Beifall der zabreicen Essen Monat März ging nas beitsamtes Essen die auf 17 750 zuruc zn Jahren nich= erreich: Machtübernahme da: 66 ssen insgesamt um 64 seit Jahresirist um 1670 ntlastung im Mona: Man senberufe mit N p. H. b. die Besserung der Beic n bierzu bei Günktg haftigungsmöglichleiten idustrie. ngskalender lischen Pfarreien t Elisabeth=Hospitals Fa= beginnend, die Feier der Sie dauert bis Dien= wird in der Propsteihc vissenschaftlichen Vortres des Nationalfeiertages finin allen Kirchen feierlich ehung des Segens Gon d: am gleichen Tage o. chten.— Der Volkschorel= einem Choralhochemt 12 tekirche.— Jn der Schri= und Jungfrauen predn Marienkirche in Lanten Klens— Der Nerendera. der ern rer er Pfarrkirche in Hiltrn erte. ist vom en worden.— In der n Wiemelhausen keaet e Eucharistuche Familien= det um 20 Uhr der Haux= lischen Gemeinde a 8 Uhr findet in da inasaottesdienit für l. der besonders e 10 sumenen und deren Ureo n Vortage des Beterteon reitag. M April. s0 27 und Lutberkirche 74 hiedenen Gemeinden»2 antate) mit Ranteteeien I 4 nabhaus eine Keuten ar Sander der bieie dar. wird in der konger n. um sich an“ lein 1re schen— Kinderde in Dein m ein Ferienkind! ickel. 6 Uhr Frübwere edigt. 10 Uhr Hocan dacht mit Segen. Fickel. 6.00 Uhr bl. West tedigt. 9 Uhr bl. 10 Uhr Hochamt mit ckel. 6 Uhr bl. Mese. Fredigt. 9.20 Uhr HooAndacht. r. Eickel. 7 Uhr bl. Ment amt mit Predigt it Predigt. 14 kel. 6.15 Uhr bl. Messe mit Predia. hr Polenmesse mit Annt. 11,45 Uhr letzte a hr Christenlehre fur de dacht. 7 Uhr Fruhm zt. 10.20 Uhr Indacht. ontrop. 6 15 bl. Kommun nmunion. 8 1 teilung der b. mmunion alle nde, lesonders der 10 Uhr Hochamt ilehre mit Andacht Uhr Pfarrandacht n Frauen Volks=Zeitung Rusgabe A für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk 66. Jahrgang Bochumer Volkszeitung pre1: monatlich NM 8.15 oder haldmonailic 9 1.08 einichl Bolenlohn. Die Behinderung der Lieferung nechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahung des Bezugspreises Unzeigenpreise: Gesamtauflage 6 Big. Ausgab= A 6 Pfa, Aus. md. B 3% Vig.. Ausgade C 8 Big. Textanzeigen: Ausgade A # Pig Ausgaben B u C 26 Pfg le mm. Gültig: Preisliste Westfälische Volks-Seitung verbunden mit den Bezirksausgaben B und C für Ellen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftsstelle u. Schriftleitung: Bochum. Mühlenstr. 12-14/ Fernruf 64746-64748 Bochumer Stadtanzeiger Geschäftsstellen. Bochum, Mühlenstraße 18=14. Gernruf 647 44 Postscheckkonto Dortm. 6146; Hattingen, Biktor=Luge=Ste. 12. 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Empfang im Friedenssaal des Kathauses Münster Am Vormittag traf der Reichsfugendführer mit seinen italienischen Gasten, im Flugzeug von München kommend,— wegen des diesigen Wetters mit einiger Verspätung— in Münster ein. Auf dem geschichtereichen Prinzipalmarkt waren die Einbeiten der HJ. des BdM und des Jungvolks mit den vormationen der Bewegung zum Empfang aufmarschiert. Ein begeisterter Empfang wurde hier den Jugendführern Deutschlands und Italiens zuIm altehrwürdigen Friedenssaal des Rathinses hatten sich die führenden Winner der Parund ihrer Gliederungen, der Behörden und der Vehrmacht aus dem ganzen Gebiet zur Begrußung der Gaste eingefunden. Reichsstatthalter und Gauleiter Dr. Meyer entbot Exzellenz Ricci und den 2 Balilla=Offizieren seiner Begleitung den Zilkommgruß des Gaues Westfalen=Nord. er wies auf die geschichtliche Bedeutung dieses Raumes hin, in dem unter Beteiligung aller Länund unter Führung italienischer Diplomaten der Mestiälische Frieden geschlossen und damit ein rirg beendet wurde, der 20 Jahre lang Deutschverwüstet batte. Er freue sich besonders, seine Haite durch Gebiete seines Gaues führen zu könden in denen vor vier Jahren noch Not und Elend derrichte und die einstmals Hochburgen des Kommunismus waren. Hente hab= Adolf Hitler ? Muksolini in Italien durch seinen Soder Tat die Herzen der Arbeiter erobert. einem Sieg=Heil auf Mussolini und den nalienischen Jugendführer schloß der Gauleiter eine Ansprache. Die Italiener erwiderten mit einem dreifachen Evviva auf Adolf Hitler. Oberburgermeister Hillebrandt reichte den Gasten Villkommenstrunk der Stadt Münster aus m historischen„Goldenen Hahn" und übergab Exzellenz Ricci zur Erinnerung ein Bild des Alten Rathauses in Münster. Staatssekretär Ricci dankte dem Reichsjugendrübrer und dem Gauleiter für den herzlichen EmpEr sei überzeugt, erkärte er, daß in dem in dem heute Deutschland und Italien geLensam gegen den Weltbolschewismus stehen, der Sec unter Adolf Hitler und Mussolini sicher sei. e(hane nach gemeinsamem Mittagbrot das nardaus verließen, brachte die begeisterte Mensnmenge dem Reichsjugendführer und Exzellenz Micci stürmische Kundgebungen. fahrt in das Industriegebiet leberall in den Ortschaften des Münsterlandes zol sich auf der weiteren Fahrt, die zunächst nach s.tern am See und dann in das Induebiet führte, das gleiche Bild: Festlich e Straßen, Ehrenbogen, Girlanden und „Westfalens Jugend grüßt das che Italien", vielgliedriges Spalier der Hesrlungen, der Jungvolkpimpfe und der BdMsend, dichte, Menschenmauern, immer wieder ind Begrüßung des Reichsjugendführers und ein lebendiger Ausdruck des durch den watteomus geschaffenen GemeinschaftsAufmarsch der Marine-h) brach aus, als der Reichs= „hrer und die Führer der italienischen Juder Seesportschule der Marine=HJ in bauenm See eintrafen, wo seit Stunden 200 d Atunden der Marinegefolgschaften ganz 9 Ehrengaste beim großen Appell des Standortes Bochum der HJ auf dem TuS=Stadion.(Von links nach rechts) Gebietsführer Langanke,(hinter ihm, halb verdeckt) der Führer des Standortes Bochum, Cberhannführer Strube, Reichsjugendführer Bal dur von Schirach, der italienische Jugendführer Erzellena Ricei, stellv. Gauleiter Vetter. Ober bürgermeister Dr. Pielum, ein italienischer Balilla führer. Westfalens in mustergültiger Disziplin der Gaste barrten. Mit lebhaftem Interesse beobachteten die Gaste die seesportlichen Vorführungen der MarineHJ. die eine ganze Reihe neuer Kutte. za Wasser gelassen hatte und ihr Können zeigte. Vom jenseitigen Ufer des Sees entbot ein Winkertrupp der Marine=HJ dem Reichsjugendführer und dem Ingendführer Italiens den Gruß. Unter den Klängen der italienischen und deutschen Freibeitslieder und der nationalen Hymnen nahmen die Gaiste Abschied von dieser Stätte nationalsozialistischen Jugendwollens. Begeistert stimmten die wackeren blauen Jungen in das dreifache Sieg=Heil auf den Reichsjugendführer und Staatssekretär Ricei ein. Aufmarsch der 30 000 Durch das prächtig geschmückte Recklinghausen, durch Herten, Westerholt ging dann die Fahrt weiter durch ein dichtes Spalier junger Menschen nach Buer, wo auf dem weiten Werksgelände der Zentralkokerei Scholven der Hibernia AG 30000 Jungen und Mädel Aufstellung genommen hatten. Mit über 20 Sonderzügen waren die Jungen und Madel aus dem ganzen Gebiet Westfalen berbeigekommen, um an dieser Stätte der Arbeit, der man durch den Schmuck der Fahnen und Girlanden das ernste Gesicht des Alltags genommen hatte, ein machtvolles Bekenntnis abzulegen. Fanfarenklänge und tosende Heilrufe tönten dem Reichsjugendführer und seinen Gästen entgegen, als sie durch das vieltausendköpfige Spalier der jungen Mannscaft hindurch zur Tribüne der Ehrengäste gingen. Unter den Klängen des Friedericusmarsches marschierten Hunderte von Fabnen der HJ ein. Vor der Ehrentribüne hatte auch ein Sturm der Wachstandarte„Feldherrnhalle“ Aufstellung genommen. Nach kurzer Begrüßung durch den Werksführer und dem aufrüttelndem Lied„Brüder in Zechen und Gruben“ enthof Gebietsführer Langanke dem Reichsjugendführer und Staatssekretär Erzellenz Riccl den Willkommensgruß des Gebictes Westfalen der Hitlerjugend. Nachdem die Giovinezza verklungen wer bielt der Reichsjugendführer eine Ansprache. Er gedachte einleitend der Kampfzeit, als der Nationalsozialismus gerade in diesem Gebiet, das früher von bürgerlich-reaktionären Kreisen als nicht national bezeichnet wurde, den deutschen Arbeitern die Lehre von der Kameradschaft und Zusammengehörigkeit aller kündete, die deutschen Blutes sind. Damals standen noch viele Millionen gegen uns, aber schon in jener Zeit versuchten wir, auch in unserer kleinen Gemeinschaft die soziale Idee der Zukunft zu leben und zu gestalten in der Hoffnung, daß ein gütiger Gott dereinst an unsere Fahne den Sieg heften und uns damit die Möglichkeit geben würde, die Idee der Gemeinschaft, der kämpfenden nationalsozialistischen Bewegung zur Idee des ganzen großen deutschen Vaterlandes zu machen. Aus dem kleinen Häuflein von damals wurde ein Volk, wuchs die Zelle jener großen Kameradschaft, die heute die Millionen unseres Volkes eint in einem Glauben und im Dienst an einer einzigen Fahne. Damals, erklärte der Reichsjugendführer, lernten wir die U 4. Hingabe, die Opferbereitschaft, die Kraft des deutschen Arbeitertums kennen. Und gerade in dem harten Ringen jener Jahre wurde uns die tiefe Wahrheit jenes Bekenntnisses offenbar, das ein deutscher Arbeiterdichter einst aussprach: Daß Deutschlands ärmster Sohn sein getreuester war. Aus dieser Erkenntnis habe der nationalsozialistische Staat in der HJ. jene große soziale Einrichtung geschaffen, die dem deutschen Arbeiterjungen das gleiche Recht gegeben hat, wie jedem anderen Volksgenossen. Mit Stolz stellte der Reichsfugendführer fest, daß von den ersten 300 Pimpfen, die vor wenigen Tagen in der Ordensburg Cröfsinsee als Adolf=Hitler=Schüler eingerückt sind, die überwiegende Mehrzahl Söhne von Arbeitern sind und daß in der Führerschaft der Hitlerjugend mehr als 65 Prozent aus dem Arbeiterstand stammen. Ist es nicht, rief Baldur v. Schirach aus, ein wunderbarer Ausdruck der nicht zu zerstörenden Kraft unserer schaffenden deutschen Schicht, die imzier wieder in den Zeiten der Gefahr, immer in den Zeiten, da es um die Gestaltung des deutschen Schicksals ging, sich opferbereit einsetzte. Auch in dieser Stunde wollen wir uns das Versprechen geben, daß es auch in der Zukunft in unserer Jugend nie anders wird. Immer soll der einzelne aus dieser Millionengemeinschaft nur durch Leistung aufsteigen dürfen. Der Reichsjugendführer feierte in eindringlichen Worten die Kraft und die Einigkeit der nationalsozialistischen Jugend und erklärte:„Ich spreche in Eurem Sinne, wenn ich denen, die das Erlebnis dieser Jugend zerstören wollen, Einhalt gebiete. Wir sind eine Gemeinschaft, die auf einen Führer und auf eine Fahne schwört und niemand in der Welt darf es wagen, das heilige Zeichen des Nationalsozialismus, die Fahne des deutschen Sozialismus anzutasten. Unter nicht endenwollendem Jubel der Jungen und Mädel verließ der Reichsjugendführer mit seinen italienischen Gasten den Platz. Auf der Weiterfahrt durch Gelsenkirchen überreichte der Oberbürgermeister bei einem kurzen Aufenthalt dem Reichsjugendführer und Exzellenz Ricci eine Grubenlampe als Wahrzeichen des Gebiets. Kurz vor 7 Uhr traf die lange Wagenkolonne dann in Bochum ein. Im Stadion in Bochum Dunkel und trübe spannte sich gestern der Himmel über unserer Stadt, ließ Häuser und Fabriken noch düsterer erscheinen, ein feiner, auch den dicksten Mantel durchdringender Regen ging fast den ganzen Tag über nieder, dem Tag, der in der Geschichte des Standortes Bochum immer eine besondere Stellung haben wird. Auf ihrer Fahrt durch Deutschland kamen gestern der Führer der faschistischen Jugend Exzellenz Senator Ricci mit 30 seiner Mitarbeiter und der Reichsjugendführer nach Bochum. Schon um 5 Uhr zogen die Kolonnen der HJ., des Deutschen Jungvolks und des BDM zum Stadion hinaus, dessen weites Rund wieder umsaumt war von hohen weißen Fahnenmasten, an denen die Fahnen der Jugend und das italienische Banner flatterten. In langen breiten Blocks hatten HJ. und DJ. auf dem Spielfeld Aufstellung genomBlick auf die Ehrentribüne beim Appell des Stand volls, dahinter auf den ortes Bochum. Vorn der Fanfarengug des Jung Tribünenpläyen der BM E0 Buder Herler, 3e 3 men, Front zur Ehrentribüne, auf der eine große Zahl Gaste, u. a. auch Polizeiprasident S3.Brigadeführer Schleßmann, Oberbürgermeister Dr. Piclum Platz genommen hatten, während der BTM. auf den Zuschauertribunen untergebracht Kurz nach 19 Uhr traf der Reichsjugendführer mit seinen italienischen Gästen im Stadion ein. Von sturmischen Heilrufen empfangen, betrat der Reichsjugendfuhrer das Rednerpult, nachdem Gevietsführer Langanke ihm 20000 Hitlerjungen des Standortes Groß=Bochum zum Appell angetreten gemeldet hatte, und begrüßte die Jungen und Mädel, die seinen Gruß mit einem vieltausendtimmigen, brausenden Heil Hitler erwiderten. Der Reichsiugendführer hielt dann eine kurze Ansprache, in der er u. a. folgendes sagte: Dieser Appell in Bochum erhält seine besondere Auszeichnung durch die Anwesenheit der italienschen Freunde. Er erinnerte an die Fahrt deutscher Jugend nach Italien, auf der sie die Schönheiten dieses Landes erlebt und die bewährte Gastfreundschaft des Volkes kennen gelernt hätten. Durch diese Besuche sei eine Freundschaft zwischen den Führern der deutschen und italienischen Jugend entstanden, die beruht auf den gemeinsamen erzieherischen Idealen und dem gemeinsamen Glauben an die Sendung beider Völker im Kampf gegen die bolschewistische Weltpest. Deutschland und Italien erziehen ihre Jugend zur Härte, zum Ideal der Tüchtigkeit, der Disziplin und Kameradschaft. Es liegt, so schloß der Reichsjugendführer, in diesem Bund der beiden jungen Generationen Italiens und Deutschlands ein grotzes Versprechen für die Zukunft, für den Frieden Europas. In diesem Sinne und in dem Bekenntnis zu der friedlichen Mission der beiden großen Völker grüßen wir den Führer Deutschlands und den Führer des faschistischen Italiens. Während der Musikzug die italienische Nationalhymne spielte, schritten der Reichsjugendführer und seine italienischen Gäste die Reiben der angetretenen Formationen ab. Immer wieder von tosenden Heilrufen begrüßt, verließ der Reichsjugendführer dann kurz vor 8 Uhr das Stadion. Die Kolonnen formierten sich dann erneut zum Marsch durch die Stadt zum Parkhotel, wo der Reichsjugendführer und Erzellenz Rieci den Vorbeimarsch abnahmen. Eine große Menschenmenge wohnte diesem Schauspiel bei. Die Bochumer HJ. brachte dem Reichsjugendführer und den italienischen Gästen immer wieder begeisterte Ovationen dar. Dr. Goebbels auf der Kankate-Großkundgebung honved-Minister Roeder beim Führer „Das Buch eines der köstlichsten Kulturgüter" „Keine bessere Parole für den Buchhändler, als sich im Dienst am Volke dem Dienst am Buche zu widmen“ DNB Berchtesgaden, 25. April.(Drahtb.) Der Führer und Reichskanzler empfing heute auf dem Obersalzberg den zur Zeit zum Besuch der Wehrmacht in Deutschland weilenden königlich=ungarischen Honved=Minister, General der Infanterie Roeber. Deutsche Arbeiter aus allen Gauen als Ehrengäste der Reichsregierung am 1. Mai D9B Berlin, 25. April.(Drahtb.) Wie in den Vorjahren, so nehmen auch am Nationalsciertag 1777 deutsche Arbeiter aus allen Gauen und Berufen an den Berliner Veranstaltungen des 1. Mai als Ehrengaste der Reichsregierung teil. Mit ihnen sind ferner die 50 Sieger des 4. Reichsberufswettkampfes der deutschen Jugend und endlich der Revierförster und die drei Holzfäller aus dem deutschen Osten, die den für die Reichshauptstadt bestimmten Maibaum geschlagen und nach Berlin geleitet haben, Ehrengäste der Reichsregierung. Jeder der 33 Gaue entsendet drei verdiente Arbeitskameraden. Die Ehrengäste werden in den besten Berliner Hotels untergebracht. Am Freitagnachmittag um 16,30 Uhr werden sie im Propagandaministerium durch Reichsminister Dr. Goebbels begrüßt, während für den Abend der Besuch der Lebarschen Operette„Der Graf von Luxemburg“ im Theater des Volkes vorgesehen ist. Am Nationalfeiertag nehmen die Ehrengäste zuundgebunghen Jugend im Als„Abtrünniger“ verschleppt? Geheimisvolles Verschwinden eines Sowsetrussen in Marseille DNB Paris, 25. April.(Drahtb.) Der„Matin“ meldet aus Marseille das geheimnisvolle Verschwinden eines Schiffsmaschinisten, der an Bord eines sowsetrussischen Dampfers mit Kriegsmaterial für die spanischen Bolschewisten angestellt gewelen sei Der Mann sei schon im vergangenen Monat nach Paris gekommen und habe dort mit antibolschewistischen russischen Kreisen Fühlung genommen. Am 20. Apcil sei er mit verschiedenen russischen Emigranten in Marseille zusammengekommen. Bei dieser Gelegenheit habe er die Ablicht geäußert, sich an Bord des im Hafen liegenden Sowsetdampferiew“ nach dem Befinden seiner in Odessa leben= den Eltern zu erkundigen. Seitdem habe man von dem Mann sedoch nichts mehr gehört. Die Polizei habe das Schiff vergeblich nach ihm durchsucht: er bleibe verschwunden. Man vermutet, daß der Mann bereits als„Abtrünniger" nach Sowjetrußland abgeschoben worden ist. DNB Leipzig, 24. April.(Drahtb.) Die diesjährigen Kantate=Veranstaltungen des deutschen Buchhandels begannen am Sonnabend mit Arbeitstagungen. Nachdem eine Tagung des Börsenvereins der deutschen Buchhändler, der als marktregelnde freie Organsation neben der berufsständischen Vertretung in der Abteilung Buchhandel der Reichsschrifttumskammer weiterbesteht, voraufgegangen war, fand eine gemeinlame Tagung der Reicheschrifttumskammer, Gruppe Buchhandel, und des Börsenvereins statt, die durch die Weihe einer Büste des am 26. August 1806 von den Franzosen in Braunau erschossenen Nürnbürger Buchhändlers Johann Philipp Palm be'onderes Gepräge erhielt Die Kantate=Veranstaltungen des Buchhandels erreichten am Sonntag vormittag auf der Großkundgebung im Neuen Theater ihren Höhepunkt, auf der wie im vorigen Jahre der Präsident der Reichskulturkammer Reichsminister Dr. Goebbels eine richtungweisende Rede hielt. Dem Minister wurde bei seinem Eintreffen von der Reichsschrifttumskammer, Gruppe Buchmndel, ein Abguß der am Sonnabend geweihten Palm=Büste als Geschenk des deutschen Buchhandels überreicht. Das Leipziger Sinfonieorchester und der Männergelanqverein des Reichssenders Leipzig wirkten bei der Feierstunde mit. Unter den zahlreichen Ehrengästen lah man Vertreter aller Reichsministerien, der sächsischen Regierung, der Stadt Leipzig, der Leipziger Universität und Handelshochschule, des Reichsgerichtes, aller Parteigliederungen und der Wehrmacht. Die Reichsschrifttumskammer war durch ihren Präsidenten Staatsrat Hanns Johst und Vizepräsident Ministerialrat Dr. Wismann vertreten. Von den mehr als 1500 Vertretern deutschen Geisteslebens stürmisch begrüßt, ergriff Reichsminister Dr. Goebbels das Wort. Er stellte einleitend fest, daß die nationalsozialistische Reoolution sich nicht auf ein bestimmtes Lebensgebiet beschränken konnte, sondern alle Beziehungen der deutschen Menschen untereinander und ihre Beziehungen zur Gemeinschait und zur Umwelt neu regeln mußte. Damit habe der Rationalsozialismus auch dem deutschen Buch eine neue Aera gebracht. Während das deutsche Buch immer nur das Vor= recht der sogenannten Gebildeten und Besitzenden geblieben war, haben wir heute den großangelegten weitgesteckten Versuch unternommen, das Buch wieder in eine innere Beziehung zum Volk zu bringen. Der deutsche Buchhandel darf sich keinem Zweifel hingeben: Gelingt uns nicht, was wir unternommen haben, so ist die Existenzberechtigung des Buchhandels für Gegenwart und Zukunft in Frage gestellt. Denn die enge Schicht der Besitzenden wird auf die Dauer dem Buche die Eristenzberechtigung nicht verleihen können. Dr. Goebbels betonte anschließend, es käme nicht allein darauf an, in Deutschland möglichst viele Leihbüchereien einzurichten, um das breite Volk am deutchen Buche teilnehmen zu lassen, es sei vielmehr notwendig, daß der Mensch durch den Kauf des Buches auch ein persönliches Verhältnis zu dem von ihm gelesenen Buche einnehme. Wenn das Buch in der Kampfzeit hinter dem gesprochenen Wort notgedrungen habe zurückstehen müssen, so sei es heute wieder ein gleichberechtigter Faktor neben dem gesprochenen Wort. Der Nationallozialis= mus habe sich seit 1933 als der warmherzigste Beschützer und Förderer des deutschen Buches erwiesen. Verleger und Buchheriteller seien die gertigen Makler und Mittler zwilchen Buch und Volk. Die wirtschaftlichen Erfolge der vergangenen vier Jahre. die der Buchhandel aufzuweilen habe, haben bewiesen, daß der eingeschlagene Weg zichtig gewesen sei. Anschließend wies Reichsminister Dr. Goebbels darauf hin, daß die mit der Machtübernahme durch den Führer einsetzende wirtschaftliche Belebung des Buchhandels auch im Jahre 1936 angehalten habe. An Hand der statistischen Berechnungen ließe sich be= weilen, daß die Gesamtproduktion des deutschen Buchhandels gegenüber 1935 der Stückzahl nach um knavo 2 v. H. gestiegen sei, während die reine Buchproduktion ausschließlich der in der Gelamtproduktion miterfaßten Broschüren und Flugblätter um 4.4 v. H. zugenommen habe. Eine gewisse Einschränkung der Broschürenproduktion sei durchaus positio zu bewerten, zumal an die Stelle des oft wahl= und planlosen Produzierens der Vergangenheit gerade auf diesem Gebiete ein Wille zur Auslese getroten sei, der sich stärker als bisher nach höheren Gesichtspunkten ausrichtete. Dr. Goebbels ging auf die erfreuliche Steigerung des Umlatzes im Buchhandel ein, die im Vergleich zum Vorjahr auf 15 bis 25 v. H. geschätzt wird. Zum ersten Male könne leit der Machtübernahme eine fühlbare, durchschnittliche Auflagererhöhung um etwa 25 v. H. festgestellt werden, die für das Jahr 1935 mit 5000, für das Jahr 1936 mit 6200 Stüchk errechnet wurde. Der Kreis der Volksgenossen, der für den Kauf eines Buches in Betracht käme, habe sich damit merklich erweitert. Das sei eines der schönsten Ergebnisse der bisherigen Arbeit und Entwichlung. Der Verkaufswert aller produzierten Bücher und Druchschriften sei im letzten Jahre ebenfalls um fast 30 v. H. gestiegen. Das sei nicht etwa auf eine Verschiebung der Preise, die nicht gestiegen, sonDie Deffnung der Partei Wer kann aufgenommen werden? bekanntgabe des Reichsschatzmeisters der nsdAp. nächst an der Kundgebung der deutschen Jugend im Olympiastadion teil. Gegen 11 Uhr fahren sie durch die festlich geschmückte Spalierstraße zum Staatsakt im Lustgarten. Den Hohepunkt ihres Berliner Aufenthalts bildet dann am Nachmittag um 17 Uhr der Empfang beim Führer. Am Sonntag werden die Ehrengäste mittags im Rathaus durch den Stadtpräsidenten und Oberbürgermeister Dr. Lippert, am Nachmittag im Regattahaus am Templiner See von Dr. Ley empfangen. Am Abend ist der Besuch des Berliner Wintergartens vorgesehen. Am Montag statten die Arbeiter und Sieger des Berufswettkampfes vormittags 9,30 Uhr der großen Ausstellung„Gebt mir vier Jahre Zeit“ einen Besuch ab, um dann einer Einladung des Reichsleiters Amann zu folgen DNB. Berlin. 21. April.(Drabtber) Die„Nationalsozialistische Parteikorresponden;“ vero fent= licht die folgende Bekanntgabe des Reichsschatmeisters Wie der Stellvertreter des Führers bereits angekündigt hat. tritt am 1. Mai 1937 eine Lockerung der Mitaliedersperre der NSDAP. ein. Zur Aufnabme in die NSDAP können folgende Volksgenossen vorgeschlagen werden: a) Volksgenossen die seit dem 1. Oktober 196 als Zellenleiter. Blockleiter, Blockbelfer oder Kassenleiter in den Ortsgruppen und Stützpunkten der NSDAP. eingesetzt sind und ein solches Amt mindestens seit diesem Zeitpunkt ununterbrochen bekleiden. b) Volksgenossen, die der SA., der SS. oder dem NSKK. bereits vor dem 1. Oktober 1234 angehört haben und seitdem ununterbrochen angebören. Die Zugehörigkeit zu einer der drei Gliederungen ailt auch dann als ununterbrochen, wenn ein Uebertritt unmittelbar aus einer in die andere erfolgt ist. Es können jerner diejenigen Angehörigen der SA., der SS. oder des NSKK. zur Aufnahme vorgeschlagen werden, die in der Zeit vom 1. Oktober 104 bis 30. April 1837 unmittelbar aus der Hitlerzugend in eine der Gliederungen übergetreten sind und vorher mindestens seit dem 1. Mai 1933 der Hitleriugeny ununterbrochen angehört haben. Bei den Aufnahmevorschlägen werden auch diesenigen Volksgenossen berücksichtigt, die aus dem ebemaligen Bund der FrontJoldaten(Stahlhelm) in die SA., SS. oder das NSKK. übergetreten sind und infolgedessen auf Grund der Anordnung 147 35 vom 15. September 1935 nicht in die Partei aufgenommen werden konnten. c) Angehörige der Hitler=Jnsend und des B. d. M., sosern sie innerbab ihrer Formationen in führender Stellung tätig sind. nämlich vom Gefolgschaftsführer und Fahnleinfübrer bzw. der Madelgrupp n=Führerin und Jungmädelgruppen=Führerin aufwärts, sokern sie einen dieser Ränge chon vor dem 1. Oktober 19335 bekleidet haben, und der Hitler=Jugeny bereits seit dem 1 Mai 1W33 ununterbrochen angehören. d) Volksgenossinnen, die der NS=Frauenschaft bereits vor dem 1. Okteber 1031 angehort haben und seitdem ununterbrochen angehören. dern im Gegenteil gefallen sind. sondern auf Produktionssteigerung zurüchzufuhren. Ferner ei de Jahl derjenigen Bücher, die wiederholt aufgelegt wer= den mußten, weil ein ständig sich erweiternder Kreu von Leiern an ihnen Anteil nimmt, im Wachen begriffen. Ein bedeutlames Zeichen dafür, daß der Ver= lag mit seiner Produktion wieder Anschluß gewonnen hat an die Fragen und Probleme, die Jdeen und Ver= stellungen, die das Volk wirklich beschäftigen. Dr. Goebbels erklärte, daß es den 26. Aprfl e) Mitglieder der NS D.=Dozenten- oder des NSD.-Studentenbundes, die diesem seit dem 1. November 1934 in führender Stellung angehören 1) Volksgenossen, die mindestens seit dem 1. Okt. 1931 als Walter oder Warte der angeschlossenen Verbände tätig sind. Angeschlossene Verbände im Sinne dieser Bestimmung sind lediglich die im 5 3 der Führer=Verordnung vom 29. März 1935(RGB. I 1. Seite 502 — Verordnungsblatt der Reichsleitung der N3TAP Folge 91. Seite 259) angeführten Organisationen. 9) Angehörige des Stammpersonals des Reichsarbeitsdienstes vom planmäßigen Truppführer aufwärts, sofern diese seit dem 1. Okt 1W4 dem Arbeitsdienst angehören oder losern sie nach dem 1. Oktober 1W4 zum Stammpersonal des Reichsarbeitsdienstes übernommen worden sind. wenn sie vor dieser Uebernahme seit dem 1 Oktober 1W4 der SA.. der SS. dem NSKK. oder der 5J. angehört haben. h) Volksgenossen, die nach dem 30. April 1933 aus der Wehrmacht nach sechslähriger Dienstzeit enrenvoll ausgeschieden sind. 1) Volksgenossen, die von den Dienststellen der RNSDAP. zu besonderen Dienstleistun= gen innerbalb der Partel benötigt werden oder an deren Berufung in die NSDA7 ein besonderes volitisches Interesse der Partei besteht, sowie belonders bewährt und besonders zuverälsige Führer der örtlichen Opferringe der N30AP. Diese Volksgenossen können nur vom Gauleiter seldst zur Aufnahme vorgeschlagen werden Als der Tagder Aufnanme in die NS077 wird für alle vorbezeichneten Volksgenossen der 1 Mai 1937 feltaelent Solche Vo ksgenoslen, welche die Aufnahmebedingungen erfüllen, die jedoch im Hinblick darauf daß sie derseit aktiven Wehrdienst leisten, einen Antrag auf Aufnahme in die NSDAP. nicht stellen können, sind berechtigt, den Aufnahmeantrag inner balb eines Monats nach Beendlaung des aktiven Wehrdienstes nachzuholen. Die Anmeldung zur Aufnahme in die Partei hat grundsänlich nur über den zuständigen Ortsaruppen= baw Stützpunktleiter. zu geschehen. Zuständig ist der Ortsgruppen= beyw Stützpunktleiter. in dessen Vereich der Volksgenosse seinen ständigen Wohnsit hat. Aus diesem Grunde ist die Einreichung von Aufnahmege suchen unmittelbar bei der Reichsleitung zweckloSchwarz ein verhängnisvoller Jrrtum sei, wenn man glauben wollte, daß man von dem algemeinen Lebensaufschwung profitieren könne, obre seine eigenen Kräfte anzuspannen. Für diese Erfolge müßten auch für den Buchhandel in zäher und nelbewußter Arbeit die dazu erforderlichen organiatr= schen und propogandistischen Voraussetzungen geschaffen werden. Organisatorisch ist der Buchhandel m dem hinter uns liegenden Kantate=Jahe einen beträchtlichen Schritt vorwärtsgekommen. Die nach der Auflstung des Bundes reichsdeutscher Buchhändler in Anar genommene Verschmelzung mit der Kammer nt heur eine vollzogene Tatlache. Welche Bedeutung ihr z= kommt, wird bald auch denjenngen klar werden, de dieser oraanilatorischen Entwichlung mit Zweifeln oder gar mit innerem Widerspruch gefolgt sind. Erst de vollkommene Zulammenfassung in einer berufsständ schen Organisation legt die letzten Kräfte frei, die für eine gemeinlame Arbeit mobilisiert werden können. Jn der fühlbarsten Weise aber wird die Vereinde lichung der Kräfte bei der Propagandaarbeit spürder werden, in deren Welen es nun einmal liegt, daß sie auf das empfindlichste auf jede Zersplitterung reagert Die letzte Buchwoche konnte bereits durchgeführt den, ohne daß das Rebeneinander der Kräfte de Durchführung der einzelnen Maßnahmen erschwerte“ Anschließend kam Dr. Goebbels auf die erfolgreich durchgeführte Werbeaktion für das Fachbuch zu sprechen. Diese habe manch einen schfende Volksgenossen vielleicht zum ersten Male den Wea m die Buchhandlung finden lassen. Und es sei nun eire der schönsten Aufgaben des Buchhändlers, diesen Volksgenossen zu raten und zu helfen, sie einautütren in den Bereich des schaffenden Geistes und ihnen de jenigen Werke in die Hände zu geben, die Brüchen zu den übrigen schlagen können. Dr. Goebbels erklärte mit Nachdruch= „Hier liegt das letzte Geheimnis allen Erfolges beschlossen. Der Buchhändler ist kein Händler mt Büchern. Will er es sein, so bringt er sich damt un jede ideelle und materielle Gewinnchance. Denn wo es um geistige Werte geht, hann auch der materielle Gewinn nur von dem errungen werden, der innerlich klat auf diese Werte ausgenchet ist und somit in diesem Falle seine Aufgabe wemter darin sieht, Bücher wie Handelsobsehte an den Mann zu bringen, als vielmehr darum, das Vold an das Buch als eines seiner lin. lichsten Kulturgüter heranzufuhren. Je klarer und kompromißloser sich der Buchhandel kultutelle und kulturpolitische Ziele setzt, desto gete ter und gesicherter wird daher auch leine rielle Existengsein.“ Der Minister ging dann auf die Zukunsteg des deutschen Buchhandels ein. Sein Weg mune kar und ohne Kompromiß beschritten werden. Der hindler habe sein Gewerbe als Treubändere dienst am deutschen Volk aufzufassen. Hinter dem Buchhändler ständen Staat und Partei lowe ern in sich gefestigte klare, nach großen Gesichtepungeraufgebaute Berufsorganisation. Diele Organisaron dürfe niemals in Vorschriften und Geletzen erswrren sie mülse lebendig lein und lebendig auf das Valk ek gerichtet werden. Die Vorbedingungen zur dieser Aufgabe seien so günstig wie nie zuvor 30n deutsche Volk sei seit dem Jahre 1933 wiedete Weltfaktor geworden. Man könne nicht wer auf seinem Rüchen Politik machen. Es sei nicht ein Volk von Dichtern und Denkern. sondern auch wieder ein Vold von Organisa= toren. Soldaten. politischen Funktienären, von Arbeitern der Stirn und der Hand. Es beute nicht nur wieder eine politische, sondern auch eine kulturpolitische Führung. Der Minister schloß seine Rede unter stürmichen Beifall mit den Worten: Wenn der deutsche n hndel seinen Treuhänderdienst erfüll, erfüllt er nicht nur seine nationale Pflicht nde dient auch seinen materiellen Interessen. Es glot se ihn keine bessere Parole, als sich im Dienst am Volhe dem Dienst am Brich zu widmen. Das deutsche Volk wird ihm dafür wunbar sein." Im Namen der deutschen Buchhändler dannte Schluß der Kundgebung Kauptamtsleiter Baut den Minister für seine richtunggebenden Worte. Er lade das Versprechen hinzu, daß der deuzische Buchmin auch weiterhin seine nationale Pflicht erfüllen Ein Grußtelegramm der in Leipzig versammellen Buchhändler an den Führer erwiderte der Führer den aufrichtigsten Wünschen für die Arbeit des handelo Hauptschriftleiter: Joseph 6a0ler. SteUvertr. des Hauptschriffleiters: Beter 6 01 Verantwortlich: Zur den polstischen, kulturpolitischen d Unterdaltungstell: Josepd Hasler. Pochum- M len Teil Bochum für Abeater und Musik: Geier rn den Fewum für Tbeater und Munik: Veter 8 Nochum— Iür Weltdeutiche Umschau und Verbreunnge Georg Wilbeim Rrnse. Pochum. für den ran Ger Es ist wahrlich zum K.. ewige Regen macht einen tril es einem ins Konzept. Gewi= vorkommen, daß man im sch Konzept gebracht wird— u Aber es reicht schon bis an wenn der Regen im wahrsten das Konzept platscht. So wur epos eine Wettermäntelrapsod nopfnassen Regenschirmen und ungstagen, die in diesem Jahre sind. Gewiß, wir glauben an Beginn dieses Monats schon e Kostproben schöner Tage und brachte. Kostproben mit ein Mäntel in die Ecke flogen. S wacen hatte bereits begonnen, links ließ in seinem Fruhlinge ein Grammophon Lenzschallp hio ihm der Regen rich. Und die Möllers und M in die Schrebergärten der Bann mit erhitzten Bleichgesichtern, Händen und Unkraut im Kno die Spaten, daß der Staub in Diese Abwech'lung dauerte und dann hatte das Wetter Regenperiode vom Oktober gef tober kennen wir nichts andere Regen und nochmals Regen. Wochenend des Lenzmonats ha Obendrein war es noch re Thermometer pendelte zwischen nan ftoh war. zuhause wieder tömnen. O die Unglückselige Ende März aufgegangen war u nas auf den wärmenden Lenz cesen haben. Sie sind untr Lamenwelt, in deren Frühjahre net. Damit dürfte die Tragöd techt haben. Das farbenfrohe noden ist schnell glanzlos gen boh daß sie sich wieder in ihre m. Als Optimisten schwören Ruchkehr der Frühlingsjacken Sommerhüte. Aber als erfal reiß man auch, daß es in die immet wieder ins Konzept regne gen, so wird auch in diesem J vertegnen, so daß wir froh sein Urlauber gerade die paar ma wben, die von der ganzen E Regen befreit bleiben werden. Bei einem solchen oktoben st es auch in einer Großstadt n Lande. Nur daß man die Mö 1 Kinos zu besuchen oder in Austrierten zu studieren. Und zweige haben denn auch den Pr der einem immer wieder den W. ehle vor Augen führt. Drauß male mit Sehnsucht auf den A Wiite kommen. Tische und Stü bnchen, aber sie stehen noch z Lafür ist die Pleitekette berei de, wie es schemt, auch in d teien wird. Das besondere Ereignis die Beluch des Reichsjugend Rici aus Jtalien. Leider hatte unter der Ungunst der Witter schiet sich unser Blich auf das den ersten Mai. Ob es sich ebe nad! Man me Montag. Sonnenaufgang 5,10 Mongaufgang 21,07 177: Der Dichter Lu geb.(gest. 1862) Der Industriel 12 Der Chirura gen auf Rüge Der Dichter Ar gest. 923). 8: Der bayerische Lann-Rat geb. 1815), 96: Rudolf Alerandria in Der Kampfflie Erie Wabl 9 präsidenten. Noch ist Ge Aunstanestellung des bildende Kunst“ in Do nfoge des außerordent Aunstnusstellung dee„ Kunst" in Dortmur aufzuweisen hatte. diese Ausstellung ekiangern. Alle Volksgeno en. ein gutes Kunstwerk allem begabten 1 n durch dieses Hilfswerk urch noch Gelegend e Gaute zu tätigen. Di ch von 10—18 und von n kostenlos llungszeit nach Dorti kelephonisch od lepdon. 2111. Rebenstell nung des„Hilfewer Corimune, eine sind. sondern nzufuhren. Ferner sei de wiederholt aufgelegt werig sich erweiternder Kre= 1nimmt. im Wachlen be= reichen dafür, daß der Ver= vieder Anschluß gewonnen dleme, die Jdeen und Vor= daß es Montag den 26. Aprfl voller Jrrtum te, daß man von dem af. profitieren könne. ohre innen. Für diese Erfolge andel in zäher und nel= erforderlichen orgamlatorVoraussetzungen geschaffen der Buchhandel m dem e.Jahr einen beträchtlichen Die nach der Buchhändler m Anar nit der Kammer ist heur Velche Bedeutung ihr z= 1jergen klar werden, de ichlung mit Zweifeln oder gefolgt sind. Erst de nq in einer berufsständ. letzten Kröfte frei, die für pbilistert werden können. ber wird die Vereine Propagandaarbeit spürder nun einmal liegt, daß se de Zersplitterung reamen bereits durchgeführt ner. teinander der Kräfte de Maßnahmen erschwerte.“ debbels auf führte Werbeaktion achbuch manch einen schfende ersten Male den Weg 2 en. Und es sei nun ere s Buchhändlers, diese zu helfen, sie einzutühren n Geistes und ihnen e zu geben, die Brüchen 1en. it Nachdruck: s allen Erfolges r iit kein Händler wt bringt er sich damt un bewinnchance. Denn wo e geht, hann auch der ur von dem errungen diese Werte ausgencheet e seine Aufgabe wemter andelsobsehte an nelmehr darum, als eines seiner lis. heranzufuhren. er sich der Buchhandel Ziele setzt, desto geieer auch seine matedie Zukunfteaufgaben Sein Weg müsse en werden. Der ls Treubänderlk aufzurfassen. Hinter t und Partei lowe froßen Gesichtepunbeer Diese Organisaton und Geletzen ersunen idig auf das Volk uingungen zur Lolung wie nie zuvor Dos e 1933 wiedere lan könne nicht men chen. Es sei nicht nut enkern, olb von Organisa= Funktionären, von 1 Hand. Es beite ische, sondern auch Führung lede unter stürmischen in der deutsche Bu. erdienst erfüllt. onale Pflicht, iteressen. Es gibt fut Dienst am Buch wird ihm dafür dandBuchhändler dankte tum ptamtsleiter Bauk or enden Worte. Er fügte der deiische Buchhande Pflicht erfüllen werde. n Leipzig verlammelten rwiderte der Führer w. ür die Arbeit des Buch= Aune. 2. ung über 2000. 1. Beilage der Volks-Zeitung Nr. 96— Seite 5 9 Genan wie im Oktober Ein trübseliges Wochenend 8s ist wahrlich zum K....1 Ja, es ist so. Dieser es uen ae en ate Stos n a einem ins Konzept. Gewiß, es mag dutzendweise porkommen, daß man im schönsten Schuß aus dem Konzept gebracht wird— und das ist unangenehm Aber es reicht schon bis an die Grenze der Tragik, venn der Regen im wahrsten Sinne des Wortes in ds Konzept platicht. So wurde aus dem Frühlingsepos eine Wettermäntelrapsodie, vorzutragen unter nopfnassen Regenschirmen und an windigen VorfrühUingstagen, die in diesem Jahre wieder in der Mehrzahl sind. Gewiß, wir glauben an den Lenz, der uns zu Begmn dieles Monats schon einige ganz schmackhafte Kostproben schöner Tage und edelsten Sonnenscheins brachte. Kostproben mit einer Wirkung, daß die Mäntel in die Ecke flogen. Die Parade der Kinderwezen hatte bereits begonnen, der Herr Nachbar von uinzs ließ in seinem Fruhlingskoller zwei Tage lang ein Grammophon Lenzschallplatten absingen, ebenso lange, bis ihm der Regen über die Musikveranda strch. Und die Möllers und Müllers zogen in Scharen in die Schrebergärten der Bannmeile, sie kamen zurück mit erhitzten Bleichgesichtern, mit Schwielen in den Händen und Unkraut im Knopfloch. Sie griffen in die Spaten, daß der Staub in alle Winde stob. Diese Abwech'lung dauerte aber nur einige Tage und dann hatte das Wetter wieder Anschluß an die Regenveriode vom Oktober gefunden. Denn seit Ok= tober kennen wir nichts anderes mehr als nur Regen, Regen und nochmals Regen. Und auch dieses letzte Wochenend des Lenzmonats hatte nur Regen für uns. Obendrein war es noch recht unfreundlich, das Thermometer pendelte zwischen 5 und 8 Grad, so daß nan froh war, zuhause wieder ordentlich einheizen zu konnen. O die Unglückseligen, deren Kohlenvorrat Ende März aufgegangen war und die nun in Optimisras auf den wärmenden Lenz das Nachbestellen ver= esen haben. Sie sind untröstlich wie die ganze Jamenwelt, in deren Frühjahrsmode es ebenfalls regnet. Damit dürfte die Tragödie ihren Höhepunkt ertecht haben. Das farbenfrohe Bild erster Frühlingsnoden ist schnell glanzlos geworden Nun sind sie oh daß sie sich wieder in ihre Pelzmäntel hüllen könsm. Als Optimisten schwören wir natürlich auf eine Richkehr der Frühlingsjacken und der eleganten Sommerhüte. Aber als erfahrener Wetterkundiger reß man auch, daß es in diesem Jahre wieder und immet wieder ins Konzept regnen wird. Wie im vori= gen, so wird auch in diesem Jahr der Sommer total vertegnen, so daß wir froh sein können, wenn wir als Urlauber gerade die paar warmen Wochen erwischt aben, die von der ganzen Sommerherrlichkeit vom Regen befreit bleiben werden. Bei einem solchen oktobernebligen Regenwetter " es auch in einer Großstadt nicht besser wie auf dem Lande. Nur daß man die Möglichkeit hat, eines der 1 Kinos zu besuchen oder in einem Café die neuen Anstrierten zu studieren. Und diese beiden Geschäftshaben denn auch den Profit von diesem Regen, der einem immer wieder den Wert einer festen Schuh= ehle vor Augen führt. Draußen warten die Gartenschale mit Sehnsucht auf den Augenblick, da die ersten kommen. Tische und Stühle sind schon frisch geirchen, aber sie stehen noch zwecklos in einer Eche. Saur ist die Pleitekette bereits in Gang gebracht, wie es schemnt, auch in diesem Jahre nicht abteien wird. Jas besondere Ereignis dieses Wochendends mar r Besuch des Reichsjugendführers mit Erzellenz aus Istalien. Leider hatte auch diese Kundgebung umter der Ungunst der Witterung zu leiden. Nun rchtet sich unser Blich auf das Majabendfest und auf ersten Mai. Ob es sich bis dahin ausgeregnet eben nad! Man merke Montag, den 26. April 1937. Sonnenaufgang 5,10 Sonnenuntergang 19.46 Mongaufgang 21.07 Monduntergang 5.05 7: Der Dichter Ludwig Ubland in Tükingen geb.(gest. 1862). Ler Industrielle Alfred Krupp in Essen . Lcb.(gest. 1887). Der Chirurg Theodor Billroth in Bergen auf Rügen geb.(gest. Der Dichter Arno Holz in Rastenburg geb. gest. 923). . Der bayerische Geneeral Ludwig Frhr. v Lann-Ratsambausen in Meran ge geb. 1815), Audolf Heß. Stellvertreter des Führers, in Alerandria in Acgupten geb. Kampfflieger Generalmajor Ernst Udet 5. Erite Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten. Noch ist Gelegenheit rannauestellung dey„Hilfewerkes für deutsche Kunst" in Dortmund verlängert. Mroge des außerordentlich guten Besuches, den unn muestellung des„Hilfswerkes für deutsche nunst" in Dortmund im„Haus der Kunst“ auszuweisen hatte, hat sich die REV. entdiese Ausstellung bis zum 2. Maj 1937 zu nern. Alle Volksgenossen, die Interesse daran ein gutes Kunstwerk zu kaufen, um auf diese n allem begabten und aufstrebenden Künstm dieses Hilfswerk tatkräftig zu helfen, haben rch noch Gelegenbeit, bis zum 2. Mai 1937 ne zu tätigen. Die Ausstellungszeiten sind riti18 und von 16—20 Uhr. Der Einn konenlos. Falls Kaufer nicht zur enngesent nach Dortmund kommen können. en lelephonisch oder schriftlich Gelegenheit odon 90111. Nebenstelle 2728), mit der Ausstelgnung des„Hilfswerkes für deutsche bildende a sechna Vortmund, einen Termin für eine BeBr Ma T. Gn ngu bereinbaren. Bei dieser Ausstellung ist genheit gegeben, zu einem annehmbaren Preise werben zu können. Brücke zwischen Kunst und Leben, und Volk. ein wirkliches Kunstwerk erDas Hilfswerk schlägt so eine zwischen Künstler Sonntagsrückfahrkarten aus besonderem Anlaß Am 28. April wird in der Westfalenhalle in Dortmund ein großer Eissportaben) unter Mitwirkung der Olympiameister Herber Beier veranstaltet. Aus diesem Anluß wird die Reichsbahn Sonntagsrückfahrkarten nach Dortmund auf eine Höchstentfernung von 75 Kilometer an jedernann ohne Ausweis abgeben. Diese Karten gelten om 28. April 12 Uhr bis zum 29. April 3 Uhr Beendigung der Rückreise). Ferner werden zu der Frühjahrstagung des Landesverbandes Rheinland=Westfalen des Waffenringes der deutschen schweren Artillerie Sonntagsrück ahrkarten nach Münster(Westf.) von allen Bahnhösen des Bezirks der Reichsbahndirektion Essen mit folgender Geltungsdauer ausgegeben zur Hinfahrt vom 8. Mai 0 Uhr bis zum 9. Mai 24 Uhr und zur Rückfahrt vom 8. Mai 12 Uhr bis zum 10. Mai 24 Uhr(Antritt der Rückreise). Weiterhin werden zu dem am 8. und 9. Mai in Dortmund stattfindenden Reaimentstag des Res.=Inf.=Regts. 219 Sonntagsrückfahrtkarten nach Dortmund auf eine Höchstentfernung von 75 Kilometer und von Wesel ausgegeben, die wie folgt gelten: zur Hinfahrt vom 8. Mai 0 Uhr bis 9. Mai 24 Uhr(Beendigung der Hinreise) und zur Rückfahrt vom 8. Mai 12 Uhr bis zum 10. Mai 24 Uhr (Beendigung der Rückreise). Tie 5A.-Standarte 17 ruft zum Dankopfer der Nation! Die Gausieger nach München abgereist Freitag fahren sie wieder zurück In diesen Tagen rollen die Sonderzüge aus dem Norden, Osten, Westen und Südwesten des Reiches nach München, um die 3224 Gausieger aller Berufe, unter ihnen 996 Mädchen, zum letzten entscheidenden Ringen zu bringen, zu dem friedlichen Wettstreit der deutschen Jugend, zum Reichsberufswettkampf. Auch der Kreis Bochum stellt zu diesem letzten Kampf 13 Gausieger. 5 Mädchen und 8 Jungen. Diese fuhren am vergangenen Samstag um 13,30 Uhr vom Hauptbahnhof Bochum zur Hauptstadt der Bewegung, von ihren Angehörigen an den Zug begleitet. Es gab ein fröhliches Abschiednehmen, viele Wünsche zum Siege begleiteten die jungen Menschen, die nun vor aller Oeffentlichkeit Zeugnis von ihrem Können und das Bekenntnis zur höchsten beruflichen Leistung ablegen werden. Gestern begann in München die Feierstunde des Traditionsgaues der Bewegung, während heute vormittag der Reichskampf durch Obergebietsführer Armann eröffnet wird. Eine halbe Stunde später beginnt dann der theoretische und weltanschauliche Wettkampf in den Hörsälen der Universität. Dienstag folgen dann die praktischen Wettkämpfe in 500 Münchener Betrieben. Mittwoch fahren die Wettkampfteilnehmer nach Garmisch=Partenkirchen. Am Freitag, dem 30. April kehren sie dann wieder in vier Sonderzügen in ihre heimatlichen Gaue zurück. Nachstehend die Gausieger des Kreises Bochum: Mädel Nahrung und Genuß: Henni Breuker, i. Fa. Hill 26 Bekleidung: Edith Sebastian, Schürzenfabrik Pongs u. Zahn Papier: Hilde Sutter, Lampenschirmfabrik Flinzer Freie Berufe: Erika Hellmich, Rechtsanwalt Hülsmann Handwerk(Friseurin): Hilde Hollenbach, bei Hollenbach Jungen Dembinski Erich, Ziegler Beldorff Heinz, Steinformer Heuer Helmut, Verwaltung Wilamrzy, August, Friseur Lischewski Fritz, Maschinenschlosser Weber Willi, Dreher Biesenkamp. Otto, Gruppe Eisen u. Metall Holzbauer Erwin, Hochfrequenz und Tiegelstahl Der alte Kameradschaftsgeist lebt noch Großes Treffen der Angehörigen des 1. masurischen InfanterieRegiments 146 in Bochum In der Panzergrotte fand am Sonntag nachmittag eine Wiedersehensfeier der Kameradschaft ehemaliger Angehöriger des 1. masurischen Infanterie=Regiments 146 Allenstein statt. Als die Hauskapelle die Feier mit flotten Marschweisen eröffnete, herrschte unter den 146ern schon eine fröhliche Stimmung, denn einige Jahre waren wieder ins Land gegangen, leit man sich zum letzten Male sah. Verbandsvorsitzender der Vereinigung ehemaliger 146er, Flormann, entbot seinen Kameraden aus Rheinland und Westfalen, darunter dem Chrenvorsitzenden des Verbandes Hauptmann a. D. Feierabend und Leutnant a. D. Lehmkämper einen herzlichen Willkommensgruß. Dann sprach Ehrenvorsitzender Hauptmann a. D. Feierabend. Er dankte zunächst den maßgebenden Männern für das Zustandekommen dieser Wiedersehensfeier, bei der sich die Kameraden einmal wieder über die Kriegs= und Friedenserlebnisse aussprechen könnten. Kurz verschiedene Kämpfe der 146er streifend, gab er der Hoffnung Ausdruck, daß der im Schützengraben geborene Kameradschaftsgeist auch weiterhin bestehen möge. Mit einem Treuegelöbnis auf den Führer, dem die deutschen Hymnen folgten, beendete er seine Ausführungen. Im Anschluß an Gedichtvorträge und Wechselgespräche von Schülern der Schule Hermannshöhe höhe, die eindeutig die enge Verbundenheit der Volkegenossen aus dem Westen mit denen aus dem Osten bekundeten, hielt Kreisgruppenleiter des Bundes Deutscher Osten, Pg. Willibald Kornahl, einen Vortrag über den Volkstumskampf in Ostpreußen Er schilderte anfangs in anschaulicher Weise die vielgestaltige Landschaft von der Memel bis Passau und erklärte dann eingehend die Aufaaben des Bundes. Unsere Aufgabe sei es, die Deutschen an der Ostgrenze in ihrem Kampf um das Volkstum zu unterstützen und im ganzen Reiche werbend für den Osten einzutreten Kamerad Leutnant a. D. Lehmkämper hielt zu Ehren der gefallenen Belden des Weltkrieges eine Gedenkrede. Er erinnerte an den heldenmütigen Kampf der 14der bei Tannenberg und in Mazedonien. Von den 146ern mußten 3000 ihr Herzblut für ihr Vaterland dahingeben. Er schloß leine Ansprache mit dem Gelöhnis, die toten Helden nie zu vergessen und es ihnen gleichzutun, wenn es gelte, die Vaterland zu verteidigen. Leise erklang zum Gruß für die Toten das Kameradenlied. Eine besondere Ehre wurde dem Ehrenvorsitzenden Hauptmann a. D. Feierabend zuteil. Zur Erinnerung an diese Wiedersehensfeier überreichte ihm Leutnant a. D. Lehmkämper namens der Bochumer Kameradschaft als Zeichen des Ruhrgebiets eine GGrubenlampe. Geschäftsführer des Verbandes Voß gab nach Verlesung von Glückwunschschreiben einige Führeranordnungen behannt. Unter anderem teilte er mit, daß sich die ehemaligen 14ter zu einer felten Reichsvereinigung zulammengeschlossen haben. Am 12. und 13. Juli dieses Jahres findet in Allenstein ein großes Regimentstreffen statt. Die Teilnahme daran wurde allen Kameraden dringend empfohlen. Mit einem hameradschaftlichen Beisammensein, bei dem alte und neue Erlebnisse ausgetauscht wurden, klang die Feier aus. Keiner darf dabei abseits stehen. Darum ergeht dieser Appell an alle Bochumer Volksgenossen: Zeiat Euren Einsat= und Opferwillen, stattet dem Führer Euern Dank ab Es gilt ein Opfer zu bringen für die Gemeinschaft! Geora. SA.=Standartenführer. Zusammenstoß. Auf der Kortumstraße, Ecke Brückstraße, erfolgte ein Zusammenstoß zwischen einem Lastkraftwagen und einem Kraftrad. Der Kraftradführer erlitt hierbei am rechten Bein einen Knöchelbruch. Er wurde in das Augusta=Krankenhaus eingeliefert. Die beiden Fahrzeuge wurden leicht beschädigt. Eigentümer eines Herrenfahrrades gesucht. Bei der Kriminalpolizei in Bochum ist ein Herrenfahrrad, Marke„Fabi“, Nr. 11660, sichergestellt. Das Rad wurde am 20. April 1937 in der Rosenstraße aufgefunden. Wem ist das Fahrrad entwendet worVolksgenosse, bekenne Dich zur Volksgemeinschaft durch Einzeichnung in die Ehrenlisten für das Dankopfer der Nation! den? Eigentumsberechtigte werden gebeten, zwecks Besichtigung und Inempfangnahme des Rades sich bei der Kriminalpolizei, Polizeipräsidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 243, zu melden. + Neuregelung des Schulungswesens an der Reichsbäckerfachschule. Das deutsche Bäckergewerbe besitzt zur Schulung des Nachwuchses in Bochum eine Reichsbäckerfachschule und in Hamburg und Hannover Bezirksfachschulen. Namentlich durch die Bäckerfachschule in Bochum ist für die fachliche Schulung des Bäckernachwuchses und damit zur Förderung des Bäckerhandwerks Anerkennenswertes geleistet worden. Die Arbeiten der Reichsbäckerfachschule und der Bezirksfachschulen haben nun nach monatelangen Vorbereitungen einen einbeitlichen methodischen Aufbau gefunden, der ermöglicht, Kurse nach gemeinsamen Richtlinien durchzuführen. Von dem zweckmäßigen Bestreben ausgehend, möglichst vielen Angehörigen des Bäckergewerbes die Möglichkeit zum Besuche der Fachschulen zu geben, ist die Dauer der Fachkurse auf 14 Tage herabgesetzt worden. Hannoversche Künstler stellen in der Gemäldegalerie aus Mit dem gestrigen Sonntag haben hannoversche Künstler in der stadtischen Gemäldegalerie ihren Einzug gehalten. Diese Ausstellung will mit ihren 150 Werken einen Querschnitt durch das Schaffen der Maler, Bildbauer und Graphiker des niedersächsischen Raumes geben. Trotz des trüben Wetters hatten sich gestern mittag zahlreiche Kunstinteressierte zu der Eröffnung eingefunden, die von Stadtrat Stumpf mit einem Grußwort vorgenommen wurde. Die Ausstellung wolle die Verbundenheit der niedersächsischen Rasse zeigen. Sie sei ein Zeichen der Kunst, die in Hannover schon seit Jahrhunderten gepflegt werde. Auch heute noch sei Hannover das Kulturzentrum des niedersachsischen Raumes. Der Landesleiter Westfalen=Süd der Reichskammer der bildenden Künste dankte mit verbindlichen Worten der Stadt Bochum dafür, daß sie diese Ausstellung ermöglicht habe. Sein Kollege aus Hannover ging in längeren Ausführungen auf die künstlerischen Bestrebungen ein, nachdem er allen, die ideell oder finanziell an dem Zustandekommen dieser Ausstellung mitgewirkt haben, gedankt hatte. Sein Dank galt auch den Besuchern, weil sich hier das Zusammenstehen von Kunstschaffenden, Kunstpflegern und Kunstliebenden offenbare. Sie alle schaffen mit, um der Kunst wieder die Stelle zu vermitteln, die ihr zukomme. Die Ausstellung solle zeigen, was Westfalen mit Niedersachsen gemeinsam habe. Da die rheinischen Künstler oft in Hannover gewesen seien, könne man jetzt einen Vergleich ziehen. Die Kunst der Rheinländer sei heller, lichter, delikater, die Kunst Niedersachsens herber, schwerer, vielleicht auch ungeschickter. Bei einem solchen Vergleich gewahre man erst mal, wie verschieden das deutsche Volk sei. Natürlich sei das große Ganze allen gemeinsam, das unendliche Mühen, die entbehrungsvolle Arbeit. das künstlerische Ziel Anschließend übernahm der Leiter der Gemäldegalerie, Dr. Reiche dann wieder die Führung durch die Ausstellung, indem er aus seinem großen Kunstwissen schönfte und das Wollen der einzelnen Künstler an ihren Werken zu deuten versuchte. Auch wußte er den Besuchern die wesentlichen Unterschiedsmerkmale zwischen rheinischem, westfalischem und ostfälischem Kunstschaffen verständnisnah zu bringen. Es ist klar, daß jede Landschaft, also auch der Mensch dieser Landschaft und der Künstler besondere Wesenszüge aufweisen. Denn jeder Mensch lebt in der existenziellen Verbundenheit mit der heimatlichen Erde und den Brüdern seines Blutes. So trägt auch die Kunst des fälischen Volksstammes die Züge seines Charakters. Die Sonne des Südens ist hier nicht, wie im Rheinland, zuhause, auch nicht die schöne Schale und die glatte Form. Kampf und Ringen um die Form sind Kennzeichen der west= und ostfälischen Kunst. Jene graziöse Leichtigkeit des Rheinländers, die Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen und sie in einer Skala feinster Empfindungen abzuwandeln, ist dieser versagt. Der hellen unbeschwerten Heiterkeit des Südens steht hier die stille, tiefe Freude des Nordens, der große Ernst des Daseins gegenüber, der Hang zum Spintisieren, zum Mystischen, zum Uebernatürlichen. Was in der Eröffnungskundgebung zum Ausdruck kam, erweist sich auf diesem Rundgang als richtig. Auch diese Künstler sind mit ihrer Heimat verwachsen, sie schöpfen aus der sie umgebenden Landschaft, aus den Küsten und Dünen, aus den Dörfern und aus ihrer Stadt Hannover, die so vieles schon der Kunst bedeutet hat. Gewiß gibt es hier keine repräsentativen Werke, die für die Ausstellung besonders geschaffen sind. Aber dennoch steht sie auf einem beachtlichen Niveau, weist sie schöne Einzelleistungen auf. Die Bilder sind nicht so sehr nach dekorativen Gesichtspunkten gebängt, als vielmehr nach einzelnen Künstlern und einzelnen Richtungen. Die oberen Räume sind vor allem mit Aquarells ausgefüllt. Daneben werden auch Gemälde in Oel gezeigt und in einem kleinen Raum Koblezeichnungen und Linolschnitte. Der Eindruck von oben wird unten noch verstärkt. Solidität, künstlerisch wie geschäftlich, ist immer das Kennzeichen der Stadt Hannover gewesen. Diese Grundeinstellung findet sich auch hier in der bildenden Kunst, sie ist der besondere charakterliche Ausdruck. Wir kommen auf die Ausstellung noch zurück. P. Erfreulich ist das bisherige Ergebnis der Einzeichnungen in die Ehrenlisten für das Dankopfer der Nation. Aber dieser Erfolg ist nur Ansporn für die SA. das begonnene Werk auszubauen zu einer einzigartigen Willens= und Treuekundgebung eines sich geschlossen zu seinem Führer bekennenden Volkes. Wir alle wollen zeigen, daß wir den Führer verstanden haben und sein Aufbauwerk zu würdigen wissen. Das Höchste gab er dem deutschen Volke wieder: Freiheit, Ehre und Brot. Schritt für Schritt verwirklicht er das Programm der Nationalsozialistischen Bewegung; allen äußeren Widerständen zum Trotz. Nationaler Sozialismus ist auch die Fürsorge für den deutschen Arbeiter. Siedlungen gilt es zu schaffen für den Frontsoldaten. Kinderreichen und alte Kämpfer der Bewegung. Ein freier deutscher Mensch auf freier Scholle“, das ist der Grundgedanke des„Dankonfers der Nation“. Alle Kräfte müssen eingesetzt werden diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. 3 f. 7 T. E 7 1 377. .. 4 6 Feriensonderzüge 1937 der Reichsbahndirektion Essen. Vorläufige Verkehrszeiten. Die Reichsbahn wird zu Beginn der Hauptreisezeit wieder zahlreiche Feriensonderzüge 3. Klasse verkehren lassen, darunter u. a. auch direkte Züge nach Oberstdorf und Berchtesgaden. Zu den Zügen werden Feriensonderzugkarten ohne Zuschlagszahlung mit 40 Prozent, im Verkehr mit Ostpreußen mit 60 Prozent Ermäßigung ausgegeben. Beide Ermäßigungen werden auch für Anschlußstrecken(auf eine Entfernung bis 100 km) zur Erreichung des Feriensonderzuges be der Hinfahrt und für die gleiche Strecke bei der Rüch fahrt gewährt. Durch kostenlose Abgabe von Platz karten für Raucher= oder Nichtraucherabteile, die in allgemeinen nur mit 6 Personen besetzt werden, wird ein bequemes Reisen ermöglicht. Ganze Abteile kön nen schon für Gesellschaften oder Familien von sechs Personen freigehalten werden. Bei der Rückfahrt, die mit beliebigem Zuge erfolgen kann, ist bei Eil= und D=Zugbenutzung Zuschlag zu zahlen. Alles Nähere findet der Reisende in der Uebersich der Feriensonderzüge, die in den ersten Tagen des Monats Juni an den Fahrkartenschaltern erhöltlich ist. Eine Aenderung der Verkehrszeiten, die Ende Mai endgültig bekanntgegeben werden, wird nach Möglichkeit vermieden. Folgende Züge sind vorgesehen nach: München am 21./22., 22., 22./23., 24. u. 24./25. Juli Oberstdorf am 23./24. Juli Berchtesgaden am 23./24. Juli Friedrichshafen am 21./22. und 24./25. Juli Konstanz am 21./22. und 24. Juli Rasel am 22., 23./24. uno 24./25. Juli Hamburg am 21./22., 24. und 24./25. Juli Norddeich am 22. und 25. Juli Wilhelmshaven am 25. Juli Berlin am 21./22. und 24./25. Juli Warnemünde am 22. und 24./25. Juli Putbus am 22./23. Juli Kiel am 23./24. und 25. Juli Königsberg am 21./22., 24./25 und 25.26. Beuthen am 21./22. Juli Leipzig am 22. und 25. Juli Erfurt am 22. und 25. Juli Halberstadt am 24. Juli Die Angabe der Verkehrstage in Bruchform, z. B. 21./22. Juli, bedeutet, daß der Zug am 21. Juli auf dem Abgangsbahnhof abfährt und am 22. Juli auf dem Bestimmungsbahnhof ankommt. Landser unter sich Kameradschaftsabend der Landwehr=PahKompagnie M Mit dem Ziel, die bei der im Februar abgehltenen Uebung der Landwehr=Pak=Kompagnie M geschlossene Kameradschaft wieder aufleben zu lassen und zu pflegen, hatten sich die Landser im großen Saale des Bochumer Hofs zu einem Kameradschaftsabend vereinigt. Dieses Treffen war wohl allen Landlern aus der Seele gesprochen, denn der Einladung waren alle Kameraden aus Bochum gern gefolgt. Für gute Stimmung brauchte nicht gesorgt zu werden, dafür sorgte der Oberfeldwebel Stöhr, der mn einer launigen Weise seinen Kameraden, besonders aber den Kameradenfrauen einen herzlichen Willkommensgruß entbot. Mit kernigen Worten wies er auf den Sinn echter und wahrer Soldatenkameradschaft hin, die besonders durch die Verbundeheit der Offiziere mit den Mannschaften am besten zum Ausdruck kommt Im Auftrag des Offizierkorps der Pak=Kompagnie überbrachte Leutnant von der Beck freundliche Grüße. Der gute Besuch, so lagte er weiter, sei ein schönes Zeichen echter und wahrer Soldatenkameradschaft. Unter der Leitung von Oberfeldwebel Stöhr, der den Verlauf des Abends dienstlich und außerdienstlich in die richtigen Bahnen lenkte, verlebten die Kameraden frohe Stunden. Alte Erlebnisse wurden wieder aufgefrischt, neue ausgetauscht. Weitere Vortäge und gemeinsam gesungene Lieder ließen die Stunden wie im Nu vergehen. Zum Schluß wurde dem zur großen Freude der Landler erschienenen Kompagniechef mit einigen Offizieren ein freundlicher Empfang bereitet. Bachfest des Melanchthonchores Kulturveranstaltungen der Stadt brachten es mit sich, daß das mit der eindrucksvollen Aufführung der Matthäuspassion begonnene Bachfest erst Ende April fortgesetzt werden konnte. In dem otettenabend in der vollbesetzten Melanchthonkirche brachte der Melanchthonchor zwei der anspruchsvollsten a=cappella=Chöre Bachs zum Vortrag:„Jesu meine Freude“ und„Singt dem Herrn ein neues Lied“. Die Schwierigkeit der ersten Motette liegt in der ungemein schwer zu wahrenden Intonation in den zwischen die Choralstrophen eingelegten in der Melodik und im Ausdruck selbständigen Chöre, die zu ihren barocken breiten reich rhythmisierten Melodiebögen auch atemtechnisch bedeutende Anforderungen stellen. Der Chor vollbrachte, wenn auch die Intonation bei besonders schweren verminderten Akkordverbindungen mitunter etwas getrübt erschien, mit der Wiedergabe des fünfstimmigen Werkes eine bedeutende Leistung. Jede Stimmführung war klar, die Polyrhthmik von Musikdirektor Willy Mehrmann, welcher das meisterliche Stimmgefüge durch alle Künste kanonischer und polyphoner Technik sicher hindurchführte, sorgfältig überwacht. So erfüllt der mit lapidaren Halben beginnende Satz „Es ist nun nichts", der gurklingende dreistimmige Frauenchor„denn das Gesetz", das durch seine trotzigen Tonmalereien plastische„Trotz dem alten Drachen", die Fuge„Ihr aber seid nicht fleischlich“ mit den locker gesungenen Sechzehntelpassagen das zu dem cantus firmus kontrapunktierende„Weg mit allen Schätzen“, das jubilierende„So aber Christus in euch ist“, der kunstvolle Satz„Gute Nacht“ das erhabene„So nun der Geist“ eine werktreue Wiedergabe, die durch ihre klare rbythmische Einsatzschärfe, der plastischen Kontur in der Stimmführung und der ausdruckegemäßen Abtönung die Musikalität des Chors wieder zeugte. In der Höhe behaupteten sich auch in schwerem Figurenwerk die Soprane und Tenöre, auch die Bässe waren den Sechzehntelgängen gewachsen. Lehrwerkstätte auch im Bangewerbe Jahreshauptversammlung der Baugewerken-Innung Im Standehaus Pielken in Bochum hielt die Baugewerken=Innung der Kreishandwerkerschaft Bochum hre sehr stark besuchte Jahresversammlung ab. Kreishandwerksmeister E“ch führte zu Beginn der Verammlung den neuen Obermeister Joh. Gründer ein. Es folgte ein Vortrag über die Aufgaben der Lechnischen Nothilfe, den der Ortsleiter der Teno, Dipl.=Ing. Krauskopf, hielt und der für den Beiritt zu dieser Organisation warb. Nachdem der vertorbenen Mitglieder gedacht war, nahm der Geschäfteührer der Baugewerken=Innung, Dr. Bielefeld, das Wort zu seinem erschöpfenden Jahresbericht, dem wir u. a. folgendes entnehmen. Trotz der Erkrankung des bisherigen Obermeisters wurden die Hauptaufgaben der Innung durchgeführt. Der Bausommer habe stark gelitten unter dem Mangel an Facharbeitern. Immerhin sei es den Bemühungen der Innung mit den zuständigen Stellen gelungen, die benötigten Facharbeiter beranzuziehen und dadurch eine Stockung im Baugewerbe zu verhindern. Als erer Erfolg der Tätigkeit der Innung die Gemeinschaftsarbeit, die zwischen Baubehörde, Architekten und Baugewerbe durchgeführt worden sei, gebucht. Seyr wertvoll sei auch die Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamtsdirektor Kampmann bezüglich Bestimmungen des Vierjahresplanes gewesen. Eine der wichtigsten Aufgaben der Innung ist und bleibt die Ausbildung des Facharbeiternachwuchses. Mit der DAF. ist eine grundlegende Neuerung in der zusätzlichen Berufsausbildung der bereits in Arbeit stebenden Lehrlinge geschaffen worden. Eingehend befaßte sich Dr. Bielefeld dann mit weiteren Berufsfragen. Die Baugewerken=Innung habe auch im Berichtsjahr in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft versucht, durch Zusammenfassung aller am Bau beteiligten Gewerbe eine Restfinanzierung in einzelnen Fällen durchzuführen. Der Erfolg sei allerdings ausgeblieben, da die Möglichkeiten, aus dem Betriebskapital Beträge für diese Zweae abzuzweigen, nicht mehr sehr groß seien. Indessen habe die Beratung durch die Innung manchem Bauherren bei seiner Finanzierung geholfen. Zum Abschluß der Tagesordnung wurde dann die Frage der Nachwuchsausbildung entsprechend der Anordnungen des Vierjahresplanes besprochen. In Uebereinstimmung mit allen zuständigen Stellen soll die Lehrlingsausbildung im Bangewerbe neu geregelt werden. In den einzurichtenden Lehrwerkstätten werden alle Jungen, die dem Bauhandwerk zugeführt werden sollen, in einem gehnwöchigen Ausbildungsgang vorbereitet und dann von der Innung bei Lehrmeistern untergebracht. Ohne diese Vorlehre darf kein Junge eingestellt werden, anderseits übernimmt die Innung die Garantie, den Jungn auch in den Arbeitsprozeß einzuschalten. Die erheblichen Kosten für die Errichtung und Unterhaltung der Lehrwerkstatt übernehmen die Mitglieder der Innung und der Reichsinnungsverband des Baugewerbes. In den Verwaltungsausschuß der Lehrwerkstatt treten mit ein das Arbeitsamt, die DAF. und die Berufsschule. Die Baugewerken=Innung boift, damit an der Wiederaufrichtung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ihr Teil beizutragen. Nach Erledigung der Tagesordnung führte Dr. Ing. Kripner einen Tonfilm über die Verwendung von Baustahlmatten im Eisenbeton vor. Eine 550 jährige Tradition verpflichtet Ist das Maiabendfest noch daseinsberechtigt? Seht, der Winter ist geschwunden, Fort mit Eis und fort mit Schnee, Und der holde Frühling lächelt den Tälern, auf der Höh'. Alles grünet, blühet, sprosset Rings umher in Feld und Hain, Wer möcht da mit uns nicht feiern Und mit uns nicht fröhlich sein? zur Pflanzung der ersten Gedenk=Eiche im Stadtpark am 30. April 1877 von Max Seippel verfaßt wurde, war vor sechs Jahrzehnten ein Aufruf an die Bochumer Bevölkerung, insbesondere an die Junggesellenschaft, sich an dem Marsch nach Harpen zu beteiligen und darüber hinaus weitere Kreise aufzufordern, das Fortbestehen einer uralten Tradition zu sichern. Bedarf es eigentlich einer tieferen Begründung, sich für das Forkbestehen eines Festes einzusetzen. das fünfeinhalb Jahrhunderte daseinsberechtigt gewesen ist, das unserer Stadt etwas Einmaliges gibt, wie es auch im weitesten Umkreis seinesgleichen vergeblich sucht? Wir feiern unser Maiabendfest nicht nur aus Pietät gegen das Alte, obwohl das immer recht ist, solange noch ein guter, Leben fördernder Keim darin enthalten ist, sondern einmal, weil wir uns einen Brauch erhalten wollen, der eben nur in Bochum beimisch ist, zum anderen aber, und das ist in unserer Zeit ausschlaggebend, besitzen wir in der Pflege dieser Tradition die Möglichkeit, ein Volksfest zu begehen, das in dem gemeinsamen Erlebnis frober Stunden wahrhaft dazu angetan sein kann. die Volksgemeinschaft zur Tat werden zu lassen. Gewiß, andere Zeiten bedingen andere Formen, doch das ist nur eine Frage nebensächlicher Art, sondern dafür muß gesorgt werden, daß ein echtes Volksfest überhaupt lebensfähig erhalten bleibt. Es ist bekannt, daß man sich in hierzu zuständigen Kreisen schon seit mehreren Jahren mit Reformabsichten trägt. Die Schwierigkeiten ließen sich auch hier noch nicht beseitigen, es steht jedoch In der Motette„Singet dem Herr"“ wurde der große Zug des gewaltigen jubelnden Eingangschors, in welchem jede von den acht Stimmen ihre eigene Führung und Rhythmik hat durch zügigen Vortrag, klare Gliederung der gewaltigen Architektur und sinnvolle Phrasierung der mächtigen melodischen Bögen erreicht. der ausdrucksvoll vorgetragene Mittelteil„Wie sich der Vater erbarmt“ mit der weichen Ablösung des Choralsatzes durch den betrachtenden Chor. der erhabene Wechselchor„Lobe den Herrn“, der schön gesteigert wurde und der mit sieghaftem Ausdruck erfüllte Schlußsatz„Alles was Odem hat“, ließen die Größe und religiöse Inbrunst der Musik Bachs zum Erlebnis werden. Mehrmann spielte eins der größten Orgelwerke, das Präludium und Fuge in es=dur. die sogenannte Dreteinigkeitsfuge. Die Durchsichtigkeit der an Händel erinnernden Stimmführung in dem toccatenartigen Präludium die mottvisch sorgfältig behandelte Fuge, in der sich die Manual= und Pedaltechnik bewährten, die planvolle Gliederung des Werkes zeigen Mehrmann als einen gediegenen Bachinterpreten, der auch in drei Orgelchorälen, durch stilvolle Registrierung und Durchleuchtung des Satzes der Ausdruckstiefe des aroßten Kirchenmusikers beikam. In dem Festaottosdienst, in welchem Universitätsprofessor Dr. Stählin(Münster aufschlußreiche Ausführungen über Kirchenmusi“ gab, sang der Melanchthonchor die Kantate„Gott er Herrist Sonnund Schild". Mit HanKnauer an der Orgel begleitete das Orchester der Kreismusikerschaft, das die große In troduktion klar spielte. Die von Emmi Schu macher(Herne) mit empfindungsvollem Sopran von Else Schmidt mit edlem Alt und gutem Vortrag, von Herbert Beil mit fülligem Baß gesungenen Solopartien, die fein ausgearbeiteten Chöre schlossen sich zu einer harmonisch abgerundeten Kantatenaufführung unter Willy Mehrmanns beschwingter Leitung zusammen. Dr. Bernhard Zeller. fest, daß schon das 550. Jubiläum so gestaltet wird, wie wir es alle wünschen. Müssen wir nicht auch heute noch aus vollstem Herzen jenen Worten zustimmen, die zu Beginn der achtziger Jahre ein seine Heimatstadt liebender deutscher Mann geschrieben hat?„Wahre Volksfeste, die alle Schichten der Benät binden wo der Unterschied des Standes und Ranges schwindet, sind die schönste Entschädigung für die mit Last und Mühen für des Lelenz Unter balt umgebene Alltäglichkeit. Der Mensch de treu= und pflichtvoll seine Arbeit verrichtet, ha das Bedürfnis nach Ausspannung und Erbng und da bieten ihm gerade die nicht zu oft sich widerholenden Volksfeste Gelegenheit, sich Ringen zu erholen und zu stärken. Nächstenliebe, Liebe zur Helmat und zum Vaterland werden niemalg besser gefördert und geweckt, als wie bei gemeinsamen frohen Festen. und das Volk, das kein Bedürinis und kein Berlangen mehr nach Volksfesten hat, ist als arm yrd als bedauernswert zu bezeichnen“ Wir wollen Hüter der Tradition sein und dabei gleichzeing dem Fortschritt Bahn brechen Unerlaßlich ist debei die Erfassung aller Kreise und der Werbernf Jeder Bochumer Junggeselle muß wenigstens einmal mit nach Harven ziehen!“ soll mehr alt ein Schlagwort sein. Wir halen hier eine hervorragende Gelegenheit, unter Beweis zu stellen, der Koblenpott und gerade sein Herr nicht von einer heimat= und wurzellosen Bevölkerung bewohnt wird, sondern daß seine Einwohner stolz auf ihre Stammes= oder Wahlheimat sind und ihre Die SA. rukt das Volk auf zum Dank! Ebre daran setzen, was von Geschlecht zu schlecht übertragen wurde, auch unserer Nachkommenschaft zu erhalten. Jeder ist herzlich willkommen, mitzumarschieren in der Front der Bochumer Junagesellenschaft und zu wahren wal unseren Vätern und Vorvätern lieb und terer war Alja Nachmanowa liest aus eigenen Werken Wir verweisen noch einmal auf den heutigen Abend im Parkhaus, an dem die Lerühmte Dichterm Alja Rachmanowa aus eigenen Werken liet Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr Regimentojnbiläum ehem. 137er in Saarbrücken In den Tagen vom 5.—7. Juni findet in Soa brücken(Saarland) das 50jährige Jubiläum des 2 Unterelsässischen Insanterieregiments Nr. 137 verbunden mit einer Wiedersehensfeier der alten mentskameraden statt. Für die Beteiligung an der besagten Festlichkeiten wird von W. Elberfeld auein Sonderzug mit 60 Prozent Fahrpreisermähigung bereitgestellt. Die Koften der Reile betragen bin und zurück W.=Elberfeld-Saarbrücken zusanmen RM 11.50. Auch für die Reise nach WElberfeld werden für die Benutzung des Sonderzuges Fahrkarten zu ermäßigtem Preis ausgegeben Außerhalb der Kameradschaft stehende Personen können sich ebenfalls an der Sonderfahrt beteiligen. Der„Tag der nationalen Arbeit" Der Aufmarschplan für die Hauptkundgebung am 1. Mai im Stadion Für die Hauptkundgebung am„Tag der nationalen Arkeit“ im Stadion ist folgender Aufmarschplan festgelegt worden: Zug 1: Verantwortlich Parteigenosse Vohler: Antreten Ortswaltungen Griesenbruch und Weitmar=Nord auf dem Moltkeplatz. Abmarsch 10 Uhr vom Moltkeplatz durch König=, Alleestraße. Rathausvorplatz, Bongard=, Kortum-, Horst=Wessel=, Castroper Straße, Stadion Zug 2: Verantwortlich Parteigenosse Behrendt: Antreten Ortswaltung Altstadt auf der Kurfürstenstraße, Spitze Cäcilienstraße. Antreten der Reichsbetriebsgemeinschaft 18(Handel und Handwerk) in der Bergstraße(Straßenstück zwischen Kurfürsten= und Horst=Wessel=Straße), Spitze Kurfürstenstraße). Abmarsch 10,30 Uhr durch Kurfürsten=, Castroper Straße, Stadion. Zug 8: Verantwortlich Parteigenosse Kamp. mann: Antreten Ortswaltungen Hofstede=Riemke. Hamme, Marmelshagen und Hordel in der Gudrun= und Cäcilienstraße mit Spitze Küperstraße. Abmarsch 11 Uhr durch Küverstraße, Stadion. Zug 4: Verantwortlich Parteigenosse Hanwahr: Antreten Ortswaltungen Grumme=Vöde. Gerthe Hiltrop=Bergen und Harven auf der Castroper Straße 225(Verwaltungsstelle 16). Abmarsch 11 Uhr durch Castroper Straße, Stadion. Heute Kammerkonzert. Heute abend findet im Ernst=Moritz=Arndt=Haus das„Kammer=Konzert“ statt. Ausführende sind: Die Vereinigung zur Pflege alter Haus= und Kammermusik: Grete Hardt(Sopran), Hanna Menzel (Cembalo und Clavicord), Walter Kiebl(Flöte alter Mensur und Blockflöte), Kammermusik Oskar Wab (Geige alter Mensur), Kammermusiker Hans Grumbt(Viola da Gamba und Blockflöte), der Singkreis der Vereinigung Das Programm enthält: Sonate für Cembalo, Flöte und Gambe, Chromatische Fantasie und Fuge für Cembalo, Präludium und Menuett für Clavicord, Triosonate für zwei Geigen Gambe und Cembalo, 2 Arten mit Begleitung von obligaten Instrumenten, ein Lied aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach und einem Chor Morgen(Dienstag) findet das Bachfest mit einem Orchester= und Chor=Konzert im Ernst=Moritz=Arndi= Haus seinen Abschluß. heute Operngastspiel Mozarts„Don Inan" im Stadttheater Bochum. Mozarts„Don Juan“, eines der unverganglichen Werke der deutschen Oper, konnte in der Inszenierung der Kölner Oper in der neuen Uebersetzung von Dr. Siegfried Anheißer wiederum auch in Bowum zeigen, wie tief die Liebe zu Mozart n allen Freunden boher und verantwortungsvoller Opernkunst eingeboren ist. Die beutige Aufführung steht wiederum unter der musikalischen Leitung von Erich Riede, der sich bereits mit der Wiedergabe von„Figaros Hochzeit“ in Bochum ils vorzüglicher Mozart=Interpret einführte. In den führenden Partien wirken die ersten Kräfte des Kölner Ensemkles mit, u. a.: Henny NeumannKnapp. Elsa Oehme=Foerster. Olga Tschörner August Griebel, Philipp Rasp. Friedrich Zieafried Tappolet, Withelm Witte. Die heutige Aufführung ist für die Vormiete B angesetzt Das nächste Operngastspiel findet am Mittwoch April, mit Puccinis„Madame Butterfln“ statt Vormiete C); der Vorvexkauf hat bereits bedoue. füit Zug 5: Verantwortlich Parteigenosse Grüntng: Dieser Zug wird gebildet von den Ortewaltungen Altenbochum, Laer. Felsenburg, Ehremteld, Wiemelhausen und Weitmar. Es treten an: Ure waltung Altenbochum und Laer: Freigrafendann. Spitze Wittener Straße; Ortsgruppe Felsenburg Duppelstraße und Steinring mit Spitze Winenet e Ehrenfeld: Steinring. Sve Christ=König=Kirche: Ortsgruppe Wiemelhausen: Querenburger Straße, Spitze Steinring: Priegruppe Weitmar: Oskar=Hoffmann=Straße Christ=König=Kirche. Almarsch 10 Uhr. tungen Altenbochum und Laer marschieren dur Wittener Straße. Hier schließen sich an: Felten burg, Ehrenfeld, Wiemelhausen und Weitmar und ziehen durch Wittener, Wrangelstraße. brücke, Harpener, Lange. Castroper Straße zum Stadion. Die Fahnen werden in jedem Zuge in einer Spitzengruppe geführt. Vor dem Einmarsch in das Stadion schwenken die Fahnen aus und schieren zur Ziegelstraße und nehmen dort Ame stellung mit Spitze Castroper Straße. Die schlossenen Verbände, wie der NSBA.(mese deutscher Beamten) und auch der 9300 schlichen sich jeweils den zuständigen Ortewaltungen an. Am Nachmittag findet kein Festzug statt Morgen. Dienstag, eine weitere Wied des großen Lustspielerfolges des neuen Jahrer „Petermann fährt nach Madeira“(Brauner * Ein musikalisches Lustspiel im Stadttheater Bochum. Das Bochumer Schauspiel bringt am den Freitag. 30. April. ein reizendes neues Wer zur Aufführung, und zwar„Das kleine Nol. konzert“, ein Lustspiel mit Musik aus der We, Carl Spitzwegs, von den bekannten Antoren Verhoeven und Toni Impekoven. Die Musik Edmund Nick. Die großen Erfolge, die das un spiel an allen Bühnen, an denen es bisber Aufführung gelangte, verbuchen konnte(n. a. a Staatstheater Berlin) berechtigen in der tung daß auch der Erfolg in Bochum nicht wustehen wird. Die Premiere ist für den kreien dn kauf und die Vormiete A angesetzt Cpernvorstellungen heute abend und w Für die Opernvorstellungen am Montag n Juan") und Mittwoch(„Madame Butterflb kommen unsere Mitglieder ermäßigte Gasttarren ... Der Vorverkauf für Stotzner hat begonm Die Eintrittskarten für den Vortrag des meisters Stotner„Im unerforschten Cicn mit 100 farbigen Lichtbildern). Pflichtveranstaltung, am Dienstag dem 4. 0 Uhr. Ernst=Moritz Arndt=Haus, sind r. unserer Geschäftestelle zu haben. Wir baldige Abbolung. Die deutscher Deutschland Die Volkstumlichkeit des 1 Hannover, das seit Jahre treignis in seinen Mauern b mage. Die Leinestadt präsen Flaagenschmuck und fand bei den baulichen und gartneri un Bewunderer. Es fugte hprilwetter ein Einsehen hatt nae der Himmel sein schonf Lollen ihre letzten Schauer Jank der gewaltigen Notbar Fassungsvermogen der in zu verdreisachen. Hart a= stiegen die Range steil en tenwall von etwa 560 Acchieck des gepflegten Spie nel zweier Jugendmannschaf uchie Stimmung und bei jed abrachten Klingeln, Antobur u wirksame Tatiakeit. Kurz vor Beginn des Spie vortfuhrer von Tschammer u nichen Gesandten Erz. Graf dode Ehrengaste der Wehrmac dorden begrußen konnte. Bei den bei ihrem Erscheinen mit deißen. Die Nationalmannscha wiebenen Aufstellung an, also Belgien: Badjou(Dar Annerpener F6)— Joacin dem— Stynen(beide Oln Binter(Beerschot); Buvle— Brussel)— Braine— Isenbor salle Beerschot). Deutschland: Jakob baringer(Wacker Munchen) nannia Aachen); Kupfer( nunner(Bayern München Schweinfurt). Lehner(Schwat wedder(Eimsbüttel)— Lenz = hobmann(V/L Benrath Nannheim In der deutschen Elf hatten lobwedder die Platze getauscht rutteler mit Lehner den rec triebinger den linken Flüge Wie üblich leitete das Al mnen den siebenten Länden achbarten Nationen ein. Mi losten um die Seiten, wobei zur den leichten Rückenwind 1:6 bis zur Pause In den ersten 45 Spielmin ein prachwolles Spiel, da d ausreichend belohnt wurd nterschied hatten den Verlau riedergegeben. Vom Anspiel ter dart unter Druck gesetzt,1 zumgreifenden Angriffe der in= Striebinger immer wiel Sttuationen vor dem belgische unner deckte Belgiens gefah mond Braine so sicher, daß die in großes Können aus zuspie einfurter Läufer Kupfer dem Angriff der zu nehmen. Das deut der dennoch Gelegenheit genu pelgische Anstoß wurde muaige Spiel cinen Viertelstunde klar die La 2. pehmann, Robwedder un Mine Schwarze. Auch ein v auwechsel zwischen Hohmann njahlenmaßiges Ergebnis, Ile dann aber noch e Soneben gesetzt hatte, war in de Fubrungstor fallig poracleaten Ball nachacsaa aa! gegenuber und ule Fct des Tores ein. Wie mau uver den Erfolg überd Wiederanspiel kamen die d teauSchußstellungen. etctener Schuß des Mannhe Aurelsi. a von Hohma erdalt kommender 20 m2 un aber ihr Ziel. Vorüber elMannschaft etwas Luft e dnen direkten Strafstoßz. .wehrmaner abprallte aentee osten immer einen S. unsere Nationalma mando. Ein Freistoß von a mchreit des belgischen 3.Uschen verschuldet. küt Gun von Lenz Nachschuß von Striebi chten der Bevölkerung chied des Standes und de die schönste Entschädigung üben für des Lelens Unter ichkeit. Der ine Arbeit verrichtet sspannung und Erholung de die nicht zu oft sich Gelegenheit, sich zu neuen zu stärken. zur Helmat und zum iemalg besser gefördert hei gemeinsamen frohen esten. Bedürfnis und kein Verfesten hat, ist als arm und bezeichnen“ Wir wollen ein und dabei gleichteine rechen Unerlanlich ist Kreise und der Werbern eselle muß wenigstens einiehen!“ soll meyr alt ein halen hier eine hervor= ter Beweis zu stellen. det -a. naellosen Bevölkerung be= aß seine Einwohner stolz Wahlheimat sind und Volk auf zum Dank! 8 von Geschlecht zu 6 e. auch unserer Nachkom= Jeder ist herzlich willen in der Front der haft und zu wahren wal orvätern lieb und terer est aus eigenen Werken il auf den heutigen Abend die Lerühmte Dichterm aus eigenen Werken liet it um 20 Uhr m. 137er in Saarbrücken 7. Juni findet in Soan Gährige Jubiläum des" eregiments Nr. 137 ver= ebensfeier der alten r die Beteiligung an der d von W Elberfeld au= Prozent Fahrpreisermähi= koften der Reile betragen feld—Saarbrücken zusandie Reise nach WElder= unung des Sonderzuges tem Preis ausgegeben schaft stehende Personen r Sonderfahrt beteiligen. Arbeit" Mai im Stadion Parteigenosse Gruning: von den Ortewaltun= Felsenburg. Ehrenfeld, ar. Es treten an: Crts= Laer: Freigrafendamm. Ortégrupve Felsenburg: na mit Spitze Wittener nfeld: Steinring. Svite aruppe Wiemelbausen: witze Steinrina: Crildoffmann=Straße, Erise arsch 10 Uhr. Ortgna Laer marschieren durc bließen sich an: Felsen usen und Weitmar und Prangelstraße. Castroper Straße zum jedem Zuge in einer tor dem Einmarsch in Fahnen aus und mar= ind nehmen dort Anfper Straße. Die er NSR9(Reichs. ch der N39B. schließen Ortewaltungen an. kein Festzug statt weitere Wiederholung 68 des neuen Jahret: deim“(Brauner Ring. iel im Stadttheater n. el bringt am kommenreizendes neues Wert Das kleine Hol. it Musik aus der Weit kannten Antoren Pan oven. Die Musik schrieb Erfolge, die das Lust denen es bisber zur ichen konnte(u. a. am htigen zu der Erwar= in Bochum nicht naa ist für den freien gesetzt II Mtwe ntaa(„Don terfly") beastkarten. nonnen e 2. 10 m 4. Mat bereits in bitten um Montag, den 26. April 1937 Hohmanns Jubiläumsschuß ein Sieg über Belgien Die deutschen Fußballer siegten knapp aber verdient in Hannover— Starke belgische Hintermannschaft 1:0(1:0) Die Volkstumlichkeit des Fußballsports trat auch 1 hannover, das seit Jahren kein sportliches Groß neignis in seinen Mauern beherbergte, eindrucksvoll naae. Die Leinestadt prasentierte sich in schonstem Flaagenschmuck und sand bei den vielen Fremden mit den baulichen und gärtnerischen Schonheiten dank un Bewunderer. Es fügte sich gut, daß auch das hprilwetter ein Einsehen hatte. Schon am Vormittag nate der Himmel sein schonstes Gesicht, nachdem die Sellen ihre letzten Schauer herabgeschuttet hatten. Jank der gewaltigen Notbauten war es gelungen, Fassungsvermogen der Hindenburg Kampfbahn an zu verdreisachen. Hart am Rande des Spielfelstiegen die Range steil empor. Ein riesiger Menscheck des gepflegten Spielfeldes ein. Ein Vornel zweier Jugendmannschaften sorgte gleich für die chie Stimmung und bei jedem Tor traten die mit abrachten Klingeln, Antohupen und Schlusselbunde n wirksame Tatiakeit. Kurz vor Beginn des Spieles erschien der Reichs= vortfuhrer von Tschammer und Osten, der den belaschen Gesandten Erz. Graf Davignon und weitere dobe Ehrengaste der Wehrmacht, Partei und der Be derden begrüßen konnte. Beide Mannschaften wurden bei ihrem Erscheinen mit Jubel willkommen ge deißen. Die Nationalmannschaften traten in der vor giebenen Aufstellung an, also: Belgien: Badjou(Daring Brussel), Fwerick (Antwerpener FC)— Joacim(Ol. Charleroi); Dadem— Siynen(beide Olymp. Charleroi)— de Winter(Beerschot); Buvle— Lamoot(beide Darina Frussel)— Braine— Isenborabs— van den Eynde alle Beerschot). Deutschland: Jakob(Jahn Regensburg); varinger(Wacker Munchen)— Munzenberg(Alenannia Aachen); Kupfer(FC Schweinfurt)— Goldgunne Bayern München)— Kitzinger infurt): Lehner(Schwaben Augsburg)— Roh msbuttel)— Lenz(Borussia Dortmund) hohmann(VfL Benrath)— Striebinger(WfN Nannheim iin der deutschen Elf hatten lediglich Hohmann und sobwedder die Platze getauscht, so daß also der Eims duneler mit Lehner den rechten, und Hohmann r den linken Flügel bildeten. Vie üblich leitete das Abspielen der Nationalcomnen den siebenten Länderkampf der beiden beacbarten Nationen ein. Munzenberg und Stynen um die Seiten, wobei sich der Westdeutsche zur den leichten Rückenwind entschied. 1:0 bis zur Pause durch Hohmann den ersten 45 Spielminuten zeigten die Deutein prachwolles Spiel. das mit der 12=Führung M ausreichend belohnt wurde. Zwei bis drei Tore terschied hatten den Verlauf des Kampfes besser ebergegeben. Vom Anspiel weg wurden die Bel e bart unter Druck gesetzt, wobei insbesondere die umgreifenden Angriffe der Außenstürmer Lehner iger immer wieder ersolaversprechende mationen vor dem belgischen Tor schusen. Gold anner deckte Belgiens gefahrlichen Stürmer Rav no Braine so sicher, daß dieser nie recht dazu kam, A großes Können auszuspielen. Auch die beiden Schdemmiurter Läufer Kupfer und Kitzinger halsen a, dem Angriff der.„Roten Teusel“ seine ne zu nehmen. Das deutsche Schlußdreieck hatte dennoch Gelegenheit genug, sich auszuzeichnen. der belgische Anstoß wurde sofort abgefangen und Spiel der Deutschen beherrschte in der ertelstunde klar die Lage. Die ersten Schusse vohmann, Robwedder und Lehner trafen jedoch in Schwarze. Auch ein von Kupfer eingeleiteter ecsel zwischen Hohmann und Lehner zeitigte mhlenmaßiges Ergebnis, ebenso zwei deutsche emauc. Als dann aber noch einmal Lehner den Ball deng gesetzt hatte, war in der 18. Minute doch das * Fführungstor fallig. Hohmann war einem voracleaten Ball nachgejagt, stand allein dem bel ne 2Torwart gegenuber und schoß das Leder in die ssan* Tores ein. Wie ein Orkan brauste der den süber den Erfolg über den Platz. Sofort nach ederan kamen die deutschen Stürmer wie see gute Schußstellungen. Ein aus spitzem Winkel sman Schuk des Mannheimers Striebinger, ein ner Swolag von Hohmann und ein aus dem ssat kommender 30-m-Schuß von Kupfer vern der ihr Ziel. Vorübergehend machte sich BelnaNannschaft etwas Lust. Braine riskierte ein ten direkten Strafstoß, der aber an der deut carmauer abprallte. Jakobs weite Torab bealeite" stimmungsvollen Hau Nu“ Rufen nener, lonten immer einen Sonderbeifall aus. Bald ommans un. Nationalmannschaft wieder das nedo. Ein Freistoß von Lenz, durch eine grobe Heideutc des belgischen Laufers Talem an der euischen verschuldet, kührte zu einer brenzlich NSwun von Lenz knallte an den Pfosten Nachschuß von Striebinger war zu hoch. Die deutschen Stürmer schossen aus allen Lagen, doch wei tere Erfolge blieben aus. Gegen Schluß der Halbzeit meisterte Jakob nochmals einen gefahrlichen Schuß von Braine. Gewaltiges Schußpech der Deutschen Nach der Pause knüpfte die deutsche Elf an die große Leistung der ersten 45 Minuten an. Alle Ge schehnisse spielten sich zunachst im belgischen Strafraum ab. aber Striebinger und Lenz hatten kein Schußglück. Der erste Gegenangriff der Belgier ging von dem aut durchgekommenen linken Flügel aus. Den zurückgegebenen Ball schoß der Läufer de Winter hart und plaziert so daß Jakob zur Ecke abwehren mußte. Weiterhin häuften sich jedoch die Vorstöße der Deutschen. Belgiens Deckungsreihen zeigten sich nun aber von ganz großer Klasse. Mit glanzendem Stellungsspiel waren sie kaum mehr zu umgehen und oft verloren unsere Stürmer im Kampfe Mann gegen Mann den Ball an die belgischen Verteidiger. Dank der ausgezeichneten Arbeit ihrer Hintermänner kamen auch die belgischen Stürmer jetzt besser zur Geltung, ohne jedoch die deutsche Abwehr bezwingen zu können. Auf der anderen Seite ging ein Schuß von Hohmann knapp vorbei, ebenso verfehlte Nohwedder. Die einzige Ausbeute einer nun einsetzenden deutschen Ueberlegenheit war ein Eckball, der Kopfstoß von Lenz wurde jedoch gehalten. Aufregend verlief die nächste Sekunde, als aus einem Gedränge der Ball ins Tor der Belgier ging. Aber der Schiedsrichter winkte Abseits. Lenz, Striebinger und Lehner preschten immer wieder auf das gegnerische Tor los. doch war die Verteidigung sehr gut auf der Hut und setzten sich ausgezeichnet gegen die deutschen Angriffe ein. Vergebens verhallte von den Nängen der Ruf„Wir wollen Tore sehen“. Es war offenbar: Die deutschen Stürmer hatten ihr Pulver verschossen. Um so gefährlicher kamen jetzt die Belgier auf und Jakob hatte alle Hände voll zu tun, um ihrer Torschüsse Herr zu werden. Die letzten Minuten standen fast vollkommen im Zeichen der Gäste, doch ließ sich die deutsche Elf den verdienten Sieg nicht mehr entreißen. Die Favorilen behaupten die Spitze Es gab keine Ueberraschungen bei der deutschen Fußballmeisterschaft Gruppe Der Hamburger SV scho Gruppensieger Hoher 6:1(1:0) Sieg über Hindenburg Allenstein Der Hamburger SV stellte seine Ueberlegenheit in der Gruppe 1 mit einem weiteren zahlenmaßig hoben Sieg unter Beweis. Er hat damit als erster in den vier Gruppen seinen Sieg sicher. 150# Zuschauer wollten in Hamburg ihren Meister sehen und ließen sich nicht einmal durch den dauernden Regen abhalten. Der Platz war natürlich sehr glatt, so daß die Spieler es nicht leicht hatten. Schließlich ging auch noch wah rend der Pause ein Gewitter nieder und der folgende Wolkenbruch setzte die Flache bald unter Wasser. Der Schiedsrichter mußte den Kampf sogar auf einige Minuten unterbrechen. Unter Berucksichtigung der Vodenverhaltnisse er ubriat sich eine Kritik, doch darf gesagt werden, daß der Sieg des H2V verdient ist. Beuthen war erwacht BC Hartha— Beuthen 09 2:6(0:4) Die einzige Ueberraschung der Gruppenendspiele gab es in Chemnitz, wo der Sachsenmeister BC Hartha eine empfindliche Niederlage durch Beuthen 9 einstecken mußte. Hartha hatte die Gaste nach dem leichten Siege in Beuthen anscheinend zu leicht genommen. Nach einer guten Viertelstunde wurde die Elf aber mehr und mehr zurückgedrängt Gruppe 3 Worms häll die Spitze Wormatia Worms— Spielv. Kassel 3:1(1:0) Die 5000 Zuschauer in Worms sahen ein meist überlegenes Spiel ihrer Landsleute. Wie in verschie denen anderen Fällen schon, war aber wiederum der Sturm schwächer als erwartet. So wurde trotz drükkender Ueberlegenheit vor der Pause nur ein Tor in der 2, Minute durch Eckert erzielt. Nach einer viertelstündigen Drangperiode der Kasseler, die durch Mittelstürmer Halbschmidt den Ausgleich brachte, wurde aber Worms wieder überlegen und in der 18. und 26. Minute stellte der Südwestmeister aus einem Gedränge bzw. durch den Ersatzspieler Müller den Erfolg sicher. Kassels überragender Torwart verhinderte durch gute Leistungen bis zum Schlußpfiff weitere Tore der Wormser. Stullgart nahm Revanche R/B Stuttgart— Dessan 05 2:0(1:0) Tron des ungünstigen Wetters hatten sich noch Zuschauer in Heilbronn eingefunden, um die Revanche des Württembergmeisters im Spiel gegen den SV Dessau G zu erleben. Ihre Erwartungen wurden denn auch nicht enttäuscht, gewann der Bf2 Stuttgart doch mit dem gleichen Ergebnis des Hin spiels. Wie schon am Vorsonntag wurden die Dessauer wieder von Beainn an unter Druck gesetzt Die Läufer und schließlich auch noch Halbstürmer mußten teilweise zur Verstarkung zuruck, so daß Dessau nur mit der rechten Flanke Paul— Schmeißer einige gefahrliche Angriffe vortragen konnte. Stutt garts Elf war aber in vorzüglicher Spiellaune und auch der Angriff kam besser als bisher zur Geltung. Gruppe 4 Zwei Stürme ohne Durchsch'agskra't 2B Waldhof— Fortuna Düsseldorf 1:1(1:1 Mit dem Anstoß setzte auch der Regen ein, der* Platz sehr schnell glatt machte und im Laufe der eineinhalb Stunden an die Spieler immer größere Anforderungen stellte. Schon nach drei Minuten fiel das Führungstor für Fortuna. Janes hatte einen Freistoß scharf aufs Tor geschossen. Drauß konnte den Ball nicht festhalten und der hinzuspringende Schu bart lenkte ihn ins Tor. Fortuna hatte etwas mehr vom Spiel, aber trotz weiterer guter Gelegenheiten reicht es zu keinem Treffer mehr. In der 15. Mi nute fiel der Ausgleich. Eine Flanke von Weidinger drehte Schneider aufs Tor. Pesch war schon geschlagen und Zwolanowski konnte den Ball trotz seiner guten Absicht auch nur noch von der Linie ins eigene Tor jagen. In der letzten Viertelstunde wurde Waldhof besser, aber auch ohne zählbaren Erfolg. In der zweiten Halbzeit versuchten die Mannheimer mit stürmischen Angriffen die Gaste=Abwehr zu überrumpeln, aber ebenso wie im Angriff der Düsseldorfer blieb der Aufbau mangelhaft, so daß die Verteidiger stets rechtzeitig dazwischenfahren konnten. Wohl hatten beide Mannschaften noch einige gute Torgelegenbeiten und obwohl auch Waldhof gegen Schluß noch etwas mehr vom Spiel hatte, blieb es bei dem Unentschieden. Janes versuchte es noch einmal mit einer 20Meter Bombe, der Ball ging knapp übers Tor. Auf der anderen Seite reklamierte Waldhof einen Elfmeterball, doch wehrte der umsichtige Augsburger Schiedsrichter Höchner ab. Gruppe 2 Schalke schaffte es nur knapp In Dortmund auf der„Rolen Erde“ ging es heiß zu Schalke 041 Herlha BS6 S.1(1.0) Wer im Rückspiel der Gruppen-Endkämpfe eine klarere Ueberlegenheit des FC Schalke 04 über Bran denburgs Meister Hertha=BSC erwartet hatte, wurde in der Kampfbahn Rote Erde in Dortmund, die trotz des unsicheren Wetters mit rund 380000 Zuschauern bis auf den letzten Platz besetzt war, stark enttäuscht. Wohl bestatigten die Knappen ihren Erfolg, aber mit 2:1(1:0) siel die Ausbeute doch recht schmal aus Trotzdem muß gesagt werden, daß der Sieg verdient war, denn der Westsalenmeister war nicht nur technisch reiser, sondern auch in allen Reiben zusammenhängen der. Das dem Sturm nur zwei Erfolge glückten, ist einesteils die Schuld von Szepan, der nicht auf Tou ren kam, zum andern aber auch das Verdienst der Ber liner Hintermannschaft, die wieder einen großen Tag hatte. Die Angriffsreibe hatte zwei verschiedene Halbzeiten. Vor der Pause war sie durch die schnellen Außenstürmer dauernd gefahrlich und da zur Abwechs lung Kuzorra seinen müde wirkenden Nebenmann Szepan weit übertraf, gab es viele aufregende Mo mente vor dem Herthator. Portgen spielte wieder zu viel; er wurde mehrfach in gunstiger Position doch noch vom Ball gedrangt. Die zweite Spielbälfte aber brachte eine Enttauschung. Da Hertha BSC nun das Kommando übernommen hatte, kamen die Abwehr spieler besser zur Geltung. Sehr gut waren vor allem Gellesch und der desensiv spielende Tibulski, wahrend die Verteidigung kleine Unsicherheiten nicht verbergen konnte. Dafur aber stand Klodt im Tor wieder ganz seinen Mann. Hertha hatte Anstoß, aber der Ball ging schon bald verloren. Schalke spielte besser zusammen, kombinierte gut und in der nachsten halben Stunde stand das Spiel ganz im Zeichen der Westfalen. Schon in der 11. Minute siel durch Urban der Fuhrungstreffer, nachdem Kuzorra ihm den Ball gut vorgelegt hatte. Minuten spater rettet Schwarz durch Herauslaufen gegen Urban. Kalwitzki schoß aus Abseitsstellung ein Tor, das aber nicht gegeben wurde. Vor Herthas Tor entwickelten sich interessante Momente, doch zu weiteren sählbaren Erfolgen reichte es bis zur Pause nicht mehr. Die zweite Halbzeit sah zunachst noch zehn Minuten lang Schalke im Angriff. In der vierten Minute erhöhten die Knappen auch noch durch Kallwitzki auf 2:0, aber dann kam der große Umschwung. Hertha wurde zusehends besser und nachdem Schwarz noch einmal einen Kalwitzki-Schuß gehalten hatte, mußte sich Schalkes Abwehr mächtig ins Zeug legen, um den Vorsprung zu halten. Angriff auf Angriff rollte gegen das Tor der Westfalen. Aber nur einmal waren die Bemübungen der Gäste r: Erfolg begleitet. In der 29. Minute erbielt Schießl in halblinker Position von Schneider II den Ball und kurz entschlossen sandte er ein. Urban wechselte noch mit dem anscheinend verletzten Pörtgen, wurde aber in der Mitte nicht richtig fertig. Bei klarer Feldüberlegenheit der Berliner ging das Spiel schließlich doch noch mit einem knappen Siege der Schalker zu Ende. Stolp noch immer ohne Tor Viktoria Stolp— Werder Bremen 0:4(0:1) Der klare 4:0Sieg der Bremer in Stettin komm nicht unerwartet. Der Pommermeister vermochte alfe auch im vierten Spiel der Endrunde noch kein Gegen tor zu erzielen, wodurch die mangelnde Durchschlagskraft und das mäßige Können des Sturmes nur noch unterstrichen wird. Anders dagegen Werder Bremen Das Spiel stand bis zur letzten Minute im Zeicher des Niedersachsenmeisters, der auch in dieser Höhverdient gewann. Die Hintermannschaft brauchte nur selten einzugreifen und der Hüter war mehr Zuschauer als Spieler. Bis zur Pause hielt sich die Stolper Abwehr noch recht gut, aber später fiel sie doch dem Tempo und überlegenen Spielführung der Gäste zum Opfer. Vor der Pause schoß Mayer das Führungstor, während nach dem Wechsel für all drei Erfolge der Halblinke Wittenbecher verantwort lich zeichnete. * Der Club hat Glück VsR Köln— 1. FC Nürnberg 0:1(0:1) Der Club diktiert nach Beginn das Spiel und etwa eine Viertelstunde lang braucht der VsR, um in Schwung zu sein. Inzwischen aber hatten die Bayern schon ein Tor vorgelegt, aber niemand glaubte damit auch schon an das Ende der zahlbaren Ausbeute. In der siebenten Minute läuft Eiberger einem Ball nach. Döhmer erkennt die Gefahr und rennt ihm entgegen. Der Ball prallt ab, aber Eiberger erwischt das Leder noch einmal und lenkt es ins leere Tor. Das Spiel hat im weiteren Verlauf keine Höhepunkte mehr und nachdem Uebelein eine große Chance verpaßt hatte, wird der Kampf ofsen. Die Kölner Stürmer haben viel Schußpech. So verschießen Birrekoven, Becker 1 und Werner nacheinander.— Nach Wiederbeginn erscheint der Club mit Schmitt auf halblinks und Regenfuß als Mittelstürmer. Die Kölner übernehmen aber sofort wieder das Kommando, während Nürnberg sich auf plötzliche Vorstöße verlegt. Die Kölner sind ständig im Angriff, setzen sich auch ein, aber BillmannMunkert=Köhl erweisen sich als unüberwindlich. In der 25. Minute ist der Ausgleich fällig, doch selbst zwei Nachschusse finden Köhl am rechten Platz und so vergeht auch diese Chance. Der Rest verläuft meist offen und matt. 6 F11 .a*J.* .. N. C. Krüger und M. H. Bnner, zwei befminte deutsche Motorbontfahrer, wurden von der Amerirns Pomer Boat Association zu Ehren-Vizepräsidenten er T . ? 3 ... 3.f: 4 .. 1 12 Die belgische Neutralliat Aus den Locarno=Verpflichtungen entlassen Die englisch-französische Erklärung in Brüssel überreicht Brüssel, 24. April.(Drahtb.) Am Sonnabendvormittag fand im belgischen Außenministerium in Anwesenheit des Außenministers Spaak sowie der französischen und englischen Botschafter in Brüssel die Unterzeichnung von zwei Dokumenten statt. Das eine der beiden betreffend die französisch=britische Erklärung, die Belgien von seinen Verpflichtungen als Garantiemacht, wie sie sich aus dem Locarnoabkommen ergeben, befreit. Das andere Schriftstück ist eine Empfangsbestätigung der belgischen Regierung. Die gemeinsame Erklärung, die der französische und der englische Botschafter in Brüssel abgegeben haben und die Belgien aus den Locarno=Verpflichtungen entläßt, hat folgenden Wortut. 1. Die Regierungen des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und der französischen Republik haben nicht verfehlt, innerhalb der letzten wenigen Monate ihre volle Aufmerksamkeit dem Wunsch der belgischen Regierung zuzuwenden, wonach die internationalen Rechte und Verpflichtungen Belgiens in gewisser Hinsicht geklärt werden sollen, wo dies durch seine geographische Lage und die Verzögerung notwendig geworden ist, die möglicherweise vor der Verhandlung und dem Anschluß des allgemeinen Aktes eintritt, der den Vertrag von Locarno ersetzen 2. Die Regierung des Vereinigten Königreiches und die Regierung der französischen Republik, in dem Bestreben, ihrer Sympathie mit dem belgischen Wunsch vollen Ausdruck zu geben, sind übereingekommen, folgende Erklärung abzugeben: Die genannten Regierungen haben Kenntnis von den Ansichten genommen, denen die belgische Regierung bezüglich der belgischen Interessen selbst Ausdruck gegeben hat, und zwar insbesondere: Erstens: Von der Entschlossenheit, die öffentlich und bei mehr als einer Gelegenheit von der belgtschen Regierung bekundet wurde: a) die Grenzen Belgiens mit aller Macht gegen jeden Angriff oder Einfall zu verteidigen und es zu verhindern, daß belgisches Gebiet für Angriffszwecke gegen einen anderen Staat als Durchgang oder als Operationsbafis zu Lande, zur See oder in der Luft benutzt wird: h) die Verteidigung Belgiens zu diesem Zwecke in ausreichender Weise zu organisteren Zweitens: Von den erneuten Versicherungen der Treue Belgiens gegenüber dem Völkerbund und den Verpflichtungen, die dieser für Mitglieder des Völkerbundes mit sich bringt 4. Infolgedessen erklären die Regierungen des Vereinigten Königreiches und die Regierung der Republik im Hinblick auf die oben betundete Entschließung und die Zusicherungen, daß sie Belgien nunmehr als befreit von allen Verpflichtungen ihnen gegenüber ansehen, die sich entweder aus dem Vertrag von Locarno oder aus den in London am 19. März 1936 getroffenen Vereinbarungen ergeben, und daß sie Belgien gegenüber die Beistandsverpfichtungen aufrechterhalten, die sie ihm gegenüber gemäß den oben erwähnten Verträgen eingegangen waren. 5. Die Regierung des Vereinigten Königreiches und die Regierung der Republik kommer stberein, daß die Entlassung Belgiens aus seinen Verpflichtungen, wie sie in Absatz 4 vorgesehen ist, in keiner Weise die bestimmenden Berpflichtungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Frankreich berühre. Brussel, den 24. April 1937. gez. Unterschriften. Nachdem der belgische Außenminister die französischen und englischen Botschafter empfangen hatte, empfing er den deutschen Gesandten und den italienischen Botschafter als Vertreter der beiden Mitunterzeichnermächte des Locarnoabkommens von 1925. Er gab ihnen von dem belgischen Antwortschreiben Kenntnis. Der französische und der englsche Botschafter haben ihrerseits dem deutschen Gelandten und dem italienischen Botschafter Abschriften der Erklärung ihrer Regierungen überreicht. Luxemburgs Forderungen an die ehemaligen Locarno-Mächte DNB Luremburg, 25. April.(Drahtb.) Bei einem Empfang der Brüsseler Vertreter der ausländischen Presse in Luremburg, an dem der deutsche Gelandte von Radowitz und die Gesandten Englands, Frankreichs und Italiens teilnahmen, gab der luxemburgische Ministerpräsident Bech bemerkenswerte Erklärungen über das internationale Statut Luremburgs ab. Er wies darauf hin, daß die Außenpolitik Luremburgs auch heute noch auf den Verträgen vom Jahre 1839 und 1867 mit den Großmächten beruhe, wodurch die Unabhängigkeit und die Neutralität Luremburgs festgelegt worden seien, und neuerdings auf den Bestimmungen des Völkerhundes. In seinen weiteren Ausführungen ließ Ministerpräsident Bech erkennen, daß die luremburgische Regierung der Neuregelung der Sicherheitsfrage in Westeurore auch vom Standpunkte Luremburgs große Bedeutumg betmißt. Angesichts der neuen Verhältnisse, die durch die Ereignisse der letzten Zeit in Westeuropa geschaffen worden seien, halte es auch Luremburg für angebracht, nach einer Verstärkung seiner Sicherheit im Rahmen eines neuen Westpaktes zu suchen. Luxemburg habe an dem alten Locarnovertrag nicht teilgenommen. Da der neue Westpakt nicht mehr auf der Grundlage einer gegenseitigen Garantie aufgehaut werden solle, stehe nichts mehr im Wege, daß bei der neuen Ausnrbeitung eines Westpaktes das Neutralitätsstatut Luremburgs bestätigt und die Vereinbarkeit der luremburgischen Neutralität mit den Verpflichtungen des Völkerbumndes klar feitgestellt würden. Die luremburgische Regierung habe den ehemaligen Locarno=Mächten eine Rote überreicht, in der die internationale Stellung Luremburgs und die hierauf bezüglichen Wünsche der luremburgischen Regierung dargelegt worden seien. Diese Note sei augenblichlich Gegenstand von wohlwollenden Beratungen seitens der interessierten Mächte. Bech schloß seine Ausführungen mit der Feststellung, daß die Außenpolitik der luremburgischen Regierung vom Parlament einmütig gebilligt worden sel. Erfolgreicher nationaler Vorstoß an der Bilbao-Front ORB Salamanca, 25. April.(Vom Sonderberichterstatter des DNB.) Bei den militärischen Operationen gelang es den nationalen Truppen nach dreitägigem Vormarsch in dem bergigen Gelände die Stellungen der Bolschewisten zwichen Mondragon und Eibar zu stürmen, die Frontlinie zu durchbrechen und den Gegner in Richtung Bilbao in die Flucht zu schlagen.. Bei der Einnahme der Ortschaft E1 Gueta durch die Rationalen, liefen 500 bolschene Soldner, wie aus dem nationalen Heeresbericht hervorgeht, unter dem Ruf„Es lebe Spanien!“ zu den Truppen über. General von Kuhlwein gestorben DNB Berlin, 24. April.(Drahtb.) Der Stellvertreter des Bundesführers des Deutschen Reichskriegerbundes(Kyffhäuser=Bund) e. V., Generalmajor a. D. von Kuhlwein, ist nach längerer Krankheit verschieden. bicherung der Tariflöhne DB Berlin, 24. April.(Drabtb.) Der Reichs= und Preußische Arbeitsminister hat in einem Erlaß die Reichstreuhänder der Arbeit auch m Interesse der tariftreuen Unternehmer angeviesen, untertarifliche Bezahlungen künftig auf Grund der gesetzlichen Vorschriften rücksichtslos zu abnoen, um die noch mmer auftauchenden Klagen über Nichtbeachtung der Tarifordnungen endgültig zu beheben. Er weist darauf hin, daß es als volksschädigender Egoismus angeprangert werden muß, wenn heute wo eine gewaltige Belebung der Wirtschaft in erster Linie den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Reichsregierung zu danken ist, die Tariford nungen nicht strikt eingehalten werden. Glaubt ein Unternebmer, aus schwerwiegenden wirtschaftlichen Gründen einen Tariflohn nicht zahlen zu können so kann nurder Treuhänder der Arbeit eine Ausnahme gulassen. Die Reichstreuhänder der Arbeit sind jedoch gehalten, künktig für die vor dem Antragliegende Zeit eine Befreinung von einer Tarifbindung grundsätzlich nicht mehr zuzulassen. Auch wenn keine Tarifvindung besteht, muß wie in dem Erlaß weiterhin festgestellt wird, vorausgesetzt werden, daß der Unternehmer stets einen Lohn zahlt, der als im Gewerbe üblich anzusprechen ist. hungersnot in Nordost-Szekschuan Erschütternder Bericht aus dem Elendsviertel DNB Schanghai, 24. April.(Ostafiendienst des DNB.) Der von einer Inspektionsreise durch Nordost=Szetschuan zurückgekehrte Generalsekretär des Ausschusses zur Linderung der Hungersnot, Dr. Baker, berichtet, daß in dem hochgelegenen Nordostteil der Provinz seit August kein bliegen mehr gefallen ist. Die Folge ist eine furchtbare Hungersnot, von der 25 Millionen Menschen von der 50 Millionen zahlen den Gesamtbevölkerung befallen sind. Die Ernte ist größtenteils vernichtet und die diejährige Aussaat sehr gering. Alle Wasserspeicher sind ausgetrocknet. Baker beobachtete, wie Bauern aus öliger Erbe, Baumrinde und etwas Gbetreibe einen Brei bereiteten. Damit fristet der größzte Teil der Bevolkerung sein Leben. In Tschungling halten sich 18000 Flüchtlinge aus den Dürregebieten auf, unter denen Seuchen zahlreiche Opfer fordern. Wassereinbruch in eine Kohlengrube bei Pilsen 14 Bergmänner in Lebensgefahr DNB Prag, 25. April.(Drahtb.) Die Roh enarum„vinand“ bei Chomle im Pilsener Bezirk ist am Sonnabendvormittag durch einen plötzlichen Wassereinbrun aus einem ausgelassenen Nachbarschacht überschwemmt worden. Zur Zeit des Wassereinbruchs befanden sich in der Grube 14 Bergmänner, deren Lage nach den letzten Meldungen boffnungslos erscheint. Eine Kommission des Pilsener Revierbergamts und ein Vertreter des Arbeitsministeriums leiten die Untersuchung Im Zahlenspiegel Wieder einmal siegte Holland Der Hochey=Länderkampf Holland gegen Deutschland endele 1:0(0:0) Gruppe 4: Fortung Düfseldorf— BfR Köln(Dusseldorf) Per Spielplan am 9. Mai Gruppe 1 Beuthen 09— Hamburger EB(Beuthen) Hartha— Hindenburg Allenstein(Hartha) Gruppe 2: FC Schalke 04— Viktoria Stolp(Bochum) Werder Bremen— Hertha/BSC(Braunschweig) Gruppe 3: Wormatia Worms— BfB Stuttgart(Frankfurt) Dessau N— SpV Kassel(Halle) Gruppe 4 Die deutsche Hockeymannschaft mußte am Sonntag im Amsterdamer Stadion einmal wieder anerkennen. daß Holland auf dem Kontinent unser stärkster Gegner ist. Zweimal haben uns die Holländer bis setzt geschlagen, und am Sonntag feierten unsere Nachbarn einen neuen großen Erfolg über die deutsche Vertretung. Die Hollander verdanken ihren 1:0(0:0)=Siea ihrem unermüdlichen Kampfspiel und der vorzüglichen Ansbauarbeit ihrer Lauferreihe. 4000 Zuschauer hatten sich im Olympischen Stadion, unter ihnen auch der deutsche Gesandte, eingesunden und feuerten die holländische Mannschaft bei ihren lebhaften Angriffen immer wieder begeistert an. Dem Kampf voraus ging eine Ehrung des hollandischen Verteidigers de Waal, der sein 50. Länderspiel be stritt. Schon in den ersten Minuten begannen die Hol länder mit großer Samelligkeit gegen das deutsche Tor zu stürmen, so daß unsere Verteidigung sogleich schwierige Arbeit bekam. Dann hatte Uhl eine gute Gelegenheit. Doch sein unsauberer Schuß blieb ohne Erfolg. Eine Strafecke für Holland wehrte Keller ab. Immer wieder grifsen die Hollander mit großem Schneid an, und Lichtenfeld rettete mehrmals durch sein beherztes Eingreisen. Eine zugige Kombination zwischen Uhl und Weiß sand ihren Abschluß mit einem sauber eingelenkten Treffer, doch hatte der Schiedsrichter wenige Sekunden vorher wegen Abseits abgepfiffen. Kurt Weiß wurde mit großer Sorgsalt von de Waal und vor allem von de Looper bewacht, so daß er sein großes Können nicht recht entialten konnte. Kurz vor Halbzeit kamen die deutschen 3tür mer noch einmal geschickt durch, und schon saß ein prächtiger Schuß von Weiß im Kasten. Aber auch diesmal griff der Schiedsrichter ein, der den Treffer wegen Stocksehlers von Weiß nicht anerkannte. Nach dem Wechsel setzten sich die Holländer sofort wieder mit großem Kampfgeist ein. Da siel schon in der sechsten Minute nach der Pause die Entscheidung. Den Holländern wurde eine Strafecke zugesprochen, die Westerkampf mit scharfem Schuß. für Lichtenfeld unhaltbar, einschoß. Der deutsche Sturm versuchte jetzt mit dem letzten Einsatz, dem Kampf eine Wen dung zu geben. Immer wieder erschienen die deut schen Stürmer vor dem Tor des Gegners, aber alle Schusse versehlten ihr Ziel. Die Hollander stellten sich ganz auf die Verteidigung ein und arbeiteten hier mit großem Geschick. Der knappe Sieg über die starke deutsche Vertretung war der verdiente Lohn für diese einsatzbereite Kampfesweise der gesamten hollan dischen Mannschaft. Bei den Holländern war der Sturm durch ein ausgezeichnetes Zusammenspiel stets gefahrlich. Van den Bergb und Schnitger warfen ihren schnellen Sturm immer wieder nach vorne. In der Läuferreihe loste de Looper seine Aufgabe, den deutschen Stürmer Weiß zu bewachen, mit großem Erfolg. De Waal war in der Verteidigung ein schier unüberwindliches Boll werk. In der deutschen Mannschaft wollte es im Sturm nicht recht klappen, vor allem da Weiß sich nicht voll einsetzen konnte, denn de Looper war stets zur Stelle. Herting hatte wenig Glück in seinen Un ternehmungen, und Schulz verstand es nicht, seinen Nebenmann Käßmann einzusetzen. Der Mittelstür mer Uhl konnte dagegen gefallen. In der Läuferreihe war Keller der beste Mann. In der Verteidigung kam Aufderheide erst spät in den richtigen Schwung. Lich tenfeld im Tor leistete sehr sichere und sehlerlose Ar beit Nickel siegt vor Bautz und Kijewski 10 Ebbinn Deuksches Fußball=Panorama Länderspiel in Hannover Deutschland— Belgien Ostprentzen: WB Königsberg Brandenburg: Wacker 0— LifB Peine 1:2:« Viktoria M0 0:1; Bewag— Unson Oberschonewerde Schlesien: Breslau(2=36 Verwär:s— Stettiner S6 6.5; Breslau i 26 Bormaits— Wacker Munchen 2:2. Zachsen: Tresdner6— Cin Köln 2:0; 6 0PninPaunorn vor" Meriae.— Poligei Chemnitz 1:5; Gute Muts T.*8den— Nowawes 0 Berlin 4:8. Mitte: Thüringen Weida— Wacker Halle 1:1; SpBg. Giturt gegen 1. J6 Lausch: 1:0; 2V W Dessau— Polizei Chemnitz 2:1; Aricket Mdebung— EM Koln 8:0. oremark: Großer Straßenpreis des Saarlandes — Fortuna Dusseldorf(Nürnberg) SB Waldhof— V/R Köln(Karlsruhe) Bei kuhler Witterung kam am Sonntag unter Schmidt=Dortmund mit vier Minnten Vorsprung Der Handball in Zahlen Gruppe 1: B Berlin— V/8 Konigsberg 11:4(422) uspo Bettenhausen— Oberalster Hamb. 4220(1:10) Tabelle: großer Anteilnahme der Saarlandbevölkerung der Große Straßenpreis des Saarlandes zum Aus trag, der bei den Berufsfahrern auch als erster Meisterschaftslauf gewertet wurde Eine mustergültige Organisation gewährte einen reibungslosen Verlauf des Rennens, das für die Verufsfahrer über 267 km und für die Amateure über eine zwei mal zu durchfahrende Rundstrecke von 110,5 km ührte. Spurtsieg von Nickel=Perlin l. Oberalster Hambura 2 2 DBB Berlin| 2| 2 0 0 U Konigsberg 3 1 0 2 4 Tuspo Bettenbausen 3 0 0 3 Gruppe 2: Keine Spiele. Gruppe 3: hindenburg Minden— SV Waldhof l. Nurnberg— MSB Hannover Tabelle 5 Waldhof 3 3 0 0 Hindenburg Minden 3 2 0 1 1 N3V Hannover 3 1 0 2 4 I. FC Nürnberg 3 0 0 3 Gruppe R Schwanyeim— MISA Leipzig IB Altenstadi— M3 V Koblenz Tabelle: 2ES A Schwanheim N Kobleni 4 79 Im Lager der Berufsfahrer sicherte sich der Ver liner Nickel seinen ersten Erfolg in diesem Jahre Zusammen mit zehn weiteren Fahrern gelang ihm in der zweiten Runde die Sprengung des 37köpfi gen Feldes. Die Elsertruppe hielt auch den An griffen der Verfolger bis ins Ziel stand, wo es noch einen packenden Endspurt zu sehen gab, in dem sich Nickel=Berlin seinen Nivalen Bautz, Kisewiki, Arents, Wendel, Wolke, Weckerling, Weiß, Funke, Gener und Thierbach überlegen zeigte. 37 Fahrer nahmen den Kampf über die 267 km lange Strecke auf. Bis Lebach blieb die Gruppe ziemlich geschlossen, dann spurteten plötzlich Bautz und Wölkert davon und in Saarbrücken betrug ihr Vorsprung schon vier Minuten. Während Wölkert aber dem scharfen Tempo wieder zum Opfer fiel. hielt Bautz noch bis Völklingen durch, aber dann war es auch mit ihm vorbei. Der Abstand wurde kürzer und bald hatte die Gruppe wieder Anschluß gesunden. Zwischen Lebach und Tholen erfolgte dann die entscheidende Sprengung des großen Feldes. Die Kopigruppe mit ell Teilnehmern blich bis zum Schluß zusammen, wo ihnen eine große Zuschauermenge einen herzlichen Empfang berei teten. Im Spurt wurde das Nennen zugunsten von Nickel entschieden Bel den Amateuren war der Dortmunder Ernst Schmidt allen seinen Mitbewerbern klar überlegen. Bei Tholen lief er zusammen mit dem spä ter wieder abfallenden Düsseldorfer Fischer dem Felde davon und erreichte das Ziel nach einer Fahrzeit von 6:43:0 Stunden mit einem Vor sprung von über vier Minuten vor dem Chemnitzer Gänßler, dem Sekunden spater Fischer Düsseldor folate. Die 30 Amateure legten den ersten Teil der Strecke ziemlich geschlossen zuruck. Am Fuße des Schaumberges bei Tholey entwichen Ernst SchmidtDortmund und Fischer=Düsseldorf. Obwohl sich die Verfolger die größte Mühe gaben, wieder aufzuschließen, hatten sie keinen Erfolg Schmidt schüt telte schließlich auch noch Fischer ab, der im End kampf auch noch von Hackebeil Chemnitz um den zweiten Platz geschlagen wurde. Unanfhaltsam zog Schmidt weiter und kam mit großem Vorsprung in Saarbrücken an. Ergebnisse: Berufssahrer, 27 km: 1. Nickel=Berlin 6 45 10 Sid.: 2. Bautz Dortmund(Diamant): 8. KifewskiDortmund; 4. Arents Köln;». Wendel=3chweimurt; 6. Wolke=Berlin; 7. Weckerling=Magdeburg:* Weiß=Berlin; 9. Funke=Chemnitz; 10. Gener=Schweinfurt: 11. Dresden salle dichtauf); 10. Heide=Hannover 8:11 31 2t0 3. Hobey=Esien: 14. Wengler=Bielefeld; 16. Buse=Verlin Amateure, 221 km: 1. Schmibt=Tortreund( 43 20 2.(anstler Chemnit 6.47; 3. a l. Hackeveil=Chemnitz 6:47:22;». 2mling s:e: 6. Weischedel=Ztutigart 6.#; 5. 6.49 01; 8. Ziegler=Schweinfurt 6.0070: 6M02: 10. Schulze=Chemnig 6.00:05; 11. Nedle 6:50 Swd. Stadten Schwerin Dolstein Kiel 0:9; Seadtel Wismar— Viktoria Hamburg 2.7; büttel Hamburg 0:8. Nordhessen: SC Kassel(8— Kickers Ofsenbach 94 Südwest: Mittelpfalg— Franksurt a. M. 1:1; F Anncturt gegen München 1ee0 222; Eintracht Frankurt— Fürth 3:0; ZV Saarbrücken— VfR Mannheim Würtiemberg: Sporsr. Stuttgart—„V Zussenhaufen 1.0; Smngarter Kickers— Rauern München 3:1; 1. SW Ul gegen Stade Francois Paris 4:1. Bayern: U/B Coburg— Hessen Hersseld 92: 28 gegen Union Böckingen 8:0. Aufstiegspiele: Westsalen: Arminia Vielefeld— Arminia Marten Preußen Münster— WW8 Linden Svg. Röhlinghaulen— Klaseld Geisweid Norussia Dortmund— S Buer=Hassel Gelienauß Wellel lirchen— Wal.falla Perne Hasen— 2pBg. Herten .20 13 Paderborn— SW Hontrey Husten— SSV Wuppertal nna. Schildesche— nar=Weiß Oberh. 28 Niederrbein: Union Hamborn— Sg. Odenkirchen Ohligs— BV Altenessen Turu Düsseldorf— SV Wiesbaden Duisbunger ZW 0— BfoB Ruhrort Not=Weiß Oberbaufen— Germente Bochn Mittelrhein: Gruppe 1: Blau=Weiß Kötn— Bnachbc— Gruppe#: Kölner 80— We8 Kobteng= Engers— 302 4 H:1 11:0 5:3(1:0 3(2:2 225(1:1) 0:4 00:1 3:6(2:3 (12 .a 30(1:0 3-3(0:3 (1:0 2:0 12 0:(0:2 7.0(2•0 02(04 2:1(150 — Chau *raßonng 250: Red Star Sete— FC Eatibes 44. 8 Anstrie— pest 2:1. lamia 7 Sparta 6:1. K Proßniy gege Ned Der Spielplan für den 2. Mauppe 1: Hamburg— Tuspo Bettenhausen Konigenera— DAV Berlin Hindenburg Minden gestrauchelt Auch MSV Koblenz in den Kämpfen um die Deuische Handballmeisterschaft geschlagen nn Gruppe 2: Keine Spiele (ruppe 3: Hannover Nürnberg Gruppe 4 MSV Hindenburg Minden SV Waldhof Schwanheim M3V Koblen TV Altenstadt Etuf Essen rheinischer Hockeymeister "Endspiel um die Rheinische Hocken t am Sonntaa in M.Gladbach hatten sich senKämpien des Samstags Etuf Essen und sunedorter 96 qualifiziert. Die beiden Mann denten inferten sich im entscheidenden Gang einen der hochstehenden Kampf. den die Effener dank n" Gesamtleistung mit 2:1(1:0) gewander ersten Halbzeit war das Spiel durch= wenn auch die Essener Angriffe cher erschienen. Mittelstürmer Meier schof n vas erste Tok. Nach der Pause setzten srter mit einem bewundernäwerten demsl und suchten mit restloser Hingabe eine Wendung zu geben. In dieser Düsseldorfer kamen die Essener erraschend durch den Halblinken Deußen zn dnerinenn. Treffer. Auf eine Flanke von links e zuzer oann Börer den einzigen Gegentreffer In den Gruppenkämpfen um die Deutsche Handballmeisterschaft gab es diesmal eine große Ueberraschung: Der deutsche Meister Hindenburg Minden, der noch gegen Nurnberg eine so vielversprechende Form gezeigt hatte, wurde auf eigenem Boden von B Waldhof mit 4:9(3:4) geschlagen. Der Meister Badens hat sich damit an die Tabellenspitze gesetzt, und es dürfte den Westfalen recht schwer fallen, beim Ruckspiel auf dem Gelände des Gegners die Scharte wieder auszuwetzen. Wahrscheinlich haben die Mindener Soldaten mit dieser Niederlage den Gruppensieg und damit die Möglichkeit, den Titel eines Deutschen Meisters zu verteidigen, verscherzt Die Waldhofer gesielen durch ein außerordentlich schnelles und durchschlagskräftiges Spiel. Ihre Angriffe waren sehr undurchsichtig, so daß die Mindener Verteidigung oft überspielt wurde. Der beste Stürmer der Waldhofer war der Rechtsaußen Zimmermann. Spengler wurde von Knautz scharf bewacht. Die Mindener spielten unter der gewohnten Form. Vor allem wirkte es sich verhängnisvoll aus, daß der Mittelstürmer Röttger durch den Waldhofer Mittelläufer Kritter stark in seinen Aktionen gehemmt wurde. Der Sieg der Süddeutschen ist viel leicht etwas zu hoch ausgefallen, war aber durchaus verdient. In dem weiteren Kampf der Gruppe 3 kam der M2V Hannover gegen den 1. FC Nürnberg in Würz burg zu einem knappen, hart erkämpften 8:7(5:4)Sieg In der Gruppe 4 sind die Leipziger setzt so kle in Führung, daß sie nicht mehr eingeholt werden k. MT2A Leipzig schlug in Schwanheim den 25 Schwanheim nach einem prächtigen Kampf, der di. Sachsen in überraschender Verfassung sah, mit 12:7 (5:2).— Ueberraschend kommt in dieser Gruppe die Niederlage des M2V Koblenz, den der TV Altenstadt auf eigenem Gelande mit 6:4(2:1) niederhielt. Die Niederlage der Koblenzer wäre vielleicht noch höher ausgefallen, wenn ihr Torbüter nicht in solch ausgezeichneter Form gespielt hatte. Die Koblenzer Zoldaten hinterließen trotz ihrer Niederlage vor allem wegen ihrer ritterlichen Kampfesweise einen vorzüglichen Eindruck Nur zwei Favoriten gibt es nach wie vor in der Gruppe 1. TBV Berlin schlug den VfL Königsberg zwar hoch mit 11:4(4:2), doch vermochte die Leistung der Berliner keineswegs zufriedenzustellen. Nur der überaus großen Unsicherheit der Königsberger Ver teidiger ist der hohe Torunterschied zuzuschreiben. Tuspo Bettenbausen Kassel wurde zu Hause von Oberalster Hamburg ganz eindeutig mit 4:20(1:10) geschlagen. Die Hamburger waren in ganz großer Fahrt und warsen ihre Tore fast nach Belieben. Man kann nach den bisherigen Leistungen mit ziemlicher Sicherheit annehmen, daß den Norddeutschen in der Gruppe 1 der Endsieg zufallen wird, da die Ber liner dem großen Können dieser Elf kaum gewachsen sein werden. 3 tioch 3; 1 4. Renten: 8. Sandmann. Sieg 20; Platz 1: ntemswette 20 2. Ongote; 8. Annolled, Bärbel. Anitra. Sieg aufwette 22 er H. Schmidt; 2. Hohlweg; r. Preisträger. Nurmi, Sepdlitz. 13; Einlanfweite 16. 5. Rennen: 4. Chorherr(Buge); 2 Merio; 8. Manzanares. Gerner: Edelbitter, Palastherod Sonnenfalter. ieg 20; O#ay M. 2 16; Einlaufwette W. 6. Reurem 1. Lorbas(Brodat: 2. Musca: 8. lux II. Gerner: Segelflug, Rheinlandmädel, Ancona, Chemielehrer. Ele:*. Platz 12, 18. 12: Einlaufwette 90. 7. Rennen: 1."dentia(H. 26midt); 2. Agnuo; 8. Soata. Ferner: Musterknabe, obrolus, Gassenfunge, Melle, Hausheim. Ste Platz 14. 24.: Ermlamse Remen Matsese(orr; A anbertn. seg 47; Platz M., 28, 20: Einlent Düsseldorter stellten auch den besten Einzelturner. mist und Baron mit zwei fehlenlosen Ritten unter 31 Der Veunte bei den Deutschen Meisterschaften in Bewerbern. Die Aufgabe bestand darin, daß jeder. Stuttgart, Sich, war mit 141 Punkten vor Fleckhaus Reiter zwei Pferde über die Bahn brachte, auf derndnerener, vontner (Essen) mit 140 Punkten und Seligmann(Düssel 1. Rennen rald. Ferner: Ursehde, Ottl. wette 70. 2. Rennen: 1. Passy(blt. v. Gnstedt); 1. Walthart; l. Dalfin. Ferner: Meine Freundin. Jambus, Kriegslamme, Ellack. Flametti, Elsenburg. Steg 180; Slay N. 18, 16: Einlaufwette 1200 8. Rennen: 1. Odenwald(Hochstein); 2. Quast; 8. Manneswort. Ferner: Hestia, Pallas Arbene, Petrarea, Heros. Zieg M: Platz 20, 18, 20; Einlankwette 2. l. Rennen: 1. Perlstab(Peter); 2. Sonnenland: 8. Mumtas Mahal. Ferner: Claaßen, Waldbüter, Feldoon Arabha, Yquem. Sieg 181; Platz 91, M, 19; Eintaufwette 20. b. Rennen: 1. Stahlhelm(Ellerh); 2. Molenn Litins. Ferner: Hugo Droop, Alv. Obta, Bachendes Leben. Ellen. Sieg 22: P'an 15, 21, 18: Einkaufwette 1-40. 6. Rennen: 1. Immertroh(Jimmermann); 2. Glückenogel; 8. Genoveva. Ferner: Scolaro, Falke, Stammesflagge, Vorwärts, Ming. Sieg 77; Play 16, 22. W: Einlaufwette 162. 7. Rennen:(Aalbelutrennen) Nennen: 1 Goldrubin(Scrsderl:* Mark Aurek; ». N 4 dorf) sowie Brandfaß(Köln) mit je 130 Punkten mr. snener boten, insgesamt gesehen, die bessere wartaleiung uns wurden verdient Mhei.greich (Pcenmeister, da sie auch in den Saison Bis zu den Freiubungen hatten die Essener en die beständigste Form getaten. Turner vor Düsseldorf und Koln geführt. Bei den Freibungen rückten die Düsseldorfer bis auf drei onsseldorfs erster Kunstfurnsieg im. Punkte auf, und als die Essener am Reck einige VerSlädlebs ater-Sunnurn e sager datten rückten die Düsseldorfer auf den ersten Sludlekampf Köln=Düsseldorf=Esse“ Platz und auch die Kölner vermochten noch die Essener Vertretung zu übertreffen. eggabend standen sich in Köln die Kunft T. don Koln, Essen und Düsseldorf zum 13. Mal deanung gegenüber. Von den bisherigen Huranungen hatten Köln und Tisseldorf je sechs ge snen, während Düsleldorf bisher leer ausgegan in diesem Jahr elückte den Düssel Zieg. Sie siegten mit 96,5 Punktendischen Vertretung einen. großen ,5 Punkte und Giten 84,5 Puntie. Die Oolt. Briukmann siegte im Paarspringen auf Großer deutscher Erfolg in Rom Oblt. Brinkmann siegte im Paarspringen Ns internationale Neitturnier in Rom brach“: der schen Vertretung einen neuen großen Erfolg. Paarspringen— Alch13 Hindernisse aufgestellt waren. Die Fehler beidern Pferde und auch die Zeiten, einschließlich des Pferde wechsels, wurden zusammengerechnet. Schnelles Um sitzen war also von wesentlicher Bedeutung Ergebnisse: Paarspringen: 1. Oblt. Brink mann auf Alchimist und Baron 0 Fehler, 30 Min.; Lt. Fehr(Schweiz) auf Unart und Corona 0 Fehler, 3:31,8 Min.; 3. Lt. des Roches(Frankreich) auf Ba tailleuse und Dauphin 4 Fehler, 3:11,6 Min.: 4. Cpt Dalgovinetti(Italien) auf Carlino und Amitino 4 Fehler, 3:32,6 Min.; 5. Cpt. Montfort(Italien) auf Novella und Felino 7 Fehler, 3:45,4 Min Starterlaubnis für Italien hat unser Fliegermeister Albert Richter erhalten, der am A. Mai in Turin einen Fliegerkampf gegen Gerardin und Michard sowie gegen den italienischen Mieister Mar tinetti bestreiten soll. Slee: Glag 20. 18, 24; Eintaut. Rennen zu Longchamps Hay Market, 2 Krtbl, April 1. Rennen: 1 Jazulbai(Kasier), Legend Kerner: Claros, Sieg 66, Plat 20. .. Rennen: 1 Weretrix Waupatk), P Roisittora. 3 frgancau sterner: Ramadus,(oufet. Siea 87. Blatz 80, 2 3. Rennen: I. Fantastie(Dukoreg). V. Tiepoletto, A 2* ir. Kerner: Le Spabl, Cap Nord. Sieg 16, Platz 19, 2 Rennen: 1. Gallotnay(Duforeg), 9 Mousson, 3. Ro m. Ferner: Treize Mai, De Cbari, Bonar. Stra 6 Mum. Nlan 16. 11. 5 Rennen: 1. Mnko Cormery. Ferner: Porte Ranbeur II, Crete, Le Pro Castor, Mancdy, Piard fesseur. Ker Massine, Athmarie, Ueor, 2 Siey 86, Plat 40. 20, 7 6 Rennen: 1. Caur d'Honneur(Perinte),* edoursite. Mndraron, Magie Grep. Cobarin M. Suna Franchise, Heuskia. Tieg 1*,„p N, 30. 25. Misiinm 47 2 MBB Lnden knapp geschlagen Klare Führung von Arminia Bielefeld in der Ausstiegsrunde 31 ... 1143 47 An diesem Sonntag gab es im Gegensatz zu dem dorigen Spieltag keinen Ausfall in den Spielen um den Aufstieg zur Gauliga, die auf der ganzen Linie mit Siegen der Platzmannschaften endeten. Wie bart gekämpft wurde, beweisen zwei sehr knappe Ergebnisse. Eindeutig siegte lediglich die Sportvereinigung Rohlinghaufen über Kafeld=Geisweid. Mit 6:0 wurden die Segerländer in Wanne=Erckel abgefertigt. Knapp für die Platzmannschaften gingen die beiden anderen Treffen aus. Der MBV Linden hielt sich in Münster gegen Preußen gut, wurde aber doch nach torreichem Spiel mit 4:3 bezwungen. Auch der Tabellneführer Arminia Bielefeld hatte Mübe, gegen den Namensvetter aus Marten einen kappen 8:2=Sieg herauszuholen. Durch das bessere Torverhältnis setzt sich Roblinghausen vor Münster auf den zweiten Tabellenplatz hinter Arminia Bielefeld, die noch keinen Verlustpunkt hat und bei einem Spiel weniger mit einem Punkt Vorsprung führt. Preußen Münster— 22B Linden 4:3 Röhlinghausen— SB Klafeld=Geisweid 6:0 Arminia Bielefeld— Arminia Marten 3:2 Die Tabelle: Arminia Bielefeld SpVg Röhlingbausen Preußen Münster MBV Linden Arminia Marten SV Klafeld=Geisweid Jererski dreifacher Torschütze Preußen Münsten— MBB Linden 4:3(1:1). Das zweite Spiel um den Aufstieg zur Gautiga brachte den Lindenern eine knappe Niederlage, die den gezeigten Leistungen beider Parteien nach genausogut ein knapper Sieg Lindens hätte werden können. Zwar bangt der recht zahlreich vertretene Lindener Anhang in den ersten 20 Minuten zu Unrecht um den erschnten Erfolg, denn die Lindener waren während dieser Zeit„überhaupt nicht da“ und mußten sich darauf beschränken, die von Münster mit großem Elan und Nachdruck eingeleiteten Angriffe abzuwehren, wober ihnen das Glück einige Male recht hold war. Als in der 20. Minute die Münsteraner ihre anhaltende Drangperiode mit dem Führungstor des Halblinken Ausber krönten, wurden die Lindener auf einmal munter und korrigierten die bei dem Münsterschen Anhang bis dabin aufgekommene Meinung, daß die „Ruhrhusaren“ mit ihrer primitwen Spielauffassung eigentlich keine ernste Gefahr für die übrigen Aufstiegsbewerber sein könnten. Wie umgewandelt war die Mannschaft. Die Nervosität der Lindener Hinterreihen legte sich. Bereits fünf Minuten später konnte der MBV den Gleichstand herstellen. Mann war von dem gegnerischen Verteidiger Beiske an der Strafraumgrenze unfair gelegt worden und Jezierski 1 verwandelte den diretten Freistoß über die Mauer der Münsteraner hinweg zum ersten Gegentor. Bis zur Pause blieb es bei diesem Ergebnis. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Lindener die bessare Spielauffassung und das Glück stand dem Gastgeber jetzt mehr als einmal helfend zur Seite. 20 Minuten waren noch zu spielen, und wohl keiner hätte noch eine derartig hobe Torquote erwartet. Bei einer hohen Vorlage aufs Lindener Tor faustet Skorupinski den Ball ins Feld zurück, aber der Münstersche Halbrechte stand günftig und konnte durch Kopfstoß erneut die Führeung für Münster holen. Als dieser Spieler kurze Zeit später wegen Verletzung ausscheiden mußte, brachten es die Gastgeber dennoch fertig, das dritte Tor bei einem ebenfalls zu schwach abgewehrten Ball durch Nachschuß des Linksaußen Pentrup zu erzielen. Mit großem Eifer setzten sich die Lindener jetzt ein und einen verheißungsvollen Angriff konnte die Münstersche Deckung nur durch Handspiel unschädlich machen. Jezierski 1 legte den Ball auf Elfmetermarke und schoß placiert zum zweiten Male ein. Als Münster dann aber 5 Minuten vor Spielende im Anschluß an eine Ecke durch Kopfstoß von Ausber das dierte Tor erzielt hatte, schien der Sieg gesichert. Aber weit gefehlt. Unmittelbar darauf— die Lindener belagern mit ihrer ganzen Mannschaft das gegnerische Tor— wurde ein sicherer Erfolg abermals durch absichtliches Handspiel unterbunden. Auch den zweiten Elfer wertete Jezierski zum Tore aus. In den Schlußminuten kam Münster nicht mehr aus dem eigenen Strafraum heraus. Immer wieder wurden die Bälle weit ins Aus geschossen, was dazu beitrug, daß Linden die Ausgleichsmöglichkeit, die mehr als einmal buchstablich in der Luft hing, ganz genommen wurde. Linden hat mit Ausnahme der ersten 20 Minuten gezeigt, daß die Mannschaft sich einzusetzen versteht. Warum aber erst, wenn man verlorenes Terrain aufholen muß? * SpBg Röhlinghausen— Klafeld=Geisweid 6:0(1:0). Erwartungsgemaß setzte sich Rohlinghausen über den Gast aus dem Sauerland, Klafeld=Geisweid, mit einem 6:0-Siege hinweg Klafeld=Geisweid mußte auf den rechten Verteidiger Bender sowie auf den vereinsseitig gesperrten Torbüter und Linksaußen verzichten, während Röhlingbauten durch die Einstellung von Genstwa auf halbrechts eine Verstärkung der Stürmerreihe vorgenommen hatte. Das Resultat besagt alles, gibt aber trotzdem den Spielverlauf nicht klar wieder. Mit einigermaßen mehr Glück hätten die Gastgeber vor allem im ersten Spielabschnitt noch einige Tore mehr herausholen müssen, allein hier waren die Stürmer vom Schußpech verfolgt. Auf der anderen Seite hatten die Sauerländer einen guten Torhüter stehen, der allerdings auch von Glück sprechen konnte, sah er doch wie die beiden Außen des Gegners aus sicherer Position neben sein Gehäuse knallten. Erst fünf Minuten vor der Pause erzielten die Gastgeber durch ihren Lintsaußen Nowetzke nach Zuspiel den Führungstreffer. Nach dem Wiederanstoß war dann die Kampfkraft der Sauerländer gebrochen. Durch zwei schöne Tore des Mittelstürmers Zdero führte die Spielvereinigung nach etwa 15 Minuten ereits mit 3:0, als kurz darauf Genstwa einen verhängten Handelfer verschoß. Nach weiterhin üerlegenem Spiel kamenn die Platzherren im Anschluß an eine Ecke durch den Halbrechten Zdunek zum dierten Treffer und nachdem der gleiche Stürmer die Klafelder Verteidigung überspielt und einen schönen Torschuß anbrachte, führten die Gastgeber klar mit 5:0. Zum guten Schluß brachte der Halblinke Wyroda noch den sechsten Treffer an. Arminia Bielefeld— Arminia Marten 3:2(2:1). Nach zwei klaren Siegen mutete man der Arminia Bielefeld im dritten Aufstiegsspiel gegen den Namensvetter aus Marten einen weiteren Erfolg zu. Das Spiel hatte mit 5000 Zuschauern einen ausgezeichneten Besuch gefunden und diesem äußeren Rahmen paßten sich auch die Leistungen auf dem Rasen an. Beide Mannschaften warteten mit ausgezeichneten Leistungen auf und mit viel Mube konnten die Bielefelder einen knappen 8:2=Sieg herausholen. Das Spiel begann mit einer kleinen Ueberraschung, denn schon nach fünf Minuten gingen die Bielefelder durch ihren Mittelstürmer Schwarz, der einer Steilvorlage nachsetzte in Führung. Als der gleiche Stürmer kurz darauf bereits auf 2:0 erböhte, schienen die Gaste begeschlagen. Die Martener besannen sich aber und 10 Minuten vor der Pause holten sie durch Lieder, der einen Strafstoß glatt verwandelte, ein Tor auf. Nach dem Wechsel zeigten sich die Martener allen Anforderungen gewachsen und nach leichten Feldvorteilen konnten sie sogar den Ausgleich erzielen Der Halbrechte nahm einen zurückgeprallten Ball geschickt an und dann hieß es 2:2. Die Bielefelder rissen sich aber jetzt zusammen, gewannen mehr und mehr die Oberhand und zwölf Minuten vor dem Ende schoß Schwarz das entscheidende Tor, Der erste Siea der Bochumer Polizei Ueberraschungen in den Auffliegsspielen zur Bezirksklasse Gestern griff auch der am letzten Sonntag ermittelte sechste Gruppenmeister des Industriebezirks, der BV Herne=Süd, in den Kampf um den Aufstieg zur Bezirksklasse ein. Auf sein Abschneiden war man besonders gespannt, da er in seinen letzten Punktespielen eine großartige Form gezeigt batte. Jedoch stolperte er in Milspe und wurde vom dortigen Tus mit 8:2 geschlagen. Das ist ein Zeichen dafür, wie stark die Leute aus dem Ennepe=Ruhrkreis daheim sind. Der andere Bochumer Gruppenmeister, PolizeiSV Bochum, landete gegen Viktoria Dortmund den erwarteten Sieg. Trotz Ersatzes behaupteten sich die Bochumer mit 4:2 und nehmen dadurch den dritten Platz in der Tabelle ein. Das Spiel zwischen den beiden an der Spitze stehenden Mannschaften, Vf9 Habingborst und Witten 07, endete unentschieden, so daß die Vorentscheidung, die man erwartet hatte, aus geblieben ist. Polizei=SV Bochum— Viktoria Dortmund 4:2 TuS Milspe— BV Herne=Süd 8:2 VfL Habinghorst— Witten 07 1:1 Die Tahelle: Die Leistungen dieses Spieles standen auf keiner besonderen Stufe. Hieran bat zum Teil der glatte Boden Schuld. Der Sieg der Bochumer war verdient und ist um so beachtenswerter, da sie auf ihre sonstige Läuferreihe verzichten mußten. Die Ersatzspieler paßten sich aber recht gut an. Im Sturm war der Halbrechte die treibende Kraft und der Dirigenten der Angriffe. Gut waren auch der Rechtsaußen und der Mittelstürmer. Nicht voll zur Geltung kam in diesem Treffen der Linksaußen, der im rechten Verteidiger den besten Mann des Gegners vor sich hatte. Die Läuferreihe arbeitere ansprechend, besonders der Mittelläufer. Das Schlußdreieck war recht zuverlässig. Die Dortmunder Gäste enttäuschten in der Gesamtleistung, es bleibt nach dem gestrigen Spiel ein Rätsel, wie sie sich in der Dortmunder Gruppe Freundschafts- und Pokalspiele Zwei Preußensiege Ber. Preußen 07 Bochum— BB Gelsenkirchen 12 5:0(2:0). Das Samstagabendspiel hatte nur wenige Zuschauer angelockt. Mit drei Ersatzwielern in der Hintermannschaft kamen die Bochumer zu einem klaren und verdienten Sieg gegen den Gelsenkirchener Vertreter, der sehr kampfstark war. Die Gäste zeigten ein schnelles, flüssiges Spiel. Besonders die Hintermannschaft erwies sich sehr sicher. Daß die Bochumer dennoch zu einem klaren Sieg kamen, verdanken sie ihrem diesmal wieder sehr torhungrigen Angriff. Auch die Hintermannschaft der Preußen war gut und ließ dem gegnerischen Angriff keine Chance, um Gegentreffer anbringen zu können. Unangenehm fiel das barte Spiel des Gastes auf, der, als er zu keinem Tor kommen konnte, recht unsportlich spielte. Leider chritt der Schiedsrichter nicht immer energisch genug dagegen ein. So wurde aus dem Spiel ein erbitterter Kampf. Bei ausgeglichenem Feldspiel kamen die Bochumer durch Kalfelder und Glatz 1 in der ersten Spielhälfte zu einer 2:0=Führung. Nach Seitenwechsel wurde Preußen, nun gegen Wind spielend, stark überlegen. Drei schöne Tore durch Michniewski und Rescher(2) sicherten den Preußen den überzeugenden Sieg. Westfalia Bochum— Ber. Preußen 07 1:3(0:2). Am Sonntag stellten sich die Preußen auf dem Westfaliaplatze dem alten Rivalen zum Freundschaftstreffen. Auch hier beeinträchtigten der nasse Boden und der glatte und schwere Ball das Spiel. Das ist wohl die Hauptursache dafür, daß beide Mannschaften nicht restlos überzeugen konnten. Vornehmlich gilt das für die Stürmer. So war der Preußensturm längst nicht so torhungrig wie am Tage zuvor und Westfalias Stürmerspiel war arg verzettelt und ungenau. Die Mannschaft fand sich erst richtig in der letzten Viertelstunde, da zeigte sie den früheren Kampfgeist, aber das Spiel war nicht mehr zu retten. In den hinteren Rechen hatte Preußen ein Plus durch die sichere Verteidigung und die gut aufbauende Läuferreibe. Das Spiel, dem nicht allzuviel Zuschauer beiwohnten, verlief in der ersten Viertelstunde ausgeglichen. Als dann Preußen in Führung gegangen war, wurden die Westfaliaspieler scheinbar oneunig und die Leistungen ihrer Stürmer schwachen Die Pokalspiele durchgesetzt hat. Ueber dem Durchschnitt standen lediglich die Leistungen der beiden Außenstürmer und der entschlossenen Verteidigung. Der Torwart war schwach, hatte aber eine reichliche Portion Glück, sonst wäre bereits in der ersten Viertelstunde eine eindeutige Niederlage herausgekommen. Das Spiel begann mit einer klaren Ueberlegenheit der Bochumer, und bald war der erste Treffer fällig. Der Rechtsaußen schoß unhaltbar ein. Drei Ecken für Bochum brachten die Dortmunder in schwierige Lagen, aber mit viel Glück verhinderten sie weitere Erfolge bis zur Pause, bei vorteilhaftem Spiel. Nach halbstündigem Spiel erhohte der Rechtsaußen Legge in der 2. Hälfte auf 2:0, und wenzg später machte der linke Verteidiger der Dortmunder, stark bedrängt. ein Selbsttor. Jetzt warf Dortmund die ganze MannWohlgelungener Turnabend der Lehrwerkstatt dey Bochumer Vereing. Der Jugendturnabend, zu dem die Lehrwerkstat des Bochumer Vereins am Samstagabend in das evangelische Vereinshaus gerufen hatte, wies einen starken Besuch auf und nahm einen prachtgen Verlauf. Es war eine Freude, zu sehen, wie die Lehrlinge bei der Sache waren und mit welcher Begezierung sie ihre Uebungen absolvierten. Ferner wirkten mit Fanfarenblaser und Trommler des Deutschen Jungvolkes, der MGV Gußstahlglocke Bochumer Verein und die Werlskapelle. Letztere leitete den Abend mit dem Graf=Zeppelin=Marsch ein, Fanfarenklange kundeten darauf den Aufmarsch der Teilnehmer an Nachdem ein Sprechchor das Hohelied der Arbeit ge= sprochen hatte, begrüßte der Vereinsführer des Turnund Sportvereins Bochumer Verein, Puchan, die Gaste, unter denen man als Vertreter der Werktdirektion Direktor Budde und den technischen Leuer der Lehrwerkstatt, Dietzel, sah. Der Redner sprach über die Bedeutung Zweck und Ziele der Jugendertüchtigung. Die Gußstahlglocke brachte darauf das„Deutsche Arbeitslied“ von Trunk wirkungsoel zu Gehör, und dann hatten die Lehrlinge selbst das Wort. Sie bewegten im Rhythmus der Musik den Korper, die Jüngsten zeigten Gemeinschaftsubungen an zwei Pferden und spater an zwei Barren, wahrend die Fortgeschrittenen schon selbitgewadlte Uebungen turnten. Uebungen auf der Bodenmatte und an der Sprossenwand wurden abgelöst von Stabgymnastik, und den Beschluß der Veranstaltung bildete das Reckturnen, bei dem man kraftvolle Schwünge und wirklich gute Leistungen sah. Zwischendurch spielten die Fanfarenbläser den Bochumer Fansarenmarsch und den Halleschen Jungbannmarsch, während die Gußstahlglocke, deren Dirigent Rudolf Hoffmann durch Ueberreichung eines Kranzes von den Lehrlingen geehrt wurde, mit zwei weiteren Chören,„Sonnenwend“ von Rudolf Hoffmann und„Der Gett, der Eisen wachsen ließ“ aufwartete. Alle Darbietungen fanden starksten Beifall. Eine Neuerung war, daß erstmalig eine genaue Zeitfolge für die einzelnen Darbietungen aufgestellt war. Sie wurde genau eingehalten und das ist der beste Beweis für die verzügliche Organisation. Innerbalb von zwei Stunden war das ganze umfangreiche Programm abgewickelt. Tus. Holsterhausen in Front Die Aufstiegsspiele zur Handhall=Bezirkeklasse Tus Holsterhausen— Sportring Geveleberg 5e M28 Rheine— T8 Jollenbeck 7:3 Westfalia Ablen— BfB Bielefeld 106 schaft nach vorn. Eine anfechtbare Handelfmeteren= scheidung führte zum ersten Gegentreffer und wenig spater brachte der Rechtsaußen die Gaste auf 8:3 beran. Im barten Endkamf köpfte der Mittelstürmer der Bochumer eine schöne Flanke von links zum vier= ten Tor ein und stellte damit den Sieg sicher. Abstieg noch nicht entschieden Die Spiele in den Kreisklassen des Kreises Bochum Die Preußen gewannen die Oberhand, schossen aber bis zum Wechsel nur noch ein Tor, bei dem der Westfaliahüter viel Pech hatte. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel härter, zu hart für einen Freundschaftskampf. Das dritte Tor für Preußen kam aus einem Elfmeterball wegen Handspiels zustande. Kalfelder schoß den Strafstoß ein. 15 Minuten vor dem Ende holte Sandkühler einen Treffer auf. Das gab den Westfalen neuen Mut. Endlich war die Mannschaft ganz da, jedoch bei der guten Abwehr der Gaste war keine Verbesserung des Ergebnisses zu erzwingen. TG B.=Ehrenfeld— Bövinghausen 041 0:3. Germania Bochum und Höntrop auswärts erfolgreich Das übrige Programm war nicht sonderlich groß. Das große Spiel in Dortmund und die Aufstiegskämpfe, dazu das unsichere Wetter hatte die Vereine abgehalten, Spielabschlüsse zu tätigen. Auswärts spielten die beiden Gauligisten Germania Bochum und SV Höntrop, die mit guten Leistungen aufwarteten. So überrascht der schöne 8:0-Erfolg der Germanen gegen den Niederrhein=Dritten Rot=Weiß Oberhausen besonders. Der SV Höntrop setzte sich in Paderborn sicher mit 4:0 durch Rot.Weiß Oberhausen— Germania Bochum 0:3 S8 13 Paderborn— SB Höntrop 0:1 Gelsenguß Gelsenkirchen— Westfalia Herne 5:3 DSC Hagen— SyBg Herten 2:5 Im Vordergrunde des Interesses standen von den Spielen der Bochumer Kreisklasse die der Gruppe 1 der 1. Kreisklasse, in der seit Wochen schon der Kampf um den Verbleib bzw. Abstieg tobt. Als erster von den drei absteigenden Mannschaften steht bekanntlich Wanne 1911 fest, in Betracht kommen weitere vier Mannschaften, und es scheint so, daß ähnlich wie in der Meisterschaft die Entscheidung erst am letzten Sonntag darüber fallt, wer Wanne 1911 in die 2. Kreisklasse begleitet. Der Ausfall der gestrigen Spiele ist für die beiden gefahrdeten Gerther Mannschaften recht günftig. Der VfB Gerthe behauptet seinen fünfletzten Platz, obschon er spielfrei war, und SpSo Gerthe hatte durch ein Unentschieden den besseren Tordurchschnitt gegen Holsterhausen behaupten können. SpSp Gerche rang dem starken SV Sodingen ein 1:1 ab, während Holsterhausen gegen den Bochumer Phönix ein Unentschieden von 3:8 erreichte. Rasensport Herne verbleibt durch die 1:5=Niederlage gegen Reichsbahn Wanne auf dem vorletzten Platz, hat aber noch drei Spiele auszutragen. Schließlich bezwang Teutonia Riemke den Tabellenletzten Wanne 1911 mit 5:0 Phönig Bochum— SV Holsterhausen 8:3 SpSp Gertbe— SV Sodingen 1:1 Teutonia Riemke— Wanne 1911 5:0 Reichsbahn Wanne— Rasensport Herne 5:1 Die Tabelle: ein rückständiges Spiel zum Austrag. Concordia Bochum— Union Günnigfeld 8.0 Die Concordia sichert sich dadurch den dritten Plaß. eine gute Leistung des Neulings. Hobe Ergebnisse kamen in den beiden Spielen der Gruppe 2 der 2. Kreieklasse zustande. Zweistellig. mit 11:0, schlug Preußen 11 Bochum den Abstiegskandidaten Laer 87. Dabi eine gute Empfehlung der Preußen für den bevor= stehenden Kampf gegen den LFC Laer, von dem der Aufstieg der Laerer abhängt. Mit 8:2 fertigte der STV Harpen Fortung Weitmar ab. TSBg Laer 87— Preußen 11 Bochum 0:11 STV Harpen— Fortunna Weitmar 8:2 38 Wattenscheid 19— Kaltehardt. K. n. angerr. RUNDFUNK Montaa. 2b. April : Ainder hört zu: Die Waldpolizel ist unterNachträglich waren im Gau Westfalen noch drei Pokalspiele angesetzt, in denen sich die beiden beteiligten Kreisklassenmannschaften wieder stark zur Wehr setzten. Einer von ihnen, Datteln gelang es auch. in die Hauptrunde zu kommen, denn der Gegner Vf2 Bottrop wurde mit 6:3 geschlagen. Die tapferen Welperaner dagegen, die bieher schon so manchen Bezirksligisten aus dem Rennen geworfen hatten, mußten sich diesmal dem FC Schwelm beugen. Der Vf2 Börnig hatte zu kampfen, um den Abstiegskandidaten Gelsenkirchen 07 zu bezwingen SvBg Welper— F6 Schwelm 25 B/B Börnig— Gelsenkirchen 07 3:2 Datteln— BfB Bottroy 6:3 6.00: Morgenlied— Wetterbericht für den Bauer 6.G: Leibesübungen. 6.20: Frühkonzert. 7.00: Nachrichten; anschließend: Morgenlied— Morgenruf. 8.00: Zeit, Wetter, Wasserstandsmeldungen— Kalenderblatt. 8.10: Ellen Derenbach: Frauenturnen 8.2: Morgenmusik(Industrie=Schallplatten). 9.00: Ratschläge für den Küchenzeitel der Woche. 9.6: Zeit, Nachrichten, Wasserstandsmeldungen. 10.00: Unser täglich Brot. Lebensbilder aus der Arbeit des beutschen Bauern, von Ludwig Hofmeier 10.90: Richard Heinemeyer: Was brachte der Sportsonntag? 11.30: Bauer merk' au 12.00: Die Werkpause des Reichssenders Köln iin Verbindung mit der TAJ). Was sich die arbeitenden Volksgenossen des Sendegebietes wünschen. Nordwalder Baumwollspinnerei, Gebr. Wattendor“ Nordwalde, Bez. Münster. Es spielt eine Intanterie=Kapelle. 13.0: Mittagsmeldungen— Glückwünsche. 18.16: Mittagskonzert. Es spielt das Kleine Orchester des Reichslenders Köln unter Leitung von Leo Enfold 1 Das Zauverschloß, Vorspiel. W Runi. 2. Sicilianische Serenade sc. Becce Biolinsolo: Kurt Schäfferl. 2. El Turia, Walzer D. Granados). 4. Konzertstück über das Lied„La Baloma“(L. Weningerl. b. Aus der Jolae„Friebemann Bach“ 1T. N. Leuschner): al im Brühl'schen Hause; b) Dresdener Karnenal. E. Eine Spieldose Balzerscherz(Pladowi. 7. Tarantella(A. Spiee 3. Melodien aus der Cpereite„Nosemarie“( Friml). 14.n: Mittagsmeldungen 14.16: Fortsetzung des Mittagskonzerts. 9. Orien J. Popps. 10. Tanz=Rartationen al Mazurka: b) Mennett; el Cbaconne d Fandango; e) Ungartich; k Blues. 11. Melodien Cnegin“(P. Tichaikowiku J. Hellmesbergers. 19 Go spielt de Leitung: Rudol talische A. Epiesl: ans der Oper En 12. Walzer=Interm Ludia-Lanco 10. Mauial. 15 D: Sendepause. Wirtschaftsmeldungen. 1000: Musik am Nachmittag Orchester des Deutschlandsenders: Siegel. 17.00: Hinaus in die Fernel Die Millionen des Reiseverkehrs. Einiges Wissenswerte über Verkebn und Wirtschaft, von Dr. Lorck 17.15: Kammermusik. Es spielen: Albert Grate. mann(Klarinette); Cabert Grape(Klavierl. Klaviermusik sinnischer Komponisten. 2. Tonau H=Tur. Werk 12b. für Klarinette und Klavier von Sigsrid Kara Eblert. 17 M:„Kihriut." Dem lippischen Heimatdichter Karl Biegemann zum Gedächnis. 18.00: Stuttgart spfelt auf. Fröhlsche musik mit: Richard Nothelser(Tenorl: Mischa tieff(Balalatka); das Stuttaarter Instrumentat Quintett. Leitung: Hans Brandle; dem Orchester des Reichesenders Stutigart, Leitung Willy Steiffen; dem Kleinen Funkorchester, Leitung Wilti Bara. 190: Hinaus in die sernel Reisen wie de Muttern. Im Speisewagen und im Schlafwage Sprecher: Dr. Ernst— Hermann Probst.. 19.M: Kleine Zwischenmusik(Andustrie platten). 19.45: Neues vom M.00: Erste Abendmeldungen 10: Die Westdeutsche Wochenschan 91.M0: Konzertstunde. Ausführende: Käre Hanie Sopran); Anguß Kreuter(Riolinel: Nolf 4 nann(Klanieri. 1. Rariationen B Dur für ter(rz. Schuberts. Die Welt wird edem Tag. Jum 160. Todestag dewig Ubland. Spielbuch: Goewin P der nach Gedichten von P. Uhland: a zlaube in. Schuberti; bi Auf ein Kind(C. 2 /Der Schmied 1J. Brahms): d Die Nonne Nrahmsl. 3. Einleltung und Partationen en Trockene Blumen“ ffür Rioline und Klavser Schubert). 2. M: Inr Erminung des ernen Reichslag der 60 für Feier und Freizeit in Tusseldor B M094 00: Nachtmußk. (10 Fort Und schon lief Inspe Technik des geschulten Fauste an der Brust, na atemholend. Er lief dur= Alarmsianal der Feuerwe ihren Häusern stürzen, li fiel erst wieder in Schrit sener Straße näherte, in Robin dem Haus des ve Besuch abstatten wollte. biegend, gewahrte er ein Lichtern, neben dem ein Annäherung des Detekti bekam. Barton ging ruhi sicherte aber seinen Revol vierte Villa linker Hand Dr. Taylor. Der Weg mehr wenige Schritte, un dem auffallenden Husten daran zweifelte, daß hie überlegte fieberhaft, wie Als er das Gitter des V reichte, wußte er auf eini der Tod lauerte: kalt un zusammengebissenen Zähn tentür vorüber, tat noc schwang sich dann mit de Akrobaten über das Gitte kunde handelte Barton g er den Mann, der hinte prang und einen blitzend Hand hielt, ohne Anruf 1 Mündungsfeuer der eigen Mann stürzte und er binter den Fenstern des nachsten Augenblick krachte allen Ecken und Enden. seinen Ohren vorüber, Fensterscheiben. Etwas Etirn, er taumelte, verst in der Brust und schwang Verzweiflung über den Z. dem Nachbargarten trennt Bewußtsein der Rückenfre zu Boden und erwiderte de er jedesmal nach der Rich das Aufblitzen eines Schu Schützen verriet. Nachdem er den Lauf chob er das Reservemagag nahm das Feuer wieder a in der rechten Hand verlo sole mit der linken, und dal er sich ununterbrochen mußte, das Licht fast gan Ruckzug an. Er sprang vl entlang des Zaunes, überk durchauerte einen fremben n Gitter und stand in fredlichen Straße, in der en angsterfülltes Gesicht hi vorsichtig herausspähen sah verstummt, in der Ferne h. von Automotoren, die unte enzahl erreicht haben muß Laterne erkannte Barton, Strömen über das Gesicht sondern Blut war. Er ve notdürftig mit dem Taschen Hgarette an und sihlug kcr amt ein. Telephonber chrak nicht wenist. als en Hann (22. Fortset ,„Ich werde verlangt. M ne aufstehend und winkte die ein paar Damen in den unserem Plauderstündchen i haben. Aber das Gesche Mortimer hatte sich eben . Tas sehe ich vollkommer lagte er grämlich.„Ich mar wir treffen uns heu gleich nach Geschäftsschluß u le dek auf. Was balten Mausgezeichnet“, erwidert sowieso mit Herrn St ionnen wit zusammen ein Abend verleben." Stahl!" Mor e e gunen sierbelles Lachen Sie das so son roetier, dem ich an al außerhalb bee nich mit —4 ist denn doch erwabarin gar kein vurdig zured „„Natur. ch jo“ heeilte sic und verzeg wiederum! dann gleich nach sieben 1 können wir das m raue mich ganz ihrer Fil ihm die de. ne sich in der Richtun dab genommen hatten. ort mer sab ihr einen1 en B.er. 9s Geschäft mit seinem Vorstoß n ner Turnabend Bochumer Vereins. zu dem die Lehrwerkstat m Samstagahend das gerufen hatte, wies einen ihm einen prächt gen Ver= e, zu sehen, wie die Lehrund mit welcher Begeiste= solvierten. Ferner wirkten Trommler des Deutschen Letztere leitete den Abend arsch ein. Fansarenklange tarsch der Teilnehmer an s Hohelied der Arbeit ge= Vereinsführer des Turner Verein, Puchan, die als Vertreter der Werkt= und den technischen Leuer 1. sah. Der Redner Zweck und Ziele der= ßstahlglocke brachte darauf von Trunk wirkungsll n die Lehrlinge selbit das Rhyrhmus der Musik den en Gemeinschaftsubungen er an zwei Barren, wah= chon selbstgewadlte Uebunder Bodenmatte und an abgelöst von Stabgymder Veranstaltung bildete n kraftvolle Schwünge und h. Zwischendurch spielten umer Fanfarenmarich und arsch, während die Gubnt Rudolf Hoffmann Kranzes von den Lebrlin= weiteren Chören.„Son= nann und„Der Gett. der rtete. Alle Darbietungen kine Neuerung war, daß tfolge für die einzelnen r. Sie wurde genau ein= este Beweis für die vorerbalb von zwei Stunden de Programm abgewickelt. asen in Front Handhall=Bezirkeklasse vortring Geveleberg 5 lenbeck 7.3 Bielefeld 106 chrbare Handelfmeterem= Gegentreffer und wenig en die Gaste auf 8:8 berkopfte der Mittelstürmer anke von links zum viert den Sieg sicher. den ochum 7 8 5427 86 19 4 5 66.27 8414 5 5 47:34 81:15 7 6 50:39 219 5 9 41:87 B 2 2 9 56.44 4 10 36:44 222 8 8 43:53 22.24 2 13 35:59 18:2 5 12 87:50 172 7 11 3953 172 3 12 3w 15:77 1 17 25:51 11:35 er Klasse kam lediglich istrag. n Günnigfeld 8:0 irch den dritten Platz. 18 en beiden Spielen der schlug Preußen 11 Laer 87. Das ist. ußen für den bevor= Laer, von dem der Mit 8:2 fertigte der tab. 11 Bochum 0:11 Veitmar 8:2 hardt. K. n. Angetr. spielen: Albert Grape(Klaviers. vonisten. Sonate nette und Klavier von py chen Heimardichter Fröhliche Reierabena= Tenori: Mischa natarter Instrumental= ranole: dem Großen Stuttgart. bunkorchester, Leitung nel Reisen wie un Im nn Propst. sik JAndustrie=ewofl. Scheimmis (10 Fortsetzung.) Und schon lief Inspektor Barton mit aller Jechnik des geschulten Langstreckenläufers, die Jauste an der Brust, nach jedem vierten Schritt atemholend. Er lief durch den Ort, hörte das Alarmsianal der Feuerwehr und sah Leute aus ihren Hausern stürzen, lief an ihnen vorbei, und fiel erst wieder in Schritt, als er sich der Ecke jener Straße näherte, in der er gegen Abend mit Robin dem Haus des verstorbenen Arztes einen Besuch abstatten wollte. In die Villenkolonie einbiegend, gewahrte er ein Auto mit abgeblendeten Lichtern, neben dem ein Mann stand, der bei der Annäherung des Detektives einen Hustenanfall bekam. Barton ging ruhig an ihm vorüber, entsicherte aber seinen Revolver in der Tasche. Die vierte Villa linker Hand gehörte dem ermordeten Dr. Taylor. Der Weg bis dorthin betrug nur mehr wenige Schritte, und der Detektiv, der nach dem auffallenden Husten des Mannes nicht mehr daran zweifelte, daß hier etwas im Gange sei, überlegte fieberhaft, wie er sich verhalten sollte. Als er das Gitter des Vorgartens der Villa erreichte, wußte er auf einmal, daß hier irgendwo der Tod lauerte: kalt und erbarmungslos. Mit zusammengebissenen Zähnen ging er an die Gartentür vorüber, tat noch einige Schritte und schwang sich dann mit der Geschmeidigkeit eines Alrobaten über das Gitter. In der nächsten Sekunde handelte Barton gegen die Vorschrift, da er den Mann, der hinter einem Busch hervorsprang und einen blitzenden Gegenstand in der dand hielt, ohne Anruf niederschoß. Er sah das Mündungsfeuer der eigenen Pistole, er sah, wie der Mann stürzte und er sah, wie es über ihm, binter den Fenstern des Hauses aufblitzte. nachsten Augenblick krachte und klatschte es an illen Ecken und Enden. Geschosse zischten an seinen Ohren vorüber, klirrend zerbrachen die Fensterscheiben. Etwas schlug ihm gegen die Enrn, er taumelte, verspürte noch einen Druck auf der Brust und schwang sich mit der Kraft der Verzweiflung über den Zaun, der die Villa von dem Nachbargarten trennte. Mit dem erlösenden Bewußtsein der Rückenfreiheit warf er sich nun zu Boden und erwiderte das heftige Feuer, indem er jedesmal nach der Richtung schoß, in der ihm das Aufblitzen eines Schusses den Standort des Schützen verriet. Nachdem er den Lauf leergeschossen hatte, cob er das Reservemagazin in die Waffe und nahm das Feuer wieder auf. Da er das Gefühl in der rechten Hand verlor, bediente er die Pi= sole mit der linken, und erst, als ihm das Naß. dal er sich ununterbrochen aus den Augen wischen mußte, das Licht fast ganz nahm, trat er den Nuchzug an. Er sprang plotzlich auf, lief geduckt entlang des Zaunes, überkletterte einen anderen, durchauerte einen fremden Garten, überstieg noch tin Gitter und stand in einer gutbeleuchteten friedlichen Straße, in der man nur ab und zu ein angsterfülltes Gesicht hinter der Fensterscheibe vorsichtig herausspähen sah Das Schießen war berstummt, in der Ferne hörte man das Rattern von Automotoren, die unter Vollgas höchste Tonfenzahl erreicht haben mußten. Im Schein einer Laterne erkannte Barton, daß das, was ihm in Stromen über das Gesicht rann, nicht Schweitz, sondern Blut war. Er verband die Kopfwunde notdurftig mit dem Taschentuch, brannte sich eine Haarette an und schlug ren Weg nach dem PostTelephonbeamte vom Nach dienst eschrak nicht wenigt, als er das blutünerströmte bemen von Roiph Urban um Mr. Trec Gesicht des Inspektor beim Schalterfenste= auftauchen sah. „Ich bin Inspektor Barton von Scotland Pard“, stellte sich der Detektiv vor und zeigte seine Polizeimarke,„verständigen Sie sofort alle Polizeistationen bis London, daß jedes vorüberkommende Auto nötigenfalls mit Waffengewalt aufzuhalten ist und die Insassen zu verhaften sind. Und mich verbinden Sie jetzt mit Porters Hall.“ „Tut mir leid“, erklärte der Beamte,„aber aus mir unbegreiflichen Gründen ist eine Störung eingetreten, ich kann seit einer Stunde keine einzige Verbindung mehr bekommen. Es scheint mir fäst, als wären alle Drähte in verbrecherischer Absicht durchschnitten worden.“ „Mir auch“, meinte Barton wütend,„ich muß augenblicklich nach Porters Hall. Möchten Sie mir sagen, wer mich hinaufführen kann. Ich fürchte, ich werde den Weg zu Fuß nicht mehr schaffen.“ „Man sieht es Ihnen an", sagte der Postbeamte,„ich könnte Sie schließlich mit meinem Motorrad hinaufbringen, wenn ich aber das Amt hier verlasse, dann ist das eine schwere Dienstverletzung. Es wäre denn auf Ihre Verantwortung, dann gerne.“ „Gut“, erklärte Barton,„ich befehle es Ihnen.“ Wenig spater sauste das Motorrad mit den beiden Männern durch die Allee nach Porters Hall. Barton, auf den Rücksitz, klammerte sich krampfhaft mit der Linken fest, denn die rechte Hand war von der Schulter herunter inzwischen vollständig lahm. Außerhalb des Lichtkegels des Scheinwerfers lag alles in tiefster Finsternis. Der Brand mußte rasch gelöscht worden sein Als sie langsam durch das Parktor von Porters Hall fuhren, wurden sie von einem Polizisten mit vorgehaltenem Revolver gestellt, der aber sogleich den Weg freigab, als Barton seinen Namen nannte. Der Inspektor ersah aus dieser Maßnahme, daß es hier drunter und drüber gegangen sein mußte, verlor aber keine Zeit mit Fragen, sondern wies den Postbeamten an, noch bis zum Haustor weiterzufahren. Dort stieg der Detektiv vom Sitz und wankte in das Haus. Die Halle war voll von aufgeregten Menschen. Der Sergeant von Wembley lief aufgeregt und stierte vor sich hin, in einer Ecke standen die Köchin und die Madchen und weinten, Miß Adlercreuz sprach ihnen beruhigend zu und die Kommissare Maxwell und Fitzner, umringt von den übrigen Polizisten, suchtelten, einer den anderen überschreiend, mit den Händen in der Luft herum. Auf einem Stuhl saß mit dickverbundenem Kopf Oberinspektor Robin, eine Whiskyflasche zwischen den Beinen. Es sah aus wie in einem Narrenhaus. „Inspektor Barton!“ schrie Sergeant Cock, seinen Vorgesetzten erkennend, und aus seiner Letbargie erwachend.„Himmel, wer hat Sie denn so hergerichtet. Das fehlte uns noch!“ Alle Anwesenden wandten sich dem Detektiv zu. „Barton!“ rief Oberkommissar Maxwell,„Sie kommen gerade recht. Man hat Robin niedergeschlagen, man hat den Geräteschuppen neben dem Haus in Brand gesteckt, man hat alle Telephonund Telegraphendräbte in der Umgebung zerstört, man hat sämtliche Pneumatiks unserer Antos durchschnitten und man hat— während wir alle an den Löscharbeiten beteiligt waren, was glauben Sie wohl?“ „Man hat den Diener Stone gestohlen!“ schrie Finner dazwischen, als Barton müde die Achseln zuckte. „Donnerwekter, das i# Mel, aber noch nicht alles“, sagte Barton langsam, mit der linken Hand sich mühsam auf das Geländer stützend,„man hat in das versiegelte Haus des ermordeten Dr. Taylor eingebrochen, man hat in dem ruhigen Wembley ein Feuergefecht geliefert, daß es eine Schande ist und man hat mich krummgeschossen. glaube, ich kann nicht mehr!“ „Um Gotteswillen“, rief Miß Adlercreuz, Barton energisch die Weste und das blutgetränkte Hemd aufreißend, so daß eine Einschußöffnung auf der rechten Brustseite sichtbar wurde,„der Mann ist ja zu Tod verwundet.“ Der Versuch zu lächeln, erstickte in einer armseligen Grimasse im todesbleichen Gesicht Bartons. Mit einem hilflosen Stöhnen sank er in die Arme seines rasch hinzuspringenden Sergeanten. 8 Kapitel. Schreckensnacht in Wembley.— Neuer Mord in Porters Hall?— Vollständiges Versagen von Scotland Pard.— Wann greift der Innenminister ein?— Inspektor Barton schwer verwundet, Kriminaloberinspektor Robin verletzt.— Vor einer Umbesetzung der Leitung des Morddezernates?— Das Rätsel von Porters Hall: was ist mit„Zykloide?“ So und ähnlich lauteten die Ueberschriften der führenden Londoner Blätter am nächsten Tage. In dem amtlichen Bericht, den Scotland Yard ausgegeben hatte und der von allen Zeitungen, ohne Unterschied der Parteirichtung, gebracht wurde, hieß es unter anderem: .... Gestern abend weilten Beamte der Mordkommission zu neuerlichem Lokalaugenschein in Porters Hall. Um etwa 22 Uhr 10 schoß eine Stichflamme aus dem knapp hinter dem Herrenhaus liegenden Schuppen. Auf Alarmrufe einer Hausangestellten eilten Beamte und Polizisten zur Hilfeleistung, während der Diener Stone telephonisch die Feuerwehr von Wembley verständigte. Der sofort bemerkbare Petroleumgeruch sowie spätere Feststellungen ergaben, daß es sich um Brandstiftung handelte. Um ein Uebergreifen des Feuers auf das Herrenhaus zu verhindern, organisierte der leitende Polizeibeamte sofort die Löscharbeiten. Er verfügte, daß Polizisten und Beamte sich direkt daran beteiligten, während alle anderen anwesenden Personen eine lange Kette bilden mußten, mittels der das Wasser in Eimern von der an der Vorderfront des Hauses befindlichen Wasserleitung um das Gebäude berum zur Brandstätte befördert wurde. Als die Feuerwehr eintraf, blieb ihr nur wenig zu tun, denn der Schuppen war bereits vollständig niedergebrannt. Während mit Ausnahme des Dieners alle übrigen Leute draußen weilten, begab sich die Köchin ins Haus, um dort nach dem Rechten zu sehen. Als sie beim Dienerzimmer vorbeiwollte, vernahm sie von dort ein Stöhnen. Sie trat durch die offenstehende Tür in den Raum und sah Stone am Boden liegen. Er stützte sich am linken Arm mühsam auf, während er mit der rechten Hand etwas auf den Fußboden zu malen schien. Bevor die Köchin den Zusammenhang begreifen konnte, stürzten zwei maskierte Männer in das Zimmer. Mit vorgehaltenem Revolver zwangen sie die Frau, sich mit dem Gesicht zur Wand zu stellen. Ebenso bedrohten sie den Diener mit dem Tod, falls er auch nur ein Wort sprechen würde. Die Köchin hörte, wie sich die Leute entfernten, aber erst nach einer Weile wagte sie sich umzublicken und bemerkte nun, daß auch der Diener verschwunden war. Die alarmierten Polizeibeamten fanden die Aussagen der Köchin insofern bestätigt, daß auf dem ungestrichenen Fußboden des Dienerzimmers mit Blut folgende Wort geschrieben standen: Zykloide Barton 2—. Das letzte Wort blieb unvollendet, was wohl darauf zurückzuführen sein dürfte, daß Stone in diesem Augenblick durch den Eintritt der mas kierten Männer gestört wurde. Es scheint ziem lich sicher zu sein, daß der Diener angeschossen worden war, zumal man ein in der Mauer steckendes Geschoß fand. Die Augel hat ein Kaliber von 6.35 Millimeter und dürfte aus einer belgischen Repetierpistole abgeschossen worden sein. Von den Tätern fehlt bis zur Stunde jede Spur.—“ Im Polizeibericht hieß es weiter, daß man auf der sofort angeordneten Streife im Park den bewußtlosen Oberinspektor Robin aufgefunden hatte. Dann wurden kurz die übrigen Ereignisse der Nacht, so auch der Einbruch in die Villa und das Abenteuer des Inspektors geschildert. An dem Aufkommen Bartons werde gezweifelt. Zum Schluß ließ Scotland Yard noch wissen, daß hinter allen Ereignissen der Nacht ein durchdachter verbrecherischer Plan stünde und daß man hoffe, die Schuldigen bald fassen zu können. Als Oberinspektor Robin dies las, kratzte er sich nachdenklich den dicken Verband am Kopf „Jedenfalls bin ich froh", sagte er zu Mrs Gamble, einer hübschen, stattlichen Witwe, die ihm die Wirtschaft führte und eben den Tee einschenkte,„sehr froh sogar, daß ich einige Tage Ruhe habe. Sollte jemand nach mir fragen, dann sagen Sie, bitte, ich liege im Sterben.“ „Stimmt“, antwortete Mrs. Gamble,„außer dem Arzt lasse ich keine Seele herein. Und nach dem Frühstück legen Sie sich gleich wieder ins Bett: Sie bekommen zwei Aspirin und einen Wickel.“ „Lassen Sie mich mit Ihrem Wickel in Ruhe“, brummte Robin,„ich habe doch keine Lungenentzündung.“ „Das macht nichts"; sagte die Dame mit Bestimmtheit,„ein Wickel hilft immer; jedenfalls schadet er nicht. Außerdem gebe ich Ihnen jetzt einen frischen Umschlag.“ Damit stand sie auf. nahm den Verband vom Kopf ihres Schützlings und tauchte das Tuch in eine Lösung von essigsaurer Tonerde, um die mächtige Beule an der Schläfe des Oberinspektors zu kühlen. Sie kam aber nicht mehr dazu, denn in diesem Augenblick schrillte im Vorzimmer die Telephonklingel. „Bedaure", hörte gleich darauf der Detektiv seine Haushälterin in den Apparat sprechen, „aber Mr. Robin kann nicht kommen.— Nein, auch nicht, wenn ihn der Polizeipräsident verlangt. Er liegt im Sterben.“ Schon stand der Oberinspektor am Telephon, knurrte Mrs. Gamble an, nahm ihr den Hörer aus der Hand und meldete sich. „Was soll ich?" stotterte er gleich darauf in die Muschel,„der Präsident will mich persönlich sprechen?— Natürlich, komme sofort. Sagen Sie dem Obersten, in fünfzehn Minuten bin ich in Scotland Yard—“ Mit einer Verbeugung hing er den Hörer auf. Dann flog der Verband in die Ecke, die Hausschuhe folgten nach. Alle Proteste der Haushälterin glitten diesmal ab. Robin machte sich fertig. In wilder Eile riß er Laden heraus, benützte eine Gabel als Schuhlöffel, verfolgte den Kragenknopf mit Hechtsprung unter das Bett und raste eine Minute später zur Tür. „Nehmen Sie selber Ihren Wickel ein", riet er boshaft der gekränkten Mrs. Gamble zum Abschied und jagte davon. (Fortsetzung folgt.) Ich we (22. Fortsetzung.) rde verlangt, Mr. Pealworth sagte ernen Reichslagers eit in Düsseldor. —... Pealworth!" e aufstehend und winkte einer Verkäuferin zu, die ein paar Damen in den Teeraum führte.„Mit unserem Plauderstündchen scheinen wir kein Glück zu haben. Aber das Geschäft geht nun einmal Mortimer hatte sich ebenfalls erhoben. „Tas sehe ich vollkommen ein, Miß Mary!" ie er grämlich.„Ich mache Ihnen den Vorwir treffen uns heute abend, sagen wir niasch nach Geschäftsschluß und suchen ein eleganMestal auf. Was halten Sie von diesem VorLausgezeichnet", erwiderte Mary.„Ich hatte sowieso mit Herrn Stahl verabredet. wit zusammen einen recht vergnügten abend verleben." eit Stabl..!" Mortimers Gesicht wurde und langer.„Sie gehen mit Ihrem Gesantsführer aus?" gEn sirberhelles Lachen kam über Marye rfnd. das so sonderbar, Mr. PealWarum soll ich denn nicht mit meinem anester, dem ich großen Dank schulde, Gal außerhalb des Geschäfts zusammenmich mit Jhnen doch auch treffen.“ henn doch etwas anderes," erwiderte mit hochfahrender Mione. lehe darin gar keinen Unterschied.“ wies e liebenswürdig zurecht.„Also, ja oder enan d) ja." heeilte sich der Amerikaner zu n und derirg wiederum das Gesicht.„Ich hole gleich nach sieben Uhr mit meinem Auto s sann können wir das weitere verabreden. Ich mich ganz ihrer Führung an“ reichte ihm die Hand hin. Dann entir sich in der Richtung, in der die Damen ommen hatten. mer sab ihr einen Augenblick nach dann lener das Geschäft mit sehr geteilten Gefüh dor seinem Vorstoß war er durchaus nicht „Na. Madelchen,“ begrüßte Hannemann seine Nichte, die gegen sechs Uhr bei ihm erschien,„bast du dich von Muttern freigemacht?“ „Ja, Onkel“ entgegnete Lucie lachend,„es ist mir geglückt. Ich babe meine Freundin Elli angerufen, die hat mich abgeholt. Mutter ist also im Glauben, ich befände mich bei Elli. Natürlich habe ich Elli eingeweiht, sie ist meine Verbündete und wird wahrscheinlich noch öfter herhalten müssen wenn... na, du verstebst schon, Onkel Paul! Aber.. was ist denn nun eigentlich los2 Hannemann ließ sie ins Wohnzimmer treten und schloß die Tür hinter sich. „Du tust ja so geheimnisvoll, Onkel Paul?" sagte Lucie, nachdem sie sich gesetzt batte. Hannemann kicherte. „Gebeimnisvoll? Nanu, von der Seite kenne ich mich ja noch gar nicht. Das kommt dir wohl nur so vor“ „Und wie riecht es eigentlich hier... wie... wie in einer Apotheke,“ erklärte Lucie schnuppernd. Na, an den Geruch wirst du dich wohl langsam gewöhnen müssen,“ meinte Hannemann be= baglich, wenn du erst Frau Apotbeker Pulverkopf Lucie seukzte vernehmlich. „Ach. Onkelchen... ich... ich glaube, dahin wird es schwerlich kommen. Gegen Mama kann ich auf die Dauer nicht ankommen“ Na. na, na“ meinte Hannemann,„wenn ich eine Sache in die Hand nehme, klappt sie schließAch, lieber Onkel Paul" sagte Lucie mit kreudigen Augen.„wenn das der Fall sein würde, co würde dir ewig dankbar sein. Aber nun unterrichte mich einmal, was ist denn gestern eigentlich passiert?" Hannemann erzählte von dem verunglückten Stelldichein ihres Verehrers in kurzen Worten. Also so war das!" meinte Lucie, die bei seiner Schilderung oft hellauf gelacht batte.„Und Ja. nun müssen wir mal weiter sehen. Wie hattest du dir die Sache denn weiter gedacht?“ Eigentlich hatte ich gedacht, du würdest einen Ausweg findenl“ Hannemann betrachtete seine Nichte schmungeend „Vielleicht müßte ich deinen schüchternen Provisor mal hierher bestellen. Soll ich mal anrufen?“ „Ach, Onkelchen, ich... ich weiß nicht,“ sagte Lucie verschämt. Na, du wirst doch wissen, ob dir seine Anwesenheit angenehm ist?“ meinte Hannemann neckend. „Ob. gewiß! Sehr angenehm sogar!“ Na alsol Ich glaube, er würde einen Freudensprung machen, wenn er das gehört#itte“ Hannemann ging an den Wandfernsprecher und drebte an der Nummernscheibe. Daß er eine Nummer wählte, die es im ganzen Fernsprechnetz nicht gab, konnte Lucie natürlich nicht abnen. „Hier Hannemann!“ rief er sehr laut in den Fernsprecher, an dessen anderen Ende sich aber niemand befand.„Es ist soweit, Herr Provisor!“ „Ja, wirklich!“ ertönte in diesem Augenblick aus dem Nebenzimmer die erregte Stimme des Provisors. In der Tür erschien Gotthold Pulverkopf, mit einem riesigen Rosenstrauß bewaffnet. Lucie stieß einen kleinen Schrei aus und sprang aufgeregt auf. „Ob... habe ich Sie so erschreckt, Fräulein Lucie?“ fragte Gotthold mit verlegenem Gesicht. Nicht direkt erschreckt,“ erwiderte Lucie verwirrt,„nur... überrascht bin ich“ Natürlich, das müssen Sie ja sein, selbstverständlich, das war ja vorauszuriechen... Verzeibung... nicht zu riechen... vorauszusehen. Ja... aber Herr Hannemann hatte sich diese Ueberraschung so ausgedacht. Ja... und ich bin ihm von Herzen so dankbar, daß er auf diesen Ausweg gekommen ist. Haben Sie vielen Dank, Herr... Er sah sich vergeblich nach seinem väterlichen Freunde um. Hannemann hatte sich diekret gedrückt.„Herr Hannemann war doch eben noch hier und nun.. ... ist er nicht mehr im Zimmer,“ vollendete Lucie schelmisch den angefangenen Satz „Nein, nicht mehr im Zimmer... er hat uns allein gelassen,“ meinte Gotthold und sah verlegen auf den großen Rosenstrauß, den er in der Hand bielt. „Er wird wohl noch zu arbeiten haben,“ saate Lucie, da Gotthold mit seinem Sprachschatz wieder einmal zu Ende war.„Die Rosen sind wohl für Tante Ella bestimmt? Ich werde sie in eine Vase stellen.“ Sie nahm ihm die Blumen aus der Hand und ordnete sie in einer Vase, die auf der Anrichte stand.„Tante Ella wird sich sehr freuen wenn sie abends nach Hause kommt.“ „Ja. gewiß... das wird sie wohl.“ meinte Gotthold. Er sah andachtsvoll zu, wie sie geschuckt die Verteilung des Rosenstraußes vornahm Eigentlich waren die Rosen für seine Auserwählte bestimmt, aber durch den Einwurf wurde ihm klar, daß er bei seinem ersten Besuch im Hannemannschen Hause eigentlich der Hausfrau Blumen zu bringen hatte. „Ihre Frau Tante ist also nicht zu Hause," sagte er, als Lucie die geschmackvolle Anordnung der Blumen beendet hatte. „Nein, wir sind ganz allein," sagte Lucie ermunternd. „Ja, das sind wir,“ wiederholte Gotthold. Ewurde ihm ungeheuer schwver, die paar Worte, auf die Lucie so sehnsüchtig wartete, auszusprechen. Was für liebe Augen er hatl mußte Lucie denken, als sie ihm offen ins Gesicht sah. Wenn er nur nicht so entsetzlich unbeholfen ware. Sie mußte ihm entschieden zu Hilfe kommen, sonst fiel auch heute wieder nicht die Entscheidung. „Sie haben gestern Pech gehabt,“ unterbrach sie das Schweigen.„Sie wollten doch mich am Zoo treffen und sind meiner Mutter in die Hände gefallen." „Ja, allerdings." „Was haben Sie eigentlich am Telefon zu ihr gesagt?“ ging Luie wieder einen Schritt weiter. Gotthold bekam offenbar Mut, denn er nabm jetzt einen Anlauf. „Ich habe gesagt, daß ich Sie liebe, Sie anbete. Sie verehre, Sie vergöttere... das habe ich ge„Und... das können Sie jetzt nicht noch einmal wiederholen?“ meinte Luie schalkhaft. „Ach. Lucie!“ sagte Gotthold und legte seinen Arm um das Mädchen, das ganz stillbielt. „Weiter bitte!“ sagte sie zärtlich. „Ich hab' dich ja so lieb. Lucie“ kam es glücklich von seinen Lippen. „Ich dich doch auch“ sagte sie innig und ließ es geschehen, daß der überselige Freier sie fester an sich zog und ihren Mund mit Küssen bedeckte. Hand in Hand saßen sie eine ganze Weile da und sahen sich beglückt in die Augen Wann bast du zum ersten Male gefühlt daß du mich gern bast?“ wollte Lucie wissen „Das war gleich am ersten Tage, als du in die Apotheke kamst“ erklärte Gotthold, der nun ent gültig seine Schen verloren hatte.„Du battest deinen Handschuh vergessen. Beim Betrachten des weichen Leders hab ich mir vorgestellt, wie weich erst das Mädchen sein müßte, das von solch zierlichem Handschub umschlossen wurde. Immer wieder habe ich den Handschuh gestreichelt und mir ausgemalt, wie schön es sein müßte, wenn ich an seiner Stelle die liebe Hand der Besitzerin streicheln könnte.“ Er fuhr streichelnd über ihr molliges Patschbandchen. Gortlehung solgt) I 11 U 22 . * . . . * ros Bochull meldet... Bochum-Hamme Im hohen Alter. Der Reichsinvalide Josef Hohn, Dorstener Straße 162, begeht am morgigen Dienstag in verhältnismäßig guter geistiger und korperlicher Frische seinen 71. Geburtstag. Im Westerwald geboren, ist der Altersjubilar seit seinem 18. Lebensjahr in Bochum ansässig. Ueber 40 Jahre war er im heimischen Bergbau tätig. seinen Mußestunden widmete ex sein Interesse der Blasmusik und betätigte sich viele Jahre in der Herbstschen Kapelle, mit der er alljährlich die Bochumer Maischützen auf ihrem traditionellen Marsche zum Harpener Bockholt begleitete. In seiner zweiten Ehe mit Henriette, geb. Rosenberg. verw. Stücker, konnte er im Jahre 1933 das Fest der silbernen Hochzeit begeben. Seine zweite Ebefrau starb, 81jährig, vor genau einem Jahre. Eine ansehnliche Kinder= und Enkelschar sowie ein sehr großer Bekanntenkreis wünscht dem Hochbetagten zu seinem Geburtstage noch viele Jahre ungetrübten Wohlergebens. Unserem langjährigen Bezieber auch unseren Glückwunsch! Bochum-Hordel Hobes Alter. Gestern vollendete im Kreise seiner Angehörigen der Inpalide Christian Hoge boom sein 70. Lebensjahr. Au wunsch.(th) unsern GlückElternabend. In Frohsinn und Freude verlebten die Mädel des Ringes 11 67 vom M ihren am Samstag abend im Hordeler Saalbau aufgezogenen Elternabend. Nach den Grußworten der Ringführerin Rottermund an die zahlreich erschienenen Eltern wechselten Lieder, Volkstänze und Stegreif=Spiele in bunter Folge ab. Den Abschluß bildete ein lustiger Zirkus.(th) Bochum-Grumme Letzte Fahrt. Unter allgemeiner Anteilnahme der Grummer Bürgerschaft, der Kriegerkameradschaften Hofstede und Grumme=Voede, des Schützenvereins, Bergmannsvereins und verschiedener kirchlicher Vereine wurde am Samstagnachmittag der plötzlich aus dem Leben geschiedene 43jährige Kaufmann und Gastwirt Hans Goeke zur letzten Ruhe auf dem Grummer Friedhof beigesetzt. Pfarrer Dobbelstein nahm im Hause die Einsegnung vor. Nach den kirchlichen Zeremonien am Grabe senkten sich die Fahnen und unter dem Liede vom guten Kameraden krachten drei Ehrensalven über das Grab des alten Soldaten. Verschönerungsarbeiten. Gegenwärtig werden an den Abhängen umfangreiche Verschönerungsarbeiten vorgenommen. So pflanzt man Sträucher und Blumen an.— Auch in den hiesigen Planschanlagen nimmt man Anpflanzungen von blühenden Sträuchern und Jungbäumen vor.— Telle des Radfahrerweges an der Dortmunder Straße, der zur Zeit angelegt wird, wurden bereits in Benutzung genommen. Bochum-Hofstede Silberkranze. Gestern feierten die Eheleute Franz Prath und Frau Emilie geb. Nolting aus der Dorstenerstraße im Kreise ihrer Angehörigen ihre silberne Hochzeit.— Ebenfalls konnten die Eheleute Karl Ginster und Frau, Frieda gevorene Rust, das gleiche Fest begehen. Glückauf zur goldenen.(th 9 Stunden verschüttet. In der Nachtschicht zum Samstag gingen im Flöz Blücher des Reviers 3 der Zeche Hannibal etwa 3 Meter Strecke zu Bruch, wodurch der Hauer Wolf von seinen Arbeitskameraden abgeschnitten wurde. Durch sofort aufgenommene Bergungsarbeiten konnte Wolf Stunden am Samsta nach etwa neun Stunden am Samstag mittag unverletzt gerettet werden.(h Bochum-Hiltrop-Bergen Selbstmord. Die 45jährige Ehefrau V. beging in den Abendstunden des vergangenen Freitags durch Erhängen Selbstmord. Die sofort eingeleitete Untersuchung hat Selbstmord ergeben. Die Motive sind unbekannt.(m) Bochum-Stiepel Die Auszahlung der Unterstützungen an Unterstützungsempfänger des Stadtteiles Srn. für den Monat Mai erfolgt durch die Verwil tungsstelle Stiepel am 30. April und 15. Mai 1937, vormittags 10 Uhr. Ausweis und Stempelkarte sind bei der Auszahlung vorzulegen. Versammlung und Kameradschaftsabend. 9. festlich geschmückten Jungermannschen Saae h die erste Kompagnie der Kriegerkameradichei. Versammlung ab, der sich ein Kameradscheitsegen berzlich willkommen und gedachte des GeburteiWeltkrieges. Der offizielle Teil der Versamm fand schnelle Erledigung, worauf der gemutscI und ein Bandoniumsolo leiteten über zu einer Asprache des Kreispropagandawarts Sommer. zweiten Teil des Programms wechselten Tanz Gesang und Darbietungen der Akro ab. Im Namen der Frauen dankte Kamerad Ersenburgec. Darauf ergriff Kameradschaftein Hölper das Wort und schilderte den Kamer schaftsgeist an der Front.(ik Vergrößerung der Kokerei. Mit den Anlschachtungsarbeiten für den ersten Ausbau dee Batterie 2 der Großkokerei auf Zeche„Robert Wiser“ ist begonnen worden. Es werden 3 84 vien errichtet. Jm Januar nächsten Jahres wen den die Oesen voraussichtlich in Betre7 Die Arbeiten werden von der Firma Dr. F 3 u. Co., Bochum, ausgeführt. Die Gesunderhaltung unserer Jugend st unsere wichtigse Rusgede. Gedt Freiplätze für die Hinderiendverschichung! Der liebe Gott schenkte uns heute einen gesunden, kräftigen Stammhalter Dleses zeigen hocherfreut an: Josef Scheerer Therese Scheerer» sprenger Bochum. den 24. April 1937 Horst-Wessel-Straße 22 a z. Tt. Elissbeth Hospita Speiseun Wohnzimmer fabelbafte Modelle besond. preiswert. MöbelBorgmann Ankauf von Weinflalchen Tammeler Pochum Alsenstratze 20 Telephon 66174. Hofimannsches Korservalorium und Seminar Korumstr. 93 Anmeldungen zum Beminar (Stastl. Muslklehrer-Examen) Bonstige bereidungen en jodom Wochontage(ausgenommen Sonnabord) Der Vanz in der Musik, Gr.b.. Konzert am Dienstag, 4. Mal, im Frledrich-Silcher-Hous (grober 8as0) Koch-Vortrag Zum 2. Jahres-Seelenamt fôr die verstorbene Ehefrau Heinrich Knüwer Jr. Marla geb. Möller am Dienstag, dem 27. April, morgens 7.10 Uhr In der St. Meinolphuskirche wird h'ermit freundlichst eingeladen. Hermann Hutmacher Ruf 67101 Bochum. Große Beckstr. 19 Erstes Fachgeschöft für Beerdigungswesen — Ueberföhrungen— Mit Kostproben— Eintritt trei Dienstag, den 27. April, nachmittags 4 Uhr, in unserem Geschäftshause. Eintrittskarten werden kostenlos an der Kasse abgegeben. 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Einver dungen nichtortvatrechtlicher etur binnen 16 Tagen dei der unterget“ neier Behörde schriftlich in u Stücken eder mündlich zur Niederschrift anzu rincer Nach Ablauf dieser Frist können diwendungen nicht mehr erhoben werten Tie Zeichnungen und Beichteidungen liegen im Zimmer 649 des Rathan es l. Obergeschoh. zur Einfidht offen Zur mündlichen Verdandlung der rechtzeitig erhobenen Einwend *Termin auf Donnerstag. der Mat 147. 11 Ubr. im Bimmer Ta des Rathauleo. I. Obergeschoß. andere a Jm Falle des Ruobleideng des 1e nehmers oder der Bidersprechenden 1n odne Rucksicht hierauf Erörierung der Einwendungen erfolgen Bochum, den B April 10 Der Bernnenee bes Stadterwaltunoseene Auto- und Riesenluitrelien Soytert à Co., Bochum Se 77 684* Anzeigen in der in allen Kreisen eingebürgerten Volks-Zeitung haben 1. Klasse 49. Preußisch=Güddertsche (275. Preuß.) Klassen-Lottere Ohne Gewähr Nachdruck derbe 1. Ziebungstag Jn der heutigen «rnne I 182674 216873 6 Sewinne i 191202 254145 46 Gemnne zu 32616 60012 134359 16214 244304 259836 38660 Vormittagsziebung wurden gezogen 41868 180289 35308 6493 20668 13102 78287 111308 187204 82493 308737 500 RM. 2378 21288 23756 2530 10723 118600 119910 1323 203603 212577 216424 2424 2782 288 123| 298492| 31456 176 Gewinne zu 200 RR. 3069 11204 1200 12143 12600 18584 16830 18388 21009 37942 7 77 7 410 61060 62434 651 4 006 100025 109000 10* 03 120603 147433 174519 70027 218070 256914 307519 323138 351240 376147 124665 151038 175326 210147 270 Taa 313106 324122 eere 379716 129045 15404 182507 210706 220037 264774 314789 332628 366730 22t3e2 136285 156942 81 212294 231669 27220 316154 33420 2640 120739 14484 167907 160807 197300 204137 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezegen Reise- u. Kriegs-Erlebnisse 2 Gewinne zu 100000 FN. 44826 2 Geminne au 50000 7N. 389545 Seminne zu 6000 NM. 974206 10 Gewinne zu 2000 K M. 66246 12343 14374 291684 396193 4 Gerinne 1000 RN 99999 124123 26216 346232 369768 374778 16 Geminne 1 800 R 4 636 7 1127 749 2800 347200 46 Geminne zu 600 RM W. Tenbrüggen Oberleutnant d. L.». D. ........rm.. Preis 1,30 RM Geminne m 600 8 7 104604 110414 125764 157742 184807 310 124700 132461 207819 253816 2776 328818 328416 362859 162 Gewinne pu 200 RM 4072 14417 14949 160 B220 3535 39409 47483 60224 672 62704 78467 80204 4488 8466 674 O1 19 0875 10 37336 137400 144970 1540 1 160803 178171 178607 108119 156009 15641 184742 18476 224129 24104 24416 218489 22003 247849 251382 27 20900 269774 2 2787 20 282408 287827 M 30440 11 310879 319130 n 2 33481 393080 396876 4 S7 32976 710 374234 375010 304304 Ausgabe A Bochumer V N 10 einich Sotentohn Di rechtfertigt keiner Antpruch auf Unzeigenpreise: O lamtauflage e gab= B 3% Via Ausgabe C 9 9 40 Plg Ausgaben B• C 28 9 „Nur allge Engl Besprech „die notwendiger gezoge Brussel, 26. April.(Dr. nal in Begleitung seiner abend auf dem Brüsseler Fl Empfang hatten sich der be Spaak mit seiner Gattin itaiter Graf Cartier de #igische Botschafter in L Zuylen, auf dem Flugpl keigischen Kreisen mißt man lichen Politikers die allergrößte zu da man allgemein der de Unterhaltung zwischen hzw. dem belgischen Außen Linie um die Fortsetzung der Unabhangigkeit und die sen sowie über die Aufgaben sterprasidenten hinsichtlich d Beltwirtschaftsmöglichkeiten Außenminister Eden be mittag von seinem Hotel d wude des Ministerprasidiun wo er von dem Minist Zeeland und dem N gemeiniam zu einer langen fangen mil Die gemeinsame Besprech van Zeeland und Spa bis 12.30 Uhr. Alsdann betynd zu einem Frühstucki chaft. Taran nahmen u. a. Zeeland, Außenmit chaitsminister van Isack die Landesverteidigung, Gen der belgische Botschafter in sekretär des belgischen Auf Langenhone und der T Abteilung im belgischen Auf von Zuylen. Im Anschluß an das geeland eine weitere Bes außenminister Spaak erkli er über die erste Fühl englischen Außenminister a Amtlich wird mitgeteilt, daß hauptsachlich Wirt besprochen wurden. am Dienstagvormittag spaak eine weitere Besp Anschließend findet aciniame Konferenz mit außenminister Eden wird lagnachmittag verlassen. Staatssekretär Eden wil am Montagnachmittag Schloß Laaken von einem Tee im engsten m Laufe des Nachmittag rnglischen Botschaft eine län nnterprasidenten va „ Leiprechungen, die Eden d epaak hatte, verla diplomatischen Kreisen, daß eine allgemeine Aussprach Fragen statigeiunden habe. Es hand ngen im eigentlichen Meinungsaustausch. vurden fortgesetzt. um Abend gab der be Spaar au Ehren(hena zu Ehren Edens en, an dem u. a. der 1 nderech der englische ereauchen Reaier verschiedene ehema ster und der belgische 2 m Essen, das A ntagabend zu Ehren E d ine N ichen au die Begrüßungeworten