. 33 t. . uglich vormittags, mit Ausnahme Sonn= und Fetertags. Feirienungorezitl durch Trager frei ino Haus enginich 6 00 Park, durch die Vol viertelsährlic L au Eehellgeld. Geschaftshelle und Schritilettung, zm Eprechhunde der Schriftleitung vormittags 11—12 Uhr ucenen sind nich: an personliche Abressen zu richten.— Anzeiaennssla: 1 mm Raumhohe(Spaltenbreite) 50 Pfg. Femilten-Aalelgen 2 Vig. Stellen=Geluche 20 Reklamen 175 Dig., Bellgaenaed#d: 21- Ml. das Taulend. Jede Nachlaßbewilligung wird hinfällig bei zwangsweiler Bettreibung durch Klage oder in Konkurslällen. Voslicheckonto Koln Nr. 6116. Ferniprechanlchlßsle Nr. 310. 651. 3836 Telegramm=Adresse„Volkszeitung Bochum“. schumer Volkszeitung (Fories in fidel Zentral-Organ für den rheinlsch westfälischen Industriebezirk. Wattenscheider Volkszeitung Bochum, Montag, den 2. Mai 1921(Alhanasius) 50. Jahrgang. TE 2 „Regierungs=Krise“. oder was man in Deutschland r verstehzt, sind wir das Volk der unbegrenzglichkeiten teimer.. wir uns außenpolitisch in einer atmenbeklemmenden Spannung— und tich sein mellendes Blatt, die„Vossische bringt es fertig, die Nachricht von einer Krisis im Kabinett durch die jagen,— eine Verantwortungslosigkeit, in der Publizistik aller Länder zu den enen gehört. Auf diesen herostratischen antwortet der offiziöse Draht wie folgt: 1B Berlin, 30. April. Zu den Nachüber eine ongebliche Krisis im Kaaue de ders den pler r Es ist richtig, daß der Minister des wärtigen Amtes vor einiger Zeit Reichspräsidenten ein Abschiedsgesuch llegt hat. Maßgebend für den Entschluß Finisters war sein Einbruck über die llungnahmederdeutschenössentMeinung zu seiner Politik. kicht auf die von ihm eingeleiteten bandlungen mit Amerika hatte sich Einister zugleich bereit erklärt, die Geie seines Rie korts vorläuflg weiter. hren. Der Reichspräsident dat Gesuch avgelehnt, da nicht nur das die Vorschläge des Reichsministers über urtführung der von ihm mit Amerila benen Verhandlungen billigt, sondern auch ichstagsdebatte gezeigt hat, daß die siretung in ihrer großen rheit diese Zortführung 61. um keinen derberen Ausdruck zu geein Unglück, daß der Mangel an polisabstzucht, der sich immer wieder bei uns en Lande dokumentiert, gerade in soltuationen sich verhängnisvoll geltend see an sich schon eine starke Belastung für enze politische Arbeit darstellen. Und das in demselben Augenblick, in welchem die ungklahigkeit des deutschen Außenminipeer leinen Umständen angezweifelt werden em Minister, von dem das Ausland weiß, ch mit Rücktrittsgedanken trage und daß Pormell um die Entlassung aus dem Dienste al, wird nicht mehr über denjenigen Rückden erforderlichen Verhandlungen verfen er haben muß, um seine Aufgaben zum zu führen. ein Nücktrittsgesuch des Außenministers dem Reichskanzler Fehrenbach und osprasidenten in Vorlage gebracht wurde, em engeren politischen Kreise schon seit Lem bekannt. Auch wir hatten von Riagen bis in alle Einzelheiten Kenntnis, prer aus den oben erwähnten Gründen der Disziplin die Wiedergabe aller Einzelgegenwärtigen Augenblicke zurück, um Hange befindliche und von dem Reichs* Simons selbst noch eingeleitete Aktion nian zu stören. Simons ist von dem —- von dem Reichspräsidenten gePsrücksicht auf die eingeleitete Vermittlungspurtuas dringend ersucht worden, für jetzt tuctrittsgedanken abzustehen. Er hat cnzu bereit gefunden. Uebrigens hat Sid schon sofort nach seiner Rückkehr aus ich ein derartiges Rücktrittsgesuch eingevar mit der Begründung, daß seine deutschen Oeffentlichkeit steigendem erhegne. Als aber das Kabinett sich einverstanden erklärte, und als der Reichstag seine Politil billgte, den Reichsaußenminister nicht der geehr, dieses Rücktrittsgesuch aufrecht muß aber im höchsten Grade beemnen, in einem Augenblick, in welchem eipolitische Situation Lloyd George für den französischen Vormarsch. che Situation auf des Messers en den Rücktritt des Außenministers seussermaßen als eine vollendete Tatsache taben niemals an dieser Stelle ein Hehl #racht, uns die Politik Simons, endes mehr ein Politik der wohlweislich uich haltenden Hintermänner ist, nicht mehr zusagte, und er. eUprechender Kritik auch nicht feblen eder diese Kritik haben wir mit dem Angestellt, als unter Billigung des ens der Minister die Aktion mit Amede hatte und als die neuen Vorschläge beraplaßt worden waren. Jetzt mußte für alle politischen Kreise das Bezu tun, was diese Aktion zu ucd alles zu lassen, was sie zu hindern Briand und Lloyb George hatten vor der ersten Sitzung des Obersten Rates eine Unterredung. Ueber die erste Begegnung zwischen Briand und Lloyd George erklärt Havas, daß sie sehe freundschaftlichen Charalter hatte. Die beiden Ministerpräsidenten prüften in großen Zügen das Wiederherstellungsprogramm. Lloyd George gab im allgemeinen dem Plan der Franzosen für den Vormarsch ins Ruhrgebiet seine Zustimmung, aber er erhob gegen gewisse Durchführungsmodalitäten Einwendungen, numentlich was die Besteuerung der Ruhrkohle anbelangt. Dem„Temps“ zufolge hätte Lloyd George erklärt, daß die französischen Angebote bezüglich der Besetzung der Ruhr die besten Vorschläge seien, welche er jemals kennengelernt hätte. Dem Londoner Berichterstatter des„Intransigeant“ zufolge habe man berechnet, daß die Kosten der Besetzung und der Durchführung der wirtschaftlichen Zwangsmaßnahmen sich auf 20 Millionen Goldmark monatlich stellen würden. Llond George's Umfall. Paris, 1. Mai. Eine Havasmeldung besagt, es ist hervorzuheben, mit welcher Entschlossenheit unser Ministerpräsident die französische Auffassung vertreten hat. Briand betonte, daß Frankreich nicht zugeben könne, daß unter irgendwelchen spitzfindigen Vorwänden eine Inkraftsetzung der nötig gewordenen Maßnahmen anch nurumeinen Tag binausgeschoben werde. Seine Sprache war scharf genug, so daß man sich darüber Rechenschaft ablegt, daß er gestern nicht weit entsernt bavon war, im Namen Frankreichs sich seine vollständige Handlungs freiveit wiederzunehmen. Das erste Ergebnis dieses entschlossenen Auftretens war, daß Lloyd George kurz darauf erklärte, nach seiner Auffassung stehe er nicht dem entgegen, daß Frankreich bereits amersten Tage des Ultimatums modil mache. Da nun die Mobilmachung zwecks Besetzung des Nuhrgebiets 10 Tage erfordert, würde für die Inkraftsetzung der Zwangsmaßnahmen auch nicht ein einziger Tag verloren gehen. Besonders tiefen Eindruck auf Lloy George machten die Ausführungen Sforzas. Er schloß sich ihnen sofort an, um die Notwendigkeit zu betonen, rechtliche Grundlager für eine Stellungnahme gegenüber Deutschland zu besitzen. Italien habe ferner den Wunsch, die Entwaffnung Deutschlands endlich durchgeführt zu sehen, denn diese Frage ist für Italien besonders bedeutungsvoll, zumal angesichts der jüngsten Ereignisse in Tirol. Ein Ullimalum? Paris, 1. Mai. Aus London wird den Blättern berichtet, daß Lloyd George voraussichtlich ein neues 24stündiges Ultimatum zur Vorlegung neuer befriedigender Vorschläge an Deutschland richten werde. Paris, 1. Mai. Es bestätigt sich, daß das amerikanische Staatsbepartement an die französische Regierung die Anfrage gerichtet hat, ob nicht die beabsichtigte Besetzung des Ruhrgebietes hinausgeschoben werden könne. Die französische Regierung hat jedoch diese Anregung entschieden zurückgewiesen. Die französische Presse rechnet mit dem Beginn des Vormarsches am 5. Mai. geeignet gewesen wäre. Darum konnte in diesem Augenblick auch nichts anderes als die tatkräftige Unterstützung der Reichsregierung und ihrer Aktion in Frage kommen. Und dieser Auffassung haben sich ja nicht nur die Koalitionspartelen im Reichstage, sondern auch die Sozialdemokraten und die Deutschnationalen angeschlossen. Ein Sturz Simons oder des Reichskabinetts konnte in diesem Augenblick nur derjenige wünschen, der bestimmte parteitaktische Ziele höher stellt, als das Wohl der Nation. Wenn die „Vossische Ztg.“ sich bei ihren Auslassungen über den Rücktritt Simons auf Aeußerungen des Abgeordneten Dr. Heim in einer bayerischen Versammlung gehaltenen Rede beruft, so ist das nur ein Vorwand, der dazu herhalten muß, um einmal Simons im ungeeignetsten Moment zu stürzen zum anderen irgend eine andere Persönlichkeit, die dem Kreis der genannten Zeitung genehm ist, zu „lancieren". Und so ist auch schon die Kandidatur des Dr. Schwander betrieben, der zu Beginn des Krieges Bürgermeister von Straßburg und dann letzter kaiserlicher Statthalter von Elsaß=Lothringen war und zurzeit als Oberpräsident von Hessen=Nassau tätig ist. Gegen die Persönlichkeit des Dr. Schwander und seine Fähigkeiten ist ganz gewiß nichts einzuwenden, aber so, wie wir Dr. Schwander kennen, ist ihm die Verbindung, in die er mit der gegenwärtigen Krise im Reichskabinett gebracht worden ist, sicherlich nicht angenehm. Schwander ist eine Persönlichkeit, die sich dank ihrer Charaktereigenschaften einerseits und ihrer umfassenden Kenntnisse anderseits höchsten Vertrauens in den politischen, parlamentarischen und von allem auch wirtschaftspolitischen Kreisen erfreut. Es wäre geradezu ein Unglück, wenn nun jetzt in diesem Augenblick wieder eine Regierungskrise von einer derartig weittragenden Bedeutung, das von ihr nicht allein ein Minister, der gegenwärtig im Vordergrunde aller Entschließungen steht, sondern auch der Reichskanzler erfaßt würde, einsetzen sollte. Sie würde nur dazu angetan sein, unsere an sich schon furchtbare Lage nur noch trost loser zu machen. Im gegenwärtigen Augenblick müßte von allen Seiten dahingestrebt werden, jetzt keine Krisenstimmung hervorzurufen, oder es gar zu Krisen zu treiben, die für unsere politischen Entschließungen geradezu verhängnisvoll werden könnten, sondern die Einheit unserer Politik und die Festigkeit unserer Regierung durch geschlossenes Eintreten für einmal begonnene und gebilligte Maßnahmen zu fördern. Die Kritik und alles, was aus ihr sich ergibt, ist auf eine gelegenerZeit zurückzustellen. CPC Berlin, 80. April. Im Zusammen hang mit den von der Oeffentlichkeit bereits eifrig diskutierten Gerüchten einer Kabinettskrise, die durch das Bekanntwerden des Rücktrittsgesuchs des Außenministers Dr. Simons neue Nahrung erhalten haben, werden bereits von geschäftigen Sensationsmachern allerlei Kombi nationen ausgestreut. Man zerbricht sich bereits den Kopf darüber, wer als Nachfolger des Reichskanzlers und des Außenministers in Betracht kommen kann. Man spricht von einer kommenden Kanzlerschaft des Herrn Dr. Schwan der. des letzten Statthalters von Elsaß=Loth ringen, der zurzeit Oberpräsident der Provinz Hessen=Nassan ist. Auch für den Außenminister hat man schon einige Namen bei der Hand. Man denkt an Dr. Wiedseldt, den leitenden Direktor der Fried. Krupp A.=G., an Dr. Melchior. den Mitinhaber des Bankhauses Max Warburg in Hamburg, und weiter an die Diplomaten Baron Nosen, den Gesandten im Haag, sowie Baron von Rosen, den Gesandten in Wien. Es braucht nicht hinzugefüt werden, daß alle biese haltlosen Kombinationen völlig aus der Luft gegriffen sind, denn es ist ohne weiteres durchsichtig, daß alle berartigen Meldungen eines tatsächlichen Hintergrundes überhaupt entbehren und nur dazu angetan sind, die Situation für uns noch mehr zu erschweren. Bis zur Stunde steht einzig und allein die Tatsache fest, daß ein Rücktrittsgesuch des Reichsaußenministers varliegt, dessen Genehmigung in der gegenwärtigen Stunde nicht gewährt worden ist. Damit sind ohne meiteres alle Kombinationen, die sich bereits mit Namensnennung kommender neuer Männer befassen, durchaus hinfällig. Französische Kombinatinnen. Paris, 1. Mai..(Eig. Drahtb.) Der Berliner Korrespondent des„Journal“ teilt in seiner Meldung über Rücktrittsabsichten Fehrenbachs und Dr. Simons mit, daß Stresemann als Kandidat für den Reichskanzlerposten im Vordergrund stebe, während der deutsche Botschafter in Paris, Dr. Maver, in erster Linie für das Außenministerium in Betracht kommt. Finanzminister Dr. Wirtb, Postminister Giesberts, sowie Innenminister Koch hätten bereits den Widerstand gegen die Annahme der Pariser Bedingungen aufgegeben. Gewaltandrohungen gegen Bayern. Basel, 1. Mai. Der„Matin" berichtet, der Oberste Rat werde darüber Beschluß zu fassen haben, ob in Ausführung der„Sanktionen" die militärische Besetzung außer dem Ruhrgebiet auch noch weitere deutsche Gebiete umsassen soll. Die noch immer unerledigte Angelegenheit der Entwasfnung der Einwohnerwehren in Bayern werde Veranlassung geben, gewaltsame Maßnahmen gegen diese Verletzung des Friedensvertrages zu tressen. Die französische Regierung setzt ihre militärischen Vorbereitungen rücksichtslos fort. Der letzte Ministerrat hat den Kriegsminister zur Einberufung des erst vor wenigen Wochen zur Reserve entlassenen Jahrganges 1919 ermächtigt, obwohl augenblicklich in fast allen Garnisonen Frankreichs eine ungemein heftige Evidemie bösartiger Grippe wütet. Reichsarbeiksminister Brauns gegen Erzberger. Essen, 1. Mai. Die chriftlich=nationale Arbeiterund Angestelltenschaft von Groß Essen veranstaltete heute im städt. Saalbau eine gewaltige Kundgebung, die eine derartige Beteiligung aufzuweisen batte, daß der große Saal die Massen nicht zu fassen vermochte. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Rede des Reichsarbeitsministers Dr. Brauns, der sich in außerordentlich bemerkenswerten Ausführungen über die außenvolitische Lage äußerte und dabei insbesondere die schicksalsschweren Fragen behandelte, deren Entscheidung sich in diesen Tagen in den Entente=Hauptstädten anbahnt. Der Minister nahm in diesem Zusammenhange auch Veranlassung, sich mit dem Abg. Erzberger zu befassen und hielt eine scharfe Abrechnuna mit ihm. Im Einzelnen befaßte er sich zunächst mit dem Schritt der deutschen Regierung in Amerika, zu dessen Rechtfertigung er u. a. solgendes geltend machte: Es liegt der deutschen Regierung ferne, zu versuchen, - Amerika gewissermaßen zu einem Verbündeten zu machen. Was uns zu dem Schritt in Amerika veranlaßte, ist lediglich der Wunsch und der Versuch, eine große Weltmacht für die Angelegenheit zu interessieren, um eine Verschärfung der fortgesetzten Diktate zu vermeiden. Wir haben auch gar nicht damit gerechnet, daß die deutschen Vorschläge in Washington von vorrherein angenommen werden. Aber was wir heute zuverlässig hofsen und erwarten, ist, daß der außenpolitische Schritt der deutschen Regierung den Ansang zu einer außenpolitischen Verständigung bilden wird. Wir hoffen bestimmt, daß uns in dieser Stunde der Gefahr Hülfe kommen wird. An das deutsche Volk aber wende ich mich in dieser Stunde der höchsten Not und Spannung, die Ruhe zu bewahren. Leider muß ich feststellen, daß der Mangel an nationalem Pflichtgefühl unsere Lage heute noch verschlimmert, verursacht zum Teil durch blinde Parteipolitik. Es ist wahrlich ein trauriges Zeichen mangelnden nationalen Pflichtgefühls in dieser trüben schweren Zeit eine Regierungskrisis heraufzubeschwören. Ein groß Teil Schuld an diesem Zustande tragt die Presse, namentlich die Berliner Presse, soweit sie ihre Sucht nach Sensation nicht meistern kann. Das ist eine traurige Erscheinung; und das ganze Volk sollte sich einmütig dagegen auflehnen. Des Abg. Erzbergers Darstellung der patilanischen Vermittlungsaktion ist eine absolute Irreführung. Erzberger sagt, die Vermittlung des Vatikans sei an kleinlichen Rücksichten gescheitert. Es könnte nach der Darstellung Erzbergers den Anschein erwecken, als wäre eine vorhandene Verständigungsmöglichkeit unmöglich gemacht worden. Gegen diese Auffassung muß Front gemacht werden. Zunächst handelte es sich lediglich um eineneinzigen Schritt des Vatikans und nicht um zwei Vermittlungsaktionen, wie es Erzberger darstellt; und im übrigen sollte die vatikanische Vermittlung ebenfalls nur an Amerika gerichtet sein. Erzberger nennt ferner den Schritt der deutschen Regierung in Washington eine in der Weltgeschichte unerhörte diplomatische Niederlage, einen Schritt, der aus der Verzweiflung geboren sei. Wenn im deutschen Wirtschaftsleben große und wichtige Fragen im schiedsgerichtlichen Verfahren erfolgreich gelöst werden können, so sehe ich nicht ein, warum man nicht auch versuchen soll, in der Außenpolitik ähnliche Wege einzuschlagen. Im übrigen ist Erzberger nicht der Mann, der die öffentliche Meinung als zuständig anerkennen kann und wird, um ein Urteil ülber Sette 8— Nr. 100, Mar Würde und Ehrgefühl der deutschen Regierung zu fällen. Das Versailler Diktat ist gekennzeichnet mit dem Namen Erzberger und die heutige Regierung zieht lediglich die Konsequenzen, die ihr das Versailler Diktat auferlegt. Und wenn man da von Preisgabe der Würde und des nationalen Ehrgefühls zu sprechen sich berufen fühlt, so zeugt das von wenig politischem Anstandsgefühl. Die Erhaltung des deutschen Reiches ist die unerläßliche Notwendigkeit für unsere Wiedergesundung und die Pflege der Volksgemeinschaft ist die erste Vorbedingung. Die Volksgemeinschaft aber kann nicht bestehen onne nationales Das muß der oberste Leitstern unseres ganzen Handelns werden und bleiben. Gewiß wollen wir die wirtschaftliche Lage des arbeitenden Volkes verbessern; aber wir können in den heutigen ernsten Zeiten keine ausschließliche Lohnpolitik mit Rücksicht auf die Produktivität treiben, in der heutigen Zeit der Not, wo das politische und Wirtschaftsgebäude in allen Fugen kracht. Auf der einen Seite hat heute die deutsche Arbeiterschaft ihre wirtschaftlichen Hochziele erreicht, die sie Jahrzehnte lang erstrebt hat, auf der anderen Seite steht sie einem wirtschaftlichen Tiefstand gegenüber mie nie zuvor. Ich hoffe zuversichtlich. daß das deutsche Volk die Kraft aufbringen wird, den Kreuzweg zu beenden, den es heute zu gehen gezwungen ist. Ich hoffe aber auch zuversichtlich, daß es gerade die christlichnationale Arbeiterschaft sein wird, die dem Volke den Mut und die Kraft auf diesem Leidenswege stärken wird. Durch Kreuz, Not und Tode zu neuem Leben. Die Ausführungen des Ministers fanden bei der Massenverammlung stürmische Zustimmung. Eine Vertrauenskundgebung für die Reichsregierung. Bei der vom vaterländischen Standpunkt tief zu bedauernden disziplinlosen Haltung eines Teiles der deutschen Presse und der deutschen Volksvertretung gegenüber der Reichsregierung, insbesondere gegenüber Fehrenbach und Simons, bedeutet es mehr als eine schlichte Vertrauenskundgebung, wenn gestern in Essen Führer des Zentrums und der ihm nahe stebenden Organisationen, die dort zu einer Kon ferenz zusammengekommen waren, der Reichsregierung in einer Adresse ihr uneingeschränktes Verteauen aussprachen. Sie brachten zum Ausdruck, daß sie sowohl die bereits unternommenen diplomatischen Schritte billigen als auch in den kommenden kritischen Tagen tren zu ihe stehen werden! und Genossen, die Zentrumspartei habe sich idnen gegenuder gedunden. Und Gronowskl, der als „Briefträger“ den Beschluß seiner Partei überbrachte, wird der Vorwurf des Vertrauensbuches gemacht Vertrauensbruch, wo alles klar formuliert und nur durch„Hörfehler“ umzudeuten war! Wozu viel Worte machen? Gronowski ist bierzulande kein Fremder. Er gehört zu den Führern, denen man unerschütterliches Vertrauen entgegenbringt. Keine Verdächtigung reicht an ihn heran Bislang hat auch kein Gegner seine Ausführungen in der„Germania“ widerlegt. Wohl aber sind im sozialdemokratischen Lager Stimmen laut geworden die den Reinfall bei der Regierungsbildung scharf kritisieren. Im übrigen gehörte Gronowski zu denen, die immer auf die Notwendigkeit hinwiesen, die S. P. D mit in die Regierung einzubeziehen. Nun aber ist es an der Zeit, zu zeigen, daß in Preußen auch ohne die 3. P. D. regiert werden kann. Was werden wohl kommende Geschlechter zu dem Parlamentarismus von heute sagen? Erziehung“ gründeten Am 7. August 1911 wurde anninM dann in Mainz die Gründung vollzogen und die erste Sitzung beschlossen. Seitdem sind zeyn Jahre emsiger, zielbewußter Abeit verflossen. Vor allem in der Diaspora hat die Organisation reichliche und trotz aller Schwierigkeiten vielfach erfolgreiche Tätigkeit entsaltet. Hauptträger der Arbeit war von Anfang an der Abgeordnete Geheimrat Marx in Düsseldorf, seit 1. April d. J. Landgerichtspräsident in Nimburg a d. Lahn. Wieviel tausend Beiefe er versandt, wieviel hundert aufklärende Artikel geschrieben, wieviel Dupend Reden gehalten wurden, das wird wohl aktenmäßig nie festgestellt werden Aber schon bei den Katholikentagen in Aachen 1912 und Metz 1913 konnte die Schulorganisation auf großartige Versammlungen zurükblicken. Und seitdem Adolf Hoffmann preußischer Kultusminister gewesen ist, dürfte es eigentlich niemand mehr geben, der im Unklaren darüber ist, was auf dem Spiele steht Die Zukunfl Deulschlands im Lichle der staalswirkschaftlichen Erneuerung Prof. Plenge, der Gründer des staatswissen schaftlichen Instituts an der Universität Münster. macht in dem Buche„Deutschlands Zukunft im Urteil führender Männer“ von Prof. Löffler(bei Diek mann, Halle) zu obigem Thema folgende bemerkenswerten Ausführungen: Jeder Versuch des praktischen Genies, das zu aufbauender Wirtschaftsarbeit berufen ist, braucht die Mitarbeit eines nicht einfach blind vertrauenden. ondern zum sachlichen Verständnis erzogenen Vol= kes. Für die Würdigung der Folgen des Friedens vertrages und die Weltpropaganda für einen Frie= den der Gerechtigkeit! Für die klare Erfassung unserer inneren Wirtschaftslage und die Schulung zu neuen Wirtschaftspflichten in Erzeugung und Ver= brauch! Außen wie innen ist das allseitige staats wissenschaftliche Verständnis die Bedingung! Schaffen wir es, so finden sich überall die Kräfte mit geringerer Reibung zusammen. Schaffen wir es, so tritt an Stelle des Marrismus mit seinem unzulänglichen und verkümmerten Ge schichts= und Gesellschaftsbild ein anders lebendiges und anders wahres Grundbewuhtlein von unserm ge meintätigen Gesellschaftsleben, das nicht in der Verneinung stehen bleibt, sondern sich in aufbauender Arbeit ausleben muß, um den Geschichtsbau der Menschheit zu vollenden.“ luf dieser Konferenz kam u. a. auch die maßlose Hetze der Sozlaldemokratie gegen die Zentrumspartei und besonders gegen den Abg. Gronowski zur Sprache, die eine der traurigsten Episoden in der Geschichte des preuß. Parlamentarismus zum Anlaß bat. Wir haben verschiedentlich auf die blamable Rolle hingewiesen, welche die Sozialdemokratie bei der preußischen Regierungsbildung im April gespielt bat. Nachdem nun der Trennungsstrich gezogen ist. der wohlgemerkt von den Sozialdemokraten selbst gezogen wurde, scheinen nun die Herrschaften aus ihrer schmählichen Niederlage noch agitatorischen Gewinn ziehen zu wollen. Deshalb nahm Abg. Gronowsk Gelegenheit, das ganze Lilgengewebe bloß zu legen War schon durch die zweite Wahl Stegerwalds die schärfste Verurtetlung der sozialdemokratischen Verleumdung gegeben, dann ist nach der Aussprache im Landtag, nach Gronowskis Klarstellung in der„Germanla“ und auch durch seine gestrigen Ausführungen letzte Klarheit über das Hin und Her der Verhandlungen erbracht worden. Im Grunde ging es um eine Personentrage. Während das Zentrum dem Präsidenten vollständige Freibelt in Bezug auf die Zusammensetzung des Kabinetts sogar gegenüber der eigenen Partei gab, behaupteten Siering Tagung der katholischen Schulorganisalionen. Nachdruck verboten.) Dilbesdetm. 30 April. Das Schulgebiet ist fur den Durchschnittsdeut schen noch immer ein unbekanntes Land, obschon Windthorst schon vor 30 Jahren gesagt hat, dan hier der nächste Kulturkampt ausgefochten wird Die Vorboten haben sich längst gezeigt: am vierten Tage schon nach dem Umsturz in Deutschland hat Adolf Hoffmann seine Erlasse ins Land gesandt um die Religion aus der Schule herauszuwerfen. Die Revolution hatte gar nichts Dringenderes auf dem Herzen. In der Reichsverfassung ist das Schulgesetz vorgesehen, das bis heute noch kein Kabinett vorzulegen wagte. Aber di. sogen Freireligiösen warten nicht so lang: Ueberall verlangen sie die Einführung weltlicher Schulen, abschon dieselben heute noch ungesenlich sind. Für die allernächste Zeit wird die Entscheidung erwartet, wo die Geister mächtig aufeinander platzen werden Gottlob, stehen wir Katholiken heute nicht ganz unvorbereitet dem kommenden Kampfe gegenüber, und zwar dank der Katoolischen Schulorganisation, die in diesen Tagen auf ein zebnähriges Bestehen zurückblicken konnte. Am 20. pri 1911 kand in Frankfurt a. M. die denkwürdige Versammlung statt auf welcher eine größer: Zahl hervorragender Männee, Geistliche, Leher und Laien die„Organisation der Katholiken Deutschlands zur Verteidigung der christl. Schule u. Eine +* Dortmund, 27. April. Zur Förderung und Vertiesung des Arbeitsschulgedankens hatte der Verein kath. deutscher Lehrerinnen in Gemeinschaft mit dem Verein kath. Lehrer Dortmunds zu einer„Pädagogischen Woche“ nach Dortmund eingeladen. Sie hatte das Ziel, den Arbeitsschulgedanken in seiner psychologtschen Begründung, seiner erziehlichen Bedeutung und seiner unterrichtlichen Anwendung klar herauszuarbeiten. Die Veranstaltung batte einen überraschenden Erfolg, indem fast 1°00 kath. Lebrer und Lehrerinnen aus allen Teilen Westfalens der Vortragswoche beiwohnten. Mit Recht konnte in der Einleitungsansprache das große Interesse der Lehrerschaft zur Frage der Arbeitsschule hervorgehoben werden. Erbrachte doch der starke uch auch den Beweis, daß in der Lehrerschaft trotz der Kämpfe um die materiellen Interessen und damit der Kämpfe um Hebung aus der Notlage für die Lebensexistenz doch noch der Geist nach Weiterstreben lebendig geblieben ist. Die Schulaufsichtsbehörde war durch mehrere Herren vertreten, die Geistlichkeit durch Dechant Rüttgers=Dortmund. Der hochwürdigste Herr Bischof Dr. Klein=Paderborn hatte ein warm gehaltenes Begrüßungsschreiben gesandt, in welchem es heißt: Es freut mich außerordentlich, daß gerade der Arbeitsschulgedanke vertieft werden soll, ein Thema, das in unserer Zeit besonders wichtig ist. Es ist mein lebhafter Wunsch, daß recht viele der Einladung folgen und m tragen, die von so hervorragenden A Wissenschaft und Praxis gehalten wen Anregung für die erziehliche Tatigte Schule mitnehmen". Im Laufe der Vortragswoche Dr. Lindworski=Köln Padagogik desals Arbeitsschule", Dortmund über„Poysik richt", Stadtschulrat Weigl=Amben „Arbeitsschule und geistige Selbs schulrat Kerp=Siegburg uver gedanke im Erdkundeunterricht" des deutschen Katechetenvereins Munchen über„Religion und Leben“, Semmarzehrer mann=Arnsberg über„Rechnen und Far als Arbeitsschulunterricht". Prof. Tr. 2 irden Lelebmern die Kra Lrbandes verkörpern und aa eine fur diesen Zweck ei luch Darstellung der bekan Ilse von Stach icen. Aus allen Teilen 3 Tausende von jungen der machtvollen Kundgel sie dazu beitragen, daß un aufs neue das lebendig Ed welche Kräfte in begeiste M legen, moge aber noch freudiger und innis Eodeben und Erstarken des Teilnahme und Unterst nichen richts in Berlin über Naturg leue Aufgabe die Zeiwen der Zeit verstanden haven uno dem Ansturm gewachsen sind. Die Schulortion hat jedenfalls das Ihrige zur Aufklä= getan. Im letzten Jahre wurde die OrganiAuf der Reichsschulkonferenz wurde unter Führung der Schlorganisation, obschon unter 600 Teilnehmern nur 70 bis 80 Katholiken waren, die Annahme verhängnisvollster Leitsätze verhindert. Die positiven evangelischen Kreise hatten sich den Katholiken angeschlossen und gaben auch dem Wunsche Ausdruck, bei ähnlichen Gelegenheiten in gleicher Weise zu verfahren. Ein chen, wie die Schulorganisation dem Frieden unter den Konfesssionen dient, nicht dem Kampfe gegen ehrliche Ueberzeugung Die kammenden Schulvorlagen, einerlei, ob dieselben im Neich oder in den Einzelstaaten oder in den Stadtverordnetenkollegien, zur Verhandlung kommen, werden nun zeigen müssen, ob die noch religiös gerichteten Kreise die Zeichen der Zeit verstanden haben und ob sie dem Ant ganisati geran. Im Nolen Jahte wurde die Orffanisation in den Diözesen Trier und Onabrück neu eingeführt, weiter ausgebaut in Köln, Münster, Paderborn; in Hildesheim setzt jetzt die Arbeit mächtig ein. Im Jahre 1920 gingen bei der Zentrale zirka 700 Briefe und Anfragen ein 1100 mufenden Jahre dürfte sich nach den bisherigen Ergebnis die Anzahl verdreifachen. Die verbandszeitschrift„Schule und Erziehung“ erscheint im 9 Jahrgang mit einer Auflage von rund 13000; durch die Beilage„Elternhaus und Schwle“ soll auch die breite Volksmasse interessiert werden. Das Verzeichnis der von der OrganiAuf der jetzigen Jubiläumstagung will die Orcanisation durch die Annahme einer neuen Satzung hre Wirksamkeit nocs weiter ausbreiten und vernen. Mögen ihre Arbeiten mit einem vollen Erfolge gekrönt sein, denn es geschieht zum Besten unserer Zukunft— unserer Jugend, der einrigen Hortnung, die unser niedergetretenes Vater lang gegenwärtig noch begen kann! wig=Münster über„Staatsbürgerlic rt. und Geschichtsunterricht schule“, Kreisschulrat Dr „Lehrervorbildung und Fortbildung in kunft“. Die Referenten traten alle der Aufast unterricht sei; sie zeigten die geistig Arbeitsschule und führten zur psycho Kindes= und Menschennatur begrund nis, daß die vertiefte Anschanun Selbsttätigkeit des Kindes und die Selbständigkeit das Wesen der mache. Soziales. Beigelegter Streil. mund, 1. Mo De. Streir1 Malergewerve ist durch mdet worden. die rädagogische Vortragswoche über die Arbeitsschule. Machivolle Kundgebung der Jugend zum 25jährigen Jubiläum des Verbanke katholischen Jugend= und Jungmänner Deutschlands. Es gehört zu den erbarmungsvollsten gen der Vorsehung, daß im Jahrzehnt von bruch des verhängnisvollen Weltkrieges al ben die Arbeit an der heranwachsenden sehr in den Vordergrund trat. Dadurch wa k. a ns die Grundlagen vorbereitet, auf unser schwergeprüftes Vaterland wieder a werden kann. So lange wir unsere aufrichten können, so lange sind wir noch nu loren. Vor allem war es auch der katholische teil, der in vorbildlicher Weise die SorcJugend gepflegt hat. Seit den Tagen der furchtbaren inneren Zusammenbruch lands im 30jährigen Krieg hat eine plan Jugend= und Jungmannerseelsorge eingee reiche Erfahrungen gesammelt. So stehth allen Kennern geachtet und von neidet, bei Katholiken leider manchmal gan kannt, der Verbano der katholische gend= und Jungmännervi Deutschlands da, in den vergangenen salstagen ein machtvolles Wahrzeichen Schaffens an den Grundmauern seglice aufbaues, nunmehr ein funternder für künftigen Wiederaufstieg durch fugen Lebensmut. In diesem Sommer werden Jahre, daß zu Mainz die erste General lung der katholischen Ingendvereine damals noch eine kleine Schar. 4 3593 Vereine mit ungefähr 350000 Mu zu seinem stolzen Wahlspruch:„Tapfer s Verbandssubiläum wird" Das der Verbandszentrale in Düfseldor sten in Anwesenheit des Hochwürdig Kardinals Karl Joseph Schulte stattfinden und anschließend daran Luge jugendlichen Vertreter des Verbande geistlichen Leiter, sowie ein großangelegn. tag des Turn= und Sportverbandes Dem gendkraft", der dem Jugend= und verband als Glied angeseosen ist. brordentliche Verbandstagung L. deutscher Berufsfeuerweh Der Tagung fanden sich auß= liedern 45 Vertreter und 10 es V. D. B. als Gaste in buras zusammen, um über Oiganisationsfrage im Beson lls walte erschienen: Herr " d. Gem. u. Staatsarbt.=Ve dandeler, Geschaftsführer de= rgestellten und Beamten(But schaftlichen Arbeitsgemeinscha innehmerverbande(Jaka), 1 lagdeburg Herr Stadtverordn. n derr Deilinger, Gauleiter Angestellten. Der Vorsitzer un 9.30 Ubr die Tagung mit n Vertreter und Gaste. Kol uig beitzt die Erschienenen willl der Geschäftoordnung, der nd Kassenberichts, für die ein enteilt wird, tritt der Verband g des vom Vorsitzenden gebalte handeler ausgiebig erganzten wiclung der Organisationsfrag tet Beratung werden folgende Filligung des erfolgten Anschlu B. 2. Anerkennung der ersol 8. Prüfung der vorliegenden der örtlichen Fakabildung in wen des V. D. B. und entl. Fe nasseit. Danach wurde die Be o behandelt und nach den Aus 1 Krause=Breslau und den Ko logende Beschlüsse angenomr altung der vom V. D. B. und N Richilinien zu den Amtsbezet ng gleichmäßiger Anstellungsve den Richtlinten. 8 Die Prob nin nach Moglichkeit zu kürden dienstalter anzurechnen. 4 dr Feuerwehrbeamten in die wie folgt erwirkt werd= nur Gruppe 6. b) Oberseu c) Brandmeister obne Prüf= neister als Wachvorsteber Ge seichsbrandschutzamt und Lar ller den Kollege Weilmeier, der Tagung des vereinigten aitlichen Regelung in Naur Leritetertag folgende Beschlüst in der reichseindettlichen vird zagestimmt. Das Sich= Feerschützes muß aus den Reibe an entnommen werden. 2. T beuerschuteinrichtung auf drundlage ist zu fordern. 8 Standpunkt, daß sich die nim Reich und Versicherungsgeb heuerversicherungsanstalten Siederung muß sich die Gesetze anvassen. Die Feuerwehrt xbandelt werden, wie die Be= ner Wirtschaftsgruppen. inner müssen in diesen Vertrei montag wird der Hochwürdigste Herr Karl Joseph Schulte von Koln zelebrieren, nachmittags wird ein Schlusse der Verbandlungen schärfften Protest gegen die erufsfer Paul Bronckhorst. Roman von Lewin Schücking. (78. Fortsetzung.) An einem solchen Tage hatten die Anglureschen Herrschaften nach dem Diner einen Spaziergang durch die Walder unternommen, die leider jetzt durch Bouquets Fürsorge stellenweise schon bedeutend mehr gelichtet waren als im vorigen Jahre, wo wir den Baron Schlettendorf hindurchbegleiteten. Madame Henriette hatte die de la Croix um die Gefälligkeit gebeten, eine kleine Arbeit, mit deren Abschluß sie nicht zustande kommen konnte, für sie zu vollenden, und die de la Croix war deshalb mit Leonies Einwilligung zu Hause geblieben. Der Herzog hielt eine größere Bewegung unmittelbar nach Tische nicht für heilsam und hatte sich in seine Gemächer zurückgezogen So bestand denn die Gesellschaft nur aus der Prinzessin, Madame Henriette und Graf Antoine, der noch Paul aus seinem Arbeitszimmer herbeigeholt hatte. Man schritt einem Hohlwege nach, der zu einem schönen, in dichtem Geburch versteckten stillen Weiber führte. Urber weiches Moos, das mit den ersten gelben Blättern des Herbstes überstreut war, schritt man dahin. Weiher hatte an einem Tage wie der heutige etwas unbeschreiblich Melancholisches, Düsteres. Er war von dichtem Erlengebüsch umstanden, über welches alte und breitgeästete Eichen ihre Zweige ausstreckten Der Spiegel des Wassers war regungslos; kein Vogel flatterte darüber hin; kein lebendes Wesen, und wäre es auch nur eine Phaläne gewesen, die sich auf den Spitzen des Schilfes geschaukelt hätte, oder ein Frosch, der durchs Rohricht gesprungen, ließ sich erblicken; nur ein paar Manerbunner flogen, als die Gesellschaft näher kam, vom jenseitigen Ufer auf und schwirrten mit einem langezogenen Schrei, der wie ein Ruf der Schwermut und der Trauer klang, über die Baumwipfel dahin. „Wissen sie, daß dies eigentlich ein unheimlicher Ort ist. ein Fleck, an den sich eine düstere Sage knüpft?“ saate Paul, als man das Ufer des kleinen Gewässers erreicht hatte. „Melancholisch ist er heute genug," fiel Leonie ein,„und ich denke, wir kehren zuruck; ich fürchte, es wird Regen geben!“ „Ch. gewiß nicht", meinte Antoine,„das Wetter ist heute viel zu schläfrig, viel zu energielos, um es bis zu einer so entschiedenen Willensaußerung, wie es ein Regenschauer ist, zu bringen.“ Darum auch antwortete der Wehrfester nicht, als der Kötter ihn so gerade aufforderte, sich selbst in seine Lage zu versetzen. Er beschrankte sich darauf, nach einer Pause zu entgegnen: „Du mußt wissen, Selke, was du tust. Wenn sie dich fassen, so werden sie dich einsperren, bis der Hendrik da ist, und zum Lande hinaus kannst du vor ihnen nicht laufen!“ „Aber der Hendrik kann es. Und wenn er fort ist, dann müssen sie doch einsehen, daß es ihnen nichts helfen kann, mich alten Mann zu peinigen.“ „Aber", warf der Schulze ein,„ist es denn nicht all eins, ob der Hendrik Soldat, oder ob er zum Lande hinaus ist? Bist du dann nicht allein, sowieso!“ Der Kötter schüttelte den Kopf.„Wenn er Soldat ist, so sehe ich ihn mein Lebtag nicht wieder. Ich erlebe es nicht, daß er wieder loskommt. Ist er aber nur aus dem Lande, so kann er wiederkommen, sobald die Luft rein ist!“ „Kann auch lange dauern,“ meinte der Schulge achselzuckend. Der Kötter schüttelte abermals seinen greisen Kopf.„Sie müssen wieder fort, sie müssen bald wieder fort!“ sagte er mit großer Bestimmtheit, als ob er darüber gang sichere, aber geheimnisvolle Kunde habe. Der Kötter nickte bedeutungsvoll. „Immer werden sie freilich nicht bleiben," antwortete der Wehrfester, zog dann still seine Tabakopfeife bervor und begann si= au stopfen. Wir erleben's auch noch.“ fuhr der Kötter nach einer Pause fort. „Nun, mache es, wie du willst, entgegnete der Wehrfester,„ich kann dir dabei nicht helfen. Willst du heute hier im Busche bleiben, und soll ich die Essen aus meinem Hause schicken?“ „Tu' das Schulze,“ versetzte der Kötter,„und dann hör' noch: der junge Mensch, der früher so oft bei dir auf dem Hofe war, der Bronckhorft,, „Was soll der?“ „Der ist ja nun, hab' ich mir sagen lassen, recht was Großes geworden, da drüben in dem Emsaischen, wo die neue französische Herrschaft hingekommen ist.“ „Das ist auch so.“ „Wenn der Hendrik dahin ginge, und der Bronckhorst hulfe ihm das Es ist ja anderes Land und andere Herrschaft!“ Der Wehrfester dachte eine Weile nach.„Ich weiß nicht,“ sagte er dann,„ob er ihm helfen kann. Wenn er es kann, wird er es auch wohl tun!“ „Aber der Hendrik müßte ihm einen Brief bringen von dir. Schulge, worin geschrieben stande, daß er ihm helfen solle." „Du weißt, daß ich nicht mit dem Schreiben umzugehen verstehe, Selke; aber der Lambert kann schreiben; ja, der kann es.“ „So laß den Lambert es aufsetzen, und wenn du mir Essen schickst, so schicke den Brief mit. Der Hendrik soll dann diese Nacht damit fort“ Der Wehrfester zog dicke Rauchwolken aus seiner Pfeise. „Willst du's tun. Schulze?“ „Nicht gern“ antwortete dieser.„Wenn sie den Hendrik nun unterwegs fassen und finden den Brief bei ihm? „Was könnten sie die tun?“ „Mir nichts, aber dem Lambert!“ Der Kötter blickte vor sich hin. Er dat nicht „Nun," sagte der Wehrfester nach einer will s dem Lambert sagen.elr Kindsbeinen an. Selke. Es ist ein der Teutel sein Spiel damit— wir wollen dann sehen, was sie tonne „Ich danke dir, Schulze. tu' dir wi der einen Gefallen, pr serung der Berufsfeuerwehr üche in Mannbeim und Wenn auch die finanztelle No werden soll, so ist es abe Nodmaterlalien sowie Prod der wirtschaftlichen Notlage 4 der Kosten des Feuerschut ngsgelellschaften beranzi schaltsregelung der Vergbaug Das Essen schicke mir bald hörst du?"h. „Sollst es haben.“ nachdem er dem Kötter die Hand. er im Gebüsch. wanzlgstes Kapltel Ein romantischer Ausstu Es war einer jener eiper im beginnenden Herbst vorkommen Westfalen nicht selten sind: wo die so viel Nebel gebildet Schleier über alle Genenmn und nun unter diesem dus ganze Schöpfung au ftaumen, Es herrscht eine Stille, eine man wähnen könnte, die wannit Hecken mit den von der färbten Blättern, die arbennuancen pedin licht und sonnencen vnn ein bilde eines Traumes, die ween Morgana=Spiegelung:gen diesem Traume, ongen danken, den gewöhnlich seins, wie vergessen unsere hng den ganzen Kreis unserer g. nicht, ist es Morgen, Mittag Bochum, 1. Mai. Mit der *im Ruhrbergbau hat zu Darung über die Gebaltor= ingestellten des Berghauest 1970 ab wird das Geh mellten geändert wie folgt: die nach dem Abkommen v gelegte Teuerungssul dezw. 150 Mk. wird dem To gen mit der Maßaabe, das Grundgebalt, 50 Prozent al lage gelegt werden jedem technischen Ang das Tarisgehalt einsch ten Teuerungszlage um bobung werden Prozen eno 50 Prozent zur Teuern ble fautmännischen in 1. April d. J. vereinba Aus kümmern uns um mi d folche. losion eines Mur aaralbe bereits atel De 2 gezwungen Mos sehmen".ange Vortragswoche sprache vorski=Koln über adtschulrat W. le und geistige Selbitätiate rp=Siegburg über Erdkundeunt. Katechetenvereins Munchen on und Leben“, isberg üben 1 Ral 1991. Westfälische Volkszeitung Kr. 108— Sefte I. nblechnen und chulunterricht", Prof. 7 rlin über„Neue Aufgaben des ter über„Staatsbürgerlice 8. tounterricht im Lichte der schulrat Dr. Ebert=Dortmun ldung und Fortbildung in renten traten alle der Aufassn Arbeitsunterricht wesentlet9 i; sie zeigten die geistige und führten zur psychologisch Menschennatur begrundeten vertiefte Anschauung, die it des Kindes und die Hinführ eit das Wesen der Veweaun senden Teilnehmern die Kraft des aufVerbandes verkörpern und abends die eine für diesen Zweck eigens gedichtische Darstellung der bekannten kathohterm Ilse von Stach auf die Ungen. Aus allen Teilen Deutschlands Treus Tausende von jungen Leuten zur der machtvollen Kundgebung gemeldazu beitragen, daß unserer kathogend aufs neue das lebendige Bewußturd, welche Kräfte in begeisterter katholigeugung liegen, möge aber auch die en noch freudiger und inniger als biseihen und Erstarken des JugendverTeilnahme und Unterstützung zuDie Konferenz des Obersten Rates. an le Kundgebung der Jugend gen Jubiläum des Verband Jugend= und Jungmänne Deutschlands. t zu den erbarmungsvollsten sehung, daß im Jahrzehnt vo erhängnisvollen Weltkrieges al eit an der heranwachsenden Ju Vordergrund trat. Dadurch w. als Deutschland zusammenbia Grundlagen vorbereitet, auf geprülftes Vaterland wieder a So lange wir unsere Jus nnen, so lange sind wir noch a war es auch der katholische orbildlicher Weise die Sorge legt hat. Seit den Tagen des inneren Zusammenbruch= äbrigen Krieg hat eine pl Jungmännerseelsorge einge ungen gesammelt. So steht n geachtet und von vielen atholiken leider malichmal gan erband der katholisch und Jungmännerve nds da, in den versangene machtvolles Wahrzeichen den Grundmauern jeglichen nmehr ein funkelnder Hofn 1 Wiederaufstieg durch fuge In diesem Sommer werden zu Mainz die erste Genera solischen Iugendvereine zusam eine kleine Schar. Heute be mit ungefähr 350 000 Mug en Jugendverbande zen Wahlspruch:„Tapier un szentrale in Düsseldor vesenheit des Hochwürdigsten 8 Karl Joseph Schulte den dauschließend daran Tagug Vertreter des Verbandes t= und Sportverbandreen er dem Jugend= und Glied angeschlossen ist der Hochwürdigste Am te der Wehrfester nach einer ambert sagen. Wir in. Selke. Es ist ein aut 1 ne Menschenfurcht haben. n Spiel damit— dann se nn sehen, was sie konnen. dir, Schulze," sagte der an einen Gefallen, sobald sicke mir bald, und auch ei haben,“ erwiderte der in Kötter die h. Fin romantischer Ausflug. könnte, die Soziales. Beigelegter Streik. mnd, 1. Mat. Der Streik im rheinischMalergewerbe ist durch Schiedemdet worden. brordentliche Verbandstagung des Ver= L. deutscher Berufsfeuerwehrmanner e Togung fanden sich außer den Vor= jedern 45 Vertreter und 10 auswärtige des V. D. B. als Gaste in den Mauern burgs zulammen, um über die EntwickOiganisationsfrage im Besonderen zu bewaite erschienen: Herr Wachtendorf d. Gem. u. Staatsarbt.=Verb.) Magdehandeler, Geschattsführer des Bundes der estellten und Beamten(Butab) und der schaftlichen Arbeitsgemeinschaft kommuna nnebmerverbände(Jaka), Herr Geßner, agdeburg derr Stadtverordn. Kruse, Mag= ind derr Deilinger, Gauleiter vol Zentral= auncestellten. Der Vorsitzende Neumann n9.30 Ubr die Tagung mit einer er und Gaste. Kollege Gunkel, „beißt die Erschienenen willkommen. Nach der Geschäftoordnung, des GeschäftsbeKassenberichts, für die einstimmig En meilt wird, tritt der Verbandstag in die des vom Vorsitzenden gebaltenen und von jändeler ausgiebig ergänzten Reserato über viclung der Organisationsfrage ein. Nach ter Beratung werden folgende Beschlüsse ge= billigung des erfolgten Anschlusses an den B. 2. Anerkennung der erfolgten Bildung 8. Prüfung der vorliegenden Schwierigkei= der örtlichen Fakabildung in verschiedenen wen des V. D. B. und entl. Festsetzung einer nasseit. Danach wurde die Besoldungsfrage bebandelt und nach den Ausführungen des Krause=Breslau und den Kommissionsoorso gende Beschlüsse angenommen: 1. Aufsaltung der vom V. D. B. und R. D. F. aufge= Achilinien zu den Amtsbezeichnungen. ing gleichmäßiger Anstellungsverhältnisse entden Richtlinien. 8. Die Probedienstzeit der in nach Moglichkeit zu kürzen und auf das sidienstalter anzurechnen. 4. Die Eingrup= dr Feuerwehrbeamten in die Besoldings= nuß wie folgt erwirkt werden: o) Feuer= Gruppe 6 b) Oberfeuerwehrmanner c) Brandmeister obne Prüfung Gruppe 8. neister als Wachvorsteher Gruppe 9. Zum neichsbrandschutzamt und Landessellerwehr= ger den Konege Weilmeier, München, auf e Lagung des vereinigten Ausschusses gur zitlichen Regelung in Naumburg spricht, deritetertag folgende Beschlüsse: 1. Der Mit= en der reichseindettlichen Regelung des Feuer= wird zugestimmt. Das Sicherheitspersonal erschützes muß aus den Reiben der Kriegs= Paien entnommen werden. 2. Der Aufbau der neuerschuveinrichtung auf öffentlich recht= ndlage ist zu fordern. 8. Der Verband dem Standpunkt, daß sich die Feuerwehrver= sim Reich und Versicherungsgebiete der öffent= Peuerzersicherungsanstalten gliedern muß. Olleserung mutz sich die Gesetzgebung für den rent envassen. Die Feuerwehrvertretung mutz werden, wie die Befriebsvertretun= Pherer Wirtschaftsgruppen. Die Berufsfeuer= inner müssen in diesen Vertretungen mitwir= ulle der Verbandlungen erhebt der Ver= Protest gegen die bereits erfolgte der Berufsfeuerwehr in Glogau, sowie ae in Mannbeim und Frankfurt an der whenn auch die finanztelle Not der Städte nicht rden soll. so ist es aber äußerst notwen= Nobmaterialien sowie Produktionsstätten auf wirtswaftlichen Notlage zu schüten. Jülr des Feuerschutzes sind die Feuertungsgesellschaften beranzugehen. haltsregelung der Vergbauangestellten. 1. Mai. Mit der Lodnregelung der Nuhrbergbau hat zu gleicher Zeit eine larund. d Gedaltsregelung der techntdes Bergbaues stattgefunden Vom # 193 ao wird das Gehalt der technischen ugs geandert wie folgt: die nach dem Abkommen vom 24. 1. 1921 festse Leuetungssulage von 30 150 Mk. wird dem Tartfgedalt zugeschlamit der Maßgabe, daß 50 Prosent auf das ndgehalt, 50 Prozent auf die Teuerungszudel edem technischen Angestellten erböht sich arisgehalt einschließlich der erwahnseuerungszulage um ½. Von dieser Erg werden Prozent zum Grundgehalt adeorosent zur Teuerungszulage gerechnet männischen Angestellten bleiben abril d. J. vereinbarten Säte bestehen. Aus aller Welt. Keins Munitionsvarks ad. Pre 6 n im Saargebiet. anden a" wird gemeldet: bereits vor Jahresfrist eine folgen London, 1. Mai. Wie bereits gemeldet, trat der Oberste Nat gestern nachmittag 8 Uhr zusammen, um die Maßnahmen zu beraten, die getroffen werden sollen, um Deutschland zu zwingen, den Forderungen der Alliierten stattzugeben. „Temps“ zufolge werden die Beratungen vielleicht bis Mittwoch dauern. Vor der Sitzung des Obersten Rates fanden eine Reihe von Besprechungen statt, bei denen Versuche gemacht wurden, über eine wichtige Meinungsverschiedenheit, die zwischen den Alliierten entstanden ist, zu verhandeln. Die Frage, über die, den Blättern zufolge, die Alliierten bisher teine Uebereinstimmung erzielt haben, lautet: Soll Deutschland ein Ultimatum übersandt werden, oder soll ihm eine neue Gelegenheit gegeben werden, bevor das Ruhrgebiet besetzt wird. Großbritannien schlägt vor, Berlin eine Note zu senden, in der der deutschen begierung eine Frist von sieben Tagen gewahrt wird, um den Forderungen der Alliierten stattzugeben, oder ein annehmbares Angebot zu unterbreiten. Frankreich widersetzte ich diesem Vorschlag und erklärte, Deutschland sei durch Nichtbezahlung der zwolf Milliarden Goldmark seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen. Eine sofortige militärische Aktion müsse dafür eingeleitet werden. Ein Ultimalum oder nicht? Paris, 1. Mal. Wie Havas aus London meldet, war Frankreich in der Sitzung der Sachverständigen im Schatzamt durch Loucheur, Doumer, Seydonx und Tannery vertreten. Die Besprechung war erst kurz vor Mitternacht zu Ende und führte zu keinem endgültigen Ergebnis. Nach Schluß der Sitzung des Obersten Rates versammelte Lloyd George seine Kollegen zu einem Ministerrat, um die Lage zu prüfen. Briand seinerseits besprach sich lange mit Loncheur und Doumer. Auf eine Frage der Pressevertreter gab der französische Ministerpräsident lant Havas folgende Antwort: Das Ultimatum? Ich meinerseits denke garnicht daran. In englischen Kreisen glaubt man anscheinend heute abend, daß Simons baldigst neue Vorschläge machen wird. Diese Möglichkeit dürfte vielleicht nicht ganz ohne Einfluß auf die abwartende Stellungnahme unserer englischen und italienischen Verbündeten geblieben sein. Lonbon, 1. Mai. Auch in der heutigen Vormittagssitzung ist man zu keinem greisbaren Ergebnis gekommen. Es kann von einer Annäherung gesprochen werden. den deutschen TrupMunitionspark in den Walen von S Munitionspart in den wainestast= Sarerben, Herbitzheim, Schepperten u die Bevölkerung zur panikartigen gen wurde und seither alle Be= muhungen zur Räumung dieser gefährlichen Riesenlager erfolglos geblieven sind, erfolgte vorgestern wieder eine neue Explosion. Nachmittags um 3 Uhr erfolgte plötzlich in weitem Umfange eine großere Ezplosion, durch deren Lustdruck die obengenannten Ortschaften, teilweise auch diejenigen der Saarunion, zerstort wurden. Eine gewaltige Panik bemächtigte sich der Bevölkerung, die teilweise fluchtartig aus den Häusern ins Freie eilte. Glücklicherweise sind auch bei dieser Katastrophe, wie schon im vergangenen Jahre, keine Menschenleben zu beklagen Während damals die glühenden Sonnenstrabten das Handgranatenlager zur Entzündung brachten, ist diesmal die Erplosion zweier Munitionslager auf einen Waldbrand zurückzuführen, bei dem das verheerende Element auf einer Fläche von 40 Hektar im Unterholz und Laubwerk sich bis an den Munitionspark heranfraß. Das Feuer erreichte zunächst ein Depot mit 600 Granaten, deren Explosion die erste Detonation verursachte. Bald geangten die Flammen auch an ein zweites Depot mit 300 Granaten, die sogleich in die Luft flogen. Die Wachmannschaft ergriff sogleich alle Maßnahmen, um dem Feuer einen Damm zu setzen und eine weitere Berührung mit anderen Munitionsdepots zu verhindern, was ihr auch gelang Die Heere des Kontinents. Der Kriegsminister Englands veröffentlicht in den Parliamentary Papers eine Mitteilung über die Größe der Heere der Länder auf dem Kontinent. Danach habe Oesterreich 30000, Belgien 106 000, Bulgarien 88 000, die Tschecho=Slowakei 147 800, Dänemark 15 400, Finnland 85 000, Frankreich 800 669, Deutschland 100 000, Griechenland etwa 260000, Ungarn 86 000, Italien 800 000, Holland 21 400, Norwegen 16 400, Polen etwa 600 000, Portugal 90 000, Rumänien 100000, Spanien 190 716, Schweden 56 Ma., die Schweig 200 000, der serbisch=kroatisch=slowenische Staat 900 000 Mann. Nach dieser Statistik verfügen Frankreich und Polen über die größten Heere. Letzie Drahlnachrichlen. Der 1. Mai in Berlin. Berlin, 1. Mai. Die Maiseiern in Perlin haben bei starker Beteiligung einen ruhigen Verlauf genommen. Bereits am frühen Vormittag eröffnete die K. Al. P. D. Veranstaltungen durch Versammlungen in sieben Lokalen. Später fand eine besondere Feier der Straßenbahner, Hochbahner und Omnibusangestellten auf dem Schloßplatz statt. Die Behrheitosozialisten feierten in 32 Lokalen Großberlins. Die Unavyangigen begingen den Weltfeiertag im Lustgarten. Die V. K. P. D. hatte ihre Mitglieder an zahlreichen Plätzen der Stadt versam= melt, von wo aus sie nach der Spielwiese Friedrichshain marschierten, um hier unter freiem Himmel zu demonstrieren. Nach den Versammlungen fanden unter Mitwirkung roter Fahnen und Schilder mit Inschriften sowie unter den Klängen der Musikkapellen zahlreiche Umzüge statt. Zu einem bedauerlichen Zwischensa.! kam es vor den Pharussäulen in der Müllerstraße, wo mehrere hundert Personen auf dem Bürgersteig angesammelt waren und den Passantenverkehr vollständig verhinderten. Als eine Streife der Schutzpolizei die Blenge aufforderte, den Bürgersteig feeizumachen, drang diese sofort auf die Beamten ein und verletzte einen Wachtmeister hinterrücks durch einen Messerstich in den Rücken erheblich. In der Notwehr machte der Beamte von seiner Schußwasse Gebrauch und verwundete zwei seiner Angreiser, und zwar einen durch einen Bauchschuß schwer, den anderen durch einen Schuß in den linken Unterarm leicht. Weitere Erdrosselungsmaßnahmen Maris. 1. Mai. Wie Pertinax im„Echo de Paris“ aus London meldet, sind die Kosten ber Besetzung des Nuhrgebietes im ersten Monat auf 100 Millionen Francs, in den weiteren Monaten auf 80 Millionen vorgesehen. Des weiteren sind als mirtschaftliche Maßnahmen außer der Bestenerung der Tonne Kohle mit 20 Goldmark eine 50 prozentige Erportsteuer sowie eine koprozentige Beteiligung an der Industrie vorgesehen. Dieses Zystem, so meint Pertinar, könne als Druckmittel für ganz Deutschland gelten. Das freie Malta. Malta, 1. Mai. Die feierliche Verkündigung der Antonomie der Insel Malta fand mit großem Gepränge unter begeisterter Anteil nahme der Bevöllerung statt. Die Straßen waren beflaggt, die öffentlichen Anstalten geschlossen. Empfindliche Folgen des englischen Bergarbeiterstreiks. Lonbon, 1. Mai. Sir Frie Geddes hat in einer Versammlung erklärt, daß durch den gegenwärtigen Bergarbeiterstreik ein Schaden von beinahe 8 Millionen Pfund Sterling allein im Eisenbahnverkehr erwachsen sei. Das läßt einen inter essanten Schluß auf den enormen Schaben zu, ben Englands Finanzen im ganzen durch den englischen Bergarbeiterstreik erleiden Frieben mit Amerika! Wasbington, 1. Mai. Der Senat nahm die Entschließung des Senators Knox, die den Frieden mit Deutschland verlangt, mit 49 gegen 23 Stimmen an. Senator Lodge, der in seiner Rebe diese Entschließung befürwortete, kündigte an, daß wahrscheinlich der Vertrag mit Deutschland kolgen werde, sobald sie die Gesetzeskraft erangt haben werde. Wasbinaton, 1. Mai. Wie„Reuter“ über die Sitzung des Senates berichtet, in der die Entschließung des Senators Knox augenommen worden ist, erklärten der Präsident und der Vertreter des Staatsdepartements, Senator Lodge habe es klar ausgesprochen, daß die Vereinigten Staaten nicht die Absicht hätten, die Alliierten im Stichzulassen. Marolkaner und Senegalesen zur Besetzung. München, 1. Mai. Die„Münchener Augsburger Abendzeitung“ hat von einem pfälzischen Mitarbeiter einen Brief erhalten, in dem es heißt, daß Truppenzüge aus der Richtung Metz—Straß burg in großen Mengen nach der Pfulz durchlau= fen. Die Züge sind mit Marotkanern und Senegalesen besetzt. Französische Offiziere erklärten offen, daß diese Truppen für den Einmarsch in Bayern, über Aschaffenburg, bestimmt seien. (Wenn sie nicht gar für das Ruhrgebiet vorgesehen sind! D. Red.) Heute verschied nach langem, schweren Leiden unser lieber Meister Tast 50 Jahre und durch drei Generationen hindurch, war er uns der treuette Mitarbeiter, bis die Vorboten seiner Krankheit seiner Tätigkeit ein Ende setzten. Er blieb das Urbild alter deutscher Treue und Anhänglichkeit und so wird er in unserer Erinnerung fortleben. Bochum, den 30. April 1921. Firma W. Winkelmann. Handel und Industrie. Barmer Bank=Verein, Bochum Hinsberg. Fischer& Comp. Hauptsigz: Barmen. Kapital und Rüclagen 185000000 Mar Fernsprecher Nr. 36—3469. Telegramme:„Barmerbank“ Postscheckkonto Cöln Nr. Berliner Börsen=Kurle amt 30. Apeil 1921. Heute nachmittag entschlief sanft und goffergeben nach schmerzlicher Krankhen, gestarkt durch die Heilsmittel unserer heiligen kath. Kirche, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Schlossermeister im Alter von 71 Jahren. In fiefer Trauer: Ww. Mathilde Meiners geb. Albus, Johannes Meiners, Toni Rieke geb. Meiners, Mathilde Diet geb. Meiners, Martha Meiners geb. Dierich, Anton Rieke, Karl Diek und 11 Enkelkinder. Bochum. Herne, Gerthe, Westerholt, Blankenstein, d. 30. April 1921. Die Beerdigung ist Mittwoch, den 4. ds. Mts., vormittags 6 Uhr, vom Sterbehause Grabenstraße 30, aus; anschließend doran in der Propsteikirche das Seelenamt. Statt der Kranzspenden gedenke men des kath. Waisenheuses. Verantwortlich für Politik Fritz Walter, für poldtische Nachrichten, Sozialpolitik, Handel und Feuilleton: Arthur Ruppert, für den kommunalen und lokalen Teil: Theodor Krein, für den übrigen redaktionellen Teil: Alois Raschka; für den Anzeigenteil: Paul Thernes, sämtlich in Bochum.— Geschäftsstelle: Bochum, Mühlenstr. 12. Tendeng: Unverändert, 1 Vereinskalender. Montag, den A. Mai, nachmittags 5 Uhr, PriefterKonfereng. Deutsch=Bölkischer Schutz= und Trutz=Bund, Orts= gruppe Bochum. Heute Abend 8 Uhr Mitglieder=Versammlung. Um gzahlreiches Erscheinen wird gebeten Zentralverband christlicher Holzarbeiter, tion Stellmacher. Montag, den 2. Mai, abends 750 Uhr, bei Loy, Königstraße: Versammlung der Stellmacher. Der Vorstand. Christlicher Metallarbeiterverband, Jugend= gruppe. Am Donnerstag, den 5. Mai,(Christi Himmelfahrt) findet eine Wanderung durchs Lottental nach Hohenstein, Witten statt. Die Teilnehmer treffen sich bis 9 Uhr morgen an der Bürgergesellschaft, Luisenstraße. Proviant ist mitzubringen. Alle christlich organisierten jungen Kollegen sind freundlichst eingeladen. Christlicher Metallarbeiterverband, Sektion Wiemelhausen. Unse monatliche Versammlung findet am Mittwoch, den 4. Mai, abends 6 Uhr bei Laatz, Brenscheder Straße, statt. Alle Kollegen müssen wegen der Wichtigkeit erscheinen. Der Vorstand. Christl. Gewerkschaftskartell. Karten zu der heute Montag, stattfindenden Vorstellung um Staottheater sind auf dem Kartellbüro und an der Abendkasse des Theaters zu haben. Am Mittwoch, den 4. Mai 1921, Monatsversammlung der christlichen Transportarbeiter und Berichterstattung von der Konfereng in Essen und Verschiedenes Un. vielseitigen Wünschen unserer Kundschaft gerecht zu werden, verlängern wir die ie gleichen Vorteile wie la Qualitäten. Einige Beispiele unserer Preisw Barmer Bogen D Wascl und Wäschebänder.. Mtr. a Vol-V Barmer Spitzen ja. Qualitat 7 75 Taillen-bis 10 cm breit.. Serle II Serlebesonders staa, den 5. Mai, ersch Volkszeitung nicht. 2 Mutwochsnummer erbit ; Dienstag nachmittag der Westfälischen Volk= Roh-Nessel 690 Haus-Schürzen aus la. Druck und Siamosen, S 875 Kleider-Schotten Hemdentuch grobfäd., solide Ware, 80 cm br., Mtr doppeltbreit, gute Ware rs prelswe t relnw elegante Macharten Bochum und Um Bochum, den 2. Reinwoll. Cheviot doppeltbreit, la. Qualität... Mtr. Damen-Strümpfe gewebt, schwarz Wäschefeston u. Einsätze la Serle V IV II I )amen-Staubmäntel prima Qualltäten, moderne Formen...... Raumnok in den Schule kläufig sind noch einige Schulen ur so daß besonders bei den Vol Naummangel herrscht. Trotzde slauden auch kleinere Dienstgimm necen verwendet werden, müssen mnie Wanderklassen zu benachbart An jedem System aber sind 2—4 hulräume, so daß diese als sogenan ven einem Zimmer zum and Aus diesem Grunde ist der Sch a für einzelne Klassen ganz zst besonders bei den kleinen 2 inhm und störend, da es diesen Etundenplan zu behalten. Die besten denselben durch größere Damen-Hemden aus la. Hemdentuch. Unterrock-Volants oe Fa besond. prelswert, Serle IIIII 1100 095 Damenhandschuhe mit 2 Druckknöpfen in vielen Farben lescher sugend hübscher Gornitur Damen-Beinkleider aus la. Hemdentuen..... Stück la. Strickwolle prima rein Kammgarn... 795 Schöner Frauenhut mit Reiher-Garnitur.. 13500 Korsetts la. Qualität, gutsitzende Form, Stück Herren Macco-Hemden m. schön Einsatz 39.50. gute Qual. 50 Herrenoberheinden la. Perkal, schöne helle Must. Stck. Grober Posten Frauen- u. Mädchen-Formen la. Qualliäten Benutzen Sie zum Einkauf d Vormittags stunden gemerblichen Fortbildi immangel so groß daß noch im een Volksschulgebäuden benutzt we nerd die Sache, wenn demnä für die Mädchen ins Lebe pier der st das frühere Be so an der Wittenerstraße, der ungsschulhause, geraumt worden m beschäftigt, die Räume fürdi ungsichule herzustellen und auszu nen. will man bis nach den Pfin Atbeit fertig sein. Das gibt für dale eine grone Erleichterung. und narch woglich, jene Schüler wiede sen, die sie nur zwei Jahr n und Cstern vorläufig be nämlich die Hilfsarbeiter ten. Auch sie sind bis zum 17. Beachien unsert Schautens Extra-Aus Pfarrer Engels Institut Technikum La Ma Ginenbau Clektroiechn ALobel Po Beginn 19. 6. 192 vausach D. Vorkurins üder 7 Mnn Fritz Tapenheim ömpfehle mein großes Lager in lie Bruckner Feier der Stadt 1 n bisherigen Vorbereitungen n jelten: sie steln unter Leitung Tornburg und findet zwisch und 5. Juli im großen Schü rnem Kammermusikkonzert des im Parkhaus). Das Progr nertenswert daß neben dem hnen Bruckners auch seine selt bewerke für gemischten und tiz zu Wort kommen. Noben Musitvereins, der unter Lei Musikdirektor Arno ungen werd haben der Bodni Chormeister Lehrmädchen für Konditorel von der billigsten bis zur seinsten Nusführung. Mädchen ar. rein p. ktv. WA. Bernstein-Jußbodenlacksarbe, belbst angesertigte Leinöl- u. Lackfarben unter billigster Berechnung. Dohnerwachsp. (Marke Awak) gue achtbarer Familie, nicht unter 12 Han en. zur E lernung des Geschafts und Haushalts gelno A. Führköner. Wattenscheid Ohnra-e11 marine und schwarr. esseres Sarrazin) zung(Herr Geyer) und ser Stadt Bochum ihre Mitwi Nie 4, 7., 8 und roßen Tedeum sche Orcheste zahlreichen lbschluß. Zum Landger ist ernannt La kg. 21.00 Dürstenmaren, sowle säulliche Bauspuß-Artikal zu billigsten Lagesprelsen. welches kohen kann, dess. Haod. gesucht Bochnm. Hellwegne 2 10 berstartte fadt Uerhandlungen mit n stehen vor dem Gericht. in Bochum ist k aus Dortmund. die Personalausweise zur Eir theinische Gebiet wird nach eine Recklinghausen fortan nur no nelgzebuhr von zwei Mark erhoben. sstempel von 12 Mar ausweise werden auch auf d mungsstellen ausgestellt. lub der Marienpfarrei. Vom gene Uhristi=Himmelfahrt, an. beg nkirche in den Sommermona „and aciertagen die erste heilige wie bisher um 6 Uhr flügler von Bedeutung,d non abfahren und hier erst ei Tüchtiges, ehrliches Mäöchen für alle Hausarbeit zum 15. Mai gesucht rau Theodor Klagges Backerei, Cuerenburg. Markstraße 23. ca. 100 cmn breit, allerbes in all. mod. Parben für Kleider u. Bl cier-Versand Nur für Mitgliede dir kt vo* Land. Kister nüssen gestellt we den. Antraden erbittet H. Wippermann re 9 Seilaen"d Zum 1. Juli 1921 zu vermeten: Bad= und Bodenzimmer, Erdgeschoß. Bewerbungen bis Mittwoch. 1921, mittags 12 Uhr. Vermietungstermin: Freitag, 1921, abends 7½ Uhr. im Geschu Clemensstraße 27. Gemeinnütziger Wohnungs Berein zu Bochum. Gutes, katholisches Mädchen mit guten Zeugnissen fur Küche und Haus= halt zum 15. Mai oder früher bei hohem Lohn und guter Verpflegung gesucht. Albert Hömberg. Langendreer. Buchhaltung sowe Stenogr aphie det gründlich er Bch= terg. N. S 1542 225.00, 195.00, 25.00, Kammgarn, reine Wolle, schw. Maßware 140—150 cm brei.... per Mtr. 225.00. 198.00, 175.00, für Kleider, Blusen sowte Kinder- und Dirndelkleider, nur beste Qualitäten und neue moderne .......... per Mtr. 16.50, 13 50, 11.50, für Hemdenblsen u. Oberhemden, beste, starkfädige Oualitaten Teleson 590 sucht 1 Bassist. Abteilung Lehrlinge (Teleton Stadtverwal= tung, Nebenstelle 144 ucht: Kaufmann, Lackterer Kunststeinfabrik, Polsterer und Dekorateure. Kellner, Maler u. Anstreicher. Am Lager Oberschulte= Beckmann wird Maisfuttermehl, Ztr. 120 M Wicken. Btr. 125 M. verkauft. Langendreer. 26. 4. 21. uttermittelstelle. Dessins Mädchen, welches zu Hause schle fen kann, auf sof. ge Frau H. Richter, Weitmar. Hattingerstraße 274. sumensänderungen. Wenn mas nancher Städte des Industriegebie lann man nicht wenige Seiten e bolnischen, masurischen und son den Namen die deutschen weit üb d wieder ist in ganzen Spalten t Name zu finden. Dies gibt en der weitgehenden Verflawung dusriegebiets, aber doch nicht einen es ist bekannt, daß längst nicht Namen ihrem Fuhlen und Denken inge unter uns sind, vor allem fas die vielen Masuren, ferner abe nener nicht, die trotz ihres polnisch gestimmt haben. Als ein der Abstimmungsbewegung ge Zunahme der Namensänderun bergeht, daß nicht irgend eine lehebieis mitteilt, dem und dem Namens sei die Führung ein von Zustisminister erlaubt wo die eine langsam vor sich( dn der fremden Bevölkerungselem zu begrützen und setzt sich hoffer Prima Vollvoile 100—110 em breit, weiß, rosa. ciris, allerbeste . Korblinderwag, ddigrohr) bill. g. v. hellblau, U. Schweizer Ware Bochum Hattingerstr.,Wieme Mark-tr., Castropersir, otr. Dorstenersir., sie Weitmar:I Prinzregentstr. Heinr. HIII: Bochum, Kronpril Prima Margarine à Pid. Schweineschmalz„ Fetter Speck Bauchspeck Helles Backöl„L Cornedbeef,ganese „ ausgewogen 1 Pid Condens. Milch à Prima Vollreis à Pid. Kernseife, Doppelsilick 2 Wieder Zichmeine angekommen, welche ich Ug Heine Knickmann. Eickel Nur ftre nstr. nur beste ausgewaschene Qualiäten, für Bett- urd Leibwäsche.. per Mir. 12.75, »150—100 cm br., für Betttücher und Bettbezüge, beste Haustuchware......... per Ntr. 3200, 2350. lumwallwaron aur alerbeste westtaiische Qualitäten, zu Konkurrenzlos billigen Preisen. weibliche Abteilung (Telefon Stadtverwal= tung Nebenstelle 119) ucht Hause, Zweit= u. Küchenmädchen, Halb=, Dre viertel= und Taseo= madchen. Stützen, jüngere u. ält. Dädchen fur Landwirtschatf, 1 perl. Naherin(ür Stickgeschäft, 1 persekte Kochen für Privat= haushalt. Abteilung für Lehrmadchen: (Telgion Stadive wa tun Redenstelle Nr. 145) sucht: Mädchen für häusliche Berufe auf dem Lande, Friseurgeschätt, Schokoladen und Keine Schaufenster Kelne hohen Ladenri ten Keine gr. Personalspesen Harbtagsmädchen oder Putfrau gesucht. Frau Gerdes, Langendreer, Hauptstraße 168. Zuckerwaren ler jederver.anfer Kari Krieg, ochum, n on ne r: Stagen-Geschäft Nur gute Qualitäten! Konkurrenzlos billig! Halbtagsmädchen gesucht. Klosterstr. 31 I. — Nu=der. Flechter verschwinden meilt sedr 4nell wenn man denE haum on Tacler'. Paleat. Medlalsal-Selfe abende eintrocknen lätzt Schaum ers morgens abwaschen und mit lackeoh-Creme nachstreich Broßartige Wirkung. ren ausenden bekätigt Inaller potheken, Dragerien. Var u Felleurgesch./ er. Bochum Stock(kein Laden). Markkolatz 3 (alter Marnt) Marktplatz 3 (alter Markt) bleibt. Wie adt. Theater= und Musi Verbleiben des st Vornburg endgültig Geschäftsjubilät elen., der Gründ ugen Mobelgeschäfts, beain fnkauf bis 0 Dk.o Gr. Betelstein Kottamstr. 18. Auf Konserven Kleiner Mais Beilage der Westfälischen Volks=Zeitung Nr. 100— Seite 5. Staubmäntel illtäten, moderne Fornhutee eren Jornitur escher lugend licher. mit 0900 hut 11 1300 Frauenhut -Garnitur 1. Mädchen-Formen 7 ten nheim ahredeln 1großes Lager in eten zur seinsten Rusführung. kt. Wa. 12. denlacksarve 9. p. ka. Ma. 12.0 igefertigte Lackfarben er Berechnung. p. ¼ kg. 8.00 rhe Awak) ka " kg. 21.00 n, sowle sämilice zu biligsten Lagespreisen. m Bruc melna." stras Bochum und Umgebung Bochum, den 2. Mai 1921. Raumnok in den Schulen. läufig sind noch einige Schulen und Turnhallen so daß besonders bei den Volksschulen ein Naummangel herrscht. Trotzdem in allen wauden auch kleinere Dienstgimmer zu Unter= necen verwendet werden, müssen doch einige mie Wanderklassen zu benachbarten Systemen An jedem System aber sind 2—4 Klassen mehr uräume, so daß diese als sogenannte fliegende ten einem Zimmer zum andern wandern Aus diesem Grunde ist der Schulansang des für einzelne Klassen ganz verschieden. ist besonders bei den kleinen Lernanfängern nhm und störend, da es diesen schwer fallt, kundenplan zu behalten. Die Eltern lassen besten denselben durch größere Schüler aufder gewerblichen Fortbildungsschule ist ummangel so groß daß noch immer Zimmer gen Volksschulgebäuden benutzt werden müssen. ro die Sache, wenn demnächst die Fort= für die Mädchen ins Leben tritt. Zeit ist das frühere Bezirkskomder Wittenerstraße, der Bau an dem hulhause, geräumt worden. Man ist imn beschäftigt, die Räume für die Zwecke der dule herzustellen und auszustatten. Wie I man bis nach den Pfingstferien mit Aibeit fertig sein. Das gibt für die Fortbil= ale eine grosse Erleichterung. und vielleicht ist auch wöglich, jene Schüler wieder zur Schule die sie nur zwei Jahre besucht n und Cstern vorläufig beurlaubt wornämlich die Hilfsarbeiter und Lauften. Auch sie sind bis zum 17. Jahre schulr für Mitgliede Juli 1921 zu verimeten: 5 Bodenzimmer, V. ingen bis Mittwoch, den as 12 Uhr. ungstermin: Freitga, den 7½ Uhr. im te 27. ger Wohnungs Rerein e.G zu Bochum. Tie Bruckner Feier der Stadt Vochum darf bisherigen Vorbereitungen nunmehr als zeiten: sie steht unter Leitung von Rudolf Lornburg und findet zwischen dem 26. . Juli im großen Schützenhof statt mnem Kammermusilkonzert des Wendlingim Parkhaus). Das Programm ist damerkenswert daß neben dem symphoniBruckners auch seine seltener gehörle für gemischten und Männerchor zu Wort kommen. Noben der Mitwir* Musitwereins, der unter Leitung seines zim Musikdirektor Arno Schütze die große ungen werd haben der Bocmmer Lehrer= vormeister Sarrazin), die Sänenigung(Herr Geyer) und sechs KirchenStadt Bochum ihre Mitwirkung zugecaneben wird die 4, 7., 8. und 9. Symphomit dem großen Tedeum) durch das ih verstärkte städtische Orchester vorgetraLebandlungen mit zahlreichen auswärtigen in sieben vor dem Abschluß. dom Gericht. Zum Landgerichts=Did. in Bechum ist ernannt, Landgerichtsrat aus Dortmund. far die Personalausweise zur Einreise in das tbeinische Gebiet wird nach einer Mitteilung .. Recklinghausen fortan nur noch eine Ausvon zwei Mark erhoben. Der bisher Staatsstempel von 12 Mark fällt fort. Fenalausweise werden auch auf den einzelnen ellen ausgestellt. ind der Marienpfarrei. Vom Donnerstag, =Himmelfahr., an, beginnt in der sentirche in den Sommermonaten an allen Land Fciertagen die erste heilige Messe schon bisher um 6 Uhr. Diese Aenderung asstunter von Bedeutung, die des Mornon abfahren und hier erst eine hl. mumensinderungen. Wenn man die Adreßl,det Stadte des Industriegebiets zur Hand man nicht wenige Seiten finden, auf on masurischen und sonstigen fremdper e in in ganzen Spalten kein einziger me zu finden. Dies gibt einen Ein= mergehenden Verflawung vieler Teile enn ese doch nicht einen ganz richtiint betannt, daß längst nicht alle Träger emihtem Fuhlen und Denken nach völkische eanter uns sind, vor allem fast ausnahms. chern Masuren, ferner aber auch viele at, die trotz ihres polnischen Namens mmt haben. Als eine erfreuliche d. immungsbewegung zeigt sich nun e der Nomensänderungen, u. kaum repebeis— irgend eine Zeitung des nen hon ciit. dem und dem Träger eines nus set die Führung eines deutschen ustisminister erlaubt worden. Diese derire langsam vor sich gehende Einenden Bevölkerungselemente beweist. lendrügen und setzt sich hoffentlich immer Tornburg bleibt. Wie der Vormter= und Musiktommission oentzegen den Meldungen von Zang das Verbleiben des stadt. Kapellnie Lornbuig endgültig gesichert. Geschäftsjubiläum. Lonis beigen ch der Gründer des bea Mobelgeschäfts, beaina am Freitag zugleich mit seinem 75. Geburtstage das fünfzigsayrige Geschäftsjubiläum. Drei Jahrzehnte enwdurch hat Herr Schmiedeknecht sich als Armenund Waisenpfleger ersprießlich betätigt. Auch gehörte er viele Jahre— bis zum Beginn bieses Jahres— dem Presbyterium der evangelischen Gemeind= an Auch sonst bekleidete er manche Stellung im Dienste des Allgemeinwohls. Wir wünschen dem rastlos tätigen, stets liebenswürdigen Jubilar, der sich gern„der alte Schmiedetnecht“ nennen hört, daß er noch recht lange in gewohnter Beweglichkeit und Frische seiner Familie und der von ihm begründeten Firma erhalten bleiben möge. = Im Silberkranz. Die Eheleute Friedric. Mühlenbein, Dibergstraße 11, feiern heute das Fest der silbernen Hochzeit. )( Keine Tinte auf wertvolle Zeitschriften. Zeitschriften besonders wertvollere und illustrierte, werden von der Post oft dadurch entwertet, daß die Postbeamten ihre Vermerke, die Aufschrift des Empfängers usw., mit farbigen Stiften, Tintenstift oder gar mit Tinte darauf anbringen. Das Reichspostministerium hat deshalb verboten, den Tintenstift bei wertvolleren illustrierten Zeitschriften sowie Gesetz= und amtlichen Verordnungsblättern zu benutzen. Er darf nur zum Beschreiben von Tageszeitungen angewandt werden. X Die Steigerung der Baukosten. Die Frage, was gegenwärtig ein Neubau kostet, untersucht der Mannheimer Stadtbaurat Porray in interssanter Weise in einem Aufsatz in der Zeitschrift„Profanbau“ auf Grund eines während der Jahre 1917 bie Ende 1920 sorgföltig gesammelten und gesichteten Zahlenmaterials, das 32 Titel eines Kostenanschlages betrifft und bei jedem die Steigerung der Löhne, der Materialien und der fertigen Arbeit darstellt. Am Schluß ist das reiche Zahlenmaterial in Tabellen übersichtlich zusammengefaßt. Aus diesem ergiot sich, daß ein Bauwerk, das im Jahre 1914 1 Million Mark gekostet hätte, folgende Kostensteigerung aufweist: 1017: 2 Mill. Mark, 1918: 8¼ Mill. Mark, 1919: 6½ Mill. Mark. 1920: 17 Mill. Mark, in Berlin sogar fast 20 Mill. Mark. 11 Genießt die Bergisch=Märkische Eisenbahnstrecke eine Bevorzugung gegenüber der Köln=Mindener Eisenbahnlinie? Man schreibt uns: Vor und sogar noch während der Kriegszeit las es sich anders. Seit dem Kriege hat sich auch im Verkehrsleben des rheinisch=westfälischen Industriebezirks eine augenfällige Wandlung vollzogen— gar manches geändert. Die Bergisch=Märkische Eisenbahnstrecke darf heutzutage— das ist keinesfalls eine Uebertreibung— als wirklich verkehrsarm bezeichnet werden. Beweis: die zahlreichen großen Lücken im Fahrplan, die der Wiederausfüllung harren. Die wenigen auf dieser Strecke noch verkehrenden Züge genügen schon seit langem nicht mehr dem tatsächlichen Bedürfnis des Reiseverkehrs. Es fehlt dort hauptsächlich an Eilund durchgehenden Personenzügen nach den wichtiasten Richtungen. So verkehrte auf der Strecke Bochum—Hagen—Bochum, Bochum—Soest—Bochum beispielsweise überhaupt kein Eilzug. Nach und von Düsseldorf—Köln verkehren im ganzen nur fünf Eilzüge, durchgehende Personenzüge nach Köln und zurück über Duisburg gar keine. Die zwischen Köln— Hannover—Berlin und umgekehrt verkehrenden durchgehenden Personenzüge befahren ausnahmslos die Köln=Mindener Strecke, während die Bergisch=Märkische Linie von einem derartigen Personenzugbetrieb vollständig entblößt ist. Schnellzüge zwischen Köln— Berlin—Köln verkehren dahingegen sowohl auf der Köln=Mindener= wie über die Bergisch=Märkische Bahn, was man, wie schon angedeutet, von den Personenzügen nicht behaupten kann. Im letzteren Falle befindet sich also die Bergisch=Märkische Strecke im Nachteil gegenüber der Köln=Mindener Parallellinie. Die Personenzüge der Vergisch=Märkischen Strecke verkehren teilweise entweder zwischen Hamm oder Dortmund über Bochum—Duisburg—Krefeld nach M.=Gladbach oder nach Oberhausen bezw. zwischen Witten über Bochum—Essen nach Oberhausen resp. Duisburg. Ein gut Teil der Köln=Mindener Sta= tionen— bis und von Wanne— genießt auch noch die Vorzüge des Personenzug= und Schnellzugsverkehrs Köln—Hamburg—Köln, wovon auch die Bergisch=Markische Eisenbahnstrecke fast vollständig ausgeschlossen ist; nur die Stationen Mulheim=Ruhr und Essen werden schon seit Jahren von einigen dieser Züge berührt. Die Großstadt Bochum hat noch nie die Vorzüge des direkten Personenzug= und Schnellzugverkehrs Köln—Hamburg— Köln genossen. Bochum wurde und wird noch immer auch in dieser Be= ziehung als ein rechtes Stiefkind angesehen und dementsprechend behandelt. Bei auch nur einigermaßen gutem Willen ließe sich noch manche Verkehrserleichterung für Bochum herbeiführen. Die hervorragende Bedeutung gerade der Bergisch=Märkischen Eisenbahnstrecke steht doch wohl außer allem Zweifel, weil sie eine ganze Reihe dicht aufeinanderfolgender Großstädte und mittlerer Städte berührt, die fast samtundsonders ganz bedeutende Verkehrsknotenpunkte darstellen, eine Erscheinung, die nirgends anderswo im lieben deutschen Vaterlande wahrzunehmen ist. Schon allein aus diesem Grunde verdiente diese Linie aber auch eine ganz besondere Bebandlung und Berücksichtigung in verkehrstechnischer Hinsicht. Das Reichsverkehrsministeriums sollte darum der Bergisch=Märkischen Strecke ein größeres Interesse zuwenden und deren Fahrplan so ausbauen und verbessern, wie es dieser überaus wichtigen Verkehrslinie zukommt. Es würde dafür großen Dank ernten. X Von der Reichsversicherung für Angestellte. Das Direktorium der Reichsversicherungsanstalt fur Angestellte hat in seinen Abänderungsvorschlägen zum Versicherungsgesetz fur Angestellte neben nesentlichen Aenderun. das Ruyen oes mu Es kann angenommen werden, daß die Bestim mung des 8 73 Nr. 2 des Versicherungsgesetzes für Angestellte beseitigt werden wird. Dem Versicherten würde also dann das Ruhegeld der Angestelltenversicherung gezahlt werden ohne Rücksicht darauf, ob er Einkünfte aus gewinnbringender Beschäftigung hat. Damit werden die Angriffe, die wegen der vorläufig noch im Versicherungsgesetz enthaltenen Bestimmungen über das Ruhen der Renten in der letzten Zeit von Gegnern der Angestelltenversicherung erhoben werden, gegenstandslos.— Seit dem 1. Mai 1920 beträgt die Versicherungsarenze in der Angestelltenversicherung 15000 Mack. Zur Aufklärung bäufiger Zweifel wird darauf hingewiesen, daß Angestellte welche diese Grenze überschritten haben, sich ire willig weiterversichern müssen, um die Anwartschaft zu erbalten. Nötig sind zurzeit jährlich 8 Beiträge, und zwar ist eine möglichst hohe Klasse zu empfehlen. Es ist indessen zu erwarten, daß die Grenze, ebenso wie die Leistungen, der Geldentwertung entsprechend, in nächster Zeit wesentlich erhöht wird. X Warnung. In der letzten Zeit sind an amtliche Stellen von den verschiedensten Seiten Mitteilungen gelangt, wonach junge Leute unter der Vorspiegelung. es solle ihnen im französischen Wiederaufbaugebiete lohnende Arbeit verschafft werden, in die Fremdenlegion verschleppt worden sind. Es kann nicht dringlich genug davor gewarnt werden, solchen Einflüsterungen Gehör zu schenken. In der Frage der unmittelbaren Beteiligung deutscher Arbeiter am Wiederaufbau der zerstörten Gebiete hat sich die französische Regierung bisher bekanntlich ablehnend verhalten. Es ist daher auch bis jetzt der Einrichtung amtlicher Arbeitsnachweise für diesen Wiederaufbau nicht näher getreten worden. Sollten deutsche Arbeiter wirklich schon jetzt in das Wiederaufbaugebiet ausgewandert sein und dort Beschäftigung gefunden haben, so kann es sich nur um Einzelsälle handeln. Falsche Fünfzigmarkscheine. Nachdem die braunfarbigen 50=Mark=Scheine(Ausgaben vom Oktober und November 1918) aus dem Verkehr gezogen worden sind, machen sich in den letzten Monaten Falschungen der grünfarbigen 50-Mark=Scheine(Ausgabe vom 24. 6. 1919) bemerkbar. Da Schadenersatz für als„falsch“ gehaltene Scheine nicht gewährt wird, liegt es im eigenen Interesse eines Jeden, bei Annahme derartiger Scheine mit Vorsicht zu verfahren. Die Falsifikate sind besonders leicht und mit Sicherheit sofort daran zu erkennen, daß die bei den echten Scheinen auf dem weißen Rande eingearbeitete rotbraune Papierfaser bei ersteren mit Tusche nachgezeichnet ist. Mit einer Nadel kann leicht nachgeprüft werden, ob die Fafer echt ist. Aachbarschaft und Provinz. Gerthe.(Die Hundesteuerordnung) der Gemeinde Gerthe hat eine Aenderung dahin erfahren, als die Steuersätze erhöht sind. Es sind zu zahlen: für den ersten nicht mehr an der Mutter saugenden Hund pro Jahr 40 Mark, für den zweiten 50 Mark und für den dritten und jeden weiteren Hund 100 Mark. Die Steuer ist in halbjährlichen Raten, und zwar in den ersten 14 Tagen eines jeden halben Jahres iy die Gemeindekasse Gerthe zu zahlen. Diese Aenderung gilt ab 1 April 1921. Gerthe.(Aus der Gemeindevertretung.) In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung Gerthe wurde Folgendes verhandelt und beschlossen: Zur Ergängung der Eingemeindungskommission werden die Mitglieder Knäbel und Cassing gewählt. Die von der Finanzkommission geprüfte Rechnung der Gemeindekasse für oas Rechnunnsfahr 1919 wird festgesetzt und dem Keubanten Entlastung erteilt. Die Rechnung schlietzt ab in Einnahme mit 2 503 508 64 und in Ausgibe mit 2 175 302 26.4, mithin Bestand von 28 296,38.A. Ebenso wurde die Kriegshilfskasse der Gemeinde für 1919 festgesetzt. Diese Rechnung schließt ab in Einnahme mit 1 489 455,76 A. in Ausgabe mit 1 843 631.58 AA, mithin einem Bestande von 145 824,18.K. Die gezogenen Erinnerungen wurden als erledigt betrachtet. Die jetzige Mittelschule soll zu einer höheren Schule umgestaltet werden. Die genaue Schulform soll in nächster Sitzung festgelegt werden, nachdem das Provinzialschulkollegium gehört ist. Es wird grundsätzlich beschlossen, zur Unterbringung der Schule sofort einen Neubau mit Turnhalle zu errichten. Die Kriegsausgaben der Amtskasse, für die in der ganzen Kriegszeit nur eine Anleihe von 200 000 A aufgenommen war, werden auf die Gemeindekasse übernommen. Mit der Treuhandstelle für Bergmannswohnungen soll ein Vertrag wegen der Darlehen für die hiesige Bergmannssiedlung abgeschlossen werden. Die Gemeinde, welche die Häuser Die zweite Märkische macht aufmerksam auf die Wichtig und Förderung der Preise. Alle Katholiken ohne Ausnahme werden aufgefordert, 1. der katholischen Presse durch Abonnement. Empfehlung, Nachfrage in Gasthöfen, sowie durch Nachfrage und Ankauf auf Bahnhöfen und Zeitungsständen, ferner durch Inserierung und Mitarbeit kräftig und nachhaltig zu immer größerer Verbreitung und Bedeutung zu verhelfen. Dadurch wird am wirksamsten die gegnerische und die sogenannte farblose Presse zurückgedrängt. baut, bekommt die ganzen Baukosten von der Treuhandstelle zurück. Mit derselben Treuhandstelle soll auch ein Vertrag abgeschlossen werden wegen der Straßenbahn= und Kanalkosten. Es soll sofort mit der Errichtung eines Wochenmarktes auf dem Platz vor der Turnhalle begonnen werden, Die Gebühren für Benutzung der Freibrank werden der heutigen Zeit entsprechend erhöht. Die Gemeinde tritt dem Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge als Mitglied bei. Die Schulgeldsätze für die Mittelschule werden festgesetzt auf 200 A für Einheimische, 300 A für die Harpener unter der Voraussetzung, daß die Gemeinde Harven noch einen besonderen Zuschuß leistet und 500 A für Auswärtige. Es soll ein Fondangelegt werden, aus dem diejenigen befähigten und bedürftigen Kinder der Mittelschule nach Vollendung des 14 Lebensjahres eine besondere Unterstützung für die Schulbücher erhalten sollen, um diesen Kindern zu ermöglichen, die Schule möglichst bis zum Abschlusse zu besuchen. Gegen die Aufnahme der Schüler aus der Gemeinde Bergen zur bergmännischen Fortbildungsschule in Gerthe ist nichts einzuwenden, ebenso nicht gegen die Benutzung der Gerther Schulzahnklinik durch die Harpener Schulkinder. Der Antrag der Gemeindearbeiter um Lohnerhöhung wird der Tarifkommission überwiesen. Falls die Straßenbahn ihre Ansprüche ermäßigt, kann mit ihr ein Vertrag wegen Strakenbesprengung abgeschlossen werden. Weitere Straßen, besonders der Hellweg, sollen nach einem bestimmten Plane durch den Gemeindesprengwagen besprenat werden. Es wird beschlossen, mit der jetzigen Turnhalle einen Feuerwehr=Steigerturm und Schlauchtrockenturm zu verbinden, sodann soll die Turnhalle unter Aufsicht gestellt werden. Die Schlagseite der Leoschule soll neu verpußt werden. Die von der Gemeinde errichtete Straßenbahnwartehalle wird zum Pachtpreise von 2500 Mark vro Jahr an einen Kriegsbeschädigten verpachtet. Es wurde Kenntnis gegeben von der resultatlosen Verhandlung der Eingemeindungskommission Harven und Gerthe bezüglich der Vereiniaung von Harpen und Gerthe. Die Reklamation des Amtes wegen der Höhe der Rollgebühren für den Bezirk Hiltrop ist von der Eisenbahnbebörde als unbeändet abgemicken Es e ans den Akten der Aufsichtsbehörde festgestellt, daß ein Vertrag zwischen Gerthe und der eingemeindeten Gemeinde Hiltrop wegen Ausbau der Karl=Ernststraße nicht vorliegt. Der bishertge Wohnungspfleger hat sein Amt niedergeleat. Die Funktionen desselben sollen in Zukunft durch eine Wohnungskommission erledigt werden, welche in nächster Sitzung endgültig gebildet wird. Dahlhausen=Ruhr.(Aus dem Polizeibericht.) Eingebrochen wurde in zwei Schulen und in das Gemeindehaus in Linden, wo die Diebe Beute machten.— Zur Anzeige gelangten wegen Körperverletzung 6, Sachbeschädigung 2, Diebstahls 3 und Betrugs und gewerbsmäßige Unzucht je 1 Person.— Gestohlen wurden einem Mädchen auf der Zeche Hasenwinkel mehrere Kleidungsstücke im Werte von 300 Mark, einem Veramann in Dahlhausen solche im Werte von 200 Mark, einem Bäcker in Linden ein Mantel im Werte von 1300 Mark.— Festgenommen wurden zwei Mädchen. von denen das eine aus einem Warenhaus Sachen im Werte von 8000 Mark stoblen und das andere diese Sachen verborgen gehalten hat.— Durch Explosion einer Sprenakansel wurde abermals ein Junge in der Weberstraße schwer verletzt— Der wegen schweren Einbruchsdiebstahls und Mordversuchs gesuchte A. hat sich nach seiner Flucht und langem Verborgenhalten selbst gestellt. Er wurde festgenommen. Castrop.(Mord aus Rache.) Der vor etwa Jahresfrist aus den Diensten der Teerverwertungsgesellschaft in Rauxel entlassene Ingenieur Stemann feuerte auf den Direktor Müller der genannten Gesellschaft vier Revolverschüsse ab. Direktor Müller war sofort tot. Man nimmt an, daß Stemann die Tat aus Rache verübt hat. Eine wichtige Entschließung Katholiken=Tagung greit 2. Eine wirkliche Unparteilichkeit gibt es nicht in unserer Zeit der heftigsten Kämpfe um die religiöse und ethische Weltanschauung. Darum müssen die Katholiken in diesen Kämpfen Farbe bekennen und durch die Unterstützung der katholischen Presse und Literatur für ihre Ueberzeugung einstehen. 3. Die Versammlung macht besonders auf die Bedeutung der heimatlichen Lokalpresse aufmerksam. deren ungeschmälertes Weiterbesteben das Fundament eines frisch pulsierenden religiösen und kulturellen Lebens in den einzelnen Gemeinden ist. zum Versicherungsgesetz für Angesteute neven itlichen Erhöhungen der Leistungen auch eine serung der bisherigen Vorschriften über Ruhen des Nuhegeldes vorgesehen. Katholiken in Stadt und Land! Der 2. Märkische Katholikentag hat wiederholt klar und bestimmt ausgesprochen, daß die Katholiken zur Verfechtung der katholischen Lebensideale einer treuen, furchtlosen, zielbewußten, katholischen Presse nicht entbehren können und wollen. Wollt Ihr diesen Entschluß wahr machen, so tretet einmütig für Eure Presse ein. Abonniert nicht nur selbst die„Westfälische Volkszeitung", sondern veranlaßt auch Freunde und Bekannte zum Abonnement. Sorgt, daß durch Rücksendung untenstehenden Bestellzeitels katholische Ideale und christliche Grundsätze in immer weiteren Kreisen festen Fuß fassen. Eurer eignen Sache erweist Ihr dadurch den besten Dienst. Hierdurch bestellt der Unterzeichnete die„Westfälische Volkszeitung“ bis auf weiteres: Vor= und Zuname: Beruf:— Wöhnort:— Straße und Hausnummer:— Vermittelt durch: Die ausgefüllten Bestellzettel wolle man direkt dem Verlag Bochum, Mühlenstr. 12, als Drucksache(15 Pfg. Porto) einsenden. Bette 6— Nr. 100. Banes den 1. Mat 1021. Dortmund.(Kürzuna geit beim Stahlwerk Hösch) Das Eisenund Stahlwerk Hösch hat durch Anschläge in seinen Werkstätten bekanntgegeben, daß es demnächst zu einer Verküzung der Arbeitszeit werde schreiten müssen. Wann diese Maßnahme, die durch Auftragsmangel bedingt ist, in Kraft treten wird, ist noch nicht bekannt Dortmund.(Großstädtisches Bürohaus.) An der Hansastraße, neben dem Hotel Fürstenhof, soll ein großstadtisches Geschafts= und Bürohaus errichtet werden. Die Kosten sind auf 2 Millionen Mark veranschlagt. Erbauerin ist die Gemeinnützige Bau=Aktiengesellschaft, an der sich die Stadt mit 20 Millionen Mark beteiligt. Hagen.(Der Hagener Kartoffelskan)Die 116 Waggons Kartoffeln, die, wie berichtet, längere Zeit im hiesigen Bahnhof gestanden haben und zum Teil erfroren sind, gehörten, wie die„Hagener Zeitung“ erfährt, der Deutsch-polnischen Handelsgesellschaft. Inzwischen scheint es dier hierhergetommenen Vertretern der genannten Gesellschaft geglückt zu sein, die minderwertigen Kartoffeln, für die sich hier kein Absatz fand, in der Nachbarschaft unterzubringen. Die Waggons sind mit Ausnahme von zweien abtransportiert worden. Schwerte.(Unrentabler Straßenbahnverkehr.) Der Verkehr auf der oisher nur in den Sommermonaten betriebenen Straßenbahnstrecke Westhofen—Syburg wird vorläufig nicht eröffnet worden, weil die Hörder Kreisbahn keine Möglichkeit sieht, den Betrieb rentabel zu gestalten, wenn nicht die Provinz und die interessierten Gemeinden sich zu eisprechenden Zuschüssen bereit finden lassen Unna.(Zur Behebung der Wohnungsnot) sollen nach dem Beschluß des Magistrats noch im Laufe dieses Jahres Kleinhäuser mit 86 Wohnungen gebaut werden. Die gememsame Sitzung des Bau= und Finanzausschusses hat dem Plane zugestimmt und 300 000 Mark fir Wohnungseinbauten und 500 000 Mark als städtischen bei Selbsthilfe zur Verfügung gestellt. —sionse zur Verfügu. der Plan, die frühere Brauerei Rasche für Wohnungen umzubauen, ist fallen gelassen worden.— In den Vororten Massen, Heeren und Bönen werden zahlreiche Wohnungen für Bergleute errichtet. tchen) schusses dürfen die Nach einer Schwelm.(Frische Bröt Bekanntmachung des Kreisausschusses dürfen die Bäcker des Kreises Schwelm seit gestern wieder Brötchen aus hochwprozentigem Weizenmehl herstellen und frei verkaufen. Kirchhellen.(400 Hektar Waldbestand vernichtet) Wie bereits berichtet, brach bei Kirchhellen in der Elz ein verheerender Waldbrand aus, dem eine Fläche von annähernd 400 Hektar zum Opfer gefallen ist. Dem Staat ist dakurch ein gewaltiger Schaden entstanden. Ueber die Ursache wird polizeilicherseits folgendes mitgeteilt: Ein Bauer namens Oe. hatte in den Peut. Ein Muet lamens De. hatte in den Waldungen gerodet und nachher einige Reiser angezündet. Er war dann fortgegangen, bevor das andbran nachber auv enige Srraucher utver, die rasch in Flammen standen. Jn kurzer Zeit war ein großer Waldkompler von dem Feuer ergriffen, und die inzwischen eingetroffene Feuerwehr stand der mächtigen Flammenlohe machtlos gegenslber Wermelskirchen. Ein tragischer Fall) Während des Unterrichts wurde hier der Studienassesser Dr. Neuse von einem Blutsturz be= fallen. Vor den Augen der Schüler sank er als sche zu Boden. Dr Neuse batte während des Krieges einen Lungenschuß erlitten Köln.(Eine 525 Jahre alte Kölner Zunft.) Am 29. April 1921 begeht die Kölner Brauer=Korporation das trotz der reichen Kölner Zunftgeschichte seltene Fest des 525jährigen Bestehens. Nach ihrem Schutzheiligen auch„St. stehens. Nuch ihrem Schutzheiligen auch„St. Peter von Mailand=Bruderschaft“ genannt, ist sie vom Jahre 1306 an nachweisbar. Sie wird, nachdem die Zünfte in jenem Jahre durch einen Gewaltstreich die Verwaltung der Stadt an sich gerissen hatten, in der neuen Ratsverfassung, dem„Verbundbrief“ erstmalig als Brauer=Korporation angeführt, mit zwei gekrenzten Malzschaufeln und einem Kühlbottich im Wappen. Durch die Jahrhunderte hindurch nahm sie starken Anteil an der Verwaltung der Stadt Köln durch Gestellung von Senatoren und Bannerherren und sicherte sich Einfluß und Ansehen. Den Höhepunkt des geselligen Lebens bildete alljährlich der 29. April, das Fest des Schutzpatrons. Die Einführung der Gewerbefreiheit machte dem Einfluß der Zünfte ein Ende und in der Franzosenherrschaft wurde ihr Eigentum beschlagnahmt. Navoleon schenkte 189 der Stadt das Brauerzunfthaus zu Schulzwecken, denen es bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts diente, bis es 1882 in Privatbesitz überging Zum 100. Geburtstag von Sebastian Kneipp. Am 17. Mat 1921 werden es hundert Jahre, daß #trälat Kneipp in Stepdangried bei Ottobeuren im Allgäu das Licht der Welt erblickte. Bad Wörishofen rüstet sich, diesen Festtag seines unvergeßlichen Gründers des großen Wohltäters der Menschheit und lieben Kinderfreundes am 17., 18. und 19. Mai in würdiger Weise zu begehen. Ganz Byern und all die Taufende von Freunden und Berehtern auf der ganzen Welt wetteifern mitetnander im Bunde, den weltberühmten Sohn des schönen Bayernlandes und den edlen Wohltäter der leidenden Menschheit mit herrlicher Jubiläumskrone zu schmücken. Es sei ein kurzer Blick auf sein Lebensbild gestattet. Des Dichters Wort erfüllt sich an Kneipp von Anfang an: „Es bildet ein Talent sich in der Stille,“ Grundsteinlegung in Harpen. Der gestrige Tag war für die katholische Ge meinde Harpen sowohl wie auch für die Katholiken der näheren Umgebung ein Freudenfest. Ist doch, was man noch vor Jahresfrist nicht für möglich gehalten, setzt Wirklichteit geworden: die Katholiken von Harpen sollen ihr eigenes Kirchlein bekommen. Und zu diesem Kirchlein legte man gestern nachmittag den Grundstein. Der Ort, wo bald ein schmuckes Kirchlein zum Himmel emporragen wird, war festlich geschmückt Kurz vor 5 Uhr bewegte sich dorthin ein stattlicher Zug, voran kleine weiße Mädchen, dann die hochwürdige Geistlichkeit, die Kirchenvertretung zahlreiche Vereine mit Fahnen und Musik, alles in musterhafter Ordnung. Am Weiheorte angelangt, trug erst der Kirchenchor Gerthe ein mehrstimmiges Lied vor: dem folgte ein der Feier des Tages entsprechendes Gedicht, von einem kleinen Mädchen sinnig vorgetragen Die Weibehandlung nahm Pfarrer Sondermann aus Gerthe vor. Die in den Grundstein hineingelegte Urkunde hat folgenden Wortlaut: Im Jahre des Heiles 1921, am Feste der hl. Apostel Philippus und Jakobus, am 1. Mai, unter dem glorreichen Pontifikate des Papstes Benedikt XV., im dritten Jahre der deutschen Republik bat Wilhelm Sondermann, Pfarrer der Mutterkirche zur hl. Elisabeth in Gerthe, im Auftrage des Hochwürdigsten Herrn Bischofs von Paderborn Dr. Kaspar Klein, unter Assistenz des Herrn Vikars von Harpen Walter Scharlewski, des Herrn Vikars Paul Funke an der Filialkirche zum hl. Joseph in Hiltrop=Bergen, des Herrn Vikars Heinrich Östermann an der Kreuzkirche zu Bochum, in Gegenwart der kirchlichen Korporationen und im Beisein vieler Gäubigen den Grundst=in zu dieser Kirche, welche erbaut weden soll zur Ehre des Hl. Geistes, geweiht und eingesetzt. Wir errichten diese Kirche mit den Almosen der Gläubigen, welche der hochwürdige Herr Vikar von Harpen Walter Scharlewski vorwiegend gesammelt hat, für die Christgläubigen der Gemeinde Harpen, welche der Pfarrei Gerthe angegliebert ist, im dritten Jahre nach dem unglücklich verlaufenen Kriege, den Deutschland ran gegen die ganze Welt führen mußte, als das Vaterland durch grausame Feinde von allen Seiten niedergedrückt, seufzte unter allan harten und allzu grausamen Friedensbedingungen, noch beuneuhigt durch Bürgerkriege, als Hunger und furchthare Teuerung herschten, als Glaube und mte Sitte verwüstet waren, auf daß der Hl. Geist. was zusammengebrochen wiederherstellen was wiederhergestellt erhalten, die verwirrten Völker mit der Gabe des Friedens erfüllen, die durch Unglauben kranke Welt mit himmlischen Begierden erfüllen und den in allzu großer Zahl für das Vaterland Gefallenen die ewige Ruhe verleiben woll„Sende uns Deinen Geist, o Herr, und alles wird neugeschaffen, Und Du wirst das Antlitz der Erde erneuern!“ der allmächtige urd allbarmberzige Gott auf die Fürbitte des bl. Vinzenz, des Patrons der alten, ebrmals kath Kirche von Harven, verleiben, daß in dieser Kirche bis in die fernstZeit Gottes und seiner Heiligen Ehre vermehrt werde und die Christgläubigen in möglichst großer Zahl die ewige Glückseligkeit finden. Gerthe=Harpen, am Feste der bl. Apostel und Iakobus, den 1. Mai 1921. (Unterschriften.) Nach einem wetteren Liede, vorgetragen bom Kirchenchor der Kreuzkirche Bochum, hielt Pfarrer Sondermann an die Gläubigen eine Ansprache, der folgende Gedanken zugrunde lagen: Ein feierlicher Augenblick ist für die Katholiken herangerückt, ein Augenblick, nach dem sie sich fahrzehntelang gesehnt haben, ein Augenblick, der sie nunmehr ihrem Ziele einen bedeutenden Schritt nähergebracht bat. Eine große Schar Bläubiger bat sich eingefunden, um teilzunehmen an der Freude und dem Glück der Katholiken von Harpen. Heute wurde dieser Ort ser Ort zunächst feierlich eingewetht, b. h., er wurde den weltlichen Gebräuchen entzogen und für Gott und seinen Dienst bestimmt und zu seinem ausschlietzlichen Eigentum gemacht tätte ist beu Hier an dieser Stätte ist heute der Grundstein gelegt worden zu dem Heiligtum Gottes, zur Wohnung des Allerhöchsten. Wenn die Bedeutung und Heiligkeit dieser Stätte in den Augen Gottes so groß ist, dann kann sie für die Menschenkinder nur von allergrößtem Segen sein. Pfarrer Sondermann wandte sich dann mit berzlichen Dankesworten an die Wohltäter, die durch ihre Geldspenden es ermöglichten, daß mit dem Kirchenbau begonnen werden konnte. Was hier an Almosen zusammengebracht wurde, das geht uns borauf in die Ewigkett. Ungezählte Menschenkinder werden t und neue Kraft 6 In Stille und Verborgenheit bildete sich Kneipps centales Talent zum Eegen der Menschheit in harten entehrungsreichen häuslichen Verhältnissen. Arm von Geburt, mußte Kneipp am Webstuhl seines Vaters sein Brot verdienen. Der Kampf ums Dasein führte ibn in zarter Jugend schon vom Webstuhl hinweg, hinaus zu harter Feldarbeit. Später lernte er auch die Maurerkelle gebrauchen. Ein sehr erschwertes Aufleben war die Kindheit dieses großen Mannes Gottes Vorsehung führte Kneipp in diese harte Schule, ihn zu bilden, damit er einst der Menschheit die Wege der Rüchternheit. Arbeitsamkett, Einfachheit in der Lebensweise geigen könne. an dieser Stätte Trost und neue Kraft finden. Von hier aus wird der Heiland die Kranken aufsuchen, um sie und deren Seelen mit seiner heiligen Gegenwart zu erfreuen. Danken wir Gott, daß er uns dieses Werk hat vollenden lassen, vergessen wir auch nicht die vielen Wohltäter, die bereits soviel Bausteine zusammengetragen haben. Soll jedoch der Bau vollendet werden, so wird man noch viele, viele Bausteine nötig haben. Vertrauen wir auf Gott, er wird uns weiter helfen. Zu Größerem war dieser heranwachsende, strebsame Jüngling bestimmt. Nicht nur den Segen der Natur sollte der ideale, junge Mann der Menschheit spenden, auch den des Himmels den des neutestamentlichen Priestertums Berghoch erooden sich die Schwierigkeiten. Aber—„Gott war mit ihm“. Mit seiner Hilfe ging der unverbrossene Mann setnem Ziele entgegen. Da trat in letzter Stunde ein noch grausameter Feind in den Weg: Tückische Krankheit, Lungenbluten, unheilbar meinte man. Geweiht ist diese Stätte dem heiligen Geiste. Ganz besonders in der gegenwärtigen Zeit muß die allmächtige, schöpferische Kraft des heiligen Geistes nicht bloß den einzelnen Menschen durchdringen, sondern die gesamte Menschheit muß wieder zurückkehren auf den Weg der Gerechtigkeit, der allein zum glücklichen Ziele führt. Am Schlusse der kirchlichen Feier richtete Missionsvikar Scharlewski einen warmen Appell an die Anwesenden, zum Kirchenbau noch ein Scherflein beizusteuern. Seine Worte haben denn auch ihre Wirkung nicht verfehlt: noch an Ort und Stelle wurde eine Abladestelle für Kirchenbausteine eingerichtet, an der sich wohl niemand vorbeigedrückt haben wird. Dann ging es in geschlossenem Zuge nach dem Wieschemannschen Saale, wo die weltliche Feier stattfand. Hier hielt zunächst Vikar Scharlewski eine Begrüßungsansprache. Er sagte etwa folgendes: Die ganze Natur ist vom Winter= schlaf auferstanden. Der kalte Frost hat den Frühlingssonnenstrahlen weichen müssen. Alles blüht, sproßt, entfaltet sich, neues Leben braust durch die Adern der Natur, und die Menschen werden unternehmungslustig. Auch wir haben heute mit einem neuen Werk begonnen, wir haben den Grundstein menschen hukammen zu lassen. Ans ein N. kamen die Hilfesuchenden zu dem soen apontel nach Wörishofen, das zum Gadeort wurde. Die Jiebe n. kannte keine Grengen. Lag und Nn nd Tohltäter im Vieliste ort Nachnengen höher stieg sein Stern und dr Ra Segenswerk drung in alle Lander Bedürftigen fanden besonderte Aus den Almosen. deanstalten für arme Kr Tie 9 de 7 und n Am 17. Juni 1891 beschloß Bralat Leben, das an Taten und Verdiensten sein sucht. Hilfsbereit stehen noch heute seine Arbel leitet von der christlichen Cariias, als Terine Liebe und Barmherzigkeit. zu unserer Kirche gelegt. Das Werk ist begonnen. stehen aber erst an der Wiege unseres Werkes Doch die Wiege ist eine Stätte der Hoffnung Durch Ihre Wohltätigkeit, edle Wohltäter, war es uns möglich, das Werk zu beginnen. Aber: ohne Ihre weitere Hilfe wird es unmöglich sein, das begonnene Werk, dieses Haus Gottes, zu vollenden. So begrüße ich Sie alle, edle Wohltäter und liebe Gäste; Sie haben sich in unserer Kirche in hochberziger Weise verewigt, und ich weiß. Sie werden auch späterhin, wenn uns der Atem ausgehen wird, wenn wir sozusagen nicht mehr weiter können, erschöpit sind, unter die Arme greifen Wir haben ein felsenfestes Vertrauen auf Ihre weitere Hilfe. Sie sind das Vollwerk, die Stützen und Pfeiler unserer zu erbauenden Kirche. Und nun sollen Sie einen kleinen Vorgeschmack bekommen von dem, was Sie einst im Auf zum Kampf gegen die M Es ist nichts lästiger, als im Corten Spaziergängen von beutlangenden Mten zu werden. Vielerorto hat man dader bein seits einen Kampf gegen die kleinen Peino nommen, weil ihre Plage nachgerade uner worden ist. Hauptsache aber bleibt daß tenbestver. Landwirte usw sich an dem ally Kampfe beteiligen Hierzu muß getade sir aufgefordert werden, denn bei Beginn der1 Jahreszeit entwickelt sich die Vitekenden.? es. zu vernichten Rudige Gewässer und? lammlungen schütte man zu, sumpfige Stelleman aus, auf das in Gprtnabrunnen Reg Wasserionnen usw. befindliche Waller giebe oder Petroleum. Es ilt nar gang wenig er weil das Oel eine leht dünne Schecht bilde genügt jedoch. die Luft abzuschlieben und zu ersticken. Auch suche man die Keller, Böden ab. Man wird dort oft m tielen L Mücken an den Wänden, Decken uw finden überwintert haben. Die Arbeit et wehrlich ring; sie beslede in einfachem Abwischen m nassen Lappen der an einen Besen wird. Jede Mücke ist ein el die Männchen sterben im Herbite ab— lann sich daher denken welche deme 3 Mücken man vertilat. wenn man nur techein ste vorgebt. Und das ist man nicht nur sich le dern auch der Allgemeinbeit schuldig Vorgeschmack bekommen von dem, was Sie einst im Jenseits ernten werden für all das Gute, Liebe, Edle, was Sie zugunsten unserer Kirche beigetragen haben. Die Festrede zu halten, laa Pfarter Sondermann ob In frischem Tone sprach er zunächst über die Bedeutung des heutigen Tages und gab dann ein Bild von dem katholischen Le= in der Gemeinde Harpen in den letzten Jahr= mnderten. Diese weltliche Feier habe den Zweck, dazu beizutragen daß das begonnene Werk atragen, glücklich vollendet werde. Die hiesige evangelische Kirche sei ursprünglich eine katholische nirche sei ursprünglich eine latholische Kirche ge= wesen: diese Kirche gehöre unstreitia zu den älte= wesen; diese Kirche gehöre unstreitig zu den älte= sten christlichen Kirchen in der westfalischen Jn der Thronik von Harpen heißt es. daß me par zur neuen Glaubenslehre bereits im Jahre 150 übergegangen sei, und zwar in der Weile. daß der damals katholische Pfarrer die evangelische Religion angenommen habe. Allein diese Bemerkung stimme nicht, sondern es sage die Chrontk noch twas anderes nämlich, daß bie Gemeinde Cleve, die protestantisch geworden war, nach Harven einen protestantischen Pfarrer geschickt habe. So wäre dann der Abfall allmählich von selbst gekommen. Die Folge davon war: es erging den Kath ltken, die ihrem Glauben noch treu geblieben waren enenso wie einem Menschen, der keine Nah1 R4. neymen kann; sie mußten zugrunde Die hiesige, ehemals katholische Kinbe hatte zum Patron den hl. Binzentus. Eigenrümlicherweise sei die Figur des bem, noch in der evangelischen Kinbe unterge.jeten Kime mtergebracht. Ferner werden in ihr noch zwei Sakramentshäuschen, wie man sie früher in den katholischen Kinten im Gebrauch hatte, verwahrt Pfarrer Sondermann schilderte bann das katholische Leben der neueren Zeit und ließ seine Rede schltetzlich aneingen in ein dretfaches Hoch au den rettenden Engel in der Person des Ukars aus den Stiepeler Alven und auf die gesamte kathalische Gemeinde Harpen Zur Verschönerung der Feier trugen mehrstim= mige Lieder und Gedichte viel bei.— ka. Vom Wasser kam die Hilfe in größter Rot. Wie durch Gottes Fürsorge kam ein Büchlein des schlesischen Wasserdoktors Joh. Sigmund Bahn in seine dände, worin er für sich Hilfe fund. Das Wasserheilverfahren machte ihn gesund. Nach solchen dornenvollen Jahren war er ans Ziel gelangt und stand als eifriger Priester am Altare des Herrn. Dankerfüllten Herzens wollte er der ganzen Menschheit dieses Heilverfahren gugute kommen lassen. Er vertiefte sich in das Studium der Wasser= heilkunde und schenkte im Laufe der Zetten unge= zöhlten Kranken und Leidenden die Gesundheit. Durch Wort und Schrift belehrte er alle Oilkesuchen= den. Er schrieb volkstümliche Bücher, hielt Vorträge worin sich wie ein goldener Faden die Mahnung gur Einfachheit in der Lebensweise und zur Abhärtung zieht. Jn kurzer Zeit schuf er eine wertvolle drte ratur über das Wasserheilverfahren. Jn hundert= tausenden von Exemplaren sind seine Bücher:.So sollt ihr leben“,„Meine Wasserkur“ und Mein Testament“ in die Welt gewandert— lr rie Salono der Vornehmen und Reichen, in die kleinsten Hütten der Armen— um sein Erbe den leidenden Mit= Industrie und Technil. erweist jeder unserer Zeitung, sich bei Einkäufen auf sie den EI EE de Spiele im Hellwegerschaftsspiese: A-Klasse: Is. B=Klasse: Bommern unar— Harpen 1:2, Gerthe schaftespiele: Germania=Boch Mo=1. F. C. 06 Bochum— Spo Minix=Bocham— Allemannia= Nohum M— Germania=Herne Tbd. Eickel 2:0. Sp. Hülle den Redes o. onkordia=Wiemelhausen 9:0, nerenburg 4:1. Herren: Bochum 48— Ni Germania=Bochum— Westfe hen des Btoffandranges mßt nber die Spiele zurückgestellt nen lummarischen Uebersicht üchhen lokalen Ereigniste erlag der Ligaelf der Dortmund 4 B. Cl. 06 konnte dagegen g hattingen das beachtenswerte dlen. Germania verlor ge 1: 6 Beide Mannschaften im Sturm, worunter die lift. Bei Herne war die Ver= 4 B. V. 07 weilte auswärte Vermania Herne eine 4:1 Ab Westtalta war nach Hüllen rigen stand der ganze Sonntag le's um die, Westdeutsche“ in inderer Stelle ausführlich ber Wissenschaftliches vom Gewinte Jn Deutschland beginnt in der Regel die verlode gegen Mitte Aoril. erreicht im Jo Höbennnkt und nimmt dann raich weeder gröhte Zadl der Gewitter fallt in die den: in der Nacht finden die allerwens witter statt. Auftallend ist, daß zur Zeit monds und deo ersten Viertels viel meit auftreten als wädrend der anderen hällt d umlaufes, so daß ein Einflutz des Monde Entstedung der Gewitter nicht von der bau en werden kann. Vorschungen daben ergel die Gewitter zumeist as langgestreckte Wen von durchschnirtlich 24 Kilometer Breite welche sich senkrecht zur Front mit erwa 4 Gbeihwindtakeit in der Stunde fortbewegen Rebroadl der Fälle von Ost nach Wet le Wetterstretfen gedt stets ein langgestrce niederen Luftdrucko mit bober Tempetari in ringem Feuchtigleitsgehalt einder, dader Schwüle vor einem Gewitter madernd dr lolches Gebiet hoben Druckes und köhler Luft folgt. Die eigenartige Friche derteld daher, daß die Blitze einen Teil des Sauert= Lukt in Ozon verwandeln. Die Gewitter an die Entwickelung starker elektrischer Hpel in den Wolken gebunden, die ihrerleits auftreten, wo beftige, in groke Höhen gedem rechte Luftströmungen stattfinden. Der Vom spricht dem Knistern einer Elektristermalchin undeimliche Rollen des Donners ist nch“ als der von den Wolken, von der Erdaberst= den Bergwänden usw. zurückgeworfene Sch Ergebnisse aus Wesldenff ruffia=Duisburg— Düsseldorf — Buer=Erle 8 1. Hamborn. S lachen 1:1, Union-Hamborn— ellenkirchen 07— T. u. St Recklinghausen— Bikt Portuna=Duisburg— V. f. .West— Eintracht M.=Gladbe 1— T. u. Sp. Bremen 1:1, Arminia-Marten 2:9, Turne 90. Altenessen— Henrichshüt er— Eppenhausen 9:1. Viktor 1. 8. f. 8 Rubrort— Köln 9 r— Arminia=Gtelefeld 9:8. St R.=Gladbach 1:1. hgebnisse aus dem 6. C. Rürnberg füddeutscher Eigener Drahtberi Endspiel um die süddeutsche 9 in Stuttgart zwischen dem 1 und Shönix=Ludwigs wurde, endete mit dem erwar nen deutschen Meisters. Der 1. Fdönix=Ludwigshafen mit 9:1. Die Meisterschaft in Mittelder noch nicht entschieden. Eigener Drahtber egestrigen Spiele um die mittell Inh. Theo Hölsche 2 Hellwegstr. 3. Tel Aundchan. Die ersten 100 Lokomotiven. die Rubland sind fertiggestellt. Die Lieferung wird 3 an eine aus drei Ingenteuren bestedend m nabme-Kommission erfolgen— Nie deutscher Uhrmacher dat sich kür die im loren gegangene Uhrgläferfabrik nunmedt solche Fahrik. die einzige in Deutschland i selbst geschaffen.— Die Güterwangen der N. Eisenbahnen werden gegenwärtig nil der benden Kunge=Knorr=Bremieden Güterrsige verkehren bereits mit diert prent erhöhte Sicherbeit und eine parnie an Bremlernertonal.— einigung hat die Ausfubr von nach den ländern wegen der Sanktonen nor - Eine rentahle Rapiersohrik. Die vierfadrik verteilt 40 Progent Diviedener re= zent im Vorfahr hei 4 2 Millionen bungen gegen 1.2 Millionen im Vortabt. wurden 25 Millionen als Werke zurückgelegt. Die Anlagekonten nnd noibgeschrieben— Unter dem Camn Tabaskabeik=A.=G.“ wurde in hamgues Uktiengesellschaft gegründet. Das 2 Millionen Mk. erkehrelokal sämtlicher Fußballs Lichtatuleten.— Bekanntgabe cher Resultate aus dem Reiche tags nachmittage von 6 Uhr puchhandlung Stepm empslehlt: Sport= und Unterhaltungs guworistische Vorträge— The Bilder— Schreibwaren— Leldbidlloidek. Friebrichr 2 und K E AENVUNOENAUSSCN Uörkische Vereinsdruck Schürmann 8 Klag= lletert sämtliche Dend sachen in einfacher di einster Rusführun preiewert und promp el. 510, 651 Bochum mar I"vl kemmen au lof»» Wörishofen. das hen d. Die Duebe Aneypt m in I. Mat 1021. EIINIII Nr. 100— Sekke 7 Grengen. Tag m Dienste der sein Stern drang in all= fanden besond nosen, die ibm arnie Kranke. Junt 1897 be n chstenliebe 7Ru M Die Ip. al de und loß Bräla er Zeitung auf sie berl IIITII der Wesifällschen Volkszeltun in Bochum ch Grala in Taten und Verdiensten se t stehen noch heute seine chriftlichen Caritas als armherg gleit. Kampf gegen die Ma his lästiger, als im Gorten n von beutlangenden Vielerorto hat man dader aber bleibt, das a indwirte ulw sich an dem al= ligen Hieran muh griade ir verden. denn bei Beginn der twickelt sich die Mücke dten Rudige Gewässer um schütte man zu. sumpfige Steller das in Sortnabrunnen Ner befindliche Wasser giebe m. Es istnr die Luft abzuschlieben und de Auch suche mern die Keller 64 lan wird dort oft m tielen la. 1 Wänden, Decken ulw finden aben Die Arheit t wahrlich R in einfachem Abwichen w der an einen er an acke ist ein elertragde Ue sterben im Herbite ab— er denken, welche enorme 3 ertilat, wenn man nur recheieit nd das ist man nicht nur sich lel Allgemeinbeit schuldie vom Gewitt ind beginnt in der Regel die Mitte April. erreicht im Jo nimmt dann rasch weeder n Gewitter fällt in die r Nacht Ainden die allerwennz Uuftallend i. daß zur Zeit o ersten Vierlels viel medt pädrend der andeten hältte in ab ein Einflutz des Monder von der ban nu. Vorschungen daben e imeist as langgestreckte U tlich 24 Kilometer Breiie a echt mr Front mit erma e su in der Stunde fortbewegen 1 Ne seto ein langoestrechet fucke mit bober Tempetatn gleitsgebalt einder, dader nem Gewitter während be e doben Druckeo und kühler e eigenartige Frische derselbe Blite einen Teil des Sauert= verwandeln Die Gewitter lung starker eloktrischer Span gebunden, die ihrerleite e eftige, in groke Höben irngen stattfinden. Der Tom= stern einer Elektrissermalchin llen des Donnero ist niches von der E nusw. zurückgeworfene ustrie und Technil. Aundchan. Lokometiven, die Die Lieferung wird Ingenteuron bestedende ril m erfolgen— Die der dat sich kür die im einzige in Deutschland n. — Die Güterwanen der 21 den gegenwärtie mit der 7 norr=Bremle versehen. ten bereite mitd cherbett und erpertonal.— Pe in. Ausfuhr von Zink Papiersobeit. Die 40 Prowent Piotednee ruj hr bei 42 Mien Millionen im Nortast sen onen alo Unter demme wurde in hamdur gearündet. Das AuSpiele im Hellweg=Kreis. ricatespiele: A-Klasse: Winz=Pal.— g. B.Klasse: Bommern— Ehrenfeld imar— Harpen 1:2, Gerthe— Heven 2:1. schaftsfriele: Germania=Bochum— WestfaJ. A 06 Bochum— Sportv. Hattingen nix=Bochum— Allemannia=Dortmund 1:4, I— Germania=Herne 1:4, Sp. LanTbd. Eickel 2:0. Sp. Hüllen 07— Westium 1:2. Laer— Werdohl 0:5, ultenbochum mnkordia=Wiemelhausen 9:0, Hamme— GerKuerenburg 4:1. herren: Bochum 48— Viktoria=Reckling1. Germania=Bochum— Westfalia=Herne 0:0. * — des Stoffandranges mußten die Bo suber die Spiele zurückgestellt werden. In eren summarischen Uebersicht seten kurz die sölichten lokalen Ereignisse gestreift. In berrschten die Gesellschaftsspiele vor. Phögerlag der Ligaelf der Dortmunder Alemannen 4 F. Cl. M konnte dagegen gegen den Liga= battingen das beachtenswerte 3: 8 Resultat olen. Germania verlor gegen Westfalia 1: 8 Beide Mannschaften in neuer Aufim Sturm, worunter die Flüssigkeit des lin. Bei berne war die Verteidigung gländatte Germanta wiederholt Chancen zum 4 B. V. 07 weilte auswärts und holte sich Vermania Herne eine 4:1 Abfuhr. Erkläre Westtalia war nach Hüllen gefadren, siegte ind zeigle eine ausgezeichnete Gelamtleistung. een stand der ganze Sonntag im Zeichen des ole's um die„Westdeutsche“ in Krefeld. über inderer Stelle ausführlich berichtet ist Ergebnisse aus Wesidentschland. rufsia=Dutsburg— Düsseldorf 90 1:8, Meide— Buer=Erle 8 1. Hamborn. Spielv.— Union. hachen 8:1, Union-Hamborn— Rasensp. Mülsenkirchen 07— T. u. Sp. Bremen 1:1, a=Recklinghausen— Biktoria=Duisburg Portuna=Duisburg— V. f. R. Osnabrück — Eintracht M.=Gladbach 0:4, Gelsen. 07— T. u. Sp. Bremen 1:1, Hammer SpielArminia-Marten 2:2, Turnerbund Essen— 95.0. Altenessen— Henrichshütte 4:1, B. V. 04 Per— Eppenbausen 9:1, Viktoria=Duisbura— 1. 6. f. S Ruhrort— Köln 90 1:0. Preuben— Arminia=Gtelefeld 9:8, Städtespiel R.=Gladbach 1:1. hgebnisse aus dem Reiche. lB. C. Nürnberg füddeutscher Meister. Eigener Drahtbericht Endspiel um die süddeutsche Meisterschift, das in Stuttgart zwischen dem 1. F. C. Nurnund Shönix=Ludwigshafen ausgewurde, endete mit dem erwarteten Siege des sien deutschen Meisters. Der 1. F. C. Nürnberg Fdönix=Ludwigshafen mit 9:1. Die Meisterschaft in Mitteldentschland noch nicht entschieden. Eigener Drahtbericht. le gestrigen Spiele um die mitteldeutsche Meister Inh. Theo Hölscher 28 Hellwegstr. 3. Tel. 2003. Kenrelokal sämtlicher Fußballspieler Cich'atileten.— Bekanntgabe sümter Resultate aus dem Reiche Sonnigs nachmittage von 6 Uhr ab. puchhandlung Stepmann 2 empstehlt: Sport= und Unterhaltungsllteratur Vorträge— Theaternücke - Schreibwaren— Andenken. Leihbidlloidet. Friedricher 2 und Köniaste 20. ewIhet bet LAeN NUNDEIUAUSSCHIRSEIUTROSTSOUDeN l Vereinsdruckerei Schürmann& Klaages liefert sämtliche Dendsachen in einfacher bio einster Ausführung preiewert und prompt. 510, 651 Bochum Mählenstr. 12. Das Finale in Westdeutschland. Duisburger Spielverein schläct Kölner Bailspielklub 1:0 und wird damit westd. Meister die Latte ins Netz rollt. Einige gute Gelegenheiten vor dem Cölner Tore werden durch Abseits verdorben Nicht ganz einwandfreie Entscheidungen.) Das Die Augen der westdeutschen Sportwelt waren gestern auf die rheinische Seidenstadt Krefeld gerichtet, wo sich der Duisburger Spielverein und der Kölner Ballspielklub in dem entscheidenden Spiel um die westdeutsche Fußballmeisterschaft gegenüber standen. Im zähen, harten Ringen ieb der Altmeister aus der niederrheinischen Fußballhochburg mit dem knappesten aller Resultate, 1:0. verbienter Sieger und brachte sich damit wiederum in den Besitz der westdeutschen Meisterschaft. Der Duisburger Spielverein hat uns in den früher. Endspielen um die deutsche Meisterschaft recht würdig vertreten. Hofkentlich ist das auch in diesem Jahre der Fall. Unseren Glückwunsch mit auf dem Weg! Ueber das Spiel selbst gibt uns unser nach Crefeld entsandte—r.=Mitarbeiter folgenden ausführlichen Bericht: Der mit großer Spannung erwartete Kampf fand auf dem Sportplatze des V. f. B. Rheunania 04 in Crefeld statt. Schon lange vor Beginn belagerte ine riesige Zuschauermenge die schmucke Platzanlage Rhenanias. Da ein Trupp Duisburger, da wieder Gölner und daswischen andere Anbänger des Sports Etwas Bedrückendes lastete auf die Zuschauermassen. Wer wird Sieger? Ja, die große Frage war vorher schwer zu beantworten. Zwei Jugendmannschaften betreten den Plan. Rhenania=Crefeld und F. Cl. Uerdingen, das nach schönem, interessanten Verlauf mit 8:1 für Verdingen endete. Bald darauf betritt Duisburg den Plan. Einige Minuten später Cöln. Beide Wannschaften werden von den 10—12 000 Zuschauern(ein Rekord für Crefeld) lebhaft begrüßt. Die Zuschauer werden unrubiger. Zwischen all diesem ertönt 8.40 Uhr der energische Anpfiff des Unparteiischen. Die Mannschaften stellen sich dem Schiedsrichter wie folgt: Duisbura: Brammen, Sturm. v. d. Most. Büscher, Ludewig, W. Fischer, Fiederer, Quatram. G. Fischer, Sackenheim. Bletgen— Vontz. Hoffmann, Vinder, Behr. Behrens. Flink, Tölke, Lang. Dahmen. Lübben, Roggendorf: Cöln. Das Spiel setzt gleich im sehr schnellen Tempo ein. Beide Mannschaften finden sich direkt. Duisburg leitet gefährliche Angriffe ein, die aber von der guten Deckung der Cölner sicher geklärt werden. Fiederer fliegt die Seite entlang, flankt ein. Sackenheim nimmt an, aber der Schuß geht daneben. Ein gut eingeletteter Angriff Cölns bringt diesen vor das Duisburger Tar und erzwingt in der 9. Minute eine Ecke, die, schön getreten von Duisburgs r. Verteidiger sicher geflärt wird. Cöln ist weiter im Anartff. Schöner Flankenlauf Behrens, aber die schöne Vorlage wird von Hoffmann(halblinks) verpaßt und damit eine günstige Gelegenheit ausgelassen. Dann sieht man wieder Duisburg in Front. Der Innensturm kommt aut durch, aber Sackenbeim schießt daneben. Das Spiel geht auf und ab. Cöln verdirbt eine gute Gelegenbeit durch Abseits. Jetzt wird Duisburrg zusehends besser. Das Tempo wird schneller. Auch wird es jetzt zeitweise reichlich scharf In der 17. Minute Ecke für Duisburg, die erfolglos verläuft. Duisburg drängt stark. Ein Spieler Cölne wird durch Bletaen=Duisburg unkair zu Fall gebracht Der Schiedsrichter entscheidet Strafstoß und erteilt Bletgen einen Verweis. In der 28. Minute spielt sich Duisburgs Sturm mt durch, der Schuß Sackenheims aber geht knapp daneben. 5 Minuten später Ecke für Duisburg, die nichts einbringt. Kurg darauf erzwingt Duisburg die 3. Ecke, die zu gut gemeint über igen.) Duisburger Publikum wird nur zeitweise sehr unruhig, was aber ruhig hätte unterbleiben können. In der 40. Minute verpaßt Sackenheim eine totsichere Sache freistehend zweien vor Cölns Tor. Einige bange Minuten noch, dann ist Halbzeit. Nach Wiederanstoß setzt das Spiel wieder mit vollem Tempo ein. Schon nach 4 Minuten sollen Duisburgs Anstrengungen belohnt werden. Bletgen kommt gut durch, flankt ein. Quatran nimmt an und zieht das Leder über den Kopf in des Gegners Tor. Minutenlanger brausender Beifall. Der Anstoß der Cölner wird abgefangen und schon sitzen die Duisburger wieder, durch die Läuferreihe gut unterstützt, vor des Gegners Tor. In der 58. Minute Ecke für Duisburg, die schön getreten, von Dahmen, Cölns I. Verteidiger, brillant abgewehrt wird. Kurz darauf kann der Cölner Torwart durch entschlossenes Herauslaufen eine gefährliche Sache vor seinem Heiligtum sicher klären. In der 65. Minute Strafstoß für Cöln, der schön getreten von halblinks scharf neben dem Pfosten landet. Das Spiel wird setzt verteilter. Cöln kommt verschiedentlich gut vor, aber Duisburgs Deckung, vor allem der kaum zu überwindenden I. Läufer(W. Fischer) lassen jeden Angriff ersticken. Gegen Schluß legt Duisburg noch einmal mächtig los, aber zu einem weiteren Erfolge langt es bis zum Schlußpfiff nicht mehr. Ungebeuer ist der Jubel, der jetzt der Duisburger Mannschaft entgegengebracht wird. Auf den Schultern getragen, verläßt der Sieger unter Hurrab=Rufen den Platz. Der Sieg der Duisburger war verdient. 3 des Spieles standen im Zeichen der sichtlichen Ueberlegenheit Duisburgs, Cöln dagegen enttäuschte. Vor allem fehlt dem Sturm die Durchschlagskraft vor dem Tore. Aus der Duisburger Elf ragten hervor: Sturm, r. Verteidiger, der sehr gute Abwehrarbeit leistet, dann W. Fischer(l. Läufer), er war unstrettig der beste Mann auf dem Platze. Seine glänzende Abwehrarbeit und seine genauen Vorlagen verdinen besonderes Lob. Im Sturm konnten gefallen Fiederer (R.=Außen) und vor allem die linke Seite: Sackenbeim, Bleigen, die besonders in der 8. Hälfte glänzte. Von den Cölnern gefielen vor allem Torwart, Verteidigung, in der Läuferreibe Flink(l. Läufer), der besonders Fiederer viel zu schaffen machte. Von beiden konnte man von Zeit zu Zeit wahre Kabinettstückchen sehen. Im Sturm ragte Binder(M. St.) bervor. Seine große Technik und seine genauen Vorlagen verdienen vollste Anerkennung. Der Schiedsrichter Müller=Altenessen konnte in der 1. Hälfte nicht ganz befriedigen, machte aber in der 2. Hälfte alles wieder gut. Lange noch wird man des großen Ereignisses von Crefeld gedenken, Dortmund 96— Sport Kassel 1: 1. Das zweite gestrige Spiel um die westdeutsche Meisterschaft, das nur den Charakter eines Platzkampfes trug. sand in Dortmund statt und endete 1: 1. Die Tabelle dat nunmehr nach Abschluß der Endrunde folgendes Ausseben: Sp. gew. un. verl. Punkte Dutsburger Spielverein 4 3 1— 7 Kölner Ballspielklub 4 3— 1 6 Dortmund 95 4| 1| 2| 1 4 Sport Kassel 4— 2 2 2 Preußen Münster 4— 1 3 1 dieser Reihenfolge das Ziel passierten.— In dem Fliegermatch siegte Stabe überlegen über Arend und dem Holländer van Eggen. Deutsche Jugendkrafl. Bezirköfest der„Deutschen Jugendkraft“(Bezirk Bochum), verbunden mit der Platzeinweihung des neuen Sportplayzes der Sodalität Wiemelhausen. Vom herrlichsten Frühlingssonnenschein begünftigt, und in Anwesenheit des Herrn Oberturnlehrers Raven, des Bezirksvorsitzenden Vikar Koenig, des Bezirkspräses Meierfrankenfeld, begannen um 10 Uhr die leichtathletischen Wettkämpfe. Es hatten sich weit über 100 Teilnehmer angemeldet, ein erfreulicher neuer Beweis, daß das Interesse für piel, Sport und Turnen in den katholischen Vereinen stetig wächst Nach einem gemeinsamen Mittagsmahl begann die eigentliche Festfeier am Nachmittag. Es wurden gute Leistungen gezeigt von den Turnern und Sportlern in den Freiübungen, am Reck und Barren. Das anschließende Meisterschaftsspiel im Faustball zwischen Propftei und A. f. B. 06(Joseph) endete nach fesselndem Spiel mit 60:40 Punkten für A. f. B. 06. Den Schluß der Veranstaltung bildete das Fußballspiel zwischen Marien und Wiemelhausen. Wiemelhausen spielt nach Anstoß stark überlegen. Marien findet sich aber bald. Nach 26 Minuten geht Wiemelhausen in Führungu. Verteiltes Spiel. Halbzeit: 1:0. Von setzt an drängt Marien stark. Unentschlossenheit und zu gaghafte Ueberkombination dicht vor dem gegnerischen Tor veraiteln jeden Erfolg. Schnelle Durchbrüche der Grünen brachten dem Platzverein zwei weitere Tore ein. Der unpartetische und einwandfreie Schiedsrichter trennte nach schönem, flottem, flachem Spiele zwei gleichwertige Mannschaften mit 8:0 für Wiemelhausen. Die anschließende Preisvertetlung bei Heiermann ergab folgendes Resultat: Dreikampf 1. Klasse: 1. Schappey=Welper, 96 Punkte, 9. Heidkamp=Wanne, 87 Punkte, 8. Rohe=Marien, 85 Punkte, 4. Schomberg=Wiemelhausen, 88 Bunkte, 5. Kamp(A. f. B. 06), 78 Punkte, 6. Murmann=Hordel, 68 Punkte, 7. Grewe=Hordel, 66 Punkte, 8. Wannemüller=Dortmund, 82 Punkre, 9. Escher=Hordel, 58 Punkte, 10. Feldhoff=Witten, 58 Punkte, 11. Keller=Wiemelhausen, 51 Punkte. Dreikampf 2. Klasse: 1. Fischer(Marien), 189 Punkte, 2. Tbiel(Marien), 139 Punkte, 8. Schmidt W., Langendreer=Dorf, 96 Punkte, 4. Schütz, Langendreer=Dorf. 88 Punkte, 5. Schmidt K., Langendreer=Dorf, 80 Punkte, 6. Linning=Hamm, 77 Punkte, 7. Manebach(Propstei), 76 Punkte 8. Ojemann(A. f. B.), 66 Punkte, 9. Bisplinghoff(Propstei), 65 Punkte, 10. Bonsmann(Propstei), 57 Punkte. Weitsprung: 1. Schappey=Welper. 2. Dübbert=Hamm. 8. Becker(A. f. B.). 4. Heidkamp=Wanne. Staffettenlauf 4 mal 100 Meter: 1. Gesellenverein Bochum, 2. A. f. B. 06. Reckriege: Gesellenverein Bochum Barrenrieae: Hordel, schaft brachten noch nicht die erwartete Klärung. Es spielten: Macker=Halle— Dresden=Ring 0:0 Leipziger Spielvereinigung— Preuß.=Magdeburg 9:5. Konkordia=Plauen— Sturm=Chemnitz 0:1. Durch den Punktverlust, den der Tabellenführer Wacker=Halle in dem torlosen Spiel gegen Dresden erlitt. liegt die Entscheidung bei dem Wiederholungsspiel Leipsiger Spielvereinigung gegen Ring=Dresden, das am kommenden Sonntag stattfindet. Läuft das Spiel unentschieden aus, ist Wacker=Halle mitteldeutscher Meister. Gewinnt jedoch die eine odere andere Partei(was wahrscheinlicher ist), so hat der Saalekreismeister mit dem Sieger gleiche Punktzahl und muß gegen diesen im Entscheidungsspiel antreten. Vorwärts Berliner Gruppenmeister. Eigener Drahtbericht. Die gestrigen Spiele in der Berliner Oberliga führten zur Ermittelung der Meisterschaft in der B.Gruppe, in deren Besitz sich Vorwärts durch ein unentschiedenes Spiel gegen Hertha setzte. Im einzelnen waren die Resultate folgende: Vorwärts— Hertha 2:2. Union Oberschöneweide— Union N2 8:8. N f. B. Pankow— Berliner Evortverein 1:1, Preußen— Union=Charlottenburg 1:0. Preuken, dessen Meisterschaft in der A-Gruppe bereits feststand, hat also auch sein letztes Spiel zu einem Erfolge gestalten und damit seinen Punktvorsprung noch weiter erböhen können Die Entscheidung um die Berliner Meisterschaft fällt also in den Spielen, die sich die Abteilungsmeister Preuken und Vorwärts liekern Das erste Spiel findet am Himmelfahrtstage, das Rückspiel am folgenden Sonntaa statt. Sportfreund=Breslau füdastdentscher Meister. Eigener Drahtbericht. Das Endspiel um die Meisterschaft von Südostdeutschland wurde gestern in Forst zwischen Viktoria=Forst und Sportfreunde=Breslau ausgetragen. Nach Spielverlängerung blieb der Greslauer Altmeister mit 2:1 Sieger. Altona schlügt Hamburg im Städtespiel 5:1. (Eigener Drahtbericht. Vor 20000 Zuschauern kand gestern in Hamburg das Städtespiel Hamburg gegen Altona statt. Altona landete den überraschend hohen Sieg von 5:1. Oesterreich und die Schweiz spielen unentschieden 2:2. (Eigener Drahtbericht. Das Landeriniel awischen Oesterreich und der Schweig in St. Gallen brachte eine Ueberraschung. Oesterreich, auf dessen Sieg man nach dem großen Erfolge gegen Ungarn bestimmt gerechnet hatte konnte gegen die Schweizer Nationalmannschaft nur ein unentschiedenes Ergebnis herausholen, 2:2. Die Torschützer für Oesterreich waren Kuthan und Neubauer. Die Wiener Sonntagsspiele. (Eigener Drahtbericht. Simnering— Hertha 1:0. Sportklub— Rudolfshügel 3:1, Rapid— Rennweg 9:1. * Norddentschland gewinnt den Frankfurter Silberschild (Eigener Drahtbericht. Im Endspiel um den Frankfurter Silberschild der deutschen Meisterschaft im Hockeysport siegte Norddeutschland über Berlin mit 5:8. Bet Halbzeit stand das Sviel, das in Hamburg stattfand, bereits 4:1 für den Sieger. Turnen. Emscher=Ruhr=Gau— Kreis 80 2. Bezirk. Faustball=Ergebnisse auf dem Sportplatz des Turn= und Sportverein 1863. Klasse A: Turn Vereinigung gegen Turngemeinde 68: 72. Turnnerein Wanne gegen Turnverein Wanne 52: 51. Turn=Vereinigung gegen Turnverein Wanne 53: 52 Turn=Vereinigung gegen Turnverein Wanne 78: 84. Turngemeinde gegen Turnverein Wanne 41: 46. Klafse B: Turngemeinde 2 gegen Turnverein Hamme 41: 53. Turnklub Herne gegen Turngemeinde Bachum 68: 66. Turnklub Herne gegen Turnnerein Hamme 65: 72 Bei den Meisterschaftsspielen in Damenfaustball des 2 Bezfrks des Kreiles 8a des EmscherRubraanes, die gestern in Wanne stattfanden, konnten die Damen des S. u. Sp. V. Bochum=Hamme 1883 einen vollen Erfolg für sich buchen. T. u. Sp V Hamme 1883 schlug die Turngemeinde Bachum 77: 19. den Turnverein Wanne 45: 30. den Turnslub Herne 44: 28. kauft man bei Bem Sass Bochum, Obere Marktstraße 38n Telephon 549 TRINKT SCHLEGELBRAUI Sahmeckt gut und bekommt vorzüglich. tornn Toob Bochum, Friedrichstr. B— Fernruf Nr. 8191 Geschästsstelle des B.=V. Preußen=Bochum e. V. Spezlalhans für Zigaeren, Zigaretten und Tabaka. Der Haupttreffer Rads pork. Bei dem gestrigen Stundenrennen auf der Berliner Olympia=Bahn stellte, einem eigenen Drahtbericht zufolge, Lewanow mit 76.780 Kilometer einen neuen Bahnrekord auf. Er schlug in dem Rennen Wittich, Saldow, Sawall, Krupkat, die in aller Edelllköre. Rick& Zilligen im, Königsallee. Fernruf 3827 u. 23741 s Westfälische Volkszeitung Danksagung. Statt besonderer Anzeigel Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden urserer lieben guten Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Wwe. Wilhelmine Keil sagen wir allen unseren innigeten Dank. Geschwister Keil. Bochum, den 2. Mai 1921. legion. Mgor U 10 der seit ihrem Bestehen Peutsche verschinden— 0 upde zur halfte aus deutse Gott dem Allmächtigen hat es ir seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, Mittwoch abend 11½ Uhr meinen lieben Mann, unsern guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager u. Onkel den wohlachtbaren Herrn Koksmeister Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute mittag 12½ Uhr meiren lieben Mann, unsern treusorgenden Vater, Bruder, Schwager und Onkel, den wohlachtbaren ruppe jut Vurte das glängend geschriedene Buc ne ein Roman liest, ist von fünf auss wärmste empfohlen worl gesamten Kritil rückhaltloo luerarische Leistung geruhmt. daher auch über 20 Auflagen er neste Aufklärung über das der Fremdenlegion durfen wir wollen Zugug zu ihr eingubäm nele junge Deute zum Cpfer im Rosen hat sich durch einese aus der Fremdenlegion defr uch sein Buch ungeschrieben der Verlagsbuchhandlung folgenden einen Auszug aus für öle Abgabe von Gas. Wasser, elektr. Energie und Bädern. Durch Beschluß der städtischen Körperdie bisherigen Bedingungen Geschäfts- Eröfinung plötzlich und unerwartet, infolge eine- Unglücksfalles wohlvorbereitet derch einen frommen, christlichen Lebenswandel, Im Alter von 48 JJahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Familie G. Thelen. Stlepel, Bochum, Weitmar. Alsdorf, Müineim- Styrum, Riedenburg. Hunoltstein, Spang und Köln, den 30. April 1921. Die Beerdigung findet statt am Montag, den 2. Mal, nachm. 4 Uhr, vom Trauerhause, Stiepel, Hauptstraße 2 aus.— Das Seelenamt tand bereits am Sonntag morgen statt. nach langem, schmerzvollen, mit großer Geduld ertragenem Leiden, nach einem frommen, christlichen Lebenswandel, öfter gestärkt durch den Empfang der hl. Sakramente, im Aller von 58 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. In tiefer Trauer: Witwe Franz Potthoff nebsi Kindern. Rochum. Vörden(Kr. Höxter), Dorsten und Münster, den 30. April 1921. en geehrten Bewohnern von Bo nd Umgegend zeige ich hierm ebenst an,edaß ich hierselbst Hozartstraße Sledlung des Spar- und Bauve Hunscheidsfeld) ein schaften werden die wie folgt abgeändert 1. Gaswerk: a/ Die Gasgrundpreise werden um 20 Pfg. je Kubikmeter erhöht. Unabhangig davon ist die seweils durch die Kohlenore serhöhung sich ergebende Gaspreiserhöhung. b) Die bisherigen Gasmessermieten erhöhen sich um 140 v. H. 2. Wasserwerk: a) Eine Erhöbung der Wassergrundpreise findet nicht statt. Unabhangig davon ist die jeweils durch die Kohlenpreiserhohung sich ergebende Wasserpreiserhöhung b) Die besherigen Wassermessermieten werden um 400 v. H. erhoht. 8. Elektrigitätewerk: a) Die Grundpreise für elektrische Energie zu Beleuchtungszwecken werden um 10 Pfa. zu Krafi= und sonstigen Verwen= dungszwecken(Niederspannung und Hochspannung) um 7 Pig je Kilowattstunde erhoht. Unabhängig davon ist die jeweils Burch M. 6502. Die Beerdlgung findet am Mittwoch den 4. Mai, morgens 8¾ Uhr, vom Sterbehause, Dahnhofstr. 8, aus statt. Das feierliche Levitenamt ist vorher um 8 Uhr In der St. Marienhirche. Im Sinne des Verstorbenen wolle man statt der Kranzspenden der barmn. Brüder gedenken. Geschäfts-Erölinung. Den geehrten dewolnern von berkastrop Certhe seige ich hiermit hôfl an, das ca Im Hause des Herrn Backermeisters SchArn Landwehrstrabe 14, eine "Rind- und Schweinemetzger eröftne? habe Meiner geehrten Kerte 0) ateta das Besta in Fleisch., Wuretwaren ru bieten, wirc mein grôbtes Beoue sein ich bitte botl., mein Unternehmen tu u atatten *) Oberkastrop, den 2 Mai 1921. Willy Se Statt besonderer Anzelge. odungen pril in Gott dem Allmächtigen hat es In seinem unerforschlichen Ratschlusse gelallen, Samstag mittag 12½ Uhr meiren Innigstgellebten Gatten, un-ern lleben Vater, Schwiegervater. Großvater und Onkel, den wohlachtbaren Herrn leute mittag 1 Un eutschllet sanft nach Gottes hl. Willen, versehen mit den hl. Sakramenten, nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Knappschaftsbeamte Am Dienstag den 3. Mai 921, m 12 Uhr, werde ich im Saale der W. Morjan in Bochum, Alleestratze 54, 1 Flügel und 1 Orchester-Barmonl zu sich in die Ewikeit zu nehmen. Er starb nach langem, schwerem Leiden, gestärkt durch den Emplang der hl. Sterbesakramente, im Alter von 64 Jahren. In tiefem Schmerz im Alter von 58 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Bochum, Wiemelhauserstr. 94, Altastenberg, Langewiese, Langendreer, Essen, Mengede, den 29. April 1921. meistbietend gegen Barzahlung versteie= Beide Jnstrumente sind gebraucht, das montum ist sast neu. Besichtigung eine Stunde vor dem Te gestattet. August Dörpinghans, Bocht Kaiserstrage 26, Fernruf 7 Dampf= oder r. m.=irich. Bad ohne Massage Dampf= oder röm.=irisch. Bad ohne Massage Dampf= und röm.=irisch. Bad mit Massage Massage od. Abreibung(Teilmassage vont Rajjage Duschendad mit Massage ona Bochum, Weitmar, Wattenscheld, armen, Gehrden(Kreis Hoxter). .. 2 1. Das feierliche Levitenamt für den Verstorbener ist am Dienstag den 3. Mal 1921, morgens 8 Uhr in der Meinolphuskirche. Danach ist um 9 Uhi die Beerdigung vom Sterbehause, Wiemelhauserstraße 94, aus. Dampf= und röm.=irisch. Bad mit Massage Massage od. Abreibung(Teilmassage Duschenbad ohne Massage Duschendad mit Massage Elektr. Lichtbad ohne Massage Elektr. Lichtbad mit Massage Cectl. Bestrahlung mit Scheinwerfer Aufbewahrung eigener Wäsc 1 Handtuch und Hose oder eine Burste(kleines Gefach) ½ Jahr 1 Badeanzug und Badetuch(großes Gefach) ½ Jahr Wäschereinigung: 1 Handtuch oder Hose Badeanzug oder Badetuch Besichtigung der Anstalt Besichtigung der Schwimmhalle Irgendwelche Nachlasse auf dies fallen fur die Folge fort. Bochum. den 29. April 1021. Die Direktion der städtischen Beleuchtung Die Beerdigung findet am Dienstag en 3 Mai, nachm. 2 30 Unr, vom rauerhause, Capellestr. 13 aus statt. us Seelenaint ist Mittwoch morgen Am Dienstag den 3. Mal d. Iro. mittags 4 Uhr, werde ich in Weitmar, Wel Stahlwerke 8 Waggon Schrot M woch morgen 7.30 Uhr in der St. Antonluskirche. Bruderschaft der hl. Familie (etwa 117 280 kg.) n Wege der Selbsthilfe gem. 870 h. für Rechnung dessen, den es angehl, meistbietend gegen dar verfleigern Sammelort der Käufer in Weitmar, Kohlenstraße 88. Bochum, den 80. April 1921 Gerichtevollzieher in Bo Wiemelhauserdraße Bochumer Krieger=a. Landwehr-Berein 6. Beziek. Dienstag, den 1. Mai 21 lecer in ledenefuelliat Sl. Josephsverein Marterpfurrel. Anton meler ndet Dienstag nachm 2 Ihr vom Sterbehause, KaDienste vorm. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, Freitag abend 10½ Uhr unsern lieben Vater, Großvater, Urgroßvater und Onkel, den wohlachtbaren Herrn vom Ster ehause, Wiemelhauser Str. 94, an Hl. Masse in der Klosterirch weitt woch, d. 4. Mat vorm. Uhr. Die Mitzlieder des Bereins, besonders sene der t. Meinorphus=Pfarrei. mögen sich recht zahlreich betetligen und Wasserwerke. Kanonenne. 7 Antreten 7.65 Uhr nachm l. Vereinslokale Beifl, v.Ueestraße 115. Der Verstorben= hal den Feldzug von 1 64, Banökreis Bochum Die Geerdigung unseres Behanntmachung. am. l Anil 101 eingetretenen Eisenbahnfrachten und m von Sonntag, den 1. Liter sesigesens Bollmuch auf inverkaufspreise für Magermilch iben in bisheriger Höhe April 1921. Kreisausschusses: anhrat.A nach kurzem, schwerem Leiden, wohlvorbereitet durch den Empfang der hl. Sakramente der kath. Kirche, im Alter von 78 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten findet gleichzeitig Dienstag Ub vom dehause Capellestr. 13 aus oie Ziisoige Erhöhung der Eisenbahnfrach rung der sonstigen Unkosten horung de r reis Bochum Jon Sonnt ab der Aleinverkausoprei 2.80 M se Liter Die Kle und Buttern bestehen. Bochum. den 29. Namens des Dienstag, den 3. Mal, Wildeln Henner ann vom Sterb hause Capelle= unseres Mitgliedes Sch t. 1. Trutz=bund. Bochum, Weitmar, Mülheim-Ruhr und Hagen, den 30. April 1921. sindet Dienstag, den 3 Mat 2 1Uhr vom Tralerhause, Capelleste. 13 aus tatt Die Mitglieder versam= neln sich 1 tunde vrder t. Verrinstokale Schiffmann, Um vollzähliges Erscheiten dite Der Vorlland Orisgruppe Bochum. Heute abend 8 Uhr Der Vorsitzende. k. Landrat Amt Die Beerdigung findet statt am Dienstag nachmittag 2 30 Uhr vom Sterbehause Kanonenstr. 7 aus. Das Seelenamt ist Dienstag morgen 7.30 Uhr in der St. Antoniuskirche. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zugegangen, diene diese als solche. rückständigen Müllabfuhr= und Entigsgebühren der Gemeinde Gerthe, soNachtragskirchensteuern der Gemeinden und Gerthe werden hierdurch mit dreiZahlungsfrist angemahnt. nach dem 7. Mai verbleibenden Rückverden ohne weitere Aufforderung im ungs-Zwangsverfahren kostenpflichtig en. se, den 30. April 1021. streckungsbehörde des Amtes Harpen: Benlina. Amtara Prima Margarine, à Pfd Schweineschmalz„„ Fetter Speck„„ Bauchspeck„ Helles Backöl,„ Litel Cornedbeef ganze Dose 5½ „ ausgewogen! Condens. Milch à 2 Prima Vollreis à Pfd. Kernseise à Doppelstück Vorstand. Dienstag, 30 Uhr 8 Mitgliedes „den 3. Mal beedigung des J. 1000 M vom Selbstgeg. monail. Rud. zahl. v. 1000 M. hohe Zins. u. gute Sicherh zu leih. Off. u. K. 1535 a. d. Geschäftsst. d. Bl. Bil elm Hennenann 1der Dienstag, den J. Ma nahm 2* Uhr o. TrauerCap.Ueste 13, ans vollzählig. Erscheinen Ereparnis grover Ladet ule Waren seur billige I. grodes Ltagen-Spezla Herm. Lew num, Frieorlc Homöopathie—Naturhellwe se eatefeld: Bochum 30, Fernrut 2*87 Zahnpraxis Julius Jacobi Bochum, Alleestrasse 36. Spezlalltät: Pestsitzender, plattenloser Zahnersatz. Auf Konserven 10. Sprechzet M1 auber Donnerstavs diltet gutes Instrument, verk. Neuter, Haltingerstr. 48. Vorstand. Kleiner Mais Mon n Eheleuten Friedr. die deuzt Gllch n Cegennteg, „ und Heirrich neost Scotana. eschäfts- Eröfinund in geetrien Bewonnern vor 2 Hozartstraße 5 ledlung des Spar- und Bauvere Hunscheidsfeld) en Der- u. Hnstreicber inet habe. Es wird mein eben sein, durch gute und schn des Verirauen ndschaft zu erwerben. ochum, 2 Ma 1921. luge Jedwien Maler und Anstreic Geschäfts-Erölinung elge eN0n eaans - und Schweinemetzge be Meiner geehtien horce das Beste in Pleisch-. Wuret- und bitte 8fl. mein1 ernehe es 1u. erkastrop, den 2 Mai 1921. Willy Sebete 1 N 19a1. 2. Beilage der Westfälischen Volks=Zeitung Nr. 100— Gette Versteigerung. tenstag den 3. Mai 921, m „werde ich im Saale des jan in Bochum, Alleestratze 54, 1 Flügel und hester-Barmond Burger Modell 16, 2 Cxpression und Perkussion) no gegen Barzahlung verstei Jnstrumente sind gebraucht, da istsast neu. gung eine Stunde vor dem 74 August Dörpinghans, Boce Kaiserstrage 26, Fernraf 7 enstag den 3. Mal d. Jrs Uhr, werde ich in Weitmar, Wel Daggon Schroff (etwa 117 280 kg.) der Seldsthilfe gem. 870 h. ng dessen, den es angehl, dgegen bar versteigern ort der Käufer: Wirtschaft Gos= t. Rohlenstraße 9. den 80. April 1921 Selle, Gerichtevollzieher ir ne4 Wiemelhauserraße gui bedient sein An kauft u und getrag Gummimänteln cha hen usw., der en und billigsten bei ochmerler2 ochum, Brückhstrase ann Vollmer, . Wiemeldavferfrogerd Deserlion aus der Fremdenlegion. scriftsteller Erwin Rosen hat sich das große Liewocben, durch sein Buch„In der Frem100 0 der sen ihrem besteden sahraub, fahrein Deutsche verschinden— besteht doch diese Lnn zue Hälfte aus deutschen Landeskin= Das glänzend geschriebene Buch. das sich span= Lren Roman liest, ist von fünf deutschen Miniast wärmste empfohlen worden, und wurde n gesamten Kritil rückhaltlos als eine hervor= lnerarische Leistung gerühmt. Jn kurzer Zeit daher auch über 20 Auflugen erlebt. Nur durch iehe Aufklärung über das Elend und die der Fremdenlegion durfen wir hoffen, den ver= vollen Zugug zu ihr einzudämmen, dem jähr= nele junge Leute zum Cpfer fallen. dom Rosen hat sich durch eine sehr gewagte De= aus der Fremdenlegion befreit, sonst ware Nauch sein Buch ungeschrieben geblieben. Mit n der Verlagsbuchhandlung veröffentlichen folgenden einen Auszug aus dem betreffenden seiner Erinnerungen: Ende der nachsten Gasse begann die Festungs. Ich konnte sie von der Innenseite leicht erAuf der Außenseite war die Entfernung eden ziemlich groß, aber beim Sprung in die nelich unbeschädigt in den Sand und stand in Palmenhain. Unter den Palmen war es Jn fieberhafter Eile streifte ich die Uniform jog die Zivilkleider an. Dann spießte ich n und Mantel, Militärschude und Käppi mit ntzen Basoneit an eine Palme. Mochten sie= den am Morgen einem häßlichen Furchtgefühl schlich ich dem Lore in der Festungsmauer zu. Aber die die dort auf Wache waren. beachteten zer nicht. Das gab mir Selbstvertrauen. en und unauffällig, als sei ich ein spagieren= le Burger, ging ich wieder über die Promenade hal schlenderten Legionäre. Mehreremale mußte niebten und einen Untweg machen, weil mir stigiere meiner eigenen Kompagnie entgegen= 6 war ein aufregender Wegl Endlich die innere Stadt durchauert und kletterte de felsige Wischung hinab auf das Geleise. Es merdessen völlig dunkel geworden. Ich sing laufen. Jm Anfang stolperte ich fortwährend me spiden Eteine der Schotterung zwischen den belen und fiel einmal der Länge nach hin. Aber wöhnte mih rasch daran. von Shwelle gu le zu springen. Aus vollen Kräften tannte me Viertelstunde lung eine halbe Stunde lang mußte ich, schwer keuchend. stehen bleiben. r Regen rieselte herab. Die Gegend war in Tunkel gehüllt, und nur ein schucher den hinten am Horigont zeigte, wo Sidi=del= lag. Meine Fütze schmerzten mich. Als ich Stiefel ausgog und ihn tastend untersuchte, 1h daß innen im Stiefel lange Reihen von Kägeln durchdrangen; daß die Sohle nmeinem Blute. Jch gerriß ein Laschentuch wiherte die Nägelstellen mit Tuchseyen aus bobrten sich die spitzen kleinen Ungeheuer auch diese Hülle, aber es war doch weit besser als vorhtn. Run untersuchte ich den Revolder in meiner Lasche und sah mit freudigem Erstaunen, daß es eine prachtvolle Wafse war. eine Browningpistole. Der alte Jude. der von Schußwaffen nichts verstehen mochte, hatte seine Stiefelsünden mit dem Revolver gut gemacht Der Regen hatte bald wieder aufgehört. Heyt leuchtete auch der Mond dann und wann zwischen den Wolken hervor, und sein mattes Licht gab einen weit helleren Schein. als mir lieb war. Jch stand eine fürchterliche Ungst aus, von irgendeiner Gen= darmenpatrouille gesehen zu werden. Ta wurde das Terrain felsig. Auf beiden Seiten des Schienenwegen lagen mächtige Felsblöcke. zerrissene, zackige Kall= felsen, und ich freute mich über den verbergenden Schutz, den sie mir gaben. Einige Minuten lang mochte ich zwischen den Felsen gelaufen sein, als ich ein eigenartiges Geräusch hörte. Zuerst glaubte ich. es sei wieder ein Eisenbahngug. Als aber das Ge= räusch näher kam, schärfer und klarer wurde, wußte ich, was es war: galoppierende Pferde Zwischen den Felsen hindurch konnte ich den feinen hellen Streifen sehen, der die Militärstraße bedeutete Sie war kaum hundert Meter von den Geleisen entfernt. Auf dieser Straße kam eine Patrouille galoppiert. Vielleicht hatten die Gendarmen mich schon längst gesehen! Vorhin, als die Gegend flach war, mußte sich im Mondschein meine Silhouette scharf gegen den Himmel abgezeichnet haben. In einem Paroxismus von Angst kroch ich zwischen zwei Felsen und lauschte atemlos. Immer näher kamen die Pferde, immer schallender tönten die Auf= Memoiren=Bibliothek erschienen ist.“) als Erster in schläge. Nun sah ich, aus meinem Versteck hervorlugend, die dunklen Gestalten von Pferden und Reitern. Nun waren sie mir gegenüber. Und in diesem Augenblick hörte ich einen scharfen arabischen Ausruf. Die drei Reiter parierten ihre Pferde und hielten. Ich riß die Pistole aus der Tasche. Ihr glänzender Stahllauf funkelte. Schleunigst bedeckte ich die Waffe mit meinem Rock, damit ihr Blitzen mich nicht verrate. Vorsichtig entsicherte ich die Pistole und probierte tastend, ob der Patronenrahmen auch fest und richtig säße. Ein Gefühl eisiger Rube kam über mich. Jch nahm mir vor. mich nicht vom Playe zu rühren und erst zu feutern, wenn die Gendarmen dei ihrem Suchen ganz in meine Nähe kommen wür= den. Jch überlegte. Jch nahm den zweiten Patronen= tahmen in die linke Hand. zum Nachfullen bereit.. Da flammte unten ein Zündholg auf. Eine Se= kunde lang. Ich hörte den lachenden Ruf eines der Gendarmen. Und dann galoppierten die dret Mann weiter. Einer von ihnen mußte einen Kameraden um Feuer zu einer Zigarette gebeten haben. Das Baloppieren verklang in der Ferne, und ich saßz immer noch da, am gangen Leibe zitternd. Die Tränen lieten nite über das Gesicht, als ich die Pistole ein= steckte. Hinausschreien hätte ich mögen in jubelnder Dankbarkett, duaß diese fürchterliche Gefahr vorüber war. Und als ich aufstand, fiel ich zurück gegen den Felsen. Meins pitternden Kntes konnten den Körper nicht tragen! Bis zehn Uhr wanderte ich in der Stadt herum. Dann ging ich in das Pussagebureau der kranzösischen Mittelmeerlinie und besorgte mir einen zweiten Ka= satenplay nach Marseille. Das Paketboot„St. Augustin“ sollte um 6 Uhr nachmittags abgehen Wenige Minuten vor fünf Uhr ging ich auf den Dampfer. Ziparette im Mund, ein Bündel Zeitungen unter dem Arm. Jch spazierte auf dem Verdeck auf und ab. las„Le Rire“ und zwang mich krampfhaft, ein unbefangenen, amüstertes Gesicht zu machen. Ein Gedanke nur erfüllte niich: War mein tele= graphisches Signalement vom Regiment schon in Cran eingetroffen! Es wurde halb sechs, und noch immer lag der St. Augustin“ am Quail Gendarmen kamen und gingen Und mit einemmal fühlte ich wie ich leichen= bluß wurde: eine Patrouille kam, vier Zuaven= unteroffigtere stiegen die Gangplanke herauf! Sie schritten durch das ganze Schiff und sahen sich überall sorgfältig um. Dann wechselten sie einige Worte mit dem Kapitän und gingen wieder. Schon atmete ich auf, als ein Gendarm auf mich zutrat und hoflich grüßte. „Monsieur sind Franzose?“ „No monsieur, Engländer“ entgegnete ich ruhig und sah den Gendarmen lächelnd an, eisige Furcht im Herzen. Wenn es ihm einfiel, eine Legitimation zu verlangen, war ich verloren! „Ihr Name, bitte?“ „Eugen Sanders.“ „Berüf?“ „Maschinist— von Tlemcen.“ „Ich danke verbindlichst!“ Wenige Minuten später läutete die Schiffsglocke, die Gangplanken wurden eingezogen, und der Dampfer fuhr ab. *) In der Fremdenlegion, Erinnerungen und Eindrücke von Erwin Rosen. Memoirenbibliothek, Verlag Rob. Lutz. Stuttgart. Gebunden 6 Mark. Spiel und Sport. Das Ende der Schach=Weltmeisterschaft. Der bisherige Inhaber des Weltmeistertitels im Schachspiel Lasker hat den Kampf gegen Capablanca aufgegeben, so daß die Weltmeisterschaft nunmehr auf den Kubaner übergehi. Lasker Die Nachricht kommt nicht überraschend. Von vierzehn bereits gespielten Partien waren zehn remis geworden, Capablanca hatte dier ge= wonnen, während Lasler noch leinen Sieg verzeichnete. Die Bedingungen des Kampfes waren merkwürdig. Als Maximum waren vierundzwanzig Spiele festgesetzt. Sieger sollte dann derjenige sein, der den besseren Stand verzeichnete. Doch war der Kampf schon vorher beendet, wenn einer acht Partien gewonnen hatte. Das hätte der Ku= baner vielleicht zuwege gebracht, denn Lasker hat von den letzten fünf Partien drei verloren, und bei Fortsetzung des Kampfes wäre es wohl möglich gewesen, daß Capablanca achtmal gestegt hätte, ebe 10=l Dutzend gespielt waren. Ohne Zweifel sind die Erwartungen und Hoffnungen der großen Laslergemeinde enttäuscht worden. Man darf allerdings nicht vergessen, daß Laster setzt im drei= undfünzigsten Lebensfahr steht und Capablanca in San Sedastian 1911, fast noch ein Rnabe, erster Preisträger in einem internationalen Turneer ge= wesen war, sich in den Zwanzigern besindet— eute gewaltige Vorgabe des bedachtigen Alters an die stürmende Jugend— und daß auch der Klima= wechtel den bisherigen Weltmeister deutscher Ab= tumt ungünstig beeinflutzt hat; man has aber doch bessere Leistungen von dem Kämpfer auf den vierundsechzig Feldern erwartet, der vor allem eines in hohem Maße besaß, was zum Erfolge führen kann: eiserne Nervenl Er hatte sie insbesondere kurz vor Ausbruch des Krieges auf dem Petersburger Turnier bewiesen. Damals schien es, als der Wetttampf sich dem Ende zuneigte, daß Capablanca unbestritten Erster würde, Lasker aber, der zu Beginn des Turniers nicht auf der Höhe gewesen war, gewann eine Partie nach der andern und konnte schließlich Capablanca um einen Point schlagen. Nun bat Capablanca Revanche genommen, und Lasker tritt von dem Weltmeisterpodium zurück das er vor rund zwei Jahrzehnten von Steinitz erobert hatte. Auch dieser war viele Jahre Weltmeister, mußte aber schließlich den Tribut des Alters der Jugend entrichten. Uebrigens: der Wettkampf zu Havana hat noch eine andere Enttäuschung gebracht Von kraftgenialischem Ringen zweier Riesen war da nichts zu spüren. Es waren wohlüberlegte Griffe, bedächtige Bewegungen, langwierige Massagen, man erlebte den modernen Grabenkrieg mit allen Schikanen. DiZeiten der„unsterblichen Partie“ in der einst der große Anderssen seinen mächtigen Gegner Kieseritzky schnetternd niederwacf. scheinen für immer dahin zu sein Ganz zu schweigen von den „Sturm= uno Drang“=Partien des Amerikaners Morphy, der vor mehr als sechzig Jahren als glänzender Komet am europäischen Schachhimmel austauchte und alle Sterne erster Klasse überstrahlte Viele dieser Partien sind beutzutage von der„Theorie widerlegt“. Sogenannte Gambitz, Opserpartien werden in Turnieren kaum mehr gespielt. Die Schachwissenschaft feiert Orgien der Langeweile. So meint das große Publikum, das den„Sinn“ unscheinbarer Bewegungen nicht erfaßt, nicht ergründet. Die sogenannten Kenner, die Matadore der Schachwissenschaft, sind allerdings anderer Meinung. Sie rummen den gravitätischen Klassizismus der modernen Spielweise und verwerfen die romantischen Züge der Göttin Caissa Neue Weltrekorde im Laufen. Zwei neue Weltrekorde im Laufen soll nach einer Meldung aus Kallfornien der bekannte amerikanische Kurzstreckenläufer Charles Paddock über 300 Pards und 30 Meter aufgestellt haben. Er durchlief die Strecken in 302 bezw. 332 Sekunden. Damit sind die bisherigen Bestleistungen erbeblich verbessert. Die offalelle Weltrekordliste der Jn= ternational=Amateur=Athletic=Federation verzeichnete für 800 Nros 306 Sek.(aufgestellt von Wefers, Amertka am 26. September 18.6) und für 300 Meter 86.4 Sek.(aufgestellt von Faillot, Frankreich und Mezet. Ungarn, 1'B dezw. 1913).— Die erheblichen Verbesserungen des Rekords ist darauf zurückzuführen, daß die Strecken von 300 Yards oder Metern äußerst selten gelaufen werden. Neute, Mo:ta letzter III. Tcll Wer hilft armen Welt= und Mis= Lonteratere Randd. ten zu ihrem hohen Ziel? Gelobeihilfen, geIltragene Kleidungsstücke und Lehrbücher nimmt dankbar entgegen Bech. Marienstr. 14 b. RATTES Garantiert 40 Vol. prosentin Volkstheater Bochum trüher Wintergarien Montag u. folgende Tage, Antang 1%, Uhr Novirat! Barchchag ender Lacherg Novitat Famllle Hannemann in 3 Akten. Wintergarien-Künstlersplele Bochum Vellständig neues Programm. Georfnet taglich ao! hr Ausverlauf. 5grüne Meßgewänder 600- 2000 M. 8 grüne Chormante 1200-5000 4 Paar gr. Dulmaliken 1500-4000 Offerten erdeten unter L. 1489 an die Geschäft= Relle de. Bl. cau a. ware) wieder eingetrossen. Preto 140.— Mark. Vartiewarenhaus C. Simon, Molllemarti 22. Ocke Metz raße. Slactineater Fochum. Montag, 2. Mai, 7½ bis 11% Ubr. Geschl Vorst. d. chriftlich Gewerkschaften. Dienstag. 3. Mai, 7 bie 10 Uhr. Außer Vor. miete:„Carmen Cper in 4 Akten von Bizel. Kleiderschr. 1 w. Derd 1Küchenschr., 1 Sofa m 11ch u. E:ühlen. Gettst. m. gut. Matr., Waschtisch gibt dist ab. Sedanstr. 12 Sehandlung von veralteten chronischen und frischen Krant= heiten aller Art wie: Harne, Haut= u. Blasen= lelden. Magen., Herz=, Lungen=, Leber, und Nieren=Krankheiten, Rheumattomus Gallenleiden. Nerven, Kräye, Beinleiden, Frauenkrankheiten, operattonolose Methode. Chem.=mikroskop. Harn=Untersuchung. (9o genu.in mitbringen) gendla nole Homboparhie Hellinstitut Frau Schuh,Herne Altendofe S eca erstr 80, gegennd der Herr=Jelu=Kirche Ude Mitt von 10—4 Ude Mitte ochs and ags nahmittago kene Ich iheaa 2frikel, leren Verkauf Ihnen infoige Billigkeit grose Existeus schafft. G Ans Post.eVers.-Artikel, da in jed am. notwenlig. Nur rieikoiose Bürotatigkeit, ans goringes Kapital. 8 Warel muster MA. 8 50 el Nichtgef, werden Muster surück vergûtet. F. Reltz, Großist, Neu-lsenburg. M. 11. at ollein estt aus der Wach»lderBranntwela......... Ratte, Bochum, Oegr. 1870. Didingo-u.Hnder-Rardge r TnIS grober Ladenunkosten kule waren seur billige Preise —elt. grodee Ltagen-Spezlal-Oeschäft „Herm. Lewin bochum, Frieorichstr. 3. Nur 1 Treppe hoch! Das Register-Telephon-Adreßbuch für den Fernsprechbezirl Bochum 1921/22 Kleines Geschäfts=Adreßbuch für die Stadt Bochum ist erschienen G Das Verzeichnis wird KOIOS an jeden FernsprechTeilnehmer gegen Empfangsbescheinigung abgegeben./ Die Auslieferung der Bücher erfolgt in der Märklschen Bereinsdruckerel Schürmann& Klagges, Bochum, Mühlenstraße Nr. 12 besorge ich mir elnen Schirm? billigen, goten = Indem ich den abgenutzten berziehen lasse= la. larella sor 50 Mk. Halbselde aor 75 MI., blora nur 95 MA., anstatt einen neuen bel seniechtem Materlal zu= bedeutend hôherem Preise. Garantie für nur erstklassige Stoffe!= Sehegarmtil. I. Gebr. Alda Hochum, Holikemarkt? mmmm T72 Stacheldraht leicht verstaudt, aber gut verzinkt, zu ermäßigten Preisen ab unserem Lager zu verkaufen, ebenso Drahtgeflechte und Gewede. Rösler& Lönne, Drahtwerk Bochum, Lindenstraße 28—90. 10— Na 100. Westfälische Bolkszeitung. Auf Grund der Bekanntmachung des Bundesrates über Maßnahmen gegen Wohnungsmangel vom 23. September 1918(R. G. Bl. 1143) und der Bekanntmachung des Bundebrates zum Schutze der Mieter vom 23. September 1918/22. Juni 1919 (R. G. Bl. 1140)(R. G Bl. 591) in der Fassung des Gesetzes über Maßnahmen gegen Wohnungsmangel vom 11. Mai 1920(R. G. Bl. 949) in Verbindung mit den hierzu erlassenen Ausführungsbestimmungen der Zentralbehörden wird mit Ermächtigung des Verbandspräsidenten des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk für ken Landkreis Bochum folgen des angeordnet: Bestimmungen zur Bekämpfung des Wohnungsmangels 8 1 Erhaltung des verfügbaren Wohnraumes Es ist untersagt, ohne vorherige Zustimmung des zuständigen Wohnungsamtes g) Gebäude oder Teile von Gebäuden abzubrechen, h) Räume, die bis zum 1. Oktober 1918 zu Wohnzwecken bestimmt oder benutzt waren, zu anderen Zwecken, insbesondere als Fabrik=, Lager= Werkstätten, Dienst= oder Geschäftsräume zu verwenden. e) mehrere Wohnungen zu einer zu vereinigen. Die Zustimmung darf nur versagt werden, wenn das Mieteinigungsamt sich mit ker Versagung einverstanden erklärt hat 3 2. Anzeige= und Auskunftspflicht Im allgemeinen. Der Verfügungsberechtigte oder dessen Stellvertreter hat 1. innerhalb 8 Tagen dem Wohnungsamt Anzeige zu erstatten sobald eine Wohnung oder Fabrik=, Lager=, Werkstättens. Tienst=, Büro=, Geschäftsräume, Löden oder sonstige derartige Näume unbenirtt sind, gekündigt sind oder sonst frei werden. 2 Auf Verlangen jederzeit über die Zahl, Lage und Größhe der Räume einer Wohnung und deren Vermietung sowie über die Anzahl der Personen des Haushalts Auskunkt zu erteilen. 3. Den Beauftragten des Wohnungsamtes die Besichtigung der Räume zu gestatten. Als unbenutzt gelten Räume, wenn sie vollkommen leer stehen oder nur zur Aufbewahrung von Sachen dienen, sofern den Verfügungsberechtioten eine andere Aufbewahrung ohne erhebliche Härte zugemutet werden kann, ober wenn er seinen Wohnsitz dauernd oder zeitweise in das Ausland verlegt hat. II. Bei Dopvelwohnungen. Jeder, der außer der in einem Gemeindebegirke des Kreises gelegenen Wohnung noch eine oder mehrere andere Wohnungen besitzt, hat dem Wohnungsamte Anzeige zu erstatten und dabei anzugeben, welche Wohnung als seine Hauptwohnung anzusehen ist. Wirk in der Anzeige keine Wohnung als Hauptwohnung bezeichnet, oder wird die Anzeige unterlassen, so ist das Wohnungsamt berechtigt, zu bestimmen. welche Wohnung als Bauptwohnung anzusehen ist. Liegen die mehreren Wohnüngen in den Bezirken verschiedener Gemeinden, und hat jede Gemeinde die in einem anderen Bezirke liegende Wohnung als Hauptwohnung bezeichnet, so steht dem Verfügungsberechtigten innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung der Mitteilung Per letzten Gemeindebehörde die Beschwerde an die oberste Landesbehörde oder eine von ihr zu bestimmende Stelle zu Liegen die Wohnungen im Bereiche verschiedener Länder, so ist die Beschwerde an den Reichs erbeitsminister zu richten. 9 3 Vermietung freiwerdender Wohnungen. 1. Tie Vermittelung von Wohnräumen durch private Wohnungsnachweise oder die Veröffentichung von Wohnungkangeboten und Wohnungsgesuchen ist nur mit Zustimmung und nach näherer nefue hes Mahna n in nut mit Zummmung und nach Anweisung des Wohnungsamtes zulässig. 2. Innerhalb 8 Tagen nach erfolgter Anzeige (8 2 kann das Wohnungsamt dem Verfügungsberechtigten für die Wohnung einen Wohnungs= suchenden zuweisen. Der Verfügungsberechtigte hat dem ihm zugewiesenen Wohnungksuchenden, sofern dieser einen Ausweis des Wohnungsamtes vorzeigt, die Besichtigung der Wohnung zu gestatten. 3 Gemeinnützigen Bauvereinen sink in erster Linie Vereinsmitglieder als Wohnungssuchende zuzuweisen 4. Die Inanspruchnahme von Wohnungen, die zur Unterbringung von Angestellten oder Arbeitern eines bestimmten gewerblichen oder landwirtschaft= lichen Betriebes errichtet oder ausdrücklich bestimmt sind(Werkswohnungen), ist nur zur Unterbringung von Angestellten oder Arbeitern desselben Betriebes zulässig. Ausnahmen unterliegen der Genehmigung des Verbandspräsidenten des Sierlungsverbandes 5. Wohnungen, in denen Arbeiter oder versicherungspflichtige Angestellte oder diesen sozial gleichitehenbe Beamte hef RohlenkLE ordnung einen Wohnungssuchenden in die zugewiesene Wohnung schon vor der Entscheidung des Mieteinigungsamtes vorläufig einweisen, wenn dieser zur Zahlung eines angemessenen Mietzinses bereit ist. 9. Mietverträge, die gegen eine der vorstehenden Vorschriften verstoßen sink rechtsungültig. 10. Wohnungsinhaber, die ohne rechtsgültigen Mietvertrag eine Wohnung bezogen haben, können vom Wohnungsamt zwangsweise aus der Wohnung entfernt werden. 11. Möblierte Zimmer gelten nicht als Wohnungen im Sinne der Bestimmungen der§§ 2 und 3 8 4. Beschlagnahme von Räumen. Zur Unterbringung wohnungssuchender Personen kann das Wohnungsamt beschlagnahmen: a) unbenutzte Wohnungen oder andere unbenutzte Räume, die zu Wohnzwecken geeignet sind, b) die nach§ 2 II anmelrepflichtigen Wohnungen, die nicht als Hauptwohnung anzusehen sind e) unbenutzte orer benunte Fabrik=, Lager=, Werkstätten=, Dienst=, Geschäftsräume, Läden oder sonstige derartige Näume sowie Gasträume in Hotels. Fremdenheimen, Pensionen und deral d) die Räume oder Nebenräume solcher Wohnungen, die im Verhältnis zur Zahl der Bewohner als übergroß anzusehen sind. Näume der unter e) genannten Aet können auch zu dienstlicher, geschäftlicher, gewerblicher oder anderweitiger Verwendung beschlagnahmt werken. wenn dadurch mittelbar Räume zu Wohnzwecken frei werden. 5 Oeffentliche Gebäude. Oeffentliche, in dem Gigentum oder der Ver= waltung des Reichs oder eines Landes oder in dem Eigentum oder der Verwaltung einer Körverschaft res öffentlichen Rechts stehende oder religiösen oder anerkannt gemeinnünigen oder mildtätigen Zwecken dienende Gebäude dürfen nur mit vorheriger Zustimmung der zuständigen obersten Reichs= oder Landesbehörde in Anspruch genommen werden. Will die zuständige oberste Reichs= oder Landesbehörde die Zustimmung verweigern, so entscheidet bei Gebäuden, die zur Verfügung des Reiches stehen, die Reichsregierung, im übrigen die Landesregierung. Tiese Bestimmung gilt in den Fällen der§§ 1 und 2 entsprechend. Die Zustim= muna ist erforderlich in den im Erlaß des Volks= wohlfahrtsministers vom 9. 19. 20 II. 6. 6947 genannten Fällen. 16 Näheres über die Beschlagnahme. 1. Bei der Beschlagnahme ist auf den Beruf, die Familien= und persönlichen Verhältnisse des Inhabers der Räume möglichst Rücksicht zu nehmen. Den Tag, von dem ab die Räume als beschlag= nahmt gelten. hat das Wohnungsamt dem Ber= fügungsberechtigten mitzuteilen. 9 Mit der Beschlagnahme verliert der Verfs= gungsberechtigte die Belugnis, über die Räume zu verfügen, insbesondere sie einem anderen als dem ihm vom Wohnungsamt zugewiesenen Wohnungs= suchenden zu vermieten oder zu überlassen oder bauliche Aenderungen an ihnen vorzunehmen. Die Beschlagnahme bleibt auch bei einem Wechsel des Pertügungsberechtiaten wirksam. 3. Die Inhaber beschlagnahmter Räume sind mnerhalb einer angemessenen, von dem Wohnungs= amt zu bestimmenden Frist, zur Räumung ver= pflichtet. 10. Sonderstellung bei der Wohnungszuweisung Bei der Unterbringung von Wohnungssuchenden sind vorzugsweile zu berücksichtigen: 1. Deutsche, die unter den Einwirkungen des Krieges aus dem Ausland oder auß einem besetzten oder infolge des Friedendschlusses aus dem Reichs= gediete aubscheidenden oder unter einer anderen Verwaltung stehenden Landesteile geflüchtet oder vertrieben sind, und denen jetzt von ausländischen Regierungen die Rückkehr nach ihrem Wohnort verboten oder erschwert wird. 2 Im Einvernehmen mit den Kriegsgefangenen heimkehrstellen die zurückkehrenden Kriegs= und Zi= vilgesangenen 3. Die in den Gemeindebezirk versetzten Beamten und Militärpersonen. 4. Zuziehende Personen, die in der Gemeinde unterstützungswohnsitzberechtigt sind, oder. falls sie keinen Unterstützungswohnsitz haben, zulegt unter stünzungswohnsitzberechtigt waren. k Zuziehenke Personen, die auf Grund der Vor schrilten über die Erwerbslosenfürsorge oder Ar beitsnachweise der Gemeinde überwiesen sind. 6. Zuziehende Personen, die auf Grund der Verordnung über die Freimachung von Arbeitsstellen während der Zeit der wirtschaftlichen Demobil= machung vom 23. April 1920(R G. Bl. S. 708) aus ihrer Arbeitsstelle entlassen sink, wenn sie am 1. August 1914 ihren Wohnsitz in der Gemeinde hatten. 7. Personen, die nachweislich zur Pflege schwererkrankter naher Angehöriger oder aus ähnlichen Gründen längere Zeit in der Gemeinde verbleiben wollen. 11. Versuch gütlicher Einigung Eingriffe auf Grund dieser Verordnung sollen nur erfolgen, nachdem der Versuch einer gütlichen Einigung ergebnislos geblieben ist. 8 12 Zwangsmaßnahmen. Die zur Bekämpfung des Wohnungsmangelß getroffenen Verfügungen können im Wege unmittel= baren poltzetlichen Zwanges durchgeführt werden. 8 13. Beschwerdeverfahren. Gegen die auf Grunk dieser Verordnung erlassenen Verfügungen des Wohnungsamtes, durch welche die Beschlagnahme benutzter Räume ausge= prochen wird, steht dem durch die Verfügung un= mittelbar Betroffenen, d. h. dem Inhader det Käume, gegen den sich die Beschlagnahme richtet, innerhalb einer Woche seit Zustellung des Beschlag= nahmebescheides die Beschwerde an kas Mieteini= gungsamt zu. Die Beschwerde ist beim Wohnungs= amt einzulegen. Jm übrigen gelten für diese Be= schwerde die Bestimmungen des Runderlasses des Vr Ministers für Volkswohlsahrt II 6 Nr. 3028 vom 3 Juli 1120. Auch gegen alle sonstigen Verfügungen des Wohnungsamtes auf Grund dieser Anordnung im Einzelfalle findet die Beschwerde an kas Mieteinigungsamt statt. 1 5 Näumungsverbot. 1. Klagen auf Räumung von Mieträumen dürsen einstweilen biß zum 30. September 1921 nur mit Zustimmung des Mieteinigungsamtes angestrengt werden. Die Zustimmung des Mieteinigungsamtes ist jedoch nicht erforderlich, falls die Zustimmung des Mieteinigungsamtes zur Kündigung bereits erteilt ist.(II. 9 1. Nr. 1 und 2.) 2. Räumungsurteile, einstweilige Verfügungen und Vergleiche dürfen bis zum 30. September 192 nur mit vorheriger Zustimmung des Mieteini= gungsamtes vollstreckt werden. 3 Der in Ziffer 1 und 9 bezeichneten Zustimmung des Mieteinigungsamteß bedarf es nicht für Wohnungen, die ihrer Entstehung und Lage nach für Arbeiter oder Angestellte des Bergbaueß bestimmt sind, sowie für die in Abschnitt I.§ 3, Zi ser 5 aufgeführten Altwohnungen von Bergleuten soweit es sich bei den Wohnungsinhabern um nicht im deutschen Bergbau Beschäftigte handelt. 4. Die Bestimmungen der Zister 3 gelten nicht, wenn Kriegerwitwen oder Angehörige von Kriegsgesangenen in Frage kommen. a Miethöchstpreise. 1. Die Höchstgrenze für Mietzinssteigerungen wird für die Gemeinden Bergen. Bladenhorft und Türen auf 20% des Mietzinses vom 1. Juli 1914 feitgesetzt. Für die sibrigen Gemeinden des Kreises wird sie von ken Vorstehern der Gemeinden nach Maßgabe der Höchstmietenanordnung dom 9. Lezember 1919 festgesetzt. Sie beträgt zurzeit: für 14. Neubauten. in der Gemeinde Altenbochum Gerthe 20 Harven 20 Hordel 20 Laer 20 Langenderer 20 Querenburg 18 Riemke 20„ Somborn 10 Stockum 18„ Weitmar 20„ .. Werne 90 des Mietzinses vom 1. Juli 1914. L. Der Abschluß eines in 19 der Anordnung des Ministers für Volkswohllahrt vom 9. Dezember 1919 bezeichneten Mietvertrages(Untervermietung von Wohnungen oder Wohnungsteilen sowie Vermietung von möblierten Wohnungen durch die Hauseigentümer oder sonstige Berechtigte) 1't dem Wohnungkamt unter Angade des vereinbarten Mietpreises sowie ker vereinbarten Vergütung für Nebenleistungen legend welcher Art zwecks Nachprüfung und Genehmigung innerhalb 8 Tagen seit Atschluß anzuzeigen. Schriftliche Mietverträge sind dem Wohnungsamt vorzulegen. Soweit die nach 18 genannter Anordnung genehmigungspflichtigrn Mietverträge zur Zeit des Jnkraftiretens dieser Verordnung bereits abgeschlossen sind, hat die Anzeige oder Vorlegung innerhalb 14 Tagen nach Jn= krafttreten dieser Verordnung zu erfolgen Falle der Versagung der Genehmigung ist die Beichwerde an das Mietetnigungsamt dinnen einer Woche zulässig M Vertau Uhrenf Songuréne 7 liesert Goston Wale nddenber Pr.M Walter n pflichtet.„ Vermieter von Wohnräumen, Geschäftsräumen, 4. Das Wohnungsamt ist berechtigt, in den be Bgros, Läden und Werkstätten können einen Mietschlagnahmten Näumen auf eigene Kosten bauliche vertrag sowohl mit neuen Mietern als auch mit Aenderungen durchzuführen, soweit diese erforder= alten, soweit sie mit diesen eine Mietsteigerung lich sind. um die Räume für den mit der Beschlag= pereinbart baben A.1 nahme verfolgten Amed 10020» Bochum, Kal Telephon III. uns hor den uis der Lechar anaden on. , an bie ginume rirr den mit der Besch nahme verfolgten Zweck instand zu letzen. Dem Verfügungsderechtigten ist von der beabsichtigten Aenderung Mitteilung zu machen. Das Mieteinigungsamt bestimmt die Höhe der Vergütung und die Zahlungsbedingungen, wenn eine Einigung hierütber nicht zustande kommt. b Vor der Vornahme baulicher Aenderungen an Gebäuden der in b genannten Art hat das Wohnungsamt die Zustimmung der zuständigen obersten Reichs= oder Landesbehörde einzuholen. 6 Tas Wohnungsamt kann die beschlagnahmten Näume entweder selbst weiter vermieten oder dem Verfügungsberechtigten einen Wohnungssuchenden umetsen. Kommt in letterem Falle zwischen dem Verfügungsberechtigten und dem zugewiesenen Wohnungssuchenden ein Mietvertrag nicht zustande, so sinden die Vorschriften R.e 2* ats. und 8 ent= oletcne hunde Peamte des anen an zur umerbringung von Personen der gleichen Berufsklassen in Anspruch genommen weren. Hierbel muß das Wohnungsamt über Wohnungen, die durch ken Umzug von Arbeitern oder Anaefteffte ant aoet aon nangen, die durch ren Umzug von Arbeitern oder Angestellten des deutschen Berabaues oder ihrer Familie frei werden(Altwohnungen von Bergeuten) zugunften von Arbeitern oder Angestellten des deutschen Bergbaues verfügen. Will das Wohnungsamt in Ausnahmefällen von einer Zuweisung von Arbeitern oder Angestellten des Bergbaues absehen, so bedarf es hierzu der Zustimmung der zuständigen Bergbehörre(des Vergrevierbeamten). Maßgebend hierfür ist die Anordnung des Präsidenten des Siedlungsverbandes vom 25. September 1920 W 989 6. Der Verfügungsberechtigte darf über eine freiwerdende Wohnung erst verfügen, nachdem das Wohnungkamt sich hiermit einverstanden erklärt hat oder 8 Tage seit erfolgter Anzeige verstrichen sink, ohne daß eine Erklärung des Wohnungsamtes erfolgt ist. auniben ein Miekpertr sinden die Vorschriften des§ 5 sprechende Anwendung. 8 7. Entschädigung. Für die beschlagnahmten Räume hat das Wohnungsamt dem Verfügungsberechttaten von dem Beginn der Beschlagnahme an eine angemessene Vergütung zu gewähren, soweit ihm die Benutzung der Räume entzogen mirt 2—— Miernteigerung vereinbart haben, rechtswirksam nur mit Zustim= mung des Wohnungsamtes eingehen. Die Zustim= mung kann nur aus Gründen versagt werden, welche in den Bestimmungen des Mietvertrages liegen, nicht aus dem Grunde, um den Zwang zu verhindern. II Deeterchugbeltunungen 1. Kündigung, Fortsetzung und Aufhebung des Mietverhältnisses. 1. Die Vermieter von Mieträumen können ein Mietverhältnis rechtswirksam nur mit vorheriger Zustimmung des Micteinigungsamtes kündigen, insbesondere, wenn die Kündigung zum Zwecke der Mietzindsteigerung erfolgt. 8. Ein ohne Kündigung ablaufendes Mietver= hältnis gilt als auf unbestimmte verlängert, wenn der Vermieter nicht vorher die Zustimmung des Mieteinigungkamtes zu dem Ablauf erwirkt hat. 8 Tas Mieteinigungsamt kann dei der Entscheidung die Fortsetzung oder die Verlängerg des Mietverhältnisses jeweils dis zur Tauer eines Jah= res bestimmen und dem Mieter neue Verpflichtun gen auferlegen. inshefonde sewels die zur Tauer eines Jahandemenene reß bestimmen und dem Mieter neue Verpflichtun= vergurng zu gewähren, soweit ihm die Benutzung gen auferlegen, insbesondere den Mietzins erhöhen. der Räume entzogen wird. Kommt eine Einigung 4. Hat sich ein Vermieter einer bisentlichen Be= hierüber nicht zustande, so werden die Höhe der hörde gegenüder verpflichtet, die Festsetzung des Vergütung und die Zahlungsbedingungen vom Mietzinset oder andere Bestimmungen des MietMieteinigungkamt feitgesetzt. Vermietet das Woh vertrages durch das Mieteinigungsamt bewirken zu nungsamt die Räume nicht selbst wetter, so endet lassen, so seyzt dieses die Bestimmungen des Mietdie Verpflichtung mit dem Inkrafttreten des Miet= pertrages auf Antrag der Behörde oder des Ververtrages zwischen dem zugewiesenen Wohnungs= mieters fest. suchenden und dem Verfügungsberechtigten Bei k. Die Mietzinse für Wohnungen. für die aus Festsetzung der Verasttung sind auch die durch eine hifentlichen Mitteln Bethille zur Abbürdung deRäumuna entiteheaa a berficksichtigen.ebertene à Die Mietzinse für Wohnungen, für die aus sehung der verasttung sind auch die durch eine öffentlichen Mitteln Bethilfe zur Abbürdung der Räumung entstehenden Kosten zu berücksichtigen. Ueberteuerung gewährt worden sind, unterliegen Soweit für Eingriffe in Privatrechte nach son= nicht der Festsetzung durch das Mieteinigungsamt srigen Bestimmungen Entschädigung zu gewähren3 ist, haftet für die Zahlung der Entschädigung das Wohnungsamt. Untervermietungen Die Erlaubnis des Vermieters, den Gebrauch der emieteten Sache einem Peier111 Verfahren vor dem Mieteinigungsamt. 1. Taß Mieteinigungsamt entscheidet im Rahmen der getroffenen Anordnungen nach billigem Er= messen. Seine Entscheidungen sind unanfechthar. 2. Auf daß Verfahren vor dem Micteinigungs= amt finden die Vorschriften der Verordnung betr Einigungkämter vom 15. 19. 14 keine Anwenkung 3. Taß Verfahren ist gebührenkrel. In den Fällen des Abschnittes II§§ 1—6 kann, falls nach dem Ermessen des Mieteinigungsamtes die Anrulung mutwillig erfolgt ist. der Partei, die das Mieteinigungsamt angerufen hat. die Zahlung einer Gebühr, auferlegt werden. Tie Erhebung einer Gebühr kann in den bezeichneten Fällen ferner angeordnet werden, menn die Bedeutung der Sache für die Beteiligten es angemessen erscheinen läht Tas Mieteinigungsamt beitimmt Lie Höhe der Ge= ühr und die zahlungspflichtige Partel Der Gesamtbetrag der Geböhren darf daß Dreilache, der vollen Gebühren des# 8 des Gerichtdkostengesenes und der der Berechnung zugrunde gelegte Wert des Gegenstandes den Betrag des einjährigen Mietzinses nicht übersteigen. 4. Tas Mieteinigungsamt bestimmt, wer die baren Auslagen kes Verfahrens zu tragen hat. Auf Erstattung ihrer Auslagen haben die Parteien keinen Anspruch. à Im üdrigen findet auf daß Verfahren die Anordnung des Reichskanzlers für das Verfahren vor den Einigungsämtern vom 2. September 1918 R. 6 BI. S. 1146) Anwendung. IV. Strafbestimmungen. Mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mark oder mit Hatt wird bestraft, wer den Vorschrilten des Abschnittes 8 und 8 dieser Verordnung zuwiterhandelt oder entgegen der Bestimmung des Abschnittes 1 2 vorsätzlich eine Unzeige oder eine Auskunft nicht oder nicht rechtzeitig erstattet oder wissentlich un= richtige oder unvollständige Angaben macht oder eine Besichtigung nicht gestattet. Hüte we gereinet eell 2u auser gewöhnlich btiligen Preisen Domen 1. n. Atu, 20 Bertst. m. Mart. tisch m. u. obne V. 6 8. Beendigung der Beschlagnahme. Verzichtet das Wohnungsamt auf die beschlagnahmten Räume oder wird die Anordnung, auf Grund deren die Beschlagnahme erfolgt ist, aufgehoben, so hat das Wohnungsamt die Räume dem Verfügungsberechtigten in angemessener Frist zurückzugewähren. Die Frist bestimmt, wenn eine Einigung nicht zustande kommt, das Mieteinigungsamt, I. Kommt zwischen dem Verfügungsberechtigten und dem zugewiesenen Wohnungssuchenden ein Mietvertrag nicht zustande, so setzt auf Anrufen des Wohnungsamtes das Mieteinigungkamt, falls für den Verlllgungsberechtigten kein unverhältnismäßlger Nachteil zu belorgen ist, einen Mietvertrag feft. Der Vertrag gilt als geschlossen, wenn nicht der Wohnungssuchende innerhalb einer Frist von zwei Wochen seit dem Tage der Festsetzung des Mietver= trages, beim Mieteinigungkamt Widerspruch erhebt. Ueber den Widerspruch entscheiret das Mieteinigungkamt endgültig. Tas Mieteinigungsamt kann auf Antrag des Wohnungsamtes anordnen, daß die Gemeinde, in deren Bezirk die Wohnung liegt, anstelle des Wohnungssuchenden als Mieter gilt und berechtigt ist, die Mieträume dem Wohnungssuchenden weiter zu vermieten 8. Im Falle kes Nichtzustandekommens eines Mietvertrages zwischen dem Verfügungsberechtigten und dem zugewiesenen Wohnungssuchenden kann des Wohnungsamt im Wege der einstweiligen An des Inkrafttretens Hat das Wohnungsamt bauliche Aenderungen vorgenommen, so ist in den vorgenannten ställen ker der früheren Zweckbestimmung und Ansstattung entiprechende Zustand der Räume wieder herzustellen. Verweigert das Wohnungsamt die Wiederherstellung, so kann der Verfügungsberechtigte Beschwerde bei dem Mieteinigungsamt einlegen 6 0. Unterbringung von Einzelpersonen Zur Unterbringung von Einzelversonen ohne selbständigen Haushalt kann das Wohnungsamt von der in 4 bezeichneten Befugnis auch dann Gebrauch machen, wenn es sich um Einzelräume in benutzten, im Verhältnis zur Zahl der Bewohner übergroßen Wohnungen handelt, bei kenen zwar wirtschaftliche Abtrennung nicht möglich ist. die aber für die Bewohner entbehrlich und für eine Abgabe passend gelegen sind. Der Verfügungsberechtigte hat diese Räume auf Verlangen des Wohnungsamtes mit verfügbaren Ginrichun Srmnonis des Vermieters, den Gebrauch gemieteten Sache einem Dritten zu überlassen, besondere die Sache weiter zu vermicten( Abs. 1 des B. G. B.) wirk durch die Erlaubnis des Mietetnigungsamtes ersetzt. Das Mieteinigungsamt soll die Erlaubnis versagen, wenn der Vermieier sie aus einem wichtigen Grunde verweigert hat. 8 3 Londerbellmmangen le Zcenochnangen Soweit es sich um Wohnungen handelt, die ihrer Entstehung und Lage nach für Arbeiter oder Angestellte des Bergbaues bestimmt sind, deren Inhaber eber nicht im deutschen Vergbau beschäftigt sind. kann das Mieteinigunakamt in den Fällen des§ 1, Zilser 1 und Ziffer 2, sowie des 2 dieses Abschnittes nur eine einmalige Fortsetzung des Mietverhältnisses auf die Dauer von einem halben Jahre anordnen, es sei denn, daß es sich bei den Jnhabern der Zechenwohnungen um Kriegerwitwen vo r Angehörige von Kriegsgesangenen handelt oder daß die zuständige Bergbehorde(der Vergrevierbeamte) auf d. Apan prnchnahmne dr Phohnung lir Aebeiter eter Angestellte des deutschen Vergbaues verzichtet. Vor jedem Spruche ist die erneute Entscheidung der Brgedbde de Bergroietennienf deseie führen de. Tage ihrer Bechnei esen. ner enemiichung in Kraft. Die auf Grund der Nehnungsmangesperordnung und der Mieterschunverordnung vom 23 September 1918 für den Landtreis Bochnim erlassenen Anordnungen, insbesondere die Anordnungen vom B. März 1919, 18. Auaust 1919 17. September 1919. 18 September 1919 20 Mat 1920 27. Juli 1920 und 8 Oktober 1120 treten mit dem Tage der Veröffentlichung dieser Anordnung außer Kraft. Bochum, den 27. April 1921. Komens des Kreisausschusses des Landkreises Bochum Der Vorsinende, k Landrat: Stühmever. *4 Vergleiche. Aus Vergleichen, die vor dem Mieteinigungsamt zwischen dem Vermieter und dem Mieter oder einem Dritten abgeschlossen sind, sindet die gerichtliche M ollocme da Im Anschluß an die vorstehend Verordnung des Kreikausschusses des Landkreises Bochum weise ich darauf hin, daß die Anträge der Vermieter auf Zustimmung zu Kündigungen(1I * 1 Nr. 1 und 9 der vorstehenden Verordnung pätestens 4 Wochen vor dem letzten Kündigungstermine bei dem zuständigen Mieteinigungsamt schriftlich oder zu Protokoll des Schriftführers gestellt werden müssen. Das Mieteinigungsamt für die Nemter Langen herer und Werne befindet sich in Langendreer Amtsgericht. Zimmer 25, für die übrigen Aemter des Kreises in Bochum, Bismarckstr. 8. Zimmer b. Der Vorsitzende des Mieteinigungsamtes Minvena. 4 haden lauf Essen=Wes G ner iüle den Landkreis Bochum Seblmenn nüglich vormittags, mit Anenahme 6 win m Verbreitungsbegirf durch Tre . m un Bestellgeld. Geschattosielle n Eprechnunde der Schriftleitung vo sind nicht an personliche Adres Volkszeiti Briand heull. Las ist das Neueste in der Politik: eheult. Der französische Draht den Tränen, die ein Mann w Deutschland im allgemeinen nich ann und Tränen, das sind be di sich gegenseitig ausschließen. einmal vorkommt, dann sind en oder ist der Mann nicht ernst zu hafte Tränen, als Folge einer hütterung, waren es allerdings ind in der Londoner Sitzi sten Rates geweint hat, sonde in, wie sie als Schauspieler=Knif en Advokaten unter den Weibern sischen Weibern unter den Advi der Gelegenheit zur Verfügung ste d Krokodilstränen sind für uns de mt ernste Sache: sie kosten zung des Nuhrgebiets... it hat dieser Charlatan unter den gesetzt. Die Ententegenossen w bereit, in den französischen lligen. Wenigstens taten sie so; dem Zwecke, um sich ihre Ei politische Gegenleistungen abkaufen George und, wie das„Echo de auch die Vertreter Italiens un nmarsch als Strafma hugestehen, da ja bereits Düs zburg und Ruhrort als Zn fur die Nichterfüllung der Entsch ung besetzt seien, es also an der erf ten Voraussetzung für die Bese wiers fehle. Da hat nun Brian Lepf und Kragen zu reden hatte len den Einmarsch nach Hause z der ein toter Mann war,— da Minen springen lassen. Ei ncten der französischen Presse zu abreise nach Paris und seiner slon gedroht und als das nicht die Tränendrüsen in Bewegung m Obersten Rat etwas vorgeheul Weiber seinen Eindruck noc Und auch diesmal ist es geglückt. T u seine Zustimmung gegeben, zwar Deutlichkeit nachweisbar, aber den erkennbar. en haben zwar bisher in der Ge Politiknoch keine Rolle gespielt e, die ein raffinierter Komödian Tribunal aufgeführt hat, wir ten Politik der Zukunft noch eine g ee wird deuschen Landeskiunt Tranen kosten. Durch diesen heu nivielerkniff ist der Stein unseres gebracht. Wir erwarten d Auges. beutigen Tage ist Gelegenheit, zu erinnern, den der damalige dige Führer der sozialdemokratisch ition Ernst Heilmann im in der Chemnitzer„Volksstimn nd schrieb. Seine Schilderung stil Aufsatz von Albert Thomas, des denten des Internationalen Arbeits Nachdem Thomas festge riand von Poincaree als dessen et in der französischen Kamme n sel, heißt es wörtlich: " ist das einzige Amt, das Brian den kann. Aber er füllt es in ein chen Weise aus. Er ist der ideale Franzose, ein Enthusiast der 8 " hebt. Verlangen Sie nicht von rrage wissenschaftlich oder meth k. Er ist dessen nicht fähig. Verle einmal von ihm, daß er eine 8et as gedruckt oder geschrieben ist, is Und vor allem fordern Sie 1 1ihm. Zu der Zeit, zu enenen Zeit, bald zehn Jahre, wo ter der„Humanité" waren, war in die Reihe kam, einen Artikel zu 1ag der Qual für ihn. Er schloß sirh, er rauchte eine Zigarette Kn bing auf und ab, er schwitzte, . saktionssekretär die Blätter entr gend. voll durchstrichener Stell muksame Sätze enthielten. Selbst totete ihm Ueberwindung warten Berichte, Briefe, D Hen. Ein geistreicher Radikaler einen Ministerpräside neben noch lesen kann" eer lann sprechen! Er besitzt ein eimme, mit reinem Ton, bald ernst