Bochumer Stadtanzeiger Bochum. Müdenstraße 1“ 14, Hernruf 647 46. Postscheckkonto Tortm. 6146; Haltingen, Biktor=Lutze=Str. 18. Jernruf 2095. Postscheckkonio Essen 1960; Essen=Steele, Westfalenstr 302 Fernr. 5°2 30. Vostscheckkonto Tortmund 193 26: Wattenscheid Freiheustr 15, Fernr. 1976. Postscheckk Dortm 30430 Deuc und Perlag: Schürmann& Klagges Bochum Evg. Fausta) 1937 Englisches Schiff soll versenkt werden! Die Valencia-Bolschewisten wollen auf jeden Fall einen internationalen Konflikt „Ofsene Intervention zugunsten von Sowjetspanien!" elies elch das schon fragel rsil- nafürlich kelia. gorade für farbige für alle neuartigen prail-Kaltwasche die was waschbar ist: he mit Persill ELZ -Mäntel- Paletols -Jacken- Kragen -Füchse- Capes n greßer Auswen niertigung- Umarbeitungen sserungen In eigener Kürschnerei eraflessig und prelsvert elzhaus able 10(am Stadttheater) men-Moden M. Hedenius »Schneidermeister e Damen-Garderoben Mildegardatren. Bahnhol Prieden Rul 664 20 rräder n. und Spertal-Räder le selt über 40 Jahren el Paeigen neuen Hut nicht, wenn Sie Jhren ob herrendut dei mit en, umpressen oder neu nieren lassen ger machen nach Munsa H. Müller. Bochum. Marienkirche. Rul N1-.4 r. 4 no Rheumolee cheidend, anwende nund ar bel en kutem und chrontschem elenkrdeuma. Gicht. 9e. matischen Nervenschmert 50. Probepakel 0.80 der, Drogerie roße Becksraße 10. 9WB San Sebastian. 18. Sept.(Drahtb.) Von nationaler Seite wird bekanntgegeben. man besine zuverlassige Nachrichten, wonach unter Besehl No Balencia=Ausschusses stehende Elemente versuchen werden, ein Schiffenglischer Nationalitat zu ver= senken. es bandelt sich um einen neuen Versuch. einen nternationalen Konflikt hervorzurusen. der unter den augenblicklichen Umitanden die Ziele der Balencia=Machthaber fördern würde. Unsahig. den Kampf zu ihren Sunsten zu entscheiden. ver= suchen die Bolschewisten nun. die Welt in den Schrecken des Krieges zu zieben. Mißglückter Bombenangriff auf einen britischen Zerstörer MB London, 18. Sept.(Drahtb.) Die britische Admiralität teilt mit. daß der Zer= ieter Jearlek“, der an der nordspanischen Kuste auf Patrouille ist. am Freitag aegen Mittag von einem Fluaieun mit seche schweren Bomben beworsen worden sei. Alle seche Bomben seien der Rahe des Schiffes niedergegangen, ohne jedoch in treifen. Das Flugzeua sei in Richtung Eiion surucaeflogen, das sich noch in Handen der Bolscheristen befindet. Zu dem Zwischenfall meldet Preß 1so aton“. daß man in London glaube. dan diese Fombardierung aut eine Verwechselung fübren sei Es befänden sich namlich oder zwei nationalipanische Schiffe in den Gerassern. in denen der Zwischenfall sich abgelpielt Jeden alls neige man im Augenblick nicht zu er Annahme, daß es sich um einen gewollten Angriff auf ein britisches Schiff gehandelt habe der Zerstörer„Fearleß“ habe auch nicht auf das Flugzeua gefeuert. * Die roten Bomben, die auf den englischen Zerorer„Fearle““ geworfen worden sind, sollen wohl den Abschiedegruß der Valenciabolschewisten die Kontrollschiffe, die soeben auf Grund des englischen und französischen Beschlusses an der danischen Seekuste ihren Dienst eingestellt haben, darstellen! Es tut nichts, daß der Zerstörer nicht getrofien worden ist, die Tat allein ist beseichnend und laßt wieder einmal erkennen, wo dinaus man in Valencia will. Ob die Manner von Nvon nun immer noch nicht hellhörig werFast hat es so den Anschein, denn in Lonvon beeilt man sich zu versichern, es könne sich bei rm Bombenabwurf nur um ein Versehen gedandelt haben. Ist man denn in London so wuind für wirkliche Realitaten? Die von den Naonalisten gemachten Enthüllungen sprechen dach cine so einwandfreie, klare Sprache, daß man sie tlich auch in London verstehen müßte. Aber seht bald so aus, daß aus lauter Symdarhie für Valencia die Begriffe so verwirrt worden sind, daß man nicht mehr ein noch aus weiß bechs Zerstörer und zwei Kreuzer passierten Gibroltar B London, 19. Sept.(Drahtb.) Aus Gicaltar kommt die Meldung, daß am Samstagilng seche französische Zerstörer und zwei Kreuzer em Wege me Mittelmeer die Straßze von Mnfaliar in östlicher Richtung passierten. m Hafen von Oran sind in Ausführung „Abkommens von Nvon ce Torpedoboote und Zerstörer dor Anker gegangen. Fünf engli §'rstörer sind im Hafen von Mers el eingelaufen. Der Flugzeugtrager Lommandant Teste" ist aus Toulon nach Cran ausgelaufen. britisches Flugzeuggeschwader noch dem Mittelmeer gestartet London 18. Sept.(Drahtb.) Das 200. AufMapgsgeschwader der britischen Luftwaffe, das an rontrolle des Mittelmeeres auf Grund der Peder Mittelmeerkonfereng teilnehmen soll, ist a Lonnabend früh aus Plymouth gestartet hatte eigentlich schon früher England verlassen sollen, mußte den Start aber wegen ungunstiger Witterungsberichte aufschieben. Das 210. Geschwader, das ebenfalls an der Ueberwachung im Mittelmeer teilnehmen soll, wird England spater verlassen. 40 britische Zerstörer im Patrouillendienst TNB London, 18. Sept,(Drahtb.) Wie mitgeteilt wurde, wird das Schlachtschiff„Resolution“ mut den beiden Zerstörern oresight“ und Fame zunachst an der Nordkuste Spaniens bleiben, um die britische Schiffahrt außerhalb der spanischen Hoheitsgewasser zu schützen. Die drei Schiffe würden nichts mehr mit einer Patrouillentätigkeit, wæ sie aus dem Nichteinmischungsablommen berrührt, zu tun haben. Die übrigen Zerstörer hingegen würden an der Patrouillentatigkeit im Mittelmeer auf Grund des Abkommens von Nvon teilnehmen. Man erwarte, daß etwa 40,..storer dann an dem Patrouillendienst im Mittelmeer teilnehmen werden Aenderungen in Gibraltar DNB. London, 19. Sept.(Drahtb.) Nach einer Pressemeldung hat der Gouverneur von Gibraltar Anweisungen gegeben, innerhalb von drei Monaten alle Fabriken, Schiffswerften urw. an der Westbucht nördlich der Festung zu räumen. Angeblich soll hierher der vorgesehene Seeflughasen kommen. Neve Gewalttaten im Memelgebiel Eindeutige Stellungnahme der römischen Sonntagspresse zur Lage. DNB. Rom. 19. Sept.(Drahtb.) Der Lügenfeldzug Pariser Zeitungen, wonach Zebntausende von italienischen Freiwilligen in der letzten auf dem Seewege nach Spanien gebracht worden sein sollen, um vor Beginn des Winters Madrid zu besetzen, wird in der römischen Sonntagspresse scharf zurückgewiesen. Der Pariser Korrespondent des„Popolo di Roma“ erklärt, daß mit dieser Hetzkampagne einzig und allein die endgültige Oeffnung der Pyrenäengrenze im voraus gerechtfertigt werden soll. In den Auslandsberichten der römischen Blätter wird zugleich betont, daß das Arrangement von Nvon sich immer deutlicher als eine offene Intervention zugunsten Sowjetspaniens erweise und man die für die Versorgung Valencias gebotenen Möglichkeiten mißbrauche. Das Sonntagsblatt „Voce d'Italia“ stellt in einer großen Ueberschrift auf der ersten Seite die englisch=französische Unterstützung der gefährlichen Machenschaften des Bolschewismus an den Pranger. Auch der Direktor des„Giornale d' Italia“ stellt in seinem Leitartikel fest, daß das Arrangement von Nvon vor allem einen schlechten Kurswechsel bedeute, mit dem der sowjetspanischen Revolution neue Stoßkraft gegeben werden soll. „Kowono hat die Wahl" „Ein unausweichliches Enlweder- Oder!“ DMB Berlin, 18. Sept.(Drahtb.) Unter der Ueberschrift„Kowno hat die Wahl“ schreibt der „Völkische Beobachter“ u. a.: „Auf Grund eines hervorgezauberten Gesetzes „Ueber Bodenenteignung für Zwecke des Heeres, des Verkehrs, des Hafens und des Zolles“ wurde im Memelgebiet ein 24 deutsche Grundstücke umfassender Gebäudekompler enteignet. Die ohne jede Fühlungnahme und Vorbereitung verkündete Maßnahme hat im Memeldeutschtum einen einzigen Empörungsschrei ausgelöst. Der Tatbestand ermöglicht keinerlei Diskussion über irgendwelche objektive Notwendigkeit. Die juristische Seite der Angelegenheit eristiert nicht. Weder nach der litauischen Verfassung noch nach dem Memelstatut. Die wirtschaftliche Seite— die Größe des für„Hafenzwecke“ enteigneten Gebietes ist größer als die Stadt Memel selbst— läßt nur ein Achselzucken zu. Bleibt die politische Seite. Zu ihr müssen schon jetzt ein paar Worte mit Deutlichkeit gesagt werden. Das deutsch-litauische Abkommen des Vorjahres hat eine Entspannung gebracht. Immer wieder wurde litauischerseits unterstrichen, daß Litauen eine völlig offene Politik zu treiben beabsichtige. Deutschland hat durchaus anerkannt, menn man in Kowno neue Töne fand. Mehr noch, Litauen wird zugeben müssen, daß Deutschland oft gewisse befremdende Erscheinungen— wie die berüchtigte VetoPolitik des Memelgouverneurs— nicht gleich mit schwerem Geschütz beantwortete. Es ist zu hofsen, daß Kowno die Souperänität der deutschen Position erkennt. Es würde sich täuschen, wenn es ausgerechnet im Jahre 1937 an irgendeine Gebundenheit der deutschen Politik glauben würde. Die Verantwortung für irgendwelche Weiterungen aus den Memeler Gewaltakten fallen notwendig allein auf Kowno, das damit selbst über die Zukunft entscheidet. Es mag sich demnach reislich überlegen, daß die Memeler G waltakte einen Rückzug des deutschen Giros von den litauischen Eigenwechseln bedeuten können: Litauen zerstört durch sie den Glauben an die litauische Fahigkeit für Realpolitik, mit der man so gerne in Kowno protestiert. Darüber hinaus verliert Litauen den Anspruch, von der internationalen Oeffentlichkeit in seinen Handlungen nach rechtlichen Maßstäben gemessen zu werden. Es steht fest, daß Litauen heute uns gegenüber vor einem unausweichlichen Entweder— Oder steht. Entweder es übernimmt die Verantwortung für die Memeler Enteignungen. In diesem Fall entpuppt sich die gesamte Entspannungspolitik als Vorwand, hinter dem man aus kaltem Munde die Antastung des deutschen Volkstums durchführen wollte, die man offen nicht gewagt hätte— ein typisch östlicher Dreh, der Litauen in der Shala der als anständig geltenden Nationen um ganze Klassen zurückwirft. Oder aber — Litauen ist eben nicht der konsolidierte Staat, für den es sich ausgibt. In beiden Fällen muß der Wert Litauens als politisch ernst zu nehmender Partner aus der Rechnung gestrichen werden— mit Konsequenzen, die Litauen sich von denjenigen seiner politischen Freunde vorrechnen lassen kann, die begriffen haben, daß das Jahr 1937 nicht das Jahr 1033 ist. Der Führer im Monövergelände DNB Berlin, 19. Sept.(Drahtb.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht traf am Sonntag im Manövergelände in Mecklenbura ein und begab sich sogleich zu den Truppen. Er suchte zunächst die blaue, sodann die rote Partei Als der Führer am Sonntag im östlichen Teil Mecklenburgs die Truppen besuchte, wurde er auf der Fahrt durch das Manövergelände in allen Städten und Ortschaften inbelnd begrüßt. Wie ein Lauffener verbreitete sich in der Gegend von Neustrelitz, Waren und Teterow die Kunde von seiner Anwesenheit. Die Straßen und Häufer der Orte waren festlich mit Girlanden und Fahnen geschmückt. Ueberall bereiteten die Einheimischen und die Tausende von Schlachtenbummlern dem Führer begeisterte Kundgebungen. Gefährliche Fehlwege Wer in den letzten Tagen die Hoffnung gehabt hat, daß die ungewöhnliche Zuspitzung der politischen Lage im Mittelmeer von den verantwortlichen Staatsmännern Englands und Frankreichs eine rasche Abschwächung erfahren würde, sieht sich bedauerlicherweise durch die letzten Nachrichten enttäuscht. Die Formen, in denen Paris und London ihre politische Machtstellung im Mittelmeer demonstrieren, sind mehr als ungewöhnlich. Schon die Festlegung der 13 Schiffahrtsstraßen durch ein Meer, in dem Italien mindestens ebensolche vitale Interessen wie Frankreich und England besitzt, stimmt nicht nur wegen der ominösen Zahl 13 kedenklich. Noch erstaunlicher erscheint vom Standpunkt der bisherigen englischfranzösischen Politik aus beurteilt, die Einstellung der englisch=französischen Küstenkontrolle an den spanischen Küsten. Sie war früher als das einzige Mittel gepriesen worden, das die Verewigung des spanischen Bürgerkrieges verhindern könnte. Auf einmal besitzt dieser Standpunkt keine Gültigkeit mehr. Dafür wird der Kampf gegen die„U-Boot=Piraten“ mit einer Anmaßung in den Vordergrund geschoben, die sehr zwiespältige Empfindungen auslösen muß, weil die Ebrlichkeit dieser neuen französisch-englischen Propaganda keineswegs sicher ist. Und alles dies geschiebt. als ob auf der ganzen Welt und vor allem im Mittelmeer außer England und Frankreich überhaupt keine interessierten Mächte mehr vorhanden wären und als ob der Wille von Paris und London für den Erdball ebenso bestimmend wäre wie vielleicht der Wille Stalins im Bezirk dea Kreml. Daß eine solche Brüskierung keine guten Früchte ernten kann liegt auf der Hand. Noch vor kurzem Schwedensseg von 107:101 P. im Leichtathletik Länderkampf * Corrida vor Sturmpogel und Amerina im Großen Preis der Reichshauptstadt Die Fußball Pokal= und Meisterschaftsspiele Berichte und Ergebnisse im Sportteil! schien es so, als ob der englische Premierminister Chamberlain sich mit ehrlichem Willen um eine Verständigung der europaischen Großmächte bemühen würde. Was ist von diesen Bemühungen heute übrig geblieben? Auch nach der Verschärfung der europäischen Lage durch die sowjetrussischen Unverschämtheiten wäre es verhältnismäßig leicht gewesen, auf der Nuoner Konferenz und auch außerhalb dieser Konferenz einen klaren Kurs der Verständigung zu steuern. Nichts davon geschah. Die Verhandlungen hinter den Kulissen. die zweifellos stattgefunden haben, wurden in der Oeffentlichkeit durch Pressepolemiken begleitet, die einen immer gereizteren und drobenderen Ton annahmen. Und das Schlimmste, was nur geschehen konnte, trat ein: an die Stelle der Aussprache trat die politische Beleidigung. Mit einer Pinchologie. die in ihrer Primitivität von Staatskunst alles vermissen läßt, wurden die ersten und berechtigten Interessen Italiens auf Parität verletzt. Man fiel in einen Umgangston“ zurück, wie er während des abessinischen Konfliktes gang und gäbe war. Und aus der Konferenzdiktatur von Nvon wuchsen Beschlüsse, die am liebsten das nachbolen möchten, was von den englischen und französischen Staatsmännern während des italienischen Kampfes in Abessinien„versäumt“ worden ist. Durch diese Verschärfung der Lage drobt nun aber das so brennend wichtige spanische Problem sehr merkwürdig zu versanden. Was gegenwärtig im Mittelmeer geschieht, bat mit Spanien nur noch indirekt zu tun. Es ist eine politische Demonstration zwischen Großmächten, die auf ihre militärische Stärke pochen und dem anderen drastisch irgendeine„Schwäche“ seiner Position nachzuweisen suchen. Wie auf einer solchen Grundlage Fragen des europäischen Zusammenlebens gelöst werden sollen, ist unerfindlich Man muß fogar bereits die Frage stellen, ob England und Frankreich eine solche europäische Aussprache überhaupt noch wollen oder ob sie diese gewissermaßen ad calendas graecas zu vertagen beabsichtigen. Ist dies die englisch=französische Absicht, so kann man der weiteren Entwicklung in Carova nur mit größten Besorgnissen entgegensehen. Die Machtprobe, die jetzt noch einen mehr demonstrativen Charakter besitzt, könnte sehr leicht Wirklichkeit werden Und was diese bedeutet, kann sich jeder sehr leicht ausmalen. Wollen England und Frankreich aber nur blufsen um damit Italien aus seinen„Imperiumsträumen“, wie man mit leichtem Munde spottet, zu einer rauben„Wirklichkeit“ zurückzurufen. so sind wieder die Rückwirkungen auf Spanien hei linln einer langsamen oder plötzlichen Milderung des jetzigen Konflikts nur schwer vorstellbar. Es ist selbstverstandlich, daß die Volencia=Bolschewisten die jetzige Spannung nach Möglichkeit zur Stärkung ihrer sehr geschwächten Position auszunützen suchen. Sie werden in diesen Tagen fern jeder Kontrolle gewiß reichlich aus Frankreich und anderen Ländern mit dem erforderlichen Kampfmate rial versehen werden. Das ergibt aber wieder für die spanische Zukunft trübste Aussichten. Auch bei Bereinigung des Prestigekampfes in Sachen der „Uboot=Piraten“ bleibt eine schwere Belastung für alle europäischen Nationen, die am Schicksal Spaniens interessiert sind, zuruck. Wie unter diesen Umständen ein weiteres Fortglimmen des spanischen Feuers vermieden werden soll, ist nicht vorzustellen. Auch von hier aus sind die jetzigen englisch=französischen Machtdemonstrationen im Mittelmeer gefährliche Fehlwege. Die europäische Politik wird auch im günstigsten Fall noch lange daran kranken. „Mussolini und hiller“ Ein Sonderheft der„Illustrazione Italiana“ zur Deutschlandreise des italienischen Regierungschefs DMB Rom, 18. Sept.(Drahtb.) Als Auftakt zur Reise des italienischen Regierungschefs nach Deutschland und seiner Begegnung mit dem Führer und Reichskanzler hat die größte illustrierte Wochenschrift Italiens, die„Illustrazione Italiana“ ein vorzüglich ausgestattetes Sonderheft„Achse Rom— Berlin" herausgebracht. Eingeleitet wird die Sondernummer mit einem Artikei„mussolini und Hitler“, der von den Bildern des Duce und des Führers begleitet wird und seine Ausführungen unter die Losung stellt:„Die Zukunft der Welt ist in den Händen von zwei Männern: Mussolini und Hitler!“ Der italienische Außenminister Graf Ciano veröffentlicht in dem Sonderblatt unter der Ueberschrift: „Die Achse Rom—Berlin ist keine Scheidewand“ einen Auflatz. Er schildert die Volkstümlichkeit der Politik Imliens und Deutschlands und betont, daß der Faschismus als erster verlangt habe, daß der widersinnigen Lage, die die Wiedereinsetzung Deutchlands in die Gelamtheit seiner Rechte und seiner geschichtlichen Aufgaben verhinderte, ein Ende gesetzt werden musse. Zwei weitere Artikel stammen aus der Feder von Reichsminister Dr. Goebbels und von Dino Alfieri, dem italienischen Minister für Volksbildung. „Letzten Endes“, schreibt Dr. Goebbels,„it es die gemeiniame Haltung gegenübet den gleichen europäischen Friedensaufgaben, das gleiche Bekenntnis zur tapferen Lebensführung, die gleiche Entschlosenheit, der Lösung der internationalen Gegenwartsfragen nicht auszuweichen, sondern sie im Interesse einer neuen europäischen Ordnung zu bewältigen, was die deutiche und die italienische Nation miteinander verbindet.“ Minister Alfieri unterstreicht die neuartigen Aufgaben, die sich Faschismus und Nationalsozialismus auf dem Gebiete eines regen wissenschaftlichen und künstlerischen Austausches gestellt haben, und weist auf die außergewöhnliche Bedeutung hin, die den Reisen für das politische und hulturelle Sichkennenlernen der beiden Völher zukommt.„Die Achse Rom—Berlin leidet nicht unter der Unbeständigkeit und Zerbrechlichkeit der gewöhnlichen politischen Beziehungen. Sie ruht auf starken ethischen Faktoren und in der inneren Verwandtschaft, die die breite Lebensgrundlage für die beiden Völker bildet, die beim Wiedererwachen des Kulturgewissens naturnotwendig an der Spitze der willensstarken Gestalter einer neuen Kultur stehen. Das Sonderheft enthält im übrigen Bildmaterml vom Reichsparteitag, ferner von den Besuchen des Führers, des Generalchersten Ministerpräsidenten Göring und des Generalfeldmarschalls von Blomberg in Italien und widmet dem deutschen Kolonialanspruch unter der Ueberschrift„Eine Ungerechtigheit, die wieder gutgemacht werden muß“ sowie dem Vierfahresplan zwei sehr interessante und verständnisvolle Artikel. Freiherr v. Neurath 55-Gruppenführer MB Berlin, 19. Sept.(Drahtb.) Der Führer und Reichskanzler hat den Reichsminister des Auswärtigen, Freiherrn von Neurath, zum Ehren=Gruppenführer der E S ernannt. Dr. Goebbels und Freiherr von Neurath an Filchner Berlin, 18. Sept.(Drahtb.) Nach Eintreffen Dr. Filchners in Indien richteten die Reichsminister Dr. Goebbels und Freiherr von Neurath herzliche Glückwünsche an den berühmten deutichen Forscher. Reichsminister Dr. Goebbels sandte über das deutsche Generalkonsulat in Kalkutta folgendes Telegramm: „Zu der großen Ehrung, die Sie durch die Verleibung des Deutschen Nationalpreies für Kunst und Wissenschaft durch den Führer erfahren haben, spreche ich Ihnen meine aufrichtigsten und herzlichen Glückwünsche aus.“ Reichsaußenminister Freiherr von Neurath drahtete Begrüße Sie und Ihren Begleiter Haac nach erfolgtem Eintreifen in Indien aufs berzlichste und lende au richtige Glückwünsche zur verdienten Verleibung des Nationalpreises durch den Führer“ Paratyphus in Stockholm 113 Angestellte eines Gasthausbetriebes erbranht. DRB Stochholm, 18. Sept.(Drahtb.) Fast das gelamte Personal eines großen Gasthausbetriebes ist an Paratyphus erkrankt. 1 1 3 Personen mußten im Epidemischen Krankenhaus untergebracht werden. Bis jetzt ist eine Person gestorben. Bekanntmachung des Reichskriegsministers Einstellung von Freiwilligen in die Wehrmacht Die Aufnahmebedingungen für die drei Wehrmachtteile DNB. Berlin, 18. Sept.(Drahtb.) Das Reichskriegsministerium gibt bekannt: Wehrdienst ist Ehrendienst! Für jeden jungen Deutschen besteht die Möglichkeit, als Freiwilliger in die Wehrmacht einzutreten, vorausgesetzt, daß er völlig auf dem Boden des nationalsozialistischen Staates steht, daß er sittlich, geistig und körperlich dieser ernsten Aufgabe gewachsen ist und daß er Lust und Liebe zum Wehrdienst mitbringt. Neben der Begeisterung für den Wehrdienst ist in den meisten Fällen der Anlaß zu einer freiwilligen Meldung der Wunsch, den Zeitpunkt zur Erfüllung der aktiven Dienstpflicht selbst zu wählen, und die Möglichkeit, zu einem Truppenteil zu kommen, der der Vorbildung, den Neigungen und Fähigkeiten des Bewerbers entspricht oder mit dem er durch Tradition bzw. persönliche Beziehungen verbunden ist. Die Wehrmacht kommt dem Wunsche jedes einzelnen Freiwilligen in weitgehendem Umfange entgegen. Es ist dies jedoch nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Stellen möglich. Eine möglichst frühzeitige Meldung liegt somit im persönlichen Interesse eines jeden Bewerbers. Einstellungsgesuche für die Herbsteinstellung 1938 müssen von landwirtschaftlichen Arbeitskräften bis zum 15. September 1937, von Bewerbern für die Heeres=Unteroffizierschule bis zum 1. November 1937, von allen übrigen Bewerbern bis zum 5. Januar 1938 eingegangen sein, sonst können sie für die Herbsteinstellung 1938 nicht mehr berücksichtigt werden. Bei späterer Meldung muß der Bewerber jedoch damit rechnen, einem anderen Wehrmachts= oder Truppenteil zugewiesen zu werden. Ein Anspruch auf Einstellung bei dem gewünschten Wehrmachtsteil, bei der ausgesuchten Waifengattung oder bei einem bestimmten Truppenteil besteht grundsätzlich nicht. Für eine freiwillige Meldung ist die genaueste Beachtung nachstehender Bestimmungen erforderlich: 1. Der freiwillige Eintritt in den aktiven Wehrdienst ist für Wehrpflichtige in der Regel vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 25. Lebensjahr möglich. Am beabsichtigten Einstellungstage darf da das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten und muß das 17. Lebensjahr vollendet sein. Als Stichtag für die Herbsteinstellung 1938 gilt der 15. Oktober 1938. Abweichend hiervon werden eingestellt: a) beim Heer: Bei den Heeresunteroffiziersschulen: Wehrpflichtige vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 20. Lebensjahr. b) bei der Kriegsmarine: In den Flottendienst: Wehrpflichtige vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 23. Lebensjahr: c) bei der Luftwasse: Bei der Fliegertruppe(einschl. Sanitätsdienst): Wehrpflichtige vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 23. Lebensjahr. 2. Bewerber aus den Geburtsjahrgängen 1918 und jüngere dürfen im Jahre 1938 nur dann eingestellt werden, wenn sie besonders geeignet sind und sich zu einer längeren Dienstzeit als zwei Jahre in der Wehrmacht verpflichten. Von einer solchen Verpflichtung zu einer längeren Dienstzeit darf nur bei Bewerbern abgesehen werden, denen durch eine spätere Ableistung ihrer Arbeitsdienst= und Wehrpflicht ein beträchtlicher Nachteil für ihre Berufsausbildung(z. B. Abiturienten) erwächst. 3. Lehrlinge in der Berufsausbildung dürfen als Freiwillige nur dann angenommen werden, wenn sie ihre Lehrzeit vor Eintritt in den Reichsarbeitsdienst, also mindestens ein halbes Jahr vor Eintritt in den Wehrdienst, voraussichtlich mit Erfolg beenden werden oder die Einwilligung ihres Lehrherrn zur Lehrzeitverkürzung beibringen. Das Kampfgebiel der großen Wehrmachtsübung 8RANDENSU 6chet das wohrend de ganzen Mansverdauer(19-2e 9) für bu Zu uad Durchfeht ven Kruftfolrtrveen ehar beonbere Mlansver-Fahrtous wasc gesperrt ist Ewoterung des Sperrgrtuen Q Einloßstellen fur IIlanover-Zuschouer...... IIIIOdUIce Grma —.. voraussichtich v 19.-22 9 193 mit In diesem Gebiet spielen sich vom 19. bis 26 do. Mis. die großen Wehrmachtsmanover ab. (Scherl=Bilderdienst=M) Eine Folge des japanischen Vormarsches Ein innermongolisches Reich? Die Grundlage zu seiner Bildung geschaffen Eiliger Rückzug der Chinesen nach Süden Tokio, 18. Sept.(Ostasiendienst des DNB.) In der von der japanischen Armee in Nordchina gemeldeten Einnahme Fengdschens an der Suiyuan=Bahn sieht man in Japan die Gewinnung eines ersten wichtigen Stützpunktes nördlich der Großen Mauer auf dem Wege zur innermongolischen Provinz Suivuan. Während die Provinz Tschachar schon lange unter japanischem Einfluß steht, gelang es bis setzt Suivuan, die politischen und militärischen Einflußversuche Japans zurückzuweisen. Durch die Einnahme von Fengdschen bekommt nun jene Bewegung einen erneuten Aufschwung, die ein innermangolisches autonomes Reich unter savanischer Führung schaffen will, baunter dem Mongolenfürsten Temang gegründet werden soll Im Verlauf der letzten Operationen füdlich Peivings haben die japanischen Truppen 50 000 Cbineien im Westen und Süden umklammert. Infolge neuer starker Regengüsse, die die Operationen stets entscheideny beeinflussen, konnten ich die Cbinesen nach Süden zurückzieden. indem sie ihre Rückingsgeschwindigkeit erheblich erhöhten. Die japanischen Trurven folgen ihnen und treiben sie in Einzelgesechten vor sich her Man nimmt an, daß der Rückzug der Chinesen bis hinter dem Gelben Fluß(Hoangho) unvermeidlich ist. Der Gelbe Fluß ist das Ziel der japanischen Operationen im Süden Peipinas Großluftkampf über Nanking Ersolgreicher japanischer Luftangriff.— Militärische Anlagen und Flugplätze zerstört. Das sapanische Marinekommando berichtet über einen großen Luftangriff über Ranking. Japanische Marineflugzeuge griffen die chinesische Hauptstadi an und stießen hierbei auf 20 zur Verteidigung Nankings aufgestiegene chinesische Elugzeuge, die nach sapanischen Behauptungen [ömtlich aogeschofsen worden seien. Die sapanischen Flugzeuge haben dann, wie vom sapanischen Marinekommando weiter gemeldet wird die militärischen Anlagen Rankings erfolgreich bombargiert. Die sapanischen Flieger erlitten keine Verluste, sondern hatten nur geringe Beschädigungen ihrer Maschinen zu verzeichnen. Die chinesischen Flugplätze in der Umgebung Rankings sollen zerstört worden sein Wie das javanische Hauptquartier in Nordching meldet, konnten die Jananer dort ebenfalls bedeutende Luftsiege gegen die Flugzeuge der Schanst=Armee erzielen, von denen sieben abgeschossen worden seien Auch hier hätte es auf Seiten der Jananer keine Verluste gegeben. Wie die Japaner behupten, könne nunmehr die chinesische Luftflotte prahtisch als vernichtet gelten. 4. Angehörige des Geburtsjahrganges 1915 und jüngerer Geburtsjahrgänge müsse.. vor Aplee stung des aktiven Wehrdienstes der Arbeitsdienstseits zum Reichsarbeitsdienst ihre Annahme als Freiwilliger bei einer Einheit der Wehrmacht erfolgt ist 5. Voraussetzung für eine Annahme als Freiwilliger ist, daß der Bewerber: a) eine Mindestkörpergroße von 160 em besitzt (Heeresunteroffizierschulen mindestens 165 em. schwere Artillerie mindestens 168 em, Panzerabteilungen höchstens 176 cm: b) die deutsche Staatsangebörigkeit(Reichsan hörigkeit) besitzt; c) wehrwürdig ist: d) tauglich für den Wehrdienst ist: e) nicht unter Wehrpflichtausnahmen fallt: f) nicht Jude ist: g) gerichtlich nicht vorbestraft und auch sonst unbescholten ist: b) unverheiratet ist; i) der minderjährig ist, die Genehmigung des gesetzlichen Vertreters vorlegt: k) notwendige Zahnbehandlung vor der Einstelstellung durchführt. Bewerber, die diesen Bedingungen nicht entsprechen, können als Freiwillige nicht eingestellt werden. 6. Vor der Meldung zum freiwilligen Eintritt haben bei der zuständigen polizeilichen Meldebehorde personlich zu beantragen: a) nicht gemusterte Bewerber: Die Ausstellung eines Freiwilligenscheines zum Eintritt in den aktiven Wehrdienst. Hierzu melden sie sich persönlich bei der zuständigen polizeilichen Meldebehörde zur Anlegung des Wehrstammblattes. Personalpapiere und von Minderjährigen die schriftliche, amtlich beglaubigte Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters zum freiwilligen Eintritt sind zur Anmeldung mitzubringen. b) bereits gemusterte Bewerber: Die Ausstellung eines polizeilich beglaubigten Auszuges aus dem Wehrpaß. Vordrucke sind ber der polizeilichen Meldebehörde erhältlich. 7. Die Wahl des Wehrmachtsteiles Kriegsmarine, Luftwaffe), der Waffengattungen und des Truppen=(Marine) Teiles, steht dem Bewerber mit der Einschrankung frei, daß sie bei Heer und Luftwaffe in der Regel nur bei Truppenteilen möglich ist, deren Standort in der Nahe des dauernden Aufenthaltsortes des Bewervers liegt. Bei der Kriegsmarine und beim Regiment General Göring können sich Bewerber aus dem ganzen Reich melden, bei letzterem jedoch mit Ausnahme von Ostpreußen. Sind dem Bewerber die für ihn in Betracht kommenden Truppen(Marine)=Teile nicht bekannt, so kann er sie bei dem für seinen dauernden Aufenthaltsort zuständigen Wehrbezirkskommando oder Wehrmeldeamt erfragen. 8. Die Meldung zum freiwilligen Eintritt dart nur bei einem, und zwar grundsätzlich bei dem Truppen Marine)=Teil erfolgen, bei dem der Bewerber eintreten möchte.(Im einzelnen Nr. 9.) Jeder Bewerber hat sich schriftlich melden. Dieser Meldung sind beizufügen: a) der Freiwilligenschein oder der beglaubigte Auszug aus dem Wehrpaß(siebe Nr. b) ein handgeschriebener lückenloser Lebenslau c) zwei Paßbilder(keine Seitenansicht) in burgerlicher Kleidung ohne Kopfbedeckung, nich in Uniform Größe 3,7 mal 5.2 em) mit Na= mensangabe auf der Rückseite. Sonderbestimmungen für die einselnen Wehrmachtsteile: I. Heer: a) Einstellung von Freiwilligen erfolgt im Oktober 1938. b' Dienstzeit: zwei Jahre. c) Wahl der Waffengattung ist dem Bewerber freigestellt. Es kommen hierfür in Frage: Infanterie(Schützenkompanie, Maschinengewehrkompanie, Anfanteriegeschützkompanie, Panzerabwehrkompanie(Mot.), Nachrichtenzug terzug). Kavallerie(Reiter= und Kraftfahrerabte lung), Artillerie(leichte und schwere Artiller Beobachtungsabteilung), Pioniere, Kraftfahr kampftruppe(Schützenbataillon, Kradschutzen bataillon, Aufklärungsabteilung Mot.), Panzer abwehrabteilung(Mot.), Panzerabteilung richtentruppe, Fahrtruppe(Kraftfahrabtei Fahrabteilung), Nebeltruppe(Sanitätsabteilung. d) Meldung hat bei dem Bataillon bzw. der Abteilung zu erfolgen, bei dem der Bewerber eintreten will, für den Eintritt in Heeresunterof ziersschulen bei der Heeresunteroffiziersschule Potsdam Eiche. e) Bevorzugt eingestellt werden: Inhaber des Reiterscheines Bei R#er= und Maschinengewehrschwadronen der Kavacrie, bei bespannten Batterien der tillerie, bei Infanterie=Reiterzügen, bei ten Maschinengewehrkompanien und bei bespan ten Infanterie=Geschützkompanien. Inhaber einer Bescheinigung über die Kraf fahrausbildung bei einer Motorsportschule NEaa: in Bei motorisierten Truppenteilen, daber erster Linie bei Kraftfahrkampftruppenteilen: Bewerber, die den Nachweis der Morseausbit dung erbringen können(z. B. Morsesch Bei Nachrichtenabteilungen für Fur Horchkompanien oder bei Truppennach teneinheiten: Bewerber, die Schiffer sind oder die den Nam weis wassersportlicher Vorbildung erde gen können— soweit sie nicht der seeme schen Bevölkerung angehören— ober Angehörige der Technischen Nothilfe hei Pionieren: Bewerber, die den Sanitätsschein Ein Wochenend vo November kann e als es am gestrigen Son tropren, die an dein F nen ia die Melodie, grutz= tag, nachdem die Sonne noch zu einer elockt hatte. Hoff Fuße gekriegt so ordentlichen Schn diesem Jahr hat sich gang von einer Jahresz als sonst vollzogen. Den der am Ruder ist. ist es n und es liegt so etwas1 schon über der Natur. Samstag hatten wi De von der Wetterwarte scauer setzten erst später ch ein, so daß unsere Sonntagseinkaufe machen Wenn es nach den Si zur Zeit wie seine Wolken rom leichten Windhauch durch die Luft schweben. fur die nächsten Wochen n warten. Denn von denk treifenden Marienfaden b nges Wetter in den komm lagen Am besten ist es tneraisch um und gibt de Beraussetzung für die Und das ist zunächst ein Dien daheim. Am gestrig sja am eigenen Leibe ge und ungemütlich es zwische draußen der Regen richt md drinnen wird nicht Uebrigens ist morgen ten. Am 21. September deses Apostels und Eva deutschen Volkstum tiefe Matthaus war bekanntlick deiestraßen, die über Kapl ureth vorbeiführten. C der Zollbank weg zum Mionstätigkeit in Pala dien und Parthien gepr Martertodes gestorben Ueberlieferung soll er Natthäusepangeliums sei hn ist einer der bemerke Nach der Bauernregel Natthaustage über die ner Wochen entscheiden schones Wetter ins Haus Bochen aus" Nach de urteilen, sieht es nicht so ein sonniger Septemberta Das regnerische und u wetter gab auch dem Stadtverkehr wieder sein heinflußte auch stark die nirps hat in diesem I Schuldigkeit getan. Anc wer einen hat, sind heuer des Bekleidungsstück. Dem Tag der deutschei Bochenend in Bochum n murrische Wetter zustat Vorstellungen ind besucht. Auch die Kinos ** draußen Bindfäden1 materiellen Vorteil davor ten auch die Kaffeebäuse die übrigen Vergnügung Sehr zu leiden unter Le Fahrt der S biaten. die gestern vor karteten. Erfreulicherwe die Autobesitzer in stattlie zur Verfügung gestellt. die Freude reines Masser von ihm. Nun hat auch die K begonnen. Sie leitete die gestrigen Nachmittag im hatten die Bochumer Ge Konzert der westfalischen anf dem Sängerfest ganz ten hat. zu hören. Dies nun diese Woche die folaen. In Bochi arupped eben. das de nahmS enen Anta „9e Griesenbru Samstagabend wiede Gemeinschaft„Kraf einen Dorfabend aufgea ste Abend hatte einen Samstag wiederholte. quert, daß er für dieses einem lachenden wachten die Hunderte Reichsbahn mit, die Son den 20. September 19 1. Beilage der Volks-Zeitung Nummer 220— Seite 5 Ein Wochenend voll wurtsjahrganges 1915 und ige müssen vor unei. zie werden behördlicherenst eine ulliger bei einer C eine Annahme als Kreiverber: oße von 160 cm besitzt sulen mindestens 165 em, idestens 168 em, Panzer= 176 em; gehörigkeit(Reichsang rdienst ist: chtausnahmen fallt; bestraft und auch sor die Genehmigung des vorlegt: ndlung vor der EinstelBedingungen nicht entiwillige nicht eingestellt um freiwilligen Eintritt 1 polizeilichen Meldeberagen: e Bewerber: Die reiwilligenscheines zum en Wehrdienst. versönlich bei der zueldebehörde zur Anittes. Personalpapiere die schriftliche, amtlich gesetzlichen Vertretersind zur Anmeldung rte Bewerber: polizeilich beglaubigten daß. Vordrucke sind bei örde erhältlich. Behrmachtsteiles(Heer, der Waffengattungen ine) Teiles, steht dem brankung frei, daß sie in der Regel nur bei deren Standort in der ithaltsortes des Bewermarine und beim Regimnen sich Bewerber aus bei letzterem jedoch mit ie für ihn in Betracht ne)=Teile nicht bekannt, ür seinen dauernden Wehrbezirkskommando gen. eiwilligen Eintritt dari grundsätzlich bei dem olgen, bei dem der Be(Im einzelnen siebe hat sich schriftlich zu sind beizufügen: oder der beglaubigte paß(siebe Nr. 6 süickenloser Lebenslan Seitenansicht) in burle Kopfbedeckung, nicht mal 5,2 em) mit Naückseite. ngen für die rmachtsteile: Freiwilligen erfolgt im ahre. ngattung dem Frage: mpanie, Maschinengeseschützkompanie, Nachrichtenzug(Reie und Kraftfabrerabteiind schwere Artillerie. Pioniere, Kraftfahraillon, Kradschützenlung Mot.), Panzeranzerabteilung), NachKraftfahrabteilung, de(Sanitätsabteilung. dem Bataillon bzw. der dem der Bewerber eintt in Heeresunteroftie eresunteroffiziersschule stellt werden: seines: nengewehrschwadronen ten Batterien der Arerzügen, bei bespanntien und bei bespannanien. gung über die Kraft Motorsportschule de ppenteilen, dabei in mpftruppenteilen: veis der Morseausbilen(z. B. Morseschein sen für Funkbei Truppennachrichnd oder die den NachVorbildung erbrin ie nicht der seemänni gehören— oder ischen Nothilfe sind: tätsschein des Regentropfen die aus Fenster klopften Ob Maithäus eine Aenderung bringt? November kann es nicht schlimmer sein, am gestrigen Sonntag war. Regentropfen, die an dein Fenster klopfen(Sie kennen ja die Melodie, grüßten den ganzen Vormitsag, nachdem die Sonne die allzeitigen Wetterepumisten noch zu einer Spatsommerwanderung herausgelockt hatte. Hoffentlich haben sie keine nassen Fuße gekriegt, sonst werden sie sich auf nnen ordentlichen Schnupfen gefaßt machen mussen. * In diesem Jahr hat sich offenbar der Uebergang von einer Jahreszeit in die andere früher als sonst vollzogen. Denn seitdem der Septemder am Ruder ist, ist es wirklich Herbst geworden und e- liegt so etwas wie Novemberstimmung schon über der Natur. * Samstag hatten wir allerdings noch Glück. De von der Wetterwarte angekündigten Regenscauer setzten erst später und da auch nur spärch ein, so daß unsere Frauen immerhin ihre Sonntagseinkaufe machen konnten. * Wenn es nach den Silberfäden geht, die zur Zeit wie keine Wolkenschleier, weiß und zart, rom leichten Windhauch getragen und getrieben, durch die Luft schweben, dann haben wir auch für die nächsten Wochen nichts wie Regen zu erwarten. Denn von den kurzen und selten anzutreifenden Marienfaden heißt es, daß sie ungüniiges Wetter in den kommenden Wochen vorauslagen Am besten ist es daher, man stellt sich eneraisch um und gibt dem Herbst, was er als Beraussetzung für die Gemütlichkeit verlangt. Und das ist zunächst ein kleines Feuerchen im Dien daheim. Am gestrigen Sonntag haben wir sa am eigenen Leibe gespürt, wie unbebaglich und ungemütlich es zwischen den vier Wanden ist, wenn draußen der Regen an die Scheiben klopft und drinnen wird nicht geheizt. * Uebrigens ist morgen Matthaus am letzten. Am 21. September ist der Erinnerungstag dieles Apostels und Evangelisten, der auch im beutschen Volkstum tiefe Wurzeln geschlagen hat. Matthaus war bekanntlich„ouner an den Handelestraßen, die über Kapbarnaum am See Geneuereth vorbeiführten. Christus berief ihn von der Zollbank weg zum Apostel. Nach längerer Nislionstätigkeit in Palastina soll er in Aethiodien und Parthien gepredigt haben und des Martertodes gestorben sein. Nach kirchlicher Ueberlieferung soll er der Verfasser des Matthausevangeliums sein. Der Gedenktag an en ist einer der bemerkenswertesten Wettertage. Nach der Bauernregel soll das Wetter am Natthaustage über die Witterung der nächsten dier Wochen entscheiden:„Bringt Matthäus choncs Wetter ins Haus, so hält es noch vier Wochen aus" Nach dem Wochenendwetter zu urteilen, sieht es nicht so aus, als ob morgen uns ein sonniger Septembertag beschert würde. * Las regnerische und unbeständige Wochenendvetter gab auch dem Stadtbild und dem stadtverkehr wieder sein besonderes Gepräge und Feinflußte auch stark die Veranstaltungen. Der Anirps hat in diesem Jahr schon seine volle Schuldigkeit getan. Auch die Regenmäntel, so der einen hat, sind heuer ein nicht zu verachtendes Bekleidungsstück. * Dem Tag der deutschen Artistik, der an diesem Vochenend in Bochum noch nachwirkte, kam das murrische Wetter zustatten. Die Varietén in der Tonhalle waren gut resucht. Auch die Kinos freuen sich immer, wenn braußen Bindfäden regnet. Sie haben den materiellen Vorteil davon. Starken Besuch hatten auch die Kaffeehäuser, die Restaurants und die übrigen Vergnügungsstätten. * Sehr zu leiden unter dem Regen aber hatte (e Fahrt der Schwerkriegsbeschadlaten, die gestern vormittag vom Moltkeplatz sarteten. Erfreulicherweise hatten auch diesmal die Autobesitzer in stattlicher Anzahl ihre Wagen Verfügung gestellt. Nur Petrus mischte in die Freude reines Masser und das war nicht schon von ihm. Nenn hat auch die Konzertsaison wieder begonnen. Sie leitete die Sängervereinigung am zenrigen Nachmittag im Schützenhof ein. Hier darten die Bochumer Gelegenheit, das BreslauKonzert der westfalischen Chorgemeinschaft, die dem Sangerfest ganz bervorragend abgeschnitn hat, zu hören. Diesem ersten Konzert wird diese Woche die Bochumer Musikfestwoche folgen. Kochum:Wiemelhausen feierte die regruppe der N2DAP. ihr fünfjähriges Ben Mierte. Das n. das der ganze Stadtteil mitfeierte. nahm Samstag mit einem Heldengedenken und wird heute seinen Ausklang sae Griesenbruchviertel versammelte un Samstagabend wieder in Stahlhausen, wo di S Ghemeinschaft„Kraft durch Freude" wieder nen Dorfabend aufgezogen hatte. Schon d Abend hatte einen starken Erfolg, der sich Samstag wiederholte. Allgemein wurde bedauert dan er für dieses Jahr der letzte war. dest einem lachenden und einem nassen Ange die Hunderte die Blaufahrt der nechebahn mit, die Sonntagmorgen von Bochum nach dem schönen Winzerdorf ging, wo ordentlich mitgefeiert wurde. * Die Cerny=Feier, die Samstagabend im evang. Vereinshaus stattfand, trat nach außen hin in Erscheinung durch einen Marsch nach dem Ehrenmal in der Königsallee, wo man im Rahmen einer kleinen Gedenkfeier einen Kranz niederlegte. Sie hatte viele Zuschauer angelockt. Die Heimatfreunde machten Samstag eine Wanderung durch Wattenscheids Süden, deren beide Stadtteile Höntrop und Sevinghausen auf eine jahrhundertalte Geschichte zurückblicken können. Noch heute gibt es in den umliegenden Gehöften noch viele Zeugen aus alter Zeit, die von Generation auf Generation vererbt worden sind. * Den Tag des deutschen Volkstums erlebte man am Radio, nachdem man an den letzten Tagen durch die Sammlungen der Schuljugend auf ihn aufmerksam gemacht worden war. Man beging ihn in brüderlichem Verstehen und dankendem Wissen für den auslandsdeutschen Opfergang. * Des Wochenends letzter Teil war noch der beste. Sonntagmittag nach Tisch klärte sich der Himmel auf und es blieb den ganzen Nachmittag über trocken, so daß man doch noch seine Beine vertreten konnte. 1738 1863 1873 1898 1910 1932 Zwei schwere Verkehrsunfälle Ein 15jähriger Junge gekötel Am Wochenende wurden zwei in Linden wohnende Familien von schwerem Leip beimgesucht. So ereignete sich Freitag am Spätnachmittag an der Kreuzung Welper= und Verbandstraße gegen 16. Uhr ein folgenschweres Verkehrsunglück, wobei ein junges Menschenleben vernichtet wurde. An dieser Kreuzung versuchte der 15jährige Ernst Wassermann mit seinem Fahrrod, auf einer Besorgungsfahrt begriffen, noch vor einem ihm entgegenkommenden Auto die andere Fahrleite zu erreichen, was ihm nicht mehr gelang. Wa. wurde von der Stoßstange des Autos erfaßt und geriet unter die Räder des Autos, wobei er hoch im Bogen fortgeschleudert wurde und schwer verletzt liegen blieb Mit einem nach Bochum fahrenden Personenauto wurde der Schwerverletzte zum Bergmannsheil überführt, wo er jedoch nach einigen Stunden, gegen 18.30 Uhr. verschied. Mit dem Auto gegen einen Baum Ein Toter. zwei Verletzte Ein schwerer Schickalsschlag traf die in LindenDahlhausen wohnende Familie W. Cramer. Lastauto stürzte um Ein Junge wurde aus dem Auto auf die Straße geschleudert. An der Ecke Post= und Hofsteder Straße, der derzeitigen Umleitung der Verbandsstraße, ereignete sich ein schwerer Kraftwagenunfall. Ein aus Richtung Dorstener Straße kommender Lastwagen stieß mit einem aus der Richtung Dortmund hernnahenden Personenauto zusammen. Durch zu starkes Bremsen kippte der Lastwagen um, wobei die Transportmaterialien auf die Sttaße stürzten und ein mitfahrender Junge in hohem Bogen auf die Straße geschleudert wurde. Glücklicherweise trug er nur Hautabschürfungen davon. Das Personenanto wurde beschadigt. Personen sind weiter nicht zu SSchaden gekommen. Da durch den sammenstoß der starke Verkehr auf der Umleitung für eine Zeit lang lahm gelegt wurde, waren in kurzer Zeit alle vier Straßenarme von einer großen Anzahl parkender Kraftfahrzeuge verstopft. Die sofort alarmierte Polizei sorgte alsbald für die Regelung des Verkehrs. deren ältere Tochter Anguste den Tod fand, während ihre jüngere Schwester Luise org verletzt wurde. Die beiden Schwestern befanden sich Freitag in der Nahe von Haßlingbausen. Auf der Ruhrverbands Wuppertalerstraße begegnete ihnen ein Personenkraftwagen, der aus der Richtung Wuppertal kom und nach Haßlinghausen—Sprockhövel fuhr. Die beiden Schwestern winkten dem Autofahrer und baten ihn. als er hielt, mitfahren zu dürfen. Der Autofahrer willigte ein und nahm die beiden Damen mit. Kaum waren die Autoinsassen etwa 1 Kilometer gefahren, als ein Reifen platzte, wodurch der Wagen ins Schleudern geriet und gegen einen Baum raste. Hierbei wurde die Tür des Autos abgerissen und die neben dem Führer sitzende Wjährige Auguste Cramer flog mit voller Wucht aus dem Wagen gegen den Baum, wobei der Tod sofort eintrat.(Schädel= und Genickbruch.) Die Schwester Luise wie der Fahrer trugen neben Kopfwunden orge Schnittwunden an der Brust, den Händen und Armen davon. Beide Verletzte wurden in das Gepelsberger Kreiskrankenhaus eingelie'ert. Die tödlich Verunglückte kam ins Leichenhaus. Das schwerbeschädigte Auto wurde abtransportiert. Luise Cr. fand inzwischen Aufnahme im St. Josefs=Hospital B=Linden Dahlhausen. Angefahren. Um 20 40 Uhr wurde ein Radfahrer von einem Motorradfahrer angefahren. Beide Fahrer erlitten Hautabschürfungen und konnten, ohne ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, ihre Wohnungen aufsucher Das Fahrrad wurde stark, das Motorrad leicht beschädigt. Man merke Montag, den 20. September. Sonnenaufgang 6,11 Sonnenuntergang 18.35 Mondaufgang 18,04 Monduntergang 6,10 Vollmond 13,02 Uhr General Rettelbeck zu Kolberg gev. Der Sprach= und Altertumsforscher Jakob Grimm in Berlin gest.(geb. 1875) Die Dichterin Lulu von Strauß und Torney in Bückeburg geb. Der Dichter Theodor Fontane in Verlin gest.(geb. 1819). Der Schauspieler Josef Kainz in Wien gest.(geb. 1858). Der Maler Mar Slevogt in Neukastell bei Landau i. d. Pfalz gest.(geb. 1868). Goldenes Jubiläum des St. Vinzenzkinderheims In diesem Jahre kann das St. VinzenzKinderheim sein 50jähriges Bestehen feiern. Am 24. und 25. Oktober wird der Gründung und des Wirkens dieser segensreichen Einrichtung ehrenvoll gedacht werden. Am 24. Oktober ist ein feierliches Hochamt in der St. Josephskirche und ein Festakt im großen Saal des Hauses. Am 25. Oktober wird ein Dankamt in der Kapelle des Heims zelebriert. Um den Wanderpokal Schiehen der alten Krieger Die 92 Kriegerkameradschaften des Kreisverbandes Bochum des deutschen Kyffbäuserbundes trugen am gestrigen Sonntag auf dem Schießstand Düppe in der Wanne das diesjährige Pokalschießen aus. Der Wettstreit zog sich bis in die Abendstunden hin. Den Wanderpokal für Bochum=Mitte holte der Kamerad Aurisch mit 56 Ringen für die Kriegerund Landwehrkameradschaft Bochum. Für BochumSüd errang Kamerad Thöne mit 56 Ringen für die Kameradschaft ehem. Soldaten in B.=Linden. Und für Bochum=Ost errang den wertvollen Pokal Kamerad Beier von der Kriegerkameradschaft B.Laer mit 48 Ringen. )( Sturz vom Motorrad. Gestern befand sich der Kaufmannsgehilfe Erwin Pe. aus der Dorstener Straße mit seiner Verlobten auf einer Besuchsfahrt mit dem Motorrad zum Stadtteil Ehrenfeld. als plotzlich auf der Wiemelhauser Straße das Kraftind ins Rutschen geriet, wodurch P. gegen den Bürgersteig geschleudert wurde. Beide trugen mehr oder weniger arge Verletzungen davon und mußten sich in ärztliche Behandlung begeben, wo sie nach Erhalt von Hilfsverbänden wieder entlassen wurden. Hacke tan— et geiht fört Vaterland? Cerny=Gedenkfeier des ehem. Res.=Inf.=Regt. 16 Alljährlich im ersten Herbstmonat, wenn die Natur sich auf den kommenden Winter einzustellen beginnt, gebt das besondere Gedenken der Angehörigen des ehemaligen Reserve=InfanterieRegiments 16 zurück zu den Höhen von Cerny, wo sie mit ihren Kameraden, die beute schon lange Zeit der grüne Rasen deckt, Schulter an Schulter gegen eine Uebermacht von Feinden stand bielten. Diese Cerny=Gedenkfeier ist in der Bochumer Kameradschaft der ehemaligen 16er schon zu einer besonderen Tradition geworden, das beweist nicht zuletzt der starke Besuch, der heuer wie alljährlich Schwerkriegsbeschädigte auf froher Fahrt In Verbindung mit dem NSKK führte die 1 Hohenlimburg. An der Stadtarenze wurden die Gaste RSKO9 Kreis Bochum gestern eine Aus von“ der örtlichen Führung der NSKOV Iserlohn flugsfahrt für die Schwerbeschädiaten! empfangen und zur Alexanderhöhe geleitet, wo zu Der Wagenpark auf durch, deren Ziel Jserlohn war. Die Bochumer Auto= besitzer hatten bereitwilligst ihre Wagen zur fügung gestellt, so daß etma 200 Wagen um 9 Uhr gestern morgen am Moltkeplatz, wo der Sammelpunkt mar, bereit standen. Nachdem die Kriegsopfer Platz genommen hatten, erfolgte die Abfahrt über Marien=, Bahnhof=, Hattinger=, Oehar=Hoffmann= und Wiltener Straße in Richtung Hohensyburg, wo man nach 10 Uhr eintraf und sich vor dem Hohenlyburg=Denkmal zu einer kurzen Feierstunde mit Kranzniederlegung zusammenfand. Dann erfolgte die Weiterfahrt nach dem Moltkeplatz SK=Foto: Herker Mittag gegessen wurde. Die Freizeit vertrieb man mit Preisschießen und anderem Kurzweil. Um 16 Uhr folgte ein kameradschaftliches Beilammensein mit musihalischen und unterhaltenden Darbietungen, so daß bald alle eine festliche Stimmung ergriffen hatte, zumal die Gäste aufs beste betreut wurden. Nach dem gemeinsamen Abendessen erfolgte die Rückfahrt gegen 21 Uhr nach Bochum. Es war für die Kriegsopfer ein erlehnisreicher Tag, an den sie noch oft zurüchdenken werden und der ihnen aufs neue zeigte, daß man sie nicht vergessen hat. dieser Veranstaltung beschieden war. Als sich die Dämmerung über die Stadt gelegt hatte, marschierten die Angehörigen der Bochumer Kameradschaft mit sämtlichen Fahnen des Kreisverbandes des Reichskriegerbundes Kyffhäuser und unter Vorantritt des Musikzuges der Motorbrigade Westfalen zum Ehrenmal an der Königsallee, wo man zur Erinnerung an die Toten des großen Krieges einen Kranz niederlegte. Nachdem das Jungvolk in einem Spruch sein Bekenntnis zu den Gefallenen abgelegt hatte, sprach Kamerad Altenhövel einige kurze Worte der Erinnerung, dann legte Kameradschaftsführer Kobold einen Kranz nieder. Mit den feierlichen Weisen eines Chorals klang die kurze Gedächtnisstunde ans.— Abends fand dann wie alljährlich im Vereinshaus die Cerny=Gedenkfeier statt, an der die Angehörigen der Kameraden und Abordnungen zahlreicher Kriegerkameradschaften teilnahmen. Auch Samstagabend war Landgerichtsdirektor Bartels(Hagen) als Führer der Offiziersvereinigung ebemaliger I6er zu der Feierstunde erschienen. Als das Regiment ausrückte zog er mit seinen Kameraden von Bochum aus an die Front. Unter den Ehrengästen bemerkte man n. a. Standartenführer Hüning, Vertreter des Wehrbezirkskommandos und Abordnungen des Reichskriegerbundes Kyffhäuser. Nach dem Fabneneinmarsch der Bochumer Kameradschaften begann die Gedächtnisfeier. Kameradschaftsführer Kobold führte dabei aus, daß man sich in jedem Jahre an der gleichen Stelle versammle um das Andenken der tapferen Kameraden zu ehren, die an jenem grauen 14. September im Kampf gegen eine Uebermacht von Feinden ihr Leben lassen mußten. Ihr Opfer war nicht vergebens. Zunächst gelang es die wichtige Schlüsselstellung zu behaupten, dann aber. was ausschlaggebend ist, aus ihrer Tat entstand der Opfersinn jener Männer, die das Dritte Reich aufbauten. Den feldarauen Toten und den Gefallenen des Dritten Reiches solle das heutige Gedenken gelten. Als die Weise vom auten Kameraden aufklang, entboten alle Anwesenden mit erhobener Rechten einen stummen Gruß Der anschließende unterhaltende Teil war auf frohe Unterhaltung abgestimmt. Zunächst begrüßte Kameradschaftsführer Kobold die Ehrengäste, Kameraden und ihre Angebörigen. Dann rauschte der traditionelle Hacketäuermarsch auf, bei dem nicht nur die Kapelle sondern auch die Zubörer mitwirken halfen. Den weiteren Teil des Programms bestritten u a. die Gesangabteilung des Postsportvereins Bochum und der NSRK Musikzug mit gleich gutem Erfolg. Wenn alte Soldaten beieinander sind, gibt es bekanntlich immer viel zu erzählen und so saß man dann noch manche traute Stunde beisammen und frischte vornehmlich die Erinnerung an die großen Tage von Cernn auf, als das Regiment bewies, daß in ihm deutsche Männer von echtem Schrot und Korn unter den Waffen standen. Gemeinsam wurden die Stropben des CernyLiedes, in denen der Heldenmut der Gefallenen gepriesen wird, gesungen. Silbernes Vereinsjubiläum ehemaliger Kürassiere. Der Verein ehemaliger Kürassiere vom Regiment von Driesen Nr. 4 Bochum und Umgegend konnte am gestrigen Sonnung sein silbernes Jubiläum begehen. Vormittags sand eine Vertretersitzung der Vereinigung von Rheinland und Westfalen statt, auf der interne Fragen behandelt wurden. Die Festfeier begann gestern nachmittag um 5 Uhr. Die Zahl der Erschienenen war so groß, daß der Saal bei Bischoff voll besetzt war. Nach einigen musikalischen Darbietungen und dem Einmarsch der Standarten hieß Kameradschaftsführer Heemann alle Gäste herzlich willkommen. Die Festansprache hielt Rechtsanwalt Dr. Haas, der zunächst über die Geschichte des Vereins sprach, der am 12. September 1912 von 23 Kametaden gegründet wurde, von denen heute noch 12 leben. Er ging dann über auf die Geschichte des Regiments, das schon 220 Jahre besteht und sich bei Hohenfriedberg, Leipzig und Mars=la=Tour ausgezeichnet hat. Die Jubilarehrung nahm Oberst von Schmiesing vor, der 12 Jubilaren die silberne Radel mit ehrenden Worten überreichen konnte. Dem offiziellen Teil schloß sich ein gemütlicher an, der mit Liedern, Reigen und musikalischen Darbietungen ausgefüllt wurde. Ein Festball gab der harmonisch verlaufenen Jubelfeier einen fröhlichen Ausklang. Eisenerze im Gau Westfalen-Süd Wo liegen unsere Eisenerie? NSG Mit der Gründung der Reichswerke Hermann Göring sollen die Eisenerzlager im Salzgittergebiet, in Franken und Baden stürker erschlossen werden. Unsere Hauptgebiete sind das Siegerland. die Gegend um Peine, der LahnDill=Bezirk. der bayerische Bezirk von Amberg, die thüringischen Eisenerzgebiete, der Taunus=HunsrückBezirk und der Vogelsberger Basalteisenbezirk. Eisenerzevorkommen finden sich noch im Sauerland. im Harz. in Württemberg und Niederdeutschland. Die Ernteaussichten im Gau Westfalen-Süd NSG. Ueber die Ertragsaussichten bzw. Ernteaussichten bzw. Ernteschätzung ist das Ergebnis der amtlichen Erhebungen noch nicht bekannt. Bei der letzten Beurteilung des Saatenstandes der Getreidefrüchte wurden folgende Begutachtungsziffern festgestellt: für Winterroggen 3,0 für Winterweizen 2,7 für Wintergerste 2,6 für Hafer 2,9 für Spätkartoffeln 2,8 wobei die Begutachtungsziffern 2— gut und 3= mittel bedeuten. Nach den jetzt vorliegenden Ernteschätzungen der Berichterstatter liegt der durchschnittliche Hektar=Ertrag bei den wichtigsten Getreidearten Winterroggen, Winterweizen, Wintergerste, Hafer und Menggetreide um etwa 0.90 bis 1 Prozent unter dem letztjährigen Hektarertrag mit Ausnahme von Hafer, bei dem ein Hektar Mehrertrag von etwa 1 Prozent gegenüber 1936 erwartet wird. Das Ernteergebnis der Spätkartoffeln wird im allgemeinen günstig beurteilt. Aufschwung der stenographischen bewegung Kameradschaftsabend der Bauhandwerker Neue Freimarkenhestchen. In nächster Postschaltern der Deut eit werden an den Postschaltern der Deutschen Reichs post neue Freimarkenheftchen in rotem Umschlag ausgegeben. Sie enthalten Freimarken zu 1, 3, 4, 5. 6, 8 und 12 Rpf. im Gesamtbetrag von 2 RM Ein freies Markenfeld auf dem ersten Blatt des Heftes trägt den Aufdruck„Unterstützt die NS.Volkswohlfahrt". Zu den üblichen Bedingungen gibt die Versandstelle für Sammlermarken in Berlin 28 30 auch die zur Herstellung dieser Auflage gebruckten Markenhesichenbogen ar Maischützen feierten einen Gedenktag Die Vorbereitungen für das 550 Maiabendfest beginnen * Im Zeichen der Förderung heimatlichen Brauchtums stand am Samstag die Zusammenkunft des Junggesellenoffizierkorps des Bochumer Bürgerschützenvereins 138 bei dem Kameraden Borgböhmer in der„Waldesruh". Seit Jahren veranstaltet das Junggesellenoffizierkorps ein kleines Königsschießen, das am Samstagnachmittag auf dem Schießstand Borgböhmer vor sich ging. Bisberiger Junggesellenkönig war Kamerad Steffen jun. Diesmal tat den Königsschuß Kamerad Kurt Goekmann, der sich Fräulein Niederwemmer zur Königin wählte. Der dann folgende Kameradschaftsabend im Saale Borgböhmer vereinte eine starke Zahl von Gästen aus dem Bochumer Bürgerschützenverein mit dem Junggesellenoffizierkorps, so das Schützenkönigspaar Dr. Krute und Frau Dr. Köhler. den Bataillonsstab mit dem Schützenmajor Prinzenberg jun. an der Spitze die Hauptleute der vier Kompagnien, ehemalige Junggesellenbauptleute und die Eyrendamen des letzten Maiabendfestes. Dieser stimmungsvolle Kamerndschaftsabend galt in seinem ersten Teile der Wiederkehr des Stiftungstages des Bochumer Maiabendfestes 17. September 1388 und dem kommenden 550 Maiabendfeste. Junggesellenhauptmann uulenoroich jun. betonte, daß mit der Wiederkehr des Stiftungstages des Maiabendfestes die Vorbereitungen einsetzen würden, um dem 550. Maiabendfest eine allgemeine Beteiligung in der Bevölkerung zu sichern. Es spreche sehr für den heimatverbundenen Sinn der Vaterstadt Bochum, daß sie sich dieses sinnvolle Brauchtum weit über ein Halbtausend der Jahre trotz schwerer Jahre, trotz Uebergang von Ackerstadt zum Industriezentrum erbalten habe, als einzig dastehend in Westdeutschland. Das 550. Maiabendfest müsse sich zu einem Fest der gesamten Bevölkerung der Stadt Bochum entwickeln. Sein Blau=Weiß galt dem 550. Maiabendfest. Das Bochumer Jungenlied leitete über zum Vortrag des Schriftleiters Kaup über Stiftung und Geschichte des Bochumer Maiabendfestes im Wandel der Zeiten. Im Laufe des Abends der in seinem zweiten Teile humorvolle Schützenstimmuna erkennen ließ, richtete auch Schützenkönig Dr. Klute Worte der Förderung des Maiabendfestes an die Versammlung. Aufgaben der deutschen Siedler Aufschlußreiche Tagung der Gaugruppe Auf Einladung des Deutichen Siedlerbundes e. V. Gaugruppe Westfalen=Süd hatten sich Sonnitag nachmittag im Ernst=Moritz=Arndt=Haus Vochums Siedler eingefunden, um aus berufenem Munde Zweck und Ziel des DSB entgegenzunehmen. Gaugruppenleiter Hobinder hob nach hurzen Worten der Begrußung mit Nachdruck hervor, daß den deutschen Siedlern im Kampf um die Ernährungsfreiheit des deutschen Volkes noch gewaltige Aufgaben bevorständen und die zu erfüllen Pflicht eines, jeden Siedlere sei. Eo gehe nicht an, daß jede. Siedler schlechthin sein Stückchen Land bearbeite, denn es sei dringend notwendig, den gröhtmöglichsten Nutzen aus dem Boden zu ziehen. Der Beweis, daß der Siedler ein wichtiger Faktor im Kampf um Deutschlands Aufbau darstelle, sei schon erbracht. Der Wille zum Siedeln sei in der Notzeit geboren und mülse jetzt gelenkt und befördert werden. Ausführlich behandelte dann der Vortragende die Bedeutung der Siedlung für die gesamte deutsche Volkswirtschaft und folgerte, daß mit gutem Willen auf dem Gebiete einer intensiven Bodenbearbeitung noch manches dem Boden abgerungen werden könnte. Innerhalb der gelamten Aufgaben müsse dem Gemeinschaftsgedanken eine ganz besondere Beachtung geschenkt werden, denn in einer schichk'alverbundenen und verschworenen Gemeinschaft ließen sich die Aufgaben leichter und besser durchführen. Durch gegenseitige Unterstützung wolle man sich helfen, denn schließlich sei es doch ein schöner Gedanke, wenn jeder weiß, daß die Gemeinschaft vorhanden ist, die jedem Siedler mit Rat und Tat zur Seite stehe. Abschliebend betonte der Vortragende mit Nachdruck, daß wir underem Führer zu großem Dank verpflichtet seien und daß gerade der Ziedler durch vorbildliche Arbeit und planmäßige Bodenbearbeitung einen Teil des Dankes absmatten könnte und müßte. Fräulein Schrader erörterte dann in kurzen Umrissen die Aufgaben des Reichsmütterdienstes. Zum Abschluß wurde der Film:„Das Wunder der Pflanze“ vorgeführt, zu dem Dr. Tinnefeld(Münster) die notwendigen Erklärungen gab. Stahlhausen ging's Samstag wieder rund Auch der zweite Dorfgemeinschaftsabend ein schöner Erfolg Der Mitgliederbestand fast verdoppelt. Die stenographische Bewegung hat im Gaugebiet Westfalen Süd einen bedeutenden Aufschwung erhalten. Die Zahl der Ortsgruppen ist von 69 auf 72 gestiegen. Der Mitgliederbestand hat sich von 4428 auf 8681 erhöht. Während im vergangenen Jahre rund 1000 Kurzschriftler an dem Gauleistungsschreiben teilnahmen, waren es in diesem Jahre über 1400. 1129 Teilnehmer— das sind 75 Prozent— konnten ausgezeichnet werden. Diese Leistungen berechtigen zu den Hoffnungen, daß das Gaugebiet Westialen=Süd auf dem Deutschen Stenographentag in Hamburg im nächsten Jahr gut abschneidet. Im großen Parkhaussaal veranstaltete am Samstagabend die Betriebsgemeinschaft Hoch=Tief=AG., Baustelle Martin=Werk des VT, aus Anlaß des Abschlusses dieser Arbeit einen Kameradschaftsabend. Der Betriebezellenobmann Steinhofer hieß die Gäste und Arbeitskameraden willkommen. Zum Abschluß des dritten Bauabschnitts beglüchwünschte er die Bauleitung. In diesem Bau spiegele sich der deutsche Arbeitswille wieder, der die gesamte Betriebegemeinschaft umfasse. Der Gefolgschaftsführer Divl.Ing. Kaeflein überbrachte die Grüße der Hauptverwaltung. Restloser Pflichterfüllung eines jeden Gefolgschaftsangehörigen sei es zu verdanken, daß der Bau reibungslos und glatt durchgeführt wurde. Damit habe die Betriebsgemeinschaft mitgeholfen an dem Werk des Führers. Auch in der kommenden Zeit werde die Gefolgschaft treu zum Führer stehen, dessen man mit einem Sieg=Heil gedachte. Anschließend wurden die Lieder der Nation gelungen. Ein kräftiges und schmackhaftes Essen wurde gereicht und dann übernahm Leo Sander die Ausgestaltung des Abende Sein sprühender Witz und seine Laune schaffte eine frohe Stimmung, die noch lange anhielt, so daß der Kameradschaftsabend einen stimmungsvollen Verlauf nahm. Die NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ ist bestem Können bestrebt. allen Volksgenossen etwas zu bieten und ihnen den Feierabend so schön als irgend möglich zu gestalten. Und wenn es nicht allen Menschen möglich ist, die AdF Veranstaltungen zu besuchen so kommt„AdF“ zu ihnen, um ihnen einige frohe Stunden zu bereiten. Von diesem Gedanken ausgehend, hatte die DAF NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ Ortswaltung Bochum=Griesenbruch wieder zu einem Dorfgemeinschaftsabend in Stahlhausen auf dem Platz vor der Kinderbewahranstalt eingeladen. Dieser zweite und letzte Abend der Gemeinschaft, dem wiederum ein schöner Erfolg beschieden war, stand unter dem Leitwort:„Nun ist Feierabend". Um dieses Mal allen Stahlhausern die Möglichkeit zu geben, die Darbietungen zu sehen und zu hören. hatte man eine große Bühne in der Mitte des Platzes errichtet und der Bochumer Verein hatte in dankenswerter Weise seine Lautsprecheranlage zur Verfügung gestellt. Pünktlich leitete das Blasorchester unter der Leitung von Groll den Abend mit flotten Marschweisen ein. Wer noch nicht zur Stelle war, eilte nun herbei, denn der riesige Lautsprecher drang bis in die letzten Winkel Stahlhausens. Und als schließlich ganz Stahlhausen versammelt war. eröffnete Pressewart Subert den Abend mit einer launigen Ansprache. Er sagte u. a, daß es eines der schönsten Ziele der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ sei, allen schaffenden Volksgenossen etwas zu bieten. Wie beim ersten Dorfgemeinschaftsabend war es auch diesmal, das Grollsche Blasorchester und der Männergesangverein„Gußstahlglocke“ unter der Leitung von K. Beckmann warteten mit ausgezeichneten Darbietungen auf. Auch Willy Hain verstand es wiederum, mit seinen in plattheutscher Mundart vorgetragenen Döinkes“ die Ktahlhauser zu begeistern Eine Tanzgruppe des Oberbayrischen Gebirgstrachtenvereins„D'Isartaler“ bereitete allen Volksgenofsen mit ihren urwüchsigen Tänzen große Freude. Das Metter war gerade nicht freundlich konnte aber den Erfolg des Abends nicht beeinträchtigen. + Zur Erinnerung an Oberbürgermeister Graff. Anläßlich der Wiederkehr des Todesinges, an dem im Jahre 1929 Oberbürgermeister Graff, der sich um Bochums Entwicklung verdient gemacht hat, verstarb, wurde seitens der Stadtvermaltung an seine: Grabstätte ein Kranz niedergelegt. NSG. Das Jungvolk sammelt Pilze. In diesen Tagen sieht man im Sauerland überall in Wald und Feld die Pimpfe mit Körben und Eimern nach Pilzen suchen, die in diesem Jahr von der Natur besonders reichlich dargeboten werden. Große Mengen Pilze werden durch diesen Einsatz des Jungvolks für die Volksernährung sichergestellt. Außerdem erhält die Jungvolkkasse zusätzlich manchen Groschen. NSG. Achtung! Die Gaudienststelle der Nationalsezialistischen Kriegsopferversorgung. Dortmund, Kronenstraße 73, sowie die Dienststellen der Kameradschaft der NSKOV. Dortmund, Hakenstraße 10. Gruppe hirnverletzter Krieger Dortmund. Mallinck rodtstraße 42, ziehen schon am Sonnabend, dem 25. September und Montag. dem 27. September 107 (nicht wie ursprünglich vorgesehen am 29 und 30 9.) um. und zwar nach Dortmund. Westenbellweg (7=79 Am 25. und 27 September sind diese Dienststellen für jeglichen Mitgliederbesuch geschlossen. Sonderkonzert der Westf. Chorgemeinschaft Nach dem großen Erfolg, den die Westfäl. Chorgemeinschaft mit ihrem Sonderkonzert an dem Deutschen Sängerbundesfest in Breslau gehabt hat, wurde eine Wiederholung des aus Chören westfälischer Komponisten zusammengestellten Programms von vielen Seiten gewünscht. Der vollbesetzte Schützenhofsaal zeugte von dem Interesse, den das Konzert fand. Zahlreiche Pressestimmen aus ganz Deutschland haben den schönen geschlossenen Chorklang der aus der Sängervereinigung Bochum, der Sängervereinigung Woroe, dem Sängerkreis Dortmund und dem Herner Männerchor gebildeten Chorgemeinschaft und die ausgezeichnete Durcharheitung und Wiedergabe der Chöre gewürdigt. Zudem konnte bei dieser Gelegenheit der imposante Chor seinem nunmehr fünfzig Jahre gewordenen Chorleiter, Musikdirektor Albert Lamberts, durch eine vorzügliche Wiedergabe bestätigen, was er unter ihm an Chordisziplin und Musikalität gelernt hat. Der einheitliche Chorklang, welcher Tenöre und Bässe zu leuchtenden Akkorden zusammenschmilzt, kam in Wilhelm Nebes„Talismane“ in weihevollem Vortrag, sinngemäßer Schattierung und breitströmender Kantilene zur Entfaltung. Der empfindungsnollen Melodie im „Trost“ von Nellius wurde die dem Text entsprechende Abdunklung und Aufhellung gegeben fesselnd war die Mollwendung in der zweiten Strophe. Die Feinheit des An= und Abschwellens konnte auch in der schwierigen„Nächtlichen Stille“ von Franz Ludwig herausgestellt werden. Die Tonreinbeit in den kühnen harmonischen Rückungen verdient ein Sonderlob. Wieviel Arbeit hat es gekostet,, die weiche Klangfarbe für diese intime Naturstimmung zu erzielen! Die innige Führung der Tenormelodie, die dezente Abdämpfung kontrapunktierender Basse, die Sauberkeit in kanonischen Einsätzen zierten die Wiedergabe des oft gehörten„Ich hör' ein Sichlein rauschen". Dann ein aufrüttelnder Gegensatz: „Wacht auf“ von Heinrich Demtröder. Trutzig erklang der herbe quintenständige Satz, dessen zackiger Rhythmus im Kehrreim„Trompeter blase“ die Zuhörer packte. Gelöst waren die Stimmen in der weichen Intervallbindung des Buckschen Chores„Im Volkston", bessen schmerzlicher entsagender Charakter durch feinsinnige Schattierung erschöpft wurde. Das„Lied der Landlente" riß durch die Wucht metallischer Harmonien und den zu kraftvollen Kadenzen zusammengerafften Zusammenklang der stählernen Stimme zu starkem Beifall hin, ebenso Franz Dahlkes„Ein Volk". Glänzend vermittelt wurde das schwungvoll gesungene„Unter der Schönauer Linde". Nach dem prachtvoll ausgedeuteten„Landsknechtslieb“ von W. Inng Leistungssleigerung durch Winterarbeit Aus der Baugewerken=Innung Bochum. Im Ständehaus Bochum hielt die Baugewe Innung Bochum unter dem Vorsitz des Oberne Gründer eine recht stark beluchte Qugrial lommlung ab. Einleitend gedachte der Oberm des verstorbenen früheren Obermeisters Niedemer, der sich um das Innungsleben sehr peidien macht hat. Der Geschäftsführer machte soen de stimmungen über Einsparung von Esfen und de daraus ergebenden Bauweisen behannt. Ausfu wurde die Lehrlingsfrage behandelt Moseke berichtete über den Stand des Bque Lehrlingswerkstatt. Bereits 21 Lehrlinge ko durch diese Vorschule dem Bauhandwerk als wuchs zugeleitet werden. Die Einrichtung hat die erkennung des Reichsinnungsverbandes gem Auch in den Wintermonaten wird die Lehrwer in Betrieb bleiben. Im November werden die in der Lehre befindlichen Lehrlinge dort zu einem wöchigen Kursus zusammengezogen werden. Die anschließende Aussprache ergab die 3 mung und das Vertrauen der Jnnungsmitg zu der neuen sachlichen Einrichtung, die auch Polieren und Gesellen zu Kursen zugänglich ge werden soll. Im Verlauf der Versammlung bei dann der Geschäftsführer eingehend die Beitm gen der neuen Architektenordnung, dabei insbeio die Fälle herausstellend, wo der Bauuntern gleichzeitig Architekt ist. Im Anschluß kamen reiche Anregungen aus der Versammlung zur 1 staltung der Winterarbeit der Innung, die Leistungssteigerung des Baugewerbes abgestellt ) Verkehrsstörung. Gestern abend sprang in Weiche in unmittelbarer Nähe des„Bochumer fes“ auf der Alleestraße ein Wagen der Ner#e la aus den Schienen und rief eine größere störung hervor. Erst mußte der Geräte= und bebewagen in Aktion treten, ehe der Straßenbahnwagen wieder flott gemacht werden konnte. NSG. Die Landwirtschaftsschule Eslohe erhalt eine Madchenklasse. Die Landwirtschaftsschule in Eslohe beginnt am 1. November den Unterricht für das Winterhalbjahr 1937=38. Dadurch, daß der Schule eine Madchenklasse angegliedert wurde, geht ein langgehegter Wunsch der Bauern in Erfüllung. Die Schule hat fast 60 Jahre mit denem Erfolg an der Ausbildung der bauerlichen Jugend gearbeitet. Heute Gesamt=Chorprobe des Stadt. Musikvereins. Heute, Montag, findet um 20 Uhr:n der Anla der Goetbe=Oberrealschule an der Gonhestraße eine Gesamt=Chorprobe statt. Leitung: Professor Reichvein. Die Gefolgschaft ins Theater! Wie im verganz genen Jahre, bat die Firma Gebr. Eickhoff im hiesigen Stadttheater für ihre G mitglieder 32 Vormieten mit zusammen 1066 Vorstellungen laufen, so daß jedes Gefolgschaftsmitglied einmal in den Genuß einer Thatervorstellung kommt. Die Zahl der Vorstellungen ist so reichlich bemessen, daß neu eintretenden genossen die gleiche Vergünftigung gewährt werden kann. )( Fahrplanänderung zur Mittwochsfahrt nach Düsseldorf. Der Pressedienst der Reichsbahn teilt mi. daß die Mittwochsfahrten am 22. 9. 37 zur. stellung„Schaffendes Volk“ aus Anlaß des grotzen Höhenfeuerwerks etmas günstiger gelegt sind. Ne Züge ab Dortmund und Wanne verkehren wie solgt 9.20 ab Dortmund Hbf., 9,34 ab Bochum=Langendreer, 9.46 ab Bochum Hbf., 10,04 ab Eslen we. 10,30 ab Duisburg Hbf., 10,53 an Düsseldorf d. Rüchfahrt: 22,55 ab Düsseldorf Hbf., 23.17 ab burg Hbf., 23,46 an Essen Kbf., 0,03 an Bochum 90. 0,13 an Bochim=Langendreer, 0,26 an Dortmund. Die Deutsche Reichspost unterstützt wieder Winterhilfswerk. Zur Unterstützung des hilfswerks des deutschen Volkes wird die Deunche Reichspost, wie in den vergangenen Jahren, de Ende März 1938 Postgut im Gewicht bis zu 7 Klgr. mit Gaben für die Winterhilfe an allen Postorten zulassen, auch wenn nur ein Siuck c geliefert wird. Das Postaut muß vom Winterbilfewerk oder seinen Orts=, Kreis=, Gau MiVertretungen ausgeben oder an sie gerichtet sei Auf den Sendungen und den Postautkarten Vermerk„Gaben für die Winterbilfe des Deut= schen Volkes" oder„Winterbilfe“ anzubringen. Als Gaben für die Winterbilfe gelten die vo Winterhilfewerk oder seinen Vertretungen de= schafften oder gesammelten Lebensmittel, Nr“ dungs= und Wäschestücke, die unentgeltlun aHilfsbedürftige verteilt werden sollen. Unter d selben Bedingungen werden dee Gaben auch den Kraftposten und Landkraftposten als Stuc Poststüc gut oder Poststück unentgeltlich befördert. brauste die Nelliusbearbeitung„Musketier lustge Brüder" durch den Saal. Nach stürmischen Beifall dankte die Chorgemeinschaft mit edlem„Saatgebet", das auch in dem d. früherem Zeitmaß etwas abweichendem durch die schönen Steigerungen und die Gert heit der Aussprache und Schattierung reiche 5 stimmung auslöste. Als dem Chorleiter ein goldgeschmückter Kran übergeben wurde, dankte der Vereinsführer prasse Albert Lamberts, dem Gründer Chorgemeinschaft, die er in Breslau zu wer hallendem Erfolg geführt hat. Seiner unerm lichen Arbeit ist der Ruf zu verdanken, den er seine Vereine genießen. Er richtete einen herzigen Appell an die Sänger, der so schöne Früchte getragen hätte. treu zu h und bat die Zuhörer, immer die Konzert Männerchöre durch reichen Besuch zu unter Ferner richtete er an Albert Lamber Bitte, die Leitung eines Knabenchore übernehmen, der im Hinblick auf künftigen& gernachwuchs demnächst in Bochum gegt werden sollte. Frohe Stimmung hielt die Sänger Gäste kameradschaftlich zusammen. träge der Tanzkapelle Fred Rov we mit Vorträgen der Vereinshumoristen un Knost, des Ansagers Leo einer Tanz= und Harmonikagruppe von Dr. Bernhard Zeller. 1 Ein leicht kühlender Seen sudchinesischen Meeres kundigenden Hauch des Mo In abertausend Reflexen den mit farbig glasierten Z rich geschwungenen Dach de en Regen. Pr. Methorp entlohnte des Vorhofes. Dann menglast über die knirf gangsballe. Ein grinse ne sich die segelnden We n in dieser schweren L handen gewesen wären. nahm dem deutschen Wi ungsschreiben vom Leite g ab und hieß ihn vor rien. Es dauerte eine rde der Deutsche durch Halle zum Saal des bi t. der eine lila Toga ten trug und den Eintr In begrüßte. Der Gott des siebenfa vor dem würdigen Be dicilen die große Weis Reich unserer Ahne um den siebenfachen alte siamesische Geistlic Symbol der Reinheit kommen blankgeschoren mag seinem schmutzige die beschämende Ehre e Tee zu nehmen.“ Das der Landessitte geGnank dampfte in wi saalen, in deren seines 6 oller Arbeit eingelegt fanden in Bastkörben und Fruchte, Gaben des Glau ja, selbst aus Indien und wie frisch ne nach der lan dee ne zurückgelegt haben n les natürlichen Farbenpru eruner Elefant, eine Jad und richtete seine elfenbein den Europäer. Sie wissen ja, daß 4 noßten Kenner der alte Auch der Abt Man=Tan s. nem Gast über dessen tie Ueberlieferungen des östli Die Weisheit Buddhe Eesen verschlossen", lächelt Seelen durch alle ebens zur großen Ruhe Schatten. Doch niemals b bewalt in fremde Reiche zur der Glaube der Besch Landel der Jahrtausende zur Erkenntnis geführt n voren mit heiterem Veran ren des Vollende den Erdhall und das Such kenntnis und Weisheit an wunderungswerten Lande tragen, das Verständnis Cstens immer mehr zu vedie alle Denkenden meine den widerfahren lassen, sy die Freude über das Wi mittlung unserer jahrtauf zu werden und reiner, an Auf diesen Ausspruch wartet. Er legte dem M mit alten krausen Schrif Der Alte lächelte und seinem Besucher zurück. Die Briefe aus Pel richtet, sagte er singend. In Dessau wurd decker mit einem mit einem Tral sodernen D=Zu= ung durch Winzerrbeit erken=Innung Bochum. hum hielt die Baugewerke dem Vorsitz des stark beluchte Durtalsn id gedachte der Obermeist en Obermeisters Niederme mungsleben sehr nerdient führer machte sodinn die rung von Eisen und der si age behandelt. r den Stand des Baues eits 21 Lehrlinge konntt m Bauhandwerk als Die Einrichtung hat die A. innungsverhandes gefunden maten wird die Lehrwerkiiet November werden die beren Lehrlinge dort zu einem mer ingezogen werden. issprache ergab die Zin. nen der Jnnungsmitaleder Einrichtung, die auch dn 1 Kursen zugänglich gemet der Versammlung behanden eingehend die Beitimmun= tordnung, dabei insbesonder mo der Bauunternehmer Im Anschluß kamen mher Versammlung zur Umge= der Jnnung, die auf eine augewerbes abgestellt klt. estern abend sprang in der Nähe des„Bochumer Hoein Wagen der ne ief eine größere Verkehrt= ßte der Geräte= und Heben. ehe der Strafenbahn= acht werden konnte. schaftsschule Eslohe erbalt e Landwirtsch November den Unterricht r 1937=38. Dadurch. daß klasse angegliedert tunsch der Bauern in Erfast 60 Jahre mit deuem ung der bauerlichen Ju= kobe des Stadt. Musikder= indet um 20 Uhr in der salschule an der Gonhesorprobe statt. Leitung: Theater! Wie im vergan= Firma Gebr. Eickhoff für ihre Gefo mit zusammen 166 Vorß jedes Gefolgschaft benuß einer Thatervor= ahl der Vorstellungen ist neu eintretenden Volksünstigung gewahrt werden zur Mittwochsfahrt nach st der Reichshahn teilt mit, am 22. 9. 37 zur Ausk“ aus Anlaß des großen fünstiger gelegt sind. De Vanne verkehren wie folgt 9.34 ab Bochum=Langenbf., 10,04 ab Essen 6“. 10.53 an Düsseldorf N. ldorf Hbf., 23.17 ab Dus0,03 an Bochum ter, 0.26 an Dortmund. st unterstutzt wieder das nterstützung des WinterVolkes wird die Deutsche vergangenen Jahren, be ut im Gewicht bis zu de Winterhilfe an allen wenn nur ein Stuck einstaut muß vom Winterrts-, Kreis=, Gau= usw. der an sie gerichtet sein den Postantkarten ist der Winterhilfe des Veunterbilfe“, anzubringen. terbilfe gelten die vom einen Vertretungen beten Lebensmittel. Kleidie unentgeltlich an erden sollen. Unterd en dee Gaben auch n. ndkraftpostena eltlich befördert. itung„Musketier sein Saal. Nach stürmischen rmeinschaft mit Dahlke das auch in dem von abweichendem Temp ingen und die GepflegiSchattierung reiche Zugoldgeschmückter der Vereinsführer»0 8, dem Gründer der r in Breslau zu weithat. Seiner unermüd1 verdanken, den er und Er richtete einen warme känger, der Arbeit, d bätte, treu zu bleiben nmer die Konzerte der Besuch zu unterstützen. bert Lamberts die Knabenchore lick auf künftigen in Bochum gegründer die Sänger und die ammen. fred Roy wechselten shumoristen No Leo Sander und kagruppe von dr. Aeoh Eine Tasse Tee in Von Walter Persich. Ein leicht kühlender Seewind brachte vom Golf de sudannesischen Meeres den die Regenzeit anabertausend Reflexen spielte die Sonne auf mit farbig glasierten Ziegeln gedeckten, maleh geschwungenen Dach des Klosters vom siebenDr. Methorp entlohnte seinen Führer am Eina des Vorhofes. Dann schritt er durch den englast über die knirschenden Kieswege zur mangsballe. Ein grinsender Mönch, in dessen e segelnden Wolken gespiegelt bätten, in in dieser schweren Luft überhaupt Wolken handen gewesen wären, so blank geputzt wirkte nahm dem deutschen Wissenschaftler sein Emplungsschreiben vom Leiter des Ordens in Peab und hieß ihn vor dem broncenen Tor rten. Es dauerte eine Viertelstunde. Dann rde der Deutsche durch die dämmernde Kühle Halle zum Saal des buddhistischen Abtes geder eine lila Toga mit silbernen Schriftben trug und den Eintretenden mit einem Läbegrüßte. Ter Gott des siebenfachen Regens verneigt or dem würdigen Besucher, der aus allen reilen die große Weisheit seines Lebens in Reich unserer Ahnen und der klingenden 1um den siebenfachen Regen trägt“, sagte alte siamesische Geistliche, dessen kahler Kopf Symbol der Reinheit des Denkens ebenfalls ommen blankgeschoren war.„Mein verehrter mag seinem schmutzigen und wertlosen Diedie beschämende Ehre erweisen, mit ihm eine Iase Tec zu nehmen.“ Das der Landessitte gemäß hellgrün bereitete Gnank dampfte in wundervollen Porzellanltalen, in deren seines Geäder Goldzierrat von lunswoller Arbeit eingelegt war. Auf dem Tische nanden in Bastkörben und Metallovalen erlesenste Fruchte, Gaben des Glaubens aus dem Lande, ja selbst aus Indien und China. Erstaunlich, we frisch sie nach der langen Reise noch waren, de sie zurückgelegt haben mußten! Inmitten dieses natürlichen Farbenprunks hob ein kleiner eruner Elefant, eine Jadeschnitzerei, den Rüssel und richtete seine elfenbeinernen Stoßzähne gegen den Europäer. Sie wissen ja, daß Methorp als einer der peiten Kenner der alten Thai=Schriften gilt. uch der Abt Man=Tan sprach begeistert mit seinem Gast über dessen tiefe Kenntnis der alten Ueberlieferungen des östlichen Glaubens. Die Weisheit Buddbas ist keinem irdischen Lesen verschlossen", lächelte er gütig.„Sie führt Seelen durch alle Wirrsale des irdischen ebens zur großen Ruhe ins Reich der seligen Shatten. Doch niemals hat man versucht, sie mit bewalt in fremde Reiche zu tragen. Gewalt ist tur der Glaube der Beschränkten, die durch den Landel der Jahrtausende im Willen der Götter Erkenntnis geführt werden. Meine Ohren voren mit heiterem Vergnügen, daß auch die tieLehren des Vollendeten hinauswachsen um den Erdball und das Suchen nach Wahrheit, Erkenntnis und Weisheit an den Schulen Ihres bewünderungswerten Landes fördern, daß sie beitragen, das Verständnis für die Eigenart des Lnens immer mehr zu vertiefen. In der Ehrung, alle Denkenden meinem Gast auf seinen Reiden widerfahren lassen, spricht sich der Dank und Freude über das Wirken zur reinen Ueberritilung unserer jahrtausendalten Versuche, weise zu werden und reiner, aus.“ Auf diesen Ausspruch hatte Dr. Methorp gewartet. Er legte dem Mönch ein Blatt vor, das mit alten krausen Schriftzeichen bemalt war. Der Alte lächelte und reichte es fast ungelesen seinem Besucher zurück. Die Briefe aus Peking haben mich unterrichtet", sagte er singend.„Die alte Thai=Handschrift gibt Eurer westlichen Wissenschaft ein unlösbares Ratsel auf. Mit Sprachkenntnissen und der Beherrschung des Mythos allein wird es nie gelöst, es bedarf der geweihten Hilfsmittel. Hier... seine Greisenhand deutete auf den aus Jade geschnitzten Elefanten,„... steht der Helfer. Er entstammt einem Kloster an der Grenze zwischen Siam und Burma. Mönche aus zehn Völkerstämmen haben sich dort am Dienst der Weisheit zusammengefunden. Ihre magischen Kräfte werden in dem kleinen Jadeelefanten geweibt. Einer schnitzt den Kopf, ein anderer setzt die Stoßzähne ein, ein dritter formt die wuchtigen Füße. Wer dieses magische Abbild des ewigen Lebens besitzt, wird tief in die Geheimnisse der Welt und der Unendlichkeit hineinblicken. Es ist die Gabe des Klosters vom siebenfachen Regen.“ Dr. Methorp nahm ungläubig das Schnitzwerk in die Hand. Mit einer fast erschreckenden Lebendigkeit starrten die reglos gläsernen Augen des Jadeelefanten dem Gelehrten ins Gesicht und es schien dem Deutschen, als trüge er ein Stück Feuer in der Hand, so brannte seine Haut unter der Berührung des äußerlich so kühlen Steins. Um den Abt nicht zu verletzen, brachte er mit höflichen Phrasen seinen Dank zum Ausdruck. „Die Magie“, sagte er zum Schluß etwa,„gehört eigentlich nicht zu meinen Forschungsgebieten. Doch gerade darum wird das Kunstwerk eine meiner wertvollsten Erinnerungen an den Besuch Bangkoks und des weisesten der Siamesen sein." Auf der Stirn des Abtes, die bis dahin so glatt wie eine Billardkugel gewesen war, bildeten sich Furchen tiefen Nachdenkens. Dann hob der Alte den Kopf. „Nicht ohne Warnung dürft Ihr dieses Geschenk nehmen, Gast der Fremde. Es enthüllt die Geheimnisse, doch es zieht alles Wissen an. Die Gabe der Mönche ist von größtem Wert für ihren Besitzer. Doch sie ist grausam für den, der sie unachtsam behandelt und verliert. Sie nimmt alles Wissen, allen Forschungswillen mit fort ins Ungewisse, wenn sie entschwindet.“ „Furcht?" lächelte Dr. Methorp.„Nein! Und wie könnte ich ein solches Geschenk nicht behüten und bewahren?“ Vier Wochen später lag der kleine italienische Dampfer, mit dem Dr. Methorp seine Rückreise angetreten hatte, vor Genua. Die Ladebäume hievten die Kisten des Gelehrten auf, eine der Ketten riß und die kleinste Kiste stürzte platschend ins Wasser. Der überwachende Offizier ließ sofort den Versuch machen, das Gepäckstück zu retten, aber eigenartig, trotzdem es an dieser Stelle nicht sonderlich tief war, es ließ sich keine Spur des Verlorenen finden und bei der Ausgabe der Paviere mußte der Kapitän dem Reisenden eine Bestätigung über den Verlust überreichen. „Ich bedauere den Zwischenfall außerordentlich, Herr Doktor. Doch wir haben wirklich alles getan und können keine Erklärung finden... Ihre Versicherung wird jedoch anstandslos, nehme ich an, den Schaden decken.“ Dr. Methorp mußte sich mit der Soche abfinden. An die Stätte seines Wirkens zurückgekehrt, stellte er fest, daß gerade diese Kiste jenes wertvolle Thai=Manuskript, den grünen Elefanten und die wichtigsten seiner Aufzeichnungen über seine Forschungen im Osten enthalten hatte. Bei nochmaligen Nachforschungen taten die italienischen Behörden alles, um die Werte nachträglich zu retten. Doch die Kiste blieb, als sei sie vom Nichts verschlungen, unauffindbar. So unwahrscheinlich es ist, daß die Strömung sie mit sich fortgerissen haben könnte, man muß es schon annehmen, will man überhaupt eine Erklärung finden. Dr. Methorps mit so großen Erfolgen begonnene Forschungsreise durch den fernen Osten hat nicht ein einziges aufschlußreiches Ergebnis gebracht. Noch etwas Eigentümliches int zu berichten: der berühmte Wissenschaftler hat seine Arbeit völlig eingestellt. Er sagt mit müdem Lächeln, daß ihn die Wirklichkeit allmählich mehr interessiere als tote, uralte Geistesgüter. Doch man erzählt sich, daß er einen Vortrag halten wollte und außerstande war, eine sehr einfache Uebersetzung aus einem buddhistischen Buche zu geben, er stand auf dem Podium wie ein Mensch, den plötzlich nicht nur seine Geisteskräfte, sondern überhaupt alles Leben verlassen hatte. Seine Freunde haben sich bemüht, sich über die deutschen Vertretungen in Siam mit dem Abt des Klosters zum siebenfachen Regen in Verbindung zu setzen. Sie konnten nur in Erfahrung bringen, daß der Alte am gleichen Tage gestorben war, als Dr. Methorps Kiste verloren ging. Sein Nachfolger, befragt, erklärte, nichts von jenem magischen Elefanten aus Jade zu wissen und nicht einmal zu abnen, aus welchem Kloster zwischen Siam und Burma das geheimnisvolle Schnitzwerk stammen könnte. Er ist für alle Zeiten verloren und die alten Geheimnisse, die Dr. Methorp ausdeuten wollte, bleiben damit dem Forschen der Europäer auch für die Zukunft versiegelt. Die Hidatsa=Indianer verlangen ihren Wird Roosevelt ihn herausgeben? Es scheint doch, daß die Indianerromantik vergangener Zeiten noch nicht ganz vorbei ist. In diesen Tagen hat der Stamm der Hidatla=Indianer durch seinen Häuptling„Langer Büffel“ von dem„Großen Weißen Vater“ in Washington die Herausgabe eines ursprünglich diesen roten Männern gehörenden„Medizinbeutel“ verlangt, weil sie mit seiner Hilfe den dringend benötigten Regen nach alter Art„machen“ wollen. Viele hundert Jahre ist es her, so erzählt man sich in der Reservation der heutigen, friedlich Acherbau treibenden Hidatia, als ein blutiger Krieg ihres Stammes gegen die Shimahuva durch einen vorteilhaften Frieden beendet wurde, der zum Zusammenschluß der beiden bisher feindlichen Stämme führte. Vermittler dieses günstigen Abschlusses war aus jedem Stamm ein junger Krieger, beide trugen denselben Namen „Adler". Zum Dank herrschten sie hinfort gemeinlam über die vereinten Stämme, der eine als Häuptling, der andere als„Medizinmann", also als Zauberer und Arzt. Die vereinigten Stämme blühten und gediehen unter dieser Doppelherrschft vortrefflich. Trotzdem blieb ihnen Kampf und Krieg mit anderen Nachbarn nicht erspart. Der eine der beiden„Adler“ wurde in einem Kampf getötet. Doch wurde sein Leichnam gerettet und sein nun allein regierender Namensbruder — vermutlich mar es der„Medizinmann“— bewahrte den Schädel pietätvoll in einem jener Medizinbeutel auf, die bei den roten Männern als besondeter Talisman und Heiligtum galten. Als er bald darauf selber zum Steiben ham, verfügte er in seinen letzten Anweilungen, daß auch die Reste seines Schädels zu denen seines Freundes getin werden sollten. Er weihte seine voraussichtlichen Nachfolger in der Beaufsichtigung des Stammes, außerdem in gewisse Formeln und mystische Handlungen ein, mit denen der Medizinbeutel zu behandeln sei, falls einmal die Trockenheit die Existenz des Stammes bedrohe. Seitdem wurde der Beutel mit den Schädeln der beiden Adler“ von Geschlecht zu Geschlecht bei den Hidatias in hohen Ehren gehalten. Es soll, so heißt es, nie bei ihnen Trockenheit gegeben haben, solange sich das Vermächtnis weiter vererbte. Wurde doch bei einem fühlbaren Mangel an Regenwolken der Medizinbeutel feierlich zum„Regenmachen“ beschworen. Aber um das Jahr 1900 herum kam das gute Stück in die Hände eines Häuptlings der Hidatsas, der an Manitou und an den„Donnerrogel“, der das Wetter als Gottheit für die roten Männer macht, nicht mehr glaubte. Er wurde Christ und verhaufte den Medizinbeutel mit den Schädeln an ein Museum. Die Hidatsas mußten es dulden, wenn auch muerend. Denn längst waren die Zeiten vorbei, in denen sie solche Tat mit Shalpmesser und Tomahawk rächen konnten. Sie saßen als friedliche Ackerbauer und Viehzüchter in ihrer Reservation im Süddakota. Es ist ihnen dort nicht ganz gut gegangen. Denn, so behauptet der„Lange Buffel“ in seiner Eingabe an den Großen Weißen Vater in Washington, Mr. Roosevelt, seit 30 Jahren herrscht eine furchtbare Trockenheit im Lande. Die Felder der roten Männer vom Stamme der Hidatsas tragen wenig Frucht. Und darum soll der Medizinbeutel wieder her, auf daß man mit ihm„Regen machen“ kann nach altem Brauch. Bis hierher geht die Romantik. Tatsache aber ist, daß in Amerika richt nur dem roten Mann, sondern auch dem weißen Farmer die alles zerstörende Staubund Trochenheitswellen häufig schwere Sorge machen. Denn sie vernichten Eristenzen und blühendes Land. Sie sind eine Folge der Zerstörung weiter Prärieflächen aus den Jahren der„prosperity“. Das veränderte in verhängnisvoller Weise die Luftfeuchtigkeit, überhaupt das Klima. Der Regen blieb aus, der Wind griff den Staub des ausgedörrten Bodens, und es kamen jene Trockenheitshatastrophen, von denen man immer und immer wieder aus„Gottes eigenem Land" hört. Und dagegen, fürchten wir, hilft auch nicht der Medizinbeutel mit den Schädelresten der beiden Helden vom Stamme der Hidatsas. Ein Paradies für Kraflfahrer Die Insel Trinidad im westlichen Atlantischen Czean war einst ein wahres Paradies für Autofahrer, Dort kostete ihnen nämlich der Betriebsstoff gar nichts. Man hatte sehr ergiebige Petroleumquellen erbohrt und wer Bedarf an Treibstoff hatte, fuhr dahin und füllte seinen Tank einfach an der aus dem Boden hervorsprudelnden Oelquelle. Das war möglich, weil das auf Trinidad gefundene Petroleum ganz besonders flüchtig war. Als man die Quellen entdeckte und Proben nach London schickte, erklärten die Sachverständigen dort, das könne überhaupt kein Rohpetroleum sein, sondern sei bereits ein künstliches, aus dem Erdöl gewonnenes Produkt. Es war aber tatsachlich der Stoff, der in ausgiebigem Umfang aus der Erde bervorsprudelte und für dessen Abfüllung und industrielle Verwertung man zunächst gar nicht die Mittel im ausreichenden Umfange hatte. Inzwischen hat sich das geandert. Die Oelquellen sind langst gefaßt und jedes Liter des in der ganzen Welt so begehrten Stoffes wird sorgfaltig in Fasser und Tankdampfer gefüllt. Die Kraftfahrer auf Trinidad aber müssen ihren Treibstoff genau so bezablen wir. Aittn Giten Ritty träumte vor sich hin. Der Gatte fragte:„Woran denkit „An nichte.“ Man kann doch nicht an nichts denken?“ Aittn lächelte: „Doch. Ich denke gerade an das, was du mir an Geburtstag geschenkt haft.“ Deutschlands neuestes und be quemstes Groß-Reiseflugzeug deiten murde lochen das in den Junkers=Werken gebaute neueste und bequemste deutsche Groß Reiseflugzeug der Oeffentlichkeit vorgeführt. Es ist die viermotorige ju M. ein Ganzmetalltiefn aysau murbe deeuus non etwa 1600 bis 200 und einer Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich 350 Stundenkilometer. Unsere Bilder zeigen einen Teil des gewaltigen Hlugzeuges, das mit einem Tratior auf d:9 Flugfeld gezigen wird und serner einen Ausschnilt aus dem 10 Personen Raum hietenden Fahrgastabteil, das bequemer eingerichtet wird als die Kadinen eine) sodernen D=Zugwagens. Bilderoienst M) EILIEIEARLELEAIEIEIIE RR4R. (12. Fortsetzung) Ganz harmlos tat sie dabei. „Wer's glaubt," murmelte der Leutnant undeutlich und zog einen Strohhalm durch die Zähne. Lisa tut es jetzt selbst leid. Sie wollte ihn wieder versöhnen. „Herr Leutnant, ich habe mich nun gefreut. daß heute abend Tanz im Krug ist. Und den ersten Tanz wollte ich Ihnen schenken und nun sind Sie so böse auf mich!“ Schmollend stand sie vor ihm. aber Fritzens Laune hatte sich jäh gebessert. „Wirklich, Fräulein Lisa? Im Ernst? Das ist lieb von Ihnen!“ Ganz verklärt schaute er Lisa dabei an „Natürlich, heute abend wollen wir mal ordentlich tanzen. Und Ihr Abschied soll doch richtig gefeiert werden „Abschied!“ Ernst sahen des Mannes Augen das Mädchen an.„Sie sind wohl froh daß ich wieder fortgehe? Sagen Sie es nur ehrlich!“ Lisa. die sonst wirklich nicht auf den Mund gefallen ist, wußte hier nichts zu sagen. Beglückt spürte sie, daß ihr das Herz des Mannes entgegenschlug, aber sie konnte ihm keine Hoffnung machen. Aber so traurig konnte sie ihn auch nicht sehen. Was konnte man nur tun? Als er sagte:„Wer weiß, ob wir uns einmal wiedersehen!“ fiel ihr blitzschnell etwas ein. „Doch. Herr Thierbach! Und wenn.. das kann ich Ihnen ziemlich genau sagen! Spätestens in vier Wochen. denn ich g'aube nicht daß mein Vater länger wartet. Sabine wird doch Vaters Frau!“ „Fräulein Lisa— wahrhaftig— ist das möglich?“ Aufgeregt stand der gute Fritz vor ihr „Bestimmt! Aber wehe, wenn Sie sich etwas merken lassen!“ „Nicht die Bohne,“ versicherte Fritz eifrig „Ich glaube, beute abend steigt die Verlobung! Und ich kriege eine neue Mama! Fein, was?“ Fritz sah deutlich, wie sich Lisa freute „Fräulein Lisa, Sie sind ein lieber Kerl eine andere würde sich nicht so freuen, wenn sie eine Stiefmutter bekäme.“ warf Fritz gerührt ein. Mit Sabine verstehen Sie sich ganz groß! Ganz klar!“ Stiefmutter ist Quatsch! Wenn immer beide den guten Willen haben, gehts schon Mein guter Vater verdient schon so eine nette Frau wie Sabine!“ Fräulein Lisa, haben Sie sich schän überlegt daß Sie dadurch meine Nichte werden?“ lachte jetzt Fritz lustig auf. Was? Ich Ihre Nichte? Ausgezeichnet! Schon deswegen müssen die zwei heiraten, daß ich einen so netten Onkel bekomme!“ Nicht wahr, dann kann ich auch Lisa und du sagen!“ entgegnete Fritz übermütig. „Das könnte dir so passen!“ versprach sich Lisa prompt. Aber sie sollten nicht so lange warten müssen. bis der Hausherr die Verlobung bekannt gab. * Man saß gemütlich bei der Mittagstafel, als der Hausherr an das Glas klopfte und dem stannenden Herrn Hauptmann sowie den anderen An wesenden seine Verlobung mit Fräulein Sabine Thierbach bekannt gab. Der Herr Hauptmann gratulierte herzlichst, ebenso die beiden Leutnants, nur Lisa stand ruhig dabei Aengstlich sahen Sabines Augen das Mädchen an.— „Lisa! Bekomme ich von dir keinen Glückwunsch?“ „Ja, aber erst eine ordentliche Standpanke, weil du den armen Vater so lange warten ließest. „Aber er hat mich doch nicht früher gefragt!“ Sabine war rot wie ein junges Mädchen geworden. Da löste sich die gespannte Stimmung in herzliches Lachen auf. Als nun zu Ehren des Tages noch Sekt angefahren wurde, stieg die Stimmung noch höher. * Mit fliegenden Rockschößen kam Hermann in die Küche gerannt. „Emma. Emma, denken Sie nur, unser Herr hat sich mit Fräulein Thierbach verlobt!“ „2s?" staunte Emma. die Arme in die Seite gestützt.„Verlobt? Ja, Menschenskind, da müssen wir ja alle gratulieren gehen.“ Sprachs und legte mit einem Ruck die Schürze ab. Schnell wurden die anderen Leute zusammengetrommelt. Dann zog man im Eilmarsch ins Eßzimmer, um zu gratulieren. Jetzt wußte Emma, warum der Herr heute Rehbraten bestellt hatte. Der Gutsherr lachte, als er seine Leute ankommen sah Sabine freute sich, als sie wieder sah, wie das Gesinde an ihrer Herrschaft hing. Sie nahm sich schon jetzt vor, ihnen eine gute Herrin zu sein Sie hatte sich mit ihrem einfachen Wesen in dieser kurzen Zeit die Herzen der Leute bereits erobert, und sie freuten sich daß gerade sie als Herrin hierher kam. Lisa und Fritz blinkerten sich lustig zu. Na, das würde nun eine feine Abschiedsfeier werden. Emma, de Köchin, mußte mit dem Herrn und seiner Braut anstoßen. Das tat sie nicht obne Rührung und als sie wie gewöhnlich nach dem Schürzenzipfel greifen wollte, erwischte sie das Lüsterkleid, und man konnte den schönen rot=weiß gestreiften Flanell=Unterrock sehen. Das brach den rührseligen Bann. Alles lachte und Emma ging mit rotem Kopfe ab. Auf Hermanns dämliches Grinsen bemerkte sie: „Alles was recht ist, wenn nur jede so sauber ist, jawohl!" Jedenfalls wurde den ganzen Tag auf dem Gutshofe nur das Nötigste getan. Ein solcher Tag mußte doch ausgenutzt werden. * Im„Krug“ herrschte schon beizeiten lustiges Leben, denn es hatte sich herumgesprochen daß sich der Herr auf Sandhagen verlobt hatte. Dann kamen auch die älteren Leute aus dem Dorfe, um ihrem Gutsherrn zu gratulieren. Als der Gutsherr mit seiner Tochter und Braut zum„Krug“ gehen wollte, brachten ihm die Soldaten ein Ständchen Und im Anschluß daran sangen die Soldaten das schöne Lied:— „Lisa, Lisa, schenk dem Reservisten doch ein Himbeerwasser ein“ Und die Musik fiel zum Schluß ein und spielte das ganze Lied noch einmal. Lisa ahnte daß es auf Fritz' Veranlassung geschehen war. Dann ging es zum„Krug“, vornweg die Soldaten, hinterher die Sandhagener Herrschaft. Und Lisa konnte es kaum erwarten, daß sie auf dem Tanzboden ankamen. Alle Lebensfreude in ihr drängte heute empor. Sie wollte einmal lachen und glücklich sein. Das beste Kleid war angezogen worden und die Schneidermine hatte den ganzen Tag frisieren müssen. Als jetzt die Herrschaft in der Saaltür erschien, schrie alles begeistert:„Hoch, hoch, hoch!“ Dann aber ging ein Glückwünschen los, das schier kein Ende nehmen wollte. Der Gutsherr bedankte sich im Namen seiner Braut, und eröffnete mit ihr den Tanz. „Ein schönes Paar,“ stellte man einmütig fest. Sabine sah heute auch wie ein junges Mädchen aus. Der Gutsherr hatte keine Zeit, sich um Lisa zu kümmern. Aber das erwartete Lisa auch nicht das war auch nicht nötig, denn alles riß sich um das hübsche frische Mädel. Fritz tanzte mit ihr den ersten Tanz. Er war ein guter Tänzer, der sie sicher über das Parkett führte. Er tanzte flott. durchaus nicht so faul wie so manche andere, die glauben, daß sie tanzen, wenn sie drei Schritte hin= und zurücklaufen. Oho. nein, Fritz schwenkte sie herum, daß der Atem schneller ging, und das Blut heißer durch die Adern floß. Lisa war wunschlos glücklich Keine Tour wurde ausgelassen, aus einem Arm flog sie in den anderen. Ein gutes Dutzend Mal hatte sie getanzt, als ihr einfiel, daß sie Fritz Thierbach noch nie wieder geholt hatte. Es tat ihr mit einem Male weh. Sie ärgerte sich und sah sich nach ihm um. Im Saale war er nicht! Wo steckte denn ihr... wie hatte er gesagt— ihr Onkel? Sie suchte ihn und fand ihn im Garten des Wirtshauses, zusammen mit dem Herrn Lehrer, dem Gutsbesitzer Schedtewitz und dem Tierarzt zusammen bei einer Flasche Wein. Hochrot vor Empörung trat Lisa an den Tisch. Es sollte scherzhaft klingen, als sie jetzt sprach, aber so recht kam der Ton denn doch nicht heraus. „Das ist ja reizend! Ich sehe mir die Augen blind nach meinem lieben, angeheirateten Onkel— und hier sitzt er und kneipt. Das ist ja die Höhe!“ Die alten Herren aber lachten, sie schüttelten sich förmlich, so daß Lisa böse sagte:„Warum lachen Sie denn? Weil der Fritz nicht so wie ein Onkel aussieht? Aber er ist doch in Zukunft mein Onkel!“ „Einen Augenblick. Fräulein Lisa.“ fiel der Lehrer, der ein Schalk war, ein.„Lassen Sie mich einmal demonstrieren! Gesetzt der Fall... Sie würden nun den Herrn Leutnant heiraten...!“ „Aber, Herr Lehrer!“ „Ich weiß schon, Fräulein Lisa! Sie sind verlobt! Nur einmal annehmen!“ „Schön, was wäre dann?“ „Angenommen, Sie hätten Kinder! Dann würden Ihre Kinder zugleich Ihre Neffen und Nichten sein, ebenso wären es nicht die Enkel Ihres Vaters, sondern auch seine Neffen und Nichten!“ „Das ist ja fürchterlich!“ lachte Lisa„Da lassen wir es lieber beim Alten!“ Der Tierarzt wandte sich jetzt an den Leutnant und sagte:„Fräulein Hornungs Bräutigam ist ein bildschöner Mensch. Kennen Sie ihn?“ „Gottseidank, nicht," seufzte Fritz, wahrend Lisa rot wurde. (31. Fortsetzung.) Und ich hatte nicht auf dich hören sollen. Ich ar vorher verdammt niedergeschlagen. Bitte, geh u Holsten. Ich muß setzt in den Sitzungssaal. Erkläre ihm alles und bitte ihn zu kommen.“ „Ich soll zu Holsten? Du schickst mich zu ihm?“ „Wen sonst? Beeil dich. Sprich ihm gut zu.“ Scharmbeck lief fort. Marianne sah ihm nach. Dann machte sie eine ast soldatische Kehrtwendung auf dem linken Abat, warf den Kopf in den Nacken und ging ins Restaurant. „Herr Holsten“, sagte sie kuhl,„es bleibt mir lichts anderes übrig, als Sie darum zu bitten, diesem Unternehmen zu helfen, obwohl ich gedacht habe, es würde ohne Sie gehen.“ Holsten blickte sie fragend an. Sie sah mit kühlen und gleichzeitig doch unrubigen Augen an ihm vorbei. Er merkte, wie sie mit ihrem Stolz kämpfen mußte. Und alles aus Liebe zu diesem leichtsinnigen Kerl! Aufmerksam hörte er zu, wie sie sachlich und knapp Tukkermanns Worte wiederholte. „Wollen Sie helfen?“ fragte sie abschließend. „Ich spreche an Henrys Stelle. Ich selbst kann Ihnen kaum ehrlich dazu raten. Wenn Sie sich zum Eingreifen entschließen, werden Sie sich für längere Zeit an das Palmeira=Hotel binden müissen.“ „Kommen Sie!“ Er zog sie aus dem Restaurant hinaus durch die Halle zum Sitzungssaal. Der junge Foster kam ihnen nachgelaufen. „Herr Holsten", sagte er schnell.„Ich habe aus eigenen Stücken den heutigen Varietéabend abgesagt, in Zeitungen und mit Plakaten. Herr Scharmbeck ließ sich den ganzen Tag nicht sprechen. Aber es mußte wohl getan werden.“ „Sehr aut, George. Hallo, Henry!“ Scharmbeck stürzte auf ihn zu. „Um Himmelswillen“, rief er.„Schnell! Die Leute droben mit Pfandung, Polizei und Gericht. Nur. wenn Du die Verantwortung für eine geregelte Weiterentwicklung übernimmst, sind sie zu Ve“andlungen bereit. Ich bin damit einverstanden. Ich gebe Dir jede Vollmacht. Du mußt es tun.“ „Für wie lange?“ „Mindestens vier bis sechs Wochen.“ „Das geht nicht.“ „Sie wollen nicht, Erik?“ fragte Marianne leise. „Ich kann nicht. Ich habe heute einen Vertrag unterschrieben, der mich zum Antritt eines Schiffsengagements in zwei Wochen verpflichtet. Ich pflege in d Einhaltung meiner Vertragsver pflichtungen gewissenhaft zu sein.“ Er sah Marianne an. Sie war blaß und enttäuscht. „Einen Augenblick“, sagte er schnell.„Kommt mit. Ich werde versuchen, das Schiffsbüro telefonisch zu erreichen.“ Er ging schnell zu den Fernsprechzellen. Henry und Marianne folgten. „Hello“, sagte er„Gut, daß Sie noch da sind. Hären Sie, ich habe Ihnen heute den Vertrag unterschrieben zurückgesandt. Es handelt sich um eine Kapelle von vier Mann. Sie sollen die vier haben, aber muß ich dabei sein? Ich bürge Ihnen dafür, daß die Kavelle durch mein Fehlen nicht schlechter wird. Es sind meine Leute, nur ich selbst muß einstweilen hier... Es ließe sich dar über sprechen? Ich komme morgen vorbei.“ Als Holsten und seine Begleiter im Sitzungssaal erschienen, war bereits alles im Aufbruch. Er hielt die Ungeduldigen zurück. „Ich übernehme die Verantwortung für die nächsten vier Wochen“, erklärte er.„Herr Scharmbeck gibt mir Vollmacht und verpflichtet sich, meinen Anordnungen Folge zu leisten. Ich bürge mit meiner Pexson, daß alle Einnahmen des gesamten Unternehmens den Gläubigern zufließen sowie den Angestellten, deren Gehälter im Rück stand sind. Als Gegenleistung beanspruche ich Ihr Entgegenkommen. Nach vier Wochen werden wir uns wiedersehen. Falls Sie einverstanden sind, einigen Sie sich bitte über eine schriftliche Festlegung.. Ich hole mir gleich die Antwort.“ Er wandte sich an Scharmbeck „Hol bitte gleich die vollständigen Terte und Noten der Revne. Und Sie. Marianne können bitte hinaufgehen und Sonia Fedin herunterholen. Es ist die Dame, über deren Aufenthalt in meinem Zimmer Sie heute etwas verblüfft zu sein schienen." „Was willst du mit ihr?“ fragte Scharmbec „Ersatz für Sylvia!“ „Vielleicht können wir Sylvia bewegen, noch hier zu bleiben.“ „Wir können uns nicht darauf verlassen, Henry. Sonja hat mehrmals den Proken beigewohnt. Sie ist zuverlässiger als Sylvia. Ich glaube auch, daß sie geeigneter ist, als irgendeine von Johnsons Girls.“ „Meinst du nicht, wir sollen die Urauffuhrung überhaupt verschieben? Bis die Lage sicherer ist?“ „Hör mal, Henry. Erstens brauchen wir das Geld, das durch die Revue einkommen muß. Zweitens haft du soviel Geld in die Vorbereitungen, Ausstattungen und Propaganda hineingesteckt, daß das Hotel vor der Pleite steht. Es gibt also nur zwei Möglichkeiten: entweder halten wir durch, dann helfe ich dir; oder wir machen ganz Schluß, dann bin ich überflüssig. Ganz Rio schrek „Rhythmus", du selbst schriest immer„Tempo“. mit einem Male hast du Angst?“ Ganz Mio schreit Der Vertrag mit den Gläubigern des Hotelwurde abgeschlossen. Marianne selbst holte Sonsa Fedin herunter und war dabei, wie Holsten selbst mit ihr die Rolle Sylvigs durchsprach. Sonsa wehrte sich, aber Holsten kümmerte sich nicht darum. Zwischendurch spielte er mit seiner Kapelle im Restaurant telephonierte mit Josce Morello. erjebnislos, sprach mit Jack Johnson, mit geringem Erfolg, versuchte mehrmals, Sylvig und Templeton zu erreichen, aber sie waren ausgefahren und hatten im Sekretariat bereits ihre Abreise für den nächsten Tag angemeldet. „Meinen Sie, daß es gelingen wird. Erit?“ fragte Marianne. Es war bereits spät in der Nacht. Die letzten Gäste verließen das Hotel. Holstens Musiker packten ihre Instrumente fort „Ich wage es nicht, mir darüber den Kopf zu zerbrechen,“ lachte Holsten.„Wenn ich es tate. würde ich wahrscheinlich zu der Ueberzeugung kommen, daß es nicht klappen kann Dann haben wir eben Pech gehabt.“ „Es tut mir leid, Erik, daß ich heute früh so schroff zu Ihnen war. Aber ich war so wütend daß Sie fortgehen wollten, ohne mir etwas zu sagen. Und ich... ich hatte auch Angst, alleine zurückzubleiven.“ Also liegt Ihnen etwas an mir? Sehen Sie wenn ich das früher gewußt hätte... aber lassen wir das vorläufig. Das Schwierigste kommt morgen. Der wichtigste Mann vor allen ist augenblicklich dieser erbofte Josee Morello Hinter ihm stehen alle Bühnenarbeiter Beleuchter Musiter. Zänger und Schauspieler. Es wird schwer werden. Henry, du mußt morgen früh gleich versuchen, rechel Jo „Aber Onkel, das ist aber böse vor dir" Da wandte sich Fritz an die Herr= und lachend:„Meine Herren, habe ich nicht rech Gönnt man ein so reizendes Madel uberh einem anderen Manne?“ Dann trat er rasch zu Lisa und nahm sie Arm. „So, liebe Nichte, jetzt tanzen wir wieder! Lisa schien ein wenig gekrankt zu sein, den ging schweigend neben ihm her. „Warum bist du fortgegangen?“ fragte sic unvermittelt. „Weil ichs nicht mehr aushalten k. entgegnete Fritz ernst und sah an ihr lich spürte sie die Erregung in seine „Ich verstehe dich nicht!“ Da blieb er stehen und sah sie an „Das kannst du auch nicht. Lisa auch nicht! Es ist ja töricht, daß ich benehme mich wohl recht dumm?“ „N.. ein, das nicht! Du beunruhigst n „Das soll es nicht! Es ist gut, daß mor Zeit vorüber ist! Das ganze Unglück. woran liegt es? Ich habe dich zu gern! Zu ley gewonnen! Siehst du. jetzt weißt du e' Sagen munte ichs dir einmal! Sei mir nicht bose! Es ist nicht recht, daß es so ist aber... ich weiß nicht wie es gekommen ist!“ Dann drängte er sie weiter, dem Saale zu Er ahnte nicht, wie schnell und heiß das des Madchens schlug. Er wußte nicht, wie bean un' zugleich gebeugt das Herz des Madchens w Schweigend betraten sie den Saal. Fritz tan einma zweimal mit Lisa und dann kamen wie andere und forderten sie. Von einem Arm in anderen ging's. Lisa tanzte manchmal mit gesch senen Augen. In dieser Stunde spürte sie, was es bei einen Menschen zu lieben. In dieser Stunde wu sie, daß ihr Fred ganz weit entrückt war daß ihn nie geliebt hatte. Sie wollte sich anklagen, sich selbst Vorwu machen, aber sie fand nicht die Kraft dazu Und so kam der Abend heran und mit ihm die Frohlichkeit. Auch in Lisas Herzen entzundee die Freude tausend Lichter, daß ihre Augen strahlten. Immer suchte sie Fritz' Nahe. ganz unause tat sie es und sie war beglückt und froh wen sie mit einem lieben Blick, einem lieben Wort dachte Und besonders, wenn er sie über das Pe führte. So wie er tanzte keiner. Bei ihm m. Leben im Tanze sein.„Das Herz muß dahei lieren wie eine Lerche und zum Himmel flieg sagte er. Und der Abend wurde immer schöner. Die Soldaten sangen im Garten schone Soldatenlieder, die eine wunderbare Stimm zauberten. Der Wirt hatte alle Papierlaternen vorgekramt und im Garten eine italienische Nacht aufleuchten lassen. Es sah sehr stimmungsvoll ans und der Krugwirt war stolz auf sein Werk. Und in dieser taumelig=sußen Stimmung tanden sich Fritz und Lisa. Sie wußten nicht wie es gekommen war, aber mit einem Male lag Lisa an seiner Brust und er küßte sie, daß ihr schier der Atem ausging Und sie küßte ihn wieder, dachte nicht an den anderen, war innerlich schon weit entfernt halte schon den Irrtum des Herzens erkannt Lange standen sie beisammen und fanden Worte die sie einhüllten in eine unsagbare Glücksstimmung Bis sie mit einem Male aus dem schonen Traum erwachten und sich mit erschrockenen Augen an sahen. (Fortsetzung folgt.) diesen oder jenen von Morellos Leuten umzn stimmen, ferner mit Sonsa proben. Jack Johne son werde ich für uns gewinnen können“ An diesem Abend hatte Holsten noch eine kurie Besprechung mit den Mitgliedern seiner Kavelle. Er fragte sie, ob ihnen ein Bleiben im PalmeiroHotel lieter sei als die Ruckfahrt. Er bat sie, auf ihr langes Zusammenarbeiten und ihre Freundschaft keine Rücksicht zu nehmen. Er erklärfe, sam selbst sei es angenehmer, sie würden das sichere Dampferengagement antreten, statt in den sehr unsicheren Verhältnissen des Palmeiro=Hofele bleiben. Auch habe er den Eindruck gehatt, daß ihnen die Aussicht, nach Europa zurückzulehren. Freude gemacht habe. Er selbst würde später namkommen Er hatte sich nicht getäuscht. Man beschloß die einstige Trennung. Holsten zog sich zuruck. aber noch lange auf. um, wie er es nannte, einen Schlachtplan zu entwerfen. Anscheinend sicl das nicht sehr leicht, denn er zerwühlte in wachsender Verzweiflung sein Haupthaar und machte ris tief in die Nacht hinein ausgedehnte Spaziergänge in seinem schmalen Zimmer. Schließlich benahm er sich nie. fohr indem er aus einem seiner Koit- eine Zeitschrint herausholte, deren Umschlagbi. Marianne mit der Unterschrift:„Senhore Donna Marianne Aßling die Verlobte des bekannten PalmeiraGeneraldirektors Senhor Henrique Scharmbea Dieses Bild betrachtete er sehr lange, sehr nach denklich und sehr liebevoll, bis er den Entschn faßte, sich selbst auszulachen, diesen lächerlichen. wieder einmal unglücklich verliebten Erik He“ der, während der Morgen graute, nichte Bessert zu tun hatte, als das Bild eines Mädchens anzustannen das sechsunddreißig Stunden später eincl Mann heiraten würde, den er nicht ernst konnte, in diesem Fall aber erns nehmen munre. Er wußte nicht, daß das Mädchen, dessen Bnd ihn' zu solchen Gefühlsäußerungen trieb, eben noch nicht schlief sondern an ihn dachte und er falls recht licbevoll dachte obwohl es das gar n wollte. Sie verglich ihn mit Henrn. Sie hemne sich ehrlich, möglichst viel schlechte Eigenschaffen a Holsten zu entdecken und sie den guten 7 gegenüberzustellen. Trotzdem wog Holsten als Henrn Uebrigens war es gut, daß Holsten wußte. Sonst hätte er vielleicht vor Freuoe haupt nicht schlafen können. Und er brauchte Schlat in dieser Nacht. Ein schwerer Tag vor ihm. Fortsetzung folgt. Der dritte 6 Punkte große Ungewißhei dem Leichtathletik Lander Schweden lag, hatte sich 1 noch gesteigert. Nach den fuhrten die Schweden mi der deutschen Mannschaft nicht gelingen, die Trage bezwingen? Das war die jan 8n Menschen bei tem, angenehmen Wind Olympia Stadion lockte Auf die Minute punkt Schwedens Mannschaft vo blad, der die Fahne trug. schierte die deutsche Ausm mit dem Hakenkreuzbanne lich gehaltenen Bearußun von Halt schloß sich die 1 rungswimpels an, de Doellke dem Schweden Lit Wieder ein deutsche Dem deutschen Rekord el auch am Sonntaa1 einen deutschen Sieg her Vortage die 8 Meter ub er diesmal über 400 Mete gen. Von innen nach an Bachenseldt, Danielsson u Kurve hatte Harbig den oll. der ihm einen a Kampf lieferte. Hinter ihr hamann ebenfalls auf alt Jielgeraden aber hatte de ter Vorsprung, den er noc dericen Kampf gav es zm Hamann 2e- Schwede ka kanastigend auf, wurde Lerliner gehalten. In der .8 Sckunden siegte Harb Nachenfeldt(18,5) und Da deutscher Doppelersola, de rung brachte: 58:5 der au Holling vor tiert war auch der Hollina. der jung r den technisch samSchweden Arcske der die Innenbah ellinie ab! Für be l. Scheele, unser A den dritten Platz Sckunden einkam.“ Punkte erhoht. Klar für In überlegener Manie Sica im Weitsprung. Er sübrende Stellung unter d sern unter Beweis. Im keipziger über; das Feld Meter an. Doch schon im Lona 7.70 Meter erreicht. dung schon gefallen. Die nen Doppelsieg zerschluc rung zu Spruna schwe schwede Stenqvist nach "cter kam. Lona sicate mi nii 7.12 Meter, Leichum n en mit 722 Meter. Der Abermals Strandbe Ueber 200 Meter starte Porchmeyer, Strandbera. de erste Bahn blieb aller mpo stampfte Borchmene sler in die Zielgerade ein selband noch in Führung der junge Schwede schritt wurde langer und Feite zuruck war Borchn samstag. so hatte sich audeutschen Sprintern überl ind Borchmeyer kamen in ckunden ein. Hornberger erer Dritter vor Lindan 71 Punkten trennten un ten den Skandinaviern. Herrlicher 4 Im sinnischen Stil, sic id jede Runde in der e beiden Schweden Lat — angelegten Ellbogen ompert und dem Nürnh „* letzten Runde samos ompert. unser Olympial ten Kurve einen Gender und konnte sich auch en schieben. Auf der 3 Schweden Johansson aina unangesochtend en vor Dompert 596). Der deut iter zusammen, es stan utichland Schwedischer Doppe nseren Olympia deutschen Chancen Im gab keine c. durch Attervall mit nit. 6261 Meter sogar Meter und Bartels ETE Und wieder Schweden Sieger Der dritte Versuch der deutschen Leichtathleten abgeschlagen— 80000 Zuschauer im Olympia=Stadion 6 Punkte Vorsprung Die große Ungewißheit, die von Beginn an über dem Leichtathletik Landerkampf Deutschland gegen Schweden lag, hatte sich von Samstag auf Sonntaa noch gesteigert. Nach den ersten zehn Wettbewerben fuhrten die Schweden mit 51:50 Punkten. Wird es der deutschen Mannschaft auch beim dritten Versuch nicht gelingen, die Trager des Schwedenkreuzes zu bezwingen? Das war die Frage, die am Sonntaa jan 800n Menschen bei lachender Sonne und leich tem, angenehmen Wind in das prächtige Berliner Olympia Stadion lockte. Auf die Minute pünktlich erfolgte der Einmarsch. Schwedens Mannschaft voran, angeführt von Lind blad. der die Fahne trug. Hinter den Schweden mar schierte die deutsche Auswahl, voran Erwin Wegner mit dem Hakenkreuzbanner. Einer kurzen und herz lich gehaltenen Bearußungsansprache durch Ritter von Halt schloß sich die Ueberreichung eines Erinne tunaswimpels an, den Olympiasicaer Hans Boellke dem Schweden Liunaberg aushändigte Wieder ein deutscher Sieg zum Auftakt Dem deutschen Rekordmann Rudolf Harbig war am Sonntag vorbehalten, zum Austakt einen deutschen Sieg herauszuholen. Hatte er am Vortage die S Meter überlegen gewonnen, so war er diesmal über 40 Meter ebenfalls nicht zu schla gen. Von innen nach außen starteten Harbig, von Bachenfeldt, Danielsson und Hamann. Schon in der Kurve hatte Harbig den Schweden von Wachenfeldt eingeholt, der ihm einen großartigen Brust an Bruft Kampf lieferte. Hinter ihnen lagen Danielsson und vamann ebenfalls auf gleicher Höhe. Einganas der belgeraden aber hatte der Dresdner gut zwei Me ter Vorsprung, den er noch vergrößerte. Einen mör dertschen Kampf gav es zwischen von Wachenfeldt und vamann. Der Schwede kam auf den letzten Metern tigend auf, wurde aber von dem kraftvollen Eerliner gehalten. In der hervorragenden Zeit von Sckunden siegte Harbig vor Hamann(18.4), von Nachenfeldt(18,5) und Danielsson(48,7). Ein schöner deutscher Doppelerfolg, der uns mit einem Schlage in Führung brachte: 58:57 Punkte! Holling vor Areskoug! Erbittert war auch der Kampf im 400 Meter Hür kenlauf. Hollina, der junge deutsche Meister, war zu lan tur den technisch famosen, aber nicht mehr allzu wen Schweden Areskona. Holling sing seinen Geaner. der die Innenbahn hatte, allerdings erst auf Hellinie ab! Für beide wurden 51 Sekunden gestoppt. Scheele, unser Altmeister, hielt in 55.2 Se tunden den dritten Platz sicher vor Spaerd, der erst in 57 Sekunden einkam. Die deutsche Führung war auf 6561 Punkte erhoht. Klar für Lutz Long In überlegener Manier holte sich Lutz Long den Stca im Weitsprung. Er stellte damit erneut seine Abtende Stellung unter den europäischen Weitsprin sern unter Beweis. Im ersten Durchgang trat der reipziger über: das Feld führte Leichum mit 7.28 riet an. Doch schon im zweiten Sprung waren von ona 7.70 Meter erreicht. Damit war die Entschei und schon gefallen. Die deutschen Hoffnungen auf Poppelsieg zerschlugen sich, als Leichum von hrung zu Sprung schwacher wurde, während der schwede Stenqvist nach 7,03 Meter nun auf 7.12 cier kam. Lona sicate mit 7,70 Meter vor Stenqvist 2 Meter. Leichum mit 7.28 Meter und Spens en mit 722 Meter. Der Punktvorsprung betrug für mne 72 Abermals Strandberg vor Borchmeyer na. Meter starteten von innen nach außen Torchmeyer, Strandberg, Hornberger und Lindgren, erste Bahn blieb allerdings frei. In unerhörtem dempo stampfte Borchmeyer durch die Kurve, bog als „ in die Zielgerade ein und lag 20 Meter vor dem nelband noch in Führung. Aber mit einem Schlage der junge Schwede Strandberg heran, sein in wurde langer und länger und nur mit Bruft ee zuruck war Borchmeyer geschlagen. Wie am umstag, so hatte sich auch diesmal Strandberg den ind.“ Sprintern überlegen gezeigt. Der Schwede orchmener kamen in der aleichen Zeit von 21.6 dunden ein. Hornberger wurde in 21.9 Sekunden Derer Dritter vor Lindaren in 22,1 Sekunden. Mit Punkten trennten uns immer noch sechs Punkte en den Skandinaviern. Herrlicher Hindernislauf Unnischen Stil, sich gegenseitig unterstutzend ehe Runde in der Führung abwechselnd, liegen briden Schweden Larssen und Johansson mit Ellbogen und langem Schritt vor veri und dem Nürnberger Kaindl, der sich bis ebien Runde samos hielt, dann aber absiel. mpert. unser Olympiadritter, unternahm in der e Zurbe einen Generalangriff auf die Nord und konnte sich auch zwischen die beiden Schwe swhieben. Auf der Zielgeraden hatte Dompert Schweden Johansson niederaekämpft. unangefochten durchs Ziel in 9:23.2 Minn ompert(9:34), Johannsson(9:31.8) und ). Der deutsche Vorsprung schrumpfte er zusammen, es stand nur noch 81:78 Punkte ur Deutschland Schwedischer Doppelsieg im Speerwurf unseren Olympiasieger Gerhard Stöck waren hancen im Speerwurf von vornherein on(ea gab keine Ueberraschung. Schweden nig Attervall mit 68.92 Meter und Teasted Neter und Bartels mit 61,0 Meter mußten sich mit den letzten Plätzen begnügen. Der Essener kam übrigens erst beim letzten Wurf über die 60 Meter Grenze. Der zweisache Erfolg bescherte den Schwe den soviel Punkte, daß sie nun wieder in Fuhrung zogen: 86:81. 5 Meter ohne Schaumburg Auch über MuM Meter belegten die Schweden die beiden ersten Plätze. Leider war Fritz Schaumburg nicht am Start. Sein früherer Vereinskamerad Raff (Oberhausen) konnte ihn nicht vollwertig ersetzen. In bestechender Form lief Schwedens Weltrekordmann Jonsson, der sofort vor seinem Landsmann Hellström das Feld anführte und die Spitze nicht mehr abgab. Meter wurden von ihm in 2:54,4, die 1500 Meter in 4:25,4 Minuten zuruckgelegt. Bei 200 Meter siel Raff zuruck und bei 300 Meter folgte ihm der Ber liner Eitel, der so erschopft war, daß er überhaupt nicht mehr mitkam. Jonsson siegte leicht in 15:022 Minuten vor Hellström(15:05,2), Raff(15:30,8) und Eitel(16:33). Die schwedische Fuhrung war auf 91:87 Punkte ausgebaut. Woellke über 16 Meter! An dem Sieg von Hans Woellke im Kuaelstoßen war nicht zu zweifeln. Der Berliner mußte sich aber anstrengen, um den starken Schweden Berah hinter sich zu lassen. Als Woellke im zweiten Durchgang 16.13 Meter stieß, war der Sieg sicher. Berab wurde mit 15,75 Meter klarer Zweiter vor dem Münchener Konrad mit 15,17 Meter und dem Schweden Fern ström mit 14,73 Meter. Deutschland kam auf 98:91 Punkte heran. Die große Enttäuschung im Hochsprung Noch war die Chance da, den Schweden ihren Vorsprung zu entreißen. Aber es sollte nicht sein. Im Hochsprung gab die bessere Tagesform der Nordlan der den Ausschlag. Oedmark und Lundqvist schafften je 1,35 Meter, wahrend unser Meister und Rekord mann an dieser Höhe dreimal scheiterte. Im gegebenen Moment fehlten ihm die Nerven. Totenstille herrschte im weiten Rund, als Oedmark beim zweiten Ver such die 1,95 Meter bewältigte. Dann brach ehrlicher Beifall durch, der auch spater Lundqvist nicht verwehrt wurde. Weinkotz kam mit 1,0 Meter nur zum dritten Platz. Gehmert war schon bei 1.85 Meter am Ende seiner Krafte. Doppelsieg und acht Punkte für Schwe den bedeuteten den Enderfolg. Die Führung von 106:97 Punkten war nicht mehr aufzuholen. Nahe am deutschen Rekord Die abschließende 4 mal 400 Meter Staffel bußte von ihrem Wert ein, als der schwedische Gesamtsica schon nach dem Hochsprung seststand. Deutschlands Vertreter Hamann, Kisters, Roßler, der für Linnhoff eingesetzt wurde, und Harbig liefen ein großes Rennen und gewannen mit nicht weniger als 35 Meter Vorsprung. Schade, daß die Schweden unsere Staffel nicht zu noch größerem Einsatz zwangen, sonst wäre höchstwahrscheinlich ein neuer deutscher Rekord heraus gekommen. Die Zeit betrug 3:13,2 Minuten, bei den Schweden 3:16.7 Minuten. Hamann als erster Läufer holte gegen Strömberg schon drei Meter heraus. Den Vorsprung dehnte Kisters auf funf Meter aus. Ganz groß lief Roßler, der Harbig 20 Meter mit auf den Weg gab. Der Dresdner war allein auf weiter Flur und siegte leicht mit 35 Meter Vorsprung. Die Schweden liefen in der Besetzung Strömbera— Soderbera— Danielsson von Wachenfeldt. Es gab 4:1 Punkte für Deutschland, der Gesamtstand lautete nun 107:101 Punkte für Schweden. Zum drilten Male fehlgeschlagen Auch der dritte Versuch ist sehlgeschlagen. Schweden gewann das erneute Zusammentreffen in der Leicht athletik mit 107:101 Punkten, also noch klarer als den ersten Länderkampf und als im Funfländerkampf vor zwei Jahren in Berlin, wo der Vorsprung 3½ Punkte betrug. Am ersten Tage 30 Mn., am zweiten Tage fast Zuschauer erlebten großartige Kämpfe. Die Spannung riß nie ab. Am Samstag ging Deutschland in Führung, verlor sie wieder, zog erneut in Front, um dann zum Schluß doch mit 50:51 Punkten im Nachteil zu sein. Am Sonntag brachte uns schon der erste Weitbewerb— die 400 Meter— wieder einen kleinen Vorsprung, der erst nach fünf Wettbewerben wieder verloren ging. Dann aber gaben die Schweden die Fuhrung nicht mehr ab, die sie zum Schluß durch den Doppelsieg im Hochsprung überraschend klar aus bauen konnten. Im Kampf um die Führung in der curopaischen Leichtatbletik haben die Skandinavier nun eindeutig die Oberhand behalten. Ergebnisse vom Samstag 800 Meter: 1. Harbig Deutschland) 1:51,8 Min.; 2. Nilsson(Schweden) 1:58 Min.: 8. Andersson(Schwe den) 1:53.4 Min.: 4. Linnhoff(Deutschland) 1:5.,. Min. Deutschland 6, Schweden a Punkte.— 100 Meter: l. Strandberg(Schweden) 10,6 Sek.; 2. Borchmeyer Deutschland) 10.0 Sek. 8. Neckermann(Deutschland) 10.7 Sek.; 4. Lindgren(Schwedenl 10.9 Sekunden. Deutsch land 11, Schweden 11 Punkte.— 1500 Meter: 1. Jansson(Schweden) 3:52.4 Min.; 2. Schaumburg(Deutsch land) 8:58.2 Min.; 3. Jonsson(Schweden) 8:53,4 Min.; l. Standler(Deutschland) 4:05 Minuten. Deutschland 16, Schweden 18 Punkte.— 1 10 Meter Hürden: 1. Lid man(Schweden) 11.6 Sek.:* Wegner(Deutschlandl 14.8 Sck.: 3. Aumpmann(Deutschland) 11,9 Sek.: 4. Nilsson Schweden) 15 Sekunden. Deutschland 20, Schweden Punkte.— Hammerwersen: 1. Hein(DeutschBraun und Kahrmann Meister Der letzte Lauf der Seitenwagen— Fleischmann Doppelsieger bei„Rund um Schotlen“ Das Rennen auf der Schotten-Rundstrecke in der herrlichen Landschaft des Vogelbergs war für die Sei tenwagen der letzte Lauf zur Meisterschaft. 50 0n Zu schauer umsaumten bei prachtigem Spatsommerwetter die sehr fügige 16,08 km lange Strecke und erlebten Kämpfe, die wiederum alle Reize der Jaaden unserer kuhnen Manner auf den Satteln des Motorrads ent salteten. In der kleinen Seitenwagen Klasse wurde der Titel dem tödlich verungluckten Meister Karl Braun auf DKW mit zehn Punkten zuerkannt. Eine verdiente Ehrung für einen unserer Besten im Motor sport. In der Klasse bis 1000 cem stellte Kahrmann einen kleinen Rekord auf. Daß er sich zum fünften Mal den Titel sicherte, spricht wahrlich von einem großen Können und unerschutterlicher Bestandigkeit. Der eigentliche Held auf der Schotten-Strcke war aber Meister Fleischmann, der bei den Solomaschinen einen Doppelsieg feierte. Er sicate bei den Zern in Tagesbestzeit mit einem Durchschnitt von 143,2 km std., und schließlich sicherte er sich auch noch in der Halb liter Klasse auf seiner NSU einen beachtlichen Sieg Die Zeit ist allerdings schlechter, da dieses Rennen im strömenden Regen gefahren werden mußte. Den Auftakt des Rennprogramms bildete das Ren nen der Ausweisfahrer. Die Spannung stieg, als die Maschinen der Zier Klasse der Lizenzfahrer starteten Heiner Fleischmann auf NSU setzte sich sofort an die pitze und gab die Führung bei sicherer und trotzdem wagemutiger Fahrt nicht mehr ab. Nur Hamelehle auf Norton, der sich in diesem Jahr schon in vielen Rennen hervorgetan hat, konnte ihm auf der ersten Halfte der Strecke einigermaßen beihalten. Zum Schluß fiel aber auch er weit zurück. Bei den 2ern blieb der nach den Traininaszeiten allgemein erwartete Zweikampf zwischen den beiden DAW Fahrern Petruschke und Wünsche aus, da Petruschke schon in der ersten Runde aufgeben mußte. Wunsche zog jetzt sicher in Front, und jeder mußte an seinen Sieg glauben. Da warf ihn ein Kerzenwechsel aussichtlos zuruck. So siegte der bisher wenig her vorgetretene Berger(Jobden) auf DKW vor Böse und e die Halbliter Maschinen starteten, ging strö mender Regen nieder. Das Tempo mußte deshalb stark herabgeschraubt werden. So ist es zu erklären, daß noch nicht einmal die Geschwindigkeiten der kleinen Klasse erreicht wurden. Fleischmann war auch hier der überlegene Mann und zeigte sich als ausge sprochener Regenfahrer. Seine Fahrtechnik glänzte hier ganz besonders. Vom Start weg lag der NS1 Fahrer in Front und gab sie auch nicht mehr ab. Hin ter ihm lieferten sich Meier(Norton) und Bungerz (Rudge) einen spannenden Zweikampf, den schließlich Meier für sich entschied. Viele Runden lagen die bei den Maschinen bis auf zeyn oder zwanzig Meter hin tereinander. Der DKW Fabrikfahrer Herz, der mit auten Aussichten gestartet war, mußte in der vierten Runde aufgeben. In der 6Mcem Seitenwagenklasse sicgte der Nürn berger Böhme mit einem Durchschnitt von 2,6 km sid. Er hatte allerdings Glück, da sein scharfer Konkurrent Schumann(DAW) in der letzten Runde stürzte und so mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen mußte. Meister wurde hier Karl Braun, den leider ein tragisches Schicksal von uns genommen hat. Niemand konnte seine Punktzahl erreichen. In der großen Seitenwagenklasse setzten sich die beiden„Männer“ Kahrmann(DKW) und Zimmer mann(NSU) bart zu. Zimmermann, der etwas besser gestartet war, siegte ganz knapp vor seinem túchtigen Geaner, der ihn unentwegt bis ins Ziel verfolgte. Kahrmanns zweiter Platz genügte aber, um ihm zum sünften Mal den Meistertitel zu sichern. Auch in die sem Rennen litten die Zeiten unter dem Einfluß des Regens Ergebnisse: Seitenmagen bis an cem. 5 Runden= 80,4 Kilometer: 1. Böhm(Nürnberg) auf NS U 40:34,4 Min.= 26.6 km std.; 2. Schumann(D9) 50:25,1 Min.=(6 km std. Rock(Norton) 30:83,8 Min.= 0,4 kmestd.; 4. Dedert raust(NS1) M:, Min.= 91,6 kmistd.; 5. Hausler NS1) 610.1 Minuten. Hier wurde dem in Schleitz töd lich verunglückten 70W Fahrer Braun mit zehn Punkten der Titel eines Deutschen Meisters zuerkannt Seitenwagen bis 1om com: 1. Zimmermann(921 10:22.9 Min.= 07,5 km std.; 2. Kahrmann(79W) 40 46,2 Min.= 97 kmistd.; 8. Brinkmann(BWW) 0246 kmestd.; l. Haigbeck(N211) 58,41 Min.— 8,8 kmistd.; 5. Hall bauer(BMW) 56,0,4 Min.= 86 kmestd.; 6. Beyres (Harley Davidson) 58.0 Min.— 89 km/std. Zehn ge startet, acht am Ziel. Deutscher Meister zum fünften Male Kahrmann auf 2AW mit seinem Beifahrer Eder Lizenzfahrer bis 20 com, 8 Runden= 128,04 Kilo meter: 1. Berger=Johden(79W) 1:1820.2 St.= 105, mistd.; 2. Röse Gotha(D0W) 1:16,94,1 Std.= 104,1 km std.; 8. Wünsche(7AW) 1:14:05,5 Std.— 104,1 km std.; 4. GGablenz(7EW) 1:14:44,1 Stb.— 108.8 kmistd.; 5. De mandt(DeM) 1:14 0,4 Std.= 10,1 km sid. 70 com: 1. Fleischmann(ME11) 1 0:13.2 Std.— 11e? m'std.; 2. Hamelehle(Norton) 1 00:20,1= 111,1 km srd.: 8. Wolf=Mettlach(Belozette) 1:00 M.4 Ero.= 110,5 km std.; 4. Schön Frankfurt(Velocette) 100:00,1 Std. gleich 110.5 km std.; 5. Dollmann(M2U) 1:12:91.4 Std.= 108 m'std.— 20 gestartet, 17 am Ziel. 0 com: 1. Fleischmann(M2 11) 1:14 00.8 Std.— 104,3 kmestd.; 2. Meier(Norton) 1:10:17,1 Std.; 2. Bungerz Spreewertler(Rudge) 1:16:21,8 Std.: 4. Ziemer Danzia Norton) 1:172 Std.; k. Knees=Königeberg(9211 1.21.09 Stunden. Deutschlands Motorsportmeister 1937 Mit dem Rennen Rund um Schotten und dem lenten Lauf zur Deutschen Seitenwagen Meisterschaft ist die deutsche Motorsportrennzeit sozunsagen offiziell abgeschlossen. Im Jahre 1937 wurden folgende Fahrer Titelträger: Solomaschinen: Bis 250 cem: Ewald Kluge(Auto Union /2423) Bis 350 cem: Heiner Fleischmann(NSU) Bis 500 cem: Karl Gall(BW) Seitenwagen: Bis 600 cem: Karl Braun+(Auto Union/D4W) Bis 100 cem: H. Kahrmann(Anto Union/ DKW) Nennwagen: Rudolf Caracciola(Mercedes Benz) Der Endstand des Meisterschaftswettbewerbes in den Seitenwagenklassen ist folgender: Bis 600 ccm: 1. und Deutscher Meister Karl Braun*(Auto Union DKW) 10 Punkte; 2. BohmNürnberg(N3U) 10 Punkte; 3. Bock Mannheim (Norton) 8 Punkte; 4. Detert Faust Nürnberg(NSU) 7 Punkte Bis 1000 ccm: 1. und Deutscher Meister Hans Nahrmann Fulda(Auto Union DNW) 13 Punkte: 2. Zimmermann Nürnberg(N3U) 10 Punkte; 3. Faistenhammer(Douglas) 5 Punkte; 4. WeyresAachen(Harley Davidson) 3 Punkte. land) 57,22 Meter(neuer deutscher Rekord); 2. Blask Deutschland) 51,08 Meter; 3. G. Jansson(Schweden) 30.84 Meter; 4. Linné(Schweden) 50,000 Meter. Deutschland 28, Schweden 27 Punkte.— 10 000 Meter: 1. Syring(Deutschland) 31:13,2 Min.; 2. Sundesson(Schweden) 31118 Min.; 3. Quick(Schweden) 32:05,2 Min.; 4. Eberbard(Deutschland) 2:002 Minuten. Deutschland 31, Schweden 2 Punkte.— Stabhochsprung: 1. Lindblad(Schweden 4,00 Meter; 2 Liungberg(Schwoden) Meter; 3. Müller(Deutschland) 3,00 Meter; 4. Schulz Deutschland) 3,70 Meter. Deutschland 37, Schweden 10 Punkte.— Diskuswersen: I. Schroder(Deutschlandl 40fl Meter; 2. Hetvall(Schweden) 40,15 Meter; 8. Bergh(Schweden) 40,11 Meter; 4. Hillbrecht(Dentichland) 46,20 Meter. Deutschland 48, Schweden 4 Punkte. Dreispruna: 1. L. Andersson(Schweden) 14,17 Meter; 2. Liungberg(Schweden) 14,37 Meter: 3. Wöllner Deutschland) 142 Meter; 4 Ziehe(Deutschland) 14.20 Meter. Deutschland 4, Schweden 5 Punkte.— 4 mal100. Meter=Stafsel: 1. Deutschland(Borchmener, Hornberger, Neckermann, Scheuring) 412 Sekunden; 2. Schweden(Lindgren, Ternström, Stenquist, Strandbera 11.6 Sekunden. Ergebnisse vom Sonntag: 100 Meter: 1. Harbig(Deutschland) 47,8 Sek.; 2. Hamann(Deutschland) 4,4 Sek.; 3. von Wachenfeldt Schweden) 48,5 Sek.; 1. Danielsson(Schweden) 48,7 Sekunden. Deutschland 58, Schweden 3 Punkte.— 100 Meter Hurden: 1. Kölling(Deutschland) 54,0 Sek.; 2. Areskoug(Schweden) 51,0 Sek.; 3. Scheele Deutschland) 55,2 Sek.; 4. Spard(Schweden) 37,0 Sekunden. Deutschland 6, Schweden 61 Punkte.— Weltsprung: 1. Long(Deutschland) 7,70 Meter; 2. Stenkquist (Schwoden) 7,12 Meter; 3. Leichum(Deutschland) 7,28 Meter: 4. Spensson(Schweden) 7,22 Meter. Deutschland 72, Schweden 6 Punkte.— 200 Meter: 1. Strandberg Schwoden) 21,7 Sek.: 2. Borchmener(Deutschland) 21.7 Sck.; 3. Hornberger(Deutschland) 21.9 Sek.: 1. Lindgren Schweden) 22,1 Sekunden. Deutschland 77. Schweden 71 Punkte.— 3000. Meter=Hindernislauf: 1. Larsson(Schweden) 9221,2 Min.: 2. Dompert(Deutschland) 9:31.0 Min.; 3. J. Johansson(Schweden) 9234.8 Min.; 4. Kaindl(Deutschland) 9:59.6 Minuten. Deutschland 81, Schweden 78 Punkte.— Speerwersen: 1. Attervall(Schweden) W.92 Meter; 2. Tegsted(Schweden ,04 Meter; 3. Laqna(Dentschland) 63,10 Meter: 1. Bartels(Deutschland) 61,04 Meter. Deutschland 81, Schweden 88 Punkte.— 5000 Meter: 1. Johnsson(Schweden) 16:02.2 Min.; 2. Hellström(Schweden) 15705.2 Min.; 3. Raff(Deutschland) 15:20,8 Min.: 1. Eitel(Dentschland 16:33,0 Minuten. Deutschland N, Schweden M Punkte.— Kugelstoßen: 1. Woellke(Deutschland) 16,13 Meter: 2. Bergh(Schweden) 15,75 Meter: A. Konrad(Deutschland) 16,17 Meter; 4. Fernström(Schweden) 14.73 Meter. Deutschland 9, Schweden W Punkte.— Hochsprung: l. Oedmark(Schweden) 1.8 Meter; 2. Lundqnist(Schweden) 1.05 Meter; 3. Weinkötz(Deutschland) 1.02 Meter: l. Gehmert(Deutschland) 1.8 Meter. Deutschland#, Schweden 106 Punkte.— 4 mal-100. Meter-Staf. e 1: 1. Deutschland 1(Hamann, Kisters. Noßler, Harbig) 3:13.2 Minuten; 2. Schweden(Strandberg, Söderbera, Danielsson, von Wachenfeldt) 3:16.7 Minnten Enderaebuis: 1. Schweden 107 Punkte: 2. Dentschland 101 Punkte. Zwei Welkrekorde von Walasiewicz Bel den polnischen Leichtathletik Meisterschaften der Frauen in Drohobnez gelang es der Polin Stanislawa Walasiewicz zwei neue Weltrekorde aufzustellen. Die 100 Pards legte sie in der neuen Welt bestzeit von 10,8 Sekunden zuruck, womit nie ihren eigenen Rekord von 10,9 Sekunden, aufgestellt am 21 August 1037 in Warschau, um eine Zehntelsekunde unterbot. Als erste Frau übersprang Walasiewicz im Weitsprung die 6 Meter Greuze: mit der neuen Rekordmarke von 6,25 Meter wurde die bisherige Weltbestleistung der Japanerin Hitomi gleich um 27 em übertroffen. Die über 80 Meter mit 9.6 Sekunden gelaufene Zeit wurde gleichfalls als Weltrekord ver kundet, doch hatte die Amerikanerin Helen Stephans diese Strecke bereits im Mai in 9.3 Sekunden zurück gelegt. Ilalien gewann den Preis des Jühres Deutschland Zweiter im Radländerkampf Mailand—München Der Radländerkampf Mailand- München, den die Ländermannschaften von Deutschland, Italien und Oesterreich in diesen Tagen zum ersten Male durch führten, wurde am Sonntag erwartungsgemaß von den italienischen Amateuren gewonnen, denen damit auch der Preis des Führers zuviel. Gesamtsieger in der Einzelwertung wurde der Italiener Menapace, der den Ehrenpreis des italienischen Regierungschefs Mussolini erhielt, wahrend sein Landsmann Tomasoni Sieger der letzten Etappe Innsbruck—Munchen wurde. Bereits nach der zweiten Etappe lagen die Ita liener klar in Front, da sie gegenüber den Deutschen weit bessere Bergsteiger waren. Den Vorsprung ver größerten sie noch auf den 150,7 km von Innsbruck nach München, auf denen es wiederum schwere Stei gungen zu nehmen gab. Die letzte Etappe begann erst um 11,15 Uhr, da zunachst in Innsbruck die Preis verteilung für die zweite Erppe vorgenommen wurde, die Menapace gewonnen hatte. Schon zwölf Kilometer hinter Innsbruck begann die schwierigste Steigung der ganzen Wettfahrt auf den Zirlerberg. Hier mußte zum Teil auf vier Meter Weg ein Meter„erklettert“ werden und es war klar, daß da die Deutschen nicht recht mitkamen. So sonderten sich die Italiener Menapace, Tomasino, Cottur und Cerasa bald vom Felde ab und erreichten auch als Erste in guter Zusammenarbeit den Gipfel. Mit großem Vorsprung nahmen sie die Abfahrt auf. Ihre Verfolger waren Hackebeil, Böttcher, der Oesterreicher Mayr und der Italiener Montobio. Die deutschen Fahrer hatten es beim Aufstieg ungemein schwer und Scheller war so mitgenommen, daß er aufgab. Als die deutsche Grenze bei Mittenwald passiert wurde, begann es auch noch unglücklicherweise zu regnen. Die vier Italiener arbeiteten fein zusammen, doch verloren sie bald etwas Boden an die inzwischen auf neun Mann angewachsene Spitzengruppe, in der sich außer Hackebeil und Bottcher auch noch der Kölner Meurer und Irrgang auszeichneten. Wenige Kilometer vor München erlahmte aber die Kraft der Verfolgergruppe und die italienischen Spitzenfahrer fuhren nunmehr das Rennen ungefährdet zu Ende. In den von Tau senden besetzten Straßen Münchens wurden die Fah rer stark gefeiert. 10000 Radsportfreunde hatten sich im Dante=Stadion eingefunden, um den Endkampf zu erleben. Tomasino siegte nach 4:25:26,4 Stunden vor Cerasa, Menapace und Cottur. Den Endspurt der Verfolger gewann der Italiener Motor vor Böttcher, Meurer, dem Italiener Bisio, Hackebeil und Irrgang. Ergebnisse: Mailand— München, Innsbruck— München, 150,7 Kilometer: 1. Tomasino(J) 4:25,26,4 Stunden; 2. Cerasa(3); 8. Menapace(J); 4. Cottur(J), alle dichtauf; 5. Moro(3 4:3921 Stunden; 6. Böttcher(D); 7. Meurer(D); 8. Bisio ); 0. Hackebeil(D); 10. Irrgang(D); 11. Mayr(O); 12. Sztrakati(O); 18. Montobio(J), alle dichtauf; 14. Santambrosio(J) 4:48.91 Stunden; 15. Krückl(D) 4:40:10 Stunden; 16. Schmidl(D); 17. Dömling(D): 18. Höfner (G) 4:5405 Stunden. Gesamtwertung: 1. Menapace(J) 18:08221,7 Stunden; 2. Tomasino(J) 18:11:672 Stunden; 3. Cerasa(J 18:18:21:8 Stunden; 4. Montobio(J) 18:23:47 Stunden; k. Sztrakati(O) 1829:51,6 Stunden; 7. Hackebeil(7 18:90:508 Stunden(bester Deutscher); 3. Meurer(D 19:3:475 Stunden: 9. Schmidt(D) 18:50:47,8 Stunden; 10. Irrgang(D) 19:51:19,5 Stunden; 11. Höfner(0 18551.96,4 Stunden; 12. Cottur(J) 18:51:50,8 Stunden; 13. Böttcher(D) 18:02:16,2 Stunden; 14. Bisio(9) 18:50:25,4 Stunden; 16. Krückl(D) 10.04:208 Stunden; 16. Dömling(D) 19:22:42,6 Stunden; 17. Santambrosio (J) 19:20:21,4 Stunden; 18. Moro(J) 10.91:42,4 Stunden. Landerwertung: 1. Italien 72:4727,1 Stunden; 2. Deutschland 74:48.68,6 Stunden; 8. Österreich 7522:10,6 Deutsches Fußball=Panorama Zweile Schlußrunde um den Tschammer=Pokal Tennis Borussia Berlin— Dresdner EC. 3:4 n. Blg.; Berliner EV. 9— Germania Vochum 3:0; BC. Hartha gegen Wacker Berlin 2:1; Polizei Chemnitz— ViN. Mannheim 5:2; Eimsbüttel Hamburg— Köln=Zülz 07 20; Holstein Kiel— Hertha B2 C. 5:s; Werder Bremen enen Borussia Dortmund 34 n. Blg.; Eintracht Braunschweig— Tura Bonn 2:0; Schalke 04— Rot=Weiß Oberhausen 2:1; Duisburger FV. 0— VfB. Mühlburg 1:0; V. Waldhof— Schwarz Weiß Wuppertal 8:0; Wormatia Worms— 22B. Ulm 4:1; Karlsruher FV.— Fortuna Dusseldorf 0:2; ViB. Stuttgart— 2 C. Planitz 200; SpRg. Fürth— FV. 06 Breslau 7:1. Brandenburg: Union Oberschöneweide— Bewag 644; Biktoria gegen Brandenburger SC. 5:2; Friesen Cottbus— Nowa wes 03 3:2. Sachsen: Fortuna Leipzig Dresden— Tura Leipzig 1:5. SpVg. Leipzig 2:1; Gun Leipzig 5:1l; EV. Grüna Mute WeB. 1. JC. Lauscha Mitte: V. G Dessau 4:3: 1. SV. Jena gegen Sportfreunde Halle 021; Vfc. 96 Halle— Thüringen Weida 020; Cricket Biktoria Magdeburg— 2C. Erfurt 2:1. Nordmark: C. St. Pauli Hamburg— FC. 2 Altona 4:1; Wil helmsburg 00— Victoria Hamburg 1:4; Komet Hamburg gegen Polizei Lübeck 0:s; Hamburger EW.- 1. 3C. Nürnberg(GS.) 2:1. Br. Niedersachsen: Algermissen 1911— ASV. Blumenthal Osnabrück— Germania Wolsenbüttel 9:0 gegen Arminia Hannover 1:4. Nordhessen: SC. 06 Kassel— BfB. Groß=Auheim 3:9; Kewa Wachen buchen— SpV. Kassel 2:2; BsB. Friedberg— Hessen Hersfeld 1:1. Südwest Eintracht Frankfurt— Kickers Offenbach 1:0; 1. Kaiserslautern— FB. Saarbrücken 0:4; Borussia Neun kirchen— Opel Russelsheim 7:1; 2V. Wiesbaden— FK. Pirmasens 1:1. Württemberg: Union Böckingen— Sportfreunde Stuttgart 3:1. Bayern: Bayern München— Jahn Regensburg 5:1; Wacker München— Schwaben Augsburg 2:2; BC. Augsburg gegen F. 65 Schweinfurt 8:2; B/B. Ingolstadt— 180 München 0:3. Fußball in Holland 1. Abteilung: HFC.— Ercelsior 3:0; W8V.— 2002 30; Ajax— TI. 5:0; HAO.— BUIC. 2:1; KJC. gegen Sparta 1:0. 2. Abteilung: N’t Gooi— THC. 2:2, gegen Fisenoord 1.0; Xerres— Stormvogel 1:0; Harlem gegen Blau=Wit 2:0. 8. Abteilung: NE6.— P#6. 0:0; Wageningen— Al60WW. 02: Dubantia— Enschede 22; Go Ahead— Hengelo 1:1; ZAC.— Heracles 1.0. 4. Abteilung: NAC.— Longa 32; NAC D.— P3V. 2:4: Roermont— RVV. 8:4; Eindhoven— Bleyerheide 8:1; M72 gegen W II 8:1. b. Abteilung: Leenwarden— Hoogezand 121; GWAV.— Sneek 6:0; Belocitas— Heerenveen 2:0; HSC.— Achilles 7:1; Beendam— Be Qnick 122. Europameister Kölblin schlug Norman Baines Sportlich gule Einleitung der Berliner Box=Kampfzeil Mit rund 800 Zuschauern hatte die erste Berliner Veranstaltung der Wintersaison in der Deutschland halle nicht ganz den erwarteten Publikumserfolg. Immerhin gestaltete sich die Kampfzeit=Eroffnung zu einem befriedigenden Erfolg, da die Kampfe durch weg einen spannenden Verlauf nahmen. Im Mittel punkt des Abends stand der Kampf unseres Europa meisters im Schwergewichtsboren, Arno Kolblin, der nach einer prächtigen Leistung gegen den Engländer Norman Baines einen verdienten Punktsieg davon trug und für seine kommenden, größeren Aufgaben bestens gerustet scheint. Harten und pausenlosen Schlagwechsel brachte der einleitende Kampf zwischen Luxemburgs Halbschwergewichtsmeister Emile Konter und dem Berliner Leonhard Marohn. Konter errang als körperlich stärkerer und erfahrenerer Vorer einen knappen, aber verdienten Punktsieg, obwohl er in der sechsten und letzten Runde schwer nehmen mußte. Der Solinger Schwergewichtler Erwin Klein wußte trotz eines Mehrgewichtes von 15 Pfund mit dem erst 19jährigen, hochgeschossenen Englander Kirby nicht viel anzufangen. Der junge Engländer führte auzu schulmäßiges Boren vor, wirkte im Schlagansatz zu langsam und steif und hatte von der ersten Runde an keine Chance. Der Rheinlander, der wieder einmal ganze Serien in die Luft schlug, gewann hoch nach Punkten, doch hinterließ er keinen Eindruck. Vollig unter Form und voller Hemmungen trat der Munchener Schwergewichtler Kurt Havmann gegen den Engländer Bill Wainwrigbt an. Der Bayer wurde auf der ersten Halfte der zehn Runden mit wuchtigen Haken und steifen Geraden sehnver ein gedeckt. Haymann traute sich nicht, seine Rechte einzusetzen und selbst die Führung zu übernehmen, ob wohl der Englander am Kopf nicht allzu viel ver tragen konnte. Haymann verlor hoch und verdient nach Punkten. Den schonsten Kampf des Abends lieferten sich der deutsche Europameister im Schwergewicht Arno Kölblin(Plauen) und der Engländer Norman Baines. Kolblin zeigte sich weiter verbessert und errang als technisch weitaus reiserer Borer einen bohen Punktsieg. Von der ersten Runde an kampfte der früher etwas zaudernde Vogtlander recht entschlossen. Energisch und beherzt trieb er seinen mit W um 13 Pfund schwereren Gegner, punktete mit seiner starken, auf die Dauer vernichtenden Linken als Stopper und Ger er. um den harten, für sein Gewicht überaus wendigen und im Nahkampf äußerst gefahrlichen Briten mit wuchtigen Rechten am Kopf zu öffnen. Wenn Kolblin sich mit einem klaren Punktsieg begnugen mußte, so lag das weniger an seiner Leistung, als an der erstaunlichen Härte und wirklichen Qualitat seines Gegners. Ganz nach dem Geschmack der Zuschauer war der Schlußkampf zwischen dem deutschen Bantam gewichtsmeister Werner Riethdorf(Berlin) und dem belgischen Federgewichtler Jesf Aerts. Der schlagstärkere und flinkere Riethdorf errang klare Vorteile und siegte hoch nach Punkten. Zweile Vorschlußrunde um den Tschammerpokal Westdeutschland schlug sich gut 15 Spiele brachte am Sonntag die zweite Schluß runde um den Tschammerpokal. Neun westdeutsche Mannschaften lagen noch im Wettbewerb. Sie hatten zum Teil äußerst schwere, ja von vorneherein aus sichtsle Hoher deuischer Handball=Sieg htslose Kämpfe zu bestehen. Eine Runde weiter kamen von den westdeutschen Mannschaften: Borussia Dortmund, Schalke 04, Duisburger FV 08 und Fortung Düsseldorf. Für die großte Ueberraschung sorgten wohl die Dortmunder Borussen, die Werder Bre men auf eigenem Platz 4:3 nach Verlängerung schlugen. Schalke 04 siegte gegen Rot=Weiß Oberhausen nach schwachen Leistungen mit 2:1(2:1). Sehr gut konnte Fortuna Dusseldorf gegen den Karlsruher FV konnte Fortuna Dusseldorf gegen den Karlsruher FV gefallen. Die Dusseldorfer siegten mit 2:0(2:0). Auch r Duisburger FV G hinterließ im Kampf gegen den badischen Gauligisten VfB Mühlburg, den er mit 1:0 gewann, einen recht guten Eindruck. Schwarz=Weiß Wuppertal mußte sich erwartungsgemaß dem SV Waldhof mit 0:3 beugen. Auch Germania Bochums 320-Niederlage gegen den Berliner SV 92 entspricht den Erwartungen. Das Gleiche gilt für Sülz 07, das von Eimsbüttel Hamburg mit 2:0 geschlagen wurde, und für Tura Bonn, das gegen Eintracht Braunschweig mit dem gleichen Ergebnis die Waffen streckte. Beide Berliner Vereine, Hertha BSC und Tennis Borussia, mußten ins Gras beißen. Der Dresdener SC schlug die Borussen nach Verlängerung mit 4:3 und Holstein Kiel Hertha mit 5:3. Am die Stundenrekorde im Radfahren Genau wie im Motorsport schließen sich auch bei den Radfahrern an das Ende der Sommerrennzeit die zahlreichen Rekordversuche an. Besonders die Stundenrekorde erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Auf der Mailander Vigorelli=Bahn, wo zuletzt Olmo und Richard den Stundenrekord ohne Führung abwechselnd verbesserten und schließlich auf 45,398 km schraubten, hatten Olmo und Archambaud neue Ver suche angekündigt, um Richard die Bestleistung zu entreißen. Ungünstige Witterungsverhaltnisse haben aber dieses Vorhaben vorerst unmöglich gemacht und die beiden Straßenfahrer wollen nun im Oktober ihr Gluck versuchen. In Paris bereitet sich der frühere Steher=Weltmeister Georges Paillard auf Rekordversuche vor, und zwar will er die 140km-Grenze hinter Motorführung erreichen. Auch die deutschen Amateure waren nicht müßig. wenn ihnen als Ziel auch nur der Landesrekord vor schwebte. Auf der Holzbahn in Halle wurde die deutsche Bestleistung innerhalb weniger Tage gleich zweimal verbessert. Der Chemnitzer Thoß fuhr 42.000 Kilometer und anschließend schaffte der Berliner Straßenahrer Emil Schopflin in einer Stunde 42,110 km. Der Anerkennung der beiden Leistungen steht nichte im Wege. Schwedens Handballer 21:6 geschlagen In Goteborg trat Deutschlands sieggewohnte Handballmannschaft gegen Schwedens Nationalelf. Zwar hatte man an einem klaren deutschen Erfolg nicht ge zweifelt, aber mit 21:6(12:5) siel der Sieg doch über Erwarten hoch aus. Schon die Halbzeitführung un serer Mannschaft ließ die 2500 Zuschauer, die dem Kampf beiwohnten, erkennen, daß gegen diesen Gegner kein Kraut gewachsen war. Die deutsche Mannschaft war in prachtiger Spiellaune, kombinierte schnell und genau und war taktisch den Gegnern weit überlegen. Die technische Vollkommenheit ihres Spiels riß die Zuschauer immer wieder zu Beifallssturmen hin. Das gute Wetter begünstigte das deutsche Spiel, und der großartige Triumpf bewies, daß die im Hallenhandball so starken Schweden im Feldhandball noch man ches zu lernen haben. Die Mannschaft, die vor kurzem noch Dänemark mit 8:4 Toren schlug, setzte sich fast ausschließlich aus Spielern der Stadt Göteburg zu sammen und versuchte immer wieder, mit ihren Lehr meistern Schritt zu halten, scheiterte aber an der un überwindlichen deutschen Hintermannschaft. Die erfolgreichsten Stürmer waren Zimmermann, der als Rechtsaußen acht Tore erzielte, und der Halbrechte Spengler mit fünf Erfolgen. Deutsche Rudersiege in Holland Am Sonntag wurde auf der Boschbahn bei Amsterdam eine Ruderregatta abgewickelt, an der auch zahlreiche Boote aus Deutschland beteiligt waren. Leider beeinträchtigte das schlechte Wetter die Leistungen der Teilnehmer ganz wesentlich, und teilweise mußten die Rennen bei strömendem Regen ausgefan ren werden. Das Hauptrennen ging im Senior=Einer um den Holland=Becher. Zu diesem Wettbewerb lagen nur die Meldungen von zwei deutschen Booten vor, von denen der Akademische RC Rhenus Bonn mit Broockmann in 9:05.4 Minuten mit vier Längen vor dem Kolner NV 77(Schneider) zum Siege kam. Im Junioren-Einer A und B gab es jeweils einen österreichischen Sieg, beidemale durch Binder vom RV Wikina Linz(Donau); im Junioren-Einer A wurde ARC Rhenus Vonn(Brast) Zweiter, im Junioren-Einer B belegte der Kölner NV 77 durch Meuser den zweiten Platz. Einen weiteren deutschen Erfolg buchte im Achter die Frankfurter N Germania. Leider ging gerade während dieses Rennens ein heftiger Regen nieder: trotzdem erreichten die in schönem Stil rudernden Frankfurter 6:49 Minuten und verwiesen Amstel Amsterdam um vier Längen auf den zweiten Platz Corrida siegt im Preis der Reichshauptstadt Der Französische Leichtathletik Verband hat das Fachamt Leichtathictik im TNL. ersucht, eine starke deutsche Vereinsmannschaft am 26. September nach Paris zu senden. Der A2 V. Köln wurde ausersehen, die deutschen Farben gegen Stade Francais Paris, (**Paris, CA Svorts Generaux, UA Paris und l. J Gemung zu vertreten. Sturmvogel Zweiter vor Amerina Zu einem glanzvollen Tag gestaltete sich 70jährige Jubilaum der bedeutendten deutschen Flachrennen zu Hoppegarten, die mit der erstmaligen EEntscheidung des Großen Preises der Reichshaupt stadt einen neuen Höhepunkt erlebte. Bei hellstem Sonnenschein machte die Anlage mit den vielen hohen Masten mit den langen Fahnen in den Far ben der am Großen Preis beteiligten Ställe, in deren Mitte die Stadtfahne Berlins alles über ragte, einen herrlichen Eindruck. 70 Jahre Hoppe garten— 700 Jahre Berlin, zwei Jubiläen, die etwas bedeuten. Der Start gelang auf Anhieb. Vatelor, Cou sine uno Iniga Isolani standen innen, Sturmpogel, Wahnfried und Corrida auf den Außenplätzen. Die Bänder schnellten hoch und schon hatte der Kampf über die 2100 Meter begonnen. Die Waldfrieder Blasins und Graviter stürmten nach vorne, aber noch schneller war Amerina, die im Bogen die Führung übernahm. Auf den letzten Platzen sah man Wahnfricd Corrida und Atis. Fast unver andert ging es die Gegenseite entlang. Zu Beginn des Bogens begann Corrida aufzurücken und er schien beim Einbiegen in die Gerade bereits im Vordertreifen. Graviter und Blasius sielen langsam zurück, dafür tauchte— Sturmpogel— viel leicht etwas zu früh— auf und ging an Amerina vorbei. Schon jubelte man dem Schlenderhaner zu, JJockey Streit ritt den Hengst energiich nach Hause, als auf der Außenseite die französische Stute Cor rida Schritt für Schritt naherrückte. 100 Meter vor dem Ziel war sie gleichauf mit Sturmvogel und gewann dann noch leicht, wahrend Amerina nach Kampf den dritten Platz behauptete vor dem über raschend gut gelaufenen Abendfrieden, Blasius und Cousine. Frankreichs beste Stute hatte den letzten der drei großen Hunderttausender gewonnen, und ehrlicher Beifall umbrauste bei der Rückkehr zur Wage seinen erfolgreichen Jocken C. Elliott. 1. Rennen: 1. Waldfrieds Marlise(Pförtke); 2. Cali tea; 8. Leibhusar. Ferner: Pommernherzog, Idominens. Albratos. Sieg 16, Platz 18, 94. G W: 84 2. Rennen: 1. Waldrieds Majoran(Held); 2. Geisba 8. Ariadne; 4. Vineta. Ferner: Orotana, Sapristi, Pons, Lenz, Schnitterin, Immerbein, Tallahrt, Maiandacht Prinzeß Chimay. Sieg 105, Plat 18. 14, 16, frl 8. Rennen: 1. Prausts Poet's Fancy(Wingeng); 2. Seine Hoheit: 3. Makrone: 1. Paderborn. Ferner: Hare wood, Lampadins, Belle Amie. Odin, Tatkun, Marsch Marsch, Irma. Sieg 16, Platz M2, 2. 16, 46. 0-W: 21t.. 4. Rennen: 1. Grabitz Liebesaabe(Zehmisch): 2. Jaromir: 8. Zeit vergeht. Ferner: Grimbarts Bruder, Gnardi, Nobelpreis, Orgelton, Biene. Sieg 17, Plat 12, 14, 18. Ga: 4 b. Rennen: 1. Boussacs Corrida(Glliot): 2. Sturmvogel; 8. Amerina: 4. Abendfrieden. Ferner: Balellor Blingen, Wahnfried, Graviter, Blasius, Consine, Intaa Jolani, Atis. Sieg M, Platz M, 15, 1., 2. 0W: 20 6. Rennen: 1. Waldfrieds Fidelltas(Geld); 2. Feurige 8. Milo: 4. Kameradschaftler. Ferner: Heimfahrt, Land mödel, Hanseat, Jbeoloa, Habrian, Humbert. Siea 2 Plat 18, 16, M, 24. 6 W: 149. 7. Rennen: 1. Krietes Feuerbarbe(Zehmiich): 8. Burus: 8. Liauster; 4. Nantikus. Ferner: Wilderer, Erntedank, Geuereiser, Pharaon, Gtücksstern. Gerenade, Par hellos. Sieg 2, Platz M. 24, 16, M. G 8. Rennen: 1. Mndlingshonens Gerabeans(M 2. Matthias; 8. Aktinie. Ferner: Pompemns Mark Aurel, Sennhütte, Horrick, Pontisex, Pollur. Siea M, Pfatz 2. 16, 18.: Im Zahlenspiegel Gau Westsalen: eisterschaftsspiele: V Hontrop— 3pBg Rohlinghausen Arminia Marten— Husten 09 3V Rotthausen— Westsalia Herne Pokalspiel: Schalke 04— Rot=Weiß Oberhausen Tabelle: Westfalia Herne Su3 Husten Arminia Marten Borussia Dortmund SpVg Herten SpVg Rohlinghausen V Hontrop (0:1) (0.0 (13) 2:1(2:1) 3 C Schalke 0 Germania Bochum 3V Rot hausen (Hau Niederrhein: Meisterschaftsspiele: Schwarz Weiß Essen— WV Altenessen Union Hamborn— Hamborn 07 Duisburg 99— VfL Benrath 33V Wuppertal— Turu Düsseldorf Pokalspiel: (35 1:1(19 2:1 012 20(19 (au Mittelrheim: Meisterschaftsspiele: UfL Koln 99— Kolner 2 Alemannia Aachen— Rhenania Würselen 1:1 Tabelle: 44 Siea 47. Platz1 lier, Arglist, Chinasener, Maharon. 14, M. GW: 21. 4. Rennen: 1. Ebbedlohs Elritzling(Jachmeier Palanberold; 8. Laurus. Ferner: Ebro, Trollius, Ec nensalter, Mario. Sieg 107, Playz 2, M. 27. 6* 5. Rennen: 1. Gabriels Lebenbart(Hochstein (hangerin: E. Erlkönig 2. Ferner: Musca, Kurzer 80t Barbel. Ancona. Sieg 10, Platz 19, 14, M. F* 6. Rennen: 1. Dillmanns Mithra(Buge): 2 0 traut; A. Stobno; 4. Kukuruz. Ferner: Mamanares, lango, Zarasan, Lauspaß, Irmgard, Winncton. Sieg Play 22, 16, 10, 16. GW: 378. 7. Rennen: 1. Abteilung: 1. Nöthers Debatte(ug 2. Heidekönig; 8. Maktonia. Ferner: Kohinor, Raon Fechter, Asti. Sieg 41, Platz 11, 41, M. ES: 0 2. Abteilung: 1. Eichholg Thurtbert(Wermann Orchilles: 8. Mauser. Ferner: Preistrager, Oüerluse Apiatik, Becdol, P. P. Sieg 5e, Platz 71, 1n, 9. 6* Rennen zu Leipzig 1. Rennen: 1. Donaus Balnda(Eichlerl:“ kerge; 8. Prasent: 4. Storta. Ferner: Tatiler, L“ viana, Reditta, Imme, Conwallaria. Sieg 24, , 17, 18, 20. 62: 1972. 2. Rennen: 1. Schmidts Hansakind(Flint):“ Borca 8. Aehre; 4. Rheinländer. Ferner: Pachendes Corsica, Stammesflagge, Legionär, Wunschlos, Fibidu. Sieg 78, Plat 12, 13, M, 12. 6 W: 6. 8. Rennen: I. Friedrichs Grog(Unterbolzer); Droop; 8. Nosaln Alcanda. Ferner: Marso, Hebe, Onwa stast, Makalle, Lorenz. Sieg 3, Platz le., 21, 4l. E.4 l. Rennen: 1. Steinecks Einfall(Pudwig); 2. Pringen weg: 8. Schneekönigin. Ferner: Fra Tiavolo. 2dar= kampf, Feuerwarte, Matrose, Mawall. Steg M, Mat 16, 14, 12. GW: 100. b. Rennen: 1. Wedemayers Lufthauch(Zimmermann 2. Dreilauser: 8. Feldsoldat; 4. selbiwert. Kerner Kriegsflamme, Abuherr, Volmar, Horrido, Mangold, Lincrusta. Sieg 72, Play 15, 16, 19, 2. 6 w. s. Rennen: 1. Hüners Tubaner(Frau Blumes Arabba; 3. Hut ab. Ferner: Paramour, Fruttina, thari, Jca, Bergamotte, Baba. Sieg 2, Platz M.— GW: 312. 7. Rennen: 1. Schwickerts Jandsprung(Eichler); Jodland; 8. Schwertlilie; 4. Marna. serner: Pern Traumland, Kriegsflagge, Friedenau, Meisteriote, 0. warts. Sieg 1M, Platz 91, M. M., i. 6W: 772. 8. Rennen: 1, Galdas Inländer(Dolff); 2. Gmmstlind A. Puramide: 4. Felsenlicht. Ferner: Beilchen Jobst, Cornelia, Amati, Ausstieg. Sieg 711. Mlas# 2. M. M. GW: 7728. Rennen zu Longchamp l. Rennen: 1. Doumens Générality(Ledour) Mistanflute II: 8. Cbez Gaby. Ferner: Magsc Joviale Année, Rosita. Sieg 67; Platz 28, 18. 2. Rennen: 1. Granards Chavallino(Dusorea); 3. Forglope; 8. Tranquil. Ferner: Dauphin, Azomaw, N sano, Delphinos, Bisoutoun, Terre Rose, Répocal Ferrara, Glpeine. Siea M; Platz 10, 20, 5 8. Rennen: 1. Rothschilde Gonsalonier Wonillionf. Le Duc: 8. Trapolin. Ferner: Cbuchoteur, Giska, tam. Blue Bell III. Physalis, Arkina H. Achalorsc. E 35; Platz 16, 24, 91. 4. Rennen: 1. Rothschilds Tonnele(Bouilton): Frande; 8. Sylvaniro. Ferner: Colette Bandoche, N Pais des Tames, Fulrie, Arethuse. Sieg W:* 19, m 5. Rennen: 1. Lazards Love Secref(Brethes Fleuel; 8. Lilac Time. Ferner: Nol Gdenalier. Ange, Fond d'or, Blonde Helene, Empretta, Tonte Sieg 80; Play 19, 16, 20. 6. Rennen: 1. Proppers Cour d'Honneur Mabbel, Hau Necruitz k. Bersus. Ferner: Samn. Lapardat al. Alusion, Junta Plauca. Numrh. Aldebrandn leau, Miß Kopi, Rautour, Tequana, Eweet Ms. 1el: Plan 87, 94, 10 Rennen zu Krefeld 1. Rennen: 1. Immelmanns Staatspreia Staatsoper; K. Veratina. Sieg M. 0e: 2. Rennen: 1. Chlmeiers Gnom(Broda); 2 kerres. Ferner: Rheinlandmadel. Robinson. Aleptie Martini. Rosenrot. Eieg 41. Platz 10. 15, 21 09: 2n 8. Nennen: 1. Freimissens Wolkentlng I.Jachmeier 2. Perbebma: 8. Morgenlust. Ferner: Praher, Unsere Voraussagen Am Montag in Maisons Lafsitte Nennen: Quibole— Cherimette Nennen: Tribulum— Wiraso l. Mennen: Seall Wertheimer— La Reboursiere 5. Mennen: Stall Pothiain— Mubara" 6. Rennen: Limac— Skylight 7. Rennen: Sadiya— Clain. 9000 n Bickmann. Julia Bar 8000 m. burg. 9.5 8. Friedho 1. H. Ru Bochum. 4mal 56.8 2. Mann 1. Sport 8. Edelft 4mal 19.6, 2 Man 1. 2R 4ma 4mal 2. Herne 1500 stischer, B. 53 4:48.8 Preu Es wird d wies der dri und da Punkte ein, tark gu kämp überraschte de 6=1=Sieg über Riemke erwar Herne=Süd un teten sich, im Lokalkampf Phönig Boch. RB Herne.E Germania He. Masensport He. Veschebahn War SB Holsterhausen Preußen Wanne Constantin Herne Germania Herne BB Herne=Süd 38 Sodingen Phönig Bochum Fortung Herne Viktoria Herne Teutonia Niemke Masenspors Herne 38 Helsterhausen Reichsbahn Wanne der anderen G. Punkteinbußen. condia hatte man nich von Bochum=West so Das ist schon die der LJC Laer kam vielmehr gegen Rase schieden begnügen. bochum in Wiemelba dreer 07, Tus 2 2 blieben siegreich und 88 Bochum=West 176 Laer— Concordia Bochur 2 00:1) 1(0.0) 4(13) :1(2:1) schen Roten Kreuzes, der SA. oder HJ. besitzen: bei Sanitätsabteilungen. II. Kricgemarine: a) Einstellung für den Flottendienst dem er großte Teil der Freiwilligen zugeteilt wird, rfolgt je nach Laufbahn im Januar, April, Juli hder Oktober. Ein kleinerer Teil der Freiwillien wird für den Küstendienst(See)(nur us Angehörigen der seemännischen Bevölkerung) sim April und Oktober und für den Küstendienst(Land)(vornehmlich aus der Küstenbevölkerung) im Oktober eingestellt. b) Dienstzeit im Flottendienst: vier Jahre zuzüglich eines Ausbildungszuschlaer ieren gar uck letint de Sonter mussen sich bei der Annahme für den Fall, daß sie Unteroffiziere werden, mit einer Verpflichtung auf insgesamt zwölf Jahre zuzüglich Ausbildungszuschlag einverstanden erklären.) Im Küstendienst: Zwei Jahre. c) Meldungen sind jederzeit, möglichst ein Jahr vor dem gewünschten Einstellungstag, mit dem Vermerk„Flottendienst" oder„Küstendienst", gegebenenfalls unter Angabe der gewünschten Laufbahn, zu richten: An den 2. Admiral der Ostsee(Einstellung) in Kiel oder an den 2. Admiral der Nordsee(Einstellung) in Wilhelmshaven. d) Bevorzugt eingesellt werden: Handwerker aller Art, besonders aus der Metallindustie. e) Angehörige der seemännischen Bevölkerung dürfen freiwillig nur in die Kriegsmarine einIII. Luftwaffe: bügt noch beabsichen Gelegenbeit Dauermicte au rheprospekt ist unsch wird er gesandt. Die Uhr und von Samstag nachi Sprachen endet in diesen 18-Prospekt zur der in Anberesses an dieser glischer Sprache Aufmachung— terte Plakat der h in allen gronschlag gelangt Finzelheiten der vertes etc. Die= ischen Verkehrsn er durch diese er 2. Deutschen Bochum, angeMitgliedskarten für der Zeit vom 20 bis bis 13.00 Uhr, und Ihr in unserer neuen 2(Verkaufestelle der ch Freude", Fernruf ünen Ausweiskarten rringe 1 und 2. die noch nicht erneuert beten dieses nachzua werden die Mitstets unter„Krit Wir bitten unsere suchen a) Einstellung von Freiwilligen erfolgt mm Oktober 1038. b) Dienstzeit: Bei der Fliegertruppe und der Luft=Nachrichtentruppe: Viereinhalb Jahre oder zwei Jahre. Bei der Flakartillerie und Regiment General Göring: Zwei Jahre. c) Meldungen sind einzureichen: Für die Fliegertruppe bei den Fliegerersatzabteilungen, außerdem bei allen anderen Truppenteilen der Fliegertruppe(Fliegergruppe, Schule usw.). Für die Flakartillerie bei den Flakabteilungen. Für die Luft=Nachrichtentrupve bei den Luftschrichtenabteilungen und Luft=Nachrichtenersatzabteilungen sowie bei den selbständigen Luft=Nachrichtenkompanien und Luft=Nachrichtenersenkompanien, für das Regiment General Göring bei diesem ziment und bei den Stäben der Luftkreiskommandos II bis VII. d) Bevorzugt eingestellt werden: handwerker aller Art, besonders aus der Metallindustrie. Inhaber einer Bescheinigung über d Kraftfahrausbildung bei einer Motorsportschule des NSRK. Bewerber, die den Nachweis der Morseausbildung erbringen können(z. B. Norseschein der SA.— letzteres bei der LuftNachrichtentruppe oder bei den Truppennachrichteneinbeiten der Luftwaffe), Inhaber des Sanitatsscheines des Roten Kreuzes, der SA. oder HJ. e) Angehörige der fliegerischen Bevölung dürfen freiwillig nur in die Luftwaffe gertruppe und Luft=Nachrichtentruppe) eintreten. Der fliegerischen Bevölkerung gehören an: A) die aktiven Angehörigen bes NEFK.(Nationalsozialistisches Fliegerkorps) und der Luftvorteinbeiten der HJ., die ausgebildet oder in Ausbildung begriffen sind im Segel= oder im Motorflug. im Nachrichtenverbindungsdienst. in handwerksmäßiger Schulung für Flugzeughau und Flugzenainstandsetzung und die hierüber eine Bescheinigung des NSFK.Sturmführers besitzen. 3) Inhaber von Ausweisen über fliegerische Betätigung: C) das fliegerische Zivilversonal I. der Luftwafse, der Luftverkehrsgesellschaften, der Reichsluftfahrtverwaltung, soweit es mit dem Betrieb oder der Instandsetzung von Flugteugen oder im Nachrichtenverbindungsdienst der Luftwakfe beschäftigt ist und sich hierüber durch einen Vermerk auf den Seiten 6 ff. des Arbeitsdienstes oder eine Bescheinigung des Dienststellenleiters über fliegerisch=fachliche Verwendung und seiner Tätigkeit ausweist: 8) Vom Luftfabrtindustrieperso1. Facharbeiter, die in den Arbeitsbüchern Seite 3. Spalte e, durch einen Vermerk des Arheitsamtes als Flugzeugspezialarbeiter gekennSchnet sind. 2. die Facharbeiter und technischen Aingestellten, die seit mindestens drei Monaten " Rüstungsbetrieben der Luftwaffe beschäftigt 110. Facharbeiter in diesem Sinne sind lediglich 0 gelernten und angelernten Arbeiter des Meund Holzgewerbes(vergleiche BerufsverSchnis für die Statistik der Arbeitsvermittlung, rupven 5 und 12), deren Arbeitsbücher auf 6 fl. Spalte 4 mit einem entsprechenden ermerk des Betriebsführers versehen sind. Der erecmnung der Dauer der Beschäftigung ist der Lun der Musterung oder der Annahmeuntersumhung als Freiwilliger zugrunde zu legen. " Anst-Nungsanträge hei höheren militäri= Den oder staatlichen Dienststellen sind zwecklos. r herzögern nur die Bearbeitung zum Nachteil det Bewerberd das für den dauernden Aufenthaltsort des werbers zuständige Wehrbezirkskommando oder mehrmeldeamt erteilt auf Anfrage weitere Auskünkte . Tort ist auch ein Merkblatt für den Eintritt in den gemünschten Wehrmachtteil(Heer, Kriegs7rLuftwaffe), das alles Wissenswerte entkostenlos zu erbalten. Schwerer Kraftwagenunfal in Frankreich Drei Tote, zwei Schwerverletzte N Parls, 19. Gept.(Drabtb) Jn Vourges hat sich am Sonnabendabend ein aerr(* Kraftwagenunfall ereignet, der drei Inrrn das Leben kostete und weitere zwei Schwerderletzte zur Folge hatte. der Beginn des Urlauberauslausches 425 italienische Arbeiter in München Der erste Urlauberzug auf Grund DNB München, 18. Sept.(Drahtb.) Auf Grund des zwischen Reichsorganisationsleiter Dr. Ley für die DAF. und Präsident Cianetti für „Dopo Lavoro“ abgeschlossenen Abkommens über den deutsch-italienischen Urlauberaustausch traf Sonnabend früh in München der erste Dopo=Lavoro=Urlauberzug ein. Er brachte 125 italienische Arbeiter und Arbeiterinnen nach Deutschland, wo sie sich eine Woche lang aufhalten werden. Zwei Tage davon werden sie in München, einen Tag in Nürnberg und zwei weitere Tage in Berlin verbringen. des Abkommens Ley- Cianekti Bereits an der Landesgrenze in Kiefersfelden wurden die italienischen Urlauber von den Vertretern von AdF. herzlich begrüßt. Bei ihrer Ankunft im Münchener Hauptbahnhof hießen Vertreter der DAF., der Sekretär des Münchener Fascio. Dr. d'Amatio. Prof. Brombin vom Königlich-italienischen Generalkonsulat sowie viele Mitglieder der italienischen Koionie die italienischen Irbeiter und Arbeiterinnen herzlichst willkommen. Auch hatten sich viele deutsche Arbeiter auf dem Bahnsteig eingefunden, die ihre Arbeitskameraden aus Italien mit erhobenem Arm begrüßten. Hierauf wurden die Italiener in ihre Münchener Hotels geleitet. Dieses Mal in drei Abteilungen Der Handwerker=Wettkampf 1938 Durchführung für Meister, Gesellen und Betriebsgemeinschaften DNB Berlin, 18. Sept.(Drahtb.) Vor Vertretern der Presse sprach am Sonnabend der Leiter des Deutschen Handwerks in der DAF. Walter, über den Handwerker=Wettkampf 1938 Der Meisterwettkampf 1937, so führte er u. a. aus, hat gezeigt, daß der deutsche Handwerkemeister sich wieder leiner Mission bewußt geworden ist Das gelamte Können des Handwerks auf die gewaltigen Probleme auszurichten, die unser Volk in Zukunft zu lösen hat, ist seine vornehmliche Aufgabe. Daher wird der Handwerker=Wetthampf 1938 nunmehr in drei Abteilungen durchgeführt, und zwar für Meister, Gesellen und Vetriebsgemeinschaften. Wird bei dem Meister das schöpferische Gestalten neben der selbstverständlichen Fertigkeit verlangt, so soll der Geselle zunächst nur sein ausgereiftes Können unter Beweis stellen. Wenn darüber hinaus nun auch die Betriebsgemeinschaften in den Wettkampf eingesetzt werden, so hat dies besondere Gründe. Es gibt im Handwerk eine Reihe von Berufen, bei denen eine Einzelleistung praktisch nicht in Erscheinung tritt. Viele handwerkliche Berufe kennen nur die Gemeinschaftsarbeit in der Praxis, wie z. B. die Dachdecher, die Bächer, die Fleischer. Wenn hier auch gewiß Einzelleistungen möglich sind, Das Rätsel des Wiener Brandes so kann es doch letzten Endes nicht der Sinn eines Wettkampfes sein, Spitzenleistungen eines Einzelnen da zu fordern, wo die tägliche Leistung fast ausschließlich eine Leistung der Gemeinschaft ist. Darüber hinaus aber steht der nationalsozialistische Gemeinschaftsgedanke überhaupt im Vordergrund. Daher werden alle jene Berufe in der Leistungsklasse „Betriebsgemeinschaften“ starten, bei denen Gemeinschaftsarbeit nicht nur ausschließlich erforderlich, sondern möglich ist. Im Meisterkampf 1937 lag das Schwergewicht des Wettkampfes in der Reicheentscheidung. Hauptträger des Wetthampfes 1938 sind die Gaue. Sämtliche Gausieger und Zweitbesten kommen mit ihren Arbeiten in den Reichsentscheid, um sich dort um den Reichssiegertitel zu bewerben. Ein weiterer Unterschied gegenüber dem Meisterwettkampf 1937 liegt darin, doß vor einem Jahr etwa 38 Verusogruppen aus dem Ausland zugelassen waren, während für 1938 schon 55 vorgesehen sind. Die Richtlinien zur Durchführung des Handwerkerwettkampfes 1938 sind jetzt vom Leiter des Deutschen Handwerks mn der DAF veröffentlicht worden. Liegt Brandstiftung vor? Die Verhafteten wieder freigelassen- Der Schaden in etwa durch Versicherung gedeckt DNB Wien, 18. Sept.(Drahtb.) Die Mauern der„Rotunde“ sind nun vollständig in sich zulammengesunken. In dem wirren Durcheinander von Balken, Mauerwerk und verbogenen Eisenkonstruktionen zeigt sich noch immer Glut, und es wird so noch einige Tage dauern, bis diese ganze Masse völlig ausgebrannt ist. Die Erhebungen nach der Brandurlache gehen weiter. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Pfeiler 17, an dem das Feuer zuerst bemerkt wurde. Es wurde festgestellt, daß die dort befindlichen Ausstellungsgegenstände einer behannten Wiener Ofenfabrik bereits weggeschafft waren und daß der Boden völlig sauber war. Die Gebäudeverwaltung der „Rotunde“ erklärte, daß man an eine Fahrlässigkeit durch unvorsichtiges Hantieren mit einem Zigarettenrest oder dergleichen nur schwer denhen könne. Die ganzen riesigen Hollen der Gebände waren von allen Papierabfällen und sonstigen leicht brennbaren Stoffen wie Verpachungsmaterial usw. vollständig gesäubert. So muß weiterhin in erster Linie an Brandstiftung gedacht werden, zumal ja die drei vorausgegangenen, aber rechtzeitig entdeckten Brände ein sehr wichtiges Indiz darstellen. Allerdings scheint die Polizei keinerlei Anhaltspunkte für die mutmaßlichen Töter zu haben. Die in der Nacht noch verhafteten Personen, die sich knapp vor Ausbruch des Feuers in der Nähe der„Rotunde“ aufgehalten und verdächtig gemacht hatten, wurden wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Blätter geben ihrer Vermutung Ausdruck, daß man die Brandursache vielleicht niemals werde eindeutig feststellen können. Die„Rotunder war bei einer Gruppe von 32 Versicherungegesellschaften mit 1,1 Milltonen Schilling verlichert. Da dieser Betrag im Ausland wiederum zum größten Teil rüchversichert ist, erleidet die österreichische Wirtschaft keinen nennenswerten Schaden. Die Versicherungssumme kommt natürlich nicht annähernd an die seinerzeitigen Baukosten heran, genügt aber zur Herstellung neuer Messehäuser. Eine Kälteanlage explodierte! Schweres Explosionsunglück in Algier Fünf Geschäftshäuser zerstört- 60 Personen verletzt, darunter DNB Paris, 18. Sept.(Drabtb.) In Algier ereignete sich in einer Konditorei eine folgenschwere Explosion durch eine schadhafte Kälteanlage. Das Gebäude der Konditorei wurde völlig zerstört, un) vier weitere Geschäftshäuser in der Nachbarschaft wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Etma 50 Personen wurden verletzt, bavon drei schwer. Ein Kind wird noch vermißt. Die Schäden, die die Erplosin anrichtete, stellen sich doch als weit größer heraus als zunächst gemeldet wurde. Die Erplosion ereignete sich in dem Keller des Nebengebäudes einer Koditorei in einer der belebtesten Straßen Algiere Außer dem Gebäube wurden vier anschlie. 11 schwer hende Verkaufsgeschäfte vollkommen gerstört. Die Gewalt der Explosion war so groß, daß die Glassplitter der zerbrochenen Fensterscheiben etwa 00 Meter weit fortgeschleudert wurden. Es gab im ganzen 60 Verletzte. vor allem unter den Angestellten der Geschäftshäuser. Elf Schwerverletzte mußten ins Krankenhaus übergeführt werden. An der Hilfeleistung beteiligten sich sowohl die europäische als auch die eingeborene Bevölkerung das Sanitätskorps, die Truppe die Feuerwehr und die Polizei. Ueber die Ursache der Erplosion ist man sich noch nicht ganz im klaren Man vermutet, daß ein Behälter mit komprimiertem Gas explodiert ist. Krönung und Abschluß des AdolfHiller-Marsches der Deutschen Jugend DNB Landsberg am Lech. 19 Sept(Drahtb.) Mit einer großen Feier, in deren Mittelpunkt eine Kundgebung und eine Rede des Reichsjugendführers im Festungshof von Landsberg am Lech stand, fand am Sonntag der Adolf=Hitler=Marsch der Deutschen Jugend seine Krönung und seinen Abschluß. Nach den vielen langen Märschen stonden nun die 26 Marschblocks mit den 1800 Hitleriungen und 480 Bannfahnen Schulter an Schulter im Festungshof von Lundsberg, um den Jugendführer des Deutschen Reiches zu hören. Es regnete in Strömen wie an jenem Tage, da die Jungen im Stadion zu Nürnberg vor dem Führersstanden und dieser vor ihnen von den Sturmtagen sprach, für die die deutsche Jugend fest werden müsse. Am Schluß der Kundgebung besichtigten Baldur von Schirach und die Ehrengäste, unter ihnen auch Oberbürgermeister Fiebler mit zwö Mitgliedern des Stotztrupps„Adolf Hitler“ und Reichshauptamtsleiter Dr. Dresler die ehemalige Gefängniszelle des Führers, wo sie sich auch ins Ehrenbuch der Adolf=Hitler=Zelle eintrugen. Mit der Ueberreichung des Führerbuches„Mein Kampf“ on die 1800 Fahnenträger fand die Kundgebung einen würdigen Abschluß. Am Abend fand eine Kundgebung auf dem Marktplatz statt, bei der der Reichsjugendführer zur Bevölkerung der Stadt Landsberg sprach. Die Frau des früheren Volkskemmissars Lubschenko zu Tode gefoltert DNB Warschan, 18. Sept.(Drahtb.) Wie von zuverlässiger Seite aus Kiew gemeldet wird, wird die Säuberung unter den höchsten Behörden der Ukraine fortgesetzt, wobei es erneut zu zahlreichen Verhaftungen gekommen ist. Besonders stark tobt sich der bolschewistische Terror in den intellektuellen Kreisen aus. So wird versichert, daß sich ein großer Teil der Professoren, Aerzte und anderer Vertreter geistiger Berufe in den GPU-Kellern befindet. Unter dem Vorwurf, sich auf„nationalistischer Grundlage“ betätigt zu haben und insbesondere mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare, Lubschenko, der bekanntlich Selbstmord begangen hat, in Verbindung gestanden zu haben, werden gegen die Verhafteten alle Terrormittel angewendet, um sie zu „Geständnissen“ zu zwingen. U. a. wurde auch die Frau Lubschenkog verhaftet. Sie wurde einer Reihe von„Verhören" unterworfen, und die Einwirkungsmaßnahmen der GPU zur Erpressung eineg Geständ. nisses waren derart, haß Frau Lubschenko ihren Verletzungen im GPU=Krankenhaus erlegen ist. Nach 36 Stunden unversehrt geborgen Rwd. Recklingbausen, 19. Sept.(Drahtb.) Drei Beraleute, die am Freitagvormittag auf der Zeche König Ludwig 45 in Recklingbausen durch Zubruchgehen eines Strebendes im Flöz „Karl“ eingeschlossen und von der Außenwelt abgeschnitten wurden, konnten in der Nacht zum Sonntag nach über B6stündiger mühevoller und rastloser Arbeit der Rettungsmannschaften unversehrt geborgen werden. Ihr erster Wunsch nach der herzlichen Beglückwünschung durch ihre Retter war die Bitte um eine Zigarette. Die drei Knappen konnten noch in der Nacht nach Hause zu ihren Familien entlassen werden, nachdem die ärztliche Untersuchung ergeben hatte, daß sie keinerlei Schaden genommen batten und vollkommen unverletzt und guter Dinge waren. Ein besonderes Glück war es daß bei dem Zubruchgehen des Strebendes den Abgeschnittenen ein Raum von etwa drei mal vier Metern geblieben war. Da alle drei Bergleute ihre Grubenlampen bei sich trugen, hatten sie auch bis auf die letzte Stunde vor der Rettung Licht in ihrem unterirdischen Gefägnis. Flüssige Nahrung und Frischluft war ihnen in ausreichender Menge durch ein Rohr zugeführt worden. Vierköpfige Familie in Flammen umgekommen DNB Warschan, 19. Sept.(Drahtb.) In der Nacht zum Sonnabend brannte in der polnischen Ortschaft Nowa Kresowka bei Wilna ein Wohnhaus nieder. In den Flammen kam eine vierköpfige Familie ums Leben. Expreß London-Edinburgh verunglückt Sieben Verletzte. DMB London, 18. Sept.(Drahtb.) Unweit Edinburghs stieß der Erpreßzug London—Edinburgh mit einem Personenzug zusammen. Sieben Reisende wurden leicht verletzt. Der Zuqverkehr mit eine ganze Zeit lang stillgelegt. Bechum. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: B#ter S0.ffer.. Bochum Berantwortlich: Für den politischen, kulturpelitischen und den Unterbaltungsteil: Joseph Hasler. Bochum; für den lokalen Teil der Ausgabe Bochum, für Tbeater. Musik und Kunst: Peter Schiffers, Bochum: für Weltdeutsche Umschant Georg Wilhelm Nr# 1e. Bochum(a. 8 im Urlaub). 1. B Werner NrUger: für das Ver= breitungsgebiet der Ausgabe Bochum und den Umbruch: Werner Krüger. Bochum: für den lokalen Tetl der Ausgaben Hattingen und Essen=Steele: De Joleph 916. sters Essen=Steelez für Sport, Handel und den lekaten Tell Wattenscheid: Ferdinand Inktus Landel.* Bochum: für den Bilderdienst die einzelnen Abtellungstetter 80r den Anzeigentenl Bochum: Karl 9enge Nochum: Mnt den Angeigentell Hattingen/ESteeler Ellv Becker. Hattingen: für den Anzeigentenl Wattenscheid: Hermann S01der Waitenscheid- Zur Ben in Preististe Re 2 aning- Perlag und Truck: Schürmann 4 Klagges Pochum- P. VIII 1937: Aber 11 400(bavon Busaabe A: Wentaliiche Rotrezeitung Bochum 7600. Ausgabe B: Bolksgeitung für EnnepeGenen decges Aier 10d. Autan 6. mn Westdeutsche Um= und Ausschan Vertrauensbruch rechlferligl fristlose Enklassung RWD Köln. Wegen Vertrauensmißbrauch und Beleidigung wurde die Privatsekretärin eines Unternehmens, die seit 1932 gegen ein Gehalt von 250 RM monatlich tätig war, fristlos entlassen. Am Kölner Arbeitsgericht klagie sie auf Widerruf der Kündigung, da sie als Mitglied des Vertrauensrates nicht ohne weiteres entlassen werden könne. Der Beklagte machte geltend, die Klagerin habe wichtige Geschaftsvorgänge, die sie als Privatsekretärin erfahren habe, ausgeplaudert und durch üble Nachrede die Ehefrau des verstorbenen Geschäftsführers gröblich beleidigt. Nach Vernehmnung einer Anzahl Zeugen fällte das Arbeitsgericht folgendes Urteil: Die Kündigung eines Vertrauensratsmitgliedes ist, abgesehen von zwei Ausnahmefällen, schlechthin nichtig. Der eine Ausnahmefall betrifft die Betriebsstillegung, der zweite, wenn ein wichtiger Erund vorliegt, so daß man es dem Betriebsleiter nicht mehr zumuten kann, den Gekündigten weiter zu beschäftigen. Der zweire Fall trifft hier zu. Die Klägerin war als Privatsekretärin der Geschäftsleitung ganz besonders zur Geheimhaltung von wichtigen Vorgängen verpflichtet. So aber erzählte sie vor Gefolgschaftsmitgliedern, daß die Inhaberin darüber verhandelt hätte, die offene Haydelsgesellschaft in eine G.m.b.H. umzumodeln, wodurch für die Beklagte sehr unangenehme Folgen hätten entstehen können. Angesichts der Zeugenaussagen hat sich das Gericht nicht dem Eindruck verschließen können, daß ein Grund zur fristlosen Entlassung vorlag. Die Klägerin hat ihre Vertrauensstellung als Privatsekretärin aus Schwatzhaftigkeit mißbraucht, so daß dem Beklagten nicht mehr zugemutet werden konnte, sie weiter zu beschäftigen. Unerträglich ist auch für die Beklagte, daß die Klägerin als Angehörige des Betriebes üble Nachreden verbreitet hat. Weinprobe im Gerichtssaal Um die Bezeichnung„Liebfrauenmilch“ RWD Koblenz. Mit einer interessanten Wein, geschichte hatte sich das Koblenzer Gericht zu befassen. Im Mai 1936 hatte ein Mann, der schon länger in der Weinbranche tätig ist. von einem Winzer ein großes Quantum Wein erstanden, das er gerne unter der Bezeichnung„Liebfrauenmilch“ in den Handel bringen wollte. Von Bekannten wurde ihm erklärt, daß für die Berechtigung dieses Namens die Qualität des Weines ausschlaggebend sei; es müsse sich um einen wirklichen Qualitätswein von lieblichem Geschmack handeln. Der Mann fand nun diese Voraussetzungen bei seinem Wein gegeben, zumal auch seine Schwester, der man in Bekanntenkreisen eine „gute Weinzunge“ nachrühmte, ihn„süffig und lieblich“ fand. So brachte er ihn schließlich als„Liebfrauenmilch“ in den Handel, obwohl der geringe Einkaufspreis ihn als weniger qualitativ hätte erscheinen lassen müssen. Doch das Unglück schreitet schnell. Der Wein wurde bei einer Kontrolle als„Liebfrauenmilch“ beanstandet, und die Folge war ein gerichtliches Nachspiel, das nun in Koblens keinen Abschluß fand. In der Beweitaufnahme wurde zunächst klargestellt, daß erst ein Wein von besserer Qualitat, der in seinem Charakter besonders lieblich und vollmundig ist Anspruch auf die Bezeichnung„Liebfrauenmilch“ habe. Die Sachverständigen bezeichneten nun den Wein, der hier in Frage stand, zwar als sauber und an prechend, man könne ihn aber keineswegs als vollmundig und lieblich bezeichnen, vor allen Dingen sei er von solch minderer Qualität, daß man ihn keineswegs„Liebfrauenmilch“ nennen könne. Auch ein dritter Sachverständiger, der im Gerichtssaa. die Zungenprobe" vornahm, schloß sich dieser Auffassung an. Der Angeklagte mußte deshalb seine hochfliegende Namenstaufe mit 50 RM Getöstrafe büßen. Riesenschmuggel-Prozeß in der Eifel Hohe Freiheits= und Geldstrafen gegen eine raffinierte Bande RWD Prüm(Eifel), Am Donnerstag ging in Prüm in der Eifel vor der Zweiten Trierer Großen Strafkammer ein Schmuggelprozeß zu Ende, der über 1 ½ Monate gedauert hat. In der Anklageschrift waren 21 Angeklagte und 150 Zeugen benann..„Ueber 500. Zentner Schmalz allein neben anderen Waren sind von der Bande nach Deutschland eingeschmuggelt worden. Man war den Schmugglern, die bereits seit 1933 am Werk waren. schon längere Zeit auf der Spur. Fassen konnte man sie jedoch erst, als den Schmugglern eines Tages in der Nähe von Hallschlag bei einem Transport ein Auto umschlug. Hallschlag war auch die Heimat des Hauptangeklagten Schröder, der unter dem „Schmugg erkönig der Eifel" bekannt war Wie die Beweisaufnahme ergab, wurden bei den Schmuggelfahrten 9 Panzerkraftwage und ein Motorrad benutzt. Der Haurilater Schroder der in Hallschlag Landwirt war, konnte sein unsauberes Gewerbe umso besser durchführen, als er von Schiebern, die auf der belgischen Seite wohnten unterstützt wurde Die Strafen waren infolge des großen Schadens, den der deutsche Staat erlitt, entsprechend hoch. Der „Schmugglerkönig“ Schröder erhielt wegen Bandenschmuggels und Devisenschiebung 5 ½ Jadre fänanis und 3 750 000 Mark Geldstrafe Die Freiheitsstrafen der übrigen Angeklagten sind ebenfalls boch, und die Geldstrafen bewegen sich zwischen 8000 und 4 100 000 Mark. Dieser Monsterprozeß wird noch eine Reibe von Meineidzprozessen im Gefolge haben. Die Ernte durch Feuer vernichtet RWD Wymeer(Emoland). In der Nacht zum Mittwoch wurde das Anweien des Bauern Rademaker in Wumeer von einem verbeerenden Groß= feuer heimgesucht, dem eine große, mit Heu= und Getreidevorräten gefüllte Doppelscheune zum Cpier fiel. Das Vorderhaus konnte dank des tatkräftigen Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehren Wymeer und Bunde erhalten bleiben. Mit der Scheune ver= brannten neben anderen landwirtschaftlichen Geratschaften eine fast neue Dreschmachsine, ferner dier Schweine und der gesamte Hühnerbestand. Ueber de Entstehungsursache des Brandes ist noch nichts belannt. Am Mittwoch, dem 22. September 1937, morgens 8 Uhr, findet in der Propstelkirche zu Bochum ein Hochamt als Jahresgedächtnis für den verstorbenen Schriftleiter Dr. Eduard Brinkschulte statt, wozu freundlichst eingeladen wird. von Samstag auf Sonntag in d. Hattinger Straße gefunden. Abz holen in der Beich. dieler Bta guten Zeuan Aum 1. 10. für ¼ bis gange Tage ges. Temme, Bochum, Wrangelstr. 35. BüromaschinenSonderschau im Bochumer Ratskeller von Montag, 20. bis Mittwoch, 22. September Geöffnet von 9.30—13 Uhr und 15—19 Uhr Wir stellen aus: die neuesten Modelle der Continental-Schreibund Addler-Maschinen Continental Rapidus-Buchungsmaschlnen und Buchungs-Automaten Archlmedes- und Trlumphator-Rechenmaschinen Francotyp-Bar-Frankler-Maschinen Buchhaltungs-Einrichtungen Zum Besuch laden wir höfllchst eln Hoffmann& Co. 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Jorla der Blequitböden gol0 Hebelnubeuttertrome ued Mn. Ueberrug: Schoaoade und Marriper Sibelchen NAROI ATORIE U. Jasse Haftee lus. 60 Pig. RUNDFUNK Montag. 20. September 5.50: Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer Leibesubungen und Wiederholung der zweiten Abendnachrichten. 62: Fruhkonzert. Ausfuhrung: Das Kleine Funkorchester unter Leitung von Franz Hauck. 7.00: Nachrichten; anschließend: Morgenlied— Morgenrus. 8.00: Zeit, Wetter. Wasserstandsmeldungen— kalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen 8.20: Konzert für die Arbeitskameraden in den setrieben. Es spielt der Landesgruppenmusikzug es NrB. Schlesien, Leitung: Benno Altmann. 1. Deutschlande Ehr— Deutschlande Wehr 10 euschner). 2. Fantaste aus„Das Glockchen dee Fremiten“(A. Maillarti. 8. Paraphrase über Santa Luzia“(H. Pöhrs. 1. Introduktion über hor aus der Oper„Carmen“ 1G. Bizetl. 5. Ungache Rbapsodie(A. Reindell. 6. Aus der guten ilten Zeit, lustige Liederfolge(M. Rhodes. 7 Triumph=Marsch(A. Wiggert).— Darin um 90 latschläge für den Kuchenzettel der Woche 9.20: Sendepause d.6: Zeit, Nachrichten. Wasserstandemeldungen 10.00: Die Regentrude. Marchen von Therdor torm. für den Junk bearbeitet von Richard Art abl. 10.20; Richard Heinemeyer: Waß brachte der portsonntag? 10.40: Sendepause 11.65: Bauer, merk' auf. Funkbericht aus einer auerlichen Betrieb in Aachen=Land 12.00: Die Werkpause des Reichssenders Kö n Verbindung mit der DAF.). Uebertragung vor er Rurtalsperre in Schwammenanel bei Hasenfeld reis Schleiden. 13.00: Mittagsmeldungen— Glückwünsche. 18.15: Schloßkonzert. Daß Niederlachsische Ein onie=Orchester, Leitung: Otto Ebel von Sosen olist: Richard Lüttsohann(Baß) vom Bandeheater Braunschweig. 1. Ouvertüre zur Kantate Die vier Menschenalter“(J. Lachner). 2. a eitslied(C. Loewe); b) Der Noek(C. Loewe). 8.a anz unter der Dorflinde(C. Reineckel: b) Liebetändnis aus„Faschingsbilder“(Joh. Nicodel. einer Haushalt(6. Poewel. b. Bei uns alzer(Job. Strauß. 4.00: Mittagsmeldungen 4.16: Lustiger Rätselfunk 15.00: Schleidener Kinder singen und erzahlen use, Wind. laufe! Der bunte Herbst führt über elland 5.80: Senbepause 15.65: Wirtschaftsmeldungen 6.00: Nachmittagskonzert. Os spfelt das Funk bester unter Leitung von Theodor Blumer 16.2: Dr. Hans F. Zeck: Volk und Grenze 16.45: Lieder aus aller We“ Auslöhrende lasa Clarenbach(Sopran); Heing Herkratb Klanleri. 17.16: Christean Jenssen: Bildende Kunst im Grenaland. 17.20: Walzer, gespielt unter großen Dirigenten Industrieschallolatten). 1. Aufforderung zum TanC. M. v. Weber=H. Berliog). 2. Pesther J. Lanner). 8. al Weaner Madl'n(C. M. Ziehrer: bi Liebeslieder=Walzer(Joh. Strauß). 4. aus der Serenade für Streichorchester(V. Tschni= kowsky). 5. a) Kunstlerleben(Joh. Strauß); 5 Morgenblätter(Joh. Strauß). 6. Sphärenklange Jos. Strauß). 7. Kaiser=Walzer(Joh. Strauß 18.2: Abschluß=Kundgebung des Adols=Hitler= Marsches der 6J. in Landsbera. Es spricht Jugendführer des Deutschen Reiches. Balbur von Schirach. 19.00: Bunte Cpernmelodien. Es spielt das Unterhaltungs=Funkorchester, Leitung: Franz P. ovic. 1. Cuverture zu„Der Waffenschmied von Worms"(Lortzing). 2. Intermezzo aus„Cavalleria rusticana"(Mascagni). 8. Musik aus„Carmen Bizet). 4. Schleierintermezzo aus„Mona Lisa Schillingsl. 5. Meditation aus„Thals“(Massenet. 19.15: Prol. Dr. Adam Wrede: Die Grenze ent= ang. 20.00: Ernte Abendmeldungen. 20.10: Westdeutsche Wochenschau. 2100 Musik mit Sedisten. Ausführende: hanne Marie Unkel(Alt); Josesa Kasterst ine); Erich Rummel(Klavier); gleitung). Sprecher, Willy Neufert. 1. Fantane ind Fuge g=moll(A. Spiess. 2. Zwei Lieder Heuser): a) Jn meine Heimat kam ich wieder, Heibenacht. 8. Suite für Bioline und Lemacherl. 1. Impronisationen(H. Riethmuller. Drei Lieder(H. J. Henken): al Trübe endel Lag: b) Friedhofsgang; e) So ist's auf Erden. Romanze/ Pandlerweisen(O. Eiegl). 22.00: Zeit, Wetter, Nachrichten. 72 M—21.00: Nachtmusik und Tanz. Dienstag, 21. September 5.50: Morgenlied— Morgenrus. 5.55: Leibrssbungen und Wiederholung Abendnachrschten. Muskkorn 62: Fruhkonzert. 6s spielt das 740: Nachrichten; anschließend Morgenlied— 09. Zeit. Weiter, Rassersandemeldungen— Kalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbuch 8M: Morgenmusik. 66 spielt Hr er tedt mit seinem Orchester, 1. Vorspiel Die Felsenmuhle"(Reißigeri aus Herbst, Walzer 10. Glan); 8. Rallele Coppelta"(L. Delibes); 4. Gin a hernegg): b. Serenode(Widori; 5. lanzt(ih. de Michelt); 7. Melodien aus rette„Schon ist die Welt“(Fra Lebari. Walzer(Genee) v. Feuerblumen, Tango scherl. 10. Pankgraien=Marsch(8 245: Zeit, Nachrichten, Wasserstandemeien n an, 10.00: Im Rampl um den Pol ontenee Eis. Fridtsof Nansens der„Aram“. Horsplel von Waldemar Ausanbe A Bochumer ug.pr...: monal N 109 einschl Botentohn rechtfertigt leinen Anspruch Angeigenpeetse: Orlamtantia gabe B 9% Pia, Ausgabe 40 Pig Ausgaben B u.C Die heute Die Zentr MB Schanahat, 20 MB.) Der Kommondan palegana uberreich Note an die ausla Schanabai zwecks Wei Nankina Es heißt de Japan, um die Fein schnell zu Ende zu be sehe, ab 12 Uhr des reiche Lultanarikte a ren. Die Botschaften Abtransport ihrer Be= dorigen an sichere P. iuslandischen Kriegosc 15 Kilometer Banatse ae Die deutsche Bot Uitternachtssitzung in U Spinen der deutschen Ko Nankina Deutschen. die n weitig festgehalten würde Zeit abzutransvort lonie zählt etwa 100 Anman versuchen, für die 3 liche Sicherungen zu scha chaft hat noch keinen 8 Amerikaner wollen zurückziehen. „Das Eis ist geb Doch Frankreich und OB London, 20. S Ritteilung, die in serredung von Außenminis chäftsträgern En teichs veröffentlicht wu großte Beachtung, ohne d wie Stellung nehmen. In in ihren römischen Meldur das Eis gebrochen sei für eine Teilnahme Jt. im Mittelmeer So heißt es in de Daily Telegraph Kreisen herrsche setzt man doch noch zu ein den Lösung des Ueben werde.„Daily Expr vor, daß Frankreich und jetzt doch den ersten Sch man somit setzt au geho „Daily Mai!" ebenfalle die Wendung. Rom, so meint das Blat laß. daß in Bälde wieder ein Italien, Engl zustande komme. Sie n Auenahme von Mooh lien von der Konferenz Eine Mutarheit Italiens sehr die Bemüh eine Verbesserung der gen erleichtern. Nach einer Unterredur der englische Geschäftetré Außenminister Graf Cia in gemissen französise bereits Anzeichen für Jt