4 72 2 em u.billig HNS ipulver ftige Lauge gründlich auberer Duft INS lost sich leicht r warmem Wasser t hervorragend. T funk. g. 17. Juni etterbericht für den Bauer. ind Wiederholung der zwei= 0 Iptelt 8 r Weber schließend: Morgenlled— Cs spielt das Oechester aters Dermold Safferstandsmeldnngen— b: Frauenturnen mun 1, Maferhands meldungen Liederblatt 6. Letinna: J. Was sich die arbe Sendegebletes münich Firma Abenaa. Koln hußpolizel. Leitung: Mn en— Gadmüniche Auskührende: Tas Stadt 9. Leituna: T aus„Heinrich VIII* mischer Walzer en. 4. vertim ente aus e. fen. el. Ein Anchaelprad sprochen werden die Stundenglas ertwende; Helene Beiat= nbürgen: Gömin 6rio n selt das Nergischer: Leitung: Pant laage. Mar perette Ter Cpernel len ansPreciola“ y af): b) Präludium ans der Operettedie us). 7. Sternenaold. riehnisichilderungen and nacht. Belprochen Tie eitung: N KiRtemann. ie lebe Maiena Malzer— Cartostel, eine r66 kenboff. FI. 66 spielt das Kleint Föln unter Leitung vo Haaß(Klanterl. 1. 0n marich(Halvorsen erDer Malasio nalle Ea-Dur(Chor Hänferl. B. Grottiche aWiene Konzertsti r über des una für Kleines nakt: b) Ständchen: Tänze: 10 nfal. II. al Der. ommernacht(N. S verette„Die loch Dolks flusgabe A Bochumer Volkszeitung monatlich NR 2.15 odet haldmonatlich 19 10 einichl Getenlohn. Die Behinderung der Lieferung watfernigt keinen Anfpruch auf Rückzahung des Begugspreises Unzeigenpreise: Gesamtauflage 6 Gig Ausgabe A 6 9fg, Auea B 9% Vig. Ausgabe C 8 Vig. Texianzeigen: Ausgabe A #o Pig Ausgaben B» C 96 Vig ie mm. CAitig: Greislin= Nr. 110 In deutscher Erde bestaltet für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk Westfälische Volks-Seitung verbunden mit den Bezirksausaaben B und C für Eflen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftsstelle u. Schriftleitung: Bochum. Nühlenstr. 12-14/ Fernruf 64746-64748 Bochumer Stadtanzeiger Geschäftsstellen. Bochum, Mühlenstratze 13=14. Hernruf 647 44. Postscheckkonto Dorim. 6146; Hattingen, Biktor=Lupe=Ste. 12. Fernruf 2096. Vostscheckkonto Essen 1960; Essen=Sieele, Mestfalenste 302 Hernr. 582 30, Postscheckkonte Tortmund 198 66: Gattenschetd. Greiheitstr 15. Hernr. 1976. Postscheckk Dortm 30430 Deuc und Berlag: Schürmann& Klagges Pochum Freitag, den 18. Juni(Kath. Mark. u. M., Evgl. Arnulf) Der feierliche Staalsalt in Wilhelmshaven Der Führer nahm selbst teil— Generaladmiral Raeder hielt die Trauerrede Beisetzung in einem gemeinsamen Ehrengrab DNB Wilbelmshaven, 17. Juni.(Drahtb.) In einem werhevollen Staatsakt nahm am Donnerstag mittag der Führer und mit ihm das ganze deutiche Volk Abschied von den 31 gefallenn Helden der„Deutschland“, die bei dem feigen Ueberfall der bolschewistischen Meuchelmörder ihr Leben für ihr Vaterland hingaben. Im Beisein deund Obersten Befehlshabers der Wehrmacht wurden sie auf dem Heldenfriedhof zu Wilhelmshaven neben ihren gefallenen Kameraden aus den ruhmreichen Schlachten der ehemaligen deutschen Kriegsflotte zur letzten Ruhe in heimatlicher Erde gemeinsam bestattet. Die Fahrt des Führers vom Bahnhof zur Statte des Staatsaktes führte durch das Trauerraler von Zehntausenden der Bevölkerung Wilbimsbavens und der Küste, die sich mit der deutten Kriegsmarine so ganz besonders eng verbunden fuhlt. Sie führte vorbei an den schwarzumsorten Hakenkreuztüchern und den 31 schwarzumkeideten Pylonen, die die Namen der Gefallenen der„Teutschland" tragen. Mit erhobener Rechten grütten die an der Stätte des Staatsaktes Versammelten den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht Traußen am Stadtrand von Wilhelmshaven, Stadtpark, liegt zwischen Bäumen der Marinehreniedhof der deutschen Kriegsmarine. Gegenüber dem großen Skagerrakdenkmal wurden die "Loten in Gegenwart des Führer und Obersten Brieblshavers der Wehrmacht feierlich in einem Gemeinschaftsgrab zur letzten Rube gebettet. Abordnungen aller Landmarinetruppenteile, der Seestreitkrafte und der Luftwaffe waren auf dem Friedhof aufmarscheert. Die Ehrenkompanie wurde gestellt von der erten Schiffestammabteilung der Nordsee und der weiten Marine=Artillerieabteilung unter dem Kommando des Fregattenkapitans Ruhfus. Dem Staateakt voraus ging eine kirchliche Trauerseier, bei der die Stationepfarrer beider Konfesnonen sprachen. Um 11.2 Uhr erschien der Führer und Oberste Keieblshaber der Wehrmacht auf dem Friedbof. In seiner Begleitung befanden sich der Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg, Zeichsführer SS Himmler, der Reichspressechef Jr. Dietrich, der Führer der Leibstandarte avolf Hitler. Sepp Dietrich, die Adjutanten führers, Obergruppenführer Brückner und Frigadeführer Schaub. Gauleiter Roever und in Vertretung des Stabschefs der SA Grupbenführer Boehnker. Der Führer wurde von dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Raeder, dem Flottenchef Admiral Carls, dem Kommandierenden Admiral der Marinestation der Nordsee, Admiral Swultze, sowie dem Kommandanten des Panzerschiffes„Deutschland“, Kapitän zur See, Fanger, empfangen und vom Festungskommandanten von Wilhelmshaven, Konteradmiral von Schrader zu der Grabstätte geleitet. Während der Fuhrer durch das Spalier der Soldaten schritt, grüßte ihn schweigend die große Menge der Volksgenossen, die sich auf dem Ehrenfriedhof eingefunden hatte. An der offenen Gruft standen die 31 Särge der Gefallenen, bedeckt von vielen Kränzen. In den vordersten Reihen hatten die Angehörigen der Toten, der Vertreter der spanischen Nationalreaterung, Geschäftsträger Estrada, Baron de los Torres, der spanische Militärattache Oberst Martinez, der chinesische Konteradmiral Lind, die deutschen Admirale und als Vertreter des Auswärtigen Amtes der Chef des Protokolls Gesandter von Bülow=Schwante, ihre Plätze. Nach der Ankunft des Führers an der Gruft sprach der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Generaladmiral Dr. h. c. Raeder In tiefster Trauer und in herzlichem Mitempfinden mit den Angehörigen unserer Kameraden beugen wir uns in dieser SStunde vor dem ungeheuren Opfer, das die deutsche Kriegsmarine mit dem Tode von 31 gefallenen jungen Kameraden und dem Vielfachen an Verletzten hat bringen müssen. Mit uns trauert im berzlichen Mitempfinden nicht nur die ganze deutsche Wehrmacht die treu zusammensteht in Leid und Freud, in Not und Tod; in engster Geschlossenheit schart sich um uns das ganze deutsche Volk, in dem die Wehrmacht heute. dank dem großen Einigungswerk unseres Führers, wieder fest verwurzelt ist, und das sich in dem ruchlosen Attentat auf die Besatzung ein so einheitlicher, aus tiefster Seele kommender Schrei der Empörung, der Erbitterung und des Schmerzes, wie er durch die Schandtat von Ibiza ausgelöst wurde. Wie berechtigt diese ungeheure Empörung tiefste und emfindlichste getroffen fühlt. Wobl des Panzerschiffes„Deutschland“ selbst auf das selten seit langer Zeit ging durch das deutsche Volk war, erkannten nach Klärung der Lage selbst weite Kreise des Auslandes an, soweit es noch sachlich zu urteilen in der Lage ist. Was war geschehen? achrichten. ingskongert. An, Millwochabend traf das Panzerschiff„Deutchland“ mit den Optern des bol hewilischen Uebertalle in Wilhelmehavenn ein, wo eine aus drei Kompagnien bestehende I eusjührte. Hier sieht man die mit Kränzen reich geschmüchten Sorge auf Dech der„Feunumne Der am 26 Mai erfolgte Bombenangriff auf den weißspanischen Stützpunkt Palma auf Mallorca, von dem ein italienisches Schiff schwer betroffen wurde und durch den auch ein englisches und ein deutsches Kriegsfahrzeug gefährdet wurden, hatte die deutsche Marine veranlaßt, ihren Schiffen vorsorglich den Aufenthalt auf der Reede von Palma zu untersagen, um Zwischenfälle für die Zukunft unter allen Umständen auszuschalten Da erfolgte am Abend des 29. Mai auf die„Deutschland“ vor Ibiza ein Bombenangriff. der nur als in voller Absicht und Berechnung. unter Anwendung aller Mittel zur Ueberraschung eines in friedfertiger Tätigkeit begriffenen Schiffes ausgeführt angeseben werden kann Zwei Flugzenge überflogen von Westen her die Berge der Insel und den Ort Ibiza, so daß sie, aus der Richtung der Sonne kommend und ohne sich gegen den bergigen Hintergrund abzuheben, im Gleitflug dem Schiff sich nähern konnten, bevor sie bemerkt wurden. Auf der„Deutschland“ Neue rokspanische Frechheit 30 Bomben gegen italienischen Dampfer Und dazu noch Beschießung aus Maschinengewehren DNB. London, 17. Juni.(Drahtb.) Nach einer Lloyds=Meldung aus Gibraltar ist der italienische Dampfer„Madda“ auf dem Wege von Port Sudan nach Clyde auf der Höhe von Cran von einem Flugzeug der spanischen Bolschewisten mit Bomben beleat worden. Obgleich das Schiff nicht unmittelbar getroffen wurde, ist am Bug des Schiffes infolge des nahen Einschlagens der Bomben im Wasser ein Leck entstanden, so daß mehrere Pumpen des Schiffes eingesetzt werden mußten. Die letzte Ausgabe des„Jening Standard“ bringt diese Meldung in größter Aufmachung. Das Schiff steuere jetzt auf Gibraltar zu und halte sich noch mit eigener Kraft über Wasser. Eine Reutermeldung aus Gibraltar bestätigt, daß der italienische 5000=Tonnen=Frachtdampfer „Madda“ von bolschewistisch=spanischen Flugzeugen mit Bomben belegt und später sogar mit Maschinengewehren beschossen worden ist. Die„Madda“ ist am späten Nachmittag mit eigener Kraft im Hafen von Gibraltar eingetroffen. Der Kapitän des Schiffes, Simone, erklärte, daß die bolschewistischen Flugzeuge rund 30 Bomben avgeworfen hätten, daß aber keine Bombe direkt getroffen habe. Später drebten die Flugzeuge bei und gingen auf 300 Meter herunter, um dann mehrere MG.=Salven auf das Schiff abzugeben. In der Reuter=Meldung wird bestatigt, daß auf dem Deck des Schiffes über 100 Einschläge von MG=Geschossen zu sehen sind. Das Leck am Bug des Schiffes ist so grotz. daß der Dampfer in Gibraltar ins Trockendock geben muß. Durch die Beschießung mit Maschinengewehren wurde gleichfalls beträchtlicher Schaden angerichtet. Von der Mannschaft wurde niemand verletzt. Die bolschewistischen Flugzeuge sollen von Cabo de Palos in der Nähe von Cartagena gekommen sein. 1937 Explosion auf dem sowjekspanischen Schlachtschiff„Jaime I“ 18 Besatzungsmitglieder getötet.— Mehr als 100 verletzt. DNB Londøn, 17. Juni.(Drahtb.) Wie Neuter aus Valencia berichtet, ereignete sich nach einer„amtlichen“ Verlautbarung der spanischen Bolschewisten Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr auf dem sowjetspanischen Schlachtschiff „aime 1“, das zur Zeit zur Ausbesserung im Hafen von Cartagena liegt, eine Explosion, die auf den Ausbruch eines Feuers an Bord zurückgeführt wird. 18 Besatzungsmitglieder wurden getötet, mehr als 100 verletzt. war ein großer Teil der Besatzung nach dem Abendessen in dem Wohnraum versammelt. Am Oberdeck wurde Fliegerabwehrwache gegangen, wie es seit langem auf den an der spanischen Küste diensttuenden Schiffen Gewohnheit ist. d. h. ein Teil der Flaks samt ihren Befehlsapparaten und Ausguckposten war besetzt. Entsprechend der vom deutschen Admiral an den roten Militärbefeblshaber in Valencia auf Grund des Palma=Zwischenfalles ergangenen Warnung war der Befehl erteilt, auf jedes sich verdächtigerweise nähernde rote Flugzeug das Feuer zu eröffnen Die Flugzeuge wurden von dem Ausguck trotz der ungünstigen Verhältnisse gesichtet bevor die Bomben fielen, und auch sofort gemeldet, obwohl noch Zweifel herrschte, ob es sich nicht etwa um weiße Flugzeuge handelte, da sich an der Vorderseite keine roten Abzeichen erkennen ließen. Der Kommandant, der sich auf dem Nachtleitstand befand, befahl 3 AT.. . a 5 Hier sieht man, wie die Särge durch Matrosen der, auf diese Meldung hin soiort„Fliegeralarm“ und „Feuer eröffnen“. Unmitelbar darauf fielen die Bomben eine in den ungeschutzten Mannschaftsraum im Vorschiff, eine auf das Schützenschild eine15em Geschutzes am Oberdeck, ohne daß vorher gefeuert werden konnte. Zwei weitere Bomben fielen neben das Schiff. Aber auch die abfliegenden Flugzeuge konnten nicht unter Feuer genommen werden, da unglücklicherweise der Qualm der an Deck entstandenen schweren Brände die Flugzeuge der Sicht der Flugzengabwehrgeschütze entzog. So konnte der schamlose Angriff durch zwei Treffer im Schiff im vollen Frieden 31 brave Soldaten dahinraifen und zahlreiche andere mehr oder weniger schwer verletzen. Ein ungeheures Opfer ist vom Allmächtigen wiederum der deutschen Kriegsmarine auferlegt. ein Opfer das in seiner ganzen Größe in Friedenszeiten zu würdigen so ungeheuer schwer ist. das daher manch einer bei oberflächlicher Betrachtung als sinnlos anzusehen geneigt sein könnte. Aber auch dieses Opfer, so schwer es für uns zu tragen ist, hat seinen tiefen Sinn und wird seinen Segen haben, so wenig wir das vielleicht heute erkennen können Hat es nicht schon Frucht getragen, indem es die wunderbare innere Geschlossenheit des deutschen Volkes Adolf Hitlers, seinen entschlossenen Willen zur energischen Abwehr solcher Angriffe vor aller Welt im hellen Lichte erstrahlen ließ? Ist es nicht dem deutschen Volk und darüber hinaus der ganzen Welt blutiges Warnungszeichen geworden, wachsam zu sein und nicht zu erlahmen im Kampf gegen den Bolschewismus, der heute die Welt mit der Zerstörung aller Kultur, mit der Vernichtung der Völker bedroht, wie wir es eben in Spanien erleben? So wollen wir auch in diesem Opfer, das uns auferlegt wurde, das Walten der Hand Gottes erkennen, vor dem wir als Soldaten und Seeleute uns beugen. Und wenn uns etwas in unserer Trauer um die gefallenen jungen Kameraden noch besonders zu erheben vermag, so ist es die Tatsache, daß sie auch im Sterben, getreu ihrem Fahneneid, echte deutsche Soldatendisziplin verkörperten und uns allen dadurch zum Vorbilde wurden; daß ihre Kameraden sich ihrer würdig zeigten, indem sie in vorbildlicher Weise die Wirkung der Bombentreffer bekämpften und in kurzer Zeit beseitigten, so daß das Schiff von seinem Kommandanten wieder voll gefechtsbereit gemeldet werden konnte; daß die Besatzung bereit, für Deutschland zu kämpfen und den Tod der Kameraden zu fühnen, darurm bat, ihr Schiff nicht abzulösen, sondern in der Zeit der Spannung in den spanischen Gewässern zu belassen. So mehrten sie durch den hervorragenden Geist. der sie beseelte, das Ansehen ihrs Schiffes. der deutschen Kriegsmarine, des deutschen Volkes und Reiches. So werden die Namen unserer gefallenen Kameraben mit der Geschichte der deutschen Marine alle Zeit auf das engste verbunden bleiben. Sie seien uns stets ein leuchtendeVorbild hingebender Pflichterfüllung und Ovferbereitschaft, seien uns eine nachdrückliche Mahnung, weiter zu arbeiten und zu kämpfen im Sinne und nach dem Willen unseres Führers, der bei seinem ersten Besuch auf der eben in Dienst gestellten„Deutschland“ im Mai 1925 im Mannschaftsraum das Wort des großen Königs angebracht sah: „Es ist nicht nötig, daß ich lebe. wohl aber, daß ich memne Pflicht tue.“ Im Sinne dieses Wortes werden unsere ge fallenen Kameraben weiterwirken, werden sie unvergessen bleiben in der Kriegsmarine, in der Wehrmacht, im beutschen Volk— setzt und immerbar. Nachdem Generaladmiral Raeder seine Ansprache beendet hatte, frat der Erste Offizier des Panzerschiffes„Deutschland“ vor und verlas, während die Ehrenkompanie das Gewehr präsentierte, die Namen der 31 gefallenen Kameraden Bei jedem Namen erfolgte dumpfer Trommelwirbel. Dann feuerte die Ehrenkomvanie drei Salven über die Gruft. Während das Lied vom guten Kameraden erklang, begab sich der Führer an die Gruft und legte einen Kranz nieder, dessen Schleifen die Standarte und den Namen des Führers tragen. Dem Führer folgten der Reichskriegsminister, Generalfeldmarschall von Blombera, der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Generaladmiral Raeder General der Flieger Zander als Vertreter der Luftwaffe, der Flottenchef Admiral Carls, der Kommandierende General der Marinestation der Nordse= und der Kommandant des Panzerschiffes„Deutschland“. Während das Lied vom guten Kameraden verklang und die Nationalhumnen gespielt wurden, drückte der Führer den Angehörigen der Gefallenen zum Zeichen seiner Teilnahme die Hand.— Damit war der feierliche Staatkakt beendet. Der Führer auf Panzerschiff „Deukschland“ DNB. Wilhelmshaven, 17. Juni.(Drahtb.) Der Führer stattete am Donnerstag nachmittag vom Avilo„Grille“ aus in Begleitung des Reichskriegsminsters und Oberbefehlshabers der Wehrmacht, Generalfeldmarschall von Blomberg, und des Oberbefehlehabers der Kriegomarine, Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, dem Panzerschiff„Deutschland" auf der Werft von Wilhelmshaven einen Besuch ab Ablösung der deulschen Seestreitkräfte in den snanischen Gewässern DNB Berlin, 17. Juni(Drabtb.) Zur Ablösung unserer in den spanischen Gewässern befindlichen Seestreitkräfte sind heute die Kreuser„Nürnberg“ und„Karlorube“ sowie die Torpedohoote Grei!“.„Kondor“ und„Möwe“ unter dem Kommando des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkrafte, Vizeadmiral Boehm, nach Spanien ausgelaufen. GPU-Methoden in der Tschechoslowakei Reichsdeutscher grausamgesoltert! Ungeheuerliche Vorgänge bei der Verhaflung und Vernehmung DNB. Berlin, 17. Juni.(Drahtb.) Im November vergangenen Jahres wurde der Reichsdeutsche Bruno Weigel in Prag festgenommen und erst vor einigen Wochen wieder freigelassen. Ueber die ungeheuerliche Behandlung. der er während seiner Haft ausgesetzt gewesen ist, hat er die nachstehenden Angaben zu Protokoll gegeben: Meine Festnahme erfolgte am 9. November 1936, mittags gegen 12 Uhr, in meiner Wohnung in Prag. Ich wurde allein in einer großen Zelle untergebracht, deren Strohsäcke und Decken vor Schmutz stanken. Kälte, Ekel vor dem Schmutz der Strohsäcke und Decken und besonders fortwährende Wanzenstiche verhinderten jeden Schlaf. Am 11. November gegen 5 Uhr abends wurde ich von zwei Beamten aus der Zelle geholt und zum Verhör geführt. Bei meinem Eintritt in das Vernehmungszimmer waren acht Beamte in Zivil anwesend, von denen vier Gummiknüppel in der Hand trugen. Der die Vernehmung leitende Beamte führte mich sofort in ein Nebenzimmer und fragte mich, ob ich für ihn politisch arbeiten wolle, in diesem Falle könne ich mit baldiger Entlassung rech nen. Andernfalls müßte ich auf 20 Jahre Kerker gekaßt sein Ich erwiderte, daß ich 20 Jahre Kerker vorzöge. Sofort wurde ich in das andere Zimmer zurückgeführt, und das Verhör begann. Meine Antworten auf die Fragen nach der Tätigkeit der NSDAP. in der Tschechoslowakei genügten dem Beamten nicht und ich wurde aufgefordert, mich auszuziehen. Es wurde ein Stuhl vor mich gestellt, auf dem eingetrocknete Blutflecke sichtbar waren und auf dessen Sitzfläche eine doppeltgelegte starkgliedrige Kette gelegt wurde. Auf die Aufforderung, mich auf die Kette zu knien, versuchte ich. Einwendungen zu machen erhielt aber sofort aus voller Kraft von meh reren Beamten Faustschläge ins Gesicht und wurde zum Knien gezwungen. Gezwungen, die Arme vorwärts zu strecken, wurde auf diese ein mehrere Kilo schweres Paket gelegt. Die Rette wurde so zurechtgezogen, daß die scharfkan tigen Kettenglieder in die weiche Stelle zwischen Kniescheibe und Beginn des Schienenheines eindrückten. Die Fragen wurden wie derholt, und wenn nicht sokort oder nur ungenügende Antworten erfolgten, die vier hin ter mir stehenden Beamten aufgekordert, mit ihren Gummiknüppeln auf meine Fußsohlen und das Gesäß zu schlagen. Bald aber wurde auch ohne Aufforderung geschlagen, alsbalb ich nicht antwortete, Einwendungen machte oder in meinen Antworten betonte, daß die N3TAP. und die Varteigenossen beauftragt und bestrebt seien, sich nicht in innere Verhältnisse des Landes einzumischen. Auf die Frage nach der Tätigkeit des Reichsdeutschen Wilsovereins in Prag entgegnete ich, daß ich als zweiter Vorsitzender dieses Vereins polizeilich eingetragen sei und daß meine Tätigkeit aus dem Namen hervorgehe. Mit den Worten:„Dies ist ein Vorstand!“ forderte der leitende Beamte ganz besonderzum Zuschlagen auf. Er selbst schlug mir wie derholt mit der Faust ins Gesicht. Mehrfach wurde ich hadurch vom Stuhl geschlagen und blieb vor Erschöpfung am Boden liegen. Mit Fußtritten wurde ich aufgefordert, mich nicht so zu stellen; das sei ja noch gar nichts, man werde mit mir noch in den Keller gehen, wolle sich aber jenzt nicht schon die Hände schmunig machen. Außerdem ergehe es meiner Frau ebenso. Faustschläge ins Gesicht und Schläge mit dem Gummiknüppel wiederholten sich fortwährend. Nach den Worten:„Dich kriegen wir schon! Elektrisieren!“ wurde ein starker elektrischer Strom in meine geschwollenen Fußsohlen geleitet. Nunmehr wechselten die Schläge mit Stromzuführungen ab. wobei letztere je auf Kommando verstärkt oder abgeschwächt wurden. Die Bier und Kaffee trinkenden und Zigaretten rauchenden Beamten gossen von hin ten die Bierreste aus ihren Glasern auf meinen Rücken. Ein Mann, der durch die Haltung der anderen mir gegenüber nur als festgestellte Persönlichkeit erschien, zeigte auf mich und sagte höhnisch zu den anderen:„Ha! Deutschland, Deutschland über alles!“ In dieser Art setzte sich die Vernehmung bie 1.30 Uhr nachte fort. Am anderen Tage, dem 12. November wurde ich etwa gegen 4.15 Uhr abends wieder aus der Zelle geholt, und in derselben Arthergenommen. Ich mußte wieder nackend auf der Rette knien und obwohl durch die Schläge am vergangenen Tage Gesicht, Fußsohlen und Gesaß noch stärker angeschwollen waren, wurden die schlagenden Bramten zum noch Härterzuschlagen aufgefordert. Ich fiel wie derholt vom Stuhl und wurde am Boden mit Füßen getreten. Wie ich später feststellte, sind mir dabei zwei Mippen eingetreten worden Auf der Kette kniend, stellte sich ein Mann vor mich, der in der Hand einen sehr starken Bind faden hielt und ihn auf seine Festigkeit prüfte. Plötzlich schlang er ihn mir um den Hals, zog mich nach oben, legte ihn über einen Haken an der Wand und tat, als ob er mich aufhängen wollte. Als man merkte, daß ich am Ersticken war, bekam er Auftrag nachzulassen, und ich mußte wieder auf der Kette Platz nehmen. Am 12. November wurde das Verhör um 1Uhr nachts avgebrochen und ich wieder in die Zelle zurückgeführt. Durch die Schwellungen am Gesäß verursachte mir das Sitzen auf ei. em Holzstuhl selbstverständlich starke Schmerzen und ich versuchte, auf dem Strohsack zu sitzen. Sobald aber der wachhabende Polizeibeamte mich dabei antraf, wurde ich aufgefordert, nur auf dem Stuhl zu sitzen. Die Kälte in der Zelle wurde für mich noch unerträglicher, da meine geschwollenen Fußsohlen nicht zuließen, daß ich mich durch Gehen in der Zelle erwärmen konnte. Das Essen im Polizeigefängnis war ungenießbar. Das einzige, was man zu sich nehmen konnte, war das Stück Brot, das man morgens bekam. An den folgenden Tagen wurde ich zwar noch wiederholt vernommen, aber nicht mehr geschlagen Jedoch wurde mir immer wieder erklärt, daß mein Fall so schwer sei, daß ich zum Tode verurteilt werden würde, und daß es meiner Frau genau wie mir gehen würde. Nach sechs Tagen auf der Polizei wurde ich in der Nacht vom 14. zum 15. November in das Untersuchungsgefängnis in Pankrai gebracht. Hier wurde ich nicht mehr geschlagen, das Essen war etwas besser, aber die Behandlung war denkbar grob. Die Schwellungen an den Fußsohlen und am Gesäß, besonders die blauen Stellen, waren noch monatelang sichtbar, ebenso die Wundstellen am Knie. Die Rippenbrüche verursachten mir bis zum März bei jedem Atemzug starke Beschwerden. Vom Untersuchungsrichter wurde ich insgesamt viermal vernommen. Meine Entlassung aus dem Gefängnis erfolgte am 20. Mai 1937. Es ist ja geradezu unglaublich, was der Reichsdeutsche Weigel an Foltern und Torturen von der tschechischen Polizei hat aushalten müssen. Solche ungeheuerlichen Zustände, wie sie sich da erweisen, waren bisher nur aus dem bolschewistischen Rußland bekannt, wo man auch unter furchtbarsten Martern Geständnisse zu erpressen sucht. Wenn jetzt auch die tschechoslowakischen Polizeibehörden das Bedürfnis zeigen, den sowjetrussischen Tschekisten und GPU.=Folterknechten es leich zu tun, wir neiden sie nicht darum, aber ann mögen sie sich die Opfer ihrer Grausamkeit unter ihren eigenen Landsleuten aussuchen und gefalligst Reichsdeutsche damit verschonen. Solch unglaublicher Skandal kann in Deutschland nicht einfach ruhig und stillschweigend hingenommen werden, er wird vielmehr die größte Emvörung auslösen müssen. Wir möchten zwar noch annehmen, daß die tschechische Regierung, der die Vorgange ja kaum unbekannt geblieben sein können, mit schärfster Verurteilung gleichfalls nicht zurückbält und die schuldigen Beamten entsprechend zu strenger Rechenschaft zieht. Deutschland hat ein Recht. eine Genugtuung zu fordern und erwartet auch, daß es sie erhält. Weigert sich die tschechische Regierung aber, sie zu geben, dann soll sie sich nicht wundern, wenn schließlich von deutscher Seite Gleiches mit Gleichem vergolten und Repressalien ergriffen werden, die in diesem Falle die einzig richtige Antwort wären. Deutsche Sportzeitschriften ins Lokomokivfeuer geworfen Ein dreister Uebergriff tschechischer Grenzer. DNB Dresden, 17. Juni(Drahtb.) Vor Abfahrt des Karlsbader Zuges auf der Grenzstation Johanngeorsenstadt kam es zu einem unglaublichen Ueberarisf tschechischer Grenzbeamter. Nach Paßkontrolle und Gepäckprüfung wurden zwei Reisende tichecho owakischer Staatsangehörigkeit noch einmal kontrolliert. Der eine Reilende Führte einen Karton mit deutschen Druckschriften„darunter Folgen des„Reichssvortblattes“ mit sich und gab an, daß er diese Zeitschriften in Dänemark gehalten und gelesen habe. Die deuschen Zeitschriften enthielten Bilder des Führers und Reichskanzlers und führender Persönlichkeiten des Reiches. Die tschechischen Beamten nahmen dem Reisenden die Zeitschriften ab. der seiner Verwunderung nur mit den Worten:„Na, so was!“ Ausdruck geben konnte. Einer der Tschechen nahm die Zeitschriften und übergab sie einem tichechischen Bahnbeamten mit den geradebrechten Worten:„Hier haben Sie! Schaffen Sie Pokomotioe! Verbrennen!“ Der Vorfall hat unter den Anwesenden um so größere Empörung hervorgeruen. alstichecho owakische Beamten es waaten, auf deutschem Poden Zeitschriften mit Bildern des Führere in der Lokomotive eines tichechischen Zuges verbrennen zu lassen. Auf Grund solcher Vorfalle können deutsche Reisende nur vor Mitnahme deuticher Zeitschriften bei Einreise in die Tschechoslowakei gewarnt werden. Eine erfreulich klare Sprache Seimabgeordnete gegen jüdisches Schmarotertum und Freimaurerei— Jnden sollen das Land verlassen. DB Warschau, 17. Juni(Drahtb.) Nachdem sich bereits in der Vollsitzung des Seims am Mittwoch eine Wilnaer Abgeordnete im Zusammenbang mit dem Gesetz über einen„Nationalen Pilsudski=Kultur=Fonds“ entschieden für die Berücksichtigung der kulturellen Bedürfnisse aller in Polen vorhandenen Volksaruppen ausgesprochen hatte. erklärte der„Befreier Wilnas“, General Zeligowski, daß zwar eine kulturelle Befreinna der slawischen Minderheiten in Polen notwendig sei, daß aber unter keinen Umständen eine kulturelle Unterstünung der Juden in Frage kommen könne. In der ganzen Welt bätten die Juden die aronten Kapitalien zusammengerafft, dank der Tatsache, daß sie anderen Völkern ihre Gedankenwelt aufzwängen. Die nichtjüdischen Volksgruppen in Polen bätten oftmals unter unnöligen Zwangsmaß= nahmen zu leiden, während die Juden das gesamte staatliche und kulturelle Leben in Volen an sich gerissen hätten. Ihnen gegenüber könne jetzt nur noch eine Politik befolgt werden, die die Inden zum Verlassen Polene veranlasse. Darauf beschloß der Seim. den„Nationalen PilsudikiKultur=Fonds“ nur den Polen zuaute kommen zu lassen Jn der gleichen Sitzung des Seime brachte ein rechtseingestellter Abgeordneter eine Interpellation gegen die freimaurerischen Einflusse in Polen ein General Beck bei General Gamelin DNB Pario, 17. Juni(Drahtb.) Der Chei deutschen Generalstabes, General Beck, stattete en Donnerslag dem Che' des französischen Gener stabes, General Gamolin, einen Hö lic besuch on Der Pariler Belich der Cheis des deutiren Gnerolstab s. General Beck. sindet in der franzalten Presse allgemeine Aufmerksamkeit und wohlwellend Anteilnahm: Der„Jiaaro“ hebt hervor, dah ein der artiger Bezuch seit 1871 nicht stattge. sunden habe. In politischen Kreisen der franzoischen Hauptstadt wird darauf hingewiesen, daß die Reise des Generals Beck eine günstigte Atmosobare“inde. Man begrüže die per onliche Fühlungnahme der beiden Generalstabeche und sehe darin das Anzeichen einer wirklichen Entspannuna Reichsbankpräsident Dr. Schacht in Wien DNB Wien. 17. Juni(Drahtb.) Mit einem Sonderflugzeug der Lufthanka traf am Donnerstag vormittag Reichsbankpräsident Dr. Schacht und seine Begleitung. Reichsbankdirektor Wilbelm und Regierungsrat Dr. von Wedelstaedt. in Erwiderung des Beluches, den unlängst der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank. Dr. Kienböck. in Berlin abgestattet hat. auf dem Flugplatz Aspern ein. Zur Begrützung waren Präsident Dr. Kien= böck. Handelsminister Tancher. der neue Ches des Protokolls von Blaas. Botschafter von Papen mit mehreren Herren der Gesandtschaft sowie der Landesaruppenleiter für die Auslandsorganisation der NSDAP. Konsul Bernard. erschienen. Ferner hatten sich auf dem Flugfeld der Präsident der Deutschen Handelskammer. Killmen. mit den Herren des Vorstandes sowie zahlreiche Pressevertreter eingefunden. Nach der Begrüßung fuhr Reichs= bankpräsident Dr. Schacht zur deutschen Gesandtschaft, wo er für die Dauer seines zweitägigen Aufenthaltes als Gast des Botschafters wohnen wird. Noch im Laufe des Vormittags hat Dr. Schacht dem Bundespräsidenten, dem Bundes. kanzler sowie dem Staatssekretär des Aeußern Besuche abgestattet. Um 14 Uhr'and dann ein Frübstück auf dem Kablenberg statt, das der Handelsminister zu Ehren des Gastes veranstaltete. Fuhlungnahme zwischen deutschholländischen Wirkschaftlern DNB Berlin. 17. Juni(Drahtb.) Im Haag fand kürzlich eine Zulammenkunft von Mitaliedern des Wirtschaftsausschusses der Deutich=Nieder ändischen Gesellschaft und einer bolländischen Wirtschaftsgruppe unter Führung von Dr. Fentener van Vlissingen. dem Vorsitzenden der Internationalen Handelskammer, statt. Die Zulammenkuntt diente der persönlichen Fühlungnahme der Wirtschaftler und bot Gelegenheit, die beide Länder interessierenden Wirtschaftsfragen zu bedandeln kam überein, diese erste Füblungnahme in der Zukunft weiter auszubauen Bulgarien bejubelt seinen Thronfolger DNB Sofia, 17. Juni(Drabtb.) In ganz Bulgarien wird die Geburt des Thronfolgers durch Dankgottesdienste und Freudenkundgebungen felert. Die Straßen der Hauptstadt waren die ganne Nacht hindurch von einer freudig erregten und be= geisterten Menschenmenge belebt, welche die Freudenfeuer und Festbeleuchtungen bewunderteAu allen Pläten spielten Militärkapellen zum fröhlichen Tanz. Der bulgarische Ministerrat nahm ein Geietz an. nach dem der Geburtstag des Prinzen um tionalen Feiertaa erklärt wird Zeitungen feiern in Sonderausgaben die bistorische Bedeutung des Ereignisses und wünschen der königlichen Familie und dem neugeborenen Prinzen eine glückliche Zukunkt. Japan plant Arbeitsdienstpflicht nach deutschem Muster D9B Tokio, 17. Juni(Funkspr.) Domei berichtet, daß eine Arbeitedlen oflicht nach deutschem Muster. die planmäßige Ausbildung der Facharbeiter und die bilisierung aller Arbeitskräfte Japans als nahmen der neuen Wirtschaftspolitik des Kabinein Konoe zur beschleunigten Entwicklung der e dustrieproduktion Japans und Mandichukuos vorde= reitet würden. Weiterhin werden die Eisen=, Kunnöl= und Maschinenindustrie als diefenigen fie schaftesweige bezeichnet, deren beschleunigte lung im Rahmen eines grohangelegten Fünffahresplanes angestrebt werden sollen. Die Befürchtun der Presse, daß die neue Wirtschaftspolitik die nteressen der Arbeiter vernachlässige, versucht on Kabinettssekretär Kasami zu zerstreuen wirtschaltsminister Arima versichert, daß die gierung im Rahmen ihres Fünflahresplan besonderes Augenmerk auf die Interellen Bauernschaft richten werde. Absturz eines Torpedobombers OMB London, 17. Juni.(Drahtb.) Ein brimer Torpedobomber stürzte Donnerstag in Nähe des Langstone=Hafens bei Portomouth ve Augen vieler am Strande befilldlicher Ferienge die See. Der Flugjeugsührer wurde Stet. Hauptschriftletter: Jotepd Ha01e.. fortlich: Hor den politichen kulturpoliitichen unt e ungsten Roterd 0 a 01e r nomum- Inr 8 Nochum für Pbraier und Munt Geter 01 Mesdeutiche Umtbau und Herdreitngeg . n und 9-Cieele: Pr Joterd ". Dande und den lofalen den Wanenere e Pochum far den 10. en den Anaegn 800(dopon Musaade A: ing für Onnepe-Ruhr/ Steier Zeuung Ader abe Ot Morgenzeliung Mattenschein srettag, den 18. Juni Bochu Mann Freitag, den onnenaufgang 4,0 Uhr ag 15 45 Ub 131 Sieg der Oesterreich Grossen bei Kolin Schlacht bei Belle=A Der Kampfflieger 1 der Westfront gefall Der norwegische Pol im Wasserflugzeug „ der Bareninsel verse I Ernennung Baldur Iupudiuhrer des T W5 Abschluß eines deut lommeus Heinrich Lersch muß leben und wen geboren 1889). Achtung! Bochum Nach einer Vereinbarn Bochumer Reit= und sen Jungkannführung des Bochumer Jungvolk mnag aus, um den Schi ten das Turnier zu besu Schulklassen u ter einen verbilligten Ein p Person. Einzelschuler Ueberlragung um die deutsche Fußbal Turnie Wohl überall wird den um die geutsche Fußba agen 1. JC. Nürnberg mi großtem Interesse en erleitung hat sich daber Jurnierpausen Uebertrag vorzunehmen. Wieder dre Auf der Castroper Stre einem zweiten Radic leien geworfen. Letzterer in Verlenten zu kümmer elter mußte sich in ärstl An gleichen Tage stieß terer. und Arndtstrake eir ei Kraftrad zulammen. terlent und mußte sich au Beche Fabrzeuge wurden An der Herner, Vidur waaen unn ein Krati tadlabter wurde leicht vo burde wegen fehlerhafte Fahrradd on der Nacht wurde Nr. 16“ ein He pracht“. ohne Nummer. ge Gegen 13.10 Uhr ist e kraße 33 abgestelltes Hei fania“ gestohlen worden.! Nahmen. vernickelten Len eristen Am Vorderrad be Ebenfalle gestohlen wu Ecke Rott. und Kortun sadtrad Marke„Läufer“, nen schwarzen Rahmen befindet sich eine Donamo Wer hat die Diebstäl zahle beobachtet oder we Angaben machen? Angaben, die auf Nd. perden. erbittet die Kri voliseipräsidium, Ubland Jahlen aus den Im Monat Mai emt in der offenen hauptunterstützungser n Vormonat 9573H mit 1990 Köpfen be Kriegsbeschädigte un interstützungsempfäng tentner 2718(5318), A MN(307), A Blinde 52(80), Wohl usatzlich unterstützte Unterstützte Zahl der Zusatz im Vormonat auf Milchgutsc 122) gestellt 61(im Vormonat „In der geschloss brac) waren unterg Personen, im V geheimen deimen 172(168). Provinzialheilanstal Anstalten 21(25) In der halboffe racht: In der Herl losenheim 1 Persor namilien mit 1751 muien mit 1747 Kö betrug 613 15 General Gamelin beneral Beck. statteteen co französischen Gener olin, einen Hö lic *Chese des sindet in d ksamkeit und 1 wellen schen Kreisen der franzoi= rauf hingewiesen, daß die Beck eine günstigte Man begrüße die ner onbeiden Generalstabeche dent Dr. Schacht Vien (Drabtb.) Mit einem Sontraf am Donnerstag vort Dr. Schacht und seine ektor Wilbelm und Reedelstaedt. in Erwide= inlängst der Präsident der bank. Dr. Kienböck. in auf dem Flugplatz Aspern en Präsident Dr. Kien= ucher. der neue Ches de= Botschafter von Papen r Gesandtschaft sowie der die Auslandsorganisation ernard. erschier Flugfeld der Präsident der Killmen. mit den sowie sahlreiche Presseverer Begrüßung fuhr Reichs= zur deutschen Gelandtschaft, ses zweitägigen Aufenthalters wohnen wird. ormittags hat Dr. Schacht nten. dem Bundes. aatssekretär des Aeußern 14 Uhr sand dann ein nberg statt, das der Hans Gastes veranktaltete. zwischen deutschWirkschaftlern (Drahtb.) Im Haag sand unft von Mitaliedern des 1Deutich=Nieder ändischen hollandischen Wirtschaftson Dr. Fentenet van sitzenden der Jnternatiola= tt. Die Fühlungnahme der Wirtheit, die beide Länder inragen zu bedandeln. Füblungnahme in der Zuejubelt seinen folger (Drabtb.) In ganz Buldes Thronfolgers durch Freudenkundgebungen gehauptstadt waren die gani freudig erreaten und be= belebt, welche die Freutungen bewunderte litärkapellen zum fröblichen terrat nahm ein Gesetz an. des Prinzen zum naerklärt wird derausgaben die bistorische s und wünschen der königneugeborenen Prinzen eine rbeitsdienstyflicht hem Muster (Funkspr.) Die Agentut eine Arbeitsdlenstem Muster. die planFacharbeiter und die roite Japans als Teilmahchaftspolitik des Kabinetts en Entwicklung der Jn= und Mandichukuos vorbewerden die Eisen=, Kunstrie als diefenigen seren beschleunigte Entwick trohangelegten Fünstahressollen. Die Bekürchtungen Wirtschaftspolitik dien rnachlässige, versucht der mi zu zerstreuen. Landla versichert, daß die Re= Fünflebresplane" auf die Jnteressen Torpedobombers Juni.(Drahtb.) Ein brlaber stürzte Donnerstag in dafens bei Portsmouth vor ande befindlicher Feriengäste naleugführer wurbe po Ha0les, Bochum 6 Peler ffer0 Sod. lchen kulturpollttichen unv* s1.. Rochum- Ifr den 1e. und Munk. Geter Imicau und Verbreitungege um tar den lotale Joterd» 0n... ofaten Len Manenicheid vochumer Tageschronik Man merke Freitag, den 18. Juni onnenaufgang 4,06 Uhr.=untergang 2055 Uhr. Mondaufgang 15 43 Uhr,=untergang 052 Uhr. 151 Stra der Oesterreicher über Friedrich den Großen bei Kolin Schlacht bei Belle=Alliance(Waterloo) Der Kampfflieger Max Immelmann an der Westfront gefallen(geboren 18000) Der norwegische Polarforscher Amundsen im Wasserflugzeug zwischen Norwegen und der Bareninsel verschollen(geboren 1872) Ernennung Baldur von Schirachs zum ondführer des Deutschen Reis W Abschluß eines deutsch=britischen Flottenabkommens Heinrich Lersch gestorben(„Deutschland muß leben und wenn wir sterben müssen"), geboren 1889). Uchtung! Bochumer Schuljugend! Nach einer Vereinbarung zwiten der Leitung Bochumer Reit= und Fahrturniers und der been Jungkannführung fäll. dee Bochumer Jungvolks am Sonnabendnachuttag aus, um den Schülern Gelegenheit zu geden das Turnier zu besuchen. Bekanntlich baben osene Schulklassen unter Führung ihrer Lehter einen verbilligten Eintrittspreis von 10 Pfg x Person Einzelschuler zahlen 2 Ueberlragung des Endspiels um die deutsche Fußballmeisterschaft auf dem Turnierplan Wohl überall wird dem Ausgang des Endspiels im die geutsche Fußballmeisterschaft Schafte 04 acen I. RC Nürnberg, das am Sonntagnachmitag im Reichssportfeld in Berlin stattfindet mi großtem Interesse entgegenaesehen. Die Tur= verleitung hat sich daher entschlossen, während der Iurnierpausen Uebertragungen aus dem Endspiel vorzunehmen. Wieder drei Verletzte Auf der Castroper Strabe wurde ein Radfahrer i einem zweiten Radfahrer angefahren und au leien geworfen. Letzterer fuhr weiter, ohne sich um in Verlenten zu kümmern. Der angefahrene Rad= ebter mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. * An gleichen Tago stießen an der Kreuzung Wit= terer= und Arndtstraße ein Personenkraftwagen und ein Kraftrad zulammen. Der Kraftradfahrer wurde ferletzt und mußte sich zum Krankenhaus begeben Bede Fabrzeuge wurden leicht beschädigt * an der Herner, Vidumestraße, stießen ein Lasttratiwagen und ein Kraftrad zulammen. Der Kratt= rabsabter wurde leicht verlent. Der Laitkraftwagen burde wegen fehlerhafte Bremse sichergestellt. Fahrraddiebstähle In der Nacht wurde aus der Garage„An der Schalwiele Nr. 16“ ein Herrenfahrrad. Marke„Südbracht“. ohne Nummer. gestohlen. * 13.10 Uhr ist ein vor dem Hause Roon= abgestelltes Herrenfahrrad. Marke„Rherania“ gestohlen worden. Das Rad hat einen arauen Nahmen, vernickelten Lenker mit schwarzen Gummi sriffen Am Vorderrad befindet sich eine Zugbremse. Ebenfalls gestohlen wurde gegen 7 50 Uhr ein an dae Rott. und Kortumstraße abgestelltes Herrenfodrrad Marke„Laufer“, Nr. 619. Das Rad hat nen schwarzen Rahmen und gelbe Felgen. An dem befindet sich eine elektrische Beleuchtung mit Donamo aber hat die Diebstähle oder einen der Dieb= sahle beobachtet oder wer kann sonst sachdienliche Angaben machen? angaben die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Rochum. lolneiprasidium, Ublandstraße 35. Zimmer 243 Jahlen aus dem Wohlfahrtsamt Am Monat Mai 1967 wurden im Wohlfahrtsamt in der offenen Fürsorge inegesamt 9105 Laupfunterstützungsempfänger mit 1888 Köpfen, n Vormonat 8573 Hauptunterstützungsempfänger Köpfen betreut. Davon entfallen auf: Kriegsbeschädigte und=hinterbliebene 99 Hauptunterstützungsempfänger mit 147 Köpfen, Sozialtentner 2718(5318), Kleinrentner 466(602 Under 307(207), Armenpfleglinge 2497(4904), Glinde 52(W0), Wohlfahrtserwerbslose 240(5733), zusatzlich unterstützte Wohlfahrtsarbeiter 78(243), Unterstützte des Arbeitsamtes 528(1694) e Zahl der Zusatzrentenempfänger betrug 10 . im Vormonat 1814 mit 269 Köpfen. AnNtage auf Milchgutscheine wurden 96(im Vormonat 1972) gestellt In der Wochenfürsorge wurn 61(im Vormonat 34) Anträge gestellt in der geschlossenen Fürsorge(Anstaltsfürwaren untergebracht: in Krankenbäusern Personen, im Vormonat 612, in eigenen Pfleseselmen 25(25), in Bochumer nichtstädt. AltersFemen 172(168), in Waisenhäusern 151(162), in Srovinzialheilanstalten 1102(1088), in sonstigen Anstalten 24(25) sin der halbofsenen Fürsorge waren untergein der Herberge als Wanderer täglich nach Familientag der Trockels in Bochum Die im vergangenen Jahre im Familienverband der Trockel und Trockels zusammengeschlossenen Familien, die ihren Namen auf den Soester Stadt= und Kirchenpatron, den hl. Patroklus, zurückführen, kamen in Bochum zu ihrem zweiten Familientag zusammen. Der Führer des Familienverbandes, Stud.=Ass. Franz Trockel=Castrop=Rauxel, gab im Jahresbericht ein Bild von der Arbeit des vergangenen Jahres. Es galt zunachst, die Stammsitze der samtlichen Namenstrager zu ermitteln. Von 40 Mitgliedern des zur Zeit 84 Familien starken Verbandes sind die Vorfahren bekannt, von weiteren 20 kann wenigitens der Stammsitz angegeben werden. Von den Stammsitzen Hattrop. Langenberg, Westernkotten und Westönnen wird im Laufe des Jahres eine vollständige Uebersicht bergestellt werden können. Im argen liegt die Forchung noch bei den aus dem Münsterlande stammenden Familien. Es wurde der Hoffnung Ausdruck gegegeben, daß die Bochumer Zusammenkunft auch dazu beitragen möge, den Gedanken der Forschung in diesem Gebiete weiter zu tragen. In der Zusammenkunft wurden praktische Fingerzeige für die weitere Forschung gegeben. Die Ergebnisse werden den Mitgliedern laufend durch die Zeitschrift des Familienverbandes„St. Patroklus“ bekanntgegeben. So wird die nächste Nummer über die Verzweigungen der Hattroper Familie berichten, während die letzte einen Bericht über den Westönner Zweig brachte. Der Verband ist dem Bunde westfälischer Familienforscher beigetreten. Ueber die finanzielle Lage des Verbandes berichtete der Kassenwart, Lehrer Trockels=Müllingsen.— Im nächsten Jahre wird der Familientag wieder in Soest zusammentreten.— Der Nachmittag vereinigte die Familien zu einem gemütlichen Beisammensein. Zur Unterhaltung trug insbesondere die Dortmunder Rollschuhmeisterin Ine Trockel durch ihre Darbietun, gen bei. Im zwanglosen Beisammensein war den Familien Gelegenheit geboten, sich näher kennenzulernen. Volkstumsabend im Rathausinnenhof Ein vielverheißender Anfang- Vom Welter wenig begünstigt Schade, daß dieser erste Volkstumsalend, den die 93.=G.„Kraft durch Freude“, Abteilung Volkstum und Brauchtum, gestern mit ihren verschiedenen Spielgruppen im Rathausinnenhof veranstaltete— übrigens zum ersten Male in Bochum— so sehr unter einer jahresunzeitgemaßen Kühle litt. Der Regen hatte zwar aufgehört, aber der Himmel war dunkel und bedeckt und man batte Not, das umfangreiche Programm trocken unterzubringen. Selbstverständlich besteht Interesse für diese Veranstaltungen, die gestrige war trotz aller Wetterwidrigkeiten ein verheißungsvoller Anfang. und man würde es bestimmt begrüßen, wenn solche Volkstumsabende in regelmäßigen Abständen alle drei oder vier Wochen stattfinden würden. Einige hundert Vollsgenossen hörten die Lieder und Märsche und Walzer des Handbarmonika=Orcheers unter Leitung von Häßler, der Gitarrengruppe unter Leitung von Vieten und der Singegruppe unter Leitung von Sprenger. Hübsche Tänze bot die Tanzaru““. unter Leitung von Jansen, die gewiß noch kesser gewirkt bätten, wenn Tänzer und Tänzerinnen in einheitlicher Kleidung erschienen wären. Der Mitarbeiter beim AdF=Kreisamt Kraft leitete die Veranstaltung. Dem 12. 05B.-Fest entgegen Eine Bitte des Deutschen Sängerbundes an die Behörden und die Wirteschaft! Nur noch wenige Wochen trennen uns von dem 12. Deutschen Sängerbundes=Fest in Breslau, das ein gewaltiges Erlebnis für alle Teilnehmer werden wird. Im Anschluß an die Verfügung des Reichs= und Preußischen Ministers des Innern vom 5. März richtet nun der Festausschuß des DSB. die Bitte an die Behörden und die Wirtschaft, auch ihrerseits zum Gelingen des Festes beizutragen und Arbeitern und Beamten in den Tagen vom 28 Juli lis zum 1. August weitgebendes Entgegenkommen bei der Gewährung von Urlaub zu zeigen. Gilt es doch, nich nur ein Hochfest des deutschen Liedes zu feiern, sondern auch durch die gewaltige Kundgebung unseren Brüdern und Schwestern im Grenzland unsere unlösbare Verbundenheit zu bekunden. Das„reichswichtige“ Fest wird von allen teilnehmenden Sängern eine Anspannung aller geistigen und körperlichen Kräfte fordern. Es scheint darum nicht unbillig, den Sängern den erbetenen Urlaub nach Möglichkeit nicht auf ihren planmäßigen anzurechnen. Erfreulicherweise haben schon eine Reihe Behörden und Werke dieser Anregung entsprochen. Auch finanzielle Unterstützungen von manchen Behörden sind schon erfolgt. So bewilligten die Städte Dortmund, Hagen, Gelsenkirchen, Herne und Wattenscheid größere Summen, um das Fest zu fördern und bedürftigen und würdigen Sängern die Teilnahme zu ermöglichen. In gleicher Art handelten auch größere Werke. Es muß alles geschehen, um die Breslauer Tage, die auch durch die Teilnahme namhafter Persönlichkeiten des Staates und der Partei in ihrer Bedeutun hervorgehoben werden, zu einem lebendigen Ausdruck des deutschen Volkswillens zu machen. + Silberhochzeit. Die Eheleute Justissekretär Friedrich Philipps von hier, Emscherstraße 25, können heute ihre Silberhochzeit begehen. Glückauf zur goldenen! Eigentümer eines Herrenfahrrades gesumn Sichergestellt wurde ein Herrenfahrrad. Marke„Erzella“. Nr. 320 580. An dem Rade befindet sich ein Kilometerzähler, Donamo mit Lampe. Eigentums= berechtigte werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstraße 35. Zimmer 243, zwecks Besichtigung und Entgegennahme ihres Eigentums zu melden. Zwei Südwestfalen Gaste der Hauptstadt der Beweguna. Eine Hitler= Urlauberkameradschaft in Stärke von 61 Mann traf in München ein. Es handelt sich um verdienstvolle Parteigenossen, je awet Mann aus jedem Gau, die als Gäste der Hauptstadt der Bewegung vierzehn Tage in München verbringen. Aus Westialen=Süd nehmen teil: SATruppführer Willi Reuker. Witten, in die Partei eingetreten 9. 11. 26. Träger des Ehrenzeichens. und SS=Unterscharführer Fritz Vogel. Hagen, eingetreten in die Partei 1. 4. 29. Kleinod in die Silbersee gefaßt“ als Westdeutsche Erstaufführung auf der Bochumer Bühne Wenn nach der Aufführung der Dichter selbst ganz beglückt der Hauptdarstellerin auf der Bühne coram publico die Hand küßt, wenn deutsche Intendanten und Bühnenverleger immer wieder mit Peiet Kuhlmann, Willi Busch, Gerbard Meinece, Ernst Holznagel und Walter Kaltheuner sowie den Regisseur Dr. Saladin Schmitt und den Bühnenbildner Dr. Harry Mänz vor den Vorhang zwingen, nachdem die westdeutsche Erstaufführung„Kleinod in die Silbersee gefaßt“ zu Ende gegangen war, dann kann man wohl sagen, daß die Aufführung gefallen hat. Wir sind in der beglückenden Lage, das hier feststellen zu können. Unsere Beobachtungen am Mittwochabend hielten sogar die Tatsache fest, daß Ungeteilte Anerkennung für Bochum Sie sprach aus Gesprächen mit auswärtigen Gästen nn Preis. orr 11 900 bovon Rutate 4: 7 Steeier Zeuung a Mattentcheld. 100 ver Herverge als Wanorrr Wochendurchschnitt 5 Personen, im Obdachlosenheim 1 Person. In den Familienasylen samilien mit 1751 Köpfen(im Vormonat 362 Famil n mit 1747 Köpfen). Der Gesamtfürsorgeaufbetrug 613 151,63 Mk.(im Vorm. 52 30.61 Nach der Aufführung, die am Mittwoch abend als vierte Vorstellung der Reichsrheaterfestwoche in Bochum gestartet wurde, trafen sich die auswartigen Gäste zu einem zwanglosen Beisammensein im Parkhotel„Haus Rechen“, wo der Silbersaal für sie reserviert war. Hier saßen für einige Stunden deutsche Bübnenleiter Buhnenverleger Vertreter der führenden Presse Deutschlands und Kunstdezernenten der verschiedensten Städte einträchtig beisammen. Die Darsteller der wentdeutschen Erstaufführung waren leider nicht erschienen, sie trafen sich anscheinend mit ihren früheren Kollegen unter sich; bemerkten wir doch bei der Vorstellung unsere frühere Tragödin Liselotte Schreiner und unseren Charakterdarsteller Galbiera, der heute in Krefeld eine Zierde des dortigen Ensembles ist. Die Stadtverwaltung war durch den Oberbürgermeister Dr. Piclum. Bürgermeister Geyer, Stadtbaurat Timmermann und natürlich durch den Kunstdezernenten Stadtrat Stumpf vertreten, während das Stadttheater durch Intendant Dr. Saladin Schmitt. Heidi Kublmann und Chefdramaturg Walter Tbomas repräsentiert wurde. Als unser Intendant mit der Hauptdarstellerin des Abends erschien, waren beide Gegenstand berzlicher Ovationen. Reichsdramaturg und Präsident der Reichstheaterkammer Dr. Rainer Schlösser, der mit dem Stab seines Ressorts erschienen war, sprach Dr. Saladin Schmitt seine hohe Anerkennung für die mustergültige Inszenierung von„Kleinod in die Silbersee gefaßt“ aus und gratulierte Heidi Kuhlmann zu ihrem großen Erfolg, mit der er sich auch längere Zeit unterhielt. Auf diesem gesellschaftlichen Parkett batte man die beste Gelegenheit wieder einmal mehr die auswärtigen Gaste gewissermaßen ein klein wenig au interviewen und nach ihren Eindrücken über Bochum zu befragen. Was uns immer wieder entgegenklang, war die besondere Zufriedenbeit darüber, daß man in Bochum wirklich in die Lage versetzt wurde, einmal das Kunstschaffen einer westdeutschen Bübne kennenzulernen. In Köln und Düsseldorf sei das nicht der Fall gewesen, dort habe man zu den Festausührungen Darsteller von internationalem Klang zu den Auffüh= rungen herangezogen, wodurch offensichtlich der weck verkehlt worden sei. Denn der Sinn dieser Reichstheaterfestwoche sei doch einmal einen Querschnitt aus dem künstlerischen Wollen und Schaffen der westdeutschen Theaterwelt zu geben. Der Runstdezernent von Flensburg bestatigte uns in einem ausführlichen Gespräch diese von anderen gehorte Auffassung, der in humorvoller Weise eingestand, daß man in Bochum reelle Ware vorgesetzt bekommen bätte. Auch über den Empfang durch die Stadt äußerte er sich lobend. Bochum habe damit den Vogel abgeschossen. Es sei so gemütlich und gesellig gewesen und man habe es rührend empfunden, daß man sich hier so um die Gaste bekümmert habe. Die Fahrt nach der Burg Blankenstein habe ihn beglückt und ihm reizende Eindrücke vermittelt von einer Stadt, die er bisber immer als„schwarzberußtes Industrieloch“ abgetan habe. Wundervoll sei der Park hier in Bochum, den er niemals hier vermutet habe. Herrlich sei die Umgebung Bochum, sauber die Straßen, großstädtisch der Verkehr, modern eingerichtet die Hotels, die ihm wegen ihrer Sauberkeit imponiert haben. Außerordentlich bedauerte er, nicht noch Muße und Zeit zu einem Besuche für das Rathaus und andere Repräsentationsgebäude zu baben, nachdem er nun einmal Bochum von einer ganz anderen Seite babe kennengelernt. In unserer Gesellschaft befand sich die Führerin der Flensburger Frauenschaft, die ebenfalls ganz begeistert über Bochum war Ihr hatte es vor allem die Aufführung am Abend angetan, die sie einfach fasziniert habe. Die großartige Inszenierung der Bühnenbilder und die disziplinierte Kunst der Schauspieler habe ihr ungemein imponiert. Die Aufführung Labe ihr eine kleine Ahnung von dens Bochumer Stil und der Inszenierungskunst Dr. Saladin Schmitts, von dem sie soviel gebört habe, vermittelt. Sie sei glücklich, daß sie entgegen ihrer ernen Absicht doch noch nach Bochum gekommen sei. Sie nehme von dieser schönen und großen Stadt unauslöschliche Eindrücke mit nach Hause und vor allem der Abend im Stadttheater habe sie um ein künstlerisches Erlebnis bereichert, das nicht so schnell in ihrer Erinnerung verblassen werde Aehnliche Werturteile börten wir auch noch aus dem Munde anderer Giste die rückbalttos das Falzinierende der Aufführung anerkannten und sich begeistert über unsere Stadt äußerten. Demnach kann man wobl sagen, daß unser Stadttbeater ein Werbefaktor von ganz besonderer Bedeutung ist, und daß der Besuch auswärtiger Gäste dazu angetan ist, Bochum immer mehr die Geltung zu verschaffen, die ihm aufgrund seiner wirtschaftlichen und kulturellen Bedentung zukommt. der Reichsdramaturg und Präsident der Reichstheaterkammer sich mit den Besuchern in der Ehrenloge am stärksten an diesem Applaus beteiligte, wie Ministerialrat Dr. Rainer Schlosser denn auch nach der Vorstellung Dr. Saladin Schmitt seine größte Anerkennung und Heidi Kublmann die herzlichsten Glückwünsche für ihren großen Erfolg aussprach. Und da auch Gerhard Aichinger, der Dichter, an diesem Abend Gegenstand herzlicher Beifallsbezeugungen war, so kann man wohl sagen, daß sich in den Verdienst an diesem großartigen Erfolge beide Parteien teilen, der Verfasser, der ein blutdurchpulstes, echtes Theaterstück auf die Bühne brachte, und die Bochumer Bühne, die diesem Stück die rechte Wiedergabe verlieh. Ueber Inhalt und Handlung dieses völkischen und nationalbestimmten politischen Dramas haben wir gestern schon in aller Ausführlichkeit das Notwendige gesagt. Bliebe höchstens zu wiederholen, daß„Kleinod in die Silbersee gefaßt“ der sumbolische Ausdruck für das ewige England ist und daß das Drama das Schicksal der deutschen Prinzessin Caroline von Braunschweig behandelt, die mit 27 Jahren mit dem Prinzen von Wales verheiratet wurde, daß dieser, als er König geworden war, den Prozeß auf Scheidung gegen sie anstrengte, daß Caroline in diesem Prozeß Siegerin blieb, daß sie dann den Spieß umdrehte und den Sturz des Königs und seiner Regierung betrieb und just in dem Augenblick als sie ihr Ziel erreicht bat. Gift nimmt, als sie erkennt, daß nur ihre persönlichen Reize sie in die Gunst des Volkes brachten. Dr. Saladin Schmitt hatte die Aufgabe, dieses Werk in eine straffe Form zu gießen und alle Schönheiten wie Ornamente herauszuziselieren. Er machte das mit der ihm eigenen künstlerischen Intensität. Als Mittel bediente er sich des Rotstifts, der Dekoration, der Raumgliederung. Zunächst ging er an das Manuskript heran, das er überprüfte und feilte, es von Schlacken wie Lanaatmigkeit, Wiederholungen, Unklarheiten reinigte, um so die dramaturgische Linie zu erreichen, die ihm vorschwebte. So meißelte er zunächst die Konturen des Werks heraus, profilierte es in seinen scharfen Umrissen und machte es so besonders wirksam und eindrucksvoll. Dann schaffte er ihm den passenden Rahmen. Dabei war ihm Dr. Mänz wieder behilflich, der mit seinen Bühnenbildern dem Wollen des Intendanten entgegenkam und so das Werk ins richtige Licht setzte. Als der Vorbang aufgebt, sieht man die vier Mitglieder des englischen Kronrats in hohen wappengeschmückten Sesseln in einem von Glasfenstern durchbrochenen Raume frontal zum Publikum sitzen. Ernst und würdig sitzen die Männer des Königs da, in deren Hände eine Entscheidung von größter Verantwortung gelegt ist. Der Zuschauer ist sofort selbst ernst gestimmt und gespannt auf das Kommende. Nach dem Vorspiel der 1. Akt. Er führt in die südliche Sonne des unbeschreiblich schönen Comersees, wo Caroline nach unruhigem Umherirren nun ihre Tage verbringt. Am Gestade der See auf einer marmornen Terrasse träumt Caroline auf einem mit roter Seide ausgeschlagenen Ruhebett in einem duftigen. gelbseidenen Empirekleid, während von ferne en Bankelsänger sein heiteres Lied erklingen laßt. Dieses Bild, das die Heiterkeit des südlichen Himmels und die entzückenden Idylle einer seeumspielten Insel atmet, ist in seiner dunamisch abgestuften Farbigkeit und seiner architektonischen Konzentration typisch für den Bochumer Inszenierungsstil. Es machte die Illusion von der traumhaft schönen„Märcheninsel“ vollständig Das Bestreben„das Buhnenbild wie ein Gemalde festzuhalten, war offensichtlich. Dann der .*. 1 TTE it 1 e.) 1 7 e et) t 4. ** höhepunkt dieses Abends die Parlamentsszene, die Dr. Saladin Schmitt wieder als Meister der dramatischen Bewegung und der Massenszene zeigte, prachtvoll gesteigert von der förmlichen Nüchternbeit bis zum brausenden Zusammenklang der einzelnen Parteien und der Regierung beim englischen Nationallied. Politisches Theater im wahrsten Sinne des Wortes, das durch seine Wucht und Großartigkeit alle fesselte. Hier zeigte sich so recht, welche Bedeutung dem Bühnenbild und einer straff geführten Regie zukommt. In diesem eindrucksstarken Rahmen bewegten sich die Darsteller als handelnde Personen mit einer Vitalität und Selbstverständlichkeit, als ob sie hier zu Hause wären. Wir sagten schon, daß das Stück auf einer Frauenrolle aufgebaut ist. Zwar nennt das Programm noch zwei weitere Frauen, aber sie treten nicht mehr wie ein fliehender Schatten in die Erscheinung. In diesem Männerstück mit fast nur politischen Rollen bildet die Titelträgerin mit ihren Qualen den Mittelpunkt. Sie wurde von Heidi Kuhlmann verkörpert, die mit dieser Rolle sich ihren zweiten großen Erfolg in der diesjährigen Spielzeit holte. Der Verfasser stellt sie als schönes, begehrenswertes Weib hin, obwohl sie geschichtlich um diese Zeit schon 50 Jahre alt war. Heidi Kuhlmann entsprach auch äußerlich den Intentionen des Dichters, sie war eine Schönheit von eigenartigem Reiz, die in dem köstlichen Gefaß prachtvoller Kleider leuchtete. Aus weiblich=sinnlicher Versonnenheit heraus steigerte sie ihre Rolle bis zu dem klirrenden Glanz der Herrscherin, die sich an ihrem Ziele sieht, um dann wie ein ausgebranntes Licht fast lautlos zu verlöschen. Ihrer schlanken, biegsamen, hochgewachsenen Gestalt verlieh sie die edle Haltung einer Königin, auch dann noch maßvoll beherrscht, als man mit gekauften Dokumenten den Verzicht auf die Königinwürde verlangt, und da herrisch stolz, wo man sie der Lüge bezichtigt. Ihre Empfindungen weiß sie schon durch einen kurzen Blick, durch eine herrische Geste, durch ihr Mienenspiel sichtbar zum Ausdruck zu bringen. Die mustergültige Aufführung am Mittwochabend sicherte dem Werk einen durchschlagenden Erfolg. Das mit deutschen Intendanten, Pressevertretern und Bühnenverlegern sowie Kunstdezernenten aus den verschiedensten Stadten besetzte Haus dankte den Schauspielern mit enthustastischem Beisall. Peter Schiffers. Komeo und Julia" Im Rahmen der Festwoche„Klassisches und neues Drama“ folgte gestern abend der Welt schönste Liebestragödie„Romeo und Julia“. Ein weiter Sprung vom zeitgenössischen zum klassischen Dramatiker des Mittelalters. Am 13. Januar dieses Jahres kam die Bochumer Bühne mit diesem Liebesdrama des großen Engländers in neuer Inszenierung heraus ung fand mit ihrer Aufführung jubelnde Zustimmung. Seitdem hat sie in wiederholten Vorstellungen Hunderte und aber Hunderté begeistert und auch gestern abend hielt sie die Zuschauer wieder in ihrem Bann, weil Dr. Saladin Schmitt es verstanden hat, dem Werk in seiner Totalität eine Deutung zu geben, die der Poesie, dem lyrischen Gehalt und der Leidenschaft, die dem Liebesspiel innewohnen, gerecht wurde. Das Werk wurde ohne wesentliche Abstriche gespielt, weshalb es sich auch von 19.30 bis 23 Uhr hinzog. Ein prunkvoller barocker Bühnenauflau, der die Szenen übereinander und nebeneinander sich abwickeln läßt, ist der tief beeindruckende Rahmen für diese Tragödie der Herzen, der von den Projektionen belichtet und von den prunkenden, farbig abgestuften Kostümen belebt wird. So wurden die einzelnen Szenen zu lebenden Gemälden, die das Auge immer wieder fesselten. Sie sind denn auch mit Absicht ganz auf die Augenwirkung eingestellt und selbst das Traaische und Komische wurde hier ins Bildliche ülersetzt Bei einem Ablauf sich ständig wechselnder, in Licht und Farbe getauchter Bilder spielt sich die köstlichste und poetischste Liebestragödie ab, die in der Weltliteratur nur einmalig ist. Ihr verleiht das Liebespaar Horst Caspar als Romeo und Gisela Uhlen als Julia den leidenschaftlichen Atem, die in jugendlicher Hingabe an ihre Rollen dramatischen Hohe steuern, wahrend der Haß der jeser Häusen beiden Veroneser Häuser sie umlauert. Dank der klaren Dramaturgie, der einprägsamen Raumgestaltung, der prunkvollen Umwelt, dem packenden Spiel von Licht und Schatten, und der Spielleidenschaft des Ensembles wurde auch g Abend für die Zuschauer wieder zu einem Erlebnis, für das sie mit berzlichem Beifall dankten. Man kann es verstehen, daß diese Neuinszenierung als künstlerische Tat in ganz Wesdeutschland gewertet worden ist. Eine Romeo= und JuliaAufführung in der Bochumer Ausstattung dürfte wohl kaum ihresgleichen haben. Peter Schiffers. Heute: Wallenstein Nach dem gestrigen fünften Tage der Woche „Klassisches und neues Drama“ folgt heute als sechste Aufführung die„Wallenstein“=Trilogie. In der Titelrolle Gerbard Meinecke. Die Aufführung beginnt um 19 Uhr, sie ist für freien Verkauf und Vormiete A 29 angesetzt Morgen„Agnes Berauer“. Die Neueinstudierung mit Hidde Ebert in der Titelrolle und Willi Busch uno Horst Caspar als der alte und der junge Herzog konnte bei ihrer Premiere einen ungewöhnlichen Erfolg erleben. Auch bei dieser Aufführung werden zahlreiche Theaterleiter und hohe Vertreter von Partei und Staat anwesend sein.— Karten sind nom zu haben. Die Aufführung ist für freien Verkauf und für Vormiete B2 angesetzt Sonntag als Abschluß der Woche„Klassisches und neues Drama“:„Faust“ 2. Teil für freien Verkauf und als Zusatzvorstellung für den Grünen Ring 7. Wie von Heidi Kuylmann eine faszinierende Wirkung ausging, so strahlten die Männer um sie herum lebensechtes Geschehen aus. Der Herzog von Bergamo war Horst Caspar, ein schöner Abenteurer, wieder etwas allzu geräuschvoll in seiner glühenden Liebe, doch einwandfrei in der Charakterisierung. Willi Busch beeindruckte stark durch seine vornehme Gelassenheit und die adlige Haltung als Rechtsanwalt Lord Erskine. Trotz aller Kühle ging von ihm eine zwingende Wärme aus, und er war nur da der kalte Staatsmann, wo es um den letzten Ausweg füir die Krone ging. Ernst Holznagel gab dem Livervool ein fanatisches Gesicht, sein Ministerpräsident war von Format und bezwingender Geste. Walter Kaltheuner als Lordkanzler und Herr des grünen Buches war wieder von schillernder Hinterhältigkeit und Bösartigkeit, obschon seine Maske das Lauernde, Spürhundmäßige überdeckte. Gerbard Meinecke gab den Marschall Wellington mit verkniffenem Gesicht, stark und rücksichtslos, doch von ergebener Treue zur Krone. Alfred Zchieske war ein unproblematischer Brougham mit einem Schuß ins Lustige, Heinz Holthunsen war der tyvische Parlamentarier, der seine Parteifreunde immer wieder aufzuvutschen verstand. Willy Maienknecht traf den Ton eines Parlamentsberichterstatters vorzüglich. Curt Bartz war ein kurz entschlossener und männlicher Leutnant von soldatischem Einschlag. schwere Antounglück im Crengeldanz vor Gericht Trunkenheit die Ursache— Führerflucht Am Crengeldang ereignete sich in den späten Jahres ein in seiDie Kunstbetrachtung anläßlich der Uraufführung in München im vorigen Jahre hatte Bedenken geäußert, ob denn die tragische Verkettung, auf der das Ende der Heldin aufgebaut ist, wirklich zwingend sei. Dieser stellt der Dichter in der Festschrift, die vom Bochumer Stadttheater herausgebracht wurde, eine Rechtfertigung entgegen. Wenn man auf das Beispiel großer Herrscherinnen in der Geschichte verweise und meine, daß vor allem die Erinnerung an die Kaiserin Maria Theresia nicht zu der Schlußfolgerung führen dürfe:„Des Mannes Dasein ist die Macht, die Aufgabe der Frau aber ist die Liebe", so könne mit solcher Beweisführung jede Katastrophenlösung im Drama bestritten werden. Und in der Tat, gar mancher Mörder auf dem Königsthron sei friedlich in dem Herrn entschlafen, ohne von allen Rachegeistern gehetzt dem Lichtschwert Richmonds zu verfallen, und nicht jeder Eifersüchtige ziehe unerbittlich die Summe Othellos:„Mich selber tötend sterb ich so im Kuß“. Das Drama sei eben konsequenter als im Leben, es sei immer der äußerste, notwendige Fall. Gewiß, bei einer geringen Verschiebung des Charakters Carolinens hätte auch er, der Dichter, zu einem anderen Schluß kommen können. Er hätte die Königin etwa in das große Reich des Mütterlichen heben können, aber so wie er sie eben bis an das Ende durchgezeichnet, als jener Macht verfallen, die allein dem Manne zusteht, glaube er das Recht zu besitzen, sie ihren Dämon mit dem Tode büßen zu lassen. Mit dieser Rechtfertigung begründet der Dichter das unrühmliche Ende seiner Dramenfigur, das auch viele Zuschauer Mittwochabend als Bruchstelle empfunden haben dürften. Nach dem Dichter ist die Idee des Erhabenen in seinem Drama durch den Staat symbolisiert. Um ihn geht es, er ist der einzige und gewaltige Gegensvieler Carolinens. Schon im Anblick der reinen Idee, schon im Gipfelrausch der Größe scheitert Caroline am Ende dennoch. Und zwar: an einer falsch gestellten Aufgabe. Abendstunden des 2. Mars dieses nen Folgen schweres Autounglück. Dort wurde ein Anstreicher Schüler auf seinem Rade von einem hinter ihm kommenden, im Zickzackkurs fahrenden Perionenauto erfaht, und mitten zur Strabe ge schleudert, wo er mit schweter Schadelverletzung und anderen Verletzungen liegen blieb. während sein beschädigtes Rad in das Untergestänge des Autos sich verfangen hatte. Der Fahrer des Autos nahm von dem Unglück keine Notiz. Auch jetzt noch hielt er den Zickzackkurs seines Wagens bei, wie Straßenpassanten bemerkt haben Diese haben auch wahrge nommen, wie der Fahrer des Autos zweimal auf der Straße kurze Zeit gehalten hat und seinen Wa= gen nachprüsend umging. Beim zweiten Male 60g er ein Fahrradgestänge unter leinem Wagen der und warf es zur Seite, worauf er schnell seine Fahrt fortsente. Er wäre wohl nicht ge aßt worden, wenn er nicht das Pech gehabt hätte, gegen einen Baum zu fahren. wodurch sein Wagen schwer beschädigt wurde. Zufällig passierte ein Bochumer Strayenbahnwagen die erste Uniallstelle. Man sah einen Mann schwer verlezt auf der Straße liegen. Ein im Straßenbahnwagen als Fahraast befindlicher Bochumer Kriminalkommissar ließ den Wagen sofort halten und bemühte sich mit anderen um den Verletzten. den man dem Hospital zuführen ließ. Sodann verolgte der Kommissar weiter die Straße und traf den Una ücslahrer bei seinem ichwerbeschädigten Wagen an. Der schwer verletzte Mann war unweit seiner Wohnung auf der Kaltenbardt überfahren worden. Der Kommissar verhaftete den Autofahrer. der offensichtlich den Eindruck eines Betrunkenen machte. Es handelte sich um einen gewissen B B. hatte sich nun vor dem Schöffengerichte wegen fahrlässiger Körperverletzung und Führerklucht zu verantworten. Der Verletzte hat monatelang Krankenhaus gelegen. Erst acht Tage nach dem Unfall ist er wieder zur Besinnung gekommen. Er leidet noch heute unter den Folgen der Unfallverletzungen. Der Angeklagte wollte Glauben machen, daß er von dem Zusammenstoh nichts wahrgenommen hatte. Er habe sich auch nicht betrunken gefühlt. Diese Einlassungen des Angeklagten mußten aber nach den Feststellungen der Untersuchung und der Gerichtsverhandlung als völlig unwahrscheinlich anmuten. Der Staatsanwalt beantragte negen den Angeklagten eine Gelamtstrafe von 1 Jahre 3 Monaten Gelängnis, darunter allein 8 Monate Gefänanis wegen der Führerflucht Das Gericht erwog das stra'. lose Vorleben des Angeklagten, der im Kriege mehrfach in schweren Schlachten verwundet worden ist und dem während seiner vielfährigen Fahrzeit im Auto nichts Verkehrswidriges passiert ist verurteilte ihn zu 4 Monaten Gefängnis. Dem Angeklagten ist alsbald nach dem Unfall der Führerchein entzogen worden. falls Ausschau nach Pferd und Wagen gehalten hatte. Es sente nun der Fahndungsdienst der Kriminalpolizet ein. der sich nach den Umständen sohr langwierig gestaltete, weil niemand in der Wirtschaft den Mann sich genauer angesehen hatte. Dann erfuhr man, daß ein Mann. auf den die Beschreibung des Steckbriefes paßte, in Neuk=Grevenbroich einem Pierdesch ächter vor einigen Wochen ein aute= Tier zum Kauf angehoten hatte, das auch angekauft uny zur Schlachtung gekommen war. Die von dem gestohlenen Tier gegebene Beschreibung paßte wieder mit dem geschlachteten überein. Zudem hatto man im Graben der nach Greyenbroich hineinküh= rende Chaussee eine Pierdekarre herrenlo= liegen gefunden, die offenbar die war, welche in der HorstWessel=Strabe in Bochum weggeführt worden war. wenn auch der Dieb das Firmenschild entsernt hatte. Die wolteren Fahndungen an' Grund dieser Anhaltspunkte führten dann zur Verhaftung eines Mannes. der im Rufe eines leidenschaftlichen Pierdediebes stand Es handelte sich um einen gewissen Bernbard Kamp. seines Berufes Kutscher. der inzwilchen in einer anderen schweren Pferde= diebeslache von der Essener Polizei, aufgeariffen worden war. Kamp leuanete natürlich jegliche Beteillaung an dem Bochumer Pierdediehstahl. Er wurde aber von dem Neuber Schlächter als der Mann erkannt. der ihm das Pford zug=führt hatte. Nunmehr hatto sich Kamp. der Anfana Januar 107 wegen Pferdediebstahles von der Essener Strafkammer zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist. vor dem hiesigen Schöffengerichte wegen des Bochumer Pferdediebstahles zu verantworten Soine Vorstrafenliste weist bereits 10 Strafen auf. zumeist wegen Diebstahle Sein Leuanen vor Gericht half ihm nichts, denn das Beweismaterial überführte ihn vollends K. wurde weiteren zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, so daß er jetzt 5 Johre Zuchthaus zu verbühen hat Ein Ungetreuer tt Ein Johannes H. von hier wurde seitens des Schöffengerichtes wegen Untreue zu 4 Monaten Gefänanis verurteilt. Der Angeklagte batte für ein hiesiges Unternehmen Gelder bei der Kundschaft ein= zuziehen. Fortgesetzt hat er nun gröhere und kleinere Summen in die eigenen Taschen wandern lassen. Die Gesamtsumme des so veruntreuten Geldes stellte sich schließlich auf 1613 Mark. Nur seiner bisherigen Unbescholtenheit hat er es zu verdanken. daß er nicht eine höbete Strafe erhalten hat. Altmetalldiebe vor Gericht Ein berüchtiater Pferdedieb für viele Jahre schachmatt. In einer Verhandlung wurde das gefährliche reiven Treiben eines berüchtigten Pierdediebes enthüllt. In der Mittagszeit des 26. Oktober hatte in der HorstWessel=Straße ein hiesiger Händler Karto feln abgeladen. Nach der Arbeit suchte er zur Erfrischung eine Wirtschaft in der Straße auf und ließ Pferd und Wagen vor der Wirtschaft halten. Mehrmals schaute er nach draußen und fand immer Pferd und Wagen vor. Als er wieder heim ahren wollte, waren aber Pferd und Wagen verschwunden. Da das Pferd ein lammfrommes Tier war und ohne Antrieb nicht von der Stelle gina. kam man gleich auf den Gedanken, daß es entführt sein mußte. Man erinnerte sich auc daß ein Mann die Wirtschaft vorber betreten und sich an der Theke einen Schnaps getrunken hatte. Es war aber nicht au'gefallen, daß dieser Mann wiederholt zum Fenster hinaus ebenEine Diebes. und Hehlergesellschaft von hier hatte sich vor dem Schöffengerichte zu verantworten. In einem hiesigen Gewerbeunternehmen lagerten eine Menge Altmetall. Einer der Angeklaaten hatte nun einen alten, seit vielen Jahren in dem Unternehmen angestellten Mann veranlaßt, dieses Altmetall zum Verkauf herauszugeben. In zwei Fällen wurden größere Mengen mittels eines Autokarrens von dem Sohn des Anstikters abgefahren und zu der Frau eines Althändlers geschafft. Beim zweiten Male wurde der Abholer jedoch abgefaht. Die Frau des Althändlers hatte in beiden Fällen unterlassen. wie die Vorschrift es gebietet, die angekaufte Menge Altmetall in die Bücher einzutragen. Der Anstifter zu diesen Diebstählen wurde zu 4 Monaten Gekängnis. die Ehefrau des Althändlere für unterlassene Eintragung in zwei Fällen zu je 50 Mark Gedstra'e. der eigentliche Dieb zu 2 Monaten Gelänanie verurteilt. Der Abholer erzielte von der Anklage der Beihilfe aus Gründen mangelnder Beweile Freisprechung, während gegen einen weiteren Angeklagten, den Aufseher des Hofes, in welchem daAltmetall lagerte. wegen Geringkügigkeit seines Vergebens das Verfahren eingestellt wurde Wichtige Meldefristen beachten! Zur Neuregelung der Berufskrankheiten Die dritte Verordnung über Ausd der Unfallversicherung auf Berufskrankt 16. Dezember 1936 hat den Versicherungeschuf bessert. Bei schweren Staublunge kungen und Staublungenerkrankungen in gung mit Tuberkulose, die zusammen ein sa Krankheitsbild ergeben müssen, wird Un gung gewährt, gleichviel in welchem Betriebe Staublunge erworben wurde. Alle schweren wiederholt rückfälligen beruflichen Hauterkrankun die zum Wechsel des Berufs oder Erwerbsarbeit zwingen, werden entschadtn Leistungen der Unfallversicherung den neuerdings gewährt bei Erkrankungen Phosphorverbindungen und Mangan, ver N staublunge, bei Lungenkrebs in Betrieben der materzeugung usw Die Verordnung ist am 1. April 107 in getreten. Hat aber ein Versicherter an diesem an einer Berufskrankheit gelitten, die erst durch neue Berufskrankheitenverordnung den Ve rungsschutz einbezogen wurde, so kann ex ire noch die Unfallentschädigung erbalten. In diesen genannten Rückwirkungsfallen muß der sicherungsfall— Beginn der Krankheit oder der werbsunfahinkeit— erst nach dem 30. Januar eingetreten sein. Die Unfalbrente wird dann 1. April 1087 gewahrt. Volkegenossen, die an e Berufskrankheit leiden, welche nach dem neuen entschädigungspflichtig sein kann, müssen ihren trag bis zum 80. Juni 1937 bei der zu digen Berufsgenossenschaft stellen. Das kann mittelbar durch den behandelnden Arzt oder durch Rechtsberatungsstellen der Düst geschehen Tat neue Berufskrankheitenrecht stellt alle mit Am ichsbetriebsgemeinschaften— Schutz der Arbeit und der Unfallverbütung mit. mit diesen Aufgaben Betrauten müssen Wesen Recht der Berufskrankheiten kn Ihrer Untersuchung will eine soeben erschienene schüre„Die Berufskrankheiten in der Unf rung" von Dr. Dr. H. Hebestrei Vloksgesundbeit der DAF) dienen, zu der ärzteführer Dr. Waaner ein Geleitworthel hat. Die Arbeit stellt das gesamte Recht krankheiten nach der neuen Verordnung kurz. aber erschöpfend dar, enthält die Ausfhrungsbei gen, eine Uebersicht der in den letzten gwölf Jahren gemeldeten und entschädigten, Verufskrankbeiten (146 S.. 4 20 RM, Verlag Langewort=Berlin) Da die Bearbeiter in Aemtern der D lote Eed die am Zustandekommen der neuen Berniekrankbe tenverordnung maßgeblich mitgearbeitet haben wird die Arbeit außer den Mitarbeiter auch der Aerzieschaft, den Versicherung Versicherungsbehörden wertvolle Diense leisten NEG. HJ.=Fuhrerschule Castrop Maurel. Der Standort Groß=Bochum der Hitler=Jugend behnt in Castrov=Rauxel eine eigene, anerkannte Jubrerschule, auf der laufend Lehrgänge durchcinert werden. Wieder zwei Rb.=Urlaubsfahrten besegt! Aus der Reibe der noch freien Fahrten mullen wederum zwei gestrichen werden und zwar ist es Fahrt Nr. 51. die vom 12. bis 20. Anzust nach Bad Eilsen ins Weserbergland führen wird und M. kostet, und die Fahrt Nr. 72, die vom 11. bis 1. September nach Ostpreuben h Zur Ausstellung:„Schaffendes Volk“ in Dußeldorf hat die Deutsche Arbeitsfront, N2 durch Freude“ für den kommenden Jnni, eine Sonderfahrt festgesetzt, deren Konen einschließlich Eintritt sich auf 2.60 R97. Anmeldung nimmt die Verkaufsstelle. Kortumstraße M. entaegen Reichstagung der Schwesternschaften. 2. bis 29. Juni findet in Soost eine Reichstagung der Gausachbearbeiterinnen des Reichsbundes der Fresen Schwestern und Pflegerinnen und der Gaulamde arbeiterinnen des Schwesternwesens in der Ne3. statt. Namhafte Redner werden auf dieser Reichs= tagung zu den Teilnehmern sorechen — 2. Garde=Fußartl.=Regiment, Schießich Jüterbog. Beim Deutschen Garde=Teg am 11. Juli in Düsseldorf treften sich kie Kamer omenls in Düsfeldirk. Meldet Erch „Deutscher Gardetag 1997“. Tüsfelrorf, Eur. ischer Hof. Es kann nicht jedee zum Regimenis= appell nach Jüterbog oder Berlin reisen. Dai im ist wohl hier einmal eine gute Gelegenbeit, Kreise der Kameraden ein Wiedersehen zu kerr Kameradschaft ehem. kaer. Die Kameraden fanden sich Sonntag mit ihren Angehörigen beim Nameraden Gastwiřt Paul Reinke in W.=Höntrop zu= sammen. Es wurden die Vorbereitungen zu Teilnahme an der Regimentsfeier und dem Bündestreffen am 3. und 4. Juli in Mülheim Rno woran sch die Kameradschaft vollzählig beteiligt, getroffen. Der diesjährige Sommerann Angebörigen findet am 1. Anust Fatt. er die sich an dem Treffen in Millheim=Rub den Sälen und Anlagen der dortigen Stadtn beteilleen möchten, wollen dieses im Kamert schaftsheim beim Kameraden Gusav Schäfe Bochum. Ringstraße 15, melden Bochumer Krieger= und Landmedrkamernoschan, 3. Bezirk. Zu der am Sonntag, dem 20. 11 Uhr. im Saale des Kameraden denden Versammlung ladet hiermit Ber Rettrfetuprer ag736 duzt nuv Manert Alas! Forchostalte ier Don Peesileneedn Die T Hur 70. Wie Am 9 April 1861 ha Miramare bei Tri dertog Maximilian.1 Joeph. feierlich auf alle des hauses Habsburg ver enpting er dafür aus den der mexikanischen klerikalen Kaiserkrone von Mexiko Eigentlich aber war es dritten Bonaparte. die de ten. aber allzu romantile dieses Diadem reichte. da verden sollte Napoleon engung der lateinichen Fubrung in Amerika. M rert dieses Planes. das glaubte Er hatte sich n Wirren der merikanischen Sepublikaner, unter ihre eus uraltem astekischen 6 sidenten Benito Juare tramosischen Expeditionok. tschlagen worden Es war der gunstigite Vereinigten Staaten, die sonit eisersüchtig wachten. Burgerkrieg zerfleischt. Sp im teilweisen Einverstän lieben gewähren. Und Pr gerade die Augen unter tung eines gewissen Herr len An so arone Politi cht. Was indessen bald Marimilian, betört u conen und ehrgeizigen rigssochter Charlotte els ihm mitgeteilt wurl nenden höten sich für Die Erst Am 19. Juni jahrt rühere Erzher= heinrich Lersch Von Kur Am 18. J Heinrich Lors Kippenfellentau Romagen. Der einen seiner r. wie ein Schatte doch köstliche A Viele Jahre vor dem len war eine verwirrt Nan schrieb Verse, man nem Vergleich zum Auf haltung überaus peinlich ten deutschen Mannern. sicht und Geist der Land erster Stelle der deutse Lersch Er schrieb Ro die echte Volkolieder w Tiefe des Gemütcs. Leben oder alichen nalten auf schwarzem 6 deinrich Lersch in den e Mit Verstand gehört. u derrliche„Deutschla denn wir sterben Des Schöpfers Sendu Lersch schritt mit der niale Aeußerungen eine ienen Grundakkord. feurigen Augen Geist und Hers. 2 ten Was uns weient Vollodichier, seine Wer lom Willen gestrafft. efristen beachten! der Berufskrankheiten rordnung über Ausdehnune auf Berufskrankbeien den Versicherungsschutz ver Staublungener generkrankungen in Verbin die zusammen ein schweret nüssen, wird Unsallenlichi in welchem Betriede vurde. Alle schwere oder eruflichen Hauterkranknen rufs oder zur Aufgabe sedr werden entschädtn.*Die fallversicherun. bei Ertrankungen und Mangan, bei Aden. * am 1. April 1037 in Amft Versicherter an diesem Tax gelitten, die erst durre rordnung in den Versiche= purde, so kann ex trondem ing erbalten. Jn diesen so= ngsfällen muß der der Krankheit oder der nach dem 30. Januar Unfalbrente wird dann Volkegenossen, die ane delche nach dem neuen n kann, müssen ihren uni 1937 bei der zu ft stellen. Das kann ndelnden Arzt oder durc 1 Dusf geschehen nkheitenrecht stellt alle ligten vor neue Aufan Ritarbeiter der 7 nführung im Betriche, len wirken maßgebend er Unfallverhütung mit trauten müssen Wesen krankbeiten ken eine soeben erschienene heiten in der Unfallverst Hebestreit(Amt F) dienen, zu der Nei rein Geleit s gesamte Recht der Berr nen Verordnung kurz. a die Ausführungsbeitimm in den letzten gwölf Jah bädigten Berufskrankbe a Langewort=Berlin). lemtern der DAg lätig der neuen Berniekrankt mitgearbeitet 5e den Mitarbeiter n Verlicherungsträgern zule Castrop Maurel. Der der Hitler=Jugend besint eigene, anerkannte Fub1d Lehrgänge durchecindrt rlaubofahrten besegt! Aus dien Fahrten mussen wie= erden und zwar ist es die 2. bis 2. Anine nach Vad nd führen wird und 27 ahrt Nr. 72, die vom 11. r nach Onhen haffendes Volk" in Dusselbeitsfront, NE. G. Kraft kommendt festgesetzt, deren Kosen b auf 2.60 RM. se Verkaufsstelle. Kortumwesternschaften. Vom loost eine Reichstagung de. es Reichsbundes der Freien innen und der Gaulachbe= sternwelens in der Ne. werden auf dieser ern sorechen sen Garde=Teg am i und reften sich Lie irk. Meldet Ech an Tüsfeldorf, Eur cht seder zum er Berlin reisen. Dar im ine aute Gelegenbeit, im in Wiedersehen zu feiern. ier. Die Kameraden fan= ten Angehörigen beim NaReinke in W.=Höntrop indie Vorbereitungen zur nentsfeier und dem BunJuli in Mülheim=Ruhr. chaft vollzählig beteiligt. I. Annst satt. Alle ehem. ffen in Mülheim=Ruhr in der dortigen Stadtballe len dieses im Kameraoeraden Gustav melden. onntag dem 2. meraden Kappert det hiermit ein Der Beutr'sührer. Goh Die Tragödie von Queretaro Zur 7v. Wiederkehr des Todestages Maximilians von Mexiko am 18. Juni 1867 Italienische Jugend vor dem Führer Von Herbert Steinmann. (Nachdruck verboten.) Am 9 April 1861 hatte auf leinem herrlichen Schloß Miramare bei Triest der österreichische Erdertoa Marimilian. Bruder des Kaisers Franz Joeph. feierlich auf alle seine Rechte als Mitalied des hauses Habsburg verzichtet. Am nachsten Tage enpiing er dafür aus den Handen einer Abordnung der merikanischen klerikalen Partei die neugeschaffene kaiserkrone von Mexiko Eigentlich aber war es die unsichtbare Hand des dritten Bonaparte, die dem ritterlichen und tapfe= ten. aber allzu romantisch gesonnenen Habsburger dieses Diadem reichte. das bald eine Dornenkrone verden sollte. Napoleon III. traumte von einer Verenigung der lateinischen Rasse unter Frankreichs Fubrung in Amerika. Mexiko war das erste Boll rerk dieses Planes. das er dafür erobert zu haben elaubte. Er hatte sich mit Erfolg in die inneren Wirten der merikanischen Republik eingemischt. Die Sepublikaner, unter ihrem rechtmäßig gewählten aus uraltem astekischen Geschlecht stammenden Prä= sidenten Benito Juarez, waren mit Bilfe eines tramolischen Expeditionskorps von den Klerikalen tschlagen worden Es war der gunstigite Zeitpunkt geweien. Die Vereinigten Staaten, die über amerikanische Erde sonst eifersüchtig wachten, waren in furchtharem Burgerkrieg zerfleischt. Spanien und England waren im teilweisen Einverständnis mit Frankreich und lieten gewähren. Und Preußen=Deutschland rieb sich gerade die Augen unter der energischen Ermunte= tung eines gewissen Herrn von Bismarck=Schönhau= len An so arone Politik dachte es aber doch noch nicht. Was indessen bald anders wurde. Marimilian, betört und beeinflußt von seiner conen und ehrgeizigen Gattin, der belaischen Kö rgstochter Charlotte, folate dem Zauberruf els ihm mitgeteilt wurde, 2000 merikanische Geneinden häten sich für sein Kaisertum begeistert ausgesprochen. Er glaubte an seine Mission, seine vermeintliche hohe Aufgabe, dieses unruhige Mexiko glücklich zu machen Am 12. Juni 1861 zoa Maximilian mit seiner Gattin in Mexiko ein Einige ihm zugeschworene osterreichische und ungarische Formationen solaten ihm als Kerntruppe eines zukünftigen Kaiserlichen deeres. Außerdem standen ihm die Truppen der Klerikalen und das franzosische Expeditionskorps unter Bazaine zur Verfügung, um den immer noch schwelenden Widerstand der Republikaner unter Juarez zu bekämpfen. Bald aber wich der Schein dieser Macht. Marimilian hatte versprochen, die Kosten der franzosischen Expedition zu zahlen. Er hatte wohl den Willen. aber kein Geld dazu selbit in Raten konnte er die für damalige Begriffe ungeheure Summe von 270 Millionen(Friedens!) Francs nicht begleichen. Er blieb mehr und mehr im Rückstand. Napoleon, schon neue Plane schmiedend, zog einen Truppenteil nach dem andern ab. Dies war umio bedenklicher, als Juarez einen immer erfolgreicher werdenden Kleinkrieg führte und die Zahl seiner Anhänger von Taa zu Tag anschwoll Dazu kam, daß sich in den Vereinigten Staaten der Sieg immer mehr auf Seiten der Nordstaaten unter Lincoln neigte, die un bedingt auf dem Grundsatz des sogenannten„Mon roedoktrin“, das heißt, der Unberührbarkeit des amerikanischen Kontinents durch fremde Mächte fußten Die wachsenden Schwierigkeiten rissen Marimilian zu mancher Ungerechtigkeit hin. Er war der Lage nicht mehr gewachlen und handelte unklug. So erließ er Dekrete. nach denen gefangene Aufrührer auf der Stelle zu erschießen seien, eine Maßregel. die von seinem Standpunkt als Herrscher von Mexiko berechtigt war, aber ihm selbit sollte sie einst verhängnisnolk werden Die Erschießung des Kaisers Marimilian von Mexiko Am 19. Juni jahrt sich zum 70. Male der Tag. an dem der erste und einzige Kaiser von Mexiko, der frühere Erzherzoa Maximilian von Oesterreich, durch Aufständische erschossen wurde. Scherl=Bilderdienst M.) heinrich Lersch zum Gedächtnis Von Kurt Varaes. Am 18. Juni vorigen Jahres starb Heinrich Lorsch an einer Lungen= und Aippenfellentzündung im Krankenhaus zu Romagen. Deutschland verlor mit Lersch einen seiner repräsentativen Dichter, der wie ein Schatten verschwand, der Welt je= doch köstliche Werke hinterließ. Wiele Jahre vor dem Kriege und nach dem Rinwar eine verwirrte Empfindung am Werke. dlan schrieb Verse, man schrieb Romane, die in keidem Vergleich zum Aufwand standen und in ihrer altung überaus peinlich wirkten. Unter den kerni3 deutschen Mannern, die auf bedeutende Art Ge en und Geist der Landschaft formten, stand mit an Inet Stelle der deutsche Arbeiterdichter Heinrich tch Er schrieb Romane. Novellen und Lieder. 2e echte Volkorieder wurden. Sie drängten aus Liese des Gemütcs, besangen den Frühling und us Leben oder alichen Vorhängen des Herbstes und Paiten auf schwarzem Grunde den Tod. Wir haben deinrich Lersch in den ersten Kriegsjahren sozusagen Verstand gehört, und am Schluß ertönte das reliche„Deutschland muh leben und wir sterben müssen" Schöpfers Sendung war erfüllt Lersch schritt mit der Nation Seine Verse. ac male. Aeuberungen eines Kesselschmiedes, bestimmtenen Grundakkord, den unsere Zeit anschlug. Iine seurigen Augen sendeten die Kraft aus, die n Gheist und Hers. geniules Schöpfertum schenk"Mge une weientlich ersheint: Lersch war ein anvöchter, seine Werke sind leicht zu begreisen dom Willen gestrafft, eigenwillig in der Sprache. ihrem Rhnthmus. ihrem Klang. männlich und für jeden verständlich. Vom Arbeiter für den Arbeiter! Willkürlichkeiten und Sprachverdrehungen waren ihm zuwider. Er lebte nicht etwa in der Einsam= keit seiner Sendung. Alles was in seinen Gedichten besungen wird Die Nation. die Treue zum Volk. Gut und Ehre Friede und Freude Ermunterung und Lob sind der Ausdruck leiner brüderlichen Stimme Was ihn— sagen wir ruhig— in ganz Deutschland berühmt gemacht hat, das sind seine lbesange, die den Menschen im Eisen darstellen. Hier hat Heinrich Lersch den Schlag des Hammero, die Schmiede, die Elemente des Feuero aus ihren Bereichen herausge schoben, ihre Schonheit und übernatürliche Gröhe beiungen. Wir verneigen uns vor Heinrich Lersch. wenn wir uns auf dieses dichterische Kraftfeld begeben und ihn als einfachen Menschen beareifen, der ein Dichter des ganzen Volkes wurde. Schmiedehämmer und Maschinen mit ihrer 4au hernoll tönenden, an letzte einsame Stunden gemahnende Musik bekommen Leben. Heinrich Lerich besang den Segen der Arheit, den Segen der Volks gemeinschaft. Deswegen vermogen seine Gedichte eine Gemeinschaft zu bieden. Aus den Hintergrün den der runzligen, sorgennollen Stirne losten sich die herrlichen Gebilde. Unsere Zeit war es. die Heinrich Lersch in die ersten Reiben zog. Die Par= tei reichte ihm die Hand. Unser Fühlen und Den ken. unsere Weltenschaunng wurden mit Leriche Innenleben in Einklang gebracht. Denn Lerich. glubender Patriot. mit der Jugenh des Fuhraro Die Deutschlandfahrt der 1200 italienischen Jugendführer und=führerinnen fand am Mittwoch mit einem großen Aufmarsch vor dem Führer auf dem Wilhelmsplatz in Berlin zusammen mit 8000 Angehörigen des Jungvolks und 2000 Angehörigen der Hitler=Jugend ihren Höhepunkt. Hier sieht man den Führer, wie er die Front der Jungsaschisten abschreitet. Hinter dem Führer Baidur v. Schirach und der italienische Jugendführer Ricci.(Scherl=Bilderdienst=M.) Der Sieg der Nordstaaten gab Maximilians Sache den Todesstoß. Lincoln zwang Napoleon zur Zurückziehung der Reste des französischen Expedi tionskorps und unterstutzte Juares tatkräftig mit Geld und Waffen. Die Republikaner gewannen immer mehr Boden. Zudem handelten die franzosischen Offiziere mehr als einmal zweideutig. Garnisonen. die sie räumten, wurden sofort von Juaristen besent Einem Vorschlag Napoleons, die Kaiserkrone Merikos aufzugeben, widerstand Maximilians ehrlicher und ritterlicher Charakter. Er glaubte das Volk nicht aufgeben zu dürfen, das ihm vertraute. Daß es nur eine geringe Minderheit war. die ihm anhina. sah er nicht. Er sandte seine Gattin im Sommer 1806 nach Paris. um ein Lettes bei Napelcon zu veriuchen. Er wies sie kalt ab. Mir geschieht, was ich verdiene“, soll sie danach ausgerufen haben.„die Enkelin Ludwig Philipps von Orleans hätte ihre Zukunft nicht einem Bonaparte anvertrauen sollen!“ Sie sah Marimilian und Meriko nie wieder. Sie verfiel in Wahnsinn. Inzwischen erfüllte sich Maximalians Schicksal. Ein Staatsrat hatte sich für Weiterführung des Kampies entschlossen. Marimilian wollte die Seinen nicht im Stich lassen. Die letzten Franzolen waren abgerückt. Immer stärker wurde der An sturm der Juaristen. Maximitian wart sich mit 3000 Merikanern.— unbegreiflicherweise ließ er seine treuen Oesterreicher und Unaarn nicht um seine Person,— in die Bergfeste Queretaro. Gegen den republikanischen General Escobedo leistete er hier tapieren Widerstand. Der kaiserlich merikanische Oberst Lopez verriet ihn. lieferte ihn in der Nacht vom 14. zum 15 Mai in die Hände Escobedos. Alle europäischen Mächte verwandten sich für ihn. selbst Juares soll es schwer gewesen sein, das Todesurteil des Kriegsgerichts zu bestätigen Aber die Todesdekrete gegen die Republikaner entschieden Am 19 Juni 1867 in aller Frühe endete der merikanische Kaisertraum in der Salve der Gewehre. die Marimilian von Habshura und die Generäle Metia und Miramon in den Tod rissen persönlich verbunden, hat die Einheit des Volkes besungen. In ihm stand er. mit ihm lebte er. In der sorglich gehüteten Landschaft um die Ahr ühlte sich der München=Gladbacher Kesselschmied ae borgen. Jn Bodendorf lebte er. In einem überkleinen„Häuschen“ schrieb er. was ihm sein Herbefahl. Es war gewiß kein Paradies der Schön heit. aber der bescheidene Hein Lersch. wie ihn seine Freunde riefen, fand in einer durchaus primitiven Umwelt den rechten Kontakt zum Leben. Man hatte ihn in seiner Jugend und auch später niemals mit irdischen Gütern gesegnet. In der kernigen Landschaft der Ahr mit dem Ausblick in die Hänge. fühlte er sich daheim In den Junitagen des Jahreo 1936 fuhr ich mit Lersch durch das Lahntal. Die Sonne meinte es aut und brannte auf die Holsbank des Zugcs. Hein rauchte in gewissen Abständen seine Zigarette. Wir sprachen von Bröger und Hermann Claudius, und Lerich erzählte von seinen Absichten über die Arbeiterdichter der Zeit zu schreiben. Die Heiligtümer der Kunst sollten der Menge nicht verschlossen bleiben. Er ist über diese Arbeit hinweggestorben. In einer warmen Juninacht wurde er abgerufen. Die Trane konnte das gemalte Bild von Heinrich Lersch nicht verwischen. Wir stehen heute vor seinem Werke. das mir noch tiefer im Volke verwurzeln wollen Lersch hat mit versehrendem Temperament seine Sachen mit meisterlichem rethorischem Schliff vorgetragen Da hat er mit seinen Händen das Ham mern. das Feuer und den Stein im Raum nachgezeichnet Wir kennen seine Werke„Abalanz des Lebene". Die Resselschmiede“.„Der Menich In Eisen“ und welien. dan von seinen Dich ungen das Erschutternste„Mutter, laß mich aeben“ ewig in unlerem Detzen tortleben wird Im Tunnel aus dem Zug gefallen Ein furchtbares Erlebnis, das sie wohl ihr Lebenlang nicht vergessen wird, hatte die aus der Nahe von Sheffield in England stammende Miß Lilo Proctor. Aus einem Grunde, der noch nicht aufgeklärt werden konnte, fiel sie zwischen Sbeffield und Chinley aus dem Zuge. und zwar mitten im Grindlewood=Tunnel, der als zweitlänaster Tunnel der Weit gilt. Nicht weniger als dreiviertel Stunden lang irrte Miß Proctor mit blutender Kopwunde, weinend und vor Anast zitternd durch die Nacht des Tunnels dahin. Jeden Augenblick konnte sie ein nachfolgender Zug fassen und töten. Mehr als einmal war sie in Gefahr, ohnmächtig umzusinken und auf den Schienen liegen zu beiben. Mit letzter Energie hielt sie sich aufrecht. Endlich traf sie auf einen im Tunnel arbeitenden Handwerker, der im ersten Augenblick glaubte, ein Gespenst vor sich zu haben. Kraftlos, untähig, sich auch nur noch einen Schritt zu bewegen. fiel sie var ihm auf die Schienen. Der Arbeiter hob sie auf und schleppte sie an eine Ausweichestelle. Dann rief er mittels eines dort befindlichen Telesons den nächsten Ausstiegsschacht an. Als er mit der Ohnmächtigen ankam, standen schon ein Arzt und ein Rettungswagen bereit, der die Verunglückte aufnahm und in ein Krankenhaus brachte. Der tapiere Retter hatte die Unglückliche nicht weniger als zwei englische Meilen tragen müssen. ehe er den rettenden Ausgangsschacht erreichte Sein eigenes Grab gegraben Tragisches Ende eines Totengrähers (ho-Meldung) Die gelegentlich gebrauchte Redensart.„das eigene Grab graben“, hat kürzlich in Paris durch ein wahres Ercianis eine unheimliche Illustration erhalten. Ein Totengraber. seit dreißig Jahren in diesem Be= tätig, war von daheim fort= gegangen, um seiner gewohnten Pflicht nachzugeben. Er sollte ein Grab für eine am nächsten Tage angesenzte Beerdigung fertigstellen. Der sonst sehr solide und stille Mann kam nicht heim. Die Familie wurde unruhig. Man fraate auf dem Friedbof an. Er war dort nirgends zu sehen. Niemand hatte ihn fortgehen sehen Schrießlich kam man darauf, seine Arbeitsstätte näher in Augenschein zu nehmen. Man and. daß er seinen Auftrag aut ausgeführt hatte. Das frische Grab war vorschriftsmäßig ausgeworfen. Aber auf dem Grund der Grube lag starr und steif der Totengräber. Der Mann. der schon seit längerer Zeit kränklich war, mußte kurz vor der Vollendung seiner Arbeit einen Herrschlag erlitten haben und dann in die Grube gefallen sein, die er sich ahnungslos selber gegraben hatte Der Anwalt auf der Anklagebank In London starb dieser Tage der in den dortigen Juristenkreisen sehr bekannte und beliebte Anwalt Martin O'Connor. Von ihm erzählt man sich folgende amüsante Geschichte: Eines Tages kommt er in groner Eile in den Sitzungssaal des Themse=Polizeigerichtsbofes gerade in dem Augenblick, in dem der Gerichtsdiener den Namen„Freceborn“ aufruft. Das war ein Angeklagter, den O'Connor zu verteidigen hatte. D'Connor meldete sich mit den Worten: „Ich bin für Freevorn!“ Er war atemlos vom schnellen Laufen und hatte wobl etwas undeutlich gesprochen Der Gerichtsdiener hatte jedenfalls verstanden:„Ich bin Freevorn“, und da er den Anwalt nicht persönlich kannte, packte er ihn etwas unsanft an und drängte ihn in die Anklagebank. O'Connor protestierte zwar sehr lebhaft aber das half ihm nichts. Der Gerichtsdiener winkte ab und postierte sich in stoischer Rube vor der An klagebank, indem er den immer wieder aufspringenden O Connor auf seinen Sitz herunterdrückte. Wenn nicht schließlich der Richter den bekannten und allgewein geschinten Anwalt aus feiner veinlichen Frage befreit hatte, wäre er omg 4 4 3 4 4f 1. * 6 " ? *. *(Y* * 4 9 höhepunkt dieses Abends die Parlamentsfzene, die Dr. Saladin Schmitt wieder als Meister der dramatischen Bewegung und der Massenszene zeigte, prachtvoll gesteigert von der förmlichen Nüchternbeit bis zum brausenden Zusammenklang der einzelnen Parteien und der Regierung beim englischen Nationallieb. Politisches Theater im wahrsten Sinne des Wortes, das durch seine Wucht und Großartigkeit alle fesselte. Hier zeigte sich so recht, welche Bedeutung dem Bühnenbild und „Komeo und Julia" einer straff geführten Regie zukommt. In diesem eindrucksstarken Rahmen bewegten sich die Darsteller als handelnde Personen mit einer Vitalität und Selbstverständlichkeit, als ob sie hier zu Hause wären. Wir sagten schon, daß das Stück auf einer Frauenrolle aufgebaut ist. Zwar nennt das Programm noch zwei weitere Frauen, aber sie treten nicht mehr wie ein fliehender Schatten in die Erscheinung. In diesem Männerstück mit fast nur politischen Rollen bildet die Titelträgerin mit ihren Qualen den Mittelpunkt. Sie wurde von Heidi Kuhlmann verkörpert, die mit dieser Rolle sich ihren zweiten großen Erfolg in der diesjährigen Spielzeit holte. Der Verfasser stellt sie als schönes, begehrenswertes Weib hin, obwohl sie geschichtlich um diese Zeit schon 50 Jahre alt war. Heidi Kuhlmann entsprach auch äußerlich den Intentionen des Dichters, sie war eine Schönheit von eigenartigem Reiz, die in dem köstlichen Gefäß prachtvoller Kleider leuchtete. Aus weiblich=sinnlicher Versonnenheit heraus steigerte sie ihre Rolle bis zu dem klirrenden Glanz der Herrscherin, die sich an ihrem Ziele sieht, um dann wie ein ausgebranntes Licht fast lautlos zu verlöschen. Ihrer schlanken, biegsamen, hochgewachsenen Gestalt verlieh sie die edle Haltung einer Königin, auch dann noch maßvoll beherrscht, als man mit gekauften Dokumenten den Verzicht auf die Königinwürde verlangt, und da herrisch stolz, wo man sie der Lüge bezichtigt. Ihre Empfindungen weiß sie schon durch einen kurzen Blick, durch eine herrische Geste, durch ihr Mienenspiel sichtbar zum Ausdruck zu bringen. Die mustergültige Aufführung am Mittwochabend sicherte dem Werk einen durchschlagenden Erfolg. Das mit deutschen Intendanten, Pressevertretern und Bühnenverlegern sowie Kunstdezernenten aus den verschiedensten Städten besetzte Haus dankte den Schauspielern mit enthustastischem Beisall. Peter Schiffers. Im Rahmen der Festwoche„Klassisches und neues Drama“ folgte gestern abend der Welt schönste Liebestragödie„Romeo und Julia“. Ein weiter Sprung vom zeitgenössischen zum klassischen Dramatiker des Mittelalters. Am 13. nuar dieses Jahres kam hie Bochumer Bühne mit diesem Liebesdrama des großen Engländers in neuer Inszenierung heraus ung fand mit ihrer Aufführung jubelnde Zustimmung. Seitdem hat sie in wiederholten Vorstellungen Hunderte und aber Hunderté begeistert und auch gestern abend hielt sie die Zuschauer wieder in ihrem Bann, weil Dr. Saladin Schmitt es verstanden hat, dem Werk in seiner Totalität eine Deutung zu geben, die der Poesie, dem lyrischen Gehalt und der Leidenschaft, die dem Liebesspiel innewohnen, gerecht wurde. Das Werk wurde ohne wesentliche Abstriche gespielt, weshalb es sich auch von 19,30 bis 23 Uhr hinzog. Ein prunkvoller barocker Bühnenauflau, der die Szenen übereinander und nebeneinander sich abwickeln läßt, ist der tief beeindruckende Rahmen für diese Tragödie der Herzen, der von den Projektionen belichtet und von den prunkenden, farbig abgestuften Kostümen belebt wird. So wurden die einzelnen Szenen zu lebenden Gemälden, die das Auge immer wieder fesselten. Sie sind denn auch mit Absicht ganz auf die Augenwirkung eingestellt und selbst das Tragische und Komische wurde hier ins Bildliche übersetzt Bei einem Ablauf sich ständig wechselnder, in Licht und Farbe getauchter Bilder spielt sich die köstlichste und poetischste Liebestragödie ab, die in der Weltliteratur nur einmalig ist. Ihr verleiht das Liebespaar Horst Caspar als Romeo und Gisela Ublen als Julia den leidenschaftlichen Atem, die in jugendlicher Hingabe an ihre Rollen dramatischen Hohe steuern, wahrend der Haß der jeser Hä beiden Veroneser Häuser sie umlauert. Dank der klaren Dramaturgie, der einprägsawen Raumge staltung, der prunkvollen Umwelt, dem packenden Spiel von Licht und Schatten, und der Spielleidenschaft des Ensembles wurde aucd Abend für die Zuschauer wieder zu einem Erlebnis, für das sie mit berzlichem Beifall dankten. Man kann es verstehen, daß diese Neuinszenierung als künstlerische Tat in ganz Wesdentschland gewertet worden ist. Eine Romeo= und JuliaAufführung in der Bochumer Ausstattung dürfte wohl kaum ihresgleichen haben. Peter Schiffers. Heute: Wallenstein Nach dem gestrigen fünften Tage der Woche „Klassisches und neues Drama“ folgt heute als sechste Aufführung die„Wallenstein“=Trilogie. In der Titelrolle Gerbard Meinecke. Die Aufführung beginnt um 19 Uhr. sie ist für freien Verkauf und Vormiete A 20 angesetzt Morgen„Agnes Berauer“. Die Neueinstudierung mit Hidde Ebert in der Titelrolle und Willi Busch und Horst Caspar als der alte und der junge Herzog konnte bei ihrer Premiere einen ungewöhnlichen Erfolg erleben. Auch bei dieser Aufführung werden zahlreiche Theaterleiter und hobe Vertreter von Partei und Staat anwesend sein.— Karten sind noch zu haben. Die Aufführung ist für freien Verkauf und für Vormiete B2 angesetzt Sonntag als Abschluß der Woche„Klassisches und neues Drama.„a ust“ 2. Teil für freien Verkauf und als Zusatzvorstellung für den Grünen Ring 7. Wie von Heidi Kuhlmann eine faszinierende Wirkung ausging, so strahlten die Männer um sie herum lebensechtes Geschehen aus. Der Herzog von Bergamo war Worst Caspar, ein schöner Abenteurer, wieder etwas allzu geräuschvoll in seiner glühenden Liebe, doch einwandfrei in der Charakterisierung. Willi Busch beeindruckte stark durch seine vornehme Gelassenheit und die adlige Haltung als Rechtsanwalt Lord Erskine. Trotz aller Kühle ging von ihm eine zwingende Wärme aus, und er war nur da der kalte Staatsmann, wo es um den letzten Ausweg für die Krone ging. Ernst Holsnagel gab dem Livervool ein fanatisches Gesicht, sein Ministerpräsident war von Format und bezwingender Geste. Walter Kaltheuner als Lordkanzler und Herr des grünen Buches war wieder von schillernder Hinterhältigkeit und Bösartigkeit, obschon seine Maske das Lauernde, Spürhundmäßige überdeckte. Gerhard Meinecke gab den Marschall Wellington mit verkniffenem Gesicht, stark und rücksichtslos, doch von ergebener Treue zur Krone. Alfred Schieske war ein unproblematischer Brougham mit einem Schuß ins Lustige, Weinz Holthunsen war der tyvische Parlamentarter, der seine Parteifreunde immer wieder aufzuvutschen verstand. Willy Matenknecht traf den Ton eines Parlamentsberichterstatters vorzüglich. Curt Bartz war ein kurz entschlossener und männlicher Leutnant von soldatischem Einschlag. Das schwere Antounglück im Crengeldanz vor Gericht Trunkenheit die Ursache— Führerflucht Die Kunstbetrachtung anläßlich der Uraufführung in München im vorigen Jahre hatte Bedenken geäußert, ob denn die tragische Verkettung, auf der das Ende der Heldin aufgebaut ist, wirklich zwingend sei. Dieser stellt der Dichter in der Festschrift, die vom Bochumer Stadttheater herausgebracht wurde, eine Rechtfertigung entgegen. Wenn man auf das Beispiel großer Herrscherinnen in der Geschichte verweise und meine, daß vor allem die Erinnerung an die Kaiserin Maria Theresia nicht zu der Schlußfolgerung führen dürfe:„Des Mannes Dasein ist die Macht, die Aufgabe der Frau aber ist die Liebe", so könne mit solcher Beweisführung jede Katastrophenlösung im Drama bestritten werden. Und in der Tat, aa. mancher Mörder auf dem Königsthron sei friedlich in dem Herrn entschlafen, ohne von allen Rachegeistern gehetzt dem Lichtschwert Richmonds zu verfallen, und nicht jeder Eifersüchtige ziehe unerbittlich die Summe Othellos:„Mich selber tötend sterb ich so im Kuß". Das Drama sei eben konsequenter als im Leben, es sei immer der äußerste, notwendige Fall. Gewiß, bei einer geringen Verschiebung des Charakters Carolinens hätte auch er, der Dichter, zu einem anderen Schluß kommen können. Er hätte die Königin etwa in das große Reich des Mütterlichen heben können, aber so wie er sie eben bis an das Ende durchgezeichnet, als jener Macht verfallen, die allein dem Manne zusteht, glaube er das Recht zu besitzen, sie ihren Dämon mit dem Tode büßen zu lassen. Mit dieser Rechtfertigung begründet der Dichter das unrühmliche Ende seiner Dramenfigur, das auch viele Zuschauer Mittwochabend als Bruchstelle empfunden haben dürften. Nach dem Dichter ist die Idee des Erhabenen in seinem Drama durch den Staat symbolisiert. Um ihn geht es, er ist der einzige und gewaltige Gegensvieler Carolinens. Schon im Anblick der reinen Idee, schon im Gipfelrausch der Größe scheitert Caroline am Ende dennoch. Und zwar: an einer falsch gestellten Aufgabe. + Am Crengeldanz ereignete sich in den späten Abendstunden des 2. Mars dieses Jahres ein in seinen Folgen schweres Autounglück. Dort wurde ein Anstreicher Schüler auf seinem Rade von einem hinter ihm kommenden, im Zickzackkurs fahrenden Perlonenauto erfaht, und mitten zur Strabe ge schleudert, wo er mit schwerer Schadelverletzung und anderen Verletzungen liegen blieb. während sein beschädigtes Rad in das Untergestänge des Autos sich verfangen hatte. Der Fahter des Autos nahm von dem Unglück keine Notiz. Auch jetzt noch dielt er den Zickzackkurs seines Wagens bei, wie Stratzenpassanten bemerkt haben Diese haben auch wahrge nommen, wie der Fahrer des Autos zweimal auf der Straße kurze Zeit gehalten hat und seinen Wa= gen nachprüfend umging. Beim zweiten Male s0g er ein Jahrradgestänge unter leinem Waaen ber und warf es zur Seite. worauf er schnell seine Fahrt fortsente. Er wäre wohl nicht ge aßt worden, wenn er nicht das Pech gehabt hätte, gegen einen Baum zu fahren, wodurch sein Wagen schwer beschädigt wurde. Zufällig passierte ein Bochumer Strahenbahnwagen die erste Unfallstelle. Man sah einen Mann schwet verleit auf der Straße liegen. Ein im Straßenbahnwagen als Fahrgast befindlicher Bochumer Kriminalkommissar ließ den Wagen sofort balten und bemühte sich mit anderen um den Verleuten. den man dem Hospital zuführen lieb. Sodann ver folgte der Kommissar weiter die Straße und traf den Ung ücksfahrer bei seinem ichwerbeschädigten Wagen an. Der schwer verletzte Mann war unweit seiner Wohnung auf der Kaltenbardt überfahren worden. Der Kommissar verhaftete den Autolahret. der offensichtlich den Eindruck eines Betrunkenen machte. Es handelte sich um einen gewissen B. B. hatte sich nun vor dem Schöffengerichte wegen fahrlässiger Körperverletzung und Führerklucht zu verantworten. Der Verletzte hat monatelang im Krankenhaus gelegen. Erst acht Tage nach dem Unfall ist er wieder zur Besinnung gekommen. Er leidet noch heute unter den Folgen der Unfallverletzungen. Der Angeklagte wollte Glauben machen, daß er von dem Zusammenstoh nichts wahrgenommen hatte. Er habe sich auch nicht betrunken gekühlt. Diese Einlassungen des Angeklagten mußten aber nach den Feststellungen der Untersuchung und der Gerichtsverhandlung als völlig unwahrscheinlich anmuten. Der Staatsanwalt beantragte gegen den Angeklagten eine Gelamtstrafe von 1 Jahro 8 Monaten Gelängnis, darunter allein 8 Monate Gefänanis wegen der Führerflucht Das Gericht erwog das strat= lose Vorleben des Angeklagten, der im Kriege mehrfach in schweren Schlachten verwundet worden ist und dem während seiner vieljährigen Fahrzeit im Auto nichts Verkehrswidriges passiert ist. Es verurteilte ihn zu 4 Monaten Gefänanis. Dem Angeklagten ist alsbald nach dem Unfall der Führerschein entzogen worden falls Ausschau nach Pferd und Wagen gehalten hatte. Es sente nun der Zahndungsdienst der Kriminalpolizei ein. der sich nach den Umständen sohr langwierig gestaltete, weil niemand in der Wirtschaft den Mann sich genauer angesehen hatte. Dann erfuhr man, daß ein Mann. aut den die Belchreihung des Steckbriefes paßte. in Neuk=Grevenbroich einem Pierdeschächter vor einigen Wochen ein aufes Tier zum Kauf angeboten hatte, das auch angekauft uny zur Schlachtung gekommen war. Die von dem gestohlenen Tier gegebene Beschreibung paßte wie= der mit dem geschlachteten siberein. Zudem hatte man im Graben der nach Grevenbroich hineinkührende Chaussee eine Pierdekarre herrenlos liegen gefunden, die offenbar die war, welche in der HorstWessel=Strake in Bochum weggeführt worden war. wenn auch der Dieb das Firmenschild entsernt hatte. Die wolteten Fahndungen auf Grund dieser Anhaltspunkte führten dann zur Verhaftung eines Mannes. der im Rufe eines leidenschaftlichen Pierdediebes stand Es handelte sich um einen gemissen Vernbard Kamp. seines Berufes Kutscher. der inswischen in einer anderen schweren Pferde= diebessache von der Essener Polizei aufgearissen worden war. Kamp leuanete natürlich jegliche Beteiligung an dem Bochumer Pierdediebstahl. Er wurde aber von dem Neuber Schlächter als der Mann erkannt. der ihm das Pford zugeführt hatte. Nunmehr hatto sich Kamp. der Anfana Januar 107 wegen Pferdedieb= stahles von der Essener Strafkammer zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist. vor dem hiesigen Schöffengerichte wegen des Bochumer Pierdediebstahles zu verantworten. Soine Vorstrafenliste weist bereits 10 Strafen auf. zumeist wegen Diebstahls Sein Leuanen vor Gericht half ihm nichts, denn das Beweismaterial überführte ihn vollends. K. wurde zu weiteren zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, so daß er jent 5 Johre Zuchthaus zu verbühen hat Ein Ungetreuer tr Ein Johannes H. von hier wurde seitens des Schöffengerichtes wegen Untreue zu 4 Monaten Gefänanis verurteilt. Der Angeklagte datte für ein hiesiges Unternehmen Gelder bei der Kundschaft ein= zuziehen. Fortgesetzt hat er nun größere und kleinere Summen in die eigenen Taschen wandern lassen. Die Gesamtsumme des so veruntreuten Geldes stellte sich schließlich auf 1643 Mark. Nur seiner bisherigen Unbescholtenheit hat er es zu verdanken. daß er nicht eine höbete Strafe erhalten hat. Altmetalldiebe vor Gericht Ein berüchtigter Pferdedieb für viele Jahre schachmatt. 4t In einer Verhandlung wurde das gefährliche reiben Treiben eines berüchtigten Pierdediebes enthüllt. In der Mittagszeit des 26. Oktober hatte in der HorstWessel=Straße ein hiesiger Händler Karto feln abgeladen. Nach der Arbeit suchte er zur Erkrischung eine Wirtschaft in der Straße auf und ließ Pferd und Wagen vor der Wirtschaft halien. Mehrmals schaute er nach draußen und sand immer P'erd und Wagen vor. Als er wieder heim'ahren wollte, waren aber Pferd und Wagen verschwunden. Da das Pferd ein lammfrommes Tier war und ohne Antrieb nicht von der Stelle gina. kam man gleich auf den Gedanken, daß es entführt sein mußte. Man erinnerte sich auc daß ein Mann die Wirtschaft vorber betreten und sich an der Theke einen Schnape getrunken hatte. Es war aber nicht au'gefallen, daß dieser Mann wiederholt zum Fenster hinaus ebentt Eine Diebes= und Hehlergesellschaft von hier hatte sich vor dem Schöffengerichte zu verantworten. In einem hiesigen Gewerbeunternehmen lagerten eine Menge Altmetall. Einer der Angeklaaten hatte nun einen alten, seit vielen Jahren in dem Unternehmen angestellten Mann veranlaßt, dieses Altmetall zum Verkauf herauszugeben. In zwei Fällen wurden größere Mengen mittels eines Autokarrens von dem Sohn des Anstikters abgefahren unv zu der Frau eines Althändlers geschafft. Beim zweiten Male wurde der Abholer jedoch abgefaßt. Die Frau des Althändlers hatte in beiden Fällen unterlassen. wie die Vorschrift es gebietet, die angekaufte Menge Altmetall in die Bücher einzutragen. Der Anstifter zu diesen Diebstählen wurde zu 4 Monaten Gekängnis. die Ehefrau des Althändlere für unterlassene Eintragung in zwei Fällen zu je 50 Mark Gedstra'e. der eigentliche Dieb zu 2 Monaten Gelünanse verurteilt. Der Abholer erzielte von der Anklage der Bethilfe aus Gründen mangelnder Beweile Freisprechung, während gegen einen weiteren Angeklagten, den Aufseher des Hofes, in welchem daAltmetall lagerte. wegen Gerinakligigkeit seines Vergebens das Verfahren eingestellt wurde Wichtige Meldefristen beachten! Zur Neuregelung der Berufskrankheiten Die dritte Verordnung über Ausdeh der Unfallversicherung auf Berufskrankt 16 Dezember 1936 hat den Versicherungdich bessert. Bei schweren Staublungenerira kungen und Staublungenerkrankungen gung mit Tuberkuloie, die zusammen nkheitsbild ergeben müssen, wird Un gung gewährt, gleichviel in welchem Staublunge erworben wurde. Alle sch wiederholt rückfälligen beruflichen Hau die zum Wechsel des Berufs oder zur Aufgabe. Erwerbsarbeit zwingen, werden entschaden Leistungen der Unfallversicherun den neuerdings gewährt be Phosphorverbindungen und Mangan staublunge, bei Lungenkrebe in Betriebener materzeugung usw Die Verordnung ist am 1. April 107 in getreten. Hat aber ein Versicherter an diesem 3 an einer Berufskrankheit gelitten, die erst durch neue Berufskrankheitenverordnung in den Versich rungsschutz einbezogen wurde, so kann ex troß noch die Unfallentschädigung erhalten. In diesen genannten Rückwirkungsfallen muß der sicherungsfall— Beginn der Krankheit oder der werbsunfahinkeit— erst nach dem 30. Januar 14 eingetreten sein. Die Unfallrente l. April 1087 gewahrt. Volkegenossen, die an ein Berufskrankheit leiden, welche nach dem neuen Net entschädigungspflichtig sein kann, müssen ihren An trag bis zum 80. Juni 1937 hei der zun digen Berufsgenossenschaft stellen. Das kann mittelbar durch den behandelnden Arzt oder durch Rechtsberatungsstellen der DAff geschehen Das neue Berufskrankbeitenrecht stellt alle m seiner Anwendung Beteiligten vor neue Aufmaben. Hierzu gehören auch die Mitarbeiter der Dug. Ihr obliegt die Menschenführung im Betriche, ibre Reichsbetriebsgemeinschaften wirken maßgebend bein mit. Te riebsgeme= Schutz der Arbeit und der Unfallverbütt mit diesen Aufgaben Betrauten müssen Recht der Berufskrankheiten Ihrer Untersuchung will eine soeben erschie schüre„Die Berufskrankheiten in der Un rung" von Dr. Dr. H. Hebestrei Vloksgesundbeit der DAF) dienen, zu de ärzleführer Dr. Wagner ein Geleitwort bat. Die Arden stellt das gesamte Ned krankbeiten nach der neuen Verordnung erschöpfend dar, enthält die Ausfuhrungel gen, eine Uebersicht der in den letzten gwö gemeldeten und entschädigten Vernsskransbedes (146 S.. 4 20 RM. Verlag Langewort=Berl Da die Bearbeiter in Aemtern der DA7 die am Zustandekommen der neuen Bern tenverordnung mangeblich mitgearbei! wird die Arbeit außer den Mitarbeitern auch der Aerzieschaft, den Vericherung Versicherungsbehörden wertvolle Diende le OJ.=Fuhrerschule Castrop Raurel. Der Standort Groß=Bochum der Hitler=Jugend teset in Castrop=Rauxel eine eigene, anerkannte Rubrerschule, auf der laufend Lehrgänge durchort werden. Wieder zwei RbF.=Urlaubsfahrten beiegt! der Reibe der noch freien Fahrten mullen wederum zwei gestrichen werden und zwar ist re dee Fahrt Nr. 51. die vom 12. bis 20. Ansus nach Vad Eilsen ins Weserbergland führen wird und kostet, und die Fahrt Nr. 72. die vom 11. Angust bis 1. September nach On sihe Zur Ausstellungt„Schaffendes Volk" in Dufeldorf hat die Deutsche Arbeitsfront, NE(6. Kraft durch Freude“ für den kommenden a 3 Juni, eine Sonderfahrt festgesetzt, derer Kann einschließlich Eintritt sich auf 2.60 RM. belaufen. Anmeldung nimmt die Verkaufsstelle Kortumstraße M. entaegen Reichstagung der Schwesteenschaften. Won bis 29. Juni findet in Soost eine Reichstagung der Gausachbearbeiterinnen des Reichsbundes der Allen Schwestern und Pflegerinnen und der Gaulcng. arbeiterinnen des Schwesternwesens in der statt. Namhafte Redner werden au' dieser Reich= tagung zu den Teilnehmern sorechen — 2. Garde=Fußartl.=Regiment. Schiekich Jüterbog. Beim Deutschen Garde=Teg am 11. Juli in Düsseldorf trefken sich kie Kamer bments in Düsfeldirk. Meldet Erch an „Deutscher Gardetag 1937“ Tüsfeldorf, Eur. ischer Hof. Es kann nicht jedee zum Regimenis appell nach Iüterbog oder Berlin reisen. 4a ist wohl hier einmal eine gute Gelegenbeit, Kreise der Kameraden ein Wiedersehen zu serern. den Kameradschaft ehem. 53er. Die Kameraden 1 sich Sonntag mit ihren Angehörigen beim raden Gastwirt Maul Reinke in W.=Höntrop. meraden Gastwirt Paul Reinke in W.sammen. Es wurden die Vorbereitungen Teilnahme an der Regimentsfeier und dem destreffen am 3. und 4 Juli in Mülheim=mab. woran sch die Kameradschaft vollzäblig getroffen. Der diesjährige Seran Angebörigen findet am 1. Anust sfatt. Wer die sich an dem Treffen in Mülheim=Ruhr den Sälen und Anlagen der dortigen beteilleen möchten, wollen dieses im schaftsheim beim Kameraden Gustav Scha Bochum. Ringstraße 15, melden. Bochumer Krieger= und Landwedrkameradschaft, 11 Uhr. im Saale des Kameraden Kappert statt denden Versammlung ladet hiermit ein Beureskührer ag ontl ünd finnert Allat! Horchoftalte dee Don Persilaneeden Die T Zur 70. Wi Am 9 April 1864 schloß Miramare bei T dertog Maximilian. Weph. feierlich auf alle hauses Habsburg ve enpting er dafür aus de der mexikanischen klerikal kaiserkrone von Mexiko Eigentlich aber war deitten Vonaparte, die ten, aber allzu romanti deses Diadem reichte.1 verden sollte. Napoleon enigung der lateinische ubrung in Amerika. rerk dieses Planes. das glaubte. Er hatte sich Wirten der merikanischen Sepublikaner. unter ihn eus uraltem astekischen sidenten Benito Juare remosischen Expeditione tschlagen worden Es war der gunstigi Lereinigten Staaten. di onst eiserlüchtig wachten Buraerkrieg zerfleischt. E im teilweisen Einperstä lieten gewähren. Und 7 gerade die Augen unter tung eines gewissen Her len An so aroße Polit ucht. Was indessen hal Marimilian, betört conen und ehrgeizigen nessochter Charlott els ihm mitgeteilt wus nenden böten sich Die Ers Am 19. Juni jahrt der frühere Ersher heinrich Lersch Von Am 18 Heinrich 1 Kippenselle Romagen. einen sein wie ein S doch köstli= Viele Jahre vor war eine ver Nan schrieb Verse. nem Vergleich zum haltung überaus ve gen deutschen Mann sicht und Geist der erster Stelle der Lersch Er schriel die echte Volkoried Tiefe des Gemi Leben oder alt nalten auf schwarde Lersch in 1 mit Verstand geho derrliche„Deut penn wir ster Des Schopfere Lersch schritt mi niale Aeuberungen en jenen Grundal zeine feurigen Au ihm Geist und de Wauns me Vollodichter, seine nailen gestre defristen beachten! g der Berufskrankheiten Verordnung über Ausdehnung auf Berufskranke at den Versicherungdichnn Staublunge lungenerkrankungen in die zusammen ein sa müssen. wird Unialle4 diel in welchem Betrieb, die wurde. Alle schweren beruflichen Hauterkrank Berufs oder zur Auffabe 1ex en, werden entschadt. 92.. Infallversicherung wer hri bei Erkrankungen durd und Mangan, be#den. nkrebs in Betrieben der st am 1. April 107 in Anist n Versicherter an diesem Tar heit gelitten, die erst durch de nverordnung in den Verssche= wurde, lo kann ex trotten igung erhalten. Jn diesen so= lungsfällen muß der in der Krankheit oder der er= rst nach dem 80. Januar 19 Unfallrente Volkegenossen, die an eine welche nach dem neuen Aech sein kann, müssen ihren AnJuni 1937 hei der zunäg chaft stellen. Das kann ur bandelnden Arzt oder durch d der DAff geschehen rankbeitenrecht stellt alle me teiligten vor neue Aufaaben Mitarbeiter der DA? henführung im Betriche, ihre aften wirken maßgebend bein der Unfallverhütung mit. 2 Betrauten müssen Wesen un! fkrankbeite nkheiten in der Unfallversichen H. Hebestreit(Amt für AF) dienen, zu der Reic= ner ein Geleitwort das gesamte Recht der veruis= neuen Verordnung kurz. aber it die Ausfuhrungsbeitim r in den letzten gwölf Jahren tschädigten riaa Langewort=Berlin) Aemtern der DA7 long firt. en der neuen Bernleranste= lich mitgearbeitet beter. r den Mitarbeitern den Versicherungsträgern und wertvolle Diende leister. schule Castrop Maurel. Ter im der Hitler=Jugeno wont ne eigene, anerkannte Fubfend Lehrgänge durch Urlaubsfahrten besegt! Aus freien Fahrten massen we= werden und zwar ist el die 12. bis 20. Me nach Med land führen wird und Fahrt Nr. 72, die vom 11. ber nach Ostpreuben Schaffendes Volk“ in DußelArbeitefront, NE G. Krait nkommenden Sanntaa 7. brt festgesetzt, deren Kosen sich auf 2.60 NM belanfen. die Verkaufsstelle KortumVom chwesteenschaften. eine Reichstagung des Reichsbundes der Fleien erinnen und der Gaulachbe= vesternwesens in der N3 er werden auf dieser mern sorechen rtl.=Regiment, Schießich schen Garde=Teg am 10 und treften sich kie Kamera sseldirf. Meldet Erch an 977* Tüffeldorf, Eur. nicht jedee zum Regimenisoder Berlin reisen. Daiim eine gute Gelegenbeit. ein Wiedersehen zu feien . 53er. Die Kameraden fanhren Angehörigen beim KaReinke in W.Höntrop in= 1die Vorbereitungen zur simentsfeier und dem 4 Juli in Mülheim adschaft vollzählig beteiligt, brige Smeranstingm 1. Anust statt. reffen in Mülheim=Ruhr in en der dortigen Staoronne ollen dieses im Aamememeraden Gustav melden. ind Landwedrkameradicha Sonntag, dem.0. Juni lameraden Kappert statt“ adet hiermit ein Beureskührer Heohi Die Tragödie von Queretaro Zur 70. Wiederkehr des Todestages Maximilians von Meriko am 19. Juni 1867 Italienische Jugend vor dem Führer Von Herbert Steinmann. (Nachdruck verboten.) Am 9 April 1861 hatte auf seinem herrlichen schloß Miramare bei Triest der österreichische Erzderzog Maximilian. Bruder des Kaisers Franz Joeph. feierlich auf alle seine Rechte als Mitalied des hauses Habsburg verzichtet. Am nachsten Tage enpting er dafür aus den Handen einer Abordnung der merikanischen kleritalen Partei die neugeschaffene kaiserkrone von Mexiko Eigentlich aber war es die unsichtbare Hand des deitten Vonaparte, die dem ritterlichen und tapie= ten. aber allzu romantilch gesonnenen Habsburger deles Diadem reichte, das bald eine Dornenkrone verden sollte. Napoleon III. träumte von einer Verunigung der lateinischen Rasse unter Frankreichs fubrung in Amerika. Mexiko war das erste Boll rerk dieses Planes, das er dafur erobert zu haben glaubte. Er hatte sich mit Erfolg in die inneren Wirten der merikanischen Republik eingemischt. Die Sepublikaner. unter ihrem rechtmäßig gewählten eus uraltem astekischen Geschlecht stammenden Prä= sidenten Benito Juarez, waren mit Hilse eines remosischen Expeditionskorpe von den Klerikalen tschlagen worden Es war der günstigste Zeitpunkt geweien. Die Bereinigten Staaten, die über amerikanische Erde onst eiserlüchtig wachten, waren in furchtbarem Bürgerkrieg zerfleischt. Spanien und England waren im teilweisen Einverständnis mit Frankreich und lieten gewähren. Und Preußen=Deutschland rieb sich gerade die Augen unter der energischen Ermunte= tung eines gewissen Herrn von Bismarck=Schönhau= ben An so arone Politik dachte es aber doch noch ucht. Was indessen bald anders wurde. Marimilian, betört und beeinflußt von seiner vonen und ehrgeizigen Gattin, der belaischen Kö ngslochter Charlotte. folate dem Zauberruf els ihm mitgeteilt wurde. 2000 merikanische Geneinden böten sich für lein Kaisertum begeistert ausgesprochen. Er glaubte an seine Mission, seine vermeintliche hohe Aufgabe, dieses unruhige Mexiko glücklich zu machen Am 12. Juni 1864 zoa Maximilian mit seiner Gattin in Mexiko ein Einige ihm zugeschworene osterreichilche und ungarische Formationen solaten ihm als Kerntruppe eines zukünftigen Kaiserlichen Heeres. Außerdem standen ihm die Truppen der Klerikalen und das franzosische Expeditionskorps unter Bazaine zur Verfügung, um den immer noch schwelenden Widerstand der Republikaner unter Juarez zu bekämpfen. Bald aber wich der Schein dieser Macht. Mari= milian hatte versprochen, die Kosten der französischen Expedition zu zahlen. Er hatte wohl den Willen. aber kein Geld dazu; selbst in Raten konnte er die für damalige Begriffe ungeheure Summe von 270 Millionen(Friedens!) Franco nicht begleichen. Er blieb mehr und mehr im Rückstand. Napoleon, schon neue Pläne schmiedend. zog einen Truppenteil nach dem andern ab. Dies war umio bedenklicher, als Juares einen immer erfolgreicher werdenden Kleinkrieg führte und die Zahl seiner Anhänger von Taa zu Tag anschwoll Dazu kam. daß sich in den Vereinigten Staaten der Sieg immer mehr auf Seiten der Norditaaten unter Lincoln neigte, die un bedingt auf dem Grundlatz des sogenannten„Monroedoktrin“, das heißt, der Unberührbarkeit des amerikanischen Kontinents durch fremde Mächte fukten Die wachsenden Schwierigkeiten rissen Maximilian zu mancher Ungerechtigkeit hin. Er war der Lage nicht mehr gewachlen und handelte unklug. So erließ er Dekrete. nach denen gefangene Aufrührer auf der Stelle zu erschießen seien, eine Maßregel. die von seinem Standpunkt als Herrscher von Mexiko berechtigt war. aber ihm selbst sollte sie einst verhängnispolk werden d Die Deutschlandfahrt der 1200 italienischen Jugendführer und=führerinnen fand am Mittwoch mit einem großen Aufmarsch vor dem Führer auf dem Wilhelmsplatz in Berlin zusammen mit 8000 Angehorigen des Jungvolks und 2000 Angebörigen der Hitler=Jugend ihren Höhepunkt. Vier sieht man den Führer, wie er die Front der Jungfaschisten abschreitet. Hinter dem Führer Baldur v. Schirach und der italienische Jugendführer Ricci.(Scherl=Bilderdienst=M.) Die Erschießung des Kaisers Marimilian von Mexiko Am 19. Juni jahrt sich zum 70. Male der Tag, an dem der erste und einzige Kaiser der frühere Ertherzoa Maximilian von Oesterreich, durch Aufständische erschossen wurde. (Scherl=Bilderdienst M.) Der Sieg der Nordstaaten aab Marimilians Sache den Todesstoß. Lincoln zwana Napoleon aur Zurückziehung der Reite des franzosischen Erpedi tionskorps und unterstutzte Juares tatkräftig mit GGeld und Waffen. Die Republikaner gewannen immer mehr Boden. Zudem handelten die franzosischen Offiziere mehr als einmal zweideutig. Garnisonen. die sie räumten, wurden sofort von Juaristen besent Einem Vorschlag Napoleons, die Kaiserkrone Mexikos aufzugeben, widerstand Maximilians ehrlicher und ritterlicher Charakter. Er glaubte das Volk nicht aufgeben zu dürfen, das ihm vertraute. Daß es nur eine geringe Minderheit war, die ihm anhina. sah er nicht. Er sandte seine Gattin im Sommer 1806 nach Paris. um ein Lettes bei Napeleon zu veriuchen. Er wies sie kalt ab.„Mir geschieht, was ich verdiene“, soll sie danach ausgerufen haben,„die Enkelin Ludwig Philipps von Orleans hätte ihre Zukunft nicht einem Bonaparte anvertrauen sollen!“ Sie sah Marimilian und Meriko nie wieder. Sie verkiel in Wahnsinn. Inzwischen erfüllte sich Marimelians Schicksal. Ein Staatsrat hatte sich für Weiterführung des Kampies entschlossen. Marimilian wollte die Seinen nicht im Stich lassen. Die letzten Franzolen waren abgerückt. Immer stärker wurde der An sturm der Juaristen. Maximitian wart sich mit 3000 Merikanern.— unbegreiflicherweise ließ er seine treuen Oesterreicher und Unaarn nicht um seine Person.— in die Bergieste Queretaro. Gegen den republikanischen General Escobedo leistete er hier tapieren Widerstand. Der kaiserlich merikanische Oberst Lopez verriet ihn. lieferte ihn in der Nacht nom 11. zum 16 Mai in die Hände Eacobedos. Alle europäischen Mächte verwandten sich für ihn. selbst Juares soll es schwer gewesen sein. das Todesurteil des Kriegsgerichts zu bestätigen Aber die Todesdekrete gegen die Republikaner entschieden Am 19 Juni 1867 in aller Frühe endete der merikanische Kaisertraum in der Salve der Gewehre. die Marimilian von Habshura und die Generäle Metia und Miramon in den Tod rissen heinrich Lersch zum Gedächtnis Von Kurt Varges. Am 18. Juni vorigen Jahres starb Heinrich Lorsch an einer Lungen= und Kippensellentzündung im Krankenhaus zu Romagen. Deutschland verlor mit Lersch einen seiner repräsentativen Dichter, der wie ein Schatten verschwand, der Welt jedoch köstliche Werke hinterließ. Viele Jahre vor dem Kriege und nach dem Rinten war eine verwirrte Empfindung am Werke. dlan schrieb Verse, man schrieb Romane, die in keidem Vergleich zum Aufwand standen und in ihrer daltung überaus peinlich wirkten. Unter den kerniden beutschen Männern, die auf bedeutende Art Ge und Geist der Landschaft formten, stand mit an Inter Stelle der deutsche Arbeiterdichter Heinrich dersch Er schrieb Romane. Novellen und Lieder. e echte Volkozieder wurden. Sie drängten aus *r Tiese des Gemütes, besangen den Frühling und Leben oder glichen Vorhängen des Herbstes und galten auf schwarzem Grunde den Tod. Wir haben deinrich Lersch in den ersten Kriegsjahren sozusagen Verstind gehört, und am Schluß ertönte das herrliche„Deutschland myh leben und penn wie sterben müssen" Des Schopfers Sendung war erfüllt Lersch schritt mit der Nation Seine Verse. ac mate Neuberungen eines Kesselschmiedes, bestimmienen Grundakkord, den unsere Zeit anschlug. Seine feurigen Augen sendeten die Kraft aus, die n cheist und Hers. geninles Schöpfertum schenk Nge uns weientlich ersheint: Lersch war ein er, seine Werke sing leicht zu begreisen dom Willen gestrafft, eigenwillig in der Sprache. ihrem Rhythmus, ihrem Klang. männlich und für jeden verständlich. Vom Arbeiter für den Arbeiter! Willkürlichkeiten und Sprachverdrehungen waren ihm zuwider. Er lebte nicht etwa in der Einsam= keit seiner Sendung. Alles was in seinen Gedichten besungen wird Die Nation. die Treue zum Volk. Gut und Ehre. Friede und Freude Ermunterung und Lob sind der Ausdruck leiner brüderlichen Stimme Was ihn— sagen wir ruhig— in ganz Deutschland berühmt gemacht hat, das sind seine Gbesange, die den Menschen im Eisen darstellen. Hier hat Heinrich Lersch den Schlaa des Hammero, die Schmiede, die Elemente des Feuero aus ihren Bereichen berausgeschoben, ihre Schonheit und übernatürliche Gröhe beiungen. Wir verneigen uns vor Heinrich Lersch. wenn wir uns auf dieses dichterische Kraitfeld begeben und ihn als einfachen Menschen beareifen, der ein Dichter des ganzen Volkes wurde. Schmiedehämmer und Maschinen mit ihrer zau bervoll tönenden, an leute einsame Stunden gemah nende Musik bekommen Leben. Heinrich Lerich besang den Segen der Arheit. den Segen der Volks gemeinschaft. Deswegen vermogen seine Gedichte eine Gemeinschaft zu bieden. Aus den Hintergrün den der runzligen, sorgenvollen Stirne losten sich die herrlichen Gebilde. Unsere Zeit war es. die Heinrich Versch in die ersten Reiben zog. Die Par tei reichte ihm die Hand. Unser Fühlen und Den ken. unsere Weltenchaunng wurden mit Persche Innenleben in Einklang gebracht. Denn Lerich. glubender Patriot. mit der Jugend des Zuhraro persönlich verbunden, hat die Einheit des Volkes besungen. In ihm stand er. mit ihm lebte er In der sorglich gehüteten Landschaft um die Ahr uhlte sich der München=Gladbacher Kesselschmied ge borgen. Jn Bodendorf lebte er. Jn einem über= kleinen„Häuschen“ schrieb er. was ihm sein Herz befahl. Es war gewiß kein Paradies der Schön heit. aber der bescheidene Hein Lersch. wie ihn seine Freunde riefen, fand in einer durchaus primitiven Umwelt den rechten Kontakt zum Leben. Man hatte ihn in seiner Jugend und auch später niemals mit irdischen Gütern gesegnet. In der kernigen Landschaft der Ahr mit dem Ausblick in die Bänge. fühlte er sich daheim In den Junitagen des Jahres 1936 fuhr ich mit Lersch durch das Lahntal. Die Sonne meinte es aut und brannte auf die Holsbank des Zuges. Hein rauchte in gewissen Abständen seine Zigarette. Wir sprachen von Bröger und Hermann Claudius. und Lerich erzählte von seinen Absichten über die Arbeiterdichter der Zeit zu schreiben. Die Heiligtümer der Kunst sollten der Menge nicht verschlossen bleiben. Er ist über diese Arbeit hinweggestorben. In einer warmen Juninacht wurde er abgerufen. Die Trane konnte das gemalte Bild von Heinrich Lersch nicht verwischen. Wir stehen heute vor seinem Werke. das mir noch tiefer im Volke verwurzeln wollen Lersch hat mit verzehrendem Temperament seine Sachen mit meisterlichem rethorischem Schliff vorgetragen Da hat er mit seinen Händen das Ham mern. das Feuer und den Stein im Raum nachgezeichnet Wir kennen seine Werke„Abalanz des Lebene".Die Resielschmiede“.„Der Mensch In Eisen“ und wessen. daß von seinen Dich ungen das Erschutternste„Mutter, laß mich gehen“ ewig in unlerem Detsen tortlaben wird Im Tunnel aus dem Zug gefallen Ein furchtbares Erlebnis, das sie wohl ihr Lebenlana nicht vergessen wird. hatte die aus der Nabe von Sheffield in Enaland stammende Miß Lilo Proctor. Aus einem Grunde, der noch nicht aufgeklärt werden konnte, fiel sie zwischen Sheffield und Chinley aus dem Zuge. und zwar mitten im Grindlewood=Tunnel. der als zweitlänaster Tunnel der Weit gilt. Nicht weniger als dreiviertel Stunden lang irrte Miß Proctor mit blntender Kopwunde, weinend und vor Anast zitternd durch die Nacht des Tunnels dahin. Jeden Augenblick konnte sie ein nachfolgender Zug fassen und töten. Mehr als einmal war sie in Gefahr. ohnmächtig umzusinken und auf den Schienen liegen zu beiben. Mit letzter Energie hielt sie sich aufrecht. Endlich traf sie auf einen im Tunnel arbeitenden Handwerker, der im ersten Augenblick glaubte, ein Gespenst vor sich zu haben. Kraftlos, unsähig, sich auch nur noch einen Schritt zu bewegen, fiel sie var ihm auf die Schienen. Der Arbeiter hob sie auf und schleppte sie an eine Ausweichestelle. Dann rief er mittels eines dort befindlichen Telesons den nächsten Ausstiegsschacht an. Als er mit der Ohnmächtigen ankam, standen schon ein Arzt und ein Rettungswagen bereit, der die Verunglückte aufnahm und in ein Krankenhaus brachte Der taptere Retter hatte die Unglückliche nicht weniger als zwei englische Meilen tragen müssen, ebe er den rettenden Ausgangsschacht erreichte Sein eigenes Grab gegraben Tragisches Ende eines Totengrähers (ho-Meldung) Die gelegentlich gebrauchte Redensart.„das eigene Grab graben“, hat kürzlich in Paris durch ein wahres Ercianis eine unbeimliche Illustration erhalten. Ein Totenaraber. seit dreißig Jahren in diesem Be= tätig. war von daheim fort= gegangen, um seiner gewohnten Pilicht nachzugeben. Er sollte ein Grab für eine am nächsten Tage angesetzte Beerdigung fertigstellen. Der sonst sehr solide und stille Mann kam nicht heim. Die Familie wurde unruhig. Man fragte auf dem Friedbof an. Er war dort nirgends zu sehen. Niemand hatte ihn fortgehen sehen Schrießlich kam man darauf, seine Arbeitsstätte näher in Augenschein zu nehmen. Man and. dan er seinen Auftrag aut ausgeführt batte. Das frische Grab war vorschriftsmäßig ausgeworfen. Aber auf dem Grund der Grube lag starr und steif der Totengräber. Der Mann. der schon seit längerer Zeit kränklich war, mußte kurz vor der Voll= endung seiner Arbeit einen Herrschlag erlitten haben und dann in die Grube gefallen sein, die er sich abnungslos selber gegraben hatte Der Anwalt auf der Antlagebank In London starb dieser Tage der in den dortigen Juristenkreisen sehr bekannte und beliebte Anwalt Martin O'Connor. Von ihm erzahlt man sich folgende amüsante Geschichte: Eines Tages kommt er in großer Eile in den Sitzungssaal des Themse=Polizeigerichtshofes gerade in dem Augenblick, in dem der Gerichtsdiener den Namen„Freceborn“ aufruft. Das war ein Angeklagter, den O'Connor zu verteidigen hatte. D'Connor meldete sich mit den Worten: bin für Freevorn!“ Er war atemlos vom schnellen Laufen und hatte wobl etwas undeutlich gesprochen Der Gerichtsdiener hatte jedenfalls verstanden:„Ich bin Freevorn“, und da er den Anmalt nicht persönlich kannte, packte er ihn etwas unsanft an und drangte ihn in die Anklagebank. O Connor protestierte zwar sehr lebhaft, aber das balf ihm nichts. Der Gerichtsdiener winkte ab und postierte sich in stoischer Rube vor der Anklagebank, indem er den immer wieder aufspringenden O Connor auf seinen Sitz berunterdrückte. Wenn nicht schließlich der Richter den bekannten und allgemein peichinten Auwalt aue feiner peinlichen Frage befreit hatte, ware er womealiche verrte 3 4 ) 7 r . er. I. . 2 Immer langsam mit die jungen Pferde!“ Core hat seine Hand ergriffen und halt sie eine Weile fest. Ganz ernst und sachlich, ohne jede Ironie ist ihre Stimme.„Mag schon sein, daß du eine fabelhafte Nummer bist, Kellner. Ich verstehe ja nichts davon. Aber daß du von uns fort willst, sieh mal, das ist blanker Unsinn. Wovon willst denn leben? Ich habe mir sagen lassen, daß auch berühmte Komponisten zuweilen jahrelang sich durchschlagen müssen, ehe sich ihr Genie in bare Münze umsetzen läßt. Bei Silvester haft du dein feites Gehalt, bist gesichert, weißt, wo du hingehörst Wer hindert dich daran, außerdem zu Hause auf deiner Bude die tollsten Opern und Sinfonien zu komponieren?“ Meine Umgebung. Lore,“ sagt Urban Kellner gequält.„Ich brauche Zeit, Ruhe, Sammlung, Einsamkeit!“ „Mein Bruder Harry ist zwar kein Genie, aber er hat auch kämpfen müssen,“ gibt Lore ernst zurück.„Der Junge hatte schon als Kind keinen anderen Gedanken, als Musiker zu werden. Vater wollte ihm die Idee austreiben. Klavierstunden? Unterricht auf der Geige? Keinen Piennig für solche Pirlefanzereien. Mit vierzehn Jahren ist mein Bruder von zu Hause getürmt und hat erst mal bei einem Dorfküster Trompete blasen gelernt. Weißt du, so in Wind und Wetter oben vom Turm herab. Dann ist er mit der Fidel als wandernder Musikant auf die Dörfer gegangen und hat zur Kirchweih aufgespielt. Du weißt ja, was er kann. Meinst du, Harry hatte Zeit, Rube. Sammlung, Einsamkeit gehabt, um sich zu einem guten Musiker auszubilden? Aber erreicht hat er es desbalb doch. Heute braucht er nicht mehr Miata, mtata zu machen in irgendeiner Dorfwirt= schaft. Du Kellner, willst noch höher heraus. Aber, alaub mir, wenn du es nicht schaffst, auch unter schwierigen Verbältnissen, dann schaffst du es überbaupt nicht.“ Und Lore fügt einen Satz hinzu, der nicht aus ihrem Köpschen, sondern aus ihrem Herzen kommt:„Jedes Genie muß durch Dornenhecen gehen, ebe es in den Rosengarten kommt!“ Recht hat sie jedenfalls, das mußt du zugeben, Haus.“ Hans Böge nickt resigniert den Kameraden zu. „Ihr wißt ja, wie es unsereinem ergeht. Man ist ein leidlich netter Kerl, man sitzt da und spielt... Es war einmal ein Musikus und so weiter! Erst warens die kleinen Mädchen, die einen anhimmelten und einem durch den Ober blödsinnige Zettelchen zustecken ließen. Nachher, als man im Adlon, bei Bertolini und im Savoy spielte, kamen die Damen. Ehe man sich's versieht, hat man Bekanntschaften gemacht, wird eingeladen, kriegt lange Briefe— na ja, natürlich hat die Lore recht! Ich bin ein ausgemachter Leichtfuß. Ich muß nun mal drauf reinfallen, wenn eine hübsche Frau mich anlächelt. Ich denke mir nichts dabei. Aber glaubt mir's oder laßt's bleiben: Jetzt hab' ich genug davon! Ich mache Schluß! Auch für den Tannhauser gab's doch noch'ne Umkehr, besonders wenn er, wie ich, so ziemlich wider seinen Willen in den Hörselberg geraten ist.“ „Möcht ich erleben, daß du vernünftig bist", sagt Silvester Begas trocken. Hans Böge faßt sich energisch an die Krawatte. „Jawohl, ich werd' vernünftig! Ich seh's ein, daß es höchste Zeit ist. Ich muß eine Frau haben, ein Heim, ein geordnetes Leben. Ich... ich... hol mich der Geier... ich werde die Lore heiraten.“ „Du! Wenn du keinen besseren Witz weißt...“ Silvester Begas runzelt unwillig die Brauen, aber Haus laßt sich nicht einschüchtern. Ein verklärtes Lächeln liegt plötzlich auf seinem leichtsinnigen hübschen Jungengesicht. „Lieb hab' ich sie schon langst. Bloß, ich hab' mich bisher noch nicht losreißen können von den dummen Techtelmechteln. Aber jetzt ist's aus mit Luisen, Gerdas, Yvonnes und Marys! Radikal aus! Die Lore ist die einzig richtige Frau für mich!“ Da fallen sie alle über ihn her, die Kameraden, wie ein Rudel losgelassener Wolfe. „Untersteh dich, Mensch!“ „Die Lore ist tausendmal zu gut fur dich, du wildgewordener Casanova!“ „Wenn du ihr ein Wort sagst von deinen blodsinnigen Absichten, kannst du nachstes Jahr die Kartoffeln von unten wachsen sehen.“ „Ruhe!“ Silvester Begas wehrt die Musiker, die gewalttätig auf den sich zur Wehr Setzenden eindringen wollen, ab.„Und du, Böge— werd vernünftig und laß deine dummen Weibergeschichten. Aber Lore Glant rührst du mir nicht an Mit keinem Gedanken! Sonst verdresch' ich dich unbarmberzig, verstanden?“ „Oho!" Hans macht wutend Miene, seine Aermel aufzustreifen und seinen Bizeps vorzuweisen, trotz des beistimmenden Geheuls, das Silvester Begas in der Runde erntet. „Es hätte auch nicht den geringsten Zweck“, sagt aus der Fensterecke Harrn Glant. der Bruder Lores, ruhig.„Lore schwarmt für einen ganz anderen.“ „Was? Wer? Wo ist der Kerl?“ „Natürlich irgendein Geldonkel“, ruft eifersüchtig der Schlagzeugmann Beppo von Pollinger. „Einer, der Schwielen an den Handen hat vom Auponabschneiden!“ „Nein, Schwielen an den Händen hat er nicht“, sagt der ruhige Harry milde.„Er geigt.“ Weiter sagt er nichts. Aber er sieht dahei Siloester Begas an, mit einem wissenden, gütigen Lacheln. Da fragt keiner mehr. Hans Boge brutet mit finsterer Stirn vor sich hin. Die Kameraden ver schlucken alles Weitere und beginnen das Gesprach in eine andere Bahn zu lenken. Silvester Begas aber steht am Fenster und blickt sinnend in die Nacht hinaus. Seine schlanken, schönen Geiger hände streicheln unwillkurlich leise das grobe Tuch des Fenstervorhanges. „Die Lore Mit dem Morgengrauen, das kuhl und feucht hereinschimmert, kommt nun doch die Mudigkeit. Einer nach dem andern drückt sich in seine Ecke, schlägt fröstelnd den Rockkragen hoch und versucht zu schlafen. Auch Urban Kellner ist hereingekommen, nachdem er im Nebenabteil leise die Fenstervorhänge zugezogen und Lore allein gelassen hat. In ihren Mantel gehüllt und noch dazu mit dem Plaid Kellners zugedeckt, schlaft sie dort lang ausWAIR IDIE I WIE GG Nachdruck verbolen (23. Fortsetzung.) Franz Ungerer ging an Ilse Hollenkamps Seite durch die Leopoldstraße. Anfangs sprachen sie nur wenig miteinander. Eine wundervolle Mondnacht lag über der Stadt. Nur wenigen Menschen begegneten sie. Die Häuser, an denen sie vorüberkamen, schienen zu traumen. Ilse Hollenkamp begann, von Christa Rojahn zu sprechen. Eine starke, herzliche Zuneigung zu Christa sprach aus ihren Worten. „Kennen Sie Christa schon lange?“ fragte Ungerer. Erst seit heute.“ Ungerer sah sie erstannt an. Er dachte an die vertraute Art. in der sie miteinander geredet hatten. Ilse Hollenkamp schien seine Gedanken zu erraten. Ich habe heute Christa zum ersten Male gesehen. Aber ich kenne sie doch schon länger... Durch meinen Bruder. Christa wird seine Frau werden“ Ungerer nickte versonnen. „Ich habe mir so etwas gedacht,“ antwortete er langsam. Sie kamen durch das Siegstor. Vor ihnen lag in erhabener Große und Schönheit die Ludwigstraße. Das silberne Mondlicht strahlte auf Türme und Häuser, und die breite, majestätische Straße war wie ein helles, leuchtendes Band. Ilse Hollenkamp war stehen geblieben Ist dieser Anblick nicht marchenhaft?“ fragte sie und betrachtete begluckt das nachtliche Bild. Ja, München ist schön!“ sagte darauf Franz Ungerer.„Eine Straue wie unsere Ludwigstraße findet man weit und breit nicht mehr!“ Sie lieben wohl Ihr München sehr?“ fragte Ilse Hollenkamp. „Und ob! Ich könnte mir gar nicht denken, daß ich anderswo zu leben und zu arbeiten vermöchte!“ „Das kann ich versteben! Ich glaube, ich würde mich hier auch wohler fühlen als in Berlin!“ So bleiben Sie doch hier!“ erwiderte er rasch. Ilse Hollenkamp sah ihn lacheind an. Als fic aber seine Blicke ernst. fragend auf sich gerichtet lab wurde sie jah verlegen Schweigend setzten sie ihren Weg weiter. Aber es ging doch etwas Unausgesprochenes zwischen ihnen hin und her... das war wie ein Fragen und Antworten... ein leises Rufen und tastendes Suchen Sie bogen in die Maximilianstraße ein und kamen in die Nahe von Ilses Hotel. Schade, daß wir schon da sind!“ sprach Franz Ungerer.„Ich bätte noch lange mit Ihnen so weiter wandern mögen!“ „Ja, der Weg durch die Nache war schon...“ erwiderte Ilse versonnen. Eine träumerische Stimmung hatte beide ergriffen. Der Zauber der Mondnacht hielt sie umfangen Nun standen sie vor dem Hotel. Ihre Blicke suchten einander „Ich danke Ihnen für die Begleitung. Herr Ungerer!“ Der Musiker hielt ihre Hand in der seinen. Es hat mir Freude gemacht!“ erwiderte er herzlich. Es schien, als könnten sie sich nicht trennen. Ilse Hollenkamp sagte zögernd „Ich besuche morgen nachmittag wieder Christa Kommen Sie auch zu ihr hin??... Ich würdso gerne noch mehr von Ihren Kompositionen hören!" Er vernahm den bittenden Klang ihrer Stimme. Eine warme Welle drang ihm zum Herzen Ich werde kommen!“ Noch eine Weile stand Ungerer an derselben Stelle. Er sah auf das Portal des Hotels das sich hinter Ilse Hasenkamp geschlossen batte. Er meinte, sie noch immer zu sehen und ihre warme, gütige Stimme zu hören Nahende Schritt= scheuchten ihn aus seinen Träumen auf. Er fuhr sich über die Augen, als müsse er sich besinnen, wo er sei: dann ging er lanasam seines Weges. In ihm war eine große Unrube. Seine Gedanken irrten von einem zum anderen. Zu viel Neues. Aufwühlendes war an diesem Tage über ihn gekommen. Lange schritt Franz Ungerer draußen umher. Er hätte setzt noch nicht in die Stille seines Arheitstimmers beimgehen können. Endlich legte sich die Unrast in ihm Er dachte an Christa Rojahn. Jener Tag tauchte vor ihm auf, als er von Christa erfahren chatte, daß sie einen anderen Mann liebe. Wie traurig und bestürzt war er da gewesen, an sich und dem Leben verzweifelnd. Er hatte sich in der folgenden Zeit in die Arbeit gestürzt und in ihr Troft in seinem Leiden gefunden. Die Variationen die er heute abend den beiden Madchen vorgespielt gestreckt auf der Bank, außer ihrem guten Ge wissen noch ein kleines Luftlissen unter dem blonden Kopf. Silvester Begas ist der einzige, der völlig wach bleibt. Er hat seinen Platz dem finsteren Albrecht Erlenkamp überlassen und pa troulliert auf dem Korridor vor dem Abteil Lores. Wie ein Soldat, der gute Wache halt. „Uah! Wo sind wir jetzt““ Gahnend recken sich die Jungs und ziehen die Vorhange von den Fenstern. Die Morgensonne knallt in das Abteil und weckt auch die letzten Schlafer. „In einer halben Stunde kommt die Grenze!“ „Schon? Also Paß zur Hand, Kofferchen aufgemacht! Habt ihr auch alle eure zehn Reich: mark?“ Casar Testing, der junge Zweitgeiger, erkundigt sich interessiert:„Muß man zehn Mark an der Grenze haben?“ „Jawohl. Zehn Mark in bar sind das Hochste der Gefühle.“ Casar Testing hat trotz seines heroischen Vornamens ein schüchternes, kindliches Gemüt. Manchmal ist er sogar etwa zu naiv, eine liebwerte Eigenschaft, die sein Kamerad Mar Schamek, der Berliner, lieblos mit„doof“ bezeichnet. Das heißt, nicht in der Musik, da beileibe nicht. Aber gegenüber den praktischen Anforderungen des Lebens ist Casar Testing, wie gesagt, manchmal etwas hilflos. Und von den Ausfuhrungsbestimmungen der Devisengesetze hat er nun schon gar keinen Schimmer. Er fummelt in seiner Westentasche herum und macht plötzlich ein so klägliches Gesicht, daß die Kameraden aufmerksam werden. „Warum siehst du denn plötzlich aus wie eine Katze, wenn's donnert, Casario?“ „Weil ach Gott, ich hab' gar nicht mehr an die zehn Mark gedacht. Ich hab' mir doch auf dem Lehrter Bahnhof ein paar belegte Brötchen und Schokolade gekauft und nun...“ Er fördert einige Silberstücke aus seiner Tasche zutage und halt sie den Kameraden entsent hin...„Ich hab' nur noch acht Mark!“ Eine Sekunde stutzen die Musiker. Ist das ein Witz? Oder glaubt er wirklich..? „Tia, das ist eine böse Sache, mein Lieber, sagt Beppo von Pollinger dann todernst.„Wie willst du da uber die Grenze kommen?“ „Ihr mußt mir helfen!“ Casar sieht aus seinen bangen wasserblauen Augen die Kameraden der Reibe nach flehend an.„Einer von euch muß mir die fehlenden zwo Mark leihen.“ Die Musiker haben plötzlich alle ebenso ernste wie teilnehmende Gesichter. Sie suchen in ihren Taschen und schütteln bedauernd die Kopfe.„Ausgeschlossen, Casar. Wenn wir dir was pumpen, dann haben wir ja zu wenig. Es hat doch keiner mehr als die zehn Mark bei sich!“ „Um Gottes willen, was mach' ich denn da?“ „Du wirst an der Grenzstation zuruckbleiben müssen!“ prophezeit Albrecht Erlenkamp mit Grabesstimme. hatte, waren in wenigen Wochen entstanden. In ihren heiteren, frohen Klängen war er über sein Leid. seine Not hinausgewachen Nun wußte er, wen Christa liebte. War es nicht seltsam, daß dieses Wissen ihn nicht schmerzte?... Daß er ruhig und neidlos daran denken... und sich über Christas Glück freuen konnte? War das nicht seltsam?.. Wo lag der Schlussel für dieses Ratsel? Einzig in dem Trost, den ihm seine Arbeit gespendet hatte?... Oder war da noch etwas anderce. was ihn gewandelt hatte?.. Ilse Hollenkamps Bild erschien vor ihm Er sah ne neben Christa stehen. Jett erst kam ihm zum Bewußtsein, wie abnlich sich die beiden Madchen waren. Als seien sie Schwestern. DaRuhige. Heitere, das Christa besaß, war es nicht auch in der anderen Wesen?... Hatte sie nicht auch die gleiche warme, herzliche Stimme wie Christa... den gleichen frohen Blick der Augen? Ungerer begann plotzlich, schneller zu geben. Ein Gedanke war in ihm aufgerauscht, der war so füß und betörend.. Gleich aber lachte er spöttisch auf Ich glaube gar, ich fräume! dachte er. Wie lange kenne ich die junge Dame nun?... Wenige Stunden!. Weiß ich denn, wer sie ist?... Ihren Namen kenne ich... sonst aber nichts von ihr. aus ihrem Leben Weil sie freundlich mit mir gesprochen hat. mache ich mir nun dumme, torichte Gedanken. Das sicht mir wieder ähnlich! Er schalt noch immer weiter auf sich und gab sich allerhand kraftige Namen Dann aber entsann er sich wieder Ilse Hollenkamps Worte die sie beim Abschied zu ihm gesprochen hatte, ihrer Bitte um ein Wiedersehen und daß sie noch weitere Kompositionen von ihm bören wolle; da kam wieder das jubelude Gefühl in Franz Ungerer auf. Ich werde sie morgen wiedersehen! dachte er froh und ging, lustig pieisend, seiner Behausung zu. Als Franz Ungerer am anderen Tage zu Christa Rojahn kam. war Ilse Hollenkamp noch nicht da Da er sich in der letzten Zeit nur selten bei Christa hatte sehen lassen, war diese etwas erstaunt, weil er nun beute schon wieder kam Ungerer. dem diese leise Verwunderung in Christas Gesicht nicht entgangen war, sagte verlegen: Fräulein Hollenkamp hat mich gebeten, heute wieder zu dir zu kommen. Christa Ich soll ihr noch einige meiner Kompositionen vorspielen!“ Sie saßen zusammen und warteten auf Ilsee Erscheinen. Rubig betrachtete Ungerer das Madchen. Wie strablend sah es aus! Wie leuchtete ihm das Gluck aus den Augen Man kann sich notfalls an der Grenze mit Devisenstelle in Verbindung setzen“, trostet Schamek. „In besonders dringenden Fallen wende sich direkt an den Reichsfinanzminister“, fall vester Begas ein, nur muhsam das Lachen beißend „Wir war's, wenn du dich verstecktest?“ schla Hans Boge vor. Casar Testing ist unglücklich. Er kennt Mozart, seine alten und neuen Meister aus de ff, aver von dieser Sache versteht er wirklidh Und er hat sich noch vor ein paak Tagen vorsorglich erkundigt. Zehn Mark muß man der Grenze vorzeigen, haben die Kameraden sagt. Casar Testing hat das ganz in der Ordnu gefunden. In seinem Hirn spukt irgend etwe das er mal gelesen hat, eine unbestimmte Erinn rung an die Geschichte eines Amerikafahrers,d bei der Einreise eine bestimmte Summe in Doll vorzeigen mußte. „Ich.. ich werde Lore Glant fragen?“ „Lore schlaft noch“ Die Kameraden halten de Ratlosen, der ins Nebenabteil hasten will, a Rockschoß fest.„Und uberhaupt, diesmal kann au Lore dir nicht helfen. Junge, Junge, was we das geben!“ Die Bremsen kreischen, langsam gleitet der 3 in die Grenzstation. Deutsche Zollbeamte si plötzlich da, geyen von Abteil zu Abteil. Ein P lizeibeamter prüft kurz die Passe „Entschuldigen Sie, bitte, ich habe nur Mark!“ Casar Testing hält dem Beamten tre herzig die Silberstücke entgegen.„Ich hatte ge vergessen... bitte, ich hatte Hunger und hab' ich mir etwas gekauft...“ „Nann?“ Der Beamte blickt bald die Gel stucke, bald den aufgeregten jungen Mann vestandnislos an.„Was wollen Sie denn.. 2“ Der Blick des Kontrollierenden geht unwil kurlich von dem angstvollen Antlitz Casar Testing über das Abteil, trifft die binter ihm stehende grinsenden Gesichter, das lustige Blinzelnde Augen. Plötzlich beginnt auch der ernste Beam zu schmunzeln. „Hm. Zie haben also nur acht Mark bei sich „Jawohl. Ich hatte zehn, aber wie gesagt.. „Nen=a!“ sagt der Beamte ernst.„Dann wolle wir Sie mal ausnahmsweise mit den acht Marker passieren lassen. Morsen!“ Hinter ihm ist das Abteil ein einziges, brullen des Gelachter. Jenseits der Grenze, auf der danischen Zo station, steigt ein einzelner Herr in den Zug mit sicherem Blick sofort auf das Abteil der Kar Begas zusteuert. „Da sind Sie ja. Alles in Ordnung, mein Herren?“ Was soll denn nicht in Ordnung sein August Erlenkamp wirft dem Herrn einen dus ren Blick zu. Er kann den gönnerhaften, sorialet Ton des Managers nun mal nicht leiden.„Hof fentlich haben Sie gute Quartiere für uns in den Kaff.“ „Seien Sie froh, wenn Sie immer in einer solchen„Kaff“ spielen konnen.“ Herr Mallik zur gekränkt die Bügelfalten seiner tadellosen hell grauen Sommerhosen glatt.„Sie scheinen übe Fanö ja eine nette Vorstellung zu haben, mei Bester.“ „Ich habe vor zwei Jahren in Westerland aet spielt.“ (Fortsetzung folgt.) Ein großes Schützenfe erein Weitmar in Juse Kraft durch Freud 12. Juli feiern. Es ist an der Blankens Festzelt aufzubauen, broßveranstaltungen u am besten gelöst. Das d Meisterschützen fin Schießstand Borghöhme nend des Schießens fin einer Festfeier am Abr Meisterschütze geehrt, m des jetzt zehn Jahre vereins ausgezeichnet. wird ausgefüllt mit ein auch Abordnungen eilnehmen werden. E ein Festball an. Monie Tanz im Festzelt. Zur tend dieser Tage Schan Aermesplat an der manen. Die Musik wir pelle Fred Rov Eine Versammlung neder der Zeche Engel den Sonntag die Del Nord. um 11 Uhr bei 0 obmann Krumbholz au Er streckte Christa plötzlich die Hand entacac „Fräulein Hollenkamp hat mir gestern auf de Heimweg etwas gesagt, Christa... ich habe c. schon lange geahnt... ich freue mich, daß nun dich alles so schön und gut geworden ist... wirst schon wissen, was ich meine.. Ich wunich dir viel, viel Glück. Christa!“ Seine unbeholfenen Worte machten ihr tie Freude Ich danke dir Franz! Ich hatte es dir ohnes bin in den nachsten Tagen gesagt. Denn als meis bester Freund solltest du zuerst von meinem c erfahren!“ Wenn dein Brautigam ein so netter und liche Mensch ist wie seine Schwester, Christa, danr he du es gut getroffen!“ meinte Ungerer darauf. Gefallt dir Ilse?" fragte Christa zuruck, wab rend ein seines Lächeln über ihr Gesicht husche„Sie ist doch ein lieber Kerl, nicht wahr?“ Das will ich meinen!“ erwiderte eifrig. Gleich darauf wurde er dunkelrot. Er in der Verlegenheit, die ihn überfallen hatte gleich. was er sagen sollte... da erschien J. Hollenkamp Sie plauderten zuerst eine Weile, dann spic Franz Ungerer einiges am Klavier. Er hatte N Eindruck als ob Ilse Hollenkamp beute nich freundlich und offen mit ihm spräche als am gen Tage; eine merkliche Zurückhaltung war ihrem Wesen. Aber Christa, die Ilse unaufauls betrachtete, gewahrte, wie deren Blicke, wenn sich unbeachtet wahnte immer wieder sich Fre Ungerer zuwandten. Ein weicher Glang war de in ihren Augen. Ungerer machte den Vorschlag. am Residenatheater zu gehen, wo MozartsEn rung aus dem Serail“ gegeben wurde Die fröhliche, von Geist und Witz spruben Musik. der wundervolle Gesang der Sänger un Sängerinnen schuf in ihnen rasch eine Stimmuna. Das Scheue, das Ilse dem Musiker gegenüber an den Tag gelegt 20 wich. Nun herrschte wieder ein herzlicher er ter Ton zwischen ihnen. Nach der Vorstellung besuchten sie Kaffechaus. Christa beriet mit Ilse Hone wie diese am besten die nachiten Tage verbru Da Christa sich im Büro nicht freimachen to erbot Ungerer sich Ilse bei ihren und Museumsbesuchen zu begleiten Und ihre Arheit? Ihre Unterrichtestung fragte Ilse Hollenkamp Er antwortete schnell: Ich werde die Stunden abiagen! De 5 schaften werden auch ohne mich eine Weile men können!" Ceffentliche Versam wir schon berichteten, f am 20 Uhr. im Saale Versammlung der Ort statt. in der Pa. Bebl wird. Unter berauelaufe Gestern gegen 12 Uhr Bergbau=ch. Lothrin Kuper. MissundeStr der Abbaustrecke 3 norl es Johanna bel der auslaufenden Vergever chütteten nach kurzer war aler bereits durch Verunglückte war 20 heiratet. Reichebund der Ki= schnitt Gerthe im Ri nelt eine gut besuchte Lokale Borgmann ab galt an diesem Abend furt. über das Kreisab gebenden Bericht erste Der Herrn Reichsbal nach langem, a artragenem Leaakramenten, I Ewigkelt. Bochum(Ehren Die Beerdigung 1037, morgene hauser Friedho statt. Das Lev vormittage 8U Nac mit Kra der hell. Storb unser lieber S Wilhi Im 66. Lebens Di Bochum, Hiltre notfalls an der Grenze mit dringenden Fallen wende Reichsfinanzminister“, fall nur mühsam das Lachen enn du dich verstecktest?“ schla ist unglücklich. Er kennt sein en und neuen Meister aus de Sache versteht er wirklich nich noch vor ein paak Tagen muß man gen, haben die Kameraden g hat das ganz in der Ordnu nem Hirn spukt irgend etwe eines Amerikafahrers, ne bestimmte Summe in Doll erde Lore Glant fragen?“ ch“ Die Kameraden halten de Nebenabteil hasten will. a duberhaupt, diesmal kann au fen. Junge, Junge, was wi eischen, langsam gleitet der 2 on. Deutsche Zollbeamtesi von Abteil zu Abteil. Ein kurz die Passe Sie, bitte, ich habe nur acht esting hält dem Beamten treuucke entgegen.„Ich hatte aat ich hatte Hunger und gekauft..“ Beamte blickt bald die Gel fgeregten jungen Mann Las wollen Sie denn.. Kontrollierenden geht unwi gstvollen Antlitz Casar Testin trifft die hinter ihm stehend er. das lustige Blinzeln d beginnt auch der ernste B. 1 also nur acht Mark bei sich atte zehn, aber mie gesagt er Beamte ernst.„Dann wolle hmsweise mit den acht Marke Norjen!“ as Abteil ein einziges, brulle inzelner Herr in den Zug era 1. Alles in Ordnung, mein n nicht in Ordnung sein wirft dem Herrn einen duste inn den gönnerhaften, joniale nun mal nicht leiden.„Hoiß zute Quartiere für uns in der ), wenn Sie immer in einen n konnen." Herr Mallik zupit falten seiner tadellosen en glatt. Sie scheinen übe Vorstellung zu haben ross Bochull meldet.... wei Jahren in Westerland (Fortsetzung folgt.) ta plötzlich die Hand entgeg tkamp hat mir gestern auf d agt. Christa ich habe es ich freue mich, daß nun und gut geworden ist das ich meine... Jch wüni Christa! nen Worte machten ihr ti Franz! Ich hatte es dir oon Tagen gesagt. Denn als m stdu zuerst von meinem G utigam ein so netter und lecl Schwester, Christa, dann b " meinte Ungerer darauf. ?“ fragte Christa zuruck, wab heln über ihr Gesicht huschr. ber Kerl, nicht wahr?“ neinen!“ erwiderte Unaet wurde er dunkelrot. Er wut die ihn überfallen hatte, nu n sollte... da erschien nerst eine Weile, dann swie ges am Klavier. Er hatteM se Hollenkamp heute nich mit ihm sprache als am vor rkliche Zurückhaltung war Christa, die Ilse unaufal r. wie deren Blicke, wenn ite immer wieder sich Fran Ein weicher Glang war dant den Vorschlag. am Abend in gehen. wo Mozarte Entind il“ gegeben wurde in Geist und Witz sprübend solle Gesang der Sanger un in ihnen rasch eine geboben Scheue, das Ilse Hollenkamd ber an den Tag gelegt 50. wieder ein herzlicher vertrat en. ung besuchten sie nom* beriet mit Ilse Hollenkam die nachiten Tage verbringt. Büro nicht freimachen kon Ilse bei ihren Spazieraant en zu begleiten. Ihre Unterrichtestung den abiagen! Dr 5cl mich eine Weile austo Bochum-Weilmar Ein großes Schützenfest will der Bürgerschutzenperein Weitmar in Insammenarbeit mit der NS. G.„Kraft durch Freuoe“ in der Zeit vom 11. bis 12 Juli feiern. Es ist geplant, auf dem Kirmespay an der Blankensteiner Straße ein großes festzelt aufzubauen, damit wird die fur solche broßveranstaltungen immer schwierige Platzfrage zm besten gelöst. Das Schießen zur Ermittlung Meisterschützen findet am Samstag auf dem Schießstand Borghöhmer.„Waldesruh", statt, wähund des Schießens findet ein Konzert statt. In einer Festfeier am Abend im Festzelt wird der Meisterschütze geehrt, weiter werden die Gründer ees jetzt zehn Jahre bestehenden Bürgerschützenvereins ausgezeichnet. Der Sonntagnachmittag wird ausgefüllt mit einem großen Festzug, an dem auch Abordnungen benachbarter Schittzenvereine eilnehmen werden. Es schließt sich um 19 Uhr ein Festball an. Montag ist die Alschlußfeier mit Tanz im Festzelt. Zur Belustigung werden wahrend dieser Tage Schausteller ihre Zelte auf dem Aeirmesplatz an der Blankensteiner Straße auf= bauen. Die Musik wird ausgeführt von der Kapelle Fred Rov. Eine Versammlung für die Gefolgschaftemitzeder der Zeche Engelsburg veranstaltet kommenden Sonntag die DAJ, Ortswaltung WeitmarNord. um 11 Uhr bei Göbel. Es spricht der Kreisormann Krumbholz aus Herne. Bochum-Gerche Ceffentliche Versammlung der NETNP. Wie wir schon berichteten, findet heute(Freitag, abende um 20 Uhr. im Saale Kalthoff eine öffentliche Versammlung der Ortegr. Gerthe der NSDAP. statt. in der Pg. Behlen aus Oldenburg sprechen wird. Unter berauslaufenden Vergeversatz geraten. Gestern gegen 12 Uhr geriet auf Schacht 1-2 der Bergbau=AG. Lotbringen der Akkufahrer Franz Ruper, MissundeStraße 29 in Dortmund, in der Abbaustrecke 3 nordöstliche Abteilung des Flötes Johanna bei der Förderung unter plötzlich auslaufenden Vergeversatz. Es gelang, den Verchutteten nach kurzer Zeit zu bergen. Der Tod var aler bereits durch Ersticken eingetreten. Der Verunglückte war 28 Jahre alt und jung verReichebund der Kinderreichen. Der Kreisabschnitt Gerthe im Reichsbund der Kinderreichen elt eine gut besuchte Mitgliederversammlung im Lolale Borgmann ab. Das besondere Interesse galt an diesem Abend dem Reichstreffen in Frankturt. über das Kreisabschnittswart Hemmerich eingehenden Bericht erstattete. Im Laufe dieses Herbstes soll, dem Einkommen entsprechend, eine Beitragsstaffelung durchgeführt werden, wobei sich der Beitrag zwischen 0,30 und 2,00 RM. bewegen soll. Das Familien=Ehrenluch wird eingeführt. Dr Kreisalschnittswart machte noch die erfreuhe Mitteilung, daß die Mitglieder ohne Erhöbung des Beitrages in eine Sterbeversicherung aufgenommen sind.(va.) Bochum-Herpen Aus der DAF. Am Freitag, dem 18. Juni, findet um 19 Uhr eine Amtswaltertagung im Lokal Fleitmann, Harpener Hellwen statt. Vollzähliges und pünktliches Erscheinen wird erwartet. Bochum-Hiltrop-Bergen Oeffentliche Kundgebung der NSDAP. Die Ortsgruppe Hiltrop=Vergen der NSDAP. veranstaltet am Mittwoch, dem W. Juni, abende 20 Uhr, im Saale Duppe eine öffentliche Kundgebung. Als Redner des Abends spricht Gauredner Feldmüller über wichtige Fragen. Alle Volksgenossen sind zu dieser Kundgbung eingeladen. Aus der Kriegerkamerdschaft Hiltrop. Auf dem Schießstand Düppe in der Wanne veranstaltete die Kriegerkamerabschaft Hiltrop einen Schießwettkampf um den Wanderpreis. Die beste Leistung mit 36 Ringen erzielte Kamerad Bothe und wuro somit Besitzer für 1937=38 des wertvollen Wanderpreiss. Die nächstbesten Schützen waren die Kameraden Sulzmann und Heyng mit te 34 Ringen. Bei dem nachfolgenden Kleinkaliverschießen zeigte die Schützengruppe der Kriegerkameradschaft Hiltrop mit ihren guten Ergebnissen, daß sie für den am Sonntag auf dem Schießstand Düppe stattfindenden Endkampf um den Reinbardt=Pokal sich bestens vorbereitet hat. Dem Schießen schloß sich eine Mitgliederversammtung im Lokale Hubbert an. Für den ausscheidenden Kassenwart Hubbert wurde Kamerad Schotte mit der Führung der Nasse keauftragt. Im Lauke der Versammlung wurden die Rameraden Hubbert, Wienke, Plange, Hironimus, Willich, Sonnack und Balling noch besonders ausgezeichnet.(va.) Bochum-Laer Uflichtschießen beim Bürgerschützenverein 1825 Auf dem Schießstand Benner, Laerheide, hielt die erste Kompagnie des Bürgerschützenvereins 1875 Laer ein Pflichtschießen ab. Mit 12 Schuß wurde der Schütze August Schäfer mit 134 Ringen erster vor Wilbelm Beier mit 120 Ringen und Gustav Tatenhorst mit 122 Ringen, Bei 18 Schuß erzielte Hauptmann Wilhelm Beckcker 181 Ringe, während der Schütze Paul Echmidt bei 21 Schuß mit 258 Ringen vor Ewald Psatzmann mit 255 Ringen und Dietrich Wildförster mit 212 Ringen erfolgreich blieb. Bochum-Werne Ins Volmetal. Mit Autobussen unternahmen die Frauen des Hessenvereins einen Ausflug ins Volmetal mit dem Endziel Dahlerbrück. In den späten Abendstunden trat man in fröhlicher Stim mung die Heimfahrt an.(ik.) Bochum-Langendreer Eine gemeinsame Veranstaltung sümtlicher Langendreerer Ortogruppen der NS.=Frauenschaft findet zur Werbung für das deutsche Frauenwerk am 19. und 20. Juni statt. Als Auftakt und Feierstunde ist die von den Frauen veranstaltete Sonnenwend=Abendstunde gedacht, die auf dem lallplap 04, hinter Haus Langendreer gelegen, 21,30 Uhr stattfindet, während der Sonntagnachmittag, der„Tag der Frau“, durch eine große Werbekundgebung im Grollmannschen Saale gefelert werden soll. Nach dem Werbevortrag von Frau Plesson und seiner Umrahmung wird ein gemeinsames Kaffeetrinken bei Musikvorträgen, Sologesang, Spiel, Tanz und gymnastischen Uebungen der Jugend und eine Verlosung mit schönen Gewinnen folgen. Ab 3 Uhr ist Gelegenheit gegeben, die Ausstellung zu besichtigen, die Aufklärung gibt über die fünf großen Arbeitsabteilungen des Frauenwerkes. Das Programm der Veranstaltung beainnt um 4 Uhr. Alle Frauen aus der Gemeinde sind herzlich eingeladen. Auch die Männer, die sich von der Mitarleit der Frau im Sinne des Aufbaues überzeugen wollen, sind willkommen. Erwähnt sei noch, daß die Abt. Hauswirtschaft ausstellt und Kostproben und Erfrischungen preiswert verkauft. NEV.=Kindergarten. Am 15. Juni wurde der Sommerkindergarten der Ortsgruppe der Bochum=Langendreer im ländlichen Ortsteil Kaltehardt eröffnet. Diese Einrichtung hat— wie der starke Zustrom beweist— lebbaften Anklang bei der großen und kleinen Bevölkerung gefunden. Damit hat die NSV. hier einem lang gebegten Wunsche Rechnung getragen Fus unseren Verbreitungsgebiet Waltenscheid Einbruch in eine Meygerei. In der Nacht zum Mittwoch wurde in eine Meygerei in der Freiheitstraße engebrochen. Entwendet wurden Wurst, Butter, mehrere Büchsen Oelsawdinen und 1 Karton Schmelzkase im Gesamtwerte von 300 RM. Wer kann bezüglich der Täter Angaben machen? Zeugen gesucht. Am 23. Mai, gegen 10,30 Uhr, wurde auf dem Hindenburgdamm, erwa 100 Meter östlich der Westenfelder Straße, ein sechsjähriges Kind von einer Radfahrerin angefahren und verletzt. Während der sich bei dem Kind befind liche Vater um das verletzte Kind bekümmerte, hat sich die Radfahrerin entfernt und ist unerkannt entkommen. Wer hat den Unfall beobachtet und kann zur Sache zweckdienliche Angaben machen? Angaben erlittet die Kriminalpolizei Wattenscheid. Rathausstraße 3. Wirtschaftseinbruch In der vergangenen Woche wurde in eine Wirtschaft in der Parkstraße eingebrochen. Gestohlen wurden einige Flaschen Wacholder. Wanne-Eickel Eine Tonderfahrt zur Ausstellung„Schaffendes Bolk" in Düsseldorf startet das AdF.=Kreisamt am kommenden Sonntag. Der Zug fährt um 8.20 Uhr vom Wanne=Eickeler Hauptbahnhof ab. Die Karten— es sind allerdings nur noch wenige vorrätig— kosten 2.50 RM., darin ist das Eintrittsgeld eingeschlossen. Schnelle Anmeldungen beim Kreisamt und bei den Betriebs= und Ortswarten erforderlich. Ueber„Vier Jahre Deutsche Arbeitsfront“ sprach Pa. Theiler in einer Versammlung der Ortewaltung Röhlinghausen bei Schübbe. Nachdem der Ortsgruppenleiter die zahlreich Erschienenen begrüßt hatte, erörterte der Redner in längeren Ausführungen die Ziele und die Erfolge der DAF. Der Tob auf der Hängebank. Auf der Zeche Shamrock 3=4 erlitt der Vorarbeiter Müller am Dienstagabend einen tödlichen Unfall. Als Müller einen Wagen mit der Schulter fortdrücken wollte, rollte ein anderer Wagen heran. M. kam zwischen die beiden aufeinanderprallenden Wagen und wurde schwer verletzt. Er starb kurze Zeit nach dem Unfall. Der Garten des Schweizerhauses ist umgestaltet und gärtnerisch neu hergerichtet worden. Grünflächen, Blumenbeete und ein schöner, zum eigentlichen Tiergarten führender Teil beleben den Garten. Der Tiergarten hat eine Auflockerung erfahren. Geschäftliches (Außer Verantwortung der Schriftleitung) Unsere heutige Ausgabe enthält eine Beilagder Firma Althoff, Essen, auf die besonders hingewiesen wird. Der Horr Ober Leben und Tod nahm heute morgen unseren herrensguten, troubesorgten Vater, Schwiegervater und meinen lieben Großvater Herrn Wilhelm Grimberg Relchsbahn-Materiallenmeister I. R. nech langem, schwerom, mit musterhatter Oeduld artragenem Leiden, vorsehen mit den hl. Sterboaakramenten. Im 76. Lebensjahre, zu sich in die Ewigkelt. In tleter Trauer Familie Grimberg Familie Stickel. Bochum(Ehrenfeldstr. 14), den 17. JunI 103.. Die Beerdigung findet am Montag, dem 21. Juni 1937, morgene II Uhr, von der Kapelle des Wiemelhauser Friedhofs aus zur dortigen Famillengrutt statt. Das Lovitenhochamt lst am gleichen Tage. vormittage 8 Uhr in der St. Melnolptuskirche. Lieterung und Perlegung von Parkeit boden. Ille die Turnhalle der Votkeschule Gergener Straße 141 in Bochum=Bergen soll die Vieferung und Verlegung von Parkeithoden dergeben werden. Die Verdingungennterlagen liegen bei der Pauunterhaltungsabtellung im Aatdaus, Bimmer 842, 8. Obergeschoß. zur Einsicht auf und können, solange der Vorrat reicht, von dort bezogen werden. Zusendung durch die Post erolat nich Verschlosiene und mit entsprechender Aufschrift versedene Angedote And die Freitag, den 26. Jnnl 1007. 11 Uhr. bel der oden genannten Tlensisiene rechtzeitig abingeben, wo um biefe Rell die Oeffnung der Angebote im Beifein twa erschienener Andietee erfolgt. Bochum, den 15. Qunt 1037. Der Oberbürgermeister. Statt besonderer Anreige Nach Gottes hl. Willen entschllef heute mittag 12.30 Uhr, nach kurzer, schwerer Krankhelt, gestärkt durch den Emptang der hell. Sterbesakramente, sanft und gottergeben, unser lieber Schwager, Onkel und Vetter Wilhelm Specht Im 66. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen Bochum. Hiltroper Straße 197', den 16. Juni 1937 Die Beerdigung findet statt am Monteg. 21. Juni morgens 10 Uhr, von der Leichenhalle des Fried hole Bochum-Wiemelhausen aus. Das Seolenamt lindet vorher um 8 Uhr in der St. Liborluskirche Bochum-Grumme statt. Am Samstag, dem 19. Junl 1937, morgens 8 Uhr. findet in der St. Josephskirche zu Bochum das 1. Jahresseelenamt für den verstorbenen Ehemann Peter Weinand statt, wozu freundlichst eingeladen wird. Küchen und Schlafzimmer dinig im Möbelhaus W. Schulze Wattenscheid. Hochstraße 60 Küchen schon ab 168.— Mt. Ebestands=Dartehen=Annadme. Blinden=Verein Dochum Rors.1 Klavierslimmer Wintler Pochum. Herner Sie. VI. Ruf 688 18. Es wird gebeten, nachstehende Hand= m" Aufträgen zu bedenten: Nord. und Cendillechter A. Gucken Altendochum. Allenbochumer Stratze 76 24l Nr 884 97. Jol Olwazin(M. Auf dem Tablacker 47 Kenend Cbach. Altenbochum. Beche Raroline 920 Giubifiecter Nas Sottschalt. Sochum Kronpringen. Nraße 1. Naga Nochum. Elfaßste. 17. rl. Schulte, Bochum. Melerste. 8. Lischewiki, Harpen. Grüner Weg 11, IR. Beih Ron=der=Recke=Strabe 1000 Malchinenneiderta) Holfmann Mieumar Hattinger Str 1094 Handarbeiterinsen n0. Nochon Bellney 80 ert..1..e1l.! Retirted von Mindenarbeiten aller Nei berner ale M V4 ana 12 Sonn- und Feiertage antere Geichälteltelle zur Eutgegennahme deingender Samilien-Anjelgen sen 11 bie 12.30 Uhr geöffnet Am Donnerstag, dem 1. Juli 1927 20 Uhr, findet im großen Saale des Ernst=Moritz=Arndt=Hauses, Königsallee, unsere diesjährige orbentliche Genera versammlung statt. Tagesordnung: 1. Bekanntgabe des Geschäfts berichts. 2. Genehmigung der Bilanz sowie der Gewinn= unt Verlustrechnung. 3. Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrats. 4. Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinns. 5. Ergänzungswahlen zum Aufsichtsrat. 6. Sonderabschreibung auf Neuhausbesitz. Zur Teilnahme an dieser Versammlung laden wir hier mit alle Mitglieder ein. Bochum, den 17. Juni 1937 Spar= und Bauverein Bochum e. G. m. b. H. in Bochum Der Vorstand: Süß Hilgenstock Der Aufsichtsrat: Adamek. NB.: Die Bilanz kann vom 19. bis 30, 6. 37 in unserer Ge schäftsstelle eingesehen werden Als Ausweis für die Generalversammlung dient das Anteilbuch. Das erfolgteiche unentbedrliche Werde. mittel für jeden Geschälismann in di Zeitungs-Angeige Wer in der Bolke. itung regelmaßig infertert. schafft sich Verbindungen in allen Kreifen Gewinnauszug 8. Klasse 49. Preußisch-Süddentsche (275. Preuß.) Klassen=Lotterie Ohne Gewühr Nachdruck verboten eriaederen Stedl-Drog. Alimikus, Bengerdstrade 12. Drogerie Boee, Drusenbergstraße 72. M. V. Plecher. Kortum, Eche Roitaimse. Drog. Aug. Flelschhauer, Wiemelheu ser Str., Ecke Meuritiuestr. Emil Fringe. Kortumstraße 97. Drog. zur Engeleburs R. Grecediech. Fesener und Kohloneir. Eete. Westfalia-Drog. Jos. Oünther, Hettinger Strabe 84. Rechen Drogerie Hündler, Pisperstraße E, Drogerie M Höhn, Willecer Bie. 220. Marlen-Droo Helmut Höltermann, Marienstrade 21 Drog. L. Kauder, Veroinssir, 2. Droserie sur Alfaiadt, J. Aneider, Grobe Gechatrabe lo. P. u. M. Anepner, Dor siener Str. 93, Fillole Castroper Strebe 203. Stadtpark-Drog. A. Neuhaue, Herner Straße. Hubertue-Dreg. B. Nieheft fr. Oskar-Hoftmann Str. 34. Drog. Apoth. A. Poil, Kortumstraße 27. Dreg. M. Reinhardl. Molttemerkt 39 und Brôderstraße. E. Vrese Nachf., Wilhelmeplat. Boch. Hamme: Drog. KUhnel, Amteplats 8. Sche Oorstener Str. Langendreer: ClUch auf-Drog. Nerm. Bchulte, Wilhelme höhe 92. Linden! Fach-Drog. A. Feuerstoin, Hatlinger Straße 827. Drog. Stene. Linden u. Dehlhausen. Riemke: Drog. H. Brune, Herner Strabe 353. Woitmar! Drog. Held, Hattinger Straße 226. FachDrog. Jos. Kappe. Haftinger Strabe 214 Händler: Großverbraucher decht fröhroitig Konservendosen u Deckel Eigene Pabribation WIL LI ME 8 S. B. Langendreer, Poattech 100 erachl. Lieferung von Ver Bördelmaschinen Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hobe Gewinne gesallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Rummer in den beiden A teilungen I und 1I 1. Ziehungstag 16. Juni 1937 In der heutigen Vormittagsziehung wurden gezoges . nne ju 5000 1 ewinne ju 3000 9 ne ju 2000 33999 137166 1802 250 92727 112231 12 Gewiane i 1000 RM. 28383 243270 373060 879214 60616 26 298351 322330 37 356694 362816 366924 64 Gewinne zu 600 RN. 9961 98407 83771 61473 77378 87317 88445 89397 111568 123582 8668 183007 169447 184008 187113 305863 1131 30389 4304 363790 890086 891190 037 190 Gewinne zu 400 RM 9988 30987 31314 32477 33961 45076 52367 52980 68303 59228 63027 68382 70583 87193 87366 97280 98378 100024 190688 19257 129788 1280 4039 142230 162593 188538 187201 114963 7 4 14782 1296 192144 198537 8398 3093 329301 391959 264016 200242 291014 291872 29 400 30560 106j6 311096 312646 312727 31531 66 83 4052 3337 3en 57 3216 366407 S65ae 384439 387964 395550 396894 307588 in der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen Gewinne an 2 Gewin 26en 2 Gewinne zu 9 Gewinne in 4 Gewinne zu 20 Gewinne zu 145817 16902 387062 28 Gewinne zu 97150 101455 172008 222413 46 Gewinne zu 18080 410250 3971 00000 RM. 206199 108 2 13 2997. 197187 208856 32229 00 R 20609 4899 652 122246 123051 127430 03 25400 308790 310816 842100 48 Gewinne(u 400 NM 874 28338 3825 84183 7081 1833 13744 16358 212 110810 52 D1160 904 601 5f4i 70994 18358 226970 1401 216645 2808 389718 25013 33002 50186 355429 378097 13138 213308 52458 7609. 132990 930764 Mn Jamilienl Lachrichten inden im Anselcentell unleter Oehung. dem bebannten Deimaite u. Jamilienblan im miuleren Ruhrqebiet, die gewünschte Beachuing. 43 9 5 ie *. 1* t . * . Suort. Spiel, Lurnes Terrossenturnen des IU 48 Vier Kinge über Weltrekord Schon am ersten Tage des Ausscheidungsschrßens ur die Weltmeisterschaften in Helfinki wartete Erich Krempel mit einer ganz vorzüglichen Leistung auf. Im Scheibenpistelen=Schießen auf 50 m Entfernung gei 60 Schuß stehend fre händig erreichte der Suhler Schütze 551 von 542 Ringen, womit er an der Ange über dem Weltrekord des Schweden lman blieb. Je. im Olympischen Turnier als Sieger hervorgegangen war und Krempel auf den zweiten Platz verwiesen hatte. Weitere beachtliche Ergebnisse bei den Ausscheidungen auf den ständen in Wannsee waren 526 und 522 Ringe von Willi Lang(Meinerzhaaen) sowie 525 und 521 nge von Beltzner(Weimar Schweden schlug Finnland 4:0 Ersteo Spiel zur Fußhall=Weltmeisterschaft erste Ausscheidung zur Fußball=Weltmeisterschaft wurde am Mittwoch abend im Rasunda=Stadion zu Steckholm der Landerkampf zwischen Schweden und Finnland ausgetragen. Vor 20000 Zuschauern kamen die Schweden zu einem sicheren 4:0(0:0Erfolg, der allerdings erst nach der Pause erkampft wurde. In der ersten Spielbälfte batten die Schweden mit ihren Schüssen reichlich Pech, und außerdem meisterte der finnische Torbüter manchen scharfen Schuß. Dem starken Drängen der Schweden war die finnische Elf nach dem Wechsel nicht mehr gewachsen, und vier Tore waren die Ausbeute der Ueberlegenheit der Schweden. Billmann für Janee An Stelle des ausgezeichneten Dusseldorfer Verteidigers Paul Jane-, der aus beruflichen Gründen an der Ostlandretie nicht teilnehmen lann, werd der Nürnberger Billmann mit nach Lettland und Finnland fahren, wo die deutsche Fußballelf am 25. Juni in Riga und am 29. Juni in Helfinkt zwei Landerkampf, austragt. Billmann spielte bekanntlich bereitg in Zürich gegen die Schweiz in unserer Natio= nalelf. Erster Ausländersieg in der I7. TKW=Fahrer Thomas=England wurde Dritter Jmmer und immer wieder wurde von den aus= ländischen Fahrern und Marten der Versuch gemacht, die Vorherrschaft der Englander mit chren Maschinen beim weltberühmten Motorradrennen in Großbritannien, der Tourist Trophy, zu brechen. Alle Bemühungen, und selbst unsere sieggewohnten deutschen Fahrer im Auslande hatten bis jetzt die Vormachtstellung der Engländer noch nicht erschüttern können. Auch am Mittwoch trafen sie im Wettbewerb der Leichtgewichts=TT. ein Rennen der Ma= schinen bis zu 250 cem, ein auserlesenes Feld von 84 Fahrern aus 11 Nationen am Start an. Deutschland war vier durch die beiden erprobten TKWFahrer Kluge und Wünsche vertreten. Ferner startete noch fur TAW der Engländer Thomas. Unsere deutschen Vertreter waren wie im Vorjahre vom Pech verfolgt. Kluge mußte wegen MaschinenSchaden in der 5. Runde in aussichtsreichster Stellung aufgeben, und Wünsche konnte die letzten Runden nicht mit voller Kraft ausfahren, da er durch ein Loch im Benzintank behindert war. Dafür hielt sich aber der Engländer Thomas auf TKW ausgezeichnet. Seine genaue Kenntnis der Strecke und seine famase Fahrtechnik sicherten ihm einen achtbaren dritten Plat in 3:76:36 Stunden mit einem Durchschnitt von 118.46 Klm=S:d. Sieger des Rennens wurde der Italiener C Tenny(Guzzi) in 8:32:06 Stunden, der zugleich mit 119.75 Klm.=Std. einen neuen Rundenrekord aufstellte, und ferner den Ruhm für sich in Anspruch nebmen darf, als erster Ausländer die Leichtgewichte TT. gewonnen zu haben. Nur mit wenigen Sekunden Abstand folgte G. Wood=England(Erzelsior) in 3:32.43 Stunden als Zweiter. wobrend der deutsche TW=Fahrer Wünsche in 3 38:42— 116.30 Sm=Std. den fünkten belegte Major Gardner fuhr Rekord, Englische Motorsport.Rekorde auf der ReichsantoDie Reichsautobahn zwischen Frankfurt=M. und Tarmitadt diente am Dienstagvormittag dem englischen Major A. T. G. Gardner als Versuchsstraße zu Anariffen auf die internationalen Rekorde der Glasse D(750—1100 cem). Majo“ Gardner hatte m:t seinem M.G=Magnette=Rennwagen bei seiner dritten und vierten Fahrt Erfolg. In der vierten Jahrt über den fliegenden Kilometer kam er auf 15 75 Sekunden, während er für die fliegende Meile 252 Sekunden gebrauchte Mit diesen Zeiten erreichte Gardner eine Durchschnittsgeschwindiaket von 229 91m. Michel Murach wieder daheim Europameister Michel Murach vom BC Schalke kt am Mittwoch abend von seiner Amerikareise mit der Europastaffel wieder in Gelsenkirchen=Schalke einaetroffen. Bei seiner Ankunft auf dem Gelsenkirchener Hauptbahnbof wurde Michel Murach von der Gelienkirchener Sportgemeinde begeistert empfangen Im Bahnhofsgebäude hatten Ehrenabordnungen der SA und E2 Aufstellung genommen Vertreter der Gauleitung. der Kreisleitung der Stadtverwaltung. des TRL und des BC Schalke brachten dem erfolgreichen Schalker Vorer die herglichsten Glück= münsche dar Nennen zu Longchamp 1. R: 1 Countru Life(Hervé). 2. Frisunie, 3 Nnma Steg 83:10 Blatz 18. 27. 53:10 2 R.: 1 Lascdr(Rochetti), 2. Moi Meme. 3. Pestolet 2ieg 46 10 Drei Pferde liefen. 3 N: 1 Sweet Dream(Thompson), 2. La Malcontenia 8 Gerkann 2ieg 52 10. Platz 24 15:10 4 N: 1 Archduke Tucker). 2. Bbavani, 8 Rhombe. Sta M.10 Platz 85 56. 52:10 5 N= 1 Bent du Nord(Dukoreg). 2. Jen d'Enfer, 3*» Stea 4:10 Plat 16. 25 16 10 6 R: 1 Prratal(Laumarn), 2. Durazzo, 8. Mezgenine. Sieg 247:10, Platz 70. 84, 82:10. Polizeimeisterschaft im Fünfkampf Ausscheidungskämpfe des Polizeiprasidiums Bochum Auch in diesem Jahre finden im Bereich des Polizeipräsidiums Bochum die Ausscheidungskampfe für die deutsche Poltzeimeisterschaft im Funfkampf statt, deren Durchführung dem Major der Schutzpolizei Dr. von Langbeim übertragen ist. Der Fünikampf umfaßt Handgranatenweitwurf. Weit= sprung. 8000 m=Lauf, Schwimmen und Pistolend cheßen. Wie alljahrlich wird am kommenden Sonntag= abend der Turnverein zu Bochum gegr. 1848 e. B. mit einer Werbeveranstaltung auf der Stadtpark= terrasse an die Oeffentlichkeit treten. Sämtliche Abteilungen des Vereing werden herangezogen, um durch den vielseitigen Uebungsbetrieb mit besonderer Rücksicht auf alt und jung den Besuchern zu zeigen. welche Fulle von Kraftgefühl Gefundbeit und Freude jedem gegeben wird. der nicht ohne turnerische Be tätigung sein mochte Neben den mannigfachen Leistungsdarbietungen der Turner und Turnerinnen am Prerd, Barren. Reck new. sowie der Fechter und Fechterinnen werden im Rahmen einer reichhaltigen Vorführungsfole Neulen=, Stab= und allgem. Freiübungen bezw. Bewegungsspiele und serner Tanzvorführungen gezeigt, so daß eine Fülle von Darbietungen abgewickelt wird. En Gespräch mit Kuzorra Was Schalkes Spielführer zum Endspiel sagt Schon ebe die Rundenspiele um die deutsche Fußballmeisterschaft einsetzten, herrschte nicht nur in Fach= sondern in weiten Volkskreiten bei der Zusam= mensetzung der vier Gaugruppen die Meinung, daß es in diesem Jahre keine andere Endspielpaarung c.s die des Jahres 1934, 1. FC Nürnberg und Schalke 04 geben könne, also der beiden Mannschaften, die leistunggemäß die oberste Soitze— abgesehen von der Nationalmannschaft— im deutschen Fußballsport bilden. Und diese Ansicht hat sich denn auch bewahrbeitet und damit erneut die Vormachtstellung dieser beiden Vereine Weder die jungen und so ehrgeizigen Die„Biktoria“ der ewige Wanderpreis für den deutschen Meister Scherl=Bilderdienst=M. norddeutschen Vertreter H2V und Werder Bremen, weder der 28 Waldhof, den man bis dahin nicht weit hinter Nürnberg und Schalte eintangerte, weder der vorjährige Endspielteilnehmer Fortuna Dusse dorf, noch der von vor zwei Jahren, VfB Stuttgart, haben den beiden den Weg in den großen Endkampf verlegen konnen. Und nun steht dieses Endspiel, das nach den Vorschlußrundenspielen die Gemüter der ganzen grotzen deutschen Fußballgemeinde bewent, dicht bevor. Wird es der traditionsreiche„Club“ aus dem Zerzabelshof schaffen, der sich bereits sechsmal mit dem hochsten Titel schmückte, oder wird es Schalle fertigbringen, wie damals im ersten, von den Knappen bestrittenen Endspie., sich über den grotzen Gegner hinwegzusetzen und sich zum dritten Male auf der„Viktoria“, dem Meisterschaftswanderpreis, zu verewigen? Und man kann wohl sagen, daß noch niemals vor einem Endspiel die Meinungen Berufener und Unberufener so auseinandergegangen sind wie jetzt. Gewiß steht der Anhang zu seiner Mannschaft, selsenfest ist er vom Siege seines Vertreters überzeumt. Der gesamte Westen steht zu Schalke, die breiten Massen des Südens zum„Club“, und im festen und unerschütterlichen Glauben wollen beide ihre Mannschaft als Sieger sehen. Schalkes Hauptquærtier ist am Schalter Markt in der mittlerweile auch außerhalb Gelienkirchens be= kannt gewordenen Gaststätte Thiemeyer, und dort trafen wir Ernst Kuzorra, den Spielführer der Knappen, der nun schon 15 Jahre in der ersten Mannschaft spielt und in ihr 750 Spiele gemacht hat Kuzorra hatte das Pech, sich im Training vor dem Vorschlußrundenspiel gegen den VeB Stuttgart zu verletzen und mußte dem Kampf nur als Zuschauer beiwohnen. Demgemaß erbob sich don selbst die Frage, ob Kuzorra und auch der ebenfalls verletzte Pörtgen in Berlin dabei sein werden. Die Antwort fiel positiv aus. Er hoffe so sagte Schalkes Spielführer. im Vollbesitz seiner Kräfte mitwirken zu können und dasselbe gelte auch von Pörtgen, der nach dem Kölner Spiel acht Tage lang im Bochumer Berg= mannsheil verbracht hat. Und dann wurde der den weiter gesponnen. Mit einem gewissen Ernst und einer berechtigten Zurückhaltung sprach Schalkes Sielführer von dem Endspiel. von der eigenen Mannschaft„seinen Kameraden und dem Trainer Bumbae Schmidt. Bis zu dem Tage vor dem Endspiel werde alles im Verein seinen üblichen Gang geben. Es werde trainiert wie sonst, und zu dem Training erscheinen auch die drei Seldaten Urban, Gellesch und Klodt, die in Mülbeim in Garnison stehen. ferner auch der Arbeitsdienstmann Schweißfurtb aus Münster. Die Methoden einer Isolierung der Mannschaft werden in Schalke abgelehnt, da sie nur eine unnötige Belaitung durch die Steigerung des Verantwortungsarfühls bilden Die Frage nach dem Sieger wird zwischen uns kaum gestreift. Kuzorra weiß, welch schwerer Gegner Nürnberg ist, er weiß von den Hemmungen, unter denen Schalkes Mann= schaft sowohl in dem Pokalendspiel 1935 als auch im Vorschlußrundenspiel 1906 gegen Nürnbero spielte, nicht ohne die in dem letztgenannten Treffen für Schalke bekonders ungünftigen Verbältnisse zu erwähnen. Und darauf habe man sich auch diesmal eingustellen. Ein jedes Spiel sei anders, jeder Möglichkeit sei Tür und Tor geöffnet, selbst die geringnen Umstände und Aeußerlichkeiten konnten sich als entscheidend für Sieg und Niederlage berausstellen. Daß Schalke indessen Vorsorge getroffen hat, solchen Umständen, soweit es geht, wirksam entgegenizutreten, konnte man doch aus den Worten Kuzorras beraus= hören. Der sehnlichste Wunsch der Schalker ist es. endlich einmal in Berlin sich voll ausspielen zu kön= nen und das wahre Können zu geigen. was bisher in der Reichshauptstadt nicht immer der Fall war. Lediglich einmal, im vorjährigen Kampf um den dritten Platz, als Vorwärts=Rasensport Gleiwitz niedergekantert wurde lief Schalke allerdings beinabe unter Ausschluß der Oeffentlichkeit zur Hochform auf. Berlin, laate Kuzorra denn die Berliner Zuschauer sind objektiv, sie erken= nen jede Leistung wie kaum andere in Deutschland an. selbst beim Gegner eigener Mannschaften, und in dem Riesenoval des Clympiastadions in dem wir ja nicht zum ersten Male spielen, hoffen wir uns zurecht= aufinden und ungeachtet der Hunderttausende die richtige Einstellung zum Spiel finden zu können. Den Abschluß des Gesprächs bildete eine Unterhaltung über das herrliche Spiel, das Schalke gegen Brentford geliefert hat, und da ging aus Kuzorras Werten bervor, daß de Knappen des Sieges sicher sind, wenn die Mannschaft sich nochmals zu einer solchen Leistung aufschwingen kann. Und die Vorbedingungen dafür sind geschaffen, wenn Schalles El die ganze Spielzeit hindurch keinen Ausfall infel Verletzungen, seien es alt, oder neue hat. danv müsse es möglich sein, der Viktoria wieder Quartier meyer hinzufügte, daß sie das„Mädchen“ doch awei Jahre lang so gut betreut habe. P. J. L. Das 4. Bochumer Reitturnier Ein vierdesportlicheg Ercianig Weitdentschlande Heute. Freitag, nachmittags um 18 Uhr. beginnt das 4. Bochumer Reit=, Spring= und Fahrturnier mit verschiedenen Vorprüfungen der Kl L und mit einer Fünkkampkvielseitiakeitsprüfung mit Einzelwertung Beteiligt sind an dieser letzteren Angehörige der S4. 25. 0J und NS99 Die Prüfung besteht aus einer Dressurvorprüfung, einem Jagdspringen und serner einem Zweibundertmeterlauf, einem Neulenweitwurf und Kleinkaliberschietzen für die Reiter. Am Sonnabend und Sonntag stehr dann das Reitund Sprinaturnier in Bochum im Vordergrund des westdeutschen Turnersports. Es wird bekanntlich ausgeführt vom SA=Reitersturm 6 67 und der Reiter schaft Bochum mit Unterstützung der Ktadt und des Verkehrsvereine Sonnabend großer Reiterabend im Stadtpark Sonnabend 20 Uhr findet auf der Terrasse und in den Sälen des Parkhauses ein großer Reiterabend statt, der die an dem Turnier teilnehmenden Reiter und Besucher in kameradschaftlicher Weise vereinen sell. Die Veranstaltung wird in Verbindung mit der N3-Gemeinschaft Kraft durch Freude“ durchgeführt. Es haben also alle Volksgenossen und nicht nur die Mitalieder der Reitervereinigungen Zutritt. Der Eintrittspreis beträgt 50 Rpf. Der Vorverkanf im Kijewski Ekappensieger Hannover: Massenankunft der Deutschlandlahret Die Deutschland=Rundfahrt ist so gut wie end schieden. Mit dieser Tatsache scheinen sich auch die noch im Rennen befindlichen 36 Fahrer abgefunden zu haben. Wie schon tags zuvor, gab es auch am Tia t.5 Donnerbtag bei der zehnten nach Hannover über 26 Ailomeier nach einer voll= kommen ereignsosen Fahrt eine Massenankunft. Der Dortmunder Kijewski gewa.in im Spurt knapp der sicher nach einer Fahrzeit von 9106 21 vor Lachat=Frankreich und Bautz=Tortmund, so das mehr die mun ersten Fahrer aus der Gesamtwertung le einen Etappensieg zu verzeichnen haben. Das Ergebnis: 1. Kijewiki=Dortmund(Wanderer 9.06:21, 2. Lachit Frankreich 8 Bautz= Dertmund Diamant). 4. de Caluwé=Belgien, 5. Gabard Frnl. reich 6. Heide=Hannoder. 7. Perikel=Belgien, 8 ler=Bielefeld, 9. Kutschbach=Berlin, 10. WendelSchweinfurt, 11. 18 weitere Fahrer. (Besamtwertung: 1 Weckerling 82 17.34 2 Gener 62:24:41, 8. Diederiche 82 24.55 4. Baus 62.27 99 5. Roth 82 29.06. 6. Kisewi“ 82 29 R, 7. Thierbach 82181:04, 8. de Calumé 82:41.23. 9. Wengler 82:54:25. Deutschlands Vertreter für die„Tont“ Noch vor Beendigung der Deutschland=Rundlahrt hat der Verbandsführer des TRV. 2 büter=Berlin, die zehn deutschen Fahrer bestimmt, die an der am 80. Juni beginnenden„Tour#e France“ teilnehmen. Es wurden bestimmt nfurt, Thierbach=Dresden, Weckerling= burg. Bautz=Dortmund, Wengler=Bielefeld. Wendel= Schweinfurt. SchildChemnitz, Oberbeck=Hagen, Haus= wald=Sebnitz und Roth=Frankfurt. Prüfungen für das Reichssportahzeichen und Radiportingendabzeichen Der RV Sturmvogel 04 Bochum nimmt an Sonntag, 20. Juni, vormittags 8.90 Uhr Prüfungen für das Reichssportabzeichen und für das Radspori= jugendabzeichen ab Die Slrecke für das Radipori= jugendabzeichen beträgt 15 Klm. und ist von den Radlern in 40 und von den Radlerinnen in 55 Min. zurückzulegen. Für das Reichssportabzeichen finden krüfungen ohne Leistungsbuch nicht statt. Der Start ist am Restaurant Schulte=Marmelsbaren. Jnh. Chr. Diederichs. Dorstener Str. 419. Anmeldungen sind bis zum 19. Juni in der Geschäfteselle des RV Sturmpogel 04, Zigarrenhaus Josef Klö, per, Bongardstr. 25, oder bei dem Sportwart W Fastrich, Hattinger Str 63. abzugeben Verkehrsverein, in der Kreisdienststelle d. N5 fl. Kraft durch Freude" und in den Zigarrengeschäften Witteler und Klöpper ist in vollem Gange. Bei gün= stiger Witterung wird die Parkbausterrasse lestch beleuchtet. Es spielt das Trompeterkorps der SAl= Standarte 67, serner wirken mit die Werkslänger der Eisen= und Hüttenwerke. Getanzt werden kann auf der Parkhausterasse im Freien und in den Varkhaus= lälen. Für eine schmissige Tanzmusik ist Sorze getragen. Weinkov sprang in Kiel 1,95 m Im Rahmen der„Woche der Univerfität Kel“ wurden am Mittwoch leichtathletische Weitbenerbe ausgetragen. Jm Mittelpunkt stand der 2 der Unwersitäten von Berlin, Kiel und Köln.2 Ge= samtergebnes siegten die Berliner mit 695 Punkten vor Kel(88) und Köln 65.,5 Punkten. Von den einzelnen Konkurrenzen ist der Hochsprung von Wein= kotz=Koln mit 1,86 m zu erwähnen. Auch den Wen= sprung gewann der Kolner mit 7.0 m— d Frauen siegte Universität Marburg mit 83.5 Punkien vor Kiel mit 825 Punkten. Ookar Kreuzer 50 Jahre alt Wer Oskar Kreuger heute seines Amtes als Turnierleiter oder Schiedsrichter walten sieb:— es nicht glauben, daß er ein halbes Jahrbundert auf dem Buckel hat. Aber es ist so; der Weltmeister don 1912 im Doppel(zusammen mit Otto Froitheim feierte am 14. Juni seinen 50. Geburtktag Zwanzigjähriner, atso vor 30 Jahren, schwang er zum ersten Male den Schläger. Und noch vor achn Jahren befand er sich unter den zehn Besten Teu= lands! Einem aus der alten Garde, die immer seite= ner zu werden scheinen, gilt unser Wunsch an bieiem Tage. 7. RUNDFUNK Freitag, 18. Juni richt für den Rouer und Wiederbolung zweien Abendnachrichten der Schupvolizet. Lei= rang: Mußikdirektor Ernst Stiederit 7M: Nachrichten, anschließend: Morgenlied— Morgenruf. 7.10: Frühkonzert.(Indusrie=Schallplatten) .W Zeit. Weiter. Rlerandemelounden— 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen 6.2: Froher Klang zur Arbeitopause. 66 Wpielen: Die Munchener Funkschrammeln. Mitwirkend Thomas Steiner(Tiroler Liederbarsel. 1. Donaugruß. Marich(C. Karlj. 2. Faschingskinder, Walser(Ziehrer). A Zmet Bolkdlieder: al Der Halter= dua: 6) Sebts Leutl. 4 Grun ist die Heide 9 Alumel. 5. Böhmische Bauernpolka. 6. al Wiener Onmor, Marsch(J. Schrammel); b) Immer kreuznsi, Landler. 7. Margarethen=Gavotte. 6. Viangl. 9. Lumpenpolka. 10. Pändler. 11. Ulter Sandfäger=Marsch 92: Kleine Zwiichenmusik(Onductrie=Schallplatten 9 B: Zeit, Nachrichten, Wasserhandsmeidungen 1000: Jugend und Werkarbeit. Der Schuliunk vermittelt eine Seereise. 10.2: Sendepause 10.6: Apus. Wagemutige Fahrer in rasenden Rennwagen an der schnellsten Nennsrecke der Belt 11 00: Sendepause 11 65: Bauer merf au 12 M: Die Werkpaufe des Reicheenders K611 In Verbindung mit der Duc.) Mas sich die arbeitenden Volksgenossen des Eendegebietes wünchen. Es spielt das Westdeutsche Kammerorchester unter Leitung von Hermann Hageßedt 1300: Mittagsmeldungen— Glückwünsche. 18.16: Musik am Mittag, ausgeführt vom Wesdeutschen Kammerorchester unter Leitung von Her= mann Hagestedt. I. Vorspiel zur Coer„Tas Göc. dhen des Eremiten“(U. Mailartl. 2. Tanz=Bariationen(A Eosesl. 1 Cdn schönes Berchtesgadener Land. Walzer(V Weyell. 4. Epanischer TanNr. 8(9 Laralatel. 8. Caprizibser Walier 12 Richartz). A Die Welt ist so schön, Marsch(O. Jun 14 00: Mittagomeldangen 14 w: Allerlei von zwei bid drei 16 00: Rom Kompl gegen den jüdischen Weitleind. Dr. Heing Freiberger besoricht neue Bücher 16.16: Sendepause. 6 00: Kurkonzert. Es spielt das Beratsche des=Orchester. Remscheib=Solingen. Leitung: Horst Tann-Marare“ 17.00: Hinter den Kulissen des Sporte 17 2: Kleine Stücke grober Meister. Hans (Klavier 17 G: Zum Todestag Heinrich Lersch' 18.00: Unterhaltungskonzert. Es lotelt 4a6 Keine Orchester des Reichslenders Köln unter Leituna von Leo Epfoldt. Die Sechs krohen Sänger: des Kölner Klavierdno: Hermann Faßbender. Panl Mauel. 1. Prinzeß Goldschub. Märchenvorspiel . Ruktl. 2. Serenade(Schulendurg). 2. al T40 Gebeimnis(H. Löns); b) Ständchen(J. Berkendl. 4. Orientalische Eindrücke, Folge Nr. 2(7 caantl. B. Grotischer Tanz(P. Freirel. C 204 ein, mein Blondengelein, Berenade(0. Ailcherl. 7. al Im Arraarten(A. Amadetl. b) Maske 10 Gaaßl. A. al Et kull sich halt keuer mit der Liebe abgeben(Volkslied); b) Schmalbenlied 10 Heinzelmännchen(J. Hellmersberger). 10 riistik(N. Gebhardtl; b) Vortrott 16. Kischer I. Zwei Tänze: al Kismet, Fortrott(C. Börsche bi Cesine dein Herz meiner Liebe. langs. Reecel. 18. Libellentana(G. Kaltbo“ Enbhall gebt's einen Mordsradan(Naumannl. 14 Einglang im Walzertakt, Walzerfolge(B. Golwnn 16. Drei Tänze; al Ueber das weite Meer, Fortrott(G. Ern#); b) Meraner Liebesidolle 18 meri: el Jeden Teo veranstat lein. Kortrott(N. Stola). 0 E: Momentaninahme 200: Erste Abendmeldungen M10: Soldaten— Rameraden. Tarbanellen— Gallipolt. Ein Ruhmeshlatt aus der Geichichte alten Kriegsmarine(Anfnahme vom Reschelender Uoon Sienes deont Bosstorte tenkapelle Panzerschif„Admiral Gref Ereer. reitung: Mußkmeister Heinrsch Rnebl(An'nebme nom ReichMender Hamburgl. 2: Zeit. Weiter. Nachrichten Lrortvorcen 7N. 2as Lchgfänlein. enchält: Arlen des Beicanto 00 Anat: Proseslor Heinz Ltadelman Baßl: Begleitung: Erich Rummer 40094 00: Mohr pu Tens und Unter * Zwein Londoner Gesprächsf Der Besuch, den de herr von Neurat lischen Regierung am statten wird, bildet r Neihe politische Außenminister in den lien. Jugoslaw Unaarn führten.E stadten dieser Lander, Ziel bestimmter Abma verhandelt werden. diesen Reisen geführt allgemeine politische 2 ren, aufzulockern und zu erlösen. Nichts an Londoner Besuchs seir stimmten Gesprächsth wenn sich naturgemas panische oder die partes ganz von schieben werden, so is keinungsaustausch u chtspunkten erfolgen drängenden Fragen1 de Probleme des ost wenig meiden, wie etr Empire=Konferenz an terbundsreform oder orbelastungen der 1 fruchtbar gebliebenen Auch wenn es si nungsaustausch verkennen, daß den von London eine bese Eurova steht nach ein ten Schlagwort„am E Meinung sein können, zgudernd an der We richt die Entschlußk sich endgültig und m der zum Völkerfrieden der Grundlage des gl scheiden. Vielleicht n t worden, we voreingenommener W sachen das Schwerge für sie eingesetzt hätt Großbritannien sich Bahn hätte abdränge Europa schon einmal seiner Geschichte führ Nach Kriegsende 1 Feindseligkeiten hervo abzublassen begann, Poßtik betrieben, mit tont aus neuen gefal Selbst sei war lau. Das Insti ner ersten Zeit wei von England gehand Augen nicht dagegen Jahren nun den Völ Jerkzeug seiner Polit drein dem französische stützung der Pariser K ganzlich irreführende volitik versehen wurde müssen beute mit dem französischen E wie weit sie formulier d in Europa von Bündnisse, die ei Sie können erner rankreich anderer Seite seit betrieben hat und il machungen mit spitzung gab. Viell beit gehabt, diese drobende Allians Pe Es tat das nicht, sor seine, den Sinn des stebende Haltung de gegenüber mit dazu nare Clique des Kre Europas gesellschafte hoffen, daß die füng Staatsmännern die Eine Politik, wie ten Endes zur Bildur ren, das sich im west richten würde. De nun etwa die gleiche gcanerische Machtkom Anßenpolitik war seit dierte im Osten die Di starkste Widerstä sältiger Abwägung eine Beziehungen zu regelt. Es hat das 1 auf die allein möglich wandtschaft des Bl lichen Verbundenheit Achse Berlin—R Europa gechaffen, arheitung von In N CUN M Bereinigung der Allten politischen 0 ist. weil diese Ach symbolifiert, sondern en dynamischen Er nuter einer nur nach matik zu erstarren de aber die ungebe olschewirmus appensieger unft der Deutschlandlahret dfahrt ist so gut wie en utsache scheinen sich auch lichen 36 Fahrer abgefunde lags zuvor, gab es aucha hnten Ciape von 5 ski gewann im Spurt knapp Fahrzeit von 9.06 21 vor autz=Tortmund, so dat nunverzeichnen haben. jewiki=Dortmund(Wanderer ikreich. 8 Bautz=Derimund C Perikel=Belgien, 8 Wenabach=Berlin. 10. ere Fahrer. 1 Weckerling 82 17.34 diederiche 82 24.55 4. Baup 9.06. 6 Kisewiki 82 293, S. de Calumé 82:41.23. 9. reter für die„Tout“ der Deutschland=Rundlahrt des DRV. Stadtrat Holz= deutschen Fahrer bestimmt, ni beginnenden ur de wurden bestimmt Geper= dresden, Weckerling=Mage. nitz. Oberbeck=Hagen, Haus= Frankfurt. Reichssportabzeichen und gendabzeichen I04 Bochum nimmt am nittags 8.90 Uhr Prüfungen ben und für das Radspori= Strecke für das Radipori= 15 Klm. und ist von den en Radlerinnen in 56 M:n. Reichssportabzeichen finden ngsbuch nicht statt. Der ant Schulte=Marmelsbarn. orstener Str. 419. AnmelJuni in der Geschäftestelle Zigarrenhaus Josef Klö. er bei dem Sportwart W r 68. abzugeben Kreisdienftstelle der N5 fl. d in den Zigarrengeschäften n vollem Gange. Bei günse Barkhausterrasse lest.ch Trompeterkorps der SA= en mit die Werkslänger der Getanzt werden kann auf reien und in den Parkbaus. e Tanamusik ist Sorze ge= in Kiel 1,95 m che der Universität Kel“ chtathletische Weitdenerde unkt stand der Kempf der Ktel und Köln. Jm Ge= Berliner mit 695 Punkten 55 Punkten. Von den ein= der Hochsprung von Wein= r mit 7.06 m.— Lei den Marburg mit 83.5 Punkten 50 Jahre alt r heute seines Amtes als brichter walten siebt. wird in halbes Jahrbundert auf st so; der Weltmeister don ten mit Otto Froitzheim nen 50. Geburtktag 20 Jahren. schwanz er läger. Und noch vor achn rden zehn Besten Den= n Garde, die immer lete= t unser Wunsch zn dieiem bio drei den füdtschen Welteind. richt nene Nacher pielt das Beratsche Banolingen. Leitung: Horst * des Svorte der Meister. Hans 600 nrich Lersch'o ert. Es lotelt 826 Rleine Köln unter Leituna chs krohen Sänger: de nann Faßbender. Panl zub. Märchenvorspiel chulendura). 8. al 790 Ständchen(J. Beykensl. roige Nr. 2(P Mas= P. Freirel. 8 Schla“ Serenade(0. Filcheri. madet). b Maske 10 halt kener mit der Liede bmalbentled(0. Kneir dellmersberger). 10. 2 Fortrott 10. Rischerl. Fortrott(E. Vörschel! er Liebe, langs. Walzer A(G. R16040). 18. 9m rahan(Baumannl. 14. lælzerfolge(B. Solwon das weite Meer. Korr Liebesidolle(K. Zime sat sein. Kortrott(N. oben. Tarbanellen— l aus der Gelchichte der ihme vom Reschefender as. Anstührende: Klotniral Graf Eree“. LeiEnehl(Au'nebme rem chten Erortvorschea enchält: Arlen des Beir Geinz Ltadelmann Rummel en Unter Zweimal Europa Londoner Gesprächsstoffe für Neurathe Besuch Der Besuch, den der Reichsaußenminister Freiberr von Neurath auf Einladung der englischen Regierung am 23. Juni in London abstatten wird, bildet die natürliche Fortsetzung zeuer Reihe politischer Reisen, die den deutschen Außenminister in den letzten Monaten nach Itasien, Jugoslawien, Bulgarien und Ungarn führten. So wenig, wie in den Hauptstadten dieser Länder, wird in London mit dem Ziel bestimmter Abmachungen oder Entscheidungen verhandelt werden. Die Aufgabe der bisher auf diesen Reisen geführten Besprechungen war, die allgemeine politische Atmosphäre Europas zu klären, aufzulockern und aus der drohenden Starrheit zu erlösen. Nichts anderes wird der Zweck des Londoner Besuchs sein können. Es sind keine bestimmten Gesprächsthemen vorgesehen, und auch wenn sich naturgemaß gewisse Fragen wie die spanische oder die eines künftigen Westvattes ganz von selbst in den Vordergrund scheben werden, so ist doch anzunehmen, daß der Meinungsaustausch unter gesamteuropäischen Gesichtspunkten erfolgen und alle nach einer Lösung drängenden Fragen umfassen wird. Man wird de Probleme des osteuropäischen Raums ebenso wenig meiden, wie etwa die in der eben beendeten Empire=Konferenz angeschnittene Frage der Völkerbundsreform oder die unter den politischen rbelastungen der Vergangenheit bisher so unfruchtbar gebliebenen wirtschaftlichen Diskussionen. Auch wenn es sich nur um einen Meinungsaustausch handeln kann, ist nicht zu verkennen, daß den kommenden Unterhaltungen London eine besondere Bedeutung zukommt. Eurova steht nach einem immer wieder gebrauchten Schlagwort„am Scheidewege“. Man wird der Meinung sein können, daß es bereits reichlich lange zgudernd an der Weggabelung steht und bisher nicht die Entschlußkraft aufzubringen vermochte, sich endgültig und mutig für den richtigen Weg. der zum Völkerfrieden und zur Verständigung auf der Grundlage des gleichen Rechtes führt, zu entscheiden. Vielleicht wäre die Entscheidung beschleunigt worden, wenn man in London in unvoreingenommener Würdigung der gegebenen Tatsachen das Schwergewicht der englischen Politik für ne eingesetzt hätte, wenn nicht stattdessen Großbritannien sich Schritt für Schritt auf eine Bahn hätte abdrängen lassen, die vor 23 Jahren Europa schon einmal in den schwersten Konflikt seiner Geschichte führte. Nach Kriegsende und nachdem die durch die Feindseligkeiten hervorgerufene Psychose allmählich ehzublassen begann, hat England zunächst eine Poßtik betrieben, mit der es sich bewußt und betont aus neuen gefahrlichen Verpflichtungen heraushielt. Selbst sein Auftreten im Völkerbund par lau. Das Instrument von Genf wurde in ner ersten Zeit weit mehr von Frankreich als on England gehandhabt. Aber man kann die zugen nicht dagegen verschließen, daß London seit Jahren nun den Völkerbund als ein sehr aktives Jerkzeug seiner Politik meistert und daß es obenbrein dem französischen Werben um eine Unternutzung der Pariser Hegemoniepolitik, die mit dem ganzlich irreführenden Etikett der Sicherheitspolitik versehen wurde, immer mehr nachgab. Wir müssen beute mit dem Bestehen einer englischfranzösischen Entente, gleichviel, wie und wie weit sie formuliert ist, rechnen. Damit erhebt in Europa von neuem das Gespenst der Bundnisse, die einst so gefährlich wurden Sie können erneut um so gefährlicher werden, a Krankreich diese Bündnispolitik nach anderer Seite seit Kriegsbeendigung ganz offen betrieben hat und ihr noch zuletzt durch die Abmachungen mit Moskau die schärfste Zusbitung gab. Vielleicht hatte England Gelegendeit gehabt, diese den europäischen Frieden bebrobende Allianz Paris=Moskau zu verhindern. tat das nicht, sondern hat im Gegenteil durch semne, den Sinn des Sowjetstaates völlig mißvernehende Haltung dem bolschewistischen Rußland gegenuber mit dazu beigetragen, die weltrevolutionare Clique des Kreml in der Völkergemeinschaft Eurovas gesellschaftsfähig zu machen. Man muß daß die jüngsten Ereignisse den englischen Staatsmännern die Augen geöffnet haben. Eine Politik, wie England sie betrieb, muß letzten Endes zur Bildung eines Druckzentrums fühten, das sich im wesentlichen gegen Deutschland richten würde. Deutschland hat es verschmäht, nun etwa die gleichen Wege zu geben und eine uegnerische Machtkombination aufzubauen. Seine Henpolitik war seit 1933 ausgleichend. Es liquidierte im Osten die Differenz mit Polen. Es hat ueden sarkste Widerstände auf der Grundlage sorgkaltiger Abwägung der gegenseitigen Interessen eine Beziehungen zum Südostraum Europas getegelt. Es hat das Verhältnis zu Oesterreich anf die allein mögliche Basis der durch die Verdandtschaft des Blutes gegebenen freundschaftn Verbundenheit gestellt. Und es hat mit der amse Berlin— Rom ein Bewegungszentrum nropa gechaffen, von dem aus ohne die Hersucarheitung von Interessengegensätzen eine friedBereinigung der von so vielen Spannungen eilten politischen Atmosphäre des Erdteils mög" ist, weil diese Achse nicht einen Machtanspruch ombolisiert, sondern den Willen zu einer vernünfden dynamischen Entwicklung der Zustände, die er nur nach rückwärts schauenden Dogzu erstarren drohen. Deutschland hat vor anlem aber die ungeheure Gefahr erkannt, die der nlschewirmus für die europäischen Völker bedeutet und es hat seine Politik kompromißlos auf dieser Erkenntnis ausgerichtet. Es stehen sich hier zwei politische Systeme gegenüber, von denen eines auf der Linie London— Paris, das andere auf der Linie Berlin— Rom fußt. Man wird sich in London bei Gelegenheit des Besuchs des Freiherrn von Neuraths über diese Gegensätzlichkeit aussprechen wüssen. Sie war im Keim schon vorhanden, als Sir John Simon und Mr. Eden 1935 nach Berlin kamen. Aber vielleicht sind heute die Voraussetzungen für ein Begreifen günstiger als damals. Die Einladung an den deutschen Außenminister verrät immerhin, daß die englische Regierung die Methode der Sonderverhandlungen mit Frankreich, die sie bisher selbst in den Deutschland angehenden Fragen, wie zum Beispiel denen des Westpaktes, übte, nicht mehr als ersprießlich ansieht. Auch wenn der Besuch Neuraths in London nichts weiter bedeutet, als eine Verbreiterung der Diskussionsgrundlage und die Herstellung einer flüssigen Verbindung zwischen den Mächten, die sich beim Fortbestehen der alten Methoden leicht in getrennte Lager absondern können, wird er der europäischen Politik nutzen. Unglaublicher Zwischenfall in französischem hafen Rotes Kriegsschiff bedroht französisches Torpedoboot Die meuternde Besatzung weigerte sich. Flüchtlinge ous Bilbao an Land zu lassen DB Paris, 17. Juni.(Drahtb.) Der„Jour“ berichtet von Zwischenfällen, die sich auf der Reede von La Rochelle am Mittwoch anläßlich der Ankunnft des sowsetspanischen Zerstörers„Ciscar“ ereignet haben. Kaum habe der Zerstörer auf der Reede Anker geworfen, als zwei Mann der Schiffsleitung sich bei der Präfektur meldeten, um für sich und 116 Flüchtlinge, die sich an Bord befinden sollten, Schutz zu ersuchen. Kurze Zeit darauf meldete sich eine Reihe weiterer „Offiziere“ des bolschewistischen Kriegsschiffes bei der Präfketur, um sich unter pohtzeilichen Schutz zu stellen. Als das französische Torpedoboot„Audacieur“ gegen Mittag ebenfalls auf der Reede von La Rochelle vor Anker ging, erdreistete sich die Besatzung des „Ciscar", die Kanonen auf das französische Torpedoboot zu richten! Der Kommandant des„Audacieur“ ersuchte daraufhin zusammen mit dem Polizeipräfekten von La Rochelle den bolschewistisch-spanischen„Konsul“, sich der 116 an Bord des„Ciscar“ befinndlichen Flüchtlinge aus Bilbao anzunehmen. Erst nach langem hin und her konnte die Ausbootung dann vonstatten gehen. 115 wurde an Land gebracht, während einer mit der Begründung, er sei Deserteur, an Bord zurückbehalten wurde. In Wahrheit soll es sich jedoch um den Vermandten eines baskischenn Volschewistenhäuptlinge handeln, den die Meuterer als Geisel in ihren Händen behalten wollten. Ueber den vom„Jour“ gemeldeten Zwischenfall im Hafen von La Rochelle erfährt man noch folgendes: Als das französische Torpedoboot„Audac.eur“, das in Gemeinschaft mit anderen französischen und einem englischen Kriegsschiff die Ueberwachung der Küste versieht, in den Hafen einlief. machte die Besatzung der„Ciocar“ die Geschütze gefechtsklar und richtete sie auf das französische Kriegoschiff. Der Kommandant des französischen Schiffes antwortete auf diese Drohung nicht, sondern ließ sein Schiff an der vorgesehenen Stelle vor Anker gehen. An Bord des sowjetspanischen Kriegsschiffes hatte sich augenscheinlich eine Meuterei abgespielt, die nicht nur in diesem unerhörten Zwischenfall ihren Ausdruck fand, sondern bereits zu Schwierigkeiten hinsichtlich der Ausbootung der Flüchtlinge führte. Die bolschewistischen Besatzungsmitglieder mit einem ValenciaHäuptling an der Spitze, weigerten sich nämlich, die Flüchtlinge an Land zu lassen und nahmen eine drohende Haltung ein. Drei Mann der Schiffsleitung, die an Land gehen wollten, um Einkäufe zu machen, wurden von den Meuternden zurüchgehalten. Nur einem gelang es, in dem allgemeinen Drunter und Drüber durchzukommen und den„Kommandanten“ des Schiffes zu benachrichtigen, der sich bereits seit Dienstag an Land befand. Da die beiden Bolschewisten nun für ihr Leben fürchteten, stellten sie sich unter den Schutz der französischen Polizei. Nocy langwierigen Verhandlungen, die durch Vermittlung des sowfetspanischen„Konsuls" geführt wurden, konnte sich schließlich ein Offizier der„Audacteur“ an Vord des volschewistischen Kriegsschiffes begeben, wo er von dem Vertreter der Valencia=Botschewisten empfangen wurde, der sich nach einiger Zeit bereit erklärte, 61 Personen, hauptsächlich Frauen und Kinder sowie Greise, an Land gehen zu lassen, während er 50 bis 60 wehrfähige Männer nach Sowjetspanien zurückbringen wollte. Nach langem Hin und Her gab er sein Einverständnie. alle Fiuchtlinge auszubooten, mit Ausnahne eines 38jährigen„Offiziers", der angeblich desertiert sei und den man als Geisel zurückbehalten wollte. Der bunte Tag Vollstreckung eines Todesurteils DB Berlin. 17. Juni(Drahtb.) Am 17. Juni ist der am 16. Juli 1897 gevorene Lorens Brams aus Bonbruck bingerichtet worden. der am 25. Januar vom Schwurgericht in Landshut wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt worden war. Brams hat am 7. Oktober 1936 in Bonbruck seine von ihm geschwängerte Dienstmaad ermordet, um der erwachlenen Verantwortung zu entgehen. Sühne für viehische Mordtat Todeourteil des Schwurgerichtes Halle DNB Halle, 17. Juni(Drahtb.) Das Schwurgericht Halle verurteilte am Mittwochabend den 40. fährigen Friedrich Gieseler aus Göttnitz (Kreis Bitterseld) wegen Mordes zum Tode. Gieseler hatte am 14. Januar d. J. seinen Schwiegervater, mit dem er sich entzweit hatte, ermordet. Er war von binten auf den Wagen des von der Feldarbeit heimkehrenden 67jährigen Manneg aufgesprungen und hatte diesen mit einem Knüppel niedergeschlagen. Als der alte Mann nicht gleich tot war, hatte er weiter mit dem Stiel einer Mistgabel auf ihn eingeschlagen und war schließlich mit dem Wagen mehrmals über den Körper des Bewuhklosen hinweggefahren, bis dieser tot liegen blieb. Das Schwurgericht Halle hatte Gieseler schon wegen Totschlages zu zehn Jahren Zuchtbaus verurteilt. Auf Revision der Staateanwaltschaft verwies das Reichsgericht jedoch die Sache zur nochmaligen Verhandlung an das Schwurgericht zurück, das auf Grund der neuerlichen Beweisaufnahme die Frage des Vorsatzes und der Ueberlegung bei Begebung der Tat befahte. Das Todesurteil gegen Kurschildgen rechtskräftig Solingen. Der fünfte Strafsenat des Reichsgerichtes hat die von dem 20jährigen Wilhelm Kurschildgen aus Solingen=Obligs gegen das Urteil des Schwurgerichtes Wuppertal vom 19. April d. I eingelegte Revision als unbegründet verworfen. Damit ist der Angeklagte wegen Mordes in Tateinheit mit schwerem Raub rechtskräftig zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Der Angeklagte hat in der Nacht zum 18. Februar d. J. den Leiter des Schlachthofes in Solingen=Ohligs, Tierarzt Dr. Hopf, niedergeschlagen und seiner Geldbörse beraubt. Er schleppte sein Opfer zu einem Durchlaß des Loch=Baches der Eisenbahnstrecke Solingen— Düsseldorf, wo er den noch Lebenden mit dem Kopf ins Wasser legte, so daß der Tod durch Ertrinken eintrat. Er wollte der GPU. zuvorkommen Selbstmord des Vorsitzenden des weihrussischen Zentralerekutipkomitees. DNB Mookau. 17. Juni(Drahtb.) Der Vorsitende des Zentralerekutivkomitees der kommunistischen Partei in Weißrußland. Tscherwiakow. hat am 16. Juni Selbstmord begangen Wie kürzlich gemeldet wurde, hat der Sekretär des weißrussischen Zentralerekutiokomitees. Scharangewitsch. gegen das Parteikomitee den schwerwiegenden Vorwurf erhoben, es habe die Tätigkeit von„Troykisten“ und„nationalistischen Agenten des Faschismus“ geduldet.— Die amtliche Sowietagentur aber sucht den Grund für den Selbstmord in„persönlichen Familienangelegenheiter“. Das greße Sporkfest der Jasch stischen Atademie für Jugendführer und Jugendsührerinnen DNB Berlin, 17. Juni(Drahtb.) Zu einem gronen ideellen und sportlichen Erfolg im Zeichen der engen kameradschaftlichen Verbundenheit deutcher und italienischer Jugend gestaltete sich das große Sportsest der Faschistischen Akademie für Jugendführer und Jugendführerinnen. Es bildete einen begeisternden Hohepunkt des Deutschlandbesuches der 1200 italienischen Jugendführeranwärter und=anwärterinnen und vermittelte einen nachhaltigen Eindruck von dem hohen Leistungsstand der faschistischen Jugend auf dem Gebiete der Körverschulung und der Leibesübungen. Ein herrliches Bild. als die sportgestahlten Gestalten in blendendweißem Dreß einrückten und klassische Korperschulung demonstrierten. Dem gestra'ften Rhythmus der männlichen Jugend folgten die aufgelockerten Gymnastikaufführungen mit Bogen und Reifen, die unter stürmischem Beifall von der Jugendführerinnenakademie von Orvieto gezeigt wurden. Die Begeisterung steigerte sich noch, als dann wieder die Jugendführerakademie des Forum Mussolini in kleidsamer bellblauer Uniform einmarschierte und mit hervorragender militärischer Dissiplin vorbeiparadierte, in schnurgeraden Gliedern chwenkte, Marschkolonnen formierte, um endlich zusammen mit den Frauen zum großen Schlußappell anzutreten. Vaterländische Homnen und das von der italienischen Jugend in deutscher Sprache gesungene Horst=Wessel=Liey bildeten den Ausklang dieser großartigen Festveranstaltung, die sinnbildlich die tiefe Verbundenheit der deutschen und italienischen Jugend zum Ausdruck brachte. Duisburger Tag der ReichslheaterFestwoche Tagung der Versorgungsanstalt Deutscher Bühnen. DNB Duisburg, 17. Juni(Drabtb.) Innerhalb der Reichstheaterwoche fand am Donnerstag in Duisburg eine Verwaltungsausschußsitzung und anschließend eine Mitgliederversammlung der Münchener Versoraunasanstalt Deutscher Bübnen statt, die ganz unter dem Eindruck der großen Freude und der tiefen Dankbarkeit für das von Reichsminister Dr. Goebbels angekündigte umiassende Veriorgungswerk für die deutschen Bühnenschaffenden stand. Der stellvertretende Geschäftsührer der Reichstheaterkammer, Präsident Ludwig Körner. widmete Otto Lanbinger Worte herzlichen Gedenkens, ebe er über das Versorgungswerk sprach. Bei dem Inernationalen Theaterkongreß. der dieser Tage in Paris stattfand, habe er als Leiter der deutschen Abordnung feststellen können, was in anderen Ländern noch sehle und was bei uns geschaffen worden sei. Deutschland sei auch auf hiesem Cebiete beispielgebend für die aanze Welt. Nachmittags folgten die Teilnehmer einer Einladung der Stadt Duisburg. die in diesen Tagen ganz im Zeichen der großen Niederrheinischen Heimatweche und der 500=Jahr=Erinnerungs'eier Ruhrorts steht. Eine Festvorstellung der„Lustigen Weiber von Windsor“ beschloß am Abend den Duisburger Tag der Reichstheater=Festwoche. Kleine Taoeschronik Der Führer und Reichskanzler empting am Mittwoch den neuernannten Generalkonsul Otto Bene zur Abmeldung auf seinen neuen Posten als Generalkonsul in Mailand. Zum Rektor der Wiener Universität wurde der Chemiker. Pro'. Dr. Ernst Spätb. gewählt. Prof. Späth. ein geborener Sudetendeutscher. Schüler des berühmten Chemikers Prof. Wegscheider. ist ein international anerkannter Gelehrter und allt vor allem auf dem Gebiete der Arzneimittelkunde als erste Autorität. Der neue Rektor ist Ehrenmitalied der wissenschaftlichen Akademien von Halle und Budapest Donnerstag um 10.56 Uhr 47 Sekunden wurde an den württembergischen Erdbebenwarten Stuttgart und Ravensburg ein leichtes Nabbeben aufgezeichnet, dessen Herd im Gebiet der BalingerHechenger Alp liegt * In der gestrigen Ziehung fiel ein Gewinn von 50 000 R M auf das Los Nr. 295 202. das in der ersten Abteilung in Achteln in Mecklendurg und in der zweiten Abteilung. ebenfalls in Achteln, in Bayern ausgegeben ist. Kihl und unheständig Bericht der Reichswetterdienststelle Essen Mülheim vom 17. Juni. Das Atlantikhoch bleibt weiterhin für die Witterung Westeuropas bestimmend. An seinem Ostabhange gelangen abwechlelnd kühlere und warmero feuchte Meeresluftmassen in unsere Breiten und bewirken stark veränderliche Bewöllung mit zeitweile gewittrigen Niederschlägen. Eine Umgestaltung au schönerem Wetter ist zunächst noch nicht zu erkennen. Vorhersage für Freitaa: Bei wechseinder Bewölkung und auffrischenden Nordwestwinden Regenschauer und kühl Für Sonnabend: Bei nordlichen Winden immer noch Schauer und kühl Weiteren wicklung: Weiterhin unbeständta tandard Waschmittel Miit..r.. Hutomotisch X . 4 *) 4 ... 4 1 * .. 5 4 IM SCHNE Ein Tobis-Rota-Film mit Traudl Stark Liane Hald Paul Hörbiger Ursula Grabley/ Eduard Linkers Spiellettung: Carl Lamec € Musik: Schmici-Gentner Wae„Peter", die kleine Tochter, allee anstoilt, wie sie für ihren vize-Papa. Paul Mörbiger, allerhand schwierige Angelegenbeiten erledigt, wie sie ihn rum Schluß glücklich unter die Haube ei bischen Rührung, wenn wir un schnee* wunderbar herum ummoin Der Fllm lat Jugendtre! amm mVorpr Der Kulturfilm: Rhön Das Lustsplel: Die Sänger von der Waterkant Die neueste UFA-Wochenschau siantee Lichtspiel-Haus Ein frohliche Ufa-Film mit Freitag, 18. Iun 19—23.15 Uhr Vormiete A 29 und freier Verkauf Irilegie von Schiller Samstag, 19. Juni 20—28 Uhr Vormiete B 28 und freier Verkauf: Agnes Bernauer von Hebdel Mmmiiimmnn NroloTHEATER Bochum Weitmar Bochum, Marienstr. 14 Eine liebenswürdig— heitere Ehetiimkowödle, mit v.el Witz. Geist u. Tempo! un-erhörtefrau Fita Benkhoff, JohannesRiemann, Wolfgang Liebeneier, Erika von Thellmann Weiberregiment Hell Finkeazeller Ende Mnr SchleiflachKüche leicht beschädigt, gut. Fabrikat,neu kompl 250 Mark. Borgmann, Boch Brückstr. 59/60 Kleiderschranh Weitzlack 45.— Bettstelle 37,50 Nachtkonsole 19.— zu verkaufen. Borgmann, Bochum, Brückstraße 59—63 Kinderwagen schw.=weiß 45, Wickel=Kommode a. Kinderdett 27.50 zu verkaufen. Borgn.sn. Boch. Brückstr. 59/03. UAZUGT Möbelwagen Scharpen fragen Sodun Auf 633 44 613 45 Zurückges. echte Kirsenb.-Küene Püfett 170 cm, Anrichte, Tisch. 2 Siadie 395. TochterWer einmal recht lachea will. sollte diesan Film nicht versaumen Hervorragendes Beiprogramm: Raberen der MieinenPierideutsch-Land am Ostseestrene Täglich 3.30, 6.00 und 8.00 Uhr. Schlatzimmer Schleifl. 4 Wohnzimmer ae. komplen 255. Mopel-Jor man Bruckstr. 59 67 Ein tolles und übermütiges Europa-Lustspiel! Manja Behrens-Hans Brausewetter Hans Schlenk- Ursula Herking Erich Fiedler- Erika v. Tellmann Max Gülstorff „Susanne Im Bade“ ist schuld an aufgelösten Verlobungen, Ehekrachs.„Susanne Im Bade“ ist der Anlaß oines RlesenGesellschaftsskandals, die Ursache von ungezählten anonymen Brielen, hämischen Verdächtigungen! Alle Moral-Heuchler der Stadt laufen Sturm! Aber warum? Es wird Immer toller und verwickelter— bis aich endlich alles aufklärt und Liebe und gesundes Empfinden Über Heuchelel und Neld slegen. Täglich 3.30-5.30-8 Uhr, Sonntage ab 3 Uhr CAPITOL BOCNUN KirschbaumKüche Stadt Anatol lsehr wenig gebrauch verkauft preiewert Mobelhand W. Schulze Wattenscheid, Hochstraße 50 mit Gustav Fröhlich u Brigee Horney. Fritt Kampers. Harry Lientke, Aribert Wäscher, der annende UrAndurch seine a enteuer liche Handlung, imnos int durch seinen grandiosen Scnauplatz esselrd durch seine überragenden darstellerischen Leistungen. Ankauf von Weinslaschen Tennele: Bochum Alsenstraße 20 Telephon 66174 Dazu das Baipregranm Kulturtiirn, Wochenschau sonntag 2 1 hr gro e Famillonverstellung für Juge Ewachs ne mit dem GroßtonKeine Anzeigen tilm der Uta: in deiner Die letzte Kompagnie Gloria-Palast HeimatZeitung Ferneul 8e77e haben Erfolweil sie in aller Kreisen gelesen Besonders günstig! Lichtspiele Hammer Lichispiele Eln Film, der helles Entzöcken auslöst Es geschah in einer nacht Eln lustiges Liebesabenteuer zwischen New York und Miami mit CLARK GABLE Und CLAUDETTE COLBERT Dazu das grobe Beiprograml 0. zeigen den herrlichen Grost Hauptmann Sorell und sein Sohn LUSTSPIEL Kulturtim Pox 16nende Wochenschau 1e Bochum Spetsezimmer, antik. Cbipen dale, Bufett 220 cm, Bitrine 135 cm, Ausgieht l'oval. 4 Stühle mit Rohrgeflecht und Sitzpolster. sehr apartes Modell, einmalig 845.— Mark ModelSorsn.s.. Bochum. Brückstr. 59—88 Chauffeur gesucht, gewissen hafter Fahrer und Wagenpfleger. Off. m. Zeugnis= abschrift. u. V. 2 758 a. b. 0. b. 2 Freundl., fung. kath. Mädchen gesucht. Backerel 21ke Boch., Diedergstr. 16 Suche k. sof. od.spat. eine schlichte, ehrl. Verkäuserin mit gut. Zeugniff Meygerel Thone, Herne. Branz= Seldte=Straße 46 Lies Deinem Kinde aus herdettung vor 10.u20JUN BEGINN: 15 Uhr Turnierplatz Castroper Straße(Volkssportplatz)/ Bedeckte Tribdne durchgeführt vom 9A.-Raitarsturm C 61 und Reiterschan Boens mit Untarstützung der Stadt Bochum und des Vertenrsvereins senaunummer Fahrerquadrille der besten Vollblut-Renntraber des Westens 20 Shetland-Ponys/ Reiterspiele Vorverhaufi Verkehrsverein, Rathansplata Pernrui 621 42 Krelsamt.Krant durch Freude". Aoctame Dienststellen der DAF., Zigarrengesch Atte M neler und KlopesFernr. 66245 66 a. eimt SONMASENO S0 UNN REITERABEND IM PARKHAUS In Verbindung mit der MS.-Gemeinschaft„KRAFT DURCA PAEJ). Terrassenbeleuchtung, Konzert u. Tanz im Freien u. im Parkhaussaal EIMTRITTSK NVEN Preiee von 0 30 1M den Vorverbautste Der großertioe und pachonde Film Dasschöne Fräulein Schragg M Manel Knotech, Otto Gebone, M. A Schlettow. Paole Bilat, M. Bohe der Des Secel.. re rvo le Geschiehte oe gode Lese 50e de 2e Kulturfiim und Wochenschau Adler, Mita, NSU, Opel, Presto Dlamant, Astoria, Bismarck onatsrate 3.00 DM. Räder für Berul ohne Anzahlung Fahrradhaus Röl am Rathaus ( Ab Fredeg bie Mentag Viva Villa Viva Ville ernielt aut de Bienna e n Venedig die goldene Medaille für d- fervora ende Leistung von Wallsce Beery Ab Diensteg! Douglee Fairbene in Mimi Den guten Markentilm Bochum/ Kortumstraße 43 In dieser Woche frisch: Suppenhahnen.. 80 Pto Suppenhühner 100 R Junge Hahnen Junge Ginse Poularden Täelich trisch Reh Feinkost/ Wild und Setldge Franz Brunnstein Bechum, Schötrenbahn .s0s Kauft im Fachgeschäf Mod. Schirme Jaschenschirme Minderschirme Stockschirme Sparerstöche Schon für 18 000 Eigenheime 250 Millionen RM zugeteill! Eigenheim- Modellschau In Bochum Im Restaurant„BOrger. gesellschat!", Wilhelmstreße 9 vom Freitag, den 18. Juni 1937 ble Sonntag. den 20. Juni 1937, täglich von 16 ble 22 Uhr außer Sonntag, den 20. 6. von 10 bis 22 Uhr Kostenl. und vertrauliche Beratung In allen Fragen der Finanzlerung eines Elgenhelms Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde Wüstenrol Ladwigeburg Wörtt. Gemeinnötrige Ges. m. b M Alteste und größte Bausparkasse Deutschlande A ENEEEE E EE HTNIISEEEEE E Betriebe, Werkstätten, Randelsunternehmungen NNimphius Bongardstr 9 und Kor umstraße» (legründet die in der Herstellung ihrer Erzeugnisse die Qualität pflegen, tragen auch im brieflichen Verbehr mit der Kundschaft den Qualitatogrundsatz. Sie verwenden fur ihro Geschäftspapiere stets einen sauberen, wirkungsvollen Druck. denn schon in der guten. gaschmackvollen Aufmachung der Geschäftsdrucksachen soll man den Qualitäts Betrieb erkennen. Drucksachen mit dem Qualitätscharakter hefert preiswert die Märkische Vereinsdruckerei Schürmann& Klagges Bochum/ Muhlenstraste 12-14/ Ruf 64740 fusgabe A Bochumer e#gesre1e! monatlid 9 100 einich Botenlohn Giertigt leinen Antpruc au eeigenptete: Orlamiauflage B 9% Gia Ausgabe 01 40 Via Ausgaben B C 25 Nr. 111 Za Ein mert Deut Die Ang DNB. Berlin. 18. Tschechoslowakische Pre reseben, auf die durch ussage des Rei über die grauenbe unwürdige Beba seines Verhörs im sidium hat erdulden erklarung zu veröf handlungen kurzerhand in Ab Wenn auch von tschechif areiflich erscheint, llagen, die in der ganz vörendsten Eind Tschechoslowakei übliche gerufen haben, reinzun lo muß doch jeder Tatsache der nicht w nisse Zunächst muß auffal Lementi so schnell des DNB. erfolgt ist, liche Ueberprüfu gen schon rein technisch kann. Weiterhin entste dr. Schachts Wit ind Eingehend Der deutsch Jahlungsvorkeh stalte o. Wien. 18. zweiten Tag seines 8 Reichsbankpräsident Di einer eingebenden Aus ten der Oesterreichi Lienböck. Im Verl gen die verschiedenen finanzpolitischer Art be greiflicherweise die 8 sich aus dem Waren r zwischen beiden Anschließend stattete chen Handelska Botschafters von Po von Stein und de Konsul Be Prasident Killmen entwarf in kurzen Züg keit der Kammer. Dar ralsekretär. Ingenien Minister verschiedene? Zum Schluß nahm gan eine eindrucksvolle probleme im Deutschei lich des Handelsv Gleichzeitig dent für die letzten( zugute kommende gele in ihn gesetzte Vertra zlles in seinen Kräfte den berechtigten Wünf als möglich Rech Im Anschluß dara henzl ein Frübstück st Oenerreichischen Nat gab. An dem aus dem Reich Staatsrat Dr. Kien gliedern des Generalri nonalhank. Finanzm xmister a. D. Stre er sowie Vertreter Ueber die Bespred ankprasidenten Dr. E ten der österreichischer wurde folgent niaue ausgegeben: