seustag, den 1. Mai 1934 Wtaute 7 uß, Gliederreiße. nschmerzen, G ittel mit, das mit Zeit half. Aebe Krankenschweste ein tüchtiges lädchen Remigiusstraße sssene ser=Wohr ni zu vermieten. Lestrich, inghauser Str. 14 er(1. Stag e, lustige Mansat der geteilt zu Sodelschwingh, ninghauser Str. 1 Ehepaar sucht ner=Wohm Nietezahler. unter B. 500 iftsstelle d. Ztg. Beleidigung, egen Herrn Nerke Frau Pendals schen habe, nehr it zurück. nmler, Händelstr. Inem Ins-Artikel sahl kengede Ruf 11396 Dactmund 15. Jahrgang Nr. 52 eschäfts= und Verkehrs=Anzeiger Men eint dreimal wöchentlich, Dienstag, Donnerstag und Samstaa.= Der gaspreis beträgt monatlich, durch Boten frei ins Haus gebracht, oder bei deme 1.— RM.= Einzelpreis 10 Pfennig.= Geschäftsstelle: Dortmundgede, am Markt.= Fernruf Dortmund Nr. 11396.= Hauptschriftleiter, ##getlich für den gesamten Inhalt: Ernst Arnold, Dortmund=Mengede. ggelmäßige Bellagen:„Das humoristische Blatt“,„Roman=Unterhaltungs= ssage“,„Sport und Spiel“,„Für die Frau“.= D. A. III. 34 1710.= Anjannahme bis nachm. 6 Uhr.= Bei Betriebsstörungen usw. besteht kein wch auf Lieferung der Zeitung oder Rückzahlung des Bezugspreises. Organ zur Wahrung Das Heimatblatt Ankündigungsblatt der der Vorortsinteressen für alle Stände amtl. Bekanntmachungen Anzeigenpreise: 1 mm hoch, einspaltig, Grundpreis 8 Pfennig. Ermäßigte Grundpreise nach den Bedingungen des Tarifs bei Vereinsanzeigen 4 Pfennig, bei geschäftlichen und Unterrichts=Anzeigen S Pfennig. 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Vielleicht ist manchem lksgenossen der tiefe, schicksschwere Ernst dieser Worte ht bewußt geworden, als er ich vor einem Jahr die chtigste Arbeits=Feier aller ten und Völker beging. er 30. Januar war Ause Ssernree tionalsozialistischen Garde. k 21. März dokumentierte geschlossenen Willen des nzen Volkes zum neuen hat. Der 1. Mai aber verste alle, die deutschen Blusind, in der naturnotwenberung— der Forderung 6 Arbeit und damit nach en sittlichen Lebenszweck. Als an jenem ersten Maiene im nationalsozialistischen utschland aus tausend und ktausend Gassen, Winkeln Straßen die Deutschen rschierten und schließlich lionen und immer wieder Millionen bereitwen, den Befehl des Führers gewärtig, da k jene Zeit endgültig abgetan, die es nicht nocht hatte, den deutschen Menschen Arbeit damit Brot zu sichern; da war jene Zeit endna beendet, die die Arbeit zum Fluch gemacht * und im Chaos ihrer eigenen wahnsinnigen ensfremden Theorien zugrundegehen mußte. “ sollte der Mensch auf dieser Welt, worin e er den Sinn seines Lebens erfassen, wenn verweigert wurde, durch Arbeit seinem t Et kann der stete Lebensmut und schöpferische saltungswille sich herauslösen. Nur die Arbeit die Möglichkeit, aus der immer wirkenden gendungs=Sehnsucht die Kraft blühenden is zu ziehen. Nur aus Arbeit erwächst een, nur in der Arbeit ruht die Zukunft. Aber Volksfremdes Staatssystem vernichtete die P#'ltsmöglichkeit von Millionen deutscher VolksKosen. Aus zukunftsfrohen, tatbereiten, wa##en Menschen wurde ein Haufe ziel= und Erisloser Sklaven, die abseits vom Leben K% verbittert, verzweifelt und hoffnungslos. #ic ein flammender Weckruf klang in „ zen dieser Millionen des VolksIUtersheiliges Gelöbnis, Arbeit zu Zum Jag der nationalen Arbeit 1. Mai 1934 816h 89 ∆ SS Bei der Arbeit Der 1. Mai, das ist der Ehrentag der schaffenden Menschen, des Bauern auf dem Lande, des Hauers tief unter der Erde, der stillen Heimarbei terin, des Handwerkers und des Arbeiters in den gewaltigen Hochburgen deutscher Technik. An diesem Tage werden sich alle werktätigen Volksgenossen vereinen, um die Millionen Helden rastloser Arbeit zu ehren. isen “ und aus der Arbeit das Leben des neu zu erwecken.„Wir wollen uns den unsere Beharrlichkeit, unseren Willen ehrewienen. Wir bitten den Allmächtigen nicht =derr, mach uns frei“, wir wollen tätig sein, * und uns brüderlich vertragen, auf daß die Stunde komme, da wir vor ihn hintreten können und ihn bitten dürfen:„Herr, Du siehst, wir haben uns geändert, das deutsche Volk ist nicht mehr das Volk der Ehrlosigkeit, der Schande, der Selbstzerfleischung, der Kleinmütigkeit und Kleingläubigkeit, nein, Herr, das deutsche Volk ist wieder stark geworden in seinem Willen, stark in seiner Beharrlichkeit, stark im Ertragen aller Opfer. Herr, wir lassen nicht von Dir, nun segne unseren Kampf“. Ewig werden diese wahrhaft heldischen Worte die deutsche Geschichte erfüllen. Sie stehen am Ausgangspunkt einer Arbeitsschlacht, wie sie noch nie im Verlauf der Geschichte erlebt werden konnte und wie sie auch in ihrer überraschenden Durchführung von den alten nationalsozialistischen Kämpfern nie erwartet worden ist. Jahrelang zurückgedämmte und gestaute Volkskraft wurde gelöst, Arbeitsvorhaben wurden in Angriff genommen, an die man im früheren System auch nicht im entferntesten gedacht hatte. Aus Bauern, Bürgern und Arbeitern, aus Angehörigen aller Stände und Berufe, aus Anhängern verschiedenster Bekenntnisse und Interessengruppen erwuchs die deutsche Freiheitsarmee, deren einzigste Waffe das Handwerkszeug, der Spaten, die Schaufel, der Hammer war. Arbeiter, Studenten und KE Beamte, Handwerker, Soldaten und Bauern, Junge und Alte, Menschen aus Stadt und Land marschierten zu Millionen in gläubigem Vertrauen und hartem Willen. Aus der Glaubenskraft der alten nationalsozialistischen Garde erwuchs der Wille aller zur Arbeit und daraus der Wille des ganzen Volkes zur unlöslichen, schicksalhaften, im tiefsten Sinne sozialistischen Gemeinschaft. Vier Jahre forderte der Führer, um den ersten Teil der Maßnahmen zur Sicherung des deutschen Volkslebens durchführen zu können. Nun ist ein Jahr seitdem verflossen, und schon ist das grauenhafte Not=Heer der Arbeitslosen von 6 Millionen um 50 v. H. gesunken, und in zwei Monaten werden mindestens zwei Drittel dieser 6=Millionen=Armee Arbeit und Brot bekommen haben. Es ist müßig, viel Worte über 1 MO T en Tag der Arbeit Wer den wucht'gen Hammer schwingt, Wer im Felde mäht die Aehren, Wer ins Mark der Erde dringt, Weib und Kinder zu ernähren; Wer stroman den Nachen zieht, Wer bei Woll’ und Werg und Flachse Hinterm Webstuhl sich bemüht, Daß sein blonder Junge wachse: Jedem Ehre, jedem Preis! Ehre jeder Hand voll Schwielen! Ehre jedem Tropfen Schweiß, Der in Hütten fällt und Mühlen, Ehre jeder nassen Stirn Hinterm Pfluge!— doch auch dessen, Der mit Schädel und mit Hirn, Denkend pflügt, sei nicht vergessen! Freiligrath all die Maßnahmen zu machen, die die nationalsozialistische Regierung durchgeführt hat, um jedem Deutschen sein natürlichstes Recht, das Recht auf Arbeit, zu gewähren. Dem deutschen Bauern wurden für seine Erzeugnisse gerechte Preise zugesichert. Die Folge davon war, daß das Bauerntum der deutschen Industrie Aufträge erteilen konnte und damit deutschen Arbeitern Arbeitsmöglichkeiten gab. Das Erbhofrecht verband den Bauern unlöslich mit seiner Scholle und verhinderte die Spekulation mit des Volkes Heiligtum, mit seinem Boden. So war es möglich, die Grundlagen zur Ernährung des deutschen Volkes aus eigener Scholle weitgehend sicherzustellen. Gewaltige Arbeitsvorhaben gaben Zehntausenden deutscher Arbeiter neue Arbeitsmöglichkeiten. Nicht nur der Staat schuf neue Arbeitsplätze, jeder einzelne Volksgenosse setzte alles daran, Möglichkeiten zu schaffen, um die Arbeitslosenarmee zu vermindern. Der Industrie gingen in immer stärkerem Maße Aufträge zu, so daß im Gefolge dieser Tatsache immer mehr Arbeiter in den Betrieben eingestellt werden konnten. Was man in früheren Jahren geflissentlich vermieden hatte, die Schaffung einer einheitlichen, festgeschlossenen Volksgemeinschaft, wurde Tatsache, weil endlich einmal einem jeden Volksgenossen vorgehalten wurde, wie jeder einzelne Volksgenosse eines anderen Standes oder Berufes notwendig auch für sein eigenes Leben war. So erwuchs aus dem, jedes völkische Leben hemmenden Gegeneinander der früheren Stände= und Interessengruppen die Kameradschaft eines ganzen Volkes, die aus tiefstem sozialistischen Wollen nur das eine Ziel sah, eine glückliche Zukunft aller Deutschen zu schaffen. Aus dieser heiligen, blut= und rassegebundenen Gemeinschaft erwuchs der Wille zu restlosem Einsatz und Opfer, der sich im Verlaufe des letzten Jahres in so mannigfacher Art und Form zeigte. Das deutsche Volk ist im Begriff, mit dem Jahrestag der ersten deutschen Maifeier den Beginn des zweiten Arbeitsjahres zu feiern. Und wenn am ersten Mai wieder Millionen und Abermillionen deutscher Volksgenossen marschieren, dann ist das ein heiliges Gelöbnis, auch im kommenden Jahre alles daranzusetzen, jedem Volksgenossen bei der Erringung seines heiligsten Rechtes, des Rechtes auf Arbeit, zu helfen. Der Kampf um das nationalsozialistische Deutschland war Arbeit und immer wieder Arbeit. Aus der Arbeit erwuchs die Kameradschaft der nationalsozialistischen Sturmkolonnen. Aus der Arbeit erwächst der Wille zum Sozialismus. Aus der Arbeit wird die Zukunft unseres deutschen Volkes erstehen, eine Zukunft in Freiheit und Recht. NeueStationen zu Reichsreform Errichtung eines Reichsministeriums für Wissenschaft, Erzichung und Volksbildung— Reichsinnenminister führt die Geschäfte des preußischen Innenministers Reichsunterrichtsminister Rust Der Weg frei zur nationalen Erziehung Amtlich wird mitgeteilt: Der Herr Reichspräsident hat einen Erlaß über die Errichtung des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vollzogen. Diesem Erlaß zufolge wird für das gesamte Erziehungs=, Bildungs= und Unterrichtswesen des Reiches sowie für die Aufgaben der Wissenschaft ein Reichsministerium errichtet. Der Leiter dieser Behörde führt die Bezeichnung „Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung". Die einzelnen Aufgaben des Reichsministeriume für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung bestimmt der Reichskanzler. Er bestimmt auch die Aufgaben, die aus dem Geschäftsbereich der beteiligten Reichsministerien auf das neue Ministerium übergehen, und zwar auch dann, wenn hierdurch der Geschäftsbereich der betroffenen Ministerien in den Grundzügen berührt wird. Zum Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat der Herr Reichspräsident auf Vorschlag des Reichskanzlers Adolf Hitler den Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Rust, ernannt. Preußischer Innenminister Dr. Frick Ferner wird Mitteilung von einem am 17. März an den Reichskanzler gerichteten Schreiben des Preußischen Ministerpräsidenten Göring gemacht, in dem Ministerpräsident Göring auf seine Bemühungen hinweist, die Vereinheitlichung und Erneuerung des Reiches im nationalsozialistischen Sinne von Preußen aus voranzutreiben. Ministerpräsident Göring schlägt dann dem Reichskanzler vor, bei Ernennung des preußischen Kultusministers Rust zum Reichsunterrichtsminister den Reichsinnenminister Dr. Frick mit der Wahrnehmung der Geschäfte des preußischen Ministers des Innern zu beauftragen. Die Uebernahme der Geschäfte werde zweckmäßig am 1. Mai erfolgen. Ministerpräsident Göring betont dann u. a. weiter:„Ich kann mir kaum eine Maßnahme denken, die besser als diese geeignet wäre, der Reichserneuerung von Preußen her weiterhin den Weg zu bereiten. Denn mit der Verbindung der Leitung der beiderseitigen Innenministerien wird dem Reiche die gesamte Sachkunde und Erfahrung zur unmittelbaren Ausnutzung für die Ziele der Reichserneuerung zur Verfügung gestellt, die sich in der umfangreichen und gut eingearbeiteten preußischen Staats= und Kommunalverwaltung in langer Zeit herausgebildet haben. Auf der anderen Seite wird durch den Eintritt des Herrn Reichsministers des Innern in das preußische Kabinett die volle Uebereinstimmung zwischen Reichs= und preußischer Staatsregierung auf den in Frage kommenden Gebieten der Verwaltung in einer Weise gesichert, die jede Möglichkeit zum Auseinanderfallen der Meinungen und damit auch zu Störungen, die den Fortgang der Reichserneuerung abträglich werden könnten, für die künftige Entwicklung ausschließen wird.“ Hierauf hat der Reichskanzler Adolf Hitler auf Vorschlag des preußischen Ministerpräsidenten den Reichsminister des Innern, Dr. Frick, mit der Wahrnehmung der Geschäfte des preußischen Ministers des Innern beauftragt. Der Reichskanzler hat an den preußischen Ministerpräsidenten ein Schreiben gerichtet, in dem er darauf hinweist, daß er seinen Wünschen nachgekommen sei und Ministerpräsident Göring aufrichtigen und herzlichen Dank für seine Arbeit ausspricht. Das Schreiben des Reichskanzlers schließt:„Wenn Sie nunmehr unter Verbleibung in Ihrem Amte als preußischer Ministerpräsident, entsprechend Ihrem eigenen Wunsche, als preußischer Minister des Innern ausscheiden und Ihren Platz dem Reichsminister des Innern, Herrn Dr. Frick, überlassen, so weiß ich, daß hierdurch, entsprechend Ihren eigenen Wünschen, die großen Ziele der Reichsreform in besonders geeigneter Weise gefördert werden.“ Die soeben vollzogene Ernennung des preußischen Kultusministers Rust zum Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung bedeutet einen bedeutenden Schritt vorwärts auf dem Wege der Reform unseres gesamten volkspolitischen Lebens. Es ist damit erreicht worden, daß nunmehr alle Erziehungsfragen und solche, welche mit der Volksbildung zusammenhängen, nach einheitlichen Gesichtspunkten und unter einIn der neunten Abendstunde des Sonntags ging über dem Ort Neuendorf=Liebenthal bei Löwenberg(Schlesien) ein ungeheures Hagelwetter nieder. Die gewaltigen Wassermassen des Wolkenbruches ließen den sonst 3 Meter breiten Dorfbach innerhalb kürzester Zeit aus dem Bett treten, so daß weite Flächen von Wiesen und bestelltem Ackerland unter Wasser stehen. Da die erst vor kurzer Zeit angebrachten Uferbefestigungen des Baches durch die Gewalt des Wassers fortgerissen worden sind und sich an den Brücken stauen, sind unzählige Häuser in erhöhtem Maße gefährdet. Die Dorfstraße ist bis dicht vor Löwenberg bis zu einer Höhe von einem halben Meter überschwemmt. Die in Taubeneigröße niedergehenden Schlossen richteten gleichfalls großen Schaden an. Die Feuerwehr und das Löwenberger Arbeitsdienstlager sowie zahlreiche SA.=Männer wurden sofort alarmiert und leisteten erste Hilfe. Der Schaden ist sehr groß. Auch in der Stadt Greiffenberg trat der Oelsebach über seine Ufer und richtete schwere Ueberschwemmungen an. In zahlreichen Häusern mußten die unteren Stockwerke geräumt werden. Die Wassermassen haben, außer an Hölzern, in den vielen frisch angepflanzten großen Gartenanlagen erheblichen Schaden angerichtet. Feuerwehr und Arbeitsdienst wurden auch hier alarmiert zum Rettungswerk. Durch das infolge des Wolkenbruchs im Kreise Löwenberg eingetretene Hochwasser des OelseBaches wurde Langenöls schwer betroffen. Die Fußgängerbrücken wurden fast sämtlich fortgeschwemmt. Das Wasser drang in die Keller und Erdgeschosse der Häuser ein. Im Hause eines Fleischermeisters stand das Wasser 1½ Meter hoch. Der Meister und der Lehrling konnten nur mit knapper Not dem Tode des Ertrinkens entrinnen. Auch die Verbindungsstraßen standen unter Wasser, so daß der Fußgängerverkehr unterbrochen war. Frisch bepflanzte Gärten wurden verschlammt. Auch über Berlin Am Spätabend des Sonntags wurde die Reichshauptstadt und ihre Umgebung von mehreren Gewittern, die mit schweren Wolkenbrüchen und Hagelschlägen verbunden waren, heimgesucht. Gegen 23 Uhr hatten die Wolkenbrüche in Berlin ihren Höhepunkt erreicht. Das Wasser konnte auf den Straßen nicht abfließen und trat stellenweise über die Bürgersteige. Stellenweise kam der Straßenbahnverkehr ins Stocken. Auf den Bahnhöfen drängten sich die Massen der Ausflügler, die von dem Unwetter überrascht wurden. Das Unwetter hat allenthalben große Verwüstungen angerichtet. Die Feuerwehr ist nicht weniger als 600mal zu Hilfeleistungen alarmiert worden. In der Hauptsache war sie damit beschäftigt, vollgelaufene Keller auszupumpen. Trotz der heftigen elektrischen Entladungen, die über vier Stunden fast ohne jede Unterbrechung erfolgten, sind größere Schäden durch Blitzschläge nicht entstanden. Zweimal schlug der Blitz in Straßenbahnmasten ein. Wolkenbruch und Hagelschlag machten viele Straßen zeitweise unpassierbar. Besonders an den Bahnunterführungen war längere Zeit jeder Straßenverkehr unmöglich. heitlicher Führung geregelt werden können. Die einzelnen Ressortministerien der Länder werden auf diese Weise in einer Spitze zusammengefaßt, wie auch die Referate für Bildungs= und Erziehungsfragen nunmehr an das neue Ministerium übergehen. Darüber hinaus ist mit der Ernennung des Reichsministers Dr. Frick zum preußischen Innenminister ebenfalls eine straffere Zentralisierung in die Wege geleitet. Dem preußischen Kabinett gehören nunmehr nur noch zwei Minister an, die nicht gleichzeitig auch Mitglieder der Reichsregierung sind, nämlich der preußische Finanzminister Popitz und Preußens Justizminister Kerrl. Die Persönlichkeit der beiden Minister und ihre Verdienste um die nationalsozialistische Revolution, also um das ganze deutsche Volk sind bekannt genug, als daß sie noch besonders erwähnt werden müssen. Die Reichsregierung hat damit wieder einmal ihren Willen bewiesen, alles Trennende und Bürokratische zugunsten lebendiger einheitlicher Zusammenarbeit aufzugeben. Wer Montag vormittag zwischen Wedding und Schönhauser Allee die Berliner Stadtbahn benutzte, war nicht wenig überrascht, auf beiden Seiten der Bahnanlage eine Winterlandschaft zu sehen. Der in der Nacht gefallene Hagel war bis zu 30 Zentimeter hoch. Noch um 12 Uhr mittags, als das Thermometer schon wieder 20 Grad Wärme zeigte, sah man auf der ganzen Eisenbahnstrecke rings um den Bahnhof Gesundbrunnen den Hagel dick liegen. Schüler marschieren gemeinsam am 1. Mai Der Reichsminister des Innern weist darauf hin, daß die Schüler am 1. Mai auf den An- und Abmarschwegen zu den Feiern, in deren Mittelpunkt die Rundfunkübertragung der Kundgebung im Berliner Lustgarten steht, gemeinsam marschieren sollen. Es darf daher keine Jugendorganisation, einschließlich der Hitlerjugend, die Schüler aus ihren Schulgemeinschaften herausnehmen. Die Veranstaltungen sollen eine Feier des Nationalfeiertages im Rahmen der Schule sein, deshalb darf eine Trennung der Schüler nicht erfolgen. Jugendfeier auf dem Brocken Die Eröffnungsfeierlichkeiten zum Tage der nationalen Arbeit wurden auf dem Brocken durch eine machtvolle Jugendkundgebung eingeleitet. Aus allen deutschen Gauen waren sie herbeigeeilt und zogen in unübersehbarer Reihe schon in den frühen Nachmittagsstunden den Berg hinan. Unvermittelt erschien gegen 18 Uhr der Reichsjugendführer Baldur von Schirach begeistert begrüßt und bejubelt. Die erste Seefahrt der As-Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ Eintreffen der Teilnehmer aus dem Reich in Hamburg Im Rahmen der Arbeit der NS=Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ wird am 3. Mai die erste Urlauberseefahrt mit dem Dampfer„Monte Olivia“ von Hamburg aus beginnen. Die Teilnehmer an dieser Seefahrt trafen bereits Montag in Hamburg ein. Es sind Volksgenossen aus der Reichshauptstadt, aus Brandenburg, Sachsen, Franken und insbesondere aus Danzig. Die Gäste werden am 1. Mai an den Veranstaltungen in Hamburg teilnehmen und am 2. Mai die Schönheiten und Denkwürdigkeiten der Hansestadt sowie den Hamburger Hafen besichtigen. „Grüne Post“ auf drei Monate verboten Die im Verlage Ullstein erscheinende Zeitung „Die Grüne Post“ ist auf die Dauer von drei Monaten wegen des Artikels„Herr Reichsminister, ein Wort bitte“ von Thomas Trimm in der Ausgabe vom 29. April 1934 verboten worden. Der 1. Mai im Saargebiet Riesige Waldbrände in Rumänien Hagel bis zu 30 Jentimeter hoch Schweres Unwetter in Schlesien und in Berlin— Hochwasser durch Wolkenbrüche Winterlandschaft bei 20 Grad im Schatten Trockenheit und Brandstittungen die Ursache Infolge der außergewöhnlichen Hitze der letzten Tage mehrt sich die Zahl der Waldbrände in Rumänien. Nachdem am Sonnabend in der Gegend von Brassow=Kronstadt mehrere Hundert Hektar Wald vernichtet worden sind, wobei sechs Arbeiter bei den Löscharbeiten Brandwunden davontrugen, kommen jetzt Meldungen über weitere Waldbrände bei Targoviste und Bistritz. Bei Targoviste fielen den Flammen etwa 80 000 Kubikmeter Holz auf einer Fläche von über 600 Hektar zum Opfer. Trotz militärischer Hilfe konnte dieser Brand bisher noch nicht gelöscht werden. Der Waldbrand bei Bistritz scheint auf Brandstiftung zurückzuführen zu sein. Unter trockenem Laub wurde an einer Stelle Explosivmaterial gefunden. Hier stehen etwa 300 Hektar in Flammen. Ein Grenjägerbataillon ist zur Brandbekämpfung herangezogen worden. Gleichzeitig brannte in der Nähe von Klausenburg ein großes Sägewerk ab. Ueber 300 Arbeiter sind arbeitslos geworden. Der Schaden beläuft sich auf 50 000 Mark. Auch hier ist die Brandursache auf die große Trockenheit zurückzuführen, die im übrigen die Ernte des Landes auf das höchste gefährdet. Wenn nicht spätestens in einer Woche ausgiebige Regengüsse einsetzen, muß mit einer sehr schweren Mißernte in Rumänien gerechnet werden, zumal in einigen Bezirken die Bauern den vertrockneten Weizen bereits wieder eingepflügt haben. Feierschicht in den meisten Industriebetrieben Am 1. Mai werden in den meisten Betrieben der Saarindustrie auf Anordnung der Werksleitungen Feierschichten eingelegt. Die Meldungen über eine weitergehende Regelung sind unzutreffend. Zehn Millionen polnische Eier können nicht über die spanische Grenze 10 Millionen polnische Eier, die für Spanien bestimmt sind, lagern zurzeit in 50 Güterwagen an der französisch=spanischen Grenzstation Portbon, weil die sponische Regierung es abgelehnt hat, eine Einfuhrgenehmigung zu erteilen, da das polnische Eiereinfuhrkontingent nach Spanien bereits erschöpft sei. Mit Stolz und Genugtuung 1 Aufruf des Reichspräsidenten und der Reichsregierung zum 1. Mai Der Reichspräsident und die Reichsregiern veröffentlichen zum 1. Mai folgenden gemei samen Aufruf: „Zum ersten Male in unserer Geschichte is innere Bruderzwist beseitigt und die Einigt aller Deutschen erreicht. Was unsere Väter se Jahrhunderten ersehnt haben, ist damit Wirkiz keit geworden. Auf dieser Grundlage hat deutsche Volk im letzten Jahr Großes geleiß Mit den Waffen des Friedens sind fiegreig Schlachten gegen Not und Elend, gegen Arbei losigkeit und Verzweiflung geschlagen word Die heutige Generation kann das stolze Gest haben, daß sie ihre volle Pflicht getan hat un damit vor dem Urteil der deutschen Geschi bestehen wird. Unser Dank gilt dem gan deutschen Volke für diese für alle Zeiten spielhafte Leistung. Die Nation kann ih nationalen Feiertag am 1. Mai mit Stolz innerer Genugtuung begehen. Berlin, den 30. April 1934. Der Reichspräsident: gez. von Hindenburg Die Reichsregierung: gez. Adolf Hitler.“ Zwei Schwerverbrecher gefaßt Zehn schwere Wohnungseinbrüche und 50 Kraftwagendiebstähle in wenigen Monaten Der Berliner Kriminalpolizei ist es gelung die beiden berüchtigten Einbrecher und R wagenbanditen, den 20jährigen Sattler Klemm und seinen gleichaltrigen Helfershel Emil Schulze, die bereits am vergangenen tag in der Nettelbeckstraße von der Krimi polizei gestellt, aber trotz Beschießung in ei Kraftwagen entkommen waren, in einer Pen in der Fasanenstraße zu ermitteln und se nehmen. Die Polizei hatte den ganzen Gebär block mit einem größeren Aufgebot umstellt. die Beamten in das Zimmer eindrangen, fa sie die beiden Verbrecher in ihren Betten. waren derart überrascht, daß sie sich wi standslos festnehmen ließen. Klemm true schafgeladene Pistole bei sich. hatte bei der Verfolgung am Donnerstag en Schu in den Oberschenkel und einen zweiten Ohr erhalten. Auf das Konto der Schwerverbrecher kom zehn schwere Wohnungseinbri und etwa 45 bis 50 Kraftwagendi stähle, die sie im Laufe von wenigen Mor ausgeführt haben. In wenigen Zeilen Das Großflugzeug„Generalfeldmi schall von Hindenburg" startete am tag in Belgrad mit einer Gruppe von 12 südsle schen Journalisten an Bord zum Flug nach Die Journalisten machen eine zehntägige Rund## durch Deutschland. Auf dem Fluge zur International Luftfahr tausstellung in Genf stürzte deutsches Sportflugzeug in Basel aus etwa Meter Höhe ab. Der Führer des Flugzeuges hard aus Frankfurt a. M. trug schwere Knod brüche davon. Seine Frau starb kurz nach Absturz. In Marseille wurde am Montagfrüh der gefürchtetsten Mitglieder der Marseiller Un welt, Maucuer. vom Pariser Scharfrichter bi richtet. Maucuer hatte im Oktober 1931 6l Raubüberfall auf ein Marseiller Postbüro vei wobei drei Postbeamte getötet worden waren. Der französische Außenminister thou ist Sonntag von seiner Reise wieder Paris zurückgekehrt. Pressevertretern erklätt daß seine Mission durch keinen Schatten und kein Mißverständnis getrübt worden sei. Im Gegensatz zu den nach wie vor ablehnt Leitartikeln der französischen Presse stellen die liner Berichterstatter Pariser Blätter fest. müsse aus den Ausführungen des Reichsal ministers von Neurath vor allem den Wunsch auslesen, daß Deutschland nach wie vor in der rüstungsfrage zu einem Abkommen gelangen Trotz der Erklärung des Vizekani! von Papen, daß„Krieg ein Verbrechen“" würde," tischen die Londoner Sonntagsblättz alten Märchen über angebliche kriegerische ten des Reiches erneut aus. wobei„Sundat? seree" behauptet, die französische Heeresleitung im Besitz von Informationen, denen zufolge Dey land einen Angriffskrieg gegen Frankreich s wolle. Am Sonntag wurden in Wien und in„ Landeshauptstädten Oesterreichs! Polizeiaktionen zur Sicherung der Ruck, 1. Mai durchgeführt. Auf das Haus des heitsdirektors von Oberösterreich in ein Bombenanschlag verübt, wobei der#### Direktors verletzt worden sein soll. Im Sitzungssaal des Berline“.“ hauses fand Montagmittag die feierlicht führung Dr. Lipperts als Staatskomma. Hauptstadt Berlin durch den preußischen präsidenten Göring statt. In Mantes, wo der Linksradikale einer Kammerersatzwahl von dem Kandide# Nationalen Einigung. Sarret, geschlagen kam es, wie aus Paris berichtet wird. 31 M, Ausschreitungen linksradikaler Elemente. F# Unruhen wurden 20 Polizeibeamte zum verletzt. Die Transfer= Konserenz ist am Montagvormittag erneut zusamme Nr. 52. sengede un Dortmund=Menge. Der F# der deutso Allerorten regte sich us deutsche Volk zur les Feiertages der de mai. Gestern wurde d #uf unzähligen Wagen Er Ausschmückung he des Bahnhofs 9 *: Morgen in herrlichst hmuck. Abends trate Im Marktplatz an. un n Maibaum einzuho Marktplatz eine Kur s Maifeuers statt. Wir geben hier noch s heutigen Tages bek 1. Ma 8 Uhr: Kindergottesd den Kirchen. 8,30 ##itglieder der Parteig baz. 9 Uhr Kirchga 9 Uhr Uebertragung schuljugeno im Berlin Beichsministers Dr. 6 chulkinder haben ge ehmen. 9.30 Uhr Antreten kr Parteigliederungen ider Konfessionen der atz. 10 Uhr gemeinsal en Kirchen. 12 Uhr Empfang d srch den Führer in d ndung. Gelegenheit karktplatz, doch könne stäten diese Sendung 13.45 Uhr Antreten #arktplatz. Die Fest gwinstraße Aufstellur hieren möglichst in stanzug der Arbeitsf Der Festzug bewe raßen: Ab, Markt, Castrot Billiburg=, Mengeder mann=, Hansemannarkt. Dortselbst Auf ung der Kundgeb and M. d. R. 16 Uhr Uebert I dem Tempelhofer Ihrers. 19.15 Uhr Schlußku st der Rede des Pr Pneral Göring. auf dem Marktpl Ab 20 Uhr Saalfeie Sigges, Purcell 74 Jahre alt u Frau Witwe nstraße 64. Sie reut sich noch ei pi gern ihren„ ßeiger". Wir gee Der Meisterbo serte sich die 9 engede in der E Fführung des L ser“. Der vollbe dröhnte wieder Publikums, die # und das Weite Anteil an der unstreitig die nier Franz un venrollen sind kar # alle Mitwirkent slochten. Wie 1 siedrich Breitenbac Meisterboxer a von Oskar F auch zu ulkig. wirkliche Meiste seitenbachs in de einige Lektioner mit fremder ##itenbach(Frall F. Schwindel, Marmeladenfab ntah zu einer #### Boxkampf, der enen dritte rn des Marmelad 9, entstehen in Die Diskussion über die verschiedenen S Transfer=Problems wurden fortgesetzt. g5 verstand Eheleute Bre nmt seine 2 g## die Tocht Eigen Meisterb enpperling aus o5 Amalie(8 ###re spielte Breiten Raracbe betei ugtnung ten und der 1. Mai e Reichsregiern olgenden gemei r Geschichte ist und die Einig unsere Väter ist damit drundlage hat Großes geleiste us sind siegreig nd, gegen Arbeit zeschlagen word das stolze Gest icht getan hat deutschen Geschi gilt dem ir alle Zeiten ition kann ih Nai mit Stolz 934. chspräsident: hindenburg cheregierung: If Hitler.“ echer gefaßt seinbrüche und e in wenigen izei ist es gelung recher und K igen Sattler trigen Helfershel n vergangenen von der Krimin beschießung in ein en, in einer Pens rmitteln und fes den ganzen Gebäu ufgebot umstellt. r eindrangen, fan n ihren Betten. daß sie sich wil t. Klemm trug le bei sich. E m Donnerstag ei# ind einen zweiten ververbrecher kom tungseinbri raftwagendi on wenigen Mor Zweites Blatt zum Deetmund-Mengeder Lekal-Aurzeiger Nr. 52. Dienstag, den 1. Mai 1934. 15. Jahrgang. n Zeilen Heneralfeldme ra" startete am A ruppe von 12 füdll zum Flug nach Beil ie zehntägige Rund International g in Genf stürzte Basel aus etwa er des Flugzeuges trug schwere Kno u starb kurz nach am Montagfrüh r der Marseiller An ser Scharfrichter hi m Oktober 1931 61 eseiller Postbüro ven ötet worden waren. ßenminister B einer Reise wieder severtretern erklättt inen Schatten und bt worden sei. ich wie vor ablehne in Presse stellen die! eiser Blätter fest, ngen des Reichsg# r allem den Wunsch nach wie vor in der okommen gelangen des Visekani eg ein Verbrechen### ner Sonntagsblättez bliche kriegerische auf. wobei„Sundat izösische Heeresleitung en, denen zufolge Ln gegen Frankreichs in Wien und in„ n Oesterreichs! r Sicherung der Ru uf das Haus des sterreich in Wien ibt, wobei der sein soll. des Berling tittag die feierliche als Staatskommil den preußischen M te kandidatesl blagen rd. ente. 501 um Teil n Sei unngeagn sengede und Umgegend Dortmund=Mengede, den 1. Mai 1934. Der Feiertag der deutschen Arbeit Allerorten regte sich in den letzten Tagen us deutsche Volk zur würdigen Ausgestaltung Feiertages der deutschen Arbeit, den 1. mai. Gestern wurde den ganzen Tag hindurch lif unzähligen Wagen in Mengede das Grün Ausschmückung herbeigeschafft. Die Anbgen des Bahnhofs Mengede prangten schon m Morgen in herrlichsten Grün= und Flaggen hmuck. Abends traten die Formationen auf Im Marktplatz an, um in geschlossenem Zuge n Maibaum einzuholen. Anschließend fand Marktplatz eine Kundgebung mit Abbrennen ## Maifeuers statt. Wir geben hier noch einmal das Programm heutigen Tages bekannt. 1. Mai 1934. 8 Uhr: Kindergottesdienst beider Konfessionen den Kirchen. 8,30 Uhr Antreten der evgl. Aitglieder der Parteigliederungen am Marktbaz. 9 Uhr Kirchgang derselben. 19 Uhr Uebertragung der Kundgebung der chuljugeno im Berliner Lustgarten. Rede des seichsministers Dr. Goebbels. Lehrer und schulkinder haben geschlossen hieran teilzuehmen. 9.30 Uhr Antreten der kathol. Mitglieder 2r Parteigliederungen und übrigen Mitglieder ider Konfessionen der Arbeitsfront am Marktsatz. 10 Uhr gemeinsamer Gottesdienst in beien Kirchen. 12 Uhr Empfang der Arbeiterabordnungen srch den Führer in der Reichskanzlei. Reichsndung. Gelegenheit zum Abhören auf dem karktplatz, doch können Inhaber von Radiokäten diese Sendung auch zu Haus abhören. 13.45 Uhr Antreten zum Festzug auf dem #arktplatz. Die Festwagen nehmen in der kgwinstraße Aufstellung. Die Teilnehmer marhieren möglichst in Berufskleidung oder im stanzug der Arbeitsfront. Der Festzug bewegt sich durch folgende sraßen: Ab Markt, Castroper=, Siegen=, Freihof=, Billiburg=, Mengeder=, Ammer=, Georg=Halmann=, Hansemann=, Castroper=Straße zum karkt. Dortselbst Aufmarsch der Fahnen. Er nung der Kundgebung durch Pg. Franz ind M. d. R. 16 Uhr Uebertragung des Staatsaktes dem Tempelhofer Feld. Große Rede des Uhrers. 19.15 Uhr Schlußkundgebung im Lustgarten lt der Rede des Preuß. Ministerpräsidenten eneral Göring. Gelegenheit zum Abhöauf dem Marktplatz. lb 20 Uhr Saalfeiern in den Lokalen KaffSigges, Purcell und Knoch. 74 Jahre alt wird am Mittwoch, dem 2. Frau Witwe Auguste Schönfeld. Wostraße 64. Sie wohnt bei ihrer Tochter, eut sich noch einer seltenen Rüstigkeit und t gern ihren„Dortmund=Mengeder Lokalseiger“. Wir gratulieren auf das herzlichste! Der Meisterboxer. Einen guten Abgang erte sich die Nationale Bühnengesellschaft engede in der Spielsaison 1933/34 mit der fführung des Lachschlagers„Der Meisterer“. Der vollbesetzte Gemeindesaalbau Sigdröhnte wiederholt unter den Lachsalven Publikums, die manchmal kein Ende nahund das Weiterspiel hinderten. Den stärkAnteil an der gelungenen Aufführung haunstreitig die Namensvettern Breitenbach, Franz und Bernhard Burmann. venrollen sind kaum vorhanden, vielmehr wa alle Mitwirkenden stark in das Spiel ein lochten. Wie dieser Marmeladenfabrikant seotich Breitenbach, der von seiner Frau als Reisterboxer gleichen Namens angesehen „ von Oskar Franz dargestellt wurde, das auch zu ulkig. Der Höhepunkt ist da, als pirkliche Meister als Verehrer der Tochter ktenbachs in dessen Wohnung erscheint und einige Lektionen der Boxkunst erteilt, weil sich mit fremden Federn schmückte. Frau elenbach(Frau Czok) kommt hinter den ap; Schwindel, als der Geschäftsteilhaber Narmeladenfabrikanten, Hecht(Fritz Kra „e!) zu einer Siegesfeier rüsten läßt für # Borkampf, der garnicht stattgefunden hat. un einen dritten Fritz Breitenbach, den I' des Marmeladenfabrikanten(Willy Bor r's entstehen in lustigen Szenen die tollHierechslungen. Zum Schluß klären sich llßverständnisse auf, aus der Scheidung zum ute Breitenbach wird nichts, der Sohn a“ seine Tänzerin Coletta(Frau Gedie Tochter Lotte(Frau Reiser) den an:, Neisterboxer und auch Kanzleirat Toeiten###pe rling(Georg Schmitt), der Freund E.“ nachs aus dem Kegelklub, söhnt sich mit lungeugue(Frau Blania) aus. Fräulein #ke spielte die Rolle der Rosa, des Mäd #on Breitenbach. Alle Spieler des Abends M.#em großen Erfolg des„Meisterboxers“ vengede beteiligt J0* Das Filmwerk„Mutter und Kind“. Nach langer Pause sieht man jetzt einen Liebling des deutschen Filmpublikums— Henny Porten— wieder auf der Leinwand, uno zwar in dem Film„Mutter und Kind“, der noch bis Donnerstag in den Centralhof=Lichtspielen läuft. Henny Porten spielt hier die Rolle einer jungen Frau, die, um sich und dem geliebten Manne die Ehe zu ermöglichen, ihr erstgeborenes Kind denen zu eigen zu überlassen verspricht, die dem jungen Paare Haus und Hof begründen helfen. Als aber die Stunde der Trennung kommt, behält die längst durch gebrochene Mutterliebe die Oberhand. Die Frau weigert sich, das Kind herauszugeben, und als ihr Mann sich auf das verpfändete Wort beruft und auf der Auslieferung des Knaben besteht, flieht die junge Mutter mit ihrem Kinde über das Wattenmeer. Der Mann(Peter Voß) jagt ihr nach; die Angst, Weib und Kind zu verlieren, treibt ihn vorwärts, und es gelingt ihm, Anna und den Knaben vor der andrängenden Flut zu retten. Der Film rührt an tief=menschliche Empfindungen. Ihm liegt eine Dichtung von Friedrich Hebbel zugrunde; das Drehbuch stammt von R. A. Stemmle. Die Handlung führt hinauf aufs Land; die falsche Gefichlswelt der Stadt wird klar aufgezeigt, und zuletzt bleibt die gesunde Empfindung Sie ger: Anna und ihr Mann dürfen nicht allein das Kind, sondern auch ihr Heim behalten. Das städtische Ehepaar, das sich durch die Hergabe materieller Werte ein Eliernglück zu erkaufen dachte, sieht das Naturwidrige seines Tuns ein und verzichtet. * Bei einem Schadenfeuer zu Tode gekommen. In dem Schweinestall des evangelischen Krankenhauses in Mengede entstand am Samstag morgen gegen 7,45 Uhr ein Brand. Die im Krankenhaus betreute Hulda Dissel hatte die Futterkessel angezündet und eine Feuerungstür nicht geschlossen. Sie ging auf den Stallboden und warf Stroh herunter. Dieses fing sofort Feuer und im Augenblick stand der Schweinestall in hellen Flammen. Die Dissel konnte von dem herbeigeeilten Personal nicht mehr gerettet werden. Nach Löschen des Brandes durch die Freiwillige Feuerwehr in Mengede wurde sie als stark angebrannte Leiche gefunden. Die Leiche wurde in die Leichenhalle des Krankenhauses gebracht. * Seilbahnwagen abgestürzt. Von der Seilbahn Zeche Adolf von Hansemann— Zeche Westhausen stürzte am Freitag abend gegen 23 Uhr an der Ammerstraße in Mengede ein Wagen ab. Dieser fiel auf die Oberleitung der Straßenbahn, sodaß das Kabel entzwei riß. Dadurch wurde der Straßenbahnverkehr auf der Linie 5 ab 23 Uhr gestört. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu schaden. * Heute keine Postzustellung. Am 1. Mai, dem Feiertage der nationalen Arbeit, fällt die Zustellung bei den Postanstalten des Reichspostdirektionsbezirks Dortmund aus. Beim Postamt Mengede ist von 8—9 Uhr wie Sonntags Dienst. * Vom Reichsberufswettkampf. Ein unge wöhnliches Ereignis für unsere Jungen und Mädel war der vor kurzem durchgeführte Reichsberufswettkampf. Langsam aber hatten sich die erhitzten Gemüter wieder beruhigt und man wartete auf einen Bescheid über die bestandene Fahnen heraus zum 1. Mai Prüfung, der ihnen vielleicht Aussicht gab, in den Endkampf einzugreifen. Endlich meldete Berlin:„Die Bezirksbesten einer jeden Berufsgruppe sind ermittelt worden und haben bis spätestens Donnerstag nachmittag 17 Uhr in Berlin zu sein.“ Zudem erhielten die Auserwählten von Berlin telegraphische Nachricht. So fanden sich auf dem Dortmunder Hauptbahnhof am Donnerstag drei Jungens und drei Mädels ein, die die Fahrt nach Berlin antreten durften. Mit Freude und Stolz können wir konstatieren, daß zwei der Bezirksbesten aus dem früheren Amt Mengede gestellt werden, nämlich vie graphische Hilfsarbeiterin Gertrud Aßmann aus Mengede, die bei der Firma Ruhfus beschäftigt ist und der Jungbergmann Bruno Bergmann aus Westerfilde von der Schachtanlage Westhausen. Die übrigen vier waren der Schlosser Erich Neige aus Wanne=Eickel, der Former Paul Twarge aus Gelsenkirchen, die Stepperin Gertrud Lüke und eine Verkäuferin aus der Gruppe Nahrung und Genuß, Annemarie Walter, beide aus Witten. Bald kam der D=Zug brausend in die Halle gefahren, der die Wettkämpfer mit nach Berlin nehmen sollte. Der letzte Wagen des Zuges war eigens für Wettkämpfer bestimmt und schon von Köln aus reichlich besetzt. Hoffentlich haben sich die Westfalen in Berlin gut geschlagen. * Das Endergebnis der JugendherbergsSammlung. Die Straßensammlung am Sonntag, dem 22. April und die Haussammlung in der vergangenen Woche erbrachten in Mengede für das Jugendherbergwerk den Gesamtbetrag von 353,60 Mark. In Groß=Dortmund kam ein Betrag von rd. 8000 Mark zusammen. Westersilde * Programm der Maifeier in Bodelschwingh= Westerfilde. Nachdem gestern abend die Hitlerjugend wie in allen Orten die Maifeier, den Tag der deutschen Arbeit, mit einer Kundgebung unter dem Maibaum einleitete, findet heute für die Ortsteile Bodelschwingh=Westerfilde ein gemeinsames Programm seine Abwicklung. Morgens 9 Uhr ist eine Feier der gesamten Schuljugend auf dem Sportplatz. 1,30 Uhr Antreten der männlichen Bevölkerung von Bodelschwingh=Westerfilde am Germania=Sportplatz. Um 2 Uhr ist der Abmarsch zur gemeinsamen Kundgebung auf dem Sportplatz an der Zeche Westhausen. * Ein Abend für das deutsche Lied. Unter diesem Titel gab der Quartettverein„Sangesfreunde=Westhausen“ am Sonntag ein Konzert im Saale Schwenke. Es darf aber nicht vorkommen, daß ein Konzert, das um 7 Uhr angesetzt ist, um 8 Uhr beginnt. Der Besuch hätte besser sein dürfen. Chorleiter H. Lichtenberg jr. stellte sich mit seinem etwa 40 Mann starken Chor vor. Das aufgestellte Programm entsprach den Erwartungen. Auch hier konnte wieder festgestellt werden, daß der Zuhörer viel mehr Kontakt mit den Sängern erhält, wenn ihm vertraute Weisen ans Ohr klingen. Lichtenberg scheint eine besondere Gabe zu besitzen, das Volkslied im Vortrag lebendig zu gestalten. Mit dem alten Madrigal „In stiller Nacht“ von Brahms und dem folgenden„Innsbruck, ich muß dich lassen“ bewies der Chor, daß er an Ausdrucksfähigkeit und Klangfarbe noch mehr gewonnen hat. Vielleicht könnten die 2. Bässe eine kleine Verstärkung vertragen. Auch die nun folgenden Lieder„Abreise“ von Schauß,„Abschied“ von Kirchl und „Mein ist die Welt“ von Curti fanden ungeteilten Beifall. Im zweiten Teil sang der Chor„Rothaarig ist mein Schätzelein“ von Kirchl,„Fuhrmannslied“ von Moldenhauer und das hier noch nicht gehörte„D Hannes, wät en Haut“ von Nellius. In der Moldenhauerschen Vertonung konnte sich der Chor so recht entfalten. Leicht und graziös im Einsatz und dann breit und wuchtig wachsend erklang Nellius „O Hannes, wat en Haut". Daß sich dieser Komponist immer mehr Einlaß verschafft in den Konzertsälen, ist nur zu begrüßen. Wir hörten dann noch das neckische„Der Käfer und die Blume“ von Veit und Gellerts„Wandern im Maien“. Im letzten Vortrag konnte man wieder die hervorragende Auffassung des Leiters und die Anpassungsfähigkeit des Chores bewundern. Der Anmarsch der Wandergruppe, das Vorbeiziehen und der Abmarsch erklangen naturgetreu. Fest hatte Lichtenberg den Chor stets in der Hand. Genaues Beachten der Einsätze, peinliche Tonreinheit waren die Vorbedingung für diese guten Leistungen. Einzelne Jänger sollten sich noch meyr vom Blatt frei machen.— Zur weiteren Mitwirkung war Erwin Althoff(Lieder zur Laute) gewonnen. Er ist uns kein Fremder mehr. Ausgestattet mit einer herrlichen Stimme sang er Lieder vom Scheiden und Meiden, von Liebe und Treue von Kampf und Sieg. Der reiche Beifall erwang sich mehrere Zugaben. Ellinghausen * Von einem Personenkraftwagen angefahren. Ein Bernhard D. aus der Deusener Straße in Ellinghausen. wurde am Samstag gegen 19,45 Uhr, als er mit seinem Kraftrad die Ruhrwaldstraße befuhr, von einem Personenkraftwagen von hinten angefahren. Der Kraftradführer und der Soziusfahrer Franz Sch. aus der Ellinghauser Straße wurden auf die Straße geschleudert. Der Führer des Rades trug erhebliche Verletzungen am Kopf und an beiden Armen davon, während der Soziusfahrer nur leicht verletzt wurde. Nach Anlegen eines Notverbandes wurden beide mit einem Krankenwagen zu ihrer Wohnung gebracht. Der Führer des Personenwagens fuhr weiter, ohne sich um die Verletzten zu kümmern. Huckarde * Neuer Trichinenschauer. Anstreichermeister Klemens Jansing scheidet am 1. Me d. infolge Erreichung des Höchstalters als Trichinenschauer des Bezirks Huckarde I aus. Die Trichinenschaubezirke Huckarde 1 und II sind nunmehr zusammengelegt worden. Für den neugebildeten Bezirk ist der Bergmann Friedrich Treckmann, wohnhaft in Huckarde, Mailoh 20, als Trichinenschauer bestellt. Zu seinem Stellvertreter ist der Trichinenschauer Bernhard Mohnke, wohnhaft in Ellinghausen, Deusener Straße 331, bestimmt worden. Dortmund * Ansteckende Krankheiten. In der Zeit vom 22. bis 28. April sind in Groß=Dortmund folgende übertragbare Krankheiten ausgetreten: Diphtherie 9 Erkrankungen, Scharla 18 Erkrankungen, Kindbettfieber 1 Erkrankung, 1 Todesfall, Lungen= und Kehlkopftuberkulose 11 Erkrankungen, 6 Todesfälle, Enteritis Breslau 1 Erkrankung. Germania Westerfilde steigt nicht ab! Fußball 1. Kreisklasse. Die Meisterschaftsspiele stehen kurz vor dem Abschluß. Am Sonntag gab es bereits ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg bezw. den Meistertitel der ersten Kreisklasse. Brambauer schlug Bövinghausen nach überlegenem Spiel 5:2. Beiderseits wurde der Kampf reichlich hart ausgetragen. Es gab drei Platzverweise und drei Elfmeter. Die Gruppe A meldete drei Meisterschaftsspiele. Westerfilde rettete sich durch einen glücklichen 2:1=Sieg vor dem Abstieg. Dortmund 08 konnte Viktoria Dortmund 4:1 niederhalten. Dorstfeld 09 landete gegen Lindenhorst einen 5:l=Sieg. Die Gruppe B schloß ihre Meisterschaftsspiele ab mit dem Treffen Lünen 05 gegen Merkur Dortmund, das 2:2 endete. Geiminia Westerfilde— Sp.J. Schwerin 2:1. Auf dem Germanensportplatz erlebte eine gro ße Zuschauermenge einen bis zum Schluß spannend durchgeführten Kampf, mit dem beide Mannschaften ihre Abstiegssorgen los werden wollten. Westerfilde hat es nun glücklich geschafft und sich durch den knappen Sieg den Verbleib in der ersten Kreisklasse gesichert. Die Sportfreunde kamen mit einer großen Anhärgerschar, die die guten Leistungen ihres Torhüters oft mit Beifall belohnte und ihre Mannschaft bis zum Schlußpfiff anfeuerte, wenigstens den Ausgleich herauszuholen. Im Spiel ging man manchmal über den Rahmen des Erlaubten, doch setzte sich der energische Unparteiische stets durch. Die Germanen nahmen den Kampf wenig verheißungsvoll auf. Der Sturm kam in der ersten Hälfte des Spiels kaum zu einheitlichen Aktionen, und als nach kurzer Zeit Jung wegen Verletzung ausscheiden mußte, verloren die Stürmer gänzlich den Kopf. Nach der Pause wurde dies anders und sie befriedigten ihre Anhänger durch schöne Leistungen. Vor allem gefiel Meusel als Linksinnen. In der Läuferreihe fiel Pichler etwas ab. Jittler war in der Verteidigung der Bessere. Seine Abschläge behoben manchen kritischen Moment vor dem Germanentor. Die Gäste hatten ihren Sturm vorzüglich besetzt, vor allem aber stand ein guter Hüter in ihrem Tor. Der Spielverlauf: Nach Westerfildes Anstoß bewegt sich das Spiel anfangs im Mittelfeld. Die Schweriner bringen oft mit weiten Schlägen den Ball vor das Germanentor, können aber keine Erfolge erzielen. Abwechselnd sind beide Parteien leicht im Vorteil. Jung wird bei einem Zusammenprall verletzt, und muß ausscheiden. Kurz darauf wird ein Verteidiger Schwerins vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen, weil er eine Bemerkung zu dessen Entscheidung gemacht hatte. Der Linksaußen der Gäste unternimmt einen gefährlich aussehenden Alleingang, doch setzt er den Ball neben das Tor. Dann ist Pause. Nach Wiederanstoß finden sich die Germanen besser. Ein Eckball wird wieder zur Ecke abgelenkt. Der Halblinke der Germanen kann den vom Torwart fallen gelassenen Ball unter dem Jubel der Zuschauer einschießen. Die Gäste versuchen nun mit aller Macht das Tor aufholen. Hintereinander sind drei Ecken für Schwerin fällig. Bei einem Geplänkel vor dem Germanentor berührt Grün den Ball, doch geht dieser über ihn hinweg ins Tor. Die 5. Ecke für Westerfilde wird daneben geköpft. Nach Einwurf für Westerfilde flankt Dellmann den Ball zur Mitte, die rechte Sturmseite ist auf dem Posten und Nr. 2 sitzt unhaltbar in der linken oberen Ecke. Die Gäste setzen nun zum Endspurt an, aber der Ausgleich gelingt nicht mehr. 1. Teutonia Lippstadt— 1. TuBV. 08 1:2. Zum Gesellschaftsspiel weilten die Mengeder am vergangenen Sonntag in Lippstadt und konnten von dort einen knappen aber verdienten Sieg heimbringen. Nach anfangs gleichwertigem Spiel gingen die Gastgeber gegen Mitte der ersten Halbzeit in Führung. Diesen Treffer konnte Theißen aber noch vor dem Wechsel aufholen. Nach Wiederanstoß können die Rot=Weißen das Spiel stets überlegen gestalten. Es langte jedoch nur noch zu einem Treffer, wodurch der Sieg sichergestellt werden konnte. Erwähnenswert ist noch, daß die Mengeder zwei ihnen zugesprochene Elfmeter verschossen. Tabellenstand nach dem 29. April. Handball Eintracht Bodelschwingh— Jahn Bövingh. 6:4. TuBV. Mengede— Tus Ickern 6:12 # Venrath Favorit- Schalke??? Neue Sensationen beim Huftakt zum zweiten Gang um die„Deutsche“.— Schalke erneut geschlagen— Benrath hoher Sieger über Werder Bremen— Böckingen nahm eindeutig Revanche am Mülheimer S. V. Gruppe Oft: Viktoria 89 Berlin—. Beuthen 09 5:2(3:1) Preußen Danzig— Viktoria Stolv 1:1(0:1) Gruppe Mitte: 1. FE Nürnberg— Wacker Halle 3:0(3:0) Dresdner SC— Borussia Fulda 3:1(1:0) Gruppe Nordwest: TV Eimsbüttel— Fm Schalke 04 3:2(0:2) VfL Benrath— Werder Bremen 4:1(2:1) Gruppe Südwest: SV Waldhof— Kickers Offenbach 0:0— Union Böckingen— Mülheimer SV 6:2(2:0) Die Endspiele um die Deutsche Fußballmeisterschaft treten nun nach dem Beginn der zweiten Runde in ein entscheidendes Stadium. Auch der vierte Spielsonntag ging nicht ganz ohne Ueberraschungen ab. So wurde der Fl Schalke von Eimsbüttel geschlagen. SV Waldhof spielte nur 0:0 gegen Kickers Offenbach, und Union Böckingen feierte den ersten Sieg, und zwar hoch mit 6:2 über den Mülheimer SV. In der Gruppe Nordwest hat sich der Niederrheinmeister VfL Benrath die Tabellenführung gesichert, indem die Benrather den Gast aus Norddeutschland, Werder Bremen, eindentig mit 4:1 abfertigten. Der Westfalengaumeister, FE Schalte 04, dagegen leistete sich wieder einen Seitensprung und verlor nach anfänglicher 2:0-Führung gegen S V Eimsbüttel mit 2:3. Diese beiden Punkte können den Schalkern die Meisterschaft kosten, denn in Duisburg gegen Benrath werden die Knappen eine schwere Nuß zu knacken haben. Schalke muß also noch Benrath schlagen, wenn es Meister der Gruppe Nordwest werden will. In der Gruppe Mitte nahmen die Spiele ihren erwarteten Verlauf. Der Dresdner SC fiegte über Borussia Fulda mit 3:1(1:0) und der 1. FC Nürnberg fertigte Wacker Halle mit 3:0(3:0) ab. Die Dresdner führen also nach wie vor mit einem Punkt Vorsprung. In der Gruppe Südwest hat der SV Waldhof doch einen schweren Stand. Die Waldhofer spielten auch am Sonntag gegen Kickers Offenbach unentschieden 0:0 und wiederum ging ein wichtiger Punkt verloren. Union Böckingen feierte den ersten Sieg, und zwar über den Mülheimer SV ganz eindentig mit 6:2(2:0).— Hier führt also der SV Waldhof mit 6:2 Punkten vor Kickers Offenbach 5:3.— Die einzige ungeschlagene Mannschaft hat die Gruppe Ost aufzuweisen. Viktoria Berlin hatte Beuthen 09 zu Gast und konnte wiederum siegreich bleiben, und zwar diesmal mit 5:2.— Die Reichshauptstädter brauchen also nur noch einen Punkt und die Meisterschaft ist endgültig gesichert. Preußen Danzig und Viktoria Stolv trennten sich unentschieden 1:1. Die zweite Schalker Niederlage SV Eimsbüttel schlägt FE Schalke 04 3:2(0:2) Wieder einmal hatten die Schalker einen schwarzen Tag... Eine Halbzeit ganz groß in Form, der Gegner Eimsbüttel wurde deklassiert. Schalke schoß zwei schöne Tore, und zum Schluß hatten die Eimsbütteler durch größeren Energieaufwand 3:2 gewonnen... Das war der 29. April in Hamburg! Der VfL Benrath dagegen besiegte den zweiten norddeutschen Verein. Werder Bremen, mit 4:1 und hat somit die Führung der Tabelle übernommen. In Hamburg herrschte am Sonntag sonniges Frühlingswetter. Der Altonaer Platz im Volkspark befand sich in guter Verfassung und alle VorRedingungen für ein einwandfreies Spiel war gegeden. 10000 Zuschauer hatten es sich nehmen lassen, die Knappen aus dem Kohlenrevier bewunvern zu können, wurden aber in der zweiten Spielhälfte enttäuscht. Man hatte selbst in Hamburg mit einem knappen Sieg des Westfalengaumeisters gerechnet. Aber es kam wieder einmal anders... Die Schalker spielten Fußball und Eimsbüttel schoß die Tore. Fu Schalke 04: In den ersten 45 Minuten dominierten die Schalker ganz souverän und waren eine ganze Klasse besser. Nach der Pause svielte die gesamte Elf nervös und insbesondere die Verteidigung war des öfteren unnötig hart. Einige Fouls wären hier besser unterblieben. Selbst die 10 000 Zuschauer. die in der ersten Spielhälfte ganz beseistert von den Schalkern waren, wandten sich nach den zahlreichen Fouls ab und feuerten zum Schluß sogar die Eimsbütteler an.— Mellage im Tor hatte keine allzu schwere Arbeit zu verrichten. Die Tore konnte er kaum verhindern. Badorek und Zajons schlagsicher, aber nach dem Wechsel zu hart. In der Läuferreihe ist und bleibt Bornemann ein schwacher Punkt. Czepan kann er auf jeden Fall nicht ersetzen. Die beiden Außenstürmer Kalwitzki und Rothardt sehr schnell und gut, Czevan wieder recht arbeitssam. half sogar hinten aus. Schwächer waren Nattkämper und Urban. Alles in alkem: die Elf weist nicht mehr die nötigen Reserven früherer Tage auf. Hier scheint des Pudels Kern zu liegen. Also Abhilfe tut not! TV Eimsbüttel: Die Siegerelf kam in der ersten Spielhälfte für den Sieg gar nicht in Frage. Schalke wie am Schnürchen und legte bis zur Pause im großen Stil zwei Tore vor. Dann kam der Umschwung: die Energie siegt über die Technik! Jeder einzelne Spieler von Eimsbüttel setzte seine ganze Kraft ein und insbesondere Stührk in der Verteidigung leistete während der ganzen 90 Minuten Riesenarbeit. Böhlke im Tor ware besonnen und hatte nicht besonders viel zu tun. Die Läuferreihe war unermüdlich und machte dem Schalker Sturm schwer zu schaffen. Lüdecke in der Mitte besser als Bornemann. Im Angriff waren Panse und Mohr die treibenden Kräfte. Rohwedder tauchte erst nach der Pause aus. Die beiden Außenstürmer schwächer als die übrigen. Benrath wird Javorit VfL Benrath— SV Werder Bremen 4:1(2:1) Für den Niederrheinmeister ein verheißungsvoller Auftakt zur zweiten Serie. Nach dem Siege über Schalke 04 und der Art, wie dieser Sieg zustande kam, durfte man auch einen sicheren Erfolg über den Niedersachsenmeister erwarten. Die Revanche für das Bremer Unentschieden gelang in vollem Umfang. Werder wurde 4:1(2:1) geschlagen. Ueber den Sieg und die damit verbundene, berechtigte Freude darf allerdings nicht vergessen werden, daß viele Mängel vorhanden sind, mit denen eine deutsche Weisterschaft zum Beispiel nicht in Einklang zu bringen ist. Wäre zunächst das fehlerhafte Deckungsspiel der Verteidigung, einschließlich der defensiv spielenden Halbreihe, der mangelhafte Aufbau des Mittelläufers und der nicht scharf und schnell genug markierte Einsatz der Außenstürmer durch die zum Aufbau zurückgezogenen Halbstürmer anzuführen. Wie frisch und energisch hob sich dagegen das forcierte Flügelspiel der Bremer ab, wie überhaupt das ganze Stürmerspiel von den beiden Exschalkern Scharmann und Tibulski auf Halbrechts und Halblinks bestimmend beeinflußt wurde. Langes Ballhalten gab es nicht. halbhoch wurde das Leder raumgewinnend zum nächsten freistehenden Mitspieler befördert; der letzte Einsatz blieb dann aber meist erspart, da Bünger oder Hoffmann entschlossen jede Schußzmöglichkeit zerstörten. Oder aber man zögerte zu lange. was auch bei dem Werder=Tank. Mahlstedt, häufig vorkam. 12000 Zuschauer waren bis weit in die zweite Hälfte noch nicht sicher, ob Benrath gewinnen würde. Der Ausgleich— die Düsseldorfer führten 2:1— lag wenigstens eine Viertelstunde lang greifbar nahe. Dann erlahmte die Kraft des Gegners, die Benrather Halbstürmer hatten endlich ihre Aufgabe begriffen, und so war das oder die den Sieg sicherstellenden Tore einfach nur noch eine Frage der Zeit. Zwischendurch verschafften sich die Grünweißen jedoch resolut Luft, verlegten manchen guten Angriff nach rechts, wo der wieselflinke Außen Zivlkewitz sich selbst an Bünger vorbeischmuggelte, aber etwas viel Pech hatte. Die besten Benrather Spieler waren Klein, Bünger. Hoffmann und mit Einschränkung Hohmann und die beiden erst spät auftauenden Halbstürmer Stoffels und Lentzki. Becker wußte mit dem Großteil der ihm zugepaßten Bälle— obwohl er meist Westdeutschland schlug Luxemburg Zweite Halbzeit entscheidet in Trier Der deutsche 6:1=Sieg über Luxemburg, den eine aus neun westdeutschen Vereinen zusammengestellte Elf erfocht, reiht einen neuen Erfolg an die Kette der bereits voraufgegangenen im Kampf gegen unseren westlichen Nachbarn. Erst die in der zweiten Halbzeit gezeigten Leistungen unserer Vertreter haben die Begegnung zu einem imponierenden deutschen Erfolg gestaltet, wenn auch schon vor dem Seitenwechsel eine leichte Ueberlegenheit der grün=weißen Einheit festzustellen gewesen ist. In der ersten Halbzeit auf beiden Seiten ausgesprochen schwaches Spiel. Die deutsche Elf spielte ohne Zusammenhang, man merkt eben, daß die Leute aus neun verschiedenen Vereinen stammen. In der fünften Minute wird Billen von dem rechten Verteidiger unfair angegangen. Der Schiedsrichter Steinmetz=Saarbrücken entscheidet Elfmeter. Ein scharfer aber schlecht plazierter Schuß Billens wird von Leger zur zweiten Ecke abgewehrt. Die 10. Minute bringt den ersten Erfolg. Heidemann erwischt eine Hochflanke von Billen und köpft ins Netz. 1:0. Wenig später der Ausgleich. Mengel 1 gibt an Speicher, der das Leder auf den Kasten schießt. Auf seiner Flugbahn prallt das Leder an Busch ab... und landet im Netz. 1:1. Die 34. Minute bringt Deutss= lands zweites Tor. Eine wunderschöne Flanke der Rechtsaußen Elbern, die von Herrmann eingeköpft wird. Nach Wiederbeginn rafft sich der deutsche Sturm zu einheitlichen Aktionen auf, das Spiel wird flüssiger, guter Flankenwechsel und ausgezeichnete Vorlagen an die Außenstürmer, die sich in das beste Licht setzen, gehören nicht mehr zu den Seltenheiten. Und dann fallen Tore. 9. Minute. Billen steht frei, seine Bombe ist für Leger unhaltbar. 3:1. In der 25. Minute ein neuer deutscher Erfolg. Billen hat den Ball von Elbern erhalten, umspielt die Verteidigung. Der linke Verteidiger der gegnerischen Seite, Fischer, will die Situation retten, nimmt aber— zurückstürmend— den Ball mit ins Tor. Nach dem vierten deutschen Treffer noch zwei weitere Torerfolge. Herrmann hat einen Torschuß losgelassen, der vom luxemburgischen Hüter ins Feld gefaustet wird. Geistesgegenwärtig nimmt der Trierer das Leder wieder an, paßt zu Heidemann, der nur noch einzusenden braucht. Das letzte deutsche Tor fällt in der 40. Minute durch den Halblinken Besnoska, der eine Vorlage von Heidemann verwerten kann. Nordhessen— Saarland 2:2(1:1) Im Schatten der„Großen“. Freundschafts-, Hutstiegs- und restliche Punkte-Spiele im Westen Gau Niederrhein Fußball: Privatspiele: Fortuna Düsseldorf— Hamburger SV(Sa.) 1:1 V. f. R. Ohligs— Sp. Vgg. Fürth(Sa.) 5•3 V. f. L. Preußen Krefeld— Sp. Vgg. Barmen(Sa.) 3:6 SC Sonnborn 07— SSB Oberkassel(Sa.) 6:0 FV 08 Duisburg— Eller 04 7:0 Sp. Vgg. Barmen— DSC 95 Dortmund 3:1 Bor.=Eintracht Gladbach— Sp. Vgg. Fürth 2:1 SV Baesweiler— V. f. R. Köln 3•2 Union Hamborn— B3 Preußen Essen(Sa.) 6:1 Hamborn 07— S. V. Höntrop 6:0 Bezirksklasse: Aufstiegsspiele: Odenkirchen 05/07— Turu Düsseldorf 3:2; V. f. B. Velbert— Wersten 04 6:2; Germania Elberfeld— SSV Elberfeld 3:1; Privat: Tus Ronsdorf— Wermelskirchen 09 3:1; SV Düssern— Oberhausen 08 1:3; Sp. V. Meiderich— Meiderich 06(Sa.) 5:1; Sp. V. Duisburg— Union Hamborn 2:0. Handball=Aufstiegsspiele: Turn Düsseldorf— Rot=Weiß Oberhausen 5:8; Union Wermelskirchen— Tura Bergheim 3:5; Schwarz=Weiß Barmen— Eschweiler=Röhe verlegt; Schwimmer Mülheim— Ratingen 04 4:5. Gau Westfalen Um den Aufstieg in die Gauliga Westfalia Herne— MBV. Linden 1:0; PfB. Bielefeld— Union Recklinghausen 2:1. Meisterschaftsspiele in den Bezirksklassen Gruppe 1: Tus Bochum— Borussia Dortmund 6•0; STV. Werne— Preußen Bochum 1:1; SC. Dahlhausen— Arminia Marten(Samst.) 3:1. Gruppe Münster: Saxonia Münster— Gronau 09 0:0; Westfalia Scherlebeck— Greven 09 3:0; Recklinghausen 13— Germania Datteln 3:2. Freundschaftsspiele Germania Bochum— Union Gelsenkirchen (Samst.) 3:4; Preußen Münster— Sp. Vgg. Herten 1:2; Deutscher SC. Hagen— Fortuna Düsseldorf 3:3; Horst=Emscher— SC. Dahlhausen 2:2. Handball Vorunde um die Deutsche Meisterschaft: Hindenburg Minden— Askanischer TV. Berlin 3:4. Um den Aufstieg in die Gauliga Schalke 96— DIK. Oespel 4:8; TB. Eicke!— Hagen 72 5:5; TV. Lüdenscheid 61— WV. Siegen 9:1; TV. Westig— Sportverein Werries 4:6; Polizei Recklinghausen— Westfalia Ahlen 7:3. Die deutschen Ringer in Rom Europa=Meisterschaften der Amateur=Ringer Die deutschen Ringer hielten sich ausgezeich und haben berechtigte Hofnung, einige Titel die Heimat mit zu bringen. Ausgeschieden bisher Ehrl im Federgewicht, Neuhaus im Mit gewicht, während Gehring immer noch Platza sichten hat. Hohe Favoriten auf den Endsieg# Sperling im Leichtgewicht, Schäfer im Weltei wicht, Siebert im Halbschwergewicht und Hoy fischer im Schwergewicht. ungedeckt fliid— herzlich wenig anzufangen; 9# nards einziger Vorzug seine Schnelligkeit.### gen erledigte zwar ein riesiges Arbeitsvensum, ferte auch in der Defensive ein annehmbares Sti sein Zuspiel war aber zu ungenau, daß kein hältnis mit dem enormen Kraft und Energiee# satz zustande kam. Brill konnte den rechten### gel der Bremer nicht halten, er gab sich allerdi Mühe. Als schwächster Svieler muß wohl He bezeichnet werden, der allerdings insofern 6 hatte, daß Tibulski oft weit zurückblieb und F zu ungenau flankte, sonst hätte gerade von die Seite die Katastrophe kommen können. Der Tabellenstand: Gruppe Nordwest: Duisburger Benrath— Schalke erst am 13. Mai— Terminänderungen in d Gruppe Nordwest Der Deutsche Fußball=Bund hat in der Eru Nordwest eine Aenderung der Termine vorgen men und zwar wurden die Begegnungen 6. Mai auf den 13. Mai und die Spiele 13. Mai auf den 6. Mai umgelegt. Der neue So plan also lautet jetzt: 6. Mai: Schalke 04— Werder Bremen in Gel klechen:. VfL Benrath— SV Eimsbüttel in E 13. Mai: VfL Benrath— Schalke 04 in Duish SV Eimsbüttel— Werder Bremen Bremen. Fortung Düsseldorf— Hamburget 111(1.1 Zum Wochenend gab der Hamburger Spoxtrg in Düsseldorf eine Gastvorstellung und weilte" Deutschen Meister Fortuna. 6000 Zuschauer## sich eingefunden, die bei schönstem Wetter teilweise hinreißenden Kampf erlebten, in dem kämpferische Moment hinter den technischen stungen zurückstehen mußte. Das Spiel endete entschieden 1:1, ein Ergebnis, das bereits zurA feststand. Manchester City Pokalsieger Portsmouth 2:1 geschlagen Fußball=England hatte am Samstat großen Tag. Das Endspiel um den„Cup““ wieder Millionen in seinen Bann. Beneide; den die 92000 Karteninhaber, die schon fru## ihre Plätze einnehmen konnten. Wie immer,, den schon lange vor Beginn des Spieles die polizeilich geschlossen. Das 58. Endspiel, der den Mannschaften von Manchester City undi mouth bestritten wurde, wich in seinem außer Rahmen wenig von dem früherer Kämpfe ab Eine Minute nach 3 Uhr begann der Kampf. der wechselvoll genug verlief un Massen bis zum Schluß in Spannung siett erste Halbzeit gehörte Portsmouth, die Pause noch 1:0 führte. Nach dem Manchester City zu Vorteilen. Es gelangg., nur der Ausgleich, sondern auch der von ser#t. lischen Mannschaft erträumte Sieg mit 2:1 Uh: tapferen Gegner. Berliner Börsen Freut Berlin, 30. April. 9 gren heute überwiegen sschäft war aber sehr itum kaum beteiligte1 ichts der starken Ge schaltung zeigte. Mai ke Mitteilungen über her Transferverhandli bteresse zeigte sich für: kten günstigen Mitteil ustrie einige kleine bren. Die Steigerun r Bruchteile von Pr hen Gelsenkirchen, die #rlauf aber ½ Proze aunkohlenwerte hielt bsnahme von Niederla r die Veränderunger #rte lagen etwas fester Außerordentlich sätze in Farben, die Elektroaktienmarkt #nstigen Abschluß we brifwerte zeigte sich ten Schlesische Elektri Gewinnmitnahmen. ffwerte lagen etwas tand für Schwarzkox ttenburger Wasser, die n. In Schiffahrtsakt kr Arbitrage in Nach #r. die Differenz zwi Joyd=Kurs verminderte edriger einsetzten, wä holt waren. Reichsb Prozent ab. Renten er. Altbesitz verloren ½ Pfg. Auch Rheini ahl=Obligationen wo uldbuchforderungen 1 it schwächer. Am 2 13er Ungarn 2 r ¼ Prozent schw. zum Ultimo weit bis 4¾ Proze in Valuten war das blar war mit 2,48 bel 5,15. Kölner Bö Köln, 30. April. D soche eröffnete in nie ps. Infolge des mov Geschäft in engste sonderen Anregunge iig war sehr minime % Prozent niedri nanteile eine Erstno mt.(Buen.-Alr.) ##le(brüss. u. Antw.) genem.(Kopenh.) onzig(Danzig) k#gland(London) enkreich(Paris) eland AAmsterdem Rotterdam! llien(Hall. u. Rom) cosl(Belg. Zagr.) Berlin 29 ###A#l. 27 R.-Anl.v Banken: on.- u. PrivatBk. u. Di Presdner Bank neichsbank G“ Boe Verkehrswert Keichsbahn V.ordd. Lloyé Sportvereine und 1. Mai Durch den Reichssportführer ergeht bust: Verfügung an alle Turn= und Sportvergntg Der Tag der nation. Arbeit am 1. Moi g., ganzen Reiche den Aufmarsch des schaffennt“ arbeitsfreudigen deutschen Volkes Vr####g#### Mitglieder der Turn= und Sportvereint samt und sonders zum schaffenden deutsche Deshalb sollen am 1. Mai die Turn= und= vereine nicht gesondert marschieren. 91#/2# Mitglieder anweisen, bei ihren zustandt triebs= oder Arbeitsgruppen mitzumarsch! HANDEL UND INDUSTRIE er in Kom Amateur-Ringe. n sich ausgezeich ng. einige Titel Ausgeschieden Neuhaus im Mitt mer noch Platzay af den Endsieg häfer im Weltergewicht und Hon ig anzufangen: Schnelligkeit.„ Arbeitsvensum, annehmbares St senau, daß kein aft und Energiee ite den rechten# er gab sich allerdin er muß wohl Hen dings insofern urückblieb und Fute gerade von die können. Berliner Börsenstimmungsbild Freundlich perlin, 30. April. Die Anfangsnotierungen ren heute überwiegend leicht befestigt. Das eschäft war aber sehr ruhig, da sich das Vutum kaum beteiligte und auch die Kulisse anichts der starken Geschäftsschrumpfung Zuchaltung zeigte. Man will erst einmal weire Mitteilungen über den Verlauf der Berher Transferverhandlungen abwarten. Etwas hteresse zeigte sich für Montanwerte, da auf die #ten günstigen Mitteilungen über die SchwerLustrie einige kleine Kauforders eingegangen hren. Die Steigerungen machten aber meist r Bruchteile von Prozenten aus. Schwächer hen Gelsenkirchen, die 1 Prozent verloren, im #rlauf aber ½ Prozent erholt waren. Für aunkohlenwerte hielt das Interesse an. Mit bsnahme von Niederlausitzer(+ 2) waren auch r die Veränderungen nur belanglos. Kali#rte lagen etwas fester, Salzdetfurth gewannen Außerordentlich gering waren heute die nätze in Farben, die kaum verändert waren. Elektroaktienmarkt waren Gesfürel auf den #nstigen Abschluß weiter gesucht, für einige brifwerte zeigte sich etwas Interesse. Dagegen #en Schlesische Elektro und Gas(+1¼) unGewinnmitnahmen. Auto-, Metall= und Zellffwerte lagen etwas freundlicher. Interesse tand für Schwarzkopf Maschinen und Charttenburger Wasser, die über 1 Prozent gewann. In Schiffahrtsaktien lag wieder Angebot r Arbitrage in Nachwirkung, des Abschlusses #r die Differenz zwischen dem Hapag= und oyd=Kurs verminderte sich, da Lloyd 2 Punkte edriger einsetzten, während Hapag ¼ Prozent holt waren. Reichsbankanteile bröckelten um Prozent ab. Renten waren eher etwas schwäer. Altbesitz verloren 10 Pfg. und Neubesitz Pfg. Auch Rheinische Stahl und Vereinigte kahl=Obligationen waren angeboten. Reichsuldbuchforderungen waren vereinzelt 1/8 Pront schwächer. Am Auslandsrentenmarkt wa13er Ungarn 20 Cents und Anato¼ Prozent schwächer. Blanko=Tagesgeld zum Ultimo weiter steif und erforderte bis 4¾ Prozent für erste Adressen. in Valuten war das Pfund etwas fester, der plar war mit 2,486 zu hören. Londonbel 5,15. Kölner Börsenbericht Köln, 30. April. Die erste Börse der neuen ith— Schalke### eröffnete in nicht ganz einheitlicher Halung. Infolge des morgigen Feiertages hielt sich Geschäft in engsten Grenzen, zum es an onderen Anregungen fehlte. Der Ordereing war sehr minimal. I. G. Farben eröffne½ Prozent niedriger, während für Reichskanteile eine Erstnotiz nicht zustandekam. Am stand: 1 8:6 2 11:6 2 10•9 2 6:12 0 west: 12:5 10•7 9:17 9:12 st: 16•7 9:11 8:11 4:10 inänderungen in rdwest nd hat in der Gr er Termine vorgen die Begegnungen und die Spiele gelegt. Der neue Si Montanmarkte gewannen Klöckner 11/8 Prozent, Buderus, Deutsche Erdöl, Harpener und Rheinstahl ¼ bis ½/ Prozent, während Gelsenkirchen 1 Prozent, Rheinische Braunkohle 1¼ Prozent und Stahlverein 4 Prozent einbüßten. Von Elektroaktien wurden Siemens unverändert bezahlt, Schuckert minus 2/8 Prozent. Ferner gingen Tietz um 1/8 Prozent und Zellstoff Ewaldhof um ¼ Prozent zurück. Für Kalipapiere waren Kurse nicht zu hören. Kunstseidenwerte hielten sich auf letzter Basis. Renten lagen gleichfalls sehr still. Im Verlaufe blieb das Geschäft zwar klein, die Kurse zogen jedoch teilweise leicht an. Am Einheitsmarkt traten größere Abweichungen nicht ein. Versicherungen behauptet. Pfandbriefe wenig verändert. Die Börse schloß still. Märkte Berliner Metall=Notierungen Berlin, 30. Aoril.(Amtl.) Elektrolytkupfer(wirebars) prompt. cif Hamburg. Bremen oder Rotterdam 47.50: Original=Hütten=Aluminium, 98—99%, in Blöcken 160; desgl. in Walz= oder Drahtbarren 164: Reinnickel, 98—99%, 305; Antimon=Regulus 39—41 RM. für 100 Kilo: Silber in Barren ca. 1000 sein per Kilo 36.25—39.25 RM. Warenmärkte Berliner Getreidegrohmarkt Berlin, 30. April.(Amtlich.) Märk. Weizen") Durchschnittsqual., 76=77 Kilo pro hl. frei Berlin—. ab Station Preisgebiet WII Erzeugerpreis 186. gesetzlicher Mühleneinkaufspreis 192. Preisgebiet W III Erzeugerpreis 189, gesetzlicher Mühleneinkaufspreis 195. Preisgebiet WIV Erzeugerpreis 191, gesetzlicher Mühleneinkaufspreis 197 RM. für 1000 Kilo; ohne Geschäft. Märk. Roggen““) Durchschnittsqual., 72=73 Kilo pro hl. frei Berlin—. ab Station Preisgebiet RII Erzeugervreis 154, gesetzlicher Mühleneinkaufspreis 160. Preisgebiet RIII Erzeugerpreis 157, gesetzlicher Mühleneinkaufspreis 163. Preisgebiet RIV Erzeugerpreis 159, gesetzlicher Mühleneinkaufspreis 165 RM. für 1000 Kilo; ohne Geschäft. Braugerste, gute. frei Berlin 172—176. ab märk. Station 163—167, Sommergerste, mittl. Art und Güte, frei Berlin 161—166, ab märk. Station 152—157 RM. für 1000 Kilo. seine Sorten über Notiz: Stimmung: ruhig. Märk. Hafer, Durchschnittsqual., frei Berlin 156—161, ab Station 147 bis 152 RM. für 1000 Kilo. feinste Qualitäten über Notiz; fester. Weizenmehl(ohne Ausland): Auszugsmehl 0.405 Asche“**) Type 0—41% 32.60—33.60, Vorzugsmehl 0.425 Asche“**) 0—50% 31.60—32.60, Vollmehl(Type 0—0.65%) 0.502 Asche 30.60—31.60, Bäckermehl 0,79 Asche“**) 41—70% 26.60—27.60 RM. für 100 Kilo brutto einschl. Sack frei Berlin, mit Auslandsweizen 1—2.50 RM. Aufgeld, feinste Marken über Notiz: Stimmung: ruhig. Roggenmehl 0.82 Asche“**) 0—70% 22—23 RM. für 100 Kilo brutto einschl. Sack frei Berlin, seinere Marken über Notiz: ruhig. Weizenkleie 11.75—11.90, Roggenkleie 10.90—11.20 RM. für 100 Kilo brutto einschl. Sack frei Berlin, ab Bahn und ab Mühle: Stimmung: stetig.*) Vereinzeltes Auswuchs= und Schmachtkorn(Rost) ist zulässig.**) Vereinzeltes Auswuchs= und Schmachtkorn ist zulässig.***) Nach Pros. Mohs. Berliner Getreidegroßmarkt Berlin, 30. April.(Amtl.) Viktoriaerbsen 40—44, Kleine Erbsen 28—34, Futtererbsen 19—22. Peluschken 16—16.50, Ackerbohnen 16.25—17.75, Wicken 14.75—15.75, Luvinen, blaue 11—12. Lupinen, gelbe 14.75—15.50. Seradella, neue 15.75—17.75. Leinkuchen 12. Erdnußkuchen 10.10, Erdnußkuchenmehl 10.40. Trockenschnitzel 10.10—10.20, extrahiertes Soyabohnenschrot, 46%. ab Hamburg 9.10, extrahiertes Soyabohnenschrot. 46%. ab Stettin 9.30. Kartoffelflocken 14. Kartoffelflocken freie Ware 14.60. Speisekartoffeln, weiße 1.45—1.55. Speisekartoffeln, rote 1.55—1.65, gelbe außer Nieren 1.85 bis 2.00. Kölner Hauptmarkt Ueberangebot in Spinat— Rhabarber, Salat und Spargel stark begehrt Köln, 30. April. Wie vorauszusehen, war der auf heute verlegte Hauptmarkt nach dem Sonntag und vor dem Feiertag im allgemeinen mäßiger beschickt. Die Nachfrage war für einige Artikel geringer, während für andere eine gesteigerte Nachfrage zu verzeichnen war. So hatte der heutige Hauptmarkt ein ganz besonderes Gepräge. Man hat wohl noch nie eine solche Fülle von Blumen auf dem Heumarkt und Sassenhof gesehen wie heute. Außerdem gab es grüne Kränze. Girlanden. Kastanienblüten. Birkenstämme usw. zum Schmücken der Häuser zum morgigen nationalen Feiertag. Auswärtige Aufkäufer waren wenig erschienen. In Spinat war das Angebot viel größer als die Nachfrage. Während man zu Beginn des Marktes für den Winterspinat 2 Pfg. das Pfund forderte, wurde er später für 1.5—2 Pfg. angeboten, aber auch für diesen geringen Preis konnte nicht alles abgesetzt werden. Sommerspinat kostete in den ersten Marktstunden 4.5—5 Pfg., später 3.5—4 Pfg. das Pfund. Aber auch für diesen billigen Preis vollzog sich der Absatz nur schleppend. Der Markt konnte in Spinat nicht geräumt werden. Anders war es heute mit Rhabarber, der bei dem warmen Wetter sehr begehrt war. Dieser kostete 1.6—2.5 Pfg. und fand reißenden Absatz. Ueberaus große Mengen Rübstiel waren am Markt und wurden ebenfalls flott zu 2—2.5 Pfg. das Gebund verkauft. Sauerampfer ging auf 15 Pfg. das Pfund zurück. Weiß=, Rot= und Wirsingkohl, der zum Teil schon in der letzten Woche auf dem Markt angeboten war, mußte wieder teilweise abgefahren werden. weil unverkäuflich. Die geringen Mengen hiesiger Koofsalat waren zu 8—10 Pfg. das Stück bald vergriffen. Junge Kohlrabi wurden zu 16. Sellerieknollen bis 18. Salatgurken zu 25—35 Pfg. das Stück verkauft. während Butterkohl 6—9. Möhren 9—12. Zwiebel 8—9 Pfg. das Pfund kosteten. Die Preise der übrigen Waren zeigten nur wenig Veränderung. Ein außerordentlich lebhaftes Geschäft entwickelte sich auf dem Spargelmarkt, der sehr gut beschickt war. Da sich die Nachfrage ständig vergrößerte. er Bremen in Gell 3 Eimsbüttel in halke 04 in Duisbu Werder Bremen — hamburger :1• Hamburger Sportrs tellung und weilte! 6000 Zuschauer b# schönstem Wetter 4 apf erlebten, in dem ter den technischen Das Spiel endete is. das bereits zur Amtliche Berliner Devisenkurse Berliner Börsenkurse vom 30. April 1934 30. 4.[27.4. amstag n„Cup Beneide! schon frühs le immer. vieles die piel, ity und# nem äußerl impfe ab. inn der... Seg ge! ung hielt. ), die 5 SPgelang: von jeder nit 2:1 über 1. Mai ergeht nachste“ Sportversirig am 1. Mai wit des schaftrennt lkes bringe dortvereine den deutschen Turn= und ieren. en zufänhin itzumaricht“ Azleihen: R.-Anl. 27 R.-Anl. v. 29 u. Privat-Bk. #sch. Bk. u. Diskt. resdner Bank eichebank „Westf. BodenCred. Verkehrswerte: beichsbahn V.-A. pat Lloyd Brauereien ortm. Aktien Ritter tm. Union Iel-Scharp. Vieruter Kuppes Ar K# c. nberg I. P Gelsenk Cautsch. Zumier Mot. Ge ur s& Kralt Grceae .terchebätte 52pberd&. Co. venk Bergw 95¾ 107— 42½ 55¼ 60½ 148½ 27½ 155.— 68½ 180.— 89.— 138% 56. 95578 99.90 112¼ 26 29— 153.68½ 179½ 178— 35% 65¼ 172.— 24⅞ 65½ 143¼ 46 13½ 104.— 236.——.— 46 7/8 112¾ 104½ 138½ — 55 — 675 64 — Derzw 00•PP O7 c) bedeutett ohne Antebet Ges. 1. el. Unt. Goedh. Gebr. Goldschmidt Harpener Bers Hoesch Eisen-KölsNeuessen Kali Aschersieben Klöcknerw. Köln. Gae u. Elek W. Kretft Kromschröder G. Kronprins Metall Küpperebusch Lahmever Mannesm.-Röhren Mansfeld Maschb.-Untera. Mülh. Berzw. Phönix Bergw. Rhein Braunk. Rh. Elektrizität Rhein-Spiegel Rbeis-Stahl Rh.-Westt Elektr Rhein-West Kalk Roddergrube Saledetfurth Schött. Herm. Schwelm-Eisen Siemene u. Halek: Stolb Ziakb. Stollwerek Westdtsch. Kaufh Ver D. Niekel Ver. Glaasst. Elbt. Ver. Stahln erke Werstein Gruben Wasserw Gelbenk. und Nachtrage. 98½ 69.— 62½ 907/ 74.— 107¾ 30 4 27.4. 30 4127. 4 97% 62¾ 90% 73⅝ 107½ 64½ 63.— 48½ 67.— 70¼ 46 ¼ 102¼ 50¼ 218¼ 40½ 21.— 95% 117½ 42½ 46 ¼ 66 5/8 70½ 46 ½ 50 7/8 217.— 90½ 67½ 90¾ 96— 137.— 21¼ Westerezeln West. Draht Hamm Wittener Guß Westiälische Landesbankanl. 6% Prov. Feing. 28 6%5 dto. 26 6% Komm. Obl. 28/29 2—3 6% dto. 30 R. 4 6% Goldpfdbr. R. 1 Westl. Provinzialanleihe-Auslosg Festverzinsliche Werte 6% Preuß. Ld.-Bi anstalt R. 19 6%5 dto. 4 6% dto. 13/13 6% dto. 17/18 6%5 dto. 21 6% dto. Komm. 20 6% dte. 16 655 dte. 6 655 dto. 6 6% Pr. Centr-Bod a Pidbr Em. 1 6% dto Komm.= Obl Durchschalttsk. 4. Steuerzutscheine 96.— 116½ 43½ 46 ¼ 119 ¾ 108½ 97½ 841 83¾ 89½ 90¼ 90. 85 9790 91¼ 83 ¼ 83.— 91.— 90 85. 97.90 stieg auch der Preis von Stunde zu Stunde. Kurz nach 7 Uhr war kein Spargel mehr zu haben. Der Preis betrug für erste Sorte 40—50. für zweite 32—35, dritte 23—27 Pfg. das Pfund. In der Markthalle ging es hoch her. Die warme Witterung hatte die Nachfrage nach Salat gesteigert. so daß holländischer Kopssalat im Großhandel zuerst 13—14, später 15—16 Pfg. das Stück kostete. Gegen 7 Uhr aber war in der Marktballe kein Blatt Salat mehr zu haben. Aus Holland war der erste junge Blumenkohl eingetroffen, der zu 50 Pfg. das Stück verkauft wurde. Grüne Erbsen aus Südfrankreich kosteten 10—15, Schwarzwurzeln 13—15, ägypt. Zwiebeln 11.5, ausl. Tomaten 50—60. Holländer Tomaten 100 Pfg. das Pfund. holländ. Möhren 50—70 Pfg., Radieschen 5 Pfg. das Gebund. Auf dem Kartoffelmarkt war es ruhig. Blaue Nieren kosteten 7, rote 4. Industrie 3.3—3.5 RM. je Zentner, italienische neue Kartoffeln 18 Pfg. das Pfund. An den Fischständen war das Geschäft äußerst ruhig. Rheinfischer waren nicht am Markt. Auch auf dem Geflügelmarkt war wenig Betrieb. Die ausländischen Südfrüchte zeigten wenig Preisveränderung. Duisburger Großmarkt für den Nährstand Duisburg, 30. April. Rhein. Roggen 17.50—17.60. Pommernhafer 17.60—17.80, südd. Haser 17.50 bis 17.75, inl. Sommergerste 18.30—18.40, südd. Gerste 18.50—18.60, ausl. Weizen 23.50—24.25, ausl. Roggen 19.70, ausl. Gerste 60/61 18.25, ausl. Gerste 66/67 18.40—18.60. Plata=Mais 19.40. Cinquantino= Mais 20.25, Weizenmehl Auszugsmehl 0.405 Asche 33.40. Weizenmehl Bäckermehl 0.79 Asche 28.40. Roggenmehl 0.82 Asche 25.05. Weizenbollmehl 11.75 bis 12.25. Weizenkleie 10.75—11.25. Roggenkleie 10.50—10.75, Steffens Zuckerschnitzel 12.50—13.— Tendenz: ruhig. Die Preise verstehen sich für 100 Kilo frei Waggon Duisburg in Reichsmark. Frankfurter Großmarkt für Getreide und Futtermittel Frankfurt, 30. Aoril. Weizen(Hessen. Prov. Hessen=Nassau, Unterfranken), hl.=Gew. v. 76 Kilo, gut. gesund und trocken 203: Roggen(Hessen. Prov. Hessen=Nassau, Unterfranken, hl.=Gew. v. 71=72 Kilo. gut. gesund und trocken 174: Sommergerste f. Brauzwecke 170—172.50: Hafer inl. 165—167.50: Weizenmehl Spezial 0 mit Austauschweizen 29.70 bis 30.25: Weizenmehl Svezial 0 ohne Austauschweizen 28.20—28.75: Roggenmehl 0—60% Ausmahlung 24.25—24.75: Roggenmehl südd. Spezial 0 24.75: Weizenkleie 10.80: Weizenfuttermehl 11.70: Roggenkleie 11.20: Soyaschrot mit Monovolzuschlag 15.50—15.75: Palmkuchen mit Monovolzuschlag 13.95—14.10: Erdnußkuchen mit Monovolzuschlag 16.40—16.55: Heu südd., gut. gesund, trocken 6: Weizen= und Roggenstroh drahtgevr. oder gebündelt 2: Treber getrocknet 14.10: Trockenschnitzel 10.25. Tendenz: Handelsklassen ohne Abschlüsse. Getreide ohne Sack. Weizenmehl. Roggenmehl. Kleie und Biertreber mit Sack bei Waggonbezug. Die Preise verstehen sich für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 Kilo in RM. Frachtverrechnung (Parität) Frankfurt a. M. für alsbaldige Lieserung. Viehmärkte vom 30. April 1934 Auftrieb: Großvien Ochsen Bullen Kühe Färsen Fresser Kälber Schafe* 4 6 Schweine Preise: Ochsen: vollfleisch. ausgemäst. a) jüngere b) ältere sonstige vollfleischige.. a) jüngere b) ältere fleischige gering genahrte Bullen jüngere vollfleischige sonstige vollfleischige oder ausgemästete fleischige gering genahrte Kühe jüngere vollfleischige sonstige vollfleischige oder ausgemästete fleischige gering genährte Färten vollfleischige, ausgemästete vollfleischige fleischige gering genährte Fresser mäßig genährtes Jungvieb Kälber: Dovvellender bester Mast beste Mast= und Saugkälber mittlere Mast= und Saugkälber„ geringe Saugkälber geringe Kälber Schafe: Stallmastlämmer holst Weidemastlämmer Stallmastdamme! Wetdemastdammel mittl Mastlämmer. ält Masthammel geringere Lämmer und Hämmel beste Schate mittlere Schafe geringe Schafe Schweine Fertschweine üb 300 Pfd. L.=G. vollfleischige von ca. 240—300 Pfd. vollfleischige von ca. 200—240 Pfd. vollfleischige von ca 160 200 Pfd. fleischige von ca. 120—160 Pfd. fleischige unter 120 Pfd. Sauen Ole Preise versteben eich für 20 ks Lebendgewicht ens eind Marktpreise für nüchtere gewoge eimtliche Speser des Handel= ab Stall fü. Pracht Marht- end Verksuiskosten Umsatsetener bewichtsverlust ein, müssen sich alse wesentlich aber die Stallpreise erheben. * Tiere and schließen ewie den sstärlichen Versicherungssumme EINE MILLIO 10 ROMANV „Und was würbe— bis dahin sein?" „Ich gelobe Ihnen, mich in den ersten drei Monaten zurückzuhalten. Dann könnten wir allmählich einen freundschaftlichen Verkehr der Familien aufnehmen. Sie müßten mir Gelegenheit geben, Sie hin und wieder allein zu sehen, Ingeborg. Das würde mir genügen bis zum Termin unserer offiziellen Verlobung.“ „Sie sind ein sehr— seltsamer Mensch, Roland Moebius! Ich kann Sie nicht recht begreifen. Dies alles, weil.. „Weil ich Sie liebe, Ingeborg.“ Ingeborg ahnt plötzlich von der flammenden Glut, die das Innere dieses Mannes verzehrt. Ahnt in dumpfem Verstehen die Größe der Liebe, die ihr hier entgegengebracht wird. Abwehr und Widerstreben sind in ihr. „Es ist— beinahe— ein Geschäft, das Sie mir vorschlagen, Roland, bei dem ich— die Ware bin, für die Sie einen sehr hohen Preis zahlen wollen.“ „Ein Geschäft? Wenn Sie es so auffassen, Ingeborg... Für mich ist es eine Herzensangelegenheit! Ich liebe Sie! Ich möchte für die Frau, die ich liebe, alles tun, was ich kann. Aber völlige Selbstlosigkeit liegt mir nicht. Dazu bin ich wohl ein zu gesunder Mann! Abgesehen davon, daß die stolze Ingeborg Detlefsen sich wohl kaum von einem Mann, den sie schon einmal abwies, den sie ein zweites Mal verschmäht, eine Million schenken lassen würde!“ „Auch so— ist es ein Geschenk!" „Für das Sie Ihre ganze Persönlichkeit geben. Die mehr wert ist, tausendmal mehr, als sich je in Ziffern ausdrücken läßt. Die für mich— alles bedeutet.“ „Wann muß ich mich entscheiden?“ „Die Sache drängt! Ich weiß nicht, was ich meinem Vater und Lorenz Derlessen sagen soll, wenn er die Summe von uns verlangt! Sie müssen sich daher sehr bald entscheiden, Ingeborg.“ Sie nickt. Er hat recht. Sie erhebt sich, reicht ihm zum Abschied die Hand und blickt forschend und lange in die klugen grauen Augen des Mannes, die ihren gewohnten Ausdruck heute verloren haben, aus denen ihr eine Welt von Liebe entgegenleuchtet. Sie fühlt sich so seltsam ergriffen, daß sie weinen möchte. Einen Augenblick denkt sie, daß es vielleicht gut sein könnte, ihren Kopf an diese breite Brust zu betten, ihre Sorgen in diese kräftigen, festen Männerhände zu legen. Aber dann steht Carlos Bild wieder vor ihr. Sein schönes, weiches, verträumtes Gesicht. Der grauenhafte Schmerz, ihn verloren zu haben, preßt ihr Inneres zusammen. Doch als er ihr fragend und bittend zugleich beide Hände entgegenstreckt, nimmt sie sie und sinkt mit einer hilflosen Bewegung gegen seine Schulter. „Ich will Ihre Frau werden, Roland Moebius“, gelobt sie. Und der Mann, dessen höchster und heißester Herzenswunsch in dieser Minute erfüllt wird, bringt in grenzenloser Erschütterung nichts weiter hervor als die armseligen Worte: „Ich danke Ihnen, Ingeborg!“ Zweiter Teil 1. Flüchtlinge Hoch oben auf dem Tappeinerweg in Meran stehen zwei Menschen und genießen stumm den herrlichen Rundblick. Die Spitzen der Dolomiten, in der klaren Luft heute ganz deutlich zu erkennen, leuchten im Licht der untergehenden Sonne in unwahrscheinlichen Farben. Ruhe ringsum. Frieden liegt über der Welt. Unfrieden aber ist in den Herzen der beiden, die das wunderbare, oft gesehene Schauspiel des Sonnenuntergangs in dieser gesegneten Landschaft Südtirols schweigend verfolgen. „Jetzt wird der Rückweg erträglich sein, es wird allmählich kühler. Komm, Tamara“, sagt der Mann. Sie haben beide für die Wunder dieses Weges, der an jeder Biegung neue Ausblicke gewährt, für die südländische Ueppigkeit der Natur kaum einen Blick. Sie kennen das alles hier zur Genüge. Beinahe schon zum Ueberdruß. Denn sie haben sich an diesem Stück Erde nicht wohl gefühlt. Der Mann denkt es und fühlt dabei die dumpfe Angst: „Werde ich mich je wieder, wo es auch sein mag, wohl und zufrieden fühlen?" Er spricht seine Gedanken nicht aus. Seine Begleiterin kennt sie auch ohnehin. Sie weiß, daß er nachts lange schlaflos liegt. Daß er sich in vielen Stunden der müßigen Tage quält. Sie treffen fast gar keine Menschen. Meran ist im Sommer beinahe ausgestorben. Die großen Hotels sind noch nicht geöffnet. Viele Läden geschlossen, weil ihre Inhaber in diesen Monaten auswärts ein zweites Geschäft führen. Nur wenige Fremde sind anwesend. „Es war vielleicht doch verkehrt, Tamara, an einen großen Ort zu gehen.“ „Warum? Weißt du denn nicht mehr, wie wenig wohl wir uns in den kleinen Restern fühlen, Chéri? Jeder kennt einen dort schon am ersten Tag, jeder beobachtet, was man tut.“ „Das ist hier kaum anders, Liebste. Da es im Sommer so wenig Gäste in Meran gibt, sind sie einander natürlich sofort bekannt.“ „Aber man kann doch mehr für sich bleiben.“ Er betrachtet ihre elegante, kostbar gekleidete Gestalt. „Du sollst dich weniger auffallend anziehen, Tamara, jeder dreht sich nach dir um.“ „Das würde auch geschehen, wenn ich dunkel gekleidet wäre, Carlo. Ich bin nun einmal eine auffallende Erscheinung. Gott sei Dank, muß ich sagen! Du kannst unmöglich von mir verlangen, daß ich jetzt im Sommer auf leichte Garderobe verzichte. Die Hitze ist sowieso entsetzlich.“ „Du wirst nicht mehr lange unter dieser Hitze zu leiden haben. Wir wollen bald reisen, Liebling.“ „Jetzt, wo es hier schön wird?“ „Die Traubenkur fängt etwa in zehn Tagen an, Tamara. Dann kommen Scharen von Fremden. Vermutlich werden Bekannte von mir darunter sein. Ich darf ihnen nicht begegnen.“ „Du bist sehr verändert, Chéri! Man wird dich nicht erkennen.“ „Darauf kann ich es nicht ankommen lassen, Liebste.“ Carlo Detlessen hat sich ein Bärtchen wachsen lassen, das gut zu seinem dunklen Typ paßt. Er trägt das Haar nicht mehr gescheitelt, sondern nach hinten zurückgestrichen, viel länger als früher, fest wie ein dunkler Helm an den Kopf gepreßt. Er sieht verändert aus. Noch weit mehr als sonst gleicht er einem Südländer, der er ja nach seinem Paß auch ist. Sein Gesicht ist nicht mehr so weich und verträumt, ein paar scharfe Linien haben sich um die Nase und den beinahe frauenhaft üppigen Mund gebildet. Tamara Alexandrowna ist noch immer leidenschaftlich verliebt in das schöne Antlitz des Freundes, aber seine düstere Stimmung nimmt ihr jeden Lebensmut. „Du sollst dich endlich von dem Gedanken freimachen, Carlo, daß du verfolgt wirst. Daß irgend jemand von deinen früheren Bekannten auch nur auf den Gedanken kommen könnte, wer du wirklich bist. Vergiß doch nicht immer wieder: Carlo Detlessen ist gestorben! Höchstens eine überraschende Aehnlichkeit, wie man sie häufig trifft, kann ein Unbefangener, der dir irgendwo begegnet, mit dem Toten feststellen.“ „Was du sagst, Tamara, klingt schrecklich!“ „Aber es ist nicht schrecklich! Du bist Antonio Hoyotas und hast als dieser das ganze Leben vor dir. Es liegt nur an dir selbst, es dir schön oder unfroh zu gestalten. Wenn du dich wie ein Gehetzter und Verfolgter benimmst, wie in diesen ganzen Monaten, wenn du bei jedem neuen Menschen, der dir begegnet, erschrickst, in jedem Blick, der dich trifft, eine Drohung vermutest, dann wirst du bald nicht mehr von dieser fixen Idee loskommen, daß man dich sucht. In Wirklichkeit hat keine Seele an deinem Tod gezweifelt. Niemand verfolgt dich. Niemand sucht dich. Kein Mensch hat noch ein Interesse an Carlo Detlefsen, als deine Familie, die dich betrauert.“ „Das ist alles richtig, Tamara. Aber doch komme ich mir wie ein steckbrieflich verfolgter Verbrecher vor.“ „Wohin soll das führen? Du darfst dir und mir das Dasein nicht immer weiter verbittern. Laß uns hier bleiben, Chéri, jetzt, da es wirklich schön wird.“ „Um keinen Preis!“ „Wir könnten glücklich sein, Carlo, wenn du uns nicht jede Freude zerstören würdest. Wir könnten wie freie und wohlhabende Leute leben und benehmen uns wie Diebe, die sich verstecken müssen. Soll das so weitergehen?“ „Ich werde mich an das Neue allmählich gewöhnen, Liebste. Sei mir nicht böse! Mit der Zeit werde ich ruhiger werden. Aber jetzt, wo die Saison beginnt, in Meran bleiben? Das ist unmöglich! Wir haben ja schließlich auch gemeinsame Bekannte. Und wenn die uns zusammen sehen, ist eine Entdeckung leicht möglich.“ „Wir haben kaum gemeinsame Bekannte. Die wenigen jungen Leute in Hamburg, die bei uns verkehrten und dich gesehen haben, werden nicht ausgerechnet nach Meran kommen.“ „Es gibt solche Zufälle, Tamara, das kannst du nicht leugnen. Sie liegen nicht einmal sehr fern. Roland Moebius kennt uns beide. Und noch andere junge Leute aus unserem Kreis.“ „Dann willst du also immer nur da sein, wo es ziemlich ausgeschlossen ist, Bekannte zu treffen? Schöne Aussichten sind das, das muß ich sagen!“ „Nicht immer, aber vorläufig noch. Später einmal werden wir uns ja auch irgendwo seßhaft machen. Ich muß mir einen neuen Beruf suchen, wieder arbeiten. So, wie wir bisher lebten, geht es nicht allzu lange mehr weiter. Wir verbrauchen sehr viel...“ „Viel nennst du das. Ich finde, wir haben uns furchtbar eingeschränkt.“ „Du warst gewohnt, mit sehr großen Summen zu rechnen, Tamara. Aber vergiß nicht, wie sie verdient wurden. Und daß du aus diesem Leben der Abenteuer und Hochstapeleien herauswolltest. Darum bist du mit mir gegangen.“ „Ich bin mit dir gegangen, weil ich dich liebte! Glaub mir, Chéri! ich habe meine Tage weit ruhiger, behaglicher, geborgener in diesem Leben der Abenteuer und Hochstapeleien, wie du es nennst, verbracht, als jetzt, wo wir wirklich schon seit Monaten wie Verbrecher leben, ohne welche zu sein.“ „Du bereust also, mit mir gegangen zu sein?“ „Das hab ich nicht gesagt!“ „Aber gedacht! Du machst mir dauernd Vorwürfe...“ „Weil ich es lächerlich finde, wie du dich benimmst! Weil es sinnlos ist, wie wir leben! Weil ich noch jung und zu schön bin, um mich in die Einsamkeit kleiner Orte zu vergraben.“ „Dann hättest du nicht mit mir gehen sollen. Du mußtest vorher wissen, wie unser Leben sich gestalten würde.“ „Ich konnte unmöglich wissen, daß du dich wie ein Irrsinniger benehmen würdest!" „Tamara!“ „Ja, wie ein Verrückter! Es liegt kein Grund vor, sich zu verstecken! Immer wieder sag ich dir das! Und ich mach es auch nicht in alle Ewigkeit so mit!“ „Von aller Ewigkeit ist keine Rede. Wir wollen uns bald wieder ein anständiges, bürgerliches Leben aufbauen.“ „Was willst du denn in diesem anständigen bürgerlichen Leben beginnen?“ Ihre Mundwinkel sind von Hohn und Spott herabgezogen. Böse funkeln ihn ihre schwarzen Augen an. Sie ist faszinierend in ihrem Zorn. Auch jetzt vermag der Mann es nicht, sich dem Reiz zu entziehen, der von dieser gefährlichen, verführerischen Frau ausgeht. „Das wird sich finden!“ sagt er kurz.„Laß doch das ewige Zanken, Tamara.“ „So, das wird sich finden!“ In ihrer Stimme ist Bitterkeit.„Und wohin wünschst du jetzt zu gehen?“ „An die Riviera, dachte ich.“ Sie lacht böse auf.„Natürlich! An die Riviera! Wo die großen Hotels auch noch nicht geöffnet sind! Wieder in so einem kleinen elenden Gasthaus wohnen wie hier!" „Ich finde, wir sind hier sehr gut aufgehoben gewesen, Tamara.“ „Wenn du so bescheidene Ansprüche hast... Ich bin die großen Luxus=Hotels gewöhnt.“ „Dann hättest du in deinem gewohnten Rahmen bleiben müssen.“ „Ich habe gedacht, du würdest dich nach mir richten, Carlo. Würdest tun, was ich wollte. Denn, glaub mir, es ist schon das Richtige und Vernünftige. An die Riviera! Wo es vorläufig noch drückend heiß ist und dann ein langweiliger, lauer, unangenehmer Winter kommt. Kein Mensch ist jetzt da!“ „Während des ganzen Jahres sind Gäste dort.“ „Ja, schrecklich alte Engländerinnen, die das ganze Jahr auf Reisen zubringen und sich immer dort aufhalten, wo gerade keine Saison und es deshalb billiger ist. Aber unter solche Leute gehöre ich nicht! Und ich gehe auch nicht mit dir dahin!“ Er wird sehr blaß. Sie sieht es. Aber diesmal will sie nicht nachgeben, sondern sich durchsetzen um jeden Preis. „Was— bedeutet das, Tamara?“ „Ich habe es dir gesagt! Du kannst dir überlegen, was du nun unternehmen willst.“ Und plötzlich eilt sie davon. Betroffen sieht er ihr nach. Sie biegt in einen Seitenweg und ist verschwunden. 2. Vergangenheit Carlo hat den Quai Vittorio Emanuelo erreicht. Auf den vielen Bänken sitzen zu dieser Abendstunde die Bewohner des Ortes und genießen die erfrischende Luft. Bald wird hier ein anderes Bild zu sehen sein. Er setzt sich auf eine Bank und blickt auf die leise rauschende Passer unter ihm, in den Himmel über ihm. Er begreift, daß ihm auch die schönste Natur den Frieden nicht wiedergeben kann, den seine Seele verloren hat. Sobald er allein ist, überfallen ihn die Schatten der Vergangenheit. Immer wieder durchlebt er jene Aprilnacht, die den Wendepunkt für ihn brachte. Die sein bisheriges Leben vernichtete, die den Menschen, der er bis zu jener Stunde war, auslöschte uno zu den Toten warf. Er war ziellos an jenem Tage losgeflogen. Nachts zur verabredeten Stunde war er über dem Sachsenwald und ging an der bezeichneten Stelle, der Waldwiese bei Schwarzenbeck, nieder. Tamara Alexandrowna war mit dem Auto gekommen. Es wartete in der Nähe auf der Chaussee. Im Wagen vertauschte Carlo seinen Fliegeranzug mit dem mitgebrachten Sakko und Mantel, den er auf der Reise tragen wollte. Alles andere hatte er zurücklassen müssen, um keinen Verdacht zu erregen. Auch Tamara führte nur wenig Gepäck bei sich. Alles Notwendige wollte man sich im Ausland kaufen. Dann begann das verbrecherische, arauenvolle Werk. Das Schlimmste war wohl der Weg zurück zur Waldwiese mit der schweren, starren### des großen Hundes, die Tamara seit gester ihrem Auto vervorgen hatte, und die sie zuerst zusammen trugen. Bis die zarte## unter der Last seufzte, und Carlo sie ihr abn und allein weiterschleppte. Die Vorstellung, dieser tote Bernhardiner seine eigene Leiche## stellen sollte, daß er sie hinter sich herzog, gu ihn namenlos. Er knickte Aeste und Zweige auf Tamaras ordnung. Begoß das Flugzeug, seine Fliegerk dung und den toten Hund mit Benzin. Und er dann zögerte, warf die Frau selbst in Bu gesteckte Zweige auf das, was vernichtet wei sollte. Die Flammen toderten sofort hoch auf. war ein schauerlicher Anblick. Die beiden Menschen flüchteten. In ein Entfernung blieben sie stehen und sahen ih Werk der Zerstörung zu. Der Brandgeruch du zu ihnen. Er weckte in dem Mann gräßl Uebelkeit. Er konnte sich nicht mehr hal Schwindel überwältigte ihn. Er sank auf Waldboden zusammen. Tamara Alexandromna hielt sich tapfer besser. Auch sie kämpfte mit schweren Erschüt rungen. Aber was dort vor ihren Irtgen Flammen aufging, sollte ja Carlos Leben,st Körper sein. War es verwunderlich, daß er Anblick nicht ertrug. Sehr langsam verging die Zeit. Wenn Feuerschein irgendwoher gesehen, der Bran ruch bemerkt würde? Wenn Leute kämen? wären verloren gewesen. Die Angst vor ein Zwischenfall, vor dem Mißlingen ihres Untem mens brachte die beiden Menschen in die Nachtstunden dem Wahnsinn nahe. Aber sie m ten ausharren, bis das Werk vollbracht war. Später gingen sie an die Unheilstätte zu Das meiste war zu Asche gebrannt oder verkol aber es schien ihnen doch, als könnten die groß Knochen, ein Teil des Tierskeletts, das nur zerstört war, sie verraten. So mußten noch mal Flammen der Vernichtung emporlodern, auch das Letzte getan war, bis es ihnen unm lich dünkte, aus diesen Trümmern und grausig Resten Erkennbares zu finden. Die kurze Frühlingsnacht ging zu Ende. wurde allmählich hell, und Hunderte von Vög begannen im Wald ihr Morgenlied zu schmette als die beiden Menschen, vor Erschöpfung Angst dem Umsinken nahe, zum Auto zun taumelten. Noch immer war die Gefahr nicht überwun Noch bestand die Möglichkeit, daß sie auf der m sten Strecke gesehen und später mit dem Unglüt fall in Verbindung gebracht werden konnten. Aber nichts geschah. Mit ihren letzten Kräß fuhren sie, abwechselnd das Steuer führend, erwachenden Tag entgegen. Und dann uu Stunden lang weiter im hellsten Sonnensch Bis sie gegen Mittag beide nicht, mehr imstan waren, sich aufrecht zu halten. Sie kehrten einem kleinen Gasthaus in der Nähe eines Sta chens ein. Zum erstenmal waren sie hier ungestört ganz allein miteinander. Aber die Vereinigung, nach der sie sich so sehnt hatten, brachte ihnen nicht das erwart Glück. Nicht die Seligkeit, von der sie geträu Nicht das völlige Untertauchen, nicht die E sung. Zu nahe war noch das gräßliche Erled zu frisch die Eindrücke dieser unvergeßlit Nacht. Unvergeßlich. Das ist sie geworden. Carlo von der Erinnerung losgekommen. Woche zu Woche hat er gehofft, daß es besser ihm werden, daß er verwinden, vergessen wu Er hat es bis jetzt nicht gekonnt. Es nützt nichts, daß Tamara ihm immer wi versichert, er habe die Tat nur aus edelsten: tiven begangen, habe seine eigene Ruhe und? cherheit zum Opfer gebracht, seine väterliche ma, seine Familie vor Verfall und Armut gen tet. Nein, es nützt nichts. Er fühlte sich als Geächteter, als Deklassiet als ein ehrloser Flüchtling. Hinzu kommt das Heimweh. Carlo Detlei der immer erklärte, es sei langweilig in burg, der die großen Metropolen der Welt ten und ihr betriebsames Leben der hanseattg Ruhe bei weitem vorzuziehen glaubte, sehrf, seitdem er sie auf ewig verloren hat, unahlg nach seiner Vaterstadt zurück. Er träumt dem Haus am Harvestehnderweg. Träumt den blühenden Rosen in seinem Garten. einem Boot auf der blauen Alster, in dem Ingeborg fährt. Aber mehr als von den schen seiner früheren Umgebung träumte Schlafen und Wachen von der Stadt einzelnen Dingen, an die er sich schmerzlich P nert: Von der großen Magnolie vor seinem ster, deren Blüten aufbrachen, als er floh..# der Fabrik, dem Kontor, das er nach Möglic stets gemieden hat, und wohin ihn jetzt seine danken immer wieder tragen. Vielleicht ist er stets ein sentimentaler gewesen. Aber er hat nicht gewußt, daß 0 Gefühl und Sehnsüchte in ihm schlummern. vom Schattenparli der Regierung Die neue Bundesverfa sontag von der Regier sch vor dem Zusammen staft gesetzt worden. Ne bt sind lediglich einbei legierung nachträglich Die letzte Tagung de: ken Parlaments bega sitzungssaal des Herren sichsrat. Die Eingänge kontrolliert. Die Umc errt. Der von der Regiern k. Namek eröffnete die eren Saal. Kaum 70 esend. Die Sitzung wu Präsidenten eröffnet, am 24. März 1933 jeder aufnehme. Der 72 Mandate der So s. Auf diese Weise zenwärtig 91 Abgeor soziale, sechs iin Großdeutsche und Unmittelbar nach der gab der Abgeordr ntei, Dr. Hampl, ingsmäßige Erklärung ude, daß„die Einbe stionalrates nach der ina verfassungs erung hatte Neuwahle Präsident Dr. Ram# er Auffassung der Gr sschließen. Ohne weiter lte der Präsident vo das Haus mit seine in sei und schloß diee Die zweite Sitzung nie von fünfzehn Mi sen wurde der öster hilt, daß die Veri rklärung der G ifür sie verbot siglich eine kurze, vor faßte Mitteilung üb ergeben. Gegen 11 Uhr begani gierung mit Bundes zekanzler Fey in voll ihm auf der Regieru splomatenloge sah ma siftsträger. Der Präsident began Vereidigung der eig #gewählten Ersatzmi len Partei und teil die Regierung die dres erlassenen 471 Nationalrat zur! itig lag dem Haus di erung vor, mit der d sterreichs bereits in hne weitere Ausspra rordnungen und die n Verfassungsaussch sungsausschuß trat einzigartiger Fall entarismus— in im einer halben St ingen und die neue traten und anzune Nach der Sitzung d #it die Vollversammli ##t zusammen und e no dritter Lesung d eimaliges Erheben r Der Rationalrat ha sche Bundesverfassun a tatsächlich ohne Tragweite der B Eten rein formaler damit der Regier sicten für die Zukr Für die Verfassung Christlich=Sozialen „ und zwei Landbi iden Vertreter der Die zehn Landbünd Gesandten Tau eordneten der Si er Bundesrat ge #gsstunden in einer erfassung und die egierung. In der 2 Uoner Bundesrat 9 reiben des Landbu der Landbund eb nen ablehnenden S ist im Verlauf vo E#rige Epoche des endgültig ab serungssystem Dollf gestellt worden. (Fortsetzung Zweifelhafte der neuen öster Ie Annahme der Eiasrassung in der L.5 ist, wie ausdrüc # Srund einer e erfolgt, u TE ren, starren Lei ara seit gestern und die sie is die zarte## irlo sie ihr abna sie Vorstellung, eigene Leiche### sich herzog, gus auf Tamaras! g, seine Fliegerit Benzin. Und au selbst in Bu ; vernichtet wer sofort hoch auf. steten. In ein i und sahen ihn Brandgeruch die m Mann gräß nicht mehr halt Er sank auf elt sich tapfer schweren Erschüt ihren Jrgen Carlos Leben, s# nderlich, daß er e Zeit. Wenn ehen, der Brand Leute kämen? sie Angst vor ein gen ihres Untern Nenschen in dies nahe. Aber siem vollbracht war. 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Alster, in dem er hr als von den gebung träumt er. der Stadt selbst, r sich schmerzlich? nolie vor seinem sen, als er floh...## as er nach hin ihn jetzt seine en. sentimentaler ht gewußt, daß 10 ihm schlummers. (Fortsetzung Oesterreichs Verfassung verordnet vom Schattenparlament angenommen— Uneingeschränkte Vollmacht der Regierung— Protest der Großdeutschen und des Landbundes Die neue Bundesverfassung Oesterreichs ist am kontag von der Regierung veröffentlicht und lch vor dem Zusammentritt des Parlaments in aft gesetzt worden. Nationalrat und Bundesbt sind lediglich einberufen worden, um der legierung nachträglich die Billigung zu geben. Die letzte Tagung des sterbenden österreichien Parlaments begann am Montag im sitzungssaal des Herrenhauses, dem ehemaligen leichsrat. Die Eingänge wurden auf das schärfkontrolliert. Die Umgebung war völlig abgeerrt. Der von der Regierung ernannte Präsident Namek eröffnete die Sitzung vor einem fast eren Saal. Kaum 70 Abgeordnete waren ansend. Die Sitzung wurde mit einer Erklärung Präsidenten eröffnet, wonach der Nationalrat am 24. März 1933 unterbrochene Sitzung der aufnehme. Der Präsident stellt fest, daß 72 Mandate der Sozialdemokraten erloschen st. Auf diese Weise umfaßt der Nationalrat genwärtig 91 Abgeordnete, davon 66 ChristSoziale, sechs Heimatblock=Abgeordnete, in Großdeutsche und zehn Landbündler. Unmittelbar nach der Erklärung des Präsidengab der Abgeordnete der Großdeutschen artei, Dr. Hampl, eine kurze geschäftsordngsmäßige Erklärung ab, in der betont urde, daß„die Einberufung der Sitzung des ationalrates nach der geltenden Geschäftsordung verfassungswidrig ist". Die Reerung hatte Neuwahlen ausschreiben müssen. Präsident Dr. Namek erklärte, er könne sich r Auffassung der Großdeutschen Partei nicht schließen. Ohne weitere Befragung des Hauses ellte der Präsident von sich aus einseitig fest, das Haus mit seiner Auffassung einverstanin sei und schloß die erste Sitzung. Die zweite Sitzung wurde sofort nach einer ause von fünfzehn Minuten einberufen. Unterssen wurde der österreichischen Presse mitgehilt, daß die Veröffentlichung der rklärung der Großdeutschen Parzifür sie vervoten ist. Der Presse wurde siglich eine kurze, vom Bundespressedienst abfaßte Mitteilung über den Sitzungsverlauf ergeben. begen 11 Uhr begann die zweite Sitzung. Die gierung mit Bundeskanzler Dr. Dollfuß und zekanzler Fey in voller Uniform an der Spitze hm auf der Regierungsbank Platz. In der splomatenloge sah man nur den polnischen Geäftsträger. Der Präsident begann die zweite Sitzung mit # V e r e i d i g u n g d e r e i g e n s f ü r d i e s e e i n e S i t z u n g #gewählten Ersatzmänner der Christlich=Soalen Partei und teilte dem Nationalrat mit, die Regierung die seit dem März vorigen hres erlassenen 471 Notverordnungen im Nationalrat zur Billigung vorlege. Gleichstig lag dem Haus die Notverordnung der Reserung vor, mit der die neue Bundesverfassung terreichs bereits in Kraft gesetzt worden ist. hne weitere Aussprache wurden die 471 Notsrordnungen und die neue Bundesverfassung in Verfassungsausschuß überwiesen. Der Versungsausschuß trat sofort zusammen, um— einzigartiger Fall in der Geschichte des Parentarismus— in einer kurzen Sitzung von im einer halben Stunde die 471 Notverordingen und die neue Bundesverfassung durchbberaten und anzunehmen. Nach der Sitzung des Verfassungsausschusses tt die Vollversammlung des Nationalrates erAt zusammen und erledigte in erster, zweiter dritter Lesung die neue Verfassung durch eimaliges Erheben von den Sitzen. Der Rationalrat hat damit die neue österreissche Bundesverfassung auf Wunsch der Regie## tatsächlich ohne Kenntnis des Inhaltes und Tragweite der Verfassung in einem abgesten rein formalen Verfahren angenommen so damit der Regierung uneingeschränkte Vollcchten für die Zukunft erteilt. Für die Verfassung stimmten 80 Abgeordnete, Christlich=Sozialen, die Heimwehrabgeordne. und zwei Landbündler, dagegen nur die eiden Vertreter der Großdeutschen Partei. De zehn Landbündler waren bis auf den BerGesandten Tauschitz und einem anderen kordneten der Sitzung ferngeblieben. Bundesrat genehmigte in den NachmitEstunden in einer kurzen Sitzung die BundesLllung und die 471 Notverordnungen der gierung. In der Debatte verlas als einziger #ner Bundesrat Felsinger(Landbund) ein Teiben des Landbundes, in dem betont wurde, 6 der Landbund ebenso wie die Großdeutschen lien ablehnenden Standpunkt einnehmen. DaE ist im Verlauf von wenigen Stunden die 602½e Epoche des österreichischen ParlamentaLaus endgültig abgeschlossen und das ReTingssystem Dollfuß auf eine neue Grundgestellt worden. Zweifelhafte Rechtsgültigkeit der neuen österreichischen Verfassung ###. Annahme der neuen österreichischen Bunbieg ia suns in der Schlußsitzung des NationalL.“ sst, wie ausdrücklich festgestellt werden muß, E. brund einer eigenartigen Rechtsthese der eerung erfolgt, über deren formale gesetzliche Gültigkeit in allen internationalen Kreisen die lebhaftesten Erörterungen angestellt werden. Der Klärung dieser Frage wird entscheidende Bedeutung für die Rechtsgültigkeit der neuen Verfassung beigemessen. Nach der Geschäftsordnung des Nationalrates, die in Oesterreich durch ein Bundesgesetz in die Verfassung aufgenommen worden ist, mußte für die Annahme der neuen Verfassung die Hälfte der in der Verfassung festgesetzten Zahl von 165 Abgeordneten des Nationalrates— somit mindestens 83 Abgeordnete— in der Sitzung anwesend sein. Nach dem jetzt veröffentlichten offiziellen Sitzungsprotokoll waren aber bei der Abstimmung nur 76 Abgeordnete anwesend, von denen 74 für und 2 gegen die Verfassung gestimmt haben. Somit war die verfassungsmäßig festgesetzte Zahl von 83 Abgeordneten in der Sitzung nicht vorhanden. Eine Abstimmung über die Verfassung wäre tatsächlich gesetzlich überhaupt nicht möglich gewesen. Die Regierung hat sich nun stillschweigend auf den Standpunkt gestellt, daß der Nationalrat gegenwärtig nur 93 Abgeordnete umfaßt, da die 72 sozialdemokratischen Mandate durch die Regierungsverordnung vom 16. Februar als erloschen erklärt worden sind. Diese Regierungsverordnung ist aber auf Grund des kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetzes vom Jahre 1917 erlassen worden und bedürfte daher nach der Verfassung der grundsätzlichen Genehmigung des Parlaments. Diese Genehmigung ist niemals eingeholt worden. In der Schlußsitzung des Parlaments am Montag hatte die Regierung zwar bei Eröffnung der Sitzung die 471 Notverordnungen, darunter auch die Verordnung über das Erlöschen der sozialdemokratischen Mandate, dem Parlament vorgelegt. Der Nationalrat ist aber zu einer Abstimmung über diese Notverordnungen nicht gekommen. Die Notverordnungen der Regierung sind somit zwar im Nationalrat und sodann im Verfassungsausschuß eingereicht worden, sind aber dort stecken geblieben und haben bis zur Stunde noch nicht die offizielle Genehmigung des Parlaments erhalten. Es ergibt sich somit die Feststellung, daß die neue österreichische Bundesverfassung auf der Grundlage einer äußerst verwickelten heftig umstrittenen Rechtskonstruktion angenommen worden ist. Abgelehntes Rücktrittsgesuch Auf Grund der vom Landbund eingenommenen grundsätzlichen Stellung zu der neuen österreichischen Verfassung haben der Innenminister Kerber sowie der Staatssekretär für das Justizwesen Glaß unmittelbar vor der heutigen Schlußsitzung des Nationalrates der Regierung ihre Demission eingereicht. Der Bundeskanzler Dollfuß hat jedoch die Demission nicht angenommen und die beiden Minister in Gegenwart der Mitglieder der Regierung ersucht, trotz ihrer Stellungnahme in der Regierung zu bleiben, da er auf ihre weitere Mitarbeit nicht verzichten wolle. Gegen das System Dollfuß Feierlicher Protest der Großdeutschen In der Schlußsitzung des österreichischen Nationalrates gab der Führer der Großdeutschen Partei, Dr. Froppa, im Namen der Partei eine feierliche Protesterklärung ab, die von dem Haus und den Tribünen mit eisigem Schweigen aufgenommen wurde. Die Erklärung war die einzige Parteierklärung des Tages. Es handelt sich hierbei um den einzigen formellen Einspruch, der jetzt gegen die neue Verfassung und die Haltung der Regierung gegenüber der nationalen Bevölkerung abgegeben worden ist. In der Erklärung heißt es u. a.: „Wir erheben feierlich vor unserem Volk, vor der ganzen Welt Einspruch gegen ein Regime, das, ohne über eine Mehrheit des Volkes in diesem Staat zu verfügen, sich über ein Jahr außerhalb der Verfassung gestellt hat und mit Brachialgewalt und Bajonetten den wahren Volkswillen zu beugen versuchte. Wir erheben feierlich Einspruch gegen die verfassungs= und gesetzwidrigen Beschränkungen der geistigen und körperlichen Freiheit. Wir erheben Einspruch gegen diese Tagung, weil das Parlament verfassungswidrig einberufen worden ist. Wir erheben Einspruch dagegen, daß die großen Errungenschaften der Verfassungsreform von 29, die für eine Gesamtänderung der Verfassung eine Volksabstimmung vorsieht, durch ein illegales Parlament und eine illegale Abstimmung beseitigt werden soll. Weder der mit dem Heiligen Stuhl abgeschlossene Vertrag noch ein anderer Staatsvertrag kann auf dem jetzt von der Regierung vorgeschlagenen Wege bindende Kraft erlangen, weil die verfassungsmäßige Kontinuität nicht gegeben ist. Wir warnen die Regierung, diesen Weg zu gehen, weil dadurch die staatsrechtliche internationale Vertragsfähigkeit gefährdet ist. Die nationalgesinnte Bevölkerung Oesterreichs will eine autoritäre Staatsführung, aber sie wünscht und hofft sich diese Staatsführung auf der Grundlage der wahren Volksgemeinschaft und des gesamten Volksvertrauens. Der Führer der Großdeutschen Partei fordert sodann von der Regierung die sofortige Durchführung einer freien Volksabstimmung, da sich dadurch allein der wahre Wille des Volkes ermitteln lasse. Dann allein werde Oesterreich jene Regierung erhalten, die dem Willen des gesamten Volkes entspricht und hinter dieser Regierung wird dann das gesamte Volk mit begeistertem Aufbauwillen stehen. Dann werde auch der heute herrschende innere Zwiespalt, der unseligste, der je über die deutsche Ostmark hereingebrochen ist, ein Ende finden. Aus tiefer Verbundenheit mit dem gesamten deutschen Volke lehnt die überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes in Oesterreich die Art der Verteidigung der Selbständigkeit Oesterreichs aus dem Geist des Gewaltdiktats von Saint Germain ab. Es sei das unveräußerliche Naturrecht des österreichischen Volkes, seine Beziehungen zum Deutschen Reich so innig zu gestalten, wie es seinen völkischen Zielen und seinem nationalen Selbstbestimmungsrecht entspricht. Wir grüßen in dieser entscheidenden Stunde mit dem Bekenntnis unserer Treue und leidenschaftlichen Liebe zu unserer österreichischen Heimat trotz aller Not doch frohen Mutes unsere Brüder im Deutschen Reich und geloben, auf unserem völkischen Vorposten auszuharren, bis die Lebensforderung des österreichischen Volkes erfüllt ist:„Keine Lösung der österreichischen Frage ohne das Deutsche Reich, keine Lösung des mitteleuropäischen Problems ohne Deutschland.“ Die feierliche Einholung des Berliner Maibaumes Der Festzug mit einer 42 Meter langen Weißtanne am Brandenburger Tor in Berlin Der badische Schwarzwald=Gau schenkte der Reichshauptstadt einen riesigen Maibaum, der in feierlichem Zuge durch die Straßen Berlins geleitet wurde und im Berliner Lustgarten für die Maifeiern aufgestellt wird Der Protest des Landbundes Auch der Landbund hat eine Protesterklärung gegen die neue Verfassung abgegeben. in der es zum Schluß u. a. heißt: Bestärkt werden die Abgeordneten des Landbundes in ihrer Stellungnahme durch die Sorge, daß innerhalb des Volkes die Gegensätze von Tag zu Tag größer werden. wirtschaftliche und seelische Not täglich zunimmt und der Bruderzwist zwischen Oesterreich und dem Deutschen Reich das Empfinden weiter Teile des deutschen Volkes in Oesterreich nicht nur schwerstens verletzt, sondern auch wohl eine der Hauptursachen der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse darstellt. Die Landbundabgeordneten richten an die Bundesregierung den dringenden Appell durch Heranziehen der ganzen nationalen Opposition zur Mitarbeit an Gesetzgebung und Verwaltung die Voraussetzungen für inneren Frieden, wirtschaftlichen Aufbau und Freundschaft mit dem deutschen Brudervolk zu schaffen. Wir bekennen uns zu unserer österreichischen Heimat, die wir über alles lieben. Wir kämpfen aber ebenso leidenschaftlich für die Ehre. Freiheit und Größe des deutschen Volkes in der Welt. Parlamentarischer Rekord Fünf spanische Kabinette in fünf Monaten Mit der Aufstellung des Kabinetts Samper in Spanien hat das parlamentarische System einen Rekord eigener Art zu buchen. Es ist nämlich das fünfte Kabinett seit den letzten Wahlen, also seit fünf Monaten. Und wenn auch die anderen vier Kabinette unter Lerroux als Ministerpräsidenten standen und Lerroux heute keinen Anteil am Kabinett mehr hat, so handelt es sich bei dem fünften Kabinctt, wie die Zusammenstellung zeigt, um annähernd genau das gleiche parlamentarische Gebilde wie seine Vorgänger es waren. Die Erfahrung zeigt zur Genüge, in wie großem Maße die Bevölkerung eines Landes durch die Umbildung einer Regierung, durch die Regierungskrise, beansprucht wird. Die verschiedenen Anschauungen, in erster Linie die, welche den Parteien zugrunde liegen, prallen in solchen Krisenzeiten mit aller Leidenschaftlichkeit und Hartnäckigkeit aufeinander, und daß dabei das Volk nicht zur Ruhe kommen kann, ist nur allzu sehr verständlich. Das spanische Volk hat also fünf solcher Zustände durchmachen müssen, und wenn man sich das Ergebnis ansieht, so ist es recht mager und enttäuschend, denn es ist nichts dabei herausgekommen. Aber es steht wohl außer Zweifel, daß die soeben äußerlich überwundene Kabinettskrise noch ihre Folgen haben wird. Der ganzen innerpolitischen Konstellation nach war diese Krise eigentlich überflüssig. Es gibt genug Stimmen in Spanien, die für die Herbeiführung der Krise den Staatspräsidenten selbst verantwortlich machen, der in der Frage des Amnestiegesetzes eine Haltung eingenommen habe, die im weiteren Verlauf der Dinge den Rücktritt des Kabinetts Lerroux zur Folge gehabt hat. Mit dem Kabinett Samper scheint niemandem gedient zu sein. Von den Parteien der Rechten wird das Kabinett ebenso abgelehnt wie von den Sozialisten und Kommunisten. Der Staatspräsident wollte ein großes Kabinett der nationalen Versöhnung und der Sicherheit der Republik zusammengestellt wissen. Aber es sind nur zwei Männer in dem neuen Kabinett vertreten, die dem bisherigen Kabinett Lerroux nicht angehört haben. Wenn vorhin erwähnt wurde, daß niemandem mit der Bildung des neuen Kabinetts gedient sei, so ist es vielleicht etwas zu viel gesagt. Es gibt schon einige Gruppen, die dabei profitiert haben. Die Sozialisten haben sich die Krise nicht entgehen lassen, sondern haben recht erfolgreich in ihrer Zersetzungsarbeit weiter geschafft. Man fragt sich nur, was eigentlich die große katholische Partei, die Volksnationale Aktion und ihr rer Gill Robles nun tun wird. Allem Anschein nach hat sich diese Gruppe noch nicht kräftig genug gefühlt, um in den Auseinandersetzungen der vergangenen Tage eine ausschlaggebende Rolle zu spielen. 16 englische Bergarbeiter durch schlagende Wetter getötet Eine schwere Explosion ereignete sich am Montagvormittag kurz vor acht Uhr in der PlankLane=Zeche in Leigh=Lancashire. Nach einem noch unbestätigten Bericht sind 16 Bergarbeiter ums Leben gekommen. Etwa 20 Mann wurden verletzt. Die Rettungsversuche waren am Montagmittag noch in vollem Gange. Etwa 210 Bergleute befanden sich zur Zeit der Explosion in dem betroffenen Grubenabschnitt. Gegen 10 Uhr waren 90 von ihnen geborgen. Man glaubt daß es sich um eine Kohlenstaubexplosion handelt. In derselben Kohlengrube waren im Oktober 1932 19 Mann durch Abstürzen eines Förderkorbes getötet worden. Lastkraftwagen 30 Meter vom Zuge mitgeschleift Am Bahnübergang bei der Zuckerfabrik Bernstadt wurde, wie aus Oels(Schlesien) gemeldet wird, ein Lastkraftwagen von einem Eisenbahnzug erfaßt und 30 Meter mitgeschleift. Der Führer des Wagens wurde aus dem Wagen geschleudert und blieb tot liegen. Der Schranka#wärter, der es unterlassen hatte, die Schranken zu schließen, wurde sofort verhaftet. * Personalveränderungen im Gau Westfalen-Nord Münster. Der Gauleiter entband auf dessen Wunsch den Kreisleiter Pg. Becker von seinem Amt als Kreisleiter und sprach ihm für seine treue Arbeit im Dienste der Bewegung Dank und Anerkennung aus. Pg. Becker wird weiter hin als stellv. Kreisleiter tätt: sein. Der Gauleiter ernannte und verpflichtete während der Führerbesprechung in Münster am 26. 4. 1934: Pg. Bielefeld zum Kreisleiter in Coesfeld, Pg. Plagemann zum Kreisleiter in Recklinghausen Land, Pg. Scholdra zum Kreisleiter in Beckum, Pg. Schmidt zum Kreisleiter in Minden. gez. Steinecke, Gauorganisationsleiter. Aus der Deutschen Arbeitsfront Die Vereinigung niederrheinisch=westfälischer Industrie= und Handelskammern zum 1. Mai Münster i. W. Die Vereinigung niederrheinisch=westfälischer Industrie= und Handelskammern erläßt zum 1. Mai folgende Kundgebung: Jahrzehntelang war der 1. Mai mit seiner Klassenkampfhetze und seinen Phrasen von internationaler Verbrüderung des Proletariats ein Tag des Abscheus und der Sorge für alle die, die sich für die deutsche Gesellschafts= und Wirtschaftsordnung mit verantwortlich, fühlten. Die tiefeingebrannte Erinnerung an solche undeutschen, unwürdigen Maifeiern war der Anlaß, daß manche zunächst sich gehemmt fühlten, als sie aufgerufen wurden, am 1. Mai 1933 mitzumarschieren. Als sie aber gläubigen Herzens mitmarschierten in den 1. Mai nach dem Aufbruch der Deutschen erlebten sie das große Wunder der Volksgemeinschaft. Sie haben gesehen, wie der Spuk vergangener verderblicher Ideologien weggefegt worden ist vom frischen Wind nationalsozialistischen Denkens, haben gespürt, wie vom Nationalsozialismus die Quelle urdeutschen Gemeinschaftslebens angeschlagen und die Eisdecke, die eine verkehrte Wirtschaftsgesinnung durch marxistischen Klassenkampf und materielles Profitstreben in den Herzen so vieler Arbeiter und Unternehmer hatte entstehen lassen, aufgetaut worden ist. Nur ist Raum und Zeit für den deutschen Frühling nationalsozialistischer Wirtschaftsgesinnung, die die Führerverantwortung und Gefolgschaftstreue an die Stelle von Klassenkampf, Gemeinnutz vor eigensüchtiges gewinnstreben setzt, die Arbeit nicht nur als Fluch ansieht, sondern sie zum Dienst an der deutschen Volksgemeinschaft adelt. Das erste Jahr dieser neuen Ordnung unter Hitlers Führung berechtigt uns, mit seinen bisher schon erzielten Erfolgen, den 1. Mai 1934 mit weit offenem Herzen Privatinitiative ist unerläßlich 100. Geburkstag des GewehrKonstrukteurs Mauser „Eine gesunde Wirtschaft kann nicht auf kleine selbständige Existenzen verzichten Dr. v. Rentelen in Dortmund Dr. v. Rentelen erklärte am Sonntag auf einer Kundgebung im Dortmunder Stadion, man erblicke heute allgemein in der vergangenen Wirtschaftsentwicklung, die den Riesenbetrieb unverhältnismäßig stark begünstigt habe, eine maßgebliche Ursache für die Erwerbslosigkeit. Gesunde, Volkswirtschaften seien in erster Linie in dem Zusammensein möglichst zahlreicher Einzelexistenzen begründet. Zur dauerhaften Ueberwindung der Erwerbslosigkeit hätten große Staatsmänner zu allen Zeiten, so z. B. Friedrich der Große und Freiherr vom Stein den Weg über die Neuschaffung von selbständigen kleinen Existenzen beschritten. So sei auch das Wort des Führers„Wir treten für das Privateigentum ein, damit möglichst viele Volksgenossen daran teilhaben“ richtunggebend für die Grundeinstellung nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik. Man könne überall dort Riesenbetriebe errichten. Organisationen schaffen und für deren Fortbestand eintreten, wo die Privatinitiative noch nicht erstickt würde. Das öffentliche Leben und die Wirtschaft böten zahlreiche Beispiele dafür, daß unter bestimmten Voraussetzungen Organisationen und Großbetriebe am Platze seien. Es sei aber nicht zu verkennen, daß in der Wirtschaft dem persönlich geleiteten Betriebe eine bedeutende Vorrangstellung zukomme, weil die persönliche Entschlußkraft und die Verantwortung, die der Betriebsführer für seine Gefolgschaft übernimmt, die beste Bürgschaft für eine saubere, korruptionsfreie und wirtschaftliche Leitung eines Betriebes seien. und zufunftssicherer Freude zu feiern. Darum legen wir am 1. Mai ein Treuebekenntnis ab für Volksgemeinschaft und für Adolf Hitler. Aufmarsch am 1. Mai nur in Betriebsgemeinschaften— Eine Anordnung des Bezirksleiters der Deutschen Arbeitsfront Münster. Am 1. Mai wird nur in Betriebsgemeinschaften aufmarschiert. Der Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront Westfalen, Pg. ter Nagel, teilt über die Beteiligung der Deutschen Arbeitsfront Westfalen an den Maifeiern mit, daß der Aufmarsch zu den Feiern nur in Betriebsgemeinschaften zu erfolgen hat. Erwerbslose sollen sich den Betrieben, denen sie einmal angehört haben, anschließen, um so der Volksverbundenheit sichtbaren Ausdruck zu verleihen. Verboten ist es den konfessionellen Vereinen und Verbänden, sich an der Maifeier zu beteiligen, ebenso dürfen die Fahnen und Enbleme dieser Vereine und Verbände im Festzuge nicht mitgeführt werden. Die Mißachtung dieser Anordnung hat zur Folge, daß der Betreffende als Störenfried betrachtet und dementsprechend auch behandelt wird. Die Polizeiorgane sind angewiesen, hierauf ihr Augenmerk zu richten und gegen derartige Personen einzuschreiten. Aufdeckung einer altgermanischen Begräbnisstätte Osnabrück. Auf der Strecke Schüttorf=Salzbergen des Autostraßenbaues stieß man beim Abtragen eines Heidehügels in 1½ Meter Tiefe auf sechs Urnen, von denen leider keine ganz ausgegraben werden konnte. Aus den Scherben ließen sie sich ungefähr wieder zusammenstellen. Es sind stark= und wenigbauchige, dick= und dünnwandige, kleinere und größere Gefäße. Darin befinden sich Asche, angebrannte menschliche Knochen, wie Rückenwirbel, Rippen, Arm= und Beinknochen. Dem Anschein nach ist hier eine altgermanische Begräbnisstätte aufgedeckt, deren Alter auf 4000 Jahre geschätzt wird. Man hofft, noch weitere Funde zu machen. Großfeuer Bornholte. Das Gehöft des Landwirts Busche verbrannte durch eine Feuersbrunst bis auf die Umfassungsmauern. Leider konnte das Wohnhaus nicht mehr gerettet werden, vielmehr mußte sich die Feuerwehr darauf beschränken, die Scheunen vor den Flammen zu bewahren. Das Mobiliar konnte zum größten Teil gerettet werden, leider fiel eine erhebliche Menge Getreide dem tückischen Element zum Opfer. Die Entstehungsursache des Brandes ist nicht bekannt. Neue Talsperre bei Lüttringhausen im Bau Remscheid. Die Talsperre bei Lüttringhausen wurde bereits vor einigen Monaten durch Erhöhung der Sperrmauer um 30 000 Kubikmeter Stauinhalt vergrößert. Die Anlage reichte aber immer noch nicht aus, den Wasserverbrauch der Großstadt zu decken. Deshalb wurde die Anlage einer Vortalsperre beschlossen, für die das vor der Barmer Talsperre gelegene Tal von KreuzB. se unu Unternehmer und Arbeiter Hand in Hand verfolgen seit mehr als 50 Jahren bei der Firma Kaiser's Kaffee=Geschäft, dem bekannten deutschen Familien=Unternehmen, das gleiche Ziel: herstellung und Vertrieb hochwertiger Ware zu niedrigem Preis. Die richtige Erkenntnis dieser klotwendigkeit und die stete Verwirklichung dieses Bedankens haben es ermöglicht, die Firma aus kleinsten Anfängen heraus zu einem Unternehmen zu gestalten, das durch Gründung von Arbeitsstätten in allen deutschen Gauen mehr als 7000 ständig beschäftigten Dolksgenossen und deren Familien Arbeit und Brot gibt. Für die deutsche Landwirtschaft ist die Firma Kaiser's Kaffee=Geschäft ein wichtiges Absatzgebiet, denn für die in eigenen Fabriken hergestellten Waren werden landwirtschaftliche Erzeugnisse in sehr erheblichen Mengen verbraucht. Die deutsche Hausfrau dient der deutschen Sache, wenn sie ihren Bedarf für Rüche und haushalt bei Kaiser's deckt. Die Waren sind gut und auf die niedrigen Preise gibt es noch 3% Rabatt in Marken. Kaiser's Kaffee=Geschäft Wenn es köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute Nacht 12,15 Uhr unsere treusorgende liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante Nachruf. Am Sonnabend, dem 28. April, verschied infolge Unglücksfalles die in unserem Krankenhause seit längeren Jahren betreute Frau Ww. Dietrich Baack Hulda Dissel Gute Auswahl in Speisen, sowie die bekannten Eis-Sorten Friederike geb. Schaarmann im vollendeten 60. Lebensjahr. bietet am heutigen Festtage seinen verehrten Gästen das im Alter von fast 89 Jahren nach einem arbeitsreichen Leben zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, dem 2. Mai um 14,45 Uhr von der Leichenhalle des evangelischen Krankenhauses. Der Vorstand des evgl. Krankenhauses „Hausemannstift"“, Dortmund=Mengede. Deutsche Haus. Bitte ausschneiden und einsenden. Dortmund=Meugede, Brüninghausen, den 30. April 1934. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 3. Mai 1934, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause, Castroper Straße 2, aus statt. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher. Sollte jemand aus Versehen keine Nachricht erhalten haben, so diene diese als solche. 2 Zimmer=Wohnung zu vermieten. Mengeder Straße 550. An die Geschäftsstelle des „Dortmund-Mengeder Lokal=Anzeigers Mengede Mittwoon 20 Uhr- Preise v. 70 Pfg. an Der fliegende Holänder Oper in 3 Akten Inserate sind die Seeie des Geschäfts Ich bestelle zum 1. Mai 1934 den„Dortmund=P, geder Lokal=Anzeiger" und ersuche bis dahin um kostenlos Zustellung. Name: =Straße Nr. Donnerstag, 3. M #cheint dreimal wöchentlich, Dien Zeugspreis beträgt monatlich, dur hostbezug 1.— MN.i. 2 Einzelpreis mengede, am Markt.= Fernruf D) #rantwortlich für den gesamten In Zegelmäßige Beilagen:„Das hun Thrlgge“„Sport und Spiel“, eigenannahme bis nachm. 6 Uhr. aspruch auf Lieferung der Zeit Wilhelm Mauser, der Erfinder des nach ihm benannten Gewe#n wurde am 2. Mai 1834 in Oberndorf am Netgeboren. Das Mausergewehr, das als Erstes der Zündnadel einen starken Schlagstrift aufwie wird seit 1871 im deutschen Heere verwandt. Verbreitungsbezirk: D Göring Leiter mühle gewählt wurde. Die Arbeiten hierfür rege im Gange. Der Staudamm mit ein Schieber zur Ueberleitung des Wassers von neuen Talsperre in die alte ist bereits fer gestellt. Jetzt ist man dabei, das Gelände so zutragen, daß ein möglichst großer Stauinh erreicht wird. Die Bauarbeiten werden in ein Wochen beendet sein, ebenso die Abholzarbeit an den umliegenden Höhen. Der Bau die Vortalsperre hat aber noch eine weitere Bettung. Die bisher in scharfen Kurven an Barmer Talsperre vorbeiführende Provinza straße Beyenburg—Lüttringhausen wurde den neuen Staudamm verlegt und zeigt jetzt statt der scharfen Kurven nur noch eine leig Krümmung. Nach Fertigstellung der neuen## talsperre wird die Stadt Wuppertal ihn Wasserbedarf voraussichtlich für absehbare decken können. Wie der Amtliche P steilt, ist bereits vor e eußischen Verwaltun ung insofern vorgen )berste Leitung us dem Ministerium? sterpräsidenten übertra räsident Göring übt s sie insoweit bisher d ugestanden hatten. Die er Landespolizei führ bteilung des Minister ntersteht für die B Ministerpräsidente ie Sitzung des Ausrede „Ich kann mit Ihrem Patentschloß die Tür öffnen.“ „Das ist ja eben das Patent.“ Schmiere „Ich habe alle Eier ausgekauft.“ „Warum?“ „Mein Mann spielt heute hier den Hamlet.“ Auskunft „Können Sie mir sagen, ob das der Mond die Sonne ist?“ „Nee. ich bin nicht von hier.“ Unter dem Vorsitz ers Dr. Schmitt hi sönlichen Beratung in sene Handwerkerbeirat er Beirat war mit ind vier Gesellen vollz leichshandwerksführer ung bei. Der Minister lusführungsverordnun om 29. November 1 Fflichtinnung, die Krei se Ehrengerichtsbarke nthält, zur Aussprack rung ergab nur geri unmehr die Reichsr sassung bestimmen wir danktelegramm der AEG an Mi Die Arbeiterschaft d rpräsidenten Görine chtet: „Die zu den AE6 lap und Oberschöne lieder der AE6=Betr ##lverwaltung der T #erstraße sowie der 58O fühlen sich di n Aufmarsch auf de ehrt und danken I git, als dem Kamera Der Reichsve Reichsver! ner zweiten Sitzu Tagesordnung schtiger Gesetzentw rlehrswesens. Die zwischen Ve Kriglich südslaw „in Gang befi beiden Seiten Fihrt wurden,! stnung eines Ha Eis mit dem H# #nen über den Elommen abge B#. Es ist zue Eungen geste speiterung der herbeizuführe iaticband. 9 Fihr Erleichte deutschen M bisch instand #'schland in st eisin, Südsle 5 uhr ineu I Ausfuhr na zu gestalter # handelsver VEingenugsiche 5