Sonnenschein. no Kinde solbud in idigen Feierstunde leiner Bestimmung ow betonte in seierwaltung habe sich 1, für die übrigen se einen Musterleibenden Abitändieses Heim mehr lende Kinder, vor 1 Provinz. hnstrecke M. Gladvon Korschenbroich lig. Er wurde o der Stelle einttat lann vorher einen h die verhangnis= in Oelde erlitten Lore einen schwe= Arbeiter, der aus tzungen davontrug. hweren Leberquei= in ein Hammer Der Zustand des u.billig NS ilver Lauge ndlich rer Duft st sich leicht nem Wasser vorragend. STUNGI Nr. 10 hum, Bechetr. 14 on der Kirchirepre Mobl. Limmer zu vermieten. AranBochum. Rottsir 48 Kleiderschränte Voinzimme . Borgmann Dolks Ausgabe A Bochumer Volkszeitung 96tre10 1 monatlich NM 8.16 oder haldmonatlia n 100 einschl Botentohn. Die Behinderung der Lieferung rectfertigt keinen Anspruch auf Rückzahung des Begugspreises reigenrreise Gesamtauklage a Big Ausgabe A« 9fg, Mueaab. B 2% 9ig Ausgabe C 8 Vig Texiangeigen: Ausgade A 40 9ie Ausgaben B u C 26 Pia le mm. Gültig: Preisliste 66. Jahrgang für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk Westfälische Volks-Zeitung Bochumer Slabianzeiger verbunden mit den Bezirksausgaben B und C für Ellen=Bteele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftsstelle u. Schriftleitung: Bochum. Mühlenstr. 12-14/ Fernrut 64746-64748 Freitag, den 30. April(Kath. Kath. v. S., Evgl. Entropius) Zum 54. Da gibt es kein Vertun; wenn die Bochumer Junggeiellen heute wieder nach Harpen, ziehen denn konnen sie sich mit Stolz ruhmen, daß sie das erde einer jahrhunderlalten Tradition und eines abthundertalten Brauchtums angetreten haben und ron sich aus oflegon, um es wohlbehütet dereinst emmal der kommenden Generation zu treuen Hän= den zu überliesern. Wenn sie heute vormittag mit wechultertem Holzgewehr durch die Stadt marschie enn dann mag ihnen die Gewißheit einen krommen Scauer bereiten, daß vor 519 Jahren es ebenfalls Sehumer Jungens waren. die erstmalia das Recht nalten batten. im Bockholt eine Eiche zu holen. . Stadt zu schleppen und hier für gutes lbergeld zu verkaufen. um den mubevollen Ausnerch mit einem lustigen Umtrunk zu beschließen ind zu krönen. Dieser Ausmarsch nach Harpen und i Kackkehr mit einem Eichbaumchen in die Stadt ein Brauchtum, das nicht, nur einmalig in Leusschland ist. sondern auch ein Privileg darstellt. unssermaßen den äußeren Dank eines Landes= dern an die Bochumer Jungens für ihr mannhaf= i Mitstreiten und ihre mannhafte Unterstünung i et wieder einmal in Fehde lag Denn dieser Graf Engelbert III. von der Natl. der den Bochumer Jungens dieses Privileg var ein gar streitbarer Herr; ein Ritter ohne ucht und Tadel. ein Draufgänger wie er im Buche edt und einer. der sich seiner Widerlacher sehr auf nerwehren wußte. Und dieser Widersacher waren wenige. War doch die blühende Grofschaft Batk ein gleckchen Erde. nach dem die Nachbarn be= seirich schielten. Sie glaubten ihre Zeit gekommen. Engelberts Vater im Jahre 1347 seine Augen schier und seinen Sohn als 17jährigen zurücklassen iele Da witterten die Herren Ritter um ihn bey= Morgenluft. Doch Engelbert war körperlich und 1schon dem Zünalingsaltet entwachsen. mit entrate ergriff er die Zugel der Herrschaft und mit nischerem Blick wußte er die Begierden, seiner den Feinde und gefährlichen„Freunde“ an n und mit seinem streitbaren Schwert dasalchen zu fahren, daß die begehrlichen Herrschaften Reipekt vor ihm bekamen camals gina es nicht so ruhia und friedlich ber deute Damals herrschte das Faustrecht. das Ge= a der Gewalt. die Begriffe von Recht und Eigen= varen undere. Rauben. Plündern und Brennen "i oder eines Ortes waren an der Tage= onung und keiner lah etwas Gelenwidriges oder comschvolles darin. Auf ihren hohen, schier uneindten Wurgen hausten die Ritter wie unum tantie Herren, immer auf der Lauer. wie man en Nachbarn ein Stück Land nehmen oder eine unter die Bootmaniakeit bringen 1 konnte es geschehen, daß. wenn einer i we ausgezogen war. der andere inzwischen en ind einfiel, es verwüstete und plünderte. „ in seinem Herrensitz jestsetzte und dem Zurück= ben dann einen Strauß lieferte. der ihn um rachte. Auch der Stifter des Majabendfestes zu hiesen ewig unruhigen Geistern, und ern. der sich manchen Streich erlaubte, der ich nicht nur in Lebensgefahr brachte. sondern auch den Zorn der Höheren erregte. Ja man kann lagen, daß sein ganzes Leben ein ewiger Kampf, eine einzige Fehde war. So berichtet die Ueberlieferung von ihm, daß er Heidorn mit seinen Spielleuten führt wieder den Ausmarsch an Geschäftsstellen. Bochum, Mühlenstraße 12=14. Hernruf 647 46. Postlcheckkonto Dortm. 6146; Hattingen, Biktor=Lute=Ste. 12. Fernruf 2095, Postscheckkonio Essen 1960; Efsen=Sieele, Westsalenstr 302 Gernr. 582 30, Postscheckkonte Tortmund 198 e6: Wattenscheid Fretheitstr 16. Fernr. 1876. Bostscheckk Dortm 30430 Tiuc und Berla: Schürmann& Klagges Bochum 1937 sogar bis über den Rhein vordrang, in das Gebiet des sehr machtigen Erzbischofs von Koln, daß er mit einer Schar von 1300 edlen Rittern und Knechten sogar bis nach Bonn kam und hier nach Herzenslust raubte und plünderte. Heute lag er in Fehde mit den Städten Soeft und Dortmund, morgen trieb er sich in den Ebenen von Geldern herum, dann macht er sich auf zu einer Reise ins gelobte Land nach Palästina, ein andermal treibt es ihn zu den fernen Uern der Weichsel, um dem Orden der Deutschherren im Kampfe gegen die Heiden beizusteben. Ueberall schlägt er sich herum, schließt Frieden, um dann morgen von neuem loszubrechen. So war es auch eine Fehde, die den Grund zum Maiabendfest legte. Es war im Jahre 1388. als er wieder einmal gegen Dortmund zog. Die Dortmunder waren ihm als Nachbarn und reiche, mächtige Bürger einer freien Reichsstadt sehr unbequem. Die Stadt war ringsum von Märkischem Gebiet eina=aßt und wurde dauernd beunruhigt. Einmal war es die Gerichtsbarkeit in den Reichshöfen Brackel und Schüren, bald waren es Grenzstreitigkeiten, bald waren es Streitigkeiten zwischen Erbsassen und Reichsleuten, die von den Grafen als Untertanen betrachtet wurden, balh waren es andere Streitigkeiten, die Dortmund nicht zur Rube kommen ließen Zwar wurden immer wieder neue Verträge geschlossen, sobald sie aber abgelaufen waren, mußten sie erneuert werden und das aing dann gewöhnlich nicht ohne eine neue Belagerung ab. die dann jedesmal schwere Opier kostete Wieder einmal wurde Dortmund von mehreren Seiten berannt, doch diesmal waltete über den verbündeten Rittern ein großes Mißgeschick. Die Hauptführer waren bald tot und mit den anderen Verbündeten wurde die Fehde beigelegt. In diesen Streit war Gra' Engelbert ebenfalls verwickelt. Da verfaßten die Dortmunder auf ihn ein Schmähgedicht mit folgenden Versen: Graf Engelbert von der Marke Mackt sick met fremden Gude starke. bey bet en nein hilgen Henden. Hey let nit liegen, off bangen an den Wenden. Hey doet to den Voegelen im Nest gripen. Fraget nit darna, off sy schreven, of pypen. Met soner Hand. Mund und Segel Dar en beit bey nit met Regel. En Verraeder iß bey im Grunde. En heylig Engel in dem Munde. In synem Herten steckt odel Schelmeren. Syn alde Hovet iß voll Büverey. Gott win en geweldig noch richten. Damit beslut ick myne Gedichten. Das war für Engelbert natürlich arger Tobak. Denn in diesem Schandlieh wurde er als frecher Räuber hingestellt. Erbittert und dadurch aufgereizt, sagte er der Stadt am 22. Februar 1388 die Fehde an. Grund zu der Fehde fand er in Grenzbeschädigung seitens Dortmund, sodann batte sich ein eingeborener Dortmunder an ihn um Hilfe gewandt, und schließlich beschuldigte er die Stadt. Agnes von Virbeke ohne Richterspruch und Urteil bingerichtet zu haben. Andere Verbündete machten mit. so daß aus dieser Fehde nicht weniger als 360 Namen größerer und kleinerer Herren sowie die Namen verschiedener Städte bekannt sind. Dem Grafen von der Mark stand fast die gesamte FürJunggesellen=Offizierkorps, in der Mitte Junggesellenhauptmann Hucklenbroich Son remie muin linte. Tyfizier Schulze, Schutzenkonig Dr. Klute. Ju gesellenhauptmann Huckle brosch. Masor Rechnungsführer Sauerbier. Schützengeneral Ebeli Stadtrat Stumpf, stellv. Vereinsführer Baltz S6=Polos: he * * 5 12. V. 4 . stenschaft Westdeutschlands zur Seite. Der Krieg ging hin und her, tagtäglich kam es zu Scharmützeln und kleinen Raubzügen, im grohen und ganzen aber vermochte Engelbert gegen Dortmund nicht viel auszurichten, da die Stadt zu stark befestigt war. Kasser Wenzel legte sich ins Mittel. ein Friede kam zustande, doch mutzte Dortmund den Verbündeten 4 000 Goldaulden zahlen, eine für die damalige Zeit sehr hohe Summe, an der Dortmund arg zu knagen batte. Es steht nun allerdings nirgendwo erwähnt, daß die Bochumer dem Grafen Engelbert in dieser Fehde beigestanden haben. Außer Zweifel jedoch steht, daß die Stadt Bochum ihm Geborsam zu leisten hatte, und da Engelbert bei diesem Kleinkrieg alle Kräfte und Hilfsmittel anspannen mußte, so ist es klar, daß auch die Bochumer ihm folgen mußten. Auch weiß die Sage zu berichter, daß die Bochumer Junggesellen vor allem sich wacker geschlagen und dem Grafen tapfer beigestanden haben. Es gelang ibnen. den Dortmundern bei einem Ausfall eine Menge Vieh abzunehmen. Die Dortmunder hatten einen Streifzug unternommen und dabei dem Grafen Engelbert 1500 Kübe und 100 Pferde geraubt. Wie die Dortmunder Chronik nun zu berichten weiß, sollen es die Bochumer Junggesellen gewesen sein, die den Dortmundern die Kühe und Pferde wieder abgenommen hätten. Durch diese wackere Tat fühlte sich Graf Engelbert zu Dank verpflichtet. Seine Dankbarkeit bestand darin, daß er eine Stiftung machte, die den Zunggesellen das Recht gab, alljährlich aus des Grafen Waldungen im Bockholt bei Harpen einen Baum zu holen und aus dessen Erlös ein Fest zu seiern. Leider hat sich die Stiftsurkunde, die zweifellos vorhanden gewesen sein muß, nicht mehr auffinden lassen. Wohl ist geschichtlich bewiesen, daß die Tat im Jahre 1388 geschab, also muß auch logischerweise das Privileg aus diesem Jahre stammen. Seit diesem Jahr ziehen die Bochumer Junggesellen alljährlich nach Barpen, um von ihrem Recht Gebrauch zu machen. Nach der Ueberlieferung muß der Baum am letzten April jeden Jahres von den Junggesellen eigenhändig geholt werden; technische Hilfsmittel und Pferdekraft durften zur Fortschaffung des Baumes nicht in Anwendung kommen. Auch mußte der Baum vor Sonnenuntergang im Weichbild der Stadt sein. Hier wurde dann der Baum verkauft und aus dem Erlös ein lustiges Gelage veranstaltet. Leider sind keine Nachrichten vorhanden, die uns zu erzählen wissen, wie man das Maiabendiest in früheren Jahrbunderten in Bochum gefeiert hat. Doch liegt die Vermutung nabe, daß dieses Brauchtum durch alle Jahrbunderte hindurch allgemein so gebalten worden ist, wie wir es übernommen baben und heute feiern. Nachgewiesen ist auch. daß der Baum bis zum Jahre 1768 aus dem Bockholte geholt worden ist. Bis dahin war das Bockholt Gemeindeeigentum gewesen, dann aber wurde es geteilt und nun knüpften die Harpener mit den Bochumer Junggesellen Verhandlungen zwecks Abfindung an. Schließlich einigte man sich auf eine jährlich zu leistende Zablung von 8 Talern. Im Jahre 1828 brachen unter den Junggelellen Unstimmigkeiten aus, so daß sich zwei Parteien bildeten, von denen jede für sich das Recht beanspruchte, nach Harven zu ziehen. Von 1834 bis 1841 ruhte das Maiabendkest sogar ganz. 1877 schenkte man sich den Auszug nach Harpen, weil die Junggesellen keine Lust mehr batten, den weiten Weg zurückzulegen und dann müde und abgespannt zum Ball zu kommen. Das dauerte mehrere Jahre und dann war man wieder einstimmig für den alten Brauch. nach Harpen zu ziehen. 1877 wurde im Stadtpark die erste Gedenkeiche gepilanzt, ein Brauch, der sich bis heute erbalten hat. In den letzten Jahren bat dann das Maiabendfest wieder an Bedeutung zugenommen, und beute. wo überliefertes Brauchtum sich wieder höchster Gunst und Pflege erfreut, ist Bochum stolz darauf. ein Maiabendfest sein Eigen nennen zu können, das seinesgleichen in ganz Deutschland sucht. Im nächsten Jahre ist das 550. fällig, das in einem ganz besonders großen Rahmen gefeiert werden soll. Die Vorbereitungen zu diesem Fest werden noch in diesem Jahre beginnen. Erfreulicherweise ist in diesem Jahre die Beteiligung besonders stark, man spricht von einer Rekordzahl, was die Einschreibungen anbelangt. Der beste Beweis wohl, daß sich die Bochumer Junggesellen, die bisher abseits a standen. sich immer mehr auf ihre vaterstädtilche Pflicht besinnen. Wenn sie heute durch unsere Stadt marschieren, wollen wir sie grühen mit Ehrfurcht im Herzen vor dem Alten und mit Liebe und Hotfnung zu dem Reuen. Es lebe das Bochumer Majabendsekt Das Programm für heute 6 Uhr: Wecken. 7 Uhr: Gewehrempfang kei Nüchter, Obere Marktstraße. 7.15 Uhr: Antreten der Junggesellen-Kompagnie(Zugordnung wie tags zuvor) auf dem Marktplatz. Meldung und Abmarsch durch Obere Markt=, Hellwegstraße zum Restaurant Fahnenabholung, Weitermarsch Bahnhof=, Kortumstraße. Wilhelmsplatz, Abe=, Humboldt=, Alleestraße zum Rathaus. 9 Uhr: Abmarsch durch Bongard=, Große Beck, Castroper Straße zum Schützenhof. Parademarsch. Aufentbalt. 9 Uhr: Abmarsch zur Wirtschaft Ritterburg, wo die Fahnen untergestellt werden.— Gruppenweise Weitermarsch. 10.45 Uhr: Antreten an der Bochumer Landwehr bei Decker. rechter Flügel Castroper Abmarsch nach Harven zum Bockholt. 12 Uhr: Festakt im Bockholt, Einholung der Eiche. Gegen 13 Uhr: Mittagessen bei Stratmann. 14.15 Uhr: Abmarsch der Kompagnie im geschlossenen Zuge bis Wiesmann, wo die Fahnen ebgeholt werden. 15.15 Uhr: Weitermarsch zum Stadtpark 16 Uhr: Pflanzung der Eiche. Anschließend Marich durch die Berg=, KaiserWilbelm=, Kortum=, Brück=, Untere Markt=, Rosenstraße zum Marktolatz. Gegen 17 Uhr: Auszahlung der Zinstaler. 2.20 Uhr: Ball im Schützenhof. Als Auftakt der große Zapfenstreich Auftakt zum Maiabendfest 1937- Schützengeneral Ebeling unter den Ehrengästen— Fröhlicher Umtrunk auf dem Schützenhof Lange genug hatte der April uns mit seinen Wetterlaunen genasführt. Tagelang plätscherte ohne Unterlaß und so oft wir heuer die blauweiße Schützenmütze mit kühnem Schwung auf das Ohr drückten, hätte es nicht einen gar zu unsoldatischen Eindruck gemacht, fürwahr, ein Regendach wäre angebracht gewesen, unsere Kopfbedeckung durch fortwährende Aufnahme von Regenwasser vor dem Ruin zu bewahren.„Junggeselle, bleibe hart!“ So haben wir uns wie schon so oft im Leben Mut zugesprochen und männlich alle Unbilden der Witterung ertragen. Und siehe da, unser Optimismus trug den schönsten Lohn. Ein Glück, daß schlechte Launen das eine Angenehme haben, nämlich vergänglich zu sein wie Märzschnee vor der Sonne. Nun, schlechte Launen des Wettergottes scheinen uns keinen Kummer mehr bereiten zu woller. Zwar hat man uns in den letzten Tagen doch noch mit einigen Güssen gefoppt, als es aber gestern so weit war, daß die dem Maiabendfest verschworene Junggesellenschaft die weiße Fliege nebst den passenden Handschuhen, die Mütze und den obligatorischen Blumenstrauß zurechtlegten, da zeigte der Himmel, und wir wagen zu behaupten, anläßlich des 549. Bochumer Maiabendfestes, denn gutes Wetter haben die Bochumer Jungen durch ihre tadellose Führung allemal verdient, die Farben, die wir alle so lieben, blau undweiß. So kam unsere Farbensymphonie zusammen, die da sein muß, wenn wir das wehr über die Schulter und den Birkemeier in den Arm nehmen, um mit dem großen Zapfenstreich das Fest zu eröffnen. Wie gesagt, in den Nachmittagsstunden zeigte die Stadt ein so farbenfreudiges Bild, wie wir es lange nicht mehr gesehen haben. Zaghafte Sonnenstrahlen stehlen sich in die Straßen der Großstadt, fallen auf bunte Frühjahrekostüme der Frauenwelt und fallen auf blau=weißes Tuch. Sei es nun das der Fahnen, die von zahlreichen Häuserfronten, öffentlichen Gebäuden, dem Rathaus und von Dachgiebeln grüßten, oder das der blauweißen Schärpen des Junagesellenoffizierskorps, das sich gemeinsam mit dem Vorstand des Bochumer Bürgerschützenvereins am Nachmittag zu dem traditionellen Königsessen ins Lokal Hugo Schulze begab, jedenfalls ab sechs Uhr war blau=weiß Trumpf. Und wer schon nicht aktiv dabei war, der steckte sich wenigstens ein kleines Schleischen in unseren Stadtfarben an den Rockaufschlag, um seine Sympathie auch äußerlich zu bekunden. Die Hauptbeteiligten, die Junggesellen, fanden sich pünktlich um sieben Uhr, teils kam man schon in Gruppen bei Uhlenbruch ein, um die Gewehre in Empfana zu nehmen. Staubüberlagert standen sie da in einer Ecke und träumten von vergangenen und kommenden schönen Tagen. Kräftige Fäuste rissen sie aus ihrem Dornröschenschlaf. Im Nu kannte man sie nicht wieder Die eine Gruppe, sie scheinen den Junggesellenstand nicht lange mehr ertragen zu können, befestigte dort, wo bei einem gewöhnlichen Gewehr das Korn zu sein pflegt, einen Klapverstorch, andere im Bewußtsein ihrer Männlichkeit einen überdimensionalen Schlüssel, etliche, ganz bescheiden, ein Sträußlein frischen Maiengrüns. So gab's für jeden etwas. Gegen 7.30 Uhr marschierte man gruppenweise zum Wilhelmsvlatz wo die traditionelle Aufstellung stattfindet. Schon lange vor dieser Zeit hatte sich eine riesige schaulustige Menge eingefunden und der objektive Beurteiler muß keststellen, in weitaus überwiegender Mehrzahl Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts. Ob das etwa alles Bräute waren, die ihre Auserkorenen zum letzten Mal in der schmucken Junagesellenuniform sehen wollten? Der Uhrzeiger rückte allmählich auf acht. Die Stimmung war schon großartig, das merkte man an dem Hallo mit dem die einzelnen Gruppen ihre Offiziere begrüßten. Wenige Minuten vor Acht traf im Kraftwagen Schützengeneral Ebeling(Westhofen) ein. Der Schützengau Westkalen hatte ihn, der Führer der ältesten deutschen Schützenbürgerwehr Westhofen, die in diesem Jahr zum 909. Mal ihr Fest begeht, als seinen Vertreter entsandt. Schützengeneral Ebeling, sein Adjutant und zwei Schützen hauptleute aus Westhofen erregten in ihren glänzenden Uniformen besonderes Aufsehen. Der dienst älteste Kompagniefeldwebel ließ die Mannschaften antreten, gleichzeitig stellte sich das Offizierkorps in Linie zu einem Gliede auf. Da kündeten schon schmetternde Weisen, aus der Richtung Wilhelmsstraße schallend, daß das Offizierkorps anrückte. Die Kompagnie schwenkte ein und dann nahm der Zapfenstreichumzug seinen Beginn. Die Spitze des Zuges bildete Junggesellenhauptmann Hucklenbroich mit dem Vereinsführer des Bochumer Bürgerschützen vereins 138 Stadtrat Stumpf und dessen stell vertretenden Vereinsführer Kaufmann Richard Baltz. Mit klingendem Spiel ging es durch die Straßen der Innenstadt, den Griesenbruch, das Ehrenfeld, durch die Kortum= und Hernerstraße zum Rathaus. Auf dem ganzen Wege bewegte sich der Zug durch ein dichtes Spalier von begeisterten Bochumern, insbesondere in der Innenstadt war kaum ein Durchkommen möglich Ganz Begeisterte warfen Blumen aus den Fenstern und schwenkten blau=weiße Fähnchen hier und da krachte ein Böllerschuß in den abendlichen Himmel und hunderte von Zuschauern pfikten aus voller Kraft. wenn die Weise des Bochumer=Jungenliedes durch die Stra ßen scholl. Bei dieser Gelegenheit zeigte sich wie der. daß die Bochumer ihr Maiabendiest doch noch lieben. Der große Zapfenstreich Das Rathaus liegt in gleißend hellem Scheinwerferlicht. Hunderte von Zuschauern umlagern die Bürgersteige und den Rathausvorplatz, so weit er nicht für den Aufmarich frei gehalten ist. Buntes Magnesiumlicht steigt auf, Böller knattern gen Himmel, als der Schützenzug auf den Rathausplatz einschwenkt und in mustergültiger Ordnung Aufstellung nimmt. Stadtrat Stumpf tritt vor und hilt eine kurze Ansprache.„Wasdie Väter geliebt, das lieben wir auch, und treu wir bleiben dem alten Brauch!“ So sprach Stadtrat Stumpf die Junggesellenschaft und das Offizierkorps an. Vor einem der stolzesten und schönsten Rathäuser unseres Vaterlandes sei man wieder wie alljährlich versammelt, um den alten Brauch zu erhalten und der kommenden Generation zu überliefern, was unsern Vätern heilig war und wir erhalten wollen. Unsere unerschütterliche Liebe zur Helmat und darüber hinaus zu unserem ganzen Volke komme in diesem Brauch zum Ausdruck. Deutsch wollen wir sein, deutsch bis auf die Knochen und bis zum letzten Atemzug Vor einem Jahrzehnt, in schwerster Zeit. sind wir unserer Tradition tren geblieben umsomehr heute im Dritten Reich da wir wieder sorglos unsere heimarstädtische Sitten pflegen kön nen. Auch in dieser Stunde gelte unser aller Dank dem Mann, der es uns ermöglicht hab= daß wir überhaupt noch Feste feiern können. Mit einem dreisachen Sieg=Heil auf den Führer schloß Stadtrat Stum seine Ansprache. Dann klang durch die abendliche Stille die Weise des großen Zapfenstreiches. Es lockten die Trommeln und Pleifen, in machtvollen Akkorden Pang das Gebet zum Himmel. Diese Augenblicke feierlicher, erhabener Stille inmitten der Großstadt werden immer wieder zu einem überwältigenden Erlehnis. Die letzten Takte sind verklungen. Schon wirbeln die Trommelstöcke in rasendem Rhythmus, schmettern Fankaren einen Marsch und weiter formiert sich der Zug zum Marsch zum Schützenhof Auf dem Schützenhof erfolgte ein Vorbetmarsch der Junagesellenkompagnie vor dem Vorstand und O#izierkorps des Bürgerschützenvereins. Dann stärkten sich die Schützen und bald herrichte rechte Schütenstimmung zumal die Mustk mit schneidigen Märschen aufwartete. Manches Blau=Weiß wurde ausgebracht, und als die Uhr Mitternacht entgegenaing 10a die Kompagnie geschlossen zurück zum Marktplatz, wo sie sich auslöste. Einbrüche und Diebstähle Gegen 4.15 Uhr drang ein unbekannter Täter nach Eindrücken eines Fensters in eine Küche des Hauses Roonstrahe Nr. 9 vom Hof aus ein. Er entwendete einen grauen Damensportmantel. An der weiteren Tatausführung wurde der Dieb durch die Wachsamkeit einer Hausbewohnerin gehindert * Vermutlich derselbe Einbrecher besuchte kurze Zeit später das Grundstück Alleestrahe Nr. 33, wo er das Hoftor gewaltsam öffnete. Hier gelang es ihm nicht, Diebesgut zu erbeuten. * Jn der gleichen Nacht wurde in eine im Erdge= schoh des Hauses Alleestrahe Nr. 32 gelegene Wobnung eingebrochen. Der Täter ist über die Gartenmauer gestiegen und hat dann oin Fenster eingedrückt. Aus einem Kleiderschrank dat er zwei Anzüge(1 Cuteway mit gestreifter Hole und 1 Jackett, eben'alls mit gestreifter Hole) entwendet. Am Tatort hat der Täter einen grauen Damensportmantel zurückgelassen. Der Mantel stammt aus dem zu 1 genannten Diebstahl in der Roonstraße, der in der gleichen Nacht ausgeführt wurde. Wer kann zu den angeführten Einbruchsdiebstäblen lachdienliche Angaben machen? Angaben. die auf Wunlch vertraulich behandelt werden. erbittet die Kriminalpolizel in Bochum. Ublandstrabe 36, Zimmer 246 * Jn der Nacht wurde aus dem oflenen Hausklur des Hauses Wittener Strabe Nr. M eine neue bräun iche Kekosmatte gestohlen. Die Matte ist 680210 cm groß u. 8om dick. Sachdienliche Angaben zu diesem nimmt die Kriminalpolizei in Bochum. Uhlandstraße 35. Zimmer 212. entgegen. Auf Wunsch werden die Angaben vertraulich behandelt. * Aus einigen unversch ossenen Walchküchen in der Oskar-Hoffmann=Straße wurden zum Walchen bereit gestellte Wäschestücke entwendet. In der Hauptsache ist es bunte Wäsche, die gestohlen worden ist und Sachen, die bereits stark abgenutzt waren. Es liegt die Vermutung nahe. daß Täter in Frage kommen. die das Diebesaut an Altwarenbändler absetzen. Bei den Ermittlungen sind die Feststellungen gemacht worden. daß Lumpensammler jungen Burschen Karren zum Sammeln der Altwarenvorräte zur Verfügung stellen und daß einige dieser Burschen nun einlammeln. was ihnen in die Finger fällt. Sie verschlagen in den Schrobergärten Herde und noch and ro brauchbare Sachen und liefern die dann an die Atthändler ab. Dasselbe geschieht mit den gestohlenen Wölchestücken: sie werden gerrissen und können dann als Lumpen angeleben werden. Wer kann über die Täter irgendwelche Angeben machen Sie müssen doch gelehen worden sein, als sie mit einem Arm voll Wäche die Häuser verlassen haben! Sackdienliche Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden. erbittet die Kriminalpolisei in Bochum, Ublandstrabe 36, Zimmer 246. Man merke Freitag, den 30 April Sonnenaufgang 6,02 Uhr=untergan Mondaufgang— Mondunterg 1632: Der kaiserliche Feldherr Joha elaes Grafvon Tilly in Freitag den 80. April 1937. (geb. 1609). 7: Der Man 1777; Der Machematiker Karl FriedrichGaus in Braunschweig geb.(gest. 1855). 1809: Der Generalfeldmarschall Albrecht Gra Roon in Pleushaaen geb.(gest. 1835: Der Tiroler Maler Franz von Tefregger in Stronach im Pustertal geb. igen 1 1883: Der französische Maler Edouard Ma in Paris gest.(geb. 1832. 1896: Der Schriftsteller Gustav Freytag Wiesbaden gest.(geb. 1816 1907: Der Schriftiteller Julius Langbehn der „Rembranddeutsche“) in Rosenbeim2 1851). 1919: Wunchener Geiselmord. 1920: Der Dichter Freedrich Lienhard in Alsenach gest.(geb. 1865). Sicherung der Tariflöhne Ein Aufruf des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Westfalen Der Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Westfalen erläßt folgenden Aufruf: Es gibt heute immer noch Unterneymer, die ihrer Gefolgschaft den Tariflohn vorenthalten und sich darauf verlassen, daß sich ihre Gefolgschaftmitglieder damit abfinden, um den Arbeitspiez nicht zu verlieren. Dieses Verfahren muß um so mehr als volksschädlicher Egoismus angeprangen werden, als der wirtschaftliche Aufschwung aller Betriebe in erster Linie den Arbeitsbescha fungsmaßnahmen der Reichsregierung zu ver danken ist. Eine untertarifliche Bezahlung kann lediglich im Einzelfalle und nur ausnahmsweist mit dringendsten wirtschaftlichen oder sonalen Gründen gerechtfertigt werden. Sie ist nur zulässig und rechtsgültig, wenn ich die ausdrückce schriftliche Genehmigung hierzu erteilt habe. Derartige Genehmigungen werden in Zukunft nict mehr mit rückwirkender Kraft erteilt, es sei denn. daß ein Verschulden des Unternehmers an dem verspäteten Antrag nachweisbar nicht vorliegt Wer in wirtschaftlicher Not ist und glaubt, die Tarifordnung nicht einhalten zu können, muß sich augenblicklich an den Reichstreuhänder der Arben wenden. Untertarifliche Bezahlung werde ich i Zukunft auf Grund der gesetzlichen Vorschriften rücksichtslos ahnden. Auch wo keine Tarifbindung besteht, ist der Unternehmer verpflichtet, stets einen Lohn i zahlen, der mindestens als ein in dem Gewerke üblicher Lohn anzusprechen ist. Wer diesen ortüblichen Lohn nicht zahlt, setzt sich der Gefahr aus, wegen Ausbeutung der Arbeitskraft ver dem Sozialen Ehrengericht belangt zu werden. Kundfunk wirbt für das Theater Heute HJ.Woche im Rundfunk Die Aufführungen, die im Rahmen der Wrst „Dramatiker der HI“ vom 11.—18. April in Lechun stattfanden, gelangen heute im Rahmen einer gieten Sendung des Deutschlandsenders in von 17,45—18,30 Uhr zur Wiedergabe. Die Lendund wird geleitet und ist zusammengestellt von Dr. wer= ner Pleister. Berlin. * Heute:„Das kleine Hofkonzert“ Jm Stadttheater Bochum findet heute eine reis= volle wentdeutsche Erstaufführuna stat. zwar des musikalischen Justspiels von Paul Verdoeren und Toni Impekoven„Das kleine Hoflen. zert“, Diesen beiden Auberen verdank: 2 K. sche Theater eine Reihe wirkungsstarker Komoe und Lustspiele. Auch dieses neue Stück ist eine liche Bereicherung des deutschen Lustipielplans. Stoff ist entnemmen der Bilderwelt Carl Er fweyl= Edmund Nick schrieb hierzu eine liebenswürdge u. reizvolle Musik, die unter der Leitung Peeters mit dem Städtischen Orchester wiedergegeden wird. Die Spielleitung liegt in den Händen Viktor Ablers. Aus der reichen Besetzung u. a. die Namen Bortfeldt. Uhlen. Ahlers. Bilern. Busch, Dornseif, Grimm. Holthuysen. Holnen Mayenknecht. Schieoke, Schneider. Schroder un Willecke genannt. Die heutige Aufführung die Vormiete A angesetzt; trotz des starken Zusprun sind noch gute Karten im kreien Verkauf zu haben. Der 1. Mai und die deutschen Filmtbeater Um am Nationalen Feiertag des deutschen Ka= kes am 1. Mai einerseits den Gefolgscha gliedern der Filmtbeater die Teilnahme an den Aufmärschen, Kundgebungen und sonstigen 1e anstaltungen, andererseits allen Volksgenosten dn Besuch der Filmtheater zu ermöglichen, hat Fachgruppe Filmtheater im Einvernehmen mit de Präsidenten der Reichsfilmkammer für Filmtheater bestimmt, daß die ersten stellungen nicht vor 18 Uhr beginnen. lees X Maiseier des Gaststätten= und Beherbergunatsewerbes 1937, Kreis Bochum. Alle ührer und Gefolgschaftomitglieder des GastitättenBeherbergungsgewerbes begehen ihre Feier we Vorfahre am 4. Mai 1937, 21,30 Uhr, im Parkhus Bochum. Eo wird erwartet, daß alle Be schlossen an diesem Kameradschaftsabend Die Gäste werden, dem Gebot der Kameradschan y. horchend, allen Gaststätten die Möglichkeit geben, restlos an der Feier beteiligen zu hönnen. Für den Kulturring 1 ist das Lusispiel aul en Welt Carl Spitzwegs mit Musik„Das kleine F. longert" für Freitag. den 7. Mai, ange Karten sind ab Montag in der Geschäftse hältlich Urlaubsanträge von Bernfsschülerinnen. Von Gerufsschule wird nachdrücklich der Beruksschule wird nachdrücklich darauf aufGelegentlich einer Vortragsreise N. Werussschile wild nachöruclich darauf aufe Westfalen=Süd kommt der bekannte merksam gemacht, daß alle berufsschulpflichtigen Walther Stöhner am Dienstag, dem 2 Jon. Jugendlichen vor Antreten eines Erholungsur 20 Uhr, nach Bochum und spricht im laubs, durch den Berufsschultage in Fortfall kom=Haus, Königsallee, zu über 100 brachteg farbigen Lichtbildern„Im unerforschten 2 Libets." Karten auch für Richtmitglider wa haben. Pflichtveranstaltung für Kulturring 1 Mai ist die Kanststalle geschlossen , durch den Beruksschultage in Fortfall kommen. verpflichtet sind Urlaub bei der Schulleitung vorher zu beantragen, und daß nachträgliche Mitteilungen über einen angetretenen Urlaub gültig anerkannt Der belgische „Ki „Die? „Durchmarsch MNB Brüssel, 29. April. inilter Spaak gab gestern in de klätung über die britisch-franzosi April ab. Die Erklörung ist desh Interesse aufgenommen worden, wei nahne der Regietung zu einigen, französischen Erklärung haltenen Fragen gebracht hat. Der Minister erklärte, daß di lammlung in Genf für die Inter Artikels 16 zuständig sei. Es lich und geradezu beunruhigend, da dessen Anwendung so ungeheuer sch könne, heute noch der Interpretati litgliedsstaates überlassen seiF Inwendung des Durchmarschr Gebet stelle die belgische Regierun Bedingungen: Erstens fordere sie, daß in kei Durchmarschrecht Belgien aufe dürfe ohne Zustimmung Be Zweitens stehe Belgien auf den daß diese Zustimmung die Aus gemeinsamen Aktion vora Rerste Bedingung sei die einzi mit der vollen Souveränität B eDie zweite Bedingung erge Fienlichen Recht. Wao den Bec ane Aktion“ angehe, so erklärt ucht lo weit gehen, zu behaupten ein ernstes Wort zu ern Kur mit dem allergrößten inner knnen wir uns mit den Vorgän= de neuerdings wieder in einer An= tusigerollt werden. Schon ir beden wir. gelegentlich der Koblenz em Abscheu rindeutig Ausdruck v. nel carmstes Eingreifen der kirch n all den Fällen verlangt, die Verbrechen nachgewiesen worden n Wert und wir konnen ke n Wo derart scherr Vergehe jedem anständigen Mensch en freiing erwählten Bernfea munten, welche die bei Zwiung hatten, sich rein u aten. 2e mit leiner Kirche sich füblt und in ihr jene von ennchtung sieht, die einen Abglan Tet dariellt den muß es ant man ho nur mit ehrfür garf. Dinge vorgekom. onte Empörung auslösen müsse enhein die deutschen Bi Jahre nach den Koble . Lerkommnisse alsekelhaft“ iliger Stätte“ bezeid Jawobl! Greuel an b er Geites Fluch heraufbeschwören Lelche furchtbaren Aergern ungebeurer Schaden en dbriis. mit Bezug auf diejenig die Aergernisse geben! n aranng klingendes„Weh aimen den Fluch nachgeschlend . wenn ein Mühlstein an ih bardene ne in die Tiefen des M wo der Herr so streng aus menschlichem Munde 1 werden? Nein, und abermals tem. Entschuldigen, da kann es mnehmen geben! Schon allein 1 durch das Treiben der 9 Swaden gelitten baben waren zum Teil arme, ja ernn. und ohne jede sich nicht regen und we e- Ginder und . durch diese schändliche Bei un,ur die menschliche Gesellich der Cwialie perloren kein Inschutznehn e" Angehörigen des geis niemals ihren Eid " banen, die streng der der Reinheit gelebt, n verflichung weit von sich a Oarunter haben schwer t. die für Sünde un men aufgestellt bat, m dnen grausigen Vorkomm liebe debei Dier darf es ke ", unter den sich, was arben im al eurteil rce scmausn absterbenden nicht als sich entwickelt hattel Wie or.Airon und die Mitseihr den Was damals erle April =untergang 19.53 nduntergang 7.10 r Johann i lly in Ingolstad Friedrich jest. 1855). U Albrecht ev.(gest. 1879. anz von Tef stertal geb. aen Edouard M Uhr. Lariflöhne händers der Arbeit biet Westialen r Arbeit für das rläßt folgenden Aufh Unterneymer, die hn vorenthalten und h ihre Gefolgschaftum den Arbeitsplay erfahren muß um so dismus angeprangen he Aufschwung ia den Arbeitsbescha sregierung zu ver che Bezahlung kann nur ausnahmsweise chen oder sozialen n. Sie ist nur zuich die ausdrückliche zu erteilt habe. Ter= nin Zukunitnt erteilt, es sei denn. ernehmers an dem bar nicht vorliegt ist und glaubt, die zu können, muß sich enhänder der Arben hlung werde ich m plichen Vorschriften ng besteht, ist der ets einen Lohn zu n in dem Gewerde k. Wer diesen ortl= etzt sich der Gefahr er Arbeitskraft ver langt zu werden. das Theater Nundfunk Rahmen der Wete 18. April in Lechum Rahmen einer glo= 1ders in Ausichnitten gade. Die eitellt von Dr. Wer= inzert" heute eine rei= ng statt, und Baul Verdoeren ne dankt das arker Kombonen ick ist eine tpielplans. Carl Ertzwezl. nswürdige un mtbeater deutichen Balolaschattenin ohme an den onitigen Ker genossen ben, hat hmen mit für sten 8 beginnen. eherberguner lastitätten- und Feier wie m im Parkhaus Betriebe gr= d teilnehmen. neradlchaft ge. seit geben, 10 L den 30. April 1937. 1. Beilage der Volks-Zeitung Nr 100— Seite 5 Der belgische Außenminister vor der Kammer: Künftig nur belgische Politik!" „Die Periode der Militärabkommen abgeschlossen" „Durchmarschrecht nur bei gemeinsamer Aktion und Zustimmung Belgiens selbst“ MNB Brüssel, 29. April.(Drahtb.) Außenwinister Spaak gab gestern in der Kammer eine Ertlörung über die britisch-französische Note vom 24. April ab. Die Erklörung ist deshalb mit so großem Interesse aufgenommen worden, weil sie eine Stellungnahme der Regierung zu einigen, in der britischfranzösischen Erklärung vom 24. April enthaltenen Fragen gebracht hat. Der Minister erklärte, daß die Völkerbundsver= lammlung in Genf für die Interpretation des Artikels 16 zuständig sei. Es sei außergewöhnlich und geradezu beunruhigend, daß ein solcher Tert, deslen Anwendung so ungeheuer schwere Folgen haben könne, heute noch der Interpretation jedes einzelnen Ritgliedsstaates überlassen sei Für die eventuelle Inwendung des Durchmarschrechtes auf ihrem Gebiet stelle die belgische Regierung zwei welentliche Bedingungen: Erstens fordere sie, daß in keinem Fall das Durchmarschrecht Belgien auferlegt, werden dürfe ohne Zustimmung Belaiens selbst. weitens stehe Belgien auf dem Standpunkt, daß diese Zustimmung die Ausführung einer gemeinsamen Aktion voraussetze. Rerste Bedingung sei die einzige Interpretation, de mit der vollen Souveränität Belgiens vereinbar e. Die zweite Bedingung ergebe sich aus dem esentlichen Recht. Wao den Begriff„gemeinane Aktion“ angehe, so erklärte Spaak. wolle er aht lo weit gehen, zu behaupten, daß eine gemeinsame Aktion die effektive Teilnahme aller Völkerbundsstaaten erfordere. Aber er verlange, daß mindestens die Nachbarn Belgiens an einer solchen Aktion beteiligt seien(la parlicipation de nos voisins). Diese leitenden Grundsätze werde die belgische Regierung in Genf vertreter, wenn die Frage dort angeschnitten würde. Die französisch-englische Erklärung vom 24. April habe die Periode, die man die Stuke der Mlitär= abkommen nennen könne, abgeschlossen. Belgien werde künftig nur mehr in einen Krieg ziehen, wenn es seine Grenzen verteidigen müsse. Die militärischen Probleme, mit denen sich die zuständigen Stellen zu beschäftigen hätten, leien von nun an von allen überflüssigen Komplikationen befreit. Diese Probleme leien heute rein technischer Art. Die Außenpolitik Belgiens stimme jetzt genau mit leinen militärischen Fähigkeiten überein. Die neue Lage, in der sich Belgien auf Grund dieser Erklärung befinde. er besser als früher, weil sie einfacher und klarer sei, weil es nunmehr genau wisse, welches seine Verpflich= tungen seien. Die Erklärung sei auch deshalb besser, weil es künftig nur mehr ein einzige Hypothese gebe, in der Belgien gezwungen sein könnte. Krieg zu führen, eine einzige Hypothese, die keinerlei Erörterung, keinerlei Kontroverse herverrufen könne, die Hypothele nämlich, daß das Land gegen einen feindlichen Angriff verteidigt werden musse. Die Erklörung vomn 24. April sei kein Vertrag im eigentlichen Sinne des Wortes. Es handele zich um einen spontanen Akt Frankreichs und Englands, der seine Rechtfertinung in der Definition der belgischen Außenpolitik findet Daraus ergebe sich, daß, wenn Belgten eineTages, von seiner Freiheit Gebrauch machend, seine Politik ändern wolle, Fraubreich und England berechtigt seien, ihre Belgien gegebene Garantie zurüchzuziehen. Ueber diese Grundsätze sei kein Zweifel erlaubt. Zum Schluß machte Spank einen kurzen Aus blick in die Zukunft. Er erklärte, daß Belgien bei der Ausarbeitung des Westpahtes eine Rolle zu spielen gedenke. Die belgische Regierung wisse sehr wohl, daß ihre Aufgabe erst dann beendet sei, wenn man eine Lölung der westeuropäischen Sicherheitsfrage gefunden habe, der auch Deutschland zustimmen könne. Er habe bereits früher erklärt, welche Bedeutung er der Erklärung des Deutschen Reichskanzlers beimesse. Diese Erklärung sei Zeugnis einer Gesinnung, die man billigen müsse. Es seien darin Möglichkeiten angegeben worden, auf welche die belgische Regierung keineswegs verzichten wolle. Belgien habe eine erste Etappe erreicht. Es gehe der nächsten mit Zuversicht entgegen. ein ernstes Wort zu ernsten Dingen Kur mit dem allergrößten inneren Wdierstreben binen wir uns mit den Vorgängen beschaftigen, de neuerdings wieder in einer Anzahl von angerollt werden. Schon im letzten Jahre deben wir gelegentlich der Koblenzer Prozesse, un= serem Abscheu rindeutig Ausdruck verliehen und danal scharfstes Eingreifen der kirchlichen Instanzen ell den Fällen verlangt, die einwandirei als Lerbrechen nachgewiesen worden sind. Was wir jestgestellt haben, behält auch heute noch seinen Bert und wir konnen kein Wort davon zurückeomen. Wo derart schwere Vergehen vorgekommen jedem anständigen Menschen die Schamw G54 freipen, da kann es keine Gnade n, erst recht nicht bei Personen, die in dem von ren freiwillig erwählten Berufe als makellos da= müßten, welche die beiligste Veraiswtung hatten, sich rein und tadellos Wer mit seiner Kirche sich innerlich vergunden fühlt und in ihr jene von Gott gestiftete eurichtung sieht. die einen Abglanz seiner Götten„darstellt, den muß es außerordentlich rerzlich berühren, daß im Raume des Heiligdem man sich nur mit ehrfürchtigster Gesining naben darf. Dinge vorgekommen sind die te Emvörung auslösen müssen. In einem ortenbrief haben die deutschen Bischöfe selbst im ahre nach den Koblenzer Prozessen Ler. ekelhaft“ als„Grenel belliger Stätte" bezeichnet. Jawohl. wohl' Greuel an heiliger Stätte, lagttes Such heraufbeschwören müssen! furchtbaren Aergernisse sind da Sheben, welch ungeheurer Schaden ist da angeecwarden!. Wie weint es doch in dem Wort, Ee doristus mit Bezug auf diejenigen ausgesproen dat. die Aergernisse geben! Hat er nicht n ein graung klingendes„Wehe!“ zugerufen, s.s imen den Fluch nachgeschleudert:„Es wäre het, wenn ein Mühlstein an ihren Hals geund sie in die Tiefen des Meeres versenkt den! Wo der Herr so streng geurteilt, wie us menschlichem Munde milder gesproNein, und abermals nein, da gibt " Entschuldigen, da kann es auch kein Inden geben! Schon allein um der vielen e die durch das Treiben der Verführer unF.,"e" Schaden gelitten haben an Leib und aren zum Teil arme, ja, ärmste Kinn de ernunft und ohne jede geistige Begaregen und wegen konnten. 2 nuch gesunde Kinder und Menschen, die aehr durch diese schändliche Verführung für den Wea des Lasters gekommen sind nis iur die Ewigkeit verloren gehen! Kein dn und kein Inschutznehmen aber auch dielen Angehörigen des geistlichen Stanurn. die niemals ihren Eid und ihr Gecen baben, die streng dem für sie gelder Reinheit gelebe mit Standhaf4* Fersuchung weit von sich gewiesen, vielhurunter haben schwer leiden müssen, L allem Sieger geblieben sind! mc. die für Sünde und Vergehen nerheisormen aufgestellt hat, muß gerade Massos sireen grausigen Vorkommnissen erbarsehen. Hier darf es keinen Mantel achen, unter den sich, was das TageshabenchE hat. flüchten könnte. Wie achen zu 2l Apostel geurteilt, als das gleiche Erche sch" absterbenden Griechenland zur de sanogelt hatte! Wie haben sie immer 9r Kirche und die jungen Christen Witenhr den Schlechten aus Was damals für die junge nahni eurer Vor der Eröffnung der Reichsausstellung: „Gebt mir vier Jahre Zeit! Eine Vorschau zu der gewaltigen Ausstellung 4 TNB Berlin, 29. April.(Drabtb.) Am Donnerstagnachmittag fand eine Vorbesichtigung der großen Ausstellung„Gebt mir vier Jahre Zeit“ statt, an der mehrere hundert Vertreter der in= und ausländischen Presse teilnahmen. Nach Begrüßung durch Direktor Wischek vom Berliner Ausstellungs= und Messcamt gab der Beauftragte des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, Regierungsrat Carstensen, einen Ueberblick über Sinn und Aufgabe der Ausstellung. Vier Jahre Aufbau, sagte er, sollen in dieser Ausstellung dem Besucher vor Augen treten. Das Arbeitsbeschaffungsprogramm hat Millionen von Volksgenossen wieder in Arbeit und Brot gebracht und die Produktion in einer Weise gesteigert, daß Deutschland in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit weit an der Spitze aller Nationen steht. Unsere Kultur ist von den Zersetzungserscheinungen des füdischen Kulturbolschewismus gesäubert worden und unsere sozialen Einrichtungen stehen einzig in der Welt dar. Darüber hinaus ist die Ausstellung ein Dank an den einen Mann, dessen unbandiger Wille, dessen unerschütterlicher Glaube an die Kraft des deutschen Volkes das Wunder der deutschen Wiedergeburt bewirkt hat. Der sich anschließende Rundgang durch die Ausstellung begann im neuen Ehrenbof. Auf neun Sockeln erheben sich überlebensgroße Bildbücher. Ein Mechanismus schlägt in genau abgemessener Zeitfolge die sechs Bilder jedes dieser Bücher um. Neun Meter hoch und sechs Meter breit sind die gewaltigen Fotoseiten, auf denen die Kamera den Aufbau des nationalsozialistischen Deutschland dokumentarisch belegt. Auf insgesamt 54 Lichtbildseiten zieht das stolze Geschehen der letzten vier Jahre vorüber. Als Sinnbild dieses Wiederaufstiegs spannt der Adler“ des Hoheitszeichens über die Hallendecke seine Flügel. Die Flügelspitzen des riesenhaften Symbols spreizen sich über 27 Meter weit aus. Ueber der Eingangswand der Halle erstrecken sich fünf Meter hobe Tafeln, die den Inhalt der 12 wichtigsten Gesetze des nationalsozialistischen Deutschland wiedergeben. Auf diesen Gesetzen ruben wie auf ebernen Fundamenten Aufbau und Zukunft des Dritten Reiches Von Halle I gelangt man in den Filmraum, der Platz für 2000 Besucher bietet. Hier läuft ein Film, der die schönsten und eindrucksvollsten Ausschnitte aus den Wochenschauen der letzten vier Jahre zusammenfaßt. In Halle II wird der Generalbericht über das gesamte Schaffen gegeben. 20 Meter hoch beherrscht an der südlichen Stirnwand das Bild des Führers die Mane. Adolf Hitler, der erste Arbeiter seines Volkes, ist hier umringt von Arbeiterscharen unter rauchenden Schornsteinen, von den Gestalten säender und erntender Bauern auf weitem Felde. Wie ein gewaltiges Tongemälde zu diesem Thema dröhnt der Rhythmus riesiger Maschinen, klingt der Takt ungezählter Motoren durch die Halle. An der Nordwand der Halle ragen die Schützer und Wächter dieses friedlichen Schaffens auf: die Waffenträger der Nation. Die gigantischen Soldatenbilder veranschaulichen zugleich die Wiedergewinnung deutscher Wehrhoheit. Beim Eintritt in die Halle erblickt man eine Darstellung über die sieghafte Durchführung der Arbeitsschlacht. Vor der Stirnwand der Halle steht eine moderne Schiffsmaschine, ein gigantischer Dieselmotor von 60 Tonnen Gewicht. Auf Bildtafeln erkennt man den Rückgang der Schuldzinsen unserer Landwirtschaft und die Steigerung ihrer Verkaufserlöse. Auch die Zahlen der Grupve„Bauen und Siedeln“ berichten von einem stolzen Aufschwung. Eindrucksvoll sind die durch Bilder veranschaulichten Zahlen, und die aufgestellten Modelle legen Zeuanis ab von den Fortschritten im Dritten Reich. In den beiden großen Gruppen „Deutsche Kultur und deutscher Sozialismus“ wird der gesamte kulturelle und soziale Aufbau des nationalsozialistischen Deutschland behandelt. Der Weg der Spenden des Winterhilfswerkes bis zu den Betreuten, die Herstellung von WHWAbzeichen, die Zahlen der Eheschließungen, die Kinderheim= und Landverschickung, die Zahl der verschiedenen Hitler=Urlauber, die Betreuung des schaffenden deutschen Menschen durch die NS Gemeinschaft„Kraft durch Freude“, alles das wird anschaulich dargestellt. Die Nordseite der Halle gehört der Wehrmacht. Zum erstenmal gibt sie im Rahmen einer Aufstellung eine Gesamtschau ihrer Waffengattungen. Die Kriegsmarine ist sogar mit einem UBoot vertreten. In dem Raum der Reichskulturkammer steht ein großes Leuchtmodell, das die umfangreiche Kirche aber gegolten hat, das hat auch noch Geltung in unserer Zeit! In den Vorhöfen des Heiligtums, wo der gottgläubige Mensch seinem Schöpfer dienen und in Andacht sich vor ihm verneigen und zu ihm beten will da muß die Gewißheit herrschen, daß sich nicht Greuel abspielen, die Feind jeder Gottesfurcht sind! Wie ernst wird den jungen Christen, noch ehe sie in die Jahre der Vernunft gekommen sind, die Schwere der Sünde geschildert' Und darauf haben afle die sich schuldig gemacht haben, vergessen. Wie streng lauten die Regeln, auf welche die Mitglieder der geistlichen Orden und Genossenschaften ihre feierlichen Gelübde ablegen von welchen das Gelübde der Keuschheit das heiligste ist! Und die schuldig wurden, haben sie mißachtet, haben gerade auf das größte und schwerste und erhabenste Ordensprinzip vergessen! Nein da kann die Kirche wirklich keine Rücksicht walten lassen. Da muß sie durchgreifen, muß sie schonungslos hinauswerfen und die Tür zuschlagen! Es sind leine Martyrer deren Schud einwanel fef 8Ut worden ist, und wer sie dazu stempeln wollte, der müßte sich mit schuldig machen! Am 1. Mai Flagaen heraus! DNB. Berlin, 27. April.(Drahtber.) Aus Anlah des Nationalseiertages des deutschen Volkes fordert der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda die Bevölkerung auf, die Wohnungen und Häuser mit den Fahnen des Reiches zu beslagaen. Arbeit der deutschen Bühnen veranschaulicht. Im Freigelände ist das„Haus der Jugend“, ein Musterheim der HJ. aufgebaut. Auf dem Uebergang nach Halle III grüßt der Reichsstand des deutschen Handwerks den Besucher. Die Hallen III, IIla und IV sind dem Zeitungsgroßbetrieb, dem Druck, der Deutschen Reichspost und dem Handwerk in der DAF gewidmet. In Halle V befinden sich die Modelle der 200 wichtigsten städtischen Bauten und Bauvorhaben Berlins seit der Machtübernahme In Halle VIII werden Kulturfilme über das Werden einer Zeitung vorgeführt. Das Verwaltungsamt des Reichsleiters für die Presse zeigt seine aufschlußreichen Darstellungen unter dem Motto„Die NS=Presse, der Kampfgefahrte im Aufbau des Dritten Reidhest. Die Straßen Adolf hiklers wachsen 100 Kilometer Reichsautobahn werden neu in Verkehr genommen. D9" Berlin, 29. April.(Drahtb.) Noch vor Pfinasten werden neue wichtige Abschnitte der Reichsautobahn in einer Gesamtlänge von 100 Km. ihrer Verkehrsbestimmung übergeben. Am 8. Mai 1937 wird im Zuge der Verbindung Dresden—Chemnitz die Teilstrecke Nossen—Frankenberg in einer Länge von rund 24 Km. eröffnet. Die neue Strecke führt durch eine der landschaftlich schänsten und abwechslungsreichsten Gebiete zwischen den beiden genannten Großstädten. Die Bahn auert cr rund 65 Km. Länge den herrlichen Zellger Wald. der für viele Kraftfahrer ein beliebtes Ausflugsziel werden wird. Durch Anlage zahlreicher Rastplätze ist dafür gesorgt, daß an vielen Stellen im Walde geparkt werden kann. Große Brückenbauwerke waren notwendig, um die tiefeingeschnittenen Täler westlich des Zellger Waldes zu kreuzen. Besonders bemerkenswert sind die Brückenbauten über die große und kleine Striegis, an deren Brückenköpfen Rastplätze schöne Ausblicke in liebliche Täler bieten. Am 13. Mai— drei Tage vor Pfingsten— wird die 76 Km. lange Antobahn Hamburg—Lübeck dem Verkehr übergeben. Die zur Eröffnung gefeusende Autobahn mündet direkt in das Stadtgebiet von Hamburg bzw. Lübeck ein. Auf die Ausgestaltung der Einfahrt nach Hamburg, als DentMands größtem Welthafen, wurde kesonderer Wert gelegt. Durch einen Verteilerkreis von rund 140 Metern Durchmesser werden die beiden auf 60 Meter auseinandergezogenen Fahrbahnen mit dem städtischen Straßennetz verbunden. An der Fortsetzung der Linie bis zum Anschluß an die Reichsstraße nach Travemünde in der. Nähe der Ortschaft Siems bew. an die Reichsstraße 76 nach Kiel nordwärts Schwartau wird fieberhaft gearbeitet, um auch diek= Strecke bie Ende des Sommers dem Verkehr übergeben zu können. Gleichfalls noch rechtzeitig wird vor Pfingsten am 14. Mai 1937 im Westen des Reiches die Strecke Düsseldorf—Breitscheib dem Verkehr übergeben. Damit ist das helle Band der Reichsautobahnen zwischen Okerhausen und Köln geschlossen. Aus dem Kern des Industriegebietes, aus Essen. Duisburg. Mülheim, wird man an den beiden Feiertagen erstmals über die Reichsautobahn den beliebten Ausflugsorten südlich von Köln zueilen. Nur wenig meur als eine halbe Stunde benötigt man für die 60 Am. lange Strecke. Der Jahr für Jahr stärker werdende Festtagsverkehr aus Holland wird den neuen Reiseweg nicht ungenutzt lassen. Schöno Arheitestätten fur den deutschen Schaffenden Ein Preisausschreiben dea Amtes„Schönheit der Arbeit“. DNB. Berlin, 29. April.(Drahtk.) Eine der wesentlichsten Forderungen des deutschen Sozialismus ist die Bereitstellung von schönen Arbeitsstätten für den deutschen Schaffenden. Um diesen Gedanken weiter vorwärts zu treiben, veranstaltet das Amt„Schönheit der Arbeit“, das auf diesem Gehiet bereits so bervorragende Leistungen aufzuweisen hat. zum 1. Mai 1937 ein Preisansschreiben, an dem sich jedes Mitglieh der Deutschen Arbeitsfrert beteiligen kann. Den Teilnehmern an dem Preisausschreiben winken 200 wertvolle Preise, darunter als erste sechs Nreise ein Arbeitszimmer(Modell„Schönheit der Arbeit“), eine Wohnküche(Modell„Schönbeit der Arbeit“, drei RdF.=Norwegenfahrten und eine achttägige Segelfahrt. Berlin zum 1. Mai gerüstot Dr. Goebbels besichtigt die Kundgebungsstätten. DNB. Berlin. 29. April.(Drahtber.) Reichspropagandaminister Dr. Goebbels besichtigte am Donnerstagnachmittag die Kundgebungsstätten für den Nationalieiertag des deutschen Volkes in der Reichshauptstadt. Der Leiter des Einsatstabes für die Großkundabungen. Ministerialrat Gutterer. berichtete dem Minister über alle organisatorischen und baulichen und technischen Mannahmen. Die Sachbearbeiter für die Ausschmückung, die baulichen und technischen Anlagen. den Aufmarsch. den Ordnungsdienst. die lanitären Mahnahmer n'w konnten Dr Goebbels melden daß der ünfte Nationalfeiertag des deutschen Volkes dis in alle Einzelbeiten vorbereitet ist. 5 4 4 110* E1 Der Reichsaußenminister reist rach Kom DNB. Berlin, 29. April.(Drahtber.) Auf Einladung der faschiftischen Regierung wird der Reichsminister des Auswärtigen, Freiherr von Neurard am 3. Mai in Rom eintrefsen, um den Besuch des italienischen Außenministers Graf Ciano im Herbst vorigen Jahres zu erwidern. Reichsminister von Neurath wird sich einige Tage in Rom aufhalten und wird von mehreren höheren Beamten des Auswärtigen Amtes begleitet sein. Empfang der italienischen Journalisten durch Dr. Geebbels Berlin, 29. April.(Drahtber.) Die Vertreter der grotzen italienischen Zeitungen, die seit etwa einer Woche auf einer Reise durch Deutschland be= griffen sind. und am 1. Mai Zeugen lein werden, wie das deutsche Volk seinen nationalen Feiertag begeht, folgten am Mittwoch abend einer Einladung der Reichsregierung zu einem Begrüßungsabend im Hotel Kaiserhof. Außer den italienischen Journalisten nahmen von italienischer Seite u. a. Botschafter Erz. Attolico mit anderen Herren der Botschaft, von deutscher Selte Reichsminister Dr. Goebbels. die Reichsleiter Amann und Dr. Dietrich, die Staatslekretäre Dr. Lammers und Funk, der Leiter des Reichsverbandes der Deutichen Presse. SA.=Gruppenführer Weib. Ministerialrat Berndt und Hauptschriftleiter der großen deutschen Zeitungen teil. Reichsminister Dr. Goebbels begrüßte die italienischen Gäste im Namen des Führers und der Reichsregierung in der Reichshauptstadt und brachte dann weiter in einer längeren Rede zum Ausdruck, daß dieser Besuch vor der ganzen Welt zeige, daß die Achse BerlinRom eine beständige und seste sei. Der Minister ging dann weiter auf den gemeinsamen Kampf der beiden Nationen gegen den Bolschewismus ein, die sich als neue Nationen gegenüber einer manchmal feindlichen Welt durchzusetzen hätten. Er schloß seine Ansprache mit einem Heil auf den König von Italien und Kailer von Aethiopien sowie auf den italienischen Staatschef Mussolini. Im Namen der italienischen Journalisten dankte der Generaldirektor im italienischen Presse= und Propaaandaministerium Comm. Casini, während Exs. Attolico ein Hoch auf den Führer ausbrachte. Frère in Berlin DNB. Berlin. 30. April.(Drabtber.) Gestern vormittag ist Herr Maurice Frère. Mitarbeiter des belgischen Ministerpräsidenten van Zeeland. in Berlin eingetroften. Er wird mit verschiedenen Persönlichkeiten Besprechungen haben, insbesondere mit dem Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht. Kund fünfviertel Milliarden für Amerikas Marinehaushalt DNB. Wasbington, 29. April.(Funkspr) Präsident Roosevelt unterzeichnete am Mittwoch vor Antritt seiner Erbolungsreise die Marinehaushaltsvorlage, die für das am 1. Juli beginnende neue Haushaltsjahr insgesamt 500 Millionen Dollar vorsieht. Allein für Kriegsschiffbauten sind 130 Millionen Dollar ausgeworfen. Die Besten unter den Besten Die Reichssieger des Reichsberufswettkampfes. DNB. München. 29. April.(Drahtber.) Von den Teilneb#ern des 4. Reichsberufswettkampfes haben sich 31 Jungen und neunzehn Mädel als die Besten unter den Besten erwiesen. Ihnen wird die hohe Auszeichnung zuteil, am 1. Mai dem Führer vorgestellt zu werden. Ihre Ehrung fand gestern abend im Rahmen einer großen Feier statt. Kleine Tageschronik Der Führer und Reichskanzler hat Seiner Majestät, dem Kaiser von Japan, zu seinem beburtstag aufrichtige Glückwünsche übermittelt. Ministerpräsident Generaloberst Göring erbielt während seines zweitägigen Aufenthaltes in Rom vom Konig von Italien und Kaiser von Aethiopien einen künstlerisch praparierten Hirsch und Damhirsch als Erinnerungsgeschenk an die seinerzeit in Castelporziano abgehaltene Jagd. * Ministerpräsident Generaloberst Göring bat seine Königliche Hoheit den Herzog Amadeo von Aosta in Würdigung seiner hohen Verdienste um das Jagdwelen zum Ehrenmitalied des Reichsbundes Deutsche Jägerschaft ernannt. * Der Vorsitzende des Vermittlungsrates der Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige landwirtschaftliche Erzeugnisse hat durch eine im Deutschen Reichsanzeiger erscheinende Anordnung die Geltungsdauer der Monopolverkaufspreise derjenigen dem Maismonopol unterliegenden Waren, für die die Preisregelung am 30. 4, 87 ablauft, bis auf weiteres verlängert. * Der französische Kreuger„Jeanne d'Arc“ traf zu einem Höflichkeitsbesuch in Portsmouth ein. * In Florenz wurden in Anwesenheit des Königs von Italien und Kaiser von Aethiopien, des italienischen Presseministers Alfieri und zahlreiche Persönlichkeiten aus dem In= und Ausland die Musikfestspiele des„Florentiner Mat“ mit der Aufführung von Verdis Oper„Luisa Millor“ feierlich eröffnet. Rumänisches Verkehrsflugzeug abgesfürzt Ein Toter, vier Verletzte DNB. Bukarest, 29. April.(Drahtber.) Ein Verkehreflugzeug der Linie Bukarest—Balcie(Schwarses Meer) ist am Donnerstag kurz nach einem Start in der Nahe von Bukarest avgestürzt. Der Flugzeugführer wurde getötet, vier Bluggäste wurden verlett. Zum 1. Mai Freut Euch des Lebens! Deutschland ist schöner geworden! Männer und Frauen der Arbeit, wir wollen es lauf bekennen: die Freude hat wieder Einzug in Deutschland gehalten und wir sind wieder erfüllt von Kraft und Gesundheit! Der Führer sprach:„Gebtmirvier Jahre Zeit!" Soll ich Euch, Männern und Frauen der schaffenden Faust und der Stirn, aufzählen, was der Führer alles getan und ov er sein Wort eingelost hat? Adolf Hitler hat aus dem korrupten, verkommenen und völlig ohnmächtigen Deutschland der Systemzeit einen starken, sauberen und in der ganzen Weit geachteten Staat gebaut, den eine starke Wehrmacht schützt und den ein neues, umgewandeltes gläubiges Volk trägt. Deutschland ist schöner geworden. Weshalb sagen die Heuchler und Pharisaer nicht die Wahrheit? Weshalb künden und predigen sie nicht dem Volke immer wieder von dem Wunder der Wiedergeburt unseres Volkes durch die nationalsozialistische Idee" Warum leugnen die ewig Gestrigen und Engstirnigen den sichtbaren Sogen Gottes der auf dem Führer und seinem Werke liegt? Warum jubilieren sie nicht in inbrünstigen Dankgebeten zum Himmel? Deutschland ist schöner geworden. Nur die Dunkelmänner brauchen die Lüge vom Jammertal dieser Erde, von der niederträchtigen Elendslehre der irdischen Zeit: Nur sie verneinen das Leben, um ihre politische Macht über die gebrochenen Völker aufzurichten. Sie sind die Wegbereiter des Bolschewismus eines Bolschewismus, der zu allen Zeiten die rote Fahne auf den Leichenfeldern der Völker aufrichtete Jawohl. Ihr habt recht! Der Jude ist auserwählt, die Völker der Erde zu morden und zu vernichten. In Spanien liegt ein stolzes Volk im Todeskampf, weil es der Jude so will. In Rußland wird ein 170=Millionen=Volk von den jüdischen Vampiren auf scheußliche Art ausgesogen. Die schweizerische Metallarbeiterzeitung in Bern schreibt am 20. 2. 36: „Schweizer Metallarbeiter verurteilen restlos die Stachanow=Bewegung. Man bleibe uns mit dem Versuch vom Halse, die Akkordschinderei als Sozialismus zu camouflieren.“ Die Stachanow=Bewegung ist nie und nimmermehr als ein sozialer, geschweige denn ein sozialistischer Fortschritt zu werten. Und die christliche Gewerkschaftsinternationale in Utrecht schreibt im Mai 1935: „Leibeigenschaft und Sklaverei— Zwangsarbeitslager primitiviter Art. Hohe Sterblichteit in diesen Millionenlagern. Stets Nachschub— Kostenlose Arbeit bis zur äußersten Grenze menschlicher Kraft, dann sicherer Tod,— auch eine Art der Betämpfung der Arbeitslosigkeit.“ „Le Fabriekarbeider“ Amsterdam sagt am 21. November 1W6 von dem Sowjetparadies: „Lebenshaltungspreise: Schwarzbrot 0.42 Mark. Fleisch 3—4.75 Mark per Kilo. „Billige Kleider“ 250—300 Mark per Stück. Lederschuhe 125 Mark das Paar. Alles aber, soweit überhaupt erhältlich! Wenn ein Arbeiter für einen„billigen“ Jackettanzug sparen will., kann er für einen Monatslohn ein Viertel bis ein Drittel vom neuen Anzug kaufen.“ Und Herr Genosse Citrine, Präsident des englischen Gewerkschaftsvundes und Führer des linken Flügels der englischen Arbeiterpartei, kehrte mit folgendem vernichtenden Urteil zurück: „daß Arbeiter in„Wohnungen“ hausen, die man nicht mal mit den englischen Elendsvierteln vergleichen dürfe: primitive Bretterbuden, meist aus einem Raum bestehend, in dem sich das Familienleben von fünf bis sechs Personen abspielt, oder armselige, schmutzstarrende Hütten, Staub. Nässe, Hungerlöhne.“ Das Bulletin des Internationalen Gewerkschaftsbundes in Paris schreibt über„Errungenschaften“ des Marxismus in Frankreich am 5. Januar 37: „Arbeitszeitverkürzung. Volkefrontregierung beschließt 40=Stundenwoche. In einigen Industrien bereits eingeführt.“ Zu welchen Rückwirkungen diese überstürzte Arbeitszeitpolitik— obgleich erst teilweise durchgeführt— auf das gesamte Wirtschaftsleben bereits geführt hat wird als aus der Tagespresse der letzten Zeit bekannt vorausgesetzt. Was ist der verbeerende Erfolg? Wir Deutschen kennen die schrecklichen Auswirkungen einer verantwortungslosen Inflationspolitik schon aus den Jahren 1919 bis 1972. Wettlauf zwischen Löhnen und Preisen, Schwerste Rückwirkungen für die Volkswirtschaft. Die Erportfähigkeit wird herabgedrückt. Folge: Arbeitslosigkeit. Kleine und mittlere Betriebe können nicht mehr bei den neuen Lasten, also ebenfalls drohende Schließung der Betriebe. So schreibt denn„La voir du peuble“(Stimme des Volkes) Paris in der Nummer 188 vom Juni 1706 folgendes niederschmetternde Urteil: „Die Gewerkschaften. Jonhaux, der Allgewaltige des französischen Landesverbandes, der auch neuerdings als zu den 200„Proletariern“ Frankreichs gehörend bezeichnet wird, weiß(bei Auslösung des Streiks) nicht, in welchen Verhältnissen die Arbeiter leben und ist über die niedrigen Löhne überrascht. Auf einer Ausschußsitzung des französischen Gewerkschaftsbundes:„Die gegenwärtige Bewegung“(diese erst!— Die Uebersetzer) „hat, dessen vin ich sicher, jedem einzelnen von uns Zustände offenbart, die wir nicht vermutet hätten“..„Erst im Laufe dieser Streikbewegung haben wir uns über die in gewissen Berufen existierenden sämmerlichen Lohnbedingungen unterrichten können.“ So sind die Segnungen des Marzismus und der vielgepriefenen Demokratie all überall. Blicken wir nach der Tschechoflowakei: Auf Grund von Daten der Zentral=Sozialver= sicherungsanstalt, die die Lohnverhaltnisse in diesem Jahr(196) illustrierten, können von 2 27 818 Versicherten 67 Prozent(1 47928) sich nicht einmal das Allernotwendigste zur Bestreitung des Lebensunterhaltes leisten. Oder folgendes: Aus einer Ansprache an den Präsidenten Benesch: Am 21. April 1976 wurde eine Abordnung des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Tschechoslowakei beim Präsidenten Benesch vorstellig. Aus der Ansprache des Vorsitzenden Röscher: ... die besondere große Notlage, verbunden mit der Massenarbeitslosigkeit in den deutschen (Sudeten) Gebieten stellt in der gogenwärtigen Zeit ungeahnte Anforderungen. Er bittet den Präsidenten.„alles zu tun. was zur Linderung der entsetzlichen Notlage durch den Staat geschehen kann“ Aus:„Gewerkschaftliche Rundschau“ Reichenberg, Nr. 9 vom 2. Mai 1976, Seite 66—66.) In Holland: „De Fabriekarbeider,“ Amsterdam, vom 10. Cctober 126 schreibt über den Wahnsinn des Streits folgendes vernichtende Urteil: „In Holland fanden im Jahre 175 152 Streiks statt. davon betroffen 58 Unternehmungen und 12200 Arbeiter, verlorene Arbeitstage 218500— 1263000 Arbeitsstunden. Gewonnen von den Arbeitern 48. dabei waren beteiligt B Prozent der Arbeiter Verloren 16 Streiks aber beteilige 40 Prozent der Arbeiter. Durch Kompromiß beendet 37 Streiks mit 37 Prozent der Arbeiter.“ Dazu schreibt das Blatt: Aus diesen Verhältnissen ist ersichtlich, daß äußerste Vorsicht beim Eingeben auf einen Streik stets geboten ist Soll jeder von uns diese nüchternen Ziffern mit großtem Ernst studieren!“ * Angesichts dieses Tatbestandes wagen es die Rossaints und Genossen, das aufblübende erstarkende und gesundende Deutschland Adolf Hitlers zu beleidigen und zu schmäben und mit frommem Augenaufschlag in ihren Elaboraten den Nationalsozialisten mit dem Bolschewismus auf eine Stufe zu stellen! Arbeiter, stelle Dich vor Dein Deutschland, und Unternehmer hüte Deinen wirtschaftlich wieder gesund gewordenen Betrieb vor den zersetzenden und zerstörenden Lehren dieser Gesellen! Arbeit und Freude gehören im neuen Deutschland untrennbar zusammen. Wir wollen am 1. Mal. am Tage der gesunden Lebensfreud= und Lebensbeiabung freudig bekennen: Deutschland ist schöner geworden! Frent Euch des Lebens“ Das danken wir Deutschen allein Adolf Hitler, unserm Führer. gez. Dr. R Ley. Der Rundfunk am 1. Mai Alle Sendungen des Tages sind Reichssendungen MB Berlin, 29. April(Drahtb.) Die deutschen Rundfunksender bringen am Sonnabend, dem l. Mai, nachstehendes Programm: 5 Uhr aus Breslau: Morgenspruch. Allerlei Volksmusik. 6 Uhr aus Breslau: Bergarbeiter musizieren. 7 Uhr vom Deutschlandsender: Blasmusik 9 Uhr aus Berlin: Festliche Musik. 830 Uhr aus Berlin: Jugendkundgebung im Clympia=Stadion des Reichssportfeldes Es sprechen: der Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, Reichsminister Dr. Goebbels der Führer. 9.20 Uhr aus Frankfurt: Orchesterkonzert. 10 Uh- vom Deutschlandsender: Festützung der Reichskulturkammer im Deutschen Overnbaus. Rede des Präsidenten der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels und Verkündigung des Nationalen Film= und Buchpreises. 11,10 Uhr aus Königsberg: Marschmusik. 11,25 Uhr vom Deutschlandsender: Bericht von der Fahrt des Führers vom Deutschen Opernhaus zum Lustgarten. 12 Uhr vom Deutschlandsender Staatsakt im Lustgarten. Begrüßungsansprache: Reichsminister Dr. GoebbelAnsprache des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley. Rede des Führers 18.80 Uhr aus Stuttgart: Bunte Musik. 15 Uhr aus Eaarbrücken: Tanz unterm Maienbaum. 16 Uhr aus Köln: Musik im Frübling. 19 Uhr aus Leipaig: Oratorium der Arbeit. 19,15 Uhr aus Hamburg(aus Hannover): Der Mai ist gekommen! 20 Uh: vom Deutschlandsender: Echo des Nationalieiertages. Cuerschnitt durch die Ereignisse des 1. Mai. 2020 Uhr aus München: Beichwingte Weisen. 21,45 Wir vom Deutschlandsender: Nachrichten. Zuchthausstrafe für einen Schänder der Jugend or der RWD. Arnsberg, 2. April.(Drahth Großen Strafkammer des Landgericht berg hatte sich am Donnerstag der 5 Jahre alse Pfarrvikar Johann Meiwes aus Mordar bei Paderborn wegen widernatürlicher un und fortgesetzter Vornahme unzüchtiger Handlun= gen an Minderjährigen zu verantworten Verhandlung, wahrend dessen Verlauf die lichkeit ausgeschlossen wurde, enthüllte ein terndes Bild von der Skrupellosigkeit, mit der d ser Geistliche, der keine Hemmungen ihm anvertraute Jugend zur Befriedigung seiner widernatlichen Neigungen mißbrauchte vikar Meiwes ist in den Jahren 191 bes 1037 Belecke im Kreise Arnsberg als Geistlicher snz gewesen. Als Scelsorger hatte er auch in den orren Klassen der Volksschule aushilisweise gionsunterricht zu erteilen. Er war ferner zun Präses des katholischen Jünglingevereins kestel In Belecke hat er sich an vier seiner Schüler und Zöglingen vor und nach deren Entlassung aus der Schule in überaus schamloser und ehrloser e und in einem Falle zu unglaublich wiederboltMalen vergangen. Vor Gericht wurde auch bas Ergebnis der Nachkorschungen nach dem Treiben Meiwes vor 1931 klargestellt. Danach bat er sch nachgewiesenermaßen schon in den Jahren 1918 b 1926— während dieser Zeit war Meiwes in Rotthausen(Kreis Gelsenkirchen) und in Medebach als Geistlicher tätig— in einer nicht gezätl ten Anzahl von Fällen an Ingendlichen verdangen. In den Gemeinden war er als Säufer bekannt. De wiederbolten Ermahnungen seitens seiner vorcesetzten Kirchenbehörde, den Alkobolgenuß enzstellen, schlug Meimes immer wieder in den Trot aller Versbrechungen wurde er immerückfällig. Es kolgte Strafversetzung auf Strc versetzung. Er ließ aber von seiner und von seinen widernatürlichen Neianngen nicht ab. Metwes ist geständig und gibt die ihm nechgewiesenen Straftaten in vollem Umfange und in vielen Fällen in allen Einzelheiten zu. Nach eigenen Aussagen und den Auslagen der acht all Zeugen erschienenen Opfer hat Meiwes: das gleiche Verfahren angewandt, um die eder an sich in locen. Er forderte unter nceiem wand jedesmal einen Knaben, die ihm bei der Meie dienten und denen er Religionsunter* hatte. auf. in seine Wohnung zu kommen, sühe ihn in sein Schlaf= eder Arbeitäzimmer und c die Tür von innen ab. so haß die nne veränastigten und sich zur Wehr setzenden bilflos seinem Zuart“ und seinen vreisgeneben waren. Schwer haben die unter ihrem Erzieber gelitten. Die keiten, die sich hinter der verschlossenen Tür der Piarrwohnung abspielten und vor Gericht von der bedauernswerten Opfern und Meiwes selbst übn einstimmend geschildert wurden, sind nicht wede zugeben. Die Zengen keteuerten immer wicher den Abscheu und die furchtbare Tiefe, die sie wehrend der Zusammenkunft mit Meiwes gegen dieen empfunden haben. Regelmäßig richtete binterher an die Knaben die Aufforderung zu numandem über das Geschehen zu sprechen und bei der nächsten Beichte die Vorgänge anzngeben. Metwes entschuldigte die von ihm an den Anoben begangenen Straftaten mit übermäßigem Alkobel= genuß, der ihn in völlige Trunkenheit versene dare Einige Zeugen sagten aus daß sie Meiwes wiederbolt in betrunkenem Zustand angetrosen bänn und daß sie von ihm mit Wein und Bier lewirter worden seien. Ueber die Frage der Verantwortlichkeit für seine Stmaftaten äußerten sich die Sachverständee dahin, daß Meiwes der Trunksucht len und aunerdem erblich belastet sei. Um ter Berücksichtigung dieser Tatsache auer auch der ungeheuren Schadens, ben der Angete epat richtet hat, in Anbetracht der Häufigkeit der Ver= brechen und angesichts der Länge des ertraun. über den sich die Straktaten erstrecken, betrachten das Gericht in seinem Urteilsspruch den Angellag ten als einen gefährlichen Gewohnbeitsverbr und verurteilte ihn 1. wegen fortgesetzten ker= brechens gegen den 8 1763 in zwei Fällen, jederm. in Tateinbeit mit Verbrechen gegen 8 Verbrechens gegen 175 und 2 wegen fortgelehren Verkrechens gegen 8 174 in zwei Fällen au eit Gesamtauchthausstrafe von drei Jahren auf die on Untersuchungshaft angerechnet wird. Die ir lichen Ehrenrechte wurden dem Anc*“ die Dauer von künf Jahren aberkannt erkannte das Gericht, daß der Verurteilte in en Heil= und Pflegeanstalt untergebracht wird Zwei schmere englische Homber zusammengestoßen Vier Tote, ern Schwerverletzter DNB. London. 29. April.(Drabtb.) Jn Nähe von Methwolt(Norfolk) stießen Donnerstaavormittag zwei schwere Bomber e. englischen Luktstreitkräfte znsammen. Der stürzte hrennend ab, und der andere VNhh beim Aufprall auf dne Boden. Soweit bisher .... nn gestellt wurde, wurben vier slleer EEin Schwerverletter ist ins Krankenhans acbre worden Verannasabteilungen der Luftware mit den Aufräumungsarbeiten begannen. Uhr vom Deutschlandsender: Abendkundgebung und Großer Zapfennt im Lustaarten. Rede des Reichsführers 85 deutschen Polizei Heinrich Himmle Hauptichriftleiter: Joserd 9a0ler. Stelldertr. des Haupischriftleiters: Deter 6 0 Verantwortlich: sür den politischen, kulturpe Unterhaltungstell: Josepd Ha6ler. Pochum len Leil Bochum für Theaier und Musik. Veier Nochum— f0r Westdeutsche Umschau und Nerdir Georg Wilheim Kruse, Pochum. für den Hattingen und G Sieele: Dr Josepd 2Ner für Svort, Handel und den lokaten 7en Mal nand Julius Pandesesd. Pochum. für einzeinen Abteilungsteiter.— Für den Nngciaen Rarl 8enae Pochum; ffle den Anacigenie EUn Pecker. Hauingen: für den Nn. scheid Hermann LA1der. Wattenscheid line Nr. 2 güitig- Berlag u Trn“ Rochum P1 1037: 110 re. Beune fur 0b Maabe C: Morgenzeitung Wallenschel. Aenderun hauptkundgebung in 1 Zug 1: Verantwortlich Pg. Bohler. Antreten Ortswaltungen Griefe „mar Nord auf dem Moltken Ihmarich 10.15 Um vom N Konng. Alleestraße, Rathaus Kortum. Vorst=Wessel-, Zug 2: Verantwortlich Pa. Behren nicten Ortswaltung Altstadt a straße. Spitze Cäcilienstraße. nireten der Reichsbetriebegeme I8(Andel und das deutsche Bergstraße(Straßenituchk zu und Vorst=Weisel=Straße). straße. marich 10.45 Uhr durch Kur Straße. Stadion. g 3. Verantwortlich Pg. Kampma Antreten Ortswaltungen Hofstede Marmelehagen und Hordel in Caciliemtraße mit Spitze Kup narich 11 Uhr durch die Kur Zug 4: Verantwortlich Pg. Hanwal Antreten Ortswaltungen Grumt Giltrop=Bergen und Harpen Straße 235(Verwaltungsstel Iomarich 11.15 Uhr durch A 2 Verantwortlich Pg. Gruning Dieser Zug wird gebildet von de Altenbochum. Laer. Felsen Wiemelhausen und Weitmar Ortswaltung: Altenbochum grafendamm. Spitze Wittener miltung Felsenburg: Duppel ring mit Spitze Wittener Stra Chenseld: Steinring. Spi Kirche. Ortswaltung Wieme wirger Straße, Spitze Steinrin Weitmar: Oolar=Hoffmann= Cheist Konig=Kirche Ibnarsch 10.15 Uhr. Ortsmaltun ud Laer marschieren durd Straße. Hier schließen sich Ehrenfeld. Wiemelhausen un ziehen durch Wittener=, Wra bergbrücke, Harpener=, Langeum Stadion. Fohnen werden m jedem or dem E on schwwenken die Fahnen aus biegelitraße und nehmen dort ntze Caitroner Straße. Reichsbetriebsgemeinschaften tamte Handel und das deutsche Han " Bochum marschieren geschlossen in her bezeichnet. Reichebund der Deutschen einen Ortegruppen jemeils des swaltungen an. Desgleich en des NSPB. den ein Marichzeiten verkurzt m mnktlichen Abmarich un mncheren zu achten Bochum, den 28. April der Areispropagandawalter Der Kre der NAF Mai-Lieder nerit 1. a-Einsingen ilt. wie in Freut Euch des Ke benutzen: Esch des Lebens, froh seid z re Augen. lachend der Mur Leben bringt oft Kampf und 9 nicht schoner ohne sie Leben bringt uns Arbeit niel. treut uns Tanz und Spiel: Esich des Lebens, froh seid z lachend der Mi Pieder sind: ai ist gekommen.. der Mai, der luitige Ma en iit kommen, und dae it tn. im Maien, die Vogelei nen die Gelang Berufslieder sing Vergleute hauen fein m Murzen der Bauer die -Einsingen, Maihaumpflangen, Urlogruppen. VW. einen Schänder nd l.(Drahth.) Vor der undgerichts in Arns= ag der 56 Jahre alle es aus Nordborch rnatürlicher Unzuch: unzüchtiger Handlun= verantworten. De Verlauf die Cenenenthüllte ein erschu= losigkeit. mit der diemungen kannte, de Befriedigung seiner mißbrauchte. Piarr= ren 1211 bis 173n als Geistlicher tänz e er auch in den obe= aushilfsweise RelEr war ferner zum lingevereins bestellt. seiner Schüler und Entlassung aus der und ehrloser aublich wiederboltn icht wurde auch bat 1 nach dem Treiben Danach hat er sich den Jahren 1918 b. r Meiwes in Nott*) und in Meden einer nicht gezäblendlichen verangen. Säufer bekannt. De eitens seiner vorgeAlkobolgemiß einzu= vieder in den Wird rhe er immerietzung auf Str nseiner Trunkce wn Neiaungen nicht gibt die ibm necem Umfange und in ten au. Nach seinen Magen der acht all at Meimes imr ndt. um die der nter naem er ie ihm be der Meie mnsunterricht zu kommen, führe Azimmer und 64 be hr setzenden seinen Hendlunen haben die Kindr 1. Die schlossenen Tür nor Gercht von der üben l. sind nicht wieder= rten immer wicher Tiefe, die sie webNeiwes gegen diesen sig richtete Meiwel tfforderung zu nieu sprechen und bei rgänge anzngeben. hm an den Anoben ermäßigem Alkobel= enheit versene babe sie Meiwes wiederangetrossen bätten und Bier lewirnt antwortlichkeit fur je Sachwerständie ksucht verfalelgstet sei. Um ache, aber auch des Ange prer häufigkeit der Verae des Zeitraum. strecken, betrachten ruch den Angellag vohnbeiteverbretet fortgesetzten Verdei Fällen. gegen 8 1741 und megen fortgesetten ei Fällen an Jahren auf die die wird. Die biren. rkannt. Außer Rerurteilte in eim bracht wird jeten an umber Der eine bieher fes= 18 gebracht wakte haben Achtung! Aenderung der Abmarschzeiten! hauptkundgebung in Bochum zum Tag der nationalen Arbeit am 1. Mai zua 1: Verantwortlich Pg. Böhler.| Bochum=Altstadt. Zug 1: Verantwortlich Pg. Bohler. Autreten Ortswaltungen Griesenbruch und Weit mat Nord auf dem Moltkemarkt. Abmarich 10.15 Um vom Molthemarkt durch Kong, Alleestraße, Rathausvorplatz, Bongard=, Fortum, Vorst=Wessel=, Castroper Straße, Zug 2: Verantwortlich Pg. Behrendt. Antrcten Ortswaltung Altstadt auf der Kurfürstensnaße. Spitze Cäcilienstraße. Antreten der Reichsbetriebsgemeinschaften 17 und 18(Mndel und das deutsche Handwerk) in der Vergstraße(Straßenituck zwischen Kurfürstenund Vorst=Wessel=Straße). Spitze Kurfürstenstraße. Abmarich 101.45 Uhrr durch Kurfürsten=, Castroper Straße. Stadion. Zug 3. Verantwortlich Pg. Kampmann. Antreten Ortswaltungen Hofitede=Riemke, Namme, Marmelsugen und Hordel in der Gudrun- und Cacilientraße mit Spitze Kuperstraße. Abmarich 11 Uhr durch die Kuperstraße, Stadion. Zug 4: Verantwortlich Pg. Hanwahr. Antreten Ortsmaltungen Grumme=Vode, Gerthe, Giltrop=Bergen und Garpen auf der Castroper Stratze“35(Verwaltungestelle 16). Iomarich 11,15 Uhr durch Castroper Straße, Stadion. Zue 2 Verantwortlich Pg. Grüning. Dieser Zug wird gebildet von den Ortsmaltungen Altenbochum. Laer. Felsenburg, Ehrenfeld Wiemelhausen und Weitmar. Es treten an Ortswaltung: Altenbochum und Laer: Frei= grafendamm. Spitze Wittener Straße. Orto= wiltung Felsenburg: Düppelstraße und Steinring mit Spitze Wittener Straße. Ortomaltung Chenseld: Steinring, Spitze, Christ=König= Kirche. Ortswaltung Wiemelhausen: Queren= diiger Straße, Spitze Steinring. Ortsmaltung Weitmar: Oolar=Hoffmann=Straße. Spitze Christ Konig=Kirche Ibnarich 10,15 Uhr. Ortsmaltungen Altenbochum nd Laer marschieren durch die Wittener Straße. Hier schließen sich an Felsenburg, Ehrenfeld, Wiemelhausen und Weitmar und ziehen durch Wittener=, Wrangelstraße, Lohbergbrüche, Harpener=, Lange=, Castroper Str. um Stadion. Se Fohnen werden m jedem Zuge in einer epne gerhri. Vor dem Einmarsch in das ywennen die Fahnen aus und marschieren im Ziegelitraße und nehmen dort Aufstellung mit rotze Caitroper Straße. De Reichsbetriebsgemeinschaften 17 und 18, der Mandel und das deutsche Handwerk des Krei" Bochum marschieren geschlossen im Zuge 2. wie nair bezeichne der Reichehund der Deutschen Beamten schließt mi seinen Ortegruppen jemeils dem Zuge der einOriswaltungen an. Desgleichen schließen sich a Lriagruppen des NSLB. den einzelnen Ortswal= Ju die Marichzeiten verkurzt wurden, haben alle dct au punktlichen Abmarsch und flottes Durchzu achten Bochum, den 28. April 1027 n Arcisptopagandawalter Der Kreispropagandaleiter der Mai-Lieder tim Mia-Einsingen ist. wie im vergangenen de Died:„Freut Euch des Lebene“ im neuen merit zu benutzen: reil Euch des Lebens, froh seid zu jeder Stund, Enre Augen. lachend der Mund. bringt oft Kampf und Müh. nars nicht schoner obne sie: ae Leben bringt uns Arbeit niel. ann treut uns Tanz und Spiel: Duch des Lebens, froh seid zu jeder Stund. augen lachend der Mund. ere Lieder sind lai ilt gekommen.. , der Mai, der lustige Mai, mmen, und dae ist ja mahr... Maien. im Maien, die Vogelein singen... um. n nonnen die Gesangvereine, soweit sie eingete uind. Berufslieder singen, z. B. nBergleute hauen fein... Morzen der Bauer die Roßlein eingespannt... Einsingen, Maibaumpflanzen, erfolgt in folt an Uriagruppen. Bochum=Altftadt. Mai=Einsingen am 30. d. Mts. auf dem Rathausplatz. Vortragsfolge: 18,30 Uhr Antreten auf dem Platz an der Trankgasse(städt. Verwaltungsgebäude), anschließend Marich durch folgende Straßen. Trankgasse, Brüderstraße, Neumarkt, Rottstraße, Kortumstraße bis zur Drehscheibe, Bongardstraße bis zum Rathausvorplatz. dann: 1. Gemeinkames Lied:„Der Mai ist gekommen", 2. Fanfarenmarsch der HJ, 3. Ansprache PL. 4. Gemeinsames Lied:„Freut Euch des Lebens“, Tanz, Tanzgruppe des BdM. 6 Singschar der HJ, 1. Musik spielt Mailieder, Volk tanzt und singt unter dem errichteten Maibaum, 8. Fanfarenmarsch der HJ, 9. Tanz: Tanzgruppe des BdMN, anschließend Musik: Marsch, Tanz usw. in bunter Reihenfolge * Ehrenfeld und Felsenburg. Am Freitag, dem 30 April, erfolgt die Aufstellung des Maibaumes auf dem Platz vor dem Straßenbahnbetriebshahnhof. Vorher findet ein Umzug durch die Hauptstraßen der Ortswaltungen statt. Mitwirkende sind HJ, BdM. Werkschar, Straßenbahner=Singschar und Musinzug. Der Umzug beginnt um 19,30 Uhr. * vamme. Pflanzen des Maibaumes am 30. April. Antreten um 18 Uhr auf dem Zechenplatz der Zeche Karolinenglück. Abmarsch um 18,30 Uhr. Der Festzug bewegt sich durch folgende Straßen: Ab Zeche Karolinenglück durch die Adolf=Stöcher=Straße, von=der=Reche=Straße, Gahlensche Straße, Hindenburgplatz, Dorstener Straße, Richarditraße, Eicheler Straße, Redemptoristenstraße, Robertstraße, Feldliener Straße zum Feltplatz an der Wannei Straße. Am 1 Mai morgens 7 Uhr erfolgt das Wechen durch die HJ und den Spielmannszug. * Weitmar=Nord. Das Mai=Einsingen findet am 30. April um 20 Uhr auf dem Sportplatz der Zeche Engelsburg, Essener Straße, statt. Das Wecken erfolgt am 1. Mai. * Anläßlich des nationalen Feiertages findet am 1. Mai in den hatholiscen Kirchen Bochums ein besonderes Hochamt statt. * In den evungelischen Kirchen finden am Vorabend des 1. Mai Rustgottesdienste statt. Aufruf an die deutschen Hausfrauen Die Gaufachgruppe Hausgehilfinnen in der Deutschen Arbeitsfront richtet folgenden Aufruf an die deutschen Hausfrauen:„Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, soll für alle Schaffenden der Stirn und der Faust ein nationaler Feiertag sein. Wir richten deshalb an alle Haushaltungen die Bitte, auch den Hausgehilfinnen Gelegenheit zu geben, die Nundiunkübertragung zu hören und Freizeit zur Teilnahme an den Veranstaltungen des 1. Mai zu ermöglichen.“ heute Köln einschalten! Westfalen=Süd gibt das Zeichen zur Errichtung der Maibaume in Westdeutschland. Die Deutsche Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ des Gaues Westfalen=Süd tritt am Voravend des Mai mit einer Gemeinschaftssendung„Arbeiter, Bauern und Soldaten singen den Mai ein“ an die Oeffentlichkeit. Die Uebertragung erfolgt am Freitag in der Zeit von 19,00 bis 19.45 Uhr aus der alten Bauernstadt Gestern abend auf dem Kathausplatz Das Heidornsche Trommlerkorps während des Großen Zapfenstreichs ob zum SK-Fotos Herker 1. Mai am Nationalen Feiertag des deutichen Volkes erscheint unsere Zeitung zur gewolnten Zeit. Anzeigen-Annahme für diese Ausgabe bis heute 18 Uhr. Die für die am Montag, 3. Mal, herauskommende Nummer bestimmten Anzeigen erbitten wir ebenfalls bis heute 18 Uhr. Dringende Familien=Anzeigen können noch am Sonntag von 11 bis 12.30 Uhr in unserer Geschäftsstelle aufgegeben werden. Der Verlag. Soest. Mit dieser Veranstaltung, die gewiß alle Hörer im weiten Land, besonders aber im Gau Westfalen=Süd, interessieren wird. pflegt die DAF., NS=G.„Kraft durch Freude“ die ursprünglichste Form des Brauchtums und der zeitgemaßen und neuen Weltanschauung unserer Gemeinschaft entsprechenden Feiergestaltung. Alle sollen sich mitfreuen, wenn unsere Soester Volksgenossen am Freitagabend ihr großes Fest feiern. Darum Achtung! Heute in der Zeit von 19,00 bis 19,15 Uhr den Reichssender Köln einschalten! Postdienst am 1. und 2. Mai Am 1. Mai keine Zustellung; sonftiger Dienst wie Sonntags. Am 2. Mai eine Brief=, Geld= und Paketzustellung, im übrigen Sonntagsdienst. Leistungsschau der Mütterschule des Deutschen Frauenverks Bochum Die Mütterschule der NS=Frauenschaft in Gemeinschaft mit dem Deutschen Frauenwerk Bochum veranstaltet in diesen Tagen in der Schule an der Freiligrathstraße eine Leistungsschau, die in vorvildlicher Weise zeigt, wie man mit wenigen Mitteln einen Tisch angenehm und geschmackvoll decken kann, welche hochwertigen künstlerischen Handarbeiten in den einzelnen Lehrgängen hergesteilt wurden und was für reizende Dinge sich aus deutscher Kunstspinnfaser herstellen lassen. Wenn eine bestimmte Zeit vergangen ist, in der zahlreiche Schülerinnen in dem Kochlebrunterricht, in den Zuschneide= und Näblehrgängen sowie durch Unterricht in der Säuglingspflege zu praktischen Hausfrauen herangebildet worden sind wird eine Leistungsschau abgehalten, um auch nach außen hin zu beweisen, welch segensreiche Einrichtung diese Kreismütterschule darstellt, zum anderen aber auch, um durch die Erzeugnisse neue Frauen und Mütter zu gewinnen, die glauben, daß ihnen die Nurse eine Erweiterung ihres Könnens und Wissens bringen. Seit Mittwoch sind nun wieder die Schulräume an der Freiligrathstraße mit all den Dingen angefüllt, die helfen wollen, einfach und billig die häusliche Umwelt zu verschönern. Da wird im Erdgeschoß die Abteilung„Der festlich gedeckte Tisch“ gezeigt. Sie bildet die Hauptanziebungskraft der gesamten Ausstellung, denn jeder weiß doch, daß man an einer freundlichen, in beilen Farben und mit Blumen hergerichteten Tafel mit weit größerer Bebaglichkeit sitzt, als etwa gar an einem Tisch, der weiter nichts als Träger von Speisen und Geschirr ist. Reich ist die Auswahl, der festliche Eßtisch, der Kaffectisch zum Muttertag, der ländliche Frühstückstisch, der Kindergeburtstagstisch und der Mittagstisch zur Maifeier, jeder von ihnen weist durch ganz einfache, garnicht kostspielige Mittel ein ganz individuelles Gepräge auf. Im oberen Stockwerk werden die Dinge gezeigt, die die Mütter mit Fleiß und Geschick in den Näh= und Zuschneidelehrgängen bergestellt haben, u. a Kleider, Blusen, Schürzen. Kragen und Manschetten. Daß man aus fast wertlos erscheinendem Altmaterial wunderhübsche Dinge herstellen kann, beweisen die Produkte der Bastelstunden. Neben handgetriebenem Silberschmuck ist auch der Werdegang einer Reibe guter deutscher Werkstoffe zu bewundern. Die Ausstellung ist noch heute, Freitag, von 10 bis 18 Uhr. geöffnet. Keine deutsche Frau, die auf die Ansschmückung ihres Heims Wert legt, sollte es versäumen, sich die unterhaltende und belehrendSchau anzusehen. Zusammenstok. Um 17 Uhr erfolgte auf der Uemminaer Straße. Ecke Industriestraße, im Stadtteil Bachum-Langendreer. zwischen zwei Lastkraftwagen ein Zusammenstoß. Die Fahrerin des einen Lastkraftwagens sowie die Beifahrerin wurden leicht verletzt. Angefahren. Gegen 18.16 Uhr wurde ein Pferdefulrwerk auf der Hattinger=, Ecke Knoopstraße, non einem Straßenbahnang der Bochum=Gelsenkirchener Straßenbahnen angefahren. Die Infassen des Pferdefuhrwerks wurden leicht verlent(leichte Gehirnerschütterung und Hüftprellung). Beide wurden in das Krankenhaus Bergmannsheil eingeliefert. Der Strabenbahnzug wurde leicht, das Pferdefuhrwerk schwer beschadigt. Bjahriges Dienstjubilaum. Der Straßenobermeister Jung. Bauverwaltung, begeht am 1. Mai 1937 sein 2ähriges Dienstsubilänm. 1. 44 f 5 So könnte man Stonderd scherzhaft nennen. Denn dieses Waschmittel reinigt selbsttätig die Wäsche blitzsauber. Reicher Schaum bewöltigt mühelos die schwore Arbeit. Standard schäumt aus eigener Kraßt! 47 1 . I Was die Vätergeliebt, das lieben wir auch, und In diesem Spruch kommt die Verbundenheit der Bochumer Bevölkerung mit ihrem jahrhundertealten Maiabendfest sinnfällig zum Ausdruck. So wie die Bochumer treu zu ihrem Volksfest stehen, so äußert sich auch ihr Zusammengehörigkeitsgefühl gegenAscheuer Bochum. Mühlenstraße 2 Maschinen- und Armaturensabrik Metallgleßerei u. Kupferschmiede Schweißanstalt somtl. Metalle Lager technischer Ariihel Cornelius Lederwaren u. Sattlerei Aeltest. Geschäft a. Platze Gegründet 1795 Brückstr. 1—3 u. Schützenbahn 7 — Ruf 67479 1822 Baublemoneret und 1860 Louis Nenning Juwelier Kortumstrabe 104 elt Jahrsehnten der Berater der altelngesessenen Bochumer Jamillen bes der Anschoffung von Juwelen. Goldund Silberwaren bletet Jhnen Genähr Jachhundtae Bedtenuno Jmmet bleibt der Raus hochwertiger Schmuchwaren a Dertrauenssache Stammhaus gogr. 1871 wiin. otto Diecmann Inhaber: S. Menlg Bochum, Rottstraße 8-10 Welne, Spirituosen Feinkost, Lebensmittel Bekannt für Qualltätswaren 8/3 Deutscher spare) gnen Doch oehen for Seide. Datse Baunpolle im Auslond. Rleidung sporen heibi. Re. der chemisdginigen, verschefllene Sochen qu neu sorben lossen. Durch Hab-Waschung lauten Stosse ein. Aorbe. Appedtur. Jocon gehen verloten Dresse sind geriud. in ollen Jarberelen gleich e Sallusenne Sebenette— Teechg 1864 Móbelhaus Wilhelm Goeche Jnh: Hermann Goeche Spezlaluct: Bettfedern, Daunen und Polsterwaren Bochum. Eche Rott. u. Beethoventtr., Rus 625 12 Cechn. Installanonsgeschoft Wilhelm Albert Bochum. Cranhgasse 15. Anrus o11 36 1871 Brilen/ Optik R. Schulte-Ladbeck Bochum, Kortumstraße 81 Hoclt-Wessel- Straße 46 A. Schulte Ladbecha Co Aoporatebau und Mebiechnib 1879 Bäckerei Wilh. Kleine Große Bechstr. 21 Nuf 6203 Cielere seit ober Johren bebanni quie Quolucten Uhren/ Schmuck Trauringe in großer Auswahl Jetzt nur Bochum IAA Kortumstr. 100 an der neuen Heinzelminnchen-Schmiede 1872 Volks-Zeitung Die älteste Bochumer Tageszeitung Das mit allen Berufskreisen verwachsene Heimat-u.Familienblatt Das bewährte Anzeigenblatt der Werbungtreibenden Groß-Bochums Kortumhaus nur Bongardstraße 3 Lederwaren— Koffer 878 Seit über 50 Jahren Joeech kde 000 dernruf 61040 und 61009 TIMMER Spedition und Möbeltransport Spichernstraße 25' Ruf 66471 1879 cber 6o Jahre Hermann Nutmacher Aeliestes Jachgeschöh für Beerdigungswesen Sämtliche Besorgungen Ueberfübrungen Rul 67101 Grobe Bechstrabe 10 Begräbnisversicherung Deuischer Herold Joseph Calderoni Hellwea 11 Zemrus 6640 Wiriebedarf 1872 Möbelsachgeschoft Wilhelm Schrudde Bochum Roonstraße 37 Aeliestes Jachgeschaft am Dlatze Gustav G. m. b. H. Ruf 68122. Rotstrape 12 Rohlen- Roks— Brikets Deriretung der Anihrazit-Rohlengeche Congerbechn Maler- und Anstreichergeschäft Bochum, Förstenstraße 25 Fernruf 61609 100° Lebensmittelhaus 1002 Jolel Haberhausen Alleestraße 120 Bochum Rus 60020 Die quie vorteilhalte Begugsquelle l deinhost. Rolonsalwaren, Obsi u. Wemuse über und erwy GLASSCHUI 1öö Gel Eisenschron. Rohi Bochum. Kronprinzen 1889 Franz Sch Bochum, Bröckstra Wasse LI 1894 lase Johanniterstr Malerei, An Eisenme Haus- und Ri Heinr. C Bochum. Dorstener Str 1895 Block Kolonialware Bochum, Ruf 611 19 Seit 42 Jal 1895 Michael Jacobs Wurst- und Jleisc Winen Winen Bona Behannt für gute A. 6 Mannfadti Bettfedern Gubhahllnabe 14 tscher spare) en sor Seide. Watse BaunAleidung lpgren heibi. Re. in. verscheslene Sochen o Hob.Waschung lauten Jocon gehen perloten in alten Jorberelen gleich se ehhng en Kleine tr. 21 Nuf 6205 en bebonnt quie Quoludten ardstraße 3 über 50 Jahren .o und 61009 alderoni demrus 6646 bedarf Gräfe h. 22. Roustraße 12 ks— Brihetts hrasit-Rohlengeche Congerbechn und chergeschäft 3 Orstenstraße 25 ttelhaus aberhausen hum Rus 60020 Bezuasquel e en. Obsi und treu wir bleiben dem alten Brauch! über den alteingesessenen Geschäften. Dieses Wohlwollen, dessen sich ihre Gründer und ihre heutigen Inhaber durch Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit stets würdig erwiesen haben, wird fortleben, solange an der alten Grundsatztreue festgehalten wird. W. SCHULTE& co. BOCHUM GLAS-, LACKE- UND FARBENGROSSHANDLUNG GLASSCHLEIFEREI UND SPIEGELFABRIK Spexialität: Schaufensterverglasung BURO UND LAGER: VIDUMESTRASSE 28-30 GLASSCHUITE BUFAAIAS O GEGRONDETISS0 188/ Gebrüder Dogel Eisenschrot. Rohproduhte. Metalle Bochum. Kronprinzenstr. 10. Nul 66163 1889 Franz Schumacher Bochum, Brückstraße 46 Wasser Licht Wärme Eisenwaren Raus- und Rüchengerate Neinr. Cremer Bochum. Dorstener Str. 20/ Tel. 66389 805 Block& Dodt 10Kolonialwaren-Großhandlung Bochum, Albertstraße 16 Ruf 611 19 und 611 20 Seit 42 Jahren am Platze 1895 IAchael Jacobs u. Sóhne Wurst- und Jleischwarensabrik Winener Strabe 126 Winener Snaße 216 Bongardstrabe 37 Oehannt für gute Qualitäten A. 1 Zöppner Mannfakturwaren Bettfedern u. Dannen Gubhahlfnabe 14, Aermul 677 22 1904 Elektrohaus Walter Trummel Viktoriastr. 55, Kirchstr. 9. Ruf 635 66 Elektr. Licht- u. Kraftanlagen Beleuchtungskörper Radio-Anlagen 1898 Bettendas Haus der guten Betten Sochum Slels grober lange nur Mohlenstr. 2 Betien. Bettfedern. Daunen. Me'ailbetten. Matretren Minderbetien. S'eppdecken. Inletts. Schlaldechen hen 1898 C. Meisenkott Bochum. II2arsenstr. 48 64. Jerntul 64500 Cebenamutel. Aeinbost, Deine.»eis frisch aebe Ralsees» Drima Ware! Billioste Dreise 1Zeinbácheres u. Konduores 1090 Ch. Meyer Bochum. Morsenstroße 40. Rus 614 34 Seit 1899 T 1899 Neinrich Schrader Hoche, Tef- und Eisenbetonbau Bochum Gneisenaustroße 13 Jernsprecher 60800 1905 Sen 32 i Jahien Gärmerel Wilhelm Greulsberg Nunschesdistrobe 164-— Ruf 63371 Seit 1907 Polstermöbel und Polsterwaren aus eidener Werkstatt sowie Polstermaterlal und Bezôge. Der Name burgt tor duantst, Gate und BUIIgKelt. Anohme von Darlehnsscheln.n 1907 Drogerie und Jotohandlung Karl Balkenhol Rortenpsad 9 Jernrus 67700 1907 Technische Paplere Lichtpaus-Anstalt Horst-Wessel-Str. 19, Ruf 618 37 — Die Zeilungsanzeige, das beste Werbemittel Liebe Schützen! Ach, was nôtren Euch die schönsten Schôtzenmôtzen— Wenn Ihr, well das Hôhnerauge brennt— Nicht marschieren— und nicht tanzen könnt. Trist nur ist alsdann das Maischützentest leider Darum kommt zum Schötzenbruder Knelder Kauft das Höhneraugenmittel „Schmerz laß nach“ Schler zur Wonne macht es Euch den Malfesttag Drogerie„Zur Altstadt“ J. Kneider Große Beckstraße 10— Ruf 651 76 1907 1937 la. Anthrazitkohlen (von Langenbrahm oder Sophia Jacoba) lietert prompt FRANZ UHE Bochum, Oskar-Hottmann-Str. 46, Rut 66613 Selt 30 Jahren am Platze P.Wolters Kammerjäger Hellweg 20(Nähe Neumarkt) Fernruf 629 05 Frûher: C. O. Loor P. Wolters Vertilgung sämtl. Ungezlefers mit u. ohne Vergasung. Schirmfabrik Nimphius Koriumstraße 98. Bongardstraße 9 Rul 63775(neben der Gonholle) Hördere Deine Heimatzeitung! 90 Kleine Unkosten Kleine Dreise Wilhelm Janssen Mobelhandlung und Dolsteres Herner Straße 7 101 Dolsterel Mar Schneider Dorsiener Straße 3 Sofas. Matratzen, Betten 1911 Bau- und Möbelbeschläge Werwzeuge und Werkreugmaschinen Waschkesselöfen m 8peslalgeseha!! Handwerkerbedar A. Rumberg Lulsenstr. 12- Rul 635 46 47 verbürgt den Umsatz Sorgen Sie stets für quten Druck Jhres Werbematertals. Wit liefern alle Werbe. Drucksachen, denen wir das wirtungsvolle Gewand geben, das den Erfolg sichert. Verlangen Sie den Besuch unseres Vertretere Schürmann& Klaages Bochum Fernruf 64740 R . 1 20 294 * 9 1 1 Squel, Lurnen Gegner für Manchester City Der„Erste Schritt“ in Bochum Die Mannschaften für Duisburg und Wuppertal. Der Spielplan der fünf Begegnungen zwischen deutschen Auswahlmannschaften und der englischen Meistere.f Manchester City ist insofern geändert worden, als ein Treffen nicht in Leipzig, sondern in Berlin ausgetragen wird. Es wird gespielt: 6. Mai in Duisburg, 8. Mai in Wuppertal, 12 Mai in Schweinfurt, 19. Mai in Berlin und 22. Mai in Stuttgart. Für die beiden ersten Spiele wurden die deutschen Vertretungen wie folgt aufgestellt: Duisburg: Klodt Schalke 04 Janes Schulz Fortung Düsseldorf)(Arminia Hannover Hellesch Sold Hermann Schalke 04)(FB Saarbrücken)(Wormatia WormElbern Siffling Eckert Szepan Urban SV Beuel)(SV Waldh.)(Worm Worms)(beide Schalke 01 Wuppertal: Jurissen Rot=Weiß Oberhausen Welsch Münzenbern Bor. Neunkirchen)(Alem. Aachen Kupfer Rohde Kitzinger (Schweinfurt 05) Eimsbüttel)(Schweinfurt 05 Malecki Berndt Lenz Striebinger Gartner ie Zahl der Teilnehmer am„Ersten Schritt“ der Radfahrer war in Bochum mmer sehr groß, im vorigen Jahre hatte Bochum sogar die stärkste Beteiligung in ganz Deutschland aufzuweisen So soll es auch in diesem Jahre wieder werden. Schon jetzt gehen bei dem Radfahrer=Verein„Westfalia 1895“, dem wieder die Ausrichtung übertragen wurde, zahlreiche Anfragen über den Wettbewerb ein, die zeigen, daß das Interesse auch diesmal wieder sehr groß ist. Wir bemerken noch einmal, daß alle Jugendfahrer arischer Abstammung und deutscher Nationalität, die am Tage der Veranstaltung über 14 Johre alt sind, das 18. Lebensjahr uach nicht überschritten und ber an öffentlichen Wettbewerben auf Bahn oder Straße, mit Ausnahme des Wettbewerbes„Erster Schrilt“, nicht teilgenommen haben, sich beteiligen konnen. Die Ausschreibungsbedingungen sind im Vereinsheim der „Westfalia“, der Bürgergesellschaft in der Wilhelmstraße, in Empfang zu nehmen. Auch die Anmeldungen müssen hier erfolgen. Meldeschlußist Dienstaa, der 4. Mai. Und nun: Jugend heraus! Da der Urgroßväter Redensart:„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!“ nur zu Recht gesprochen ist, müssen schlummernde Talente geweckt werden. Der„Erste Schritt 1937“ sei Weckruf. Die Gelegenheit zum Versuch gibt der Deutsche Radfahrer=Verband. Am 9. Mai wird sich wieder zeigen. daß Bochum Radiporthochburg ist. Knapp geschlagen Schwimmklubkampf Witten 00— T(9 B.=Ehrenfeld 16:14. Die Schwimmabteilung der Turngemeinde BochumEhrenfeld folgte am Samstag abend einer Einladung des Schwimmvereins Witten 00. Die stark ersatzgeschwächte Bochumer Mannschaft verlor knapp mit 14:16 Punkten. Daß es barte Kämpfe gab, beweisen die nachstehenden Ergebnisse: 10mal 40 m Kraul: 1 Witten 4.2233; 2. Bochum 4.27,4.— 4mal 100 m Brust: 1 Becchm 5.52,2: 2. Witten 6.01.— Lagenstaffel: 1. Witten 5.51.2; 2. Bo chum 6,03.— Springen: 1. Bochum 51,75 P.; 2. Witten 45.50 P.— 8mal 40 m Brust 1 Witten 4.08.4, 2 Bochum 4,16. Unter Berücksichtigung dessen, daß die Schwimmabteilung der TG sich erst seit Januar dieses Jahres schwimmsportlich betätigt, ist das Ernehnis beachtens. wert Wahrend des kameradschaftlichen nach Beendigung des Kampfes wuld Mannschaft ein Bild unseres Volk Hitler überreicht. KdF.-Sportamt Bochumer hochgefang kommt am 1. Mai Hochgesang kommt am 1. Mai. Wir berichteten bereits, daß der bekannte Sportlehrer und frühere Nationarspieler Georg Hochgesang von Germania Bochum als Fußballtrainer verpflichtet worden ist. Hochgesang, der uori. en 1. F Nurnberg und einmal ldorf die Teutiche Meisterschaft ab 1. M. gens dreimal fi für Fortuna T miterkämpfte, w Woche in Bochu Dusseldorf tatig der Zeit uru (Hann. 96)(TB Berlin)(Bor. Dimd.)(VfR(Olymp. Mannh.) Lorsch Aufbruch nach Tripolis Vorher fuhr Rosemeyer noch Avusrekord. Mit dem Ende dererfolgreichen Versuchsfahrten auf der Awus setzte bei Mercedes=Benz und AutoUnion ein allgemeiner Aufbruch nach Tripolis ein, wo am 9. Mai der erste Große Preis des Jahres ausgefahren wird. Am Donnerstag wurden aber doch noch einige Runden auf der Avus gedreht. Caracciola mit dem neuen Zwölfzylinder mit der Stromlinienverkleidung und von Brauchitsch mit dem letztjährigen Achtzylinder waren wiederum sehr schnell. Caracciola schaffte einige Runden in Zeiten um 4:19. Auch Rosemeyer zeigte wieder einmal eines sei ner Bravourstückchen und verbesserte seine erst 24 Stunden alte Rundenbestzeit von 4:16 mit 272 kmstd. auf 4:07, was einem Durchschnitt von 282 km entspricht. Nach Abschluß der Fahrten erklärte die AntoUnion, daß sie mit den deutschen Conti=Reifen sehr zufrieden gewesen sei. Minden kämpft um den Anschluß Wichtige Gruppenspiele um die deutsche Handballmeisterschaft Besselmann- Candel Die überragenden Ereignisse im Berliner Berufsborsport wollen nicht abreißen. Der Sportpalast hat für Freitag abend wieder ein Programm herausgestellt, das nicht nur ausgezeichneten Sport verspricht, sondern unserem Mittelgewichtsmeister Jupp Besselmann die Chance bietet, durch einen Punktsieg über den Franzosen Carmelo Candel, womoglich sogar durch einen entscheidenden Erfolg, einem Weltmeisterschaftskampf mit Marcel Thil naher zu kommen. Die Begegnung gilt denn auch als Ausscheidung und einer von beiden Boxern hat hinterher das Recht, Thil herauszufordern. Candel ist ein harter Prüfstein. Der Franzose verfügt über einen ansprechenden Rekord, doch ist er nicht mehr der jüngste und deshalb rechnen wir mit dem Siege unseirs Landsmannes. Adolf Heuser feiert Jubiläum. Er bestreitet seinen 75. Kampf als Profi. Sein Gegner ist der rumänische Meister Ilie Wetresco. Die Aussicht auf einen erfolgreichen Festtag besteht, doch darf der Rumäne nicht unterschätzt werden. Der Leichtgewichtskampf zwischen dem Titelverteidiger Kretschmar=Dresden und Albert Esser=Köln um den Meistertitel ist ein weiterer Hohepunkt des Abends. Esser besitzt eine Chance, den Gegner entscheidend zu schlagen. Die Federgewichts=Meisterschaft bestreiten nach der Trainingsverletzung von Beck=Düsseldorf nunmehr Kurt Bernhardt=Leipzig und Leovold-Berlin. Die Rivalen pflegen etwa den gleichen Stil und sind sich ziemlich ebenbürtig. Der Ausgang““ ungewis Die Sensation des letzten Sonntags war die Niederlage des deutschen Meisters Hindenburg Minden, der gegen den SV Waldhof mit fünf Toren Unterschied die Waffen strecken mußte. Man darf annehmen, daß diese Schlappe die Elf nicht aus dem Gefüge gebracht hat, zumal noch nicht alles verloren ist, wenn auch ein Sieg auf dem Gelände des Badischen Meisters doppelt schwierig erscheint. Bis dahin muß auf alle Falle der Anschluß gewahrt werden. Der Spielplan des kommenden Sonntags bringt zum größten Teil schon Kampfe der Rückrunde. Gruppe 1: Oberalster Hamburg— TWV Berlin Tuspo Bettenhausen— VfL Konigsberg 16.8 Gruppe 3: M2V Hannover— Hindenburg Minden(10:11 1. FC Nürnberg— 2V Waldhof Gruppe*: MTSA Leipzig— M3V Koblenz 191 VfR Schwanheim— TV Altenstadt(6:4 Hamburs in Front? In der Gruppe 1 liegt die Enticheidung nur zwischen Oberalster Hamburg und DW Berlin. Die Hamburger haben unstreitig die größeren Siegesaussichten, da ihre Mannschaft im Zuspiel erheblich schneller und sicherer und im Spielaufbau weit ideenreicher ist.— Ob den Königebergern auf dem Kasseler Ge lände nochmals ein Sieg gegen Bettenhausen glückt, ist sehr fraglich. Entscheidend für Minden. Hindenburg Minden muß gegen den MSB Hannover, einen überaus zähen und kampfkräftigen Gegner, unter allen Umstanden gewinnen, soll die Möglichkeit, zu Waldhof aufzuschließen, gewahrt bleiben. Trotz der Niederlage gegen den Badischen Meister wird man die Mindener Pioniere etwas höher einschätzen.— Die Waldhofer haben es gegen den 1. F Nürnberg zwar nicht leicht, aber der Meister Badens ist augenblichlich in solch guter Verfassung, daß ihm ein Sieg weiter die Spitze sichern wird. M38 Koblenz aussichtslos. Bei aller Anerkennung für den Eifer und das wirklich ausprechende Konnen des MSV Roblenz wird man ihm in Leipzig gegen den Sachsenmeister auch nicht die geringste Chance ausrechnen können. Die Koblenzer müssen froh sein, wenn sie sich einigermaßen ehrenvoll zu halten wissen. Der VfR Schwanheim, eine sehr durchschlagskräftige Elf, hat schon im Hinspiel auf des Gegners Platz gegen den TV Altenstadt gesiegt. Auf eigenem Dode auch ein zweiter Erfolg glucken. TB8 Verlin unter neuem Namen Der brandenburgische Gaumeister im Hand rutsche Bcamtenversicherung hat in einer Mitgliederversammlung beschlossen, den Namen in„Deutscher Ba.lspiel=Verein Die Hockeymeisterschaft beginnt (tuf Essen— Uhlenhorster Klipper in Hügel. Nach den feinen Siegen in M.=Gladbach, mit denen er sich die Rheinische Hockeymeisterschaft holte, steht der Essener Turn= und Fechtklub am kommenden Sonntag erneut vor einer schweren Prüfung. In Hügel führt ihn die Vorrunde zur Deutschen Hockeymeisterschaft mit dem Nordmarkmeister zusammen. Aus Hamburg kommen die Uhlenhorster Klipper, eine Klasseelf. Die Klipper haben eine große Tradition, br Name ist aus dem deutschen Hockeysport nicht wegzudenken. Die Klipper spielen ein lechnisch wollkommenes Hockey, und das sehr schnell. Vor allem ihre Deckung kann sich sehen lassen. In ihr steht übrigens ein alter Bekannter: Goffin, der vom H6 Raffelberg Duisburg nach Hamburg kam. Da wird es Etuf natürlich nicht leicht haben. Aber die Essener verstehen sicherlich auch ihr Handwerk. Ihre schnellen Flügelstürmer sind tüchtig genug, um auch die Klassedeckung der Klipper zu bezwingen. Es wird ein schönes Spiel werden und entscheiden wird die Tagesform. Wer wird Kugbymeister? 17 Hannover=Linden und Heidelberger Ney im Finale. Am kommenden Sonntag wird in der Hindenburg Kampfbahn von Hannover das Endipiel um die deutsche Rugbymeisterschaft zwischen 1807 Hannover=Linden und der Rudergesellschaft Heidelberg durchgeführt. Beide Mannschaften standen sich schon im Jahre 102 ebenfalls in Haunover im Endspiel a genüber. Damals blieben die Hannoveraner knapp mit 6:5 siegreich. Auch für das diesjährige Endspiel ist das Stärkeverhaltnis zwischen den beiden Mannschaften so, daß man mit einem knappen Sieg der einen oder anderen Partei rechnen muß. In erster Linie werden die besseren Nerden der Spieler ausschlaggebend sein. Achtung, neue Schwimmstunde für die Gefo des Bochumer Vereino! Die Gefolgschaft des Bochumer Vercins hat eine weitere Schwimmstunde erhalten, und ab Freitag, 30. d. M., in der Zeit von von 19,3020,40 Uhr, in der Stadtischen Badcanstalt zu Bochum, Marienstrasie, Endgültige Regelung der Trainingszeiten in der Badeanstalt Wie und der Orisgruppenfuhrer de mwalf Noch. mitte, ist die von un offe Uhr: Ladeanstalt in der Marienstraße durch die und KdF. Anfallig geworden. Fo. Neuregelung int dafür aufgestellt worden: Montaa. 18,15 bis 10,15 Uhr: Teutsch. voll unter Leitung des Schwimmbereins Bla 19,15 Ds 21,15 Uhr: 3R Plau=Wein Manner; 21,15 bis 22.15 Uhr:„Kraft durch Dienstag: 18,45 bis 21,30 Uhr: Frauena abteilung des Turnvereins 48 Mittwoch: 18.30 bis 20,30 Uhr:„Kraf Freude“; 20.30 bis 22,30 Uhr: Turngemeinde feld(Männer und Frauen). Donnerstag: 18,45 bio 20 Uhr: Teutsches volk unter Leitung des SV Blau=Weiß; 2 Uhr:„Kraft durch Freude“, Freitag: 18.45 bis 20,30 Uhr: Jugend der abteilung des 2V Blau=Weiß; 20,30 bie gemischte Lehrgange der Deutschen Lebensrennngt. Gesellschaft. Nennen zu Antenil. biche. Steg 71:10; Platz 32, 21:10. Ferner: Jslene, Djeriko, Le Silene 3. Le Beau Guy. Sieg 25:10; Platz 17, 17:10. Ferner: Futilite, La Dame du Mesnil. Balanzare. Maggio. 3. R.: 1. Totes Rennen zwischen Pommard 2 und Tonia(Tremeau u. Verniere), 8. Larringes. 3eg num 2, Golden Clipper, Slawe Boy, Ronal Ednen, Tuguay Trounin, Schnock, Stournelle. l. R.: 1. Son of Troy(Dornaletche). 2. Geodn, 3. Saint Honorat. Sieg 71:10; Platz 88, 53. 51 Ferner: Badeh, Cap Nord. Le Florentin, Pourquot Pas 2. Aleso, Raschus. Rold Ring. Raisonnadle 2. Licinio. Felicheur. 5. R.: 1. Patrician(Bates), 2. Adrien, 8. Taln Sieg 23:10; Platz 13, 41, 14:10 Ferner: Lady 4aquet, Ami Liegeois, Montlucon, Le Solin. Littro. Silverline, Violiste. 6. R.: 1. Runaway(Tremeau). 2. Fierabras, 3. Durazzo. Sieg 52:10; Platz 15, 22, 15:10. Ferner: Prince de Chine, Bimbo, Dago. Pot aur Roses. Bleu du Ciel, Le Vainqueur. Wirtschaftsnachrichten 12 Zilica. und Chamottefabriken Martin und Pagenstemer A.=G., Koln Mülheim. Auf der im 6 sellschaftshaus des Bochumer Vereins abgehaltenen ordentlichen Generalversammlung dieser zumnte. essenkreis der Ver. Stahlwerke gehörenden Gielliche war ein Aktienkapital von 100000 Mark ver Der vorgelegte Bericht über das Geschaftsfahr 140. die Gewinn= und Verlustrechnung wurden arnehmr und dem Vorstande wie dem Aufsichtsrate Entlanung erteilt. Weiter wurde beschlossen, von dem verfügbaren Reingewinn in Höhe von 180208 Dividende von 6 Prozent zu verteilen Mark auf neue Rechnung vorzutragen. Jnde gelaufenen Geschaftsfahr 144 erhohte sich der samtumsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 15 Prozent und gegenüber 1902 um 245 Prozent, Auslandsumsatz konnte gegenuber dem Jahre 19 um rund 40 Prozent und gegenuber 1082 um 11 Prozent gesteigert werden. Am Schluß des= asch schaftigt, gegenuher 332 beim Tiefstand des Wenes 1932. Nach den gemachten Mitteilungen hat sich der Umsatz in den ersten Monaten des Geschaftsfahrt 1937 weiter günstig entwickelt. Der vorliegende anse tragsbestand laßt erwarten, daß das Geschaftserger eder beeriedigend sein wird.— Die ausscheidenden Aufsichtsratsmitalieder wenen. direktor Dr. Vorbet=Bochum, Dr. ing Klinkennera-Dortmund, Dr. ing. Alfred Pol Essen und Hauptmann a. D. Fritz Weber=Krr= zabern wurden wiedergewahlt. Fus unseren Verbreitungsgebiet Wanne-Eickel Buchdruchereibesitzer Michael Karl Wolf, Seniorchef der Kleinschen Buchhandlung, kann am 30. April 1937 sein 70. Lebensjahr vollenden. Im Rovember 1876 gründete der verstorbene H. Klein obige Buchhandlung und Buchbinderei, in die M. C. Wolf am 8. Rovember 1881 eintrat. Durch großen Fleiß und eifriges Streben erwarb er sich das Vertrauen seines Chefs, dessen Werk 1901 durch Kauf in seine Hände überging. Schon bald, 1902, wurden Buchhandlung und Buchbinderei durch eine Druckerei erweitert, die durch das rastlose Vorwärtsstreben und den großen Unternehmungsmut guten Aufschwung nahm. Herr M. C. Wolf kann mit seinem 70. Geburtstage das diamantene Bestehen seiner Firma und seine 55jährige Tätigkeit in derselben feiern. Geschäfts= und Betriebsräume sind seit 1927 in zeitgemäßen, hellen, luftigen Räumen untergebracht und bedeutend erweitert und modernisiert. Es möge dem Jubilar, der nie seinen rheinischen Humor verliert, vergönnt sein, noch recht lange in voller Rüstigkeit zum Segen seines Betriebes und zum Wohle seiner Gefolgschaft zu wirken. Am 1. Mai ruht bei allen Postanstalten unseres Stadtgebietes der Zustell=, Abhol= und Schalterdienst Am folgenden Tage findet nur eine Zustellung statt. Wanne=Eichel sciert den 1. Mai. Eingeleitet wird der 1. Mai mit dem Einhelen und Aufrichten des Maibaumes am Vorabend durch HJ, BDM und Werkschar auf dem Eickelplatz. Am 1. Mai beginnt dann um 8,30 Uhr auf dem gleichen Platz die Jugend nundgebung, der sich um 12 Uhr die Uebertragung aus Berlin mit der Rede des Führers anschließt. Die Gefolgschaften treten in verschiedenen Marschblochen an, und zwar Wanne=Mitte um 10,45 Uhr auf dem Kaiser=Friedrich=Platz, Eickel um 10,45 Uhr„Auf der Wege", Holsterhausen um 11 Uhr auf dem Holsterhauser Marktplatz, Röhlinghausen um 10.45 Uhr vor der Geschäftsstelle der Ortsgruppe und Wanne=Nord um 10,30 Uhr bei Sassendorf. Um 11,45 Uhr ist der Aufmarsch auf dem Eickelplatz beendet. Die Jubilare der Arbeit werden durch die DAF in einer Feier, in der auch neue DAF=Fahnen geweiht werden, um 9 Uhr im Kurhaussaal geehrt 25 Jahre Marine=Kameradschaft Wanne=Eschel. Die Marine=Kameradschaft Wanne=Eichel 1912 im NSD=Marinebund beging jetzt die Feier ihres 25jährigen Bestehens. Witten Weitergefahren, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Am Donnerstag wurde an der Eche Wul len- und Horst=Wessel=Straße ein Radfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren und leicht verletzt. Das Rad wurde stark beschädigt. Der Fahrer des Wagens ist weitergefahren, ohne sich um den Radfahrer zu kümmern. Essen Walter Barmeister 60 Jahre alt. Am 30. April ds. Is. vollendet Walter Bacmeister, Inhaber von Walter Bacmeisters Nationalverlag und Herausgeber der wirtschafts= und kulturgeschichtlichen Korrespondenz „Rheinisch=Westfälisches Archiv", sein 60. Lebensjahr. RUNDFUNK Freitau. 30. April 600: Morgenlied— Weiterbericht für den Bauer. 6.05: Leibeenbungen. 620: Iruhkonzert, ausgefuhrt von einem Musikkorpe. 700: Nachrichten, anschließend: Morgenlied— Morgenruf. 7.10: Frühkonzert(Indnürie=Schallplatten) 8.00: Zeit, Wetter, Wasserstandsmeldungen— Aalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen 8.30: Froher Klang zur Arbeitspause. Ee spielen: Das Woerthmüller=Quintett und das BalalaikaQuartett Basan. 9.20: Kleine Zwischenmusik(Andustrie=Schallplatten). 9.66: Zeit, Nachrichten, Wasserstandsmeldungen. 10.00: Die Dombanhutte. Hörizenen von Friy Meingau. 10.20: Sendepause 10.4: Gesunder Korper— gesunder Geist. Die Himalaja=Erpedition 108. Der Erpeditionsleiter Bauer erzahlt. 11.00: Lieselotte Hoppe: Fröhliches Soiel für unsere Kleinkten. 1M: Eenderaute 1M: Bauer merf auf. 2.00: Die Werkpause des Reichsenders Foln Uin Verbindung mit der 2NJ). Was sich die arbeiten. den Nolksgenossen des Sendegebietes munschen Es soselt das Westdeutsche Kammerorchester unter Leitung von Hermann 1n.00: Mittagsmeldungen— Gluckmünsche 13.15: Mittagskonzert. Es soielt das Wendeurche Kammerorchenter unter Leituna von Hermann Hagestect. 1. Vorspiel zur Oper„Are Tiavole“(Auberl. *Schelmenliedchen(6. de Michelil. 8. Deutsche Mädels, Walzer(J. Kochmannl. 4. Ecrenade in Des Dur(W. Meyers. b. Melodien aus der Cpe. rette u. Sonntagskind“(C. Millocker=Maniz). 6. Fiametta, Polka-Mazurka(W. Rab). 7. Fen und tren, Marsch(E. Donatd 440: Mittagsmeldungen. 4.15 Allerlel non Awel 50 Tret. Pr Wir wandern durch deutsche W. Effer bespricht neue Bücher lld: Sendepause. 6 k.: Wirtschaftsmeldungen.. 00 600; Mustk am Nachmittaa. Es wielt pelle Serde Rantimann. 17 0 Die bunte Stunde. Gang in den ing. Insammenstellung: oowin P ar Parin: 17.217 M: Hinans in die Nerne ncuen Meichebahnhanten im westlichen Sorecher: Hermann Probit 60: Musik aus Dresden. Solis Martin Kremer(Tenor); uanger Martin Kremer(Tenori: eo Dresdner Philharmonie, Leitung: Willn l. Cuvertüre=Fantasie zu„Romeo und 2. Der Odem der Cost tan tutte“ W. A. Mozartl. 8. umphonische Dichtung 1Kr. Pisaki. 4. 2 blick ich auf diese und jene", Arte aus (. Verdi). b. Aus der Peer n E. Grieg): af Stürmischer Abend an der K. Grieg): ap Stürmischer Abeno an Solveigs Lied. A. Drei Lieder(Kr. Schn Neugierige; d) Früblingstraum: ei Ter 9.00: Wir nugen den M Arbeiter. Bauern und Soldaten, M Standartenkapelle, Bauernkapelle, verein, die vereinigten Chöre. Jngen kanzgruppen.— Einholen des Maide die Jngend/ Setzen des Marane r. Jimmerlente mit Sornchen un ung der Mutter Orde une reve- nns de vor der Matbraut/ Tanz um den 0 6: Momentaufnahme 000: Erste Abendmeldungen.El M 10: Soldaten— daten durch die Stadt marschiere 71 Mustkkorps der Wehrmacht.— Somerad? Funkappell alter ": Tas Schatzkanlein enma Pariationen Werk 124 von Mar Reger, Hans Otto Schmidt(Klavierl, und M weisheiten von Georg Coristorc. E. T.H: Ebuard Neinan wahl und verbindender Text: Eduare 1021 00: Nachtmusk. Miß Adlercreuz, bewohner zur Verf ten mußte, ließ den Unterredung bitten wartet, denn für sec Donnerstag war sie lich zum Stelldicheir „Ich mochte Sie sagte sie, als Robir heute nachmittags da ich eine Besorgun Selbitverständlich. tor liebenswürdig 1 Schlange das Kanin n meinem Dienstau „Danke, zu freun ab. Lich werde den 6 nagen zu fahren.“ Der verstorbene zeiten gegen Kraftn auf seinem Besitz nu Jns Dienstzimmer wwei Spezialisten für „Gehen Sie jetzt Oberinspektor Weisun auffällig Ihr Ausseh Adlercreuz. Benützen die Dame und lasser Augen. Sobald sie mi verhaften Sie beide gisch zu, denn mögl einen ganz gefährlich Die beiden Beamt Vembley. Bevor sit sickte der eine seinen nend der andere sich schienen setzt unbede örmlich gezwungen n Einzeln begaben sie dauerte einige Stun eintraf. Außer den emand anderes auf si betrat die Dame das vloplich ein kleiner, beher scheinbar die tte. Er folgte ihr 1 und als Miß Adlerer daler Street nahm. Ohne sich aber vorlä Jame umzusehen, be Fernsprechtelle und m ner Als man sich von weldete, rief er einige bing den Hör= den Bahnsteig, wo ge entraf. Sobald die beiden neut in den Zug steig en nachsten Wagen folgten sie getrei des Bahnbo nüberliegenden Ne ronischen Lächeln um erietzte kleine werr in ven Polizisten her. Vo sen Augenblick lang neben einem Kraftwal ibnen einige Wor llan Wird an pannemann!" Bieber ist m nem Ziele ge sein nehmen wurd ucht so wichti und werde i „ich werde r. ins. Auge verbrügg u du nio 106. dic a a pan vr wun 05 portamt mstunde für die Gefolgschatt umer Bereine! Bochumer Vercins hat eine unde erhalten, und zwar p. M., in der Zeit von Uhr, in der Stadtischen Bochum. Marienstrasie ge Regelung ten in der Badeanstalt wpenführer de 5 Uhr: Mraft durch 21.30 Uhr: Frauensa 116 48 20,30 Uhr:„K Uhr:—ur uen). bie 20 Uhr: Teutsche de“. 0.30 Uhr: Jugend der 1Weist: pi er Deutschen Lebensr zu Antenil. illet), 2. Saint Avit. t 82, 21:10. Ferner: co 25:10; Platz 17. dame du Mesnil. Ba erniere). 8. Larringes. 3g . 17:1 r. Slawe Bon. Ronal Ednen, Stournelle. Froy(Dornaleiche). 2. Geodn, g 1:10; Plat 38, 5. 511 ord. Le Florentin, Pourquos Rold Ring. Raisonnable 2. Bates), 2. Adrien, 8. Tak. 1. 14:10 Ferner: Nadn 4ra= Kontlucon. Le Solin. Lettro. Tremeau). 2. Fierabras, 1. Platz 15. 22, 15:10. Ferner: ibo. Dago. Pot aur Roses. queur. snachrichten hamottefabriken Mürtin und n Mülheim. Auf der im humer Vereins abgehaltenen sammlung dieser swerke gehörenden Giellich n 1000 000 Mark vertreten. über das Geschaftsfahr 12w. strechnung wurden arnehmir dem Aufsichtsrate Enklantung beschlossen, von dem verfügHöhe von 14020 wzent zu verteilen ia vorzutragen. r14 erhohte sich der 0 em Vorjahr um rund 15 2 um"45 Prozent. gegenuber dem Jahre 185 ind gegenuber 102 um 17) den Am Schluß des Ge= 16 Gefolgschaftsmilglieder be= heim Tiefstand des ten Mitteilungen hat sich der Monaten des Geschaf vickelt. Der vorliegende Su= ten, daß das Geschaftsergebder vefriedigend sein wird.— sichtsratsmitglieder Gencrol= Bochum, Dr. ing Ax nund, Dr. ing. Alfred Pola. D. Fritz Weber=Bera= wahlt. 422. deutsch ene uche en di Siern. ulia Arie gutee Nr. 1 1Euse. ubrende 1e . Gchcimnis 19. Fortsetzung) Miß Adlercreuz, die sich wie die übrigen Hausbewohner zur Verfügung der Polizei bereit halten mußte, ließ den Oberinspektor um eine kurze Unterredung bitten Robin hatte schon darauf gewartet, denn für sechs Uhr nachmittags an diesem Donnerstag war sie von dem Unbekannten brieflich zum Stelldichein gebeten worden. mochte Sie um die Erlaubnis ersuchen.“ sagte sie, als Robin zu ihr in den Salon trat, heute nachmittags nach London fahren zu dürfen, da ich eine Besorgung machen möchte." Selbitverständlich.“ entgegnete der Oberinspektor liebenswürdig und sah sie dabei an wie die Schlange das Kaninchen,„darf ich Sie vielleicht n meinem Dienstauto zur Bahn bringen lassen?“ „Danke, zu freundlich." lehnte Miß Adlerereuz ab. Lich werde den Gärtner bitten, mich im Jagdnagen zu fahren.“ Der verstorbene Mr. Tree empfand bei Lebzeiten gegen Kraftwagen Mißtrauen und hatte auf seinem Besitz nur Pferdefuhrwerk geduldet. Ins Dienstzimmer zurückgekehrt, ließ Robin die wei Spezialisten für Beobachtungen zu sich rufen. „Gehen Sie jetzt nach dem Bahnhof,“ gab der Oberinspektor Weisung,„verändern Sie dort unauffallig Ihr Aussehen und warten Sie auf Miß s. Benuven Sie den gleichen Zug wie die Dame und lassen Sie sie mir nicht aus den Augen. Sobald sie mit dem Mann zusammentrifft, verhaften Sie beide. Greifen Sie rasch und energisch zu, denn möglicherweise handelt es sich um einen ganz gefährlichen Burschen.“ Die beiden Beamten begaben sich zu Fuß nach Vembley. Bevor sie noch den Ort erreichten, sckte der eine seinen Spitzbart in die Tasche, wähnnd der andere sich eine Hornbrille aufsetzte. Sie shienen jetzt unbedeutend alltäglich, daß man örmlich gezwungen war, an ihnen vorbeizublicken. Einzeln begaben sie sich nach dem Bahnhof. muerte einige Stunden, bevor Miß Adlerereuz eintraf. Außer den beiden Beamten mußte noch emand anderes auf sie gewartet haben, denn kaum etrat die Dame das Bahnhofsgebäude, bekam es plötzlich ein kleiner, untersetzter Herr eilig, der beber scheinbar die Fahrpläne auswendig gelernt ite. Er folgte ihr rasch zum Fahrkartenschalter, und als Miß Adlerereuz ein Billet nach Bahnhof daler Street nahm, verlangte er auch eines.— Ihne sich aber vorläufig weiter um die junge umzusehen, begab sich der Mann in die sernsprechtelle und wählte eine Londoner Numner Als man sich vom anderen Ende der Leitung wedete, rief er einige rasche Worte in die Sprechrustel hing den Hörer wieder auf und eilte auf den Bahnsteig, wo gerade der Zug nach London entrat. Sobald die beiden Polizeibeamten Miß Adlergeuz in den Zug steigen sahen, begaben sie sich in den nächsten Wagen. In der Endstation ange= angt, folgten sie getrennt der Dame, die nach dem allen des Bahnhofsgebäudes direkt nach dem nüberliegenden Regentspark ging. Mit einem ronischen Lächeln um den Mund schritt der unersetzte kleine Herr in einiger Entfernung hinter Polizisten her. Vor dem Bahnhof hielt er sich enen Angenblick lang bei zwei Männern auf die nehen einem Kraftwagen lebnten und wechselte mit ibnen einige Worte, ohne aber das Mädchen, Domen von nalnh Urban um Mr. Irec und die beiden ihr folgenden Leute aus den Augen zu verlieren. Miß Adlercreuz ging quer über den Outer Cirele bis zum Eingang des Parkes und blieb dort nach einem Blick auf die Armbanduhr stehen. Dann drehte sie sich um, musterte mißtrauisch die vorübergehenden Leute. Sie mußte wohl einsehen, daß es ihr unmöglich sei, unter den zahlreichen Fußgängern auffällige Beobachter herauszufinden, denn mit einer plötzlichen Wendung schritt sie die Straße noch ein Stück hinauf, um dann in den Fußweg einzubiegen, der in nordöstlicher Richtung durch den Park führte. Bei der dritten Bank rechter Hand hielt sie inne und sah wieder zurück. Es dunkelte schon stark und eben flammten die Laterne auf. Ein sehr einfach gekleibeter, scheinbar in tiefe Gedanken versunken, ging achtlos an ihr vorüber. Ein anderer blieb in ihrer Nähe stehen und vertiefte sich in einen Zeitungsartikel, den er im Laternenschein las. Da kam aus der entgegengesetzten Richtung ein schlanker junger Mann. Er beschleunigte seine Schritte, als er der Dame ansichtig wurde. Als Miß Adlercreus ihn sab. ging sie ihm in freudiger Erregung entgegen. Zu gleicher Zeit aber tauchte der nachdenkliche Herr wieder auf und auch der bei der Laterne steckte seine Zeitung ein und näherte sich mit raschen. energischen Schritten. „Nils!“ rief die junge Dame und streckte dem jungen Mann die Hände entgegen. Sie kamen aber nicht dazu, sich weiter zu begrüßen; denn plötzlich bemerkte dieser die beiden Leute, sprang in das Gebüsch und lief der Straße zu. Wie auf Kommando stürzten die beiden Zivilpolizisten dem Flüchtling nach, so Richtung nehmend, daß sie ihn in der Mitte behielten und ihm früher oder später den Weg abschneiden mußten. Der junge Mann lief gut, und als die beiden Bramten das Gitter erreichten, das den Regentspark von dem Outer Circle trennte, schwang sich der Verfolgte gerabe darüber „Halt oder ich schieße!“ rief einer der Polizisten, aber der Flüchtende erreichte eben noch die Straße und sagte mit langen Sprüngen davon. Ehe die beiden Beamten über die Umzäunung geklettert waren, hatte der junge Mann schon bereits einen beträchtlichen Vorsprung erreicht. würde aber trotdem nicht weit gekommen sein. wenn nicht plötzlich unerwartete Hilfe aufgetaucht wäre. Am Straßenrand hielt ein Auto. dessen zwei Insassen schon seit geraumer Weile das Parkgitter beobachteten, wie wenn sie die Ereignisse vorausgeahnt hätten. Als sie des verfolgten Mannes ansichtig wurden, setzten sie den Kraftwagen in Gang und fuhren in der Richtung, die der Flüchtende nahm. langsam voran, so daß er sie bald einbolen mußte. „Rasch, springen Sie berauf, wir helfen Ibnen!“ schrie einer der Fahrenden, sobald sie mit ihm auf gleicher Höhe waren Der junge Mann, dem die Verfolger schon bart auf den Fersen wardn, sah keinen anderen Ausweg. Er vertraute daher rasch entschlossen sein Geschick den Fremden an, indem er sich auf das Trittbrett des Wagens schwang, der gleich darauf mit Vollgas davonraste. Nach der sich blitzschnell im Park abgespielten Siene war Miß Adlercreuz unfähig einen Gedanken zu fassen und starrte mit Entsetzen in den Blicken vor sich hin. Da hastete auch schon ein untersetzter Mann auf sie zu, ergriff sie beim Arm, und sagte aufgeregt: „Schnell, Miß, kommen Sie! Wenn Sie noch eine Minute hierbleiben, werden Sie verhaftet. Ich bin beauftragt, Sie zu retten." Willenlos und ohne ein Wort zu sprechen, ließ sich das Mädchen von dem Fremden den Weg zur Straße zurückführen. Am Parkeingang hielt ein geschlossener Kraftwagen. Der Mann lief mit ihr darauf zu, öffnete die Tür, half ihr hinein und bestieg selbst den Führersitz. Gleich darauf setzte sich das Auto in Bewegung Erst als Miß Adlercreuz sich von ihrer Erstarrung erholt hatte, bemerkte sie, daß neben ihr im Wagen ein Mann saß. „Wer sind Sie, um Gottes willen?“ fragte das Mädchen erschrocken. „Guten Abend, Miß Adlercreuz,“ antwortete der Nachbar ruhig,„ich muß Sie in Sicherheit bringen, denn sonst würden Sie wegen Mordverdachts verhaftet. Ich bin ein Menschenfreund und heiße Kat. Mae Kat.“ 14. Kapitel „Sagen Sie mir, wie ich hierhergekommen bin und wo ich mich eigentlich befinde,“ sagte Stone mit schwacher Stimme zu dem Mann, der ihm gerade kunstgerecht einen neuen Verband um die durchgeschossene linke Schulter gewickelt hatte. Der Diener lag in einem sauberen Bett, daß in einem Raum stand, der einer Arrestzelle glich. Das einzige winzige Fenster war mit armdicken Eisenstangen vergittert, auf der Innenseite der mächtigen Tür befanden sich weder Klinke noch Schloß „Lieber Freund,“ ging der Samariter erst nach einer Weile auf die Frage ein,„unnützes Sprechen schadet Ihnen. Sie sollen Ihre Kräfte schonen, denn Sie werden sie noch notwendig brauchen. wenn der alte Herr kommt.“ „Ich babe Durst,“ stöhnte der Diener. Der Mann steckte das Ende des Verbandsstoffes mit einer Nadel fest und drückte Stone sanft in die Kissen zurück. Dabei schüttelte er webmütig das Haupt.„Kommt nicht in Frage,“ meinte er.„Sie dürfen erst trinken, wenn Sie damit herausgerückt sind, was der Chef zu wissen wünscht. Dann können Sie ganz frisches Wasser haben, gutes kaltes Bier, eisgekühlte Limonade— hm. Jetzt aber müssen Sie noch einige Stunden warten, damit Sie ganz weich werden. Dann wird der alte Herr persönlich kommen und ich rate Ihnen, keine Dummheiten zu machen. Denn wenn Sie diesmal auch so verstockt bleiben und nichts sagen wollen, der Alte versteht keinen Spaß!" Mit diesen Worten verließ der Mann den Raum, die Tür wurde zugeschlagen, Stone hörte das Klappen des schweren Riegels. Dann war er allein mit der schrecklichen Qual des Durstes Erst nach etwa zwei Stunden wurde die Tür geötinet und gefolgt von dem Mann, der Stone sonst pflegte, betrat ein alter Herr mit etwas struppigem. grauen Bart und in lässig vorgeneigter Haltung den kablen Raum. Der andere trug eine große Flasche mit Limonade. Als Stone das köstliche Naß erblickte, richtete er sich in den Kissen auf und streckte die Hände verlangend aus „Langsam, langsam, lieber Freund,“ sagte der alte Herr und trat zwischen den Diener und den Mann mit der Limonade.„Wenn Sie überbaupt noch etwas im Leben trinken wollen, dann nur, falls Sie gesonnen sind, mir einige Fragen an beantworten. Inzwischen scheinen Sie etwas durstig geworden zu sein, womit Sie hoffentlich auch zur Vernunft gekommen. Und so Sie noch immer starrköpfig sind, dann lassen Sie es sich gesagt sein, daß ich Sie zum Sprechen bringe. Reden Sie jetzt, Mann, wie ist das mit dem Testament?“ Kann ich dann trinken?“ lallte der Kranke. „Ja, so viel Sie wollen, aber erst müssen Sie sprechen.“ So begann der Diener mit heiserer Stimme zu berichten, was er mit dem Testament gemacht hatte. Er erzählte alles, soweit es nicht sein schreckliches Geheimnis berührte. Der alte Herr lauschte aufmerksam und nickte ab und zu mit dem Kopf. Als Stone geendet hatte, fragte er:„Und das ist alles?" „Ja.“ sagte der Diener.„Und es ist die reinste Wahrheit." Jetzt durfte er trinken. Mit zitternden Händen griff er nach der Flasche und leerte sie gierig. Dann holte er einige Male tief Ate und sagte:„Sie sind der Teufel, Herr!“ „Kat ist mein Name,“ verbesserte lächelnd der alte Mann,„Mac Kat!“ 15. Kapitel In einem schönen Zinshaus in der Orange St., fünf Gehminuten von Scotland Pard entfernt, befand sich das Junggesellenheim des Sergeanten Cock. Es mochte wohl merkwürdig erscheinen, daß ein junger Polizeibeamter sich eine tadellos eingerichtete Fünfzimmerwohnung, noch dazu in der City, leisten konnte, besonders aber bei Cock. der über keinerlei Nebeneinkünfte verfügte. Ebenso merkwürdig war der Umstand, daß an der Wohnungstür des Sergeanten auf dem Messingschildchen der Name„G. Thrins“ prangte. Nur Eingeweibte in Scotland Yard wußten, daß Cock unter diesem Pseudonym hauste, und daß seine Wohnung von der Polizei bezahlt wurde. Der Sergeant war seinerzeit zu diesem Heim gekommen wie das sprichwörtlich blinde Huhn zu dem Weizenkorn Eines Tages sah man nämlich in Scotland Pard die Vorteile eines geheimen Absteigequartiers für Polizeizwecke ein und ein freundliches Schicksal ließ die Wabl als Strohmann auf Cock fallen. Seither hieß der junge Beamte in seinen wenigen dienstfreien Stunden Mr. Thrins und galt in Ziviskreisen als ein seinen überspannten Neigungen lebender Privatmann. Die Wohnung hatte sich bereits bewährt und Scotland Pard manchen fetten Happen eingebracht. Schon einige Leute, die später mit dem Henker von England bekannt wurde, nahmen als Gast bei Mr. Thrins ihre letzte Mahlzeit in Freiheit ein. Diesmal diente das„Paradies", wie man das Heim des Sergeanten in Scotland Yard zu bezeichnen pflegte, dem Inspektor Barton als Erholungsstätte und Operationsbasis zugleich. An dem, jenem ereignisreichen Donnerstag folgenden Morgen, saß Barton nach dem Frühstück in einem Lehnstuhl dem Hausherrn und dem Sergeanten Mackenzie gegenitber und hielt Kriegsrat. Sergeant Cock war soeben mit einem Stoß Zeitungen von der Straße heraufgekommen. Fortsetzung folgt.) 2 26. Fortsetzung.) Wird auch noch kommen, verehrter Herr dannemann!" sagte Overbrügge sehr ausdauernd. ceber int mir noch alles geglückt, was ich erseichen wollte. Also werde ich auch hier zu meiHiele gelangen. Angenehm würde es mir nürlich sein, wenn Sie, wie ich schon sagte, von deiteren Beobachtungen meiner Person Abstand sramen wurden. Aber... schließlich ist das auch ndt so wichtig, denn... ich bin ja jetzt gewarnt werde nun dementsprechend meine Vorsichtsnaßregeln treffen." g werde Ihre Person jetzt sogar noch schäre inseninge fassen“, sagte Hannemann und sah sr an dasitzenden Herrn van Overbrügge Cperbrügge stand langsam auf. ene du dürfte Ihnen in den nächsten Tagen me Gelegenheit gegeben werden, da ich mit dem saezuge nach Amsterdam fahre", meinte er enolenn ich glaubte, in Ihnen einen Bundesen für meine Pläne gefunden zu haben. nun ersteht mir ein Gegner, den ich durchn unterschätze. Aber vielleicht werden wir taten de besten Freunde, wenn Sie eingesehen ich gar kein so schlimmer Mensch bin, e es augenblicklich annehmen.“ se ranins leichte Verbeugung und entit sehr zufrieden mit sich. In aalalatten Worten Overbrügges hatte— für eine Angst mitge0. Pinek. Angst... wovor...? überlegte er. verbrügge für das Gelingen seiner Unterugen fürchtete? Doch wohl kaum! Denn enn der Schwager die Hergabe des Kapi*4 9.endeinem Grunde versagte, was aber da une 0e. Dinge eigentlich nicht zu erwarten 10 kam der Ausfall sicher für das Zustanden dane Erojekts nicht in Frage. Es gab gedurdenen die dann in die Bresche springen erhen10 mußte es etwas anderes sein, was nnge beunruhigte! Aber was? wurde das Gefühl, daß Cverge n perdeckten Karten spielte, nicht los. bei ihm ein Verdacht regte, so batte es noch immer eine Bestätigung gegeben. Und so würde es auch diesmal sein, das stand fest. * Mortimer Pealworth war an diesem Vormittag wieder im Geschäft erschienen. Im Gegensatz zum vorigen Tage war es stiller, so daß er Gelegenheit fand, Mary in ihrem kleinen Privatraum zu treffen. „Ich möchte nun doch Einblick in die Bücher nehmen", sagte er nach der Begrüßung, nur um einen Vorwand für sein Kommen anzugeben. Mary gab dem Laufburschen den Auftrag, die Bücher von Herrn Stahl zu holen. „Bestellen Sie Herrn Stahl, daß er sich bereithalten möchte", sagte sie noch. Der kleine Bursche verschwand. Mortimer war bei Nennung des Namens Stahl unmerklich zusammengezuckt. „Es hat den Anschein“, sagte er unangenehm berührt,„als wenn Sie ohne diesen... diesen Herrn Stahl nicht auskommen!“ „Herr Stahl ist mir eine wertvolle Stütze“, erklärte sie freimütig.„Er kann in allen geschäftlichen Dingen allein die maßgebenden Auskünfte geben.“ „Dann stehen Sie doch aber in einem Abbängigkeitsverhältnis zu... Herrn Stahl! Ich finde das nicht sehr klug von Ihnen, Miß Mary, denn es könnte doch immerhin der Fall eintreten, daß Sie Herrn Stahl einmal verlieren.“ Das würde ich natürlich sehr bedauern, aber ich glaube nicht daran.“ „Warum nicht?“ „Ich... ich habe das so im Gefühl.“ „Gefühle können täuschen.“ Der Bursche brachte die Bücher und entfernte sich. Mortimer schlug die Bücher auf und machte sich einige Notizen. „Tadellos in Ordnung ist alles, das muß ich anerkennen“, sagte er nach einigen Minuten. Sie sind eine wundervolle Geschäftsfrau. Miß Mary! Aber davon war ich auch vorher überzengt Er sah sie mit einem verzehrenden Blick an. Mary wußte, was nun kommen wůrde. Die Einsichtnahme in die Bücher war nur ein Vorwand gewesen, das fühlte sie instinktiv. Er wollte wieder in sie dringen, so wie gestern während des Tanzes. Ein beklommenes Gefühl überkam sie, als sie dem unruhig flackernden Blick Mortimers begegnete. Unwillkürlich blickte sie nach der Tür. „Mary!“ sagte Mortimer und trat einen Schritt näher.„Sie wissen, wie es um mich steht. Ich liebe Sie wahnsinnig, alle meine Gedanken gelten nur Ihnen. Ich muß jetzt die Gewißheit haben, ov Ihre Worte von gestern ihr fester Entschluß bleiben. Ich muß es wissen, bevor ich nach Hamburg abreise.“ „Sie wollen nach Amerika zurück?“ fragte sie aufatmend. „Zunächst nur nach Hamburg in Geschäften, aber es hängt von Ihnen ab, ob ich immer in Deutschland bleibe.“ „Warum quälen Sie mich denn so, Mr. Pealworth?“ sagte Mary leise.„Ich liebe Sie doch nicht." „Ich will ja warten, Mary“ stieß Mortimer heftig bervor.„Sie werden mich noch lieben lernen, Mary! Ich würde alles tun, um Ihnen das Leben so lebenswert als möglich zu machen. Jeden Wunsch würde ich Ihnen von den Augen ablesen und erfüllen. Können Sie mir denn nicht ein ganz klein wenig gut sein?“ Mary schüttelte den Kopf. „Dann lieben Sie doch einen anderen“, rief Mortimer erregt.„Diesen hergelaufenen Burschen, diesen Stahl, der nichts ist und nichts bat als eine schöne Larve.“ Mit haßerfüllten Augen stand er zitternd vor ihr, so daß sie ängstlich einen Schritt zurücktrat. „Ich bitte Sie, mich jetzt allein zu lassen", sagte sie zitternd.„Sie sehen doch, daß ich nicht will.“ „Also diesen Menschen, den ziehen Sie vor", rief er außer sich.„Aber ich werde ihn vernichten, darauf können Sie sich verlassen, Miß White!“ „Um Gottes willen!“ rief sie angstvoll.„Was wollen Sie tun?“ „Jetzt zittern Sie wohl um den Geliebten?“ sagte er höbnisch.„Jent haben Sie sich verraten, Sie Dirne!“ „Hinaus!“ gebot sie mit flammenden Augen, „oder ich lasse Sie von der Polizei hinauswerfen, Sie Lump!“ Sie wollte an ihm vorbei, aber er vertrat ihr den Weg und hielt ihr den Mund zu. Ihr Kopf sank nach hinten; balb ohnmächtig lag sie in seinen Armen: sein Blut brauste beim Anblick des schönen Weibes. Mit einem Ruck preßte er seine Arme fester um sie und bedeckte ihren Mund mit glühenden Küssen. Mit letzter Kraft drängte sie ihn ein wenig zurück und tastete mit der rechten Hand nach einem Klingelknopf, den sie niederdrückte. Waldemar fuhr auf, als ein schnelles, abgerissenes Klingeln ertönte. Er sprang auf und lief mit hastigen Schritten über den Korridor. Blitzschnell riß er die Tür zu Marys Zimmer auf und erblickte das Mädchen, das sich mit aller Kraft wehrte, in den Armen des Amerikaners. Das Blut kochte in ihm bei diesem Anblick; seine Arme griffen nach vorn und umspannten wie Klammern von hinten den Körper des Elenden. Mit einem gewaltigen Ruck riß er den sich verzweifelt Wehrenden von Mary zurück und warf ihn mit einem weiten Schwunge zu Boden. Dann setzte er nach und versetzte dem am Boden liegenden Amerikaner zwei schallende Ohrfeigen. „Wollen Sie mir erklären, was das zu bedeuten hat?“ herrschte er den Amerikaner an, der sich mühsam erhob und mit wutverzerrtem Gesicht dastand. „Ihnen habe ich gar keine Erklärung abzugeben“, entgegnete Mortimer schweratmend.„Mit Ihnen habe ich gar nichts zu schaffen.“ Waldemar blickte den erbärmlichen Burschen verächtlich an und trat zu Mary. die sich weinend in einen Stuhl lebnte. Hat er Ihnen weh getan, Mary?“ fragte er besorgt. Werken Sie ihn doch hinaus, diesen Kerl!“ rief sie außer sich.„Er hat gewagt, mich anzutasten." Sie schüttelte sich vor Ekel. „Ich werde Sie beide hinauswerfen“, schrie Mortimer haßerfüllt.„Ich löse das Geschäft auf und werfe Sie beide auf die Straße. Ich habe die Vollmacht, selbständig zu handeln.“ „Wir scheinen es hier mit einem Wahnsinnigen zu tun zu haben“, sagte Waldemar ruhig zu Mary, die durch seinen Gleichmut ihr inneres Gleichgewicht wieder bekommen hatte. „Das können Sie machen", sagte sie beherrscht zu Mortimer,„dann führe ich das Geschäft als selbständiges Unternehmen weiter.“ Mortimer lachte grell auf „nzu gebört Betriebskapital und das besitzen Sie nicht." „Ich verlange einfach die Kantion von 20000 Dollar zurück“, entgegnete Mary. „Wenn das so einfach ginge, mein Fräulein!“ gab Mortimer zynisch zurück.„Ich habe schon das Konto bei der Bank sperren lassen, um ganz sicher zu geben. Bis Sie den Betrag eingeklagt haben, vergehen viele Monate. vielleicht sogar Jahre, dafür werde ich schon sorgen. Bis dahin können Sie also absolut nichts machen. So... und nun werde ich die Schließung der Filiale in die Wege leiten. Sie sollen beide noch an mich denken!“ Er riß die Tür auf und war im Augenblick verschwunden(Fortsetzung folgt.) * 14 4 1a4 4 4 . 4 2. . . X Groß Bochull meldet. Bochum-Wiemelhausen Schönheit der Arbeit im Bergbau. Die Verwaltung der Gelsenkirchener Berqwerks=AG., Gruppe Bochum, läßt auf dem früheren Aschenplatz der Zeche Julius Philipp, auf den eine dicke Schicht Mutterboden aufgetragen worden ist, Grünanlagen herrichten. Auf diesem Platz stand früher das Kesselwerk, das vor einigen Jahren bekanntlich niedergelegt worden ist. Bochum-Auerenburg Programmfolge für die Feier des ersten Mai. Der nationale Feiertag des deutschen Volkes wird in unserem Stadtteilt am heutigen Abend mit der Pflanzung des Maibaumes eingeleitet. Der Baum wird auf der Grünfläche bei der Wirtschaft Richmann um 8 Uhr abends errichtet. Zu Veranstaltung, die von der HJ und dem BdM sowie einer Kapelle ausgeschmückt wird, sind alle Volksgenossen eingeladen. Die Politischen Leiter, Amtswalter und Warte treten gemeinsam an. Der Maibaum ist in diesem Jahr ganz besonders schön geschmückt.— Morgen, am ersten Mai, hört die hiesige Einwohnerschaft die Uebertragung der Kundgebung aus Berlin auf dem Sportplatz an der Buscheystraße. Die Gefolgschaften der Zechen Klosterbusch und Mansfeld Schacht 5 treten geschlossen an. Beginn der Uebertragung 11,30 Uhr. Für alte Leute, Kriegs= und Unfallbeschädigte sind Sitzgelegenheiten vorhanden. Bochum-Grumme Der Reichsarbeitsdienst gedenkt seines gefallenen Kameraden Ernst Koch. Am diesjährigen Nationalfeiertag des deutschen Volkes sind es genau zwei Jahre her, daß der Arbeitsmann Ernst Koch nach der Heimkehr von der Maifeier einer mörderischen Kugel zum Opfer fiel und sein junges Leben lassen mußte. Ehrenpflicht der Kameraden des RAD ist es, am Todestage von Ernst Koch an seiner letzten Ruhestätte eine Ehrenwache zu stellen und eine schlichte Gedenkfeier verbunden mit einer Kranzniederlegung abzuhalten. Die Männer im erdfarbenen Kleid mit dem präsentierten Spaten an der Gruft des Gefallenen sind Zeugen dafür, daß das neue Deutschland das Andenken seiner gefallenen Söhne stets in ehrender Erinnerung halten wird. Bochum-Hofstede Arbeitsjubiläum. Am 1. Mai kann der Schießmeister Johannes Ewald auf eine 25jährige Tätigkeit auf der Schachtanlage Hannibal zurückblicken Am gleichen Tage begeht er auch sein 40jähriges Bergmannsjubiläum(th) Zum Grubensteiger bestellt. Für die Schachtanlage Hannibal wurde von der Kruppschen Zechenverwaltung Diplom=Bergingenieur Wolf Heise zum Steiger bestellt.(th) Bochum-Hamme Im Silberkranz. Heute können die Eheleute Heinrich Kampmann, Gahlensche Str. 160a, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Glüchauf zur goldenen! Bochum-Hordel Im Silberkranze. Die Eheleute Johann Peters, Schoppenkamp, begehen heute im Kreise ihrer Angehörigen ihr silbernes Ehejubiläum. Glückauf zum goldenen!(th) Bochum-Harpen Heute kommen die Junggesellen! Für die Feier des 549. Maiabendfestes ist folgendes Programm aufgestellt worden: Das Tambourkorps Harpen wird gemeinsam mit der Jungschützengruppe um 6 Uhr wecken. 9.30 Uhr treten die einzelnen Kompagnien in den Stammlokalen Fleitmann, Zebeck und Ruwe an. Vom Bataillonslokl Fleitmann aus erfolgt um 10 Uhr das Abholen der Fahne vom Hause des Obersten Dr. Schulte zu Sodingen. Am Abzweig Harpen werden dann die Bochumer Schützen empfangen. Nach der Begrüßung bewegt sich der Festzug durch Harpen zum Maiabenddenkmal im Bockholt, wo der Festakt stattfindet. Anschließend Rückmarsch zum Festlokal Stratmann=Kost. Abends 8 Uhr findet die große Feier mit Unterhaltung und Tanz im Saale Loebel statt. Die Harpener Volksgenossen werden ihre Anteilnahme an dem bodenständigen Fest nach außen hin durch reichen Flaggenschmuck zum Ausdruck bringen. Eine besondere Ehrung bereitete die 2. Kompagnie des Bürgerschützenvereins Bochum=Harpen ihrem Kompagnieführer Hauptmann Bredemann zu seinem 60. Geburtstag. In einer Ansprache würdigte der Vereinsführer Beck die Verdienste des Hauptmanns Bredemann, der dem Offizierkorps des Harpener Schützenvereins bereits 10 Jahre angehort. Bochum-Hiltrop-Bergen Der Maibaum wird aufgerichtet. Die Vorarkeiten für die Pflanzung des Maibaumes sind soweit gediehen, daß am Vorabend des 1. Mai, abends 19 Uhr, in feierlicher Weise das Maiensingen stattfindet. Unter Vorantritt der Werkskapelle Constantin 10 wird der Maibaum von der der Maikranz von dem BdM. durch den Stadtteil Hiltrop getragen, wo er mitten im Dorf Aufstellung findet. Hitlerjugend und RAD pflanzen den Maivaum. Auf dem Platz des weiblichen Arbeitsdienstlagers an der Wiescherstraße wird am Vorabend des ersten Mai durch die HJ, den BdM und den RAD der Maibaum gepflanzt. Der Baum wird vom Gysenberg im festlichen Umzug durch die Kolonie zum Festplatz geleitet, wo dann im feierlichen Rahmen die Pflanzung vorgenommen wird. Kanalisationsarbeiten. Gegenwärtig ist man damit beschäftigt, den unteren Teil der Wiescherstraße. die ins Dorf Hiltrop einmündet, zu kanalisieren. Dadurch werden die Abwäller der beiden anliegenden Bauerngehöfte, die bisher durch die Straßenrinne flossen, unterirdisch abgeleitet. Die Regenwässer der abschüssigen Wiescherstraße bis zur Constantiner Brückenüberführung werden in Senkkästen abgefangen, lo daß es in Zukunft normalerweile nicht mehr zu Ueberschwemmungen an der Einmündungsstelle kommen dürfte. Bochum-Langendreer Die Jahrehauptversammlung der Langendreerer Turngemeinde fand bei Wegmann statt. Grußworten des Vereinsführers folgte der aufschlußreiche Jahresbericht, der auch in diesem Jahre wieder manch schönen Turnersieg aufzeichnete. Die finanzielle Lage ist gut. Es folgten dann die Berichte der einzelnen Abteilungen, die intensive Arbeit erkennen ließen. Anschließend wurde das neue Programm besprochen sowie über einige Vereinssatzungen verhandelt. Die bisherige Führung behielt auch weiterhin das Vertrauen der Mitglieder.(ik) Die Kameradschaft Langendreer des Reichskolonialkriegerbundes hielt bei Reul ihren Monatsappell ab. Zur Tagung des Reichskolonialbundes in Düsseldorf wird die Kameradschaft eine Fahnenabordnung entsenden. Anschließend eröffnete der Ortsverbandsleiter des Reichekolonialbundes— der Ortsverband Langendreer ist bekanntlich vor etwa drei Wochen gegründet worden— die Versammlung des Ortsnerbandes. Der Ortsverbandsleiter Pg. Wabnitz sagte, daß sich bereits eine größere Zahl von Volsgenossen dem Ortsverband angeschlossen hätten und hat die Mitglieder, wie bisher mit aller Kraft für den kolonialen Gedanken zu werben. Zum Stabe des Ortsverbandes gehören als Vertreterinnen des Frauenbundes die Vorsitzende Frau Maiweg, die stellv. Vorsitzende Fra wenter und die Oberin Bruhn als Schriffführerin. Der Kaninchenzuchtverein Langendreer 32 W 57 hielt im Vereinsheim seine Jahreshauptoersammlung ab. Der Vereinsführer Stachetzki sprach über die Bedeutung der Kaninchenzucht. Besonders wichtig ist eine lachgemäße Bearheitung der Felle, die man darum unbedingt der Felllammelstelle des Vereins geben müsse. Schließlich wurde noch eine Frauengruppe gegründet. Bocmm-Werne Ein großes Volksfest beginnt heute auf dem Werner Marktplatz. Man hat ein besonderes Festzelt errichtet, in dem auch die Maifeier stattfinden wird. Das Festzelt bleibt bis zum 2. Mai. Bochim-Linden-Dahlken Maiseiern in Linden und Dahlhausen. Auch m Linden holen HJ und BOM am Vorabend des 1. Mai den Maibaum ein und richten ihn auf den Marktplatz auf. Am folgenden Morgen ist um 7 Uhr Wecken durch Fanfahren des Jungvolks und um 8,30 Uhr die Uebertragung der Jugendkundgebung auf deMarktplatz. Um 10 Uhr treten die Gefolgschaften auf dem Marktplatz zum Festzug an, der auch in diesen jahr den gewohnten Weg nimmt: Hattinger Stule bis Baulig, Lindener= und Hattinger Straße bis Lomberg und zurück zum Festplatz, wo von 12 bis 13 Um die Führerrede aus Berlin übertragen wird. Fut Dahlhausen wickeln sich die Feiern in der gleichen Ordnung auf dem Marktplatz in Dahlhausen ab. An Abend finden dann die Feiern der einzelnen Betriebe statt, und zwar feiert Betrieb Drenhaus bei Oelmann, Friedlicher Nachbar bei Scheidtmann, Lutz, Dicherhoff und Kimmeyer, Betrieb Riester bei Mönnighoff, Betrieb Schulte bei Schiller, Betrieb Pohly bei Keitermann, Dahlhauser Tiefbau im Haus der Deutichen Arbeit(Horkenstein), Eckhardt, Henke, Niedine (Altendorf). Dr. C. Otto im Kasino, Fachschaft deDeutschen Beamten und Fachschaft Reichsbahne Wibecke. Ein Zirkus in Dahlhausen. Mittwoch fuhren zn besonderen Freude der Kinder eine Anzahl Zirkus= wagen durch unseren Stadtteil, die dann am Marhilatz in Dahlhausen Halt machten. Donnerstag momgen stand das Zelt bereits fertig, so daß am gleichen Abend die erste Vorstellung steigen konnte. Es ist uneres Wissens das erste Mal, daß m Dahlhausen ein demn großer Zirkus mit Zelt gastiert.(b) Wir bieten anHolländer Käse 1220.26 Edamer Kasc«.... 25 0.26 Tilsiter KasC volltet, 6... 12 2 0.29 Limburger Käscs. 122 0.16 Oelsardinen po. 0.34, 0.28 u. 0.20 eterC 0.40, 0.35 u. 0.30 Kalfec... 2 5 0.75. 0.65 U. 0.50 Weine: Partenheimer, Naturzewachs Fl. o. G1. 0.46 Lieserer Riesling.....H.. G.0.70 Leltinger Himmelreich Wachstum Winzerverein........ FI. o. GI. I.UU Liebfraumtdi Naturgewachs Fl. c. G1 0.80 3. 3. Für 22 Pfg 1½ Kilo schöne weisse Seisenpaste. vorzüglich zum Putzen, Schrubben und zum Einseifen besonders schmutziger Wäsche...Jeder kann sie selbst bereiten. Sie brauchen nur ein Paket Dr. Thompson's Schwan=Pulver und kochendes Wasser. Versuchen Sie diese Schwan-Paste! Gebrauchsanleitung auf jedem Paket. SUMATRA-RIESEN ein Zigarillo in Großformat SAIOk E D. sehr preiswert, la Qumg Siuck S... Zigarren Klöpper50 Bochum, Bongardstr. 26,(irekt nebes dem Astemates für alle Hausar= beiten gesucht. Bochum=Weilmar, Kohlenstr. 10. 66 geau, ob grün, ob braun, so gelällt man allen Frau'n Natörlich sind die Pfingstneuhelten von Knesper gemeint. Anzôge in modernen Farben, die wertvollen Stoffe aus den besten Tuchfabriken— olegant Im Schaltt— leicht und luftig fôr die wärmeren Tage, wie wåre es mit einem Pfingstanzug auch f0r Sie? Knepper hat preiswert olngekauft. Hlor alnd dle Bewelse: Bochum, Brück- und Franzstraßen-Ecke Aeltestes Spezlalgeschäft för Herren-Kleldung fertig und nach Mab Bochum bekannte Vorkaufsstellen. nd Wenn es an Bekanntschaft seblt— Sag's der Zeitung unverheblt— Denn so mancher fand sein Heil— Nur im Inseratenteil! Entscheidet nicht manchmal im Leben ein eingiger Augenblick? Wieviel glückliche Paare haben sich nicht schon durch eine Kleine Anzeige gefunden. Es ist schon mit einer kleinen Hetrats=Anzeige marschiert meistens das Slück. Sie st diekret, verschwiegen und spricht zu Tausenden. Zwei zurückgesetzte Sessel preiswert zu derk. 6. Schutte, Vollter= meister. Bochum. Brückste 37(Hof). Die Zeitung jeder lefen mutz: sie schützt vor Schaden u Verdruß! 8— 10000.RM per sofort gesucht CW. u. P. C. 689 a A 640. 3 Speisen Wohnzimmer sabeldafte Modene besond. preiswert. MöbelBorgmann Bochum Brückstraße 59/6 Ein Handwerker ohne Zeitung it wie eine Werkstatt Mädchen Hausbalt erfahn. durchaus selbständig, für Geschaftshaushalt 15. Mal gelicht. Schlafgelegenheit vorhanden. Zu erfragen in der Gesch. d. Zia Für gepflegten Elagenhaushalt ein solides, perfektes leinmädchen nit guten Zeugnissen gesucht. Nur Mädchen, die auf Dauerstellung Wert legen, wollen sich nachmittage schen 4—6 Uhr melden. Frau Arib Riepe Pochum Hellweg 36 II. 3-ZimmerWohnung Diele u. eina. Bad in 3-Famillene haus 2. Eig. Aum 1. Jult au berm Naberes Bochum, An der Landwehr 34 Die Zeitung ist bedeutend mehr wert ale fle lonet! DOPPELHERE abrita eder.d. Stadl Drog. Altmikus, Bongerdetreße 12 M. V. Fiecher, Kortum, Eche Rottatrabe Stadtpark-Drog. A. Meuhaus, Herner Straße. Marien-Drog. Helmut Höltermann. Marlenstr 21 Drog. Aug. Floiachhauer. Wiemelhauser Strabe Eche M ritlusstrsße Drog. zur Engeleburg Oracediech. Essecer U.Koblenatr. Ecte Rechen Drog. Händler, Pepersiraße Drogerie Boes. Drusenbergstreße 7. Drogerie aur Altetadt. J. Aneidel Große Bechatraße M0. Mubertus Drea B Nichoft jr., Ochar-Hoftmann Seaßo 34 Pu. M. Anepper, Doratoner Mr 95, Pillole Cestroper Str. 203, Drog. L. Kauder. Ver einsetr. 2. Drog. M. Reinhardt, Molte 30 u. Brôderstreße. Btern Drog Bthring. Hollweg I. E. Vrase I., Wilbelmapletr. Emil Fringe. Kortumstrabe 97. Drog. Apoth. A. Potl, Kortumstr. 27. Weattalia Drog. Jo. GUnther, Hettinger Straße 34. Drogerte K. Monn. Wittoner Str. 220. Woitmar: Dreg. Meld, Hattinger Straße 223. FachUMZUG? Möbelwagen ro. Joe. Kaune. He linger Strabe 214 narpen fragen Riemke: Drog. M Brune, Herner St 353 Werde Mitglied der NSV 353 Bechum-Hammei Dreg. Kunne! Ruf 63 44 678 48 Amteplats 8. Eche Dorstoner Str. Lan endreer: OlOchaut Dreg., Nerm Sehutte. We 02. LInd.n ach Dreperte 4.Pauersti Man trebe 827. Drog. Bens. Linden und Wer Zeitung left kommt besser vormArte In vielerlei Farben. Gerade die Modelle, die jetzt so begehrt sinó, finden Sie in reidier Auswahl bei Maas Bochum, Bongardsiraße Neu Die Semmerarb Voltes- Slärkert Läuglingssterblic DNB Berlin, 29. Apr das Winterhilfswerk mit folg abgeschlossen worden, wobliahrt schon wieder Aufgaben. Ziel national und Gesundbeitspflege ist wirken und mit der Fürso Lebens— bei Mutter ginnen. Ueber diese neu Sommerarbeit der Hauptamtsleiter Hilgen Mitteilungen. Eine unserer Hauptau uns künftig beschaftigen Hilgenfeldt,„wird der Aufbau des Ernähr deutschen bilden. Alle bisher von de strie nicht verwerteten Küc Wiederverwendung für di fuhrt werden. Hierzu sollen talte beitragen.“ Es werde über eine Million Schwein bewicht zu mästen, was Millionen RM entspricht. sagte Hilgenfeldt,„daß dure dung der Küchenabfalle eine eintritt, die der Kartofselan der Gerstenanbauflache W 70000 Hektar deutschen Bode konne an unsere Hausfraue genug appelliert werden, m unsere Volksernährung une retten." Die NEV. werde in allen Stadten einen N mästereie nrichten, in denen se 600 bis gebracht werden. Durch ein wurde sichergestellt werden, nals auf einen großeren Sch nen konnten. Die Masterei rach dem Ruhlsdorfer Syste 2 in hygienischer Hinsicht uem gehort. Hilgenfeldt wie siaz der gesamte Gewinn an emnahrungswirtschaft so bel htung der Fürsorge für W. eune kommt. Ziärkere Betreuung von bauptamtsleiter Hilgenfeldt Wohlfahrtspflege zu vo em der Fürsorg gelten werde. Die N ute-Kindergärten er noch nirgend gegeben b n werden so Mütt Erntearbeit freigemacht, di n der Kinder auf den H ennn. Lie in den Ernte=K Frrachten Kinder erhalten an auo auf dem Lande infol 7 autretenden Mangelkre und damit " jestarkt wird. Es dern derin den ersten no zu fördern "Schäden zu w des Lebens stehen und mune am Anfang se Jer 00 sich die Zürfor ns ur Prlege von a besonderem Maße erfürsorge un Andern zuwenden. Am erde die Zahl der el. 98. wer en ander der der annehmen. Gesundheitshäuser in der Ostmark Jem erstenmal wird die Na aines. in diesem Jahr r. deutschen Lebensra . mud, werden erkenban Schwesternt auer er werde cu werden alles enthalte enung und die Mu enas dies bedeutet man erfähr rbe in der bayerischen n ar boch war un H. erreichte. den. dee tar. Ainder am de Muttererziebung o hiberige Arbeit der ahrt könne ke n sei, die 8 Einder zu minder gen. ng ot wandte sich dann eiame, Bebauptungei für Rüst en osnn Sinse klare 9 abe dieses Geredes. nrs da Uberwaltigende ehit deseitiot. Da chschnittn anen Raer worden. w Maeblen..0.M..(Diese Zah W0 RM die stellv. Vorsitzende Fra Bruhn als SchrifffühNeue Aufgaben der NSV. die Semmerarbeit der N5V.- Ernährungshilfswerk des den"chen Poltes- Slärkere Betreuung von Mutter und Kind- Kampf gegen die säuglingssterblichkeit-GroßzügigeGesundheitsaktion für die bayrische Am Eingang der Stadt stehen noch zwei Meier dicke, mit Zement aufgebaute Steinbarrikaden. Die eriten Hauser sind unbeschadigt. Geht man 50 Meter weiter auf der Hauptstraße, so stoßt man bereite auf die ersten ausgebrannten Rumnen Rechts die leeren Fensterhöhen einer Fahrradfabrik, links der Straßse die ersten kleinen Waffenfabriken, bei denen die Ba.ten noch geimmen. Die Stadtmitie meine einzige Trümmerstatte Die zahlreichen kleinen Waffen= und Stahlwarenwerknatten, die Eibar seinen Weltruf verschafft haben, sind in Schutthaufen verwandelt. Das Feuer hat sich bei starkem Wind durch alle Straßen des Zeutrums und darüber hinaus nach den seitlichen Häuservierteln weitergefressen und fast kein Gebäude unversehrt gelassen. Wie ein Trauermal ragt im Zentrum allern die Andreaskirche aus dieser Zerstörung. Sie ist unversehrt geblieben, weil der in der Sakristei angelegte Brand durch die dicken Steinblöcke des Mauerwerks aufgehalten worden ist. Die Straßenzüge am Ausgang der Stadt sind wie durch ein Wunder von den Flammen verschont geblieben, obwohl auch hier viele Lücken gahnen. Im Zentrum Erbars flackern immer noch da und dort Flammen aus den Trümmern und an vielen Stellen steigt Rauch auf. Die Feuerwehren aus San Sebastian und Vitoria haben vom ersten Tage an bewunderswerte Arbeit geleistet Wohl konnten sie einige Wohnbäuser retten wohl gibt es auch jetzt noch manche Möglichkeit für ihren helfenden Einsatz, aber was von Eibar bolschewistischer Zerstörungswut entgangen ist, das alles sind Fragmente einer Stadt, denn im Stadtinnern, wo die größten Geschäfte lagen und die vielen kleinen Fabrikbetriebe standen, sind nur noch Mauerreste und Aschenhausen Bebliehen. Erschreckend ist die Leere in dieser toten Stadt. Die Bolschewisten haben bei ihrem Abzug alle Einwohner, die sich nicht von ihrem Heim trennen wollten, mit der Waffe in der Hand gezwungen, mit über die Berge nach Bilbas zu flüchten. So sind von den 15 000 Bewohnern kaum 500 in der Stadt geblieben. Viele von diesen haben unter Lebensgefahr das Eintreffen der nationalen Truppen abgewartet, andere waren in die Berge geflüchtet und hatten sich versteckt, bis sie unter dem Schutz der Nationalen gurückkehren konnten. Die meisten stehen jetzt noch ohne Hab und Gut vor ihren ausgebrannten Häusern. Selbstverständlich hat das nationale Oberkommando sofort die notigen Hilfsmaßnahmen getroffen. Neues Forschungsinstitut DB Berlin, (Drahtber) Zur Plege von Lehre und Forschung auf dem Gebiete des Wohnungs= und Siedlungswesenund des Städtebaues wurde an der Universität Bertin ein Institut für Wohnungsund Seedlungswesen errichtet. Zum Leiter des Institutes ist der Ministerialrat im Reiche= und Preußischen Arbeitsministerium Dr. Georg Heilmann, Lehrbeauftragter in der rechts= und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Berlin. in Langendreer 32 W 57 e Jahreshauploerlammlung tachetzki sprach über die ucht. Belonders wichtig ist g der Felle, die man darum stelle des Vereins geben och eine Frauengruppe geDNB Berlin, 29. April.(Drahtb.) Kaum ist das Winterhilfswerk mit einem beispiellosen Erfolg abgeschlossen worden, da steht die NS.=Volkswohlfahrt schon wieder vor neuen bedeutenden Aufgaben. Ziel nationalsozialistischer Wohlfahrt und Gesundheitspflege ist es, vorsorgend zu wirken und mit der Fürsorge an den Quellen des Lebens— bei Mutter und Kinn— zu beginnen. Ueber diese neuen Aufgaben, die die Sommerarbeit der NSV. bilden wird, machte pauptamtsleiter Hilgenseldt bemerkenswerte Mitteilungen. Eine unserer Hauptaufgaben, mit denen wir uns künftig beschaftigen werden", so erklärte Hilgenfeldt,„wird der Aufbau des Ernährungshilfswerkes des deutschen Volkes bilden. Alle bisher von der Nahrungsmittelindusirie nicht verwerteten Küchenabfalle sollen der Biederverwendung für die Schweinemast zugeührt werden. Hierzu sollen alle deutschen Haustalte beitragen." Es werde leicht fallen, hierdurch aber eine Million Schweine auf ein 3-Zentnerbewicht zu mästen, was einem Wert von 150 Millionen RM entspricht.„Bedenken Sie“, so sagte Hilgenfeldt,„daß durch eine solche Verwenlung der Küchenabfalle eine Futtermittelersparnis eintritt, die der Kartoffelanbaufläche Badens und der Gerstenanbauflache Westfalens, d. h. 70000 Hektar deutschen Bodens, entspricht. Darum könne an unsere Hausfrauen nicht eindringlich genug appelliert werden, mitzuhelfen, diese für uniere Volksernährung unermeßlichen Werte zu retten." Die NEV. werde in allen Städten einen Ring von Schweine mästereien errichten, in denen je 600 bis 800 Schweine unterxbracht werden. Durch eine solche Aufteilung rürde sichergestellt werden, daß sich Seuchen niezals auf einen großeren Schweinebestand ausdehn konnten. Die Mästereien würden samtlich RM. also je der Notlage entsprechend, unterstützt wurden.) Wenn man bedenkt, daß mit dem Restbetrag des Winterhilfswerkes die Aufgaben der freien Wohlfahrtspflege finanziert wurden, so müsse man fragen, wo denn die Summen für Rüstungszwecke hergenommen werden sollten. Zum Schluß hob Hilgenfeldt noch hervor, daß die durch das Winterhilfswerk zur Verfügung gestellten Lebensmittel, so u. a. Fische, Fleisch, Zucker u. a. m. zum Teil verdoppelt wurden. Die Kohlenversorgung durch das WHW. wurde auf besondere Anweisung des Führers ebenfalls erhöht. Bocmm-Werne ginnt heute auf dem Werein besonderes Festzelt erfeier stattfinden wird. Das Nai. DNB. Stockbolm, 29. April.(Drahtber.) Grat Luckners Pacht„Certeusel“ ist am Mittwoch nach einem einwöchigen Aufenthalt von Malmö in See gegangen, um auf ihrer Weltumseglung zunnDahlen ind Dahlhausen. Auch m DM am Vorabend des und richten ihn auf dem iden Morgen ist um 7 Uhr s Junqvolks und um 8.30 lugendkundgebung auf dem eten die Gefolgschaften auf ig an, der auch in diesen nimmt: Hattinger Stale Hattinger Straße bis Lomatz, wo von 12 bis 13 Un n übertragen wird. Fut die Feiern in der gleichen 1t in Dahlhausen ab. An ern der einzelnen Betriebe b Drenhaus bei Oelmann eidtmann, Lutz. Dicherho ester bei Mönnighoff, BeBetrieb Pohly bei Keiterim Haus der Deutichen thardt, Henke. Niedina m Kasino, Fachschaft der Fachschaft Reichshatn be Der höhepunkt der Kreisleitertagung Der Führer auf Burg Vogelsang Triumphfahrt durch das Land der Eifel DNB. Burg Vogelsang, 29 April.(Drahtb.) Die Tagung der Kreisleiter der N2DAP. auf der Ordensburg Vogelsang erreichte am Donnerstag mit der Anwe enheit des Führers ihren Höhevunkt. Der Besuch des Führers war zugleich ein Freudentag für das Eifelland, das dem Führer einen überwältigenden Empiang bereitete. Mit dem Führer kamen der Stellvertreter, Reichsminister Rudolf Heß, Reicheleiter Dr. Ley. Reichsführer SS. Himmler, Stabechef Lutze, die Reichsleiter Rosenberg Bormann und Reichspressechef Dr. Dietrich, ferner die Gauleiter Oberpräsident Terboven, Grohe, Florian, Wagner(München) und Sauckel. Schon bei der Fahrt von Godesberg durch das Rheinland und durch die Eifel wurden dem Führer von der Bevölkerung begeisterte Kundgebungen bereitet. Alle Bahnhöfe hatten Flaggenschmuck angelegt und Zehntausende umsäumten die Bahnstrecke, um den Führer zu grüßen und ihm für seinen Besuch im Grenzlande der Eifel zu danken. Da war kein Ort. kein Haus an der ganzen Strecke ohneFfahne oder Grünschmuck, und auf den Bahnsteigen kanden Schulkinder, Arbeiter, Angehörige aller Gliederungen der Bewegung bunt durcheinander, so wie sie im letzten Augenblick an die Strabe geeilt waren. Musik und Spielmannszüge der Gliederungen empfingen den langsam durch die Eifel fahrenden Zug des Führers mit klingendem Spiel. Von überall grüßten Spruchbänder. in denen die Freude über seinen Besuch zum Ansbruck kam. wie etwa, Dankbares Grenzvolk grüßt seinen Führer“. Bei schönstem Wetter traf der Führer gegen 10 Uhr in der kleinen Elfelstadt Gemünd ein, wo er von der aus der ganzen Eifel berbeigceilten Bevölkerung stürmisch begrüßt wurde. Vor dem Bahnhof schritt der Führer die Reiben der angetretenen Formationen ab, und dann begann die einzigartige wunderbare Fahrt des Führers durch das kilometerlange Spalier der Bevölkerung, die fast die ganze Strecke von Gemünd bis zur Ordensburg Vogelsang umsäumte. Es war eine Fahrt durch ein Spalier der Begeisterung und der Treue der Männer und Frauen vom Grenzland Eifel. In ihren Heilrufen und in ihrer inbelnden Begeisterung kam die Dankbarkeit dafür zum Ausdruck was der Nationalsosialismus gerade in diesem. früher von der Not so bedrängten Land an der Grenze geschaffen hat. Auf dem letzten Teil des Meges standen die Arbeitsdienstwänner zu heiden Seiten des Meges, ein schönes Symbol dafür, daß das Eiselland ein Land der Arbeit ist. .* seinem Eintreffen auf der Ordensburg Vogellang schritt der Führer, kealeitet von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Burgkommandant Manderhach die Front der hier in einem offenen Viereck angetretenen Führeranwärter der Ordensburg ab, die in ihrer Fraffen Difzivlin so recht in den monumentalen Rahmen der gewaltigen Ordensburg Nogelsang bineinnassen. Danach schritt Adolf Hitler im Wandelgang die Front der hier ganweise angetretenen über 700 R ab. Zu diesem Höbepnnkt der Kreisleitertagung waren fast alle Gauleiter und stellvertretenden Gauleiter der NSDAP. auf der Ordensburg erschienen. Nachdem der Führer die Front der Kreisleiter abgeschritten hatte vereinigten sich diese in der würdigen weiten Vortragshalle der Ordensburg, in der sie eine Woche lang das Wort der Bewegung vernahmen, zum Höhepunkt ihrer Tagung, um den Führer sprechen zu bören. Um 11 Uhr hatten die Gauleiter auf dem Podium des feierlichen Saales Platz genommen. Braufender Jubel brandete empor, als Adolf Wirter mit dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley. dem Stellvertreter des Führers und den Reichsleitern den Saal betrat und die Meldung der versammelten Kreisleiter und Führeranwärter entgegennahm. In dem dreifachen Sieg=Heil, das dann von dem Burgkommandanten Manderbach als Gruß der Versammelten an den Führer ausgebracht wurde, dröhnte die freudige Begeisterung der verschworenen Gemeinschaft des Ordens auf. Dann grüßte Reichsorganisationsleiter Dr. Ley. der die gesamte Tagung geleitet hatte, den Führer. Er=legte aus den Herzen aller das Glaubensbekenntnis der Gefolgschaft Adolf Hitlers ab und fahte die Größe der Stunde in Worte:„Was wären wir alle, was wäre all unser Glaube.“ so führte er aus.„menn er nicht im Führer verankert wäre. Was uns alle beseelt. ist das Gefühl, wir glauben an einen lebendigen Menschen, der emig die Jbee und den Glauben verkörpert!“ Indem er den Sinn der Tagung umriß, sprach er auch. daß die Partet nicht arbeiten könne, wenn ihre Kämpfer nicht immer wieder in der Nähe des Mannes sind, der die Idee versonifiziert und Kräfte immer wieder von neuem auf alle ausstrahlt.„Wir dürfen.“ so schloß er, eine solche Tagung nie abhalten ohne den Führer Die anderen alle glauben an Morte. wir Nationalsozialisten aber haben das Glück, an einen Führer und eine Persönlichkeit glauken zu dürfen.“ Unter den begeisterten Rufen und dem braufenden Jubel der Kreisleiter nahm dann der Führer das Mort. In seiner zweistündigen Rede zeigte der Führer die Melengrundlagen und Prrinzipien des nationalsozialistischen Führerstaates auf und umriß die die dem Führerkorns der Partei in diesem Staate gestellt sind. In diesen an die Kreisleiter persönlich gerichteten Worten und in dem begeisterten Miderball, den der eine Anzahl Zirkus= eil, die dann am Marhchten. Donnerstag momen so daß am gleichen Abend konnte. Es ist unsere mn Dahlhausen ein demn ert.(6) DNB. Berlin, 29. April.(Drabtber.) Der Zeitungsdienit Graf Reischach schreibt: Die Bodenseefahrt. die das Luftschiff„Graf Zeppelin“ am Montag mit den gegenwärtig in Deutschland weilenden italienischen Industrieführern an Bord unternahm hat Schweizern Blättern Anlaß zu seltsamen Spionageverdächtigungen gegeben. In der Nacht von Montag auf Dienstag veranstalteten nam ich schweizerische Grenzschutztruppen in der Gegend von Schaf hausen eine Alarmübung, in der „ein von Norden angreifender Feind daran gehindert werden sollte, die Stadt Schaffhausen und die Rheinbrücken zu erreichen“. „Die Fahrt des Luftschiffes über dem Manövergehiet im auffälligen Tiefflug müsse als eine Prorokation aufgefaht werden", so schreiben nun gewisse Zeitungen und ergeben sich dabel in polemischen Kommentaren. Man wird ein leises mitleidiges Lächeln nicht ganz unterdrücken können: Der Zeppals Spion Viele Zehntausende von Kilometern hat das brave Luftschiff hinter sich, hat Kontinente und Meere überquert, sein sch anker Silberleib ist über blübende Städte und rauchende Trümmer hinweggeglitten. über Krieg und Frieden, und immer nur war er den Menschen Symbol der Weltverbundenheit, der Völkerversöhnung, überall nur gab es winkende Hände, aber in der Schweit haben es nun doch ein paar Hyperängstliche mit schlechten Nerven— vielleicht auch waren sie den ungewohnten Strapazen eines Nachtmanövers nicht gewachten— fertiggebracht, aus der Spazierfahrt mit den italienischen Gästen zum berühmten Naturwunder des Schaffhausener Rheinfalls eine Spionageaffäre zu konstruteren. Das moderne Schlachtfeld ist bekanntlich mebr. Was hätte also eigentlich aus dem Zeppelin von der so geheimnisvollen Alarmübung der Schweizer gesehen werden können? Ganz abgesehen davon. daß das Luftschil“ seinen Flug schon fünf Stunden vor Beginn des Manövers ausführte. Ueberflüssig eigentlich, angesichts der Komik dieser Angelegenheit, ist darauf hinzuweisen, daß der BodenseeRundflug des„Graf Zeppelin" bereits Tage vorder angekündigt, und daß der Montag der einzige freie Tag des Luftschiffes war. das ja erst am Sonntag aus Südamerika zurückkehrte und am Dienstag wieder nach Amerika abfuhr. Um den Schweizer Strategen eine ungestörte Uebungsstunde zu gönnen, konnte man ja schrießlich nicht aut einen Weltluftverkehrsfahrplan umstoßen und seinen Gästen aus Italien den Genuß versagen, von oben ber einen Blick auf die tobenden Fluten des Wasserfalles von Schaf hausen zu werken Die Herren mögen sich berubigen. So in„06 braun n Frau lber noch nirgend gegeben habe. In Tausenden soon Törfern werden so Mütter und Mägde für Erntearbeit freigemacht, die sonst zur Betreusun der Kinder auf den Höfen zurückbleiben srußten. Die in den Ernte=Kindergärten unterbrachten Kinder erhalten außerdem eine ihrem Zustand angepaßte Ernährung, womit auf dem Lande infolge falscher Ernähra auftretenden Mangelkrankheiten wirksam molt werden und damit die Volkskraft und #undbeit gestarkt wird. Es gelte, den in den ersten und entscheidenden des Lebens zu fördern und ihn vor gedeitchen Schaden zu wahren. Denn die nadonahstische Volkswohlfahrt dürfe nicht Ende des Lebens stehen und den Menschen erst beirenen, wenn er zum Krüppel geworden londern wune am Anfang seines Lebens dafür 2 daß er sich lebenskräftig und gesund entZaber werde sich die Fürsorge der NSV wanEnin eine Pflege von Mutter und ne. In besonderem Maße werde de sich der Peintinderfürsorge und der Verschickung Andern zuwenden. Im Zuge dieser EntTnang werde die Zahl der Kinderbeime verDie NSV. werde sich in Zukunft allem der Betreuung der vorschulpflichtigen getneuhelten von Anrôoe ln modernen toffe aus den besten m Schaltt— leicht aren Tage, wie wåre nzug auch f0r Sie 7 rert eingekauft Bowolse. , ben lle fanden. kam die enge. unlöslich Verhundenheit der Männer der mit ihrem Führer zum kesonderen Ausdrud Die Stunden mit dem Führer am Schluß der Taanna wurden ko für die Kreisleiter zu einem unvergeßlichen Erlehnis das ihnen neue Kraft aibt kür die Arheit im Dienste der Partei und damit des deutschen Nalkes. Auch auf seiner Rückfahrt von der Burg Vogelsang nach Gemünden wurde der Führer von der Bevölkerung, die die ganze Zeit auf der Fahrstraße ausgrharrt hatte. mit stürmischem Jubel und begeisterten Heilruken bearsiht. edort in diesem Jahr mit der Sanie= mnes deutschen Lebensraumes beginnen. ayerischen Ostmark, einem Geans bisher von der Gesundheitspflege und muort einer vergangenen Zeit sehr vernachwurde, werden 12 Gesundheitseber 70 Schwesternhäuser und ein snzau eingerichtet werden. Die Gesundwerden alles enthalten, was für die cheegung und die Mutterschulung ersenonewas dies bedeutet, wird man erwenn man erfährt, daß die Säugberdebencheen der bayerischen Ostmark bisher aismäßsig hoch war und in drei OrtGops. 40 v. H. erreichte. Es könnten in den. 0 Kinder am Leben erhalten sonst mangels richtiger ärztlicher baskisches Städichen vernichtet Moskans Brandfackel zündete Mit Dynamit und Benzin zerstören die Mordbrenner Eibar DNB Eibar, 29. April Vom Sonderberichterstatter des DNB.) Ein neuer Beweis für die planmäßige Zerstörungstaktik der spanischen Bolschewisten ist das baskische Städtchen Eibar, das vor wenigen Tagen durch die nationalen Truppen des Generals Mola auf ihrem glängenden Vormarsch an der Biskaya=Front eingenommen wurde. Allein es war ein Trümmerhaufen, den die roten Mordbrenner nach ihrer Flucht zurück. ließen. Getren den Anweilungen ihrer Mos. kauer Lehrmeister führien sie die Zerstörung Eibars noch den gleichen schändlichen Metheden durch wig bereitg im September die Vernich tung von Irun. Als die Bolschewisten die südlichen Hänge der bas kischen Berge vertoren hatten und keine Möglichkeit mehr sahen. Eibar zu halten flüchteten sie unter Zurücklassung von Brandkommandoo. die die ganze Nacht hindurch bis kurg vor dem Ein= marich der Nationalen in die Stadt ihrer sinnlosen Vernichtungsgier ungehemmten Lauf ließen. Sie benutzten vor allem Dynamit. Wo dies nicht ausreichte, wurde Benzin zu Hilfe genommen, um die Zerstörung zu vollenden. Selbstverständlich schonte man weder Kirchen noch Kranlendie widerliche Teufelsfratze des Moskauer Bolschewismus, der auch hier wieder bewiesen hat, wie feindlich und wesensfremd er dem wirklichen Arbeitertum gegenübersteht, denn gerabe die Arbeiterviertel waren es, die von der Zerstörungswut dieser Brandkommandes am bärtesten mitgenommen wurden. Der Sonderberichterstatter des DNB hat dem so schwer heimgesuchten Städtchen einen Besuch abgestattet, um die hier verübten bolschewistischen Greuel als Augenzeuge schildern zu können. Er schreibt: Fährt man an der Küfte hinab durch die grünen baslischen Berge nach Clgotdar, um auf der Hauptstraße weiter nach Eibar zu kommen, so siebt man schon viele Kilometer vorher die ersten Spuren der bolschewistischen Zerstörung. In dem angen Tal ist auf kurge Strecken die Straße nicht weniger als siebenmal durch Sorengungen unterbrochen. Die Volschewisten wollten dadurch einen überraschenden Schlag der Nationalen gegen Ecbar unterbinden. Doch halfen auch diese Zerstörungen nichts, denn durch eine glängende taktische Operation kamen die Trupren vom Rücken, vom Weiten her in die Stadt. Schon bevor man die letzten Hange, die Eibar noch verdecken umfahren hat. sieht man die dicken Nauchschwaten der Brände zum Himmal Bericht der Reichswetterdienststelle Essen=Mülbeim vom 29. April. Ganz Weit= und Mitteldeutschland steht zur Zeit In vielerlei Farben. Modelle, begehrt en Sie in wahl bei unter dem Einflun eines kröftigen Hochdruckgebie= tes. dessen Kern über den britischen Inseln liegt Der beständige Zufluß kühler Festlandlukt aus Norden und Nordosten am Boden wie auch in den höheren Lagen führt zu Druckanstiea. zu teilweisem sinken der Temperaturen und Auflockerung der wölkung. Im Wettergeschehen ist zur die nächsten Tage keine wesentliche Aenderung zu erwarten. Die Temperaturen werden nachts absinken und tagsüb bei Einstrahlung leicht zunehmen Vorherlage für Freitaa: Vormittags dunstia. Im Laufe des Tages Aufheiterung. meist trocken. TempeFür Samotaa: Vorwiegend heiter und trocken. nur vereinzelt leichte Störung von örteichen Ge wittern Meltewniwicanet Reine weeniice Berberung ardsiraße Ein packender Kriminalfilm der Uta mit SVSILLE SCHMITZ, URSULA GRABLEY SABINE PETERS, IVAN PETROVICH GUSTAV WALDAU, RUDOLF PLATTE Drehbuch: G. C. Klaren, B. Holmann, K. Lerbs Musik: W. Gronostay SPIELLEITUNG: GEORG JACOBY Im Vorprogramm: Hane Richier Am 1. Mai Keine Vorstellung auchen Se Tübec Deutscher Kraftiahrtspert, oine Auslese der t deutendsten Auto- und Motorradrenn De neueste Ufa-Wochenschau. Mit: Paula Wessely Altila Hörbiger Ein Film, von dem alle sprechen werden. Tägllch 3.30, 6 u. 8 Uhr Bochum Freitag, 30, April 20—22.45 Uhr Vormiete A 23 Westdeutsche Erstaufführung! Das kleine Hof Konzert musikal. Lustspiel von Verhoeven und Impekoven Musik von E. Nick Samstag, 1. Mai Geschlossen Durch die Klein anzeige in Deiner Zeitung kindelt Du die gewünschten Verbindungen. goloTHEATER Bochum Weitmar Der Ufa-Groß ilm: DJas Mädchen lrene LII Dagover Sabine Petera Heraldine Katt Karl Schönböck In Erstaufführung für Bochum! V Lichtspielhaus Ein Film mit Humor und Herz! Ein Film, den Sie sehen müssen! Im Belprogramm: „Opier der Vergangenheit“ Wochenschau Sonntaa 2 Uhr: Große Jugend-Vorstellung Uloria Palast Tel. 667 76 Bochum Rottstr. 29 tn enan Die Lieferung von ca. 250 Steinpackung für die Widerlager eingehende A Bochum, o LEO SLEZAK Glanzrolle als Leopold Weinzier!! LIZZI HOLZSCHUH/ HANS HOLT ANNIE ROSAR/ RUDOLF CARL HANS GÖTZ Unter den beschwingten Takten der herrlichen neuen Schlager von Robert Stolz, zwischen Dreivierteltakt und Weinseligkeit spielt sich in diesem schönen Film das Schicksal eines Mannes ab, der mit der modernen Zeit nicht mitgehen kann und schließlich vor dem Glück eines jungen Paares kapitullert Der wundervolle deutsch-ungarische Gemeinschafts-Großtilm Darsteller: Camilla Horn. Alexander Svéd, Hilde v. Stolz, Paul Javor, Julie Serda. Otto Treßler, Rudolf Carl. Olly Gebauer u. v. a. Das Schicksal einer Künstlerliebe Ein fesselndes und spannendes Spiel um die Liebe eines groben Künstlers. Ein herrlicher Film- der Herzen ergreift und dem die Herzen zujubeln. Dazu Kulturfilm und Wochenschau Täglich 3.15. 5.40. 8 Uhr 9e Scinc Tochter 1e derbeter MITEAUDUSARN Das gute Beiprogramm ODEONSRALA SCNUM R 6 600 ccm 1375.— Bernh. LUcking Bochum Hattinger Str. 65 Ru 646 29 Echt EichenSchlalzimmer schöne gefallige Auhergewohnlich große Auswahl MöbelBorgmann Bochum Bruckstraße 50/63 HAMMERe Lichtspiele Bochum Der König der Artisten TRUXA Der Mann. von dem eine ganre Stadt spricht, der aut blitzendem Seil in schwindeinder Hôhe den Salto vorwärts schladt Täglich ein Spiel mit dem Todel Beiprogramm! Otto GebUhr in En Diana-Sydkostim m Lil Dagover. Lucie Höflich agnes Straub. Carola Nohn Kathe Haack. Paul Dahlke Son ta 4. fr Jugendvorslelig. JENNY JUGO HARRY LIEDTKE/ KARL MARTELL OTTO TRESSLER/ THEO LINGEN ANTON POINTNER/ WILL DOHM HERBERT HÜBNER/ RENÉ STOSRAWA/ E. HELMKE REGIE: ERICH ENGEL Der Kampf eines mutigen Mädchens fûr die Ehre und Existonz seines Vatera. Von heut auf morgen sieht sich ein wohlbehôtetes Kind aus gutem Haus den bittersten Härten des Lebens gegenOber und- meistert sle. Jenny Jugo bewelst uns wieder elnmal, wie herrlich sie Mund und Herz auf dem rechten Fleck hat. TAglleh 3 30. 8.30, 8 Uhr. Sonntage ed 2 Un CAPITOI BOCHUM Das Werbemittel des erfo'greichen Geschäftsmannes ist die Zeitungsanzeige Lu Pingslen neuer Anzug? Witler Sie guie maßarbei Schreiderme ster Weinrich Cremer Bochum, Oueronburger Straße 140 Sessel, Sofa Couches ataen sowie alle Arten Ponmooel inden Ste dinig in der Polsteret Kasp. Dieme S.#um Heilweg 12 Ebestandsdarleben omdie Scheine d. Ainderteichen mer den in Zahlung genommen Der Zeitungsletet beachtet mit beson derem Jnteresse auch den Anaet gentell feines Het malblattes Zeitung lätz des Tages hinauschauen! Kirschbaum- üc e schönUndelegant gesenneldermit PHOENIX NAnmaschinen ESS.N Schlagokerstr. 37 A 34437 TRUXA Die Weltsensation des Varieles Des großen Erfolges wegen verlängert Täglich 3.15, 5.40, 8 Uhr WELTLICHT minI Bochum, am Bahnhot