Ausgabe A Bochumer Volkszeitung monatlich RM 8.15 oder haldmonatick 9m 1.08 einschl. Botenlohn. Die Behinderung der Dieserung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahung des Bezugspreises Unzeigenpreise: Gesümtauflage 8 Pfg. Ausgabe A 6 Pfg., Ausgabe B 3½ Big., Ausgabe O 8 Vig. Textangeigen: Ausgade A 40 Vig. Ausgaben B u C 86 Vfg.#e mm. Gültig: Preielme 9 66. Jahrgang für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk Westfälische Volks=Seitung Bochumerstadtanzeiger verbunden mit den Bezirksausgaben B und C für Eslen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftsstelle u. Schriftleitung: Bochum, Mühlenstr.[2-14/ Fernruf 64746-64748 Postscheckkonto Dortm. 6146; Hattingen, Biktor=Lutze=Str. 12. Fernruf 2095, Postscheckkonto Essen 1950; Essen=Steele, Westalenstr. 302 Fernr. 582 30, Postscheckkonto Tortmund 198 80; Watienscheid. Gretheitstr. 15, Fernr. 1976. Postscheckk Dortm 30430 Druck und Verlag: Schürmann 4 9igages Pochum Nr. 190 9337 und sind solig in dem räsident hatte aber dad da er gewohnt war, lillen durchzusetzen, leiein und schrieb an die öflicher Beantwortung rte... Die Fürstin Tochter. ter, und sie war sehr erzogen und sehr keusch. einem Kloster erzogen sulia erfährt also eines schleunigst beimzukompre ist sie alt, als rantritt. t ihr bezeichneten Ort u spät, und da passien ungen Mann kennen. ser Stunde finden wir 1. Franz ist ein kreier chi mehr von ibm persch schließlich eine Klocht wahr? lia bei der ersten nen als es sich gebört. e. Unbekümmert, wie 1 paar auf dem Rum1" aus seinem Fenster Straße. Unten fahrt Man glaubt naturlich vird verhaftet, und nen Vorwand, um sich n, er schlägt sich sozuche. Der Ministerpraweiß Rat. Er entdeckt. 1z dem König kolossal er der Natur“ muß der ien. Und Franz findet Rolle, er fangt an zu rpäsidenten die rd Julia zwangsweis ie beiden stannen nicht r Situation wiederfinKönig, die Julia eine n sich verloben! p viel Zärtlichkeit, daß rt feststellt: Seit dem ie erste aus Liebe geichte des Königshauses. richtige Konia wieder verlangt von n Privatleben zurun ydem der König re unglücklich zu as halt er! Besonders fallt. Der König ber sehen in die noch sehr Braut, stürmisch v leit. Und abends gebr Staatssekretär Funk auf der 25. deutschen Östmesse Gegen ausländische Verdächtigungen des Vierjahresplanes— Die deutschen Messen dienen ihm— Die neuen deutschen Rohstoffe als Wirtschaftsfaktor— Mobilisierung eines neuen Königsbera. 15. Aug.(Drahtb.) Im estlich geschmückten Großen Saal der Stadthalle in Königsberg eröffnete Oberpräsident und Gauleiter Erich Koch die 25. Deutsche Ostmesse, die fünfte nach der Machtergreifung Adolf Hitlers. Oberbürgermeister Dr. Will begrüßte die diplomatischen Vertreter aus elf ausländischen Staaten, die auf der diesjährigen Ostnele ausgestellt haben, ferner die Vertreter des Swates, insbesondere den Reichsjustizmimster Dr. Gürtner, der Partei, der Wehrmacht und der Polizei, sowie die große Zahl der in= und ausländischen Galte aus der Wirtschaft. Er wies auf die ständige Aufwärtsentwichlung der Ostmesse und ihre Bedeutung als wichtiges Tor für den Ost= und Nordditaum Europas hin. Der diesjährigen Messe komme ene besondere Aufgabe zu, was seinen Ausdruck besonders in der in ihrem Rahmen gebotenen deutschen Wertstofischau finde. Damuf sprach Staatssekretär Funb. der sich eingehend mit der Bedeutung des deutschen Mellewelens für den Viersahresplan beschäftigte und ausländische Mißdeutungen und Verdächtigungen ebenso besimmt wie deutlich zurüchwiee Nach der Uebermittlung der Grüße des Führers und des Reichsministers Dr. Goebbels ging Staatssekretär ninn des näheren auf die Entwicklung und Bedeulung der deutichen Ostmesse ein und führte hierzu u. a. folgendes aus in friedlichem Wettbewerb stehen hier neben den deurschen Leistungen auch die einer ganzen Reihe von tremden Staaten, mit denen wir, allen Autarkiegerüchten im Ausland entgegen, zu gemeinsamem Nutzen zusammenzuarbeiten. deutschland legt Wert darauf, mit den hier vertrete= Völkern im regen Austausch von Gütern Leistungen zu stehen. Es unterhält mit diesen Landern regelmäßige Handels= und wirtschaftspoliniche Beziehungen. Ich will zwar nicht behaupten, aß bereits in allen Fällen das Optimum— mit anderen Worten: das im beiderseitigen Interesse Erstrele— erreicht worden ist. zu bei Ländern, Rohltoff= und Agrargebiet sich mit dem hochirialisierten Deutschland zwechkentsprechend erinten. Es ilt aber in den letzten Jahren e. besset geworden; das gegenseitige Vertrauen ehien und der Wille zu dauerhafter Zusamnenarheit hüben wie drüben stärker geworden. Hu den traditionellen Aufgaben der deutschen Osti eine neue aktuelle und zukunftweisende getreten: der Dienst am Vierjahresplanl zus gewaltige deutsche Aufbauprogramm, das unter Begriff„Vierjahresplan“ zusammengefaßt wird 0 heute praktich das gesamte deutsche Wirtschaftsdie leben mit allen seinen mannigfaltigen Verästelungen Einklang gebracht werden. Oder, positiv ausgedrückt: gerade weil der Vierjahresplan den Außenhandel als wichtig und unentbehrlich anerkennt und pflegt, können auch die entsprechend ausgerichteten deutschen Messen umfassender und mannigfaltiger denn se dem internationalen Warenaustausch dienen. Allerdings werden wir bei dieser grundsätzlichen Ein= stellung niemals die unter den furchtbaren Schlägen der Weltwirtschaftskrise bitter genug erworbene Erkenntnis außer acht lassen, daß der Außenhandel 500 Tote- 1000 Verletzte eines Landes in einem kräftigen Binnenmarkt verankert sein, ja hier überhaupt einen Ausgangspunkt finden muß. Es geht auch nicht an, die Arbeit und die Versorgung eines großen, hulturell auf höchster Stufe stehenden Volkes den Gefahren zufalliger weltpol tischer oder weltwirtschaftlicher Konstellationen schutzlos auszuliefern. Ich wüßte kaum eine große Nation, die den Kern dieser Zusammenhänge in den Krisenstürmen der vergangenen Zeit nicht erfaßt und danach gehandelt hätte. Wenn wir in Deutschland neue Rohstoffe erfinden und die in der deutschen Erde vorhandeChinesische Bomben auf Schanghai Mitten in die Fremdenniederlassung- Deutsche, Engländer und Portugiesen unter den Opfern- Japanischer Gegenangriff— Erbitterte Kämpfe und Ausstrahlungen beherrscht, steut auch den deutschen Messen eine besondere, politisch und polkswirtschaftlich entscheidend wichtige Aufgabe Niessen, diese großen Schaufenster der Wirtschaft, Re danu berufen, die Ergebnisse der Arbeiten im Hertahresplan in Hallen und Ständen allen Internen und Käufern sinnfällig vor Augen zu führen uf diese Weise durch Werbung und lachliche mnerrichtung den Erfolg des Aufbauwerks sichern zu : Semit gelangen wir zu einer wertvollen inAnasten. Bereicherung des deutschen Messe= und Tesnellungswesens, nicht aber zu einer grundlätzlichen tung seiner Ziele. Falsch wäre vor allem die würde mit dieser Einschaltung der er eN.i den Aufgabenkreis des Vierfahresplanes sneehen lsolcher Veranstaltungen für den interderomien Handel beeinträchtigt. Ebensomenig wie senen gemeidet, daß aunwenswen „dierjahresplan außenhandelsfeindlich eingestellt Flugzeugbomben getötet worden seien, die ein anund es auch die Messen und Ausstellungen, die geblich verfolgtes chinesisches Flugzeug auf einen mit den Erfordernissen dieses Planes in belebten Vergnügungsglatz an der Grenze zwischen DNB. Schanghai, 15. Aug.(Drahtb.) Drei chinesische Flugzeuge unternahmen einen Bombenangriff auf das am Huangpu=Fluß liegende Flaggschiff eines japanischen Geschwaders „Idzumo". Die Bomben verfehlten ihr Ziel. Zwei Bomben schlugen in das Wasser ein, während eine dritte in die internationale Niederlassung fiel und dort explodierte. Die Flugzeuge wurden durch Maschinengewehr= und Schrappnellfeuer vertrieben. Auch mehrere andere, flußabwärts liegende japanische Kriegsschiffe wurden von den Fliegern angegriffen. Andererseits bombardierte ein japanisches Bombenflugzeug den Schanghaier Nordbahnhof, der von Truppen der 88. chinesischen Division besetzt ist. Das Feuer der Artillerie und der Minenwerfer flaute um die Mittagsstunde ab. Dabei erneuerten sich die Luftangriffe. Die Japaner erzielen am chinesischen Flugplatz drei Treffer und bombardierten den Nordbahnhof, während die Chinesen die japanischen Kriegsschiffe auf dem Huangpu=Fluß und die sapanische Kaserne neuerlich angriffen. Die Japaner und die Chinesen überflogen dabei die internationale und die französische Niederlassung. Die von den japanischen Schiffen abgefeuerten Schrapnells explodierten zum Teil über der internationalen Konzession. Bei einem umfangreichen chinesischen Luftangriff auf das japanische Flaggschiff„Idzumo“ fiel neuerlich eine Bombe auf daß Gebiet der Niederlassung. Sie explodierte vor dem Catuay=Hotel und forderte zahlreiche Todesopfer. Am Sonnabend um 18,25 Uhr(Ortszeit) unternahmen die Chinesen einen neuen Luftangriff auf die im Huangpu=Fluß liegenden japanischen Kriegsschiffe. Die japanischen Flakgeschütze wehrten den Angriff ab, der auf beiden Seiten anscheinend ohne Ergebnis verlief. Kurz darauf tauchten japanische Wasserflugzeuge auf, die über dem Flußgebiet patrouillierten. Die Fliegerbombe, die bei dem ersten chinesischen Luftangriff in die internationale Niederlassung fiel, schlug in ein Bürobaus ein, das schwer beschädigt wurde. Durch die Bombe wurden ein Engländer, ein Portugiese und ein Cbinese, die im Bürohaus arbeiteten, verwundet. Ferner wurden noch zehn Chinesen verwundet. Die beiden Bomben, die neben dem sapanischen Flagaschiff ins Wasser gefallen waren, batten zwei Opfer gefordert. Zwei chinesische Fischer, die in der Nahe des japanischen Kriegsschiffes sischten, wurden getötet. DNB. Schanghal, 15. Aug.(Ostasiendienst des DNB.) Aus der französischen Konzession wird sorben gemeldet, daß 500 Menschen durch der französischen und der internationalen Niederlassung nachmittags abgeworfen hatte. Die Zabl der Verletzten, die sofort in zwei französische Krankenhäuser geschafft wurden, wird vom Sanitätspersonal mit über 1000 angegeben. Die Aufräumungsarbeiten setzten sofort ein. Drei Stunden später war der Platz, der überall Spuren grausamer Verwüstung aufweist, aber immer noch nicht wieder passierbar. Zunehmende heftigkeit der Schlacht von Schanghai. DNB. Schanghai, 15. Aug.(Ostasiendienst des DNB.) Die Schlacht im Norden Schanghais tobt mit zunehmender Heftigkeit. Die Japaner scheinen nunmehr Artillerie mittleren Kalibers eingesetzt zu haben, deren Salven durch den Lärm der Maschinengewehre und Minenwerfer dröhnen. In japanischen Kreisen wird erklärt, daß die japanischen Truppen während der nächtlichen Kämpfe einem zahlenmäßig weit überlegenen Gegner gegenübergestanden hätten. Bei Tagesanbruch hätten sie jedoch Verstärkungen erhalten und sogleich neue Angriffe unternommen. Um 7 Uhr begannen sie das Gebiet des Nordbahnhofes mit Granaten zu überschütten, deren Sprengvolken weithin sichtbar sind. nen, noch nicht gehobenen, mit allen Mitteln moderner Technik uns zunutze machen, ja ist dies etwas anderes, als wenn in einem anderen Lande neue Erzlager entdeckt, neue Oelfunde erschlossen oder neue Baumwolle= oder Gummiplantagen in Angriff genommen werde? Hat man je in der Welt aus solchen Handlungen den Regierungen der Länder, in denen dies geschieht, den Vorwurf gemacht, daß sie hierdurch die Kontinuität der Weltwirtschaft zerstören oder gar daß dies feindselige, kriegsvorbereitende Maßnahmen seien?! Riemals! Aber wenn das nationalsozialistische Deutschland auf diese Weise seine wirtschaftliche Freiheit sichern will, wird es sofort in der ganzen Welt angeprangert und verdächtigt, gleichsam als ob wir hier irgendwelche geheimnisvollen alchimistischen Experimente oder Herenkunststücke machen, die die ganze Menschheit bedrohen! Hierin liegt ein verruchtes System, nämlich die alle Friedenswünsche und alle Maßnahmen zur Sicherung des Friedens unterminierende Absicht einer internationalen Clique, die nicht müde wird und keine Kosten scheut, um die Völker gegen das nationalsozialistische Deutschland aufzuhetzen. Erst kürzlich hat Lord Rothermere in der„Daily Mail“ vor dieser gefährlichen Einstellung gewarnt, indem er schrieb:„Ein Teil der englischen Presse versteht anscheinend nicht, daß das Bewerfen mit Schmutz nicht nur ein Zeitvertreib, sondern eine Gefahr ist.“ Die Methoden, die man anwendet, um die Fundamente des Volkslebens zu festigen und gegen unbe5A.-Auswahl- Nationalelf 2:2 Abschluß der Reichswettkämpfe der SA. * Immer wieder deutsche Motorsiege Rosemeyers großer Erfolg in der Coppa Acerbo Ley gewann den großen Schwedenpreis. * Vier Europameisterschaften im Rudern für Deutschland. Unsere Leichtathleten in London knapp geschlagen Bericht im Sportteil! rechenbare Außenstörungen zu sichern, sind naturgemäß von Land zu Land verschieden, je nach Auffassung der Regierungen, Eigenart des Volkes, Lage seines Lebensraumes und Struktur seiner Wirtschaft. Verschieden sind sicherlich auch Zielklarheit und Energie, mit der man in den einzelnen Staaten die als richtig erkannten Methoden zur Anwendung bringt. Deshalb müssen wir uns mit aller Entschiedenheit gegen die Verdächtigungen und Verunglimpfungen des Vierjahresplans wehren, die man immer wieder im Auslande hören oder auch lesen kann, und die in heiner Weise den deutschen Verhältnissen gerecht werden. Zuweilen werden nicht einmal die knappfte Zeit und die geringste Mühe darauf verwendet, die tatsächlichen Voraussetzungen unseres Vorgehens zu prüfen. Wir nehmen es jenseits der Grenzen gewiß keinem übel, wenn er unsere Maßnahmen nicht versteh:, können aber nicht dulden, daß unser wohlüberlegtes und Großfeuer auf Gut Marquardt bei Potsdam 80 Meter Stallungen nieder gebrannt- Viele Verletzte DNB. Potsdam, 14. Aug.(Drahtb.) Von Strohvorräten im schieferbedeckten Dachstuhl reiche erheerenden Feuersbrunst wurde Nahrung gefunden und waren auf den an W einer verheerende in der Nacht zum Sonnabend das in der Nähe von Potsdam gelegene, allen Berlinern als Ausflugsziel bekannte Gut Marquardt bei Potsdam heimgesucht. Am Freitag gegen 22 Uhr bemerkten Gutsarbeiter Feuer in einem Strobstapel im Stall, und ebe die Wehr des Ortes eingreifen konnte, hatten die Flammen bereits den Dachstuhl des Jungvieh= und Schweinestalles ergriffen und dehnten sich mit Windeseile über das gesamte Gebäude aus. Nur unter Aufbietung der vereinten Kräfte von Gutspersonal und der Wehren konnte alles Vieh im letzten Augenblick gerettet werden Da sich Wassermangel bemerkbar machte, mußte aus dem etwa 400 Meter entfernt gelegenen Schlämitz=See Löschwasser entnommen werden. Inzwischen hatten die Flammen an den Heu= und Nahrung gefunden und waren auf den an Hauptportal anstoßenden großen Speicher übergesprungen. Mit zehn Schlauchleitungen verschiedensten Kalibers wurden immer größere Wassermengen gegeben, bis es schließlich gelang, einen Teil des großen Stallgebäudes zu retten. Bei den Löscharbeiten kamen mehrere Personen schwer zu Schaden. Zwei Feuerwehrleute stürzten vom Dach des Stallgebäudes und mußten ins Krankenhaus gebracht werden, ebenso verletzten sich bei den Löscharbeiten zwei Zivilpersonen, von denen eine gleichfalls im Potsdamer Krankenhaus Aufnahme fand. Erst in den frühen Morgenstunden konnte das Feuen auf seinen Herd beschränkt werden. Insgesamt wurden an massiven Stallungen und Speichergebäuden etwa 80 Meter vollkommen vernichtet. Ferner fielen dem Feuer mehrere bundert Zentner Stroh und Futtermittel zum Opfer. Die Ursache des Brandes steht noch nicht kest. wohlberechtigtes Streben nach Sicherung unserer Arbeits= und Lebensgrundlagen als eine feindselige, gegen die friedliche Welt und ihren Handel gerichtete Maßnahme angeschwärzt wird. Nach den schweren Verlusten an Land und Vodenschätzen durch das Versailler Diktat, ohne Kolonien, ohne ausreichende natürliche Rohstoffquellen, auf engen Lebensraum angewiesen, braucht unser Volk die einheitliche Führung der deutschen Außen= und Binnenwirtschaft, wie sie im Vierfahresplan durch Generaloberst Göring erzielt ist, braucht es den Einsatz aller seiner Kräfte nach einem übergeordneten Plan, um sicher leben zu können. Diesen friedlichen Zielen dient auch die deutsche Ostmesse, wenn sie Ergebnisse des Vierjahresplans zur Schau stellt. Ich brauche mich wohl hier nicht mit dem mehr und mehr schwindenden Vorurteil gegen die neuen deutschen Werkstoffe zu beschäftigen. Die Mehrzahl der deutschen Volksgenossen betrachtet zweifellos diese neuen Stoffe mit Unvdreingenommenheit und hat erkannt, dann bedarf es auch der weiteren und noch verstärkten Mitarbeit aller Volksschichten und Berufskreise. Wir brauchen sie alle, den Bauern und Handarbeiter, den Techniker und Chemiker, den Kaufmann, den Betriebsführer, den Handwerker, den Angestellten und gewerblichen Arbeiter, den Produzenten, sowie den Konsumenten. Wir müssen jedem Volksgenossen einhämmern und ihm wieder in das Gedächtnis rufen, daß Schicksal und Zukunft des deutschen Volkes von dem Gelingen des Vierjahresplanes abhängen. Gerade diese, wenn ich so sagen darf, psychologische oder menschliche Seite des großen Werkes liegt dem Propagandaministerium bei der Eigenart des ihm vom Führer gegebenen Auftrages besonders nahe. Es sind immer wieder die Menschen, die über Erfolg oder Mißerfolg eines Werkes entscheiden. Ohne den menschlichen Geist sind alle Organisationen und Formen tot und unfruchtbar. Ihn richtig einsetzen, jeden Volksgenossen von der Notwendigkeit gerade seiner Mitarbeit überzeugen und seine Initiative für das Gelingen des großen Planes einspannen, wird für die nächste Zeit die wesentlichste Aufgabe bleiben. Nichts ist abwegiger, als wenn jenseits unserer Grenzen zuweilen behauptet wird, Deutschland beabsichtigt die Einführung eines wirtschaftlichen Zwangssystems, eines Staatskapitalismus unter Ausschaltung der privaten Initiative Wir hätten es gewiß leicht gehabt, derartige Methoden anzuwenden. Eins aber ist gewiß, wir hätten heute nicht solche Erfolge aufzuweisen, wie wir tatsächlich aufweisen können. Die schöpferische Kraft der Persönlichkeit ist eben nicht zu entbehren. Wir bekämpfen die prwate Initiative nur, wenn sie sich offensichtlich gegen die Interessen der Gesamtheit verfündigt. Daß dort, wo Gemeinschafteaufgaben zu lölen sind, die weit über Können und Vermögen der orwaten Wirtschaft hinausgehen, die Kraft der Gesamtheit unter Leitung des Staates zum geballten Einsatz gelangt und auch gelangen muß, ist selbstvertändlich und bedarf keiner weiteren Begründung. Wir treiben heine Wirtschaftspolitik des Dogmas, sondern eine Wirtschaftspolitik des Erfolges. Wir gehen als Nationalsozialisten dabei auch nicht von romantischen Ideologien, sondern von den harten Tatlachen aus. Was wir also zur Durchführung des Vierjahresplans vor allem brauchen, ist freiwillige Einsatzbereitschaft, Einsicht und diszipliniertes Verhalten aller Mitarbeiter. Da ferner im Interesse des ganzen Volkes Höchstleistungen erforderlich sind, wird es auch mehr denn je auf die fachliche Eignung ankommen. Heute besteht bereits ein Mangel an Fachkräften aller Art. In solcher Zeit kann nicht, um aus der Fülle der Aufgaben des Arbeitseinlatzes diese eine herauszugreifen, auf die Arheit des älteren, erfahrenen Angestellten verzichtet werden, nur weil etwa der Betriebsführer den Wunsch hat, aus mehr oder weniger durchsichtigen Gründen mit jüngeren Kräften zu arbeiten. Der Beauftragte für den Vierjahresplan hat daher schon im Herbst vorigen Jahres eine Sonderempfehning zuguusten der Einstellung älterer Angestellter herausgegeben. Diese Empfehlung ist wohl in der Mehrzahl der Fälle gern befolgt worden. Noch aber ist das Kontingent an älteren Angestellten nicht ausgeschöpft, es wird daber erforderlich sein, namentlich angesichte des Wangels an Fachkräften und der künftig zu erwartenden allgemeinen Knappheit an Arbeitskräften, auf diese älteren Angestellten zurüchgugeeten. Mörigenfalls müßten widerstrebende Betriebsführer dazu angehalten werden. Das fachliche Können und die wissenschaftlichen Fähigkeiten des deutschen Menschen müssen im Zuge dieser Entwicklung nicht nur auf dem heut en hohen Stande gehalten, sondern noch weitet entwickelt werden. Das gilt vor allem für den Nachwuchs. Die gute sachliche Ausbildung der Jugend und die Entfaltung geistiger und wissenschaftlicher Befähigungen ist eine der vordringlichsten Aufgaben unserer Zeit. Auch von dieser Seite her muß der weitere Erfolg des Vierjahresplanes gesichert werden. Auch diese Aufgaben müssen um der Zuhunft des Volkes willen zur Lösung gebracht werden. Welche Fortschritte das deutsche Volk bei dem Neuaufbau seiner gesamten Volks= und Sozialwirtschaft nach den Grundlätzen dieses Vierjahresplanes, der das wirtschaftliche und soziale Leben gleichermaßen umspnnt, gemacht hat, wird sich in gewessen 7ständen auf den deutschen Messen widerspiegeln. Messen und Ausstellungen werden gleichsam Meilensteine sein und von Abschnitt zu Abschnitt den zurückgelegten Weg lichtbar machen. Zie werden dem In= und Auslande von den Erfolgen berichten, die das deutsche Volk, einig im Wollen, geschlossen in der Tat und treu dem Führer, unter Einsatz aller Kräfte erreicht hat. Sie werden aber auch Zeuge sein von dem Streben des deutschen Volkes nach friedlicher und gleichberechtigter Zulammenarbeit mit allen Kulturvölkern und von seinem Willen, im internationalen Handel den seinem Kulturstande, seiner Größe und leinen Fähigkeiten entspiechenden Platz einzunehmen, Zeugen einer Entwichlung, die durch drei Worte gekennzeichnet ist: Es geht aufwärts! daß hier nichts, aber auch garnichts an den kriegswirtschaftlichen Ersatz erinnern kann. Diese Stoffe, ob es sich nun etwa um neue Leicht, metalle, Kunstharze, Zellwolle, um synthetisches Benzin oder Buna handelt, erschließen der deutschen Arbeit neue, einst ungeahnte Möglichkeiten und bedeuten nicht nur eine bessere Versorgung des Inlandes mit unentbehrlichen Rohstoffen, sondern können auch eine Bereicherung in der Versorgung des Auslandes zur Folge haben. Ich beobachte jedenfalls mit wachsendem Interesse, daß man neuerdings auch im Auslande den deutschen Neustoffen größte Beachtung schenkt. Was Sie heute hier in den Hallen sehen werden, darf jedoch in vielen Fällen nicht etwa als Abschluß der Entwicklung auf dem Gebiet der Roh= und Werkstoffe angesehen werden. Es handelt sich zum Teil noch nicht um mehr als eine Etappe, eine Entwichlungsstufe. Die Verkündung des Vierjahresplanes durch den Führer auf dem Parteitag der Ehre liegt noch nicht einmal ein Jahr zurück. Wir stehen also noch im ersten Abschnit dieses einzigartigen Aufbauwerkes. Das Bewußtsein, daß noch schwere und umfangreiche Aufgaben vor uns liegen, dürfen wir trotz der bisher erreichten großen und sichtbaren Erfolge niemals verlieren. Die Person des Generalobersten Göring bürgt dafür, daß wir nicht bei den Anfangserfolgen stehen bleiben, sondern unablässig vorwärtsdrängen, dem Endziel entgegen. Soll dieses Endziel erreicht werden, 700=Jahrfeier Berlins Die Eröffnung der großen Freigeländeschau am Funkturm DMB Berlin, 15. Aug.(Drahtb.) Den Auftakt der Berliner Jubiläumswoche bildete am Sonnabend mittag die seierliche Eröffnung der Großen Freigeländeschau am Funkturm„700 Jahre Berlin“, die nach einer Ansprache des stellvertretenden Gauleiters Staatsrat Görlitzer durch Oberbürgermeister und Stadt. präsident Dr. Lippert erfolgte. Jn dem herrlichen Barochgarten, der den Vorplatz dieser einzigartigen Schau darstellt, hatten sich 1500 Ehrengäste versammelt. Mädchen in weißer Pagentracht überreichten jeder Besucherin einen blühenden Rosenstrauß. Außer dem fast vollzählig vertretenen Diplomatischen Korps sah man viele hervorragende Vertreter des Staates, der Partet und ihrer Gliederungen, der Wehrmacht und Polizei, der Wirtschaft, Wissenschaft und des kulturellen Lebens, sowie fast sämtliche Beigeordneten der Hauptverwaltung, die Bezirksbürgermeister und das Ratsherrenkollegium. Fanfarenklänge leiteten über zur Ansprache des stellvertretenden Gauleiters Staatsmt Görlitzer. Die Ausstellung bilde zwar nur einen kleinen, aber dafür um so wichtigeren Ausschnitt aus den Gesamtfeierlichkeiten, denn sie sei in erster Linie der Lebensfreude gewidmet. Sie könne der intensiven nationalsozialistischen Arbeit und Leistung in Berlin naturgemäß garnicht oder doch nur höchst unvollständig Raum geben. Aber dieses reiche Schaffen offenbare sich ja sichtbar in dem heutigen Berlin selbst, das durch die großartigen neuen Monumentalbauten ein völlig anderes Gesicht erhalten habe. Dann ergriff Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippert das Wort. Der Rationalsozialismus lehne grundsätzlich und daher auch bei dieser Ausstellung eine tote Darstellung der Vergangenheit ab. Aus dieser Grundeinstellung heraus solle sie die einzelnen Abschnitte der 700jährigen Entwicklung Berlins den Berlinern und ihren auswärtigen Gästen erlebnismäßig nahebringen. Sie verzichte absichtlich darauf, ein lückenloses Bild der 700 Jahre zu geben, um dafür aber um so einprägsamer darzustellen, was aus der Vergangenheit heute noch interessiert und für die weitere Entwicklung wichtig erscheint. „Im Gegensatz zu früheren Gelegenheitsbehauptungen vom Entstehen Berlins aus einem wendischen Fischerdorf“, fuhr Dr. Lippert fort.„heben wir auf Grund einwandfreier geschichtlicher Feststellung mit aller Deutlichkeit hervor, daß Berlin von seiner Geburtsstunde an eine deutsche Siedlung gewesen ist; eine deutsche Siedlung, die bewußt in den deutschen Ostraum hineingestellt wurde“ Nachdem Dr. Lippert die Ausstellung für eroffnet erklärt hatte, erklangen die Lieder der Nation. Dann folgte der Rundgang durch die Ausstellung. Nach den Vorführungen eines Balletts stiegen 20 000 Brieftauben auf, die nach einigen Schleifen über dem weiträumigen Terrassengarten in alle Richtungen davonflogen.„Der Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippert grüßt und dankt allen Volksgenossen im Reich“, verkündete Direktor Wizek vom Ausstellungs= und Messeamt beim Start,„für die Wünsche, die zum 700. Geburtstage Berlins aus allen Gauen eingegangen sind. Die setzt aufsteigenden Briefmuben bringen seine Grüße und seinen Dank in das deutsche Vaterland hinaus und verkünden, daß die Feier des 700. Geburtstages der Reichshauptsmadt ihren Anfang genommen hat.“ Berlin im Festgewand. Ein strahlend schöner Sonntagmorgen begrüßt das 700jährige Geburtstagskind Berlin. Die Stadt harter Arbeit, intensiven Fleißes und unbeirrbarer Schaffenskraft ist gleichsam über Nacht zu einer einzigen und einzigartigen Jubiläumsstadt geworden, deren unbändiger Lebenswille sich in einem Meer von Fahnen, einem Rausch von Farben, einem festlichen Gepräge von nie gesehenem Ausmaß dokumentiert. Neben den Symbolen des Dritten Reiches die städtischen oder die alten kurmärkischen Banner. Girlanden und Grünschmuck an den Häuserfronten. Weiß und rot leuchten überall die Stadtfarben. Auf grünumkränzten Schildern grüßt in Goldziffern die stolze Jahreszahl 700. Seit 8 Uhr schon wandern viele Tausende aus den äußeren Bezirken zur Innenstadt, um sich längs der Festzugstraße rechtzeitig, der größte Teil mit Klappstühlen ausgerüstet eine gute Sicht zu sichern. Lebhaftes Verkehrsgewoge Unter den Linden, der historischen, von Fahnenwäldern umsäumten Prachtstraße, die sonst um diese Zeit sonntäglichen Frieden atmet. Geschäftiges Leben und Treiben auch in der Königstraße und besonders vor dem Rathaus, das sich in herrlichstem Fahnenschmuck präsentiert. Totenehrung am Ehrenmal und am Grabe Horst Wessels Durch nichts hätte der Hauptfesttag besser eingeleitet werden können, als mit einem Gedenken an die gefaltenen deuschen Männer im großen Völkerringen und an die Ermordeten der Bewegung. Stadtpräsident und Oberbürgermeister Dr. Lippert und Gauleiter=Stellvertreter Staatsrat Görlitzer legten am Vormittag um 10 Uhr in Gegenwart der führenden Männer der Partei und der Reichshauptstadt Berlin sowie der Wehrmacht im Beisein einer vieltausendköpfigen Menge am Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz nieder. Ein Vorbeimarsch der Ehrenkompagnie beschloß das Totengedenken am Ehrenmal. Im Gedenken an sämtliche Ermordeten der Bewegung verweilte der Stadtpräsident auch am Grabe des Freiheitshelden der Partei, des Sturmführers Worst Wessel, auf dem Nicolai=Friedhof einige Minuten in Andacht und legte auch hier im Beisein eines Vertreters des Obergruppenführers einen Kranz nieder. Festsitzung der Ratsherren Verleihung des Ehrenschildes derReichshaupkstadt an Gauleiter Dr. Goebbels Die Jubiläumswoche wurde am Mittag durch eine feierliche Ratsberrensitzung im Berliner Rathaus eröffnet. An der Goldenen Pforte empfing Oberbürgermeister Dr. Lippert die 250 Ehrengäste. Eine Frontseite des Vestibüls war den zahlreichen Ehrengaben eingeräumt, die der Reichshauptstadt zu ihrem 700. Geburtstage von Städten aller Gaue zugegangen waren. Kurz nach 11 Uhr erschien Gauleiter Dr. Goebbels. Nach der Ouvertüre zum„Freischütz“ nahm Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippert das Wort. Er begrüßte die Ehrengäste. Insonderheit galt sein Gruß dem Gauleiter von Berlin, Reichsminister Dr. Goebbels, dem Vertreter des Reichsministers des Innern, Staatssekretär Pfundtner, dem Staatsminister Dr. Popitz, der als Vertreter der Preußischen Staatsregierung und im Auftrage des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring anwesend war, dem Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller, den Staatssekretären von Mackensen, Dr. Krohne, Milch Willikens, Zschintzsch und Dr. Muhs, dem General der Ordnungspolizei Daluege als Vertreter des Reichsführers S3 und Chef der deutschen Polizel, dem stellvertretenden Gauleiter Staatsrat Görlitzer, dem Polizeipräsidenten von Berlin, Graf Helldorf sowie den Vertretern der Wehrmachtteile, der Parteigliederungen und der angeschlossenen Verbände. Die Gründung Berlins als Stadt so fuhr der Oberbürgermeister fort, war die bewußte und kämpferische Tat einiger weniger Männer. In dieser bewußten Tat kam vor allem der Wille zum Ausdruck, hier an beiden Ufern der Spree nicht nur wandel zu treiben und manchem Gewerbe obzuliegen, sondern vor allem ein Bollwerk zu schaffen als Mittelpunkt deutschen Fleißes, alter deutscher militärischer Zucht und deutschen Kulturwillens Wie oft wurde diese Stadt durch übermächtige Zeitereignisse geschüttelt. Fremde Eroberer haben ihren Boden bereten, und Niedertracht. Verrat, Knechtschaftegesinnung traten hervor. Aufstände und Revolten, der Tanz um das Goldene Kalb und andere bose Lüste haben diese Stadt durchtobt wie kaum eine zweite in unserm Vaterlande. Aber immer wieder kam auch in ihr das Gute, das in unserm Volk steckt, zum siegreichen Durchbruch. Menschen aus allen deutschen Gauen haben Berlin sein Gepräge gegeben. Und so stehen wir Heutigen, wir Nationalsozialisten, vor einem gewaltigen Erbe, das auf uns überkommen ist So wollen wir heute in dieser feierlichen Stunde als treue Gefolgschaft unserers Führers geloben, uns würdig zu erweisen sowohl der Geschehnisse unserer reichen und vieletigen historischen Vergangenheit als auch der Verpflichtungen, die uns die Zukunft auferlegt Wir sind uns dabei zutiefst bewußt, daß wir nicht da ständen, wo wir heute stehen und Berlin nicht das ware, was es heute ist, hätte uns nicht ein gütiges Geschick Adolf Hitler als Retter gesandt Die Stadtverwaltung will den heutigen Anlaß benutzen, um einen Ehrenschild der Reichsbauptstadt zu schaffen. Er soll verliehen werden an Männer, die durch ihre Arbeit, ihr Wirken und ihr unermüdliches Streben dieser Stadt Form und ein neues Gepräge gegeben haben. Wir sind uns darüber klar daß eine Auszeichnung deren Verleibung an solche Bedingungen geknüpft ist wohl nur einmal im Leben einer Generation an vergeben sein kann Und wenn ich Sie verehrter Herr Gauseiter und Reichsminister nunmehr bitte, diese als für unser Geschlecht einmalige Auszeich nung, den Ehrenschilb der Reichshauptstadt, aus melner Hand entgegennehmen zu wollen, so tne 1 dies in dem Bewußtsein, daß wir mit dieser äußeren Ehrung nur einen Teil der Dankesschuld abtragen, die wir Ihnen als dem Eroberer Berlind schuldig sind Gauleiter Dr. Goebbels spricht Anschließend dankte Gauleiter Dr. Goebbels und entbot der Stadt Berlin seinen Gruß Er führte u. a. aus: Es ist für uns alte Nationalsozialisten eine besondere Ehre und große Freude, zum Buch ruhmreichen Geschichte Berlins ein Blatt hinzugefügt zu haben, von dem wir glauben und hoffen. daß es auch von späteren Generationen nicht achtlos überschlagen werden wird. Es ist uns gelungen, in knapp zehn Jahren, aus dieser nach Moskau einst rotesten Stadt der Welt wieder eine wahrhaft deutsche Stadt zu machen. Ich habe vor einigen Tagen einen Film gesehen, der aus bisher der Oeffentlichkeit noch nicht zugänglich gemachten Beständen des Heeresarchivs zusammengestellt war. In diesem Film wird die rote Vorherrschaft in Berlin geschildert. Ich bin der Ueberzeugung, daß das Volk von diesem Film aufs tiefste erschüttert werden wird. Denn wir können uns heute kaum noch vorstellen, wie es einmal in Berlin ausgesehen hat, und nur diejenigen, die damals als Zeugen und aktive Nationalsozialisten die schweren Kampfjahre mitgemacht haben, die dazu ein sehr starkes und lebhaftes Erinnerungsvermögen besitzen, können sich heute vorstellen, durch welche Schwierigkeiten die nationalsozialistische Bewegung hindurchgehen mußte, um in Berlin zum Siege zu kommen. Darum waren wir uns auch im klaren darüber, daß, wenn die Durchführung des uns vom Führer gegebenen Auftrages gelänge, wir damit eine wahrhaft historische Aufgabe lösen. Am 30. Januar 1933 haben wir dann die Erfüllung unserer Wünsche und unserer Hoffnungen erlebt. Heute ist es unser höchstes Glück, die 700=Jahrfeier der Reichshauptstadt in einem deutschen Vaterland und in einer nationalsozialistischen Stadt feiern zn können. Wer an diesem Morgen durch die Straßen unserer Stadt fuhr und Zehntausende, ja Hunderttausende von fröhlichen, optimistischen und begeisterten Menschen sah, dem geht eine Ahnung davon auf, daß unsere Aufgabe nicht nur eine wirtschaftliche, eine politische oder nur eine soziale gewesen ist, sondern daß es vielmehr eine Aufgabe am Menschen war, daß wir nicht nur diese Stadt in ihrem äußeren Bild, sondern daß wir sie geändert haben auch in den Menschen aller Schichten. Und so glaube ich, können wir am besten unsere Wünsche für die Reichshauptstadt, die uns ebe maligen Nichtberlinern so lieb und teuer geworden ist, zusammenfassen in der freudigen Zuversicht: Möge Berlin in alle Zukunft, ja bis in die Zeit, in der aus der 700 von beute eine 7000 geworden ist, das bleiben, was es immer geweien ist: eine fleißige, eine fanatische, eine lebensbejahende, kurzum eine nationalsozialistische Stadt, eine der treuesten in der Gefolgschaft des Führers und seiner Bewegung. Ehrenplakette für Dr. Lippert Nach der mit stärkstem Beifall aufgenommenen Festansprache nahm Oberbürgermeister Dr. Weidemann, der stellvertretende Präsident des Deutschen Gemeindetages, das Wort, um in Vertretung von Reichsleiter Fiehler die Gluckwünsche aller deutschen Gemeinden zu übermitteln. Der Redner betonte, daß diese Glückwünsche an die gesamte Bevölkerung, in erster Linie jedoch an den Mann gerichtet seien, der diese Stadt ern dem Führer der Bewegung und damit dem ganzen Volk erobert hat. Anschließend überreichte er Oberbürgermeister Dr. Lippert die Ehrenplakette des Deutschen Gemeindetages, die das Bildnis des Reichsfreiherrn von Stein trägt. Bürgermeister Steea, der ständige Stellvertreter des Oberbürgermeisters, teilte dann mit. daß sich die Stadtverwaltung entschlossen habe, Dr. Lippert, dem treuen Mithelfer des Gauleitert, in Anerkennung seines unermüdlichen Wirten im Geiste des nationalsozialistischen Staates den „Bürgermeisterspiegel des JohanneFrauenburg“ vom Jahre 1176 zu überreichen. Dann verlas er ein abgesandtes Danktelegramm an den Führer das wie folgt lautet: „Mein Führer! In grenzenloser Dankbarke schaut die Reichshauptstadt, die beute auf ein jähriges Bestehen zurückblickt, auf den Einise deutschen Volkes, der aus einem Reich der Con macht ein Reich des Stolzes und der Ehre a schaffen hat. Die im Berliner Rathaus zu feie licher Sitzung vereinigten Vertreter der Sin sowie die gesamte Berliner Bevölkerung geden in dieser Stunde in tiefster Verehrung 1o Ehrenbürgers und geloben mit der ihrem Wl. eigenen Zähigkeit Ihnen, mein Führer, bei Erfüllung Ihrer weltgeschichtlichen Mission unerschütterliche Treue und Gefolgschaft, komme da wolle." Dr. Julius Lipperi wtag. den 16. August Der Glückwunsch des Führers an die Reichshauptstadt Das Antworttelegramm des Führers lauter: „Für die mir von der 700=Jahrfeier Grüße sage ich Ihnen herzlichen Dank. kann die Stadt Berlin auf ihren Aufstieg blicken. Ich hoffe zuversichtlich, daß sie gewaltige bauliche Neugestaltung, die Jahr beginnen wird, immer mehr den Cha einer wahrhaft würdigen Hauptstadt des 2r und damit des Deutschen Reiches erhall. gez. Adolf Hitler. Haupischriftleiter: Joseph 6 a010r Stellvertreier des Hauptschriftleiters: Veier Verantworllich: Hür den poliiischen, kulturpolllischen sree Unterhaltungsteilt Joseph Hasler, Machum i6. Bl. ofglen in Vertretung: Peter Schllfers. Bochum: für 3 Tell der Ausgabe Bochum: Reter Schiffers. Kroge., Bochum; für Westdeutsche Umschaut Geor: Kruse, Bochum 1 8i im Urlaubi. 1. Umdruch: Werner Nr0ger Bochum: sür den W0rorr, gie. der Ausgaben Hattinsten und Eslen=Steele: 2r. jofalen sters, Effen=Steele: für Svort, Handel und gum Leil Wattenscheid: erdinand Julins Ln hot für den Bilderdienst die einzelnen Abienungere den Anzeigentell Bochum: Karl Lenae m n Angeigenteil Hatlingen/E-Gteele: Enn* ar den Andeigenten Wattenscheit: Hermann P n Rur Sett Pretene VII. " Truck: Cofrmann à Rloaars Pochum 94 ber 00 davon Nueaa seltung Nochum über 7600 ausaade: Ennepe=Ruhr/ Sieeler Benuns anee 1100). Morgenzeitung Wattenscheid über Man Montag, den Sonnenaufgang 5,13 Mondaufgang 16.22 Mond in 1604: Der Feldherr He 1639). 1717: Sieg des Prinz ken bei Belgrad. 1810: Stiftung der Uni 182: Der Philosoph W au geb.(gest 19. 1870: Deutscher Sieg be 1872: Der Musiker Sie in Graz geb. Stapellauf der„ schluß der Oly land errang die n Kind ar Ein Radfahre Um 13 Uhr stieß auf Lenbachstraße, ein Perse Einspänner=Fuhrwerk z1 den nicht verletzt. Das Der Personenkraftwagen Um 14,10 Uhr stieße Nahe Rombacher Hütte und ein Radfahrer zu bierbei einen Schädelbr tenwunde. Er wurde! führt. Beide Fahrzeuge Auf der Castroper S 218. wurde ein 7 Jahre a aueren der Fahrhahn 1 wagen angefahren. Da Kopiprellung. Quetschun schürkungen an der linke und beiden Unterschenke Verbänden wurde das 5 bracht. Der Personenkr. schadigt. Versuchter hi Der Täter In der Nacht wurde Manne in der Robertst Huhnerdiebstahl auszufü Wachsamkeit der Eigent bindert wurde. Auf der zwanziger Jahren stehenl Anzug, schwarzen Schuh soll und keine Kopfbeded Sack und eine Dose mit Sack trägt die Aufschri Muhlen— Seldorf— F Der Deckel der Isoli Loden der Dose weiß. T lierband für Starkstrom Zentimeter. Das Isolier Wer kann über den Die geringsten Beobacht ffallen zur Ermittlungd Angaben, die auf Wul werden, erbittet die Krin Polizeiprasidium, Uhland Verleihung. Der Führ um Sportschriftleiter vandefeld, in Anerke vollen Mitarheit beid die Deutsche Clympia=E Bande verlichen. nskk. für das hohen MV . Sus große motorsportli saebiets ist das am ube Westfalen führt es panner des Kraftwagen Juhren gestern. Rennen versehen, Proi sen der Stadt. Auch in de kleine Wagerkolonne Manner. Auf dem Bilde Fraftwagen befestigt. ehmen zu wollen, so tne th „daß wir mit dieser äußeTeil der Dankesschuld abals dem Eroberer Berlins Goebbels auleiter Dr. Goebbels und seinen Gruß Er führte lationalsozialisten eine be= e Freude, zum Buch der Berlins ein Blatt hinzun wir glauben und hoffen 1 Generationen nicht achtwird. „in knapp zehn Jahren, einst rotesten Stadt der haftdeutsche Stadt vor einigen Tagen einen bisher der Oeffentlichkeit jemachten Beständen des gestellt war. In diesem herrschaft in Berlin geUeberzeugung, daß das ifs tiefste erschüttert wernen uns heute kaum noch il in Berlin ausgesehen die damals als Zeugen isten die schweren Kampfdie dazu ein sehr starkes gsvermögen besitzen, köndurch welche Schwierigalistische Bewegung hinn Berlin zum Siege zu wir uns auch im klaren Durchführung des uns Auftrages gelänge, wir t historische AufJanuar 1933 haben wir ter Wünsche und unserer te ist es unser höchhrfeier der ReichshauptVaterland und in einer adt feiern zu können. urch die Straßen unserer ende, ja Hunderttausende ischen und begeisterten eine Ahnung davon auf, nur eine wirtschaftliche, eine soziale gewesen ist, eine Aufgabe am ir nicht nur diese Stadt sondern daß wir sie geMenschen aller Schichten. ten wir am besten unsere auptstadt, die uns ebelieb und teuer geworn der freudigen Zuvere Zukunft, ja bis in die von beute eine 7000 gewas es immer geweien matische, eine lebensbeionalsozialistische Stadt, befolgschaft des Führers r Dr. Lippert Beifall aufgenommenen berbürgermeister Dr. Uvertretende Präsident iges, das Wort, um in ter Fiehler die Glückmeinden zu übermitteln. diese Glückwünsche an in erster Linie jedoch en, der diese Stadt ern g und damit dem ganschließend überreichte er pvert die Ehrenschen Gemeindedes Reichsfreiherrn von der ständige Stellversters, teilte dann mit. ing entschlossen habe, lithelfer des Gauleitere, mnermüdlichen Wirkens alistischen Staates den gel des Johannes dre 1176 zu überreichen. indies 1 den Führer enzenloser Dankbarkeit die beute auf ein kt. auf den Einiger des einem Reich der Obnses und der Ehre gener Rathaus zu feierVertreter der Stadt Bevölkerung gedenken fster Verehrung ihres mit der ihrem Blute mein Führer, bei der htlichen Mission unerfolgschaft, komme was Julius Lippert" des Führers auptstadt. des Führers lautet: D=Jahrfeier entbotenen chen Dank. Mit Stol hren Aufstieg zurug lich, daß sie durch die r mehr den Charalter auptstadt des Dritten 1. in Urlaud). 1fer0 den 16. August Man merke n Uran. 9 Werner ora 9100 la 3 Josepd den lokalen mr den 6a de No 1eeure? gde6 Montag, den 16 August 1987. Sonnenaufgang 5,13 Sonnenuntergang 19.55 Mondaufgang 16.22 Monduntergang 0,17 Mond in Südwende. 160t: Der Feldherr Herzog Bernhard von Sachsen=Weimar in Weimar geb.(gest. 1639). 1717: Sieg des Prinzen Eugen über die Türken bei Belgrad. 1810: Stiftung der Universität Berlin. 182: Der Philosoph Wilhelm Wundt in Neckarau geb.(gest 1920). 1970: Deutscher Sieg bei Vionville=Mars la Tour. 1872: Der Musiker Siegmung v. Hausegger raz geb. 10 Stapellauf der„Gremen“. 16: Abschluß der Olympischen Spiele; Deutschland errang die meisten Siege. Kind angefahren Ein Radfahrer schwer verletzt. Um 13 Uhr stieß auf der Hattinger Straße, Ecke Lenbachstraße, ein Personenkraftwagen mit einem Einspänner=Fuhrwerk zusammen. Personen wurden nicht verletzt. Das Pferd wurde leicht verletzt. Der Personenkraftwagen wurde schwer beschädigt. * Um 14,10 Uhr stießen auf der Kohlenstraße, Nabe Rombacher Hütte ein Personenkraftwagen und ein Radfahrer zusammen. Letzterer erlitt bierbei einen Schädelbruch und eine Kopfschwartenwunde. Er wurde dem Bergmannsbeil zugeführt. Beide Fahrzeuge wurden leicht beschädigt. * Auf der Castroper Straße, vor dem Hause Nr. 218 wurde ein 7 Jahre altes Mädchen beim Ueberaueren der Fahrhahn von einem Personenkraftwagen angefahren. Das Kind erlitt eine leichte Kopiprellung, Quetschung beider Beine, Hautabschürfungen an der linken Hüfte, am rechten Oberund beiden Unterschenkeln Nach Anlegung von Verbänden wurde das Kind in die Wohnung gebracht. Der Personenkraftwagen wurde leicht beschädigt. Versuchter Hühnerdiebstahl Der Tater geflüchtet. In der Nacht wurde von einem unbekannten Manne in der Robertstraße 21 versucht, einen buhnerdiebstahl auszuführen, der jedoch durch die Wachsamkeit der Eigentümerin der Hühner verbindert wurde. Auf der Flucht ließ der in den zwanziger Jahren stehende Täter, der mit dunklem Anzug, schwarzen Schuhen bekleidet gewesen sein soll und keine Kopfbedeckung trug, einen leeren Sack und eine Dose mit Isolierband zurück. Der trägt die Aufschrift:„Ovator— Deutsche Muhlen— Seldorf— Hafen“. Der Deckel der Isolierbanddose ist blau, der Poden der Dose weiß. Die Aufschrift lautet: Isolerkand für Starkstrom und Schwachstrom— 15 Ventimeter. Das Isolierband selbst ist weiß. Ver kann über den Täter Angaben machen? geringsten Beobachtungen genugen in vielen Ffallen zur Ermittlung der Täter. Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Polizeiprasidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 246. Verleibung. Der Führer und Reichskanzler hat gm Sportschriftleiter unserer Zeitung, F. sandefeld, in Anerkennung seiner verdienstvollen Mitarheit bei den Olympischen Spielen de Deutsche Clympia=Erinnerungsmedaille am Bande verlichen. NSkk. wirbl für das Hohensyburgrennen 4. up große motorsportliche Ereignis des Indufinsardiets ist das am übernächsten Sonntag stattgriaene Hohensyburg-Dreieck=Rennen. Die Motornade Westfalen führt es erstmalig durch und die tanner des NSRK. werden schon jetzt dafür. Die Mastwagen fuhren gestern, mit den Plakaten für ten Sennen versehen. Propaganda durch die Strad Stadl. Auch in den Außenbezirken sab man — keine Wagerkolonne der Bochumer NSRNHanner. Auf dem Bilde wird das Plakat an dem Kraftwagen befestigt. SK=Fotos Herker. 1. Beilage der Volks-Zeitung Trotz schlechten Wetters große Beteiligung Die Altenbochumer feierten Schützenfest Richard Protzel wurde der Meisterschütze von Altenbochum, Gustav Marek sen. Bester des Bürgerschützenvereins Altenbochum- Im übrigen großer Betrieb im Festzelt und auf dem Kirmesplatz Die Altenbochumer feierten ar letzten Samstag und Sonntag ihr Schützen= und Volksfest, das dadurch seine auszeichnende Note erhielt, daß diesmal alle Bochumer zum Schützen= und Volksfeste eingeladen waren. Und man durfte auch feststellen, daß sich die Bochumer in großer Zahl eingefunden hatten, und dabei durchaus auf ihre Kosten kamen. Mochte der Himmel gestern noch ein so trübes Gesicht machen, es war von Anfang an in Altenbochum die rechte Begeisterung da, und sowohl die Grünröche wie auch die übrigen Volksgenossen hatten sich eingefunden, um fröhliche Stunden zu verleben. Hier hatte jeder die Chance, Meisterschütze zu werden. Wenn nun doch die besten Schützen von Altenbochum sich als Mitglieder des Vereins Altenbochum herausstellten, dann muß das eben ein Beweis dafür sein, daß trotz großter Beteiligung der Richtmitglieder doch die besten Schützen von Altenbochum im Bürgerschützenverein dieses Stadtteils zu finden sind. Bereits am Samstag nachmittag um 15 Uhr begann das und Schützenbruder Willkowski— noch gestochen werden und zwar mit einem Schuß. Hierbei wurde nun Karl Löhr mit 9 Ringen der Beste, dann folgte Schützenbruder Willkowski mit 6 Ringen und zum Schlusse Aler Marek mit 4 Ringen. Der letztere schied also bei der Gewinnung der drei Goldmedaillen aus, und so wurde Schützenbruder Protzel Besitzer der goldenen Medaille und damit Gewinner des Titels des Meisterschützen von Altenbochum, Karl Löhr Gewinner der silbernen und Schützenbruder Willkowski Gewinner der bronzenen Medaille. Um 20 Uhr fand dann im Festzelt die Ehnung der Meisterschützen von Altenbochum durch den Vereinsführer und unter Teilnahme der Ehrendamen statt. Gleichzeitig erfolgte die Ehrung des besten Schützen, der innerhalb des Bürgerschützenvereins ermittelt worden war, und zwar in der Per= son von Gustav Marek sen. Alle diese Ehrungen wurden von den anwesenden Schützenbrüdern und Festteilnehmern mit großer Begeisterung aufgenommen. Auch dieser Abend fand dann mit dem Tanz im Festzelt, an dem sich wieder eine größere Zahl von Volksgenossen beteiligte, so daß das geräumige Festzelt bis auf den letzten Platz besetzt war, seinen schönen und harmonischen Ausklang. Es braucht wohl nicht besonders erwähnt zu werden, daß auch die Kirmes, die das ganze Fest umrahmte, gut besucht war und nicht unwesentlich zur Hebung der Stimmung beitrug. Mancher Schützenbruder schwang sich mal in einer Erholungspause auf die Schiffschaukel oder das Karussell, und für die Großen und die Kleinen gab es hier manche Schleckereien und sonstige Freuden, die nicht übersehen wurden. Am heutigen Montagabend findet dann das Fest im Festzelt mit großem Tanz seinen guten Ausklang. Die Altenbochumer haben mit diesem Feste bemiesen, daß sie es verstehen, besonders durch die Ausschießung des besten Schützen von Altenbochum dieses Schützenfest zu einem rechten Volksfest zu machen. Dieser Versuch dürfte auch für die kommenden Jahre zu einer Nachahmung reizen und dazu beitragen, daß auch die kommenden Schützenfeste des Vereins ähnlich wie dieses auf dieser breiten Grundlage unter Beteiligung aller Kreise gefeiert wird. Diebstahl eines kompletten Schlagzeuges. In den Monaten September=Oktober 1936 wurde aus dem Saal der ehem. Loge, hier, Humboldtstraße, jetzt Silcher=Haus, ein komplettes Schlagzeug und eine kleine Trommel entwendet. Die Instrumente waren je in einem kraunen Futteral eingepackt. Wer kann über den Verbleib der Instrumente Angaben machen oder wo sind dieselben zum Kauf angeboten worden? Sachdienliche Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Polizeipäsidium, Uhlandstraße 35. Zimmer 245. + In den Rubestand getreten. Der Kastellan des Landgerichtes Justizoberwachtmeister Hucketewes ist infolge Erreichung des Rubedienstalters nach 40jähriger Tätigkeit im Dienste der Justizverwaltung in den Rubestand getreten. Er war viele Jahre an den Amtsgerichten Bochum und Herne tätig und erhielt vor sieben Jahren die Kastellanstelle am Bochumer Landgericht übertragen. Bei seinem Scheiden sprach ihm Landgerichtspräsident v Vacano den Dank der Justizverwaltung ür treu geleistete Dienste aus. Zu seinem Nachfolgen in der Kastellanstelle des Landgerichtes wurde Justizoberwachtmeister Szesny, welcher 18 Jahrdie Kastellanstelle im Amtsgerichtsgebäude an der Diekampstraße 41 betreut hat, bestimmt. Dieses Wochenend vermittelte uns schon einen Ein Gruppe Schützen passiert auf dem Wege zu Schiebstand den Rummelplatz. Nach sind Karussel und Schiffsschaukel nicht in Betrieb, denn es ist noch früh, aber bald geht auch auf dem Platz der große Betrieb los. Vorgeschmack vom Herbst Regen und fallendes Laub stimmten melancholisch Ausschießen um die Wanderplakette und den Meisterschützentitel von Altenbochum, der in diesem Jahre erstmalig ausgeschossen wurde. Die Beteiligung einheimischer und auswärtiger Schutzen und anderer Volksgenossen war seh groß. Um 19 Uhr zeigten sich die Schüden von Altenbachum in einem Werbeumzug auf den Straßen Altenhochims ihren Nachbarn und Freunden, und auch dieser Umzug hat das Seinige dazu beigettagen, daß der Schützengedanke in Altenbochum neben dem Ausschießen des Meisterschützen neuen Auftrieb erhielt. Der Zug begann bei Lehmkuhl und führte dann durch den ganzen Stadtteil bis zum Festzelt. Hier konnte der Vereinsführer Sufsieck die erschienenen Kameraden und Schützenbrüder auf das herzlichste willkommen heißen. Im Anschluß daran konnte er mitteilen, daß er beauftragt sei, einige Beförderungen innerhalb des Vereins vorzunehmen. So wurde Oberleutnant Heini Kerl zum Hauptmann befördert, ferner Vizefeldwebel Stiegmann zum Zeutnant und Vizefeldwebel Koß zum Leutnant.— Der Festhall, der sich daran anschloß und der ausgezeichnet besucht war. brachte den Höhepunkt des Abends. Es braucht wohl nicht besonders erwähnt zu werden, daß es sich im geräumigen Festzelt nach den Klängen des Musikzuges des SA-Sturmes 17 ausgezeichnet wanzen ließ und daß die Wogen der festlichen Begeisterung bis in den beginnenden Sonntagmocgen hineinklangen. Aber am Sonntagmorgen wurde dann wieder bereite um 10 Uhr das Ausschießen des Wandetpreises und des Meisterschützentitels von Altenbochum weitergeführt, das sich infolge der großen Beteiligung aus allen Kreisen bis nach 18 Uhr hinzog, bis der Meisterschütze von Altenbochum ermittelt war. Zunächt des Bürgerschützenvereins, den die 2. Kompagnie verdes Fürgerschützenvereins, den die 2. Kompagnie verteidigte. Es war wieder die 2. Kompagnie, die nach hartem Kampfe, der nicht der Spannung und des größten Interesses entbehrte, diesen Wanderpreis an sich brachte. Und nun begann der große Kampf um den Titel des Meisterschützen von Altenbochum. Es galt, drei Schuiß stehend freihändig, 100 Meter mit Kleinhaliber zu schießen. Die höchstmögliche Ringzahl war 36. Den ganzen Samstag und Sonnng hatte der Kampf getobt, aber dann erkannte man doch, wer sich langlam in die erste Reihe vorschob. Mit 35 Ringen wurde Richard Protzel aus Bochum. Mitglied des= Bürgerschützenvereine Altenbochum, Bester und damit Meisterschütze von Altenbochum. Mehrere Schützen hatten sich dahinter mit 34 Ringen etabliert, und nun mußte zwischen diesen drei Schützen— es handelte sich um Alex Marek, Karl Löhr Die vergangene Woche, die so sommerlich warm und verheißungsvoll begann, endete Samstag mit einem Schuß Regen und einem bunten Gemisch von Sommer und Herbst. Am Laurentlustaa war es noch trocken und schön, mar der Himmel noch blau und abends sternenübersät, so daß man die„feurigen Tränen des hl. Laurentius“ ungehindert beobachten konnte.„Laurentiustränen“ wird im Volkamund der Meteoritenschwarm genannt, der alljährlich Mitte August die Erdbahn streift. Der Grund dafür mag wohl darin liegen, daß gerade um den Tag, an dem die Liturgie der Kirche den Todestag jenes römischen Erzdiakons mit besonderer Festlichkeit begeht, in den Nächten vom 9.—11. August der Sternschnuppenfall besonders häufig und deshalb besonders eindrucksvoll und gut zu beobachten ist. * Seit dem Laurentiustag hat sich das Wetter leider welentlich verschlechtert und was wir an diesem Wochenend erlebten, das war schon mehr als ein Vorgeschmack des kommenden Herbstes. Es mar unfreundlich, regnerisch und trübe. Gemade dieses Wochenend verwies uns wieder einmal auf den ewigen Wechsel und den ständigen Kreislauf der Jahreszeit, der ruhelos wie eine Uhr immer vorwärts treibt. Jeder Tag, jede Stunde führt näher dem Ziele zu, das jedes Jahr das gleiche bleibt und sedes Jahr doch wieder anders ist. Kurz nur ist die Gegenwart, in die man plötzlich hineingestellt ist, und schon wieder ist die Vergangenheit. * Auf beiden Seiten des Weges, den die Linie 8 und A und 15 in südlicher Richtung nehmen, dehnten sich noch vor wenigen Wochen weite wogende Kornfelde r. Mannshoch stand der Roggen in seiner goldenen Pracht, schwerfällig schwankten die prallen Aehren des Weizens im leichten Wind. Halm stand an Halm, tausendfältige Frucht verheißend. Mittlerweile aber ist die gelbe duftende Pracht schon eingeholt worden und füllt die Scheunen bis ans Dach. Schon stehen die Felder leer und warten neuer Wintersaat. * Auf den Stoppeln spielen die Kinder. Der Windvogel, der Drachen beherricht das Bild, obschon in den letzten Jahren dieser Kinderbrauch im Abnehmen begriffen ist. Noch haben sie Ferien, aber leise bringt sich schon das Ende in Erinnerung. Bücher und Schulmappen sind zwar noch vergessen, ruhen im verstecktesten Winkel, und nur das Spiel gilt in diesen Tagen der ungebundenen Freiheit, aber dennoch ist es schon, als ob der Ton der Schulglocke ins Spiel hineinklinge. Noch vierzehn Tage und der Ernst der Schule tritt wieder an sie heran. * Daran gemahnte auch dieses Wochenend. Es ist, als ob der Herbst diesmal schon früh ins Land bricht. Schon brennen die ersten Dahlien rot und gelb und blau hinter den Hecken auf kleinen Sträuchern. Der Himmel ist mit schweren Wolken dunkel verhangen, ein steifer Wind fegte durch die Straßen und der Regen malte das trübe Bild der beginnenden Herbstzeit an die Wand. * Gerade in diesen Tagen merkte man, daß die Abende schon früh und kühl herabsinken. Rebel steigen aus den feuchten Wiesen auf, weben leichte Florleide über das Dunkelgrün der Bäume, die auc schon ihr Blätterkleid abzuwerfen beginnen, und der Mond steht tief und rot am Himmel, und die Sterne sind unwirklich fern. * Solches Wetter lieben die Kinobesitzer. Die Lichtspielhäuser waren denn auch an diesem Wochenend gut besucht. Auch konzentrierte sich der Sonntagsverkehr mehr auf die Gaststätten mitten in der Stadt, da man auf den Sonntagsspaziergang verzichten mußte. * Am Bahnhof erlebte man wieder das wechselvolle Spiel der letzten Wochen. Viele kamen braungebrannt aus dem Urlaub am Samstagabend zurück, andere wieder traten erst die Fahrt, mit Koffern und Taschen schwer benackt, in den Urlaub an. Bald werden wir mieder alle beisammen lein und mit neuer Kraft uns in die Winterarbeit stürzen. * Samstag herrschte in der Stadt sehr starker Verkehr., Dabei zeigt sich immer wieder, welch gute Dienste die„Verkehrsregler" des RSKK verrichten, die setzt jeden Samstag in Aktion treten, um an den verkehrsreichsten Punkten unserer Stadt, wie om Rathaus, am Wilhelmeplatz oder Bongardstraße Anfang Wittener Straße. Unermüdlich sieht man die braunen Männer in Tätigkeit, immer wieder müssen sie„Verkehrslünder“ zurecht weisen, immer wieder müssen sie aufklären und die Passanten über richtiges Gehen und Fahren belehren. In dieser Beziekumg ist in Bochum noch viel zu tun. Bech hatten die Altenbochumer mit ihrem diesjährigen Volksfest Man hätte ihrem Schützenfest Sonne und Wärme wünschen mögen. Denn es ist nicht angenehm, wenn die Geschoßbahn durch Regentropfen vernebelt und die Festesfreuden verwässert werden. * Auch den Teilnehmern an der Blaufahrt der Reichsbahn wäre trockenes und warmes Wetter zu wünschen gewesen, zumal die Blaufahrt zu einem Ort ging, der über schöne Freibadeanlagen verfügt. Wie gern hätte man sich dort in die Sonne gelegt und in den Himmel geschaut, ledig aller Alltagssorgen. Aber die kühle Witterung machte einen Strich durch die Rechnung. Auch die Veranstaltungen der„Deutschen Kunstmeisterschaft 1937“ auf dem Flughafen Dortmund, zu dem viele Bochumer starteten, hatte unter der Ungunst der Witterung zu leiden. Sie machte den an der Flugmeisterschaft aktio Beleiligten zu schaffen und hielt zum anderen auch viele dieser hochinteressanten Flugveranstaltung fern. Ueberhaupt scheinen diese Dortmunder Veranstaltungen unter einem ungünstigen Stern zu stehen, da sie in den letzten Jahren wiederholt verregnet sind. Gestern feierte die Kirche Mariä Himmelfahrt. Dieses Fest ist das sinnvollste aller Erntefeste. Es liegt ein tiefer Gedanke darin, daß die Kirche dieses Fest an das Ende des Hochsommers gelegt hat. Der Gedanke an die Ernte des Jahres macht es zum rechten Gegenstand einer freudigen Volksfrömmigkeit. An diesem Tage weiht die Kirche auch zu Ehren der seligsten Jungfrau allerhand Kräuter, die nach dem Glauben des Volkes geeignet sind, die Gesundheit zu stärken, Krankheiten zu heilen und Unglück von Haus und Stall zu bannen. Reichsparteitag 1937 Kein Kartenvorverkauf bei der Gauleitung NSG. Der Gauschatzmeister des Gaues Westfalen=Süd der NSDAP teilt mit: Täglich eingehende Zuschriften und Telefonanrufe veranlassen mich bekannt zu geben, daß Eintrittskarten zu den öffentlichen Veranstaltungen des Reichsparteitages sowie Eintrittskaren zu den NSKampfspielen nur über die Dienststellen der Stützpunkte. Ortsgruppen und Kreisleitungen der NDAP bestellt werden können. Bestellungen, die bei der Gauleitung Westfalen=Süd von Privatpersonen oder Gliederungen bzw. angeschlossenen Verbänden der NSDAP eingehen, können zurzeit aufgrund der zu leistenden Mehrarbeit nicht einzeln beantwortet werden, sondern müssen ohne Berücksichtigung zurückgestellt werden. Eintrittskarten werden hen Dienststellen der NS0°P im Rahmen der zur Verfügung stehenden Karten übersandt. Sie können dort nur von Reichsvarteitagteilnehmern käuflich erworben werden, die im Besitz einer Reichsvarteitagplakette sowie einer Eintrittskarte zum Riesenfeuerwerk am Dutzendteich mit der gleichzeitigen Berechtigung zum Eintritt in die antibolschewistische Schau in der Norishalle sind Ich weise ferner darauf hin, daß sich Rückfragen bezüglich der Zustellung erübrigen, da die Karten lediglich von den Dienststellen gegen Barzahlung ausgehändigt werden. Sie werden den Dienststellen im Laufe der nächsten Woche zugestellt. Auch die Werkscharen rüsten für Mürnverg Bochum muß bis zum 1. Sept. entrümpelt sein! Entrümpelungsverordnung zum Luftschutzgesetz 1937 Die 3. Durchführungsverordnung vom 4. Mai des Luftschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 verordnet als bis zum 1. September 1937 durchzuführen: In bei Luftangriffen in besonderem Maße der Brandgefahr ausgesetzten Gebäudeteilen ist verboten: Das Aufbewahren von Gerümpel(brennbare oder sperrige Gegenstände, die für den Besitzer entbehrlich oder geringwertig sind; das übermäßige und feuersicherheitswidrige Ansammeln von vervrennbaren Gegenständen, die im Höchstfall den Jahresbedarf übersteigen, die Feuerausbreitung begünstigen, die Feuerbekämpfung erschweren; das Abstellen anderweitig unterbringbarer oder schwerbeweglicher Gebrauchegegenstände. Brandgefährdete Gebäudeteile sind alle zu Abstell= und Lagerzwecken benutzte Räume zwischen oberster Vollgeschoßdecke und Dachfläche(Dachbodenräume) und Nebenzwecken dienende Baulichkeiten wie Ställe, Schuppen, Werkstätten usw., wenn sie weniger als 5 Meter von Fenstern zu entrümpelnder Gebäude entfernt liegen. Die Bestimmungen aelten nur für Gebäude, die innerhalb eines im Zusammenhang gebauten Ortsteiles liegen Für Gebäude, die in geschlossener Bauweise errichtet sind, ohne Ausnahme, für Gebäude in halboffener Bauweise errichtet, wenn die Häusergruppen mehr als zwei Vollgeschosse besitzen, die Länge der Häusergruppen 75 Metex überschreitet oder der Abstand der Häusergruppen untereinander kleiner als 5 Meter ist. Gebäude in offener Bauweise mit mehr als 1000 Meter überbauter Fläche und bei Gebäuden, die der Ortspolizei=Verwalter unter die Verordnung aus LS.=Gründen fallend bezeichnet. Auf Kleinsiedlungen und Volkswohnungen nach Art der Kleinsiedlungen findet die Verordnung keine Anwendung. Verbleibende Gegenstande dürfen die hkeit nicht beeinträchtigen. Weitere Entleerung lichkeit nicht beeinträchtigen. muß griffbereit vorgesehen werden. Da Gebäude, welche nicht unter die Verordnung fallen, in Friedens= wie in Kriegszeiten durch feuergefährliches Gerümpel ebenfalls gefährdet sind und bei Wind Nachbarhauser mit in Gefahr bringen, werden sie sich von der Entrümpelung nicht ausschließen, in Verbundenheit zur Volksgemeinschaft die Erhaltung wirtschaftlicher Werte des Volksvermögens beitreten. Die Entrümpelung dient als Vrandschup. gleichzeitig aber auch der Gewinnung von Gegenstanden des täglichen Bedarfs für bedürftige Volksgenossen ungr Gewinnung von Rohstoffen durch Sicherstellung von Altmaterialien Die Entrümpelungsaktion 1937 ist eine Gemeinschaftsarbeit aller unmittelbar interessierten bzw. in Frage kommenden Organisationen: der NSDAP., der NSV., der Altmaterialerfassung, des Haus= und Grundbesitzer=Vereins, des RLB. In der Woche vom 14. August bis 22. August werden die Amtsträger des RLB. die Entrümpelung mit Rat unterstützen, überprüfen und dabei helfen, damit die Durchführung zum 1. September, vor Eintritt der polizeilichen Prüfung, durchgeführt ist. Reichsluftschutzbund, Ortsgruppe Bochum Der Ortegruppenführer: gez. Hüning, SA.=Standartenführer. Nur noch 40000 Arbeitslose in Westfalen Der Arbeitseinsatz im Monat Juli 1937 350 aus Westfalen=Süb marschieren mit NSG. Auch die Werkscharen der Deutschen Arbeitsfront werden auf dem Reichsparteitag 1937 in Nürnberg vertreten sein. Im blauen Ehrenkleid der Arbeit als Abgesandte der schaffenden Arbeitskameraden nehmen sie teil an den großen Tagen der nationalsozialistischen Bewegung in Nürnberg. Nur 350 Werkscharmänner des Gaues Westfalen=Süd erleben den Reichsparteitag, da die vielen tausend Arbeitskameraden in den Betrieben in ihrer für den Vierjahresplan zu leistenden Arbeit unentbehrlich sind, Die„Nürnberg=Werkscharen“ des Gaues Westfalen=Süd haben zum Teil besondere Aufgaben in der großen KöF=Stadt zu erfüllen Auch der Mufikana der Werkschar des Bochumer Vereins führt mit und eine Singschar und Spielschar in S#ürke von 30 Mann. Erbolungsfahrten der NS.=Gemeinschaft„Kraft burch Freude“. Weitere Fahrten sind vorgesehen: Am 18. 8 nach Haltern, Preis 1,70 RM.; am 21 8. nach Hohensykurg=Hengsteysee. Preis 1,50 RM.: am 22. 8. große Sauerlandfahrt, Preis 3,90 RM.; am 25. 8 Hespertal, Preis 1.50 RM.; am 28. 8. Neandertal, Preis 2 RM; am 29. 8. Jons=Rh Preis 3,15 RM. Der Prasident des Landesarbeitsamtes Westfalen teilt mit: Im Bezirk des Laadesarbeitsamtes Westfalen hat die günstige Entwicklung des Arbeitseinsatzes während des Berichtsmonats angehalten. Der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen war mit rund 6000 absolut nicht mehr ganz so stark wie in den Vormonaten, jedoch ist zu berücksichtigen, daß der noch vorhandene Bestand an einsatzfähigen Arbeitslosen immer geringer geworden und die Zahl der an den freien Arbeitsplatzen jeweils verwendbaren Arbeitskräfte ebenso zurückgegangen ist. Die Betriebe greifen desbalb stark zurück auf ehemalige mithelfende Familienangehörige und Selbständige, die durch die günstige Entwicklung der Beschäftigungslage veranlaßt wurden, ihre bisherige Existenz aufzugeben und als Arbeiter oder Angestellte tätig zu werden. Dieser Entwicklung entsprechend ist im Bezirk des Landesarbeitsamtes Westfalen seit einiger Zeit die Zahl der Beschäftigten stärker gestiegen, als die Arbeitslosigkeit abgenommen hat. Der jeweilige Rückgang der Arbeitslosenzahl ist daher kein unbedingter Maßstab mehr für die Beurteilung der eingetretenen Erhöhung des Beschäftigungsgrades, da aus den angegebenen Gründen fortlaufend statistisch nicht erfaßte Bewerber in den Arbeitsprozeß eingegliedert werden. Die Zahl der am Monatsschluß im Bezirk des Landesarheitsamtes Westfalen noch bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen betrug rund 40000 Hiervon waren 14000, das sind 25 Prozent, nicht mehr voll einsatzfähig, so daß für vollwertige Arbeitsstellen in ganz Westialen und Lippe nur noch 26000, darunter 6600 Ungelernte, zur Verfügung stehen Bei den Unterstützten betrug der Rückgang im Juli wie bei den Arbeitslosen insgesamt rund 6000. Von den noch vorhandenen Unterstützten entfallen 19 700, das sind 69 Prozent, auf die Reichsanstalt und 8600, das sind 31 Prozent, auf die Bezirksfürsorgeverbände. In Notstandsarbeiten wurden 3000 Volsgenossen gegenüber 3500 im Vormonat beschäftigt. Innerhalb der Saisonaußenkerufe ist der bisher schon hohe Bedarf an Arbeitskräften in der Landwirtschaft mit Beginn der Erntearbeiten noch gestiegen. Die benötigten gelernten Kräfte konnten auch in zwischenbezirklichem Ausgleich oft nicht in ausreichender Zahl beschafft werden, dagegen gelang es, die Nachfrage nach Erntearbeitern durch weitgehende Einschaltung der älteren und verheirateten Arbeitslosen anderer Berufsgruppen im wesentlichen zu befriedigen In der Industrie der Steine und Erden konnte die stige Beschäftigungslage infolge des großen gehalten werden. nicht mehr, da terialbedarfs des Baugewerbes Größere Einstellungen erfolgten die Betriebe ihren Bedarf an Arbeitskraften bereits in den Vormonaten gedeckt hatten. Außerordentlich hoch war wieder die Nachfrage nach Arbeitskräften im Baugewerde, das noch für längere mit Aufträgen, die teilweise der Durchtst, rung des Vierjahresplanes dienen, versehen ist Der Mangel an Baufacharbeitern insbesonder= Maurern, konnte nicht immer behoben werden. Der Ruhrbergbau(einschl. der rhein. Zechen erhohte seine Belegschaft um weitere 8163 Mann so daß die Gesamtbelegschaft nunmehr 291598 beträgt. Weitere größere Einstellungen sollen erfolgen, sobald die zur starken Erhöhung der Kohlenförderung notwendigen Vorrichtungsarbeiten beendet sind. Auch in der Eisen= und Metallindustie konnten die Betriebe bei anhaltend gutem Auftragseingang weitere Einstellungen vornehmen. Schwierigkeiten bereitet nach wie vor die Beschaffung der benötigten Facharbeiter. Bei den Konsumgüterindustrien ist eine wesentliche Veränderung der befriedigenden Arbeitslage nicht eingetreten. Im Nahrungsund Genußmittelgewerbe erfolgten noch vereinzelt Einstellungen bei den Konservenfabriken und der Süßwarenindustrie, die jedoch im allgemeinen ihren Bedarf an Arbeitskräften vorerst gedec haben. Im Bekleidungsgewerbe erfolgten bei ten Maßschneidereien wegen Beendigung der Sommersaison Entlassungen. In dey übrigen gen des Bekleidungsgewerbes hielt sich die Beschäftigungslage auf der Höbe des Vormonats nierfest am Rhein! Diesmal beabsichtiat die Deutsche Arbeitsfront. NS Gemeinsche „Kraft durch Freude“. Kreis Bochum. am 19. ertember einen Sonderzug von Bochum nach Koln einzulegen, um von dort mit dem Dampier über Linz und dann zurück nach Honnef zu fahren Hrer soll das große Winzerfest steigen. Die Abfahrt ist für 6 Uhr angesetzt, und wir rechnen damit, um 12 Ubr in Honnef einzutrefsen, wo wir dis 19 Ubr bleiben werden. Ankunkt in Bochum um ca. 23 Ubr. Anmeldungen nehmen die Betriebswarte sowie de Vorverkaufsstellen der Deutschen Arbeitoiront. Kraft durch Freude“, entgegen. 4r Der Bochumer Schunenbund 1862 bat seit Jahren das Schießwesen in all seinen Arten gevilegt, darunter auch das Schiehen als saadiporiliche Betätigung. Ein solches jaadlportliches Schielen veranstaltete er jetzt auf den hierfür besonders ein= gerichteten Schienstanden des Beckmannshoies in Sprockhövel. An diesen beteiligten sich sämtliche Kameraden. Geschossen wurde auf flüchtige BolKeiler= und Hirschbilder. Dem Schießen auf Widscherben schlossen sich Schießen auf Tontauben ein Pistolenschiehen an. Der Unterhaltung r Uebung diente auch ein nachfolgendes Preisschieien Jn all diesen Schieharten wurden bei der bewährten Schleßtüchtigkeit der Kameraden außerordentlich zun Ergebnisse erziel. Frohes Volk— wehrhaftes Volk! Große Veranstallung der Dus. Westfalen=Süd am 28. u. 28. August N3G. Wiederum tritt die Deutsche Arbeitsfront, Gau Westfalen=Süd, mit einer einzigartigen Veranstaltung an die Oeffentlichkeit. Für den 28. und 29. August ist in Dortmund eine gewaltige Gauveranstaltung vorgesehen, an der auch das Flak=Regiment 4, Dortmund teilnimmt. Besondere Bedeutung erhalten diese beiden Tage durch die Anwesenheit des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley und des Generals der Flieger, Milch. Auch werden diese Tage erneut die enge Verbundenheit zwischen den schaffenden Volksgenossen und der Wehrmacht zeigen. Schon jetzt sind die Vorbereitungen in vollem Gange und lassen darauf schließen, daß diese beiden Tage wiederum ein voller Erfolg der Deutschen Arbeitsfront, Gau Westfalen=Süd, werden. Schon heute wollen wir in kurzen Zügen auf das Programm eingehen. Eingeleitet werden die beiden Tage am Sonnabend, dem 28. August, 17 Uhr, mit einer Gauveranstaltung der Deutschen Arbeitsfront in der Westfalenhalle, die zu diesem Zweck umgestaltet und prächtig ausgeschmückt wird. Hier werden Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley und Gauobmann Ernst Stein zu den schaffenden Volksgenossen sprechen. Umrahmt wird diese Veranstaltung u. a. von Darbietungen eines 300 Mann starken Männerchors unter Leitung des Gauchormeisters Nellius. Für den Abend des gleichen Tages wird ein großes Volksfest der Deutschen Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ in der Kampfbahn„Rote Erde“ vorbereitet, das in Gemeinschaft mit dem Flak=Regiment 4, Dortmund, unter dem Motto„Frohes Voli- wehrhaftes Volk" durchgeführt wird und an dem Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley General der Flieger Milch teilnehmen. Der erste Teil dieses Abends wird von„Kraft durch Freude“ bestritten. Nach dem Einmarsch von Werkscharmännern werden zunächst sportlich Darbietungen gezeigt. Weiter wirken samtliche Sauerländer Volkstanzgruppen der N3(Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ sowie das Ballett de Stadttheaters Dortmund mit. Der zweite Teil a der Luftwaffe vorbehalten. Neben Geschützubungen, Ballon=Exerzieren mit Scheinwerfern wird der erste Tag mit dem Großen Zapfenstreich und einem Riesenfeuerwerk ausklingen. Für Sonntag, den 29. August, ist eine Morgenfeier vorgesehen, und zwar von 10 bis 11 Uhr vormittags im Goldsaal der Westfalenhaule, bei der das Städtische Orchester Dortmund und die Werkscharen mitwirken. Anschließend ws Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley de 5000 angetretenen Werkscharmänner aus falen=Süd begrüßen und kurz zu ihnen sprechen Nach einem Marsch durch die Stadt findet Stadttheater der Vorbeimarsch statt. Dieses nur kurz umrissene Programm laßt schon deutlich erkennen, daß die Deutsche front. Gau Westfalen=Süd, wiederum zwei groy' Tage vorbereitet, die allen Schaffenden, die dara teilnehmen, unvergeßliche Stunden bereit werden. günMaDer Arbeitsgan XX auf dem Reichsparteitag 1200 Arbeitsmänner aus Westfalen-Süd in Nürnberg Brieftauben brachten Grüße von der Siebenhundertjahrfeier Berlins nach Bochum Die Reichshauptstadt Berlin steht zur Zeit im der Siebenhundertjahrfeier, die am Samstagvormittag in Anwesenheit der Spitzen der Behörden und vieler Ehrengäste am Funkturm durch einen festlichen Akt eröffnet wurde. Bei diesem Festakt wurden 20 000 Brieftauben aus allen Gauen des Reiches aufgelassen, die die Grüße der Jubilarin ins ganze Reich bringen sollten. An diesem Jubiläumsflug beteiligten sich auch die Reisevereinigungen Bochum und Hattingen mit 460 Tauben. Die Tauben wurden bei bestem Flugwetter während des Festaktes am Funkturm in Charlottenburg um 8 Uhr aufgelassen. Dabei waren verschiedenen Tauben Hülsen angehängt worden, die die Grußdepeschen der Stadt Berlin enthielten. Auf die Reisevereinigungen Bochum und Hattingen entfielen 11 solcher Depeschenhülsen, ferner 7 Erinnerungsmedaillen. Ausgerichtet wurde der Flug von der Reisevereinigung Bochum=Nord. Die Tauben sanden untermegs und in der Heimat schlechtes Wetter an. Trotzdem wurde de erste Preistaube bereits um 16,35 Uhr in Bochum gemeldet, und zwar von dem Züchter Heitmann in Bochum=Werne, der auch Besitzer der zweiten Preistaube war. Mit dem Eintreffen der letzten Preistaube um 19,09 Uhr waren die 115 Preise vergriffen. Die ersten fünf Preise errangen folgende Züchter: 1. und 2. Heitmann(B.Werne), 3. Friedrich Drees(Langendreer), 4. Willi (B.=Hofstede), 5. Stang(Hattingen). Die sieben Erinnerungsmedaillen der Stadt Berlin entfielen auf folgende Züchter: 1. Willi Drees(B.=Hofstede), 2. Frölinghaus(B.=Hofstede) 3. Manns(Bochum), 4. Leidheiser(B.=Dahlhausen), 5. Meier(Langendreer), 6. Meier u. Söhne (Bochum), 7. Freisewinkel(B.=Stiepel). Von den mit Depeschenhülsen versehenen Tauben trafen am Samstag fünf ein, die folgenden Züchtern gehörten: Manns(Heimatliebe Bochum), Kahler(Pfeil Wiemelhausen), Boemken(Alter Stamm Werne) Fuhrmann(Hattingen), Floren(Blitz AltenNSG. Seit dem Tag, da der Arbeitsdienst auf dem Reichsparteitag 1934 zum ersten Mal marschierte, dem deutschen Volke und der Welt einen Beweis seiner großen Leistung vor Augen führte, sino die Reichsparteitage für den Arbeitsdienst zum Maßstab seiner Arbeit geworden. Seit dem Tage, da der Führer auf jenem Reichsparteitag das denkwürdige Wort„Durch Eure Schule wird die ganze Nation gehen“ aussprach, und am 26. Juni 1935 diesem Wort durch inführung der Arbeitsdienstpflicht seine Erdie Einführung. füllung gab, wissen wir, daß ein jedes Auftreten des Arbeitsdienstes auf den Reichsparteitagen die Bekräftigung des Führerwortes„Schule der Nation" zu sein, bedeuten muß. In diesem Jahre nimmt der Reichsarbeitsdienst am Reichsparteitag in einer Stärke von 44000 Mann teil. Der Arbeitsgau XX stellt zwei Reichsparteitagsgruppen, 1. Arbeitsgaustab, 2 und den Gaumusikzug. Die Stärke einer Reichsparteitaggruppe beträgt 595 Mann Die Führer der beiden Reichsparteitagsgruppen Oberarveitsführer Scheibner, Gruppenführer 206 und Arbeitsführer Giergensohn Gruppenführer 207. eenetag für den MAD. zum ReichsparAllgemeiner Ruckreisetag der 9. 9. Als Aufenthaltsort ist dem RAD. wie alljährlich die Zeltstadt Langewasser zuger Der Tag des Arbeitsdienstes auf dem Reichs ist der 8. September. Ab 10 Uhr finder re von 40 Mann in der wrorwer.. 26.e eit Wochen schon klingt der Tritt der Kolondie zur Teilnahme am 1 find Jeden Nachmittag gebt es hinau parteitag ist der 8. September. Ab der Appell auf der Zeppelinwiese statt, an nach dem Vorbeimarsch und der Feierstunde Führer spricht. Ab 1830 Uhr beginnt der Marsch durch die Stadt. An den NS.=Kampfspie in Nürnberg beteiligt sich der Arbeitsgau Stärke von 40 Mann in der Wehrwettkamp klasse Seit nen, die zur Teiinayne. stimmt sind. Jeden Nachmittag gebt eauf die Landstraße oder den Sportblaß unden bartem Dienst den letzten Schliff für Rurnoen hineinzubringen. Es ist schwer, nach der ann genden Baustellenarbeit noch einige St der eisernen Disziplin des Ausbildungsdienster stehen. Wenn es manchmal mit der Seiren tung, Tuchfühlung und dem Vor erman klappen will, dann laßt der Zugführer Dann ist alle Müdigkeit verflogen, dann n nicht mehr in den Bergen des Sauer= und Sepen landes, sondern sehen sich singend an den Ggi in Nürnberg vorbeimarchieren. Nach der klappt es auch wieder. Es muß klappen, ien lange nach Rürnberg werden sie mnung müssen mit Seitenrichtung und Vordermann dafür Sorge tragen, daß die Tuchful Kameraden und Volksgenossen nich die Geburtst. seiern der Re houpistadt habe gonnen Am Berliner Funkturn em Sonnabendmittaa licher Weise die große lande Schau„700 Jah lin" eröffnet. Dies wa zeitig der Auftakt zu ten Geburtstag eiern de bauptstadt. Dies heite seit Stadtprasident un bürgermeister Dr. Lipt der Ankunft auf dem ande. Scherl=Bilderdi De Sieh mal. Irene, dumme Idee, in die Du Armand Petrini bra etwas Zeit zu gewinnen versprochen, Dich auf all es eine kleine Ewigkei fünfte Jahr schon, dae zab. Deine schönste zehrit Dich von einem ander Madel hatte tau graben. Du glaubst im ein Unfinn, Irene! uinger, wenn man sie un sücte auf die alten hau Petrini hatte Jrene nommen und sah mit a del an. Als ob es Wit ihre Finger in seiner schüttelte Irene den K Innern alles ratlos du „Ich bin in Dein Le Erstebeste. Du hatte wackeres, fleißiges M Nicht nur für ganzes Lebenlang, Iren Armand Petrini ma Erfrischungsballe an der caint=Sauveur. Viern rie Erpreßzüge zu eine die Lokomotiven auszun war es langweilig zum hatte Armand 4 durch Verwandte kennen Petrini ging ans R rann noch eins. Der nem Korper.„Du hast wortet. Irene!“ der Eingang zur in Zwei mittelalterliche Tür Sreigelände Schau.7 onnabend eröffnet wurl die teilweise der Durches. planes dienen, versehen ist n Bausacharbeitern rn, konnte nicht immer bebo1(einschl. der rhein. Zechen haft um weitere 8163 Mann. legschaft nunmehr 291898 beßere Einstellungen d die zur starken Erhöhung notwendigen VorrichrungeAuch in der Eisen= und Medie Betriebe bei anhaltend ang weitere Einstellungen akeiten bereitet nach wie vor enötigten Facharbeiter mgüterindustrien ist inderung der befriedigenden ngetreten. Im Nahrungsrbe erfolgten noch vereinzelt Konservenfabriken die jedoch im allgemeinen rheitskräften vorerst gedeckt igsgewerbe erfolgten bei ten gen Beendigung der Somen. In dey übrigen 2 jewerbes hielt sich die Beer Höbe des Vormonats Ahein! Diesmal beabsichdeitsfront. NS Gemeinschaft Kreis Bochum. am 19. Sep= zug von Bochum nach Koln ort mit dem Dampier über nach Honnef zu Jahren Der est steigen. Die Abfahrt ist ind wir rechnen damit. um tre sen, wo wir dis 19 Ubr t in Bochum um ca. 23 Ubr. die Betriebswarte sowie Deutschen Arbeitoiront, N36. entgegen. Schunenbund 1862 bat seit en in all seinen Arten ge= 19 Schiehen als saadiportliche es jaadsporiliches Schielen den hierfür besonders ein= n des Beckmannshoies i n beteiligten sich sämtliche wurde auf flüchtige Bolr. Dem Schießen auf Wid= chießen auf Tontauben 2 n. Der Unterhaltung 1 nachfolgendes Preisschieien. n wurden bei der bewährten neraden außerordentlich zun tes Volk! 28. u. 29. August ak=Regiment 4, Dortmund, rohes Volk- wehrgeführt wird und an dem r Dr. Robert Ley und Milch teilnehmen. Der 96 wird von„Kraft durch ch dem Einmarsch von 90 rden zunächst svortliche Weiter wirken samtliche gruppen der NS.=Gemeinude" sowie das Ballett de d mit. Der zweite Teil ten. Neben Geschützübunmit Scheinwerfern usm. dem Großen Zapfenstreich verk ausklingen. 9. August, ist eine Morund zwar von 10 bis II oldsaal der Westfalenhalle, Orchester Dortmund und ken. Anschließend wird Dr. Robert Ley scharmänner aus Westd kurz zu ihnen sprechen. ch die Stadt findet am imarsch statt. mrissene Programm laßt daß die Deutsche Arbeitsüd, wiederum zwei große en Schaffenden, die daran sche Stunden bereiten fdem Nürnberg uf dem Reiche10 Uhr findet statt, an nnt der Marisch Lebrwentent. ritt der Kolon. r Karnen ch der anstren= se Stunden" ingsdienstes u ermann aid führer dann sind fie re und in den Fuhrer lach dem Lied lappen. rdermann chfühlung nicht verloren Aohr die Geburtstagsseiern der Reichshouplstadt haben begonnen Am Berliner Funkturm wurde em Sonnabendmittag in fest= licher Weise die große Freige= lande Schau„700 Jahre Berlin“ eröffnet. Dies war gleich= zeitig der Auftakt zu den groten Geburtstag eiern der Reicho= baurtstadt. Dies heitere Bild jeigt Stadtprasident und Ober. bürgermeister Dr. Lippert bei der Ankunft auf dem Freige= ande. Scherl=Bilderdienst=M.) Mann an der Stahlkette Von Horst Thielau. mal. Irene, das ist nun mal eine recht dumme Idee, in die Du Dich verrannt hast. Armand Petrini brannte sich die Pfeife an, um etwas Zeit zu gewinnen.„Rutton Loups hat Dir versprochen, Dich auf alle Fälle zu holen, und wenn es eine kleine Ewigkeit währe. Nun geht's ins funfte Jahr schon, da er kein Lebenszeichen mehr zab. Deine schonste Zeit schwindet dahin, Du verzehrst Dich von einem Monat zum anderen. Ein ander Madel hatte tausendmal die Hoffnung begraben. Du glaubst immer noch an ihn. Das ist ein Unsinn, Irene! Die Bitterkeit wird nicht getinger, wenn man sie unterdrückt oder neue Sehnlucte auf die alten hauft.“ Petrini hatte Irenes Hand in die seine genommen und sah mit glübenden Augen das Müdel an. Als ob es Widerstreben bedeute, zuckten thre Finger in seiner Hand auf. Nach einer Weile schuttelte Irene den Kopf, als rufe in ihrem Iinnern alles ratlos durcheinander. „Ich bin in Dein Leben getreten, Irenel Nicht a.a Erstebeste. Du hattest es gut bei mir. Du bist ein wackeres, fleißiges Mädel. Ich möchte Dich bedalten. Nicht nur für heute und morgen, ein ganzes Lebenlang, Irene!“ Armand Petrini war Pächter der Bahnsteigserfrischungsballe an der neuerbauten Strecke nach Saint=Sauveur. Viermal am Tage hielten hier Erpreßzüge zu einem kurzen Aufenthalt, um Lokomotiven auszuwechseln und den Wasservortat zu erganzen. In den übrigen Stunden war es langweilig zum Sterben. Irene, das Waientind, batte Armand Petrini vor einigen Jahren durch Verwandte kennengelernt. Petrini ging ans Regal und füllte ein Glas. lann noch eins. Der Branntwein glühte in seiKorper.„Du hast noch immer nicht geantwortet. Irene!“ Eingang zur Freigeländeschau in Berlin mittelalterliche Türme bilden den Toreingang otelgelande Schau„700 Jahre Berlin", die am nabend eröffnet wurde Irene trat ans Fester, öffnete es und blickte hinaus. Dann goß Petrini ein drittes Glas ein und schritt auf das Mädel zu:„Na, prost, Irene, auf unser künftiges Glück! Irene suchte haftig die andere Seite, als flüchte sie vor seinen vielen Worten. „Mit Blindheit sind sie manchmal geschlagen— die Weiber! Du wirst mir heute noch antworten, Irene! Ja oder nein! Ersatz für Dich ist bald gefunden Gleich Eisnadelprickeln fühlte Irene die Drohung. „Ich liebe keine lange Ziererei, Irene! Sag ja oder sag' nein! Du mußt doch wissen, was Du willst. Oder gedenkst Du etwa eine alte Frau zu werden, bis dieser Phantast Dich holen kommt? Zehnmal sterben wirst Du darüber, bis er hier auftaucht." Petrini trommelte nervös mit den Hacken am Schanktisch. Irene war wieder aus Fenster getreten. Schwermütig ging ein müder Tag zu Ende. Es war, als habe sia, alles Lebende vor dieser Trübseligkeit verkrochen. Die Gedanken Irenes arbeiteten wie im Fieber. Sicherlich war die Arbeit bei Petrini ein Besitz in ihrer Verlassenheit. Ein Besitz, wenn auch nur ein armer, kleiner Besitz. Wer weiß ob Petrini nicht recht hat. Ob Rutton überhaupt noch am Leben ist? Zu einer Briefmarke reicht es beim Allerärmsten. Eine drückende Stille lastete im Raum. Unwillkürlich warf Irene den Kopf in den Nacken. Sie mühte sich um ein Lächeln:„Ich habe das Empfinden, Armand, als kämen heute die Treffer zu dicht aufeinander. Es will alles überlegt sein. Es ist doch keine leichte Entscheidung, vor die Du mich stellst. Die einen nehmen solche Entscheidungen wie nichts, die anderen nehmen sie schwer. Laß mir wenigstens noch zwei oder drei Tage Bedenkzeit, Armand.“ Ein paar Monate später war Irene Armande Frau. Knapp ein Jahr darauf, als wieder mal der Pariser Expreßzug auf der kleinen Station hielt und die Reisenden die Erfrischungsballe umlagerten, blieben Irenes Augen an zwei Männern bängen, die langsam den Bahnsteig auf= und abgingen Ein Zerlumpter, ein völlig Verwahrloster schritt dicht neben einem feingekleideten Herrn, so dicht, daß es nicht schwer sein konnte, die Erklärung zu finden, wie die beiden zusammenkamen. Da sab Irene auch die Stahlkette, die vom Handgelenk des einen zur Hand des anderen führte, die Kette die die letzten Zweifel forträumten, daß der eine Verbrecher war, den man irgendwo aufgegriffen hatte. Mit ein paar Schritten waren die beiden ganz nabe an die Halle berangekommen. Irenes Herschlug plötzlich bis zum Halse hinauf. Halb ohnmächtig suchte sie einen Halt. Der Zerlumpte war — Rutton! Jah aufschreiend brach Irene binter dem Schanktisch zusammen. Ihre Hände schlugen wie wild um sich. Jeder Muskel an ihrem Körper zitterte Am Abend des gleichen Tages batten die Zeitungen ihre große Sensation:„Henry Passavant, Frankreichs gefährlichster Hochstapler, das genievollste Betrügerindividium seit Jahrzehnten, ist heute früh von dem Detektiv Rutton Loups, der sich als Bettler verkleidet hatte, unschädlich gemacht worden. Detektiv Loups wurde in Anerkennung seiner bervorragenden Leistung zum Sergeanten befördert.“ Irene las es und erbleichte. Wie eine üble Posse des Schicksals wuchs plötzlich diese banale Prosa vor ihr auf, die sie mit Armand Petrini lebte. Und dann börte sie Ruttone Worte wiedere „Und wenn es eine kleine Ewigkeit wahren sollte erst muß ich was Rechtes geworden sein.“ Prief mit Ruttone Schrstangen Auftakt zu Berlins 700-Jahrfeier Ein paar Sekunden lang hielt Irene das Schreiben in Händen. Das brannte wie Feuer und Vorwurf. Ungeöffnet reichte Irene dem Postboten den Brief zurück. Als der Briefträger gegangen war, vergrub sie wie eine Verzweifelte das Gesicht in den Händen. hyänen der Verkehrsunfälle Scotland Pard greift durch. Eine neue Art von Gaunern macht zur Zeit in London von sich reden. Es handelt sich um „Hyanen der Verkehsunfälle", dunkle Geschäftsleute, die regelrechte Firmen zur Ausbeutung der Not und der Hilflosigkeit Verkehrsverletzter gegründet haben. Geschieht irgendwo in der Themsestadt ein schwerer Unfall, bei dem der Verletzte im Rettungswagen abtransportiert werden muß, so ist auch bald ein„Kundschafter“ einer derartigen Firma zur Stelle. Seine erste Aufgabe besteht darin, sich den ganzen Tag über auf den Straßen herumzutreiben, um auf geeignete Fälle zu lauern. Die zweite ist, dem Rettungswagen in einem Auto zu folgen, um den Verbleib des Verletzten, meist kommt er ja in diesen schweren Fällen in ein Krankenhaus, festzustellen. Dann hat er sich auch um die Persönlichkeit desjenigen zu kümmern, der für den Unfall verantwortlich sein könnte. Sodann erscheint sehr bald bei dem Verletzten ein mitleidsvoller Herr, der dem in seelischer und körperlicher Not befindlichen Kranken klar zu machen sucht, daß er mit Erfolg einen Schadenersatzprozeß gegen den oder die Schuldigen einleiten könne. Seine, des Vertreters Firma, würde die Sache ausklagen. wenn ihr zehn Prozent des„Gewinnes“, der so gut wie sicher sei, ausgezahlt würde! Meist unterschreibt der Verletzte. Die feine„Firma“ besorgt dann einen Rechtsanwalt, von dem sie sich dann noch zehn Prozent des Rechtsanwaltshonorars schriftlich versprechen läßt. Diese Summe muß natürlich im Falle des Gewinnens des Prozesses der Verlierende bezahlen, in diesem Falle also der Schuldige am Unfall! Soweit sieht das ganze, wenn auch moralisch nicht zu rechtfertigen, so doch rein rechtlich gesehen noch einigermaßen einwandfrei aus Die Sache ist aber die, daß die„Hyänen“ skrupellos den „Schuldigen“ aussuchen, ohne sich irgendwelche verkehrstechnische, moralische oder sonstige Skrupel zu machen. Sie können nichts verlieren Wird der Prozeß gewonnen, dann haben sie einmal ihre zehn Prozent sicher, wird er verloren,— nun. dann haben sie keine erbeblichen Unkosten. Denn— den verlorenen Prozeß zahlt in diesem Fall der Unfallverletzte, natürlich auch das Rechtsanwaltsbonorar. Diese zehn Prozent sind einer solchen Firma also auf jeden Fall sicher. Die Kosten sind aber in England sehr hoch. Es ist garnichts seltenes, daß ein solcher Prozeß um einen Verkehrsunfall 300 bis 400 Pfund Sterling kostet! Und ein Verletzter, und lange Zeit Arbeitsunfähiger, muß ihn bezahlen! Nun ist die Zahl derartiger leichtsinnig angestrengter und verlorener Prozesse auf Schadenersatz aus Unfällen viel größer als die Zahl der glücklich durchgeführten und gewonnenen. Schuld ist nicht der den Ueberredungskünsten leicht erliegende, oft fiebernde und seelisch aus jedem Gleichgewicht gebrachte Verletzte, sondern jene, die „Jagd auf den Rettungswagen“ machen, ein derart unsauberes Geschäft betreiben. Daher hat sich Scotland Pard nun entschlossen, energisch einzugreifen und den„Hyänen der Verkehrsunfälle“ gründlich das Handwerk zu legen. Wenn sich Scotland Pard etwas in London zu bereinigen vornimmt, so geschieht das auch ohne Zögern und mit gewohnter Umsicht und Tatkraft. Die„Jagdaufden Rettungswagen“ wird demnach bald in der Themsestadt nichts sein, als eine kriminalistische Erinnerung. Als Auftakt zur 700=Jahrfeier weihte am tagmittag Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippert die Ehrenballe im Rathaus ein, die dem Gedächtnis der 12000 im Weltkriege und für das Dritte Reich gefallenen Kameraden der Stadtverwaltung gewidmet ist.(Scherl=Bilderdienst=M.) Der Wochenendzug der heiratslustigen Wie Bulgarien seinen Mannerüberschuß auggleicht Die politische Verständigung, die kürzlich zwischen der bulgarischen und jugoslawischen Regierung erreicht wurde, hat auch zu einer höchst sympathischen Verständigung im Bereiche des rein Menschlichen geführt. Bulgarien hat einen starken Männerüberschuß. In Sofia z. B. komnen auf 32000 unverheiratete Männer im heiratsfähigen Alter 19000 junge Mädchen, die sich gerne verheiraten würden. Im benachbarten Jugoslawien ist das Verhältnis der Geschlechter gerade umgekehrt. Es ist ein Ueberfluß an heiratsfähigen jungen Mädchen vorhanden. Seitdem die beiden Länder nun politisch sich vertragen, gebt an jedem Wochenende aus Bulgarien ein Extrazug nach Jugoslawien, der vollbesetzt ist mit jungen Männern, die unter den Tochtern ihres eigenen Landes keine Braut fanden. Auf jugoslawischem Gebiet veranstaltet man Sonnabend abends dann ausgiebige Tanzlustbarkeiten und am Sonntag gibt es Gesellschaftsausflüge aufs Land und dabei sammeln sich die nicht unter die Haube gekommenen jugoslawischen Mädchen um die bulgarischen Freiwerber wie Bienen um eine bonigduftende Blüte. Wenn dann der Wochenendzug am Sonntagabend wieder nach Bulgarien zurückfährt, sind immer eine ganze Reihe von Verbindungen angeknüpft worden und es dauert nicht lange, dann holt dieser und jener seine jugoslawische Braut heim. Die Regierungsstellen sehen diese Wochenend=Heiratsvermittlung sehr gern, denn sie versprechen sich davon eine Befestigung der politischen Bande, die die beiden Länder miteinander verknüpfen. Der Erfolg Der Lehrer wählte ein Beispiel aus dem Leben. „Wenn dein Vater jeden Monat zehn Mark spart und beiseite legt, was hat er dann in acht Monaten?“ Rief Rudi: „Er nichts. Aber Mutti ein neues Kleid! Im Festkleid für den großen Umzug in Berlin Das Hauptereignio der 700=Jahrfeier Berlins am Sonntag ist der grone Festzug, der sich durch die Stadt bewegen wird. Hier überzeugen sich einige Teilnebmerinnen des Festzuges im Spiegel. ob auch alles richtig sitzt.(Scherl=Bilderdienst=M.) A 29. Fortsetzung.) „Sie haben gegen die englische Krone konspiriert, haben Spionage gegen England getrieben!“ „Das hatte ich Ihnen nicht zugetraut, Sir!“ entgegnet Chester trocken. „Ich nicht, Sie! Sie!“ Chester wird dunkelrot, dann schlagt er auf den Tisch „Wenn ich jetzt eine Waffe bei mir hätte, dann würde ich Sie niederschießen." Das wirkt stark Die Herren sehen sich erKaunt an Mister Chester Mac Donneth... man hat in Ihrer Wohnung in London Papiere gefunden, die Sie aufs allerschwerste belasten“ Man hat... Papiere... gefunden?“ Heiser ist die Stimme Chesters, und seine Augen glühen auf. Ja. Papiere. die darlegen, daß Sie in der Spionageaffäre Rebegk engagiert waren. Sie wissen, wo sich die Papiere Balmorals befinden! Wissen Sie denn, was Sie damit angerichtet haben?“ Chester hat Mühe, sich aufrechtzuerhalten, seine Züge sind verzerrt. „Was was hat man? Ah... war das nicht genug, daß man mich drüben in Frantreich in ein Netz verwickelte, aus dem ich mich nicht befreien konnte! Hat man... mich sogar... sogar in Engand... verdachtigt?!“ Und dann schafft sich einmal Luft was er in der letzten Zeit in sich hineingefressen hat, muß heraus. Er schreit auf wie ein Tier, das man tödlich getroffen hat „Ich bin Engländer, und... ich liebe mein Vaterland! Ich habe niemals etwas getan, was meinem Vaterlande schädlich war. Ich bin kein Spion! Ich bin kein Vaterlandsverräter! Ich bin Chester Mac Donneth... der Englands Wirtschaft gedient hat. Mein Urgroßvater war Oberst in Indien, mein Großvater hat als Korporal unter Kitchener im Sudan seine Pflicht getan. Alle Mac Donneths sind ehrlich, grundehrlich, und... ich habe nicht das Geringste getan, dessen ich mich schämen müßte. Wenn man Papiere gefunden hat... die mir unterschoben wurden... was kann ich dazu sagen? Ich war ein Jahr lang abwesend. Ich habe in China, in Indien, in Persien für meine Firma Aufträge hereingeholt! Nichts sonst habe ich getan!“ Die Männer verziehen keine Miene, man kann ihnen nicht ansehen, wie sehr sie innerlich erschüttert sind. Sie haben schon noch das Gefühl für das Echte und Unechte. Aber Sir Marquart gibt noch nicht auf. Er versucht wieder, Fragen zu stellen, aber es ist unmöglich, aus Chester etwas herauszuholen. „Ich kann Ihnen nichts gestehen, weil ich nicht das Allergeringste weiß. Ich bin weder in Frankreich noch in England jemals schuldig geworden. Man hat mich gestürzt! Ich weiß, wer es war, und ich werde den Hund zur Rechenschaft ziehen. Ich kenne keinen Rebegk, und von einem Ingenieur Balmoral weiß ich nichts, aber auch gar nichts.“ Nach einer Stunde wird Chester wieder abgeführt. Alles sieht auf Sir Marquart, der nachdenklich auf seinem Stuhle sitzt. „Meine Herren“, sagt er schließlich.„Sie haben Chester Mac Donneth gehört. Sagen Sie mir Ihre Meinung!“ Einer sieht den anderen an, bis der ehemalige Oberst Carolsen sagt:„Teufel, wenn der Mann nicht das Opfer einer ganz gemeinen Schuftigkeit geworden ist, dann möchte ich meinen Hut aufessen. Habe manchen Menschen kennengelernt, denke nicht so rosig von den Menschen... aber daß dieser Chester Mac Donneth sein Vaterland verraten haben soll? Nein das glaube ich nicht!“ Ich verstehe Sie!“ gibt Sir Marquart zurück. „Aber immerhin... was man bei ihm fand, das belastete schwer!“ „Ja, aber... wenn der Mann tatsächlich über ein Jahr abwesend war, dann war es ja ein Leichtes, ihm etwas zu unterschieben.“ „Das ist nicht zu leugnen. Aber da er nun einmal in dem Prozeß in Frankreich nicht frei kam, sondern auf Grund erdrückender Indizien belastet und verurteilt wurde, läßt es uns schwer an seine Unschuld glauben. Und dann... er war der persönliche Freund des Fürsten von Sokore. Dieser Maharadscha hat England in seinen jungen Jahren viel zu schaffen gemacht. Er hat sonst keine Freunde. Chester Mac Donneth wird als sein Freund bezeichnet. Alle, die den Fürsten kennen. behaupten, daß ganz besondere Momente die Freundschaft besiegelt haben müssen. Bedenken Sie, daß der Fürst von Sokore hunderttausend Pfund ausgesetzt hat... den Shones, daß sie die Beweise für die Unschuld Chesters beibringen!“ „Das spricht doch eigentlich für ihn““ „Wie man es nimmt. Es kann auch belasten! Vielleicht würde Chester Mac Donneth vollen Glauben finden, wenn nicht der Fürst von Sokore — ausgerechnet einer der alten Feinde Englands in Indien— sein Fürsprecher wäre.“ „Das ist ein Unglück für den Mann!“ „Leider! Bedauerlicherweise!“ spricht Sir Marquart wieder.„Jedenfalls, vier Tage bin ich bereit zu opfern! Dann setzte ich mich mit England in Verbindung, und sie mögen bestimmen, ob er mit dem Torpedoboot nach England gebracht werden soll!" „Wahrscheinlich wir) ihn der Kreuzer Marlborough aufnehmen, der morgen im Hafen erwartet wird. Er soll ja sowieso nach England zurückkehren", wirft ein anderer ein„Ich bitte aber, daran zu denken, daß der Deutsche, der mit Chester Mac Donneth geflüchtet ist, und das Mädchen noch in Haft sind. Ich glaube, wir haben kein Recht, den Haftbefehl gegen sie aufrechtzuerhalten!“ „So ist es. Ich werde die beiden unverzüglich auf freien Fuß setzen lassen!“ entschied Sir Marquart. * Odmar von Schön und Marguerite Demuson waren frei. Sie hatten sich von Chester verabschiedet, der ruhig und gefaßt schien. Er wußte, wie schlecht seine Sache stand, aber er wollte den Freunden das Herz nicht schwer machen. Aber Odmar von Schön hatte keine Ruhe. er ließ sich bei dem Polizeichef melden und bat um Aufklärung. Der bedauerte, er dürfe darüber nichts sagen und verwies ihn an Sir Marquart. Sir Marquart war auch sehr zurückbaltend. aber allmählich erreichte es Odmar doch, daß der alte Herr aus sich herausging und ihm erzählte, wessen man Chester eigentlich anklagte. Odmar wurde blaß, als er es hörte.„Sir Marquart“, sagte er schwer atmend„bei meiner Mutter, noch nie hat ein Mensch so leiden müssen, der ohne Schuld war, wie Chester! Mir haben sie auch eins ausgewischt, aber Chester haben sie doppelt zugesetzt!“ „Sie halten also Chester absolut und unter allen Umständen als das Opfer der Justiz?“ „Das kann man nicht sagen. Die Justiz mußte ja irren/ da die Fallstricke zu raffiniert gelegt waren. Er ist das Opfer der Schufte geworden, die ihn in der Konkurrenz ausschalten wollten... vielleicht mußten, denn er war ein großer Gegner.“ „War denn dieser Chester Mac Donneth so außergewöhnlich begabt?“ „er spricht vier Sprachen, und die perfekt. Sir Mortimer selbst hat ihn Englands besten Brückenbauer genannt. Und alle, die ihn kennen, sind von ihm begeistert. Er war ein scharmanter Mensch und eine Persönlichkeit zugleich. Er ist ein Mensch. zu dem man unbedingtes Vertrauen haben kann „Gut. Ich will annehmen, daß das zutrifft. Aber der Mensch ist ein unvollkommenes Ding, jeder Mensch kann straucheln.“ „Das bestreite ich. Der wahrhaft Ehrliche bleibt unter allen Umständen ehrlich, höchstens die Not.. die Verzweiflung könnte ihn abirren lassen. Aber Chester ist ein bescheidener Mensch, der keine nicht? Sie werden Aufsehen in Rio erregen, Fräulein Aßling. Herr Scharmbeck, der liebenswürdigste lebendigste Mann der Stadt und seine junge bezaubernde Gattin. Steht der Tag Ihrer Hochzeit schon fest? Mein Mann, wissen Sie, ist begeistert von Herrn Scharmbeck. Er ist so lebendig, so voller Einfälle, Pläne, Unternehmungslust. Wirklich. Das Palmeira=Hotel, das in trostloser Müdigkeit seine stillen Tage am Strande von Rio verträumt= hat ein ganz anderes Bild bekommen, seit Seahor Henry es leitet.“ Marianne hörte aufmerksam und ein wenig verlegen zu. O.Connor schmunzelte und log an seiner im Ausgehen begriffenen Pieife. Ein Kellner trat an den Tisch. beugte sich zu Frau Tukkermann und flüsterte Die Martini für die Tanzkapelle sind an der Bar serviert. Herr Holsten möchte Ihnen gerne danken, minha Senhora.“ „Ich komme“. sagte Frau Tukkermann und stand auf.„Mister O'Connor, wollen Sie mich bealciten? Wir kommen gleich zurück. Fräulein Ahling“ Erik Holsten legte die Geige auf den Flügel. verbeugte sich dankend und verbeugte sich noch einmal vor jener freundlichen Dame, die so begeistert Beifall spendete. Auf der Tanzfläche standen noch einige Paare und verlangten eine Zugabe. Er nahm die Geige, blickte zu Michael Fedin am Flügel hinüber und zu den anderen, nickte knupp und spielte. Er sah den englischen Journalisten O'Connor. mit dem er sich in diesen Tagen mehrmals unterhalten hatte, mit einer Frau durch den Saal gehen. Es war eine junge schlanke Frau mit lässigen, sicheren Bewegungen, weichem hellen Haar und angenehmem Lächeln. Sie war ihm schon mehrmals aufgefallen. Vielleicht O'Connors Frau, dachte er. erinnerte sich aber gleichzeitig, daß er sie einmal mit einem Schiffsoffizier hatte sprechen hören. Sie hatte deutsch gesprochen, ohne jeden Akzent. Jetzt setzte sie sich mit dem Engländer zu der freundlichen kleinen Dame. Michael spielte beute schlecht, dachte Holsten und versuchte dem Klavierspieler einen unzufriedenen Blick zuzuwerfen. Er hatte seine schlechten Tage. Wenn Tim am Schlagzeug nicht so sicher wäre. würde Michael alles durcheinander bringen. Aber der neue, in Hamburg hinzugekommene Sarophonist ist aut und spielt sich schnell ein Ein Kellner kam und sagte. Frau Tukkermann habe sich erlaubt, die Kapelle zu einem Drink einzuladen. Er werde um elf Uhr dreißig in der Tanzpause an der Bar serviert werden „Frau Tukkermann?“ fragte Holsten „Dort drüben“, sagte der Kellner und blickte zu der Dame, zu der sich O'Connor gesenzt hatte. Holsten sah auf die Uhr. Es war noch eine Viertelstunde Zeit. Er stimmte seine Geige. Michael Copyright by Cerl-Duncker-Verlag. Berlin SW 62 (1. Fortsetzung.) Europa— die alte Welt. alte Kultur. alte Städte. Bauten, Namen. Madrid— Stierkampie, Paris— Kunst und Vergnügungen, Loupre und Montparnasse; Berlin— Tempo und Gemütlichkeit und Linden; Brenner, Mailand, Rom. Sizilien. zurück zur Riviera. zurück nach Paris und hinüber nach London, das langweilig war und langweilig blieb, aber Gemäldegalerien besaß und den King. Europa war herrlich. Eurova war teuer, aber man sparte zwei Jahre dafür. und wenn man schon reiste, reiste man richtig. Frau Tukkermann fuhr immer auf demselben Schiff. Man kannte sie schon. Auch jetzt bemühte man sich um sie, fragte dienstbeflissen, ob sie mit dem Tisch zufrieden sei, ob sie dies so wünsche und jenes so. ob sie Wein bevorzuge oder Mischgetränke, und wie ihr bisher die Fahrt bekommen sei. Sie gab strahlend Auskunft, fragte diesen, was seine Frau in Hamburg mache, jenen, ob sein vor zwei Jahren an Scharlach erkrankter Junge inzwi schen gesund geworden sei, und einen dritten, seit mann er auf dem Dampfer fahre. sie habe ihn noch gar nicht gesehen. Dann fiel ihr Blick auf die Kapelle. Die kannte sie auch noch nicht. Aber die Leute gefielen ihr. Nette Jungens. Und sie spielten gut. Sie klatschte begeistert. Der Geiger dankte. Sie nickte ihm lächelnd zu und sah sich nach dem Eingang um. Sie erwartete den reizenden, höflichen, manchmal nur etwas langweiligen Engländer und Fräulein Marianne, das blonde Mädchen aus Hamburg, das jetzt zu dem tüchtigen, umsichtigen Deutschen. Herrn Scharmbeck. fuhr. der ihrem Mann so große Dienste leistete und„einsach unbezahlbar“ war. wie Herr Tukkermann mehrmals behauptet hatte. Frau Tukkermann wartete geduldig und klatschte der Kapelle Beifall. Der Geiger gefiel ihr. Ein prachtvoller Bursch mit glattem kastanienbraunem baar. der verbindlich lächeln konnte, wenn sie klatschte. Alberto!“ rief sie den Steward.„Sechs Martini für die Kapelle!“ Da sprang plönlich ein kleiner Scotchterrier auf den Stuhl neben ihr, rollte sich zusammen, als sie sich nicht äußerte, steckte er den Köpf unter den Schwanz, knurrte behaglich und schloß die Augen. Narianne und O'Connor traten an den Tisch. „Senhora Dona Florence“, saate Marianne vor= tugiesisch.„Wie schön, daß ich Sie endlich sehe!“ O!“ rief Frau Tukkermann erfreut.„Sie sprechen schon portugiesisch?“ „Ich lerne tüchtig“, sagte Marianne bescheiden. „Ich muß es doch jetzt lernen.“ Und Mr. O'Connor?“ Er zuckte die Achseln Ein Retter ohne Medaille. Er ist so unbegabt“, sagte sie zu Marianne.„Er war früher ein paar Monate in Rio. aber er hat es nicht gelernt. Wenn er's versucht, wird ein scheußliches Gemisch aller romanischen Sprachen daraus: Spanisch, Französisch, Italienisch, dazwischen auch etwas Portugiesisch Sprechen Sie englisch. Fräulein Aßling?“ „Wie eine Lady“. fiel O'Connor ein. Schön“, sagte Florence, und„wissen Sie“. rief sie dann lustig.„wissen Sie, weshalb Sie mich erst jetzt. acht Tage hinter Southampton, sehen? Ich vertrage nämlich die Fahrt auf dem Dampfer so schlecht, sonst hätte ich mich schon früher Ihrer bemächtigt. Herr Scharmbeck hat es mir so ans Hergelegt. Ich sollte auf Sie aufpassen und Ihnen behilflich sein, Kindchen. Sie machen Ihre erste Seereise? Sie ist schön, gelt? Aber ich bin doch immer in den ersten Tagen an Bord vollstandig unbrauchbar. Ich liege dann in meiner Kabine und bin tot. Ich fahre bäufig nach Eurora: es ist immer dasselbe. Aber jetzt gebt es mir schon besser; es sind immer nur die ersten Tage. Haben Sie mich gebraucht?“ Marianne schüttelte den Konk. Sie hatte ver wundert diese plappernde kleine Fran mit den lebendigen Aeuglein betrachtet. Sie hatte sich die Bankiersfrau Tukkermann etwas anders vorgestellt. Jetzt schüttelte sie den Kopf. O'Connor antwortete an ihrer Stelle: Miß Marianne ist eine sehr selbitändige und selbstbewußte Dame. Senhora Dona Florence.“ Marianne lachte laut auf. Fif erwachte und blickte ungnädig von eiem zum anderen. O'Connor sah ihn abwesend an, und Florence musterte Marianne begeistert. „Herr Scharmbeck hat mir Bilder von Ihnen gezeigt. Kind“, sagte sie. Sie sind noch hübscher als die Bilder. Gewöhnlich ist es doch umgekehrt. Passionen oder geheimen Leibenschaften bat lebt vernünftig, sparsam, er hat immer auf vedient und sich als Vertreter ein schör erworben.“ Sir Marquart seufzte. Er sah schihm der Erfolg versagt bleiben mußte daß Trinidad hat seine Sensation Marguerite und Odmar haben keine Neran lassung, zu schweigen. Sie werben in Vort a Spain um Freunde, denn sie denken, daß man auf Trinidad den Prozeß machen wird Trinidad erfährt von dem Schicksal der dre Auf der Insel spricht man nur von den de. Trinidad“. Drei Tage lang hámmert man auf Chester ein dessen Gesicht wie zu Stein gewrde bleibt ruhig, regt sich nicht noch einmal auf, aber alles Einreden auf ihn nützt nichts Man greift nach bewährten Methoden Chester Tag und Nacht keine Ruhe, latzt ihn zehnmal antreten, versucht ihn durch Kreu Querfragen zu verwirren, aber auch diese Martr ändert nichts. Sie kann nichts ändern, weil Chester einfach nichts verschweigt. Er weiß von den Degen nichts. Er leidet darunter, aber er kann 4 nicht ändern. Er kann sich nicht davon befreien, aber er kann auch nicht lügen und etwas zugeben, was niemals war war. Nach drei Tagen geben sie es auf und kabeh nach London. Die Antwort ist nach drei Stunden da „Chester ist mit dem Kreuzer Marlborough nec London zu transportieren!“ * In der letzten Nacht vor dem Abtransport gen Sir Marquart noch einmal in die Zelle Chesterl „Ich kann Ihnen absolute Straffreiheit zusichern, wenn Sie uns dazu verhelfen, daß wir de Papiere Balmorals wiederbekommen. Denken Sie doch in dieser Stunde einmal daran, daß sie Enländer sind, daß es sich um Ihr Vaterland bardelt, für das die Erfindung Balmorals von unschätzbarem Wert ist!“ „Ich verstehe Sie nicht, Sir. Ich habe Ihnen immer gesagt: ich habe keine Ahnung von diesem Balmoral und seiner Erfindung. Ich mochte Ihnen gern belfen. Und wenn ich auch nur im kleinsten schuldig geworden wäre, durch Leichtürn oder Unüberlegtheit, ich würde reden onen reden und alles bekennen. Aber ich trage keine Schuld! Ich kann Ihnen nicht helfen! Es tut mir led aber ich habe keine Ahnung von all diesen Dinem und wie sie zusammenhängen!“ Da gab es Sir Marquart auf. An diesem Abend hat er aber mit seinen&egleitern noch eine ausführliche Auscinandesetzung. „Meine Herren“, sagt Sir Marquart,„wenn Chester Mac Donneth nach England gebracht wir) dann bedeutet das, daß man ihn ins Zuchthaus schicken wird. Wenn er schuldig ist, hat er das verdient. Nehmen wir aber an... er ist wirkich einem ganz raffinierten Komplott zum Opier ar fallen, dann würden wir mitschuldig werden, wenn wir ihn nach England schicken. Nehmen wir aber an, daß er... doch ein Verbrecher ist der ramnierteste, ausgekochteste, nervigste Verbrecher ja, der müßte er dann sein... was gewinnen wir dann, wenn wir ihn in England feitetzen und verurteilen? Nichts! Ich bin der Ueberzeugung. wir sollten etwas anderes tun. Etwas was rich tig, wenn auch vielleicht nicht ganz korrelt ist. Wir sollen Chester Mac Donneth zur Flucht helfen!“ Erregung kommt auf, die Männer lehen e Marquart voll Spannung an. (Fortsetzung solg reichte ihm ein Bündel neuer Noten, er vertenn sie. Ein Paso doble.„Fertio?“ fragte er. Nan spielten sie. Fünfzehn Minuten später legte er die Geige der auf den Flügel und gina mit den anderen Bar. Frau Tukkermann kam mit O'Connor. Sie spielten so nett. Senhor.“ sag m „Erik Holsten“, er verbeugte sich.“ Senbor Erik? Sind Sie zum erstenmal diesem Dampier? Nun, ich nicht. Auch nicht lentenmal. Sie werden noch häufig nett spielen und ich werde noch häufig zuhören dürfen. reise jedes zweite Jahr nach Europa und vorte noch auf diesem Schiff. Den Zeppelin bep. mir für später auf. Zum Wahl. Senbor Eri Wohl * Nachber ging Holsten auf das Deck. Et m. im Schatten der Aufhauten und dachte nac. dachte ein wenig an dies, ein wenia an bas Michaels schlechtes Spielen, obwohl er monderet Mimaels schlectes Spielen, bowen. spielen konnte, wenn er nur wollte, an 1 ihn in Nio erwarteten oder wahrscheinlich warteten, und an einen neuen Schlager, del Vormittag geübt hatten, aber er hatte den richtigen Schwung herausbekommen Er dachte alles durcheinander und Er war müde. Und er würde noch awee Stunden spielen müssen. Es war die Warme Windstille, das träge Leben auf dem Schiff. d zige Seeluft, die ihn müde machten: aner dae eine Müdigkeit, die nicht nach Schlaf verl dern nach Abwechslung. Er lauschte. Weiter vorne hatte er le Sprechen und derbes Männerlachen genort. n zwischen eine ungehaltene Frauenstimme. Sesen ihn nichts an. Man müßte es mit Sarophor. mit Geigen versuchen, dachte er. wiedee Zanen neuen Schlager zurückkommend, mit den mentation er nicht zufrieden war phone, gestopfte Trompeten. Posaune Das Lachen wurde lauter und die 6 emport:„Lassen Sie mich! Was wollen e a0d Holsten wurde aufmerkam, ainsen vorne und stand vor zwei Mexikanern, die die junge schutzbesopre kermanns an die Reling gedrängt hartenan, setzt ohne Verständnis und hilflos die 2 anten starrte, die mit schnellen, fremdartigen auf sie einsprachen, Holften blieb stenen g ge ihm nicht klar. was hier geschan Zietlgsen geanete den entrüsteten und aleims enen Augen Mariannens. Er trat näber e Männer sahen ihn neugierig und abwarteng „Darf ich Sie zurückbringen?" fragte (Fortsetzung folat. Gruppe W Glanzv. Ein Ausklang, wi len konnte, war der sten Reichswettkampfe Morgen kam in den Westwind auf, der di als kurz nach Mitta Teil der Wettkampfe ten, brach sogar die gleichen Stunde wen Berliner Innenstadt, Wundervolle Kam dion vom fruhen P. mittaa, und 70000 bewerb der SA.=Mar Lutze, Stabsführer C liche Gruppenführer führer N3KO V. Ful aruppenfuhrer Hendti Wessel=Geschwaders, sident Graf Helldorf Ungarn, Italien, Eng ten Staaten von Nos Einen überaus i Vielfalt des Prograr SA im Olympischen Fußballkampf zwische einer Auswahl der S und trotzte der deutsch merkenswertes 2:2 11 halbzeit seststand. derre Mannschafts. Westmark, Brandenbu: 10. Thüringen. 1). Ba Beitalen, 14. Niedersa 8. Nordsee, 1 Weitmart 708 Punkte. l. Mitte 750, 5. Franke gen w 8. Hochland 6. 1. Westialen 022, 12. 4 che Ostmark 3. Brandenburg 372. 17. 2 43. 20. Ostmark m m Geländelau Scheifler, 8. Bollenratl Haacker. B. Grewen. I. SA M. Wölfelschneid m Schwimmen 1, Oberscharf. Pink Nie 77: 8. Oberstus. Bolle 1+ 3); 4. Oberscharf. + 2-7); 5. Stal. T T7— 4: k. Rottenf. 7+ 7+2); 7. Ober 7+ 7+ 2); 8. Sthpt T 35+ 81. EN.Mar Preis sondern nur Reiten ausgefallen ma seger Obstuf. Hahlbohn J11: 2. Stuhal. Grewe 2 Stul. Haacke Nied Jagdipringen, Klasse Libelle) 0 Zebler, Tokca) eh eri=Pommern(Ghletich anamann Kurpfalg(9 pringen, Klasse sebler. 22 Sek.; 2. St Stuf. Staupendahr 1. Lützow(Stubas. vo Reiter Günther=Nieder non Sauerl 0.6 End Fliegengewicht:e Billand-Hessen. 1.u 2. Willand=Hesse, 3. We gemicht: Mildenberger Ziegler=Hessen, der von Reichssieger Mildenber Brunner-Franken. Punktsieger über Et Punktheger über Kalir Aeichslieger Scholten= Fhilipp. Niedersachsen. lachsen Punktsieger Reichssieger Mosel=Nie Jungnitz Schlesien über Sien Peirn Kurpfalg. 2. 2 mark.— Mittelaewie uger 8 ockner Niederrt Pordiee. 2. Klöckner-9 enbura.— Halbschm Punktsieger über Mal ger Logemann-Niede Naumann Niederrhein liederlachten Vunktie Reichesieger elmark. A. nicht auiederrhein 14 Tieac 10 Punkte: 2. 1e0 Meter Preistil Schlesien)1 nma. weimen Leibenschaften no arsam, er hat immer gut Vertreter ein schoncs seufzte. Er sah schon sagt bleiben mußte * ne Sensation Odmar haben keine Sie werben in Port denn sie denken, daß man ihm machen wird t von dem Schickal hi man nur von de drei. *auf hämmert man auf Chesteren Stein gewordench Er ch nicht noc hn nützt nichts bewährten Methoden. Viicht keine Ruhe, laßt inn zehrsucht ihn durch Kreu: irren, aber auch diese Martr nn nichts ändern, weil Chester veigt. Er weiß von den Da= t darunter, aber er kanna ann sich nicht davon befreien, icht lügen und etwas zugeben, r. geben sie es auf und kabeh nach drei Stunden da m Kreuzer Marlborouah nec tieren!“ * cht vor dem Abtransport gen einmal in die Zelle Cbesterl. 1 absolute Straffreiheit zus dazu verhelfen, daß wir de viederbekommen. Denken Sie e einmal daran, daß sie Enzsich um Jhr Vaterlanz me= findung Balmorals von unnicht, Sir. 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August 1937 Die Reichswellkämpfe der SA. auf ihrem Höhepunkt Gruppe Westmark Sieger im Mannschafts=Fünskampf— Erbittertes Ringen im Modernen Fünfkampf— Gruppe Niederrhein am erfolgreichsten im Boxen- Gruppe Niederrhein: Wasserball=Reichssieger Glanzvoller Aoschluß Ein Ausklang, wie man sich ihn nicht schöner den len konnte, war der Sonntag, der letzte Tag der er sten Reichswettkampfe der SA. Nach einem truben Morgen kam in den Vormittagsstunden ein frischer Westwind auf, der die Wolkendecke auflockerte, und als kurz nach Mittag die Fußballspiele den letzten Teil der Wettkampfe im Olympia Stadion einleite ten, brach sogar die Sonne durch, wahrend es zur gleichen Stunde wenige Kilometer weiter, in der Berliner Innenstadt, in Stromen regnete. Wundervolle Kampfe gab es im Olympia 3ta dion vom fruhen Morgen bis zum späten Nach mittaa, und 70000 Zuschauer wohnten dem Wett bewerb der SA.=Manner bei, unter ihnen Stabschef Lutze, Stabsfuhrer Obergruppenführer Hertzog, samt liche Gruppenführer der SA., SA Obergruppen führer N3KC V. Fuhrer Oberlindober, S3. Ober aruppenfuhrer Heydtmann, die Offiziere des HorstWessel Geschwaders, Gauleiter Florian, Polizei=Pra sident Graf Helldorf sowie die Militär Attachees von Ungarn, Italien, England, Polen und den Vereinig ten Staaten von Nordamerika. Einen überaus interessanten Hobepunkt in der Pielfalt des Programms der Reichswettkämpfe der A im Olympischen Stadion in Berlin bildete der fußballkampf zwischen der Nationalmannschaft und einer Auswahl der SA. Die SA hielt sich recht aut und trotzte der deutschen Nationulmannschaft ein be merkenswertes 2:2 Unentschieden ab, das schon zur halbzeit seststand Urgebnisse: m Mannschafts Gepackmarsch: 1. Franken, 1. Niegerrhein, 3. Westmark, 4. Mitte, 8. Hochland. A. Schlesien, Berlin Brandenburg,* Kurpfalz, 9. OW Nordwest, Chüringen, 11. Banerische Ostmark, 12. Tachsen, 18. entaten. 14. Niedersachsen, 15. Hansa, 16. Südwest, 17. land. N. Nordlee, 19. Hessen, 20. Ostmark. Mannschafte-Fünfkampf: 1. und Reichslieger Gruppe ermart Punkte, 2. Schlesien 797. 8. Niederrhein 788 nt M. 5. Franken 7rl. B. Kurpfalz 713, 7. Thurin Sochland G.., 9. Sudmest(M, 10. Nordlee 6M. secitsalen MM. 12. Hansa und Niedersachen je 605, 14. he Cstmark 3. 15. OW Nordwest M, 16. BerlinFrandenburg 572, 17. Sachsen 370. 18. Hessen 20. 10. Ostand 543. M. Ostmark 445, 21. Pommern ohne Wertung m Geländelauf, Klasse A: 1. Wolselschneider, 2. rindoris, 3. Düver, 1. Lehmann, 5. Pink, 6. Boldt, 7 dler. 8. Bollenrath.— Klasse N: 1. Hah bohm, 2. .. s. Grewen.— Moderner Fünkkampf, Klasse A: M. Wölfelschneider=Hessen Platzzilser 18 14000 m 1, m Schwimmen 1, Reiten 8, Fechten 5, Schießen 8); Oberscharf. Pink Niedersachsen 18,5 Brust: 1. und Reichssieger: SA=Mann Obligschlager Westmark) 2:54,5; 2. Sturmmann Rostock(Niederrhein) 8:04,4; A. 2A=Mann Stolze(Niedersachsen) 3:0,2; 4. Rottenführer Beckmann(Westsalen) 3:07; 5. 2A=Mann Bergmann(Niederhein) 3:08.— 10 Meter Rückenschwimmeni 1. und Reichssieger: Oberscharführer Sohlmann Niederlachsen) 1:16,1; 2. Gerhard(Kurpfalz) 1:10,4; 3. Rottenführer Hein(Schlesieni 12115: 1. Scharführer Diehl(Südwest) 1:20,6: 5. Scharführer Feinauer(Sud weit) 1:22.7; b. Scharfuhrer Heidbuchel(Niederrhein 1:2,7.— 4mal 10 Meter Freinil: 1. und Reichssieger: Zudwest(Seter. Ueber, Diehl. Mendrucki) 1:27.7: 2. Nie berrhein 4:2,3; 3. Schlesien 4:2,6; 4. Niedersachsen 1:40,6; 5. Berlin Brandenburg 4:42,8;# Hochland 145,3; 7. Sachsen 4:50,8; aufgegeben Westfalen.— Wal erball Endspiel: Niederrhein— Brandenburg 8:1(4:1). Bantam: 1. Werner Franken 2125 kg; 2. Geifses Wentmark 217,5 kg; 3. Henmann Hochland 205 kg; 4. Heydel=Sachsen 177,5 kg.— Feder: 1. Muhlberger Hessen 25 ka: 2. Sprengert=Kurpfalz 215 ka; 8. Zingel=Hessen 217,5 kg.— Leicht: 1. Siegel=Zachsen 22,5 kg; 2. Hartmann Franken 247,5 kg; 8. Galneder=Hochland 242,5 kg. — Mittel: 1. Clausen Nordmark 342,5 kg; 8. Fromm Franken 287,5 kg; 8. Seitz Kurpfalz 250 kg.— Halbschwer: 1. Zinner=Franken 22 ka:. Breucher=Ostland 20 kg; 3. Nadolnn=Ostland 2 kg.— Schwer: 1. Lorenz=Mitte 2 ka: 2. Baruffke=Schlesien 205 kg; 3. Rehl=Hessen 250 kg. Endergebnis: 1. und Reichssieger Hilswerklager Nordweit 376,11 Punkte; 2. Eudwest 370,65; 3. Gruppe Kur pfalz 347,7; 1. Thüringen 215,95; 5. Franken 313,68; 6. Sachsen 233.10. 100 Meter: 1. und Reichssieger: Trupkf. GillmeisterPommern 10,8 Sek., 2. Notts. Muller Niedersachsen 10,8; 3. SrM. Bönicke=Thüringen 1,0; 4. Scharf. Herbel=Kurpfalz 11,0; 5. Scharf. Vogelsang=Niederrhein 11,1; 6. Oscharf. Branditatter=Ostland 11,1. Meter: 1. und Reichssieger: StM. Brüning=Ostland 51,0 Sck.;— Scharf. Hohlbein Hessen 31,0; 3. Not tens. Haas=Sudwest 62,5; 5. Truppf. Kahlmann=Nondmark 28; 5. StM. Wagner=Hochland M,3; 6. StM. SpintzikOstmark 53,4. Handgranatenweitwurf: 1. und Reichssieger: FehlerNordmark 72,94 Meter; 2. Schulz=Franken 72,0 Meter: Olbrich=Schlesien 71,00 Meter: 4. Friesner=Westmark .I8 Meter; 5. Lauren=Westmark M,20 Meter; 6. LütkeWestfalen 6,0 Meter. 100 Meter Hindernislauf: 1. und Reichssieger: MehleSchlesien 1:32,4 Min.; 2. Wolf=Kurpfalg 1:35,7; 3. Pirrmaier Sachsen 1:36,6; 4. Weckesser=Kurpfalg 1:42,0, 2 Landfester=Westfalen 1:43,3; 6. Becker 1550,6 Min. Meter Hindernisstaffel: 1. und Reichssieger: Gruppe Mitte 4:50 Min.; 2. Franken 5:04,8 Min.; 3. Westsalen 5:08,4; 4. Sachsen 5315,4; 5. Hochland 52,6. mal 100 Meter Staffel: 1. und Reichssieger: Gruppe Hessen W.4 Sek.; 2. Niederrhein 43,1; 8. Südwest 68: 1. Nordsee 44,4; 5. Pommern 44,6; 6. Schlesien 44,8. Rofemeyer siegte in Pescara Fünf deutsche Wagen kamen hinlereinander durchs Ziel— Der neue Alfa schied vorzeitig aus v. Brauchitsch auf dem zweiten Platz Das 13. Rennen um den Acerbo Pokal schien eines der spannendsten dieser Rennzeit zu werden, da zum erstenmal der neue Alsa Romeo am Start erschien. Das Rennen verlief auch überaus fesselnd und brachte alle die aufregenden und dramatischen Momente, die nun einmal dem Motorsport seinen besonderen Reiz geben. Aber der Zweikampf zwischen dem neuen Alfa Romeo mit dem Meisterfahrer Nuvolari am Steuer und den sieggewohnten deutschen Maschinen blieb aus. Das neue italienische Modell kam nicht recht in Fahrt und schied, nachdem Nuvolari mit Farina das Steuer gewechselt hatte. aus. Der deutsche Sieg war damit sicher, und er wurde geradezu triumphal. Fünf deutsche Wagen brausten hintereinander durchs Ziel. Als Erster unser Europameister Rosemeyer, der wie der ein Rennen voller Schneid und Angriffslust fuhr, als Zweiter Manfred von Brauchitsch, der gerade Ge burtstag feierte und sich selbst also ein besonders schones Geschenk bereitete. Und dann eroberte sich der junge vielversprechende Anto Union=Fahrer Muller einen wertvollen dritten Platz vor Fagioli und Caracciola. Nur Stuck mußte wegen Motorschadens aufgeben. Das war ein deutsche Siegesreihe, wie sie eindeutiger die ungebrochene Ueberlegenheit der deutschen Wagen nicht ausdrucken konnte. Rosemeyer, der in Rekordzeit ven 2:55:39:05 Sid. 141 009 km sid. siegte und zudem auch noch eine Rekordrunde fuhr, erhielt den von dem fruhren italienischen Landwirtschaftsminister Acervo gestifteten Pokal, den Ehrenpreis des Konigs von Italien und Kaisers von Aethiopien und als Fahrer der schnellsten Runde auch noch eine wertvolle Goldplakette, die Mussolini gestiftet hatte. Vier deutsche Siege in Amsterdam Stolze Siegesbilanz unserer Ruderer bei den Europa=Meisterschaften— Knappe Niederlage im Achter— Der Glandaz=Pokal an Deutschland reis sondern nur eine Auszeichnung, weil er im neiten ausgefallen war.— Klasse B: 1. und Reichs* Obstuf. Hahlbohm=Niedersachsen 7(1+ 1+ 2+ 2 Stuhaf. Grewen Westmark 10 18+ 2+ 1+ 9+ Stul. Haacke Niedersachsen 19#e 4- 2+ 8+ 2+ 2 pringen, Ktaffe M: 1. EA Mann Spieß=02N. IcI 0 Zehler, 80/ Sek.: 2. Stul. Frick O2N JArit)" Zehler M0.3 Sek.: 3. 8A Reiter Thiedemann(Tokca) Mehlert M.1 Ser.: 1. EtM. Cammivommern(Gletscher) Wehler M.1 Sek., 5. Obsturf namann Kurpfalg(Richthofen) 8 Fehler 106.8 Lek. agdpringen, Klasse P: 1. Trunpf. Meuser=Hessen 0 Der. W8 Sek.; 2. StM. Cammerineci=Pommern 0097,1; U. Staupendahr 097.— Dressurprüfung, Klasse? vom(Stubaf. von Platen) 0,8: 2. Angelika(SA meiter Günther-Niederrhein) 0,5; 8. Marabn(Sphytf. non Sauer) 0.6. (Enditand im Boren llegengemicht: Färber Hochland, k.o.=Sieger über Hessen. 1. und Reichssieger Farber=Hochland, lland Hesse, 2. Weitkämper=Niederrhein.— BantamMildenberger Kurpfalz kampflos Sieger über der nom Arzt Startverbot erhielt. 1. und reichssteger Mildenberger=Kurpfalz. 2. Ziegler=Hessen, 8. runner-Franken.— Fodergewicht: Scholten Niederrhein punktsieger über Staich=Hessen, Philipp=Niedersachsen punk eger über Kalinasch-Berlin=Brandenburg. I. und gescheueger Scholten=Niederrhein, 2. Staich=Hessen, 3. ipp Niederlachsen.— Leichtgewicht: Mosel=Niederkunktsieger über Franz Niederrhein. 1. und „escheneger Mosel=Niedersachsen, 2. Franz Niederrhein, "v echlesten.— Weltergemicht: Petry Kurpfalg arnieger über Stenknecht Hansa. 1. und Reichssieger Frirn Rurplalz. 2. Sienknecht Hansa, 8. Klapper=West — Miltelgewicht: Rayhofer=Nordlee Punktsieger ockner Niederrhein. 1. und Reichssieger Ranhofermer* Glöcner-Niederrhein, 8. Eckert=Berlin-BranATeTrd.— Halbschwergewicht: Logemann Niederlachlen Ranzif Niederrhein. 1. und Reiche r engemann-Niederlachlen, 2. Ranzif Niederrhein, 2. nmann Niederrhein.— Schwergewicht: Schröder unen Punktlieger über Augstein Weitmark. 1. meschesieger Schröder=Niedersachen, 2.. Augstein Wies*. nicht ausgetragen.— Grunpenwertung: rrhein 14 Ziege. 11 Punkte: 2. Niederlachsen 13 ar. 10 Punkte; 2. Kurpfalz a Ziege. 8 Punkte. " Meter Freistil: 1. und Reschsfieger: Nottenführer chleften) 102.5:* 2. 2A Anwärter Nichter(Schle m6. 3 9N.Mann Nachmann(Westkalen) 1:04,7: ann Stetter(Südwest) 101.7.— 4n Meter l. und Reichssieger: 2mere Nachmann Nalen) 5mA;* Rottenkührer Pohle(Westmark S Anwärter Richter(Schlesien) 5:5l,1: 4. Oberdrer Widlitzek(Schlesien) 5:51,2.— 20 Meter Gerfuhri Bei den Europa Meisterschaften 1037. die am Sonntag in Amsterdam mit den Endlaufen auf der Boschbaan entschieden wurden, gab es vier deutsche Europa=Meisterschaften, und sast ware auch ein fünfter Siea hinzugekommen, denn im Achter wurde der„Club“ nur ganz knapp von den Italienern ge schlagen. Die deutsche Fuhrerstellung ist nach wie vor unangesochten. Aeußerer Beweis hierfür: Der Mann schaftssieg und damit der Glandaz=Pokal siel an Deutschland. Mit Freude und Stolz dürfen wir unsere neuen Europameister feiern. Sie siegten nach harten Kampfen acan die besten Geaner Europas. Diese Ruderer sicherten dem deutschen Rudersport den großen Triumph: Vierer m. St.: Renngemeinschaft NG. Wiking TiB. Berlin. Vierer v. St.: Ruderriege Etuf Essen Zweier m. At.: NB. Friesen Berlin: Poppelzweier: Nenngemeinschaft NB. Franken Schweinkurt NV. Alemannia Berlin. Deutscher Mannschaftssieg stiftete der Prasident des Franzosischen Ruder verbandes, Glandaz, einen Pokal für die Nation, die bei den Europameisterschaften die meisten Siege er ringt. Nur einmal, im Jahre 1913, glückte es den deutschen Ruderern, die wertvolle Porzellangruppe in ihren Besitz zu bringen. Seit 1932 hatten die Un garn die begehrte Trophäe ununterbrochen inne. Und nun gluckte endlich in Amsterdam der große Wurf zum zweiten Male. Deutschland siegte in der Gesamt wertung mit fünf Punkten vor Italien(3) und Schweiz(1). Wiking Tibing im Vierer m. St. Die Regatta nahm gleich einen verheißungsvollen Austakt. Im Vierer m. St. setzte sich unser Meister Wiking TiB. Berlin vom Start weg in Führung vor dem hollandischen Boot. Durch ihre saubere Arbeit hatte das deutsche Boot bei 750 schon einen Vor sprung von 1½ Lange herausgebolt. Jetzt aber zogen die Holländer machtig an und rückten an das deutsche Boot heran, so daß sich auf den letzten Metern ein packender Bord an Bordkampf entwickelte. 20 Meter vor dem Ziel schob plotzlich der holländische Vierer seine Spitze in Front. Aber noch einmal legten die deutschen Jungen alles in die Riemen. Und noch ge lang der große Sieg. Mit einer Luftkastenlänge siegte Debtschland in 6:13,7 Minnten vor Holland Melching Auf der Heide hatten Pech Auch im Zweier o. St. war ein Sieg des Hanno verschen Bootes mit Mechina Auf der Heide recht naheliegend. Leider hatten unsere Ruderer aber hier Pech. Nach dem Start setzte sich Italien in Führung. Dahinter lagen Deutschland und Dänemark. Bei 500 Meter stießen das deutsche und danische Boot plotzlich zusammen, und das Rennen mußte abgebrochen werden. Obwohl sich der Zusammenstoß in der deut schen Bahn ereignete, wurde unser Vertretr disqualifiziert. Die Italiener siegten überlegen mit fünf Längen Vorsprung in 7:185 Minuten vor Däne mark und Schweiz. Studach überraschend vor Hasenohrl Im Einer war der Österreicher Hasenöhrl nach sei nen bisherigen großen Erfolgen auf europäischen Regatten erklärter Favorit. So kam der Sieg des Schweizers Studach äußerst überraschend. Der Wie ner hatte bis 1000 m die Führung behauptet, dann aber schob sich in großem Stil der Schweizer Studach vorbei und eilte seinen Geaner in großer Fahrt davon. Er siegte sicher vor Hasenöhrl und dem Polen Veren. Unser Meister Dr. Westhoff kämpfte sehr tapfer und belegte den vierten Platz (ustmann Adamski kämpften prächtig Unsere Olympia=Sieger Lustmann Adamski san den im Zweier m. St. im italienischen Boot einen ssußerst harten Widerstand. Zunächst gingen die Ita liener in Front, dann schob sich das deutsche Boot wieder vorbei. Nach hartem Kampf lagen beide Boote bei 1200 m auf gleicher Höhe. Im Spurt machten sich dann Gustmann Adamski mit langem, kräftigen Schlag frei und siegten schließlich mit einer Länge Vorsprung in 7:39,1 Minuten. Etuf Essen auf den letzten Metern Im Vierer o. St. schien der Sieg der Schweizer mit dem bekannten Boot vom FC Zürich so gut wie sicher. Die Schweizer führten vom Start weg vor Etuf Essen, deren kapfere Mannschaft sich zah an das gegnerische Boot hielt. Als Essen 50 m vor dem Ziel wiederum energisch angriff, krebsten im Schwei zer Boot beide Steuerbordlente. Das Boot verlor dabei so viel an Fahrt, daß Essen vorbeiziehen und mit einer halben Länge siegen konnte. Trotz dieses etwas glücklichen Sieges in 6:31.7 Min. vor der Schweiz, Ungarn und Holland verdient die große Leistung der Essener höchste Anerkennung. Kaidel Pirsch klar überlegen Der Doppelzweier war eine klare Angelegenheit unseres Meisterpaares Kaidel Pirsch. Unser Zweier lief den Gegnern sofort davon und vergrößerte auf der Strecke dauernd den Vorsprung. In prächtiger Haltung siegten die Deutschen in 6:45.3 Min. vor Un garn, Italien und der Schweiz, die den deutschen Erfolg nie gefahrden konnten Die Ergebnisse: Vierer mit Steuermann: 1. Deutschland(Renngemein schaft 90 Wiking Berlin Turnerbund in Berlin mit Willi Ewerth, Heing Kaufmann, Erich Knorr. Walter Kaps und Steuermann W. Mahlom) 6:43,7 Minuten; 2. Holland 6:44 Min.; 8. Italien 6:478 Min.; 4. Dänemark 637 Min. Zweier ohne Steuermann: d. Italien(Societa nottieri Olona di Milano mit E. Manfredini, M. Lanzati) 7218,6 Min.; 2. Dänemark 7:28 Min.; 8. Schweig 7:36 Min. Deutschland(Melching=Meyer auf der Heide vom NC 80 Hannover) wurde wegen Kollision mit dem dänischen Root disqualifiziert. Das Rennen wurde abgebrochen und wiederholt. Einer: 1. Schweiz(Eugen Studach von Graßhoppers Zürich) 7:14,4 Min.: 2. Oesterreich(Josef Hasenöhrl 7:18,7 Min.; 3. Polen(Roger Veren) 7:21,6 Min.; 4. Deutschland(Dr. Franz Westhoff vom Berliner R6) 7:22,5 Min. Zweier mit Steuermann: 1. Deutschland(MB Friesen Berlin mit Lt. Gerbard Gustmann, Herbert Adamfki und Steuermann Günther Holstein) 7:30,4 Min.: 2. Italien 7:43,2 Min.; 8. Polen 754.5 Min.; 4. Frankreich 7:57.2 Minuten. Vierer ohne Steuermann: 1. Deutschland(Ruderriege des Effener Turn= und Fechtelubs mit Werner Immamd, GGeorg Schmid, Karl Seuser, E. A. Großkopf) 62,7 Min.; 2. Schweiz 6:26,8 Min.; 8. Ungarn 6B.3 Min.; 1. Holland 6:47,5 Min. Doppelzweier: 1. Deutschland(Renngemeinschaft Schweinfurter Rk. Franken Berliner NV Allemannia mit Willi Kaidel, Joachim Pirsch) 6:65,8 Min.; 2. Ungarn 640,6 Min.; 3. Italien 635,8 Min.; 4. Schweiz 7.00 Minuten. Achter: 1. Italien(Unione Cannottieri Linornesi mit A. Bonciani, O. Quaglierini, F. Bartolini, D. Seccht, W. Cbeccacci, G. Persico, O. Grossi, E. Garzelli und Steuermann C. Milani) 6.0,5 Min.; 2. Deutschlamd Berliner RC mit E. Kösling, W. Fualsana. G. Jakstat. J. Brannsdorf, J. Charle. W. N. Volle, Dr. H. Buhy, E. Buschmann und Steuermann Neumann) 6.01,5; 3. Tanemark 6:0.4; 1. Ungarn Nationenwertung um den Glandaz Pokal: 1. Dentichland 5 Punkte; 2. Italten 3 Pnnkte; 3. Schwetz 1 Prnet. Rie Mastenbroeck wird Schwimmlehrerin Wie eine Bombe wirkte am Samstag in Hollands großen Schwimmerkreisen die Nachricht, daß sich die dreisache hollandische Olympiasiegerin Rie Mastenbroeck entschlossen hat, Schwimmlehrerin zu werden und damit auf ihre Amateuereigenschaft zu verzichten. Frl. Mastenbroeck hat in aller Stille einen Vertrag mit einer Badeanstalt in Hilversum abgeschlossen und wird bereits am Montag ihre neue Tatiakeit ausnehmen. Fußball in Scholtland In Schottland begannen bereits am Samstag die Meisterschaftskampfe 1937-38. Es gab folgende Ergebnisse: Aberdeen— St. Mirren 4:0; Abroath— Dundee 0:3; Hearts— St. Johnstone 2:1; Kilmarnock— Ayr United 2:1: Morton— Third Lanark 1:3; Queens of South— Celtic Glasgow 2:2; Queens Park— Hibernians 1:1; Rangers— Falkirk 0:0. Deuksche Kunstflug=Meisterschaft 1937 Pflichtfiguren wurden im Regen ausgeflogen Graf Hageuburg nicht am Start Bei bedecktem Himmel und leichtem Regen be gannen am Samstag auf dem Dortmunder Flug platz in Brakel die Deutschen Kunstflugmeister schaften 1937 mit den Pflichtübungen, die als Ausscheidungskampf ausgetragen wurden. Leider fehlte der Favorit der Meisterschaft, Graf Hagenburg der sich schon auf seine Reise nach den 12A. vor bereiten muß. Am besten schnitt in der Pflicht der KunstflugStaffelführer des NSFK., Rudolf Lochner ab, der kürzlich noch die holländische Kunstflugmeisterschaft gewonnen hatte. Er flog eine Bücker=Jungmeister und erhielt 99.5 Punkte. Zweitbester war mit 96.5 Punkten der Böblinger Kalbstein, der als einziger Teilnehmer eine Klemmaschine flog. während Friedrich(Sprottau), Unteroffizier Falderbaum (Kassel), Karl Bock(Krefeld) und Trenkle(Augsburg) die nächsten Plätze belegten Kunstflug=Meisterschaft verlegt Der Endkampf zur deutschen Kunstflug=Meisterschaft in Dortmund mußte am Sonntag wegen des Regens und mangelnder Wolkenhöhe ausfallen. Die Entscheidung fällt vielleicht schon am nächsten Sonntag in Essen oder München. Der endgültige Beschluß steht noch aus. Der Abschluß des Rheinland=Westialen=Fluges erfolgte ebenfalls mit zweistündiger Verspätung. Sielas wieder vor Balke Deutsche Schwimm=Meister starteten in Hamburg Zum ersten Male trat die Sportgemeinschaft der SS als Veranstalter eines Schwimmfestes auf, das im Altonaer Stadion durchgeführt wurde und große Beteiligung aus dem Reiche und auch aus dem Aus lande gefunden hatte. Im Mittelpunkt der sportlichen Geschehnisse standen die Wettkämpfe der Meisterklasse, die besonders im Hinblick auf die kürzlich durchgeführten Meisterschaften in Dusseldorf von Interesse waren. Sehr gespannt war man auch auf das Können der Vertreter ausländischer Sportler. Von ihnen zeigte sich die Holländerin v. Feggelen=Amsterdam als eine große Könnerin, die Inge Schmitz und Chr. Rupke klar das Nachsehen gab. Dagegen mußten die Däninnen Christensen und Kraft sowie Ahrend die Ueberlegenheit der Deutschen Meisterin Trude Wollschläger und Gisela Arendt anerkennen. Einen erbitterten Kampf gab es im 200=m=Brustschwimmen zwischen Erwin Sietas und I. Balke. Zum Schluß aber war der Hamburger einwandfrei wieder der bessere. Das Fest wurde durch eine Ansprache des Reichsstatthalters und Gauleiters Karl Kaufmann eröffnet. Mit dem Reichsstatthalter wohnten Vertreter des Staates, der Wehrmacht und der Formationen den Vorführungen bei, die mit einem Feste und der Preisverteilung durch SS-Gruppenführer Prützmann am Abend abgeschlossen wurde. Ergebnisse: Großer Verbandswettkampf, Klasse 1 SS gegen Kriegsmarine: Sieger SS mit 1008,8 Punkten gegen 956,0 Punkte.— Wettkämpfe 6mal=20 m=Bruststaffel: Sieger SS in 19:04 Min.: 10mal=100 m=Kraulstaffel: Sieger Marine in 11:59 Min.; 6mal100=m=Rückenstaffel: Sieger SS in 8::39,8 Min.: Schwellstaffel: Sieger SS in 13:43,2 Min.; Doppelte Lagenstaffel: Sieger SS in 11:28.4 Min.— Meister klasse: 100 m Kraul: 1. Fischer=Bremen 1:00,2 Min.; 2 Hobing=Rotterdam 1:00,8 Min.; 3. Eckenbrecher Spandan 1:00,8 Min.— Frauen: 100 m=Rücken: 1. v. Feagelen=Amsterdam 1:18,6 Min.: 2. I. Schmitz Spandau 1:21,2; 3. Chr. Rupke=Ohligs 1:22,6 Min. Favoriten siegen bei den Gewichtheber=Meisterschaften Nachdem die deutschen Meisterschaften im Gewicht heben der leichteren Klassen in Düsseldorf bereits durchgeführt worden waren, folaten am Samstag in Angsburg die Titelkampfe im Bantam=, Halbschwer und Schwergewicht. Ueberraschungen gab es nicht. Die drei Favoriten der Kämpfe blieben behauptet und so fielen mit den Siegen des Münchener Schuster im Bantamgewicht (540 Pfund), des Müncheners Gietl(720 Pfund) im Halbschwergewicht und des Freisingers Josef Munger(830 Pfund) im Schwergewicht alle drei Titel nach Bayern. Dabei konnten Schuster und Manger ihre Vorjahrstitel erfolgreich verteidigen, wobei sie ihre Vorjahrsleistungen um 10 bzw. 40 Pfund steigerten. Im Halbschwergewicht fehlte der Titelverteidiger Deutsch(Ludwigshafen), der krankt war. Von weskdeutschen Gewichthebern eroberte der Dortmunder Dörrbecker den dritten Platz im Bantamgewicht mit 515 Pfund, während der Essener Karl Bierwirth im Halbschwergewicht mit 695 Pfund ebenfalls den dritten Platz einnahm, da der Erfurter Leopold, der die gleiche Leistung geschafft hatte, ein kleineres Körpergewicht hatte. Ergebnisse: Eesle Niederlage gegen England Die deutschen Leichlathleten im Länderkampf mit 67: 69 Punklen geschlagen— In den lechnischen Uebungen überlegen Holmes sicgte in 22 Sek. vor Viermal haben unsere Leichtathleten bisher in Länderkämpfen gegen die englischen Athleten gestanden, und viermal gab es glatte deutsche Siege. Beim fünften Treffen am Samstag im White City Stadion in London wurde aber die deutsche Siegesreihe unter brochen. In einem heißen Gefecht, in dem besonder zum Schluß äußer sterbittert um die Punkte gekampft wurde, siegten die Englander knapp mit 69:6. Punk ten. Unser Gegner war ganz glanzend gerustet und wäre wahrscheinlich auch in Deutschland kaum geschlagen worden. Besonders enttauscht haben unsere Kurz streckler. Hier ist uns England heute klar überlegen In den technischen Uebungen setzte sich dagegen das Können der Deutschen ganz eindeutig durch, so daß wir hier durch mehrere Doppelsiege nach hoffnungs losem Punktrückstand doch auf 66:66 Punkte gleich zogen. Dann verlor Deutschland aber die Staffel und damit den ganzen Kampf. Englischer Doppelsieg über 100 Pards Der Kampf begann für Deutschland wenig verspre chend. Schon im 100 Yards Lauf gab es einen eng lischen Doppelsieg. Der ausgezeichnete Engländer Zweeny siegte überlegen in 9,9 Sek. mit einem Meter Vorsprung vor seinem Landsmann Holmes. Unsere Vertreter Borchmeyer und Hornberger folgten dichtauf. Die Englander vergrößerten ihre Führung beträcht lich durch einen weiteren Doppelsieg im 120 Pards Hürdenlauf. Hier siegt etwas überraschend Thornion in 14,6 Sek. vor dem Olympiazweiten Finlav. Kump mann ging noch vor unserem Meister Wegner durchs Ziel. England führte nach diesen beiden: tthewerben ganz überlegen mit 16:6 Punkten. Großer Lauf von Harvig Unserm Meister und Rekordmann Rudolf Harbig gab man gegen die großen englischen Mittelstreckler eine berechtigte Chance. Harbig lief auch ein großes Rennen und eilte den Englandern im Endspurt mit langen, lockeren Schritten davon. Mit fünf Meter Vorsprung siegte der Deutsche Meister in 1:51 Min. vor den beiden Engländern Collyer und Handley. Der Wittenberger Mertens konnte den beiden Englandern nie gefährlich werden, auch wenn er noch die anspre chende Zeit von 1•56,2 Min. lief. Im 440=Yards=Lauf gab es nochmaks einen eng lischen Doppelerfolg. Für Linnhoff lief der Thürin ger Klupsch. Auf der schweren Bahn setzten sich die robusteren Engländer besser durch und liefen den Deutschen überlegen davon. William Roberts zerriß in 48,2 Sek. das Zielband als klarer Sieger vor Brown. Auf den letzten Platzen folgten Robens und Klupsch. Und wieder englischer Doppelsieg Nach dem 220 Pards Lauf schienen dann alle Hoffnungen dahin. Neckermann und Scheuring landeten auf den letzten Platzen. Allan Pennington. Ueber eine Englische Meile(1609 m) gab es einen großartigen Kampf. Nach abwechselnder Fuhrung setzte sich in der letzten Runde Sydney Wooderson an die Spitze. Aber Schaumburg und Stadler hielten zah und verbissen bei. Erst in der Zielgeraden erkampfte sich der Englander einen kleinen Vorsprung und siegte knann in 4:19 Min. vor Schaumburg und Stadler, der Englands zweiten Mann Dennis Pell sicher hielt. Sieben Punkte im Hochsprung Die Hoffnungen stiegen, als im Hochsprung für Deutschland sieben Punkte einkamen. Weinkotz sprang wie gewohnt sicher und schaffte als einziger 1.00 Me ter. Augustin hatte bei 1,87 Meter einen Versuch mehr als Jack Newman und kam bei der gleichen Hohe auf den dritten Platz. Die Führung der Eng länder hatte sich auf 47:30 Punkte verringert. Ueber drei Meilen(4,828 Meter) hielt sich der Deutsche Meister Syring ausgezeichnet. Er trieb den englischen Rekordmann Ward unentwegt. Doch sicherte sich der Engländer einen knappen Vorsprung und siegte in 14:53 Minuten. Der Berliner Eberhardt wurde nur Vierter hinter Dainty. Nach vier Doppelsiegen Gleichstand Was man kaum noch hofsen durfte, wurde doch noch Tatsache: Die Deutschen schafften den Gleich stand. Vier Doppelsiege hintereinander brachten soviel Punkte ein, daß zum erstenmal die Engländer ein geholt wurden. Im Stabhochsprung siegte Sutter mit 3,96 Meter vor Müller=Kuchen und dem Englander Webster mit je 3,82 Meter. Im Diskuswerfen hatten die deutschen Vertreter nichts zu befürchten. Gerhard Stock war diesmal mit 44,63 Meter besser als unser Weltrekordler Schröder mit 41,58 Meter. Die beiden Engländer zeigten hier sehr schwache Leistungen. Die gleiche Ueberlegenheit der Deutschen finden wir beim Kugelstoßen. Olympiasieger Woellke stieß die Kugel 15,08 Meter und wurde damit überlegener Sieger. Gerhard Stöck kam auf 14,53 Meter. Auch Lutz Long im Weitsprung konnte von keinem Gegner gefahrdet werden. Mit 7,40 Meter war ihm der erste Platz sicher. Aßmuß hielt mit 6,96 Meter beide Eng lander sicher. Mit 66:66 Punkten hatte damit die deutsche Mannschaft doch noch den Gleichstand erreicht. Die Staffel entschied Noch konnte also Deutschland den Sieg erkämpfen. Die Staffel mußte die Entscheidung bringen. Es wurde eine Meilenstaffel über 440, zweimal 220 und 880 Yards gelaufen. Linnhoff hielt sich gegen Ro berts recht gut, aber Neckermann verlor gegen den Engländer Wyld bereits einige Meter. Hornberger holte wieder auf. Doch dann lief für England Stot hard, dem Harbig nicht mehr gewachsen war. Die Engländer siegten mit 20 Metern Vorsprung in 3:26,2. Damit hatte England mit zwei Punkten Vor sprung den Landerkampf gewonnen. Rennen zu Horsl=Emscher l. Rennen: 1. Cobeslobo Feuerbarbe(O. Schm * Cirano, B. Fohre. Ferner: Pomerol, Teno, Orchille= Form, Ernte, Mauritza. Sieg 13, Platz M. 18, 12. 2. Rennen: 1. Bresges' Milwankee(Winaenai* p. nar, 8. Coeuraß. Ferner: Mauser, Sagius, Letter Ssonr Cbiankl. Sieg 2, Platz 13, 17, 21. G* 8. Rennen: 1. Landlers Kukuruz(Pinter),. Zuper. streif, 8. Gildetraut. Ferner: Zenodore, Noval Pantzlion, Mais de Hongorte, Graf Moltke, Farinello Sieg G1, Platz 14, 12, 18. GW. l. Rennen: 1. Mülhens Pepl(Mastenberger), 2. Zeil vergeht, 8. Thammo. Perner: Weltrus, Reowuli, Brocen Sieg 5l, Play 16, 12, 16. C W. 12 5. Neunen: 1. Goetichkes Maislieder(Marr lor, 8. Goldialer, 4. Nicardo. Ferner: Marien Bitter. Marich=Marsch, Mario, Pringregent, Sieg 1, Platz 27, 22, 1el. 25. 6 W. 427 si. Rennen: 1. Buhrers Le Nex(Moßler). 8. Anom. Ferner: Altal. Catinat, Gangerin. Plat 13, 23, 13. GM. 2 7. Rennen: 1. Althovens Prinzenweg(Man Partisane, s. Amalaswintha. Ferner Augraf, Vaterlandsliebe. Zieg 21, Play EM. 102. Peri2ieg m. Rennen zu Hannover Fußball-Panorama 10 000 Zuschauer wohnten dem Fußballspiel der Gaumannschaften von Brandenburg und Sachsen im Olympiastadion bei. Die bessere Mannschaftsleistung sicherte den Sachsen einen knappen 3:2(2:0). Sieg. In der Elberfelder Stadthalle trat die Ringer staifel von Germania Wuppertal vor 1200 Zuschauern gegen die Mannschaft von Mainz 1888 an und verlor Gc'amtergebnis mit 5.12 Nepräsentativspiele: In Berlin: Nationalell gegen SA Auswahl 2:2(2:2). In Berlin: Gau Brandenburg gegen Gau Sachsen 12a. 2:3(022).— In Danzig: Stadtspiel Danzig gegen Warschan 4:8(2:1). Westfalen Arminia Bielefeld gegen 1. FC Nurnberg 4:3 10:1). — SoVg Herten gegen Polizei Lubeck 1:0 6120).— 22 1e Gelsenkirchen gegen Spug Nohlinghausen 222 Ml:1).— Zu3 Hüsten W0 gegen D2C Hagen 2:1(1:1).— Alemannia Dortmund gegen Alemannia Marten 2:3 Niederrhein Not=Weiß Oberhausen gegen Sporiklub Osterrath 14 1:1).— Turu Dusseldorf gegen München 60 lin Neuß 0:1(0:1).— WfB Mülheim gegen SV Rotthausen 2:1 1:0).— 8B Lohberg gegen Union Hamborn 8:2. Stadtelf Uerdingen gegen Duisburg 00 2:3(1:2).— Lennep 0 gegen Hamborn M(ausgefallen).— W Altenessen gegen SpVg Sülz 07 8:3(2:1).— Essen West 81 gegen Schwarz=Weiß Essen 0:8(0:4). Mittelrhein Alemannia Aachen gegen Westsalia Herne 5:1(2:1) Koblena 100 gegen SV Höntrop 2:2(2:1).— 22 Koln 90 gegen Beerschot AC Antwerpen 2:2(0:0l.— N6 Nre chen gegen Vi Köln 1:5(131).— Schwarz=Weiß Bickendorl gegen SW Mülheim 8:2(0:2).— Borussia M.Gladbach gegen Bonner FV 62(3:0). Brandenburg Hertha=BSC gegen Berliner SV M 2:8.— Weißensee 1000 gegen Viktoria 80 sausgefallen).— Union Oberschöneweide gegen Gaswerke 2:2.— Wacker 0 gegen Pankow 6—— Nowawes W gegen Blauweiß Berlin 8:2. — Brandenburg Charlottenburg gegen Pol. Danzig 4:1. Schlesien Areslau 02 gegen Tennis=Rorussia Berlig 22. Preußen Altwasser gegen Beuthen on 8:0. Sachsen Fortuna Leinzig gegen Eimebüttel Hamburg 1:3. TuB Leipzig gegen ZV M Halle 5:l.— Chemnitzer N6 gegen Dessau in 2:3.— Tura Leinzig gegen E u Leip ia 2:1. Mitte Fortuna Magdeburg gegen N6 Hartha 2:4. Nordmark Holstein Kiel gegen Eintracht Braunschweig 2:2.— Viktoria Hamburg gegen Wilbelmsburg M0 2:1.— Sper ber Hamburg gegen JC St. Pauli Hamburg 2:4. Niedersachsen V/L Osnabruck gegen Werder Bremen 6:1.— Han nover M gegen SBg 97 Hannover 6:0. Baden Karlsruher ZV gegen NC Schalke M 1:9(1:0 Württemberg Stodtspiel Stuttgart gegen München 2:2.— Stuttgarter Kickers gegen 1. JC Plorzheim 4:1.— 28 Stutt= gart gegen Polizei Chemnitz 1:5.— 2M Konstanz gegen Wormatia Worms 1:5.— JV Zufsenhausen gegen Feuerbach 4:2. Bavern SpWg Fürth gegen Minerna a Berlin 413.— Bayern München gegen Nouna Fellows Zürich 12. Sudwest Kickers Offenbach gegen Borussia Fulda 2:1. Deutscher Triumph beim Großen Preis von Schweden Ley und Winkler sicherlen den deutschen Motorspori wieder große Erfolge Der 9. Große Motorrad=Preis von Schweden auf der Rundstrecke von Sartrop, zwischen Malmö und Landskrona, wurde erneut ein großer Erfolg für den deutschen Motorradsport. Wie schon im Vorjahre, er oberten sich deutsche Maschinen in der großen und in der kleinen Klasse überlegene und vielgefeierte Siege. In der großen Klasse siegte zum zweiten Male der BMW=Fahrer Otto Ley vor seinem Markengefahrten Karl Gall. In der 250-ccm Klasse erkampfte sich Winkler(DKW) sogar mit einem neuen Klassenrekord den Sieg vor Ewald Kluge, der nur ganz knapp auf den zweiten Platz verwiesen wurde. Nur bei den 350er=Maschinen gab es durch Mellors(Velocette) einen ausländischen Sieg. Das Wetter war leider recht ungünstig. Strömen der Regen ging am Sonntag in Südschweden nieder, so daß sich viele Zuschauer abhalten ließen, zur Strecke hinauszueilen. Trotzdem erlebten noch 110 Mn Zuschauer an der 14,52 Kilometer langen Rundstrecke spannende Rennen. Ley knapp vor Gall Das Rennen der großen Klasse spitzt sich schon bald zu einem Zweikampf zwischen den beiden BMMW Fahrern Ley und Gall zu. Zwar hatte zunächst der Italiener Aldrighetti mit der Rekordmaschine Gilera die Führung inne. In der vierten Runde war die Maschine Aldrighettis„sauer“ geworden, so daß er ausscheiden mußte. Jetzt stieß Gall plotzlich eneraisch vor und eroberte rasch die Spitze. Die beiden BMWFahrer jagten jetzt vor dem Feld einher, das vergeb= lich versuchte, wieder aufzuschließen. Gall hatte schon zu Anfang des Rennens Pech gehabt, als er stürzte, aber sofort das Rennen wieder aufnehmen konnte. Das gleiche Ungluck ereilte ihn nochmals gegen Schluß des Rennens. Dieser Sturz kostete ihn den Sieg. Zwar jagte Gall unentwegt hinter Ley her und fuhr sogar eine Rekordrunde mit 119 km sid. Ley siegte aber mit einem„Schnitt“ von 140,3 km/std. vor Gall, der nur eine Zehntelsekunde zurucklag. Den dritten Platz sicherte sich der Italiener Tarussi auf Gilera. Auch bei den„Kleinen“ deutscher Sieg Die gleiche Ueberlegenheit wie in der Halbliter= Klasse zeigten die deutschen Maschinen auch in der kleinen Klasse. Hier fuhr wieder Kluge auf einer DKW mit der neuen Drehschiebersteuerung und war auch schneller als sein Stallgefahrte Winkler. Kluge mußte aber Kerzen wechseln, als er aussichtsreich im Rennen lag. Dabei verlor er so viel Boden, daß er Winkler nicht mehr erreichen konnte. Winkler siegte mit einem neuen Klassenrekord von 122,9 km std. mit einer Sekunde Vorsprung vor Ewald Kluge. Auf.den nächsten Platzen kamen die englischen Ercelsior Ma schinen von Wood und Manders ein. Den sunften Platz erkämpfte sich der deutsche TKW sahrer Sonntag. Velocelte bei den 350ern Den einzigen Auslandersieg aav es in der 30 cemKlasse. Der frühere NSU=Fahrer Mellors begte auf 1. Rennen: 1. Art. Regts 21 Atlas(Pt. v. Fischernl. 2. Maientag, B. Barbarossa. Jerner: Reichsmark. Wrankos, Quastro, Oberin, Tutti, Preikorps. Sieg Plat 16. 44, 2. G W. 27. 1. Rennen: 1. Schüttes Fandango(Kaiserl. Einschlag, 3. Attos. Ferner: Karratsch, Christine. Ortrud. Sieg M, Platz 10. 12, 14. EW. 90. 8. Rennen: 1. Kav. Regt. 8 Eilflug(Pt. Bradell, 2. Immerglück, 3. Alge. Ferner: Oriolus. Grog. Margil, Mirakel, Drohne. Sieg 41, Playz 21, 31, 21. 6* 4. Nennen: 1. Jentsch' Rin-tin=tin(Jachmeierl. 2 Waldhuter, 8. Grassittich. Ferner: Fra Diavolo. Heidser, Feuerwarte. Tiea 22, Play 16, 44, 17. 0W. 7 5. Rennen: 1. Michaels' Jambus(Mtm. v. Holtenl, 2. Trovoatore, 3. Abnherr. Ferner: Ostkind, ber Kerl. Sieg 61. Play 12, 16, 11. E28. 2 6. Rennen: 1. Jentschs Montebello(Jentsch fr.). 2. Agrarier, 8. Lachendes Leben. Jerner: Wasservall. Cbi= los, Mantred. Zieg M., Plat M, 16, 17. EW. 2 7. Nennen: 1. Voelkels Amaranthus(Besitzer), Gulram, 3. Convent. Perner: Horch auf, Treuer Hular Quast, Bauerntreue, Nonalis. Steg 32, Play M, 16, 2 EW. 37 A. Rennen: 1. Quadbecks Friaga(Schiemann. Abenditern, 3. Nostrus. Ferner: Furchtlos, Marne, Wunschlas. Felsenlicht, Marwalla. Tieg 217, Play 41, 19, 10. S W. 775. Rennen zu Frankfurt I. Rennen: 1. Erlenhofs Cleopatra(Briekl, 2. Gernele. 8. Grafin Isabella. Steg 16, EW. 2. 2. Rennen: 1. Waldfrieds Fidelitas(Held), 2 leria Brera, 3. Jupiter. Ferner: Purpurrose. Sieg 1 Play 12, 16, EW. 36. 8. Rennen: 1. Schlenderhans Walzerkönig(Printer 2. Occultus, A. Adfunta. Sieg 18. 6W l. Rennen: 1. Erlenhofs Formidable(Bisek), 2. drtron, 8. Ortenau. Sieg 16, EW. 12. b. Rennen: 1. Reitzensteins Gasperone(Pt. C v. Bangenheim), 2. Herbstzeitlose, 8. Schwertknaus. Ferner Senl, Reiher. Sieg ö4, Platz 21, 46, EW. 40 6. Rennen: 1. Waldlrieds Pertander(Helds. 2. 1wlius, 8. Wiener Walzer. Ferner: Hadrian, Bandmädel. Siea 20, Play 12, 12, GB. 2. 7. Rennen: 1. Matzias Sarro(Lt. Schwerdtsegerl. 1. Caramba, 8. Ilmenau. Ferner: Lenzbote. Siea 3. plat 15, 18, G2. 8. Rennen: 1. Krietes Landois(Jehmischl,? 3. Stobno. Ferner: Torcador, Genoveva, Senora, Aüsterton. Sieg 17, Play 10, 11, 12, 62#8. 2 Rennen zu Karlshorst 1. Rennen: 1. Schlenderhans Marco Pol2. Bastkorn, 8. Comodore. Ferner: Turmpogt. Schnörkelbarsch, Mecklenburg, Allasch, Luziser. Eiea Play 12. 1v, 16, E. 44. 2. Rennen: 1. Kaphengsts Rigoletto(Hahn vro, 8. Leony. Ferner: Nolanda, Mario. Meng Arcanda, Clown, Pelzjager. Sieg 91, Play 8. 476 8. Rennen: 1. Wutbenaus Elanus(Nörl, 2. Kriege flamme, 8. Occanus. Ferner: Travertin, Mein gu Le Majestie, Mattiacum, Madrilene. Siea 10 16, 22, 6W. 8 4. Rennen: I. Drews Gueß Again(Frl. N. v. 1.), 2. Lufthanch, 8. Spitzmaus, 4. Horrido Wendelgard, Mahadöh, Coclop. Malve. Reserendat Sieg 145, Platz 41, 20, 17, M. EW. 1172. b. Rennen: 1. Junks Famor(Unterholznerl. 2. Pante tina, 8. Heldensaust. Ferner: Friedberg. Stea 13, 19, 6-B. 112. 6. Rennen: 1. Steinecks Leopard(Ludwigl. lilie, B. Serena. Ferner: Cromwell, Goldleder.1 Albatros, Yverdon. Sieg 28, Platz 12, 13, 14, E* 7. Rennen: 1. Mitzlatis Herzbube(Flleibl. s. Königsliebe. Ferner: Ottorico, Rapoa, Panor Mariell, Puppi. Sieg 22, Play 11, 12, 20. Ex 8. Rennen: 1. Zefiners Toscanella(Streitl, 2. 4 baner, 3. Kamptipiel, 4. Aehre. Ferner: Leguanc. Serenade, Balilla. Maghyar, Mitsou, Ala, Cbronik, Numida. Sieg M, Platz 15, 21, 14, 14, C Rennen zu Deauville Dame Motlen, Ferner: Jone Naseb. Montognes Rardon(Toche Ferner: Kirfor, Monarkie, Hiabien 1. Rennen: Mirandola, 3. Jine Mouche. Sieg 42, Plau . Rennen: 1. 3. Le Cpelone. Zieg M. Platz 2. 26. Rennen: 1. Lazards Lope Secret(Muom banitch. B. Epicea. Ferner: Espadonne, Nereu ning, Miß Carott. Sieg 66, Platz 22. 7. l. Rennen: 1. Derbys Ad Astra Alherat. Ferner: Cillas, Krakom, Nawenn, tane, Gossip. Sieg M7, Platz 66, 28, M. Rennen: 1. Licaris Mon cher Mait Santenil, 8. Blague. Ferner: Cralg le Patre of the Rolle, Tovoggan, Billard, Le Chari. Platz 20, 24, 20. Rennen: 1. Torterolos Pnlos. Sieg Precipito Claros, 8. Faraud. Perner: Zuenoula, nette. Mon Coll. Vert. Schidna, Tirailleur, Tieg M. Play 17, 27. 24. 944 kmst Pelocette mit einem Durchschnitt von 12, Gll vor seinem Markengefahrten Thomas.em und Vaasen landeten auf der alten Norton siebten und achten Platz Ergebuisse des Großen Preises von 119,40 fmi: 1. M Nie 20 com 122 Runden are,e Deutschland(Hute Union T2M) 2 m-Etd.(neuer Klassenrekord); Auto Union T 92 2 35.34,2 Etb.; or Greistor 2; 6. MN Nia tan cem 1M Munden m ar7.5 tutl. Cngland(Relocette) 8.00:0 Ges. dams Thomae England elocette) rankreich(Relocette) 8:05:14. — 7. Ja orton land(Norton) 8:17217,0; u. Gaasen-Deurschla 20,12. 1. 0 9e lleber lan com eem Munden Peutichland 24122.9 E1d. r Jalten((ilene) 9:67:a0.1: 4 orsl=Emscher r: Pomerol, Teno, Orchillee g 13, Plat M, 18, 13. G2* Nilwankee(Wingengl.* DeZagius, Letzter Sionr 17, 21. EW. 10. kukuruz(Pinter), 2. Silberer: Zenodore, Noval PantaMoltke, sparincno, Pien. Pepl(Mastenberger), 2. Weltrus. Beowuli. Brocken 2. 12 Maislieder(Narrl. Peri= Ferner: Mariensele, 6de o. Pringregent, Geradean 5. 6 W. 427 e Mex(Moßler). 2 atinat, Ganaerin. 2ieg M. Prinzenweg(Mastenberger), intha. Ferner: Perzober ea 21, Play 1 Hannover 2 Atlas(Pt. v. Fischernl. derner: Reichsmark, GraniAreikorps. Sieg B, Play Fandango(Kaiserl.. Cinarratsch. Christine. Ortrud. V. 90. r: Oriolus, Groa. Marail, Playz 21, 31, 21. 62 Nin-tin-tin(Zachmeier). rner: Fra Diavolo. Heidser. 18, 44, 17. 0 2. 71. Ferner: Ostkind. Cosa. Lie= 16, 11. E2. 221. Rontebello(Jentsch sr.), 2. Jerner: Wasservall. CbiM, 19, 17. 628.» aranthus(Besitzerl, 2 QulHorch auf, Treuer Hular. Steg 32, Play M, 16, 2 Friaga(Echiemannl. 2. ner: Zurchtlos. Marne. palla. Tiea 217, Play 41, Frankfurt copatra(Briekl, 2. Gernele, W. 2. Fidelitas(Geldl, 2. aner: Purpurrose. Sieg 4 n8 Walzerkönig(Printer 18. GW. 90 formidable(Bisek), V. 12. Gasperone(Pt. E v. Wan8. Schwertknaus. Ferner. 2. 46, E2. 4 Periander(Held), 2. 1w.= ner: Hadrian, Bandmádel. rro(Lt. Schwendtsegerl. 1. : Lenzbote. Sien—, Plat p16(Jehmitch), 2. Mairose, benovena. Senora, Alüster( 2 arlshorft Marco Polo(Muschenl, rner: Turmvogt, Murille, Allasch. Luziser. Siea 16, Niaoletto(Sabni, 2. Sceolanda, Mario, Retalo= Sieg 91, Platz 15. 20, Elanus(Norl. 2 Pravertin, Mein ilene. Siea 10, Play 14, laain(Frl. N. v. Schm.k Malve, Reserendar, Friedberg. Siea 1v. Mor ard(Ludwig). 2 nwell, Goldleder lat 12, 13, 14, 628.* ube(Fliethl. rico, Rappa, Panonch 11, 12, 20 G. 2 canella(Streitl, 2. 7u rner: Pequane. Clire Mitsou. Ala. 3 6 16, 21, 14, 14, 62 eauville Crite(strancelon Ferner: Jone à 4 . 2. rdon(Tochel. 2 Monarkie, Pnlos. ruini. Mastere 244 kmest n der Cln nauf Der Fußballauftakt im Kreise Bochum Schlechtes Wetter leitele die Spielzeit 1937/38 ein- Keine überragenden Ereignisse Die Fußvaller haben es sicher begrüßt, daß die große Hitze der leyzten Wochen plotzlich nachließ und sich ein Wetter einstellte, das ihnen gerade recht ist. Daß jedoch sofort am ersten Tage der neuen Spielzeit auch der Regen nicht auf sich warten ließ, beeintrachnigie doch Besuch und Leistungen. An den Regen haben sich Spieler und Zuschauer bereits wieder gewohnen können und er wird auch in der neuen Spiel, zen oft der treue Begleiter der Spiele sein. Aber trotzdem erfolgte der Start in die Saiion 1097.88 so frisch und fröhlich wie sonst, und wenn es auch vorerst noch keine besonderen Hohepunkte gebt, so wird Konig Fußball“ doch bald wieder vollends regeren. Kreise Bochum laßt sich die Saison langsam an. Viele Leute sind noch in Ferien und nicht alle Vereine traten darum auf den Plan. Die Ergebnisse sind nicht sonderlich kritisch zu werten, stehen wir doch och in der Vorbereitungszeit und die eine Mann= schaft braucht eben mehr Zeit als die andere, um in zorm zu kommen. Darum ist auch die Niederlage der TG Bochum=Ehrenfeld durch die Spfkr Gladbeck nicht weiter tragisch zu nehmen. Auch Langendreer A knüpfte nicht an die vor der Sperre gezeigte Form an und unterlag im Jubiläumospiel gegen den Beurksligisten Weirfalia Bochum mit nicht weniger als einem halben Dutzend Tore. Der SC Altenbochum hatte sich den BV Herne=Süd, der besanntlich in den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse gum Schluß in gewaltig aufkam und noch den Poligei=SV Bochum ernstlich bedrohte, veroflichtet und behielt in einem torreichen Kampf mit 7:6 die Oberhand. Der reiche Torsegen beweist, daß beide Mannschaften noch an sich zu arbeiten haben. Der neue Bezirksklassenver. ein Polizei=EV kam in Stiepel gegen den alten Rwalen SpSp über ein torloses Unentschieden nicht binaus. Concordia Bochum bewies gegen den D3C 81 mit 4:0 den Klassenunterschied. Daß auch in der l. Kreisklasse die Trauben hoch hangen, erfuhr der STV Werne, der in Langendreerholz mit 8:4 unterlag. Einen interessanten Kampf lieferten sich der SV Bochum=West und der VfB Gerthe, die ja demnachst in derselben Gruppe spielen werden. BochumWest siegte als Platzverein knapp mit 8:2. In Laer war SpSo Ahlen zu Gast und wurde mit demselben Ergebnis bezwungen. Schon am ersten Sonntag trafen sich die Nachbarn Phönix und Rasensport zum Freundschaftsspiel, bei dem es wieder keinen Sieger gab, denn zum Schluß hieß es 2:2. Sehr gut hielt sich Borussia Bochum gegen den TuS 26 Altenbochum, der Gast unterlag nur mit 0:l. Der ReichsbahnTuS unterlag den Berufskameraden aus Essen. Ergebnisse: TG B.=Ehrenfeld— Spffr Gladbeck 1:4 Langendrerr 07— Westfalia Bochum 016 SpSy Stiepel— PolizeiB Bochum 0:0 B/B Langendreerholg— STB Werne 4:3 Concordia— DSC 31 Bochum 4:0 Phönix— Rasensport Bochum 2:2 SC Altenhochum— BB Herne.Süd 7:6 TuS 26 Altenbochum— Borussia Bochum 1:0 TuS Bochum Res.— Edelstahlwerke 1:1 Reichsbahn.Tus— Reichshahn Effen 2:4 SpGem. Wattenscheid— Hagen 72 2:0 Die auswärtg spielenden Bezirksklassenmannschaften aus Bochum schnitten schlecht ab. Daß der Tus m Bottrop dom VfB mit 4:1 geschlagen wurde, überrascht nicht so sehr wie die hohe 4:0-Niederlage der starken Ver. Preußen 07 durch die Spffr. Katernberg. — Westfalia Weitmar holte sich in Winz=Baak einen schönen 8:0-Erfolg und Langendreer 04 buchte ein 8:8-Unentschieden in Eichlinghofen. Auswärts spielten: BfB Bottrop— TuS Bochum 4:1 Soffe Ratyrnberg— Bar. Preußen 07 Boch. 4:0 BL Winz=Baak— Westfalia Weitmag 0:3 Sy#fe Eichlinghofen— Lansendreer 04 3:3 Was die Berichte sagen 76 B.=Ehrenfeld—SpFr Gladbeck 1:4(0:0). Auch im Rückspiel konnten die Ehrenfelder eine Niederlage durch die Glathecker Sportfreunde nicht vermeiden, die bereits den ersten Freundschaftskampf rewonnen hatten. Große Leistungen wurden auf dem Platze an der Landwehr nicht gebeten, überall stellte man die Sommerpause fest, besonders bei den Platzleuten, die zudem mit reichlichem Ersatz antraten. Jn der ersten Halfte helten sich die Ein= beimischen noch recht gut, denn die Gladbecker konnten leine ihrer Torgelegenheiten zum Erfolg ausnutzen. Nach der Pause gewannen dann die Gaste mehr und mehr die Oberhand und gestalteten mit vier Toren ihren Eian noch recht eindrucksvoll. Dem Gastgeber glückte lediglich der Ehrentreifer Langendrer 07— Westfalis Bochum 0:6(0:2). Anaßlich der Dreißigjahrfeier des BV 07 gao es in Langendreer ein schones und auch flotteg Spiel. Die Gaste waren technisch überlegen und erfahrener a.s die junge Elf der Oler. Vor allem der Surm der Gastgeber kam nicht an das Konnen des Gegners heran, er schien erfatzgeschwacht zu sein. Auf Lauer konnte auch die sonst so gute Abwehr des un den Anpiffen der Westfalen nicht standhalten, so kam es in der zweiten Hälfte zu der hohen Niederlage, nackdem die Leute aus der Bezirksklasse bei der Pause nur mit 2:0 geführt hatten. Drei von Toren trat Westfallas Halbrechter Distel= tard, je eins der neue Mittelstürmer Schwarg, der valblinke Newak und der Rechtsaußen Sandkühler. auch Langendreer hatte Torgelegenheiten, jedoch konnte sie der Sturm nicht ausnutzen. Man merkte es der Mannschaft an, daß wir noch am Anfang der Casson stehen. Bei Westfalia waren die Spuren des Amings, das neuewings H. Kalwa leitet, unverlennbar. Laer— SpSp Ahlen 3:2(3:0). Suerer hatten zum ersten Epiel eine bekannte Mannschaft aus Westfalen verpflichtet, die allerdings nut zeitweise gleichwertige Leistungen bot und knary geschlagen blieb. Man merkte beiden Mannschaften Rubezeit an, denn nach einer ansprechenden ersten dalfte wurde aus Treffen in der zweiten immer matter. Die Laerer spielten guerst mit Wind und in dieser Spielzeit klar überlegen. Nach fünk Mmuten brachte der Mittelstürmer Koppmann e nen Weitschuß an, der zum ersten Treffer führte. Mitte der Spielzeit erhöhte der Linksaußen Riedel auf 2.0 und ließ dann fünf Minuten später das dritte Tor folgen. Nach der Pause hatten die Gaste die bessere Seite, was sich in einer Ueberlegenheit bemerkbar machte. Diese hielt eine Viertelstunde an und ergab zwei Tore für den Gast durch den Vinksaußen und den Halbrechten. Dann wurde das Epiel matter, bie Laer in der letzten Viertelstunde wieder stärker aus sich herausging. Sie verzeichneten jedoch nur einige Lattenschüsse, während Ahlens Ausgleichsmöglichkeiten ebenfalls nicht zum Erfolg führten. SpEp Stiepel— Polizei=SB Bochum 0:0(0:0). Die Begegnung in Stiepel litt stark unter der bei= derseitigen Ersatzeinstellung. Dazu war der Gast nur mit zehn Spielern zur Stelle. Stiepel hatte mehr und klarere Torgelegenheiten, scheiterte indessen an dem guten Konnen des Bochumer Torwartö, der lei= ner Mannschaft das Unentschieden sicherte. SC Altenbochum— 2B Herne.Süd 7:6(2:2). Daß torreiche Treffen ist in erster Linie auf das schwache Spiel der beiden Hintermannschaften zurückzuführen. Nachdem Herne in Führung gegangen war kamen die Altenbochumer besser ins Spiel. Sie erzwangen durch den Mittelstürmer zwei Gegentreffer, und erst kurz vor der Pause stellte der Gast das Ergebnis auf 2:2. Sehr schnell hatten die Herner nach Wiederanstoß zwei weitere Gegentreffer erzielt. Doch die Platzmannschaft kämpfte verbissen und schraubte das Ergebnis auf 7:5. Im Endkampf vermochte dann Herne mit einem sechsten Tor das Schlußergebnis zu verbessern. Concordia Bochum— DSC 31 Bochum 4:0(0:0). Die Gäste hatten in der ersten Spielhälfe einen Treffer verdient, aber selbst einen Elmeterhall vermochten sie nicht zu verwandeln. Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Platzleute endlich gefunden und in schönen Angriffen schafften die Stürmer einen klaren und verdienten Sieg Westfaltas Jugend im Endspiel. Die Jugendmannschaft des WV Westfalio Bochum nimmt an einem Jugendtunnier in Haspe anlüßlich des 25jährigen Jubiläums von Union Hagen=Haspe teil. Im gestrigen Vorrundenspiel schlugen die Bochumer Jungen die Mannschaft von Blau=Gelb Wuppertal(früher SpSpOg Barmen) mit 5:8 und qualifizierten sich für das am kommenden Sonntag stattfindende Endspiel des Turniers SA-Reichswettkämpfe im Bild 1 Buschey und Dzwiza in der Nationalmannschaft gegen Belgien. Für den am kommenden Sonntag in Wuppertal stattfindenden Landerkampf Deutschland— Belgien ist eine Mannschaft aufgestellt wonden, die sich mit Ausnahme des Wittenbergers Schönrock nur aus Leichtathleten aus den drei westdeutschen Gauen zusammensetzt. Die Bochumer Dzwiza und Buschey, die im Stabhochsprung bzw. Diskuswurf in der westdeutschen Rangliste an erster Stelle stehen, sind wie nicht anders zu erwarten war, bei der Aufstellung berücksichtigt worden. Die Mannschaft ist wie folgt aufgestellt worden: 100 m: Vogelsang(Köln), Konze(Wuppertal. 200 m: Melles(Essen), Konze(Wuppertal). 400 m: Kisters(Dusseldorf), Mosterts(Goch). 800 m: Schumacher(Düsseldorf), Begowic(Duisburg). 1500 m: Stieglitz(Wuppertal), Heß(Barmen). 5000 m: Raff Oberhausen), Sacher(Rheydt). 10000 m: Schönrock Wittenberg), Osthoff(Mülheim). 110 m Hürden: Kumpmajin(Köln), Kurten(Düsseldorf). 400 m Hürden: Kürlen(Düsseldorf), Helm(Köln). Weitsprung: Völmke(Dortmund), Augsten(Düsseldorf). Hochsprung: Hellerforth(Essen), Stechemesser(Münster). Stabhoch: Dzwiza(Bochum), Born(Düsseldorf). Kugelstoß: Werring(Gronau), Bartels(Essen). Diskuswurf: Buschey(Bochum), Frochte(Duisburg). Speerwurf: Mißbach(Hannever), Schmidt(Berlin). 4mal 100 m: Konze=Vogelsang=Vent(Köln) 4mal 400 m: Kisters=Dielefeld(Köln)=Helm=Mosterts. Handball Westfalia Bochum— Bochumer Berein 14:4(8:2). Die Westfalen hatten sich zum ersten Spiel der neuen Saison die junge Handballelf des Bochumer Vereins verpflichtet die gegen die größere Spielerfahrung der Gastgeber nicht ankam. Schon bei der Halbzeit lagen die Gäste, die sich tapfer wehrten, klar im Rückstand. Ihre Anstrengungen, das Endergebnig zu verbessern, scheiterten an der sicheren Abwehr der Westfalen. Um die Deutsche Vereinsmeisterschaft Herne u. Tura Robert Müser Werne führen mn der A- und B-Klasse des Kreises Bochum Am Sonmtag traten die Leichtathletikmannschaften der A= und B=Klasse des Kreises Bochum erstmalig zum Kampf um die Deutsche Vereinsmeisterschaft an. Sie trafen keine günstigen Verhaltnisse an, denn sowohl vormittags wie nachmittags regnete ed strichweise. Beim Aufruf fehlten in der B=Klasse Tura Hattingen und die TG Bochum=Ehremfeld, und da in der C=Klasse der S# Dab hausen nicht vollständig antrat. ließ man Tura Robert Mäüser Werne mit dem Post=SV Bochum und dem Rest der Dahlhauser Mannschaft in der B=Klasse starten. Tura Robert Müser zeigte sich in den Kampfen dieser Klasse überlegen und gewann von den 8 Wettbewerben allem 6, während die Postsportler und der SC Dahlhausen je einen Sieger stellten. Bei den Wernern war auch der zweite Mann besser, so daß sie im Gesamtengebnis mit dem hoben Punktvorsprung von 4165:3790 Punkten vor dem Post=SV fiegreich blieb. Die beste Einzelleistung in dieser Klasse vollbrachte der jugendliche Werner Henkemeier, der im Hochsprung 1,70 m bewältigte. In der A=Klasse mußte der TV 48 Bochum ebenfalls auf einen Teil seiner Leute verzichten, so daß er nicht in die Wertung eingreifen konnte,, Mithin gab es einen Zweikampf zwischen dem TK Henne und der Sportgemeinschaft SS Bochum. Die Herner holten in den 13 Wettbewerben sieben Eingelsiege heraus, die Sportgemeinschaft S5 fünf und der TV 48 einen. Erwartungsgemäß gewann Buschey von der S5 seine drei Wurfübungen, das Diskuswerfen mit 43,55 m, das Speerwerfen mit 51,70 m und das Kugelstoßen mit 12.70 m. Doppelsieger wurde auch Gölzenleuchner(SS) im Wensprung mit der schönen Leistung von 6.76 m und im Hochsprung mit 1,65 m. Die Herner waren in sämtlichen Laufen tonangebend und gewannen auch die 4mal 100-m-Staffel mit großem Vorsprung ferner auch den Dreikampf. Vorzüglich war auch die Leistung des Kreisfachwarts Buhr, der für den TV 48 den einzigen Sieg im Hammerwerfen mit 87,50 m herausholte. Die gute Staffelzeit von 46,1 Sekunden stellte den Gesamtsieg des TK Herne vor der Sportgemeinschaft SS Bochum sicher. Die Ergebnisse: B.Klasse: 200=m=Lauf: 1. Riedel=Tura Werne 25 Sek. 300=m=Lauf: 1. Ziesny=Tura Werne 10.08 Min. Weitsprung: 1. Schürbusch=SC Dahlhausen 6.25 m. Speerwurf: 1. Hamann=Tura Werne 39.40 m. 800-m-Lauf: 1. Riedel=Tura Werne 2:15,2 Min. 4mal 100-m:=Staffel: 1. Tura=Werne 50,9 Sek. Hochsprung: 1. Henkemeier=Tura Werne 1,70 m. Diskuswurf: 1. Werner Post=SV 28,00 m.— Gesamtergebniß: 1. Tura Werne 4166.9 Punkte, 2. Post=SV Bochum 8790,7 Punkte. A-Klasse: 200-m=Lauf: 1. Thöne=TK Henne 24,9 Sek. 5000=m,Lauf: 1. Sievers=TK Herne 17,50 Min. Hochsprung: 1. Gölzenleuchter=Sport#em. Se 1.60 m. Dreisprung: 1. Wietelmann=TK Herne 12.10 m. Kugelstoßen: 1. Buschey=Sportgem. S5 12,70 m. Speerwurf: 1. Buschey 61,70 m. 400=mLauf: 1. Bobnekamp=TK Herne 56.6 Sek. 1600.mLauf: 1. Sievers=TK Herne 4,61 Min. 4mal 100.mStaffel: 1. TK Herne 46,1 Sek. Weitsprung: 1. Golzenleuchter=Sportgem. SS 6,75 m. Stathachsorungt Rochol=T Herne 8.00 m. Diskuswuoft 1. Buschey=Sportgem. S3 48,56 m. Hammerwerfent 1. Buhr=TV 48 Bochum 87,50 m.— Gesamtergebnis 1. TK Herne 6847 P., 2. Sportgem. SS Bochum 6662 P., 3. TV 48 Bochum 3206 Punkte. Baldwins Enkel spielt Kricket in Berlin Auf dem Reichssportfeld in Berlin findet gegenwärtig ein deutschenglischer Kricketkampf statt, an dem auch der 18jährige Enkel des früberen englischen Ministerpräsidenten Baldwin, Witdlev. teilnimmt. Der junge Engländer erwies sich als ein besonders guter Schlag= und Ballmann. (Schirner=M) KdF.-Svortamt Das Sportamt gibt bekannt, daß während der Ferienzeit die Turnballen der Stadt Bochum geschlossen sind und somit auch die Sportkurse der „Kraft durch Freude“ ausfallen. Nach den Ferien beginnen diese wieder. Alle anderen Kurse, wie in den Pridatgymnastikräumen und Badeanstalt finden weiter statt. Deute, Montag Schwimmen für Frauen und Männer von 91,16 bis 22.30 Ubr, Badeanstalt, Marienstraße. Auf à Dar Beichosporlführer begleitete RA=Laufer. leichosportield wurde am Freit# der 3000. m=Lauf des Modernen Funfkampfes der SA.Manner durchgeführt. Reichssportfuhrer von Tschammer und Osten begleitet die Haufer auf einem SA auf dem Gepackmarse Am Sonnabendvormittag wurden die Gepäckmarsche bei den Reichsweitkampfen der mag Unser Bild geige die siegreiche Gruppe Franken beim Einmarsch ins Reichssportsen durchgef. TT AE 1 Brände vernichten Nahrungsmittel! 200 000 Volksgenossen könnten ständig leben von den bei Bränden vernichteten Lebensmitteln! NSG. Die SA=Gruppe Westfalen in Gemeinschaft mit der Reichsarbeitsgemeinschaft für Schadenverhütung Gau Westfalen=Süd führt, beginneno mit der Brandverhütungswoche vom 14. bis 22. August 1937, eine großzügige Propagandaaktion durch mit dem Zweck, jeden Volksgenossene erkennen zu lassen, wie wichtig der Schutz der deutschen Ernt:e vor Brandgefahr ist. Die Altersversorgung der Artisten Fachschaftsversammlung im Bochumer Hof. Auf Einladung der Fachschaft Artistik, Gau Westfalen=Süd, fand Samstag nachmittag im„Bochumer Hof“ eine Tagung statt, in deren Mittelvunkt ein Referat des Pg. Klein, des Sonderbeauftragten des Leiters der Fachschaft Artistik zur Durchführung der Altersversorgung auf dem Gebiete der Artistik stand. Der Redner gab zunächst einen Rückblick auf die Stellung des Artisten in der Zeit von 1918 bis 1933. Vielfach sei man ihm in den Tagen des Zwischenreichs mit einem gewissen Mißtrauen begegnet, dessen Ursachen in der Zersetzungsarbeit zu suchen sei die von jüdischen Elementen in diesem Berufe systematisch betrieben wurde. Der Artist wurde als international hingestellt, seine Arbeit in: Augen der Oeffentlichkeit herabgesetzt. Um— eigenen Berufsgenossen über den Mißstand des gerentlichen Ansehens der Artisten zu täuschen, gaukelte man ihnen allerlei Aukunftspläne, unter denen sich auch der einer Altersversorgung befand, vor, setzte aber nichts in die Tat um. Als die Geschäftsführung 1933 in nationalsozialistische Hände überging, fand man ein Chaos vor. Die erste Aufgabe war es, den gesamten Berufsstand vom jüdischen Einfluß zu befreien. Am 1. August 1935 wurde die Fachschaft Artistik in der Reichstheaterkammer ins Leben gerufen, der die berufliche und sozialpolitische Betreuung sämtlicher Artisten obliegt. Nach der Säuberungsaktion wurde tatkräftig an der Altersversorgung gearbeitet. Als erster äußerlicher Erfolg konnte im Mai dieses Jahres in Oberwiesental ein Altersheim für Artisten übergeben werden. Diese Art von Einrichtung wird n der kommenden Zeit weiter ausgebaut. Ferner sind für die Zukunft monatliche Rentenzahlungen vorgesehen. Augenblicklich liegt ein Gesetzentwurf vor, der eine zwangsmäßige Angestellten= und Krankenkassenversicherung plant. Durch eine besondere Umlage soll eine allgemeine Pensionskasse ins Leben gerufen werden. Der 17. September dieses Jahres brinat den Opfertag der deutschen Artisten und ihrer Betriebsführer. An diesem Tag verzichten die Artisten auf ihre Gage und der Betriebsführer auf seine Einnahme. Die so zur Verfügung gestellten Mittel gelten dem weiteren Ausbau der Altersversorgung. Es gilt für die Zukunft solche Verhältnisse zu schaffen, daß der gealterte Artist sich nicht als Almosenempfänger vorkommt, sondern für seine Arbeit, die er ein Leben lang geleistet hat, auch in den Tagen entlohnt wird, in denen es ihm die schwindenden Körperkräfte versagen, seinen Beruf weiterhin auszuüben. Gauhauptstellenleiter Schäfer behandelte in einem weiteren Vortrag die speziellen Aufgaben die das dritte Reich dem Artisten stellt. Danach hat er nicht nur Unterhaltung und Entspannung zu bringen, sondern im Rahmen des Gegebenen auch kulturpolitische Aufgaben zu lösen Gaufachschaftsleiter Leese beendete die Zusammenkunft mit einem Sieg=Heil auf den Führer. Gefolgschaftsfahrt der Hochfrequenz Tiegelstahl, A.=G., Werk Bochum. Die Gefolgschaftsmitglieder der Hochfrequenz=Tiegelstahl AG., Werk Bochum. unternahmen mit ihren Angehörigen, etwa 750 an der Zahl. mit einem KdF.Sonderzug ihre langersehnte Gefolgschaftsfahrt nach Haltern zum Overather Hol. Die Fahrt ging bis Sythen, wo die Fahrtteilnehmer von einer SA.=Kapelle abgeholt und bis zum Overrather Hof begleitet wurden. In allen Räumen und in dem weiten Strandbad wickelte sich bald ein reges Leben und Treiben ab Die unentwegten Wassersportler nahmen zuerst ein kühles Bad und die übrigen Arbeitskameraden vergnügten sich in den Räumen. Unter der Leitung eines bekannten Ansagers wurde ein reichhaltiges und vielseitiges Unterhaltungsprogramm geboten, das durchweg nan Arbeitskameraden bestritten wurde. Jubel und Trubel an allen Ecken und Enden, denn auch im Freien hatte man für schöne Unterhaltungs, spiele Sorge getragen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen traten die Arbeitskameraden auf der Vogelwiese zum Königsschießen an, um den besten Meisterschüten zu ermitteln. Der stolze Königsvogel jedoch hatte ein zähes Leben, denn nur splitterweise und nur ganz langsam konnto ihm der Garaus gemacht werden. Schützenkönig wurde der Meisterschütze Fürstenau, der sich Frau Pölsauter zur Königin erkor. Sehr feierlich und fröhlich gestaltete sich die Siegerehrung und die Königsproklamation. Mit dieser Feier war der Tag noch nicht beendet, denn bevor die Rückreise angetreten wurde, wurde auf der Insel im Stausee ein großes euerwerk abgebrannt. Groß Bochum meldet. Wieder Kirmes in Harpen Jährlich im August hat auch Harpen seine Kirmes. Wenn gestern auch das Wetter nicht beson ders gut war, so bewies die Harvener Kirmes doch ihre Anziehungskraft. Viele Besucher waren gekommen, um der Kirmesfreuden teilbeitig zu werden, besonders, wie unser Bild zeigt. die liebe Jugend. Bochum-Hofstede Kameradschaftsabend der Tagesanlage Hanni bal. Samstagabend fanden sich Betriebsführung und Gefolgschaft der Tagesanlage bei Diederichs zu einem Kameradschaftsabend ein. Nach mehreren Musikvorträgen der Werkskapelle entbot das Vertrauensratsmitglied Jürgens allen Erschienenen den Willkommensgruß. Bergassessor Lange deutete dann in einer Ansprache den Sinn der Kameradschaftsabende und forderte alle zur Pflege echter Kameradschaft innerhalb der Betriebe auf. Die Werkskapelle, sowie der MGV. „Einigkeit“ der Zeche Hannibal und das Gefolgschaftsmitglied Aloys Soethe trugen durch Musik= und Gesangvorträge zur Unterhaltung bei. Ein deutscher Tanz beschloß den recht gemütlich verlaufenen Abend.(th.) Bochum-Riemke Im Silberkranze. Das Fest der silbernen Hochzeit konnten im Kreise ihrer Angehörigen die Eheleute Franz Lewandowski und Ehefrau Maria gb. Link in aller Stille begehen. Glückauf zur goldenen!(th.) 60 Jahre alt. Die Witwe Mlara Meier geb. Feldmann aus der Flottmannstraße konnte Samstag ihr 80. Lebensjahr vollenden. Sie wurde in Bochum geboren. Von ihren fünf Kindern leben noch drei Kinder, die mit 11 Enkeln gratulierten. Ein Sohn fand im Weltkriege den Soldatentod. Auch wir gratulieren.(th.) Bochum-Hordel Hohes Alter. Heute vollendet der Reichsinvalide August Nösler, Am Lakenbruch 68 wohnhaft, im Kreise seiner Angehörigen sein 78. Lebensjahr. Er war mehrere Jahrzehnte im Zechenbetriebe tatig. Wir wünschen ihm noch einen zufriedenen Lebensabend.(th.) Arbeitsunfall. Im Grubenbetrieb einer benachbarten Schachtanlage zog sich der Hauer N. aus der Dahlhauser Kolonie bei der Kohlengewinnung einen Unfall zu. Er wurde von einem abspringenden Kohlenstück hart gegen das rechte Auge getroffen und mußte sich ärztlicher Behandlung unterziehen.(th.) Neuer Meister. Der Geselle Hermann Kolowski konnte mit gutem Erfolg seine Meisterprüfung im Schlosser= und Mechanikerhandwerk vor dem zuständigen Prüfungsausschuß bestehen. Gefolgschaft„Hannover“ am Rhein. Trotz des unfreundlichen Wetters am gestrigen Sonntag wurde bei recht froher Stimmung der geplante Ausflug von der Gefolgschaft der Zeche Hannover zum Rhein unternommen, an welchem auch Bergassessor Lange teilnahm. Etwa 900 Gefolgschaftsmitglieder mit ihren Angehörigen fanden sich am Hordeler Bahnhof ein, um mit einem Sonderzuge um 6,53 Uhr die Fahrt anzutreten. Der Sonderzug brachte die Teilnehmer bis Köln, wo nach kurzem Aufenthalt mit einem Schiff die Fahrt bis Remagen fortgesetzt wurde. Das Endziel des Ausfluges war die Ortschaft Mayschoß. welche von Remagen mit der Eisenbahn erreicht wurde. Hier wurden bei mancherlei Unterhaltung recht genußreiche Stunden verbracht, so daß den Teilnehmern wie im Fluge die Zeit verrann. Spät abends traf man in Hordel wieder ein.(th. Bochum-Laer nonen ulter. Die Volksgenossin W Elisabeth Schneider, geb Haas, vollendete am gestrigen Sonntag ihr 85. Lebensjahr. Seit über 0 Jahren ist sie Witwe und wohnt bei ihrer Tochter auf der Wittener Str. 428. Von ihren Kindern leben noch drei Söhne und fünf Töchter. Ein Sohn verunglückte bei dem Grubenunglück auf „Prinz von Preußen“. Frisch und fröhlich wieder zurückgekehrt. Wieder einmal sind die schönen Ferienwochen für 25 Kinder aus unserem Ortsteil um, die diese durch Vermittlung der NS.=Volkswohlfahrt im Gau Weser=Ems verleben durften. Als die Kinder von ihren Eltern empfangen wurden, wußten sie nur von guten und schönen Tagen zu erzählen. Einigen hat es so gut gefallen, daß sie ihren GastSK Foto Herker. gebern versprachen, ihr Landjahr bei ihnen zu verbringen Schlüsselbund gefunden und abzuholen in der Verwaltungsstelle Laer. Hemkestraße 5. Bochum-Auerenburg Dienstag und Mittwoch 8. Gemusesammelaktion. Konnten bereits durch die erste und zweite Gemüsesammelaktion der NS=Volkswohlfahrt in Ver= bindung mit der NS=Frauenschaft über 600 ¼ Kilogramm=Dosen in Gemüse und Obst eingeweckt werden, so gilt es jetzt, die bereits von vielen Spendern angemeldeten Mengen Stangenbohnen usw. einzuholen. Am Dienstag, 17., und Mittwoch. 18. d. M., wird daher durch die Blockrauen der NS=Frauenschaft die dritte Gemüsesammelaktion durchgeführt. Es ist zu hoffen, daß auch diese dritte Aktion ein gutes Ergebnis haben wird. Alle Volksgenossen, die etwas für unsere immer noch in Not befindlichen Volksgenossen erübrigen können, werden gebeten, die Gaben an den obengenannten Tagen zur Abholung bereit zu halten. Sie erleichtern hierdurch den Blockfrauen ihre schwere Arbeit, die sie immer wieder freudig und gern für das große Ganze tun. Auch die kleinste Menge der erwähnten Gemüsesorten wird dankend angenommen. Bochum-Langendreer Wochenplan der RdF=Spartkurse. Mitte woch, den 18. 8. 37: Kleinkaliberschießen fur Frauen und Männer von 20—22 Uhr bei Kneist in Langendreer: Volkstanz für Frauen und Manner von 20—22 Uhr im Lokal Landau in Langendreer, Kaiserstraße.— Donnerstag, den 19. 8. 37: Volkstanz für Frauen und Männer von 20—22 Uhr in B.=Werne bei Höhn, Werner Hellweg.— Freitaa, den 20. 8. 37: Schwimmen für Frauen und Männer von 19—2030 Uhr im Freibad in B.=Langendreer Bochum-Werne Bataillonswanderpreisschießen der Kriegerkameradschaften. Auf dem Schießstand an der Vollmond herrichte gestern leit den frühen Mittagsstunden reges Leben, galt es doch, die Siegerkompagnie für dieses Jahr zu ermitteln. Die erste und dritte Kompagnie traten vor ihren Kameradschaftsheimen an und mit klingendem Spiel ging es zum Scheibenstand. Ber Mußweiler schloß sich die zweite Kompagnie an. Recht sahlreich hatten sich die Kameraden eingefunden. Bataillonsführer Westrup begrüßte die erschienenen Sameraden und wünschte einen guten Verlauf des Schießens. Ortsgruppenleiter Müller hob in seiner Ansprache den Kameradschaftsgeist der Frontsoldaten hervor, der gefördert werden müsse. Zum dritten Male wurde um den von Bergwerksdirektor SchulzeHöing gestifteten Wanderpreis gekämpft. Die dritte Kompagnie hatte diesen zu verteidigen und es gelang ihr, auch wieder als Siegerkompagnie hervorzugeben. Gart wurde um den Preis gestritten. Mit einen Durchschnitt von 69 bei einem Gelamtergebnis nen 414 Ringen blieb die dritte Kompagnie siegreich. De besten sechs Schützen maren: H. Moller(71 Ringe), (70 Ringe), Gozian(69 Ringe), 1 Ringe), Emil Heine(68 Ringe) und Knop(68 Ringel. Es erzielte die zweite Kompagnie einen Durchichmiit von 68,2 bei einem Ergebnis von 409 Ringen, mehrend die erste Kompagnie einen Durchschnitt von 18 und einer Gelamtzahl von 408 Ringen herausholte Nach dem Schießen traten die Kompagnien in der Reibenfolge der erzielten Ergebnisse on. Unter Neantritt des Kyffhäuler=Spielmannszuges und der Kapelle Poll marschierten die Kompagnien zum Lobe Jungermann. Bataillonsführer Westrup nahm de Siegerehrung vor und betonte in seiner Rede den großen Erfolg, den die Siegerkompagnie gehabt habe. An 80 Schützen konnten Preise verabreicht werden. Ein kameradschaftliches Beilammenlein mit Damen schloß sich an. Bochum-Linden-Dahlhausen Der Bau des Festzeltes für die Kirmes hat begonnen. Knapp eine Woche ist es setzt noch bis zum Beginn der Linden=Dahlhauser Kirmes und des damit verbundenen Volksfestes. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Freitag hat man auf dem Schwarzen Platz mit dem Aufbau des zeltes begonnen. Die Planierungsarbeiten sind bald beendet. Nur die Motorwalze mußde Aschendecke noch festwalzen. Bei Gelegenheit dieser Planierungsarbeiten hat man gleichzeitig aum den von der Dr.=C.=Otto=Straße zwischen Häusern 86 und 88 durchführenden Weg mit einer neuen Decke versehen. Nur noch einige Tage sind es bis zum Eintreffen der Kirmeswagen und dann wird hier ein Leben einsetzen, wie es der Platz noch nie gesehen hat.(b.) is unseren Verbreitungsgebiet Wanne-Eickel Mit 75 Jahren noch SA.=Dienst. Wanne=Eickels ältester SA.=Mann, der Truppführer Luis Feldhaus aus der Josef=Wagner=Straße konnte am Freitag bei bester Gesundheit seinen 75. Geburtstag feierne Feldhaus kam schon früh zur Bewegung. Heute gehört er dem Sturm R II 4/57 an und macht trotz seines hohen Alters noch regelwäßig SA.=Dienst. An seinem Geburtstag wurden dem wackeren Mann zahlreiche Ehrungen zutefl. Eine SA.=Siedlung wird gebaut. Die SA.Standarte 457, die die Stürme von Bochum, Gerthe, Hordel. Wanne=Eickel, Herne und CastrovRaurel umfaßt, plant den Bau einer eigenen SA.Siedlung, die rund 51 Häuser umfassen soll. Zu jedem Siedlungshaus sollen 600 bis 650 Quadratmeter Land gehören. Das Gelände liegt an der Herne=Bochumer Stadtgrenze. Die Finanzierung des Bauvorhabens ist bereits gesichert. N3G Arbeitsinvaliden erhielten eine achttägige Urlaubsfahrt. Sechzehn im Arbeitskampf ergraute Volksgenossen aus Wanne=Eickel erhielten von der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ eine Karte für eine achttägige Urlaubsfahrt nach Münstereifel. Diese Freifahrt geht noch auf die so schön verlaufene Maifeier der Arbeitsopfer zurück, bei der diese 16 Fahrten verlost wurden. Die NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ hat den Urlaubern auch für ein ansprechendes Taschengeld gesorgt Wattenscheid Gelddiebstahl. Gegen 22.30 Uhr wurden einem Anwohner der Sommerdellenstraße aus seiner verschlossenen Wohnung 40.— Mark gestohlen. Wer kann bezüglich des Täters Angaben machen? herne NSG. Hitlerurlauber tragen sich in ein Goldenes Buch ein. Auch in Herne weilt zurzeit eine Hitler=Urlauber=Kameradschaft. Für einen vierzehntägigen Erholungsurlaub ist ein reichbaltiges Programm aufgestellt worden. Nach der Begrüßung der Hitler=Urlauber durch den Kreispropagandaleiter Bongard und dem Gaubeauftragten der NSV. Grieg, trugen sie sich in das Goldene Buch der Stadt Herne ein. Fahrraddiebstahl. In den Nachmittagsstunden wurde ein vor der Gemeindewirtschaft in HerneHorsthausen stehendes Herrenfahrrad Marke Exalla, Nr. 3372. von unbekannten Tätern gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt. Castrop-Kaurel NSG. Jungmädel=Führerinnen in der Schule. Zurzeit wird in der HI=Führerschule in CastropRauxel ein 14tägiger Schulungslehrgang durchgeführt, an dem 30 Jungmädel=Scharführerinnen des Untergaues 67(Bochum) teilnehmen. Witten Verkehrsunfälle. Nachmittags erfolgte an ver Ecke Haupt= und Johannisstraße ein Zusammenstoß zwischen einem Lieferkraftwagen und einem Radfahrer. Der Radfahrer trug leichte Verletzungen davon. Das Fahrrad wurde stark beschädig —— Am gleichen Tage, nachmittags, ereignet am Crengeldanz ein weiterer Verkehrsunfall. Vort fuhr ein Lastkraftwagen gegen die Brücke, wohel der Kraftwagenführer Schnittwunden am Kinn und an der rechten Hand davon trug Er wurde dem Marienhospital zugeführt. Der Lastkraftwigen wurde schmer beschädigt und mußte abgeschleppt werden. Essen Kostspieliges Abenteuer eines 1Sjahrigen. Mitte Juli 1937 wurde ein 18jähriger Bäckerlehrling aus Essen von seiner Firma mit einem Betrage von von 2000 Mark und mit einem Barscheck über Mark zur Post geschickt. Er zahlte kleinen Betrag ein und änderte darauf den Ponabschnitt, so daß die Firma in den Glauben hors setzt wurde, der richtige Betrag sei eingezahlt, Nachdem er sich in Essen eingekleidet hatte er sich mit seiner Freundin auf Reisen größten Teil des unterschlagenen Geldes verjuhelie in Bars in Tegernsee und München. 2 Scheck gab er einem Barmädel in Zahlung. wurde er bei einer Revision im Kölner Wartesaal aufgegriffen und dem Richter vorgeführt. dem unterschlagenen Gelde hatte er nichtsmed bei sich 15 Jahre Jugoslawisch=Nationaler Zentralverhand in Deutschland. Der Iugoslawisch=Nationale Zentralverband in Deutschland, Sitz Essen, beginn Sonntag in Marl=Brassert die Feier seines 1oi. rigen Bestehens. Im Mittelpunkt der Feier stand die Weihe der Verbandsfahne, deren Patenschaft die Königinmutter Maria von Jugoslawien nommen hat. Die Tatsache dieses bedeutsame Protektorats sah neben vielen Iugoslawen fugoslawischen Vereinen aus dem ganzen rheinuchwestfälischen Industriegebiet und dem Nache Bezirk sowie vielen deutschen Gästen auch beher tende Persönlichkeiten aus Jugoslawien in M Brassert versammelt. der Führ LNB. Nürnbe ührer traf heute lägigen Bespre sation und die Durch 1987 ein. Auch Fürth p. 35 000 Politische DNB. Fürth. 15. vergangenen große NEDAP. nimmt die verständlich auch g Unterbringung der 2 von Nürnberg. In nähernd 35 000 P nen Mauern beherbe Gaste aus den Gauen hannover, Schleswi Hobenzollern sowie Schwaben. Große Zeltla enen Teil der Gäste in den vers Fürther Stadtgebiete ersten Ferientag sind reits geräumt worden, Kommando von 165 9 zahlreichen Bettstellen auf. Der Gau Württe schaft mit, für deren1 lich gebauten Baracke macht sich durch den der Fürther Industri merkbar. Besonders in den Eisenmöbelfab tun, um den Aufträg Fürther Quartieramt züge mit je 1000 Mar Neun weiter in Lenin DNB. Moskau, hier am Sonnabendm richten sind in Leni Verhaftungen vo folgt. Damit erhöht die Sowjetgefängnisse Staatsbürger auf 22 Kapit auf der Heimrei DNB. Bremen, 15. vruß vom Luftschiff der Katastrophe in Lake bat nach bedingter Wi reise auf Schnelldamt Kapitän Pruß trägt wird von einem Arzt 1 begeisterung auf der Filmkun Venedig, 15. unter der Leitung vo Utaiilm„Patrioten Spielfilm auf der dies nalen Filmkunst faug einen überaus sta lose Anerkennung, die nternationale Publikun chem Film zollte, ist daß man auf dem Wage sich das deutsche Filmsch fortschreitet. Die Handlung des Fi rend der Kriegszeit hint pielt, entwickelte sich von spannenden nissen zu einem dran narkster Wirkung. Nel chehen mit einfacher böchstes Gesetz die Achtu Larin liegt der tiefe Ern Filme. Matthias Wieman in den Hauptrollen er Aurstellung eine außer den Film zu einer 2o entstand im Zusam. Meteshaltung, schauspi technischer Vollkom werk deutscher Filmkunf Trotz des am Schluß en starken Gewitterrec his zum Ende des Film o starken Beifall, wie il lonn. Mussolini über für da Rom, 15. A hat seine In sizilianischen Kü üst nunmehr quer du gelände. Nach Besicht sriewerks erklärte M zuigenommenen Anst heute mehr als liens. Es sei für de Lehenswichtigkeit Leistungen des Faschi Bunsch für„eine blüh großen imperialen Der König von Ita vien begibt sich heute Palermo, wo ihm Ste estlichen Empfang ber Nach we Paragua sturz der dem R. aufaeiord hum-Langendreer =Spartkurse Kleinkaliberschießen für n 20—22 Uhr bei Kneist z für Frauen und ManLokal Landau in LanDonnerstag, den r Frauen und Männer lerne bei Höhn. Werner den 20. 8. 37: Schwimmner von 19—20 30 Uhr dreer Bochum-Werne eßen der Kriegerhamerad= ßitand an der Vollmond hen Mittagsstunden reges jegerkompagnie für dieses ste und dritte Kompagnie aftsheimen an und mit zum Scheibenstand. Ber eite Kompagnie an. Recht Kameraden eingefunden. begrüßte die erschienenen einen guten Verlauf des er Müller hob in seichaftsgeist der Frontsoldarden müsse. Zum dritten erqwerksdirektor Schulze= dis gekämpft. Die dritte verteidigen und es gelang tompagnie hervorzugeben. gestritten. Mit einen tem Gelamtergehnis von Kompagnie siegreich. De H. Moller(71 Ringe), (69 Ringe), Ulm e) und Knop(68 Ringel. zagnie einen Durchichmitt von 409 Ringen, wöhnen Durchschnitt von 18 108 Ringen herausholte die Kompagnien in der jebnisse on. Unter Vor= elmannszuges und der Kompagnien zum Lohel ter Weltrup nahm de nte in seiner Rede den rkompagnie gehabt habe. reise verabreicht werden. ammenlein mit Damen den-Dahlhausen für die Kirmes hat bebe ist es setzt noch bis ahlhauser Kirmes und olksfestes. 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Auch Fürth rüstet zum Reichsparteitag Politische Leiter werden erwartet Fürth. 15. Aug.(Drahtb.) Seit den vergangenen großen Reichsparteitagen der NEDAP. nimmt die Nachbarstadt Furth selbstverständlich auch großen Antetl an der Unterbringung der Teilnehmer in der Umgebung von Nürnberg. In diesem Jahr wird Fürth annahernd 35 000 Politische Leiter in seinen Mauern beherbergen, und zwar kommen die Gaste aus den Gauen Essen, Koblenz, Trier, Ost hannover, Schleswig=Holstein, WürttembergHohenzollern sowie zum Teil auch aus dem Gau Schwaben. Große Zeltlager wurden erstellt, um einen Teil der Gäste aufzunehmen. Die übrigen werden in den verschiedenen Quartieren des Fürther Stadtgebietes untergebracht. Seit dem ersten Ferientag sind die Schulhäuser Fürths bereits geräumt worden, und ein eben eingetroffenes Kommando von 165 Mann Arbeitsdienst stellt die zahlreichen Bettstellen mit den Drahtgeflechten auf. Der Gau Württemberg bringt seine Frauenschaft mit, für deren Unterkunft in einer vorbild lich gebauten Baracke gesorgt wird. Schon jetzt macht sich durch den bevorstehenden Parteitag in der Fürther Industrie eine starke Belebung bemerkbar. Besonders im Zimmererhandwerk und in den Eisenmöbelfabriken haben alle Hände zu tun, um den Aufträgen nachzukommen. Beim Fürther Quartieramt sind bis jetzt 40 Sonder züge mit je 1000 Mann gemeldet. Neun weitere Reichsdeutsche in Leningrab verhaftet Moskau, 15. Aug.(Drahtb.) Nach hier am Sonnabendmittag eingetroffenen Nach richten sind in Leningrab neun weitere Verhaftungen von Reichsdeutschen erfolgt. Damit erhoht sich die Gesamtzahl der in die Sowjetgefängnisse verschleppten deutschen Staatsbürger auf 228 Kapitän Pruß auf der Heimreise nach Deutschland DNB. Bremen, 15. Aug.(Drahtb.) Kapitän Pruß vom Luftschiff„Hindenburg“, der bei der Katastrophe in Lakehurst schwer verletzt wurde, hat nach bedingter Wiederherstellung die Heimreise auf Schnelldampfer„Europa“ angetrefen. Rapitän Pruß trägt noch einen Verband und wird von einem Arzt und seiner Gattin begleitet. begeisterung um„Patrioten“ auf der Filmkunstschan in Venedig. Venedig, 15. August.(Drahtb) Der nier der Leitung von Karl Ritter gedrehte Patrioten", der als erster deutscher Spielfilm auf der diesjährigen Internatioalen Filmkunstschau gezeigt wurde, er überaus starken Erfolg Die rückhalt e Anerkennung, die das sehr kritisch eingestellte ernationale Publikum der Filmkunstausstellung deiem Film zollte, ist ein klarer Beweis dafür man auf dem Wage nach den hohen Zielen. die vas deutsche Filmschaffen gesetzt hat. mit Erfolg fortschreitet. Die Handlung des Filmes„Patrioten“, die wäher Kriegszeit hinter den französischen Linien rtt. entwickelte sich über eine ununterbrochene mrihe von spannenden und ergreifenden GeschehMen zu einem dramatischen Höhepunkt von ntarkner Wirkung. Ueber dem barten Kriegsge= mit einfacher, erhebender Klarheit als hochstes Gesetz die Achtung der Ehre des Gegners liegt der tiefe Ernst und ethische Wert dieses ilme. Matthias Wiemann und Lida Baarova n Wauptrollen erreichen in der Kunst der halen d eine außerordentliche Höhe und ge zu einem Werk allerersten Ranges. Ges. im Zusammenklang von vornehmster demrung, schauspielerischen Höchstleistungen und technischer Vollkommenbeit ein neues Meisterwerk deutscher Filmkunst. Trotz des am Schluß der Aufführung einsetzenstarken Gewitterregens hielt das Publikum 3. zum Ende des Films aus und spendete einen Marken Beifall, wie ihn bis jetzt noch kein Film konnt."essahrigen Filmkunstschau erzielen Mussolini über die Bedeutung Siziliens für das Imperium Rom, 15. August.(Braytb.) Musso"! hat seine Inspektionsreise entlang nsilianischen Küste abgeschlossen und begibt de nunmehr auer durch Sizilien ins ManöverBesichtigung eines großen Induerklärte Mussolini in einer begeistert dergenomeen Ansprache, Sizilien sei en mhr als se eine Grenze ItaLebens. Es sei für das Imperium von absoluter Seianswichtigkeit Nach einem Hinweis auf die Kantugen des Faschismus schloß er mit dem ar„eine blühende Zukunft Siziliens und Fronen imperialen Italiens von morgen“. pen Konig von Italien und Kaiser von Aethiomibt sich heute vom Manövergelände nach sno. wo ihm Stadt und Bevölkerungen tlichen Empfang bereiten. Der Umsturz in Paraguay Na de Janeiro, 15, August.(Funkspr.) Asuncion, der Hauptstadt su saads, ist nach dem unblutig verlaufenen Umden der bisderige Präsident Oberst Franco nach antat.it der Begierung von der Wehrmacht worden, eine Offisiersiunta su Dr. Frick sprach auf der Jubiläumstagung des Deukschen Auslandsinstiluls Das Problem der Minderheiten noch ungelöst Forderung nach Anerkennung des Volkstumsrechtes Auf der Haupttagung des Deutschen Auslandsinstituts führte Reichsminister Dr. Frick u. a. aus: Es ist mit ein Verdienst des Deutschen Ausandsinstitutes, daß heute in Deutschland namentlich auch das heranwachsende Geschlecht die Verbundenheit mit den Volksdeutschen im Auslande als eine völkische Selbstverständlichkeit empfindet, wie umgekehrt auch die Verbundenheit der Volksdeutschen mit dem Mutterlande erst jetzt wieder bei dem Deutschen Sängerfest in Breslau einen so überwältigenden, ja erschütternden Ausdruck gefunden hat. Kein Staatsmann der Welt und kein guter Politiker wird heute mehr offen den Lebensanspruch der in fremdnationales Staatsgebiet versprengten Volksteile leugnen können. Der Führer selbst hat die Gedanken des Volkstumsrechtes in eine für alle Zeit gültige und politische Form gebracht. Und auch aus anderen Lagern fehlt es nicht an Stimmen der Vernunft und des nafürlichen Empfindens. Der ungarische Innenminister hat vor kurzem sehr bemerkenswerte Aeußerungen über den guten Willen des ungarischen Staatsvolkes gegenüber den berechtigten Wünschen der dortigen deutschen Volksgruppe getan. Und dennoch, wie sieht es trotz aller grundsätzlich sich anbahnenden gedanklichen Klärung in der harten Wirklichkeit der Nationalitätenfrage heute noch aus? Ohne auf Einzelheiten einzugehen, stelle ich fest, daß sich in der Praxis im großen und ganzen gar nichts geändert hat, daß nach wie vor namentlich für die Staaten Csteuropas die ungelöste Lage der nationalen Minderheiten den gefährlichen Zündstoff internationaler Verwicklungen bietet. Ja, dem aufmerksamen Auge des besorgten Politikers entgeht nicht, daß die Bestrebungen der Assimilierung und Entnationalisierung in der Gegenwart noch schärfere und vor allem planmäßigere Formen anzunehmen scheinen als jemals zuvor. Wenn das Nationalitätenproblem gelöst, das heißt die durch das Vorhandensein von Nationalitäten bedingte außen= und innenpolitische Unruhe der Staaten beseitigt und damit die Befriedung Europas herbeigefuhrt werden soll, dann gibt es, sölange sich Staats= und Volksgrenzen nicht decken, nur den einen Wea: Die Staaten, in deren Bereich sich völkische Minderheiten befinden, schalten in kluger politischer Psuchologie jeden Angriff gegen die Eigenständigkeit der Volksgruppe aus und stellen sich auf dem Boden der organischen Einfügung der in diesem fremdsprachigen Volksteile liegenden Aufbaukräfte in den Staatsgedanken. Der dagegen heute noch fast überall herrschende Zustand bedeutet eine Halbheit und stellt eine wenlosung dar. Alle Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben nur allzu deutlich gezeigt, daß die Entnationalisierung, das heißt, ein rechtloses Ueberführen gewisser Volksgruppen in ein anderes Volkstum oder die gewaltsame Ausrottung ganzer Volksteile schlechterdings nicht mehr möglich ist. Die Völker Eurovas sind erwacht, ihr Recht auf Leben läßt sich heute keine Nation, auch die kleinste nicht mehr rauben, desbalb ist eine solche Radikallösung nicht nur sittlich und völkerrechtlich undiskutabel, sie ist letzten Endes gar nicht durchführbar. Man hat heute in Deutschland allgemein erkannt, daß für uns der Bestand von soviel Millionen deutscher Artgenossen jenseits der Grenzen nicht nur eine Angelegenheit des natürlichen Mitfühlens und der Hilfsbereitschaft für bedrängte Brüder ist, sondern daß ein starles volitisches und wirtschaftliches Interesse darin liegt, diese Volksteile für die friedliche und gegenseitig fördernde Verbindung mit der Außenwelt einzusetzen. In diesem Sinne soll die Hoffnung und der bringende Wunsch ausgesprochen werden, daß auch auf der Gegenseite das Zutrauen und die Ueberzeugung sich immer mehr durchsetzen, daß mit Assimilierung beutscher Menschen in Zukunft nichts mehr, mit ihrem positiven Einsatz in den Kultur= und Wirtschaftsaufbau im Sinne friedlicher, nützlicher Beziehungen mit Deutschland aber alles gewonnen werden kann. Ich halte die Zeit und die Möglichkeit einer grundlegenden schöpferischen Lösung der Volksgruppenfrage in diesem Sinne für reif. Unser Führer Adolf Hitler hat durch seine herrliche Bewegung und durch seine unerhörte Leistung unserem reichsdeutschen Volke Selbstvertrauen und unerschütterlichen Glauben an seine Zukunft eingeflößt. Diese unmeßbaren und zu gewaltiger Kraftentwicklung befähigenden inneren Werte werden uns nie mehr verloren gehen. Sie bedeuten auch für die Volksdeutschen im Ausland eine unversiegbare Quelle der Kraft und der Erneuerung. Auf festem Grunde steht heute das vom Führer errichtete Haus der Deutschen. So wie alle Betätigungen, die den Wiederaufstieg des Deutschtums im Auge haben, so genießt gerade auch die volksdeutsche Arbeit seine besondere Förderung und seine Liebe. Wie der Führer selbst durch sein Handeln euch Volksdeutschen im Ausland in eurer Geisteshaltung stärkt, so mag euch der Gesamtablauf des deutschen Geschehens Trost und Vertrauen sein. Wir stehen mitten in der Neugestaltung des deutschen Lebensraumes: die stärkste Waffe, die dem deutschen Volke auf diesem Wege zur Verfügung steht, ist neben der Leistung der Nation und der Deutschen in aller Welt der ehrliche und immer wieder bewiesene Wille zu einer Verständigung der Völker. Daß es der Volksdeutsche niemals daran hat fehlen lassen, zu seinem Teile an der Erreichung dieses Zieles mitzuwirken, erfüllt mich mit freudigem Stolz und mit der Zuversicht, daß er auch künftig die Ausdauer, die Treue und das Verantwortungsbewußtsein beweisen wird, mit denen allein sich die Anerkennung deutschen Wesens erstreiten läßt. Sorgt mit, daß sich im Ausland das Wissen um unser neues Deutsches Reich und um dessen ehrlichen Willen zu friedlicher Zusammenarbeit weiter verbreitet. Hieran schließe ich die eindringliche Mabnung an alle volksdeutschen Menschen im Ausland. alle trennenden Schranken, die da und dort noch zwischen ihnen bestehen, niederzulegen und sich mit uns als einig Volk von Brüdern zu fühlen, das Not und Gefahr niemals zu trennen vermag. Teilt mit uns im Reich, wenn es wohl auch schwerer fällt, sie von euch in dem gleichen Maße zu verlangen, den unerschütterlichen Glauben an unser Volk, an seine innere Gesundheit und Gesundung, an seine Kraft und Größe. Wenn die 70 Millionen im Reich und die 30 Millionen im Ausland den unbändigen Willen zum Leben in sich tragen, wenn sie alle den festen Glauben hochhalten, daß der Allmächtige uns hier im Mutterland und draußen in der Welt nicht mehr zu eigenem Dahinleben, sondern zum Segen und Fortschritt der Völker und zur Mitarbeit an der Befriedung der unruhevollen Erde bestimmt hat, dann kann es nicht fehlen, daß die Frucht solcher Arbeit und solcher Geisteshaltung einmal doch reif wird, und daß unsere Kinder oder Kindeskinder sich überall frei und stolz als Deutsche bekennen dürfen und frohen Einklang mit den Völkern ihrer Umwelt pflegen, deren willkommene Mitarheiter zu sein sie sich rühmen können. Zigenner überfallen rumänische Dörfer Vier Bauern getötet, viele verletzt Leilstück der deutschen Alpenstraße eröffnel DNB München. 15. August.(Drahtb.) Am Sonnabend wurde ohne irgendwelche Förmlichkei ischzell— DNB. Bukarest, 19. Aug.(Drahtb.) Eine Qiaennerbande unternahm vergangene Nacht einen verwegenen Raubüberfall auf das Dorf Neareni in der Nähe von Oradea. Die Zigeuner kamen mit 25 Wagen nach Mitternacht nach Negreni und fielen sokort in die ersten Häuser des Dorfes ein. Alle Dorfbewohner wurden durch die Schüsse und das Geschrei der überfallenen Bauern wach und organisierten den Widerstand G= kam zu einem regelrechten Kampf, in dessen Verlauf vier Bauern getötet und viele andere schwer verletzt wurden. Schließlich mußten die Zigeuner das Feld räumen. Sie zogen nach dem Nachbardorf Burea, wo sie aber ebensowenig Glück hatten, da die Bauern rechtzeitig benachrichtigt und durch Glockenläuten zum Kampf aufgerufen worden waren. Die Gendarmerie forderte Verstärkung aus den benachbarten Gemeinden an und ging ebenkalls gegen die Zigenner vor. Nach kurzem Widerstand mußten sich diese gegen Morgen ergeben. Ueber Verluste der Zigenner ist nichts bekannt geworden. Ehepaar vom Blitz getroffen Die Frau tot, der Mann gelahmt DRB. Werder=Havel, 15. Aug Ueber die westlichen Vororte der Reichshauptstadt ging am Freitag in den späten Abendstunden ein chweres Gewitter nieder, dem in der Blütenstadt Werder ein Ehepaar zum Opfer fiel. Das Ehepaar wurde auf dem Heimmeg von einem Blitz getroffen und zu Boden geschleudert. Die Ehefrau war sokort tot. während ihr Mann. der sich rechts untergehalt hatte, rechtsseitig gelahmt murbe. ten das Teilstück Bayrischzell— Sudelfeld der deutschen Alpenstraße für den Verkehr freigegeben. Dieses Teilstück der deutschen Alpenstraße führt auf 4½ Kilometer Länge von der 800 Meter hoch gelegenen Ortschaft Bavrischzell auf den 1190 Meter hoch gelegenen Sattel des Sudelfelds. Am ersten Tag machten bereits zahlreiche Kraftwagen Gebrauch von der Gelegenheit, die herrliche. technisch vollendete und sich beispielhaft in das schöne Landschaftsbild einfügende Straße zu befahren. Schreckliches Autounglück Zwei Tote RWD. Wesseling, 15. Aug.(Drahtb.) In den frühen Morgenstunden des Samstag ereignete sich auf der Köln=Bonner Autostraße ein schwerer Kraftwagenunfall, dem zwei Menschenleben zum Opfer fielen. Ein in Richtung Köln fahrender Fernlastzug wurde von einem ihn überholenden Kraftwagen so stark an den Straßenrand gedrückt, daß er die Böschung hinunterfuhr und dort umschlug. Glücklicherweise blieben die beiden Fahrer dieses Wagens unverletzt. Sie begaben sich anf die Antostraße, um einen anderen Fernlastzug der in Richtung Köln fuhr, anzuhalten und um Hilfeleistung zu bitten. Ebe dieser Fernlastzug zum Steben gekommen war, sauste ein dritter schwer beladener Lastzug heran und fuhe mit großer Wucht auf Nochmals Nordhoff-Prozeß Urteil gegen Uhlmann vom Reichsgericht aufgehoben. Dortmund. Auf die Revision des Verteidigers wurde das Urteil der Sonderstrafkammer des Landgerichts Dortmund. wonach Direktor Uhlmann=Bochum verurteilt worden ist aufgehoben und die Sache zur nochmaligien Verhandlung an die Strafkammer in Dortmund zurückverwiesen, weil das Reichsgericht den Standpunkt einnimmt, daß die von der Sonderstrafkammer getroffenen Feststellungen zur Verurteilung des Uhlmann nicht ausreichen. In längeren Verhandlungen hatte sich bekanntlich i# den Manaten Oktober bis Dezember 1936 die Sonderstrafkammer mit den Betrügereien des Walter Nordhoff und des Rummel zu beschäftigen. Nordhoff sowohl wie auch Rummel hatten Uhlmann durch falsche Angaben über den Stand der Kerkmann=Handelsgesellschaft so getäuscht, daß Uhlmann als Teilhaber in diese Gesellschaft eintrat. Durch diese Täuschungshandlungen wurde Uhlmann in die Strafprozesse gegen Nordhoff und Rummel verwickelt. Bekanntlich sind die Hauptangeklagten Nordhoff, der inzwischen im Gefängnis Selbstmord verübte, und Rummel, der vor Urteilsverkündung ins Ausland floh, wegen Betruges gegenüber Uhlmann durch Urteil der Sonderstrafkammer des Landgerichts Dortmund vom 18. November 1936 zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Nach Aufhebung des Urteils, soweit es Uhlmann betrifft, wird die Strafkammer in Dortmund nochmals zu prüfen haben ob der Vorwurf des Betruges gegen Uhlmann zutreffend ist. den vor ihm liegenden Lastzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Vorderbau des auffahrenden Lastzugs vollkommen zertrümmert. Während dem Fahrer die Säule des Steuerrades in den Unterleib drang, erlitt der Beifahrer schwere innere Verletzungen. Beide waren sofort tot. Mit welcher Geschwindigkeit die beiden Wagen zusammenstießen, erbellt am besten daraus, daß das Führerhaus des auffahrenden Lastzuges so stark eingedrückt wurde, daß die beiden Leichen erst nach Aufschweißen der Eisengestelle geborgen werden konnten. Personenzug westlich von Innsbruck durch niedergebende Mure entgleist. DNB Innsbruck. 15. August.(Drahtb.) Sonnabend gegen 20 Uhr fuhr ein Personenzug zwischen den Stationen Unter=Perfuß und Zirl während eines Unwetters in eine niebergegangene Mure hinein. Dadurch wurde die Maschine des Zuges gegen einen Eisenmast gedrückt und aus den Schienen geworfen. Zwei Wagen stürzten um drei weitere entgleisten. Von den Reisenden wurden zehn Personen verletzt. Die Umleitung der Züge wird über reichdeutsches Gebiet durchgeführt. Die Verlegung der Strecke dürfte etwa 24 Stunden dauern. Arlberger Bundesstrecke durch Steinlawinen gesperrt. DNB Innsbruck, 15. August.(Drahtb.) Sonnabend ging über das ganze Inntal ein furchtbares Gewitter nieder. Infolge dieser Verheerungen ist die Arlberger Bundesstraße bei Elirsch durch vier niedergehende Steinmuren an vier Stellen verschüttet worden. Gegenwärtig wird an der Freimachung der Strecke gearbeitet. Verkehrsunglück in Niederösterreich Zwei Reichsdeutsche schwer verletzt. DNB. Wolfstal(Bez. Hainburg) Sonnabendnachmittag ereignete sich auf der Bundesstraße in der Nähe der Ortschaft Berg in Niederösterreich ein Zusammenstoß zwischen einem Personenkraftwagen, der von einem Kaufmann Stangl aus Wien gesteuert wurde und einem Motorrad, auf dem der Reichsdeutsche Dr. Klaus Schmid=Burgk aus Weimar fuhr. Der Lenker des Kraftrades und der den Soziussitz einnehmende Student Helmut Gövel wurden schwer verletzt und mußten in das Spital nach Kittsee gebracht werden. Beide sind bis zur Stunde noch nicht vernehmungsfähig. Zusammenstoß bei Grenoble 20 Verletzte. DNB. Paris, 15. Aug.(Drahtb.) Infolge falscher Weichenstellung ereignete sich auf dem Bahnhof von Grenoble am Sonntagmorgen ein Zusammenstoß zwischen einem Personenund Güterzug. Etwa 20 Personen wurden dabei meist leicht verletzt. 300 000 Mark-Los gewinnt im Rheinland und in Sachsen, DNB. Berlin, 16. August.(Drahtb.) In der Samstag=Vormittagssitzung der 5. Klasse der 50./275. Preußisch=Süddeutschen Klassenlotterie fiel ein Gewinn von 800 000 Mk. auf die Nummer 288 085. Die Nummer wird in Achtellosen in der einen Abteilung in Rheinland und in der anderen Abteilung in Sachsen gespielt. Wieder unbeständig Bericht der Reichswetterdlenststelle Effen=Mülheim. Das über Dänemark liegende Störungsgebiet führt unserem Gebiet kühle und feuchte Meeresluftmassen zu und bringt Bewölkung und Schauertätigkett Voraussage für den 16. August. Frische weitliche bis nordwestliche Winde, vereinzelte Schauertätigkeit, kübl. Für den 17. Auslust. Winde aus westlicher Richtung einzelne Schauer kühl. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Wenig rung. Blinden-Verein Famela Strumy Wir haben uns verlobt nohum Vors.: Klabiersimmer Wlaflet Pochum. Herner Sir 81, Auf 685 13 Es wird gedeten, nachstehende Hand= vertet me Aufträgen zu bedenten: Korb. und Stuhlflechter: A. Bucken Altendochum, Altenbochumer Straße 79 Tel. Nr 654.97, Jol Hwaginfkl. Auf dem Dadlacker 47 Nentad Cbach, Altendochum ZechKaroline 920 Stuhlflechter Karl Gottschalk. Bochum Kronpringen. stratze 1. Paga Bochum, Elsatzste. 17, Frl. Schulte, Bochum, Meierstr. 8. Lischewikt, Harpen. Geüner Weg 11, Jrl. Deiß. Bon=der=Recke=Straße 1000 Maschinenitrickertn) Bürstenmacher: Hoffmann Beitmar. Hailinger Str. 1080 Handarbeiterinnen Frl. Keller Bochum. Hellweg Bertanssleile: Bertrieb von Blindenarbeiten aller Art Herner Str 21 Tel 635 18 ercedes-Prima man erhält sobald die erste Rate fällt. Käthe Siebertz Tong Eberth Verkauf auf Abbruch Die Baracken I, II und III des Obdachlosena yls an der Hagenstraße sollen auf Abbruch verkauft werden. Die Verdingungsunterlagen liegen bei der Bauunterhaltungsabtetlung, Rathaus, Zimmer 848, zur Einsicht auf und können, solange der vorrat reicht. von dort bezogen werden. Zusendung durch die Post erfolgt nicht. Verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angedote sind bie Monlag, den 23. Buguß 1037, 11 Uhr del der oben genannten Dienststelle rechtzeitig abzugeben, wo um diese Zeit die Oeffnung der Angebote im Beisein Mercedes Maschinen von Lies Deinem Kinde aus derReitung vor Bochum/ Westf. Traunstein/Oberbagern Wittener Strabe 17 Bachmayer Straße 1/II. 16. August 1937 1. Zt Ostseebad Alt-Gaarz(Meckl.), Hatfstr. 2 Bochum: Kortumstr. 39 Ruf 63446 Dortmund: Ostenhellweg 47 Ruf 24945 Ertetle Unterricht in allen Ffächern an Schüler der höheren Schulen. H. Helmann, Boch., Eduardstr. 17 Fusgabe A Bochumer Auto- und Riesenluttrelten Dr. phil. Xaver Schnieper Dr. phil. Annemarie Schnieper geb. Müller Vermählte zern Bochum teSchwanen Rig!"umboldtstrabe 4 16. August 1937 Bezugéprels! monatl R 1.08 einschl. Botenlohn. recktfertigt keinen Ansprucha Urzeigenpreise: Gelamtautlag zade B 3½ Big. AusgabeC 40 Va. Ausgaben B u. C 2 Die Zeitung ist bedeutend mehr wert als 1le kostet! Stolle Iur Anzude, Mäntel und Nostûme. die scon sind und sia wirklion traden, Kault man Immer wieder gut und preiswert bel lapelen, Farben lacke, Glas beriehen Sle vor hrem zuveriäesigen Berater in Anstrichragen Tapetenhaus H. Penner Bochum, Wome heuser Straße 211 (Eing. Wasserstr.) Gewinnauszug 3. Klasse 49. Preußisch=Süddeutsche (275. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten gene Nummer sind zwei gleich gefallen, und zwar se einer zleicher Nummer in den beiden teilungen I und 11 6 Zlehungstag 13. August 1937 Jn der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen 6 Gewinne zu 10000 RM. 314857 343769 367434 4 Gewinne zu 3000 RM. 120619 240203 14 Gewinne in 2000 RM. 100133 119165 170986 194439 214678 362171 365190 62 Gewinne in 1000 RM. 16211 16754 17702 37056 55450 75320 87956 129811 160373 179266 246364 246427 251988 255323 272197 312112 326290 330246 331816 368288 370149 372943 384608 390756 390893 397789 72 Gewinne zu 600 RM. 549 2001 36359 65617 72782 77872 103328 128502 134528 164993 157673 159501 168812 170646 172409 172743 174103 176319 178606 191416 206669 233967 238009 239310 244607 256530 264502 272273 279749 279948 282353 313471 323500 34278 372491 387722 Erfolgreiche Vermittier dei allen Gelegenheiten sind die kleinen Angelgen, die durch un= sere Zeitung die geeignete Berbrei= tung finden. 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Nurz vor 8 Uhr vor schwader von 18 japal die Stadt, die anscheit Innerchina zurückkehrten Jm ganzen belaufen Kampfe in Schanghai je von entfallen nach ein franzosischen Polizeibehr Bombenerplosion innerb gession. Das Schanghaier 6 vie ausgestorben Banken sind geschlossen. den„Bund" von den 144962 164675 19091 213152 226306 25806 281882 317756 340360 358388 386021 Jn der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 2 Sewinne zu 3000 RM. 285067 12 Gewinne zu 2000 F M. 26070 78499 134614 179966 231293 365937 46 Gewinne in 1000 NM 3233 3372 10254 26138 44723 59507 84613 99847 118596 130689 136709 157882 261617 264622 278140 248166 300646 316318 320045 346666 366542 391008 39368 64 Gewinne zn 500 KM 4252 8246 9503 27962 51842 64277 60145 7600 81591 86429 97660 130210 176260 191356 186942 217621 229912 232313 260657 260866 277450 285589 290370 30300 320834 321107 325684 344868 366184 366846 388463 399992 174 Gewinne zu 300 RM 1926 14251 20636 2163 30118 30151 30898 30978 36322 38834 40614 41799 42723 44218 65306 64552 72660 76296 81682 83885 91505 99275 109937 110632 117308 120228 121876 128417 141094 146260 14882 49226 152347 159258 159855 162457 17399 178943 180603 182790 187109 218629 22033. 224482 226563 226659 227596 228549 230052 239232 252936 256469 256687 258182 261249 262753 274079 276810 278409 286040 287117 293969 294628 296937 301097 302128 304887 305614 316562 325163 330320 338804 343247 345694 345703 369156 360651 367590 360817 381336 38778 nach langer, schwerer Krankheit, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, im Alter von 29½ Jahren. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen. Bochum. Liborlusstr. 2, Dûsseldorf, Oeynhausen, Kaunitz, Nieheim und Entrup, den 14. August 1937. nserat er Die Beerdigung ist am Mittwoch, dem 18. August, morgens 8.15 Uhr. vom Trauerhause zum Friedhof nach Bochum-Grumme, anschlleßend das Seelenamt In der Pfarrkirche St. Liborlus. Allen, denen aus Versehen kelne besondere Nachricht zuging, diene diese als solche. Schurmann Beal Mall.B. 1? Klagges R SN 64146 NB. Schanghai, 16, TNB.) Montagvormitt iche Flugzeuge auf! lassung in Schangbai zwei Mitglieder des jap im Buro des Konsulats, ich in der international Straße befanden, teils a wurden. Auch die chinesischen auf die internationale erneuert. Nach einer A Hauptquartiers besetzten Montag den Park des internationalen Niederla unmittelbarer Nahe der durch Flieger mit Bon Buro des japanischen falls mit Bomben bewo Weiter teilt das chin ein japanischer Zer gluß durch Fliegerbom beschadigt worden ist. Mitteilung liegt jedoch Familien Anzeigen finden, wenn sie in der Volks-Zeitung dem in allen Kreisen eingebürgertenFamilienblatt veröttentlicht werden, die beabsichtigte Verbreitung. brang Priat. d. Unkepung. Heitere Gedichte von Norit Jahn. 6. Zwei Humoresken#ür Flöte und Llavier von Hermann Zanke. 17.45: Reiter=Märsche. Gs spielt das Tromperer orps der Reiter=Standarte 71 unter Leitung von Musikzugführer Max Meier. 1. Parademarsch n sorenz). 8. Kavallerie=Parabemarich(G. Nutd A=Reiter=Standarte 72, Marsch(Meihner Marich des Kaiserlich=Rufsischen Leibgarde=Regis. 1(Trab-Marich). 5. Kavallerie=Parademarsch 10 Blankenburg). 6. Altheisischer Reiter=Marsch. Fürassier=Marsch„Großer Kurfürst“(Eimons. Schwedischer Reitermarsch. 9. Des Grötzen Kure ürsten Reitermarsch(Cuno Graf v. Moltkes. 1u. Lavalleriemarsch(K. Wilhelm). 11. Garde Kurassier= Marsch. 12. Parademarsch(Wöhrs. 10 Marich(C. Magnerl 14. Krengritter=Fansare 1M Henrion Anschließend: Internationales Reit=, Spring= u. Fahrturnier in Aachen; Pokal des Führers Rleichskanzlers. Sprecher: Hermann Probst—r Mahnert. 19.00): Stuttgart spielt auf mit dem Rundiunkorchester, Leitung: Gustav Görlich. dem Kleinen Funkorchester, Leitung: Willi Bara, der Welitsch(Bariton), den sünf Forellers., Rundsunkchor und Militarmustk 10B: Neues vom Film A00: Erste Wendmeldungen. 20.10: Die westdeutsche Wochenschau. 21.00: Kurkonzert. Es spielt das Stadtische 11 heiter Osnabrück, Leitung: Tr. Paul biel zur Oper„Der fliegende Hollander"(M. wag= ner). 2. Adagio mit Variationen für Cello u. Orchester(Otorino Respighil. 8. Rosenkanalier=Sulte R. Strauß). 1. Pes Prelndes, finfonische Tichtung 5.50: Morgenlied— Wetterbericht fi den Bauer Leibesübungen— Wiederholung der 2 Abendnachrichten. 6.20: Fruhkonzert. 7A Rochrichten; anschließend: Morgentlied 800: Zeit, Wetter, Wasserstandsmeldungen— Ko enderblatt. Ellen Derenbach: Frauenturnen. Betrieben. Es soielt der Musikzug der Leitung: Mustkangführen I. Bergmannstreue, Marich(Mand Arthur Winkler. elds. 2. Artist Fantasie aus de l. Große Zeit, J. Unsere Wien Narzissenmadel, ella. Romanze olonad Oeinemever: Wat drocd 10 10: Sendepause Werkpaufe des Reichssenders 2 ung mit der TAn). Uebertragung a Firma Bahrmeyer& Kruse, Bramsche. 9 Se. lanen 00 Mianemetonngen 18.16: Schlohlongzert. Das Niedersachsische rchener, Leitung: Otto Gbel von Losen isten: Villy Krayer(Sopranl vom Stadt Duisburg; Curt Hurdorf(Tenor) vom Oper 0 N mein flandrisch Madchen. au „Zar und Zimmermann“(A. Lornen wischenakt=Gavotte 10. Gillet). 4. Ich bin inständige Frau, Lied aus der Overette Witwe" P. Linckel. k. Auf der Lagune. Bar sebe, deine Liebe. Duett aus der Coerette and des Lachelns“(Fr. Lebarl. 7. 11 Narich aus der Operette„Zigennerliebe2 môblierte oder 1 groß. Zimmer s. alleinst. ig. Mann ges.(Nähe Stadtpk.) Off. u. B. T. 851 Ankauf von Weinflaschen Dammeler Bochum Alsenstraße 20 Telephon 69174 Schlatzmmern u. Küchen in allen Ho zarten besonders billig in Fachgeschäff Möbel-Gelhaue Bochum. Brückstr. 47(Toreinan a) Die allgemeine Ver chinesischen Konflikte wi tine Anweisung departigen Amtes Hidaka, die Botsch zugeben. Die japanis Schantung und Tsing nach Javan zurückbeford nen die Gebiete angedeu= licherweise Kampfhandlu Menstag, 17. August 540: Morgenlied— Wetterbericht für de 646: Leibesübungen— Wiederholung Abendnachrichten 6.M: Frubkonzert. 7.00: Nachrichten; Morgenruf. Jeit, Weit 4166 76910 110170 119069 164962 17280 214174 24729 28033 31035 36714 30259 anschließend: k. Masserstandsmeldungen 196866 20190 23060 243580 255691 27140 28749 28900 33886; 34374 369917 371426 schafft die Kleinanzeige! 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