendonk, alle sagten's. auch Herr Verner, der Mensch hatte ein Recht au= Krista und Krista ein Recht auf ihn Und nun alles falsch geworden, und ich bin schud, daß ich nicht meinem Gefühl gefolgt bin. Jch wollte ihm das Kind verbehlen— aber ich wollte auch dem Glück des Kindes nicht im Wege stehn. Mir liegt's auf der Seele. als hatte ich mein Kind verkauft Und ich träume schlecht von ihr und bin in großer Not urd krank barum. Aber das eine sage ich Jhnen. Herr Grobendonk: nehmen Sie das Geld zurück. das er mir gegeben. Alles kann ich nicht gleich leisten. aber Sie sollen's bekommen auf Hel= ler und Piennig!“ Bei diesen Worten der Mutter drängten sich Jenny und Heini aneinander, schauten sich an und wußten: setzt fällt die Heirat ins Wasser. Da börten sie die Stimme des Herrn Groben= donk:„Von dem Geld wollen wir nicht reden, da= soll Sie nicht beschweren! Es bandelt sich um das Kind und nicht um das Geld. Jch weiß was Sie an Krista getan haben, und wollte Jhnen danken. wenn s auch sehr spät geworden ist. Ein Glück. daß ich selbst nicht darüber hingestorben bin!“ Und dann setzte sich der große Mann auf einen Stuhl, behielt die Hand der Frau Kampfmaier in der seinen und streichelte sie. Die Kampfmaier schaute ihn ganz groß an.„Ja“, sagte sie.„das ist der echte Grobendonk— das ist der Echte!“ Heini und Jenny zagen sich zurück. Jenny brach in Tränen aus: die Erschütterung, die Span= nung war zu groh geweien Nei= hätte Mutter beinahe angerichtet! stodnte Heini trostete sie und küßte ihr die Tränen ab Jch bin stolz auf Muttern!" sagte er Ste hält auf Ehre.— sie ist eine gute Be. Diese Vorte hatte der Koniul Verner gedort. der sich auch leise aus dem Zimmer zurücgezagen batte. JJa“, sagn er.„Fräuiein Jenns a.Jare Mutter können Sie mächtig no 1 sei= Drinnen im Zimmer aber sat en Bette der A bändlerin aus der Heutgegeristraße der Jnsello= aus Cvolu. Und wenn Herr Bieter Grooen auch eine lange, dreißigtätige Fahrt bes zum H. Genna gemacht hatte. so seuerte seyt die ate das Schiff seiner Gcanken und seiner erinnerung über einen weiren Raum von fünnte Jahren: er erfuhr, we sein Bruder aus et Mann stiller Wissenschaft ganz und gar zum 2 daten geworden war.— er erfuhr von seinersche= nen. tapieren Schwägerin. w sie gestorden der Notreit des Voke= Da war nun das arme keine ur rau Kampimaier.„Ich seh sie noch wie de Fußende des Bettes ihrer toten Mutter sit= sagen: Mammi, wach doch auf! Mamm beute so schöne Sonne, Mammi, wach doch auff wußte ja noch nicht, daß es einen Schlaf ait: dem keiner wieder aufwacht. Jch wollte sie dener bewahren und habe ne dann runter genomm meine Stube zu Jenny. Krista war ein Jahr Alter.— und das war gut, denn nun war sie ste. daß bie nun vieles konnte. was Jenny nochn konnte. Und im Spiel und in der Freundschart mit dem kleinen Madchen hat sie gar nicht gemert. daß wir ihre Mutter auf den Friedbof trugen. Und wir haben ihr erzahlt, sie sei zum Vater cere.— und sie war viel zu klein, um lange an die Mutter zu denken. Wir gingen anfs Land. Mir waren die Kinder ein Trost. denn sehen Ste. bendonk, eine Frau muß was haben. was sie ans Herr nehmen kann. Und mir waren drei. die ich am Herzen hatte, vom Krieg forzgenommen wo den: mein Mann und meine beiden Söhne aus erster Ebe. Und ich war zu alt. um nochmal ans Heiraten zu denken. mußte ans Leben Jenken schaffen. Seben Sie. Herr Grobendonk. 6 ein Kind mehr für mich ein Segen Gottes müssen mir nicht danken, daß ich Krista gronte. zogen. Jch muß Gott danken, deß ich 2 Kind gewonnen habe.“ Und nachdem sie das alles bekannt halte. sie ganz still. saltete die alten, abgearbeiteten Hände kirdlich zum Gebet und sprach die Worte. „Lieber Gott. gib uns unsere Krista wieder!“ Fortsetzung 102: MAGGI FLEISCHBRUH-WURFEL 3WurfelXjett