Stabtüerorbnetenftljmtfl rritag Den 9.;\pril r., adjmittags 5 Kljr. igeä*Qrbnung: nuffionäbericgt über bne ä) roegen WieDerberfteHutig gnftanbiegung beä Wegcä Der Nenne; d) um fäuflicge Ueberlaffung ©ifenbagn j Splißpargelle lefcgadjtete gläcbe) in ber ne; tc auf Nuätaujcg einer Ue mit ber Stabt; b beä glurfcgügen um teerböbung; einer ßornmiffion gur rreoifton ber Sparfaffett» ung pro 1880. i. 5. SHpril 1880. ccr i’iitnenneiftcr: ©apeu häufen. c— unter Reifte» bcö'Jtotnriatö— Ile als v ilimmlt bet Mt ftöttifllidjett£ant>» ) bett bcmielbeit unter» icritljtcit nicbcrftflcflt. eit meiner ieitljciiflcn uclrfjc bet mir nori) i Jittitnn(= s ilcten jurittf» uiinjdfcii, erjndje id) ijte balbiflc s iCnjeiße, )e liittfier not^ niif» tueflcu öeränberter (jittridjtunfl außer rß, 3. Wpril 1880. on Schenck, Itijratb mtb Wotar. editbank i Amt Menden, e. G. b-ferto!)n 6.45 9ladjm.; 7.23 abenD«, in£agen ; in Siegen 10,49 in AltnDtn: ion 3f er lohn 6,50 frfif). ang Don 3ferlof;n 11 mg non 3ferlol)n 5,10 tig Don 3fevlobn 9,30 ang Don©aloe 7 friif). orberung Don poRfrn,Art brmitft Die ,3ügt: in Der»kid)tung tiad) :jtu.(Saffel(Sd)luß für igen 7,32 früh); 9,37 »Jtidjtung nad) fragen irpoftjenöung. 8,37 21t.); n Der Nidjtung nach fiir gat)vpoftfenDungen !,7 91. in Der 9tid)tung d)tuß für gabrpogfenD. — 91ur jöriefpoltfenfriib in Der Sidjtung unD§agen; 1,47 9tid)tung nad)$agen 2 abenD« in Der Sieb« minDen unD Öerlin. en ßügen treffen l)icr jen jeber.Art: 9,18 »Jiidjtmtg Don$agen; u« Der 9iid)tung Don I Ijm. au« Der Nidjtung 58 91ad)tn. au« Der iaffet.— 91ur©rief* ommen an mit Den ib au« Der Stiftung D§oljminDm; 2,43 r 9iid)tung Don$oI}* iaffet; 10,37 abenD« ) Dtn$agen. t: ;er 7 Uf;r früh, 11 Itjr 9iad)m. unD 6*/» :l!er 7 Ubr iVorg. mc 5 Ubr 9tadjm., fträger 7 Ubr friib. ©rob.< tSorrefti. M 29. iWcnben nnb atnSbetg, gteitag bm 1).‘tlpril 1880. 21. Jahrgang. SSeftfälifrijer Scleipl)!), jugleic^ Imtlidits firrisblatt f. ö. firrift 3|crlol|ii, Irttsberg, JHcfdjcbc. Wetaction, Xrud,»cvlaj unb Sjrpebition von SD.{Hiebet in TOenfcen. (Erldjeinungstage: Xienatag(mit 9iroDinjial«$orrejponDenj) unD Freitag(mit WenDener Sonntagäblatt).— Abonnementoprei«: S$ierteljäf)riid) burd)©oten ober bie©oft bejogen 1 Warf 25©f., burd) ben ©riefträger in’«§au« gebradjt 1 Wart 50©f.^nfertionsgebübr: Xie Sgefpaltene©armonbjeile ober beten 9taum 10©f., 9teclamen 30©f.—©riefe franco gegen franco. ©eftefluntjen auf ben ,Äftfälijd)Ctt Xtlc-graMen" pr. 2. Duartal werben nod) fort* iuöbrenb angenommen. SJmtWf Dehnntmatjmngcn. Sfertofjn, ben 30. Wärs 1880. ©efanntmadjuiig. ®er für ben nmt«be}irt§emer bi«ber auf ÜBiDerruf angeflellte fiolijeibiener Stod iü auf©runb De«§ 43 Der SanDgemeiiiDeotDnung für Die©rooinj üßefifalen Dom 19. iDiärj 1856 beute al« joldjer Definitio Don mir ernannt tuorDen. Xer Hbniglidit üanbrdtb: 2öbbecfe. 3ferIobn, Den 5. Spril 1880. ©tfauntmatbung. Xer uaib meiner©efanntmadjung oont 1. 9Jouemfcer pr. mit Der commiffarifiben Senualtung Der titefigen ttrei«jecretair> Stelle betraute 9HiIitait:aniuärter Sd)tuabe ift Dom 1. D. Di. ab OeftnitiD al« Arei«> Secretair b'erfelbft ernannt. Xer ftöiiiglidK üanöratb: Söbbede. 9lrn«berg, ben 22. 9Härj 1880. fiarft--©oltjtiorbnunfl für bcnSöodjcnmarft in brr Stabt 91 r it« b c r g. Unter aufbebung Der 911ar(torDnung für Den'tBod)enmarft in Der 31. Suaiift StaDt arn«berg Dom M' 1849 toirD auf©runD De«§ 5 De« 3 20. 9tooember' 3 ©eftbe« über bie©olijeiDeriualtung Dom ll.SDlärj 1850, fotuie be«§ 69 ber©eioerbforbnung für ba« Xfitt|d)e 9ieid) Dom 21. 3uni 1869 nad) ©eratbung unD im StnoerflänDniffe mit Dem iliagiprat folgenDe 3Jlarft> ©olijeiorDnung für Dtn©Socbenmarft in Der StaDt amsDerg erlaffen: § 1. Xer ffiodjenmartt in Der StaDt amäberg mirD an jeDern Xien«tag, Xouner«tag unD Sam«tag, uuD rnenn auf einen Diefer Xage ein gefehlter geiertag fällt, an Dem unmittelbar Dorbergebenben SSert* tage, auf bem freien©labe oor bem uon£anbberg'fd)en$)ofe, bem alten©larfte, abgebalten. § 2. Xer Warft beginnt Dom 1. Wai bi« 1. September um Ubr, Dotn 1. September bi« 1. Wai um 9 Ubr Worgen«, uub enbigt utn I Ubr'Wittag«. § 3.©egenftänbe be« ffiodjenmarftoerfebr«: 1. robe 9iaturer}euguiffe mit au«fd)lu§ be« großem©iebe«; 2. gabrifate, bereu Sr[eugung mit ber Sanb* uub gorfliuirtbid)aft, Dem©arten* unD Öbjibau ober Der gifiberei in unntittelbarer Serbinbung ftebt ober ju Den 9iebtnbeid)ä)tigungen Der Sanbleitte gebärt, ober burd) Xagelöbnerarbeit beiuirtt luirb, mit atiajdjlnjj Der geiftigen©etränfe: 3. frijdje i'ebencmittel aller'Art. § 4.©orbc[eid)nete©egenftänbe, loeldje Don außerhalb hierher gebtad)t luerben, Dürfen an Den Wartttagen oor©eginn De«©iartte« überhaupt nidjt ttnD luäbreiib ber Xauer Defjclben nur auf Den für Den Warft nad)§ 1 Diefer Orbnung beftimmten©latse Dertanit tuerben. § 5. Xie'Warftpotisei loirb oon Dem©iarttmeißer unter©eitjülfe Der©oliseibeamten gebaubbabt. I Xen©eginn De« Warfte« tiinbet Der'Warftmeiper mit ber SdjeUe an. § 6. Üebertretuitgeti Diejer©larttorDiiung, tueld)e mit Dem 1. aprit 80 in Sroft tritt, loerben mit©elbbuße bi« sn 9 Wart ober int 1 iDermbgenefatle mit entjpredjenDer Jpaftprafe belegt. Xrr©ürgerinciftcr:?öde. Xie iBerftärfunn bcs'Jieidjsljecrc«. S)er Slfeittietag roirb fti flleict) naef) feinem 9Q?ieberjufam= i ntritt mit ber bie sßerftärfitng bes beutfe^en§eere^ bejroef» i iben Vorlage ju befebaftigen haben. 3)ie l'filitärfonimtffion beä fReidjdtagä bat, tme befannt, ) fe itorlage ihrem tnefentlidjen^wb^lte nach angenommen, t b ba ei feinem 3a>«ifel unterworfen fein fann, baß ber I iebstag ben©efeblüffen ber ßornmiffion in allen jjjaupt» i nften jufiimmen roirb, fo mag e* beute fdjon geftattet fein, i teil flüchtigen©lief auf bie fBeb'-fraft beä beutfeben dteicbeä i roerfen, toie biefelbe ficb im Saufe ber näcbften 3abre ) Italien muß. S)ie Dleubilbung Den 11 Infanterie fRegimentern unb 40 i atlerien feßt Ceutfcbianb in ben Stanb, 20 fiinienarmee» ci rps inuerbalb 8—10 Sage an feinen(Brennen jufammen» •I gteben; bie'iluäbtlbung ber ßrfa^referoiften erfter Rlaffe 5' rftäift innerhalb brei 3abre bie 3 a bl feiner friegälücbtigen - ÜDateit um etroa 150,000 Wann, oerfe^t unä alfo in bie I öglicbfett, unfere 3ufantcrte-91cgimenter aut bie stärfe oon o ir©atatUouen jtt bringen unb aus btefen Dierten©alaiUonen t eberttm fed)ä neue flrmeecorpä ju btlbett. iüaä ferner ) t Sanbrocbr anlangt, io fönneu bie^Regimenter ber älteren 0 eufjifcben©roDtn.seu im Rriegäfall fofort auf brei©ataiHoue i bracht roerben, fo baf) felbft uacb 21bjug ber jum f?effungi* benft erforberltdicn Sataillone auö ber Sanbroehr 12 lürmce» ci rpe hergefteüt roerben fönnen. hinter biefer iSrmee, bie it 4t roeniger alä 38 9Irmeecorpö in ficb fchliefet, flehen mehrere jguuberttaufeub(ärfa^maunfcbafien uub ber Sanb» rtbrm, ber itumerhiu eine halbe DRillion friegägeübte Solbaten jähit. Sicfe 3ahlen mögen unä bie berubigenbe©eroifeheit geben, baß Seutfchlaub trog ber geioaltiqeu militärifchen ülnftrengungen unterer fRachbaren, feine^ähigfeit, nach mehreren Seiten hiu gleichjeitig gront ju machen, mil)t oerlieren roirb. ßrroägeu roir eubltdj, baf; bie©leichartiyfeit ber beutfeh» öfterreichifchen 3ntereffen ein jroingenber©eroeggrunb für Cefterreich'Ungarn ift, an bem©ünbniffe mit Seutfcblanb feftjuhalten, io liegt fein®ruub ju ber©eforgni§ oor, bafj Seutfchlanb nach©erlauf oon wenigen 3ahren nur unter ungleich ungünfltgeren Sluäfichien einen ihn aufgejroutigenen Rampf aufnehmen müfete, alä heute, immerhin aber ift eä bie erhebliche©erftärfung uuferer eignen SDebrfraft bureb bie Annahme ber liilitäroorlage, welche unä bte gortbauer unterer militärifchen Ueberlegenheit fidiert, ohne roelche unfere ©ünbniffe auf fchroadjen güfeen ruhen mürben. So febroer benn au^ bie Opfer finb, bie unä bie ßrhö= huttg uuferer'Diilitärlaft foftet, fo roirb fie baä beutfehe©olf boch roillig tragen mit bem©etrußtfein, baß unfere Unabhängigfeit nach außen allein bureb fie h'ttreichenb gefegügt roerben fönnen. gin neuer ftrieg. üJJit ben ffriegeauäfichten hat eö oon jeher immer eine eigene©croatibtnifi gehabt. 3Benn ber politifche jpimmel juft bebeeft ift mit ben befannten„broheuben gemitterfchmaugern ÜMfen," toenn bie ffriegäfurien ficb febon ju einem neuen Streifjuge burd) baö unglücflich ju machenbe Sanb gerüfiet haben, fo paffirt in ber fRegel gar niegtä, unb erft toenn SUleä im bcfeligenben Wahne ber fRubc unb beä griebenä befangen ift, roirb man auf baä Unangenehmfte überrumpelt burd) bie gebieterifcbe fRothroenbigreit, bie©eroalt ber Waffen an Stelle ber©ernunft uub fühlen Ueberlegung treten ju laffen. So ift eä ber rufftfehen fRegierung jüngft ergangen. SRadjbem auä©ott roeife roelchen©rünben bie ruffifdjen unb beutfeben Organe ber öffentlichen üReinung ficb roetälich um ein eigetitluheä fRicgtä hcrumgepauft hatten, griff man an ber mafigebenben SteUe unfereä rufftfehett Nachbarn in ber©r= manglung eineä©efferen ben jopfigen S^inefen in feiner fRuhe an, um einer Sache rotllen, bie man ebenfogut auf fid) felber hätte bei üben laffen fönnen, ttatt biefelbe gu einem haläbredierifdien©reigntffe aufgubaufchett. SOic ruffifefae unb chinefifche^Regierung hatten mit ein» anber oerbanbelt über bie Abtretung oon Aulbfcba. Wie eä nun jmei angefäufelten ßneipbrübern beim©ier ober Sdmapä ju gehen pflegt, fo gefebab eä auch h' er— naegbem matt nicht hanbeläeinig geworben, überhäufte man ficb mit fpigfinbigen fRebenäarten, natürlich in©eftalt roobltoeiälicb abgefa&ter biplomatifcber Schriftftücfe, biä fchliefelid) beibe Sheile in^arnifch gerietgen unb ficb gegenfeitig fampfbereit aufftellten. So ganj in aller Stille hatte fid) ber 3roift entfponnen, unb roeil man geroohnt mar, bie ruffifd)e»Regierung in allerlei JÖänbel uerroidfelt gu fehen, fo hatte man biä jegt ein roeitereä ©ercidjt hierauf nicht gelegt. fRun plöglicb taucht baä©erücht auf, bafs bie cgiitefifcheu Üirmeer. bereitä im oollen Slnmarfdje begriffen feien unb frifchen fröhlichen fDlutheä einen luftigen gelbgug auf tuffifchem ©ebicte eröffnet hätten. Schon foUen mehrere Jaufenb JRann bie örtliche ruffifdje ©rense überfchritten haben unb jmar bei Uffroii fübltch oon Ülntur. 2ln ber fafchgarifchen©renje foUen 30,000 3Rann jufammengegogen fein. Wan barf btefen fRachrichten vorläufig aber feine allju» große©ertrauenäfeligfeit entgegenbringen. Slrüben mitten in »ilfieu giebt eä ein grofjeä gelb, tuober bie Nachrichten nur auf.»einerlei foftipieligen Umroegen gu unä gelangen fönnen. 55i» Nachrichten oon bort finb baher recht fpärltcher unb unguoerläffiger Natur. Sicher ift nur, baß ßh'tta feit ber legten 3 C' 1 tnit einem berounbernämerthen®t>er bie euro» päifchen Jlriegehanbroerfgeuge bei fid) eingefügrt unb bereu ©ebraud) fid) gu eigen macht. Ucberall geigen lieh'JDierfmale eineä herannabenben Jlampfeä, oor beffett©ebeutung alle übrigen flriege beä Netcgeä oerfdjminbeu. 2)ie djinefifebe Nrmee roirb emrtg nad) ber eutopäifchen ütaftif eingeübt $ie Sperr« unb geuerfdjlöfferfltnten roerben bureb©üebfen erlegt; bte©ambuälattgcu ber JfaoaQerie bureb ben gewöhn» iidjen brttifeben RaoaUerteiäbel.®ie©eneralgouoerneure Cer adjtgehn©roomgen beä Neicbä, fomte jebeä eingelne Witglteb ibveä Stabä finb mit befonberen militärijdjen©ollmachten auägeftattet morben gm jfriepäminifterium^errfc^t rege Ihätiafeit. QRit einem Worte,&bt uub einen gangen Haufen Selb oerlieren muffen.$aß bem rufitfegen fReicge feitenä ber cginertfcgen Gruppen eine©eragr brogt, ift niegt gu behaupten, gmeifcQoä aber ift eä, baß fRußlanb burd) feine d)tnefifd)e©erroicfluttg auf lange 3'>t hinauä lahm gelegt roerben roirb. Uub baä märe gcrabe auch fein Uebcl. ^olitiscjje SJarjfrifjjttn. gürrt©iämarcf h Q t nach einem ielegramm ber „grff 3*9-" auö Nom oont©apft ein©lüdrounichfchreiben gum©eburtätag erhalten unb baffelbe bereitä ertoiberl. Ueber bie©raut beä©ringen Wilhelm fdjreibt man ber„©oft" auä©otha, roo befanntlid) bie©erlobung mit ber©ringefftn älugufte©iftoria oon©d)leätDig=H°lft eins Sonberburg»9luguftenburg ftattfanb: Die hohe©raut Sr. königlichen H°ßf>t beä©ringen Wilhelm ift gegemoärtig 22 gahre alt, aber ihre gafjre ftnb ihrem Sluäieben oorangeeilt, man mürbe ihr böcbftenä 18 gab« geben. Waä für fte beim erften ülnbltd einnimmt, ift baä gemüthliche beutfdje ßlement, roaä ftch in ihrer äußeren©rfegeinung, roie in igrem Wefen auäbrücft.©on©eftalt groß, fcglanf unb goeg, ooll eblen ©benmaßeä, H fl nb unb guß fegön geformt, toeiß fte in igrer Haltung roie in ihren©eroegungen Würbe Hnb Slnmuth gu oereinen, kann man auch nicht fagen, baß ber Schnitt ber 3üge beä kopfeä gu jenem©enre gegort, baä beim erften tllnblid ben©efegauer frappirt, fo roirb man boeg inne roerben, baß biefeä ooale©eftegt mit ben garten roftgen garben, ben blauen Nugen, bem lieblichen Wunbe mit ben febönen 3ägnen, mit ber gülle blonben Haareä, bei längerem’itnfcgauen oon ÜRinute gu Winute geromnt unb feffelt.$ie Sugen, nieber» gefrglagen, fegeinen finnenb oft inneren gingen naeggugegen, um fo anmulgiger ift aber igr Nuffcblag, um fo herglicger igr geller ftraglenber©lid. 31uä igrem Wefen fpriegt eine über» geugenbe Hergenäfreunblicgfeit, bie baä©epräge innerer Wagr« geil trägt, toelcge nur tm C.uelle eineä lauteren©emütfceß liegt. 3Rit ber©Übung igreä H{r J en ö/ bie oon religtöfem ©runbe auäging, oerfegrotrterte fid? bie igreä©cifteä. Die ©ringeifin fpricht fegr gut, toeiß fegr oiel, unb baß fte nicht nur Slngelernteä, fonbern eigen©eifttgeä gu geben toeiß— baoon giebt ber Neig 3 eu 9n'ß/ ber in igrer konoerfation liegt. 9Iuä beutfegem Stamme ift fte entfproffen, bcutfd) ift ihre ßrfegetnung, beutfeg igr Weien, unb biefc©iisenfcgafteu roerben fieg in©erlin halb©oben unb©cltung oerftgaffen. Wie man gört, roirb bie goge©raut im Wai in©otäbam gunt©efueg am H»fc erfegeinttt. 3n einer©etradjlung ber„N.©. 3-" ä&« r ben Wahl« fieg ber Wgigä in©nglanb geißt eä gum Schluß:„f£roß allebem, unb felbft toenn H'rr©labftone an bie Spige beä fünftigen englifcgen kabinetä treten follte, roäre eä toogl nicht gerechtfertigt, ficb allgufcglimmen©efüregtungen gingugeben. sbie Nachfolger Sorb©eaconäfielbä roerben an ben@e» ftaltungen, roeldje in golge feiner©olitd ober unter beffen »Wtltoirfung gu Stanbe gefommen ftnb, gu igrem eigenen ©eften eine Scgranfe, aber auch gugleich eine Stüße ftnben, unb bie 5)eutid)»Oefterreicbifcge©erftänbigung roirb barum ntchlä oon igrer eminenten griebenäbebeutung oerlieren, mcnuglfid), naegbem fte bei igrem 3uftanbefommen gerabe in ßnglanb am freubigften befannt mürbe, ber©nglifebe Stbe» raliämuä eä jegt oerftanben hat, fte gu einem Sd?redbtlb für ben„freien©rtlen" gu ftempeln.©ine fefte äußere©olitif ift eben fchroer oerträglicg mit bem©arlamentariämuä, ber felbft wieber unter ber einer ftet* fluftuirenben öffentlichen©leinung ftegt." S)ie„Norbbeutfcge allgemeine 3 e rt u"9" melbet unterm 6. Npril:©ei ber abftimmung, roelche heute im©lenum beä ©unbeäratgä über bte grage, ob aud) bie Quittungen über ©oftauroetfungen unb©oftoorfebußfenbungen ber Stempel* abgabe gu untermerfen feien, blieben©reußen,©aiern unb Sachten in ber Winorität. 3" 5°l9* beffen reichte ber Neicgäfangler gürit©iämard bem kaifer fein©ntlaffungä» gefud) ein mit bem©emerfen, baß er ben gegen©reußen, ©aiern unb Sachfen gefaßten Wajoritätäbefd)luß nicht Der» treten fönne. Xie Wajorität beä©unbeäratgä bei ber Nbftimmung betrug bretßig, bie»Winorität 28 Stimmen. Segtere repräfentiren 30 Wiüionen Sfeutitbe. »Nach bem oon bem gürften©iämard bei ber»Woti* oirung feineä entlaffungägefucbä angeführten flrtifel 9 ber »©erfaffung beä Seutlcgen Neicbeä„befigt jebeä»Witglieb beä ©unbeäratgeä baä Nccgt, im Neicgätage gu erfcheinen, unb muß baielbtt auf»©erlangen jeber 3 e, t gegärt roerben, um bie»Änficbten feiner»Negierung gu oertreten, auch Dann, wenn btefelbeu oon ber©lajorität be仩unbeäratgeä nicht aboptirt morben finb." gürft©iämard gat in feiner©igenfegaft alä ©ertreter»©reußen« im©unbeäratg Darauf oerjicblet, oon bem in biefem 2Iitifel auägefprocbetien Necgte©ebraud) gu machen. Statt beffen gat er, ba er— bieänal in feiner ©igenichaft alä Neicbälangler, alfo alä erfter Wmtfter beä J'eutfdjen Neicbeä— fid) bei ber abftimmung über gmei »ilrtifel ber oon igm im©unbeäratg eingebraegten©orlage über bie©rgebung oon Neugäftenipelabgaben überftinimt fag, bem kaifer fein©ntlaffungägtfucg eingereidjt.— Wie micgiig aud) ber©eiegeutrourf über bie©rgebung oon Neiebäftempel» abgaben, in feiner©efammtgeit betrachtet, fein mag, fo jegeint boeb gunädjft bie'©erroerfung ber beantragten Steuer auf gmei ooit ben oielen in biefer»©orlage eingeln genannten Quittungen allerlei»Art niegt ber eigentliche©runb gu feilt, tueßbalb pürft©ismard fid) 311 einem fo unerwarteten, im 3n> unb 3luSlanbe baS größte Stnffeben erregenben Schritte, roie eS bie Einreichung feinet EntlaffungsgefucbeS bod) noth* roenbigerroeife ift, entfcbloffen bat. Der ReichSfanjlcr bürfte oielmehr in bem 9iefultat ber 3lbftimmung einen roilifoni* menen 9liiloß geieben haben, um bie Erörterung einer prinzipiellen präge, welche feit bem Vefteh» ber Deutfcbeii fReichSoerfaffung niemals oou ber©ilbfläche unfereS politifchcn SebenS oerfebrounbeu ift, abermale amuregen. Wie eriitnerlicb, repräfentiren bie Vertreter ber Witglieber bee Deutfcbeii ©uitbeS im©anjen 58 Stimmen. Daoon entfallen auf ©reußen 17, auf©aieru 6, auf Sadjfen unb Württemberg je 4, auf©aben unb Jöeffen je 3, auf Wedlenburg=Scbroenn unb©rauiifcbroeig je 2 Stimmen unb auf bie übrtgen 17 VunbeSftaaten unb preien Stäbte je 1 Stimme. Es fann aljo auf©runb DteieS VerfaffungSartifclS ber pall eiutreteu, baß nicht nur©reußen mit feiner faft jroei Drittel ber gaujen ©eoölferung bee Deutfcben 9leid)eS repräfentireiiben Ein* luobnerjabl uon 25,7 WiUionen oon ber®efammtjat)l ber übrigen©unbesftaaten überftimmt roirb, fonbern baß auch ©reußen fogar in©emeinfebaft mit©aiern unb Sacbfen, b. t). benjenigen Staaten, welche näcbft©reußen bie größte Einwohnerzahl haben(©aiern h Q t 5,022,390, Sacbfen 2,780,580, Württemberg baqegen nur 1,881,505 Einwohner), gegenüber ben anbern©unbeSmitqliebern in ber Winorität bleibt. Diefer eporbitante pall ift am Sounabenb bet ber lebten SUbfümmung bcS©uubeSratbS roirflicb eingetreten. Stuf ber Seite ber Winorität befanben fid) mit itjren inegefammt 28 Stimmen©reußen,©aiern, Sacbfen unb, roie ee febeint nodj ein©artifularftaat, auf ber Seite ber Wajorität Würt* temberg unb bie anberen flleinftaaten mit ihren inegefammt 30 Stimmen. Eine©eoölferung oon über 33 Willionen Deutfcben ift fomit oon einer©eoölferung oon 11 ÜJiillionsn Deutfcben, unb roenn man bie l'/a ÜJiillionen ber im VunbeS* ratbe rool oertretenen aber feine Stimme beftgenben Elfaß* Sotgringer abredjnet, fogar nur oon 9’/* ÜJiillionen Deutfcben majoririrt roorben.— Db ber 3«itpunft richtig gewählt roar, biefen offenbaren, aber bei ber Errichtung bee Deutfcben 9iei« jroei Selbftmorbe oerübt: ein jungee Wäbchen ertränfte fich in ber Wef'er uno ein jüngerer Offijier nahm fid) in unberer Weife Dae lieben. Da bie Verbältniffe beffelben fich in befter Orbnung befinben, unb berfelbe auch Dienftlid) aü feine Obliegenheiten pünftlichft erfüllte, fo fann nur angenommen roerbeu, baß ein förpevIidjce Selben ober oieQeicht temporäre®eifteSumnad)tung ißu ju bem unfeligen Schritte geführt hat. Wünfter. Sonntag Wittag 12 Uhr rourbc ber auf ©efebl Sr. Wajeftät bee HaifetS unb Honigs eiuberufene Sanbtag ber©rooinj Weftfalen im Sigungsfaale bee hiefigen Stänbet)aufeS, nachbem jucor bie Witglieber bee SanbtaqeS bem im Dome unb in ber eoangelifcheu Htrcbe abgehalteneu ©otteSDienfte beigeroohnt hatten, burch ben Höniglicben£anb* lagS=flonimiffariuS, Wirtlichen©eheinien SHath unb Dberpiä* fibenten oon Aühlnietter eröffnet. §agen. Stm 4. b. W. fanb in einem hefige“ Wirtt)e= locale eine fogenannte„©ebehochjeit" ftatt. Ein junger Wann, feiuee 3 c' c^ ei1^©arbier, welcher über roenig Vermögen aber befto mehr Schulben oerfügte, hatte fiuft oerfpürt, in ben hl- Sheftanb ju treten unb rührte am läge oorher bie Erforene feines Jperjene oor ben Traualtar. 3/aniit tue floften ber^jochjeit beftritten roerbeu fonnten, hatten©efd äftö« EoHegen bes^»raih^anbibaten ihr Scheiflein betgetragen, roooon bie'Bejeichnung„©ebehochjeit"^erguleiten ift.— IHachbem mau einer frugalen Wahljeit unb oeriehieDeuen ©eträufen munter jugefprocheu, jog ber glücflidjc Ehemann fid) in roftger Saune solo in feine©cinächer jurücf, hatte aber bie milben©oben, tr eiche ju einer beträchtlichen Summe herangeroaebfen roaren, roohlroeiölich eingeftedft.— 31 m foh genben Worgen fehnte fich bie junge Prau ju ihrem©alten, man fanb jeboch bie Shär oerfchloffen unb fchritt, nachbem anhaltenbes fllopfen ohne Erfolg blieb, jur gfioalifanien Deffnung beö 3* mnicrg-—®od) ber Vogel roar auegiflogen! —®ie Wacht bes©elbes muß feine flammcnbe Siebe fchon in ben erften 24 Stunben erfältet haben. 2>aS freie Sebeu bem 3 od)e ber Ehe oorjiehenb, hatte er fich auS bem Staube gemacht unb feine jammernbe, getäufdjtc junge prau ocr-laffen.— hoffentlich roirb eS halb gelingen, ben Vogel ju fangen, auch roirb er, roenn bae©elb oevjehrt, fich feiner Vflicbten erinnern unb reumütigen jurüdfehreu. £)er VorfaU oerbient jebod) üifofern ber Erwähnung, als er einjig in feiner SHrt baftehen bürfte. ® o r t m u n b. 3)er nationalöfonomifche Werth ber SebenS= Verfidjerung roirb aüfeitig auerfannt; um aber bie Abneigung ber Einjelnen gegen bieicS Pnüitut ju überroinben, bebarf es meifl foldier birecten hinroeife, roie bie„i. 3-" f'nen bringt: Ein junger flaufmann^ierfelbft, fagt fie, bie eiujige Stü$e feiner alten Wutter, hatte fid), ohne biefer ciroae baoon mit' jutbeilen, mit 18,000 Warf bei einer Sebeneoeificherung eingefanft. fiurj nachbem bieS gefdüheu, nahm er ein roarmeS©ab unb oerftarb balb nach bemfelben m palge eines SchlagfluffeS.®ie alte prau roar untröfthd) über ben Job ihres Ernährers. Sängere 3 c'i^ad) bem©egräbniß reoibirte fie bcu Nachlaß bes Verfiorbcnen uub taub bie ©olije ber 8 ebeii-toeificheri.ng.'Jiachbcm unjroeif ll;aft feuftatirt rourbc, baß ein Sdbftmorb auSg.fcbloffen fei, hat bie prau jeßt bic 18,000 W. baar ausbcjahlt befommen unb fanu in fRuhe unb forgeiifrci ihre leßten Inge otrleben. ®er Verftorbciic hatte nur einmal bie©räinic bejahlt. ®ortmunb. 3»i uäcbften Wouat oerauflaltrt berSöluer Wännergefangoiiein, roelcyri über hunbert aftioe Witglieber jählt unb beffen Seiftuiigen auf bem©cb ete bcS Wäniier< gefaugeS jur©euüge befauut ftub, in billiger Stabt ein großes floujert, beffen Ertrag, roie mir hören, jur Erbauung eines haialtarS in ber fatholifdjeu Hilde ju.pörbc oer> roaubt roerbeu foll. Wehrcre©efangoereim uon hier haben fich oereinigt, um beu flölncr Verein m nuferer Stabt roürbig ju empfangen. S5or t ui u n b. Jtaß Stiefmütter gerabe nicht immer in ber jarlefteu Weife bie ihrer Obhut auoertrautcii.Wnibcr behanbelu, baoon jeugt einmal roieber nadjftiheiibev VorfuU, toelcber am 2. b. W. oor ber Stiaifaminer beS hiefigen SanbgerichtS©egenfianb einer Verhatibiung roar. Jie Ehejruu beS Arbeiters jiümper auS Unna, eine noch junge prau, hielt für ihre eigenen Jfiuber nur baS Veftc tür genügenb, roährenb ihr für einen 12 jähngeu Stieffohn bas Schied,teile noch ju gut fehlen. Seit langer 3*it, rootjl feit 2 fahren, hatte biefe prau bin armen Jlnaben, ber nebenbei oon Dielen 3 cugen alS ein fehr braoer punge gefchilbert rourbe, in bei brutalften Weife mißhanbelt, beafelben mit Slodicifeu, Ochfeii= jicmer, lebernen fHienten, ober foult einem©rügel oft fo lange gefcblagen, bis fie oor 3lnftrengung ermattet, enthalten mußte. Wo bie Schläge binfiilen, roar bem Weibe einerlei. Eines JageS hatte fie ben jungen roieber fo mibarn.herjig gefcblagen, baß berfelbe befiunungSloe baruiebcrlag unb fich nicht mehr erheben fonnte. Witleibige'Jiachbaru erbarmten fid) beS kleinen unb brachten ihn inS jfranfenhauS, rooielbft er längere 3 eü oerroeilte.— 5)er Strjt, welcher ben Knaben behanbelt hatte, befunbete, baß ber ganje Äörper beffelben mit blutunterlaufenen Striemen bebeeft gercefeu fei. VorjugSroeife mußte ber Unabe auf reu Jlopf gefcblagen roorben fein, ba berfelbe ein jebraähulicheo 3luSfeheu gehabt; auf ben mehrmals oerleßten Stellen ber Kopfhaut feien näm= lieh roetße, oon ber urfprüngüchen parbc roeit abroeicheube £aarbüid)cl geroachfen.—®er©erichtShof oerurtheilte bas unnieii|d)liche Weib ju einer©efängnißftrafe oon 4 Wonaten. Sem ftnaben rourbe in bem Waifeuhaufe ju Jperfoib ein Unterfonimen gefchafft.— Wöchten fid) bod) alle Stiefmütter ju^erjeu nehmen, baß Die licbcooUe Veßanblung Der armen kleinen, bie ein herber Verluft fo früh getroffen, ihre heiligfte ©flicht ift, ftatt burd) rohe Vehanbtung beufelbeti baS Seben noch mehr ju oerfümnicm. Wattenfdjeib. Ein 3Irbeiter au-a Steele fühlte fid) feit mehreren®agen umoshl uub ging ju einem Sirjte, ber ihm jroeierlei Webijin oerfchrteb, eine innerliche uub eine jum Einreiben. S)er©atient oerfah fid) aber in beu plaicheu, unb fdüudfte ftatt ber richtigen Webijin bie Einreibung hei unter. ÜUSbalb trat bei ihm heilige* Erbrechen uub nach jroei Stuuben qualuolleii Scbmcrjee ber lob ein; bie beibeu herbeigerufenen Soctoreu fonuteu bie uerhäHgiußoolle Ver= roechsluug nicht mehr rebreffiren. Vochum. 31id)t genug fann baS©ublifum gewarnt werben, bei Empfangnahme oon©elb bie größte Vorficht aujuroenbeu; baß cS in$ülie uub pülle gefchafft roirb, bezeugt nacbltebeiiDcr punb. 3 n ber’Jiähe ber 3 c d)e©riuj dtegeut in Vod)um rourbe oor einigen^agen unter einem Strauche oerfteeft ca. 15,000 W. fd)leci tgepiägtee- fatfehee ©elb, in 10=, 20=, 1= uub 2'Watfltücfen befteheub, gcfuiibcn. ftöln. 3*i ieuij brachte Wontag= Vormiitcg eine tfub einen großen 31ufruhr juroege. Süeielbe)d)ritt gnnüthtid) burd) bie preiheusitraße; ißr Vegleiter, ein Vauer, trabte oerguügl nebenher,©lößlid) tauchte bas Vt)iei, bem ber langfame Schritt jeiues©ejeUfchaftcre nicht hthagcu mochte, einen Sag uub eilte im©alopp baoon. Suriiienb uub fchrcieub lief bie liebe 3 u 9 e»b t;uuerl)tr uub fegte bie 3lue= retßcrin berari m purdjt uub Sdjttdtu, Daß fie einen eperrn, ber fie autjuiangeu oerfuchte, routtjeub ju©oben roaif. Schon fegte fie bemftlbeu bie Körner auf Dir Vru|t, um it;u ju burchbohien, ba fpraug ein cguub Ijcrju, big fie ui bie©a|e■ uub oeraulaßte fie baburch, oou ihrem Cpfer abjufteljeu.| 31uu legte fie bie plucht nach bem Rhein ju fort, biettu i entlang alles, was itjr in ben Weg fam, ju©oben fehlen*■ berub. 3 U bet©feibcgcusgaffc raunte fie einen Wegger m: bie©offe, ui bec Siegburgergufje einen Ejel lammt leiiiem, Witchfarieu. Emen ftuiicher. Der bas tauffaugeu bes roubgcroorbencii ügietts für eine iUeinigfeit hielt, uuhm fie auf bie jpörnec uub warf Uju wie einen Spicloaü m Die 8 uft. 31m Sicgburgcrthor Keilte fich ihr bie fedjs Wann ftarfe Wache mit gefälltem©eroehr(.bas Seitengewehr roar mgt aufgepflanjtj entgegen; allein ogue purchi ging Die WüthenDc auf ihre©egner loS uub balb lagen alle feege Jinegcr am ©oben.©ad)Dem fie auch noch einen Itieuteuaut umgeroorfeu, rourbe fie auf beui fogeuanuten üuieinattciibcrg oou einem jungen Wann autgejangeu uub bem f)erhergecilteu Eigen* tgümer jurüefgegeben. Verlegungen finb bei Der roiloeu ©ago giudlicgmueije mehl oorgefommen. 'ilu» beit Greifen Sjcdo^n—'ilntößcrß. W e n b e n. 3iad) beu©eftimmungen bcS 3agbjchonge|cges ooni 26. pebruar 1880 burfen tu biejnii Wouat nur gefchoffen roerbeu: 3luer*,©irt* unb pajautn-flähuc, Sruppeu, Schnepfen, Sumpf* uub Wafferoögel.®er 3tbfchuß alles übrigen ju.,Dbareu Wilbes ift m biefent Wonut perboteu. 3f er lohn. Dienstag* Üiachn.ittag entftaiib auf ber Weubeucr Ehauffce, oor bem^aufe bes jperrn pord)e, ein ziemlich bebcutenoer Dagcsbrud) au bcrfelben Stelle, wo fchon oor einigen pahreu cm folcher ftaltgefuuben hotte. Wit ameifenartiger©cfchiDiiibigfett ecfchieuen bie©ergteute, um beu schaben auejubeffern, roaS beim and) in einer fnappen Stunbe, nachbem ca. 10 ffarren Schutt jur 31uS* füllung oerroanbt roorben roaren, bewertftelligt würbe. 9t eh ei tu. pn ber 9tad)t oon Samstag auf Sonntag j finb in bem©arten bcS§errn©ürgermeifterS DinSlage ; ruicber einige Dbftbäumc beniolirt. Wöge cS hoch eitblich | gelingen, biefer rohen Vmidjcn habhaft ju roerbeu. StrnSberg. Der Spcjial*flominiffariuS, 9legierungS* |'Jlffcffor$el!rocg hier ift an bie flöniglidje Regierung ju I WieSbaben ocriegt, unb finb bie bisher im flcile„ium ber ilöniglichen©cucral iloimniffion ju Wünfter befchäftigt gerne* ieueu 9tegierungS*3tffefforen pregtag unb.pelffrid), unb jpar Erfterer in Siegen unb Siegterer in StrnSberg, als Spejial flommtffarien ftatiouirt. 3lrnSberg. 9tad)§ 17 beS fReichSgefegeS oom 5. pe* bruar 1875 ift jebe©eburt eines JtinbeS innerhalb einer 'Woche bem StanbcSbeamten beS VejirfS, in welchem bie ÜRiebetfunft ftaltgefuuben hat, anjujeigen. lieber bie Vercdj* tiitng ber 3lnjeigepflid)t finb mehrfach 3 roc ifel entfianben. Die Winifter ber 3uftij unb beS 3nticrn haben nach einem gcineinfchaftlicbni Erlaß feinen Slnftaub genommen, fich ber* jenigen SluSleguiig bcS§ 27 anjnfcblicßen, nach welcher bem 31,ijfiqepf(ichtigeti eine oolle Woche ober 7 ganje Dagc— i«Ueroings unter Wnberechnuug Der Sonn* unb pefttage— jur Erftattuiig bat bclaffcn roerbeu füllen, Pcrgeftalt, b.,ß bie Arilt gewahrt erfdiemt, roenn j.©, eine am dJtoutag erfolgte ©eburi int üaufc bes uächftfolgciibeu Woutugs augejeigt roirb. Die Winifter haben fid) hiernach für Diejenige priftberechnung entfdiieben, welche in ber juriftiicbeit Sprache als Eioilfom* Putation bejeidmet roirb. Vud) ber Slrtifcl 55 beS 9lhei* nticheu Eioilgcfcgbuchcs, alfo lauteub:„Die©eburtSanjeigeu follen bintieu 3'lagen nach erfüllter'Jucbcrfuuit bem StanbeS* beamten bes CrtcS gemaebt roerbeu," ift foroohl in ber fran* jöfifchen Doctrm roie in Der©rapiS ber 9ff)cii:ifd)en StanbeS* beamten ftetS bat)iti jur Sniuenbimg gefomineu, baß ber Dag ber©eburt nicht mitbevechnet ift. JMei. * Viele©erfonen reben fich ein, eS fei gefeglid) geftattet, innerhalb einer beftimmteit 3 e*t,— gewöhnlich werben 24 Stunben angenommen,— einen Vertrag über Wiethe,£auf, Üieferung 2 c., überhaupt eine Veftellung, welche fie bei©e= roerbetreibenbcn genadit haben, einfeitig jurüdjuuebinfn. Eine folcbe gefeglicbc©eftimmnng befiehl aber nicht. Eine gemachte unb oon ber anbern Seite angenommene Veftellung fann niemals, auch nirot binnen ber benfbar fürjeften prtft einfeitig für aufgehoben erflärt roerbeu. Dies mußte ju feinem Schaben ein£auSeigenthümer erfahren, ber für fein ,pans bei einem jpanbroerfer nicht unbebeutenbe 3Irbeit beftellt hatte, fdjou wenige Stunben fpäter aber bie©eftellung jurüd* nabtn uub bem.panbroerfe.' erflärte, er oerjidjte auf Lieferung ber bcfteütcii 3irbeit. Segterer recpneie fid) aus, roaS er bei bei Strbeit oerbient haben roüibe, unb flagte biefen Verbienft als Sdjabcueeriag ein. Unb bas©eriebt entidjieb für ihn auS folgenben©rünben: Der einfeitige 9lüdtritt oon einem Jlaufgefchäft, bas buicb übercinftimnienbe Erflä* rimg beiber©arteien oollftäubig jum 3lb|d)luß gebiehtn, ift najtl'ch nicht ftaithaft. Eine©anei, bic glndiroohl erflärt, einfeitig jurüdtreteu ju wollen, roirb bureb biefe roiberrecht* liehe cpanblung oerpflidjtct, ben gelammten Schaben ju erfegen, welche Die anDere©artei erroeiSlid) burd) biefe fdjulboolle Verlegung beS Vertrages erlitten hat. Die Etnrcbe beS nicht erfüllten Vertrages fann Der flluge mit Erfolg nicht entgegenge* ftellt roerbeu, ba Rlägcr buich bas Unteriaffen ber Lieferung nur nach bem eigenen üüilleit Des Verflogt» unb in beffen^t' 1® 5 reffe gehaubclt hut. Deßgalb muß ber Etnroanb, baß Rläqer jciuerjeits webet erfüllt habe, noch jur Erfüllung bereit geroefeu fei, unb baß, roenn er einen iluiprud) auf Erfüllung bes flontraltS nicht geltcub niadieu föune, igm and) eine Scbabenerfagflagc nicht jufiehc, oenporfeu werben. * Waaren auf Ercbit nehmen nnb fpäter nicht bejahten, ift bic tgatföcbluije©tunolage eines bebeulenbcii©roccutfagcS jämmtlidjer Eioilprojeffe. Der©läubiger geioiunt cnbltd) beu ©iojeß; aber er eihält nichts, weil ber Schulbuer nichts hat. Das©efdiäft roar aljo für beit Häufet immerhin ctr. Dorlt)cil* hatte«. Ein Unheil bes'Jteichsgericbts oom 24. paiiuav b. 3. bebroht foldjeu Vorthcil mit oollem ÜRed)t mit ber VetrugS» ftrafe. Es roirb nätnlich folgcnbes ausgeführt:„Ein Häuf* mann, welcher oermögenSlo« unb ftdi beronßt ift, bie über* nominellen Verbinblicbfeitcn nicht eiuilleu ju fönnen, mich oon ber 3ibfid)t cusgcbt, bic beftellteu Waaren nicht ju bejahten, handelt betriigerifd), wenn e:©efiellungen macht, beren Effcf* tiiirung, roie er weiß, um unter ber VorauSfcgung ber 3ahlungsiähiglcit Des©cfteUcrs erfolgt. Dem Haufmann, welcher ißm burd) Ucbcrfenbung bei Waaren ficbitirt, ift oon oornbereiu jebe Slusficbt Der©cfricbignng entjogen: bic, mit Dem guten Willen bes Huudcu©efriebiguug aus bem oon ihm beroirfteu Utniag ju erlangen, uub bie, roiber bcu Willen beffelben aus beffen Vermögen im'Wege ber 3n)angSoolIfticduiig 3at)liiug ju geroinuen. DaS rocnigftenS einer oon beiben Wegen offen flehe, ift bie uotbroenbige VorauSfegung beS gewährten Erebits; beßt)alb hat Vorbcrrichter mit 9iecht in ber zweifachen Väufchuitg bcS'üngeflagten bie Verlegung einer ©flicht gefunben, roeidje 3tngeflagter burch 3iitgabe beS wahren SachoerhaltS feinen Witfontrahenten gegenüber erfüllen mußte, unb burd) beren Veifeitefegung er§ 263 übertrat." Wödjten bie Verfäufer nicht leichtfinnig Srebit geben; möchte aber auch bicfeS llrtheil ben leichtfinnigen Erebiinchmeru eine einbring* liehe Warnung fein. Eine ftraffe Durchführung ber in bem mitgctheilteu Urteil eutroidelten©runbfäge roirb oon praf* ttfd) roohlthätigerer Wirfuug feilt, als fold)e oon ben Wucher* gelegen ju erwarten ftet)t. * Der unter©rotcctiou Sr. Höniql. Roheit beS©rinjen flarl oon©reußen ftehenbe Verein„Rector" für 3ud)t unb Schauftellung oon 91acebunben ju©erlin oerauftaltet eine internationale'ilusftclluug oon^unbeu aller 9öbe oon 100,000 Soofen ii 1 W. pür englifche, fraujöfifcbe uub beutfehe 9laceubunbe finb befonbere©reisrichtcr ernannt. Die elfte 3lbthcilung ft (ijunbe, roelcbe jiir 3 nab oerroenhet roerben) umfaßt Älaffe I. unb 2. gcfcrocißßuitbe, Klaffe 3.— 20. jagenbe^uir.bc, Klaffe 21.— 25. 3i( inbßunbe, RI. 26.—45. Vorftebbunbe, ■Ul. 46.-47. Appcrtirßunbf, Ri. 48.—50. Slöbcrbunte, 411. 51.—56.©rtßunbr.$ic zweite Abtßeilung enthält rcbufc: unb ÜDacbbuttbe,£lnben= unb Stallbunbf unb fEnnictt-bunte.— Slit greifen iiclan^en zur Vertbeilung golbene, filbertic unb btoucettc fDicbaiUen, 3u©ßrenpteife 311 50, 25 uub 10 3J(. An Cfylrnprcifcn fiub auägefeßt: für bie befte beutle fPorftfbßüubin, ganz gleich, ob glatt ober flocfbaarig, ein Silbcrpreio ojn 500 3J). unb ein©elbpreis oon 300 9JJ., in eutiima 800 3Ji., um welchen!}5reiä bann bie(jjünbin ©igciitbum be« herein«„Rector" toirb. Um ben^JreiS oon 800 ÜM. ju gewinnen, tjat fich bie£üubin nod, einer Vrü’ fung auf 9ia|e unb Suche ju untenoerfen, barf and) ba« juebtfäßige Silier nicht übcrfdjritten Ijaben. 3 ur Verloofung roerben für 600 3)1. ftunbe auf ber Aufteilung augefaufi. * fEer nacßfolgenbe Scherz be« Kronprinzen bürfle noch nicht allgemein befannt fein. 3" ben erften 3 abreu nach bem franzöfifdjen Kriege, fo febreibt jeßt ber©reifStualber Rrei«-- Anzeiger, mürben bcfanmlid) in allen Siäbten, unb jum Sßeil fogar in Dörfern, RricgepVereine gegiünbet, nur ein fleine« Stabtdjeu 9ii.uoorpommeru« fonnte noeb immer feinen berarligen hierein ju glaube bringen.(Snblicb im 3<>bre 1877 erbliche nad) oieleu SBeben in biefer fleinen gtabl ein Vereind)cn ba« Siebt ber SBelt, nur fehlte e« an einer Trommel für bea jungen©rbenbürger, bamit betfelbe fein S)afein genügenb bemerflid) machen fonnte, unt an bent aötbigen©elbc, um eine folcbe anjufebaffen.®a roaubte man ftd) in ber?lotb an ben Kronprinzen mit ber Vitte, bem Verein eine Irommel jum©efdjenf ju machen.$ie Antwort fam auch, lautete aber ungefähr:„5)a ich bie 2luS= fteuer für meine eine lodjter näcbften« besorgen muß, ift meine Raffe fo in Anfprud) genommen, baß ich 3ß tfn> SCBunfcße leiber nicht naebfommen fann u. f. ro."$>ie Antwort mürbe oon ben»JJlitgliebern natürlich möglicbft geheim gehalten. Zpeutc ifl ber hierein mieber entfcblummcrt. * 3» Berlin ftanben aut 3)!ittroocb fünf Vräute aut ein= mal al« Velaftung«zeugen gegen einen Bräutigam oor©eriebt. $er leßtere h“t fid) in furjett 3®'fd)enräunieH hinter ein= anber mit fünf 3)iäDd)en, bie jumeift bem bienenben gtanbe angehörten, oerlobt unb fie bann, nachoem er ihnen ihre fleinen©rfparniffe abgefcbroiubelt, fißen laffen.$er©eriebtsbof oerurtheilte ihn zu einem 3<»ßre©cfängniß, oerfiigte auch feine fofortige Verhaftung. ©ewerbliiße«. fHhet)bt bei 3)1.=©labbad). 2>ie Au«fteUung ber im SBinterfemefter am hieligen Sedinicum gefertigten Arbeiten, beftehenb in Entwürfen unb 3«ttbnungcu au« bem STfafcbiitenlau uub Hochbau uebft ausg«.arbeiteten(peften, j$retbanD< Zeichnungen tc. finbet oon gonntag Den 21. big®ien«tag ben 23. b. 3)1. ftatt.—$5er Eintritt ift für 3«bertnaun frei. ^raftijdjes aud ber yaitbroirtfjicfjaft«. 3Me Haltung unb Fütterung bea Viehes ift, wie aud) jeßt roieber in faft allen Verlebten ermähnt roirD, roefentlicb beeinflußt bureb bie Vefdiaffenßeit be* peu’S unb itrob« ber oorjäf gen©nibte, roelcbe faft allgemein, freilich mehr ober tueitir unbefriebigettb gtmefen ift.®er Vericbierftatter be« Verein für ba« nörblidje Sc&leSrotg bemerft, baß oielfacb behaup et roerbe, buh ber gutterwertb be*§euc« oon ÜLMefen, roelcbe cor bem 3)lähen längere geit unter VZaffer geftanben baben, felbft wenn cs fpäter gut geborgen, gleich bluU fei; ei ftiinmt ba? mit ben 2 lnfid)tni bfr Snnbwiilbe in ber gtoernieberung, welche i.laubeii, jold)c«> ,^>eu Den.Rüben gar nicht geben ju bürten.$a folcbe'Biefciiüberfchmcmmungeu int oorigen 3°h« in großem Umfange nur ber pcurrnDte ftattgefunbeu haben, ba überall(ehr toenig gjeu mirflich gut geborgen ift, fo roirb es einleucßten, baß es ftd) in biefem äüiuter, wie man fagt, febmer füttert unb baß ein größerer Slufmanb oon Kraftfutter baju gehört, um bas Vieh m normalem gutterjuftanbe unb guten Erträgen 511 erhalten,(rs ift immerhin febon mit greube unb als ein Veroeic forgfäl» tiger nnb Haltung aiijueiftuneit, baß ber©eiunbtjeits^ ju r tanb beS Viehes ira 31llgemeincii als normal gcfdjilbert roirb unb oon befonberen Hrunfheiten ober gar scucten nichts oerlautet. las Verfalbcu mag oielleicht häufiger oor= fomnieit als in anberen 3 al)ren, unb bie Uriache baoou glcid falls auf bas weniger gute Dlaubfutter jurücfjiiiführeit fein, wie beun aus bem Vereine au ber Xraoe berußtet roirb, baß eS in ben Vhrthfchuiten oorjugsroeife oorfotnme, in betten oiel peu oerfüttert roirb, roeldjeS oon überfluteten SBiefen huftanimt. Veruhiguttg ber Vliltbfülje. 3ur Veruhiguug oon ÜJlilch füßen legi mau Deufclben einen in falteS ißaff.r getauchten Sappen auf baS Kreuj refp. ben Diücfen ober mau flopft bem unruhigen Shiere roährenb beS 3Jlelfens mit einem gtridchen att bie gironer. Vertilguttfl ber gelbmäufc. 3)a« 3lbfaugft)flem oon gelbmäufen bewährt fid) oorjüglid).®er©emeir.Derath oon Vlaßheim in ber fHheinprooiiij feßle auf jebe an ben©emeiube^ bieiter abgeliefertc gelbmaus 3^Sf. Vrämie.$ie golge hieroon roar, baß 10,000 Stücf abgeliefert rourben, bie gelber wenig äebaben ßatten uub bie Ernste eine gute roar. (fine Vradjtful).(Sine außerorbeutlich roerthooUe Kuh befinbet fich int Vcfiß eines großen eiiglifcben Viehzüchters. Dicfelbe hat im oerfloffenen 3ahre baS neunte 3)lal abgefalbt. fEie uoit biefer Kuh unb ihrer 31achtommenfchait entftatibeueii Kälber rourben ju coloffalen Summen ocrlauft. flicht ber iljierc erzielten 263,000©ulben. 35ie anberroeitige 91acb= fommeufebaft ber Kuh ift auf 232,000©ulDett beroerthet. Scf)eerett ber Vf erbe. Von fachoerftänbiger Seite roirb baS Viiuterfcbeeren oon Xhtereu, bie lange 3e>t bie 9üeibe begingen, feiten babei tn ben Stall famen, beren Hautpflege oft mangelhaft roar unb beren H aare fich t>er= filzten, als biätetifebe 3)laßregel empfohlen. Um Die ifaiere oor@rfältungsgefahr zu febüßen, genügt es, Die inneren Partien, wie Vauch, innere Seite Der Sdienfel tc. zu jeheeren. Sdftuciuczudft. Um Die 3Jlutterfcbroeine am greifen ihrer gütigen zu bmbern, finD folgenbe 3Jlittel empfehlensroerth: 1) 3)lan reißt ben gerfelu nach ber©eburt bie(Scfzähne aus. 2) 3Han übcrftreicbt bie 3ungen nnb beit Jlüffel ber iltlten mit VJacbholberbeer^Vranntroem. 3) ÜJlati träufelt gleid) nach bem©cburtSafte in baS Dbr beS 3)lutlerfchroeitiS eine linftur, bie aus 1— 3 Jhctleu Opium unb 10—12 Steilen Kamphergeift zufammengefeßt ift. Unt guten fHofenfohl jn ließen würbe in ber Verfamnv hing ber©ejcllfchaft ber©artenfreunbe in Serltn folgenbeS Verfahren empfohlen: 3)lan fäet 3lnfangS gebruar bis SlnfangS Viärz ben Samen in ein 3)liftbeet unb jtoar allein aus, pflanzt bann bie Kohlpflauzen 0011 Silbe ülpril bis 3)litte'Ulai auf einen nicht zu fetten Voben— jebe Vffanze in: 3lbftanb oon 20 OuabratzoU— unb wählt als 3 u>ifchen^ frud.t Salat ober Sommerrettio. Vor'Allem ift barauf zu halten, baß baS gelb, worauf ber Dtofeufohl fteljt, ftetS frei oon Unfraut gehalten roirb. Anfangs September werben bie Spißen auSgebroißeii, roobureb fich bie oberen 9lofen beffer I eulroicfeln unb ff ft roerben.£>a ber fWofenfobl oiel grofl (8 bis 10©rab) im greien oerlrägt, läßt man ihn, falls er nicht bem Hafenfraße ausgefeßt fein foüte, bis zum Slooember auf Dem gelte, worauf bie ganzen Vftoujeu mit Vollen in leeren, auSicfarrtcn Wit'tbectfäften uutergebradjt roerben, oon roo man fie nad) Vebarf ihrer weiteren VefUromung Zufühu. 3u Samenpflanzen roähll man nur ftarfc Stangen, Die im September bahnt oerpflanzt roerben, roo fie fpäter Samen bringen folleu; um reinen Samen zu erhalten, hat man oor Allem fein Augenmerf barauf zu richten, Daß bie Samenpflanzen nicht in bie fftähe anberer Kchlarten;u liehen fommen, ba ber Sofenfohl große Veigung zum Vaftarbireu zeigt. Gin Jamilien*3outnaI, ba« fiir bie Derfd)i«fcfnen(leifttiun Ctbütfniffe be« Ginjelnen rentje®{fritbi3iing in jebtr Vtjiftnmg buttt, ift überall ein gern gefunberttaufenbe merben täglich oon ber lönc 3auber gefeffelt; aber nicht nur erfreuen unb erheben moüen unb foüen fie fid), fonbern and) ergrünbtn unb Derftetjen.'Aiit befonbeter greube ifl baher ein VJerf jn begrüßen, meldje« fid) jum erften fKale bte Auf« gäbe ftettt, neben ber Gijählung and) burdj ba* Derbeutlidjenbe Öilb, neben ber bißortjd)cn Jarßellung and; burd) ititereffanlt Xofumente, neben ber äfttjetifdjen Grörterung aud) burd) 3eugniffe unb groben auf ben Sefer ju mitten. iHaumann’« jauflrirte Hlufifgefchichte roirb baher gemiß in allen gamilien mit 3ntereffe begrüßt merben. V5ir merben auf ba« V3erf, beffen Grfchtinen unmittelbar beDorßetjt, näher iurudtomnien. Icutidjes gamilicnblatt. ISierteljäbrtiip Wart 1, 60.— 3 n Rieften ju 60 Pf. Verlag oon 3-§• Schorer in Berlin. Von Stummer ju'Hummer roirb utt* btefe» neue Blatt lieber. Sie Hebaftion hot große*©lücf im$)eranjtehen neuer lalente unb ber popu« laten Bebanblutig oott 3eitfragen. Ser Sefer mivb im gamilier.blatt mie in feinem anberen ähnlichen Blatte über bie großen gragett ber 3 e'* unb tn ihr giir unb iöiber unterrichtet. Sie ueueften Hummern ent» halten j. B. Artifel über Jpt)pnoti«mti* nnb Aberglaube oon 3uliu« «tinbe,— Sie VJeltpofl oon griebrid) Äieljn,— 8oui» Schneitet uub ba« 3al)t'848 Oon 3o|'eph ÄUvfchner,— Sie©ottharbbahn unb ihre Bebeutung, mit jmei Harten unb einem Bilbe oon Sari Stichler, — Ser Ginfltiß ber Vegetation auf bie©efnnbheit be« SHenfdjen oon g. Arnbt,— Sie Gntflebung be« Hthili«ntu* oon Gruß granefe,— Vartfer Berühmtheiten ber©egenmart oott Shmtbt* V! eißenf e l«,— Sie Befeßigung ber Schweizer VJefigrenjen unb ihre Bebeutung. Hr. 14, mit meld)er ba« April*Cuartal beginnt, bringt ben Anfang eine« fpannenben, humorißi|d)en Homan« au« bem.e(jten Hriege„Jtonrab Gtjenbecfer" oon Veit Hieb, ferner einen Arttfel über bte grauenCeßer* reid)« unb inabefonbere Ungarn« oon g. Sdjtiforn, ber oiel Staub aufmirbeln roirb. Gin Vct!< be« ipumor* iß Die Heine Gijählung:„Gin Heije»Grlebniß' oon Heinrich Seibel.— Xie gortfthung be* großen ^opfen’fdjen Homan«:„üliein Onfel Son 3uan" ifl oon griebrtd)« Aleißerhanb roieber mit einigen jener läßlichen Bilbchen gegiert, bie biefem Homan einen fo eigenen Heij oerleihen. Vlahrhaft fitnßlerifd) tß bie Ausführung be« großen, oon ber Hatio* nalgalterie ju Berlin angelauften Btlbe* oon C. Äirberg’ 8:„Gin Opfer ber See."- Guten glüdltdjen©riß h“< bte VerIag«t)onbtung in ber Viahl be« neuen Zitellopfe» gethan. leiden, Krämpfen, Blähungen, WIssenuchaftlich geprüft u. begutachtet. Benedictiner, Doppelkriiuter- Magenbitter, nach einem alten,an« einem Benebictiner* Hofier ßammenben Hecept fabrijirt unb -,v' jl I1U1 c" gro# oerjattbt oon Ju SS p I N G E L in Güttingen (Vroo. epannooer). Ser Beitebictinev ift bi» jefct ba» taßbarße Hausmittel ttnb beßijalb in jeber gatwtlie beliebt geroorben. Ser B e tt c b i c 11 n e r ifl nur au« Beßanb» theilen zufammengefeßt, roetdie bie Gigen* idtnfteu befißen, bie;tim ilflieteraufbau eine* zerrütteten bal)infted)enben Hbtper« ltnbebingt tiöthig fiub. Gr ift ituetfeßltd) bei Magenleiden, Unverdaulichkeit, Hämmorrhoiden, NervenHautausschlägen(Flechten^, Athemnoth, G*icht,’ Rheumatismus, Schwächezuständen, sowie bei Leber-und Nierenleiden unb oieleu anbereu Störungen im Organismus. Ser Benebictiner reinigt ba« Blut nnb nerme'.,it boffelbe, er entfernt ben trüben. matten, forgettoollen AuSbittd be*@efid)t«, ba* gelbfarbige Auge, bie faffrattjarbige H allt> macht ben©eift munter unb ftifd), ftellt bie Harmonie be« Äörper* roieber her nnb oerlängert ba« Seben bi« Z'J feinem ooUeu Aioße. NB. 3ebe glajdie iß mit bent Siegel„G.'ßingel in©öttingen" Derfdjloffen unb mit bem gefdgUßtett Gtiguett oevfehen. Bei 5 gl. Verpadttng frei. / Bei 10 gl. freie Vevpacfung Vrei« ü gl. oon ca. 330©r. 3nhalt 3 Hi. 50'ßf.i unö i g(. flrat i«. Verfanbt .„ 660„„ 0 Hi. 75„( gegen Hadm'ahme burd) nad)* 1 ßehenbe Hieberlagen. Gn gro«« Verfanbt burd) bie gabrif. Sr. HodpmU'Den Herr'Pfarrer Subroig Schlidjtiitg in Heinl)avt«haufen bei Augsburg berichtet: 3hr„Benebiltiner“ hat mir fdion gute Sieuße geleißet, bie fd)ou 20 3nhrc mich qttälrii&rit Kiiintpfe int Untcrlcibc ftnö bcbrurciiftgciuiiibrrt unb bet Appetit iß(ehr oerbeffert roar beit»c.(BeßeUuug.) SANGT BERNHARD Magenbitter. löiüigftee Hausmittel, amoeubbat bei Magenbeschwerden, Verdauungsschwäche, Uebelkeit u. s. w. Preis ä Fl. ca. 150 Gr. Inhalt 1 Mark. Vortljeilßafte 5tofd)e boit ca. 330(Sr. gnßalt 2 Mar!. Der einzig ächte Benedictiner-Doppelkiäuter-Magenbitter u. Sanct Bernhat d-Magenbitter von C. Pingel in Göttingen ist zu haben in Menden bei Herrn Gust. Köllmann. üuiulnu’lir- Verein ju fllcmlcn. Drbcnflidx©cncral- Veifaniinlung ber Veicinsinitnlieber am«oinitaß ben 11. Ajiril c.,'Jiarfintittags 6 Uljr, im Vcretuslofale. JageSsOrbnunfl: 1. Dteibiiinigdlaoe pro 1879. 2. 3 a&lu»9 öeö Quartal>'Beitrages. $er Vorflaitb. leuliir jRfdjtsoulönlt beim Vniibifcririit ju Hagen loo^nijaft ju Hagen©olbbergftr.(fötfe ber£>od)itr.). ^eneßmigt im üönigrridj^rculjcn uub anberen brutfeßm Staaten. Die Ausgabe ber Soofe 1. Klaffe obiger Jotterie, roelcbe auSfdjließlicb Durä; ben Unterzeichneten gefdjießt, ßat benontten, unb bitte td) Veroerbungeit um.^aupt^SoUectionen umgeßenb an mid) gelangen zu taffen.— Vläne unb Verlriebsbcbinguttgett fiub grntiS unb franco burd) nnd) zu bezieben. ^annober, im April 1880. A. Molling. ferner ÜTietjer* herein. Sonntag den 11. d. M., Nachmittags 5 Uhr: ®eneral-^rrfainmlung im Verein«= Socale. Iage«*Drbnung: 1. 3 Q ß lun 9 ber Beiträge; 2. Vaüotage; 3. Vefprecbung uerfdiiebener Vereins; Angelegenheiten. Um pünftlidjeS unb jahli eichesf Srfcbeiuen roirb erfuebt. Der Vorstand. MB’*'Jtäcßften 3oimtag, ben 11. b. 9Jt.,'Kacßmittage 4 Ußr, roirb bei mir ein fettes Kalb ausgekegelt. JJ!c tibeit. U).^Uorali. löcfmiiitmacßuiifj. Jic Anlage einer Abtritts* Qitlage ati ber Mnabenft^ule ju£ellefelb, oeranfcßlagt zu 550 SJtarf, foU am greitag ben 16. b. 21?., Nachmittags 3 llfjr, in ber Vebaufung be«©aftroirtß« 3 oelittet z u§edefelb öffentlich minbeftforbernb oerbungen roerben. Koftenanfcblag unb Vebtngungen liegen zur©infiebt bei mir offen, ^rtienoßl, ben 7. April 1880. £er Amtmann: _ oott Reifer. ®ie 3Jlitglieber be« bicHöen talß. fflefeQen: Verein« roerben jur Veerbi* gung be« oerftorbenen Verein«:SRit* gltebe« VBilb. SB int erb off, roeldje am Sam«tag, SKorgtn« 8*/* Ubr, ftattfinbet, bierbuvd) etncelaPen. _Set SSorftonb. Maipiere, Krebse, Forellen tauft bie^elicatefjßanblung oon ^ugujl frtkr _ in 3 fttlobn. ^•in jutjcrläfftgeö^tncit» mäbd)cn, boö int Nä^cn unb JBügcin erfahren ift, finbet jum 1. Mai«teile. 2täl)ere^ in ber b. gl. 3 n einem^ommiffion«■©efcßäfte finbet ein junger, wohlerzogener Viann Stelle al« iießrling. Väßere« in ber©;p. b. VI. M 30. t iobf6='i(njci}ic. Wott öem allmächtigen bat e« in feinem unerforfdjlicben Yttatbfchluffe gefallen, unfern lieben, guten, unuergefelidjen ©ohn unb©ruber, beit ßommis Willi. Winterlioff, S beule 9)iorgen um 9 Uhr gauj unerroartet ju fid) in bie Ewig: feit abjuberufen. Er ftarb im 27. SebenSjuhre nach langjährigen, mit grober i©ebulb ertragenen Selben. greuuben unb©elannten bie Trauernacbndjt mittbeilenb, bitten nur be«©erftorbeneu im©ebete ju gebenfeu. Tie©eetbiaung ftnbet©am«= tag ben 10. iflpril, fDlorgen« 8* a Ubr, ftatt, rooju freunblicbft eingelabeu toirb. 2)1 e n b e n, 7. Slpril 1880. Tie traucrnben Hinterbliebenen. l'aitb. lobe»* Witjeigc. Tem§errn über Seben unb Job bat e« gefallen, unfere liebe Tochter unb©chroefter Franziska Gossmann im Sllter oon beinahe 21 3 a h: ren, roohluorbereitet bureb ben Empfang ber bb. 2terbefafra= mente, nach mebrmonatlicber flraufbeit beute Vormittag 8 Ubr ju ficb in bie Eroigleit ju berufen. Tie©eerbigung finbet Sonn* abenb ben 10. b. 2)1.,©or= mittag« V*9 Ubr, ftatt. 3nbcm mir greunben unb ©elannten biefe Trauernachricbt mittbeilen, bitten mir um ftiQe Sbeilnabme. ©chmitten, ben 7. Slpril 1880. Tic traucrnben£>iuterbliebettett iVfannfmacbmig. 'Ilm Sotnötag b. 10.'llptil c., 'Isormittog* 10 Ubr, foü ber padjtlo« roerbenbe 9labeftaten= bufdj auf mehrere 3abre anberroeit auf bem©olijeibureau jur©erpad* tung au«gefe&t werben. 2)1 e n b e n, 2. Slpril 1880. Ter iöiirgcrmeifter: ©apen häufen. Stiefmiittcrrijcn=^flattjen, febr feine©orten uub ftarfe Eyem Klare, 12 Stüd GO©f.; Jiopfialat=i|5flau,{en, loost. 30 D?.; färntutlidje©arten=Sämereien in befter Qualität empfiehlt B. Schestag, Hanbelö=©ärtiter in SJleitben. Merlot) jimtjcn! ^rcitng ben 0 c.,'morgen* 10 Ubr, roerbe ich beim S'Girtb Dl eff er ba« ber®itn»e fl aufe gebörntbe©runbftücf am tiefen SBiutcl juiu©erlaufe ausfepeu. llebergabc fann fofoit erfolgen. 2)1 enben, 4. Slpril 1880. 3r.©ottlob. 21 Ultimi! Wontag bett 12. c., Wor* Tbe Sinpr MaMfactmt Co. New-York. Slni 1. b. 9)f. rourbe ich oon obiger ftirma burd) ben©eneraUStgenlcn für Storb: unb'Wittel* Europa, #crrn(§. ilicibliitgcr in Hamburg, jum Vertreter berfclbeu augvftrlit, mit DJohnfiß in 'Btenbeu. führe oon beute ab 3J?uftcr=Sager unb bitte böflicbft jur gefälligen©efichtigung ber im öaufc.***■•*-' be«.fcerrn Tbeobor Echt auögcftellteu YUtofdjiuen' uub'Jläbmuftcr. ÜJleuben, 5. Slpril 1880. 9ld)tung«i)oU! I Carl Bauingarten. gen* 10 Ubr, roerbe idi für SBitioc©auer in ber Siitfeubaibe bei SlUmbcrn 1©la«fdjranf, Äleibeifcörar.f, 2 floffer, 1 Ti©©tüble, 2 Tifdie, SerrentleibungSftüde, Tafeluhr, 1 Stücf feine« Tifch^ gebeef, 20 Ecntner fjeu, 1 leichten Sldcrroagen gegen Etcbit unb'Mrgfcbait uerfaufen. 2)1 en ben, 4. Slpril 1880. ft.©ottlob. Mielimürlitc in Dortmund. Ta«©el)en über _meine fog.„öenjen« SGeibe" in ber 9iid)tui:g oom DubbeU bammer nach ber Thcoboreroalje unterläge tdj mit bem©enterten, buji ich jebe Uebcrtretung fotort jur polL jeilidjen Slujeige bringen roerbe. Senbriugfen, 24. flllärj 1880. Sibulte öettje. !! Fast umsonst!! 3 n golge Siquibation ber jiingfl f.iüitcn groß.©ritaitniafilber«gabrit tuerben folgenbe 45©tiicf ttnßevft gebiegeue©rit.«Silber« ©eqenflättbe filr nur 14 iüiarf als faitm bc 8 »ieuten Xbeile« ber!perjlellung 8 fo(leit, alfo faft ltmfouft abgegeben, u jinar: 6©t. uorjiigt. gute Xafelmeffer, sörit.*®il» berieft u.©ilberflaljltlinge, 6„©abcln, teilt©ritanniafilber, 6„ fetnuere®rit.•©Übet»Speifelöffet, 6„ äBrit.«@ilb.'fiaffee. ob. Xbeelöffel, befi. Cual., 1„ maff.®rit.= Sitter.Oberjd)öpfer, 1„ fdjirerer®rit..@ilber-@uppenfd)öpfer, ti„ feilte®rtt- Silber Diefferleger, 6„ aitüria»Xaffen fein cifclirt, 2„ efjettu. örit s Silber«Salon Xafel« leudjter, 1„ 5 örit.»Silb.*Xifd)glo(fe, effettuoll mit betlem Silberion, 1„ Örobforb, mafrt« burdjbrodjen, 3„ itrit.«Silber«©erbedjer. 45 St 2 lUe bift nngef. 45 Stild 4)rit.« Silber«' 13 rad)tgegetiflänbe toßen äufamtnen nur 14 fDiart.— Xab 45 vit.«Silber tfl ba« einj ülteiatt, meldie« einig meiß bleibt unb non bem edjten Silber, frlbft nad) 2ebung am 31. Diai) finb ju haben in ber (£rpc‘oitiou ^c» StöeftfaXifdjeu lelcrtravljeu. (lin Slcferlonb im Obi unb an ber Wolle ju oerpa^ten. 3iäbereö bei ^iib.\mniöillig!'«ÖÜlig! Die Tabak- uui> Cigarren- Fabrik t>ou A-rflnj fllöfllcr, itt c it b t n, empfiehlt hen§<>'• ren Staitdjern uod) einen feljr guten ge« \ct)nitt-nen Xnlmf in'/i^fa. ä70©' ixm: t'-e J'■ Dladjbem bic auf bctu ftäfctifcben Diebmarftplobe feit einigen fahren hier abgcballeuen lUonat«> Diebmärfte citicu ftet« rcadjfenbnt äluiidjroung genommen, bat ftdj ba« Debütfnife tneljr uub mehr berau^peftdlt, allnioiiat Itd) noch einen jroeiten gröberen Diebmarft bifiort« abjubaltcn.©eftübt auf einen bejügücbeu Erlajj bcö jQerru Oberpräftbcnteu ju 2)tiinfter oom 17. September 1867 haben roir baber brfdiloffen, fortart nicht allein am erftcit, fonberu auch ftet« am brittcu 2)litttuod) eine« jebett 2)lonate« hier auf bem ftäbtifeben Diebmarftplabe einen jroeiten allgemeinen Diebtnarfi abbalten ju laffeu. 3nbem roir foldje« hiermit jur allgemeinen ßeuutuifj bringen unb babei bemerfen, baß bie injroifcben auf bem SBiebmarftplabe in jroecfmäfeiger ffleife neu berge richteten großen Diebballen, ohne Erhöhung be« bisherigen ©taubgelbe«, oon ben Derfäufcrn öenu^t werben föiuten, laben roir ba« bei bem Diebbanbel intercffirte fßublifum ju recht regem Öefucbe auch biefer jmetten 2Rouat«söiebmärfte ergebenft ein. 2öegen b’« auf’Dlittmocb, ben 21. Slpril c., fallcnbcn Feiertage« foll ber für oiefen Tag beftimmte Dtcbmarft am oorheigebenbeu Tage, mithin am Tienätug, ben 20. Slpril c. abgctfaltcn werben. Tortmunb, 24. 2)Järj 1880. Ter'JJlagiftrat. Sinbemann. 0töW. pljerc Wiibiljetifiljule Ärttfoffcln. Wontan ben 12. c., Wor* \]m 11 U^r, werbe idj beim 2£irtb©dbmale 80 Cfntnrr 0?^- unb ünat^urtolfdii gegen Erebit laufen. 2)1 en ben. unb Sürgfcbaft oet= lf.|3ieprr. 5«felfcbi»ctne. Tiettölag beit 13. Slpril c., 2)lorgetts 11 Uhr, wirb ber Diebbänbler füabemacber eine Dartie gafelfcbroeine beim®irtb ©djmale oerfaufen. 2)1 e n b e n. Si. Pieper. Iserlohn. ®a«©omnterfemefter beginnt mit ber Slufnnbme neuer Scliülertiitien Dienstag den 13. April c., Vormittags 8—12 Uhr, im Schullokale. tritt 3mpfjeupif| ift Uoqulcacn.'Jtiitljiiic tteuntniffe jur‘iltii= ttnljme iit bic unterftc«klaffe: „©elättfige« Sefen beutfeben unb latetnifeben Tiutfc«; bie^erligfeit, ein leicbtee Tiftat in beutfcccr unb lateinifeber©ebrift ohne grobe g-ebter uieberjufebreiben, unb einige©croanbtbeit in ben oier©pejie« mit ganjen gleidjbenannten 3 rt blen«" (Eintrittsnlter 8‘j,— 9^njjre. Tie 2 luflalt, feit nunmehr fdjoti jroei fahren normal gemäb bem in Derlin auf Deranlaffung be« b. Eultu«minifterium« feftgefeplen Orgatiü )ation«plane für höhere 2 Wäbd)enfcbulen eingcridjtet, gewährt eine allen bejüglicben 2 luforberungen eiitfpredjenbe höhere roeiblidje Dilbung.'i(U* bcnadjborten Stäbtcn unb atibcrcn Crtcit luivb ftc uor-(]un*iuci)c aud) uon foldjcu Wäbdjcu bcfud)t, suddjc ftül)cil)in it)mi Unterricht in entfernten^enftonen UOÜenben mufften. Sefonbere Dortbeile bietet nach 2 lbfoloierui;g ber ©cbule noch ber fid) anfcbliefecnbc Euvfu« jur sßorbereitung auf ba« Sebre= rinnen: gjamen. T:n Sebrplatt ber 2 lnftalt oerfeubet uub jebe fonft geroüiifdüe 2 lu«= funft ertbnlt ber Tiveflor Dr..ilrepenberg.(Sprccbftunbe iDlatag« 12—1 Uhr). 3ferlobu, bei; 5. 21pril 1880. jDas Curatortum: D o n ft e D t. drrüiulcnbcci). ^flfclfd)lPCtllC. Tienutagbcii 13. 2 lpril c., 2)lovgcn« 11 Uhr, roirb ber Dtebbänbler Ebbefclo beim®irtb ©di male eine Partie^afelfcbroeine »erlaufen. 2Jt e n b e n. S.^ttper. IWioliilar. greitafl beit 1(5. b. W., Wonjen* tO Utjr, roirb Jperr äSUbelm fromme roegen Etnfdjräufung ber^aujbulüiBö Tiföe, Stühle, Kleiber»,©la«* uub Jlüdjenfchräiife, ein©ett, jroei'liettftcllen, Uochofen,©or-jellau,©adtrog,©emüfefäffer unb fonftige flücben- unb£iau8-geräthe oertaufen. 2Jlenben. S. s 4>icpcr. JBerfitnf uon^orbernngen. Tie in ber oonfioSloro« tp’fdjen Eoucurötnaffe uoeij oorhaiibeneu Ein= nähme OJitfte im©etrage oon 1249 3)iarf 52 Df, füllen am Xicustajj beti 21). b. s))i., 'WoiQcnö 12 Uljr, beim 2Sirth 2lug.© d) m i b t hier gegen ©aarjahlung oerfauft werben. 2J? e u b e n. S. Pieper, £oncur«= Dcrroalter. Dienstag den 13. April, Abends B 1 ä Uhr: 3ur 2tus>führung oller 2lrten oon Asphaltirungs- Arbeiten unter©aiantie empfiehlt ficb T o r t m u n b. Dub. Sciftncr. der Giesenkirclien’schen Capelle unter persönlicher Leitung ihres Dirigenten, im Saale des Gastwirth Herrn Lücke. 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Kaufmann@b 2.©ergmann 3o 3.©üder unb SS 4. Kaufmann£>e 5. Stderer©ttflar 6. Sanbiuirtb Xie 7.„ 2Bil 8.„ Xbe 9.©öder unb fj)i 10. Xratbiieber®a 11.»iider unb ü)i 12. Sanbruirtb grie 13. gabritarbeiter 14.£>ftonom Safp 15. Sibneibermeifle 16. Sdjubmadjernti 17. Kaufmann!ßio 18. Xijdjler Safpat 19.©auunlernebmt 20. Jpufjdjmteb Pe 21.©ätier Xbeobov 2- 2. türferer©eorg 23. Stierer$einrid 24. r’anbmirtb grie 25.'Meter©ruft 5 26. Steterer'feter(i 27. Sanbiuirtb grat 28. Steterer Xbeobo: 29.'illüUer Xbeobo 30.©äefer unb©5i 31. Slcferer gerbin,i 32.‘UlilUer griebttc 33. Kcttenjd)mteb© 34.„ 3 35. Sanbiuirtb©ein 36. Kolon ißilbelm 37. Kettenfdtmteb g 38.^intorbetter gr, 39. Kettcnfabrifont 4t). SSirtb granj 5i 41. Sanbiuirtb grieb 42. gabrifaibeiter ö 43. Sanbiuirtb§eilt 44.„ grie! 45. Oetonom griecx 46.©erber SBilbelm 47. gdireiner Sari 48. Sattbiuttth©arl 49. gabritarbeiter I 50. Kötter öeitirid) c) Ointrr ben tet 1. Kutifl« unb$ar 2.'Dietger 3obamt 3. 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