von Arno Schühe Schütze erwerken ein degen der emi= mer Planist schweren uhrung scho raft in be alte n n des um die geliebte Klara eine der e avierkompositionen des poene segt Arno Schütze in seinen fatzen am nachsten. So fesselle im Zeitmaß gedehnten lyr= d die kraftvollen energischen sergie des Ausdrucks und de nischer Spannungen Wunsch saupt dem aus Florestanstur rmerei gewobenen ersten San en formalen Geschlossensaftliche Zug fehlte. T voll angefaßten mit wuch Siegesmarsch ein, in d penmittelsatz sich eine durtn den erfahrenen Techm Künstler den dritten Sat lungen und seelenvolle Neisverhaltene, bald drängen kamen die dedur=Barie jenes Thema von Brabms. Schlußaruppe nicht pandlung dem geschlfenen er plastischen Wiedergabe der so selten gespieltes Brabneklanglicher Verfeinerung der musik. Sreludes von Chopil menswerten Vielsernaken de lies, erfordert über die über= eine dem jahen Stimmungl= Gestaltung jedes einzeiren barakter. Der Pianist Anschlags, der beim fort grelle Lichter aufwies, in den der jeweiligen Stimmung, ermütige, gragiose Sätze. auc n des-dur mit dem hemal 6 at besiner aa gelangen. cken zeichnete er durcd sein= die geperlten Arabesken mit allerdings stellt sich Verrke Pedalisiernawa no leichte GeheSemmune chen wurden, ein Men des pathetischen Prelndes in aufgetürmte in dmoll. dessen arf herausgemeißelten Bai= skaden bildeten.— Nach dedergabe, deren gelegentl 1 angesichts der emine n. dankte Arno6 der leider in nur maie er mit Schumanns Warum Dr. Bernhard Zeller. darauf aufmerksam. ienstag. 8. Juni. als das Lustspi Men r“ von André Biraben ten baldmöglichst erstellung„Siegiried“ en ilten die Mitglieder der üblichen Weise nari in der Geschäftestelle.— darauf hin. an n ist. Die Gef ab 12200 Uhr geschlossen. efkasten hmen der terschur ung des nur verseit selbn de ricikanen amme in Deutich er Branche chung alle Eigenwenn et uübren sol. Ihnen höbte Auf enüber der siten fernt wer Mischung Soda und ewährt: enoe Volks=Seitung nusgave A für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk 66. Jahrgang Bochumer Volkszeitung Npre18: Monatlich MM 8.16 oder haldmonauich z# 109 einschl. Botenlohn. Die Behinderung der Vieferung natserng keinen Anspruch auf Rückgahung des Begugspreises Aezeigenpreise: Gesamtauflage 8 Big., Ausgabe A 0 Pfg B Nh Vig., Ausgabe C 2 Vig. Texianzeigen: Ausgade A # Pig. Ausgaben B u. C 25 Vig. io mm. Gültig: Breicline 9 Westfälische Volks-Seitung Bochumer Stadtanzeiger SjanscheKeneieen seen. Bocum, Mühlenstrate 13=14, Hernruf 647 40. verbunden mit den Bezirksausgaben B und C für Eflen=Steele=Pattingen und Wattenscheid Geschäftsstelle u. Schriftleitung: Bochum. Mühlenstr. 12-14/ Fernruf 64746-64748 Postscheckkonte Dortm. 6146; Hattingen, Biktor=Lute=Ste. 12. Fernruf 2095, Postscheckkonto Essen 1950; Efsen=Steele, Restlalenstr 302 Hernr. 582 30, Postscheckkonto Dortmund 193 86; Wattenscheid. Gretheitstr. 15, Jernr. 1876, Postscheckk. Dortm.80430 Deuc und Verlag: Schürmann& Klagges Bochum Nr. 130 Montag, den 7. Juni(Kath. Robert: Evgl. Lukretia) 1937 Der Führer vor 200000 in Regensburg deutsche Volk will keinen Streit!" Aber es will auch nicht, daß andere Streit mit ihm suchen!" „Es läßt sich nicht von jedem Nächstbesten angreifen und beleidigen!" Regensburg. 6. Juni.(Drahtb.) Die Fyrische Ostmark beging am Sonntag ihren Gau18, den ersten seit der Errichtung des Gaues, nseine besondere Auszeichnung durch die Anvenbeit des Führers erhielt. Den Höhepunkt er= rchte das Gautreffen am Nachmittag mit der geungen Heerschau der nationalsozialistischen Forrationen auf dem Rennplatz in Prütening, wo 000 politische Soldaten des Führers aus der Erteiorganisation und den Gliederungen sowie wordnungen der Wehrmacht aufmarschiert waren. ummttelbar vor der Ehrentribüne hatten die Tiner des Blutordens und des goldenen Ehrennbens Aufstellung genommen Immer stürker brandete der Jubel auf, als der Führer sich dem Aufmarschfeld näherte. Er wurde n Crkan als er im Kraftwagen stebend und nach cien Seiten grüßend, den Mittelgang des Feldes ardbr. begleitet von nicht endenwollenden belrifen. Die Klänge des Badenweiler Marsches engen im Jubel förmlich unter, der nochmals gedeta aufbrauste, als der Führer auf der Ehrenerüne sichthar wurde. 150000 Kämpfer der BeMauze und an die 50000 Volksgenossen, Männer ind Frauen aus der Ostmark, bekundeten ihm in een Stürmen der Begeisterung ihre Liebe, Treue nd Dankharkeit. die Rede des Führers gestaltete sich zu einer Haartigen Kundaebung der Verbundenbeit des beert mit den Männern und Frauen der yrischen Ostmark. Als er die 200000 die an er gewaltigen Kundgebung teilnahmen fragte, er sein Versprechen bei der Uebernahme der Fad am M. Januar 173 gehalten habe da klanwie aus einem Munde brausende Heilrufe ihm 4 Bestasigung entgegen. Ncbe gab der Führer einleitend einen auf die Jahre des Kamptes und den Beainn einer neuen Zeit. als ein Wendepunkt im Leben unseres Volkes nunmehr viereinhalb Jahren angebrochen sei .m der bis heute viel mehr erreicht wurde, als ne kibnsten Hoffnungen erwarten lassen anten. Vier Anfgaken habe sich der gestellt: nein Rolk an schaffen, 4 diesem Volk das tägliche Brot durch die Arbeit zu sichern, * dieses Volk und seine Arbeit zu beschutzen, ihm wieder die Freibeit und die Ehre und damit die Macht zu geben, und 4. in ihm wieder eine neue höhere soziale Gemeinschaft zu errichten. „Es kann niemand bestreiten, daß auf allen vier Gebieten ungeheuerlich viel geschehen ist,“ so rief der Führer aus und hunderttausendfach klang ihm in den jubelnden Heilrufen die Bestätigung seiner Worte entgegen.„Vorher bot Deutschland ein Bild grenzenloser Zersplitterung und dementsprechend war auch die Einschätzung unseres Volkes durch das Ausland. Heute haben wir ein Reich, ein Symbol, eine führende Bewegung und in ihr selbst einen Willen. Ueber den Wünschen und Empfindsamkeiten einzelner steht heute das Interesse eines ganzen Volkes. Es aab für uns nur das harte Entweder— Oder: Entweder Verzicht auf die ewig lächerlich gewordenen schädlichen Rückstände einer schlechten Vergangenheit oder Verzicht auf die deutsche Zukunft. Wir verzichten lieber auf die Vergangenheit und streiten für eine Zukunft!“ (Begeisterter Beifallssturm der Massen!) Wir glauben, unsere erste Aufgabe, ein Volk zu schaffen, haben wir schon heute so gut wie gelöst: Vor uns steht ein Ziel, und dieses Ziel hat uns gebannt! Im Banne dieses Zieles marschieren wir! Wer sich in den Weg stellt, soll sich nicht beklagen, daß früher oder spater der Marsch einer Nation über ihn hinweggebt. Zur zweiten Aufgabe übergebend. dem Volke Arbeit und Brot zu geben, sprach der Führer von den wirtschaftlichen Grundgedanken, von denen sich der Nationalsozialismus in den vier Jahren seiner Aufbauarbeit leiten ließ. Dem liberalistischen Schlagwort von einst„Freiheit der Kritik“ hat der Nationalsozialismus die Parole entgegengesetzt„Freibeit der Leistung und des Könnens"! Wir kaben keine Politik billiger, volkstümlicher Phrasen betrieben! Wir haben das Geld seines phantomhaften Charakters entkleidet und es in die Rolle gebracht, die ihm zukommt. Nicht Gold= und Devisenbestände, sondern die Arbeit allein ist die Grundlage des Geldes Es gibt keine Steigerung des Lohnes, wenn nicht eine Steigerung der Produktion Hand in Hand damit gebt. Mit dieser wirtschaftlichen Erkenntnis haben wir 7 Millionen Arbeitslose auf 800000 dezimiert und dabei für alle wesentlichen Lebensgüter die Preise fast vollständig stabil gehalten. Ueberall wird heute gearbeitet! Der Bauer bestellt seine Felder, der Arbeiter liefert für ihn die Fabrikprodukte, eine ganze Nation ist tätig. Es geht aufwärts!(Begeistert stimmten die Hunderttausende dieser Feststellung des Führers zu). Der Führer sprach dann von dem Kampf der letzten vier Jahre um Freiheit und Ehre der deutschen Nation. Er schilderte, wie anderwärts Unruhe und Zerrissenheit den Boden für bolschewistische Erverimente schaffen, während Deutschland in Wirklichkeit eine Insel des Friedens sei. Deshalb sei uns dieser Friede doppelt wichtig und teuer. Ein Endspiel Schalke- Nürnberg Vorschlußrunde der deutschen Fußballmeisterschaft Schalke 04— ViB Stuttgart 4:2(1:1) 1. FC Nürnberg— Hamburger SV 3:2(1:0) Vorschlußrunde im Handball Tura Barmen— SV Waldhof 8:4 MTSA Leipzig— Oberalster Hamburg 11:6 Davis=Pokalspiel Deutschland— Italien 2:1 Weckerling(Magdeburg) gewann die erste Etappe der Deutschlandfahrt Iniga Isolani geschlagen! Berichte im Sporttehl! Der Führer legte dar, wie Deutschland nach dem Kriege abgerüstet habe und stellte die Frage, warum es die anderen nicht auch getan hätten. Es sei bemerkenswert, daß man den Segen der Abrüstung erst in dem Augenblick zu erkennen scheine, in dem Deutschland wieder in Wehr und Waffen geschützt sei. Das deutsche Volk ist kein Volk, das heute oder morgen einen Krieg begint. Der Deutsche ist seinem ganzen Wesen nach nicht nur friedfertig und friedliebend, sondern vor allem verträglich. Er wolle arbeiten! In unserm Land wollen Millionen Bauern ihre Felder bestellen, ihre Ernte einbrinDie Antworten auf die englischen Vorschläge „Grundsätzlich annehmbar!" Auch Deutschlands Antwort überreicht- Sowjetrußland versucht wieder Sabolage MB. London. 5. Juni.(Drahtber.) Wie an englischer zuständiger Stelle mitgeteilt wird. liegen die Antworten Deutschlands und Frankreichs auf die britischen Vorschläge, die eine Rückkehr Deutschlands und Italiens in den Nichteinmischungsausschuß bezwecken, nunmehr in London vor. Die Londoner Presse glaubt, daß die deutsche Antwort nicht ungünstig ausgefallen ist. Diese Ansicht vertrin..en association“ ebenso wie der„Evening Standard“. Dieses Blatt meint, daß die Vorschläge ausgedehnte Sicherheitszonen für die Kriegsschiffe und eine sofortige Befragung im Falle eines Zwischenfalles vorsehen. Der diplomatische Korrespondent der Nevening News“ glaubt weiter zu wissen, daß Deutschland außerdem sich volle Freibeit vordedalte. seine Schiffe selbst gegen jeden Angriff zu verteidigen. Er schreibt weiter, daß Moskau inswischen versuche, selbst ein beschränktes Maß von Zusammenarbeit zwischen den vier Seemächten zu hintertreiben. Wie man höre, mache Moskau in Paris Vorstellungen gegen die Tatsache, daß die Flottenfrage nur unter den vier beteiligten Mächten geregelt werden soll. Wie in italienischen politischen Kreisen unter Bezugnahme auf die Unterredung Ciano=Drummond verlautet, erscheinen die englischen Vorschläge der italienischen Regierung grundsätzlich annehmbar. was besonders für die beiden ersten Punkte des Vorschlages, betreffend die Schaffung ernster Garantien und die Einrichtung von Sicherheitszonen in den Häfen der beiden Parteien zutreffen würde. Dagegen möchte Italien den dritten Punkt des englischen Vorschlages, wonach die mit der internationalen Kontrolle beauftragten vier Mächte im Falle neuer Angrifse sich wesentlich bestimmter gefaßt sehen. Auch batten, wie man weiter vernimmt, auf italienischer Seite zunächst Zweifel darüber bestanden, ob die englischen Vorschläge nur an Deutschland, Frankreich und Italien gerichtet worden waren, ein Zweifel, der nach der Unterredung des italienischen Außenministers mit dem englischen Botschafter nicht mehr vorhanden sein dürfte. Bildausschnitte vom Kreistreffen der NSDAP Bochum 3 ... hr 3 t . : . .*) A 1 dauer: Wagner bei seiner gronen Ansprache im Stadion. Hinter ihm 6 it, uints davon Kreitleiter Riemenschneider und Polizeiprasident Schleßmann. SA Brigabeführer Gauleiter Wagner legt am Grabmal des Arbeitsmannes Koch einen Kranz nieber SK=Fotos: Herker 1 TEEEEAEAAAEATZAA T""ITTTTEN I""I"I gen, wollen Millionen ihrer Arbeit nachgehen. Dies Volk will keinen Streit. Aber es will auch nicht, daß andere Streit mit ihm suchen. Es will nur seine Lebensrechte und laßt sich dann allerdings auch nicht von jedem Nachstbesten angreifen und beleidigen. Wenn jemand meint, weil das deutsche Volk so friedliebend sei, daß man auf deutsche Schiffe, die internationale Aufträge zu erfüllen haben, Bomben abwerfen kann, dann werden wir ihm zeigen, daß wir uns zu wehren wissen!“ (Stürmischer Beifall.) Um unsere Freiheit und damit unsere Ehre zu waren, haben wir diese große neue deutsche Wehrmacht aufgebaut. Deutscher Mann, du brauchst den Kopf nicht meyr zu senken, du bist wieder gleichberechtigt und kannst stolz erhobenen Hauptes durch die Welt gehen! Denn das wisse: Niemand rührt dich an, ohne daß dich nicht das ganze Volk in Schutz nimmt! Diese Gleichberechtigung ist aber auch die einzige Voraussetzung für das Wirksamwerden unserer unermeßlichen wirtschaftlichen Arbeit. Denn wer wollte überhaupt wirtschaftlich tätig sein, wenn er sich nicht dessen bewußt sein könnte, daß die Erträge seiner Arbeit ihm weder geraubt noch gekürzt werden können? Wer wollte für die Zukunft wirtschaftliche Projekte ersinnen, wenn er nicht die Sicherheit besitzt, die allein die Freiheit einem Volke geben kann? Es gibt keine wirtschaftlichen Unternehmungen, wenn nicht der stählerne Schild der nationalen Wehr darüber gehalten wird! Wenn uns aber jemand erklärt, wir würden das in kurzer Zeit nicht mehr tragen können, so sei ihm gesagt: Der Deutsche wird seinen Stahlhelm tragen. Auf alle Fälle so lange, wie ihn die anderen zu tragen vermögen! Sollte aber einmal die Zeit kommen, in der der Helm wirklich abgesetzt wird, dann werden wer auch den unsrigen in Ehren abnehmen, aber immer bereit, sobald es notwendig ist, ihn sofort wieder aufs Haupt zu setzen. Ich glaube, damit dienen wir dem Frieden am Ende am allerbesten. Ich habe vor wenigen Tagen erst zu meiner Freude aus dem Munde eines englischen Staatsmannes gehört, daß Großbritannien nur dann in der Lage ist, für den Frieden einzutreten, wenn ihm eine starke Rüstung zur Verfügung steht. Das ist auch meine Meinung in bezug auf Deutschland! In knapp vier Jahren— so faßte der Führer den Kampf des Nationalsozialismus um Ehre und Freiheit noch einmal kurz zusammen— haben wir einen Vertrag, der uns als Diktat einst die größte Schande gebracht hat. Stück für Stück beseitigt. Wir haben unser Volk frei gemacht und ihm alle jene Eigenschaften zurückgegeben, die charakteristisch für ein freies Volk und eine freie Nation sind. (Stürmische Heilrufe und minutenlanger Beifall der Massen.) Zum letzten Punkt, dem Versprechen, die soztalen Probleme zu lösen, erklärte der Führer, schon die nationalsozialistische Bewegung sei der beste Garant für eine solche wahrhaft deutsche Volksgemeinschaft. Sie frage nicht: Was bist Du? Wer bist Du? Hast Du Geld? Was hast Du gelernt? Woher bist Du gekommen? Hast Du ein Vermögen? Hast Du ein Geschäft? Bist Du Unternehmer oder bist Du Arbeiter? Oder: Bist Du vielleicht katholisch oder gar Protestant oder andersgläubig? Sondern sie stellt nur die eine Frage: Bist Du Deutscher oder willst Du Deutscher sein? Das heißt: Bist Du anständig und willst Du anständig sein? Willst Du als ehrlicher Mann in diesem Volke arbeiten, willst Du vor allen Dingen, wenn es notwendig werden sollte, die Interessen dieses Volkes höher stellen als Deine eigenen Interessen? Wenn ja, dann bist Du uns willkommen! Ich werde niemals zugeben, daß man dieses Volk wieder zerreißt in sich bekämpfende religiöse Streithaufen!(Bei diesen Worten bricht ein ungeheurer, tosender Beifallssturm der Hunderttausende los und braust über das Feld.) Wir haben hier Erfahrungen genug aus der deutschen Geschichte und brauchen keine weiteren zu sammeln. Sie sind die traurigsten, die es gibt. Einst hat unser Volk 18,5 Millionen Menschen gezählt und davon sind nach einem Dreißigjährigen Kriege 3,6 Millionen übrig geblieben Ich glaube, das wird so mancher, dem es nicht paßt, daß wir endlich ein Volk geschaffen haben, wieder über Deutschland herbeiführen wollen. Auch dieser Versuch wird mißlingen. Das deutsche Volk und das deutsche Reich zerstören sie uns nimmer und nimmermehr. (Lang anhaltende, stürmische Beifallskundgebungen!) Wäre das, was wir erreichten, möchlich gewesen, wenn die Vorsehung uns nicht geholfen hätte? Ich weiß es, alles Menschenwerk ist vergänglich, wenn es nicht gesegnet wird von dieser Allmacht. Wenn aber diese Allmacht ein Werk segnet, wie sie unser Werk gesegnet hat, dann können es Menschen nicht mehr zerstören. Solange die Träger der Bewegung diese Fahne fest in den Händen tragen, wird keine Macht der Gegner sie uns jemals entwinden können. Eure Ehre ist die Ehre dieser Flagge und die Ehre dieser Flagge wird Eure Ehre immer sein! So können wir denn eines starken Glaubens sein, jenes Glaubens, der mich beseelte, als ich diese Fahne zum ersten Male in den Jahren 1918.10 entwarf. Es muß uns gelingen, ein neues Deutsch land aufzubauen. Diesen Glauben haben wir heute mehr denn je. Deutschland steht! Klar gezeichnet ist sein Weg in die Zukunft. Minutenlang brausten nach Schluß der Rede dem Führer die Heilrufe der Hunderttausende entgegen, ein Bekenntnis der Treue der Männer und Frauen der bayrischen Ostmark. Französisches Militärflugzeug abgestürzt Zwei Tote. DNB. Paris, v. Juni.(Drahtber.) Ein französisches Militärflugzeug, das mit zwei Mann Besatzung in Lille aufgestiegen war. stieß mit einem Flügel gegen eine Baumkrone und stürzte ab. Die Maschine fing Feuer. Die beiden Insassen verbrannten Reichsminister Dr. Goebbels: Rentag. den 7. Juni 1997 „Kinder unfer höchstes Glück und reichster begen!“ Das Reichstreffen des Bundes der Kinderreichen in Frankfurt DNB Frankfurt a. M., 6. Juni.(Drahtb.) Das Reichstreffen des Bundes der Kinderreichen fand am Sonntagmittag seinen abschließenden Höhepunkt mit einer Großkundgebung auf der Festwiese des Frankfurter Messegeländes, auf der Reichsminister Dr. Goebbels, Mitglied des Ehrenringes des Bundes und Schirmherr der Veranstaltung, zu den aus dem ganzen Reich hier zusammengekommenen etwa 50000 Tagungsteilnehmern und weiteren Massen der Bevölkerung des Gaues Hessen=Nassau sprach. Nachdem der Minister den kinderreichen Eltern eingangs die Grüße und Wünsche des Führers und Reichskanzlers in dessen ausdrücklichem Auftrage übermittelt hatte— die Tagungsteilnehmer dankten für diese Grüße mit stürmischem Beifall—, erinnerte er zunächst an das Wort Clemenceaus, daß es 20 Millionen Deutsche zu viel auf der Welt gebe. Für uns sind nicht zu viel, sondern zu wenig Deutsche auf der Welt! Wenn Deutschland seine großen nationalen und internationalen Aufgaben erfüllen will, kann es das nicht allein mit Macht, mit Lebensraum und mit technischen Hilfsmitteln tun. Alles das ruft nach den Armen der Menschen. Darum fordert der neue Staat den Kinderreichtum. Die Bevölkerungszunahme it ein mutiges Aufbäumen gegen den schleichenden Volkstod, der von 1918 bis 1933 über Deutschland gekommen war. Nur wachsende Völker sind junge Völker, und nur junge Völker werden auf die Dauer in der Welt bestehen können!“ Unter der begeisterten Zustimmung der Massen stellte der Minister fest, daß es der Führer gewesen sei, der durch seine Politik dem Volk wieder Vertrauen auf die Zukunft und damit den deutschen Vätern und Müttern wieder den Mut gegeben habe, deutschen Kindern das Leben zu schenken. So dürfen wir beglückt davon sprechen, daß auch damit ein neues Blatt in der Geschichte unseres Volkes aufgeschlagen worden sei. Niemand werde bestreiten, daß die nationalsozialistische Regierung schon viel für die kinderreichen Familien getan habe.„Ich kann Ihnen aber auch aus bester Kenntnis der Dinge versichern“, so erklärte Dr. Goebbels,„daß die Regierung der Ueberzeugung ist. noch lange nicht genug getan zu haben“ Brausender Beifall klang auf, als Dr. Goebbels fortfuhr:„Schon in absehbarer Zeit wird der Führer seine langst gehegte Absicht verwirklichen, den Kinderreichtum in großzügigster Weise im Neuaufbau unseres Staates einzuschließen und sich nicht etwa mit den gegebenen Erleichterungen zufriedenzugeben, sondern darüber hinaus auch die materielle Möglichkeit zu schaffen, daß Jahr für Jahr Hunderttausende von Kindern mehr in die Nation hineinströmen!“ Es sei klar, daß ein solches Problem, das auf weite Sicht eingestellt sein musse, und das auch ein Problem der Nahrungsfreiheit, der Unabhängigkeit vom Ausland und der Roh stoffsicherheit sei, nicht von heute auf morgen gelöst werden könne Es gehe vor allem auch nicht— starkster Beifall begleitete diese Erklärung—, daß im wesentlichen nur die sozialschwächeren Schichten für reichen Kindersegen sorgten, die begüterten aber und die sogenannten Intellektuellen sich an dieser Pflicht vorbeizudrücken versuchten, am Ende gar mit der Ausrede, sie könnten sich viele Kinder nicht leisten. Die Aermeren könnten es sich leisten und gingen den Reichen mit bestem Beispiel voran.„Es wird Aufgabe der Staatsführung sein, auch auf diesem Gebiet nach dem Rechten zu sehen“, so erklärte Dr. Goebbels unter begeisterter Zustimmung,„und die Säumigen zu neuen Ansichten und Ueberzeugungen zu erziehen.“ Auch damit sei dem Staate nicht gedient, daß die reichen Familien ein oder zwei Kinder hätten, die dann meist auch noch als Muttersöhnchen oder als Vatertöchterchen verhätschelt und verzogen würden Die kinderreichen Eltern könnten mit Recht von diesen Volksgenossen verlangen, daß ihr Beispiel nicht nur bewundert, sondern auch nachgeahmt werde. Durch stürmischen Beifall pflichtete die Menge dem Minister bei, als er dann hervorhob:„Ich spreche hier ein höchst versönliches Bekenntnis aus, wenn ich sage: „Kinder sind unser hochstes Glück und unser reichster Segen auf Erden! Sie verbürgen die Unsterblichkeit unseres Volkes. Denken wir daran, daß die kleinen Jungen und Madchen, die um uns herum aufwachsen, in 20 und 30 Jahren die Männer und Frauen unseres Volkes sein werden und dann auf ihren Schultern die Sicherheit des nationalsozialistischen Staates ruht. Das ist das ewige Deutschland! Alles andere ist vergänglich; über die Zeit hinaus reicht nur die unvergängliche Erbmasse unseres Volkes, die in unseren Kinden liegt.“ Auch 80 und 20 Millionen Deutsche werden einmal Mittel und Wege zu finden wissen, sich das tägliche Brot zu sichern. Viele kinderreiche Familien sind das beste Fundament unseres Volkes, und unzahlige solcher Familien zu ermoglichen, zu erzielen und aufzurichten, ist eine der vornehmsten Aufgaben des nationalsozialistischen Staates“ Abschließend würdigte Dr. Goebbels mit Worten höchster Anerkennung die besonderen Opfer, die die im Reichsbund zusammengeschlossenen kinderreichen Eltern der eigenen Familie, damit aber Staatsakt in Regensburg Bruckner in der Walhalla Der Führer ehrt den unsterblichen deutschen Tonmeister MB Regensburg, 6. Juni.(Drahtb.) Am Sonntag ut Anton Bruckner eingetreten in die Ruhmeshalle deutschen Geistes und deutscher Größe. Der Führer der deutschen Nation selbst hat den großen Tondichter auf seinem Einzug in die Walhalla begleitet. Mit dem feierlichen Staatsakt hat das ganze deusche Volk den großen Tondichter geehrt, in dessen unsterblichem Werk sich Blut und Geist eines Jahrtausend deutscher Kultur= und Geistesgeschichte die Hände reichen. Punkt 11 Uhr erklang der Präsentiermarsch. Der Führer war an der Walhalla eingetroffen. Auf seiner Fahrt vom Bahahof zur Walhalla bereiteten die Männer und Frauen der bayerischen Ostmark dem Führer aus tiefer Dankbarkeit für leinen Besuch begeisterte Kundgebungen. Aus dem ganzen bayerischen Grenzland waren Tausende herbeigeströmt, um ihn zu begrüßen. Nach dem Abschreiten der Ehrenkompagnie der Wehrmacht betrat der Führer den Säulengang der Walhalla. Die Fanfarenklänge gingen förmlich unter in dem Orhan des Jubels, der dem Führer entgegenbrandete, als er die Freitreppe hinaufsteigt und sich auf die Ehrentribüne begibt. Nachdem sich der Jubelsturm gelegt hat, brachten die vereinigten deutschen und österreichischen Chöre den „Germanenzug“ wirkungsvoll zu Gehör. Das Chorwerk leitete über zur Rede des bayerischen Ministerpräsidenten Siebert. Er dankte dem Führer, daß er dieses stolze Bauwerk in seine Obhut genommen und die Aufstellung von Bruchners Bülte verfügt habe. Durch diesen Entschluß habe er der Welt gezeigt, daß das neue starke deutsche Reich zugleich auch in geistig=kulturellen Wurzeln Kraft und Nahrung sucht. Dann trat der Schirmherr der deutschen Kunkt, Reichsminister Dr. Goebbels, vor das Mikrophon. Ueberreichung der Bruchner=Medaille an den Führer. Nach der Rede des Reichsmmistero übergibt der Präsident der Bruckner=Gelellschaft, Professor AuerWien dem Führer und Reichshanzler namens der Bruckner=Gesellschaft die Bruchner=Medaille mit den Worten:„Wir bitten Sie, alserster die Ehrenmedaille der Internationalen Bruchner=Gesellschaft entgegenzunehmen. Sie sei ein kleines Zeichen unserer tiefen Dankbarkeit für die Aufnahme der Brucknerbüste in die Walballa“. Der Führer nahm die Medaille mit herzlichen Worten des Dankes entgegen. auch dem Volke bringen.„Sie haben die stolze Gewißheit, in einem Staat zu leben der diese Opfer mit der Tat anerkennt und der sich genau so leidenschaftlich zu Euch stellt wie Ihr Euch zu ihm. Damit sind Sie in Wahrheit die Staatsburger höchster Klasse unsere= Volkes.“ „Als Beschützer der deutschen Volksfamilie“ so schloß Dr. Goebbels,„ist unser Führer auch der Beschützer jeder einzelnen Familte und patron der vielen Millionen Kinder olkes und unseres Reiches, bekennen wir uns erneut mit dem Ruf: Hitler und unser deutsches Volk Siegheist Mit Begeisterung legte die Menge dieses 8. kenninis ab, um dann mit lang anhalterde immer wieder ausbrechendem Beifall dem Minin fur seine Worte zu danken. Devisenanträge zum Besuch der Pariser Weltausstellung DB Verlin, 5. Juni.(Drahtb.) Das 7# liche Verkehrsbüro der französischen Eisenbahnen Berlin W R. Unter den Linden 27, macht merklam, daß in Erwartung der technischen Ausfüs rungsbestimmungen des eben abgeschlossenen deuttfranzösischen Reiseabkommens vorläufig noc keine Anträge auf Devisen gestellt werden können. Es ist zwecklos, sich schrifthc, telefonisch oder persönlich vormerken lassen zu wollen, ebenso zwecklos ist es, Anzahlungen auf Postschesoder Bankkonto zu leisten, da Vornotierungen grundsätzlich nicht vorgenommen und eingezahlte Gelder fort wieder zurückgeschickt werden. Das gleiche alt auch für die entsprechenden Büros in Koln und München. Die drei genannten Büros verfügen außerdem n über einen Teil des zur Verfügung stehenden gents, so daß es ihnen praktisch unmöglich lein n9 alle Anträge zu befriedigen, die nach Behanntgeben des Termins zu erwarten sind. Zur Stunde ist jedoch der Ter gegennahme von Devisenanträgen noch nicht bekant auf jeden Fall ist für die ersten Junitage noch mict damit zu rechnen. Schließlich wird darauf hingewesen, daß Bend institute oder Devisenstellen keine Anträge fur den Reiseabkommen erledigen können. Französische Kunst der Gegenwart Dann flogen die Fahnen und Standarten hoch. Jhre Träger machten Front zur Stufenmitte. Der Führer begab sich mit seiner engsten Begleitung in die Halle, in die Heimat der Großen und Ewigen eines Volkes. Der feierliche Weiheakt im Innern der Walhalla nahm seinen Anfang. Auf der Empore spielte das Münchener Philhmr= monische Orchester unter Leitung von Professor Dr. von Hausegger die„Feierliche Musik“ aus Bruckners 8. Sinfonie. Der Präsident der Reichs= musikkammer, Professor Peter Raabe, nahm die Enthüllung der Brucknerbüste vor. Als einzige der mehr als 200 Büsten ist die Statue Anton Bruckners mit der Hanenkreuzfahne umkleidet, zum Zeichen, daß diese Büste die erste ist, die im Dritten Reich auf Beschluß des Führers in dieser Ehrenhalle der großen Deutschen Aufstellung gefunden ha“. Einer der schönsten deutschen Chöre, die Regensburger Domspaßzen, brachten nun den A-Capella=Chor zu Gehör. In wundervoller Harmome klang das Echo der hellen Knabenstimmen von den hohen Wänden der Walhalla zurück. Dann erwies der Führer dem großen deutschen Tonschöpfer Anton Bruckner die Ehrenbezeugung mit erhobener Rechten. Zu Füßen der Statue legte er einen riesigen Lorbeerkranz nieder, dessen Schleife die Standarte des Führers und als einzige Inschrift die Worte„Adolf Hitler“ trägt. Wieder grüßte der Führer das Denkmal Anton Bruckners, und ergriffen von der Größe dieses weibevollen Augenblichs ehrten die Teilnehmer dieser Gedenkstunde ebenfalls das Andenken Anton Bruchners mit dem deutschen Gruß. Weitere Kränze legten nieder der österreichische Gesandte Tauschitz im Namen der österreichischen Regierung, Ministerpräsident Siebert für die bayerische Landesregierung und Präsident Pofessor Auer=Wien für die Bruchner=Gesellschaft. Einige Minuten noch verweilte der Führer in dieser Halle, die nach seinem Beschluß nun für immer dem Andenken der großen Deutschen geweiht sein soll. Sein Blich schweifte über die Standbilder, deren Namen von der Größe der deutschen Vergangenheit zeugen. Als der Führer wieder aus der Halle trat, begrüß= ten ihn die Tausende erneut mit jubelnder Begeisterung. Die Lieder der Nation klangen auf, ihnen schloß sich die österreichische Nationalbymne an. Den Beschluß der Feierstunde bildeten Fanfaren aus der 5. Sinkonie von Bruchner. So war die ganze Feier musihalisch aus jestaltet mit den Tonschöpfungen des großen deutschen unsterblichen Sinfonikers Reichsminister Rust eroffnet die Anskellung in der Berliner Akademie der Künkte DNB Berlin, 5. Juni.(Drahtl.) Unter außer ordentlicher Anteilnahme der Berliner Kunscge wurde am Sonnabend in der Alcheme der Künste am Pariser Platz die v zösischen Regierung in Gemeinschaft mit der Preußischen Akademie der Künste anstaltete Ausstellung„Franzosische Kunst der we genwart" durch Reichsminister Rusten Dem feierlichen Akt wohnten Ministerprafdent, Generaloberst Göring, der zusammen mit dem französischen Botschafter Francois Vonter Schirmherrschaft der Ausstellung übernonmen hat. die Reichsminister von Neurathun Korps, die Vertreter der Reichskulturkamme fast aller Kunst= und Kulturbehörden, dent der Deutsch=Französischen Gesellschaft r fessor von Arnim bei: die Stadt Berlin nur durch Stadtschulrat Dr. Meinsbausen treten: auch der Berliner Polizeipräsiden. Helldorf war zugegen. Besonders art nat auch die französische Kolonie in der Rensecansstadt vertreten. Dampfer„Oliva“ ir: Manila Opfertod des Wachthabenden für seine Kameraden. DNB. Newoork. 5. Juni.(Funkspr.) deutche Frachtdampfer„1pa“ liegt jetzt antla vor Anker. Die Hafenfeuerwehr ist an Vord, sie glaubt jedoch, daß das Feuer in selbst ausbrennen mülse. Kapitan Nein. bold berichtete über den Beldenmut des babenden Seemannes Genther. der 17 folge seiner Brandwunden anf bober starb. Genther habe, ungeachtet des sicheren mentodes, seine Kameraden alarmiert und dahurm gröhere Verluste an Menschenleben verhutel. das Feuer gelöscht MB. Hamburg. 5. Juni.(Drablber einem Funkspruch aus Mantla it der„Moa gel0ch Woe e tung bofft, den Schaden in Mantrenn können, so daß die Rückreise nach Hamburg onstreten werden kann dauplschrienent Josepd 840 lee. dun Slellverte. des Hauptschriftletters: Verantwortlich: Hür den polichen. Mhrro d l Unterhaltungstell: Joseph 6 0010r len Tell Bochum für Theater und tora Mid. 2 u. dattingen und E Gieelet Dr Josepo en angei nand Julius O eingelnen Abtellungsteiter € Hfr ben c gaegeue Karl Lenae Bochum: für den Hattingen: ffr en r Glai Der Marschtritt der Kol nen sind eingezogen, das Fochum der NSDAP geh Zum ersten Male seit 193 tum zum Kreis erhoben n n Bochum Heerschau ab, le Feugnis ab von der Einh den der Partei und ihrer C Wir genügen unserer( em Wort auch über das? der Morgenfrühe des Sonn ne— nach den Woche doppelt fuhlbar— Grad um Grad und kam! Un o anerkennenswerteri der Hitlerjugend und des T Arbeutsdienstes, die an den undenlang in glühender Man hatte, um die Te ucht zu sehr zu ermuden. giehen, um so eindrucksr geßen Kundgebungen. Jr in Samstag in einer m eann Stein zum DA. den Gefolgschaftsführern Arbeitsdienst ehrte Grmmmer Friedhof das Ant beitsmannes Ernst Koch de Hirlerjugend ei Morgenfeier. Den Höhepunl weitellos der Sonntagnack der Bewegung und sämtliche marschiert, um die Anspra Jetter und des Gauleite In allen Ansprachen h n berechtigten Stolz auf ein drei Bochumer Betri= F.Fahne als Anerkenn uingen auf dem Gebiete de edingte Wille zum Ausdri rielen festzuhalten, das uen und als dringendste nart, Deutschland wirtic de deutsche Politik auf wir aben nicht zu reagieren bri sechrielen ohne wirtschaftl md sich realisieren kann. Sinn solcher Großkundgebu Der Bauer pflügt,— die Der Schi die Feierstunde d Jer amene. brachte rtenswerte V. Jeremehnus. M dutung der Stur chmale leches und der rüftungsrand des Bühne mar m dlogen, vor einen Sahn die drei a Bochmer Be ein eitos der Arbeit iter Waaner vor den Segen!“ Frankfurt höchster Klasse unsere= Volkes“ r deutschen Volksfamilie“, so „ist unser Führer auch der selnen Familte und Schuzllionen Kinder vor allem der 1. Zu ihm, dem Führer unseres Reiches, bekennen wir m Ruf: Der Führer Adolf itsches Volk Siegheil!“ un mit lang anhaltenden hendem Beifall dem Minsier danken. ge zum Besuch der Veltausstellung Juni.(Drahtb.) Das französischen Eisenbahnen n Linden 27, macht darauf aufirtung der technischen Ausfüh s eben abgeschlossenen denstommens vorläufig noc auf Devisen gestellt Es ist zwecklos, sich schriftich ch vormerken lassen zu wollen, Anzahlungen auf Postiches ten, da Vornotierungen gru ten und eingezahlte Gelder o icht werden. Das gleiche al enden Büros in Köln und tos verfügen außerdem um erfügung stehenden Kontniktisch unmöglich sein 29 1, die nach Behanntgeben der Termin für die iträgen noch nicht bekant ersten Junitage noch grauf hingewesen, daß Berb ellen keine Anträge fur dein en können. unst der Gegenwart roffnet die Ansstellung kademie der Künste l.(Drahtl.) Unter außer e der Berliner Kunigeabend in der Platz die von der frarGemeinschaft me der er Künste in Berlin wr ranzosische Kunst der M. minister Rust eroemet ohnten Minm der zusammen mit r Anestellung übernore ter von Neurathu ilturbehörden, der zösischen die Stadt Berlin ner er Polizeipräsident Gr n. Besonderonie in der Re Manila n für seine Funkspr.) der lieat jetzt m feuerwehr ist an Feuer in 114 Kapitan Nein mut des wacht atber, der in bober 6ee ro sicheren Blaniert und dadurs verhutet. er) 800 Feuer 2u Schrifelerbessern in hura andedum Scdur. Muageooe . Mattenn Rontag. den 7. Juni 19897 1. Beilaoe der Volks-Zeitung Nr. 190— Seite 6 5 Glanzvoller Verlauf des Kreistreffens 2 gen.„Sie haben die stolze nerkennt und der sich genau Euch stellt wie Ihr Euch zu in Wahrheit der NSDAP Bochum— Feierstunde der Drir— Arbeitsdienst ehrt Ernst Koch— Großkundgebung auf dem Stadion Der Marschtritt der Kolonnen ist verhallt, die Fahzen sind eingezogen, das erste Treffen des Kreises Hochum der NSDAP gehört der Vergangenheit an zun ersten Male seit 1932, da die Ortsgruppe Bodan zum Kreis erhoben wurde, hielt die Bewegung n Bochum Heerschau ab, legte vor aller Oeffentlichkeit Zeugnis ab von der Einheitlichkeit und Geschlossenden der Partei und ihrer Gliederungen. Wir genügen unserer Chronistenpflicht, wenn wir en Wort auch über das Wetter schreiben. Schon in der Morgenfrühe des Sonntag herrichte eine wahrhaft nopiche Hitze— nach den kühlen Tagen in der letzten Woche doppelt fuhlbar— die Quechsilbersäule stieg Grad um Grad und kam diesmal sogar über die 30 n so anerkennenswerter ist die Haltung der Männer, der Hitlerjugend und des Deutschen Jungvolk und des Arbeitsdienstes, die an den Kundgebungen teilnahmen, undenlang in glühender Soanenhitze standen und gebrauchte Gauleiter Wagner in seiner großen Rede Felerstunde, die die Deutsche Arbeitsfront innerhalb im Stadion— alljährlich seinen Acher, es ällt ihm des Kreistreffens abhalte, davon Zeugnis ablege, wie nicht ein, einmal auszusetzen und abzuwarten, ob die stark sich der größte der Bewegung angeschlossene VerNatur ihm ohne sein Zutun nicht einmal im Verbit, hand mit der Partei verbunden weiß. Aufgabe der Früchte wachsen laßt. Genau so macht es die politische DAF ist es, immer wieder dem deutschen schaffenden Führung. Sie will und darf nicht untätig bleiben, sie Menschen die großen politischen Entwicklungslinien Man hatte, um die Teilnehmer des Kreistreffens nct zu lehr zu ermüden, von Sondertagungen abgeeben, um lo eindrucksvoller verliefen daher die reßen Kundgebungen. Jm ey Vereinahaue sprach mn Samstag in einer würdigen Feierstunde Gaueann Stein zum DAF-Amtsmalterkorps und zu den Gefolgschaftsführern des Kreises Bochum, der Arbeitsdienst ehrte Sonntagmorgen auf dem Grimmer Friedhof das Andenken des ermordeten Areismannes Ernst Koch, gleichzeitig veranstaltete de Hitlerjugend eine gehaltvolle kulturelle Höhepunkt des Kreistreffens brachte weifellos der Sonntagnachmittag. 12 000 Männer der Bewegung und sämtlicher Formationen waten aufmarchiert, um die Ansprachen des stelln. Gauleitere etter und des Gauleiters Wagner zu hören In allen Ansprachen ham immer wieder neben vn berechtigten Stolz auf das bisher Geleistete— ein drei Bochumer Betriebe erhielten die goldene F.Fahne als Anerkennung für vorbildliche Leiingen auf dem Gebiete der Sozialpolitik— der unungte Wille zum Ausdruck, an den alten Kampfelen festzuhalten, das Gemonnene weiter auszumien und als dringendite Forderung an unsere Ge= mnart, Deutschland wirtschaftlich so zu sichern, daß de deutsche Politik auf wirtschaftliche Druckmittel von acten nicht zu reagieren braucht und ihren politischen socuielen ohne wirtschaftliche Hemmnisse nachgehen sich realisieren kann. Ebenso klar wurde der enn solcher Großkundgebungen der Partei umrissen der Zauer pflügt,— dieses einleuchtende Beispiel Der Vorbeimarsch am Rathausplatz. Grüßend Gauleiter Wagner, daneben der stellv. Gauleiter Vetter. muß immer wieder ins Volk gehen, die Idee künden, lehren und aufklären, damit auch der schaffende Menich, der über seiner Alltagsarbeit nur zu leicht den Blich für die großen Zulammenhänge verliert, immer wieder die großen Ziele der Politik leuchten sieht und immer wieder im gläubigen Vertrauen der Staatsführung folgt. Das Morgen soll großer werden als das Heute, das wird auch das Leitwort sein für die stille und mühevolle Alltagsarbeit, die nach diesen Tagen glanzvoller und erhebender Kundgebungen beginnen wird. Der Schicksalsweg des deutschen Volkes die Feierstunde der DAF. im Vereinshaus— Ansprache des Gauobmannes Stein zweite Tag des Kreistreifens der N8007 schum brachte neben der Tagung des gesamten mnerkorps der NSDAP. im Schützenhef eine be= Veranstaltung: die Feierstunde der Leunchen Arbeitefront des Kreises Bochum im enung. emshus. Man hatte den großen Saal der Ben muning der Stunde entsprechend festlich hergerichtet, inde chmale Fahnenbänder mit den Zeichen des deics und der Deutschen Arbeitsfront hingen von ano oes Ranges an den Säulen herunter. * Suhne mar mit roten und grauen Tuchern ausge= aen p einem mächtigen Amboß, über dem sym mn das Zahnrad mit dem Hakenkreuz thronte, . drei goldenen DAF-Fahnen, die kürzlich ammer Betrieben in Anerkennung vorbildlicher Haholstischer Arbeit verliehen worden naren en und ein Vorspruch der Werkscharen, der das s der Arbeit pries, leiteten die Feierstunde ein Kreisobmann Meinert begrüßte die Amtswalter des Kreises Bochum, die den großen Saal bis auf den letzten Platz fullten, und namentlich den Kreisleiter Riemenschneider und den Gauobmann Ernst Stein. Kreistreffen sind Wegsteine in der Entwichlung eines Kreises. Sie geben Rechenschaft von der Arbeit, die geleistet wurde, sie stecken die Ziele ab, die im nächsten Zeitraum angestrebt und erreicht werden sollen. Es ist nicht erforderlich, so betonte der Kreisobmann, diese Arbeit an Hand vieler Zahlen zu belegen, der Führer hat ihr selbst seine Anerkennung nicht versagt. da er die Bochum-Gelsenkirchener Straßzenbahn AG. den Bochumer Verein und die SchlegelBrauerei als Musterbetriebe auszeichnete und ihnen die goldenen DAF=Fahnen überreichen ließ. Auf diese Auszeichnung ist der Kreis Bochum stolz In der folgenden kurzen Ansprache wies Kreisleiter Riemenschneider darauf hin, daß diese aufzuzeigen und dem Einzelnen die ihm gemäßen Aufgaben zu nennen, die er übernehmen und erfüllen muß, sollen die großen völkischen und gesamtdeutschen Ziele ihre Verwirklichung finden. Damit hat sich die Bewegung ein unvergängliches Verdienst erworben, daß sie ihm die Ueberzeugung und die Gewißheit gab, daß der neue Staat für ihn sorgt, seine Rechte vertritt und sich seiner annimmt. Zum Schluß rief Kreisleiter Riemenschneider die Amtswalter auf, stets vorbildliche Rationalsozialisten zu sein, die Betriebsgemeinschaft zu festigen und in der Arbeit nie zu erlahmen. In längeren Ausführungen beschäftigte sich darauf der Gauobmann Ernst Stein, MdR. mit den beiden Entwicklungsphasen nationalsozialistischer Politik, die sich immer deutlicher voneinander abzuheben beginnen. Im ersten Zeitabschnitt: die Festigung der Macht und die Sicherung des Reiches nach innen und außen. Diese Entwicklung ist im wesentlichen abgeschlossen. Ihr folgt denknotwendig und zwangsläufig in der allgemeinen Weltlage begründet die wirtschaftliche Sicherung des nationalsozialistischen Reiches. Bevor der Gauobmann auf diese beiden Punkte einging, gab er zunächst Antwort auf eine Frage, die vielleicht dieser oder jener verwundert tun könnte: Warum eigentlich diese Zusammenkunft, da das Aufhauwerk fast abgeschlossen ist, da nun eine einigermaßen gesunde Sozialpolitik Platz gegriffen hat und Deutschland wieder stark und machtvoll dasteht unter den Völkern der Erde? Die Antwort fällt nicht schwer. Denn der Zustand der Sicherheit bleibt nicht ohne unser Zutun, bleibt nicht, wenn wir uns nicht Tag um Tag darum kümmern, wenn wir nicht wachsam sind und alle Gefahren, die kommen werden und kommen müssen, gerüstet abwehren können. Wenn ein Volk erst einmal seinem Schicksal gegenüber gleichgültig geworden ist, dann schwebi es in der größten Gefahr, die seine Eristenz überhaupt bedrohen kann In markanten Strichen zeichnete der Gauobmann den Weg nach, den das deutsche Volk in den letzten vier Jahren zu einer unerhörten Einheit und Geschlossenheit zurückgelegt hat.. Der Glaube an dies Ziel, die unbedingte Bindung an dies Ziel seien in diesem Zeitraum die bewegenden Krafte gewesen, die schier Unmögliches möglich gemacht und Hindernisse, die man für unüberwindlich hielt, ausgeräumt haben. Natürlich seien da und dort auch Fehler gemacht worden. Man müsse bedenken, daß die DAF, der im Gau Westfalen=Süd 750 000 Mitglieder angeschlossen sind, kein Vorbild hatte und daß dieser Riesenapparat auch nur mit Menschen arbeiten mußte. Entscheidend sei aber immer wieder, daß jeder charaktervoll seine Pflicht tut und— das könne er sagen— auch getan hat. Im Zusammenhang damit kam der Gauobmann auf verschiedene aktuelle Fragen zu sprechen und betonte dabei u. a., daß der Nationalsozialismus zwar nicht gegen ein Bekenntnis eingestellt sei, daß es ihm aber nicht gleichgültig sein könne, wie die deutsche Jugend marschiert. Die zweite Phase nationalsozialistischer Geschichte, die ihre charakteristische Prägung durch den zweiten Vierjahresplan erhält, sei bestimmt durch das Streben, das Reich auch wirtschaftlich zu sichern, das Reich auch nach dieser Richtung hin frei und unabhängig zu machen. Mit der Wirtschaft Politik zu machen, das habe man mehr als einmal versucht und das deutsche Volk weiß davon ein Lied zu singen. Es darf nicht sein, daß Deutschland aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus von seinen politischen Zielen abzulassen gezwungen werden könnte. Aus diesen Ueberlegungen heraus ist der Vierjahresplan geboren worden, dessen Bedeutung man nicht hoch genug veranschlagen kann, der mit allen Mitteln gefördert und durchgeführt werden muß. Von diesem Standort aus, gewinnt man auch die richtige Stellung zur Gehalts= und Lohnfrage. Vorerst ist die Lösung dieser Frage nicht möglich. Methoden, wie sie in anderen Ländern üblich sind: Heraufsetzung der Löhne, Anziehen der Preise, weitere Lohnerhöhungen und weitere Preissteigerungen usw. sind unnütz, sie helfen dem schaffenden Menschen letztlich doch nicht. Wir müssen Opfer bringen. Wir bringen sie aber in der Gewißheit, daß sie nicht vergeblich sind, daß Deutschlands Weg aus den schweren Jahren des Kampfes um seine wirtschaftliche Unabhängigkeit aufwärts geht, daß Deutschland stärker und machtvoller wird, daß es dermaleinst wieder den Platz unter den Völkern der Erde einnimmt, der ihm kraft des Fleißes seiner schaffenden Menschen, kraft der Entschlossenheit und Einheit seiner politischen Führung zukommt. Mit einem kurzen Schlußwort, dem sich die Führerehrung und der Gesang der beiden deutschen Hymnen anschloß, beendete Kreisobmann Meinert die Feierstunde. Arbeitsdienst ehrt Ernst Koch Acht Abteilungen des Arbeitsdienst=Gaues XX, Westfalen=Süd, die mit Omnibussen aus den Lägern des Ennepe=Ruhrkreises und des nördlichen Sauerlandes gekommen waren, marschiertn in den Vormittagsstunden des Sonntags des dritten Tages des Kreistreffens der NSDAP Bochum durch die Straßen unserer Stadt zum stillen Friedhof in Grumme, um ihres Kameraden Ernst Koch. der am 1. Mai vor einem Jahre von Mörderhand fiel, zu gedenken. Kurz nach 10 Uhr rückten die Kolonnen mit geschulterten Spaten an und nahmen auf dem freien Platz vor dem Monument, das der Arbeitsdienst seinem toten Kameraden gesetzt hat, Aufstellung. Eine Viertelstunde vor 11 Uhr erschien Gauleiter Wagner in Begleitung von stellv. Gauleiter Vetter, Polizeipräsident Schleßmann, Kreisleiter Riemenschneider und Gauobmann Stein. Nachdem der Gauleiter unter 2 *) 13 1 3 1.. 2 eaener Waaner vor dem Grabmal des Arbeits mannes Koch auf dem Grummer Friedhof während seiner Ansprache. 12000 Männer aus allen Giderungen der Bewegung des Kreises Bochum waren auf dem TusStadion zum Großappell angetreten. SK=Fotos Herner 1 den Klängen des Liedes vom guten Kameraden einen Kranz am Grabe niedergelegt hatte, wandte er sich in einer kurzen Ansprache an die Angehörigen und die Kameraden des ermordeten Arbeitsmannes. Trotz dieser verabscheuungswürdigen Tat haben wir die feste Ueberzeugung, daß es immermehr gelingen wird, auch den letzten Deutschen für den großen Gedanken zu gewinnen, dem wir uns verschrieben haben. Es ist hart, Opfer zu bringen, besonders hart für die, denen das Schicksal das Liebste genommen hat. Aber solche Opfer fordert das Schicksal immer wieder von einem Volk, und glücklich ein Volk, daß sich solcher Opfer würdig zeigt, das den Sinn solchen Opfers nicht vergißt. Sie rufen uns Lebenden auf, einzustehen für das, wofür jene fielen, unsere Aufgaben, die die Gegenwart uns auflegt, zu erkennen und kraftvoll um ihre Erfüllung zu ringen. Wir müssen den Mut haben, dem Schicksal ins Auge zu sehen und mit ihm zu kämpfen. Nur so erfüllen wir das Vermächtnis der vielen Toten, die für Deutschlands Größe starben. Die Trauer um diese Toten und der Schmerz um den Verlust so vieler guter Kameraden macht uns nicht untätig und lebensabgewandt, im Gegenteil sie spornen uns an, mit neuer Kraft an die Meisterung der Aufgaben zu geben, die die Gegenwart uns stellt. Die Lieder der Nation erklangen. Darauf rückten die Abteilungen ab zum Schützenhof. Sie wohnten der Großkundgebung im Stadion bei, beteiligten sich an dem anschließenden Vorbeimarsch und fuhren dann mit ihren Omnibussen vom Kaiser=Friedrich=Platz wieder in ihre Läger zurück. Wir schmieden das Reich Die HJ. ehrt in einer Morgenfeier Arbeiter, Bauern und Soldaten Im Rahmen des Kreistreffens veranstaltete die Hitlerjugend gestern morgen im Parkhaus eine Morgenfeier. Es ist selbstverständlich, daß die Staatsjugend im Rahmen eines solch bedeutsamen Ereignisses, wie es die Kreistage der NSDAP. darstellen, in einer Veranstaltung von ihrem Wesen und ihrer Aufgabe Zeugnis gibt. Die Hitlerjugend hat für solche Weihestunden eine ganz neue Form gefunden. Ohne jedes Beiwerk greift sie auf die fundamentalsten Dinge, auf das Wort und den Ton allein zurück und erreicht durch eine kluge Auswahl, Exaktheit und Straffheit eine ungeahnte Wirkung bei ihren Zuhörern. Wie sehr gerade solche Feierstunden bei den führenden Männern Beachtung finden, beweist die Tatsache, daß sich gestern morgen im Parkhaus Gauleiter Wagner, sein Stellvertreter Vetter, Kreisleiter Riemenschneider, Polizeipräsident SS=Brigadeführer Schleßmann, Oberstarbeitsführer Krichbaum mit dem Stab des Arbeitsgaues Westfalen=Süd, Oberbannführer Strube und andere Vertreter der Partei und Behörden eingefunden hatten. Der große Saal des Stadtparks hatte sich gegen früher verändert. Die Mitwirkenden nahmen nicht auf der Bühne, sondern an der einen Stirnseite und in der Nische Aufstellung, vor ihnen saß das HI=Standortorchester Bochum. Oberbannführer Strube wies in knappen Worten auf den Sinn der Morgenfeier hin, die vom Reich und denen, die daran schaffen, künden solle. Zugleich komme in ihr die Sehnsucht der deutschen Jugend nach einem einigen großen Reich zum Ausdruck, die Sehnsucht einer Jugend, in der am deutlichsten der Wandel zum Ausdruck kommt, der sich in Deutschland seit der nationalsozialistischen Revolution vollzogen hat. Dann huben die Jungen an. Hellauf dröhnen die Rhythmen der Kreuzritter=Fanfare. Eine frische Knabenstimme spricht mit dem Ernst der Verantwortung davon, daß die Jugend mit an erster Stelle berufen ist, das Reich neu zu gründen, nicht allein durch ihrer Hände Werk, sondern aus der Tiefe der Seele. Denn nicht, daß wir Menschen sind, macht uns stark, sondern einzig allein der Glaube und Wille. Symbolisch leuchten vom Fahnentuch die Wahrzeichen derer, denen diese Stunde gewidmet ist. Hammer, Spaten und Schwert, Arbeiter, Bauer und Soldat, sie sind die Träger eines jeden gesunden Staates. In wuchtigen Versen, ernsten und frohen Liedern werden die Taten dieser Menschen gepriesen. Der Arbeiter: Werktag, Hammerschlag. Räder sausen, Funken sprühen, schwarze Diamanten werden aus dem Höllendunkel aus Sonnen licht gebracht. Das ist der ewig gleichförmige, schwere Arbeitstag. Doch eines reißt uns immer wieder empor, wir arbeiten ja nicht nur um unser täglich Brot, nein, es geht um Größeres, jeder Werktag ist ein Schöpfungstag, jede Arbeit tun wir in dem Bewußtsein, uns einzuschalten in ein unendliches Raderwerk, das stille steht, wenn sein Hauptantrieb, der Arbeiter, versagt. Laßt er müde. die Hände in den Schoß sinken, ist alle andere Mühe um den Bau des Reiches vergebens. Dann singen die Jungen und Madchen die Worte von Weinrich Lersch, die L. von Knorr zu einem Kanon für drei gleiche Stimmen als Tert verwandte: „Wir Werkleute all schmieden ein neues Reich in stolzer Freiheit wieder zusammen.“ Es folgt eine Hymne auf den Bauernstand. Spa tenstich und Hammerschlag, haben sie nicht etwas Gemeinsames? Beide werden sie von einer starken Hand geführt, die bereit steht für ein Volk der Arbeit. Das sind die Bauern, sie schaffen das Brot, sie roden das Feld, pflügen das Land und senken die Saat in die Erde. Und immer wieder schließen sie aufs neue den alten Bund, den Bund zwischen Menschen und Erde und werden zum unerschöpflichen Jungborn für die Nation. Das alles tönt aus den Worten, die ein Hitlerjunge seinen Kameraden erinnernd und mahnend zuruft. Wieder klingt ein Lied auf, schmetternde Fanfaren begleiten, das Orchester setzt ein. Es ist ein allen bekanntes Lied, die ganze Zuhörerschaft stimmt ein. So zerfließen die Grenzen zwischen Zuhörern und Vortragenden, wird eine Gemeinschaft, die von der gleichen Idee durchdrungen ist. Vom wehrhaften Bauern geht die Darbietungs folge einen Schritt weiter zum Soldaten, zum kämpfenden Mann.„Und setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird euch das Leben gewonnen sein." Er ist das letzte, unentbehrliche Glied in dieser Kette, denn ohne ihn wäre die Arbeit der anderen sinn= und zwecklos, denn niemand schützte sie vor frechem Zugriff Uebelwollender. So erganzen sie sich, Arbeiter, Bauer und Soldat, einer auf den anderen angewiesen und vereint, zwingen sie es, schmieden das Reich, das Zeiten und Jahrzehnte überdauern soll und ewig Bestand haben wird, wenn sie Hand in Hand ans Werk geben. Das war der Sinn, den die Feierstunde der HJ zum Ausdruck brachte, knapp im Wort, eindring lich und wuchtig, eine Feststunde im wahren Sinne des Wortes. Den Abschluß bildete der gemeinsame Gesang des Liedes der Jugend. der Abschluß des Kreistreffens Das Morgen soll größer sein als das Heute Appell aller Formationen der N90AP. und Großkundgebung im Stadion Seinen Höhepunkt erreichte das Kreistreffen der N3DAP Bochum mit dem Appell aller Formationen der NSDAP und der Großkundgebung in Verbindung mit der DAF auf dem Stadion gestern nachmittag. Um das weite Oval des Tus=Stadions flattern wieder die Fahnen, hinter den Sitzplätzen in der Zielgeraden ist eine große Tribüne aufgebaut, von der aus Standartenführer Georg den Aufmarsch der Formationen zum großen Appell leitet. Kurz nach drei marschieren die ersten, tiefgegliederten Kolonnen durch das Haupttor an der Castroper Straße ins Stadion ein und nehmen in breiten Blocks parallel zur Tribüne Aufstellung. Die SS besorgt den Absperrdienst und hält in der Mitte des Platzes einen weiten Gang offen Für den Verkehrsdienst ist die NSKK eingesetzt. Das ganze Stadion bietet wieder das festliche Bild, wie wir es bei vielen Großveranstaltungen gesehen haben. Mit klingendem Spiel rückt die SA ein, die Werkschar, der Arbeitsdienst mit geschultertem Spaten, in langen Reihen HJ und DI, die NSKCV und schließlich das NS=Fliegerkorps. Kurz von 4 Uhr ist der Aufmarsch beendet, auf dem großen Rasenplatz stehen die Männer und die Hitlerjugend ausgerichtet. Punkt vier erscheint Gauleiter Wagner, begleitet vom stellv. Gauleiter Vetter, Kreisleiter Riemenschneider,= Polizeipräsident Schleß mann, Gauobmann Stein und Oberstarbeitsführer Krichbaum. Standartenführer Georg meldet dem Gauleiter 12000 Männer und Hitlerjugend des Kreises Bochum angetreten. Ein vieltausendstimmiges Echo findet der Gruß des Gauleiters, dann tritt Kreisleiter Riemenschneider vor das Mikrophon und eröffnet die Kundgebung. Zunächst spricht der stellv. Gauleiter Vetter Er erinnert an den Gautag vor 5 Jahren, da er selbst, von Hagen kommend, nachdem allerlei Hemmnisse zu überwinden gewesen waren, mit seinen Männern vor den verschlossenen Toren des Stadions gestanden habe, eifersüchtig von der Polizei bewacht, die ihnen den Einlaß verwehrte. Ein Jahr später kam der Führer an die Macht und damit begann jene grundstürzende Wandlung, die wir, in verschiedener Gestalt und Form, Tag für Tag von neuem feststellen können. Tage vor der Machtübernahme haben die Neunmalweisen und Besserwisser immer noch versucht, ihre kläglichen Prophezeiungen an den Mann zu bringen. Die einen meinten, daß Hitler zwar ein guter Redner sei, daß Regieren aber keineswegs einfach wäre und daß man da ohne die bewährten Köpfe kaum etwas werde anfangen können, die anderen schimpften die Nationalsozialisten als Wotansanbeter, die APD sagte einen Bürgerkrieg voraus ufw. Nun diese Unkenrufe sind geblieben, was sie waren, Versuche, der Bewegung etwas am Zeuge zu flicken. Die Machtübernahme brachte neue Aufgaben. Die Bewegung wußte, daß für sie jetzt eine schwere Zeit anbrechen würde, daß sie jetzt wahr machen mußte, was sie in der Zeit des Kampfes versprochen hatte. Das war wahrhaftig nicht einfach, da sie als Erbe einen wirtschaftlich, politisch und kulturell niedergebrochenen Staat übernehmen mußte. Es bat sich in den letzten 5 Jahren vieles grundsätzlich geändert, das wird jeder eingestehen müssen, auch der, dem es schwer fällt, die Zustände vor der Machtübernahme plastisch und in ihrer ganzen blutvollen Lebendigkeit vor seinem Auge erstehen zu lassen. Die Erfolge und unbestreitbar großen Leistungen veranlassen aber nicht, daß nun die Hände in den Schoß gelegt werden. Manche Leute opponieren gegen die Zustände, wie sie in vierjähriger harter Aufbauarbeit entstanden sind. Sie sollen wissen, daß nicht die Klasse, son dern die Rasse, daß nicht mehr die Masse, sondern der freie Entschluß jedes einzelnen Menschen, repräsentiert und zusammenge. hallt in einer Bewegung unter einer Führung heute ausschlaggebend und bestimmend ist An Hand eines köstlichen Beispiels beleuchtete der stellv. Gauleiter die kleine und erbärmliche Tätigkeit der Meckerer, die bald nach Anzügen, bald nach Schuhen, heute nach Butter und morgen nach Eiern sich die Hacken ablaufen und mit ihrem unsinnigen Gerede das Volk beunruhigen wollen. Er geißelte diese völlig eigensüchtige und kleinliche Handlungsweise und betonte, daß all dies Gerede, haltlos und gegenstandslos, von selbst wieder verschwunden sei. Schließlich kam der stellv. Gauleiter auf den Sinn eines solchen Kreistages zu sprechen. Er solle, so sagte er der großen Oeffentlichkeit zeigen, daß die Bewegung da ist daß in ihr sich die Kraft der Nation verkörpert, die bereit und imstande ist, die großen Aufgaben unserer Zeit zu meistern. Die Kreistage sollen die Vorbereitung sein zu dem großen Gautag im nachsten Jahre. Wir wollen geschlossen zusammensteben unter einer Fahne und zusammenarbeiten, dann wird der Erfolg nicht ausbleiben. Von lebhaftem Beifall begrüßt sprach darauf GHauleiter Wagner Der Nationalsozialismus hat von Anfang an seinen Kampf unter bestimmte Parolen gestellt. Es galt zunächst das System zu beseitigen und die Zustände, die es geschaffen hatte, also alte Formen zu zerschlagen und neue an ihre Stelle zu setzen. Das nächste Kampfziel war die Beseitigung der polit geb ein zu gutes Bett gehabt. Falls die Rolle vertauscht wäre, uns würde man gewiß nicht so gut behandeln. Man wendet oft ein, daß manche Juden wertvolle Arbeit leisten, zumindest leisten sie dann eine für sie selbst sehr erträgliche Arbeit, denn es gibt keine Juden, die selbstlos für Deutschland arbeiten. Wir glauben nicht, daß wir mit Fleiß und Begabung ausgestattet auf diese Welt gesetzt sind, damit ein Fremdkörper aus uns ein herrliches Leben zu führen vermag Jedes Volk soll sich in seiner eigenen Leistung bewahren. Weiter sprach der Gauleiter über die gewaltigen Unterschiede zwischen demokratischer Regierung und nationalsozialistischer Führung am Beispiel Bombenabwurf auf die Deutschland und Beschießung von Almeria. Ehe ein Dutzend Parteien über die Maßnahmen einig geworden ware, wären sie vielleicht überhaupt nicht mehr wirksam gewesen, vorausgesetzt, daß die nötigen Mitteln vorbanden gewesen waren, solche Maßnahmen durchzuführen Die Bewegung hat weiter auch um die wirtschaftliche Führung gekämpft. Wie heilsam solch eine einheitliche Führung sich auswirkt, haben wir oft genug feststellen können. Erst eine gesunde Wirtschaft ist die VorausSladtpark„in Flammen“ Den ganzen Tag über wand sich gettem sonnen- und lichthungrige M auf zum Stadipark. Zu keiner Stunde war weiten Grünanlage auch nur ein leeres Pläychen al den zahlreichen Bänken zu in strom, der sich jedoch gegen Abend in ner Dimmenme dorthin ergoß, dürfte bisher haum vertroffen den sein. Man wurde mehr geschoben, als man sich ganz ohne sein Dazutun, bald dortwn wo an di Abend Besonderes geboten werden sollte. Höhenf. werk vom Bismarchturm, etwas Neues für Boch Wenn nicht schon der herrliche Sommerabend ge hätte, Menschenscharen hier hinaus zu lochken, so diese Attraktion das ihrige hinzu. Und der Weg sich gelohnt, trotz der dranqvoll fürchterlichen E Unser alter Stadtpark war nicht wiederzuerken Man glaubte sich in einem Feenreich und nicht Grünanlage. Da schimmerten durch Bäume Sträucher, Hecken und Buschwerk unzählige grüne, blaue, gelbe und sonstige Lichtpünkichen Schattierungen, die unsere Farbenlhalg aufweist Baum zu Baum zogen sich Girlanden von bun lernden Fackeln, in der Flut des alten Tesches rerten sich Magnesiumfackeln, die die hoch in den H schießende Wasserfontäne in einen Farbenrausch gesehener Pracht tauchte. Und wer all diese keiten mit dem gebuhrenden„Oh wie entzuche betrachtet hatte, der ergötzte sich auf der Termie Parkhauses an Eishaffee oder kuhlen Blonden. Unterdes mar der Bismarchturm in weitem kreis von einet erwartungsvollen Belucherichan d lagert. Zwar wurde die Reugier auf eine ziem harte Probe gestellt, denn es dauert immerhin bu Uhr, bevor sich die Spitze des Bismarckturms in em glühenden Feuerofen verwandelte. Langeweile jedoch nicht auf, da die Kapelle der SA.Standarte mit sommerlich leichter Kost so prächtig unterhielt, x man sich der Verzögerung kaum bewußt wurde. als sich mit einem Mal tausende von Augenpe urplotzlich auf den Bismarckturm richteten da n man, daß es begonnen hatte. Im gleichen Augen wanden sich zuckende Feuerschlangen über den n dunklen Himmel, sprühten goldene und silberne 2 auf und schwebten langsam zur Erde nieder. Glei Feuerräder erhellten die Gegend um den Bismasturm weithin und gar manch einer hitte nern eme der glitzernden Sterne, die einen sprühenden fall bildeten, mit heim genommen, wenn die a Herrlichkeit nicht schon zerronnen wäre, bevor si Auge überhaupt ganz erfaßt hätte. Die Feuern hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und die dankbaren Bewunderungsrufe der Bochumerr ihnen die Gewißheit geben, daß wir alle hoffen Laufe dieses Sommers ein so prächtiges Sch noch des öfteren zu erleben. setzung für die Meisterung der sozialen Frage Dieser Kampf darf nicht vergeblich gewesen Darum geht es heute darum, uns wirtschaftlchzu sichern, damit unser Volk nie mehr in die Geraht kommt, unter dem Druck wirtschaftlicher mittel von seinen politischen Zielen abzulassen Wir sind beute Hammer geworden, lang waren wir Amboß und wir dürfen es nie mehr werden. Wir dürfen darum nie schwach werden Jeder Deutsche muß sich die großen Ziele der Politik und die großen Zusammenhange nets Augen halten, jeder muß das Bewußtsein in tragen: ich bin einer von jenen, die dem Fuhrer mit die Moglichkeit und die Kraft geben, die großen Dinge erfolgreich zu gestalten Das Morgen muß größer sein als das mit diesem Worte schloß Gauleiter Wagner“ Rede.6 In einem kurzen Schlußwort dankte der a. leiter Riemenschneider beiden Rednern schloß das Kreistreffen. Die beiden deutschen Hymnen erklingen an dann setzen sich die langen Marschkolonnen w in Bewegung zum Marsch in die Stadt und inn Das nachste Kampfziel war die Beseitigung der polit Entrechtung und Knechtung des Volkes. Das Volk mußte aus der Schande und seiner politischen Bedeutungslosigkeit herausgeführt werden zu einer Bedeutung und Stellung, die es auf Grund seiner Leistung, seiner Zahl und seiner Geschichte beanspruchen kann. Schließlich mußte man versuchen, aus dem deutschen Volk eine politische Nation zu machen Vorbeimarsch der brannen Kolonnen am Kathaus und es dadurch so in Form bringen, daß es mit seinem Schicksal fertig werden kann. Dabei umfaßten diese Kampfziele das ganze Volk, sie galten also nicht einer sozialen Klasse, einer gesellschaft lichen Kaste oder einer wirtschaftlichen Gruppe und ihren Belangen. Diese Ziele waren nur mit einer starken Führung zu erreichen. Der Gauleiter gab dann ebenfalls eine Antwort auf die Frage nach dem Zweck und dem Sinn solcher großen Kundgebungen. Statt langer theoretischer und schwer eingängiger Erörterungen benutzte er folgendes Beispiel. Der Bauer bestellt im Fruhjahr immer wieder seinen Acker, er streut neuen Samen in den Boden, er fleht um den Se gen des Himmels für ein gutes Gedeiben seiner Früchte, damit seine Arbeit ihm und seinem Volke zum Nutzen gereicht. Genau so liegen die Dinge für die politische Führung. Man kann ein Volk aus tiefstem Elend retten, ihm neue seelische Kraft geben, wenn die Regierung sich dann eines Tages auf den Standpunkt stellt, daß setzt genug getan sei, daß nun alles weiter, sozusagen von allein vorangehen würde, dann müßte man bald feststellen, daß es immer mehr bergab geht Es wird auch keinem Bauern einfallen, den Acker, den er einmal gepflügt hat, von anderen Leuten bestellen zu lassen. Zur Judenfrage stellte der Gauleiter fest. daß es da nicht um Gefühlsduselei ginge, sondern um ein grundsätzliches Prinzip. Eigentlich haben alle Um die vierte Nachmittagsstunde, als der Gauleiter im Stadion zu seinen Kämpfern des Kreises Bochum spricht hat sich die Umgebung des Rat hauses in ein wogendes Menschenmeer verwandelt. Absperrmaßnahmen erwiesen sich notwendiger denn je. In unaufhörlichen Wellen branden Menschenmassen in die Innenstadt und suchen in der Nähe des Rathauses einen möglichst günstigen Platz zu bekommen, um den Vorbeimarsch der Formationen zu erleben, der den traditionellen Abschluß des Kreistages bildet. Kurz nach fünf Uhr treffen Gauleiter Wagner, Gauleiterstellvertreter Kreisleiter Riemenschneider, SS=Brigadeführer Schleßmann, NSAK=Brigadeführer Nieder=Westermann, SA=Brigabeführer Bauer, Oberstarbeitsführer Krichbaum mit seinem Stab, sowie zahlreiche Vertreter der Wehrmacht und aller NS=Formationen ein Hell beleuchtete die Sonne die riesigen Hakenkreuzhanner, die die Front des Rathauses schmücken. Kopf an Kopf wartet eine riesige Menschenmenge auf den Beginn des Vorbeimarsches. Als von der Beckstraße Marschweisen ertönen, besteigen Gauleiter Wagner und sein Stellvertreter Vetter ein Podium. um von hier aus den Vorbeimarsch der 12000 abzunebmen Wie immer voran die Kapelle der SA=Standarte 17, deren schneidiger Tambourmajor gleich einen Sonderapplaus erhält. Den Sturmfahnen wird die Standarte„Jochum“ voran getragen. Standartenführer Georg marschiert seinen Leuten voran, erstattet dem Gauleiter Meldung und nimmt vor ihm Aufstellung. Dann bröhnt der Marschtritt der braunen Kolonnen. Straff und diszipliniert marschiert die SA an ihrem Gauleiter vorüber, ein Bild einheitlicher Geschlossenheit, Kraft und Stärke. das immer wieder mitreißt. Es folgen die SA=Marinestürme und die Formationen des NSEK mit ihren Harmonie in den einzelnen Marschkolonnen n des schweren Tagré schanen die brauna hrannn. Jungen frisch und frob drein. Wis un. ist unter ihnen, dem dieses Erleonie worie en vergeßlich bleiben wird. Den Ablane ans ziese. immer die Schutzstaffeln. Und damit e groVorbeimarsch zu Ende. mit ihm gramm des Kreistages. Gerade in diesen ßenden Marsch kommt die gevartre Wane unert wegung, ihre stete Einsatzbereitschaft une den schütterliche Treue immer wieder Aushruck. So wie gestern werden sie alle d marschieren. Kamerad neben nameeeaden zi Tuchfühlung, eine verschworene Gem Dentschlano. Raketen bohrtensi linen dimme: und zern Schrebergärten und On in der benaalischen Bel maler Pa ast. Es war Sclub des Ganzen. die olle setzt ein Kanon Ialel Onios Nese Robert mar in der Lehre b Restbes 1Brillantseuerwerk oe seinem Lehrherrn erste de Zündschnur, einen sphoriaden. selber in Ter Kanonenschlag wur die Erdbeerbeetea= miedende Gesellschat 3 erektvolle Entiernung geg Liseregt und gespannt we aris. Der Funken zunge Inel Cito kam plotzlich d ichschon jent die Ohren zu balies nur der Neise No ne ein Feldherr und be Bis auf zehn Zentimet feuerwerkskörper erreicht Neh drei! Gleich mus Tuo riß weit den Mund a Aillerie gedient. Allei artete noch eine Minute uldig. Neffe Robert und pirschte den Kan leicht seucht geworden? dlich auf dem Stein. nd. Die Lunte war bi te aber nicht gezündet o vertröstete inzwische wert würde schon dafür i aufböre zu weinen. te inzwischen aus der ne gebracht und mach lustiges Feuer. Als e eeiniach den Kanonensch Geanke!— Doch die 28 brannte das Feuer berun cen iast verkohlt und der immer so harmlos da, al und Salz gefüllt wäre. . Und endlich gab Der Abend war jetz wue Verwandtschaft füh ditgen. Onkel Haus ag sei überba Kanonenschläge müsse ma d überlasse das nicht Und Bier hatte es über fragte noch endlich knalle, worai g. Und Lenchen, die saden war, sagte sch den Lunapark, da gebe Fenerwerk. ger zurück. Ging noch ob den verhinderten Kai in in eine Ecke der Lau d und ging ebenfalls ver Nach einigen Monater ken, saß die ganze Gesel Standern. Der SA=Musikzug schwens en folgt seinen Kameraden. Heran rucken mit e gendem Spiel die politischen Leiter. FliegernnnnLuftschutz und Kriegsopfer werden mit großem, berzlichen Beifall bedacht tandme kommt die Jugend. Strammen Schrittes schieren HI und Jungvoik, selbst die die erst vor einigen Wochen aufgenommen w waren dabei, vorüber. Die Werkscharzi,ese stattlicher Zahl zum ersten Mal in machen in ihren schmucken blauen Untfort besonders guten Eindruck. Zuschanet Dann folgt ein Schauspiel, das die zu begeistertem Beifall hinreißt. 2r dienst marschiert auf. Was die Junen braunen Kleid in der glübenden Sonne sen ist wirklich hervorragend. Acht erst ihren Dienst und der Spatengriff und br. tonte Marschtritt, einen Parademarsch gibt Arbeitedienst nicht, klappen, als wenn Jahren nichts anderes getan hätte. Mit e Griff umklammert man den Spaten.. Klottenschau für 1000 Volksgenossen au begolund an Bord der ammeri man p Abendsonne wie Nickel aufiht gren nur ein Ziel kennt: „in Flammen“ geltern eine uch nur ein leeres Plätzchen nen zu finden. Der gegen Abend in der Dimmerina bisher kaum übertroffen w de mehr geschoben, als man uo fen konnte und so gelangte mar tun, bald dorthin, wo an dies r herrliche Sommerabend geni n hier hinaus zu lochen, so mem Feenreich und nicht in ein himmerten durch Bäume u und Buschwerk unzählige w ind sonstige Lichtpünkichen al r Flut des alten Teiches er hte. Und wer all diese Kei ihrenden„Oh wie entzuchen ffee oder kühlen Blonden. bartungsvollen Belucherich d die Reugier e Kapelle der SA=Standarte Kost so prächtes unterbell. X rung kaum bewußt wurde. Un Nal tausende von Augenpaur ismarchturm richteten da war t hatte. Im gleichen Au die Gegend um den Bismasmanch einer hätte gern emm „die einen sprühenden Min= a genommen, wenn die ocve zerronnen wäre, bevor sie erfaßt hätte. Die Feuerwer 19 Zeug gelegt und die vee ingorufe der Bochumer morr geben, daß wir alle hoffen. to ein so prächtiges Schaupe leben. Meisterung der sozialen Frage nicht vergeblich gewesen seVolk nie mehr in die Druck wirtschaftlicher litischen Zielen abzulassen und wir dürfen es nie mehr n darum nie schach werder ß sich die großen zen Zusammenhanaen muß das Bewußtsein in 19 jenen, die dem Fuhrer mit und die Kraft geben, die erfolgreich zu gestalten größer sein als das Heut bloß Gauleiter Wagner Schlußwort dankte der Kret eider beiden Rdnern 5 en. chen Hymnen erklingen nnl angen Marschkolonnen wiede Narsch in die Stadt und zun nen isikzug schwenke ner werden, mit gleich Ul bedacht. Und dann rammen Schrittes maroik. selbst die Jüngien n aufgenommen wurden ie Werkscharen, die in 0 n Mal in Bochum find blauen Uniformen einen spiel, das die hinreißt. Der Arbeit as die Jungen im erdübenden Sonne zeige Acht Wochen tun k Spatengriff und der de Zarademarsch gibt et n. als wenn man si an hätte. Mit eisernen den Spaten. der in der ufblitzt Prachwoll Marschkolonnen. Tros n die braungebrannt rein. Manch Bochumer Erlebnis sicherlich unden Abschluß bilden Wi Ind damit ist auch dieser ihm das offizielle Prorade in diesem abschliegeballte Macht der 6 bereitschaft und uner jeder hervorragend zun werden sie alle Tanl n Kamerad, in enger reue(emeinschaft, die tschland! Gohr Der Kanonenschlag Von Heinz Oskar Wuttia. De Raketen bohrten sich pfeisend in den bekeinen Dimme! und zerp auten dort in den un Schiebergarten und Onkel Ottos Laube spreizte sch in der benaalischen Beleuchtung wie ein monu zen aler Paast. Es war einsach großartig! Den Fchluß des Ganzen, die Krönung des Feuerwer les sollte jeut ein Kanonenschlag ausmachen, den Lalel Ottos Neiie Robert beigesteuert hatte. Ro= ben war in der Lehre bei einem Droaiiten und hatte einen alten„Reitbestand“ von dem vortäh Brillantseuerwerk des Kriegervereins billig seinem veveperrn erstanden. Maurlid chnur. einen halben Meter langen bosphoriaden. selber in Brand lenen Ler Kanonenschlag wurde auf einen Stein zw ten die Erdbeerbeete, gesenzt. Ein Streichholz auf. und Refse Robert sprana zurück Die mnebende Gesellschatt zoa sich ebenfalls auf ktvolle Entfernung gegen den Zaun hin zurüd Auigeregt und gespannt wartete man aus das Er egnis. Der Funken züngelte den Faden entlang Lutel Cito kam plonzlich die Sache unheimlich vor Scweiß stand ihm auf der Stirn. Tante Olaa hiel sich schon jeni die Ohren zu. der kleine Heini weinte vor Angst. Die anderen standen weit vorgereckten balies, nur der Nesse Robert stand unbekummert die ein Feldherr und beobachtete den laufenden Funken. Bis auf zehn Zentimeter hatte dieser schon den Feuerwerkskörper erreicht. Jetzt nur noch fünf. Rach drei! Gleich mußte er losgehen! Onkel Tuoniß weit den Mund auf, denn er hatte bei der Artillerie gedient. Allein, nichts geschab. Man noch eine Minute, dann wurde man ungeduldig. Neffe Robert umschlich das Erdbeerbeet und pirschte den Kanonenschlag an. War er delleicht seucht geworden? Der Kanonenschlag lag dem Stein. Robert nahm ihn in die gend. De Lunte war bis zum Ende abgebrannt aber nicht gezündet. Merkwürdig! Onkel vertröstete inzwischen die Verwandtschaft. Aewert würde schon dafür sorgen, daß es noch knalle to der Heini bekame eine Backpfeise, wenn er rcht aufböre zu weinen.— Nefse Robert aber inzwischen aus der Laube Papier und Sägesaane gebracht und machte zwischen den Beeten em lustiges Feuer. Als er genug Glut hatte, warf er einiach den Kanonenschlag hinein. Ein genialer brdanke!— Doch die Wirkung blieb aus. Ruhig erannte das Feuer berunter, der Bindiaden war ron jast verkohlt und der Kanonenschlag lag noch immer so harmlos da, als ob er nur mit Zucker und Salz gefüllt ware. Neffe Robert war sehr Und endlich gab er es auf. Der Abend war jetzt allen verdorben. Die wüe Verwandtschaft fühlte sich um den Aktschluß kanonenschlag sei überbaupt kein Feuerwerk, und kanonenschläge müsse man selber im Laden kaufen n.s überlasse das nicht so einem Lausejungen. cner hätte es überhaupt zu wenig gegeben memn peini fragte noch einmal, wann es denn endlich knalle, worauf er noch eine Backpfeife wiog. Und Lenchen, die zum nächsten Sonntag Lasdaben war, sagte schnippisch, sie gebe lieter Feuerwerk. Onkel Otto blieb als ein e zurück. Ging noch einmal durch den Garten ey den verbinderten Kanonenschlag auf und warf on in eine Ecke der Laube. Dann schloß er alles und ging ebenfalls verängert nach Hause. m einigen Monaten, al- die Haselnusse reif ten, saß die ganze Gesellschaft wieder einmal in der Laube. Längst hatte man das verunglückte Feuerwerk von damals vergessen. Draußen war es kühl und auf dem kleinen Ofen stand der Teekessel und zischte Diesmal gab es auch für Onkel Cito geung Bier. Er saß dem Ofen am nächsten und wart von Zeit zu Zeit Holz und Reisig in ihn binein. Schließlich lag nichts mehr in seiner Nahe Mit unsicheren Schritten ging er in eine Ecke des Raumes und holte aus ihr einen Arm voll Holzkloben, Papier und Brettstücke heran. Warf alles auf einmal in die Ofentür und setzte sich wieder an den Tisch. Der Teekessel summte, es war gemütlich und warm. Plötzlich gab es einen ohrenbetäubenden Knall. Eisenstücke. Splitter und Dreck spritzten herum und dicker, schwarzer Rauch erfüllte die Laube. Die Frauen schrien, soweit sie nicht in Ohnmacht lagen. Die Männer fluchten und eilten ins Freie und Onkel Haus sah aus wie ein Neger und hatte einen heißen Ofenring um den Hals. Nur der Neffe Robert stand verklärt inmitten des Chaos und stammelte verzückt:„Das war mein Kanonenschlag!“ Der Rutengänger Georg A. Oedemann. Im Sommer 192 war ich über den Prochenberg ins Ybbstal gekommen. Am Saum eines herrlichen Bergwaldes bauten wir das Amtshaus der Kohlengesellschaft, denn im Bauch dieser Erde, müßt ihr wissen, hatte es gute Rohle. Wir waren eine vortreffliche Arbeitsgemeinschaft. Ich hatte die Feldschmiede unter die Hande gekriegt. trat den Blasebalg, daß die Funken nur so stoben, und schmiedete Bauklammern und Vervindungscisen für die Fensterstocke. Des Abends saßen wir unten bei Forstere Mutter, tranken Most und aßen Schaftas und weiße Wecken. Etwas machte uns schwere Sorge. Das war die Wasserfrage In der Nahe des Hauses sollte ein Brunnen abgeteuft werden. Wir ließen den Brunnenbauer aus Amstetten kommen. Der wollte wissen, wo er den Brunnen zu bohren habe. Ja, wo sollte er nun wohl bohren? Der dicke Wimmer, unser Polier, schimpfte sich den Hals trocken. Ein Brunnenbauer müßte doch wissen, wo das Wasser steht! Und der Brunnenbauer bohrte. Böcke wurden aufgestellt, eine Seilfahrt, Eimer, Handwerkszeug. alles war da. In zwei Meter Tiefe stießen sie auf harten Fels. Es wurde geschossen. Alle zwei Stunden kam es wohl von unten herauf— wum!— wum! Und das Gestein pfiff in hohem Bogen durch die Luft Wir waren alle sehr neugierig, wann wohl das ersebnte„Grundwasser“ kommen würde. Eines Tages stand plötzlich ein Landfahrender vor meinem Amboß, als ich von der Feuerstelle kam. Ich schmiede meine Spitze aus und tu den letzten Schlag, als mein Blick auf ihn fällt. Auf meinen Wanderfahrten durch Oesterreich war mir schon mancher Kauz begegnet, aber so etwas an äußerlicher Dürftigkeit war mir doch noch nicht unter die Augen gekommen. „Mensch. wo haben sie dich losgelassen?" fragte ich. Er lachte und zeigte mir sein weißes, kräftiges Gebiß.„Ich komme aus der Lug. Mein Ziel ist die Kohle von Levice oder auch das Petroleum von Numänien, s' ist eins so dreckig wie das andere, Bruder! Und Deutschland hat keine Arbeit für einen guten Bergmann, für meine Fäuste!“ „Ein deutscher Bergmann?“ horchte ich auf Der andere nickte mit dem Kopfe, indessen ein trauriges Lächeln seine Lippen umspielte. Ich legte Feuerzange und Hammer beiseite. Wir setzten uns ins Gras und sprachen von unserm gemeinsamen Vaterland, das in schweren Fieberschauern lag. Vom Brunnenbau ber hallten zwei Sprengschusse zu uns herauf. Mein Nachbar borchte mit einer jähen Wendung des Kopfes.„Was ist denn da los?“ fragte er. mich mit großen, verwunderten Angen betrachtend. Brunnenvan!“ erwiderte ich und war nicht wenig erstannt, als der andere plotlich in lautes Gelächter ausbrach„Brunnenbau? Mensch, und ausgerechnet auf dem Fels? Dort gibt's ja im Leben kein Grundwasser!“ „Kein Grundwasser?“ „Höchstens ein bißchen Spaltwasser!“ Der andere lachte wieder und wollte den Kopf auf den Ranzen legen, als ich ihn anschrie: „Mensch dann ist ja das Bohren völlig umsonst!“ „Klar! Habt ihr denn keinen Rutengänger gehabt?“ „Nein, kannst du Rute gehen?“ „Ja, auf Wasser und Erz!“ entgegnete der andere mit einer Ruhe, die mich aufbrachte. Er spielte mit den Gräsern zwischen seinen Beinen. Zehn Minuten später saßen wir unten bei Forsters Mutter. Der Baumeister und der Polier guckten den Burschen erst mißtrauisch an, aber sein unaufdringliches Wissen um so wichtige Dinge hatte auch ihnen schließlich Vertrauen zu dem jungen Bergmann eingeflößt. Nun begann freilich der Brunnenbauer zu schimpfen. „Nun hol dich aber der Teufel! Woher willst du wissen, daß dort kein Grundwasser ist, wo ich bohre?“ Der andere blieb ruhig und antwortete mit einem Lächeln, das dem Handwerker viel von seiner Sicherheit nahm. Und dann standen wir draußen. Der Fremde hatte vom Erlenbusch ein Gabelstück abgeschnitten und für seine Zwecke zurechtgemacht. Dann ging er, die Rute vor sich haltend, leicht gebeugt einem Stück Wiese zu. Wir verfolgten seine Bewegungen mit größter Aufmerksamkeit. Sein Gesicht war jetzt ernst, ge spannt, fast bleich vor Anstrengung. Dann schlug die Rute aus, schlug so beftig, daß der Rutengänger sie sofort aus der Hand legte und uns zu sich beranwinkte. „Hier ist Wasser,“ sagte er leise,„viel Wasser!“ Eine Weile war es still. Selbst der Brunnenbauer hatte sich berubigt. Es war ein schönes Geschäft, der Brunnen auf dem Fels, aber es war auch ein gefährliches, wenn das ergebnislose Ende kam. Besser war es schon so. Dänemarks Außenminister hoi Nouroth Tanemarts Außenminister Munch besuchte an Wochenende die Reichshauptstadt und wurde am Sonnabend von Reichsaußenminister Freiherr von Neurath empfangen. (Scherl=Bilderdienst=M.) „Hier ist nur Rotliegendes,“ sagte der Rutengänger.„Kaum acht Meter tief steht das Wasser!“ Die Bohrung wurde drüben sogleich abgebrochen und an der angegebenen Stelle begonnen. Kumpel Heinrich aus der Lug blieb beim Brunnenbauer. Er wollte den Wahrheitsbeweis seiner Angaben antreten, so schien es mir. Und wie er arbeitete! Da kamen die Gesellen an der Seilfahrt kaum nach, das Erdreich, das der deutsche Bergmann förderte, wegzubringen. Drei Tage arbeitete er, dann stand er schon tief im Wasser. Es überraschte uns kaum, so stark war unser Vertrauen zu ihm geworden. Aber als er seine Arbeit getan hatte, war er verschwunden. Die Kohle von Levice war wohl sein Ziel Oder das Petroleum von Rumänien. Moselland Das Ruhrgediet liegt hinter uns— und dann der Rhein. Dörfer, Städte, Berge, Burgen kommen— schwinden— kommen. Der Zug eilt weiter. Ueler dem Strom der Nebel hüllt die Ufer in Dunst. Nachher steht die Sonne bell im Mittag. Als müßte es so sein, daß über dieser Landschaft nun die Wärme strahlt, den schimmernden Schieferboden der Hänge erhitzt und dem gewundenen Fluß jene eigenartige blaugrüne Klarheit gibt. Vor ein paar Stunden: Land der Schwere, Heimat der Schornsteine und Maschinen, und nun Kottenschau für„Kraft durch Freude"-Fahrer vor helgoland u Volksgenossen aus allen deutschen Gauen erlebten in der degolusd an Bord der AdF=Flotte eine Flotten schau der deutschen Kri geme an Ford der Ropegoin e e anen Sofmann r*4 4 ist die Erde anders geworden. Ungekaunte Beschwingtheit erfüllt das Moselland, nicht prunkend und prahlend— nenne es Heiterkeit, Stille, doch diese Stille will nicht Sanftheit werden: denn oftmals ist die Erde steinig herb, und jedes schmale Fleckchen über schroffem Fels muß noch die Reben tragen. Steil wächst das Heer der Weinstocke die Berge hinan, Reihe um Reibe, schnurgerade, unvergleichlich geordnet. Harte Arbeit verlangt der zerissene Boden, das Gebröckel des Schiefers, bis es locker die Rebe umgibt und nicht rutscht und die Wurzel nicht bedrängt. Sie stehen in der Frühlingssonne: Frauen in gestreiften Schürzen, Männer mit Schaufeln und Hacken— hier unten im Hügel— und dort so hoch im Berg—. bereit, den Reichtum und die Sorge ihrer Heimat zu pflegen Einen Augenblick halten sie ein, winken dem Zug arbeiten weiter.— Jeder Weinberg. jede hochgebundene Rebe spricht von ausdauernder, andächtiger Arbeit. In den leichten Zauber des klaren, flinken Flusses mischt sich das Gesetz kraftvollen Schaffens, das seine Hänge fordern. Unruhiger Lauf eigenwillig sind die Moselschleifen—, stille Rebenhänge, winklige Städtchen und Dörfer, dort eine zerfallene Burg, seltsam zerklüftete Felsen geben dem Land jenen ungewöhnlichen Reiz von Feinheit und Anmut, von Beweglichkeit und Stille, von berber Geschlossenheit und Kraft. Doch nirgendwo ist Schwere. Keine Plumpheit. Verhalten dämpfen die Weinberge die mitteilsame Schnelligkeit des Flusses. Oder triumphiert seine Munterkeit über jede Ruhe? Reckt er die Hügel und Hänge mit seinen Windungen? Spielt er mit ihnen? Sie können sich doch nicht von ihm trennen Hat er das Spiel gewonnen, den Tanz der unzähligen Drehungen und Figuren?— Ein Tunnel— ein, zwei, drei Minnten... und blendende Helle. Fachwerkhäuser kommen. Fest ineinandergeschachtelt ist die kleine Stadt mit den engen Gassen: ein unregelmäßig kesetztes Feld. Vorbei, vorbei! Doch im Augenblick fühlst du: beruhigende Wärme geht von Häusern und Winkeln aus. Geborgenheit und irgendeine Heimlichkeit, die du ergründen möchtest. Nun ist die Mosel wieder nah am Zug— nun Wiesen mit Obstpäumen. Wenn sie in voller Blüte stehen, wird das Land noch schöner sein. Wir eilen weiter. Immer wieder tauchen im Moselland Anmut und Herbheit so wundersam ineinander, als wache über ihnen eine kluge, gute List und sage ihnen im Vertrauen ein Geheimnis ganz im Vertrauen. Und sie verplaudern doch ein wenig. Viel behalten sie für sich. M. D 72* 1. AIII ROMANVONE (13. Fortsetzung.) Es ist eine richtige kleine Märchenstadt, in der die Brunnen unablässig ihr Glitzern versprühen, in der die Zeit still zu stehen scheint. Bert kommt sich mit seinem großen schweren Wagen direkt unzeitgemäß vor: Nun legte Bärbe die Hand auf seinen Arm: „Mein Vateerhaus,“ sagte sie. Ein Schild„Gotthold Nagele, Weinhandlung“, steht über dem geschnitzten Holzportal. Zwei Männer in blauen Blusen rollen ein paar Fässer auf einem schiefliegenden Brett vom Keller auf die Straße. Ein hagerer Mann mit einem gutmütigen Gesicht sagt irgend etwas Unverständliches in einem unverständlichen Schwäbisch. Bärbe ist mit einem Sprung heraus. „Du mei,“ sagt einer der blauen Blusenmänner,„sisch ja das Fräulein Bärbele.“ Und schon hängt Bärbe am Hals des mageren Mannes. Man hat Bert in der Wiedersehensaufregung janz vergessen. Der überlegt einen Augenblick, dann stellt er mit einem Schwung Bärte Reinen Koffer auf die Erde, und winkt den Mitfahrer Schmidt aus Wiesbaden zurück, der nicht so recht weiß, ob er aussteigen soll oder nicht. Gerade wie Bärbe sich von dem Hals des Vaters löst und halb verlegen halb froh sagt: „Gugge mal, Vadder, sell isch der Herr Gaudow.“ da winkt Bert noch einmal mit der Hand „Auf Wiedersehen. Fräulein Bärbe Alles Gute!“ ruft er. gibt Gas. Und ehe Herr Nägele und Bärbe noch etwas sagen können, fährt Bert schon davon, entziebe sich allen Rührungsszenen. Bärbe sieht ihrem Freunde entgeistert nach, Herr Gotthold Nägele nicht weniger entgeistert. „Ja, wasch isch denn?“ fragt er ratlos, schaut ängstlich auf sein Kind. Die ganze Geschichte mit dem Mister Fields war ihm schon etwas unheim lich. Nun dieser gänzlich unbekannte und sehr elegante junge Mann mit Bärbe in einem Wa gen? Und dann gleichsam die Flucht? Irgend etwas ist Herrn Nägele dabei ungemütlich Aber Bärbe sieht den Vater an: Nein, es ist genau der Blick, mit dem sie von ihm gegangen. Der klare und herzhafte Blick eines Menschen, der nichts zu verbergen hat. Vielleicht war der Ausdruck ein bißchen ernster? Oder gar traurig? „Laß nur Vadder,“ sagt sie und schiebt ihren Arm unter den seinen,„ich erzähl dir scho. Brauchscht kei Angscht habe.“ Und so geht sie, indes an den Haustüren ringsum eine schnell angesammelte Schar neugieriger Nachbarn die heimgekehrte Bärbe in ihrem Großstadtkostüm bestaunt, mit dem Vater ins Haus. * Bert saust mit seinem Wagen weiter. Nun er Bärbe abgeliefert hat, brennt in ihm auf einmal das Verlangen, sich mit Herrn Oerdeli auseinanderzusetzen. Am liebsten wäre er die Nacht durchgefahren. Aber der Wagen hat heute schon so allerhand geleistet und er schließlich auch. Er könnte sich ja von dem Beifahrer ablösen lassen, aber er muß selber fahren, das alte Rennfieber hat RIK LENNARD ihn gepackt, ach ja, siegreicher Herrenfahrer Bert Gaudow, längst vorbei und vergessen. Außerdem ist es ja nicht sein Wagen. Bert hat auf einmal ein ungeheuerliches Verantwortungsgefühl für das, was man ihm anvertraut, ganz gleich, ob es ein schönes, junges Madel wie Bärbe Nägele ist, oder ein Anto. So fährt er in Richtung Stuttgart, übernachtet dort und nimmt mit dem ersten Morgengrauen schon die Richtung in die Schweiz. * Breit, groß und sicher steht das Haus Oerdeli in der Glockengasse in Zürich Wäre Bert nicht mit einer solchen Portion Wut geladen, vielleicht würde doch ein kleines Gefühl der Unsicherheit über ihn kommen. Dies alles hier scheint fest gegrundet, unangreifbar, als ob keiner kommen könnte und diesem Hause und seinem Insassen etwas tun. Aber dieser blinde Zorn, der in ihm gegen Lorenz Oerdeli lebt, stößt alle Hemmungen beiseite. „Zu Herrn Oerdeli,“ sagt er herrisch zu dem Portier, der vor dem schweren Tor steht. Der Portier, eisgrau, seit 10 Jahren in der Firma Oerdeli, fährt zurück. Der da vor ihm steht, sein herrisches„Zu Herrn Lorenz Oerdeli“ hinwirft Herrgott, das ist doch...! Der Portier ist in diesem Augenblick am helllichten Tag geneigt, an Gespenster zu glauben. Wenn er nicht wüßte, daß Herr Oerdeli im Büro ist würde er denken, er stünde jetzt vor ihm. Ehe sich der Portier noch aufrafft, um dem Besucher nachzustürzen, ihn zu fragen, nach dem wieso, weshalb, warum, ihn vorschriftsmäßig anzumelden hat Bert schon ein Schild gesehen: „Chef=Kontor. Anmeldung nebenan.“ Mit einem geradezu rachsüchtigen Gesicht beachtet Bert diese Mahnung„Anmeldung nebenan“ nicht, drückt auf die Klinke des Chefkontors, öffnet. An einem riesengroßen Schreibtisch, der mit Papieren und Akten bedeckt ist, sitzt Lorenz Oerdeli Bert ist im Augenblick wieder geradezu überfallen von dieser unwahrscheinlichen Aehnlichkeit. „Geben Sie her, Fräulein Weigel,“ sagt Lorenz Oerdeli, ohne aufzusehen. Er erwartet seine Sekretärin, die er eben nach Akten weggeschickt hat. Aber Fräulein Weigel antwortet nicht. Lorenz Oerdeli sieht auf, fährt empor: „Sie?“ fragt er fassungslos und starrt auf Bert. Berts Augenbrauen sind steil zusammengezogen in dem gebräunten Gesicht: „Ja, ich. Guten Tag, Herr Oerdeli. Haben Sie meinen Brief bekommen?“ Oerdeli hat sich gefaßt. Was will dieser Gaudow hier? Sicher irgend eine neue Erpressung. „Was wünschen Sie? Ihren Brief? Ich war verreist. Noch nicht. Ist Ihnen der Vertrag nicht gut genug? Wollen Sie versuchen, daß ich noch mehr drauflege?“ Bert antwortet nicht. Er zieht seine Brieftasche. Lorenz Oerdeli sieht ein Papier auf seinen Tisch fliegen, den Vertrag. Hinterher fliegen ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs Scheine. will ich, Herr Oerdeli! Hier haben Sie Ihren Dreck. Das Geld habe ich leider bis auf diesen Rest schon aufgebraucht. Aber ich werde es Ihnen ersetzen, bei Gott, auf Heller und Pfennig. Ich mache nicht mehr mit.“ „Sie machen nicht mehr mit?“ Lorenz Oerdeli tastet dabei nach der Klingel auf dem Schreibtisch. Oifenbar ist dieser Gaudow geisteskrank. „Haben Sie keine Angst“ sagt Bert verächtlich, „ich wollte Ihnen nur sagen, wenn Sie wieder einmal einen Menschen kaufen wollen, schau'n Sie ihn sich vorher besser an. Sie scheinen Ihr eigenes Gesicht nicht zu kennen, Herr Oerdeli. Sonst würden Sie nicht annehmen, daß man als Ihr Dopvelgänger unter allen Umständen ein übles Subjekt sein muß. Sie scheinen überhaupt wenig von Menschen zu wissen. Bitte, lassen Sie mich aussprechen Hinterher können Sie soviel reden, wie Sie wollen. Nichts wissen Sie von Menschen. Vermutlich hat Ihnen Ihr Geld den Blick verdorben. Ich habe nichts mehr mit Ihnen zu tun. Aber wenn Sie einmal schauen wollen, was Mintrauen anrichten kann: Vielleicht haben Sie den Namen„Bärbe Nägele“ noch nicht vergessen“ Lorenz Oerdeli sitzt still. Er läßt die Worte Gaudoms einfach auf sich niederprasseln wie einen unvermuteten Gewitterregen. Er möchte wütend sein, aber er kann sich nicht belfen, der Junge da vor ihm gefällt ihm auf einmal. Aber bei Bärbes Namen springt er auf: „Was.“ fragt er,„Fräulein Nagele: Was ist mit ihr? Hat Sie Ihnen etwas für mich aufgetragen?“ „Die wird sich büten“ sagt Bert immer noch zornwütig,„die trägt keinem Menschen etwas für Sie auf Die geht bloß kaputt, Herr Oerdeli. Kaputt sage ich Ihnen, das sauberste, anständigste Mädel auf Gottes Erdboden“ Er sieht in Lorenz Oerdelis Gesicht ein aufflackerndes Mißtrauen. Er weiß ganz genau, wohin Lorenz Cerdelis Gedanken jetzt gehen. „Sie sind schon wieder auf dem Holzwege, Herr Oerdeli. Zwischen dem Fräulein Nägele und mir ist nicht das geringste, wir sind gute Kameraden. Ich habe sie aus ihrem Kummer herausgeholt und dem Herrn Papa abgeliefert. Aber daß das Mädel sich ausgerechnet um Sie so grämt, Herr Oerdeli— na——— „Tut sie das?“ fragt Oerder ganz schnell. Tut sie, leider.“ Wo ist sie? Sagen Sie mir das bitte. Vielleicht, daß sie mir eine Erklärung geben kann“ Bert zuckt die Achseln: „Sie sind ein Krämer. Herr Oerdeli—“ seine Stimme ist hart.„Verträge! Erklärungen! Daß es noch andere Dinge auf der Welt gibt, daß man nämlich einem Menschen alauben kann ganz einfach glauben. Herr Oerdeli, das haben Sie offenbar noch nicht begriffen“ Er dreht sich um marschiert aus dem Jimmer. Bleiben Sie doch.“ rukt Lorenz ihm nach. Wo ist Fräulein Bärbe? Antworten Sie doch“ Bert ist schon draußen auf dem großen, hallenden Steinflur. „In Urach“ ruft er zurürk Die Stimme hallt von den Wänden. Der Portier stürze hinzu. Noch nie hat jemand gewagt, in diesem alten Hause so zu brüllen. Da weicht der Portier erschrocken zur Seite Der junge Mann von vornbin stiebt förmlich zum Tor hinaus. Hinterher rennt der Chef. Herr Lorenz Oerdeli. Rennt dem Verrückten nach. Der setzt in ein paar großen Sprüngen über den Marktplatz Ein Dieb“ denkt der Portier, aber er wagt nicht, sich an dieser Jagd zu beteiligen. Es ist auch zwecklos. denn drüben saust schon ein großer, scherer Wagen auer über den Platz davon * Nachdruck verboten 13. Fortsetzung. Nun war der letzte Tag gekommen. Wie auf ine geheime Verabredung hatten sie den Weg in die Dünen eingeschlagen. Als sie zu der Stelle gelangten, an der sie wenige Tage zuvor selbstver gessen einem unbekannten Glück entgegengeträumt hatten, sagte Hollenkamp: „Wollen wir uns hier ein wenig niedersetzen?“ „Ja..." antwortete Christa leise. Ein lastendes Schweigen entstand. Ungeheure Spannung hatte sich ihrer bemächtigt. Es war, als müsse jeden Augenklick ihre Beherrschung zusammenbrechen. In einem verzweifelten Versuch, ihre Verlegenheit von sich abzuschütteln, sprach Christa Rojahn: „Ich freue mich auf den Kurhausball heute abend! Ich glaube, daß es sehr hübsch werden wird!“ ch hoffe es“ Da will ich nochmals tüchtig tanzen! Wer weiß, wann ich in München wieder dazu komme!“ Noch einige gleichgültige Dinge redeten sie, dann fiel das Gespräch wieder in sich zusammen, und sie starrten mit trüben, schweren Sinnen vor sich nieder. Da sprach Hollenkamp lanasam: An dieser Stelle haben wir neulich gesessen.. erinnern Sie sich noch. Christa?..“ Sie gab keine Antwort. Ihr Kopf war tief berabgesunken. „Damals habe ich Sie gefragt, ob Sie an mich denken werden, wenn ich Ihnen ferne kin.. und Sie haben sa gesagt... Werden Sie mich wirklich nicht vergessen?..." Ihr bleiches Antlitz hob sich langsam ihm entaegen. „Nein...“ antwortete sie ganz leise. Er sah den stummen Schmerz in ihren Augen, und ein Gedanke durchzuckte ihn. Sollte Christa ihm doch nicht so aleichwültig gegenüberstehen, wie sie sich immer gebärdete?... Brannte doch ein heißeres Gefühl in ihr, das sie aus irgendeinem GGrunde vor ihm zu verbergen trachtete? Zeine Stimme wurde heife- vor Erregung. Christa, ist es dehn wahr, daß Sie morgen von mir gehen? Und alles, was ich Ihnen sagen öchte, soll ungesprochen bleiben? In verzweifelter Angst hob Christa die Arme. Er aber kümmerte sich nicht mehr um ihre Abwehr. Wie ein Sturmwind überrannte ihn die Leidenschaft seiner Lieke, die er mit eisernem Willen eingedammt hatte und die nun, wild, verzehrend, aus ihm hervorbrach Er riß Christa in seine Arme. „Ich habe Ihnen versprochen, von meinen Gefühlen zu schweigen, Christa.., ich weiß den Grund nicht, warum Sie dieses Ungeheuerliche von mir verlangt haben.... ich habe es Ihnen versprochen..., aber ich kann es einfach nicht mehr halten!.“ Er stöhnte auf.„Ich bin doch auch nur ein Mensch, Christa!... Warum willst du mich so auälen?... Du mußt doch fühlen, wie lieb ich dich habe!... Und ich habe immer gehofft, daß auch du mich lieb gewinnen würdest!" Eine gräßliche Angst saß Christa Rojahn in den Augen. Sie hatte sich zurückgelehnt, als wolle sie sich Hollenkamps Armen, die sie noch immer umfaßt hielten, entwinden... Sie fühlte die Nähe seines Körpers wie eine Glut, die ihr ins Blut drang. Sie hörte seine klagenden, verlangenden Worte und hörte doch nur eins: die Liebe zu dem Manne. die in ihr mit tausend Stimmen rief Da sah sie seine Augen ganz nahe vor sich und sein Mund suchte ihre Lippen... Ein letz ter, verzweifelter Widerstand sprang sie an. Sie riß sich aus seinen Armen, stand auf und haftete über die Dünen hin. Sie wußte nicht mehr, wo sie sich befand. Sie sah nichts von den Dingen ringeum., In einem Flammenmeer meinte sie zu gehen... Sie eilte hin und wußte doch, daß sie nicht meyr zu ent flieben vermochte Da brach eine Fessel entzwei... etwas loste sich in ihr. das war wie ein befreiter Aufschrei Sie sab den im Licht strahlenden Himmel. das leuchtende Meer, und meinte, noch niemals solchen Glanz geschaut zu haben Und während ihre Füße weiter und weiter hasteten, dachte sie: Warum fliehe ich vor ihm? Warum verleugne ich meine Liebe, die doch so groß. so über alle Maßen groß und stark in mir geworden ist! Warum will ich nicht einmal, ein einziges Mal das Glück erleben, ihn küssen, mich von ihm kússen lassen... und ihm sagen wie sehr ich ihn liebe... Sie blieb stehen und erwartete Peter Hollenkamp. der mit traurigem Gesicht ihr nachgegangen kam. In ihrer Nähe schritten einige Kuraaste; neugierig blickten sie zu den beiden herüber. Hollenkamp sagte rauh, und ein vorwurfsvoller Blick traf Christa: „Es ist besser, wenn wir uns jetzt gleich Adien sagen!... Wozu sollen wir uns noch länger quälen!“ In grenzenloser Hingabe sah Christa auf den Mann, der niedergeschlagen, hoffnungslos vor ihr stand. „Ich habe dir noch etwas zu sagen, Peter.“ sprach sie leise. Hollenkamp fuhr auf. Er blickte Christa an und sah in ihren Augen etwas Neues. ein verklärtee Leuchten eine Flamme, die sehnend nach ihm griff. „Christa!“ stammelte er fassungslos und wollte nach ihr greifen. Sie aber bat: „Nicht hier, vor den Leuten, Peter!.. Heute abend sollst du mich fragen.. und ich will dir gerne antworten..“ Der Abend kam. Weiche Dämmerung senkte sich über Straßen und Häuser. Noch kurze Zeit, dann bin ich bei ihm! dachte Christa Rojahn und preßte die Hände auf das wild pochende Herz. Heißes Sehnen durchflutete sie. Wie eine Flamme reckte sich die Liebe zu Peter Hollenkamp in ihr empor; sie fühlte sich durch glüht, erhellt von diesem unermeßlichen Empfinden.— Wie konnte sie bisher so zag und feige sein! Wäre sie nicht sich selbst untren geworden, wenn sie diese Liebe verleugnet hätte? Sie wollte nicht an die Zukunft, nicht an das Moraen denken! Das Glück der Stuyde würde sie genießen... sich von dem Geliebten kussen lassen, immer und immer wieder... an seinen Lippen sich satt trinken, ganz aufgehen in seiner Liepe Einmal in ihrem Leben würde sie glücklich sein!... Unsagbar glücklich!... Dann kehrte sic heim, in den Alltag, in die Einsamkeit! Aber die Erinn ung an diese eins, wundersame Stundwürde ihr ferneres Leben heller und froher machen Mmmer umner. ie sab in den Spie lachelte sich zu. Trunkene Freude hatte griffen. Bald bin ich bei ihm, dachte sie wieder Dann will ich ihm sagen, wie lieb ich ihn habe und daß sc iyn geliebt habe vom ersten Augenblick an, als ch ihn sah. aubow hat Lorenz Derbel an verwerrt zurückgelassen. Kommt da so ein Mensch, schleugrpaar Injurien an den Kopf und saust wieder de von, ehe er noch dieses verwirrte Neu non Marten, Andeutungen. e Lorenz Derdeli weiß jetzt genau er bat Me Gaudow unrecht getan. Der ist unbürgerlich, aber er ist im Nern u Und Barbe? Was ist mit Barbe? Ammer i. versucht Lorenz Oerdeli die Indizie zustellen die doch beianahe luckenlos sind. Er fie Barbe, das Kleinstadtmadchen mit diesem hais lichen, lacherlichen, alten Mann. Mae konn er das mraune worntadtiahuchen und den Sut den unmöglichen, künstlichen Geranien. Und dard siebt er Bärbe in Berlin, wie sie weder M willenlos, halb ängstlich diesem alten Mann sold Und wieder Bärbe: elegant, gepflegt, eigenes Anfol das anständigste Mädel auf Gottes Lorenz Oerdeli kann in diesen Tagen nich Es ist etwas in das(er bens eingebrochen, was er nicht unterbringen kan Er hat geglaubt, mit dieser Sack sein. Er hat sie in sich hineingesenkt, darüber ganzes Alltagsleben getürmt. Aber nun ist die Gaudow gekommen und hat mit seinem Angriff dieses ganze Gebäude fortgerissen. Ner Bärbe wieder da und das Bewußtsein, wie ich sich nach diesem kleinen Madchen sehnt XI Kapitel Es ist nicht mehr das Gleiche Es ist das Vaterhaus mit seinen geliebten n keln und Ecken. Dahinter der große Garten Kinderzeit und der Mädchenträume. Auch die 2 heit ist wieder da. Selig sind die kleinen Christels. MariaJosephs zu Tante Bärbes Kindergarten zur gekehrt. Allmorgendlich tappen viele durch den steinernen Hausflur, die Stufen hr unter in den Garten, der nun wieder wirklich uindergarten“ wird. Es war der schonste Früs sommer, den man sich nur wünschen kann. N um die Häuser der kleinen Stadt blübt es überschwenglich, Rittersporn, duftende Ne nigsterzen, brennende Feuerlilien, und ar Mauer sternt schon der weiße Jasmin. Wenn Bärbe nach Feierabend mit dem Re: den gewohnten Abendgang macht, vorbei an schmiedeeisernen alten Brunnen, dem Stolz Stadt, durch die abendlich frohen Straßen Stück zur Höhe hinauf, dort wo die Sa steht, dann ist alles wie sonst Das deutsche 8eliegt vor ihnen, gebreitet im Schutz feiner beHänge und dunklen Sommerwälder Unt Tal glänzt Licht, oben auf der Alb leuchten lorene Dörfer auf, die Sterne stenen schön 1 feierlich. Und dennoch, es ist nicht mehr wie früher. De schöne Ruhe ist dahin. „Ganz verdrebt hat die große Stadt dich macht.“ schilt er. Bärbe lächelt nur, aber es ist kein richt Lächeln Fortsetzung folgt Polizei rufen, das strchlich Besser ist es, für Einbruchssicherheit zu sorgen! Auch geser die Bakterien, die unsere Zähne anknabbern und wollen, können wir uns rechtzeitig schützen. Cblotodont— am besten abends und morgens— das segt die Ubelam fort. Chlorodont, die Qualitäts= Zahnpane, Agall die Jahn gesund und schön. Wie langsam kroch die Zeit dahin! denn nicht. mie sehr sie dem Geliebten enta ieberte! Vom Fenster aus blickte Christe Wmlahn er vartungsvoll zur Straße hinab; sie behte am gan Aber Peter Hollenkamp erschien n im Minute verstrich. Immer wied hrista. ihn in der Ferne zu sehen: aber#dm rkannte sie mit shmerzlicher Enttäuschung. a le sich geirrt hatte. Als eine halbe Stunde vergangen war, bemndigte sich Christas eine lastende Trauer. h dagegen. Peter wird im Hotel vorden sein, redete sie sich ein: ohne einen en Grund läßt er mich nicht warten eht er, weil es nun so spät geworden m. 9 um Kurbaus Bei diesem Gedanken verließ sie inr betrieben von einer seltsamen Angst. nd mehr von ihr Besitz ergriff, eilte sie zum abe. In Scharen strömten die Kurgäste in— ude. Es schien, als sei ganz Nordernen gem diesem Abend zu tanzen. Suchend blickte Christa Rojahn umbei tte gehofft, daß Peter sie am Kurhaus ere war aber nirgends zu sehen. Immer neue Scharen nabten, die schwapen bend an ihr vorüberhafteten. In Christa wulch die Trauer. So froh wie diese, nein. ch als sie. hatte sie an diesem Abend zum den wollen. Denn er hatte für sie viel iten sollen als für die anderen: die C. ser heißen Sehnsucht.. Stunden en Glückeser Die letzten Besucher waren im Kurd wunden. Noch immer stand Christa m d wartete. Warum kam Peter nicht Ein dunkles, lastendes Ahnen krice in r. Sie wäre am liebsten wieder nach Hau Einsamkeit ihres Zimmers geganin gen Da ertönten aus dem Saale Musikklang finung blitzte in Christa auf. Perr. nmt kommen!... Wie konnte ich d eifeln!. Ich werde ihn im Ballsaa Der Saal war überfüllt. Nur die tanzenden Paare sich vorwar sen. Es war ein Drangen und Stom. mmengewirr.., dazu die laute aufbe Ebrilie vor bein Bingang deirn gitin sah auf die Tanzenden, borre wer nn diean, ne die Musik und dachte: Warum sind en en so heiter? Warum darf ich mich Die Vorschlußi wi Die Vorschlußrunde chaft endete mit den e 0l und 1. JC Nurnber datten und schließlich a gunstigt waren, um der burger SV auszuschalte Schalke trat in Kol ehne Kuzorra gegen d ebenialls auf einen so laufer Rutz verzichten Schalle nur zeitweise1 Partie noch 1:1. Auch pen“ machte der VsBn Schalke kurz hintereina diesen Vorsprung von 4 Ueberlegenheit der Wes sunde mußte der Siec Bei Sch Schaine siegle Schalke 04 VsB Stultgarl Genau wie vor Endspiel über den Wf mit 6:4 triumphierte Meistertitel holte,1 dor, als zum Vorschli Bestalen und Württ Stungarter waren se lommen, hielten sich die Schalker kamen Gelsenkirchen. beste Stimmung. De sich schon in den frü Innenstadt bemerkbar Schalker Gefolgschaft Die Tore des Stal wurden schon um 1. Spiell Fruh setzte der Zustri ging dank der guten1 reibungslos vonstatte dem Anpfiss waren die zogen wegen der sich ein festliches 1 Len Besuchern wul spiel der Schalker geg Arzt. Nach beidersei Kölner mit 2:1(1:0). sen) die Mannschafter Aungersdorfer Stadi sast ausverkauft. Die“ „Schalke: Klodt Herg. Tibulski, Valen Szepan, Urban luttgart:S Krait, Matthes, Hahn ser, Lehmann. Schalke mußte der sich im Trainin halfe. Man uberlief Ritwirken, doch wa odigen Umstellung a Auch Stuttgart ha den besten E auch der früher Lersugung stand, m wichtige Posten werden. Die Mannschafter emplangen, namentl die Westsalen Sonne spielend, an. Schalke began Ein schoner Angriff aber Pörtgen ha san es für Schalke ann eine Vorle m Flanken kam. Es n Kopfhalldnel in Kopfballdnell 3 abling und à nappen" hatten meist Stepan hielt sich amplerisch mehr auf de Fehlen von Au Ein erletzt wurd ortner wen rraschend at Lorenz Derbeli ssen. den Kopf undse Ves verwirrte Beschuldigungen weiß jetzt etan. Der er er ist in neder da= on Worvirrt hat hat Ber nnig, der ingetaite is ist mit Barbe= Immer wie roeh 9e Jnd beianahe luckenlos unn. Er siel stadtmadchen mit diesem hat alten Mann. Malen kon rstadtfähnchen und den Hut1 ünstlichen Geranien. Und dan wie sie wieder 5 istlich diesem alten Man lädel auf Gottes Erdboden! kann in diesen Tagen nicht was in das Gefüge seines aafer Sache* sich hineingesenkt, daruber 1 getürmt. Aber nun ist und hat mit seinem wür e Gebäude fortgerissen. N: nd das Bewußtsein, wie i inen Madchen sehnt XI Kapitel. r das Gleiche haus mit seinen geliebten B hinter der große Garten d Mädchenträume. Auch die kleinen Christels, Manas 1 idlich tappen viele kleine Fe en Hausflur, die Stufen br n, der nun wieder wirklich zu d. Es war der schonste Früs sich nur wünschen kann. kleinen Stadt blüht ttersporn, duftende Nelken. 8 ende Feuerlilien, und an der weiße Jasmin. ich Feierabend mit dem Ber endgang macht, vorbei an ten Brunnen, dem Stol# bendlich frohen Straßen, tauf. dort wo die Schloßr wie sonst. Das deutsche! breitet im Schutz seiner bos n Sommerwalder. Unte ben auf der Alb leuchten en die Sterne stehen schön st nicht mehr wie früher in hat die große Stadt ur, aber es it kein richtige Fortsetzung folgt n, das chich auchssicherheit zu sorgenl Auch tre Zähne anknabbern und zerön s rechtzeitig schützen. Chlorodon morgens— das fegt die Ubelm Mualitäts= Zahnpaste, erhält die Zehn ch die Zeit dahin! Wußte r sie dem Geliebten 16 blickte Christa Rosabn er traße hinab; sie bebte am ganenkamp erschen nicht. Man ch. Immer weder mun Ferne zu sehen: aver Fo. mmerzlicher Enttäuschung. a tunde vergangen war beunse lastende Trauer wird im Hotel aufgera sie sich ein: on mich nicht warten. Vielleich n so spät geworden ist. oin r seltsamen Angst. demed esitz ergriff, eilte sie zum ne nten die Kurgäste in das 6 sei ganz Nordernen gemit. tanzen Christa Rojabn umwr. rter sie am Kurhaus erwarr, 8 zu sehen. 4 verhasteten. In o frob wie diesc, nein. krow an diesem Abend zum Pelle er hatte für sie viel meornr die anderen: die cht.. Stunden eines namen her waren im Kur mer stand Christa n kam Peter nicht ndes Ahnen kroch in ihr jebsten wieder nach Hau Zimmers geganden. e. dem Saale Musikklange. Christa auf. Wie konnte ich verde ihn im rfüllt. Nur mubsam aare sich vorwant u Drangen und Stonen dazu die laute aufpeina Eingang stehen geleten. senden, börte wic dachte: Warum sind um darf ich mich nian fre Merdetung Abertschau für Spiel Volkssport und Leibesübung Monlag, den 7. Juni 1937 Schalke und der Club im Endkampf Die Vorschlußrunde um die deutsche Fußball=Meisterschaft brachte keine Ueberraschungen-Sehr schwer hatten die Favoriten zu kämpfen ano das Fehlen von Kuzorra und eine Verletzung JekloidesPortaens machten sich zu stark bemerkbar. Der„Club“ fuhrte im Olympiastadion jejen die Die Vorschlußrunde zur deutschen Fußballmeister junge HSV Garde bei der Pause mit 1:0 und spater chaft endete mit den erwarteten Siegen von Schalke mit 2:0. Plotzlich erwachte der alte H2V Geist und ol und 1. JC Nurnberg, die aber schwer zu kampfen es hieß 2:2. Erst sunf Minnten vor dem Abpfiff er datten und schließlich auch noch etwas vom Gluck be zielte der freistehende Gußner den Siegestreffer. Die gunsuigt waren, um den VfB Stuttgart bezw. Ham junge Hamburger Mannschaft zeigte auch in diesem burger 3V auszuschalten. Schalke trat in Koln vor sast 60(# Zuschauern ehne Kuzorra gegen die Stuttgarter an, die aber ebenjalls auf einen so guten Spieler wie den Mittel laufer Nutz verzichten mußten. Das Spiel lief bei Schalle nur zeitweise und bei der Pause stand die Partie noch 1:1. Auch aus dem 2:1 für die„Knap pen“ machte der VfB noch ein 2:2, bis dann endlich Schalle kurz hintereinander zwei Tore vorlegte und diesen Vorsprung von 4:2 behauptete. Bei der großen Ueberlegenheit der Westsalen in der letzten Viertel sunde mußte der Sieg noch eindeutiger ausfallen, Spiel, daß sie zur deutschen Spitzenklasse aufge ruckt ist. Am 20. Juni kommt es also im Olympiastadion wieder einmal zu einer Auseinandersetzung Schalke Nurnberg. 1931 siegte in Berlin Schalke in den letzten Minuten mit 2:1, nachdem der„Club“ bis funf Minuten vor Schluß 1:0 gefuhrt hatte. Im ersten Pokalendspiel 1935 in Dusseldorf gewann Nurnberg 2:0 und auch in der vorjahrigen Vorschlußrunde in Stuttgart behielt der Bayernmeister mit 2:0 die Ober hand. Man darf daher auf das Endspiel doppelt ge spannt sein. Bei Schalke fehlte Kuzorra an allen Ecken und Enden Schaine siegle zwar, konnte aber nicht überzeugen— Auch Stutlgart mit Ersah Schalke 04 A.9 71.1) VB Stullgari X. 14.1) .. vor 1wei Jahren, als Schalke im Endspiel über den VfB Stuttgart an gleicher Statte mi 6:4 triumphierte und sich zum zweiten Male den Meistertitel holte, herrschie heißes Sommerwetter als zum Vorschlußrundenkampf der Meister von Lemfalen und Württemberg aufgerufen wurde. Die Smutigarter waren schon Samstagnachmittag ange kommen, hielten sich aber außerhalb der Stadt auf. die Schalker kamen Sonntagmittag mit dem Zua aus Gelsenkirchen. In der Domstadt herrschte die beste Stimmung. Der Stuttgarter Anhang machte sich schon in den frühen Morgenstunden in der onnenstadt bemerkbar. Mittags aber überwog die Schalter Gefolgschaft mit den blau weißen Faynchen. die Tore des Stadions in Koln Mungersdorf wurden schon um 12 Uhr, also funf Stunden vor Spielbeginn, geofsnet. wrüh setzte der Zustrom der Massen ein, doch alles ging dank der guten und vorsorglichen Organisation teibungslos vonstatten. Bereits eine Stunde vor dem Anpfifs waren die Range dicht besetzt. Die Man ner sogen wegen der großen Hitze die Jacken aus, so daß sich ein festliches Bild bot den Besuchern wurde die Zeit durch ein Jugend spiel der Schalker gegen eine Kolner Auswahl ver Urzl. Nach beiderseits guten Leistungen siegten die Koiner mit 2:1(1:0). Als dann Gartner(Mulban die Mannschaften zum Kampf rief, war das ungersdorfer Stadion mit etwa 6000 Zuschauern san ausverkauft. Die Mannschaften standen wie folgt —Schalle: Klodt; Bornemann, Schweißfurth: Serg. Tibulski, Balentin: Kalwitzki, Gellesch. Port sen, Szepan, Urban. -luttgart: Schnaitmann; Scibold, Kotz arart, Matthes, Hahn: Haaga, Koch, Profrock, Scha ser, Lehmann. Schalfe mußte auf seinen Mannschaftsführer Auzorra verzichten, ter sich im Training eine Knieverletzung zugezogen Man überließ ihm die Entscheidung über sein Ainwirken, doch wagte er es nicht, so daß woigen Umstellung geschritten werden mußte. auch Stuttgart hatte mit Rutz einen, wenn nicht den besten Spieler der Elf zu ersenen luch der fruhere Verteidiger Weidner nicht zur stand, mußte dem Reservespieler Matthes wichtige Posten des Mittellaufers übertragen werden. le Mannschaften wurden mit sturmischem Jubel Endlangen, namentlich die Schalker. Bei der Wahl Faien die Westfalen und Stuttgart stieß, gegen die Sonne spielend, an. Schalke begann vielversprechend en schoner Angriff führte vor das geanerische “. aber Pörtgen hatte den Ball zu weit nach vorgelegt und der Stuttgarter Verteidiger vor Ssepan zur Abwehr. In der dritten Mi san ce für Schalfe ziemlich brenzlich aus, als Snemann eine Vorlage verpaßte und Lehmann erlanken kam. Es entstand vor dem Schalker .* ein Kopfballdnell, bis schließlich Klodt das abting und die Gefahr beseitigte. Die aegen" hatten meist nur drei Stürmer vorne. seig Stevan hielt sich weit zurück und auch Gel smare! im Hintergrund Stuttgart war Lerisch mehr auf der Hohe. Bei Schalke machte das Fehlen von Auzorra doch stark bemerkbar. Ein Elfmeter, der nichl gefiel umem in der achten Minute Szepan leicht tsl wurde, aber weiter mitwirken konnte, aab e wenig später bei angeschossenem Handspiel traschend einen Elfmeter für Schalke, eine viel zu harte Entscheidung, die Unstimmigkeit hervorrief. Pörtgen übernahm die Ausführung und verwan delte mit halbhohem Schuß unhaltbar. Dieser Vor sprung für Schalke machte die Stuttgarter etwas verwirrt, die vor allem— Spieler und Zuschauer— über den Unpartiischen ziemlich erbost waren. Es kamen auch Härten auf, die aber glücklicherweise keinen Schaden zur Folge hatten. Das Schalker Zusammenspiel ließ immer noch Wunsche ofien. Kuzorra fehlte überall und auch Szepan kam nicht recht zur Geltung. Immer wieder hatten die Stuttgarter Auseinandersetzungen mit dem Schiedsrichter, dessen Entscheidungen aber auch wirklich mehrfach anzufechten waren. Als in der 18. Minute der Schalker Huter Klodt überspielt war. rettete Schweisfurth auf der Torlinie durch Kopfstoß Den Nachschuß wehrte Klodt zur vierten Ecke für Stuttgart ab Der VIV. war setzt wieder im Bilde und hatte einige Vorteile. Die Schalker Abwehr war aber auf dem Posten, wenn auch Tibulfki und Schweis furth verschiedentlich allzu energisch dazwischen fuhren. Gärtner übersah dann ein Abseits von Pörtgen, doch Schnaitmann hielt den Ball. Kurz darauf traf der Mühlhausener Unparteiische wieder eine Fehlentscheidung, als er den Schalker Angriff wegen Abseitsstellung zurückrief, die keine war Stuttgart drängte jetzt etwas und in der 30. Minule 1:1 Der rechte Laufer Kraft setzte einen Freistoß aus gut 35 m Entsernung genau vor das Schalker Tor. Schäfer streckte sich und erreichte den Ball mit dem Copf Klodt war herausgesturzt und Schweißsurth, der wieder auf der Torlinie stand, konnte das Leder noch mit dem Kopf erwischen, gab ihm aber die Rich tung ins eigene Tor. Der Treffer war nicht mehr zu verhuten. Das Ausgleichstor spornte die Suddeut schen machtig an, aber die Schalker Hintermannschaft war dem Druck gewachsen. In der 33. Minute ließ Urban bei einem Schalker Vorstoß eine gunstige Ge legenheit unausgenutzt. Die letzten zehn Minuten gehörten den Westfalen, deren Stürmer sich jetzt mehr einsetzten. Zweimal zeigte sich Schnaitmann von seiner besten Seite. Pörtgen humpelte nach einem Zusammenstoß. Noch zwei Bombenschusse machte Schnaitmann unschadlich. Vor dem Stuttgarter Tor spielten sich nun dramatische Augenblicke ab, aber an dem 1:1 der ersten Halbzeit anderte sich nichts mehr. Zusammengenommen muß nach der ersten Halb zeit gesagt werden, daß das Ergebnis gerecht war, trotz des zweifellos glücklichen Tores für die Schalker Schalke wird besser Die zweite Hälfte begannen beide Mannschaften etwas nervos. Zwei Stuttgarter Angriffe endeten bei Klodt, dann wurde Schalke zunachst besser und schaffte auch in der dritten Minute ein zweites Tor Pörtgen wurde von der Abwehr in die Zange genom men, was einen Freistoß zur Folge hatte. Szepan übernahm die Ausführung aus 25 m, erspahte eine Lücke und unhaltbar, hoch in die Ecke geschossen, lan dete der Ball im Netz. Schalke drehte nun stark auf. Ein Scharfschuß von Urban sprang vom Psosten zuruck ins Feld. Das Spiel der Westfalen lief nun wesentlich besser als vor der Pause. Szepan hatte bei zwei Schussen kein Gluck. Die Stuttgarter wur den mehr und mehr zur Abwehrarbeit verurteilt. Pörtgen, der nach dem Wechsel verletzt wiedergekommen war, humpelte stark und störte dadurch den Fluß der Handlungen im Schalker Angriff. Die Stutt garter leisteten nicht mehr so starken Widerstand wie vorher, ihre Kräfte schienen verbraucht zu sein. Schiedsrichter Gärtner traf weiterhin unver ständliche Entscheidungen. In der 15. Minute war Schalkes dritter Treffer fallig, doch Urban schoß den Flankenball Kalwitzkis knapp vorbei Schalke stellte nun um, nahm Urban in die Sturm mitte und ließ den verletzten Pörtgen als Links außen tätig sein. Ausgleich, 2:2 Unnötigerweise spielte Bornemann den Ball zwei Meter hinter der Strafraumlinie mit der Hand und den Elfmeter setzte Koch unhaltbar ins Netz. Schalke ließ das Spiel nun laufen und verhielt sich desensiv. Dadurch kamen die Stuttgarter wieder auf, doch die Stürmer schossen zu schlecht, um etwas zu erreichen. In der 25. Minute verschoß Urban aus acht Meter. Kalwitzki batte sich von der Mitte aus durchgespielt und dann zu Urban geflankt, der die selten gute Tor gelegenheit ausließ. Aber schon eine Minute später fiel die Entscheidung. Schalke führte 3:2 Urban gab einen Eckball gut herein, Szepan kopfte den Ball zu Gellesch, der sich energisch durchsetzte und dann einen Prachtschuß abgab, der von Schnaitmann nicht zu meistern war. Kurz darauf hatte Pörtgen eine gute Chance, aber wegen seiner Knieverletzung kam er nicht rech zum Schuß. Die„Knappen“ waren nun wieder in Fahrt. Eine Schalke Ecke kopfte Gel lesch gut aufs Tor, der Ball wurde abgewehrt und kam zu Szepan, der— ähnlich wie beim Freistoß eine Lücke sah und unhaltbar Berliner SC erster Deuischer Hockeymeister Etuf Essen wurde erst nach Verlängerung 1:2(1:0) geschlagen Erster Deutscher Hockeymeister wurde der Berliner SC. Er besiegte im Endspiel in Berlin Etuf Essen nach Verlängerung 2:1(0:1). Die Essener haben sich damit ganz ausgezeichnet geschlagen, vor allem, wenn man bedenkt, daß der Kampf auf dem Platz des BSC an der Avus ausgetragen wurde. Wenn auch die Berliner den ganzen Kampf über infolge ihrer technischen Fertigkeiten den Rheinländern leicht überlegen waren, so muß die große kämpferische Leistung von Etuf doch voll anerkannt werden. Die Hintermannschaft des Rheinischen Meisters, vor allem die Läuferreihe mit Dr. von Cramer, Hobein und Huffmann II, war trotz der großen Hitze zäh und ausdauernd und bildete für die gewiß nicht schwachen Berliner Stürmer ein kaum einnehmbares Vollwerk. Prächtig schlug sich auch bei den Essenern der Torhuter Karcz. zum 4:2 verwandere Schalke blieb nun im Bilde und diktierte den Kampf. Urban und Szepan hatten aber mit ihren Schussen kein Glück, zum anderen war Schnaitmann sehr gut auf dem Posten. Noch drei gute Torgelegen heiten wurden von Schalke nicht ausgenutzt, und dann war Schluß. 5SV ein lapferer Verlierer Der„Club“ erreicht mit 3:2(1:0) das Endspiel Strahlender Sonnenschein fiel von einem leicht bewolkten Himmel auf das Olumpiastadion im Reichssportfeld hernieder, als der Zustrom der Massen zum Fußball Vorschlußrundenkampf 1. F6 Nürnberg gegen Hamburger Sportverein einsetzte. Eine leichte Brise machte die über 30 Grad starke Schwüle etwas erträglicher. Von den Rängen der herrlichen Kampfbahn flatterten die Fahnen des Reiches und der beiden am Kampf beteiligten Ver eine. Während der Bayernmeister und Titelvertei diger erst am Samstag in der Reichshauptstadt ein getroffen war, hatte Hans Lang, der vielfache Internationale und Retreuer des 98B, mit seiner jungen Elf, deren Durchschnittsalter bei 28 Jahren lieat, ein festes Quartier an der Hanel ausgesucht, um sich in aller Rube an die Atmosphare zu ge wöhnen. Namen wie Stuhlfauth, Kugler. Riegel, Galb, Popp und Trag auf der einen, Harder, Baier, Nisse, Halvorsen, Lang und Horn auf der anderen Zeite. klangen bei den Zehntaufenden auf, die schon eine halbe Stunde vor Beainn das Stadion gut bis zur Hälfte füllten. Alte Erinnerungen an harte und verbissen geführte Club 02V Kämpfe wurden wach. Schließlich waren rund 60000 Zuschauer gekommen, als Zacher(Berlin) die Mann schaften zum Kampf rief und beide Parteien in an gekündigter Besetzung antraten, also: Nurnberg: Köhl; Billmann, Munkert; Uebelein I. Carolin, Ochm: Gußner, Eiberger, Frie del, Schmitt, Uebelein II. Hamburg: Warning; N. Dorfel, Bohn: Greifen bera. Reinhardt, Kahl; Sikorski, F. Dörsel, Hoff mann, Noack, Carstens Eiberger schoß das Führungslor Die Hamburger, mit Sonne und Wind im Rucken, hatten auch den Anstoß. Sie legten ein scharfes Tempo vor und waren auch gleich durch raumgreifendes Flügelspiel und plotzliche Vorstoße sehr gefährlich. Bei leichter Ueberlegenheit ließ der Linksaußen Carstens in der zehnten Minute die erste große Chance aus. Sikorski, der Rechtsaußen, kam allein an Munkert vorbei und flankte zu Carstens, der jedock knapp vorbeischoß. Auch ein Freistoß von Noack ver fehlte knapp das Ziel. Kurz darauf knallte der gleiche Spieler einen Freistoß an die Latte. Inzwischen hat ten sich auch die Nürnberger gefunden, deren Spiel technisch reifer wirkte, flacher und engmaschiger ge führt wurde und bei den Zuschauern viel Anklan 32. Minnte durch den Halbrechten Eiberger das Fuhrungstor fiel. Der Linksaußen Uebelein 2 flankte halbhoch zu Eiberger, der aus zehn Meter Entfernung einen unhaltbaren Schuß abgab. Der H2V antwortete unentmutigt mit Gegenvorstoßen. Noack war Dreb= und Angelpunkt, er bediente seine Nebenleute mit ausgezeichneten Vorlagen, aber an der starken Nürnberger Deckung, die vor allem körperlich bevorzugt war, kam der junge Sturm nicht vorbei. In der W. Minnte fiel fast der Ausgleich. Noack flankte zu Hoffmann, der das Leder über Köhl hinweg ins Tor hob, doch war Munkert hinzugeeilt und rettete auf der Linie. Noack und Dorfel verpaßten gute Gelegenheiten, wahrend auf der anderen Seite Warning bei zwei weiteren Ecken nicht zu schlagen war. Mit 10 Toren und 6:0 Ecken für den„Club“ ging es in die Pause. Ein rassiger Kampf nach der Pause Bereits in der achten Minute nach dem Wiederanstoß kam der deutsche Meister zu seinem zweiten Tor. Eine langere Drangperiode endete mit einem erfolgreichen Torschuß von Gußner, den Uebelein I gut eingesetzt hatte und der an dem unsicheren Bohn leicht vorbeigekommen war. Bohn, der schon vor der Pause den großten Teil der sechs Ecken verschuldete, vermochte seine Unsicherheit nicht abzulegen. Es war ein Glück für den HSV, daß Warning so gut auf dem Posten war. Der junge Torwart hatte auch weiterhin alle Hände voll zu tun. In der 16. Minute plötzlich fiel für den H2V das Zeichen zum Generalangriff. Ein harmlos aussehender Angriff der rechten Flanke brachte durch den Mittelstürmer Hoffmann, der in prächtigem Alleingang an Kohl vorbei einschoß, das erste Gegentor. Mit einem Schlag erwachte die so oft gerühmte große Kampfkraft der Hanseaten, die mit unbändigem Siegeswillen an ihre schwere Aufgabe gingen. Die junge Garde des H3V stand in keiner Weise den„Alten“ nach. Die Nürnberger Abwehr war nun unaufhörlich unter Druck gesetzt, geriet in Verwirrung und wurde unsicher. Die Gelegenheit für den HSV war günstig. da hatte er das Pech, Noack für zehn Minuten wegen einer Knieprellung zu verlieren. Trotzdem fiel zu dieser Zeit der Ausgleich. Hoffmann kam gut durch, legte dem Halbrechten Dörfel vor, der den Ball sofort an Carstens weiterleitete. Ein Scharfschuß des Linksaußens, und Kohl war in der 33. Minute zum zweiten Mal geschlagen. 60 000 Zuschauer jubelten dem H3B zu. Es sah nach einer Verlängerung aus, denn beide Mannschaften waren von der Hitze stark mitgenommen und namentlich die Nürnberger wurden bedenklich langsam. Doch funf Minuten vor Schluß fiel die Entscheidung zugunsten des Titelverteidigers. Ein Freistoß von Oehm, quer über das ganze Feld, kam zu dem in Stellung gelaufenen Gußner, der ungedeckt stand und durch Kopfball leicht verwandeln konnte. Nur noch wenige Minuten waren zu spielen, sie genügten den Nürnbergern, um den knappen Vorsprung zu halten. Das Eckenverhaltnis sprach jedoch klar für die Bayern, es lautete am Schluß 9:1. Beim„Club“ gab es kaum einen Ausfall Den Hauptanteil an dem durchaus verdienten Sieg hatte Mittellaufer Carolin. Auch seine Nebenleute stellten zufrieden. Die Abwehr ließ gleichfalls kaum einen Wunsch ofsen, immerhin war es bedenklich, daß zwei Nationalspieler vom Schlage Billmanns und Munkerts später nervös wurden, als der HSV im „Husarenstil“ loslegte. Im Sturm arbeitete Schmitt unauffallig, aber äußerst wirksam. Als sehr gefahrlich erwiesen sich wiederum die Außen Gußner und Uebelein II. Die junge H8B Mannschaft hat sich auch m Berlin prächtig geschlagen Es spricht für sie, gegen den technisch überlegenen Gegner und großen Meister nur mit einem Tor 5 o 1.* 14 . . 17 2 NArF fand. Bald wäre der„Club“ durch ein Eigentor des Unterschied verloren zu haben. Leider gab es einen elwas unsicheren Hamburger Verteidigers Bohn zum Ausfall. Das war der linke Verteidiger Bohn, dessen Führungstreffer gekommen. In großartiger Form Unsicherheit die tollsten Situationen hervorrief und zeigte sich Warning im H2V Tor. Bei zwei Eckballen weit schwerere Folgen gehabt hatte, ware Warning rettete er durch blitzschnelles Reaktionsvermögen. In nicht wieder so großartig in Sorm gewesen wie im der 18. Minute hatte der Titelverteidiger Nech. als Altonaer Rückspiel gegen Hartha ein Freistoß von Oehm vom Pfosten ins Aus sprana.] Ohne Tadel war die Leistung des Berliner Uw Schon drei Ecken hatte der„Club" erzielt, als in der parteiischen Zacher. . J r. 4 Pinkacuda siegte in Rio de Janeiro Hans Stuck durch Reifenwechsel zurückgeworfen Mit einer großen Ueberraschung endete der Große Autopreis von Rio de Janeiro. Dem Italic ner Pintacuda glückte es, seinen Alfa Romeo vor dem Auto=Union=Wagen von Hans Stuck als Sieger durchs Ziel zu steuern. Trotz strömenden Regens hatte sich rings um die 11,17 km lange Strecke, die sich mit 56 schweren und schwersten Kurven über zahlreiche Steilstrecken durch das Gebirge windet, über 100 0000 Zuschauer einge funden: sie alle waren davon überzeugt, daß sich zwischen dem berühmten deutschen Auto=Union Renn wagen unter Hans Stuck und den Alfa Romeo der Italiener Pintacuda und Brivio ein harter Kampf entspinnen würde, und doch rechnete man allgemein mit einem deutschen Sieg. Allein, das Reunglück stand auf der Seite von Pintacuda. Stuck mußte, in Führung liegend, einen zeitraubenden Reisenwech sel vornehmen und verlor dabei zuviel Boden. Am Start fanden sich 26 Wagen ein: Hans Stuck hatte gegen drei Italiener, zwei Portugiesen, zwei Franzosen, zwei Argentinier und 14 Brasilianer zu kämpfen. Einer der besten einheimischen Fahrer, Teffe, war kurz vor Beginn des Rennens wegen un sportlichen Verhaltens ausgeschlossen worden. Der Große Preis wurde über 25 Runden, also 279,250 Kilometer, ausgetragen. Hans Stuck, der einen schlechten Start erwischt hatte, arbeitete sich aber immer mehr nach vorne, obwohl er noch sichtlich ver halten fuhr. Die ganze Stärke seines Wagens konnte er auf der schwierigen Strecke, die nur wenige längere Geraden hatte, sowieso nicht einsetzen. Nach zwölf Runden lag der frühere deutsche Bergmeister nur um Sekunden hinter Pintacuda an zweiter Stelle, um dann in der nächsten Runde vorzustoßen und selbst die Führung vor Pintacuda und dessen Landsmann Brivio zu übernehmen. Der Regen hatte inzwischen aufgehört und die Strecke war schnell abgetrocknet. In der 1v. Runde hatte Hans Stuck das Pech, Reifen wechsel vornehmen zu lassen, wodurch er wieder zurückfiel. Im Mittelfeld spielte sich ein schwerer Un fall ab. Der Argentinier Caru auf Alfa Romeo über schlug sich. Der Wagen fuhr in die Zuschauermenge, wobei Caru und vier Personen schwer verletzt wurden. Stuck machte sich an der Verfolgung der Spitzen gruppe. In blendender Fahrt rückte der deutsche Bergspezialist seinen Gegnern immer näher. Ein sehr verbissener Kampf entspann sich, bis sich der Auto Union auf der ihm wenig liegenden Strecke an die zweite Stelle gesetzt hatte. Unerhört jaate Stuck seinen Rennwagen gerade in der Schlußrunde über den Kurs, 36 Sekunden machte er gegenüber Pintacuda wett, doch zum Siege reichte es nicht mehr. Nach einer Fahrzeit von 3:22:07 Std. kam der Italiener als Sieger durchs Ziel, nachdem er die 279 km mit einem Durchschnitt von 82,8 kmind zurückgelegt hatte. Stuck belegte mit acht Sekun den Abstand den zweiten Platz vor Brivio und Sameiro(Portugal) auf Alfa Romeo Die Davispokal=Ueberraschung: Henkel von de Stefani geschlagen Der erste Tag des Davispokalkampfes Italien gegen Deutschland brachte in Mailand eine große Ueberraschung mit der Niederlage von Henner Henkel gegen Italiens Spitzenspieler Giorgio de Stefani. Der junge Berliner war weit von seiner Pariser Form entfernt, sehr nervös und nicht in der Lage, sich auf das beidhändige Spiel des Italie ners einzustellen. de Stefani siegte 6:3, 6:3, 5:7, 6:2. Zum Glück hatte vorher Gottfried von Cramm den jungen Italiener Canepele 6:1, 4:6, 6:1, 6:4 ge schlagen, so daß nach dem 1:1 vom Samstag die Aussichten auf den Endsieg keineswegs geschmälert sind. Sichere Sache für v. Cramm=Henkel Dreisatzsieg in Mailand Nach der unerwarteten Niederlage Henkels gegen de Stefani am Samstag und dem sich daraus erge benden 121=Stand des Davispokalkampfes Italien gegen Deutschland holten sich am Sonntag in Mai land von Cramm Henkel das Doppel in überaus eindeutiger Manier. Mit 633, 6:1, 6:1 wurden TaroniQuintavalle in kaum einer Stunde abgefertigt. Deutschland führt 2:1 und benötigt aus den beiden Einzelspielen des Montags nur noch einen Punkt. Bei drückender Schwüle regnete es in Mailand vom frühen Sonntagmorgen ab, so daß die Durchfuhrung des Doppelspiels stark in Frage gestellt war. Aber mit einstündiger Verspätung war die Abwicklung möglich, wenn der Regen auch stark störte. Die deutsche Ueberlegenheit war direkt kraß. von Cramm und Henkel verstanden sich ausgezeichnet, wahrend auf der Gegenseite von Zusammenspiel kaum die Rede sein konnte. In erster Linie enttäuschte Quintavalle, der am Netz viel verschlug und fast immer überspielt wurde. Auch durch die Anfeuerungsrufe der fast 1500 Zuschauer kamen die Italiener nicht in Fahrt. Das deutsche Doppel befleißigte sich, die Angelegenheit so schnell wie möglich zu erledigen, um eine Unterbrechung— die durch den starken Regen naheliegend war— zu verhindern. Nachdem der Widerstand der Gastgeber im ersten Satz gebrochen war, hatten sie nichts mehr zu bestellen und von Cramm/Henkel überließen ihnen in den beiden folgenden Sätzen auch nur je ein Spiel. Henkel hatte seine Schwächen vom Vortage abgelegt und war wieder gut in Schwung. Belgien schlägi Schweden 3:2 In Brüssel kam Belgien im Davispokalkampf der dritten Runde gegen Schweden zu einem über raschenden 3:2=Sieg. In der Vorschlußrunde ist Bel gien nun der Gegner des Siegers aus der Begegnung Italien— Deutschland, in der Deutschland am zweiten Tage eine 2:1=Führung herausgeholt hat. Na nart(Belgien) besiegte Martensen(Schweden) glatt 6:1, 6:2, 6:2. Im letzten Einzel lieferten sich Lacorir(Belaien) und Schröder(Schweden) einen hartnäckigen Kampf, den schließlich Schröder mit 6:3, 3:6, 6:0, 4:6, 6:2 gewann. Dietz westdeulscher Gehermeiste. Die Gaue Westfalen, Niederrhein und Mittelrhein ermittelten am Sonntag auf der Strecke Bonn—Bornheim—Schwadorf und zurück nach Bonn(40 km) den westdeutschen Meister. Auf der Strecke zeigte sich der Vonner Dietz seinen Gegnern hoch überlegen und siegte in 3:50:50 Std.— Ergebnisse: 1. Dietz(Bonn) 3:50:35 Std.; 2. Meiser(Hamborn) 4:05:57 Std.; 3. Machnitt(SA Standarte W Essen) 4:07:05; 4. Felsges(Bonn) 1:13:50 Sid. Mannschaftswertung: 1. Siegfried Bonn 11 Punkte; 2. SA.=Etandarte 60 Essen 18 Deuksches Fußball=Panorama Vorschlußrunde zur Deutschen Fußballmeisterschaft cilin: 1. JC Nürnberg— Hamburger 2V 2:2(120 Koln: FC Schalke M— Wf8 Stuttgart 1:2(12 Auswahlspiele: Jena= Man Mitte— Bezirk Posen 5:1(2:1); E 11 ville: Franksurt a. M.— Wiesbaden— Ostprensien: N3B v. d. Goltz Tilsit— Berliner 3B 92 1:8: Masovia Luck— Minerva M Berlin 024: Tanzia— Vikto ria Stolp 4:1. Pommern: 28 Stettin— Wacker 04 Berlin 0:s; Mackensen Neustettin— Tennis Bor. Berlin 0:6. Schlesien: Schlesien Mannau— Viktoria 20 Berlin 8:2; Beuthen 0— Blauweiß Berlin 221; Mattbor M— 291 Gleiwitz 5:0. Sachsen: Dresdner 26— Ve Glauchau 3:1: 20 Planit gegen Fortuna Leinzig 8:1: Tura Leipaig— Polizei Chemnitz 3:4 n. Vla.: B6 Hartha— Dessau 05 8:2. Mitte: 2f° Merseburg— Eimsbüttel Hamburg(Pok.=Spiel Wacker 0 Gotha— SpP Kassel 1:4; Viktoria M Magdeburg— Fortuna Magdeburg 0:6. Nordmark: C St. Pauli Hamburg— Sportfr. Halle 121: Polizci Lübeck— Wilhelmsburg 0# 3:2 n. Blg.; Bf2 Schwerin gegen Hannover 96 0:12: Viktoria Hamburg— Werder Bremen 3:2. Niedersachsen: Eintracht Braunschweig— Wacker Bernburg 32; Nasensport Harburg— Cricket Vikt. Magdebura 2212 Wi2 Oldenburg— Holstein Kiel 1:5. Nordhessen Dunlop Hanau— Borussia Fulda 2:1; 28B Friedverg gegen Nüla Pangendiebach 6.0. Südwest: Eintracht Frankfurt— SB Waldhof s002.) 6 Baden fL Neckarau— Eintracht Frankturt 128; 2M Mann heim— Sych Burdach 5:3: Kickers Frankenthal gegen Union Böckingen 211. Württemberg 3W Feuerbach— Karleruher NV 1:5: B/2 Muhlburg gegen„K Pirmasens 221; F6 Rheinfelden— Freiburger 1:2: Zuffenhausen— Sportfreunde Eßlingen 8:1: S38 Ulm— 2V Goppingen 8:0. Bayern: Munchen 1n 26 Basuwaren München N.1. 2662 Nobura— SpVa Fürth 100: N3V Nürnberg— J6 Nothenbach 7.2. Die Fußballspiele in Westdeutschland Aufstiegspiele Mestfalen: Preusen Münster— Arminia Marten#4(021); Arminia Bieleseld— 3N Klafeld Geisweld 1550(7.0) 3pVg. Nohlinghaufen— MWV Linden 2:0(1:0). Niederrhein: Union Pamvorn— WV Altenessen 450 f0:0); 24 Ohligs— VsoB Alsum 4:0(1:0). Wittelrbein 1: 1. JE Idar— Alemannia Aachen 1:3(1:1); Brach bach(— Blauweiß Koln Mittelrhein 11: M3V Koblenz— Kolner BC 124 412: Weitmark Trier— FV Enger= 4(1:1. Pokalspiele, dritte Hauptrunde Zus Hüsten in— Turu Dusseldorf 1:2(1:0); Boruffia Tortmund— 2e* Geieke 2:2(0:1) n. Blg.; Duisburger V IN— SV Notthausen 5:4 fa:1): Not Weiß Oberhau sen— Germania Bochum 020 n. Blg.; Homberger Spd negen S2 Wuppertal 221(0:1); Schwarz=Weiß Wupper tal— Duisburg 20 2:0(120): Bir Preußen Krefeld gegen Koln=Sülz in 0:8 s0:0); Koln Nord— Alemannia Plaidt 3:4(2:2); Tura Bonn— 3P Jdar 520(2:0). Fußball im Ansland Landerspiel: Belgrad: Jugoslawien— Belgien 1:1(150 Frankreich: Weltausstellungs Turnier in Paris Endspiel: FC Chelsea London— F6 Bologna 1:4 10:3). Um den 8, und 4. Play: Austria Wien— 2lavia Prag 0:s(0:1). talien: N3 Nom— Genua Ms 1:0. Schweiz Graßhoppers Zurich— F6 Bafel 100, Nordstern Aasel— Houng Fellows Zürich 2:2 Ungarn: Sungaria— Kispest 8:1; Ferencnaros— Haladas 72. Handball Vorschlußrunde zur Deutschen Meisterschaft Leipzig: M12A Leipzig— Oberalster Hambura 116 664); Wuppertal: Tura Wuppertal Waldhof 8:4(8:2) Tura Barmen steuert auf den Schlußkampf zu Westdeutschland und Mitteldeutschland im ersten Vorschlußkampf— Zur deutschen Handball=Meisterschaft erfolgreich Die vier Vorschlußrundenteilnehmer an der Deutschen Handvall Meisterschaft standen sich am gestrigen Sonntag in den beiden ersten Spielen gegenüber, denen am nachsten Sonntag die Ruckspiele folgen. In beiden Kämpfen setzten sich die Favo riten durch: Tura Wuppertal war zu Hause verdient mit 8:4(3:3) über den SV Waldhof siegreich, während der MTSA Leipzig, gleichfalls in seiner Heimat, Oberalster Hamburg mit 11:6(5:4) abfertigte. Die beiden siegreichen Mannschaften brauchen also in den Ruckspielen am 13. Juni, die auf den Platzen ihrer Gegner stattfinden, nur noch ein unentschiedenes Ne sultat herauszuholen, um sich für den Endkampf zu qualifizieren. Siegt allerdings die diesmal unter legene Mannschaft, so wird noch ein besonderes Ent scheidungsspiel an neutralem Ort erforderlich. Keine Stürmerleistunger bei der Hitze Ein Spiel im Zeichen der Deckungen— Tura schlug Mannheim Waldhof 8:4(3:3) tn Zuschauer waren zu diesem Kampf in Bar men herbeigeeilt und deshalb herrschte trotz der sengenden Hitze Großkampfstimmung. Tura trat in bester Besetzung an, wogegen Waldhof für den auf der Oesterreichfahrt erkrankten Hüter Weigold Ersatz stellen mußte. Das war für den Besucher großes Pech, wenn auch der Ersatzmann gut war, ohne aber ganz Weigolds Leistungen erreichen zu können. Die Sturm reihen konnten sich bei dem Sonnenbrand nicht ent falten, traten auch weniger in Erscheinung und des halb wurde das Spiel ein Kampf der Hintermann schaften. Selbst Tura, die nicht favorisiert war. zeigte nicht die erwarteten Leistungen, und gerade das spürbare Ausfallen von Braselmann war überraschend. Auch Mittelstürmer Armann und Rechtsaußen Gei lenberg spielten teils recht unsicher. Bender machte das in etwa durch sein hervorstechendes Spiel wett. Der beste Mann des Platzes war aber unstreitig Mittelläufer Eiffler, der seiner schweren Aufaabe, Waldhofs bekannten Mittelstürmer Spenaler mattzu setzen, gerecht wurde. Ueberhaupt Turas Deckung war restlos gut, wenn aus Isringhaus einen Torersola des Gegners verhindern konnte. Das machte er aber in vielen anderen Fällen wieder wett. Waldhof hatte in der Deckung seine Stärke in dem bekannten Ver teidigerpaar Muller und Schmidt. Wahrend ihre Mit telreihe vor der Pause zuverlässig tatig war, fiel sie spater ab. Auch der Angriff wurde mehr und mehr unproduktiv, zielte es immer wieder auf Einzelleistun gen ab, doch Tura bot kaum einmal die erhoffte Lücke zum Durchstoßen. iDe Barmer versuchten es da gegen weiter in Kombinationen und kamen dadurch auch zu gewünschten Erfolgen, die ihnen schließlich auch den Sieg einbrachten. Schiedsrichter Fleischhack konnte nicht restlos überzeugen. Die erste Halfte sah Tura immer mit einem Tor in Front. Geilenberg erzielt die Führung und Schmitz muß den von Herzog geholten Ausgleich durch einen Alleingang wieder mit der..1 Führung ab wechseln. Jetzt sorgt Spengler für das 2.2 Für den 3. Tresser fur Barmen zeichnet neben dem Werser Geilenberg der Waldhofer Hüter, da er den Ball bei schlechter Deckung selbst ins Netz bringt. Aus Ab seitsstellung wird der Pausen=Gleichstand erzielt, wo bei noch ein Barmer Verteidiger durch ungluckliche Abwehr den Ball aus der Wurfrichtung bringt Wieder geht nach Wiederbeginn Tura durch Frei wurf von Schmidt in Front und erneut solgt der Ausgleich, dieses Mal durch ein Kombinationstor von Zimmermann, das das letzte für den Besucher bleiben soll. Schmidt, Bender und Geilenberg sind die weiteren glucklichen Schützen und schließlich macht Braselmann den Beschluß. Seine einzige über ragende Leistung brinat den achten Treffer ein Leipzig schaffte es auch MT3A Leipzig— Oberalster Hamburg 1116(51) Auf dem Standort=Platz in Leipzig erkampften sich die Leipziger Soldaten mit 11:6(5:4) den erwar teten klaren Sieg. In der Mannschaftsarbeit zeigte der Sachsenmeister wiederum eine tadelfreie Leistung Wie schon so oft, stellten die Leipziger ihren Ersolg durch schnelleres Spiel in der zweiten Halfte sicher Die Hamburger hatten bis zum 5:5=Gleichstand kurz nach der Pause sich als durchaus gleichwertiger Gea ner erwiesen, fielen aber dann gegen das geschickte Stürmerspiel zurück, zumal es sast allen Spielern an Ausdauer mangelte. Weiterhin wurde der Na tionale Theilia, der allein vier Trefser erzielen konnte, sehr scharf bewacht. Die beiden weiteren Hamburger Tore warfen der Rechtsaußen"Wendlandt und der Angriffsführer Schauer I. Leipzigs Torschützen waren der Linksaußen Badstubner. der Mittelstürmer Prosser und der Halbrechte Gollner mit je drei Trefsern, sowie der Rechtsaußen Reinbardt, der zweimal ins Schwarze traf. Die Deutschland=Rundfahrt 1927 wurde gestartel Weckerling und Kutschbach mit elf Minuten Vorsprung in Front— 250 000 Zuschauer begrüßen die Teilnehmer in Breslan Nach sechsjähriger Pause begann am Sonntag in der Reichshauptstadt wieder eine Deutschlandrund fahrt, die gleichzeitig den Höhepunkt der deutschen Berufsstraßenfahrer bedeutet. Der Auftakt konnte sich erfolgreicher gestalten, denn sowohl in Berlin als auch auf der Strecke und ganz besonders in Breslau war die Anteilnahme der Bevölkerung einfach überwaltigend Ju Tausenden bildeten sie Spalier, in den Dörfern und Ortschaften, in den größeren Stadten steigerte sich das Interesse und in Breslau waren es gut und gerne über 230 000 Menschen, die auf den von den Teilnehmern zu passierenden Straßen den M Madfahrern einen überaus herzlichen Empfang bereiteten. Das Ziel der ersten Etape, das Hermann=Göring=Stadion, war ebenfalls dicht gefüllt, als die Fahrer eintrafen. Die erste Etappe von Berlin nach Breslau führte durchweg über ebene Straßen und stellte in dieser Hinsicht also eine besonderen Anforderungen. Aber die Länge der Strecke mit annahernd 20 Kilometer verlangte größte körperliche Kondition und Aus dauer um so mehr, da es auf dem ersten Teil der langen Reise zahlreiche Vorstöße gab. Die deutschen Fahrer hielten sich sehr gut. Dagegen enttäuschten die meisten Ausländer Die Franzosen traten nur wenig in Erscheinung, ebenso die Italiener, denen das Tempo anfangs zu schnell war. Eine janz vor trekiliche Leistung boten die beiden Deutschen Weckerling und Autschbach, die einen Vorsprung von elf Minuten gegenüber dem gesamten Feld heraus fuhren und damit in der Gesamtwertung für die weveren('anpen beitens aerititet Und Fruhzeitig wurde das 60 Mann starke Feld auf die lange Reise geschickt. Tausende von Radfahrern gaben den Teilnehmern das Geleit bis Friedrichsfelde, wo Rennen zu Hoppegarien 1 Rennen. 1. Erlenhofs Formidable(Narr (ramee: A. Gela. Ferner: Gloriosa. 10. 662 Rennen: 1. Moorfreds Nicardo(Bohlkel meter: A. Narhalle. Ferner: Edel=Mitter Siea 31, Platz 13, 17. 62 3. Mennen: 1. Harrschele Graf Alman chmidt); 2. Blason; 8. Pabst: 1. Martin Ghleichklang. Prinzregent, Laisun, Geradean Plat 1 Jtem, Periflor, Marce Polo. 2iea (W: Arsl. 1. Rennen: 1. Ebbeslobe Neurig Tardanos; 8. Tempo. Ferner: Lord Sieg M, Plau 1s. 22. 6W: 2 Nennen: 1. Waldfriede Blasin rieden; 3. Trollius; 1. Burgunder Porick, Elritzling, Antoniazzo, Milo. chenwald, Gastgeber, Iniga Jsolan 16. 17, M. Es: W Nennen: 1. Mierendoriss Brei Ernst; 3. Fortunata; 4. Eisblume Mentor, Weltruf, Zibebe, Iller, thilde, Ceuta, Reenland. Bolipia B. 2. EW: bM. Nennen: 1. Skrebenfkus Ma Occulius; 2. Tantris: 1. Aquem Feuereiser, Statthalter, Amaranthuo, Freisch derborn. Pantheros, Archimodes. Sieg M. 4 18. Ex: 119 Nennen: 1. Halmas(Narr): 2. Franc Tilia: 1. Alp. Ferner: Glückestern, Festipiel, arkampf, Schneekonigin, Wasserspicac thias, Serenade. Steg M. Playz 17. 10, 2.4 2ien Marie erner Rennen zu Krefeld 1. Rennen: 1. Marquardis Tandmann omm Freiherr; A. Charolus. Ferner: Jamasino. 3ieg Platz 11, 16; Einlaufwette 110 Nennen: 1. Tillmanns Mitropa(H. Schmidt Gbewehrlauf; 3. Fechter. Ferner: Dill, Cirano. preis, Purpurrose, Barsdorl, Stowa. Sieg M:# 18, 31: Einlaufwette 64. 8. Nennen: 1. Deschners Janiculus(Lommaßia Amalaswintha; 8. Meister. Jerner: Ballonpost, Le Feldscher. Sieg 18; Play 13, 16, 13; Einlaufwette* l. Rennen: 1. Vorsters Ordensritter(Weber);? nlor; A Titine. Ferner: Ledensweg. Altat, Stora baß. Sieg#l; Play 16, 16. 19; Einlaufwette 1e Nennen: 1. Beissel von Gymnichs Sonnen H. Schmidt); 2. Mario; 8. Potselmann. Ferner: Iu vertin. Mariensels, Palastherold. Sieg#: Play 14. 1: Einlauswette B. Rennen: 1. Mafsens Bagabund(Besiber); 2. Maltonia: 2 Gangerin. Ferner: Kurzer Kopt. Nocmeene Ar cona. Florette. Eieg 24: Platz 12. 18, 12: Einlautwette A 7. Mennen: 1. Bottlenbergs Handschar Lommaric volt: a. Xenia. Ferner: Coeuras, cachan. Feer Sieg: 20; Platz 10, 11, 12; Einlaufweite Rennen zu Chantilly ennen: 1. urne oltae ner. Jerner: Mnnar, Sifflet, Anaro, Duchesse, 30 1. Insular, Industrn, Ranauil. Eimouke, oc., Emine, Nepil. Sieg 171. Platz 41, M. 9 n Crian: 8. Frero. Ferner: Alne Bear. 210 2 M. 10. 3. Nennen: 1. Straßburgers Mermero. Hotsecd; 8. Love Call. Ferner: Bach Agha, anoretto, Juenoula, Todogaan, Angelita, 10c 2can., nguet, Thesee, Gold Legend. Sieg 140, Pl. 1. Rennen: 1. Granards En Fraude(Tutoreil. nanire; A. Tonnelle. Ferner: Toucette, Mando lace, Ralala, Colette, Raudoche, Nappe, ra. La Javorite, Skylight, Bers l' Aurore. Bardern sb. Zahra. Sieg 87, Platz 24, M. b. Rennen: 1. Volteras Ratellor#dl Coccof. tic; 3. Cousine. Ferner: Le Duc, Con in Lop nar, Tiepoletto, Nhododendron, Kiglia. 31e F. plar 1. f. Nennen: 1. Granarde Gandara(Tarere d telle: 8. Mistentlute. Ferner: Nose de Noel, sineme, minie, Castanelle, Aplaras, Never Aaain M, 51, 16. Schon auf den erlen Kilometern erfolgten zahlreiche r eine zehnkopfige Spitzengruppe gebildet, in u. a. auch die Ausländer Jakobsen(Lancmanl, ubellini(Italien), Beving(Lurembura (Frankreich) besanden. Nan den Teunn d sich besonders Geyer, Hauswald und No hrung verdient. Mit fünf Minuten Voriprund pul tten neun Fahrer die Verpflegungskontrolle in ossen vor einer über 20 Mann starken ppe. 20 Kilometer vor Grunvera ter wieder eingeholt. Doch wenige wurde die Gruppe erneut acsprenat, aur erlina. Jakobsen und Oberbeck zon t. Der Dane siel bald zuruck und nach ei ometer wurde Oberbeck von einem Wnoe allen, der ihn ebenfalls zuruckwars. tschbach wechselten sich in der Kuhrung be e send ab und dehnten ihre. Vor prung e gu hr aus, um schließlich das Ziel in mrge n 1 zu erreichen. Im Spurt siegte Weckerling er Lange. Erst elf Minnten war Wendel an der Spitze. Als der nic sich Bizzi(Malien) als Vierter en e on ses aab bereits auf der enen aeen un le. So erlitt Buse nach 30 km Reisere en tienbruch. Die Belaier Neuville und itten Gabel= bzw. Rahmenbruch und seyze nnen mit geliehenen Radern fort. 20g zato schied durch Gabelbruch aus, da er steile mit hatte. erulsfahrern wol Dreiviertel Stunden vor den Verufsle nge Amateure, einschließlich der Nanonn edn die gleiche 30 kim lange Meise geschlat per e er blieb eine großere Gruppe siere d m an men. so daß es eine Massenankunft wurde. ging Scheller Schweinfurt in eg Herb. Schmidt=Berlin Ergebuisse der ersten Otto Weckerling(Magdeburg). Turr. 2. Miut Ruticbac(Rertin). Sitorta, i : 2. Reinbold Wendel(Schwein Std.; 4. Rrune Roth isrank 5. Aritz Tiederichs(Tortmunog talien) 10:m." 2 i. mund);. Mifewit au 10. nan Herzele(Belgten 10. nan Herzele melattr n 10 Dreeden) 10 41 M Ste.; 1 wer) 10 414 21.. 10. . Irngang Verlin); 6. Rotlcer e ann(Preslau); s. Neubauer 1): Herbst(Berlin); 11. Merlin), alle dichtauf. " Merlens und van Bliet, die veiden wieder einmal in Rmnmern de. ock. Ronsse, Meulemans, Micha Hrafsin kömpfen Große! der Bochume Weih Oberhausen 0.0 n In den gestrigen Spiel Aelal schnitten die westfal zut ao Lediglich German Lortmund liegen außer bewerb. Hüsten 00 und de duch Riederlagen gegen Dutburg aus. Borussic Beurkoligisten VfL Geseke seichten Gegner, konnte diese Einen starken Parti dum in dem Ninderrheind en erhalten. Gewiß hatten an Wechen in Oberhausen gen, diesmal waren die die Germanen nicht in neen konnten, bei Oberha terwart Jurissen mitwirkte de Grte ganz großartig u un regularen Schluß torlo ung fel kein Tor. so daß ten Platze Germanias, wie nen Sieg und auf ein we Benbewer., in den mit den Gmumerter eingreifen. Weitere E Borussia Dortmund— 5rSp Hüsten 0— Tun Duisbura 08— SV R die Freunds An diesem Wochenende eum nich: alle angesa lutcheführt. Die Hitze daß ließen es angel enca wieder abzusetzen. enel Weitfalia Bochum— i spielten am camstag: henrichshütte— Ver. Im Mittelpunkt der Lekaltreffen der Bezirkslig Benalia Bochum, das it chwachem Besuch statt Sion der Gaste endete. Ete vom Niederrhein un 900 Laer schlug auch Lan Bine 19 ebenfalls mit ar Sommerfußball. Liruren 07 Bochum eine ten stielstarken DEC He 36 B.=Ehrenfeld— 2 56 Dahlhausen— Li Laer— Langendi Werne 19— Lan T5 Carolinenaluck— Vermania Kaltehardt 9.4 5 Engelsburg— 1 120 Hagen— Ver.1 E:Ug Welper— Weit 78 Niederbonsfeld— 10 B.=Ehrenfeld— 2. Sonntagsvormitt ter Landwehr hatte nur ein Spiel Die Ehrenfelde und Mittel der Gast in ter Gaste aussallabe onellen Zlugelstürmer guten Vorlagen und turm beraukarbeneten. abenete sehr entschlossen die der Westfalia ehrenfelder Nachwuchsto m. entschlossen zu wienselch Jegentore zu erzielen, o n dazu boten. Kurzt a im Anschluß an ein feier. Die Gastgeber vollen und schnelleren Reiere Tieter dan de teren bestehen blieb. Fünf neue Westfalene Kealer sch) sat(Bochum) wieder Die schöne Dortn nende Austragun ter westialischen Kegel der Fülle der Wett verden. Einzelmeister auf au mit 1113 6o uBielefeld mit 140 hlaten folgten. Der 8 Zebnter. Auf der Schürmann=Mü chift mar aut rschaft war auf de „at auch in diesem zeitung mit 607 Oe ter wurde Gli Hopel. Jn de ottmunderin Vone Alentirchenerin faren, dereils fünf iir nach den „Rannschaftskampf glagen sein Vereinsdieh er Ortearuppe Bochur — Leibeet ontag. 1. Juni, Sicheri. Oumbold ppe Pochum des 9 aese. wichtigen Bespr ng des Areisfestes Vereinsdietwarte Ste u Hoppegarien e Formida Gloriosa. le(Marr) Sieg 21, ler 2. 6 eds Micardo(Bohlke ruer: Edel=Bitter richele Graf Almaniva9 Pabst; 1. Martini.ern Laisun, Geradeaus. Norm Sieg 1. Plaß 11. 10 obs Feurige 1D. Schmidt erner: Pord Tunn M: 9 edo Blasins eld r Jlolan. Eica 1, Play dorfis Bretonna(Starona Eisblume. Ferner: Taitler Aller, Valanda, Gronika, P Nolipia. 2ien w. Plat kus Marsch Marsch 1.ade Aquem. Ferner: Amaranto Amaranthuo, Freischarler. F modes. Sieg, (Narr); 2. Francolurtia. 1 blückestern, Festipiel, Welidm 1, Wasserspicael, Balilla, Be Play 17. 10, 2. a 68 zu Krefeld rots Sandmann(Pommey Ferner: Jamasino. 31e 110 nns Mitropa(H. Schmidu: Ferner: Dill. Cirano, 3taa orf. Stowa. Sieg 9; Plat 7 ro Janiculus(Lommaßich; Jerner: Ballonpost, Le Ner. 13, 16, 18; Einlaufwette* Ordensritter(Weber); 2. 2 Lebensweg, Altat, Stora, Lers. 19: Einlaufwette 1e2 von Gnmnichs Sonnentalie: A. Lotfelmann werner: Tu therold. Sieg M: Pap 14,# r: Kurzer Kopf, Noswitha. Play 12. 14. 12: Einlautwette 4 ser: Coeuran, Szegeban. Pier Einlaufweite zu Chantilly olta ike.. Anar., Tucelle. 2 Nanauil, Eimouse, Ecla M. M. anquinetto 1Tu erner: Bl Nea 3 urgers Mermeros(Gum Ferner: Nach Agha, odongan, Angelita, 1be 1e gend. Sieg 14. El. 4 ros En Fraude 1Dusore. Nerner: Toucette, Manse Raudoche, Nappe, Sedia sege aht, Bers l' Aurore lay 24. M. Ratellor idl Coccol 2 rLe Tuc. Son in 200, 6a dendron, rra. 2ieg 6. Flat erner: Nose de Noc aras, Never Aaain chon auf d e Vorstoße und vald ppe gcon arobsen(Täncmark. trembura) und den Deutschen manglo und Rot um vie uten Vorspruna pa caunaskontrolle a n starken mnige Kilomeier i esprengt. Kutschban, eck zogen aucin pa und nach eie einem Wadenkramn orsprung mehr und im 1. M. M Zun tate Weckerling mi ier solate due an serter einsch da er derusejahrern war Nationalmannioon stets geschlossen rnit wurde Lanaboni Pielied Große Leistung der Bochumer Germania net Weih Oberhausen— Germania Bochum 0.0 n Berl den gestrigen Spielen um den Tschammeruesel schnuten die westfalischen Mannschaften nicht 30 Lediglich Germania Bochum und Borussia danmund liegen außer Schalte 04 noch im Wettwrerh. Hüsten 09 und der SV Rotthausen schieden ducch Niederlagen gegen Turu Düsseldorf bzw. aus. Borussia Tortmund hatte in dem keurkeligisten VfL Geseke einen verhaltnismaßig leichten Gegner, konnte diesen jedoch nur knapp schlaan Emen starken Partner hatte Germania Boin dem Ninderrheindritten Rot=Weiß Oberhau= in erhalten. Gewiß hatten die Bochumer vor einian Wochen in Oberhausen einen klaren Sieg errun= en diesmal waren die Aussichten aber schlechter, die Germanen nicht in stärkster Aufstellung anneen konnten, bei Oberhausen jedoch der Nationalterwart Jurissen mitwirkte. Trotzdem schlugen sich de Gaste ganz großartig und hielten den Kampf bis zun regularen Schluß torlos. Auch in der Verlänge= ung fiel kein Tor, so daß das Spiel, und zwar auf ten Platze Germanias, wiederhoalt werden muß. Da= ni steigen auch die Aussichten der Bochumer auf enen Sieg und auf ein weiteres Verbleihen in dem Benbewerb, in den mit der nächsten Runde auch die Gzumeister eingreifen. Weitere Ergebnisse: Borussia Dortmund— VfL Geseke 8:2 5rEp Hüsten 0— Turu Düsseldorf 1:2 Duisburg 08— SV Rotthausen 5 4 die Freundschaftsspiele An diesem Wochenende wurden im Kreise Botum nicht alle angesagten Freundschaftstreffen lutcheführt. Die Hitze und der Kreistag der 22d48 ließen es angebracht erscheinen, einige evele wieder abzusetzen. So fiel am Samstaa das Evel Westfalia Bochum— BV 12 Gelsenkirchen aus. ee spielten am camstag: 38 Bochum=West— Rasensport Vochum 4.1 henrichshutte— Ver. Preußen 07 Bochum 8.5 Im Mittelpunkt der Sonntagsspiele stand das Lekaltreffen der Bezirksligisten TG B.=Ehrenfeld und das bereits vormittags vor auch tut schwachem Besuch stattfand und mit einem klarn cion der Gaste endete. Der Sil Dahlhausen hatte baie vom Niederrhein und siegte hoch mit 5:1. Der Laer schlug anc Tamenoreer 04 sicher mit 6:1, ncdem er am Sonntag vorher Langendreer O klar atertie hatte. Letzterer wurde diesmal von S0 Beine 19 ebenfalls mit 621 geschlagen, ein Zeichen Sommerfußball. Jn Hagen landeten die Ver. Lerußen 07 Bochum einen schönen 4:3 Erfolg über ten srielstarken DSC Hagen. 26 B.=Ehrenfeld— Westfalia Bochum 2.5 Dahlhausen— Lintfort 5:1 Laer— Langendreer 04 6:1 & Werne 19— Langendreer 07 6:1 Ta9 Carolinenaluck— TuS Bruchtraße 8.1 Vermania Kaltehardt— Ver. Preußen 07 Boch Res. 9:4 Engelsburg— Union Hamm 8:2 150 Hagen— Ver. Preutzen 07 Bochum 8.4 g Welper— Westfalia Weitmar 2:2 18 Niederbonsfeld— ETV Harpen 5:0 * B.=Ehrenfeld— Westfalia Bochum 2:5(0:3. Sonntagsvormittagsspiel auf dem Plat an der Landwehr hatte nur wenige Zuschauer hinausge= die ein Spiel mit annehmbaren Leistungen aben. Die Ehrenfelder hatten Tormann. linken cerediger, und Mittelstürmer ausgewechselt, da= Gast in stärkster Aufstellung angetreFür den Sieg war das bessere Angriffsspiel ladend. Weid onellen Flugelstürmer ausgezeichnet ein, die dann en guten Vorlagen und Flanken entsprechende Tor= seibenhenten für den recht schußfreudigen Innen= ewventete sehr entschlossen und bot bessere Leistungen die der Westfaltaabwehr. Unsicherbeiten des estenfelder Nachwuchstorwarts nutzte der Westfalia= entschlossen zu zwei Führungstreffern aus. unentschlossener Angriff verstand es nicht, en dazu boten. Kurz vor der Pause erzielte West= im Anschluß an eine Ecke das drilte Tor. Nach bemühte sich Ehrenfeld energisch um GegenDie Gastgeber erzielten auch bei dem wechund schnelleren Spiel zwei Tore, jedoch Kerfalias Angriff sorgte bis zum Schluß durch zwei ere Treifer, daß der klare Vorsprung von drei bestehen blieb. Fünf neue Meister ermittelt westfalene Kealer in Dortmund im Meister= schaftekampf. dat(Bochum) wieder Altherrenmeister— Ostwald M. Zehnier. die schöne Dortmunder Kezelhalle war am deenende Austragungsort der Meisterschaftskämpfe westsälischen Regelsportler, die erst am Montag der Fülle der Wettbewerbe zum Abschluß gebracht werden. „vinzelmeister auf Schere wurde der Hagener s mit 1113 Solz. dem Gerlach-Neheim und cBielefeld mit 1404 und 1400 Holg auf den folgten. Der Bochmer Stadtmeister Ostwald cde Zehnter. Auf Asrhalt siegte der NachwucheSchürmann=Münster. In der Altherrenmeisechift war auf der Scherenbahn der Bochumer at auch in diesem Jahre nicht zu schlagen; seine na mit 607 Oela war gang auswzeichnet. er wurde Glümer=Westig vor Kublmann= Hopel. In der Frauenmeisterschaft siegte die Snmunderin Vont mit großem Vorsprung vor der sentirchenerin Gernbardt und der Hagenerin Eis zum Abschluß des zweiten Kampftages ten bereits fünf neue Meister ermittelt, doch r nach den besherigen Ergebnissen Münster ia. Mannschaftskampf auf der Scherenbahn nicht zu sein Vereinsdiefwartetagung der Criegruppe Bochum des Reichsbundes für Leibesübungen. . Montag, 7. Juni, findet abends 20,15 Uhr. chenerhaus. Dumboldtstraße, eine Sitzung der Lochum des RfV statt. Die Teilnahme ane wichtigen Besprechung, in der die Festeedes Greisfestes besprochen werden soll, ist alle Fereinsdietwarte Pflicht. Stein Martens Sieg über Preußen-Münster Ueberroschungen in den Aufstiegsspielen zur Gouliga Arminia Bielefeld schlug Klafeld-Geisweid mit 15:0 Der Kampf um den Aufstieg zur Gauliga gestaltet sich in Westfalen von Sonntag zu Sonntag artnäckiger und spannender, und jetzt, fast am Schluß der Spiele, laßt sich immer noch nicht sagen, welche beiden Mannschaften von den vier, die noch Anwärter auf die hohere Klassen sind, das große Ziel erreichen werden. Die großen Ueberraschungen blieben gestern nicht aus. Zunächst gewann Arminia Marten das wichtig Spiel gegen Preußen Münster. Wir hatten in unserer Vorschau auf einen Martener Sieg hingewiesen, daß aber Preußen Münster auf eigenem Platze mit 4:0 bezwungen wurde, läßt den großen Formanstieg der Martener in der letzten Zeit deutlich erkennen. Hätte Münster den Kampf gewonnen, dann ware der Aufstieg sicher gewesen, so aber ist die Elf auf den dritten Platz zurückgefallen und muß die Tabellenführung Arminia Bielefeld überlassen, die für die zweite Riesenüberraschung des Tages sorgte. Daß der Gener Klafeld=Geisweid in Bielefeld geschlagen werden würde, war so gut wie sicher, aber ein Rekordergebnis von 15:0 ist doch nur einmalig in den Aufstiegsspielen. Dadurch hat sich Bielefeld ein sehr günstiges Torverhältnis geschaffen, das am Schluß noch wertvolle Dienste leisten wird. Im dritten Spiel landete die SpVg Rohlinghausen mit viel Glück einen 2:0=Sieg über den MBV Linden, der weit besser spielte als es das Ergebnis besagt. Röhlinghausen erhält sich dadurch die Anwartschaft auf den Aufstieg. Die kommenden Spiele Marten— Bielefeld und Röhlinghausen— Münster werden entscheidend für den Aufstieg sein. SpVg Röhlinghausen— MBV Linden 2:0 Preußen Münster— Arminia Marten 0:4 Arminia Bielefeld— SV Klafeld=Geisweid 15:0 Die Tabelle: Arminia Bielefeld SpVg Röhlinghausen Preußen Münster Arminia Marten MBV Linden SV Klafeld=Geisweid 9 0 30:11 15:6 18:14 28:11 15:22 10:47 Die Spiele des 12. Juni(Samstag); Arminia Marten— MBV Linden SpVg Röhlinghausen— Preußen Münste MBV Linden besser als erwartet Trotzdem in Köhlinghausen geschlagen 2v8g Rohlinghausen— No8 Linden 2:0(1:0 30 Grad Hitze und mehr sind nichts für Fußballspieler, das konnte man gestern auch auf dem Plape am Rohlinghauser Volkspark feststellen, dessen Hänge von etwa 1000 Besuchern umlagert waren. Die Hitze und auch der staubige Aschenplatz setzte den Spielern arg zu. Unter letzterem litten die Gaste ganz besonders, die ja gewohnt sind, auf Rasen zu spielen. Trotzdem und trotz der Niederlage lieferte der M2 Linden eine gute Partie. Nicht er, sondern der Gegner hatte als Besiegter den Platz verlassen müssen. über der war glücklicher, er schoß zwei Tore, wahrend Linden trotz überlegenen Feldipiels und weit= aus mehr Torgelegenheiten nichts gelang. Der MBV hatte wieder zahlreiche Ersatzleute ein= gestellt und darum die Mannschaft umgestellt. Die Verteidiger Bahrwaldt und Kropf waren durch Thiel und Schimmelpfennig gut ersetzt. Jezierski 1 versah den Posten des Mittelstürmers und im Sturm standen Mann als Rechtsaußen und der sonstige Läufer Liedtke als Rechtsverbinder neben dem Mittelstürmer Jezierski2. Die Aufstellung bewahrte sich, jedoch trat im Sturm wieder klar in Erscheinung, daß dieser eben zuviel kombiniert und in die Breite spielt, statt energisch nach vorn. Trotzdem ergaben sich zahlreiche Torgelegenheiten, und es war auch eine Dosis eigenes Schußpech und Glück für den Gastgeber dabei, daß keine einzige ausgenutzt werden konnte. Zu allem Ueberfluß hatte Lindens Torwart einen schwachen Tag. er hätte beide Tore des Gegners verhindern müssen. Sehr sicher waren die Verteidiger und Jezierski fand sich auf dem Mittellauferposten gut zurecht. Die Rohlinghauser traten in stärkster Aufstellung an, waren aber spielerisch unterlegen. Ihre Stärke war die schlagsichere Abwehr, die stets durch den weit hinten stehenden Mittelläufer verstärkt war. Ueberhaupt spielte die Mannschaft nur aus der Deckung heraus, brachte sich aber keineswors so zur Geltung wie im Lindener Spiel das sie ja mit demselben Ergebnis newonnen hat. Die Platzmannschaft legte sofort energisch los, aber bald sah man, daß der MBV besser kombinierte. er machte jedoch den Fehler, zusehr in die Breite zu spielen. In der 20. Minute kam Rohlinghausens Sturm gut durch, der Halblinke schoß, und Lindens Torwart konnte nur abwehren den Ball jedoch nicht festhalten, der dann von dem Mittelstürmer im Nachschuß verwandelt wurde. Nach diesem Treffer riß der Gast mehr und mehr die Initiatwve an sich, batte auch Ausgleichschancen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Eine fallige Elfmeterentscheidung bei klarem Handspiel im Strafraum der Platzmannschaft gab der Schiedsrichter nicht. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die zweite Hälfte, in der der Gast eine halbe Stunde lang tonangebend war. Man fand sich jetzt besser und gab zahlreiche gute Flankenbälle vor das Tor. Hier aber stand dem tüchtigen Tormann das Glück zur Seite. So wurde er einmal angeschossen, als er auf den Ball nicht vorbereitet war, und als ein Lindener aufs leere Tor schoß, fand sich auf der Linie noch ein Fuß, der den Ball zurückschlug. Der Ausgleich hing sozusagen jeden Augenblick in der Luft, fiel aber nicht. Im Gegenteil, wenige Minuten vor Schluß ließ Lindens Torwart einen haltbaren Ball des Rechtsaußen passieren. So blieb die bessere Mannschaft, die allerdings nichts mehr zu gewinnen hatte, geschlagen. Martens großer Erfolg Preußen Münster— Arminia Marten 0:4(0:1). Die Münsteraner wurden glatt und verdient mit 4:0 geschlagen und die 30000 Besucher konnten es nicht fassen, daß die Preußen, die sich doch bislang recht gut in den Aufstiegsspielen betätigt hatten, mit einer derartigen zerfahrenen Leistung aufwarteten. Nach viertelstündigem Spiel— bis dahin gab es Tastversuche— gingen die Arminen durch ihren Rechtsaußen, der eine Flanke geschickt annahm und glatt verwandelte, mit 1:0 in Führung. Zwar strengten sich die Arminen bis zum Wechsel an, den Erfolg zu erhöhen, aber Preußens Verteidigung stand recht wacker durch. Das änderte sich nach Wiederbemnn, als die Martener mit wuchtigen Angriffen aufwarteten und nach etwa 15 Minuten durch den Mittelstürmer Lieber das Ergebnis auf 2:0 schrauben konnten. Gutes Stellungsspiel der Arminia=Läuferreihe vermochte den Preußen=Sturm immer wieder im rechten Moment zu stoppen, so daß jeder Erfolg verhindert wurde. Glücklicher dagegen der Arminensturm, der durch den Linksaußen Truszinski, der geschickt eingesetzt wurde, zu zwei weiteren Erfolgen kam und damit den verdienten Sieg sicher hatte. 15:0 in Bielefeld! Arminia Bielefeld— Klafeld=Geieweid 15:0(7:0). Die Elf der Arminia war von Beginn des Spiels an vollkommen im Bilde und legte gegen die Elf aus Klafeld, die technisch wie taktisch dem Können der Vielefeder nie das Wasser reichen konnte, mächtig los und hatte bis zur Pause in regelmäßigen Abständen sieben Tore erreicht, so daß bis dahin der Siea schon feststand. Glaubte man, daß die Gaste nach Wiederbeginn in etwa Widerstand leisten würden, so sahen sich die 1500 Besucher enttäuscht. Die Siegerländer, die allerdings mit vier Ersatzleuten antraten— und das mag zur Entschuldigung der hohen Niederlage gelten— mußten im zweiten Spielabschnitt abermals acht Tore hinnehmen und damit stellte die Arminia einen Sieg fest, der nicht alle Tage erzielt wird. Ganz hervorragend zeigte sich der Arminensturm in dem Schwarz und Hogenkamp in erster Linie verantwortlich für die schönen Erfolge zeichneten. Nun führt Witten 07 Polizei Bochum an 3. Stelle in den Bezirksklassenaufstiegsspielen hart erkämpfter Sieg Auch von den in den Aufstiegsspielen stehenden sechs Kreisklassengruppenmeistern laßt sich noch nicht sagen, wer die drei sein werden, die die hobere Klasse erreichen. Am gestrigen Sonntag gab es einige wichtige Spiele, ohne daß jedoch endültige Entscheidungen gefallen waren. Nach wie vor liegt das Feld der Bewerber dicht zusammen, und nur Witten 07 hat sich einen kleinen Vorsprung erkampft, während Viktoria Dortmund etwas zurückgefallen ist. Bei dieser weilte der Polizei=SV Bochum als Gegner, der es tatsachlich fertig brachte, seinen Sm aus dem Vorspiel zu wiederholen. Er behauptete sich mit 2:0 Toren gegen den Bezwinger des Tabellenführers Milspe. eine gute Leistung auf dem fremden Boden, die ihm den dritten Platz einbringt und nach den beiden Niederlagen in den letzten Spielen doch wieder Hoffnungen auf den Aufstieg aufkommen läßt. Hart umstritten war auch der Kampf Witten 07— Vf9 Habingborst, den schließlich die Platzmannschaft mit 4:8 gewann. Witten setzt sich dadurch an die Spitze der Tabelle. Das dritte Spiel zwiechen Herne Süd und TuS Milspe endete unentschieden 1:1. Viktoria Dortmund— Poligei=EV Bochum 0.2 Witten 07— VfL Habinghorst 4 3 WV Herne=Eüd— TuF Milspe 1:1 Die Tabelle: Witten 07 TuS Milepe Polizei=SV Bochum Viktoria Dortmund WV Herne=Süd UfL Habinghorft Polizei=EV Bochum— BV Herne=Süd Viktoria Dortmund— Witten 07 TuS Milspe— Pf8 Habinahorst Biktoria Dortmund— Polizei=SB Bochum 0:2(0:2) Dieser Sieg way der bisher am schwersten erkämpfte der Bochumer. Die Dortmunder hatten sich vorgenommen, die klare Niederlage unter allen Umständen wettzumachen. Wenn ihnen das nicht glückte, so war das in erster Linie ein Verdienst der Hintermannschaft der Polizei, die das letzte hergab, um den einmal erzielten Vorsprung gegen alle noch so wuchtigen Angriffe der Gastgeber zu verteidigen. Das Spiel war sehr bart und es war ein Verdienst des Unparteiischen, daß es im Nahmen des Sportlichen blieb. Er griff energisch durch. Das Angriffsspiel der Bochumer war nicht so verkrampft wie in den letzten Spielen und darum besser. Am besten waren die beiden Außenstürmer. Die Hintermannschaft lieferte wieder ein großes Spiel. Der rechte Verteidiger setzte den gefahrlichen linken Flügel der Gastgeber matt. Die anderen Spieler standen ihm aber nicht viel nach. Der Torwart zeigte einige sehr schöne Paraden und verhinderte in diesem Kampf durch entschlossenes Handeln Genentreffer Die Gastgeber versuchten, zu Beginn durch reichlich körperliches Spiel den Gast einzuschüchtern, doch der Schiedsrichter lenkte den Kampf in ruhige Bahnen. Sehr ent schlossen setzte sich Viktorias Verteidigung ein. Der Torwart hatte Schwächen und mußte den ersten Treffer der Bochumer verhindern. In der Läuferreihe baute der Mittelläufer sehr gut auf. Im Sturm haperte es an der Schußkraft. Zögern und ungenaue Ballabgabe im gegnerischen Strafraum ließen zahlreiche erfolgversprechende Angriffe scheitern. Auf dem kleir die Bechumer recht schlecht und Dortmund griff recht stürmisch an. Sicher und entschlossen wehrte die Bochumer Hintermannschaft alle Angriffe ab, und der Sturm fand sich langsam zu Gegenangriffen. In der fünften Minnt Achlung! Führerstab der Ortsgruppe Bochum des Reichsbundes für Leibesübungen. Der Führerstab(einschließlich aller Fachwarte) der Ortsgruppe Bochum im Reichsbund für Leibesübungen findet sich Dienstag, 8. Juni, abends 20.15 Uhr, im Bochumer Hof zu einer wichtigen Sitzung zusammen. Tagesordnung: Stand der Vorbereitungen zum Kreisfest. Der Ortsgruppenführer: gez.: Koch. kam der Bochumer Innensturm vor, und ein Drehball des Mittelstürmers, der hart bedrangt wurde, rutschte hart am Pfosten vorbei ins Netz. Dortmund versuchte, den Treffer der Bochumer aufzuholen, scheiterte aber an der Bochumer Abwehr. Bei verteiltem Spiel kamen die Gaste dann in der 33. Minute durch den Mittelläufer, der eine gut hereingegebene Ecke placiert ins Tor köpfte, zum zweiten Treffer. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Halbzeit. Bochum spielte dann auf Sicherung deerzielten Vorsprunges. Immer wieder verstrickte sich der Angriff der Platzleute in dem engmaschigen Abwehrschutz der Polizisten, die zäh und verbissen den Vorsprung verteidigten. Nach halbstündigem Spiel erlahmte die Angriffskraft der Dortmunder und jetzt kamen die Gäste wieder auf, ohne aber erfolgreich zu sein. Es blieb bei dem 2:0. Walter Lohmann- Erich Metze Das große Sportereignis auf der Bochumer Radrennbahn. Für die Bochumer Sportfreunde und darüver hinaus geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, Exweltmeister Metze im Kampfe mit Lohmann auf dessen Heimatbahn zu sehen. Das erste Zusammentreffen der beiden in Bochum im Jahre 1938 endete zwar mit der Niederlage Lohmanns, aber man sah chon deutlich die hohe Veranlagung des Bochumer Matadors, indem er Carpus und Damerow überlegen schlug und hinter Metze, der den Stundenrekord auf 67,660 km hinaufschraubte, den zweiten Platz belegte. Inzwischen hat sich Lohmann zu einem Steher von Format entwickelt und in die Weltklasse eingereiht. Seine großen Erfolge in Straßen=, Mannschafts= und Sechstagerennen geben davon Zeugnis, daß man es hier mit einem außergewöhnlich hoch veranlagten Fahrer zu tun hat, der in allen Sätteln zu Hause ist. In der Weltmeisterschaft 185 in Brüssel gewann er seinen Vorlauf gegen den späteren Sieger Laquehay, unterlag aber im Endlauf gegen die„Kombine“ der französischen Schrittmacher. In Zürich 1936 waren ebenfalls außer Willy Heßlich, der ihn führte, alle Schrittmacher Franzosen, und Lobmann sowohl wie Metze endeten knapp hinter dem später in Antwerpen zu Tode gestürzten Weltmeister Andreé Raynaud. Seinen Siegeszug setzte Lohmann dann im letzten Winter auf den Hallenbahnen fort und schwang sich zum Matador der Deutschlandhalle auf, wo er den Länderkampf gegen Italien, den großen Steherkampf gegen Paillard, Lemoine und Stach, sowie den Arthur Stellbrink=Preis gewann. Die Eröffnung der offenen Bahnen sahen Lohmann in großer Form. Die„Goldenen Räder“ von Nürnberg, Chemnitz und Halle gewann er und auch im Großen Pfingstpreis von Frankfurt triumphierte seine Klasse. Die Bochumer Sportgemeinde wird sich am Sonntag dieses seltene Ereignis nicht entgehen lassen und „ihren Walter“, der so oft die vaterstädtischen Farben im In= und Auslande zum Siege führte, im Kampfe gegen Metze, Krewer und Hille siegen sehen wollen. Kreispokalspiele im Hondball Westfalja Bochum und Tus Holsterhausen im Endspiel. TB Eickel— TuS Holsterhausen 4:6 Westfalia Bochum— Jahn Langendreer 11:8 Freundschaftsspiel: Robert Müser— Polizei=SV Bochum 10:4 Trabrennen zu Gelsenkirchen l. R.: 1. Bettie(H. Schürmann), 2. Edith Loh, 8. Winzerin. Ferner: Dora Watts, Grabitta, Tosca, Norbert Guy, Westerholt, Sieg 28, it. 56, Platz: 18, 18, 16:10. 2. R.: 1. Dominikus(F. Knies), 2. Rheinstolg. 3. Mieze B., 4. Dina Loh. Ferner: Prinz Eugen. von Hünefeld(angehalten), Donna Lee, Peter Byng, Volly. Chrysolith. Peter Todd, Estländer. Sieg 16, it. 441 Platz 11, 60, 18, 17:10. 8. R.: 1. Patschuli(Bes.), 2. Gay Lee W., 8. ErdaFerner: Else Lee, Comtesse Leonie, Baronkel, Prinzeß Elisabeth. Sieg 228, it. 60, Platz: 40, 28, 80:10. 4. R.: Anitas Schwester(R. Lörcks), 2. Diabolla, 3. Deutscher Vater. Ferner: Guy Albert(angehalten), Desire Guy, Arrak. Sieg 17, it. 61, Platz: 12, 23, 15:10. 5. R.: 1. Hansi Watts(R. Hartseil), 2. Marsilius W., 8. Herodias W. Ferner: Feinsliebchen, David Bingen(angehalten), Handball, Bardame. Sieg: 55, it. 57, Platz: 19, 13, 11. 6. R.: 1. Irma W.(H. Schürmann), 2. Kanzler. 3 totes Rennen zwischen Salvator und Capitan. Ferner: Heide, Angelus. Sieg: 80, it. 74, Platz: 14. 21, 8, 17:10. 7. R.: 1. Luitpold(K. Fischer), 2. Quintilian, 8. Hexenjunge. Ferner: Landrichter, Graf Goßer disqu.), Otti Anvil. Erna Racon, Maikönig. Lederstrumpf. Sieg: 19, it. 57, Platz: 18, 18. 21:10. ... te. 3 5 2 " 2 1X 1 3 yirzet. ... *3 XX 1) 7. bilder vom Kreistresfen Man merke Montag den 7. Juni Sonnenaufgang 409 Sonnenuntergang 20,48 Mondaufgang 217 Monduntergang 19,2 1676 Der geistliche Liederdichter Paul Gerhardt in Lübben gestorben(geboren 1607). 1813 Der Geschichtsforscher Karl v. Hegel in Nürnberg gevoren(gestorben 1901). 1826 Der Physiker Joseph v. Fraunhofer in München gestorben(geboren 1787). 1810 König Wilhelm III. von Preußen gestorben geboren 1770). Thronbesteigung Friedrich Wilhelms IV. 1843 Der Dichter Friedrich Hölderlin in Tübingen gestorben(geboren 1770). 1857 Der österreichische Afrikaforscher Slatin Pascha in Wien gevoren(gestorben 1932). 1879 Der dänische Nordpolforscher Knud Rasmussen in Jakobshavn in Grönland geboren(gestorben 1933). 1919 Der Admiral Henning v. Holtzendorff in Prenzlau gestorben(geboren 1853). 1956 Eröffnung der Adolf=Hitler=Rheinbrücke bei Krefeld=Uerdingen. Tödlich verunglückt Auf der Zeche Dannenbaum ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein schwerer Unglücksfall, dem leider zwei Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Während Reparaturarbeiten auf der Kokereianlage entstand eine Gaserplosion, bei der der Kokereisteiger Hermann Bodenstedt aus Bochum=Altenbochum und der Schlosser Heinrich Pfennig aus Laer zu Tode kamen. Die Ursache des Unglücks steht noch nicht fest. Die beiden braven, auf so tragische Weise ums Leben gekommenen Männer waren verheiratet und hinterlassen je zwei Kinder. Man bringt den Angehörigen allgemein herzliche Teilnahme entgegen. Bahnübergangssperrung Silberjubiläum des Kraftwagenführervereins Festfeier im Silcher=Haus.— Ehrung der Jubilare. Im Friedrich=Silcher=Haus vereinigten sich am Samstagabend die Mitglieder des Kraftwagenführervereins. e. V., Bochum, mit ihren Angehörigen, um in feierlicher Weise das 25jährige Bestehen ihrer Vereinigung zu begehen. Nach musikalischen Darbietungen der Herbstschen Kapelle und Gesangvorträgen des Soloquartetts„Excelsior“ entbot der erste Vorsitzende seinen Kameraden und den Ehrengästen einen herzlichen Willkommensgruß. Anschließend gedachte er der verstorbenen Mitglieder, zu deren Ehren man sich von den Plätzen erhob. Der Mitbegründer der Vereinigung W. Lettmann schilderte dann in einenr launigen Festansprache die Verkehrsverhältnisse zur Zeit der Gründung des Vereins, als nur wenige Kraftfahrer durch Bochum führen und die neuen noch in den Kinderschuhen steckenden Fahrzeuge überall bewundert und bestaunt wurden. Im Gegensatz zur heutigen Motorisierung bewegten sich die Kraftwagen damals nur mühselig vorwärts und oft genug hatte man mit Pannen zu rechnen. Ganz besonders hatte es die Polizei auf diese neuen Verkehrsmittel abgesehen. Ob man schnell oder langsam fuhr, an jeder Ecke sei man angehalten und des öfteren mit einem Strafmandat bedacht worden. Aber nichts konnte die Entwicklung des Kraftwagens aufhalten; denn die stetige Verbesserung auf dem Gebiete der Motorisierung schritt unaufhaltsam vorwärts. Auf die Ziele und Aufgaben des Vereins eingehend, betonte er, daß man den Grundsätzen treu geblieben sei. Mit kleinen Abweichungen gelte auch heute noch die Kameradschaft über alles. Sich gegenseitig zu helfen sei noch heute der Hauptgrundsatz im Verein. Die bei der Gründung auftauchenden politischen Hindernisse und sonstigen Schwierigkeiten habe man dank der zielsicheren Führung immer überwinden können und die Arbeit der marxistischen Gewerkschaften scheiterte an der Geschlossenheit der Kraftwagenführer. Im Mittelpunkt der Feier stand die Ehrung der Jubilare. Schriftführer Grewing überreichte den Mitgliedern Ferdinand Enste, Wilhelm Lettmann und Heinrich Weber, die 20 Jahre in treuer Pflichterfüllung Freud und Leid des Vereins miterlebten und sich mit ganzem Herzen für die Bestrebungen eingesetzt haben, eine silberne Ehrennadel. Den Dank namens der Jubilare sprach W. Lettmann aus. Er gelobte, dem Verein auch weiterhin die Treue zu halten. Dem ersten Vorsitzenden Enste, der 16 Jahre den Verein leitete und sich durch keine noch so schwere Arbeit von seinen Aufgaben alhalten ließ, wurde in Anerkennung seiner Verdienste die Ehrenmitgliedschaft übertragen. Ihr 25jähriges Berufsjubiläum feierten in diesen Tagen die Kameraden Theo Bonga, Heinrich Müller, Heinrich Düsing und Wilbelm Künstler. Auch ihnen wurde in Anerkennung ihrer treuen Mitgliedschaft eine besondere Ehrung zuteil. Im Anschluß an den offiziellen Teil blieben die Festteilnehmer noch lange zusammen. Neben musikalischen Darbietungen der Kapelle Herbst erfreute das Soloquartett„Ercelsior“ durch ausgezeichnete Gesangvorträge und mehr als einmal mußten sich die Sangesbrüder dazu bequemen, noch eine Zugabe zu geben. Für die Bewegung der Lachmuskeln sora der Bochumer Komiker Auaust Keßler, der aus seinem reichhaltigen Vortraasschatz immer wieder neue Sachen bervorholte und die Festteilnehmer für den Verlauf des ganzen Abends die Sorgen des Alltags vergessen ließ. Zum Abschluß der Feier, unterbrochen von einen reichbeschickten Tombola, wurde Kreistagung der N5.-Frauenschaftgeneralappell des des Kreises Bochum. Gauleiter Wagner spricht den Angehörigen des er mordeten Arbeitsmannes E. Koch sein Beileid aus Der Polizeipräsident in Bochum teilt mit: Wegen Gleisarbeiten muß der Bahnüvergang der Eisenbahnstrecke Witten=West—Dortmund=Hb. im Zuge der Göring=Stockumer Straße auf Bahnhof Annen=Nord am Dienstaa, dem 8 6. 1937, in der Zeit von 6—14 Uhr für den Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über Stockumer, Freiligrathstraße, Im Wullen, Erlenweg und HorstWessel=Straße. Hinweisschilder sind an folgenden Punkten aufgestellt: Ecke Freiligrat=Stockumer Straße und Erlenweg. Horst=Wessel=Straße, ferner Göring= u. Horst=Wessel=Straße Blick auf die Tribüne wahrend des großen Appells im Stadion. EK.Jotos: Herker Unfallbilanz von einem Tag. Freitag, gegen 9.40 Uhr wurde auf dem Castroper Hellweg in Höhe des Hauses 173, ein 11jähriges Madchen von einem Personenkraftwagen angefahren. Es erlitt leichte Verletzungen.— Am gleichen Tage gegen 22 Uhr wurde ein Fußgänger beim Ueberqueren der Wittener Straße, vor dem Hause Nr. 255, von einem Kraftrad angefahren und blieb unverlent. der Lenker des Kraftrades und der Soziusfahrer kamen zu Fall und zogen sich leichte Hautabschürfungen an den Füßen und Armen zu. Sie konnten ihre Fahrt fortletzen.— Um 5.30 Uhr wurde ein Radfahrer. in Höhe des Hauses Wiemelhauser Straße 30. von einem Lastkraftwagen gestreift. kam hierbei zu Fall und erlitt eine schwere Stirnwunde roß Bochum meldet. Bochum-Riemke Biblisches Alter. Am gestrigen Sonntage konnte die Witwe Franziska Rabm. geb. Röhling, Herner Straße 272, ihr 92. Lebensjahr vollenden. Entsprechend ihrem hohen Alter ist die Greisin noch wohlauf. Sie wurde am 6. Juni 1845 in Westerholt gebaren und wohnt seit 185 in Bochum=Riemke Zwölf Kindern schenkte sie das Leben, die alle schon gestorben sind. Nur drei Enkel sind ihre nächsten Angehörigen, die der Greisin ihre Glückwünsche darbrachten. Auch wir wünschen ihr einen zufriedenen Lebensabend.(th) Hochbetrieb im Werner Freibad. Der gestrige, ungewöhnlich starke Besuch der stadtischen Freibadanlage in Bochum=Werne bewies einmal mehr ihre Beliebtheit. Vom frühen Morgen bis spat in den Nachmittag hinein herrschte reger Betrieb. Wie man hört, trägt man sich mit der Absicht, hier Erfrischungsräume aufzumachen. Die Räumlichkeiten hierfür sind bereits vorhanden. Hoffentlich halt das sommerliche Wetter noch recht lange an, damit die zahlreichen Volksgenossen, die nicht nur aus Langendreer=Werne, sondern aus Bochum kommen, im Werner Freibad noch sehr viele Stunden der Erholung und Entspannung finden. Am Mittwoch hielt die NS. Frauenschaft des Kreises Bochum eine große Kreistagung im Pars. haus ab, an der alle Amtswalterinnen teilnahmen Nach der Begrüßung durch Kreisfrauenschaftsleiterin Frau Goebvels gedachten de Anwesenden zunächst der durch den verbremrischeAnschlag zum Opfer gefallenen deutschen satzungsmannschaften der„Deutschland“ Sadann stand der Nachmittag im Zeichen der Arbeitsbesprechung. Nach dem geschäftlichen Teil sprach in einem Lichtbildervortrag Pg. Stahl vom Reicheschulungsamt der DAF., Berlin, über das Thema: Die Deutsche Frau als Kauferin im Einzelhandel unter dem Gesichtspunkt der erzieherischen Maßnahmen in Hinsicht auf die spatere Existenz ihreKinder. Pa. Stahl führte u. a. aus: Im heutigen nationalsozialistischen Staat stehe über allem deln nicht das egoistische„Ich", sondern das Wer“ der Volksgemeinschaft. Der Verbrauch in Arbeitgeber des Volkes, daher so zu lenken, daß es sur den einzelnen die Möglichkeit einer Ermen. tet. Richtiges Denken und Erziehen alles richtig zu machen, ist der Weg zum wirtschailichen Aufstieg unseres Volkes. An wirksamen Bespielen zeigte Pa. Stahl in Lichtbildern. wie m. schr Händlergeist in raffinierter Weise Schund in Massenware feilbot, dabei Verbrauche und Hersteller betrog, allein zu dem Zweck eigenes Bankkonto zu vergrößern. Wir wieder bewußt den Gedanken des Qualitäts. Leistungsstrebens fördern, angefangen beim kaufmännischen Lehrling, der lernen muß, daß heit und Klarheit sittlich einwandfreie Grundsane des richtigen Kaufmanns sind. Wenn die deutschFrau in diszivliniertem Verhalten ihre Einkänfe nach diesen Grundsätzen tätigt, trägt sie hei1 Gesundung des Volksvermögens: sie ehnet aber auch damit der kommenden Generation den Lohn maa den Frauen der Gedanke sein: Ich bete mitgezimmert am Wiederaufstieg unserea Neter. landes und damit an der Eristenz unserer Gender Immer wieder Fahrraddiebitähle. Am 1. Juni wurde von dem Hofe der Bern'sschule, hier. Witte= ner Strobe. ein Herrenfahrrad. Marke Opeliliner. Nr. 1 709 135. gestohlen.— Am gleichen Tage wurde ein vor dem Hause Herner Str. 266 abgestelltes Damenfahrrad. Marke„Eisbrecher“, Nr. 1 610 177, entwendet.— Wer kann zu diesen Fahrraddiebitablen sachdienliche Anaaben machen? Wer hat i leuter Zeit von unbekannten Personen Fahrräder angekauft? Zweckdienliche Angaben erbittet die Kriminalpolizei in Bochum. Ublandstraße 35. Zimmer 243. Auf Wunsch werden die Angaben vertraulich behandelt. „Klaisisches und neues Drama“ mit Jnteresse er= wartet. Die Anfragen und Bestellungen nicht nur aus Westdeutschland, sondern aus allen Teilen des Reiches zur Festveranstaltung der Stadt Bochum „Klassisches und neues Drama“ vom 13. bis 20. Juni zu Ehren der Reichstheaterwoche sind ungewöhnlich stark. Bekannte Persönlichkeiten des künstlerischen Lebens haben bereits ihr Ercheinen zugesaat. Manteldiebitahl. Am 24. Mai wurde aus einet verschlossenen Wohnung des Hauses Roonstrabe 17 ein dunkelblauer Damenwettermantel gestohlen. Wet kann zu diesem Diebstahl sachdienliche Angaben machen? Angaben, die auf Wunsch vertraulich de handelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum. Uhlandstraße 35. Zimmer 212. Klavierabend. Heute. Montaa. 20 Uhr. wpiell Wilhelmine Biesler im Ernst Moris ArndiHaus Werke von Mussorgsky und Saint=Sains (Erstaufführung). Ferner wirken mit: Friedel Neumann(Sopran). Arthur Fischer(Klarinette) in Werken von Spohr und Schubert Chorprobe des Stadtischen Musikvereine Heute, Montag. 7. Juni, findet im Jaus Rechen eine Cborprobe statt. Beginn für Tomen 19.30 Uhr, für Herren 21 Uhr. Pünktliches und zahlreiches Erscheinen ist dringeny erforderlich „Hinderlachen— Kinderfreude in Dein haus! Nimm ein Ferienhind! Bochum-Gerthe Konservenausgabe bei der N3V. Am Dienstag in der Zeit von 16—17 Uhr. erfolgt auf der Geschäftsstelle Gerthe der NS Volkswohlfahrt in der Volksschule an der Gertherstraße die Ausgabe von Gemüsekonserven an alle bedürftigen Familien mit vier und mehr Kindern gegen Vorlage der Ausweiskarte. us auseren Verbreitungsgebiet Wattenscheid Bochum-Langendreer Sportkurse dieser Woche. Dienstag, den 8. Juni 1W67: Fröhliche Gymnastik und Spiele nur für Frauen von 20—22 Uhr, Turnhalle des Realgymnasiums, Langendreer, Unterstraße 73. Mittwoch. den 9. Juni 1787: Kleinkaliberschießen für Frauen und Männer von 20—22 Uhr bei Kneist in B.=Langendreer. Volkstanz für Frauen und Männer von 2—22 Uhr im Lokal Landau, Langendreer, Kaiserstraße. Jin=Jitsu für Frauen und Männer von 20—22 Uhr, Realgymnasium, Langendreer, Unterstraße 73 Donnerstag, den 10. Juni 1987: Rollschublaufen für Frauen und Männer von 20 bis 22 Uhr. Restaurant Köppe. Langendreer, Kaiserstraße 10. Neue Straßennamen Bochum-Werne Eine Fahrt ins Blaue. Die Gesangabteilung der Zeche„Robert Müser“ unternahm am Samstag eine Blaufahrt. Strahlender Sonnenschein begünstigte diese Fahrt, die zum Tal der Wupper zum weitbekannten Elberfelder Zoo, führte. Dieser herrliche Zoo wurde eingehend von den Mitgliedern der Gesangabteilung und den Angehörigen besichtigt. Nach dieser Besichtigung, die allen Teilnehmern unvergeßliche Eindrücke vermittelte, versammelte man sich zu einem gemutlichen Beisammensein. Auf Vorschlag des Herrn Oberbürgermeisters der Stadt Wattenscheid gebe ich vier neuangeleaten Straßen in Wattenscheid folgende Namen a) der Verlängerung der Steinhausstraße in der neubergestellten Siedlung für Kinderreiche in Wattenscheid=Günnigfeld den Namen „Derfflingerstrahe“. b) zwei Verbindungswegen zwilchen Moitke= und Derfflingerstriße, und zwar der westlichen Straße den Namen „Schwerinstraße" und der östlichen den Namen „Sendlitstraße“. c) der im Stadtteil Wattenscheid Westenfeld zwischen der Schiller= und Goetbestraße liegenden neuen Straße den Namen „Theodor Körner=Strahe“. zwischen einem Lieferwagen und einem Krat Der Lenker des Kraftrades erlitt mehrere Schn wunden im Gesicht und wurde dem evangl. kenhaus in Wattenscheid zugeführt. Beide e zeuge wurden leicht beschädigt. von Fahrradmarder. Am 2. Juni, in der 30. 16—19 Uhr. wurde vor einer Wirtschaft straße ein dort abgestelltes Herrenfahrrad. Wia Herkules, Nr. 2008 gestohlen.— Ein weiteres d menfahrrad, Marke Wolfram, Nr. und wurde am 3. Juni, gegen 4 Uhr, vor einer schaft in der Bochumer Straße gestohlen. kauf wird gewarnt. Wanne-Eickel Sein Bojahriges Geschaftsjubilaum begeb d ser Tage Maler= und Anstreicherme Straßenumdenennung Die im Stadtteil Wattensched Westenfe d liegende Aldegreverstraße wird in „Wilhelm umbenannt. helm Fidora. Bochumez Straße 210. Interesiante Hebearbeiten werden zur der Unterführungd (Grit Die dr Unterführung der von Bochum dum me brimberg führenden Zechenbahn porgerung Die Brücke Versladen abgesunten herne n wird nun durch hydraulische Pressen w ihre alte Lage gebracht. Kraftend gegen Lieferwagen. Freitag, gegen 6.20 Uhr. erfolgte auf der Höntroperstraße in Wattenscheid vor dem Hause 47 ein Zusammenstoß Festnahme eines entlobenen Strafgefangentn. Ein Mann aus Herne, der vom arbeitskommando Harsewinkel ul.. wichen war, konnte von der Kriminalvolteet mi festgenommen werden Ministerpräside „Grundse Berlin, 5. Juni. bencra appell der Amtstr. zeriin im RLB hielt Sonn mnnter der Luftfahrt unt uttwaife, Generaloberst fullten Dietrich=Eckart=Frei vortfeldes eine bedeutende ung der gesamten Luftschi die Ausführungen wurde nacht seinem Stolz und zwaltige Anwachsen des deron allen Amteme nencie unermeßliche Arb Jahre so stark anwachsen1 Gerina fort.„daß heute all Amtswalter, 12 n Luftschutzlehrer, fünf nte und 3ien Schulen ellen, dann ve ch eine Arbeit in diesen umt und wie tatkräftig! eneral von Rocques a zu erreichen. Aber es kommt nicht a ci Erst vor wenigen Tage zu uns Fuhrern der Bewe rc: allein darauf an, da ist und eine zahlenmaßig emes ist immer und übe der Geist und der Char= die Kraft und sebhaite Zustimmung u inneren Festigung und in truck kommenden Disziplin dr Wille zur Tat aus als Lund zeichnet sich vor aller füllt werden können. Unter Hinweis auf die assenen drei Durck n Luitschutzgesetz erklärte Verordnun tutgesetz praktisch auswit enen. daß nun auch gru utzdienstpflicht vo Fiall.) Darüber müssen ein Luftüberfall kom * Maßnabmen zu treffen in dem Augenblick au lofort. und wenn der eitungszeit all das durd ngt bat. daß die Maßnal wenn wird uns in Zusam die Anie zwingen können. zerauf allein kommt es tuntnis kommen muß: Die Zeiten. in denen irgendwie unter Druck vorhe ter stürmischer Bei umer noch nicht begriffen end nicht mehr ungestraf nur an das jüngst eblitzschnell bandel es er sich in einem Jrrti etimmung.) Wo deutse an es nicht mit Tinte an „ann gina der Reichslu ar der Fral ztei(bs sei ihm vo en. daß sie hier eine mußten, zu einer Zeit besor er eingezogen sein würde er. die im Ernstfall zu H Fabriken usw. notwen dansern dagegen, in dene den. müßten die n, ob sie würdig jene ob sie würdig jene . die vor Taufender fahren die Welt in Erstan rnmal Deutschland angegr dann bürfe es keine se frauen geben sondern n die sich ihrer vollen Ve= seien ek deutschen Frauen w. aben, die Nerven zu beha sie über all d Andigkeiten, die eintrete und wüßten, was sie wir ihnen dann.“ erk rten Stunde die MöAlut alle Maßnahme erenen. die notwendig Anvertranten.“ die organisatorischen woring fort. könnte dossen bezeichnet werden. t der ganzen Kraft a "chutzaufaabe 1** was getan werden n ub aufgerufen werde mor es eine Fül d die Mitwirkuna ann.. e erfaßt ist. Ich erinne "a, an die Uebur ch an die Bauber mpelunasaktione „Hier möchte ich gleich an riahreanes etwas se sutz mich ganz besond s gibt in Deutschlan nicht gebrauchen aus welch' kon gemacht wird, wür den Entrümpelung dafür sorgen, daß t. sondern das geliefert w r N5.-Frauenschaff ses Bochum. die N3. des die oße Kreistagung im Amtswalterinn ißung durch vebvels gede durch den verb gefallenen deutschen r„Deutschland m Zeichen der Arbeitsbeeschäftlichen Teil sprach in Pa. Stahl vom ReicheBerlin, über das Thema: le Kauferin im Einzelndel t der erzieherischen Maßdie spatere Viien. te u. a. aus: Im heurigen taat stehe über allem Han„Ich", sondern das„ Der Verbrauch ist Arbeitso zu lenken, daß es fur lichkeit einer Existenz bieind Erziehen zum Willen Lolkes. An wirksamen in Lichtbildern. w affinierter Weite billigen feilbot. dabei Verbrauchee illein zu dem Zwecke ergrößern. Wir müssen inken des Qualitäts=, db. n, angefangen beim kaufr lernen muß, daß Wahrh einwandfreie Grundsane sind. Wenn die Verhalten ihre Einten tätigt, träat sie hei rmögens; sie ehnet aber den Generation den Me er Gedanke sein: Jch bete eraufstieg unserea r Eristenz unserer Ginder iddiebitähle. Am 1 Juri Beruksschule. bier. ahrrad. Marke Opeliliner. Am gleichen Tage wurde ner Str. 286 abgestells Eisbrecher“, Nr. 1 610 177, zu diesen Fahrraddiebitatn machen? Wer hat in inten Personen Fahrräde de Angaben erbittet die m. Ublandstraße 35. Zimwerden die Angaben ver= Drama“ mit Jnteresse er= nd Bestellungen nicht nur sern aus allen Teilen des ltung der Stadt Bochum zues Drama“ vom 13. der Reichstheaterwoche sind annte Persönlichkeiten des en bereits ihr Erscheinen 24. Mai wurde aus einer des Hauses Roonstraße 17 ettermantel gestohlen. Wer ihl sachdienliche Angaben auf Wunsch vertraulich be= die Kriminalpolizei in Zimmer 242. Montag. 20 Ubr. spielt im Ernst Moritz Arndi= orasky und Saint=Sains t wirken mit: Friedel Arthur Fischer(Klarivohr und Schubert hen Musikvereine Nochum Juni. findet im e statt. Beginn für Toren 21 Uhr. Pünktliches ist dringeny erforderlich chen— Kinderde in Dein haus! n ein Ferienhind! sgebiet mi, in der Zeit von Wirtschaft der pourrenfahrrad. Mar — Ein weiteres Ta= 1 Nr. unbekann. hr. vor einer Wirt gestohlen. Vor An Wanne-Eickel bilaum beaebt streicherme“ aße 210. werden zurzeit an ohum zum en abn vorgenommen den abgesunken und Pressen wieder herne u Strafgefangenen. am 1. d heneralappell des Reichsluftschutzbundes Die Volksgasmaske Ministerpräsident Göring über die Aufgaben des Luftschutzes „Grundsätzliche Luftschutzdienstflicht ist vorhanden“ MB Berlin, o. Juni.(Drahtb.) Auf einem genera appell der Amtsträger der Landesgruppe werun im RLB hielt Sonnabendabend der Reichs ninister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der ruiswaife, Generaloverst Göring, in der überfllten Dietrich=Eckart=Freilichtbühne des Reichvortfeldes eine bedeutende Rede über die Entwick ung der gesamten Luftschutzarbeit in Deuschland de Ausführungen wurden über alle deutschen Zender übertragen. Der Ministerpräsident gab zu achi seinem Stolz und seiner Freude über das zwaltige Anwachsen des Reichsluitschutzbundes ind die von allen Amtswaltern und Mitgliedern meete unermeßliche Arbeit Ausdruck Die Ersenntnis der Wichtigkeit und Bedeutung der Aufzuben des Luftschutzes habe diesen gerade im letzten Jahre so stark anwachsen lassen. „Wenn man bedenkt.“ so fuhr Generaloberst bering fort.„daß heute allein 56000 Dienststellen, Amtswalter, 12 Millionen Mitglieder, Luftschutzlehrer, fünf Millionen ausgebildete ie und 3100 Schulen das innere Gefüge des des darstellen, dann vermag jeder zu ermessen, nich eine Arbeit in diesen Zahlen zum Ausdruck kommt und wie tatkräftig die Führung unter dem General von Rocques gewesen sein muß, um zu erreichen. Aber es kommt nicht allein auf diese Zahlen en Erst vor wenigen Tagen sprach es der Führer rern der Bewegung aus: Es kommt rcht allein darauf an, daß man die Waffen beizt und eine zahlenmäßige Ueberlegenheit, sondern es ist immer und überall der Geist und der Charakter, die entscheiden. die Kraft und der Wille sebhafte Zustimmung und Beifall). In der inneren Festigung und in der dadurch zum Ausenden Disziplin prägt sich viel stärker dr Wille zur Tat aus als in den Zahlen. Dieser Lund zeichnet sich vor allen früheren Bünden dazum letzten dafür sorgt, daß die Aufgaben erallt werden können. Unter Hinweis auf die im vergangenen Modrei Durchführungsverordnungen m Luitschutzgesetz erklärte Generaloberst Göring: durch diese Verordnungen wird sich das Lufttutgesetz praktisch auswirken können. Wir erhanen, daß nun auch grundsätzlich eine Luftautzdienstpflicht vorbanden ist.(Lebhafter Wicll.) Darüber mussen wir uns klar sein: ein Luftüberfall kommt, ist es zu spät, dann Maßnabmen zu treffen. Nur wenn der Luftin dem Augenblick aufgerufen wie ein Mann und wenn der Luftschutz in der VorMeitungszeit all das durchgeführt und dafür ergt hat, daß die Maßnahmen getroffen werden, tenn wird uns in Zusammenarbeit mit unserer nerstrockenen Luftwaffe kein Staat der Welt in die Anie zwingen können. Sauf allein kommt es an. daß jeder zur Erruntnis kommen muß: Zeiten, in denen man Deutschland irgendwie unter Druck setzen konnte, sind vorbei ürmischer Beifall.) Und wer dae umer noch nicht begriffen hat, daß man Deutschend nicht mehr ungestraft beleidigen kann, der zur andas jüngste Ereignis bei dem erblitzschnell bandelten, denken und wissen, er sich in einem Irrtum befindet."(Tosende cen nicht mit Tinte gutgemacht werden. Altarbeit der Frauen gerade im Luftat ein.(6s sei ibm von Anfang an klar geen, daß sie hier eine besondere Rolle spielen raßten, zu einer Zeit besonders, zu der alle Man er eingezogen sein würden. Die wenigen Mäne die im Ernstfall zu Hause blieben, würden in M.zabriken usw. notwendig gebraucht. In den nern dagegen, in denen keine Männer mehr abesänden, müßten die deutschen Frauen beob sie würdig jener großen Abnenfrauen die vor Tausenden und Hunderten von Hie welt in Erstannen setzten. Wenn also nmal Deutschland angegriffen werden sollte, bürfe es keine schwachen, entnervten manen geben, sondern nur tapfere Menschen, di sich ihrer vollen Verantwortung bewußt seien x deutschen Frauen würden es umso leichter den, die Nerven zu behalten, je früber und umnt,r sie uver all die Gefahren und Noteiten, die eintreten könnten, aufgeklärt wußten, was sie dagegen zu tun bätten n wir ihnen dann,“ erklärte Göring,„in dieser " Stunde die Möglichkeit geben mit kaltelt alle Maßnahmen in ruhiger Sicherheit iern, die notwendig sind, zum Schutze der Anvertrauten.“ organisatorischen Arbeiten des Bundes, * Goring fort, könnten nun wohl als abgeonen bezeichnet werden. Nun komme es darauf et der ganzen Kraft auf dieeigentlichen anschutzaufgaben hinzusteuern, auf was getan werden müsse, wenn der Selbstduß aufgerufen werde. er albt es eine Fülle von Aufgaben. Ich die Mitwirkung bei der Personal a: sie muß soweit gehen, bis auch der st. Ich erinnere weiter an die Ansu. an hie Uebungen im Luftschutz und an die Bauberatung und die Entelungsaktionen aset mochte ich gleich auch als Beauftragter des ahresplanes etwas sagen: Hier kann der un mich ganz besonders unterstützen. e aibt in Deutschland heute nichts, was as. gebrauchen kann. Und wenn Sie ußten, aus welch' komischen Dingen mangemacht wird, würden Sie in Zukunft n Entrümpelungsaktionen sicher noch bafur sorgen, daß die Boden nicht nur sondern daß die Dinge vor allem uch bahin geliefert werden, wben sie hören. Wir können uns heute nicht mehr den Lurus leisten, irgendetwas, weil es überflussig erscheint, auf den Kehrichthaufen zu werfen oder zu verbrennen. Alles wird gebraucht!“ Generaloberst Göring fuhr dann fort:„Wir ssen, daß schlimmer noch als der Hagel der Granaten und das Detonieren der Bomben die schleichende Wirkung giftiger Gase im Luftkrieg ist. Es ist selbstverständlich, daß man die Bevölkerung durch bombensichere Unterstände zu schützen versucht, aber man kann nicht alle damit erfassen. Es ist notwendig, daß gegen jedes Gift, das sich selbst durch dichte Türen hindurchschleichen kann, ein richtiger Schutz gefunden wird. Es war eine mühsame Arbeit. eine richtige Volksmaske herauszubringen, die unter allen Umständen gegen alle bisher bekannten Gase Sicherheit gibt und andererseits im Preise so liegt, daß sie jeder Volksgenosse erstehen kann. Diese Volksgasmaske ist jetzt da und in Millionen Exemplaren vorhanden. Sie wird demnächst zur Ausgabe gelangen. Anhaltender Beifall.) Mit dieser Gasmaske ist das Beste herausgekommen, was man auf diesem Gebiet gegenwärtig erreichen kann. Die Ausgabe wird in engster Zusammenarbeit mit dem Reichsluftschutzbund, aber auch mit der N3V erfolgen, Die Verfolgungsflut in Sowjetrußland damit sie jedem Volksgenossen zugänglich ist Es ist selbstverständlich, daß hierbei auch auf das engste mit dem Werksluftschutz und allen Werksangehörigen zusammen gearbeitet wird. Es wird in Zukunft einer der Hauptpfichten der Amtsträger des Reichsluftschutzbundes und seiner Mitglieder sein, dafür zu sorgen, daß diese Volksgasmaske im Volke verbreitet und, was noch wichtiger ist, in Ordnung gehalten wird. So technisch vollendet das Instrument ist, so kommt es doch darauf an, daß es entsprechend in Ordnung gehalten wird.“ Generaloberst Göring schloß seine Rede:„Zurückblickend sehe ich eine Leistung, die höchste An erkennung und höchsten Dank verdient Vor uns sehe ich eine gewaltige Aufgabe, die die Zusammenfassung aller Kräfte in unermüdlicher und auf opfernder Arbeit verlangt. Wenn Ihr aber manchmal schwach werden solltet, wenn Euch die Arbeit zuviel erscheint, dann denkt: Es ist nicht für Euch, es ist nicht für mich; alles was Ihr tut, ist für Deutschland und seinen Führer!“(Neuer anhaltender Beifall.) Weil wir nur im Volke Deutschlands stehen und arbeiten und bei allem auf den Führer blicken, schließen wir auch diese Kundgebung im Gedenken an den herrlichen Mann, der uns ein so stolzes Deutschland schenkte, wie wir es gerade in der vergangenen Woche wieder voll inneren Stolzes erleben konnten. Der Führer und Kanzler Siegheil!“ Die richtunggebenden Ausführungen, an den Höhepunkten oft von minutenlangen Beifallskundgebungen unterbrochen, fanden eine begeisterte Aufnahme. Sie gaben den Amtsträgern und Amtsträgerinnen des Reichsluftschutzbundes neuen Mut und neue Stärke für die Aufgaben, die ihnen der Minister geschildert hatte Mit den Liedern der Nation wurde der eindrucksvolle Generalappell des Ganes Groß=Berlin abgeschlossen. Auch Tuchatschewski verhaftet „Wir werden sie hetzen und vernichten wie kolle hunde!“, sagt die „Prawda“ DNB Warschau, 5. Juni.(Drahtb.) Aus absolut sicherer Quelle aus Moskau wird gemeldet, daß Marschall Tuchatschewski vor fünf Tagen verhaftet worden sei. Die Verhaftung wird in Moskau geheimgehalten. Sie steht im Zusammenhang mit den unlangst bekannt ge wordenen zahlreichen Festnahmen. * DNB. Die Moskauer Blätter bringen am Sonnabend wieder Leitartikel über das aktuelle Thema der„schonungslosen Ausrottung und Jer schmetterung der Trotzkisten und aller Staatsfeinde", die für die heutige Lage außerordentlich bezeichnend und bedeutungsvoll sind. Sehr tief läßt der Artikel der„Prawda“ in die derzeitigen Zustände der Sowjetunion blicken. Es heißt darin, daß die„Feinde“(worunter bekanntlich sämtliche Schattierungen aller freiwilligen und unfreiwilligen Gegner des Parteikurses zu verstehen sind) vor allem in dem bolschwestischen Parteiapparat zu suchen seien. Das Blatt läßt dann die für die derzeitige Situation sicherlich charakteristische Bemerkung fallen, daß die„Feinde“ von hohen Positionen des Par teiapparates aus versuchen,„binter die Staats, und Parteigeheimnisse zu kommen, um so leichter ihre Helfershelfer vor den sich vorhereitenden Dingen warnen und auf die verwundbarsten Stellen hinweisen zu können“ Staatssekretär Keinhardt über Die„Säuberungsaktion“, die in der letzten Zeit durchgeführt worden sei. haue„nicht wenig Feinde entlarvt“, jedoch sei es der„größte Fehler, anzunehmen, daß diese Aktion bereits beendet sei"(!). Die„Prawda“ schließt ihren vielsagenden Leitartikel mit folgenden lauten Worten: „Es aibt keine Schonung und es wird keine Schonung geben für trotzkistische, bucharin sche und rykowsche Spione, Schädlinge und Terroristen... Wir werden sie mit allen Wurzeln ausrotten, hetzen und vernichten wie tolle Hunde Das strafende Schwert der prolctarischen Diktatur ist nicht stumpf geworden und nicht gerostet, es wird die Köpfe derjenigen treifen, die unser Land in Stücke reißen wollen. Volksfeinde und trotzkistisches Gesindel werden wir schonungslos zerschmettern und ausrotten.“ Außer diesem blutrünstigen Erguß bringen die Prawda“ und andere Blätter Mitteilungen von Fällen von neuen Entlarvungen von Staatsfeinden“. Als Todeskandidaten verzeichnet man u. a. den bisherigen Parteisekretär des Schwarzmeer=Gebietes, Asow, ferner Malinow und dessen Mitarbeiter Beresin, weiter die Leiter der Junakommunisten-Organisation, Swerdowsk und Scharojew, sowie vier leitende Beamte des Stadtrates von Leningrad. Frühehe und KinderreichenFürsorge Die Förderungsmaßnahmen des Staates- Ehestandsdarlehen, Kinderbeihilfen, Schulgeldermäßigung und Steuervergünstigung DNB Frankfurt a. M., 5. Juni.(Drahtb.) Am Sonnabendabend versammelten sich in der festlich geschmückten Frankfurter Festhalle die Amtsträger des Reichsbundes der Kinderreichen zu einem großen Appell. Unter den Ehrengästen befand sich auch die gegenwärtig in Deutschland weilende italienische rassenpolitische Studienkommission. Von den Amtsträgern lebhaft begrüßt, ergriff Staatssekretär Reinbardt das Wort zu grundsätzlichen Ausführungen über die finanzpolitischen Maßnahmen zugunsten der kinderreichen Familien. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben des nationalsozialistischen Staates, den Gedanken der Frühebe und den Gedanken der kinderreichen Familie zu fördern. Die erste Maßnahme besteht in der Gewährung von Ebestandsdarlehen. Wir haben seit 1. August 1933 bis heute 750 000 Ehestandsdarlehen im Durch schnittsbetrag von etwas mehr als 600 MM. insgesamt 455 Millionen RM. gewahrt. Ewerden weiterhin monatlich rund 15 000 Ehe standsdarleben gewahrt werden Die Zahl der Ebeschlienungen ist im Dreifahresabschnitt 1933 bis 1935 um 420000 größer gewesen als im letzten Dreijahresab schnitt zuvor. Das ist eine Zunahme um 26 v. H. Diese Tatsache wirkt sich selbstverständlich auch in der Entwicklung der Zahl der Lebendgeborenen aus. Den Ehen, die Ebestandsdarlehen erhalten haben, sind bereits 550000 Kinder entsprungen. Das sind verhältnismäßig doppelt soviel Kinder wie in den Ehen, die in der gleichen Zeit ohne Ehestandsdarlehen geschlossen worden sind. Es erweist sich, daß die durch Ebestandsdarlehen geförderten Eben eine weit großere Fortpflanzungsfreudigkeit aufweisen als die anderen Eben. Es ist erforderlich, die wirtschaftlich bessergestellten Kreise unseres Volkes auf diese Tatsache besonders hinzuweisen. Wir haben bis heute bereits 550 000 Darlebenserlasse gewährt. Die Summe, die infolge der Geburt von Kindern erlassen worden ist, hat bereits 80 Millionen RM erreicht und die Summe der Tilgungsaussetzungen infolge der Geburt von Kindern bereits rund 30 Millionen RM. Ehestandsdarlehen werden auch in Zukunft gewährt werden, solange es heiratsfähige Volksgenossen im Arbeitnehmerstand in Deutschland geben wird, und das wird wohl immer der Fall sein. Die Gewährung von Ehestandsdarlehen ist in den Jahren 1933 bis 1936 auch eine entscheidende Maßnahme im Kampf um die Verminderung der Arbeitslosigkeit gewesen. Durch die Ge währung von Ebestandsdarleben wird nunmehr insbesondere der Gedanke der Frühehe gefördert. Es muß besonders von einem Volksgenossen, der für die Beamtenlaufbahn zugelassen worden ist, verlangt werden, daß er frühzeitig heiratet. Jeder Beamtenanwärter ist nach natio nalsozialistischer Auffassung verpflichtet, allen an deren Volksgenossen auch in der Frage der früh zeitigen Familiengründung Vorbild zu sein. Es wird demnächst bestimmt werden, daß ohne Rück sicht auf das Dienstalter die Bezüge der höchsten Stufe gewährt werden, sobald der Beamte heiratet. Diese Neuregelung gegenüber bisher wird wahrscheinlich mit Rückwirkung ab 1. April 1937 gelten. Diese Verbesserung genügt, um den jungen Männern die Ausrede, ihre Bezüge seien noch nicht hoch genug, um heiraten zu können, zu nehmen. Die Bezüge sind, sobald der Beamte heiratet, sofort so hoch wie bisher in der Regel erst ab dem fünften Jahr nach bestandener Prü fung. Auch in einer demnächst erscheinenden Reichs schulgeldordnung wird bei der Bemessung des Schulgeldes für den Besuch der höheren Schulen der Familienstand in wesentlich stärkerem Ausmaß berücksichtigt werden als bisher. Es wird für das Schulgeld ein Höchstsatz bestimmt werden, und es werden Geschwisterermaßigungen gewährt werden. Bei der Bemessung der Geschwisterermäßigungen werden nicht nur Kinder, die gleichzeitig eine Schule besuchen, und auch nicht nur alle schulpflichtigen Kinder, sondern auch diejenigen Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, berücksichtigt werden, schließlich auch die Kinder vom 16. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr, wenn sie zu Beginn des Schuljahres sich in der Ausbildung befinden. Die Geschwisterermäßigung wird nicht von einem Nachweis besonderer wirtschaftlicher Verhältnisse abhängig sein, sondern in jedem Fall gewährt werden. Das Aufkommen an erhöhter Einkommensteuer der Ledigen stellt das Sondervermögen zur Gewährung von Ehestandsdarlehen dar. Aus diesem Sondervermögen werden auf Antrag einmalige Kinderbeihilfen an minderbemittelte kinderreiche Familien gewährt. Die wesentlichen Voraussetzungen sind, daß zum Haushalt mindestens vier Kinder unter 16 Jahren gehören und der zum Unterhalt der Kinder Verpflichtete zu dem in der Verordnung gezogenen Kreis von Minderbemittelten gehört. Wir haben solche einmaligen Kinderbeihilfen bis heute an etwas mehr als 400000 Famitien im Durchschnittsbetrag von 390 RM gewährt. Es sind dadurch rund 2¼ Millionen Kinder mit durchschnittlich 62 RM pro Kind bedacht worden. Außer den einmaligen Kinderbeihilfen an minderbemittelte, kinderreiche Familien werden seit August 1936 laufende Kinderbeihilfen gewährt, und zwar zunächst an Sozialversicherungspflichtige, deren ungekürzter Lohn 185 RM monatlich nicht übersteigt, 10 RM monatlich für das fünfte und jedes weitere Kind unter 16 Jahren. Die Zahl der Familien, an die seit August 1936 diese laufenden Kinderbeihilfen gewährt werden, beträgt gegenwärtig 240 000, die Zahl der Kinder 320 000, Die Kinderbeihilfen unterliegen im Gegensatz zum rohen Arbeitslohn keinerlei Abzug in Form von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen. Anrechnung der Kinderbeihilfen auf Arbeitslosenunterstützung, Wohlfahrtsunterstützung oder dergleichen ist nicht zulässig. Die stärkere Berücksichtigung des Familienstandes in den Steuergesetzen und die Gewährung, laufender Kinderbeihilfen stellen einen Anfang auf dem Wege zum Ausgleich der Familienlasten dar. Die Gewährung laufender Kinderbeihilfen wird" nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel ausgebaut werden, bis es schließlich möglich sein wird, durch Schaffung einer Reichsfamilienkasse einen vollständigen Familienlastenausgleich herbeizuführen. Die Einkommensgrenze von 185 RM bei der Gewährung laufender Kinderbeihilfen wird wahrscheinlich mit Wirkung ab 1. Oktober 1937 auf 200 RM erhöht werden. Es ist in Aussicht genommen, dabet gleichzeitig den Kreis der Kinderbeihilfeberechtigten auf die Nichtsozialversicherungspflichtigen, insbesondere also auf die kleinen Handwerker, Kleingewerbetreibenden, Landwirte usw., deren Einkommen eine bestimmte Grenze nicht übersteigt, auszunehnen. Aus der stärkeren Berücksichtigung des Familienstandes bei den Steuern und der Gewährung von Kinderbeihilfen ergibt sich eine Erhöhung der Kaufkraft und damit des Lebenshaltungsstandes der Kinderreichen. Es haben hier volkswirtschaftliche, sozialpolitische und bevölkerungspolitische Gedanken in einheitlichen Maßnahmen ihre Verwirklichung gefunden. Schweres Bootsunglück bei einem Schulausflug Zwölf Mädchen ertrunken. DNB. Bukarest. 5. Juni.(Drahtber.) In der Nahe von Craiova ereignete sich bei einem Schulausflua, an dem 600 Schülerinnen teilgenommen haben, ein schreckliches Bootsnnalück. Die Mädchen unternahmen zum Teit Bootsfahrten auf einem See. Eines der Boote kippte um und 2 Schülerinnen, die darin saßen, ertranken. bevor ihre Lehrer und Kameradinnen Bilfe gewähren konnten. Ein weiteres Boot mit 25 Schulerinnen wird vermißt. Man hofft jedoch, daß ihm nicht ein gleiches Unglück zugestohen ist. Toter Mann am Steuer Ueberlandautobus stürzt in Felsenschlucht. DNB. Newvork. 5. Juni.(Funkipr.) Aus Redding(Kalifornien) wird gemeldet, daß ein Ueberlandantodus von einer kurvenreichen Bergstraße in eine tiese Schlucht stürzte. Es konnte jent festgestellt werden, daß den Fahrer ein derzschlag gerroffen hatte, als der Autobue die gefährlichsten Stellen passieren mußte. Der Mo ortank des Antobusses etplodierte beim Aufschlagen auf den felsigen Grund der Schlucht. Die Fahraäste— insgesamt neun Personen— verbrannten. Der Autobuo war von Sacramento in Kalifornien nach Portland in Oreaon unterweas gewesen. Polnisches Gut in Asche gelegt DNB. Warschau. b. Juni.(Drahtber.) Auf dem Gute Sstucsno im Kreise Pulawa in Mittelpolen brach in der Nacht Feuer aus. DaGutshaus und alle Wirtschaftsgebäude brannten bis auf die Grundmauern nieder. 16 Landarbeiter trugen schwere Brandwunden davon, denen bisher vier von ihnen erlegen sind. Auch der Zustand der übrigen Verletzten ist besorgniverregend. hyänen überfallen ein indisches Dorf DB. London, v. Juni.(Drahtber.) Ein grones Rudel ausgehungerter Hvänen soll nach einer Meldung des„Dailo Telearapd“ aus Kalkutta ein Dorf Südindiens solange angeariksen haben. bis die Bewohner, von Panik ergriffen. flüchteten. 15 Kinder sollen Opfer der ausgobungen ten Bestien geworden sein. . 3 5 7 1 *. .. 32I Trt 4 T . + Nach Gottes heiligen Willen entschllef am Samstag, dem 5. Juni, vormittags il Uhr, meine Innigstgellebte Frau, melne gute, treusorgende Mutter u. Schwiegermutter, unsere liebe Großmutter, Schwester. Schwägerin und Tante Frau Josefine Kentzler geb. Dohmen Sie starb nach längerem, schweren Leiden, jedoch unerwartet, vorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel Im Alter von 67 Jahren. Dleses zeigt mit der Bitte um stille Tellnahme an Namens der Angehörigen: Julius Kentzler Bochum, den 5. Juni 1937. Große Beckstraße 31 Dle Beerdigung findet am Mittwoch, dem 9. Junl, vormittags 10 Uhr, von der Leichenhalle des Frledhofs an der Blumenstraße aus, statt. Das felerliche Seelenhochamt Ist vorher um 8.30 Uhr In der Propstelkirche. Für die Beweise Inniger Tellnahme, die mir belm Hinscheiden meines lieben, guten Mannes entgegengebracht wurden. sowie fûr die vielen Kranz- und Blumenspenden sage ich meinen herzlichsten Dank Frau Ww. Gertrud Hentschel Das 30tägige Seelenamt für den lieben Verstorbenen findet am Mittwoch, dem 9. Juni, morgens 8 Uhr, in der St. Meinolphus- Kirche statt, wozu hlermit freundlichst eingeladen wird. 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Eller Marich(A Reindel); 2. Sektgeister. Walzer(E. Urbach): 8. Potpourri ausDer Nogelhändler“(C Zeller); 4. Romm mit. Marsch (O. Keckern: B. Coldatenliebe, Scmatenkeden, Petpourri(M. Roland); f. Daß macht Lanne(P. Pragerl; 7. a) Bayrischer Ananciermarsch(G. Scherzer): 6 Deutschlands Rubm. Marsch(N. Schroder 00. äne i0r ben Küchenzettel der Woche 92: Kleine Zwischenmußi! Zeit, Nachrichten. Wasserstandsmeldungen 100: Die Wunschmühle. Ein Sylel nach einem nordischen Märchen von Charlotte Nabe Richard Beinemener: Was brachte Inter tar3in Kord. und Siuhillechter: A. Guden Altenbochum. Atenbochu. mer Straßze 79. Tel. Nr. 684.97 Jos. Hawaginfkl. Auf dem Dahlacer 47 Konrad Obach, Altendochum. Zeche Bareltne 620 Stuhlflechter Karl Gottschalf. Bochum Bronpringen stratze 1. Paga Bochum Elsahste. 17, Fel. Schulte Bochum. Veterstr. 8. Lischewikl, Harpen, Grüner Weg 11, Irl. Deiß Von=der=Recke=Strabe 1000 Sportsonntag? Maschinenstrickert) Bürdenmacher: Holfmann Mleilmat Hattinger Ste. 1000 Handardeiterinnen: Frl. Keller Bochum. Hellweg 80 Berteslelelle! Stücke für Klavier: Kleine um— Miga; 4 Conate nach Niat und Klavier. 17 M. Molf Austin Hartmann liest seine Griarlung:„Alte Weile in silbernem Schweigen“ m. Sir Thomas Beecham diriaser a spien das Sendener Phlbarmenische Orchester nut. stenl* Marsch und Zigennertanz „Das ne Wädchen von Perch“ 10 er Vorsplel zur Oper„Wilhelm Tell“ a * Folae aus der Muskk zu„Die Arlesierin“ nizel),«. Elavische Nhapsodie. Werk 45. Nr. 1 fa. Toorak). 80: Hier holen sich unsere Mütter Rat such in einer Hrifestelle„Mutter und Kind= 1n: Unterhaltungskonzert. Ge wlcl Kleine Orchester des Reichssenders Köln. Leo Ensoldt. Pudwig Matern(Tenor Polonaise(J. Evendsen); 2. al Krage und Antwen Coleridge=Taplor); b) Liebeslied(Coleridge=4 lor); 8. al Es muß ein Wunderbares sein, v. Lißt); b) O, komm’ im Traum, Lied##f. p. ripe 4. Bacchanale(A. Dvorak); 6. a Schwestern, Brüder, Arie aus der Cver A. Lortzing); d) Man wird ja einmal nur ges Arle aus der Oper„Jer Wassenschmie= der Lortzing); 6. Transactionen, Walzer(Nop. 21r 19.45: Neues vom Film Bertrieb von Elindenarbeiten aller Ne Herner Etr 21 8 49a 12 „20.00: Erste Abendmeldungen. 11.45: Rauer merk auf. 210. Westdeutsche Wochenschan. Zulammt 1200; Die Werkpause des Reichslenders Poln lung: Dr. Mans. (in Berbindung mit der TNA). Was sich die 21.00; Buntes Abendkonzert. Mitwirkende arbeitenden Volksgenossen des Sendegehietes wün Welling Tenor): Helene Coccesus(20r1. schen. Uebertragung aus der Firma„Wurag“, Pl. Funkschrammeln; das Kolner Klapser 4ud. sen= und Stahlwerke A.=G. Wickede Muhrl. 6a mann Fastbender— Paul Manel: die e spielt die 7NA Kapelle unter Leitung von August Sanger; Das Kleine Orchester des Reiche Weibmüller Tabelle für Rleingärtner! Hinwelse fôr den Gomôse-Anbau auf kleinen Flächen mit Angaben Ober wirksame Ungeriefer- und Schädlings-Bekämpfung. 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Juni 16 2 6 G: Wirtschaftsmeldungen am Nachmittaa. Os spielt das Unterdes DentichlanMenders. Leitung Oito Tebrind 17 00: Kleine Kammermußk Werke von Philinn . Anskührende: Maxaret Klecken(Lonran): Rudl Banc 1 Moline); Neinbard am Rlügel: der Componist. 1. Jwel deutsche Volfolleder: 3ch ermes Maidlein— Die Rrunnen. die a Mrhen: A. Arte Sne and Klavter: 5.50: Morgenlied— Wetterbericht für den 5R: Leibesübungen— Wiederbolung Abendnachrichten. 62: Frübkonzert.— 7.00; Nachrichten, anschließend: Morgen Meier. Mosertandemeldungen Kalenderblatt 8.10: Allen Derenbach: Krauenturnen.. M.9 20: Morgenmusit. 0e Joli de gen. deutsche Kammerorchester unter obann mann Hagestedt. I. Vorspiel zu der von Paris“(Roleldien); 2. al Lied Tn. von Paris“(Roleldieni: al Tre 6. Haaßi; di Beim Heurigen 4 W. Nusti; 4. Conn a Tie Melodien aus set d d Ingstage 6. Tb. Treyeri: Walzer(Carenal: s. Melodien ause gi. Tie Plelgeliedte"(N. Tohall! 1. épantore Anzer); 9. Auf treue Kameradschaft,1 Alantenbura). Ausgabe A Bochumer 1 monatlich 2R 1.08 einschl. Botenlohn. rechtfertigt keinen Anspruch au Unzeigenpreise: Grsamtauflage zebe B 3½ Pig., Ausgabe 0 2 # Vie. Ausgaben B uC 25 Nr. 13 Zie lügeni Um Mißztr 29B Berlin, 7. Juni. Sonntagsblatt„Sunda eine tolle Lüge ind s aber wohl bei keinem inden wird. Es meldet daß Hitler(!) den En lienische Herrschaft in ngen von Ge Laifen würden von are ern in Empfang genomn Legen in das Land g deuticher Mausergewehre nen gebracht worden, un Satt weiter, sei ein deut Laffen im Werte von 100 dem Wege nach Hodeida( Soweit das Blatt, das, wischen Deutschland un säen! ch hierfür aber des schle denn gerade in Jtalien ha nen Volksschichten aufrich ertennung für das Verhal üdepischen Frage und n Verdachtigung mit offener vine äbnliche Hetzmeld voner„Taily Herald genig gelingen wird, die Tas Blatt behauptet dreis von neuen Soldaten nach Leutschland und Italien in nun zuruckgekehrt seie z das Matt erfahren ha Lruppen, die Italien nach wichen 10 und 10 000 man sieht, ist auch dbantasie am Werk. Der m dm es auf ein paar zehnt eder weniger garnicht an * das Einvernehmen in sabotie Im dieses Ziel, das Mos erreichen, in ihm jedes Mi den vornherein den Stemp nagt. den wiernationalen 2 edes Mittel im Kampfeg bat sich die deutsche n schmuvige und verlos Aber kaum ist e machen sich Den Gipfe Eute das englische Son hronicle" ab, das e gesetzt hat, die den an mit ganz besonders se Weren. Es hatte nur se anfangen musse Euge herausgekomn Aummie und Einfaltigste zerechnet Deu .Acthiovien Waffen gege che Deutschland, das europäische Fr an den Blockademaf Armat hat, sondern anc en Kampf ver Autschland, das als erste nes lialienische Imp. von vornherein renheit zu deutlich, alsd en konnte! Es sche nane die ja auch in e Merglich gewesen um 9 dan sie nicht mehr klar ßte es doch ossen sein, solchen 1 ns gilt nicht nur fu uise is ich da wort der unblugen!" ernitlid dan se- du nehmen, beravoner Marri Alben Fernbleiben Der Aichteinmischungsausse