1 rs leicht offen sten Stoff=Preisen! s selbst: ben's leicht! 10s roßer Mann, ktra an e kennenlernen bel: um: Dortmund istr. 39 Östenhellweg 446 Ruf 24945 Blinden-Verein hurn er 2. n ragen au des eitiant dm 1 s M dum eate: PMt 1 n Camnget en i-a erianen deunes do elle: 14 694 Ankauf Dold unn suher Ger s moister Schneider ..... Karlumat.** IruTpd-Jurave re an 97 auiman e Dolks susgabe A Bochumer Volkszeitung Me16: monotlich RM 8.15 oder haldmonania 29 10 enichl Botenlohn. Die Behinderung der Bieferung naterngi leinen Anspruch auf Rückzabung des Begugspreises zungenrreise: Gesamtauflage e Big. Ausgabe A 6 9fg, Uue. 9 9% 8ig Ausgabe C 8 Vig. Texianzeigen: Ausgade A „vig Ausgaben B u C 26 Pig. se mm. Gültig: Vreislise 0 für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk Westfälische Volks-Seitung erbunden mut den Bezirksausgaben B und C für Eslen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftsstelle u. Schriftleitung: Bochum. Mühlenstr. 12-14/ Fernruf 64746- 64748 66. Jahrgang Bochumer Stadtanzeiger beschaftsstellen. Bochum, Mühlenstraße 12=14, Gernruf 447 44. Postscheckkonto Dorim 6146: Hattingen, Biktor=Lutze=Ste 12, Fernruf 2095, Postscheckkonto Essen 1960; Essen=Steele, Wensalenstr 302 Fernr. 582 30, Postscheckkonte Tortmund 193 66; Wattenscrid Freihelistr 16. Jernr. 1876. Bostscheckt Dorim 30430 Denc und Berlag: Shürmann 4 Klagges Bochum 1937 Almeria von deutschen Schiffen bombardiert DNB. Berlin, 31. Mai. Amtlich wird soeben mitgeteilt: Zur Vergeltung des verbrecherischen Anschlages roter Bombenflugzeuge auf das vor Anker liegende Panzerschiff„Deutschland" wurde heute in den Morgenstunden von deutschen Seestreitkräften der befestigte Seehafen von Almeria beschossen. Nachdem die Hafenanlagen zerstört und die gegnerischen roten Batterien zum chweigen gebracht worden sind, wurde die Vergeltungsaktion abgebrochen und beendet. schwerwiegender Beschluß der Reichsregierung dem Nichteinmischungsausschuß überreicht Berlin. 31. Mai.(Drahtb.) Der deutsche Enreter im Nichteinmischungsausschuß bat die Sung erhalten, dem Vorsitzenden des Ausschufden amtlich festgestellten Tatbestand des vererischen Ueberfalls in Ibiza mitzuteilen und in labei folgenden Entschluß der Reichsregierung notifizieren: Die Reichsregierung wird sich an dem Konkrollspstem und an den Beratungen des Nicht= kinmischungsausschusses solange nicht mehr brteiligen, als ihr nicht sichere Gewahr segen eine Wiederholung derartiger Vorkomm= ume verschafft worden ist. Die gegenüber den oten Machthabern als Antwort auf den unrvort tuckischen Ueberfall zu ergreifenden Mas nahmen wird die Reichsregierung selbstkernondlich nach ihremeigenen ErmesIn beschließen. Sie hat außerdem für die Lauer dieses Zustandes ihre Kriegsschiffe anrwieien, jedes sich nahernde rote spänische oder Kriegsschiff mit der Waffe ab zuwehren Verstärkung der m spanischen bewässern liegenden deutschen Seestreilkräfte e.". 81. Mai.(Drahtb.) Wie amtsuncicilt wird, werden sofort weitere Schiffe aun Ariegsmarine zur Verstarkung un r in den spannan Gewassern in volidarisch mit Deutschland ien zieht sich vom Nichteinmischungsausschuß zurüch. Rom, 31. Mai.(Drahtb.) Nach einer agentur Stefani soeben ausgegebenen amt. oung, hat„die faschistische Regierung oen, die itallenischen Schiffe miernationalen Seckontrolle, sowie den eigeer im Londoner Ausschuß zurüchkzu.solanae dieser Ausschuß keine Maßnahen haben wird, die neue verbrecherische Anzn verhindern vermögen" wird mit den wiederholten roten ndelgen italienische und deutsche Schiffe ndie den klaren Beweis des Vorhanden= e vorbedachten Angrifssplanes rete don den beiden Staaten entlandten Seelefern, die im Auftrag des Nicht= gungsausschuffes die Seekontrolle auszuuben Msiewenden Beschlüsse seien, wie die amt6e# der Stefam hinzufugt, dem Londoner Metene Vermittlung des italienischen Vertreeieit worden. Eine gleiche Mitteilung sei dicier der Reschoregierung gemacht Deuksche Note an den Nichteinmischungsausschuß Keine Teilnahme mehr an den Beratungen bis eine sichere Gewähr gegen Wiederholung solcher Mordattentate gegeben ist! Die Warnung DNB. London, 31. Mai.(Drahtb.) Botschafter von Ribbentrop übermittelte dem Vorsitzenden des Nichteinmischungsausschusses am Montag folgendes Schreiben: Herr Präsident! Ich habe die Ehre. Ihnen im Auftrage meiner Regierung folgendes mitzuteilen: Nachdem am 24. Mai rote Flugzeuge die im Hafen von Mallorca liegenden englischen dentschen und italienischen Schiffe, die zu den für die internationale Seekontrolle bestimmten Seestreitkräften gehören, mit Bomben angeariffen hatten und dalei auf einem italienischen Schiff sechs Offiziere getotet hatten, wurde den deutschen Schiffen der weitere Aufenthalt in diesem Hafen untersagt. Am Sonnabend, dem 2° Mai, lag das Panzerschiff„Deutschland“ vor Anker in Rube auf der Neede von Ibiza Daa Panzerschiff ist zwischen 6 und 7 Uhr abends plötzlich von zwei im Gleitflug nie dergebenden Flugzeugen der roten Valen ria Behörben mit Bomben bewarfen worden. Die Mannschaft bekand sich da das Schiff in Rube lag. zur Zeit des Angriffes in dem im Varschiff bekindlichen ungeschütten Mannschaftsraum Eine der Bomben lug mitten in die Mannschaftsmesse. 23 Tote und 83 Verlette waren die Folge dieses An Eine zweite Bombe traf das Seitendeck, richtete aber bort nur geringe Be schäbianngen an Der Ueberfall auf das Schiff kam völlig überraschend. Das Schiff hat auf die Flugzeuge keinen Schuß algegeben. Dieser Angriff auf das der internationalen Seckontrolle angehörende Panzerschiff„Deutschland“ ist das letzte Glied einer Reibe ähnlicher Rorfälle Die deutschen, für die internationale Serkontrolle bestimmten Streitkräfte— Anfang April das Panzerschiff„Graf Spee“, am 11. Mai der Kreuzer„Leinzig“— wurden durch Kriegsschiffe der Valencia=Behörden bedroht. Am 2. Mai erfolgte der oben erwähnte Luftangriff auf die der internationalen Seckontrolle angehörenden engli= schen, deutschen und italienischen Schiffe durch Flugzeuge der Valencia=Behörden, bei dem sechs italienische Offiziere getötet wurden. Bei all den erwähnten Gelegenbeiten sind eindringliche Warnungen des Nichteinmischungsausschusses und der Reichswajerung aurochen worden. habe nunmehr im Namen meiner Regierung folgende Erkla rung abzugeben: I. Die Reichsregierung wird solange nicht mehr an dem Kontrollsustem noch an den Beratungen des Nichteinmischungsausschuffes beteiligen, als ihr nicht sichere Gewähr gegen Wie derholung derartiger Vorkommnisse verschafft worden ist. Die gegenüber den roten Machthabern als Antwort auf den unerhört tückischen leberfall zu ernependen Maßnahmen wird die Reichsregierung selbst nach ihrem eigenen Ermessen beschließen Sie hat außerdem für die Dauer dieses Zustandes ihre Kriegeschiffe angewiesen, jedea sich nähernde spanische Flugzeug oder Kriegsschiff mit den Waffen abznwehren. 2..ur Vergeltung des verbrecherischen Anschlages roter Bambenflugseuge auf das vor Anker liegende Vanzerschiff„Deutschland“ wurde heute in den Maorgenktunden von heutschen Seesereitkräkten der bekeßtigte Seehalen von Almeria beschoffen Nachdem die Hafenanlagen zerstört und die geanerischen roten Batterien zum Schweigen gebracht worben sind, wurde die Vergeltungsaktion abgebrochen undbeendet Genehmigen Sie. Herr Präsident, den Ausdruck meiner vorzüglichen Sochachtung (gei) von Rikbentron“ Den Weisungen der Reichsreaierung entsprechend hat sich der deutsche Reichevertreter bereits am Montag nicht mehr an den Beratungen dea Unterausschusseg des Nichteinmischungsausschusses beteiliat Die Sühne für den bolschewistischen Ueberfall Das Ergehnie der Beschießung von Almeria durch die deutschen Kriegoschiffe. HRB Paris, 31. Mai.(Drahtb.) Wie Hapas aus Balencia meldet, hat der„Zivilgouverneur" von Almerica am Montagmittag den bolschew. Oberhäuptlingen in Balencia mitgeteilt, daß sich nach den bieberigen Feststellungen die Zahl der infolge der Beschießung des befestigten roten Sechafens Almera vom Montagriorgen ermittelten Toten anf 19 belaufe und die der Verletzten auf 53. 39 Häuser sesien völlig zerstört worden und zahlreiche andere zum Teil eingestürzt. Der in diesem Küstenabschnitt mit dem Ueberwachungsdienst bertaute enaltsche Torpedobootszerstörer habe der Beschießung durch das deutsche Geschwader beigewohnt. Eden besprich die Lage DMB London. 31. Mai.(Drahtb) Wie verlautet, empfing Außenminister Eden am Montag die diplomatischen Vertreter Deutschlands, Frankreiche und Italiens, um mit ihnen die Lage zu besprechen. Der feige und gemeine Mordüberfall rotspanischer Flieger auf unser Panzerschiff„Deutschland“, dem leider 23 wackere Matrosen zum Opfer gefallen sind— neben den dreiundachtzig Verletzten— hat, wie erwartet werden konnte, nicht nur in ganz Deutschland, sondern— man darf wohl sagen— in der ganzen Welt, soweit sie sich noch das Gefühl für Anstand und Gerechtigkeit bewahrt hat, ein lautes Echo gefunden. Es gibt im Augenblick keine politische Tagesfrage, die stärker im Vordergrunde der Erörterungen steht und leidenschaftlicher besprochen wird, als diese unerhörte Tat, die eine Provokation der ganzen gesitteten Welt darstellt, nicht nur Deutschlands allein. Ob nun nicht endlich doch auch den letzten Zweiflern die Augen aufgehen und auch die letzten, dem Bolschewismus noch irgendwie sympathisch oder nachsichtig gegenüber stehenden Kreise hellhörig und wach werden? Dieser Mordüberfall ist doch nichts anderes als ein Attentat auf den Weltfrieden, das offenbar dem einzigen Zweck hat dienen sollen, Deutschland aus seiner neutralen Haltung herauszulocken und den Bolschewisten, die so lange vergeblich gesuchte Gelegenheit zu bieten, den spanischen Brand zu einem allgemeinen Weltbrand zu machen! Wer das nicht erkennen wollte, der muß mit Blindheit geschlagen sein! Nun, Deutschland hat den Bolschewisten die einzig richtige Antwort gegeben, es hat den feigen Ueberfall nach seinem eigenen Empfinden gerächt und das getan, was ihm im Augenblick als Sühne notwendig erschien. Der bolschewistische Kriegshafen Almeria ist gestern morgen, nachdem die Reichsregierung dem Nichteinmischungsausschuß ihre Beschlüsse mitgeteilt hatte, von deutschen Kriegsschiffen bombardiert worden! Damit hat das dritte Reich ein Exempel statuiert, das allen, die es in seiner Ruhe und in seinem Friedenswillen stören und es hinterlistig überfallen, eine eindeutige Warnung sein wird! Es hat damit gleichzeitig auch zu erkennen gegeben, daß es nicht notwendig hat, sich mit förmlichen Protesten zufrieden zu geben oder daß es etwa bei den Mächten darum betteln müßte, ihm Genugtuung zu verschaffen! Es verschafft sie sich vielmehr selbst und nach seinemeigenen Ermessen! Mit der Bombardierung hat es aber durchaus noch nicht sein Bewenden! Die deutschen Kriegsschiffe in den spanichen Gewässern sind durch weitere Einheiten verstärkt worden und haben die strenge Anweisung erbalten, gegen jedes rote Flugzeug und gegen jedes rote Schiff, das auch nur den leisesten Versuch wagen sollte, noch einmal ein deutsches Schiff anzugreifen, mit allen Mitteln vorzugehen. Das ist wohl deutlich genug und dürfte auch den Valencia=Bolschewisten und ihren internationalen Freunden dartun, was die Stunde geschlagen bat und wie bitter ernst Deutschland seine Aufgahe sieht, sich gegen jeden Angreifer aufs wirksamste zu schützen! Der Flaggen auf halbmast! DNB Berlin, 31. Mai.(Drahtb.) Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propa ganda fordert die Bevölkerung auf. aus Anlaß des verbrecherischen bolschewistischen Anschlags auf das Panzerschiff„Deutschland“ und zur öffent lichen Bekundung unseres tiefen Schmerzes um den Verlust so vieler braver Matrosen, in der Zeit von Montag, den 81. Mai. bis Mittwoch. den 2. Juni Trauerbeflaggung zu setzen. e po 4 2 . r 3 1 Na 1 Das Echo im Ausland: „Deutschland hat ein Recht zur Genugtnung!" Stärkste Beachlung des gemeinen Mordüberfalles in der ganzen Weit DMB Paris, 31. Mai(Drahtb.) Die Pariser Presse beschäftigt sich eingehend mit dem Zwischenfall bei Ibiza, wo das Panzerschiff„Deutschland“ von spanischen bolschewistischen Flugzeugen angegriffen und bombardiert wurde. Man wartet in Paris mit Spannung auf die Maßnahmen, die die Reichsregierung dem Londoner Nichteinmischungsausschuß mitteilen wird. Die Machenschaften der Drahtzieher von Valencia angesichts ihrer verzweifelten Lage stünden, erklärte der„Jour", im Einklang mit den Ansichten der Moskauer Drahizieher. Paris und London hätten heute eine große Verantwortung. Ihr Schweigen würde von den Bolschewisten in Valencia als eine Anerbennung und Ermunterung ausgelegt werden. Auch der„Intransigeant“ fragt besonders nach den Auswirkungen, die der Zwischenfall in Berlin haben werde. Das Blatt stellt diesen letzten Zwischenfall mit der kürzlichen Bombardierung eines englischen Schiffes im Hafen von Valenela und zweier italienischer Schiffe im Hafen von Palma in Zulammenhang und meint, dieser Zwischenfall sei geeignet, die so schwierig erreichten internationalen Abkommen wieder in Frage zu stellen. Das Blatt bezeichnet den letzten Zwischenfall als von außerordentlich schwerer Tragweite. Die„Liberte“ erklärt, die mörderische Be schießung eines dem internationalen Kontrolldienst zugeteilten Kriegsschiffes durch marxistische Flug zeuge von Valeneig stelle einen außerordentlich ernsten Zwischenfall bar. Maskau und Valencia hatten diesen Zwi schenfall gesucht, um einen allgemeinen Kon flikt heraufzubeschwören. Das politische Bündnis mit den Kommunisten dürfte deren Verbündeten. Frankreich und dem Frieden, teuer zu stehen kommen. Das„Journal des Debate“ spricht in diesem Zusammenhang von einer neuen Verwicklung der spanischen Angelegenheiten. Der Zwischenfall mit dem Schlachtschiff„Deutschland“ zeige einmal mehr, welchen Moskowiter Absichten Europ ausgesetzt sei. Die großen Nationen, die den Frieden wollen, hätten gerade unter diesen Umständen Klugheit und Kaltblütigkeit zu bewahren. Sie hätten ebenfalls nötig, klar zu sehen und klar zu sein! Die Unternehmungen der Sowjets seien mehr und mehr trübe. Das Kabinett Blum erleichtere auf Grund seiner Zusammensetzung und seiner Unsicherheiten in keinem Falle eine französische Politik. Das deutsche Schiff scheine keine Kampfstellungen bezogen zu halen, denn die Mannschaft befand sich in nicht geschützten RauDer„Temps" bespricht die Beschießung der Deutschland“, indem er die Notwendigkeit hervorbebt kaltes Blut zu bewahren. Das Blatt findet es beachtlich, daß die Zahl der Opter darauf zu deuten scheine, daß die deutsche Besatzung in der Messe überrascht, sich also nicht auf ihrem Kampkpoiten befand, als das Schlachtschiff beschossen wurde * Die Meldung über den seigen Uebe fall hat in romischen politischen Kreisen einen sehr starken Eindruch hervorgerufen, weil sie Bas syltematische Vor= gehen der holschewistischen Luftwaffe gegen die im Dienste der internationalen Kontrolle stehenden deutschen und ialienischen Schiffseinheiten bestätigte und beweist, daß Valencia nicht im geringsten auf die Stellungnahme des Lendoner Nichteinmischungsausschusses Rücksicht nehmen will. Die e widerrechtliche Haltung konne, wie man sich in den gleichen Kreilen lagt, die ohnetun in Italien und Deutschland vorhandene Empörung nur noch steigern Zie bestätigen aber zugleich, wie richtig die Vorstellun= gen waren, die der italienische Botschafter Grandt sofort im Richteinmischungsausschuß gegen die bolschewistischen Luftangriffe erhoben hat, die, wie man hinzufügt, bei ihrer systematischen Fortsetzung eine neue Lage schaffen und neue Maßnahmen erfordern. Das gefährliche Spiel, das die spinischen Volschewiiten treiben, geht alle Rationen an, die an der Kontrolle befeiligt sind, lo betont„Giornale d'Italia“ in der Ueberschrift zu seinen Auolande berichten über die Vorgänge in Spanien. „Messaggero“ unterstreicht nochmals, daß die bolschewistischen Luftangriffe auf Schifseinheiten auegeführt werden, die im einstimmig erteilten Auftrag von 27 Staaten in den spanischen Gewäisern gewissenhaft und objekito an der internationalen Kontrolle mitwirken. Die bolschewistischen Bombenangriffe sollen genügen, damit endlich auch jene, die den Kontikt mit den Bolschewisten nicht zu fürchten vorgeben, die ganze Bedeutung seiner Gefahr ermellen. Das Blatt erinnert an die Worte des italienischen Botschafters im Nichteinmischungsausschuß und erklärt, der Londoner Ausschuß moge die Frage seines eigenen Prestiges lösen wie er wolle, die Farben Italiens werden verleidigt und für den Schutz von Leben und Interesse der italienischen Staatsangehörigen sei Jialien alleinzuständig, das überal und in jedem Fall seine Rechte und seine Pflichten wahrnehmen werde. Nichteinmischungsausschuß ist darüber hinaus auch noch durch eine Note unseres Botschafters in London, der bisher Deutschland in diesem Ausschuß vertreten hat, verständigt worden, daß die Reichsregierung aus Protest gegen die ruchlose Tat, die ja nur ein, wenn auch das furchtbarste Glieb in einer langen Kette von Verbrechen ist, nicht mehr an seinen Arbeiten und Beratungen sich beteiligen wird, bis jede Sicherheit dafür geboten ist, daß sich solche infamen Akte nicht mehr wiederholen. Botschafter von Ribbentrop hat schon gestern daraufhin nicht mehr an den Beratungen des Ausschusses teilgenommen. Es trifft— das muß in diesem Zusammenhang einmal auch ganz deutlich ausgesprochen werden— nicht zuletzt den Nichteinmischungsausschuß ein gerüttelt Maß Schuld dafür, daß die Dinge sich überhaupt so weit haben entwickeln können. Ein Teil seiner Mitglieder hat bisher nicht die geringste Neigung gezeigt, die offenen Sympathien zu Rotspanien zugunsten einer streng neutralen und gerechten Haltung aufzugeben und es hat lange, sehr lange gedauert, bis sie überhaupt zu Beschlüssen bewogen werden konnten, die bei richtiger Durchführung immerhin eine Lokalisierung des spanischen Brandes wohl hätten bewirken können! Infolge dieser schwankenden Haltung sind die Valencia=Bolschewisten immer frecher geworden und haben willig den Einflüsterungen Moskaus, das ja im Hintergrund steht und auf unverschämteste Weise hetzt, gern ihr Ohr geliehen. Es dürfte auch wohl kaum außer Frage stehen, daß auch der Angriff auf die „Deutschland“ im Grunde nur das Werk Moskaus ist, das gar zu gern Deutschland mit in das spanische Abenteuer hineinziehen möchte, um dann sein eigenes Süppchen zu kochen! Die französischen Blätter, welche die Regierung Blum ernstlich warnen vor dem sowjetrussischen Freund, dessen Schuld an dem Angriff ganz einwandfrei feststehe, haben recht! Moskau ist der böse Geist, der ein Interesse daran hat, die Dinge auf die Spitze zu treiben, und wenn ihm das bisher— trotz allem— nicht gelungen ist, dann ist das allein der besonnenen Haltung der Reichsregierung zu danken, die selbst nach diesemunerhorten Mordanschlag sich nicht zu Handlungen hat hinreißen lassen, die Moskau die Würfel in die Hände spielen, sondern sich mit einer Aktion begnügt hat, die der Schwere des Verbrechens nur angemessen war und die in den Augen aller gerecht denkenden Kreise der ganzen Welt auch nur so empfunden werden kann, Ergreifende Totenfeier in Gibrallar Große Teilnahme der Bevölkerung und der im Hafc liegenden ausländischen Kriegoschiffe. ORB London. 31. Mai.(Drahtb.) In Gibraltar fand am Montag nachmittag die feierliche Beisetzung für die bei dem keigen Bombenangriff ums Leben gekommenen 23 Matrosen des Panzerschiffes„Deutschland“ seatt. Das Leichenbegängnis, bei dem die Besatzung des Panzerschiffes „Deutschland" leider nicht durch die Kameraden der GGefallenen vertreten sein konnte, da die„Deutschand“ Gibraltar wieder verlassen hat, nahm untes der überaus großen Anteilnahme der Bevölkerung— ebenso hatten die im Hafen liegenden Kriegsschiffe Abordnungen entsandt—, einen erhebenden Verlauf Die Straßen zum Friedhof waren von Tausenden von Menschen umläumt, die den Trauerzug schweigend ebrten. Am Eingang des Friedhofes war eine Ehrenwache der 2. englischen Zerstörerflottille aufmarschiert. Unter den Trauergästen sah man den britischen Gonverneur von Gibraltar, General Sir Charles Harington, und die Konteradmirale Evans und Wells. Von den im Hafen liegenden türbischen Zerstörer„Kocatepe“, einem holländischen U-Boot und einem amershanischen Zerstörer waren ebenfalls Abordnungen entsandt.— Innerhalb des Trauerahtes sprach der Geistliche der„Deutschland“ an den Grübern der rotem Terror zum Opfer gefallenen Matrosen. Eine Kapelle der englischen Marine spielte Trauerweisen. An dem Salut nahmen Abordnungen der britischen Kriegsschiffe„Arethusa“ und„Despatch“ teil. Hornisten eines englischen Infanterieregiments bliesen den letzten Abschiedsgruß.— Im Hafen wehten alle Flaggen halbmast. Verwundete Matrosen des Panzerschiffes„Deutschland“ zur weiteren ärztlichen Behandlung in Sbiza bzw. Gibraltar ausgeschifft. DMB. Berlin. 31. Mai.(Drahtb.) Folgende, beim bolschewistischen Bombenangriff verwundete Matrosen des Panzerschiffes„Deutschland" sind in Ibiza bzw. Gibraltar zu ihrer weiteren ärztlichen Behandlung ausgeschifft worden: a) In Stabsmatrose Lenz, Obermatrose Eckers, Obermatrose Gernegroß, Obermatrose Brelowski, Oberbeizer Meyer, Oberheiter Schubert, Oberbeizer Holzwarth, Obermatrose Nabt. b) Jn Gibraltar: Obermatrose Steiger bermatrose Brueckner, berheizer Beck. Okerheizer Eckhart, Obermatrose Forster, Obermatrose Eilert, Obermatrose WiliObermatrose Baltruschat, Stabsmatrose Böttiger, Matrose Schönfeld, Matrose Roth, Stabsmechanikergast(A) Loeffler, Oberheiter Thenert, Stabsheizer Bruß Oberheiter Bunge, Oberbeizer Duerr, Oberheizer Krautscheit, Oterheiter Balle. Oberheizer Forbrig Die übrigen Verletzten verbleiben an Bord deDeutschland“. Die Ausgeschifften befinden sich in guter ärztlicher Behandlung im Landlagarett. „Almeria... die natürliche Vergeltungsmaßnahme“ Weitere itglienische Pressestimmen zu dem frechen bolschewistischen Ueberfall auf Panzerschiff„Deutschland".—„Das Werb Moskaus“. DMB Rom, 31. Mai.(Drahtb) Unter der Ueberschrift„Rote Piraten“ wendet sich der Direktor der„T.rbuna gegen den neuen außer= ordentlich schweren Zwischenfall, den„marxistische, oder genauer gesagt die sowjetrussischen Flugzeuge" mit ihrem Bombenangriff auf die„Deutschland“ verursacht haben. Die Beschießung des Forto von Almeria sei, wie das angesehene römische Blatt feststellt, die natürliche Vergeltungsmaßnahme. Man werde setzt sehen müssen, wie weit die untätige Nachsicht jener Staaten gehe, die sich aus Grunden der Vernunft wie der Moral von diesen verbrecherischen Piratenstreichen ebenfalls getroffen fühlen müßten. Indessen könne man zwei unwiderlegbare Punkte festhalten, erstens, daß Valencia die Kontrolle ablehnt oder wenigstens ihre Durchführung auf die befreundeten Nationen beschränkt sehen möchte, die sie obnehin in so wirklamer Welle im Abschnitt von Bilbao zu wahren verstehen und zweitens, daß die Sowjetrussen den Augenblich für gekommen erachten, um Europa in einen noch gefährlicheren Konflikt hineinzuziehen, bevor der spanische Bolschewismus endgültig zusammenbricht. Die hämische Sprache der französischen Volksfrontpresse, so schreibt das Blatt weiter, lasse deutlich die Verschwörung gegen den Frieden und die volle Solldarität der Mitschuldigen Moshaus erkennen. Im Hinblick auf unsere Toten und die Opfer einer großen befreundeten Ration ist es unsere Pflicht, die Reihen schließen und alle erforderlichen Maßnahmen zur erteidigung unserer Flagge, unserer berechtigten Interessen und unseres Ansehens zu ergreifen.„Wer nicht für uns ist, ist wider uns.“ „Valencia verdient keine Kücksicht mehr!“ Auch die Wiener Presse verurteilt einmütig. DNB Wien. 31. Mai(Drahtb.) Die Wiener Preile verurteilt einmütig auf das schärkste den verbrecherischen Anschlag der Valencia=Bolschemisten auf den Panzerkriuzer„Deutschland“, Die Machthaber von Valencia. so schreibt das„Neuigkeitswelt blatt“, haben den letzten Schein ihrer Legalität verwirkt und verdienen keine Rücklicht mehr Eln Schlag gegen den Frleden“ nennt die„Reichepost“ den Anschlag. Die ohnehin ge nügend gespannte Lage. so beißt es weiter werde durch das verbrecherische Attentat der von Moskau geleiteten spanischen Bolschewisten, die mit den Anklagen in Geni gegen Italien und im Guernica= Fall gegen Deutschland in einer verdächtigen Parallele standen, einer fast unerträglichen Belastung ausgesetzt. Die amitim iener Zeitung“ erklärt. angesichte der erschütternden Tatbestande gelte für die„Herren“ von Valeneia das gep ügelte Wort: „Wen Gott verderben will. den schlägt er mit Blindbeit“. Alhnlich sind auch alle anderen Blat ter einig in der Verurteilung des Verbrechens „Der Bolschewismus hat sein Gesicht enlhüll“ Die Meinung in Ungarn DNB Budapest. 31. Mai(Drabtb.) Der gemeine, verbrecherische Anschlag bolschewistischer Flugzeuge au das Panzerschiff„Deutschland“ hat in weitesten Kreisen des unaarischen Volkes größte Empörung ausgelöst. In polltischen Kreisen wird einmütig der Standpunkt eingenommen, daß der Bolschewismus damit von neuem sein wabres Gesicht enthüllt habe. Es können damit jetzt die von Moskau aus ang wandten Methoden richtig erkannt werden. Einen tiefen Eindruck hat die entschlossene und doch maßvolle staatsmännische Haltung der deutschen Regierung hervorgerufen. Man weist darauf hin, daß Deutsch and zwar sofort die notwendigen Maßnahmen erarifsen habe, jedoch eine weitere Verschärfung der bereits aufs äußerste gespannten internationalen Lage vermieden hätte. Kokspanischer Dampfer vor Barcelona versenkt DMB London, 31. Mai.(Drahtb.) Nach hier aus Valeneih eingelaufenen Nachrichten soll der Dampfer„Ciudad de Bareelona", vermutlich rotspanischer Herkunft, von einem U-Voot unbehannter Nationalität außerhalb des Hafens von Bareelona torpediert worden sein. Eo hätten sich heine Palsagiere an Bord befunden. Wie Hangs aus Marleille berichtet, sollen sich an Bord des versentten Dampfers, der aus Marseille gekommen sei, 1 10 Personen an Bord befunden haben „Paris Midi“ spricht von 300 Fahrgästen, und von ihnen seien nur 60 gerettet worden. Havas behauptet, der Dampfer habe an Ladung 300 Tonnen Eisen, Kaffee, Stahlplatten, Lache. Zinn und 50 Krafträder mit Beimagen und Lasthraftwagen an Bord gehabt. Die Beladung in Marseille sei unter Aufsicht der Zollbehörden und des Prüfungsausschisses des Richteinmischungeausschusses erfolgt. Es habe sich behauptet Havas weiter, kein Kriegomaterial unter der Ladung befunden. befestigten den verSchwerer Schaden im hafen von Almeria D91B London, 31. M bericht aus Valenela hat die als Vergellungemat nahme durchgeführte Beschießung Hafens von Almeria schweien ursacht. Einzelheiten fehlen noch. Die ersten Ausgaben der Londoner Abendprelle weisen in großter Aufmachung auf die zu erwartenden deutschen Maßnahmen hin und geben mnohelondere die Stellungnahme des„Völkischen Beobachters“ wieder. Gleichzeitig enthalten die Blätter einen Bericht über die Torpedierung des spanischen Schiffes„Ciudad de Barcelona", der von einem A=Boot unbekannter Nationalität verlenkt worden sel. „Evening Standard“ überschreibt seire Meldung:„Hitler führt die ganze Nacht Beiprechngen mit seinem Kriegommnister über den Bomben= abwurf".„Der deutsche Flottenurlaub aufgehoben" und hebt hervor, daß die deutschen Zeitungen einiummig in den schürftten Worten den Angriff verurteilen. Auch der„Srar“ weist auf den außerordentlichen Eenst hin, mit dem man die Argelegenheit in Berlin betrachte.„Evening News" unterstreicht die deutsche Empörung und überschreit seine Meldung mit den großgedruchten Worten:„de Toten werden gerächt werden“. Küstenbatterien keine militärischen Anlagen? Eine dreiste bolschewistische Behauptung, die sich seltt Lugen strafte. B London, 31. Mai.(Drahtb.) 9 Valencia=Bolschewisten teilen nach einer Reuter=Medung mit, daß um 5,45 Uhr(Ortozeit) ein deutte Panzerschiff und vier Zerstörer bei Almeria an der spanischen Kuste beobachtet worden seien. Die Schme leien 12°4 Meilen von dem Hafen von Almena n GGesechtsformation eingeschwenkt und hätten aus einer Entfernung von 7½ Meilen das Feuer„auf de Ste“;“ eroffnet. Es seien etwa 200 Schu al es ben worden. Mehrere Gebäude zerstört worden und es habe auch Todes opser gegeben. Die spanischen Küstenbattt rien hitten mit elwa 70 Schüssen das. erwidert. Nach einer zweiten Reutermeldung aus haben die bolschewistischen Banditen ebenfalle in ere „amtlichen" Mitteilung die Dreutigheit, zu behagte daß es in Almeria„keine militd4-n1n lagen“ gebe. Sie scheinen in ihrer verblenden Wut nicht zu erkennen, wie lehr sie ich seld Lügen strafen. Es braucht nämlich nur aufi eiste Mitteilung verwiesen zu werden, derzufolge „Kustenhatterien mit etwa 70 Schussen das Feuere widerten", oder wollen die Bolschewisten der Wech weismachen, daß Kustenbatterien keine Anlagen sind? Blum spricht mit dem englischen Bolschafter DB Paris. 31. Mai(Drabtb.) Ministerprasche Blum hatte am Montaavormittag eine Un redung mit dem enalischen Botschaftet Paris Sir Eric Phipps. Ministerpräsident Blum hatte ansser mit0 englischen Botschafter Sir Erik p Montag noch Unterredungen mit dem sow russischen Geschäftsträger in. Hirschfeld, und dem früheren Bon sogenannten Valencia=Regierung in Paris auinain.— Ministerpräsident um en lerner mittags den rumänischen Antoneseu und Außenminister Delbos. Eine amtliche Verlaulbarung des Unterausschusses des schusses TNB London, 31, Mai.(Drahtb.) Nach Mittagssitzung des Unterausschusses des mischungsausschusses wurde eine amtni barung ausgegeben, die besagt daß an die Vertreter Englands, Belgiens, der 2 slowakei, Frankreichs, Portugals, Schweden Sowsetrußlands teilgenommen haben. Vorsitzende des Ausschusses, Euan teilte dem Unterausschuß den Tert bes— des deutschen Vertreters mit, nach dem er au weisung der deutschen Regierungr8 nicht teilnehmen könne. Wallace fugte dini ihm der italiene Mertreter unmin vor der Sitzung mitgeteilt habe, daß er d zung ebenfalls nicht betwohnen konne. senden Vertreter erklärten, sie wollten gierung die Lage mitteilen, wie ne no Erklärung des Vorsitzenden ergabe. wünschten sie, daß der Vorsitzende einen Sitzung einberufen soll, so weit er das Die deutschen Freiwilligen ausgekauscht DR St. Jean de Vug. 20. Mal.(Draben. onntag um 21.00 Uhr hat in St. er Austausch von drei deutschen frense liegern und eines Schweizer Stau gen, die schon Sonnabend nachmittag in kommen waren, gegen uwei sore de nen spanischen Flieger sowie gegen iiten in Avila verhafteten Hapas crirrni— t stattgefunden. Hauptichriftleitert Josepd 6 0010f. des Haupnichristtellers: Geler ortlich: Hor den pollilschen man ig prr tungsseilt Hosepd 9 0010 oc Cocum 1or Theater and Mant Mo — 101 Weltdeutiche Umschan und Wrvrre und 9 Gteter Do Holps batr Ablellungsteiter- Nor de eRong Rochum ber 0 den 1. Juni 19 Bochu Man Dienstaa. Sonnenauigang 4.13 Uhr Nondapigang—.— Uhr 16 Cbristiane v pius. in Weimar 1 Der preußische Ge stellen Karl v. K Magdeburg geb. Der niederdeutsche in Kiel gest.(geb des Führ der Gronkundgebu bessen. Hessen=Nassauer1 tag. dem 23. Mai Lelegtamm übermittelt. ten. Folgendes Antwor Leegramm ein: Ler Staatssekretär und der Präsidialkanzlei Bu 37 III Sehr geehrter Der Führer und auftragt. den Teilneh gebung des Bundes bessen. Hessen=Nassau Schützenhof in Bochu Treuebekundung zuü Higarettenaut und der Nacht wurde lrabe angebrachter Ziaa n daraus eine Anzal Natke„Guldenring“ ent zen Feintellungen mun 1 zusge ührt worden sein. Wer hat den Vorfall ent sochdienliche AngabAngaben. die auf W neden. erbittet die Kr Ublandstraße 35, Zimmen Angefahren Gegen 14.15 Uhr erf ntate in Hohe des Haule wischen einem Lastkraft sabter. Perlonen wurden Am gleichen Tage. ac den Neumarkt ein Kraf nattwagen angefahren. und erlitt erheblich n das Augusta Krankent euge sind beschädigt wo Gegen 14 Uhr erfol laleritraße im Stadttei zuammenstoß zwischen e Lankraitwagen. Der Mo die Hautabschürfungen ortsenen. Das Motorra Gegen 11.10 Uhr erie Vorstener Straße— Lo wichen zwei Personenkr beschadigt. Perlo jaden im befestigten von Almeria em ReuterAltungsmaß befeltigten aden ver=Abendpresse 1. Juni 1937 1. Beilage der Volks-Zeitung Nummer 125— Seite 5 31. Mai. Rach en hat die als Berg e Beschießung des riaschweren Sch sehlen noch. aben der Londoner ifmachung auf die zu erwarienden n hin und geven inobelondere die „Völkischen Beobachters“ wiede die Blätter einen Bericht über s spanischen Schiffes„Ciudad de einem A=Boot unbekannter Naorden sel. tandard“ überschreibt seine ihrt die ganze Nacht Besprechunriegsminister über den Bomben= itiche Flottenurlaub aufgehoben" die deutschen Zeitungen einitmWorten den Angriff verurteilen. ar“ weist auf den außerrnst hin, mit dem man die Anbetrachte.„Socning News“ itsche Empörung und übera den großgedrüchten Worten:„Se t werden". en keine militärischen Unlagen? ustische Behauptung, die sich seitt Lugen strafte. n, 31. Mai.(Drahtb.) 5 en teilen nach einer Reuter=Me 5,45 Uhr(Ortozeit) ein deutte er Zerstörer bei Almeria an de bachtet worden seien. Die Sch von dem Hafen von Almera ngeschwenkt und hätten aus eine Meilen das Feuer„auf de ko seien etwa 200 Schu Mehrere Gebäude lee und es habe auch TodeDie spanischen Küstenbatte twa 70 Schüssen daten Reutermeldung aus Valena nichen Banditen ebenfalls in ert ung die Dreutigheit, zu behagte „ine militärischenI de scheinen in ihrer verblendenn innen, wie lehr sie sich sel Es braucht nämlich nur auf id wiesen zu werden, derzufolge in etwa 70 Schussen das feuere ollen die Bolschewilten der Wet kustenbatterien heine militariche st mit dem englischen Bolschafter Mai(Drabtb.) Min Montaavormittag eine Unteig nalischen Botschafter Phinp» ne Blum hatte anner mit o ifter Sir Erik Phippsa erredungen mit dem sowse d dem früheren Botschatter ncia Regierung in Paris inisterprasident Bum enn en rumänischen Außenn Außenminister Delboliche Verlaulbarung sses des schusses 31, Mai.(Drahtb.) Nach Unterausschusse es wurde eine amtliche&cra. n, die besagt, daß an der Sun glands, Belawens der Timn chs. Portugals. ellgenommen baben. 2. usschuß den Tert ed reters mit, nach dem er an chen Regierung an 61 nische Vertreter unminn nitgeteilt habe, daß tt betwohnen kon erklärten, nie wollten ibier mitteilen, wie ne Vorsitzenden ergäbe. g der Vorsitzende eine weil a soll, so weit er das schen Freiwilligen sgetausch de Vug. 20. Mal.(Drauer 0 Uhr hat in St. Jen ndrei deutschen eines Schweizer Staat Sonnabend nachmittag flieger sowie gegen den rhafteten„anas Vertre Man merke Dienstaa, den 1. Juni. Sonnenauigang 4.13 Uhr Untergang 20.12 Nondausgang—.— Uhr Untergang 11.20 Uhr Uhr Vul17 6 Cbristiane von Goethe geb. pius. in Weimar geb.(gest. 1816). Der preußische General und Militärschriftstellen Karl v. Klausewitz in Burg bei Magdebura geb.(gest. 1831). Der niederdeutsche Dichter Klaus Groth in Kiel gest.(geb. 1819). des Führers Dank! Bei der Großkundgebung der„Heimatvereine der bessen, Hessen=Nassauer und Waldecker“ am Sonnsag dem 23. Mai 1W7 wurde dem Führer ein Leiegtamm übermittelt, wie wir bereits berichteten. Folgendes Antwortschreiben ging auf dieses leegramm ein: Ler Staatssekretär und Chef der Präsidialkanzlei Berlin W 8. 21. Mai 1937 Bu 37 III Voßstr. 1 Sehr geehrter Herr Rudolph Der Führer und Reichskanzler hat mich be= auftragt, den Teilnehmern an der Großkundgebung des Bundes der Heimatvereine der bessen. Hessen=Nassauer und Waldecker im Schutenhof in Bochum seinen Dank für die Treuebekundung zu übermitteln. Heil Hitler! gez. Dr. Meißner. Higarettenautomat erbrochen und beraubt Jn der Nacht wurde ein an dem Hause Marien= lraße angebrachter Zigarettenautomat aufgebrochen in daraus eine Anzahl Schachteln Zigaretten. Matke„Guldenrine“ entwendet. Nach den bisheri zen Feintellungen muß der Diebstahl gegen 3 Ubr tusge ührt worden sein. Wer hat den Vorfall beobachtet oder wer kann ent sochdienliche Angaben machen? Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt neiden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum. Ublandstraße 35, Zimmer 245. Angefahren und verletzt begen 14.15 Uhr erfolgte auf der Liebfrauen= in Hohe des Hauses Nr. 1 ein Zusammenstoß wichen einem Lastkraftwagen und einem Radsibir. Perlonen wurden nicht verletzt. * Am gleichen Tage. gegen 15.40 Uhr, wurde auf Neumarkt ein Kraftrad von einem Personen= nastwagen angefahren. Der Kraftradfahrer kam zu gaul und erlitt erhebliche Verletzungen. Er wurde n das Augusta Krankenhaus gebracht. Beide Fahrleuge sind beschädigt worden Gegen Kaiserstraf 14 Uhr erfolgte auf der Haupt=. Ecke im Stadtteil Bochum=Langendreer ein duammenstoß zwischen einem Motorrad und einem sanrattwagen. Der Motorradjahrer erlitt hierbei „cte hautabschürfungen. Er konnte seinen Wea orisetzen. Das Motorrad wurde beschädigt. * wegen 11.10 Uhr erfolgte auf der Kreuzung tener Straße— Löbkerring ein Zusammenstoß chen zwei Personenkraftwagen. Beide Fahrzeuge varden beschadigt. Personen wurden nicht verletzt. Bratwurst ist kein hackfleisch Verhauf auf offenen Märkten verboten. Der Reichs= und Preußische Innenminister hat in einem Erlaß Zweifelsfragen über die Durchführung der Nachfleischverordnung geklärt. Auch in Markthallen dürfen Hackfleisch und Schabefleisch nur dann verkauft werden, wenn es sich um einen abgeschlossenen Fleischereibetrieb innerhalb der Markthalle handelt. Auf offenen Märkten ist der Verkauf von Hackfleisch verboten. Von Bedeutung ist ferner, daß Bratwurst nicht unter den Begriff Hackfleisch fällt. In Gaststätten ist das Vorrätighalten von Hackfleisch, Schabefleisch usw. zum Rohverzehr verboten. Das Verbot bezieht sich nicht auf das zum Braten, Kochen und zur Wurstherstellung bestimmte Hackfleisch. Taubenpreisflug Stendal Die Voraussetzungen für einen günstigen Flug maten am Sonntag beim Preisflug Stendal(342 km) gegeben. Herrliches klares Wetter, weite Fernsicht und Ostwind. Bereits um 5 Uhr morgens konnte der Auflaß der Tiere erfolgen. Schon un 9:32,28 Uhr fiel im Bezirk Mitte die erste Taube mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1253,3 Meter. Der Konkurs war um 10:04,55 Uhr geschlossen. Im Bezirk Süd fiel die erste Taube 9:41,30 Uhr, mit einer Geschwindigkeit von 1215,3 Meter. Hier wurde der Konkurs um 10:07,11 Uhr abgeschlossen. Insgesamt wurden in drei Gruppen 4655 Tiere gesetzt, davon im Bezirk Mitte 2664 bei 666 Preisen, Bezirk Süd 1721 bei 431 Preisen und Gemeinlam 270 bei 68 Preisen. Bei diesem Flug wurden auch die vom Ministerium gegebenen Medaillen ausgeflogen. Die Ergebnisse: Bezirk Mitte: 1. Meyer Söhne, Columbia Bochum; 2. Schmiedeknecht, Luftpost Bochum; 3. Risse, Flugpost Bärendorf; 4. Mehlmann, Ruhrbote Bochim 5. Krichelhalm, Einigkeit Altenbochum. Bezirk Süd: 1. Weber, Sport Wiemelhausen; 2 Reininghaus, Ruhrbote Stiepel; 3. Banze, Wiederkehr Stiepel; 4. Sieberg, Schwalbe Stiepel; 5. Raurath. Ruhrsender Stiepel. Gemeinsam: 1. Krickelhalm, Einigkeit Altenbochum; 2. Weber, Sport Wiemelhausen; 3 Hundt, Heimkehr Altenbochum; 4. Aschmoneit, Flugpost Bärendorf; 5. Raurath. Ruhrsender Stiepel. Serien Bezirk Mitte: 1? Neuhaus, Eilbote Bochum; 2. Rottmann, Einigkeit Altenbochum; 3. Jabrewski, Eilbote Altenbochum; 4. Gebr. Janicki, Rote Erde Bochum; 5. Schneider, Luftsport Altenbochum. Serien Bezirk Süd: 1. Weber, Sport Wiemelhausen; 2. Henning, Heimkehr Wiemelhausen; 3. Pollmöller, Edle Taube Wiemelhausen; 4 Büscher, Kameradschaft Linden; 5. Jannett, Siegespalme Stiepel. Medaillen. 1. Neuhaus, Eilbote Bochum; 2. Schmiedeknecht, Luftpost Bochum; 3. Henning, Heimkehr Altenbochum; 4. Schäfer, Germania Bochum; 5. Hdffmann, Einigkeit Altenbochum. Herzschwäche Ursachen: Infektiöse Krankheiten, Daueranstrengungen, Schlafberaubung, seelische Erregungen. Fettleibige und Trinker neigen dazu. Anzeichen: Hinfälligkeit, Angst, Atemnot, Herzschmerz, kalte Glieder, kalter Schweiß. Verhalten: Heißen Nerventee mit Honig oder Traubenzucker, heiße Hand= und Fußbäder mit Senfmehl. Die Herzgegend mit Franzbranntwein einreiben. Für Erwärmung kalter Füße und Hände sorgen. Blähungsfreie Diät. Juni Monatsheft. Die 6. Folge der Monatshefte der Deutschen Arbeitsfront Gau WestfalenSüd der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, ist erschienen. Das neue Monatsheft zeichnet sich wieder durch seinen gediegenen Inhalt, seine geschickte Aufmachung und seine reiche Bebilderung aus. Neben mehreren interessanten Artikeln aus dem Arbeitsgeliet der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ enthält es wieder den ausführlichen Veranstaltungskalender der Kreise, wertvolle Foto=Tips, die Angabe von 5 Seereisen und mehrerer Ferien=Fahrten sowie die nächsten Ferienwanderungen. Auf der Rückseite befinden sich die Glücks nummern, deren Besitzer eine Freifahrt gewonnen haben. Die begonnene Verlosung der Freifahrten soll eine ständige Einrichtung bleiben. So werden auch für Juni wieder drei Freifahrten ausgelost. Die Veröffentlichung der GewinnNummern erfolgt im nächsten Heft. Und nun hinein in den Sommer Schen ist der Juni da!- Der höhe des Jahres entgegen- In der Altstadt wird schon die süffige Altbier- Bowle ausgeschenkt- Die heilige Zeit beginnt Gestern hat der Mai sich von uns verabschiedet, und zwar auf eine so unangenehme Art und Weise, wie man es nach dem herrlichen Wochenendwetter einfach nicht für möglich gehalten hätte. Allerdings— im vorigen Jahre war es noch ein gut Teil schlimmer. Da verzeichnete das Thermometer nur 10 Grad Wärme am 31. Mai, ein ungemütlicher Wind sprang durch die Straßen und nachmittags setzte ein richtiger Landregen ein, just wie am gestrigen Tage. Als es gestern morgen regnete, da werden wohl alle Bauklötze gestaunt haben. Denn Sonntagabend ließ nichts, aber auch gar nichts auf diesen Umschwung schließen. Um Mitternacht war der Himmel wolkenlos und leuchteten die Sterne. In der Nacht muß uns dann ein Tief erreicht haben. So machte der Mai an seinem letzten Tage jedenfalls nicht in Vorspiegelung falscher Tatsachen. Er ging von uns, wie er gekommen war. Denn das muß man ihm nachsagen, er hat uns nicht mit allzu großer Freundlichkeit behandelt, wenn er auch in seinem letzten Drittel manches gut zu machen sich bemühte. Meist war er kühl und naß und so der Bauern Freude. Bochumer auf Norwegenfahrt n encer Aufnahme ist die erste Norwegen ahrt 1997 der NS6„Krat durch greie im Bilde fest aen An Aialer Aahrt nahmen auch zadlreiche Bochumer teil die von der Scondeit der de Nun gut, er hat sein Regiment heute an den Juni abgetreten. Er führt uns hinein in die Tage der Rosen, hinein in das Gewoge der grünenden Aehrenfelder, hinein in einen immer noch länger werdenden Tag, aber auch schon hinauf auf die Mittagshöhe des Jahres, wo der längste Tag und die kürzeste Nacht sich begegnen. Bald schon werden die Feuer der Sonnenwende auflodern und künden, daß nun langsam zwar, aber unaufhaltsam der Tag wieder abwärts gleitet. Mählich beginnt das stille Verblühen der Frühlingswelt, schon singt die Sense im blühenden Weisenmeer, leise fallen die Halme im Tau, die Heumahd hat begonnen. Die Zeit der Blüte geht über in die ersten Tage des Erntesegens. Die Kirschen werden reif und rot, die ersten liegen bereits beim Gemüsehändler und bieten sich lachend an. Im Walde leuchten die Erdbeeren, deren Konkurrenten bereits seit vierzehn Tagen auf dem Markte erschienen sind, nur die Preise sind noch etwas hoch, aber dennoch wandern sie schon in die süffige Altbier=Bowle, die eine Bochumer Spezialität darstellt und seit Ende der vorigen Woche in einzelnen Altstadt=Kneipen zum Ausschank kommt. Komisch übrigens, daß manche Bochumer dieses Getränk überhaupt nicht kennen. * Unsere Altvordern nannten den Monat Juni den Brachmonat. Die Brache diente in der Dreifelderwirtschaft als Viehweide, da auf dem Brachland Unkrautpflanzen aller Art wachsen. Kurz nach dem Abweiden wurde dann die Brache mit dem Pfluge einmal beackert und für die spätere Wintersaat vorbereitet. Im Brachmonat schickt sich der Frühling an, in den Sommer überzuleiten. Das dichte Grün nimmt einen dunkleren Ton an. Auf den Feldern wogt das Korn, auf den Getreidefeldern beginnt das Fruchten. Es ist dies eine heilige Zeit, eine Zeit banger Sorge und froher Hoffnung, wenn die Felder mit verheißungsvollem Segen sich immer reicher bekleiden. Der Bauer scheut jetzt übermütige Lustbarkeiten, er meidet den Tanz, um nicht des Himmels Zorn auf die Fluren berabzurufen; denn durch Tanzen„stampft man die Saaten in den Boden“. In dieser Zeit der Blüte des Roggens bedrohen Gewitter und Hagel das Gedeiben der Saaten. Um sie zu bannen, um gutes Wetter zu erflehen, werden seit Jahrhunderten die Flurumgänge unternommen. Prozessionen, die durch die blühenden Felder führen und bei denen Gottes Segen auf die Felder herabgefleht wird. * Ueber die Art, wie der Juni zu seinem Namen kam, sind sich die Gelehrten nicht einig. Einerseits wird behauptet, daß die Göttin Juno bei der Taufe Pate gestanden hat, andere wiederum glauben, daß er nach dem ersten römischen Konsul Junius Brutus benannt wurde. Im Juni beginnt für gewöhnlich die Zeit des Reisens und der Ferien. Wer klug ist, nimmt seine Ferien in der schönsten Zeit des Jahres, wo die Wiesen noch in Flor stehen, wo der Sommer auf die Höhe marschiert und die Heckenrosen erst anfangen, ihre weißen Kelche zu entfalten. Ferien im Juni, das ist für jeden, der einmal diesen Monat zum Reisen und Wandern benutzte, eine unvergeßliche Sommererinnerung. Wir wollen hoffen und wünschen, day der Juni uns keine Enttauschung bereitet! „Bauernmädchen von der Flensburger Förde“ ist dieses Bild betitelt, das von dem jungen Maler Rudolf Riester stammt und durch seine einsache. kraftvolle Linie Gesundheit und Erdgebundenheit atmet. Es gehört zu der Ausstellung junger Maler und Bildhauer, die zurzeit in der städtischen Gemäldegalerie zu sehen ist. SK-Foto: Herker Trauer um die Toten unserer „Deutschland“ Flaggen wehen halbmast. Der letzte sonnendurchflutete Maiensonntag des Jahres 1937 geht zu Ende. In Licht, Luft und Sonne haben wir ihn nach Moglichkeit im Freien verbracht, und sind bei sinkender Sonne in die Stadt zurückgekehrt, lassen uns vom Radio unterhalten. Plötzlich schallen uns Worte entgegen, deren unfaßlicher Sinn im ersten Augenblick nicht aufgehen will. Umso aufrüttelnder kommt noch beim Abhören der Meldung die Ungeheuerlichkeit dieser unerhörten Provokation der spanischen Bolschewisten zum Bewußtsein. Da liegt ein deutsches Kriegsschiff in Erfüllung seiner schweren Pflicht. die ihm der Londoner Nichteinmischungsausschuß in der Kontrolle der Küsten und Grenzen Spaniens überantwortet hat, auf der Reede von Ibiza. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel stoßen zwei bolschewistische Bomber aus dem Aether herab und werfen ihre Tod und Verderben bringende Fracht auf das Vorderschiff der „Deutschland“. 2 Tote und 87 Verletzte sind das Ergebnis dieses Uelerfalls. Im Dienst für den Frieden Europas und der Welt mußten deutsche Männer ihr Leben lassen. In die Trauer um sie drangt sich machtvoll das Verlangen nach Sühne für das barbarische bolschewistische Verbrechen. Man fiebert den Entschlüssen der Reichsregierung entgegen. Bald laufen auf unserer Schriftleitung die ersten telephonischen Anfragen ein, wie sich diese Angelegenheit fortentwickelt. Auch die Rastlosesten legen sich schließlich mit dem Bewußtsein zur Ruhe, daß die verantwortlichen Stellen in unserer Staatsführung eine gebührende Antwort erteilen würden. In den frühen Morgenstunden finden die noch druckfeuchten Zeitungen, die an diesem Tage auf der ersten Seite einen Trauerrand zeigen, in den ersten Passanten eilige Leser. Wer es am Abend vorher nicht erfahren hatte, der erste Blick auf seine Zeitung kündete ihm, daß sie eine besondere Uelerraschung barg. Das Ereignis überschattete den gestrigen Tag. In den Büros. auf allen Arbeitsstellen, in den Straßenbahnen und Zügen, im Freien, überall war die unverschämte Provokation Tagesgespräch und immer wieder klang heraus, daß sie nicht ungefühnt bleiben dürfe. Vor den Extrablättern in den Aushängekästen der„Volks=Zeitung“ stand den ganzen Tag über ununterbrochen eine dichte Menschenmenge, um sich über die neuesten Nachrichten zu orientieren. Die Sondermeldungen des Rundfunks fanden millionenfaches Echo. Als in den Mittaasstunden der Reichspropagandaminister einen Aufruf zu allgemeiner Trauerbeflaggung erließ, stand schon vielfach die Hatenkreuzflagge auf halbmast. Innerhalb weniger Stunden gab es kaum noch eine Häuserfront, von der nicht meniastens eine umflorte Fahne vom Mitgefühl aller deutschen Volksgenossen an dem tragischen Tod unserer Seeleute Ausdruck gab. Mit Genugtuung wurde die Sühnemaßnahme unserer Streitkräfte aufgenommen und gab uns das berubigende Bewußtsein, daß sich keine Gewalt der Erde unangefochten an deutschem Gut und Leben vergehen darf Von Shakespeare bis zur Gegenwart Zu Ehren der Reichstheaterwoche zeigt die Stadt Bochum eine Festveranstaltung an, die vom 18. bis 20. Juni mit einer Aufführungsfolge im Stadttheater Bochum unter dem Titel„Klassisches und neues Drama“ verbunden ist. Im Rahmen dieser Aufführungen werden u. a. beide Teile des„Faust“, Sbalspeares„Romeo und Julia", Schillers WallensteinTrilogie(an einem Abend), Kleists„Pentbesilea“, Hebbels„Agnes Bernauer" und vom zeitgenössischen Drama Möllers„Das Frankenburger Würfelspiel“ sowie als Festaufführung der Reichstheaterwoche Aschingers„Kleinod in der Silbersee gefatzt“ gegeigt — ein Spielplan, der in seiner Leistungfahigkeit nob vereingzelt dastehen durfte. 0 RI u 9 r. 4 a 2 TTEEAEE AAAAAALI II I I" Die Metallarbeiteranordnung Großtundgebung mit Gauleiter Wagner Das Programm für das Kreistreffen der in Bochum vom 4.—6. Juni. Der Höhepunkt des Kreistrefiens der NSDAP. in Bochum, auf das wir bereits hinwiesen, ist die Großkundgebung am Sonntag, dem 6. Juni, nachmittags, im Stadion an der Castroper Strake, in der Staatsrat Gauleiter Wagner sprechen wird. Nachstebend geben wir das genaue Programm für das Kreistreffen bekannt: Freitag, den 4. Juni: 20 Uhr. Stadttheater: Eröffnung des Kreistreffens durch Kreisleiter Riemenschneider; Vortrag des Gauschulungsleiters Pa. Dr. Schwarzschuls:„Kunst als Ausdruck des völkischen Kul turwillens“; anschließend Festaufführung„Das Frankenburger Würfelspiel“ von Eberhard Wolfgang Möller. Samstag, den 5. Juni: 17 Uhr. Vereinshaus(Mühlenstraße) Feststunde der Deutschen Arbeitsfront. Es sprechen: Gauobmann Pa. Stein und Kreisobmann Pa. Meinert. 20 Uhr. Schütenhof: Tagung des gesamten Führerkorps der NSDAP. Bochum. Sonntag, den 6. Juni: 11 Uhr: Gedenkstunde am Grabe des Arbeitsdienstmannes Ernst Koch; Anmarsch des Reichsarbeitsdienstes vom Moltkemarkt durch Max=, Bessemer=, Allee=, Malteser=, Blücher=, Dorstener=. Robert=, Halden=, Schwarzbach=, Josef=, Schmechting, Herner=, Vierhaus=, Josefinen=, Heckertstraße zum Friedhof Bochum=Grumme. Abmarsch vom Friedhof durch Heckert=, Berg=, Kurfürstenstr. zum Parkhaus Bochum: Morgenfeier der 5J des Standortes Groß=Bochum:„Arbeiter. Bauern und Soldaten. Vom Reich und denen, die daran schaffen.“ 16 Uhr. Stadion Castroper Straße: Appell der gesamten Formationen der NSDAP. und Großkundgebung in Verbindung mit der Deutschen Arbeitsfront. Es spricht Gauleiter Staatsrat Wagner. 17 Uhr: Abmarsch der gesamten Formationen durch Castroper Straße, Große Beck=, Bongardstraße zum Vorbeimarsch am Rathaus 20.30 Uhr: Auf der Stadtparkterrasse Konzert des Musikzuges der SA=Standarte 17, Märsche und Lieder der Bewegung. Bei Eintritt der Dunkelheit Stadtparkbeleuch tung. verbunden mit einem Höhenfeuerwerk vom Bismarckturm Kamerad Kamera Eine Neuerscheinung auf dem Fotomarkt: die einäugige Kleinbild=Spiegelreflerkamera Man soll nicht nur sagen, daß derjenige, der reist mehr vom Leben hat, wer fotographiert, hat das gleiche Recht. den Anspruch auf vergrößerte bensfreude für sich anzuzeigen. Der Fotomarkt bietet insbesondere für den Laien eine Fülle von Modellen, die alle für sich behaupten, PräzisionsKleinkameras zu sein. Im Prinzip lassen sie sich auf einige Grundmodelle zurückführen. Mit einer Keuerscheinung, die gerade dem wenig fachkundigen Lichtbildner außerordentlich gute Dienste leistet und trotdem hochwertige Aufnahmen von jedem Motiv gibt, machte gestern abend Dr Konrad Wolter in einem Lichtbildervortrag im Weißen Saal der Bürgergesellschaft bekannt. Es handelt sich hierbei um das kleine Wunderwerk einer einäugigen Kleinbildreflex=Kamera, bei der Mattscheibenbild und künftiges Foto haargenau übereinstimmen. Bei diesen Apparaten wird der aufzunehmende Gegenstand oder die Landschaft, die im Lichtbild festgehalten werden soll, durch ein Objektiv auf die Mattscheibe geworfen und erscheint dort in der Größe des Filmformats oder wird bei einem besonders vervollkommneten Typ noch um ein Beträchtliches vergrößert, so daß es ohne Hilfe von Suchern oder anderen technischen Hilfsmitteln möglich ist, hervorragende Schärfe zu erreichen oder etwa schon vorher die Verteilung von Licht und Schatten zu beurteilen. Die Mattscheibe wird im Moment des Knipsens durch einen besonderen Mechanismus automatisch in die Höhe geklappt, so daß sie also kein Hindernis darstellt. Durch diese auf der Mattscheibe kontrollierbare Abblendung und Tiefenschärfe sind selbst wenig geschulte Amateurfotografen in der Lage, einwandfreie und künstlerisch hochwertige Lichtbilder anzufertigen. Neben den rein technischen Erläuterungen gab der erfahrene Fachmann Dr. Wolter seiner Zuhörerschaft manch wertvollen Fingerzeig zur Vertiefung ihres fotografischen Elementarwissens. Die Lichtbilder nach Aufnahmen, die mit dieser neuzeitlichen Kamera angefertigt wurden, bewiesen die hohe Qualität dieses neuen deutschen Erzeugnisses Die DAF berät die Erfinder Die Deutsche Arbeitsfront hat die Aufgabe übernommen, den deutschen Arbeitsmenschen die notwendige Förderung und den Schutz angedeihen zu lassen, deren der erfinderisch begabte Volksgenosse bedarf, um seine Fähigkeiten voll entfalten zu können. Eine positive Beratung wird jedem einzelnen Erfinder zuteil beim Vorlegen von Verbesserungsvorschlägen und Erfindungoideen; außerdem erhält jeder Unterstützung im Falle des Mißbrauchs erfindercher Arbeitskraft. Maßnahmen wurden getroffen zur Wahrung der Erfinderehre bei der Ausgestaltung der Angestelltenerfindung und bei der Regelung der Erleichterungen, die mittellosen Erfindern für die Kosten der Erfindung, und Geltendmachung des Erfindungsschutzes zu gewähren ind Die Abteilung Erfinderschutz in der DAF nimmt die Prüfung und Beratung der Vorschläge durch den Sachverständigenkreis uneigennützig vor. Weiter zeigt sie dem Erfinder Wege, geeignete Interessenten für seine Idee zu finden. Hier übernimmt die Deutsche Arbeitofront die Führung von Verhandlungen mit den Herstellerfirmen. Niemals wird bei der Erlangung des Patentschutzes maßgebend sein, ob der Erfinder bemittelt ist oder nicht. Hat die Prüfung eines Patents ergeben, daß eine Weiterverfolgung zwechmäßig erscheint, so kann ihm neben der Beiorbnung eines Patentanwaltes für die Durchfuhrung des Anmeldeverfahrens die amtliche Anmeldegebühr durch die DAF darlehensweise zur Verfügung gestellt werden Diese soziale Einrichtung der DAf stützt und Ende der Freizügigkeit? Die Anordnung über den Arbeitseinsatz von Metallarbeitern vom 11. Februar 1367 leitete ihren Ursprung und ihre Berechtigung aus der Forderung her, daß sämtliche vorhandenen Arbeitskräfte sinnvoll"und zweckmäßig anzusetzen sind. Der Arbeitseinsay ist also dem Wirkungsbereich und dem lestimmenden Einfluß des einzelnen oder einer einzelnen Wirtschaftsgruppe entzogen. Der Staat bestimmt, nach welchen Grundsätzen die Arbeitskräfte anzusetzen und die Arbeit zu verteilen ist. Eine einheitliche Lenkung aller Arbeitskräfte des deutschen Volkes ist notwendig; diese Aufgabe ist den Arbeitsämtern übertragen worden. Alle Betriebe und Verwaltungen konnen von den Auswirkungen der Metallarbeiteranordnung betroffen werden und fast jeder Metallarbeiter— angefangen vom jüngsten ungelernten Arkeiter bis herauf zum leitenden Angestellten— fühlt ihre Auswirkungen. Die Praxis der letzten Monate hat gezeigt, daß noch verschiedene Auffassungen vorherrschen, die dem Sinne der Anordnung nicht gerecht werden. Es dürfte daher zweckmaßig sein, einig Gesichtspunkte, über die vielfach noch Unklarheit herrscht. besonders hervorzubeben: Wer wird von der Anordnung betroffen? Sie umfaßt zwei Kreise: a) Arbeiter, Betriebsbeamte, Werkmeister und Techniker, soweit sie eine ordnungsmäßige Ausbildung als Fachkräfte des Eisen= und Metallgewerbes abgeschlossen haben, b) sonstige Personen, die nach den Eintragungen im Arleitsbuch als gelernte oder angelernte Berufsangehörige anzusehen sind Zu der ersten Gruppe erübrigen sich weitere Erlauterungen. Die zweite Gruppe umfaßzt Personen,„die zwar keine ordnungsmaßige Lehre durchlaufen haben, aber durch langere Tatigkeiten im Eisen= und Metallgewerve oder durch Ausbildungskurse sich zu bestimmten Spezialarbeitern dieses Gewerbes entwickelt haben und ihre berufliche Laufbahn auf diese in der Praxis erworbenen Kenntnisse aufbauen“ S. Syrup: Der Arbeitseinsatz im Vierjahresplan, S. 81 e. Auch leitende Angestellte, wie Dipl.=Ing., fallen unter die Anordnung und zwar soweit sie in der letzten Stellung arheitsbuchpflichtig waren, also bis zu 1000 RM. monatlich verdienen. Nicht unter die Anordnung fallen dagegen kaufmännilche Angestellte, Stenotypisten und Stenotypistinnen, auch wenn sie schon lange Jahre in der Metallindustrie tätig gewesen sind und sich dadurch gewisse Fachtenntnisse angeeignet haben. Lehrlinge sind ebenfalls keine Metallarbeiter im Sinne dieser Anordnung; erst nach Abschluß der Lehre sind sie als solche anzusehen. Auch Bautechniker und ähnliche Angestellte, die nicht Metallarbeiter sind, werden von der Anordnung in keinem Falle berührt. Es hat sich gezeigt, daß Gefolgschaftsführer vielfach entgegengesetzter Meinung sind und glauben, mit Hilfe der Anordnung oder unter Berufung auf die Durchführung des Vierjahresplanes die Abwanderng in jedem Falle unterbinden zu können. Das ist nicht angangig Maßgebend allein sind die Bestimmungen der Metallarbeiteranordnung Auch ist jede Einstellung eines Metallarbeiters in beruksfremde Arbeit an die Zustimmung des Arbeits„ites gebunden. Soll also ein Schlosser als Hausmeister beschäftigt werden, so kann dies nur nach vorheriger Genehmigung durch das zuständige Arbeitsamt geschehen. Auch diejenigen Männer, die etwa in den vom Arbeitsamt Bochum eingerichteten Schulungskursen zu Metallhilfsarbeitern umgeschult sind, werden von der Anordnung betroffen, so daß sie nur dann von irgendeinem Betribe auch außerhalt der Metallindustrie eingestellt werden dürfen, wenn auf Grund eines vorher gestellten Antrages die Zustimmung zur Einstellung durch das Arbeitsamt erfolgt ist Die Zustimmung zur Einstellung wird ausschließlich vom Arbeitsamt erteilt und zwar von dem Arbeitsamt, in dessen Bezirk die letzte Arbeitsstätte des Metallarbeiters liegt. Bei seiner Entscheidung hat das Arbeitsamt 3 Momente zu würdigen und gegeneinander abzuwägen: a) Wie liegen die Verhältnisse beim abgebenden Betrieb, k) wie beim aufnehmenden Betrieb, c) wie beim Metallarbeiter selbst? Lei der Prüfung der Verhältnisse beim abgebenden Betrieb ist zu beachten, daß nicht jede Beeinträchtigung schlechthin zur Versagung der Zustimmung führen soll, insbesondere nicht die Unbeauemlichkeit, die für jeden Betriebstührer mit einem Stellemechsel verbunden ist. Kann z. B. das Arkeitsamt einen nach seiner Ansicht geeianeten Ersaumann dem Betrieb namhaft machen, so lieat keine Beeinträchtigung vor. Die Beurteilung, ob der Ersatzmann die nötige Eignung besitzt, muß beim Arbeitsamt liegen, denn die Ansicht der Parteien ist immer durch ihr Interesse bestimmt. Die Art der Auftrage sowohl lei dem abgebenden wie bei dem aufnehmenden Betriebe ist bei der Beurteilung sehr wesentlich. InsLesondere spielt eine Rolle, ob von den Betrieben Aufgaben durchzuführen sind, die der Wehrhaftmachung des deutschen Volkes, der Sicherung der Ernährung, dem Aufbau der einheimischen Rohstokfwirtschaft, der Förderung der Ausfuhr sowie der Schaffung gesunden Wohnraumes dienen. In der Praxis besteht nun die Schwierigkeit häufig darin, daß die beiden interessierten Firmen mit Aufträgen dieser Art in gleicher Weise versehen sind: dann wird das dritte Moment besonders sorafältig zu würdigen sein: Wie liegen die Verhaltnisse beim Metallarbeiter selbst? Es dürfte Klarheit darüber bestehen, daß der Gesichtspunkt des höheren Lohnes allein niemals ausschlaggebend sein darf Wenn aber mit dem Arleitsplatzwechsel ein beruflicher Aufstieg verbunden ist, der nicht nur durch die höhere Bezahlung, sondern auch durch eine gehobene Stellung und größere Verantwortung gekennzeichnet ist, so ist die Zustimmung häufig vertretbar. Insbesondere ist hierbei auch an die Falle zu denken, in denen ein tüchtiger Arbeiter eine Stelle als Meister oder technischer Angestellter erhalten kann. Die vielfach vertretene Auffassung, daß es auf die„Freigabe“ des Betriebes ankomme, daß also der Betrieb den Mann „freigibt“, ist irrig. Das Arbeitsamt trifft in jedem Falle nach staatspolitischen Gesichtepunkten seine Entscheidung. Es ist selbstverständlich, daß dies nach Anhörung der Betriebe geschieht; die letzte Entscheidung muß jedoch beim Arbeitsamt selbst liegen. Die Erfahrungen, die mit den Abkehrscheinen auf Grund des Hilfodienstgesetzes gemacht sind, warnen vor einem Verfahren, in dem der Betriebsführer die Entscheidung über die Abkehr zu treffen hatte Seinerzeit war nämlich der Stellenwechsel an die Bedingung geknüpft, daß nur der eingestellt werden durfte, der die Beschei nigung des letzten Unternehmers beibrachte, daß das Arbeitsverhältnis mit seiner Zustimmung gelöst war. Jeder Stellenwechsel, jeder Berufsaufstieg war also von dem Wohlwollen des Meistere oder des Betriebsleiters alhängig, ein Zustand der heute bewußt abgelehnt wird. Es ist der Wille des nationalsozialistischen Staates, daß jeder Volksgenosse entsprechend seinen Leistungen seinen Fahiakeiten und leinem Können dort ein gesetzt werden soll, wo er am besten und wirkungsvollsten für das Wohl der Gesamtheit tätig sein kann. Dazu gehört aber, daß er in seinem Aufstiea urd seinem Weiterkommen durch die Anordung vom 11. Februar 107 nicht gehemmt. sondern vielmehr gefordert wird. Es ist also nicht schlechthin die Freizügigkeit für Metallarbeiter aufgehoben worden, es ist lediglich die lente Entscheidung in die Hand einer unabhängigen ob jektiv urteilenden Stelle gelegt worden. triebsordnung vertraglich festgelegte Kündigunge frist ist die Anordnung ohne Einfluß. Bei Lö sung des Arleitsverhaltnisses ist die vereinbart Kündigungsfrist zu beachten. Es hal allo jede Unternehmer in etwa in der Hand, durch Verein barung einer längeren Kündigungsfrist den Ar beiter oder Angestellten möglichst eng an den Be trieb zu binden. Sollte ein Arbeiter oder Ange stellter unberechtigterweise das Arbeitsverbaltni vorzeitia losen, so aibt die 7. Anordnung an Durchführung des Vierjahresplanes vom 22 De zember 1936 dem Unternehmer die Befnanis, da Arbeitsbuch lis zu dem Zeitpunkt zurückubehal ten, in dem die Beschäftigung im Falle einer ord nungsmäßigen Lösung des Arbeitsverhältnisse enden würde. Das bedeutet praktisch da eine Br Vorlage des Arbeitebuches nich möglich ist, daß bis zur Beibringung des Arbeite buches Die Beschäftigung des Metallarbeiters in neuen Betrieb nic“ möglich ist. rerireamt faßt seine Aufgabe bei der Durchführung der Metallarbeiteranordnung als die eines Treuhänders für ane Volksgenossen und Betriebe auf. Nicht das Interesse imend eines einzelnen oder einer einzelnen Gruppe ist für seine Entscheidung maßgebend, sondern Das Arbeitsamt ist selbitverständlich gern bere allen Volksgenossen und allen Betrieben mit M und Auskunft zur Seite zu stehen. Es hofft enaster Verbindung mit allen Beteiligten— unt Wahrung der vollen Unabhängiokeit— die 9 oronuns anzuwenden, das nie ein wirkung tallarbeiter dem Wohle der Volksgemeinschfördert die private Initiative der Erfinder. Sie wird mit der Erfüllung dieser neuen Aufgaben der Nutzbarmachung des technischen Fortschritts neue Wege ebnen und damit zugleich einen Beitrag zur soztalen Befriedigung leisten. Die Marienburg wird Festspielstätte des deutschen Ostens! Wie wir soeben erfahren, haben die zustandigen Stellen genehmigt, daß die Marienburg=Freilicht spiele fortan in der Marienburg, dem gewaltigsten Bauwerk Ostdeutschlands, stattfinden. Die Verlegung der Marienburger Freilichtbühne vom historischen Laubenmarkt in die Burg der deutschen Hochmeister gibt diesen Festspielen die Möglichkeit großzügiger künstlerischer und regietechnischer Entfaltung. Hohe deutsche Kunst findet nunmehr die würdigste Stätte, die Ost preußen zu bieten vermag. Staatsschauspieler Heinrich George wird hier dem Goetheschen Meisterwerk„Götz vor Berlichingen“ einen bisher unerreichten künstlerischen Rahmen geben. Auf dem weiten stimmungsvollen Burghof ist Platz für 3000 Menschen, die hier im Juni einen Feiertag deutscher Kunst erleben werden. Die Marienburg wird als Festspielstätte des deutschen Ostens mehr noch als bisher zum kulturellen Mittelpunkt Ostpreußens. Ein Wustling Wilhelm B. von Vochum=Linden gegen seine milienehre vergangen. Er wurde von der St kammer des Landgerichtes Bochum wegen for setzten Sittlichkeiteverbrechens angeklagt und dieser Hinsicht überkührt. Unter Versagung dernder Umstände wurde er zu 2 Jahren Zu haus und zu 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Der Vorsitzende ließ dem Manne, der die Strafe annahm. in ernithaftester Weise eine Verwarnung zukommen dahingehend, daß, wenn er nach verlüßter Strafe wieder rücktallig werde, er dann unweigerlich der Licherheitsverwahrung überführt werde. Kameradschaftl. Vereinigung ebem, Angehöriger der Nachrichtentruppen von Bochum u. Umg.(Kadenach). Unser Kameradschaftsabend stand im Zeichen der Jahresversammlung Der Kassenbericht wurde vom Nameraden Hertzfeld gegeben und diesem einstimmig Entlastung erte lt. Der dann verlesene Jahresbericht weckte schöne Erinnerungen. Ein schöner Erfolg: fünk neue Kameraden konnten aufgenommen werden. Wir erinnern alle Nachrichten Kameraden an die große Wiedersehensfeier am 12., 18. und 14. Juni in Herford. „Agnes Bernauer in neuer Einstudierung Friedrich Hebbel nennt die„Agnes Bernaue ein deutsches Trauerspiel, und er stellt damn Gestalt der unglücklichen Baderstochter aus Auge in die seelische Nachbarschaft des Goctbeichen inr. chen; es klingt auch dabei die tragisch Serbestemn Liebe Egmont=Klärchen auf, und weiterhin acle sich zu Aees und Albrecht Luise und era „Kabale und Liebe“ sowie Käthchen und Weiter Strahl aus der großen Kleistschen Dichtung Hebbels Ausweitung in die großen staatspbilotor schen Blickrichtungen, die ihm eigen sind klinn wieder durch die Dramatisierung und sinnfällig Schlichte hindurch. De reie junger Tragik wird durch die sittchen und etht nem Sohn nicht zerstört, im Gegenteil: lie ersche in einem neuen und gleichsam geadelten Licht—1 Gestalt der„Agnes Bernauer“ hat in der Geich des Dramas des vorigen und dieses Jahrbunde manche dramatische Bearbeitung erfahren Trotzdem aber hat Hebbel diesem Stoff se und kühnste Gestaltung gegeben Die morgige Erstaufführung der neuen En rung stehrunter der Spielleitung von Tr Die Titelrolle spielt Hidde Ebert, den Perzog Willi Busch, den Herzog Albrecht: Horst Caiper kanntlich wird die Aufführung von auer" die vorletzte in der Reche„Klassischer neues Drama" sein, einer Festveranstaltung der e Bochum vom 18. bis 90. Juni zu Ehren der theaterwoche. Clavier.Abend— Arna Schütze Als letztes Konzert im Rahmen Kammermusikveranstaltungen 106,87 finder Donnerstag, 8. Juni, 20 Uhr im Ernst=Moriz Haus, Königsallee, ein Klavierabend stat bekannte und geschätzte Bochumer Pnn Schütze wird diesen Abend bestreiten und folge Werke zum Vortrag bringen: Robert Sch Fantasie op. 17; Johannes Brahms: Bartato über ein eigenes Thema op. 21— Erstauffübrung Friedrich Chopen: 24 Préludes op. 28— Erstant rung—. Da die Veranstaltung außer Vormiete ist. Karten in allen Preislagen bio 1.50 MN. Konzertkasse im Stadttbeater sowie in den bekam Vorverkaufsstellen zur Verfügung. Konzertrer erhalten Karten zum ermäßigten Preisen Kenzertkasse im Stadttheater. Mitglied Ghemeinschaft„Kraft durch Freude erhalten in ihrer Verkaufsitelle Kortumstraße und Miig der NS=Kulturgemeinde in ihrer Geschiln lasse unter Nr. 61051 entgegen KdF.-Urlaubsfahrten Nachdem bereits über 30 im KdJ Reileplan geführte Fahrten vollkommen besent waten die Besserung der Wetterlage den Wunich in Urlaub zu fahren, bei allen gesteigert da es nicht aus. daß die eine und andere Jahr derum ausverkauft ist. So ist heute die nach Ma nereisel vorgesehene Fahrt Nr. 57 kostete. ausverkauft. ebenso die Fahrt Nr. die nach Visselhövede Lüneburger beide wird. Tron der vielen bereits ausverkauften Fahr sind im Reiseplan noch ca. 85 Fahrten in nee deutsche Gegenden, 1. B. zur Oitsee. glensd. ger Forde. zum Hars usw. vorgeseben, zu denen noch Teinnehmer melden können Allerdi anaeraten, nicht mehr langer mit der Anmelsal zu zögern. weil sonst auch diese Fahr sent lein werden Nach Fredeburg. in unser schöne führt die Urlaub=ahrt Nr. 70 37. die nom 13 8 20, 8. stattfinden wir ist RM 11.50 Zum Spessart. und zwar nach veia in der Zeit vom 23. 7.—4 NM 46— eine weitere Fahrt norgenommen 1 Anmeldungen können in der Verkaufsstel tumstrah: 62 entgegengenommen werden. Und im Juni wiederum mit Die bisher durchgekührten, Wochen= ohenendfahrten der Deutichen Arbeitsfroni. raft durch Freude“, erfreuen sich solche btheit, daß auch für den Monat u. se Reibe Fahrten in herrliche deutsche gelett wurden Nicht allein. daß z. B. vom 11. 6.— 1 laubs'ahrt nach Saßnin/ Rüge. r in unser Grenzland. hweis. vom 25. 6.— 2.( ten wird, lo soll auch eine bunte Relde hrten, d. b. Sonntagsfahrten, an denen hmen kann, vorgenommen werden Nach Düfseldorf. zur Ausstellang nd Volk“. werden drei Sonderzüge 12 ar am Sonntag, dem 18. Juni. Soni a ni und Sonntag. dem 4. Juli. Die igen einschlieblich Eintritt RM 2 Nach Hösel fahren wir am dem Sonderzug. Wanderungen invre ldete Umgebung sind vorgeseben. Tie. gen für die Hin= und Rückladrt RM Zum Abrtal mit den Unterrun. Neuenabr, Abrweiler wis n ein Sonderzug geleitet. Die Samstaa, dem 12. 6. um 14.30 Uhr ap dessen am 12., Uebernachtung. ag lien am solgenden T1gee Rückfahrt ist ein Preio von festaelent worden o en am 11. Juli einschlieblich nne um Rürburarina. Antore nau, sährt am 2." ein Sondersur — einschlieblich Eintritt n Ml. Aendesen ine weltere Ne Pom mit Mittag= und Abendessen aul dr e am 8. B. durchae'ührt. Kone 6.30 eb um SGVTreenna wird ab Bochum=Nord einir ten mit dem Saueriann y gefüdrt. Der Fayrprery gerlaufssen in der Zeit, als in der Wwehrkampfe der osterreie tobten, wurde ein junger 1 pual eingeliefert, der ene schwere Unterleibsverle blaß und stohnend auf Fanttater vor dem Obera Cberarzt ließ sich von den ge nach dem blutdurchtran gen und verabreichte ihm Lann gab er den Sanitater de Bahre wieder auf und st neder, in dem bereits mehr en und gingen wern Teil alles mit sich geschehen. In den frühen Nachmit lan Schweiter Agathe in d den Zehenipitzen von Lager Fahre des Jungen kam, scmerzgezeichnetem Antlitz der wegnehlen; da öffnete en Blick auf sie. Anhe nn einem Tuche den Schwe fragte:„Jst es so sehr sa rornchuig die Decke zurücku Sie sank in die Knie und lunge." Aber dann stand undng weg. Sie trat vo Sie haben einen Jungen zuruckbringen:" Der Ober be ist aussichtolos. Ach ha :„Er ist noch so jung. 2 n Der Oberarzt wollte Vielleicht später. Jetzt ba= u:„n wenigen Stunden bringen!" Da gab der Obe ranc: So bringen Sie1 er lone den Verband und se laatbe stand neben ihm un de hande zusammengelegt. und tat darob was er selb n der Nacht blich Agath atie Taadienst und bre Cpser. Sie kuhlte von Zeit Fiebernden und hielt il degen wolltc. Gegen Mor ind konnte. dadurch gekraf tanen gebracht werden. T in, wiegte zufrieden den Ke dnkt nur Jhnen sein Lebe rch davonbringen sollte.“ rendire und war sichtlich an Piege des Jungen besorgte suld und Unermüdlichkeit, de ente ob der Fortschritte, die nd oft auch der Stunden e erstattete hm Bericht. cangen, wurde verwirr. la sich in allem so, daß der te:„Schwester Agalbe, ich abe borte nur die Worte. nangen wie immer, sie faß dar noch ganz jung, noch1 vater wurde der bracht, in der er noch einige Zeite Brief, der zahlt auf dem Wegeg in mit gitternden ein leichter Duft r zu Ende gelesen ich hatte schon viel mien Gistschlanfei Nr. noch nie. Da soll nam graufige Schausp auf Leben und Tod 2er dorrende Zornesb tete auf den Granitki mo über die Weiden so engten Grases. Da. au Schlange! Auch de ort leim Aublick des ch zuruck Der scharf „ die balbmond un sichnungen auf kastanie eriten Blick: 1 die gewöhn wie ge iy Verte Kopf eine Sp 6 abgründig bose Al Nicht nach mir. Ee muß wohl a sein. da windet sich etwe us. Der Schu m. Zwei Augen fu die zwiegespalten Massurana! le erstarrt lleibt en an sic bere i Schritte enti. Kopf nach langsar ciadliedern perkrampi cte auf den grof erpi unglaubli Aussurana jetzt wied tuch dr die ntrinnen kann fürchterlichen ungen bie zum b. 6. in Bernauer Einstudierung t die„Agnes Bernauer el, und er stellt damit die Baderstochter aus Augeburg richaft des Goetbeschen Greiabei die tragisch vorbestimmt auf, und weiterhin gesellen recht Luise und Ferdiand an wie Käthchen und Weiter von n Kleistschen Dichtung. Tro n die großen staatsphiloroph e ihm eigen sind klinn imme natifierung das Volto.dhait hindurch. T rch die sittichen und n herzoglichen Vater und se rt, im Gegenteil: sie erschen eichsam geadelten Licht.— 1. ernauer" hat in der Geschicht gen und dieses Jahrbunder learbeitung erfahren müsser bbel diesem Stoff seine let gegeben führung der neuen Enitud, pielleitung von Dr. S. Schme idde Ebert, den Herzog Err g Albrecht: Horst Caspar ufführung von„Agnes 8 der Reche„Klaisischet ner Festveranstaltung der 2 O. Juni zu Ehren der Net 1b— Arna Schutze im Rahmen der stadt lungen 1046,87 findet 20 Uhr im Ernst=Moriz Klavierabend statt. te Bochumer Pankst Ar Abend bestreiten und folgen bringen: Robert Schuman jannes Brahms: Bariatior a op. 21— Erstaukfübrung Préludes op. 28— Erstaut ing außer Vormiete ist. nt. slagen bio 1.50 RN a. heater sowie ind Verfügung. Konzertorm ermäßigten Preise nur a ttheater. Mitglieder der durch Freude erhalten Kortumstraße und Mi= nde in ihrer Geschit ellungen nimmt die Kore entgegen rlaubsfahrten der 30 im KdJ Reileplan e lkommen besen. waren etterlage den Wunich ti allen gesteigert hat. ble eine und andere Jahri So ist heute die noch Mas ahrt Nr. 52 37. die KM 14 ebenso die Fahrt Nr. 6 de Lüneburger beide sul bereits ausverkauften ch ca. 85 Fahrten in derr B. zur Oitsee. zur Flensl usw. vorgesehen, zu denen den konnen Allerdinas in langer mit der auch diese Jahrten ichnell in unser schones Bauer tt Nr. 70 37, die in det stattfinden wird. Der1 zwar nach Heigenbrucken 7.— 4 8 zum Preie ere Fahrt vorgenommen en in der Verkaufsstelle. ngenommen werden wiederum mit koj chaekührten Wochen= Denschen nvor. rfreuen sich solch em ur den in herrliche deutsche Ges B. vom“11. 6 nin Rügen enzland. die auch eine bunte Reide gofahrten, an denen ieo ommen werden. rf. ur u 18. Juni. Sonnias de dem 4. Juli. Die Kole intritt RM 2 anderungen in dre r 1d vorgeseben. Die und Rückfahrt t den Unterkun ten Ahrweiler wird Vaiaun u e. 1. e em derzug birger 70. sostelle. Hohn Das Märchen vom roten Mohn Von August Karl Stoger. in der Zeit, als in den Karpathen die schweren Adwehrkampfe der österreichisch=ungarischen Truppen toten, wurde ein junger Unteroffizier in das Feldzual eingeliefert, der durch einen Granatsplitter ene schwere Unterleibsverletzung erlitten hatte. Er blaß und stohnend auf der Tragbahre, die zwei Fanitater vor dem Oberarzte niederstellten. Der Cherarzt ließ sich von den Sanitatern kurz berichten, ge nach dem blutdurchtrankten Verbande des Jungen und verabreichte ihm ein Weruhigungsmittel. Lann gab er den Sanitatern einen Wink, sie nahmen Bahre wieder auf und stellten sie in einem Raum meder, in dem bereits mehrere Tote oder Sterbende agen, und gingen wen Teilnahmslos ließ der Junge ables mit sich geschehen. In den frühen Nachmittagsstunden dieses Tages lam Schweiter Agathe in den Raum Sie ging auf dn Zehenpitzen von Lager zu Lager Als sie an die Fahre des Jungen kam, erschrak sie vor dessen schmerzgezeichnetem Antlitz und wollte sich leise wieder wegnehlen; da öffnete er die Augen und richtete zen Buick auf sie. we kehrte um. Sie wischte nn einem Tuche den Schweiß von seiner Stirne und fragte:„Ist es so sehr schlimm!“ Sie schlug sehr vornchtig die Decke zurück und sah nach der Wunde. See sank in die Knie und sagte:„Armer. lieber lunge.“ Aber dann stand sie auf, nickte ihm zu undung weg. Sie trat vor den Oberarzt und bat: Sie haben einen Jungen weggeschickt. Darf ich ihn zuruckbringen!" Der Oberarzt schuttelte den Kopf: ist aussichtolos. Jch habe anderes zu tun“ Sie :„Er ist noch so jung. Sehen Sie ihn wenigstens en Der Oberarzt wollte ausweichen; er sagte: Vielleicht später. Jetzt habe ich keine Artt." Sie u:„In wenigen Stunden stirbt er. Darf ich ihn bringen?" Da gab der Oberarzt nach und lachelte; er sanc:„So bringen Sie ihn denn, Ihren Jungen er lone den Verband und schüttelte den Kopf. Aber Agaibe stand neben ihm und hatte wie im Gebete de hande zusammengelegt. Der Oberarzt sah er und tat daroc, was er selber für aussichtelos hielt. en der Nacht blich Agathe am Bette des Jungen. 2 datte Taadienst und brachte ihre Nachtrube zum Cpser. Sie kuhlte von Zeit zu Zeit die heiße Stirne Fiebernden und hielt ihn fest, wenn er sich bedegen wolltc. Gegen Morgen schlummerte er ein ind konnte, dadurch gekräftigt, zur zweiten Coe tanon gebracht werden. Der Oberarzt untersuchte in, wiegte zufrieden den Kopf und sagte:„Der ver kankt nur Ihnen sein Leben, wenn er es doch uch davonbringen sollte.“ Er tat dann das Not rendire und war sichtlich guter Laune. Die weilere biiege des Jungen besorgte Agathe mit all der Ge= und Unermüdlichkeit, deren ne eilte ob der Fortschritte, die sich im Laufe der Tage ind oit auch der Stunden einstellten, zum Oberarzl erstattete ihm Bericht. Sie bekam dabei xote wangen, wurde verwirrt, lachte darüber und gebärseie sich in allem so, daß der Oberarzt sie ansah und aate:„Schwester Agalbe, ich kenne Sie nicht wehr.“ autbe borte nur die Worte, die freundlich und warm nangen wie immer, sie faßte nicht ihren Sinn; sie oh ganz jung, noch nicht vierzig Jahre, und Jater senn g gebracht, in der er sich vor dem Abschich in * beimat noch einige Zeit erholen sollte. Ex erhielt er einen Brief, der zahlreiche Stempel trug und ns lange auf dem Wege gewesen sein mußte. Er eimneten ihn mit gitternden Fingern und küßte das san, dem ein leichter Duft entströmte. Er fragte, temdem er zu Ende gelesen hatte, um den Namen des Oberarztes, fragte auch, ob nichts bekannt sei über deren Familie und sein bisherges Leben. Als er weiter nichts erfahren konnte, sandte er den Brief durch einen Sanitäter an den Oberarzl mit der Bitte, ihn zu lesen. Der Abend brachte die Antwort. Der Oberarzt lam selber, streckte dem Jungen beide Hande entgegen und sagte:„Sie haben recht vermutet, ich bin der Bruder. Meine Schwester hat mir damals ihre Verlobung mitgeteilt; die Nachricht erreichte mich in China. Ich freue mich. Sie kennen zu lernen.“ Er sagte darauf:„Das Leben mischt die Karten manchmal seltiam zusammen.“ Sie sprachen von dem guten Heilungsverlaufe. Der Junge sprach von der Abreise in die Heimat, dem Wiedersehen mit der Braut, er drückte den Brief neuerlich an die Lippen. Der Cberarzt wurde stille; er sagte über das Bett hin, ohne den Jungen anzusehen:„Da ist noch Schwester Agathe.“ Der Junge unterbrach ihn, er dankte Schwester Agathe unendlich viel, könne es nicht vergelten, er wolle sie einladen, wenn der Kriea vor über sei; sie solle schöne Wechen bei seiner Familie verleben. Der Oberarzt nickte dazu und empfahr sich bald: er habe noch dringende Dinge zu tun. Die folgenden Tage brachten eine Kampfpause. Schwester Agathe, ihn auf einem begleiten. Sie sprachen von den ne kommende große Offensive österer und deutscher Truppen, von dem werdenden Abbruche des Feldipitals folgenden Arbeiten, von der Heimder Oberarzt ba= Spaziergang zu Gerüchten um ei reichisch=ungarisch dann notwendig und den daraus schaffung der felddienstuntauglich Gewordenen, auch des Jungen. Der Oberarzt sah, wie Agathe still wurde. Er erriet ihre Gedanken und samte: muß Ihnen ein kleines Marchen erzahlen, Schwester Agathe. Ich habe es einmal in China gehört.“ Er erzählte: war ein junger Bauer. Er vearbeitete mit seinem Weibe ein kleines Stück Land. dessen Boden schlecht war; so mußten sie viel Hunger leidenEs ging die Sage, daß im Norden des großen Waldes fruchware Erde sei, so fruchtbar, daß sie hundertfach trüge; in dem Walde aber lebten menschenfeindliche Ungeheuer. Ki=Laistan sagte zu seinem Weibe:„Ich werde einen Sack nehmen und Erde holen. Du sollst nicht mehr hungern.“ Tas Weib weinte und bat, er möchte bleiben, aber Ki=Lai-tan ließ sich nicht halten. Ex gelangte Hlücklich durch den großen Wald und raffte seinen Sack voll der gelben, fruchtbaren Erde. Er sagte:„Du sollst nicht mehr hungern.“ Auf dem Rückwege überfiel ihn ein Ungeheuer und schlug ihn zu Boden. Es ließ erst ab von ihm, als es ihn für tot hielt. Ein Madchen, das im Walde lebte und sich von seinen Früchten nahrte, fand ihn. Es brachte ihn zu seinem Lager und pflegte ihn gesund. Als KiLai=tan wieder denken und sprechen konnte, sagte er zu dem Mädchen:„Nun danke ich dir mein Leben. Nun bin ich ein zweites Mal geboren. Nun gehöre ich ganz dir.“ Aber das Madchen schüttelte den Kopf und antwortete:„Du bist nicht um mich ausgezogen. IIch habe dich im Fieber von deinem Weibe sprechen horen. Du mußst wieder dorthin zurückkehren.“ Da war Ni=Latlan voll des Glückes und erzählte dem Madchen von seinem Weibe. Als er wieder gehen und seinen Sack tragen konnte, nahm er Abschied. Das Madchen weinte und bat, er möchte noch eine Nacht bleiben. Wahrend er schlief, stand es auf und Der Führer bei der Eröffnung der Reichsnährstandsschau ublie 4. Am Sonntagmittaa wurde in München die große Schau des Reichsnährstandes eröffnet. Der Führer und zahlreiche Ehrengaste nahmen daran teil. Das Bild zeigt Adolf Hitler mit Reichsbauernführer Darré bei einem Rundgang durch die Schau vor der Sennhütte.(Reichsnährstand— Scherl=M) Der Anschluß stimm! wohl wieder nicht! (Scherl=Bilderdienst=M) iich hatte schon viel von ihr#ebort der befeindin, aber geseven batte ar noch nie. Da sollte mir eines Tages das am graufige Schauspiel eines Schlangenkampam Leben und Tod unverhofft zuteil werden. err dorrende Zornesblick der Hochsommersonne auf den Granitkuppen am Guahybastrom, Wo über die Weiden schwamm der Geruch vereraten Grases. Da. auf einer grasfreien Stelle, Schlange! Auch der Kenner des Urwalds ort leim Aublick des giftigen Tieres unwillkürc zuruck. Der scharf abgesetzte dreieckige Kopf zecon. balbmond= und herzförmigen dunklen pemnungen auf kastanienbraunem Grund sagen zunf den ersten Blick: Urutu(Bothrops alternata et B.), die gewöhnlichste Giftschlange Sonderbar, wie gereizt sie tut! Blitzschell ne sich in Verteidigungsstellung zusammen. den Kopf eine Spanne vom Boden und bohrt nogtundig bose Auge in eine bestimmte Richsund derch nach mir. Auch nicht nach meinem muß wohl ein anderer Feind im Aneu windet sich etwas Schwarzes durch Gebusch chras. Der Schuppenleib gleisit im SonnenHwbel Augen funkeln von dem flachen Kopf zwiegespaltene Zunge tastet den Boden Massurana! erstarrt Lleibt Urutu liegen. Auch als elsus an sie herankommt, die Zunge auf ihr tant, ihr den Kopf unter den Hals steckt hinwegaleitet. Erst als Mussurana n Schritte entfernt hat wendet ihr Urutu aes nach langsam ruckweise, als laße er auf Nlosr. Prkrampit. Die Schwanzspine tromauf den groben Nics celtlams Spiel der Gegensatze! Zielsicher, Musfur= unglaublicher Lässigkeit wacht sich setzt wieder heran. Daß die Veute be diemen(aUN. das beunruhigt sie nicht. Dasi fürchterlichen Giitzahne jeden Augenblick Ein Schlangenkampf in den Leib fahren können, das kümmert sie nicht. Ja, nicht einmal an der fetten Beute scheint ihr etwas zu liegen. denn ihre Bewegungen sind so unpraktisch, daß man zweifeln kann, ob sie die Beute überhaupt sieht Doch, sie sieht das Opfer wohl. Ab und zu laßt sie die Zunge auf ihm spielen und hascht für den Bruchteil einer Sekunde nach dessen Kopf. Sie weiß eben instinktiv, daß die Beute unentrinntar ihr gehört und daß deren Waffen ihr nicht schaden können. Aber auch Urutu weiß instinktiv, daß sie verloren ist. Sie, die Allüberwinderin, vor der jedes Tier fliebt, siebt sich setzt einem Feind gegenüber, an dem ihre Waffe hilflos abgleitet. Das nackte. Grausen spricht aus ihrem ganzen Sein. Vielleicht gelingt es noch, durch regungsloses Stilliegen die andere zu täuschen. Vielleicht verliert sie Mussu rana nach einiger Zeit aus Auge und Gedachtnis. Darum still, still! Nur millimeterweise zuckt der Kopf der lässig berumkriechenden Feindin nach Merkwürdig dieses instinktive Wissen des Tieres! Nie verstand ich es so gut wie in diesem Augenblick. Wo und wann hat Urutu wohl das Urbild ihrer Todfeindin geschaut, deren Anblick sie erstarren macht? Wo und wann bat sie gelernt, daß es vor diesem Tier nur eine Rettung gibe, re gungslos stilliegen wie sonst Ratten und Frösche vor ihr2 Sie weist es, und sie handelt danach, das ist Natursache Und Mussurana auch. Immer wieder schleicht sie herbei, beschuppert ihr Opfer und stößt manchmal leise mit der Schnauze daran. Und da sehe ich plötzlich einen schwarzen Schlangenleil zurückschnellen, sich drei-, vier=, sechemal um den braunscheckigen winden, sehe die Giftzähne der Urutu zwei=, dreimal in den Körper der Schwarzen fahten. aber alles geschieht in so rascher Folge, daß ich unmöglich alles beobachten kann. Da liegt nun der Schlangenknäuel im Kies, Mussurana hält Urutu so fest umschnürt, daß deten meißer Bauch nach oben a drebt in der Sonne glanzt. Unbegreiflicherweise hat sie ihr aber mindestens dreißig Zentimeter freigelassen, so daß Urutu nach Belieben ausweichen und beißen kann. Dann begann ein langes und langweiliges Spiel. Ganz unzweckmäßig kriecht Mussurana über und um die Beute herum, als hätte sie überhaupt nichts mit ihr zu tun und sähe sie nicht einmal Gleich, als überfalle sie plötzlich wieder die Erinnerung, schnellte sie herum und tastete von rückwärte nach dem Kopf der Giftigen. Das geht aber nicht so leicht. Der verrenkte Hals zuckt seit wärts, der Unterkicier klappt sich weit zurück, und die Giftzähne knirschen durch die Schuppen der Gegnerin. Mussurana läßt wieder ab und kriecht umher. Mauchmal sperrt sie den giftzahnlosen Rachen weit auf, umfaßt ihren eigenen Leib und tut, als wolle sie sich selber beißen. Oder sie leckt an den Blutstropfen, die auf ihren Wunden stehen. Seit Beginn des Kampfes sind bereits zwanzig Minuten verflossen. Mussurana entschließt sich zögernd zu einem neuen Versuch, den Kopf der Urutu von hinten zu packen. Er mißlingt im letz ten Augenblick. Die Giftzähne fahren in die Schnanze. Auch sie beißt jetzt ungeschickt zu. Einen Augenblick hängen die beiden Drachen in die Mäuler verbissen aneinander, ein grausiger Anblick. Als Mussurana sich losreißt, auellen ihr zwei Butstropfen unter den Augen heivor. Doch das Ende der Umschnürten meldet sich an. Manchmal sperrt sie schnaufend den Rachen auf und laßt den Kopf ermattend sinken. Dann kam der letzte Augriff. Lässig wie immer schielt sich Mussurana vor und umfaßt den Hals der Urufn. Aber auch diesmal wieder so unbegreiflich ungeschickt, daß etwa fünk Zentimeter freibleiben. Urutu nutzt diesen Spielraum aus, backt die Zähne noch einmal in den Leib der Angreiferin, kneift dann auch den Unterkiefer zu und zerrt in letzter Verzweiflung an dem barten Pan zer. Langsam, unsäglich langsam, areift Mussurana vor, Millimeter um Millimeter nähert sich ihr Maul dem Kopf. der ihren Leib umbissen bält. Mit aller Kraft klemmt sie die vorspringenden Hinterhauptknochen ein. bis sich die Jähne aus ihrem Leib lösen." Im selben Augenblick keilt sie den Kopf der Urutu so tief in ihren Rachen, daß p sab ihn lange an. Es sprach:„Ich kann nicht mehr leben, wenn du fortgehst. Ich will dir mein Herz schenken.“ Und seine Liebe war so groß, daß es leben durfte, bis es das Herz aus dem Leibe genommen und im Sack mit der gelben Erde vergraben hatte; dann brach es wie tot zusammen. Ki=Lai=tan fand es am Morgen. Er weinte und klagte, doch wurde es nicht mehr lebendig. Da ging er traurig weg. Je naher er aber der Heimat und seinem Weive kam, desto mehr fiel die Traurigkeit von ihm ab, und er wurde wieder fröblich. Er küßte sein Weib, das ihn schon tot geglaubt hatte, und sagte: war es wie ein Wunder: die Erde trug nicht hundert, nicht mehr zu bungern.“ Im nächsten Jahre aber war es wie ein Wunder: die Erde trug nich hundert, sondern tausendfältig, sie trug eine schwere Frucht, wie es sie im ganzen Lande nicht mehr gab. Dock als das Feld abgeerntet war, da blühte in seiner Mitte eine unendliche Zahl blutroter Mohnblumen auf, so schön, wie es sie im ganzen Lande nicht mehr gab. Und Ni=Lai=Tan erinnerte sich, daß das Mädchen den Namen der Mohnblume getragen hatte. Er ging hinalis auf das Feld und kniete sich zu den Blumen und sagte:„Ich babe dich nicht vergessen.“ Und als er eine Tochter bekam, nannte er sie mit dem Namen des Mädchens.“ Es war lange still, nachdem der letzte Satz gesprochen war. Dann sagte der Oberarzt. vorsichtig und tastend:„Es ist ein Märchen, wie ich es einmal in China gehort habe.“ Agathe antwortete:„Das Menschliche ist überall gleich. Ich danke Ihnen, Herr Oberarzt.“ (Entnommen einem demnächtt be Herder. Freiburg, erscheinenden Buch„Die Magd und andere Geschichten aus kleiner Welt“, dem Erstlingswerk des jungen österreichischen Erzählers August Karl Stöger.) 1 weiteres Beißen ausgeschlossen ist. Noch im Maul der Siegerin macht Urutu verzweifelte Anstrengungen, die Giftzähne hochzustellen. Es folgt das unsäglich brutale Nachspiel jeden Schlangenkampfes. Mussurana keilte den Kopf der Unterlegenen in ihren Schlund. Wahrend die nach rückwärts gerichteten Zahnreihen des Unterkiefers in die entgegengesetzt liegenden Bauchschuppen der Urutu einschnappten und sie jeweils festhielten, griffen die Zähne des Clerkiefers durch abwechselndes Drehen nach rechts und links aus und zerrten die Beute immer tiefer hinein. Mussurana zog sich über die nicht viel kleinere Urutu buchstäblich hinweg, so wie man den Ueberzug über ein Kissen streift. Seit es Mussurana gelungen war, den Kopf der Urutu von hinten zu fassen und nach vorn zu dreben, wehrte sich diese nicht mehr. Obwohl sie vollständig unverletzt, ließ sie sich regungslos verschlingen. Mehrmale hielt Mussurang einen Augenblick inne. Die Beute war nur um weniges kürzer wie sie. Und als noch zehn Zentimeter Schwanz übrig waren, benann eine trotz allen Kannibaliemus überaus komische Szene. Der Schwanz wurde plötzlich lekendig, verdrehte sich und schlang sich Mussurana um den Hals. Das kam dieser furchtbar ungelegen Sie verrenkte Hals und Maul und machte die lächerlichsten garen. während ihr das Schwänzchen wie eine Zigarre aus dem geifernden Nachen stand. Schließlich ein letzter gewaltsamer Ruck. und Urutu ist verschunden. Noch ein paar Schlingbewegungen, dann will Mussurana das Weite suchen. Widerstandslos läßt sie sich fangen. In der Gefangenschaft gebt sie den Vertretern ihres Geschlechtes genan so zu Leibe wie in der Natur. Nur. daß der Kampf meist keine halbe Stunde dauert. Er fällt bei kleinen oder weniger wehrhaften Beutetieren sogar manchmal vollstandia fort. Ein gutgezielter und blinschneller Klans bringt ihr den Konf des Opfers ins Manl, und die Kannibalenmahlzeit beainnt Baldnin Rambo S J(Porto Alegre Südmasilien) in der Morateschrift Natur und Kulinr“ Verlageanstalt Tyrolia A00 Innsbruck=Wien=Munchen) 41 ( A V 7 44 . a ZWEIMANNEB UM O 7 ROMAN VON ERIK LENNARD (8. Fortsetzung.) Gert findet, er war ein törichter Narr gestern. Das Leben ist eben abenteuerlich. Er kann schließlich nichts dafür, daß dieser Oerdeli sich seinen guten Ruf auf diese Weise sichern will. Man wäre dumm gewesen, abzulehnen, zunächst wenigstens. Wenn die Geschafte Max Dörings sich verwirklichen, kann man ja dem Schweizer Herrn seinen Bettel wieder hinwerfen. Mit zweitausend Mark laßt sich schon etwas anfangen. Zunächst das Wichtigste: Eine Postanweisung an Tante Annette. 500 Mark mit der Zusicherung, die gleichen Raten allmonatlich folgen zu lassen. Dann weiter die Ueberlegung, daß man nicht in Berlin zu bleiben braucht. Er will reisen, fühlte sich dazu verpflichtet. Er hat ja jetzt Oerdeli zu repräsentieren. Es ist garnicht daran zu denken, daß ein Mann wie Lorenz Oerdeli jetzt in Berlin bleiben wird. Was kommt denn im Frühling in Betracht? Vielleicht nach Wiesbaden? Frühling in Wiesbaden ist doch berühmt. Gedacht— getan. Schon am Abend steigt er in den Zug, der ihn nach Frankfurt trägt. Und im selben Zug sitzt Lorenz Oerdeli. Berlin ist dem Oerdeli verleidet. Mit dem gestrigen Abend hat er den inwendigen Menschen, den Sohn der Cornelis Trautwein, wieder vollkommen in sich vergraben. Der Herr mit dem unbewegten, erwas steifen Gesicht, der jetzt im Abteil des Kurswagens Berlin— Basel sitzt, weiß nichts mehr, als daß zu Hause Geschäfte über Geschäfte warten. Bärbe Nageli muß vergessen sein. Aber Bärbe hat Lorenz nicht vergessen. Sie sitzt mit traurigem Gesicht in ihrem Zimmer im Adlon. Nichts freut sie mehr. Nicht die Kleider im Schrank, die sie gestern früh noch, verspielt wie ein Kind, herausgeholt hat, probiert, fortgelegt, wieder neu probiert. Sie hat plötzlich keinen Mut mehr, die kleine Bärbe. Da war erst die Zudringlichkeit dieses jungen Mannes, den sie da kennengelernt hat heim Rennen und der sich dann im Kino so unmöglich benahm! Das hat sie abgeschüttelt mit ihrer gesunden Unbefangenheit wie ein kleines Hündchen, wenn es ins Wasser fällt. Die Sache aber mit diesem Herrn Lorenz, die kann man nicht abschütteln. Das fühlt Bärbe Nägele ganz genau. Die vergällt einem alles, Aber sie will sich diese Wochen nichts vergällen lassen. Sie sind die einzige Möglichkeit, einmal das Leben, die Welt zu sehen, zu genießen. Zu sein wie die Frauen in den Büchern, von denen man fiebernd gelesen, abends, wenn das kleine Haus daheim schon dunkel war. Wenn der Vater schon schlief oder in den„Goldenen Ochsen“ gegangen war. Dann hat sie das Schlüsselloch zugehängt, den Lichtschein zu verdecken. Und dann hat sie alles um sich vergessen und ist eine große Dame gewesen, gerade so wie die, von denen die Bücher erzählen und die in den illustrierten Zeitschriften abgebildet sind. Wie Bärbe jetzt so nachdenkt, ist es ihr, als wäre in diesem Glück ein bitterer Tropfen. Aber sie will jetzt nicht grübeln. Sie will doch diese vier Wochen genießen. Es muß ja nicht Berlin sein. Unten in der Halle hat sie auf einem Tischchen allerlei bunte Reiseführer gesehen: Das Riesengebirge, der Harz, Kissingen, Wiesbaden— irgend eines wird sie jetzt wählen, um ein Ziel zu haben auf dieser Flucht aus Berlin. Ja, wenn Mr. Fields nicht gleich abgereist wäre, nachdem er sie hier untergebracht hat, dann wäre es etwas anderes. Aber Berlin ist für sie plötzlich eine unheimliche Stadt. Nur dieser Herr Lorenz hat es ihr auf ein paar Stunden heimisch und vertraut gemacht, aber mit dem ist es ja aus. Warum? Sie weiß es nicht, Hätte sie ihm ihr Geheimnis verraten sollen? Aber wie hätte sie vor ihm dagestanden, wenn sie ihm die Wahrheit gesagt hätte? Bärbe schüttelt ärgerlich den Kopf: Vielleicht kann man den Traum anderswo fortsetzen. Es gibt schließlich noch andere Städte und es gab andere Männer als diesen Herrn Lorenz, der erst so nett war, so nett, er hätte er Schwoab sein kön nen, und der dann steif wurde wie ein Ladestock. Und während Bärbe beschließt, von Berlin fortzureisen, irgendwohin, vielleicht nach Wiesbaden, redet sie sich ein, daß es wirklich noch andere Männer gibt als Lorenz. Nur daß ihr das nicht so gut gelingt. Denn sie ist eine Frau. Und Frauen trauen dem Unmittelbaren ihres Herzens mehr als ein Mann. Die Turnierplätze in Wiesbaden liegen tief eingebettet grün unter dem weißblauen Flimmern des Himmels Sie sind hunt eingesäumt von der Zuschauermenge. Die Kleider der Frauen sind leuchtende Wiederholung der Blumenrabatten. Es geht heute um das Endspiel im Dameneinzel. Wie Grit, von dem Turnierleiter und Georg begleitet, durch die Menge geht. sieht sie eine Reihe bekannter Gesichter. Voran Kurt Colmans, daneben eine Anzahl Sportkameraden. Sie sind alle eine große Gemeinde, ob sie hier oder in Nizza, in Hamburg, Wimbledon oder Paris spielen. Georg gibt ihr noch ein paar Verhaltungsmaßregeln:„Denk an die geschnittenen Bälle, vergiß nicht die Stops der Gegnerin.“ Grit nickt mechanisch. Da kommt auch schon die Französin. schmales, nervöses, bleichleidenschaftliches südliches Gesicht Wie die beiden Madchen sich jetzt vor Beginn des Kampfes die Hände reichen, Blond neben Schwarz, bricht Beifall los, die französischen Kurgäste schreien begeistert. Grit ist wie immer etwas verwirrt, Vorschußlorbeeren mag sie nicht. In einer der vordersten Zuschauerreiben sitzt ein junger Mann in einem vorbildlichen maronenfarbenen Sommeranzug. Neben sich hat er den weichen Hut liegen, um eine Nuance heller und genau im Tone der Krawatte, stellen ein paar junge Mädels hinter ihm sorgfältig fest. Sein braunes Profil ist schön und etwas verwegen in das Blau der Luft hineingeschnitten. Zuerst hat dieser junge Mann das kleine Blickgeplänkel der jungen lustigen Mädels neben sich geschickt erwidert. Aber auf einmal fährt er auf, wie von einem Fangseil gezogen, starrt er hinüber Nachdruck verboten (8. Fortsetzung.) Von nun an waren Christa Rojahn und Peter Hollenkamp fast immer beisammen Es war ihnen. als müsse es so sein, daß sie diese Ferientage ac meinsam verlebten. Immer enger schlossen sie sich aneinander an. und sie enpfanden mit tiefer Freude, wie gut sie sich in allen Dingen verstanden. Stunden, in denen sie nicht beisammen sein konnten. erschienen ihnen unerträglich. Hollenkamp wun derte sich manchmal über sich selbst. Was war mit ihm geschehen, daß er nur noch zufrieden und froh war, wenn er in Christas Gesellschaft war?.... Er war doch schon manchem Madchen, mancher bezaubernder Frau begegnet; ihre Reite hatten ihn gefesselt. er hatte ihre Bekanntschaft gesucht und gefunden... Und doch— eine Sehnsucht nach ihnen. wie er sie nun empfand. wenn Christa Roiahn ihm ferne war. hatte er niemals gespürt. Jene Erlebnisse waren für ihn ein vorübergehendes Amülement ein Zeitvertreib für müßige Stunden gewesen. er hatte die Liebe dieser Frauen genossen und sich weiter keine Gedanken darüber gemacht Nun aber war mit einem Mae etwas Neues in sein Leben getreten. das ihn, ihm selbst bisher kaum bewußt von Grund auf zu wandeln begann. Wenn er an Christa Rojahn dachte, strömte etwas über ihn hin wie ein Frühlingssturm. der Leben weckt und Wünsche. selt am lockende Wunsche er stehen laßt. Peter Hollenkamp hatte sich über die Schauspielerin Lucie Böhme neu rdinas nicht mehr zu beklagen. Sie hatte sich merklich von ihm zurückgewogen. Ihr Verhalten ihm gegenüber war nun sehr geassen Von ihren früheren eifersüchtigen Regungen bemertte Peter nichts mehr. Da er sie schon einige Male in Begleitung fremder Herren gesehen hatte. war er überzeugt, daß sie sich über seinen Verlust anderweitig getroitet habe Es liek sich allerdings nicht vermeiden, daß er manchmal bei den Mahlzeiten mit der Schauspiele rin zusammentraf obwohl er geflissentlich immer erst lehr'pat im Speisesan erschien. Sie unterhielten sich dann kühl und so„ch wie zwei Fremde Daß Lucte Böhme ihn dabei oft mit raschen, verzehrenden Blicken betrachtete, in denen ein leidendort auf den Platz, fragt mit einer atemlosen Stimme:„Ach bitte, die Dame dort, sa, die neben der Duntlen, die Turnierspielerin— wer ist das?“ „Na, wenn Sie das nicht wissen,“ sagt verachtlich das eine der Madels,„das ist doch die Keßner, Grit Keßner." Da fährt sie zusammen, der junge Mensch fangt plötzlich an zu lachen, richtig laut zu lachen, als wäre das ein ganz ausgezeichneter Witz. „Danke, o danke sehr.“ sagte er überschwenglich Und dann setzt er sich hin und starrt wie ein Besessener herüber auf den Platz. Für die hübschen rheinischen Mädels hat er keinen Blick mehr. Er murmelt nur etwas vor sich hin.„Grit“ heißt es, aber man kann es in dem Tosen des Beifalls nicht verstehen. Auf dem Platze beginnt die Auslosung. Grit hat Glück. sie bekommt den Aufschlag. Sie gewinnt, obgleich sie die ersten beiden Bälle als Doppelfehler verschlägt. Aber sie findet sich sehr schnell. Die beiden Spiele sind nur ein Herantasten, aber Grit sieht bald bestätigt, was sie gestern beim Training der Gegnerin gesehen und was Georg ihr eingescharft, man kann mit Stopbällen etwas erreichen. Bald ist sie in Führung. Das Publikum geht leidenschaftlich mit. Die Spannung steigt, entlädt sich in Rufen und Erregung. Die ganze Atmosphäre ist wie elektrisch geladen. Es ist nicht die Hitze allein, flimmernd über dem weiten Platz. Die beiden Spielerinnen flitzen hin und her, sie ducken sich, schnellen vor, scheinen in die Luft hinzufliegen. Ein einziger Wirbel von Bewegung, Anspannung, gesammelter Kraft. Grit gibt nur noch kurze oder kurzgeschnittene Bälle Sie ist trotz allen Kampffiebers eiskalt. Man muß die Gegnerin sich zu Tode laufen lassen. Grit mit ihren langen Beinen und ihrer Schlantheit nt in der Lauftechnik entschieden im Vorteil. Zwar spielt sie wundervoll, diese kleine Schwwarze da gegenüber, sie entwickelt übermenschliche Energie. Auf einmal pariert sie auch einige der unmöglichsten Stop= und Schmetterbälle Grits Grit laßt vor Ueberraschung einen Augenblick nach. Die Französin kommt auf. Georg, der ganz vorn neben Kurt Colmans sitzt, ballt unwillkürlich die Fäuste. Sein sonst so beherrschtes Gesicht hat einen harten Ausdruck Aber nun zeigt sich Grits große Taktik entscheidenden Augenblick, da es sich um das dritte Spiel, gleich zu gleich handelt, geht sie zum Netz vor. Kein Ball der herüberkommt, den Grit nicht mit ihrem hin, und herfegenden Schläger erreichte. Kein genommener Ball, den sie nicht mit einem mörderischen Schmetterschlag von oben heruntersausen läßt. Sie steigert sich unerhört, der ganze Mensch ist im gleichen Rhyhmus zusammengeschlossen mit dem Ball, dem hin= und herfliegenden Schläger. Die Französin kommt bei 3 zu 0 noch einmal mit einem Aufschlag in Führung, aber auch diesen Vorsprung macht Grit mit geradezu unglaublichen männlichen Stopbällen zunichte. Die Zuschauermenge siedet, die Menschen stehen auf Stühlen, auf den Zaun, hangen hatbwüchsige Jungen. Ein wildes Ru als Grit nun die gänzlich erschöpfte Gegneri n= und herhetzt, den schärfsten Druck hinter die eigenen Aufschlagballe legt, mit Hoch= und Passier= und geschnittenen Bällen arbeitet, bis sie, nun geradezu unter schmerzhafter Stille des Publikums, mit einem Ball, sausend wie ein Blitz dicht übers Netz und in der entferntesten Ecke laufend, haarscharf noch auf der äußeren Linie, das Spiel gewinnt, Umbrauft von Beifall, geht sie heiß und glücklich durch die Menge. Georg ist voraus, ihr den Weg frei zu machen. Sie muß durch das Kreuzfeuer der Photographen. Irgendwer drückt ihr einen Bleistift in die Hand. Sie muß Antogramme geben. Eine Schar von Menschen umdrängt sie. Nun ist's aber genug, meine Herrschaften! schaftliches, begehrliches Feuer loderte, entaing Hollenkamp. dessen Gedanken ferne weilten Für ihn war diese Episode abgetan. Er wollte nicht mehr an das Vergangene erinnert werden. Sein Wesen war so ganz erfüllt von der Sehnsucht nach Christa Rojahn, daß alles andere dagegen versank.—— In einem Blumenladen, an dem Hollenkamp auf dem Wege zu Christa vorüberkam, kaufte er einen Strauß dunkelroter Rosen. Ueber Christas Antlitz zog frohes Leuchten, als Hollenkamp ihr die Blumen reichte. Es ist sehr lieb von Ihnen, daß Sie mir so schöne Blumen bringen!“ Sie beugte sich über die Roien und sog ihren Duft ein Wie stark sie duften!“ sagte sie. Hingerissen sah Hollenkamp sie an. Er konnte sich von ihrem Antlitz nicht losreißen. Christa ae wahrte plötzlich den heißen Blick. mit dem er sie umfina Sie wurde verlegen und wußte nicht gleich. was sie reden sollte. Sie sagte hastig: Darf ich die Rosen rasch in mein Zimmer hinaufbringen? Ich fürchte, daß sie welken, wenn ich sie den ganzen Nachmittag in der Hand halte. Und ich mochte mich doch möglichst lang an den Blumen erfreuen können!“ Sie wartete Hollenkamps Antwort nicht ab und eilte die paar Schritte bis zu ihrer Wohnung. Als sie nach wenigen Minuten wiederkam, sah Hollenkamp. daß sie eine der Rosen an ihr weißes Kleid gesteckt hatte das freute ihn wie ein liebes Geschenk Wohin wollen wir heute gehen?“ fragte Hollenkamp Wohin Sie wollen! Es ist ja hier überall schön"" Sie verließen den Ort und gingen zur alten Schanze: von dort wandten sie sich dem Süduser der Insel zu und sahen das Wattenmehr ruhig, be wegungslos vor sich liegen. Eine Weile wanderten sie am Ufer hin. dann machte Hollenkamp den Vorschlag, über die Dünen zu gehen. Sie wanderten quer über die Jnsel. Da ihre Füße immer wieder tie' in dem weichen Sany einsanken, kamen sie nur langiam vorwärts. Es war Georg schiebt alle rücksichtslos beiseite;„Fräuleln Reßner muß sich setzt umziehen erholen seien Sie doch vernünftig“ Aber niemand deukt daran vernünitig zu sein Die Mauer der Begeisterten drängt sich immer noch eng und bedroh ich um die erschopfte lachende (Hrit. Der junge Mann im marengobraun Anzug ist mit immer wachsender Erregung dem Spiel gefolgt. Er ist nun der Einzige: der gegen den Strom der zu Grit hindrangenden geschwommen ist. Mit wilden Armbewegungen und Knüften, begleitet von einem Chor empörter Stimmen, hat er sich rückwärtsgedrängt, dorthin, wo ein großer Blumenpavilon aufgebaut ist. Nun arbeitet sich dieser junge Mann wieder mit dem anschwemmenden Menschenstrom der Begeisterten vor, wieder Knüffe, Schimpfworte Empörung. Ihn kümmert es nicht. Rechts n links kämpft er alles nieder ohne Ansehen der Person, ohne Ansehen der hauchdünnen Kleider, der winzigen, schrägen. Blumenhütchen und der Sonnenschirme, nun ist er vorn. Grit prallt zurück, dann streckt sie die Arme aus, sie weiß nicht, daß sie es tut. Eine Stimm die zu einem lachenden, verwegenen und innerlich so heiß ersehnten Gesicht gehört, sagt wie damals:„Nehmen Sie!" Nur daß es di mysteriöses Packchen ist, das in Grite zitternden Händen liegt, sondern ein Strauß purpurner Sommerrosen Ueber die Last der Blüten hinweg sieht Grit Bert an. Bert weiß nichts als diesen Blich hat er sie gesucht, nicht erst seit der ersten Begegnung, viel langer schon! Wie Georg Domneck von seiner kurzen sprechung mit einem der Pressevertreter komm: sieht er Bert Gaudow. Erwas so Entrucktes in in seinem und auch in Grite Gesicht, daß Georg tief erschrickt. Da hat er geglaubt, die Gefahr gebannt zu haben, nun ist sie hier, ganz nahe Grit Bert lauft herum im Kurgarten. Getrieben! dem überschwenglichen Glück seine Unbekannte wiedergefunden zu haben, möchte er am diesen Lorenz Oerdeli umarmen, wenn er ihn nun hier hatte, Ebenso groß wie noch gestern sein wütender Haß, ist heute seine Dankbarke“ M4 hat wohl so kommen müssen. Ohne Lorenz Cerdi wäre er nicht hier. Dann hätte er Grit nicht funden. Jetzt begreift er nicht. daß er sie damals nicht on fort wiedererkannte. Diese blodsinnigen Damenmoden, aber das ist ja alles gleich, ganz gleich. Er hat sie wieder und sie wird ihm nicht wieder schwwinden. Und schon hat er seinen Schlachtplan Telefonisch hat er erfahren, wo Grit wohnt. un daß heute abeyd im Kurhause das große Tennsturnierbankett stattfindet.„Nur für geladene Gaste.“ erklärt der Hotelvortier auf Berts wegene Frage nach einer Einlaßkarte Bert überlegt. Er hat so lange auf Grit wartet. Es ist ihm als hätte er das ganze auf sie gewartet. Er kann es nun nicht noch langer. Um acht Uhr beginnt das Bankett aber fur das. was Bert ihr zu sagen hat, bedarf es ja nur weniger Minuten. Es ist ja eigentlich nichts weiter, als daß er ihr gestehen will wie er sich nach ihr gesehnt hat. Er ist nichts. er hat nichte Das ist verdamm wenig besonders wenn man ein Madchen liebt wie Grit Keüner. Solange er weiter nichts von wußte, als daß sie schön und jung war. war in gewisser Weise leichter. Jetzt ist sie nicht mehr losgelöst von der Wirklichkeit des Lebens, ist ne als einzige Tochter Geheimrat Keßners eines r reisen Madchen. Aber Bert hat wiet er Grit wiedergefunden ist wie ein Wu ist so selfenfest davon überzeugt daß es weiter glücken wird. Fortsetzung Der„schluchz ein mühseliges Gehen, dabei brannte die Sonne beiß vom Himmel. Aber sie empfanden nichts von dem Beschwerlichen dieses Spazierganges. Sie lachten. wenn beim Anstieg auf einen Hügel der schneeweiße Sand unter ihnen wich und sie immer wieder zuruck sanken. Als sie oben waren, und jesteren Boden unter sich hatten, begann Christa Rojahn plotzlich zu lau jen. Mit raschen, sedernden Sprüngen eilte sie dahin. Als sie ein Stück von Peter Hollenkamp entfernt war. wandte sie sich um. Sie winkte mit den Händen und rief ihm zu. er solle sie sangen Hollenkamp setzte sich in Lauf. und auch Christa Rojahn begann, wieder vorwärtszueilen. Bald hatte er sie eingeholt Mit beiden Händen faßte er sie und hielt sie fest. Für die Dauer einiger Sekunden lag sie an seiner Brust. Dann riß sie sich los. Ihr Gesicht war brennend rot geworden, daß sie mir entflieben wollten?“ „Ich wollte Ihnen einmal zeigen, wie rasch ich laufen kann!“ „Ich war noch schneller als Sie! Oder glaubten Sie. ich würde Sie einfach gehen lassen und allein zurückbleiben?“ Ein tieferer Sinn mochte in diesen Worten gelegen haben; vielleicht hatte Christa Rojahn ihn vernommen, denn er wandte sich jäh ab und ging. den Kopf gesenkt. weiter Als sie in die Nahe des Nordufers kamen. wurden Christas Schritte langsamer. Sie sagte lächelnd: „Jetzt werden Sie wahrscheinlich über mich spotten... ich bin aber vom Laufen doch etwas müde geworden!“ Wollen wir uns ein Weilchen lagern?“ Ja: Sie hatten rasch einen Platz gefunden, der ihnen behaate. Dünnes Gras wuchs da. und sie konnten sich bequem niederlegen. Vom Meere, das sich in unendlicher Weite vor ihnen ausbreitete, kam ein frischer Luftzug berauf Schweigend laßen sie beisammen. Ringsum herrschte Stille. Man sah nirgends einen Menschen. Nur das Meer war da, darüber wie eine blaue. lichte Glocke der Himmel... Und sie beide allein. ganz allein auf diesem Fleckchen sonniger Erde... als seien sie losgelöst von der Welt. vom Alltag Mit einem tiefen Seufzer legte Christa Rojahn sich zurück. Die Hände unter dem Haupt gefaltet. blickte sie zum Himmel empor. Ihre Augen waren weit geöffnet, als wollten sie alles Licht, das von oben kam. in sich einsaugen. Nun schloß sie. geblendet von dem Leuchten des Firmaments, die Augen. Ein träumerischer Ausdruck kam in ihr Gesicht, wich aber bald einem neuen Zua. so. als sei jäh ein wehevoller Gedanke in ibt aufgestiegen. Gebannt blickte Peter Hollenkamp Antlitz. In ihm rauschte etwas auf. daß ließ 10n bis in das Innerste seines Welens erbeben wußte nicht. was es war; er fühlte, wie sein derin harten. raschen Schlägen aina Er wäre am liebiten an Christas Seite niedergekniet und hätte ihr mit den Händen zart über die blonden Haare gestrichen.., und ihre Augen gekußt. damit sie sich wieder öfineten und ihm gegenblickten Da saate Christa Rojahn leise. wie im Traum. Warum kann es nicht immer so schon sein wie jent.... Warum müssen Stunden wie diese Ende gehen?" Hollenkamp wußte nicht gleich. was er sagen sollte Verwundert sprach er Wie meinen Sie?" Da fuhr sie auf. Wie erwachend sah sie hollen kamp an; dann lachte sie verlegen. „Ich glaube, ich habe getraumt Er griff nach ihrer Hand. Warum soll es nicht immer lo schon sein wil heute. Christa?“ fraate er tärtlich. Sie zog ihre Hand hastig zurück. Ein ernier Zug kam in ihr Gesicht. Es war töricht, was ich sprach! Die Worte sinl mir entschlüpft. als ich daran dachte, daß in gen Tagen meine Ferien zu Ende gehen Erschreckt fragte Hollenkamp: Sie wollen so balt schon von hier forl Jch muß" u Das ist doch nicht moglich! Jetzt. wo es a uns erst anfangt, schon zu werden! Sie mussen s bedingt noch länger hier bleiben!“ Christa Rojahn lachelte wehmutig. Damit dürfte mein Chef kaum einp sein.“" „Ihr Cher. mich wie„Ja. Am nächiten Montag gen der die Arbeit an. Da heißt es. Stelle sein!" se als Ungefragt erzahlte sie poulentane Fronrigen Sekretärin bei einem Münchener d tätig sei. Er sei es auch geweien. der Serlen nen ch gemeien. be. habe, statt, wie sie dies sonst in inren Ges debre getan habe. in die Berge zu gehen. in diese Norderney zu besuchen. ertählen? Wollen Sie mir nicht noch ment den sagte Hollenkamp bittend.„Ich hr Leben ganz kennen lernen n Nachtigall. Nachtigall, n beginnt ein altes Volksgebt es uns in dieser wenn an warmen Sommer teringer der Vogelwelt Nachtigallen lassen sich sel gegen Abend. wenn die milde Sommernacht über ihre Stimme erschallen, u Schlagen" undSchluchze Nachtigallen lieben die sieht die kleinen Sänger überaus scheue Tiere ten auf einer Bank im 6 ren Sommerabend zu gen berrliches Konzert. dann irgendwo in den Büschen die lo selig in den Abenl in dem großen Fliederbusch derbaum oder in den decken Wenn die Nachtigallen hen weich und sehnsüchtig s dem kleinen Vogel im 1 so selig von Sommer und hen lagen die Nachtigan scluchten gar nicht. die sie dern sie sind äußerst veran Beinahe würde uns etw Ley des kleinen Vogels. d keinen Kehle den Abende urte Melodie aabe zu der d berz und Seele weit nit einsam durch die Gärt ei sich die groke Stille Slode über die Erde senkt den Atem. Bis auf einm der Tiele der Gärten aufs des Lied. weich und lockn Kachtigall singen kann Da ten das Leben und Webe Viele Dichter habend negen, vielen wurde das innerites Erlebnio Und obt kaum einen Menschen. Nachtigall entziehen möchte des küblsten. unromantischit - und sei es nur für eine teter milder Zug. J tallen wieder singen. gebi ron Johannes Brahme dur Ueber mein Beit erh drin sinat die tunge sie sinat von lauter 1 Ich hör' es sogar in die Wichtigkeit d Hagebutten und Die Ernahrungekommissi m einem ausführlichen Berich de gelamte ztvilisterte Welt Minerallalze in der Nahrunt em Bitaminausfall ist besor beteiligt. Jmmer wieder wei tigkeit dieses Vitomins hin. Wachstum sind, besteht eben nügenden Zufuhr des Vitan Fmuen. Bei siebernden J de gewohnliche Nahrung zu wie die von Rekonnaleszent onen. Aber besondere bei Frauen ist das Vitamin C en deutlichsten daran, daß die Zähne schlecht we de Zühne hlteempfindli leich beim Bürsten blutet. ind in manchen Fällen loge Wird reichlich Vitamin bleiben die Sch it Wissenschaft fordert dahe illende Frauen, aber auch womöglich aber 300 7 Cläglich bekommen. Keine dint eine reiche Ernährung mi Ende Maj und Herbstbegint in Vilamin C haben Hagebi tocher Marmelade. Es sole Pnderdbeeren, Drangen, deren. frische Andieschen. Zu erwähnen Lannennadeln außerordentlidh . In der Volksmedizin m nochungen von Tannennadel chiedenen Krankheiten wie Die Volksmedizzin Wissenschaft erst jet geben. Krach Froh gereift bielt. Ein 1 na, da ist doch ahr?" Keiner antworte auf den dicken Herr ckicke. Nebenan in! „Ach was, hier ist auf sie man niwt so egoisti er dicke Herr schn A. emvor. wohei er lag. zerquetschte. T er nachdem er auch döhe geschleudert hat kein Varschl gebracht hatte anur keine Bange. F.ind das bloß Le Zug fuhr schne ader aleichgültig bina er und stürzte hern Ein ateres Ehepaar aendann kna derrn, kräftig au ries der Hens her t dem 9 hislos beiseite;„Fräulein ziehen erholen seien Sie daran vernünitig zu sein erten drängt sich immer um die erschopfte, lachende unim marengobraunen pachsender Erregung dem 1 der Einzige; der gegen hindrangenden geschwomembewegungen und KnüfChor empörter Stimmen. drängt, dorthin, wo ein muigebaut ist. r junge Mann wieder mit Nenschenstrom der BegeiKnüffe, Schimpfworte ert es nicht. Rechts und lieder ohne Ansehen der der hauchdünnen Kleider, Blumenhütchen und der er vorn. dann streckt sie die Arme sie es tut. Eine Stimme, verwegenen und innerlich cht gehört, sagt wie daNur daß es diesmal... das in Grits zitternden 1ein Strauß purpurn Blüten hinweg sieht Grtl hts als diesen Blick. We erst seit der ersten on! von seiner kurzen er Pressevertreter kommt Erwas so Entrucktes geglaubt, die Gefahr gest sie hier. ganz nahe Kurgarten. Getrieben! Glück seine Unbekannte n, möchte er am liebsten narmen, wenn er ihn nut oß wie noch genern sein seine Dankbarkeit. Ale ssen. Ohne Lorenz Cerdel in hätte er Grit nicht gedaß er sie damals nicht sojese blodsinnigen Damen lles gleich. ganz gleich. E ird ihm nicht wiedere tinen Schlachtplan ter ren, wo Grit wohnt. und rhause das große Tennist.„Nur für geladen enortier auf Berts ver= r Einlaßkarte sat so lange auf Grit hätte er das ganze Leben an es nun nicht noch lan int das Bankett aber fur gen hat bedarf es ja1 ist ja eigentlich nichts gestehen will wie er sich nichte Das ist verdammt nan ein Madchen lebt wie er meiter nichts von 1 und jung war. war es r. Jetzt ist sie nicht chkeit des Lebens. rimrat Keßners eines v. Bert hat vee Mut. T ist wie ein Wunder erzeugt daß es nun auch (Fortsetzung folgt.) wehevoller Gedanke in ibr Hollenkamp in Chritaetwas auf, daß lief nes Welens erbeben. Er er fühlte, wie sein ber en gina an Christas Seite niederden Händen zart über die und ihre Augen ge= er öffneten und ihm entihn leise, mie im Traum: immer so schon sein wie en Stunden wie diese in cht gleich. was er sagen erwachend sah sie Hollen verlegen. getraumt. ind. immer lo schon sein wit t tärtlich aftia zuruck. Ein erniter ch sprach! Die Worte sin aran dachte, daß in went zu Ende gehen“ amp von von hier fort mo es fur mussen unnverstanden ontaa geht tür mich vurheißt es. pünktlich zur Hollenkamp. daß sie 26 Nunchener Jnvotrielle onst in ihren au achen. in diesem. Der„schluchzende“ Vogel Nachtigall, wie sangst Du so schön beginni ein altes Volks= und Wanderlied. Manchmal gebt es uns in diesen Tagen durch den Sinn. penn an warmen Sommerabenden die kleinen Meiberüinger der Vogelwelt ihre Stimme erheben. Nachtigallen lassen sich selten am Tage hören, erst zegen Abend. wenn die Sonne sank und sich die milde Sommernacht über die Welt senkt, lassen sie ihre Stimme erschallen, und ihr weiches Lied. ihr Schlagen" und Schluchzen“ erfüllt die Menschen. Nachtigallen lieben die Parks und Gärten. Man sieht die kleinen Sänger last nie— denn es sind überaus scheue Tiere. Aber wenn wir abende drau ten auf einer Bank im Grünen sitzen, um den schören Sommerabend zu genießen, dann beginnt derrliches Konzert. dann wissen wir. daß hier irgendwo in den Büschen die kleine Sangerin sitzt, die so selig in den Abend sinat: vielleicht drüben in dem großen Fliederbusch, vielleicht in dem Houn derbaum oder in den dicht belaubten grünen decen Wenn die Nachtigallen singen, werden die Men hen weich und sehnsüchtig. Es ist als möchten sie o dem kleinen Vogel im Busch gleich tun und auch o selig von Sommer und Liebe singen. Die Menshen sagen die Nachtigallen schluchten— aber sie sbluchten gar nicht. die sleißigen Sängerinnen, son dern sie sind äußerst veranügt. Beinahe würde uns etwas fehlen, wenn nicht das Ley des kleinen Vogels, das bebende Schlagen der keinen Kehle den Abend erfüllte, wenn es nicht die urte Melodie gabe zu der tiefen Stille des Abend berz und Seele weit macht. Manchmal. wenn vit einsam durch die Gärten geben. scheint es uns. det sich die grohe Stille des Abends wie eine 6lode über die Erde senkt— fast nimmt es uns den Atem. Bis auf einmal ein zarter Laut aus der Tiele der Gärten aufsteigt. ein kleines. flöten des Lied. weich und lockend. wie es eben nur die Kachtigall singen kann Dann lächeln wir und spü ten das Leben und Weben der Sommernacht Viele Dichter haben den Nachtigallensang be nngen, vielen wurde das Lied des kleinen Vogels innerstes Erlebnio. Und es ist merkwürdig— es abt kaum einen Menschen, der sich dem Zauber der Nachtigall entziehen möchte, selbst über das Antlin des kuhlsten. unromantischiten Spötters breitet sich - und sei es nur für einen Augenblick— ein wei teter milder Zug... Jmmer. wenn die Nachti tallen wieder singen, gebt mir das schönste Lied ron Johannes Brahme durch den Sinn Ueber mein Bett erhebt sich ein Baum— drin sinat die tunge Nachtiaall. sie singt von lauter Liebe——. Jch hör' es sogar im Traum. die Wichtigkeit des Vitamins C Hagebutten und Tannennadeln. Die Ernährungokommission des Völkerbundes ht m einem ausführlichen Bericht darauf hingewiesen, daß de gelamte zivilisterte Welt zu wenig Vitamine und Minerallalze in der Nahrung zu sich nimmt. An dieem Bitaminausfall ist besonders das Vitamin C beteiligt. Immer wieder weisen Aerzte auf die Wich= sgkeit dieses Vitomins hun. Bei Kindern, die im sind, besteht ebenlo die Gefahr einer ungenugenden Zufuhr des Vitamins wie bei schwangeren stanen. Bei siebernden Infektionskranken enthält de gewohnliche Nahrung zu wenig Vitamin C, ebenso me die von Rekonnaleizenten nach schweren Ovem= Aber belondere bei schwangeren und stillenden trauen ist das Vimamin C unersetzlich, das zeigt sich en deutlichsten daran, daß während der Schwanger= nor die Zähne schlecht werden. Es beginnt damit, Zähne hälteempfindlich werden, daß dae Zahnech heim Bürkten blutet. dann kommen Schmerzen id in manchen Fällen sogar Zahnfäule oder ZahnWird reichlich Vitamin C zugefuhrt, dann bleiben die Schmerzen aus. Wissenschaft fordert daher, daß schwangere Frauen, dende Frauen, aber auch Fieberkranke mindestens u. womöglich aber 300 Milligramm des Vltamine läglich bekommen. Keine Jahreszeit ist so jeeignet in eine reiche Ernährung mit Vitamin C wie zwischen Ende Mai und Herbstbeginn. Den stätksten Gehalt n Tlawin C haben Hagebutten in nur wenig eingeiner Marmelade. Es folgen in weiterem Abstand ndeidbeeren. Orangen, Mandarinen, Zitronen, sclonen. Himbeeren, frische Kartoffeln, Rosenkohl und andlrechen. Zu erwähnen ist schließlich, daß auch die annennadeln außerordentlich viel Vitamin C enthaln. Iin der Volksmedizin wurden seit alter Zeit AbPungen von Tannennadeln als Medizin bei veriedenen Krankheiten wie beispielsweise Skorbut gearben. Die Volksmedizzin hat instinktw das erfühlt, we die Wissenschaft erst jetzt begründet. Krach im Abteil Froh gereist ist halb erbolt da Nc" vielt. Ein umfangreicher Herr bestieg na, da ist doch noch ein Platz frei, nicht Keiner antwortete, alle sahen voll Schrekden dicken Herrn und seine großen Geen derr„Lebenan ist das Abteil fast leer." sagte euch was, hier ist auch noch genug Platz. Seien Sie man nicht so egoistisch.“ eer diche Herr schang einen seiner Riesenn nvor, wohei er einen Hut, der friedlich da tau, zerquetschte. Dann ließ er sich schnaufend gape nachdem er auch den zweiten Koffer in die böhe geschleudert hatte. Kosfer hat keinen richtigen Halt. er wird sagte der Herr, der das Nebenabteil in chlag gebracht hatte dic.u feine Bange. Herr Nachbar." lachte der der90 das bloß Leute hier.“ maulte er. und 3Aus fuhr schneller das Gepäck knirschte der Zug fuhr um eine Kurve, da löste Koe ancnültig hinaufgeworfene große schwere . und stürzte herunter ner mieree Ehepaar erhielt Kopf= und KnieAaen dann knallte der Koffer noch dem kraftig auf die vorgestreckten Füße ries* Schmerzensgeschrei verstummt war. weie sepemt dem Nebenabteil:„Achtung, der Schreiend duckten und drückten sich die Insafsen des Abteils und schon sauste der zweite Koffer durch die Lüfte. Ein Abteil voll erregter Menschen. Der Zugschaffner wurde gerufen. Der dicke Herr lärmte, das Ehepaar verlangte Schadenersatz. Nur der naseweise Herr der sich erlaubt hatte auf die mögliche Gefahr hinzuweisen hatte sich ins Nebenabteil gesetzt, Groß Bochum meldet.. Bochum-Riemke Auf der rheinisch=westfalischen Hundeschau in Dusseldorf waren auch mehrere Bochumer Züchter vertreten. Bei den Windspielen erhielz„Ströppchen“. Besiner Joh. Voorgang, nicht weniger als sechs Auszeichnungen, darunter auch das höchste Werturteil. Bochum-Hiltrop-Bergen Schulungskurse“ für neuangelegte Bergleute. Gemaß Anordnung der Bergbehorden werden die auf den hiesigen Zechen in letzter Zeit neuangelegten Bergleute in mehreren Kursen geschult damit sie mit den neuesten Unfallverhütungsmaßnahmen und neuen Grubenregeln vertraut werden. Die Kurse, die gut besucht sind erfreuen sich bei den neuangelegten Bergleuten einer großen Beliebtheit, da diese doch in den meisten Fällen schon jahrelang nicht mehr im Bergbau. tätig waren und daher den Neueinrichtungen vollkommen fremd gegenüberstehen. Bochum-Laer „um 1. Stellvertreter des Standesbeamten für den Standesamtsbezirk Laer und zum 3. Stellvertreter des Standesbeamten in Querenburg wurde der Beamtenanwärter Schaefers bestellt. Die Bestellung des Stadtinspektors Miersch zum stellv. Standesbamten für Laer und Querenburg ist erloschen. Auch der letzte Filmabend, der von der Gaufilmstelle in Zusammenarbeit mit der N2 DMPOrtsgruppe veranstaltet wurde erfreute sich wieder eines sehr guten Besuches. Der Sandrock=Lustspielfilm„Kampf mit dem Drachen“ gefiel den Besuchern ausgezeichnet. Bochum-Langendreer Das zehnjährige Bestehen feierte Samstag die Kameradschaft Langendreer=Witten des Inf.=Rgt. 136. Im prächtig geschmückten Lindemannschen Saale hatten sich mit den Mitgliedern der feiern den Kameradschaft zahlreiche Kameraden der übri gen militärischen Vereinigungen aus. Langendreer eingefunden. Kameradschaftsführer Bydolek hieß die Kameraden herzlich willkommen und gab einen Rückblick auf die Geschichte des Vereins. Kamerad Hüttelbränker nahm darauf die Ehrung der im Weltkriege Gefallenen vor. Als Vertreter des Bundesführers sprach Leutnant a. D Joermann. Im zweiten unterhaltenden Teil der Festfolge ge fiel besonders gut die Aufführung des Theaterstückes„Schwiegersohn“. Für gute Stimmung sorgte der Humorist Leese. Beim Sturz vom 17 Meter hohen Gerüst töd lich verletzt. Sonnabend vormittag stürzte von der Tafelglasfabrik„Detag“ Crengeldanz ein Anstrei cher, der mit einem Arbeitskameraden mit dem Streichen eines Glasbehälters beschäftigt war, von einem Flaschenzuggerüst 17 Meter tief ab. Er fiel auf eine Bühne des Gasbehälters, wo er schwwer verletzt liegen blieb Einige Stunden später ist der Bedauernswerte im Marienhospital verstorben. Das Unglück geschab. als das Gerüst einige Meter berabgelassen werden sollte. Der Arbeitskamerad hatte noch die Geistesgegenwart, sich an einem Tau festzuhalten. Nachdem er einige Zeit zwischen Him mel und Erde geschwebt hatte gelang es ihm. sich an den Gasbehälter heranzuschaukeln und sich so aus seiner gefährlichen Lage zu befreien. Der Verstorbene hinterlaßt Frau und Kind. Die Wettkämpfe der HJ wurden am Samstag und Sonntag in Langendreer abgewickelt. Während am Samstag die Jungmadel auf dem Platze der Sportvereinigung 04 ihr Können zeigten, betätigten sich am Sonntag der BdM und die HJ. Es kann schon Jept gesagt werden, daß die LeiMus unseren Verbreitungsgebiet Wanne-Eickel Einen guten Erfolg hatte die Altmaterialsammlung der 1500 Wanne=Eickeler Pimpfe, über die wir bereits kurz berichteten. Es wurden zusammengetragen 100 Zentner Blech, zwei Zentner Lumpen, zwei Zentner Edelmetalle, 10 Zentner Eisen und 100 leere Flaschen. Sein silbernes Dienstjubilaum beging Sonntag der Leiter der Gerichtskasse am Amtsgericht in Wanne=Eickel, Justizinsepktor Gunst. In einer Feier am Samstag übermittelte Oberamtsrichter Schorlemer dem Iubilar die Glückwünsche. Der„Anschluß“ laßt lange auf sich warten, den ein Mann im März mehreren Anwohnern der Adolf=Hitler=Straße versprach. Sie mußten dafür eine Anschlußgebühr von 2 Mk. an das Elektrizitätswerk abführen. In einem Falle erhielt der Betrüger das verlangte Geld und stellte dafür eine Quittung aus, die er mit„Weßmann" unterschrieb. Hübner und Tauben gestohlen! In der Nacht zum Freitag wurde ein Hübnerstall auf der Kurfürstenstraße aufgebrochen. Die Täter entwendeten ein Hubn, schlachteten es und ließen es liegen. Anscheinend sind sie beim Versuch, noch andere Hübner an sich zu bringen, gestört worden.— Aus einem Taubenschlag auf der Hüttenstraße wurden zwei 9 Wochen alte Brieftauben entwendet. Die Tiere sind blau gefiedert, sie tragen die Ringnummern 052/37/20 und 270. Wer kann hinsichtlich er Täter Angaben machen? Mit dem Messer auf seinen Gegner eingestochen. Samstag gerieten zwei Nachbarn auf der Bochnmerstraße in Streit, der in Tätlichkeiten ausartete. Ein Mann griff zum Messer und stach damit mehrere Male auf seinen Gegner ein, der dabel zwar nicht lebensgefährlich aber doch so schwer verletzt wurde, daß er nach Anlegen eines Notverbandes ins Krankenbaus überführt werden mußte. Waltenscheid Ein zweiter Bürgermeister für Wattenscheid. Die Abwicklung der Dienstgeschäfte macht die Anstellung eines besoldeten Beigeordneten(Bürgermeister) notwendig. Für die Stelle, die zum 1. Juli im Ministerialblatt ausgeschrieben werden soll, kommt nur ein Jurist oder ein Diplom=Volkswirt in Frage. Zweimal waren die Mabfahrer die Betroffenen Samstag ercigneten sich in Wattenscheid zwei Verkebreunfälle. Auf der Kreuzung Achtermannund Querstraße wurde ein Radfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren. Er erlite beim Sturz schere Kopkverletzungen und mußte ins Krankenbaus gebracht werden. Schwere Folgen batte ein Ausammenstoß zwischen Motorradfahrer d Radlahrer auf dem Hindenburgdamm. Ecke etingstraße. Der Radfahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Antrag entscheidet sind bereits aufgenommen. Ein Vertreter der SA=Gruppe weilte kürzlich in Herne, um das Gelände zu besichtigen. Zu sedem Hause es werden vermutlich Ein= oder Zweifamilienhäuser gebaut— gehört ein großes Stück Land. Zwei Tote bei einem Grubenunglück. Auf der Schachtanlage„Friedrich der Große" wurden am Samstag, kurz nach Einfahrt der Morgenschicht, durch das Zubruchgehen mehrerer Hölzer einer Strecke die Hauer Franz Tatlick und Johann Kowalleck verschüttet. Sie konnten nach mühevoller Arbeit nur als Leichen geborgen werden. Ein weiterer Knappe wurde verletzt. Wer kennt das blaue Jackett, das ein unbekannter Täter, der in eine Wohnung des Hauses Josefinenstraße 74 eingedrungen war, dann aber gestört wurde, zurückliek? Das Jackett kann im Polizeiamt in Herne, Zimmer 232, besichtigt werden. Wilten Vergebliche Mühe machte sich ein Dieb, der in der Nacht zum Sonntag in das Städt. Wiegebäuschen eindrang. Er fand kein Geld. gestohlen hat er nichts. Bäume ausgerissen und beschadigt. In der Nacht zum Sonntag wurden drei Lorbeer= und zwei Kugelbäume, die vor der Josefskirche aufgestellt waren, von nichtsnutziger Bubenband abgebrochen bezw. beschädigt. Ferner wurde ein Transparent heruntergerissen und drei Fahnen von gelb=weißer und blau=weißer Farbe entwendet. Personen, die Zweckdienliches bekunden können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizel. Adolf=Hitler=Platz 15, zu melden. Wetter. herne Eire SA-Ziedlung soll gehaut werden. Anf dem Gelände zwischen der Flottmannstraße und der Kleingartenanlage Herne=Süd soll eine 51 Häuser umfassende SA-Siedlung gebaut werden. Die Verbandlungen zwischen der SA=Standarte 457 und der SA=Gruppe Westfalen, die über den Noch einmal am Zuchthaus vorbei. Wiederholt ist die 27 Jahre alte Helene B. wegen Eigentumsvergehens bestraft worden. Trotzdem fällt sie immer wieder in ihren alten Fehler zurück. Freitag wurde sie aus der Untersuchungshaft dem Hagener Schöffengericht vorgeführt, wegen Rückfallbetruges u. schwere Urkundenfälschung. Sie hatte bei einer Familie Aufnahme gefunden, wo sie behauptete, sie habe in Witten feste Arbeit. Sie legte auch eine Zuwe'lungsbescheinigung vom Arbeitsamt vor, so daß die Logiswirtin annahm, die Angeklagte sei kreditwürdig. Die Zuweisungsbescheinigung war abe rgefälscht und die Angeklagte stand völlig mittellos und obne Arbeit da. Nach einigen Tagen behauptete sie, ihr Bräutigam sei gestorben und eine Erbschaft von 4200 RM werde ihr demnächst ausbezahlt. Vertrauend auf diese Angaben, versorgte die Wirtin die Angeklagte mit Trauerkleidung und besorgte auch sonst noch Kleinigkeiten. Alle Angaben aber waren unwahr. Als die Angeklagte weiter von ihrer Wirtin beauftragt wurde, einen Betrag von 27 RM bei der Post einzuzahlen, sandte sie nur 3 RM ab. Die übrigen 24 RM steckte sie in ihre Tasche, fälschte die Quittung der Postzahlkarte und ließ so ihre Wirtin glauben, sie habe den ganzen Betrag abgeschickt. Der Angeklagten wurde noch einmal Gelegenheit gegeben, auf die ordentliche Bahn zu kommen, und von der Verbängung einer„uchthausstrafe Abstand genommen. Sollte sie nach Verbüßung der Gekängnisstrafe von 10 Monaten noch einmal straffällig werden, dann habe sie mit einer Zuchthausstrafe zu rechnen. stungen im Durchschnitt gut waren, ein Zeichen für die zielstrebige Körperertüchtigung in der HJ. Sportkurse in Langendreer finden statt: heute Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen in der Turnhalle des Realgymnasiums: Mittwoch ist Kleinkaliberschießen für Frauen und Männer von 20—22 Uhr bei Kneist: Volkstanz für Frauen und Männer von 20—22 Uhr im Lokale Landau; JinJitsu für Frauen und Männer von 20—22 Uhr, Realgymnasium Donnerstag: Rollschuhlaufen für Frauen und Männer von 19.30—21 Uhr und von 21—2230 Uhr im Restaurant Köppe. Bochum-Werne Briektaubensport. Bei dem Fluge ab Stendal der Reisevereinigung Werne beteiligten sich die Züchter mit 1135 Tauben, die um 24 Preise stritten. Mit leichtem Südostwind schickte man die Tiere auf die Reise. die über 335 Kilometer ging. Mit einer Fluggeschwindigkeit von 23183 Metern in der Minute erreichte die erste Preistaule gegen 9,08 Uhr ihren Schlag. Nachstebend die ersten zehn Sieger: Fr. Hohmeyer(Vereinte Freunde“ Laer), Hein Borg(„Vereinte Freunde Werne), Baack(„Fortuna“ Werne), TimmerbeilKalthoff(„Frisch=Auf“ Werne). Herrmann(„Alter Stamm“ Werne), Hartmann(„Vereinte Freunde“ Laer), Meinshausen(Heimatliebe“ Werne), Baack „Fortuna“ Werne), Born(„Ruhrbote“ Langendreer), Konrad Strube(„Gut Flug“) Werne.(ik.) T Reinigen, aber nicht schmirgeln. Nicht Reinigung um jeden Preis sondern Sauberung unter Schonung des Zahnschmelzes- des strichug OeraußerordentlichteinePutzkorper der Nivea-Zahnpaste reinigt u.erhalt den natürlichen Glanz Ihrer Zahne Bochum-Linden-Dahlhausen Die erst kürzlich wieder gegründete Schützengilde veranstaltete Samstag auf dem Schießstand Voßnacke in Altendorf ein Eröffnungs= u. Preissen, das einen ausgezeichneten Verlauf nahm. Im Eröffnungsschießen war Schützenbruder Hermann Ostrop Sieger. Er gewann damit den Hauptpreis, eine 30 em große Hitlerplakette aus Bronze. Die 18 Preise im Preisschießen gewannen Rosiak, Ostrov. Bommel, Kwyas St., Bernetta, Holte, Behrend, Tristram, Kwyas I., Puls, Gelfert Bartel, Waschk. Reppel, Hauke, Frewer, Villigloh. Probst. Auf dem Schützenkommers am Abend fand im Vereinsheim Behrend die SiegerEhrung statt. Vereinsleiter Frewer ernannte den früheren Kompagnieführer Gustav Reppel zum Mitglied des Aeltestenrates. Schießwart Bernetta dankte dem Vereinsleiter für die Verdienste, die er sich um die Neugründung der Schützengilde erworben hat. Eine neue Sandfüllung für den Sandkasten im Volkspark. im Hedberg, wäre dringend nötig. Nachdem jetzt die Wege und die Spielanlagen instandgesetzt sind, wäre die Erfüllung dieser Bitte besonders zu begrüßen. r Schach Neinharbe siegte im Hamburger Schachturnier L. Herrmann wurde in der 7. Runde durch eine Niederlage gegen Lange wieder zurückgeworfen. Das Spiel H. Herrmann gegen Multhaup endete remis. Noamann will nicht in Schwunkommen. Gegen Rodatz langte es nur zu einem Remis. Der Hamburger Kranki ist plötzlich nach vorn gestoßen. Er gewann seine Hängepartie gegen Lange und machte gegen Elm unentschieden. Reinhardt sicherte sich durch einen Verteidigungssieg über Eisinger mit deutlichem Vorsprung die Spitze, Stand nach der 7. Runde: Reinbardt 5½, L. Herrmann, H. Herrmann und Kranki je 4, Lange und Multhaup je 8½, Roymann 3. Elm, Eisinger und Rodatz je 2½ Punkte. In der vorletzten Runde des Schachmeisterturniers in Hamburg kam es zu überraschenden Ergebnissen. L. Herrmaan spielte gegen Rodatz. Der Hamburger verteidigte sich ganz ausgezeichnet und schlug den Angriff ab, worauf der Bochumer Smdtmeister die Waffen strecken munte. H. Herrmann spielte gegen die unregelmäßige Verteidigung des badischen Meisters Eisinger giemlich unglücklich. Eisinger brachte den wichtigen Punkt nach sechsstündiger Spieldauer an sich. Westfalenmeister Roamann kampfte gegen Kranki ebenfalls sehr unglücklich. Nach siebenstündiger Kampfdauer gab Rogmann die Partie auf. Reinhardt sicherte sich durch einen Sieg über Lange bereits den 1. Preis. Elm schlug in einer hübschen Angriffspartie den Essener Multhaup. Stand von der letzten Runde: Reinhardt 6½ P., Kranki 5 P., H. Herrmann u. L. Herrmann je 4 P., Lange, Elm. Multhaup. Eisinger und Rodatz je 3½ P., Rogmann 3 Punkte. Das vom Großdeutschen Schachbund in Hamburg ausgetragene Vorturnier brachte den Sieg von Reinhardt=Hamburg vor Kranki=Hamburg, Beide Spieler haben die Berechtigung, am Turnier teilzunehmen. Der Schlußstand ist folgender: 1. ReinbardtDamburg 6½ Punkte, 2. Kranki=Hamburg 5½ P., 3.—6. Ludw. Herrmann=Bochum. Eisinger=Karlsruhe, Lange=Essen und Rodatz=Hamburg je 4½ P., 7.—8. Muchaup=Essen und Haus Herrmann=Bochum se 4. 9.—10. Elm=Berlin und Ronmann=Bochum je 3½ P. O5C haaen Bezirksmeister Jugend. Bezirks=Handhallmesterschaft in Hagen Auf dem Postsportplatz in Hagen kam im Sennlag die Jugend=Bezirks=Handballmeisterschaft zum Austrag. Jn der Vorrunde schlug Eintracht Dort= mund den Tus Bochum 16 8 und TEC Hagen den Th Bottrop 14:7. Im Endspiel gewann dann T E6 Hagen über Eintracht Dortmund 9:7 und Tb. Bottrop schlug TuS Bochum 17:10. Wieder KC L.-Dahlhausen Frühjahrs.Langstreckenreaatta Görsicker— Wesel Anlaßlich der Weseler Sportwochen wurde unter reger Beteiligung die Gau=Frühlahrs=Lanxtecken= Regatta Görsicker—Wesel durchgekührt. lei kerrlichem Weiter nahm die Veranstaltung einen schönen Verlauf. Der Kanu=Klub Linden=Dahlhansen gab einen neuen Beweis von seiner Leistunastähigkeit, gewann er doch den großen Wettbewerb im Zehner= Kanadier vor Roemryke Beyze Wuppertal. .. 21 0.. 3 ne1.e".. . 21 7. Smort, Smiel. Lurnen Deulscher Fliegersieg in England Seidemann siegt im Insel=Man=Luftrennen Das Insel=Man=Luftrennen in England wurde mit einem Flug von London zur Insel Man eingeleitet. Leider waren die Wetterbedingungen über der Irischen See alles andere als Hünstig. Es mußte fast durchweg im dichten Nebel geflogen werden. Umio hoher ist der Sieg des deutschen Piloten Major Seidemann von der Luftwaffe auf seiner Messerschmitt=„Taifun“ in diesem schweren Rennen zu bewerten. Major Seidemann war schon von jeher Spezialist für derartige Rennen, bat er doch zu wiederholten Malen beim Europa=Rundflug schon mit Glanzleistungen aufwarten können.— Der zweite deutsche Teilnehmer. Gerbrecht von der NSFKGruppe Essen mußle zwischenlanden, da sich im Fluge die Motorhaube geoffnet hatle. Die Landung erfolgte glatt. Die Endrundenleilnehmer Deutsche Meisterschaft im Frauenhandhall Am Sonntag wurden in den dier Gaugruppen die Teilnehmer an der Endrunde zur Deutschen Handball=Meisterschaft der Fräuen ermittelt, die am 26. und 27. Juni um den Titel kämpfen werden. Die vier Vertreter sind: Turngem. in Berlin, Eimsbütte= ler Turnverband Hamburg, WEV Stahlunion Düsseldorf und ViR Mannheim. Essenecker Säbelmeister deutschen Fechter letzte Meisterschaft der würde am Sonntagabend in Hamburg die im Sabel vergeben Der Frankiurter Eisenecker holte sich mit 8 Stegen bei nur 21 erhaltenen Treffern die Meisterwürde vor dem neuen Florettmeister HeimOffenbach und dem Düsseldorfer Esser Eisenecker, der in seiner Hauptwaffe von Heim entthront wurde. holte sich somit auf Sabel einen neuen Titel Der Düsseldorfer Esser lag sehr gut im Rennen, da er als einziger den Frankfurter 528 schlagen konnte. Seinem Siege über Eisenecker folgte aber eine überraichende 4 5 Niederlage durch Jorger. 1. und Deutscher Säbelmeister 1037 Julius Eisenecker. Frankfurt=Main. 8 Siege. 21 erhaltene Treifer; 2. Heim=Offenbach 7=25, 8. Esser=Düsseldorf 7=26, 4. Jörger=Frankfurt 6=32, 5. Wahl=Frankfurt 5=35, Fünf Deutsche aufgestellt Der Fußballkampf Westeuropa-Zenkraleuropa in Amsterdam Austraiien schen draußen Davispokalkampf in Forest Hills Eindeutiger und sicherer als man erwarten konnte, ist auf der traditionsreichen Anlage in Forest Hills die Frage beantwortet worden, wer zur Zeit die stärkste Tenais=Nation von Uebersee und damit erster Anwärter auf den Davispokalsieg 1937 ist. Lagen die Amerikaner bereits nach dem ersten Tage mit 2:0 durch Siege von Bud#e und Grant in den beiden Einzelspielen in Front, so ist am Sonntag die Entscheidung gefallen. Mako=Budge befanden sich in glänzender Form und schlugen Crawford=Me Grath ohne Satzverlust 7:5, 6:1. 8:6, Damit lag USA bereits mit 8:0 in Front und hat das InterzonenFinale, in dem es auf den Sieger der Europazone trifft, als erster erreicht. Hoffen wir, daß es der deutschen Mannschaft gelingt, auch dahin zu kommen — und was noch wichtiger ist— besser abzuschneiden, als im Vorjahr, wo es in Wimbledon von Australien mit 4:1 Punkten sicher geschlagen wurde. Für den Kampf gegen Zentral=Europa am 20. Juni im Amsterdamer Olumpia=Stadion hat jetzt Westeuropa seine Mannschaft bekanntgegeben. Erfreulicherweise wurden fünf deutsche Spieler berücksichtigt. Allerdings mußte man mit Rücksicht auf die Spiele um die Deutsche Fußballmeisterschaft auf die Aufstellung Szepans verzichten. Folgende Mannschaft wird Westeuropa vertreten: Jakoh (Regensburg Janes Caldenhove Düsseldorf)(Amsterdam Nitzinger Goldbrunner Delfour (Schweinfurt)(München)(Paris Lehner Braine Backhuid Smith V. d. Cynde (Augsb.)(Antwerp.)(den Haag)(Harlem)(Antwerp.) Ersatzleute: Halle(Deventer), Tor; Paverick(Antwerpen), Verteidiger; Paauwe(Rotterdam), Laufer; Courtois(Sochaur), Stürmer.— Der Torwart und ein weiterer Spieler dürfen wahrend des ganzen Spiels bei Verletzungen ausgewechselt werden. Zentral=Europag Mannschaff Die Aufstellung der Mannschaft Zentral=Europa erfahrt vielleicht noch eine Aenderung, da zur gleichen Stunde der Bekanntgabe in Straßburg Planicka und Puc verletzt wurden. Der Jialiener Mauro ware für diese Umbesetzung der E.f verantwortlich. Vorerst werden in Amiterdam spielen: Planica (Tschechos.owakei) Sesta Schmaus (Oesterreich) Andreolo Lazar Seranton: Ungarn)(Italien) Sas Dr. Sarosi Meazza Pue Piola Ungarn)(Tschechoflowalei)(Italien) Ersatz: Olivieri(Italien). Dudas(Ungarn), nemann(Oesterreich), Rejedly(Tschechoslowakei). Stabhochsprung von 4.54 Meter Zwei neue Weltrekorde aus U3A Mit feinen Leistungen warteten wieder die amerikanischen Leichtathleten auf. Zunachst einmal sprangen beim Sportfest in Los Angeles Earl Meadows und William Sefton mit dem Stab beide 4.54 m hoch und verbesserten damit ihre eigene Bestleistung um sechs Zentimeter und dann lief die Staffel der Universität Washington mit Jak Orr, Nettleton, Leu Orr und Bemke in der Meilenstaffel auch Weltrekord. Sie erreichte über 4mal 440 Hards die großartige Zeit von 3:12,3, die um drei Zehntelsekunden besser als der aus dem Jahre 1931 stammende Weltrekord der Stanford University mit 3:12.6 ist 4. Sauerlandfahrt ein voller Erfolg 400 Wagen und Räder auf schwerer Fahrt Mit Finnen und Olympiakämpfern Ostpreußens Leichtathleten siestreich Königsberg war am Sonntag der Schauplatz eines großen Leichtathletikkampfes. Die Gaumannschaft von Ostpreußen=Danzig konnte in ihrem dritten Treffen mit den Vertretern von Nordostpolen ihren vorangegangenen Siegen einen neuen schönen dritten Erfolg anreihen. Gleichzeitig wurde im Rahmen des internationalen Mannschaftskampfes ein Dreistädte= kampf gewertet, den Königsberg mit 102.5, vor Bromberg mit 92 und Danzig mit 67,5 Punkten gewann. Der Höhepunkt des Festes waren die Einladungskämpfe, an denen u. a, zwei Finnen und mehrere deutsche Olympiakämpfer teilnahmen. So gewann Mar Syring die 5000 m in 14:58.2 vor seinem Vereinskameraden Schönrock in 15:09, der Wittenberger Becker lief über 1500 m in 4:06 vor Böttcher in 4:00 ein. Olympiasieger Karl Hein=Hamburg warf den Hammer 53.12 m weit. Sprenger=Königsberg übertraf mit 47,76 m noch den enttäuschenden Finnen Haino, der nur auf 46.20 kam Besser machte seine Sache der finnische Speerwerfer Vainio, der mit 64.53 m allen seinen Mitbewerbern— auch Dr. Weimann mit nur 57.76 m— überlegen war. Unser Oiympiazweiter Long=Leipzig zeigte einen prachtvollen Weitsprung von 7,50 m. Berliner Athletiksiege in Stettin Stark besetzt von der Berliner Spitzenklasse war das am Sonntaa vom VfB Reichspost Stettin veranstaltete reichsoffene Sportfest. 3000 Zuschauer saben feine Leistungen. Besonders bervorzuheben sind der Kugelstoß von Hans Woellke mit genau 16 m. der Diskuswurf von Hanssen=Berliner SC mit 16,40 m und der Hamerwurf von Erwin Blask mit 51,53 m. Altmeister Lammers holte sich die 100 m in 11,2 Sek. Die Motorbrigade Westfalen darf mit der vierten Durchführung der sauerländischen Geländefahrt zufrieden sein. Sie wurde trotz des herrlichen Sonnenscheins zu einer schweren Prüfung für rund 400 Wagen und Krafträder, bei denen neben dem N2KK besonders die Wehrmacht stark beteiligt war. Ferner starteten noch zahlreiche Angehörige der S5. HJ und des TTAC. An den günstigsten Stellen der Fahrt batten sich zuhlreiche Zuschauer eingefunden, die mit großem Interesse die Leistungen von Fahrer und Maschinen verfolgten. Für die Strecke, deren Ausgangspunkt Arnsberg war, war ein Gelände ausgesucht worden, das es in sich hatte und große Anforderungen stellte. Geröllstrecken, Steilhange und enge Waldwege machten den Fahrern viel zu schaffen und die starke Staubentwicklung trug weiter dazu bei, den Teilnehmern das Leben recht schwer zu machen. Aber alles war mit Begeisterung bei der Sache und das unterstreicht die Tatsache, daß durch solche Fahrten der Gedanke des Motorsports und die vom Führer gewünschte Motorisierung eine starke Förderung erfährt. Briadeführer Nieder=Westermann konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, so Generalmajor von Kränzki Kommandeure der verschiedensten Wehrmachtteile, zahlreiche Kreisleiter, Landräte und Bürgermeister. Die Fahrt nahm ihren Auftakt am Sonnabend, als auf dem Arnsberger Adolf=Hitler-Platz die Fahrzeuge der Abnahmeprüfung unterzogen wurden. Kritische Augen prüften und dann rollten Wagen und Räder mit großen Nummern verseben, auf die ihnen bestimmten Plätze. Abende marschierte ein Ehrensturm des NSNK auf, und der Führer der Motorbriande Westfalen, Briaadeführer Nieder=Westermann nahm unter den Klängen der Nationalbymnen die feierliche Flaggenbissung vor. Am frühen Sonntag morgen begann die Fahrt die durch die Berge des Sauerlandes führt, um in Lüdenscheid zu enden Nach Prüfung der zahlreichen Ergebnisse wird noch vieles über die Erfahrungen der Fahrt zu sagen sein. Reichstreffen des 99A0 Das vom DDAC als Touristenveranstaltung geschaffene Reichstreffen vereinte zum erstenmal in den Tagen vom 29.—31. Mai 400 Klubmitglieder aus allen Gauen Deutschlands in Freiburg. Der Prasident des DDAC, Freiherr von Egloffstein, hielt im Rahmen eines Kameradschaftsabends am Samstag in der Freiburger Festballe eine Ansprache, in der er mitteilte, daß im nächsten Jahre das Reichstreffen wieder an die Reichsgrenze gelegt werde. Der Sonn= tagvormittag war einer Fahrt auf der Freiburger Waldstraße gewidmet, wahrend am Nachmittag ein großes Weinfest auf dem Münsterplatz die Gäste vereinte. Der Montag brachte Fahrten in den Schwarz= wald Mit dem Treffen war eine Zielfahrt verdun= den. henne siegt in Bukarest Der Rumänische Automobil=Club hatte bei seinem Bukarester Rennen um die Großen Preise für Sportwagen und Rennwagen einen ausgezeichneten Besuch aufzuweisen. Bei den Sportwasn gab es einen großen deutschen Sieg durch Ernit Henne mit dem 2 Liter=BMW. Henne stieß schon in den ersten Runden der 25 vor und übernahm die Führung, die er dann nicht mehr abgab. Der Schweizer Rüesch sicherte sich den Rennwagenpreis über 35 Runden ganz überlegen mit 129.5 Klm.=S:d. Eluf im hockey-Endspiel Etuf besiegt HG Heidelberg 2:1(1:0 Nun ist alles für die Deutsche Hockeymeisterschaft klar. Etuf Essen— Berliner SC, das ist das Endspiel. Am letzten Maisonntag hatte sich Eruf Effen noch einmal mit dem OC Heidelberg auseinanderzu= setzen. Und hier zeigte es sich auch in der Neuauflage im Kolner Stadion, daß sich am Sonntag zuvor der tatsachlich bessere Verein dem blinden Los hätte beugen müssen. Etuf siemte 2:1(1:0), aber viel sicherer, als es das Ergebnis vielleicht besagen möchte. Die Essener waren in der ganzen Spielauffassung den Süddeutschen voraus und spielten ersichtlich das bessere Hockey. Der Sieg des Etuf ist verdient und man darf der Elf gegen den BEC Berlin im End= spiel wirklich ernste Chancen einräumen. Das Großereignis auf der Avusbahn Rechts: Diese Aufnahme vom Berliner Funkturm gibt einen Ueberblick über die herrliche Bahn während des Starts. Links: Die großen Wagen am Start. Erste Reihe von links: Rosemeyer=Auto Union, Caracciola=Mercedes=Benz, zweite Reibe von links: v. Delius=Auto=Union, Seaman=Mercedes=Benz, und hinten Balestrero=Alfa Romeo.(Scherl=Bilderdienst=M.) Fritz=Wolf=Gedächtnieturniter in Recklinghausen Die Hockeymannschaft des Essener SC SchwarzWeiß wartete bei dem am Sonntag in Recklinghausen ausgetragenen Fritz=Wolf=Gedachtnisturnier mit einer ganz hervorragenden Leistung auf und konnte Gewinner des Turniers werden. Im ersten Spiel schlugen die Essener die Eintracht aus Dortmund, die im Vorjahr den Sieger stellte, und in der Zwischenrunde wurde der Turnklub Gelsenkerchen 74 knapp mit 2:1 besiegt. Im Endipiel traf Schwarz=Weiß auf den Recklinghauser Hockey= und Tennisklub, der nach hartem Gefecht ebenfalls knapp mit 2:1 geschlagen wurde. Die beiden teilnehmenden Bochumer Mannschaften schieden schon in der Vor= bezw. Zwischenrunde aus.— Tie Ergeb.uisse: Recklinghauser Hu T Klub— RC Hamm 81 TuS Bochum— MBV Linden 0.4 Eintracht Dortmund— Schwarz=Weiß TC Gelsenkirchen 74— D3C Hagen 1 Zwischenrunde: Recklinghäuser Hu T=Klub— MBV Linden 2•0 Schwarz=Weiß Essen— TC Gelfenkirchen 74 2:1 Endspiel: Schwarz=Weiß Essen— Recklingh. Um den Kreis-Handballpokal Jahn Langendreer— Polizei=SV nach Verlängerung Tkl. Wanne— Tus Holfterhausen 4:12 TB Eickel— SpGem. Wattenscheid 14.0 To Rohlinghauten— Germania Bochum Westfalia Bochum— Westfalia Weitmar Sommerspiel-Auflakt TG B. Ehrenfeld und Bochum 48 in Front Jn vier Klassen gelangten am letzten Wod im Kreis Bochum die ersten Faustballspiele Kreismeisterschaft zum Austrag. In der erst stungsklasse(Gruppe 1) bezwang die TG B.=Et den Polizei=SV Bochum, Jahn Querenbur Tura Hattingen und konnte sich so ohne Verlu an die Spitze setzen. Jahn Querenburg und Hattingen gewannen je ein Spiel und spielt mal unentschieden, wahrend der Polizei=2V voll g leer aus=ung. Die in Front erwarten zisten waren gegen früher nicht wieder zu er da sie mit einer stark veränderten Mannsch traten, die das alte Können nicht erreichte. bester Verein aus den Spielen der 2 G der To. Bochum 48 hervor, der seine beit Friesen Bochum und Tv. Brenschede niederran Auch in der 2. Männerklasse schnitt der T chum 48 am besten ab. In der 3. Manne konnte die 1. Mannschaft de. TG B.=Ehrenfe erste Serie mit zwei Siegen über den Tv. Boch und ihre zweite Mannschaft beschließen. Ebenso erfolgreich war die Turngemeinde auch in den Jugend= spielen, deren zweite Mannschaft die meisten Punkte berausholte. 1. Leistungsklasse(Gruppe 1): TG B.=Ehrenfel) — Jahn Querenburg 41:22, TW B.=Ehrenfeld— Polizei Bochum 39:33, Jahn Querenburg— Polizei Bochum 87:32. Tura Hattingen— Polizei Bochum 43:24, TG B=Ehrenfeld— Tura Hattingen 36:30, Jahn Querenburg— Tura Hattingen 41:41— Gruppe 2: Tv. Bochum 48— Tv. Brenschede 35 31, To Bochum 48— Friesen Bochum 37:30, To. Friesen Bochum— Tv. Brenschede 36:34. 2. Mannerklasse: TG B.Eehrenfeld— Tv. Wanne 65 41:23, Tv. Bochum 48— Polizei Derne 33 TG B.=Ehrenfeld— Polizei Herne 28:23, To. Bochum 48— Tv. Wanne 85 41:28. Tv. Bochum 48— TG B.=Ehrenfeld 30:23. Bochumer Kingererfolg Deutsche Eiche=Germania Bochum— TuSpchem. Herdecke 13:6 Im Freundschaftskampf verzeichneten die Bochn= mer nach einer längeren Rubepause einen schonen und harte Kampfe. Unter der ausgezeichneten Lei= tung des Unpartenischen Kiel(Witten 071 nahmen die Kampfe folgenden Verlauf: Im Bantamgewicht erzielte Fiege(B.) nach 7 Minuten einen Schulter= sieg über Vogel(H) durch Armzug. Klatt(B mure dagegen im Federgewicht eine Niederlage gegen Mahl O) durch Eindrücken der Brücke nach 6 Min. hin= nehmen. Einen weiteren Schultersieg buchte Rap= jewski(H) durch Untergriff nach 4 Min. gegen Hilde= brand. Niemann(H) hatte im Weltergewicht gegen Bock(B) nicht viel zu bestellen und erlag einem Armzug nach 8 Min. Im Mittelgewicht mußte" Warschewski(B) mit einem Punktsieg gegen Heumann(H) begnügen. Einen weiteren Punktsieg im Halbschwergewicht Furmanek(B) gegen u (H). Im Schwergewicht blieb Weinand(B) kampf= los Sieger. Nennen zu Saint=Clond 1. R.: 1. Rock Pourpre(Dupuit). 2. Alveole Shyfox. 2ea 87, Platz 17, 80, 19:10. Ferner: La Volla 2. Sattre, Cherinette, Le Canidell. Tame M ley. Belza. 2. R.: 1. Khasnadar(Villecourt), 2. Trombon, 3. Spinette. Sieg 28, Platz 17, 17:10. Ferner: Trader Horn, Beau Tenebreux, Goumti. 3 R.: 1. Savarin 2(Billet), 2. Knoloma, 3. 2u pleix. Sieg 27, Platz 16, 14:10. Ferner: Aetbeiverr, Caucase, Mangoustine. 4. R.: 1. Republique(Johnstone), 2. Zapra, 3. Franchise. Sieg 81, Platz 15, 24, Palos. Innova, Dollys Love, La Gazelle, Cais d'Epargne, Charente, Lys d'Angais Ever#l. 5. R.: 1. Craig le Patre(Dufores), 2 Hathor. 8. Clair de Lune 8. Sicg 26, Platz 10.ferner: Sari, Anneau de Saturne, Rosamonde. 6. R.: 1. Runaway(Delaurie), 2. A l'arrivec. Semi Ton. Sieg 31, Platz 11, 11, 12:10 Week End. Lehrh, Maestro, Bleu du Ciel, Slave die Unteilnahme pani Leltgrammwechse! dem Fü NB Berlin, 31. Mai. tei des nationalen Spanie an den Führer und sehende Telegramm gericht Empfangen Ener Exz deutsche Volk den Ausdri und desjenigen des natione lich des feigen Uebe genstand die„Deutschland" Ter Führer und Reich Franco telegraphisch gedan der Piratenang Unterh MB London, 31. Mal n nachmittag fragte der a nonsfuhrer Attley im Un eit, ob der Außenmini de Zwichenfälle abzugebenh nichen Piratenbombern und aff bei Ibiza abgespielt hät Außenminister Eden al n die deutsche Panzerschiff Mai aus der Luft bom wen der Nahe der Bucht ve und daß eine Bombe explo neinem tiefen Beda en große Anzahl von Verl chwerverwundete Matroser lmtetten von Gibtaltar zur noch keine vollständigen Beri ull ethlten und ziehe es vor, gegenwa Erklärung ab sch habe auch von einem chiff Muteilung erhalten, e deutsche Panzerschiff Ilmeria am Montag vor choß Im Verlauf einer 1 den deutschen Geschäftsträge be, mbe er gebeten, der poffnung der britischen Regiel deutsche Regierung keine w nerde, die die gegenwärtige iemn wurde, als sie schon sei. Aitley fragte hierauf, getung moglich sei, die Unter as durch den Bölber lehenminister antwortete, der nen, daß er, Eden, nur sehr Lage zu erwägen, und weiter zu sagen. Jetzt mischte sich der ko nete Gallacher in die n der Antwort Edens z neine Informationen von der der die Beschießung der Flug lchschiff habe. Obwohld mneifend erklärte, daß der 7 ei habe, er könne keine uchen, fuhr Gallacher fort, d mechtigt sei. Der Spreche er= rechtigt, aber daraus folge wort erhalten werde. Darau eit abgeichlossen. laufe des italienist MB Rom. 31. Mai lienischen Thronerben n der Sch ohkapelle des ten. Bei der feierlichen cherpaar. Auglieder des Hauses S chen Kontashauses und 6 Diplomatische Korps. Se Botschafter von 5 edtengaste zugegen. Die minien von Neapel.de eaanuel erhalt, war Vertretung der Köni= ex verzogen von Vendo= Kinderchöre brachten mien italienischen Volke rinis seines Herrscherha dend sand im Quirinal in dem über Wad Gäste der Führer und Reit rauchen Hoheiten, dem Frorprinzessin von nigers drahtlich seine G Major Seideman luftrennens London London. 31. Mai am Sonnabend durch 3— Jusel wa Flieger Major( Ergenis konnte erst werden, da am Sonn Nebels der die Insel einwandirel festaestell Ziel zuerst erreicht hatt bechs de 2NB. Be Mann rpbführer nsen, früheren mnationaler Tagun n Didt ven 2 . gejahr 2 gebausse: lub— RC Hamm 8:1 Linden 0:4 Schwarz=Weiß T36 Hagen 1 lub— M2V Linden 2:0 TC Gelfenkirchen 74 2:1 Handballpokal Wattenscheid 14.0 el-Auflakt lochum 48 in Front ten am letzten Wochenende strag. Jn der ersten Lei= wang die TG B.=Ehrenfe.d Jahn Querenburg und in Querenburg und Tura n Spiel und spielten einder Polizei=EV Bochum in Front erwarteten Po.= nicht wieder zu erkennen. en nicht erreichte.— A sielen der 2 Gruppe ging der seine beiden Gegner brenschede niederrang. rklasse schnitt der To. BoJn der 8. Mannerklasse der TG B.=Ehrenfeld de über den Tv. Bochum 4 t beschließen. Ebenso ereinde auch in den Jugend= ischaft die meisten Punkte pve1 22. TW B.=Ehrenfeld— hn Querenburg— Polizei ingen— Polizei Bochum — Tura Hattingen 36:30, tra Hattingen 41:41.— 36:34. Ehrenfeld— Tv. Wanne sei Herne 26:23. To. Bo41:28, Tv. Bochum 48— lingererfolg Bochum— TuSpchem. e 13:6 verzeichneten die Bochn= Rubepause einen schonen der ausgezeichneten Lei= tiel(Witten 07) nahmen rlauf: Im Bantamgewicht Minuten einen Armzug. Klatt(B) mußte ne Niederlage gegen Mahl Brücke nach 5 Min. hinSchultersieg buchte Rapnach 4 Min. gegen Hilde= e im Weltergewicht gegen estellen und erlag einem Mittelgewicht mußte sich m Punktsieg gegen Heu= weiteren Punktsieg buchte manek(B) gegen Nickel lieb Weinand(B) kampfSaint=Clond (Dupuit). 2. Alveole. 8. I. 80, 19:10. Ferner: La Le Canidell, Dame Motlillecourt), 2. Trombon, 3. 17, 17:10. Ferner: TraGoumti. illet), 2. Knoloma, 3. Tu4:10. Ferner: Aetbelvert, (Johnstone), 2. Zahra. 8. 15 24, 25:10. love. La Gazelle. Caisse Angais, Ever Fit. tre(Duforeg), L. Grande Sieg 26, Platz 18. S:10. Saturne. Rosamonde. klaurie), L. A l’arrwvee, 3. Au Ciel. Slave Bon die Ynteilnahme des nationalen Spanien teltarammwechsel zwischen General Franco und dem Führer. Berlin, 31. Mai.(Drahtb.) Der Staatsti des nationalen Spanien, General Franco, an den Führer und Reichskanzler das nach sehende Telegramm gerichtet: Empfangen Ener Exzellenz und das edle deutiche Volk den Ausdruck meines Mitgefühls und desjenigen des nationalen Spanien anläßsich des seigen Ueberfalles, dessen Gegusand die„Deutschland" gewesen ist General Franeo.“ Ter Führer und Reichskanzler dat General Kranco telegraphisch gedankt. der Piratenangriff vor dem Unterhaus MB London, 31. Mat.(Drahtb.) Am Monua nachmittag fragte der arbeiterpartelliche Opposinonsfuhrer Attley im Unterhaus gegen Ende der Fragezeil, ob der Außenminister eine Erklärung über de Zwichenfalle abzugeben habe, die sich zwischen spanichen Piratenbombern und dem deutschen Panzeraff bei Ibiza abgespielt hätten. Außenminister Eden antwortete:„Ich erfahre, n die deutsche Panzerschiff„Deutschland" am 2. Mai aus der Luft bombardiert wurde, während wen der Nähe der Bucht von Jdiza vor Anker lag, und daß eine Bombe explodierte und, wie ich zu reinem tiefen Bedauern mitteilen muß, en große Anzahl von Verlusten verursachte. Etwa chwerverwundete Matrosen werden in den Militörlntetten von Gibtaltar zur Zeit verpflegt. Ich habe noch keine vollständigen Berichte über den Zwischenull erhilten und ziehe es vor, gegenwärtig heine weitere Erklärung abzugeben. Ich habe auch von einem englischen Kriegsschiff Muteilung ethalten, sagte Eden weiter, daß Me deutsche Panzerschiff„Admiral Scheer“ Ulmeria am Montag von 6,30 bis 7 Uhr bechoß Im Verlauf einer Unterredung, die er mit dem deutschen Geschäftsträger heute morgen gehabt ut. mibe er gebeten, der deutschen Regierung d poffnung der britischen Regierung mitzuteilen, daß die deutsche Regierung keine weitere Aktion ergreifen werde, die die gegenwärtige Lage noch ernster gestal= ien würde, als sie schon sei. Attley fragte hierauf, ob es der britischen Regutung moglich sei, die Untersuchung dieser Zwischenas durch den Völherbund nachzesuchen. Der lethenminister antwortete, der Abgeordnete müsse eincen, daß er, Eden, nur sehr wenig Zeit gehabt habe, dee Lage zu erwägen, und daß er es daher vorziehe, ncis weiter zu sagen. jetzt mischte sich der kommunistische Abgente Gallacher in die Debatte und fragte, ob en der Antwort Edens zu entnehmen sel, daß er tene Informationen von der spanischen„Regierung“ der die Beschießung der Flugzeuge durch das deulsche Shlchtschiff habe. Obwohl der Sprecher des Hauseo mngreifend erklärte, daß der Außenminister bereits gehobe, er könne keine weiteren Mitteilungen wchen. fuhr Gallacher fort, daß er zu seiner Anfrage nechtigt sei. Der Spreche erwiderte, er sei wohl dazu rrechtigt, aber daraus folge nicht, daß er auch Antwon erslten werde. Darauf wurde die Angelegen= laufe des italienischen Thronerben Rom. 31. Mal(Drahtb.) Die Tause des allenischen Thronerben ist am Montag vormittag a der Ech ohkapelle des Quirinals vollzogen worbei der feierlichen Handlung waren das ita= nnche verrscherpaar, das Kronprinzenpaar, die Anglieder des Hauses Savoyen, Vertreter des belchen Konigshauses und ausländischer Fürstendauet, die Mitglieder der italienischen Regierung. Liplomatische Korps, darunter auch der deutde Botschafter von Hassel und zahlreiche sorengäste zugegen. Die Paten des Täuflinge, des nen von Neapel. der die Namen Viktor caanuel erhalt, waren der König und Kaiser. vertretung der Königin=Mutter von Belgien * verzogin von Vendoce. Kinderchöre brachten die Anteilnahme des ge= enten italienischen Volkes an diesem freudigen Erns seines Herrscherhauses zum Ausdruck. Am wend und im Quirinal ein groher Empfang statt. a dem über 3500 Gäste teilnebmen. „der Führer und Reichskanzler hat Ihren senern Hoheiten, dem Kronprinzen und der Hondrinzesin von Italien zur Taufe des Thronechers drahtlich seine Glückwünsche übermittlt Major Seidemann Sieger des lyftrennens London- Insel Man 193 London. 31. Mai(Drabtb.) Jum Sonnabend durchgeführten Luftrennens 41"."— Insel Man wurde der dentK.ener Major Seidemann erklärt. Ergebnis konnte erst am Montag bekanntgeberden, da am Sonnabend infolge des dich= edels. der die Insel Man einbüllte, zunachit enwandirel festgestellt werden konnte. Hiel zuerst erreicht hatte deutsche Segelflieger überqueren die Alpen Verlin, 31. Mai.(Drahtb.) Der deutchaftsführer Offel meldete dem ahrer des NSRK. Generalmafor Cbrisetn, daß am Sonntag den vom NEFK irnheren Aeroklub von Deutschland, zum malen Segelfliegertreffen anläßlich der dn Trns in Salzburg gemeldeten Lidtmar, Karch, Ruthabt, Klein, und Frl. Flugkapitän Reitsch be züberquerung Salzburg—Italien .. Die Landungen erfolgten bei Peve d.s. Farad. Alparo und Usopo bei Udine. ngesabr Luftlinie Salzburg—Udine beträgt eeführ 200 Kilometer, Die politische Krise in Jaran Ueberraschender Rücktritt Hayaschis Eine Folge der Stärkung der Parteien und der Unzufriedenheit der Armee 99B Tokio. 31. Mal.(Ostasiendienst des MB.) Ministerprasident Hayashi ist zurüchgetreten. Dem Rüchetritt des Ministerpräsidenten Hanashi ging sein unerwarteter Empfang in Audienz beim Kaiser voraus, der in Verbindung mit der Regierungskrise gebracht wurde. Nach Beendigung der Audienz berief Hanaschi eine außerordentliche Sitzung des Gelamtkabinetts ein, deren Gegenstand die Frage des Rücktritts Hayashis mar. Die Plötzlichkeit des Rücktritts iat allgemein überrascht. Den unmittelbaren Anlaß bildete die zunehmende Kritik der Armee en Hanashi und das deutliche Abrüchen des Präsidenten des Oberhauses, Prinz Konoe, unmittelbar nach dem vereinten Angriff der Mehrheitsparteien auf Havashi in einer öffentlichen Kundgebung in Tokio. Die tieferen Gründe des Rüchtritts liegen in der Stärkung der Stellung der Mehrheitsparteien nach den Maiwahlen. Sie hatten verstanden, sich zum Sprachtohr der Unzufriedenheit breiter Schichten der Bevölkerung wegen der zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu machen. Das Militär dagegen wandte sich von Hayashi ab, nachdem offenkundig wurde. daß seine unzureichenden Reformpläne Die Berliner Presse schreibt: weder wirtschaftliche Erleichterungen noch innerpolitische Beruhigung brachten. Außerdem bestand nicht mehr die Moglichkeit, den Reichstag erneut aufzulösen und den Einfluß der Parteien durch eine Wahlreform auf Grund einer haiserlichen Notverordnung zu zerschlagen, nachdem sich die Berater um den Thron und Teile des Kabinetts gegen solche scharfe Maßnahmen ausgesprochen hatten. Die erhoffte Zulammenfassung der verschiedenen Rechtsgruppen zu einer neuen Regierungszarte mißlang. so daß Hanashi völlig allein stand und zum Rüchtritt gezwungen war. Ueber die Frage des Nachfolgers ist noch nichts entschieden. In politischen Kreisen wird angenommen, daß der neue Ministerpräsident innerpolitisch eine Hauptaufgabe darin sehen werde, eine gewisse Entspannung zwilchen Regierung und Parteien herbeizuführen. Gleichzeitig werde er die Abneigung der Armee gegen ein Parteikabinett zu berücksichtigen haben. Politische Kreise nennen auch als Kandidaten den früheren Innenminister Mizuto, ferner den Präsidenten des Staatsrates. Hiranuma, den Admiral Kobayashi oder den Admiral Osumi, jedoch sind Ueberraschungen in der Wahl des neuen Ministerpräsidenten nicht ausgeschlossen. „Ein Alarmruf an ganz Enropa!" „Endlich Schluß mit dem bolschewistischen Verbrechertum!“ DNB Verlin, 31. Mai.(Drahtb.) Der verbre cherische Anschlag der spanischen Bolschewisten auf das Panzerschiff„Deutschland“ wurde in der Reichshauptstadt in der Mitternachtsstunde des Sonntags durch Extraausgaben der Zeitungen bekannt. Die Blätter geben der tiefen Trauer des deutschen Volkes über die 2 toten Helden der deutschen Marine Ausdruck und fordern für die sen verbrecherischen Bolschewistenanschlag strengste Sühne. Unter der Ueberschrift „Schluß mit dem bolschewistischen Verbrechertum" schreibt der„Völkische Beobachter“ u. a.: Die volschewistischen Banditen in Valencia, die ein Teil der Welt noch immer für eine„Regierung“ halt, obwohl nie sich durch ihre bieherigen Taten als der übelste Abschaum charakterlosesten Ver brechertums entlarvt haben, haben in ihrer herausfordernden Mißachtung aller internationalen Konventionen einnenes schweres Verbrechen begangen. Nach den Erfahrungen der letten Tage wird ganz klar, daß dieser Anschlag auf die„Deutschland“ eine sehr wohl überlegte Aktion der Bolschewisten darstellt. Mit beispielloser Verdrebungskunst sucht man nun das furchtbare Verbrechen zuverswleiern, dem fast 100 deutsche Soldaten in Erfüllung einer internationalen Pflicht zum Opier gefallen sind Die Tatsache, daß die deutschen Matrosen in der Mannschaftsmesse und in den Mannschaftsräumen von den tödlichen Bomben erreicht worden ist. widerlegt einwandkrei die unverschamte bolsche wistische Darstellung Der„.onrag“ stellt unter der Ueberschrift Wir fordern Sühne“ fest: Die Weit kann überzeugt sein, daß es in diesen Stunden einer besonders barten Entschlossenheit vieler deutscher Seelente, vieler deutscher Männer und auch der für die Führung des Reiches und der Wehrmacht verantwortlichen Männer bedurfte, damit die erschütternde Nachricht mit jener Ruhe aufgenommen werden konnte, die das Kennzeichen nationalsozialistischer Außenpolitik immer gewesen ist. Die gesamte öffentliche Meinung der Welt und die für die Politik und damit für den Frieden verantwortlichen Männer können auch darüber besonders zufrieden sein, daß das deutsche Volk von diesem erschütternden Vorgang durch die Erklärung der Reichsregierung und nicht durch jene verlogenen angesichts der 2 Toten und der Schwerverletzten gerabezu gemeinen Meldungen unterrichtet wurde, die man im Laufe des Sonntagnachmittag über die Agenturen von Paris und London auf Grund einer sogenannten amtlichen Meldung der roten Freibeuter von Valencia verbreitet hat. Es wird in diesem Funkspruch des volschewistischen Ausschusses von Valencia die lügnerische Behauptung aufgestellt, daß das Panzerschiff„Deutschland“ auf die Flugzeuge der Bolschewisten geschoffen habe. In Wirklichkeit haben die beiden Flugzeuge der halschewistischen Machthaber von Valeneta nitensichtlich im Auktrag das Panzerschift Dentschland“, das in voller Ruhe auf der Reebe von Ihiza lag. nach der Art von Pi= raten und Freibeutern überfallen. Es handelt sich um nichts anderes als um einen gewöhnlichen gemeinen Mord. Deutschland ist entschlossen genau so scharf wie es den Kampf gegen den Bolschewismus geführt hat, den Kampf um den Frieden der Welt zu führen, solange es habei von den anderen Staaten unterRtützt wird. Man soll sich aber in Paris und London darüber klar sein daß ein gemeiner Moro an Deutschen, die im Dienste des Friedens für alle Völker der Welt sich betätigen, nicht umsonst bleiben kann. Die„Berliner Montagspost“ schreibt: Deutschland hat nicht von sich aus seine Kriegeschiffe in die spanischen Gewässer gesandt, sondern es hat es getan in der Hoffnung, der ganzen Welt einen Dienst zu erweisen. Der unerhörte Vorfall zeigt jetzt deutlich, wie die spanischen Bolschewisten in Wirklichkeit über die Nichteinmischung denken. Der„Deutsche Dienst“ bezeichnet den verbrecherischen Bolschewisten=Anschlag von Ibiza als einen Alarmruf an Europa zeigt eindeutig erneut, daß die Roten nicht gewillt sind, sich den Bestimmungen über die internationale Kontrolle zu fügen, sondern es offen darauf anlegen, die Befriedungsversuche des Nichteinmischungsausschusses zu torpedieren. Die Folgen sind nicht abzusehen. Wenn die verantwortungsbewußten Staaten Europas nicht das Gebot der Stunde erkennen und sich gegen den bolschewistischen Weltfeind zur Wehr setzen! Ibiza muß zu einem Alarmsignal für ganz Europa werden. Erhöhter Anleihebetrag voll gezeichnet D9B. Berlin, 81. Mai.(Drahtb.) Wie bereits bekannt gegeben wurde, hatte die am 18. Mai eröffnete Zeichnung auf die 4½prozentigen auslosbaren Schatzanweisungen des Deutschen Reiches von 1087, II. Folge, einen so guten Verlauf genommen, daß sich das Konsortium am neunten Zeichnungstage entschlossen hatte, den ursprünglich zur Zeichnung aufgelegten Btrag von 500 Millionen MM zur Befriedigung der Nachfrage auf 700 Millionen RMzuernoben. Nach dem am 29. d. M. erfolgten Schluß der Zeichnung hat sich ergeben, daß auch dieser erhöhte Betraa voll gezeichnet worden ist. Die gezeichneten Beträge können in voller Höhe zugeteilt werden. Der Streikterror in den U5A. Skagerrak-Gedenktag in Kiel DNB. Kiel, 31. Mai.(Drahtb.) Auf dem Kasernenhof in Kiel=Wiek fand am Montagvormittag anläßlich des Skagerrak=Gedenktages eine Parade des Standortes Kiel der Kriegsmarine vor dem Kommandierenden General der Marinestation der Ostsee, Admiral Albrecht, statt. An dieser Parade beteiligten sich die Landmarineteile außer der 1. Marine=Artillerie=Abteilung und Truppenteile der Luftwaffe. Auch der im Kieler Hafen liegende savanische Kreuier„Afhiaara“ hatte eine Ehrenkompagnie mit Fahne und Musikkorps entsandt. Die Formationen der Bewegung, SA., Marine=SA., Marine=HI., Abteilungen des Reichsarbeitsdienstees, Luftschutz und Verkände füllten zusammen mit zahlreichen Auschauern den weiten Platz Nachdem Admiral Albrecht mit dem Chef des 4. japanischen Kreuzergechaders, Konteradmiral Nobanashi, dem esfungskommandanten von Kiel. Konteredmiral Memis Generalmajor der Flieger Bruch und dem Gauleiter und Oberpräsidenten Lobse unter den Klängen des Präfentiermarsches die Front abgeschritten hatte, ergriff er das Wort zur Ansurache: 21 Jahre vergangen seit dem Tage, an dem vor demeragerrak die beutsche Flotte für die Freiheit unseres Volkes kämpfte. Höchste Gefechtsausbildung, Tapferkelt, Manneszucht der Besatzungen= aaben dem Flottenchef Admiral Scheer das Bewußtsein unüberwindlicher Kraft, auch einem überlegenen Gegner gegenüber 2551 beutsche und 6004 englische Seelente fielen vor dem Skagerak in heldenhaftem Kampf, wie die Flagge es ihnen befahl. Wir gedenken heute dieser Toten beider Völker in Ehrfurcht. Sie kannten nur ein Ziel, ihr Leben einzusetzen in opferkereiter Pflichterfüllung für ihr Volk und ihr Vaterland. In verpflichtender Dankbarkeit sind unsere Gedanken bei unseren Kameraden vom Panzerschiff „Deutschland", die vorgestern abend, getreu ihrem Eide, ihr Leben für Führer und Volk gaben. Im Donner der Skagerrak=Schlacht hat im Kampf mit der stärksten, kriegserfahrensten Flotte der Welt Deutschland sein Recht auf Seegeltung für alle Zeiten begründet. So ist es zu verstehen. daß die Skaaerrak=Schlacht für das deutsche Vokk, ebenso wie die Seeschlacht bei Tsushima für das japanische Volk— wir begrüßen in herzlicher Verbundenheit die Kameraden der kaiserlich=sapa nischen Marine in unserer Mitte— das Sumbol unseres Zukunftsglaukens geworden ist, des Glaukens an ein starkes Reich der Ehre, der Freiheit und des Sriedens. Wir Soldaten und Seeleute der Kriegsmarine des Dritten Reiches haben die Solze Aufaabe. die ruhmvolle Ueberlieferung der Kaiserlichen Marine fortzuführen. Diese Ueberlieferung hat jedoch nur dann einen bleibenden Wert. wenn sie von uns als innerliche heilige Verpflichtug erfaßt wird. Eine große militärische Leistung kann nur dann entsteben, wenn jeder von uns, vom Admiral bis zum jüngsten Rekruten, in lebendiger Erinnerung an die Taten derer, die vor uns waren, und den Opfertod unserer Gefallenen seine Pflicht tut. Mls leuchtendes Vorbild solcher Pflichterfüllung soll hierbei vor unseren Augen stets die Versönlich'eit unseres geliebten Führers stehen. Wie gedenken seiner auch heute in Treue und Dankbarkeit. Unser Führer und Okerster Befehlshaber Adolf Hitler: Siea=Heil!— Dem dreifachen Sieg=Heil auf den Führer, dem Deutschlandlied. dem Horst Waffel-Lied und der iavanischen Humne kolgte der Vorbeimarsch, an dem auch die Ehrenkomppagnie des savanischen Kreuzers„Ashigara“ teilnahm. Leicht unbeständig Bericht der Reichswetterdienststelle Essen Mülheim vom 81. Mai. Vorhersage für Dienstaa: Bel südwestlichen Winden nach klarer Nacht wechselnd wolkig und noch einzelne gewittrige Schauer, kühl. Für Mittwoch: Westliche Winde, etwas wärmer, im allgemeinen Freundlich, doch nicht regenfrel. Weiterentwicklung: Etwas unbeständig. Blutige Zusammenstöße in Chikago Streithetzer wollten eine Fabrik stürmen!- Mindestens vier Tote und über achtzig Verletzte DNB Newyork, 31 Mal.(Funkspr.) Zu neuen blutigen Straßenkampfen kam es am Sonntagabend im Süden Chiragos vor dem Stahlwerk der Republic Steel Co., das trotz wiederholter Versuche der Lewis Gewerkschaft, dort einen Streik anzuzetteln, den Betrieb nicht stillgeleat hatte. Die Gewerkschaft batte etwa tausend Streikende, darunter auch Frauen, vor ihrem Gewerkschafshaus zusammengebracht und so aufgehetzt, daß sie schließlich gegen daStahlwerk marschierten, um es zu stürmen. Zu diesem Zweck waren die Streikenden mit Eisenstangen, Stahlbolzen, schweren Nieten und anderen Werkzeugen bewaffnet worden Am Haupteingang zum Stahlwerk stießen die Streikenden anf Pollael, die sie warnie, das Fabrikgelände zu betreten. Trotdem machten die Streikenden den Versuch, in das Werk einzudrin gen. Daraufhin warf die Polizei, die sich in großer Minderheit befand, zuerst Tränengasbom ben, auf die aus der Menge nicht nur mit Stei nen. sondern auch mit anderen Wurkgeschoffen ge antwortet wurde. Nun fielen aus den Reiben der Streikenden Schükse Jent griff die Polizei ihrerseits zur Schußmafse Als die erste Reibe di Streikenden tot oder verwundet auf dem derr 29 a 4 Platze lag, wich die Menge zuruck. Kurz darauf griff sie aber erneut an. Bei den blutigen Auseinandersetzungen wurden mindestens drei Streikende getötet, 17 Polizisten verwundet und ungefähr 50 Streikende zum Teil schwer verletzt Erst Polizeiverstärkungen konnten dem Handgemenge ein Ende machen, das über eine Stunde bauerte. Die Zahl der bei den Streikunruhen ume Leben Gekommenen ist inzmischen auf vier gestiegen. 23 Polizisten und mehr als s0 Streitende wurden, teilweise schwer, verletzt. Drohender Generalstreik in Meriko DNB Meriko-City. 31. Mai.(Funkspr.) Der Streik der Arbeiter in der mexikanischen Erdölgewinnung drobt zu einem Generalsreik in ganz Mexiko zu führen, da eine der größten Gewerkschaften sich mit den Streikenden solidarisch erklärt hat und die Generalstreikparole ausinge ben beabsichtigt. Der Kraftwagen= und Antobnsverkehr Merikos mußte bereits größt teils killgelegt werden, da infolge des Streiks die Benzinvorräte immer geringer werden. 22 15 4 1 .. 1 . g 1. . . Festlicher Maria Kahle erhält den 2. Westfälischen Lileralurpreis paderborn. Nach der abendlichen Heimatstunde am Samstag, die zu einer eindrucksstarken Kund gebung wurde, sand der Hauptfesttag des falentreifens am Sonntag seinen würdigen Auftakt mit einer Feierstunde der nationalsozialistischen Jugend. Ihr folgte im stimmungsvoll geschmückten alten Rathaussaal die gemeinsam von der Provinzialverwaltung und der Reichsschrifttumskammer veranstaltete Festsitzung. zu der zahlreiche Heimat freunde und Vertreter der Partei, des Staates, der Wehrmacht, der Behörden und eine Reihe westfälischer Dichter erschienen waren. Landeshauptmann Kolbow begrüßte in einer kurzen Ansprache die Ehrengäste und teilte dann mit, daß der 2. Westfälische Literaturpreis an Maria Kahle verliehen worden sei. Die Verleihungsurkunde hat folgenden Wortlaut; „Zur Auszeichnung und Förderung des westfälischen Schrifttums der Gegenwart und seines Anteils an deutscher Dichtung ist im Jahre 1935 der westfälische Literaturpreis gestiftet worden. Zum zweiten Male wird der westfälische Literaturpreis 1937 verliehen und Frau Maria Kable in Olsberg zuerkannt für ihr unermüdliches Schaffen als dichterische Künderin des Deutschtums, durch das sie die deutsche Volksseele in der Welt und die Liebe zu ihrer engeren westsälischen Heimat wachgehalten hat.“ Der Landeshauptmann legte noch einmal den Sinn des vor drei Jahren von der Provinz Westfalen geschaffenen westfälischen Literaturpreises dar als eine innere Verpflichtung gegenüber den schöp erischen Kräften des Landes, als eine Krönung und Förderung des edelsten Schaffens, dessen ein Mensch fähig ist. Eingehend würdigte er das Werk Maria Kahles, die in der ungebrochenen Linie ihres starken Lebens durch alle Zeiten der Not und Qual des Krieges, der Schwäche und der Schmach eben so wohl die Künderin eines sozialen Gewissens wie die einzigartige Kämpferin in allen sernen Landen deutscher Zunge gewesen sei, denen sie mit der Kraft und Schönheit ihres dichterischen Wortes in Rede und Schrift die Herzen aufschlon zur allum assenden Gemeinschaft deutschen Volkstums. Zu völkischer Tat gewordene Dichtung gab sie uns, gegründet im tiefen Erlebnis der westfälischen, lauerlandischen Heimat und im Erbe des deutschen Dranges in die Ferne, gesprochen und geschrieben in der Sprache des Herzens einer wahrhaft deutschen Frau und Schwester. Die Dichterin dankte dem Landeshauptmann herzlich für die hohe Auszeichnung. Sodann sprach sie in formvollendetem Vortrag von der westfälischen Wesensart und von den großen Leistungen. die westfälische Art. westsälisches Blut und west sälische Tüchtigkeit in den Jahrhunderten für das Reich vollbracht haben. Sie schloß mit dem Aufruf zu tatbereiter Mitarbeit im Reiche Adolf Hitlers: „Wir wissen, so schloh Maria Kahle, dah westsaltschsein nur heißen k nn: In ganz ver innerlich em starken treuen Sinne deutm sein." Herzlicher Beifall dankte der Dichterin zur ihre zu Herzen gehenden Worte. Landeshauptmann Kolbow sch oß die Feierstunde mit einem dreisachen Siegheil auf den Führer. Auf dem Marktplatz fand in den Mittagsstunden unter starker Anteilnahme der Bevölkerung eine festliche Musik unter dem Motto:„Arbetter. Bauern. Soldaten“ statt an der das Trompeterkorps des Reiterregiments 15 mitwirkte. Inzwischen waren immer neue Gäste aus allen Teilen Westfalens und insbesondere aus dem Paderborner Land herbeigeströmt, um den 6 stzug zu sehen. Eine schier unübersehbare Menschenmauer wurde Zeuge des buntbewegten Bildes. Was man hier sah. war wahrhaft ein echtes Bih westäli schen Schaffens und Lebens. emsiger Arbeit und frohen Feierabends, alten Brauchtums und neuen Wollens. Bannerträger zu Pferde eröfneten den langen Zug mit dem Wappen Westialens und den 30 Wappen westälischer Städte. Es folgten die Fahnenschwinger mit den Zichen der Provins und der gastgebenden Stadt und das neue Banner der Westialentage. Ein prächtiger Wagen deutete die tiefe Einheit zwischen Stadt und Land. Industrie schaffen und Bauernarbeit. In allen Trachten und viel ältiger Darstellung erlebte man hier westfälisches Brauchtum, westfä ische Geschichte und westfälisches Volkstum. Bauerniungen und Mädel tanzten unter der krühlingsgechmückten Bänderkrone. Ein prachtvoll buntes Bild bot die Hubertusiagd. Die bekannte Meute des Paderborner Reiterregiments schoß den rotbefrackten Hubertusiägern voran. In unübersehbarer Folge marschierten die Innungen des bodenständigen Handwerks mit den Zeichen ihrer Zunft. So eindrucksvoll, wie der ganze Verlauf des Westialentages geweien war, lo eindrucksvoll war auch der Ausklang. der mit einem von der 936 Kraft durch Freude“ veranstalteten Volks est au dem Schun np an auch symbollich nicht schöner ge dacht werden konnte. Im Rahmen des Westialentages and eine Te gung der Kulturstellenleiter aller Banne und de Kulturstellenleiterinnen aller Unterbanne stat:, au der in grundlegenden Referaten zu den kommen den Aufgaben der 5J Stellung genommen murdKurz berichtel Heessen. Jn der dem Bürgermeister Dransfeid und Dr. Thelen gehörenden Jagd bemerkte letzterer zwei verdächtige Männer. Er rief sie an und forderte sie auf. stehen zu bleiben, worauf die beiden Männer die Flucht ergriffen. Bei der Verfolgung slolperle Dr.—nelen. Dabei entlud sich sein Gewehr, und ein Sch. zraf einen der Fliehenden todlich. K.. Beigeordneter Robert Brandes, der sei. 1933 das Bau= und Grundstücksdezernat führt, wurde auf Vorschlag des Gauleiters vom Reichs- und preußischen Minister Dr. Frick zum ersten Beigeordneten der Hansestadt Koln mit der Dienstbezeichnung Bürgermeister ernannt. Bürgermeister Brandes behält die Letung der Bauverwaltung. „Kinderlachen— Kinderfreude in Dein haus! Nimm ein Ferienkind! Ein teures Mutterherz het aufgehört zu schlagen. AGott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschluß gefallen, am Sonntag, dem 30. Mal 1937, abende 8 Uhr, meine innigstgellebte Gattin, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, die wohlachtbare verw. Hilger, geb. Müller wandel und durch den Emplang der heil. Sterbesskramerte der rôm.-kath. Kirche. Im Alter von fast 56 Jahren, zu sich in die Ewigkoit zu nehmen. Um stille Tellnahme und eln Gebet fôr die liebe Verstorbene bitten Familie Johann Stratmann und Kinder. Bochum(An der Maarbrücke 54), Köln-Bickendorf, Remagen und Eifel, den 31. Mal 1937. Dle loierlichen Exequien werden om Mittwoch, dem 2. Juni 1937, morgene 8 Uhr, in der St. AnnaKrche Bochum-West gehalten. Die Beerdigung findet anschlleßend um 9 Uhr vom Irguerhause aus statt. Allen, denen ous Versehen keine besondere Nachem rugehea sollte, diene diese als solche. — wie ist das nur möglich? 3 verburgt den Umsatz Sorgen Sie stets für guien Diuc Ihres Werbematertals. Wir liefern alle Werbe. Drucksachen, denen wir das wirlungsvolle Gewand geben, das den Erfolg sichert. Derlangen Sie den Beluh unseres Dertreters Schürmann& Klagges Bochum Zernruf 64740 Versorge Dein Kind und Deine Familie durch Abschluß einer Familienversicherung bei der größten GegenseitigkeitsAnstalt des Kontinents Jn Deutschland eingetuhrt seit 1860 Schweizerische Lebensversicherungsund Rentenanstalt Bezirksdirektion: Dortmund Hohenzollernstraße 29, Tel. 2 1563 Dienstan 1. Juni Deutsche Kolpingstamilie Bochum=Zentral Im allgemeinen sagt man doch, daß die Wäsche eine ziemlich schwere Arbeit ist. And nun sehen Sie sich einmal diese Hausfrau an! Sie ist froh und heiter— und das Waschen macht ihr sogar Vergnügen. Ja— diese Hausfrau weicht mit Henko ein und wäscht mit Persil! Henko löst schon fast allen Schmutz allein durch das Einweichen! Da spart man natürlich viel Zeit, Geld und unnötige Arbeit! Wer mit Henko einweicht, wäscht billiger und besser. Unser Mitglied Bäckermeister Johann Fischer ist gestorben. Das Seelenamt ist am Mittwoch. dem Juni, vormittags 9,15 Uhr in der Christ=KönigsKirche. Die 1 erdigung ist gleichen Tage nachmittags 4 Uhr vom Freigrafendamm, Ecke Liebfrauenstraße, aus. Um gahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand Zuberlässiges Mädchen od. Frau f. 6 Wochen g. Ausbilfe f. alle Hausarb. zum 15. Juni gesucht. Calé Hausmann Bochum Alleestr. 20 Suche für sofort ein braves, kath. Mädchen als Hausgehilfin I. Alter von 18—20 Jahren s.% Tag. 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Bechum, Horsf-Wossol-Str. 13 ab Freitag. d. 4 Juni, 20 Uh Einzelunterricht. Anfragen erb. Tannschule Diel Bochu Neustraße 5. Fernsprecher 61514 Ctadt iheater UBochum Dienstag, 1. Juni 20—22,45 Uhr Vormiete A 28 Rheuma- Sichtu. Ischlas=Leidende trink. setzt den echten Alpenkrauter mein Sohn. der Herr Minister Mittwoch, 2. Jun 20-22.45 Uhr Außer Vormiete: Das kleine Hof Honzert Musikal. Lustspiel von Verhoeven= Impekoven Preise: 0 40 RM ble 2.20 R2 Ankauf Gold und Silber Gen. 56 Geldschmiedemeister Schneider S..n. Kortumatr. 85 Die Heimatzeitung die die Bäter hielten, lieben auch wir! Harnsäure-Jee der Harnsäure l0st und ausscheidet u das Blut gleich. zeitig entgiftet und entsäuert. Orig= Packung M.—.76 und 1.—. Allein echt zu bab in der Drogerie Fischer, Bochum N tume,Ecke Rotistr Angelgeniegie, inebesondere Namen, Zahlen. Breise. deutlich schreiben! 52: Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer Leibesübungen und Wiederbolung der 2. Wbendnachrichten. 8M: Frühkonzert. Auskührung: Mu#kkoros eines Vlonier-Bafl. 7a; Nachrichten, anschließend: Noreemie— Worgenruf. 90n: Jekl. Wetter. Wasserstandsmeldungen— Kalender“al 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen. 20: Morgeymusk. Es spielt das Wesdenuche Kammerorchester unter Leitung von Hermann Hagestedt. 1. Oraf Luckner, Marich s. Schact) 1. Gest=Ouvertäre(W. Lindemann); 8. Wunder der Berge, Walzer(W. Scheibe); 4. WanderbilderFolge: 21 Fröhlicher Ausmarsch, b) Bandschaft, c) Bei der Dorsmusik, di Rast, e) Heimwärts(W. Hartung); 5. Melodien aus der Operette„Die Jones); 6. Gute Laune(W. Scheibe); 7. Czardas(Monti); 8. Sturmführer, Marsch(7 Bollmacher). 9.45: Zeit, Nachrichten, Wasserstandsmeldungen. 10.00: Finkenwarder— Fischerinsel— Bolkotuminsel. Eine Hörfolge von Rudolf Kinau. 10.30: Gretel Weise; Kindergarten. 11.00: Sendepause. 11.65: Bauer merk' auf. 12.00: Die Werkpause des Reichsenders Koln in Verbindung mit der TA.. Was sich die arbeitenden Volksgenossen des Sendegebietes wunchen. Uebertragung aus der Brauerei Tivoli AB., Krefeld. Es spielt die Musikabteilung der Krefelder Verkehrs A.=G., Leitung: Hermann Neudack 13.00: Mittagsmeldungen— Glückwünsche. 13.16: Musik am Mittag. Es wielt das Kleine Orchester des Reichssenders Köln unter Leitung von Leo Epfoldt. Willy Keppel(Violine). 1. Vorviel zur Oper„Cavalleria rusticana“(9. Mascagni); 2. Der blaue Vogel(A. Spies); 8. al Legende(G. Hollaender); b) Ständchen(G. Hollgender); 4. Melodien aus der Cper„Der Postillon von onsumeau"(Adam): 5. Zwei Herzen, doch nur no, Walzer(M. Richter); 6. Heinzelmannchen J. Hellmesberger). 14.00: Mittagsmeldungen 14.15: Musik am Mittag(Fortsetzung): 7. Heroische Legende(F. W. Rust): 8. Erinnerung an Franz Lehar(T Murzilli); 9. Donaustrand— du Lalzerland, Walzer(Kaiser=Eric); 10. Aus der Jolge„Nell Gwyn“: al Pastorale, b) Tanz der paßmacher(German 14.65: Wirtschaftsmeldungen 15.00: Sendepause 15.6: Wirtschaftsmeldungen. 16.00: Von Over zu Oper.(Andustrie=Schall latten 17.00: Imtraut Hugin: Mutter darf mal auspannen. 17.20: Kleine Kammermusik. Ausführende: Mill Engelmann=Gillrath(Sopran); Hans Haaß(Kla vier); Hermann Hildebrand— Paul Traut(Kla vierl. 1. Drei Jugendlieder: Schlafe mein Kind Liebchen— Die Erwartung(N. Wagner); 2. Kinderspiele— 12 Stücke für Klavier zu vier Händen Werk 2: Der Schaukelstuhl— Der Kreisel— Die Puope— Die Holzpierde— Der Federball— Prompeker und Trommier— Seffendicten— Pe rier Ecken— Blindekub— Hüplendes Schafchen Kleiner Mann, kleine Frau— Der Ball 6 Bizet 1: Der Heiratsschwindler— Eine heitere Bechichte von Paul Ernst 18.20: Politische Zeitungsschan. 18 40: Musik zum Feierabend. Unterhalblant Säyze aus Einsonien. Zusammengestellt von H. Gebly. Es wielt das Große Orchester, Leitung: Otto Julius Kühn. Soltst: Gabert Grert Klavier). 1. Mennett aus der 1. Sinionie nen Beethoven);* Scherzo aus der„Rheinischen Einonte“(R. Schumann); 8. Ein Ball, aus der Fantastischen Einsonie(G. Berllog); 4. Tang der Troaden aus der Einsonie F-Dur G. Ra#f): b. Scherie aus der 4. Sinkonie(V. Tschaikoweky); 6 ür Klavier(A. Dworak); 7. Scherzo aus der 3 Sinkonie„Aus der Neuen Welt“(A. Dooral: 8. Marsch der Altschweizer Bürgermilig aus der Sinkonie b-moll(G. Sutterl. 10.00: Reichsnahrstandoschan in München. Eorecher: Dr. Holzamer 20.00: Erste Abendmeldungen. 20.10: Musik aus der Reichsausstellung„Schar= sendes Volk“ in Tusseldorf. Es sielen: in bayern" die Landler=Kapelle Maxl Kaffeehaus der Dusseldorfer Konditoren“ die Kapelle Farkas Midka; im„Hauptrestaurant Melodie Eerenader.— Dazwischen: Funkberichte von der Großen Reichsausstellung. 2on: Zeit. Wetter. Nachrichten. 222: Englische Unterhaltung.(Dr. Hildegaro Schmidt— Dr. Kirsch— Dr. Jaeger 250 bis 2400: Unterhaltung und Tanz wirkend: Gertrnd Schnitzler(Sopran): Mische Na= natseff(Ballalatka); Richard Beckmann selayier. und das Kleine Orchester des Reichssender= burg, Leitung: Nio Gebhardt. Mittwoch, 2. Juni Ladenlokal in geschmackv. Ausührung m. Stadlrahmen. Schondecken Auflegematrayen u Seiden=Steppdecken ix und fertig für (eptl. mit Wohnung) per sofort ol später zu vermieten. Rest. Brinkmann Wattenscheid, Oststrabe 20. 470 Mk. abzugeb. Kraumendahl Zwangsversteigerung. Esen, Rolandstraße 11 Die Zeitung Am Mittwoch, 2. Juni, vormittags 11 Uhr, werde ich in Bochum folgende genstände öffentlich meistbietend ge gen dar versteigern: 1. verschiedene Auchen, 2. verschiedene Kleiderstofse, 3. Nähmaschinen, 1 Sada=Apparat u anderes mehr. Versteigerung bestimmt. Sammelrunkt der Kaufer Wirtschaft Morsan, Alleestraße 54. Bochum, 31. Mat 1037 I. Clausen, Obergerschisvollzieher, Cbriststr. 42 Vergebung von Bauardeiten Für die dauliche Erweiterung Biehmarktanlage auf dem Gelände des städtischen Schlacht= und Rieddoles in Bochum, Löbkerring, soll die Ausfübrung von Schmiede= und Eisenardeiten Einfriedigungsgitter nebst Lieferung der erforderlichen Eisendetonpsosten vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen Iegen 1Sladidauami— Pianungeli Il Aathaus. 2. Obergeschoß, Zimmer 20 zur Einsicht auf und werden, solange der Vorral reicht, abgegeben dung durch die Post erfolgt nicht die Angedote sind verschlossen entsprechender Aufschrift versehen Pienstag. den K. Jnni 1907 10 Uhr. an die vorbenannte Dientt lle einaureichen, wo um diese Zeit *Leiinung der Angebote im Belsein eiwa erschienener Bieter erfolat Pochum. den 1. Juni 1937 *Der Cberbürgermeister Verstellung von Hausanschin Die Schellstraße zwischen non lallce und Pieperstraße und die stratze zwischen Königsallee und strahe sollen mit einer Teerman decke verleden werden. Ran= lieger dieser beiden irgendwelche Hausanschlüfle gen haben, wird gebeten, lere umgebend zu derantan Aulbruch der neu fertigacstenn. hen kann nicht mohr acttatte schum, den 29. Ma Der Ederbürgermei 4 K Zwangeversteigerung Pock bringt dir die Welt ins Haus! Wenn es an Bekanntschaft feblt— Sag's der Zeitung unverbehlt— Denn so mancher fand sein Hell— Nur im Inseratentell! Entscheidet nicht manchmal Im Leben ein einziger Augendlick? Wieviel glückliche Paare haben sich nicht schon durch eine Kleine Anzeige gefunden. E6 is schon so mit einer kleinen Getrats-Anzeige marschiert meistens das Gtück. Sie ist diskret, verschwiegen und spricht zu Tausenden zwangsversteigerung 14 K 79/36. Gemarkung Bochum rundduch von Bochum, Band 49, Platt 2477, Flur 21, Nr. 221/5. a) Wohn= und Wirtshaus mit Seitenflügel, Hofraum und Hausaarten, groß 13.78 Nr. b) Um. und Anfleideraum. Herner Straße 53, 53 1 u 55, Einbeltswert nach dem Stande vom 1035: 83 200— RM Eigeniümer: Maler= und Anstreichermeister beinrich Strauch in Bochum. Rernelgerungstermin am 23. Juni 1937: vormittags 10,15 Uhr. an der Geschafte telle, Biftertastrohe 14. Aimmer 52 Tas Amtsgericht in Bochum. Grundbuch Blatt Nr. 1029 Rur Hausgarten, Kailer-Wildelm 041 Nr. Alur 26, Nr gleichen, groß B.0a Nr. nach dem Stande vom 1. 600.— RM. Ale Elaeni damate einartragen ber Artbur Kronbeim in 0 Erden sind: 1. Edetrau arzles Nord. Bischolswerder. geb. Krondeim. in To. Rechtsanwalt und Notar Kronbeim in Amsgerichtsrat Brip Kror geb. Krondeim. dorplovel 33a: 4. Tr. 97 enn Kerne 1u Ubr. an strabe 14. Zimmer Das Amtegericht in 5.50: Morgenlied— Wetterbericht für den 5.50: Leibesubungen und Wiederholung Abendnachrichten. 6.30: Fruhkonzert. Es spielt das Westdeutsche Kammerorchester, Leitung: Hermann Hagen 700: Nachrichten— Morgenlied— Morgent :(Zeit. Weiter. Wasserstandsmeldungen Kalenderblatt. 8.10: Ellen Terendach: Frauenturnen. 82: Munk am Morgen. Es spielt der 1 zug der Standarte 107, Leitung: Musikzug 9.9. Kleine Zwiichenmant onduürie=Schal96. Zeit, Nachrichten, Mastertandemeldingen 1000: Lieb. wie die Wolken sinnre Maun wdienen um den ehrwürdigen Troy Mit Morike durch Wurttemberg. Hörbilder Willn Ehmer 10.2: Eendepause 11 65: Reichenabeandeschau in Munwer 120 Die Werkpause des Reichssendert in Rekbindung mit der DA irbeitenden Pollsgenossen des Sendeged rie, chen. Uebertragung aus dem Radnheir w Hüterbahndof Cénabrück. 66 spien s korps des Inf.=Rea. 9 Leitung: Stabdm zuletzt in Perlin, jer. ten Aufentdalte lemin am 23. qun dde aore 0 Uhr. an der Gerichtenen siusgabe A Bochumer Vo Mrre1: Bonatic 10 enichl Gotentohn. Die aernigi leinen Anspruch auf And lungenrreise: O lamtasktage a Bia 8 9% 8ig Ausgabe C 2 919 Ve Ausgaden B« C 28 Vig Nr. 126 Der Piraten Eden NB. London, 1. Juni. englischer Stelle wirt wenwärtige stellvertretende anmischungsausschusses. Unt Sallace den Richteinmist agt babe. bis eine weit #plomatischen Bespi en. und zwar mit den Racten. in denen britischerf ser auf Maßiaung aller hingewir wrden sei. Die Aufgabe der mrschen Verhandlunen best t in der Festsetzung von Erderbolung von Zwischen unbwurf auf Patrouillen in der Ausküllung de durch das. wie m. boffentlich vorüberge grtichen und Jtaliener en britische Regie wird, durch il Pretest gegen den Bom Hafen von *vorigen Monats e uch eine Bombe nur britischen Zerstörer Die britische Reg die Ralencia= lcherbeitezone riügung gestellt bale . T. daß das Anlaufen . dr Kontrolle etm. und daß auch britische ama uno andere span en. Nach Lritischer Juorung der„Deut laae Brennstor nia gewesen Eden aa rund einer neu r. cb. Er saate. EIen Anteil an lelnas sie nicht n Wiederholun Combardierung *Ein abnlicher au Grund obe.6 me der Ret age wu ausschuffe nche Mertrete vn r.r t.. .0e Lage ihr tien und sie welterr 22 ratsam ha halt tiefee schen und nesproch nen weiterbin ihr Ericme leht in sia rungen au d. ige wieder SAEE