Dolks-Zeitung für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk 66. Jahrgang Bochumer Volkszeitung ette4: monatlich M 8.16 oder haldmonailic 1 10e einichl Botenlohn. Die Behinderung der Lieferung neneingt leinen Anspruch auf Rückzahung des Begugspreises sregenpreise: Gesamtauflage 6 Gig Ausgabe A 8 9fa. Aue. n 3% Big Ausgabe C 8 Vig Texianzeigen: Ausgade A # Ng Ausgaben B u C 26 Big se mm. Gültig: Preisline Nr. 132 Westfälische Volks-Seitung derbunden mit den Bezirksausgaben B und C für Eslen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftsstelle u. Schriftleitung: Bochum. Mühlenstr.[2-14/ Fernruf 64746-64748 Englands Verständigungsbemühungen erfolgreich Praktische Einigung über die Voraussetzungen erzielt Rückkehr Deutschlands und Italiens zur Flottenkontrolle möglich gemacht?— Die sowjetrussischen Sabotageversuche von England energisch abgewehrt! Französische Antwort in Londen überreicht MMP. London, 8. Juni.(Drahtber.) Wie zustendiger enalischer Stelle mitgeteilt wird. ist nichen Grohbritannien, Deutschland, Italien Krantreich E1Ne prartische Einiguna der die Noraussetungen erzielt worunter denen Deutschland und Jtalien zur Flot= slontrolle zuruckkebren konnen. der Tert der auszuarbeitenden Note wird in inten ansacarbeitet, mit den drei anderen Mach= n cgestimmt und dann den beiden Parteien in innen übermittelt werden. * Let diplomansche Korrespondent der„Times" n der erste Schritt sei getan, der te Schritt werde wahrscheinlich in der Auf= renn, bei denen man das Miaterial au'ammenzut ein Abkommen, wie es sich aus den briticen Vorschlägen und den Antworten Deutschlands, Italiens und Franbreich ergebe. Mentlich an der deutschen Erklärung Meine internationale Konsultation im Anschluß den kunftigen Angriff nicht etwa zu einer intermalen Untätigkeit führen, sondern den Ausn nut für ein gemeinsames Vorgehen der Flot= darstellen solle. Die französischen sowie Iere Antegungen könnten am besten, lagt die mes, später vor den Nichteinmischungeausschuß machl werden, der dann daruber entscheiden konne. Set diplomatische Korrespondent des„Daily karaph“ berichtet, daß englischerseits bereits abgeanderte Gegenvoran Berlin gerichtet worden seien, und wat in der Frage der Konsultationen zwischen den dier Ueberwachungsmächten im Falle des Angriffes auf eines der Schiffe tcht Uebereinkommen sollten, so werde klargemacht, Perüchlich feitlegen, welches Vorgehen im Angriffsele durchgeführt werden solle. „der diplomatische Korrespondent des„Daily rralde berichtet, in der neuen Fassung der engeschläge werde angeregt, die Korsultationen dulen nicht nur den Tatbestand und die Verinwortung festlegen, sondern auch, wenn notbendig, die Art der zu unternehmenden Strafmaßnahmen ardon hofte man zuversichtlich, daß Berlin, Rom en Gedankengängen zustimmen ooch sei es immerhin möglich, daß noch rcte Pläne und Gegenpläne ausgewurden, ehe eine endgültige Abmaching zuc komme. Liebenina Standard“ meldet, daß eine Maruing über die Kontrolle an den spanischen Len nunmehr in Sicht sei. Der Fortschritt in Lerhandlungen sei hauptsächlich auf zwei nnte zurüchzuführen: sranzösische Regierung habe auf Anraten Loneinen energischen Standpunkt gegen die Leweren Moskaus nach einer vollständigen vonion der Kontrollmaßnahmer eingenommen, e orstische Regierung habe in einem gewissen usmaß ihre ursprünglichen Vorschläge für die der Meinungsverschiedenheiten zwischen eurschland und Italien einerseits und dem NichtAischungsausschuß andererseits modifiziert. wsetrufsischen Forderung, so schreibt dae Wener, imbe die britische Regierung von Anbedinaungslolen Widerstand rhl. Die englische Admiralnät begünstige driAmelenheit ausländischer Beohachter an Irilicher Kriegeschiffe. Sie sei ferner der AnMak?" Einheitekommando nicht sett 3e sel. Der abgeänderte britische Vorschlag, 9 Berlin und Rom mitgeteilt werde, stelle einen Schritt zu einem Kompromiß mit der deutschen und italienischen Forderung nach Strafmaßnahmen dar, die irgendeinem spanischen Angriff auf ein ausländisches Patrouillenschiff folgen würden. Grundsätzlich werde das Recht, einen solchen Angriff abzuschlagen, nunmehr anerkannt. Das Problem beschränke sich jetzt auf die Frage, in welchem Ausmaß sosortige Strafmaßnahmen von den Flottenkommandeuren an Ort und Stelle ergriffen werden können. Ein unprovozierter Angriff Paris, 8. Juni.(Drahtb.) Die französische Antwort auf die Fragen der englischen Regierung hinsichtlich der Sicherheitsgarantien für die an der internationalen Kontrolle beteiligten Seestreitkräfte ist am Dienstag durch den französischen Botschafter in London im Außenamt überreicht worden. Der verbrecherische Ueberfall von Einzelheiten über die Vorgänge bei der Beschießung der„Deutschland“- Die bolschewistischen Flugzeuge einwandfrei als Angreifer festgestellt DNB Berlin, 8. Juni.(Drahtb.) Nachdem nunmehr die eingehenden Berichte des Befehlshabers der deutschen Seestreitkräfte in Spanien vorliegen, wird im folgenden der Tatbestand des Vorfalls von Ibiza nochmals in allen Einzelbeiten der Oeffentlichkeit mitgeteilt: In der zweiten Mathalfte befanden sich die beiden deutschen Panzerschiffe„Deutschland“ und „Admira. Scheer“ und die dier Torpedoboote „Seeadler".„Albatros“.„Leopard“ und „euchs“ zur Ausübung der Seekontrolle auf dem Deutschland vom Internationalen Nichteinmischungsausschuß zugeleilten Küstengebiet an der ostspanischen Küste. Um den Besatzungen bei ihrem anstrengenden Dienst abwechselnd kurze Zeit zu gewähren und Vorräte zu erganzen, liefen die Schiffe einzeln verschiedene nabeliegende spanische, französische und englische Hafen an. Aus diesem Anlaß lag„Albatros“ vom 22. Mai ab auf der Reede von Palma. Hier erfolgte am W. Mai der bekannte Luftangriff, durch den der„Albatros“. der englische Flottillenführer„arou“ und einige italienische Schiffe durch Bombeneinschläge in ihrer unmittelbaren Nahe in Mitleidenschaft gezogen wurden und auf dem italienischen Hilfskreuzer„Barletta“ eine Bombe detonierte, die sechs italienische Offiziere tötete. Um eine weitere Gefährdung der deutschen Schiffe auszuschalten. wurde von diesem Vorfall ab vom Anlaufen des Hafeng von Palma durch deutsche Seestreitkräfte Abstand genommen. Das Panzerschiff„Deutschland“ ankerte daher ab 20. Mai auf der Reede von Ibiza. Die in der ausländischen Presse aufgetauchte Behauptung, daß die„Deutschland“ dort nicht hatte ankern dürfen, ist unzutreffend. Abgesehen davon, daß auch die Ueberwachungsstreitkräfte der anderen beteiligten Seemachte, wie z. B. England und Frankreich, sich laufend in verschiedenen rot= und weißspanischen Hafen aufhalten, ist festzustellen, daß der kleine Hafen von Jbiza nicht als Flottenstüszpunkt der Nationalspanier angesehen werden kann und als solcher auch nicht benutt wird. Deutschland“ lag als einziges Krieas. schiff auf der Reede vor Anker. In feiner Nahe hatte das im Dienste der deutschen Kriegsmarine stehende Tankschiff„.cptun“ geankert. Im Hafen von Ihiza lag das deutsche Torpedoboot„Leoparo an der Mole, weißspanische Streitkräfte oder Dampfer lagen weder im Hafen oder auf Reede, noch überhaupt in Sichtweite. Am 20. Ma., gegen 19 Uhr. erfoldte ein überfallartiger Angriff von zwei Bombenflugzeugen auf„Deutschland“. Die G AT Bochumer Stadtanzeiger Geschäftsstellen. Bochum, Mühlenstratze 12=14, Fernruf 647 44. Postscheckkonto Dortm. 6146; Hattingen, Biktor=Luge=Ste. 18. Fernruf 2095, Postscheckkonto Essen 1960; Essen=Steele, Resfalenstr. 302 Hernr. 582 30, Postscheckkonto Dortmund 193 86; Wattenscheid. Fretheitstr 15, Fernr. 1876, Postscheckk. Dortm.30430 Drua und Verlag: Schürmann& Klagges Bochum 1937 Im Auerschnitt des Tages 35 Milliarden Arbeitseinkommen. Maschinen flogen über Land aus Nichtung der tiefstehenden Sonne an und warfen mehrere Bomben auf daß in Ruhe liegende Panzer= schiff, von denen zwei trafen. Für die Flieger war bei der geringen Flughöhe eine Verwechselung der„Deutschland“ mit einem weißspanischen Schiff ausgeschlossen. „Deutschland“, die abwehrbereit zu Anker lag, konnte Abzeichen und Typ der Flugzeuge gegen die Sonne nicht erkennen und hatte nach der ganzen Lage keinen Grund, unerkannte Flugzeuge unter Feuer zu nehmen. So kam es, daß diese als Angreifer erst festgestellt wurden, nachdem sie die Bomben geworfen hatten. Tatsächlich ist sowohl vom Panzerschiff „Deutschland“ wie auch vom Torpedoboot „Leopürd“ kein Schuß gefallen. Wahrend des Flugzeumberfalls wurden Teile der rotspanischen Flotte, und zwar die Kreuzer„Libertad“ und„Mendez Nunez" auf etwa 28 km, vier Zerstörer in 14 bis 15 km Entfernung gesichtet. Wenige Minuten nach dem Bombenangriff erfolgte eine Landbeschießung durch die roten Zerstörer. Alle Angaben der Balencia.Bolschewisten über den Waffengebrauch der deusschen Kriegeschiffe sind unwahr. Entweder haben diese Machthaber im Bemußt sein ihrer Schuld absichtlich die Unwahrheit gesagt, oder die Flugzeuführer haben ihre ruchlose Tat durch eine solche Lüge zu verdecken versucht. Es handelt sich somit um einen unprovozierten Ueberfall der rotspanischen Flugzeuge, die einwandfrei als die Angreifer festgestellt sind. Da ein Teil der Besatzung der„Deutschland“ in Rube war und deshalb zahlreiche Mannschaften sich inbren ungeschützten Wohnräumen im Vorschiff aufhielten entstanden, durch den einen der Bombentreffer die erheblichen Verluste an Toten und Verwundeten. Als Vergeltungsmaßnahme für diesen verbrecherischen Anschlag wurden am 31. Mai morgens die Befestigungen und militärischen Anlagen des Seehafens von Almeria durch die deutschen Seestreitkräfte beschossen, wobei das Feuer durch zwei Batterien erwidert worden ist. Es muß betont werden daß die roten Machthaber durch den Nichteinmischungsausschuß zu verschiedenen Malen ernstlich dahin verwarnt worden sind. kriegerische oder als solche zu deutende Handlungen gegen die Kontrollstreitkrafte zu unterlassen. Das Statistische Reichsamt veröffentlicht in„Wirtschaft und Statistik“ eine Untersuchung über„das Arbeitseinkommen im Jahre 1936“. Danach ergibt sich auf Grund einer vorläufigen Berechnung für das Lohn= und Gehaltseinkommen der Arheiter, Angestellten und Beamten(ohne Pensionen) im Jahre 1936 eine Summe von rund 35 Milliarden RM. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr betrug 2,85 Milliarden RM oder 8,9 Prozent. Interessant ist auch die Aufgliederung dieser Summe. Die Löhne der Arbeiter betrugen im Jahre 1933 12.051 Milliarden RM. Sie stiegen 1934 auf 14,642 Milliarden, 1935 auf 16,688 Milliarden und erreichten 1936 18,576 Milliarden RM. Das heißt von 1933 auf 1936 stieg die Gesamtsumme der an Arbeiter gezahlten Löhne um 54,1 Prozent. Die Gehälter der versicherungspflichtigen Angestellten betrugen 1933 5,722 Milliarden RM, 1934 6,263 Milliarden, 1935 7,057 Milliarden und erhöhten sich 1936 auf 7,990 Milliarden RM. Das heißt, die Zunahme machte in dem Zeitraum von vier Jahren 39,6 Prozent aus. Bei den nichtversicherungspflichtigen Angestellten, den Beamten, Offizieren und sonstigen Gehaltsempfängern ergibt sich von 1933 auf 1936 nur eine Erhöhung von 8,187 Milliarden auf 8.444 Milliarden RM, d. h. um 3,1 Prozent. Rechnet man das Arbeitseinkommen mit Hilfe der Inderziffern für die Lebenshaltungskosten auf gleichbleibende Kaufkraft um, so zeigt sich, daß das Realeinkommen der Arbeiter, Angestellten und Beamten im Jahre 1936 bercits über das des Jahres 1929, das nommell um etma 8 Milliarden höher lag, etwas hinausging und dem des Jahres 1928, in dem das Rominaleinkommen um 7,6 Milliarden höher war als 1936, gleichkommt. Das Festhalten an dem bestehenden Preisniveau, das ein fundamentaler Grundsatz der deutscher. Wirtschaftspolitik ist, hat dazu beigetragen, daß das reale Arbeitseinkommen den gesamten Krisenverlust 1936 schon aufzuholen vermochte, während das nominale Arbeitseinkommen noch um 17,9 Prozent hinter dem früheren Höchststande zurückblieb Die Kommunen zahlen Schulden zurück Der im Interesse des Reiches eingeleitete Abhau der Gemeindeschulden tritt immer mehr in Erscheinung. In der ersten Hälfte des Rechnungsjahres 1936/37 sind, wie die Zeitschrift„Wirtschaft und Statistik“ im ersten Maiheft berichtet, die Schulden bei den Gemeinden mit über 10 000 Einwohnern und den Gemeindeverbänden wieder um rund 160 Mill RM oder fast 3 v. H. zurückgegangen(Stand am 30. September 1936 9,5 Milliarden RM). Die Abnahme war um rund 100 Mill. RM größer als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Auch die Bereinigung der Zahlungsrückstände ist fortgeführt worden, so daß von diesen unerfreulichen Krisenrückständen Mitte des Rechnungsjahres 1936/37 nur noch 55 Mill. RM übrig waren, die sich auf über 300 Körperschaften verteilen. Der verstärkte Rückgang der Schulden ergab sich einmal dadurch, daß die Tilgungen mit rund 250 Mill. RM um 55 Mill. RM höher waren als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, und sodann durch eine weitere Einschränkung der Neuaufnahmen Die geringe Kreditneuaufnahme der gemeindlichen Körverschaften wirkte sich vor allem in einer Schonung des freien Kreditmarktes aus, dem im ersten Halbjahr 1936/37 von Gemeindeseite nur noch 39 Mill. Ron entnommen wurden eine Summe, die meit unter dem durch Tilgungen dem Markte wieder zugeführten Rückzahlungsbetrag bleibt. Die Kredite aus öffentlichen Mitteln, wie z. B. die Arbeitsbeschaffungskredite, Sonderkredite von Reich und Ländern usw., sind gleichfalle spärlicher geflossen. Die neuen Kredite erhielten die Gemeinden bei leicht rückgängigen Zinssätzen, und zwar am freien Markt zu durchschnittlich 4½ v. H. und von öfsentlichen Geldgebern zu nicht ganz 3½ v. H. Der Schuldenrückgang, zusammen mit diesen Zinsverbesserungen, wiehte im Sinne einer Entlastung der gemeindlichen Schuldenhaushalte. Für den gelamten Zinsendienst waren in der ersten Hälfte des Rechnungsjahkes 103637 rund 200 Mill. Rm im vorausgegangenen Halbjahr. 1 9 br. . 34. .. .a XV 1*.4". 1.* 33. Viscount Corvedale and Earl Baldwin of Cewlen NB London, 8. Juni.(Drahtb.) Wie in der englischen Staatszeitung mitgeteilt wird, hat der ins Oberhaus ernannte frühere Ministerprasident Baldwin beschlossen, den Titel eines Viscount Corvedale and Earl Ro1*. of Cewdley zu übernehmen. 1....*. 4 3 ».. *». . . . Das Ergebnis des Besuches von Neurath „Vertiefung der wechselseitigen Beziehungen" „Ein wesenklicher Beitrag zur Befriedung Europas“ Der Reichsaußenminister beim Prinzregenten Paul Englische Slimmen zum Italienbesuch Blombergs ONB London. 8. Juni.(Diahtb.) Im Zusammenhang mit der großen Flottenschau in Reapel sowie der Ueberreichung des Adler=Ordens an Mussolini durch den Kriegsminister beschäftigten sich mehrere Blätter noch einmal mit dem Besuch Blombergs in Italien. Gan, allgemein wird dabei hervorgehoben, daß dieser neue deutsche Orden, der ausschließlich für Ausländer bestimmt ist, zum ersten Male verliehen worden sei. Außerdem geben die Blätter die Erklärung Blombergs über seine Eindrücke von den italienischen Rüstungen wieder. In der„Morningpost“ heißt es, daß der Besuch als Sinnbild für das völlige politische Zusammengehen zwischen Rom und Berlin betrachtet werden könne. Der römische Vertreter des„Daily Telegraph“ hebt hervor, daß lediglich vertrauliche Besprechungen über die Stärke der italienischen Seestreitkräfte, der Luftwaffe und des Landheeres stattgefunden hätten. Der Gouverneur von Gibraltar antwortet dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. DNB. Berlin. 8. Juni. Der Gouverneur von Gibraltar hat dem Befehlshaber der deutschen Spanienstreitkräfte folgendes Telegramm zur Weitergabe an den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine übermittelt: „Ich bitte Sie, an Admiral Raeder, den Oberbeiehlshaber der Kriegsmarine der deutschen Kriegsmarine, meinen herzlichen Dank für sein überaus freundliches Telegramm zu übermitteln. das ich allen Beteiligten bekanntgegeben habe. Es war für die britischen See= und Landstreitkräfte und für Aerzte und Pflegepersonal eine gern übernommene Pflicht, alles zu tun. was in ihren Kräften stand, um ihren Kameraden bei dem furchtbaren Geschick, das ihnen zugestoßen war. zu helfen. General Harrinaton. Gouverneur von Gibraltar.“ 42 neue Luftgeschwader in England aufgestellt MB London. 8. Juni.(Drahtb.) Die„Morningpost" berichtet, daß nach den letzten Veröffentlichungen der britischen Luftwaffe die neuen Bombereinheiten im Vergleich zu den Kampfflugzeugen stark zugenommen hätten. Seit Beginn des neuen Aufrüstungsprogramms seien insgesamt 42 neue Luftgeschwader aufgestellt worden, davon nur elf Kampfgeschwader. Die Heimatluftflotte verfüge jetzt über 113 Geschwader, die Zahl der Frontflugzeuge liege zwischen 1200 und 1400. Zusammen mit den Maschinen des übrigen Weltreiches betrüge die Zahl der Frontflugzeuge 1700 bis 1900. Zur auffällig hohen Zahl der Bomber will das Blatt an zuständiger Stelle erfahren haben, daß man im Generalstab der englischen Luftwaffe eine wirkungsvolle Verteidigung nur mit einer überlegenen Anzahl von Bombern möglich halte. Die neuen Bomber seien mittlerer Größe und könnten mit voller Belastung eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 450 km auf längere Strecken halten. Das neue ungarische Reichsverwesergesetz Verabschiedung noch vor den Sommerferien DNB Budapest, 7. Juni.(Drahtb.) In einer dem Montagblatt„Reggel“ gewährten Unterredung erklärte Ministerpräsident Daranyi, daß das in Vorbereitung befindliche Gesetz zur Erweiterung der Machtbefugnisse des Reichsverwesers dem Reichsverweser nicht die Machtstellung eines ungekrönten Königs geben werde. Der Entwurf werde noch im Laufe dieser Woche den beiden gesetzgebenden Körperschaften zugehen, die es noch vor der Sommerpause verabschieden sollen. Es gebe einer Gruppe von 200 Mitgliedern des Oberhauses und des Abgeordnetenhauses das Recht, gemeinschaftlich bei der Wahl des Reichsverwesers einen Vorschlag zu machen. Dem Reichsverweser selbst solle das Recht zustehen, den beiden gesetzgebenden Körperschaften testamentarisch einen Nachfolger in Vorschlag zu bringen. Der Ministerpräsident betonte ferner, daß die Regierung den Gesetzentwurf über die Einführung des allgemeinen geheimen Wahlrechts noch im Laufe dieses Jahres dem Abgeordnetenhaus einbringen werde. Deukschlandreise dänischer Journalisten TNB Kopenhagen, 7. Juni.(Drahtb.) danische Schriftleiter aus allen Teilen des Landes machen in der Woche vom 13. bis 21. Juni eine Studienreise durch Deutschland. Die Fahrt beginnt in Stettin und geht über die Reichsautobahn zunächst nach Berlin, wo ein Empfang der Gäste durch die nordische Verbindungsstelle vorgesehen ist. In Mitteldeutschland werden u. a. die Leuna=Werke bei Halle besichtigt werden. Die Reise geht dann weiter nach Frankfurt=Main und über Rüsselsheim und Wiesbaden nach Düsseldorf zum Besuch der Ausstellung„Schaffendes Volk“. Die Endziele der Fahrt sind Hamburg und Lübeck, von wo die Nückreise nach Dänemark angetreten wird. An der Reise nehmen, begleitet vom Presseattache der deutschen Gefandtschaft in Kopenhagen, Frielitz. die Hauptschriftleiter und Außenpolitiker konservativer, radikaler und Venstre=Blätter teil. DNB Belgrad, 8. Juni.(Drahtb.) Nach Abschluß der amtlichen Besprechungen zwischen dem Reichsaußenminister Freiherrn von Neurath und dem jugoslawischen Außenminister Dr. Stojadinowitsch fand Dienstagnachmittag im hiesigen Außenministerium ein Presseempfang statt. Freiherr von Neurath führte nach Begrü ßung der Pressevertreter aus, daß er von der herzlichen Aufnahme, die er in Belgrad gefunden habe, auf das angenehmste berührt sei. Anläßlich des Empfanges durch den Prin,regenten Paul und einer längeren Aussprache mit ihm habe er Gelegenheit gehabt, die hohe Einsicht und den weiten Blick des Prinzregenten zu bewundern. Die eingehenden Unterhaltungen mit Dr. Stoja dinowitsch hätten ihm nur das Bild bestätigt, das er sich von ihm gemacht habe, bevor er ihn noch kannte. Dr. Stojadinowitsch sei ein Mann von großem Weirblick, der die Dinge real betrachte und meistere. Wenn er, so führte Freiherr von Neurath weiter aus, aus Jugoslawien scheide, so werde er die besten Eindrücke mitnehmen. Er hoffe, daß sein Besuch zur weiteren Vertiefung der deutsch jugo slawischen Beziebungen beitragen werde. Im Anschluß daran verlas Freiherr von Neurath die zwischen ihm und Dr. Stojadinowitsch areinharte amtliche Mitteilung über das Ergebnis seines Besuches. Sie lantet: „Der beutsche Reichsminister des Aeußern Freiherr von Neurath stattete in den Tagen vom 7. bis 9. Juni der Königl.=Jugoslawischen Regierung seinen Besuch ab Das wiederholte Zusammensein des Reichsministers mit dem Ministerpräsidenten und Außenminister Dr. Stojadinowitsch bot den willkommenen Anlaß, alle Deutschland und Jugoslawien gemeinsam interessierenden Fragen eingehend zu erörtern. Die von gegenseitigem aufrichtigen Vertrauen getragenen Unterredungen unter den Staatsmännern haben gezeigt, daß die beiderseitigen Auffassungen über die politische Lage und über den Nutzen einer Friedlichen Zussammenarbeit der beiden Staaten übereinstimmen Die Gespräche haben den Wunsch und den Willen auf beiden Seiten neu bekräftigt, auf dem Wege der Vertiefung der wechselseitigen Beziehungen dem Werk bes allgemeinen Friedens dienen. So hat der Besuch des Reichsministers in der fugoslawischen Hauptstadt auf beiden Seiten die Ueberzeugung gefestigt, daß die Politik beider Staaten dem gleichen Ziele dient und einen wesentlichen Beitrag zur Befriedung in Europa darstellt.“ DNB London. 8. Juni.(Drahtb.) Die Akademien für Kunst und Wissenschaft in Spanien haben an die Kulturzentren der ganzen Welt ein Protestschreiben gegen die blinde Zerstörungswut der Bolschewisten an den ehrwürdigen Kunstschätzen Spaniens gerichtet. In dem Schreiben heißt es, daß im bolschewistischen Spanien die Kirchen systematisch zerstört worden sind. In Barcelona wurden alle Kirchen mit Ausnahme der Kathedrale niedergebrannt. Das gleiche Schicksal erfuhren die Gotteshäuser in Madrid, Valencia, Malaga und in jeder Stadt und jedem Dorf, in dem die bolschewistischen Horden das Regiment führen. Die Bolschewisten haben sich, so heißt es in dem Protestbrief weiter, nicht nur damit begnügt, die Kirchen zu entweihen und zu verbrennen, sondern haben in ihrem Zerstörungswahn auch eine große Zahl künstlerisch wertvoller Baudenkmäler buchstablich mit der Picke niedergerissen, wie z. B. die Kollegien von Alcira und Gandia und die Kirchen von Fuengirola und Niebla, die zu den altesten Kirchen Spaniens gehören Auch die Kathedrale von Vich mit ihrem wertvollen Museum ist der antireligiösen Zerstörungswut zum Opfer gefallen. Wo die Gebäude selbst verschont wurden, wurden wenigstens Kirchengeräte in schamloser Weise entweiht. So ist die Kathedrale von Cuenca in Krämerladen umgewandelt worden, in vielen Kirchen hat man Viehställe, Garagen usw. eingerichtet und die Altäre ungeachtet des vollen Kunstwertes offentlich verbrannt. Ebenso wie die Kunstschätze architektonischer und malerischer Art sind auch literarische Schatze in frevelhafter Weise vernichtet worden. Ganze BüDNB. Belgrad, X Juni.(Drahtber.) Reichs außenminister Freiherr von Neurath besuchte am Montag vormittag in Begleitung des deutschen Gesandten von Neurath das hiesige deutsche Verkehrsbüro und das Parteiheim der Ortsgruppe der NSDAP. Der Reichsaußenminister wurde bei seinem Besuch vom Landesgruppenleiter der NSDAP., Generalkonsul Neuhausen. empfangen, der ihm die Räume des Verkehrsburos und des Parteiheimes zeigte. über deren Einrichtungen sich der Reichaußenminister sehr anerkennend äußerte. Um 11 Uhr vormittags fand im hiesigen Außenministerium zwilchen Reichsminister Freiberrn von Neurath und Dr. Stojadinowitsch die zweito Besprechung statt. Nach dieser Besprechung wurde der Reichsaußenminister vom Prinzregenten Paul in längerer Audienempfangen. Im Anschluß daran gab der Prinzregent in sei= nem Schloß zu Ehren des Reichsaußenministers ein Frühstück an dem u. a. die Begleiter des Reichsaußenministers, der deutsche Gesandte von Veeren. der deutsche Militärattaché, Generalmajor von Faber du Faur. Generalkonsul Neubausen. Ministerprasident Dr. Stojadino= witsch. Kriegsminister General Maritsch, der Berliner jugoslawische Gesandte Cincar=Markowitsch. sowie die Mitglieder des Zivil= und Militärkabinetts des Frinzregenten teilnahmen. Neurath überreicht Dr. Stojadinowitsch das Großkreuz des Verdiensterdens vom Deutschen Adler. DNB. Belgrad, 8. Juni.(Drahtb.) Der Reichsaußenminister Freiherr von Neurath ülerreichte dem Ministerpräsidenten u. Außenminister Dr. Stojadinowitsch im Auftrage des Führers und Reichskanzlers das Großkreuz des Verdienstordens vom Deutschen Adler. Herrn von Neurath wurde gleichzeitig vom Prinzregenten Paul der jugoslawische Weiße Adlerorden 1. Klasse verlieben. Der Begleiter des Reichaußenministers, der deutsch Gesandte von Heeren, und die Mitalieder der deutschen Gesandschaft erhielten gleichfalls höhere jugeslawische Ordensauszeichnungen Sofia in Erwartung des Reichsaußenministers DNB Sofia, 8. Juni.(Drahtb.) Der bevorstehende Besuch des Reichsaußenministers von Neurath steht im Vordergrund der politischen Aufmerksamkeit und beschäftigt die Oeffentlichkeit und die Presse auf das lebhafteste. Die Zeitungen, die sympathisch gehaltene Lebensabrisse des Reichsaußenministers bringen, unterstreichen immer wieder, daß ihm in Sofia ein sehr herzlicher Empfang zuteil werden wird. chereien berühmter Museen oder Kunstsammlungen wurden rücksichtslos zerstört, wie z. B. die Sammlungen der Häuser von Alba, Medicanelli, Cambo oder Lasaro Caldeano. Das Museum der Kathedrale von Toledo, der Stolz Spaniens, ist von den Bolschewisten ebenfalls vernichtet worden. Auch von den Kunstschätzen des Museums von Prado, die zu den wertvollsten der Welt zählen, glaubt man, daß sie verschachert worden sind, ebenso wie die Gemälde von Greco, Raffael und Murillo fortgeschleppt wurden. Man nimmt an, daß diese wertvollen Kunstschätze als Pfand für eine Kriegsanleihe ins Ausland verschoben worden sind. Das Protestschreiben ist von einer Reihe namhafter Persönlichkeiten des spanischen Kunstlebens unterzeichnet. Niedergeschossen- weil er die Wahrheit sagte! Ein bolschewistischer Söldner berichtet über seine trüben Erfahrungen. Paris, B. Juni.(Drahtb.) In Marseille ist Montagnachmittag in einem Kaffee, das als kommunistisches Standquartier behannt ist, ein Italiener niedergeschossen worden, der auf Seiten der spanischen Bolschewisten Milizsoldat mar und in Marseille einen Monat Urlaub verlebte. Nach dem „Matin“ soll dieler Urlauber in einer kommunistischen Versammlung in Marseille, die gerade Somjelspanien rühmte, über seine schlechten Erfahrungen berichtet haben. Die spanischen Akademien protestieren Gegen die Zerstörungswut der Bolschewiken Kirchen verbrannt oder in Viehställe verwandelt- Kunstschätze als Pfänder für Kriegsanleihen im Ausland verschachert Weiterführung der Maßnahmen zur Fettversorgung der minderbemittel. len Bevölkerung Eine Empfehlung des Innenministere an die Behördenangehörigen. DNB. Berlin, 8. Juni.(Drahtl.) Der R und Preußische Minister des Innern Runderlaß sämtlichen Behördenangehörigen Besuch der Ausstellung„Gebt mir i Jahre Zeit“ wegen ihres politischen Jex und Wertes dringend empfohlen. Die Auss ist noch bis zum 20. Juni 1937 geoffnet. Reichspostminister Dr. ing. e. k. Ohnesorge 65 Jahre alt DNB Berlin, 7. Juni.(Drahtb.) Am vollendet Reichspostminister Dr. ing. e. b. Obn sorge das 65. Lebensjahr. Mit ihm st einer der altesten Gefolgsmänner des Führers der Spitze der Deutschen Reichspost, denn schon seit 19220 trat er in die NSDAP ein und gründen in Dortmund die erste Ortsgrupe der Partei außerhalb Bayerns. Schm während seiner Verwendung bei der Oberpeidirektion Berlin in den Vorkriegsjahren, dann all der Telegraphendirektion im Grer Hauptquartier und nach dem Kriege als Reieren für das Fernsprechwesen in Dortmund und all Abteilungsdirektor der Oberpostdirektion Berl diente er der wissenschaftlichen Forschung durc die Entwicklung und Vervollkommnung des Natrichtenwesens. In der Forschungsa Deutschen Reichspost hat er der Weiterentwick des Nachrichtenwesens und des Fernsehens Führer am 1. Marz 1933 zum Staatssekretar Reichspostministeriums ernannte und am bruar 1937 mit der Führung di betraute, ist der beste Wahrer des nationalsere istischen Standpunktes, daß die Reichenen schließlich der Allgemeinheit und dem kulturelle Fortschritt des deutschen Volkes dienen soll. Der Führer und Reichskanzler hat e minister Dr. ing. e. b. Ohnesorge zum burtstage folgendes Telegramm übersandt: „Lieber Parteigenosse Ohnesorge Zu Ihrem heutigen 65. Geburtstage sende Ihnen meine herzlichsten Gruße. Ich veroin sie mit dem Wunsche, daß es Ihnen als eint meiner ältesten Mitkam. sein möge, noch viele Jahre in Gesundheit an serem großen Werk mitzuarbeiten (gez.) Adolf Reichsminister Dr. Goebbels vor den Landesstellenleitern D9B. Berlin, 8. Juni.(Drabtb.) Im ministerium für Volkeaufklärung versammelten sich am Dienstag die leiter des Propagandaministeriums zu wrer monatlichen Tagung. Nach meyreren Einraten nahm Reichsminister Dr. Wort zu einer einstündigen Rede, in der ci ——-Außen den Problemen der Innen= und eingehend Stellung nahm Die große Mission der 905. Ein Hinweis Dr. Leye. DNB Berlin, 8. Juni.(Drabtb.) Der N rganisationsleiter der N3AP Dr eben folgende Anordnung Es besteht Veranlassung, alle Dicnirielten ne Verfügung des Fuhrers vom 24 Cr ver Wesen, Aufgaben und Ziele rbeitsfront hinzuweisen. Jm 8 7 dieser Verfügung des Führers ber die Deutsche Arheitsfront bat den Art rieden dadurch zu sichern, dan der riebsführern das Verständnis für schtigten Ansprüche ihrer Gefoldschart efolgschaften das Verständnis fur Die Deutsche Arbeitsfront hat on lischen den berechtigten Interessen aller njenen Ausgleich zu finden, der 9en. malsozialistischen Grundsatzen entspricht der Falle einschränkt, die nach m 20 Januar 101 zur Entscheidungn ständigen staatlichen Omanen zu Die für diesen Ausgleich noten ng aller Beteiligten ist ausschließlich utschen Arleitsfront. anderer Oraanisation oung anderer C tätigung auf diesem Gebiete ist unzuld Cauptichriflenter: Jostend 900 e. denen orticht Für den polliischen kulturpe tungsten: Joserd Hasler Boc Bochum für Tbeater 10r Mesldeutiche Umschan und verr rn Milbe.mAr»1 en und S=Eieele Dr Josepd N n e und 9 Sieele: Dr Joserd ag m ri. Gandel und den lslaten den V7 Ruwoch. den 9. Juni 193. DNB. Berlin,— Juni.(Drahtb.) Die vond Reichsregierung zur Verbilligung der Speisesene für die minderbemittelte Bevölkerung Sicherung des Bezugs von Konsummargarine troffenen Maßnahmen werden für die Monatt Juli, August und September 1937 in bisherigen Umfange fortgeführt. un verbilligungs= und Margarinebezugscheine für die Zusatzscheine gelten die bisherigen stimmungen. Mann Die politische Bedeulung der Ausstellung„Gebt mir 4 Jahre Mittwoch, de Sonnenaufgang 4,08 Nondausgang 4.35 : Florian Geyer err 2: Zar Peter der( 3elo bei Moskau ge 121: Der englische Inge sen in Wylam be 1848). 815: Wiener Schluß des Wiener Kongre 27: Der englische Dic Boz) auf Gadshill 1812). bis 4. August) Bea Offensive zwise Angefahren Ein Insasse einer Stra beiner Straße nach Verla Notorradfahrer angefahre ia die baltende Straßenh überbolt. Der Angefahre letzungen. Am gleichen Tage wur ibehr des Portals des snsgänger von einem Pe ibren Er wurde im Ge Augusta Krankenhaus zug In Bochum itteldeutsche Bergleute be Kumpe N3G. Am Sonntag tra uus dem mitteldeutschen K wohlenberghau auf wirtschafte tan ein. Im Namen des mnolen Ernst Stein. Md nenchaftswaltere Parteige Farteigenosse Cordeman Gau Westfalen=Süd wil ren die wirtschaftliche Stru Mt insbelondere barum d Neuen, der gewaltiger tohlenbergbaues und der ti den westsälischen Mensd Technik erst das Leben m Kampf und oft unter zn naläglich für das Volk In Montag hatten die tu verschiedenen Zechen des hre Arbeitskameraden selaben hier, daß der Ruhr un anderes ist als der ihr Die nächtten Tage sind em industrieller Werkze und efüllt Aus unserem Gan dann in den Gau Kölr HLB un Lebrgang an der Schriftleite etialen im Reichsperh auf Veranlassung dandes. Parteigenossen ten Kuczlehraana an dagen gekommen J Dich diese Information im Dienst einer de r werden. LS Oben Lebraang. bei dem 1 Jortmund) und der Leite 9ter Haaen) Vorträ= vermittelten. Anschl Lange als Leit mlinien. nach denen e Zusammenarbeit aw Unfallzi ersolgreicher Wettbewer .J1. Reichsweitbewerb de Reichsbetriebsg all“ an alle Schaffend a um jeden Einzelr .pciabren seines Ber . Riesenerfola. Zeh n. ein: die 500 beste Aunweichnung du urn: wird auf der n eine regelmaßige auensmänner stattfin rcits iett eine 8 alle festzustellen A. aaiuna Kre an Ent primiin en verschont dn. Be .d Mogentr . der. Krebe in alichen Er= der Maßnahmen zur der minderbemitlel. bevölkerung des Innenministere an die benangehörigen Juni.(Drahtl.) Der R ster des Innern* en Behördenangehörigen llung„Gebt mir en ihres politischen In empfohlen. Die Ausste zuni 1937 geoffnet. ister Dr. ing. e. h. 265 Jahre alt Juni.(Drahtb.) Am 8. Imn tinister Dr. ing. e. h. Obne bensjahr. Mit ihm steh folgsmänner des Führersa schen Reichspost, denn scho ie NSDAP ein und gründen die erste Ortegrup. erhalb Bayerns. Scho vendung bei der Obervei en Vorkriegsjahren, dann al aphendirektion im Große lach dem Kriege als Reieren besen in Dortmund und al der Oberpostdirektion Ber ischaftlichen Forschung dur Vervollkommnung des Nat der Forschungsanstalt hat er der Weiterentwickung is und des Fernsehens ert Dr. Ohnesorge, den de 1933 zum Staatssekretar is ernannte und am Führung dieses Ministerium e Wahrer des nationalsoua tes, daß die Reichspost aus neinheit und dem kulturellen chen Volkes dienen soll. hskanzler hat“ hnesorge zum w. gramm übersandt: osse Ohnesorge! 5. Geburtstage sende t es Ihnen als eint litkämpfer veron re in Gesundheit an un narbeiten (gez.) Adolf Hitler." ter Dr. Goebbels ndesstellenleitern (Drabtb.) Im nstag die Landessen isteriums zu ihrer und Außenpolitit Mission der 905. Lens. drabtb.) Der N9 DP Dr. Ley na kilaien alle Dieniiellen vom 24 Ziele der Teuch es Führers daß bie. den d. tändnie für die de andnis wr de Betriebes Dern ouen . on der 1000. 1100. Autwoch. den 9. Juni 195. 1. Beilage der Volks-Zeitung Nr 132— Seite 3 Juni.(Drahtb.) Die von Verbilligung der Speisesene telte Bevölkerung und1 is von Konsummargarine n werden fur die Monat eptember 1937 in bisherigem Margarinebezugscheine se gelten die bisherigen Bochumer Tageschronik Man merke bedeulung der Ausmir 4 Jahre Zeir Mittwoch, den 9. Juni Sonnenaufgang 4.08 Sonnenuntergang 20.50 Nondaufgang 4.35 Monduntergang 21 * Florian Gever ermordet. 2: Zar Peter der Große in Kolomeskoje Selo bei Moskau geb.(gest. 1725) 1: Der englische Ingen. George Stephen sen in Wylam bei Newcastle get.(gest 1248). el5: Wiener Schlußakte— Beendigung des Wiener Kongresses. 197: Der englische Dichter Charles Dickens Boz) auf Gadshill bei Rochester gest.(geb. bis 4. August) Beainn der vierten großen Offensive zwischen Montdidier und Noyon. 19 Angefahren und verletzt Ein Insasse einer Straßenbahn wurde auf der keiner Straße nach Verlassen derselten von einem ctorradfahrer angefahren Der Motorradfahrer die baltende Straßenbahn verdotswidrig links iberbolt. Der Angefahrene erlitt leichte Verletzungen. Am gleichen Tage wurde auf der Alleestraße, nbehe des Portals des Bochmmer Vereins, ein mgänger von einem Personenkraftwagen ange ibren. Er wurde im Gesicht verletzt und dem Augusta=Krankenhaus zugeführt. In Bochum zu Gast Auteldeutsche Bergleute besuchen ihre westfälischen Kumpels. N3G. Am Sonntag trafen 50 Arbeitskameraden us dem mitteldeutschen Kali=, Erz=, und Braunwoylenbergbau auf wirtschaftskundlicher Fahrt in Botun ein. Jm Namen des Gau=Obmannes Partei= unollen Ernst Stein, MdR., und des Gaubetriebsnenschaftsmaltere Parteigenoslen Siebert, hieß egenosse Cordeman die Teilnehmer der Fahrt Gau Westfalen=Süd willkommen. Er schilderte n die wirtschaftliche Struktur des Fahrtengebietes *mt insbelondere darum, bei dem Kennenlernen de Neuen, der gewaltigen technischen Anlagen des xkohlenbergbaues und der Eisenindustrie, vor allem *den weitfälischen Menschen zu vergessen, der dieLecnik erst das Leben verliehen hat und der in nnem Kampf und oft unter den schwersten Bedingunnalaglich für das Volk schfft in Montag hatten die Teilnehmer Gelegenheit, verschiedenen Zechen des Gaugebietes einzufahren ihre Arbeitskameraden unter Tage zu besuchen. aben hier, daß der Ruhrkohlenberghau doch etmas n anderes ist als der ihnen vertraute Kali- oder Eaberahau. die nächlten Tage sind mit weiteren Besichtigunm industrieller Wertze und des Bergbaumuseums asgefüllt Aus unserem Gaugebiet wird die Studienran dann in den Gau Köln=Aachen weitergehen. HLB und Presse Lebrgang an der Landesluftschutzschule. 3* Schriftleiter des Landesverbandes eralen im Reichaverband der deutschen Presse nenten auf Veranlassung des Leiters des LandesParteigenossen Dr. Pfafferott, zu e7 Kutzlehrgang an die Landesluftschutzschule Jaaen gekommen. Ihre tägliche Arbeit sollte iich diese Information an der Quelle unterbaut Dienst einer bedeutungsvollen Sache ge“ werden. LS Oberführer Cornelius von rancegruppe Westialen des RLB Lebrgang. bei dem u. a. LS Führer Bruns ung/ und der Leiter der Schule, LS.=Führer tet Hagen) Vorträge und Anschauungsuntervermittelten. Anschliehend kennzeichnete LSt. Lange als Leiter der Landesgruppe die inien, nach denen eine wirkungsvolle, sachge= Iusammenarbeit zwischen Presse und R9B. nöglicht wird. Unfallziffer fällt ensolgreicher Wettbewerb der NB„Eisen und Metall“. *r Reichswettbewerb für Unfallverhütung, mit . Relbetriebsgemeinschaft „Eisen und t an alle Schaffenden ihres Arbeitsreichs herum jeden Einzelnen zum Mitwirken gegen velahren seines Beruses zu veranlassen, hatte Niesenerfolg. Zehntausende von Vol gen " ein: die 500 besten erhielten jetzt eine ber. Auneichnung durch den Leiter der RR6. ain: wird auf der Reicheunfallschule Konigseer eine regelmäßige Ausbisdung aller Unfall nauensmänner stattfinden. Als Folge der Aktion aneis ietzt eine Verringerung der Betriebs= "alle festzustellen. Krebs und Zivilisation dem Brüsseler Kongreß für Kreb=orichung .C Bonne, Batavia, über die Statistik der settankungen in den Ländern mit farbiger rung Entgegen der herrschenden Anschauung. Rassen weitgehend von diesem derschont sind, gelangt der Forscher zu der g. daß sie sich von den zivilisierten Rassen der Häufigkeit der einzelnen Organkrebse 8n. Bei den Malaien und den Chinesen der Leberkrebs um vieles häufiger vor logenkrebs. Bei den weißen Rassen ist es " Jamit wäre also zumindest die Behaup Tebs sei ein Uebel unserer alschen Ernährung“, widerlegt Führer-Markenblocks Weite Bevölkerungskreise haben den Wunsch gehabt, die 6=Rpf=Marken mit dem Bilde des Führers einzeln zu erwerben, um dadurch ihr Scherflein zu dem Fonds des Führers für die Erfüllung kultureller Aufgaben beitragen zu können. Die Deutsche Reichspost hat daher eine beschränkte Anzahl von gezähnten Markenbloc's derart durchschlitzen lassen, daß sich die einzelnen Marken mit einem Teil der Papierumrandung leicht abtrennen lassen. Der weiße Papierrand hat neben der Marke den Aufdruck erhalten:„25 Rpf einschließlich Kulturspende“. Diese Marken sind vom 19. Juni an bei sämtlichen Postanstalten sowie bei den Brief= und Geldzustellern einzeln und in ganzen Blocks(zu 25 Rpf bezw. 1 RM) zu haben. Schriftliche Bestellungen, die vom 10. ab erledigt werden, nimmt die Versandstelle für Sammlermarken in Berlin W 30, Geisbergstr. 7, schon jetzt entgegen. Die Marken werden auf Wunsch gestempelt. ie Arbeiten auf der Gußstahlstrecke 4t Nachdem die Herstellung des neuen Uebergabebahnhofes mit dem Anschlußgleis erfolgt ist. haben jetzt auf der Gußstahlstrecke Gußstahlstraße (Maarbrückerstraße) bis zum Hauptbahnhof Süd die vorbereitenden Arbeiten zur Höherlegung der Gußstahlstrecke eingesetzt. Bekanntlich ist für die Durchführung dieses Verkehrsprojektes eine Bauzeit von zwei Jahren vorgesehen. Das westliche Gleis dieser Strecke ist in seiner ganzen Länge beginnend unterhalb des Babnüberganges an der Gußstahlstraße bis zum Auslauf in den Hauptbahnhof Süd beseitigt worden. Nur Stücke des Gleises im Lauf der einzel nen Straßenübergänge liegen now. um den Uebergangsverkehr der Wagen und der Fußgänger nicht zu behindern. Man hat auch bereits jenseits der Gußstahlstraße mit der Anschüttung von Erdmassen begonnen. Man bemerkt auf dem einzigübriggebliebenen Gleis, das während der Bauzeit des anderen Gleises dem Güterverkehr zum Bochumer Verein und zum Riemker Bahnhof dient, tagsüber einen regen Verkehr. Reger Bauzugverkehr. Jubilarfeier im Bochumer Männer=GesangBei Schwindel und Kopfschmerz wird es sich recht häufig darum handeln, das Blut aus dem Gehirn abzuleiten. Das kann man durch kalte Fußbäder erzielen, die den Blutkreislauf anregen und dadurch Stockungen und Stauungen, die Ursachen dieser Beschwerden beseitigen. Wasser tut's freilich— aber... Die auf die Daut einwirkenden starken Kältereize wie kaltes Wasser als Abwaschung. Umschlag. Bad und Begießung. kalte Luft bewirken zunachst eine Zusammenziehung der Blutgefäße in der Haut. Das Blut strömt in die inneren Körperorgane, wird durch den hierdurch ausgeübten Reis wieder nach der Haut getrieben, wodurch eine Gefäßerweiterung der Haut, Hautwarme und Hautrötung entsteht. Je schneller der Absluß und Zustrom des Blutes geschieht, desto besser ist die Reaktionskraft des Körpers auf den Reiz. Bleibt die Haut nach der kalten Anwendung kühl und blaß, so ist dies ein Zeichen dafür, daß der Kältereiz zu stark und die Reaktionskraft des Körpers zu schwach war. In diesem Falle wirkt die Anwendung nicht heilend und gesundheitsfördernd, sondern schädigend. Als oberstes Gesen gilt bei kalten Anwendungen, daß sie stets der Reaktionskraft des Körpers angepaßt werden müssen. Es muß nach jeder kalten Anwendung. die nur kurz sein darf. für möglichst schnelle Erwärmung gesorgt werden. Eigentümer eines Fahrrades gesucht. In dem Vorraum des Arbeitsamtes in der Kreuzstraße wurde ein Fahrrad, Marke Lord, Nr. 736267, aufgefunden. Beschreibung: Rahmen schwarz, Felgen gelb. rote Gummigriffe, Pedale mit Gummieinlagen. An dem Rade befindet sich eine vernickelte elektrische Lampe mit Dynamo. Eigentumsberech tiate werden gebeten, sich zwecks Besichtigung und Entgegennahme ihres Eigentums bei der Kriminalpolizei in Bochum. Uhlandstraße 35, Zimmer 213. zu melden. Berufung eines Ehrenbeamten. Der Buchhalter August Keßler. Bochum. Haldenstraße 88, ist durch den Oberbürgermeister zur ehrenamtlichen Tätigkeit in der öffentlichen Wohlfahrtspflege als Bezirksvorsteber=Stellvertreter für den 18. Bezirk berufen woden. Anmeldung zu den Städtischen Bernfeschulen Bochum. Der Oberbürgermeister weist im Anzeigenteil darauf hin, daß sich die Jugendlichen, die zum Besuch der Berufsschule verpflichtet sind, unverzüglich in der Geschäftsstelle der Schule zu melden baben. / verein. Zu einer besonderen Familienfeier hatte der Bochumer Männer=Gesangverein seine Mitglieder ins Vereinsheim J. Schiffmann eingeladen. Diese Feier galt den beiden Jubilaren: Vereinsführer Hugo Eiserloh und Sangesbruder Leo Born, die für ihre 25jährige treue Mitgliedschaft im Verein geehrt wurden. Nach einigen Begrüßungsliedern durch den Verein ergriff der stellv. Veeinsführer Joh. Schiffmann das Wort zu einer Ansprache, wobei er die Verdienste hevorhob, die sich der Vereinsführer Hugo Eiserloh durch seine langjährige Tätigkeit im Vorstand des Vereins erworben hat. Dem Sangesbruder Leo Vorn dankte er dann für leinen 25jährigen besonders fleißigen Probenbesuch und hat beide Jubilare, auch in Zukunft weiterhin treu zum Verein zu stehen. Hierauf überreichte er beiden Sängern die silberne Ehrennadel. Für beide Jubilare dankte Vereinsführer Hugo Eiserloh für die vom Verein erwiesenen Ehrungen. Dann ging es zum gemütlichen Teil über, der alle Teilnehmer noch mehrere Stunden bei bester Stimmung zusammenhielt. X Zwischen Vergeversatz geraten. Der 37jährige Hauer Hermann Biermann geriet bei der Arbeit zwischen Steine, wobei er arge Beinverletzungen erlitt, die die Ueberführung ins Bergmannsheil erforderlich machten. Gesolgschaftsfahrt. Am Sonnabend. dem 5. Juni 1W37, hatte der Gefolgschaftsführer H. Rehme (Baugeschäft) seine Gefolschaft mit ihren Frauen zu einer KdF.=Fahrt eingeladen. Die Teilnehmer bestiegen mittags die bereitstehenden Omnibusse, und in freundlicher Fahrt ging es nach Hobensyburg zu den schattigen Gartenanlagen der Wirtschaft Schroer. Nach der Stärkung wurde ein gemeinsamer Spaziergang zum Denkmal unternommen. Dann wurde die Fahrt in Richtung Bommern fortgesetzt. Hier hatte der Gefolgschaftsführer einen Kameradschaftsabend vorbereitet. Im Namen seiner Arbeitskameraden dankte der Betriebsobmann Koch dem Gefolgschaftsführer für den schönen Ausflug. Bei fröhlicher Unterhaltung. Musik und Tanz flogen die Stunden nur so dahin. Spät wurde die Rückfahrt angetreten. Urlaubsauslauschfehrt für Landarbeiter Urlaubsaustauschfahrt! Was ist das? Wird sich mancher Leser fragen. Die Urlaubsaustauschfahrten sind vom Reichsnährstand eingerichtet worden, um seinen Gefolgschaftsmitgliedern auf dem Wege des Urlaubsausta sches Gelegenheit zu geben, die deutsche Heimat kennenzulernen und finden diese Fahrten mmer zu arweitsärmeren Zeiten des Jahres statt. Der Urlaut soll dazu dienen, um einmal für kurze Zeit von dem täglichen Einerlei der Arbeit auszuspannen, um dann wieder mit frischem Mut an die Arbeitsstätte zurückzukehren. Dieses ist Ziel und Zweck der Urlaubsaustauschfahrten des Reichsnährstandes. Vom 26. Juni bis 3. Juli d. I. soll nun eine Fahrt nach Erlangen bei Nürnberg durchgeführt werden. Die Fahrt geht per Omnibus rheinaufwärts und durch das Neckartal nach Erlangen, wo die Teilnehmer bei Bauern und Landwirten für die Dauer des Aufenthaltes unentgeltlich untergebracht werden. Die Kosten für diese Fahrt betragen 22 RM. je Teilnehmer Nach den geltenden Urlaubsbestimmungen steht auch den Gefolgschaftsmitgliedern in käuerlichen und landwirtschaftlichen Betrieben ein Urlaub zu und zwar soll nach einer einjährigen Beschäftiaungszeit ein Urlaub von 6 Arbeitstagen, nach dreijähriger Beschäftigungszeit ein Urlaub von 9 Arbeitstagen, nach fünfjähriger Beschäftigungszeit ein Urlaub von 12 Arbeitstagen gewährt werden. Für die Dauer des Urlaubs ist der Lohn sowie für entgangene Kost und Wohnung 1.10 RM. pro Tag zu zahlen. Aus dem Vorstehenden ergibt sich von selbst, daß die Fahrtkosten für jeden Teilnehmer leicht aufzubringen sind. Wer an der Fahrt teilnehmen will, muß sich umaehend bei der Kreiskauernschaft in Bochum melden. Vor allen Dingen wird an dieser Stelle an die bäuerlichen und landwirtschaftlichen Betriebsführer appelliert, besonders ihren langjährigen und verdienten Landarbeitern diese Fahrt zu ermöglichen. Northeim-Fahrt der NSKOV. Ein Tätigkeitsbericht der Bezirksgruppe Bochum Reichsbahn und Reichspost Welche Wünsche Bochums von ihnen berücksichtigt wurden Arbeiterrückfahrkarten— Zehnerkarten— Urlauberzüge— Feriensonderzüge— Biergleisiger Aubau Bochum=Langendreer— Verbesserung von Anschlussen. Verbesserungen auf postalischem Gebiet— Kraftfahrzeugverkehr. Die Bezirksgruppe Bochum des Verbandes „Industriebezirk“ Essen hat ihren Tätigkeitsbericht herausgegeben, der über das abgelaufene Geschäftsjahr 1936 Auskunft gibt und aufzeigt, was Bochum bei der Reichsbabn und Reichspost erreicht hat mit seinen Anträgen und Wünschen. Wir entnehmen dem Bericht folgendes: Da die Reichsbahn im Zuge der gesamten verkehrspolitischen Aufgaben des Reiches ihre Verkehrsleistungen in verstärktem Maße zu ermäßigten Sätzen zur Verfügung stellte, konnte die im Interesse der Gesamtbevölkerung liegende Frage einer Ermäßigung der Personentarife auch im abgelaufenen Geschäftsjahr noch keine Lödem DDn zum Möhnesee Pünktlicher Start um acht Uhr ab Wilhelmeplatz." so lautete es auf dem Programm, das die Ortsgruppe Bochum des DDAC. fur ihre Fahrt zum Möhnesee aufgestellt hatte. Wagen auf Wa gen rollt an dem herrlichen Sommermorgen zum Treffpunkt. Kurz nach acht Uhr sind es 13 an der Zahl. Und das scheint alles zu sein. Abergläubige und Peisimisten legen die Stirn in sorgenvolle Falten, sehen den Himmel jedoch voller Geigen, als mit einiger Verspätung Wagen Nummert 14 vorfährt. Dann konnte es losgehen. Fahrtleiter Kamerad Hufschmidt rief noch einmal die Wagenführer zusammen, auch Damen waren darunter, die den männlichen Kameraden nicht nachstanden.„Gefahren wird im 40. bis 50=KilometerTempo. Den notwendigen Abstand auf Hintermann beachten, damit die Kolonne geschlossen am Ziel ankommt." Ein Druck auf den Starter und dann gehts los. Bei herrlichem Sonnenschein führt die Fahrtroute vorkei an derr Hohensyburg, durch Westhofen, Letmathe und Iserlohn in das prächtige Hönnetal. Im idyllischen Plattenhaus wird das Frühstück eingenommen und weiter windet sich die Wagenschlange über Beckum(jamohl Beckum, zwar nicht das im Münsterland, sondern das im Kreis Arnsberg gelegene) nach Arnsberg. Um die Herrlichkeiten in der Natur in der Sprache des Kraftfahrers auszudrücken, hatte man bis hierhin den ersten Gang an schönen Landschaftsbildern genossen, wur der zweite eingeschaltet, will sagen, dem Auge boten sich von Kilometerstein zu Kilometerstein schönere Bilder. Bei der kurzen Rast an der Sorpetalsperre ereignete sich ein Intermezzo. Ein Einzelfahrer geriet mit seinem Wagen in den Straßengraben. Kraftfahrer sind stets hilfsbereite Kameraden und in fünf Minuten hatten kräftige Arme den Wagen wieder in die rechte Stellung gebracht. Dann folgte der dritte Gang: Man glaubte im Schwarz wald oder im Harz zu sein, der Weg führte durch so reizvolle Gegenden, wie sie selbst in den genannten deutschen Gauen nicht schöner anzutreffen sind. Alle Fahrtteilnehmer waren dem DDAC. danktar für dieses Erlebnis der Natur, das die Lieke zur Heimat immer aufs neue weckt. Gegen ein Uhr war das Ziel, der Möhnesee, erreicht. Gastliche Aufnahme bot Haus Summermann, und nachdem Kamerad Schwarz die Fahrtteilnehmer begrüßt hatte, wurde das Mittagessen eingenommen. Den Nachmittag verbrachte jeder nach eigenem Gutdünken. Da standen mannigfache Gelegenheiten zu Spaziergängen und Seefahrten zur Wahl, ausgiebig wurde bei der Hitze von der Badegelegenheit Gebrauch gemacht. Zum Kaffee fand man sich im Restaurant Deleke ein, dessen Inhater Birk den Bochumern von seiner Tätigkeit in der Harmonie in bester Erinnerung ist Nach der Rückfahrt vereinten sich die Teilnehmer der überaus gelungenen Sommerfahrt noch zu einer frohen Runde im Parkhotel sung finden. Die Reichsbahn sieht sich zurzeit in Anbetracht der starken Beanspruchung ihrer finanziellen Mittel nicht in der Lage, diesbezüglichen Anträgen und Anregungen stattzugeben. Die Bezirksgruppe Bochum hat daher auch im abgelaufenen Berichtsjahr ihr besonderes Augenmerk auf einen Ausbau der bereits bestehenden zahlreichen Tarifermäßigungen gerichtet. Ihre Bestrebungen auf Ausdehnung der Tarife im Berufsverkehr haben insofern zum Ziel geführt, als mit Wirkung vom 1. Mai 1936 Arbeiterrückfahrkarten auf eine Entfernung von 11 km gegen bisher 24 km) gelöst werden können. Weiterhin erhalten seit dem 4 Oktober 1936 auch Angestellte und Beamte, die ein Einkommen bis zu 200— RM monatlich haben. Arbeiterwochenkarten. Bezüglich der Urlaubskarten hat sich die Reichsbahn zu dem Zugeständnis bereit erklärt, daß der Rückweg gegenüber dem Hinweg seit dem 1. Mai 1936 um die Hälfte bisher 4 länger sein darf. Außerdem ist es jetzt möglich, die Rückreise viermal(bisher dreimal) zu unterbrechen.— Den uns von unsern Mitgliedern in zahlreichem Umfange übersandten und von uns geprüften Anträgen auf Neuauflegung von Sonntags= und Mittwochsrückfahrkarten hat die Reichsbahn in den meisten Fällen bereitwilligst entsprochen. Im übrigen ist das Sonntagsrückfahrkartennetz zurzeit im allgemeinen so aut ausgebaut, daß die Reichsbahn nach unsern Feststellungen bei neuen Anträgen eine gewisse Zurückhaltung üben wird. Die Bezirksgruppe Bochum wird aber weiterhin bemüht sein, bei allen ihr Erfolg versprechenden Anträgen sich mit dem nötigen Nachdruck für eine Neuauflegung einzusetzen. Bezüglich der Geltungsdauer der Sonntagsrückfahrten ist mit Wirkung vom 4. Oktober v J. nicht mehr der späteste Antritt, sondern das Ende der Rückreise maßgebend. Die Reise muß daher am Tag nach Sonn= und Festtagen um 24 Uhr und bei den zu Mittwoch ausgegebenen Rückfahrkarten am Donnerstag um 3 Uhr beendet sein. Wegen der Zehnerkarten haben wir wiederholt mit der Reichsbahndirektion Essen verhandelt Es liegt uns vor allem daran die Zehnerkarte für den Verkehr innerhalb einet Großstadt, also für den Zwischenverkehr der ein5 * ? e 4 Die Abfahrtszeiten für die Teilnehmer an dem Frontsoldaten= und Kriegsopfer=Ehrentag in Northeim am 13. Juni 1937 sind jetzt festgelegt worden Die Bochumer Frontsoldaten und Kriegsonfer der NSKOV. fahren um 6.12 Uhr ab Bochum Hbf. Sie müssen sich aber schon um 5.45 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes zwecks Entgegennahme der Fahrtausweise und dergl. einfinden. Für die Rückfahrt wird voraussichtlich der Zug 0.03 Uhr ab Dortmund=Hbf. benutzt werden, der um 0.26 Uhr in Bochum=Hbf. eintrifft. Die Kosten der Teilnahme an dem Frontkämpfertreiien in Northeim betragen: Fahrtkosten hin und zurück RM 4.90. Mittagessen durch den Hilfszug Bayern RM 0.70, Plakette und Gauabzeichen RM 0.40, zusammen RM 6.—. Weitere Kosten entstehen nicht. Anmeldungen können noch bis Donnerstag. den 10. Juni bei der Kreisstelle, Trankgasse 5. entgegen genommen werden. 216 .. 2). e* n .. 7 r * Ie a 4. . . zelnen Stadtteile untereinander, insbesondere der eingemeindeten Vororte, nutzbar zu machen.— weiteren läßt die Bezirksgruppe Bochum nicht nach, eine Ausdehnung der Zehnerkarten auf alle wichtigeren Verkehrsbeziehungen innerhalb der 40Kilometer=Grenze, unabhängig von der Einwohnerzahl, anzustreben. Die derzeitigen Bestimmungen für Zehnerkarten, daß diese nur nach Städten mit mindestens 100000 Einwohnern ausgegeben werden dürfen, halten wir gerade für unseren Bezirk mit den Mittelstädten Herne, Wanne=Eickel, Wattenscheid und Witten für untragbar. Die handlungen hierüber sind im Gange Die gemeinsamen Bemühungen der Verkehrsverbände auf Verbesserung der Fahrpreisermäßigungen für Feriensonderzüge und Gesellschaftsfahrten haben insofern zum Erfolg geführt, daß für Feriensonderzüge die Fahrpreisermäßigung auf 40 Prozent(bisher 33¼ Proz. bis 500 km und 40 Prozent ab 500 km) festgesetzt wurde. Bei der Fahrpreisermäßigung für Gesellschaftsfahrten ist mit Wirkung vom 15. Oktober 193 die Mindestteilnehmerzahl von 12 auf 8 Personen herabgesetzt worden. Die Ermäßigung beträgt 33¼ Prozent des Personenzugfahrpreises bei 8—29 Teilnehmern und 50 Prozent von 30 Teilnehmern(bisher mindestens 100) an Die Fahrpreisermäßigung für Ausländer ist bis zum 31. Dezember 1937 verlängert worden. Maßgeblich wirkte die Bezirksgruppe Bochum an einer weiteren Verbesserung der Fahrplangestaltung unseres engeren Gebietes mit, soweit es im Rahmen der Bahnhofs= und Gleisanlagen des Ruhrgebietes überhaupt möglich war. Im Ausbauprogramm für Rhein=Ruhr=Verkehr wurde im Berichtsjahr der viergleisige Ausbau der Linie Köln— Düsseldorf— Duisburg weiter fortgeführt. Im hiesigen Gebiet sind die Gleisverhältnisse zurzeit noch völlig unzureichend. Unsere unentwegten Bemühungen um den Ausbau des hiesigen Gleisnetzes der Reichsbahn hatten insoweit Erfolg, als die Reichsbahndirektion Essen einen Entwurf zur Verbesserung der Betriebsverhältnisse auf der Strecke Bochum Hbf.— BochumLangendreer vorgelegt hat, der den Umbau der zurzeit vorhandenen zwei Güterzuggleise auf der Strecke Bochum Hbf.— Bochum=Langendreer zu Personenzuggleisen und damit die Schaffung einer viergleisigen Strecke von Bochum Hbf.— BochumLangendreer für die Personenzugbenutzung vorsieht.— Unsere seit langer Zeit mit der Reichsbahndirektion Essen und den beteiligten Gemeinden und Industriekreisen geführten Verbandlungen um Höherlegung der Gußstahlstrecke sind zum Abschluß gelangt. Der Baubeginn für die Hauptarbeiten wird in allernächster Zeit erfolgen. Trotz und gerade wegen der unzulänglichen Gleis= und Bahnhofsanlagen in unserm Bezirk hat die Bezirksgruppe Bochum versucht. eine Verbesserung von Anschlüssen, eine Ausdehnung und Erweiterung des Ruhrschnellverkehrs, Zugverlegungen und Neuleistungen zu erreichen. Nicht alle Anträge, die von uns in engster Fühlungnahme mit den beteiligten Reichsbahndirektionen behandelt wurden, führten zum Ziel. Doch wurde einer großen Anzahl unserer Wünsche im Rahmen des Möglichen stattgegeben. Nachdem mit Wirkung ab Sommerfahrplan 195 dem DF 22(Berlin— Ruhrgebiet) in Bochum ein Halt gegeben worden war, haben wir weiterhin beharrlich und nachdrücklich die Forderung erhoben, auch den Gegenzug FD 21(Ruhrgebiet— Berlin) in Bochum halten zu lassen. Das Ergebnis bringt der neue Sommerfahrplan. Ab 22. Mai 1957 erhielt auch der FD 21 in Bochum einen Halt(Bochum an 12,46, Bochum ab 12.17 Uhr). Unseren Forderungen, den Schnelltriebwagenpaaren FDt 15/16 einen Halt in Bochum zu geben, entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung dieses Industriezentrums glaubte die Reichsbahn bisher unter Hinweis auf die zu hohen Bremsverluste nicht nachkommen zu konnen. Wir werden jedoch nicht nachlassen, unsere Bemühungen um Einlegung von Halten der Schnelltriebwagen in unserm Bezirk beharrlich fortzusetzen. Bezüglich des Bäderverkehrs ist der seit Jahren erhobenen Forderung auf Schaffung einer durchgehenden Baderzug verbindung vom niederrheinisch=westfälischen Industriegebiet nach den Nordseebädern in einer dem verstärkten Bäderverkehr entsprechenden Zeitlage entsprochen worden. In der Zeit vom 12. Juli bis 30. August wird von Essen über Gelsenkirchen— Wanne=Eickel nach Norddeich und zurück ein neues Eilzugpaar E 567/568 gefahren.— Die Vorschläge auf Herstellung direkter Zugverbindungen zwischen dem Ruhrgebiet und Saarbrücken führten zu einem Teilerfolg: Zur Verbesserung der bisherigen Verbindungen wird in Köln der Anschluß von E 302 Dortmund— Frankfurt a. M. an D 160 Köln— Saarbrücken hergestellt. D 100 wird später gelegt. Zur Verbesserung der Früh= und Spätverbindungen zwischen Süddeutschland, dem Ruhrgebiet und dem Rheinland werden die erstmalig 1936, und zwar vom 18. Juli bis 6. September gefahrenen Züge D 203/204 Heidelberg=Mannheim— Essen über Mainz im Sommerfahrplanabschnitt 11337 bis Stuttgart verlängert. Dazu werden ihre Flügelzüge D 403/404 Frankfurt a M.— Mainz zu einer neuen Saisonverbindung Essen— Mainz— Frankfurt a. M. Passau— Wien ausgebaut.— Um das Münsterland an die Schnellzüge D 270 Dortmund— Basel und D 363 München— Dortmund anzuschließen, wird zwischen Münster und Essen ein neues Eilzugpaar Ke 11/120 gefahren.— Der Fahrplan des E 121 Osnabrück— Köln wird abgeändert und damit in Wanne=Eickel der Anschluß an E 114 nach Köln— Frankfurt bergestellt.— Unseren Forderungen auf Verbesserung der Verbindung Ruhrgebiet— Hamburg=Altona hat die Reichsbahn insofern entsprochen, als auf der Strecke Essen— Recklinghausen— Münster ein neues Eilzugpaar E 120/130 eingelegt wurde: in Münster wird der Anschluß an die neuen Züge D 211/212 Köln— Wupvertal— Münster— Altona— Flensburg geschaffen.— Zur Entlastung der Züge D 12/13(Berlin— Köln und zurück) wird in der Zeit vom 25. Juni bis 12. September ein neues D=Zugpaar Köln— Hagen— Berlin D 35/36 mit Flügelzügen Aachen— Wuppertal D 335/33 und Essen Hbf.— Soest D 21526 eingerichtet.— Es bleiben in diesem Zusammenbang noch die Neuleistungen zu erwähnen, die die Reichsbahn zur dringend erforderlichen Verbesserung der Schnellverbindungen für den Zwischenortsverkehrauf der Strecke Dortmund— Hamm— Hannover geschaffen hat, nämlich die E 126 E 63 und E 17. Dankbar ist die Bezirksgruppe Bochum für die ihr im abgelaufenen Geschäftsjahr von ihren Mitgliedern zahlreich zugegangenen Anträge auf Verbesserung des Personenzugfahrplanprogramms. Nach eingehender vorheriger Prüfung wurden die uns Erfolg versprechenden Anträge befürwortend an die zustandigen Stellen weitergeleitet und neuerlich erörtert. Einer großen Zahl unserer Wünsche hat die Reichsbahn entsprochen. Die Verbesserungen und Neuleistungen im Rahmen dieses Berichtes zu erwähnen, dürfte sich erübrigen. Die Deutsche Reichspost hat wie in den Vorjahren auch im Jahre 106 die Aufbauarbeit der Reichsregierung mit allen Kraften gefördert. Sie hat ihr Nachrichtennetz und ihre Einrichtungen zur Nachrichtenübermittlung weiter großzügig ausgebaut und damit zur Durchführung der der deutschen Wirtschaft gestellten großen Aufgaben wesentlich beigetragen Den gesteigerten Anforderungen entsprechend hat die Reichspostdirektion Dortmund die Gefolgschaft in ihrem Bezirk weiter vermehrt. Besondere Einzelmaßnahmen und Verbesserungen der technischen Hilfsmittel sicherten die glatte Abwicklung des Verkehrs Durch ausgedehnte Aufklärungs= und Werbemaßnahmen, verbunden mit Betriebsbesichtigungen, sind viele Unternehmungen und Einzelpersonen über die bequemste und billigste Art der Nachrichtenübermittlung für ihre Zwecke unterrichtet worden. 27 weitere Firmen machten sich die Vorteile der Freistempler nutzbar. In Bochum=Harpen wurde am 15. September die zweite Briefzustellung eingerichtet. Um auswärtigen Postscheckkunden entgegenzu kommen, sind die Schalterstunden des Postscheckamtes Dortmund um eine halbe Stunde bis 13.00 Uhr verlängert worden. Die Anschlüsse an das Luftpostnetz sind verbessert worden Mit der Luftpost wurden auch Briefsendungen befördert, für die der besondere Luftpost zuschlag nicht entrichtet war, wenn dadurch eine schnellere Beförderung erreicht werden konnte Das Fernleitungsnetz wurde weiter ausgebaut. Mehrere neue Fernleitungen konnten dem Verkehr übergeben werden. Die Zahl der Hauptanschlüsse stieg um 18 Proz. In Bochum Hattingen=Ruhr und Herne sind die Fernsprechhäuschen um 9 vermehrt worden. Das Knotenamt Dortmund für den Fernschreibverkehr wurde ausgebaut. Nach Aufnahme des Verkehrs mit den Niederlanden wird im Frühjahr 1937 auch der Verkehr mit Belgien und Großbritannien eröffnet werden. Um= und Erweiterungsbauten der Diensträume sowie der Licht= und Kraftanlagen wurden bei mehreren Verkehrsämtern im Kammerbezirk nach den Richtlinien des Amtes für„Schönbeit der Arbeit“ durchgeführt. Die Ausführung erfolgte in den meisten Fällen durch Handwerksbetriebe Der Kraftfahrzeugverkehr hat sich im Berichtsjahr weiterhin günstig entwickelt. Der Gesamtbestand der Kraftfahrzeuge im Deutschen Reich betrug am 1. Juli 1036 2 474 50 das ergibt gegenüber 1935 eine Zunahme um 14,7 Prozent. Die Zahl der vorhandenen Krafträder betrug 1 184 01. der Personenkraftwagen 945 0. Im Reichsdurchschnitt entfiel auf 27 Einwohner ein Kraftfahrzeug. In Westfalen waren vorhanden am 1. Juli 193: 64584 Krafträder gegenüber 55947 im Jahre 19355 und 54 266 Personenkraftwagen gegenüber 44 678 im Jahre 1035. In Westfalen entfiel auf 36 Einwohner ein Kraftfahrzeug, Bochum am 1. 7. 1036 Gesamtkraftfahrzeuabestand: 931, davon 210 Krafträder und 3569 Personenkraftwagen, Gelsenkirchen: 8165 Kraftfahrzeuge, davon 3200 Krafträder und 215 Personenkraftwagen.) Wir können auch weiterhin auf die intensive Mitarbeit aller beteiligten Kreise nicht verzichten und hoffen daß das Geschäftsjahr 197 in demselben Maße von Erfolg begleitet sein werde wie das abgelaufene. X Heime für die Hitler=Jugend. Die Stadt Castrop=Raurel errichtet in der Altstadt ein großes H3Heim, für das sie von der Reichsjugendführung 28 000 RM erhalten hat. Da an diese Beihilfe die Bedingung geknüpft ist, daß das Heim der NSDAP übereignet werden muß, erfolgte diese Ueberreichung nunmehr unter Zustimmung der Ratsherren )( Sauerländischer Heimatabend in Altenhundem. Am 28. Juni veranstaltet„Kraft durch Freude“ in der Sauerlandhalle in Altenhundem einen großen lauerländischen Heimatabend, an dem in erster Linie die dann im Kreise Olpe weilenden KdF=Urlauber aus Hamburg und Kurhessen teilnehmen sollen. 1600 Personen sollen durch Sonderzug nach Altenhundem befördert werden. Der Reichssender Koln wird zu einer Reportage erwartet. )( Zwischen Grubenwagen. Im Grubenbetrieb geriet der Aschenbruchstraße 81 wohnende 22jährige Lehrhauer August Bü. beim Bedienen der Wagenförderung beim Ankurbeln mit dem Unterarm zwischen die aufstoßenden Wagen, wobei er einen Armbruch und arge Quetschverletzungen erlitt. Er mußte ins Bergmannsheil. Ausstellung des Volksbundeg Deutsche Kriege gräberfürsorge. Am Sonntag, 13. Juni, wird im Städtischen Kunst= und Gewerbemuseum am Ostwall in Dortmund die Ausstellung„Ehrenmal der Deutschen Front“ eröffnet. Die Schau stellt eine Arbeit des Volkshundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge dar. Zur Eröffnung werden der Kreisleiter der NSDAP., pesseldick. und der Gau führer der Kriegsgräberfürsorge, Baurat Arendt, Essen. sprechen. „Werk der Gemeinschalt“ in Wattenscheid. Am Sonntag vormittag eröffnete Kreisleiter Kleschies im Saalbau Marrmeier in Wattenscheid die Gauausstellung der NSV„Werk der Gemeinschaft“. Die Ausstellung, die Parteigenosse Klupsch leitete, ist bis zum 30. Juni geöffnet. Heute, Mittwoch, Konzert des Städtischen Orchesters Bochum im Stadtpark. Bei günftiger Witterung findet heute. Mittwoch, 9. Juni, um 16 Uhr beginnend, auf der Terrasse des Parkhauses im Stadtpark ein Konzert des Städtischen Orchestere statt. Leitung: Konzertmeister Curt Hofmann. Der Eintritt ist frei. Die Betreuung des Bergmannes Arbeitstagung der Kreisbetriebsgemeinschaftswalter„Bergbau“ in der Gauwaltung Bochum Die Kreisbetriebsgemeinschaftswalter Berabau aus dem Gau Westialen=Süd traten zu einer Arbeitstagung zusammen, die unter der Einwirkung der groß angelegten Ausführungen des Gau Obmannes. Pa. Ernst Stein. MdR., stand. Nach kurzen Begrüßungsworten des Gaubetriebsgemeinschaftswalters Pa. Siebert gab der Gauobmann die Richtlinien für die kommende Arbeit bekannt. Er ermahnte insbesondere, über all die kleinen Sorgen des Alltags und über all die einzelnen fach lichen Fragen niemals die große politische Linie zu vergessen, nach der der Nationalsozialismus in allen seinen Gliederungen arbeitet und ohne deren Grundlage eine Aufbauarbeit nicht erfolgen kann. Wenn heute in der sozialen Betreuung des Bera mannes noch nicht alles so wäre, wie es sein müßte, so läge es in erster Linie daran, daß vordringlichere Ausgaben zur Sicherstellung der gesamten Volkseinheit zu erfüllen seien. Im Gegensatz zu den Einzelinteressen der früheren Parteien marristischer und reaktionärer Prägung stelle der Nationalsosialismus das Volksganze in den Vorder= grund, denn in der Sicherheit der gesamten Nation sei auch die Sicherheit eines einzelnen Berufsstandes begründet. Gerade dieser Weitblick und diese Ausrichtung auf die Interessen des Volkes sei das. was die Kämpfer des Nationalsozialismus von Gewerkschaftssekretären früherer Prägung unterscheidet. Der Gauobmann ging dann av verschiedene Einzelprobleme des Berabaues ein. Als oberstes Gebot jeder Arbeit der Deutschen Arbeitsfront und somit auch der Gaubetriebsgemeinschaft Bergbau stellte er die Formung des Kumpels und seine Hinführung zur Betriebsgemeinschaft bin. Gleichzeitig damit müsse aber auch immer wieder und wieder versucht werden. in einzelnen bereits heute schon zu klärenden Fragen eine soziale Besserstellung zu erreichen, insbesondere aber auch. dem Beramann ein unfallsicheres Arbeiten zu ermöglichen. d. b. seine Gesundheit in jeder Hinsicht zu schützen, um dem Volke seine Arbeitskraft zu erhalten. Um alle diese Aufgaben erfüllen zu konnen, for dert der Gauobmann noch einmal ganz eindeutig die Freistellung mehrerer Mitglieder des Vertrauenorates. damit diese in steter Verbindung mit ihren Kameraden unter und über Tage zum Wohle der Betriebsgemeinschaft arbeiten könnten. Die Teilnehmer der Arbeitstagung dankten dem Gauobmann für seine grundlegenden Ausführungen und gelobten, ihre ganze Kraft im Dienste nationalsozialistischer Weltanschauung und nationalsozialistischer Gemeinschaft einzusetzen. Im Anschluß berachen die Parteigenosien Tünnermann über„Die Aufgaben der Facharupne Steinkohlen= und Erzvergbau“. Cordemann über„Fragen der Berufverziehung im Bergbau und der Grubensicherbeit“, Wilmes über„Fragen der Knappschaft“ und Oberwerkscharführer Haase über „Aufbau. Organisation und Zweck der Werkscharen im Berabau“. Die Arbeitstagung wurde mit Berichten der einzelnen Kreisbetriebsgemeinschaftswalter über die Arbeit in ihren Kreisen und einer daran anschließenden Aussprachen beschlossen. Die Tagung zeigte wieder einmal das einmütige Zusammenstehen der mit der Betreuung des Beramannes beauftragten Männer der DAF im Gau Westfalen Süd. Sie werden niemals ablassen, die ihnen durch den Führer übertragenen Aufgaben bis zum letzten Ziel durchzuführen. Was bringt der vierte Tag der Reichetheaterwoche in Vochum? Der vierte Tag der diesjahrigen Reichsthe woche, die bekanntlich im Weiten vom 13 stattfindet, gilt einer Aufführung des Wertzes Gerbard Aichinger„Kleinod n seegefaß!“. An dielem Tage werden alle bekonr ten deutschen Theaterleiter, die Vertreter der große deutschen Stadte, belnnnte Peren des hir lerischen Lebens, hohe Vertieter des Staates und de Partei zu diesem besonderen Feitanln Roc welend sein. Die Stadt Bochum wird diesem sehlchEreignis, das zum dritten Male in ee Augen des kulturell verpflichteten Deutschlands no Bochum lenken wird, würdig zu begehen willen Am Vormittag dieses 16. Juri finden zwel schlossene Sondertagungen der Reichstheaterkan und des Bühnenverlegerverbandes statt. Anschle werden, die Feltteilnehmer der Reichstheateme (äste der Stadt Bochum sein und nachmittags Burg Blankenstein beluchen, abends findet dam Stadttheater die Festaufführung, Arcungers„r in die Silbersee gefaßt“, statt. )( Gefolgschaftsausflug. De Gefolgcof Firma Carl Reinecke, Bochum, veranstalten Autobusfahrt nach Filde an der Ennepe=Talten Nach der Besichtigung des Hohensyburgdenkmals z die Fahrt durch das schöne Sauerland nach Puen wo im Walde ein Pichnick im Freien stattfand, nachmittags ging's dann weiter zum eigentlichen der Fahrt nach Filde. Jm Lohal Wellershuus nn ein fröhlicher Kameradschaftsabennd aufgezogen, alle Teilnehmer bald in die richtige Stimmung brat Die Veranstaltung nahm einen harmonischen Ver wie es in dieser Gefolgschaft schon zur Selbstoen lichkeit geworden ist: nicht nur, daß erit vor Zeit die Ehrung des 30 Jahre in dem Betriebe tt Prokuristen Wilh. Dörnemann und die 2sprechung eines Lehrlings feierlich begangen die ebenfalls im Betriebe errichtete Urlaubehn der Betriebsführer und Gefolgschaft je zur Hils tragen, ermöglichte es, in diesem Jahre einem ve teten Arbeitskameraden einen Urlaubezusch 60.— RM und fünf Ledigen einen solchen 30.— RM zuzuteilen. Der Betrieb hat es be im letzten Jahre immer wieder bewielen, daße mit kleinen Mitteln in Gemeinschaft zwiche triebsführer und Gefolgschaft möglich ist. vort Aufbauarbeit im Sinne der DAF. zu leisten Gemeinschaftsbuch, in dem die Betriebegelchn 1805 aufgezeichnet wurde, wiro wieder den Vere einer wirklichen„Kraft durch Freude“=Fahrt lamten Gefolgschaft aufzunehmen haben. ( Nach Horst Caspar geht Giselz Uhlen. G Uhlen vom Stadttheater Bochum wurde Reichsfestspiele Heidelberg 1937 verpflichtet Sie die„Julie“ in Shokespeares„Romeo und Jula“, zum ersten Male am 21. Juli aufgeführt wud vorigen Jahre wirkte Horst Caspar in Geidelden hammer Lichtspiele „Gold nach Singapore“ Der Film behandelt eine chineiische Pro geschichte, die voller dramatischer Vorgänge isl. sensationeller Ereignisse, voller Gefahren und kühner Begedenheiten. Passieren doch in diesem n rikanischen Abenteurerfilm die tolliten Sachen hreiter Milieuschilderung sieht man die Vorbereitunde der Schffahrt, man erlebt einen atemberaube Taifun, man ist Zeuge eines Piratenüberialls, sieht abgebrühte Europäer in einem Rassengemich Chinesen und Malaien, man hört freche und dor zeihliche Witze, dialogische Auseinandersetzungen z0d rend eines Ehenerinrechane MaL LA 2. seine Beziehung zum Milieu, zum Chrakter der steller, zur Handlung, zum Ganzen. Die verstehen sich auf so etwas und lassen es kosten. Auch hier wieder ein amerihanicher von eindringlichster Wirklamkeit mit den Peter Schiffers Klavierabend von Wilhelmine Biesler. Man freut sich, einem jungen pianistischen Talent zu begegnen, das sich nicht mit den üblichen bewährten Konzertschlagern einfuhrt, sondern seltener gespielte Klaviermusik, diesmal sogar zwei schwierige Werhe aus der französischen und russischen Literatur, interpretiert, wobei man mehr feststellen kann als bloßes virtuoles Blendwerk, nämlich überzeugende Musikalität und Einfühlungskraft. Wilhelmine Biesler, eine Schülerin Otto Enkes, hat soviel ursprüngliches Stilgefühl für harmonisch aparte Stimmungsmusik, daß sie Mussorgskns, des gemalen Komvonisten des Boris Godunow„Belder einer Ausstellung“ in einer so feinziselierten Form ausdeuten kann, daß die Plastik der Gemälde nicht nur durch eine klare Zeichnung, sondern auch durch vielfältige Farbengebung offenhar wird. Scharf wurde die groteske Zeichnung des krummen Zwerges geprägt in weiche romantische Dämmerstimmung das alte Schloß gehullt, in dem die piano-Konturen und der geheimnisvolle Orgelpunkt im Baß mysteriöse Balladenstimmung hatten. Die perspektivistische Anlage des Zuges des poln. Leitermagens war von gleicher Stimmungsdichte mie das durch elastische Fingertechnik und gelockerten Anschlag schillernde Ballett der Küchlein, worauf das in beschwingten Staccato schwirrende Geschwätz der Marktweiber, durch zügiges Tempo zum Streit gesteigert die Klangmalerei der ergötzlichen Szene erschöpfte. Pathetische Accente erhielten die Katakomben. Ueberlegene Virtuosität mit kraftvoller Oktaventechnik, ehernem Martellato und gelöster Handführung machte aus dem glänzenden Tongemälde der„Hütte der Baha“, einem echten phantastischen Mussorgsky, ein Kabinettstück. Gekrönt wurde die geistvolle Suite, deren verbindendes Promenadenthema eine poesievolle Schattierung erfuhr, durch das monumental vorgetragene, alle Klanglagen des schönen Bechsteins im prunkvollen Forte durchmeisende Tor von Kiew", in dem der choralmfte von den Gegenstimmen nicht erdrückt wurde. beachtlichen Gedächtnisleistung verband die Pu eine werktreue rhythmische Wiedergabe in die Zukunft weisenden alterierten nung tragende Anschlagsnüancierung. Detdn Beifall war ehrlich erworben. Aeußerlicher Bilder ist die Etüde in Walzersorn Saint-Saëns, der in Deurschmnns a selten gespielt wird. Die elegante Wied Meisterung aller gehäuften Schwierigkeiten zeihnn sichere und temperamentvolle Künstlerin im geschulter Technik, wozu sich noch deVortrags, besonders in der nur aphoristisch aufma den Walzerkantilene gesellte. Wiederum hafter Beifall die musihalisch beichwingte deutete die Ludwig Soohl Friedel Neumann deutschen Lieder von deren edle Melodik zu dem Besten pr gehören, mit ihren schönen Sopranmittein. ders in der metallischen Höhe von marnes p d Intonation. Auch ihr und Ar1nu de starker herzlicher Beifall an diesem intere mit dreil Erstaufführungen Buel. or. Bernha Wie sehr der er Reimmichl in tenerahlens aere dollische Anekdote auch ernsten Buch Zwiegelang„Die ernite Sehnlucht, due dnn „Wiegenlied" und das anmutig vorgemigen na auf“. Arthur Fischer meisterte den G Klarinettenpart und fesselte durch leine mt. angestimme umspielende seelennolle sn in Der frische Vortrag des„ e en" von Schubert war in jeder Separr glichen, Fr. Neumanns gelocherte Ser freute in den hüblchen Echlätzen vne dpe m ntonation. Auch ih und Ar Diese Geschichte reich zeiten zurück die der Sch der Pips(Pius), von selbst den vergang erza aus ührlich wiedergeben Wenn der Pips mit leine dicke Freundschaft für eine nicht nur Zung das war die edle Botan seln bildet und Knosper blubt auf Erden, war hatte er an der Erscha daß der liebe Herrgott1 dazu verwendet. Gras. Faume zu schaffen. Alle Pilanzenreich. von der kriechenden Hühnerdarm bis zum schwarzen Erda sein Herz geschlossen. Be und ganze Korbe voll in seine Wohnung Eine besondere Vorl Nagelen"(Nelken): a ihn deshalb auch den. Lebte zu selbiger Zei der Pips seine Studien amer Gerbermeister. S Schlucker war die Gutm ten jedermann eine 9 säglich Aber der Sc sen Stunden und dann und bärbeißig. ja katen Schlucker auch zu den habern, alle seine Fens Blumentöpfen. am ganz schönsten„Nage naten fast so groß mie e durchwehte das aanzeE Vor des Schluckers 9 lich auf und nieder und Flicke nach den Fenstern rinkten und füß berut beate er den Plan. mit Endlich glaubte er. die llügelt zu haben. und ei Schlucker heran. Die inn seinen allerbösesten Kottudenten ein arger vat Der Pips z0a se ein läuberlich und bea derr Schlucker. Jhr chöne Nagelen wachsen Springaiktia schaute ten aus seinen kleinen tr: Was geh'n dich m ke nit gepelst.“ ne Blumen närrisch act ein paar Nagelen?“ D e die Augenbrauen bi Lagelen?! Nagelen hast Aunbub. oder in de brofessor die rote Tinte l. eeine Bocke zu märk einer von den aotti ne" Aber. Herr Schlucken bemerkte der Pips. ich abkaufen. weil ich aee henken möcht; Auch diese Lüge ha dur noch wütiger. die Schwarze Mutt roh. wenn sie von dir verdrehter! Ja. so tudenten: Fuchsen eine De Bücher hübsch kein1 zahr nach keinem Heili kommt und menn dann treten sie di ollen alle Heilige ocken und den Herren Nun wurde der Pir 3 er.„das geht Euch or habt mir nichts a nichts abgebettelt, möcht ledernen Schlucker und Gerder hob sel seit für den Pips. daß Aber er brütete Rach Und die Nagelen wenns Paris kostet" hatte bemerkt. nentopie auch zur Nach den ließ und darauf Jachtwächter rief die 3 Eck in die nächste huschte eine mn Seite her und stell etter auf. Das ma himmlisch. und reiat er die Leiter hina einen zweiten u vonmachen... Doch neigt noch einma hört er auf taen.“ Leiter schreit Studio zu seinem Ent lennt Pipo rühr chi halt mich der D die der Gerbe sprach eine tie Wer ist da?" Der Pips hielt den ingt der vierte Tag sotheaterwoche in Bochum? der diesjährigen Reichstheaten lich im Weiten vom 13—20. Jm iner Aufführung des Werkes oon „Kleinod in die Silber ben alle bekanr e Stadt Bochum wird diesem fest dritten Male in diesem Juhr fell verpflichteten Deutschlandird, würdig zu begehen wislen agungen der Reichstheaterhamme erlegerverbandes statt. Anschleßen teilnehmer der Reis Bochum lein und nachmitn 1 besuchen, abends findet dan Festaufführung, Autungers 9 faßt", statt. ftsausflug. Die Gefole neche, Bochum, veranstalten )Filde an der Ennepe=Talten ung des Hohensyburgdenkmals as schöne Sauerland nach Pr Pichnich im Freien stani dann weiter zum eigentlichen lde. Im Lohal Wellershu w meradschaftsabennd aufgezogen. ild in die richtige Stimmung brate nahm einen harmonischen befolgschaft schon zur Selbito: ist; nicht nur, daß erit vor co 30 Jahre in dem Betriebe t Dörnemann und die lehrlings feierlich begangen wen Betriebe errichtete Urlaubs und Gefolgschaft je zur 6 es, in diesem Jahre einem raden einen Urlaubeichuß funf Ledigen einen solchen von ilen. 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Der Aeußerlicher als Deutschland noch das aphoristich au Wiederum lob chwingie Peiwt Sudwig Sp0 on mar:ner cr, die Mt ierte den chne h seine dezeni nolle Soran in ul nard bemerkt hat? Es ist sehr unwahrscheinlich. Denn unglücklicherweise ist sie vor zwei Tagen aus ihrer Wohnung in ein Hotel übergesiedelt. Im Hotel wird man glauben, sie sei nach Hause zurückgekehrt. Und zu Hause werden sie alle annehmen, daß sie im Hotel sei. Ergebnis: Es gibt keine Möglichkeit. Sie ist hier im Atelier gefangen und kann warten, bis am Montag früh die Arbeit wieder aufgenommen wird. Hunger, aber nichts zu essen. Glücklicherweise hat sie wenigstens Zigaretten und Streichhölzer bei sich. Und ein ebensolches Glück ist es, daß da gerade eine Dekoration aufgebaut ist. in der ein vollständig eingerichtetes Bett steht. Aber bald macht sich der Hunger und der Durst bemerkbar. Sie nimmt wieder ihre Wanderung durch das Atelier auf und entdeckt auf einem Wandbrett zwei Gläser mit Wasser. Weiß der Teufel. wie lange das Wasser da schon gestanden haben mag! Aber zum Glück kann man es trotzdem trinken. Und dann findet sie ein nicht mehr ganz junges Ei. Wahrscheinlich hat es ein Atelierarbeiter vor einigen Tagen beim Frühstück vergessen. Beim weiteren Herumsuchen findet sich auch noch ein paar alter Semmeln, und das ist nun alles Sie legt sich in das Bett. raucht eine Zigarette. würgt eine trockene Semmel herunter und versucht schlafen. So verdöst sie allmählich den heraufdämmernden Sonntag. Der Hunger, durch die wenigen Lebensmittel nur notdürftig gestillt, macht sie etwas kraftlos. Sie schläft bald wieder ein. Am Montag früh betritt ein Feuerwehrmann als erster das Atelier. Und steht plötzlich vor einem Bett. in dem sich eben eine schöne Frau den Schlaf aus den Augen reibt! Das gab natürlich ein riesiges Halloh unter den anrückenden Arbeitern und Schauspielern, wohingegen die arme Dina versicherte, daß dieses Wochenend nicht eben nach ihrem Geschmack gewesen sei. Was denn auch teilnahmsvoll kein Mensch bezweifelte. Die„Nagelen“ Von Reimmichl Wie sehr der nun siebzigjahrige Volksdicher Reimmichl in allen Satteln des Geschich tenerzahlens gerecht ist. das zeigt wohl diese dyllische Anekdote aus dem in vielen Teilen auch ernsten Buch„Im Tirol drin.“ Diese Geschichte reicht in die ältesten Studentenzenen zurück, die der Schreiber noch denkt. Weil ihm der Pips(Pius). von dem die Geschichte handelt, selbst den bergang erzählt hat, kann er die Sache aus ührlich wiedergeben. Wenn der Pips mit den anderen Wissenschaften seine dicke Freundschaft geschlossen hatte, so heate er für eine nicht nur Zuneigung. sondern Leidenschaft; das war die edle Botanik. Für alles, was da Wurzeln bildet und Knospen treibt. was grünt und blubt anf Erden, war der Wins begeistert. Eines hatte er an der Erschaffung der Welt auszusetzen. daß der liebe Herrgott nicht den ganzen dritten Tag dazu verwendet. Gras. Kräuter und fruchtbare Faume zu schaffen. Alles. was keimt und sproßt im Pilanzenreich, von der mächtigen Tanne bis zum kriechenden Hühnerdarm, von der glühenden Rose bis zum schwarzen Erdapfel, alles hat der Pips in lein Herz geschlossen. Berg und Tal durchstreifte er und ganze Korbe voll Gras und Kräuter trua er in seine Wohnung Eine besondere Vorliebe hatte der Pips für die Nagelen“(Nelken); aber die Studenten nannten ihn deshalb auch den„Nagele=Pips“. Lebte zu selbiger Zeit im Studentenstädichen, wo der Pips seine Studien nicht machte, auch ein ehr lamer Gerbermeister. Schlucker mit Namen. Meister Schlucker war die Gutmütigkeit selber. freundlich ac zen jedermann eine Menge Studenten verköstigte er täglich. Aber der Schlucker hatte auch seine bösen Stunden und dann konnte er techt grießarämig und bärbeißig, ja katzenarob sein. Nun gehörte der Schlucker auch zu den ganz närrischen Blumenliebhabern, alle seine Fenster waren dicht besetzt mit Blumentöpfen. am ganzen Haus glühte und blühte es Die schönsten„Nagelen“ besaß der Schlucker: sie waten fast so groß mie eine Hand und ihr süker Duft durchwehte das ganze Sträschen Vor des Schluckers Haus spazierte der Pips tag lich auf und nieder und richtete seine begehrlichen Elicke nach den Fenstern, wo die„Naaelen“ lieblich vinkten und füß herunterdufteten. Schon lange dtate er den Plan. mit dem Schlucker anzuknüpfen Endlich glaubte er, die richtige Ansprache ausge Augelt zu haben. und eines Tages machte er sich an den Schlucker heran. Dieser hatte aber zum Unglück zant seinen allerböfesten Taa. weil ihm von einem tudenten ein arger Verdruß bereitet worden dat Der Pips 3og sein Käppchen. verbeuate sich ein läuberlich und begann dert Schlucker, Ihr habt prächtige Nagelen. so Gone Nagelen wachsen sonst im ganzen Land nit.“ Springaiktia schaute der Schlucker den Studen ten aus seinen kleinen Aeuglein an. dann knurrte er: Was geh'n dich meine Naaelen an? Du hast n nit gepelat." sell nit.“ erwiderte der Student.„aber i hab die Blumen närrisch gern. Dürft ich nit bitten um tin paar Nagelen?“ Der Gerber wurde puterrot. die Augenbrauen hinauf und schnaubte:„Was. Nagelen?' Nagelen hast du wohl unter der Nase. Ronbub, oder in deinem Lateinheft, wenn der orbiehsor die rote Tinte nicht mehr aufbringt, um deine Bocke zu märkeln.— Ja. bist gewiß auch cner von den gottvergessenen Lotterstudenten. de" Aber. Herr Schlucker. das geht Euch nichts an.“ Feherkie der Pips. nich wollte Euch einen Nagelabkaufen, weil ich ihn der Schwarzen Mutterwoites schenken möcht; ich hab' ein Anliegen.“ Auch diese Lüge half nichts, der Alte wurde nur noch wütiger. Die Schwarze Muttergottes“, schrie er.„die ist on. wenn sie von dir nichts sieht„du Windbeutel. verdrehter' Ja. so haben sic's. diese Lotterrubenten: Fuchsen einem das Geld heraus, lassen le Bucher hübsch fein rasten und fragen das ganze nach keinem Heiligen; wenn's dann zur Prüann kommt und menn ihnen der Bach ins Maul innt. dann treten sie die Kirchenbäden völlig durch. ann sollen alle Heiligen g'rad' auf ein Bankl heronen und den Herren Studenten aufwarten“ un wurde der Vins auch fuchtig:„Schlucker“. e. er.„das geht Euch alles einen Schmarrn. an. dabt mir nichts geschenkt, und ich hab' Euch nts abgebettelt, möch“ auch nichts von so einem edernen Schlucker und Häuteabschaber.“ werber hob seinen Stock. es war höchste ei für den Pips, daß er das Weite suchte Aber er brütete Rache und die Nagelen muß ich haben.“ sagt er, wenns Paris kostet" Er hatte bemerkt, daß der Schlucker seine Bluenrohie auch zur Nachtzeit am offenen Fenster ließ und darauf baute er seinen Plan.— Gerbers Haus vorbei patrouillierte der camtwachter rief die Zeit aus und bog dann um dn in die nächste Straße Kaum war er verowunden, huschte eine dunkle Gestalt von der anZeite her und stellte vor des Schluckers Hause er auf. Das war der Pips.— Die Nagelen himmlisch, und der Pips meint, er sehe sie m Dunkeln der Nacht rot glühen. Schnell m e. die Leiter hinan. holt einen Nagelstock hereinen zweiten und will sich mit der Beute savonmachen... Doch aller auten Dinge sind drei “ neigt noch einmal in die Höhe. Kaum ist er viner auf dem Pflaster schwere Tritte. Er se Blucht ergreifen, aber es ist schon zu spät. den die Leiter schreitet ein Mann. in dem der senne seinem Entsetzen den Stadtwächter er sech arme Pipo rührt sich nicht: er dachte:„Viela halt mich der Mann des Gesetzes für eine gera die der Gerber zum Trocknen aushangt. sprach eine tiefe Bakstimme von unten: ist da?" er Pips hielt den Atem an „Im Namen des Gesetzes, herunter!“ Der Pips regte sich nicht. Da droben wachsen sonderbare Aepfel.“ sagte jetzt der Mann der Ordnung,„wollen einmal schürteln vielleicht fallen sie herunter.“ Schon zerrte er an der Leiter. Nun stöhnte der Pips. I komm schon, i komm’ schon"" Ab. gar reden tun diese Früchtchen.“ kicherte der Wachter des Geletzes Langsam stieg der Pips herunter. Drunten faßte den Studenten tut er viel Gutes. Beim Schlucker hab' ich den besten Kosttag in der ganzen Woche. Morgen feiert der Herr Schlucker Namenstag, und da hab' ich ihm wollen eine Freud' machen und ihm ein paar Blumenstöcke auf sein Fenster stellen. Sch'n Sie. drei hab' ich bereits hinaufgestellt; bitte, darf ich nicht diese zwei auch noch hinaufstellen?" Dabei wies er auf die zwei am Boden stehenden Blumentöpfe. „Nein.“ herrschte der Mann der Ordnung,„sofort die anderen auch herunter! Alles, was einem Ständchen oder einer Präsentierung gleichsieht, ist zur Nachtzeit verboten und gilt als Störung der Nachtruhe. Ich muß über die Ruhe wachen“ „Ich bitt'. ich bitt'“ heuchelte unser Pips. Adolf hiller veim Staatsakt in der Walhalla Am Sonntag wurde in der Walballa bei Regensburg im Rahmen eines feierlichen Staatsaktes die Buste des großen deutschen Komponisten Anton Bruckner enthüllt. Die Feier erhielt ihre besondere Bedeutung durch die Anwelenheit des Führers, den unser Bild in der Walhalla vor der Buste Bruckners zeigt. Am Nachmittaa hielt Adolf Hitler vor den Ostmarkkämpfern in Regensburg eine bedeutsame Rede. über die wir ausführlich berichtet haben.(Presse=Photo M) ihn der Polizeimann an Rockkragen und schrie: „Wie heißt man?“ „Florian Fuchsberger.“ Was ist man?" Student!“ „Was treibt man hier?— Einbrechen?“, „O beileibe im Gegenteil!“ „Was im Gegenteil!“ „Seben Sie. Herr Nachtwachter,“ erklarte der Pips.„da droben wohnt der Herr Schlucker, das ist ein lieber, wohlmeinender Herr, und namentlich „Nein, augenblicklich die Stöcke herunter,“ befahl der Wachmann. Der Pips holte also die noch übrigen drei Blumentöpfe, er seufzte in einemfort: „Schad', schad'! Der Herr Schlucker hätt' eine Freud' g'habt, das wär eine Ueberraschung gewesen!“ „Nimm' deine Spräucher und marsch ins Bett! kommandierte der Wachmann und trug die Leiter fort: der Pips aber trabte mit seiner Beute nach Hause. Filmstar über Wochenend gefangen! Im Atelier eingeschlafen und dann vergessen— Die große Ueberraschung des Feuerwehrhauptmannes. Eistree in der Nahe von London ist das englische Hollywood. Hier haben die gronen Filmgesellschaften ihre Ateliers errichtet, und eins dieser Ateliers ist dieser Tage der Schauplat eines nicht alltäglichen Ereianisses geworden Ein kleines Schläfchen... Grell und stechend scheint die unbarmberzige Sonne auf das Atelierdach nieder. Regisseur. Schau spieler, Beleuchter und Arbeiter schleppen sich nur noch mit äußerster Mühe dahin. Aber der Tag muß ausgenunt werden, jede Minute ist kostbar. „Achtung— Aufnahme Der Apparat surrt Die Szene läuft ab. Wie das Drehbuch es vorschreibt. seuert der„Held“ einen Revolver ab. die Heldin sinkt nieder, läßt sich auf ein Ruhebett fallen Schluß!“ bestimmt der Reaisseur. Er ist mit der Aufnahme nicht zufrieden. Sie hat nicht so geklappt. wie er es sich vorgestellt dat. Also Wiederholung Aber da wird er darauf aufmerksam gemacht, daß es inzwischen schon spät geworden ist. Die Komparsen haben bereits Anspruch auf Bezahlung von Ueberstunden. Der Regisseur läßt sich erweichen. Er bricht die Aufnahme für diesen Tag ab. Der nächste Taa ist ein Sonntag. Aber übermorgen früh wird die Arbeit weitergehen. Die Schauspielerin, die bei der letzten Aufnahme programmäßig„erschossen" wurde, ist einstweilen auf dem Ruhebett liegen geblieben. Sie ist ja so entsetzlich müde...! Nur ein Viertelstündchen einmal die Augen zumamen dürfen, ein ganz klein biß chen schlafen. GEefangen im Atelier! Als sie aufwacht. ist es rings herum vollkom men dunkel Sie richtet sich auf. begreift endlich, dan sie sich hier im Filmatelier befindet und tastet sich lanasam zu einem Lichtschalter. So. nun brennt menigstens eine einsame Glübbirne In ihrer Tasche findet sie eine Zigarette. Und dann überlegt sie, was eigentlich geschehen ist Sie ist eingeschlafen, und man hat sie übersehen und vergessen So viel stoht'est. Aber wie kommt sie hier wieder heraus? Sie wandert durch das menschenleere Atelier zur Tür. Die Tür ist verichlossen. Sie wandert weiter und entdeckt ein Telenbon Aber als sie den Hörer abnimmt. kellt sie Jegleich fest, daß der Apparat strom og ist. Er ist über Sonntag nach dem Büro umgestellt Sie blickt sich um. Vielleicht durch das Fenster? Aber die Fenster des Ateliers liegen hoch oben unter dem Dach. Unmöglich, da heraufzukommen. Ob man wenigstens ihr Verschwinden inzwischen „Mädchen mit der Kahe In Chemnitz wird am 29. do Mto. die Ausstellung des„ditfswerko der deutschen bildenden Kunst“ erofinet. Diese Ausstellung albt einen interessanten Ueberblick über das Schaffen unserer Künstler. Unsere Aufnahme seint eine der zahlreichen Ausstel lungsstücke. und zwar das Oelbil des Verliner Malere Geora Eb mig„Mädchen mit Katze“. (Scherl=Bilderdienst=M.) V. 2 91. ** r. * 7 (15. Fortsetzung) „Schlußfolgerung?“ fragt Bert.„Stellen Sie sich einmal vor, ich komme zu Geheimrat Keßner und sage, ich möchte Ihre Tochter heiraten, Herr Geheimrat. Was meinen Sie, was Grits Vater von mir für einen Begriff bekommt. Nein, so geht das nicht. Ich habe zu lange das Leben als eine Angelegenheit angesehen, die man irgendwie schaukeln kann. Jetzt habe ich kapiert, das Leben ist anders, das ist eine verflucht schwierige Geschichte, da kommt man nicht mehr mit so ein paar Jonglierkünsten durch. Und ich will es auch nicht.“ sagt er plötzlich hart.„Entweder ich erreiche etwas und überzeuge Grit und diesen Domneck und was da sonst noch an Verwandtschaft herumwimmelt, daß ich etwas bin, oder es muß Schluß sein. Es ware ja nun vielleicht leicht, zu Grit hinzugehen, und sie würde mir vielleicht auch glauben, aber ich kann das nicht. Das geht alles zu schnell. Vorgestern glaubte Grit und gestern glaubte sie nicht, und nun glaubt sie schon wieder. Wenn morgen dieser Dr. Domneck kommt und ihr wieder den Kopf heiß macht, vielleicht ist sie dann wieder schwankend. Ich habe ihr doch durch nichts bewiesen, daß ich etwas bin und etwas sein will. Und die Geschichte mit Oerdeli ist ja wirklich nichts besonderes empfehlenswert.“ „Nee,“ sagt Colmans überzeugt,“ das ist sie ja wirklich nicht.“ „Da sagen Sie es selbst, Herr Colmans.“ „Und ich kann gar nichts für Sie tun?“ „Doch, Herr Colmans, indem Sie mich engagieren und mir eine ehrliche Arbeit geben Und indem Sie Grit gegenüber nichts verlauten lassen, was ich bin und tue.“ Aber das bringt Kurt denn doch nicht fertig. Wenige Minuten, nachdem Bert gegangen, bestellt er Verbindung mit Grit. Seitdem Bert ins Unbekannte entschwunden ist, ist eine dumpfe Bedrückung in Grit. Es ist nicht nur die enttäuschte Liebe allein, es ist vor allem die Erbitterung der Scham und das Allerschlimmste: Sie kommt und kommt über diese Liebe nicht fort So ist Grit in sich durch ihren Kummer vollkommen vereinsamt und abgetrennt von ihrem früheren Leben. Abgetrennt auch von Georg, der sehr bald erkannt hat: Die Sache mit Bert Gaudow hat Grit nicht näher zu ihm herangeführt, sondern unabänderlich von ihm fort. Seine Kalkulation ist ein Fehlschlag gewesen. Das kränkt seinen Ehrgeiz ebenso sehr wie der Verlust Grits ihn selbst. Zum ersten Male, daß er spürt: Arbeit und Erfolg ist nicht alles auf der Welt. Es gibt noch etwas, das jenseits der Logik steht, und das ist es, was Grit ihm verkörpert hat In diese Verfassung Grits hinein platzt Kurts Anruf aus Berlin. „Grit, hier Kurt“, hört sie und dann, ihr Herz setzt aus, ich habe deinen Herrn Gaudow gesprochen. Jawohl, gesprochen. Was? Natürlich lebt er. Warum soll er denn nicht leben? Er hat doch noch das jugendliche Alter dazu. Was er mir gesagt hat? Will ich lieber nicht verraten. Nein wirklich, es ist vorläufig gefünder für Euch beide! Wie ich ihn finde? Danach darfst du mich nicht fragen. Ueber junge Männer weiß ich nicht so recht Bescheid. Was? Wie bitte? Ich soll keine Witze machen? Liebe Grit, eher sterbe ich. Und das wirst du doch nicht wollen, überhaupt nachdem ich mich mit Herrn Gaudow so nett angefreundet habe. Ob ich ihn für einen schlechten Menschen halte? Aber Grit, was denkst du von meines Vaters Sohn? Ich habe dir doch eben gesagt, er ist mein Freund. Wie? ich fürchte Grit, da hast du's erst mal versiebt. Natürlich war das ein Mißverständnis. Du hättest ruhig ins Zimmer gehen und die junge Dame einmal fragen sollen. Ob man es einrenken kann? Ich hoffe, Grit. Aber so schnell geht das nicht. Ich kann dir nur versprechen, ich werde die Sache weiter beobachten, und sowie ich denke man kann etwas tun, werde ich es dir sagen Ob du mich treffen sollst? Zwecklos, Grit, ich fahre noch heute nach Frankfurt, und Gaudow ist bereits auch auf dem Sprunge weiterzureisen. Wohin? Ich darf nicht, Grit, und du solltest mich nicht drängen.— Dem Manne ist bös mitgespielt worden, der muß sich mal erst wieder finden „Kurt.“ sagt Grit flehend, aber es kommt so leise, daß der Freund es nicht hört, und dann ist ein Sausen und die Stimme des Telefonfräuleins, die trennt. 12. Kapitel Die Angestellten des Hauses Oerdeli fühlen, irgend etwas ist mit dem Chef los. Die unbedrückte Klarheit seiner Anordnungen ist einer nervösen Unrube gewichen. Vermutlich hängt das mit diesem Auftritt zusammen, von dem der Portier geradezu verstört berichtet hat. Und so ist man nicht erstaunt, als Lorenz Oerdeli plötzlich alle Pläne wegen einer Geschäftsreise über den Haufen wirft und den Prokuristen Nöthmann nach Lyon schickt, während er selbst für ein paar Tage privat verreist. Das ganze Haus Oerdeli steht gleichsam Kopf Noch nie, solange man denken kann, hat Oerdeli eine Verhandlung wie die mit den Leuten in Lyon einem andern Menschen anvertraut. Und als Oerdeli im Zuge Richtung Deutschland sitzt, begreift er es selbst nicht. Aber er hat es nicht mehr ausgehalten. Hin= und hergeworfen von Fragen, Wünschen, Zweifeln hat sich ihm das Bild Bäxbes bald verdunkelt, bald wunderbar erhellt. Und dieses Unsichere hat sein Verlangen nach ihr ins Qualvolle gesteigert. Es gibt keine andere Hilfe, man muß selbst sehen und wissen. Stuttgart muß er den D=Zug verlassen und auf die Lokalbahn Richtung Urach-Schwäbische Alp warten. Diesmal aber vermag Stuttgart ihn nicht zu verlocken. Das erste Mal, daß er hier nicht bleibt. Eine andere Lockung trerbt ihn weiter, er fühlt zum ersten Male eine Gegenwart so bedrängend, daß sie die wehmütige Süße der Erinnerung besiegt. Bärbe ist Gegenwart und Stuttgart auf einmal Vergangenheit. Originalroman von Germann"We WAIR IDIEIR WIE CE Nachdruck (15. Fortsetzung.) „Ich war heute mittag bei deiner Mutter“, sagte er,„um zu fragen, wann du von Norderney zurückkommst. Da erfuhr ich, daß du schon seit zwei Tagen hier bist!“ „Ja..,“ antwortete Christa verlegen. Er ging neben dem Mädchen her. Sein Gang hatte etwas Eckiges, Fahriges; seine langen Arme schlenkerten hin und her. Er hatte eine vornübergebeugte Haltung. „Nun erzähle einmal, wie es in Norderney war!“ bat er. Christa mußte sich erst darauf besinnen, was Ungerer sie gefragt hatte. Widerstrebend antwortete sie: „Was gibt es da viel zu erzahlen— Es war schön— ich habe im Meer gebadet— und bin viel spazieren gegangen——“ Verwundert sah Ungerer sie an. „Das klingt ja nicht gerade begeistert!“ Er lachte kurz auf.„Ich habe es dir ja gleich gesagt: es geht nichts über unsere Berge! Du hättest wahrscheinlich besser getan, wenn du statt ans Meer ins Gebirge gegangen wärest!“ Christa sah starr vor sich hin. Es entstand eine kurze Pause, dann sprach sie langsam, schwer: „Ja, es wäre besser gewesen...“ Ungerer hörte den fremden, spröden Klang in ihrer Stimme. Betroffen blickte er Christa an. Er sagte aber nichts. Als sie vor Christas Haus angelangt waren, fragte er: „Darf ich noch für ein Weilchen mit hinaufgehen?“ Christa wäre zwar jetzt lieber allein gewesen; aber sie wollte dem Freunde die Bitte nicht abschlagen. „Selbstverständlich, Franz!“ Die Wohnung, die sie betraten, war klein, aber behaglich. Hübsche Möbel und geschmackvolle Bilder zeugten von einstigem Wohlstand. Frau Rojahn, die den allzufrühen Tod ihres Mannes, eines hoffnungsvollen Architekten, nie verwinden konnte, war von schmächtiger ganz Gestalt. Sie hatte feine, durchsichtige Züge; etwas Stilles, Verhaltenes war in ihrem Wesen. Sie küßte ihre Tochter, und zu dem Musiker sagte sie freundlich: „Haben Sie Christa doch noch getroffen?“ „Glück muß man haben. Frau Rojahn!“ erwiderte Ungerer und ließ eh in einen breiten Sessel fallen.„In der Leopoldstratze habe ich Christa ganz unerwartet entdeckt!“ Frau Rojahn wandte sich wieder ihrer Tochter zu:„Es ist ein Brief für dich gekommen, Christa! Er liegt auf dem Schreibtisch!“ Erschreckt fuhr Christa zusammen. In ihren Augen zuckte eine Angst auf Hastig ging sie zum Schreibtisch. Da lag ein Brief. Mit großer, markanter Schrift war die Adresse geschrieben. Sie hielt den Brief in der Hand. Ein Bangen war in ihr. Nun wandte sie den Brief um. Sie las den Absender... und wurde glühend ror. Als brenne sie der Brief in den Fingern, ließ sie ihn fallen. Sie riß sich zusammen. Die anderen sollten nicht merken, was in ihr vorging. Ihr Gesicht war ganz starr, als sie wieder an den Tisch trat. Frau Rojahn brachte das Essen und lud auch Franz Ungerer ein, an der Mahlzeit teilzunehmen. Christa brachte kaum einen Bissen über die Lippen. Immer wieder irrten ihre Augen zum Schreibtisch hin, wo der Brief lag. Sie zürnte sich. Was ging der Brief sie an?— Kam er nicht von einem Menschen, der ihr heute ganz fremd war? „Du ißt ja gar nichts, Christa!“ sagte Frau Rojahn mit leisem Vorwurf. Franz Ungerer, der es sich gut schmecken ließ. meinte in gutmütigem Spott: „Sie zehrt wahrscheinlich noch von den Erinnerungen an Norderney!“ Als er aber Christas wehem Blick begegnete, schwieg er betroffen. Frau Rojahn war in die Küche gegangen. Um die verlegene Stille, die immer wieder eintrat, zu brechen, erzählte der Musiker Christa von seinen Arbeiten der letzten Wochen. Er hatte wieder einige neue Lieder geschrieben und den zweiten Satz seiner Sinfonie, an der er seit einiger Zeit arbeitete, vollendet. „Soll ich dir den Satz vorspielen?“ fragte er Christa. Er ging zum Klavier und begann, das Adagio zu spielen. Sein Kopf war etwas zurückgelegt, als lausche er den Tonen, die in ihm sangen. In seiNur zwischen zwei Zügen wandert er durch die Stadt, mehr um die Zeit hinzubringen, als um Früheres zu suchen. Sein Blick fällt beim Schlendern durch die große Spiegelscheibe eines Kaffeehauses. Er zuckt zurück, dort drinnen sitzt der gelbe Amerikaner, lutscht an einem Eisgetränk Wie auf einem sich geisterhaft abrollenden Film sieht Lorenz Oerdeli noch einmal alles vor sich, die Reise damals, das kleine hilflose Mädchen, diese unmöglichen roten Geranien am Hut, dann die elegante Dame mit dem weißen Fuchs und dem grünen Auto.„Ich schäm mich sonscht“ hat sie gesagt, als er sie gefragt hat. Nun, er wird bald wissen, ob sie sich schämen muß, das heißt, mit dem Verstand wird er es wissen. Sein Gefühl sagt das Gleiche, was dieser rabiate Bert Gaudow ihm zugeschrien hat:„.. das anständigste Madel der Welt!“ Mr. Fields ist mit seinen Gedanken gerade sehr weit von hier, wie Lorenz Oerdeli mit einem kurzen„Verzeihung, ich möchte Sie wegen Fräulein Nägele sprechen!" ihm gegenüber Platz nimmt. Der Amerikaner starrt ihn an. Kann der Deutsche da ihm gegenüber Gedanken lesen, daß er ohne alle Vorbereitung plötzlich Bärbes Namen nennt? Woher kennen Sie Miß Barbe?“ fragte er, nachdem er sich etwas erholt hat. Er ist sehr mißtrauisch, der Mann ihm gegenüber sieht entschieden unfreundlich aus, er hatte ihm den Namen des kleinen Girls hingeworfen wie einen Stein an den Kopf „Wollen wir nicht englisch sprechen?“ schlägt Lorenz vor und fährt gleich fort. auf Englisch mit einer herrischen Ueberwindung: „Ich bitte Sie. erzählen Sie mir von Miß Bärbe. es ist für mich wichtig. Sehr wichtig, mein Herr. Wie geht es ihr2 Gut?“ Fields sieht sich nun den Fragenden genauer an, in den Augen des Mannes da ist nicht nur Zorn. Heftigkeit, da ist auch Angst. Fields ist ein guter Mensch. Schön, warum soll er nicht von der kleinen Miß erzählen? „Ihr geht es jetzt, scheint es, nicht so sehr besonders. Und darum bin ich ja hierhergekommen. Ich habe einen Brief von ihr. Ich will sie berübernehmen, nach den Staaten, ja“— und er lutscht wieder heftig an seinem Strohhalm „Hinübernehmen? Nach Amerika?“ Mr. Fields nickt. Also wollen Sie sie heiraten?“ fragt Lorenz Oerdeli ganz leise und vermeidet es, das gelbgesich tige Gegenüber anzusehen. Mr. Fields sängt an zu lachen seine Zähne entbloßen sich in einer unschönen Weise bis zum Zahnfleisch. Mit Lorenz geht wieder die Wut durch. Was albt es da zu lachen?“ fragt er beitig. Aber Mr. Fields muß noch beitiger lachen: „Heiraten— funnn,— wie könnte ich jemals daran denken, so ein kleines Girl zu heiraten.“ „Herr,“ Oerdeli benat sich drohend vor.“ wenn Sie sich unterstehen Aber nun wird es sogar dem gutmütigen Mr. Fields zu dumm: Was fällt Ihnen ein. Herr“ sagt er drohend. „lassen Sie mich in Frieden. Sie überfallen mich hier mit Fragen über die kleine Miß Bärbe, ich antworte Ihnen, obwohl ich dazu garnicht verpflichtet bin, und nun wollen Sie mir vorschreiben, ob ich Miß Bärbe mit nach den Staaten nehmen soll oder nicht? Heiraten? Das wäre gerade. als ob ich meine eigene Tochter heiraten sollte.— Wenn ich nochmal hatte heiraten wollen, dann hätte ich nicht solange zu warten brauchen. Heira ten. so ein kleines Girl, so ein Baby! Ja. wenn ich noch so jung wäre wie damals mit Mand“ Verzeihen Sie“ Lorenz wird es nun doch wirr im Kopf.„wer ist Mand?“ Meine Frau.“ schreit Mr. Fields ko wütend daß die Leute an den Nebentischen aufsehen,„das nem Antlitz, das sonst meist einen überlegenen und spöttischen Ausdruck hat, war nun ein weicher Schein. Zart glitten die langen, knochigen Finger über die Tasten. Eine innige, wehmutsvolle Melodie erklang. Eine andere kam hinzu. Sie umschlangen sich, wandelten gemeinsam dahin. Immer reicher, machtiger wurde die Musik, jubelnd stieg sie zu majestätischer Höhe an Dann verklang sie, leise, mild, versöhnend, wie sie begonnen hatte. Christas Hande waren verkrampft. Sie hörte nichts von der Musik, die ertönte. All ihre Ge danken kreisten um den Brief, der wie mit magnetischer Kraft ihre Blicke immer wieder auf sich zog. Wie kanz Peter Hollenkamp dazu, ihr zu schreiben?— War es nicht genug der Schmach, die er ihr bereitet hatte!— Versuchte er, noch weiter sein verbrecherisches Spiel mit ihr zu treiben?— Sie würde den Brief nicht lesen!— Nein!— Niemals!— Er sollte sie nun endlich in Ruhe lassen!—— Sie hatte nicht bemerkt, daß Franz Ungerer sein Spiel beendet hatte. Nun drehte er sich auf dem Klavierstuhl um und blickte zu Christa hin. Da gewahrte er, daß sie mit gesenktem Haupte dasaß und seiner nicht achtete. In schmerzlichem Staunen betrachtete der Mu siker das Madchen. Es hatte doch sonst an seinem Schaffen so innigen Anteil genommen, sich für jede seiner neuen Arbeiten interessiert— und nun, da er das Beste und Reifste, was er bisher geleistet zu haben glaubte, ihr vorspielte hing sie ihren Gedanken nach und kummerte sich nicht um ihn. Er fühlte sich verletzt, zurückgesetzt. Brüsk stand er auf. .m will jetzt nach Hause gehen“, sagte er schroff. Bei seinen Worten fuhr Christa erschreckt in die Höhe. Sie sah Ungerers Augen vorwurfsvoll auf sich gerichtet. „Verzeihe, Franz!“ sprach sie stockend, ver legen.„Ich bin heute etwas unaufmerksam— ich fühle mich nicht ganz wohl—“ Er war sogleich wieder versöhnt. Er ging zu ihr hin und ergriff ihre Hand. „Hast du Sorgen, Christa?—“ kragte er ernst und sah sie durchdringend an. Vor seinen klaren Augen senkte sie ihre Blicke. Da sie schwieg, fuhr Ungerer eindringlich fort: „Du machst einen gequälten Eindruck. Christa Die Ferien sind dir anscheinend nicht gut bekommen!..“ Aengstlich zuckte sie zusammen. Wußte er, wie es um sie stand?— Hatte er es in der kurzen Zeit, die sie beisammen waren, ihr vom Gesicht abge lesen?— heißt, meine verstorbene Frau.“ nun wird er geIn dem gelben Gesicht mit der zuckt es, und auf einmal encernt ra varaa. deli zwar immer noch grotesk. er nicht haßlich Nur traurig und rührend sent mir unendlich viel daran zu evie ren, was es mit Ihnen und Miß Nagele auf f fahren sehen, dann sah ich Miß Nägele ich war einen Abend mit ihr in Berlin zusammen es war ein schöner Abend.“ er stockt,„das heiß der Anfang war schor Zumb nin die Ver änderung mit Miß Bärbe gegenüber der Rei von Stuttgart aus ich konnte mir das alles nies erklären, die Eleganz, das Anto. Ich fragtes aber sie gav mir keinen Anfschluß. ne0 sie schäme sich. Ich kann mir das allea me sammenreimen, das heißt nicht eine ehe Art. verstehen Si? Gre Nun geht Mr. Fields ein Licht auf verzweifelter Brief, ihre plötzliche Flucht von Ber lin damals, er hat ja gehofft, sie dort noch zu n fen, als er zurückkam, etwas Schönes scheint da zusammengebraut zu haben. Und deser wre teufel da vor ihm ist offenbar nicht unbeteiligt dies das Ende seines Versuchs, dem kleinen etwas Freude zu geben? Vielleicht hat er es iel angefangen? „Well.“ sagt er,„ich will Ihnen gerne es ist alles wahr.“ Lorenz Oerdeli erwartet im Innern e ist seit seiner Reise nach Berlin#gentich ne mehr gegangen. Und nun hört Lorenz Oerdeli Geschichte von Mr. Fields, eine Geschichte wie den amerikanischen shortstories, sehr rührend beinahe unglaubhaft. Von der Kindheit Mr. Fields und seinen 6 tern, die aus Süddentschlandmander k. Von der Sehnsucht der Eltern nach dem klen alten Hause in Urach. in dem ihre Vorfahren lebt. Nun, die Eltern sind norben und e ihre Heimat nicht mehr wiedergesehen. Er e John Fields, ist ein reicher Mann geworden n eines Tages ist er hinübergefahren nach Um um das alte Häuschen sich anzusehen. Die Mun Giebel und den winkligen Treppen. Aber wie es gesehen hat, dieses kleine, verträumte Stadtt da hat es ihn gepackt. Plötzlich ist ihm der Geden unerträglich geworden, seine alten Tage in der Höllenlärm einer amerikanischen Stadt zu veutrn gen. Und so hat er denn das Häuschen des hemn Gotthold Nägele gekauft, um später dorf seinen Lebensabend in Rube beschließen zu nen. Und nicht nur das Häuschen, auch die Leu chen haben ihm dort so gut gefallen Weils rührend altmodisch waren und nicht das gerinz von Busineß verstanden. Wenn zu ihm Je Fields, so ein spleeniger Amerikaner gekomm wäre und das Häuschen haitte haben wollen hätte ordentlich dabet verdient, und das wäre 6 sein gutes Recht gewesen. Aber der alte Nagele aarnicht daran gedacht, ihm einen hohen Preie zuverlangen. Da hab' ich mit den beiden vereinbart daß wohnen bleiben durfen," schließt Mr. Fieldich habe vorläufig noch viele Geschäfte in den Sie ten und in Europa zu erledigen. Und für alla Anständigkeit habe ich der kleinen Miß angehem sie könnte sich etwas wünschen. Und was Sie hat sie sich gewünscht?“ Ein Auto.“ sagt Lorenz atemlosein als Dame?" Fortsetzung folgt Sie raffte sich auf. Ein gezwungenee irrte um ihre Lippen. „Ich bin die Arbeit noch nicht wieder gewoan erwiderte sie leichthin,„nun fühle ich mime müde“ Ungerer war von ihrer Antwort nicht un zeugt, aber er wollte nicht weiter in sie bringen. „Wie ware es, Christa, wenn wir am Sonn einen Ausflug machen würden? Wir fahren Starnbergersee und rudern!“ Beste für sic. Wenn sie hinauskam in die Ne die sie so sehr liebte, geriet sie auf andere ken! Da wurden die dummen Grundaheim immer mieder peinigten, am sch weichen. „Ich gehe gerne mit, Franzl „Das freut mich, Christa!“ sagte er herzlich vrente ihr zum Abschied die Hand. Christa hörte, daß er noch in die Nume und mit ihrer Mutter einige Worte sprach klappte die Korridortür zu. Bald darauf kam Frau Rojayn Zimmer.„Warum sitzest du im Dunkel. Cmne fragte sie. Christa erhob sich schwerfallig und schalten ee Licht ein. Frau Rofahn begann. Strümpe stopfen; auch Christa holte eine HandariSie sprachen beide nur wenig. Aber der Mutter gingen immer wieder in muri zu der Tochter hin. Sie fuhlte, daß Chr etwas litt, das sie ihr zu verbergen Unvermittelt erhob sich Christa „Ich bin sehr müde, Mutter, und Bett gehen!" „Es ist recht. Schlafe gut, Christa Als Christa schon unter der Turc Zimmer stand, rief ihr die Mutter deg, nath.„Winst du den Brief nicht „Ach so... sagte Christa verlegen den Brief an sich.„Gute Nacht! Nun war sie endlich allein! Sie mrsg Kun mn l länger mehr vermocht, den langer meyr vermocht, en ihrer Mutter ein gleichmütiges Gesich Ihre Kraft war zu Ende an wu a Sie sank auf einen Stuhl nieder ur Stubl nicoc u vergangenen Tage, das mit ane Araft zuruckgedammt hatte, brach aufe l e sammerte wild. Den Brief Peter Hollenkampe ms immer in der Hand Ese alle War wieder aufgerissen verzweifelter als se. *Mit einem Jal hatte sich das Schwu Sitzung dieser Period Untersuchungshaft vo rige Emma Pr. aus Kind, ein Madchen, g brennenden Küchenher kommende Personen z Brandwunden bedeckt Die Angeklagte wur vor dem Küchenberd darauf ist das Kind 1 an den Folgen der storben. Die grauen 9. Dezembe terließ in de Sie war frü dem niema zaute. Nach Verl wurde auf Antrag des lichkeit ausgeschlossen. Die Angeklac Jahres im Hospital v pait genommen Sie enen jungen Mann Auf seinen Wunsch tr des öfteren. Der M. er mit ihr gemeinsam Nachdem es zu intimen folgen blieben. zwische Uerzllicher J über Beri Die Deutsche Gesell furt a. M., und die“ chaft in Bochum veranste bis zum 14. Juli do. dungskurs über Berufs tigung der vom 1. Apr= Vetordnung des Reichsn Die neue Verordnu rungen gegenüber den die Versicherung von Be= ders auf dem Gebiete Rücklicht auf die! mankheiten für die A haben. veranstalten die beitsschutz und die Aerzl Bochum für die Aerzte d dustriegebietes eine Reil Sund unserer Kenntniss talten Gewerbekrankheit reien sollen, wie sich d nimittreten der neuen In dem Fortbildungs Mittwoch, den 16. Jumi Ministerialrat Dr. 8 krankheitengesetze der seit dem 1. Verordnung“". Nr. di Biasi, Bochu Begutachtung der Schere Asbestost Mittwoch, den 23. Juni Prof. Dr. Joetten, 9 GGesteinsstaubes fi lungenerkrankung Prof. Dr. Reichmann und ihre Bequtad Mittwoch, den 30. Juni Prof. Dr. Friboes, erkrankungen". Dr. Böhme. Silikose und die lammentreffen.“ Mittwoch, den 7. Juli 1 Oberregierungsrat D kungen durch Koh Prof. Dr. Bürllle=de kungen der Mus — durch Arbeiten mi Mittwoch, den 14. Juli Prof. Dr. Baader, 2 Blei oder seine V Bergassessor Leidenro zur Verhütung de Die Vorträge finden Jochum. Wittener Str. natt. Die Teilnehmen Vortragereibe 7.— RM. cbend 2.— RM. Teilneh des Betrages durch die 2 Wittener Str. 61. or Berinn der Vorträg= Einzelheiten werden ger Ademie unentgeltlich ve Ein Sportplau fü Mu bei Langendreer ist Sportplatzes für die S2 alie erforderlichen Einrich Der Reichesportführe Juli findet in Reichsbu Crimalia marse ie Kreis unter der ter den Augen det chammer und Osten. m der Borlerbeider rbeitslagung de en Arbeitsdienstes. Ar in Schwelm die F lanern des Arbeitedi .. einer Arbeitstagi Bezrkefuhrerin teilnal Themen Sport und 2 mun an die Tagung be Pneinam die Ausstellin rstorbene Frau,“ nun wird er ge= ben Gesicht mit den Pierdezahn aurig und rührend. ir unendlich vie. daran u eri Ihnen und Mn aeie am4 nz Oerdeli bittend.“ ich hab 21 en von Stuttgart nach Berlin a inn sah ich Miß Nagele in Berl bend mit ihr in Berlin zusammen öner Abend.“ er stockt Miß Bärbe acgenube= der aus ich konnte mir das alles nie eganz das Anto. Ich fragte ir keinen Aufschluß. 1 Sie?“ Nr. Feds ein richt auf. Bärb ickkam. et braut zu haben. Und dieser Fra m ist offenbar nicht undet seines Versuchs, dem kleinen 6 st er,„ich will Ihnen gerne Ihnen verrückt vorkommen, t. seli erwartet im Innern eigent res als etwas Verrücktes. Nor Reise nach Berlin#gentlichne Und nun hört Lorenz Oerdel hen shortstories, sehr ruhrend bhaft. idheit Mr. Fields und seinen Urach. in dem ihre Vorfahren Eltern sind gestorben und bee cht mehr wiedergesehen. Er ex ein reicher Mann geworden hinüberanen nach l nöchen sich anzuseben. Die M. senug geschdert, mit dem loms kliaen 2n. Aber wu dieses kleine, verträumte Sta packt. Plonlich ist ihm der Ger vorden. seine alten Tage u r amerikanischen Stadt zu ve er denn das Häuschen des e gekauft. um später dort wend in Rube beschließen z nur das Hauschen. auch die 2 isch waren und nicht das ger erstanden. Wenn zu ihm spleeniger Amerikaner gekom Häuschen hatte haben wollen. dabet verdient, und gewesen. Aber der alte Nagele jedacht, ihm einen hasen Preis mit den beiden vereinbart daß durfen," schließt Mr. Fieldl de g noch viele Geschäfte in den Si opa zu erledigen. Und für all be ich der kleinen twas wünschen. Und was. men gewünscht?“ saat Lorenz atemlos Lein 8 (Fortsetzung auf. Ein gezwungenes Lache en. beit noch nicht wieder gewoan hin,„nun fuhle im mim etm on ihrer Antwort nicht ube te nicht weiter in sie dringen. Christa, wenn wir am hen würden? Wir rudern" e. Ja. das war vielleict n sie hinauskam in c. geriet sie auf andere Gee die dummen Grubeleien, de eder peinigten, am schneu mit, Franz!" Christa!“ sagte er derzlich schied die Hand. an er noch in die Aus d ter einige Worte sprach. 1 rtür zu. im Frau Rojahn weder sitzest du im Dunkel, Chrim h schwerfallig und schaltett Rofahn begann. a holte eine Handarbeit be de nur wenia. Aber died immer mieder in stillerSie fuhlte, daß ihr zu verbergen tram voh sich Christa nüde. Mutter, und mocht hlafe gut, Christa! on unter der Ture gu ihr die Mutter verwun Brief nicht mitnenmen. ste Christa verlegen Gute Nacht!“ dlich allein! Sie ocht, den forschenden leichmütiges Gesicht Ende. en Stuhl nieder. Das das sie mit überme it hatte, brach aufe iebe, die sich verraten Hollenkampe hielt h n Er hatte alle Man Iohrien bie risetzung soch Grauenvolle Kindestötung vor dem Schwurgericht * Mit einem Fall grauenhafter Kindestötung hatte sich das Schwurgericht in seiner letzten dieser Periode zu befassen. Die aus der Uziersuchungshaft vorgeführte Angeklagte 21jäh rige Emma Pr. aus Bochum war beschuldigt, ihr Lind. ein Mädchen, gleich nach der Geburt in den brennenden Küchenberd geworfen zu haben. Hinzukommende Personen zogen das über und über mit Brandwunden bedeckte Kindchen aus dem Feuer. Die Angeklagte wurde in bewußtlosem Zustand vor dem Küchenberd liegend aufgefunden. Tags darauf ist das Kind unter unsäglichen Schmerzen an den Folgen der schweren Brandwunden gesorben. Die grauenhafte Tat trug sich in der Frühe des 9. Dezember 106 zu. Die junge Angellagte binterließ in der Verhandlung einen guten Eindruck. Sie war früher ein fleißiges, untadeliges *Schen, dem niemand eine so verwerfliche Tat zute. Nach Verlesung der schweren Anklage wurde auf Antrag des Staatsanwaltes die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. Die Angeklacte hat bis in den April dieses Jahres im Hospital verweilt und wurde dann in hait genommen Sie lernte um Weihnachten 1935 enen jungen Mann in Bochum=Hamme kennen. Auf seinen Wunsch traf man sich in der Folgezeit des öfteren. Der Mann erklärt wiederholt, daß er mit ihr gemeinsam durchs Leben gehen wolle. Nachdem es zu intimen Beziehungen, die nicht obne ffolgen blieben, zwischen beiden gekommen war, erUerzklicher Fortbildungskursus über Berufskrankheiten Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsschutz, Frankfurt a. M., und die Aerztliche Fortbildungsgemeincaft in Bochum veranstalten in der Zeit vom 16. Juni bis zum 14. Juli ds. Is. einen Aerztlichen Fortbildungskurs über Berufskrankheiten unter Berücklichtigung der vom 1. April 1937 ab geltenden neuen Vetordnung des Reichsarbeitsministers. Die neue Verordnung bringt wesentliche Aenderungen gegenüber den Bestimmungen, die bisher für die Versicherung von Berufskrankheiten galten, besonders auf dem Gebiete der Staublungenerkrankung. Mit Rücklicht auf die Bedeutung, die die Berufsmankheiten für die Arbeiter des Industriegebietes mben, veranstalten die Deutsche Gesellschaft für Arbeisschutz und die Aerztliche Fortbildungsgemeinschaft Bochum für die Aerzte des Rheinisch=Westfälischen Industriegebietes eine Reihe von Vorträgen, die den Sund unserer Kenntnisse auf dem Gebiete der wichtialten Gewerbekrankheiten darstellen und darauf hinreilen sollen, wie sich die ärztliche Mitwirkung nach nimfttreten der neuen Verordnung gestaltet In dem Fortbildungskurs sprechen: Mittwoch, den 16. Juni 1937, 20—22 Uhr Winisterialrat Dr. Dr. Bauer, Berlin:„Berufs= krankheitengesetzgebung unter Berücksichtigung der seit dem 1. April 1987 geltenden neuen Verordnung“. Nr. di Binsi, Bochum:„Pathologisch=anatomische Begutachtung der Staublungenerkrankung.— Schere Asbestose.“ Mittwoch. den 23. Juni 1937, 20—22 Uhr Prof. Dr. Joetten, Münster:„Die Bedeutung des Gesteinsstaubes für die Entstehung der Staublungenerkrankung". Prof. Dr. Reichmann. Bochum:„Schwere Silikose und ihre Bequtachtung.“ Mittwoch. den 30. Juni 1937, 17—19 Uhr Prof. Dr. Friboes, Berlin:„Berufliche Hauterkrankungen". Prof. Dr. Böhme. Bochum:„Tuberkulose und Silikose und die Begutachtung bei ihrem Zulammentreffen." Mittwoch, den 7. Juli 1937, 17—19 Uhr Oberregierungsrat Dr. Engel. Berlin:„Erkran= kungen durch Kohlenornd“. Prof. Dr. Bürlle=de la Camp, Bochum:„Erkrannungen der Muskeln, Knochen und Gelenke durch Arbeiten mit Preßluftwerkzeugen“ Mittwoch, den 14. Juli 1937, 17—19 Uhr Pros. Dr. Baader. Berlin:„Erkrankungen durch Blei oder seine Verbindungen“. Vergassessor Leidenroth, Bochum:„Maßnahmen zur Verhütung der Silikose“. die Vorträge finden in der Verwaltungsahademie Wittener Str. 61(Straßenbahnlinien 4, 14. natt. Die Teilnehmergebühr beträgt für die ganze Fortragsreihe 7.— RM. für den einzelnen Vortragsteend 2.— RM. Teilnehmerkarten gegen Einsendung 22 Betrages durch die Verwaltungenhademie in Vowim, Wittener Str. 61, oder dort an der Abendkasse Beginn der Vorträge. Vortragsfolgen mit allen Einzelheiten werden gern durch die Vermaltungsunentgeltlich versandt. der Ein Sportplatz für die SA. Im LangendreerIa dei Langendreer ist man mit der Anlage eines Sportplatzes für die SA beschäftigt. Der Platz erhält alle erforderlichen Einrichtungen. der Reichesportführer kommt nach Hagen. Am und 1. Juli findet in Hagen das erste Märkische des Reichsbundes für Leibesübungen u Frifmalia marschiert an diesen Tagen der e Kreis unter dem Reichsbundbanner, auch t den Augen des Reichssportführers von sndammer und Osten, der nach Hagen kommt, Vorlerheider Kampflahn seinen Namen Arbeitstagung der Fuhrerinnen des Westfällen Arbeitsdiensies. Am Samstag und Sonntag men in Schwelm die Führerinnen aus 22 Arbeitemnlagern des Arbeitedienstes für die weibliche Juan einer Arbeitstagung zusammen, an der auch K. Sezirkoführerin teilnahn Im welentlichen wurden hemen Sport und Schulung behandelt. Im Ann an die Tagung besuchten die Lagerleiterinnen senam die Ausstellung„Schaffendes Volk" in klärte der junge Mann dem Mädchen plötzlich, es romme für ihn nicht mehr in Betracht, sie sei zu alt, er ziehe die Freundin vor. In der Verhandlung gab das Mädchen an, ihren Zustand bis zum letzten Tage nicht gekannt zu haben, sonst hätte sie sich ihrer Mutter anvertraut. Tatsächlich waren keinerlei Vorbereitungen für die Geburt getroffen und die Angeklagte hat bis zum Tag vor der Geburt in einer hiesigen Kunstwerstatt gearbeitet. Ueber die Vorgänge an dem verhängnisvollen Morgen besitze sie nicht die geringsten Erinnerungen. Sie behauptete, weder etwas von der Existenz des Kindes gewußt zu haben noch wie dieses in den Ofen gelangt sei. Aus Angst vor Schande muß die Tat im Zustand höchster Erregung vorgenommen sein. Bewußtlosigkeit ist nach dem Gutachten der Aerzte erst von dem Augenblick anzunehmen, da das Kind von der Angeklagten in das Feuer geworfen worden war. Es komme vor, daß nach der Geburt ein Erinnerungsverlust eintrete. Der§ 51 Absatz 1 des Str. G. B. sei nicht gegeben, da sich die Angeklagte im Augenblick der Tat noch nicht im bewußtlosen Zustand befunden habe. Eine verminderte Zurechnungsfähigkeit im Augenblick der Tat nach§ 51 Abs. 2 sei auch nicht anzunehmen. Der Staatsanwalt hielt die Angeklagte für voll verantwortlich und beantragte als Sühne 3 Jahre Zuchthaus. Die Verteidigung ersuchte um Zubilligung des§ 51 Absatz 2 des Str. G. B. Nach längerer Beratung wurde das Urteil gefüllt. Es lautete bei Zubilligung mildernder Umstände auf 1 Jahr 6 Monate Gefängnis unter Anrechnung der zweimonatlichen Untersuchungshaft. Die Bewußtlosigkeit der Angeklagten sei erst nach Ausführung der Tat eingetreten. Die Angeklagte sei daher verantwortlich Gestützt auf das Gutachten des Arztes und in Würdigung der Begleitumstände der Tat müsse angenommen werden, daß sie sich im Zustand höchster Erregung befunden habe. Trotz der grauenvollen Tat sei das Gericht zur Annahme mildernder Umstände gekommen, da sie sich bisher tadellos geführt habe. Das Gericht nerkenne auch nicht die seelischen Nöte, die sie ausgestanden, als sie erfahren mußte, daß sie schnöde verlassen sei. Die Angeklagte nahm die Strafe an. Wieder ein Sittlichkeitsverbrecher Hinter verschlossenen Türen der Strafkammer des Landgerichtes Bochum enthüllte sich ein Sittendrama von einem seltenen Ausmaß. Die Anklagebank wurde von einem bisher unbestraften 52jährigen Mann Friedrich Loose aus Wanne=Eickel eingenommen, der unter der schweren Beschuldigung der Sittlichkeitsverbrechen in nicht weniger als neun Fällen stand. Dieses Treiben hat der Angeklagte weit über 10 Jahre fortgesetzt. Er bildete somit für die Nachbarschaft seiner Wohnung, wie auch für die Umgegend seiner Arbeitsstätte, eine Trinkwasserbude. eine ständig große Gefahr. Unter Versagung mildernder Umstände wurde der Angeklagte wegen fortgesetzten Sittlichkeitsverbrechens in sieben Fällen unter Einberechnung einer Strafe für verschu dete Pandverschleppung, deren er in einer zweiten Verhandlung angeklagt und überführt wurde, zu fün' Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. roß Bochum weldet.... Bochum-Kiemke Eine Kundgebung der NSDAP. Ortsgruppe Hofstede=Riemke findet am Donnerstag um 20 Uhr im Parkhaus statt. Es spricht der Stoßtruppredner Josef Weimer. Zu dieser Veranstaltung werden auch die Mitglieder der NSKOV Kameradschaft Hofstede=Riemke vollzählig erwartet. Bochum-Hordel Diebstahl einer Hatenkreuzfahne. In der Nacht zum 3. Juni wurde von dem Gelände des Hordeler-Eickeler Geflügel= und Kleintierzuchtvereinan der Dahlhauser Straße in B.=Hordel eine etwa dreieinhalb Meter lange Hakenkreuzfahne gestohlen. Die Fahne war an einem 15 Meter hoben Mast befestigt. Wer hat den Diebstahl beobachtet oder wer kann sonst sachdienliche Angaben machen? Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstraße 35, Zimmer 212. frühen Morgenstunden des Dienstag ein schwerer Unfall, dem bedauerlicherweisse ein Mestschenleben zum Opfer fiel. Der Bedienstete Kaspar Lohmann aus der Uemminger Straße in Langendreer war mit Rangierarbeiten beschäftigt, als er aus bisher noch unbekannter Ursache zwischen die auffahrenden Wagen geriet und so schwer verletzt wurde, daß er kurze Zeit darauf verstarb. Auf dem letzten Monatsappell trat Dr. Dinter von seinem Posten als Führer der Kompagnie Bahnhof des Bataillons Langendreer zurück. Namerad Sabottka setzte sich für den Beitritt zum Reichekolonialbund ein.— Die Kompagnie Dorf hielt ihren Appell bei Lindemann ab. Die silberne Gerthe. Gemeinsamer Flug der Reisevereinigungen Langendreer, Werne und Gerthe. Am Sonntag wurde erstmalig von den Reisevereinigungen Langendreer, Werne und Gerthe ein Preisflug gemeinsam durchgeführt. Die Tour wurde durchgeführt von der Reisevereinigung Langendreer und ging ab Döleritz auf eine Entfernung von 417 Kilometern. Bei leichten südöstlichen Winden wurden 2092 Tierre in Freiheit gesetzt, die um 523 Preise konkurierten. Auch auf der Flugstrecke herrschte das beste Wetter, so daß die Sreise schon in kurzer Zeit vergeven waren. Das erste Tier traf um 12,1,58 Uhr in Langendreer ein und erreichte eine Geschwindigkeit von 1204,6 Meter in der Minute. Der Konturs geht bis 12.32,30 Uhr mit einer Geschwindigkeit für das letzte Tier von 1105,2 Meter. Dieser Flug war insofern von besonderer Bedeutung, als auch Medaillenpreise ausgeflogen wurden. Nachfolgend die ersten Sieger: Wolf. Brieftaube Langendreer; Kauder, Brieftaube Langendreer; Hoffmann, Heimatlieke Kornharpen; Ufer, Frisch auf Werne; Heßmann, Vereinte Freunde Langendreer; Reuter, Fortuna, Werne; Racherbäumer, Vereinte Freunde Laer; von Rüden=Horn, Heimatliebe Langendreer; Timmerbeil=Kalthoff, Frisch auf. Werne; Baak, Fortuna Werne; Karas, Gut Flug Werne; Filipcik, Club Langendreer. Für die Reisevereinigungen findet am Sonntag ein Zwischenflug ab Lehrte statt. Die Reisevereinigung Langendreer setzt Samstag in der Zeit von 8—12 Uhr; die Tauben der Reisevereinigungen Langendreer, Werne und Gerthe werden gemeinsam am Bahnhof Langendreer um 11 Uhr verladen. Die ersten zehn Preisträger der Reisevereinigung Bochum=Gerthe sind: 20. Düppe„Heimatliebe" Voßkuhle; 21. Bleckmann,„Blitz“ Gerthe; 21. Jerkordt,„Blitz“ Gerthe; 27. Stritzel,„Heimkehr“ Harpen; 28. Karl Lippe,„Wandervogel“ Grumme=Vöde; 29. Karl Stucke,„Blitz“ Hiltrop; 0. Holtschmidt,„Edeltaube“ Grümerbaum; 32. Bleckmann,„Blitz“ Gerthe; 34. Gebrüder Meier, „Siegespalme“ Grumme=Vöde; 38. Recko,„Brüderlichkeit“ Harpen. Der nächste Preisflug geht ab Lehrte 2. Kyffhäusernadel erhielten die Kameraden Wegmann, Tollkamp und Schnier, die sich im Kleinkaliberschießen besonders ausgezeichnet hatten. Der Rabattsparverein„Sparsinn“ unternahm am Sonntag seinen Sommerausflug, der die Mitglieder ins schöne Sauerland führte. In zwei Omnibussen ging die Fahrt zur Möhnetalsperre und dann nach Arnsberg, wo man frohe Stunden verlebte. 3 Jus auseren Verbreitungsgebiet Bochum-Harpen Hoheg Alter. Die Ehefrau Kölling. Im Prattort 7, kann heute(Mittwoch) in Rüstigkeit und Frische ihren 71. Geburtstag feiern.(pr.) Wattenscheid Bochum-Laer Der Knappschaftsalteste Karl Jaworski(Sprengel 2) wird lis auf weiteres durch den Knappschaftsältesten Emil Schmalenberg. BochumLaer, Werner Hellweg 144, vertreten. Bochum-Linden-Dahlhausen Eine Kundgebung der NSDAP findet heute auf dem Horkenstein statt. Es spricht der Reichsstoßtruppredner Josef Weimer. Beginn 20 Uhr. Der Redner spricht zu aktuellen Tagesfragen. Es ist Pflicht eines jeden Partei= und Volksgenossen, diese Kundgebung zu besuchen. Beim Vereinswettschreiben der Ortegruppe Linden=Dahlhausen der Deutschen Stenografenschaft Anfang Mai wurden beachtliche Leistungen erreicht. die deutlich eine Steigerung der kurzschriftlichen Fertigkeit erkennen lassen. Im einzelnen wurden folgende Ergebnisse erzielt. Anfänger(80 Silben): Note Hervorragend: Frl. Hanni Kleffmann, Lotte Mann, Peitmann, Frau Grete Jakob, Herr Helmut Heimannsfeld, Alfred Vasel, Karl Henke. Note Sehr gut: Frl. Don, Leiendecker, Brödling, Isenberg, Niederdellmann.— Herr Thorbrügge. Note Gut: Frl. Hasenkamp. Fortgeschrittene(120 Silben): Note Sehr gut: Frl. Baumgart, Herr Hilgert, Paar. Note Gut: Frl. Krefft. Fortgeschrittene 140 Silben)::Note Hervorragend: Frl. Langensiepen, Arens, Herr Bubl, Lipp, Hoose. Note Sehr gut: Frl. Bienbold, Herr Voßnacke. Fortgeschrittene 180 Silben): Note Sehr gut: Frl. Ruth Camici, Luise Kleffmann. Mit Vergiftungserscheinungen wurden die 17 und 19 Jahre alten Geschwister Sch. aus Linden in das kath. Krankenhaus überführt. Sie hatten Kartoffelsalat gegessen, der mit Enteneiern zubereitet war Bochum-Langendreer Das Musikchor der Schutzpolizet veranstaltet kommenden Samstag bei Grollmann ein großes volkstümliches Konzert, an das sich ein gemütliches Beisammensein mit Tanz anschließen wird. Der Erlös aus dieser Veranstaltung wird an die HI abgeführt und zum Bau neuer Heime gebraucht. Karten sind bei allen Amtswaltern zu kaufen, ferner im Zigarrengeschaft Brücher auf der Kaiserstraße. Ihren 80. Geburtstag feierte gestern in bester Gesundheit Witwe Luise Müller, Am Neggenborn 8. Auch unseren Glückwunsch. Seinen Verletzungen erlegen. Am Freitag ereignete sich an der Kreuzung des Ruhrschnellweges an der Somborner Grenze ein bedauerlicher Verkehrsunfall, bei dem der Radfahrer Jablonowski aus Langendreer von einem Personenwagen angefahren und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Verletzungen waren so schwerer Natur, daß J. nunmehr an den Folgen des Unfalls verstorben ist. Todlicher Betriebsunfall. Im Reichsbahnbetriebswerk Langendreer ereignete sich in den Blißschlag in ein Wohnhaus. Montag, gegen 13,30 Uhr, schlug der Blitz in das Haus Voedestraße 14 ein. Er ist vom Kamin aus auf das Dach und von dort in eine Wohnung gefahren. Dort Grang er auf die Gasleitung an der Decke, wo eine Flamme herausschlug. Schaden ist nicht entstanden. Personen wurden nicht verletzt. 25 Millionen Mark— Leistung des WHW. des Kreiseg Wattenscheid. Vor einem großen Kreis geladener Gäste, Vertretern der Partei und ihrer Gliederungen, der Polizei, der Behörden und der Industrie wurde Sonntag die Gau=Ausstellung „Werk der Gemeinschaft“ in Wattenscheid eröffnet. Bei dieser Gelegenheit gab Kreisleiter Kleschies einen Leistungsbericht über die Arbeit der NEV. in den Jahren 1933 bis 1937. Wertmäßig letrugen die Aufwendungen der NSV. in dem angegebenen Zeitraum 2,5 Millionen Mark. Insgesamt wurden fast 140000 Zentner Kartoffeln im Werte von 580 000 RM. und 585 000 Zenter Koblen im Werte von 860000 RM. verteilt. Für Kinderspeisungen wurden 111 600 RM. ausgegeben. Größere Summen wurden weiter für die Beschaffung von Nah rungs= und Genußmitteln. Bekleidung, Haushaltungsgegenstände ausgegeben. Diesen Leistungen steben die Leistungen in der Sommerarbeit der NSV. ebenbürtig zur Seite. Interessant ist weiter die Mitteilung des Kreisleiters über die Ent wicklung der Mitgliederzahl in Wattenscheid. Sie betrug 1933 200, das sind 0.32 Prozent der Wattenscheider Bevölkerung, sie stieg bis heute auf 3208 gleich 5.22 Prozent der Bevölkerung. Anschließend fand ein Rundgang durch die Ausstellung statt, die mit Hilfe eines umfangreichen und anschaulichen Materials in überzeugender Weise den Aufbauwillen der ganzen Nation darstellt, an dem die NSV. hervorragenden Anteil hat. Ein kalter Schlag fuhr am Montag bei dem heftigen Gewitter in den Schornstein der Nottebaumschen Wirtschaft. Der Schornstein mußte abgebrochen werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Feuerwehr böswillig alarmiert. Samstag, gegen 20.30 Uhr, wurde von einem bisher unbekännten Täter an der Ecke Emscher= und GeorgStraße der dort angebrachte Feuermelder eingeschlagen und die Feuerrrrrrrhrew oreSumlhw schlagen und die Feuerwehr böswillig alarmiert. Wer kann bezüglich des Täters Angaben machen? Angaben erbittet die Kriminalpolizei RichardWagner=Straße 9. Zwei Rubrknappen retten ein Kind vom Tode des Ertrinkens. Ein Abonnent unserer Zeitung, der gegenwärtig in Bad Lippspringe zur Kur weilt, teilt uns folgendes mit: An der Rettung eines Kindes, das in einem starkströmenden Fluß gefallen war, batten zwei Ruhrknappen(darunter auch unser Abonnent) bervorragenden Anteil. Durch ihre Aufmerksamkeit wurde das vermißte Kind, das man in einem anderen Flußarm suchte, früh genug entdeckt. Der Bergmann Gustav Schwedt aus Wanne=Eickel hatte vom Balkon seines Pensionshauses beobachtet, wie das Kind im Flusse trieb. Schnell lief er mit seinem Kameraden Brünger hin und beide retteten dann das Kind. Die ersten Wiederbelebungsversuche wurden sogleich von Albert Brünger aus Steele angestellt und waren nach einhalbstündiger Bemübung auch von Erfolg gekrönt. Brünger, der Sanitäter ist, ist es in erster Linie zu verdanken, daß das Kind gerettet und ins Leben zurückgerufen werden konnte. Ein Bravo den wackeren Lebensrettern! herne Wanne-Eickel Die Abnahme der Uebungen für das Reichssport abzeichen findet beute um 17 Uhr auf der HorstKampfbahn in Holsterhausen statt. Es werden nur Bewerber mit vollständigem Leistungsheft, das man auf dem Stadtamt für Leibesübungen erbalten kann, zugelassen. An dem Gauleitungsschreiben der Deutschen Stenografenschaft in Hamm nahmen auch die Mitglieder der Wanne=Eickeler Ortsgruppe teil und erzielten dabei gute Leistungen. Die Kameradschaft ehem. 186er kann in diesem Jahre auf ihr 10jähriges Bestehen zurückblicken. Das Jubiläum soll im Novemper festlich begangen werden. 25 Mitglieder der Kameradschaft werden an dem goldenen Regimentsjubiläum im August in Göttingen teilnebmen. Zum Landdienst der HJ werden noch Meldungen angenommen. In Frage kommen gesunde und kräftige Jungen im Alter von 14 bis 25 Jahren Anmeldebogen sind beim Arbeitsamt und bei jeder HJ=Dienststelle vorrätig Eine Artilleriekameradschaft soll am 1. Juli, wie auf dem letzten Pflichtappell des Soldatenbundes bekantgegeben wurde, gegründet werden. Mit der Führung ist Kamerad Rullkötter beauftragt. Die Bildung von zwei Infanterie=Kameradschaften für die im Herbit zur Entlassung kommenden ker wisten wird vorbereitet. Ohne größeren Schaden anzurichten, schlugen mehrere Blitze in Gebäude ein. Auf einem Haus auf der Steinmetzstraße warf der Blitz einen Schornstein um, weiter wurde ein Haus auf der Goebenstraße getroffen, ein Radioapparat wurde dabei zerstört, ein weiterer Blitzschlag traf das Wasser des Kanals. Hunderte von Fischen wurden dadurch betäubt und schwammen an der Wasseroberfläche, ein anderer Blitz schlug in die Oberleitung der Straßenbahn, die Sicherungen wurden zerstört, die Insassen des Straßenbahnwagens kamen mit dem Schrecken davon. Der Wagen mußte abgeschleppt werden. Größerer Schaden ist aber an keiner Stelle angerichtet worden Ein Bagger ist seit einigen Tagen in der Nabe der Langfortbrücke an der Arbeit. Große Mengen Erdreich, die er vom Grund des Kanals holt werden in Lastkrähne geschüttet und an den Kanalböschungen aufgekippt. Das Erdreich wird später zur Höherlegung der Böschungen benutzt. . f. 1 .. 3. 7. 5 Essen N3FK Korpsführer Generalmajor Cbristiansen weibt zehn Segelfugzeuge. Zu einem bedeutungsvollen Ereignis wurde für die Ortsgruppe des NSIK und das ganze Rubrgebiet die feierliche Weihe von zehn Segelflugzugen, die am Sonntagvormittag in Anwesenheit des Korpsführers des NSFK. Generalmajor Christiansen, und zahlreicher führender Männer der Partei und ihrer Gliebderungen, der Wehrmacht und der Behörden auf dem Adolf=Hitler=Platz vor sich ging VE Spiel, Lurnen JOK tagt in Warschau Festhalten am olympischen Amateurgedanken der Federation Internationale Aeronautique als der zuständigen internationalen Sportorganisation zur Stellungnahme übersandt. Ein Antrag, den Film als neuen Kunstwettbewerb zu führen, wurde abgelehnt, weil sich das JOK für die Entscheidung der künstlerischen Qualität eines Films nicht für zuständig ansieht. Hingegen soll künftig der technisch beste Film, der für den Sportgedanken wirbt, äbnlich wie bisher die beste Leistung auf dem Gebiet des Bergsteigens, mit einer Medaille ausgezeichnet werden. Auf dem Gebiet der sportlichen Wettbewerbe sollen zu den Olympischen Spielen in Zukunft nur noch solche neu zugelassen werden, die von wenigstens 10 Nationen betrieben werden. Der Antrag der Schweiz, einen einheitlichen Olumpischen Gruß einzuführen, wurde abaelehnt. Auch künftighin soll sich jede Nation des ihr eigenen Grußes bei den olympischen Veranstaltungen bedienen. Reneim 1e M. 6. Joarm 8 Lage 4044, 9. Wattenscheid 3970. Mannschaftskampf Vohle: 1, Dortmund 4304, 2. Hagen 4279, 3. Iserlohn 4265. Mannschaftskampf Asphalt: 1. Dortmund 8066, 2. Münster 2973, 3. Bielefeld 2067. Manaschaftskampf Dreibahnen: 1. Dortmund 5660, 2. Hagen 5626, 3. Bwlefeld 5615. 4 Münster 5615. Klubmeisterschaften Schere: Drei Sparren Bielefeld 2087.— Behle: Vaterland Hagen 210.— Asphalt: Freundschaft Bielefeld 1495. Dreibahneneinzelmeisterschaft: 1. Blum=Dortmund 1973, 2. Lange=Munster 1946. 3. LuckingHagen 1800. Roth vor Bautz und Bizzi Die Elappe Chemnitz- Erfurt der Deutschlandfahrt Die dritte Etappe der Deutschlandrundfahrt führte am Dienstag noch 50 Bewerber von Chemnitz nach Erfurt über 205 km. Es war drückend heiß. Spater wurde es allerdings etwas besser. Schwere Gewitterwolken hatten sich über Sachsen zusammengezogen und endlich entlud sich das so sehr ersehnte Naß. Es brachte allen die freudig begrüßte Abkühlung. Leipzig wurde in langer Kette durchfahren. 20 km weiter setzte eine scharfe Jand ein. Ein entgegenkommender Lastwagen wurde ein böses Hindernis und Gallien=Frankreich und drei Dänen, Jacobsen, Falck=Hermannsen und Petersen kamen zu Fall. Leider mußten Gallien mit einer Gehirnerschütterung und Gesichtsverletzungen und Jacobsen mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaug nach Weißen fels eingeliefert werden. Weiter tobten die Positionekämpfe. Hinter Bad Cösen ging es los und in Eckartsberga lagen schließlich zwölf Fahrer an der Spitze. Aus ihr lösten sich Wendel und Hoffmann dicht bei Apolda. Doch sie kamen nicht weit. Hoktmann stürzte und Wendel wurde bei Weimar wieder von Roth, Bautz und dem Italiener Bizzi erwischt. Nur noch wenige Kilometer waren es bis zum Ziel, da machte sich Bruno Roth unaufhaltsam davon und war nicht mehr zu holen. Mit 50 Sekunden Vorsprung sicherte er sich den Etappensieg vor dem Dortmunder Bautz, der im Spurt Bizzi, Fritz Diederiche und den Belgier van Herzele zurückließ In der Gesamtwertung führt nach wie vor der Magdeburger Weckerling. Fritz Diederichs ist auf den zweiten Rang gerückt. Das Ergebnis: 1. Roth=Frankfurt a. M.(Wanderer) 6:01,55, 2. Bautz=Dortmund(Diamant) 6:02.45, 8. Bizzi=Italien, 4. Diederichs=Dortmund (Phänomen), 5. van Herzele=Belgien(alle dichtauf), 6. Wendel=Schweinfurt 6:000 7 Merich=Lurem= burg. 8. de Caluwe=Belgien, 9. Wengler=Bielefeld, 10. Funke=Chemnitz, 11. Weckerling=Magdeburg. 12. Kijewski=Dortmund. Gesamtwertung: 1. Weckerling 26:56:39, 2. Diederichs 27:01:05, 3. Roth 27:04:52, 4. Bautz. Pizzi und van Herzele 26:32.53. Es geht los auf dem Nürburgring Auf dem Nürburgring beginnt es allmahlich lebendig zu werden. Man rüstet zum Eifelrennen am kommenden Sonntag. Die Scuderia Ferrari hat der Rennleitung bekanntlich mitgeteilt,, daß zwei Wagen mit Nuvolari und Farina am Steuer eingesetzt werden. Als Alfa Romeo=Fabrikfahrer startet der in Italien bereits bekannte Carraro li. Die Wagen von Soffietti und Rüesch sind bereits auf dem Ring eingetroffen, und die Monteure arbeiten fleißig, damit am Donnerstag, dem ersten Trainingstag, alles bereit ist. Das Training ist wie folgt festgesetzt: Donnerstag: 10 bis 15 Uhr Krafträder, 15 bis 20 Uhr Rennwagen; Freitag: 10 bis 13 Uhr Kraftrader; Samstag: 9 bis 12 Uhr Krafträder, 12 bis 15 Uhr Sportwagen, 15 bis 16 Uhr Rennwagen. Der Samstag ist für alle Pflichttraining. Turner tagten in Breslau Eine deutsche Meisterschaft im Gemischten Mehrkampf Die wettkampfmäßige Arbeit der deutschen Turner wurde in Breslau festgelegt. Es soll am 21. und 22. August, wahrscheinlich in Bremen, eine Deutsche Meisterschaft im Gemischten Mehrkampf durchgeführt werden. Wahrend die insgesamt 60 Männer einen Zwölfkampf bestreiten, bei dem neben den üblichen Geräteübungen noch 100 m. Steinstoßen und Weithochsprung über die Latte vorgesehen sind, haben die Frauen in einem Achtkampf Startmoglichkeit. Westfalen und Niederd rhein stellen je vier, der Mittelrhein zwei Zwolfkampfer. Am 8. August werden die Reichswettkampfe der Aelteren in Freiburg a. d. U. ausgetragen. Die Sommerspielmeisterschaften werden am 4. und 5. September in Erfurt entschieden. Ein Septembersonntag ist der Opfertag der deutschen Turner. Die Vereinsmannschaftskämpfe im Ge= rät beginnen im September und enden im Dezember. Die Gaumeisterschaften im Gerätturnen der Männer beginnen im Januar im Gau, die Gruppenwettkämpfe folgen am 14, Februar, die Entscheidungen am 6. März. Bei den Frauen steht als Termin der Endkampfe der 1u. März fest. Am 6. Februar stellen sich im ganzen Reich die Turner in den Dienst des WHW, wobei erneut die Deutschlandriegen in Tätigkeit treten werden. Mit KdF. zum Endspiel Ads fährt zur Ausstellung„Gebt mir vier Jahre Zeit“ und zum Fußballendspiel. Bekanntlich führt die Deutsche Arbeitsfront, NSGemeinschaft„Kraft durch Freude“, Westfalen=Süd, vom 16. bis 20. Juni 1037 eine Fahrt zur Ausstellung„Gebt mir vier Jahre Zeit“ durch. Außer dem Besuch der großen Ausstellung und anderer Sehenswürdigkeiten wird den Teilnehmern an dieser Fahrt Gelegenheit gegeben, das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft zu besuchen, für das sich am Sonntag der 1. FC NürnWestdeutsche Um= und Ausschan Die 84. Tagung des Internationalen Olympischen Komitees wurde in dem festlich geschmückten Saal des Prasidiums des polnischen Ministerrates in Warschau feierlich eröffnet. Nach den Klängen der Olympischen Hymne von Richard Strauß begrüßte der mit dem ihm von der Reichsregierung verliehenen Olympischen Ehrenzeichen 1. Klasse geschmückte Präsident des polnischen Olympischen Komitees, Oberst Glabisz, als Gastgeber die Mitglieder des die der Eröffnungsfeier beiwohnenden Mitglieder der polnischen Regierung und des Diplomatischen Korps. Nach Worten der Begrüßung seitens des polnischen Ministerpräsidenten Sklodowski und des Warschauer Stadtpräsidenten nahm der Präsident des JOK, Graf Baillet=Latour, das Wort. Der Charakter der olympischen Idee vertrage keinerlei Kompromisse. Darum werde man sich auch von niemand vom vorgezeichneten Wege abdrangen lassen und keinerlei Nötigungen und Sonderwünschen nachgeben, zu welchen Folgen das auch immer führen möge. Der Erfolg der Olympischen Spiele in Berlin und Garmisch=Partenkirchen sei ebenso frisch in der Erinnerung aller wie die Schwierigkeiten in der Vorbereitungsarbeit und die Versuche der Desorganisation. Wenn diese Schwierigkeiten zu nichts geführt haben, dann weil das JOK die olympischen Grundsätze mit derselben Gewissenhaftigkeit verteidigt hat, mit der die maßgeblichen deutschen Faktoren auf ihre Befolgung achteten und die drei deutschen Mitglieder des JOK mit ihren Mutarbeitern die olympischen Vorschriften als einzig und ausschließlich verpflichtend anerkannt haben. So konnten die Olymrischen Spiele im Jahre 1936 in demselben Geiste wie die von 1928 in Amsterdam und von 1032 in Los Angeles stattfinden. Die falsche Auffassung, die so oft zum Ausdruck gebracht worden ist, als ob lediglich die großen Nationen und Verbände, die über unbegrenzte finanzielle Mittel verfügen, zum Wettkampf um ehrenvolle Ergebnisse berufen seien, sei erfolgreich bekampft morden Die Vorbereitung der Leibeserziehung sei das währe und grundlegende Ziel der olympischen Idee und die Olympischen Spiele seien nur ein Mittel zur Erreichung dieses Zieles. Bertrauen zu Japan. Sodann wandte sich Graf Baillet=Latour mit der Bitte an die Mitglieder des JOK, voller Vertrauen Japan die Organisation der nächsten Olympischen Spiele zu übergeben. Sie seien von den olympischen Grundsätzen erfüllt, die das Glaubensbekenntnis ihrer Sportsleute bilden. Japan werde sich seiner Aufgabe gut entledigen. Durch die Olympischen Spiele in Javan werde sich die olympische Idee, die beute schon über die verschiedenen Kontinente verbreitet ist, den Fernen Osten erobern. Dann werde man den Namen der Stadt Tokio nach zehn anderen Städten mit goldenen Lettern verzeichnen, die den triumphalen Sieg der olympischen Bewegung seit dem Augenblick ihrer Wiederbelebung durch Coubertin und der ersten olympischen Feier in Athen im Jahre 1896 kennzeichnen. Festhalten am olympischen Standpunkt. Mit dieser von lebhaftem Beifall der Mitalieder des JOK mehrfach unterbrochenen Rede BailletLatours, der in den Mittagsstunden am Grabe des Unbekannten Soldaten einen Kranz niedergelegt hatte, fand die Feier ihren Abschluß. Vor der Feier hatte Präsident Baillet=Latour einige Stunden vor der Eröffnungsfeier der 34. Tagung des J0K nachdrücklich darauf hingewiesen, daß in der Amateurfrage an dem strengen olumpischen Standpunkt festgehalten werden müsse. Er sei bereit, den Kampf gegen den Internationalen Skiverband aufzunehmen. * Die Durchführung der Winterspiele gefährdet. Diese Ausführungen des Präsidenten Graf Baillet Latour lassen erkennen, daß das Internationale Olympische Komitee eine Aenderung der olympischen Bestimmungen in der Amateurfrage nicht dulden wird. Diese wird besonders vom Internationalen Skiverband(FJS) erstrebt, damit auch die als Skilehrer tätigen Wintersportler an den Olympischen Spielen teilnehmen können. Der Skiverband hat sogar gedroht, wenn ihm das JOK in dieser Frage nicht entgegenkommen würde, keine Skiwettkämpfe bei den Olympischen Spielen mehr durchzuführen. Da die Skiwettkämpfe aber das Kernstück der Olympischen Winterspiele bilden, ist die Abhaltung von Winterspielen auf der kommenden Olympiade stark in Frage gestellt. Ehrengaben für Lewald und Halt Dr. Ritter von Halt in den Vollzugsausschuß gewahlt. Nach der feierlichen Eröffnung am Montag traten die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees am Dienstag zur ersten Arbeitstagung zusammen. Zu Beginn der Sitzung wies Graf BailletLatour in einem Rückblick auf die mustergültige Organisation der Olympischen Spiele 1986 in Garmisch=Partenkirchen und Berlin hin. Er sprach Exzellenz Dr. Lewald und Dr. Ritter von Halt den Dank des JOK aus und überreichte ihnen wertvolle Erinnerungsgaben. Dana gab Graf Baillet=Latour bekannt, daß Erzellenz Dr. Lewald mit Rücksicht auf sein hohes Alter aus dem Vollzugsausschuß ausgeschieden sei. Er dankte ihm für seine Mitarbeit und gleich darauf wurde Dr. von Halt als neuer Vertreter Deutschlands im Vollzugsausschuß gewählt. Mit dem Prasidenten des amerikanischen Olympischen Komitees, Avery Brundage, ist ein weiterer Vorkämpfer des olympischen Gedankens in den Ausschuß gewahlt worden, dem nun neben Graf Baillet=Latour, Dr. von Halt und Brundage Marquis de Polignac=Frankreich, Edstroem,=Schweden, Lord Aberdare-England und Graf Bonacossa=Italien angehören. Begelfliegen und olympischen Programm. Der von Deutschland eingebrachte Antrag, das Segelfliegen in das olympische Programm aufzunehmen. wurde, den Satzungen des J0K entsprechend, Wolkenbruch und Hagelschlag Bauer vom Blitz erschlagen. Soest. Im Soester Bezirk ging am Montagnachmittag ein schwerer Wolkenbruch nieder, der von einem ungewöhnlich starken Hagelschlag begleitet war. In Werl stand das Wasser stellenweise 80 bis 90 Zentimeter hoch in den Straßen. In vielen Fällen mußte die Feuerwehr helfend eingreifen. Der angerichtete Schaden ist sehr erheblich Jn der Ortschaft Borgeln wurde der Bauer Welkner vom Blitz getroffen und auf der Stelle getötet beim Böllerschießen todlich verunglückt. Weitkirchen(Krs. Warendorf.) Gelegentlich einer Hochzeit in Westialen war der 17 Jahre alte Haussohn Johann Dreier Düding mit dem Vollerschießen beschaftigt. Wahrscheinlich infolge einer Unachtsamkeit etplodierte der Böller. Der junge Mann wurde getroffen und stürzte mit schweren Verlenungen zu Boden. Man brachte den Verunglückten so fort ins Krankenhaus, wo er inzwischen seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Kleine Provinzchronik Mundartenwettkampf und Trachtensest. Wuppertal. Wuppertal rüstet sich zum Mundartenwettbewerb und zu dem Trachtenfest, das in Verbindung mit diesem Wettstreit aufgezogen wird Eine Woche lang, und zwar vom 13. bis 20. Juni. wird die Stadt an der Wupper im Zeichen festlichen und freudigen Geschebens stehen. Der„Goldene Spatz“ von Wuppertal, wie man den großen Mundartenwettbewerb bezeichnet hat, wird leinen ersten Flug in die Welt hinein antreten: die bunten Westfalens Keglermeisterschaften Bochum im Mannschaftskampf an 6, Stelle. Die westfälischen Keglermeisterschaften wurden in Tortmund abgeschlossen. Vor gutem Besuch standen die Mannschaftskämpfe im Vordergrund. Einzelmeisterschaft Bohle: 1. Beutler=Iserlohn 1457 Holz, 2. Lücking=Hagen 1455, 8. Müller-Bielefeld 1440. Frauenmeisterschaft: 1. Klauer=Hagen 704, 2. Römer=Münster 600, Mannschaftskampf Schere: 1. Münster 4155, 2. Bielefeld 4114, 8. Bockum=Hövel 4093, 4. Hagen und Trachten der Nationen aus halb Europa werden ihm Geleit ins Leben geben. Nach dem endgültigen Meldeergebnis haben insgesamt 32 Heimatschriftsteller ihre Mitwirkung zugesagt. Ehrenmal der 369er in Herford. Herford. Das grone Treffen der 360er führte viele Rheinländer. Westfalen und Lipper in die Werresstadt. Dieses Treffen, an dem u. a. der Bundesführer Oberstleutnant Zachariae Lingenthal der ehemalige Divisionspfarrer Dohlien, der Reaimentskommandeur Oberst Schuster und Oberstleutnant Karst teilnahmen, erhielt durch eine Sitzung des Bundesvorstandes und des Ausschusses für den Gedenkstein des Inf. Reats. 369 eine besondere Be deutung. Es besteht die Absicht, dieses Ehrenmal nach Herford zu bringen. für das die Stadt Herford kostenlos Gelände zur Verfügung gestellt hat Kurz berichtet Rad Oennhausen. Am 13. Juni führt der West sälische Genossenschaftsverband in Bad Oennhausen seinen diesjährigen Verbandstag durch. Zum Ta gungslokal ist das Kurhaus ausersehen. Von dem dem Verband angeschlossenen 200 westfälischen Genossenschaften werden rund 300 Vertreter erwartet. Am Sonnabend nachmittag kommen bereits 80 Vertreter der westfälischen Kreditgenossenscheten zu einer Sondertagung zusammen Bieleseld. Beim Fensterputzen stürzte die Ehefrau Johanne Fleethe aus dem zweiten Stockwerk auf die Straße, wo sie mit schweren Knochenbrüchen und inneren Verletzungen liegen blieb. Die Un glückliche, die sofort einem Krankenhaus zugeführt wurde, starb bald nach der Einlieferung. Bünde l. W. Vor einiger Zeit brannte das älteste Bauernhaus Sudlengers nieder. Unter dem berg und Schalke 04 qualifiziert haben Endspiel, das einen Hohepunkt im deutschen sport bildet, stehen der NS-Gemeinschaf durch Freude“ für eine Anzahl Teilnehme zur Verfügung. Anmeldungen werden Dienststellen der NSG„Kraft durch Freu entgegengenommen. Volksgenossen, die lid zur Teilnahme gemeldet haben, müssen unverzüglich melden, falls sie noch ei Fußballendspiel haben wollen. Für das Fußball „Kraft r Karten bei den de“ noch h bereits gleichfalle irie zum Am Samstagabend in Bochum Pokal= Wiederholungsspiel Germania Bochum— Not. Weiß Oherhausen Das am letzten Sonntag in Cherhausen torlos ausgegangene Fußballspiel um den Tichemmerzwischen Germania Bochum und Notemee Sherbausen wird am kommenden Samstag abend auf dem Germaniaplatze in Bochum wiederholt. heule Handball-Auswahlspiele Heute abend findet das Auswahlspiel zur Ermittlung der Handball=Stadtmannschaft statt. Diesem Spiel geht ein Jugendipiel folgender nation voraus: Tus Weimar 82/7(6 Ehrenfeld— Bchumer Verein/ To Friesen. Bochumer Erfolge beim Reit= und Fahrturnier in Recklinghausen. Beim Recklinghauser Jubiläumsturnier schnuten die Bochumer Teilnebmer recht gut ab. Scharfuhrer Düren vom SA=Reitersturm 6/67 war einmal siegreich und bele#te drei Platze. Ebenfalls einen Sieg jedoch sieben Plätze verzeichnete die Schutzpolizei Bochum mit ihren Pferden Aula und Zange, die Polzei-Obermeister Sprenger xitt. Jn der Eignungsprü= fung für Geschäftsgespanne und Wagenpferde zwei Siege und einen vierten Platz. Rennen zu Enghien. 1. R.: 1. Zirconium(H. Gleizes), 2. Jean de la Lune, 3. Dark Story. Sieg 22; Platz 13, 16:10. Ferner: Royal Comde, Gold Rush. 2. R.: 1. Nicot(M. Denton), 2. Alpiniste, 3. Fee Ragense. Sieg 53; Platz 19, 29, 31:10. Ferner: Voltaire. El Boy Lily, Capstan, Sainte Catherinette, Taza, M'amour. 3. R.: 1. Trame(A. Reel), 2. Turmaire, 8. Epi Byzantin. Sieg 26; Platz 15, 32 66:10. Ferner: Dapile, Le C. G. M., Fougy, Ombelle, Phares, Reine des Bois, La Sportive, Reine de Savor, Rustiquette. 4. R.: 1. Ange Pitou(Lock), 2. Le Vainqueur. 3. Beau Gosse. Sieg 42; Platz 19. 19 51:10. Ferner Estafett., Pellegrino, Dolce, Week End, Tournesol, Daky. Tracer, Bnzantine. 5 R.: 1. Gandelain(Dubus), 2. Montfort 8. Julie. Sieg 47; Platz 26, 47:10. Ferner: Benedictus. Archimede 2, Relais de Poste. Champpallon.. 6. R.: 1. Eginhard(Tremeau), L. Silverline, 8. Gabulaß. Sieg 25; Platz 14, 15:10. Ferner: Duguay Trougin. Wirtschaftsnachrichten Kapitalerhöhung bei der Westfalia. Dinnendahl=Gröppel A6., Bochum. Die Westfalia=Dinnendahl=Groppel AG. in Bochum beantragt die Erhöhung ihre Grundkapitals von 1605 000 RMum1 Million R M auf 2605 000 RM. Die neuen Stammaktien sollen den Aktionären im Verhältnis von 53 durch eine Bankengruppe angeboten werden. Die ordentliche Hauptversammlung, die, wie gemeldet, am 80. Juni stattfindet, wird über die Kapualerbehung einen Beschluß herbeiführen. Schlachtviehmarkt. Bochum,— Runi. Preise für 50 bendgewicht in RM. Auftrieb: Rinder 126, darunter Ochsen 6, Bullen 40, Kühe 72, Farsen 8. Kalber Schafe 14, Schweine 1218, Ochsen: a) 45. Bullen: a)43, b) 30, c) 84. Kühe: a) 43. b) 89, c) 88, d) 2. Farsen: a) 44. Kälber: a) 58—63, b) 52—57, 6 40—80, d) 80—38. Schweine: a) 53,5, bl) 53,5, b2 53,5, c) 52,5, d) 49.5. e) 495, f) 49,5, gl) 53.5, a3) 51.5.— Marktverlauf: Rinder und Schweine zuneteilt. Kalber mittel. Verdacht der Brandstiftung wurden nun die Brüder Karl und Auaust Kampsmeier verhaftet. Karl Kampsmeier, der den Hof bewirtschaftete, soll in Uebereinstimmung mit seinem Bruder den Brand angeleat haben Vorghorft. Als der Bauer Schulze=Severing in der Bauernschaft Dumpte bei Borahorst am Montagnachmittag mit seiner Frau auf dem Felde war. wurden beide von dem niedergebenden Gewitter überrascht. Der Bauer wurde vom Blitz getroffen und auf der Stelle getötet. Schwalenberg. Nach längeren Verhandlungen zwilchen der Gräfin Friedrich zur Lippe und dem Bürgermeister der Stadt Schwalenberg. Pa. Wund= ner, ist vor dem zuständigen Amtsgericht in Blombera ein Vertrag abgeschlossen, der der Stadt Schwalenberg das Verfügungsrecht über die alte lich gelegene Burg Schwalenberg und den 20 Morgen gronen Park überträgt. Die feierliche lebe gabe des Schlüssels soll in Kürze erfolgen. berhausen. Bei dem schweren Gewitter, das Montag mittag über Oberhausen und Umgebung eraina. schlug der Blitz an verschiedenenS ein. In einem Fall traf er eine Gruppe Al r. Drei von ihnen wurden so schwer verlent. sie dem Krankenhaus zugeführt werden mun vierter Arbeiter, der eine Beinlähmung erlin. de in seine Wohnung geschafft. Noers. In einem Moerier Gasthof wurde stag ein Licbespaar aus Münster mit schwer tiitunaserscheinungen aufgefunden. Das eine starke Dosis Schlafmittel zu sich genom Durch sofortige ärztliche Hilfe war es nor beiden, die bereits das Bewußtsein ver 1 hatten, wieder ins Leben zurückzuruten. to der Tat ist in unglücklichen samiliaren tissen auf seiten des Mannes zu suchen steppen. Das Wohnhaus des Bauern Heinrich ter auf der Haar bei Teglingen wurde d der Flammen. Kinder entdeckten das den “. das mit rasender Geschwindigteit um Außer der Innieneinrichtung des vor sieben Jahren erbaut wurde. verbra ere Tiere. Als Ursache des Brandes nimmt ziert haben. Für das Gemeinschaft„Kraft Inzahl Teilnehmer kraft durch Freude“ genossen, die lich bereits müssen sich gleichfalle sie nom eine Karte gum end in Bochum holungsspiel Not. Weiß Oberhausen. Auswahlspiele Erfolge nier in Recklinghausen. ibiläumsturnier schnuten echt gut ab. Scharfuhrer m 6/67 war einmal sieg= e. Ebenfalls einen Sieg nete die Schutzpolizei Bonla und Zange, die Politt. In der Eignungsprüund Wage latz. met Enghien. Gleizes), 2. Jean de la eg 22; Platz 13, 16:10. d Rush. tton), 2. Alpiniste, 3. Fee 19, 29, 81:10. Ferner: istan, Sainte Catherinette, el). 2. Turmaire, 8. Epi 15, 82 66:10. Ferner: sugy. Ombelle, Phares, rtive, Reine de Savore, Lock), 2. Le Vainqueur. Platz 19. 19 51:10. Ferolce, Week End, Tournee. Dubus), 2. Montfort 8. 47:10. Ferner de Poste. Champpallon.. meau), L. Silverline. 8. 14, 15:10. Ferner: Dulachrichten höhung A=Gröppel A0., Bochum. nendahl=Gröppel le Erdöhung ihre (5000 RM um M. Die neuen Stamm= im Verhältnis von 533 mngeboten werden. Die ig. die, wie gemeldet, vird über die Kapual= rbeiführen. imarkt. für 50 Kilogramm Leb: Rinder 126, darunter 2. Farsen 8. Kalber 489, Ochsen: al 45. Bullen: 1) 43. b) 89, c) 33. d) 25. 58—63, b) 52—57, c) e: a) 53,5, bl) 53,5, b2 5. f) 49,5, gl) 53.5. 92) der und Schweine zugewurden nun die Brü= mosmeier verhaftet. Hof bewirtschaftete, soll nem Bruder den Brand ser Schulze=Severing in ei Borahorst am Monau auf dem Felde war, jedergebenden Gewitter de vom Blitz getroffen ngeren Verhandlungen ch zur Lippe und dem walenbera. Pa. MünzAmtsgericht in Blomn. der der Stadt Schwa= t über die alte herr= berg und den 20 Die feierliche UeberKürze erfolgen chweren Gewitter. das rhausen und Umgebung an verschiedenen Stel= af er eine Gruppe Ar= rden so schwer verletzt. geführt werden mußten. ne Beinlähmung erlitt. schafft. ser Gasthof wurde am Münster mit schweren gefunden. Das Paar tfmittel zu sich genomhe Hilfe war es mogdas Bewußtsein perden zurückzurusen. Das lichen samiliären Vernnes zu suchen. des Bauern Heinrich Leglingen wurde ein entdeckten das Feuer eschwindigkeit um sich htung des Hauses, das t wurde. verbrannten Brandes nimmt man der Untergang des deutschen Walsängers„Kau III“ ORV Bremen. 8. Juni.(Drahtb.) Der Untergang des deutschen WalsängerRau III“ ereignete sich am Montag nachmittag turz vor 15 Uhr auf der Weser querab vor der Nordschleuse Zwei Fischdampfer hatten„Rau III“ gergde passiert, als sich plötzlich der Walsänger bei einem Wendemanöver scharf auf die Seite legte, kurz darauf das Hinterdeck hoch in die Luft richtete und dann versank. Die Fischdampfer kehrsen sosort zur Unglücksstelle zurück und nahmen einen Teil der im Wasser Schwimmenden auf. Weitere Verungluchte wurden von dem Tender„Nordstern“ geborgen. Insgesamt konnten acht Personen ausgesischt werden. Es ist leider damit zu rechnen, daß vier Menschen ums Leben getommen sind. Der Walfänger liegt gegenwärtig vor der Nordschleuse auf Grund. Die Bergungsversuche haben inwischen eingesetzt. Zwölf Vermißte PNP. Bremerdaven, 8. Juni.(Drahtber.) bei dem Untergang des Walfangers„Rau III“ sind auch Verluste an Menschenleben zu beklagen. Die Zahl der Verunglückten konnte jedoch nicht senan sestgestellt werden, da die Geretteten ton verschiedenen Fahrzeugen aufgenommen wurden. Nach der Personalliste der Seeben=Werft werden sesch 12 Personen als vermeht anae seben. Die bebeleichter„Kraft“ und„Wille“ sind auf dem Wege zur Unglücksstatte und werden im Lause des Dienstag nachmittag in Bremerhaven erwartet Sie werden dann sofort die Bebeversuche beginnen die Gefahr besteht, daß das Schiff schnell ver andet. Koter Kreuzorden Erster Klasse für Gigli Für seine Verdienste um die deutscheitalienische kulturelle Zusammenarbeit DNB. Mailand, 8. Juni.(Drahtb.) Am Vorabend der Einweibung des Goetbe=Standbildes 1 der Mailänder Bibliotheca Ambrosiana fand m Haus des deutschen Generalkonsuls Windels ne von Vorträgen und musikalischen Darbietunimrahmte Feier statt, an der der deutsche Bottafter in Rom. von Hassel, die Spitzen der länder Behörden, die Vertreter der NSDAP., die Generalkonsuln von Oesterreich und Ungarn, Pertreter der deutsch=italienischen Kulturgesellcaft und zahlreiche führende Persönlichkeiten Wissenschaft und Kunst teilnahmen. Generalkonsul Windels überreichte dem areßen Sänger Beniamino Gigli als Anerkennung für seine Verdienste um die kulturelle Zuammenarbeit zwischen Dentschland und Italien n Auftrage der Reichsregieung den Orden des Neten Krenzes 1. Klasse Neuer Segelflug-Weltrekord für Frauen DNB. Stuttgart, 8. Juni.(Drahtb.) Ein neuer rauen Weltrekord im Segelfliegen wurde am Montag von einer Schülerin der Reichssegelfliezerschule Hornberg, der 20jährigen Schmidt, imfgestellt. Die aus Pommern'stammende Segeltliegerin legte mit dem Segelflugzeug„D.-Albverber“ die 255 Klm. betragende Entfernung von pornberg nach Mehltroff bei Plauen im Vogtund zurück und überbot damit den bisherigen Jeltrekord von winatapitän Hanna Reitsch m 35 Alm. Jüdischer Mörder zum Tode verurteilt Klare Sprache eines polnischen Gerichtes Warschau, 8. Juni.(Drahtb.) Das Warchauer Bezirksgericht verurteilte den marxistischen Juden Judka Leiba Chaskieliewiez Am Tode. Der Jude hatte am 1. Juni den Wachtmeister Bujak hinterrücks niedergeschossen. Die Urteilsbegründung brachte einmal klar zum ausdruck, welche Gesinnung in der marxistischen Unterwelt herrscht. Das Gericht wies ausdrücklich hin, daß die Tat das Ergebuts der politichen Gesinnung des Juden sei, der einer jüdichen, zweifellos dem Kommunismus nahesiehenden Linksorganisation angehöre. Diese ommunistische Einstellung habe in dem Angetagten Haß gegen Polen und insbesondere gegen volnische Armee geweckt. Die Einflüsse jüdider Kreise und eines Teiles der jüdischen Presse arten ihn zweifelsohne beeinflußt. Da der Anserlagte seine feige Mordtat planmäßig und mit allem Vorsatz durchgeführt und er auch nach dem Verbrechen nicht die geringsten Anzeichen der Reue oder eines Besaueens gezeigt havt, sei ihm gegenuber die höchstzulassige Strafe anzuwenden Lodesurteil gegen die Mörder eines Waldhüters 39B Frankfurt a. M., 8. Juni.(Drahtb.) r. Frankfurter Schwurgericht verurteilte den Sjährigen Willl Mieger aus Friedrichsdorf 0 Homburg wegen Mordes an dem Saldbüter Ernst Hofmann aus Kocp" zum Tode, einem Jahr neun Monaten zuchthaus, dauerndem Ehrverlust und Einziehung er Waffen. Mieger war am 16. April von Hofann beim Wildern ertappt worden. Es in zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf er Waldhüter durch Brustschüsse tötete. Die deiche würde zwei Tage spater in einer mit Wasser fullten Bodenvertiefung, die mit Fichtenreisern gedeckt war, gefunden. Der polnische Staatsbesuch in Bukarest Vertiefung des Schutzbündnisses herzlicher Grußaustausch zwischen König Carol und dem polnischen Staatspräsidenten DNB. Bukarest, 7. Juni.(Drahtb.) Der polnische Staatspräsident Moseicki ist in Begleitung des Außenministers Beck zu dem angekündigten Staatsbesuch in Bukarest eingetroffen. Er wurde vom König, dem Thronfolger, der Regierung und den Vertretern der auswärtigen Mächte in Bukarest empfangen und nahm kurz nach seiner Ankunft vor dem Königlichen Schloß gemeinsam mit König Carol die Festparade ab. Am Abend fand ein Diner im Schloß statt, bei dem zwischen König Carol und dem polnischen Staatspräsidenten Ansprachen gewechselt wurden. Abweichend von der bisherigen Uebung wurden sie nicht in französischer, sondern in rumänischer und polnischer Sprache gehalten. Sowohl die Anspache König Carols wie die des polnischen Staatspräsidenten waren von großer Herzlichkeit und Warme. Wert und Bedeutung des Bündnisses und seine Verankerung in den beiden Völkern wurden hervorgehoben, ebenso seine Bedeutung im Dienste des Friedens. In besonders warmen Worten sprach Präsident Moseicki von der schöpferischen Tätigkeit König Carols. von der glängenden Entwicklung, die Rumänien unter seiner Herrschaft nehme, und die auch Polen mit warmster und freundlichster Anteilnahme verfolge. * Der Besuch des polnischen Staatspräsidenten in Bukarest steht im Mittelpunkt der polnischen Pressebekrachtungen.„Gazeta Polska“ weist Zum dritten Male„Blücher“ darauf hin, daß die in Bukarest ausgetauschten Trinksprüche sich durch ihren freundschaftlichen Charakter auszeichnen. Die Worte König Carols, wonach das polnisch-rumänische Bündnis eine Lebensnotwendigkeit für beide Völker sei, würden in der Welt richtig verstanden werden. Dasselbe gelte auch für die Feststellung, daß nur starke Waffen vor Angriffen schützen könnten. Die Worte des polnischen Staatspräsidenten, daß das polnisch=rumänische Bündnis im Verlaufe der letzten 15 Jahre nicht nur nicht seinen Wert verloren, sondern im Gegenteil sich weiter entwickelt habe, seien besonders beachtenswert. Auch der Hinweis auf die eigenen Kräfte Polens und Rumäniens und ihre Sympathie für ihre Armeen haben große Bedeutung. Die Polnische Politische Information erinnert in einem Artikel unter der Ueberschrift„Der Aufbau des polnisch-rumänischen Bündnisses“ an die Bedeutung, die Pilsudski der Waffenbrüderschaft mit Rumänien beigelegt hat. Die polnische Außenpolitik messe dem Bündnis unverändert denselben Wert zu. Das polnischrumänische Bündnis sei ein Schutzbündnis und besitze niemandem gegenüber aggressiven Charakter. Der Besuch in Bukarest bezeuge die Verbundenheit und die Gefühle, die volnischerseits für Rumänien und dessen Monarchen bestehen. 10000=Tonnen=Kreuzer lief vom Stapel Er wurde auf den Namen„Blücher“ getauft DNB Kiel, 8. Juli.(Drahlb.) In Gegenwart des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Generaladmiral Dr. b. c. Raeder, und zahlreicher Ehrengäste aus allen Teilen des Reiches glitt am Dienstagmittag 12 Uhr auf der Werft der Deutschen Werke A. G. in Kiel der 10000Tonnen=Kreuzer„G“ unter dem Jubel der vielen Tausende glücklich vom Stapel. Er erhielt den Namen„Blüche"“. Die Taufrede hielt der Kommandierende Admiral der Marinestation der Ostsee, Admiral Albrecht. Er führte aus: Im Aufbau der Kriegsmarine ist heute ein wichtiger, stolzer Tag. Vor unsern Augen stebt laufbereit der Eisenrumpf eines neuen Kriegsschiffes, des schweren Kreuzers„G“. Im Namen der Kriegsmarine und meines Oberbefehlshabers danke ich allen Arbeitern des Kopfes und der Hand, die das vor uns stehende Werk ersannen und erbauten. Wir wollen es nie vergessen, daß die Wehrmacht nur dann in vollendeter Form aufgebaut werden kann, wenn der deutsche Soldat und Arbeiter in guter Kameradschaft Hand in Hand arheiten. Der Kreuzer„G“ soll auf Befehl unseres Firhrers einen Namen tragen, der in jedem deutschen Herzen lebbaften Widerhall finden wird den Namen eines Mannes, der vor 130 Jahren in den Zeiten tiefster Erniedrigung die preußischen Fabnen wieder erhob und sie zu neuen Siegen führte. Klar und fest umrissen steht die nordische Führergestalt des Feldmarschalls Fürst Blücher von Wablstatt vor unseren Augen. Noch als Greis war er seinen Soldaten ein leuchtendes Beispiel unbeirrbaren Gott vertrauens, kriegerischen Mutes, zähen Durchhaltens in Not und Gefahr. Er konnte von seinen Truppen Unmögliches verlangen, wenn sein„Vorwärts!“ aus seinen blauen Augen blitzte. Die Persönlichkeit des Marschalls Vorwärts ist ein Sinnbild des Angriffsgeistes in der deutschen Wehrmacht geworden. Zum dritten Male soll nun ein deutsches Kriegsschiff den Namen Blücher führen Mit Stolz und Dankbarkeit gedenken wir dabei des Panzerkreuzers„Blücher“, der in der Doggerbank=Schlacht am 24. 1. 1915 durch überlegenes Artilleriefeuer und Torpedotreffer schwerbeschädigt unter seinem tapferen Kommandanten Fregattenkapitän Erdmann in beldenbaftem Kampf die Ehre der Flagge durchhielt bis zum ehrenvollen Untergang. 800 deutsche Seeleute ließen hierbei ihr Leben in treuester Pflichterfüllung. Die amtliche britische Darstellung über den Kampf des Panzerschiffes„Blücher“ schließt mit folgenden Worten: „Drei Stunden lang, während das Schiff der Brennpunkt einer überwältigenden Feuerkonzentration war, hat es keinen Augenblick aufgebört, das Feuer zu erwidern. Als ein Beispiel von Disziplin, Mut und kämpferischem Geist ist seine Haltung selten übertroffen worden.“ Nuhmvolle Tradition verpflichtet! So liegt auch auf dir, stolzes Schiff, ein heiliges Vermächtms. Sei stets eingedenk derer, die unter deinem Namen in eiserner Manneszucht bis zum Tode ihre Pflicht taten! Fahre glücklich! Künde überall in der Welt Macht und Anseben des Dritten Reiches! Sei tapfer! Wenn man uns einen Krieg aufzwingen sollte, sei der Erste am Feinde, kämpfe wie dein Vorgänger im Geiste Blüchers und Gott gebe dir den Siea! Seitren! Sei stets eingedenk der Ehre der Flagge! Setze alles ein, alle Kraft ein für das deutsche Volk und unseren Führer Adolf Hitler, dem wir auch in dieser Stunde aus dankbaren »4 Herzen unbedingte Gefolgschaft bis zum Letzten geloben, indem wir rufen: Unser Führer und Oberster Befehlshaber: Sieg Heil! Dann nahm die Witwe des Kommandanten des in der Schlacht an der Doggerbank gesunkenen Großen Kreuzers„Blücher“ die Taufe vor. Damit ist der Name Blücher zum dritten Mal in der deutschen Marine vertreten. Die Korvette„Blücher“ wurde in den Jahren 1876—1878 auf der Norddeutschen Schiffsbau A.G. in Kiel gebaut. Sie war zunächst Torpedo=, Versuchs= und Schulschiff, später Wohnschiff der Torpedoschule in Mürwik. 1906 wurde sie aus der Liste der deutschen Kriegsschiffe gestrichen. Das zweite Schiff dieses Namens war der Große Kreuzer Blücher“(15200 Tonnen), der 1907 bis 1909 auf der Kaiserlichen Werft Kiel gebaut wurde und zeitweise als Artillerieschulschiff diente. 1914 trat dieser Große Kreuzer zur Flotte und sank dann am 24. Januar 1915, 13,13 Uhr, in der Schlacht an der Doggerbank im Artilleriefeuer der englischen Schlachtkreuzer. Die Besatzung kämpfte heldenmütig bis zum Untergang Der Kommandant und fast 800 Mann fanden den Tod. Der älteste und die jüngste Lebensreiterin Die Träger der Rettungsmedaille kamen in Berlin zu einem großen Reichstreffen zusammen. einer Kundgebung im Lustgarten begrüßte Staatssekretär Pfundtner die Teilnehmer. Bei dieser Gelegenheit ließ sich auch der älteste anwesende Träger der Rettungsmedaille, der 86jährige HermSauer aus Münster i. Westf., zusammen mit der jüngsten Lebensretterin, der 11jährigen Eva Seemann aus Kiel, photographieren. (Scherl=Bilderdienst=M) Noch leicht unbeständig Bericht der Reichswetterdienststelle Essen=Mülheim vom 8. Juni Vorhersage für Mittwoch: Schwache Winde aus Südwest, Temperaturen 20—22 Grad, leichte Schauer, teilweise mit Gewittern verbunden. Vorhersage für Donnerstag: Wechselnde Bewölkung und nur noch geringe Schauertätigkeit, unveränderte Temperaturen. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Beständiger. Die größte Brücke der Welt Die größte Brücke der Welt über das Goldene Tor von San Franzisko wurde vor wenigen Tagen eingeweiht. Bill 72 Kaft. Hännerrerein B.=Wiemelhausen Unser langsahr ges Mitglied Heinrich Seier ist gestorben. Das Beerdigungs Seelenamt ist Donnerstag, den 10 Juni, vormittags 8 Uhr in der St. Johanneskirche, die Einsegnung der Leiche nachmittags 4 Uhr an der Leichenhalle des Friedhofs in Wiemelbaufen. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. 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Juni 5.60: Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer 52: Leibesübungen— Wiederholung der 2. Wendnachrichten. 6.2: Frühkonzert. Es spielt das Westdeutsche Kammerorchester Leitung: Hermann Hagestedt. 7.00: Nachrichten— Morgenlied— Morgenruf. 8.00: Zeit, Wetter, Wasserstandsmeldungen— Kalenderblatt. 3.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen. 820: Morgenmustk. Es spielt der Musikang der Standarte J. 91, Weißensel 9.20: Kleine Zwischenmustk. 96: Zeit, Nachrichten, Wasserstandsmeldungen. 10.00: Dentsche Landschaft. Hörfolge von Wolfram Brockmeier. 10.2: Senbepause. 11.46: Bauer merk' auf. 12.0: Die Werkpause des Reichssenders Köln in Verbindung mit der TAJ). Was sich die arbeitenden Volksgenossen des Sendegebietes wünschen. Uebertragung der Stadt Steinheim. Es soielt die EA-Standartenkapelle 2, Leitung: Karl Baule. 13.00: Mittagsmeldungen— Glückwünsche. 13.15: Mittagskonzert. Das Große Rundsunkorchester, Leitung: Heinrich Knappstein. Die Liedergruppe Carl Kromer und die Stuttaarter Volksmusik. 1. König Karl=Marsch(Unrarh); 2. al Am ckar(Volkslied); b) 8' Kübele rinnt(Braun); 8. Schwäbischer Bauerntanz Nr. 1(Thaler); 4. Schwäbische Rhapsodie(Kämpfert): 5. al Maidle, laß' die waß verzähle(Volksweise): b) Bin 1 net a Bürschle(Volksweise); e) Schwobamädle=Ulmermädle Wolksweise); b) Ulmer Spatzenlieb(Volkeweise): 6. Am Neckarstrand. Walzer aus dem Eingpiel„Die sieben Schwaben“(Millöcker); 7. Bauernvolka(Hann): A Groscherzog Friedrich von Baden, Marsch(Häfele). 14.J 2 2meldungen 14.15: Ader.ei von zwei bis brei. 15.00: Fur große und kleine Kinder: Wir segeln ins Sommerland. Allerlei vom Segeln, Fliegen und Wandern. 16.20: Zendepause. 15.45: Wirtschaftsmeldungen 16.00: Wir treiben Familienforschung. Ratschlage, Anleitungen und Antworten von Hugo Schünemenn. 16.20: Kurkonzert. Es spielt das Stadtische Orweiter Osnabrück, Leitung: Dr. Paul Brück. 1. Vorpiel zur Oper„Die lustigen Weiber von Windsor“ C. Nicolat); 2. Im Park, Folge: al Promenade, b) Zitronenfalter, e) Strahlender Himmel(H. Lohr); 8. Balletmusik aus der Cper„La Gioconda“(A. Ponchiellt); 4. Melodien aus der Cper„Cavalleria rusticana“(P. Mascagni); 5. Geschichten aus dem Wiener Wald. Walzer(Joh. Strauß); 6. Slavische Rhapsodie Nr. 2(C. Friedemann); 7. Vorspiel zur Cperette„Pique Dame“(Fr. v. Suppé); 8. Adsutanten=Marich(Asbauer 18.0: Rheinrausch. Eine Schilderung von Rudolf G. Binding. 18.15: Unsere Chorstunde. Drittes Liederwerk: Meiner Mutter für drei= bis vierstimmigen Frauenchor und drei Instrumente. Werk W von Otto Siegl. Es singt: Der Kammerchor des Reicheenders Koln, Leitung: Jolef Breuer/ Mitwirkende: Reinhard Frinsche Elöte): Walier Loescher(Oboes; Bernhard Hühnerfürst(Fagokk). 18.50: Musik zum Feieraben. 19.45: Momentaufnahme. 2.00: Erste Abendmeldungen. 20.10: Unterhaltungs= und Tanzmusik. Es spielt das Kleine Orchester des Reichssenders Köln unter Leitung von Leo Eysoldt. Helene Cocceius pran); Friedrich Eugen Engels(Tenor); Die Sechs frohen Sanger; Ein Heiteres Instrumentalquartett: Willi Jansen— Hermann Arzig(Akkordeon); Willi Beuster(Baß), Edmund Engels(Gitarre). 1. Vorpiel zu einer Operette(E. Manß); 2. al Neapolitanisches Ständchen(G. Winkler); b) Kleiner Walser aus dem Ballett„Pierrot's Geburtstae“ Monti); 8. Fata morgana, Lied aus der Overette „Nofretete“(N. Dostal); 4. a) Seeschwalben, Walzer J. Alex): b) Auf der Harmonika, Polka(K. Mahr); 5. Geschichten aus dem Wiener Wald, Walzer(Joh. Strauß); 6. Zwei Tänze: al Gute Laune, For(Häringer); b) Ich schau' so gern in deine Augen, For L. Eysoldt); 7. Ich wollte, daß mein Gatte wär', Duett aus der Operette„Der Obersteiger"(K. Zeller); 8. a) Windstärke 11(H. Zander); 6) Eilpost, Polka(L. Kletsch); 9. Konzertstück über das Lied„Nur im Traum“(E. Kalthoff Mauß): 10. Ständchen(J. Henkens); 11. Königin von Capri, Serenade(Zander); 12. a) Tanzende Wellen(G. Adam); b) Leichtes Sviel, Polka(W. Glahé).— Von wegen Denksportaufgabe. Eine lustige Szene von Goswin P. Gath. Spielleitung: Werner Vielhaber. 18. Zwei Tänze: al Glück ist nur ein Marchen(J. Rirner): b) Sag', warum?(W. Glahé); 4. Alles alles tu' ich aus Liebe, Walzerlied(Fr. Doelle): 15. Intermezzo aus der Cperette„Herr über Bord“(G. Künneke); 16. a) Mein Name i6 Hase(H. Sattler); b) Zwischen grünen Bergen steht ein kleines Haus(Kennedn); 17. Deffne dein Herz meiner Liebe, Lied(G. Beccel; 18. al Der sidele Schuster, Polka(W. Menerl; bi Der sidele KletterMare, Polka(P. Reich): 19. Lsuba, Romanze 19. Livschakoff); 20. Laterna magica Marich(L. Eyfoldt). 22.00: Zeit, Wetter, Nachrichten 22.9: Das Schatzkästlein enthält: Ständchen und Minnelieder zur Laute, gesungen von Hermann Munk. 23 10 bis 2400: Unterhaltungs= und Tanzmustk. Sel solbethedig a6 dich nicht derch Autelahrer epee belrren, den dieses alles neût de mitbetahlen. 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Erhältlich in jeder Buchhandlung und in der Geschäftsstelle der Volks=Zeitung, Mühlenstr. 12—4 IIIIIn I Zeitungmant Auskunft für Fremde Relseberatung Fakrkarten Verkehrsverein Bochume Rathausplatz Fernruie.14 Geöfnet: Werktage von 8—10 Uh Sonntage von 10—11 Un Seil Jahrzehnten Tapeten Immer bI1119, gr06. Ausweh Zustellung nach len Rchtunger Karl Bohlmann A... nur Bochum, Kortumstraße 10 7 Rut 65426 meldung zu den Stadtischen Bernsechulen Bochum Gemaßzß 1 der Ortssatzung für die Berufsschulen in Bochum Uind alle nicht mohr, volksschult Schulbezirk der Stadt Bochum beschaf= tigten oder wohndalten unverbetrateten Jugendlichen beiderlei Geschlechts unter 18 Jahren zum Besuch der Berufeschulen verpflichtet Jugendliche, welche die Berufsschulen noch nicht besuchen, haden sich züglich spatestens bie zum 12 in den Geschaftsstellen der und zwar für die gewerbliche Berule schule in dem Schulgebaude Trank gasse 5, Eingang A. Zimmer 20 und für die Mädchenberulsschule in dem chulgebaude Wittener Str. 23 an eiden Zuwiderhandlungen werden gemal 12 der Ortssatzung für die Pern'e schulen in Bochum bestraft. Bochum, den 5. Juni 1937 Ter Cberbürgermeister Lonnerstaa. 10. Juni Vergebung von Bürgersteigardeiten Die Pflasterung von verschiedenen n Kumen lind in der Straßenbauabteilung. Nat daus. Zimmer 370, erbältlich. Termin für die Angebote: Mittwoch, den 16 Juni 1937, 11 Uhr. Verspätet eingebende Angebote bleiben underücksichtigt Bochum, den 9. Juni 1937 Der Oberbürgermeister in bekannten Holgarten zu besonders billigen Preisen. bewegen die Welt, da braucht ein jeder die Zeitung mit ihrem politischen und wirtschaftlichen Nachrichten-Dienst! Die Zeitung läßt über die Enge des Tages hinausschauen! Mobel-Gelaus Bochum, Brückstr. 47 Toreinfahrt Blinden-Verein Dochum 5.50: Morgenlieb— Wetterbericht für den Bauer. 5.55: Leibesübungen— Wiederholung der 2. Abendnachrichten. 6.20: Fruhkonzert. 7.00: Nachrichten, anschließend: Morgenlied— Morgenrus. 8.00: Zeit, Wetter, Wasserstandsmeldungen— Kalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen 8.M: Ohne Zorgen jeden Morgen. Kapelle der Schutzvolizel der Freien Stadt Danzig, Leitung: Musikdirektor Ernst Stieberiy. 1. Hoch Thüringen, Marsch(E. Stieberitz); 2. Cuvertüre zur Cper„Die Nürnberger Puppe“(A. Adam); A. Perlen der Liebe, Walzer(Jol. Strauß); 4. Mein schönes Regiment, Marsch(L. Loeser); b. Aufforderung zum Tanz(6. M. v. Weberl; 6. Slavische Rhapsodie Nr. 2(6. Friedemann); 7. Ehr' und Wehr, Marsch(Rosencher 90: Kleine Zwilchenmusik 9.6: Zeit, Nachrichten, Wasserstandsmeldungen Ankaut alter Silber münzen und Silber Bruch Gen Berln 36607 Vors.: Navierlimmer Wintler Pochum. Herner Str. 81. Ruf 635 13. Ee wird gedeten nachltehende Hand= werter me Aufträgen zu bedenken: Kard. und Stuhlflechter! Bucken Altendochum. Allendochu. mer Straße 79 1el Nr 604 27. nifi Auf bem TMe2.. Kenrad Cdach. 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Auf der 2 dem der Reicheaußenr Saigen Aufenthaltes in Wohnung nimmt, wurden tung, die die Anfahrtstre herzliche Sympatt Ganz Sofia trug 1 der Ankunft im Amisterpräsident und Nanotf noch kurze Zei en Reurath, worauf si echloß begab und sich in e Solioter enminister ron Begrüßunge er Beluch des deut die traditionell Deutschland un Das Regierung= mikeln schon seit mrischen Freundich dieler Besuch sei vo sroßer und herzlich trwartet worden. dem lange I habe. und Leben gera setzt der Ne Außenpolitik tor als Freiherr der erste Vertr Bulaarien nach Besuch abstatte. Dritten Reiche nicht Blatt S1 Neurath. der n Sohn iener ard Weltkriegesu Die traditionelle D Bulaarien ist eblieden Sie schwere oune dem aroen Ferdienst abspreche prage der Gleit und der es a ver es1 zu Ipren es ist auch Ne, wie A. B. Möglichkeit wigen. Umsom Utzenminister