ibenbrande stanlage 2 des dingen, in der gebrochen was in der Brand er tot. Der trotz der Gasl dienstag, 28. November 1933 Dettmund14. Jahrgang— Nr. 142 ings: Präsiden r Welles werd seine Aufgaben im Staatsdepa ine Stelle wer ihn zu ersetzen t die Ueberein Bildung eine die Vereinigten ichten. erre 1) nd= Mengede 11. angesetzte mmeraden Gesdienst teilzuSturmführer. virinsorgusführung n Preisen. Kengedte, Kuf 11396. Mengeder Eekat Geschäfts= und Verkehrs=Anzeiger Mengede er Zeitung(Amtl. Blatt) Erscheint dreimal wöchentlich, Dienstag, Donnerstag und Samstag. Der Bezugspreis beträgt monatlich, durch Boten frei ins Haus gebracht oder bei Postbezug 1.— Reichsmark.= Einzelpreis 10 Pfg. Bekanntmachungen erlangen durch Veröffentlichung im DortmundMengeder Lokal=Anzeiger rechtsverbindliche Kraft.= Bei Betriebssörungen usw. besteht kein Anspruch auf Lieferung der Zeitung. .. Organ zur Wahrung der Vorortsinteressen Das Heimatblatt### für alle Stände Regelmäßige Beilagen: Freude und Humor Unterhaltungsbeilage— Sport Frauenwelt und Heim Verantwortlich: E. Arnold.e Geschäftsstelle: D.=Mengede, am Markt= Fernsprecher 11396- Postscheckkonto Dortmund Nr. 4939. Anzeigenpreise: 1 mm hoch, einspaltig, lokal 7 Pfg., auswärts 10 Pfg.; Stellen=Gesuche und Familien=Anzeigen 6 Pfg.; Reklamen im Textteil 1 mm 38 Pfg. Bei Wiederholungen und Abschlüssen Rabatt nach Tarif. Annahmeschluß von Inseraten 17 Uhr. Aelll. Verbreitungsbezirk: Mengede, Bodelschwingh, Brüninghausen, Deininghausen, Deusen, Dingen, Ellinghausen, Groppenbruch, Huckarde, Ickern, Nette, Oestrich, Schwieringhausen, Westerfilde Ein Werk, das Jahrhunderte überdauern wird: Kraft durch Freude K Die Kundgebung der deutschen Arbeitsfront zur Ordnung der Freizeit gottesdienst Paund Abendmahl. t. 15,30 Uhr PoI. nge der vereinig7 Uhr liturgische r Oestrich) chte und AbendNovemer. nachAndart im Ger Kurella. Gottesdienst. 10 Sonntag 20 Uhr sichte und Abend3laukreuzstunde. 55: Sonntag 20 tesdienst mit Vorhl. Abendmahls. sdienst. hl. Messe. 7,30 t. Gem. hl. Koms und der SchulUhr Kindermesse samt mit Predigt. rmenseelenandacht, t für den Mütter. Dezember Herznachmittag von zenheit. Freitag Andacht. hr Frühmesse mit hl. Kommunion er Kommunionkin= 10 Uhr Hocham Andacht für die den 1. Dezember, Uhr Hochamt mu mittag von 5 bis Beichten. esse mit Predigt, Predigt. 2,30 Uhr enen. Kommunionmunikanten(Kna# für die Mitgliede Im Plenarsaal des Preußischen Staatsrates veranstaltete die Deutsche Arbeitsfront eine große Kundgebung, die der Organisation der Freizeit gewidmet war, und auf der der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, in einer glänzenden Rede das hohe Ziel der Arbeitsfront barlegte. Der Kundgebung wohnten die Reichsminister r. Göbbels, Schmidt, Seldte, der stellvertretende Führer Rudolf Heß, alle Verbandsleiter der Arheitsfront, alle Treuhänder der Arbeit, zahlreiche EA- und SS=Führer, die Gebietsinspekteure der NSDAP, die Mitglieder des Großen und Kleinen konvents, die Amtsleiter der Partei u. a. mehr ei. Wenige Minuten nach 16 Uhr erschienen die Rinister, von der Versammlung mit erhobener slechten begrüßt. Reichsminister Dr. Göbbels ührte zur Begrüßung u. a. aus: Wenn die Arbeit, die heute in dieser Zusamsenkunft ihren Anfang nehmen soll, unter einem slücklichen Stern steht, dann glaube ich, beginnen wir damit ein Werk, das für die ganze weibre soziale Entwicklung unseres Volkes von aushlaggebender Bedeutung sein wird. Diese Areit hat bereits Vorbilder in anderen Staaten. glaube, es wäre aber grundfalsch, wenn wir ans an diese Vorbilder hielten und ohne jede inschränkung an sie anschließen wollten. Wir ind von vornherein der Ueberzeugung, daß dieses Werk„Nach der Arbeit“ ein Ausdruck eines ausgesprochen deutschen und ausgesprochen nationalsozialistischen Wesens ##nd. Ich hatte bei meiner letzten Reise nach stalien Gelegenheit, die große Institution des Lopolavoro=Werkes eingehend zu studieren, und P#habe dort eine imponierende Größe und Wichskeit dieser Arbeit feststellen können. Es hanslt sich darum, den Feiertag zu organisieren, nd zwar von der Erkenntnis ausgehend, daß ein staat, der wirklich mit dem Volk identisch und sbunden ist, das Volk niemals sich allein übersen soll, sondern daß der Staat nicht nur die Arbeit, sondern auch den Feiertag organisieren muß. Larauf überbrachte der Stellvertreter des führers, Rudolf heß, Grüße des Reichskanzlers: Ich habe den Aufes. Ihnen die Grüße des Führers zu übermitn der leider nicht kommen kann, weil er nach firnberg geeilt ist, um am Begräbnis des Reichsehrsoldaten teilzunehmen. Runmehr sprach der Stabsleiter der P. O. und Führer der deutschen Arbeitsfront Dr. Ley Dr. Ley führte u. a. etwa folgendes aus: Die Entwicklung eines Volkes bedeutet sein chstum. Ein Volk wächst an Zahl, in der VerFung seiner Anlagen und in der Schärfung nes Instinktes. In Zeiten, wo die Entwicklung 's Volkes in kurzen Zeiträumen gewaltige Fsstrecken zurücklegt, sind die Bedürfnisse eines kltes naturnotwendig viel größer als in jenen Flaufen, da das Volk langsam wächst oder gar Wachstum stillzustehen scheint. Die Wünsche * Bedürfnisse eines Volkes spornen den schöp#en Geist an, treiben ihn zur höchsten Entlung. Wenn man jedoch das Wachstum des tes künstlich in falsche Bahnen lenkt, so wersuch die Methoden seiner Wirtschaft, überdt seines Lebens falsch sein. Die Arbeitskraft ist des Menschen ureigenstes Eigentum. Somit soll er selbst bestimmen, wie lange er seine Arbeitskraft täglich anzuspannen gedenkt, mit zwei Einschränkungen: einmal aus einem innenpolitischen Grunde kann der Staat die Arbeitszeit aus volksgesundheitlichen Gründen festlegen. Zweitens kann die Arbeitszeit aus außenpolitischen Gründen festgelegt werden, und zwar einmal durch schiedlich friedliches Uebereinkommen, zum anderen aber auch durch willkürliche Diktate des Siegers an den Besiegten. Die Festlegung der Arbeitszeit in die 48=Stunden=Woche war ein künstliches Produkt, einmal weil es die Marxisten in Ermangelung besserer Erkenntnis den Arbeitermassen so versprochen hatten, oder zum anderen weil die Siegermächte im Jahre 1919, vor allem Amerika, an dieser 48=Stunden=Woche das größte Interesse hatten. Arbeitskraft mal Arbeitszeit ergibt aber die Summe der Waren, die ein Volk hervorbringt. Amerika rechnete mit dieser Tatsache und legte deshalb die 48=Stunden=Woche international fest, weil Amerika in der Industrialisierung und in den Arbeitsmethoden dem europäischen Festland weit voraus war. Um den Ausfall der europäischen Industrie gegenüber der amerikanischen wettzumachen, trat nun eine ungeheure Mechanisierung der Arbeitsmethoden ein. Nicht mehr der Mensch bedingte nach Arbeitsleistung und Arbeitskraft den Prozeß der Arbeit, sondern die Maschine. Die Frage, ob wir die übersteigerte Mechanisierung unserer Industrie zurückschrauben können, ist mit Rein zu beantworten. Und zwar weil man eingeführte Methoden und neu erfundene Maschinen nicht, mehr aus der Welt schaffen kann, und weil die japanische, chinesische Konkurrenz eine solche Rückentwicklung nicht mehr zulassen würde. Wenn Deutschland überhaupt noch einmal gegen diese Schleuderkonkurrenz aufkommen will, so kann es das nur durch neue Erfindungen, durch weitere Einführung von Maschinen, in manchen Industriezweigen muß sogar infolge Erhöhung des Arbeitstempos eine weitere Arbeitszeitverkürzung kommen. In der nächsten Zukunft werden wir wahrscheinlich gezwungen sein, das Arbeitstempo, die Arbeitsmethoden, die Mechanisierung und Rationalisierung bestimmter Industrien noch bei weitem zu erhöhen und gleichzeitig, um die Menschen überhaupt zu erhalten, die Arbeitszeit verkürzen müssen. Entweder man hätte durch ein vernünftiges Arbeitstempo die frühere Arbeitszeit erhalten sollen, oder aber man steigert das Arbeitstempo und muß dann die Arbeitszeit verkürzen oder umgekehrt, man verkürzt vorher die Arbeitszeit und ist dann gezwungen, das Arbeitstempo zu steigern. Diesen letzteren Weg sind wir gegangen. Er würde zum Ruin unseres Volkes führen, wenn nicht gleichzeitig dafür gesorgt würde, daß das Volk in seiner Freizeit eine völlige Ausspannung von dem übersteigerten Tempo des Alltags erhält. In allen Ländern außer Italien sind nur kümmerliche Ansätze zur Organisation der Freizeit zu verzeichnen. Die Bewegung des Dopolavoro im faschistischen Italien ist fast so alt wie der Faschismus selber. Das Dopolavoro ist eine besondere Organisation mit besonderen Beiträgen. Es zählt etwa 2 Millionen Mitglieder, und zwar 675 000 Angestellte und 1 099 000 Arbeiter. Das übrige sind Beamte der Eisenbahn, der Post und des Telegraph. Besonders kennzeichnend ist, daß die Unternehmer im Dopolavoro völlig fehlen. Ein zweites Kennzeichen ist die verhältnismäßig geringe Zahl seiner Mitglieder. Daraus geht hervor, daß die Organisation von oben nach unten gebaut ist. Und das dritte Bemerkenswerte an dem Aufbau des faschistischen Dopolavoro ist, daß es in seinen Aufgaben ungeheuer in die Breite geht. Was wollen nun wir mit der Schaffung der Freizeit-Organisation? Ueber allem steht das vom Führer geprägte Wort: „Wie erhalten wir dem Volk die Nerven in der Erkenntnis, daß man nur mit einem nervenstarken Volk Politik treiben kann.“ Aufruf an alle schaffenden Deutschen Berlin, 27. November. Die Wahl vom 12. November hat gezeigt, daß bis auf eine verschwindende Minderheit alle schaffenden Deutschen, ganz gleich, ob sie als Unternehmer, als Arbeiter oder Angestellte tätig sind. sich freudig hinter die von Adolf Hitler geführte Reichsregierung stellen und am Aufbau des neuen Staates und der neuen Wirtschaft mitzuarbeiten gewillt sind. Das Bekenntnis zu unserem Führer bedeutet für die schafsenden Menschen eine Absage an den marxistischen Grundsatz des Klossenkampfes, bedeutet ein Bekenntnis zum Geist der Volksgemeinschaft und der gegenseitigen Achtung und Gleichberechtigung von Arbeitern und Unternehmern. Diese Tat soll gelohnt werden. Die Zeit ist reif, daß das Werk, das am 2. Mai durch die Uebernahme der alten Gewerkschaften in die Arbeitsfront begonnen worden ist, nunmehr seine Krönung erhält. Die Deutsche Arbeitsfront ist die Zusammenfassung aller im Arbeitsleben stehenden Menschen ohne Unterschied ihrer wirtschaftlichen und sozialen Stellung. In ihr soll der Arbeiter neben dem Unternehmer stehen, nicht mehr getrennt durch Gruppen und Verbände. die der Wahrung besonderer wirtschaftlicher oder sozialer Schichtungen und Interessen dienen. Der Wert der Persönlichkeit. einerlei, ob Arbeiter oder Unternehmer, soll in der Deutschen Arbeitsfront den Ausschlag geben. Vertrauen läßt sich nur von Menschen zu Mensch. nicht aber von Verband zu Verband gewinnen. Nach dem Willen unseres Führers Adolf Hitler ist die Deutsche Arbeitsfront nicht die Stätte. wo die materiellen Fragen des täglichen Arbeitslebens entschieden, die natürlichen Unterschiede der Interabgestimmt werden. Für die Regelung der Aressen der einzelnen Arbeitsmenschen aufeinander beitsbedingungen werden in kurzer Zeit Formen geschaffen werden, die dem Führer und der Gefolgschaft eines Betriebes die Stellung zuweisen, die die nationalsozialistische Weltanschauung vorschreibt. Das hohe Ziel der Arbeitsfront ist die Erziehung aller im Arbeitsleben stehenden Deutschen zum nationalsozialistischen Staat und zur nationalsozialistischen Gesinnung. Sie übernimmt insbesondere die Schulung der Menschen, die dazu berufen werden. im Betrieb und in den Organen unserer Sozialversicherung. der Arbeitsgerichte und der Sozialversicherung maßgebend mitzuwirken. Sie wird dafür sorgen, daß die soziale Ehre des Betriebsführers wie seiner Gefolgschaft zu einer entscheidenden Triebkraft der neuen Gesellschaftsund Wirtschaftsordnung werden kann. So rufen wir heute alle deutschen Arbeiter der Stirn und der Faust aus. in die Deutsche Arbeitsfront einzutreten, um in ihr alle Kräfte zum Gelingen des großen Werkes zu sammeln. Heil Hitler! Der Führer der Deutschen Arbeitsfront: gez. Dr. R. Ley. Der Reichsarbeitsminister: gez. Franz Seldte. Der Reichswirtschaftsminister: gez. Dr. Schmitt. Der Beauftragte des Führers für Wirtschaftsfragen: gez. Dr. Keooler., Mündigkeit ist ein Gefühl der Leere. Da die Arbeitszeit von den schaffenden Menschen Höchstund Spitzenleistungen verlangt, muß man in der Freizeit als Nahrung der Seele, des Geistes und des Körpers das Beste vom Besten bieten. Wir müssen eine Freizeit=Organisation schaffen, in der alle Menschen zu Hause sein sollen, vor allem auch der Unternehmer, der in Italien völlig fehlt. Denn gerade dadurch, daß der Mensch in seiner Freizeit mit Menschen anderer Berufe zusammengeführt wird, erhält er schon eine Ausspannung an sich. Aber nicht allein deshalb müssen wir diesen ler vermeiden, sondern auch im Hinblick auf das größte und letzte Ziel, aus dieser Freizeit=Organisation die wahre nationalsozialistische Gesellschaftsordnung zu formen, müssen wir vermeiden, Organisationen der verschiedenen Klassen und Verbände zu dulden. Wir müssen des weiteren unser Hauptaugenmerk darauf richten, daß das Volk innigsten Anteil an dem Aufbau nimmt. Wir müssen eifersüchtig darüber wachen, daß das Volk diese Organisation baut und schafft. Als dritter Grundsatz muß erkannt werden, sich nicht zu verzetteln. Wir müssen klar unsere Grenzen sehen. Wir haben allein die Aufgabe, die Müdigkeit des Völkes zu bannen, seine Nerven zu stählen, ihm eine völlige Ausspannung zu geben, indem wir ihm das Beste vom Besten als Nahrung bieten. Hierauf allein müssen wir unser Wollen und Können konzentrieren. Ein Volk wie das deutsche, gesegnet mit einer 2000jährigen Kultur, die am höchsten von allen Völkern steht, kann auch in Zeiten der Armut und der Not dem Volke Unendliches bieten, selbst dann, wenn seine materiellen Mittel gering sein sollten. Wir Nationalsozialisten wissen, daß wir die materielle Not nicht von heute auf morgen beheben können. Wir wissen aber auch, daß wir alle deutschen Menschen an der überreichen und hohen Kultur der Kunst, der Musik, des Theaters und des Films, den Schönheiten unseres Landes, der sportlichen Ertüchtigung unseres Volkes, mit einem Wort: an der Freude und Schönheit des Lebens in unserem Volke teilnehmen lassen können. Grundsatz muß sein: Nicht der, der Geld hat und Besitz sein eigen nennt, hat ein Anrecht auf den Genuß unserer Kultur, sondern nur der, der ein inneres Bedürfnis danach hat, ganz gleich, ob ihn das Schicksal mit irdischen Gütern gesegnet hat. Allein daraus wird die Sehnsucht des deutschen Arbeiters gestillt werden, unerfüllte Sehnsucht erzeugt Neid. Die Bewegung soll dadurch die Persönlichkeit des Menschen, vor allem die des Arbeiters heben. Und als drittes soll diese Organisation die Langeweile des Menschen bannen. Als letztes erkennt die Freizeit=Organisation, daß neben der Nahrung der Seele, des Geistes auch eine gesunde Nahrung des Körpers sein muß. Wie werden wir diese Ziele erreichen? Die Freizeit=Organisation„Kraft durch Freude" wird ganz analog dem Aufbau der Partei von unten nach oben vor sich gehen. Ueberall im Lande werden Gemeinschaften gebildet werden, aus allen Schichten und Klassen des Volkes, Gemeinschaften des Dorfes, Gemeinschaften der Straßen oder Stadtteile, Gemeinschaften der Betriebe, Gemeinschaften, die besondere Zweige der Kultur pflegen wollen, wie Schütze Schuhmacher- ein Blutzeuge Der Reichskanzler bei den Beisetzungsteierlichkeiten in Hürnberg Gesangvereine, Theatervereine, Vergeügungenereine. Diese Vereine werden wir zur größeren Aktionsfähigkeit zusammenfassen. Und in jeder größeren Stadt oder in einem Distrikt wird der Mittelpunkt dieses geselligen Lebens das„Haus der deutschen Arbeit“ bilden. Es muß äußerlich architektonisch das schönste sein, was die Stadt zu bieten hat, und alle Einrichtungen enthalten, die zur Freude und zur Ausspannung der Menschen dienen sollen. Die Leitung der Organisation„Kraft durch Freude" innerhalb der Deutschen Arbeitsfront unterhält folgende Aemter: Ein Amt für Kultur, ein Amt für Ertüchtigung des Volkes, ein Amt für Reisen und Wandern, ein Amt für gegenseitige Selbsthilfe und Unterstützung, ein Amt für die Würde und Schönheit der Arbeit, ein Amt für Arlaub und Unterbringung im Urlaub und ein Amt für Unterricht und Ausbildung. Es darfin Deutschland außerhalb dieser Organisation nichts geben, das besseres bieten könnte. Wir dürfen auch möglichst keine Sondervorstellungen geben, sondern wir müssen es dem Mitglied ermöglichen, an den gemeinsamen Vorstellungen teilzunehmen. Wir müssen weiter dafür sorgen, daß diese Güter der Kultur, der Ertüchtigung usw. dem Volke materiell ermöglicht werden. Jeder Künstler in Deutschland muß einsehen, daß er einen Teil seiner Kraft wie jeder andere Deutsche auch dem Feierabend=Werk schenken soll. „Kunst an das Volk herantragen, damit das Volk zur Kunst kommt.“ Das Wort des Herrn Reichspropagandaministers muß hier in die Tat umgesetzt werden. Wir müssen die Veranstaltungen weitestgehend der Eigenart der einzelnen Volksstämme und Volksarten unterwerfen. Wir müssen auch dafür sorgen, daß allen Teilen und allen Gegenden unseres Volkes der vollwertigste Kunstgenuß zugänglich gemacht wird. Neben dieser Nahrung der Seele müssen wir für die Ertüchtigung des Körpers Sorge faggen. Sport und körperliche Bewegung ist dem 46- und 50jährigen Menschen norwendiger als der Jugend. Wir müssen das überflüssige Fett in unserem Volke beseitigen, damit der Körper wieder die nötige Spannkraft erhält. Es kommt nicht darauf an, wie hoch der Mensch springt, sondern daß er springt; es kommt auch nicht darauf an, wie schnell der Mensch läuft, sondern daß er läuft. Als drittes werden wir das Reisen und Wandern organisieren. Wochenendfahrten und Ferienfahrten müssen es dem Volke ermöglichen, für billiges Geld von Ost nach West, von Nord nach Süd, hin und her ureisen, und überall müssen Einrichtungen sein, ie die Reisegesellschaften empfangen und ihnen die Schönheiten zeigen. Es genügt nicht, daß wir den schwer arbeitenden Bergmann, den Weber oder den Schlosser im Walzwerk drei bis vier Wochen beurlauben lassen, es muß Sorge getragen werden, daß er mit diesem Urlaub auch etwas anzufangen weiß und sich nicht langweilt. Deshalb werden wir in der Heide, in den Bergen, auf den Höhen des Rheines überall Lager bauen, in denen die Deutschen in Zucht und Kameradschaft ihre Urlaubszeit verbringen. Nicht allein die Museen und die Kulturstätten der Vergangenheit dürfen wir besichtigen, sondern ebenso sehenswert sind die Werke und die Schöpfungen der Wirtschaft. Aber nicht nur die Schönheit der Fabriken müssen wir dem Volke zeigen, sondern wir müssen in dieser Organisation auch die Schönheit des Arbeitsplatzer organisieren. Das Amt für Unterricht und Ausbildung wird es jedem ermöglichen, sich unentgeltlich Wissen und Kenntnisse anzueignen. Wir werden jedoch diesen Drang nach Ausbildung nur bei den wirklich dafür geeigneten und befähigten Menschen fördern. Durch ein großzügiges Selbsthilfewerk wollen wir dem arbeitenden Menschen gesunde Wohnungen schaffen, Licht und saubere Räume. Hierfür sind großzügige Pläne in Angriff genommen und es ist zu hoffen, daß bereits zum 1. Mai 1934 die erste Stappe von Tausenden Arbeiterhäusern in Angriff genommen werden kann. Als letztes großes Ziel o hoffen wir, wird daraus die neue Gemeinschaft, die neue Gesellschaft des nationalsozialistischen Staates geboren werden. Und deshalb soll dieses große gewaltige Werk im Hinblick auf das herrliche Ziel auch schon im Namen unser Wollen zum Ausdruck bringen: Nationalsozialistische Gemeinschaft„Kraft durch Freude“. Heil Hitler!“ Die Rede Dr. Leys wurde mit begeistertem Beifall aufgenommen, dem als erster Reichsarbeitsminister Seldte Ausdruck verlieh, indem er sagte: Wir sind Zeugen eines großen Augenblicks von geschichtlicher Bedeutung geworden. Dankbar erleben wir, daß das, was am 2. Mai begonnen wurde, heute seinen Abschluß gefunden hat. Der Minister sogte In Gegenwart des Führers fand auf dem Rürnberger Westfriedhof die Beisetzung des Reichswehrschützen Philipp Michael Schuhmacher von der 6. Kompagnie des Infanterieregiments 21, Nürnberg, in Form eines feierlichen Staatsaktes statt. In den Straßen zum Hauptbahnhof und zum Friedhof standen SA, SS und Stahlhelm Spalier. Dahinter staute sich Kopf an Kopf die Bevölkerung. Während dessen war auf dem Rürnberger Hauptbahnhof mit dem Berliner Schnellzug der Führer in Begleitung des Reichswehrministers, Generaloberst von Blomberg, und des Chefs der Heeresleitung, General der Inf. von Hammerstein, eingetroffen. Auf dem Wege zum Friedhof wurde der Führer von den dicht gedrängten Massen in ehrfurchtsvollem Schweigen mit dem stillen Hitlergruß empfangen. Auf dem Friedhof schritt der Führer mit seiner Begleitung die Ehrenkompagnie vor der Einsegnungshalle entlang, grüßte Offiziere und Spitzen der Behörden und trat dann in die Einsegnungshalle ein. In der Halle war der Sarg aufgebahrt, von riesigen Kranzspenden der Reichswehr und der SA umgeben. Vor dem Sarg hatten die Mutter und die Schwestern des Verstorbenen Platz genommen, dahinter standen der Führer mit dem Reichswehrminister und ihrem Gefolge. Zu den Seiten des Sarges stand die Ehrenwache. Mit einem Orgelspiel wurde die kurze Trauerfeier eingeleitet. In den Mittelpunkt seiner kurzen, inhaltstiefen Ansprache stellte der Militärgeistliche, Stadtvikar Helbig ein Wort aus dem 5. Kapitel des Johannis=Evangelium. Unter Glokkengeläut und Choralgesang wurde der Sarg dann von Reichswehrsoldaten aus der Halle zum Grabe getragen, und ein nicht endenwollender Trauerzug gab dem Toten das letzte Geleit. Den Weg zum Grabe umsäumten unter den spalierbildenden Verbänden der SA=Tausende. Am Grabe hatten die Fahnenabordnungen der Reichswehr, der SA und SS, des Stahlhelms, der Studentenkorporationen usw. Aufstellung genommen. Schon senkte sich das Dunkel des Abends über das offene Grab, als Militärgeistlicher Helbig seine Traueransprache begann: Das ganze deutsche Volk, so sagte er u. a., stehe erschüttert vor diesem Tod. Die feige Kugel hätte das ganze deutsche Volk getroffen, darum schreie auch das ganze Volk auf und klage an. Uns schmerze es besonders, das diese Kugel von stammesverwandten Brüdern über die Grenze gesagt wurde. Diese Kainstat zeige, wie gewaltig die Sünde sein könne, wenn sich der Haß offenbare. Der Geistliche zeichnete dann ein Bild von dem guten Kameraden, dessen junges Leben eine ruchlose Kugel endete und richtete Worte des Trostes an Eltern und Verwandte. Dann trat der Reichswehrminister an die Gruft, um im Namen der Reichswehr zu sprechen: Ich trete an das Grab eines jungen Kameraden. Der eine Kranz ist vom ältesten Soldaten der Armee, Generalfeldmarschall von Hindenburg. Er weilt in seinem Geiste an diesem Grabe. Den anderen Kranz lege ich nieder als Befehlshaber der Wehrmacht. Wir treten in Trauer an dieses Grab. Wir sprechen den Eltern und Verwandten, die diesen jungen und hoffnungsvollen Soldaten hingeben mußten, den Dank der Vorgesetzten aus, denn er war ein guter Soldat, den Dank der Kameraden, denn er war ein guter Kamerad. Dieser junge Krieger starb in Ausführung seines Dienstes. Wir dürfen ihn nennen einen Blutzeugen für das Werdann, seinerseits alles, was in seinen Kräften stehe, einzusetzen, um die großen Pläne zur Tat werden zu lassen. Er erinnerte an ein Wort des Führers der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley aus privaten Kreisen, daß man vielleicht den Menschen das Geld, das ihnen die Marxisten versprochen hätten, nicht geben könne, daß man aber für sie sorgen und das Gefühl der Liebe ihnen näherbringen könne. Daß Dr. Ley sein großes Werk mit Sorge und Liebe führen werde dessen sind wir gewiß. Reichswirtschaftsminister Dr. Schmitt verlas zunächst den Aufruf an alle schaffenden Deutschen und sprach dann ebenfalls dem Führer der Deutschen Arbeitsfront seinen Dank aus. Die großen Gedanken unseres Führers über die nationale, soziale und wirtschaftliche Wiedergeburt uneres Volkes sind wie ein göttlicher Funke von einer kleinen Schar von Menschen übergesprungen von Volksgenosse zu Volksgenosse, um schließlich das ganze deutsche Volk zu erfassen. In dem Bekenntnis zum 12. November ist diese zum Ausdruck gekommen in einer Weise, wie es niemand für möglich halten konnte, und wie es vielleicht in der Weltgeschichte einzig dasteht. Wir wissen heute und wollen es zum Gemeingut aller machen, daß der Kaufmann nicht ohne den Bauer, der Industrielle nicht ohne den Arbeiter, der Hausbesitzer nicht ohne den Mieter leben, daß nicht der eine den andern bekämpfen kann, daß nur der Wohlstand des einen den des anderen zur Folge haben kann Wir wissen, daß in diesem Aufbauwerk kein Platz ist für Klassen und Interessentengruppen, kein Raum für Haß und Neid, aber auch nicht für Zaghaftigkeit und Angst. Je mehr und je tiefer der deutsche Mensch von diesen hohen Ideen den unseres neuen Deutschen Reiches. Neben aller Trauer bewegt uns Soldaten der Gedanke, daß es gut ist, wenn ein Soldat für dieses neue Reich sterben mußte. Eins ist sicher, wer als Soldat für unser Reich stirbt, der ist nicht umsonst gestorben. Im Namen der deutschen Armee und der deutschen Heeresleitung legte der Chef der Heeresleitung, General Freiherr von Hammerstein, einen Kranz nieder, ebenso der Befehlshaber des Abschnittes VII, General Adam, der Chef der Marineleitung, bayerische Minister und Vertreter von Behörden und Verbänden. Den Abschluß der Feier bildete eine Ehrensalve der Reichswehr, an die sich das Lied vom guten Kameraden anschloß. Nachdem der Reichswehrminister gesprochen hatte, trat Reichskanzler Adolf hitler als Vertreter des ganzen deutschen Volkes an das offene Grab. Mit den Worten:„Mein lieber, toter Kamerad!" begann der Führer seine von einem tiefen Ernst getragene Ansprache, in der er u. a. ausführte:„Ich bin hierher gekommen als Vertreter jener 40 Millionen Deutschen des 12. November. Ihr Geist, der Geist des deutschen Volkes, steht heute hier an diesem Grabe. Das deutsche Volk gibt mit diesem Kranz seinem jungen deutschen Soldaten den letzten Gruß. Denn sie alle haben sich zu dem Ideal bekannt, dem dieser Soldat diente, und dem er sein junges Leben hingeben mußte. Ich weiß, so führte der Kanzler weiter aus, daß in diesen Tagen durch ganz Deutschland eine Welle des Schmerzes und der Erbitterung geht. Ich weiß aber auch, daß wir gerade an der Bahre dieses Opfers, dieses toten jungen deutschen Soldaten, überzeugt sein dürfen, daß er nicht umsonst gefallen ist. Unter Hinweis auf die Worte des Reichswehrministers erklärte der Kanzler: „Die Wehrmacht hat in diesem Toten einen Blutzeugen des neuen Deutschland. Das ganze deutsche Volk aber sehe in ihm einen Märtyrer für die deutsche Sache. Er glaube, daß aus diesem Todesopfer das erwachsen werde, was wir alle ersehnen. Mit erhobener Stimme rief der Kanzler aus: „Die Mörder dieses deutschen Soldaten sind nicht ideutisch mit den Millionen unserer Stammesbrüder jenseits der Grenze. Würden diese Stammesbrüder die Möglichkeit besitzen, ihre Stimme frei zu erheben, so würden sie sich feierlich lossagen von den Mördern und den Prinzipien, aus denen diese Blutschuld erwuchs. Ich bin überzeugt, daß das Bekenntnis auch drüben kein anderes sein würde, als es hier im Reich heute bereits ist. Deshalb aber dürfe, so betonte der Führer, für uns dieser Opfertod nicht eine Quelle neuer Erbitterung sein, sondern müsse zu einem Zeugen des Glaubens werden, zu einem Zeugen für diese neue deutsche Gemeinschaft. Diesen Kranz lege ich zugleich aber auch nieder im Namen der deutschen Jugend, die in diesem Toten nicht nur wieder ein Vorbild sehen soll für sich, sondern zugleich auch eine ernste Mahnung, was das Vaterland von dem Einzelnen fordert, und das der Einzelne bereit sein muß, dem Vaterland zu geben. Wenn die deutsche Jugend sich zu dem gleichen Geist bekennt, der in dem Opfer dieses toten Soldaten seine lebendige Verkörperung findet, dann kann und wird aus Leid und Schmerz, die uns heute bewegen, dereinst wieder eine bessere Zukunft für unser Volk erwachsen. erfüllt sein wird, desto mehr wird es uns gelingen, die besten Kräfte frei zu machen und Leistungen zu entwickeln, die dem einzelnen und der Volksgemeinschaft Nutzen bringen. In diesem Ideengut liegt die Quelle für die wahre innere Zufriedenheit viel mehr als in dem Besitz irdischer Güter. In diesem Geist wird das deutsche Volk gern die nötigen Entbehrungen auf sich nehmen. Hinter dem großen Führer und Bannerträger des neuen Deutschlands wird es den Weg finden aus aller Not der Gegenwart, wird seine Besten ohne Neid an die Spitze stellen und eine bessere, stolzere Zukunft für seine Kinder stellen. Ich hoffe zuversichtlich, daß uns die Deutsche Arbeitsfront den deutschen Menschen schafft, den wir vor allen Dingen brauchen für die Lösung der sozialen Aufgaben, den wahrhaft nationalsozialistisch denkenden Menschen, der das Herz am rechten Fleck hat, gleichgültig, ob er hinter den Amboß, die Pflugschar oder den Schreibtisch gestellt ist. Das Schlußwort sprach Reichsminister Dr. Goebbels, der erklärte, daß noch nicht zu übersehen sei. welche Konsequenzen und Ausmaße die Arbeit annehmen werde, daß er aber der Ueberzeugung sei, daß tatsächlich ein Werk geschaffen worden sei, das Jahrhunderte überdauern werde. Mit einem„Sieg=Heil“ auf Führer und Vaterland schloß er die bedeutungsvolle Kundgebung Stiftung:„Preußenhaus“. Wie das Vd3-Büro meldet, hat das preußische Staatsministerium ein Gesetz über die Errichtung der Stiftung„Preußenhaus“ verabschiedet. In wenigen Zeilen Zu einem Konzert von Benjamino Gigli in Berlin erschien unerwartet Reichskanzler Adolf Hitler, dem das Publikum stürmisch zujubelte. Gigli hat sich entschlossen, am 10. Dezember noch ein Konzert in Berlin zu geben, dessen gesamter Reinertrag der Winterhilfe zugutekommt. Das Vd3-Büro meldet: Nachdem der Reichs. leiter der Presse, Herr Verlagsdirektor Max Amann infolge seiner Berufung als Präsi. dent der Reichspressekammer den Vorsitz im Verein deutscher Zeitungsverleger nie. dergelegt hat, hat das Präsidium des Vereins deutscher Zeitungsverleger Herrn Verlagsdirektor Edgar Brinkmann (Hamburger Tageblatt) zum Vorsitzenden des Vereins berufen. Das Bartensteiner Schwurgericht verurteilte den Tischler Hermann Lobert wegen voll. endeten sowie versuchten Totschlags in zwei Fällen zu acht Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Lobert hatte im Verlauf eines Streites einen Lehrer erschossen und zwei Mitglieder des aufgelösten„Bundes der Guoten“ schwer verletzt. Nr. 142. Danach wird zur Pflege des Reichsgedankenauf der Grundlage der nationalsozialistischen Weltanschauung ein sichtbares Zeichen der auf die Verwirklichung des einigen Deutschland gerichteten, geschichtlichen Sendung Preußens und als bleibendes Denkmal seiner großen Vergangenheit unter dem Namen:„Preußenhaus“ eine „Stiftung“ mit dem Sitz in Berlin errichtet. Wie das Gesetz weiter bestimmt, werden in diese Stiftung die Grundstücke Prinz=Albrecht=Straße 5, Leipziger Straße 3 und 4 in Berlin eingebracht Es handelt sich dabei um die Grundstücke der früheren Herrenhauses und des Preußischer Landtages, die zu Veranstaltungen, Tagungen und ähnlichen Zwecken des Reiches, öffentlich rechtlicher Körperschaften und von Organisatienen der RSDAP bereitzuhalten seien. Heilpraktiker=Gesetz Die NS.=Fochscaft der bayerischen Heilp#nt tiker und der Landesverband Bayern im Reichbund deutscher Heilpraktiker traten in München zu ihrer ersten Landestagung zusammen. In Laufe der Tagung erklärte der Stellvertreter des Führers, Rudolf heß. wie der Bölkische Beobachter meldet, u. a.,### der Nationalsozialismus den Heilpraktiker durch aus anerkenne. Biele Volksgenossen würdene nicht verstehen, daß er auf dieser Tagung spreche Das werde solange dauern, solange noch die alt Generation wirke und die junge, die auf neue Wegen wandle, nicht an ihre Stelle getreten se. Er stellte fest, daß er selbst Erfahrungen am eig nen Körper über den Wert und die Wirkung de Naturheilkunde habe machen können, und er stehe nicht an, das auch durch die Tat anzuerkennen Es wäre ein Verbrechen am deutschen Volkwenn er nicht alles tun würde, damit die Natur heilkunde den Rang auf dem Gebiete der Ge sundheitsfürsorge erhalte, der ihr zukomme. 9## Wissenschaft gebe zu, daß sie in eine Sackgast geraten sei. Nun gebe es nur ein Zurück zum Urquell der Wissenschaft, zur Natur. Die Naturheilkundigen hätten eine große Ver antwortung vor dem Nationalsozialismus un vor dem Volk, und er, der Stellvertreter#### Führers, müsse bitten, daß sie ihm keine Schand machen. Die Kurpfuscher seien auszuschalter und der Wert, der in einem systematischen Sty dium liege, sei anzuerkennen. Denn es sei durc aus nicht so, daß die gesamte Schulmedizin nich tauge. Wir müssen, erklärte Heß, erwarten, daß die Schulmedizin sich auch die Erfahrungen und Ergebnisse der Naturheilkunde aneignet, um auf diese Weise die Schulmedizin zu regenerieren. Schulmedizin und Naturheilkunde müßten gegenseitig ergänzen, daß dies möglich sei, bewiesen worden in der Abteilung Volksgesun heit in der NSDAP. Dr. Wagner als Kommissar der ärztlichen Spitzenverbände erklärte, daß die Tatsache als unbestreitbar erkannt werden müsse, daß sich in den Jahrzehnten breite Massen des Volkes imm mehr den Natur= und Volksheilmethoden zugele hätten, während auf der anderen Seite die# zielle Medizin nichtachtend über diese Ento# lung hinweggegangen sei. Der Heilpraktiker müsse deshalb als Stand anerkannt werden. Dr. Wagner machte dann nähere Mitteilung über das Heilpraktikergesetz, das dem Reig ministerium des Innern vorliege und vom binett bereits genehmigt worden sei. Nach die Gesetz werden in Zukunft neben den Aerzten auch die Heilpraktike“ staatlich zugelassen werden mit Ausnahm der Geburtshilfe, Chirurgie und die handlung von Geschlechtskrankheiten. Zur Ausbildung von Heilpraktikern sollen stühle in Berlin, Köln und München werden. Lok Dortmund=Menged Unsere Toten Der Totenson: Totensonntag. die, die einstmals u über diesem Tage. S im frühesten Kindesal ren der Blüte und R einem mühevollen, ent segneten Leben im h aber, die unter uns Band der Liebe, die dauert. Totensonntag. mel, kein Sonnenstrah der über der Erde h cholie verdämmert de einsam sind die Stra unsere Friedhöfe liege hin. Viele, und abe Weg zu den Gräber der Liebe zu schmück men und Blättern d Totensonntag. Zeit, in der der Tod in der Männer in in der Jünglinge, di wollten, täglich dahin stenden Granaten. von all den furchtbaren der Mensch erdacht 1 es war dieselbe Zeit, zu Hunderten dahinst und grausamsten alle gerblockade, die der 2 Deutschland verhängt war eine Zeit, in der treue junge Deutsche lands Freiheit auf de volles Leben ließ. Zu ihnen allen fle ihrer gedachten die an verschiedenen Stel wurden. Ihrem selbs ngen Sterben galt zu Ehren klang das den. Totensonntag alles treue Erinneri der Totensonntag n wachrufen würde: D len zum Leben, zur schlummernden Kräft walten, die noch ein Leid eines Weltkrieg ten. Deutschland wi Spiel der Kräfte s# Völkern erfüllen zu leben als freies Vol ser Ruf war der t sonntäglichen Feiern den in der Welt, de Im evangelischen tesdienste dem To Nachmittags um ½ nenchor auf dem F Vortrag. Anschließe gemeinschaft zusamn Gesangvereine unte Lehmhaus drei gepaßte Chorwerke. nergesangverein„Ei einem verstorbenen Grabe den„Schotti liturgischen Totenfe in der Mengeder K ger gehalten wurde, enchor unter Leitung 1. In Bodelschwit Friedhof eine Tote ltung des Posaunen #and die Feier auf nen Zeller gangener Kesteuliches le Sachen de Bevölke heben viel tewiesen, d Leiles der ind ausge Petteifer Spendern Senußtsein austein: schaft gelie Eenosen mi w#erk ins L beweisen, ir Hitl Der Ort: haftsstelle Plinterhilfs E in der Slengeder Peich. 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Totensonnran.— Die Erinnerung an die, die einstmals unter uns weilten, liegt über diesem Tage. Sie gingen dahin, manche im frühesten Kindesalter, andere in den Jahren der Blüte und Reife, wieder andere nach einem mühevollen, entbehrungsreichen oder gesegneten Leben im hohen Greisenalter. Alle aber, die unter uns weilten, umschlingt das Band der Liebe, die Menschen und Zeit überdauert. Totensonnrag.— Trüb liegt der Himmel, kein Sonnenstrahl durchdringt den Schleier, der über der Erde hängt. In leiser Melancholie verdämmert der Tag. Verlassen und einsam sind die Straßen. Draußen aber, wo unsere Friedhöfe liegen, ziehen Trauernde dahin. Viele, und abermals viele fanden den Weg zu den Gräbern, um sie mit Händen der Liebe zu schmücken, mit den letzten Blumen und Blättern des sterbenden Jahres. Totensonnran.— Da war einmal eine Zeit, in der der Tod ganz große Ernte hielt, in der Männer in den besten Lebensjahren, in der Jünglinge, die erst zu leben beginnen wollten, täglich dahingerafft wurden von berstenden Granaten, von giftigen Gasen und von all den furchtbaren Kriegsmaschinen, die sich der Mensch erdacht und ersonnen hatte. Und es war dieselbe Zeit, als Frauen und Kinder zu Hunderten dahinstarben unter der infamsten und grausamsten aller Kriegswaffen, der Hungerblockade, die der Wahnsinn des Hasses über Deutschland verhängt hatte. Und später noch war eine Zeit, in der so mancher gläubige und treue junge Deutsche im Kampf um Deutschlands Freiheit auf deutschen Straßen sein blutvolles Leben ließ. Zu ihnen allen flog die Erinnerung zurück, ihrer gedachten die Trauerfeiern, die Sonntag an verschiedenen Stellen in Mengede abgehalten wurden. Ihrem selbstlosen, gläubigen und mutgen Sterben galt das Gedenken und ihnen zu Ehren klang das Lied vom guten Kameden. Totensonnran.— Und alle Liebe und alles treue Erinnern wäre vergebens, wenn der Totensonntag nicht ein anderes in uns wachrufen würde: Den heißen, ehrlichen Willen zum Leben, zur Entfaltung aller in uns schlummernden Kräfte, zur Abwehr aller Gewalten, die noch einmal das unsagbar bittere Leid eines Weltkrieges über uns bringen könnten. Deutschland will leben, um im friedlichen Spiel der Kräfte seine Aufgaben unter den Völkern erfüllen zu können. Deutschland will leben als freies Volk auf freiem Boden. Dieser Ruf war der tiefere Sinn auch all der sonntäglichen Feiern. Möge er Widerhall finden in der Welt, damit ihm Erfüllung werde. * Im evangelischen Gotteshaus waren die Gottesdienste dem Tag der Toten gewidmet. Nachmittags um ½4 Uhr brachte der Posaurenchor auf dem Friedhof ernste Weisen zum Vortrag. Anschließend sangen die zur Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen Mengeder Gesangvereine unter Leitung von Konrektor Lehmhaus drei dem Ernst des Tages angepaßte Chorwerke. Der Groppenbrucher Mänvergesangverein„Einigkeit“ sang nachher noch einem verstorbenen Sangesbruder an seinem Grabe den„Schottischen Bardenchor“. In der lturgischen Totenfestandacht, die anschließend In der Mengeder Kirche von Pastor Dr. Stenger gehalten wurde, wirkte der Oestricher Frauenchor unter Leitung von Lehrer Quinke mit. In Bodelschwingh fand auf dem neuen Friedhof eine Totengedenkfeier unter Mitwir#ng des Posaunenchors statt. In Westerfilde sand die Feier auf dem Kommunalfriedhof statt. Dank des Winterhilfswerks an die Mengeder Bevölkerung. Die Brockensammlung, die in den verschiedetien Zellen am Donnerstag und Freitag versangener Woche durchgeführt wurde, hat ein setfreuliches Ergebnis gezeitigt. Es wurden vie! Sachen gespendet, über die sich die notleiden* Bevölkerung wirklich freuen kann. Dadurch ben viele Volksgenossen und Volksgenossinen Lwiesen, daß sie Verständnis für die Not eines zeiles der Bevölkerung besitzen. Alle Ecken ##ind ausgekramt worden, und bestand fast ein Petteifer, wer am meisten spendete. All diesen EEtendern sei herzlich gedankt. Sie können das ewußtsein hegen, durch ihre Feizebigkeit einen daustein zur großen deutschen Volksgemeinhaft geliesert zu haben. Die bedürftigen VolksPenossen müssen unserem Führer, der das Hilfswerk ins Leben gerufen hat, ihre Dankbarkeit biängisen, indem sie eifrig mitarbeiten die Ziele Vholf Hitlers zu verwirklichen. Heil Hitler! Ortsgruppenwalter: gez. Bröcking. ##. NS.=Volkswohlfahrt Mengede. Die GeGaltsstelle der NS.=Volkswohlfahrt und des mterhilfswerks befindet sich ab heute, DiensI in der alten Geschäftsstelle der NSD9P., #engeder Straße 700, Eingang Am hohen Die Sprechstunden sind täglich von Gebrauche Gas in Deinem Gauhalt und Du handelst volltswirtschaftlich! Der Gasverbrauch soll gesteigert werden.— Großzügige Werbung durch die Dortmunder Aktiengesellschaft für Gasbeleuchtung. Die Dortmunder Aktiengesellschaft für Gasbeleuchtung hatte zur Eröffnung ihrer neu errichteten Ausstellung im Hause Leuthardstr. die Vertreter der Groß=Dortmunder Presse eingeladen. Kreisleiter Flach und Stadtrat Cremer hießen die Pressevertreter willkommen und Dipl.=Ing. Flach betonte in seiner Ansprache, daß man in Gemeinschaft mit den Installateuren an den Verkauf von Heizösen, Gasösen und Badewannen herangehen wolle, um auf diese Weise den Gasverbrauch zu steigern und dadurch eine allmähliche Verbilligung des Gastarifes ermöglichen zu können. Man habe als Auftakt zu dieser Werbung die Ausstellung eröffnet, um die Kunden darauf hinzuweisen, und der Bevölkerung klar zu machen, daß Gas für Kochen und Heizen und für die Warmwasserbereitung der beste und billigste Brennstoff ist. Verbilligung des Gastarises über eine gewisse Abnahme von Kubikmetern solle zum Mehrverbrauch reizen. Warum solle man sich plagen und den vielen Schmutz bei der Kohlenfeuerung haben, wenn man für das gleiche Geld Gas verfeuern kann. Aber man handelt auch volkswirtschaftlich, wenn man hier, wo man auf der Kohle sitzt, Gas benutzt. Warum bei der Kohlenfeuerung das Gas in die Luft lassen, ohne es zu benutzen! Gewisse Kohlensorten vertrügen keine Lagerung und müßten sofort verkokst werden, dadurch entstehe das Gas und der Koks könne wiederum durch Generatorenanlagen in Gas verwandelt werden zum Verbrauch am Ort. Außerdem entstünden noch die wertvollen Nebenprodukte wie Teer, Ammoniak, Benzol, Naphtalin usw., die sonst ganz verloren gehen. Das Gas würde aber auch durch die Fernleitungen gedrückt und versorge so von hier aus ein weites Gebiet. Wo solche Fernleitungen noch nicht vorhanden wären, müßten allerdings Kohlen verfeuert werden und diese müssen in fester Form dorthin gesandt werden. Aber überall dort, wo man Gas verbrauchen könne, wäre dies volkswirtschaftlicher. Das Gas sei keine Konkurrenz für den elektrischen Strom. Elektrische Energie sei für Licht und Kraft unentbehrlich, während das Gas für Kochen, Braten, Backen und Warmwasserbereitung in Frage komme. Auf die Dauer würde hierin eine reinliche Scheidung erfolgen. Ein Rundgang durch die Ausstellung, die jedem unentgeltlich zugänglich ist, führt dem Besucher zunächst die mit viel Aerger, Schmutz und Mühe verbundene Verwendung von Kohlen vor Augen. Auf der anderen Seite sieht man mehrere Kojen, in denen man die neuzeitlichen Gasgeräte in Betrieb sehen und sich selbst von der einfachen Handhabung, ihrer Formschönheit und ihrer einwandfreien Konstruktion überzeugen kann. Man sieht da eine Gas=Waschküche mit einem Geldgasmesser, sodaß jede Familie im ganzen Haus diesen Gaswaschofen gegen sofortige Bezahlung von 10 Pfennig für 1 Kubikmeter benutzen kann; weiter sieht man eine moderne Gasküche, Badezimmer und eine gemütliche Ecke mit einem Gaskamin. Wenn bei verhältnismäßig geringem Verbrauch im Haushalt jetzt nur eine unwesentliche Ermäßigung der Gasrechnung erfolgen kann, so wird bei der zu erwartenden Konsumsteigerung durch die Verwendung des Gases auf den zunächst tariflich begünstigten Gebieten dann auch die Möglichkeit gegeben sein, dem kleineren Verbraucher ebenfalls entgegenzukommen. 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr. Mittwoch und Samstag nachmittag ist die Geschäftsstelle für den Verkehr geschlossen. Es wird gebeten, die Sprechstunden genau innezuhalten. * M.=G.=V.„Liederkranz". Am kommenden Samstag, den 2. Dezember, 20 Uhr, veranstaltet der M.=G.=V.„Liederkranz“ im Vereinslokal Wiegand sein Herbstkonzert. In der Vortragsfolge bringt der Verein ausschließlich Volkslieder zu Gehör, und wird somit dem Rufe des Deutschen Sängerbundes:„Das Volkslied muß wieder unter das Volk!“ gerecht. Der Verein steht unter der Stabführung von Herrn Fritz Keinhörster, der versuchen wird, mit seiner Sängerschar das Beste zu leisten. Nach dem Konzert ist Tanzgelegenheit. * Musikausübende müssen sich organisieren! Die Landesleitung der Reichsmusikkammer für Rheinland und Westfalen gibt bekannt: Auf Grund der zweiten Verordnung zur Durchführung des Reichskulturkammergesetzes wird bestimmt, daß die Eingliederung in die Einzelkammern die Voraussetzung für die Ausübung sämtlicher Kulturberufe ist und bis zum 15. Dezember 1933 bewirkt sein muß. Jeder Musikausübende, ganz gleich welcher Art, muß bis spätestens 10. Dezember 1933 seine Aufnahme in die Reichsmusikkammer beantragt haben. Dieser Antrag kann nur auf Grund der vom Reichskartell der deutschen Musikerschaft herausgegebenen Fragebogen gestellt werden. Die deutsche Musikerschaft wird in der Reichsmusikkammer durch folgende dem Reichskartell der deutschen Musikerschaft angeschlossenen Fachschaften vertreten: Bund deutscher Komponisten, Freistehende, Orchester= und Ensemblemusiker, Musikerzieher, Konzertierende Solisten, Vortragskünstler, Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler. Jeder deutsche Musiker wird auf Grund des von ihm gewissenhaft ausgefüllten Fragebogens in die für ihn zuständige Fachschaft eingegliedert und dadurch Mitglied der Reichsmusikkammer. Die Zugehörigkeit zu irgend einem anderen Verband — ganz gleich wie dieser heißen möge— entbindet nicht von der Pflicht der Meldung zur Reichsmusikkammer und Ausfüllung der vom Reichskartell der deutschen Musikerschaft herausgegebenen Fragebogen. Wer am 16. Dezember 1933 nicht im Besitze eines Ausweises der Reichsmusikkammer ist, wird polizeilicherseits an der Ausübung seiner Musiktätigkeit gehindert. Die Musikausübenden im Bereiche des Arbeitsamtes Mengede melden sich bei Herrn Fritz Keinhörster in Mengede, Barbarastraße 7. * Sachleistungen der Bezirksfürsorgeverbände für Hilfsbedürftige. Mit der Gewährung von Sachleistungen(Kleider, Wäsche, Schuhe und Hauscat) an die Hilfsbedürftigen, für welche das Reich den Bezirksfürsorgeverbänden Mittel zur Verfügung stellt, beginnt das Städt. Wohlfahrtsamt in Dortmund in den nächsten Tagen. Durch weitere Mittel, welche die Stadt aus dem Wohlfahrtsetat flüssig macht, wird die Aktion eine Verstärkung erfahren. Im Augenblick steht die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel zwar noch nicht fest, doch sind die Vorarbeiten zur Durchführung der Aktion, welche bis Weihnachten abgeschlossen sein wird, in vollem Gange. Das Weitere, insbesondere die Mitteilung, wann und wo die Hilfsbedürftigen die Anträge zu stellen haben, wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Um die Aktion nicht unnötig zu stören und dadurch in die Länge zu ziehen, können Anträge der Hilfsbedürftigen erst von dem noch bekanntzugebenden Tage ab vom Wohlfahrtsamt entgegengenommen werden. * Straßenbahn gegen Pferdefuhrwerk. Am Samstag nachmittag gegen 5 Uhr gab es auf der Dönnstraße, in Höhe der Wodanstraße in Mengede einen Zusammenstoß zwischen einem Wagen der Straßenbahnlinie 5 und dem Pferdefuhrwerk, Führer Heinrich S. aus der Haberlandstraße. An der vorderen Plattform des Straßenbahnwagens wurden sämtliche Scheiben zertrümmert. Der Fahrer wurde durch Glassplitter an beiden Händen leicht verletzt. Das Pferdefuhrwerk kam ohne Beschädigungen davon. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt. * Eine Schreibmaschine gestohlen. In der Nacht zum 16. November drangen bisher unbekannte Täter in des Büro der Firma Th. in Mengede ein und entwendeten eine Schreibmaschine der Marke„AEG.“ Nr. 97353 im Werte von 460 Mark. Sachdienliche Angaben, welche auf Wunsch vertraulich behandelt werden, nimmt das 2. Kriminalkommissariat in Dortmund, Adolf=Hitler=Allee, Zimmer 94, entgegen. * Versammlung der Deutschen Arbeitsfront. Der Deutsche Arbeiterverband des Bergbaues hielt für die Mitglieder des Bezirks Groppenbruch, Schwieringhausen usw. am vergangenen Aufruf für die Spenden des Eintopfgerichtes. Wie in den vergangenen Monaten ist im Dezember der erste Sonntag der Tag des Eintopfgerichtes. Da bietet sich den Volksgenossen und Volksgenossinnen die Gelegenheit zu beweisen, daß sie das nötige Verständnis für die Not aufbringen, in der sich viele deutsche Menschen befinden. Was gespendet wird, gereicht nicht nur den bedürftigen Familien zum Nutzen, sondern auch den Spendern, denn sie arbeiten mit am Aufbau des dritten Reiches, in dem wir alle besseren Zeiten entgegengehen. Deshalb, Volksgenossen und Volksgenossinnen von Mengede, auf zur Tat! Laßt Euch nicht den Vorwurf machen, daß diejenigen, welche die Not des letzten Jahrzehnt noch kaum verspürt haben, den geringsten Eifer, die geringste Freigebigkeit aufweisen. Es wird erwartet, daß jeder nach seinem besten Können spendet. Die Sommlung findet Donnerstag und Freitag dieser Woche statt. Es wird gebelen, die Lebensmittel einzupacken und den Inhalt auf der Umhüllung zu verzeichnen. Die Namen der Soender werden in eine Liste eingetragen. Da in diesem Monat keine Freitische beschafft werden, weil im November zu wenig Gebrauch davon gemacht worden ist, so mögen die Freitischspender dementsprechend ihre Gaben zusammenstellen. eil Hitler! Der Ortsgruppenwalter: gez. Bröcking. Freitag im Saale Schröder eine Versammlung ab. Betriebszellenwart Nalenz gab in seinem Referat einen Ueberblick über den Aufbau der Deutschen Arbeitfront und behandelte sodann wirtschaftliche und organisatorische Fragen, die die Bergarbeiter angehen. Die Wahlen am 12. November brachten den Beweis der einmütigen Billigung der Polilik Adolf Hitlers durch das deutsche Volk. Die Zukunft gelte dem weiteren Ausbau des Staates. Jeder schaffende deutsche Volksgenosse soll in die Verbände der Deutschen Arbeitsfront eingegliedert werden. Alle Bergarbeiter haben die Pflicht, sich bis zum 12. Dezember im Arbeiterverband des Bergbaues zu organisieren, wer dies versäumt, hat später auch die Folgen seines Verhaltens zu tragen. Die frühere Zahlstelle Groppenbruch gehört fortan zur Ortsgruppe Mengede, da kleinere Ortschaften wie beispielsweise Groppenbruch und Schwieringhausen nicht die für eine Ortsgruppe erforderliche Mitgliederzahl aufbringen können. Pg. Nalenz machte auch noch Ausführungen bezüglich der Feierschichten im Bergbau sowie Lohn= und Urlaubsfragen. Mit dem Absingen der ersten Strophe des Horst=Wessel=Liedes fand die Versammlung ihr Ende. * Pfarram'skandidat Hans Maack, Sohn des Amtssekretärs i. R. Peter Maack, Castroper Straße 129, der im Oktober sein zweites theologisches Staatsexamen ablegte, ist mit sofortiger Wirkung durch das Konsistorium in Münster als Kreisvikar an die Kreisgemeinde Recklinghausen berufen worden. Dem jungen Pastor Glück und Segen! * Ein Frühlingsbote bei Frostwetter. Gestern brachte uns der 14jährige Schüler Otto Müller, der„Auf dem Brauk 35“ wohnt, einen Maikäfer, den er beim Graben im Garten gefunden hatte. Dortmund * Der Volkssprechtag fällt aus. Der vor einiger Zeit jeweils für den letzten Mittwoch im Monat eingerichtete Volkssprechtag des Oberbürgermeisters fällt in Zukunft aus. dem heimischen Sportlager. Boxsport Max und Heini begeistern das Dortmunder Publikum! Samstag abend wurden im Börsensaal in Dortmund die Vorkämpfe zu den Gaumeisterschaften des Gaues IX, Bezirk 4, Abteilung 1, ausgetragen. Siebzehn Paare haben um die Teilnahme gestritten und wurde dem jeweiligen Sieger der Erfolg nur unter Einsatz seines ganzen Könnens überlassen. Zu diesen 17 Paaren gehörten, durch dus Los bestimmt, auch Heinrich Hölscher und Max Drewutzki. Um es gleich zu sagen, Heinrich behielt die Oberhand und konnte mit leichten Vorteilen den Sieg an sich bringen. Dieser wurde ihm von Max aber nicht leicht gemacht und mußte H. alle Register seines Könnens aufziehen, um dank seiner größeren Erfahrung zu siegen. Max begeisterte durch seinen unermüdlichen Angriffsgeist, der aber die Erfahrung und Defsensivkunst des sich in guter Form befindlichen H. nicht niederringen konnte und mußte sich nach flott durchgeführtem Kampf, der manchem Feder= und Leichtgewichtler Ehre gemacht hätte, knapp aber gerecht geschlagen bekennen. Während des Kampfes und beim Abgang erhielten beide starken Beifall aus dem Publikum. Am 3. Dezember: Mengede— Wattenscheid. Wie wir hören, wird Sonntag, den 3. Dezember, 7 Uhr abends im Westfalenhof Kafssack der Boxsport Westfalia einen Klubkampf gegen den alten und als gut bekannten Bopsportverein 1921 Wattenscheid austragen. Wir können heute schon den Mengeder Boxfreunden empfehlen, diese Veranstaltung zu besuchen. Die Paarungen versprechen sehr guten Sport und in den Reihen der Wattenscheider Kämpfer sind Leute mit bekanntem Namen zu finden. Ringen BfL. Union, Dortmund— ASV.„Goliath“ Am kommenden Sonnabend, den 2. Dezember, abends 8 Uhr, findet nach langer Zeit im Saalbau E. Sigges ein Ringkampf zwischen V.f.L. Union und dem Athletik=Sportverein „Goliath“ Mengede statt. Zu diesem Meisterschaftstressen versucht jede Mannschaft das Beste aufzustellen. Die Goliath=Mannschaft hat die Kalamität im Schwergewicht überwunden und tritt in vollständiger Aufstellung vom Bantam= bis Schwergewicht an. Einer Voraussage für den Kampf wollen wir uns enthalten und nach den gebotenen Leistungen Rückschlüsse für die Zukunft ziehen. Interessanter Sport dürfte jedenfalls geboten werden und darum ist ein Besuch dieser Veranstaltung nur zu empfehlen. Da das Wiegen der Kämpfer eine Viertelstunde vor der angesetzten Kampfzeit vorgenommen werden muß, beginnt der Kampf pünktlich 8 Uhr. Westdeutschland Gemeinschaft von ost und west Brücke des Deutschtums in den Osten „Der politische und wirtschaftliche Kampf um Ostpreußen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts“— Vortrag des Freiherrn von Gayl in Münster Münster. Die Wirtschaftswissenschaftliche Gesellschaft(früher Weltwirtschaftliche Gesellschaft) zu Münster trat unter neuer Führung erstmalig mit einem Vortragsabend vor die Oeffentlichkeit. Veranlassung zu dieser Namensänderung war der Gedanke, daß der Name der Wirtschaftswissenschaft umfassender ist als Weltwirtschaft, weiter soll der Wirtschaftsauffassung der N. S. D. A. P. durch besonders gründliches Studium Rechnung getragen werden. Das Wort Wissenschaft soll dartun, daß die Gesellschaft mit Politik nichts zu tun hat. In Gegenwart der Spitzen der Reichs=, Staats- und Kommunalbehörden nahm der frühere Reichsminister des Innern, Freiherr von Gayl, das Wort zu einem 1½ stündigen, interessanten und umfassenden Referat über „Der politische und wirtschaftliche Kampf um Ostpreußen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts". Der Vortragende schilderte aus eigenem Erleben den politischen und wirtschaftlichen Kampf um die vom Reich heute abgeschnürte Provinz. Er zeigte in kurzen Ausführungen die weltgeschichtliche Bedeutung der Errichtung des Ordensstaates im 13. Jahrhundert. Ostpreußen hat seitdem die große geschichtliche Aufgabe, Wellenbrecher des Deutschtums in den Osten hinein und wirtschaftliche Brücke zugleich zu sein. Nach langen Jahren glücklicher Entwicklung war um die Wende des 19. und 20. JahrhunLerts das Bewußtsein der gefährdeten Lage Ostpreußens eingeschlafen. Erst die Entwicklung in Posen und Westpreußen und die politische Annäherung Rußlands an Frankreich führten dazu, Ostpreußen in die preußische Siedlungspolitik einzuziehen und einige noch unzureichende Maßregeln zum Schutz und zur wirtschaftlichen Stärkung der Provinz zu treffen. Im Weltkrieg trat die geschichtliche Aufgabe Ostpreußens wieder in den Vordergrund, als auf seinem Boden die Schlacht bei Tannenberg geschlagen wurde. Nach den Erfahrungen von 1914=15 wurde der künftige Schutz Ostpreußens Gegenstand ernster Sorge, während die Reichsleitung versagte. Die Wiedererrichtung Polens zwang durch die Randstaatenpolitik Ostpreußen vor der völligen Umklammerung durch Polen zu schützen. Der Schandfriede von Versailles trennte Ostpreußen vom Reich. Volksabstimmung sollte Ostpreußen so verstümmeln, daß der Rest den Polen als leichte Beute anfallen sollte. In dem unblutigen, durch die Geschlossenheit und Treue der Bevölkerung erfochtenen Abstimmungssieg vom 11. Juli 1920 wurde abermals eine weltgeschichtliche Entscheidung herbeigeführt. Der deutsche Volksraum und Kulturkreis wurde abermals vor slawischer Ueberflutung gerettet. Dieser erhebenden Zeit folgte ein Abschnitt, der angefüllt war von einem unerfreulichen Durcheinander der Parteien, des Gegensatzes zwischen Reich und Preußen und den einzelnen Berliner Ressorts. Der Redner schilderte den Kampf um das sogenannte Ostpreußenprogramm und die Entwicklung der ersten Ostpreußen= und späteren Osthilfegesetze. Alle Versuche enthielten den grundlegenden Fehler, dem Haupterwerbszweig der Provinz, der Landwirtschaft, durch individuelle Umschuldung zu helfen. Dieser Versuch scheiterte und führte zu unerfreulichen Nebenerscheinungen. Zweckmäßig und allein richtig sind nur Hilfen, die allen einheitlich und in einfacher, Korruptionserscheinungen ausschließender Form zufließen. Vor dieser falschen Entwicklung war von Ostpreußen aus rechtzeitig gewarnt worden. Die Erbitterung stieg von Jahr zu Jahr. Es ist kein Zufall, daß gerade Ostpreußen sich der Bewegung Adolf Hitlers sehr bald anschloß und ihr die verhältnismäßig größten Erfolge brachte. Seit der Praktischer Sozialismus einer Bielefelder Firma Verlängerter Kündigungsschutz für die Arbeiter Der Besuch des Führers der Deutschen Arbeitsfront in Bielefeld hat für die Bielefelder Metallindustrie noch eine weitere günstige Auswirkung gehabt. Die Präzisionswerke Bielefeld haben sich freiwillig zu einer grundsätzlichen Neuregelung zur Beseitigung von im Kündigungswesen bestehender Härten bereitgefunden. Für unverheiratete Arbeiter und Arbeiterinnen ist statt der täglichen eine einwöchige Kündigungsfrist eingeführt worden. Soweit der Arbeiter länger als fünf Jahre im Betriebe beschäftigt ist, beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Dieselbe Kündigungsfrist wird verheirateten Arbeitern eingeräumt, und wenn diese länger als fünf Jahre bei der Firma tätig sind, verlängert die Kündigungsfrist auf drei Wochen. Für jedes minderjährige Kind wird eine weitere Woche gewährt. Ein verheirateter Arbeiter mit drei Kindern würde also eine Kündigungsfrist von fünf Wochen haben, und wenn er über fünf Jahre im Werk tätig ist, sogar von sechs Wochen. Machtübernahme Hitlers ist der Kampf um Ostpreußen in einen neuen verheißungsvollen Abschnitt getreten. Die Natur des Landes schreibt das Gesetz des Handeln vor. Neues Bauerntum kann nur in begrenztem Umfange geschaffen werden, da die Ackernahrungen größer sein müssen als im Westen. Ostpreußen leidet an der Ferne seiner Absatzgebiete, nachdem Posen und Westpreußen verloren sind. Es muß ein Markt im Lande für landwirtschaftliche Erzeugnisse geschaffen werden. Diesem Zweck soll das Industrialisierungsprogramm dienen. Kaplan Klinkhammer zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt Der auch über den Ruhrbezirk hinaus als „Ruhrkaplan“ bekannte Geistliche Dr. Klinkhammer stand in mehrtägiger Verhandlung vor der Essener Großen Strafkammer wegen Vergehens gegen§ 130a(Kanzelparagraph) und des Verstoßes gegen den§ 3 der Notverordnung des Reichspräsidenten vom 21. März 1933. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, in der Predigt am 12. 3. 1933 in der St. Hedwigskirche in Altenessen und in der Abendandacht, die zur Feier des Geburtstages des Reichskanzlers Adolf Hitler am 20. April in der St. Johanniskirche in Altenessen abgehalten wurde, Aeußerungen gemacht zu haben, die Angelegenheiten des Staates zur Erörterung brachten und die geeignet waren, den öffentlichen Frieden in erheblicher Weise zu stören. Der Angeklagte ließ sich dahin aus, daß er die in der Anklage stehenden Worte in den fraglichen Predigten nicht gebraucht habe und gab dem Sinn der Predigten eine andere Auslegung. Das Gericht verurreilte am Montag Kaplan Dr. Klinkhammer wegen Vergehens gegen den§ 130a(Kanzelparagraph) in einem Falle und wegen Vergehens gegen den§ 3 der Verordnung des Reichspräsidenten vom 21. 3. 1933 zu sechs Monaten Gefängnis. Die Untersuchungshaft wurde angerechnet, Erlaß eines Haftbefehls abgelehnt. Für die erste Tat wurden drei Monate, für die zweite fünf Monate Gefängnis in Anrechnung gebracht, die zu der Gesamtstrafe von sechs Monaten zusammengezogen wurden. In der Urteilsbegründung führte der Vorsitzende aus, daß nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme es als erwiesen erachtet werden müsse, daß der Angeklagte die fraglichen Aeußerungen in den Predigten getan habe. Es könne auch keinem Zweifel unterliegen, daß der Angeschuldigte auf der Kanzel Angelegenheiten des Staates zum Gegenstand einer Erörterung gemacht hatte, die geeignet waren, den öffentlichen Frieden erheblich zu stören. Die besonders in der Predigt vom 20. April gemachten versöhnlichen Aeußerungen beseitigten nicht die scharfen Vorwürfe und Beleidigungen gegen die SA. Die Aeußerungen hätten auch von den Zuhörern, die dem einfachen Arbeiterstande angehörten und nicht als Gelehrte oder Philosophen betrachtet werden könnten, so aufgefaßt werden müssen, wie sie auch tatsächlich gemeint waren. Zu dem Strafmaß äußerte sich das Gericht, daß dem Angeklagten als Geistlicher und Seelsorger eine große Verantwortung auferlegt sei, und daß seine Worte besonders in den Herzen einfacher Leute zünden mußten. Der Angeklagte sei auch von seinen Freunden gewarnt worden, die Predigt anläßlich des Geburtstages des Reichskanzlers zu halten. Der Vorsitzende betonte ausdrücklich, daß keine Rede davon sein könne, daß der Kaplan ein Opfer seines geistlichen Standes sei. Sonntag für Sonntag seien Tausende von Priestern auf den Kanzeln tätig, ohne ihre Befugnisse zu überschreiten. Ausländischer Großkaufmann bestohlen Düsseldorf. Nachmittags wurde der Personenkraftwagen eines ausländischen Großkaufmanns, der auf dem Hindenburgwall stand, aufgebrochen und daraus mehrere Koffer und Handtaschen, welche Kleidungsstücke, Schmucksachen sowie die Autopapiere enthielten, gestohlen. Der Wert der entwendeten Sachen beträgt 4000 RM. Der Großkaufmann war auf einer Rundreise begriffen, um das neue Deutschland kennen zu lernen und mit führenden deutschen Industrieunterneh. mungen Verbindungen aufzunehmen. Das Schlageter=Kreuz auf der Golzheimer Heide Düsseldorf. Zum Totensonntag hatte die Gruft des Schlageter=Denkmals auf der Golzheimer Heide reichen Blumenschmuck erhalten. Unge. zählte Menschenmassen strömten zum Denkmal hin. Die Gruft hatte eine Beleuchtung erfahren, so daß die Namen der Gefallenen auch bei Schließung der Gruft gut lesbar waren. Allenthalben Stä Rückkehr zur Kirche Solingen=Ohligs. In fast noch stärkerem Maße als in der Nachkriegszeit die Austritte aus der### sotensonntags-Sy Kirche erfolgten, treten jetzt die Leute wieder in die Kirchen ein. In der letzten Woche haben sich bei einem evangelischen Ohligser Pfarrer 23 Personen zur Kirche zurückgemeldet. Oeffa=Kredite für westdeutsche Städte Von den von der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten(Oeffa) neu bewilligten Darlehen im Betrage von 28,5 Millionen RM. erhielten die Städte Oberhausen 600 000 RM. für Kanalisationsarbeiten an öffentlichen Gebäuden, Düsseldorf weitere 300000 RM. und Köln ingesamt 1 450000 RM. für die Erweiterung der Universität. R889=Heim Einweihung des Genesungsheimes Frönspert— Gauleiter Staatsrat Wagner übernahm die Schirmhertschaft Iserlohn. Am Sonntag fand in Anwesenheit des Gauleiters Staatsrats Wagner und des Gaubetriebszellenleiters Steir die feierliche Einweihung des Genesungsheims der NSBO Westfalen=Süd statt. Gaubetriebs- und Pressewart der RSBO, Merz=Bochum, begrüßte die Erschienenen. Als Vertreter des Regierungspräsi denten sprach Regierungsdirektor Dr. Schie ren. Er erklärte, daß das Heim der A. O. sich nicht rentiert habe, weil es in den vergange nen Jahren nie seinem eigentlichen Zweck gedient habe. Von heute ab übernehme die RSBO die ses Heim. Die Mitglieder der Deutschen Arbeits front würden für die Zukunft hier Erholung fin den. Nach Uebergabe der Urkunde an den Gau betriebszellenleiter Stein wurde der Saal von diesem geweiht und erhielt den Namen„JosefWagner=Saal“ unter dem Beifall der An wesenden. Darauf ergriff Staatsrat Wagner das Wort der die Schirmherrschaft über das Heim über nahm. Diese Heimweihe sei der Auftakt für die Einführung des Feierabend=Werkes, das den deutschen Arbeitsmenschen der Nation näherbringen soll. Mit dem heutigen Tage habe die RSB9 Taten lebendig werden lassen, wie sie in den Begriffen des Nationalsozialismus begründet lie gen. An dieser Stätte müsse eine friedliche Hingabe, bedingungsloser Einsatz herrschen. Die sozialen Beiträge des deutschen Arbeiters wür den hier nur denen zugute kommen, die diese Beiträge auch aufgebracht hätten. Die Anwesen den dankten dem Redner für seine herzlichen Worte mit starkem Beifall. Zum Schluß nahm dann noch einmal der Gar betriebszellenleiter Stein das Won und betonte, daß die marxistische Weltanschauung jetzt zertrümmert am Boden liege. Der deutsch Arbeiter behüte einen nationalsozialistischen Staat, weil dieser für den schaffenden Menschen sorge. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den den schen Nationalsozialismus in die Tat umzuwan deln. Mit einem Sieg=Heil auf den Reichskanzle Adolf Hitler, die deutsche Nation und die deutsch Arbeiterschaft schloß die feierliche Einweihung dieses Heimes Entgegen der ursprüng onntag die Punktejagd Fußballsachbearbeiter dor gesetzt, um zunächst nicht uum anderen aber auch d nal zu Wort kommen z hau Westfalen zwei Me die Begegnung Sportfr nania Bochum im letzt vurde, da die Dortmund nannschaft benötigt wu brücken zu Gast hatte. un kundgebung für das Sa Die beiden Punktekän gemäß. Preußen Münster vereinigung Herten nach geschlagen nach Hause#s bagen in Hüsten von 2•0 bezwungen wurde. IC. Schalke 0 9 EV Höntrov 9 büsten 09 9 oSC Hagen 9 EvVg Herten 9 Preußen Münster 9 Germania Bochum 8 Vikt. Recklinghausen 8 Arminia Bielefeld 8 Sportfr. 95 Dortm. 8 Der Fr Saarbrücken Stadtelf überlegen und der Reinertrag kam und mit einem Besuch der finanzielle Erfolg i es noch zwei Opser traft nicht verfehlt hatt 1000 Zuschauer erleb eindrucksvollen. Sieg d Stadtmannschaft von M blagen wurde. Ein in der Fußballge nendes Ergebnis meld Aus der Jugendzeit des Vater Rhein Drei Flüsse bilden allmählich den heutigen Strom— His der Rhein noch zum Mittelländischen Meer tloß— Wird die Donau einst in den Bodensee Strömen? Albert Heinrich Hähnel Von Wer einmal Gelegenheit hatte, dem Lauf des Rheinstroms von den Schweizer Alpen bis zur Mündung zu folgen, dem wird zweifellos der starke Wechsel im Charakter der durchströmten Landschaften aufgefallen sein. Zunächst führt der Weg durch das Gebirgsmassiv der Alpen, dann durch die schmale, tiefeingeschnittene Oberrheinische Tiefebene. Es folgt der Durchbruch durch das Schiefergebirge, worauf der Strom, nachdem er noch das Niederrheinische Tiefland durchflossen, in zahlreichen Mündungen sich ins Meer ergießt. Diese Vielgestaltigkeit der Landschaft ist nicht nur für den Naturfreund von Interesse, sie ruft auch die stärkste Beachtung der Wissenschaftler, insbesondere der Geologen und Erdkundler hervor; lassen sich doch aus ihr höchst bemerkenswerte Rückschlüsse auf die Entstehungsgeschichte des Rheins ziehen. Recht interessante Ausführungen über die Jugendzeit des alten Vater Rhein machte kürzlich der Professor K. Oestreich von der niederländischen Reichsuniversität Utrecht; Ausführungen, die angesichts der Bedeutung des Schicksalsstromes auch die Beachtung jedes Deutschen verdienen. Nach dem Genannten ist der Fluß nicht einheitlich entstanden, sondern durch die Aneinanderreihung verschiedener Teile allmählich zu seiner heutigen Größe herangewachsen. Dies geht heute noch aus dem Bild des Stromgebietes deutlich hervor. Dieses erreicht in der Schweiz eine Breite von etwa 270 Kilometer, schrumpft dann dicht oberhalb Basels auf etwa 90 Kilometer zusammen und erreicht dann wieder eine erstaunliche Breite von etwa 470 Kilometer zwischen dem Böhmischen Gebirasmassiv im Osten und dem Stromgebiet der Maas im Westen. Bei einer näheren Betrachtung des Alpenrheins fällt zunächst die eigenartige Talspaltung bei Sargans ins Auge. Man erklärt sie am besten durch die Annahme, daß in älteren Zeiten der Rhein, gleich den anderen Schweizer Flüssen im Norden des Landes, eine nord=nord=westliche Richtung einhielt, mithin über den Walensee nach Zürich floß. In und nach der Eiszeit dürften dann die später zur Bildung des Alpenrheins führenden Gletscher nicht allein diesen, sich auf der Karte heute noch deutlich abzeichnenden Weg verfolgt, sondern sich über die Wasserscheide hinweg längs der Westgrenze des heutigen Fürstentums Liechtenstein dem Bodensee zu geschoben haben. Diese neue Richtung hat der Rhein dann, nachdem sich das Gletschereis zurückgezogen, weiter beibehalten. Der Bodensee selbst dürfte, wie seine von Südosten nach Nordwesten verlaufende Form zeigt, einen Teil des Bettes eines Urstroms gebildet haben, dessen Herkunft heute nicht mehr erkennbar ist. Die gleiche Richtung zeigen ja auch durchweg die dem Alpenmassiv nordwestlich vorgelagerten, von den Wässern des Hochgebirges durchflossenen Schweizer Seen, wie der Thuner, der Vierwaldstätter und der Züricher See. Sie alle strömten einst aus der Mittelschweiz der Donau zu, so insbesondere die Aare, die in grauer Vorzeit den Oberlauf dieses Flusses gebildet haben wird. Infolge einer im Laufe der Jahrtausende vor sich gehenden, hauptsächlich durch Erosion verursachten Aenderung der Bodengestaltung wurde das alle diese Gewässer speisende Naß allmählich von einem heute verschwundenen Lauf aufgenommen, der an Basel vorbei durch das „Loch von Belfort“ zur Rhone ging. Der Basler Rhein wie auch die Aare gaben demnach auf diesem Weg ihre Wasser an das Mittelländische Meer ab Etwa um dieselbe Zeit bildete sich im heutigen Mainzer Becken, dem nördlichen Teil der Ober rheinischen Tiefebene, die ursprünglich von zahl reichen Seen und Binnenmeeren angefüllt war aus all diesen Gewässern ein Fluß, der über des gegenwärtige Schiefergebirge hinweg seinen Wo nach Norden nahm. Ablagerungen im Buntsand stein dieses Gebirges lassen dies noch klarer kennen. Im älteren Pliozän, einer dem Tertiär ange hörigen Zeit, waren Alpen, Jura, Schwarz= un Wasgenwald entstanden. Die zur Bildung dies Gebirge führenden Bewegungen der Erdrink zogen auch das Gebiet, in dem der Rhein übe Basel hinaus nach Westen floß, den Sundg### in Mitleidenschaft. Auch diese Strecken stieg in die Höhe. Eine gewaltige Aufstauung## Wasser in der Oberrheinischen Tiefebene# die Folge, wie unter anderem die bis zu hund Meter starken Sandschichten beweisen, die dam im Mainzer Becken abgelagert wurden. Und weitere Folge ergab sich, daß der nach Nord strömende Rhein den Baseler Rhein, der, wir gesehen haben, in westlicher Richtung floß, sein Stromgebiet mit einbezog, womit die einanderreihung der einzelnen Teile abgeschlo sen war. Deutschlands Strom hat dann noch, wirke unterstützt durch seine Nebenflüsse, in den Stro gebieten der benachbarten Flüsse, wie der Dond und der Maas, bedeutende Eroberungen können. Dadurch verlor die letztere oberhalb ihren Oberlauf, während auf der anderen Sei Main und Neckar das Wasser zahlreicher ander Flüsse dem Rheine zuführten. Diese Erobern gen sind selbst heute noch nicht abgeschlossen. sehr kurze Zeit zurück liegt die Anzapfung zur Donau gehörigen Aitrach bei Blumberg dut die untere Wutach. Daneben gibt die Donau trockenen Jahren das Wasser ihres Oberlau durchweg an den Rhein ab, indem oberhalb lingens alles Donauwasser im Kalk des Jul' versickert, um in der Aachquelle wieder zum schein zu kommen, die bereits zum Einzugsge# des Rheins gehört. Im Laufe der Zeit wird diese Erscheinung noch stärker ausprägen Donauwasser das ganze Jahr hindurch Bodensee und damit dem Rheine zustreben, so# der heutige Oberlauf der Donau dann von zum Rheinstromgebiet zu zählen sein wird. Der Totensonntag wi von jeglichem Meisters n Zeichen von Städtes Es=Wohlfahrt zum erfügung gestellt wir regen Zuspruch, sod wort die Aermsten det nreicht worden ist. D surchweg gute Leistung die Svortfreunde ebe kommen sein. Das meiste Interesse beiden Mannschaft Deutschlat die beiden Mannsch spiel am nächst Die voln Nach einem zweit sag in Warschau wur uufgestellt, die am kerliner Poststadion piel gegen Deutschl tellung lautet: „Albanski(Pogon Larschau), Bulanor arczik I, Kotlarczi Nysiank(Krakowia farckhütte), Mantjo stoth(Legja Warf Krakau). Blodarz( Ersatzleute werden narckhütte). Panjon Bismarckhütt Und S „, um Sonntagaber iellung der deutsch heauftragte Sportw em(Berlin), die werden demnad Lohn Regensburg En), Krause(Hert Fortung Düsseldor gage(Schwaben Hohmann ur Fehierstr(Fortun#c nicht bestimmt Riehl für d Schiedsrichter ist Wm V Se in zu lernen trieunternehn. der itte die Gruft r Golzheimer alten. Ungeum Denkmal ung erfahren, en auch bei aren. ärkerem Maße tritte aus der eute wieder in oche haben sich farrer 23 Per'e Städte esellschaft für ewilligten Darionen RM. er0 000 RM. für chen Gebäuden, und Köln insrweiterung der Fußball hilft der Winterhilfe Hllenthalben Städtespiele und Freundschaftskämpfe für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes— Kur wenige Punktespiele Schalke schießt 38 Tore Totensonntags-Spiele im Gau Westtalen—. Die Saarländer siegreich Staatsrat habe die RSB0 ie sie in den Bes begründet lieje friedliche Hinherrschen. Die Arbeiters wür immen, die diese n. Die Anwesenseine herzlichen einmal der Gau 5tein das Wort e Weltanschauung ege. 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Entgegen der ursprünglichen Absicht, am Totenonntag die Punktejagd zu unterbrechen, hatte der Fußballsachbearbeiter doch einige Punktespiele angesetzt, um zunächst nicht in Terminnot zu geraten. uum anderen aber auch den Volkssport wieder einnal zu Wort kommen zu lassen. So gab es im hau Westfalen zwei Meisterschaftskämpfe, nachdem die Begegnung Sportfreunde Dortmund— Gernania Bochum im letzten Augenblick abgeblasen vurde, da die Dortmunder Spieler für die Stadtnannschaft benötigt wurden, die den Fr SaarIbrücken zu Gast hatte, um gelegentlich einer großen kundgebung für das Saardeutschtum zu werben. Die beiden Punktekämpfe verliefen programmgemäß. Preußen Münster konnte daheim die Spielvereinigung Herten nach scharfem Kampf mit 4:2 geschlagen nach Hause schicken, während der DSC bagen in Hüsten von den dortigen 20 bezwungen wurde. zC Schalke 0 9 8 1 0 EV Höntroo 9 6 1 2 hüsten 09 9 6 0 3 dEC Hagen 9 4 1 4 SoVg Herten 9 4 0 5 Preußen Münster 9 3 2 4 Germania Bochum 8 3 1 4 Litt. Recklinghausen 8 1 1 5 Arminia Bielefeld 8 2 1 5 Sportfr. 95 Dortm. 8 0 2 6 Der Fr Saarbrücken zeigte sich in Dortmund der Stadtelf überlegen und fertigte diese mit 5:2 ab. Der Reinertrag kam den Saardeutschen zugute. und mit einem Besuch von 8000 Personen dürfte der finanzielle Erfolg sichergestellt sein. Daneben es noch zwei Ovserspiele. die ihre Anziehungstraft nicht verfehlt hatten. 1000 Zuschauer erlebten in Wattenscheid einen endrucksvollen. Sieg des SV Höntrov über eine Stadtmannschaft von Wattenscheid, die mit 1:4 gehlagen wurde. Ein in der Fußballgeschichte recht selten vorkomnendes Ergebnis meldet der FE Schalke 04. der seine Besuchskarte in Langendreer abgegeben hatte. Die Kombination von 04=13 wurde buchstäblich in Grund und Boden gespielt und mußte 24 Treffer hinnehmen, nachdem die Knappen bereits bis zur Pause mit 9:0 ihre Ueberlegenheit zum Ausdruck gebracht hatten. Auch am Vortage traten die Schalker in Aktion und zwar spielten sie in Remscheid gegen den dortigen VfB. Wenn es auch hier nicht zu einer derartigen Höhe langte, so spricht das Ergebnis von 14:0 immerhin für sich. Westfalens Bezirksklasse im Punktekampf In allen Gruven der westfälischen Bezirksklasse gab es Punktekämpfe, die teilweise überraschende Ergebnisse brachten. In den meisten Spielen allerdings siegten die Favoriten. In Zahlen: Westfälischer Industriebezirk: Gruppe 1: Tus Bochum— Preußen Bochum 4:1. STV Werne— SC Dahlhausen ausgef., MBV Linden— Westfalia Bochum 2:2. Wetter 1910— Westf. Wickede 4:0.— Gruppe 2: Falke Gelsenkirchen— TB Eickel 2:1. Erle 08— Germania Herne 5:1. Union Gelsenkirchen— Schwarz=Gelb Gladbeck 1:0. Castrov 02— Horst=Emscher 7:1. SV Rotthausen— Gelsenkirchen 5:2. Westf. Herne— BfB Bottrov 311. Bezirk Minden: Union Herford— BfB Bünde 5:1. Hamm 03=04— Bielefeld 06=07 4:0. Westfalia Brackwede— Teutonia Lippstadt 2:4. SuS Ahlen— Westfalia Ahlen 5:5. Paderborn 08— Unna 08 1:1. BfB Bielefeld— Polizei Hamm 0:4. Bezirk Münster: Recklinghausen 13— Westfalia Scherlebeck 3:0. Gronau 09— Greven 09 1:1. Saxonia Münster— Münster 08 0:2. Germania Datteln— Vorwärts Gronau 0:3. Union Recklinghausen— Bockum=Hövel 6:3. Bezirk Arnsberg: Lüdenscheid 08—. Bu. Siegen 4•4, VfR Weidenau— Altenseelbach ausgefallen. Milspe 11— Jahn Werdohl 3:4. SC Schwelm— Menden 09 6:0. SC Lichtenplatz— Sportfreunde Siegen 2:6, Düsseldorf schlägt Duisburg Im Gau Niederrhein nur Winterhilfsspiele Der Totensonntag war der Gau Niederrhein frei von jeglichem Meisterschaftsbetrieb, er stand ganz im Zeichen von Städtespielen, deren Reinertrag der As=Wohlfahrt zum Besten der Winterhilfe zur Verfügung gestellt wird. Die Sviele fanden überall regen Zuspruch, so daß der gute Zweck. durch den sport die Aermsten der Armen zu unterstützen. voll erreicht worden ist. Da auch in sportlicher Hinsicht burchweg gute Leistungen geboten wurden. dürften die Svortfreunde ebenfalls auf ihre Kosten gekommen sein. Das meiste Interesse beanspruchte die Begegnung per beiden Mannschaften von Düsseldorf und DuisDeutschland— Polen De beiden Mannschaften für das erste Länderspiel am nächsten Sonntag in Berlin Die polnische Mannschaft Nach einem zweiten Uebungsspiel am Sonni in Warschau wurde die polnische Nationalelf Afgestellt, die am Sonntag, 3. Dezember, im erliner Poststadion zum ersten Fußball=Länderspiel gegen Deutschland antreten soll. Die Auftellung lautet: Albanski(Pogon Lemberg); Martyna(Legja karschau), Bulanow(Polonia Warschau); Kolarczik I, Kotlarczik II(beide Wisla Krakau) Lysiank(Krakowia Krakau); Urban(Ruch Bisfarckhütte), Mantjas(Pogon(Lemberg), Nawsoth(Legja Warschau), Pansurek(Garbanio #rakau), Blodarz(Ruch Bismarckhütte).— Als ersatzleute werden mitfahren: Kurek(Ruch Bis##rchütte). Panjonk(Krakowia Krakau), Dziwisz Auch Bismarckhütte). Smoczak(Garbadia Krakau). Und Deutschlands Elf Am Sonntagabend hat auch der mit der AufElung der deutschen Mannschaft gegen Polen auftragte Sportwart des Gaues 3. Alfred Birem(Berlin), die deutsche Elf zusammengestellt werden demnach gegen Polen spielen: Jakob Jahn Regensburg); Haringer(Bayern Mün 27), Krause(Hertha BSC); Janes und Bender Fortung Düsseldorf), Appel(Berliner SV 92); Echner(Schwaben Augsburg), Lachner(München Hohmann und Rasselnberg(PfB Benrath) Lodiersky(Fortuna Düsseldorf). Ersatzleute sind roch nicht bestimmt; sicher ist nur, daß der Spanmer Riehl für den Torwart Jakob in Reserve Schiedsrichter ist Ohlsson(Schweden). sich dem vor und burg=Hamborn. Die Düsseldorfer stellten Publikum in ausgezeichneter Verfassung errangen einen überlegenen 7:2=Sieg. Die Düsseldorfer präsentierten sich in einer vorzüglichen Form. und da auch vor dem Tore nicht lange mit den Schüssen gesackelt wurde. konnten Erfolge nicht Niederrhein-Hmateure im Ring ausbleiben. Der klare Sieg gewinnt noch dadurch an Bedeutung, daß die Gäste in Köster. Graffmannund Busch eine erstklassige Verteidigung zur Stelle hatten. die aber tretz guter Leistungen die Niederlage nicht verhindern konnte. Bei den Düsseldorfern war der gesamte Sturm. mit Ausnahme des Benrather Halbrechten Stoffels, erstklassig. Den Hauptanteil an dem Siege haben aber in erster Linie die beiden Benrather Hohmann und Rasselnberg. die sich auch in die Torerfolge teilten. Die Duisburg=Hamborner Mannschaft war nicht so schlecht, wie das Ergebnis es vielleicht besagt, aber gegen eine Düsseldorfer Mannschaft in Hochform ist eben nichts zu machen. Bereits am Samstag kamen zwei Sviele zum Austrag, und zwar stellte sich der westdeutsche Meister Schalke 04 in Remscheid vor. wo die Schalker mit nicht weniger als 14:0 erfolgreich blieben. In Rheydt standen sich der Svielverein und Eintracht Gladbach gegenüber. Hier blieben die Rheydter mit 3:2 knapper Sieger. Die Begegnung zwischen Düren und Aachen nahm mit 4:4 einen unentschiedenen Ausgang. während die zweiten Garnituren von Duisburg und Hamborn sich nach mäßigen Leistungen 1:2 trennten. In Krefeld mußte die Stadtmannschaft gegen Homberg=Rheinhausen eine 2:4=Niederlage einstecken. Oberhausen— Mülheim trennten sich 2•2 unentschieden, während die Barmer Stadtmannschaft den Elberfeldern knapp mit 5:4 das Nachsehen gab. Die Stadtmannschaft Sterkrade unterlag den Osterfeldern mit 3:4 und Emmerich— Kleve trennten sich 1:3. Unentschieden 1:1 spielten Hilden— Ratingen, während die Stadtmannschaft Remscheid der von Solingen mit 5:7 unterlag. SSVa Barmen spielte gegen Germania Elberfeld, auch hier lautete das Ergebnis 1:1. Die Stadtmannschaft Krefeld schlug eine Gaumannschaft Krefeld Land überlegen mit 5:1. In Essen interessierten sich 4000 Zuschauer für die Begegnung Gauklasse—. Bezirksklasse. Die Leistungen beider Mannschaften ließen aber sehr zu wünschen übrig, besonders die Gauklassigen enttäuschten stark. Alle Bemühungen der Bezirksklasse. wenigstens ein Unentschieden herauszuholen. waren aber vergebens, so daß die Gauklassigen als knapper Sieger mit 3:2 den Platz verließen. Köln triumphiert über Frankfurt Der Gau Mittelrhein am Totensonntag— Erfolgreicher Kölner Fußball— F. V. Bonn rückt vor Auch der Gau Mittelrhein stand am Sonntag im Zeichen der Städtespiele, die für die Winterbilfe ausgetragen wurden. Außerdem gab es noch in der Gauliga ein Punktespiel zwischen Fortuna Kottenheim und dem Bonner FV. Die Bonner siegten mit 3:1 und rücken dadurch vom sechsten auf den vierten Platz in der Tabelle vor. Wohl das bedeutendste westdeutsche Fußballereignis spielte sich am Sonntag in Köln zwischen den Städtemannschaften von Köln und Frankfurt a. M. ab. 10000 Zuschauer trotzten Schneefall und Kälte, um dem Kampf beizuwohnen. Der Schnee machte das Spielfeld glatt. so daß die Anforderungen an die Spieler um so größer wurden. Die Kölner Elf. die in der angekündigten Aufstellung spielte. trug mit 3:0(1:0) einen zwar schönen, aber in dieser Höhe nicht ganz verdienten Sieg davon. Ueberhaupt befriedigten die Leistungen nur wenig. Eine Ausnahme machten die beiderseitigen Hintermannschaften, die ihre Aufgabe klar und einwandfrei lösten. Inbezug auf Ballabgabe und Stellungsspiel hatten die Gäste ein Plus. aber Kölns Abwehr war diesmal nicht zu bezwingen. Stubb und May wurden im Sviel verletzt, spielten aber doch weiter. Neben dem Hauptspiel in der Reihe der Städtekämpfe— Köln gegen Frankfurt, das mit einem 3:0=Siege der Kölner endete— stellten die Kölner noch zwei weitere Stadtmannschaften. Gegen Trier langte es der zweiten Mannschaft nur für ein Unentschieden 2:2. während gegen Betzdorf mit 4:2 ein Sieg errungen wurde. Das Spiel Koblenz— Bonn=Beuel endete mit Voxer auf der Meistersuche Die erste Vorrunde in Essen— Guter Besuch— Eindrucksvolle Demonstration für den Gedanken des Amateurbokens Nachdem der Gau Westfalen schon am zurückliegenden Wochenende vorangegangen war. setzte am Sonntag auch im Gau Niederrhein die Suche nach den neuen Meistern im Amateurboxen ein. Das Colosseum in Essen war der Schauplatz der ersten Kämpfe in der Vorrunde. Es wurde eine eindrucksvolle Demonstration für den Gedanken des Amateurboxens. Einmal der Besuch, in dem sich die rege Pioniertätigkeit der heimischen Vereine klar widerspiegelte— es waren über 1000 Zuschauer gekommen, für einen Sonntagvormittag allerlei!— und zum anderen auch die Kämpfer selbst. Man hatte von ihnen sehr viel erwartet und keiner der Besucher wird seine Hoffnungen enttäuscht gesehen haben. Auch dann nicht, als er erfuhr, daß einige Kämpfe schon zuvor entschieden waren. So fehlten Hilbers(Fliegengewicht) und Krupps(Leichtgewicht) vom Verein Mülheimer Faustkämpfer, so daß Madrak=Boxring 23 Essen und Hinz=BC Steele kampflos eine Runde weiterkamen. Auch der Federgewichtler Ducrée=BC Steele und Wallner=Karnav im Weltergewicht rückten schon zuvor in die weitere Entscheidung ein. RauenKupferdreh bezw. Witawzik=Hamborn hatten Uebergewicht, so daß der Meisterschaftskampf für sie schon auf der Wage verloren war. Aber das konnte die gute Stimmung weiter nicht stören. in die das Haus schon nach dem ersten Kampf zwischen Jodlauk=Steele und Bartels=23 Essen gekommen war. Ihren Höhevunkt hatten die Auseinandersetzungen aber unstreitig im Mittelgewichtstressen zwischen Grigo=Polizei Essen und Schöller=BC Steele. Es war ein Kampf voller mitreißender Szenen. fast dramatisch und mit einer Spannung geladen, die keinen losließ. Grigo. der alte gerissene Ringsuchs. stand von vornherein vor einer schweren Aufgabe. Er hatte mit Schöller einen Mann gegen sich. dessen Schlagkraft allenthalben sattsam bekannt ist und der in jedem Kampf zunächst auf sie vertraut. Auch hier war es so. Grigo wurde mehrfach hart erwischt, kam ab.r mit vielen schönen technischen Knifsen und Schlichen über dic ersten zwei Runden. In der Schlußrunde schien aber sein Geschick vollendet. Schöller landete mehrmals unheimlich hart und Grigo stand vor dem schic. unvermeidlichen Niederschlag. Hier zeigte sich aber nun seine große Qualität, als alles scheinbar schon rettungslos verloren war. Wieder stürmte Schöller an. nachdem Grigo mehrfach am Boden war— und nun kam die Sensation. Eine Deckungslücke nur. aber durch sie hindurch sauste ein unheimlich harter Rechter Grigos genau auf den Punkt aus der Defensive heraus— und um Schöller war es geschehen! Noch und noch bemühre er sich, vor dem„Aus“ des Ringrichters Schulz wieder hochzukommen, aber die größte Energie nutzte nichts— Grigo war k. o.=Sieger! Fürwahr ein Kampf. den man nur sehr selten sieht. Auch die übrigen Kämpfe hatten ihre Qualitäten. aber gegen diesen Strauß standen sie doch in der Spannung zurück. Die restlichen Meisterschaftstreffen: Bantam: Bartels=Essen 23 Punktsieger über Jodlauk=BC Steele. Feder: Beich=Polizei siegt über Smareka=Karnap durch Abbruch in der letzten Runde. Leicht: Haak=Katernberg Punktsieger über van der Laak=Karnav. Welter: Süßmilch=Mülheim verlor nach tapferem Widerstand gegen Stratmann=Polizei Essen in der dritten Runde durch Aufgabe seiner Sekundanten. Halbschwer: Lu# Polizei Essen schlug Diesenbach=Kuvferdreh in zweiten Runde k. o. Schwer: Peters=Katernberg besiegte Holthausen=Karnav in der 2. Runde durch k. o. Einlagekämpfe: Feder: Ducrée=Steele Punktsieger über Rauen=Kupferdreh. Welter: WitawzikSportsmann Hamborn Punktsieger über WallnerKarnap. Lutz: der einem knappen 3:2=Sieg der Leute vom Deurschen Eck. Ganz überlegen mit 6.2 schlug der Kreis Siegburg den Kreis Wied und mit fast dem gleichen Ergebnis. nur mit 1:6 noch etwas ungünstiger für den Unterlegenen blieb Andernach gegen Weißenthurm=Niedermendig im Hintertreffen. Die Mannschaften des Kreises Kreuznach und von BirkenfeldBaumholder trennten sich 4:3 und der SC Neuenahr schlug die Mannschaft des Kreises Ahrweiler mit 6:3. Tabelle des Gaues Mittelrhein Deutsche Wintersaison eröffnet Für Samstag hatte der Präsident der 4. Olymvischen Winterspiele. Dr. Ritter von Halt. eine Vorstandssitzung des Organisationsausschusses nach Garmisch=Partenkirchen einberufen. Zunächst wurde die Sportanlage. die sich im Ausbau befindet und ihrer Fertigstellung noch vor dem Einzug des Winters entgegengeht, besichtigt. Am Fudiberg entsteht eine Sprungschanze von ganz gewaltigen Ausmaßen. Am Nachmittag wurde die Olympiabobbahn am Rießersee abgegangen. Die Vorstandssitzung. die anschließend im Garmischer Rathaus stattfand. nahm einen kurzen Verlauf. Es wurde beschlossen, das Generalsekretariat zu beauftragen, unverzüglich auch die Vorarbeiten für Aufbau einer Kunsteisbahn in die Hand zu nehmen. Für die Vorbereitung wurde ein Provagandaausschuß unter dem Vorsitz von Oberregierungsrat Dr. Mahlo vom Ministerium für Provaganda und Volksaufklärung gebildet. Die ersten Skirennen am Sonntag Bei herrlichstem Wetter begaben sich am Sonntagmorgen alle Sitzungsteilnehmer auf die Zug spitze. In mehreren Sonderzügen wurden die 90 Teilnehmer an den Wettläufen auf das Zugspitzplatt gebracht. Die Schneeverhältnisse waren äußerst günstig, da noch am Vortage fast ½ Meter Neuschnee gefallen war. der sich bis zum Sonntag in idealen Pulverschnee verwandelt hatte. Die Wettkämpfe wickelten sich glatt und reibungslos ab. Bei dem Abfahrtslaus. der über eine Strecke von etwa 1800 Meter und einem Gefälle von ungefähr 225 Meter führte, wurden bereits ganz erstklassige Leistungen erzielt. Die Ergebnisse waren: 1. Friedel Däuber=Berchtesgaden 1:58.4, 2. Hans Schmidt=Garmisch 2:03. 3 Dr. Fritz Werneck=Partenkirchen 2:10, 4. Tony Bader=Partenkirchen 2:11.2 und Krinner 2:11.2.— Jungmannen: 1. R. Wörndle=Partenkirchen 1:58.3. 2. H. Anzinger=Partenkirchen 2:29.2, 3. HutterGarmisch 2:42. 4. Heinrich=München 2:46.2. Der Sprunglauf wurde von dem deutschen meister Gustel Müller. Bayrisch=Zell. eröffnet. Außer Konkurrenz ging als zweiter der Norweger Birger Rund über die Schanze und erzielte die beste Leistung des Tages mit zwei gestandenen Weiten von 34 und 35 Meter. Die Ergebnisse des Sprunglaufs waren: 1. Toni Bader=Partenkirchen Note 216.6. Sprünge 32 und 31 Meter. 2. Matthias Wörndle=Partenkirchen Note 205.6. Sprünge 32 und 31 Meter. 3. Hans Kemser=Partenkirchen Note 190.3. Sprünge 29 und 29.5. 4. Pölte=Murnau Note 184.4. Sprünge 27 und 29 Meter. Bei den Jungmannen siegte Hutter=Garmisch Note 137.9. Sprünge 28 und 29 Meter. Im Anschluß an das Springen fand im Schneefernerhaus die Preisverteilung statt. Gelseinnis un Geren Rieltesere S. Tag des Reichs DETEKTIVROMAN VON DR. G. PANSTINGL Als Hans Rickeberg starb, war die Dacia tatsächlich ein Weltbureau. In Newyork saß als Leiter Arthur Rickeberg, in Wien Robert Wolfgang und in London William James, der eines Tages nach Paris mußte, weil von dort her ein gefälschter Bankscheck in London aufgetaucht war. Zu seiner Ueberraschung fand er in der Pariser Bank als Bankdetektiv eine junge, feingebildete Dame, Fräulein Colette d'Armentier. Sie wurde Frau Rickeberg. Für den Sohn, auf den sie hofften, legten die Eltern sich einen genauen Erziehungsplan zurecht. Er sollte von der frühesten Kindheit an zum künftigen Leiter der Dacia erzogen werden. Dann aber kam der große Tag und die Eltern mußten sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß ihnen kein männlicher Nachkomme beschieden sein würde, denn der Arzt nahm Rickeberg zur Seite und teilte ihm mit, daß es besser wäre, Frau Colette kein zweites Mal einer solchen Gefahr auszusetzen. Die Geburt Gerrys hatte nämlich gewisse Ueberraschungen mit sich gebracht, welche die Eltern aber geheim hielten. Gerry erhielt nun die Erziehung, welche für den nicht eingetroffenen Sohn zurechtgelegt worden war. Erst kam der junge Li=Sing ins Haus, der eben die Gauklerschule in China mit sehr gutem Erfolg durchlaufen hatte. Gleich darauf nahm Frau Colette Maja Iwanowna, die russische Zofe, in ihre Dienste. Englisch hörte das Kind von seiner Umgebung, Französisch von der Mutter und Deutsch von der Großmutter. Mühelos und spielend sog das empfängliche Kindergehirn die Sprachen auf. Später kamen noch Italienisch und Spanisch hinzu. Li=Sing schulte das Kind zur unglaublichen Behendigkeit des chinesischen Gauklers. Aber er rümpfte seine Nase, als ein japanischer JuiJitsu=Lehrer in das Haus kam; denn gegen diese Nation empfand er die tiefe Abneigung des echten Chinesen. Doch darauf konnte Rickeberg keine Rücksicht nehmen. Gerry war gelehrig und hätte in Japan bereits am Ende des zweiten Jahres den Anspruch auf den„weißen Gürtel des Meisters“ machen können. Mit klassischem Wissen wurde Gerry nicht belastet. Aber sehr gründlich lernte sie alle jenen Fächer, die in irgend einem Zusammenhang mit ihrem künftigen Beruf standen. Von ihrem siebzehnten Jahre ab durfte sie zeitweise in der Dacia mitarbeiten. Kurz vor ihrem neunzehnten Lebensjahre klärte sie den aufsehenerregenden Einbruch in der Filiale der Midland Bank in Dover auf. John Parelesku, ein in England geborener Rumäne, traute seinen Augen nicht, als ein etwa fünfzehnjähriger Junge ihn winkel in der Hafenstraße aus seinem SchlupfHafenstraße herausholte. Sein Grundsatz war, sich nicht zur Wehr zu setzen, wenn er entdeckt war. Das erhöhte die Strafe. Bei dem Jungen, der ruhig in seine Dachkammer trat und sagte:„John Parelesku, die Midland Bank will ihr Geld wieder haben, also komm einmal mit“, glaubte er von seinem Prinzip abgehen zu dürfen. Er warf sich auf ihn und lag zehn Sekunden später auf dem Boden. Seine beiden Handgelenke schmerzten; denn die Handschellen waren eng. Ein halbes Jahr später wurde in Paris das Söhnchen des amerikanischen Multimillionärs Phil Harrison geraubt. Die Täter verlangten hunderttausend Dollars. Gerry flog hinüber und brachte die Sache in Ordnung. Gefährlich war dabei nur, daß die Erpresserbande den Knaben unter die Aufsicht von„Le Goru“ gestellt hatte. „Le Goru“ war einer der defürchtetsten Pariser Apachen, stark wie ein Gorilla, von dem er seinen Spitznamen erhalten hatte, gelenkig und von einer unglaublichen Roheit. Gerry konnte sich nicht helfen. Sie brach ihm den rechten Arm, und beinahe wäre sie gezwungen gewesen, ihm mit dem bekannten Jiu=Jitsu=Griff auch noch das Genick zu brechen. Le Goru aber sah, daß es ihm ans Leben ging und gab nach. In seiner Bestürzung, daß er von einem Straßenjungen, der allerdings über dämonische Kräfte zu verfügen schien, bewältigt worden war, verriet er die Namen seiner vier Auftraggeber und das Haus, wo sie zusammenkamen. Gerry lauerte ihnen auf, wartete, bis sie alle eingetroffen waren. Dann trat sie in das Beratungszimmer. Wortlos schoß sie einem der vier die Zigarette und einem an deren das Kognakglas aus der Hand. Dann sagte sie nichts als: „Hände hoch und in die Ecke!“ Ein Pfiff und ein paar Angestellte von der „Dacia“ in Paris holten die vier ab, die erst auf der Präfektur aus der geistigen Betäubung erwachten, in die sie das Auftreten Gerrys ver setzt hatte. Der Verbrecherwelt war ein Gegner entstan den, der ihr langsam bekannt wurde. Mit Stau nen hörten es die alten, gewiegten Kunden und lachten. Ein Junge— ein Junge von sechzehn Jahren— wo lag da die Gefahr? Lächerlich! Aber langsam verstummten die Lacher. Denn um die Gestalt des Jungen begannen sich wie unfaßbare Schleier Erzählungen zu weben, die zu denken gaben. Sehr viel zu denken sogar. URHEBER-RECHTSSCHUTZ: DREI GUELLEN-VERLAG, KONIGSBRUCK(8A Es wurde von Dingen geraunt und geflüstert, die so unglaublich waren, daß... aber genug. In der Unterwelt bekam der Junge den Namen „The devil“, der Teufel... Nicht nur, weil er unerbittlich war, wenn er verfolgte, sondern auch... wegen der anderen Dinge. Gerry saß ihrem Vater gegenüber im Londoner Büro der„Dacia“. Um dieses zu erreichen, brauchte sie das Gebäude nicht zu durchschreiten; denn das angrenzende Haus gehörte auch der „Dacia". Freilich konnte man es ihm äußerlich nicht ansehen. Es war ein vornehmes, ruhiges Privathaus. Rickeberg hatte eine seiner Mauern durchbrechen lassen, so daß man aus demselben in ein Kabinett gelangen konnte, das an sein Arbeitszimmer stieß. Hier saßen sie nun und lasen wortlos den Akt „Wladimir Suschin" durch. Kennzeichnend für ihre Arbeit war die Art und Weise, wie sie dies taten. Rickeberg nahm ein Blatt zur Hand, warf einen Blick darauf und gab es Gerry. Selten verweilte sein Blick länger auf irgend einer Seite. Wenn aber, dann brauchte auch Gerry einige Sekunden länger. Die Seite war dann in ihrem Gehirn photographiert, so daß sie dieselbe jederzeit wieder nachlesen konnte. Nach etwa drei Viertelstunden waren sie mit dem Bündel fertig. Gerry ergriff das Wort. „Die Tatsachen sind folgende: Suschin ist der russische Propagandachef. Gebraucht dabei auch Gewaltmittel. Das ist wohl als bewiesen anzunehmen, obwohl im Akt direkte Beweise fehlen. Von sieben seiner Privatsekretärinnen fehlt jedwede Spur. Zwei davon waren Engländerinnen. In seinem Safe wurde ein Bündel mit hundert sehr gut nachgemachten Ein=Pfund=Banknoten gefunden. Seine letzte Privatsekretärin Helen Mulford recte Alexandra Staroff ist verschwunden. Das ist alles.“ „Höchstens noch, daß er ein asiatischer Russe mit stark mongolischem Einschlag ist.“ „Sehr wichtig. Dann kommen starke Möglichkeiten. Dürfte den„Flying Scotchman“ beraubt haben und seine Hand beim Tode des General= direktors der Boltoner Rubberwerke im Spiel gehabt haben. Endlich kommt eine ganz lose Vermutung. Dürfte die Juwelen der Lady Irvindale gestohlen haben. Diese Vermutung hängt vorläufig in der Luft. Die Polizei hat keine Fingerabdrücke und auch nichts anderes gefunden, was uns als Beweis dienen könnte. Ich sage damit nicht, daß er es nicht getan hat. Das wird die Zukunft lehren müssen. Aber im Augenblick können wir uns nicht damit befassen.“ „Und wie willst du den Fall anpacken?“ „Zuerst gehen die Bilder und die Personalbeschreibungen der fehlenden sieben Privatsekretärinnen an unsere Filialen.“ „Das Ergebnis wird ein sehr trauriges sein.“ „Doppelt traurig, weil den Opfern doch kaum mehr zu helfen ist. Aber es hilft uns vielleicht zu Beweismaterial. Eine oder andere könnte sogar in London noch gefunden werden.“ „Du glaubst?“ „Der Mann hat verschiedenartige Interessen. Auch dazu hat er Werkzeuge nötig.“ Rickeberg nickte und Gerry fuhr fort: „Hier heißt unser nächstes Ziel— Alexandra Staroff. Warum hat Suschin sie verschwinden lassen? Ihrer Schönheit wegen diesmal ganz sicher nicht; denn wenn ein Mädchen zu einer so ungewohnten Stunde das Haus verläßt und nicht wieder zurückkehrt, fällt dies auf. Suschin hat keine auf eine auffallende Weise verschwinden lassen. Ganz im Gegenteil! Alexandra Staroff aber hat er rasch verschwinden lassen. Also hat er entdeckt, daß sie mehr von ihm weiß, als ihm lieb ist. Es ist unwahrscheinlich, daß er den Banknotenaustausch bemerkt hat. Sie müßte dabei sehr ungeschickt gearbeitet haben, und Alexandra Staroff ist geschickt. Also hat sie etwas anderes von ihm entdeckt, was ohne Zweifel für uns wichtig wäre. Schon darum müssen wir sie finden.“ Mit stiller Befriedigung flogen Rickebergs Augen hinüber zu seiner Tochter. „Du denkst also, daß sie noch lebt?“ „Suschin ist eine Bestie und seine Instinkte sind die denkbar niedrigsten. Er hat sicherlich die Mittel und Wege, Mädchen ohne Aufsehen verschwinden zu lassen. Alexandra Staroff ist jung und schön, also ein Wertobjekt. Ich glaube nicht, daß Suschin es vernichtet hat. Dort, wo sie hinkommt, wird ihr Geschwätz nicht mehr schaden können. Dort glaubt man ihr nicht. Einmal werde ich auch so verschwinden, aber wehe denen, die dabei ihre Hand im Spiele haben.“ Einen Augenblick verzogen sich die Züge Gerrys zu einer bösartigen Grimasse. Wenn Vandeveer dieses Antlitz hätte sehen können, wär er erschrocken. Gerry hatte ungeahnte Tiefen in ihrer Seele. Selbst Rickeberg beugte sein Haupt. Er liebte diesen Ausdruck in Gerrys Zügen nicht. „Ich werde, wenn möglich, heute nacht noch der Wohnung von Suschin einen Besuch abstatten.“ „Gefährlich, weil er dadurch gewarnt werden kann.“ „Im Gegenteil.“ Ich habe gar nichts dagegen, wenn er gewarnt wird. Nur soll er nicht wissen, von welcher Seite er bedroht wird. Der Mann hat sicher von drüben in Asien auch noch viel auf dem Gewissen. Ich werde ihm mongolisch kommen. Li=Sing geht mit.“ „Das ist eine gute Idee, Gerry! Sogar eine glänzende. Das wird auf seine Phantasie wirken.“ „Ich habe überhaupt das Gefühl, daß die Phantasie Suschins in der nächsten Zeit stark in Anspruch genommen werden wird. Willst du die Untersuchung des Zimmers der Alexandra Staroff übernehmen?“ „Was hast du vor, Gerry?“ „Ich fliege durch nach Schottland und hole die echte Helen Mulford. Sage Li=Sing, daß er sich bereit halten soll.“ Rickeberg nickte. Gerry gab ihm einen Kuß auf die Stirn und ging. 5. Die Sache beginnt sich zu entwickeln Ashton Castle, der große Landsitz der Rickebergs, liegt inmitten eines gewaltigen Partes. Schon der Zufahrtsweg von der Reichsstraße zum Schloß ist weit über tausend Yards lang, und der Park hat an der Straße beinahe dieselbe Breite. Halbwegs zum Schlosse aber wird er breiter und zieht sich tief ins Land hinein. Lord Ashton hat in seiner Glanzzeit eine Meute gehalten und die Fuchsjagden überschritten selten das Gebiet des Lords; denn was nicht Park war, gehörte doch dem Lord als Grundherrn. Dort saßen seine Pächter. Als alles in Rickebergs Hände überging, gab es sorgenvolle Gesichter in der Gegend. Eines Tages aber kam der neue Schloßherr und ritt auf einem schnittigen irischen Halbblut die Runde durch die Dörfer. Neben ihm auf einem leichten Apfelschimmel ritt sein Sohn, ein sechzehnjähriger Junge, und die beiden sprachen bald hier bald dort mit einem Pächter, und als sie wieder wegritten, waren die Sorgenfalten auf den Gesichtern geglättet. Sogar die leichte amerikanische Aussprache des neuen Schloßherrn wurde nicht bekrittelt. Lord Ashton hatte in den letzten Jahren die Pachtschraube anzkehen müssen. Rickeberg schraubte sie wieder ein paar Jahre zurück. Dabei tat er es auf seine Weise, die deutlich zeigte, daß er sich irgendwie recht genaue Einzelheiten über die Lage seiner Pächter verschafft haben mußte. Am weitesten schraubte er den Pachtzins der Witwe Briggs zurück, die zwei Söhne im großen Krieg verloren hatte und die, trotzdem ihr die Gicht in den Knochen saß, nun auch noch für zwei kleine Enkelkinder sorgen mußte. Dort war der Gutsherr abgestiegen und ins Häuschen gekommen, hatte sich zu Frau Briggs gesetzt, um ein Glas Milch gebeten und mit ihr geplaudert. Und der Sohn des Gutsbesitzers hatte sich inzwischen mit den zwei Jungen herumgebalgt, daß es eine Freude war. Als die Witwe Briggs mit Rickeberg aus dem Hause ins Freie kam, erschrak sie zu Tode. Mitten auf dem Hof rollte ein Knäuel, der schrie und johlte und sich erst beim Erscheinen der beiden wieder in seine einzelnen Bestandteile auflöste. Diese waren ein zwölf= und ein dreizehnjähriger Briggs, ein sechzehnjähriger Rickeberg, ein weißer Hund, halb Bulldogge, halb Foxterrier, und etwa zwanzig Pfund guthaftender englischer Landschaft. Besorgt sah die Witwe Briggs auf den neuen Schloßherrn. Aber der lachte, daß ihm die Tränen herunterliefen. Als Frau Briggs sich beeilte, eine Bürste zu holen, um dem jungen Rickeberg wieder ein menschliches Aussehen zu geben, rief sein Vater ihr zu: „Holen Sie doch lieber einen tüchtigen Reisigbesen!“ Man war zufrieden mit dem neuen Herrn und seinem Jungen. Nur eine Ausnahme davon gab es. Die Ausnahme war der alte Flint. Er war in der Gegend nicht gerade beliebt, obwohl viele in Geschäftsbeziehungen mit ihm standen; denn bei ihm war selbst dann noch Geld zu haben, wenn die vorsichtige Kreisbank nicht mehr leihen wollte. Nur der Zinsfuß war bedeutend höher, und Flint sah streng darauf, daß die Zinsen auch bezahlt wurden. Zu streng sogar, meinten viele. Die Nachricht vom Besuche des neuen Schloßherrn war auch zu ihm gedrungen, und nun stand er vor seiner Tür, bewußt seiner Würde, der Reichste im Dorf zu sein. Eben war sein Nachbar an der Reihe und Flint legte sich Begrüßungsworte zurecht. Aber der Gutsherr und sein Sohn ritten vorbei. Auf seinen untertänigen Gruß antwortete der Vater mit einem kurzen, unverbindlichen Nicken, der Junge aber— Flint nannte ihn später nur noch den Bengel— zog an seiner Zigarette, sah ihn kurz und scharf an und— schaute weg. Nicht einmal mit dem Kopf nickte er. Das Eigentümliche dabei war, daß die Dorfbewohner nachher selbst nicht sagen konnten, worüber sie sich mehr freuten: über den Fall Briggs oder den Fall Flint. Mit der Zeit lernten sie auch die Damen der Familie kennen, und besonders Großmama Rickeberg mit der schönen weißen Haarkrone mach einen tiefen Eindruck auf die Leute. Um wehte ein Hauch des Zeitalters der Königi Viktoria, und das hatte man auf dem Lande noch immer nicht vergessen. Kurzum, die Pächter waren mit den Ricke bergs zufrieden, obwohl diese keine Englände waren. Aber sie verstanden das Althergebracht zu bewahren, und dafür ist der englische Pächte sehr empfänglich. Auch im Schloß selbst hatte Rickeberg nur do eine Veränderung angebracht, wo dies unbeding nötig war. Er hatte den Charakter und den Sti des Hauses bewahrt. Wohl fügte er Zubauter an und ließ die Wirtschaftsgebäude für sein Zwecke verändern und erweitern. Aber dies lagen zwischen dichten, alten Bäumen und bemerkte die Veränderungen kaum. Nur große Lichtung hinter dem Schloß bekam en neue Bestimmung. Von der rückwärtigen Schloß terrasse brauchte man etwa hundertfünfzi Schritte, um sie zu erreichen. Sie war beinah kreisrund und mehr als achthundert Meter brei Einige wenige alte Bäume standen verstreu darauf. Eines schönen Tages kamen Arbeite bohrten mit langen Bohrern tiefe Löcher in d Stämme, steckten Dynamitpatronen und Zünd schnüre hinein, zündeten diese an und liefe weg. In Stücke zersprengt, wurden die Bäu weggeschleift. Dann kamen große Betonmise maschinen, verschluckten Beton, Sand und ser, drehten es in ihren gewaltigen Birnen durcheinander und spien den zähflüssigen Brei in die Kippstühle der kleinen Materialbahn. 3 der Mitte der Lichtung entstand eine kreisrund Betonfläche, von der strahlenförmig Betonbahnen gegen den Rand des Feldes liefen. Auf Betonpfeilern wurden mächtige Scheinwerfer rings un die Lichtung gestellt, die beim Umschlagen eineHaupthebels alle zugleich aufflammten und de Platz taghell erleuchteten. Der Keller eines N bengebäudes wurde zu einem großen Benzin und Oeldepot umgebaut, am Rand der Lichtung ein weitläufiger Hangar errichtet und auf desse Dach eine Stange befestigt, von der ein seiden Zylinder hing, der sich stets in der Windrichtun einstellte und sie anzeigte. So hatte sich Rick berg einen Flugplatz geschaffen, um den ihn m che Stadt beneiden konnte. Im Turm des Tudorschlosses war das Reitz Harrys, des Funkmannes. Ashton Castle konnt nicht nur Funksprüche empfangen, sondern au versenden; denn Rickeberg hatte vom englischer Staat eine besonders weitgehende Sendeerlaub nis erhalten. Nur die stärksten staatlichen Sen der waren stärker als der seine. Aus den großer Stallungen Lord Ashtons hatte er zum großen Teil Garagen machen lassen. Dort standen ein Reihe von Wagen, die untereinander starke Ver schiedenheiten aufwiesen. Es gab vornehme,g schlossene Gesellschaftswagen, große Touren wagen, kleine Sportwagen und in einer Eck stand ein eigentümlich langgebauter Rennwagen mit gewaltigem Motor. Er leuchtete in dem selben harten knallenden Rot, in das auch da Flugzeug getaucht war, das Professor Vandeper hatte fliegen sehen. Rechts außen neben den Führersitz ruhte auf einer schweren vernickelten Säule ein dritter Scheinwerfer, der mittels eine Handgriffes drehbar eingestellt war. Dieset Scheinwerfer war ungewöhnlich groß. Welchen gewaltigen Lichtkegel mußte er in die Nach schleudern können! Einige Ställe blieben für die Reit= und genpferde erhalten. Großmutter Rickeberg liebt die Kraftwagen nicht besonders. Die Reitschul des Schlosses aber wurde besonders von Gerh sehr geschätzt. Die Dienerschaft Rickebergs war nicht alst zahlreich, aber sorgfältig ausgesucht. Es ware meistens Leute, die mehrere Sprachen verstande und mehrere Fächer gelernt hatten, darunt einige geschulte Mechaniker. Größtenteils ware sie bereits lange Jahre im Dienste der Fami## Rickeberg. Nur der Pförtner, den Gärtner um den Kammerdiener hatte Rickeberg von Lor Ashton übernommen. Aber auch diese waren alte Leute, die sich de ihrem früheren Herrn als treu und verläßlie bewiesen hatten und in der verbesserten Stellun bei dem neuen Herrn nicht daran dachten, die Eigenschaften aufzugeben. Rickeberg verlangt vor allem zweierlei von seinen Leuten— Ersr benheit und Verschwiegenheit. Aus seinem Hal durften nur jene Nachrichten in die Oeffenthe keit dringen, die Nebensachen betrafen. schwerwiegend und belangreich war, durfte nio über die Parkgrenzen. In dieser Hinsichtus Rickeberg unerbittlich. Das wußten seine Lein — auch die neuen. Und da sie zu wählen hatt zwischen einer glänzend bezahlten Stellung einem Herrn, der wirklich für sie sorgte,### dann, wenn das Alter kam, und sofortiger En lassung, so gab es kein Leck in diesem Haushalt durch das Dinge in die Außenwelt dring konnten, die Rickebergs geheim zu halten wünsch ten. Und solche Dinge waren in Rickebers Haushalt auch zu finden. (Fortsetzung folgt!) Im Reichstagsbrandsti Nontag der letzte Teil de Erörterung des politist stzende erklärte zu Begini sich die Beweisaufnahme ob die kommunistische zur Zeit der Brandstiftt Aufstand bet Der Vorsitzende ersuchte lin, der als einziger Ze sammenhängenden Ausfi eehmen. Kriminalrat Heller füh die gescheiterten 1 von 1919 Die Versuche der Komn 1919, 1920, 1921 und 1 Wege eine Aenderung hältnisse in Deutschl endeten mit den Rilutionären Nach kommunistischer Ar Unternehmungen, weil rvolutionären Situatiol nicht auf eine revolution vie auf eine aktive Bete en der Arbeiterschaft terns dieser Versuche d veiter an ihren Bestrel des Proletariats in urch Verlautbarungen karlamentsreden, Preis# en, Beschlüsse der Ko vurde der Beweis erbri die KP9. diese aufge t. Als wichtigste Kam nalrat Heller fort, wir Literatur und in den instanzen die Entwaffnung der B waffnung d. sowie die Organisierun ien festgestellt. Schließ reik entfacht werden, bewaffneten Aufst gewalt der as zwölfte Ekkiplen: slenum des Vollzugs stischen Internationale nen Beschlüssen fest,d dlution das Schicksal lution in West= und bird, und daß der Sieg der deu wichtigsten Schritt be Als notwendige M per revolutionären proletarische Einheit: set, daß der Verr führer entlarvt und tischen Arbeiter her ern, Angestellten, Be setzt noch nicht im kon Der Zeuge zitiert Artikel der Prat dem diese ganze artei geschildert w gunistische Parteikt Oktober 1932 hin, völften Ekkiplenum Berlin angenomn #isgeführt, daß wir Froteststreiks ausgen hüßten mit Massend ewegungen der Erw #ufgabe der Partei, lageskämpfe die Massen für de Alle Maßnahmen rie revolutionäre pöchsten Schlagkräf ##d Propaganda kichtung der Ausl und wirtsch Referate T Der Zeuge erklä g#ten dann die Be sich vorbehaltlos au svölften Ekkiplent in Berlin stellten. Auf dem Bezirk #st, der Kampf ge Eäelo gischer und fihrt werden. Auf shein in Köln w iter Führung ##er mehrere f'' KPD anwesen tat, die Arbeiter vorbereiten. * Parteikonferei essen, die noch U S. Tag des Reichstagsbrandstifterprozesses Die Pläne der Kommunisten Beginn der Behandlung des politischen Prozeßstoftes UCK(84 arkrone macht Leute. Um sie ; der Königin auf dem Lande mit den Rickeeine Engländen Althergebracte inalische Pächter ckeberg nur dor dies unbedingt er und den Stil zte er Zubauten bäude für sein rn. Aber dies iumen und kaum. Nur## hloß bekam ein wärtigen Schloß, hundertfünfzig Sie war beinah dert Meter breit tanden verstreut kamen Arbeiter efe Löcher in die nen und Zünd an und liefen irden die Bäume roße Betonmisd Sand und Waswaltigen Birnen zähflüssigen Bre Materialbahn. In d eine kreisrunde iniig Betonbahnen fen. 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Kriminalrat Heller führt u. a. aus: die gescheiterten Versuche der KPd. von 1919 bis 1923 Die Versuche der Kommunisten in den Jahren 1919, 1920, 1921 und 1923, auf gewaltsamem Wege eine Aenderung der politischen Verhältnisse in Deutschland herbeizuführen, endeten mit den Niederlagen des revolutionären Proletariats. Nach kommunistischer Auffassung scheiterten diese Unternehmungen, weil sie unabhängig von einer lrevolutionären Situation geführt wurden und sich nicht auf eine revolutionäre Waffenbewegung sovie auf eine aktive Beteiligung der breiten Massen der Arbeiterschaft stützten. Trotz des Scheiterns dieser Versuche der KPD hielt die KPD veiter an ihren Bestrebungen fest, die Diktatur des Proletariats in Deutschland aufzurichten. Lurch Verlautbarungen in Wort und Schrift, Parlamentsreden, Presseäußerungen, Rundschreiben, Beschlüsse der Kommunistischen Parteitage burde der Beweis erbracht, daß die KPd. diese Bestrebungen nie aufgegeben it. Als wichtigste Kampfmaßnahme, fuhr Krimilnalrat Heller fort, wird in der kommunistischen Literatur und in den Beschlüssen der Parteiinstanzen die Entwaffnung der Bourgeoisie und die Bewaffnung des Proletariats sowie die Organisierung von Massenorganisationen festgestellt. Schließlich soll dann der Generalstreik entfacht werden, der einmündet in bewaffneten Aufstand gegen die Staatsgewalt der Bourgeoisie. as zwölfte Ekkiplenum vom September 1932 (Plenum des Vollzugsausschusses der kommunistischen Internationale) stellt ausdrücklich in seinen Beschlüssen fest, daß mit der deutschen Revolution das Schicksal der proletarischen Revolution in West= und Mitteleuropa entschieden vird, und daß der Sieg der deutschen Revolution den wichtigsten Schritt zur Weltrevolution bedeutet. Als notwendige Maßnahme zur Vorbereitung er revolutionären Auseinandersetzung wird die proletarische Einheitsfront in der Weise bezeichset, daß der Verrat der sozialdemokratischen Führer entlarvt und ein Bündnis der kommunistischen Arbeiter hergestellt wird mit den Arbeiern, Angestellten, Bauern und Kleinbürgern, die etzt noch nicht im kommunistischen Lager stehen. Der Zeuge zitiert einen Artikel der Prawda vom Oktober 1932, dem diese ganze Taktik der kommunistischen artei geschildert wird und weist auf die kompunistische Parteikonferenz in Berlin vom oktober 1932 hin, die zu dem Ergebnis des völften Ekkiplenums Stellung nahm. In der Berlin angenommenen Resolution wird u. a. Asgeführt, daß wirtschaftliche, politische und Pnoteststreiks ausgenützt und verbunden werden sußten mit Massendemonstrationen und Kampfewegungen der Erwerbslosen. Es sei eine HauptAfgabe der Partei, durch die Erfahrungen der sageskämpfe die Massen für den politischen Generalstreik vorzubereiten. alle Maßnahmen müßten getroffen werden, um fe revolutionären Massenorganisationen zur pohsten Schlagkräftigkeit zu bringen. Agitation mno Propaganda seien einzustellen auf die eine #tung der Auslösung und Führung von polischen und wirtschaftlichen Tageskämpfen. Referate Torglers und anderer Zeuge erklärt, daß in den folgenden Mo riten dann die Bezirksparteitage stattfanden, die 9 vorbehaltlos auf den Bod in der Beschlüsse des svolften Ekkiplenums und der Parteikonferenz mn Berlin stellten. Auf dem Bezirkstag in Hamburg wurde geder Kampf gegen die Hitlerpartei müsse als gedlogischer und wehrhafter Massenkampf ge##t werden. Auf dem Bezirksparteitag Mittel#ein in Köln waren nach dem Polizeibericht iter Führung des Reichstagsabgeordneten k#igler mehrere Vertreter des Zentralkomitees P# anwesend. Torgler sagte in einem Revie Arbeiter müßten sich auf ein Verbot der vorbereiten. Er erinnerte dann an die auf Parteikonferenz gefaßten Beschlüsse. Die sen, die noch Unorganisierten oder in anderen Parteien Organisierten müßten für den Kampf um den Sturz der faschistischen Diktatur und für den Kampf um eine deutsche Arbeiter= und Bauernrepublik vorbereitet werden. Nach Torglers Referat mußten die Gastdelegierten den Saal verlassen. Nur vor den eigentlichen Parteidelegierten sprach ein auswärtiger Kommunist, dessen Name nicht genannt wurde, über die Zersetzungsarbeit der Reichswehr, Schutzpolizei und Landjägerei. Dabei müßten auch jüngere Kommunistinnen eingesetzt werden, die ie Aufgabe haben, gegebenenfalls unter Preisgabe ihrer eigenen Person, Soldaten oder Polizisten für den Kommunismus zu gewinnen und sie zum Diebstahl von Waffen uno zum Verrat von Geheimnissen zu verleiten. Kriminalrat Heller fährt dann fort: In der kommunistischen Partei waren von jeher zwei Richtungen zu erkennen. Eine legale, die nach außen hin mit parlamentarischen Mitteln arbeitete, sowie die illegale. Für die Kenner der Verhältnisse war es seit langem klar, daß der Schwerpunkt der kommunistischen Betätigung auf dem Gebiete der illegalen Arbeit lag, deren zwangsläufige Auswirkungen auch im Reichstagsbrand zu erkennen sein würde. Seit Jahren verfolgt die kommunistische Partei das Ziel der Vorbereitung des bewaffneten Aufstandes, dessen Lehrmeister in der Hauptsache Lenin gewesen ist. Unzählige Verfahren wegen der Vorbereitung zum Hochverrat legen Zeugnis ab von der geradezu fieberhaften Tätigkeit der KPD, ein Sowjet=Deutschland, die Diktatur des Proletariats nach bekanntem Muster zu errichten. Es wurden besondere Kurse abgehalten, in denen u. a. auch der Straßenkampf, bei dem der Bau von Barrikaden, das Ueberrumpeln von Polizeiwachen eine besondere Rolle spielte, erörtert wurde. Die einzelnen Phasen des bewaffneten Aufstandes wurden an Hand von Plänen und in praktischen Uebungen gelehrt, so daß die KPD. bereits seit längerer Zeit für den Bürgerkrieg wohlvorbereitete Kerntruppen besaß. Außerdem war die Umstellung auf Illegalität durch geschickte Tarnung schon soweit gediehen, daß die Ueberwachung für die Behörden außerordentlich schwer geworden war. Nach der Novemberwahl 1932, bei der die KPD. etwa sechs Millionen Stimmen gewinnen konnte, verschärfte die KPD. die Vorbereitung des bewaffneten Aufstandes, indem sie nicht nur die eigenen Wehrorganisationen, sondern auch die Elemente des Roten Massenselbstschutzes mit Waffen versehen ließ. In Kursen wurde den Teilnehmern klargemacht, daß der Zeitpunkt der bewaffneten Auseinandersetzung immer näher rücke. Im Januar 1933 wurde in Berlin ein derartiger Kursus abgehalten, in dem der ehemalige Reichstagsabgeordnete Grasse sagte, die KPD. würde Ende Februar 1933 in die bewaffnete Auseinandersetzung eintreten und das des Aufstandes würde allen Beteiligten durch ein weithin sichtbaxes Zeichen gegeben werden. Wenn die kommunistische Partei, betonte der Zeuge, eine Zeitlang geglaubt hatte, mit dem von Heinz Neumann vertretenen Wort„Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft“, die nationale Welle niederwerfen zu können, so sah sie sich getäuscht. Abgesehen davon, daß die nationalen Vorkämpfer sich durch keinerlei Terrorakte von ihrer vaterländischen Propaganda abbringen ließen, mußte die KPD. die bittere Erfahrung machen, daß sich große Teile der Bevölkerung von der kommunistischen Idee abwendeten. Es blieb der KPD. nichts anderes übrig, als dem terroristischen Tun Einhalt zu gebieten und von Neumann offiziell abzurücken. Trotzdem gingen die Terrorakte weiter und forderten viele Opfer. Die kommunistische Partei hat stets versucht, die Verantwortung dafür abzuwälzen. Demgegenüber ist aber zu verweisen auf das, was Langer, hinter dem sich Kippenberger verbirgt, in seiner Broschüre „Der Weg zum Sieg“ sagt:„Richtig ist, daß es auf den Massenkampf ankommt und daß Versuche, diesen durch Einzelkampf zu ersetzen, aufs schärfste zu verurteilen sind. Es kann aber Gewaltakte geben, die von der breiten Masse verstanden werden und zum Erfolg des Massenkampfes beitragen. Solche müssen gebilligt werden und in gewissen Fällen direkt organisiert werden. Im bewaffneten Aufstand selbst ist das Zusammenfallen des Individuellen mit dem Massenkampfe klar und untrennbar.“ Mit dieser Darlegung von prominenter Seite, erklärt der Zeuge Heller, ist die Behauptung der KPD., daß sie den individuellen Terror ablehne, gegenstandslos geworden. Die vorgesehenen Kampfplätze: Berlin, Ruhrgebiet und Mitteldeutschland Der Zeuge zitierte dann noch zahlreiche Aeußerungen aus den Konferenzen der Unterbezirke, um schließlich auf eine Besprechung, die etwa Mitte Dezember im Karl=Liebknecht=Haus stattgefunden hat, zurückzukommen. Bei dieser habe Torgler ausgeführt, daß die Partei zunächst drei Kampfplätze habe: Berlin, das Ruhrgebiet und Mitteldeutschland. Hier müsse eingesetzt werden und hier müsse man die Masse zuerst an den Kampf führen. Torgler erklärt dazu, daß er an dieser Versammlung im Karl=Liebknecht=Haus weder teilgenommen noch gesprochen habe. Kriminalrat Heller stellt demgegenüber fest, daß es sich bei dem Bericht über die Versammlung um einen vertraulichen Bericht handele, der aus dem amtlichen Material stamme. Das Kabinett Chautemps Keine neuen Persönlichkeiten— Wird das Kabinett regieren? Die Ministerliste Ministerpräsident Chautemps hat sein Kabi. nett wie folgt gebildet: Ministerpräsident und Inneres: Chautemps, Abgeordneter, radikal; Justiz: Raynaldy, Senator, radikal; Auswärtiges: Paul=Boncour, Senator, unabhängig; Finanzen: Bonnet, Abgeordneter, radikal; Krieg: Daladier, Abgeordneter, radikal; Kriegsmarine: Sarrant, Senator, radikal; Luftfahrt: Cot, Abgeordneter, radikal; Nationale Erziehung: de Monzie, Abgeordneter, rechtsstehender Sozialist; Oeffentliche Arbeiten: Paganon, Abgeordneter, radikal; Handel und Industrie: Laurent=Eynac, Abgeordneter, radikale Linke; Landwirtschaft: Queuille, Abgeordneter, radikal; Arbeiten und soziale Fürsorge: Lamoureux, Abgeordneter, radikal; Pensionen: Ducos, Abgeordneter, radikal; Post und Telegraphen: Mistler, Abgeordneter, radikal; Oeffentliche Gesundheitspflege: Israel, Senator, radikal; Handelsmarine: Frot, Abgeordneter, rechtsstehender Sozialist, bei keiner Fraktion eingeschrieben. Ein Uebergangskabinett Frankreich hat innerhalb weniger Tage wieder ein Kabinett erhalten, aver niemand weiß, ob es eine Regierung sein wird. Die Wahrscheinlichkeit spricht sogar dagegen, daß der neue Ministerpräsident Chautemps lange im Amte bleiben wird, denn die parlamentarische Lage hat sich nicht geklärt und die Basis der neuen Kombination ist noch schmaler als die der vorhergehenden. Die neue Ministerliste wirkt wie eine Wiederholung des Experimentes, das Chautemps im Januar 1930 mit einer rein radikalen Regierung versucht hat. Damals wurde er bei seinem ersten Auftreten vor der Kammer gestürzt; seit den Wahlen vom vorigen Jahre liegen die Verhältnisse etwas günstiger, aber immerhin so, daß entweder die Sozialisten oder die rechts von den Radikalen stehenden Gruppen zur Mehrheitsbildung notwendig sind. Chautemps hat aber weder von der einen noch von der anderen Seite Zusagen erlangen können; nicht einmal die Neusozialisten sind gewonnen worden. Seine drei Vorgänger auf dem Posten des Ministerpräsidenten, Paul=Boncour, Daladier und Sarraut, hat Chautemps in den Fachministerien, die sie bisher innehatten, beibehalten, so daß trotz der unsicheren parlamentarischen Lage und der Schwierigkeiten grundsätzlicher Entscheidungen eine gewisse Kontinnität der Regierungspolitik gewahrt ist. Die wirkliche Entscheidung über die Orientierung der französischen Politik innerhalb Europas ist mit Rücksicht auf die drängenden Finanzprobleme wieder einmal vertagt worden. Chautemps hat die Absicht, nach dem Vorbilde Poincares vom Sommer 1926 ein Programm rücksichtsloser Einsparungen durchzuführen. Es fragt sich aber, ob er unter den gegenwärtigen Umständen über genug Zeit und Autorität verfügen wird. Dreifaches Todesurteil im Mordprozeß Konzylia In dem Prozeß gegen die Ehefrau Konzylia in Essen, die angeklagt war, am 9. Dezember vor. Jahres ihre drei Kinder im Rhein=Herne=Kanal ertränkt zu haben, wurde folgendes Urteil gefällt: Die Angeklagte wird wegen Mordes in drei Fällen dreimai zum Tode verurteilt. In der Begründung des Urteils führte der Vorsitzende aus, daß die Tat mit Ueberlegung und Vorsatz ausgeführt worden sei. Von einer fortgesetzten Handlung könne keine Rede sein. Es könne kein Zweifel bestehen, daß die Angeklagte bei jedem der drei Kinder den besonderen Vorsatz gefaßt hatte. Das sei dreifacher Mord. Für das Gericht sei das eine harte Feststellung, aber nach der ganzen Beweisaufnahme gäbe es keine Möglichkeit, die Ueberlegung zu verneinen. Deshalb müsse auf die schwerste Strafe, die das Gesetz kennt, erkannt werden. Der Angeklagten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt, weil die Tat schauderhaft war und die Angeklagte eine verwerfliche Gesinnung an den Tag legte. Nach der Mittagspause verlas Kriminalrat Heller aus dem Material des Geheimen Staatspolizeiamtes eine große Zahl von Mitteilungen, die schlagartig die Situation beleuchten, die zur Zeit des Reichstagsbrandes bestand. Diese Angaben schildern namentlich die Entwicklung der von der KPD. getroffenen Vorbereitungen zur Auslösung der Aktion und beweisen, daß in der Zeit von Anfang Januar bis Mitte März 33 der Ausbruch der proletarischen Revolution unter Führung der Kommunisten auf des Messers Schneide stand. Am 1. Februar wurde ein illegales Rundschreiben an alle Berliner Unterbezirke der Partei verbreitet, in dem es heißt: Verbot der Partei heißt Großalarm. Sofort seien durchzuführen Alarmierung der Betriebe, Vorbereitung des politischen Massenstreiks und von Demonstrationen, sofort Belegschaftsversammlungen, nicht protestieren, sondern handeln! Ein Rundschreiben der Bezirksleitung Berlin=Brandenburg vom 9. Februar besagt: Wenn das Verbot kommt: Massenstreik! Jeder muß wissen, wir treten dann in die Phase des Bürgerkrieges ein. Für den 5. März gilt es, den Marsch auf Berlin zu organisieren, um, wenn notwendig, das neue Parlament auseinanderzujagen. Vom 21. Februar liegen dem Berliner Polizeipräsidenten von privater Seite Briefe vor, die äußerlich den Charakter von Geschäftsbriefen hatten, in Wirklichkeit aber getarnte Parteianweisungen waren. Es darin: Für alle Angestellten der Fabrik und die gesamte Kundschaft! Bürgerkrieg unvermeidlich, Sturz der Regierung nur auf revolutionärem Wege möglich. Alle großen Betriebe bearbeiten, bei Ueberfällen von Arbeitern sofort Großalarm und Massenaktionen gegen Nazikasernen und Ausräumung derselben. Von Anfang März liegt eine Schrift des illegalen Rotfrontkämpferbundes vor, in der es heißt: Jetzt ist es genug! Wir organisieren den wehrhaften antifaschistischen Massenkampf. Entwaffnet Hilfspolizei und Faschisten! Es gingen dann, fuhr Kriminalrat Heller fort, beim Berliner Polizeipräsidium verschieden Meldungen ein über geplante Anschläge auf Elktrizitätswerke, Starkstromanlagen, Umformer und andere lebenswichtige Betriebe. Die Geheime Staatspolizei hat bei der Durchsuchung der Gepäckaufbewahrungsstelle am Görlitzer Bahnhof einen Koffer mit illegalem Material des kommunistischen Nachrichtendienstes gefunden. Daraus ging hervor, daß die Kommunisten über die Organisation der politischen Polizei vollkommen im Bilde. waren und auch über jeden einzelnen Beamten, ja sogar über die politische Einstellung der Pförtner in den Wohnungen der Beamten, genaue Aufzeichnungen hatten. Die Kommunisten hätten also im Falle einer Aktion mit leichter Mühe alle Machtmittel des Staates lahmlegen können. In den Anweisungen kehrt immer die dringende Mahnung an die Ortsgruppenleiter wieder, sich Waffen und Sprengkörper zu beschaffen und Terrorgruppen zu bilden. Es fanden sich auch Verzeichnisse über die in den einzelnen Orten führenden Nationalsozialisten, die unschädlich gemacht werden sollten. Es wurde auch die Anordnung getroffen, daß Amtsrichter, Pfarrer und andere angesehene Persönlichkeiten in den einzelnen Orten beim Ausbruch des Aufstandes als Geiseln festgenommen werden sollten. Die Polizeibeamten sollten, wenn sie sich dem Aufstand entgegenstellten, rücksichtslos niedergeschossen werden. Die Vernehmung des Kriminalrates Heller wird auf Dienstag vertagt. Westdeutsche DT.=Pressetagung in Dortmund Programmatische Ausführungen des DT.=Presseführers Im Dortmunder Eintrachthaus hielten die beiden westdeutschen Turngaue Westfalen und Niederrhein am Samstag und Sonntag ihre erste gemeinsame Pressetagung ab. Rund 150 Turner=Pressewarte sowie zahlreiche Vertreter der westdeutschen Tageszeitungen und die Nachrichtenbüros waren erschienen. Der Beauftragte des Reichssportführers. Standartenführer Lorenz war ebenfalls anwesend. Die Leitung der Tagunc lag in den Händen des westfälischen Gaupresseführers, Sturhann=Dortmund, der insbesondere den Presseführer der DT. und Hauptschriftleiter der„Deutschen Turnzeitung". Gärtner=Berlin, begrüßte. Im Mittelpunkt der Beratungen stand der Vortrag von Dr. Gärtner, der in mehrstündigen programmatischen Ausführungen die Stellungnahme der Turnerschaft zu den Tagesfragen umriß und gleichzeitig einen eingehenden Ueberblick über die kommende Ausgestaltung des Pressewesens in der Deutschen Turnerschaft gab.„Die deutschen Leibesübungen“, so führte der Redner aus.„bedürfen vielerorts noch einer nationalsozialistischen Revolutio nierung. Die Zeitfolgen des Liberalismus und Novemberdeutschlands. in denen die deutschen Leibesübungen in ihrem Betrieb an einem ungesunden Spezialistentum. an übertriebener Rekordsucht und an einem unsozialen Professionalismus krankten, sind auch heute noch nicht ganz ausgemerzt. Eine Trennung von körperlicher und geistiger Erziehung des deutschen Menschen ist unmöglich. Jeder Deutsche soll nach Möglichkeit mehrere Arten des Sportes pflegen und sich nicht auf eine einseitige Betätigung festlegen. Wir deutschen Turner wollen eine loyale. brüderliche und kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den Sportverbänden. Ausrottung der Vereinsmeierei ist unsere Pflicht. Die Zusammenfassung der deutschen Leibesübungen unter einer einheitlichen Führung ist eine selbstverständliche Notwendigkeit. Die Deutsche Turnerschaft besitzt dank der Ausbildungsarbeit der Deutschen Turnschule ein gewaltiges Heer von Führern und Leitern auf allen Gebieten der Leibesübungen. Die vollständige Durchdringung der deutschen Volksgenossen mit dem Geiste des Nationalsozialismus ist nur mit Hilfe der deutschen Leibesübungen möglich. Turnen und Sport sind der geeignetste Weg. den deutschen Arbeiter zu den Kulturgütern der Nation zu führen. Während das Novembersystem den Block der 1.6 Millionen Turner und Turnerinnen mit mißtrauischen, ja feindlichen Augen ansah, ist sich der neue Staat der unendlich wertvollen Mitarbeit der Deutschen Turnerschaft am Wiederaufbau durchaus bewußt.“ Bezüglich der Neuregelung des Pressewesens teilte Gärtner mit, daß im April nächsten Jahres die Deutsche Turnerschaft die„Deutsche Turnzeitung“ herausgibt: sie erscheint wöchentlich. Olympia-Prüfungsschwimmen in Düsseldorf Im Stadtbad in Düsseldorf kamen auf der 25Meter=Bahn am Sonntag die ersten Olymypiaprüfungsschwimmwettkämpfe, des Gaues Niederrhein zum Austrag. In bester Verfassung zeigte sich im Schlecht Wetter droht! Jetzt, wo schneidende Kälte und naßkaltes Wetter miteinander abwechseln, braucht die Haut besondere Pflege, soll sie nicht rissig und spröde werden. Bei dem Hinausgehen findet die Haut in Leokrem, der tief in die Haut eindringt, einen idealen Schutz gegen alle Witterungseinflüsse. 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Trocha(Aachen 06) 1:03.1 Min., 3. Hilker (Duisburg 98) 1:04.8 Min.: 400 Meter Crawl: 1. Lenkitsch(Aachen 06) 5:13.4 Min., 2. Peters(Elberfeld) 5:27.6 Min., 3. Priester(Düsseldorf 09) 5:42 Min. Damen: 200 Meter Brust: 1. Dreyer(Düsseldor 98) 3:04.6 Min., 2. Genenger(Neptun Krefeld) 3:05.1 Min., 3. Fischer(Oberhausen) 3:16.5 Min.; 100 Meter Rücken: 1. A. Stolte(Düsseldorf 98) 1:26.4 Min., 2. Rupke(Ohligs) 1:30.4 Min. Deutschland— Frankreich im Schwimmen Der Deutsche Schwimmverband hat nun über den Austragungsort des achten Schwimmländerkampfes zwischen Deutschland und Frankreich entschieden. Mit der Durchführung wurde der Schwimmverein 1912 Plauen betraut, der die Veranstaltung am 22. Juli im Rahmen eines großen internationalen Schwimmfestes in würdiger Weise aufziehen wird. Bekanntlich sieht der Länderkampf nur zwei Wettbewerbe vor. und zwar die 4X200=Meter=Crawl= Staffel und ein Wasserballspiel. Reichswehrboxer bei den Meisterschaften Die Reichswehr, bei der in den letzten Jahren starkes Gewicht auf das Boxen gelegt wurde und die noch bei den diesjährigen Heeresmeisterschaften in Kassel ihre eigenen Meister ermittelte, will sich offiziell an den Deutschen Amateurboxmeisterschaften 1934 beteiligen. Der„Lehrgang für Leibesübungen Wünsdorf“ will seine besten Leute vom Weltergewicht aufwärts für die Meisterschaften von Brandenburg vom 23. Januar bis 2. März melden und es ist zu erwarten, daß auch in anderen Gauen bei den Ausscheidungen Reichswehrboxer starten. Hower boxt Reggie Meen Der deutsche Schwergewichtsmeister Vinzenz Hower, dessen Daumenverletzung aus dem Titeltreffen mit Hans Schönrath nun wieder völlig ausgeheilt ist, wird im Monat Dezember einen weiteren internationalen Kampf bestreiten. In Leicester trifft Hower auf den bekannten Reggie Meen, gegen den vor wenigen Wochen Ernst Gühring ebenfalls in Leicester mit einem Unentschieden zufrieden sein mußte. Olympiasieger Zabala geschlagen In Newyork kam das traditionelle 5=MeilenRennen(8045 Meter) zum Austrag. Sieger wurde der Deutschamerikaner William Steiner in 25:19 Minuten. Der argentinische Olympiasieger im Marathonlauf. Juan Zabala, konnte auf dieser ihm viel zu kurzen Strecke in 25:21 Minuten nur den zweiten Platz belegen. Kurze Sportnotizen Adolf Hitler empfing jetzt den Bergmeister Möritz, der bekanntlich den von ihm gestifteten„Goldenen Helm“ gewann. Er versah den Goldenen Helm mit seinem Namenszug. Jörgen Juve, der aus dem Magdeburger Länderspiel in Deutschland bestens bekannte norwegische Fußballspieler, hat aus Frankreich ein verlockendes Angebot erhalten. Er soll für den FC. Fivois in Lille tätig sein, doch denkt der Norweger nicht daran, diese Offerte anzunehmen. Sparta Prag konnte in Rotterdam die holländische Auswahlmannschaft der„Zwaluwen“ mit 4:2 niederhalten. Hilde Krahwinkel feiert ihre Hochzeit am 28. Dezember in ihrer Heimatstadt Essen. Ihr Ehepartner ist der Däne Sven Sperling. Das 18. Deutsche Bundeskegeln in diesem Jahre in Frankfurt ergab einen Ueberschuß von 16.000 Mark. Der Kegler=Bund hat hiervon 1000 Mark der Stadt Frankfurt a. M. zur Verwendung für wohltätige Zwecke überwiesen, während weitere 1000 Mark an den Hilfsfonds für den deutschen Sport abgegeben wurden. Primo Carnera, der Weltmeister aller Klassen. begibt sich Anfang Dezember nach Paris. wo er einige Schaukämpfe zeigen wird. Weltrekordmann Bierwirth heiratet. Am Dienstag. 28. November, reicht der bekannte und sympathische Gewichtheber Karl Bierwirth(Siegfried 26 Essen), Inhaber des Weltrekordes im linksarmigen Stoßen(100 Kilogramm), Frl. Grete Halt#„ mann aus Essen=Bredeney die Hand zum Bund Donnerstag, 30. das Leben. Einen Tennis=Länderkampf haben Deutschlag und Italien zwischen ihren besten Juniorenspieler vereinbart, der am 31. Dezember und 1. Janua in Mailand ausgetragen wird. Fußball Fußball in den Volksschulen. Remigiusschule gegen kath. Nette 0:1. Evgl. Bodelschwingh gegen Willmannschu 0:0.— Dörpfeldschule gegen Freusbergschu 2:1.— Schreffschule gegen evgl. Nette 0.6. Der Tabellenstand: Kath. Nette Evgl. Nette Dörpfeldschule Willmannschule Remigiusschule Freusbergschule Schreffschule 10: 9 84 5: 4 3: 2. 11 W Erscheint dreimal wöc Der Bezugspreis betr bracht oder bei Postbe Bekanntmachungen er Mengeder Lokal=Anze störungen usw. besteh W Verbreitungsbezit Viehmärkte vom 27. November 1933 Die Preise verstehen eich für 30 kg Lebendgewicht und eind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schliebsämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht, Markt- und Verkaufskosten. Umsatzsteuer sowie den natürlicht Gewichtsverlust ein, müssen eich also wesentlich über die Stallpreise erheben. Tenden: bssen: Großvieh langsam. Kälber schlecht, Schweine ruhig. Schate lebhaft, ortmuneroßu# gesucht, Kälber mittel, Schweine langsam, später abflauend. Dusseldort: Großvieh mittel, Kälber und Schwein ruhig. Iberteid; Großvieh mittel, Kälber und Schweine langsam, Markt geräumt. Köln: Großvich sehr ruht Kälber belebt. Schafe ruhig. Schweine runig. Frankfurt: Rinder ruhig. Kälber langsam. Schate mitte Schweine langsam. Unser Preisausschreiben! Eine Weltreise 100 wertvolle Preise.## de sind ausgesetzt- jeder kann daran teilnehmen Die nachfolgenden fünf Bilder stellen Europäerinnen dar, und zwar: Eine Deutsche. eine Italienerin, eine Bulgarin, eine Schwedin und eine,„ Spanierin. Die Preisfrage lautet: Wer ist die Deutsche anderen Franen? I. Preis: Ein Pirat-Faltboot und weitere 98 wertvolle,Preise werden an diePre ung annächste 2. Preis: Ein Bücherschrank 1#. Falls mehr als 100 rschtige Lösungenzeinge r. Einsendungsschluß 31. Dezembet volle Pr jenigen verteilt die vörstehende Preisautgabeirichtig Ueber 276000 Mitreisende haben Unsere Mitreisende sollen den ganzen herrlichen Erdenrund kennenlernen Johne Reisebeschwerden, teure AurFrüstungen und Reisegelder. 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Oestergaard-Verlag Berlin-Schöneberg Ich löse die Preisfrage in folgender Weise: Die Deutsche hat Nr. Die Italienerin hat Nr. Die Bulgarin hat Nr. Die Schwedin hat Nr. Die Spanierin hat Nr. (Falls nicht gewünscht, durchstreichen) Ich bestelle hiermit„Durch alle Welt“ wöchentlich ein Heft zu 30 Pf. frei Haus, auf ein Vierteljahr. Falls Abbestellung fünf Wochen vor Quartalschluß von mir nicht erfolgt, wünsche ich die Zeitschrift weiter zu beziehen Name: Das Schil Wenn irgendwo in tyvisches Beispiel das nunft zu Unsinn und konnte man in Deutsch mer wieder den ber phen“, den Paragrap! ist der Paragraph. de seiner strafbaren Tat Tat durch seine geist Lage war. das Uner zusehen. In welcher Art die gerade mit diesem Pa teristisch für den gesan teform. Die Leute. den ihnen einmal zu graphen 51 systemati von der Verfolgung werden jetzt wahrsche von ihnen so geschät nungsfähigkeit zu wil kennt nicht, wie bish schen voller Zurechn besteht für den Richt zu mildern, wenn ihr aber die Berücksichtig wortlichkeit in sein Doch ist damit der Paragraphen 51 noc kann, wenn ihm die Sicherheit gegeben in eine Heil= oder solches Verfahren ka gibt das neue Stre eines Strafverfahre Der Jagdscheinbesitze träumten Sicherheit genteil zu einer hö bandlungen angebe in die Heilanstalte ein gleiches Verfah die für ihre im R nicht zur Verantwor nen, durchgeführt u Aus dem gleichen er asozialen Natur stimmung, die den estimmten Fällen! iesem Verfahren bi sonen, die bereits r ähnlicher Delikte v esitz von Diebesn rase von mindester Das Gesetz und also planmäßig daz rechen aus dem 2 ie sich zum Beru nschädlich zu mach ätigkeit Schaden en ist. Der Präside Wahlperiode, mit: Auf Grund Reichsverfassu Reichstag 12. 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