d guter friedlicher Freund and und Japan noch enger rer der japanischen Abord ankte für den freundlichen h einmal für die Tage, die d verbringen konnten. Sie auschlußreich u. interessant besichtigung der Ausstellung essanter und würdiger Abdreise. ich die japanischen Jugendihrern des Gebietes Ruhrllung, wo sie von der Ausum herzlichst begrüßt wurein ausgedehnter Rund. oße Reichsausstellung des iteressiert und immer wieg Ausdruck gebend besichGäste zunächst die große onderes Interesse und ihre fand auch das HJ.Musterbe Arbeitsdienstlager. Aber fen wandten die japanischen U. )dann noch im Kaffeehaus ein Empfang durch die Am Abend fuhren die r. auptling gefaßt es zwei Kriminalbeamten, Schmugglers 250 000 Blättu beschlagnahmen die dieser über die Grenze gebracht bt, in dem Verhafteten das ichen Schmugglerbande gemuggler wurde bereits vor Landjäger gestellt un) als ngeschossen. Er wurde daus gebracht. Dort hielt er und entfloh während einer rreiche kaufen ad Laver: Aüche. von 195.—4 e ........ bon 135.— 1 an mmer.... von 205.—4 ar Anchenschrank von 75.— 1 ar n Kleiderschr. Größe von 45.— A ar uhle von 8.85 4 an ola. von 48.— 4 en nane.... von 38.—A an el von 18.— 4 ar ett. m. Rahm. von 16. 30 A en m. Rahm., ebenlalls Bteilig wird in jed. Größe angefertig sen. Julett. Redern, Waschmald sdarlehn wird in Zadlung geModellager und Schreinerel snalske Toreink., gegenüb Slortarale“ äfisleute, zelmäßig in der Volks=Zeitung ten. Reigern ihren Umsay Wunsch der Braut öbel Schulze ttenscheid, Rochstr.50 ge durch die Reichlaus“ k* in Daffekdorf. Pheno 6 spielt der Eabama West unter Leitung arl Sieafried Nustbaumer Stork). 2. Graf Zerve Andreas Hofer, Ouverture inste Truppe(H. Löhr= (Joh. Straukl. 6. T chfolge(J. Kochmann Kobolde(G. Manlawl. 6 Melodienfolge(B. Hrubn 1(J. Fncikl. W. Arme niriedberger; b Ter 101 mer; d). Finnkändicher. Reit=, Soring= und Fahr= er große Preis von chied der Nationen. Epre= Fritz Mähnert. n ldungen. end. Die Berliner= list: Sieafried Vorries. Lei= 1. Balletl Salte esther Carnenal Nr. asatel. 4 Wiener Amprei= An dem n bei Swoboda, Polka; e Prater, Walzerantasie; reubenan, Galopo. Anekdoten von 18r Men Tanzabend. Tus Millo Steiner. Hans pelle Otto Kermbach. Niarkelttte Rlefer. Potte n, Panl Prügel dein Koichky un 20. August etterbericht für den — Wiederbolung der 2. schließend: Morgenlied— sferstandsmeldungen— KaFrauenturnen. ur Arbeitspause. 66 spielt tett. Mitwirkend: 00n Ubald Schneider(Trom1 IKlaviers. I. Raschings= Ziehrerl. 2. Marimbaphon= W. Rust). 4. Die Post ion Lerenade M. Perll. 6 Mailied se. de Michell Ral pare, Malzer antoste arimbaphon Tolo 11. Pie stichl. 12. Trowre:A antelle 1N. Robr1“r Rasserstandemeld ngen unkberichte vom Nach flusgabe A Bochumer Volkszeitung epr.1: monatlich RM 8.15 oder haldmonatlick n 1.08 einschl Botenlohn. Die Gehinderung der Lieferung seglfertigt keinen Anspruch auf Rückzahung des Begugspreises Aeeigenpreise: G samtauflage 6 Big Ausgabe A 6 Pfg, Aus. 9 9% Pig. Ausgade C 8 Pig Textangeigen: Ausgabe A Ng Ausgaben B u C 25 Big le mm Gültig: Preisliste 0 für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk stfälische Volks-Seitung verbunden mu den Bezirksausgaben B und C für Eslen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftøstelle u. Schriftleitung: Bochum, Mühlenstr. 12-14/ Fernruf 64746-64748 Bochumer Stadtanzeiger Geschäftsstellen: Bochum, Rühlenstrate 11=14, Gernruf 647 46, Postscheckkonto Dortm. 6146; Hattingen, Viktor=Lutze=Ste. 12. Fernruf 2095, Bostscheckkonto Essen 1960; Essen=Steele, Westfalenstr. 302 Hernr. 582 90, Postscheckkonto Tortmund 108 86: Wattenscheid. Freiheitstr.16, Zernr. 1976, Bostscheckk Dortm. 80430 Druck und Berlagt Schürmann& Klagges Bochum Nr. 191 Freitag, den 20. August(Kath. u. Evg. Bernhard) 1937 Ein Konflikt zwischen Lissabon und Prag Portugal bricht die Beziehungen ab Beleidigendes Verhalten Prags bei Lieferung eines Waffenauftrags Große Beachtung MNB Lissabon. 19. Aug.(Drahtb.) Die Regerung Portugals gab in der Nacht zum Donnerstag m einer amtlichen Rote den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zur Tschechoslowakei bekannt. Der vortugiesische Gesandte Da Costa Carneiro reiste nach Wien ab, wo er zugleich akkreditiert ist. Der schechische Gesandte in Lissabon Fiedler wurde aufgefordert, Portugal zu verlassen. Die mehrere Fruckseiten umfassende portugiesische Note erläutert aingehend unter Bekanntgabe aller Einzelheiten die Gründe, die diesen Entschluß verursachten. Portugal hatte im Zuge seines Aufrüstungsprogramms für Heer und Marine eine größere Zahl Maschinengewehre in der Tschechoslowahel besteht, und zwar bei der als staatlich anzusprechenden Fabrik Ceskoslowenska Zbrosooka. Nachdem der Kaufvertrag bereits nahezu abgeschlossen war. verkündete die Prager Regierung plötzlich, daß die Lieferung unmöglich sei infolge des Nichteinmischungsabkommens für Spanien. Portugal erklärte äußerst befremdet, daß dieser Grund unmöglich in Frage komme, da Portugal selbst Mitglied des Richteinmischungsausschusses sei. „Hinter der tschechischen Ausred=“, so erklärt die amtliche Rote.„bemerkt man den Einfluß und den Druck dritter Mächte, welchen daran gelegen ist. die portugiesische Aufrültung zu stören.“ Sie Tschecho lowakei hat sich in der Folge darauf reschränkt, eine hinhaltende Politik zu sreiben. Es folgten sich widersprechende Erklärungen Kkoftas und des Staatspräsidenten Benesch, de dann angaben, daß es sich um ein allgemeines Auffenausfuhrverbot handele. Schließlich wurde in einer dritten Begründung erklärt, daß die Urlache des verbotes in den Erfordernissen der tschechischen Aufmitung zu suchen sei. Wie in Lissabon erklärt wird, könne Portugal die nierelsen seiner Landesverteidigung aber nicht zukuchstellen mit Rücksicht auf interne Soigen der Schecho lowakei oder aufgrund eines non dritter Seite am Prag ausgeübten Einflussee Vortugal habe alles getan, um mit der Tschecholowakei freundschaftliche Beziehungen zu pflegen. Sein Rationalstolz, der Einflüsse von dritter Seite nicht kenne, könne aber nicht diese ausweilende, hinhaltende und widerspruchsvolle Polirin bulden, die beleidigend sei und allen Gepflogenheiten diplomatischen Brauchs widerspreche. Zu ihrem tiefen Bedauern sehe sich Portugals Regierung daher gezwungen, die aus der tschechischen Haltung entstehenden Konsequenzen zu ziehen. Was Prag dazu sagt Prag. 19. Aug.(Drahtb.) Amtlich wird mitselent: Die portugiesische Regierung verhandelte in k letzten Zeit mit einer tschechoslowakischen Rüstungssena über eine Waffenlieferung und mandte sich in eter Angelegenheit auch an das Ministerium für uswärtige Angelegenheiten, um die Zustimmung der tschechoslomakischen Regierung zu dieser Lieferung zu erhalten. Nachdem sich ergeben hat, daß die Firma eseminsicht auf früher eingegangene Verbindlichnten hinsichtlich der tschechoslomakischen Armee nicht ende ist, den verlangten Tyo in der verlangten e niefern, wurde der portugiesischen Regierung eferung eines anderen, in der tschechoslowaaimer verwendeten Typs angeboten und dies, dem die portugiesische Regierung inzwischen mit vom 1. August die tschechoslomakische mi vo. Lieferungswettbewerb ausgeschlossen hatte. e portugiesische Regierung beschloß, auch nach dem en tschechoslomakischen Angebot auf dem geforderew si behmrren, erblicht in dem Angebot auf geren Typ die Ablehnung von Bestellungen am 18. August ihren Gelandten aus Pmag ir konstatieren, daß zwischen der Tschechoanel und Portugal keine politischen oder mSmatischen Konflikte bestanden haben sdenehen, und es ist deshalb in der Geschichte nonaler Beziehungen ein vereinzelter daß das Mißlingen ven Geschäftsverhandlungen zu einem formellen einseitigen Abbruch diplomatischer Beziehungen führt. DMB Prag, 19. Aug.(Draht.) Das Tichechoslowakische Pressebüro teilt im Zulammenhong mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Portugal und der Tschechoflowakei folgendes mit: „Das Wesen des Konfliktes wurde in der tschecholowakischen amtlichen Mitteilung wahrheitsgetreu dargelegt. Der Hinweis, daß auf den tschechoslomakischen Standpunkt eine dritte Macht Einfluß hatte, muß energisch avgelehnt werden, da es bei den ganzen Verhandlungen keinen Einfluß von dritter Seite gab, der gegenüber Portugal zur Geltung gebracht worden wäre.“ Ein fast unglaublicher Vorfall DNB London, 19. Aug.(Drahtb.) Die Nachricht von dem Abbruch der Beziehungen zwischen Portugal und der Tschechoflowakei wird von der Abendpresse in größter Aufmachung wiedergegeben. Die Blätter beschränken sich jedoch auf die Wiedergabe der portugiesischen und der tschechoslowakischen Stellungnahme und enthalten sich vorläufig jeden Kommentars. Die portugiesische Erklärung, daß die Schuld für die Richterfüllung der tschechoslowakischen Waffenlieferung nach Portugal bei Moshau zu suchen sei, wird jedoch stark hervorgehoben. Blinksignale vom Dach des Sowjetkonsulates Zur Leitung des Artilleriefeuers auf das japanische Konsulat in Schanghai Verläufig keine Annahme mehr von Frachten und Passagen nach Schanghai. DNB. London, 19. Aug.(Funkspr.) Neuter meldet aus Schanahai, dort verlaute, daß der japanische Generalkonsul Ckamoto habe beim sowjetrussischen Generaltonsulat in Schanghai einen energischen Protest eingelegt, weil vom Dache des sowjetrussischen Konsulates Montagnacht Lichtsignale an die chinesische Artillerie gegeben worden seien, um diese bei der Beschießung des japanischen Konsulates zu unterstützen London will sich schadles halten DNB. London, 19. Aug.(Drahtb.) Von zuständiger englischer Seite wurden am Donnerstag die Mannahmen mitgeteilt, welche die britische Regierung ergreifen will, falls englische Gebäude in Schanghai von einer der beiden Streitparteien beschlagnahmt würden. In solchen Fällen würde England eine Entschädigung für den angerichteten Schaden, den Verlust an Mietsgeldern und für die geschädigten Handelsinteressen Das Pulvermagazin in Nanking in die Luft geflogen. DNB. Tokio, 19. Aug.(Ostasiendienst DNB.) Wie die japanische Marineleitung mitteilt, haben japanische Flugzeuge das Pulvermagazin von Nanking Bomben belegt. Nach den Feststellungen das Magazin in die Luft. Chinesen plündern Läden in der internationalen Nieberlassung. DNB. Tokio, 19. Aug.(Ostasiendienst des DNB.) Wie die Agentur Domei mitteilt, sind in Schanabai infolge der Lebensmittelknappheit Unruhen ausgebrochen. Zahlreiche Chinesen plünderten die Läden der internationalen Niederlassung. Bei den Unruhen sollen mehrere Japaner verwundet und getötet worden sein. Neue Kämpfe vor Wusung DNB. London, 19. Aug.(Drahtb.) Aus Schanghai wird gemeldet, daß— unterstützt von neu eingetroffenen Verstärkungen— die Japaner die chinesischen Linien zwischen Kiangwan und Wusuna angeariffen hätten. Wusung. elf Meilen von Schanghai entfernt, ist die Hauptstation der Schanghai=Wusung=Eisenbahn. Inzwischen wird der Abtransport von Frauen und Kindern englischer Nationalität nach Hongkong fortgesetzt. Mit der„Empreß of Asia“ sind heute 1400 Personen nach Honakong abgereist. mit flog DNB Hambura, 19. August.(Drahtber.) Wie aus Schiffahrtskreisen verlautet, hat eine in London abgehaltene Besprechung aller an der Linienfahr. nach Ostasien beteiligten Schiffahrtsgesellschaften den Beschluh gefaßt, die Annahme von Frachten und Passagen nach Schanghai bis auf weiteres einzustellen 9 km Absland geferdert DNB Tokio, 19. Aug.(Drahtb.) Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Domei ersuchte die chinesische Zentralregierung den amerikanischen, englischen, französischen und italienischen Konsularvertreter in Schanghai um die Zurückziehung der auf dem HuangpuFluß stationierten ausländischen Kriegsschiffe. Die chinesische Regierung stellte dieses Verlangen, um den Zwischenraum, der zwischen diesen Schiffen und den japanischen Kriegsschiffen besteht, zu vergrößern. Sie fordert eine Sicherheitszone von 9 km. Falls es den auslän= dischen Kriegsschiffen unmöglich sei, dieses Verlangen zu erfüllen, sollten sie die japanischen Kriegsschiffe auffordern, ihren gegenwärtigen Ankerplatz zu verlassen. Ohne Innehaltung des erwähnten Abstandes seien die chinesischen Behörden nicht in der Lage, bei weiteren Kämpfen die Sicherheit der ausländischen Kriegsschiffe zu garantieren. Das Reich konsolidiert weiter! sid. Das Reich hat eine neue Anleihe in der Form des jetzt schon zur Regel gewordenen Typs 4½ prozentiger auslosbarer Reichsschatzanweisungen zur Zeichnung aufgelegt. 100 Millionen RM sind bereits fest begeben. Der dem Publikum angebotene Betrag wurde in Anpassung an die bei den letzten Anleihen erfolgte Ueberzeichnung der ursprünglich aufgelegten Summen von vornherein auf 600 Millionen Reichsmark bemessen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß auch diese neue Reichsanleihe glatt Aufnahme finden wird. Anfang August betrug der Umfang der von der Golddiskontbank ausgegebenen Solawechsel rund 1 Milliarde RM und auch heute beläuft er sich noch auf 900 Millionen. Dieses Anlagepapier ist aber gerade für die kurzfristige Aufnahme der sich am Geldmarkt ansammelnden überschüssigen Geldbeträge geschaffen worden und es gibt immer ein gutes Barometer dafür ab, welche Beträge für die Konsolidierungspolitik der Reichsfinanzverwaltung wieder abgeschöpft werden können. Außerdem besteht schon seit längerer Zeit eine starke Nachfrage nach verzinslichen Reichsschatanweilungen mit dreijähriger Laufzeit, die neuerdings nicht mehr ausgegeben worden sind, ebenlo am Rentenmarkt. Die Nachfrage ist im laufenden Monat zeitweilig so stark gewesen, daß eine fühlbare Materialknappheit eintrat und ein Anziehen der Kurse zu beobachten war. Es wäre durchaus unerwünscht, diese Tendenz noch zu fördern, denn selbstverständlich hätte sie nicht von Dauer sein können und Rückschläge in der Kursentwicklung verurlachen leicht Unruhe. Außerdem wird dadurch die kursregelnde Stelle leicht über Gebühr in Anspruch genommen. war also schon aus diesen Gründen geboten, dem Anlage suchenden Kapital ein neues Papier anzubieten, dessen Beliebtheit bei den bisherigen Reicheanleiheemissionen sich bereits zur Genüge erwiesen hat. Auch sonst sind die Verhältnisse am Geldmarkt so, daß die Vorbedingungen für ein günstiges Zeichnungsergebnis der Reichsanleihe gegeben sind Die Reichshank zeigt in ihrem ersten August=Ausweis eine starke Entlastung und der Steuertermin vom 10. August, der immerhin erhebliche Anforderungen an die flüssigen Mittel stellt, hat die Gesamtlage mn keiner Weise beeinträchtigt. Diese Ueberlegungen haben wohl die Wahl des jetzigen Termins für die Auflegung der neuen Anleihe, die man spätestens Anfang Oktober ohnedies erwartete, bestimmt. Eine gewisse Aenderung gegenüber den bisherigen Gepflogenheiten hat sich lediglich bezüglich der Einzahlungstermine ergeben. Die erste Einzahlung fällt auf das letzte Septemberdrittel, eine Zeit, in der die Beanspruchungen für den Quartalsultimo sehr hoch sind. Deshalb ist diese Rate auf 20 Prozent bemessen worden und die sonst für die ersten Einzahlungen geltenden 40 Prozent werden erst zum Oktobertermin verlangt. Was das Publikum anbetrifft, so zeigt sich immer deutlicher, daß auch psychologisch Erfolg versprechende Voraussetzungen für eine neue Anleihe vorliegen. Noch besteht vielfach die Reigung, überflüssige Gelder zunächst auf einem Sparkonto anzulegen, statt sie unmittelbar zum Anhauf von Anleihepapieren zu verwenden. Aber es ist ganz unverkennbar, daß diese Gewohnheit sich zu wandeln beginnt, und außerdem hat sich bei den früheren Anleihen gezeigt, daß auch die zunächst vom Kreditapparat übernommenen Anleihetitel in verhältnismäßig kurzer Zeit ihren Weg in die Hände der Anlage suchenden Sparer finden. Von Australien wird Zentrum der Waffenerzeugung Auswirkungen der Londoner Reichskonferenz MNB. London. 19. August.(Drahtber.) Wie aus Sidnen gemeldet wird. haben die australischen Behörden auf Grund von Beschlüssen der Londoner Reichskonferens weitgebende Maßnahmen für die Erzeugung von Wassen und Munition im eigenen Lande getroffen. U. a ist besch ossen worden. eine Fabrik für die berstellung der neuen Bren=Maschinengewehre zu errichten, die als Standardton für die ge samten Streitkräfte des enalischen Weltreiches angenommen worden sind. Die australische Regierung hat die Herstellungsrechte der Bren Gewehre, die ein tschechoslowakisches Patent sind, erworben. Durch die neu zu errichtenden Werke sollen auch die Streitkräfte in Neuseeland und Südafrika und möglicherweise auch die britischen Truppen in Singapore mit Maschinengewehren beliefert werden. Ferner ist die Modernisierung der bestehenden Munitionsfabriken geplant. und es wird damit gerechnet, daß Australien als waffenerzeugendes Land innerhalb des britischen Weltreiches an die zweite Stelle hinter England treten wird. Das Programm für das laufende Finanziahr umkaßt auch die Herstellung von Flakgeschützen in großen Mengen. Ferner wird demnächst mit der Ausbildung einer australischen Tankceuppe begonnen werden. . A M 91 den alten Anleihen ist bei den Banken so gut wie nichts hängen geblieben. Seit März 1935 sind, wenn man die Reichsbahnschatzanweisungen vom Januar 1936 einbezieht, rund 6.9 Milharden an Reichsanleihen aufgelegt worden. Davon wurden bisher bereite in Anwendung des vorgesehenen Tilgungsplans rund 123 Millionen RM getilgt. Auch darin drückt sich die solide Anleihepolitik des Reiches aus, und bei der Beurteilung der nunmehr erfolgenden Ausgabe von weiteren 700 Millionen Anleihetiteln ist das mit in Rechnung zu stellen. Die neue Reichsanleihe dient wie die früheren dazu, die schwebende Schuld des Reiches fortschreitend zu konsolidieren. Der Erfolg der bisherigen Emissionen hat gezeigt, daß die wohl überlegte Kredit- und Finanzpolitik des Reiches, die die gewaltigen für die deutsche Wirtschaft so entscheidend wichtigen Aufgaben zunächst kurzfristig finanziert, um dann dieses Kreditgebäude durch langfristige, der Aufnahmefähigkeit des Geldmarktes angepaßte Anleihen zu untermauern, nicht nur richtig ist, sondern daß das Publikum ihr auch volles Verständnis entgegenbringt. Das darf auch bei der jetzt zur Zeichnung aufgelegten Emission erwartet merden kleine Tageschronik Der Führer und Reichskanzler hat den Ministerialrat Dr. Gramsch beim Beauftragten für den Vierjahresplan und den Abteilungschef im Amt für deutsche Roh= und Werkstoffe, von Heemskerck, zu Ministerialdirigenten ernannt. Vom 20. bis 22. August findet in München eine Tagung des Reichsrechtsamtes der NSDAP statt. Diese Tagung ist an Umfang und Bedeutung die erste dieser Art. Sie hat die Aufgabe die Richtlinien des Reichsrechtsamtes als Zentralstelle der NSDAP darzulegen und die Rechtsarbeit der Bewegung einheitlich auszurichten. Der Führer und Reichskanzler hat Seiner Durchlaucht dem Reichsverweser des Königreiches Ungarn zum ungarischen Nationaltag drahtlich seine Glückwünsche übermittelt. Wie amtlich gemeldet wird, ist der Reichsverweser Horthy an einer leichteren Influenza erkrankt. Er muß auf ärztliches Anraten zwei bis drei Tage lang das Bett hüter Der ungarische Außenminister von Kanya ist in Wien eingetroffen. Gesetz über die Sicherung der Reichsgrenze DNB. Berlin, 19. August.(Drahtber.) Der Reichsminister des Innern hat im Einvernehmen mit den beteiligten Reichsministern die Erste Durchführungsverordnung zum Gesetz über die Sicherung der Reichsgrenze und über Vergeltungsmaßnabmen vom 9. März 1937 erlassen. Diese Durchührungsverordnung trägt den Interessen der Grenzsicherung an Teilen der Reichsgrenze auf dem Gebiet des Bodenrechts Rechnung. Die Verordnung sieht vor, daß in einer Reibe von Grenzkreisen der Erwerb von Grund und Boden jeder Größe der Genebmiguna der zuständigen Genehmigungsbehörde unterliegt. Die Genehmigung ist auch erforderlich, wenn ein Grundstück im Wege der Zwangsversteigerung veraußert werden soll. Genehmigungsbehörde ist in Landkreisen der Landrat oder die ihm gleichstehende Dienststelle, in Stadtkreisen der Oberbürgermeister. Die Verordnung bestimmt ferner, daß der Erbe eines Grundstückes der Genehmigung bedarf. wenn er das Grundstück behalten will. Eine Ausnahme ist für den Erben vorgesehen, der nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches zum Erben des Grundstückes berufen ist. Auch der Anerbe eines Erbhofes hat olso die Genehmigung zum Erwerb des Grundstückes nachzusuchen.— Bei Versagung der Genehmigung trifft den Erben des Grundstückes eine Veraußerungspflicht. Die Nichtbeachtung der Veräußerungspflicht zieht Rechtsnachteile nach sich, die in der Verordnung näher erläutert sind. Ebbutt ausgewiesen DNB. Berlin, 19. August.(Drahtber.) Dem Hauptkorrespondenten der Londoner Zeitung Times. Normann Ebbutt, ist heute mitgeteilt worden. daß er das Reichsgebiet bis zu der bereits ange kündigten Frist. d. h. bis Sonntag. 22. August, 24 Ubr. zu verlassen hat. Die Ausweisung Ebbutts erfolgt bekanntlich wegen seiner die deutsch=englischen Beziehungen dauernd störenden tendensiö sen Berichterstattung über innerdeutsche Verhältnisse Gesund, stark und leistungsfähig! Dr. Ley auf der Tagung des Reichsarbeitskreises zur Durchführung der Betriebsuntersuchungen. DNB. München, 19. August. Am Mittwoch fand die im Aerztehaus unter Vorsitz des Hauptdienstleiters Dr. Wagner stattfindende Tagung des Reichsarbeitskreises zur Durchführung der Betriebsuntersuchungen an allen schaffenden Deutschen ihren Abschluß. Anwesend waren neben Hauptamtsleiter Hilgenfeldt und der Reichsfrauenführerin Scholtz=Klink die Leiter der Aemter der Deutschen Arbeitsfront und der Reichsbetriebsgemeinschaften sowie führende Männer der Sozialversicherung, aus Industrie und Wirtschaft. In der Sitzung wurden allo Probleme behandeit und geklärt, die im Zusammenhang mit den Betriebsuntersuchungen aufgetaucht waren, insbesondere die Frage der Jugend= und Frauenarbelt. der Erhöbung des Leistungsalters. der Umstellung in der Ernährung. Reichs organisationsleiter Dr. Ley erschien am Schluß der Sitzung, obwohl er von seinem Unfall kaum genesen ist. Er sprach von der Größe und Bedeutung der Aufgabe, den deutschen Menschen gesund stark und leistungssäbig zu machen und zu rhalten. Die vier Punkte für Schanghai Leils Ablehnung- teils Annahme DRB London, 19. Aug.(Drahtb.) Aus Ranking wird gemeldet, duaß der biitische Vermittlungsplan zur Neutralisierung der Internationalen Niederlassung von Schanghai vier Punkte umfasse, und zwar 1. die Errichtung einer neutralen Zone für einen begrenzten Teilabschnitt, 2. die vollige Zurückziehung der japanischen Land= und Flottenstreitkräfte aus Schanghai, 3. die Zurückziehung der chinesischen Truppen nach Plätzen, die außerhalb der neutralen Zone liegen, 4. Verstärkung der internationalen Polizei und Ermächtigung der Truppen in Schanghai, den Schutz von Leben und Eigentum japanischer Staatsangehöriger innerhalb der internationalen Siedlung und außerhalb der Siedlungsstraßen zu ermöglichen, auch für die Japaner in der internationalen Polizeitruppe. Man unterstreicht, daß Großbritannien seine Bereitschaft zui Uebernahme der Verantwortung für die Durchführung dieser Vorschläge erklärt habe, vorausgesetzt, daß die Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland und Italien die Verantwortung mit übernehmen würden. Es verlautet, daß Großbritannien inoffiziell mit der chinesischen Regierung in Verbindung getreten sei, nachdem keine Angebote der anderen betroffenen Mächte amtlich oder in anderer Form erfolgt sind. Amtliche Kreile in Ranking würden vorläufig keine Stellungnahme zu den Vorschlägen bekanntgeben. Man wüßte dort nicht, ob die Vorschläge für Japan annehmbar wären. Grundsätzliche Zustimmung Frankreichs DNB Paris, 19. Aug.(Drahtb.) Wie mitgeteilt wird, wurde in Paris der englische Vermittlungsvorschlag für Schanghai am Mittwochabend überreicht. Die französische Regierung habe diesem Vorschlag grundsätzlich zugestimmt. In französischen diplomatischen Kreisen wird betont, daß der menschliche Charakter des britischen Vorschlages besonders zu unterstreichen sei. Würde dieser Vorschlag angenommen werden, so würden die chinesische und die japanische Zivilbevölkerung von Schanghai sowie Tausende von Europäern, die ihren Wohnsitz dort haben, vor den Feindseligkeiten geschützt werden können. Wenn dieser Schritt der interessierten Mächte von Erfolg gekrönt werde, so würde sich vielleicht daraus die Möglichkeit zu einer friedlichen Vermittlung zwischen China und Japan ergeben. Ablehnung in Amerika DMB Rewyork, 19. Aug.(Funkspr.) Handelsminister Roper erklärte in der Pressekonferenz, daß die Lage der beiden Parteien im ChinaKonflikt so ungleichmäßig sei, daß die Anwendung der Reutralitätsklausel von leiten Amerikaden Anschein erwecken könnte, die Vereinigten Staaten wollten die eine Nation vor der anderen begünstigen. Amerika wünsche, diesen Anschein zu vermeiden. Im übrigen sei es auch noch eine ungeklärte Frage, wieweit die Anwendung der Reutralitätsklausel in diesem Falle der Aufrechterhaltung des Friedens diene. Die Vereinigten Staaten wünschten nicht, die allgemeinen Handelsbeziehungen mit China und Japan zu opfern, da sich diese beiden Staaten zweifellos anderen Märkten zuwenden würden, falls Amerika ein Ausfuhrverbot erließe. hungersnot unter 200 000 chinesischen Flüchtlingen DNB. Schanghai, 19. Aug.(Drahtb.) Zu den Plünderungen von Lebensmittelläden in der internationalen Niederlassung durch chinesische Flüchtlinge ist ergänzend zu berichten, daß sich in der Niederlassung nicht weniger als 200 000 Flüchtlinge befinden. Es handelt sich dabei um Menschen, die zum größten Teil ohne jede Habe ihre Wohnstätten verlassen mußten Die Versorgung dieser Massen mit Lebensmitteln gestaltet sich äußerst schwierig. Man sieht hungernde Chinesen häufig halb bewußtlos durch die Straßen der Niederlassung wanken. Aus der französischen Niederlassung wird berichtet, daß dort mehrere Japaner von chinesischen Zivilisten ermordet wurden. Die französische Polizei glaubt anscheinend nicht in der Lage zu sein, den japanischen Staatsangehörigen genügenden Schutz zu gewähren. Sie hat daher 250 Koreaner, deren Sicherheit sie für bedroht hielt, aus der Niederlassung ausgewiesen und sie der Obhut der japanischen Polizei übergeben Nach dem Eintreffen der neuen englischen Truppenverstärkungen in der internationalen Niederlassung kamen die Engländer und die Javaner überein, zur Aufrechterhaltung von Rube und Ordnung zusammenzuarbeiten. In der Niederlassung ist seit Mittwoch das Abhalten von Versammlungen, die Verteilung von Drucksachen, öffentlichen Ansprachen und das Betreten der Straßen zur Nachtzeit verboten. Die chinesische Luftwaffe unternahm am Donnerstag mehrere Angriffe auf die japanischen Stellungen und warf zahlreiche Bomben ab. Die Angriffe blieben jedoch völlig wirkungslos, da die Mehrzahl der chinesischen Bomben nicht explodierte. „Volksrichter" statt Laienrichter Interessante Vorschläge des Strafprozeß- Ausschusses der Akademie für Deutsches Recht- Frauen verschwinden aus dem Schöffendienst Revision soll„Rechtsrüge“ heißen Hand in Hand mit der Reform des Strafrechts läuft die Erneuerung des Strafprozesses; der Ausschuß für Strafprozeßrecht der Akademie für Deutsches Recht unterbreitet nunmehr der Oeffentlichkeit die Beratungsergebnisse des Ausschusses. Bereits seit Monaten befaßt sich das Reichskabinett, wie sich aus den amtlichen Verlautbarungen ergeben hat, mit der Beratung des ihm vorliegenden Entwurfes des neuen Strafrechts. Jede Reform des materiellen Strafrechts müßte Stückwerk bleiben, wenn nicht auch gleichzeitig die Strafprozeßordnung den Veränderungen oder Neuerungen angepaßt wird. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres wurde bekanntgegeben, daß ein Referentenentwurf des Reichsjustizministeriums für eine neue Strafprozeßordnung fertiggestellt worden sei. Einige Teilgebiete sind, allerdings ohne verbindliche Endformulierung, inzwischen bekanntgegeben worden. Außerdem hat sich der Ausschuß für Strafprozeßrecht der Strafrechtsabteilung der Akademie für Deutsches Recht mit der Erneuerung des Strafprozeßes befaßt. In diesem Ausschuß befinden sich zwei Mitglieder des Amtlichen Ausschusses des Justigministeriums. Anstelle des vor einiger Zeit verstorkenen Universitätsprofessors Dr Oetker ist Universitätsprofessor August Schoetensack in Wüzburg getreten. In der Zeitschrift der Akademie für Deutsches Recht sind in den vergangenen Monaten einige Teilberatungsergebnisse veröffentlicht worden. Nunmehr erscheint eine zusammenfassende Darstellung unter dem Titel„Grundfragen des neuen Strafverfahrensrechts“ in Form einer Denk schrift, für die der Vorsitzende Dr. Schpetensack und der Bremer Landgerichtsdirektor a. D. Töwe verantwortlich zeichnen(W. Kohlhammer=Verlag, Stuttgart). Wie üblich, bringt diese Denkschrift keine formulierten Gesetzvorschläge nach Abschnitten und Paragraphen, sondern sie gruppiert Meinungen und Gegenmeinungen und formuliert die Ansicht des Ausschusses als„Empfehlungen“ an den Gesetzgeber. Das bemerkenswerte Ergebnis der Beratungen dieses Ausschusses besteht in der Feststellung, daß an dem gegenwärtign Aufban der Strafgerichte(Amtsgericht, Strafkammer, Schwurgericht, Oberlandesgericht, Reichsgericht) nichts geändert werden soll. Das Ziel einer Verbesserung der Rechtspflege kann nach Auffassung des Ausschusses nur dann erreicht werden, wenn ein Gerichtsaufbau geschaffen wird der eine unserem Staate gemäße Rechtsprechung sicherstellt. Der Nutzen für das Volksganze ist Richtschnur für das richterliche Handeln und für die zu schaffenden Ginrichtungen. Da der bisherige gerichtliche Aufbau sich bewährt und vor allem auch im Rechtebewußtsein des Volkes fest verankert ist, genügt eine elastischere Gestaltung der prozessualen Aufgaben. Dag volksnahe Amtsgericht soll das Grundgericht der Zukunft sein D.e Unabhängigkeit des Richters wird das Fundament aller Rechtsprechung und damit auch der Strafrechtspflege bleiben. Der neue Staat ist nach Ueberzeugung des Ausschusses stark genug, um das Amt des Richtens unabhängigen Männern anvertrauen zu können. Ihre Unabhangigkeit wird nicht dadurch beeinflußt, daß der Richter Beamter ist. Wie alle anderen Beamten schwört er dem Führer die Treue. Bei dem Gedanken, das Führerprinzip auf die Rechtsprechung zu übertragen, ist nicht beabsichtigt, ein Richterkollegium auszuschalten und an seine Stelle die Entscheidung des Einzelrichters zu setzen. Die Beratung der beisitzenden Richter soll ihre volle Bedeutung behalten, lediglich die letzte Entscheig wird einer einzigen Persönlichübertragen, die damit auch nach außen die volle Verantwortung übernimmt. Die Vorschläge der Denkschrift lassen die Personen des Richters, des Staatsanwalts und des bestehen im großen und ganzen auch men ihrer bisherigen Befugnisse. Laienrichter sollen hinfort stärker herangezoRechtskommissionen stimmen das wegen dieser rechtlichen Institution dentimmun es weiteren besteht dahin Uebereinstimmung, daß Frauen nicht meyr zum verangezogen werden sollen. Der empfiehlt schließlich Beseitigung der SondergeBesonders interessant sind die Ausführungen über die Rechtshehelfe. Nach sorgfältigem Erwägen der Gründe für und gegen ein Einheitsrechtsmittel, das anstelle von Berufung und Revision treten sollte, kommt die Kommission zu dem Schluß, es bei der bisherigen eilu a: Beschwerde, Berufung und Revision zu beuane.., wohei sie, dem Bestreben folgend. soviel wie moglich Verdeutschungen auch im sewesen enzuwenden, für den Begriff ReviDenkschrift ist wegen der sorgfältigen und samen Einbrüchen fernhalten ein wertvoller Beitrag für die Erörterung der Refomfrage des aversahrens uberbaupt. Da man damit rechnen darf, daß in Kürze auch die amtliche KomSteuerbefreiung für Devisenschenkungen aus dem Auslande. DNB Berlin, 19. Aug.(Drahtb.) Der Reicheminister der Finanzen hat die Oberfinanzpräsidenten ermächtigt, auf Antrag Schenkungen von Devisen, die aus dem Ausland eingehen, unter gewissen Voraussetzungen steuerfrei zu lassen. Der Eingang der Devisen aus dem Ausland ist un einzelnen nachzuweisen. Ueber die weiteren Bedingungen für die Steuerfreiheit erteilen die für die Erdschaftssteuer(Schenkungssteuer) zuständigen inana ämter Auskunft. Große Luftmanöver in Frankreich Einsatz der Luftinfanterie. DNB Paris, 19. Aug.(Drahtb.) An den fran zösischen Luftmanövern, die zwischen deaur, Montpellier und Toulouse durchgeführt werden, nehmen nicht weniger als 600 Apparan unter dem Oberbefehl des Chef des Generalstabes da Luftheeres, General Fequant, teil. Der Hohpunkt dieser Manöver, die am Mittwoch begonnen haben, wird sich wahrscheinlich zwischen Bordeaur und Gap abspielen, wo ein Luftkampf stattimnden oll. Sonnabend wird die sogenannte Luftinfantere eingesetzt, d. h. die Truppen werden im Fallichum hinter die Front niedergehen, um dort wichtige stiate= gische Punkte zu zerstören. Diese Manöver sollen außerdem die Zivilbevölkerung an die Anwerungen gewöhnen, die sie im Ernstfall zu befolgen hat. De Verdunkelung verschiedener wichtiger Industriezentren ist vorgesehen. 100 haussuchungen in Warschan Die Technische Zentrale der Kommunisten entdecht. DB Warschau. 19. Aug.(Dnahtb.) Z schwerem Problem für Polens Staat und Volk Judenfrage geworden ist, beleuchtet das Ergebnis einet neuen Großaktion gegen die Kommunisen in Warschau. Bei 100 Juden wurden überraschend Haussuchungen abgehalten. Lede sand man eine große Menge belastenden kommnstischen Hetzmaterials, das zum großten Teil der Ver= bereitung des„Internationalen Tages der kommnistischen Jugend" gewidmet war. Unter den Vermafteten befindet sich eine Reihe bekannter kommnistischer Hetzer, deren Namen für sich selber sprechen Habermann, Kopermann, Borenstein, Asgenfeld. Schyfenberg, Rosenbaum, Rosental uim Jn der Warschauer Vorstadt Praga gelang es. eine kommunistische Geheimdruckere ausfindig zu machen. Es handelt sich um die fliegende „Technische Zentrale“ der polnischen kommunistischen Partei. Zusammenstöße im Drusengebiet DMB Jerusalem, 19. Aug.(Drahtb) Im Gewel der syrisch-arabisuzen Druien kam es erneut zu dlutigen Zusammenstößen. Es anb zwel Tote und mehrere Verletzte. Möglicherweise we delt es sich um die erste Aeußerung der, wie verlaun, kürzlich im Geheimen zusannnengetretenen allarane schen Terroristenführer. Offizielle Stellen beobachten der Presse gegenüben Stillschweigen. Choleraepidemie in Honkong DNB. London, 15. Aug.(Drahtb.) Aus Singapore wird gemeldet, daß Impistorfe 250 000 Impfungen nach Hongkong abgeschickt wurden, um eine dort wütende Cholern epidemie zu bekämpfen. Zur Zeit befanden sin 82 Cholerakranke in Lebensgefahr. Falls die Epidemie in Hongkong noch ernsteren Umfang annehmen sollte, werden wahrscheint britische und andere Schiffe den Hafen nicht me anlaufen und die bereits im Hafen Schiffe unter Ueberwachung gestellt. Es in lich, daß die aus Schanghai abtransportiert Flüchtlinge nicht nach Honglong gebracht wer können. Allein im Boot über den Ozean Kapitän Schlimbach in Newyork angekommen. DNB. Newvork, 19. August.(Funkspr.) einsamer Fahrt von 57 Tagen über Lissa den Azoren traf der 60fäbrige Kapitän Sch. bach, der lange im Dienst der Ha. 9 stand, an seinem 10 Meter langen Boot„törte im Hafen von Newyork ein. Kapitän e bach ist auf beiden Seiten des Ozeans durch häufige Teilnahme an den Jachtregatten über Atlantischen Osean eine volkstümliche Gestalt worden. Auch seine neueste Fahrt, die er alle dem kleinen Boot unternahm, wird von vorker Presse als Seemannstat gebubrend Hauptschriftleites: Josepd 6 a0101 Stellvertreier des Hauptschriftleiters Bochum : Peier yn de Verantwortlich: Für den polltischen, kulturpolet Unterhaltungstell: Joseph Hasler, Bochum(s Br.e in Vertreiung: Peter Schiffers. Bochum,erne keil der Ausgabe Bochum: Veter Schiffers. nen Hochum; für Westdeutsche Kruse, Bochum ig. Z1. im Urlaud), 1. B. Wernge, per für das Verbreitungsgebiet der M den sofalen Umdruch: Werner Krüger, Bochum: für den Je gibder Ausgaben Haltingen und Eflen-Sireit: e dee jetalen sters, Essen=Steele; für Sport, Handel und Teil Wattenscheid: Ferdinand Julius dand gor für den Bilderdienst die einzelnen Ableilungsien ma den den Anzeigenteil Bochum: Karl Cende. Nochueng: Anzeigentell Hattingen/E Steelet Eus für den Angeigentenl Wattenscheir: Herma n Our Zeit in Preisliste Nr Schürmann& Klaaaed 500(baron Muégabe onen A 7600. Ausgabe N. 10 tenscheid.— Zur Zeit i Preisliste Nr und Pruck: Schne* a222. zeilung Nochum üder 7600, Rusgade Ennepe=Ruhr/ Steeler Zeilung über 30 Morgenzeitung Wattenscheid über Boch Ma Freitag, der Sonnenaufgang: 5,20 Mondaufgang: 18,37 1779 Der schwedische Frhr. v. Berz gest. 1818) 1851 Der Philosoph von Schelli geb. 1775). 1912 William Boot in London gest 191(bis 22.) Schla sen. Siegreiche Sch Kronprinz Ru 1915 Einnahme vor (Modlin) durch ral v. Besele 1917 Der Chemiker 9 chen gest.(geb. 1917(bis 27.) Abwel Moskopp haben Ney Gegen das Urte bestechungsprozesses gericht haben die R Dr. Kötter Revis Gehirn durch Sturz vor Auf der Adolf=, Er sich ein folgenschweres Junge stürzte von ein sich dabei so schwere das Elisabeth=Kranke mußte. Dort wur jestgestellt. 1367 Leisti im Gau Ein Befehl deNSG. 1367 Betri salen=Süd zum Leistu Betriebsführer im G damit bereit erklärt, erfüllen, der dahin ge Arkeitsfront, die Bill und Leistungsgemeins lichen zu helfen. Um der Führer und Reic nung vom 29. August sozialistischer Musterb ferner aus Anlaß des beit am 1. Mai 1037 licher deutscher Betrie schaft vor der Reich leibung des Titels 9 betrieb“ ausgezeichnet mit dem goldenen MF.=Abzeichen verli Damit hat der Fü nicht nur das Rei deutschen Betriebe ob dere Art ihrer Grö tionsbestimmung oder im Gesamtorganismu iuren besten Kräften böchsten Auszeichnung Auszeichnung des Pioniere und Verkeh radschaftsführer Mar Führer des Waffenri Haenichen, diei padel als Auszeicht dienste verliehen wor is Interessan Welcher Jahrga kerung unserer S vertreten sein? T mancher Bochun wenn er bei einer tausend und tauser Zugendaufmarsch Jungen und Mad er. Frage ist nich ellung zur Hanl chen und Wal berausgegeben wo ene Tabelle der welchen Hunderts Lungsziffer die ei Den Feststellungen tober 193 zugru der an diesem 2 standsaufnahme in Welches ist nul gang in der Wohn siehen an erster merinnen und B. Zeitpunkt zwische Ihre Zahl betrug machten sie 20 P aus. Das ist die gang für sich in folgen allerdinge 1. bis 16jährige ferung). Diese b in der Tabelle Prozent machen 6 90. 34 und 35 I o 10) erbefreiung ungen aus dem Auslande. Aug.(Drahtb.) Der Reichehat die Oberfinanzpräsidenten trag Schenkungen von dem Ausland eingehen, unter igen steuerfrei zu lassen. visen aus dem Ausland ist n. Ueber die weiteren Bedinfreiheit erteilen die für die Erdngssteuer) zuständigen Finanmöver in Frankreich der Luftinfanterie. Aug.(Drahtb.) An den frananövern, die zwischen Bond Toulouse durchgeführt weieniger als 600 Apparan des Chef des Generalstabes da Fequant, teil. Der Hoh„die am Mittwoch begonnen cheinlich zwischen Bordenur und Luftkampf stattiinden soll. die sogenannte Luftinfantere Truppen werden im Fallichum mehen, um dort wichtige stiate= rstören. Diese Manöver sollen sölkerung an die Anmeungen Ernstfall zu befolgen hat. De dener wichtiger Jndustrezentren sungen in Warschan ile der Kommunisten entdecht. 9. Aug.(Dnahtb.) Zu welch Polens Staat und Volk 9 t, beleuchtet das Ergebnis enet 1 gegen die Kommuniken ei 100 Juden wurden üeungen abgehalten. Lede Menge belastenden as zum großten Teil der Ver= nationalen Tages der kommvidmet war. Unter den Ver= eine Reihe bekannter kommNamen für sich selber sprechen. inn. Borenstein, Asgenfeld, m. Rosental uim Vorstadt Praga jelang es. che Geheimdruckere ks handelt sich um die fliegende der polnischen kommunistischen se im Drusengebiet 9. Aug.(Drahtb) Im Geiet ruien ham es erneut zu blunlöken. Es anb derletzte. Möglicherweise wr Aeußerung der, wie verlant, zusamnengetretenen allarabe Offizielle Stellen beobachn tillschweigen. emie in Honkong 9. Aug.(Drahtb.) Aus gemeldet, daß Impfstoffe fur gen nach Hongkong eine dort wütende Choleran. Zur Zeit befänden sich tebensgefahr. in Hongkong noch ernsteren Ulte, werden wahrscheinlich Schiffe den Hafen nicht mehr eits im Hafen liegenden schung gestellt. Es ist mosSchanghai abtransportierten Hongkong gebracht werden t über den Ozean in Newyork angekommen. August.(Funkspr.) Nas Tagen über Lissabon vn Mäbrige Kapitän Dienst der Hapag stand, an sen Boot ork ein. Kapitän Schlim iten des Ozeans durch den Jachtregatten über e volkstümliche Gestalt 6“ ieste Fahrt, die er allein an rnahm. wird von der N tannstat gebührend s J. in Urlaudl. affers. ar den Grorg Gnten fainee Man merke Freitag, den 20. August 1937: Sonnenaufgang: 5,20 Sonnenuntergang: 19,46 Mondaufgang: 18,37 Monduntergang: 3.29 1779 Der schwedische Chemiker Johann Jakob Frhr. v. Berzelius in Wafersunda geb. gest. 1848). 1851 Der Philosoph Friedrich Wilhelm Josef von Schelling in Bad Ragaz gest. geb. 1775). 1912 William Booth, Stifter der Heilsarmee, in London gest.(vor 25 Jahren). 191(bis 22.) Schlacht in den mittleren Vogesen. Siegreiche Schlacht in Lothringen Kronprinz Rupprecht von Bayern). 1915 Einnahme von Nowo=Georgiewsk (Modlin) durch die Deutschen unter General v. Beseler. 1917 Der Chemiker Adolf v. Baeyer in München gest.(geb. 1835). (bis 27.) Abwehrschlacht bei Verdun. 191 Bochumer Jungmädel kehrten aus dem Sauerland heim. Nach neun köstlichen, in den Bergen des Sauerlandes verlebten Ferientagen trafen vorgestern die Jungmädel des Untergaues Bochum wieder hier ein. Auf dem Bahnhof Nord wurden sie von ihren Eltern in Empfang genommen. Es herrschte ganz große Wiedersehensstimmung in allen Abteilen und auf dem Bahnsteig, als der Zug kurz nach sieben Uhr in den Bahnhof einlief. Schnell hatte man sich gefunden und schon ging ein lustiges Erzählen los, mit dem man gar nicht mehr aufhören konnte. Zu gut hatte es ja allen im Ferienlager gefallen und selbstverständlich kehrten alle auch mit frischen, gesundroten Wangen heim. Dann gab es aber doch noch einmal ein kurzes Antreten auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Jungmädeluntergauführerin Helga Schäfer richtete noch einige Worte an die Heimgekehrten und dann strebte man nach einem kräftigen Siegheil auf den Führer fröhlich am Arm der Lieben dem Hause zu. AdF.=Fahrt=Umstellung. Die Urlaubsfahrt 57/37 nach Juist(Nordsee) findet in der Zeit vom 21. 8. bis 29. 8. statt. Moskopp und Dr. Kötter Rathauskonzert des NS.=Volkschores Bochum. Dienstag, den 24. August, veranstaltet der NS.=WoItschor Bochum um 20 Uhr im Innenhofe des Rathauses einen Volkslieder=Abend. Das Konzert, welches vor einigen Wochen verschoben wurde, bringt Werke aus dem 15. Jahrhundert sowie zeitgenössisches Liedgut. Der Eintritt ist frei! Eintragung in die Konzertvormietelisten auch während der Ferien. Es wird darauf hingewiesen, daß auch während der Ferienzeit die Möglichkeit besteht, sich in die Konzertvormieteliste einzutragen. Die Vormietekasse des Stadttheaters ist an Werktagen vormittags von 10—13 Uhr, außer Mittwochs und Sonnabends auch nachmittags von 16—19 Uhr geöffnet. AdF.=Wochenendfahrt. Am Samstag, dem 21. August, fahrt die Deutsche Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, Kreis Bochum, mit Omnibussen zur Hohensyburg und zum Hengsteysee. Der Fahrpreis beträgt 1,50 RM. Wer wandert mit in die blühende Heide? Die Vereinigung für Heimatkunde unternimmt Sonntag, den 22. August, eine heimatkundliche Wanderung durch die blühende Heide unter der Führung ihres Heideführers Hans Degener. Sie beginnt in Sinsen und führt über Hülsberg, Hammerberg, Hamm=Bossendorf und den Rennberg wieder zurück nach Sinsen(ca. 18 Kilometer, Abfahrt 8,25 Uhr ab Bochum=Nord mit einer Sonntagsfahrkarte nach Sinsen). 1,50 RM. haben Revision angemeldet r Gegen das Urteil des großen Schiedsrichter. bestechungsprozesses vor dem Bochumer Schwur gericht haben die Verurteilten Moskopp und Dr. Kötter Revision angemeldet. Gehirnerschütierung durch Sturz von einem Lastkraftwagen Auf der Adolf=, Ecke Henriettenstraße ereignete sich ein folgenschweres Unglück. Ein zehnjähriger Junge stürzte von einem Lastkraftwagen und zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, daß er in das Elisabeth=Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Dort wurde eine Gehirnerschütterung festgestellt. 1367 Leistungswettkämpfer im Gau Westfalen-Süd Ein Bekehl des Führerg wird erküllt. NSG. 1367 Betriebe haben sich im Gau Westsalen=Süd zum Leistungswettkampf gemeldet. 1367 Betriebsführer im Gau Westfalen=Süd haben sich damit bereit erklärt, den Befehl des Führers zu erfüllen, der dahin gebt, das Ziel der Deutschen Arkeitsfront, die Bildung einer wirklichen Volksund Leistungsgemeinschaft aller Deutschen verwirklichen zu helfen. Um dieses Ziel zu erreichen, bat der Führer und Reichskanzler mit seiner Anordnung vom 29. August 1936 den Begriff„Nationallozialistischer Musterbetrieb“ geschaffen. Er hat ferner aus Anlaß des Tages der Nationalen Aram 1. Mai 1937 erstmalig eine Reihe vorbildlicher deutscher Betriebe aller Gruppen der Wirtschaft vor der Reichsarbeitskammer durch Verleibung des Titels„Nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet, indem er ihnen die Fahne dem goldenen Zahnrad und das Goldene MF Abzeichen verlieb. Damit hat der Führer persönlich bekundet, daß nicht nur das Recht, sondern die Pflicht aller deutschen Betriebe ohne Rücksicht auf die besondre Art ihrer Größenordnung, ihrer Produksonsbestimmung oder ihrer rechtlichen Stellung im Gesamtorganismus unseres Volkes ist, nach shren besten Kräften um die Erlangung dieser hochsten Auszeichnung zu streben. In zehn Jahren 100 Kurse Zehnjähriges Bestehen der Schweißlehrwerkstätte Bochum- Eine Ableilung unserer Berufs- und Gewerbeschule, die im Kuhrgebiet führend ist nung Pioniere und Verkehrstruppen Bochum. Kameradschaftsführer Max Overhoff ist von dem frührer des Waffenringes der Pioniere, General Haenichen, die silberne Waffenringl als Auszeichnung für hervorragende Verdienste verliehen worden. Um den technischen Errungenschaften auf dem Gebiet der Schweißtechnik gerecht zu werden und sowohl Lehrlinge als auch Volksgenossen aus anderen Berufen mit den neuen Arbeitsweisen vertraut zu machen, entstand in der Städtischen Berufs- und Gewerbeschule im Laufe der letzten zehn Jahre aus kleinen Anfängen eine Lehrwerkstätte, die weit über die Grenzen unserer Vaterstadt hinaus behannt wurde und in ihrer heutigen Form als mustergültig und vorbildlich zu bezeichnen ist. Etwa 4000 Volksgenossen aus Westfalen und Rheinland haben an den Kursen teilgenommen und sind von sachkundigen Männern zu tüchtigen Schweißern herangebildet worden. In Verbindung mit dem Arbeitsamt wurden besondere Morgenkurse eingerichtet, um der volkslähmenden Erwerbslosigkeit mit allen verfügbaren Mitteln zu Leibe zu rücken. Man ließ sich von dem idealen Gedanken leiten, den durch langjährige Erwerbslosigkeit ihren bisherigen Berufen mehr oder weniger fremd gewordenen Volksgenossen durch Umschulung eine neue Erwerbstätigheit zu bieten. Die in den Jahren 1927 eingerichtete Lehrwerkstätte lag vorerst in den Händen des Verbandes für autogene Metallbearbeitung. Das Gebiet der Lehrkurse, die naturgemäß mit den einfachsten Mitteln abgehalten wurden, war eng begrenzt. Die Lehrgänge erstreckten sich auf theoretische und praktische Anweilungen, kamen aber nicht über den Charakter von Einführungskursen hinaus. Bei einer Durchschnittszahl von 15 Interessenten wurden in den ersten vier Jahren etwa zehn Kurse abgehalten Während dieser Zeit unterhielt die Städtische Gewerbe= und Berufsschule in den Kellerräumen an der Wittener Straße Schlosserkurse, in denen das völlig neue Gebiet der Schweißtechnik in den Vordergrund trat. Einer Anregung von Schülern, direkte Lehrkurse für die Gas=Schmelz=Schweißung einzurichten, mamen zwei Lehrer der Gewerbeschule nach. Trotz der einfachen Mittel wurde ein weiterer Grundstein für einen Lehrgang gelegt, der im Laufe der Zeit einen großen Aufschwung nahm. Die bisherigen Räume genügten den dringlicher werdenden Ansprüchen nicht, Welcher Jahrgang ist der zahlenmäszig stärkste? Interessantes Mosaik aus der Altersgliederung unserer Bochumer Bevölkerung Welcher Jahrgang mag wohl unter der Bevölterung unserer Stadt zahlenmäßig am häufigsten vertreten sein? Diese Frage hat sich gewiß schon mancher Bochumer Bürger vorgelegt, etwa wenn er bei einer großen politischen Kundgebung Iusend und tausende von Männern oder bei einem Lugendaufmarsch ungezählte Scharen kräftiger zungen und Madchen sah. Die Beantwortung dier Frage ist nicht schwer, wenn man die Dar„llung zur Hand nimmt, die vom Statistichen und Wablamt der tadt Bochum rausgegeben worden ist. Gleichzeitig ermöglicht ne Tabelle der Altersgliederung, festzustellen, welchen Hundertsatz von der gesamten Bevölkengsziffer die einzelnen Jahrgänge ausmachen. den Feststellungen liegt als Stichtag der 19. Okober 1936 zugrunde. Die Angaben entstammen Or an diesem Tage durchgeführten Personenstandsaufnahme in den Haushaltungslisten. Welches ist nun der zahlenmäßig stärkste Jahrgang in der Wohnbevölkerung unserer Stadt? Da lehen an erster Stelle diejenigen jungen Bochugerinnen und Bochumer, die zu oben genanntem Zeitbunkt zwischen 14 und 15 Jahre alt waren. Jhre Zahl betrug 6193, in Prozenten ausgedrückt machten sie 20 Prozent der gesamten Bevölkerung aus. Das ist die höchste Prozentzahl, die ein Jahrpung für sich in Anspruch nehmen kann. Dichtauf folgen allerdings mit einer Zahl von 6368 die bis 16jährigen(204 v. H. der Wohnbevölserung). Diese beiden Jahrgänge liegen demnach der Tabelle an der Spitze. Mehr als zwei Krosent machen dann noch die jeweils unter 28, 20, 34 und 35 Jahre alten Personen aus, deren Anzahl zwischen 6213 bei den 2—20jährigen und 6720 bei den 33—31jährigen beträgt. Vom 35. Lebensjahr an sinkt die Kurve steil nach unten. Vierzigjährige gibt es nur noch 4918(1,57 Prozent), 50jährige 312(1,22 Prozent), 60jährige 2730(0,88 Prozent), 70jährige 1183(0.3 Prozent), Mjährige MB(0.10 Prozent) und Mjährige 17. das sind weniger als 0,01 Prozent. Eine besonders auffallende Tatsache besteht darin, daß die Zahl zwischen den 17= und etwa 19jährigen so tief herabsinkt, denn diese machen nur noch 4570(1,46) bzw. 3214(10 Prozent) aus. Es gibt also fast ebensoviel 19jährige(3214) wie5sjähriae(3196). Die Erklärung dieser Tatsache fällt nicht schwer. Das Geburtsdatum der zahlenmäßig so schwach vertretenen Jahrgänge fällt in die letzten Kriegsjahre oder die erste Nachkriegszeit. Zu der an und für sich niedrigen Geburtenziffer jener Jahre kam die infolge schlechter Ernährung überdurchschnittlich große Sterblichkeit gerade der Kinder, so daß diese Jahrgänge also heute viel schwächer sind, als es in regulären Zeiten der Fall sein dürfte. Wenn man sich in einer ruhigen Stunde mit diesem vom Statistischen und Wablamt der Stadt Bochum herausgegebenen Büchlein befaßt, läßt sich ein außerordentlich interessantes Spiel mit Zahlen treiben, das nicht nur unterhaltend, sondern auch belehrend ist, denn durch die Vergleiche kann man viele wissenswerte Rückschläge nicht nur auf die Bevölkerungsstenk ur unserer Stadt, sondern beispielsweise auch auf gesunde Wohnverhältnisse und ähnliches mehr schließen. zumal eine Verordnung einen Raum von einer bestimmten Größe vorschreibt. Um den neuen Verfahren Rechnung zu tragen, genehmigte die Stadtverwaltung damals einen Raum in der städtischen Besitzung an der Trankgasse, wohin im Jahre 1932 die Abteilung Handwerk der Städtischen Berufsschule verlegt wurde. Nachdem fand die Verschmelzung zwischen der Städtischen Gewerbeschule und dem Verband für autogene Metallbearbeitung statt. Der Verband richtete darauf in den neuen Räumen eine Lehrwerkstätte ein, lieferte die gesamten Apparate und das Betriebsmaterial und versicherte außerdem alle Kursusteilnehmer gegen eine bestimmte Gebühr gegen Unfall und Haftpflicht. Im Winter 1932/33 sah sich das Arbeitsamt veranlaßt. Morgenkurse für die erwerbslosen VolksDer ständig fortschreitende Ausbau der Lehrwerkstätte brachte es mit sich, ein gesteigertes Augenmerk auf die Gefahrenmomente innerhalb des Betriebes zu richten. Die wichtigsten Vorsichtsmaßregeln wurden in schwarzer Schrift auf die weißgetünchten Wände gemalt. Reben acht theoretischen Vorträgen und achtzehn praktischen Uebungen gehört neuerdings die Besichtigung von industriellen Werken zum Lehrplan. Das Arbeitsamt Bochum beschränkt die Ausbildung von Schülern nicht nur auf Bochum mit seinen Unterämtern Linden=Dahlhausen, Langendreer und Wattenscheid, sondern zog auch die Arbeitsämter Herne, Wanne=Eickel, Castrop=Rauxel, Gelsenkirchen und Buer hinzu. Im Jahre 1935 richtete die Deutsche Arbeitsfront, Reichsbetriebsgemeinschaft„Eisen und Metall", in Verbindung mit der Hitlerjugend drei Kurse ein, die als zusätzliche Berufsschulung gedacht waren, da es sich um Jugendliche im Alter von 18 Jahren handelte, welche ihre Facharbeiterprüfung als Schlosser und Dreher abgelegt hatten. Die Nachfrage der Industrie und des Handwerks nach Schweißern wurde immer dringlicher. Die Berufsschule vervollständigte die Einrichtung, um eine einseitige Ausbildung zu unterbinden. Die von privater Seite gestellten Apparate wurden zurückgegeben. Mittlerweile hatte das Gebiet der Schweißtechnik derart an Bedeutung gewonnen, daß neuerdings auch ein Werkmeister die Schweißtechnik beherrschen muß. Aus diesem Grunde wurde das fünfte Semester eingeführt, indem 15 Teilnehmer der Betriebsfachschule herangebildet werden. Weiter wurden die Autogen=Schweißkurse auch auf den Flugzeugbau umgestellt. Wenn nun hier im Laufe der Jahre die Schwierigkeiten Nicht nur behoben sind, sondern darüber hinaus ein erheblicher Ueberschuß erzielt werden konnte, so ist das doppelt zu vermerken und ein Beweis dafür, daß die Leitung in zielsicheren Händen lag. Oberschulrat Dr. Jahn(Berlin) und Dr Rademacher(Berlin) von der Deutschen Arbeitsfront weilten im vergangenen Jahre in Bochum. Sie haben diese vorbildliche Werkstatt eingehend besichtigt und sich lobend darüber geäußert. Mit der gegenwärtigen Einrichtung, in der in den zehn Jahren ihres Bestehens rund 100 Kurse abgehalten wurden, ist man noch nicht zufrieden. Die Lehrwerkstätte soll noch weiter ausgebaut und noch neuzeitlicher gestaltet werden, denn der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland und der Kampf um die Weltmarktgeltung stellt die höchsten Anforderungen an Menschen und Maschinen. auf dem Reichsparteitag Die Polilischen Leiter aus Westfalen-Süd in eigener Zelkstadt- 9000 Leilnehmer unseres Gaues fahren nach Nürnberg NSG. Nur noch knapp drei Wochen trennen uns vom Reichsparteitag 1937. Nur noch knapp drei Wochen, in denen einerseits noch allerhand Arbeit zu bewältigen ist, während denen aber auch von Stunde zu Stunde die Vorboten jenes großen Geschehens sich bemerkbar machen. Schon erwarten die Partei= und Volksgenossen im Gau Westfalen=Süd mit Spannung den Reichsparteitag. Nicht allein die Männer und Frauen, denen es möglich ist, nach Nürnberg zu fahren, erwarten fieberhaft den diesjährigen Reichsparteitag, sondern auch alle, die zu Hause bleiben müssen. Der heutige Stand der Technik ermöglicht allen in der Heimat Zurückgebliebenen durch Presse, Rundfunk und Film den Reichsparteitag mitzuerleben. Schon berichten die Zeitungen fast täglich von den Vorbereitungen in Rürnberg. Jede Woche hält sich der Führer für einen Tag oder auch nur für Stunden in Rürnberg auf, um mit seinen engsten Mitarbeitern die Durchführung des Reichsparteitages zu besprechen. Die illustrierten Blätter und die Film=Wochenschauen bringen Bilder von den gewaltigen Bauten, Straßen und Anlagen, die auch in diesem Jahre neu erstanden sind und von Modellen, die noch der Ausführung harren. Eifrig ist im Organisationsamt und im Schatzamt der Gauleitung und in den Organisationsämtern der Kreisleitungen gearbeitet worden, damit am 6. und 8. September, wenn die 5500 Politischen Leiter, die 2500 Zivilparteigenossen und 1000 Mitglieder der Frauenschaft den Gau Westsalen=Süd in zehn Sonderzügen in Richtung Rürnberg verlassen, die Geschichte auch in Ordnung geht. Man weiß: der Transport dieser Massen, ihre Unterbringung und Verpflegung in Nürnberg erfordert eine bis ins Kleinste gehende Organisation. Der Außenstehende wird sich kaum eine Vorstellung davon machen können, wieviel Arbeit, wieviel Mühe und welche große Verantwortung die mit der Organisation zum Reichspartetag beauftragten Stellen zu tingen haben. Aber nur durch diese verantwortungsvolle und mit peinlichster Gewissenhaftigkeit erledigte Vorarbeit in den Gauleitungen ist es überhaupt möglich, daß der riesige Aufmarsch der Hunderttausende in Nürnberg in gewohnter Reibungslosigkeit und ohne Störung sich abwickelt. Die Unterbringung der 9000 Teilnehmer aus dem Gau Westfalen=Süd ist bereits sichergestellt. Sie erfolgt teils im Zeltlager, teils in Prinatquartieren. Selbstverständlich werden die 1000 Mitglieder der Frauenschaft, die nach Nürnberg fahren, restlos in Privatquartieren untergebracht werden. Da jedes Jahr rund 250 000 Politische Leiter und Schlachtenbummler nach Rürnberg kommen, ist die Lösung der Quartierfrage sehr schwer. In den Jahren 1933/34 lagen noch viele Fabriken still, in denen Tausende untergebracht werden konnten. Heute, da alle Betriebe wieder arbeiten, fallen diese als Quartierstätten aus. Es bleiben also nur noch Schulen oder Säle der Gastwirtschaften übrig, wenn die Gaue nicht in der glücklichen Lage sind, eine eigene Zeltstadt für ihre Politischen Leiter zu erhalten. Zu diesen Gauen— aus Gründen der heute noch schwierigen Zeltbeschaffung sind es nur sieben— zählt in diesem Jahr auch der Gau Westfalen=Süd. Unsere südwestfälischen Nurnberg=Fahrer werden in einer riesigen, rings von Wald umschlossenen Zeltlagerstadt, die an der Allersbergerstraße, Eingang Kornburgerstraße liegt, in 33 Mannschaftszeiten mit 7 Verpflegung=, Sanitäts= und Wachzelten Quartier beziehen. Hier läßt es sich in den sieben Tagen der Dauer des Reichsparteitages gut sein. Daß es den Politischen Leitern an nichts fehlt, dafür sorgen der gaueigene Küchenzug, vier große Verhaufsstände, in denen alles zu haben ist, was man an solchen Tagen benötigt, und ein Bierzelt. Sportliche Wettkämpfe und Spiele verschiedenster Art werden die Freizeit kürzen. Die drei Musikzüge des Gaues mit ihren Spielmannszügen werden die Politischen Leiter unterhalten. Sie werden ilmen— das steht bereits setzt fest— mit wenigstens einem Großkonzert, in dem die drei Musikzüge zusammen sechs Lieder spielen, die die Lagerinsassen mitsingen sollen, eine besondere Freude bereiten. Das Lager ist bequem und mit allen technische Einrichtungen ausgestattet. Telephonische Verbindung besteht in den Zelten, ein eigenes Postamt ist da, und in den zwei mit allen lanitären und ärztlichen Einrichtungen ausgestatteten Sanitätszelten stehen unter der Leitung der Aerzte des Amtes für Volksgesundheit im Gau Westfalen=Süd genügend Helfer zur Verfügung. Auch für jeden Sonderzug sind Aerzte und Sanitätsmannschaften eingeteilt. Jeden der zehn Sonderzüge begleitet ein Arzt, dem mehrere Santtäter zur Seite stehen. In dem Zeltlager selbst überwachen die Aerzte laufend den Gesundheitszustand des in der Abteilung Verpflegung beschäftigten Personals. Schon flutet ein stärkerer Verkehr als sonst durch die Straßen Rürnbergs. Die Quartierkommandos aus den einzelnen Gauen sind bereits eingetroffen Am Sitz der Reichsorganisationsleitung für den Reichsparteitag geht es zu, wie im Großen Geveralstab an Großkampftagen Draußen vor den Toren der Stadt sind die Männer des Arbeitsdienstes fleißig an der Arbeit. Die letzten Rodungs= und Wegbau= AE 77 arbeiten müssen erledigt werden. Dann werden die Zelte hochgezogen, was bei der massiven Bauart dieser Unterkünfte keine leichte Beschäftigung ist. Dann wird das Stroh ausgeladen und verteilt, elektrisches Licht gelegt und zuletzt werden die Waschanlagen gebaut. Wenn am 6. September die ersten Politischen Leiter des Gaues einmarschieren, muß alles in Ordnung sein. Und es wird alles in Ordnung sein; denn dafür bürgen die Männer der Gauleitung, die die Vorarbeit erledigt haben und sie— zum Teil an Ort und Stelle— heute noch erledigen. Unsere Nürnberg=Fahrer werden sich aber in diesem Jahr in Nürnberg in ihrer eigenen Zeltstadt besonders wohlfühlen Als Gäste der 9AF. 500 Arbeiter aus Westfalen=Süd zum Reichparteitag in Nürnberg. NSG. Am Reichsparteitag 1937 in Nürnberg werden auf Einladung des Reichsorganisationsleiters Dr. Robert Ley 15 200 Arbeiter aus 31 deutschen Gauen als Gäste der Arbeitsfront teilnehmen. Der Aufenthalt in Nürnberg dauert vom 7. bis 15. September. Für ihre Aufnahme wird in nächster Nähe des Parteitaggeländes eine eigene AdF.=Zeltstadt mit über 100 Wohn= und Kameradschaftszelten entstehen. Für eine bequeme und wohnliche Unterbringung der Arbeitergäste ist damit aufs Beste gesorgt. Die 15000 Männer— 500 aus dem Gau Westfalen=Süd—, die vom 6. bis 7. September in 17 Sonderzügen nach Nürnberg kommen, werden von einer richtigen Stadt Besitz ergreifen, einer Stadt mit Straßen und Plätzen, mit einem Postamt, mit Kaufläden und fließendem Wasser, mit Betten, Tischen und Bänken, in den geräumigen und luftigen Wohnzelten. Einigen hundert Werkscharmännern ist die Betreuung der DAF.=Gäste übertragen. Die Arbeiter werden geschlossen an den Appellen des Reichsarbeitsdienstes und der Politischen Leiter auf der Zeppelinwiese, am Aufmarsch der SA. in der Luitpoldarena und an den Vorführungen der Wehrmacht teilnehmen. Für Erholung und Ausspannung steht die nur 500 Meter von der Zeltstadt entfernt aufgebaute KdF.=Stadt. Es fehlt also an nichts, um den Männern aus Fabriken und Kontoren den Parteitag zu einem einzigartigen Gemeinschaftserlebnis werden zu lassen. Frohes Volk, wehrhaftes Volk! Sonderzug von Bochum zu dem großen Kd F.=Volksfest. Die Kampfbahn„Rote Erde“ in Dortmund wird am Sonnabend, dem 28. August, um 20 Uhr Teilnehmer aus dem ganzen Gau Westfalen=Süd aufnehmen, die das große Volksfest der Deutschen Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“„Frohes Volk, wehrhaftes Volk“ miterleben möchten. In Anwesenheit des Reichsorganisationsleiters Pg. Dr. Ley wird die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ Darbietungen bringen, die richtungweisend sein werden für den Gedanken des heimatverbundenen Volksfestes. Ein gewaltiges Marschlied der Werkscharen wird erschallen. Sportliche Darbietungen werden folgen und bald sehen wir bunte Trachten im Volkstanz. Besonders ist noch zu erwahnen, daß auch das Ballett des Stadttheaters Dortmund mitwirken wird. Interessant dürfte es für jeden sein, die Vorführungen des Flakregimentes IV, Dortmund, die aus Geschützübungen, Scheinwerferererzieren, Aufmarsch mit Fackeln und einem großen Zapfenstreich bestehen, zu sehen und mit zu erleben. Den Schluß dieser Veranstaltung bildet ein großes Feuerwerk. Es ist zu erwarten, daß dieses, in solch einem großen Rahmen aufgezogene Volksfest die gestellten Erwartungen bei weitem übertreffen wird. Aus diesem Grunde hat sich die Deutsche Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, Kreis Bochum veranlaßt gesehen, einen Sonderzug bereitzustellen. Die Fahrtkosten einschl. Eintritt betragen 0.70 bzw. 1.— Mk. Anmeldungen werden in den Verkaufsstellen Kortumstraße 62 und Alleestraße 125 entgegengenommen. Erster Buhetag für unsere Marine-hJ. In Vlotho wurde ein Zeltlager bezogen. Der dritte Tag brachte die Marine=Hitlerjungen von der Rattenfängerstadt Hameln bis Vlotho an der Weser Gegen 7 Uhr konnten die Anker gerichtet werden. Die Boote fuhren zunächst weserauswärts, um dann in die neue Schleuse einzuhieger, die alle Boote auf einmal erfassen konnte und die Fahrt freimachte. In raschem Tempo ging die Fohrt voran. Auf der Fahrt von Hameln bis Rurteln waren die ungarischen Seepfadfinder das erne Mal mit in den Kuttern und durften selbst mit pullen. Diese Fahrt hat ihnen besondere Freude gemacht. In Rinteln wurde die Fahrt unterbrochen. Nach einer kurzen Besichtigung dieser einstmaligen Universitätsstadt ging die Fahrt weiter bis Vlotho, wo die Jungen das erste Mal auf ihrer Fahrt ein Zeltlager mit 25 Zelten bezogen. Am Mittwoch unternahmen sie eine Fahrt in die Umgebung nach Herford, Enger, Bad Onnhausen und veranstalteten am Abend zusammen mit der Bevölkerung und den Formationen einen Lagerbetrieb, der bei den Ungarn große Begeisterung auslöste Gestern ging die Fahrt weiter bis Petershagen. Eickhoff=Jubilare auf Norwegenfahrt. Ein löblicher Brauch bei der Firma Gebr. Eickhoff ist es, daß der Gefolgschaftsfül ß der Gefolgschaftsführer in jedem Jahre den Jubilaren des Werks eine Fahrt mit„Kraft durch Freude“ nach Norwegen ermöglicht, woran auch die Frauen der Jubilare teilnehmen. So waren es auch diesmal wieder elf Werkskameraden mit ihren Frauen, denen dieses schöne Retseglück bereitet wurde. Auf der„Monte Olivia“ durchfuhren sie die herrlichen Seen und Fforde Norwegens und erlebten so die wundersame Schönheit und Romantik dieses landschaftlich so reizvollen Landes. In einem berzlichen Gruß- und Danktelegramm an den Führer ihres Betriebes gaben sie ihrer großen Freude und ehrlichen Dankbarkeit über diese schöne Fahrt wärmsten Ausdruck. Futterkartoffeln einsäuern Bauer, verwerte deine geernteler Kartoffeln ehne Verluste! Die Verordnung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft zur Sicherstellung des Brotgetreidebedarfes des deutschen Volkes ist für die große Zahl unserer westfälischen Kleinund mittelbäuerlichen Betriebe von besonderer Bedeutung, soweit sie bisher aus Brotgetreide verbrauchten, um damit Veredelungsprodukte, insbesondere Schweinefleisch zu erzeugen Es gilt deshalb nunmehr hier im Westen mit den wirtschaftseigenen Futtermitteln besonders sorgfältig umzugehen, sie vor Verlusten zu schützen und insbesondere in der Zusammensetzung anzuwenden, die den größten Erfolg verspricht. Auf dem Gebiete der wirtschaftseigenen Futtermittel zum Ersatz von bisher hauptsächlich an Schweine verfüttertem Brotgetreide muß die Kartoffel neben gewissen Mengen von Zuckerrüben bezw. Gehaltsrüben treten. Die Kartoffel war schon immer eine der wichtigsten Kulturpflanzen der landwirtschaftlichen Betriebe. Der hohe Wassergehalt, die lebhafte Atmungstätigkeit usw. bedingen bei nicht ganz sorgfältiger Behandlung große Verluste, ganz besonders im Winterlager. Die Kartoffelernten der letzten Jahre bewegten sich um etwa 45 Millionen Tonnen. Von dieser Ernte werden: 25 Prozent für die menschliche Ernährung, 45„ für Futterzwecke, 14„ für Saatzwecke, 6„ für industrielle Zwecke verwendet, während 10 Prozent durch Fäulnis und Schwund im Winterlager verloren gehen. Bei den heutigen Kartoffelernten, die gegenüber der Zeit vor 50 Jahren im Ertrag je Gektar um fast 100 Prozent höher liegen, stehen für Fütterungszwecke mehr als 20 Millionen Tonnen zur Verfügung Gelingt es durch die Technik der Aufbewahrung dahin zu kommen, daß diese Mengen ohne Verluste für die Fütterung erhalten bleiben, so kann allein mit den bisherigen Verlusten(2 Mill. Tonnen) 2 Millionen Doppelzentner Schweinefleisch Lebendgewicht erzeugt werden, vorausgesetzt, daß zu 1 Tonne Kartoffeln etwa 2.25 Zentner Futtergetreide(Mais, Futtergerste usw.) und etwa 0.75 Zentner eines 40prozentigen Eiweißfutters richtig angewandt werden. Die restlose Erhaltung der in den Kartoffeln geernteten Nahrstoffe, der Schutz der Kartoffeln vor Fäulnis, Schwund und Atmungsverlusten ist nur gewährleistet, wenn jeder Betrieb dazu übergeht, die Futterkartoffeln nach der Ernte mit Hilfe der hervorragend arbeitenden Kämpfkolonnen zu dämpfen, um sie in der, auch in den kleinsten Betrieben, bestens bewährten Kartoffeleinsäuerungsgrube einzusäuern, damit sie in absolut gleichmäßiger Beschaffenheit während des ganzen Jahres zur Verfügung steben. Der ausreichende Bau der Kartoffeleinsäue. rungsbehälter ist deshalb die wichtigste Maßnahme zur Sicherstellung der notwendigsten Brotgetreibemengen. Die Einsäuerung der Kartoffeln ist heute kein Problem mehr, sondern eine zwingende Maßnahme in jedem landwirtschaftlichen Betrieb. Ueber den Bau der Behälter, die nach wie vor mit 4 RM je Kubikmeter bezuschußt werden, sowie über sonstige Fragen der Einsäuerung gibt die Landesbauernschaft Auskunft. Der„große Sportsmann" aus Bochum Zuchthaus- und Gefängnisstrafen im Tipsterprozeß beantragt Zum Schluß des zweiten Verhandlungstages in dem großen Renntipster=Prozeß vor der Essener Großen Strafkammer stellte der Staatsanwalt folgende Strafanträge: Gegen den Angeklagten Karl Pr. eine Geldstrafe von 1000 RM, ersatzweise fünf Monate Gefängnis, gegen einen weiteren Angeklagten u. a. wegen Betruges und Unterschlagung eine Gesamtgefängnisstrafe von einem Jahr und drei Monaten, eine Geldstrafe von 600 RM, ersatzweise weitere fünf Monate Gefangnis sowie drei Jahre Ehrverlust, gegen den Angeklagten„Shurty“ Müller eine Gesamtgefangnisstrafe von einem Jahr, eine Geldstrafe von insgesamt 3000 RM, ersatzweise weitere sieben Monate Gefängnis, und drei Jahre Ehrverlust, gegen den Angeklagten Wilhelm Reckert u. a. auch wegen Betruges eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten und eine Geldstrafe von 200 RM. ersatzweise weitere zwei Monate Gefängnis, gegen den Angeklagten August Hölzer, der sich als Jocken Vincena vorstellen ließ wegen Betruges und Tipsterei eine Gefängnisstrafe von acht Monaten. Gegen 2 Angeklagte beantragte der Staatsanwalt Zuchthausstrafen von einem bzw. anderthalb Jahren. Die übrigen Anträge lauteten auf Gefängnis bis zu eineinhalb Jahren, auf Geldstrafen und in einem Falle auf Freispruch. Außerdem wurde in mehreren Fällen auch Ehrverlust beantragt. In seiner Anklagerede wies der Statasanwalt darauf hin, daß Mißstände auf der Rennbahn mit den schärfsten Mitteln bekampft werden müßten. Es seien deshalb hohe Strafen notwendig, damit jeder davon überzeugt werde, daß mit den schärfsten Strafen durchgegriffen werde. Die Tatsache, daß dem Linnenweber durch faule Tips und haltlose Versprechungen 65000 RM abgeschwindelt worden seien, beweise die Gefährlichkeit der Tipster für das ganze Volk. Alle Angeklagten hätten sich an ihn herangemacht, Teil um ihr Teil aus dem großen Rosinenkuchen mit zubekommen. Zu Beginn der Verhandlung wurde der Kriminalbeamte Müller, der in der Hauptsache die Ermittlungen vorgenommen hatte, als Zeuge vernommen. Ihm sei mitgeteilt worden, daß ein gewisser„Charly" Müller in einem Essener Kaffee mit Geld nur so um sich werfe und Aeußerungen mache, daß ein„großer Sportsmann“ aus Bochum mit angeblich unregelmäßig erworbenem Gelde Tips ankaufe. Die Kriminalpolizei habe sich dann den„großen Sportsmann“ aus Bochum, den Heinrich Linnenweber vorgenommen, der auch bald gestand, 140000 RM unterschlagen zu haben. L., der aus der Strafhaft vorgeführt wurde, wurde dann als Zeuge verhört. Er sagte aus, daß er bis zum Bekanntwerden mit einem Teil der Angeklagten im Jahre 1935 nur kleinere Beträge verwettet habe. Von diesem Zeitpunkt an seien die verwetteten Summen immer größer geworden. Der Angeklaate Wegener habe als Trainer ihm die Pferde, die für einen Sieg in Frage gekommen seien. genannt und bemerkt, daß er(Wegener) dafür sorgen werde. daß andere Trainer ihre Pferbe zurückhielten. Als Wegener darauf hinwies, daß diese Darstellung nicht stimme, da es wohl vorkomme, daß die Trainer vor dem Rennen gegenseitig gemeinsam ihre Gewinnaussichten besprächen und danach ihre Maßnahmen träfen, bemerkte der Vorsitzende, daß das moralisch gleichfalls zu verurteilen sei. Der Angeklagte Sibbe, der eine längere Gefängnisstrafe wegen Zuhälterei verbüßt hatte, machte sich an den Zeugen Linnenweber heran und verlangte von ihm 300 RM, die ihm von L. aus Furcht vor einer Anzeige auch gegeben worden seien, ohne daß Sibbe diesem einen Tiv oder sonst etwas gegeben habe. Es kam Sibbe also nur darauf an, bei der Ausplünderung des„großen Sportsmannes“ mitzuhelfen. Am Freitag kommen die Verteidiger zu Wort, so daß mit der Verkündung des Urteils am Samstag zu rechnen ist. hermann Löns' Ahnen sind Westfalen Die Vaterreihe kommt aus der Gegend von Bochum NSG. Der Dichter Hermann Löns ist bekanntlich in Kulm(Westpreußen) geboren und in Münster Westfalen) aufgewachsen. Da er sich später in seinem Leben und in seinem Schaffen ganz der Lüneburger Heide zuwandte, sprach man von ihm als dem„niederdeutschen Dichter". Blutsgemäß ist jedoch Löns ein echtes Kind der „Roten Erde“. Die Außerkraftsetzung bedeutet, daß eine Anrechnung der früheren bei den Verbänden und Gewerkschaften erworbenen Anrechte nicht mehr möglich ist, wenn die Mitgliedsunterlagen nicht bis zum 30. September 1937 bei einer DAF.Dienststelle zur Umrechnung eingereicht worden sind. Wer also seine Unterlagen noch nicht zum Umtausch gegen ein neues DAF.-Mitgliedsbuch abgegeben hat, muß dies bis zum 30. September 1937 tun. 5000 neue NSV.-Mitglieder Sein Vater Fritz Löns war der Sohn des in Bochum=Riemke geborenen Schneiders und Kappenmachers Heinrich Löns. Dessen Großvater wieder, Dietrich Heinrich Löns, starb 1801 in der Ortschaft Eickel(jetzt mit Wanne zur Stadt verschmolzen) als Küster, Lehrer und Organist. Auch der gesamte Stammbaum väterlicherseits hat in dieser Gegend(Wattenscheid usw.) seine Wurzeln. haben Sie schon ein neues DAF.-Mitgliedsbuch? Unterlagen müssen bis zum 80. September 1987 eingereicht sein! NSG. Mit Wirkung vom 1. Oktober 1937 werden, nachdem die Mitgliedsbuchumschreibung erfolgt ist, sämtliche alten Mitgliedsunterlagen der früheren Arbeiter=, Angestelltenverbände und Gewerkschaften außer Kraft gesetzt. Ausgenommen hiervon sind lediglich die Unterlagen, die wegen Ruhen der Mitgliedschaft bei einer DAF.=Dienststelle aufbewahrt werden und die Mitgliedsbücher der Arbeitsopfer=Verforgung. in unserem Gau. Das deutsche Volk hat sich in den letzten vier Jahren gewaltig gewandelt. Es hat einen Aufbruch aus der finsteren Nacht erlebt, die Deutschland in der Zeit marxistischer„Führung“ umhüllte und es hat in dieser Zeit erkannt, was es für ein Volk bedeutet, von einer starken nationalen Staatsgewalt einheitlich gelenkt und geführt zu werden, die auch um die sozialen Nöte und Anliegen ihrer Volksgenossen Bescheid weiß und ihnen mit allen Mitteln zu steuern versucht. Aus dieser Erkenntnis heraus steht das deutsche Volk heute nicht nur geschlossen hinter dem Nationalsozialismus und seinem Führer, sondern hat auch unter sich selbst eine eherne Front gegen die Not gebildet. Davon zeugen die gewaltigen Erfolge des Winterhilfswerkes und all der segensreichen Einrichtungen der NSV. Diese Tatsachen legen täglich Zeugnis ab von dem wahrhaft sozialisiischen Geist, der heute wieder im deutschen Volk Platz gegriffen hat. Immer mehr Volksgenossen treten der NSV. bei. So ist auch die Mitgliederwerbung im Gau Westfalen Süd recht erfolgreich gewesen. Der Mitglieberstand im Juli hat sich gegenüber Juni um über 5000 erhöht. Ex betrug Juni 284 94 und im Juli 900917. Werbung für Traube und Wein Vertreter der westfälischen Patenstädte und freise besprechen das„Fest der Traube“. NSG.„Fest der deutschen Traube und des Weines 1937!“ Am 25. und 26. des nächsten Monats wollen wir es feiern. Auch diesmal wird das Fest als Ehrentag des deutschen Winzers vom Reichsnährstand durchgeführt, wieder sollen alle das köstliche Rebengetränk kosten, damit den vielen Volksgenossen in den Weinbaugehieten der gerechte Lohn für ihre mühselige und schwere Arbeit wird. Der Erfolg der Gemeinschaftswerbung, wie sie in den letzten Jahren wirksam war, ist so erfreulich gewesen, daß das Ziel des diesjährigen Festeg nun nicht mehr der Massenabsatz ist, sondern daß diesmal der Qualitätsgebanke ganz in den Vorder, grund rücken konnte. Und so richtet sich am 25, und 26. September das Fest an jedermann mit der stillvergnügten Forderung, den edlen deutschen Wein mit ganzem Genuß und im Bewußtsein seines— medizinischen— Wertes der feinschmeckerischen Zunge anzuvertrauen. Auch wer aus Gesundheitsrücksichten keinen Wein trinkt, kann sich an dem frohen Fest beteiligen: Schaumwein und Trauben=Süßmost stehen für ihn zur Verfügung Zur Vorbereitung des Festes fanden sich gestern die Vertreter der Patenstädte und re11e aua Westkalen im„Kölnischen Ho““ zu Dortmund ein. Dort sprach zu ihnen der Vorsitzende des Landes-Organisationsausschusses Wenfalen, Dr. Keim. Er sagte ihnen Dank für de rege Mitarbeit bei der bisherigen Weinwerbung und kehrte hervor, daß durch ihre tätige Hilfe die deutsche Weinernte des Jahres 1936 restloß untergebracht werden konnte. Die Werbung des nachsten Monats, so sagte er, verfolgt den Zweck, jedem Volksgenossen, der den Wein als feitlichen Stimmungsspender genießen will, einen fröhlichen Trunk zu ermöglichen Auch die deutsche Eßtraube ist in diesem Jahr in die Werbung einbezogen worden. Mit Freude konnte Dr. Keim davon Kenntnis nehmen, daß alle Anwesenden sich auch für das diesjährige Fest durch die Uebernahme einer Patenschaft zur Verfügung stellen. Zum Schluß der vormittägigen Sitzung sprach noch der LandesFachschaftsleiter der westfälischen Weinverteiler, Bettermann, über die Preisregelung und die Weinzuteilung. Ein fröhlicher Ausflug des Arbeitsamts sand am Dienstag statt. In fünf bequemen Autobussen ging es über Hattingen und Langenberg zu dem bekannten Ausflugslokal„Bleivergquelle“, dicht bei Neviges gelegen. Dort angekommen. unternahm man in günstigen Wetterpausen schone Wanderungen durch die reizvolle Gegend. Andere schauten hochinteressiert einem Fußballspiel zwischen einzelnen Akteilungen des Arbeitsamts zu. Nach dem gemeinsamen Kaffee gab es dann weiter allerhand frohliche Unterhaltung: es wurde geschossen und gekegelt und auch eine reichhaltige Verlosung fehlte nicht. Als man dann beim Abendbrot gemütlich zusammensaß, richtete Arbeitsamtsdirektor Kampmann freundliche Grußworte an alle und wies weiter auf den Sinn solcher gemeinsamen Betiebsausflüge hin. Er wandte sich in einem warmen Appell an alle, auch in ein jeder an seinem Platz, seinen Mann zu damit auch die letzten 3000 Erwerbslosen des Arbeitsamtsbezirks Bochum schon recht balh wieder in Arbeit und Brot gebracht werden könnten. Er schloß mit einem Siegheil auf den Führer, dem der folgt Gesang der nationalen Hymnen folgte. Dann gann die beitere Abendunterhaltung: eine Kapelt spielte fleißig zum Tanze auf. die Bochumer Stadtmeisterin im Rollschuhlaufen Leni König Herr Billmann zeigten Proben ihrer hohen Kunst, lustige, humorvolle Vorträge stiegen und so konnte es nicht ausbleiben, daß die Stimmung schon bald den Höbepunkt erreichte. Lange den ging es noch urgemütlich in den gastlichen Räumen zu und es war schon ziemlich weit in Nacht, als die Antobusse mit frohgestimmten Gästen wieder unserer Stadt zusteuerten Alle Frauen und Männer im Gan Westfalen=Süd tragen die Plakette des Reicht. parteitages Mit RdF. nach Düffelderf! Kommenden Sonntag, den 22. 8., fährt ein Omnibus der Deutschen Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft„Kraft durc Freude“ um 8 Uhr ab Wilhelmsplatz zur stellung„Schaffendes Volk" in Düsseldort. Der Preis einschl. Eintritt beträgt 3.50 Mk. Wieder ausverkauft! Die Urlaubsfahrt 6#0 die vom 3. bis 10. 9. nach Seeheim an der Bergstraße führen soll, ist nunmehr besetzt es können keine Anmeldungen mehr entgegeng nommen werden. Bochumer Bürgerschützenverein 1. Komp. Zug Engelsburg unternahm Sonntag mit sei Damen einen Ausflug. Bei bester ging es im Autobus in die waldreiche binter Nierenhof. Nachdem das Ziel erreicht erfolgte eine kleine Fußwanderung. Hier angee kommen, lachte jedem das Herz; der Provlant wagen, der für jeden ein reichliches Frub und einen kühlen Trunk bei sich führte, er tete die Wanderer. Nach der Stärkung in Natur und einer Stunde Fröhlichkeit führte o Wea weiter durch schöne Waldungen bis Endstation, einem schönen Garten und Wen restaurant. Nach Besichtigung der Anlagen der herrlichen Gegend ertönte der Gong zum meinschaftlichen Mittagessen. Anschließend are zwei Stunden dienstfrei, für Erschöpfte die Damen beim Kaffee und die Herren Stunde gemütlichen Skat. Dann begannng Schießen um den Meisterschützen. Eine St.. dauerte der Wettkampf. Als Sieger konnie 33 Ringen stehend freibändig Kamerad Sälzer, der als Soldat in Urlaub weilte, krönt werden. Für die Damen fand ein Sch d stechen statt. Als Siegerin ging hier mit n gen Frau Siegmund bervor. Beide wurde, Eichenlaub geschmückt und feierlich mit eingeholt. Die Sieger wurden nach einer Ansprache durch Vereinsleiter Borne König und Königin ausgerufen und er Orben und Preise. Bei fröhlichem Spiel stigen Darbietungen nahte schnell die a stunde Der herrliche Tag fand im Verein Floren seinen gemütlichen Abschluß Supertele Ver Juleo Verne=Träume übertrumpit— Kal gangene forschungslaborato Companu in Cler sen Köpfe Ameri sene Forschungen der eleterischen 2 Arbeiten haben 1 senden Pläne ver teleskov konstru Zeit rüdwärts zu zu chauen, die sic gen haben. Freilid teine Theorie. n weiß. daß d tade Strecke von 30 neswegs eine ungehei die Größe der Entser Weltall aufwerst. Die von uns enternt(e Kilometer!). 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Wenden wir die Jede Begebenheit a Lichtstrahlen aus. menschlichen Auge gen werden, ein n zeigen. sonde einer Geschwindiake auf die Reise ins all werden sie von tangen und zu uns also nur darum. de machen. um tatsäch! auf dem neu Sirius bekin Gelehrte, könnten 1 der Erde vor Weltkrieges au Spiegeln könnten1 betrachten. Karl der Grone Welch unfan pen würde gel kann die Weite einen Strich du ntelemeise mäh Hrchen oder 1 Poskenschleier wen Bedinaung gegen könnten lung des Supe man es ai meter Höhe br emporragt. Viel mit geeigneten genügende nraumen mir u dort erkal lacetten in Hüfl luchen wir sie nlanmäßia lichen Richtung gewünschten Bil deit erblicken Der Stern 9 daß ungefähr 40 r Erdenlichte etma dieser Ent Kolumbus Ame perteleskon Erei seben wie peraangener weschichte. Selbst p lichen Umgebun naturhistorische geologischer Ept Zeitraffers mög ein M raube und Wein en Patenstädte und=kreise Fest der Traube“. deutschen Traube 37!" Am 25. unn 6 des wir es feiern. 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Direktor des Lichtforschungslaboratoriums der General Electric Company in Cleveland ist einer der bedeutendten Köpie Amerikas, besonders interessant durch eine Forschungen auf dem Gebiet des Lichts und der eleterischen Wellen. Die Ergebnisse seiner Arbeiten haben ihn jetzt zu phantastisch anmu tenden Pläne veranlaßt. Er will ein Superleleskov konstruieren, das uns gestattet, die Zeit rüdwärts zu drehen und Ereignisse bildhaft zu schauen, die sich irgendwann einmal zugetragen haben. Freilich ist das Folgende zunachst nur teine Theorie. Man weiß. daß das Licht pro Sekunde eine ac tade Strecke von 30 000 Kilometer zurücklegt. Keineswegs eine ungeheure Geschwindigkeit, wenn man die Größe der Entiernungen dagegen hält, die das Weltall aufweist. Die Sonne ist acht Lichtminuten von uns ent ernt(eine Lichtiekunde gleich 300 Kilometer!). Dei Stern Sirius ist mit neun fahren unseter Erde der nächste der besonders hell leuchtenden Himmelskörper Andere Sterne sind um ein Viellaches weiter von uns entfernt, und so ist es im ganzen All. Angenommen. es würde irgend wo im Weltrauen eine Explosion stattfinden. die 1 bisner noch nicht dagewelener Lichtfülle führt. so wurde das Licht sich tron seiner großen Fortpflan zungeichnelligkeit für den menschlichen Beobachter am Teleskop nur sehr langsam fortzubewegen scheinen, denn erst im Laufe von Jahren, Jahrtausenden und Jahrmillionen würden die Himme skör= per. ie nach ihrer Entiernung. von dieser vorüber= gebenden Lichtquelle beleuchtet werden Das Licht wird„eingehol Der Plan eines Superteleskops steht und fall: damit. dan das Licht sich mit endlicher Geschwin digkeit fortbewegt, und wir es allo sozusagen einholen konnten, ferner damit, daß in die optische Ketie zwischen Objektiv und Okular eine elektrische Vergrößerung eingeschaltet wird. die noch zu erfinden ist. Da aber heute jeden Tag Licht in Eck kruitat und umgekehrt verwandelt wird, da auch tagtaglich elektrische Verstärkungen größten Ausmaßes durchgeführt werden stehen einer solchen Erindung keine grundlegenden Hindernisse im Wege Wie würde nun solch ein Superteleskop wirken? Projessor Luckielh sagt darüber solgendes: Alles. was im Licht ist. sendet bekanntlich nach allen Sei ten sein eigenes Bild aus. 3. B. lehen wir uns eibst im Spiegel. Angenommen, der Spiegel ist n 000 Kilometer von uns entfernt, so brauchen die Lichtstrahlen, die under Bild zu ihm hintragen, eine Sckunde, um diese Strecke zurückzulegen. Eine Bewegung eiwa underer Hand würden wir in einem bich entfeinten Sniegel also erst nach zwei Sekunden sehen können Der Weltkrieg im Spieael. Menden wir dieses Beispiel nun im Großen an Jede Begebenheit auf dieser Erde sandte und sendet Lichtstrahlen aus. die nicht nur. wenn sie vom menschlichen Auge oder einer Fotokamera eingeiangen werden, ein naturaetreues Abbild des Ercianisses zeigen, sondern auch dann, wenn sie sich mit einer Geschwindigkeit von 30 000 Sekundenkilometer auf die Reise ins Weltall begeben. Dort im Weltan werden sie von irgendwelchen Spiegeln ansac angen und zu uns zurückgeworfen. Es handelt sich ano nur darum. diese Strahlen wieder sichtbar zu machen, um tatsächlich Vergangenes zu schauen. In Inem auf dem neun Lichtiahre von uns entfernten Stern Sirius bekindlichen Spiegel, so errechnet der belehrte, könnten wir Ereignisse erblicken, die sich Erde vor achtzehn Jahren, d. h. während Weltkrieges zutrugen. Auf entsprechend ferneren Spiegeln könnten wer entsprechend ältere Ereia= nine betrachten. Karl der Grone— noch 1200 Jahren wiedergesehen Welch unfaßbare Möglichkeiten sich hierbei ergewürde geht aus folgendem hervor: Natürlich hie Weiterlage zur Zeit des Geschehens uns nen Strich durch die Rechnung machen, wenn beipieleweise während des Krönungszuges Karls des ien, oder während der Hermannsschlacht ein sotenschleier das Bild verdeckte. Die atmosphäriden Bedingungen zur Zeit der Sichtbarmachung dauegen könnten durch eine möglichst günstige Aufstel lung des Superteleskopes ausgeschalte“ werden. inem man es auf einen Turm von 10 bis 15 Kilometer Höhe bringe, der über die meisten Wolken emporragt. Vielleicht könnten dahei auch Flugienge geeigneten Apparaten Verwendung finden. Um e genügende Anzahl von Spiegeln im Weltall n wir uns keine Sorge zu machen, denn es mot dort erkaltete Himmelskörper mit Kristall ucersen in Hülle und Fülle. Mit dem Superteleskop ninen wir sie auf und finden so. entweder zufällig mania. geeignete Spiegel in der erforder= en Richtung und Entfernung, in denen wir die gemünschten Bilder von Ereignissen der Vergangenerblicken können. er Stern Rigel im Orion ist so weit entsernt. ungefähr 466 Jahre für den Hin= und Rückweg benötigt werden. Ein Spiegel in dieser Entfernung würde uns also zeigen, wie us Amerika entdeckt Man könnte im SuEreignisse aus allerfüngster Zeit ebenso nur sehen wie z. R die Kreuzigung Christi, SchlachKriege und wichtige Ereignisse der über die die Meinungen auseinanderen Selbst prahistorische Tiere in ihrer natürun Umgebung könnten wir sichtbar machen. Auch Vorführungen. 2 B. die Darstellung Zenealcher Epochen, würden bei Benutzung eines dentraffers moglich sein. Es ist die kühnste Vision an; rin Mensch unserer Zeit— solelen 25 Jahre im Eis verschollen Spuren der Nordpolexpedition Schröder-Strantz gefunden? In der Nähe der Dove=Bay auf Spitzbergen haben norwegische Fischer Reste eines alten Lagers gefunden, das wahrscheinlich mit der vor 25 Jahren verschwundenen Nordvolexpedition Schröder= Strantz in Verbindung steht. Abermals hat das Eis der Arktis ein Geheimnis preisgegeben, das es fast auf den Tag genau ein Vierteliahrhundert hindurch verborgen gehalten hat. Unwillkürlich denkt man an die Lösung des letzten Rätsels der Tragödie des Nordpolballonfahrers Andree. Die nach mehr als 30 Jahren unter Schnee und Eis gefunden wurde Man wird erst nähere Einzelheiten abwarten müssen, die sich vor allem aus der Entzifferung der hei Dove=Bay gefundenen Ueberreste ergeben werden. So groß auch die Wahrscheinlichkeit ist. daß es sich um ein Lager von fünf Teilnehmern der Erpedition Schröder=Strant handelt, besteht andererseits auch die Möglichkeit, daß man auf die Ueberreste einer von der norwegischen Regierung entsandten und von Deutschland ausgerüsteten Hilfsexpedition gestoßen ist, die ebenfalls seit Jahrzehnten verschollen ist. Aber ob so oder so— mit einem Schlage ist der Name des Führers der deutschen Nordpolerpedition 1912 wieder der Vergessenheit entrissen worden, und abermals gedenken wir mit Anteilnahme und Trauer der elf wackeren Deutchen, die auf dieser Unglücksfahrt ihr Leben verloren Schröder Strann war ursprünglich Soldat. Er hatte an den Kämpen in Südwestafrika als Freiwilliger teilgenommen und war in das aktive Heer eingetreten. Zuletzt war er Leutnant beim Grenadier Regiment Nr. 9 in Kolberg. Auf einer Reihe von Urlaubsreisen in der Polarwelt und nach Amerika hatte er sich das wissenschaftliche Rüstzeug als Forscher angeeignet. Im Jahre 1911 trat er vor die deutsche Oeffentlichkeit mit dem Plan einer Nordpolexpedition, die zunächst im Svalbard=Gebiet ozeanographische, meteorologische, wasserkundliche und zoologische Forschungen durchführen wollte. Der Vorschlag fand grone Zustimmung, 14 Deutsche und 5 Norweger fanden sich schließlich zu der Expedition zusammen, die an sich gut ausgerüstet war, aber an einem Grundiehler krankte: ihr Zweimastkutter, der nur 26 Meter lang war, war für die Aufgaben der Expedition und vor allem für die zu erwartenden Eispressungen viel zu klein und auch viel zu wenig widerstandsfähig. Zwar gelangte die Expedition bis nach Nordostland, einer nordöstlich von Spitzbergen auf dem 80. Breitengrad gele genen Insel. Aber die Teilnehmer konnten nicht dort verbleiben. Um die Augustmitte 1912 versuchten sie über das Eis hinweg nach dem Festland zu kommen Schröder=Serantz hatte sich mit vier Begleitern zusammengetan. Ihre Spur ist seitdem verloren gegangen. Da bei den jetzigen Funden Mäntel und Ausrüstungsgegenstände für füni Personen gefunden worden sind, ist die Annahme gerechtiertigt, daß es sich um diese Gruppe handelt Von den übrigen Teilnehmern der Erpedition erreichten nur der Kapitän Ritscher. der Marinemaler Rave und ein Ozeanograph wieder die Heimat. Die anderen waren ertrunken oder Krankheiten erlegen. Hilfserpeditionen blieben erfolglos. 1921 wurde die Leiche eines Expeditionsteilnehmers zusammen mit einem Tagebuch gefunden, das Aufschluß über den furchtbaren Ausgang der Erpedition gab. Hofientlich bringen die Funde neue Kunde. Erpeditionsleiter Schroder=Strantz mit seinem Hund Tell. der ibn auf seinen letzten Reisen begleitet hatte. Schröder Strantz war ein deuticher Offizier und stand als Leutnant in Kolbera. Er hatte bereits vor der Unglücksfahrt eine aanze Anzahl bedeutsamer Forschungsfahrten durchgeführt.(Scherl=Archiv=M.) „Störtebecker III“ in Newyort! Neue Sealertat des deutschen Meisterseglers Kapitan Schlimbach. Der deutsche Kapitän Ludw. Schlimbach. der in etwa 60 Tagen allein mit seiner Segeljacht den Atlantik überquerte, ist gestern im Newporker Hafen wohlbehalten eingetroffen. Seit zwei Monaten fährt ein Deutscher einsam und allein über den Atlantischen Ozean. Am 19. Juni ist Ludwig Schlimbach in Lissabon mit seiner Segelnacht„Störtebecker II!“ zur Fahrt nach Newyork aufgebrochen. Nach Meldungen ihm begeanender Schiffe ist bisher an Bord alles wohl geblieben. Hoffentlich bleibt ihm das Glück bis zur vollendeten Ankunft treu. Wer ist dieser merkwürdige Mann, der Kapitän und Besatzung einer Ozean=Segelnacht in sich selbst verkörpert? So eigenartig sein Unterfangen ist, ist auch lein ganzes bisheriges Leben gewesen. Er stammt aus Hamburg und ist von Kindesbeinen an Segler. Die Bekanntschaft mit dem Meere ließ in ihm den Wunsch wach werden, sich auch einmal an den internationalen Ozean=Pachtrennen zu beteiligen, die eine besondere Form des„blauen Spor tes“ darstellen. Zwar hatte der deutsche Kaiser im Jahre 1905 ein offenes Rennen ausgeschrieben, das aber nur eine Angelegenheit der Millionäre war Einen Ansporn für Kleinfahrzeuge stellte es nicht dar. Erst die Entwicklung kleiner Reisenachten und ihre zunehmende Verbreitung unter der wassersportliebenden Bevölkerung aller Länder führte dazu. ür die Ozeanrennen neue Formen der Ausschreibung zu finden. Ein mustergültiges Ozeanrennen dieser Art war die Atlantische Wettfahrt, die am 4. Juli 1W1 in New Port in Rhode Island ihren Ausgang nahm und in England endete. Amerikanische und englische Boote. zehn an der Zahl, nahmen daran teil. Auch eine deutsche Pacht war gemeldet worden, die Störtebecker“ des Kapitäns Ludwig Schlimbach Seine Bemübungen beim deutschen Segelsport, ihn zur Teilnahme an den Ozeanrennen zu bewegen. waren leider noch von keinem Erfolg gekrönt worden. Schlimbach fuhr auf eigene Faust, obwohl die Aussichten für ihn neben den glänzend ausgerüsteten und oseanerfahrenen Amerikanern außerordentlich gering waren. Im Mai 1931 segelte er in aller Stille aus Deutschland ab. Infolge des ungünstigen Wetters mußte er einen spanischen Hafen anlaufen. so daß er zu spät in Amerika eintraf. Dennoch hatte er einen Rekord errungen. Mit 31 Tagen 18 Std hatte er im Ostwestkurs den Atlantik überquert, und da eine Fahrt in dieser Richtung nach alter Seeschiffsregel doppelt zählt, hätte er die Wettfahrt auf dem Gegenkurs gewonnen. In der Tat wurde er von den Amerikanern genau so gefeiert, wie die auf dem Westostkurs siegreiche amerikanische Pacht Dorade“. Und in Deutschland? Schlimbachs hervorragende Segelleistung wurde kaum beachtet. Die nächste transatlantische Wettfahrt ging 1935 vor sich. Sie führte diesmal von Amerika bis Norwegen über 3050 Seemeilen. Wieder nahm Schlimbach als einziger Deutscher mit seiner 15.24=MeterDacht„Störtebecker II“ daran teil. Die Fahrt forderte mehrere Todesopfer. Auch Schlimbach, der die kürzere, aber gefährlichere Nordstrecke gewahlt hatte. wurde stark überfällig, so daß man sich bereits ernste Besorgnisse um ihn machte. Einmal wurde er bereits als verschollen gemeldet, die falsche Meldung hatte immerhin das Gute. daß die deutsche Oeifentlichkeit auf ihn und sein bohes seglerisches Können ausmerksam wurde. Ihm war es zu danken, daß 1936 zum erstenmal ein deutscher Hafen als Ziel der Transozeanfahrt. Curhaven. festgelegt wurde. Die deutschen Nachten lagen weit über dem Durchschnitt. Nun hat Schlimbach mit dem dritten„Störtebecker“ seine seglerische Höchstleistung vollendet. Lacht Euch Laune Lauf ins Glück. Güll gewann den Großen Preis. Im Wettlauf in Wurzen. Die Trophäe war ein Silberbecher. Als ihn Güll hatte, lief er damit los. Lief, was er konnte. „Hallo. Güll! Das Rennen ist doch zu Ende!“ Rief Güll: „Für mich noch nicht! Das Leibhaus schließt um vier und es fehlen nur noch wenige Minuten!“ Der Glaser. Auf dem Marktplatz der kleinen Stadt stand ein Mann. Er verteilte süße Gaben an Kinder. Je wilder ein Bub aussah, um ein so größeres Stück bekam er. Der Fremde freute sich. „Der Mann scheint sehr kinderlieb zu sein?“ Der Einheimische brummte: „Das weniger. Aber er ist der einzige Glaser im Ort.“ * 9 s Unser Bild zeigt die Teilnebmer der Schröder=Strantz=Expedition vom Jahre 1912 (Scherl=Archiv=M) 1 B. Fortsetzung) Herr Tschau=han war bester Laune und sagte zu dem Wirt:„Es war ein guter Tag heute! Wir haben unsere Fracht beisammen und werden am Abend den Hafen verlassen.“ „Hast du Platz für drei Passagiere? „Nicht für einen, guter Ling!“ „Du mußt drei Passagiere mitnehmen, Dschauhan! Der kleine Tai würde es dir nie vergeben, wenn du es nicht tätest.“ Dschau=han nahm Platz, er war aufmerksam geworden und bat: Erzähle!" „Du hast mir von dem Sohne des hochwürdigen Herrn Tai=lase erzählt, von dem kleinen Tai, wie du ihn immer nanntest.“ „Oh. ja... der ist klug zurückgekehrt nach Nanking, und das ganze Haus Tai=lase ist stolz. Er ist Mitarbeiter bei dem großen Tong=Atase geworden, den sie alle verehren.“ „Hat dir der kleine Tai niemals von seinem Freunde Chester Mac Donneth erzählt?“ Der Riese zuckte förmlich empor. „Ich habe den kleinen Tai zweimal gesprochen. Ich war gerade bereit, in See zu gehen als er eintraf. Da ließ mich der Hochwürdige rufen und bat mich. sein Gast zu sein. Und dann sah und sprach ich ihn vor Monaten, als ich von Frisco zurückkam." „Hat er dir von Chester Mac Donneth erzählt?“ „Ja, nur von ihm sprach er sprach das ganze Haus. Und die Kinder der Tochter des Hochwürdigen, sogar sie sprachen und plapperten von ihm. Was ist mit ihm?“ „Er ist in Frisco, und er will mit zwei Freunden mit dir nach Nanking fahren.“ Jetzt war es mit der Ruhe des Riesen vorbei. Er stotterte vor Aufregung.„Der kleine Tai. der gelehrte junge Herr Tai... er hat mir gesagt — ich bin erst wieder glücklich, wenn ich weiß, daß es meinem Freund Chester gut geht!— Ich werde sie mit nach drüben nehmen. Aber... ob ihm mein Schiff gut ist? Wir sind auf Passagiere nicht eingerichtet. Wo treffe ich ihn?“ „In Wynns Kneipe!“ gab Ling zurück.„Du mußt hingehen und ihm sagen, daß du ihn mitnimmst. Er hat einen Freund... und ein Mädchen!" „Seine Geliebte?“ „Nein, was denkst du? Er hütet sie, er wacht über sie und sorgt dafür, daß sie rein bleibt wie eine Lotosblüte.“ Herr Dschau=hau hatte keine Ruhe mehr. Er fuhr zum Hafen. Dort gab er zunächst einen wenn auch einen kleinen Teil der Fracht an einen befreundeten chinesischen Kapitän der in Schanahai stationiert war, ab. Dichau=han hatte eine saubere Fracht. Er nahm Maschinenteile, einige Autos, viel Wolle und Baumwolle, Tabak und andere Dinge mit nach drüben. Er ließ drei Räume zu Kabinen einrichten. Das Personal erfuhr, daß drei Passagiere mitfuhren und setzte alles ein, die Kabinen so sauber und so schön wie nur möglich zu machen. Herr Dschauhan kaufte in Eile alles, was zur Ausstattung der drei Kabinen nötig war. Er handelte über zwei Stunden mit dem gerissenen Kuang=kai aber dann hatte er auch das Schönste, was aufzutreiben war, beisammen. Hell und freundlich wurden die Kabinen eingerichtet, besonders die eine Kabine, die das Mädchen beziehen sollte. Dann kaufte er noch manche Dinge ein, die für einen europäischen Gaumen nach der Meinung des Kapitäns notwendig waren. Er kaufte Konserven von Fleisch und Gemüse. frisches Gemüse. viel Obst, allerlei Getränke, vom guten Whiskn bis zum feinsten französischen Likör. er kaufte die besten Zigaretten und Zigarren. Ob. der Freund seines jungen Herrn sollte es auf der Fahrt gut haben Ihm und seinen Begleitern sollte es an nichts fehlen. Noch einmal ließ Kapitän Dschau=han am Abend seine Blicke über die drei hübschen Kajüten gleiten, und er war befriedigt. Chester hatte mit dem Boß gesprochen. Wynn tat es aufrichtig leid, aber er sah ein, daß er sie nicht halten konnte. Gern ließ er sie nicht ziehen, denn ein Stück Geschäft zog mit. Er bedang sich nur aus, daß sie heute noch bis zum Schluß arbeiten sollten, was man auch versprach. Odmar ging es, den Umständen entsprechend, ant. Er war zu Hause und packte. Es ging langsam voran und strengte an. aber abends gegen acht Uhr waren alle Koffer gepackt Nun galt es noch, das Geld flüssig zu machen. Das war aber eine Aufgabe, die Chester übernommen hatte. Wynn hatte immer seine zehntausend Dollar daliegen, und er übernahm das Guthaben Chesters mit einem Scheck, zahlte Chester dafür den Betrag von 7456 Dollar aus. Chester fühlte an diesem Tage dauernd eine gewisse Unruhe. Otto hatte ihm zwar gesagt, daß er bis Dienstag Land habe. aber... der Teufel brachte manchmal unerwünschte Zwischenfälle. Abends gegen einhalb sieben Uhr kam Dschauhan und begehrte Chester zu sprechen Wynn überließ Chester sein Büro, in dem sich die beiden Männer unterhielten. Dichau=han mar die Höflichkeit und Freude selber. Er strahlte über das ganze Gesicht und versicherte Chester immer wieder, daß sein junger Herr der glücklichste Mensch der Welt sein werde, wenn er ihm seinen Freund Chester zuführe. Copyright by Cerl-Duncker-Verlag. Berlin SW 62 5. Fortsetzung) „Wer ist eigentlich Marianne?“ fragte Sylvig. „Ach.“ meinte Scharmbeck.„Das Madchen.“ „Was für ein Mädchen?“ „Das kleine Madchen. Das Madchen aus Hamburg. Er lief zum Schreibtisch, kramte aus einer Schublade ein Bündel Photos und reichte sie Sy via „Ich habe Marianne kommen lassen,“ sagte er. „In einigen Wochen heiraten wir.“ „Was," schrie Sylvig entsetzt.„Du willst heiraten?“ „Ja“, antwortete Scharmbeck erstaunt.„Warum denn nicht? Ich hätte Marianne schon früher kommen lassen, aber— du weißt— es ging mir lange schlecht, bis Tukkermann mich zum Generaldirektor des Palmeira=Hotels machte. Er hat bestimmt nichts Schlechtes damit getan. Du siehst, wie ich den Kasten hochbringe.— Ja, dann habe ich sie bestellt, telegraphisch, aus Hamburg, um sie zu heiraten. Warum bist du so entsetzt?“ Sylvia war entgeistert. Sie stand auf, ging zu ihm hin und sah ihn sich aus der Nähe an. „Weißt du—“, sagte sie dann, noch immer ziemlich ratlos,„heiraten hat natürlich für die Männer gewisse Vorteile, aber daß auch Leute deines Schlages festen Fuß fassen, Heiratsabsichten haben können, die eigentlich nirgends festen Fuß fassen, immer in der Welt herumrasen, das Leben als amüsantes Abenteuer, als lustiges Spiel betrachten, es nie ernst nehmen, ausgenommen vielleicht, wenn es ihnen mal ein wenig schlecht geht, aber auch dann nicht mal lange, daß also auch solche Leute die Absicht haben können, sich in die Ehe zu stürzen— nein, das kommt etwas überraschend für mich.“ Scharmbeck lachte fröhlich. „Du überraschst mich immer wieder“, fuhr Sylvig fort,„du bist unberechenbar. In allem. Immer neue Einfälle, Gedanken, Pläne, darunter viele sogar aut. Aber du bist so unbeständig. Daß du lange bei einer bestimmten Sache bleibst, kann ich mir kaum vorstellen. Und daß du jetzt heira ten willst und ein kleines Madchen in Hamburg hast, das auf dich gewartet hat und das du kommen laßt— nein. Wie lange hast du sie denn nicht gesehen?" „Fünf Jahre.“ „Also ist das kleine Madchen wohl inzwischen groß geworden?“ „Ganz groß Sieh mal die Bilder.“ „Sieht hübsch aus. Aber ist sie auch das Richtige für dich?“ meinte Sylvig und betrachtete mißtrauisch die Photos.„Guten Geschmack hat er.“ „Haha“, lachte Scharmbeck.„Hat er sogar bei einer gewissen Sylvia Warren bewiesen, indem er sie als Höhepunkt seines Programmes brachte.“ „Haben andere auch schon, lieber Henry. Das ist nicht neu. Na— Hals= und Beinbruch!“ „Danke. Ich fahre jetzt in die Stadt. Kommst du mit?" „Zu heiß in der Stadt. Möchte auch deine auf der„Cap Arcona“ weilenden Gedanken nicht in Verwirrung bringen. Schließ mal die Tür auf. Ich gehe gleich über die Terrasse zum Strand.“ Scharmbeck ließ sie hinaus und klatschte in die Hände. Alfredo Millis vom„Journal do Rio“ trat ein. Ein wendiger Herr, lebendige Augen, schwarzes glänzendes Haar, Strohhut auf dem Kopf, braune Gesichtsfarbe, etwas Farbigenblut in den Adern und stolz darauf, wie die meisten Brasilianer. „Senhor Henrique“, begann er.„nur ein paar Informationen für mein Blatt. Man spricht viel über die kommende Reyne. Wollen Sie uns nichts Genaueres verraten? Wieviel Kräfte? Woher? Tanz, Gesang, Musik? Wer hat die Renne gemacht? Nordamerikanisches Erzeugnis? Eigene Idee? Bekannte Namen? Sie stecken viel Geld hinein, habe ich gehört. Wieviel? Steht Senhor Bernardo Tukkermann hinter Ihnen? Es wirkt immer, wenn man den Lesern mit großen Summen kommt. Und diese Art von Propaganda kostet Sie kein Reis.“ „Es wirkt immer, wenn man den Leser Ihres Blattes so lange wie möglich die Wahrheit vorenthält. Senhor Alfredo! Die Phantasie des Lesers ist viel üpviger als die Wirklichkeit! Neugier ist eine größere Triebkraft als Gewißheit, Senhor Alfredo! Wollen Sie sonst noch etwas wissen?“ „Ja, Senhor Heurique wenn Sie es gestatten! Wie kommt es, daß zwar Ihr Haus. Music=Hall. Varieté und Hotel taglich so gut wie voll besetzt sind, Ihre Kasse aber, die die Gehalter der An „Ich Dschau=han, bis herunter zu dem kleinsten meiner Leute, zu Lit, dem Bootsjungen, wir alle sind glücklich, daß wir die Ehre haben, Euch und Eure Freunde nach Nanking zu bringen“ „Ich bin Euch Aankbar, Dschau=han! Ihr seid ein wackerer Mann! Aber jetzt sagt mir... was kostet die Passage?“ Erschrocken wehrte der Kapitän ab „Oh. Herr Chester Mac Donneth... mein junger Herr, der kleine Herr Tai, und mein hochehrwürdiger Chef. der große Herr Tai, sie würden mich davonjagen, wenn ich nur einen Kasch von Euch nähme. Ihr seid Tai=lases Gäste. Und wir werden alles tun, um Euch zufriedenzustellen.“ „Gut. Tschau=han! Dann werde ich das mit den hochehrwürdigen Herren Tai=lase ausmachen. Und wann können wir fahren?“ „Wann es Euch beliebt. Wir liegen unter Dampf. Jeden Augenblick können wir den Hafen verlassen.“ Gut. Wir kommen um Mitternacht. Es kann früh um zwei Uhr oder um drei Uhr werden.“ „Ich erwarte euch am Kai siebzehn. Die„Hoangho“ liegt direkt am Kai. es ist der Chinesenkai. Ihr könnt das Schiff vom Kai durch den Laufsteg mübelos betreten.“ „Gut. Dschau=han. Ich bin Euch ehrlich dankbar" Die beiden Männer schieden voneinander, und Chester setzte seinen Dienst fort. Punkt acht Uhr schickte er einen Zettel hinüber zu Odmar. Er teilte ihm mit, daß in zehn Minnten ein Anto komme und ihn mit dem Gepack abhole. Er solle zum Kai siebzehn fahren und sich einstweilen an Bord der„Hoangho“ begeben. Selbstverständlich folgte Odmar der Aufforderung sofort. Jetzt war für alles gesorgt. Punkt zwei Uhr wollten dann Chester und Marquerite nach dem Hafen fahren. Gegen dreiviertel neun Uhr kam plotzlich ein älterer, hochgewachsener Mann zusammen mit einem anderen kleinen Herrn in Wunns Lokal. Wynn betrachtete sie mißtrauisch, er hatte einen Blick dafür und erkannte, daß beide wahrscheinlich der Polizei angehörten. Jetzt nahmen sie Platz. und ausgerechnet an dem kleinen Tisch dicht an der Tür, an dem der lange Beguhn saß. ein Hafenarbeiter, der wenig gesellig war und die Polizei wenig liebte, denn sie hatte ihn vor vierzehn Jahren einmal sehr unsankt behandeln müssen. Er war mit drei Polizisten in Streit gekommen und hatte zwei Javon niedergeschlagen. Der dritte aber holte Verstärkung herbei, und Beguhn bekam dann solch jämmerliche Dresche, daß ihm der Schädel vierzehn Tage brummte. Das war alles, was Beguhn bisher mit der Polizei zu tun gehabt hatte, aber dis genügse um sie aufrichtig zu hassen. Und ausgerechnet an Beguhn wendete sich jetzt der eine der Männer und fragte:„Ein Wort ster! Hier bedient doch ein gewisser Chester Donneth? Beguhn wußte nicht gleich wer gemeint war denn Chester wurde von den Gasten wegen seiner vornehmen Erscheinung nur der„Sir genannt Aber dann begriff Beguhn, denn Chester hatte einmal mit ihm in der Kolonne gearbeitet. gleich erfaßte ihn ein scharfes Mißtrauen, er witterte förmlich: Polizei! Und so sagte er nur:„Ja, der arbeitet hier! Aber der hat Nachtschicht, und die beginnt ern um elf Uhr. Solange müßt Ihr Euch gedulden! „Um elf Uhr erst? Das dauert lange!“ brummte der Schlanke und sah seinen Begleiter fragend an, „Wollen wir noch woanders hingehen?“ meinte der Kleine. „Sie sind wohl Bekannte von Chester"“ fragte Beguhn wieder. „Ja, ja, sind wir. Das ist ja nun lange her, aber ich denke, er erkennt mich wieder!“ sagte nun der Schlanke. „Ein netter Kerl. nur.. ein bißchen dick! Donnerkiel, ist der in die Breite gegangen „Ach ja, natürlich, ex war ja immer schon dic Er neigte dazu.“ Da wußte Beguhn, woran er war. Jedenials stimmte etwas nicht. Und Chester mußte B wissen. Beguhn hielt sich nicht lange zuruck sondern handelte unverzüglich. Er begab sich zunachst zur Theke und sagte zu Marquerite:„Hör gut zu, mein Kind! Sind zwei Kerle da, die nach Chester fragen. Habe ihnen gesagt, daß er erst um elf Uhr zur Nachtschicht kommt. Die beiden haben keine Ahnung, daß er da ist. Sage Chester Bescheid. er soll türmen, wenn es notia ist!“ Marquerite war heftig erschrocken, aber sie zwang sich zur Rube. lachte Beguhn luftig an und sagte, während das Herz schnell schlug:„In Crdnung! Sollt Ihr haben, Beguhn, einen Großen auf meine Rechnung!“ Beguhn trank ihn und zog sich wieder zuruck. Dann verwickelte er die drei in ein flottes Gespräch, damit sie den Vorgängen ma Aufmerksamkeit schenkten. Und das gelang ihm auch. Die beiden Geheimpolizisten saben nicht, we Marauerite mit Chester flüsterte, sahen nicht we sich Chester und Marquerite vom Chef verabichdeten und in das Auto stiegen, das unweit ve Wynns Kneipe hielt. Wynn hatte jetzt mit Joe alle Hande voll u tun aber seine Gedanken wanderten doch hin wieder Chester und Marquerite nach. Schet schade! Noch drei Jahre mit denen zusammen, und dann hätte er sich eine große Farm gekauft, was schon immer sein Wunsch gewesen war Um halb zeyn Uhr trafen Chester und querite am Kai siebzehn ein, wo sie von Dschauhan, der über das ganze Gesicht lachte, empfangen wurden. Vier Chinesen von der Besatzung, die nur aus Gelben bestand, mit Ausnahme des Steuermanns. der merkwürdigerweise ein Deutscher war. spranz gen von Deck. Aber es gab nichts mehr heraufzuholen. Sie kamen ohne alles Gepack Dichau=han geleitete sie an Bord Frachters, ver immerhin seine viertausend Tonne hatte, und der ein neues Schiff war, das erst vier Jahre seinen Dienst tat, wo an Deck die Mannschaft versammelt war. (Fortsetzung gestellten, Artisten und Künstler, die Rechnungen der Lieferanten— sie sollen recht hoch sein— zu bezahlen hat, an— Sie verzeihen— chronischem Geldmangel leidet?“ „Eeiß ich nicht,“ antwortete Scharmbeck ärgerlich.„Geht Sie auch nichts an. Stimmt außerdem nicht. Aber erkundigen Sie sich doch bei der Buchhaltung." „Werde ich tun, Senhor Henrique! Mit Ihrer gütigen Erlaubnis.“ Er lüftete elegant den Strohhut, warf die Zigarette fort, lächelte liebenswürdig und ging hinaus. Ein Star wird gemanngt Ein breitschultriger, erdrückend gewichtiger Mann kam herein. „Alec Templeton, Neuyork, Manager für Stars aller Art,“ erklärte er und sah sich um.„Wo ist sie?“ „Wer?“ fragte Scharmbeck erstaunt. ntieß der Amerikaner ungeduldig hervor.„Sie ging doch hier hinein.“ „Ich verstehe Sie nicht,“ sagte Scharmbeck „Bitte, ich habe nicht viel Zeit. Was wollen Sie?“ „Ah.“ rief Templeton.„Sie haben noch einen Ausgang! Er stürzte auf ihn zu, rif die Tür zur Terrasse auf, prallte mit einem weiß uniformierten Neger zusammen, der iym an Breitschultrigkeit ebenbürtig war. ihn an Größe bedeutend übertraf. Verdammter Nigger!“ brüllte Mr. Templeton zornrot. „Oh, Master,“ meinte der befanftigend mit rettem Grinsen und gefletschten Zahnen.„Master haben sich weh getan?“ „Idiot““ schrie Mr. Templeton und rollte über die Terrasse Der Wagen ist da Senhor Henrique“, meldete der Neger. „Gut. Cserio. ich komme gleich.“ on einmal ins Vorzimmer, wo er pehrillte Sekretarin von ihrem Roman auf„Was wollte dieser Mann eigentlich?“ fragte er.„Na, ist ja egal. Ich fahre jetzt fort. Estrella. Leien Sie nicht immer Romane, wenn Sie sich unbeobachtet glauben. Haben Sie nichts zu tun? Alle Briefe schon fertig? Na also! Versuchen Sie jcht nicht zu heulen, wenn Sie innerlich jubeln, daß ich Sie allein lasse. Beauftragen Sie den sungen Forster, er soll sich überlegen, welche Zim. am hesten sr Fraulein Marianne geeignet sind. Nicht zuviel sudländische Ueppigkeit, Palmenkübel, Halbdunkel, Samt und Seide. Estrella Geschmack, Sachlichkeit, Licht Sie wissen schon! Forster soll mir Vorschlage machen. Die besten Zimmer, die frei sind: eine ganze Zimmerflucht für Fräulein Mars anne..." Als er durch das Büro ging, sah er den Pertrag für Sylvig liegen. Hat sie also doch unterschrieben, dachte er, vergaß es aber glem wieder. Er schloß die Tür zur Terrasse ging zum Wagen. Der Motor summte im. dann schoß der schwere Wagen mit einem macht tigen Satz über den knirschenden Klesweg 0 Auffahrt, bog in die Aepnida ein, fuhr die Pra Eine Zimmerflucht für Marianne! Scharmbeck. Blumen, viel Blumen für Mariannt. Kleider für Marianne! Empiang. Geschente, Ueberraschungen, Schmuck für Marianne Der Wagen hielt vor einem Postamt beck fuhr aus seinen Träumen auf. Csorio. schwarze Riese, war vom Führersitz gesprungen offnete den Schlag, grinste breit, die weißen Hnd zeigend. „Was ist denn los?“ fragte Scharmbed „Telegramm an Senhora Donna Mar auf Dampter„ap Arcona'.“ erklärte der freundlich. Scharmbeck lachte. „Du bist großartig, Osorio," sagre lich, heute haben wir ja noch kein Teleg geschickt.“ Zu derselben Zeit, da Henry einer Reihe mit Jünglingen, Kassenbore jungen Madchen vor einem Postschalter e stand, um sein Telegramm loszuwerden, 1 Zeit irrte ein schwitzender breiter Mann meira=Strand entlang, umkreiste diese und Dame, suchte ihr Gesicht zu erhasch" glich es mit einem Photo, das er in dei hielt. Leise vor sich hinfluchend stellte wieder fest, daß es nicht die Richtige war. Er hatte keinen Sinn für die Schonben en offenen Meeres, kein Ohr für die breit heranrollenden Wogen, kein enden für die in der sanften Brandung herumtn, und kreischenden Menschen. Endlich Frau in weißem Strandanzug am 250 Das ist sie, murmelte er. beschleunigeen se Schritte, warf noch schnell einen Phote und umkreiste sein Opfer. Die betrachtete ihn verwundert, ließ Meile gewähren, und meinte dann: „Sagen Sie mal. Herrl Wissen Ste. dan mir die Aussicht verdecken? Und a etwa, es beruhigt meine Nerven, wer dauernd um mich herumlaufen." (Fortsetzung folgt. Ihr silberne= Kreise ihrer Far ler und Adele Sie sind allseitig den Posten als oule. Möge e Gesundheit auch gehen. Nohrbruch. Ar infolge Rohrbruc ser abgesperrt we waren schnell zur Aus den Verei pagnie des Allge Hofstede=Riemke Wagner=Budde i Der Bataillonsv der 6. Kompagnie sammengestelltes Stunden im Sir treuer Kameradse im Kompagnielok Hauptmann Nie sammlung ab. tember. stattfinden Bergmann. Riem die 10 besten Schü ferner, am 19. Se Ausstellung nach Samstag, dem 2. im Vereinsheim 8 abschiedsfeier. Sein silbernetigen Tage der M der Dorstener Str. Ihren 75. Gel Frieda Kröger, straße. Sie erfrei und körperlichen Rheinländerin au nichts von ihrem loren. Wir gratu ches Jährlein un) Volkofest in kündigten wir be nende Volksfest de waltung Hordel, grammgestaltung das Mandolinen. verein Hordel zur venbrink ut de Ke bringen. Für So anderem ein groß= gesehen, und um 1 die in Gemeinsch dem BdM veran Mandolinenorches Freikonzert geben dem Zeichen der tzen Polonaise du ßend der große Kel sind bei allen Amt Ortswaltung Hor N3G. Der Fü Andreas Bosma gingen die golden löste bei den alten gramm des Führer urkunde ein Gesche Kirmes sen auf de die altherg die ersten morgen u abgemessen mit dem A übersehen der größte 9 die 70 Besucher eine Selbst russells un Möglichkei die Kirmes Arbeitsfron anstaltung das Volksfe die Kirme vergnügen haben auch Gaste gesor und zwar Trecker noch die Ki schwere V zwei schwei meswagen C.=Ottostra daher den die Böschun zum Stehe einzeln die habt hatte, aber drs lassen. an Beguhn wendete sich und fragte:„Ein Wort Mih ein gewisser Chester Mac cht gleich wer gemeint war von den Gasten wegen seiner ng nur der„Sir“ genannt. Beguhn, denn Chester hatte der Kolonne gearbeitet. Zuscharfes Mißtrauen, er wit! ur:„Ja, der arbeitet hierl icht, und die beginnt erst um ßt Ihr Euch gedulden! Das dauert lange!“ brummte seinen Begleiter fragend an. woanders hingehen?“ meinte kannte von Chester?“ fragte das ist ja nun lange her, aber mich wieder!“ sagte nun der fur... ein bißchen dick! DonBreite gegangen.“ ex war ja immer schon dic 1, woran er war. Jedenfals Und Chester mußte Besched nicht lange zuruck sondern Er begab sich zunachst zur Marquerite:„Hör gut zu, ei Kerle da. die nach Chester rsagt, daß er erst um elf Uhr nt. Die beiden haben keine st. Sage Chester Bescheid es nötig ist!“ heftig erschrocken, aber sie lachte Beguhn luftig an und erz schnell schlug:„In Crdben, Beguhn, einen Großen und zog sich wieder zuruck. die drei in ein flottes GeVorgängen möglichst wenig kten. Und das gela npolizisten sahen nicht, we ter flüsterte, sahen nicht we querite vom Chef verabschuto stiegen, das unweit von mit Joe alle Hande voll u ken wanderten doch hin und Marguerite nach. Schede re mit denen zusammen, und tie große Farm gekauft, was nich gewesen war r trafen Chester und Marhn ein, wo sie von Dschau13e Gesicht lachte, empfangen der Besatzung, die nur aus lusnahme des Steuermanns. e ein Deutscher war. spran6 gab nichts mehr heraufzute alles Gepack e sie an Bord des stattlicdn in seine viertausend Tonnen nes Schiff war, das ern wer tat, wo an Deck die ganze lt war. (Fortsetzung erflucht für Fraulein MarBüro ging, sah er den Pern. Hat sie also ooch mar er, vergaß es aber a e Tür zur Terrasse an und Der Motor summte re Wagen mit einem knirschenden Kieswea Aepnida ein, fuhr die Praia entlang, zur Innenstadt ab. t für Marianne! dachte viel Blumen für Mariannel ine! Empfang, Geschen. muck für Marianne for einem Postamt. ScharmTräumen auf. Osorio, der vom Führersitz gesprung nste breit, die weißen Zahn fragte Scharmbedk Senhora Donna Mariani erklärte der Neger Osorio," sagte ja noch kein er. Natur= Telegramm Scharmbed assenboten und halter Schlang den, aur leinr Mann am Pa diese und ten schn und ver in der fellte er 1 war. Schonheit de ersondni berumtollenden sch sah er emr Wasser hleunigte seme Blick auf sein ließ ihn Groß Bochum Bochum-Kiemke Ihr silbernes Ehejubiläum feiern morgen im Kreise ihrer Familie die Eheleute Franz Driller und Adele geborene Pelger, Fröbelstraße 3. Sie sind allseitig bekannt und beliebt und versehen den Posten als Schuldiener in der alten kath. oule. Möge es ihnen vergönnt sein, in voller Gesundheit auch den goldenen Hochzeitstag zu begehen. Nohrbruch. Auf der Fröbelstraße mußte gestern infolge Rohrbruchs für einige Stunden das Wafser abgesperrt werden. Arbeiter des Wasserwerks waren schnell zur Stelle, den Schaden zu beheben. Aus den Vereinen. Die neugegründete 3. Kompagnie des Allgemeinen Bürger=Schützen=Vereins Hofstede=Riemke veranstaltete im Kompagnielokal Wagner=Budde ihren ersten Kameradschaftsabend. Der Bataillonsvorstand sowie eine Abordnung der 6. Kompagnie nahmen daran teil. Ein gut zusammengestelltes Programm schaffte vergnügte Stunden im Sinne echten Schützengeistes und treuer Kameradschaft.— Die 6. Kompagnie hielt im Kompagnielokale Vorhoff unter Leitung von Hauptmann Nienhaus eine gut besuchte Versammlung ab. Für das am Sonntag, dem 5. September, stattfindende Bataillons=Pokalschießen bei Bergmann. Riemker Straße(Provitze), wurden die 10 besten Schützen aufgestellt. Beschlossen wurde ferner, am 19. September eine Omnibusfahrt zur Ausstellung nach Düsseldorf zu unternehmen. Am Samstag, dem 2. Oktober, begeht die Kompagnie im Vereinsheim Vorhoff eine öffentliche Rekrutenabschiedsfeier. Rochym-Homme Sein silbernes Beruksjubiläum kann am heutigen Tage der Mechaniker Heinrich Richter von der Dorstener Straße begehen. Ihren 75. Geburtstag feiert heute die Witwe Frieda Kröger, gev. Schöpfel, von der Herzogstraße. Sie erfreut sich noch einer guten geistigen und körperlichen Frische und hat als geborene Rheinländerin auch in ihren alten Tagen noch nichts von ihrem echten rheinischen Humor verloren. Wir gratulieren und wünschen noch manches Jährlein und Glück und Gesundheit hinzu. meldet.... Bochum-bordel Volkofest in der Kapskolonie. Vor kurzem kündigten wir bereits das am 28. August beginnende Volksfest der Deutschen Arbeitsfront, Ortswaltung Hordel, an. Es haben sich für die Programmgestaltung die Werkskapelle Hannover 1=2, das Mandolinenorchester und der Männergesangverein Hordel zur Verfügung gestellt.„Wilm Pievenbrink ut de Kapskolonie“ wird nette Vertällkes bringen. Für Sonntag, den 29. August, ist unter anderem ein großer Staffellauf durch Hordel vorgesehen, und um 10,30 Uhr wird eine Morgenfeier, die in Gemeinschaft mit der Hitler=Jugend und dem BdM veranstaltet wird, stattfinden. Das Mandolinenorchester Hordel wird außerdem ein Freikonzert geben. Der Nachmittag steht unter dem Zeichen der Gemeinschaftsspiele und der grotzen Polonaise durch den gesamten Ort. Anschlietzend der große Kehraus mit Tanz. Eintrittskarten sind bei allen Amtswaltern und=warten der DAFOrtswaltung Hordel erhältlich. Bochum-Weitmar NSG. Der Führer gratulierte. Die Eheleute Andreas Bosmann in Bochum=Weitmar begingen die goldene Hochzeit. Besondere Freude loste bei den alten Leutchen ein Glückwunschtelegramm des Führers aus, der neben einer Ehrenurkunde ein Geschenk überreichen ließ. Bochum-Linden-Dahlhausen Kirmeswagen rollen an. In diesen Tagen treffen auf dem neuen Kirmesplatz, wo ab Samstag hie althergebrachte Lindener Kirmes steigen wird, die ersten Kirmeswagen ein. Bereits Dienstag morgen und nachmittag wurden die Standplätze abgemessen und angewiesen. Gestern morgen wurde mit dem Aufbau begonnen. Soweit es sich bisher übersehen läßt, wird die diesjährige Kirmes eine der größten der bisher hier stattgefundenen sein. die 70 Schaustellex werden sich bemühen, die Besucher zufrieden zu stellen. Eine Autobabn, eine Selbstfahrerbahn, mehrere Schiffschaukeln, Karussells und sonstige Attraktionen bieten große Möglichkeiten zum Vergnügen. Bekanntlich wird die Kirmes gleichzeitig mit dem Fest der Deutschen Arbeitsfront verbunden. Mit einer Varsetéveranstaltung im Festzelt am Samstag abend wir) Volksfest eröffnet und erst Dienstagabend wird die Kirmes abgeschlossen. Also 4 Tage Großvergnügen in Linden=Dahlhausen! Im übrigen haben auch die Wirte für beste Unterhaltung ihrer Ghaste gesorgt. U. a. steigt sogar Montag morgen und zwar zum ersten Male ein Klotschenball. Trecker fuhr gegen die Böschung. Kaum, daß noch die Kirmeswagen anrollen, als auch schon eine chwere Verkehrsstörung sich ereignete. An zwei schweren, von einem Trecker gezogenen Kirmeswagen versagten auf der sehr abschüssigen Dr.L.=Ottostraße die Bremsen. Der Fahrer lenkte daher den Trecker links von der Straße ab gegen die Böschung, wo dann der Lastzug glücklicherweise zum Stehen kam. Nachher wurden die Wagen einzeln die Straße hinunter zum Kirmesplatz geschafft. Die Polizei ist noch mit der Untersuchung darüber beschäftigt, aus welchem Grunde die Bremsen nicht funktionierten. Es kann bei der heutigen Verkehrsdichte nicht mehr verantwortet werden, daß Fahrzeuge Straßen befahren, und dann noch abschüssige, wenn an ihnen die Bremsen nicht in Ordnung sind. Bochum-Sliepel Ein froher Abend für alle Volksgenossen. Es sei nochmals auf den am Sonntag, dem 22. August, um 20 Uhr im Saale Frische stattfindenden Varieté=Abend der Deutschen Arbeitsfront, NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, hingewiesen. Die auftretenden Künstler werden Spitzenleistungen deutscher Artistik vorführen, und es ist gewiß, daß alle Erwartungen erfüllt werden. Schon allein, daß der stimmungsvolle Vortragskünstler Hans vom Rhein die Ansage übernommen hat, ist für jeden die beste Gewähr für einen inhaltsreichen, fröhlichen Abend. Auch die drei Schommers mit ihrem Plastik=Elastikakt oder Theo Trojan mit seiner großen Ball=Ballance und die anderen alle werden die Stimmung hervorzaubern, die einmal an solchen Varieté=Abenden nötig ist. Bochum-Gerthe Gerther Sänger an der Lahn. Am Dienstag abend kehrte der Männergesangverein„Harmonie“ Gerthe von einer viertägigen Sängerreise zur Lahn zurück. Die Gerther hatten einer Einladung des Biedenkopfer Männergesangvereins zur 100jährigen Jubelfeier Folge geleistet. Mit 75 Personen trat die„Harmonie“ Samstag vormittag ihre Sängerfahrt von Bochum=Nord in Sonderwagen der Eisenbahn an. Auf der Endstation wurden die Gerther herzlich empfangen. Den Deutschen Sängergruß erwiderten die Gerther mit dem Westfälischen Sängergruß und mit dem Liede„Grüß mir die Reben“. Nach Verteilung der Quartierzettel ging es unter Vorantritt der Kreiskapelle durch die festlich geschmückten Straßen der Stadt zum Marktplatz, wo die Gerther offiziell begrüßt wurden. Bei dem Festkommers am Samstag abend kam die fahrelange herzliche Freundschaft zwischen der„Harmonie“ Gerthe und dem jubelfeiernden Verein in Wort und Tat zum Ausdruck. Die Gerther überreichten dem MGV Biedenkopf ein schmuckes Angebinde. Die dem Biedenkopfer Vereinsführer Wenze angetragene Ehrenmitgliedschaft in der Gerther„Harmonie“ nahm dieser freudig an. Besonders zu erwähnen ist daß die Gertber eine Gegeneinladung für das kommende Jahr machten, die freudige Aufnahme fand. Die Gesangsdarbietungen der Gerther fanden so stürmischen Beifall, daß diese sich immer wieder zu Zugaben bequemen mußten. Der Sonntag und Montag standen im Zeichen des Festprogramms unter Beteiligung von mehreren hundert Sängern. Den Dienstagmorgen hatten die Gerther dann noch einmal für sich an dem u a. auch das Schloßmuseum besichtigt wurde. So herzlich wie der Empfang gestaltete sich auch der Abschied. Vom Marktplatz aus erfolgte der geschlossene Abmarsch zum Bahnhof„O wie herbe ist das Scheiden“ klang es auf und der Abschied wurde Gastgebern und Gästen nach den frohen Tagen nicht leicht. Dienstag abend kehrten alle wohlbehalten nack Gerthe zurück. Die Gerther Sänger freuen sich schon jetzt auf den Gegenbesuch im kommenden Jahre. Bochum-Laer „Erste Hilfe bei Unfällen unter Tage.“ In den beiden letzten Wochen fanden auf der Schachtanlage „Dannenbaum 1“ Schulungsabende statt, die den Zweck verfolgten, die Unfallhäufigkeit bei der Arbeit unter Tage herabzumindern. Die Obmänner der einzelnen Arbeitsgebiete versammelten sich in dem neu hergerichteten Gemeinschaftsraum. Als Kursusleiter war Dr. Hirdes vom Knappschaftskrankenhaus„Bergmannsheil“ erschienen. Er sprach hauptsächlich über„Erste Hilfe bei Unfällen unter Tage". An Hand von Lichtbildern wußte er seinen Ausführungen den nötigen Nachdruck zu verleihen. Aus der Fronleichnamspfarrei. Der Mütterund Elisabeth=Verein der Fronleichnamspfarrei unternahm Mittwoch einen Ausflug. Gegen 1 Uhr fuhr man mit vier Autobussen zu dem Ausflugslokal Voß zur Mühlen. Zuerst besichtigten die Mütter die St. Anna=Kirche in Bochum=West. Dann stattete man dem Kloster in Eppendorf einen Besuch ab. Hier fand kurze Andacht mit Predigt für die Mütter statt. Weiter fuhr man über Hattigen zum Ausflugslokal Voß zur Mühlen. Bei Kaffee und Kuchen verlebten die Mütter einen vergnügten und angenehmen Nachmittag. Allzu schnell vergingen die vergnügten Stunden und erst spät wurde die Rückfahrt angetreten Erwin Guido Kolbenheyer belam den Goethe-Preis 1937 diesjährige Goetbe=Preis wurde dem Dichter Erwin Guido Kolbenbeyer zugesprochen. (Scherl=Bilderdienst=M.) Auch in unserm Stadtteil Volkstumsabende. Nachdem die Volkstumsveranstaltungen in Bochum großen Anklang gefunden haben, beabsichtigt die Deutsche Arbeitsfront, NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, Kreis Bochum, auch in den weiter abgelegenen Ortsteilen eigene Volkstumsveranstaltungen aufzuziehen. So wird in Werne am 22 Auaust um 16 Uhr im Schrebergarten„Familien=Wohl“ das Handharmonikaorchester und der Mandolinenverein sowie eine Volkstanzgruppe auftreten, um auch das Brauchtum unserer Heimat hier vorzuführen. Fröhliche Weisen werden erZochum-Werne schallen, Musik und Gesang werden ertönen und auch aus dem Tanz werden wir wieder sehen, daß das Brauchtum unserer Heimat niemals aussterben wird. Das soll der Anfang sein zu diesen froben Veranstaltungen, bis sie zu einem neu erweckten und kraftvollen Brauchtum geworden sind, Westdeutsche Um= und Ausschau Ein Belrieb, wie er nicht sein soll Gefängnis für unsozialen Gefolgschaftsführer. Duisburg. Auf die Beschwerde zweier Gehilfen eines Bäckereibetriebes in Duisburg bei der DAF., daß von seiten ihres Ge olgschaftsführers die vorschriebene Arbeitszeit nicht eingehalten werde und daß namentlich die Lehrlinge von morgens 4 Uhr bis abends 8 und 9 Uhr arbeiten müßten und ihnen nicht einmal die nötige Zeit gelassen werde, die Mahlzeiten ordnungsgemäß einzunehmen, griff die DAF. ein. Eine Verhandlung mit dem Gefolgschaftsführer führte nicht zum Ziel und so kam es zu einer Strafanzeige gegen den Bäckermeister. In der Beweisaufnahme stellte sich heraus. daß der Angeklagte bereits zehnmal einschlägig vorbestraft ist. Vor Gericht erklärte der Beschuldigte, daß er nie Ueberarbeit verlangt habe, und wenn sie doch geleistet worden sei, so habe man ihn nur bereinlegen wollen. Das Gericht kam aber nach Lage der Wanne-Eickel NSG. 22 Volksgenossen fuhren nach Frönspert. Mittwoch vormittag verließen wiederum 22 schaffende Volksgenossen Wanne=Eickel, um in dem schönen Erbolungsheim der Deutschen Arbeitsfront in Frönspert 14 Tage Erholung zu finden. NSG. Mit der NSV in Erbolung. Die N3V in Wanne=Eickel führt neben den großen Ferientransporten auch kleinere Fahrten zu einem Erholungsaufenthalt durch. In diesen Tagen wurden 15 Jungmädel in das Kinderheim Hullern bei Haltern verschickt. In dem Heim fanden in diesem Jahre bereits 60 Kinder Erholung. Eigentümer gesucht. Bei der Kriminalpolizei Gelsenkirchener Straße 25 ist ein Herrenfahrrad sichergestellt, welches vermutlich aus einem Diebstahl berrührt und dessen Eigentümer bisher nicht ermittelt werden konnte. Das Rad wurde am 15. August 1937, gegen 15.46 Uhr, auf dem Wanner Markt gefunden. Beschreibung: ohne Markenbezeichnung. Nr. 45645—S., schwarzer Rahmen und schwarze Felgen, aufwärtsgebogener Lenker mit roten Gummigriffen, Gummipedale, schwarzer Sattel. Marke Gritzner und Balko=BatterieLampe. das Fahrrad kann bei der eingangs genannten Dienststelle vom Eigentümer in Empfang genommen werden. Fahrraddiebstabl. Zwischen 18 und 19 Uhr wurde vor einem Hause der Hammerschmidtstraße ein Herrenfahrrad, Marke Opel, Nummer unbekannt, gestohlen. herne Einbruch oder Sachbeschädigung? Mittwoch wurde das HJ=Heim in der Mühlhauser Straße von unbekannten Tätern erbrochen und ein Buch, SJ. im Dienst“, gestohlen. Weiter wurde Sachn angerichtet. Ob Einbruch oder Sachbeschädigung aus irgendwelchen Motiven vorliegt, steht noch nicht einwandfrei fest. Alle Personen, die Beobachtungen in dieser Sache gemacht haben oder Angaben anderer Art machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei im PolizeiAmt. Zimmer 230, zu melden. Die Angaben werden auf Wunsch vertraulich behandelt. Gartendiebstahl. In der Nacht zum Donnerstag wurde einem Voltsgenossen aus einem Garten etwa 1 Zentner Zwiebel gestohlen. Der Garten befindet sich an der Straße„In der Falsche". Angaben, die zur Ermittlung des Spitzbuben dienen können, erbittet die Kriminalpolizei. Castrop-Kauxel NSG. Wieder Werkpause aus Castrop=Rauxel. Die nächste Werkpause des Reichssenders Köln wird in Verbindung mit der Deutschen Arbeitsfront am 9. September aus dem Betrieb der StickstoffWerke der Gewerkschaft Victor in CastropRauxel übertragen. Essen wroßflugtag in Essen=Mülbeim. Der flugtag, den die Ortsgruppe Essen des N. sozialistischen Fliegerkorps in Verbindung Deutschen Arbeitsfront kommenden Sonn Großflugtag in Essen=Mülbeim. Der GroßNationalmit der —. Arbeitsfront kommenden Sonntag auf dem Flughafen Essen=Mülheim durchführt, verspricht ein flugsportliches Ereignis besonderer Art zu werden. Die umfangreichen Vorbereitungen des ungewöhnlich reichhaltigen Programms lassen einen Massenbesuch aus Nah und Fern und eine fliegerische Großveranstaltung erwarten, wie sie das Ruhrgebiet bisher nicht erlebt hat. Die Teilnahme einer Jagdstaffel des„Horst=Wessel=Geschwaders", Namen wie Willi Stör, Karl Bock, Wendelin Trenkle, Liesel Bach, Irma Brumann bieten die Gewähr, daß Sonntag in EssenMülbeim ein flugsportliches und kunstfliegerisches Programm zur Durchführung kommt, das jung und alt aus nah und fern begeistern und der flugsportfreudigen Bevölkerung des Ruhrgebiets einen überzeugenden Eindruck von dem bohen Können und der Leistungsfähigkeit unserer im Nationalsozialistischen Fliegerkorps zusammengefaßten deutschen Sportfliegerei vermitteln wird. Sache zu der Auffassung, daß hier endlich einmal durch eine exemplarische Bestrafung dem Angeklagten gezeigt werden müsse, wie es in der beutigen Zeit in einem Betrieb nicht aussehen darf. Das Gericht erkannte neben einer Geldstrafe von 200 RM auf eine Freiheitsstrafe von zwei Monaten Gefängnis. Der falsche Kriminalbeamte Eigenartige Amtsanmaßung. Heinsberg. Bei dem Inhaber eines Geschäftes in Ratheim(Kr. Heinsberg) erschien dieser Tage ein Mann, der sich als Kriminalbeamter ausgab und erklärte, mit der Fortholung eines seitens der Fürsorge in seinem Hause untergebrachten Mädchens beauftragt zu sein. Sein Auftreten war so bestimmt, daß der Geschäitsinhaber das Mädchen mitgehen ließ. Nach kurzer Zeit kamen ihm jedoch Bedenken. Er benachrichtigte sofort die Polizei, der es gelang, den Aufentbalt des„Kriminalbeamten" und des Mädchens zu ermitteln. Bei der Prüfung der Personalien des Mannes stellte sich heraus. daß er der Vater des Mädchens war, der auf recht eigenartige Weise versucht hatte, seine Tochter der Ueberwachung durch die Fürsorge zu entziehen. Der Vater des Mädchens wird sich demnächst vor Gericht zu verantworten haben. Münsters Hollandanleihe günstig verlängert Zinsfuß um die Hälfte gesenkt. Münster. Die im Jahre 1927 von der Stadt Münster aufgelegten Hollandanleihe von 2.5 Millionen RM. deren 10jährige Laufzeit am 1. November beendet war, konnte jetzt unter günstigen Bedingungen verlängert werden. In den Verbandlungen konnte nicht nur die Laufzeit um weitere 10 Jahre verlängert werden. sondern rückwirkend ab 1. November 1936 wurde der bisherige Zinsfuß von 6 v. d. auf 3 v. H. berabgesetzt. Damit hat die Stadt in ihrem Zinsendienst eine fühlbare Erleichterung erfahren, ganz abgeseben davon, daß die Rückzahlung der Anleibe zum jetzigen Zeitpunkt und zu dem hohen Betrage für Münster in finanzieller Hinsicht mit großen Schwierigkeiten verbunden gewesen wäre. Bürgermeister Terbard, der den Antrag der Stadt begründete, dankte nach Abschluß der Verhandlungen den Holländern für das Vertrauen, daß sie in die Stadt Münster gesetzt haben. Mitglieder der„Deutschland“Besatzung in Pyrmont Sie folgen einer Einladung. Bay Pormont. Nach dem Ueberfall von Ibisza hatte der Bürgermeister der Stadt Pormont dem Kommandanten des Panzerschiffes„Deutschland“ mitgeteilt, daß die Stadt Bad Pormont nach Wiederherstellung der Verwundeten fünf der Verletzten zu einer Nachkur in Bad Pormont als Gäste der Stadt aufnebmen möchte Zwei Besatzungsmitglieder des Panzerschiffes„Deutschland“, der Stabsmechanikergast Löffler und der Stabsmatrose Catrup, sind bereits in Bad Pormont zu einer vierwöchigen Kur eingetroffen. Sie wurden im Rathaus von Bürgermeister Zuchbold begrüßt. Die Bevölkerung Bad Pyrmonts freut sich, die tapferen Soldaten in ihrem Kreise zu wissen. Kleine Provinzchronkk 1ejähriger erhängte sich aus Liebeskummer. Duisbura. In der Nacht zum Mittwoch erhängte sich ein 16jähriger Junge aus dem Stadtteil Neuenkamp im Keller der elterlichen Wohnung. Nach den polizeilichen Ermittlungen ist Liebeskummer(!) der Grund zu dem Freitod. Jugendherbergen geschlossen. Dusseldorf. Wie der Reichsverband der Deutschen Jugendherbergen mitteilt, sind im Rheinland mit so ortiger Wirkung die Jugendherbergen BernkastelKues. Kirchenbollenbach. Münstereisel, Saarburg. Neuß(Bootshafen), Zons. Krefeld. Hunstig=Dieringhausen. Vohwinkel und Seelscheid geschlossen worden. da sie den Anforderungen des Jugendherbergsverbandes nicht mehr entsprachen. Alle Wandergruppen und Einzelwanderer werden auf diese Maßnahme aufmerksam gemacht. Wertvolle Ausgrabungsfunde in Trier. helm=Gymnasius in Trier. wo zurzeit Ausschachtungen für einen neuen Keller vorgenommen werden. stieß man in zwei Meter Tiefe auf drei Steinsärge, die noch gut erhalten sind und in denen sich Ueberreste von Gebeinen befanden. Etwa eineinhalb Meter tiefer kamen die Arbeiter aus einen noch gut erhaltenen Mosaikboden, der. den Ornamenten nach zu urterlen aus dem dritten Jahrhundert stammt. Das Landesmuseum hat sofort alle Maßnahmen getroffen, um die wertvollen Funde sicherzustellen Ungetreuer Kassenrendant. Recklinghausen. Von der Kriminalpolizei wurde derRendant der Kreiskommunalkasse, Gerhardt. wegen schwerer Amtsunterschlagung festgenommen und dem Amtsgericht vorgeführt, das Haftbefehl gegen ihn erließ. Gerhardt unterschlug in den letzten Jahren 5500 RM ihm anvertrauter Gelder. Ein Verlust ist der Kasse nicht entstanden, da der veruntreute Betrag inzwischen voll gedeckt worden ist. 130 Fuder Getreide verbrannt. Cloppenburs. Bei dem Bauer Gerdes in Westhausen entstand ein Brand, der sich deshalb so katastrophal auswirken konnte. weil das Löichwasser über eine Strecke von eineinhalb Kilometer herangeholt werden mußte. Die große Scheune mit 130 Fuder Roggen, Hofer und Weizen fiel den Flammen restlos zum Opfer. Vater, Mutter und Tochter gasvergiftet Bieleseld. In den krühen Morgenstunden sand nan in einem Hause an der Bleichstraße die Eheleue Sch. und deren 17jährige Tochter bewußtlos auf. Der Schlauch zur Gasleitung war abgerutscht oder abgezogen, so daß das Gas ausströmte. Auf dem Transport zum Krankenhaus wurde den drei vergifteten Personen Sauerstoff zugeführt. Ihr Zustand besserte sich so daß Hoffnung besteht, sie am Leben zu erhalten. Ob Unfall oder Selbstmordversuch vorliegt, konnte noch nicht festgestellt werden. 50 Hühner vom Fuchs in einer Nacht getötet Recke. Einem blutdürstigen Fuchs fielen auf einem Gehöft 50 junge Hühner in einer einzigen Nacht zum Opfer. Der Bauer fand am Morgen seine jungen Legebühner im Stall mit durchbissener Kehle vor. Mehrere Hühner waren von dem Fuchs noch in der Nähe des Gehöftes vergraben worden. Da es sich um Legebühner handelte, ist der von dem Raubaesellen angerichtete Schaden besonders groß Schwere Gewitterschäden im Emsland Meppen. Ueber das Emsland ging ein schweres Gewitter nieder Namentlich im Gebiet der unteren Ems war das Gewitter von heftigen Entladungen und wolkenbruchartigem Regen begleitet. Telefon= und Lichtleitungen wurden viellach zerstört. Starke Bäume wurden entwurzelt, wodurch an Häusern stellenweise Schaden angerichtet wurde. Auch mehrere Stücke Großvieh sind durch Blivschlag getötet worden. Sport, Spiel, Turnen. Sieben Länderkämpfe zu gleicher Zeit Die große Kraftprobe für die deutsche Leichtathletik Eine Kraftprobe wie noch nie haben unsere Leichtatbleten am kommenden Wochenende zu bestehen. In einem Sechs=Fronten=Kampf sollen sie die Stärke deutschen Sports beweisen, ein Unterfangen, das sich keine zweite europäische Sportnation erlauben kann, das aber auch Zeugnis ablegt von der Durchdringung des ganzen Volkes mit dem Gedanken der Leibesübung. Wettkampf an sechs Fronten bedeutet, daß wir in jeder Disziplin über wenigstens zwolf Leute verfügen, die an den internationalen Durchschnitt beranreichen, zeigt, daß sich die Durchschnittsleistunden in unserer Leichtatbletik gehoben haben, wenn auch— es wäre verfehlt, sich darüber hinwegzutäuschen— in manchen Wettbewerben die überragenden Spitzenkönner fehlen. Immerhin ist unsere Spitzengruppe so stark, daß es kein aussichtsloses Wagnis ist, sechs Landerkämpfe auf einmal zu bestreiten und dafür fast 200 Mann einzusetzen. Die Aufstellung der Mannschaften ist in diesem Falle der Schlüssel zum Erfolg, und es kann gesagt werden, daß das Fachamt hier eine glückliche Hand hatte und wir mit Vertrauen den Prüfungen entgegensehen können. Daß daneben noch unsere Frauen zu Worte kommen, ist nur zu begrüßen, erhalten unsere Mädel doch verhältnismäßig selten Gelegenheit, in internationalen oder gar Länderkämpfen ihr Können zu Frauen 10 m: 200 m: zeigen, ihre Leistungen zu steigern und Erfahrungen zu sammeln. Gegen Belgien und Holland In Westdeutschland interessiert vor allem die Veranstaltung in Wuppertal, wo am Samstag und Sonntag unsere Männer gegen Belmen und unsere Frauen gegen Hollands Vertreterinnen anzutreten haben. Die deutsche Mannerstaffel setzt sich fast ausschließlich aus westdeutschen Athleten zusammenEinen schweren Stand durften unsere Läufer haben; Namen wie Thelismar, Mostert, van Rumst und Bosmans haben einen guten Klang. ihre Trager haben manchen beachtlichen Erfolg errungen. Dagegen haben Deutschlands Athleten in den technischen Uebungen ein klares Plus, das für den Gesamtsieg ausreichen wird, der gerade in Wuppertal sicher zu erwarten ist. Unsere Frauen=Vertretung stützt sich in erster Linie auf die Meisterinnen; gegen Holland war es auch erforderlich, die stärkste Mannschaft aufzubieten. Ausgezeichnete Leistungen vollbrachten Dollands Atdletinnen in diesem Sommer, und wenn wir auch einen Sieg unserer Frauen erwarten, so muß dieser imerhin erkämpft werden.— Die drei Nationen setzen folgende Mannschaften ein: 80 m Hürden Hochsprung: Weitsprung: Kugelstoßen: Diskuswurf: Speerwurf: mal 100 m Männe 100 m: 200 m: 0 m: M m: 1500 m: 5000 m: 10 00 m: 110 m Hürd 100 m Hürden Weitsprung: Hochsprung: Stabhochsprung: Kugelstoßen: Diskuswurf; Speerwurf: mal 100 m: mal 400 m: Deutschland Winkels, Freitag Krauß, Kurz Dempe, Steuer Ratjen, Kaun Krauß. Kaun Eberhardt, Kirchhoff Kirchhoff, Hagemann Eberbandt, Schlüter Krauß, Kurz, nkels, Freitag Deutschland Vogelsang, Konze Konze, Melles Kisters, Mosterts Schumacher, Begowic Stieglitz, Heß Raff. Sacher Schönrock, Osthoff Kumpmann, Kürten Kurten, Helm Völmke, Augsten Hellerforth Stechemesser Dzwiza, Vorn Werring, Bartels Buschey, Frochte dißbach Schmidt A5V Köln, verstärkt durch Konze Kisters, Dielefeld Helm, Mosterts Holland Koen, Feldmana Koen, Wynholds ter Brake, Doorgeest Koen, van Balenblanken Juttebrieber, Doorgeest Niesink, Koopmans Niesink., Koopmans de Coek, ter Brake Koen, Doorgeest, ter Brake, Feldmann Belgien Guthy. Dauby Thelismar, Guthy Verhaert, Smet Geeraert, Mostert Mostert, Schroeven Kapelle, van Rumit Napelle, Donflut Binet, Bosmans Bosmans, Regemeuter Binet, Devilder Delcoume, Kleinerman Mulkens, van Ouldenrode dan de Voerde, Vos Herremand, Fontaine Gutby, Dauby, Thelismar, Keirsmaeckerg Verbaert, Smet, Geraert, Bandenbroeck Und weitere fünf Begegnungen Den Auftakt der Länderkämpfe dieser Woche bildet die Begegnung gegen Dänemarr am heutigen Freitag in Kovenhagen. Dieses Treffen unterscheidet sich insofern von den anderen Kampsen, als in den Laufdisziplinen jeweils drei Bewerber jeder Natian an den Start geben und eine Staffel nicht gelaufen wird. Das Hauptkontingent der Kämpfer stellt Norddeutschland mit unserem Fünf= und Zehnkampfmeister Müller=Gifhorn an der Spitze. In Warschau wird uns am Samstag und Senntag die schwerite Aufabe gestellt. In Kucharski. Noji und Gassowski verfügt Polen über einige Läufer, die ihrer Nation eine nette Summe Punkte sichern werden; auch Schneider im StabRUNDFUNR Freitag, 20. August veiz ist in Karlsrube zum 16. Male Mit den Erdgenossen haben uns von 5.50: Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer. 5.55: Leibesübungen— Wiederholung der 2. Abendnachrichten. 6.20: Fruhkonzert. 7.00: Nachrichten; enschließend: Morgenlied— Morgenrus. 8.00: Zeit, Wetter, Wasserstandsmeldungen— Kalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen. 8.20: Froher Klang zur Arbeitspause. Es spielt das Wörthmüller=Quintett. Mitwirkend: Hand Kappel(Marimbaphon); Ubald Schneider(Trompete): Alsons Tiesenboeck(Klavier). 1. Faschingskinder, Walzer(C. M. Ziehrer). 2. MavimbaphonSolo. 8. Heimlichkeiten(W. Rust). 4. Die Post im Walde(C. Schäffer). 5. Serenade(M. Perl). 6. Marimbaphon=Solo. 7. Mailied(G. de Micheli) 8. Polka(Schneider). 9. Bal pare, Walzerfantasse Th. Rupprechtl. 10. Marimbaphon=Solo. 11. Liebesromanze(Ch. Schmalstich). 12. Trompeten=Wa zer(Schneiderl. 18. Tarantella(R. Roßmann). 9.30: Sendepause. 9.8: Zeit, Nachrichten, Wasserstandsmeldungen 10.00: Senbepause. 10.2: unter auf! Funkberichte vom Nachwuche unserer Handeldmarine. 11.2: Wetterbericht für die Landwirtschaft. 12.00: Mittagskonzert. Es spielt Hermann Hagestedt mit seinem Orchester. 1. Apollo=Marsch(Neumanns. 2. Champagner=Walzer(Fr. v. Blonl. 8. Vorspiel zur Cperette„Das Land des Lächelns“ Fr. Lehars. 4. Kleine Folge(Fr. Popy). 5. Fledermaus=Quadrille(Joh. Strauß). 6. Melodien aus der Opereite„Die lustige Witwe(Fr. Lebars. Mittagsmeldungen— Glückwünsche. 916: Fortsetzung: 1. Vorspiel zur Operette „Derpernhafl= R. Heubergers. 2. Tarantelle A. Spiesl. J. Rumänische Skizzen(W. Grono kayl. 4. Humoristische Bariationen über das Lied „Waß kommt dort von der Hohe“(F. v. Suppe der Operette„Der Bettelstudent“ E. Millöckerl. 6. Etefani=Gavotte(A. Czibulka 7. Zeit ist Geld, Galopp(P. Lincke). 14.00: Mittagsmeldungen. 14.15: Zur Unterhaltung. Die Funkschrammel" wielen. Theo Morschel(Bariton). 1. Frischan Marich 123. Mener). 2. Die Schönbrunner, Wa! zer(Jos. Lanners. 8. Fünf Minuten von hier. Lie Förderl). 4. a) Schelmenaugen(Uschmann); 5 Korellenspiele(Ralbamne) K AA-h A. a.. die Walzer von Strauß, Lied(Fr. Trauner). 6 Stelltshein Alletterl. 7. Das ernte Herzklopfen 1N 1. 8. O du himmelblauer See, Lied((. Milloaer). 0. Erinnerung an Wien(W. Jansen 15.00: Kampf um die Macht. Dr. Adolf Hösel de spricht das neue Werk von Alired Rosenberg und andere Neuerscheinungen. 15.15: Sendepause. 16.4: Wirtschaftsmeldungen. 16.00: Musik am Nachmittag. Es spielt das Kleine Orchester des Deutschlandsenders, Leitung: Fritz Wicke. 17.00: Wandern lieb ich für mein Leben. In Königsforst— von Heinz Dramsch. 18.00: Leichte Kammermusik. Ausführende: Otto Sturm(Violine); Hans Schumacher(Klavier 1. Zwei Stücke für Klavier: Romanze in Fis=dr — Arabeske in C=dur(R. Schumann). 2. Sonate e=moll für Violine und Klaviere(Edv. Griegl. 16.30: Wo bist da Kamerad? Funkappell olter Frontsoldaten 18.60: Musik zum Feierabend.(Industrie=Schall platten). 1. Aus„Das schöne Mädchen von Perth“ al Marsch, b) Zigeunertang(G. Bizet). 2. al Fl6 ten Arie aus der Oper„Die Zauberflöte“(W. V Mozart); bi Romanze ded Fenton aus der Ore „Die lustigen Weiber von Windsor“(O. Nicolai 8. Aus„Faust's Verdammnis“: Tanz der Irrlichter Presto und Walzer(H. Berlioz). 4. Aus der Over „Arabella“: a) Und du wirst mein Gebieter sein Duett; b) Aber der Richtige, wenzs einen gibt für mich auf dieser Welt, Duett(R. Strauß). 5. Con certino für Klavier und Orchester(Jean Francair 6. Als die alte Mutter.. Lied(A. Dvorak). 7 Neohisto=Walzer Nr. 1(F. Liszt). 19.6: Momentaufnahme. 2.00: Erste Abendmeldungen 20.10: Unterhaltungskonzert. Es spielen das K0 ner Funkorchester unter Leitung von Leo Er“o“ und die Funkschrammeln. 1. Vorspiel und Walzer aus der Oper„Lobetanz“(L. Thutle). 2. a) 7 Teekarawane; b) Rikschafahrt(W. Niemann). FFröhliche Herzen, Walzer(J. Holetschek). 4. Heir lichkeiten(H. W. Rust). 5. al Liebe, immer Liel R. Friml); b) Mit kleinen Schritten(Sudes 6. a) Pommerische Polka(G. Schütz); 6) In der Alpen, Ländler(W. Meyerl. 7. Persischer Mari Joh. Straußl.— Gelpenster. Ein Scherz von Fe bian mit Musik von Robert Beyer. Leitung: Wer ner Vielhaber.— 8. Melodien aus der Overtte„Te GGöttergatte“(G. Lebarl. 9. al Das Herzkloyser Intermezzo(G. Kremser); b) Am Tegernsee, P5r 10 Romantischer Walzer( necke); v) Der lustige Musikant, Polka(J. Reeder). 8. Melodien aus der Coerette„Sensation im Trokadero“(W. Goetze). 22.00: Zeit, Wetter, Nachrichten 2.291.00: Eins ins andere. späten Nacht. Sportvorschau. Bunte Musik zur hochsprung und der Werfer Gierutto werden noch manchen Gutpunkt machen. Deutschland ist hier vor ollem durch Berliner und Ostpreußen vertreten, zu denen noch die Westdeutschen Trippe=Düsseldorf und Weinkötz=Köln kommen. Deutschland und die Tschechoslowakei treffen in einem Leichtathletik=Länderkampf zum ersten Male in Dresden an, und obwohl die Tschechen mit stärkster Mannschaft kommen, erwarten wir einen deutichen Erfolg. Bis auf den 10 000 m.Lauf werden sämtliche Wettbewerbe am Sonntag abgewickelt; über die lange Strecke geht es bereits am Samstaa. Würitemberg und Bayern stellen die Hauptstreitmacht für die Begegnung in Nürnbera mit Oesterreich. Seit zwölf Jahren ist es wieder der erste offizielle Landerkampf zwischen beiden Nationen. Auch hier sind die Chancen für uns sehr günftig. In der deutschen Mannschaft steht noch der Dortmunder Hammerwerfer Lutz Die Schw unser Gegner. Mit den haben uns von jeher enge sportiiche Beziehungen verbunden, und sie waren es auch, die als erste mit uns nach dem Kriege den sportlichen Verkehr wieder aufnahmen. Es hat sich hier schon ein gewisses Traditionsprogramm gebildet, nach dem die Landerkämpfe in regelmäßigem Turnus ausgetragen werden. Wie schon bei den letzten Begegnungen können wir auch diesmal nicht unsere stärkste Mannschaft aufbieten; immerhin ist unsere Besetzung so, daß ein Gesamtsieg durchaus wahrscheinlich ist. Es wäre der 16. Sieg im 16. Länderkampf, denn alle bisher zwiichen der Schweiz und Deutschland ausgetragenen Begegnungen endeten mit deutschen Siegen. Ein wahrlich umfangreiches Programm für ein Wochenende; aber das wir es unseren Atbleten zumuten dürfen, stellt chnen und dem deutschen Sport das beste Zeuanis aus. Jonsson nahe am Wellrekord Nur um eine Sekunde blieb beim Abendsportfest in Helsinki vor 10000 Zuschauern der Schwede John Hennry Jonssen im 800.m.Lauf hinter dem Weltrekord des Finnen Hoeckert zurück. In 8:15,8 Minuten stellte er einen neuen schwedischen Relord auf und verwies Pekuri in 8:19, Askola 18:23.1 auf die Plätze. Im Diskuswerfen gab es durch Kotkas mit 51.27 m einen neuen finnischen Rekord und auch Sjoestedt erzielte mit 14,3(11) Sekunden über 110 m Hurden neue finnische Landesbeitzeit. Sakamo gewann die 1500 m in 8:56,6 Minuten. D26 erreichte fast 13 0 Punkte. Im Kampf um die Deutsche Vereinsmeisterschaft kamen die Leichtathleten des Deutschen Sportklube bei ihrem Klubkampf mit Alliang Berlin auf 12 960,15 Punkte, womit sie sich auf den vierten Platz vorschoben. Dabei wurden von beiden Seiten ausgezeichnete Einzelleistungen gebeten. Hamann Alliang) und V. Stülpnagel(DSC) je 22,3 über 200 m. Ill(DSC) 1.56 über 800 m. Gehmert(D36 und Aufustin(Allianz) je 1,85 m im Hochsprung Bieberbach(DSC) 7.02 m im Weitsorung Auszeichnung für Gauwart Frohnen Dem Führer des westfalischen Radsports Gauwart Frohnen(Wanne=Eickel) ist vom Führer und Reichskanzler wegen seiner besonderen Verdienste um die Durchführung der Clumrischen Spiele die Clumpia=Erinnerungsmedaille am Bande verliehen worden. die Ueberraschung von Bern Nuvolari fährt den Auto=Union. Wie eine Bombe schlug es ein in Bern und mit Windeseile verbreitete sich die Nachricht durch die ganze Stadt: Nuvolari fahrt draußen im Bremaartenland den Auto=Union. Tatsachlich erschien Italieng Meisterfahrer zum ersten Training für den 4. Großen Preis der Schweiz, der am kommenden Sonntag entschieden wird, in dem deutschen Rennwagen. Er war klug genug nicht sofort aufs ganze zu gehen, sondern sich systematisch durch immer schnellere Runden zunächst mit dem Wagen vertraut zu machen. Mit 3:10 und 137,9 kmstd. fing er an. 13mal jagte er mit dem silbergrauen deutschen Wagen über die 7.28 km lange Waldrundstrecke und erzielte schließlich 2:45,9 also 157,6 kmstd. Der Rundenrekord des Vorjahrssiegers Rosemener steht auf 2:34,5 und 169,6 kmitd. Auch von den übrigen Fahrern der deutschen Wagen wurde diese Leistung nicht erreicht. Die Spitzenfahrer fuhren durchschnittlich zwischen 164 und 165 km. Die beste Zeit erzelte ans Stuck mit 2:88,2, von Brauchitsch fuhr 2:39.7, Nuvolari 2:45.9, Müller 2:51,2, Kautz 2:53.8, Fagiolf 2:58,2. Die Verhandlungen, ob Nuvolari auch im Rennen für das deutsche Werk fahren wird, sind noch nicht abgeschlossen. Die Scuderia Ferrari setzt nach dem Ausfall ihres Spitzenfahrers Sommer und Farina ein. L. und H. Hermann führen 14. Westfalischer Schachkongreß in Gelsenkirchen, Am Donnerstag wurden auf dem Westtal schen Schachkongreß die Vorkampfe mit der dritten und vierten Runde fortgesetzt. Am Vormittag siegten Greis über Seitz, Schüßler gegen Meckina und L. Herrmann über Kampert. Abgebrochen wurden die Partien Schulte— Kolbitz, Rogmann— Brune und Hymmen— Wiekowiak. Nachmittags gewannen Seitz über Brune, L. Herrmann gegen Hymmen, Mecking über Kampert und Schüßler gegen Hainer. Remis wurde die Begegnung Alsen— Koch, abgebrochen die Partien Kolbitz— Rogmann, Schußler— Schulte, Melanscheck— H. Herrmann und Cople— Bartsch. Die Hängepartien des Vortages brachten folgende Ergebnisse: Koch— Chle 1:0. Wiecowiack — Kampert 4:½ und Mecking— Hafner 14 Der Stand nach der vierten Runde ist: Grupre 1: Greis 2½, Seitz 2, Schulte 1½ und 2 Hänge, Kolbiy 1 und 2 H., Brune, Schüßler und Rogmann 2 H. Gruppe 8: L. Herrmann 8, Mecking 2½, Schußler 2. Häfner 1½ Kampert 1, Wieckowiack und Hymmen se und Hängepartie. Gruppe(nach der 8. Runde: H. Herrmann 2 und H., Bartsch 1½ und H., Koc 1½ Melanschek 1 und H., Alfen 1, Oble 1 H Deutscher Sieg zum Abschluß Ausklang beim Aachener Reitturnier Das Internationale Reitturnier in Aachen klang um Donnerstag mit den letzten Prüfungen aus. Noch einmal kamen die Turniersportfreunde in groper Zahl, um Pferd und Reiter im Kampf zu seden. Im Mittelpunkt des Schlußtages stand ein Jagd= springen der Klasse SAl um den„Großen Preis von Aachen“. Drei von 49 Bewerbern stachen um den Sieg. Es wurde ein feiner Triumph für Oberlt. Prin= mann, der mit Erle die neun erbohten Sprünge ohne jeden Fehler nahm und sich so zum Abschluß den Sieg holte. Der Italiener Ronco versah sich sofort an der Dreierkombination und der Ire Salmon Leup hatte gar zwolf Fehler aufzuweisen. Nach der Siegerehrung, bei der Oberll. Brink= mann stürmisch gefeiert und durch einen Sonderbeifall und Ehrenpreis ausgezeichnet wurde, erfolgle noch einmal der Einmarsch der Nationen jeweild unter den Klängen ihrer Hymnen und mit berzlichen Worten verabschiedete der Prasident des AachenLaurensberger Rennvereins die Retter mit dem Wunsche, sie ein Jahr spater alle wieder begrußen zu dürfen. * Trabrennen zu Recklinghausen. 1. R.: 1. Volly(R. Lörcks), 2. Matador, 8. Prinz Eugen. Sieg 14, tt. 590; Platz 14, 40, 21:10. serner: Lotte Mochester, Hadubrand, Bergstein(disqualifiziert), Morgenlied Estländer. Gun Albert (ohne Wetten, disqualifiziert). 2. R.: 1. Norbert Guy(F. Knies), L. Henrwite. 3. Rheinmädel. Sieg 18, it. 26; Platz 10, 10:10. Ferner: Mühlenmädel, Herzblatt. 8. R.: 1. Arrak(B. Geuting). 2. Desire Gun, 8. Deutscher Vater. Sieg 61, it. 87; Platz 17, 14. 15:10. Ferner: von Hünefeld, Rheinstolz, Mieze v. Else Lee. 4. R.: 1. Heide(C. Pütz), 2. Hexenmeister, 8. Salbator. Sieg 56, it. 41: Platz 17, 15, 15:10. Ferner: Ernesto, Mohamed, Capitán, Debut, Ferdor, Tun (disqualifiziert). 5. R.: 1. Bardame(A. Forthmann), 2. Mieze P. 3. Bergstein, Sieg 17, it. 29; Platz 11, 12, 15:10. sterner: Peter Todd, von Hünefeld, Else Lee. Prookyn(ohne Wetten). 6. R 1. Lederstrumpf(F. Thomas), 2. Cit Anvil, 8. Marsilins W. Sieg 176. it. 100; Platz 2. W8. 15:10. Ferner: Wenzel, Quintilian, Diskont, Landrichter, David W., Primavera. Nennen zu Deauville. 1. R.: 1. Falerne(M. Allemand), 2. Ettore, 3. Totes Rennen zwischen Lelia und Adalgise. 22. Platz 30, 15, 15, 20:10. Ferner: Claros uigineur, Lagoon. Hug, Volage El Jazbal, Gama, Pont d'Avignon, Nue. 2 R.: I. Barbadeche(A. Dupuit), 2. La Cancr, 3 Brochet. Sieg 71. Platz 40, 30 10. Ferner: Noceleur. 8. R: 1. Paix d. Dames(P. Villecourt), 2 larc, 8. Lavosier. Sieg 26, Platz 12, 13, Ferner: Prince Achille, Kiglia, Cesquilla, l Charlie, Lode Cell. 1. R.: 1. Nymphe Dicte(P. Villecourt), 2 cal. 8. Lucrecia. Sieg 59, Platz 83, 23:10. Ferner. Golden Fern. Trois s. Atout. 5. R.: 1. Belleau(A. Cheret), 2. Masterful, 9. Ma-war. Sieg 132. Platz 42 2, 41.10. Rerner. Monarkie, Randolph, Evianbis, Punta Planca pbae. Pont Levis, Lascar. Vautour, Kiars Aethella, Satinella, Hebal Fei KdF-Evorlamt Freitag, den 20. August: Kindergumnastik von 17—18,30 Uhr rure m Alter von 5—10 Jahren Gymnastikschule, straße 29 Schwimmen für die Gefolaschaft des chumer Vereing von 19.3020.30 Uhr. Marienstraße. Schwimmen für e i dren ner von 19—20,90 Uhr, im Freibad in Lang Sonntag, den 22 Reichespordah=eichen für Frauen und es 8—10 Uhr auf dem Sportplatz Am Pappelb Allenbochun 1 Werk des guten Willens Weg und Ziel der deutsch-englischen Verständigung Von Major Watts, Anglo=German Fellowship, London. NSK. Anläßlich der Gründung neuer Zweigstellen der Deutsch=Englischen Gesellschaft in Hamburg, Wiesbaden, Heidelberg und Bremen, die in letzter Zeit stattgefunden haben, und der in kurzem bevorstehenden Eröffnung weiterer Zweigstellen in Köln und München stellte der ofsizielle Vertreter der Anglo=German Fellowship, London, Major Watts, der Nationalsozialistischen Parteikorrespondenz den folgenden Aufsatz über die Aufgaben und Ziele der beiden Gesellschaften zur Verfügung. Zweigstelle der DeutschBremen, die vor einigen Die Gründung einer Englischen Gesellschaft in Tagen stattfand und der ich als ausländischer Gast und Vertreter der Anglo=German Fellowihip, London, bewwohnen durfte, bietet mir gute Gelegenheit, einiges über die Bestrebungen dieser Gesellschaften zur Förderung der beiderseitigen Beziebungea und der Interessen unserer beiden Länder zu sagen. Das Verständnis für ein fremdes Land ist eine Sache intensiver Beschäftigung damit, des Studiums und der Zeit, wenn man mehr gewinnen vill als oberflächliche Reiseeindrücke oder das, was nan dem Hörensagen entnehmen kann. Wir leben im Zeitalter der Wunder: es ist nichts besonders Erstaunliches mehr, wenn wir über den Atlantik fliegen oder mit Hilfe des Rundfunks die ganze Welt umspannen. Um so erstaunlicher aber ist et daß die Völker so wenig voneinander wissen und sich so wenig verstehen. Ich spreche nicht von der Politik, von den Nachrichten der internationalen Presse, von der Propaganda oder von sensationellen Ereignissen, sondern ich meine den nahen, innigen persön lichen Kontakt mit einem anderen Lande und das Verständnis dafür, das man gewinnt, wenn man dort Freunde besitzt, wenn man hört, wie es ihnen geht und wie sie denken. wenn man ihr Land und ihre Lebensweise kennt und ihre Probleme— die der Vergangenbeit und der Gegenwart— verstehen lernt. Trotz Presse, Rundfunk. Film und all den unendlichen Möglichkeiten des modernen Verkehrs darf ich als guter Kenner der europäischen Länder bebaupten, daß die Unwissenheit der großen Masse der Bevölkerung in allen Ländern über ihre Zeitgenossen in den anderen Ländern er staunlich und unglaublich ist. Das Wissen über die Menschen im Ausland bechränkt sich auf einige ganz allgemeine Begriffe über sie und ihren nationalen Charakter und stellt meist eine Karikatur der Tatsachen dar. Jeder sollte bei Ausstellung des Passes aufgefordert werden, einmal im Jahr ing Ausland zu geben. Jede Fami= lie, die eine andere Familie im Ausland kennenlernt, jeder, der eine Fremdsprache wirklich lernt und mit offenen Augen und mit Verständnis reist, hilft mit, einen wirklichen Bundder Völker zu gründen. Jeder junge Mensch der die Gelegenheit benutzt, mit der Jugend eines anderen Landes zusammengukommen und mit ihr gusammenzuleben, schließt einen Friedensvertrag im kleinen. Die gesamte Frage der persönlichen und kulturellen Beziehungen zwischen den Landern soll und muß im Interesse aller Beteiligten angepackt werden. Die internationale Freundschaft muß nicht weniger gepflegt werden als die persönliche, lonst kann sie nicht bestehen. Aus solchen Erwägungen beraus wurden die Deutsch=Englische Gesellschaft und die Anglo=German Fellowship gegründet. Sinn und Zweck dieser Gesell. schaften ist es, die englisch-deutschen Beziehungen und nieressen jeglicher Art zu festigen und zu pflegen und in der Förderung der Freundschaft und des Verstandnisses zwischen den beiden Ländern zusammen arbeiten. Deshalb wurden Geschäftsstellen Ferunde., in den Vorschläge und Möglichkeiten der ilammenarbeit auf allen Gehieten ausgearbeitet werden, wo Vorträge gebalten werden, Studiengrupven ausammenkommen und wo erfahrene Leute be= re istehen. um den Besuchern die Städte und die veredenen Gaue ihres Landes zu zeigen; wo Unterrebungen mit bekannten Persönlichkeiten des Landes vermittelt werden und wo man jederzeit Rat und dilse erbält, wenn man die beiderseitigen Interessen zu fördern wünscht. Piel kann erreicht werden nach den Grundsatzen dieser beiden Gesellschaften, die auf eine Verbreiterung und Vertiefung der Beziehungen zwischen den den Ländern auf allen Gebieten hinzielen. Die Anglo German Fellowship läßt das Interesse aller Kreise des englischen öffentlichen Lebens sich dahin auswirken, daß man den deutschen Besuchern, die England seben und verstehen wollen, jede mögliche Hilfe zukommen läßt. Etwa 50 Mitglieder des Unterund Oberhauses gehören der Fellowship an, bedeutende Kreise aus Industrie und Handel, die mit Deutschland zusammenarbeiten, sind vertreten, ebenso wie auch wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus den Gebieten der Kunst, der Literatur und des Sports. Der deutsche Botschafter, Herr von Nibbentrop, geigt stets besonderes Interesse an der Weiterentwicklung dieses Werkes der Zusammenarbeit. Das heutige Deutschland hat dem englischen Volk diel Wichtiges und Neues zu sagen. Die sozialen Einrichtungen, der Bau von Arbeiterwohnun= den, die Behandlung aller Arbeiterfragen und die Art, n der ein neuer neues großen soa tung im Dritten Reich sind von größter Bedeutung ur alle, die an den gewaltigen Umwälgungen im aufbau des nationalen Lebens aller Länder interenert sind. Jeder Engländer, der Deutschland einiger= Tatzen kennt, ist sich der ungeheuren Lebens= und Schaffenskraft und des genialen Geistes bewußt, die in der Entwicklung des Lebens in Deutschland auf allen Gebieten seit 1988 gezeimt haben. nein Land geigt die Schönheiten seiner verschieden. arrigen Landschaft so gut wie Deutschland und weckt m Reisenden ein solches Gefühl des Zuhauseseins. gand kann in dieser Hinsicht aus dem aufmerksamen Studium des modernen Deutschlands viel lernen, wie es sich zum Beispiel im Programm der Zeutsch-Englischen Gesellschaft widerspiegelt. Ebenso Dn die Anglo=German Fellowship von englischer Seite her viel tun, um Verstandnis dafür zu erwecken, Nnglandall diese Probleme des moernen sogialen Lebens behandelt und * es mit seinen großen Traditionen die Aufgaben weltumspannenden Empireg verknüpft. Nation ist— ebenso wie jeder Mensch— „arch sein Schicksal, durch seinen Dämon, wie Evetbe der, bedingt. Nur durch die Erfüllung dieses Schick — mit Glaube und Kraft kann jede Nation Drama der neuen Zeitepoche der tnschheit teilnehmen, das sich vor uns abspiolt, Ee te behandlung aller Arbeiterfragen und ve ar., k ein neuer Begriff von Staatsbürgertum ein Deutschland herausgebildet hat— die ganzen a sozialen Neueinrichtungen und ihre Entwickhandelt sich in dem Drama darum, eine praktische Grundlage internationaler Vereinbarungen, der Zusammenarbeit und des Friedens zu finden. Bei dieser großen Aufgabe ist die erfolgreiche Arbeit solcher Gesellschaften wie der Deutsch-Englischen Gesellschaft und der Anglo=German Fellowship nicht weniger wichtig als Diplomatie, Presse, politische und wirtschaftliche Arbeit, Unter einer Bedingung nur kann eine dauernde Grundlage für das politische Leben Europas geschaffen werden: namlich unter Mithilfe des guten Willens, der Verständigung und der Freundschaft zwischen England und Deutschland. Dies aber ist Ziel und Aufgabe der Deutsch=Englischen Gesellschaft und der Anglo=German Fellows6ip. Insgesamt 10 000 Gefangene Der nationale Heeresbericht vom 18. August. DNB Salamanca, 19. August.(Drahtb.) Im nationalen Heeresbericht vom Mittwoch, dem 18. August, heißt es: Front von Asturien: Während der Nacht zum Mittwoch versuchte der Feind nach Artillerie vorbereitung zwei Angriffe auf den östlichen Abschnitt der Stadt Oviedo. Er wurde zurückgeschlagen. Front von Santander: Außer den bereits genannten Ortschaften und Städten wurden am Dienstag auch die Ortschaften Gilarroyo und Cojetes besetzt. Am Mittwoch sind unsere Truppen weiter vorgedrungen und haben Barcena de Pie de Concha, La Guarda, Las Largas, Corona, Pujaye, Pena Ortela, Rasgadas=Höhen und andere wichtige Stellungen erobert. In der vergangenen Nacht stellten sich 1700 ilizen, die meisten mit Waffen, im nationalen Lager. Auch am Mittwoch ist eine große Anzahl zu uns übergelaufen. Im Sammellager der Legionärstruppen befinden sich über 4500 Gefangene. Insgesamt wurden bisher über 10 000 Feinde gefangen genommen. Die Legionärstruppen haben auch am Mittwoch drei Geschütze erobert. Waffenschmuggel unter britischer Flagge! DNB London. 19. August.(Drahtb.) Zu der Anweisung an die britischen Kriegsschiffe im Mittelmeer, auf jegliche Angreifer britischer Handelsschiffe das Feuer zu eröffnen, schreibt der diplomatische Korrespondent der„Times“, dieser Beschluß der britischen Regierung sei in Handelsund Schiffahrtskreisen Englands sehr begrüßt worden. England zeige sich somit entschlossen, seine gesamte Schiffahrt auf hoher See zu verteidigen, von wo auch immer ein Angriff auf sie unternommen werden sollte. In diesem Zusammenbang bringt„Daily Mail“ einen Bericht aus Algier, der schildert, wie die britische Flagge für den sowjetrussischen Waffenschmuggel nach den bolschewistischen Häfen in Spanien mißbraucht wird. In der vergangenen Nacht hätten sich unbekannte Kreuzer und Zerstörer auf der Höhe von Algier befunden. Gleichzeitig habe man in diesen Gewässern einen Handelsdampfer mit britischer Flagge gesehen, der in voller Fahrt am Kap Matifou vorbeigefahren sei. Als das Handelsschiff dann in Sicht der unbekannten Kriegsschiffe gekommen sei, habe es plötzlich seinen Kurs geändert und sei eiligst in den Hafen von Kap Matifou eingelaufen. Dort sei die britische Flagge beruntergeholt und die spanisch=bolsch wistische Flagge aufgezogen worden. Bei dem Dampfer handele es sich um die „Aldecoa“ aus Bilbao, die sich mit einer Kriegs materialladung aus Sowjetrußland an Bord aus dem Schwarzen Meer kommend auf dem Wege nach dem bolschewistischen Teil Spaniens befunden habe. Das Pilsudski-Haus soll nach Warschau gebracht werden Der Oberbürgermeister von Magdeburg hat kürzlich dem polnischen Staat das Haus zum Geschenk gemacht, das Marschall Pilsudski während seiner Internierung in Deutschland in Magdeburg bewohnte. Nach einer Mitteilung des Generals Gorecki, des Führers des polnischen Frontkämpferbundes, soll dieses Haus, das unser Bild zeigt, nach Warschau gebracht und dort wieder aufgebaut werden.(Scherl=Bilderdienst=M.) Der bunte Tag Siebenjähriger verursacht Großfeuer DNB Wien, 19. Aug.(Drahtb.) In der Ortschaft Rotweindorf in Niederösterreich brach ein Großfener aus, dem zahlreiche Gehöfte um Opfer fielen. Ein siebenjähriger Junge hatte den Brand im Anwesen seines Vaters gelegt, weil er, wie er erklärte, einmal sehen wollte, wie ein Feuer aussehe. Absturz eines tschechoslowakischen Militärflugzeuges DRB Prag, 19. Aus.(Drahtb.) Bei den Manövern in der Westslowakei stürzte während einer Luftkampfübung ein tschechoslowakisches Militärlugzeug aus einer Höhe von etwa 350 Meter ab. die Insassen, ein Beobachter und ein Pilot, kamen dabei ums Leben. Drei Tote und drei Verletzte auf einem Rotschacht in Ostoberschlesien. DMB Kattowit. 19. Aug.(Drahtb.) Der wilde Kohlenabbau in Ostoberschlesien, den die Behörden seit langer Zeit bekämpfen, hat wieder schwere Opser gefordert In der Nacht zum Mittwoch brach in einem Rotschacht in Mnolowitz Feuer aus. Sechs Arbeitolose, die sich zu dieser Zeit in dem Schacht aufhielten, wurden von der Außenwelt abgeschnitten. Die Rettungsmannschaft der Niwka=Grube konnte nur drei Verunglüchte bergen. Sie haben schwere Rauchvergiftungen davongetragen. Die Suche nach den anderen drei Arbeitslosen blieb bis Donnerstag früh erfolglos. Sie mussen demnach den Tod in den Flammen gefunden haben. Drei Todesopfer einer Brandkatastrophe in Polen. H9B. Warschan, 19. August.(Drabtber.) Bei einem Schadensener in dem Dorf Wolka Ularska im Kreise Radom kamen die beiden Söhne eines Bauern, dessen Wir.schaft in der Nacht niederbrannte, bei Löschversuchen ume Leben. Die Tochter des Bauern erlitt so schwere Brandverleuungen, dah sie wenige Stunden später starb. bischof von Oviedo ködlich verunglückt Paris, 19. Anaust. Wie aus Oviedo gemeldet wird, ist der Bischof von Oviede, Monsa. Echeauren, das Opfer eines Kraftwagenunfalles auf der Strahe bei La Coruna geworden. Er starb. wie die Blätter melden, kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus von Luerca. Ein Großfeuer bedrohle eine französische Stadt Pario, 19. Angust.(Drahlber.) In Valenee(Südfrankreich) brach in den Spätabendstunden des Mittwoch in einer grohen Fabrik für Furnierholz ein Jeuer aus, das sehr bald gefährliche Ausmane annahm Ein ganzes Stadtviertel wurde bedroht, und zahlreiche Häuser mußten geräumt werden Die Stadtverwaltung sah sich schließlich gezwungen die Hilse der Feuerwehr des 100 Kilometer entfernten Lyon anzurufen. Den Anstrengungen der Feuerwehr soll es inzwischen gelungen sein ein Uebergreifen der Flammen auf die Wohnhäuser zu verhindern, noch ist sie aber nicht vo"kommen Herr der Lage. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Millionen Franken holländischer Dampfer mit unbekanntem Schiff zusammengestoßen DNB Paris, 18. August.(Drahtb.) Die Funkstation von Casablanea hat einen Hilferuf des holländischen Dampfers Willemsplein aufgefangen. Das Schiff ist 41 Grund 31 Minuten nördlicher Breite und 9 Grad 31 Minuten westlicher Länge(etwa 120 Kilometer vor der vortugiesischen Küste nördlich von Porto) im Nebel mit einem unbekannten Schiff zusammengestoßen Sich selbst gestellt Paris, 18. August.(Drahber.) Der Jugoslawe Radajewitsch, der am Sonntag abend in Paris seinen Landsmann Tzerwintschitsch angeschossen hatte und den die Pollizei über die spanische Grenze entkommen wähnte, stellte sich am Mittwoch früh der Pariser Polizei. Auch die letzte halle des Londoner Kristallpalastes niedergebrannt. London, 19. Aug.(Drahtb) Der nach dem Riesenbrand im vergangenen Winter noch übriggebliebene nördliche Teil des Londoner Kristallpalastes wurde am Donnerstagnachmittag durch ein neues Großfeuer heimgesucht. Beim Verbrennen von Abfällen auf dem Nachbargrundstück sprangen Funken auf das Gebäude über. Infolge des Windes verbreitete sich der Brand sehr schnell. Bald stand die ganze Halle, die früher dem Ankauf diente, in hellen Flammen. Bevor die Feuerwehr eintreffen konnte, war ein großer Teil des Daches eingestürzt. Da ohnehin vor wenigen Tagen mit dem Abbruch dieser Halle begonnen worden war, beschränkten sich die Löschzüge darauf, eine Ausbreitung des Feuers auf das Ausstellungsgelände zu verhindern. Der größte Teil des Kristallpalastes war bekanntlich am 30. November vergangenen Jahres durch ein Riesenfeuer vernichtet worden. Der Sachschaden belief sich damals auf rund 12 Millionen RM Schiffszusammenstoß an der portugiesischen Küste. DNB Lissabon, 19. Aug.(Drahtb.) In der Rähe des portugiesischen Hafens Leiroes stießen infolge schweren Rebels ein holländischer und ein griechischer Frachtdampfer zusammen. Der Sachschaden ist beträchtlich. Der griechische Dampfer Eudoria“ mußte den Hafen Leixoes aufsuchen, während der holländische Dampfer seine Reise nach Lissavon fortsetzen konnte. Es landelt sich um den Frachtler„Willemplein“. Wilddiebe festgenommen Ein Wilderer angeschossen. Munster. Durch den Revierförster in Albachten wurden Wilddiebe gestellt, bei denen es sich um Personen aus Münster bandelte, die schon seit längerer Zeit im Verdacht der Wilddieberei standen. Als der Förster die Personalien der Leute jeitstellen wollte, kam es zwischen ihm und einem der Wilddiebe zu tätlichen Auseinandersetzungen, während die übrigen die Flucht ergriffen und entkommen konnten. Der Förster mußte schließlich von seiner Schußwaife Gebrauch machen und verletzte den Mann durch einen Oberschenkelschuß Die Kriminalpolizei in Münster, die unverzuglich die Ermittlungen nach den Mittätern aufgenommen hatte, konnte einen zweiten Widdieb festnehmen. In den Wohnungen der Wilderer wurden mehrere Schußwalfen. Munition, Fanggeräte. Rehgehörne usw beschlagnabmt. Die Ermittlungen nach den übrigen Mittätern sind im Gange. 50 Jahre Staatsdienst. Münster. Der in weiten Kreisen der Kommunalverwaltung bekannte Finanzprüfer Piepkorn bei der Regierung Münster blickte am 15. August auf eine 50fährige Dienstzeit im Staatsdienst zurück Der Regierungspräsident überreichte ihm zu diesem Ehrentage eine Dank= und Glückwunschurkund= des Führers und Reichskanzlers und sprach ihm Dank und Anerkennung für die geleisteten Dienste aus. Zu Tode gestürzt. Elverdissen(b. Herford). Während des Dreschens der Kornernte stürzte durch einen unglücklichen Zufall der Einwohner d. Heidemann vom Erntewagen. Bei dem Sturs zog sich der Mann so schwere Verletzungen zu. daß er bald starb. Durch Leisichsinn in den Tod. Enschede. In Enschede wurde ein 13jähriger Junge an einem schrankenlosen Babnübergang von einem Zug überfahren und auf der Stelle getötet. Der Knabe hatte versucht, noch vor dem heranbrausenden Zug das Gleis zu überqueren und mußte seinen Leichtsinn mit dem Tode bezahlen. 1 Gebiet hinweggegangenen Störung baut sich ein Hoch auf. Wir werden vorerst auf seiner Vorderseite bleiben. Damit wird die Zufuhr kühler Meeresluft, die auf der Rückseite der Störung einsetzt. weiterhin anhalten. Vorherlage für Freitag: Bei frischen Winden ans Nordwest nach örtlichem Frühnebel wolkig bis heiter, über Mittag immer noch vereinzelt Schuer. Nach kühler Nacht über Tag Temperaturen bis 20 Gmnd. Vorhersage für Sonnabend: Bei nordwestlichen Winden wolkig l.s heiter vorwiegend trochen, kühl. Wahrscheinliche Weiterentwichlung: Noch nicht ganz beständig. Die Beerdigung Unseres Mitgliedes Witwe Petronella Vogt ist Samstag, d. 21. Aug., vorm. 10 Uhr vom Sterbehause, Kassenbergerstr. 45, aus, danach Seelenamt. Um gahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Kirchenchor St. Engelbert, Cber=Dahlhausen. Die Beerdigung unseres Ehrenmitgliedes Witwe Petronella Vogt ist Samstag, b. 21. Aug., vorm. 10 Uhr, vom Sterbehause, Kassenbergerstr. 43, aus, danach das Seelenamt. Um gahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand Fabrikniederlagen. Stadt-Drog. Altmikus, Bongardstrabe 12, Drogerie Boes, Drusenbergstraße 72. M. V. Fischer. Kortum, Ecke Rottatrabe Drog. Aug. Fleischhauer. Wiemelhauser Str., Ecke Mauritlusstr. Emil Fringe. Kortumstraße 97. Drog. zur Engeleburg R. Grasedieck, Essener und Kohlenstr. Ecke. Westfalia-Drog. Jos. Günther. Hattinger Straße 34. Rechen-Drogerie Händler, Pieperstraße 8. Drogerie K. Höhn. Wittener Str. 220. Marien-Drog. Helmut Höltermann. Marienstrabe 21. Drog. L. Kauder. Vereinsstr. 2. Drogerie zur Altstadt. J. Kneider. Große Beckstraße 10. F. u. M. Knepper. Dor stoner Str. 93, Filiale Castroper Straße 203. Stadtpark-Drog. A. Neuhaus. Herner Straße. Hubertus-Drog. B. Niehoff fr., Oskar-Hoffmann-Str. 34. Drog. Apoth. A. Pail. Kortumstraße 27. Moltke-Drog.M Reinhardt. Moltkemarkt 39. Drog. M. Stelzer, Bröderstr. Ecke Märkische Str. 2 Stern-Drog. F. W. Störing. Hellweg 1. E. Trass Nachf., Wilhelmsplatz. Boch.Hamme: Drog. KOhnel. Amtspletz 8 Ecke Dorstener Str. Langendreer: Glückauf-Drog. Herm. Schulte. Wilheims höhe 92. Linden: Fach-Drog. A. Feuerstein. Hattinger Straße 827, Drog. Stena. Linden u. Dahlhausen. Riemke: Drog. H. Brune, Herner Straße 353. Weitmar Drog. Held, Hattinger Straße 225. FachDrog. Jos. Kappe, Hattinger Straße 214 Freibank Bochum Fleischverkauf am Samstag, dem 21. 8. 37, vorm 7.30 Uhr(Anf.=Nr 501). Ab 9 Uhr ohne Nummer. verwaltung Was macht die Drucksache wirksam? Einwandfreier Druck Papier und Schrift. Folgen Sie in diesen Fragen unserem Rat. Wir verstehen es. jeder Drucksache elne schöne. ansprechende Aufmachung zu geben Märkische Vereinsdruckerei Schürmann& Klagges Bochum, Mühlenstr. 12—14« Ruf 647 46 Ein Ondra-Lamac-Film der Ufa mit: Erich Fiedler, Franz Nicklisch, Hans Richter Viel Spaß um ein gescheites Mädel, das Amor ein Schnippchen schlagen wollte und sich am Ende doch begeistert für besiegt erklärt PolloTHEATER Bochum Weitmar A. Rieks Onnibusfahrten Telephon S6131 Bochum. 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August 1937 In der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen 44 Gewinne in 1000 RM 2516 22272 43229 47160 90584 92543 92564 100006 116126 124541 184962 85196 231889 236375 242596 244571 280402 296532 303684 312458 347168 388042 70 Gewinne zu 600 RM 1362 6125 16307 19751 24572 49058 56213 61246 67557 102257 111432 131750 138610 144817 172378 193541 198626 212661 221517 225220 227122 235506 240812 247712 251334 260038 284639 307393 329059 340880 361041 362089 374136 386 142 394375 18700 61768 81569 126007 141904 164676 181232 215139 241645 25932 282002 346469 381582 MENSCHEN OHNE VATERLAND Der neue packende Ufa-Film mit der großen Besetzung Willy Fritsch/ Maria v. Tasnady Willy Birgel Das große Beiprogramm ODEON+SKALA 166 Gewinne zu 300 RM. 4814 6717 1648 18780 20977 36944 89375 45959 60759 62630 63424 72118 75870 77801 79787 86992 89276 99720 104280 119839 124149 127741 131882 138336 141481 141713 142696 146420 147673 148421 15107 162704 168656 172680 174799 17945 191488 194966 196889 207488 213457 230634 230726 233517 234706 237926 244234 247768 253242 256979 257444 266148 267902 270089 273431 273677 283806 306826 812227 323031 328467 371612 372198 372337 376764 379296 384809 890144 391117 392480 s hwoigon m Walde Nach dem bekannten Roman von Ludwig Ganghofer miti Hansi Anoteck, Paul Richter M. A. Sehlettew. Kathe Mert, Gustl Stark-Cetettenbaur Mosit: Mane Ebert Spielleitung: Hans Deppe Eln Volksbuch wurde zum Volksfilm! Elner der schönsten Romane Ludwig Ganghofers erschließt sich uns in diesem wundervollen Filn., seine Menschen leben vor uns ihre ergrelfenden und mitrelßenden Schicksale, selne Landschaft, die Wald- und Bergweit Oberbayerns, lâßt uns ihren ganzen lebendigen Zauber emptinden Im Belprogramm: Lustiges Hundevolk, Ko und die neueste Ula-Wochenschau. glelehre 22 12 22 12 Welturaufführung UEH-TONHHILE Jn der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 1 Gewinne zu 6000 R M. 136929 6 Gewinne zu 3000 RM. 111499 359196 371829 18 Gewinne in 2000 RM. 6109 9648 24061 24374 72003 271030 296254 327818 367540 42 Geminne M 1000 NM. 20680 62187 71042 76619 76971 61319 168488 182416 183640 206800 262044 321981 330396 332461 83849 344228 345902 360909 36481 370248 881848 64 Gewinne zu 600 RM. 11 4681 10036 16868 20673 40600 49232 59079 64209 70496 7067 76366 81864 114286 137316 178877 179183 197986 203349 212538 224138 269439 264117 286368 300671 916668 317811 350190 370738 382276 390828 38837 182 Gewinne Mu 300 RM. 7240 19821 31840 91877 32628 34780 43966 46670 50464 58238 62756 64244 67264 76427 78258 84421 84840 8630 88941 89039 100356 10438 116069 118837 120943 24779 134766 137144 138723 138933 141022 147310 164803 165655 166947 168614 169636 171264 174666 177514 188668 190096 193674 202627 207804 217692 218083 221364 22274 227468 234796 234886 236464 246311 247779 249642 262036 256989 267122 267743 270339 373303 213813 389742 290899 296371 304170 Hilde Welßner- Hans Stôwe- Herta Saal Hermann Speelmans- Helm. Rudolph Dahinten in der Heide Nach Motiven des gleichnamigen Romans von Hermann Löns. Wer die Helde und ihre Menschen llebt. sehe sich diesen Film an Beiprogramm HAMMER Lichtspiele Bochum Zwangsversteigerung 14 K. 86 36. Grundbuch von chum, Band 29, Blatt Nr. 1372 markung Bochum, Flur 12, Parzelle Nr. 492/53, a) Wohnhaus mit Holraum, groß 0.03 Nr, Flur 12. Parzelle Nr. 663/44, b) Werkstattgebäude, gres 2.20 Ar, Hohenzollernstraße 14. Einheitswert nach dem Stande vom 1. l. 1935: 22 700.— RMM. Eigentumer: 2 Witwe des Kaufmanns Heinrich Hane= mann, Maria ged. Heinrichs, zu Rochum: d) Ehefrau Ingenieur Josel Cemper. Maria geb. Hausmann. Laggendeck: e) Ehefrau Instizinspektor Josef Milte. Elisabetd ged. Hausmann, Bochum: d) Kaufmann Wilheim Hausmann in Bochum: e Kaufmann Franz Berg, Anna geb. Hausmann, in Bochum:*) Ebekrau Kaufmann Heinz Heynen, Luise geb. Gansmann, in Bochum: in ungeteilter Erbengemeinschaft. Versteigerungstere am 29. September 1967, 10.15 Uhr. an der Gerichtsstelle, PiktoriaKraße 14, Zimmer 52. Das Amtsgericht in Bochum. Zwangsversteigerung K. 48/37. Grundbuch von chum, Band 31, Blatt Nr. 1548 markung Bochum, Flur 24, Parzelle Nr. 142/3, Wohnhaus mit Veranda, groß 8.96 Nr. Flur 24, Pargelle Nr. 134 2, Hofraum und Hausgarten, groß 0.04 Nr, Craf=Engelbert=Str. 31. Einheitswert nach dem Stande vom I. I. 1935: 22 500 RM. Eigentümerin: Frl. Marie Moskopp in Bochum. Engelbert=Strade 31. termin am 27. Oktober 1937, 10 Ubr. an der Gerichtsstelle, Biktoriastraße 16, Bimmer 62 Das Amtsgericht in Bochum. Handwerksmeister. Zeitung lätztidie auf mehr Aufträge rechnen, brind Dich über die Engelsich durch regelmäßige des Tages hinaus=unserer Zeitung allen Kreiten schauen!Erinnerung Am Samstag, dem 21. Auausl. 20 Uhr. Im Grugapart Jaterländischer GRUGAPARK RRNSSESSEN Eintriti ab 18 Uhr 6.50 am unter Mitwirkung der Kapelle und des verstärkten Musikkorps der Schutzpolizel Essen Leltung: Obermuslkmeister Flege Großes Schlachtenicuerwerk