gewaltige, ende Imperialder Uta is die ergrelfende Tragôdle Ididen Frauenherzens In hen Szenen enthöllt sgrößter Triumph! beste Schausplelerin auf nkunstausstellung Venedig olle in diesem Film. cher Sprache! Marcel L'Herbler neechter Fllen, Autruhr, Kamp Meeres. Ketaetrophen, Krioge ternde Hôhopurkte des Pilme pa der rierlichen Anmul und dom oiner bereubernden junger Frau ABELLA sabella Film, der ein bea Erlebnis schenkt sche Ferlentahrt turfiim, volksblldend »Uta- Wochenschau. sitag Premiere! letzte Vorstellung 8 Uhr » ab 3 Uhr ONHALIE g6 Damt pes 110 grous In allen Kreisen ingebürgerten a- Zeitung haben Be Lustspiel hur Roberta, Vrude her Lûders. Oeria . Robert Dorsay der Ober "seinem Am die Iinen solh Arth ir tzbOrstigwürdige. ergeben ond Ver Prleden 1 la 3 30 5 30 8 UN ITOL NUM Dolks Ausgabe A Bochumer Volkszeitung eug6#re16: monatlich MM 8.15 oder haldmonatlich R 1.08 einschl. Botenlohn. Die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahung des Begugspreises Unzeigenpreise: Gesamtauflage 6 Big. Ausgabe A 6 Pig., Aus. o#de B 8½ Big., Ausgabe O 2 Pla. Texianzeigen: Ausgabe A 40 Plg., Ausgaben B u. C 25 Pig. se mm. Gültig: Breisliste 9 für den rheinisch=westfälischen Indu Westfälische verbunden mit den Besirksausgaben B und C für Eflen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftsstelle u. Schriftleitung: Bochum. Mühlenstr. 12-14/ Fernruf 64746-64748 Bochumer Stadtanzeiger beschaftsstellen. Bochum, Mühlenstratze 12=14, Fernruf 647 40. Postscheckkonto Dortm. 6146; Hattingen, Biktor=Lutze=Ste. 12. Fernruf 2095, Postscheckkonto Essen 1950; Effen=Steele, Restsalenstr 302 Gernr. 582 30, Postscheckkonto Tortmund 193 86; Wattenscheid. Gretheitstr. 15, Fernr. 1876, Postscheckk. Dortm 30430 Drua und Verlag: Schürmann& Klagges Bochum Nr. 135 Samstag—Sonntag, den 12. und 1. Juni(Kath. Basilidis, 4. S. n. Pf.; Evgl. Basilidis, 3. n. Trinitatis) 1937 Des„Hochverrates“ angeklagt! Tuchatschewski vor ein Kriegsgericht gestellt ihm sieben führende Generale der roten Armee— Verhandlung hat bereits begonnen- Verteidigung ist nicht zugelassen— Man rechnet mit blutigem Ausgang des Prozesses MB Moskau, 11. Juni.(Drahtb.) Die sowjetamtliche Telegraphenagentur verbreitet eine Mitteilung, wonach„die durch die Organe der GPll zu verchiedenen Zeitpunkten verhafteten höheren Komnandeure der Roten Armee. Tuchatschewskl, Jakir, Uborewitsch, Kork, Eidemann, Feldmann, Primackow und Putna heute, am 11. Juni, wegen„Verletzung ihrer Dienstpflichten und des Fahneneides, Hochverrates, Verrates der Völber der Sowjetunion, Verrates der Roten Armee" vor ein besenderes Militärgericht ge= stellt werden sollen. De Voruntersuchung habe, so heißt es weiter, festgestellt, daß die Angeklagten Schädlingsarbeit im Zweche der Schwächung der Roten Armee durch= geführt und ferner„im Falle des Ueberfalles auf die Sewsetunion" die Niederlage der Roten Armee erstrebt hätten in der Absicht,„die Macht der Gutsbenter und Kapitalisten in der Sowjetunion wieder rinzuführen. Alle Angeklagten hätten sich bereits voll und ganz dieser Verbrechen für schuldig bekannt. Das Gericht, so schließt die Mitteilung, bestehe aus Armeejuristen Ullrich als Vorsitzenden und folgenden Beisitzern: dem Armeekommandanten und Stellverireter des Kriegskommissare Alksnis, den Marschällen Budjony und Blücher, dem Generahtabschef Schavolchnikow und dem Armeekommandanten Below. Der Prozeß wird hinter verschlossenen Türen stattfinden. Die senlationelle Nachricht von der Vorgerichtstellung eines Marschalls und mehreter Armeekommandanten und höherer Offiziere der Roten Armee kommt nicht mehr überraschend. Von der Verhaftung tumaflchemikis und anderer waren trotz der gefinsentlichen Geheimhaltung in Moskau bereits seit Lagen Informationen durchgesickert. Trotzdem haben de Anschuldigungen, die gegen vie vor Gericht gestellten Militärs erhoben werden, in ihrer phintastischen Tiagweite in Moshau allgemeine Verblüffung ausgelost. Daß der Prozeß hinter verschlossenen züren stattfinden muß, wird zwar mit dem Charake der Anklage begründet, erhöht jedoch nicht deren Mlaubwürdigkeit. Man wird sich also allen Verlautmrungen gegenüber, die im Weiteren über diese phanmtische Angelegenheit zu erwarten sind, sheptisch verhalten müssen. Die meisten Moshauer Blätter bringen die Ankundigung über den bevorstehenden Prozeß gegen die ucht Sowjetgenerale, ohne sie zu kommentieren. Nur bartelaminae„awoa“ und das Blatt der Rofen Armee, die„Kraßnasa Swesda", duingen bereite Ausführungen, deren Inhalt für die ungenblichkliche Situation bezeichnend sind. Sie„lawda" redet von den acht bisherigen Armeeführern als von nbreisach verfluchten, abscheulichen Spionen und Landesverräterr., de mit allen Mitteln die Macht der Roten Armee untergraben wollten“. Diese Charakterisierung durch die„Prawda“ läßt e gegen die acht Generale erhobenen phantastischen Inchuldigungen gewiß nicht glaubwürdiger erscheinen. edenfalle beabsichtigt die Anklage, die acht bisher zum Kronten Teil gefeierten Armeeführer durch eine intenPropaganda zu gemeinen Verrätern und„Spionen" zu stempeln. gehl haraus ohne weiteres hervor, daß alle Gründe mur sprechen, die bisherigen Ursachen der sensatiorellen Affäre zu verbergen. In Kreisen hiesiger ausandicher Beobachter wird die Ansicht vertreten, daß “e setzt angeklagten Generale einen Staatsstreich geplant hätten, der daß ihnen von seiten des Kreml das zumindestens sigertaut worden ist. Ein endgültiges Urteil dürfte zur Zeit jedoch noch nicht möglich sein. „Kraßnaja Sweoda" schreibt über die angeblichen Plane der Angeklagten:„Sie wollten die Sowjetmacht vernichten, die Arbeiter= und Bauernregierung stürzen und den Kapitalismus wieder herstellen.“ Die Persönlichkeiten der acht Angeklagten sind zum Teil auch im Auslande bekannt. Der erst 44jährige Marschall Tuchatschewski gilt als einer der Schöpfer der roten Armee und als deren Generalissimus im Kriegsfalle. Den Armeekommandanten Jakir und Überewitsch waren die beiden wichtigsten Militärbezirke der Sowjetunion(Kiew und Weißrußland) anverttaut. Kork, langjähriger Oberbefehlshaber des Moskauer Militärbezirks, war zuletzt Leiter der Moskauer Militärahademie. Der Armeekommandeur Eidemann war Leiter des Massenwehrverbandes„Ossanviachim". Feldmann und Primakoff sind weniger bekannte Figuren. Der Ein Aufruf des Reichsforstmeisters General Putna, der sich schon seit ungefähr einem Jahr in Haft befindet, war früher Militärattachee der Sowjetunion und zuvor noch in Berlin gewesen. Zum Tede durch Erschießen verurteilt Moskau, 11. Juni.(Drahtb.) Der Oberste Gerichtshof der Sowjet=Union verurteilte am Freitagabend alle angeklagten SowjetGenerale zum Tode durch Erschießen. Außerdem wurden die angeklagten acht Generale der Militärränge für verlustig erklärt. Tu chatschewekt wurde der Rang eines Marschalls der Sowjet=Union aberkannt. „Deutscher Wald in Gefahr! Als Folge der bibewelle- Jeder Deutsche zum Schutz aufgerufen— Strenge Strafe für Waldfrevler angekündigt! TNB Berkin, den 13. Juni.(Drahtb.) Reichsforstmeister Hermann Göring erläßt folgenden Aufruf: Deutscher Wald in Gefahr! Die Gitzewelle und ihre Rachwirkungen bedeuten höchste Brandgefahr für eine wichtige Quelle der deutschen Rohstoffwirtschaft, den deutschen Wald Ich erwarte daher, daß jeder Volksgenosse alles tut, um diese Gefahr von unserem wertvollsten Volksgut und einem der stärksten Stützen des Vierjahresplanes abzuwenden. Dies gilt insbesondere für Ausflügler, die Erholung von der Alltagsarbeit im Walde suchen. Es ist vornehmste Pflicht jedes Volksgenossen, die erlassenen Verbote über das Rauchen, Feueranzünden usw. im Walde genau zu beachten. Nicht durch Vorsatz, sondern meistens durch sträflichen Leichtsinn werden oft ungeheuere Werte vernichtet. Jeder ist berechtigt, einen Freyler, der sich am deutschen Walde versündigt, auf der Stelle festzunehmen und zur Anzeige zu bringen. Wer einen Brand bemerkt, hat dies sofort der nächsten Polizei= oder Forstdienststelle zu melden. Jeder muß sich an den Löscharbeiten beteiligen Es ist streng verboten: 1. im Walde oder am Waldrand zu rauchen, 2. im Walde oder am Waldrand Feuer anmachen, 3. im Walde oder am Waldrand Feuer zu chlagen, Streichhölzer oder Feuerzeuge anzuzünden. Jedem, der gegen die zum Schutze unseres Waldes erlassenen Bestimmungen verstößt, droht so fortige Verhaftung, schwerste gerichtliche Bestrasung, volle Haftung für den angerichteten Schaden. Berlin, 11. Juni 1937. Der Reichsforstmeister: gez. Hermann Göring. * Zo gut die Sonne es meint, diese übermaßig Hine wird doch zu einer riesengroßen Gefahr. Bauern. Siedler und Gartner müssen die letzten Krafte aufbieten, um die furchtbaren Folgen der Dürre auf den Arckern und in den Gerten zu vermeiden Zu all diesen Sorgen hat sich nunmehr eine neue und nicht weniger große gesellt. Die sengende Glut macht unsere deutschen dem Waldbrand gegenüber nahezu wehrlos. Ein einziger Funke kann zur Katastrophe führen. Jedem einzelnen von uns gehört der deutsche Wald Vor neuen Provokationen im Mittelmeer Deutschland wird zupacken. ONB San Sebastian, den 11. Juni.(Drahtb.) Der bolschewistische Sender Bilbao teilt mit, daß eine neu zusammengestellte U-BootJägerflottille, die mit modernem Material ausgerüstet und vorzüglich bewaffnet sei, ihre Tätigkeit in den spanischen Gewässern des Mittelmeeres aufgenommen hat. Die Aufgabe dieser neuen Flottille, so heißt es in der Mitteilung weiter, bestehe darin, die spanischen Gewässer von allen ausländischen U=Booten, seien es nun deutsche oder italienische, zu reinigen! Aus dieser Meldung des Senders Bilbao geht unzweifelhaft hervor, daß die bolschewistischen Mörder neue Provokationen und neue Angrisse gegen deutsche und italienische Schiffe im Schilde führen. Die bolschewistischen Freibeuter sollen sich jedoch gesagt sein lassen, daß Deutschland jegliche Herausforderung, an jedem Ort und zu jeder Stunde zu begegnen wissen wird. Deutschland hat nach dem bolschewistischen Attentat auf ein deutsches Schiff in Ibiza gzeigt, daß es in keiner Weise gewillt ist, ruchlose Augriffe auf deutsche Schiffe lediglich mit papiernen Protesten zu beantworten. Die geringste neue Herausforderung oder der kleinste Vorfall würden— das sollen sich die bolsche, wistischen Machthaber von Balencia gesagt sein lassen — zu einem blitzschnellen Zugreifen Deutschlands führen. Panzerschiff„Deulschland“ am 16. Juni in Wilhelmshaven DNB. Berlin. 11. Juni.(Drahtber.) Am Mittwoch. dem 16. Juni, gegen 16 Uhr wird das Panzerschiff„Deutschland“ aus den spanischen Gewässern kommend, bei Wilhelmshaven Reede ankern und gegen Abend in der Nordschleuse III Einfahrt einlaufen. Anschließend findet die feierliche Ueberführung der 30 Gefallenen nach dem Ehrenfriedhof statt. Die militärische Trauerfeier ersolat am Donnerstaa. dem 17. Juni in Wilhelmshaven auf dem Ehrenfriedhof, voraussichtlich gegen Mittag. GenauZeit wird noch bekanntgegeben. Kufe in die Zeit Der Kreml fordert neue Blutopfer Politische Betrachtungen am Wochenend Die bolschewistische Mordbestie lechzt nach neuen Opfern. Trotz der Hekatomben, die der rote Moloch bereits im Laufe der Jahre geschluckt hat, ist es noch immer nicht genug des blindwütigen Tobens, das alles ausrotten will, was sich bei den allmächtigen Häuptlingen im Krem unlieb macht. In den letzten Jahren hatten wir die„Trotzkisten“=Verfolgung Unter dieser Stichmarke lief eine unheimliche Zahl von Prozessen, die allemal mit Bluturteilen endeten. Alles, was einmal den Kopf hoch tragen durfte, wurde verdächtigt, in den Kerker geworfen und von da aus ging dann der Weg erbarmungslos zum Schaffott, gleichgültig, ob die Opfer jemals mit dem im Ausland weilenden Trotzki Verbindung gehabt hatten oder nicht. Wer sich mauserig gemacht hatte oder wer auch nur in den Verdacht geriet, sich etwa irgendwann und irgendwo einmal mauserig machen zu können, wurde beseitigt. Von den alten Repolutionären, die Lenin dereinst in den Sattel geholfen und sich mit ihm in die Macht geteilt hatten, ist kaum mehr einer heute noch am Leben. Stalin hat sie alle aus dem Wege zu räumen gewußt, um unumschränkter Alleinherrscher über Sowjetrußland zu sein und zu bleiben. Selbst Menschen, die ihm einmal sehr nahe gestanden und als seine Günstlinge gegolten hatten, sind gemordet worden. Wie Iwan der Schreckliche herrscht dieser Blutpascha, von dem man im Auslande sagt, daß er nicht ruhig schlafen könne, wenn er nicht jeden Tag eine Reihe von Todesurteilen unterzeichnet hätte. Und dabei scheint es ihm noch besondere Wollust zu bereiten, seine Opfer sich unter denen auszuwählen, die sich wenigstens eine Beit lang rühmen durften, seine getreuesten Speichellecker zu sein. Zu ihnen gehört zweifellos auch Tuchatschewski, der Marschall und Generalissimus, von dem man glaubte, annehmen zu müssen, doß er ein blind ergebenes Werkzeug des Allgewaltigen im Kreml sei Er war ein fanatischer Bolschewist, der sich den roten Machthabern mit Leib und Seele genau so verschrieben hatte, wie einst als junger Leutnant dem Zarismus. Dafür wurde er dann auch lange Zeit gehätschelt wie ein Schoßkind, konnte eine ungeahnt glänzende Karriere machen, die ihm fast die gesamte Militärgewalt in die Hände spielte. Stalin scheint das aber wohl nicht zuletzt etwas gewagt gewesen zu sein, er traute ihm nicht mehr so recht und jetzt sieht man plötzlich, daß er ihn des Hochverrats verdächtigt, eines Vergehens, das ihm wohl kaum zuzutrauen sein dürfte, es sei denn, daß in letzter Zeit ein ganz gewaltiger Gesinnungswechsel mit ihm vorgegangen wäre, für den aber haum Anzeichen sprechen. Wie erbärmlich kläglich muß es nicht um die Machtposition des roten Zaren aussehen, wenn er hinter jedem, der ihm treu gedient und ergeben war, einen Verräter glaubt sehen zu müssen, der nur auf die günstige Gelegenheit wartet, ihn vom Throne zu stoßen! Tuchatschewski war ein ganz fähiger Soldat, der Aufbau der Roten Armee ist mit in erster Linie sein Werk, und als Stalin ihn zum Marschall ernannte, wußte er schon, was er mt. denn kein anderer hätte die Würde so verdient gehabt. Und nun muß auch er daran glauben und mit ihm noch sieben aus der höchsten Generalität, fast alle bekannte Namen, Männer, die bislang als Säulen und Grundfesten der holschewistischen Macht galten. Das Urteil über die Angeklagten, gegen die gestern bereits der Prozeß vor einem Kriegsgericht begonnen hat, dürfte wohl schon im vorhinein gesprochen sein. Die Verhandlung findet hinter verschlossenen Türen nach dem berüchtigten Rykow=Gesetz statt, das jede Verteidigung ausschließt und die Angeklagten erbarmungelos den Händen des Richtere aus= liefert, der seine Weisungen von Moskau erhält. In allen bisherigen Prozessen, in denen dieses Gesetz zur Anwendung gekommen ist, lautete der Urteilsspruch auf Tod und war wenige Stunden nach der Verkündigung bereits auch schon zu vollstrecken. Auch in diesem Verfahren ist nichts anderes zu erwarten. Auch Tuchatschewiki und seine Mitangeklagten werden über die Klinge springen und ins Gras beißen müssen, weil der Kreml es fordert. Die sowjetamtliche Presse spricht bereits eine so deutliche Sprache, daß gar kein Zweifel mehr gestattet ist. Nach ihr sollen die Angeklagten auch bereits die ihnen zur Last gelegten Verbrechen zugegeben haben. Run, man weiß ja, wie in Sowjetrußland Geständnisse erpreßt, wie nach langer, grausamer Folter die Angeklagten mürbe gemacht werden, bis sie bereitwillig alles eingestehen, was man von ihnen fordert. Nach Hochvertätern sahen die Tuchatschewski und Genossen wirklich nicht aus, aber wenn der Kreml es so will, dann müssen sie es eben sein. Es ist doch ein furchtbares System, dieser Volschewismus, der ohne Gnade ausmerzt, was ihm nicht in seine Berechnungen pußt, Staatsseinde macht und als solche richtet, wenn es ihn nach neuer Blutdurst gelüstet. Und Tuchatschew'ki und Genossen werden nicht einmal die letzten Opfer sein! Es läßt ihn dabei auch völlig kalt und gleichgültig, was das Ausland dazu denkt und sagt, das— wir denken hier in erster Linie an Frankreich, dem der Marschall erst vor wenigen Monaten einen längeren Besuch abgestattet hatte, bei dem er im Mittelpunkt großer Ehrungen stand und als Bundesgenosse gefeiert wurde— sicherlich über dieses Ende eines von ihm besonders hoch geschätzten Mannes nicht wenig erstaunt sein wird. „Schulter an Schulter“ untersagt Oesterreich befürchtet von einem Treffen der alten Soldaten innerpolitische Auseinandersetzungen. DMB Wien. 11. Juni(Draht.) Die Abendausgabe des Linzer Volksblattes veröffentlicht eine Meldung, wonach das Treffen deralten Soldaten, das unter dem Motto„Schulter an Schulter“ am 1. Juli in Wels in Oberösterreich österreichische und reichsdeutsche Frontsoldaten vereinigen sollte, von den Sicherheitsbehörden verboren worden ist. Zur Begründung dieses Verbotes führt das Organ nachstehende seltsame Gründe ins Treffen: „Oesterreich hat die Absicht, sich treu an das Abkommen vom 11. Juli zu halten. Es will daher jede Gelegenheit vermeiden, die eine Trübung des deutschösterreichischen Verhältnisses dadurch herbeiführt, daß GGäste aus dem Reich in innerpolitische Auseinandersetzungen verwickelt werden". Das Soldatentreffen in Wels stand unter dem Ehrenschutz des Botschafters von Paven, und es wurde mit der Teilnahme von 30 000 österreichischen und reichsdeutschen Frontsoldaten gerechnet. In Wels waren zu dieser Veranstaltung, deren Verbot von der Bevölkerung außerordentlich bedauert wird, bereits große Vorbereitungen getroffen worden. Beeinträchtigung des höheren deutschen Schulwesens in Ostoberschlefien DNB Kattowitz. 11. Juni.(Drahtb.) Wie in Bromberg, hat auch in Kattowitz die Verordnung der polnischen Schulbehörden, wonach die Gymnasiasten vor dem Uebergang ins Lyzeum eine Abschlußprüfung abzulegen haben, die deutschen Schülern besonders hart betroffen. In Kattowitz mußten 67 Schüler ohne Vorbereitung vor eine fremde polnische Prufungskommission treten, die es offensichtlich für ihre Pflicht hielt, den Schülern die schwersten Aufgaben zu stellen. Von den 67 Schülern konnten nur 21 die schriftliche und nur 10 die daran anschließende mündliche Prüfung bestehen. Es ist selbstverständlich, daß die deutschen Privatgymnasiasten damit einen schweren Schlaa erlitten und daß das Deutschtum Oberschlesiens in den Maßnahmen der polnischen Schulbehörden eine Beeinträchtigung seiner kulturellen Aufgaben erblickt. „Libre Belgique“ versucht zu hetzen Eine würdige Antwort aus Eupen=Malmedy. DMB Brüssel, 11. Juni.(Drahtb.)„Eibre Belgique“ hat in diesen Tagen in vier Artikeln sich mit den Verhältnissen in Eupen=Malmedy beschäftigt, worin der heimattreuen Bevölkerung wieder einmal, der sattsam bekannte Vorwurf „staatsfeindlicher Gesinnung und Betätigung“ gemacht wird. Der Zweck der Artikelreihe ist klar zu erkennen und wird von dem Verfasser auch ohne weiteres zugegeben. Durch diese auf unwahre Behauptungen sich stützende Hetze gegen die heimattreue Bevölkerung wird offenkundig der Versuch gemacht, die belgischen Behörden wieder einmal zu Gewaltmaßnahmen gegen die deutsche Bevölkerung in den abgetrennten Gebieten zu veranlassen. Die„Eupener Zeitung“. ein Organ der heimattreuen Bewegung, schreibt zu diesen Hetzartikeln, die von der„Libre Belgique“ aufgestellten Behauptungen seien alte Ladenhüter, mit denen man sich unmöglich im einzelnen auseinandersetzen könne. Weiter heißt es in dem Artikel: Die heimattreuen Belgier, das heißt die überwiegende Mehrzahl der Bewohner Eupen=Malmedns, waren niemals Staatsfeinde und werden ouch niemals zu Staatsfeinden werden. Man mag in Altbelgien noch so oft das Gegenteil behaupten, die heimattreue Bewegung steht auf dem Boden der Gesetze, und ihre Arbeit dient allein dem Volkstum und den diesem Volkstum zustehenden Rechten. Das Recht, zu behaupten, der Mensch sei ehrlos, der sein Volkstum verleugne, nehmen wir heimattreuen Neubelgier genau so in Anspruch, wie es die Altbelgier tun.“ Bereits über eine Million Besucher TNB Düsseldorf, 10. Juni.(Drahtb.) Am vergangenen Wochenende konnte die Reichsausstellung Schaffendes Volk“ bereits den millionsten Besucher melden. Bei dieser ersten Million sucher handelt es sich in erster Linie um Einzelreisende und kleinere Gefelliaansn, ba ber großen AdF Fahrten für die kommenden Ferien meldet sind. Von Neurath in Budapest „Gern gesehener Gast in Ungarn" Der Besuch„ein weiterer beweis der deutschen Friedensarbeil“ DNB Budapest, 11. Juni.(Drahtb.) Reichs außenminister von Neurath traf am Freitag um 18 Uhr in Begleitung des Gesandten Asch mann, der Legationsräte Heimburg, von Kotze und des Legationssekretärs von Marchtaler, aus Sofia kommend, im Sonderflugzeng auf dem festlich geschmückten Budapester Flugplatz Matyasföld ein. Dem Leiter der Außenpolitik des nationalsozialistischen Deutschlands wurde von der ungarischen Regierung und der Bevölkerung der Hauptstadt ein äußerst herzlicher Empfang bereitet. In den Budapester Straßen und auf den Donaubrücken wehen die Hakenkreuzfahnen im Verein mit den ungarischen Flaggen. Zur Begrüßung des deutschen Gastes hatten sich auf dem Fluaplatz eingefunden: Ministerpräsident Daranyi. Außenminister von Kanya der Staatssekretär im Ministerpräsidium de Barczv. der stellvertretende Außenminister Baron Avor, der Budapester Korpskommandant, Feldmarschallleutnant von Naay. der Budapester Oberstadthauptmann Ferenczi, der Kabinettschef des Außenministers Graf Csaky. ferner der deutsche Gesandte in Budavest von Erdmannsdorf und der Landeskreisleiter der NSDAP. Graeb. Auch die Gesandten Italiens, Oesterreichs, Ungarns und Jugoslawiens waren anwesend. Nach der Landung des Fluazenges schritt der Reichsaußenminister unter den Klängen der deutschen und ungarischen Nationalhymnen die Front der Ehrenkompaanie ab und begab sich in sein Hotel. In den Straßen, durch die der Wagen des Reichsaußenministers fuhr, hatten Frontkämpferverbände. Pfadfinder u. Schulen Aufstellung genommen. Meberall wurde der Reichsaußenminister mit stürmischen Heilrufen begrüßt Am Freitagabend veranstaltete der ungarische Außenminister von Kanna zu Ehren des deutschen Gastes ein Essen im engen Kreise Die ungarische Hauptststadt steht ganz im Zeichen des Neurath=Besuches. Der Rundfunk, der die Ankunft des Reichsaußenministers übertrua, würdigte eingehend die Bedeutung seines Besuches und widmete dem deulschen Gast herzuiche Worte. in denen gesagt wurde, die Balkanreise des Leiters der deutschen Außenpolitik sei ein Beweis dafür, daß Dentschland überall unt besonders im Donauraum dem wahren Frieden zu dienen wünsche Die ungarische Presse widmet dem deutschen 25 Nationen vertreten Außenminster herzliche Worte der Begrüßung. Das Regierungsblatt„Budapesti Hirlap“ weist darauf hin, die Reise des deutschen Außenministers in die drei Hauptstädte Belgrad. Sofia und Budapest zeige, daß Deutschland auf Grund seiner Großmachtstellung und seiner geographischen Lage ein für die Fragen des Donantals nicht nachlasendes Interesse habe und eine Vertiefung der Freundschaftsbeziehungen zwischen Belgrad, Sofia und Budapest bestrebe. Damit beweise Deutschland, daß es in Europa und im Donauraum der Sache des Friedens dienen wolle. Vom ungarischen Standpunkt aus sei der offizielle Besuch des Barons Neurath besonders bedeutsam, da Ungarn als Schlüsselland des Donauprotlems von den gleichen friedlichen und aufbauenden politischen Zielen geleitet sei. In einer von maßgebender Seite stammenden Darstellung heißt es im„Pester Lloyd", daß der Budapester Besuch des deutschen Außenministers im Zeichen der Sreundschaft stehe, die zwischen Ungarn und Deutschland unverändert vorhanden sei und die auf der politischen und wirtschaftlichen Interessengemeinschaft heider Lan der beruhe. Die Friedensarbeit Deutschlands im Südosten Europas, die jetzt den Vertretern des großen, mit Ungarn befreundeten Reiches nach Budapest bringe, finde aufrichtige Zustimmung des ganzen ungarischen Volkes. Das ganze ungarische Volk wünsche, daß der Ausenminister von Neurath sich als gern gesehener Gast in Ungarn wohlfühle und seine Besprechungen mit Vertretern der ungarischen Politik zur weiteren Festigung der guten Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn.ano zum Werke der allgemeinen mitteleuropäischen Befriedung beitragen möge Der nationalvölkische„Uj Magyarsag“ stellt fest, das gesamte national empfindende Ungartum empfange den deutschen Reichsaußenministster mit Freude und Liebe. Die Hochachtung die dem deutschen Reichsaußenminister bei seinem jetzigen Aufenthalt entgegengebracht werde. gelte auch der Idee. die Freiherr von Neurath auf dieser Reise nachdrücklich vertrete. Der Besuch des Reichsaußenministers sei ein Sumbol in der Pette von Sympathieäußerungen, die sich beute vom Balkan bis zum Donautal erstrecke. Er sei eine neue Gebietseroberung des gegenseitigen unvoreingenommenen europäischen Verstehens Die KdF.=Reichstagung in Hamburg beginn der Arbeitstagungen-„Geistige Grundlagen der KdF-Arbeit“ mann. Eine musikalische Ballade, die in der Formensprache der Romantik das heldische Lied des nordischen Menschen und seiner Landschaft besingt. schwedischen Teil der Veranstaltung eröffnete ein Werk des Stockholmer Komponiste pugo Alfen„Midsommervarka". E Nhapsodie über schwedische Volksmelodien nordische Lebensfreude und das stille Weben der Mittsommernacht zu einem Tongemalde gestaltet. Der belaische Teil begann mit der Rhapsodie„Flamonde“ des Komponisten Brüssel. mans, einem modernen Werk, in dem sich drängendes Leben mit einer innigen Melodik vereint. Die belgische Gruppe führte darauf einen Schwertertanz vor. Die Aufführungen fanden den begeisterten Beifall aller Anwesenden. hohe Ordensauszeichnung für den bulgarischen Ministerpräsidenten DNB Sokia. 11. Juni.(Drahtb.) Im Auftrage des Führers und Reichskanzlers Adolf wirler überreichte der Reichsaußenminister von Neurath dem bulgarischen Ministerpräsidenten und Außenminister Kjosseiwanoff da Großkreuz des Ordens vom Deutschen Adler Eden stellt Entspannung der Lage fest DNB. London, 10. Juni.(Drahtb.) Außenminister Eden erklärt in einer Botschaft an seinen Wahlkreis, daß in der internationalen Lage Elemente der Hoffnung vorhanden seien. De meisten Beobachter stimmten darin überein aß die internationale Spannung in der Welt heute geringer sei als zur gleichen Zeit im Vorjahre. Jede Minderung der Spannung müsse jedoch genutzt werden, um eine weitere Besserung berbe zuführen. Bei einem solchen Bemühen sei der Einfluß des britischen Staates ein Faktor von größter Bedeutung. Von allen Aufgaben, die gegenwärtig gestellt seien, sei die Forderung der Verständigung zwischen den Nationen die, die der unermüdlichen Anstrengung des englischen Weltreichs am würdigsten sei. Es sei die Pflicht der Staatsmänner aller Zeiten, sich dem Dienst des Friebens zu widmen Kundfuntübertragung der Geebbelsrede zur Reichstheaterwoche DNB. Berlin. 11. Juni.(Drabtber.) Der Reich= sender Köln und die Reich=sender Berlin. Breslau. Frankfurt. Hamburg, München, Stuttgart und Saat= brücken bringen am Montaa. dem 11 in der Zeit von 19 bis 19.50 Uhr Ausschnitte ander Rede des Reichsministers Dr. Goebbels ut Reichstheaterwoche. Der Deutschlandlender bringt die Rede in der Zett non 19.20 bis 20 Uhr zur Serterre Abschluß des Eisenbahnkongresses in Paris DRB Hamburg, 11. Juni.(Drahtb.) Zu der Reichstagung der NSG.„Kraft durch Freude" sind in Hamburg insgesamt 1500 Ausländer, 40 Volksgruppen von 25 Rationen eingetroffen, die auf dem Bahnhofsvorplatz von vielen Hamburgern freudig empfangen wurden. Organisationsleiter Rentmeister begrüßte die Abordnungen, unter denen die Südfranzosen mit über 100 Personen vertreten waren. Unter ihnen sah man die Bürgermeister von Rizza, Grenoble und Avignon. Im Rahmen der Reichstagung fand am Freitag vormittag in der Musikhalle eine Arbeitstagung der RS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" statt, an der alle Amtsleiter und zahlreiche Gäste teilnahmen. Reichsamtsleiter Pg. Dreßler=Andreß gab ein Bild der geistigen Methoden und Grundlagen, von denen das große„Kraft durch Freude"=Werk getragen werde. Er hob einleitend die rasche Entwicklung der Reichstagung der RS=Gemeinschaft zu einer weit über die Grenzen unseres Reiches hinausgehenden Bedeutung hervor. Wenn„Kraft durch Freude" zu einer machtvollen Bekundung des deutschen Kulturwillens geworden sei, so verdanke man dies der Erkenntnis, daß die kulturelle Entwicklung eines Volkes und damit seine Größe und Zukunft nur dann als gesichert gelten können, wenn sie auf Grund einer von allen Volksgenossen getragenen und rassisch bedingten Weltanschauung durch eine fortschreitende Hebung des Lebensstandes auf allen Gebieten gekennzeichnet sei. „Alle unsere Bemühungen“, so hob er hervor, „haben deher stets auszugehen von den größten Leistungen unseres Volkes in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Schon mehren sich von allen Seiten des Auslandes die Stimmen der Bewunderung über die Genialität unserer Lebenganschauung, die sich im praktisch-schöpferischen Werk bekundet, vor allem auch in den großen Schöpfungen der Deutschen Arbeitsfront.„Kraft durch Freude“ wäre nicht zu der heutigen Bedeutung gelangt, wäre das Werk nicht ein Teil der Deutschen Arbeitsfront. Das geschichtliche Verdienst Dr. Leys ist es, von vornherein im Betrieb und in der Familie die Urzelle unseres völkischen Gemeinschaftslebens erhannt zu haben, auf diesen Prinz'vien das Gehäude der Deutschen Arbeitskron errichtet und sie vor allem im„Kraft durch Freude"=Werk ideenmäßig und menschlich zum Ausdruck gebracht zu haben.(Lebhafte Zustimmung.) Die Deutsche Arbeitsfrent is es. die im nationalsozialistischen Volkoitast bestellt ist, Garant der Sicherung und Steigerung des Lebensstandes des gesamten Volkes zu sein.„Kraft durch Freude“ dient als Teil dieser Gesamtaufgabe, vor allem der Erreichung des gesteckten Zieles hinsichtuch des geistigen und seelischen Lebensstandarde Erste Kulturveranstaltung des Auslandes TNB Ammbura. 10. Juni.(Drahtb.) Die erste der Kulturveranstaltungen des Auslandes, die anläßlich der Hamburger Reichstagung„Kraft durch Freude“ stattfand, galt den Ländern Dänemark, Schweden und Belgien. In dem festlich geschmückten Zuschauerraum des ThaliaTheaters hatte sich mit den Vertretern der Partei, des Staates und der Wehrmacht ein frohgestimmtes Publikum eingefunden. Die einzelnen Vorführungen brachten je ein Orchesterwerk der teilnehmenden Länder und Aufführungen der einzelnen Trachtengruppen, die jeweils von den Nationalhymnen eingeleitet wurden. Zu Beginn erklang die„Nordische Heerfahrt“ des dänischen Komponisten Emil HartNachste Tagung 1941 in Berlin. M(B. Paris. 11. Juni.(Drahtber.) Der kei dem 31. Mat in Paris tagende Internationale Eren= bahnkongreß wurde am Freitag feierlich geschlonen. An dem Kongreß nahmen Vertreter fast aller bahnverwaltungen der Welt teil. Die deulche Abordnung, die sich aus führenden Mannern der verschiedenen Arbeitsgebiete des verkahrsministeriums sowie der Deudche Reichsbahn zusammensetzt. stand Führung des Reichsverkehrsministers Vr Dorpmüller. Gegenstand der Beratungen des Erfahrungsaustausches waren wissenschaftt Gragen der modernen Eisenbahntechnik. 2. B. struktion und Betrieb von Schnelltriebwagen schnellfahrenden Dampflokomotiven. Ausbau elektrischen Zugführung und der Gleisbautechnil wie Fragen der allgemeinen Oraanisation und Wirtschaftlichkeit der Betriebsführung. Furchtbare Folgen einer Nalurkatastrophe Mädelgruppe von Flutwelle überrascht Zehn Mädel tot geborgen DNB Landan. 12. Juni.(Drahtb.) Freitagabend kam nach einem starken Gewitter über der Südpfalz aus dem Moderbachtal eine Flutwelle in das Haimbachtal geschossen. Das bei Edesheim gelegene Schwimmbad, das andem Moderbach gespeist wird, wurde von ihr überrascht. In der Badranlage befand sich eine Gruppe von 44 BDM-Madeln aus dem benachbarten Rodt, die sich jedoch im Augenblick der bereinbrechenden Flut nicht mehr im Schwimmbecken aufhielt. Die Madel versuchten angesichts der Gefahr, eine benachbarte Siedlung zu erreichen. Sie wurden jedoch vom Wasser er= faßt und zu der in der Nahe des Dorfes Edesheim gelegenen Mühle abgetrieben. Es wurden sofort SA und Wehrmacht aus Landau sowie Sanitätskolonnen und Feuerwehr aus den benachbarten Ortschaften herbeigerufen. Bieher wurden zehn Mädel tot geborgen. Die Naturkatastrophe von Edesheim ist die größte, die seit Menschengedenken über die Südpfalz hereingebrochen ist lieber Hainfeld, Mhadt. Weyber und Edenkoben mar ein Wolfenbruch niedergegangen, das Wasser brach in das Moderbachtal ein und brang in Hainfeld in die tiefer gelegene Hohe bis zu einer Höhe von zwei Metern ein und hob die in den sehenden leeren Weinfüsser. Da= in Bild wusten Durcheinandere Verwustungen wurden auch am ingerichtet. Die aus etwa 2o Ma Gruppe des BDM aus Rhodt versuch tten. Ein um das Schwimmbad art btzann vereitelte jedoch dies Vorda. rmeister, ein Lehrer aus Rbodt und vimmgaste versuchten, die Madel fußten ihre Bemühungen wegen er andringenden Kasser aber anhaen t ihnen aber, eine große Zahl ver heit zu bringen. Eine Reihe W. nten allerdings nicht mehr gerettet werden. aneter n von den Fluten teilweise lo sespült. Auf das Sturmlauten eilten sohner der benachbarten Orte. au. Gliederungen der Parter Hilfe. Zebn Madel nnso Leichen geborgen Medereebn lieben leider erserg pefsageneweren id gerettet. Neben epfern wurde durch die Rim Samstag, den 12. Ju Am Ran Ja. so einen 2 alte Ruhr noch ni bei der Riesenmen tummelten, nicht cerade alles. Und verúbeln, daß sie so kräftig beim Tag bis zum letzt dieser Sonn auch gar kein Wur rechte Maß für so ben verloren gin ten zuviel tate tonnte man in Zu manch heimliches 1 Stöhnen hören berrühren konnte. dick anfreunden1 taugt aber nie un gar nicht. Auch de nanz zu halt sonnengebrät wochenlang gepud Und dann— d nend auch noch we sich nunmehr richt Rat: Ziebt ihr frob de Ob durch Wiese, Bleibt stets Auch von dort si Tretet Wenn Meist Und d War das Sonntag Ueberall in Wald Welch ein Bad War an jedem St Gar kein Wunder Prall und grell h Lockt zu kühler 2 Uns das seuchte 0 Und das war fürn Die sonst ziemlich Riesenhaft war'n Ringsumher an Früh schon konn't Man die Riesensch In die Büsche Oder in die Ruh Ha, so'n Wetter1 Weils so selten, d Dachte jeder; den Ist's dann schöner Und so war denn Wie nicht oft in 2 Aber garnicht War der Trubel Nr. 166— Seite 5 alische Ballade, die in der Romantik das heldische Lied schen und seiner Landschaft den Teil der Veranstaltung des Stockholmer Komponisten idsommervarka". Eine hwedische Volksmelodien, die de und das stille Weben der einem Tongemälde gestaltet. Teil begann mit der Rhapdes Komponisten Brüsseldernen Werk, in dem sich mit einer innigen Melodik e Gruppe führte darauf einen en fanden den begeisterten nden. uszeichnung für den Ministerpräsidenten Juni.(Drahtb.) Im Aufund Reichskanzlers Adolf der Reichsaußenminister von garischen Ministerpräsidenten Kjosseiwanoff da Ordens vom Deutschen tspannung der Lage fest 0. Juni.(Drahtb.) Auf irt in einer Botschaft an seiin der internationalen Lage ung vorhanden seien. De stimmten darin überein, daß pannung in der Welt heute ur gleichen Zeit im Vorjahre. Spannung müsse jedoch gene weitere Besserung berbeim solchen Bemühen sei der ben Staates ein Faktor von Von allen Aufgaben, die geien, sei die Forderung der en den Nationen die. die der engung des englischen Weltsei. Es sei die Pflicht der Zeiten, sich dem Dienst des itübertragung srede zur Reichsaterwoche Juni.(Drabtber.) Der Reich= Reich=sender Berlin. Breslau. München, Stuttgart und SaatMontag. dem 14. Juni, bis 19.50 Uhr Ausschnitte auninisters Dr. Goebbels ut Der Deutschlandlender brinat t non 19.20 bio 20 Uhr mur Eisenbahnkongresses 1 Paris ung 1941 in Berlin. Juni.(Drahtber Der sel tagende Jnternationale Eren m Freitag feierlich geschlonen. men Vertreter fast aller Eilen= r Welt teil. Die deutsche sich aus führenden Mannern Arbeitsgebiete des Reichssowie der ensetzt. stand unter der leichsverkehrsministers genstand der Beratungen usches waren wissenschaftlige Eisenbahntechnik. 2. B von Schnelltriebwagen um ipflokomotiven, Ausbau del a und der Gleisbautechnik meinen Oraanisation und Betriebsführung. tascht ren Weinfüsser. Da= sten Durcheinanders igen wurden auch aue Die aus erma DM aus Rhodt ver im das Schwimmbad gezon itelte jedoch dies Lehrer aus Mandt und ersuchten, die Madel zu 1 Bemühungen wegen nden Massers ader aufahen eine große Zahl der— gen. Eine Reihe as nicht mehr gerettet werden. Fluten teilweise 100 M das Sturmlauten eilten enachbarten Orte. Miel e. . fr erfolalos. Mue anar Neben den berlager. se durch die Rint ang angerichtet. rr Dunkelheit noch Samstag, den 12. Juni 1937 1. Beilage der Volks-Zeitung Am Rande der Woche War das Sonntag ein Gewimmel Ueberall in Wald und Au'n! Welch ein Bad= und Planschgetumme War an jedem Strand zu schau'n! Gar kein Wunder; wenn die Sonne Prall und grell herniederbrennt, Lockt zu kühler Badewonne Uns das seuchte Element. Und das war fürwahr'ne Wärme Die sonst ziemlich unbekannt, Riesenhaft war'n drum die Schwärme, Ringsumber an jedem Strand. Früh schon konn't mit Kind und Wagen Man die Riesenscharen sehn, In die Büsche sich zu schlagen Oder in die Ruhr zu gehn. Ha, so'n Wetter muß uns freuen, Weils so selten, drum hinaus! Dachte jeder; denn im Freien Ists dann schöner als im Haus. Und so war denn bald ein Treiben Wie nicht oft in Wald und Flur Aber gar nicht zu beschreiben War der Trubel an der Ruhr. Ja. so einen Massenandrang wird selbst unsere c* Ruhr noch nicht sehr oft erlebt haben; daß sie bei der Riesenmenge der Badenden, die sich in ihr tummelten, nicht aus den Ufern trat, war ectade alles. Und wer wollte es den Wasserfrohen verubeln, daß sie diese einzigartige Gelegenbeit so kraftig beim Schopfe faßten und den heißen lag bis zum letzten ausnutzen wollten. Es war bei dieser Sonntagswetter=Ueberraschung denn cich gar kein Wunder, daß Vielen sogleich auch das techte Maß für so ein Strand= und Sonnenbadeden verloren ging und und sie gleich des Guten zuviel taten. Bei der abendlichen Rückkehr ee man in Zug und Bus und Straßenbahnen manch heimliches und auch offenes Seufzen und Stohnen hören, das natürlich nur von solchen berrühren konnte, die sich mit der Sonne gleich zu ock anfreunden wollten. Zu dicke Freundschaft mugt aber nie und die mit der Sonne schon mal gar nicht. Auch da muß man immer die richtige lstanz zu halten wissen, sonst läuft man statt sonnengebräunter Haut nachher tage= oder wochenlang gepudert und geschmiert umher. Und dann— da das gute Wetter sich ja anscheiauch noch weiter bält und der Wanderbetrieb ze nunmehr richtig entwickeln wird— noch einen Rat: Zieht ihr froh der Sonn' entgegen Ob durch Wiese, Wald und Feld. Bleibt stets auf den Wanderwegen, Auch von dort sieht man die Welt. Tretet nie ein Hälmchen nieder, Wenn ihr geht an Ackers Rand: Meist erhebt es sich nicht wieder Und das schadet Volk und Land. geschronit Man merke Samstag, den 12. Juni. Sonnenaufgang 4,07. Sonnenuntergang 20,52. Mondaufgang 8,29. Monduntergang 23,17. 1815 Gründung der Deutschen Burschenschaft in Jena. 1009 Der Tiermaler Friedrich Specht in Stuttgart gest.(geb. 1839). 1917 König Konstantin von Griechenland verläßt sein Land. 1919 Der Gründer der Landerziehungsheime, Hermann Lietz, in Haubinda gest.(geb. 1868). * Sonntag, den 18. Juni. Sonnenaufgang 4,06. Sonnenuntergang 20,53. Mondaufgang 9,48. Monduntergang 23,38. 1878(bis 13. Juli) Berliner Kongreß. 1886 König Ludwia II. von Bayern(geb. 1845) nerunglücht mit dem Irrenarzt Bernhard von Gudden(geb. 1824) im Starnberger See. 1936 Im Beisein des Führers: Stappellauf des Segelschulschiffes der Kriegsmarine„Horst Wesse!". Neuer Straßenname! Der Polizeipräsident teilt mit: Auf Vorschlag des Herrn Oberbürgermeisters der Stadt Bochum gebe ich der von der Leibnizstraße abzweigenden und parallel zur Siemensstraße verlaufenden neuen Wohnstraße den Namen: Bunsenstraße. Zweiter Modellbaukursus 45 Lehrer nehmen teil. Am kommenden Montag wird von der Ortsgruppe Bochum des NSFK. der zweite Modellbau=Kursus eroffnet. An diesem nehmen 45 Lehrer zeil. Wenn er zu Ende geht, dann sind in Bochum 85 Lehrer im Modellbau von Segelflugzeugen ausgebildet, so daß von den 115 Bochumer Schulen 85 ihren Fachmann auf diesem Gebiet haben werden. Stürze und Verletzungen Auf der Bongardstraße, an der Verkehrsampel, wurde ein Radfahrer von einem Lastkraftwagen angefahren und das Rad stark beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. * Auf der Bongardstraße, in Höhe des Hauses Nr. 11, wurde ein Radfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren. Das Fahrrad wurde stark beschadiat * An der Kreutzung Kortum=Kirchstraße wurde ein Radfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren und leicht verleut. Der Radfahrer wurde ver= letzt; er konnte nach Anlegung eines Notverbandes seinen Wea fortsetzen. * Eine Frau geriet mit ihrem Fahrrad auf der Wittener Straße infolge der durch die übergroße Hitze auf dem Fahrdamm aufgeweichten Teermasse ins Rutschen. Sie stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Polnische Gäste im Gau Sie treffen Montag ein Montag, 14. Juni, gegen 13 Uhr kommen maßgebende polnische Staatsangehörige in den Gau Westfalen=Süd, um sich dort von den Einrichtungen und Auswirkungen der DAF., NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ zu überzeugen. Die Gäste treffen gegen 13 Uhr in Hagen ein und werden dort von dem Gauwart der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, Parteigenossen Breidenbach, begrüßt. Anschließend findet eine Besichtigung der Möhnetalsperre, wo die Urlauber anderer Gaue Erholung finden, statt. Von dort aus geht der Reiseweg nach Soest, wo die ausländischen Gaste am Abend durch den Gauobmann der DAF., Parteigenossen Stein MdR., empfangen werden. Der weitere Reiseweg wird noch bekanntgegeben. Volkstumsabend im Katshof „Schaffende Menschen gestalten ihren Feierabend“ Unter diesem Motto veranstaltet das Amt „Volkstum— Brauchtum“ am Donnerstag, dem 17. Juni, um 20 Uhr im Ratshof einen freien Volkstumsabend. Dieser Abend soll seinen Hauptzweck haben, allen Volksgenossen einen klaren Gegen 9 Uhr weilten zwei unbekannte Männer in einem Lohal an der Hattinger Straße und tranken einen Schnaps. Als die Wirtin für einen Augenblich die hinteren Räume aufsuchte, benutzten die Männer diesen Moment und stahlen aus der Kasse 6 Mark. Sie entfernten sich aus dem Lokal, ohne den verzehrten Schnaps zu bezahlen. Gegen 9,30 Uhr betraten dieselben Männer ein Lokal in der Blankensteiner Straße. Auch hier tranken sie einen Schnaps an der Theke. Als der Wirt in einem Rebenzimmer weilte, hörte er im Lohal das Klirren von Flaschen. Bei seiner sofortigen Rückkehr ins Lokal sah er, wie einer der Männer eine gefullte Flasche unter seinem Roch festhielt. Auf Befragen des Wirtes erklärte der Mann, sich nur einen Scherz erlaubt zu haben. Der Wirt wies beide Personen aus dem Lokal Beschreibung der Täter: Erster Täter: ungefähr 1,70 Meter groß, schlank, 26—28 Jahre alt, trägt grau=grünen Sportanzug, graue Sportmütze, Turnschuhe, an der linken Hand einen Ring mit blauem Stein. Besonderes Kennzeichen: Narbe an der linken Backe. Zweiter Täter: etwa 1,80 Meter groß, schlank, 26 bis 28 Jahre alt, trägt eine graue Sporthose, gelbes Einblick in unsere Aufgaben und Bestrebunge zu geben. Wenn nun in der Donnerstag=Veranstaltun allen unseren Bochumern Volksgenossen durch unsere Vorführungen echtes Volkstum vermittelt und gezeigt wird, wie man sich den Feierabend ge stalten kann, dann wird jeder sich diesen Abend ansehen. Der Eintritt ist frei und alle sind herzlichst eingeladen. Mitwirkende sind: Unsere NOF=Gruppen: Handharmonika=Orchester, Leitung: Häßler; SingeGruppe, Leitung Sprenger; Volkstanzgruppe, Leitung Jansen; Gitarren, Mandolinen, Blockflöten: Leitung Vieten. Ballon Bochum nicht mehr startfähig. Der Ballon Bochum, der seit Jahren bei BallonWettrennen immer eine bedeutsame Rolle gespielt hat, ist so beschädigt, daß er nicht mehr verwendet werden kann. Man hofft jedoch, für ihn einen Ersatzballon beschaffen zu könen, so daß Bochums Name auch bei zukünftigen Luftrennen wieder vertreten sein wird. Der Korb des alten Ballons wird demnächst in einer besonderen Ausstellung des NSFK. in Bochum gezeigt werden. Im hohen Alter. Am heutigen Tage vollendet Witwe Bernhardine Rausch, geb. Schreckenberg. Redemptoristenstraße 27 wohnhaft. ihr 91. Lebensjahr. Sie ist noch geistig und körperlich so frisch. daß sie ihren Haushalt allein versehen kann. Mit ihren drei Kindern, die von den sechs, die ihrer Ebe entsprossen, noch leben. bringen sechs Enkel und ein Urenkel ihre Glückwünsche dar. Mit ihnen wünschen wir, daß wir auch noch zum 100. Geburtstag gratulieren können! Sporthemd, ohne Kopfbedeckung, dunkelblond, Turnschuhe, zeigt auffallend seine Zähne Wer kennt den Täter Zweckdienliche Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Polizeipräsidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 245. Schwäbische Jungarbeiter in Bochum Wirtschaftekundliche Fahrt mit Siegern aus dem Reichsberufswettkampf. 30 Sieger aus dem diesjährigen Reichsberufswettkampf des Gaues Schwaben, die sich mit einem Omnibus auf wirtschaftskundlicher Fahrt befinden, trafen nach den Besichtigungen Siegerländer Gruben, Hütten und Eisenbetriebe am Donnerstag in Bochum ein. In Bochum erfolgte die Besichtigung des Sommmer Vereins, wo nach dem Mittagessen das vom Bochumer Verein gestiftet wurde, der Kreisobmann der DAF, Pg. Meinert, die jungen Gäste in seinem Kreis begrüßte. Die Fahrt nimmt, nachdem noch einige Besichtigungen in Dortmund vorgenommen werden, ihren Fortgang zur Ausstellung„Schaffendes Volk“ in Düsseldorf und findet in Köln mit Besichtigung der Fordwerke ihren Abschluß, von wo aus dann die Heimfahrt angetreten wird. Erst einen Schnaps und dann die Kasse beraubt Bei einem anderen Wirt versuchten sie dasselbe Laßt das Rauchen, wenn im Walde Oder dessen Näh ihr seid, Denn ein Brand entsteht gar balde; Das gilt auch für Moor und Heid' Sammelt nicht bei eurem Wandern Wahllos Grün und Blumen ein, Weil ja auch die vielen andern Sich noch gern daran erfren'n Werft nicht achtlos leere Flaschen, Blech, Papier und Schalen fort, Denn sie sind in euren Taschen Besser als an jedem Ort. All dies sollt ihr nie vergessen; Seid da draußen stets bemüht. Daß der Platz, wo ihr gesessen Nicht wie dieser hier aussieht Wie? Meint ihr, so etwas gabe es heute nicht mehr? Leider, leider ist es noch allzu oft der Fall. Es gibt eben immer noch Menschen, die sich auch da draußen in Wald und Fluren so benehme... als ob sie allein auf der weiten Welt wären. Es ist doch so einfach und kostet weder Zeit noch Mühe, daß man eine Stätte, wo man geweilt und gesessen oder auch ein kleines Picknick veranstaltet, ganz so verläßt wie man sie betreten bat. Es geht doch nicht an, daß man just die herrliche Natur. an der sich doch schließlich jeder erbauen will durch achtloses Fortwerfen von allen möglichen und unmöglichen Resten derart verschandelt, wie es leider noch oft geschieht. Da wissen unsere Alten doch besser zu schatzen wie sie solch ein nettes Plätzchen, das sie draußen gefunden haben, bebandeln müssen. Sie können ja nicht mehr so große Touren unternehmen und sind gerne zufrieden wenn sie auf einer Bank im Freien oder auch inmitten eines schönen Platzes die schönen Tage verbringen können. Das nehmen sie, so gut sie nur können. auch in bester Weise wahr. Ja, vom Morgen bis zum Abend Nann man jetzt sie wieder sehn, Sich gerubsam froh erlabent Wenn das Wetter warm und schön. Wo nur eine Bank sich findet. Finden sie sich täglich ein Und alsbald ist dann gegründet Wiedermal son Wankverein". Traulich sitzt man dann zusammen Dort an jedem schönen Tag. Gleich, woher man auch mag stammen, Was gewesen sein man mag. Meistens wird ein Plausch gehalten, Woran alle intressiert. Daß nicht einer von den Alten Je dabei gelangweilt wird. Man bespricht die Tageslage Rings im Land und in der Welt Und auch wie die Wetterfrage Wichtig ist für Flur und Feld Alles wird in Ruh besprochen Und beim Mittagsglockenton Wird gemächlich aufgebrochen, Muttern wartet nämlich schon. Bald nach Schlaf und Kaffeetrinken Ist man aber wieder da Und erst wenn die Sonn' will sinken Trippelt heim die kleine Schar. Die wackeren Alten wissen mit dem Tag jedenfalls das Richtige anzufangen. Und wie gerne gönnen wir ihnen dieses unterhaltsame Beisammensein. Sie haben alle ein Leben der Arbeit, meist schwerer Arbeit und Sorgen hinter sich und haben es drum wohl verdient, daß sie jetzt ein geruhsameres Leben leben. Aus manchem dieser Braven wird infolge dieser höchst anregenden Zusammenkünfte ort noch so ein richtiger „Lebensphilosoph“ der einem wenn man gelegentlich mit ihm ins Gespräch kommt, noch allerhand Gutes und Ratsames fürs Leben mitzugeben weiß. Es ist noch nicht so sehr lange her, da waren diese biederen Alten noch nicht so nett unter sich, wie bei ihren heutigen„Versammlungen", weul auch noch viel Jugend damals auf Plätzen und Straßen herumstand und— saß. Das ist ja Gott sei Dank heute doch anders geworden, weil fast alle wieder in Arbeit stehen und ihren Platz am Tag ganz ausfüllen müssen. Nicht lange mehr wirds dauern und auch die letzten noch Arbeitsfähigen werden verschwunden sein von den Straßen und Plätzen; denn nach wie vor ist man mit allen Kräften bemüht. Arbeit auch für den letzten zu schaffen ein Streben und Bemüben, das uns gerade in diesen Tagen in den Straßen unserer Städte wieder deutlicher vor Augen tritt: Das Glück kam wieder in die Straßen; Drum sei nicht dumm, versuchs auch du; Fortuna teilt mit großen Maßen Nun wieder ihre Spenden zu Sie lachelt uns voll holder Lanne, Wie sonsten nicht das ganze Jahr; Denn der Glückskasten=Mann, der braune. Ist wieder alle Tage da. Jawobl, das sind Fortunas Mannen Als solche kennen längst wir sie. Weil viele viele schon gewannen In dieser Arbeits=Lotterie. Dem Plane. Arbeit zu beschaffen Jst diese Lotterie geweiht Drum soll man doppelt gern erraffen Die günstige Gelgenueit an hilit damt n Aibe naei Auch noch den letzten Volksgenon Und auch dein Griff kann mal gelingen; Versuchs nur mal! Polvtropol A * S.2t18 e . . Da rannten selbsi ZweizentnerMänner Taschentuch ist ihnen in diesen Hundstagen zu einem unentbehrlichen Requisit geworden, gemeint sind jene, die Allmutter Natur mit einer umfangreichen Leibesfülle ausgezeichnet hat(oder sagt man angesichts der dreiunddreißig Grad im Schatten besser, verurteilt hat, zwei Zentner und mehr mit sich herum zu schleppen? Schweißtriefend und stöhnend wandeln sie einher, in rhythmischer Bewegung das Taschentuch über Gesicht, Hauptbaar und Nacken führend, um im nächsten Augenblick, wenn sich die Plage der zu heftigen Transpiration wieder bemerkbar macht, weniger mit Grandezza als Eifer das weiße Tüchlein als Fächer zu benutzen So geht es nun schon den lieben langen Vormittag und Mittag hindurch. Nun hat die Uhr schon die vierte Nachmittagsstunde angezeigt und da quittieren sie das bedrohliche Gewölk das sich am Himmel zusammengebraut hat, mit einem dankbaren Lächeln, denn das Lachen ist ibnen schon vergangen Es ergießen sich urplötzlich Fluten in ungeahnter Heftigkeit. Im Augenblick waren die Straßen noch voller eiliger Passanten, jetzt rennet, rettet, flüchtet sich, was Beine hat zu laufen. Und ach auch einige Wohlbeleibte befinden sich unter ihnen. Da man sich doch nicht und überhaupt von wegen des schönen Sommeranzuges, na. man setzt sich mit in Trab und steuert den nächsten trockenen Unterschlupf an. Es mögen nur vierzig, fünkzig Schritte bis dahin sein, wenn so einer jedoch nur über ein bischen Asthma verfügt, ist er dann schon einem K. O. nahe. Und so können sie einem denn wirklich leid tun und wir freuen uns zwangsläufig mit. daß Petrus doch etwas Einsehen besitzt und seinen Erdenbürgern das Los durch einen kühlen Guß zu erleichtern sucht. Kaum zehn Minuten sind alle Hähne geöffnet, dann dröppelt es noch etwas hinterdrein und schon ist's wieder zu Ende. Zwar fallen im Laufe der nächsten Stunden noch einige Tropfen, hier und da grollt sogar ein Donner, doch die Abkühlung ist kaum spürbar. Es gibt keinen anderen Ausweg, denn kübles Pils löscht zwar den Durst, jedoch nicht die Schweißbildung. Weiter wird das weiße Tuch gezogen, nicht als Friedensfahne, sondern zur Einleitung eines neuen Angriffs gegen lästiges Naß. Viel Glück und guten Erfolg! N3D Die erste Bergmanns=Lehrlingswerkstätte. Die erite Lehrlingswerkstätte für die Schulung des jugendlichen Nachwuchses im Eisensteinbergbau errichtete die Gewerkschaft Eisenzecher Zug bei Eiserfeld. In großen Räumen mit neuzeitlichen Maschinen und Werkzeugen. in einer Schmiede. einer Schlesserei, und in einer Dreherei erhalten die Lehrlinge eine gründliche Ausbildung für ihre Arbeiten über und unter Tage N3G. Dortmunder Marine HJ. fahrt nach Laboe den Ausscheidungswettkämpfen des Gebi Westfalen für den vom 25. bis 28. Juni in Laboe stattfindenden 1. Reichssportwettkampf Marine=Hitler=Jugend des Standortes Groß=Dortmund die höchste Punktzahl und wurde damit Sieger. Sie wird das Gebiet Westfalen bei den Reichsvortwettkämpfen der M5J. in Laboe vertreten. NSG. Erholungsheime der NSKOW. Um Frontsoldaten. Kriegsopfern und deren Angehörigen eine gute und dabei billige Möglichkeit zur Erholung verschaffen, läßt die NSKOV. eigene Erholungsheime in allen Landesteilen errichten und die vorhandenen erweitern. Es stehen jetzt zur Verfügung in: Heringsdorf(Ostsee)„Haus Jugendland“. Neukuhren(Ostpreußen)„Erholungsheim der NSKOV“, Oberstdorf(Allaäu)„Waldhotel und Pension„Christelsee“. Plau(Mecklenburg)„Haus am See“, Wangeroog(Nordsee).„Haus Germanie“. Windsheim (Franken)„NSKOV=Erholungsheim“. Die Verwaltungen der Erholungsheime geben allen NSKOVAngehörigen Auskunft. KdF.=Fahrt nach Haltern! An unserer Fahrt nach Haltern am kommenden Sonntag(13. 6. 37) können noch Volksgenossen teilnehmen. Die Fahrt kostet RM 1.70. Die Autobusse fahren um 9 Uhr vormittags ab Wilhelmsplatz. Anmeldungen sofort in unserer Verkaufsstelle Kortumstraße 62. Musterzeltlager des Jungvolks in Letmathe. Auch in diesem Jahr wird das Deutsche Jungvolk in den großen Ferien eine Reihe von Zeltlägern durchführen. Um allen Eltern die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in ein Zeltlager zu bekommen, veranstaltet das Jungvolk des Standorts Letmathe am kommenden Sonntag ein Musterzeltlager. N3 Volkswohlfahrt vermittelt Arbeitskräfte. In der Landwirtschaft des Kreises Lüdinghausen werden dringend Arbeitskräfte gebraucht, die neben den vielleicht von anderen Stellen gezahlten Unterstützungen Lohn erhalten, so daß eine Hilfsarbeit auf dem Bauernhof zusätzlich Nahrung und Geld gibt. Die NSV hat die Vermittlung der Arbeitsstellen übernommen und erbittet Meldungen bei allen örtlichen NSV=Büros. 600 AdF.=Urlauber im Gau Westfalen=Süd. Am Freitagnachmittag trafen 600 AdF.=Urlauber aus den Gauen=Köln=Aachen und Koblenz=Trier, in Wittgenstein ein, um in Laasphe, Berleburg, Feudingen und in den kleineren Ortschaften des schönen, waldreichen Wittgensteiner Ländchens Erholung und neue Kräftigung zu finden. 10 000 Einsendungen beim Preisausschreiben ber NB6 Bergbau. Das Preisausschreiben der Reichsbetriebsgemeinschaft Bergbau in Bochum für gute Vorschläge zur Verhütung von Unglücks fällen und Störungen im Betrieb und Schacht anlagen hat ein glanzendes Ergebnis gezeitigt. 10000 Einsendungen gingen ein, ein schöner Beweis der Mitarbeit der schaffenden Bergleute gegen die Unfallgefahren im Bergbau Westdeutsches Treffen aller ehem. 55er. Anlaß lich der Führertagung des Bundes ehem. 55er findet am 28., 29. und 30. August in Wuppertal eine große Wiedersehensfeier a ller Kameraden, die einmal die Nummer 55 getragen haben(Akt., Res. u. Landw.=Reg. 55) statt. Auskunft und Quartierbestellungen an das Städtische Propa ganda=Amt Wuppertal oder an Kamerad Karl öser, Wuppertal=Elberfeld, Laforcestr. 22. Von einer Kranzunge erfaht. Der in der Antoniusstraße 12 wohnende 21jährige Werksarbeiter Franz Di. wurde von der Last erfaßt. wobei er empfindliche linke Arm. und Beinver etzungen erlitt, so daß er ins St. Elisabeth=Hospital mußte Bochum beteiligt sich an der Luftsportwerbe=Woche Weihe von sechs neuen Segelflugzeugen- Ausstellung vom Modell bau bis zum begelflugzeug Gestern fand mit den Vertretern der örtlichen Presse eine Sitzung statt, die der Vorbereitung der Luftsportwerbe=Woche galt. Diese findet bekanntlich, wie wir schon berichtet haben, vom 20.—26. Juni statt. Auch in Bochum werden einige Veranstaltungen aufgezogen, die sich in den Dienst der deutschen Luftsportwerbung stellen werden. Bekanntlich ist der Deutsche Luftsportverband umgeändert worden. Er ist auf das Nationalsozialistische Fliegerkorps übergegangen. Die Aufgaben sind im welentlichen dieselben geblieben. Die neue Aufgabe ist die gliederungsmäßige Untermauerung des Zur Eröffnung der Luftsportwerbe=Woche in Bochum werden übernächsten Sonntag vormittags auf dem Rathausplatz 6 neue Segelflugzeuge geweiht. Mit dieser Weihe ist ein Platzkonzert verbunden, das von dem Fliegerorchester unter Fred Roy veranstaltet wird. Nachmittags wird dann in der Werkstatthalle an der Bessemerstraße eine Ausstellung unter dem Motto: „Vom Modellbau zum Segelflug“ eröffnet. Ausgestellt werden hier die einzelnen Teile des Modellbaues bis zum fertigen Segelflugzeug, weiter kleinere Motoren, voraussichtlich auch ein ferngesteuertes Modell. entsprechende Literatur und Werkzeuge Auch die Lufthansa beteiligt sich mit einigen neuen Flugzeugmodellen an dieler Schau. Für die Werbewoche sind dann noch weitere Veranstaltungen vorgesehen. Auf das ausführliche Programm kommen mir noch zurück. Silberhochzeit. Die Eheleute Johann Lippold und Ehefrau Maria geb. Fischer.„Am frohen Blick 13 wohnhaft, können am morgigen Sonntag das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Glückauf zur goldenen! Der Reichsjugendwalter„Eisen und Metall“ in Westfalen=Süd. Der Reichsjugendführer„Eisen und Metall“ begrüßte in Siegen die Gausieger des Gaues Schwaben, die sich zurzeit auf einer wirtschaftkundlichen Studienfahrt durch Westfalen befinden. Reichsjugendwalter, Bannführer Gründler, kam von der Schulungsburg Erwitte. Dort leitete er einen Lehrgang für Lehrwerkstättemeister. Taschendiebstahl. Auf dem Wochenmarkt„Alter Markt“ wurde einer Frau die Geldbörse mit 5,— RM Inhalt gestohlen. Wer hat den Diebstahl beobachtet oder wer kann sonst sachdienliche Angaben machen? Angaben erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Polizeiprasidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 242. Wunsch werden die Angaben vertraulich behandelt. Beim Walzen verlenzt. Der in der Henrietten= straße 15 wohnende 25jahrige Walter Sch. wurde von einem Walzstab derart böse getroffen, daß er mit empfindlichen Verbrennungen und Beinverlenungen von der Nachtschicht dem St. ElisabethHospital überführt werden mußte. Stod leihamt Bochum. Auf die am Donnerstaa, dem 17. Juni 1017. im Stadtleiham:. Trank gasse 5. statt indende Versteigerung wird nochmals aufmerksam gemacht. 5o paradox es klingt, es war wahr Ein Eiswagen geriet in Brand. Gestern vormiting ereignete sich gegen 9,30 Uhr ein eigenartiger Vorfall. der geradezu parador klingt. Auf der Hattinger Straße befand sich ein Eislieferwagen, unweit der Kronenstraße. Der Fahrer hatte bereits am Motor einen Defekt bemerkt und wollte ihn beheben. Als nun der schwere Lieferwagen sich in Bewegung setzen wollte, schlug eine Flamme heraus, so daß im Nu der Motor in Brand stand. Man versuchte sofort, das Feuer zu löschen, aber dennoch mußte man die Feuerwehr zu Hilfe rufen, ehe der Brand gestoppt werden konnte. Der Wagen erlitt arge Beschädigungen und mußte abgeschleppt werden. Selbst ein Eiswagen hann bei dieser Hitze zuviel kriegen. SK=Foto: Herker Einen Augenblick bitte.... Wissen Sie schon... ... daß nach der letzten Feststellung es in Bochum 223 Aerste. darunter 9 Aerztinnen arbt? Von den Bochumer Aerzten sind 101 praktische Aerzte und 48 Fachärzte, von denen 118 zur Kassenpraris zugelassen sind. 21 Aerzte sind Anstaltsärzte in leitender Stellung. 1 Arzt ist Reichsbeamter. 1 Arzt ist Staatsbeamter. 8 Aerzte sind Kommunalbeamte. * .. daß es in Bochum 49 Zahnärzte gibt? Davon üben 48 eine Kassenpraris aus. Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse waren im vorigen Jahre im allgemeinen auskommlich * .. daß es in Bochum 39 Dentisten arbt? Unter diesen sind 3 Dentistinnen. Samtliche Dentisten und Dentistinnen haben eine staatliche Prüfung abgelegt. Auch ihre wirtschaftlichen Verhaltnisse waren im ganzen auskömmlich * .daß der Stand der Masseure in Bochum stark übersetzt ist? Von ihnen üben 47 ihre Berufstätigkeit in Bochum aus. * daß im vorigen Jahre in Bochum 6134 Kinder entmalig geimpft wurden? Wieder geimpft wurden 6376 Kinder. Von diesen 12510 Impflingen wurden 11 994 mit Erfolg und 516 ohne Erfolg geimpft. 96 Kinder wurden der Impfung widerrechtlich entzogen. * .. daß Bochum stadteigene Krankenanstalten nicht hat? Fur die Aufnahme der Kranken steht eine Anzahl modern eingerichteter privater Krankenanstalten zur Verfügung. Für die Stadt Bochum bedeutet das eine große Entlastung. Die Bochumer Krankenanstalten verfügen insgesamt über 3113 Betten. Die durchschnittliche Belegung pro Taa beträgt 2244 Betten. Neben den Krankenanstalten gibt es noch zwei Enbindungsanstælten mit insgesamt 301 Betten * daß es in Bochum 435 Krankenoflegepersonen gibt? Von diesen sind 354 in Krankenanstalten und 3 im freien Beruf tatig. 76 sind Gemeindeschwestern. * ..daß der Stand der Hebammen in Bochum übersetzt ist? Er hat sich im letzten Jahr um drei vermehrt. Der Geburtendurchschnitt belauft sich auf 39 für eine Hebamme. Anstaltshebammen gibt es in Bochum 14. * .. daß 56 Heilbehandler in Bochum ihren Beruf ausüben? Sie waren früher in den verschiedensten Berufen vom Arbeiter bis zum Akademiker tätig. * daß von den Bochumer Apotheken 28 Vollavotheken sind? Wie die Untersuchung ergeben hat, herrscht bei ihnen im allgemeinen aute Ordnung. Bei den Drogenhandlungen gab es im vort gen Jahre eine Anzahl Beanstandungen. Es ergingen 56 Strafverfügungen und 10 Verwarnungen. * daß von dem dem Gesundheitsamt der Stadt Bochum angegliederten hygienisch=bakteriologischen Laboratorium im vorigen Jahre die bisher noch nicht erreichte Untersuchungszahl von 42114 erreicht wurde? Im einzelnen fanden 3123 Untersuchungen auf Typhus, Paratynhus und Ruhr statt. 32 034 Untersuchungen auf Diphtherie. 3615 Untersuchungen auf Syphilis und 3312 andere Unter suchungen * ... daß zur Bekämpfung der gemeingefährlichen und übertragbaren Krankheiten dem Bochumer sundheitsamt auch eine Desinsektionsan stalt angegliedert ist? Diese hat in den letzten Jahren eine ständige Zunahme an Diphtherie und Scharlach'eststellen können, dagegen haben die anderen übertragbaren Krankheiten stark abgenommen 93 Prozent der Erkrankten waren in Krankenansta ten untergebracht. * ... aus im vorigen Jahre in Bochum bei der stadtischen Beratungsstelle 338 Neuerkrankun gen an Tuberkulose bekannt wurden? Diesen Neuerkrankungsfallen standen 202 Todesfalle gegenüber. Der 5A-Mann in der N20. Aufruf des SA=Gruppenführers Schramme zur My gliederwerbung der NER. NSG. Die soziale Betreuungsarbeit der 30 immer in engiter Verbindung mit der Nan nommen worden. Diese Mitarheit diger geleistet, als die SA durch die N3R sozialen Maßnahmen stets unterstützt wurde. Ans sich daraus ergebenden Verpflichtung SA als ihre selbstverständliche Aufgabe, sich für Arbeit der NSV voll und ganz zur stellen. Ueber die Bedeutung und NSV-Arbeit in seelischer und materseller etwas zu lagen, dürfte sich erübrigen, weil ihre wendigkeit schon genügend in das Bewunnem übergegangen ist, die sich als deutsche? dem Ganzen verpflichtet fühlen. Da die NER für ihre Arbeit keine bessere Grundlage finden kan muß es auch dem SA=Mann eine Selbkeit sein, ihr als Mitglied anzugehören. In de Haltung kommt wohl am besten zum Ausdruck der Einzelne von der richtigen Auffassung durchdru= und auch bereit ist, eine von innen empfundene pflichtung in die Tat umzuletzen. In diesem Smne dem Gedanken der NSV.Arbeit in der DA mwo stem Umfang der Weg freigemacht werden in der Mitgliedschaft ihrer Angehörigen zur NSV im ale Maße Helfer bei ihrer Arbeit sein wird, wie sie hisher schon mar als Helfer im Kampf gagen leels und materielle Not aller deutschen Volksgenossen' gez. Schramme, SA=Gruppenführer. NSG. Die Arbeitsfront hilft. Auf der 3ece Dannehaum“ in Bochum=Laer ercianete sich ein Uraluck. das zwei Menichenleben forderte. Der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront. Pa Stein, ließ den durch die tödlichen Unfalle in Not getanen Familien einen Geldbetrag überreichen, der die erste geldliche Notlage mit überwinden hilft. * Gardekameradschaft. In der Versammurg der Gardekameradschaft wurde einleitend durc den Kameradschaftsführer der gefallenenH des Panzerschiffes„Deutschland“ gedacht. Zu dem Reichskriegertag des Deutschen Reich=riegerbundin Kassel entsendet die Kameradschaft funf Len treter. An dem großen Gardetreffen in Dusedorf am J. bis 11. Juli nimmt eine starke Jet. Kameraden teil. Am nachsten Sonntag urr nimmt die Kameradschaft einen gemeinsamen Areflug nach Wengler. Es erfolgten mehrere Feraufnahmen. Machen Sie Überstunden in der Waschküche? Haben Sie schon einmal daruber nachgedacht, dak Sie unnötige Uberstunden beim Waschen machen, nur weil Jhre Maschmethode so veraltet ist? Wissen Sie wittlich nicht, wieviel Zeit und Geld man sparen lann, nenn man Persil richtig für sich arbeiten labt? Kousfrauen, die diesen Weg erst einmal ausprobiert beren fur immer dabei und sind des Lobes polt' Man muy das nur einmal richtig berechnen: Persil erspatt Ibnen die Kosten und die Zeit fuür das unnötige Vorwaschen und das zweite Kochen. Persil schont gut(das gerade durch scharfes Reiben und Bursten seht mitgenommen wird), Persil erspart Obnen unnesiae Magerei und schont Obre Gesundheit! Das in Westdeutschand rühmlichtt wang=Tanzstudio der Stadt Essen kommt setzung der Italienreise am Dienstag 20.16 Uhr, nach Bochum ins Ernsthaus, Konigsallee 40. Das abwechslung gramm bringt einen Querschnitt aus de des Tanzers. Improvisationen, Einze. pentangr. II. a. wirkt auch die Bochumer Loos mit. Leitung und Choreographie: 2 Flügel aus der Niederlage Marks. Dee tung gilt als letzte Kulturveranstaltuna ring 2. Für Mitglieder der Kulturring sind noch Ermaßigungskarten zu haben. glieder zahlen 0.80 bis 2 RM Alle numeriert Erste kulturkundliche Fahrt nach Düsseldorf Auch im Sommer ruht die Arbeit del des nicht Für den 30 Juni. Mittwoc Uhr). Wilhelmsplatz, ist eine kulturkun Düsseldorf zur Ausstellung„Schaffe ant. Anmeldungen müssen bis zum dlat sein. Die Fahrt erfolgt in moder „die Rückfahrt wird gegen 23 Uhr daß alle Teilnehmer der Fahrt auch en, die Beleuchtung mitzuerleben. agt einschließlich Fahrt, Eintritt zur ung und außerdem zur Kunstausste und ist bei der Anmeldung zu Jehrt getreten. rben mtaus20 Lonntag, Konzert des Städt Crchehert Bochum im Stadtpark. findet unter Leitung von Konzertmeister Loos auf der Terrasse des Parkhauses im S ein Konzert statt. Beginn 15,320 Uhr. stiger Witterung findet das Konzert im saale statt. Der Eintritt ist frei. annschaft der Paderborner, BochumS lag. 13. Juni, nachmittags 4,30 Uhr, Verme m Vereinslokal Joh. Schiffmana. Letzte Anmeldung für die Tampfersadtn Bochumer Kriegere und 1. Bezirk. Montag, den 14 20 Uhr, im Saale des Wi Klosterstraße 83. Bezirks wichtigen Tagedordnung wer stimmt erwartet. Pandwehrkameradcalt. Juni, abende pumn irtes August Paltem .» Wegen den alle Kameraden . 11. -Mann in der A2V. Gruppenführers Schrar derwerbung der oziale Betreuunge Bochums TheaterFestwoche in Bildern Oben links: Horst Caspar als Romeo und Gisela Ublen als Julia in„Romeo und Julia“: rechts Heidi Kuhlmann als Titelträgerin in„Penthe= filea“. Mitte links: Szene aus dem Würfelspiel“; rechts Hidde Ebert als Titeltragerin und Willi Bittern als Badegehilfe in„Agnes Bernauer“. Unten links: Gerhard Meinecke als Titelträger und Worst Caspar als Mar Piccolomini in„Wallenstein, rechts Heleua=Szene aus„Faust“. SK=Fotos: Herker eitofront hilft. Auf der 3ec ochum Laer ercianete sich ein Un= nichenleben forderte. Der Gay= hen Arbeitsfront. Pa Stein, todlichen Unfalle in Not getaGeldbetrag überreichen der die ige mit überwinden hilit dschaft führer der gefallenen HeldDeutschland“ gedacht. Zu de utcn ec die Kameradschaft fünf Ler Juli nimmt eine starke ze lm nachsten Sonntag urn schaft einen gemeintamen e Überstunden in der Zaschküche? Paderborner, Bochum haft und Landwehrkameran 14. Juni, abends pu Wirtes August Balk rksappell Weger das abwe erschnitt ch bie age Marks. rveranstaltuna der Kulturring rien zu haben. che Fahrt nach Düsfeldorf ruht die Arbeit des Orts= nmüssen rt erfolgt Verbindung mit de Diese Mitarbeit mu die SA durch die en stets unterstützt n den Verpflichtungt tverständliche Aufga voll und ganz zur Bedeutung und die eelischer und mater ürfte sich erübrigen, enügend in das Be lichtet fühlen. Da eine Se Mitglied anzugehör ohl am besten zum r richtigen Auffassun= eine von innen em t umzusetzen. Jn die NSV.Arbeit in der mal baruber nachacha beim Waschen o veraltet ist? Wissen nd Geld man sparen r sich arbeiten laßt? inmal ausprobiert haden, ind des Lobes voll! Man rechnen: Persil erspart für das unnötige Vorwas. ersil schont Jhr wertre scharfes Reiben und Bur Persil erspart Obnen hre Gesundheit! Konzert des Stadt. Orchenerd Morgen, Sonntag. 1. Junn von Konzertmeister Mure nn 15.30 Uhr.. das Konzert im ritt ist frei. . 5 3 A A 4" 4, Vi. 57 Sonntag beginnt die Reichstheaterfestwoch. Auch Bochum in den Spielplan eingespannt Walte: Thomas: Weg eines Zur Reich stheaterwoche 1937 Theaters . Bubi Als um die Mitte des vorigen Jahrhunderts die große Industrialisierung des Westens begann, als aus mittleren, unbedeutenden Städten Zentralen der deutschen Wirtschaft wurden, da erwachte auch Bochum aus einem jahrhundertelangen Schlaf der ländlichen Idylle und wurde hineingerissen in den jähen Strudel einer völlig neuen Zeit, die nicht nur im Kreislauf weniger Jahre der Landschaft ein völlig neues Gesicht gab, sondern auch die innere Haltung von Grund auf neu bestimmte. In das Abenteuerliche, Neugründerische und Traditionsfeindliche dieses großen und eruptiven Wirtschaftsbeginnes, in dessen Zeichen das da malige Bochum stand— nicht mit Unrecht nannte man es zu jener Zeit eine„Goldgräberstad““— wollte die traditionsgebundene und entwicklungsruhige Pflege einer stadt= und bodenverwurzelten Kultur nicht passen. Es brauchte erst viele Jahrzehnte, bis der Gedanke einer städtisch überwachten Kunstpflege Fuß fassen konnte, bis sich die Entwicklung soweit stabilisiert und gefestigt hatte, daß neben den rein wirtschaftlichen Maßnahmen auch noch andere Gebiete des Lebens in den Blickpunkt treten konnten. Aber es war noch ein langeri Weg voller Versuche, Ansätze und bis bin zu jenem 1. April 1919, von welchem Tage an eine eigene Theatergeschichte Bochums datiert. Aber man glaube nicht, daß von nun an die folgerichtig geleitete und künstlerisch besessene Theaterpflege in den Mauern der Stadt Bochum eine allseitige Billigung gefunden bätte. Im Gegenteil: Es bedurfte einer unendlichen Hingabe des Leiters dieses neuen Theaters und vor allen Dingen auch seines Betreuers, des Theaterdezernenten und Stadtrats Wilhelm Stumpf, um die Theateridee in Bochum endgültig Fuß fassen zu lassen. Es gab nicht Wenige, und es waren— um aufrichtig zu sein— auch nicht die Dümmsten, welche da sagten, es sei sinnlos, es sei snobistisch, in Bochum, der Stadt des grauen Alltags, der schweren Arbeit, des harten Kampfes um die kleinen Dinge des Lebens, der Realitäten des seins, kurzum: in einem naturalistischen, durch den Rauch der Schlote und den Widerschein der Hochöfen gekennzeichneten Stadtgebilde ein Theater aufzurichten, das der Hoheit einer geistigen Kultur, dem Adel des Wortes, der festlichen Höhe des künstlerischen Erlebnisses diene. Man könne nicht verlangen— so sagten die Skeptiker von damals—, daß der Mensch, der in schwerer zermürbender Arbeit seinem Tagewerk nachgegangen sei, nun abends die innere Bereitschaft finden könne, um ein großes anspruchsvolles Werk der klassischen Literatur nach= und mitzuempfinden. Wenn es in Bochum überhaupt notwendig sei, ein eigenes Theater zu besitzen, dann solle dieses Theater der Heiterkeit, der Erfrischung, der Kurzweil dienen, kurzum: nicht das Kunsttheater, sondern das Unterhaltungstheater habe in Bochum, der Stadt der Industrie, seine Berechtigung. Den Zweiflern zum Trotz ging die Arbeit weiter. Jahr schließt sich an Jahr, Erfolg an Erfolg. Die Umrisse dieser Bühne, ihre geistige Struktur, ihre kulturverpflichtete Spielplanbildung, ihre pädagogische Sonderstellung, ihre darstellerische Linie— all dies trat von Spielzeit zu Spielzeit eigentümlicher und klarer in Erscheinung. Die Kunstbesessenheit dieser Bühne, ihre unerbittliche Konsequenz, ihr völliges Verzichten auf Konzession und Bequemlichkeit haben gesiegt. Und von nun an fand das Bochumer Schauspiel und sein Leiter eine Gefolgschaft, deren Bereitschaft zum Anspruchsvollen und deren Treue in Deutschland ihresgleichen suchen dürften. Etwa ein halbes Jahrzehnt dauerte es, bis Saladin Schmitt sein Ensemble so gestützt und gefestigt wußte und bis die Apparatur dieses Theaters so eingespielt war, daß neben der hervorragenden Einzelforderung die Verwirklichung des Gedankens zyklischer Dramenwiedergaben ernsthaft in Angriff genommen werden konnte. Das Jahr 1927 kann als Abschluß der ersten großen Etappe in der Entwicklung der Bochumer Bühne bezeichnet werden. In diesem Jahre ging im Stadttheater Bochum im Zeichen allgemeinen und böchsten Interesses der gesamten kunstliebenden Nation die zyklische Aufführung aller Königsdramen von Sbakespeare in Szene. Mit dieser Tat dokumentierte sich endgültig die dramaturgische und geistig=künstlerische Haltung der Bühne. Es schloß sich in folgerichtiger Weiterführung dieser Linie 1928 die Goethe=Festwoche mit den Aufführungen vom„Urgötz“ bis zu beiden Teilen des„Faust“ an. Daneben wurden in den Jahresspielplänen die Dramen des großen klassischen Erbgutes fast lückenlos zur Aufführung gebracht, bis im Jahre 1932— zum 100. Geburtstag Goethes— das Bochumer Schauspiel die ehrenvolle Aufforderung erhielt, bei den Festspielen in Weimar(zusammen mit den Staatstheatern Berlin, München, Dresden, mit Stuttgart und der Wiener Burg) mitzuwirken. Aber schon rüstete Bochum zu neuen zyklischen Arbeiten: Im Jahre 1934 folgte die Aufführung aller Schiller=Dramen von den„Raubern“ bis„Wilhelm Tell“ an insgesamt neun Abenden. Die große weltanschauliche und politische Wandlung seit der nationalsozialistischen Machtergreifung im Jahre 1939 konnte sich den Zielsetzungen des Bochumer Schauspiels nicht anders als för derlich erweisen. Die Verpklichtungen an die großen volkisch gebundenen Dramenkunstwerke der Vergangenheit, die Wiederberstellung der Aufgabe des Theaters als wirksamstes und machtvolles Instrument zur Darstellung nationaler und rassischmetaphysischer Haltung, die Ausschaltung intellek tueller Experimente,— mithin also die hochsten Forderungen, die das Neue Deutschland an seine Bühne stellte, waren in Bochum in seltenem Maße bereits immer gepflegt worden. Ein Um oder Gleichschaltungsprozeß war nicht notwendig, vielmehr waren die neuen Kunstmarime eine Bestätigung der Arbeit dieses Theaters, das sich denn auch wegen seiner traditionsbewußten Haltung in den vergangenen Jahren mancher Fehden und konjunkturpolitischen Anfeindungen ausgesetzt sah. Was könnte es für eine vessere Garantie geben, daß dieses Theater künstlerisch und dramaturgisch verantwortungsvoll geführt war, als daß alljährlich die größte metaphysische Bekenntnisdichtung des deutschen Volkes, Goethes„Faust“, mit beiden Teilen geboten wurde. Und so reibt sich denn würdig an die bisherige Arbeit die Kleist=Woche 1936, die das größte tragische Genie des deutschen Theaters, Heinrich von Kleist, mit allen Werken in einer großen und verantwortungsvollen Jorm der deutschen Nation nahebrachte. Nicht minder schön und zukunftverpflichtend war dann die dreifache Wiederholung des Kleistischen Gesamtwerkes für die deutsche Jugend, drei Festspielveranstaltungen, die Gewähr gaben für den ewigen Bestand einer deutschen Theaterkultur überbaupt. Schon immer war die Verbindung mit der Jugend als dem Garanten der Zukunft würdigste Aufgabe der Bochumer Bühne gewesen, und so geschah es denn nicht von ungefähr, daß der Präsident der Reichstbeaterkammer der Bochumer Bühne eine Aufführungsfolge junger Dramen, deren Autoren aus dem Nationalsozialismus hervorgegangen waren und in den Reiben der Hitler=Jugend standen, antrug. Unter der Schirmherrschaft von Reichsminister Dr. Goebbels und dem Jugendführer des Deutschen Reiches Baldur von Schirach konnte vor wenigen Wochen diese letzte zyklische Veranstaltung Bochums vonstatten geben. Und wie zu Beginn dieser Spielzeit die Bühne der Einladung des Reichsministeriums für Volksaufklärung und= Propaganda zu einem „Napoleon“=Gastspiel nach Detmold folgen konnte, so schließt auch dieses arbeitsreiche Spieljahr ebenso würdig mit einer Festaufführung zur Reichstheaterfestwoche 1937. Die Stadt Bochum hat sich verpflichtet gefühlt zu Ehren dieser großen erstmalig im Westen stattfindenden Reichsveranstaltung des deutschen Theaters an den gleichen Tagen— also vom 13. bis 2. Juni— einen Ausschnitt ihrer bisherigen Arbeit zu bieten, und zwar führt der Weg dieser Aufführungen von Shakespeare(„Romeo und Julia") zu Goethe(„Faust I und II“), von dort zu Schiller(„Wallenstein"=Trilogie) und schließlich über Kleist(„Pentbesilea“) zu Hebbel(„Agnes Bernauer“), um im gegenwärtigen Drama mit Möllers„Das Frankenburger Würfelspiel“ und — als Festaufführung zur Reichstheaterwoche— mit Aichingers„Kleinod in die Silbersee gefaßt“ seinen Abschluß zu finden. Mit diesem Querschnitt durch die große Entwicklung des europäisch=germanischen Dramas, begonnen mit der genialen Liebestragödie des jungen Shakespeare und schließend mit Werken zweier junger Autoren, die als Vorstoß zur Neugestaltung des Dramas angesehen werden müssen, und der unter dem Gesamtnenner„Klassisches und neues Drama“ zusammengefaßt ist, glaubt die Stadt Bochum, der Theaterfestwoche ihren würdigsten Beitrag zu liefern. Naum werden die Vorbereitungen und die Aufführungen zur Reichstheaterwoche zu Ende sein, rüstet sich Bochum zu einer neuen großen Aufgabe, und zwar zu der 2 Shakespeare==Woche im Oktober des Jahres mit der zyklischen Aufführung der Römerdramen.— Das Theater ist ein farbiger Abglanz des Lebens. Im tatigen Schaffen und in steter Erneuerung liegt zugleich ihr oberstes sittliches Gesetz. Mit der Verpflichtung, nach keinem Abschnitt Halt zu machen, sondern immer nach Neuem auszuschauen in dem steten Bestreben, dem Guten das Bessere folgen zu lassen, sieht das Bochumer Schauspiel seine höchste und edelste Aufgabe. Und so ist es denn kein Gegensatz, daß sich in Bochum, der Stadt der Arbeit, eine Bühne befindet, die dem deutschen Festspielgedanken in immerwährender Bemühung dient, die das Spiel mit dem Festlichen verbindet und so zur Bewahrerin hoher Tradition geworden ist, sondern nur dort, wo das Leben im Zeichen immer neuer und schwerer Alltagsbemübung steht, kann letzten Endes das Theater als Gegensatz und Ergänzung seine Sonderstellung erhalten. Aus der Sehnsucht nach Schönheit, nach Erhebung und Würde bezog diese Bübne ihre Kraft und ihre Eigenart. Und deshalb ist Bochum eine Stadt verpflichtender Kunstausübung geworden, weil es eine Stadt der Arbeit war, ist und sein wird. Die 4. Reichstheaterfestwoche Gedanken zu den diesjährigen Veranstaltungen vom 13. bis 20. Juni Wie wir schon melden konnten, wird die diesjährige und vierte Reichstheaterfestwoche entgegen der bisher geübten Form nicht mehr an einem Platz, sondern jetzt in sechs Städten des Westens ihren Verlauf nehmen. Diese Neuregelung birgt manche Vorteile in sich: einmal tritt die aufbauende Arbeit von mehreren Bühnen in der großen repräsentativen Woche gleichzeitig in Erscheinung und zum anderen wird den diesmal nicht beteiligten, aber ebenfalls schöpferisch tätigen Theatern künftighin eher die Möglichkeit geboten, später auch ihr Können unter Beweis zu stellen. Denn: Die Reichstheaterfestwoche hat mit den und zu allen Zeiten schon gepflegten„Festspielen“ nicht das Geringste zu tun, sie ist vielmehr eine gewaltige Leistungsschau, die das Wachsen und Werden des deutschen Nationaltheaters aufzeigen will. Und das deutsche Nationaltheater ist— um mit dem Präfidenten der Reichstheaterkammer, Dr. Rainer Schlösser zu sprechen— überall da im Entsteben, wo hervorragende Wiedergaben deutscher Künstler und begeistertes Mitgeben deutscher Theaterbesucher einmalige Leistungen hervorbringen. Dieser Vorgang kann sich mal in Berlin, mal in München und mal in Frankfurt abspielen. Deshalb wandert unsere Theaterfestwoche ja auch durch die Gaue des Reiches. Sie ist ein prachtvoller und durch nichts zu widerlegender Beweis für die feststehende Tatsache, daß die nationalsozialistische Kulturpolitik weit davon entfernt ist, die Kunst irgendwie zu bestimmen. Im Gegenteil: „Heute befiehlt die Kunst und das Reich tritt an, wo es auch sei.“ Die sehr locker gehaltene, weltanschaulich gesunde und interessante Spielfolge hebt in der rheinischen Metropole, in Köln(am 13. Juni) an. Hier wird als Auftakt Richard Wagners„Der fliegende Holländer“ gegeben, wahrend die Darbietungsreibe einen würdevollen Abschluß in Worms(2. Juni) mit Friedrich Hebbels„Nibelungen“ finden soll. Diese beiden Werke geben dem Ganzen einen wurdevollen, ja symbolbaften Rahmen. Dann werden auf dem Gebiete der Oper Herrman Gotz'„Der Widerspenstigen Zahmuna"(14. Juni in Dusseldorf), Nicolais köstliches Werk„Die lustigen Weiber von Windsor“(am 17. Juni in Duisburg) gezeigt werden, während die beiter=beschwingte Muse durch Millöckers unverwüstliche„Gasparone“ vertreten wird. Im Schauspiel, das im vergangenen Jahre in München die weyweisenden Arbeiten der nationalsozialistischen Dramatiker Betbge, Jobst und Möller verwies, werden nun zwei ebenkalls erfolgreiche Dichter, die handfeste und buhnenwirksame Schausviele geschrieben, zu Wort kommen: Viktor Warsitz mit„Genie obne Volk“(in Dusseldorf am 15. Juni) und Gerbard Alchinger mit seinem München uraufgeführten„Klein see gefaßt"(„Caroline. Königin von Englandy). Kleinod, in die SilberAufführung(zugleich als westdeutsche Erst aufführung) bestreitet die noch kürzlich anläßlich der Theaterwoche der HJ. besonders bervorgetretene Bochumer Bühne(16. Juni). So bringt auch die diesjährige Folge der Reichstheaterfestwoche klassisches Gut, zeitgenössische Werke und anspruchsvolle Repertoirestücke in weiser Mischung. Aus allen Aufführungen aber wird man die Summe ziehen und feststellen können, in wieweit sich die deutsche Theaterkunst fortschrittlich entwickelt hat. Von Reichsminister Dr. Goebbels. der ein warmberziger Freund und Förderer der deutschen Kunst und insbesondere des Theaters ist. werden dann auf einer großen Kundgebung der Reichstheaterkammer(am 14. Juni in Düsseldorf) die Richtlinien für einen weiteren, gedeihlichen Aufbau gkgeben werden. Im vorigen Jahre forderte der Minister: stärkere Herausstellung des modernen Schaffens, die Heranführung weitester Kreise an das Theater und restlose Beseitigung des Starunfugs. Wer die Arbeit des Theaters beobachten konnte, dem wird nicht entgangen sein, daß diese Punkte auch an den meisten Bühnen des Reichs zur Durchführung kamen. Und wie bei der letzten Theaterwoche, so werden auch diesmal von seiten des Ministers Vorschläge gemacht werden, die in dem einen Gedanken gipfeln: weiter und vorwärts! Sachliche Kritik aus berufenem Munde zu hören, mag zwar für die Bequemen und Lauen ungemein lastig sein. Aber: Die nationalsozialistische Bewegung bat niemals Selbstzufriedenheit in früheren Jahren gekannt und sie wird sie auch heute, da sie Trägerin des gesamten staatlichen und geistigen Lebens ist, nie kennen. Und wir wissen doch genau: In dem Augenblick, da wir außer acht lassen, welche Verpflichtungen und Aufgaben uns die Kunst auferlegt, in dem Augenblick, da wir uns sagen, wir haben es„geschafft“, würde eine nicht zu übersehene Ruckwärtsentwicklung einsetzen. Das darf nicht sein und aus diesem Grunde tritt ja auch die Bühnenkunst alljahrlich einmal vor das deutsche Volk und liefert einen Rechenschaftsbericht über das, was geleistet wurde und zeigt mit dieser Bilanz aber auch gleichzeitig die nächstfolgende Wegstrecke auf. Daß der Rechenschaftsbericht der deutschen Theater nach der Machtübernahme von Jahr zu Jahr günstiger ausfallen mußte, liegt auf der Hand. Denn: nahm sich die künstlerische Bilanz anfanglich noch wenig imponierend aus, so stieg die Besserungskurve von jenem Augenblick an. da das Theater sich von fremden Einflüssen frei machte und da es wieder das bieten konnte, woran es vorber fuhlbarsten Mangel batte— die deutsche Kunst. Mit diesem Zeitpunkte fand auch das Volk(zum Erstannen aller Besserwisser) wieder ein Verhältnis zur Bühne und es suchte wieder freudig jene Kunststätten auf, die es früher meiden mußte. Ob wir für die Zukunft Sorgen um Spielplan und Besuchen haben werden? Riemals. Unsere Staatsführung wird immer, unterstutzt von Künstlern und Dichtern, darüber wachen, daß unsere 200 und mehr großen Bühnen dem Volksganzen das bieten, was es erwarten muß: kulturelle Höchstleistungen! Staatsführung, Künstler, Dichter und Publikum werden auf den festlichen Theatertagen im deutschen Westen Gelegenheit haben, wieder einen neuen Leistungsnachweis unserer Bühnenkunst zu empfangen. Er wird zweifellos einen beachtlichen Rückschluß auf den Stand unseres kulturellen Lebens geben und darüber hinaus nicht ohne Anregung für alle Beteiligten bleiben. H. P Morgen Beginn der Woche „Klassisches und neues Drama= im Stadttheater Bochum. Die Vorbereitungen zu der Festveranstaltung der Stadt Bochum zu Ehren der Reichstheaterwoche von 13.—20. Juni 1937 sind bereits abgeschlossen. Mt dem morgigen Tage beginnt im Stadttheater Bochum eine Aufführungsreihe, die in ihrer eindruchenollen Folge vereinzelt dastehen dürfte. Die Erwartung. diese Spielplanzusammensetzung allgemeines großtes Interesse finden würde, ist nicht enttäuscht worden. Zu allen Aufführungen sind nicht nur aus den Nachbstädten, sondern aus allen Teilen des Reiches zahlreiche Bestellungen eingegangen. Namhafte Vertreter das deutschen Kunstlebens werden außer der eigen= lichen Festaufführung am 16. Juni auch an übrigen Aufführungen teilnehmen. Eine weitere schöne stätigunng, die man der Arbeit der Bochumer Budre beimißt. Aufruf an die Hausfrauen! NSG. Die sommerliche Jahreszeit bringt welet unserer Volksgenossen nicht die Erholung, we se 10 deren zuteil wird, und die doch jeder so notwendig hat Die Sommermonnte sind kurz und jeder pürt m sich den Hunger nach frischer Luft, nach Licht und Sonnen= schein. Hausfrauen, denkt daran menn ihr euch am Nachmittag sommerlich anneht und euren Spaziergang bis zur letzten Minute um dann, fünf Minuten vor 7 Uhr, eure Einkunfte besorgen. Tausende Volksgenossen stehen hinter den Ladentischen, um eure Wünsche zu befriedigen und wollen euch ein freundliches Gesicht zeigen, wie ih es verlangt. Auch sie haben ein Recht auf den Feierabendl Zeigt ihnen euer Entgegenkommen und fuck die Geschäfte nicht in der letzten halben Stunde odet gat in den letzten Minuten auf. Zeigt euer Verstand, nis dafür, daß auch der Angestellte ein Recht einen Feierabend und frühen Abendlpaziergang he Auch er hat Luft und Sonne zur Erhaltung leiner Arbeitskraft nötig. Hausfrauen, wahrt Disziplin! Der ganze lange Tag ist zum Kaufen frei. Mit sollen die Angestellten am Vormittag, wo sie frich en ausgeruht sind, sich langweilen, um am Abend hn urd hergehetz za werden. Hausfrauen, hauft am Vormittaund nicht in den letzten Minuten. Jhr bewahrt den Kaufmann selbst vor Unannehmlichkeiten. Er wel euch vielleicht gefüllig sein und bedient euch noch wen Ladenschluß, währenddessen wartet draußen schon ern Strafmandat auf ihn. Polizei und Arbeitsfront achten auf pünktlichen Ladenschluß! Die kleinen Gefälligkeitsverkäufe nos Ladenschluß, das sogenannte„Zuendebedienen", nen dem Kaufmann mehr an Ueberstunden kolten. als seine dadurch erzielte Einnahme beträgt. Die sind vorbei, wo hinter verschlossenen Türen o bedient werden konnte, solange sich noch ein Kunde Laden befand, ohne den Angestellten hierfür ein E gelt zu zahlen. Jede Zeit über acht Stunden hnans muß vom Kaufmann seinen Angestellten bezahlt wer= den. Bewahrt den Kaufmann vor unnotigen Ausgaten. belorgt eure Einkäufe am Vormittag oder frühen Nachmittagestunden. Ihr selbst habt den Were teil danon. 5 Kaubvögel gegen Brieftauben Waher kommen die großen Verluste an Brief= tauben?— Eine Untersuchung der Neich= naturschupstelle Auch in letzter Zeit sind wieder ungewohnlich große Verluste an Brieftauben eingetreten Nr Friugen, die aus der Altmark gestartet oder die Altmark zum Ziele hatten. Berlier Züchter berichten, daß ihre Tauben verlett blutend auf den Schlägen angekommen. w. daß die Tiere auf der Strecke Gardelegen-8e von Raukvögeln verfolgt worden seien von Raulvögeln verfolgt worden Schoennagel von der Reichsnaturschutzstelle setzt die Strecke Gardelegen—Berlin mit Fahrrad ab, um Beobachtungen uver die Raubvögel anzustellen und die Bewobner ihre Beobachtungen zu befragen. Die sind um so merkwürdiger, da in den letzten. die Zahl der Raubvögel zurückgegangen im. gespannter darf man auf das Ergebnis d in Romisch katholi Propstei. 6 Uhrh mit Predigt. 7,.0 U Uhr bl. Messe für 10 Uhr Hochamt mit mit Predigt. 14,30 U danach stille Anbetun dacht. Christ Konig(7 l. Messe ohne Prel 8.15 Uhr 9 Uhr Levitenamt mit Antonius. 11 Uhr 15 Uhr Kinderandach und Lilienweihe. 20 predigt. Nach derselb des bl. Antonius. öl. Kreuz. 7 Uhr Uhr bl. Messe mit Predigt. 14,30 U St. Joseph. 6,15 Messe mit Predigt, ge der der Josephsschule. digt. 10 Uhr Hocham Messe mit Predigt. Andacht. St. Marien. 5,10 Uhr Fruhmesse mit Messe mit Predigt. mit Predigt. 11 Uhr 2 Uhr Herz=Jesu=An Mariahilf(Kloster hl. Messen. 7 Uhr Uhr Singmesse mit für die hoheren Mad nischer Gottesdienst n senkranz, Predigt und Segen. 19 Uhr Rose für die Erzbruderschaf St. Antonius. 6. gem. hl. Kommunion Piarrei. 8 Uhr Früh hochamt mit Predigt. Bredigt. 14,20 Uhr C St. Meinolphus Messe. 8 Uhr Schüle 10 Uhr Hochamt. 11,3 Andacht St. Johannes B.= Messe. 7.30 Uhr Uhr bl. Messe mit Pr Predigt. 14,30 Uhr derz Jesu, B.=Han 145 Uhr hl. Messe Nesse für die Polen 1 bocamt. 11 Uhr hl. Uhr Christenlehre. 16 Deeifaltigkeit. 6. Nesse mit Predigt un diesjährigen Erstkomn amt mit Predigt. 14, St. Franziskus. 2 715 Uhr hl. Messe mit munion der alten Sc Josephsvereins. digt. 9.30 Uhr Hocha letzte hl. Messe mit 15 Uhr Taufen. derz Jesu, B.=Hor Uhr Frühmesse mit munion der Jungmän Predigt. 14,30 Uhr C St. Franziskus, 2 messe. 7,20 Uhr Anst 730 Uhr zweite bl. M dochamt mit Predigt. christl. Unterricht. 11 Predigt. 15,15 Uhr bl St. Theresien, W. E 815 Uhr Kindermesse. W. Ahrer Fachgeschäft für Uhren und B-Gerthe, Lothringe Allons Altenboc Uhrmacher Bochum,Redemptorli Werkstatt f0rR und Umarbeit. H. Blumenken Uhren u. Gold Bochum, Kortumi Adolt Borgma Uhrmachermeiste Bochum, ABC- U. Hi straßen-Ecke Or Uhren Repers Wilhelm Bu: Uhrmachermeiste Bochum, Königstr. Fernsprech Uhren Goldwaren peria wortatati f0r en M. um 1037 3. Bellage der Volts-Zeitung Nr. 185— Seite 18 woche und es suchte wieder ten auf, die es fruyer meifür die Zukunft Sorgen um yen haben werden? Nieung wird immer, unterstützt Lichtern, darüber wachen mehr großen Bühnen dem en, was es erwarten mun: igen! instler, Dichter und Publifestlichen Theatertagen im genheit haben, wieder einen eis unserer Bühnenkunst zu zweifellos einen beachtden Stand unseres kultuund darüber hinaus nicht lle Beteiligten bleiben H. P. ginn der Woche Drama= im Stadttheater Bochum. zu der Festveranstaltung der 1 der Reichstheaterwoche von id bereits abgeschlossen. Mut innt im Stadttheater Bochum die in ihrer eindruchenollen dürfte. Die Erwartung. des isetzung allgemeines großtes st nicht enttäuscht worden. Zu nicht nur aus den Nachbar= en Teilen des Reiches zuhl= gangen. Namhafte Vertreter o werden außer der eigen= n 16. Juni auch an übrigen 1. Eine weitere schöne Arbeit der Bochumer Buhre die hausfrauen! liche Jahreszeit bringt vielen cht die Erholung, wie sie 17 e doch jeder lo notwerig hat. kurg und jeder spürt m sich Luft, nach Licht und Sonnen1, denkt daran nittag sommerlich anzieht und zur letzten Minute aus vor 7 Uhr, eure Einkunfte zu ksgenossen stehen hinter den Wünsche zu befriedigen und des Gesicht zeigen, wie n n ein Recht auf Entgegenkommen und sucht r letzten halben Stunde oder en auf. Zeigt euer Veritänd= r Angestellte ein Recht auf rühen Abendipaziergang ht Sonne zur Erhaltung leiner wahrt Disziplin! zum Kaufen fre W Vormittag, wo sie frch eilen, um am Abend hin- und uft am Vormittag Minuten. Jhr bewahrt nannehmlichkeiten und bedient euch noch n wartet draußen schon ein ront achten auf pünktlichen n Gefälligkeitsverkäufe nac nte„Zuendebedienen an Ueberstunden kolten. als mahme beträgt. Die rschlossenen Türen lant lange sich noch ein Kunde Angestellten hierfür ein En= über acht Stunden hnaus en Angestellten bezahlt werin vor unnötigen Ausgaben. n Vormittag oder in l. Ihr selbst habt den Ver= Gottesdienstordnung Sonntag den 18. Juni 1937. Romisch katholische Kirchengemeinden, Propstei. 6 Uhr hl. Messe. 6,45 Uhr hl. Messe mut Predigt. 7,45 Uhr hl. Messe mit Predigt. 9 Uhr bl. Messe für Gymnasium und Oberschule. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 11,15 Uhr hl. Messe mit Predigt. 14,30 Uhr Christenlehre und Segen, danach stille Anbetung. 20 Uhr Herz=Jesu=Andacht. Christ Konig(Franziskaner=Kloster). 6 Uhr hl. Messe ohne Predigt. 7 Uhr hl. Messe mit Predigt. 8,15 Uhr Kindermesse mit Predigt. 9,40 Uhr Levitenamt mit Festpredigt zu Ehren des hl. Antonius. 11 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. 5 Uhr Kinderandacht mit Festpredigt, Kinderund Lilienweihe. 20 Uhr Festandacht mit Festpredigt. Nach derselben Verehrung der Reliquien des bl. Antonius. öl. Kreuz. 7 Uhr hl. Messe mit Predigt. 8,30 Uhr bl. Messe mit Predigt. 10,30 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Andacht. St. Joseph. 6,15 Uhr hl. Messe. 7,30 Uhr hl. Messe mit Predigt, gem. hl. Kommunion der Kinder der Josephsschule. 8,45 Uhr hl. Messe mit Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 11,15 Uhr hl. Messe mit Predigt. 14 Uhr Christenlehre mit Andacht. St. Marien. 5,10 Uhr erste hl. Messe. 7,15 Uhr Fruhmesse mit Predigt. 8.0 Uhr dritte hl. Messe mit Predigt. 9,30 Uhr feierliches Hochamt mit Predigt. 11 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. 9 Uhr Herz=Jesu=Andacht mit Segen. Mariahilf(Klosterkirche). 5 und 6 Uhr stille hl. Messen. 7 Uhr Singmesse mit Predigt. Uhr Singmesse mit Predigt. 9 Uhr Gottesdienst für die hoheren Madchenschulen. 10,30 Uhr polnischer Gottesdienst mit Prediat. 16,40 Uhr Rosenkranz, Predigt und Andacht mit sakramentalem Segen. 19 Uhr Rosenkranz, Predigt und Segen fur die Erzbruderschaft der hl. Familie St. Antonius. 6,30 Uhr erste hl. Messe und gem. hl. Kommunion für alle Jungmänner der Piarrei. 8 Uhr Frühmesse mit Predigt. 9,320 Uhr Hochamt mit Predigt. 11 Uhr letzte hl. Messe mit Bredigt. 14,30 Uhr Christenlehre. St. Meinolphus. 6 Uhr hl. Messe. 7 Uhr bl. Messe. 8 Uhr Schülermesse. 9 Uhr Kindermesse. 10 Uhr Hochamt. 11,30 Uhr letzte hl. Messe. 20 Uhr Andacht St. Johannes B.=Wiemelbausen. 6.30 Uhr erste A Messe. 7.30 Uhr Frübmesse mit Predigt. 8.45 Uhr hl. Messe mit Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Andacht. berz Jesu, B.=Hamme. 6,30 Uhr bl. Messe. 145 Uhr hl. Messe mit Predigt. 8,30 Uhr hl. Nesse fur die Polen mit poln. Predigt. 9,30 Uhr bocamt. 11 Uhr hl. Messe mit Predigt. 14,30 Christenlehre. 16 Uhr Andacht für die Polen. Deeifaltigkeit. 6,00 Uhr hl. Messe. 8 Uhr hl. Nesse mit Predigt und hl. Kommunion für die biesjährigen Erstkommunikanten. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Andacht. St. Franziskus, B. Riemke. 6,15 Uhr bl. Messe. 7.15 Uhr bl. Messe mit Predigt und gem. bl. Kommunion der alten Schule, des Bergmanns= und Josephsvereins. 8,0 Uhr hl. Messe mit Predigt. 9.30 Uhr Hochamt mit Predigt. 11 Uhr bl. Messe mit Predigt. 14.0 Uhr Andacht. Uhr Taufen. Herz Jesu, B.=Hordel. 6,30 Uhr Betsingmesse. Uhr Frühmesse mit Predigt und gem. bl. Kommuinion der Jungmänner. 10 Uhr Hochamt mit Fredigt. 14,30 Uhr Christenlehre und Andacht. St. Franziskus, B.=Weitmar. 6,15 Uhr Frühmesse. 7.20 Uhr Austeilung der bl. Kommunion. Uhr zweite hl. Messe mit Predigt. 8,15 Uhr dowamt mit Predigt. 10 Uhr Kindermesse mit gristl. Unterricht. 11 Uhr letzte hl. Messe mit Fredigt. 15,15 Uhr hl. Taufen. 20 Uhr Andacht. S1. Theresien, W. Eppendorf. 7 Uhr Fruhmesse Uhr Kindermesse. 10 Uhr Hochamt. 14,0 17 Uhr HerzUhr Christenlehre mit Andacht. Jesu=Andacht. St. Anna. B.=West. 7 Uhr hl. Messe mit Preoigt und gem. hl. Kommunion der Jungmänner. Uhr hl. Messe mit Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 15 Uhr Taufgelegenheit. 19,30 Uhr Herz=Jesu=Andacht für Kinder und Erwachsene. St. Liborius, B.=Grumme. 630 Uhr Beichtgelegenheit. 7 Uhr hl. Messe mit Predigt. 8 Uhr Austeilung der hl. Kommunion. 8.30 Uhr hl. Messe mit Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Andacht. Liebfrauen, B.=Altenbochum. 6,30 Uhr Frünmesse mit Predigt. 7,45 Uhr hl. Messe mit Predigt. 9 Uhr Hochamt als Kindermesse mit Predigt. 11 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. 14,30 Uhr Andacht. 15 Uhr Taufe. Liebfrauen. B.=Linden. 7 Uhr hl. Messe mit Predigt. 805 Uhr hl. Messe mit Ansprache für die Kinder. 9 Uhr Hochamt mit Predigt. 10,30 Uhr hl. Messe mit Predigt. 11,30 Uhr Andacht. 15,15 Uhr hl. Taufe. St. Engelbert, B.=Dahlhausen. 7 Uhr Frühmesse. 9,00 Uhr Hochamt mit Predigt. 14 Uhr hl Taufe. 14,00 Uhr Andacht. St. Michael, B.=Dahlhausen. 7,30 Uhr Frühmesse mit Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 15 Uhr Andacht. St. Marien, B.=Stiepel. 7,35 Uhr Frühmesse. 10 Uhr Hochamt. 16 Uhr Andacht mit Predigt für den Vinzenzverein. 17,30 Uhr Herz=JesuAndacht. Fronleichnam, B.=Laer. 7,30 Uhr Frühmesse mit Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 14.30 Uhr Andacht. St. Marien, B.=Langendreer. 6,30 Uhr erste bl. Messe. 7,45 Uhr hl. Messe mit Predigt. 9 Uhr Aindermesse mit Predigt. 10,15 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Christenlehre und Andacht. St. Bonifatius, B.=Langendreer. 6 Uhr hl. Messe. 7.30 Uhr Frühmesse mit Predigt. 9 Uhr Kindermesse mit Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 11,30 Uhr Christenlehre. Herz=Jesu, B. Werne. 6,45 Uhr erste hl. Messe. 8,15 Uhr zweite hl. Messe mit Predigt. 10,15 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Andacht. 15 Uhr Taufen. St. Elisabeth, B.=Gerthe. 6,30 Uhr hl. Messe mit Predigt. 8,0 Uhr hl. Messe mit Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Christenlehre. 15,15 Uhr polnische Rosenkranzandacht. St. Joseph, B.=Hiltrop. 7,30 Uhr Frühmesse mit Predigt und gem. hl. Kommunion der Jungmänner. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Christenlehre. Hl. Geist, B.=Harpen. 7 Uhr Frühmesse mit Predigt. 10 Uhr Hochamt. Die Andacht fallt aus St. Elisabeth=Hospital, Bochum. 5,45 Uhr hl. Messe. 8 Uhr Hochamt mit Predigt. 17 Uhr Andacht. St. Josephs=Hospital, Bochum. 6,30 Uhr hl. Messe mit Predigt. 8.30 Uhr Hochamt mit Prediest. 17 Uhr Andacht. St. Marien, Wanne=Eickel. 7 Uhr hl. Messe mit Predigt. 8,15 Uhr hl. Messe mit Predigt. 930 Uhr Hochamt mit Predigt. 11 Uhr hl. Messe mit Predigt. 11,45 Uhr hl. Messe mit polnischer Predigt. 14,30 Uhr Andacht St. Joseph, Wanne=Eickel. 6 Uhr Frühmesse. 8 Uhr hl. Messe mit Prediat. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 20 Uhr Andacht mit Segen. St. Barbara. Wanne=Eickel. 6.30 Uhr hl. Messe. 8 Uhr Frühmesse mit Predigt. 9 Uhr hl. Messe mit polnischer Predigt. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 14.30 Uhr Andacht derz Jesu, Wanne Eickel. 6 Uhr hl. Messe. 7.30 Uhr hl. Messe mit Predigt. 9,30 Uhr Hochamt mit Predigt. 15 Uhr Andacht. St. Franziskus, Wanne=Eickel. 7 Uhr hl. Messe mit Predigt. 9 Uhr Hochamt mit Predigt. 10,30 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. 14.30 Uhr Andacht. St. Laurentius Wanne Eickel. 5.30 Uhr bl. Messe. 6.30 Uhr hl. Messe mit Predigt. 7.30 Uhr hl. Messe mit Predigt. 8.30 Uhr Schulmesse mit Predigt. 9.00 Uhr Polenmesse mit Ansprache. 10,15 Uhr Hochamt mit Predigt. 11,15 Uhr letzte Messe mit Predigt. 19,30 Uhr Abendandacht. hl. 25 Jahre Uhrmacher=Innung In guten und bösen Tagen wurde erfelgreiche Arbeit geleistet Schon in unserer gestrigen Ausgabe wiesen wir darauf hin, daß die Uhrmacherinnung Bochum am heutigen Samstag ihr silbernes Jubiläum begeht. Diese zweieinhalb Jahrzehnte umfassen einen Zeitraum, der der Innung wie unserm ganzen Land gute und böse Tage brachte. Die Gründung fiel in das erste Kriegsfahr. Der erste Vorsitzende Druffel verstarb 1915, an seine Stelle trat der stellvertretende Obermeister Le Claire, unter dessen Führung die schwweren Kriegsjahre und die Zeit der Inflation und Deflation überwunden werden mußten. Als Le Claire im März 1927 sein Amt niederlegte, wurde ihm als äußeres Zeichen der Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit der Titel eines Ehrenobermeisters verlieben. Ihm folgte werr Hartwig. der bis 1711 die Geschäfte führte. Seine Schaffensperiode kennzeichnen wilde Konkurrengkämpfe, eine scheinbare Blütezeit und dann der Zusammenbruch, dem viele Handwerksbetriebe zum Opfer fielen. Mit Geschick und Eifer hat Obermeister Hartwig bis zum Januar 1W1 seine Innung geführt und auszugleichen und zu helfen gesucht, wo es moglich war Rund zwei Jahre leitete werr Falke die Innung, deren Führung im April 1933 Herrn Krause übertragen wurde. Unter seiner zunächst kommissarischen Tätigkeit galt es, ganz neue Aufgaben zu lösen. Aus dem umfangreichen Arbeitsgebiet seien nur die weltanschauliche Ausrichtung, wirtschafts- und gewerbepolitische Fragen, sowie die Ausbildung der die Lehrlinge neben den schon früher durch Innung übernommenen Pflichten genannt. In der Folgezeit wird auf Grund der ersten Verordnung zum Aufbau des deutschen Handwerks anstelle der Zwangsinnung die Pflichtinnung eingeführt, der Kreis der Mitglieder ausschließlich auf Uhrmacher beschränkt, während das Goldschmiedehandwerk eine eigene Innung mit dem Sitz in Dortmund erhält. Hinzu kommen für Bochum die Uhrmacher aus Wattenscheid und Witten. Hauptziel der letzten Jahre ist es gewesen, die Bestimmungen und Verordnungen aller Erlasse zum Aufbau des deutschen Handwerks und des Befähigungsnachweises den Mitgliedern vertraut zu machen. Die jetzige Tätigkeit erstreckt sich in der Hauptsache auf den Ausbau und die Durchbildung der inneren Struktur des Uhrmacherhandwerks. Einen großen Raum nimmt die Schulung sowohl der Lehrlinge wie auch der Meister und Gesellen ein. Bei den letzten Lehrlings=, Gehilfen= und Meisterprüfungen haben sich gute Erfolge auf allen Gebieten gezeigt, So steht heute das deutsche Handwerk dort, von wo aus es einer gesunden Entwicklung auf allen Gebieten entgegengeht. Durch die Gesetzgebung des Führers kann man wieder voller Vertrauen und Zuversicht in die Zukunft blicken. Alle Arbeit muß unter dem Leitwort„Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ stehen, dann wird das heimische Uhrmacherhandwerk seine Pflicht erfüllen, die ihm im Rahmen des Wiederaufbaus zufällt. St. Michael, Wanne=Eickel. 7 Uhr Frühmesse 8,30 Uhr hl. Messe mit Predigt. 10.30 Uhr Hochamt mit Predigt. 14,30 Uhr Andacht. St. Magdalenen W.=Höntrop. 6,45 Uhr erste hl. Messe mit Austeilung der hl. Kommnuion. Uhr Frühmesse mit gemeinschaftlicher hl. Kommunion der Jungmänner. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 2,30 Uhr Christenlehre. 3 Uhr Taufe 8 Uhr Pfarrandacht mit Segen, Evangelische Kirchengemeinden. Stadt Bochum. 45 Uhr Matthieu. 11,15 Uhr Matthieu. 3 Uhr Tauffeier, Zum 25 jährigen Bestehen der Uhrmacher=Innung 9,0 Uhr Schmidt 2. 11 Uhr Winnacker. 12,15 Uhr TaufChristuskirche. Kindergottesdienst. Liz. Schmidt. Friedenskirche Kindergottesdienst, feier, Winnacker. Lutherkirche. 9,45 Uhr Hardt. 11 Uhr Kindergottesdienst, Schmidt 2. 12 Uhr Tauffeier, Schmidt 2. Pauluskirche. 8 Uhr Matthieu. 9,30 Uhr Winnacker. 17,15 Uhr Schmidt 2. Johanneskirche. 11,15 Uhr Kindergottesdienst, Henrici. 9 Uhr masurischer Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Schneider. Altenbochum. 10 Uhr Hauptgottesdienst, Brühmann, 11 Uhr Kindergottesdienst. Gerthe. 9,30 Uhr Hauptgottesdienst, Endhölter. 10,45 Uhr Kindergottesdienst. 20 Uhr Bekenntnisgottesdienst, Liz A. Schmidt. Bochum=Hamme. 8 Uhr Frühgottesdienst an der Maarbrücke, Kraemer; 8 Uhr im Gemeindehaus, Bohnenkemper; 9,45 Uhr Hauptgottesdienst in der Kirche, Kraemer; 9,45 Uhr Hauptgottesdienst in Wegescheid, Bohnenkemper; 11,10 Uhr Kindergottesdienst in der Kirche, Kraemer; Gottesdienst im Gemeindehaus, Bach: 12,15 Uhr Taufstunde in der Kirche, Kraemer; 12 Uhr Taufstunde im Gemeindehaus, Bach. 20 Uhr Bekenntnisgottesdienst in der Friedenskirche. Harpen. 9,30 Uhr Gottesdienst Lobetal=Notkirche, Willer. 10,45 Uhr Kindergottesdienst. 17 Uhr Teilnahme der Vertreter der Gemeinde an der Sitzung anläßlich des Kirchentages(evangelisches Gemeindehaus Hamme). 20 Uhr Bekenntnisgottesdienst Kirche Gerthe, Liz. Schmidt, Hiltrop. 9.30 Uhr Gottesdienst, Fortmann. 10,45 Uhr Kindergottesdienst. 11.45 Uhr Taufen. Hofstede=Riemke. 8 Uhr Pitsch. 10 Uhr Generalsuperintendent D. Dibelins, Berlin. 11,15 Uhr Kindergottesdienst, Mühge. 12 Uhr Taufstunde. Hordel. 10 Uhr Gottesdienst, Höfker. 20 Ubr Beteiligung am Bekenntnisgottesdienst in der Christuskirche. Linden. 9.30 Uhr Festgottesdienst, Niemöller, Berlin=Dahlem. 11 Uhr Kindergottesdienst. 12 Uhr Taufen Dahlhausen. Wegen des Festgottesdienstes in Linden anläßlich des Kirchentages in Dahlhausen nur Frühgottesdienst um 8 Uhr. 11 Uhr Kindergottesdienst. 12 Uhr Taufen. Stiepel. 930 Uhr Gottesdienst in der Kirche Wagener. 10,45 Uhr Kindergottesdienst. 930 Uhr Gottesdienst im Lutberhaus, Husemeyer, 11 Uhr Kindergottesdienst. 8.30 Uhr Christenlehre im Lutherhaus. Buchbolz. 1030 Uhr Gottesdienst, Altena. lemmingen. 930 Uhr Hauptgottesdienst, Vikar Staupendahl. 10.15 Uhr Kirchentaufen. 10.15 Uhr Kindergottesdienst. 20 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche, Generalsuperintendent D. Dibelius, Berlin. 20 Uhr Gottesdienst in der Melanchthonkirche, Pfarrer D. Martin Niemöller aus Berlin=Dahlem Wiemelhausen. Melanchthon. 8 Uhr Bertelsmann. 9.45 Uhr Engelbert. 11.30 Uhr Kindergottesdienst und Kirchentaufen(Dr. Klein). 20 Uhr Bekenntnisgottesdienst aus Anlaß des Kirchtages, D. Niemöller, Berlin=Dahlem, und Stratenwerth. Dortmund. Petri. 8 Uhr Frühandacht(Christenlehre), Niedermeier. 9.30 Uhr Gottesdienst. Bertelsmann. 11 Uhr Kindergottesdienst und Taufen, Niedermeier. * 5 7 .. C 1 /3 chützentage im Bochumer Süden Die Hundertvierzigjahrfeier des Bürgerschützenvereins Bochum=Brenschede 1797 Im Suden Bochums hat man allezeit dem Schutzenwesen große Beachtung geschenkt, dessen Träger der Bürgerschützenverein Bochum=Brenschede 1797 ist. Der Verein, einer der ältesten Bochumer Schützenvereine überhmupt, erstreckt sich jedoch nicht nur auf das Gebiet des verhältnismäßig kleinen Brenschede, sondern seine Mitglieder wohnen auch in Wiemelhausen, zu dem ja Brenschede früher gehörte, im Ehrenfeld bis dicht an die Innenstadt, im angrenzenden Querenburg, Steinkuhl und WeitmarMark. Und wenn der Bürgerschützenverein Brenschede ein Schützenfest feierte, so waren das stets Volksfeste für den gesamten Bochumer Süden Heute, morgen und übermorgen werden diese Ortsteile wieder im Zeichen des Schützenfestes stehen, begeht der Verein doch seine Hundertierzigjahrfeier, wodurch dem großen Fest besondere Bedeutung zukommt. Die Geschichte des Schützenwesens im Bochumer Süden ist eng mit der des Herrensitzes Haus Brenschede verbunden. Der Verein hat von ihm seinen Namen erhalten. Ueber die Gründung des Bürgerschützenvereins Brenschede liegen keine Urkunden vor, jedoch gibt uns die alte Fahne des Vereins, die die Jahreszahl 1797 trägt und im Bochumer Heimatmuseum aufbewahrt wird, daruber Aufschluß. Sie ist das sichtbare Zeichen einer nunmehrigen hundertvierzigjährigen Schützentradition Es steht fest, daß der Verein schon damals auf Haus Brenschede, wo er heute noch tagt und feiert, seine Feste gefeiert hat. Erhalten geblieben sind die ersten Nachrichten darüber seit Mitte des vorigen Jahrhunderte Vorhei waren die Schützenfeste keine ständige Einrichtung, und der Verein mag lange Zeit in Vergessenheit geraten sem, denn man fand im Jahre 1854 beim Verhauf des Hauses Brenschede die alte Fahne nieder. Johann Wiedemann, der Vater des nachmaligen Schützenkönigs Julius Wiedemann, nahm die Fahne an sich und bewahrte sie bis zum Jahre 1864 auf, in dem nach langer Zeit das erste Schutzenfest gefeiert wurde, und zwar im nahen Steinkuhl. Heinrich Berke und Lisette Kikuth, beide aus Steinkuhl, konnten sich mit der Wirde des Königspuareo schmucken. Schutzen= oberst war damals Bernhard Rohsiepe Die Fahne verblieb in Steinkuhl beim Wirt Berke(heute Hülswann). Im Jahre 1872 holten die Brenscheder Schützen mit klingendem Spiel die alte Fahne nach Das bisherige Konigspaar Frau Haarmann und stellp. Vereinsfudrer Gustav Goldkuhle 7" .* 7 . Das Schützenkönigspaar mit den Offizieren beim Schutzensest 1911 In der Mitte das Konigspaar Heinrich Hanefeld sen. und Frau Neubaus. Dahinter der damalige Schunenoberst 1897 Auaust Düppe no Konig des Jahres Bilder: Archin Brenschede zuruck und feierten im Saale Clep ein Maiabendiest. Als im Jahre 1892 das haussche Besitztum abbrannte, holte das spätere mitglied des Vereino Heinrich Mette die Fal dem beennenden Hause heraus. Vom Jahre wurden die Schützenfeste regelmaßig gefeiert, u erstmalig im großen Festzelt. Dieses wie auch teren Feite in den Jahren 1897, 1902, 100 7, 10 und 1034, iber eren(e reits in der Vorwoche ausführlich berichtet haben, ae= stalteten sich immer glanzvoller und großer und bildeten jeweils Marksteine in der nunmehr hundertier= jährigen Geschichte des Vereins. Wir finden bei ihren die Namen der ältesten und behanntelten smen Brenschedeo, Stemkuhls und Wiemelhausens, we Düppe, Wiedemann, Voge dä Ollen gedohn, dat daut wie aus; 1797 Bürger- 1937 Schützenverein B.-Brenschede Samstag Sonntag Montag 140 Jahre Schützenfest im Festzelt auf Schloß Brenschede Die Schuhe sollen nicht nur fein, Nein, passend und bequem auch sein; Für all das bürgt in jeder Weise Schuh= Mildebrandt- und erst die Preise!! Schuhhaus Bochum. Wiemelhauser Straße 71 Weißwaren liefern blutenweiß Geschwister Schürmann, klein im Preis; Dort gibts nur deftig=duftige Sachen, Die jedem Blicke Freude machen. Geschwister Schürmann Bochum, Brenscheder Str. 52 Dem Wirte Fleer(Kikuth war's einst) Du hochwillkommen stets erscheinst; Er bietet auch zu diesem Feste Und vor= und nachher stets das Beste. Hermann Fleer Bochum, Markstraße 220 Wer Wert auf gutes Ausseh'n legt, Sorgt stets, daß auch sein Haar gepflegt, Wird ofter zum Friscur drum gehen Und Cbarpentier sich ausersehen. H. Charpentier, Friseur Bochum. Brenscheder Straße 46 Zum 140 jähr. Brenscheder Schützentes! stellte das Festzelt die altbek. Firma Westfälische Zeltverleih Willi Göbel, Dortmund-Somborn Böro: Bochum-Langendreer, Hohe Eiche 15 Tel.: Dortmund 82078. Tel.: Bochum 71764 Des Küfers Arbeit kam zu Ehr' Seit ein'gen Jahren wieder mehr, Man greift zu Deftgem wieder heute, Vergeßt drum Thein auch nicht ihr Leute. Lorenz Thein Faßtabrik Bochum, Querenburger Straße 17 Fernsprecher 68725 Wurst aller en ganz hochfein Und Fleisch v. n Rind, vom Kalb, vo Schwein, Woran sich jeder kann erlaben, Sind stets bei Schulte frisch zu haben. Metzgerei Schulte Bochum Brenscheder Straße 50 Sind Sofa, Couch und Chaiselongue Mal nicht mehr richtig im Fasson, So wird, wie alle Polstersachen Sie August Knaup gern wiedermachen. Aug. Knaup, Polstermeister BOCHUM Wiemelhauser Straße 379 „Laßt Blumen sprechen!" Weitbekannt Ist dieses Wort in Stadt und Land: Denk dran: die schönsten, duftig=zarten Bei Hendrichs ständig deiner warten. Albrecht Hendrichs Bochum. Glücksburgerstraße 1 Teleton 810 94 Bei Höltermann geh nie vorbei, Weil Wirtschaft und auch Metzgerei Dort jedem Wunsche stehen offen: Noch jeder hats da gut getroffen. Fr. Höltermann Bochum, Markstraße 261, Fernruf 815 24 Wer immer, was er auch gebaut, Sich August Klagges anvertraut, Ob's Zweck=, ob's Wohnungsbauten waren, Der ist dabei nie schlecht gefahren. August Klagges Baugeschan— Bochum, Am Gerstkamp 28 Was alkoholfrei man auch trinkt, 's ist gut, wenn Hochland es Dir bringt, Erfrischend wird's dem Gast bekommen. Drum wird es üb'rall gern genommen. Wilhelm Hochland Getränkegroßhandlung Mineralwasserfabrik Bochum, Wasserstr. 170, Ruf 67018 Ein nett Lokal, wie's dir gefallt, Findst du bei Heinrich Hanefeld: Dort wirst bedient du stets aufs beste, Vor allem auch beim Schutzenfeste. Heinr. Hanefeld Bochum, Brenscheder Str. 56 Fernsprecher 81182 Gibts was zu klempnern mal im Haus, So bessire nie es selber aus. Und auch in Neuanschaffungs=Fallen Sollst stets Karl Bischoff du bestellen. Karl Bischoff Klempnerel u. Insiallation Bochum, Brenscheder Straße 44 Während der Schützentesttage in Brenschede haben die Freunde des Schôtzengedankens und des Schießsports Gelegenheit, sich von dem Geist dieses traditionellen Volkstestes zu Oberzeugen. interessenten, die sich dem Bôrgarschutrenverein Bochum-Brenschede anzuschlieben beabsichtigen, mögen sich in einem der Stammlokale melden, oder sich an den Hauptmann des Vereins, Gustav Goldkuhle. Bochum. Brenscheder Straße 54. wenden. Bei Fernholz, auch wenn mal kein Es angenehm sich sitzen laßt. Zudem sind stets in dieser Schanke In Ordnung Speisen und Getranke Heinr. Fernholz Restaurant und Schießstände Bochum-Weltmar, Neulingstraße 42 Die Dächer flickt und neue macht Ganz meisterhaft stets August Bracht Er ist nicht nur Major der Schützen, Will gern dir auch als Meister nützen. Aug. Bracht Dachdeckermeister Bochum, BOlowplatz Gib selber nicht aus Pinseln dich. Soll mal Dein Heim erneuern sich: Das würd' doch nichts Gescheites geben, Dafür bestellt man Rumbera eben. Max Rumberg Bochum, Markstraße 261« Telefon 815 24 Die„Zweite“ mit dem forschen Schritt Hat längst ihr Stammlokal bei Schmidt Und fühlt sich dort gut aufgehoben. Drum wirds auch jeder Gast dort loben. Flege-Blere Ferd. Schmidt Bochum, Brenscheder Str. 40 geborn, Krois, Hanefeld, Reuhans, Wilg, Berghüser, Ohermann, Goldkuhle, Naarmann ulw., die sich unermu..ich für die Schützensache und den Verein eingesetzt und große Verdienste erworben haben. Die Geschichte der Kompagnien Ursprünglich bestand der Burgerschutzenverein Bochum-Brenschede aus einer Kompagnie, der sämtliche Schutzen angehörten. Ihre Führer waren die Obersten Düppe und Sonneborn. Im Jahre 1006 stellte man zum Schützenfest die erste Bürgerkompagnie auf und bei den Schützenfesten 1911 und 1927 waten es gar drei Kompagnien, die mit der Siammkompagnie am Frest teilnahmen. Auf Antrag des Hauptmanns der 2. Kompagnie und jetzigen Bataillonskommandeurs Aug. Bracht wurden diese drei Kompagnien am 1. April 1928 als selbständige Kompagnien in den Verein eingereiht. Damals stand die Stammkompagnie unter Leitung vor Hauptmann Deilmann, die 1. Kompagnie unter der des Hauptmanns Bergmann, die 2. unter Hauptmann Bracht und de 3. unter Hauptmann Voß. Reges Leben herrschte in allen Kompagnien, die das Bataillon unter Oberst Sonneborn bildeten und sich auf die einzelnen Teile des weiten Vereinsgebietes verteilten. Die 1. Kompagnie fand nach dem Tode von Hauptmann Berg= mann in Hauptmann Juliuo Berghüsei einen neuen Führer, bis vor einigen Wochen Hauptmann Nammerschmidt die Kompagnie übernaym. Die Stammkompagnie fuhrt seit dem Jahre 1930 Hauptwann Brandt und die 2. Kompa nie anstelle des vor einiger Zeit zum Kommandem des Bataillons ernannten Hauptmanns Bracht Hauptmann Haarmann als dienstältester Oberleutnant der Kompngnie. Nach Hauptmann Voß führte Hauptmann Julius Luppe und nach dessen Ernennung zum Konigsadjutanten Hauptmann Otto Möller die 3. KomWie das Fest gefeiert wird Bereits am gestrigen Abend hat das Schutzenfeit leinen Anfang mit dem. Zapfenstreich des gesamten Difizierkorps, der Feldwebel und Unteroffiziere sämtscher vier Kompagnien genommen. Nach dem Fapfenstreich veremte ein kameradschaftliches Beisammensein die Teilnehmer im Stammlohal der Königskompagnie. Der Zapfenstreich begann am Haus Brenschede und führte über den Akazienweg, die Burg=, Mark=, Stiepeler-, Brenscheder=, Bruch=, Wiemelhauser=, Borgholzstraße zum Stammlokal der 2. Kompagnie, in der der Kameradschafteabend stattfand. Der Samstag Geute treten die einzelnen Kompaarien, die in letzler Zeit sich in Ererzietabenden auf das Fest vorberettet haben, um 19 Umn vor ihren Stammlokalen an. Die Konigskompagnie hoit die Fahne ab und um 15,15 Uhr steht das Bataillon vor Haus Brenschede. Der König wird abgeholt und dann beginnt auf dem Gelände des Mitgliedes Bauern Ewald Wünnenhærg am Eingung des Lottentals das Königsschießen. Der Vogel wird nach überkommenem Brauch von der Stange geschossen. Um 20,30 Uhr beginnt der Königshall mit der Proklamation des neuen Konigspaares und Auszeichnung der besten Schützen. Am morgigen Sonntag ist um 6 Uhr großes Wecken durch das Trommlerkorpo. Um 14,30 Uhr tieten die Kompagnien vor ihren Stammlokalen an, die Fahne wird eingeholt und anschließend Paradeaufstellung auf der Baumhofstraße, Abnahme der Parade und Festzug durch folgende Straßen: Baumhef=, Mark=, Wiemelhauser=, Wasser=, Querenburger=, Brenscheder Straße zum Festzelt, das auf dem Festplatz neben dem Hause Brenschede aufgeschlagen ist. Am Abend findet der große Königsball statt. Am Montag nachmittag werden wie üblich ab 16 Um die Waisenkinder beider Konfessionen Bochums gespeist und auf dem Kirmesplatz unterhalten Um 17,30 Uhr marschieren die Kompagnien zum Feltzelt, in dem dann das Fest mit dem Schützenball seinen Ausklang nimmt. * Der Bürgerschützenverein Bochum=Brenschede 1797 hat sein Fest anläßlich seines 140jährigen Bestehens aufs Beste vorbereitet. An die Bürgerschaft der südlichen Stadtteile ergeht der Ruf zur Teilnahme und zur Beflaggung ihrer Häuserl 52. V. * Vier Schutzenkonige und zwei Koniginnen beim Schutzensest 1930 In der Mitte mit Konigskette und Diadem das Schützenkonigspaar 1030, Heinrich Hanefeld und Frau Ostermann. Links daneben das Paar des Jahres 1927, Heinrich Wieg und Frau Berghüser. Hinter diesen die Konigsadjutanten Oberleutnant Jul. Düppe und Hubert Hanefeld. Links vorn Schutzenkonig Krois(1906) und rechts vorn Schützenkönig Julius Wiedemann(1902). Drüm Schuͤtzen, blietot teu daͤm ollen Die Frau, die praktisch kaufen will, Geht gern zur Filiale Hill, Die Gustan Goldkuble verwaltet, Der im Verein als Führer schaltet. Gustav Goldkuhle Bochum. Brenscheder Straße 54 Hauptmann der„Ersten“ Hammerschmidt Auch als Elektriker sich müht Und hilft dir gern in solchen Fallen Er wartet nur auf dein Bestellen. F. Hammerschmidt Bochum. Markstraße 356 Teleton 819 07 Die Namen Kreft und Blum man kennt, Weil sie Kalk, Sand, Kies und Zement, Kurz: was zum Bau'n geyort, verkaufen: Drum braucht man nicht nach auswärts laufen. Kreft& Blum Wiemelhauser Str. 163 Zweigst.: Bochum-Stiepel Ecke Kemnader u Ministerstraße(tr. Behrenbeck) Im Grunewald bei Sonneborn Gibt's prima Bier und Wein und Korn; Die Ansicht noch ein jeder teilte, Der einmal dort in Steinkuhl weilte. Restaur.„Zum Grunewald“ Inh.: H. Sonneborn Ir. Bochum, Markstraße 139 Gern liefert Brot und Brötchen dir Im Wiemelhausener Revier, Geback und Torten auch zum Feste Stets Backer Kruse auf das beste. Heinr. Kruse, Bäckerei Ecke Wasserstr. Tel. 618 01 Bochum, Wiemelhauser Str., und Königstr. 24 Wer schießen will, hab' jederzeit Die richtge Munition bereit, Und die find'st du in reichstem Maße Nei Schaaf stets auf der Kortumstraße. Karl Schaat Stahlwaren- Waffen- Schleifere Bochum. Kortumstr. 35• Tel. 654 17 Beim Wirte Grewel kehr' nur ein Und du wirst ganz zufrieden sein, Denn neben Bier aus Malz und Hopfen, Hat er so manchen guten Tropfen. Heinrich Grewel Gasthof„Zum Jägerhol“ Bochum, Wiemelhauser Straße 102 Gehst Sonntags mit der Frau du aus, Auch in der Woche mal heraus, latz bei Fiege=Schmidt dich nieder; Schon ist's„Am Timpen" immer wieder. Restaurant Fiege-Schmidt Bochum Am Engelbertbrunnen Bedenk: In punkto Schreinerei Ist's auch noch langst nicht einerlei, Wer dich bedient in solchen Sachen, Doch Werter wird's stets richtig machen. Heinrich Herker Schreinermeister Sarglager Bochum, Wiemelhauser Straße 354 Brauchst du ein hübsches Konterfei, Ganz gleich, was für ein Bild es sei, So wirst du gut zum Ziele kommen, Wenn Photo=Lueg es übernommen. Photo Drogerie Lueg Bochum, Brenscheder Straße 52 Telefon 819 76 Verlangt des Heims Gemütlichkeit, Daß mal der Anstrich werd' erneut, So tu es nicht mit eignen Händen, An Grünendieck mußt du dich wenden Emil Grünendieck Malermelster Bochum, Markstraße 315« Tel. 81312 Beim Möbelkauf vertraue man In aller Ruh sich Ibina an; Er wird auch dich in allen Fällen Auf beste Art zufriedenstellen. Möbelhaus Ibing BOCHUM Markstraße 383 Telefon 813 76 Soll es ein Festtagsbraten sein, So kehr bei Ewald Haarmann ein. Als strammer Hauptmann unserer„Zweiten“ Versteht er sich auf„Fettigkeiten“. Bestes Geben- Mein Bestreben! Ewald Haarmann Metzgerei Bochum. Brenscheder Straße 46 Telefon 817 34 Ob nun zur Freude, ob zum Leid, Man andern duft'ge Blumen weiht, Stets wird es dankbar tief empfunden, Wenn Kappert sie zum Strauß gewunden. Heinr. Kappert Gartenbaubetrieb Bochum 7, Stlepeler Straße 153 An Schönheit rings im Heime fehlt's? Na, dann nur schleunigst auf zu Mehls, Dort find'st Tapeten du und Borte, Modern und stilvoll jede Sorte. Glas- Farben- Lacke- Tepplche Tapetenhaus A. Mehls Bochum. Bronscheder Straße 50 Schloß Brenschede so alt als schön, Ward als das Stammheim auserseh'n: Ja und bei Hartmann läßt sich's sitzen; Das wissen langst schon unsere Schützen. Gaststätte„Haus Brenschede“ Inh: Fr. Hartmann Bochum, Baumhofstraße 17 Sucht einen saft'gen Braten man, Kommt man bei Maarmann gut stets an, Weil dort in Fleisch, in Wurst und Schinken Nur erste Qualitäten winken. W. Haarmann Metzgerel Bochum, Markstraße 386 Ob aus der Nah du oder Fern— Bei Vocke sitzt ein jeder gern; Er ist besorgt für Kehl und Magen, wars Festzelt auch in diesen Tagen. Gaststätte Albert Vocke Bochum, Wiemelhauser Str. 214 L 1 »a 9. Wengeler=Schmuch im Lottental, ne Stätte wirklich ideal; Dort wird's nicht nur an schönen Tagen, Nein, immer jedem Gast behagen. Gaststätt. Wengeler-Schmuch Bochum, Im Lottenta 1.. 1 2 Seit 1872 Das traditionelle Heimat- u. Familienblatt aller Kreise: Volks-Zeitung Up. 1 . * Groß Bochuil meldet... Bochum-Wiemellausen Wasser auf Gurkensalat, Von schweren Magen krämpfen wurde eine 41jährige Bankangestellte von der Querenburger Straße befallen, die Donrtagalend Gurkensalat gegessen und kurz darauf Zitronenwasser getrunken hatte. Sie mußte ins Krankenhaus gebracht werden.(kr.) bei dieser Gelegenheit zeigen, daß sie den üterkommenen Schützengeist pflegen und dem Schützengedanken weiter in Treue anhängen. Bochum-Gerthe Bochum-Hamme 4Y" * 10 Jahre Loschzug 3. Der Löschzug 3 der Feuerlöschpolizei Hamme besteht jetzt vier Jahrzehnte. Bei der Gründung vor 40 Jahren wurde der damalige Gemeindevorsteher Schulte=Terboven als Brandmeister gewählt. Mit großem Eifer ging man an die Ausbildung und bald hatte die Wehr kei verschiedenen Bränden ihre Einsatzbereitschaft und Schlagkraft zu zeigen, so vor allem bei den Bränden auf der Rudolfstraße, Berggate und auf der Gahlenschenstraße, weiter bei einem Brande auf dem Gerlingschen Hofe. 1904 übernahm der Bruder des ersten Brandmeisters die Führung des Löschzuges, dem der Schneidermeister Henkel folgte, der diesen Posten bis 1923 verwaltete. In diesem Jahre wurde Schuhmachermeister Osthoft an die Spitze der Wehr berufen, er hat sie bis zum Jahre 1933 geführt. Der Löschzug verfügt über in regelmäßig stattfindenden Uebungen geschulte und vorschriftsmäßig ausgebildete Kräfte. Sein Jubiläum wird er morgen in festlichem Ramen begehen. Bochum-Marmelshagen Den Langfingern wird auf die Finger gesehen Sobald die ersten Früchte im Garten reifen, sind die Langfinger wieder an der Arbeit, um zu ernten, wo andere gesät haben. Es ist zwar reichlich mühevoll, aber die Kleingärtner nehmen auch diese Arbeit noch gern auf sich und organisieren einen nächtlichen Streifendienst. Diese Einrichtung besteht schon seit Jahren und hat sich außerordentlich gut bewährt. Bochum-Altenbochum Sein Pflichtschießen hielt der Schützenverein „Jägerlust" Altenbochum auf dem Schießstand Ruwe in Kornharpen ab. Der Schießwart Robert Stöber erzielte 57 Ringe, Otto Bahl 51 Ringe. 50 Ringe schossen Rudolf Dzeia, Otto Dzeia, Willy Konetzka und Gustav Werner. Das nächste Schießen wird Sonntag abgehalten, es geht um die Vereinsmeisterschaft. Bochum-Langendreer Der Tag der Deutschen Frau, ein Werbetag für das Deutsche Frauenwerk, wird in Langendreer am 20. Juni stattfinden. Am 19. soll in allen Orts abschnitten der Frauenschaft eine Sonnenwendfeier stattfinden und am nächsten Tage ist im Rahmen einer Leistungsschau und Ausstellung eine Feierstunde vorgesehen. Starke Abordnungen schicken auch die Langen dreerer Männergesangvereine, die zum Sänger kreis Witten gehören, in dem in 73 Vereinen fast 2000 Sänger zusammengeschlossen sind, zum Bundesfest in Breslau. Der MGV. Crengeldanz wird mit 50 Sängern vertreten sein, während die Zahl der übrigen Abordnungen zwischen 19 und 50 schwankt. Silberhochzeit. Die langjährigen Bezieher der „Volkszeitung“. Eheleute Johann Lindemann und Frau Pedwig, geb. Stackelbeck, Gerthe. Fritz Funke=Straße 16, feiern Montag ihr silbernes Ebejubiläum im Kreise ihrer Angehörigen. Glückauf zur goldenen! In die Kreissäge geraten. Der Schreinermeister Albert W. Bethanienstraße, kam beim Zurichten von Holzstücken mit der Hand an die Kreissäge. Der Daumen wurde glatt algeschnitten. Dreifaches Jubiläum. Die Eheleute Schneidermeister Hermann Remmert und Frau Hedwig. geb. Weamann, können heute das Fest der silbernen Hochzeit feiern. Gleichzeitig wohnt das Inbelpaar 25 Jahre im Hause des Herrn Höttecke Lothringer Straße 15, und der Jubelbräutigam kann mit dem Ehrentag auch noch sein 25jähriges Geschäftsiubiläum feiern. O. du schönes Sauerland. Die 3. Kompagnie des Bürgerschützenvereins Bochum-Gerthe unternahm mit den Mitgliedern und Familienangehorigen unter ihrem Hauptmann Timmermann eine Autobusfahrt ins herrliche Volmetal. Nach der Kaffepause in Reckhammer übernahm August Reuter als alter Natur= und Wanderfreund die Führung für die Fußwanderung, die durch die herrlichen Waldungen zur Glörtalsperre und dann über den einzigartigen Volmehangwea nach Rummenohl führte. Nach einem erlebnisreichen Tag kehrte man in den späten Abendstunden wohllefriedigt in die Heimat zurück(va.) Bochum-Hiltrop-Bergen Hiltroper Volkspark nicht gefährdet. Die Bevölkerung von Gerthe und Hiltrop darf sich glücklich schätzen, ganz in der Nähe ihrer Wohnungen einen Park zu besitzen, der besonders in den heißen Tagen immer mehr zur Erholungsstätte wird. Es ist bekannt, daß die Baumbestände des Zillertales von einer ungewöhnlich starken Ranpenplage befallen sind. Wenn der herrliche Baumbestand des Volksparkes davon kast gänzlich verschont ist, dann ist das der Sorgfalt der stadtischen Gartenbauverwaltung zu verdanken, die schon im vergangenen Jahr vom Herbst bis zum Frühjahr ständig mehrere Arbeiter beschäftigt, die die Aufgale hatten, die Raupennester von den Bäumen zu entfernen und zu verbrennen. Diese Arbeiten sind leider an verschiedenen Eichen, die sich in Privatbesitz befinden, nicht durchgeführt worden. Diese Rume sind khl gefressen und von ihnen sind Raupen auch in die angrenzenden Gebiete gezogen Im großen und ganzen ist der Hiltroper Volks park aber so gut wie frei von Raupen und von einer Sperrung des Parks kann überhaupt nicht die Rede sein. Bei dieser Gelegenheit seien auch einige Wünsche wiederholt, die von den Besuchern des Parks oft geäußert werden. Man würde es begrüßen, wenn neben alkoholfreien Getränken auch Bier ausgeschenkt würde und weiter wäre es angebracht, wenn an den Hauptwegen und auf der Terrasse einige Lampen aufgestellt würden. Im Gnkenberg hat man das bereits gemacht Bochum-Linden-Dahlhausen Zur letzten Ruhe bestattet. Gestern Nachmittag wurde auf dem hiesigen katholischen Friedhof der Soldat Fritz Schmitz zur letzten Ruhe bestattet. Am elterlichen Hause. wo die Leiche aufgebahrt war, hatten SA.=Männer die Ehrenwache gestellt Geführt von der Standartenkapelle setzte sich der Leichenzeug in Bewegung. Unter den Trauergästen sah man auch eine Abteilung der Panzerabwehrkompagnie, bei der der Verstorbene gedient hatte. Außerdem waren sämtliche militärischen Kameradschaften, ferner die HJ. mit starken Abordnungen vertreten. Vikar Stapelmann nahm die Einsegnung vor. Anschließend sprach Obersturmbann führer Robert Langer. Wahrend das Lied vom guten Kameraden erklang, senkten sich die Fahnen über dem offenen Grab zum letzten Gruß an den toten Kameraden In der Pflichtversammlung der Dahlhauser Frauenschaft teilte die Leiterin Frl. Schwarz mit, daß die Frauenschaft Samstagabend an der Sonnenwendfeier der HJ. auf dem Wienkopp teilnimmt. Die Frauen treffen sich mit ihren Kindern um 6,00 Uhr am Dahlhauser Bahnhof und wandern von dort gemeinsam zum Wienkopp. Für die KdF.=Fahrt nach Düsseldorf am 27. Juni Preis 2.40 Mk.) werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Ende Juli findet ein Tagesausflug statt, auch dazu kann man sich bei den Blockfrauen schon melden. Zum Abschluß der Versammlung wurde ein Vortrag über Luftschutz gehalten. Wenn man einen über den Durst trinkt. Vor einigen Tagen kamen einige Leute durch den Alten General“ und verlangten von dem Bierhändler Bier. Da sie schon allerlei getrünken hatten, wurde ihnen kein Bier gegeben. Darauf nahmen sie ohne weitere Erklärungen einen guten Kinderwagen, setzten einige Leute darein und fuhren einige Meter. bis der Wagen zusammenbrach, und warfen die kümmerlichen Reste den Abhang hinunter. Der neue Kirmesplau hat sich bewährt. Das Wetter meinte es zwar fast zu gut und der richtige Kirmestrubel kam immer erst in den Alendstunden auf. Sonntag brechen die Schausteller ihre Zelte wieder ab Silberjubiläum der Kriegerkameradschaft Bergen Bochum-Werne Auf einer Kundgebung der NSDAP. spricht am Dienstag im großen Ewaldschen Saale um 20 Uhr Beauftragte des rassepolitischen Amtes Dr. Jeß. Fur alle Gliederungen ist an diesem Abend Dienst angesetzt. Als letzte größere Veranstaltung vor dem Schützenfest findet Sonntag ein Propagandamarsch aller Schützen durch den Ortsteil statt. Anschließend wird, wie wir schon mitteilten, die Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Die Schützen werden Sonntag begeht die Kriegerkameradschaft Vergen in der Turn= und Festhalle die Feier ihres 25jährigen Bestehens. Zur Gründungsversammlung eines Kriegervereins im Ortsteil Bergen hatten sich am 3. März 1912 22 Kameraden eingefunden. Der erste Vor stand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Friedrich Becker, 2. Vorsitzender Heinrich Schulte zu Bergen, 1. Schriftführer Kurt Graf, 2. Schriftführer Heinrich Erkelenz, 1. Kassierer Johann Kalk. 2. Kassierer Johann Düppe. Beisitzer wurden August Wöhrmann, Heinrich Willike und Franz Dirszus, während Lehrer Emil Jansen als Feldwebel gewählt wurde. Das Fundament war somit gelegt für eine rege Vereinstätigkeit, die alsbald einsetzte. Bereits in der nächsten Versammlung wurde beschlossen, den Hinterbliebenen verstorbener Kameraden eine Beihilfe zu gewähren. Im September erfolgte der Anschluß an den damaligen Landeskriegerverband. Von Anfang seines Bestehens an legte der Verein großen Wert auf den Schießsport. Jäh unterbrochen wurde die lebhafte Vereins tätigkeit durch den Ausbruch des Krieges. Von den 27 Kameraden, die zu den Fahnen eilten, starben den Tod fürs Vaterland Wilhelm Niggetirt, Hermann Opitz. Jakob Bein und Gustav Wagener. Nach dem Kriege weihte der Verein in einem großen dreitägigen Fest in einem Zelt auf dem Hofe des ersten Vorsitzenden Becker seine Fahne, obschon eine kommunistisch verhetzte Menge die Feier stören und verhindern wollte. Wahrend des Ruhreinbruchs ruhte die Vereinstätigkeit ganz, Fahne und das übrige Vereinseigentum waren im unbesetzten Gebiet in Sicherheit gebracht. Am 9. August 1925 fand nach zweieinhalbjähriger Pause wieder eine Versammlung statt. Besondere Verdienste hat sich die Kameradschaft durch die Errichtung eines Gefallenendenkmals in Bergen erworben Gar manches könnte noch aus der Vereinsaeschichte erwähnt werden, wenn der Raum dafür zur Verfügung stände. Echte Kameradschaft, treues Gedenken der gefallenen und verstorbenen Kameraden, edle Hilfsbereitschaft und Treue bis zum Tode für das geliebte deutsche Vaterland und seinen Fuhrer Adolf Hitler wird auch weiter Richtschnur sein für die Arbeit der Kriegerkameradschaft Bergen. Aus unserem Verbreitungsgebiet Witten. In selbstmorderischer Absicht sprang Donnerstag früh ein 35jähriger Mann, nachdem er seinen Rock ausgezogen hatte, von der Ruhrbrücke ins Wasser. Aus einem Schreiben geht hervor, daß er freiwillig aus dem Leben scheiden wollte. Die Leiche ist bisher noch nicht gelandet worden Hase verschuldet Verkehrsunfall. Eine gewiß nicht alltägliche Ursache hatte am Montag ein Verkehrsunfall, lei dem ein Radfahrer leicht verletzt wurde. Ein Hase lief dem Radfahrer gegen das Rad. Meister Lampe mußte dahei sein Leben lassen. Wattenscheid. 52000 Kilogramm Altstoffe wurden bisher im Kreise Wattenscheid gesammelt. Das Ergehnis zeigt, welche Werte der Volkswirtschaft durch eine planmäßige Erfassung aller in den Haushalten anfallenden Altstoffe erhalten werden können. Im einzelnen wurden folgende Mengen der Weiterverwertung zugeführt: Ueber 40000 Kilogramm Blech, über 5000 Kilogramm Altpapier, fast 5000 Kilogramm Eisen und größere Mengen Tuben und Staniol. Messing, Kupfer, Blei, Gummi, Aluminium. Das Geld, das beim Verkauf dieser Altstoffe eingekommen ist, wurde den Jugendorganisationen zur Verfügung gestellt. Wanne Eickel. Ehrenurkunden für Freikorpskampfer wurden beim letzten Monatsappell bei Funke folgenden Kameraden verliehen: Friedrich Wenzel, Heinrich Gebauer, Wilh. Ritzfeld. Ferdinand Firnaes und Hermann Rinnert. Was man nicht alles verliert. Folgende Gegenstände sind auf dem Fundamt abgeliefert: Mehrere Damenbandtaschen mit und ohne Inhalt, ein Paar Rollschube, ein Herrenfahrrad, eine weiße Stricktacke mit Reißverschluß, Sandalen, eine Trainingshose, weiße Boxerschuhe, blauer Kindermantel, dunkelgrauer Herrenrock, ein großer Schlüssel(weh dem armen Mann, wenn es ein Hausschlüssel ist!), ein Kinderschuh.— Zugelaufen sind ein Schaferhund und eine Schaferhündin.— Zugeflogen ist ein Huhn und ein Kanarienvogel Unerkannt entkommen ist der Radfahrer, der am Dienstag gegen 19.0 Uhr auf der AdollHitler=Straße, in Höhe der Josef=Wagner=Strabe. eine Radfahrerin anfuhr, die dadurch zu Boden geschleudert und so erheblich verletzt wurde, daß sie sich in ärztliche Behandlung begeben mußte. De Kriminalpolizei, Gelsenkirbener Straße 25. erbittet sachdienliche Angaben, die zur Feststellung des Namens des oben erwähnten Radfahrere dienen können Veranstaltungskalender Aus den katholischen Pfarrgemeinden. Das Fest des beiligen Antonius don Padua fallt in diesem Jahre auf Sonng den rd auch dieses Mal in der Cbrin-Königskirche der Franaisianer in ber neraenrachten teterln M begangen. In der ersten heiligen Messe um 6 Uhr ist Aussetzung des Allerbeiligsten, um 9.# Uhr beginnt das feierliche Lepttenhochamt. Nachmittags um 15 Uhr findet die beliebte Kinder- und weide mit Umgang der Kinder statt. de Lilien oder Blumen mitführen. Abends um- Unr ist Festpredigt und anschließend Gestandacht mn Verehrung der Reliquien.— Der Dritte Orden halt am Sonntag seine Wallfahrt nach Werl Sonderzug fahrt nicht um 5,15 Uhr, sondern bereits um 4,45 Uhr vom Hauptbahnhof Aus der evgl. Gemeinde. Am moraigen Sonntag wird im Kirchenkreis chum ein Kirchentag mit Abendgottesdiensten in Christus=, Melanchthon=, Friedens=, Luther= und der Kirche zu Gerthe veranstaltet.— Der We gottesdienst in der Friedenskirche findet wahren! Sommermonate nicht statt.— Zur Tagung und 1 Jahresfest der Inneren Mission in Bechel bei feld fahrt ab Bochum ein Sonderzug Wer ist Dein Handwerker? Gewerbetreibende, die Dein Verfrauen Rührige Auto- Reiten Auto- und Riesenluftreifen lligs en Preisen Joset Clement Bochum. Dorstener Str. 19 (roße Auswahl an Bärgen in allen Preislagen. von 75 RM und höher Zugelassen für Wohlfshrtssärge Beleuchtungskörper LORENZ SIEPE Dorstener Strabe 16 Teleton 64381 I FrISSGE IIIII Lassen Sie Ihr Haar den n Salon W. Wollmer — Veleton 62110 Mlempner und installateur I Albert Treitz Bauklempnerei und gesundheitstechn. Anlagen Mozartstr. 51alteserstr. 17 Telefon 65380 Maier und Anstreicher Franz Hegel Malergeschäft Bochum, Hildegardstraße 29 Ruf 65137 H. Kemner Bochum, Bongardstraße 33 Telefon 81 8 Kürschnerei, Mützenmacherei Spezialgeschöft I. Herrenartihe MODeL Höbelkaul ist Vertrauenssache Darum denken Sie bei Bedarf an das alte, reelle Möbelfachgeschse Wilhelm Schrudde Bochum. Roonstr. 37(Nahe Marienkirche.) Geschäft best. über 80 Jahre OP UEeF IIIII Dlplom-Optiker Bochum, Kertumetrase 9 Ruf 624 24 Lieferant aller Hrankenkassen Poisterer Polstermöbel von Friedr. Brandt Bochum, Dorsiener Strabe 3 Rut 63904 Ronprooume Ankauf von Lumpen, Anochen. Iisen. Metallen und Papter Firma V. Braun. Bochum ultschinerstraße 5 € Telefon 670 III, ScRReIGSE E. Ojemann Tuch- und Maßgeschäft Bochum, Blücherstr. 60 Fernsprecher Nr. 640 07 Anterügund eleg Herren und Damen Garderoben Uallormen jeder Art "Schlosserer Franz Holttort Re 1mptoristenstraße 27 Rut 6150 Schlosserei- Lulo-Reparaturen ! Schun-masgeschen Reparaturen gut— sauber— billig Welten u. Strecken Franz Scholz Blücherstr. 60 Hofsteder Str. 2 III SPSCNOEI Spedition Scharpey Bochum, Hattinger Str. 233 Kortumstraße 7 Mod. Omnibusse/ Fernumzins Ruf 63344/63145 IIIVIII SUcHerST IMI Pissee- Hohlsaum-Webstich anenoroten und sonstge Sper. Geschw. Speith kattager dir. 63 aet aat3e Mtes bahahaltestelle Sternatra Verbreitungsebiet Witten. r Absicht sprang DonnersMann, nachdem er seinen von der Ruhrbrücke ins chreiben geht hervor, daß eben scheiden wollte. Die icht gelandet worden rkehrsunfall. Eine hatte am Montag ein ein Radfahrer leicht verlief dem Radfahrer gegen pe mußte dahei sein Leben Wattenscheid. tstoffe wurden bisher im sammelt. Das Ergebnis Volkswirtschaft durch eine aller in den Haushalten salten werden können. Im nde Mengen der WeiterUeber 40000 Kilogramm amm Altpapier, fast 500 größere Mengen Tuben Kupfer, Blei, Gummi, das heim Verkauf dieser l. wurde den Jugendorgaa gestellt. Wanne Eickel. Freikorpokampfer wurden vell bei Funke folgenden friedrich Wenzel, Heinrich Ferdinand Firnaes und verliert. Folgende Gegenindamt abgeliefert: Mehmit und ohne Inhalt, ein errenfahrrad, eine weiße Aus. Sandalen, eine Trairschuhe, blauer KinderHerrenrock, ein großer ten Mann, wenn es ein inderschub.— Zugelaufen d eine Schaferhündin.— und ein Kanarienvogel n ist der Radfahrer, der 5 Uhr auf der Adollder Josef=Wagner=Straße. r. die dadurch zu Boden lich verletzt wurde, daß sie ung begeben mußte. De kirchener Straße 25, erben. die zur Jeststellung wähnten Radfahrere diengskalender en Pfarrgemeinden. gen Antonius don Jahre auf Sonniaa dea dieses Mal wieder in der der Franzislaner gebrachten feierlichen Beise heiligen Messe um 6 Uhr um V.3 Uhr beenhochamt, Nachmittags um Kinder= und Lilien r Kinder statt, die weite ihren. Abends um* Un nschließend Festandacht mn — Der Dritte Orden Ballfahrt nach Werl. Ter dt um 6.15 Uhr, sondern Hauptbahnhof l. Gemeinde. wird im Kirchenkreis Po= Abendgottesdiensten in det Friedens=, Luther= und i anstaltet.— Der Wochen iskirche findet wahrend der Lission in Bechel bei Sonderzug chun masgeschen araturen gut— sauber— billig Welten u. Strecken Franz Scholz r. 60 Hofsteder Str. 2 von Scharpey chum, Hattinger Str. 23 Ftumstraße 7 Umnibusse/ Fernumzüpe 63344/63145 Sucheret Nohlsaum-Webstich atrabee Vertstr. Kampf der Motoren auf dem Nürburgring das internationale Eifelrennen mit großartiger Besetzung- Kennen der Motorräder, der Sport- und großen Kennwagen- Neue Rekorde zu erwarten Wenn der Autosport in wenigen Jahren in einem unaufhaltsamen Siegeszug die Massen erobert hat, einem Spori der Volkotümlichkeit wurde, dann ist das in erster Linie der ständig wachsenden Anzehungskraft der Rennen auf dem Nürburgring zuzuschreiben. Und hier nimmt das Eifelrennen wiederum eine Sonderstellung ein. Während beim wroßen Preis von Deutschland das Interesse ausschließlich der Schlacht der großen Wagen gilt, ist das Eifelrennen das Rennen der Mannigfaltigkeit, in dem die Hunderttausende fast mit der gleichen Anteilnahme den Kampf der großen und kleinen Notorräder, der Sport= und kleinen Rennwagen und bließlich der großen silbernschimmernden Masch ten verfolgen. Das Eifelrennen brachte al“ be sonders starker Faktor volkstümlicher Wirkung den Notorsport mit all seinen Reizen, seinen spannenden Gefechtsmöglichkeiten und seiner kaum bemenzten Jagd nach der Krone der Geschwindigkeit in den Interessensbereich aller. Die Eroberung der Massen wurde hier begründet Sieg der Geschwindigkeit Am Sonntag wird in aller Frühe wieder der Pollerschuß zum Zeichen des Starts zum Eifelrennen auf dem Nürburgring fallen. Hunderttausende umsaumen dann wieder die herrliche Strecke um die malerische Ruine in der freundlich herben Eifellandschaft, die jetzt im Schmuck der Sommerpracht alle ihre eigenartigen Reize entfaltet. Wir sind es heute gewohnt, daß die Besucherscharen in Riesenzahlen aus allen Teilen des Reichs und aus dem Ausland herbeieilen, genau so wie uns die ständig wachsende Geschwindigkeit unserer Wagen fast als eine Selbstverständlichkeit erscheint. Es sind jetzt genau zehn Jahre her, daß der Nürburgring eröffnet wurde 18. Juni 1927 siegte Rudolf Caracciola im ersten Wettbewerb auf dem„Ring“ mit einem Stundenmittel von 96,5 Klm., eine einzigartige Leistung. Die Entwicklung schritt zwar langsam, aber siegessicher weiter. Bald fuhr Louis Chiron, der alte Amnakenner, über 100 Klm. und 1934 erreichte Caracciola auf Alfa Romeo 118,7 Klm. Das ar die Zeit der Krise im deutschen Automobilbau. En glangvoller Aufstieg sollt= diesen gefährlichen Bedergang überwinden. Als der Führer zur Macht kam, schlug auch für en deutschen Autosport die Stunde. Deutsche Techer bauten neue Rennwagen, und auf dem Nürrgring begann die Reihe der großen deutschen Friumphe. Hans Stuck stellte den Geschwindigkeilsrekord auf 123 Kim=Std. Beim Eifelrennen in vergangenen Jahr, das den ersten großen Siea Rosemeners brachte, war eine neue Steigerung wegen des starken Nebels nicht möglich. Aber beim Großen Preis von Deutschland, wenige Wochen spä*r, holte Rosemeyer in großem Siegeslauf ein Stunvon 131,6 Klm.=Std. heraus. Ein Triumih der deutschen Wagen— und des Nürburgrings! Wo liegt die Grenze? Welche Geschwindigleiten brinn uns das Internationale Eifelrennen am kommenden Sonntag? Ereben wir eine neue Spitzenleistung? Die deutschen Wagen sind noch schneller geworden. Die wachsende Erfahrung beseitigte auf dem Nürburgring Schwierigkeilen und Hindernisse, jo daß auch der Ring „schneller“ geworden ist. Wo wird am Sonntag die chrenzlinie gezoren? Die Strecke selbst wird in startem Maße die Geschwindigkeit bestimmen. Wir wissen, daß die deutschen Wagen auf dem Nürburgring nicht gang ausgefahren werden konnen, daß hier der Fahter nicht nur mit Herz, sondern vor allem mit dem Kopf fahren muß. Kaltblütigkeit und Sicherheit in den schwierigen Kurven, ein feines Gefühl für die Spurtmöglichkeiten auf den Geraden und schließlich auch die Taktik der Vorsicht, die besonders die Schonung der Reifen verlangt, sind ausschlaggebend für den Eieg. Nur dank dieser Eigenschaften konnte . B. Nuvolari vor zwei Jahren noch den Großen preis von Deutschland auf dem Ring gewinnen, obwohl die deutschen Wagen schneller waren. Und bier negt auch am Sonntag wiederum die Chace der tüchtigen Jtaliener. wieder Zweikampf Mercedes, Benz— Auto Union? ist natürlich sehr naheliegend, auch am Sonnwieder einen überlegenen Sieg der deutschen wagen zu erwarten, und wenn nicht alles trügt, wird es auch diesmal wieder zu dem heißen Zweitampf der deutichen Firmen kommen, in dem in diesem Jahr Mercedes=Beng durch Hermann Lang wweimal siegreich geblieben ist. Aber die italienichen Wagen werden auf dem kurvenreichen Ring desser mitkommen, und die drei Alfa=Romeo=Fahrer Fubolari, Farina und Carraroli sind Fahrer, die e Kurventechnik meisterlich beherrschen. Stuck mußte erst am letzten Sonntag auf der schwierigen Strecke bei Rio de Janeiro durch seine Niederlage legen Pintacuda anerkennen, daß Geschwindigkeit allein den Sieg nicht sichert. Die deutschen Wagen werden wieder von den eiten Kämpen des Nürburgrings gesteuert, aber wir nden auch die Namen des Nachwuchses, der ehrezig nach dem Siegeslorbeer greift. Die Mercedesdeng=Wagen fahren Caracciola, Lana von Skauchitsch, Seaman und Kautz, und am Steuer der Anto=Union Wagen sitzen Rosemeyer, von Delius, Fagioli, Hasse und Mülc k. Hinzukommen noch sieben weitere Fahrer. stößtenteils auf Maserati, die aber für einen Sieg nicht in Betracht kommen. Wer wird diesmal Sieger? Wie könnte man die Frage nach dem Sieger des besfährigen Eifelrennens im voraus beantworten, die mannigiachen Tücken und unberechenbaren Hwischentalle eines Rennens erst den Ausschlag Nben. Ob Lang seinen dritten Sieg in diesem Jahr ausführt, ob Rosemeyer, der im letzten Jahre auf dem Riny seine großen Triumphe feierte, zu einem neuen Sieg kommt, ob die alten„Füchse“, wie Caracciola, von Brauchitsch und Fagioli, ob der tüch tige Nachwuchs oder gar einer der Italiener seinen Wagen siegreich durchs Ziel steuert, wer könnte darauf eine Antwort geben? Das Rennen wird entscheiden. Und es wird gewiß wieder ein Rennen geben,, das heißen Kampf, den Sieg der Schnelligleit der Wagen und der Fahrkunst der kühnen Männer am Steuer und eine begeisterte Anteilnahme der Hunderttausende an der Strecke bringen wird. Auch die Motorradfahrer Mit großem Interesse wird man aber auch die Rennen der Motorräder verfolgen, die bei den Solofahrern den dritten Meisterschaftslauf und bei den Beiwagenfahrern die erste Prüfung für den Titel bringen. 113 Maschinen aus dem In= und Ausland wurden gemeldet. In der kleinen Klasse sehen wir Winkler und Petruschke auf DKW am Start, Fleischmann, Mellmann(beide NSU) und Hamelehle(Norton) werden sich bei den 350er=Maschinen einen großen Kampf liefern, und in der Halbliterklasse kommen Ley, Gall ebeide BMW), Mansfeld, Bodmer, Herz(alle TaW), Fleischmann und Mellmann in erster Linie für den Sieg in Frage. Sehr stark ist auch die Klasse der Beiwagen besetzt. Und schließlich gibt es noch ein Rennen der Sportwagen, das mit Sicherheit viele fesselnde Kampfzenen bringen wird. Ernst Henne(BMW) hat hier die größten Siegesaussichten. Zum Start ist alles bereit! Wer wird als Sieger die heiße Motorenschlacht des Internationalen Eifelrennens 1037 verlassen? Kosemeyer sehr schnell In der Nacht zum Freitag waren mehrere Baugruppen damit beschäftigt, die durch die große Hitze des Donnerstags entstandenen schadhaften Stellen auf der Decke des Nürburgrings auszubessern. Durch dauernde Berieselung, die auch noch am Tage selbst fortgesetzt wurde, gelang es, die Bahn wieder einwandfrei zu gestalten Bereits um 6 Uhr morgens setzte der Trainingsbetrieb der Rennwagen ein, die bis gegen 9 Uhr Runde um Runde drehten. Mercedes=Benz und die Auto=Union waren mit allen Wagen zur Stelle. Rosemeyer war auch heute wieder der schnellste FahMinuten und mehrere Runden schaffte er in rund 10 Minuten, wobei er die schnellste mit 137,5 kmstd. 9:57,3 Minuten) durchfuhr. Es ist dabei zu berücksichtigen, daß Rosemeyer unterwegs noch drei Wagen überholen mußte und an den ausgebesserten Stellen etwas vorsichtig fahren mußte, da sie noch sehr naß waren. Der Opfertag des deutschen Sports Nationalmannschaft in Dresden Der 18. Juni 1W7 ist ein Opfertag des deut= schen Sparts. Er hat aber seine besondere Bedeutung, denn der Sport opfert diesmal für sich selbst. Alle Einnahmen aus den an diesem Opfertag abgehaltenen Spielen und anderen Veranstaltungen werden restlos für die Ausbildung der deutschen Jugend verwendet. Aus diesem Grunde wird verall ein recht großes Sportprogramm abgewickelt. Der Zweck verpflichtet. Heute steht die gesamte deutsche Jugend geschlossen in einer Front und wird zwangsläufig mit dem Sport vertraut gemacht. Es gibt Fußball=, Handball=, Turn= und Ruder=Pimpfe und es wird wohl nicht mehr lange dauern, wo es nur noch wenig Nichtschwimmer in Deutschland gibtEine solche riesige Erziehungsarbeit kostet Geld. Geräte müssen angeschafft werden, Kurse sind durch zuführen und Pfennig kommt zu Pfennig und ergibt unter dem Strich eine Riesensumme. Wer einmal gesehen hat, wie sich beute unsere Jungens wieder sorglos auf einen Fußballplatz herumtummeln, der wird unter seinen Freunden und Bekannten dafür werben, daß keiner aus der großen westdeutschen Sportgemeinde am Sonntag bei den Veranstaltungen fehlt. Pfennig kommt zu Pfennig und das ergibt auch eine große Summe. Sachsen=Elf als Gegner Das fuspallsportliche Ereignis des Opfertages des deutschen Sports führt am Sonntag im Dresdener Ostragehege die sächsische Gauelf mit der deutschen Nationalmannschaft zusammen, in der lediglich die Spieler des FC Schalke 04 fehlen. Das Spiel dürfte seine Anziehungskraft nicht verfehlen. Die Sachsen haben eine Mannschaft aufgeboten, die besser nicht besetzt werden kann und die auch in der Lage sein müßte, unserer Länderelf erheblich zuzusetzen. Bemerkenswert ist, daß die Sachsen auf halblinks Richard Hofmann aufgestellt haben, der mit Hänel und Helmchen einen Hanz gefährlichen Innensturm bildet. Than und Kund auf den Außenposten vervollständigen die Angriffsreihe, Man darf gespannt sein, ob unsere in großen und schweren Kämpfen erprobte Hintermannschaft auch gegenüber diesem Sturm standhalt. Den Angriff der„Deutschen“ führt der Berliner Berndt, der zwischen Siffling und Hohmann gut zurechtkommen sollte. Es spielen: Nationalelf: Jakob; Janes, Welsch; Kupfer, Goldbrunner, Kitzinger; Lehner, Siffling, Berndt, Hohmann, Striebinger. Sachsen: Kreß; Kreisch, Brembach; Seldmann, Riedel, Rose; Than, Helmchen, Hänel, mann. Kund. Lohmann— Metze— Krewer Der Kampf um das„Goldene Kad von Bochum“ In der Reihe der Rennveranstaltungen des Jahres nimmt der kommende Sonntag mit der Austragung des„goldenen Rades“ als bedeutendste Steherprüfung eine Sonderstellung ein. Die Direktion der Radrennbahn bietet den Freunden des knatternden Sports ein Rennen, dessen Besetzung schlechthin nicht überboten werden kann.„Das goldene Rad“ gehört zum Inventar der Radrennbahnen und alle Bahnen des In= und Auslandes haben die Schopfung des ebemaligen BerlinFriedenauer Direktors Georg Hölscher nachgeahmt und ihre bedeutendsten Rennen mit diesem stolzen Titel geschmückt. Daß man auch für eine glänzende Besetzung Sorge trug, ist eine Selbstberständlichkeit und so verzeichnet auch das„Goldene Rad von Bochum“ ein Steherquartett, das keinen Wunich offen laßt. Der vierfache deutsche Meister und Exweltmeister Erich Metze, der Lokalmatador Walter Lohmann, Paul Krewer, Köln, und der zweite der deutschen Meisterschaft, der Leipziger Hille, repräsentieren die deutsche Extraklasse. Mit Metze und Lobmann kommen die beiden Sieger aus den Jahren 1933 und 1936 an den Ablauf. Neu für Bochum ist Paul Krewer, während der Sachsenmeister Hermann Hille im Vorjahre dem Sieger Lohmann gehörig zusetzte und Zweiter wurde. Der Kampf Metze— Lohmann wird das Ereignis des Rennens sein, aber auch Krewer, der große Kämpfer, wird gewohnheitsgemäß alle Register seines Könnens aufziehen und vielleicht der lachende Dritte sein. Der Leipziger Hille ist gerade über lange Strecken sehr gefürchtet, wurde er doch in der deutschen Meisterschaft über 100 Klm. nur um 20 Meter von Metze geschlagen. Die deutsche Extraklasse ist sehr dünn gesat und nur Metze, Lohmann und Krewer haben diese erreicht, wahrend sie Hille nur gelegentlich streifte. Diese auserlesene Konkurreng in einem Rennen vereinigt, wird der Bochumer Rennbahn zum ersten Male seit ihrem Bestehen ein ausverkauftes Haus bringen und der Gradmesser für weitere Höhenprogramme sein. Das Steherrennen umfaßt drei Laufe über 20, 30 und 40 km und ein Zeitfahren über 1000 m. Die Reihenfobre im Zeitfahren ist maßgebend für die Startfolge im ersten Lauf. Im zweiten Lauf wird die Folge ausgelost und im dritten Lauf umgekehrt gestartet, so daß kein Fahrer benachteiligt ist. Walter Lohmann hat in dieser Saison von allen Fahrern die meisten Siege herausgefahren. Metze siegte im Züricher Pfingstpreis und im Preis von Riehl. Krewer siegte im Haag und Köln, und Hille belegte einige EhrenplätzeNach Papierform müßte also Walter Lohmann, der besonders in den kurzen Läufen seine Schnelligkeit und Spurtkraft ausspielen kann, das Rennen gewinnen, wenn die Rivalität zwischen ihm und Metze einerseits und Krewer andererseits nicht alle Kombinationen über den Haufen wirft. Wo der von Ville geführte Metze und der von Deliège geführte Krewer im Rennen ist, hat Lohmann schwer zu kämpfen. Die Zuschauer aber werden von dieser Rivalität nur profitieren und große Kämpfe erleben. Thierbach Elappensieger Schweinfurt—München in der Deutschlandrundfahrt Nach einem Ruhetage führte am Freitag die fünfte Elappe die DeutschlandRundfahrer von Schweinfurt nach München. Eine geradezu tropische Hitze ließ den Bewerbern die 304 km recht bitter werden. Rund 50 km vor dem Ziel machte sich der Dresdener Thierbach auf und davon und holte sich mit 88 Sek. Vorsprung den Sieg. 1. Thierbach=Dresden 8:48:20, 2. Hodey=Essen 8:48:58, 3. Oberbeck=Hagen, 4. Bautz=Dortmund 8:57:85, 5. Bizzi=Italien, 6. Geyer=Schweinfurt, 7. Roth=Frankfurt a. M., 8. Diederichs=Dortmund, 9. de Caluwé=Belgien, 10. Rijewski=Dortmund, 11. Weckerling=M=agdeburg, 12. Heide=Hannover, 18. Autschbach=Berlin(alle dichtauf). Gesamtwertuna: 1. Weckerling 41:21:37, 2 Diederichs 41:26:08, 8. Roth 41:29:50, 4. Thierdach 41:81:07, 5. Bautz 41:32:51. Ausgeschieden sind: Neuville=Belgien, Hoffmann=Berlin, Buse=Berlin und Löber=Frankfurt. 9. Hengsleysee-Regatta Auf dem Hengsteysee bei Hagen wird am Sonntag zum 9. Male die Hengstensee=Regatta durchgeführt, bei der 430 Ruderer in 82 Booten 23 Rennen bestreiten. Nambafte Vereine sind vertreten. So starten RG Wiking Berlin, Etuf Essen, RC Germania Düsseldorf. RG Duisbupp Ruhrort, Kölner CfW. Im Jungmann=Achter gehen die Düsseldorfer Germanen an den Start, die in Mülheim so erfolgreich waren. Ihre Gegner sind RG Ruhrort. AMV Westfalen Münster, Etuf Essen, Bonner RG AM6 chenus Bonn und WSV Duisburg. Nur zwei Meldungen— Germania Düsseldorf und Etuf— weist der Junior=Achter auf, während im zweiten JungKlare Dreisatzsiege Wie erwartet: Deutschland führt gegen Belgien 2 0. Nach dem Siege von Mailand stehen unsere Davispokalspieler nun in der Reichshauptstadt in der Vorschlußrunde der Europazone des Davispokalwettbewerbs 1937 gegen Belgien im Kampf. Zwei Einzel leiteten nach altem Brauch am Freitag die Auseinandersetzung ein. Es kam, wie man es erwartete: Deutschland bolte sich schon am ersten Tage eine klare Führung mit 2:0. Klare Dreisatzsiege lkeßen keinen Zweifel aufkommen, daß wir in die Schlußrunde einziehen werden. Henkel— Lacroix 6:1, 6:1, 6:1. Cramm— Naeyaert 6:8, 6:0, 6:4. In Prag: Tschechoslowakei— Jugoslawien 2:0. mann=Vierer acht Boote starten und fünf Boote für den Ersten Jungmann=Vierer genannt sind. Favorit für den Senior=Einer ist der Bonner Karl Broockmann. Der Erste Senior=Vierer m. St. und Erste Vierer o. St. sieht Etuf Essen und Wiking Berlin am Start, zu denen im Ersten Senior=Achter noch der Kölner EfW stoßen wird. Zwei Rennen bestreiten die Frauen, ein Stilschnellrudern für Junioren und einen Senior=GigDoppelvierer m. St. Zu diesen Wettbewerben gingen ebenfalls je vier Meldungen ein. Für Tura genügt unentschieden Die Rückspiele der Handball=Vorschlußrunde Mit den beiden Rückspielen in Mannheim und Hamburg wird die Vorschlußrunde zur deutschen Handball=Meisterschaft am Sonntag zum Abschluß gebracht. Tura Wuppertal schaffte im Hinspiel gegen den SV Waldhof einen schönen 8:4=Sieg. Die Bergischen zeigten erneut, daß sie mit der Größe der ihnen gestellten Aufgabe wachsen. Waldhof scheiterte im ersten Spiel in der Hauptsache an dem übertriebenen Innenspiel des Angriffs. Es ist sehr wichtig für die Mannheimer, daß ihnen ihr Torwart Weigold wieder zur Verfügung steht. Die Wuppertaler stehen in Mannheim vor einer weit schwereren Aufgabe, aber sie haben das Zeug dazu, auch hier einen Erfolg herauszuholen, wenn er auch knapper ausfallen wird. In Hamburg hat der MTSA Leipzig gegen Oberalster den 11:6=Sieg der ersten Begegnung zu verteidigen. Die Hamburger hielten sich anfänglich recht gut und glichen bis 5:5 immer wieder aus. Dann aber war es mit ihrem Widerstand vorbei und Leipzig gewann sicher. Bei der Spielstärke der Sachsen dürfte auch das Rückspiel gewonnen werden. Baron de Coubertin 75 Jahre alt Bei der feierlichen Eröffnung der XI. Olympischen Spiele in Berlin ertönte in die feierliche Stille der Hunderttausend die Stimme eines alten Mannes, der leider nicht mehr das große Fest der Jugend der Welt miterleben konnte, sondern infolge seines hohen Alters in seiner schweizerischen Wahlheimat bleiben mußte. Es war der Gruß des Schöpfers der modernen Olympischen Spiele, des Franzosen Baron Pierre de Coubertin, der auf eine Schallplatte aufgenommen worden war, es war eine in französischer Sprache gesprochene Mahnung an die Jugend, im olympischen Geist zu kämpfen. In diesen Tagen(11. Juni) feiert Baron de Coubertin, den der Führer und Reichskanzler durch Verleihung des Olympia=Ehrenzeichens als ersten Träger dieser Auszeichnung besonders ehrte, seinenn 75. Geburtstag. Er wurde in Paris als Sohn eines bekannten französischen Malers geboren und schlug die pädagogische Laufbahn ein. In einer Zeit als die deutschen Forscher in Griechenland durch eifrige Ausgrabungen die hellenische Kultur und Kunst plastisch vor der Welt ersteben ließen, kam der Franzose auf den Gedanken, den hellenischen Geist, der damals auf den Schulbänken einzutrocknen drohte, durch die Schaffung der Olympischen Spiele neu beleben. Er unternahm einen erfolgreichen, wenn auch mühevollen Vorstoß, der Geistiokeit des hellenistisch durchwebten Humanismus die Erdhaftigkeit der Körperschulung, die der Humanismus vergessen hatte, zur Seite zu stellen. 1894 wurde das Olympische Komitee gegründet, zwei Jahre später feierte man im Stadion von Athen die ersten Olympischen Spiele moderner Zeitrechnungen die in der Folge auf dem Reichssportfeld von Berlin zu einem nicht mehr zu überbietenden Höhepunkt gestaltet wurden. Deshalb gedenkt auch Deutschland in Dankbarkeit des großen Franzosen, der stets ein hehrer Mahner für die Sportjugend der Welt gewesen ist und hoffentlich es noch lange blei ben wird. Die Tagung des J9C. In der Tagung des in Warschau stattfindenden 34. Olympischen Kongresses wurde eine bedeutungsvolle Satzungsänderung des JOK vorbereitet. Japan wird wahrscheinlich die letzte Nation sein, die die Olympischen Sommer= und Winterspiele durchführt, Einer der wesentlichsten Programmpunkte der nachsten JOK=Tagung 1938 in Kairo wird nämlich ein Antrag auf Satzungsänderung in dem Sinne sein, daß künftighin die Sommer= und Winterspiele grundsätzlich getrennt vergeben werden sollen; d. h. also, daß das Land, dem die Durchführung der Sommer piele übertragen wurde, kein Vorzugsrecht mehr auf die gleichzeitige Organisation der Winterspiele hat.— Der deutsche Antrag, die Sommerspiele 1940 in Tokio im Oktober durchzuführen, wurde leider nicht angenommen. Die Spiele werden vielmehr in der letzten August= und in der ersten Septemberwoche, also während einer in Javan besonders heißen Zeit zum Austrag gelangen. Der Olympische Pokal für 1937 wurde der Königlich Ungarischen Hochschule für Leibesübungen verlieben. Für das nächste Jahr liegt bereits ein Antrag vor, diesen Pokal der NS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ zu verleihen. Gegen den Mißbrauch des Wortes Olympia wurde scharf Stellung genommen. Es soll in Zukunft in den dem JOH angeschlossenen Ländern nur noch für de Olympischen Spiele zur Anwendung gelang 17 3 * . 1 *. L 1 .* gec .... Gauliga gegen Bezirksklasse Die Fußball-Opferspiele im Kreise Bochum Von den Spielen am Opfertag des deutschen Sports steht in Bochum das obengenannte, das Auswahlmannschaften der beiden höchsten Klassen zusammenbringt, im Vordergrunde. In folgender Aufstellung bestreiten die Mannschaften den Kampf: Gauliga: Friedrich(TuS) Potthast(TuS) Trawny(Germ.) Masmeier Kolling Andreas (Tus)(Germania) Ananias Rudzinski Philipp Micka Gockel (Tus)(Germania)(Tu3) Reinmoller Mülhaus Kalfelder Distelrath Sandkühler (V.Pr.07)(Ehrenf.)(V.Pr.07)(Westfalia) Brüggenthies Mischok Wittig Ehrenf.)(Westf.)(V.Pr.07) Stezicki(V.Pr.07) Kaufer(Westf.) Bezirksklasse: Hufer(Ehrenf.) Die Mannschaft der Gaulia stellt eine Kombination Germania=Tus dar. Sie hat den Vorzug der größeren Einheitlichkeit, aber den Nachteil, daß die Germanen am Samstag abend ein schweres Pokalspiel gegen Rot=Weiß Oberhausen auszutragen haben. Und dieses Spiel findet bereits am Sonntag vormittag auf dem Sportplatz an der Krümmede statt. Verschiedene Spieler der Bezirksklasse haben am letzten Donnerstag im Auswahlspiel zur Ermittlung einer Stadtmannschaft mitgewirkt und sich dabei gut bewahrt. Jedenfalls sind die Aussichten der Bezirksklasse nicht schlecht, sofern sich die Spieler einer Mannschaft zusammenfinden. Die größere Routine ist zweifelsohne auf Seiten der Gauligisten, aber man muß damit rechnen, daß das Samstagabendspiel nachwirken wird. So ist der Ausgang des Treffens völlig offen. Weitere Spiele im Kreise Bochum: Dahlhausen— SR Bochum=West Tu3 Engeloburg Ein zugkräftiges Spiel mit lokalem Einschlag wird am Sonntag nachmittag in Tablhaufen ausge= tragen. Die Kombination Bochum=West=Engelsburg ist sehr sorgfältig aufgestellt worden. Sie wird dem SC Dahlhausen, der bereits am Samstag eines seiner Jubiläumsspiele gegen den SV Rotthausen ausgetragen hat, sehr zusetzen. Ein Sieg der Gäste, die mit folgender Mannschaft antreten: Wierzbicki=E.; E. Gollub, Kilfitt=P W.; Clauß=B.=W., KammannE., Sobisiak=B.=W.; Koch, F. Gollub=B.=W., Scholz=E. H. Sterna=B=W., Walignewitz=E., wurde keine Ueberraschung bedeuten. TG B.=Ehrenfeld— Westfalia Weitmar Concordia. Auf dem Platze an der Landwehr treffen sich drei Vereine des Bochumer Südens. Die einheitliche Mannschaft der Ehrenfelder hat natürlich viel für sich, wird aber erst den Kampfgeast des Gegners brechen müssen. SC Altenbochum— 2*C Laer Laer 87 Kaltehards Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, wenn man die komplette Mannschaft des L aufgestellt hätte, denn er ist zurzeit in großer Form. Mithin ist es fraglich, ob die Leute der Nachbarvereine für ihn eine Verstärkung bedeuten. Altenbochum wird barten Widerstand finden. Teutonia Riemke— MBB Linden. Teutonia Rwmke ist allein der Gegner des M2V. da die ursprünglich nominierten Phonirspieler zurückgezogen worden sind. Riemke wird nach dem Aufstiegsspiel des MWV ein gutes Ergebnis erzielen. SIB Werne— Langendreer 04 70 Auch hier hat die geschlossene Vereinsmannchaft mehr in die Waagschale zu werfen, zumal be de Langendreerer Mannschaften letzthin sehr enttäuscht haben. Preußen 11 Bochum— Constantin Bochum Dieses Spiel wird, wenn auch reichlich spät, Vergleichsmöglichkeiten über die Spielstärke der beiden Gruppen der 2. Kreisklasse eröffnen. SpSp Gerthe Harpen— 81B Gerthe BB Hiltrop Eine ausgeglichene Paarung. Die Zusammenstellung der Mannschaften wird den Ausgang entscheiden. BC Hordel 19 Carolinenglück— Rasensport Rasensport sieht sich seinen vereinten Nachbarn gegenüber, für ihn keine leichte Aufgabe, zum Siege kommen. Polizei Post.SB Bochum— Borussia Reichsbahn Die Besucher haben Sieasaussichten darum, weil der Polizei=WW am Samstag sein Aufstiegsspiel gegen Herne=Süd auszutragen hat. TuS 26 Altenbochum— SC Werne 19 126 Bochum. Auch hier sollte die Vereinsmannschaft mehr Aussichten haben als die Kombination. SySp Stiepel— Querenburg Teutonia Stiepel Eine interessante Paarung, da die be den Stiepeler Mannschaften die Gegner sind. SpSp., der Fußballpionier, wird naturlich alles daransetzen, die Kombinatior zu schlagen. Jn Wattenscheid interessiert die Auseinandersetzung 3B Höntrop— Sp(hem. Wattenscheid Beide trafen sich beim letzten Winterbil'sspiel, dabei siegten die Hontroper auf dem Platze des Geg= ners klar. Inzwischen hat sich die Elf der SpGem. stark verbessert. Sie wird den Höntropern den Sieg diesmal weit schwerer machen. Ferner spielen: Westfalia Herne— Germaniasfortung Herne Union Günnigfeld Wattensch. 19 Ost— 78 Eickel Preußen/ Reichsb. Wanne— SpWg Rohlinghaus. SV Erle 08— Buer 07 Resse Gelsenguß Gelseykirchen— SV Rotthausen Arminia Marti..— Dorstield 00 SpSp Hüsten 00— Tus Nebeim SpVg Herten— Kreismannschaft Recklinghausen Bleibt Germania im Voka wettbewerb? Das Wiederholungsspiel Germania Bochum- Kot-Weiß Oberhausen Die Freundschaftsspiele Trotz der vorgerückten Jahreszeit bietet das Bo chumer Fußballprogramm bis zum Begean der Sperre noch etwas Besonderes. Dazu geyört auch das Pokaltreffen, das wegen des Opfertages bereits heute abend zwischen dem Niederrheindritten Rot Weiß Oberhausen und Germania ausgetragen wird. Es handelt sich in diesem Wiederholungsspiel darum, welche von den beiden Mannschaften die Hauptrunde mit den 64 besten deutschen Mannschaften erreicht. Es steht also recht viel auf dem Spiel. Am vergangenen Sonntag trennten sich be de Gegner in Oberhausen nach Verlangerung torlos. Es war ein harter Kampf mit vielen Hohepunkten, in dem sich die beiderseitigen Teckungen als unschlagbar erwiesen. Im Tor der Oberhausener steht bekanntlich der Nationalhüter Jürissen, der am letzten Sonntag meisterhaft seinen Rahmen verteidigte. Aber auch Germanias Torwart Lasarski lieferte eines seiner besten Spiele und ließ sich von seinem großen Gegenspieler kaum übertreffen.* Nun hat Germania die Chance, den Kampf auf eigenem Platze austragen zu dürfen, und das sichert ihr einen Vorteil, den es auszunutzen gilt. Rot=Weiß Oberhausen ist gewiß eine der stark= sten Mannschaften des Niederrheins, die dem Gaumeister Fortuna Düsseldorf und den übrigen Spitzenvereinen we Benrath und Duisburg 99 große Kämpfe lieferte. Ueberragend ist das Schlußdreieck mit Jürissen und den Verteidiern Gipka und Volle. Gipka, der oftmalige Gaupräientative, dürfte mit Janes der beite Verteidiger am Niederrhein sein. Die Läufer und Stürmer sind ebenfalls ausgezeichnet, doch mangelt den letzteren nach dem Ausscheiden einiger bekannter Spieler wie Niederhausen und Winzek die frühere Durchschlagskraft. Germania wird sich auf einen schweren Kampf gefaßt machen müssen. Sie kennt den Gegner aus zwei Spielen der jüngsten Zeit, doch hat der 400 Siea der Bochumer vor einigen Wochen in Oberhausen nichts zu bedeuten da Ret Weiß nicht in stärkster Aufstellung antrat. Der Ausgang ist auch diesmal völlig offen, die Tagesform wird das Treffen entscheiden. Röhlinghausen oder Münster Aufstiegsspiele zur Gauliga nur in Westfalen Lustig gebt das Ratselraten um den Aufstieg in Westfalen weiter. Und die Klarung wird noch auf sich warten lassen. Das muntere Kunterbunt der Zahlen hat alles durcheinander geschüttelt. Es ist zur Stunde noch unmöglich, zu sagen, wer von dem Quartett der Glücklichen ausgewählt sein wird. Am heutigen Samstag— mit Rücksicht auf die Opferspiele vorverlegt— bereits steigen wieder zwei Spiele. SpBg. Röhlinghausen— Preußen Münster Das Soiel des Tages. Aufschlußreich sondergleichen. Nur eine Parole beherrscht die Einheiten: „Sieg!“. Vor allem Rohlinghausen wird nicht gewillt sein, sich noch in letzter Stunde einen Strich durch all die Hoffnungen machen zu lassen. Freilich, der Sieg über den MBV Linden war nicht gerade eine Tat. Er kostete manche bange Minule und viel Mühe. Die Preußen sind nicht besser dran. Der Dampfer durch Marten war zu stark. Und was vielleicht noch wichtiger ist: Pentrup wird nicht auf dem linken Flügel stürmen. Was der tüchtige Linksaußen für Münster bedeutet, weiß jeder. Es ist bitter, daß er gerade für die Entscheidung nicht bereitsteht. Und so deutet wohl alles auf einen Sieg der Gastgeber hin. Ein Unentschieden würde aber gar nichts klären, denn dann wären alle vier— Martens Sieg über Linden vorausgesetzt— nach Minuspunkten gerechnet wieder auf gleicher Hobe. Aber es ist kaum anzunehmen, daß das 0:0 des Hinspiels seine Wiederholung findet. Rohlinghausens Sieg wurde Münster ausschalten. Arminia Marten— MBB Linden Alle Achtung vor der Martener Arminia! 2 hat sich durch den schlechten Start— in den Hinspielen wurden drei Spiele von fünf verloren— nicht den Schneid abkaufen lassen und in der Serie der Rückspiele gezeigt, daß auf sie unbedingt zu achten ist. Noch am letzten Sonntag in Münster führte sie den Nachweis, was in ihr steckt. Sie darf sich allererste Chancen ausrechnen. Ein Sieg über die„Ruhrbusaren“ wird diesmal schwerer fallen als das 4:0 damals in Linden, denn der MBV hat sich wieder gefunden. Er wird sogar einen ernschaften Gegner abgeben und nur knapp verlieren, Pol zei Bochum— BB Herne-Süd Entscheidende Kämpfe um den Aufstieg zur Bezirksklasse In den Aufstiegsspielen der Kreisklassenruppenmeister zur Bezirksklasse ist bisher, nach acht bezw. sieben Spieltagen, noch keine Entscheidung darüber gefallen, welche drei von den sechs Bewerbern im Industriegebiet aufsteigen werden. Dicht geschlossen deat das Feld zusammen, lediglich Witten 07 hat sich einen kleinen Vorsprung erkampft, der aber heute schon wieder verloren gehen kann. Der Tag der Entscheidung ist jetzt herbeigerückt. Mit den heutien Spielen wird sich zeigen, wer Amspruch auf die hohere Klasse erheben kann. Die Verlierer fallen arg zurück, bei unentschiedenen Begegnungen aller= dings, die aber in allen Fallen nicht zu erwarten sind. wird man erst gee letzten Spieltage abwarten müssen. Polizei=SB Bochum— BB Herne. Süd Die Polizisten landeten im Hiaspiel einen glatten Sieg und bezwangen am letzten Sonntag Viktoria Dortmund: Das alles stärkt chnen den Rucken und dürfte die beiden Niederlagen letzthin auf eigenem Platze vergessen lassen. Im Spiel gegen Viktoria Dortmund trat die verbesserte Form klar heraus, und es besteht kein Grund, dem Gast in Bochum bessere Aussichten einzuräumen. Auch er hat nach seinem schwachen Start bessere Leistunigen gezeigt, indessen bedeutet der fremde Boden immerhin ein Handikap. Ist der Polizei=EV mit derselben Hingabe bei der Sache wie am letzten Sonntag, dürfte er das Spiel kaum verlieren und damit den Aufstieg so gut wie sicher haben. Biktoria Torsmund— Witten 07 Die letzte Chance der Tortmunder, und sie werden sie wahrnehmen. Witten 07 ist technisch besser. Die Mannschaft hat sich bis auf das Spiel gegen Herne=Süd als recht beständig gezeigt, sie hat außerdem die Tabellenführung zu verteidigen. Das wird ihr Viktoria nicht leicht machen, jedoch ist den Wittenern nach Lage der Dinge schon mit einem Unent= schieden gedient, und das sollten sie auch auf dem fremden Platze herausholen konnen. Uebrigens endete der erste Kampf der beiden ebenfalls mit einer Punkteteilung. Tus Milepe— BfL Hahinghorft Die Milsper haben eine Zeit lang die Tabelle angeführt. Dann sind sie durch eine Niederlage gegen Viktoria Dortmund zurückgefallen. Trotzdem hat die Elf den zweiten Playz bebauptet und neben Witten 07 die besten Aussichten auf den Aufstieg, wenn dieser Gegner geschlagen wird. Habinghorst hat auf fremden Plätzen nicht so recht überzeugen können. so daß wir mit einem knappen Erfolge der Milsper rechnen. 36 Dahlhausen— SB Rotthansen. Der SC Tablhausen beginnt die Reihe der Ver= anstaltungen anläßlich seines Sjahrigen Bestehens beute abend mit dem Freundschaftsspiel gegen die Gauligamannschaft des 3V Rotthausen. Letzterer hat in den Meisterschaftsspielen als Neuling sehr gut abgeschnitten, in seinen Reiben spielen die Gaureprasentativen Stürmer Sylla, Socha und Walden, die den Rotthausener Angriff zu einer der stärksten Sturmreiben des ganzen Gaues stempeln. Der Jubilar wird das Bestreben haben, an seinem Ehrentage möglichst gut gegen den Gegner abzuschneiden. Er hat gute Spieler in seinen Reiben. Am vergangenen Donnerstag lieferten die Stürmer Gepelmann und Walodtka in Bochum ein großes Spiel. Mohr und Toncank als die bekann= seiten der übrigen Spiler werden sich gewiß alle Mühe geben, recht gut abzuschneiden, und das dürfte dem Julibar auch gelingen LXG Laer— Ber. Preuben 07 Bochum Der LFC Luer begebt bezite die Feier seines Aufstieges zur 1. Kreisklasse und verbendet damit ein Gesellschaftsspiel gegen den früheren Meisterschaftsrivalen Ver. Preußen 07 Bochum. Vor einigen Wochen schlugen die Praußen den VFC im Pokalspiel klar. Diesmal werden die Gaste es schwerer haben, denn der L#C ist durch die Rückkehr der Stürmer Riedel und Leage zum alten Verein machtia erstarkt. Er gewayn die letzten Spiele gegen gute Vertreter der 1. Kreisklasse hoch und wird die Preußen zur Hergabe ihres ganzen Konnens zwingen. Großer Nennungserfelg des 4. Bochumer Reit., Spring= und Fahrturniers. Nur noch wenige Tage trennen uns von dem großen reitsportlichen Ereianis, dem 4. Bochumer Leit=, Spring= und Fahrturnier das auf dem Turnierplatz an der Castroper Straße Volkssportplatz) am 19, und 20. Juni 1087 peranstaltet wird. Um der Bevölkerung Bochums, die bei den vergangenen Reitturnieren bewiesen hat, daß sie dem Reitsport großtes Interesse entegenbringt, eine über den Rahmen der bisherigen Turniere hinausgehende Veranstaltung zu bieten, wurden don der Turnierleitung umfangreiche Vorbereitungen getrof fen und alles veranlaßt, um das Turnier zu einem reitsportlichen Ereignis eriten Ranges zu gestalten. Rt diesem Turnier will sich die 2tadt Bachum in erT will damit der deutichen Pierdezucht und dem deutschen Turnier=Aeitsport dienen zum Weble des deutschen Vaterlandes. Eine solche Tat muß AnerkenUntergau Lrerlfest des Bèm. Der Untergan 67 im Bun anstaltet morgen im Tus-Stadion zu Bomum se diesjähriges Untergau=Sportfest. Beren= der tag 1936 hat gezeigt, daß die gerunde und gewisse hafte Breitenarbeit zu einer Leistungssteigerungu zu einer gerechten Förderung der Einzelleisunga fuhrt hat. Auf dem diesjahrigen Untergau=Sport soll deutlich der gesunde Aufbau und die Weiterer wicklung der sportlichen Arbeit im BdM zur 6 tung kommen. Der BM ist sich bewußt, Erziehung durch den Körper verantwortungsvolls Arbeit ist, daß sie mittragt an der Erziebung gesunden. politischen Menschen. Das Fest des Untergaues weist folgendegramm auf: 1. Einmarsch der Wimpel, 2 Wmp weihe. 3. Lied„Und ihr rufenden Faniare Laufschule nach Musik, 5. Körperschule deM Spielwiese der IM. 7. Lied„Und die Morgenfrühe 8. 10mal 50 m Staffel BdM, 9. Handballspield BM. 10. Luftige Hindernisstaffel der JM.1 Kanon„Mit uns singt, mit uns springt“, 12 Sing lanze der JM. tanzen. springen“ Siegerehrung un rin. 16. HJLied rinnen Kanon„Kommt 14. Volkstänze Schlußworte der 17. Ausmarsch nung verdienen und von weitesten Volkskreneg unterstützt werden. So soll denn auch die Stadt Bochum an den Turniertagen das Ziel vieler Tur= niersportireunde Rheinlands und Westfalens wie des übrigen Reiches sein. Terrassenturnen des TV Friesen Am Sonntagabend veranstaltet der Turnvereia Fræsen 1887, e. V., auf der Stadtparkterrasse ein Terrassenturnen. Die Veranstaltung, die jahrlich stattfindet, wird auch in diesem Jahr ihre Anziehungskraft nicht verfehlen. In allen lungen ist fleißig gearbeitet worden und das zur Schau kommende Programm wird den Beifall aller finden. Der Verein peabsichtigt, mit dieser Ver= anstaltung den Auftakt zu seinem 50jabrigen Juri laum, das im Herbst gefeiert wird, zu geben. Turner und Turnerinnen werden ihr bestes Konnen zeu= gen. Mit besonderen Leistungen wird aber die er Männerriene am Reck, Barren, Pferd und an den Ringen aufwarten. Nichts nachstehen werden aber auch die Turnerinnen mit ihrer Bewegungsgruppe. ihren Tanzen und ihrem elektrischen Keulen= schwingen. Werbeabend des Turnkl. Weitmar Mit einer turnerischen Werbeveranstaltung tri der Turnklub Weitmar 1882 am 12. Jun im Loküle„Waldschloßchen“ an die Oeffentlichlen. Der Abend, zu dem samtliche Abteilungen des Ver= eins herangezogen werden, soll einmal für das be= vorstehende Bochumer Kreissportfest sowie für das turnerische Vereinsleben werben. Nach dem Vorbild früherer Veranstaltungen wird dieser Abend vielfältige Leistungsdarbietungen der Jener und Turnerinnen am Pferd, Barren, Reck. Schwebebal= ken und ferner Frei=, Keulenübungen und Be= wegungsturnen bringen. Vor Beginn des Werbe= abends findet auf dem Platz am„Waldschloschen ein Handballspiel der neugegründeten Handballabteilung des Turnklubs Weitmar stat Mit einem Tanzkrängchen schließt die Veranstaltung ab. May(Berlin) tödlich gestürzt. Am Nachmittag erschienen die Kraftradfahrer auf dem Ring. Leider gab es einige Stürze. Ter Pei= liner May auf Velocette kam bei der Abfahrt sehr schwer zu Fall und verstarb. Auch Mansreld au TAW stürzte und wurde auf eigenen Wunsch in Krankenhaus nach Adenau gebracht. Madsport. Bezirkswanderfahrt der Madfahrer. Die 8. diesjahrige Bezirkswanderfahrt des D. A fuhrt nach Bochum. De Wanderfahrer samme sich auf dem Alten Markt, von wo um 9 Uhr aschlossen zum Stadtpark gefahren wird. Die Mitglieder des RV Westfalia 180 sich um 8.30 Uhr im Knappschaftsgarten geschlossen zum Alten Markt. fahrer Im Stadion Beckmannshof Leichtalhletik-Meisterschaften des Kreises Bochum Wieder einmal treffen sich am kommenden Sonn= tag die Leichtathleten des Kreiies Bochum, um die erste Etappe zur Deutschen Meisterschaft zurückzulegen Nur der Kreismeister ist berechtigt, sich über die Gaumeisterschaften die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften zu erwerben. Wir wollen nur hoffen, daß am kommenden Sonntag im Kreise Bochum Leistungen erzielt werden, die die Hoffnung geben, den einen oder anderen bei der Vergebung der hochsten Ehre in der Deutschen Leichtathletik als Teilnehmer und Endkampfaegner zu sehen. Berreits ab 9 Uhr kampft die männliche Jugend im Stadion Beckmannshof zu Waittenscheid um den Kreismeistertitel. Bei der Weichmanzokeit des Kon= nens wird es spannende Kampfe geben. Wer wird Ereismeister? Diese Frage wird der Kampf erst beantworten. Die beiden Mehrkampfmeister Senz1g-TV 48 und Himbert=TuS haben zu heweisen, daß sie auch in den Einzelmeisterschaften ihren Mann stellen. Die Männer und Frauen kreten um 14,30 Uhr zu den Kampfen an. Bei den Frauen werden sich die Turnerinnen des TV 48 Bochum und des Turn lkubs Herne insbesondere in den technischen Uebungen auseinandersetzen. Frl. Schulze und Koster Herne), Frl. Ehrke und Frau Buhr(Bochum 48 sind an erster Stelle zu nennen. In den Laufwettbewerben werden die Frauen des TuS Bochum den weiteren Ansturm auf den Meistertitel abzuwehren haben und dabei eine schwere Gegnerschaft in den Frauen des veranstaltenden TV 01 Watten= scheid erhalten. Bei den Männern wird es teilweise hoch her gehen. Das wirklich gute Meldeergebnis zeigt, daß man den Altmeistern den Sieg nicht kampflos überlassen will. Erstmakig tritt hier die SS=Sportgemeinschaft Bechum in Erscheinung. Buschen n Gölzenleuchter sind noch von der Tätiakeit im IV 48 bekannt. Beide werden für die SS-Sport meinschaft einige Kreismeistertitel beanipruchen. tratmann. Bergmann u. a vervollitändiden die Kampfmannschaft der 25 In den technischen Uebungen wird auch bei den Männern der 20 Herne und der TV 48 Bochum weitere Anwart Platz und Sieg stellen. Der Tus wiederun in den Laufwettbewerben am stärksten fein. Sportelub Dahlhausen, Turngemeinde B.=Ehr TV Wattenscheid 01, Robert Müser Werne sportverein Bochum, Westfalia Herne sind de teren Vereine, deren Leichtathleten ein Wor reden werden. an Wichtine Senriveranstallungen Germania-Sporiplatz, Castroper Straße Heute, Samstag 18 Uhr Pokalspiel Rot-Weib Oberhausen— Germania bb Sitzplatz 1.— RM., Stehplatz 0.60 RM. Jugendliche und Schüler 030 RM. Kinder 0.10 RM. Terrassen-Abend des Jurnvereins.Friesen 1887 13. Juni 1937 am Sonntag, dem 13. aut der Siadparkte Beginn 20 Uhr. Mm Lohberg. pbahnA Samstag. 12. Juni Samatau..a.. Aufstiegsspiel Polizei-SV. Bochum-BV. Herne-Süt Anetos 18 Uhr. Von ihrem schweren Leiden wurde heute meine liebe Frau meine treusorgende Mutter, unsere gute Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante MetaHagemeier erlöst. geb. Feldchen Bochum, den 10. Juni 1937. In tieter Trauer: Familie Erich Hagemeier Sonntag, 13. In 9—23,15 Uhr Gelber Ring 7 und freier Verkauf Faust von Goethe Montag. Juni 20—21,45 Uhr Roter Ring 7 und reier Verkauf: Penthes lea von Kleist Tienstag, 15. Juni 20—21,30 Uhr Vormiete C 29 und freier Verkauf Das Frankenburger Würtelspie von E. W. Moller Familie Karl Feldchen Dle Beisetzung findet Sonntag, den 13. Juni 1937, 15« Uhr, vom Trauerhause, Hattinger Straße 341, aus statt.— Trauerfeler ¼ Stunde vorher, Miwoch. 16. Juni Nußer Vormiete: d. Abend der Reichstheater Fesiwoche Msinod in die Silbersee getab. Schauspiel G. Aichinger JederFrau imBad: Wie leh'ich aus!" m Bade-Anzug „Invlletta" können Sle ohne Sorge sein. Der uneufféllig eingearbeitete Edelhalter„Tarnka" hält Ihre Formen straff und fest zusammen. Kleinere und grôhere Mangel werden unauftallig aus geglichen. Sie bleiben unbeschwert von Formonsorgen.— Gerthe Jagdpachtverteilungspland Jagdbezirks Bocumeceribe fur1 Pachtjahre 1935 und 1936 liegt vom 18. Juni 1937 ab 2 Wochen lang in der stadtischen Verwaltungsstelle Gerlhe, 7, zur Einsichtnahme igdgenossen auf. Gegen den Verleilungsplan ist binnen 2 Wochen nach Beendigung der Auslegung Einspruch bei dem unterzeichneten Jagdvorsteher zulässig. Bochum, den 9. Juni 1937 Der Oberbürgermeister als Jagdvorsteher THALVSIA Reformhaus Fuchs Bochum, Wilhelmsplatz 1 Kanalisierungsarbeiten Die Herstellung von ca. 500 m Steinzeugrohrkanal in der Kornharpener Stratze und„Auf der Pring“ soll vergeben werden. Verdingungsunteragen sind dei der Kanalbauabteilung, Rathaus, Zimmer 310, erhaltlich. Zundung durch die Post erfolgt nicht. Termin für die Abgabe der Angebote ist Mittwoch, der 23. Juni 1937, vormittags 11 Uhr. Verspätet eingehende Angebote bleiben unberücksichtigt. Bochum, den 10. Juni 1937 Der Oberbürgermeister Habe meine Praxis verlegt nach Kortumstr.51 (neben der Reichsbank) Dr. med. E. lul age Fernsprecher 627 27 Ponnerstag. 17. Juni Ubr D Am Montag, dem 14. Juni 1937, morgens 8 Uhr, findet in der St. Melnolphus- Kirche zu Bochum oin 30 tägiges Seelenamt fOr den verstorbenen Ing. I. R. Alfred Springer statt, wozu freundlichst eingeladen wird. Außer Romeo und Julia von Shafespea die schonste und aul die Dauer billigste Frisur in wundorvoller Ausfuhrung. W. Wolimer und freier Verkauf: Wallenstein Trilogie 7 üekstrabe 42 Melden Sie sich bire an. Ruf 62110 Samstag, 1 20—23 Vormiete Hautkrankheiten id freier agnes Bernauer Sonntaa. 20. Juni hoffnungslos? Nein Wir heilter unt örrtl KontrolleJehrzehnte vergebl. behandelte schwere Falle ourch Mixtura Vonderbecke Machen auch Sie einen Versuch. all. Apotheben erhältl. Prosp. kosten R. v. d. Becke. Labor. Essen 19. Grusonstr. Vier wundervolle Fahrten in den Süden Zahnarzt Dr. Kloth verzogen nach Haders'ebener Straße2 Ecke Wiemelhauser Straße. gegenüber d. Straßenbahn-Depot Auto-Stöhr .gud Nach Ruf: 65500 nit M. S.»Mtlwaukee ) Samslag, den 12. Juni, Abtahrt 24 Uhr Nürburgring. 7,50 Abfahrt 8 un: Mondscheinfahrt Preie 1.80 Anmelduna Scharnov. Kortumstraflo 7, Rul 63344 45 hapag-Fahrt nach Madeira und ins Mittelmeer 29. Aug. bis 17. Sept., Mindestfahrpreis RM 400.Große Hapag-Hellas-Orient-Fahrt 19. Sept. bis 12. Okt., Mindestfahrpreis RM 500.hapag-Herbst-Mittelmeer- und Atlantische-Insel-Fahrt 14. Okt. bis 1. Nov., Mindestfahrpreis RM 400.Familien Anzeigen finden, wenn sie in der Volks-Zeitung dem in allen Kreisen eingebürgertenF amilienblatt veröffentlicht werden, die beabsichtigte Verbreitung. Faust küchen und Schlafzinme. dillig im Möbelhaus W. Schulze Wattenscheid, Hochstraße 50 Auchen schon ab 168.— Mk. Ebestands=Darlehen=Annahme. E Aul gesunde Schlankheit Und das Getrank? Dr Ernu Richters FruhAnkaut Gold und Silber Gen. 56 Geldschmiede meister Schneider Kortumatr. 85 schon Tausenden ru Schlankhen und Jugendfrieche verholfen Kein Fettansati. keine Schlacken denn das Blut uirkuliert freier und det Stoffwechtel int in bester Ordnung Wollen Sie schlank. beweglich und jung bieiben auch im Alter? Dann trinken Ste nur den echten Dr. ERNSI RICHTERS Fruhstückskräutertee Silber Ankauf(Müngen und Bruch Düsseldorfer Bestecksabrif C Marz Ankaufsstene für Bochum: Tabelle für Rleingärtner! Hinwelse fôr den Gemôse-Anbau auf kleinen Flächen mit Angaben über wirksame Ungerlefer- und Schädlings-Bekämpfung. Unentbehrlich für jeden Gartenbesltzer. Uebersichtliche Anordnung, auf starkem Papler gedruckt. Größe der Tabelle 50 x« 64 cm. Prels 50 Ptg., bel Abnahme von mehr als 10 Stôck 40 Ptg. Zu bezlehen durch den Vorlag Schürmann& Mlagges, Bochum Möhlenstraß. 12-14/ Fornruf64746 E.Clauberg Bochum Bongardstr. 10 Möbelhaus Konrad Wahle Wattenscheid-Höntrop hat keine Vertreter und macht keine Hausbesuche Silber Ankaut alter Silber Münzen und Silber Bruch Gen Berln 35697 Ludwig Mauer Gabriolet NSU-Fiat, 1000 ccm neuestes Modell, sotort lieterbar Ing. max Felder NSU.-Fiat. Generalvertr Bochum, Viktoriastrabe(8 Rut Radio Aaraate 10 Monatersten Umtausch alter Geräte Pianohaus Marks Bochum Haiser-Wilhelm-Straße. Rul 685 75 für Alt. und Neubar zu günftigen Bedingungen. Natr., Hupothekenmakler, Bochum, Diekampstrahe 81 preiswert zu verk. W. Thiele, Bochum Dechenstr. 8 lietert schnell und preiswert Börobedarts Gesellaehalt Theodor Hess a Co. socnum Kortumstrabe 30 Fernruf 8M40 Koffer Taschen Mappen sowie Reparaturen und Ersatztelle. Paul Köllermann dem Lederfärderet Bochum. Rortumiiraße 43. Ecke Rotistraße Ankauf von Weinflaschen Demmele: Bochum Alsenstratze 20 Telepben 66174. Fahrräder M. Iioges. Wittener Str. 103 C mit Dampfer»Reltance. ) Te lodevetiend 36 41g. Pecerie* 114 4 Tg. 50 rerznald 121 00 15 T. Nordseeb.Porkum 111.3 1Tc.„ Norcemney 120* 16 Tc. Orteeeben Tmmen dorter Suend. 121 80 hapag Fahrt nach den Asoren. Madeira und Marokko 17. Sept. bis 8. Okt., Mindestfahrpreis RM 475.Es retst sich gut mit den Schiffen der Pordern Sie unsere Prosrel tel cen bekenniesten Pelteburos oder b Hamburg-Amerika Linie Omnibus-Reise-Dienst:: 001 le- Mandelehef 101 33103 133n Korsetthaus Oiga Biber Pertretung in Bechum: Mitteleuropäisaes Reiseburo Bocum Inh. Dr. Baul van Ellen Ralbau. blop 8 Wieviel 2 wiegen Sie 80 n 120 KONtn Regelmäßige Nachprötung des Körper gewichtes let gesundheitliche Notwondigkeit. Jedes„Zuviel“ besoltigt des bewihrte. unter wissenschaftlicher Kontrolle hergestellle Oren1 Innerhalb woniger Wochen Gewichte abnahme von 8 bie 24 Plund. Prespekt. gr.tl.. Stadt-Drogerie Bochum. Bongardstrabe 12 Rul 665 60 Lest die Volhs=Zeitung! 9 1.70 Neise-Netersairer In großer Auswahl 7 telllg 7.50 General-Vertr. H. Höltermann Bechum, Viktorlastraße 3a Tempe-Hundendienst Winenerstr 60 Fahrrader/ Roller/ Rollschuhe Adler, MIa, NSU, Opel, Dlamant, Astorta. Presto, Bismarc Monatsrate 5.— RM bel sotortiger Lieferung Am.. 27 J.alt. kath. groß, schlank, selbst. Gewerbetr. in sich. Stell., sucht passendes Mädchen kennen zu lernen. Bei gegens. Zun. Holrat nicht ausgeschlossen. Eiwas Verm. er= wünscht, doch nicht Bed. Off. u. B. S. 744 gn die Gesch Glänzende Werbesache (schriftl.). Hobe Verdienst! Ausbausabia. Nab. d. Lothar Schilde, Leipzig=N. 22/44. Kath. Junge I. Landwirtschaf gesucht. Albers, Bredenscheid del Hattingen=R. Sohn achtdarer Eitern, welcher Lust das Maler= und Anstreicherhandwerk zu erler= nen, sofort gesucht. Off. u. B. T. 745 an die Gesch. Kinder-Pahrrad (bie 6 J.) für 10 M. zu verkauf Bochum, Castroper K 18—20 Jahre. Fischer, Bochum, Kortumstr. 130. 3-Limmerwohn. in desserem Hause, einger. Fliesendad. Diele, Speise= und Besenkam., ca. 68 am Nupfläche, 2 Keller, freie Lage, füdwestl. Stadtteil, 15 Min. vom Hbf., zum 1. 7. zu vermieten. Off. u. N. 8. 748 an die Volkszeitung Bochum. Nöbl. Limmer zu dermieten. Bochum, Redemptoristenstr. 31. Fabrikraum 100 am groß. mit Hofraum und Büro, in Bochum oder Umgegend zu mieten gesucht. Angeb. u. B. 1 46 an die Gesch Gut erhaltener Kinderwagen binlig zu verkaufen. Bochum, Stern= straße 8. 8. Eta Es racht sich, wenn man am salschen Ende spart: wenn man keine Zeitung 38 T-Träger g abzugeben. Auf 830 64 Bochum Gut erhaltener Herd billig zu verkaufen. Zu erfr. l. d. 6. Kassenrollen lefert Irautmann Bechum, Viktoriaatr. T3, am Handelshef. Ref 65434 Die kleine Anzeige weih immer Rat. Für einige Grosche trägt sie Jhro Wünsche zu laufenden Familien. Wenn Sie irgend etwas kaufen oder der kaufen wollen. lo sagen Sie es gwegmäßig durch eine Kleinangeige den Lesern d= allen Kreiter eingebürgerten Volls-Zeutung Zimmer=Wohnung Privatdetektiv U IIIIITITTTTTTTTTTTI ** 30g. 40s. 2 Stadtteil Bochum=Laer, in einem 3Familienhaus zum 1. Juli oder Auguß zu vermieten. Offerten unter B. W. 747 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung H. Hünlng. Kriminal=Wachtmeister a. D., Bochum. Graf=Engelbert=Str. 37. Ermittlungen, Beodachtungen an allen Pläyzen der Welt. Langlährige eigene praktische Erfahrungen. Belte Referengen. Streng vertraulich und diskret. — Telephon 662 24— Stets frische Anoden* 100 Volt 90 Volt 100 Volt 120 von RM 3.78 3.08 4.80 6.40 RADIO BINDER Inh. Helmut Schmale, Kortumstrabe 60 Gewerbetreibende Anzeigen in der Volks=Zeitung werden in allen Berukskreisen gelesen. Bochum Heimatbuch Herausgegeben im Auftrage der Vereinigung für Heimatkunde von Rettor V. Kle ff Nur noch Band 1 und 8 vorrätig. Einzelband 1.50 RM. Beide Bände 250 RM. Erhältlich in jeder Buchhandlung ind in der Geschaftsstelle der Volks=Zeitung, Muhlenstr. 12-14 mmm Vertrauenswürdige Geschäfte um den Kaiser-Friedrich-Platz Der Kaiser=Friedrich=Platz hat erst im letzten Jahrhundert Gestalt und Gesicht erhalten. Mit der amerikanischen Entwicklung Bochums zur weltbedeutenden Industriestadt wuchs auch der KaiserFriedrich=Platz immer mehr in die Bedeutung hinein, die er als heutige Aufgabe zu erfüllen hat und die durch die an ihm liegende Großmarkthalle Sinn und Deutung erhält, nämlich die Versorgungsquelle für das ihn umgrenzende Stadtgebiet zu sein. Dazu dient der Markt, der allwöchentlich hier abgehalten wird und den die Hausfrauen mit Vorliebe besuchen, um sich für die nächsten Tage mit Lebensmitteln aller Art einzudecken, und der besonders dann begehrter Zielort ist, wenn Frühjahr die ersten Gemüse an den Ständen feilgeboten werden und im Herbst Obst und Früchte der konservierenden Zubereitung für den Winter harren. Nicht zuletzt dienen aber auch die umlie genden Geschäfte dieser Aufgabe, die zum Teil schon seit Entstehen dieses Platzes und Stadtteiles bestehen, die Wünsche der Käufer kennen und im kaiser-Friedrich Platj im Wandelder Zeit 10 / Laufe der Jahre sich ein Höchstmaß an Vertrauen vei den Konsumenten erworben haben. Zwar schwingt hier nicht der rasende Rhythmus des Großstadtverkehrs, wie er die Altstadt umbrandet, zwar übertönt hier nicht der Larm der Straßenvehikels Ton und Tagesgeräusch der rriedlichen Arbeit nachgehenden Bevölkerung. Dieser Platz verlebt ein geruhsameres Dasein als der auch heute noch von Kortebusch bewachte Wirkungsbereich. An marktfreien Tagen findet man h gar die Jugend bei kindlichem Spiel und frendnollem Tun. Aber die wirtschaftliche Bedeutung dieses Platzes für das von ihm betreute Gebie in nicht minder groß und Kaufmannsgeist und Soliditat und Regsamkeit, der in den an= und umliegenden Geschäften zuhause ist, sind nicht minder bekannt und geschätzt als in der Altstadt. Wenn morgens in aller Frühe die Händler in der Großmarkthalle ihr schweres Tageswerk beginnen dann folgt bald auch schon das emsige und geschaftige Leben und Treiben über und um diesen Platz und das dann seinen Höhepunkt jedesmal am Markttag findet, wenn die Hausfrauen der umliegenden Straßen sich hier zu notwendigen Einkäufen ein Stelldichein geben. So ist der Kaiser=FrichrichPlatz heute ein bedeutsames Stück der Wirtschaftszentrums unserer Großstadt Die Bochumer Großmarkthalle die günstige Elnkaufsquelle für den Elnzelhandel Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fische, Eier, Kolonlal- und Fettwaren Täglich geölenet von 6 bis 12 Uhr Holzhandlung Fröhling b. h. BOCHUM- Klosterstraße 40- Rut 64210 unterhält großes Lager in sämtlichen Hölzern! Feitz Lapenheim Nachf. Tapeten, Farben, Lacke, Glas Waschmaschinen Wassermotore Wringer Herde. Oeten Ersatzteile fisen- und Haushaltswaren hau. Cremer Bochum, Dorstener Str. 20 Fernruf 66398 Dorstener Straße 11 Fernruf 65296 Filiale: Gerthe, Lothringer Straße 20 „Lum Klosterkeller“ Moritz Wallburg Bochum, Klosterstraße 35 Das gui gekühlte Hansa-Bier Stamm- und Vereinslokal seit 1809 des Kirchenchores, Symphonie“ der Josephspfarrel Das älteste Geschäft im Klostervierte Rogge Lebensmitte Bäckerei Bochum, Blücherstraße 6 W. Schulte& Co. ndlung Glesechlellerel und Splegel-Fabell Sper.: Bchaufensterverglasung Bôre ond Leger: Vidumestraße 28 30 2 Minulen vom Kalser-Friedrich-Platz Fernrul 681 46 47. GegrOndet 1880 Gegr. 1893 Michael Paefgen Fahrräder Nähmaschinen Waschmaschinen Herde u. s. w. Am Kaiser- riedrich-Platz er » Ston A02 Soveidmaschnen Bochum Redemptoristenste 10 300 Rul 67876 Das führende Motorradhaus Bochum Schüler& Co. NSU./ Zondapp/ Victorla Das gute Fiege-Bier trinken Sie in der Caststätte Nw. Grau Bochum, Kortenpfad 2 Radio-Höfgen Spezlalgeschäft für Radlogeräte aller Fabrikate. Reparaturen Bochum. Dorstener Straße gegenüber Kortländer Kasfabkommen mit der Beamtesbask 0 Das gut gepflegte Bier trinken Sie in der Gaststätte Theolsing Bochum, Kaiser-Friedrich-Platz Große und kleine Gesellschafts- Räume. Ganz in der Nähe des Kaiser-Friedrich-Platzes befindet sich des Höbellager Tecklenburg bochum. Tahren dellerstraße 1820 Da nur Lagerverkauf niedrige Preise, bei großer Auswahl Beslchtigung lohnt sleh MAX SCHNEIDER 0se Joseph Tillmann Malermelster Malerei— Reklame Anstrich— Verglasung Johanniterstraße 30— Ruf 609Saubere und billige Schuhreparaturen Weiten und Strecken Franz Scholz Blücherstr. 00 Hofsteder Str. 7 RESTAURANT August Balkenhol Bochum. Klosterstr. 33, Rut 61373 wo güle Glas W. Schnittchen Seit 1906 Bäckerei und Konditorei FriedrichSchäfer Blücherstraße 12 Fillale: Redemptoristenstraße 39 Ueber 25 Jahre KarlBalkenhol Drogerie und Foto am Kalser-Friedrich-Platz Iropfsteingrotte Bochum, Johanniterstrane 1 Konzert u. Tanz gekapelle „Die vier lustigen Güstor Feinböckerei und Honditore Malteserstraße 31 Telefon 67381 Bekanntes Fachgeschäft Franz Holtfort Schlosserei Eisenkonstruktion und Auto-Reparatur Fernsprecher 61561 Redemptoristenstraße 27 Jos. Schnietz Kolonial- und Fettwaren Bochum Redomptoristenstraße 40 Wittelsbacher Hof Fritz Lewald Bochum Ruf 68922 M Samstags, Sonntags, Mittwochs u. Freitags Konzertu.Tanz Bundee-Kegelbahn Carl Wenning Lebenamitelhsos Bochum Dorstener Str. 14a Ecke Vidumestraße Josef Anlauf Buch- u. Schreibwarenhandlung Wachswarengroßnandluag Blücherstraße 44 Feinkost Delikatessen Konserven Heinrich Gerlach Bochum, Dorstener Straße 10 Für Wiederverkäufer! Markenzigaretten Neuhaus, er (Zigaretten-Alben werden besorgt Dauerwellen durch Spertel- Damen- Salon PUHE Bochum Dorstener Straße 11a Feinbäckerei und Konditorei COERS s..hum. Herner Straße 6 it über 30 Jahren Wagen-. Auto-Lackierere H. WIIIms Lacklermeister Klosterstraße 44 Ruf 65415 Nur 8 Miauten v KaiserFriedrich Plats Auto-Reiten liefert. vulkanisiert u protektiert prompt Vulkanisier-Anstalt H. Seyfert& Co. Herner Straße 75—77 Telephon 68475(81721) Stenderd- Jankstellen Th. Blechmann Bochum, Redemptoristenstraße 13 Elnmachzucker Opekta Salicyl-Papler Geworz. Gaststätt. „Vidume" MormanaResell.n über 100 Jahre bestehend Schattiger Garten fi. Schlegel-Bier Elisabeth Lohfink Kurz- und Welßwaren Wescheret- und Reinigungs-Annahme Bochum, Malteserstraße 2 Bäckerel und Kondltorel Franz Rinschen Bochum Redemptoristenstraße 6 Malteser-Drogerle Brinkmann Bochum, Malteserstraße 7 7 Mlnsten v. Kaiser-Friedrieh-Platr Fachmännische Beratung in allen Fragen der Branche C. Schönauer Buchdruckere Blücherstraße 52 Ruf 65616 2 Minuten vom Kaiser-Friedrich-Platz das Fachgeschäft für Elektrotechnik und Radio Elektro-Nerd. Elektro-Köhlschränk. Lorenz Siepe Bochum, Dorstener Str. 16 Ruf 6410 Ausstellung: Dorstener Str. 5— lahlengserleichternng Ueber 26 Jahre Theodor Beckmann Schmiedemeister Hufbeschlag/ Fahrzeugbau Klosterstraße 44 D.. K..... in neuer Gestaltung Kallee Sonnenschein Wenn wir für unsere Firma neue Drucksachen brauchen, gleich, ob es Briefblätter, Preislisten, Prospekte oder Kataloge sind, wenden wir uns immer an die Märkische Verelnsdruckerei Schürmann& Klagges, Bochum denn dort wird man gut beraten una preiswert bedient. Auch der Druck fällt immer schön aus. Das st für die Wirkung der Drucksachen ja immer sehr wichtig dere das Problem Schiene und Straße. Auf Anttan Porpmüller san seine nachste Tag lin stattiin deuische Schu bwöchigem A in die Amerikanische Kind TN3 Washingto Perliner Schul begleitet sind, besucht mit 66 amerikan amerikanische Bundes Cleveland, wo Wochen lang waten und am ame rahnen. Nunmehr und nehmen die Cle falls sechs Wochen la treut werden. Washington be Haus, das Capitol Landsitz Washingtons rubmten Präsidenten Lann ging es in Aut= nerhaus des deutsch= doff, wo die Kinder en graßer Teil der schen war ebenfallsg Abend gaben den Cl Vorgeschmack, deutsch schenfall verlaufe ungs versuchten, Chulen durch die de sidtischen Behörden deutschen Kinder in bleich bheim Empfang siet Mstaeber die Ministerp empfing die M Berlin, 11 brasident Generalol Kreitag vormittag d Dr. Kung. In d Kung befanden sich Cben, St tinensche Botschafte chinesischen H msterprasidenten Crer Arabella“ Staatsoper Unter de Ehrenstätte fü NB Frankfurt=9 rter Gemein einer Vorlage des C dem Unglück ums Leben Zerpelinreederei, Ra Funkoffizier Franz nspektor Willi Spe ind Geschirrwäscher meinsame Rube riedbof auf die“ zur Verfügung die Kosten für die der Stadtverwa Kubanisch in 8 Hamburg. ubanische Kan reitagvormittag zu n Hambura ein der Kommanl der Kricgsmarinedien den General und der dem Senat Besuche Lage nimmt die Besanstaltungen der Freude“ teil Polen räumtn 3 Warschau. senntnis der Gefahr erung des Kom teunde, Wortführer ten usw erwachsen. onders energisch der paganda auf die FinGruppe von 17 Landarbeiter und Kl von Lodz aufgehetzt ici bei dem Vertrie überrascht und Kowno in Wolhynie Dersonen abgesch zu der illegalen si Partei der Westukne bon ibnen wurden non» 10 Jahr Stapellauf e Paris, 10. J. wurde ein neuerT. der den Namen„Me gelassen. Der neue 2 Fantastiqne“ und von 284 Tonnen. T Einnahme der mart zdurch den Prinzen v iegsan uae 1 Friedens dre das Problem der Zulammenarbeit zwischen Schiene und Straße. Auf Antraa ors Reichsverkehrsministers Dr darymüller fante der Kongreß den Entschluß. seine nachste Taguna im Jahre 1911 in ßerlin staitfinden zu lassen. deuische Schultinder kehren nach bwöchigem Aufenthalt in Amerika in die Heimat zurück Amerikanische Kinder kommen nach Deutschland TN3 Washington, 10. Juni.(Funkspr.) 90 Perliner Schulkinder die von vier Lehrern mu 66 amerikanischen Schulkindern die gmerikanische Bundeshauptstadt. Sie kamen aus Cleveland, wo die deutschen Kinder seche Pochen lang Gaste amerikanischer Familien waten und am amerikanischen Schulunterricht teil= rahenen. Nunmehr kehren sie nach Berlin zurück und nehmen die Clevelander Kinder mit, die ebenfalls sechs Wochen lang von Berliner Familien be= treut werden. In Washington besichtigten die Kinder das Weißse Haus, das Capitol und den Monnt Vernon. den Landsitz Washingtons, wo sie am Grabe dieses be rühmten Präsidenten einen Kranz niederlegten Lann ging es in Autcbussen nach Viginia zum Som nerhaus des deutschen Botschafters von Dieckhoff, wo die Kinder gastlich aufgenommen wurden. En graßer Teil der in Washington lebenden Deutschen war ebenfalls geladen und der Nachmittag und Abend gaben den Cleveländer Kindern einen ersten Vorgeschmack, deutschen Lebensstils und deutscher Autschen Kinder in Cleveland is ohne Zwischenfall verlaufen, obwohl jüdische Kreise an senas versuchten, gegen den Besuch amertkanischer Schulen durch die deutschen Kinder zu heten. Die stadtischen Behörden in Cleveland nahmen sich der deutschen Kinder in der freundlichsten Weise an. bleich beim Empfang sangen die Kinder auf Wunsch stet Agstaeber die beiden deutschen Nationallieder. Ministerpräsident Göring empfing die chinesischen Gäste MB Berlin, 11. Juni.(Drahtb.) Minister brasdent Generalobent Göring empfing am Kreitag vormittag den chinesischen Finanzminister Dr. Kung. In der Begleitung des Ministers Kung befanden sich der chinesische Marineminister Admiral Chen, Staatssekretär Wong und der tenesische Botschafter in Berlin, Dr. Cheng. Die chinesischen Herren waren abends Gäste des Unisterprasidenten bei der Aufführung der Cper Arabella“ von Richard Strauß in der Staatsoper Unter den Linden Ehrenstätte für die„Hindenburg“Toten Frankfurt=Main, 11. Juni.(Drahtb.) Der Frankfurter Gemeinderat stimmte am Donnerstag einer Vorlage des Oberbürgermeisters zu, für die dem Unglück des Luftschiffes„Hinden burg" ums Leben gekommenen Bediensteten der Lerpelinreederei, Kapitän Ernst Lebmann, unkoffizier Franz Eichelmann, Oberfunknipektor Willi Speck, Elektriker Ernst Schlapp und Geschirrwäscher Fritz Flackus eine gemeinsame Nuhestätte auf dem Hauptriedbof auf die Dauer von 75 Jahren kostenzur Verfügung zu stellen: außerdem werden die Kosten für die Grabanlage und Grabpflege on der Stadtverwaltung getragen. Kubanischer Marinebesuch in Hamra „TNB. Hamburg. 1I. Juni.(Drahth.) Das ubanische Kanonen“eot„Cuba ist am gwvormittag zu einem dreitägigen Besuch vamburg eingelaufen. Am Nachmittag der Kommandant des Pootes dem Admiral Ir"ricasmarinedienststelle dem KommandierenGeneral und dem Stadtkommandanten sowie Im Senat Besuche ab. Während der übrigen die 8 zmtaltungen der Reichstagung„Kraft durch Freude“ teil polen räumt mit Kommunisten auf senninis der Gefahren, die aus der vielseitigen Masearung des Kommunismus etwa als Bauern trunde, Wortführer von nationalen Minderheiten usw erwachsen, sieht der polnische Staat beonders energisch derartiger bolschewistischer Proalanda auf die Finger. Dabei wurde jetzt eine enpbe von 17 Kommunisten, die die sandarbeiter und Kleinbauern in der Umgebung von Lodz aufgehetzt hatten, von der Lodzer Pothel bei dem Vertrieb kommunistischer Hetzschrifüberrascht und verhaftet. Ferner wurde in Howno in Wolhynien ein Prozeßgegen 42 cersonen abgeschlossen, die der Zugebörigkeit her illegalen sogenannten kommunistischen partei der Westukraine bezichtigt wurden. 26 on ihnen wurden zu Zuchthausstrafen 10 Jahren verurteilt. Slapellauf eines französischen Tornadebealzzerstörers Paris, 10. Juni.(Dran durde ein neuer Torpedobootszerstörer, den Namen Magador" erhielt, vom Stapel insen. Der neue Zerstörer gehört zur Klasse des ountastiqne“ und hat eine Wasserverdrängung Tonnen. Der Name erinnert an die rinnahme der marokkanischen Stadt Mogador urch den Prinzen von Jeinville im Jahre 188. 177 neue Flugzeuge für die amerikanische Armee Washington, 10. Juni.(Funkspr.) Das rasamt bestellte bei der Douglas Aircraft Co. Sunia Montos(Kalifornien) 1 77 Bomben nienac. die 6520 Dollar kosten follen. sers ist der bisher größte Flugzeugauftrag in Priedenszeiten. Ein französischer Fühler Westpakt=Denkschrift London überreicht! Deutschland in die Kombination mit einbezegen- Sehr gedämpfier Lubimjamns in Lendon Paris, 11. Juni.(Drahtb.) Wie in gut unterrichteten Kreisen eu dem Empfang des deutschen Botschafters und des Belgischen Botschafters beim franzosischen Außenminister verlautet, hatten diese Empfänge den Zweck, den beiden Botschaftern Kenntnis zu geben von der am Donnerstag vom franzosischen Botschafter in London der englischen Regierung überreichten Note. den gleichen Kreisen weist man darauf hin, daß die französische Note den Standpunkt der französischen Regierung hinsichtlich der leiden letzten Antworten auf die englische Note, nämlich der deutschen und der italienischen Note vom 12. März, darstelle, und zwar im Hinblick auf die Lage, wie ne sich seit dem 12. März und besonders nach der Neutralitätserklärung Belgiens entwickelt habc. Der Versuch einer Wiederbelebung der diplo matischen Verhandlungen zum Abschluß eines Vertrages, der den alten Locarnovakt ersetzen soll, wird von einem großen Teil der französischen Presse begrüßt, nachdem der französische Außenminister gestern eine Denkschrift über diese Srage nach Lon don* übermitteln lassen. Man sieht in dem neuen Vorfühler, der auch geradezu als ein Versuchsballon bezeichnet wird, wie es in Paris heißt, eine Möglichkeit, die Beziehungen zwischen England und Deutschand zu befruchten. Der„Petit Parisien“ erklärt, daß die französische Mitteilung nach London schon seit der Aussprache feststand, die der französische und der englische Außenminister in Genf hatten. Die Uebermittlung sei jedoch verschoben worden, weil man erst eine günsti gere internatinnale Stimmung abwarten wollte. Die französische Mitteilung sei sehrentgegenkommend und könnte den Ausgangspunkt für eine interessante Westpakt Verhandlung abgeben. Der neue englische Ministerprasident Chamberlain wünsche eine Besserung der deutsch=englischen Beziehungen, und die französische Antwort komme diesem Wunsche entgegen. Das kedeute jedoch nicht, daß sich die französische Auffassung vom Locarno Nummer 2“ merklich gändert hätte. Frankreich könne allerdings weder auf seine überlieferte Treue zu den Grundsätzen des Völkerbundes und der kollektiven Sicherheit, noch auf die Wahrung seiner Bündnisse und Freundschaften verzichten. Der außenpolitische Schriftleiter des Echo de Paris" befürchtet dagegen eine Verewigung der Locarno Ersatz Verhand lungen und glaubt nicht, daß der englische Ministerpräsident Chamberlain wirklich neue Wege gehen werde. Das Blatt will England darauf festlegen, daß es den französisch=sowietrussischen Pakt gebilligt habe, wenn es auch der Ansicht sei, daß er mit Vorsicht angewendet werden müsse. Zu der neuen französischen Westpakt=Note schreibt der Pariser Korrespondent der„Times“, die französische Note bringe den Wunsch Frankreichs zum Ausdruck, dem aufbauenden Teil der auf diesem Gebiet bisber geführten Verhandlungen Rechnung zu tragen. In der französischen Note würden insbesondere jene Punkte bestätigt, über die bereits allgemeine Einigkeit bestehe. Man glaube außerdem, daß in der Note die französischen Verpflichtungen gegenüber Sowjetrußland und der Tschechoslowakei im Zusammenhang mit dem Westvakt=Plan und der Frage einer Kennzeichnung des Angreifers behandelt werde. Evenso werde in diesem Zusammenhang auf die Zuständigkeit des Völkerbundes betr. eines Westpaktes hingewiesen. Insgesamt sei bisher ein sehr vorsichtiger Optimismus am Platze. Die Arbeitslosigkeit bereits auf Auf ein Minimum gesunken Die bewegliche Reserve beträgt nur noch 114000 Berlin, 1I. der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Ar= beitslosenversicherung stellt fest, daß die Anspannung aller Krafte zur Erreichung der Ziele des Vierjahresplanes auch in der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen deutlich zum Ausdruck kommt. Seit der winterlichen Höchstbelastung im Januar ist die Arbeitelosigkeit von Monai zu Monat kraftig zuruckgegangen: im Februar um 213000, im Marz um 36 00. im April um 285000. Im April wurde außerdem die Eingliederung des größlen Tei les des neuen Jahraanges Schulentlassener in den Arbeitsprozeß vollzogen, so daß sich die Zahl der Aschäftigten im Laufe dieses einen Monate um rd. 950 000 vermehrte. Trotzdöm bat sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai fortgesett: die Zahl der Arbeitslosen sank ernent um 184000 auf 776000. Seit Januar d. I., also in einem Zeitraum von nur vier Monaten, haf die Zunahme der Beschäftigung damit eine Höhe von über zwei Millionen erreicht. es zeigt am besten, wie scharf der Arbeutseinsatz rzeit angespannt ist. Die Größse der noch vorhandenen Reserve an Artskräften kommt bei einer bezirklichen Gliederung itlich zum Ausdruck: sie zeigt, auf welchen gerin1 Anteil der überhaupt vorhandenen Arbeitnehr die Arbeitslosinkeit in einigen Bezirken bereits sammengeschmolzen ist. Der absolute Rückgang Arbeitslosigkeit im Mai war z. B. am stärkn m Schlesien(— 28 000), Rheinland(— 25 0w), ichsen 1— 24 000), Brandenburg 1— 23000). Er nd hier unter dem doppelten Einfluß der Wirt= aftsbeiebung im eigenen Bezirk und der Abgabe Von den 776000 Arbeitslosen sind 1022000 nicht voll einsapfahig. Eine weitere erhebliche Zahl umfaßt die Arbeitolosen, die wegen des Wechc.s ihres Arbeitsplayes kurzfristig beim Arbeitsamt gemeldet sind und am Stichtag als Arbeitolose mit erfaßt werden. Diese Arbeitslosen wird es beim Arbeitseinsatz immer geben, ohne daß man sie als echte Arbeitslose ansprechen kann. Ihre Zahl kann beim gegenwärtigen Stand der Beschäftigung auf etwa 200 000 geschätzt werden. Von dem Rest der 884 000 voll einsatzfahigen Arbeitslosen kommen 270 000 Arbeitslose wegen Ortsgebundenheit(Familie, eigenes Heim) nur für den Einsatz am Wohnort in Frage. Diese Wohnorte sind aber ganz überwiegend die noch stärker belasteten Großstadte und Industriegebiete. Der Verufszugehörigkeit nach entfällt ein großer Teil dieser Arbeitslosen auf Berufe, in denen kein Mangel an Arbeitskräften herrscht. Nund 114 00 Arbeitslose stehen also tatsächlich noch für den zwischenbezirtlichen Ausgleich zur Verfügung. Sie stellen die bewegliche Reserve dar, auf die in den nächsten Wochen wohl am starksten zurückgegriffen wird. In allen Berufsgruppen war eine weitere Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen. Entsprechend der weiteren starken Rückläufigkeit der Arbeitslosigkeit, nahm die Zahl der von der Reichsanstalt Unterstützten um 114 000, die der anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen um 20000 ab. Die Zahl der von der Reicheanstalt Unterstützten betrug damit Ende Mai noch 435 000, die der anerkannten Wohlfahrtserwerbsloen 90 000. Mit Gummiknüppeln gegen Arbeilswillige! Blutiges Handgemenge in Monroe Nationalgarde mußte gegen die Streikenden eingesetzt werden DNB Newnork, 11. Juni.(Funkspr.) In onroe im Staate Michigan erhielten, da zur gesetzten Stunde die Belegschaften der Neptunihlwerke die Arbeit wieder aufnehmen wollte, lizei und Einwohnerwehren, die mit Gummippeln und Tränengas bewaffnet waren, den ehl, die erhöhten Straßen vor dem Werk von seikposten zu säubern. Frauen und Männer, Anüppeln und Steinen bewaffnet, baben den zeitswilligen den Eintritt verweigert worauf e zurückgezogen weiden mußten, um das Einfen der Polizei abzuwarten. Volizei und Arbeitswillige zerrten einen und Streikbetzer aus einem Kraftwagen, vergelten ihn und führten ihn an die Stadtgrenze der Warnung, nicht mehr zurückzukehren. Die M2- fe hh eine Warnung erhalten, daß 15 0n0 Lewie Anhänger aus anderen Stadten unterwege seien, um die Werkeöffnung gewaltsam zu verhindern. Wie weiter aus Mouroe gemeldet wird kam es dort, nachdem eine zweistündige Verhandlung zwischen dem Gouverneur, dem Polizeichef und den Streikführern über eine friedliche Räumung der Straßen von den Streikposten ergebnislos abgebrochen wurde und die Werksleitung eine Ver schiebung der Werkeoffnung auf Montag abge lehnt hatte, zwischen Polizei und Einwohnerwehr auf der einen SSeite und Streikposten auf der anderen Seite zu einem blutigen Handgemenge Zahlreiche Streikposten mußten dabei arzt Hilfe in Anspruch nehmen. Im Verlaufe eines viertelstündigen Kampfes versuchten etwa 100 Männer"und 20 Frauen, die mit Tränengas, Steinen und Knüppeln ausgerüstet waren. Polizei und Arbeitswillige zu verdrängen. Schließlich blieb die Polizei Sieger n0 die Streiter wandten sich zur Flucht. Acht ibrer Kraftwagen, die sie zurücklassen mußten, stürzten sie in einen Fluß, während sie fünf andere anf der Straße umwarfen. Unter Aufsicht der Polizei, die auch die Zufahrtsstraßen zum Werk sperrten, um auswärtige Verstärkungen für die Streikenden zu verhindern, konnten dann 800 Arbeitswillige mit der Arbeit beginnen. Der Gonverneur hat für de Nationagarde1 Einsatzbereitschaft angeordnet. Er erklärte aber. daß er nicht die Absicht habe. Truppen in die Stadt Eisenbahnunglück auf der Strecke hirschberg-Schwiedeberg Vier Tote, zwei Schwer= uno acht Leichtverletzte. DNB Breslau, II. Juni.(Drahtb.) Der Pressedienst der Reichsbahndirektion Breslau teilt mit: Am 11. Juni gegen 5,50 Uhr stießen drei beladene Güterwagen und vier leere Güterwagen, die vom Nahgüterzug 9763 in Zillerthal— Erdmannsdorf abgelaufen waren, am Kilometer 2,2 der Strecke Hirschberg— Schmiedeberg mit dem Triebwagen Personenzug 1111 zusammen. Bisher wurden vier Tote, zwei Schwerverletzte und acht Leichtverletzte festgestellt Ein Toter wurde bereits ermittelt. Die Personalien der anderen Toten und Verletzten sind noch nicht bekannt. Die Verletzten befinden sich im Martin Luther=Krankenhaus in Hirschberg im Niesengebirge. Der Reiseverkehr wird mit Postomnibussen aufrechterhalten Die Ursache des Ablaufes der Güterwagen is noch nicht festgestellt. Versuche, die ablaufender Wagen aufzuhalten, waren leider erfolglos. Folgenschweres Verkehrsunglück Mutter und Tochter getötet. DNB München, 11. Juni.(Drahtb.) An Donnerstag abend ereignete sich auf der Reichsautobahn bei Rosenheim in der Nähe der Innbrücke ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Infolge Platzens eines Reifens kam ein Kraftwagen ins Schleudern und überschlug sich. Dabei erlitten eine im Wagen sitzende Frau aus München und ihre 12 Jahre alte Tochter tödiche Verletzungen. Der Kraftwagenlenkerkam mit dem Schrecken davon. Katastrophe eines Pilgerautobusses Eine Frau tot, 22 Pilger schwer verletzt DNB Mailand, 11. Juni.(Drahtb.) In den Apeninnen bei dem Ort Vairo, etwa 60 Kilometer von Parma entfernt, stieß ein mit 3u Angehörigen einer Pilgerschar besetzter Autobus gegen einen entgegenkommenden Ueberlandkraftwagen. Der Pilgerautobus wurde gegen den Straßenrand geschleudert, wo der Boden nachgab, so daß der Autobus die Böschung hinabstürzte, wobei er sich überschlug. Ein Frau wurde getötet, 22 Insassen erlitten schwere Verletzungen. Acht Schwerverletzte wurden sofort in das Krankenhaus befördert Ein neuer Fall von Entführung in Amerika Geheimnisvolles Verschwinden einer reichen Frau DNB Newyork, 10. Juni.(Funkspr.) Großes Aufseben erregt hier das geheimnisvolle Verschwinden der in Newyorker Gesellschaftskreisen bekannten Frau Alice Parsons von ihrem großen Landsitz in Stonybrook(Long Island): Diese Frau, die selbst vermögend und mit anderen wohlhabenden Familien, so den Pratts, die Großaktionäre der Standard Oil Comp. sind, verwandt ist, ist allem Anschein nach entfuhrt worden. Die Entführer hinterließen einen Zettel, der in ihrem nahe dem Hause parkenden Auto gefunden wurde, durch den sie den Ehemann aufforderten 25 000 Dollar Lösegeld zu zahlen, und ihm drohten, er würde seine Gattin nie wiedersehen, wenn er die Polizei benachrichtige. Der Ehemann rief aber doch die Polizei zu Hilfe, zumal auf dem Landgut ein blutbeflecktes Beil gefunden wurde, doch besteht die Möglichkeit, daß dieses Beil zum Schlachten von Hühnern in der zum Gut gehörenden Hühnerfarm verwandt wurde. Nach den polizeilichen Feststellungen führen am Mittwoch zwei unbekannte Personen, ein Mann und eine Frau, vor dem Landsitz vor, angeblich, um mit Frau Parsons den Verkauf eines ihr gehörenden Grundstücks zu besprechen. Sie fuhr mit den Fremden fort, ohne bisher zurückzukehren. Ein großes Aufgebot von Bundes=, Staats= und Ortspolizei sucht die ganze Umgebung nach der Entführten ab. Noch immer warm Bericht der Reichswetterdienststelle Essen Mulbeim vom 11. Juli. Auf der Wetterkarte ist noch kein Anzeichen für eine durchgreifende Aenderung der bestehenden Witterung zu entdecken. Da bei der bestehenden Luftdruckverteilung kührere Luftmassen nicht, oder doch nur langsam zuge ührt werden können und bereits vorgewärmt sind. bevor sie unser Gebiet erreichen, so kann mit einer großeren Abkühlung vorläufig nicht gerechnet werden. Die Gewittertatigkeit wird ein nur geringes Ausmaß annehmen. Vorhersage für Samstag: Heiter bis woltig und warm. vorwiegeng troden. nur örtliche leichte Gewitter. schwachwindig. Für Sonntaa und Weiterentwicklung; Noch immer warm und nur geringe Gewitterneigung. im ganzen trocken Haupischriftlener: Joserd Haslet, Bochum Stellverit des Haubischriftleilers: Peler Shffer o Bochum. Uetantworund: Jur den volttischen kulturpolitisch.n und den Unterbaitungeten: Jotepb 9 a e le f Boibiim- füt den lokaten 4eil Pechum fuf 7healei und Mulit. Peier Sd1.r4 Pochumir Weitdeunche Um dau und Berdreitungsgediet: Grorg Mid Ke 0odim für den lokalen Tel dauingen und 4Sieele: D. Joserd K ofl.r. C-Ticele, ür Sporl. Handel und den lokaten deu Mattenscheid: Ferdi= nand Juline Pandeleld Bochum Iur den Bilderdienit die einaelnen nbichunaeleuer- Jur den Nagzeigenten Bochum: Narl Pna. Aochum: fur den nogeianen Pie gen E. eitele Cnaer. Hattingen; fur den Anirig aiei Watteneber Paitn n.d Aur 8u M Prete ne 8anng Rerlag n Tent Shirmann à Maages, Seuung oser 500 beld über 1100). 9 2 4 146 ru ** 3 1 Austlugs-Restaurant „Stiepeler Krone“ Heil-Wienäcker, Bochum-Stiepe! Komnader Straße 399 Rul 610 70 Autobushalteitelle Soch.-Blankenltein Bellebtes Austlugsloka! Jeden Bonntag: Kaftee-Konzert u. Tanz. Caté,Haus Burg“ Inn. A. Günnemann Bochum-Sundern Blankensteiner Str. 30 dyllisch gelegen. Garten-Kaftee in staubtreier Lage. Buter Hattee ung Bauernstuten Austlugelokal Hermannshöhe Herbede(Ruhr) Teleten Wittes 3703 Angenehmes Lokal fur Vercincu. Ausflügler. Glas-Veranda. — Gesellechaftazimmer— Konzen Hauskapelle Ruhrgarten Tel. Witien 3131. Inn. Rarl Von (direkt am Strandbad Bommern) Mühlenhof Bahnhof Steole-West. Ruf 58950 Sonnteg, M ttwoch KOMZERTUNDTANI der Stimmungskapelle Faber. Gefolgachatten und Vereinen omplehle ch meine gomtehes Riume r0 Kameradschaßs- und Vereiasabendon. Miltegessen 12— 2 Uhe. Reichhaltige Abendbarte Dae gute Haue mit d. gediegen. Insenriumes empfichit sich. Pensien— Wochenend. Raf 3279 Witten Aurhaus Vormnolz be Herbede uhr GASTHOF HASPER TALSPERRE Besitzer. W. Sonnenschein, Telephon 2533 Amt Gevelsber. rotter schamser darien Angenehmer Autenthalt für Touristen und Aus Udgler. Haltestelle der Straßenbahnline 3 Parkrestaurent Sandkühler Inhaber: W. Rockelsberg Wiien Bammern 5.. P.r.d1.....At.ragl... eden Sonntag und Mittwoch NONZERY UMO TANZ in Haus und Carten Raume aller Art Telefon 2444 Witten Kaffeerestaurant Kohlensiepen = WIIt.n am Nohenst.!n = zu erreichen von der Wetterstraße 2 Minuten Schattige Waldterrassen Guten Kattee mit Zubrot — BAmtliche alkebelfreies Geträske. Ind B. Steisert Garten-Restaurant Becker Witten-Bommern— Ruf 1262 Witten. Veuzeitliche Gartenanlagen— Herrliche Aussicht inRuhrtal— 300 Sitzplätze. Kleiner und großer Saal. Gesellschaftszimmer. Kaftee mit Bauernstuteb. Aktien- und Union Bier Lur„Dürener Schweiz“ Bes.: H. Bachmann, Witten-Düren, Rut 282 Sonntag: Konzert Geliebte Ausflugsziele Bäder Sommerfrischen Im schattigen Garten des Barkhauses im Stadtpark Bochum Sonntag nachm. 15.30 Uhr Frelkonzert des städt. Orchesters Pensionen Verleben Sie Ihre ferlen in Pömbsen im schönen Weserland, 350 m ub. dem Meere spiedel, 15 Minuten von Bad Hermannsborn. Erstkl. Verpflegung. — Vier Mahlzeiten. € Preis 3.—RM. Pension Fröhling, Pömbsen, (Post Brakel-Land). Gasthaus Wagener/ Weitmar —Kail-Friedrichstabe 8— Heute, Bonnabend Tanz am Wochenend Sonntags ab 6 Uhr TAM2 Kuhle Raume la lanzparkett Austlugsloka! ugel Ww. Wilh. Freese Inh. Julius Espey B.-Stiepel, Voßkuhistrabe 5.Jel. 819 16 Autobushaltestalle 8 Minuten von der Wallfahrtskieche. FörVereine u. Gesellachatten d. schônste Aufenthalt. Saal, Gesellschattsrimmer, Gertenwirtschaft, Splelwiese. Gastatätte zur Kanone rro Rocn- Marienttr Leke PAUL Bomhum Altbekannt gute Gaststätte. Jagd zimmer, Gesellschaftszimmer. Slammlisch ehemalig Militärluftschiffer Schlegel-Bier seit 1872 Parkhaus„Hohenstein“ Witten Inb.: Jocef Timmermann. Ruf 1003 Das Paradies des Ruhrtals Herrliche Terrassen. Grosse Sale. Konferena- und Gesellechaftesimmer. Altbekannt und beliebt. Restaurant Borbachschlößchen Witten-Annen Telef. 1993 la Kaffee und Kuchen Bauernetuten Erholungsheim für Damen Lüdinghausen I. W. Dss in ruhiger, waldreicher Gegend gelegene St. Astoniuskloster empfichit sich Damen, de Erholung suchen oder die sich e ner Kneipphur unterrieben wollon. Allo Anwendungen im Hause. Große Grten. Normal und Olütkost. Knelppärrte Im Ort. Garten-Restaurant Zur Waldesruh Bes. H. Borgböhmer. B.- Weitmar. Ruf 81676 Altbekannter Ausllugsort- Schôner wes durchs Weitmarer Holz— Herrliche Aussicht ins Ruhital— Guter Kallee mu Bauerns'uten Jeden Sonntas Konzertund Van: Schönstes Ausllugslokal der Umgebung Sartenrestaurant Hugo Kuhlhoff IDitten-Geven- Kelelen 1829 Jeden Bonntag Ronzerf u. Ganz Herrl. Gartenanlagen, Tanzdiele im Freien. Gr. Saal, (lesellschaftsz. u. Veranda la Kafleem Zubrot 1.10 Mk Der„Seenot“ in Haltern mit Gaststätte„Seeterrassen“ im Seebad Gut geeignet für„Gefolgschaftsfahrten“. Fremdenzimmer— Bootshaus. Inh.: Walter Ridder. Telephon 220 ihre Foto-Arbeiten werden zuverlässig bearbeltet im Foto-Spezlalgeschäft Carf Küner Bochum, Hattinger Str. 29/ Rut esonai— per RuI 65500 Dohin geht JIhr nächster Husllug? Nach Flaesheim rur Gesichtigung des historisches Abnensaales des Stittes Fleesheim. Geschlechterwappen u. Gomälde soit Grôndung des Stiftes im Jahre 1166. Tanrgeegenheit. Sperlelität Bauernstuten mit le Bohnen eftse. Mittaglisch. Es ladet treundlichet otn Sommertrische Hormann Deitermann u. Frau Ruf Haltern 327 Landausenthalt Ruhige, gesunde Gegend. Wildreiche Waldungen. Anerkannt gute Verpflegung. Penston 3 M. beim Galtund Landwirt B. Pohmann. Capelle, Münsterld. Nurge Bahnfahrt Strecke Cortm.— Münster. Kaftee-Restaurant Schützenhol-Muttental" Wilten-Bommern Inh.: Og. Vonkühler Teleton 2701 0 Sitzplätze! Herrliche Anlagen 6 moderne Schießstände/ Kinderspiel- und Tummelplätze/ Saal Veranda/ Gr. u. kl. Gesellschaltszimmer/ Schönstes Austlugslokal des mittieren Ruhrials/ inmitten herrlicher Waldungen Privat=Pens. im Sauerland Nähe Cide und Bilstein. Gute Verpfleg., liebev. Aufn., ruh. Lage, eigene Landwirtsch.(4 Mg.) Preis 3.50 M Jos. Rump. Cberveischede 20 b. Grevendr., Westf. Sommergäste sind. fe. Aufn. schonst. T. d. Gagegeb, dir. a. Wald. d. gut. reichl. Ver= pfleg. Eig. Landw. Bad. 1. H. Pr. 3 k., Juli, August 50. la Ref. 7 Haustochter ges. d. Sommer g. Erl d. Küche u. Hausb Schlicht u. schlicht F. A. Pens. Mulinaup. Herbram ilb. Paderborn. Nuton Ausflügler und Vereine! Wo machen wir unsern diesjährigen Ausflug hin? „Zur Bergischen Schweiz“ im Deilbachtal Inh.: E. Ortmann, Tel. Langenberg 197. Bundes-Kegelbahn— Gondelteich. Kühlschrank ist kein LuxUs. In jeder Art und Größe for jeden Haushalt passend be W. Winkelmann ee Facgese eurelflichee Me ea Bochum, Bongerdstraße 43 Karl Bohlmann PA...N Kommon 51. s a m Kaflee-Restauranf Haus Sundern am Eingang des herrlichen Stadtwaldes Sundern, mit Park und Alleewegen. Schöne Gartenanlagen la Kaffee. gutgepllegie Bauernstuten u. Schinken Hugo Rönig, Haltern am See. Fernruf 244 Beeuchen 8 Kattee-Restaurant„Am Hax“ Wiln Wupper, Albeinghausen, Rof Gevelsberg 3200 15 Minuten vom Bahnhof Albringhausen Gesellschaftszimmer, Veranda ia Vorrôgliche Bewirtung, mäßige Preise 4 Schlager u..gnerFabr Garanta-Rad 36.— Arminlus„ 47.50 Arminlus-Spon„ 61.— Sigurd- Chrom- Ballon„ 64.— GUnstIge Tellsehlung Alte Rder nehmen wir in lanlung VERKAUF Bochum, Kortumstraße 73 Nähmaschinen Orig Phöniz u. Orig.-Viktoria, f. Mauehalt u.Cewerbe kaufen Sie vorteilh. be Michael Paeigen loch., Am Kalser-Friadr.-Plat. Teleton Cegründet 1 onaratur. Weretat. Arsetsten. gebr lastrumente etele am Lager Pianohaue MARKS ...... Kolser- Wilholm Ser Aarty Woll Maver- Ieeh s- und berteherungedure Bochum, Cranachstrale M Wiesen ral) Fernrut a14)4 bediont Sie der Fachmann Wilh. Janssen Herner Mrane 7. Wer eimas angudieten hat. sage es durch eine Anzeige HochglanzPolitur für Gußböden Ohne große wunderdarer alang Rein Mueruischen mehr Ca f. 1 Ltr1M Qual II Utr 1.MMt Progerie J Kneider Podum, Große Befltrane 10 Ledertuchsola Couch diing de s....... Bechom. Resastraßle 97 Pobel anf Kellzohlung .. an Monaten, erse Rale guzat Anzadlung Strenane Tie. fretion foiie neutra Sie deute noch unseten daligen Katalog oder Ner Ahein. Möbelhaus Taieparg.oe. Wanzen, Motten mit Brut. Vertilg i mi V 0ae s.lm.ll..g...mm. Ungerieter-Vertiigunge Matt G. Wimmer. Bochum, Wiltener stane 74. nt 913 Radlo-Reparaturen Aus zwe Dreis Wi und Heiliger Die setzt folgende dulind stalt im Sachsenkriege Gescheheus treten. hütorisch einwandfrei der nur ganz wenige banden. Keine Annal wo er gevoren ist, wo gehabt hat. wo sein1 bof gestanden haben. fahr steh zweifelsfrei natte wird hier und d reicher aber ist der den Zeitgenossen und Gestalt gewoben haben beit und Dichtung m Taten Lob und Preis den schweren Unterla genheit, daß dem Let nicht ernst genug nac sie es versäumt hat, sein Erscheinen aufger warten au suchen. bat man sich darang bolen, ist dabei aber vorgegangen, als man gar boswilliger Verzei Andenken gerecht wer uhlig sind die Abhar schrieben wurden. Vie erbracht, wenn man einen Widukind erste berlieferung uno E mutet und an dem de mand genugtuende heitet sich bien kuve Wahrheitsfor ten und Voreingenomi onnen auch schlie sieben. Widukind abe dient, daß seine Gesta etreit der Tagesmein einen ihn so u wollen. So kon c werden, daß er vie Relell und Aufrührer ener Gegenspieler der Verfolger der schließlich, nur di widerwilli Eionung einfügte un Tause nei oder vielmehr gerade! Vermutlich ist ein Ratsel gewe eine Gestalt im Dunk . sie uberall dabe nete. Er wan Narl, verstand I. wein Volk auf ckt aber vergebliche derlagen d seine er Freun Unterwerfi ubt sid vfiener Schli dern auf C en sendet ur werheit stellt. er der 1 lann, von 9 Verfolger Friester und und Kirchen ir zum eifrig Minrn, bie noc und futi deiligen r erhebt. So die nun schon bell leuchten Tage hinein1 aer, als dei sialischen(e chen wie vor 6 der Stiftskird lassen, befin huam aber ist er vermitt leiner westfälisch . Vergeblich nad cht lag der im Gebiete der W an chin Sohn ert 6 Samwsis bei Wil dabt haben soll. er Schwester des dem er auch stet gesucht un wemt nicht nur„ur einer von den Hä ien au fein — wie r am Hofe Karls, rn auch wobl nier ihnen. Güte durch Jahrhun Sppe erhalten habe eitalens besonder rand re Sa see ehire chen 9 eestalten hervor. nTeilzahlung otten Mnatitert ochum, Rut 13 0e Radlo-Reparaturen Bellage zur Vorksreitun un Unsere Heimat Spiegel der Geschichte im FFN Artikelfolge von Joseph III. Hasler (12 Fortietzung.) Fall, und das war Widukind von Westfalen!—„aui. multorum sihi facmorum conscius et ob id regem veritus ad sigifridum danorum regem perfugerit", wie es bei Einhard heißt—(„der sich vieler Verbrechen schuldbewußt war und dieserhalb aus Furcht vor dem König sich zu Sieaifried, den König der Dänen geflüchtet hatte"). Mit dem Danenkönig Siegifried war Widukind verschwägert. Vermutlich hat ihn aber nicht allein Furcht vor Karls Nache für den Ueberfall von 775, sondern auch die Hoffnung zu dem Dänenkönig getrieben, von ihm Hilfe für den geplanten Vergeltungszug zu erhalten. Karl verfuhr mit seinen alten Gegnern in Paderborn sehr milde. Als sie sich bereitwillig zur Taufe drängten, übernahm er selbst bei vielen von ihnen die Patenschaft, überhäufte sie mit Geschenken und behandelte sie als Freunde. Trotzdem aber kann den Sachsen nicht ganz wohl zu Mute gewesen sein. Das Fernbleiken Widukinds, der von allen sehr geachtet wurde und der auch als der anerkannte Führer galt, mußte schwer auf ihnen lasten. Waren sie nicht jetzt, wo das Wasser der Taufe über ihre Häupter geflossen war, zu Verrätern an ihrem Volke geworden, dessen Sache durchaus noch nicht verloren war, so lange sich Widukind darum noch bemühte? Karl mag die bedrückte Stimmung der Sachsen nicht entgungen sein und daraus ist wohl auch seine auffallend freundliche Behandlung der alten Widersacher zu erklären. Zu einer Regelung der politischen Verhältnisse ist es auf dem Reichstage nicht gekommen. Die Massentaufe de. Sachsen hatte als vordringliche Aufgabe die Sicherung der Missionsarbeit in den Vordergrund gerückt. Karl selbst stiftete in Paderborn eine Kirche, die zum Mittelpunkt dieser Arbeit werden sollte. Nach einem umfassenden, alle Einzelheiten regelnden Plan wurde dann das ganze sachsische Gebiet in Missionsbezirke aufgeteilt und ihre Betreuung dem Abte Sturmi von Fulda übertragen. Das Kloster Fulda zählte um diese Zeit bereits einige hundert Priestermönche, die über das ganze Land verteilt werden sollten, so daß die Missionierung systematisch einsetzen konnte. Um die Arbeit der Missionare aber vor jeder Störung und vor unliebsamen Zwischenfällen, wie sie in der Vergangenheit an der Tagesordnung gewesen waren, zu sichern, erließ Karl sehr strenge Bestimmungen. Den sächsischen Adligen, welche die Verantwortung für ihre Volkschaften zu übernehmen hatten, eröffnete er, daß hinfort Abfall vom christlichen Glauben den Entzug nicht nur der persönlichen Freiheit, sondern auch des gesamten Privatbesitzes nach sich ziehen würde. Karl nahm sedem einzelnen von ihnen persönlich das Versprechen ab, diese Bestimmungen unbedingt zu achten und entließ sie erst dann in ihre Heimat und in ihre Gaue zurück. Blutige Vergeltung Ehe aber noch die Sachsen abgezogen waren, trat ein Ereignis ein, das nicht ohne Einfluß auf ihre fast rätselhaft erscheinende neue Erhebung— nur wenige Monate nach der eben erst erneut beschworenen Treukundgebung— gewesen ist. Es erschienen nämlich in Paderborn, noch bevor der Reichstag sich aufgelöst hatte, sarazenische Abgesandte aus Spanien unter Führung des Fürsten Suleiman Ibn el Arab, um Karl die Vermittlung in einem Konflikt unter den sarazenischen Häuptlingen und Fürsten anzutragen. Der Sarazenenfürst hatte sich mit noch zwei anderen gegen den Emir von Cordoba erhoben und beschwor den Frankenkönig, ihnen zur Hilfe zu kommen, wofür sie sich mit ihren Gebieten ihm unterwerfen und das Christentum annehmen wollten Dieses Angebot muß Karl recht schmeichelhaft erschienen sein, denn nur so ist es zu erklären, daß er ohne Ueberlegen darauf einging, obwohl es ihm doch zunächst nur neue kriegerische Konflikte und sehr zweifelhafte Verwicklungen in Aussicht stellte. Vielleicht lockte ihn aber auch die scheinbar gunstige Gelegenheit, die Grenzen des Frankenreiches bis tief nach Spanien hinein vorzuschieben. Jedenfalls gab er sofort den Befehl, alle Vorbereitungen zu einem Marsch nach Spanien zu treffen. Mit welchem Gefühl mögen die Sachsen den Plan des Königs aufgenommen haben? Vielleicht erwachten in diesem Augenblick bereits— wenigstens in den Herzen derer, die bei dem Unterwerfungs= und Taufakt nur widerwillig dabei gewesen waren— neue Hoffnungen! Es ist immerhin außerordentlich bemerkenswert, daß schon gleich nach dem Abzuge Karls im ganzen Sachsenlande eine neue Bewegung aufspringt, daß überall neue Aufstandsherde sich bilden und fieberhaft Anstalten zu einer allgemeinen Erhebung getroffen werden, die dann auch gleich einsetzt, als Widukind— wie von geheimer Macht gezwungen— plötzlich wieder im Lande erscheint, sich an die Spitze stellt und die Führung übernimmt. Von der Weser bis an den Rhein steht ganz Sachsen über Nacht im Brande des Aufruhrs und ehe noch sichere Nachrichten von Rückschlägen Karls in Spanien eingetroffen sind, wälzt sich die starkste, semals von den Sachsenstammen gemeinsam auf die Beine gestellte Streitmacht bereits gegen fränkisches Gebiet vor. Das Unternehmen tragt von Anfang an den Stempel eines blutigen Vergeltungszuges, der den ganzen Haß der Sachsen gegen ihre fränkischen Unterdrücker zum schrankenlosen Sichaustoben bringt. Die Frankenburgen und festen Plätze, darunter auch die neue Karleburg an der Lippe, gehen in Flammen auf. Ihre Besatzungen werden niedergemacht die fränkischen Beamten und Missionare zum größten Teil eimordet oder unter Schimpf und Schande versagt. Alle im Lande inzwischen errichteten Gotteshäufer verfallen der Zerstörung. Auch viele Adelige, die sich weigern, ihren dem König Karl geleisteten Treueid zu brechen, sich den Aufrührern anzuschließen und ihrem jungen christlichen Glauben abzuschwören werden niedergemacht. Binnen ganz kurzer Zeit in das ganze Sachsengebiet von fränkischen und christlichen Eriunerungen zweitausend Jahren Werden, Wachsen und Vergehen Eine A der Stiftskirche in Enger, die er selbst hat nnen lassen, befindet sich sein Grab, ob es seichnam aber birgt, steht nicht fest. In er vermutlich auch gestorben, und nicht ener westfalischen Heimat wo man immer dergeblich nach seinem Geburtsort sucht. ni lag der im Oldenburgischen, das damals hebiete der Westfalen gehörte. Nach der war Widukind des Sachsenhäuptlings nechin Sohn, der seinen Haupt= und nb bei Wildeshausen in Oldenburg gesoll. Vermahlt war er mit Geva, Schwester des Dänenkönigs Siegfried, in er auch stets vor den Verfolgungen Karls " gesucht und gefunden hat. Widukind nicht nur„unus e pimeribus Westfalorum“ ner von den Häuptlingen der Westfalen") ge" in sein— wie Einbard, der Geschichtsschreidm Hofe Karls, in seinen Annalen berichtet n auch wohl der vornehmste und reichste ihnen. Güter Widnkinds, auf welchen sich dnten Jahrhunderte Nachkommen aus seiner de erhalten haben, gab es in fast allen Teilen dalens besonders im Sauerlande und in der von Sorst. ja selbst in Werden an "r in ein solches nachweisbar. Unter hen Nachkommen ragen bedeutendste arten hervor, Kaiser, Konige und Herzoge, Hochgrab Widukinde rche Enger Stif (Jol schee Dreißig Jahre Sachsenkrieg ganze Reservetruppe bis auf den letzten Mann niedergehauen und vernichtet wurde, ähnlich wie es den Scharen des Varus passiert ist in der bekannten Varusschlacht, in welcher die Situation genau die gleiche war. Es paßt ganz in das Charakterbild Widukinds, daß— nachdem des grausamen Mordens genug war— dem Rest der fränkischen Besatzung der freie Abzug gebilligt wurde. Vorher aber hatte sie einen Vertrag einzugehen, der sie verpflichtete, keine Verstärkungen herbeizuholen, um Rache für den Ueberfall zu nehmen. Es sollte der Friedenszustand, wie er vor dem Ueberfall bestanden hatte, wiederhergestellt sein und auch durch keine Gegenaktion von fränkischer Seite gestört werden. Diesen Vertrag hat aber Karl der Große nicht geachtet und gehalten, er hat vielmehr wie wir bereits in der letzten Folge dargelegt haben— auf die Kunde von dem Ueberfall sofort Nachemaßnahmen ergriffen und die Westfalen, die im guten Glauben auf die Geltung und Unantastbarkeit des Uebereinkommens sich wieder in ihre heimischen Dörfer zuruckbegeben hatten, überfallen, ohne daß diese im geringsten darauf vorbereitet waren oder auch nur einen Ueberfall oder eine so schnelle Rache ahnen konnten. Diese Tat, die zwar auf die gleiche Stufe zu stellen ist, wie der verwegene, heimtückische Ueberfall auf das Frankenlager, mußte in den Sachsen eine außerordentliche Erregung auslösen, und es würde eine Lücke im Charakterbild Widukinds bleiben, wenn er nicht daraufhin bereits Vergeltung geschworen hätte. Vermutlich ist es ihm selbst möglich gewesen, dem Blutbad, das Karl anrichtete, durch schnelle Flucht sich zu entziehen, wodurch ihm Gelegenheit wurde, seinen Vergeltungsplan bis in alle Einzelheiten vorzubereiten. Was dann in den weiteren Kriegen folgte, vermutlich schon der Einfall in das Gebiet der Hessen im folgenden Jahre, ist nichts weiter, als nur die praktische Ausübung dieser Vergeltung und der Reichstag in Paderborn hat kaum unmittelbaren Einfluß darauf haben können. Widukind sehlt Seit der Niederlage der Sachsen in den Jahren 775 und 776 betrachtete Karl bereits ihr Gebiet als zum Frankenreich gehörend, und der Reichstag in Paderborn sollte nur noch einmal nach außen hin feierlich bestätigen, was obnehin bereits als vollzogen galt. Da der König aber den Unterworfenen noch immer nicht so recht traute, kam er zu diesem Reichstage an der Spitze einer starken Truppenmacht, umgeben von fast allen Großen und Würdenträgern seines Reiches, so daß— rein äußerlich gesehen— der Reichstag mehr einer Demonstration der ungeheuren Macht, Ueberlegenheit und des Glanzes fränkischen Königtums gleich kam, denn einer ernsten Tagung, auf der grundlegende Beschlüsse zum Wohle des Reiches gefaßt werden sollten. Die Einladung an die Sachsen bedeutete wohl die Anerkennung ihrer Gleichberechtigung mit den übrigen Stämmen im Reiche. Die sachsischen Adligen waren ihr in größter Zahl gefolgt. Nach den Annalen Einbards sind sogar alle erschienen, eine Angabe, die aber wohl etwas übertrieben scheint. Einer fehlte indes auf jeden Widukind der beid und Heiliger Die setzt folgende Periode sieht den SachsenWidulind— neben Karl die großte Ge salt im Sachsenkriege— in den Mittelpunkt des Geschehens treten. Wer war Widukind? sübriich einwandfreie Quellen über ihn sind leiganz wenige und nur hochst dürftig vorKeine Annalen berichten uns, wann und dren ist, wo er seine eigentliche Heimat sat, wo sein Vaterhaus und sein eigener anden haben. Nicht einmal sein Todes t zweifelsfrei fest und selbst seine Grabrd hier und da noch angezweifelt. Um so ber ist der Sagen= und Legendenkranz, den Zeitgenossen und Nachfahren um seine große Gestalt gewoben haben. In ihm wetteifern Wahr beit und Dichtung miteinander, ihm und seinen Taten Lob und Preis zu singen. Es gehört zu den schweren Unterlassungsfünden der Vergan genheit, daß dem Leben und Wirken Widukindes nicht ernst genug nachgegangen worden ist, daß sie es versäumt hat, auf die vielen Fragen, die sein Erscheinen aufgerollt hat, befriedigende Ant worten zu suchen. In den letzten Jahren erst hat man sich daran gemacht, Versaumtes nachzu bolen, ist dabei aber leider nicht immer glücklich vorgegangen, als man vermeinte, in zum Teil sogar boswilliger Verzeichnung seines Bildes seinem Andenken gerecht werden zu können. Fast un a sind die Abhandlungen, die über ihn geschrieben wurden. Viel Neues aber haben sie nicht erbracht, wenn man von den Versuchen absieht, dukind erstehen zu lassen, der nach Ueberlieierung und Saac völlig fremb anmutet und an dem daher eigentlich so recht niemand genugtuende Freude empfinden kann. Es sich hier eben, wie überall: wo nicht ebiektive Wahrheitsforschung, sondern Leidenschaften und Voreingenommenheiten die Feder führen, da konnen auch schließlich nur Zerrbilder enteben. Widukind aber hat es wirklich nicht verdient, daß seine Gestalt und sein Wirken in den eireit der Tagesmeinungen gezogen werden, in den die einen ihn so und die anderen eben anders seden wollen. So konnte es dann auch nur mögwerden, daß er vielen in erster Linie nur als und Aufrührer, als verwegener und verbissener Gegenspieler Karls, als entrüsteter, wutender Verfolger des Christengottes erschien, der schließlich, nur durch die Uebermacht Karls widerwillig sich in die neue politische Erdnung einfügte und noch widerwilliger seinen Jacken zur Taufe neigte, und der trotz alledem bielmehr gerade deswegen der Nationalheros zutlich ist Widukind schon seiner eigenen Ratsel gewesen. Auch ihr war er lange talt im Dunkel, die unsichtbar blieb, trotzüberall dabei war, alles anstiftete und Er war die Seele des Widerstandes arl. verstand es immer und immer wieVolk aufzurütteln und anzustacheln, ieschickt aber auch. es zu fuhren, bis er, vergeblichen Kampfes mude, nach zahlderlagen die Waffen streckte, sich taufen n0 seines größten Feindes r Freund ward. Der Gegenspieler, Unterwerfung wollte, keinen Treueid albt sich endlich bezwungen! Aber nener Schlacht, nicht im härtesten Rindern auf Einladung Karls, der ten sendet und Geiseln für feine verfonrheit stellt. Unter den sachsischen Vasaler der treueste, den nichts mehr kann von seinem König abzufallen. Der Verfolger des Christengottes, der zahlriester und Missionare marden, ihre Sta1d Kirchen zerstören und niederbrennen P zum eifrigen Vorkampier für Christus, rn, die noch beute das Andenken an ihn ten und führt schließlich gar das Leben veiligen. den die Kirche zur Ehre der hebt. So ragt sein Bild aus seiner nun schon weit über 1000 Jahre zurückell leuchtend, noch immer lebendig in aae hinein und grüßt als Held und cr. als der Größten einer in der sachsalischen Geschichte, gleich groß vor den 1 wie vor Gott. Bischöfe und Heilige. Aus Widukinds Geschlecht war auch die heilige Mathilde, die Gemahlin des ersten deutschen Königs Heinrich I., des Begründers des ersten Reiches, und der heilige Meinwerk, der große Bischof auf dem Padervorner Stuhl. Fast alle europaischen Fürstenhäuser leiteten übrigens ebenfalls ihre Abstammung von ihm ab und führten als außeres Zeichen dafür in ihren Wappen zumeist auch das weiße springende Roß von Westfalen, das nach der Sage Widukind nach Empfang der Taufe in sein Familienwappen genommen haben soll. Der Reichstag zu Paderborn 777. Der Reichstag des Jahres 777 zu Nathalbrunnon— Piderborn— spielt zweif llos in der Geschichte der Sachsenunterwerfung eine besondere, bemerkenswerte Rolle, wenn seine Bedeutung auch vielfach überschätzt worden ist. In der großen Fülle der Abhandlungen über Widukind wird er falschlich als die entscheidende Wende in dem blutigen Ringen zwischen ranken und Sachsen bezeichnet, die insbesondere durch die„Paderborner Blutgesetze“ heraufbeschworen worden sei. In Wirklichkeit aber sind die sogenannten„Paderborner Blutgesetze“— auch so eine Erfindung kleiner unhistorischer Geister, die sich einbilden, daß uns mit Geschichtsverdrehung geholfen sei— offenbar eine Verwechselung mit der„Capitulatio de partibus Saroniae“, die aber nicht 777, sondern erst 72 entstanden ist, wie wir noch nachweisen werden. Die entscheidende Wende ist daber auch nicht durch den Padervorner Reichstag von 777 heraufbeschworen worden, sondern war inibren Vorbereitungen wahrscheinlich längst festgelegt, ehe noch der Reichstag überhaupt zusammengetreten war. Jedeni, der sich einmai ganz vorurteilsfrei in das Leben Widnkinds vertieft hat, springt diese Erkenntnis ohne weiteres in die Augen. Für Widnkinds Auftreten sprechen sehr reale Gründe, und es hieße, seine Bedeutung schmälern, sie verkennen oder sie falsch sehen und beurteilen zu wollen. Bei dem Ueberfall auf die fränkische Reserve= und Sicherheitstruppe, die Karl bei seinem Siegeszuge durch das ganze Sachsenland im Jahre 775 vor seinem Einfall bei den Ostfalen an der Weser zurückgelassen hatte, ist der Anführer der Westfalen — wenn er bis dahin auch noch in keiner Quelle genannt wird— ohne Zweifel Widukind selbst gewesen. Nach den Annalen Einhards war er der Fürst und Oberhäuptling der Westfalen, ohne den sicherlich sein Stamm nicht einen so verwegenen Ueberfall vorbereitet und ausgeführt haben würde. In den genannten Annalen wird die Niederlage, die den Franken widerfuhr, in allen Einzelheiten geschildert. Lediglich dem tapferen Widerstand des kleinen Restes der Besatzung, der verzweifelt um sein Leben stritt, und der Großmut des Anführers der Westfalen ist es zu danken gewesen, daß nicht die bert und nun kann auch der Vormarsch über den Rhein selbst beginnen. Sengend und plündernd fallen die Streithaufen über die fränkischen Stadte und Dörfer her. Das ganze rechte Rheinufer von Deutz bis hinauf an die Mündung der Mosel wird in eine einzige rauchende Ruine verwandelt. Plündernde Scharen dringen unter Führung der Adeligen Nothelin, Oeco und Ogell auch auf das Werth bei Neuß, wo sich das von Suitbert erbaute Kloster befindet, plün dern es aus und brennen die zu seinen Ehren errichtete Kirche nieder. Nach der Sage sollen sie dafür einem furchtbaren SStrafgericht Gottes anheimgefallen sein. Auch ein Teil von Hessen verfällt dem gleichen Schicksal. Im Kloster Fulda haben die Mönche berbits alles zur Flucht vor den wütenden Aufrührern gerüstet und die Reliquien des heiligen Bonifatius über den Main in Sicherheit gebracht, als plötzlich die Kunde auftaucht, die Franken seien im Anmarsch. Karl befand sich eben nach Beendigung des spanischen Zuges, der ihm den erhofften Gewinn durchaus nicht gebracht hatte, in Auxerre, tief in Frankreich. Kingkampf mit ködlichem Ausgang • Trotzdem Freispruch Duisburg. Ausgangspunkt dieser tragischen Angelegenheit war, wie das häufig so ist. eine Bierreise. Einer der Zecher forderte einen anderen zum Ringkampf heraus. Der Besiegte sollte die weitere deche bezahlen. Der Berausforderer verlor. Er verlangte Revanche. Auch den zweiten Kampf verlor er. Er gab sich aber auch damit noch nicht zufrieden. Nach diesem Kampf blieb er abermals bestegt liegen. Seine Freunde meinten, er wolle nun seinen Rausch ausschlafen, aber auf den Rat einer Frau brachte man ihn ins Krankenhaus, wo er am anderen Tage, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu baben, stard. Die Obduktion eraab, dah das Zerreißen eines Blutgefäßes im Kopf den Tod herbeigeführt hat. Wie Zeugen aussagten, hatte der siegreiche Ringer den unterlegenen Herausforderer, als er am Boden lag, mehrmals am Kopi geschüttelt. In dem Gerichtsverfahren beantragte der Staatsanwalt gegen den der fahrlässigen Tötung Angeklagten vier Monate Gefängnis. Das Gericht sprach ihn frei mit der Begründungg, daß er die Todesfolge nicht bätte voraussehen können. Deutscher Brauertag 1937 Dusseldork. In Düsseldorf fand, nachdem verschiedene Arbeitssitzungen der Fachausschüsse voraufge gangen waren, Mittwoch die Hauptveranstaltung des Deutschen Brauertages statt. Der Leiter der Wirtschaftsgruppe Brauerei Dr. Röhm sprach, nach kurzen Referaten des Ministerialdirektons Pohl und des Reichsbetriebsgemeinschaftsleiters„Nahrung und Genuß“. Müller, über Lage und Auslichten des Braugewerdes. Nachdom er zunächst die Juständigkeit des Reichsnährstandes, der den„Markt“ regelt und der Wirtschaftsgruppe Brauerei, die das „Werk“ betreut, gegeneinander abgegrenzt hatte. sprach er über die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Marktzusammenschluß des Reichsnährstandes. Der wichtigste Fall dieser Zusammenarbeit ist augenblicklich die Einschaltung der Brauwirtschaft in die Roggenpreisgestaltung. Das vom Brauereigewerbe zu übernehmende Opfer ailt dem großen Ziel der deutschen Nahrungsfreiheit. Weiter wies er auf die Erfolge der sozialpolitischen Arbeit hin. Unter den 30 ausgezeichneten Betrieben. die den Ehrentitel „Nationalsozialistischer Musterbetrieb“ erhalten hahen. befinden sich drei Brauereien. Weiter sprach er über die Frage der sogenannten„Verreichlichung der Gemeindebiersteuern und schloh seine Ausführungen. indem er der zuversichtlichen Erwartung Ausdruck gab, daß sich eine einheitliche Wirtsche'toführung verwirklichen lasse und daß es getingen werde, dem volkswirtschaftlich bedeutsamen Gewerbe Brauerei leinen Lebensraum in der deutschen Wirtschaft zu erhalten. Bemerkenowert ist der Vortrag von Prol. Dr. Dr. Nöll über das Thema„Der Kansum als beherrschender Faktor der sozialistischen Volkswirtschaft.“ Die Ausrichtung der Wirtschaft. lo betonte der Redner, auf das sozialistische Ziel möglichst hoher und guter Bedürfnisbe riedigung der Volksgesamtheit bietet nicht nur die beste Gewahr für einen reibungslosen Ablauf des wirtschaftlichen Geschehens. Sie gibt zugleich auch der unternehmerischen Tätigkeit eine hohe ideale Grundlage, ohne die auf die Dauer keine Wirtschaft gedeiben kann. Sauberes Einbrechertrio schadlos gemacht. Düsseldorf. Einem sauberen Kleeblatt hat jetzt die Große Strafkammer Düsseldorf das Handwerk gelegt. Die drei Burschen: Jüngel, Seemann und Kach 20 32 Jahre alt, hatten sich im Gesängnis zu Wittlich kennen gelernt. Jüngel wurde nach Verbühung einer längeren Freiheitsstrafe am 3. Dezember 18216 aus dem Strafgekangenenlager Borgermoor entlassen; am gleichen Tage fuhr er zu leinem Freund Seemann nach Düsseldorf, beide stahlen ein Auto und holten dann den Koch aus Kalkar ab. Den schadhaft gewordenen Wagen liehen sie in Duisburg stehen und stahlen einen anderen. In Lanten schlugen sie die Scheibe eines Bäckerladens ein und stahlen Brot und Vonbens, ein Einbruch in ein Uhrengeschäft mißlang. Den zweiten Wagen ließen sie in Düsseldorf stehen und brachten in Düsseldorf=Oberkassel einen dritten in ihren Besitz. Nach einem Abstecher nach Bremerhason, mo sie die Braut des Jürgel besuchten, schlugen sie auf der Fahrt nach Münster wieder Schausensterscheiben ein und stahlen Obst und Fleischwaren. Sie rissen einen Radfahrer vom Rad und plünderten ihn aus, in Telate übersielen sie zwei Frauen und nahmen ihnen die Handtaschen fort, sie tankten an verschiedenen Stellen Benzin und fuhren schleunigst wieder weite:— natürlich ohne bezahlt zu haben. In der Näbe von Dülmen verursachten sie einen Autounfall, bei dem ein anderer Wagen schwer beschädigt wurde. In Düsseldorf lienen sie den dritten gestohlenen Wagen wieder stehen. Sie überlielen weiter einen Mann, verluchten einen Gemüsehändler auszuräubern überfielen einen Personenwagen bis sie endlich, nachdem das Mah ihrer mit unglaublicher Frechheit durchae ührten Raubtaten voll war. in Düsse dorf verhaftet wurden Jüngel erhielt 8 Jahro Zuchthaus und 6 Jahre als er von dem Aufstand der Sachsen und ihren neuen Untaten erfuhr. Ohne lange zu zögern, stellt er aus seiner Heermacht alle entbehrlichen Krafte zusammen, die sofort nach dem Rhein zu in Marsch gesetzt werden. Die Sachsen aber warten erst gar nicht ab, bis die fränkischen Truppen herangenaht sind, sondern ergreifen aleich die Flucht. Die westlichen Gaue legen sofort die Waffen nieder, Ostfalen und Engern versuchen in Eilmärschen ihre Heimat zu gewinnen. In Oberhessen, am Uebergang über die Eder bei dem heutigen Bockenfeld, werden sie aber eingeholt und nun beginnt ein furchtbares Blutbad, dem Unzählige zum Opfer fallen. Die Franken nehmen unerbittlich Mache, alles, was ihnen in die Hände fällt, wird erbarmungslos niedergemacht. So endete der Aufstand des Jahres 778, der größte und in seinem Ergebuis grausamste und blutigste im bisherigen Sachsenkriege. Widukind war es wiederum gelungen, rechtzeitig zu den Dänen zu entkommen und dem Strafgericht zu entgehen. Ehrverlust. Seemann 6 Jahre Zuchthaus und seche Jahre Ehrverlust, Koch kam mit 10 Monaten Gesananis davon Enttäuschte Finderin Nicht jeder Rund albt Besitzrechte. Koln. In einem Strafverfahren gegen zwei Devisenschieher hatte das Gericht auf Einziehung von 25 Hundertmarkscheinen erkannt, die nach den Jest stellungen der Verhandlung von einem der beiden Beschuldigten. einem Ausländer, in einen Porgarten geworfen worden waren, entweder um sich des verräterischen Besines zu entäußern, oder um ihn auf diese Weise zu verbergen. Eine Hausangestellte hatte die Scheine beim Spritzen des Vorgartens gefunden und vorschriftsmäßig abgelie ert. Im Wiederaufnahmeverfahren jenes Strafprozesses strebte sie die Anerkennung ihres Hinderanipruches an. Sie stützte sich dabei ua. darauf, daß die Scheine bei der Annahme des Gerichtes 6 bis 7 Mochen dem Wetter ausgesetz gewelen wären, während der Kaisenbegmte, dem sie abgelieiert wurden, weder Nasse olgen noch sonstige Beschädigungen wahrgenommen hatte. Das Gericht folgte indessen dem Antrag des Staatsanwaltes auf Abweisung der Antragstellerin mit der Begründung. daß nach den Umständen, unter denen das Geld aufgefunden wurde, dieses mit Absicht in den Vorgarten hineingeworfen worden sein müsse, daß es darin unmöglich habe verloren werden können und daß die gekundenen Geldscheine eben identisch seien mit denen, die in dem Strafver'ahren gegen den Donilenschieder der Staatskasle zuerkannt worden soien. Die Finderln muhte sich mit dem Ginderlohn von 37.50 RM zufrieden geben Dortmund. Eine über den Rahmen einer rein sachlichen Arbeitotagung lunausgehende Jahresversammlung, der eine beachtliche soziale und wirtschaftepolitische Bedeutung zukam, hielt die Fachgruppe „Private Krankenversicherung“ der Wirtschaftsgruppe „Privatversicherung“ in der Reichogruppe„Versicherungen" am Mittwoch im Sitzungslaal der Industrieund Handelshammer zu Dortmund ab. Staatorat Generaldirektor Bartholatus(Hamburg), stellvertretender Leiter der Fachgruppe, wies in seiner Be= grüßungsansprache darauf hin, daß die Fachgruppe zum erstenmal in dieser Weise an die Oeffentlichkeit trete. Dieser junge Zweig der Versicherungen sei in der letz= ten Zeit mehr und mehr in den Vordergrund gerücht. Oberregierungorat Dr. Erman vom Reichenus= sichtsamt für Privatversicherung in Berlin sprach über „Versicherungsaufsicht und private Krankenversicherung", wobei er besonders auf die vertrauensvolle Zuammenarbeit zwischen Aufsichtsbehörde und Fachgruppe einging. Ein ausreichender Versicherungoschuß in Krankheitsfällen sei für die deutsche Familie und die gerade jetzt zu höchlter Leistung aufgerufene Volkowirtschaft von größter Bedeutung. Die rasche Entwichlung der prinaten Krankenversicherung zum zweit= graßten Versicherungszweig habe sowohl die Unternehmungen als auch die Aufsichtsbehörden vor stete neue und zum Teil schwierige Aufgaben gestellt. Im Vordergrund stehe die Erhaltung des einmal erlangten Versicherungsschutzes. Die Aufsichtsbehörden haben nenen einem Vergünftigungsverbot eine Wartegeit= regelung getroffen, deren unbedingte Einhaltung den Unternehmungen zur Pflicht gemacht wurde. Ein Aus= spannungsverbot mülle eine abschließende Bereinigung auf diesem Gebiet bringen. Ein weitgehender Kündlgungsschutz müsse den Versicherten vor einem unfreiwilligen Verlust der einmal erlangten privaten Krankenversicherung bewahren. Die Versicherungsgemein= schaft hätte langjährigen Mitgliedern gerade dann die Treue zu halten, wenn bei ihnen infolge besonderer Notfälle eine gesteigerte Beanspruchung der Versicherungsleistungen eingetreten sei. Rotwendige Voraussetzung des Kündigungelchutzes sel eine gesunde Rüchlage= und Beitragspolitik der privaten Krankenversicherung. Der Leiter der Wirtschaftogruppe„Priratversiche= rung“, Generaldirektor Braß, Berlin, stellte den sich im Versicherungswelen äußernden Geweinschaftegedanhen heraus. Er trat für die Verwirklichung des Sozia= lismus in der Versicherungswirtschaft ein. Der Leiter der Reichsbetriebsgemeinschaft„Banken und Versicherungen", Leneer, betonte, daß die großen Aufgaben der Versicherungen, der Schutz der deutschen Arbeitshraft sel. Er richtete an die Betriebsführer den Aufruf, ihren Mitarbeitern die hohe Aufgabe ihrer Arbeit innerlich naheezubrinKleine Previnzchronik Gas= und Wassersachleute Westdeutschlands tagen Rielefeld. In der oltweltialischen Industriestadt Bielefeld versammelten sich am Mittwoch rund 300 Gas. und Wasserfachleute aus Westdeutschland. insbesondere aus den Gauen Düsseldorf, Essen und Wekt'aken Süh und=Nord zur Jahrestagung. Diplom= ingenteur#lach Dorimund begrüfte die zahlreich erschienenen Ehrengäste und umriß kurz den Zweck der Tagung. die die Zusammenarbeit zwischen Versorgungswerken und Gemeindeverwaltungen bezw. Aussichtsbehörden fordern soll. Anschliehend reierierte Dipl.=Ing. Flach über das Thema„Neues im Gas= und Wasserfach“. Er gab dabei der Ueberzeugung Ausdruck, daß der seit vielen Jahren einge= tretene Stillstand im Gas= und Wassersach überwunden sei. Woiter legte er die Notwendigkeit dar. in Industeie und Gemerbe grosere Gasmengen zu ermänigten Preisen abzusenen. Darüber binaus mük ten die Werke aber auch bemüht sein, den Haus= haltepreis zu ermäßigen, was durch Senkung der Selbitkolten erreicht werden konne. Am Nachmittag fanden weitere Bachvorträge statt. Der entfesselte Jordansprudel Bad Oennhausen. An der Drosselvorrichtung des Jordansprudes. bekanntlich des größten künktlich erbohrten Thermalsprudels der Welt. der seinen Nnmen von dem zurzeit der Erbohrung in Und Oeyn= hausen wirkenden Oberberarat Jordan erhalten hat. und der eine tägliche Schüttung von 7 Millionen Litern aufweist. trat am Sonntag bei einer morgendlichen Vor übrung des Sprudels eine Bohin= derung ein. Dadurch war es nicht möglich. den Sprudel innerhalb der vorgesehenen Zeit wieder ab zudrosseln, so daß der Surudel wahrend des ganzen Sonntags ununterbrochen seine gewaltigen Massor= massen 42 Meter hoch in die Lükte schleuderte. Ge gen Abend gelang es. den Schaden zu beheben. Tau= sende von Kuraaiten und Besucher erlebten das ge= waltige Schauspiel. Bet diesem Anlah wurde deutlich. welch ungeheure Vorräte an heilkräktigen Wassern in die Tiefe schummern, die nach menichlichem Ermessen unerschöpflich sein dürften Entwichener Zuchthausler festgenommen Vorken. Jn der Nacht zum Donnerstaa hielten motorisierte Zollbeamte in Rhedebrügge einen Mo= torradfahrer an. der ein Madchen auf dem Sozius mitführte, um den Inhalt von drei Kosern zu unteriuchen. Der Molorradlahrer gab seine Papiore ab und fuhr under Bedeckung nach Vorken. Kurs vor Vorken rib or aus und suchte in Nichtung Gemen die bolländische Grenze zu erreichen. Die Be= amten gaben mehrere Schulle auf ihn ab. die aber nur die Koffer trajen. Jn Gemen verfehlte der Flüchtleng die Richtung. ver'uhr sich, so daß es ge= lana. ihn fejtzunohmen. Die Polizei stellte lest. daß der Mann im April dieses Jahres aus dem Zucht haus Mariensch ab in Hessen entwichen war. Bei Aubenarbeiten hatte er Gelegenheit zur Flucht ge= sunden. Mit Hilie von Ferntransporien, auf Fahrgen. Er forderte ferner eine gut geschulte Gefolgschaft in der Krankenversicherung und ging näher auf den Begriff des Arbeitsvertages ein, wobel er betonte, daß es anzustreben sei, daß ein gegebenes Wort eines Betriebsführers mehr Wert habe als alle Arbeitsverträge. Ueber„Voknogelundheitodienst der ptivaten Kran= henversicherungen" sprach Direktor August Schneider, Hamburg. Die private Krankenversicherung sieht, so betonte er, ihre vornehmite Aufgabe in der Sicherung, Erhaltung und Förderung der Gelundheit ihrer Versicherten und wird auch in Zukunft im Kampf um die Gesunderhaltung des deutichen Volkes nicht bekseite stehen. „Grundlätzliches zu den Allgemeinen Versiche= tungebedingungen der privaten Krankenversicherun= gen" erörterte Generaldirektor Dr. Teichmann, Leipzig. „Grundlätzliches zu den Geschäftsberichten und zur Rechnungslegung in der privaten Krankenversicherung“ war das Thema, das Generaldirektor, Wilhelm Schwalge=Koblenz behandelte. Fachgruppenleiter Generaldirektor Otto Bökenkamp=Dortmund sprach über„Die Private Kran= henversicherung— ihr Dienst am deutschen Menschen“. Die private Krankerwersicherung muß. so hob er her= vor, nach anderen Gesichtspunkten beurteilt werden, als die reichegesetzliche. Bei dieser ist der Fürsorgegedanke vorherrschend, bei jener der Versicherungo= grundlatz. Die reichogeletzliche Krankenversicherung gewährt in der Hauptlache Naturalleistungen, die private Krankenhasle ersetzt vornehmlich Krankenkolten. Die orwate Krannkenversicherung ist nach Entstehung und geschichtlicher Entwichlung aus berufsständisch und örtlich gebundenen Einrichtungen hervorgegangen. Heute betreut sie über sieben Millionen deutscher Volkagenossen mit einem fährlichen Beitrageaufkommen von 281 Millionen RM und über 206 Millionen RM führlicher Schadenoleistungen. Damit übertrifft sie, die Lebenoversicherung ausgenommen, alle übrigen Zweige der Versicherungswirtschaft. Die private Krankenver= sicherung bedeute nicht nur Versicherungeschutz gegen die Gefahren, die aus Krankheiten entstehen, sondern ist an sich schon eine Leistungssteigerung und Leistungsverbesserung im Sinne nationalsozialistischer Gesundheitsführung. Der Versicherungsgedanke muß in weitelte Kreile dringen und durch charakternolle Kräfte im Außendienst vertreten werden. Die günstige Gestaltung des Kranbenversicherungsschutzes darf die soziale, etbilche und bevölberungspolitische Bedeutung der privaten Krankenversicherung nicht außer acht lassen. Sie darf nicht„nur Versicherung“ sein und ist keine Privatangelegenheit der wohlwollenden Benölke= rungoschichten. Die Private Krankenversicherung muß nielmehr polkanabe mirhen und für immer polkonahe bleiben, um gerade das Versicherungsbedurfrs der bemeren Bolbagenassen betrietegen zu können. Westdeutsche Um= und Ausschan Gegenwartsund Zukunftsaufgaben der privaten Krankenversicherungen- Jahresversammlung der privaten Krankenkassen Deukschlands rdern und zuletzt auf einem Motorrad erreichie das Grenzgebiet. wo er mit einem Miahrigen Madchen zulammentrat. In einem Falle in vereite fesgestellt, daß der Rlüchtling in Vorken aus einem choschat Bekleidungsgegenstände gestohlen hat Selbstschutz der Gold= und Silberschmiede Koln. Die Gold und Sieberschmiede= und die Uhrmacher=Innung Köln haben oine Selbstschun= aktion eingerichtet, um bei Diebstahlen. Raub. um Betrugsversuchen auf dem schnellsten Wege alle in Frage kommenden Geschafte zu benachrichtigen Aweck dieser Einrichtung ist. die anderen Geschang zu marnen, um, falls ihnen gestohlene Gegentange angehoten werden. die Polizei zu vetan Oraanisation dieses Selbltichunes ist Jerart nerhalb 5—10 Minuten durch Keitenteleionge proche alle Geschafte benachrichtigt sind Die Se bitschw aktion wird bei allen Innungen im Deutschen Reich eingeführt. Gleichzeitig wird eine sofortige sele oni. sche Verständigung sämtlicher Innungen unter ander erfolgen. Abschluß der Carl Schurz Reise. Köln. Die 43 amerikanischen Austauschstudenter und=studentinnen, die auf Einladung der 6a Schurz=Vereinigung seit dem 27. Mai durch Deutschland unternommen haben und t gegenwärtig in Köln aufhalten, solaten am leuten Rerletagg einer Einladana der Jh=Farh nach Leverkusen. Gegen 14 Uhr begab sich die Reuegesellschaft wieder nach Köln zurück. von mone Heimreise nach Amerika antreten werden. Jn idrer Heimat werden sie dann. nachdem sie aus eigener Anschauung das neue Deutschland un auf allen Bebensgebieten gründlich kennen gelernt haben, als wahrhafte Mittler der Verstandigung zwischen den beiden Nationen im Sinne des aroner deutschamerikanischen Staatsmannes Car wirken können. Kurz berichtel Puisbura. Eine wackere Tat vollbrachte der Palergeselle Walter Küppers aus Duioburg Ein fahriger Junae aus Rubrort stürzte beim Spieen in den Rhein und drabte abgetrieden zu werden Kurz entschlossen sprang Künpers in den Strom urd es aelang ihm. den Jungen vor dem sicheren Tode des Ertrinkens zu retten Moero. Auf der Homberger Straße in Mocte ge= riet die 16 Jahre alte Elisabeth Telle mit wien Jahrrad zwischen einen Tankwagen und einen Stra= benbahnzng. Sie stürzto und wurde von dem n. terrad des Tankwagens gine Strecke weit meige= chleift. Dabei erlitt das Madchen so schwere Ver= letzungen, daß es kurz nach der Einlieserung in des Krankenhaus starb. Welel. Jn einem unbewachten Augenblick klei= terte das eineinbalbährige Sohnchen aus Wesel auf die Einsussung des zur Hoffeile ge= legenen Balkons und stürzte im nächlten Augen= dlick ab. Man Brachte das Kind soiort zum Krankenhaus, dach war allo äratliche Kunst vergebens Der Kleine starb kurze Zeit nach der Ernlieierung an den Folgen eines Schädelbruche= Koblenz. Dao Institut für deutiche Wirtschaue propaganda veranstaltet in den Tagen vom 2 bes 2. August in Kablenz eine große Lefftungeschau Wirtschaft der Weitmark unter dem Titel„Ersoa und Leistung“. Mit der Ausstellung verdunden eine Lehrschau, in der die neuen Werktafie in stehung und praktischer Verarbeitung geseigt wer= den Von der Mosel. Infolge der trockenen und war= men Witterung der leyten Mochen iit die Getlal= tung der Weinberge überaus schnell vor sich gen und die Reben stehen dank der guten Boden= euchtigkeit in üppigem Wachstum. Die Fruchtaniane stehen in allen Lagen unmittelbar vor der 7 und in besseren Lagen findet man bereito zahlreim blübende Trauben. Wenn das sonnig=warme Wer= ter anhält, wird die Weinblüte in diesen Tagen ein= seuen Mnolaken. Auf der Rhetnstrecke WaltumMet= len verlor am Sonntag vormittag der Sohn Familie Auer aus Hamborn, der hier hadete. Boden unter den Fühen und rief seinen Pater dille. Der Vater wurde von seinem Sohn umtlam. mert und ging mit diesem unter. Beide ertran Kleys. Der Kreistag der NSDlP. de Kleve. der im vergangenen Jahr vorgeleben wul. und auf dieses Jahr verschoben wurde, sindet mehr endaúltig am B. und 4. Juli in Kleve no Die Vorbereitungen hierfür sind im Gange u alte Herzogstadt trifft alle Vorkehrungen. um Tag für die Bewegung des unteren linken rheins zu einer endrucksvollen politischen kundgebung zu gestalten. Leichlingen. Die Erdbeerzeit ist dal Die rüchte wurden bereite in diesen Tagen rois Obst= und Gemilieverwertungsgenone igeliekert, allerdings handelte en sich um 1 lengen. Schon ab nächste Woche sind eigerungen Leichlinger Erdbeeren vorgesene Prum. Der Kreis Prum konnte im eidenbaues beachtliche Fortschritte erzielen. siche Gemeinden und nicht zulent auch prir ressenten p'lanzten in dielem Jahre l. um so für spater die Grundlage fur icht der Seidenraupe zu schaffen. Hierbet o Kriegoopserstedlung in Prüm erwahnt, wo bolzminden. Der auf der 2ne Oberverwalter Eppors aus Wit n Kreise Wolfenbüttel wurde auf dem wnd de. wo er das Einfahren von deu beaup. ollte. vom Blitzschlag getroffen n der Arbeitsstätte nach dem Gewitter t. fanden Eppers tot auf. Die NS.-Volkswohlfahrt ruft! Deutscher Volkegenosse, wie lange willit ich fernbleiben. Du bist verpflichtet, mi Erscheint Ausgaben A, Ein Wiese Alter Volksg Nicht lange mehr.1 jemahl, die Wiesen, die chsten Bluhen bewur tatt der duster dastehen, ist die Welt n wollen wir. so lange en genden Herrlichket fre auf der Wiesel Die 1 ampfers weiße Schafg owenzahn. Kuckucksl Pachbenediktenwurz. den nur zuzugreifen Strauße, die uns viele e vielen hubschen Gr Slumen mit lieblichem Die nah verbunden sich all diesen Wiesenbli man daran denkt, wie diese Bluten und Gras= blucken wir einme wit was uns da alles die Arnika, die sche r besonders auf Berg uringen 1st blumt. und am Johann taine mit Arnikapflan zein, der Bilwisschneit schaden tun soll. Stell kcl. so schutzt sie gegen tain, so ist das Feld v. deilkunde spielte die A Auch der Augentrost chen immer stark beit behaupten die Bauern Aube abnehme, wenn de nennen sie ihn auch Im N augentrost Gewitterbli e dei beraufziehender glaubt man. daß da. liege. der Blitz einschlag nan an, daß ein Ausa nugen wohltätig sei. chone blaue manische Heilpflanze. allen bofen Zauber vo halten Kuhe, die viel Milch geben. der einen Kran Nopf truge. beim Kirche vermoge Ehrenpreis, den bel eigentlich nicht mit nac nn der Blitz einschlaf der Ehrenpreis. in viel teu, weil die zarten cuns Ehrenpreiste tantheiten helfen. Ter gelbblubende N dastem Auftreten in d enrichten, weil er eine centzeln benachbarter vom Alapperto m Backosen!“ Die Kin n dieser Pflanze, der de Klappern benutzen. Alatschmohn ist der einen Gegend 4 anniettautern rechnet. dern glaubt, daß seine 1 kancherorts glaubt man ohn nach Hause bring enven pila Nauch seden Scha wlucken am Joha Lausenda u Geldlaschchen: as Geld nicht ans auf ein zuruck. Im Alter ventaurium, was dur Chiron seine an teilte diese 9 urum(Gold) un Lundertguldenkrau ausendauldenkran sann wissen. woher denfalls ist er schör Zeblichen Reichtun uni=Wiese mit be Motorrad mit einem Mahi n einem Falle in chilina in Vorken egenstände gestohlen hold= und Silberschmiede und Silberschmiede öln haben oine n hei Diebstählen. Y em schnellster chafte zu benachricht die anderen Gei sen gestohlene Gegen Polise elbltschun 31 n durch Keitente schtiat sind. Die Innungen im De wird eine sofor mtlicher Jnnung Carl Schurz=Reise. rikanischen Austauschitud die auf Einladung der it dem 27. Mai eine ternommen haben und aufhalten. solaten am a der 14 Uhr begab sich die* Köln zurück. von mosi a antreten werden. Jn inn. nachdem sie aus und lein W ten gründlich kenne Mittler der Verst ationen im Sinne des a Staatsmannes Carl ckere Tat vollbrachte ers aus Duisbura lubrort stürzte beim tobie abgetrieben n Künpers in ungen vor dem siche len mberner Straße in Mocre Elisabeth Telle Tankwagen und einen St und wurde von dem v eine e as Madchen so schwere nach der Einliese unbewachten Augenbli“ kei= brige Sohnchen einer Ate sassung des zur Dobelle ge= stürste im nächlten Augendas Kind soior: zum Krano äratliche Kunst vergeben= Zeit nach der Ernlieierung Schädelbruche= tut für deutiche Wirtschafts= in den Tagen vom eine große Perftung rk unter dem Titel er Ausftellung verdunden ist die neuen Werkstatia in Ent= Verarbeitung ges berichtel ne der trockenen und war= n Mochen ist die Ential= aus schnell vor sich gegann dank der guten Boden= lachstum. Die Fruchtanlane imittelbar vor der ule det man bereito das sonnig=warme blüte in diesen Tagen einWaltun vormittag der Sohn orn, der hier badete. ind rief seinen Vater um von seinem Sohn umtlamunter. Beide ertranken a der NS0 jenen Jahr vorgeleben rschoben wur und 4. Juli in Kleve no rfür sind im Gange und die lle Vorkehrungen. um oer des unteren linken ucksvollen politischen 6ir ist da! Die ern sen Tagen ertungsgenonen es sich um sind Sonderne eren vorgeseden nte im itte erzielen st auch private Jahre Maulderit dlage für die un n. Hierbei sei erwahnt. wo sa. iuchern angeprignl ne Allerebeim aus Widtmar m Wege um beaufsich acen tter deimtedr. rt ruft! nge willst Tu fri. mitquarition! Werbe SODDTAGS MN MTe TNEEELME.EL Sonntag, den 1.. Zuni 1037 Ein Strauß Wiesenblumen Alter Volksglaube um Blumen Nicht lange mehr, und die ersten Wiesen werden jemahl, die Wiesen, die wir eben ern in ihrem herr chsten Bluhen bewunderten. Wenn erst die Heuhaufen statt der dustenden, sich wiegenden Blumen dastehen, ist die Welt nur noch halb so schon. Darum wollen wir. so lange es noch Zeit ist, uns der prangenden Herrlichket freuen. Was bluht da nicht alles auf der Wiesel Die rötlichen Rispen des Sauer ampfers weiße Schafgarbe, goldgelber Hahnenfuß. Lowenzahn, Kuckuckslichtnelken, Abendlichtnelken. Bachbenediktenwurz, Vergißmeinicht wir brau cen nur zuzugreifen und binden die schonsten strauße, die uns viele Tage lang erfreuen. Dazu die vielen hubschen Gräfer, deren zartes Grün die Nlumen mit lieblichem Schleier umbüllt klappern benutzen, woher der Name kommt. " Klatschmohn ist merkwürdig, daß man ihn sn der einen Gegend zu den blitzabwehrenden Jomanlettantern rechnet, wahrend man in der anubi. daß seine rote Farbe den Blitz Hancherorts glaubt man, daß, wenn Kinder Klatschun nach Hause bringen, das Brot verschimmeln nnnen wir unserm Strauß noch das Tausendsabentrant hinzu. In der Lausitz strent man diese Hibrnhenden Pflanzen auf den Herd. Much jeden Schaden abwende. Die Egerlander eincten aen Johannistage wahrend des Mittagsantes Tausendguldenkraut und verwahren es n Weldlaschchen, dann soll ihnen das ganze Jahr 1ae Geld nicht ausgehen. Der Name dieses Pflang. ans acht auf ein werkwurdiges Mißverstandnis zaruck. Im Altertum nämlich hieß die Pflange naurium, was man damit erklart, daß der Chiron seine Wunden damit geheilt haben soll. tan keilte diese Namen in centum shundert) und arum(Gold) und nannte die Pflanze zunachst zundertguldenkraut, woraus dann allmahlich das sausendguldenkraut entstanden sein soll. Aber wer n wissen, woher der Name wirklich kommir Je= nsalls in er schön und klangvoll und deutet unerZediichen Reichtum an, den man von der blühenden vuni. Wiese mit heimnimmt. Die nah verbunden gerade der deutsche Mensch sich all diesen Wiesenblumen fühlt, spurt man, wenn man daran denkt, wie mancherlei Glaube sich um diese Bluten und Gräser rankt. blucken wir einmal einen Strauß und sehen wit was uns da alles in die Hand kommt.— Ta die Arnika, die schöne orangegelbe Blume, die dit besonders auf Bergwiesen finden. In Oberfran. len und Thuringen ist sie die eigentliche Johannis= blume und am Johannistage besteckt man die Feldtaine mit Arnikapflanzen, damit der böse Korn sein. der Bilwisschneider, dem Getreide keinen schaden iun soll. Stellt man die Arnika ans Fenret. so schutzt sie gegen Blitz, wachst sie am Feldtain, so ist das Feld vor Hagelschlag sicher. In der beilkunde spielte die Arnika eine große Nolle uich der Augentrost hat die Phantasie der Men mmer stark beschaftigt. In Suddeutschland spien die Bauern. daß der Milchertrag der abnehme, wenn der Augentrost blühe; deshalb en ne ihn auch„Milchdieb“ oder in Karnten senwolf“. Im Niesengebirge nennt man den ntrost Gewitterblume, weil die Blüte angeb eraufziehendem Gewitter blau wird; auch " man, daß da, wo eine abgerissene Blüte der Bliy einschlage. In der Heilkunde nimmt an, daß ein Aufguß von Augentrost für die n wohltatig sei. cr schöne blaue Gundermann ist eine alte gersche Heilpflanze, die lange in dem Ruf stand, den Zauber von Mensch und Vieb sernzun. Nuhe. die viel Gundermann fressen, sollen Nilch geben. Früher glaubte man, daß der einen Kranz aus Gundermann auf dem trüge, beim Kirchgang alle Hexen zu erkennen ehrenpreis, den hellblau bluhenden, darf man egentlich nicht mit nach Hause nehmen, weil dort an der Blitz einschlagt; man nennt dies Blumen Ehrenpreis, in vielen Gegenden auch„Manner Nen, weil die zarten Bluten sehr schnell vergang d sind. Ehrenpreistee soll gegen alle moglichen kantheiten helsen. der gelbblubende Klappertopf kann bei massen dastem Auftreten in den Wiesen großen Schaden Meichten, weil er einen Teil seiner Nahrung den wurzeln benachbarter Pflanzen entzieht. Es heißt Mnm babariei na vom Alappertopf:„Der frist das Brot noch " Hackosen!" Die Kinder aber haben ihre Freude en dieser Pflanze, deren dürre Samenkapseln sie .ammm Unter Sommerblumen im hohen Gras... Foto: Schuler(Mauritius) in die hertliche bunte Weli der Sommerwie,e hat sie sich verlaufen, die kleine lächeinde Annemarie. Inmitten der verwirtenden Fulle von Blumen und Blattern dielt sie das scharfe Auge der Kamera fest und bannte sie auf die Platte und dann ist zum Schlutz solch ein schenes Bild daraus geworben.. NUN IST DER SOMMER NICHT MEHR WEIT Nun ist der Sommer nicht mehr weit Mit seiner Glut und seinem Glühen, Wen schon in holder Trunkenheit Die ersten Heckenrosen blühen. Und hinter jedem Bauernhaus Blüht schon der Hollerbusch im Garten. Die Birken sehn wie Bräute aus, Die aut die schönsie Siunde warten, Ganz leise raunt das Saatenfeld, Und golden leuchten alle Weiten; Mir ist, als wollte sich die Welt Still aut den Sommer vorbereiten. H. K Erscheint Jeden Samstag als Bellage zur Volks-Zeltung für den rhelnisch-westfälischen Industriebezirk Ausgaben A, B, C: Westfälische Volks=Zeitung• Volkszeitung für Ennepe und Ruhr. Steeler Zeitung• Wattenscheider Morgenzeitung *Lei 52 * Kirchen künden die Jede Gegend hat ihre besondere Art von Kirchen. Sitzt man im Eisenbahnzuge und blickt aus dem Fenster, so kann man sich auch ohne Landkarte oft allein an den Kirchen der Dörfer vergewissern, in welcher Gegend des deutschen Vaterlandes man sich befindet. Und jede dieser Kirchen spricht mit einer ganz besonderen Stimme zu uns. einerlei ob sie traulich zwischen Hügeln und Bergen eingebettet liegt, oder ob sie inmitten des Dorfes wie eine treue Hüterin der umgebenden Häuser aufragt,— ob im Sommer der Efen an ihren Mauern fröhlich grüne Schüsse treibt oder im Winter Schnee wie eine Haube auf ihrem Dache liegt alle Konturen mit weißem Stift umreißt und die Schönheit des Bauwerkes stärker betont,— ob helle Morgensonne auf bunte Scheiben fällt, oder ob am Abend aus dem Innern der Kirche warmer goldener Lichtschein herausdringt und volle, tiefe Orgeltöne uns verkünden, daß drinnen die Gemeinde zum Gottesdienst versammelt ist. Auch im Innern der Kirche finden wir fast immer irgend ein kleines oder großeres Kunstwerk. Es ist rührend zu sehen, mit welcher Liebe hier bisweilen Kunstschätze yusammengetragen wurden wie man unter den Gemeindegliedern mancherlei Aunstarten pflegte: da ist vielleicht eine ungewöhnlich beredte Skulptur, dort eine Wandmaleret, ein Bild, ein buntes Fenster, ein prachtvoller Altar,— die kleine Kirche ist reich in dem Besitz dieses wertvollen Stückes, und bisweilen einmal kommt ein Fremder, der die Augen dafür hat, diese Dinge zu finden und zu sehen. Dann ist es, als ob ein Glanz über die Wände des Kirchleins hingleitet. Aus dem Gestein der deutschen Landschaft wurden die Kirchen erbaut. Schwer und ernst wie die norddeutsche Landschaft sind auch die granitenen Kirchen, leichter, gefälliger türmen sich die Spitzen der hellweißen Kirchen Süddeutschlands auf, beide Ausdruck der verschiedenen Wesensart der Bevölkerung. Bauernkunst von großer Bedeutung sind die Kirchen, die man in Brandenburg und Friesland findet. Kunst, die nicht von einer kleinen gebildeten Oberschicht getragen wurde, sondern aus einem shöpferischen Volkstum erwuchs, das in seine Empfinden unsprünglich und stark war. Weitaus die Mehrzahl der Kirchen sind etwa im 13. Jahrhundert errichtet. Der Bau begann zweifellos mit dem Sammeln der Steine und Blöcke durch vereinte Arbeit der Gemeinde. Schon das gibt den Kirchen so etwas Eigenes: alle Hände griffen zu, um sie aufzubauen. Auf dem Bauplay merden die Blocke mit Hammer und Meißel gespalten und zugehauen, sodaß in Wirklichkeit jede. Stein regelrecht handwerksmäßig zugerichtet wurde. Aus den besten Steinen wurde die Außenmauer gebildet. Die norddeutschen Feldsteinkirchen weisen meist einen ziemlich einheitlichen Grundriß aus. Der fast immer quadratische Turm befindet sich auf dem Westteil der Kirche, nur in vereinzelten Fallen hat man den Turm nach Osten. Auch Rundtürme sind Seltenheiten. An den Turmbau schließt sich das Schiff. Die Eingänge lagen ursprünglich auf den Seiten der Kirche. Das Turmportal war eine Ausnahme. Der Schönheitseindruck dieser Kirchen liegt in der Massenwirkung der Gesteine. Das im buchstäblichen Sinne unbeugsame Material hat eine eigene Stilform geschaffen, die von einer ungeheuren Kraft und Wucht ist. Die Kirchen der Ebene sind ganz mit der Landschaft verwachsen, genau wie die malerischen Berglirchen es sind— so und nicht anders mussen sie aus dem Untergrund emporwachsen. Die Kirchen mit ihren Dörfern geben das Gesicht der Landschaft, sind aus ihr nicht hinwegzudenken. Sie sind der Sammelplatz für die Bewohner der umliegenden Dörfer; Zeuge manches geschichtlichen Ercignisses sind sie geworden, Kriege sind über sie dahingegangen, Plünderungen und Feuersbrünste haben sie verheert,— aber immer wieder sind Menschen gekommen und haben liebevoll die Schäden ausgebessert und gutzumachen versucht, denn diese Kirche, dieser teure gemeinsame Besitz, soll auch weiterhin die Jahrhunderte überdauern und die Generationen aneinanderbinden. Uns überkommt ein feierliches Gefühl, wenn wir durch das bescheidene Tor einer Dorfkirche ihr Inneres betreten; es ist uns zumute wie auf einer Feierstätte, wo Menschen, die von schwerer Arbeit müde wurden, Frieden und Ausruhen zu finden hoffen. Und jahrhundertelang hat diese Hoffnung be nicht betrogen. Es ist uns, als liefen wir ein in einen Hasen der Scele. Spruch am Sonntag: Wer edel, uneigennützig, großmütig denkt, ist überall frei; wer niederträchtig, eigennützig, kriechend denkt, ist überall Sklave. Kirche im Abend Schönheit der Heimat Ziehen der Nebel schäumende Wogen durchs stille Ta= Tragen deiner Pfeiler und Bogen dunklen Choral Auf slehenden Händen die hohen Hallen— sie steigen und fallen in sehnsüchtigen Intervallen, ein Opfersang dem heiligen Gral Wie wegesmüde Pilger wallen, die bald am Ziel— Nur zögernd noch verweilen um Gestühl Schatten gleich— furchtsam und schmal.— Steil führte jetzt der Feldweg bergan, die ron braunen Buchhecken schoben sich ins Blickseid. Bauer Schwaetters beeilte sich. Vielleicht erwiesen sie einem guten Bekannten von ihm die letzte Ehre. Rechts vom Eingang breitet sich setzt der Meusenhof, das Nachbarhaus des Schwaetters. Gleich ist der Johann zu Hause. Nun steht der Bauer mit= ten auf der Straße, er sieht seinen Hof nicht. siehl nicht die Kirche, sucht nur nach einem Menschen, der ihm Auskunft gebe, warum die Glocken lauten. Der Schwaetters hat recht geahnt, er sieht den Leichenzug. Doch was ist das? Die Bauern und Bäuerinnen kommen aus seinem Hof? Aus dem Schwaettershof? Träumt der Johann? Wahrhaftiger Gott der Leichen durch die Heckenlücke rund um seinen Hol. Ganz deutlich sieht mans. Der Schwactters hat qute Augen, die Manner tragen einen Sara.. einci Kindersarg. Johann Schwaetters kann sich nicht von det Stelle ruhren. Ist das sein Empfang? Ein Lei chenzug mit einem Sarg, in dem sein Junge Er hat nur den einzigen Sohn. Vennbauer Schwaetters will umkehren. Er diese Begegnung meiden, denn er weiß nicht. ov er das aushalt. Niemals wird er wiederkommen, er will wieder sort. Irgendwohin. Was nützt dem Schwaetters sein Hof, ein kinderloser Ho verbergen die haushohen Hecken wieder den Fluc= tigen, da fahrt etwas in den Schwaetters. er nicht, was es ist. Plötzlich weiß er: Fahnenflucht hat er vor. Ein Hof ist eine Fahne, der man derschrieben hat. Der Schwaetters macht kehrt, faltet die riesigen. arbeitsschweren Hände um seine Mütze und tet dann dem Leichenzug entgegen. Ganz allein. männlich und stark. Er will zeigen, daß er nicht verlernt hat, Bauer zu sein. Denn das kann man nicht. Schwactters beugt sich, aber er nicht. zerbricht Blick auf die rheinisch=bergische Stadt Wipperfürth mit ihrer schönen romanischen Kirche, die aus dem 12. Jahrhundert stammt (Foto: Schurig) Tropfen" Man wird alt, wenn man anfangt, sich sung sa fühlen. Glocken läuten im Venn/ Manner singen, wenn sie unter sich sind, Frauen wenn ihnen der Gesprächspartner fehlt. Man ist öfter eines Menschen überdrufsig. man es sagt. Vennbauer Schwaetters kam aus dem Kriege heim. Eine neue Zukunft breitete sich vor ihm aus, eine frohe Zukunft. In Kalterherberg stieg er aus dem Zuge, pftff ein Lied und machte sich auf den Heimweg zu Weib und Kind, zu seinem Hof. Spielzeug für den Knaben hatte der Bauer bei sich. Sieben Jahre füllte der nun bald mit seinem Lachen den Hof und alles, was zwischen Hecke und Bauernhaus lag. Noch einmal so lange und er konnte fast schon hinter dem Pflug herschreiten oder die Hecken schneiden. Langsam verlor sich das Bimmeln der Eisenbahn, die hineinschnaubte in die Heideeinsamkeit des Hohen Venn. Ein weiter Weg vom Bahnhof Kalterherberg bis zum Ort. In der„Grünen Hecke“ kehrt Schwaetters ein, begrußt die Wirtin. Madame Doerkes erkennt den Gast kaum wieder Vor zwei Jahren war er zum letzten Mal auf Urlaub. „Jesses, der Schwaetters“, sagt sie endlich und laßt sich von ihm erzahlen. Dabet stiehlt sich etwas Aengstliches in ihren Blick, unruhig scheinen ihre Bewegungen, verwirrt, sie almet erleichtert auf, als sie wieder in der Küche steht, um Schwaetters eine Kleinigkeit zum Mittagbrot zu bereiten Bauer Schwaetters dachte nicht daran, nach Fran und Kind zu fragen. Vor 14 Tagen hatte ihm die Frau geschrieben, daß sie und der Junge wohlauf seien. Schwaetters brach von Kalterherberg auf. In einer Stunde war er in Höfen. Fahl schien die Zonne auf die Felder. Hart an der neuen Grenze würden sie fortan liegen, waren den Mooren und Heiben des Venn abgetrutzt. Deutsche Bauernpflüge hatten auf diesem Grund gerodet, manch eine Generation hatte dort werkend geschafft. Jetzt gabs hier leine Totenkreuze mehr, jetzt herrschte hier der Bauer. Mochten die brüben um Stehling und Habnenheistert nun zeigen, ob sie aus diesem Vennboden sich auch Ackerland ertrutzten, die neuen Herren dieses Grenzlandes Der Kirchturm des Heimatdorfes lugte seyt hinter Buchwaldwipfeln hervor. Schwaetters stand still. Er freute sich über den ersten Gruß der Heimat. Zwanzig Meter neben dieser Kirche stand sein Hof. Ob sie die Buchen auch immer ordentlich ge= schnittene und ausgebeisert, was der Wintersturm niederriß? Der Weg senkte sich. Hier also hatten die Dörfler geholzt, das war des Talmüllers Wald. Er hatte auch gleich wieder aufgeforstet, so wie sich das hier im Hohen Venn gehörte, denn seder Busch, jeder Baum brach eine Winzigkeit der rauhen Bennstürme, die im Herbst und Winter die Bauernhäuser so schwer heimsuchten. Plotzlich hub druben im Dorf hoch überm Muhlbachtal die Kirchglocke zu lauten an Jetzt am Nachmittag? Galt das etwa ihm, dem Heimkehrer. Nein, das war unmöglich, sicherlich trugen sie einen Dorfgenossen zu Grabe. Schmactters nahm die Mütze no, wer mochte das nun sein? Wenn manche Frau schöne Zahne hatte, wurde sie alles zum Lachen finden. Man lobt den Koch und vergißt darüber Ochsen, von dem das Fleisch stammt. Es gibt Menschen, die sich nur wohl fühlen. sie sich schlecht fühlen. ist so vorsichtig, daß er bei ohne Schirm ausgeht, um ihn nicht irgendm zu lassen. Wer ein Pech=Los hat, ist der beste Kunde der Lotterie. Wer nicht Galle versucht hat. Honig schmeckt. Die größten Dummheiten werden in der Abnt gesagt, klug zu erscheinen. Mancher sagt einem anderen in len die„Wahrheit“, weil er sonst nichts meyr Wer es versteht, den Mund zu Worte werden sprichwörtlich dessen Eine Frau. die schweigt.— wpricht oft Oft bilden wir uns ein, etwas lieb zu hab und sind doch nur daran gewohnt. ist leichter, geliehene Lencher mu Di. Karl A vimalaja-Expedi griff auf den 85 zweithochsten Be= rung Paul Ba einer der wenig Arbeit und schw stung im Lager vollen Kräften o stand. Doch dazu Ein gefährlicher teiligten bätte nen, erzwang den aabe. Dr Wien Tagebuch. das in lage erschienenen pischen Medaille Bauer».A laia"(Verlag chen. Leinen R1 17. IX. 1831; Es n ktoden auf Lager XI Sonne am anderen M bohle scheint. den wir gedangt haben. ist alle in nun der Blick schon kar. ich kann über die nach Tidet und das nes in der Sonne nie siges Pholoataphieren vartmanno) ist aronart handlichkeit. daß er gebt. obwohl er sicher s. aber im ganzen ha ei Dank Noch ein neuer Leie und dann goben wir u oben Wind arbt es hie Gangeln und Windhar dünne Schicht über de dem sich angenehm sou Khothmus kommen! Se um Fuhaufsenen. Einl gleiche Menge Atemaug nen ja sehr viele sein. langiam. aber gleichme ene gleichmäßige Spur teselmähiges Stebenble erreichen das( schg! Kurz kann man Grates bie 4u spure langsam in Zemuseite binauf und durch Kniplen etwas liat. Ein scharfer Firne Ende eines lange Sporngipfel. Er sieht lerte Firnhang steil un ist 12 Uhr. wir möLeider laßt sich das Ba durch leichtes Klopsen le daß wir an ihm ke Kanachen schaut nun a uberblicken wir in jeder poramide über den we Scharte, die nicht meh von dort wieder hina langsam fallend in eine verdeckt der Spornaipfe wir auf einen atat werden gelangen Spornaiptel hinüberzieh tum Spornaipfel Wea über den Wetter gehört zu den Nach beiden Se Lwinsgletscher gleichme oben auf der Firnichne Er steht nun schon lo wird. ihn zu erre geben ihn frei. Spite. wohl noch hoch mserm Weg in dieser eindruckavoll sind Ueber einen Hana dir den Spornaipfel. 1 uch betretbar. weil er Scheegrat liegt. der an aderem Schnee. der 8 scnees der Twinsseite. seite nur eine aans d muß erst viel wegräun konnen. Der besagte Weitergeben für beute dackarbeit, für die es Aber der Blick zum Hrat. der zunächst wewieder ohne weiteres danzen ziemlich stark n. können wir n als Grat nicht am allen Bildern als sicher unter dessen Flanken a indet. Und der einzig glanken zum Nordarat hana. in dem perdecht nd. Wir konnen jedod * Hanges überiehen. verdeckt und der deutlich sichtbaren konnen. ist klar. daß wir unter diesem Hang Luttel einen auten 2 Entiernung vom Lager von den Trägern in ein werden kann er schonsten vielleicht. ei, der Hatschi und pfel stehen und uns 1 Um 2 Uhr steigen onnig wie wir rre Grates nun leicht wandern. Eo ist merkw ver nieder= von Klinger Abend tende Wogen durchs stille Ta= ind Bogen dunklen Choral die hohen Hallen— sie steigen und fallen allen. ligen Gral wallen, die bald am Ziel— deilen im Gestühl htsam und schmal.— terd Tanmen r Feldweg bergan. die ron= hoben sich ins Blickseld. eilte sich. Vielleicht erwiesen iten von ihm die letzte Ehre. g breitet sich setzt der Meuus des Schwaetters. Gleich se. Nun steht der Bauer mit= sieht seinen Hof nicht. siehl ur nach einem Menschen, der arum die Glocken lauten. it recht geahnt. er sieht den ist das? Die Bauern und aus seinem Hof? Aus dem nt der Johann? der Leichenzug schreitet rund um seinen Hol. Ganz er Schwactters hat quie agen einen Sarg. einci kann sich nicht von der sein Empfang? Ein Lei a. in dem sein Junge liegt? n Sohn. ers will umkehren. Er wird n. denn er weiß nicht. ov er wird er wiederkommen, er endwohin. Was nutzt dem ein kinderloser Hof? Schon n Hecken wieder den Fluc= n den Schwaetters. er weis lich weiß er: Fahnenflucht eine Fahne, der man vericht kehrt. faltet die riesigen. um seine Mütze und schreizug entgegen. Ganz allein. r will zeigen, daß er nicht sein. Denn das kann man at sich. aber er zerbricht fangt, sich jung zu r sich sind, Frauel. r fehlt. n überdrussig, all ahne hatte, sißt darüber den amt. wohl fühlen. en bei Regenwenet rgendwo steh deste Kunde der meih nicht wie nin der Absicht kraftigen Worte menr weinhalten. oft Bande. seb zu haben. Aeoh Kampf um den Himalaja ale Di. Karl Wien. der Leiter der jetzigen pimalaja-Expedition, hat schon 1931 den An griff auf den 8579 Meter hohen Kantich, den zweithöchsten Berg der Welt. unter der Füh rung Paul Bauers mitgemacht. Er war einer der wenigen, der nach monatelanger Arbeit und schwierigster bergsteigerischer Lei= stung im Lager XI in 7400 Meter Hohe mit vollen Kräften zum letzten Gipfelsturm bereit stand. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen, Ein gefährlicher Lawinenhang. der allen Be= teiligten bätte zum Verbängnis werden können, erzwang den schweren Entschluß zur Aufgabe. Dr Wien schreibt darüber in seinem Tagebuch, das in dem soeben in neuer Auf lage erschienenen und mit der Goldenen Olum= pischen Medaille ausgezeichneten Werk Paul Bauers„Kampf um den Hima laja“(Verlaa Knorr& Hirtb. Mün chen. Leinen RM 4.80) veröffentlicht ist 17. IX. 1931; Es war eine ungemütliche Nacht. ktoben auf Lager XI in 7400 Wieter Hohe. Als die Sonne am anderen Morgen auf den Einaang der hohle scheint, den wir mit einem Kleppermantel augebangt haben, ist alles wieder aut. Von hier aus ist nun der Blick schon ganz gewaltig. Eo ist schon klar. ich kann über die Twins und Tentpeak weit nach Tibet und das Zemutal hinaus sehen. Dabei es in der Sonne nicht kalt. so dan gleich ein em siges Photogtaphieren beginnt. Hatschi,(Soinname vartmanno) ist gronartia. es ist ihm eine Selbitver= handlichkeit. daß er mit hinauf zum Spornaipsel gebt. obwohl er sicher von gestern noch recht müde st. aber im ganzen hat er sich wieder erholt. Gott er Dank Noch ein neuer Leicasilm muß eingelegt werden und dann goben wir um 110 langsam spurend nach oben Wind arbt es hier oben. und die Hange zeigen Gangeln und Windharscht. aber es ist nur, eine dünne Schicht über dem gleichmaßigen Pulver, in dem sich angenehm spuren läßt. Nur nicht aus dem Khothmus kommen! Solange man im gleichen Takt um Fuhaufsenen. Eindrücken, Gewichtvorlegen die gleiche Menge Atemzüge aufwendet.— und es könten ja sehr viele sein.— kommt man auch, zwar langiam. aber gleichmäßig hinauf und hinterlaßt emne gleichmäßige Spur. Nur ein allzuoftes und unteselmähiges Stebenbleiben ist von Uebel erreichen das Ende des steilen Grates! Unschig! Kurz kann man den weiteren flacheren Ver= lar des Grates bis zur ersten Spornerhebung sehen. spure langsam in angenehmem Firn auk der semuseite binauf und warte dort auf Hatschi, der durch Kniplen etwas aufgehalten wird. Es wird kat. Ein scharfer Firngipfel, links rote Felsen, steht am Ende eines langen scharfen Firnarato. der Sporngipiel. Er sieht hoch aus von hier und der lette Firnhang steil und lang. es sehlt der Manstab. es ist 12 Uhr. wir mögen 200 Meter gestiegen sein. latt sich das Barometer um+— 50 Meter durch leichtes Klopfen oder Schiefhalten beeinflussen. dan wir an ihm kein rechtes Maß haben. Der Kanachen schaut nun aanz nah aus Den Nordarat überblicken wir in jeder Einzelheit: Von der Gipfel= voramide über den weiten Hang hinunter in die Swarte, die nicht mehr viel dober liegt als wir. dort wieder hinauf und über einen Firnarat langlam fallend in eine zweite Scharte Das weitere derdeckt der Spornaipfel, doch nehmen wir als sicher an. daß wir auf einem ähnlichen Grat zum Norddrat werden gelangen können, wie er von hier sum Sporngipiel hinüberzieht. Nur 1½ Stunden sind noch tum Spornaipfel der Weg über den scharfen Grat bei schonem weiter gehört zu dem Schönsten, was ich erlebt ade. Nach beiden Seiten, zum Zemu= und zum Lwinsgleticher gleichmäßige, steile Abstürze. wir oben auf der Firnschneide am Weg zum Kanachen. steht nun schon lo nahe, daß es für uns fast wird. ihn zu erreichen. Die Nebel streichen um gehen ihn frei. manchmal nur seine oberste Spiße, wohl noch hoch über uns. Bilder, die auf amerm Meg in dieser Höhe und Umgebung unge= nein eindruckavoll sind. lleber einen Hang von tiefem Pulver erreichen wir den Spornaipiel. Der hochte Punkt ist zunächt betretbar, weil er schon in einem aang scharfen Scheegrat liegt. der an den Felsen ansetzt, aus ganz dartem Schnee, der Fortsenung des liefen Pulver= mnees der Twinsseite, besteht und auf der Zemusene nur eine gans dünne Firnschicht trägt. Man nus erst viel wegräumen, um die Stelle betreten konnen. Der besagte Schnecarat bindert uns am Veitergehen für heute. Er erfordert wieder einige dackarbeit, für die es heute zu spät ist. Aber der Blick zum Nordarat ist schon frei. Unser orat, der zunächst wenig fällt, wird nach kurzem dieder ohne weiteres gangbar. Er wendet sich im siemlich stark nach Norden. Seinen weiteren Ferlauf können wir nicht sehen. doch ist klar. dan als Grat nicht am Nordarat, wie wir immer enen Bildern als sicher entnommen hatten. sondern anter dessen Flanken als flacher, breiter Firnsattel Abet. Und der einzig diekutable Anstieg über diese manten zum Nordarat geht über einen steilen Firnina. in dem verdöchtige Schneebrettrisse zu sehen n Wir konnen jedoch nur das obere Drittel dieHanges überiehen, der andere Teil wird vom wrat verdeckt und der obere Teil scheint doch an einer deutlich sichtbaren Kante begangen werden zu konnen. ist klar. daß wir das Lager XII in den Sat= unter diesem Hang legen. Es scheint dort der Sirtel einen guten Lagerplan zu bieten und die Entfernung pom Lager XI aus ist so aros.sie en den Trägern in einem Tag hin und zurück leicht erwaltiat werden kann. Es ist ein schöner Tag. einer schonsten vielleicht, die wir erleben, wie wit der Hatschi und ich. da oben auf dem Sporn el stehen und uns umschauen "- Uhr steigen wit ab. Noch bleibt es klar Jonnig wie wir über den endloien Dachfirst Hrates nun leicht in der sauberen Spur zurückdundern. Es ist merkwurdig, wie warm und windstill es hier oben ist. Am Ende des flachen Stückes bleiben wir noch einmal sitzen und genießen die Sonne, bevor wir mit dem Steilhang in den Schatten tauchen, wo es allerdinas arimmia kalt ist Die andern Manner sind unterdessen im Lager XI eingetroffen, zuerst Alisi(Allwein), der viel Arbeit damit hatte, einen Zeltplau in dem beträchtlich geneigten Hang auszuschaufeln, dann Pepperl(Pir cher) mit Ketar. welch lenterer nun frierend umhersteht, weil die beiden anderen Träger, die das Kulizelt bringen, noch nicht da sind. Sie kommen erst lang nach Aufschnaiter, der sie über die schwere Stelle heraufgeführt hat. Es ist kalt im Zelt, wo ich zunachst bei den andern sitze. Alist kocht eine Erbswurstsuppe, die durch Ein steiler Schneehang, der vielleicht nicht nur für den Laien, sondern auch für uns zunächst harmlos aussehen würde, wenn nicht zwei grohe Abrißkanten von Schneebrettern darin stünden und er nicht auch sonst noch an verschiedenen Stellen von verdächtigen Rissen durchzogen ware. Er baut sich in zwei Stusen auf, die untere(zwei Drittel der Hohe) ist stark konver gewölbt, von scheußlich gefahrlicher Form und nicht angreifbar. Man müßte direkt in den Dang an seiner steilsten Stelle hineinschneiden, der sich oben schon mit einem klaffen den Riß loszu ösen beginnt. Der obere kleinere Teil. das Stück, das Hatschi und ich schon am Vortage vom Sporngipfel aus gesehen haben, ist auch noch gefährlich, es laßt sich aber eine Firnkante erreichen. über die man ziemlich sicher zum Nordgrat hinaufkommen würde. Eine Umgehung ist ausgeschlossen. links eine der berühmten Rillenfirnwande des Himalaja mit ganz seinen zahllosen Rillen, rechts Deutsche Matrosen an Bord der„Jeanne d'Arc“ Deutsche Matrosen statteten dem augenblicklich in Kiel liegenden französischen Schulkreuser„Jcanne d'Arc“ einen Besuch ab. Bald hatten die französischen und deutschen Seeleute enge Freundschaft geschlossen. (Scherl=Bilderdienst=M.) Ungeschicklichkeit, wie es halt in so einem engen Zelt gert. umgegossen wird, so daß für jeden nur ein kleiner Rest bleibt. Aufschnaiter leidet an Husten und Leibschmerzen. Pepperl hat seine Stimme schon lange verloren und auch einen starken Husten. Als ich hinunterkomme in die Eishöhle zu Hatschi, scheint es mir. als ginge es ihm recht gut. er ist auch sehr zuversichtlich, wir beschließen, daß er morgen einen Raittag macht und er meint noch darauf hin: „Uebermorgen bin ich dann bestimmt wieder ganz pfundig beeinander.“ Wir kochen uns noch mit Meta einen Erlatz für das ausgeschüttete Abendessen und geben dann in den gemeinsamen Schlafsack 18. IX. Wir wollen an diesem Tag schon möglichst viel nach dem Lagerplatz XII schaffen und dort schon mit dem Bau der Eishöhle beainnen. Alisi will inzwischen zum Nordarat vordringen und erkunden. vor allem die Gangbarkeit des Hanges über Lager XII und des ersten Teils des Nordarates bis zur Scharte. Aufschnaiter und Hatschi bleiben zur Schonung zurück. Alisi und Pepperl, ersterer wieder mit der großen Schaufel im Rucksack, gehen los. während ich erst etwa 20 Minuten nach ihnen das Lager verlasse. Wir haben den gesamten Proviant für oben bei uns, so daß am nachsten Taa die Träger leicht zwei Schlafsackkombinationen und ein Klepperzelt hinaufbringen können. Schwierig wird ein Umma immer erst dann, wenn die Träger auch ihre eigenen wärmenden Sachen. Klepperschlaßsäcke, Decken und was sie so im Lauf der Zeit angesammelt haben. mittragen müssen. Die Lasten werden dann im Nu so schwer. daß es zuviel für sie wird. Die Spur vom Vortag ist noch aut erhalten. Pepperl ist der. der sich in den letzten Wochen von uns dreien am meisten hingemacht hat. Er schnauft in diesen Hohen weientlich schlechter, so daß ich ihn bald überholt habe. Ali“ ist dagegen weit noraus und noch um einen guten Punkt schneller als ich. Wir haben heute leider Nebel während des Anstieges. Auf dem waagerechten Grat wird es kurklar, aber als ich bei Alisi am Spornaipfel ankomme. hat es gerade wieder zugemag. Alisi teilt mir gleich seine Bedenken wegen der Schneebrettgefahr im Hang über Lager XII mit. doch hat er ihn auch noch nicht im ganzen gesehen, und er ist auch nur kurze Zeit von den Nebeln freigegeben worden. Wir machen uns daran. den scharfen Firnarat ganabar zu machen, doch nach etwa 20 Meter kann man auf der Zemuseite wieder vorsichtig balancierend gehen. Alist. der auf einer Graterhebung angelegt ist. sieht nun wieder au dem verdächtigen Hang hinüber, der eben aus dem Nebel auftaucht, und ruft mir noch zu. ich solle schnell nachkommen. der Hana mache von dort wieder einen besseren Eindruck. Ich erreiche ihn, wie er auf der Grat= terrasse sint. gerade bevor der Grat in den großen breiten Sattel sich hinuntersenkt, gegenüber dem verdächtigen Hang. der nun vollständig klar vor uns liegt.„Wir müssen umkehren“, sagt er bloß. Der Sattel zu unseren Fühen wäre ein idealer Lagerplatz und ohne Schwierigkeiten auch für die Träger zu erreichen. Aber von ihm aus zieht nichte. was noch mit einem Grat Aehnlichkeit haben konnte, hinauf zum Nordarat deo Kanachen, den wir im Profil sehen. die steilen Felsflanken des Nordarates und auch diese nur über Lawinenhänge erreichbar. Wir beide sinen lang vor diesem scheußlichen Gebüde. das unsere schonsten Hoffnungen zerstört.— Pepperl ist am Spornaipfel zurückgeblieben— reden hin und her. erwägen jede Möglichkeit. Es hilft alles nichts. Wir müssen hier oben den Entschluß fassen, umzukehren, womit der Kanachen aufgegeben wird. alle umere Mühen und Opfer vergeblich werden und unsere ganze Expedition ein negatives Ergebnis erhält. Alisi ist bekannt für seine gewagten Lawinenabenteuer, er hat eine unheimliche Erfahrung in diesen Sachen und kennt die Gefahr besser, als ein anderer. Wir müssen umkehren. - Am Spornaipfel fänat es an zu schneien. Wir sammeln den Pepperl auf und lassen die Schaufel im Firn des Spornaipfels, des höchsten Punktes. den wir erreichten, stecken. In dichtem Schneetreiben wandern wir über den ebenen Grat zurück. Bevor die steilen Hänge beginnen, verschwindet die Schneedecke, die uns eingehüllt hat, es ist wieder klar. ich sehe nach Nepal und Tibet und auf der andern Seite den Kanachen, nah und doch noch hoch — jedenfalls unerreichbar. Ich bleibe weit zurück. Man trennt sich nicht gern von dem höchsten Punkt, den einem das Leben zu erreichen vergönnt.— Im Lager XI ist alles sehr gedrückt. Hatschi glaubt es nicht, er ist der Schneidigste und der größte Draufgänger von uns und hätte es sich wahrscheinlich nicht nehmen lassen, einen Versuch zu wagen. Auch meint er, wenn Bäuerle(Bauer, der Führer der Expedition, mußte zwei Tage vorher wegen Herzbeschwerden umkehren) in seiner alten Form da wäre, würde er einen Weg finden, um diesen pang sicher zu überwinden. Aber wie? So lange Seile gibts hier nicht und, wenn einer verschüttet wird, auch am Seil. hier oben ist er ja gleich erstickt. Was nützen noch alle Debatten, selbst die, die ich am Abend im Schlafsack mit Hatschi führte und die an den Kern der Sache rührte? Wir müssen uns mit den Tatsachen abfinden. 15 Jahre lang im Zimmer angekettet Immer wieder werden Fälle unglaublicher Gefühlsrohheit aufgedeckt. In La Plata erhielt die Polizei Kenntnis davon, daß aus einem Hause wiederholt fürchterliches Schreien und Jammern dringe. Die mit der Untersuchung des Falles beauftraaten Beamten verschafften sich Eingang in das betreffende Haus. Ihnen bot sich ein entsetzlicher Anblick. In einem Zimmer fanden sie einen Menschen, der allerdings nur noch menschenähnliches an sich hatte. an Ketten gefesselt vor. Die an der Wand befestigte Kette ließ ihm nur wenig Bewegungsfreiheit. Es stellte sich beraus, daß man es mit einem 32jährigen Mitglied der entmenschten Familie zu tun hatte. die diesen, weil er nicht gans richtig im Kopfe, taub und blind war, im Einverständnis aller Angehörigen vor 15 Jahren angekettet hatte, um die Krankenhauskosten zu sparen! Die Familie befindet sich in Polizeihaft, während der Unglückliche in eine Anstalt überführt wurde Das Kheuma war- ein Infanteriegeschoß Seit er vom Weltkrieg verwundet nach Unterentersbach, seine Heimat im Badischen, zurückgekehrt war, klagte ein Bauer über heftige Rheumatismusschmerzen. Das angebliche Rheuma wurde so stark, daß er die Schmerzen nicht mehr aushalten konnte. Der Mann begab sich in ärztliche Behandlung. Bei genauer Untersuchung wurde festgestellt, daß das Rheuma nichts anderes war, als ein— französisches Infanteriegeschoß, das der Mann volle dreiundzwanzig Jahre in seinem Körper herumgeschleppt hatte. ohne eine Ahnung davon zu haben. 1914 schon war er verwundet und bei der Bebandlung dieses Geschoß übersehen worden. 1937 entdeckte man die Kugel. die nun durch eine Operation entfernt wurde Das„Rbeuma“ ist jetzt verschwunden. Bündiger Beweis Treffende Zeugenaussage Mitunter kommt auch vor Gericht der Humorist zum Durchbruch. Meist sind es Zeugen, deren derbe oder naive Art diese Heiterkeit hervorrufen. So kürzlich vor dem Polizeigericht in Tottenham eine schlichte Frau. Es ist unerheblich, worum es in diesem Prozeß ging. Zu beweisen war, daß eine Anzahl Männer sich nicht in dem Zustande befand, den man im allgemeinen mit„nüchtern“ zu bezeichnen pflegt. Darüber sollte die Zeugin aussagen.„Was Sie da in dem Raum saben.“ wurde sie gefragt,„ließ Sie also darauf schließen, daß die Männer getrunken hatten. Warum? Lagen da etwa Elaschen und Gläser auf oder unter dem Tisch herum?“— Die Frau schüttelte den Kopf.„Nein, aber die Männer,“ antwortete sie rasch und starrte verblüfft in die lachenden sichter ringsum. Von der Hochzeitsreise zurückgekehrt » 4 Dieser Tage trafen in Amsterdam Prinzessin Juliana und Prinz Bernbard von ihrer Hochzeitsreise wieder ein. Aus diesem Anlaß hatte Amsterdam großen Festichmuck angelegt, und die Bevölkerung begrükte das junge Ehepaar, dassich in ganz Holland größter Beliebheit erfreut. mit ungeheurem Jubel.(Atlantic=M.) .3 A 11I ROMAN VONE (18. Fortsetzung) „Vert“, sagt Grit noch einmal mitten in dem Patzregen. Wahrend allés um sie herum flüchtet, steht sie und halt Bert fest. Entschuldigen Sie,“ sagt Bert atemlos. Er ist vollkommen verwirrt, durcheinander, es regnet wie mit Kannen, durch das prasselnde Grau sieht er Grits geliebtes Gesicht. Kleine Regenbache rinnen schon von 15rew Strbhüschen er muß Jede Minute kann Döring kommen. Ich habe keine Zeit“, sagt da Bert atemlos, ch muß, entschuldigen Sie, ich muß Herrn Oerdelis Geld retten.“ „Was müssen Sie?“ fragt Grit Aber er winkt nur ab, ist mit einem Satz durch die Drehtür.— Grit steht draußen. Sie hat keinen Schirm, sie kann das alles nicht begreifen, sie steht einfach da mie geistesabwesend. Wa Fräulein,“ ruft der Chauffeur, der vor dem Bankhaus wartet, er hat Grits Gespräch mit seinem Fahrgast gesehen,„wie wäre denn det so een bißken ins Trockene? Der Herr dort zahlt.“ Da lacht Grit auf, läuft die Stufen hinunter und setzt sich in das wartende Auto. Drinnen bittet Bert um eine Unterredung mit dem Vorstand.„Im Auftrage von Herrn Oerdeli,“ sagt er großartig. Schon wird er hinter die Schranke geleitet. In einem Glasverschlag erzählt er haftig die Geschichte „Das ist doch, das ist doch.“ sagt der Vorsteher. „Augenblick mal,“ er telefoniert kurz,„so.“ sagt er befriedigt,„das Guthaben von Herrn Oerdeli wird bis auf weiteres gesperrt. Und nun werde ich Herrn Oerdeli in Zürich anrufen. Wollen Sie das Gespräch mit hören? Vielleicht hat man noch eine Nachfrage?“ „Nein, danke.“ Verbeugung. Bert ist aus dem Glasverschlag heraus und durch den Schalterraum am Ausgang. Draußen rast der Gewitterregen immer noch Der Asphalt schwimmt. Von den Stufen des Bankgebäudes rinnen kleine Bäche. Bert sieht sich um. Keine Grit. Eine tiefe Traurigkeit überkommt ihn Langsam. er achtet nicht, daß der Regen den Hut und Antug durchweicht, geht er die Stufen herunter. Der Chauffeur grinst. Hier drin ist's gemütlicher, Herr“ sagt er und öiinet den Schlag. Bert hebt den Fuß. Auf dem Tritthrett bleibt er stehen. „Komm doch bloß ins Trockene,“ sagt Grit. 1». Kapitel Bert und Grit fahren ziellos spazieren. Auf seine Frage:„Wohin soll's denn gehen?“ hat der Chauffeur immer nur die Antwort bekommen: „rwend wohin. Wir sagen Ihnen schon Bescheid.“ Grit und Bert sitzen nebeneinander. Es gibt sao unendlich viel zu sagen, immer wieder entsteht eine Stille, in der nichts ist, als daß sie sich ansehen Grit, du?“ sagt Bert. Und Grit antwortet nur immer: „Ja, ja, mein Junge, ich bin bei dir.“ „Grit.“ sagt Bert mittendrin,„ich habe dir ja RIK LENNARD noch gar nicht bewiesen, daß ich, ach Grit, was glaubst du von mir, du weißt ja noch immer nicht“ „Ich weiß, daß wir beisammen sind,“ sagte Grit sehr entschieden,„alles andere interessiert mich im Augenblick nicht.“ „Du, Grit," Bert muß plötzlich lachen,„wir können doch nicht hier den ganzen Tag durch Berlin kutschieren. Außerdem, Kurt Colmans erwartet daß ich" „Wer wartet auf dich?“ Grit macht vollkommen verständnislose Augen,„Colmans,— mein Freund Curt Colmans?“ „Ach. du weißt nicht? Und ich dachte—“ „Was denn?“ „Aber ich muß doch mit seinem Wagen nach Warnemünde.“ „Wieso denn nach Warnemünde? Hat er dich eingeladen? Du, das gibt's aber nicht. Das erlaube ich nicht. Das fehlte noch! Kaum habe ich dich wieder erwischt, willst du schon wieder davon. Kurtchen kann einladen, wenn er will, aber du bleibst hier.“ Da lacht Bert. Es ist ihm, als hätte er seit unendlicher Zeit nicht so glücklich und erlost gelacht: „Ja, Grit, ob das so geht? Da mußt du mit meinem Chef sprechen. Eingeladen bin ich nun gerade bei Herrn Colmans nicht, ich bin nämlich als Chauffeur engagiert.“ Und dann sieht er Grit doch etwas verlegen an. Aber schon lacht Grit nicht. Sie lacht wie ein Kind stoßweise: „Du? Bert, hast du auch Kurt gefragt, ob er verheiratete Chauffeure nimmt? Sonst gehts nämlich nicht. Ich habe nicht die Absicht, dich noch lange so herumlaufen zu lassen. Wenn man auf dich nicht aufpaßt, wer weiß, was du anstellst. Da fällt es Bert wicher schwer aufs Herz, er ist nichts, er hat nichts. Wie soll das mit ihm und Grit werden? „Es geht nicht, Grit.“ „Was geht nicht?“ „Das mit dem heiraten, wenigstens nicht so schnell,“ fügt er eilig hinzu, wie er einen Schatten in Grits Augen sieht,„ich habe heute genau so wenig wie damals, als wir uns kennen lernten, sogar noch weniger.“ Siehst du.“ sagt Grit mit tiefster Ueberzeugung,„wie nötig es ist, daß ich auf dich aufpasse?“ Dann klopft sie an die Scheibe.„Wo wohnst du?“ fragt sie Bert schnell „Etwa immer noch im Esplanade“ Bert schüttelte den Kopf, lachte:„Das ist denn doch zu fein für einen Chauffeur. Ich habe ein kleines nettes Zimmer in der Claudiusstraße 21. Was willst du denn, Grit? Du kannst doch nicht.“ „Claudiusstraße 21!“ sagt sie zu dem Chauffeur, dann zu Bert.„Ich kann alles, ich begleite dich jetzt nach Hause und warte draußen. Du ziehst dich menschlich an und dann fahren wir zu meinem Vater. Denkst du, ich habe Lust, alt und grau zu werden, bis du wieder so eine samose Stellung haft wie die bei meinem Freund Kurt? Ausge schlossen, mein Junge. Sieh nicht so dumm aus, Bert. Dann erzähl schon lieber“ Und Bert erzählte ihr alles, was zwischen der Stunde bei Kranzler und heute liegt, natürlich auch das Zwischenspiel mit Bärbe. Und Grit wird ganz rot. als er sie dabei fragend ansieht Dann sind sie an der Claudiusstraße. „Laß nur," Grit schiebt Bert energisch beiseite Und dann zahlt sie die „Ja also, wenn du hier warten willst“ sagt Bert undschlüssig. Es brennt in ihm daß er Grit so auf der Straße stehen lassen soll Aber seine kümmerliche Bude und dann überhaupt! Grit nickt ihm zu mit diesem schnellen'esten Nicken. Und auf einmal schamt er sich nicht mehr. Nein, vor Grit schamt man sich nicht „Ein Eilbrief, Herr Gaudow.“ ruft die Wirtin, die in einer etwas schmuddligen Blaudruckschürze aus der Küche auftaucht,„er liegt schon seit heute früh da.“ Bert reißt den Brief auf: „Lieber Gaudow.“ schreibt Kurt Colmans,„ich habe mir das überlegt das mit dem Chauffeurspiel von Ihnen. Kompletter Unsinn, das mache ich nicht mit. So. nun ist auch das aus, denkt Bert, nun habe ich nicht mal einen Pfennig mehr, und unten steht Grit und will mich zu ihrem Vater bringen. Und ich bin ein Habenichts und ein Nichtskönner. Nicht einmal als Fahrer kann man mich brauchen. Da flattern auf einmal die Schreibmaschinenzeilen des Briefes vor ihm. Er wischt sich über die Augen. Herrgott, Ruhe, was steht da weiter? Das ist ja— zum Verrücktwerden ist das— das in zu hön. kann man das überhaupt glauben? „Frau Werner!“ brüllt Bert in die Küche. sein Füllfederhalter rast über ein Papier,„Frau Werner, hier ein Telegramm, tun Sie mir die Liebe, gleich befördern, hier, der Rest für sie. „Herr Gaudow, so werden Sie's niemals zu was bringen, heute nischt und morgen das bißchen, was Sie haben, verschenken, na, ich verrechs dann auf die Wäsche, die is auch heute fällig.“ „Verrechnen Sie's auf was Sie wollen nur trudeln sie los.“ Bert brüllt es bereits aus dem Badezimmer, seine weiteren Worte ersticken in Platschern. „Na. doch wenigstens die Küchenschürze ab“ brummt Frau Werner und knotet an den Trägern. Vor dem Hause marschiert Grit auf und ab Es hat aufgehört zu regnen. Nur von den Balkons und Simsen tropft es noch silbern und seucht Ein Herr in dunklem Anzug mit einem steifen Hut kommt über die Straße und gebt ins Haus. Grit sieht durch die Glasscheiben der Eingangstür ihn die Treppe hinaufgehen. Noch in Sehweite hält er inne und spricht mit einer Frau die gerade herunterkommt, ein paar Worte. Die Frau sieht sich beim Herabsteigen noch einmal nach ihm um. Dann kommt sie aus dem Hause, ein zusammengefaltetes Blatt in der Hand Grit, die hier auf und abmarschiert, hat nichte zu tun, sie mag ganz bewußt nicht weiter überlegen. Erst soll Bert wieder bei ihr sein, dann wird sie auch wieder Mut haben. Denn wenn sie setzt so daran denkt. Bert ihrem Vater vorzufuhren, so einfach: Lieber Vater, das ist mein Ver= lobter Bert Gaudow— und weiter kann sie nichts von ihm aussagen— dann wird ihr doch etwas hänglich zumute Der Vater ist der beste, liebevollste Vater Aber er hat so feststehende Begriffe von dem, was ein Mann tun muß und was nicht. In des Vaters Leben steht die Arbeit allem voran, die lebendige, fruchtbare, das ist Mannesleben für ihn. Grit hat einst unter dieser ausschließlichen Lebenteinstellung gelitten. Heute sieht sie wieniel sie wert ist und was aus einem Menschen werden kann, der sich nur auf sein gutes Glück verlaßt. Nicht. daß sie Bert um einen Deut geringer achtet ach sie hat viel zu sehr und viel zu angstoll um ihn gelitten. Aber sie hat den Stolz jeder richtigen Frau für den geliebten Mann, nicht gering soll er dastehen vor der Welt Menn nur Bert erst kame! Wie lange daCHWIERR Originatroman von Germann“We ick WAIR IDIE IR WIE G (18. Fortsetzung Hatte sie so wenig Vertrauen zu ihm, daß sie seinen Beteuerungen nicht glaubte?... sich vielleicht über seine Briefe lustig machte... und ihn einfach aus ihrem Leben strich... Er hatte getan was er konnte, um sie wieder zu versöhnen. Wenn sie nicht wollte... er konnte sie nicht zwingen, an die Wahrheit seiner Worte zu glauben. Eine verbitterte Stimmung bemachtigte sich sei ner. Es war am besten, wenn er einen Strich unter die Sache machte! Er war nicht der Mann, einer Frau, die so kleingläubig und wenig vertrauend war, nachzulaufen!——— Es klopfte an der Türe. Peter Hollenkamp fuhr aus seinen Gedanken auf. Seine Schwester trat ein. „Willst du nicht zu uns herunterkommen, Peter?“ fragte sie. Ilse Hollenkamp hatte in ihrem Aeußeren viel Verwandtes mit ihrem Bruder. Ihr Gesicht war sehr hübsch und ausdrucksvoll. Die dunkeln Augen blickten beredt. Sie war von hoher, schlanker Gestalt Etwas Ruhiges, Sicheres ging von ihr aus. Mit forschenden Blicken sah Ilse Hollenkamp auf ihren Bruder. Sie legte ihm den Arm um die SSchultern. Es schien, als wollte sie ihn etwas fragen; da sagte Hollenkamp rasch: „Evi ist drunten, nicht wahr?“ „Ja." Als sie Ilses Zimmer betraten, sah ihnen Em Graevenitz lachend entgegen. „Hast du ihn erwischt, Ilse?“ Sie drohte Peter mit dem Finger.„Sie machen sich in letzter Zeit sehr rar, Peter!“ Er wurde etwas verlegen „Sie wissen, daß Papa nicht da est Da habe ich sehr viel zu tun.“ „Sie hätten aber trotzdem wieder einmal zu uns kommen können! Es ist nicht schön, daß Sie uns so ganz vernachlässigen!“ „Ich komme in den nächsten Tagen zu Ihnen.“ antwortete Peter Wouentamp widerstrebend „Das klingt ja nicht als ob es Ihnen sonderliche Freude machen wurde!“ Nachbruc Sie zuckte mit den Schultern „Sie brauchen sich nicht entschuldigen, Peter!“ Ilse Hollenkamp hatte den beiden nachdenklich zugehört. Nun sagte sie, während ihre Blicke von einem zum andern gingen: „Streitet ihr euch schon wieder? Das habt ihr doch früher nicht getan!“ Eni Graevenitz' blonder Lockenkopf fuhr zuruck. In ihren hellen, lustigen Augen blitzte es wie Kampfesluft „Früher war dein Herr Bruder auch liebenswürdiger zu mir als jetzt!“ Hollenkamp gab keine Antwort darauf Nach einer Weile gingen sie zum Tennieplatz, der im Park, hinter dem Hause, gelegen war Hollenkamp war sonst ein guter Spieler; heute aber war er nervös und verfehlte viele Balle, lo daß die Madchen ihn verspotteten Er war froh, als die Partie zu Ende war. und gedachte, sich von Evi Graevenitz zu verabschieden: davon wollte diese aber nichts wissen. „Jetzt bleiben Sie noch ein Weilchen bei uns!“ sagte sie.„Geben Sie mir, bitte, eine Zigarette! Ich habe mein Etui im Zimmer liegen lassen Sie setzten sich auf eine Bank. Die beiden Vadchen plauderten miteinander; Peter Hollenkamp war schweigsam. Hin und wieder flog ein beredter Blick von Eva Graevenitz zu Ilse Hollenkamp Plötzlich stand diese auf und ging ins Haus Hollenkamp wollte ihr folgen, aber Evi Graevenitz hat „Wir bleiben noch ein wenig hier, nicht wahr, Peter! Es ist ein so schöner Septemberabend! Man muß die wenigen sommerlichen Tage, die uns noch bleiben, ausnützen! Widerwillig blieb Peter Hollenkamp sitzen. Er ärgerte sich, weil Evi Graevenitz so einsach über hn verfugte. Er war wahrlich nicht in der Stimmung der jungen Dame den Hof zu machen wie sie es anscheinend erwartete. Unauffallig betrachtete ihn Evi Graevenitz von der Seite. In ihr frisches, kindliches Antlitz mit den immer lachenden Augen und dem lecken Mund kam ein ernster Zug. Sie sagte plötzlich: Sie sind heute kolossal unterhaltend. Peter!“ Er zuckte zusammen. Zeine Gedanken waren ferne gewesen. „Verzeihen Sie. Evi“ antwortete er verle= gen „Ich bin das in letzter Zeit von Ihnen gewohnt!“ Er wollte widersprechen, sie schnitt ihm aber das Wort ab. Es war nun eine seltsame Energie in ihrem Wesen. die man dem zierlichen, bionden Madchen nicht zugetrauf hatte „Es ist so. Peter! Sie vernachlassigen mach in letzter Zeit in ganz schandlicher Weise!“ „Ich stecke bis über beide Uhren in der Arbeit“ „Das haben Sie mir vorhin schon gesagt,“ unterbrach sie ihn.„Sie haben aber früher auch sehr viel gearbeitet und doch noch Zeit genug für mich gefunden, nicht wahr!“ Zie ergriff seine Hand „Sehen Sie mich einmal an. Peter!—*30 Ich habe Sie immer für einen ehrlichen Menschen gehalten, der mannhaft fur sich einsteht! Warum sind Sie nun mir gegenüber nicht ehrlich?“ „Ewi!" Sie hielt dem Blick seiner Augen rubig stand „Warum sagen Sie mir nicht ganz offen, daß Zie mich nicht mehr mogen?— Ich weiß ja nicht oh Sie mich überhaupt jemals gern gehabt haben, ie maren aber doch immer wie ein guter Freund zu mir, Peter!“ Er wußte nicht, was sie mit ihren Worten bezweckte und sagte langsam: „Ich bin auch heute noch Ihr guter Freund!“ Zie stand plotzlich auf Kommen Sie, wir wollen etwas durch den Park gehen!" Sie schritten eine Weile schweigend nebeneinander hin „Sie sind verliebt. Peter!“ sprach Em Graenenitz mit einem Male. ohne Hollenkamp anzusehen. Diesem sagte eine Rote ins Gesicht „Wohin denken Sie. Evi!“ Jett sind Sie schon wieder nnehrlich gewesen!“ sagte sie vorwurisvoll. Da schieg er und stierte verbissen vor sich hin „Ich weiß es schon lange, ich glaube, seit jenem Tage, als ich mit Ihrer Mutter nach Norderney kam. Man merkt so etwas schnell, vor allem be einem Menschen der sich so aufgeregt gehärdet wie Zie es damals getan haben. Peter! Da steckt meist eine Frau dahinter!“ Zie machte eine Pause und sah einem Eichhöruchen nach das spielerisch sich von Ast zu Ast schwang Kindliche Freude war in Eois Augen. Nun lachte sie hell auf. dauert. Er braucht sovier Zeit wie ein denkt sie und muß lacheln Sie geht an die Scheibe Endlich kommt ei Neben ihm der p. vorhin. Was ist denn das? Grit la nicht atmen. Was hat Bert den Geradezu verzerrt Mit einem Ruck reißt Grit die Tur a Herr mustert sie mit einem mißtrauden „Grit.“ sagt Bert haitig, als ob ihm der A fehlte,„ich bitte dich, geh! Ein Mißvernn Ich weiß selbst nicht, was und warun Er sieht hiliesuchend auf den Herrn Tere ein unbewegt dienstliches Gesicht. „Bitte mir zu folgen.“ sagt er kurz greift Grit. „Bert,“ sie flüstert es. Sie ist nun doch erschrocken. Nun kommt doch etwas an fi was sie nicht kennt, was haßlich ist „Ja, ja, Grit,“ sagt Bert Gaudow mitein verzerrten Lächeln,„habe ich es dir nicht gesag Du solltest dich nicht mit mir einlassen. T du, was wird Nun werde ich noch verhaitet Da hat Grit sich wieder. Das eben war m eine kleine törichte Schwäche. Es hatm ihrem inwendigen Selbst zu tun und ihrer Lief „Was wird?“ Sie sagt es ganz laut und sein lich zu dem Kriminalassistenten„das werden m schon sehen, mein lieber Junge. Ich schwore in zwei Stunden habe ich dich wiede Und dann gibt sie Bert einen Kuß so vor den Augen des Beamten Der ist ob der Zuversichtlichkeit der elegante jungen Dame etwas unsicher. Wie sie nun herr fragt:„Wohin kommt Herr Gaudow"“ antwort er wie einem Vorgesetzten „So, saat Grit aufatmend und streicht noch einmal ganz schnell über die Hand. Zund nu Kopf hoch, mein Junge Ich hol' dich hald ab Dann geht sie, ohne sich umzusehGrit geht ganz stramm bie an die Ecke. 2 mag nicht zurückschauen, dorthin, wo Bertet von einem Kriminalbeamten begleitet w w An sie fühlt doch eine eigentümliche Schwache. Solant sie bei Bert war, hat sie Haltung bewah. Jet ist das alles etwas viel An der Ecke der Claudiusstraße, ist eine lie Konditorei. Grit geht hinein. Sie sitztn kleinen breiten Sammeltsoia. Warum sind mer Samtsofas denkt sie und fuhrt mechanisch der Tasse Schokolade Wer wird ihr jetzt helsen?3 man kann ihm nicht zum ersten Male mit eine Schiegersohn kommen, der gerade verhaftet* Erst muß die Geschichte mit Berf 1n Ordnu sein. Kurt Colmans? Er ist nicht hier. Sie ach die ganze Reihe ihrer Bekannten durch Wiemand dem sie von dieser Geschichte erzahlen mochtt Niemand außer Zahlen!“ rukt hie laßt ihre Schokolade und rührt stehen. Auf einmal hat sie ihre Entschluk kraft wieder „Jch mochte Herrn Dr. Domneck sprechen.“ saa Grit zu einem Schreiber, der mit einem Alten bündel unter dem Arm durch den Korndor de Anwaltsbüros flitzt „Wen darf ich melden?“ Grit nennt ihren Namen Einen Augenblick bitte zu warten Naum sitzt Grit in dem kleinen Wartezimmer, da kommt auch schon Georg„Grit. du?“ sagt er steif.„hier? Was wünschest du vor „Drin hei dir. Georg“ Grits Stimme zittert. Nun auf einmal hat lie wieder wenig Mut. Das, was sie non Georg ver langt, ist viel. Wirklich. es ist viel Georg sint in seinem Arbe Schreibtisch. Er hat das Licht im Rucken Es grau das Zimmer. Der Regen hat sich wieder ube die Stadt geworfen (Fortsetzung folgt) doch „Das wird eine schöne Ueberraschung für un sere Eltern geben, die uns schon als Mann dng Frau sahen! Werden sie Augen machen wo schöner Plan zunichte wird!“ „Was sprechen Sie da, Evil Machen 2 keine solchen Scherze!“ fuhr Hollenkamp auf Sie legte ihren Arm in den seinen „Nun wollen wir einmal ganz vernunftla den. Peter!“ sprach sie und fuhrte ihn nochmals dem hinteren Teile des Parkes zu.„Daß wir ein ander nicht heiraten werden, ist selbiterstand c= Jch habe Sie ja ganz gerne. Peter, aber die Lich die man für die Ehe braucht, ist es doch nicht: dar habe ich in den letzten Wochen deutlich gemertt Ich bin Ihnen also nichz bose wenn See eine an dere lich haben! Tas ist doch neit von miLustig blinkt der Der Himmel blau tige Mischwaldhaube seiner Koppe tragt. Noggenschläge, mit dinab über und über dazwischen das sunge das Herz mit Lust u und breit. was lo he Sand hinausleuchten schlag. Wie ein Nieten liegt er genau in h. allen Seiten in er vo Auf einem schmal durch die Roggensch gestiegen und liege 1 zwischen Klee und Ko Das rosenrote 8 Kurzweil. Tausende Alutentrauve zu M11 daß der Bienensana der täuscht sich gewal surrenden und summ von seinen und gar emsige Bienenschar hervor. Doch den 8 bummel. die sust vor weiß, aus welchem de nie den lußen Nektar Ein Blattnager in settenblatichen herun voruber. Heupserdch Kaser surren Pibelle hundert Vogel zwitt pseisen. Ein rauchsch Peil über das ros eine Lerche hurtig Pirili in alle Winde Lerche schöner als u Das Korn steht gr dazwischen. Lustia1 blumen in üppiger Mitten in all der dem subelnden Leben llaubtier neben dem paar grüne Zweige v dahinter mit der Vn Wechsel im Bergwalt zur Esparsettenwiese Die Büchte bedeut ein eisiger Gast inm Pelt, die mich umpi das Leben:— wir fr. den und trillernben daß binter dem allen nackte Leben aber ist gewesen: deren Ram neuen Lebens. Die von Blüte zu Blüte nachdem sie die Kön begleitet und beschiri zweck erfullt haben. wie das der Buffard. mit den Mausen, ber tut, um seinen Leib sich der rosenrote Bl wundersame Symphe Flöten und Harsen u messerscharf vom Talg dazwischen, die vielle morgen den roten M Unerbittlich stirbt in tausend seurigen und übergießt das magisch goldenen Eck Und mitten drin loht jah der rote Vo Bald nascht er h lußen Alee. bald siche nicht ahnend, daß d Langu habe ich d sitzt das Silberkorn Bunt wahr?“ Aus übermuligen Augen lachte sie ihn an 1e ter wußte nicht, was er sagen sollte. Taß durt ihre Worte ein großes Hemmnis aus dem geraumt war, erkannte er Was nutzte ea ne wenn jetzt der Weg zu Christa für ihn gant mar?...“ Nun war es zu spat! Es drängte sich ihm plötzlich auf die 2 „Ja. Evi. ich liebe eine andere... Ich Ihnen langst sagen sollen... Heute weiß ich aul dings, daß diese Liebe ein Irrtum war“ Erschrocken blickte sie zu ihm auf „Peter!“ Er machte eine knappe Handbewegung „Lassen wir es! Ich bin Ihnen jedenialls danrhar daß Sie so offen zu mir geredet haben Er blickte finster vor sich hin. Em sah die Trauer in seinem Antlitz und maate noch eine Frage an ihn zu richten Artbur Hollenkamp war fruher aus. ruckgrkeh, als er vorgesehen hatte. Al= an der Nahn abholte, erschrak er über derte Aussehen seines Vaters. Sein Gene gelb und eingefallen; auch schnen seine bobe. tige Gestalt nicht mehr so straft zu sein w Reile. Fühlst du dich nicht wohl Papa?“ hollenkamp nach den ersten kurzen a Begrüßung. ribur Hollenkamp hatte starr zum n Autos hinausgesehen. Nun hob Kopf Es klang ungehalten als er du meinst, weil ich etwas blaß binder Rede wert.“ Spanische G Einst gab Lisst in Schluß des wunderv. Jubel ein, und der gerabezu überschüttet Mann, der Bankter beglückwünschte 1 fallt es Ihnen in 21 Die Meuschen Lisal.„aber die spa nichte.“ Der Bankier sah sere Zigarren tauge mir gestatten daß 1 en Zigarren zu leiste Liszt war damale duldig waricte er a prochenen Zigarren, Bankier die Angeleg Liszt wollte sich gedachte sich zu rachen Madrid laufte er sür Liese schickte er. sei seiner Extrapost mi Aufschrift:„Um Able lier. Als der Wagen der Kunstler plöylich Er spähte vorsichtla waren Banditen. To Reiter, der in ralent Ener Erellens. n Madrid vergessen vom Pferd und sche Postwagen hinein. T non Lilzt offnete den begreiflicher Neugier Zigarrenkiste aus P. verziert. und darin eheiber Panannastad t soviel Zeit wie lacheln. e Haustür schaut enn das? Grit lant jat Bert denn fürei reißt Grit de Tu i einem mißtrautdi rt haftig, als ob ihm sich. geh! Ein Mißo ht, was und warum wend auf den Herrn“ tliches Gesicht folgen.“ sagt er kurz ert es. Sie ist nun doch mt bod was haßlich ist sagt Bert Gaudow mit ein „habe ich es dir nicht gesa ht mit mir einlassen. T werde ich noch verhaitet h wieder. Das eben wa Schwäche. Es hat nichte Selbst zu tun und ihrer Lie je sagt es ganz laut und sei talassistenten„das werdenn lieber Junge. Ich schwore abe ich dich wieder“ sie Bert einen Kuß so einse Beamten Zuversichtlichkeit der elegant unsicher. Wie sie nun herrt mt Herr Gaudow?“ a esetzten. aufatmend und i hnell über die Hand.„und m unge Ich hol' dich bald ab ohne sich umzusehen. stramm bis an die Ecke. 2 hauen, dorthin, wo Bert se albeamten begleitet wird An gentümliche Schwache. Solan aat sie Haltung bewahrt piel Claudiusstrane eine lei eht hinein. Sie sitzt in eine nmeltsoia. Warum sind das in nkt sie und fuhrt mechanisch ) etzt helfen? Der Vater? An ht zum ersten Male mit eine men, der gerade verhaftet hichte mit Berz in Ordn 42 Er ist nicht hier. Sie aet rer Bekannten durch Nieman! Geschichte erzahlen mochte lie laßt ihre Scho einmal hat sie ihr ch in Dr. Domneck sprechen.“ laa= hreiber, der mit einem Alten= Arm durch den Korrdor de nelden?“ n Namen ick bitte zu warten in dem kleinen Wartesimme on Georg„Grit, du?“ sagt ünschest du von mir? Veoro zittert. Nun auf einmal hat he Das, mas fie non Geora es ist viel seinem Arbeitetimmer t das Licht im NuckenC Der Regen hat sich wieder (Fortsetzung folg die uns schon a n sie Augen machen we hte wird!“ Zie da. Evil Machen 2 ze!“ fuhr Hollenkamp auf. Arm in den seinen sie und fuhrte des Parkes zu.„Daß wer ein ni gerne. Peter, aber die Leche e braucht, ist es doch nicht: dat hten Wochen deutlich gemertt nicht bose wenne eine an n Augen lachte sie ihn an as er sagen sollte Taßz durc bes Hemmnis aus dem We at ea le altr zu Christa für ihn ganz es zu spat! ihm plötzlich auf die Liven: be eine andere. sollen. Heute weiß ich aller ebe ein Irrtum war e sie zu ihm auf Ich bin Ihnen jedeniauls dankvor sich bin. Er einem Antlitz und waate ihn zu richten XI. orgesehen hatte. Al= er über das n Vaters. Sein Gesiche 1: auch schen seine hobe. nehr so straff zu sein wit J909eschichte von ffermann futel Lustia blinkt der blitzblanke Junitag Der Himmel blaut, und upvig grunt die machsige Mischwaldhaube, die der Berg gar stolz auf seiner Koppe tragt. Grun sind auch die blühenden Noggenschläge, mit denen der Bera bis ins Ta! dingb über und über bestanden ist Aber rot leuchtet dazwischen das junge Esparsettenfeld und füllt mir das Herz mit Lust und Freude Nichte gibt es weit und breit, was so hell und so rot und so froh ins Sand hinausleuchtet wie der blühende Espartettenschlag. Wie ein Niesenteppich aus dem Marchenland liegt er genau in halber Höhe des Berges Zu allen Seiten in er von grünem Korn umstanden. Auf einem schmalen Grasweg. der sich heimlich durch die Roggenschläge windet. bin ich hinaufgestiegen und liege nun kaul am Halelstrauch, der zwischen Klee und Korn ein einsames Dasein fristet Das rosenrote Klecfeld ist voller Leben und Kurzweil. Tausende von Bienen surren von Alutentrauve zu Blütentraube, und wer da meint. daß der Bienenlang ein monotones Gebrumme sei. der täuscht sich gewaltig. Ein ganzes Konzert vön surrenden und summenden, von hohen und tieten. von seinen und ganz feinen Tönen zaubert die emsige Bienenschar mit ihren hauchzarten Flugeln hervor. Doch den Baß dazu brummt die Steinbummel, die fust vor mir berumschwirrt und nicht weiß, aus welchem der Millionen roten Honigkelche nie den lußen Nektar schlurten'oll. Ein Blattnager turnt auf den gesiederten Espar= settenblatichen herum. zwei Posthörnchen gaukeln vorüber. Heupserdchen springen. Grillen zirpen. Kaser surren Libellen ilitzen. Mucken tanzen und hundert Vogel zwitschern und Mloten. singen und pseisen. Ein rauchschwarzer Segler lahrt mie ein sseil über das rosenrote Blutenmeer, wahrend eine Lerche burtig in die Pufte klettert und ihr Lirili in alle Winde saucht. Nirgends triltert die Lerche schöner als über wogendem Aehrenfeld Das Korn steht grun; aber rot prahlt der Mohn dazwischen. Lustig und blau leuchten die Korn blumen in üppiger Pracht Mitten in all der blübenden Fülle. mitten in all dem subelnden Leben kauere ich wie ein heilichellaubtier neben dem Haselstrauch. Ich habe ein paar grüne Zweige vor uiich hingestreckt und lauere dahinter mit der Buchle auf den roten Bock. dessen Wechsel im Bergwald droben quer durch das Korn zur Esparsettenwiese führt. Die Büchte bedeutet Tod!... Und der Tod ist ein eisiger Gast inmitten der warmen, blübenden Pelt, die mich umpulst und umtingt. Aber so ist das Leben:— wir freuen uns an kausend schillernden und trillernden Dingen und vergessen dabet dem allen das nackte Leben steht. Das nackte Leben aber ist noch immer Kampf und Tod gewesen: deren Kampf und Tod sind die Mutter neuen Lebens. Die fleißigen Bienen, die so emsia von Blüte zu Biüte furren, würgen die Drohnen. nachdem sie die Königin auf ihrem Hochzeitoflug ecaleitet und beschirmt und damit ihren Daselnszweck erfullt haben, genau so erbarmungslos ab wie das der Nuffard, der über dem Vergwald kreist. mit den Mausen, den Hamstern und den Fröschen int, um seinen Leib damit zu füllen. Und während sich der rosenrote Blütenrausch immer mehr in eine wundersame Symphonie von tausend Geigen und slbten und Harsen und Schalmeten wandelt, schrillt messerscharf vom Talgrund her das Lied einer Sense dazwischen, die vielleicht schon morgen oder übermorgen den roten Marchentepoich niedermaht. Unerbittlich stirbt auch der blitzblanke Junitag in lausend feurigen Farben verglüht die Sonne und übergießt das rosenrote Kleeseld mit einem magisch goldenen Schein Und mitten drin in all dem Gold und Rosenrot loht sah der rote Bock! Bald nascht er hier, bald nascht er dort den sußen Klee. bald sichert er und astat ins Tal hinab nicht ahnend, daß der Tod so nahe auf ihn lauert. rangst habe ich die Buchte angeschlagen, langit siol das Silberkorn drei Finger hinter dem Blatt. We aus Kupfer gegossen steht der Bock und sichert noch immer ins Tal hinab. Go ist der sartie Pock den ich je in dieser Gegend sah. Er steht in der Kune seiner Kraft. Hell glänzen die Enden der starken Sechserkrone, die er stolz auf seinem Kopse trägt. Mein Herz geht auf und berauscht sich an dem spruhenden Farbenwunder. Der rote Bock, der rote Klec und die goldene Flut der sinkenden Sonndarüber— das alles, loht und glüht und gleist und sunkelt, als hatte sich des Schöpfers Feuerschmiede ausgetan. Langsam zieht der Bock ins Korn iurück. Wo der Mohn und die Kornblumen üppig leuch ten. rupit er noch ein letztes Mal den süßen roten Klec. dann taucht er in der grunen Roggenwildnis unter Ein paar Aehren, die sich hier und da be wegen, verraten seinen Weg. Schnurstracks ziehl er zum Wald hinauf. der schweigend in den lohenden Himmel ragt. Die Rugel blieb im Lauf. Kein roter Tropfen 1 In den rosenroten Alee gesickert. Es wäre zu schade gewesen, ein Leben abzurufen, bas feine sprubende Kraft noch lange nicht erschöpft hat. Was liegt schon an einem dummen Schuß! Was liegt schon an einer Trovhae mehr oder weniger! Wer sein Wild liebt mit der ganzen Wärme eines deutichen Waidmannsherzens, dem gilt das Leben und Weben draußen im Revter mehr als die toten Knochen zu Hause an der Wand. Und wenn er dann zur rechten Beit lich felnen waidaerechten Pohn bolt dann laun er feine Neute mit um lo ftoljerem perzen nach vause tragen Aut dem Teich, dem regungslosen, Weilt des Mondes holder Glanz, Flechtend seine bleichen Rosen In des Schilfes grünen Kranz. Hirsche wandeln dort am Hügel, Blicken in die Nacht empor; Manchmal regt sich das Geflügel Träumerisch im tieten Rohr. Weinend muß mein Blick sich senken; Durch die tiefste Seele geht Mir ein süßes Deingedenken Wie ein stilles Nachtgebet! Nikolau. Lena Langst ist der rote Sonnenball hinter dem Verawald versunken. Dié Bienen haben Felerabend gemacht und sind mit ihrer sußen Tracht heimwärts geflogen. Nur die Hummel ist noch da und furri einfam ron Alite zu Blûte. Streit im MCesselhaus Von Georg A. Odemann Lehnerhaas hangt das lange Schüreisen en einen Vaten. Jetl laumelt er durch Dunst und Nanch und stickige Schlackenglnt, der Türe zu. Es ist ein altes, schmieriges Tuch, womit er sich flüchtig Gesicht und Oberkörper trocknet. Die Haare kleben wirr auf der Stirn. Aber es gibt kein Verschnausen. Nur ein paarmal die Lungen voll frische, reine Puft aepumpt, einen Wlid hinauf tun nach dem Wald. der über die Berge berüber, bis dicht vor die Fabrik kommt. Nein, der Wald paßt nicht bierher, in das Geheul der Maschinen und das Brohnen der Dammer. Er lit mie etwas Prembes, mie ein ausdringlicher Sonnenstrahl im Koller. Der Heizer nimmt die eiserne Karre, die vor dem Kesselhaus steht, fahrt hinein und schippt die schwarze Schlackenglut auf. Nur raus mit dem Dreck. nur raus damit aus dem Kesselhaus Nach zehn Minuten ist es geschafft. Die Umrisse des Ressels werden wieder sichtbar, die blitzenden Manometer, die runden Wasserstandsgläser. Der Nauch hat sich verzogen. Vor der Feuerung herricht wieder wassergespülte Sauberkeit. Da kommt ein Mann zwischen den Kesselgangen hervorgeflucht. Der Maschinist.„Mensch, wir brauchen Dampf! Maschinensaal fünf ist angeschlossen, die Maschine schaffts nicht mehr. Dampf. Dampf Mensch!“ Der Maschinist und der Heizer sind einander spinnefeind. Nicht wegen der Arbeit, nein. wegen einem Madchen im Dorf, wegen der Lydta. Der Heizer tut, als sieht er den anderen gar nicht. Er stellt das Pumpwerk des Insektors ab, daß es plötlich ganz still ist im Maum, und pruft mut ernstem Blick die Armaturen. Der Maschinist brüllt: „Mensch, hörste nicht, du Ochse? Dampf brauchen wirl Jeyt dreht der Lehnerhaas dem Dill die weißen Augaepfel zu. Seine Zahne mahlen. Er spuckt in bohem Bogen in die Kohle. „Scheer dich fort!“ Der Maschinist zeigt verächtlich auf das Manometer.„Lumpige zwolf Atmospharen! Wir beizen doch keine Puppenstube! Zwölf Atmosphären— und sowas nennt sich Heizer!“ Lehnerhaas gudt ane Manometer, in fetnem Gesicht zuct es:„Der Kesselstein“, lagt er. wie zu sich selbst,„ich kriege keinen Druck mehr drauf. kann machen, was ich will!“ „Dahaba— keinen Druck—“ spottet der Maschinist „Nun aber raus!“ schreit der Heizer wütend. Es ist ihm schon lange eine Qual, daß alles Mühen und Schuften vergeblich ist. Das einzige, was noch helten könnte, das sind zwei Wochen Rube für den Kessel und einige Kesselreiniger. Der Lehnerhaas nimmt die große Schippe, reist die Feuertür auf. Eine helle, lodernde Mlut ver wandelt seinen nackten Oberkörper in Bronce. Aber die Bronce lebt. Wie der Schweiß in schwarzen Bachen üler Gesicht und Körper rinnt! Der Holzer schippt und schippt, es in eine gute Glut in der Feuerung, das laßt sich nicht verleugtten. Das Tampfstrahlgebläse zischt. Lehnerhaas wintt mit dem Kopf nach der Feuerung.„Ist das ein Feuer oder nicht? brummt er dem Maschinisten zu. Dill antwortet nicht. Ein böser Troy steckt in ihm. Er lacht. Dem Heizer ist's wie ein Hohn. Wenn er den andern setzt an die Wand drücken konnte, lo met beiden Fäusten! Das zuckt und krampft in den Fingern und man muß es doch wohl bleiben lassen Freilich, bei Ludia ist der Dill stark im Vorteil Die Hände sind nicht lo eckig, seine Bewegungen geschmeidig, und mit dem Aussehen ist er wohl auch ein bisschen besser weggekommen. „Was stehste hier herum?“ tnurrt der Lehnerhaas. Aber der Dill lacht wieder und sein Blick ist noch immer bei den Manometern. „Das rührt und regt sich nicht, da oben“, stichelt er. „Kannst du es ändern, Tossel?“ „Ich will sehen,“ bemerkt der Maschinist mit einer beißenden Nuhe. Er ergreift eine Leiter, lehnt sie an die Kesselwand, klettert gescheit und wichtig hinauf, dicht beim Wasserstandsglas vorbei. Lehnerhaas hat einen derben Fluch auf der Zunge. Aber der erstickt in einem zischenden Knall. Im Augenblick steht das Kesselhaus unter Dampf. Ein verzweiselter Schrei kommt von der Leiter her, und gleich darauf ein dumpfes Fallen. Eine Sekunde steht der Lehnerhaas wie versteinert im heißen Dampf. Dann kommt Bewegung n ihn. Mit Blitzesschnelle tastet sich sein Körper durch die zischende, heiße Wand. Jeht erreicht er die ter. Am Boden liegt Dill und windet sich wie ein Wurm. Der Heizer erklimmt die Leiter, ein lochender Wasserstrahl peitscht ihm über den Leib. Er schreit auf vor Schmerz, ein Schwindel will ihn packen, doch schon erreicht seine Hand den Sicherheitshahn des Wasserstandsglases. Mit letzter, verzweifelter Kraft drückt er ihn herum. Das Zischen verftummt. Langsam taumelt der Heizer die Leiter herunter. Zeine Verbrühungen sind schwer. Aber mit kräfstigem Arm packt er den am Boden liegenden Dill und schleift ihn hinaus aus dem Kesselhaus, auf ine Bank. Dann legt er sich selbst lang auf die Erde und schreit vor Schmerz. In der Sanitatsstube liegen sie nebeneinander der Lehnerhaas und der Dill. Vor einer halben Stunde wurden sie von einem herbeigerufenen Arzt behandelt. Sie liegen da und stieren mit gli sernen Augen nach der Decke. Der Sanitater sitzt mit im Raume. Eine Uhr tickt. Und wie aus der Ferne klingt das Getriebe der Fabrik. „Eine weise, weiche Stille—“ denkt der Lehnerhaas in kurzen, schmerzhaften Besinnungsaugenblicken. Und wendet die Blicke ein wenig dem anderen zu. „Er hat mich rausgeschleift,“ denkt Dill ganz sern. Er wendet auch den Kopf. nur ein winziges Stück, wie es die Umstande erlauben. Die Blicke begegnen sich, suchende Blicke, sie sind wie ein santtes, vergebendes, abbittendes Lacheln. Dann gehen sie wieder der Decke zu. Os ist alles gut, alles vergessen. Vielleicht sogar die Sache mit Lydta. Sie haben vom Arzt eine Infektion bekommen. Die Augentider werden schwer. Die weiche, weiße Stille hat sie in einen wohltnenden Schlaf gehüllt. Bunte Ssizzen... s er antwarie. aß bin? Ed degane Sbanische Gastfreundschaft Einst gab Liszt in Madrid ein Konzert. Am Schluß des wundervollen Abends seyzte übel ein, und der Komponist wurde mit Blumen serabezu überschüttet. Da trat Spantens reichster Mann, der Bankter Salamanka, auf den Künstler beglückwünschte ihn und fragte:„Nun, wie gefallt es Ihnen in Spanten?“ Die Menschen sind ausgezeichnet." antwortete „aber die spanischen Zigarren laugen gar nichte.“ Der Bankier sah Liszt ganz verblüfft an.„Unsere Zigarren taugen Ihnen nichts? Sie werden mit gestatten daß ich Ihnen zeige, was Spanten Zigarren zu leisten vermag“ riszt war damals ein starker Raucher. Ungeduldig wariete er am nachsten Tag auf die verprochenen Zigarren, sie kamen aber nicht, weil der Hankier die Angelegenheit vergessen hatte. risat wollte sich das nicht gefallen lassen und gedachte sich zu rachen. Am Tag seiner Abreise von Nadrid kaufte er fünfhundert der besten Zlaarren diese schickte er. sein verpackt, kurz vor Abgang einer Extrapost mit einer Wisitenkarte und der Aufschrift:„Um Abschied zunehmen!" an den Ban tier. als der Wagen sich der Grenze naherte, hörte ger Künstler plöylich hinter sich ein lautes„Halt er spähte vorsichtig hinaus, weil er glaubte, es maren Banditen. Doch er sah nur einen einzelnen neiter, der in ralender Eile heranpreschte. ener Exellenz. ich bringe das Gepäck, das Eie n Madrid vergessen haben!" Der Reiter sprang vom pferd und schob einen Handkosser in den vostwagen hincin. Dann galoppierte er wieder danon eiszt offnete den geheimnisvollen Koffer mit begreiflicher Neugier. Da sand er eine gewaltige Gigarrenkiste aus Palisanderholz, reich verstert, und darin mehrere lausend Stück der eheister Hanannazigarren.— Eo machte der Van kier Calamanka seine Vergeßlichkeit wieder gut. Liszt aber bewahrte die spanische Zigarrenkiste noch Jahre danach, als die letzte Zigarre langst geraucht war. zur Erinnerung an spanische Gastfreundschaft auf. Alles falsch! Der englische Minister Chamberlain der Aeltere hatte einmal in einer sudenglischen Stadt eine Wahlrede zu Gunsten der Schutzzölle zu halten Dabei aber wurde er immer wieder von einem alteren»errn unterbrochen, der in der ersten Reihe der Zuhörer satz und alles, was der Minister zur Rechtfertigung seiner Politik erwähnte, immer mit den Worten:„Alleo salsch!" bestritt. Chamberlain ließ sich vorerst nicht aus der Ruhe bringen. Alo die Zwischenruse deo Opponenten aber immer häufiger wurden blitzte ihn der Minister durch sein Monohel an und wandte sich direkt an ihn Sie lagen zwar zu allen Daten. die ich hier an= führe, sie seten salsch, mein Herr. Wenn ich Ihnen aver gewisse Tatsachen aus dem Wirtschafteleben mitteilen wollte, würden Ihnen wohl die Haare zu Berge Schon wieder falsch!" erwiderte der unermüdliche Opponent, nahm den Hut ab und entblößte eine rosige Glaße. 6. 7h. Heimglück Hat man genug Geld und wünscht ein eigenes welm und ein eigenes Etück Pans und wer wunschte das nicht—, so ist es das Rechte, den Bau einem tüchtigen Baumeister zu übergeben und sich alles nach den allgemeinen Gesetzen der Schönheit und Zweckdienlichteit und nach seinen eigenen Wünschen errichten zu lassen. Hat man aber selbst kein Geld zum Bauen und Landlauf, oder nur sehr wenig und doch auch den heißen Wunsch, ein eigenes Heim und Gartenstuck zu helitzen, bann mag man es lo machen wie ich ea nach langem Ueberlegen und fahrzehntelanger Er fahrung tat. Geld zum Bauen hatte ich keins, aber ich konnte eintausend Mark zu einem kleinen Zinssatze geliehen bekommen. Zuerst suchte ich mir einen Sonnenplatz mit Quelle und Schutz vor den scharken Winden lo nahe an einem Dorfe, daß ich es in wenigen Minuten erreichen konnte und so weit von ihm entfernt, daf der Bauplatz nicht viel kostete. Dann ließ ich mir vom Bürgermeister den Grundbesitzer sagen und da, was man fur etwa einen Trittel Morgen bes vernachlassigten Wiesen-, Stein= und Gestrüppstückes geben dürfe und wientel für die vier alten. seit wohl beinahe zehn Jahren nicht mehr gepfleg ten Apfelbäume und ging zu dem Herrn des ver gessenen Landes. Der gab es mir für hundert Marl mitsamt den Steinen und den Dornen. Jetzt suchte ich mir einen tüchtigen Land., Bauund Maurermeister und sagte ihm, der gerade keine Arbeit hatte, daß ich morgen eintaufend Mark in der Hand haben könne für ihn und den nötigen Baustoff und weitere taufend Mark in Monats teilen pünktlich bezahlen wolle, sodaß er auch die Nestsumme bald habe. Er möge mir einen Plan An einem Zweitausendmarks Hause mit AAche, Wohn stube und drei Schlafkammern, Keller, Waschküche und Nebenraum machen. Die Steine zum Unter bau hätte ich an der Kellerstelle. Er lah sie an sand sie gut, den Play an und kam dann mit eine Zeichnung, die alles das aufwies, was ich wollte. Wohnstube und Küche se etwa neun, die brei Schlaskammern je etwa sechs Gentertweter groß und je zweieinviertel Meter hoch, Keller. Wasch lüche und Nebenraum entsprechend groß, nur ho her. Die zuet letzten Räume lagen dann, weil das Haus am Hang stebe, zum größten Teil über der Erde, der Keller trocken und kuhl im Gefels. Den Waschküchennebenraum lonnte etner. ber nicht mie wir Kartoffeln, Milch und andere guten Dinge allein verspeist, sondern ein Schwein damtt füttert als Stall benutzen Der Unterbau werde aus den ausgegrabenen Bruchstelnen gemauert, der obere aus Sandsteinen, und alles koste mit Aubboden. Außen- und Innenvervut. Etuben und Nn be ichon hell blau und grun und xot und gelb geurichen. zweitausend Mark. Nun steht mein Hänschen. Der vermoost und verstrüppt gewesene Boden ist setzt schon ein schöner Garten. Die alten Obstbaume leben, von mir beschnitten und von Moos und Flechten und Ungezieser befreit und gedüngt, aus wie dicke Zwanigfährige, und die Quelle sprudelt in meinem Wieschen. Der Wald beschattet die Küchenseite, und die Sonne wärmt vom frühesten Morgen an die andere. Unser Stubenoschen heizt im Winter alle Näume und macht sie bis in den äußersten Winkel behaglich. In der warmen Jahreszeit steben alle Fenster weit auf und geben auch den kleinen Schlafstuben frische und gute Puft so viel sie nur wollen. Natürlich haben wir Erdöllicht, das aber tur die Augen lo aut ist. und alles. Butter und Eier und Milch. Gemüse und Obst. aus erster Hand. Wir und umsungen von Hunderten von Vögeln aller Art. haben keine frechen Spaven und keine gefahrlichen Landstreicher so abseits der breiten Landstraßen und viele liebe Freunde im Tal und auf der Hohe. Verlockt das niemand, uns nachzutun? Walter Schweter. Der Hofbarbier Kaiser Joseph II. von Oesterreich hatte dei seinen Reisen die Angewohnheit, wie es gerade kam. in irgendeinen Wagen seines Gefolges zu steigen und weiterzufahren. So kam er auch einmal viel früber in Lemberg an. als er sollte. Er stieg in einem gewöhnlichen Gasthof ab und ließ sich ein Zimmer geben. Als er eben dabet war, sich zu rasieren, klopite es schuchtern an die Tur. Auf fein „Herein“ erschien die Wirtin. Der Kaiser ließ sich nicht stören. rasierte sich weiter und fragte nach ihrem Begehr. Die neugierige Frau lagte mit vielen Entschuldigungen, ne habe gehort, daß der Herr zum Gefolge des Kaisers gehöre, er lonne ihr doch gewiß vieles vom Kaiser erzahlen.„Was möchten Sie denn gern wissen?“ erkundigte sich der Monarch, indem er sein Rastermeller abzog „Ja.“ meinte die Wirtin. zunachst erst mal bas elande fondierend,„wae baben s benn fur eine Stellung beim Naiser?“ Der Monarch überlegte einen Augenblick; bann erklarte er ihr: ch rauere ibn biewellen.“ 8. 4 7 ..» . * 7 * 7 1* . 3 Problem Nr. 47 Von O. Stochi (Wiadomosci Szach 1976) abc dee gh 1 . lillh. abcdei Punkte Weiß 9 St. Sehwarz: 11 St. Matt in 2 Zügen Problem Nr. 4 Von Dr. A. Kracmer (Schwalbe 1937) bcdeg 3 ... an 4 Punkte Weiß 6 St. Schwarz 7 St. Matt in 4 Zügen Lösungen Problem Nr. 39, von Exton. 1. SdXe5l doXe5t 2 Sb4-d5f lbo-d4 3 S6-c3 mattl 2... Ta5Xo4 à D resn IXeStt. 1.... ToXe5 2 Db2-d4 LboXd4 3 Le2 -d3 matt Eine prächtige Aufgabe; gleichermaßen schwierig wie schon. Der Versuch 1. S0c57 doXc5 2. Sb-d5t ist verfuhrerisch, scheitert aber an 1... Sb7Xc5 Hier sei das nachstchende wundervolle Problem P. A Orlimonts in Erinnerung gebracht, eines der besten Beweise fur die Notwendigkeit der Zulassung schachbietender Schlusselzuge: Weiß: K98, Daß, Tol, Th3, Lbl, Se3, B. 13, 97, Schwarz: KM4. Dh2, B. 92. 14. 18X4 St.) Matt in 5 Zugen. 1. L96t. Problem Nr. 40, von M. Adabascheff. 1. Lh7-c21 1. Da-a3?, das ebenfalls gut aussieht, scheitert en Ld7—f5 Problem Nr. 41, von J. R. Fleiuß. 1.... Da3-b3) Reizene e7e8D Problem Nr. 42, von W. Jakobs. 1. Ddt-t3. Droht 2 dc4 sw. 1.... Le4Xb 2 Le8X96l und 3 matt 1.... Lc4Xb5 2 Db3Xb5 usw. 1. 2 Db3-bi nebst 3. Dbi-e1 resp. 2. 3 Dbixg6 matt. Entgegen unserer Erwartung ist dieses gefallige Stuck auch einigen starkeren Losern vorbeigelungen. e4Xd3 -0 Problem Nr. 43, von K. Traler. 1. Sb5-d4 Zuozwangl 1. Ld5—c4, 2. S04 —f31 Es droht nun 3. St—e5 mit 4. Se-f7 resp Se-96 matt. 2... Lc4-b5 3. S95—f/t kh8h7, 4. S63-95 matt. 1.... 1d5-c6, 2 Sd4—c6l mil der Drohung 3 Sq—f7t Kh8—h7, 4 Sc6-94 matt. 2 Lc6—e8 3 Se6-d8 isw! Ausqezeichnete Miniatur, die wohl das beste derstellt, was mil dem geringen Material von 2 weißen Springern uberhaupt zu ermöglichen ist Problem Nr. 44, von L. Klein(Alemanne 19W) 1. K7502 Indische Verteidigung Gespiell im Turnier zu Allona-Bahrenfeld Weiß: Ludwig Herrmann(Bochum)— Schwarz: Kranki(Hamburg) 1. d2-d4 S98—f6 2. e2-c4 e7-e6 3 Sbl-e3 LI8-b4, 4 a2-a3 Weniger gebrauchlich. Neuerdings wird Dd1—c2 gespielt. ...IbXcJ 3 b2Xc3 0 6 e2-41 Es kennte anch 6 12—13 d7—d5 7. e2—e3 geschehen. 6... d7-06 7. LI1—0 Sb8d7 a f2—13 e6— e5 9 e3-e4 c7-06 10 Sd1—e2 Dd8—c7 11. 0—0 II8-e8 12. Se2-g3 d6-d5 13. Kot—hl. In Erwartung der kommenden Dinge entfernt sich der Konig aus der Diagonale. 13... d5Xc4 14. LdXc4 Sd7b6 15. lc4d Le8-e6 16. f3—141 e5Xd4. Das Schlagen nach der enderen Seite ist noch schlechter. 17. e4e51 Sf6-d7 17. c3Xd4 c6-c5 19 Do1— e21 Deckt den B. e5 und greift h7 an 19... 97—90 20 14—f5 1e6d5 21. f5X96 h7X6 22 1d3X Dc7c6 Der Laufer durfte wegen 23, DeXo6t Kos -h8 24 Do-hot Kh8-98 2 Tf1—f5 nichl genommen werden. 2 L9X17. Ein prachtiges Turmopfer, derortige Stellungen weiß der junge Bochumer Spißenspieler vortrefflich zu behandcln. 25..Ld5XI7. 24. TIIXI7 KgBXI7 2 Dc2h/t KI7-co. Betritt der schwarze Kong des Feld e7, so kommi der Ict mit Schach ins Spiel. 2 Dh7f Ke6-d5 27 D15—e4t Kd5e6 28 d4d5t) Damit ward das Feld d gesperrt und der Konig af des Feld e7 gerwungen. 2.. SbXd5 20 De4f5t Ke6-e7 30 Lc1— 95t Sd7-f6 31. e516 Ke7-d6. Oder auch S05X 6 32. DI5-h7t Ke7eo 3. Tol-e1t usu 2 f6-f71 Te8—f8 3. Tal-d1 Kdoc7. Der Springer ist auf jeden Fall verloren. M IXd5 b7-b6 3 193—14t Kc7-b7 3 1d5 d7t Kh7-a0 37. 114d6 1f8 h8 38. S93—e4 Dco b5 30. h2h3 Th8—h4 40 Se4-c5 DtS c4 41 d6-e5 108-f8 42 D15-f3. Schwarz gab af. Gegen die Drohung IM-b/t qibt es keine Verteidigung Eine sehr schone Leistung Ludwag Herrmanns Grunfeld erleidigung Ciespielt im Turnier zu Bad Elster Weiß: Grosser— Schwarz: L. Rellstab 1. d2-d4 So8-f 2. c2c4 g7-96 SbiXcS d7-d5 4 c4X45 SfoXd5 5 e2-4 S6Xc3 6 h Xb3 Damit ist die Normalstellung der Grunfeldverteidigung erreicht. Das Bestreben des Nachriehenden ist bekanntlich die Aufrollung der weißen Bauernstellung durch c7 c5 unter Mithille des 107. 6... LfA-97 7. Sa1-fà In Frage kommt auch L1—c4 7... c7c5 A L/1-b5 St8-d7 9. Dd1-b3 0—0 10 e4—e5. Der Bauernvorstoß ist bei der weng entwickelten Stellung des Weißen sehr riskant. Geboten war 00 10.. e5d4 11. e5X44 Sd7-b6 12 Lel-a 1e8e6 11 Db3—b4. Die Stellung des Weißen fangt an, bedenklich zu werden. Auf Db-d3 folot mit Verlust des 1b5 und wenn Sb-d5 15 0-0(Fs droht DdSt) Sd—14 usw. 13.... Sb6—d5 14. D64-d2 148—c8 15. c) Dd8-bo 16 Lb5e2 S05—141 17. La-c5 Aut Da2XI4 konnte folgen: 17.... Db6-a5t 18. D/4 d2 Da5Xa3 19 0—0 und es ware eine der Stellungen erreicht, wie sie die Grunfeldverteidigung erstrebt: durch Ablausch des c gegen den dBauern eine Baernmaioritat af dem Damenflugel 17... SI4Xe2 18. KelXe2. Ein boser Irrtum ware Le5Xbó, da Schwarz sich nicht mit 2 Turmen fur die Dame zufrieden gibl, sondern 18. Tc8XcI 19 Kelxe2 Le6-c4t 20 Ke2e3 197 hot spielt und eien ganzen Turm gewinnt 18 Dh6-a6t 19. Dd2d3 DaoXa? 20 Te c2 Da2-at. Droht b7-bo 21. Tc2-c3 b7-bol Die nachsten Zuge sind zwingend und schon. 2 1e5Xel. Nimmt Weiß das Bauernangehot nicht on, und spielt Le-a3, so gewinnt Le-c4 die Qualitat. 2 1.65 2 D TeXc3 24 D X(c3 TI8-c8 2 Le7-c5 Wenn Dc3-b4, so 2 Da-c2t 26 Db4d2 15d 27. Ke2-e3 Dc2b5 2R. Dd-b4? 197—h6t mit Figurengewinn. 2... boXcS. Weiß gob af. Die Partie is eine gute Demonstration der Grunfeldverteidiqung Aus einer Partie Orunfeld 1i 4. Colle Wie wird Werß em Zuge fortseten? X 1 poajuy R UNIDFFIUINIK Samstag, 12. Juni 5.00: Morgenlied— Wetterbericht sur den Bauer 6.35: Leibesübungen— Wiederholung der Abendnachrichten. 6.20: Frühkonzert. 7.00: Nachrichten; anschließend: Morgenlied— Morgenruf. 8.00: Zeit, Wetter, Wasserstandsmeldungen— Kalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen. 8.20: Musik am Morgen. Es spielt das LandesSinsonie=Orchester Saarpialz unter Leitung von Musikdirektor Ernst Schmeisser. 1. Cuvertüre zur Oper„Der schwarze Domino“(Fr. Auber). 2. Melodien aus„Preziosa“(C. M. v. Webers. 8. Deutsche Mädels, Walzer(Kochmann). 4. Im Zirkus, Suite(W. Lautenschläger). 5. Der fröhliche Wald, Cuverture(R. Leuschner).&. Feuerfest, Polka(Joh. Strauß). 7. Mein Regiment, mein Heimatland, Marsch 19. Blume) 9.2: Kleine Zwischenmusi 9.15: Zeit, Nachrichten, Wasserstandsmeldungen. 10.00: Der Löwe. Ein Hörspiel um Heinrich den Lowen von Wolfgang Junemann. 10.20: Lieselotte Hoppe: Fröhliches Spiel für unsere Kleinsten. 11.00: Sendepause. 11.45: Bauer merk' auf. 12.00: Musik am Mittag. Ausgeführt vom Großen Orchester des Reichssenders Breslau, Leitung: Ernst dosef Topitz. Mitwirkend: Kurt Hattwia(Klaviers. 13.00: Mittagsmeldungen— Glückwünsche. Anschließend: Fortsetzung der Musik am Mittag. 14.00: Mittagsmeldungen. 14.16: Wochenendkonzert. Zusammenstellung: Ernst 15.15: Wir gehen wieder auf Fahrt. Kleine und große Erlebnisse. Dazu singen unsere Inngmädel röhliche Lieder. 16.45: Wirtschaftsmeldungen. 16.00:„Bunte Melodien.“— Zulammengestellt von Heinz Hoppe—. Mitwirkende: Else Beich(Sopran); Richard Riedel(Tenor); Willi Schneider Baß=Bariton): das Kölner Klavierdno: Faßbender/ Paul Mauel; die„Vier Boye"; Otto Dockmanns(Akkordeon): das Westdentsche Kammerorchester unter Leitung von Hermann Hagestedt Darin: Volk erzählt. D. Pannekoek: So vertellen deb Berglüh bef Mörsch 18.00: Der neue Funkplan. Was bringt der Reichssender Köln in der nöchsten Woche? 18.06: Kleine Musik. Ed spielt das Kammerquinfett: Carla Hauf(Alt); Edmund Kirst(Klaviers. 1. Vorspiel zu„Der Kalif von Bagdad“(Boieldien). 2. Serenade(Metra). 8. al Im Abendrot(F. Schubert): 5) An Silvia(J. Schubert). 4. Romanze(A. Pavidoff). 5. Am Abend, Romanze(H. Braß). 6. 2) Wanderers Nachtlied(F. Schubert); 5) Fruhlingstraum(J. Schubert). 7. Strahlender Hemmel H. Löhr). 8. In der Gondel, Ständchen(E. Glan d. Kleiner Tanz(E. Börschel). 10. Gatante Spiele M. Raland). 10.00: Serenade. Ausführende: Ludwig Matern (Tenor); Mitglieder des Großen Orchesters des Reichssenders Köln. Zusammenstellung und Leitung: Helmut Niethmüller. 10.45: Momentaufnahme. 2000: Erste Abendmeldungen 20 10: Zur Unterhaltung und zum Tanz spielt das Kleine Orchester des Reichssenderd Köln, Leitung: Leo Epsoldt. 2.00: Zeit, Wetter, Nachrichten. Sonntag, 13. Juni 6.00: Hafenlonzert. 6.00: Zeit, Wetter. Wasserstandsmeldungen. 8.B: Die Stunde der Bewahrung. 8.15: Unterhaltungskonzert. Es spielt das Wendeutsche Kammerorchester unter Leitung von Her= mann Hagestedt. Hand Joachim(Baß): Hermann Faßbender(Klavier). 1. Vorspiel zur Oper„Die Abreise“(E. d Albertl. 2. a) Mondnacht unter Pal= men(W. Niemann); b) Pradiesvogel am Wasserfall(W. Niemannl. 3. Archibald Douglas, Ballade. K. Lowes. 1. Maria Laach, Legende 1W. v. d. berg). b. Dad Erkennen(K. Löwej. 6. Malerische Szenen(J. Massenet). 9.15: Die christliche Morgenfeier. 9.H: Senbepause. 10.00: Musik am Sonntagmorgen.(IndustrieSchallplatten). 11.00: Unterhaltungskonzert der Kapelle eines Blasorchesters und eines Mandolinen=Orchesters. Als Einlagen: Eifelrennen auf dem Nurburgring. 11.16—11.30: Hörberichte vom Rennen der Motorrader mit Seitenwagen. 11.45—12.00: Hörberichte vom Rennen der Motorrader=Solomaschinen. 12.30—12.45: Horberichte vom Rennen der Sportwagen. Start und erste Runden. 18.00—18.16: Hörberichte vom Start der Rennwagen. 15.00 bis 16.2: Hörberichte von den letzten Runden der Rennwagen. 15.20: Zwischenmusik(Industrie=Schallplatten). 16.00: Nachmittagskonzert. Das Kleine Orchester des Reichssenders Köln unter Leitung von Leo Epfoldt. Der Musikzug der SA-Standarte 128 unter Leitung von Musikzugführer Albert Bötel. Ein Heiteres Jnstrumentalquartett: Willi Jausen/ Her= mann Arzig(Akkordeon); Willi Beuster(Baß); Edmunds Engels(Gitarrej. 1. Germania=Marsch G. Keil). 2. Daß Fest der Infantin, Vorspiel(N. Gebhardt. 8. Kampfend vorwárts. Marsch H. Slankenburg). 4. a) Harmonika=Tricks(Baltimorö), oi Aecordina, Walzer(W. Maurerl. b. Zwei Tänze: al Satanella, Tango(L. Evsoldt); b) Paprika, For(N. Gebhardts. 6. Einzug der Stadtwache(W. Noackl. 7. al Bolero, Tanz(Baltimoro). b) Koketterie(K. Mahr). A Maskenball, WalzerCapriceto(Fletscherj. 9. Siamesische Wachtparade P. Lincke). 10. Wir bitten um Gehör. Melodienfolge(W. Borchertl. 11. Freiweg, Marich(C. Latann). 12. a) Piacokda, For(W. Maurer); b) Kolthri, For 1K. Mahrl. 18. Lustige Musikanten, Klarinetten=Polka(H. Mainzer). 14. Defilter=Marsch (Orlin). 16. Zwei Tanze: al Mondnacht, langl. Walzer(H. Brückner); b) Nosita, PasoAkex). 16. al Schneidige Truppe. Marsch(Lehnbardt); b) Unsere Wehrmacht, Marich(O. 3. Kühn). 17. Czardas=Hungaria(K. Mahr). 18. Zwei Tänze: al Kleine Butterfly, Fox(G. Winkler); 5) Wie sonniger Mai lacht mir dein Mund, Fox(9. Rirners. 19. Quadrille, aus der Operette„Der Zigennerbaron)(Joh. Strauß). 20 Zwei Tänze: al Heute is Witwenball, Walzer(W. Meisel); b) Ach Jette, ach Jette, Paso=doble(G. Haentschel). 21. Deutschlands Baffenehre, Marich(H. Blankenburg). 18.00: Wo bist du. Kamerad? Innkappell alter Frontsoldaten 18.2: Aus den Fantasiestücken von Nobert mann. Es spfelt: Willy Lindemann(Klavier 1S45: Mannerchor=Konzert. Ee singt der Kölner Männer=Gesangverein, Leitung: Generalmusikdirektor Pros. Eugen Papst. Solisten: Fritz Zimmermana MKlarinette); Kurt Wessel(Harse). 19 V: Der Sonntag im Funwdericht 19.5: Soorwordericht 200: Heiterkeit und Fröblichkeit. Ein Unterhaltungsmusik=Abend ausgeführt vom Großen Orchester unter Leitung von Otwo Julins Kuhn, Solisten: Klare Hausen(Soprau); August Kreuter(Bioline); Vobert Grote Cello); Wired Eauerteig(Elöte); Beter Scheidt(agott); Eabert Grape(Klavier 20: Zeit. Wetter, Nachrichten. 22 294.00: Wie bitten zum Tanz. Montag, 14. Juni 530: Morgenlieb, Wetterbericht für den Bauer. 536: Leibesubungen und Wiederdolung der zweiten Abendnachrichten. 620: Frubkonzert. 7.0: Nachrichten, anschließend: Morgenlied— Morgenruf. 8.: Zeit. Wetter Wasserstandsmeldungen— Kalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen. 8.20: Morgenmusik. Konzert für die Arbeitskameroden in den Betrieben. Es spielt der Mustkana der EA Etandarte 11 unter Leitung von Musikzugeuhrer Artur Winkler. 1. Mit wehenden Fah= nen. Marich 16. Steinheckl. 2. Strandlegenden, Walzer(B. Doerina). 8. Ouvertüre zu Schillers „Wallensteins Lager“(J. Nosenkranal. 4. Blütenregen, Intermezzo 1G. Lederer). 5. Fanlasie über das Lied„Sancta Pucia“(H. Lohr). 6. Stelzenlaufer(T. Murzilli). 7. Potpourri aus„Hallo, die große Renue“(P. Linckel. 8. Kameradschaftsgeis, Marich S. Sochmann 9M: Ratschlage für den Kuchenzettel der Woche. 9n. Kleine Zwilchenmuhk.(Inönstrie=Schallplatten). 96: Zeit. Nachrichten, Wasserstandsmeldungen. 10.00: Kinderliedersingen(Folge 0). Leitung: Walter Erzgraeber 10 2: Richard Heinemeyer: Mas brachte der Sportsonntag? 10 40: Sendepause 11.45: Bauer merk' auf 12.00: Die Werkrause des Reichslenders Köln. (In Verbindung mit der TAFl. Was sich die arheitenden Volksgenossen des Senbegebiets wünschen. 13.00: Mittagsmeldungen— Glückwüpsche 18.16: Schloßkonzert. Mitwirkende: Das Viederlächsische Einfonie=Orchester, Leitung: Otto Ebel von Sosen, Peter Anders(Tenor vom Städtischen Opernhaus, Hannover). 1. Cuvertüre zur Oper „Martha“(J. Flotow). 2. Arle des Lionel aus der Oper„Martha“(N. Rlotom). 8. Deutsche Volkn. lieber Fantasie(Bearb. Th. Blumer). 4. Arte des„Rigoletto“:„Ach wie so trügertsch“(G. Berdll. 5. Slawische Tänze Nr. 6 und 1(A. Dworak). 14.00: Mittagsmeldungen. 14.16: Allerlei von zwei bis drei. 15.00: Kinder bört zu: Wir erzählen Altes und Neues vom Reinecke Fuchs. 16 20: Senbepanse 16 00: Promenadenkonzert. Es spielk 828 Aus. ungsorchester unter Leitung von Karl Hütten Schaffendes Volk, Ausstellungsmarsch 1* oldt). 2. Borspiel zur Komischen Oper„Die Vürnberger Rnne“(A. Aheen). 1. Melodien an der Cper,Das Glöcklein 6es Eremiten“(Maillart l. Wiener Bürger. Walzer(C. M. Ziehrerl. 5. f Schmarzwald. 2 Heimat, Lied(Franz N50). Narzisenmädel(P. Siedel. 7. Streitzug durch beliebte Overetten. Melodienfolge(H. Kliement) 4. al Ballorenmarsch(M. Kaempfert); 5) Helden der Oukt. Maric(0. 20 100: Die Hte in der Riege. Ein Kunkbericht aus dem Kreis Melle. Sorecher: Dr. Holzamer 17.15: Heitere Madrigake und Chorlieder. L hören die Singgemeinde Oberbausen, Leitungir Heinrich(Schweinsberg), Soltstin: Erika Echüne Cembalo). 900: Stimmen zur Reichscheaterwoche. de Steanweit: Volkstheater oder 18.16: Vorbang auf! Lust und Liebe dum Spielbuch: Goßwin P. Mach. Leitung: Albert Ce tershagen. 6: Die Kapelle Hans Bund sptelt.(Indn Arie=Schallplatten). 19.00: Momentanfnahme und erste Abendmeldun 20: Uebertrogung von der Reichscheate: woche aus dem Opernhaus Düsselborf: Der Mide penstigen Zähmung. Komische Oper in vier von Hermann Goetz. Dichtung krei nach En speares gleichnamigen Pustspiel von 3 mann. Musikalische Leitung: Generalmußkdire Gusa Balier Eienische Leitung: Generaler Pros. Otto Krauß. Personen: Baptista, ein reichet Edelmann in Padua(Walter Hagner); Katharina Maraarete Teschemacher a. G). Bianca Ielene Wendorff), seine Töchter; Hortensto(Verthold Put, Lucentio(Karl Friedrich), Biancas Freier; Petruc= cio, ein Edelmann aus Berona(Hans Reinmar 4 G.): Ein Schneider(Kurt Reinhold); Grumio, sein Diener(Haus Neithartl; Eine Witwe; Han meister: Haushälterin, Nachbarn; Gaste— Tienel. M0B: 1. Akt: Vor Baptistas Haus in Padua. D 40—21.10: 2. Akt: Zimmer in Baptista 21.20—22.00: 2. Akt: Saal in Baptistas Haus— bis 22 M: 4. Akt: Zimmer in Petruccios Landhaus. 2B: Zeit, Wetter, Nachrichten. 230—91 00: Nachtmusik. Dienstag, 15. Juni KM0: Morgenlied— Wetterbericht für den Banef. 5.36: Leibedübungen und Wiederbolung zweiten Abendnachrichten. K2: Frubkomert.— 7.00: Nachrichten, onschließend: Morgenlied Morgenruf. 8.00: Zeit. Kalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen 9.20: Morgenmustk. 0 Kammerorchester unter Leitung von Hermann Dag I. Vorsptel zur Oper„Zar A. Lortzing). 2. Ecdliche Folge Rore 8 Abermen=Walzer(Job. Stransl. 4.* nedt mann schel) chel). à. 7hermen-walger lobien aus der Operette„Rosemarie. 7. Vor einer alten einer alten Spieluhr vornl. B. Felinora, Serenade(#. v. B menliebchen i6. de Micheltl. U. Scmetterlings reigen(Cl. Schmalstich). 12. Adlon Marsch(1 96: Zeit, Nachtichten. wancr 10.00: Oberschlesien singt und tangt. Hörfolge» Alsens Handuk. 10 2: Gretel Weise: Kindergarten. 11.00: Sendepause 11 M: Bauer merk ouf. 2M: Die Werkpause des Reichefendere Reln IIn mit der TAR). Was sich die ardel .. 9..*1. Wer ist dar De 84 ihn doch al gal Wal vadient denn Lande besr Rub nauen Ra unsefähr— Und wienille for Wie heißt du den Und wie weiter?“nicht.“ ch sage Du sollst nicht mit di Mama. Aber— 8* banen?“ „Derr Müller, 10 mein Wein geschmeck denke, lauft mir noc ammen* Karschen heulend) nich so sehr gehauen. Tante:„Na, sei nu meint'o ja nicht so?" Einbruch ist mir doch gegangen.(Zei Aus den E degen alos ment-o —t4—ta—trep— bilden deren er nach unten 9 Randbemerk Etaat a. d. Oftse rucht. 7. Teil d. u. Mut. 10. Tet 12. Bruchstück.1 Was für 3 Jst. durche s 1b5 und wenn Db-d1. 0 -d5 15. 0—0(Fs droht Dd— 4. D64-d2 1a8—c8 15. 70 e2 S5-f41 17. La-c5 Auf 17.... Db6-45t 18. D/4 und es wäre eine der Stelde die Grunfeldverteidigung sch des c gegen den dnioritat af dem DamenKelXe2. Ein boser Irrtum warz sich nicht mit 2 Turrieden gibl, sondern 14. c6-c4t 20 Ke2e3 197men Turm gewinn D2d3 DaXa 20 Te 7b6 Die nachsten Zuge sind Weiß das Bauernangehol -a3, so gewinnt Le—c4 die Tc8Xc3 24 D 5 Wenn Dc3-b4, so 2 5-d 27. Ke2-e3 Dc2b5 mit Fiqurengewinn. qob af. Die Partie ie n der Grunfeldverteidiqung *1 olle uge fortseten? qu IXI4yn 2 CIX9 Winanenon Noch gut abgegangen In eine Weinstube kam ein Gast und ließ sich Wein und eine Flasche Selterwasser bringen Beim Oefinen der Flasche stellte er sich ungeschickt an und das Wasser schoß in einem dicken Strahl heraus und einem gegenübersitenden Herrn mitten ins Gesicht Der Ungeschickte zeigte sich untröstlich und entschuldigte sich unaufhörlich bis der Herr sagte: Jenf rege S' Ihne nur nei uff: 8 tscht sa doch koUnolück denn ins Maul ticht mer ja nix komme.“ Fliegende Blätter * „Sind die Sier frisch?“„Gewiß, lie kommen m. eben vom Pande! Von welchem? Briefkasten:„Was muß ich iun um recht weiche weiße Hände zu bekommen?“— Antwort: Am besten garnichts!“ Wer ist da? Der Gerichtsvollzieher? Schick ihn doch gleich zu mir raus!“ Ans Epernbohns Weekly“.) alsch verstanden Wal vadient denn jo een Jolefenheitearhete uffn Lande bes'r Rub nausmach n“ Ra unsefahr 20 Marh für n Morsen““ Und wienille for n Nachmittach?“ Wie heißt du denn mein Kind?“—„Jnge!“— Und wie weiter?“—„Weiter kenne ich mich noch nicht." * „Fritz! Ich sage es dir setzt zum letzten Mal: Du sollst nicht mit diesem Jungen spielen!“—„Ja. Mama. Aber— dert ich ihn denn wenigstens verbanen?“ * „Herr Müller, wie hat Ihnen denn eigentlich mein Wein geschmeckt?“—„Wenn ich seyt daran denke. läuft mir noch das Wasser im Munde zuammen* Menig geholsen Karlchen sheulend):„Uhuhuhn nich so sehr gehauen, huhuhu!" Tante:„Na, sei nur ruhig, mein meint'o ja nicht so?" „Mutti“, erzahlte Inge, die an einer Schmiede vorbei gekommen war,„beute habe ich einen Mann gesehen, der ein Pferd gemacht hat!“ Uhuhu Baii nat„Aber das ist doch unmöglich, mein Kind!“ „Doch... er war beinahe schon fertig.. er Liebling. Bati,.. nagelte bloß noch die Fune an““ „Was malst du denn da, Enchen?“ „Eine Ziege auf der Wiese.“ „Und wo ist das Gras?“ „Das hat sie schon alles aufgefressen „Und wo ist die Ziege?“ „Na. glaubst du, die bleibt, wenn alles au gefressen ist?“(Hamburger Illustrierte) * „Nicht wahr, das ist heute wieder ein unfreundlichen Wetter?“—„Ja. aber jedenfalls besser als gar keins!“ * Die Braut schwarmt:„Mein Georg ist der frei glebigste Mann der Welt! Er gibt mir alles, was man auf Kredit kaufen kann.“ * „Waren Sie in Berlin länger als in Koln?“— Nein. ich war gleich lang, nämlich ein Meter acht1a!" Maler-Aneßidoten Die teure Ente. Der französische Maler Daubignn liebie es, gut zu essen und zu trinken. Einmal hatte er mit Fbreunden in einem vornehmen Restaurant von Deauville gespeist, aber er war doch sehr über rascht, auf der vom Kellner präsentierten Rechnung zu lesen:„Ente mit jungen Erbsen: 150 Franks Beschwerdeführend igat er zu dem herbeigerufenen Besitzer des Lokals:„Erlauben Sie. Herr Wirt Sie haben für diese Ente ungefähr zwanzig Frankbei Ihrem Geflügelhändler bezahlt.“— leugne es nicht“-„Und dann verlangen Ste 15 Franks dafür?“— ach will Ihnen etwas sagen mein Herr Wenn Sie ein Bild malen. brauchen Sie für nicht ganz 20 Franks Farbe. Trotzdem lat sen Sie sich dafür zwanzigtaulend Franks bezahlen weil eben der Wert in Ihrem Namen liegt Genau so hat auch meine Ente einen Namen mein Herr!“ Der Papst und der Maler. Durch laufte Bestechung war es einem Maler einem„Auch Künstler“ gelungen. Papst Plus IX zu einer Modellsitzung zu bewegen. Nach dem ten Pinselstrich zu der Porträtskigge, die alle Anzeichen des lüßlichen Dilettantismus trug belaß der Auch Künstler auch noch die Kühnheit. den Papst um eine eigenhändige Widmung zu bitten Der Papst. nachsichtig lachelnd ergriff den Zeichenstift und schrieb darunter die Bibelworte: Fürchte euch nicht. ich bin es' Pins IX.“ Gottfried Schadow. Gottfried Schadow unterhalt sich mit einem Kollegen von der Zunit über einen britten, der es dank guter Beziehungen sogar zum akademischen Prosessor gebracht hat Sein Urteil über ihn faßt Schadow in den einen Satz:„Der hat sich det Malen ooch so anjewehnt“ Wilhelm Trübner. Ein bekannter Kunsthandler trifft Wilhelm Trübner nach langer Zeit zum ersten Mal wieder in Munchen. Ihm. dem Maler, gebe die Gesundheit keinen Anlaß zum Klagen, wird ihm als Antwort auf seine Frage zuteil.„Und wie gehts der Frau Gemahlin?“—„Ich dank schön, der gehts ganz aut die is daheim und setzt die Preise nauf!“ Le" mir dach temand an meinen Knochen zeigenf" sagt die Mutte De Muttl, weshalb„Hier, du Schnst: Da hast du deine Liebesbriefe Einbruch im Hundetresor“ „Bertold, ich habe mir oft gewünscht, ich wäre als Mann auf die Welt gekommen“ „Ich auch. Mathilde!“(Aftenbladet * Richter zur Zeugin:„Sind Sie verheiratet?“ Zeugin seufat Nichter zum Protokollführer:„Schreiben Sie: Nichter zum Zeugen:„Sind Sie verheiratet? Zeuge leufzt. Richter zum Protokollführer:„Schreiben Sie: verheiratet.“(Nachtausgabe) * Ein Nat. Eine Dame hatte im Briefkasten die Frage gestellt:„Können Sie mir ein unfehlbares Mittel gegen Doppelkinn nennen?“ Da es ihr unangenehm war, ihren eigenen Namen barunterzusetzen, unterschrieb sie die Anfrage mit„Karl Peter“. Am nächsten Sonntag stand in der Zeitung die Antwort:„Legen Sie sich einen Vollbart zu!“ (Svenska Journalen) * Ein schwieriger Fakl. Vater:„Sag mal. Karlchen, hast du viele Freunde in der Schule?“ Karlchen:„Nicht einen einzigen!“ „Nun, wie kommt denn das?“ „Ja siehst du, die Buben, die mich verhauen kann ich nicht leiden, und die, die ich verhaue, können mich nicht leiden.“(Neue J3.) * „Hast du schon gehört, der Friedrich will eine Kreuzung zwischen Papaget und Brieftaube züchten!“ „Nein, wozu braucht er denn die?“ „Damit die Brieftauben nach dem richtigen Weg fragen können!"(Weite Welt Im Konzert:„Das ist ja gar kein gemischter Chor! Das sind ja lauter Männer!“—„Doch,“ sagt der Nachbar,„die einen können fingen und die anderen nicht.“ * Wimmer steht vor einem Auto und streichelt zärtlich über den Kühler.„Gehört der Wagen Ihnen?“—„Nein,“ seuft Wimmer,„aber er hat einmal“ * „Na. Liesl, du hast ja a G’schwisterl kriajt, a Büberl oder a Madl?“—„Des wiss'n ma setzt no net— 8 is' no net getauft!“ * „Lieben Sie Landpartien, gnädiges Fraulein?“ „Warum nicht? Ein reicher Gutsbesitzer is durchaus nicht zu verachten!“ Nan raten Sie mal Keise weise! r Niege. Ein Kunkdericht Sorecher: Dr. Holzamer e und Chorlieber. Oberbausen, Leitung: 8. Solistin: Erika Schüte Reichscheaterwoche oder Publikumswheater und Piebe dum lach. Leitung: Albert Cei= n6 Bund spielt eund erste on der Reichscheater 18 Düffelborf: Der Weder nische Oper in vier Neitn Pichtung frei nach E5 piel von uung: Generalmn“dire“ Leituna: onen: Baptista, ein reicher wolter Hagner); Katharina a. Gl. Bianca(Helene Hortensto(Verthold Put, „Biancas Freier; Petruc= Berona(Hans Reinmar t Reinhold); Grumio, 1en zEine Witwe; Bausbot= lachbarn; Gaste— Diener. Raptistas Haus in Padua. nmer in Baptistas in Baptistas Hau— r in Petrucctos Landhaus. 15. Juni tterbericht für den Banef. und Wiederholung der dließend: Morgenlied— aserstandsmeldungen— Frauenturnen. spielt das Wendentsche tung von Hermann per„Zar und ZimmerShdliche Folge 10 (Joh. Strank). 6. Me= „Nosemarie"(R. Frimll. Schebeck). 8. Melodie 10. Spieluhr(Mueller=Meienade(N. v. Blon). J. Pochmann). M. III. 11. Schmetterlings12. Adlon=Marsch(1 Wasserstandsmeldungen und tanat. Hörfolge vor AIN n rbeitenSilben-Kreuzworträtsel Pünktlich ist die Eisenbahn. Deshalb schau den Fahrplan an. Kauf in Rube deine Karten. Wer zuerst kommt. braucht nicht warten Früh zum Bahnhof gebt der Weise. Mach's ihm nach— und aute Reise (Scherl=Bilderdienst=M) Aus den Silben: a. am. be. ber. bot. e. e. el, se. ge. gt. gra. he. be. lit. la. laf. li. me. na. o. o. o. ob. on, or, ot. ot. pe. pl. pos. pri. ra. ra. ra. ro. rol. ru. schaf, se. se. ta. ter. ter. t4 to, to, tu. tu. ty ind Worte von nachstehender Bebeutung zu bilden asthausangestellter, Glückwunsch. Stadt in Mit telbeutschland, Kinderfrau, Sinnesorgan, biblische bestalt(erstes Wort waagerecht), nord. Männername, Muse, hoher Beamter, Gedichtart. Schlange kankm. Ausdruck. Bebarrungszustand. Männer name. fruchtbare Stelle, Gewicht. Frauenname, Vogel, Behaltnis, Gärmittel, Geistlicher, Druckbuchsabe. Die gefundenen Wörter sind sodann derart in die Figur einzutragen, daß sie sich. wie in Kreuzwortratsel, schneiden bezw. ergängen. Auflöcunfen Kreuzwort=Mätsel. aagerecht: 1. Mal, A. Ems, b. Stuhm, Y. r. 10. Tambour, 12. Atem. 18. Gnom. 14. Sache Raat, 17. Nabt, 20. Gestein, 28. Beere, 24. Pe5 Tat, 26. Sir.— Senkrecht: 1. Meute. 8. n. 8 Ebro, 4. Stirn, 5. Spa. 6. Hamster. 8 nie. A Elm, 11. Bucht, 16. Mob. 16. Agent, 18. r. 19. Tal, 21. Sekt, 22. Cpos. Eilben=Rätsel. er gern borgt. bezahlt nicht gern.1 las. 8 Rochen. 4. Gellert. 5. Glite. 6 Rennen ubien A Bischof. 9. Orchidee. 10 Rettich. 11 hofer. 12. Tadel. 18. Beere. 14. Egon. Leicht Silbenrätse! aus den Eilben al-bin-cou-en-est—frag dren glos hes ka-keland-llogma mement-o-pe-pen-ra-ris-se—se— sen—i latatrep—tres-ulve—zi sind 14 Worter zu biigen, deren erste und dritte Buchstaben von oben unten gelesen ein Sprichwort ergeben 1. Randbemerkung 2 Baum. 8. Zierpflanze. 4 Staat a. d. Ostsee. 5 Stadt am Mittelrhein. 6. Sud rucht, 7. Teil des Hauses. A Insel im M.ttelmeer. I0. Teil Deutschlands. 11 europ. Gebirge 12. Bruchstück. 18 Belatz 14 Serenee Was für Isolde Tristan 1st Ost. durchgeschüttelt, Pianist 7 . ..... 6 t 1 * oche „Zwischen Abend und Morgen“ Min-Tenballo Die Unterlage zu diesem spannenden und aufwühlenden Film verschaffte der Roman von Claude Farrere. Obschon diese spannende Handlung nur 12 Stunden umfaßt, ist sie doch voll seltsamer Verkettungen. Die junge Frau eines Kreuzerkommandanten ist ohne sein Wissen an Bord des Schiffes geblieben, das nun in See sticht, um einen Gegner niederzuringen. Bei dem Schiffsball trifft sie den jungen Oberleutnant zur See d'Artelle wieder, dem sie schon einmal ihre Freundschaft geschenkt hat. In ihrer ersten Verwirrung hat sie diese frühere Bekanntschaft verleugnet. Um die Sache zu klären, versucht sie, den jungen Seeoffizier zu sprechen. Sie begibt sich in seine Kammer, in der sie durch Zufall eingeschlossen wird. Auf diese Weise macht sie das Gefecht, aber auch den Untergang des Schiffes mit. Doch die Aufregungen sind noch nicht zu Ende. Es kommt zu einem Kriegsgericht, vor dem sich der Kreuzerkommandant verantworten muß. Er wird für den Verlust des Schiffes verantwortlich gemacht, weil man ihm vorwirft, nicht das entscheidende Signal gegeben zu haben. Seine Frau hat es beobachtet. Sie weiß, daß es um die Ehre ihres Mannes getan ist, wenn sie nicht ihre eigene Ehre aufs Spiel setzt. Aus Liebe zu ibm gesteht sie denn auch, das Signal aus der Kammer des Oberleutnants gesehen zu haben. Dieser hat zum Glück, bevor er seinen schweren Verletzungen erlag, einen Brief an sie gerichtet, in dem er auseinandersetzt, daß ihr Mann an ihrer ehelichen Treue zu weifeln keinen Grund hat. Der berühmten Schauspielerin Annabella war es vorbehalten, mit dieser schwierigen Rolle fertigzuwerden. Ihre große Darstellungskunst wirkt überzeugend und beeindruckt die Zuschauer tief. Den Kapitän verkörpert Victor Francen, der Annabella ein gleichwürdiger Partner ist. Durch seine Männlichkeit, seine Gute und vornehme Beherrschtheit erzielt er nicht weniger große Wirkungen und wird damit zugleich der Idee des stil len, selbstverständlichen Heldentums gerecht, auf das dieser Film hinzielt. Gabriel Signoret ist ein untadeliger Kriegsgerichtsvorsitzender. Die Kamera hat eine ganze Anzahl interessanter Originalbilder von der französischen Kriegsmarine eingefangen, so hübsche Bilder vom Bordfest, eindrucksvolle Szenen vom Leben auf dem Schaff und eindringliche Bilder von der Beschießung. Der Film ist mit Geschmack gedrebt und ausgezeichnet synchronisiert. Gloria-Palast „Donogoo Tonka“ Der Film ist nach dem Werk des franzosischen Dichters Jules Romain geschrieben und gedreht. Er tragt den Untertitel„Die geheimnisvolle Stadt". Es handelt sich hierbei um die dreiste Erfindung eines Erpressers. Mit ihr legt er einen Geographieprofessor herein, indem er ihm eine Stadt nachweist die es überhaupt nicht gibt. Donogoo Tonka wird dann zum Rettungsanker für einen Bankierschieber, der Name muß für eine Schwindel A.=G. herhalten. Zwei Ahnungslose übernehmen die„Generaldirektion“ dieses Schwindelunternehmens. Sie werden sich schlüssig, den Schwindel nun Wirklichkeit werden zu lassen und so entsteht die Stadt Donogoo Tonka in Südamerika, wo sie auch ursprünglich liegen sollte. Dieses phantasievolle Produkt hat Reinhold Schünzel in einem paradostischen Stil serviert. Er mutet amerikanisch und klingt an Buster=KeatonStummfilme an. Die Uebermimpelung ist mit übermütiger, kecker Ironie gezeichnet. Auch die Darsteller haben diesen Stil vortrefflich getroffen. Die Josette spielt Anny Ondra als einen ganungewöhnlichen Typ. Aribert Wascher ist der Bankdirektor, den er charakterlich ganz ausgezeichnet persifliert. Der drolligen Komik der Ondra wissen sich bestens anzupassen Heinz Salfner als tragikomischer Professor, Oskar Sima als kleiner Erpresser, Viktor Staal als Pierre und Tine Schneider als Sekretärin des Bankschiebers. So wurde aus der unehrlichen Geschichte eine ehrliche Sache und ein Groteskfilm heiterster Art, der auch köstlicher Witzvointen nicht entbehrt. Lichtburg „Millionenerbschaft“ Newyork und Wien sind die äußeren, Oel und Liebe die inneren Wegstationen dieser abenteuerlichen Geschichten, die sich, wie der Titel schon sagt, wirklich um eine Millionenerbschaft dreht. In Wien lebt ein Mann, der in Sudamerika einige Oelfelder besitzt, ohne um diesen Wert zu wissen. Als er stirbt, wird seine Nichte, ein junges Wiener Mädel, die Erbin, die aber auch von dem Vermogen, das in diesen Feldern steckt, noch keine Ahnung hat. Die Amerikaner, die das Oel entdeckt haben, versuchen nun Geschäfte aus dieser Entdeckung zu schlagen und der kleinen Wienerin, ehe sie überhaupt von diesem Glück erfährt, das Land für billiges Geld abzujagen. Die Geschichte wird noch verwickelter, als da ein Sekretär des Finanzmannes ist, der mit dessen Tochter verlobt ist. Das Geschäft führt ihn natürlich mit der Erbin zusammen. Aus diesem Zusammentreffen ergeben sich weitere Konklikte, die dann zum Schluß ihre Lösung finden. Die kleine Wienerin spielt Friedel Czepa, die sich in der Gestalt der Millionärin ganz wohl fühlt und ihr auch sympathische Züge verleibt. Ihr Partner ist Hans Stüwe, der sich hier wieder einmal mehr als großer Darsteller beweist. In weiteren tragenden Rollen sehen wir Alfred Abel und Fritz Imhoff, die ebenfalls durch ihre hohe Darstellungskunst fesseln. Beeindruckt der Film doch vor allem durch die lebensechte Verkörverung der handelnden Menschen mit ihren Konflikten und ihren inneren Entwicklungen und Wandlungen. Für das Auge gibt es zudem noch einen besonderen Genuß, indem es reichlich Gelegenheit erhält, die bohe Eislaufkunst eines Felir Kaspar, einer Melitta Brunner und der Ena Pamlick zu beunern Capitol Meine Frau— die Perle“ R A. Roberts, den man lange nicht mehr in wesentlichen Rollen gesehen hat, spielt hier den verlassenen Ehemann, jenes hilflose Wesen, wenn #r Kragenknopf gerade in einem Augenblick größter Hetze sich selbständig macht und auf und cavonrollt und wenn dann obendrein der wutgereizte Ehemann seine reizende Frau sogar verantwortlich für diesen Vorfall macht. In einem solche Falle gehen auf beihen Seiten die Wogen der Erregung natürlich hoch. Eine bis dabin glückliche Ebe wird sogar gefährdet und steuert mit allen Kräften auf einen Schiffbruch hin. Hier ist es die Frau, die vor dem wütenden Tyrann zu ihrer Mutter flüchtet. Ausgerechnet kommt an diesem Tage auch noch der Freund zu Logierbesuch. dem natürlich das Verschwinden der Hausau plausibel gemacht werden muß. Der Reaisseur Alwin Elling hat aus dieser alltäglichIngelegenheit einen schwackhatten Gulaich mit vikanter Sauce gemacht, der allen mundet. Roberts kann sich hier wieder einmal richtig austoben. Höchst ergötzlich ist es zu beobachten, wie er das macht, wie er hei allen diesen widrigen Vergängen seine vorbildlich nonchalante Haltung bewahrt. Den Freund, der in seiner Ahnungslosigkeit die entlaufene Gattin als Hausdame engagiert hat, verkörpert Robert Dorsay mit einer manchmal dämlich=lustigen, manchmal witzigklugen Miene. Zwischen beiden entspinnt sich ein überaus lustiger, humorgewürzter Dialog, der mit Pointen gespickt ist. Köstlich auch ist die Overnparodie Dorsays. Trude Marlen ist die Perle, eine nette, kleine Frau, die in modischen Sachen Geschmack beweist, der aber absolut nicht einleuchten kann, wie wichtig manchmal ein Kragenknopf sein kann. Günther Lüders, vom„Etappenhase“ her bekannt, ist hier ein Diener von hochherrschaftlicher Grandezza. Genia Nikolajewa spielt die Rolle einer Psendofrau, die ziemlich viel Unheil anstiftet und dem armen Roberts die Hölle heiß macht. Ursula Herking ist ein nettes, brauchbares Hausmadchen. Das Publikum unterhalt sich köstlich über die vielen Verwicklungen, über die lustigen Gestalten, über die reizenden Vorkommnisse, über die sauber gearbeiteten Bilder und die ansprechende Mußie Lichtspielhaus „Blinde Passagiere“ Wer kennt sie nicht, die beiden Unglucksraven Pat und Patachon, denen immer alles auer geht, und immer gerade dann, wenn sie glauben, schon einen Zipfel vom Kleide Fortungs erwischt zu haben? In diesem Film„Blinde Passagiere“ wir ken sie als Tierpfleger eines Zirkus mit.— DaSchicksal will es, daß sie zurückbleiben sollen, als das Unternebmen nach Südamerika verfrachtet wird. Aber sie wollen ihre Pfleglinge nicht verlassen, und natürlich finden sie auch eine Möglich keit, mit auf das Schiff zu gelangen. So machen sie denn die Fahrt mit als— blinde Passagiere. Es gilt für sie, eine Fülle von Abenteuern zu bestehen, und die Zwischenfälle beginnen bereits ehe die beiden noch entdeckt werden. Schon die Art wie sie an Bord kömmen, ist ein tolles Stück des Zufalle Mar Wallner und Georg Zoch schrieben ein Drehbuch, das auf einem Dampfer spielt und mit dem Dasein der Beiden als„blinden Passagieren“ einige recht hübsche Situationen liefert, die neben der gutmütigen Komik auch den Witz von Dick= und Dof=Situationen liefert. Fred Sauer hat den Film heiter und flott inszeniert. Mit den beiden bekannten Komikern spielen u. a Mady Rabl, Rudolf Platte, Margarete Kupfer Genia Nikolajewa, Petra Unkel und Gaston Briese. Welklicht „April, April“ Wie der Titel schon erkennen laßt, dreht sich dieses Schwanklustspiel um einen Aprilscherz. Ihn hat ein Mehlhandler Finke angezettelt, weil sich die Familie des Rudelfabrikanten Lampe allzu eingebildet raffkehaft benimmt. Solche Schwänke finden immer ihre Lacher, erst recht in diesem Falle, wo Detlef Sierck einen schwankhaft fix aurgedrehten Unterhaltungsfilm inszeniert. Das Raffke=Ehepaar spielen Erhard Siedel und Lina Carstens mit sicherer Routine. Als dritte im Bunde spielt Charlotte Dandert eine muntere und drollige Raffke=Tochter. Diskret und stilvoll mimen Carola Höhn und Albrecht Schoenhals, die den Schwank auf das Niveau des gepflegten Kammerspiels heben. Werner Finck ist ein gut mütiger Liebhaber der Raffke=Tochter. Paul Westermeier ist der Aprilscherzerfinder, den er mit Eleganz verkörpert. In kleineren Episoden sind dann noch mehrere namhafte Spieler tätig, die das Kabinett der ausgelassenen Schwankfiguren voll machen. Das lustig=ausgelassene, prächtige Zusammenspiel der Darsteller reizt denn auch immer wieder zu neuem Lachen. Apollo Die graue Dame“ Nach dem„Hund von Baskerville“ setzt dieser „Sherlock Holmes“. Die graue Dame ist Mitglied einer Verbrecherbande, die zugleich aber auch in der Maske eines anständigen Madchens auftritt. das mit dem jungen Erfinder Moxxel verlobt ist. Diesem werden wichtige Erfindungen gestohlen deren Papiere sich seine Braut angerignet hat. Die Sherlock=Holmes=Fiaur ist in der Rolle eines Misters Ward verkörpert, der selbst in Verdacht gerät, die Dokumente gestohlen zu haben. Aus dem Diebstahl wurde eine fürchterlich-grufelige Geschichte, die voller Verwicklungen und Spannungen ist und die Zuschauer in ihren Bann schlägt In Nachtvorstellung läuft weiter der Revuetilm„Du sollst mein Glücksstern sei.“. Dieser Film ist bereits unter dem Titel„Broadway=Melodie“ gelaufen. Der Zusammenklang alles dessen, was den Broadway zum Ziele Wünsch= macht— der Rhythmus der Lebensfreude, der Schönheit, der überschäumenden Fröhlichkeit, das ist Broadway=Melodie. Ein Herzschlag des Herzens der Welt. Der Wirbel von Temperament, Musik. Tanz, schöner Frauen und den Kostbarkeiten der Erde. Broadway, das ist die weiße Straße Newyorks, in der sich Palast an Palast reiht. Ein kleines Lebensbild dieser Straße, das so groß und wunderbar ist, veranschaulicht dieser Film, ein lustiges und doch sehr ernstes Lebensbilt Odeon- und Skala-Theater „Der Abenteurer von Paris“ Einst Fürst Artamanow jetzt einer der vielen Abenteurer von Paris. Ein Mann mit einem Doppelleben? Spannender als der spannendste Kriminalroman zieht die Handlung dieses neuen Terra=Filmes mit Peter Voß, Hannes Stelzer. Garin Hardt und Theodor Loos auf der weißen Wand vorüber und der Zuschauer ist gebannt bis zum letzten Augenblick von dem Gescheben hammer Lichkspiele Wenn wir alle Engel waren“ Ein Filmlustspiel von hoher Qualität, das mit seinem Humor zeigt, daß wir eben nicht alle Engel sind, sondern Menschen mit Fehlern und Schwächen. Dieler Film ist künstlerisch wertvoll, weil er echte, lebendige Menschen zeigt, er ist staatspolitisch wertvoll, weil er ein Stück deutscher Wirklichkeit in einem künstlerischen Spiegel zeigt. Wird hier doch die Anleitung gegeben, wie man Moral und Moralin unterscheidet. Und da der Füm auch eine Reihe übermütiger Szenen enthalt so kommt der Zuschauer aus dem Lachen nicht heraus Kammerlich spiele Gerlhe „Die Nacht mit dem Kaiser“ Eine historische Anekdote wird hier in biedermeierischer Breite mit behaglichen Episodchen behandelt. Zwei Kaiser, vier Könige und zahllose Fürsten, Generale und Wurdenträger marschieren auf und geben sich auf dem Erfurter Friedenskongreß ein Stelldichein Inmitten dieses glanzvollen Rahmens spielt sich eine hübsche Liebesgeschichte ab, um die zwar etwas reichlich viel Brimborium gemacht wird. Aber es gehört nun einmal zu einem zugkräftigen Tonfilm=Lustspiel, ein noch so kleines Herzensidyll mit möglichst großem Prunk zu umrahmen. Und das in dem Regisseur Erich Engel mit gutem Geschmack gelungen. Er hat die einzelnen Szenen knapp gehalten. dee Dialoge gelockert und die zeremomelle Feierlichkeit abgedämpft, so daß die Handlung heiter und ebschwingt abläuft Apollo-Theater Weitmar Menschen ohne Vaterland“ Der Film behandelt zeitnahe Geschichte, allerdings nur episodenhaft, genremaßig, und weist in das große Thema„Freikorps und Baltikum“ diese Zeit von 1918 bis 1921 gestattet der Flm manche Einblicke, zeichnet er Typen und malt de Umwelt des Baltikumkämpfers. So sieht man den Tingeltangel in Libau, ein Restaurant im russischen Stil, die nächtliche Kleinstadt im Osten. die deutsche Truppe im Kampf, in der Rube heiter lärmend oder erbärtet und erbittert gegen eine Uebermacht sich behauptend Peter Schiffers Die Kunst gehört dem Volke! „Kraft durch Freude“ richtet Veranstaltungsringe ein her punit geanden, die Kumst sei nicht für a Volk da, man glaubte vielmehr, künstlerische Darbietngen seien das besondere Vorrecht der Kreise, die sich als gebildet betrachteten. Daß dem nicht so ist, beweist der Nationalspzialismus tagtaglich Der Anfang und das Ende aller Kunst eines Volkes liegt im Volke und lebt nur durch das Volk. Wenn Kunst vom Volke getrennt wird, werden die künstlerischen Aeußerungen zu einer Künstelei, die nichts mit wahrer Kunst zu tun hat. Wenn die große Kulturoraanisation aller Schaffenden, die 936„Kraft durch Frende“, heute dazu übergeht, ringmaßig das Kulturgut den Schaffenden zugänglich zu machen, so tut sie das um in planmäßiger Folge den deutschen Volksgenossen das darzubieten, was innerliches Bedürfmis aller deutschen Menschen ist Es sollte daher allen Volksgenossen eine Selbstverkändlichkeit sein, dem Veranstaltungsring der Krait durch Freude“ beizutreten. Die Teil= nahme am AdF=Veranstaltungsring hat nicht nur ideelle, sondern auch finanzielle Vorteile Durchschnittlich finden in allen Kreisgebieten 6—8 Ver= anstaltungen statt, die dem Ringmitglied, also dem Mitglied, das sich verpflichtet, eine gewisse Anzahl von Veranstaltungen abzunehmen, 30—40 Prozent billiger zuganglich gemacht werden als dem Besucher. der sich seweils für eine Ernzelverannas= tung enticheidet. Hinzu kommt noch. daß dem Ringmitglied in erster Linie die Veranstaltungen zur Verfügung stehen und daß lediglich der Nei der Karten— in den meisten Veranstaltungen ja schon ausverkauft sein— an die Einzelmitglieder von Fall zu Fall abgegeben wird. Es ist daher sehr vorteilhaft, Mitalied Veranstaltungsringes zu werden, besonders deshalb. weil der einzelne mit seiner Zugehorig“ die Gewahr dafür hat, auch an allen Veranstaltungen teilnehmen zu können. Wenn du dir immer einen Platz, bei den Veranstaltungen der N36„Kraft durch Freude“ sicher Mitglied des AdF Veranstaltungsringes.— C Aufnahmegebühr wird nicht erhoben Wer kann nun an den Veranstaltungen teise nehmen? Jeder deutsche Volksgenosse, der Mitglied der DAF bezw. der ihr angeschlossenen Ver= bände ist. Auskunft erteilen sämtliche Orte= und Betriebswarte, sowie die Verkaufsstelle Kortumstraße 62. Deutsche Hausfrau! Urlaub für deine Hausgehilfin. NSG. Auf Grund der Richtlinien des Reichs= treuhänders der Arbeit hat auch die Hausgehil'in nach längerer Tätigkeit Anspruch auf Urlaub, der tungsfähig und arbeitsfreudig erhalten soll Es soll daher gewährt werden; Nach einer Beschaftigungsdauer von sechs Monaten ein bezahlter Urlaub von mindestens vier Tagen, der sich nach der Beschaftigungsdauer erhohen soll. Nach einem Jahr sechs Tage, nach zwei Jahren zehn Tage, nach drei Jahren 11 Tage. Für diese Urlaubstage ist außer dem Lohn eine Abgeltung für die nicht geleisteten Sachbezüge zu zahlen, wofur der Richtsau dient. den die Versichekungsamter als übliches Kostgeld seit senen Vernichtet den hausbock! Die Biologische Reichsanktalt übermittelt uns folgende Warnung:. Im Juni beginnt die Flugzeit des Hausbochkäfers. Der Haushockkäfer, der unsere Dachstühle zerstör., ist m Deutschland zu einer ermiten Gefahr geworden. Eine im Jahre 1036 von den deutschen öffentlichen Brandhallen durchgeführte statistische Erhebung, die noch nicht in allen Teilen ausgemertet ist, hat gezeigt, daß der Schädling in erheblichem Umsange über das ganze Reich verbreitet ist. Die Wissen= schaft ilt zur Zeit bemüht, in Zulammenarbeit mit der chemischen Industrie wirklame und wirtschaftliche Bekämpfungsmittel zu suchen. Infolge der verborgenen Lebensweise und der Langlebigkeit der Larven dieses Holzverderbers haben diese Versuche bisher noch zu keinen abschließenden Ergebnissen führen können. Es wäre aber falsch, deshalb die kommende Flugzeit, die sich über die Monate Juni, Juli und August erstrecht, gang ungenützt verstreichen zu lassen. Man hann der Vermehrung und Ausbreitung dieKäfers durch Einlammeln und Vernichten der Käfer während der Flugzeit und durch Anbringen von Gazefenitern mn den Dachräumen erheblichen Abbruch timn. Das Suchen und Einlammeln der Käfer darf vor ellem in den schon befallenen Häusern nicht unterbleiben und muß möglichst täglich in den warmen Mittagsstunden geschehen, damit die Tiere nicht erst zur Eiablage kommen. Dahei wird es sich lohnen, wenn die Kinder zur Jagd auf den Schädling durch Prä= mien für jeden gefangenen Kafer angeregt werden. Das Anbringen von Gaze an offenen Dachraumfenitern iit zmar keine Maßnahme, die den Zu. und Abflug der Käier mit Sicherheit verhindert, in Ver= bindung mit dem Ablummeln der Kafer wird man abet erreichen honnen, daß eine Massenvermehrung unterbunden wird.— Ueber das Schadbild und die Lebensgeschichte des Käfers unterrichtet das blatt 16(Einzelpreis 0,10 M. postfrei) lomie das Flag blatt 143/44(Einzelpreis 0,20 M. postfrei) der gischen Reichsanstalt, Berlin=Dahiem, die von deeer oder von den Pflanzenschutzämtern bei den Landes= bauernschaften bezogen werden können. Schädlinge an Hülsenfrüchten Unsere Hülsenfrüchte werden besonders von menkafern befallen, die sich in Deutschland fan a schließlich in Leguminosen, Nutzpflanzen und welde wachsenden— vorfinden. Es sind meist 3 bie 3 Millimeter lange, gedrungene Kafer mit Grundfarbe und hellen Schuppenflecken Die bel uns vorkommenden Arten legen ihre Eier noch grünen Schoten von Erbsen, Bobnen bohnen und Linsen. Die junge Larve bohrt durch die Schote in den Samen und frißt darin bis zur Verpuppung ein Loch läßt aber die schale in Form eines rundlichen Fensters steben. Hierdurch schlüpfen nach dem Reisen der die Käfer zum Teil schon auf dem Felde überwintern dann unter Laub und Erde. Een Teil schlüpft erst nach dem Einbringen und völkert die lagernden Haufen und die Lagerraum Dort sind die Kafer an sich ungefahrlich da sie ihre Eier erst wieder im kommenden Jahre an den grünen Schoten im Freien ablegen. schlimmer sind die Arten, wie z. B. die Bohnenkafer, welche Eier an den lagernden Bohnen ablegen und diese, wenn nichts dagegen getan wird. völlig zerstören. Was ist gegen die Samenkafer zu tun? Wer ständig größere Mengen von Hülsenfrücht lagert, sollte sich einen entsprechenden Silo hr schaffen, der mit einer besonderen Apparatur gast werden kann. Kleinere Mengen können Präparaten begast werden, die auch bei der N kaferbekämpfung benutzt werden. Da die hier. auftretenden Gase an sich auch für Menschen nnHaustiere giftig sind, müssen dabei die geter w Bestimmungen genau beachtet werden. Aus über alle Maßnahmen zur Bekampfung der rateschadlinge erteilt die Biologische Reichen kostenlos und Praris der Reichegrunditener und der bauszingsteuer. Die Sondervortragsreibe Realsteuern“ wird durch die Vorlesung des dert Sondikus Dr. Düppe vom Verband der Grundbesitzer. Essen, über„Recht und Praris Reichsgrundsteuer und der onro un sept. Die Vortrage finden am 937. 19 15 Uhr. in der Verwaltungsakademie wo chum. Wittener Strthe 61. satt. Teilnehmer den zum Preila von 0.50 RM je Vortrag sind an de Abendkasle en haben Ausgabe A Bochumer 9ug61..14!mena N 1.09 einichl Botenlod sechtfertigt keinen Anspruch Unzeigenpeetle: Gefamtauft B 9% Big., Ausgabte Vig. Ausgaben B u. C Nr. 136 Nevolver Tu Undauch MB Mosten. wird bestatigt, daß al gericht des Obersten urteilten Sowjetge dingerichtet wor Die Namen und f. länge der hingerich Tuchatschewski, und Stellvertreter de Armeckommandant ei des Kiewer Militärbe neekommandant erster es weißrussischen Mi tommandant zweiten! lauer Kriegsakademit orpekommandeur un Moaviachim“: Fel wrdenr und Chef Aregskommissariat: lommandeur und Stel u Militärbezirk Leni kemmandeur und früb don. Mit der Erschießu relche wohl. wie geroc in den Kellern des fauer Subljanka Ple schuß vorgenommen worden aller sowjetstischen H. acunden. Unter den die markantesten, und Armee beliebtesten Per rinhalb Jahren, bei sei chall. hatte die amtl chewski„den Adle einen der besten Heer bervorragendes milit unermüdliche Arbeit u dereitschaft der Roten der erst 41jährige durd endet. Ueber den bisherige waltung der Roten durch Selbstmord tet. sick dem gleichen aarteiamtliche„Prawd Durch seine tiefe ErPartei Und seine vorzügliche Gamarnik mit Rei Lr ganzen Armee erm ahren führt der Gen sation der Rote wergen daß niemals d mr am einer solchen so stark und felser Uborewitsch. nolte rühmte das Pe ns und Staline“ wäl Pramda“ zuroige— Ergebenheit für die bol Sau"" ausgezeichnet onderen Wertschitzun Utzierkorps sowie der ölkerung erfreut habe Zitate in der een, um die morali die innerhalb d Achießung ihrer bie ausgelöst werden muß berzeitigen Stand der trgibl zur Zeit folger on den vier h. einer als 0t , ein zweiter Empelt. durch Selbs gleichalls durch die Ku er einzige Armeekon durch Selbstmord weitere Armeekon mit unbekanntem nemier enthoben. Dies T4— AEA