gen über die Kyll von st unerheblich entlastete. en kam es dann auf besondere um den Gesß= Nachdem Aufklärungsserabwehr=Kanonen von tellung bezogen hatten, Blau, trotz der heitigviederholt Panzerkampf= zur Verfügung gestellt dem wohlgezielten Feuer brachen diese Angriffe es gelang der roten zu kommen. Als die der stärberen blauen Uhr auf Befehl des ant Kühne,„a und der Kampf abgelebungsleiter, die dann 1d an der außer dem usion, Generalleutnant der der Gruppe 2, Ge= on Leeb, und der porps. General der Artil= n, wurde den Befehlemitgeteilt, daß sie die öst hätten. das au wußteNonteur! sie wüßte, und doch derölte Uber 1, Arbeits ücher usw. de sich nicht teten Reiden ab. was für gilt nicht le, die swäsche Mi ist da billiger fer! Berkleinerung aushaltes und morgen von 10 bis r allerbilligft: l. 1 Musiksalon(MahaLisch, Gondel, 3 Gessel Backensessel(Gobelin n. Tisch. 1 Chaiselongne malde von A. Kauldach, prink, 1 Badeosen(Junanne, 1 Messingbettstelle Roßhaarmatrave, 1 Co. X(4,20), Gorosläufer8 derschreibpult, 1 WaschMetalldett mit Matrave, richrank, 1 Tischmangel, kombin. Herd, 1 Radio 1 Lantsprecher, 1 Samoer, Kupfertöpfe, Kuchenmophon mit 30 Platten, chtopfe, Ariktall, Nippes. icene Tiichlampen, Tekohotoapparat(6X9) und te andere Eachen. Bochum, elm-Strafle 3. parl. er Gut schlalen Ihiel u. Co. Die kleine Ausgabe A Bochumer Volkszeitung monatlich RM 2.18 oder haldmonatlick R 1.99 einschl. Botenlohn. Die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahung des Begugspreises Unzeigenpreise: Gesamtauflage 6 Gig. Ausgabe A 6 9fg, Ausade B 9% Vig Ausgabe C 8 Vlg Texianzeigen: AusgabeA 40 Vig. Ausgaben B u. C 86 Vig. se mm. Gültig: Breislisie für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk Westfälische Volks-Seitung verbunden mu den Bezirksausgaben B und C für Eflen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Beschaftsstelle u. Schriftleitung. Bochum. Mühlenstr. 12-14/ Fernruf 64746 64748 Bochumer Stadtanzeiger beschäftsstellen. Bochum. Müdlenstraße 1 16. Gernruf 647 46. Postscheckkonto Dortm. 6146; Hattingen, Biktor=Lutze=Str. 12. Fernruf 2095, Postscheckkonto Essen 1960; Essen=Steele, Westsalenstr 302 Fernr. 582 30, Postscheckkonto Dortmund 193 86 Wattenscheid Freiheitstr 16. Bernr. 1876. Postscheckl. Dortm 30430 Deuc und Perlag: Schürmann 4 Klagges Bochum Nr. 212 Freitag, den 10. Zeptember(Kath. Nikol. v. Tol., Evg. Sosthenes) 9337 Das Stadion der 400000 Der Führer legt den Grundstein Eröffnung der NS=Kampfspiele— Am Abend Fackelzug beimarsch der Politischen Leiter vor dem Führer Kürnberg ein Lichlermeer Nurnberg, 9. Sept.(Drahtb.) In einem Festakt von mitreißender Schönheit wurde am Donnerstag durch den Führer die Grundsteinleaung zum Stadion der 400000, einer der kulturschöpferischen Taten des Nationalsozialismus, vollzogen und zugleich die Nationalsozialistischen Kampfspiele, die zum ersten Mal in diesem Jahr zum Austrag kommen, eroffnet. Tas neue Stadion liegt etwa auf der Höbe des alten Stadions jenseits der größten Straße, die vom Märzfeld in einer Länge von 1,75 Kilometer und einer Breite von 90 Meter quer über den Dutendteich in den Luitpoldhain führt. Schon setzt ist der Blick auf die große Straße ein Erlebnis von schwer zu beschreibender Großartigkeit. Märzfeld aus gesehen liegt im Blickfeld der Straße das gewaltige Massiv der Burg, das Vahrzeichen der Stadt der Reichsparteitage. Am anderen Ende zeichnet sich bereits das Märzfeld, der zukünftige Aufmarschplatz der Wehrmacht, in seinen Umrissen ab. Hier stehen zwei große Schaumodelle der 21 Türme die das Märzfeld zn einer gewaltigen Niesenburg machen, die ttwa fünfmal so groß als das gewaltige Zeppelinfeld ist, auf dem die Vorführungen der Wehrmacht jetzt stattfinden. Auf dem Raume, wo das Stadion der 400000 erstehen wird, ist eine provisorische Tribünenanlage errichtet worden. Auf der gegenüberliegenden Seite ragt ein mächtiger Turm emvor der auf der Stirnseite das SA.-Sportabzeichen tragt. Aus der Ferne klingt der Präsentiermarsch berüber. Das Brausen der Heilrufe kündet die Ankunft des Führers, der vom Stabschef und barteitag" SA.=Obergruppenführer Kerrl. sowie dem Schöpfer des Bauplancs, Professor Speer. tegleitet den Vorhau betritt Der Stabschef erstattet jetzt Meldung an n Führer: Mein Führer! Ich melde Ihnen als Chef des Stahes der SA. die zur Feier der Grundsteinlegung des Deutschen Stadions erfolgte Aufstellung der Erenformationen aus jenen Gliederungen, die dereinst wesentliche Träger der körderlichen Ausbildung und damit der Durchführung der Deutschen Spiele sein werden. „Dann spielen die Musikzüge„Ein junges Volk bielt auf“, das von den Männern mit übervollem Herzen mitgesungen wird. Nun wendet sich der Stabschef zum Führer. Mein Führer! Vor noch nicht einem Jahr gaben Sie der den Befehl, die Nationalsozialistischen Kampfspiele vorzubereiten und alljährlich während des Reichedarteitages durchzuführen Heute steben die Männer der Kampfformationen bereit. Ihnen mein Führer, den Dank für das in sie und ihr Wollen und Konnen gesetzte Vertrauen durch die Tat abzustatten turzes Jahr hat genügt, um die große Arbeit nicht nur anzufangen, sondern um sie auch schon zu einem erkennbaren Ergebuts zu führen. wenn Sie heute, mein Führer, den Grundstein hen zu dem gewaltigen Deutschen Stadion, dann rl ich Ihnen versichern, daß die Anerkennung, die in dieser Ihrer Tat für uns liegt, uns wiederum erneut Ansporn sein wird, die ganze Kraft wir das Ziel einzusetzen, das Sie uns vor nunmehr über 15 Jahren schon wiesen auf dem Reichsparteitag der Ehre haben Sie, n Führer, den kommenden Entwicklungsgang des Deutschen von seiner frühesten Jugend bie hochste Alter aufgezeigt. Heute sind sie hier vor Ihnen nach Ihrem Wunsc aufmariert die Pimpfe. die HJ. die SA., der ArbeitsMct die Kompanien des Heeres, der KriegsMereine und Lufttwaffe, die Einheiten des NSAK., SXK., der Polizei und der SS., sowie die abordnungen der Politischen Leiter. Mein Führer, ich bitte Sie, nun die Grundnemiegung zum Deutschen Stadion zu vollzieben die Nationalsozialistischen Kampffviele zu erReichsminister Kerrl verliest die Urkunde, in der es heißt, daß der Führer in Verfolg seiner Proklamation auf dem „Parteitag der Ehre“ die Nationalsozialistischen Kampfspiele schuf, deren Träger die SA. ist und die zukünftig im neuen Stadion auf den Reichsparteitagen des deutschen Volkes dure Führt werden. Dann wird die Urkunde in eine Kassette geschlossen und durch fünf Steinmetzen eingemauert, während alle Musikzüge mit einer Paraphrase über das Kampflied Volk ans Gewehr“ einsetzen. tritt der Führer an den Grundstein und vollziebt die Grundsteinlegung durch drei Hammerschläge, bei denen er mit folgendem Ausspruch seinen Wünschen Ausdruck gibt: Deutsche! In diesem geschichtlichen Augenblick, da ich nun den Grundstein zum Deutschen Stadion lege, erfüllen mich drei heiße Wünsche: 1 moge das gewaltige Bauwerk selbst zum Ruhme und Stolz des deutschen Volkes gelingen, 2. möge es der ewige Zeuge sein einer im Nationalsozialismus geeinten Nation und eines machtvollen Reiches, 3. möge es die deutschen Männer und Frauen für alle Zeiten ermahnen und hinführen zu jener Kraft und Schönheit, die der höchste Ausdruck des Adels einer wirklichen Freiheit sind. Ich erkläre damit im Jahre 1937 die Nationalsozialistischen Kampfspiele zu Nürnberg für eröffnet. Im gleichen Augenblick, da der Führer die Kampfspiele für eröffnet erklärt, donnern die Geschütze und die Musikzüge fallen mit den Liedern der Nation ein, die von den Zeugen dieser geschichtlichen Stunde mitaesungen werden. Im gleichen Augenblick beginnen im alten Stadion die Vorentscheidungen der Kampfspiele mit dem Wettbewerb des deutschen Wehrwettkampfes Der Fackelzug und Vorbeimarsch der Politischen Leiter. Am Donnerstagabend war die Stadt der Reichsparteitage ein einziges riesiges Lichtermeer. Zaylreiche Scheinwerfer strahlten die historischen Baulichkeiten an, und bei Einbruch der Dunkelheit flammten überall in den Fenstern kleine rote Lampchen auf. Es gab kein Haus, kein einziges Fenster, das nicht festlich illuminiert war. Es müssen rund 2 Millenen Lichter gewesen sein, die die Nürnberger Bevölkerung an diesem Abend entzündete. Auf der Deutschherrenwiese traten um 20 Uhr 2200 Politische Leiter zum Fackelzug und Vorbeimarsch vor dem Führer an. In Zwölferreihen marschierten sie, viele Tausend Fackeln mit sich führend, zum Hotel des Führers, zum Deutschen Hof. In allen Straßen, die der kilometerlange Zug nahm, stand außerdem ein ununterbrochenes Fackelspalier, und binter ihm Hunderttausende von Menschen, die Zeugen dieses großartigen Schauspiels sein wollten. Fast 2000 Ortsgruppenfahnen und die Fahne der Ordensburg Vogelsang wurden im Zuge mitgetragen. An der Spitze marschierten die Gaue Berlin und Kurmark, am Schluß die Männer von der Ordensburg Vogelsang. Den großartigen Höhepunkt bildete, der Vorbeimarsch vor dem Führer am Deutschen Hof. Auch hier standen die Massen zu vielen Zehntausenden und grüßten mit jubelnder Begeisterung den Führer, als er beim Herannahen des Fackelzuges auf den Balkon trat. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erstattete dem Führer Meldung. Dinn zogen die Politischen Leiter aller Gaue an ihrem Führer vorüber, der den ganzen langen Zug mit erhobener Rechten grüßte. Rot leuchtete das Tuch der Hakenkreuzfahnen im Schein der Fackeln. Das Germanische Museum im Lichte der Scheinwerfer und Die echte Schöpfung Gedanken zur großen Kulturrede des Führers in Nürnberg Von unserem nach Nürnberg entsandten Vertreter Die Reden des Führers auf den Kulturtagungen des Reichsparteitages gehören seit jeher zu den allerpersönlichsten und ergreifendsten Bekundungen des großen Baumeisters der neuen deutschen Kultur. Es ist fast so, als ob Adolf Hitler für einige Stunden den ganzen zersetzenden Kleinkram des politischen Alltagslebens von sich wirft, um dem deutschen Volke auch einmal Einblick in die geheimsten Erlebnisse seines Gestaltungswillens zu geben. Die künstlerische Schöpferkraft seiner Personlichkeit, die ja nicht nur die Fragen der Politik und Wirtschaft, sondern vor allem die letzten großen Erziehungsfragen unserer Nation umspannt, löst sich in diesen Feieraugenblicken im Nürnberger Opernhaus aus allen Bindungen von Zeit und Raum. Ein immer größerer und weiterer Horizont öffnet sich über der alten Kunststadt unserer deutschen Meister. Die Schicksale der hellenischen Menschen, die Bilder ihres Bauens und Schaffens klingen ebenso auf wie die Sehnsüchte aller anderen künstlerischen Genies der Jahrtausende. Kein höchster Maßstab wird gescheut, um die Kunst der Gegenwart zu messen und ihr tiefstes und heiligstes Wollen zu beleuchten und zu enträtseln. Man darf ruhig aussprechen, daß mit diesen Reden auf den Kulturtagungen dem deutschen Volke ein Geschenk gemacht wird, das in seiner weiter wirkenden Bedeutung und in seinem einzigartigen Wert noch keineswegs allen Deutschen von heute völlig bewußt geworden ist. Nur, wer tagaus, tagein, aktiv und unablässig mit den letzten Problemen der Kunst lebt, wem künstlerisches Wesen Lebensluft ist. kann so mächtige Gedankenquadern türmen, wie Adolf Hitler in Nürnberg. Ein Jahrtausende altes Denken der Deutschen über Kunst feiert hier seine neue lebendige Auferstehung. Alle Gedankenfäden unserer großen Philosophen und Dichter werden aufgenommen. Aber nicht mit der Miene des Historikers geschieht dies, der sorgfältig Begriffe an Begriffe fügt, um aus Mosaiksteinchen allmählich der unzähligen roten Kerzen bildete eine wundervolle Kulisse bei diesem festlichen Ereignis. Am Adolf=Hitler=Platz löste sich der Fackelzug auf. Auch hier bot sich ein märchenhaft schönes Bild. Zehntausende von roten Flämmchen warten ihr Licht auf den phantastisch schönen Schmuck der Häuserfronten und vereinten sich mit dem Licht der Scheinwerfer, die den schönen Brunnen des Portals der Frauenkirche anstrablten. der Marsch der Arbeitsmänner durch das festliche Nürnberg Nach den erhebenden Stunden des Appells vor dem Führer auf dem Zeppelinfeld marschierten die Arbeitsmänner des Reichsarheitsdienstes, fröhlich und begeistert begrüßt von den vielen Zehntausenden, die die Straße umsäumten, durch Nürnberg.(Scherl Bilderdienst=M.) Miktelmeerkonferenz ohne Deukschland! Die deutsche Antwortnote slait Sonderkonferenz soll der Nichteinmischungsausschuß zusammentreten DNB. Berlin, 9. Sept.(Drahtb.) Die britische und die französische Regierung haben am 6. September einer Reihe von Regierungen, darunter auch der Reichsregierung, eine Einladung zugehen lassen zu einer Konfereng, die am 10. September in der Nähe von Genf zusammentreten und die Maßnahmen zur Beseitigung der letzthin im Mittelmeer hervorgetretenen Schwierigkeien beraten soll. Die Reichsregierung hat in i0rer Antwort betont, daß sie selbstverständlich jeden Versuch, die durch den Bürgerkrieg in Spanien verursachte Unsicherheit im Mittelmeer zu beenden, begrüße, und daß sie sich freuen würde, wenn es gelänge, zu diesem Zwecke zwischen den beteiligten Mächten eine Verständigung über gemeinsam zu ergreifende Maßnahmen herbeizuführen. Gleichzeitig hat die deutsche Antwort aber daran erinnert, daß die Reichsregierung, als sie vor wenigen Monaten ihrerseits mit einer ähnlichen Jni= tiative hervortrat, bei der britischen und der französischen Regierung einer Haltung begegnete, die für sie wenig ermutigend ist, Vertrauen in neue kollektive Abreden auf diesem Gehiet zu setzen. Obwohl es damals nach dem folgenschweren Ueberfall auf das deutsche Panzerschiff„Deutschland“ zu einer bindenden Vereinbarung über die Behandlung solcher Fragen gekommen war, haben sich die britische und die französische Regierung nach dem gleich darauf folgenden Torpedoangriff auf den deutschen Kreuzer„Leipzig“ bekanntlich nicht dazu entschließen können, der Reichsregierung gegenüber auch nur ein Minimum von Solidarität zu zeigen. Bei der Stellungnahme der Reichsregierung konnte ferner die Tatsache nicht unberücksichtigt bleiben, daß die Sowjetregierung es für richtig gehalten hat, in diesen Tagen wegen gewisser Vorfälle im Mittelmeer unbewiesene Anschuldigungen gegen die italienische Regierung zu erheben und weitgehende Forderungen duran zu knüpfen. Die Reichsregierung pflichtet der italienischen Regierung darin bei, daß dieser nicht zugemutet werden kann, sich an einer Sonder= konferenz der geplanten Art zu beteiligen, solange der durch die Note der Sowjetregierung Einwandfreie Dokumente verursachte Zwischenfall nicht eine befriepigende Erledigung gefunden hat. Trotz aller dieser erschwerenden Umstände hat aber die Reichsregierung den Versuch, durch gemeinsame Beratung zu einer Beruhigung der Lage zu ge langen. nicht verzögern wollen. Sie hat deshalb im Einvernehmen mit der italienischen Regie. rung vorgeschlagen, anstelle einer Sonderkonferenz den Londoner Nichteinmischungeausschuß mit der Angelegenheit zu befassen, dessen Arbeitsgebiet aufs engste mit den hier in Rede stehenden Fragen zusammenhängt, und dessen Organisation die Möglichkeit bietet, bei allseitigem guten Willen schnell zu einer Regelung zu gelangen. De Beratung in dem Londoner Ausschuß werde zugleich den Vorteil bieten, daß daran außer den von England und Frankreich eingeladenen Gästen auch noch andere interessierte Machte wie z. V. Portugal und Polen teilnehmen könnten. Fronkreich will Mittelmeerflotte verstärken Befehl an die fünfte Torpedoboots=Flottille. DNB. Paris, 9. Sept.(Drahtber.) Marineminister Campinchi hat die fünfte Torveoboots=Flottille beauftragt. sich zum Auslaufen ins Mittelmeer bereitzubalten. um die dort zur Zeit stationierten Marinedivisionen zum Schutze der Schiffahrt zu verstärken Eden nach Paris abgeflogen DNB. London. 9. Sept.(Drabtber.) Außenminister Eden is Donnerstag um 15.30 Uhr von Croyden nach Paris abgeflogen. In seiner Begleitung befanden sich der erste Seelord Lord Chatkield und Lord Cranborne, der Unterstaatesekretär im englischen Außenamt. Eden wird noch in der kommenden Nacht weiterreisen. Wahrscheinlich wird er von Paris aus mit Außenminister Delbos. dessen Gast er am Donnerstag abend in Paris ist. weiterrreisen. Rote Piraterie urkundlich nachgewiesen! Zwei aufschlußreiche Telegramme der ehemaligen baskischen Machthaber DNB. Berlin. 9. Sept.(Drahtber.) In den letzten Tagen konnte als Angreifer des im Mittelmeer überfallenen britischen Zerstörer„Javock ein bolschewistisches Unterseeboot nach. gewiesen werden. Zu gleicher Zeit wird nun be kannt, daß die baskischen Bolschewisten seinerzeit sogar schriftliche Befehle zum Angriffihrer U=Boote und Flugzeuge auf deutsche Kreuzer erließen. Der Wortlaut dieser Befehle es handelt sich um zwei Tele gramme von Bilbao und Santander, die nach der Einnahme von Santander aufgefunden worden sind— wird jetzt durch den„Völkischen Beobachter“ veröffentlicht. Daraus geht übrigens auch schlagend hervor, in welcher Weise marristisches Untermenschentum sich und seine Verbrechertaten mit einem amtlich offiziellen Mäntelchen und hochtragenden„Amtsbezeichnungen“ umgibt. Der Tert der beiden Telegramme lautet: 1. Baskische Regierung Telegraphisches Kabinett Vorsicht Telegramm (in baskischer Sprache) Chef der cantabrischen Seestreitkräfte an den Kriegskommissar Santander. Es wird befohlen, daß Unterseeboote C—2 und C—5 sich in der Nähe von Santona bereithalten. um im Fall, daß Handelsschiffe oder Stadt beschossen wird, sofort deutsches Schiff zu torpedieren. Bilbao, 1. Januar 1937. Stempel: Gobierno Provisional de Eurkad Presidencie Cebinete Telegrafico. Stempel: Fuerzes Navales del Centobrico Fstado Mayer. (Unterschriften) 2.) Baskische Regierung Telegraphisches Kabinett Vorsicht Telegramm (in baskischer Sprache) Chef der cantabrischen Seestreitkräfte an Chef der Wasserflugzeuge Santander. Nach Erbalt dieser Mitteilung haben Sie in aller Eile größtmögliche Anzahl von Apparaten bereitzumachen stop. Die Mannschaften haben in Malano zu bleiben und Befehl zum Abflug und Instruktionen abzuwarten, die an die Telephonnummer 1708 gegeben werden stov. Wir halten Jagdflugzeuge bereit, um den Flug der Wasserflugzenge zu schützen stop. Wahrscheinlich Aufgabe Flug über Santona und Bombardierung, wenn nötig, des deutschen Kreuzers. Bilbao, 2 Januar 1937, Stempel.(Stempel) Unterscheift en möglichst farbiges Bild der deutschen Kunstsehnsüchte zusammenzusetzen. Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte spricht der verantwortliche Staatsmann und Führer des deutschen Volkes selbst diese Sätze. Aus eigenem beschwört er die künstlerischen Gesichte, die immer wieder unser Volk überschwebten. Er bannt sie in die Wirklichkeit und fügt zu den gedanklichen Erläuterungen, zu den Ideenbildern, unmittelbar die Tat. Kein Satz, der nur Theorie wäre, jeder ist gefüllt mit sichtbarer und greifbarer Wirklichkeit, begleitet von der Musik der Hämmer, vom Meißelschlag der Steinmetzen und vom Larm der Betonmischmaschinen, die in Deutschland den neuen Kunstwillen in Riesenbauten ausformen. Wieviel ist in den letzten Wochen in sogenannten kunstliebenden Kreisen Deutschland über die Aussteulung„Snlarlere Kunst“ gesprochen worden. Wie schwer fiel es manchem, sich von Irrtümern zu trennen und den Geist dieser großen Reinigungsaktion rückhaltlos und unbedingt zu bejahen. Wie versinkt der Schall und Rauch dieser Gespräche vor den Nürnberger Ausführungen des Führers! Die Entartung der Kunst im Schaffen der letzten Jahrzehnte mußte einmal angeprangert werden, weil sich Atavismen uralter Vergangenheiten dahinter verbargen, weil die Flucht zu der primitiven Plastik der Negerstämme oder sogar zu stammelnden Anfangsbezeugungen germanischen Bildens eine Flucht aus der Zeit war. Das 20. Jahrhundert verlangt mehr als ein schwächliches Wiederaufgreifen von Kunstbestrebungen, die 3000 Jahre vor der Zeitwende modern gewesen sein mögen. Nur an die höchsten Kunstwerke indogermanisch=arischen Wesens, wie sie dem Griechentum seherisch entsprangen, kann angeknüpft werden. Hier ist die Substanz, die geistige Bildekraft lebendig, die in das Neue der Zukunft führt. Alles andere ist Spreu, die beseitigt werden muß, wenn sie das Echte und Wesentliche nicht ersticken soll. Wie begrifflich scharf und eindeutig hämmerte Adolf Hitler in Nürnberg den Satz: Das eigene Ich ist der Körper des Menschen! Hinter diesen Worten verbirgt sich das A und O aller nationalsozialistischen Kunstanschauung. Nur an der Wahrheit und Wirklichkeit des zu seiner reinsten Vollendung erzogenen menschlichen Körvers, nur an dieser schönsten und vollkommensten„Gestalt des Geistes“ kann deutsche Kunst der Zukunft wirklich gemessen werden. Vom Körper abzusehen, um ins Gestaltlose zu flüchten, ist weder griechisch noch deutsch. Nur was sich bis ins Leibliche hinein bewährt, ist Wirklichkeit. Alles andere bleibt Theorie oder wesensfremder Traum. Eine deutsche Kunst, die von diesem Grundsatz ausgeht, erlebt im künstlerischen Schaffen mehr als nur das Entzücken über eine Scheinwelt neben der Wirklichkeit. Große Bauten, gewaltig aufgetürmt, wirken nicht nur auf den Einzelmenschen, sondern auf ein ganzes Volk. Sie sind gemeinschaftsbildend, sie sind selbst heroisch, weil neben ihren Mauern und großartigen Linienführungen dem Kleinen und Alltäglichen einfach der Atem ausgehen muß. Wer mit Hunderttausenden in einem Riesenstadion sitzt, das mathematisch klar und zweckmäßig gebaut ist, erlebt an seinem eigenen Wesen die Rückwirkung dieser Zweckmäßigkeit. Die Größe seines Volkes und seines Staates wird ihm klar. Er muß Scham empfinden, wenn er in einem solchen Gemeinschaftsbau nur Banales und Minderwertiges denkt. Er fühlt den Aufschwung, der von solchen Bauten ausgeht, jene Umwandlung der Nation, die Adolf Hitler als höchstes Ziel der neuen deutschen Kunst hingestellt hat. Wenn man für die großartigen Gedankengänge der letzten Kulturrede des Führers einen zusammenfassenden Ausdruck zu finden trachtet, so kann man vielleicht sagen, daß in ihr die„Soziologie der neuen nationalsozialistischen Kunst“ in Worte gefaßt und in einer dokumentarischen Kundgebung ausgeprägt wurde. Adolf Hitler lehrte seine Erkenntnis, daß Kunst nicht nur national, sondern auch sozial, d. h. im tiefsten nationalsozialistisch sein muß, wenn sie in der Wertung von Jahrtausenden bestehen will. Alle künstlerisch empfinden Menschen in Deutschland werden sich diese Sätze gewaltig hinter die Ohren schreiben müssen. F. Seiffert. Bekont unfreundliche Kommentare in Oesterreich DNB Wien. 9. Sept.(Drahtber.) Nachdem die führende österreichische Tagespresse bisher zum Nürnberger Parteitag geschwiegen und sich lediglich auf die Wiedergabe kurzer Meldungen beschränkt hatte, findet man nun eigene Kommentare, allerdings betont unfreundlicher Art. „Bratwürstl“ Rürnberg wieder reich an lustigen Erlebnissen.— KdF=Stadt das Labsal von Zehntausenden.— Bier und Haren durchaus„auf Draht“. Von unserem zum Parteitag entsandten Sonderberichterstatter. Im Jahre der Olympiade war es, als zum ersten Male auf Veranlassung von Dr. Ley in Berlin die „Koy-Stadt“ entstand, die immer von neuem von Zehntausenden von Volksgenossen den Besuch der Olympischen Spiele erträglich machte. Diese schöne„Kleinstadt“ ist jetzt nach Nürnberg übergesiedelt. Freilich, sie hat sich gegen 1936 mächtig verändert. Geblieben ist mur die äußere Form der Gallen. Doch drinnen und draußen ist alles anders, besser und schöner geworden. Und es steht heute den alten Bäumen des etwas bargen Reichswaldes— auf den haargenau der Tert des SAMarschliedes paßt„Fränkische Heide- fränkischer Sand.— am Ufer des romantischen, geschichtsumwitterten Valzner=Weihers eine festgefügte Heimstätte der RS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“. 2½ kmn beträgt die größte Länge der Fläche, gemessen vom Haupteingang bis zum anschließenden Zeltlager, und der dazugehörende Volksfest=Platz allein hat die Ausmaße von 600 mal 1000 Meter. Es ist prächtig dort draußen! Ein mächtiger Betrieb in den Hallen(Frankenhalle mit einem 4 Meter hohen Hans Sachs aus Stroh und Holzwolle und dem kostlichen Spruch„Kraft durch Freude Euch erwachs, m Nürnberg des Meisters Sachs"— Hanseatenhalle, Halle der Rheinländer, Bayernhalle und Halle der Berliner)— ein noch mächtigerer draußen. Es riecht wunderbar nach dem Duft frischgerösteter Bratwürstl — und wenn die Stunde voll ist, klingt vom 23 Meter hohen Glockenturm die Melodie weithin über das ganze Gelände:„Freut Euch des Lebens!“ * Draußen in Zerzabelshof(im Nürnberger Volksmund„Zerzabeleshuuf“ genannt), das in der Geschichte des Fußballes berühmt ist durch den Spielplatz „Zabe“— dort draußen kampieren die Maiden. Ein herzerfrischendes Bild kräftiger, gesunder Jugend Aus allen Gauen unseres Vaterlandes sind sie, diese frischen jungen Dinger, die so garnichts mehr von den„jungen Damen“ von einst an sich haben. Die gemeinsame Arbeit hat jedes dieser Mädchen erleben lassen, daß es immer allein nur auf die Haltung ankommt, mit der man den Dingen zuleibe geht. Kameradschaft— dieses„eine=für=alle“— und das köstliche Gefühl, den anderen durch stille Arbeit dienen zu dürfen, das hat diese Maiden zu einem neuen Typ der kommenden deutschen Frau gemacht; es hat sie auch vieles verstehen lassen, was ihnen früher am Leben und Treiben der männlichen Jugend fremd blieb. Sie kommen aus Süd und Ost und Nord und West, helle Stimmen in allen Dialehten klingen an das Ohr— aber da ist keine, der nicht fester Wille und Lebensbesahung aus den Augen leychtet. Ihr erstmaliges Erscheinen beim großen Aufmarsch des Arbeitsdienstes vor dem Führer hat Stürme der Begeisterung bei den Zuschauermengen hervorgerufen. Zu einer schönen alten Sitte ist man in diesem Jahre zurlichgekehrt: Beim Einmarsch der Politischen Leiter wird zum ersten Male seit langer Zeit die Stadt beleuchtet. Eine„Illumination“, wie sie Nürnberg heuer zum Parteitag beabsichtigt, hat die Stadt freilich noch nie erlebt. Jedes Fenster(und das sind immerhin so„einige“) soll mit kleinen roten Lämpchen beleuchtet werden, dazu kommt noch die Beleuchtung einzelner schöner Bauwerke. Feurig wird sich die Silhouette der Stadt von der dunklen Septembernacht abheben, und bei alledem bedaure ich nur das eine: dieles märchenhafte Zauberbild nicht vom Flugzeug aus beschauen zu können... * Es gelingt mir, den Leiter eines der großten Nürnberger Restaurationsbetriebe— so zwischen Tür und Angel— zu erwischen. Der Betrieb ist durch Abwichlung von Maifeiern, KdF=Essen, Führertagungen ulw. sozulagen„auf Draht“, die Leute können allo mitreden. Bis zu 6000 Personen können hier am Tage verpflegt werden. „Wie lange vorher müssen Sie disponieren?“ „Etwa drei bis vier Wochen— wir haben sa unsere Erfahrungen vom Vorjahre. Wir maren immer restlos ausverkauft!“ „Das freut einen dann sa auch. Darf ich fragen, was bei Ihnen so alles in der Parteitaqwoche benötigt wird— oder verraten Sie da Geschäftsgeheimnisse?" „Aber nein— das können Sie gerne Ihren Lesern lagen. Allo— mo habe ich denn mein Notizbuch— alm: 20 Rinderviertel. 20 Kalber, 20 Schweine, 300—400 Bmthühner, 200 Enten, I Ein aufrültelnder Appell an die gesittete Welt Preitag, ben 10 Nürnberg, 9. Sept.(Drahtb.) Am Donnerstag nachmittag wurde der Parteikongreß fortgesetzt. Nachdem der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, stürmisch begrüßt von den Tausenden, die wieder die riesige Halle bis zum letzten Platz füllten, mit dem Führerkorps der Partei erschenen war, und nach dem Einmarsch der Standarten wurde die Sitzung mit Beethovens majestätischer Coriolan=Cuvertüre“, gekvielt vom Re phonie=Orchester, eingeleitet. Mit fieberhafter Spannung wartete nun alles auf die angekünd Ankunft des Führers, und es dauerte nicht lange. bis man von draußen das Brausen des Jubeis hörte, der dann den weiten Raum selbst erfüllte. als der Führer die Halle betrat. Der Stellvertreter des Führers eroffnete die Sitzung und erteilte das Wort dem Reichsleiter Dr Goebbels zu seiner großen Rede über das Thema:„Die Wahrheeit über Spanie Stürmischer Jubel begrüßte Dr. Goebbels, alt er das Rednerpult betrat. Dann aber folgte atemlose Stille im dichtgefüllten Raum. in dem Dr. Goenbels Stimme wie eine Warnungssanfare an die Welt erklang. Die große Abrechnung mit den moskowitischen Brandstiftern, die Aufrollung des grauenhaften Sündenregisters und die Schilderung des Leidensweges Spaniens übten die stärkste Wirkung auf die Teilnehmer am Parteikongreß aus. Als Dr. Goebbels zum ersten Male den Namen des Generals Franco nannte, und er alsdann betonte, daß unsere wärmsten Sympathien bei diesem Manne stehen, kam es zu stürmischen Kundgebungen, i,n denen die Anteilnahme des deutschen Voltes am Schicksal des erneuerten Spaniens überzeugend und eindeutig zum Ausdruck gebracht wiuden. Auch die Abrechnung mit den Helferhelfern des Bolschewismus fand den stärksten Widerhall. Dr. Goebbels verstand es meisterhaft, die unabsehbare Bedeutung der Vorgänge in Spanien für die Existenz der ganzen europäischen Kultur klarzulegen. Die große Anklagerede fand ihren erschütternden Höhepunkt, als der Redner die entsetzlichen Greuel und Verbrechen der spanischen Bolschewisten an Hand von einwandfreien Zeugnissen und Belegen schilderte, und Entsetzen erfüllte alle Zuhörer. Fast lähmend wirkte dieses in der Wengeschichte wohl einzig dastehende Register an V brechen und Scheußlichkeiten. Der leidenschaftliche Wille zum Kampf um die Erhaltung von Kultur und Sitte, der in den aufrüttelnden Worten Dr. Goebbels' lag, übertrug sich auf die Zehntausende und riß sie schließlich zu lebhaften Kundgebungen hin, als der Redner darlegte, warum wir de Pflicht haben, die Welt auf diese Bedrobun de Menschheit aufmerksam zu machen. Diese Kundgebungen gestalteten sich zu einer gewaltigen Demonstration, als der Redner der Welt den aufrüttelnden Appell„Europa erwache!" zur und dem verbrecherischen Judentum die von seiner Fratze riß. Ist es zu verwundern daß ein Sturm bankbaren Inbels durch de Halle brauste, als Dr. Goebkels zum Schluß seiner großen Rede dem Führer dafür dankte, daß er Deutschland vor dem Verbrechen bewahrte das ient andere Teile Europas heimsucht? Immer und immer wieder tobten die Stiirme des Beifalle und der Zustimmung durch die Halle und kündeten so der Welt, daß das, was Dr. Goebhels hier ser denkwürdigen Stunde ins Gewissen ger hatte, dem Wollen und dem Glauben des aandeutschen Volkes entsprang. Lang dauerte es, bis nach dem Abschluß der Rede diese einzigartigen leidenschaftlichen und be geisterten Kundgebungen und der Dank der Nosgreßteilnehmer an Dr. Goebbels für seinen ausrüttelnden Appell und seine gründliche Abrechnung mit dem Bolschewismus langsam verehbten. Den Wortlaut der Rede veröffentlichen wir in der Beilage auf Seite 9 und 10. Der Aufstand in Paraguay niedergeschlagen MB. Asuncion(Paraguay), 9. Sept.(Junk pr.) Regierungstreue Marinesoldaten und Kapallerie entwaffneten die Aufständischen und stellten die Ordnung wieder ber. Saatspräsident Paiva übernahm wieder die Regierungs kunktionen. Die aus dem Chaco anrollenden Trup= ven haben den Befehl erhalten, in ihre Garnisonen zurückzukehren. Zentner Kartoffeln, 3 Zentner Gemüse. 600—80) 1 Erbsensuppe, 4 his 5 Zentner Rostbraten, Portionen Rippchen mit Sauerkraut, 600 Eret. Da können Sie sich natürlich kein Bild von jen. Sagen wir also: 2500 Portionen Essen pern täglich unsere Küche.“ sch schnappe noch Luft, dann wage ich die d wieviel Bier zischt in durstige Kehlen?" Einige hundert Hektoliter..." Im Geiste lehe ich diesen Ozean vor mir. 1 higend! Da braucht keiner zu dursten— da kan jeder, der kein hoffnungsloser Selterwasse stel ist, bildschön einen hinters Schemisett brausen. In Ordnung! Haupischriftleiter: Joseph Hasles, Bw Stellvertreier des Hauptschriftleiters: Veter S011.1. Bochum. Verantwortlich: Für den politischen, kulturpolitischen ande Unterbaltungstell: Joseph Hasler Bochum; für 20n kalen Teil der Ausgabe Bochum, für Theater, Peler Schiffers, Bochum gr Ume Kunst: Georg Wildelm Rrule, Pochum Urlaub), 1. B Werner Kr1ger: für.. breitungsgebiet der Ausgabe Bochum und den bruch: Werner Krüger, Bochum: für den 10. der Ausgaben Haltingen und Essen=Siceier Er d e lters Essen=Steele; f0r Sport, Handel und den n, teil Wattenscheid Nerdinand Julius Landerels für den Bilderdienst die einzeinen Abtellungsienes. en den Anzeigentell Rochumt Karl Denge wochun. Anzeigentell Hattingen G.=Eleele: Ellv Deaer. mal= naeigentell Hattingen G-Steele: Ellv sli den Anzeigenten Waitenscheid: Hermann ru senscheid- Zue Reit iR Preislifte Ne a gairig. und Truck: Schrmann 6 Klagaes, Bochum.— 2 11 400 avon Ausaabe A: ne Ausgabe B: Rolkszeitung für Aber 2600. Ausgabe C: Rühr/ Sleeier Zeitung über 2600, Ausgabe C: Wattenscheid Bochu Man 191 Freitag, den Sonnenaufgang: 5,51 Mondaufgang: 12,17 Kaiserin Elisab in Genf von einen ermordet(geb. 187 Sieg Hinden an den Masurische Der Afrikaforsche Karl Peters in Cesterreich un vertrag von St. C Das Deutsche Ne Völkerbundes Der Verlagsbuchhe richs in Jena g 19 191 192 1930 Landgerichtsd 60 Ja Landgerichtsdirekt vom Landgericht Bochu burtstag begehen. Zu westsälischen Bauern geb Abwickelung seiner Gyn der Rechtswissenschaft. er Referendar und besta große Staatsprüfung. er zum Landgerichtsrat am 1. April 1921 zum Dortmund. Am 1. Mä cher Eigenschaft an das rück, an welchem er no der Zivilkammer 5 arbe Lange Jahre hatte einer der Strafkammer chum. Als Landgerich vorigen Jahr verstarb, nennung und Einführi richtspräsidenten von V die Geschäfte des Landg gerichtsdirektor Schulte als erfahrener Jurist Ar Wieder sechs 1 Alle mußten in Gegen 5.30 Uhr wurd Ecke„Auf dem Dahlack einem Personenkraftwag Boden geschleudert. De abschürfungen und Prel der linken Hand. Er n lenbaus in Herne einge stehr nicht. Beide Fah schadigt. Am gleichen Tage, auf der Dortmunder St warts vom Abzweig Ha kraftwagen und e Anbänger ein Zusamm Lersonenkraftwagens m Gesicht und am recht Personenkraftwagens e gen. Ein weiterer In erschütterung und einer Verletzten wurden mit in das Augusta=Kranken Lastkraftwagen wurde! wagen schwer beschädigt Gegen 13,45 Uhr wi Straße, vor dem Hause einem Kraftrad angefal Kraftrades erlitt Verletz und Hautabschürfu Soziusfahrerin des Soziusfahrerin des erguß und Prellungen der rechten Hand.T dem stadtischen Kranken Krankenhaus eingeliefen nicht. Einbruch in ei Ein Dutzend In der Nacht wurde Straße Nr. 188 hiersel erbrochen und aus d braune Leghorn=Hühne Wer kann zu diesem gaben machen? Angab traulich behandelt werd in Bochum, Uhl Fahrrad Wer kenn Segen 4.15 Uhr w. Humbere= aße Nr. 48 Nahmen dankelbraun. Streifen, entwendet.A Wunsch vertraulich pon der Kriminalpol straße 35, Zimmer 244, Appell an die Welt ahtb.) Am Donnerstag arteikongreß fortgesetzt. des Führers Nudolf on den Tausenden, die zum letzten Platz füll= der Partel erschienen marsch der Standarten ethovens majestätischer et. Mit fieberhafter auf die angekündigte es dauerte nicht lange, Brausen des Jubels 1 Raum selbst erfüllte trat. Führers eröffnete die Wort dem Reichsleiter großen Rede über das tüber Spanien“. e Dr. Goebbels, als er nn aber folgte atemlose im. in dem Dr. Goehirnungssanfare an die nit den moskowitischen na des grauenhaften vilderung des Leidens= stärkste Wirkung auf ongreß aus. Als Dr. den Namen des Geneder alsdann betonte, ympathien bei diesem ürmischen Kund hme des deutschen Volerten Spaniens überzum Ausdruck gebracht lung mit den Helferefand den stärksten Wiand es meisterhaft, die Vorgänge in Spanien en europäischen Kultur sand ihren erschütternRedner die enti er spanischen Bolschewandfreien Zeugnissen Entsetzen erfüllte alle kte dieses ende Register an Ver1. Der leidenschaftliche Erhaltung von Kultur üttelnden Worten Dr. auf die Zehntausende bhaften Kundgebungen gte, warum wir die fdiese Bedrobung der machen. Diese Kundeiner gewaltigen De= er der Welt den auf= aerwache!“ zurick Judentum die Maste e zu verwundern daß bels durch die Halle zum Schluß seiner dafür dankte, daß er chen bewahrte das ient nsucht? Immer und ürme des Beifalle und Halle und kündeten so Goehbels hier 1 ins Gewissen geruten t Glauben des ganzen ach dem Abschluß der denschaftlichen und beid der Dank der Kon= bbels für seinen anne gründliche Abrechus langsam verebbten. veröffentlichen wir in 10. raguay niedergen v). 9. Sept.(Funkipr.) aten und Kavallerie fsändischen und wieder ber. Staatswieder die Regierungs= daco anrollenden Trupen. in ihre Garnisonen restag, den 10. Beptember 1087 1. Beilage der Volks-Zeitung Nr. 212— Seite 5 ner Gemüse, 600—800 5 Zentner Rostbraten, Sauerkraut, 600 Eier. matürlich kein Bild von Portionen Essen pernn wage ich die urstige Kehlen?" Ozean vor mir. zu dursten— da kann ungsloser Selterwasser= ters Schemisett brausen. Man merke Freitag, den 10. September Sonnenaufgang: 5,54 Sonnenuntergang: 18.58 Mondaufgang: 12,17 Monduntergang: 20,16 Kaiserin Elisabeth von Oesterreich in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet(geb. 1837), 1911 Sieg Hindenburgs über die Russen an den Masurischen Seen. 1918 Der Afrikaforscher und Kolonialpolitiker Karl Peters in Woltorf gest.(geb. 1856). 1919 Oesterreich unterzeichnet den Friedensvertrag von St. Germain mit der Entente. 12 Das Deutsche Reich wird Mitglied des Völkerbundes. 1930 Der Verlagsbuchhändler Eugen Diederichs in Jena gest.(geb. 1867). Landgerichtsdireklor Schulte 60 Jahre alt. +t Landgerichtsdirektor Wilhelm Schulte vom Landgericht Bochum konnte seinen 60. Geburtstag begehen. Zu Bödefeld als Sohn eines westfälischen Bauern geboren, widmete er sich nach Abwickelung seiner Gymnasialzeit dem Studium der Rechtswissenschaft. Am 5. Juli 1900 wurde er Referendar und bestand am 11. April 1905 die Staatsprüfung. Am 1. Juli 1909 wurde er zum Landgerichtsrat in Bochum ernannt und am 1. April 1921 zum Landgerichtsdirektor in Dortmund. Am 1. März 1922 kehrte er in gleicher Eigenschaft an das Landgericht Bochum zurück, an welchem er noch heute als Vorsitzender der Zivilkammer 5 arbeitet. Lange Jahre hatte er auch den Vorsitz in einer der Strafkammern des Landgerichtes chum. Als Landgerichtspräsident Broicher im vorigen Jahr verstarb, übernahm er bis zur Ernennung und Einführung des jetzigen Landgerichtspräsidenten von Vacano in Stellvertretung die Geschäfte des Landgerichtspräsidenten. Landgerichtsdirektor Schulte genießt in Richterkreisen als erfahrener Jurist Ansehen und Wertschätzung. Wieder sechs Verkehrsverletzte Alle mußten ins Krankenhaus Gegen 5.30 Uhr wurde auf der Herner Straße, Ecke„Auf dem Dahlacker“, ein Radfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren und zu Boden geschleudert. Der Radfahrer erlitt Hautabschürfungen und Prellungen am Kopf und an der linken Hand. Er wurde in das kath. Krankenhaus in Herne eingeliefert. Lebensgefahr bestehr nicht. Beide Fahrzeuge wurden leicht beschadigt. * Am gleichen Tage, gegen 10,30 Uhr, erfolgte auf der Dortmunder Straße, etwa 500 Meter ostwarts vom Abzweig Harpen, zwischen einem Peronenkraftwagen und einem Lastkraftwagen mit Anbänger ein Zusammenstoß. Der Fahrer des Lersonenkraftwagens erlitt Hautabschürfungen im Gesicht und am rechten Knie. Ein Insasse des Lersonenkraftwagens erlitt Hüitgelenkverletzungen. Ein weiterer Insasse erlitt eine Gehirnerschütterung und einen Beckenbruch. Sämtliche Verletzten wurden mit dem städt. Krankenwagen in das Augusta=Krankenhaus eingeliefert. Der Lastkraftwagen wurde leicht, der Personenkraftwagen schwer beschädigt. * Gegen 13,45 Uhr wurde auf der Dortmunder Straße, vor dem Hause Nr. 52. ein Rollfix von einem Kraftrad angefahren. Der Fahrer des Kraftrades erlitt Verletzungen an der linken Kopfeite und Hautabschürfungen an der linken Hand. *e Soziusfahrerin des Kraftrades erlitt Bluterguß und Prellungen am rechten Knie und an der rechten Hand. Die Verletzten wurden mit dem stadtischen Krankenwagen in das AugustaKrankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht Einbruch in eine hühnerfarm Ein Dutzend Hühner gestohlen In der Nacht wurde eine an der Gahlenschen Straße Nr. 188 hierselbst gelegene Hühnerfarm erbrochen und aus derselben 8—12 weiße und braune Leghorn=Hühner entwendet. Wer kann zu diesem Diebstahl sachdienliche Anzuben machen? Angaben, die auf Wunsch verträulich behandelt werden, erbittet die KriminalBochum, Uhlandstraße 35, Zimmer 246. Fahrraddiebstahl Wer kennt den Täter? Gegen 14,15 Uhr wurde ein vor dem Hause Humbore ahe Nr. 48 abgestelltes Herrenfahrrad, mahmen dunkelbraun, Felgen gelb mit schwarzen Streffen, entwendet. Zweckdienliche Angaben, die an Wunsch vertraulich behandelt werden, werden von der Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandseane 35. Zimmer 244, entgegengenommen. Die neuen Schulnamen Einheitliche Bezeichnung für höhere Schulen. Nach den Uebergangsbestimmungen zur Vereinheitlichung des höheren Schulwesens gibt es künftig an Stelle der fruheren zahlreichen Schul ormen nur noch die Hauptform Oberschule mit ihrer Abart Auf hauschule und die Nebenform des Gymnasiums. Nach einem Erlaß des Reichserziehungsministers sind die amtlichen Bezeichnungen der Schulen schon jetzt entsprechend zu ändern. An Stelle der alten Typenbezeichnungen sind die neuen Bezeichnungen zu führen. Bei der Hauptform hat die Bezeichnung allgemein zu lauten„Oberschule für Jungen“ oder„Oberschule für Mädchen“. Hat die Schule bisher eine zusammengesetzte Bezeichnung geführt, wie Jahn Oberrealschule. Hindenburg=Realgymnasium, HildburgLyzeum usw., so lautet die Bezeichnung künftig „Jahnschule, Oberschule für Jungen“, Hildburgschule, Oberschule für Mädchen“ usw. Bei den Aufbauschulen lautet die Bezeichnung beispielsweise„Herzog Heinrich=Schule, Oberschule für Jungen in Aufbauform“. Für die Mädchen=Vollanstalten, die nur eine Form der Oberstufe haben.ist hinzuzusetzen„Hauswirtschaftliche Form“ oder„Sprachliche Form“. Die Gymnasien führen die alten Bezeichnungen weiter. Was in Bochum geplant ist Die Zeit lebt im Buch Die Vorbereitungen für die diesjährige„Woche des Deutschen Buches“ Drei Neueinrichtungen in diesem Jahr— Auch Bochum erhält eine Leistungsschau— Dichterlesungen in den Betrieben— Eröffnung der Buchwoche durch eine Großkundgebung Der Tag des Deutschen Buches ist durch die „Woche des Deutschen Buches“ ersetzt worden. Vor drei Jahren mobilisierte Reichsminister Dr. Goebbels diese große, umfassende Buchwerbung mit dem Ziel, möglichst viele deutsche Volksgenossen an das Buch heranzuführen, sie zum Buchlesen zu veranlassen und so eine möglichst enge und förderliche Gemeinschaft zwischen Volk und Buch herzustellen. So ist die deutsche Buchwoche bereits ein Bestandteil deutscher Geistesbewegung geworden. Sinn und Zweck dieser Buchwoche ist es, das deutsche Volk auf das gute Buch aufmerksam zu machen, damit es sich an seine Dichter und Denker, auf die große Tradition seines Schrifttums besinnt. An diesen Tagen sollen auch diejenigen, die bisher dem Buche und dem Buchlesen noch fernstehen, spüren, daß sie auf wertvolle und schöne Stunden des Daseins eigentlich sinnlos verzichten. Sie sollen an diesen Tagen als Leser gewonnen werden. Summiert sich doch an diesen Tagen alles deutsche, geistige Schaffen zu einer stolzen und vielfältigen Leistungsschau, die nicht zuletzt ihr Gesicht in der eindrucksvollen Schaufensterparade der Buchläden ausprägt. Noch im vorigen Jahre erbrachte die Bochumer Buchwoche einen schönen Erfolg. Dieser Erfolg soll in diesem Jahr noch gesteigert werden. In diesem Jahr findet die Woche des Deutschen Buches vom 31. Oktober bis zum 7. November statt. Sie wird diesmal eine ganz besondere Ausrichtung erfahren und durch Neueinrichtungen, die für die Zukunft traditionell werden sollen, bereichert werden. Schon daß die Reichskulturkammer diesmal erstmalig als Veranstalter auf den Plan tritt, beweist, welch hohe Bedeutung man an höchster Stelle der Buchwoche beimißt. Damit ist zugleich die Gewähr gegeben, daß alle in der Reichskulturkammer zusammengeschlossenen Kammern diesmal sich aktiv an der Buchwoche beteiligen werden. Was ist nun in Bochum geplant? Auf diese Frage gab Mittwochabend Pg. von Kommerstädt als Beauftragter des Präsidenten der Reichsschrifttumskammer, Reichsarbeitsgemeinschaft für deutsche Buchwerbung, Berlin, eine restlose Antwort inn halb einer Besprechung, zu der der Landesleiter der Reichsschrifttumskammer die Buchhändler und Pressevertreter des Gaugebiets geladen hatte. Der Arbeitsplan sieht zunächst die offizielle Eröffnung der Woche durch einen feierlichen Staatsakt vor, der am 31. Oktober in Weimar stattfindet und der in jedem Jahr in derselben Stadt in Zukunft wiederholt wird. In dieser Stadt, die mit den Namen unserer größten Geistesberoen verknüpft ist, wird zugleich eine Ausstellung im Goethe=Nationalmuscum Rechenschaft ablegen über das Schrifttum innerhalb des letzten Jahres. Aus sämtlichen Verlagserscheinungen werden dort etwa 300 Werke gezeigt werden, die als wesentlich und zukunftweisend betrachtet werden müssen, eine Auswahl, in der Partei und Staatsführung ein eindeutiges Bekenntnis zum Schrifttum der Gegenwart ablegen werder. Diese Ausstellung wird ebenfalls traditionell werden und eine deutliche Ausrichtung sein für Schriftsteller, Verleger und Buchbändler Zugleich erscheint eine Festschrift in Gestalt der„Weimarer Blätter“, die neben anderem auch Aufzüge aus den Werken dieser Leistungsschau veröffentlichen werden. Parallel nebenher geht eine gleiche Leistungsschau mit denselben Werken der letzten Jahresproduktion, wie sie die Schau in Weimar zeigt. Da diese Schau in jeder Gaustadt gleichmäßig aufgezogen wird, so wird auch in Bochum eine solche Leistungsschau gezeigt werden. Erstmalig wird dann auch in diesem Jahr eine alljahrliche wandernde Ausstellung ins Leben gerufen, die von Jahr zu Jahr in anderen Stadt gezeigt wird. Den Anfang damit macht Essen, das dem deutschen Buche von jeher schon eine besondere Förderung hat zuteil werden lassen. Diese große Ausstellung wird einen vollständigen Querschnitt bieten durch die Buchverlage, die öffentlichen Bibliotheken und die Verwaltungsressorts, die für das Buch arbeiten, und unter dem Titel „Buch und Gemeinde“ die zahlreichen Beziehungen zwischen Volksbüchereien, Werkbüchereien, öffentlichen Bibliotheken usw. zur Anschauung bringen. Alle Einrichtungen zur Förderung und Pflege des Buches, wie sie sich vielfältig in einer Gemeinde konzentrieren, werden hierbei illustriert werden. Ein Wettbewerb der Reichsbetriebsgemeinschaft Druck und Papier wird das schön ausgestattete Buch und den Wert des geschmackvoll gedruckten Werkes herausstellen. Auch dieser Wettbewerb wird für die Zukunft beibehalten werden. Darüber hinaus werden sich natürlich wieder Presse und Rundfunk in den Dienst der großen Sache stellen, wie denn auch das wirkungsvolle, kulturell und propagandistisch ausgewogene Plakat eines Dresdener Künstlers überall in die Erscheinung treten wird. Im Gau Westfalen=Süd wird die Buchwoche, wie schon gesagt, mit einer Großkundgebung eröffnet werden, an der sämtliche Organisationen der Partei, des Staates, der Gemeinde und Wirtschaft beteiligt sein werden. Natürlich ist auch die bewährte Buchwerbung durch Dichterlesungen ins Auge gefaßt. Geplant ist diesmal, solche Lesungen in en großen Werken abhalten zu lassen, wo der Arbeiter Gelegenheit hat, in seiner Arbeitskleidung in Fühlung mit dem Dichter und seinem Werk zu treten. Mit der Buchwerbung ist ein Preisausschreiben verbunden, an dem sich jeder beteiligen kann. Wie aus den Ausführungen zu ersehen war, sind in diesem Jahr die Vorbereitungen für die deutsche Buchwoche auf eine wesentlich breitere Grundlage gestellt worden. Somit ist Vorsorge getroffen, daß die diesjährige Buchwoche noch eindrucksvoller als die bisherigen, noch bedeutsamer in der Ausrichtung einer buchwerbenden Tradition wird und alle deutschen Volksgenossen unter dem Motto„Die Zeit lebt im Buch“ das deutsche Schrifttum an allen seinen wertvollen Aeußerungen lebendig heranführen wird. )( Ehrenvolle Auszeichnung. Der 24jährige Bochumer Heina Tegeler, z. Zt. beim Duisburger Opernhaus tätig, hat vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die Silberne Erinnerungsmedaille am Bande in Anerkennung seiner verdienstvollen Mitarbeit bei den Olympischen Festspielen 1936 erhalten. Auszeichnung nebst Urkunde und eigene Unterschrift des Führers wurden ihm mit einem Glückwunschschreiben von dem Leiter der Festspiele Dr. NiedeckenGebhardt zugesandt. Die Revision der Quittungskarten zur Invalidenversicherung erfolgt in den nächsten Tagen in Bochum im Stadtbezirk 10: Albert=, Augusta=, Blücher=, Johanniter=, Julius=, Kloster=, Malteser=, Mühlen=, Wittelsbacher=, Bongard-, Gneisenau=, Hohenzollernstraße, Kortenpfad und Kortumstraße von Nr. 85 bis Ende. Allen Arbeitgebern wird empfohlen, etwa noch rückständige Beiträge sofort nachzurichten und der schriftlichen Aufforderung zur Vorlage der Quittungskarten, Aufrechnungsbescheinigungen und Lohnlisten im Sammeltermin pünktlich Folge zu leisten. Im Termin muß Auskunft und Nachweis über die Arbeits= und Lohnverhältnisse der Arbeitnehmer gegeben werden können. Sämtliche Marken müssen mit dem letzten Tag der Beitragswoche, dem Sonntag, entwertet werden. * Silberhochzeit. Im Kreise ihrer Angehörigen feiern Sonntag, den 12. September, die Eheleute Hermann Bracht und Ehefrau Emilie geb. Bobe, Gußstahlstraße 40 wohnhaft, das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Glückauf zur goldenen! Bauunfall. Einen schweren Bauunfall erlitt in der gestrigen Nacht der 26jährige Peter Le. aus Wattenscheid, Gertrudisstraße 47, der bei einem Bochumer Unternehmer auf einer örtlichen Werksneubaustelle mit Bautransportarbeiten beschäftigt war. L. war im Begriffe, Betonmaterial fortzuschaffen, als er plötzlich von der umschlagenden Erdlore getroffen und mit in die Fundamentgrube gerissen wurde, wo er mit argen Verletzungen liegen blieb. Es mußte seine Ueberführung in das St Elisabeth=Hospital erfolgen. Diebstahl einer Handtasche mit Inhalt aus einer Speisekammer. In der Nacht wurde durch das offene Fenster einer Speisekammer des Hauses Waldring Nr. 52 eine Handtasche mit 6,40 RM Inhalt entwendet. Die leere Handtasche wurde in der Mülltonne wiedergefunden. Wer kann zu diesem Diebstahl Angaben machen? Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstr. 35, Zimmer 212. Spielzeitbeginn in Bochum am 25. Sept. Festlicher Auftakt mit den„Meistersingern". Das Stadttheater Bochum öffnet Ende dieses Monats wieder seine Pforten, und zwar erhält die Spielzeit durch ein zweimaliges Gastspiel der Kölner Oper mit Wagners„Die Meistersinger von Nürnberg“ einen würdigen und festlichen Auftakt. Die beiden Gastspiele finden am 25. und 26. September statt. Die Inszenierung liegt in Händen von Genemlintendant Alexander Sorina, die musiklische Leitung in denen von Generalmusikdirektor Fritz Zaun. Auch mit dieser Aufführung wird die Kölner Oper ihren Ruf als führende Wagner=Bühne des Reiches wieder unter Beweis stellen. Der Schauspielplan steht natürlich ganz im Zeichen der bevorstehenden II. Deutschen Shakespeare=Woche. So werden die beiden ersten Neuinszenierungen der Spielzeit Shakepeares„Die lustigen Weiber von Windsor“, und das erste der vier Römer=Dramen, „Titus Andronikus“. sein. Die Inszenierung beider Werke liegt m den Händen von Dr. S. Schmitt. Es folgen im weiterenn Spielplan des Schauspiels: Maugham:„Die heilige Flamme“. ein seit Jahren auf den deutschen Bühnen bekanntes Schauspiel, und die Komödie des bekannten Schauspieler=Dichters Curt Goetz„Dr. med. Hiob Prätorius" Die bevorstehenden Festereignisse im Schauspiel und in der Oper haben noch eine weitere Steigerung der Vormiete=Nachfrage herbeigeführt. Trotzdem— durch Erweiterung der Vormiete— ist das Stadttheater in der Lage, auch setzt noch den Wünschen gerecht zu werden. Es ergeht nur die dringende Bitte, sich sobald wie möglich mit der Kasse des Stadttheaters(Ruf 610 51, Kassenstunden von 10—13 Uhr und von 16—19 Uhr, außer Mittwochs und Samstags nachmittags) in Verbindung zu setzen. Den Prospekt erhalten Sie kostenlos zugesandt oder an der Kasse des Stadttheaters. Konzerte des Städtischen Orchesters in der Spielzeit 1937 38. Für die Vormiete=Konzertveranstaltungen des Städtischen Orchesters sind für nachstehende Konzerte folgende Solisten verpflichtet worden: Meister=Konzerte: Kammerlänger Gerhard Hüsch(Gefang), Lubka Kolessa(Klavier), Professor Wilhelm Kempff(Klavier), Guila Bustabo (Violine), Professor Wilhelm Stroß(Violine). Symphonie- Konzerte: Annemarie Beyne(Klavier), Adrian Aeschbacher(Klavier), Erwin Häusler(Violine), Professor Georg Kniestädt (Violine), Maria Forst(Violoncello), Alfred Krause (Harfe). Chor=Konzerte: Helene Vierthaler(Sopran), Gerda Schüler=Rehm(Sopran), KammerJängerin Emmy Leisner(Alt), Lilly Reitzer(Alt), Ernst Bauer(Tenor), Willi Lorscheider(Tenor), Ewald Kaldeweier(Baß), Eugen Klein(Baß). Die Kammer-Konzerte werden durch das Häusler=Quartett, Bochum, Arno Schütze(Klavier) und die Städtische Bläservereinigung, Bochum, ausgeführt. Solisten: Professor J. M. Hauschild(Gelang), Prosesfor Herbert Pollack(Klavier), Hanna Menzel(Cembalo). Weitere Auskunft an der Vormietehasse im Stadttheater von 10 bis 13 und 16 bis 19 Uhr (außer Mittwochs- und Sonnabends nachmittags). Telefonische Auskunft unter Nr. 610 51. asles. Eocum 116: Peter 6011er. ist Standard, das selbsttätige Waschmittel in der gelbroten Packung. Sein milder, ausgiebiger Schaum macht auch besonders schmutzige Wäsche wieder frisch und blütenrein. A 12 Llul a. 1) Stiepel weist die Alteste Entwicklungszeik auf Die Erforschung des Ruhrgebietsvolkstums Aus der Arbeit der Gelsenkirchener Forschungsstelle- Studien über die Bevölkerung des Ruhrgebiets ingesichts der ein Vorbild Seit einiger Zeit werden in einer der größten Städte Westdeutschlands— in Duisburg— umfangreiche Forschungen bevölkerungspolitischer und soziologischer Natur angestellt, die in ihrem Umfang und in ihrer Arbeitsmethode einen entscheidenden Beitrag liefern sollen zur Voltst oskunde im Ruhrgebiet und damit zugleich auch die Aufmerksamkeit lenken auf die seit Mai 1935 in Gelsenkirchen bestehende und von Hauptschriftleiter Dr. Wilhelm Brepohl geleitete„Forschungsstelle für das Volkstum im Ruhrgebiet“, die die Aufgabe hat, Grundlagen, Zusammensetzung, Entstehung, Entwicklung und Erscheinungsformen eines unverkennbar im Entstehen begriffenen ausgesprochenen Ruhrlandvolkstums zu erforschen, alle dazu erforderlichen und erreichbaren Unterlagen zusammenzutragen und zu organisieren und endlich so ein möglichst lückenloses Fundament zu schaffen, auf dem die künftige Volkstumsarbeit des Ruhrgebiets zuverlässig weiterarbeiten kann. Diese Aufgabe ist naturgemäf Tatsache besonders schwierig, daß ein hierfür nirgendwo besteht, schon deswegen nicht, weil die Volkstumsgeschichte des Ruhrgebietes eine in dieser Form einmalige Erscheinung auf deutschem Boden ist. Das Zentralproblem hierbei ist zunächst, wie sich das alte, bis zum 19. Jahrhundert homogene Stammestum auflöst und wie sich durch die schon im vorigen Jahrhundert begonnene Zuwanderung das Stammestum wieder zusammensetzt. Aus dem jüngsten Jahresbericht der Forschungsstelle für das Volkstum im Ruhrgebiet ist zu entnehmen, daß deren derzeitige Hauptarbeitsgebiete„Bevölkerungsgeschichte“ und„Sollsrunde“ sind. Eine erste, größere Veröffentlichung hierzu liegt in Dr. Eberhard Frankes Buch„Die Ostpreußen an der Ruhr“ vor. Eine wichtige Aufgabe der Forschungsstelle begann mit der Nachprüfung der sogenannten Gebürtigkeit, d. h. der Geburtsortsherkunft der(zunächst einmal) wahlberechtigten Bevölkerung in drei Siedlungsgebieten: Stievel(an der Ruhr), Erle(in der Emscherlinie) und Speckhorn(in der Lippelinie). Hierbei ergab sich an Hand von Kartenbildern und Anschauungstafeln die bemerkenswerte Feststellung, daß die Bevölkerungsstruktur der ältesten(Stievel) und der jüngsten (Speckhorn) Entwicklungslinie sich einander durch das starke Verwiegen der„Ortsgebürtigkeit“ ähnelt, während in der Emscherlinie, der mittleren Entwicklungszeit des Ruhrgebietes(Erle) ein achtprozentiger Östpreußenzuzug zu verzeichnen ist. Zwei Beobachtungsfelder in Gelsenkirchen dienten der Untersuchung der Gebürtigkeit auf soziologischer Grundlage; es handelte sich um ein ausgesprochenes Arbeiterviertel und um ein Villenviertel. Es wurde dabei festgestellt, daß die Bewohner des Arbeiterviertels fast ausnahmslos aus dem gesamten Osten stammten, während die ehemalige Heimat der Villenviertelbewohner die Stadt selbst, ihre Nachbarschaft und die Provinzen Westfalen, Rheinland, Hannover und Hessen=Nassau waren, so daß nach diesen Beobachtungen offenbar ein durchaus nicht unwichtiger Zusammenhang zwischen landsmannschaftlicher Herkunft und Be uno Beruf besteht. Interessante Ergebnisse wurden ferner bereits erzielt in der Erforschung der Wohnverhältnisse und damit der Seßhaftigkeitsfrage in verschiedenartigen Siedlungsgebieten. Neben der schon erwähnten Erforschung der Bevölkerungsbewegung im GroßDuisburger Raum stehen zur Zeit u. a. folgende Fragen im Arbeitsbereich der Forschungsstelle: Erforschung der rassischen Grundlagen des Ruhrvolkes, sprachliche Forschungen(Ruhrdeutsch, Kumpeldeutsch), landsmannschaftliches Vereinswesen, Volksfest und Volksbräuche bodenständiger und„eingebrachter“ Herkunft, ein zweifellos reiches Aufgabengebiet, das sicherlich der allgemeinen Aufmerksamkeit und Anteilnahme würdig ist. Die älteren Angestellten Ein Mahnwort an die Wirtschaft. Bei der Wiedereingliederung der sogenannten älteren Angestellten, die in der Systemzeit langfristig erwerbslos waren, in den Arbeitsprozeß hat sich herausgestellt, daß bestimmte Wirtschaftsgruppen glauben, Reservatrechte für sich beanspruchen zu können. Die dabei vorgebrachten Argumente werden in einem Runderlaß des Präsidenten der Reicheanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung widerlegt. Dieser Runderlaß behandelt einen Bescheid, den der Präsident an eine der genannten Wirtschaftsgruepen gegeben hatte. Es wird vom Präsidenten der Reichsanstalt dargelegt, daß, aboslehen von der rein staatspolitischen Pflicht, auch rein privatwirtschaftliche Ueberlegungen dazu führen müßten, die erfahrenen älteren Angestellten für die Paaris wieder nutzbar zu machen. Der Kreis der Betroffenen umfaßt ohnehin nur noch rund 34 000 Volksgenossen, wobei man nicht übersehen darf, daß wir einer allgemeinen Knappheit an Arbeitskräften schon jetzt gegenüberstehen. Aus dem Deutschen Sängerbund Bundesführer. Oberbürgermeister Meister. Herne, hat den stellv. Gauleiter von Westfalen=Süd. Oberbürgermeister Vetter, Hagen, in den Fübrerrat des DSB. berufen Die etwa in Chorvereinigungen noch vorhandenen Liederbücher des früheren„Deutschen Arbeiter=Sängerbundes“, seien es solche für Männercere oder Gemischte Chöre. müsen auf Anordung des Reichsministers für Volksauftlärung und Propagunda sofort zur Vernichtung abgegeben wer den. Die in Frage kommenden Vereine mussen die Durch ührung der Anordnung unverzüglich dem Kreissanger ührer mitteilen, der ihnen auch die Ablieferungsstelle bekannt gibt. Für die Anschafsung neuer Liederbücher wird auf Antrag ein Betrag zur Verfügung gestellt werden. Bis zum 15. September muß der Anordnung nachgekom men sein. Wanderpreisschießen der NSK9V.Kameradschaften des Kreises Bochum. Am Sonntag bringt der Kreis Bochum der NSKOV. sein diesjähriges Wanderpreisschießen für seine Kameradschaften zum Austrag. Die Schießsports erfreut sich bei den alten Frontloldaten der größten Beliebtheit. Im vergangenen Jahre stiftete die Kreisleitung der NSKOV. Bochum und der Oberbürgermeister Dr. Piclum sowie Förderer der NSKVV. mehrere Wanderpreise, um dem Schießsport einen besonderen Antrieb zu geben. Die zirksleitung der NSKOV. Dortmund bat nun in diesem Jahro ebenfalls einen Wanderpreis gestiftet. so daß in diesem Jahr sechs Wanderpreise zur Verfügung stehen werden. Für das dieslährige Wanderpreisschießen haben 20 Komeradschaften ihre Meldungen abgegeben. Schon die regen Vorbereitungen zu diesem Kampf seitens der einzelnen Kameradschaften lassen einen erbitterten Kamp“ um den Sieg erwarten. Die Schießleistungen bei den Vorbereitungsschießen in den Kameradschaften zeitigten ausgezeichnete Leistungen. Jede Kameradschaft stellt eine Minnschaft von 10 Kameraden. Jeder Schütze hat drei Schuß stehend aufgelegt, geschossen wird mit der Wehrmannsbüchse. Die höchste Ringzahl einer Mannschaft ist für die Gesamtplazierung entscheidend. An erster Stelle rangierte im vergangenen Jahr die Kameradschaft Wiemelhaufen, die den Wanderpreis der Kreisleitung zu verteidigen hat. Die Kameradschaft Werne hat den Wanderpreis des Oberbürger meisters zu verteidigen. Die anderen Wanderpreile haben die Kameradschaften Grumme=Vöde. HofstedeRiemke Marmelsbagen und Hiltrop zu verteidigen. Das Schießen erfolgt auf dem Schießstand Wiesmann, Castroper Straße, in der Zeit von 9—18 Ubr. Anschließend findet die Preisverteilung bei Wiesmann statt. Das billigste Eiweiß Tierisches Eiweiß braucht unser Körper in gewissen Mengen. Wir haben aber bieher wenig darüber nachgedacht, welches wohl die billigst, Eiweißquelle sei. Das mußte doch eigentlich alle Hausfrauen interessieren! Keineswegs der billigste, sondern annähernd der teuerste Eiweißspender ist das Ei. Ein Kilogramm Erweiß aus Huhnereiern kostet 15 RM. Auch das im Fleisch enthaltene Eiweiß ist nicht billig. Wollen wir ein Kilogramm Eiweiß in Form von Fleisch essen, mussen wir 10 RM aufwenden. Billige Eiweißspender sind dagegen Milch und Kase. Den ersten Platz nimmt sogar die entrahmte Platzerneuerung für Kulturring I. Am 10. und 11. September werden für die Platzgruppen 2. Sperrsitz, 1. Rang Seite, 3. Sperrsitz, 2. Rang Mitte und Seite des Kulturringes die Ausweiskarten umgetauscht. Wir bitten, diesen Termin unbedingt einzuhalten und verweisen auf die Geschäftsstunden von 10 bis 12,30 Uhr und 15,00 bis 18,30 Uhr unseter Geschäftsstelle Kulturgemeinde in der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“. Kortumstraße Nr. 62(Ruf 643 90). + In einer Gerichtsverbandlung vor dem Schörfengericht erhielt man betrübende Einblicke in das freud= und liebesleere Leben eines geweckten Knaben. Was er auch tat. es fand nie die mütterliche Zustimmung. Jede und die kleinste Verfehlung. verschuldet und nicht verschuldet, hatte er zu bußen durch zornerfüllte Zurechtweisungen und Mißhandlungen von Seiten der Mutter. Zum Schulbesuch herangewachsen, mußte er in seinen schulfreien Stunden neben der Erledigung der Schularbeiten die Verwahrung und Beaufsichtigung seiner kleinen Geschwister ausüben und dabei auch das Schwein büten. War das Schweinchen mal andere Wege gegangen. so wurde der Knabe von der Mutter geprügelt. Plärten die seiner Anssicht überantworteten Kinder, so bekam er von der Mutter die Züchtigung. Obwohl man der jungen Mutter wiederholt ihr unerhörtes Benehmen ernsthaft vorhielt, war der Knabe weiteren Mißbandlungen ausgesetzt. Da dieses die Nachbarn nicht weiter mehr ansehen konnten, wurde von ihnen der Fall der Polizei unterbreitet, die veranlaßte, daß der Knabe der Mutter genonmen und in Fürsorgeerziebung gegeben wurde. Damit Zurück! Shielen Bochum Fleischverkau Tamst., d. 11. 9., vorm. v. 7.30 Uhr ab(Anf.=Nr. 901). Schlachthof= verwaltung Eine unnatürliche Mutter hatte das Martyrium des jetzt achtjährigen Knaben sein Ende erreicht. Gegen die lieblose Mutter wurde das Strafverfahren wegen fortgesetzter Kindesmißhandlung eingeleitet, das jetzt zur Hauptverhandlung führte. In dieser bestritt die Angeklage das ihr Vorgeworfene Sie pochte auf das ihr zustehende Züchtigungsrecht als Mutter und bewertete das ihr zur Last Gelegte als eine Ausgeburt von Rachsucht soitens der Nachbarn Die Beweisaufnahme sprach aber eine andere Sprache, sie entrollte Bilder von Kindesmißhandlungen einer Mutter, die wir nicht wiedergeben wollen. Der Staatsanwalt beantragte, die Lina Sch. aus Watt enscheid trotz ihres bisher straflosen Vorlebens wegen fortgesetzter Kindesmißbandlung zu 1 Jahr Gefängnis zu verurteilen und sie sofort in Hait zu nehmen. Das Urteil lautete auf sechs Monate Gefängnis. Von einer Verhaftung der Angeklagten sah man ab, da der Knabe, der Fürsorge übergeben, nicht mehr der unbegründeten Mißhandlung seiner Mutter ausgesetzt sei. In der Urteilsbegründung erfuhr die Angeklagte eine berechtigt scharfe und strenge Zurechtweisung Doch die in sommerlicher Erholungseeit autgespeicherten Krätte werden erhalten, wenn jetzt die DoppelberzNachkur einsetzt, die des Blot erneuert, den Körper krattgt, de Nerven stahlt für sofort oder zum 15. 9. gesucht. Grothnes, Bochum Hattinger Str. 92. aederlagen: Drusenbergstrabe 72 Drog. Pilta, Wiemelhauser Straße 21» E. Platttaut, Vikoriastreße 3. Drogerie Stelzer, Beöderstraße. Ecke Micsche Straße 2. Drog. F. W. Störing, Hellweg Hamme: Drog. Kühnol, reer: Drog. Bchulte, W. heimshöhe 92, Haupistreße 41. Linden Orog. A. Feuerstein. Hallinger Sir Drogerie Stens. Ueden und Deh hauseo. Riemke: Drog. Brune, Herner Str. 353 Weitmar: Drog. Held, Hattinger Strabe 223. Drog. Kappe, Hattinger Straße 214 Drog. Mack, Markstr. 386. Wiemel hausen: Drogerie Lueg, Brenscheder Strabe 52. Werne: Drogerie Levenig. Witlekindstr. 32. Vinke-Drog. Piepenbreier, Rolandetraße 2. 3-ZimmerWohnung m. groß. Stallung., dofraum u. Gart., a. 1. Cfl. au verm Zu erfr. 1. d. 0 Tausche schone Suppenhühner... 1.00 Poularden. Jg. Bänse. Jg. Enten Wildragout 0.50 Hrsch-, Wlloschwein- B. Rehbraten anortar Rebhühner»er St0c von 1, Feinkost Wile und Setluge Franz Brunnstein Bochum, Schütrenbahn! RUt 6830 a guten Felnsehnitt EmuIraSS NaO Alopper s Orent-Mischung Kaffeerösteret Bochum, am Wilhelmapletr Kerton 80 Gromm, 80 Plonnig Beschten Sie stats meine Scheufonster 3- Limmerwonouno! I. Etg., 32 K. geg gr. 8-Z.=Wohnung, auch Neubau, Hamme ausgeschl. Off. u B. C. 860 a. d. Gesch d. Bia Kauft bei unsern Inserenten! Zigarren-Klöpper Sochum, Bongerdetrene 25 direkt neben dom Automet Wer elwas angubieten hat, sage et durch eine Anzeige Erfolgreiche Vermütler bei allen Gelegenheiten And die kleinen Angetgen, die durch unsere Zeitung die geeignete Verdreilung finden Gegen die Schwarzarbeil Wie werden auf Geranlassung der deptoragindastelle Westlalen-Eüt ur dann Arbeiledeluche von leibnandigen Handweriern deröffentischen denn in loben Anzeigen die 000. ländige Adresse angegeben in und die Gelbliändigkeit des Generbes nachae. vielen werden kann Biter.Angeigen Meter Mrt Ant alte anaulaie Gebr. Schlattimmer mit Matr., gut erhalten, kompl. aea. Nasse 95.— RM. Gebr. Schlatzimier 3türig. Kleiderschr mit Wäscheeinteilg. 90 br., einschl. 2 Stück 3teil. Mufl., kompl. geg. Rasse — NM zu verf Mobeid. W. Rode mann B.-Tahlhansen, Dr. C.=Cllo= Stratze 117. Früchmilch ein. die u em Mlogran omen. nur 3 RM liefert. Die entrahmte Frischmilch ist damit wohl wert, einen bevorzugten Platz in unsere Haushalten einzunehmen. Unter den Kasen, die un schon für 4.50 RM ein Kilogramm Erweiß geben. sind vor allem die Sauermilchkäse, also Harzer. Jhu ringer, Blauschimmelkäse usw., als besonders eiwelßreich hervorzuheben. So ist es uns also gut moglich, einen großen Teil unseres Eiweißbedarfs obne gron Kosten aus Erzeugnissen zu decken, die uns reichlich zur Verfügung stehen. Fahrten nach Düsseldorf. Folgende Fahrten finden noch zur Ausstellung statt: 12. N.. 19 9 jeweils mit dem Autobus, am 3. 10. mit dem Sonderzug. Weiter werden jeden Mittwoch Fahrten nach Duneldorf mit dem Omnibus durchgeführt. Anmel für genannte Fahrten werden bereits jent chon an genommen, und zwar bei sämtlichen DAJ Diennstellen. Vorverkaufsstellen der NS6„Krait Freude und bei den Amts und Ortswarten Beiträge zur Hindenburg-Spc:e! auf ihr Postscheckkonto: Berlin Nr. 738 00! Gewinnauszug 5. Klasse 49. Preußisch=Süddentsche (275. Preuß.) Klassen=Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verbeten Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Ableilung Abteilungen I und 1I 8. September 1037 28. Ziehungstag Jn der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen 2 Gewinne zu 30000 F M. 90644 4 Geminne ju 10000»M 210330 302317 2 Gewinne zu 6000 RM. 319170 26 Gewinne zu 2000 RM 13646 47281 58418 64606 81896 211243 224277 234149 241293 305323 329381 33079 301788 80 Gewinne zu 1000 RM 1314 17953 18182 20074 21833 23967 61968 64888 62338 78746 44 168 12930 13624 45850 148982 166071 158740 163073 17518 184591 184658 188868 206136 207069 218587 238007 238416 239076 251641 252978 28903 70 7226 378448 38 96 Gewinne zu 600 RM 4034 9108 12686 15717 21340 21381 25943 28006 36856 99169 39170 42442 4740 7240 8888 114947 123375 12480 126470 1813 158790 166909 187714 188034 07 0999 2286 2394410 247673 264602 276313 281022 281194 283608 324260 329079 4 348419 300687 351134 306224 373139 376 377210 378706 383500 383698386232 207 6 28755 85738 100833 120835 123420 147448 173206 213856 231302 253164 270860 293619 306842 326933 nn 300 RM 886 1198 19624 9409 50849 69499 76121 78326 2 101333 103639 106926 118740 155792 168800 163638 16566 160327 198039 195794 198656 216468 218507 224833 229026 237616 239217 241664 243683 253243 254560 261342 26379 27271 263107 288343 289759 22757 82794 96344 119 12262 142693 166317 210728 231167 248264 269179 296954 297166 303476 304250 310849 312133 312592 317498 3303 335323 342707 344738 948415 0 37627 37260 3775 389074 389246 392164 397618 324810 347112 378378 Jn der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 2 Gewinne mu 20000 RM. 238445 4 Gewinne in 6000 RM. 279126 377367 12 Gewinne Iu 3000 RN. 23094 37501 112779 183713 293331 358576 20 Gewinne in 2000 RM. 13651 23176 46260 628 193804 212060 25096 252047 96632 890234 B Gewinne z 1000 RM. 30619 67271 98480 121187 136716 150486 166586 175363 198849 21322 269446 271184 276484 313269 33844 339260 3616: 392570 39778 82 Gewinne zu 600 RM 10243 38799 41520 67231 74446 96390 119629 120019 135842 141449 49323 184884 167872 188609 189211 164003 168417 176072 101600 200753 204311 20640 216077 216922 225108 236168 247397 260179 7 42 26449 313186 240 342438 361179 364866 391641 392256 393439 394113 162 Gewinne zu 300 RM 18962 25660 27450 0 3004 80908 31613 36797 38304 4219 450 47356 48369 63232 64337 67334 63789 64700 70425 72734 74399 69109 102566 117697 125610 126476 130440 136206 163566 156337 155976 157183 156243 160062 162263 16326 06 168112 641 168736 175196 184193 21674 217849 221922 228410 231167 242769 246322 260819 262167 277726 27913 80 304807 907344 308377 311817 316043 922374 326968 326324 332356 334025 339924 960390 360923 37037 872622 37484 376260 383014 387529 994500 396250 398389 300622 Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu 1000000. 2 zu se 20000. 2 zu se 10000, 4 zu se 5000. 10 zu se 3000 14 zu se 2000, 92 zu se 1000. 148 zu se 500. 312 zu le 300, 6414 zu se 150 R77. peeleg den 10. September1 Dr. Goebbe Auf dem Parteikongreß am Donnerstag folgende Spanien ist die neae". So schreibt das organ„Die Rundschan vom 22. Juli 1937. Mit lend die internationale Be Problems charakterisiert. dier muß die Entscheidung chewismus, das heißt Anarchie auf der einen Ordnung und Au“ Seite. Seit über einem Jahr stentlichkeit durch das Spa gehalten. We immer in auch bier gut bei der Bet Fragenkompleres die sie Frnten ganz eindeutig vo will man zu einem festen schen Kensequenzen und Problems kommen Man baben, die Ding beim 9 nichts im Dunke' zu lassen e santen Tatkestandes illem das deutsche Volkn ber die Größe und Weit in der Tat von einer internationalen Die Moskauer Komin der Weltoffentlichkeit einz Bewegung in Spanien, d 17 schon gärende Entwi sei ein Militäraufstand der vom spanischen Vol werde. Die Wahrheit dag regung einen Akt volkischer zegen den für die selbe Ze auf den August 1936 ver emmunistischen Partei S Anistand wurde in Moske von Moskau organisiert wird auch heute von Me lührt Im März 1931 nuilekn. der damalig Komintern, in seinem Be dem elften Plenum der Es eute müsse die kommuni nen die Massen der Arbe beren zum Kampf für! ernregierung auf Grundl tiner Anweisung der Kor 1 beißt es. daß die kon richtet sei.„zur Besetzn Antherren, der Klöster Sie müsse aufrufer engifneten Widerstandes M. einen Monat vor Fepolution in Spanien, tern die Erklärung hera "asse und das Bauerntur eine Frage des Leben= saschiemus vorzugreifer Zeit die Macht ar Im Jahre 1935 belauft nutzung der Kommunis burch Moskau auf m Leseten, wovon die eben eingestanden hat. der Komintern in Mosk Pimitroff die Anwe einer Volksfront Fehruar bis 20. Apr roten Horden 140 Men Gehäude verbrannt und wistische Revolution offer Der allgemeine Aufsta esgelegt. Eine im Orig lung der Moskauer 9 dann auf August 1936. U. a. den Beefhl zum Nr. 11 die Hinrichtung all der zen Liste verz Ler Aufstandsplan für npisch für die bolschem us von der Vorspiegelt Zentrum der Gewer und der darauf zu erfe Generalstreiks. Die Soll gleichzeitig in den Kase Schlag auf Schlaa soll Hauptpost, des Präsident ministeriums vor sich ae Am 13. Juli 1926 wi wordnete und nationa -otelo durch die ma Moreno und Garr ermordet. Drei Tag= nalen General Balme eiche Schicksal. Am To Eerruchtheit dieser Vor Arletmatzig die national n. an deren Spitze sich Im August 1946 er Endens Spaniens und Andung mit dem befr September 1936 werden T.m Alkazar befri rhält damit das heroisch den Weltholschewi aründet der Staate nbeitspartei und been Spanien den Partelenke Diese einfachen Date die gewaltsan Sowjetisierung Spanien blanmaßig vorbereitet ahmte Friichmilch ist er zugten Platz in unseren iter den Kasen, die un ogramm Erweiß geben. skäse, also Harzer. Thü„ als besonders eiw. s uns also gut moglich. weißbedarfs ohne große decken, die und reichlich Folgende Fahrten t: 12. N., 19% jen d. mit dem Sonder ch Fahrten nach Du geführt. Anmeldun 1 bereits tent chon amtlichen DAJD. er N36 nd Ortswarten bur n! Berlin Nr. 738 00! uszug lisch=Süddentsche lassen Lotterie Nachdruck verbei= mer sind zwei gleich und zwar je einer ummer in den beiden und 1 8. September 1037 sziehung wurden gezogen 200 210330 302317 319170 13646 47281 58418 24277 234 149 241293 301788 1314 17953 18182 S 64888 62338 78746 28868 129306 13624 58740 163073 175228 206436 207069 251641 252978 372236 378448 4034 9108 12686 6 36856 39169 39170 114947 123375 124880 166909 187714 239410 247673 283608 324260 351134 366224 383500 383696 prelteg den 10. Beptember 1887 2. Beilage der Volks-Zeilung 212— Seite 2 218587 289033 381866 254802 329079 373139 rn 886 1196 19624 22757 76121 78326 82794 6262 86266 96344 106926 18740 118 121900 122327 12262 13341 140036 142693 163638 165661 166317 195794 198686 210728 224833 229026 231167 241654 243683 248264 2619:2 263791 269179 288343 389750 293134 03476 304250 312592 317498 324810 344736 346416 347112 372806 377596 378378 392164 397618 sziehung wurden gezogen 238445 279126 377367 23094 3750 25006 30819 66586 276484 39776 10243 67271 175363 313269 200753 236168 206449 39164 20431 247397 313186 3922be 33844 41620 141449 164003 206470 260178 340308 18982 25680 3 36797 38304 12 64337 67334 89109 102566 136206 163550 160962 162263 168736 175196 221922 228410 262167 277720 296802 304807 322374 326968 360923 387529 27450 42192 63789 117697 156337 16326 184931 231162 279133 307344 326324 370377 20430e en. 2 Gewinne zu N u se 10000, 4 zu se 5000, 2000, 92 zu se 1000, 00, 6414 zu se 150 RM. Die Wahrheit über Spanien Dr. Goebbels enthüllt die dunklen Pläne des Bolschewismus— Eine großangelegte Rede auf dem Parteikongreß Auf dem Parteikongreß hielt Dr. Goebbels am Donnerstag folgende Rede: „Spanien ist die Welt am Scheidewege". So schreibt das bolschewistische Zentral organ„Die Rundschau“ in seiner Nummer 31 2. Juli 1937. Mit diesen Worten ist tref lend die internationale Bedeutung des Spanien Problems charakterisiert. Es ist in der Tat so. dier muß die Entscheidung fallen zwischen Bolchewismus, das heißt Zerstörung und Anarchie auf der einen, Autorität, das heißt Ordnung und Aufbau auf der anderen Seite. ther einem Jahr wird nun die Weltesfentlichkeit durch das Spanien=Problem in Atem gehalten. We immer in solchen Fällen, so ist es auch bier gut be' der Betrachtung dieses akuten Fragenkempleres die sich gegenüberstehenden Fronten ganz eindeutig voneinander abzugrenzen, will man zu einem festen Urteil über die mögchen Kensequenzen und Auswirkungen dieses Problems kommen. Man muß dabei den Mut baben, die Ding beim Namen zu nennen und nichts im Dunke' zu lassen, was zur Aufhellung de santen Tatbestandes beitragen könnte. Vor illem das deutsche Volk muß Klarheit gewinnen ber die Größe und Weite dieses Problems, das in der Tat von einer internationalen, sakularen Bebeutung Die Moskauer Komintern wird nicht müde, der Weltöffentlichkeit einzureden, die nationale Lewegung in Spanien, die in die am 17. Juli 19 schon gärende Entwicklung eingegriffen hat, sei ein Militäraufstand reaktionärer Generäle, der vom spanischen Volk eindeutig abgelehnt werde. Die Wahrheit dagegen ist, daß diese Beregung einen Akt volkischer Notwehr gegen den für die selbe Zeit angesetzten und dann auf den August 1936 verschobenen Aufstand der kemmunistischen Partei Spaniens darstellt. Dieser Anistand wurde in Moskau seit Jahren geplant, von Moskau organisiert und kommandiert und wird auch heute von Moskau praktisch durchar ührt. Im Marz 1931 schon erklärte Manuilekn. der damalige Generalsekretär der somintern, in seinem Bericht über Spanien vor dem elften Plenum der EKKI. in Moskau,„schon eute müsse die kommunistische Partei in Spanen die Massen der Arbeiter und Bauern mobiheren zum Kampf für die Arbeiter= und Bauernregierung auf Grundlage der Sowsete“. In tiner Anweisung der Komintern aus dem Jahre heißt es, daß die kommunistische Partei verchtet sei,„zur Besetzung der Ländereien der Anherren, der Klöster und des Fiskus aufzuturn. Sie müsse aufrufen zur Organisierung des umaifneten Widerstandes". Am 1. September M. einen Monat vor Ausbruch der Oktoberution in Spanien, gibt dann die Komintern die Erklärung heraus:„Für die Arbeiter lasse und das Bauerntum ist es eine Frage des Lebens oder des Todes, dem staschiemus vorzugreifen und in allerkürzester Zeit die Macht an sich zu reißen.“ Im Jahre 1935 beläuft sich die jährliche Untertutung der Kommunistischen Partei Spaniens durch Moskau auf mehrere Millionen ttn wovon die Komintern 2 Millionen enten eingestanden hat. Auf dem 7. Weltkongreß der Komintern in Moskau im Jahre 1935 gibt mitroff die Anweisung zur Bildung einer Volksfront in Spanien. Vom FFehrnar bis 20. April 1936 werden von den roten Horden 140 Menschen ermordet und 520 Gehande verbrannt und zerstört, ebe die bolschewistische Revolution offen ausbricht. der allgemeine Aufstand wird für Juni 1936 mengelegt. Eine im Original vorliegende Anweisung der Moskauer Komintern verschiebt ihn dann auf August 1936. Diese Anweisung enthält u. a. den Beefhl zum Generalstreik und unter Nr. 11 die Hinrichtung all derer, die auf der schwarzen Liste verzeichnet stehen der Aufstandsplan für die Stadt Madrid ist apisch für die bolschewistische Taktik. Er geht mun von der Vorspiegelung eines Angriffes auf ne Zentrum der Gewerkschaften als Provokation and der darauf zu erfolgenden Erklärung des eneralstreiks. Die Soldaten werden angewiesen, Tochzeitig in den Kasernen zu meutern, und Swlag auf Schlag soll dann die Besetzung der Haupipost, des Präsidentenpalais und des Kriegsministeriums vor sich gehen. 13. Juli 1928 wird der rechtsstehende AbForoncte und nationale Vorkampfer Calvo Sotelo durch die marristischen Polizcioffiziere Moreno und Garrido auf viehische Weise „mordet. Drei Tage spater ereilt den nationnien General Balmes in Las Palmas das Schicksal. Am Tage darauf wird durch die Frruchtheit dieser Vorgange spontan und fast mesmatzig die nationale Volksbewegung ausge son, an deren Spitze sich General Franco stellt. azim August 1946 erfolgt die Befreiung des Sudens Spaniens und die Herstellung der mit dem befreiten Norden. Am 2 Srdtember 1976 werden die todesmutigen Kamp m Allazar befreit. Das neue Spanien damit das heroische Symbol seines Kampfes egen den Weltholschewismus. Am 19. April 1997 Farundet der Staatschef General Franco eine Anbeitspartei und beendet damit im nationalen spanien den Parteienkampf. issiese einfachen Daten beweisen, daß die KoIintern die gewaltsame Machtergreifung und Sowjetisierung Spaniens clanmatzig vorbereitet hatte„daß sie unmittel bar vor dem Gelingen ihrer Pläne stand und nur in letzter Minute durch die Tatkraft eineMannes daran gehindert wurde. Es muß daraus die politische Schlußfolgerung gezogen werden, daß der sogen. rote Valencia=Ausschuß keine„Regierung", sondern das ExekutivKomitee der bolschewistischen Organisation darstellt, die noch einen Teil Spaniens in Besitz hält. Rotspanien ist also kein„Staat" im völkerrecht= lichen Sinne, sondern ein vom spanischen Volkskörper gewaltsam losgetrenntes Gebiet, das rechtmäßig von den legalen Vertretern des spanischen Volkes zurückerobert wird. Es ist müßig, hier die Frage aufzuwerfen, ob der Bolschewismus zweckmäßiger durch eine Volksbewegung oder durch das Militär niedergeschlagen werden soll. In Spanien regierte die Not die Stunde. Es ist deshalb auch absurd, Deutschland vorzuwerfen, es habe die Absicht, den Nationalsozialismus in Spanien einzuführen und sich hier eine geistige Einflußmöglichkeit zu sichern, oder es verfolge den Plan, Teile des spanischen Staatsgebietes unter Ausnutzung des gegenwartigen Notstandes zu annektieren. Wir wollen weder das eine noch das andere. Aber es kann unter keinen Umständen gedul det werden, daß die kommunistische Internationale sich im Westen Europas eine neuc Operationsbasis sichert, von der aus der Keil der bolschewistischen Weltrevolution um so wirksamer und gefahrenbringender in Europa hineingetrieben werden kann. Wir machen deshalb auch gar keinen Hehl daraus, daß unsere wärmsten Sympathien bei General Franco stehen, dessen heroischen, opfervollen und idealistischen Kampf das ganze deutsche Volk auf das tiefste bewundert. Es war dehalb mehr als ein diplomatischer Akt, daß der Führer und der italienische Regierungschef General Franco als die einzige rechtmäßige Regierung in Spanien anerkannten. Die internationalen Zusammenhaͤnge Es ist hier an der Zeit, die internationalen...ammennanae, die sich hinter den spanischen Vorgängen auftun, näher zu beleuchten. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß der rote Aufstand in Spanien nur einen Teil der von Moskau geplanten bolschewistischen Weltrevolution darstellt. Die internationale Front des Kommunismus tritt unter spanischer Maske in die Erscheinung, und so kann auch nicht weiter wunder nehmen, daß sie wie immer anderswo so auch hier die moralische, intellektuelle und auch materielle Unterstützung der linksbürgerlichen Demokratie in aller Welt findet. Man kann sich diese fast rätselhaft anmutende Zusammengehörigkeit zwischen Bolschewismus und westlich-liberalem Intellektualismus nur erklären, wenn man annimmt, daß es sich hier um eine geistige Erkrankung bandelt. Sie hat ihre Ansteckungsherde schon soweit vorgetrieben, daß selbst Menschen davon infiziert werden, die ihrer ganzen Natur, ihrem Wesen und Wirken, ihrer gesellschaftlichen und nationalen Stellung nach eindeutig auf die andere Seite gehörten. Dazu kommt noch, daß sich im Bolschewismus das internationale Judentum die bequemste Tarnung geschaffen hat für eine politische und moralische Kriminalität, die zwar seinem inneren Wesen entspricht, die aber, würde sie nackt und bloß zur Schau getragen, den Abschen und das Entsetzen der ganzen Menschheit erregen müßte. Denn die Internationalität des Bolschewismus wird ja hauptsächlich durch das Iudentum bestimmt. Der Jude wirkt sich im Bolschewismus in der Tat als die Inkarnation alles Bösen aus. Es ist müßig, die materielle Hilfe, die Moskau und eine ganze Reibe sogenannter demokratischer Staaten dem roten Spanien haben angedeiben lassen, im einzelnen darzulegen. Sie ist durch die Tagespresse so ausgiebig und mit so unanfechtbarem Material vorgetragen worden, daß sich jedes weitere Beispiel dafür erübrigt. In der kurzen Zeitspanne vom 6. März bis 14. Mai dieses Jahres, also nach dem Inkrafttreten des Kontrollplanes. passierten allein 190 sowjetrussische und es rot spanische Munitionsschiffe mit dem Ziel spa nischer Hafen die Dardanellen. Sie lieferten dem roten Spanien 162 Tanks, 130 Kanonen, Flugzeuge, 395 Lastkraftwagen, 12 Flat geschütze, 31 120 Tonnen anderes Kriege material und Munition. Im Februar und März wurden in Reval 101 Sowjetflugzeuge nach Spanien verladen. Am 1. März gelangten nach Almansa auf Landwege 50 schwere sowjetrussische Geschutze, Eine einzige große Bestellung von der Sowjetunion aus der letzten Zeit umfaßt 1n Großtanks, 500 mittlere Tanks, 2000 leichte Tanks, 40n9 schwere, 6000 leichte Maschinengewehre und non Flugzeuge mit den dazugehörigen Piloten Ungezählt das Kriegsmaterial, das von Frankreich und über Frankreich nach nien gegangen ist und noch geht. Endlos die Reihe der Waffen= und Munitionslieferungen, die die Tschechoflowakei bisher getätigt har. Firmen in England, Holland und der Schweiz beteiligen sich an diesem Geschaft. Der international-jüdische Waffenbandel ist dabei in weitestem Umfang eingeschaltet. Und das alles geschieht unter einem internationalen Kontrollplan und im Zeichen der Nichteinmischungspolitil Es soll nun darüber hinaus hier der Welillberalm. ornten og. 99 Ebe Muische Pollern. mus und Demokratie ganz unverständliche, um in sagen geradezu ververse Zuge aufweist. Die Demokratie hat sich im Brge er geschichtlichen Wirksamkeit immermehr als das politische An shängeschild des Weltrar lismus berausgestellt. Der führt sie nun bis an ihr letztes Ende durch. Er ist sozusagen die Demokratie des Terrors. Er beschleunigt durch seine blutige und erbarmunge lose Praxis eine Entwicklung, die an sich im Liberalismus schon vorgezeichnet ist. Um es mir einem drastischen Beispiel auszudrücken: in der Demokratie werden die Köpfe durch die Jahl überstimmt, im Balschewiemne wer den die Köpfe mit dem Beil der Gnillatine abgeschlagen! Das Ergebnis ist hier wie dort dasselbe, die Kopfe fehlen, und über einer führerlos gewordenen Masse kann der internationale Jude gefahrlos die Diktatur des Terrors und des Geldes errichten. Keine Exportware! Es ist unverkennbar, daß die Gegenwehr gegen diesen plumpen und dreisten Versuch einer Vorbereitung der jüdischen Weltherrschaft unter den Völkern in erfreulichem Maße zunimmt. Eine Reibe von Ländern hat diese so außerordentlich gefährliche Bedrohung ihres nationalen Bestandes bereits vollkommen abgeschüttelt. Ja, in jedem Volke ist man mehr oder weniger an der Arbeit, in der seinem Charakter und Wesen gemäßen Form diese Abwehr zu organisieren. Es ist nun bekannt, daß das internationale Judentum die für die Errichtung seiner Weltherrschaft so besonders unangenehmen Aussichten dieser Frontstellung dadurch abzuwehren versucht, daß es sich zum Beschützer der nationalen Souveränität seiner jeweiligen Gastvölker aufwirft und die in der Natur der Sache liegende geistige Gemeinsamkeit dieser Abwehrfront als Einmischung in die inneren Belange der davon betroffenen Völker anzuprangern versucht. Wo sich in Europa tatkraftige und mutige Männer in den einzelnen Völkern gegen die bolschewistische Gefahr erheben, werden sie als vom Nationalsozialismus oder Faschismus bestochene und ausgehaltene Subjekte seitens des Judentums und der ihm hörigen Presse angepöbelt, der Nationalsozialismus oder Faschismus selbst aber als imperialistischer Expansionsversuch Deutschlands oder Italiens diskreditiert. Es sei deshalb hier noch einmal in aller Eindringlichkeit festgestellt, daß wir niemals die Absicht hatten oder auch nur haben können, aus dem Nationalsozialismus eine Erportware zu machen. Wir denken viel zu geschichtlich, als daß wir nun glaubten, daß eine aus dem tiefsten Wesen eines Volkes entsprungene politische Weltanschauung wahl= und einschränkungslos in ein anderes Land ausgeführt werden könnte. Der Nationalsozialismus ist nicht nur kein Export=, er ist im Gegenteil ein deutscher Patentartikel, den ausschließlich für unser Land zu reservieren und in Wirksamkeit zu bringen unser größtes Bemühen ist. Schurkische Bagatellisierung oder instinktlose Dummheit? Wenn wir also über die internationale Gefahr des Bolschewismus sprechen, so nur, um Zusammenhänge aufzudecken, die nicht allein für uns, sondern füralle Staaten, vor allem für die demokratischen, die akuteste Gefahr in sich schliesien. Diese Gefahr ist um so bedrohlicher, als sich ein verwahrloster Intellektualismus, der, vor allem in liberalen Staaten leider noch nicht seiner trügerischen und angemaßten Würde entkleidet ist, gerade ihr gegenüber, wenn nicht aktiv fördernd, so doch mindestens passiv hinnehmend sich verhält. Was soll man dazu sagen, wenn Rabindranath Tagore angesichts der spanischen Vorgänge„an das Gewissen der Menschheit appelliert“ und dabei ausruft:„Helft der Demokratie, helft der Zivilisation und der Kultur.“ Wenn den gleichen Appell diesmal an das Gewissen der Welt die bedeutendsten amerikanisch demokratischen Politiker und Kirchenmänner richten wenn der Dean von Canterburn am 18. April 1737 in einem Aufruf schreibt:„Es ist nicht wahr, daß das rote Spanien religionsfeindlich ist. Im Gegenteil, ich war verblüfft über die tiefreligiöse Note, die heute hinter dem spanischen Leben steht. Es ist völlig falsch zu sagen, daß diese Leute unreligiös sind, auch wenn sie Gott leugnen.“ Wenn es sich hier nicht um eine schurkische, gemeine und niederträchtige Bagatellisierung einer kurchtbar brohenden Gefahr bandelt, dann stehen wir damit zweifellos vor einer instinktiven Dummbeit, von der leider das Evangelium sagt, daß der Herr sie verzeihen möge, da die, die sie begehen, nicht wissen, was sie tun. Der Bischof von Winchester gibt im Oberhaus am 29. April 1937 eine Erklärung für das rote Spanien ab. Der Erzbischof von York tritt am 29. April 1937, laut„Morning Post“, für Rotspanien ein. Die Appelle seitens liberaler lektueller an das Gewissen der Menschheit oder der Kultur oder der Zivilisation, solcher Werte also, die im roten Spanien in ihren Grundlagen erschüttert werden, sind unzählbar. Es ist, als habe die Welt die Augen vollkommen verschlossen vor dem an sich so offen liegenden Versuch der Moskauer Komintern, in Spanien ein Experimentierfeld der bolschewistischen Weltrevolution aufzumachen. Denn der Kampf in diesem unglücklichen Lande ist nichts anderes als die Generalprobe dazu. Hier hält Moskau Heerschau über seine Hilfsvölker ab Hier hat es eine bequeme Gelegenheit, die Bundesgenossen in aller Welt zu überprüfen und seine taktischen und strategischen Maßnahmen zur Vorbereitung des großen Weltaufstandes danach einzurichten. Hier wird die Weltrevolution mit System weitergetrieben und gleichzeitig ausprobiert, wie weit Europa nun ist und was man ihm in seinem gegenwärtigen Zustand bereits zumuten kann. Hier werden eingeschlagene und noch einzuschlagende Methoden auf ihren Wert und ihre Richtigkeit hin überprüft. Dabei spielen Kosten für Moskau keine Rolle; denn alle Opfer bezahlt Spanien, das unglückliche Land, auf dessen blutendem Rücken dieses furchtbare und grauenerregende Experiment durchgeführt wird. Das Wuten der roten Bestie Furchtbar wie in Sowsetrußland sind die Zerstörungen, die diese Weltpest an der Familie und an der Ehe anrichtet. Herabwürdigung der Frau, Sozialisierung des Weibes. Marterung des Kindes, das sind die Grundsätze, nach denen hier verfahren wird. Im Gegensatz dazu spielen die Weiber des Bolschewismus selbst sozusagen die Petroleusen der roten Anarchie; ihr Terror an der national gesinnten Bevölkerung ist unbeschreilich. Die sogenannte Gleichberechtigung der Frau in Rotspanien führte zur Aufstellung von militärischen Frauenkolonnen und schuf den für Spanien neuen Typ der „Flintenweiber". Die Kriegsberichterstatterin des„New Pork American“ Jane Anderson schreibt am 13. Juni 1037, daß sie von einem jährigen Mitalied eines sogenannten Mitternachtskomitees in Madrid bei ihrer Verhaftung verlangt habe, vor die spanische Regierung gestellt zu werden, worauf die rote Kommandantin zur Antwort gab: „Megierung" Diese Pistole ist die Regierung" Meißt Du denn. mer ich bin? Meißt Du, wie niele ich schon getötet habe”— Ich habe 189 Menschen getötet!“ Am 2. August 1937 wurden von roten Miliz soldaten vor Madrid den nationalen Truppen fünf Frauen zum Tausch geaen einen Arzt angeboten. Eine Pariser Korrespondenz berichtet darüber, daß eine nackte Frau über den Schützengraben hinausgeschoben wurde um sie als Muster zu zeigen. Die kommunistische Abgeordnete Margarita Nelken forderte in einer Ansprache an rote Truppen„den Massenterror weil er die einzige Möglichkeit bietet, unsere Feinde zu vernichten.“ Nach der„Daily Mail“ vom 22. August 1786 wurden Nonnen aus dem Kloster Santa Glara unbeschreiblichen Martern unterworfen, vergewaltigt und getötet Ein zurückgekehrter Belgier berichtet im„Echo de Paris“ vom 29. März 1937 aus Mahora, daß sich junge Frauen selbst getötet haben, um der Vergewaltigung zu entgeben. Die Scheidung ist nach kommunistischem Muster eingeführt. In Bilbao sprach die berüchtigte rotspanische Agitatorin La Pasionaria vor Regierungsanhängern und erklärte:„Ich predige die kommunistische These nicht nur, ich wende lie auch praktisch 2n. Folgt wir, macht es genau wie ich, werdet auch Apostel der freien Liebe.“ Das alles stimmt ja auch mit den theoretischen Grundsätzen des Bolschewismus vollkommen überein. Das Plenum der Komintern vom 16. November 1924 beschloß:„Die Revolution ist machtlos, solange die Begriffe Familie und Familienbeziehungen bestehen.“ Furchthar und unbeschreiblich sind die Leiden, denen unschuldige Kinder im balschewistischen Spanien ausgesetzt sind In einer Prager Zeitung erzahlt ein spanischer Flüchtling, daß die Milizen sein siebenjahriges Kind vor seinen Augen vom vierten Stock auf den Kasernenhof warfen, wo es tut liegen blieb. Ein geflüchteter beigischer Freiwilliger schildert im Echo de Paris“ vom 20. März 1037, wie 12= und I3jährige Mädchen in der schamlosesten Weise von den Roten mißbraucht wurden. In Cranja de Torrehermosa wurden zwei Madchenleichen gefunden. Die ärztliche Untersuchung ergab, daß das fünkjährige Mädchen durch Schlagen auf den Erdboden oder an eine Mauer getötet worden war. Das neunjährige Madchen war vergewaltigt worden. In Malaga schleppten die Roten am 8. brua: 70000 Flüchtlinge mit und deckten badurch ihren Rückzug. Unter diesen Flüchtlingen befanden sich annähernd 50000 Kinder. Ein englischer Berichterstatter berichtet am 16. Oktober 1936 in der„Daily Mail“: „Die Roten benußen Frauen und Kinder als lebenden Schirm für ihre Linie vor Cviedo.“ Unabschätzbar sind die Verluste, die der Bolschewismus in Spanien der Kunst und der Kultur zugefügt hat. Es ist bekannt, daß er sich ahnungslosen Gemütern gern als neue geistige Haltung vorzustellen beliebt. In der Praxis dagegen ist er die furchtbarste Barbarei. Unter den 20 000 Kirchen und Klostern die von den Roten geplündert und zerstort wur den. befindet sich eine große Anzahl bisto risch und architektonisch unersetzbarer Bauwerke. z B. das alte Kloster von Montierat die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirche Santa Ana in Sevilla und viele an dere mehr. In Porcuna wurden im Januar 1937 wertvolle alte Holzskulpturen gefunden, die anstelle von Stein zur Straßenausbesserung verwendet worden waren. Wundervolle Gemälde aus dem Pradomuseum in Madrid wurden im Januar 1977 nach Odessa verladen. Ein großer Teil der Kunstschätze aus Museen und aus Privatbesitz in Madrid wurde in riesige Kisten verpackt und nach einem Sowjethafen verschickt. Das ist Kulturbarbarei und zugleich ein groß angelegter jüdischer Diebstahl, der sich unter politischer Maske tarnt. Das Schicksal von Religion und Kirche Ein besonderes Kapitel in der spanischen Leidensgeschichte nehmen Religion und Kirche ein. Wenn wir zu Anfang eine Reihe von Stimmen zitierten, die aus kirchlichen Kreisen kamen und für Rotspanien Stellung nahmen, so ist dieses Verhalten angesichts der Tatsachen vollkommen unverständlich; vor allem wenn man sich dabei vergegenwärtigt, daß diese selben kirchlichen Kreise sich nicht genug moralisch entrüsten können über angebliche Verfolgungen, denen die Kirchen in Deutschland ausgesetzt sein sollen. Dabei ist im Verlaufe unserer Revolution nicht einem einzigen Geistlichen auch nur ein Haar gekrümmt worden. Die Vernichtungspraris aber des Bolschewismus somohl in Rußland als auch in Spanien gegen die Kirchen ist eine furchtbare und grauenerregende. Es versteht sich am Rande, daß der internationale Bolschewismus unsere dahingeheen den Anklagen zu bagatellisieren versucht, wobei ihm der weitliche Intellektualismus wiederum bereitwilligst Hilfestellung leistet. Wenn wir auf den vergangenen Parteitagen auf die nicht zu bestreitenden grauenerregenden Zahlen von ermordeten Geistlichen in Rußland binwiesen, dann hielt man uns meistens entgegen, daß das eben nur in Rußland möglich sei und alles noch aus der Psychose des Krieges erklärt werden müsse. Der Bolschewismus laßt es sich auch immer wieder angelegen sein, wenn er das für zweckmäßig hält. im Westen Eurovas ein frommes, religiöses Gesicht zur Schau zu tragen. Dann werden mit einem ungeheuren Provagandaaufwand etwa in Rußland oder in Spanien zwei Kirchen neu aufgemacht. wahrend man Tausende und Zehntausende verbrannt und verwüstet bat Unterdes aber wird das religiöse Empfinden der Volker durch systematische Propagandakampagnen der Gottlosenbewegung allmahlich unterhöhlt und zerstört. Die Kirchen aber stehen dieser so un mittelbar und tödlich drobenden Gefahr vollkommen abnungslos und passiv gegenüber. Hier wirkt sich der Bolschewismus als verkörverter Satanismus aus. Sein Vernichtungswerk an den religiösen Gefühlen der Völker ist ein radikales, und nichts, was an Gott und Religion auch nur im Entferntesten noch erinnern könnte. findet vor diesem erbarmungslosen atheistischen Feldzng Gnade. Allein die Tatsache, daß der Führer die Kirchen in Deutschland vor diesem Schicksal bewahrt hat. müßte sie ihm gegenüber zu ewigem Dank vernflichten. Statt dessen aber werden sie nicht müde, über ihre religiöse Betätigung binaus in die Sybäre der staatlichen Macht einzudringen und hier eine Wirksamkeit auszuüben die weder ihrer Aufgabe noch ihrem göttlichen Auftrage entspricht. über 20 000 zerstört. In Madrid deren 2201, davon ist heute keine mehr geöffnet, die meisten zerstort. In Barcelona steht von ehemals 1 778 nur noch die Kathedrale in unbeschädigtem Zustande. José Diaz, Generallekretär der kommunistischen Partei Spaniens, bestätigte das am 5. Mai 1937 in einer Rede, in der er erklärte: „In den Provinzen, in denen wir herrschen, existiert keine Kirche mehr." Selbst der „Manchester Guardian“ vom 12. Juni 1937 muß herichten:„Hier im Süden ist das Innere jeder Kirche zerstört und die Priester entweder ermordet oder geflohen.“ Aehnlich steht es mit den Schulen. Es liegen Befehle vor, in denen man liest:„Eltern, die ihre Kinder nicht in die kommunistischen Schulen schichen, sind Faschisten.“ Die Straßburger Zeitung„Der Elsässer“ berichtet am 27. Fehrunr 1937 von der erschütternden Tatlache, daß„mehr als 50 000 Kinder gegenmartig schutzlos und zerlumpt durch die spamschen Provinzen irren. Jedwede staatliche Jugendpflege ist abgeschafft. So bleibt den Kleinen, oft nur Vier= oder Funfjährigen, kein anderer Weg. Sie schwärmen trippelnd über Straßen und Wege, klappernd vor Kälte, wandelnde Gerippe.“ Dazu paßt es dann, wenn ein Genfer Pressedienst am 12. Februar 1937 berichtet:„In Barcelona wird ein Repolutioneblatt für Kinder gegründet. Die Schriftleitung der Zeitung liegt in den Händen eines zehnjährigen Knaben, dessen offizielle Mitarbeiter nicht älter als 14 Jahre sind.“ Vielleicht sind es Teufel! Der ahnungslose Zeitgenosse fragt sich manchmal mit Bestürzung, wie es überhaupt möglich sei, daß ein so verruchtes, die Menschheit quälendes und marterndes System sich auch nur 24 Stunden halten könne, ohne von der Wut und Empörung des davon betroffenen Volkes hinweggefegt zu werden. Wer so denkt und spricht, beweist damit nur, daß er von der inneren Struktur, dem Wesen und der Verfahrensart des Bolschewismue nicht die blosleite Ahnung hat. Das grausame und blutige Mittel, mit dem er sich an der Macht hält, heißt Terror und zwar Individual= und Massenteiror. Er wird in einem so erschreckenden Umfange zur Anwendung gebracht, daß er jeden Widerstand schon im Keime erlähmt und erstickt. Mit frecher und dreister Stirn wird er vor der Welt geleugnet und in der Pmaris um so erbarmungsloser durchgeführt. Der Bolschewismus und die ihm hörige Weltpresse verfehlt keine Belegenheit, mit Fingern auf den angeblichen Terror, der in autoritär regierten Stoaten herrsche, hinzumeisen. Die ganze Menschheit hallt wider von Wehgeschrei, wenn beispielsweise in Deutschland einem Juden verdientermaßen einmal eine Ohrseige nerabreicht wird. Was aber bedeutet das gegenüber einem Terror, der ganze Völber zerstört, martert, peinigt und ausrottet. Wenn wir auf vergangenen Parteitagen unanfechthares Material darüber der Oeffentlichkeit vorlegten, so reagierte die Weltpresse meistens darauf mit dem Einwand, das sei even Rußland, das gewissermaßen mehr als zu Europa zu Asien jehöre, wo solche Methoden gang und gäbe seien. In Europa dagegen werde so etwas nicht möglich sein. Wie nun verhält es sich damit in Spanien? Mas lagen die einwandfreiesten Berichte über die Verpflanzung dieser asiatischen Methoden in dem weitlichsten Westen Europas? Es gehören schon Nerven dazu, um diese grauenvolle Blutpraris auch nur in der Darstellung nachzuerleben. In unserem Besitz befinden sich Photographien von gemarterten und geschändeten Frauen und Kindern, die wegen ihrer Scheußlichkeit überhaupt nicht veröffentlicht werden können. Das Blut gerinnt einem in den Adern, menn man sich durch diese Hölle von Qualen und Leiden hindurch winden muß. Das sind keine Menschen mehr, die solches planen und durchfuhren, das sind nielleicht Teufel, die ein unerklärbares und geheimnisvolles Schich'al auf die Welt losgelassen hat. um die Völker zu peinigen und zu martern und sie damit auch wahrscheinlich wieder zur Befinnung zu bringen. Man halte uns nicht entgegen, das seien Ausschreitungen unverantwortlicher Elemente, die nun einmal im Gefolge einer Repolution nicht zu vermeiden seien. Nein, im Gegenteil: wir können hier eine fast wortwörtliche Uebereinstimmung zwischen Theorie und Praris Fall für Fall zum Nachweis bringen. Lenin selbst hat auf die Frage, was denn die kommunistische Moral sei, auf dem 12. roten Parteikongreß zur Antwort gegeben: „Morden, Zerstören, keinen Stein auf dem anderen lassen, wenn es der Revolution nützt.“ Selbst der offizielle Sowjetstatistiker Oganowsky kann demgemäß die Opfer des reinen Terrors allein bis 1923 im roten Rußland laut Sowjetangabe mit 1.9 Millionen Menschen beziffern. Der spanische Bolschewist Ventura wandelt nur in Lenins Bahnen, wenn er auf dem 7. Weltkongreß der Komintern 1935 in Meskau erklärt: „Wir werden den strengsten Terror einführen.“ Er und die Seinen haben dieses Wort wahr gemacht. Ein belgischer Hoteldirektor berichtet am 14. Jannuar 1937 im„Matin“, daß in Balencia etwa 30 000 Menschen getötet worden seien, und daß sich viele junge Mädchen aus Bürgerkreisen den roten Milizen hingeben mußten, um ihr Leben und das ihrer Familie zu retten. Die„Neue Zürcher Zeitung" berichtet am 4. Februar 1937, daß der rote Beherrscher von Puigcerda dreihundert Per= sonen ermorden ließ. Ein rotspanisches Blatt erklärt am 11. Januar 1037:„Das rote Tribunal hat am Sonntag(!) 61 Todesurteile gefällt.“„Gringoire“ berichtet am 6. Januar 1937: In Guarena habe man einem Einwohner die Darme mit einer Autopumpe aufgebläht. Anderen Gefangenen habe man Dynamitsprengkörper an die Kleider ge= bunden und sie laufen lassen. Die Unglücklichen wurden in Stüche zerrissen. Selbst die„Times“ berichten am 28. Oktober 1936:„Im Laufe von einnem Monat wurden in Posadas 150 Personen von den Roten erwordet, zwei Familien wurden vollNach unanfechtbarem Zahlenmaterial, das auf rein bolschewistischen Statistiken aufgebaut ist, wurden in Rußland 42 000 Priester ermordet. In Spanien wurden bis zum 2. Februar 1937 etwa 17 000 Priester und Mönche und 11 Bischöfe ermordet. Der Prozentsatz der ermordeten Priester beträgt durchschnittlich in den Diözesen 40, in einzelnen Diözesen sogar bis 80 Prozent. Die schon erwähnte Berichterstatterin des„New York American“. Jane Anderson erzählt von einem betrunkenen Fahrer eines Transports verhafteter Nonnen, der von 11 000 ermordeten Priestern und Nonnen spricht und hinzufügt, er säße setzt auch im Tribunal und sei sozusagen„Hauptbuchhalter des Todes". Ein schwedischer Flüchtling berichtet unter dem 10. Nøvember 1936:„Ich habe Kirchen gesehen, wo die Wände mit Frauenleibern bedeckt, Nonnen, die geköpft oder verbrannt worden waren— und die man reihenweise an den Kirchenwänden aufgenagelt hatte.“ In Spanien gab es vor dem Bürgerkrieg 71 353 Kirchen, Kapellen und Kloster. Danon murden ständig ausgelöscht, in drei Wochen ermordeten die Kommunisten 154 Bürger, ein altes Ehepaar wurde ans Bett gefesselt, mit Benzin übergossen und lebendig verbrannt Nachdem ein Vater für seine vier Sohne Losegeld bezahlt hatte, wurden sie vor seinen Augen getötet. Dann wurde er selbst erschossen.“ Ebenso furchthar sind die Leidensberichte über die Marterung und Tötung von Geiseln. Auch hier wandelt man getreulch in Moskaus Spuren. Der„Daily Telegraph" vom 19. Juni 1937 meldet, daß etwa 10 000 Geiseln derzeit in Rotspanien in den Gefängnissen liegen. Der Pariser„our“ gibt am 7. Rovenber 1036 einen Augenzeugenbericht aus Alicante:„Die roten Horden stürmten die Gefängnisse, etwa 1000 sind dabei getötet worden." Die„—emes“ berichten am 22. September 1936, daß Flüchtlinge aus Malaaa in Gibraltar mitgeteilt hätte 1. daß als Repressalie für die Beschießung Malagas um 21. September hundert Gefangene aus den Gefangnissen gezerrt und erschossen wurden. In Bilbao wurde von der Miliztruppe„Rote Carmen“ am 27. September das im Hafen liegende Gefangenenschiff gestürmt und als Vergeltung für nationale Bombardierung 220 Geiseln erschlagen. Die sechs englischen Unterhausabgeordneten, die im Dezember 1936 Rotspanienn besuchten, schreiben in ihrem Bericht vom 18. Dezember 1936:„Bei zahlreichen Gelegenheiten drangen bemajfnete in die Geiselgesangnisse ein, stießen die seite und bemächtigten sich der Gefangenen, deren Leichen später häufig am Straßenrande gefunden wurden. Von zuverlassigen Personen wird seiner mitgeteilt, daß zwischen Mitte August und Ende Nr. nember Kanonenschläge Tausende von Personen auf diese beseitigt worden sind.“ Der„Matin“ berichtet aus Cartagena untern 14. Januar 1937, daß von dem Schiff„w—4 1 auf hoher See 600 Geiseln mit Steinen beschwert ins Meer geworfen wurden aus Rache für einen nationalen Fliegerangriff. Man halt uns hier vielleicht entgegen, das lei im Welen doch eine rein innerspanische Angelegenheit und habe nichts mit einer offenhar von uns a die Wand gemalten Weltgefahr zu tun. Mane klärt, Deutschland und Imlien hätten sich in die spynische Frage eingemischt; wäre das nicht geschehen, so sei sie lángst schon jelost. Der sowjetjúdische Boischafter in London gefällt sich darin, vor dem Nicheinmischungsausschuß eine motalische Entrustungkomödie zu spielen; man alarmiert scheinheilig de Welt und den Volkerbund, und vor ihrem Foragiert der Jude Litwinom=Finkelse den zivilisierten Biedermann und erfüllt Eutor m seinem Protestlärm. Was aber tut Moskau in Spanien? Was aber tut Moskau in Spanien selbst? Die internationalen Brigaden, die an der rotspanischen Front eingesetzt werden, unteritehen dem Kommando der Somjets. Ihr bisheriger Anführer mar der jüdische General Eleher Sein eigentlicher Name ist Lazar Fekete. Cr ist gebürtig aus Ungarn und mar mit noch vier anderen Juden an der Ermordung der Zarensomilie beteiligt. Auf sein Schuldkonto kommt der großte Teil der Greueltaten der internationalen Brigoden. Vom 24. bis 26. Januar 1937 paslierten im Schlafwagen 90 sowjetrussische Offiziere die rotipanische Grenze. Weiterhin wurden für militärische Leistungen in Spanien zahlreiche sowjetrussische Ostiziere und Unteroffiziere mit hohen Kriegsorden ausgezeichnet. Bei Perpignan sind bis zum 20. Februnr 1937 allein 12 000 Fretwillige nach Spamen übergetreten. Eine Unzahl von Organisationen der roten Jnter= nationalen arbeiten in den verschiedenen Landern für die Auffüllung der internationalen Brigade. In Marseille wurden allein im Mai 300 Freiwillige, großtenteils Nordamerikaner, die über Boulogne und Le Hanre eingereist maren, zum Ahschub nach Spanien gesammelt. Von Marseille aus geht jetzt noch jeden Dienstag und Freitag je ein Kraftwagentransport nach der Pyrenäengrenze. Jm De= zember v. Js. wurde ein geheimes Werhebstro für spanische Bolschewisten in der Zentrale der kommunistischen Partei der Tschechollowakei entecht. 3 Sulammenhang mit der gesteigerten Werbetancte für Rotspanien mußte in Prag ein kommumitsce Senator mit ymei meiteren Kommunitenhauntlinee verhaftet werhen Man fragt sich, welche Plane im einzelnen der Bolschewismus in Spanien verfolge. Seine 7* sichten sind zu durchsichtig, als daß sie noch einem Zweifel begegnen konnten. Sie sind meltrenolutionärer und imperialistischer Art Der Bolschewismus will sich in Spanien eine Planform zur Repolutionierung von Westeuropa schiien Nachdem ihm die Volschewisierung Zentmaleutoras durch die nationalsonalistische Renolution unmos gemacht worden ist, sucht er sich Spanien als Ein= fallstor zum Weiten zu offnen. Die„Jswestija gestehen das auch offen in ihrer Nummer vom 23 Mai 1937 ein, mo sie schreiben:„Die Niederhr des Falchismus in Spanien wird der Aufstand ganzen antraschistischen Front und der Anfang de Bertrümmerung des Weltiaschiemus lein“ Der bolschewistische Imperialismue will sich einen Stützpunkt für Armee und Flotte im Westen Europas und im westlichen Mittel= meer schaffen. Auch hierüber spricht die„amba“ schon im Sertember 1935 sehr freimütig, wenn sie schreihe „Sowjetrußland hat den feiten Willen, sich eine Weltmachtstellung zu schaffen. Die Mittelmeerfmage beginnt internauonalen Charokter anuunehmen. Das ist der Feind der Welt! Der Bolschemismus verfolgt die Ablicht, über die Spanienfmage unter allen übrigen Staaten systematisch Konflikte herbeizuführen. Das hat schon Lenin angeraten, als er schrieb: „Die praktische Aufgabe der kommunistischen Politik besteht darin, daß wir die Feindschaft der Kapitalisten untereinander uns zu Nutze machen und sie gegeneinander aufstacheln." Die Konlequenz, die sich daraus ergibt, geht selbst der„Morning Post“ auf, wenn sie am 1. Juni 1937 schreibt: es sei nicht ausgeschlossen, daß der Angriff auf das„Panzerschiff„Deutschland“ Zwietracht zwischen den Mächten säen sollte: denn Valencia sei zu allem sähig. Das beweist mit aller Deutlichkeit, daß hier eine abute Gefahr für ganz Eurora vorliegt. Wir haben den Feind mitten unter une: aber er mun erkannt werden, wenn man ihn schlagen will. Darum zeigen wir mit Fingern auf ihn, machen die Welt aufmerksam auf die Bedrohung der Menschheit durch den Bolschewismus und werden nicht müde, die Zeichen der Zeit in diesem Sinne zu deuten. Wir haben in einer Zeit, in der Deutschland seine tiefste Erniedrigung erfuhr, in der auch vor unseren Toren der rote Feind stand und sich eben anschichte, unsere Städte und Proninzen zu überfluten, per unserem Volke den Kampfruf„eutschland ermachel“ angestimmt. Gegen eine Welt des Widerstandes, gegen Gelächter, Hohn, Verfolgung und blutigen Terror haben wir unns durchgesetzt; und nas zuerst Verzweiflungsschrei einer kleinen und gerleumdeten Sekte war. das wurde dann zum Kampfruf eines ganzen Volhes, das sich aus seiner tiefen Narkole wieder aufrichtete. Wiederum treten wir min als deutsche Nationalsozialisten nicht vor das Forum unseres eigenen Volkes, sondern auf die Tribüne Europas. Unser Kampfruf von damals hat sich in einer ungeahnten Weise ausgeweitet. Jetzt geht es nicht mehr darum, unser cggenes Volk zum Erwachen zu bringen: setzt muß Europa erwachen! Und miederum begeqnen wir bei unserem Appell an die Welt denselben Gegenkräften, die sich uns bei unserem Appell an das eigene Volk in unserem Lande damals entgegenstellten. Wr sind uns nicht im Unklaren darüber. Ein gütiges Schichlal gestattete uns, sie im eigenen Lande rechtzeitig kennen und abschätzen zu lernen, an ihnen undere Kräfte zu prüfen und zu stählen, damit aber auch ihre Schmächen zu durchschauen die sich dann vor allem erweisen, wenn man ihnen mutig und unbeirrt entgegentritt. Wie ehedem in Deutschland so wird sich auch in der Welt am Ende doch die Wahrheit durchpauken; sie hann durch nichts und durch niemanden auf die Dauer aufgehalten werden. Die Größe der Gefahr vor der Eurona steht ist nur ein Zeichen für die Grohe Anstrengungen die zur Uebermindung deier Getar gemacht werden müssen. Spanien geht die ganze Welt an Man braucht Europa nicht mehr in zwei Teile teilen das hat der Bolschewismus und die Konntern schon belorgt. Das ist ja auch der Sinn dieret roten Revolution, deren furchthare Zuchungen sich itber Spanien verbreiten. Ob und wie die Dinde nun weiter getrieben werden, das hangt nicht mey von unserem Willen allein ab. Das geschieht ser Hier ist das Problem in seiner Tiefe augerollt. Hier zeigt sich nacht und bloß die akute 6r. fahr, vor der alle Kulturländet stehen. Es ist der Völkern Europas nicht mehr erlaubt, danor Augen zu verschließen, den Kopf in den Sand iu stechen und Vogel=Strauß=Politik zu betreiben. Jedes Gemährenlassen ist Sünde angesichts der furchtbaren Bedrohung. die sich vor uns allen aufrichtet. Würden die Verantwortlichen und vor allem de Volher die tödliche Krankheit erkennen, die Anzuge ist, es könnte keinem Zweifel unterliegen, den ganz Eurora sich wie ein Mann erheben würde. um diese schleichende Pest abzuschütteln und sich im Besinnen auf seine beiten Kräfte noch einmal dieter Gefahr zu erwehren. Wir haben in einer Zeit. der Deutschland seine tiefste Erniedrigung erfuhr, der auch vor unseren Toren der rote Feind stand und sich eben anschickte, unsere Städte und Proninzen zu ten. den Kampfruf„Deutschland erwache angestimmt. Gegen eine Welt des Widerstandet. gegen Gelächter, Hohn, Verfolgung und blutigen Terror imben wir uns durchgesetzt, und mas zuen Verzweiflungsschrei einer kleinen und verleumbeten Sekte mar, das wurde dann zum Kampiruf eines ganzen Volkes, das sich aus seiner tiefen Narkole wieder aufrichtete. Fortsetzung und Schluß der Mede siche 2. 8. Dr. Guido Schmidt bei General oberst Göring Ein privater Aufenthalt in Berlin. MNB Berlin. 9 Sept.(Drahth) Der ölter= reichische Staatssekretär für die auswärtigen 4" gelegenheiten. Dr Guido Schmidt, der zwei in Berlin weilte, benunte seinen privaten 2 enthalt in der Reichshauptstadt, um dem M sterpräsidenten Generaloberst Göring au.0 Einladung einen Besuch in seinem Haus in Schor heide abzustatten Hierbei ergab sich legenheit zu einer freundschaftlichen Aussprache die allgemeine Lage und die Beziehungen der den deutschen Staaten, die in herzlichem Geiste veo lief Kaum hatte der Fuhre jeirlichen Grundsteinlegun den dritten Hammerschlag nenschläge den offiziellen spiele, die nach dem Wille einen steten Bestandteil de werden, an. und im glei allen Plätzen schlagart Wettbewerben ein. Die geschwunden, der Morgen dann klarte es auf und die Sonne über der Stadt Ueberragende Leistungen Die Vorkampfe begann chaftspatrouillenlauf, der Stärke von einem Führer Dienstanzug zu erledigen in zwei Gruppen auf der die Mannschaften durch waren. Der Abstand inner vom ersten bis zum letzt wertet wurde, nie mehr a m ersten Lauf vollbrachte des RAD eine ganz hern die Arbeitsmanner die 150 Die kluge Zusammenarbeit Konnen— bekannte L Großholg befinden sich in einen eindrucksvollen Trii Surpfalz erreichte als zu n 5:12.3 doch hatten die geschick, unterwegs etwas durch sie gegen die Bestimt gewertet werden konnten. Insp.=Bereich HessenZiel. Im zweiten L abschnitt Südwest) in 5:11 brigade Kurpialz=Saar), d teille das Schicksal der SA erden folgende schnel scheidung am Samstag b Arbeitogau 27 Baden), P. Nassau) und 2S(Oberab Gute Leichtathletik Vork Obwohl einige der Ge waren— es fehlten u. Stock— gab es bereits in athietik gute Leistungen z de 100 m in 10.9, Blazeje cum sprang 7,07 m weit den Speer auf 63.18 m 35000 in der Noch ganz unter dem legung standen die 85 000 keurer Begeisterung ihrek leuerten. Zum ersten M. reibende der Kampfspielsti Der Mannschaftsfünfkam Den Hobepunkt der A bildete der 250-m=Hindern Fünfkampf, der nach dem reller Ausrüstung am Vor deies Wettbewerbs bildete der RAD(Arbeitsgau M Punkten vor dem NSR 27 P., der SA(Gruppe Anspekteurbereich Hambur Gruppe Berlin) 122 P. u Jn dem schwierigen Hinde 8:372 Minuten vor dem und Polizei siegreich. Te ersten Wettbewerben: 1. N. 8 28 250 P., 4. NSRN Polizei 181 Punkte. Wieder MAD. in Front Die beiden Vorläufe nislauf mit Handgr. Nannschaftswebrw zehntausenden wieder Gel anzufeuern. Obwohl die Estzeit erzielte, kam der1 die erste Stelle, da die P zielwurf vier Fehler gemad mit 28.6 Punkten bei 6 schaften bestreiten den En S4 mit 29.9 Sekunden, 30.8 Sekunden. Im 400-m=Hindernislan Hindernissen setzten sich 8 8=Männer und 1 Po durch. Schnellster war Ge vor SS.Scharf. Filleböck 1 und Gefr. Sprenger. Kaltes Wasser und schwe brückten die Zeiten der dend für die Zulassung placierung, sondern die Entscheidung qualifizie testen Schwimmer wieF men. Wille=Berlin. Bachme Freistil. Jn weiteren End m Freistil: Arendt=Berlit Siettin, Bachmann=Dortmi staffel: Bremischer SV. T adbeck 18, 200 m Brust: Sietas=Hambura. 100 Eimon=Gladbeck KüppersUeberraschungen ne Ueberraschung ga Basserballvorrunde, wurd Süddeutschland mit 4.2(2. Niederrhein schied in der 7 8 2 siegreich bleibende erste Entscheidung in in der Deutschen St m). Sieger blieb 27 m 8.034 Minuten vor N39 Koln gab rachte der Vorkampf im eutsche Meister Woel Die Deutschlandriege der seigte als Einleitung ihre „all der Zuschauer wa llebung recht groß. Der ur seinen Abgang, einen Beifall fur den Dentschen Wehrn das Kleinkalibersch nen. Die Mannschaft der brangen bemainete ein, stießen die Wachen sich der Gefangenen, deren am Straßenrande gefunden sigen Personen wird Mitte August und Ende Norsonen auf diese Weise worden sind.“ ichtet aus Cartagena untern von dem Schiff„Jime!" eiseln mit Steinen beschwert urden aus Rache für einen vielleicht entgegen, das ei an innerspanische Angelegent einer offenhar non uns an seltgefahr zu tn. Man er mlien hätten sich in die wäre das nicht geschehen, lost. Der sowjetjüdische BoiIt sich darin, vor dem Nichne motalische Entrustung= in alarmiert scheinheilig de nd, und vor ihrem Fors itwinow-Finkelstei ann und erfüllt Eutora m Großartige Kampfspieltage in Nürnberg Kanonenschläge kündelen den Beginn-35 000 Besucher am Nachmittag-Schalkes Revanche gegen Leipzig anien? hechollome ent 3e gesteigerten Werbetancte Prag ein kommumiticer ren Kommuntenhäuntlinge che Plane im eineln pamen verfolge. Seine 7* g. als daß lie noch imend tonnten. Sie sind 1 imperialistischer Art sich in Spanien eine Plan= 1g von Westeuropa schiier chewisierung Zentraleuroros iche Renolution unmos er sich Spanier als offnen. Die„Jswestisa in ihrer Nummer vom 23 schreiben:„Die ien wird der Aufsiand der front und der Aniana de aichiemus lein“ Imperialismus mill sich Armee und Flotte im im mestlichen Mittel= schaffen. chon im Sernütig, menn sie schreibe feiten Willen. eine ffen. Die Mittelneerfmge harokter anzunehmen." Zeichen für die Grobe der lebermindung deier Geiax e ganze Welt an ht mehr in zwei Teile u emismus und die Komnn ist ja auch der Sinn diee rchthare Zuchungen sich fert Ob und wie die Dinge den, das hangt nicht meh in ab. Das geschieht in seiner Tiefe auscht und bloß die akute ländet stehen. Es ist den mehr erlaubt, danor de n Kopf in den Sand niß-Politik zu betreiben. furchtbaren Bedrohung. allen aufrichtet ichen und por allem bie heit erkennen, die em Zweifel unterliegen, des n Mann erheben mürde. abzuschütteln und sich im Kräfte noch einmal dieser t haben in einer Zeit. m te Erniedrigung erfuhr, n der rote Feind stand Städte und Proninzen zu f„Deutschland erwache Welt des Widerstandes. Verfolgung und blutigen urchgesetzt, und mas kleinen und verleumdeten ann zum Kampiruf eines aus seiner tiefen Narkole der Mede siehe S. General Berlin. b) Der ölter. uswärtigen ber amer Tase ivatenu" um dem Minina auf desten Haus in d zad sich die 6. Aussprache über hungen der de chem Geiste des Kaum hatte der Führer und Reichskanzler bei der semrlichen Grundsteinlegung des Deutschen Stadions den dritten Hammerschlag getan, da kundeten Kanonenschläge den offiziellen Beginn der 1. NS Kampf. spiele, die nach dem Willen Adolf Hitlers künftig einen steten Bestandteil des Parteiprogramms bilden werden, an. und im gleichen Augenblick setzten auf allen Plätzen schlagartig die Vorkampfe in allen Wettbewerben ein. Die Hitze der letzten Tage war geschwunden, der Morgen brachte Gewölk mit. Aber dann klarte es auf und am Mittag strahlte wieder die Sonne über der Stadt der Reichspartettage Ueberragende Leistungen im Patrouillenlauf Die Vorkampfe begannen mit dem 1600.m=Mannchaftspatrouillenlauf, den die Mannschaften in Stärke von einem Führer und elf Mann im Großen Dienstanzug zu erledigen hatten. Der Start ging in zwei Gruppen auf der Aschenbahn vor sich, wober die Mannschaften durch je 20 Sekunden getrennt waren. Der Abstand innerhalb der Mannschaft durfte vom ersten bis zum letzten Mann, dessen Zeit gewertet wurde, nie mehr als 30 m betragen. Gleich meersten Lauf vollbrachte der Arbeitsgau 27 Baden des RAD eine ganz hervorragende Leistung, indem die Arbeitsmanner die 1500 m in 4:51,1 zurücklegten. Die kluge Zusammenarbeit, gepaart mit erstklassigem Konnen— bekannte Laufer wie Wagenseil und Großholg befinden sich in der Mannschaft— feierte einen eindrucksvollen Triumph. Die SA=Gruppe Surpfalz erreichte als zweite Mannschaft das Z:el in 5:12.3. doch hatten die Braunhemden das Mißgeschick, unterwegs etwas auseinanderzugeraten, wodurch sie gegen die Bestimmungen verstießen und nicht gewertet werden konnten. Als nächite ging die Polige(Insp.=Bereich Hessen=Nassau) nach 5:29,5 durch das Ziel. Jm zweiten Lauf siegte die SS(Oberabschnitt Südwest) in 5:11.8 vor dem N3KK(Motorbrigade Kurpialz=Saar), das 5:29.5 benötigte. Das NSFK(Gruppe Nordland), das in 5:47,8 einkam, teilte das Schicksal der SA und wurde nicht gewertet. So werden folgende schnellste Mannschaften die Entscheidung am Samstag bestreiten: Reichsarbeitsdienst Arbeitogau 27 Baden), Polizei(Insp.=Bereich HessenNassau) und SS(Oberabschnitt Südwest). Ghute Leichtathletik Vorkampfergebnisse Obwohl einige der Gemeldeten nicht am Start waten— es fehlten u. a. Borchmeyer, Linnhoff. Stock— gab es bereits in den Vorkampfen der Leichtathietik gute Leistungen zu sehen. Neckermann lief de 109 m in 10,9, Blazejezak die 400 m in 49,4, Leicum sprang 7.07 m weit und Kullmann schleuderte den Speer auf 68.18 m 35000 in der Hauptkampfbahn Noch ganz unter dem Eindruck der Grundstein= egung standen die 85 000 Zuschauer, die mit ungekeurer Begeisterung ihre kämpfenden Kameraden an= seuerten. Zum ersten Male spürte man das Mitreitende der Kampfspielstimmung. Der Mannschaftsfünfkampf Den Hohepunkt der Wottlämpfe am Nachmittag bildete der 250-m=Hindernislauf zum MannschaftsFünfkampf, der nach dem 80-m=Schwimmen in reller Ausrüstung am Vormittag die zweite Uebung wies Wettbewerbs bildeten. Das Schwimmen hatte der RAD(Arbeitsgau Magdeburg=Anbalt) mit 182 Punkten vor dem NSRR(Motorbrigade Niederrhein) 27 P., der SA(Gruppe Westmark) 127 P., Polizei Inspekteurbereich Hamburg), 124 P. und dem NEFK Gruppe Berlin) 122 P. und SS 100 P. gewonnen. n dem schwierigen Hindernislauf blieb die SS in 1:37,2 Minuten vor dem RAD 2:89.4. SA und Polizei siegreich. Der Stand nach den beiden ersten Wettbewerben: 1 RAD 280 P., 2. SA 265 P., 8. 55 250 P., 4. NSRK 256 P., 5. NSgg 238 P., 6 Polizei 181 Punkte. Wieder MAD. in Front Die beiden Vorläufe zum 100-m-Hindernislauf mit Handgranatenzielwurf für den Nannschaftswehrwettkampf gab den gehntausenden wieder Gelegenheit. die Mannschaften anzufeuern. Obwohl die Polizei mit 218 Sek. die cestzeit erzielte, kam der RAD mit 24.1 Punkten an die erste Stelle, da die Polizei beim Handgranatengielwurf vier Fehler gemacht hatte. 8. wurde die E mit 28.6 Punkten bei 6 Fehlern. Diese drei Mannschaften bestreiten den Endlauf. Ausgeschieden sind S4 mit 29.9 Sekunden, NSRR 30,2 Sek. und NSJK mit 80,8 Sekunden. ym 400-m=Hindernislauf mit seinen schweren Hindernissen setzten sich 8 Wehrmachtsangehörige, 2 E=Männer und 1 Poligist für die Entscheidung durch. Schnellster war Gefreiter Gottschalk in 1:23,6 S.Scharf. Fillebock 1.24,5. SS=Uscharf. Pistotnik und Gefr. Sprenger. Raltes Wasser und schwere Bahn druckten die Zeiten der Schwimmer berab. Entschei= dend für die Zulassung zum Endlauf war nicht die slacierung, sondern die geschwommene Zeit. Für de Entscheidung qualifizierten sich unsere bekanntesten Schwimmer wie Fischer=Bremen, Heibel=Bre= men, Wille=Berlin. Bachmann=Dortmund im 100 m greistil. In weiteren Endlaufen kommen u. a.: 400 m Freistil: Arendt=Berlin, Frese=Bremen, GauckeStettin. Bachmann=Dortmund, 4mal 100-m=Freistiltaffel: Bremucher SV. Düsseldorf 09 Spandau 04, Madbeck 18, 200 m Brust: Heina und Schulte=Gladtrn. Sietas=Hamburg, 100 m Rücken: Schlauch-Gera, Eimon=Gladbeck Küppers=Halle, Nüske=Stettin. Ueberraschungen ne Ueberraschung gab es in den Spielen der Tasserballvorrunde, wurde doch Niedersachsen von Süddeutschland mit 4:2(2:0) geschlagen und auch der Nederrbein schied in der Verlängerung gegen das " 8 2 siegreich bleibende Mitteldeutschland aus erste Entscheidung in der Leichtathletik 2 in der Deutschen Staffel(100, 200. 800, 400, n m). Sieger blieb SV Allianz Berlin überlegen 14 Minuten vor der Spchem. 33 Berlin, 30 Koln gab auf Gute der Vorkampf im Kugelstoßen. Hier führt der Teutsche Meister Woellke mit 15,11 m. die Deutschlandriege der Turner nigre als Einleitung ihre große Kunst am Reck. Der enfall der Buschauer war nach jeder gelungenen lebung für seinen Abgang. Beifall den Deutschen Wehrwettkampf durde das Kleinkaliberschießen in Angriff den. Die Mannschaft der Polizei führt mit all der Zuschauer war nach jeder gelungenen ung recht groß. Der Frankfurter Winter erhielt nen doppelten Salto, besonders ienom6 Ringen knapp vor der SS mit 74, RAD mit 72, SA mit 69. N3KK mit 62 und NSFK mit 61 Ringen. Schalkes klarer Sieg Schalke 04— BfB Leipzig 4:0(2:0). Im Fußballtreffen der Kampfspiele bewiesen die Schalter ohne eine ganz überragende Leistung, daß sie den Sachsen überlegen sind. Nach den mitreißenden wehrsportlichen Kämpfen flaute die Stimmung etwas ab, denn das Fußballspiel brachte wenig Höhepunkte. Beide Mannschaften traten mit Ersatz an und stellten im Verlaufe verschiedentlich um. Eine Flanke von links verwandelte Gellesch schon kurz nach dem Anpfiff zum 1:0. Aus einem schönen Zusammenspiel der Schalker ergab sich durch Berg der zweite Treffer. Die zweite Halbzeit brachte den Sachsen einen Elfmeter, doch Mittelläufer Thiele schoß ihn über die Latte. Der für Kalwitzki eingesprungene Mecke brauchte nur den Fuß hinzuhalten, um die vorbildliche Vorlage von Gellesch zum dritten Tor zu verwandeln. Kurz vor dem Abpfiff krönte Kuzorra einen geschlossen vorgetragenen Angriff mit dem vierten Treffer. Die Vorkämpfe der Borer Ganserich(Bochum) in der Endrunde Tanzring des Stadions wurden am Donnerstag morgen die ersten acht Vorkämpfe der Boxer vor zahlreichen Zuschauern abgewickelt. Die große Ueberraschung der ersten Vorkämpfe war die k. o.=Niederlage von Loibl. Der Ulmer Mittelgewichtler traf auf den schlagstarken Berliner SS=Mann Seidler, der ihn in der zweiten Runde ausknockte. Loibl aber hatte Glück, er bleibt weiter im Wettbewerb, da Seidler Uebergewicht hate und ausschied. Der Bochumer Gänserich landete einen sicheren Punktsieg über den Frankfurter Schöneberger. Die Sieger der acht Vorkämpfe haben bereits die Endrunde erreicht. Die weiteren Ergebnisse: Fliegengewicht: Bruß=Berlin Punktsieger über Sandhoff=Dortmund. Bantamgewicht: Graaf=Hamburg Punktsieger über Stätter=Mannheim, Leichtgewicht: Krage=Berlin Punktsieger über Kraft=Hagen. Weltergewicht: Herchenbach=Wuppertal Punktsieger Bredehorn=Hamburg. Halbschwergewicht: Koppers=Hannover Punktfieger über Hornemann=Berlin. Schwergewicht: Schnarre=Recklinghausen Sieger über Schröder=Braunschweig, der nach mehreren Niederschlägen in der zweiten Runde wegen Tiefschlags disqualifiziert wurde. Scholten Gänserichs Gegner im Endkampf In den weiteren Vorkampfen der Boxer am Nachmittag siegten vom Fliegen= bis Schwergen#t: Färber=Augsburg über Opazil=Bremen n. P., RappsilberFrankfurt über Westhoff=Wuppertal durch Aufgabe wegen Verletzung, Scholten=Ruhrort kampflos, HeeseDüsseldorf über Mosel(SA Niedersachsen), KöhlerLeipzig über Petri=Saarbrücken, Moser=München über Alexander=Görlitz jeweils n. P., Fischer=Nürnberg über Augstein=Koblenz in der dritten Runde durch k. o. Dieje Sieger bestreiten mit den am Vor. mittag ermittelten die Endkämpfe. Der Gegner des Bochumers Gänserich ist also Scholten. Auch Seidler=SS wird an den Endkämpfen teilnehmen, da Württemberg Loibl zurückzog. Leuinant Lemp bester Schwimmer SSUstuf. Hildebrandt führt im Modernen Fünfkampf Mit dem 300-m=Schwimmen wurde die vierte Prüfung zum Modernen Fünfkampf entschieden. Lt. Lemp. der schon bei den Olympischen Spielen schnellster Schwimer war, schlug nach 4:26,1 als weitaus bester Teilnehmer an. S3=Ustuf, Hildebrandt erhielt mit 4:46 Platzziffer 2 vor SS=Uscharf. Bram. feldt und Oblt. Cramer, der dadurch seinen ersten ros Bochuul meldet.... Bochum-Hordel Arbeiteunfall. Der Grubenschlosser Emil L. er litt in der gestrigen Nachtschicht auf der örtlichen Schachtanlage einen Unfall. Er wurde von einem Blechstück getroffen und mußte zutage gebracht werden. Suche nach dem Kartoffelkafer. Auch in unserem Stadtbezirk streiften in diesen Tagen die Lehrversonen mit den Kindern der oberen Klassen die Kartoffelfelder ab, um nach dem gefährlichen Schädling Ausschau zu halten Dag Fest der silbernen Hochzeit durften im Kreise ihrer Angehörigen die Eheleute Thomas aus der Kruppschen Kolonie feirrn Glücanf zur goldenen! Bochum-Gerlhe Die Auszahlung der balbmonatlichen Unterstützung für die Wohlfahrtserwerbslosen erfolgt Mittwoch, den 15. September, zwischen 8 und 3 Uhr vormittags in der Verwaltungsstelle. Die NS.=Frauenschaft veranstaltete für ihre Mitglieder einen Halbtagsausflug, der die Frauen der Ortsgruppe Boch.=Gerthe nach Schloß Berge führte. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken bot die Besichtigung der farkenprächtigen Dablienschan eine besondere Ueberraschung. Bochum-Altenbochum Aus dem beimischen Schützenleben. Die Krie ger= und Landwehrtameradsmaft B.=Altenbochum veranstaltete ein Plaketten= u. Preisschießen. Kamerad Haake konnte mit 35 Ringen den Wanderpreis erringen. Für die beste Gruppenleistung wurden die Kameraden Diedrichs, Franz Wrona und Finkelbey mit den Gruppenplaketten ausge zeichnet. Als Tagesbeste erwiesen sich die Schützen Marrek und Leßmann mit je 36 Ringen.— Der Schützenverein Jägerlust hielt im Vereinslokal Wahl seine Monatsversammlung ab. Nachdem Vereinsführer Rosle des verstorbenen Schützenkameraden Dippel gedacht batte, wurde der Beschluß gefaßt, daß der Verein sich am Oktoberschießen auf dem Volkssportplatz beteiligen wird. Aus diesem Anlaß findet an gleicher Stelle am 3. Oltober ein Uebungsschießen statt. Das Vereinspreisschießen wurde für den 26. September angesetzt. Bochum-Laer Geschiossen. Wahrend der Dauer des parteitages sind die Geschäftsräume der Partei an der Wittener Straße 443 a geschlossen. Nachste Woche wieder Filmbend. Die Ortsgruppe der NSDAP. zeigt in Verbindung mit der Filmstelle des Gaues Westfalen=Süd kommenden Freitag, den 17, September, bei Langbein, Wittener Straße, den lustigen Ufa=Film„Glückskinder“ mit Lilian Harvey u. Willy Fritsch in den Hauptrollen. Nach der Arbeit frohe Stunden. Die schaft des Reviers 3 der Zeche Dannenbaum hielt im Lokal Heckmann ihren Kameradschaftsabend ab. der einige Stunden ungetrübten Frohsinns brachte. Nach einem Begrüßungswort des Revierzellenwarts Wildförster brachte Steiger Hermann seine Freude zum Ausdruck, daß so viele Arbeitskameraden mit ihren Angehörigen erschienen seien, um sich in fröhlicher Gemeinschaft zu unterhalten. Als das bunte Unterhaltungsprogramm seinen Auftakt nahm, gab es so viel zu sehen und zu hören, daß die kurzen Stunden wie im Fluge vergingen und noch lange später das angenehme Bewußtsein verblieb, einige freudvolle Stunden im Kameradenkreise verbracht zu haben. Bochum-Langendreer Ministerprasident Göring bankt einer Langendreererin. Unsere vor einigen Tagen zur letzten Rube getragene Mitbürgerin Frau Wwe. Elisabeth König, Overlackerstraße, ließ vor einiger Zeit an den Beauftragten des Vierjahresplanes eine Kiste senden, die Altmetall von beträchtlichem Wert enthielt. Das Dankeswort des Ministerpräsidenten Göring konnte Frau König leider nicht mehr entgegennehmen, denn einen Tag nach ihrer Beerdigung traf ein Dankesschreiben mit einem vom Ministerpräsidenten eigenhändig unterschrierenen Bild in Langendreer ein Der Frauenverein vom Roten Kreuz, Zweigverein Langendreer, unternahm einen Ausflug der die Frauen in vier Omnibussen bei schönstem Wetter über Hagen und Hohenlimburg nach Franzosenohl führte. Hier verbrachte man einige fröhliche Stunden. Auf der Rückfahrt wurde die Dechenhöhle besucht. Bochum-Werne Hitlerjunge aus Werne Zweiter bei den NS.Kampfspielen in Nürnberg. Am Mittwoch wurden bei den NS=Kampfspielen in Nürnberg die ersten Ingendmeisterschaften zum Austrag ge bracht. Dabei gelang es v. Henkemeier, HJ.Gefolgschaft 13, hinter dem Reichssieger im Hochsprung mit nur zwei Zentimeter Unterschied Zweiter zu werden. Der talentierte junge Sportler gehört auch dem Sportverein Tura=Robert Müser an und ging als Sieger beim Gebietssportfest der HJ. in Gladbeck hervor. Henkemeier ist ferner Jugendkreismeister im Hochsprung. Bochum-Linden Dahlhausen Unter eine Eisenlast geraten. Gestern vormit tag 1 urde der 35jährige Montageschlosser Ernst M., Sudholz wohnhaft, auf seiner Arbeitsstelle schwer an den Beinen verletzt, als er unter einen umstürzenden Gitterträger geriet. Er wurde in das Bochumer Elisabeth Krankenhaus eingeliefert. Platz in der Gesamtwertung nach vier Uebungen a SS=Ustuf. Hildebrandi abtreten musste. Erst der letzte Wettbewerb, der 4000-m=Geländelauf wird in diesem großen Ringen die Entscheidung bringen, die wohl nur noch zwischen Oblt. Cramer und SS=Ustuf. Hildebrandt liegen dürfte. In der Klasse B bewältigte Lt. Kaiser die Schwimmprüfung in der guten Zeit von 5:12,8. Oblt. Scharte als Zweitschnellster rückte in der Gesamtwertung vom zweiten Platz zur Spitze auf, dicht gefolgt von Lt. Schulze und Oblt, von Sichart, die jeweils nur um einen Punkt zurückliegen. Ergebnisse: Stand nach vier Uebungen:(Geländeritt, Fechten, Pistolenschießen, 300-m-Schwimmen) Gruppe A: 1. Ustuf. Hildebrandt Platzziffer 15,5, 2. Oblt. Cramer 16,5, 3. SS=Uscharf. Rhinow 23,5, 4, SS=Ustuf. Kroggel 27,5, Lt. von Schlotheim 80.5, 6. Lt. Lemp 32.5, 7. Oblt. Miersch 83,5, 8. SS=Ostuf. Schröder 38,5, 9. Oblt. Püttmann 40, 10. Lt. Wiedemann 47.5, 22. SA=Ostuf. Bollenrath 73.— Klasse B: 1. Oblt. Scharte Platzz. 15, 2. Lt. Schulze 16, 3 Oblt. von Sichart 17, 4. SA=Stubaf. Greven 19, 5. Lt. Kaiser 20, 6. NSKK=Oscharf. Friebe 21. Schlesien vor Sachsen Der Mannschafts=Wehrsport=Fünfkampf der HJ. Einen der härtesten Wettkämpfe führte die HitlerJugend mit dem Mannschafts=Wehrsport=Fünftampf durch, der am Donnerstag früh um 6 Uhr mit dem 20-km=Orientierungs=Gepäckmarsch gestartet wurde. Jede Mannschaft bestand aus einem Führer und neun Mann und blieb solange im Wettbewerb, als noch sieben Mann geschlossen beisammen waren. Nach 8 km erfolgte die erste Zwangspause von 15 Minuten, in der die erste Aufgabe des Orientierungs=Gepäckmarsches— Kartenkunde— zu lösen war. Nach 16 km kam die zweite Zwangspause von 15 Minuten. Dort wurden Zielansprache und Entfernungsschätzen erledigt. Kaum am Ziel angekommen, wurden zwet weitere Uebungen des Fünfkampfes erledigt, das Kleinkaliberschießen liegend freihändig und kniend Erst danach wurde das Gepäck abgelegt und nun die nächste Uebung in Angriff genommen, 200=m=Hindernislauf. Den Beschluß bildete das Keulenzielwerünfmeterkreis. Fast sämt= liche Mannschaften erfüllten die Bedingungen. Das Ergebnis des Mannschafts=Wehrsport=Fünfkampfes der HJ war: 1. Gebiet Schlesien 4178 P., 2 Gebiet Sachsen 4161 P., 3. Franken 4005 P., 4. Mittelelbe 4077 P., 5. Mecklenburg 3969 P., 6. Mittelland 8863 Punkte. Gebiet Ruhr=Niederrheig HJ=Wasserballmeister Jugendmeister im Wasserball wurde das Gebiet Ruhr=Niederrhein durch einen sicheren 7:0(2:0)=Sieg über das Gebiet Franken. v. Cramm in der Vorschlußrunde Bei den amerikanischen Tenis=Meisterschaften in Jorest Hills kampfte sich Gottfried von Cramm durch einen Fünfsatzsieg über den Amerikaner Grant in die Vorschlußrunde. In einem fast dreistündigen Kampf, wo Grant von einem Beinkrampf befallen wurde, siegte von Cramm schließlich mit 9:7, 2:6. 2:6 6:3, 6:3. Lohmann in Dresden Vierter Die Mittwoch=Rennen in Dresden mußten wegen Regens unterbrochen werden, so entschloß man sich, den 100-km=Lauf in zwei 50=km=Laufen durchzuführen. Im ersten siegte Metze mit 30 m vor Schon, Stach(150 m), Lemoine(560 m), Altema(670 m) und Lohmann(750 m), im zweiten Schön mit 10 m vor Metze und Lohmann(150 m). Im Gesamtergebnis blieb Metze vor Schön, Stach. Lohmann, Alkema und Lemoine erfolgreich 500 Weltkämpfer und 50 Staffeln schwimmen heute beim Schulschwimmmest in Bochum. Werne. Die Ausschreibung zum Wettschwimmen aller Bochumer Schulen durch den N3LB., Sachgebiet für körperliche Erziehung, hat ein erfreuliches Meldeergebnis erbracht. Es haben namlich 35 Schulen über 500 Wettschwimmer gemeldet, so daß Nachmeldungen nicht mehr angenommen werden können. Die Wettkämpfe müssen daher für die Unterstufe punktlich um 15 Uhr, nicht 15.30 Uhr, beginnen. Die Mittel= und Oberstufe muß von 15,30 Uhr an zur Verfügung stehen. In diesem Jahre wird das Wettschwimmen nur für die männliche Jugend durchgeführt. Es werden nur Schulen zugelassen, die von einem Lehrer begleitet und beaufsichtigt werden. Die Eltern werden gebeten, dafür zu sorgen, daß die Schüler warm genug angezogen sind. Eltern und Freunde des Schwimmsports sind zu dieser Veranstaltung freundlichst eingeladen. Wallenscheid Handtaschenmarder auf dem Wochenmarkt. Gegen 11 Uhr wurden einer Anwohnerin der Rathausstraße auf dem Wochenmarkt Adolf=Hitler=Platz eine Geldbörse mit 20 RM. aus der Einkaufstasche gestohlen. Es handelt sich um eine dunkel=braune, lederne Börse mit zwei Fächern und Reißverschluß. Auf der Vorderseite befindet sich ein Bild mit Namenszug des Bades Meinberg. Wer kann Angaben machen? Mitteilungen erdbittet die Kriminalpolizei. Rathausstraße 3. Wanne-Eickel Sente und worgen geschlossen. Die Diensträume des städt Mahlkahrtsamtes, Langeker 19. sin dam Freitag, dem 10., und Samstag, dem 11. d M., für den Publikumverkehr geschlossen. Zulassungsurkunde sichtbar aushängen! Zulassungsurkunden für den Vertrieb von Patenwein und Schaumwein 1937 können während der Dienststunden von den Antragstellern im Zimmer 100 des Rathauses, Schwerinstraße 6. abgeholt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Patenwein nur von den Gaststätten und Einzelhändlern verkauft werden darf, die eine solche Zulassungsurkunde an sichtbarer Stelle im Schaufenster ausgebängt haben. Wer kennt die„Schützen“? Während der letzten Schulferien wurden an der Görres=Schule mehrere Fensterscheiben zertrümmert. Die Bescha digungen sind vermutlich von haltwüchsigen Bur schen mit Steinschleudern oder Vogelflinten begangen. Wer kann zur Ermittelung der Täter Angaren machen? Gelddiebstahl. Gegen 13,30 Uhr wurde einem Anwohner der Füsilierstraße vom Küchenschrank seiner unverschlossenen Wohnung ein 5=Mark=Stück gestohlen. Der Täter ist mit einem Fahrrade in Richtung Kurfürstenstraße verschwunden. Er wird wie folgt beschrieben: Erwa 20 Jahre alt. 1,70 Meter groß, schlank, gebräuntes Gesicht, dunkles, nach hinten gekämmtes Har. Er war mit einem guten dunklen Anzug bekleidet. Wer kann bezüglich des Täters Angaben machen? Unverantwortliche Rüpelei. Gegen 13.20 Uhr wurden von bisber unbekannten Tätern die Signaldrähte des Blocksignals A bei der Abzweigstelle Pluto(Gleis Gelsenkirchen=Hauptbahnhof, Wanne=Eickel=Hauptbahnhof) zusammengekunden und mit einem Stock festgesteckt, wodurch das Signal nicht mehr bedient werden konnte. Wer kennt die Täter? Mitteilungen, die auf Wunsch vertraulich bebandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei, Gelsenkirchener Straße 25. herne Eisenbahn Triebwagen von Halbwüchsigen beschoffen. Mittwoch, gegen 17.10 Uhr. wurde ein Trietwagen der Eisenbabn, der sich auf der Fahrt von Börnig nach Dortmund befand, vor dem Uebergang der Bruchstraße von mehreren 14= kis 15jährigen Jungen beschossen. Verletzungen der Reisenden und Beschädigungen des Triebwagens sind nicht vorgekommen. Die Reichsbahn=Direkdie Erareiung der Täter eine Belohnung von 30 RM ausgesetzt. Wer hat die Jungen in der Nähe des Tatortes gesehen? Wet kann die Namen der Jungen angeben? Angaben die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Krimialpolizei Herne oder jede anderPolizeidienststelle. nllulu Inmmmimminin (4. Fortsenung) Fred ließ sich das nicht zweimal sogen. Rasche feite Schritte auf dem Korridor ließ die beiden aus einanderfahren. Lisa leufzte wirklich inner= lich abs Dumme Küsserei! Die poßte ihe eigentlich nicht. Das mußte sie ihm abgewöhnen. So, Kinder, nun werden wir's uns gemütlich machen", lagte der Vater und entkorkte die Flasche. Er goß drei Gläser voll. Fred zog dabei ja ewas die Augenbrauen hoch. es paßte ihm nicht, daß Lisa vormittags Wein trank; aber das störte Lisa nicht im geringsten. Der Jahrgang von dem Raumthaler it ganz ausgezeichnet, nicht wahr, Fred“, stellte Lisa fest. „Gewiß. Lisa“, sekundierte ihr Bräutigam.„Aber lag' mal, verstehit du denn eigentlich enwas vom Wein" Da lachte der Vater laut raus Fred, du mußt fragen, was Lisa nicht versteht. Das hann ich dir aufzählen, das ist nämlich nicht viel. Also erstens: sie hann keinen Strumpf strichen, zweitens: kochen kann sie nur Kaffee——“ „—— aber den tiop-topp!“ warf das Mädel ein. „Jawohl, das gebe ich gern zu; aber sonit versteht sie alles, was auf dem Gutshof sein muß. Neulich, als die Kuh nicht halben konnte und der Tierarzt nicht zu Hause war, hat sie eigenhändig das Kalb geholt, und wir haben einen Haufen Geld gespart“, er= zählte der Gutsherr mit Befriedigung. Aber kochen liegt mir nicht! Ach, weißt du, Fred. da nehme ich lieber meine alte Emma mit. da brauch' ich mich nicht drum zu kümmern“, lagte Liia „Ich finde, gerade kochen muß eine Fraul Eine gute Köchin kostet doch einen Haufen Geld“, lagte Fred etwas betont Das fuhr aber Lisa m die Krone. „Was, einen Haufen Geld? Wenn du es nicht besahlen willit, dann bezahle ich es von meinem Taschengeld, was mir Vater alle Monate gibt“, lehnte sich Lisa auf. „Ach, wie ist es denn eigentlich geworden, Schwiegervater, haft du denn Lisas Erbteil bei dem Ziegeleifritzen gekündigt?" erkundigte sich jetzt sehr interessiert der schöne Bräutigam. „Hm, ja— gekündigt hatte ich, nur—— der Mann war gerade gestern bei mir und bat, die Hnpo= thek doch bei ihm stehen zu lassen. ich habe ihn natürlich abschlägig beschieden, und——“ —— selbswerständlich, Schwiegernater, kommt a gar nicht in Frage. Steht die Firna eina blecht?“ „Na, das nicht, nur, wenn wir die Auszahlung verlangen, müßte die Fabrik verhauft werden——“ „Muß er sie eben verhaufen, er mußte doch einmal damit rechnen, daß das Geld ausgezah't würde“, warf Fred gleichgültig ein. Lraa latz wütend da. Das war ja allerhond. Jhr gehörte das Geld, und her verfügte einsach ein imerhin doch noch wildiremder Mann darüber. „Jetzt lagt mir nut einmal, wer hat denn eigent= lich über das Geld zu bestimmen?“ lagte sie aufge= regt.„Bis setzt üt es noch mein's und da hann ich damit machen was ich will, und ich habe bereits darüber bestimmt.“ „Wieso bestimmt?“ Fred schien sichtlich beunrubgt. „Jawohl, ich habe bestimmt, daß das Geld vorläufig auf drei Jahre unkündbar auf der Fabrik bleibt. Hast du etwas dagegen, Fred?“ „Unmöglich, gang und gar unmöglich“, wark Fred erregt ein.„Ich möchte nur wislen, wie du dir die Angelegenheit gedacht hait“ Lisa stand ziemlich erstaunt vor ihrem Bräutigam. Hm, lo allo lah es aus. Er war genau so wie die andern. er rechnete mit dem Geld seiner Frau. Dann lah es vielleicht mit der großen Liebe auch recht windig qs Wie ich mir die Angelegenheit gedacht habe?“ erklärte sie trotzig.„Das will ich dir gern lagen. Das Geld gehört mir und bleibt mir. auch wenn wir heiraten. Ich bin von vornherein für Gütertrennung.“ „Was, Gütertrennung? Sag mal. du bist wohl übergeschnappt?" fuhr Fred auf. „Nein, ich nicht, aber mir scheint, di mein Lieber“, entgegnete gelassen Lia.„Es ist aber ganz angenehm, wenn man vorber den Menschen bennenlernt. den man heiraten will“ Fred erhannte jetzt, daß er zu weit gegangen mar und lenkte ein. „Verzeih' Liia. du mußt mich richtig verstehen. Es it doch ein großes Mißtrauensvotum, wenn man von der Frau. die einen zu lieben vorgibt, hort, daß sie nur auf Gütertrennung heiraten will.“ „Nein, das ist kein Mißtrauensvotum. Erkundige dich bitte mal bei unserem Nachbar. Schon manchem hat es aus der Patsche geholfen, wenn die Frau wenigitens ihr Teil hatte, wenn durch Mißernten usw. schwere Verluste eintraten. Nein, mein lieber Fred. anders gebe ich auf keinen Fall mein Jawort“, setzte entschieden Lisa hinzu. Der Gutsherr war unruhig hin und her gegangen. Es war ihm furchtbar peinlich und er konnte eigent= lich leinen zukünftigen Schwiegersohn nicht recht ver= stehen. Liia war allerdings auch zu scharf gewesen, so durfte sie nicht zu ihrem Bräutigam lein. Er. der Vater, wußte genau, wie wertvoll für jeden Landwirt, und wenn er noch lo ein nettes Gut hatte, Bar= geld war. Allerdings konnte er nichts machen, wenn Lila nicht wollte, und er würde sich in keiner Weise einmischen. „Schwiegernater, haben Sie schon mal so einen Dichkopf gesehen?“ lachte Fred gezwungen auf. „Ja, einen Dickkopf hatte Lisa immer, aber sonst war sie immer sehr vernünftig", nichte der Vater. Aund bochig am Fenster. Fred trat hinter sie, c wollte sie auf jeden Fall versohnen, bestimmt hennte nan im Guten mehr von ihr erreichen „Liia, komm'. sei lieb und erzähle mir doch mal n aller Ruhe, wozu und marum du so eigeminnig auf Gütertrennung beitelet", scherzte Fred zärtlich. Lila stand immer noch am Fenster, es mit ihr nicht recht. daß Fred so lanft mair: dann konnte sie nicht gegen ihn an. Nun mußte sie doch die Wahr= heit lagen. „Ach Fred, das Geld soll mal für unere Kinder bleiben!“ antwortete sie gang leue mit rotem Koof. Da lachte Fred hell auf. „Du bist gu" Sorgst schon für Kinder und weißt nicht mal, ob di welche bekommft!“ „Keine Kinder? Ja, dann hätte die ganze Hei= naterei heinen Zweck“, entruftete sich Lisa.„Naturlich wollen wir Kinder, und ein paar ordentliche Jun= gens müssen es ein, das lage ich dir chon heute.“ Jetzt mußte auch der Gutsherr lachen. „Weißt du, Mädel, ich schlage vor. ihr begrabt das Kriegsbeil und gemeßt die Tage, die Fred hier ist." „Wie lange bleibit du eigentlich da. Fred?“ „Länger als acht Tage werde ich nicht wegbleiben können, denn es gibt bei uns jetzt allerhand zu tun“, lagte Fred nachdenklich und lah seine Braut an Er hoffte, daß sie einlenken und einlehen würde, wie garftig sie geweien nar. Doch Lila dachte nicht daran. Sie war verbockt wie ein kleines Kind und sah Fred mit sehr kritischen Augen an. Von der Schönheit allein konnte sie nicht leben. Doch um des Vaters willen mußte sie schon tun, als renichts tien Sie wandte sich ihrem Ver= lobten zu und begann eine Unterhaltung „Wie meit laih ihr mit dem Kartoffelausmachen? Schon fertig?“ „Bewahre. So schnell geht das nicht. Sieh mal, du wirst dich vielleicht wundern, daß so ein grohes Gut halb so viel bringt wie Sandhagen, aber mein Onkel hatte es nicht notia und hat sich nie groß= Mühe damit gegeben", lagte entschuldigend Fred. „Das wird anders werden, wenn ner verheiratet sind. Da gibt es wenigstens ordentlich Arbeit. Auf die freue ich mich schon.“ „Und auf mich nicht?“ schmeichelte Fred. „Selbwerständlich auch“, bejahte Lisa mit rotem Kopf. Der Gutsherr, der die Plänkelei angehört hatte, drehte sich jetzt vom Feniter weg und meinte: Einder. jetzt macht aber mal, daß ihr mus kommt. Die schönen Tage muß man nützen. Sattelt euch die Pferde und reitef ein Stüchchen. Ja. Vater, ich würde ganz gern, aber der Forster wollte wegen dem Ausforsten kommen.“ Unentschlossen stand Lisa vor ihrem Vater. „Ach End. ich lasse ihn nicht gleich weg, da hann“ du nachber noch mit ibn sprechen. Sieh. wenn du nicht mehr da bist. muß ich ja auch alles allein machen. Allo geh schon mit Fred. Und reite mit nicht so wild!“ Dabei klopfte er leiner Tochter liebevoll die Wange. „Also Fred. los. Auf Wiedersehen, Vater. Vergiß nicht. nach dem Kalb zu lehen, es muß alle zwei Stunden etwas bekommen, und heute haben doch alle mir die Tanzerei im Kopfe.“ Schon mar sie aus der Türe, nicht fragend, ob der Bräutigam hinterher ham. Doch der mar schon da, als sie ihren Fuchs aus dem Small brachte. Der Fuchs Harro wieherte, als er merdte, das raus ging. Nun brachte Lila auch noc de Z= Madi aus dem Stall. „Fred, du nimmit Madi wie immer: Sie wid sich freuen, daß sie wieder mal einen guten Reuer trägt, aber wehe. wenn du sie wieder schlägst. d= annn sie namlich nicht verttagen „Unsinn, Lita, wenn ein Pierd bochig“—5 eben mal die Peitsche spüren, verteidigte4 der Mann. „Rein, das ist nicht notig. Ich brauche nie eine Peitsche. Und Madi ist doppelt em pfindlich „Hm. ja, wie alle Frauen.“ Gam p die Stimme des Mannes. Groß lah ihn Lisa an und schuttelte den Kops. Er schnen doch das Zulammenptallen von vortn noch nicht vergessen zu haben. Und sie mat schon langit daruber hinweg, ohne noturlich ihre Meinung noen. Doch 2s wolle sie ihm wohlweislich micht lagen, das hatte, wenn es soweit mar. Jetzt freute sie sich schon auf den Ritt. „Fred, bist du fertig? Ja? Dann reiten wir w allererit mal nach der neuen Schonung Ich freu e feinen nich immet. wenn ich die kleinen Bäunchen se kerzengerade sie stehen. Das gibt mal einen Waldbestand.“ Fred nichte, seine Gedanken maten zam no anders. Dort, wo er seine Frau hunfuhren wurde. Hoffentlich änderte Lia ihren Sinn noch wegen des Geldes, sonit mußte er sie zwingen, lo leid lie n tate, denn das Geld brauchte er. 3. Weitlich von Tiliit, hact an der Grenze Lin nicht weit von der Memel. lag das Gut Rister. Vor Jahresfrist mar der Beiitzer, ein alter stolz, gestorben. Die Erben hatten das Beimtun. sie alle hohete Beamten maren. pechauft und Geld aufgeteilt. Sei gewundert hatten sie sich, daß ds Beimttum nicht mehr als achtziamulend Mart matte. Doch leg das datan, daß viel schlechter? vorhanden war. außerdem besand sich das(6 einem lehr schlechten Zustand. Die Jnnen=Ausstattung mar aber alles andere chon. Kurzum. die umliegenden Güter hatten sich haupt gewundert, daß es einen Beimer sund. dn hätten es mcht einmal für das wennre Geld sommen. Der Besiner mar jetzt ein Jan. von Worn man konnte auch jetzt nicht sehen, daß auf den mehr gemn wurde als vorher. Vielleicht hatte der Beiitzer eingelehen, duaß ea heinen Zweck hatte, emas muneinzustechen Jan von Wornich stand auf der Termasi= Aauses und lah mit dem Feldtecher angenten: die Felder. Unmut prögte sich m leinen derben Rugen aVerdammt, das dauert ja wieder mal lance die Gäule angezochelt kommen.“ Der Mann ließ das Gias jetzt sinken. Unverkennhar prägte sich die Aebnlichse: schönen Fred m seinem Gesicht aus Nur mas an ihm störte, maren die siech= schwarzen Augen, die immer unrutg hun und gingen. (Fortsetzung sole: im. a Copyright by Cerl-Duncker-Verlag. Berlen SW 62 (23. Fortsetzung) Sie schwiegen beide eine lange Weile. Marianne ängitlich. Scharmbech niedergeschlagen. Langsam wandelte sich Mariannes Aengstlichkeit in Zufriedenheit. Es war alles gut und würde alles gut wer= den. Henry würde jetzt wieder zu ihr finden, sagte sie sich. Sie stand auf und setzte sich auf die breite Lehne seines Sessels. „Es wird wieder gut werden", lagte sie leise. „Du warst schon früher so empfindlich, Henry. Ach—“, sie lachte fröhlich,„ich erinnere mich so vieler kleiner Erlebnisse. Wie niedergeschlagen du warst, wenn deine Pläne mal nicht vorschriftsmäßig klapoten. Ein kleiner Zwischenfall, und du wurdest mutlos. Vierundzwanzig Stunden päter hattest du es vergessen, alles war wieder in Ordnung. So wird es auch jetzt lein.“ Scharmbech lächelte. Seine Stimmung schlug um. „Du hast recht“, meinte er.„Es ist nicht so wichtig. Uebrigens sind wir auf das Palmetra=Hotel nicht angewiesen. Weißt du, wir lassen hier alles liegen und gehen nach Argentinien. Ich sprach kürzlich mit einem der bedeutendsten Viehüchter. Der sitzt auf seiner Enstannia und läßt sein Vieh von Vermittlern verhaufen, die ihn an allen Echen betrügen. Er braucht einen haufmännischen Berater und würde sich gerne mit mir zusammentun. Das wäre gut. Zehn Prozent Vermittlungsprooision Marianne glitt von der Leime und menderte unrubig um Scharmbech herum. „Auch darin haft du dich nicht geandert", sagte sie unwillig.„Immer Pläne. Träume, Möglichkeiten im Kopf. Warum führst du nicht die Dinge, die du beginnst, zu einem Ende. ehe du dich neuen Jdeen zu= wendelf? Ich dachte, du seiest inzwischen anders geworden, die Jahre, die für dich doch bestimmt nicht leicht waren, hätten dich erniter und zielbewußzter gemacht. Damals— ich mar ein bummes Dina— gehel mit das an dir, dieser Optimismus, diese Lebensluft, dieses siete Auf=die-Beine=losten. Aber heute, Henry, sei nicht bose, heute dürftest du meiner Meinung nach etmas ernsthafter sein.“ „Jetzt machst du mir auch noch Vorwürke“, sagte Scharmbechk und sah sie vorwurfsvoll an.„Du spricht ja wie ein Pfarrer. Aber du hast nicht gang unrecht. Jch bin ein großer Taugenichts. Wir werden un= Mühe geben, die kleine Frau zufriedenzustellen. Einverstanden, Marianne?“ Er ging zu ihr, nahm ihre Hand und zog sie bei= nahe schüchtern an sich. „Wir wollen jetzt irgendetwas unternehmen, kleine Marianne", schlug er vor.„Komm, ich werde Oforio lagen, er soll den Wagen bringen. Wir fahren hinaus in die Berge. in den Wald, du kennst den brasilianischen Urwald noch nicht, er beginnt gleich an der Stadtgrenze. Wollen wir? Wir werden den ganzen Nachmittag und Abend draußen verbringen. „Gerne“, sagte Marianne glücklich.„Wie gerne, Henry. Und—“, sie blinzelte,„laß den argentinichen Viehzüchter noch warten, gelt? Versprich es mir. Das Palmeira=Hotel liegt näher. Und außerdem, Henry. mas ist aus deinem Kaffeekönig geworden?“ „Kaffeekönig?“ „Dieser— dieser Senhor Mendes?“ „Ach. das mar Gummi. Er üt pleite. Beinahe hätte er mich hineingesogen.“ Im Zuschauermaum des Palmeira-Varietés flammten die Lampen auf. Eine kleine Menschengruppe erhob sich, die Sitze klappten, auf der Bühne schrien die Arbeiter und Schauspieler durcheinander. Die blemne Gruppe im Zuschauermum loste sich auf. „Es ist alles in Ordnung, Senhor Henrique“, lagte Jo'é Morello, der erste Regisseur des Varietés. „Morgen noch die Generalprobe mit der endgültigen Bühnenausstattung und den neuen Kostümen, dann können wir der Uraufführung mit allerlei Ermartungen entgegensehen." „Ja, ja“, lagte Scharmbeck.„Ueben wir noch einmal die zweite Tanzizene? Sie mar noch nicht schmislig genug. Was meinen Sie. Mister Johnson?“ „Wir können sie noch einmal machen“, antwortetder hagere Tanzmeister gleichgültig und ging zur Bühne. „Und die beiden letzten Tanzizenen auch noch“, rief ihm Scharmbech nach.„Mit Solpin.“ Er mandte an seinen Asistenten.„Holen Sie bitte Miß Warren.“ „Es ist sicher, daß Sylvig hierbleibt?“ fragte Holften, als er mit Scharmbech allein zurüchblieb. „Hait du mit ihr gesprochen?“ „Templeton ist vor einer Woche abgerert. Jch halte es für ausgeschlossen, daß er in Neuyork so schnell ein Engagement für sie findet.“ „Verdammtl" fuhr Hollten auf.„Das ist wieder nur eine Annahme von dir. Wenn er nun doch— wider Ermarten— ein Engagement für sie findet und sie holt? Wieder eine deiner Spekulationen. In neunundewinzig Föllen klapot es, und das hundertste Mal fälli: du rein. Hoft du wenigitens mit Sonja gesprochen oder dich sonst nach einem Erlatz umge= sehen” „Du lagtest doch, daß Sonja micht mnzen will. Warum soll ich ihr nachlaufen? Bis zur Urauffuh= rung wird Sylvig hierbleiben. Es wird ein Erfolg werden. Totsicherl Dann kriegen sie keine zehm Pferde mehr fort, auch nicht ein Mr. Templeton— wenn der Erfolg anhält. Deine ständigen Befürch= tungen sind kindisch.“ „Schön“, brummte Holsten ungehalten.„Und wie ist es mit den Rechnungen der Lieferanten?“ „Ich habe nicht genug Geld zur Verfügung.“ „Und sie drohen mit Pfändung. Sind die Buhnenausstattungen und Kostüme geliefert?“ „Sie kommen heute nachmittag.“ „Hoffentlich, Henry. Ich habe dich gemarnt. Wenn du ein wenig vernünftiger mit den Einnahmen gewirtschaftet hättest, brauchteit du jetzt keine Sorgen zu haben." „Habe ich auch mcht. Es geht alles gut. Hor schon auf! Die Reoue wird ein Erfolg, dann können wit alles bezahlen und eine noch großere Renue vorbereiten." Er ließ Holiten stehen und lief Syli „Großartig, Sylmal= rief er begenstert. fragte sie.„Was bekomme ich als BeTüchtig angestrengt. Wie gefiel es dir, Hollten lah sie mertwürdig nachdentlich an.va Johnion rief nach ihr. Sie ging lachend zurück Du mußt gleich fahren, Erik“, lagte Scharmbet „Sie wollte sich mit Frau Tukkermann treffen mich um vier Uhr erwarten. Abends treffen wir uns dann im Tijuta=Pavillon.“ Holften ließ Variete Varieté und Sylvm Spina lein. bemühte Olorio nicht, sondern holte dener= rebes leltt aus der Garage Eigentlich wachte ihm Spaß, den Mercedes und Marianne aue Er hatte nur gezögert, weil er nicht wußte, ob ea d Marianne Spaß machen würde. von ihm ausgehren zu werden. Aber das mor nun egal. Er ließ den Motor anspringen, der heulte aut der Wagen fuhr mit einer eleganten Wendung rund um den weißen riefigen Kasten des Hotels. bog w de Avenida ein. fuhr eine Weile am Meer entlang. Prain do Flamengo, Apenida Beira Mar. PalmenBoulevard, Club Germanin. die ganze Welt in Rade= trikots, hinein in das Gewühl der Stadt. Warianne wird Augen wachen, dachte No drüchte lustig auf die Hupe. Er freute sich ein chen auf ihre Augen. Ein wenig hatte er auch N Aber er freute sich mehr als er Angst hitte.n ganzen Nachmitig würde sie mit ihm verbringen mussen. Und seine Stimmung mar ausgezeichnen. Henrn mar ein Trottel, ihn einen ganzen Nachmitmi mit Marianne allein zu lassen. um mit Splom denken in der Siadt haufen zu können Hotel Glerig. Nationaltabliothek. Tukkermanns Bank. Kaiten an Kasten, brummende Autobuskelse. ratternde Strahenhahnen, flutende Menschenmengen, Calé Cidade, stoo entgegen. lohnung? Erik?" „Gut Sag antwortete Hollten trochen. Henry, konntest du mit mit nachher einen kleinen Stadtbummel machen? Ein paar brasilmnische Andenken haufen?“ „Hm“, machte Scharmbech verlegen.„Ich habe mich eigentlich mit Marianne verabredet. Aber marte wal. Erik, du haft doch heute deinen dienitfreien Taa? Willst du mir einen Gefallen tun?. Marianne wollte mich im Café Cidade. Avenida Rio Branco erwarten. Willst du sie abholen und mit ihr zum Tijuta-Pavillon hinauffahren?" „Ja“, meinte Holften zögernd „Nimm den Mercedes Du hannst selbst fahren oder Vorio nehmen, wie du willit." Hier dich nicht, Erik“, lachte Sylvig.„Laß uns beide allein und widme dich Marianne. Du tust doch nichts lieber als das. Marianne verdient Strafe. Noch einmal ließ Holsten die Hupe heulen mar ein langgezogener jubelnder Schrei, einmal Rio.„Das Palmeira-Hotel muß etmas Besonder mben", pflegte Scharmbeck zu betmupten. Allo die Hupe seines Wagens einmalig. Da mar schon Marianne. Sie stand zwischen Stühlen und Tischen Sie hatte das Jubeln der Hübe gehört und gedacht, Henry sei da. nun mar es Hollten. Und da mar auch die kleine, etmns rit Frau Tukkermann. „Bon dias, Senhora Florence, guten Tad. N lein Atzling, Herr Schrmbech probt im Varieté und mat mich gelandt, wit sollen vorfahren, er kon abends nach." Senhor Henrique ist so fleißig", meinte Florenee. Marianne machte grohe runde, aber € mie frählich feltstellte— nicht Zie wohl, Senhora Dona Florence. Sie nicht mit, wie schadel" folgl.) Eine Brüsseler Zeit. nalen:„Der internation sen Krieg, um auf den repolutionares Ziel zu er transtaeant“ schriel möge sich hüten, das Sp die einen Krieg nicht fü ginn der Weltrevolution Bolschewisten geben das zu. Ihr sogenannter, erklärte in einer Rede a General Franco weiter „nichts anderes übrig Konflikt in einen ne umzu Damit ist die Absicht kle ganze Welt an. mehr in zwei Teile zu wismus und die Komir sa auch der Sinn diese furchthare Zuckungen sid ten. Ob und wie die werden, das hängt nich allein ab. Das geschie inneren, sast dynamisch Gewiß gibt es in diesem aber ausschlaggebend ist. daß er bereits begon beliebig abgebr Hier entscheidet sich auc Frage des internat denn das Judentum will mit allen Mitteln vor. leitung der holschewistist betzt es durch Press abnungslosen Völker auch letzen sich dogeger Wehr. Nas Judentum, das bolschewistischen We und demaokler nah ein alogia Esement unter Im Bolschewie elareten Boden ges n hann, barum ganzen Welt gegen wieder einmal diese rung gegen das Ern (Grund mehr noch fi thien auf Seiten Spanier Unerschrochen wollen Juden zeigen als de Nutnieher, dieser Sehet, das ist der nichter der Kulturer Bölbern, der Sohn tion des Bölen, da sition, der plastische „Wir werden au k. Eutopa in zwei Blöche April 1937 einer der ar männer. Nein, nicht1 chreiten, Moshau ist ge lsich mit allen zur Verf Wehr zu setzen. Denn es ist noch 1 des Gegenstoßes sind sch sturm aus dem Osten. nichtenden Schlag gege= General Reichskriegsministe gleitung das Zel Generalfeldm der Artillerie v 9 bergestellte Die Wahrheit über Spanien Schluß der großen Rede von Dr. Goebbels Eine Brüsseler Zeitung schrieb vor einigen Monaten:„Der internationale Bolschewismus will diesen Krieg, um auf den Ruinen der Zivilisation sein revolutionares Ziel zu erreichen." Der Pariser„Intranligeant“ schrieb am 1. Juni 1937, man moge sich hüten, das Spiel der Komintern zu spielen, die einen Krieg nicht fürchte, weil sie darin den Begin der Weltrevolution erblichte. Ja, die ValenciaBolschewisten geben das selbst mit zynischer Offenheit zu. Ihr sogenannter„Ministerpräsident“ Regrin erklärte in einer Rede am 24. Juli 1937, daß, wenn General Franco weiter Widerstand leiste, „nichts anderes übrig bleibt, als den spanischen Konflikt in einen neuen europäischen Konfliht umzuwandeln Jamit ist die Absicht klargelegt, Spanien geht die gange Welt an. Man braucht Europa nicht mehr in zwei Teile zu teilen, das hat der Bolschewismus und die Komintern schon besorgt. Das ist ja auch der Zinn dieser roten Revolution, deren furchtbare Zuchungen sich setzt über Spanien verbrei= ten. Ob und wie die Dinge nun weiter getrieben werden, das hängt nicht mehr von unserem Willen allein ab. Das geschieht jetzt zum Teil schon nach inneren, fast dynamisch sich auswirkenden Gesetzen. Gewiß gibt es in diesem Kampf noch Ableitsltehende, aber ausschlaggebend ist, daß er bereits begonnnen hat und nicht mehr beliebig abgebrochen werden kann. Hier entscheidet sich auch die Stellung Europas zur Frage des internationalen Judentums, denn das Judentum will dielen Kampf, es bereitet ihn mit allen Mitteln vor. es hat ihn nötig zur Ein= leitung der holschewistischen Weltherrschaft. Darum betzt es durch Presse und Propaganda die abnungslosen Völker gegeneinander, darum aber auch letzen sich dogegen die erwachten Völher zur Wehr. Das Judentum, das heute als Hauptträger der bolschewistischen Weltanschauung erhannt und demashlert ist, stellt seinem Wesen nach ein asoziales und narasitäres Element unter den Kulturvölhern dar. Im Bolschewismus hat es sich den geelareten Boden geschaffen, auf dem es gedeiben kann, darum sichen auch die Juden der ganzen Welt gegen Franco. Hier kämpft wieder einmal diese internationale Verschwörung gegen das Erwachen eines Volkeo. Ein (Grund mehr noch für uns, mit allen Sympathien auf Seiten des neuer nationalen Spaniens zu stehen Unerschrochen wollen wir mit Fingern auf den Juden zeigen als den Inspirator, Urheber und Nutnieher dieser furchtbaren Katastrophe: Zehet, das ist der Feind der Welt, der Ver= nichter der Kulturen, der Parasit unter den Bölhern, der Sohn des Chaos, die Inharnation des Bölen, das Ferment der Dekomposition, der plastische Dämon des Verfalles der Menschheit. „Wir werden zu keiner Handlung schreiten, die Europa in zwei Blöche teilt“, so lagte noch am 12 April 1937 einer der angelehensten englischen Staatsmanner. Nein, nicht wu. aber Moskau wird schreiten, Moshau ist geschritten und dagegen gilt es, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen. Denn es ist noch nicht zu spät Die Kräfte des Gegenstoßes sind schon mohil gemacht. Der Ansturm aus dem Osten, der im Jahre 1932 zum vernichtenden Schlag gegen Zentraleuropa ausholte, ist an Deutschlands Grenzen zum Stehen gebracht worden. Deutschland hat sich gegen den Weltfeind erhoben. Der Führer ist uns als Retter erstanden. Wenn in 500 Jahren noch Geschichte geschrieben wird, dann wird sein Name unter den gannz Großen des Abendlandes leuchten. Noch ist nichts verloren= Noch ist alles zu gewinnen. In Italien, in Japan, in Oesterreich, in Ungarn, in Polen, in Brasilien, in der Türkei, in Portugal hat dieser Kampf schon sichtbar eingesetzt. Ein Kampf um Vaterland, Freiheit, Ehre, Familie, Gott und Religion, um Kind und Frau, um Schule und Erziehung, um Ordnung, Sitte, Kultur und Zivilisation, um unser Leben und um unser tägliches Brot, hat begonnen.— In Deutschland ist er siegreich schon beendet. Wir sind von dem beglückenden Gefühl erfüllt, nicht nur Zeugen, sondern Mitträger dieses Kampfes gewesen zu sein und noch zu sein. Wir sind stolz in dem Bewußtsein, einen ganz Großen unserer Ge schichte mitten unter uns zu wissen, dessen Fuhne wir tragen und dessen Gebot wir gehorchen dürfen. Wir danken dem Führer, daß er uns zu Mitkämpfern dieses großen Kampfes berufen hat und damit unserem Leben erst seinen eigentlichen Sinn und Zweck gab. Er hat uns gelehrt, die bittere Rotwendigkeit dieser historischen Auseinandersetzung zu erkennen und darüber hinaus, sie richtig durchzuführen und siegreich zu beenden. Wir Deutschen sind nicht mehr hilflos und verlassen, sondern ausgestattet mit den Waffen des Wissens und gottlob auch wieder mit dem deutschen Schwert, das über die Sicherheit unserer Grenzen wacht. Ein Neues ist im Werden Es wird ein internationales System der Selbstachtung, der Großzügigheit, der Anständigheit, der Ehre, der Freiheit und des Verständigungswillens, der Zubilligung der Lebensrechte an jede Ration, des sozialen Aufbaues, des wirtschaftlichen Emporstieges und einer neuen Blüte von Kunst und Wissenschaft sein. Für diese Ideale wollen wir kämpfen, solange noch ein Atemzug in uns ist. Adolf Hitler zeigt uns den Wegl Herbstzeit— Manöverzeit „Jus Ganze halt“- Manöver der 26. Division in der Eifel beendet Uebung der 16. Division im Siegkreis Rwd Adenau. Teile der 26. Division, insbesondere die Aufklärungsabteilung, hatten am letzten Tag der Eifelmanöver die schwierige Aufgabe erhalten, als Nachhut eines von überlegenen blauen Kräften geschlagenen roten Armeekorps den Rückzug gegen einen energisch folgenden Gegner zu decken. Das Aufhalten von Blau war um so notwendiger, da die Straßen in dem Rückzugsraum südlich von Prüm verstopft waren und Prüm selbst brannte und nicht passierbar war. Unter Führung von Oberstleutnant Baron Digeon v. Monteton hatte sich die rote Nachhut am Mittwochmorgen auf der Linie Fleringen=Niederhersdorf eingenistet, wo sie in den kahlen Höhen mit gutem Schußfeld ein günstiges Verteidigungsgelände vorfand. Blau hatte bei der Verfolgung von Rot in der Nacht zum Mittwoch in drei Gruppen das Waldgebirge südlich von Gerolstein überquert und die Kyll unte, der Führung von Generalmajor Pfeter überschritten. Am Mittwochvormittag um 10.45 Uhr stieß die Spitze von Blau auf den Gegner. der sie mit MG=Feuer von den Höhen östlich von Fleringen begrüßte Die Verteidigungsstellung von Rot war so gut gewählt, daß die am weitesten vorgeschobene Abteilung, die nur aus einem Zug einer M6 Kompanie bestand, in der Lage mar. ben Vormarsch von Blau über eine Stunde aufzuhalten. Erst als zwei Bataillone Infanterie und auch Artillerie von Blau eingesetzt worden waren. ging die Nachspitze von Rot auf die eigentliche Verteidigungslinie Fleringen— Niederhersdorf zurück. Trotz Einsatzes noch stärkerer Kräfte vermochte es Blau nicht, bis zum Abend die rote Nachhut über die Prüm zurückzudrängen. Erst eine in der Nacht vorzunebmende Umgruppierung läßt erhoffen daß der für Tagesanbruch des Donnerstag geplante Vorstoß auf diie Prüm erfolgreich sein wird und eine weitere Verfolgung des roten Gegners ermöglicht wird. Damit sind die Uebungen der 26 Division abgeschlossen, an die sich dann unmittelbar das Eifelmanöver des 6. Armeckorps anschließen wird Generalseldmarschall v. Blomberg im Lager der Wehrmacht 1 hll p. Blomperg besuchte am Mittwoch mit seiner Beder Rothenburger Straße. Unser Bild zeigt den aleilung das Zeilager der Wedimdan in der Riororden de d beneralteldmarschall zu'ammen mit pem tome e de de de ebeacleaneborien Reichenau Im vintenaru Rwd Much. Die am Dienstag begonnene übung wurde im Laufe des Tages nicht beendet, sondern noch in der Nacht fortgeführt, da die Truppen ihre während des Dienstag erreichten Stellungen besetzt hielten, sie ausbauten und die Fühlung mit dem Gegner aufrechterhielten. In Fortsetzung des Gefechtes am Dienstag griff Blau nach eingehender Vorbereitung schlagartig am Mittwoch um 8 Uhr die rote Stellung an. Blau hatte sich in der Nacht hierzu nahe an die roten Gefechsvorposten herangeschoben, die Artillerie umgruppiert und zur Unterstützung des Angriffs Panzerwagen herangeführt. Unter dem Schutz der schweren Infanteriewaffen, unterstützt von Panzerwagen und Fliegern, brach der Gegner in die rote Stellung ein Selbstverständlich ist Rot nicht kampflos gewichen, sondern hat, soweit seine Kräfte ausreichten, sich zur Wehr gesetzt. Blau ist es aber nunmehr gelungen, Bewegungsfreiheit zu erlangen. Rot hat seinen Auftrag, den blauen Gegner aufzuhalten, zwar vorübergehend erfüllt, aver nicht mehr verhindern können, daß Blau die inzwischen über die Sieg vorgekommenen roten Divisionen erneut angriff und den Uebergang über die Sieg für weitere Teile sperrte. der letzten Vormittagsstunde wurde dann, nachdem der Kommandierende General des 6. Armeekorps General der Artillerie von Kluge bei der Manöverleitung eingetroffen war.„das Ganze Halt“ und gleich hinterher der Offiziersruf„Zur Besprechung“ geblasen. Damit ist eine für die Truppen überaus anstrengende Uebung, die sich von den frühen Morgenstunden des Dienstag bis zum Mittwochmittag obne Pause hingezogen hatte, beendet, und die einzelnen, im Gelände verstreuten Gruppen konnten sich wieder sammeln und zu geschlossenen Formationen aufschließen und abmarschieren. Stark waren die körperlichen Anstrengungen, die in dem lange andauerndem Gefecht von jedem einzelnen Mann ausgehalten werden mußten, gab es doch während der ganzen Uebung keine störungsfreie Pause. Ununterbrochen mußte jeder einzelne Soldat auf dem Posten sein und mit wachen Augen auf den Gegner achten. Beisetzung der Opfer des Eisenbahnunglücks in Awd Neuß. Die Trauer und die Anteilnahme um die Todesopfer des Eisenbahnunglücks bei Holzheim fanden am Mittwoch mit den Beisetzungsfeierlichkeiten in der Gemeinde Rommerskirchen ihren ergreifenden Ausdruck. Im würdig geschmückten Saal Lyrmann am Bahnhof Rommerskirchen waren die Särge mit den 17 Opfern die die Gemeinde Rommerskirchen zu beklagen bat, aufgebahrt. Die überaus große Zahl von Kränzen zengte von der allseitigen Anteilnahme. In ununterbrochenem Zuge zogen die Volksgenossen noch einmal an den Särgen vorbei, um von den Toten Abschied zu nehmen. Nach einem kurzen Trauerakt wurden von Mitgliedern der Feuerwehr und von Sanitätern die Särge zu je vier zu großen schwarzverhängten Wagen getragen. Unübersebbar war der Trauerzug, der sich dann zum Friedhof in Bewegung setzte. Hinter dem Spielmanns= und Musikzug des Bahnschutzes schritt eine Abteilung Bahnschutz, die die Kränze der Reichsbahndirektion trug. Dann folgten Eisenbahner in Uniform, eine Fahnenabordnung der DAF, Abordnungen sämtlicher Gliederungen der Partei, die Vertreter der Partei, der Wehrmacht und der Behörden, unter ihnen Reichsbahndirektionspräsident Dr. Ing. Remp, Regierungspräsident Schmid=Düsseldorf und Landrat Wallraf=Grevenbroich. Der Geistlichkeit folgten die Wagen mit den Särgen und die Angehörigen der Toten. Der zum Friedhof führende Weg war dicht umsäumt von Tausenden von Volksgenossen: Schulkinder von Rommerskirchen und den benachbarten Gemeinden bildeten Spalier. Nach der kirchlichen Einsegnung der Gräber und einer Ansprache des Pfarrers Schütz sprachen Regierungspräsident Schmid. Ortsgruppenleiter Labitzke als Vertreter des Kreisleiters, sowie Reichsbahndirektionspräsident Dr. Remy tief empfundene Worte der Anteilnahme und des Gedenkens. Dr. Remy der das Beileid der Verwaltung und des Reichsverkehrsministers überbrachte führte u. a. aus:„Gewöhnt daran, als Reichsbahner nur dem Wohl des Volkes zu dienen sind wir doppelt erschüttert von dem Unglück, das uns betroffen hat in einer Zeit, in der uns der Vierjahresplan des Führers, die wiedererstarkende Wirtschaft, die freudige Reiselust des deutschen Volksgenossen in diesen Sommer= und Herbstmonaten Aufgaben gestellt haben wie nie zuvor. Es gibt in diesem Augenblick, des seien Sie versichert, keinen rheinischen Eisenbahner, der nicht in Gedanken mit Trauer in dieser Stunde bei uns wäre und sich innerlich den Schwur ablegte, alles Menschenmögliche zu tun, durch technische Hilfsmittel, durch Selbstverleugnung, durch Disziplin durch genaueste Beachtung unserer betrieblichen Regeln die Wiederholung eines solchen Unglücks zu vermeiden. So wird uns diese Stunde zur Mahnung und zum Trost, alles aufzubieten, um auch die letzten Möglichkeiten des Geschicks zu bannen, aber auch zum Trost, daß ein solches Unglück zu den größten Seltenheiten gehört und gehören soll.“ An dem anschließenden Trauergottesdienst in der Pfarrkirche zu Rommerskirchen nahm auch der Erzbischof von Köln, Kardinal Schulte, teil, der an die Trauergemeinde Worte des Trostes richtete. Vier Memelländer begnadigt DNB. Kowno, 9. Sept.(Drahtber.) Der litauische Staatspräsident hat 42 Personen, die durch das Kriegsgericht verurteilt worden waren, beanadigt, darunter auch vier Memelländer Es handelt sich bei letzteren um die zu vier Jahren Zuchthaus verurteilten Hugo Wannag. Johann Bethge. Herbert Nogar und um den zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilten Paul Klein. Den nun noch verbliebenen 24, im großen Memelländer Prozeß verurteilten sind keine Strafermäßigungen zugebilligt worden. Der Bischof von Metz gestorben DNB. Paris, 9. Sept.(Drahtber.) Der Bischof von Metz. Jean Baptiste, ist am Donnerstag früh im Alter von 74 Jahren gestorben. Vier Tote bei einem Flugzeugabsturz bei Bordeaux Schwerer Verlust der französischen Luftwaffe. DNB. Paris, 9 Sept.(Drahtber.) Mittwoch abend ereignete sich bei Vordeaux ein chweres Flugzengunalück, das 4 Tote undeinen Schwerverwundeten forderte. Bei der Landung auf dem Militärflugplatz Merianac stürzte eine schwere Kriegsmaschine, einer der neuen Bomber.„Bloch 210“, über einem in der Nähe liegenden Wald ab. Bei dem Aufschlag auf die Erde erfolgte eine Explosion. Die vom Fluaplatz herbeigeeilte Rettungsmannschaft barg unter Einsatz ihres Lebens aus dem brennenden Flugjeug zwei Insassen. Die anderen drei Besatzungsmitglieder kamen in den Flammen um. Der eine der beiden Geretteten ist kurz nach Einlieferung in das Krankenhaus an den schweren Brandwunden gestorben. Zwei Tote am Hochofen Nwd Duisburg. Bei Montagearbelten am Hochofen stürzte der Montageschlosser Josef Gwenders aus 12 Meter Höhe von einem Gerüst ab. Seine Verletzungen waren so schwer, daß der Tod kurz darauf eintrat.— Im Hochofenwerk der FrichrichAlfred=Hütte in Rheinhausen war der Hochofenarbeiter Dietrich Lobbeck mit dem Entfernen von Gichtgasstaub beschäftigt. Dabei zog er sich eine schwere Gasvergiftung zu, an deren Folgen er im Krankenhause starb. Sühne für den Kaubmord von Füssenich RWD Aachen. Das Reichsgericht hat die von dem 36jährigen Paul Thönissen aus Eilendorf gegen das Urteil des Schwurgerichts Aachen vom 8. Juli d. J. eingeleitete Revision als unbegründet verworfen. Damit ist der Angeklagte wegen Mordes und versuchten Mordes, beides in Tateinheit mit schwerem Raub rechtskräftig zum Tode und zu acht Jahren Zuchthaus unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt. Thönnissen hat am 8. November v. J. die 78 Jahre alte Erbhofbäuerin Elisabeth Schmitz aus Füssenich bei Düren ermordert und dann die Wohnung der alten Frau nach Geld durchsucht. Ein 84jähriger Knecht der Ermordeten, der von Thönnissen ebenfalls gewürgt worden war, kam wie durch ein Wunder mit dem Leben davon. Thönnissen hat den Plan vorher mit einem gewissen Frantzen, der die Verbältnisse im Schmitzschen Hause kannte, genau durchsprochen. Frantzen verbüßt zurzeit eine für diese Beihilfe verbängte Zuchthausstrafe. Großfeuer in einer Möbelfabrik 50 Zimmer vernichtet RWD Gütersloh. In den Räumen der Polsterei und Fertigmacherei der Möbelfabrik Sewerin und Peschke in Gütersloh brach ein Brand aus, der an den dort lagernden Zimmereinrichtungen reiche Nahrung fand. Die Feuerwehr griff das Feuer beherzt an und konnte nach halbstündiger angestrengter Arbeit die Gefahr des weiteren Umsichgreifens beseitigen. Ungefähr 50 fertige Zimmer fielen dem Feuer zum Opfer. Der mittlere Teil des Fabrikgebäudes ist vollig ausgebrannt. Die Entstehungsursache des Feuers ist noch unbekannt. Veränderlich Vorhersase für Freitaa: Morgens bei frischen Winden aus Südwest bedeckt und trübe mit anhaltenden Niederschlägen, in den frühen Nachmittagsstunden von Westen nach Osten fortschreitend unter Windsprung auf Nordost Aufreißen der Bewölkung und noch einzelne Schauer. Temperaturen um 16 Grad Für Samstaa: Bei frischen westlichen bis nordwestlichen Winden stark bewölkt und einzelne Schauet kühl, später erneute Eintrübung Lichtsplelhaus Bochum, Marienstraße 14 Wer Sinn für gesunden Volkshumor hat, kommt in diesem Film auf selne Rechnung: Schlppers und Vanderville Deutschlands größte Vergnügungsindustrie das welberühmte märchenland Liliput welches jetzt mit so großem Erfolg in Berlin gastierte, mit den 40 kleinen Menschen, mit den 25 kleinen Pferdchen, mit den vielen kleinen Häusern und Straßen, Rathaus, Kirche, Post-, Steuer-. Finanz-, Bauamt, Wohn- und Geschäftshäusern, Hotels, Café, Restaurant, Generalanzelger Lillput. Sparkasse, Pollzelpråsidlum, Kabarett und dem einzig auf der ganzen Welt dastehenden LIIIputzirkus auch für 11 Tage nach Bochum, Moltkemarkt Achtung! Samstag a Fohlen-Fleisch Fleisch 50 Fleisch 2. 50 Kouladen 705 kg m K... 70 9 ohne Knochen. 90 4 Stete prima Pleisch von la Tieren Filet 0 70 Gehachlesg 605 Fleischwurst 605 und die anderen guten Wurstwaren Bilig Stets Ankaut von gutgenährt Schlachtpterden Roßschlachterei Wilh. Herrmann Ruf 614 13 Bochum Alter Markt 13 Zugeng Brüch- und Große Bechstr.-Eche oder Gerberstrobe JNIUC? Möbelwagen Scharpey fragen Se0n Nuf 63 44 K13 45 Der Zeitungsleier beachtet mit beson= derem Jnteresse auch den Angei= gentell seines Hei= matblattes Zur Eröftnung der neuen Spiel ren bringen wir den Synd Großtilm: premiere mit Zahrah Leander, Anila Hörbiger, Karl Martell. Dieser Pilm zeigt Ausstattungi stenen, wie sie in Europa biere nicht gezeigt wurden Dazu ein auserwi ltes s...r.gr.mm RUNDFUNK Freitag, 10. September 6.20: Morgenlied— Wetterdericht bur den Rauer. b.80: Leibesübungen— Biederbolung der 1. Abendnachrichten. 6.20: Frudkonzert. Es Wpielt die Kapelle der Schutzvolizei der Freien Stadt Danzia. Leitung. Musikdirektor Ernst Stieberit 7.00: Nachrichten; anschließend: Morgenlied— Morgenruf. 8: Zeit, Wetter. Wasserstandsmeldungen— Nalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen 9.2: Froher Klang zur Arbeitspause. 0. die Munchener Funkschrammeln. Mitwirkend: Jose Kuhberger(Akkordeon). V.20: Sendepause. d 6: Zeit. Nachrichten, Wasserhandsmeldungen 960: Sendepause. Aus Nurnberg; Schulfunk.— Kampispielt Sendeoause Bauer, merk au! Mittagskongert. Es Wpielt Hermann stedt mit seinem Orchester. 1. Florentine J. Fucikl. 2. Ein Landler(J. Pacherne Vorspiel zur Operette„Ein Morgen, ein Mitlag. ein Abend in Wien“(Fr. v. Euppél. 4. Melodie im Frubling(K. Blumel. 5. Lotosblumen, E. Cölfen). A. a/ Elsenspiel(G. Muhr); b dem Schwarzwald, Mazurka(C. Millockerl.7 dien aus der Cperette„Der Zigennerbaron“(Joh. Straußl. 8. Radeyky=Marsch(Job. Strauß 131n: Mittagsmeldungen— Glückwünsche 18.16: Fortsetzung des Mittagskongert: 9. Fotspiel zur Oper„Der schwarze Tomino“(T. Auberl. 10. Serenade in G Dur(W. Meyers. 11. Victoria regia(E. Kunnekes. 12. Melodien aus der Coer Die Perlensischer" 10. Bezet). 18.„Veneztanischel Ständchen"(J. Hellmesbergers. 14. Kleiner Walzer Bort=Eteiner 14.00: Mittagsmeldungen 14.16: Allerlei von zwei bis drei 16.00; Sendepause. 15.6: Wirtschaftsmeldungen 16.0: Nachmittagskonzert. Es soselt die Karent Willi Libiszowikt 17.00:„Deutsches Lachen“. 700 Jahre deutscher Oumor. Die weißen Pillen. Eine Erzahlung von Wilhelm Pleyer. 18.15: Musik zum Feierabend. Es sp Kölner Zunkorchester unter Leitung von Seo Gosoldl 10.20: Momentaufnahme 19.6: Erste Abendmeldungen. 19.5: Sendepause M0: Aus Nurnberg; Reichspartettag Nurnberg a9.— Appell der Politischen Leiter auf der pelinwiese.— Der Führer spricht. 200: Aus Nürnberg: Nachrichten ? M: Nachrichten aus dem Sendegebiet 2294 00: Gins ins Andere. Es spielen: 7as Unterhaltungsorchester des Deutchandienders. vese tung: Otto Tobrindt, und das Tanzorchester Eigen Wolfs. Dazu: Tas Klavierdno Emmy und Thomad Thomaßen. Samstag, 11 September 550: Morgenlied— Wetterbericht für den 5.66: Leibedubungen— Wiederholung der 2. Abendnachrichten 6M: Frubkonzert. Kapelle Ferdy Kautlmann 700: Nachrichten; anschließens: Morgenlied— Morgenruf. 800: Zeit, Wetter. Wasserstandsmeldungen— Kalenderblatt a 10: Ellen Derenbach: Frauenturnen 82: Musik am Morgen. E6 spielt das Crchester des Reichssenders Zaarbrücken, Leitung Albert Jung 92: Eendepause. 9M: Ans Nürnberg: Aopell der mit Nebe des Führers 10 M. Liselotte Hoppe: Fröhliches Lolel Keinsten 11.00: Sendepause. 11.45: Bauer, merk a fiusgabe A Bochumer Pesugeprels: monat N 100 einschl Botemobn rechtlertigt keinen Unspruch Areigenpreise: 6 lomtautag gabe B 3½ Vig Ausgade C 40 Pg Anégaben B C 110000 NB. Nürnberg. Freitagabend war den vorbehalten, die in ei Mann auf dem mach gewaltigen Blocks ange Munde des Führers lommende Jahr zu ve derhall des Vorjahr einen noch starkeren vor Beginn waren die an Kopf von einer di genden Menschenmen noch stromten aus d Massen heran. Die Politischen Lei lonnen mit klingendem nen aus ihren Unter 19 Uhr standen wohla ugen und tiefen Bloch lunder des nationalsi auf dem Feld, wahrend Sudeingang Aufstellun ag das Feld selbst in Enden des Tribiknenr. geuerschalen Flammen Plötzlich fassen Sche laubumkränztes Haken Inbune in ihre strahl Angenblick auch werde den A Türmen, die di egestrahlt. Wahre n Pfeilerreihe an den Mittelteil der Aucwande das Haken Ler ganze Mittelaufhe eingesaumt, deren funteln. Es ist ei sinionie in Braun un und Gold. Mit freudiger Erw die als Treuhänder d die unermüdlichen Tages sind, auf Ado beilrufe ohne Ende der in dem breiten En tribune von Reichso und den Reichs= und Im Augenblick, als dem Führer 110 000 Politif meldet und Fanfaren bieten, werden aus Strahlenbündel emt einen Lichtdom von a Auppelmitte zeichnen Viereck von gewaltige bild des Aufmarschfel Langsam schreitet Reichs= und Gauleit am Fuß der Ha Arbeitsopfer zu begr bune betreten hat, erc Hassen, uber die Wal feld der Strom der 3 den Spitzen weben herrliche Bild. Jul sende in das Siea= Führer bringt. Dan densburg: „Was die tause zwang der Fül Mit den Fahn zieht es drauße Das erste Geden Weltkrieges. de und den ermorde tei. Alles hat sich bebt die Arme, die gedampft das Lied vo Als die getragene W Dr. Ley Jahr um Jahr lichen Lichterdom Männer aus allen unseres lieben deutf gen im Reiche er Solitische Leiter, diese weihevolle Sti Menschen sorgen in politisch und sozial man bedenkt, daß 1 Prozent ehrenamt Prozent hauptam Volksführung, die! lle bemerkbar zun