Aus neuerer Zeit Kaiser Wilhelm vollendet in diesem Monat das 42. Lebensjahr. Mehr als ein Dezennium seiner auf dem Gebiete der inneren und äußeren Dolitik ereignisreichen Regierung liegt hinter uns. Mit Spannung und selbst teilweiser Sorge sah man am Ausgang der 80er Jahre dem neuen Kurs des Herrschers entgegen, der seit Beginn seiner Regierung, da er auf den sachkundi bei nur bekannt seinen Wunsch, den Weltfrieden zu seine Regierung fällt ein gewaltiges und herrliches Aufblühen von Handel, Industrie und Technik. Zeigen sich auch jetzt beim Beginn des neuen Jahrhunderts Wetterwolken am politischen Horizont, so macht doch die ungeschwächte Kraft von Dolk und Herrscher es gewiß, daß Deutschland aus der augenblicklich sehr verwickelten internationalen Lage mit allen Ehren hervorgehen wird.— Wien hat jetzt auch sein Goethedenkmal! Am(5. v. M. ist Wolfgang von Goethes Standbild, das erste auf österreichischem Boden, enthüllt worden. Es hieße Eulen nach Athen tragen, wollten wir an dieser Stelle uns über die Bedeutung Goethes für die deutsche Litteratur des näheren auslassen. Um so unverständlicher erscheint das Verhalten eines Teiles der Wiener und österreichischen Bevölkerung, der die Errichtung des Denkmals nach Kräften zu verhindern strebte. Immerhin zeigt es von einem wachsenden Verständnis für die deutsche Litteratur, mit dem es bislang gerade in Oesterreich arg stand, daß die Enthüllung eines Goethedenkmals, wenn auch spät, schließlich vor sich gehen konnte. Das Denkmal selbst, welches wir Das Goethe=Denkmal in Wien. Unser unseren Tesern im einem : R i n a h ä t t e s i c h n i c h t u n g l ü c k s e l i g e r a u s d r ü c k e n k ö n n e n. I h r e blitzenden Augen, die schnelle, gedämpfte Stimme, der scheue Blick, mit dem sie die Baronin streifte, waren für den Arzt leider Beweise für die scharfsinnige Beobachtung der Stiefmutter. „Monomanie,“ sagte er in tiefem Mitleid. Er nahm Nina's dünne, durchsichtige Hand, die müde herabgeglitten war, betrachtete sie aufmerksam, fühlte den Puls und sah ihr forschend in das wachsbleiche, abgezehrte Gesicht. „Nina," begann er auf's Neue in angstvoller Erregung, „es sind beinahe acht Wochen her, seit ich Sie zum letzten Male begrüßte. In diesen acht Wochen ist eine auffallende Veränderung mit Ihnen vorgegangen,— eine Veränderung, die eine Ursache haben muß, Kind, welches ist die Ursache? Vertrauen Sie sich mir an, Nina; ich beschwöre Sie. Wissen Sie doch, daß ich es herzlich gut meine mit Ihnen, die ich unter meinen Augen aufwachsen sah.— Daß Sie irg die Ihnen von Niemand vorgeschrieben unwiderleglich klar, als ob Sie selbst —„ GIE MINAS GI Verlegte mein 181 m Zahnatelier nach Credenstraße Nr. 35 neben der Neustädter Apotheke. C. Dietrich. Letzte Neuheiten in Gardinen, auch abgepaßt in allen 301a Habe mich hier niedergelassen als prakt. Arzt, Wundarzt Geburtshelfer. Dr. med. Paul Brücher, Alter Markt 6, 1 Etage, und e Sie selbir O. sagen, gestehen Sie mir Alles, Nina „Ich will Ihnen gern vertrauen sich vorbeugend, mit heiserer, kaum Ihr Athem flog und ihre Gestalt beb Vaters aufrichtiger Freund, seine Ehre sein wie mir. Ich glaubte, die entset Niemand aussprechen zu können; doch6 hören.— Doctor,“ wisperte sie kaum jede Silbe mit grauenvoller Deutlichkeit schlug,„Doctor, ich werde vergiftet! würden nimmer im Stande sein, mir worten. Durch die schöne, junge Zaub alter Vater seine Liebe und seinen flecker Durch die Baronin Sabina von Hardi Unwillkürlich erschauerte der Arzt, gefaßten Meinung wie von einer plötz griffen war. Ein. Etwas in dem Bli Mädchens drang ihm wie die Enthü Wahrheit in die Seele. Dennoch hätte Thorheit lachen mögen. Die Baroni Dieses kindlich=heitere, engelhaft aussel schlichten, die schöne Frau wie zarte Woll Kleide und mit den thaufrischen Rosen Selbst Nina empfand das Widersini Ihre Augen ruhten traurig und mit einer über ihre voreilige Mittheilung und der Ahnung eines namenlosen, schnell herat des Doctors glattem Gesicht. Zu Dr. Wynton's großer Erleichter Zeit zu antworten. „Ich habe Ihnen nur die Wahrhei fuhr sie fort, ihre Aufregung gewaltsa ich wünschte, ich hätte diese Wahrheit ni wird das schöne unheilvolle Gesicht m das heute Abend so seltsam durchgei rückenden Feuer durchglüht erscheint, u nicht als die einer Wahnsinnigen be sie glauben, wer könnte sie glauben, w dem täuschendsten Schein holder Unsc schaut?“ Der Arzt hustete verlegen, und el er, noch nicht mit sich im Reinen, was „Ja, ja, es ist in der That eine schuldigung. Eine erstaunliche Beschuld Beschuldigung!“ Seine Augen schweiften überall um vermieden sie. Nervös zog er sein Tas feuchte Stirn zu trocknen. Plötzlich ke Gedanke, fand er eine angemessene Frat Hastig steckte er sein Taschentuch wi „Können Sie Ihre Anklage auf irger Diese Frage, mit welcher er die Vi Inhalt des Gespräches auf Nina abgen gab dem Arzte in gewissem Maße seine mit einem Gefühl des Triumphes harrt Sein Blick vermied nicht mehr den ihri Nina schüttelte verneinend den Kop „Ich könnte Ihnen einige Thatsach sie, aber sie würden Ihnen ebenso unge die bloße Anklage, noch ungeheuerlicher Doctor, ist dieses hier kein Beweis?“ Traurig hielt sie ihm ihren schön entgegen, wie sie ihn wenige Stunden gehalten hatte. Jetzt gewann Dr. Wynton seine vo Durch diese geringfügige Handlun Boden übergeleitet, auf dem er sich siche „Mein liebes Kind,“ sagte er,„ Frage mit einer andern zu beantworte neien, die nicht von mir verordnet fi „Ja. Herr Doctor!“ Diese schnelle, von furchtbarer Angst schreckte Dr. Wynton abermals aus sei „Sie nehmen welche?“ wiederholte „Bin ich denn nicht lebensfroh, wie unter der Sonne, Doctor?“ entgegnete Pathos.„Soll ich mich ohne einen Ver ihr vernichten lassen? Bin ich nicht Alles, mir das Leben süß und theuer z wie können Sie nur fragen, ob—“ „Aber, Kind, Kind,“ unterbrach sie * a n i h r e n W a h n s i n n i n d i e s e m A u g e n b l i Gewalt ihrer Ueberzeugung wich,„was ungeheuerlichen That bestimmen, welch dabei verfolgen?“ Bei dieser Frage ergoß sich eineh bleiche Wangen. Landeshl und Geb Preististe u. Muster postfrei Eigene Weberei in Landeshut in Schl. Bilde vorführen, ist eines der besten und künstlerisch vollendetsten Goethedenkmäler der Gegenwart; insbesondere ist die Gestalt des Dichters mit tiefem Verständnis und warmer Sympatie vom Künstler aufgefaßt und im Bild reproduziert worden.— Einen kürzlich gefundenen, trefflich erhaltenen Bronzekopf Konstantins des Großen bilden wir in unserer heutigen Nummer ab. Wie die von Orof. Dr. Wassitsch in Belgrad angestellten Untersuchungen ergeben haben, handelt es sich um einen im August v. J. zu Nisch in Serbien aufgefundenen und im Nationalmuseum zu Belgrad befindlichen Bronzekopf, eine Büste Konstantins des Großen. Ohne Zweifel ist auch ein Sockel vorhanden gewesen, wofür die Bleilötungen innerhalb der Halsgrube sprechen. Deutliche Spuren in den Ohren beweisen, daß der Ropf vergoldet war. Das Stirnhaar ist sorgfältig geteilt. Das Diadem besteht aus quadratischen Feldern, die mit je drei Corbeerfrüchten und Olivenbeeren abwechseln; in der Mitte oben, zeigt dasselbe ein Medaillon. Am Hinterkopf unten ist das Diadem zusammengebunden. Der Ropf ist nur in der Scheitelgegend verletzt und zeigt hier einige Löcher; die linke Wange ist etwas eingedrückt. Die Qupillen sind plastisch gearbeitet, die Augenbrauen mit Strichen angedeutet. Im Orofil betrachtet, zeigt der Ropf ganz dasselbe Bild, das die bekannten Münzen von Konstantin dem Großen, der in Nisch, dem alten Massius, 274 n. Chr. geboren wurde, aufweisen. Einige kleinere Münzen und Metallstücke sind mit dem Bronzekopf zugleich gefunden worden und befinden sich seitdem ebenfalls im Nationalmuseum zu Belgrad. Die beiliegende Erklärung besagt(in Uebersetzung):„Dieser bronzene Ropf ist am 25. August(a. St.) 1900 bei Gelegenheit des Baues einer neuen Brücke über die Nischawa bei den Nischer Befestigungswerken in dem Fundament auf dem rechten Ufer der Nischawa in einer Tiefe von 7,5 Mtr. unter der Erdoberfläche ausgegraben worden.“ Die Luft im Theater. Dr. Hanriot von der Dariser Académie de médicine beschäftigt sich gegenwärtig damit, in den Zuschauerräumen der Theater Luftmengen zu sammeln, die er dann analpsiert, in der Hoffnung, die Mikroben der Krankheiten zu entdecken, von denen die Cheaterliebhaber befallen werden können. Hanriot hat seine Untersuchungen schon vor längerer Zeit begonnen, aber er hatte sie während der Zeit der Weltausstellung wieder unterbrechen müssen. Hanriot verhehlt sich die Schwierigkeit seiner Aufgabe nicht. Mlan kann sich denken, welchen Hindernissen er bei den wiederholten Luftaufnahmen begeg nete. Die Direktoren der Cheater sahen sein Erscheinen Ein zu Nisch in Serbien aufgefundener Bronzekopf Konstantins des Großen. Mannschaften in der Cakelage der„Gneisenau“ unmittelbar nach der Katastrophé Nach Momentphotographie, die in diesem Augenblick ausgenommen wurde...##1J. 59 a Dohlo natürlich nur höchst ungern, und die Dolizeipräfektur hatte für seine Bemuhunge##tolz nur ein Tächeln. Dr. Hanriot verfolgt aber unbekümmert seinen Weg. Er kommsewies mitten während der Vorstellung und richtet sich mit seinem Assistenten und seinen Apparat in einer Loge ein. Der Apparat ist etwas geräuschvoll, wenn er in Chätig]„1 keit ist und funktioniert daher nur während der Zwischenakte; außerdem spricht malhrückt währenddessen in der Loge absichtlich sehr laut, um das Geräusch zu verdecken und A zu vermeiden, daß die Aufmerksamkeit des Oublikums erregt wird. Der Gelehrt#tttgeg wird nach dem Abschluß seiner Forschungen das Resultat derselben veröffentlichen##„; er hofft, daß die Theaterdirektören selbst die Verbesserungen, soweit es möglich ist# einführen werden, und daß die Oräfektur neue in dieser Richtung wirksame vor schriften für den Bau neuer Cheater erlassen wird. Die gegenwärtigen Cheaterräume a sind aus mehreren Gründen ungesund. Sie sind vor allem schlecht gelüftet und schlechtpaften erleuchtet, letzteres, weil die Sonne niemals in sie eindringt. Die Sonne ist ein großer. Hilfsmittel der Zeinigung; sie ist es in dem Grade, daß das italienische Sprichwort Präfin „Wo die Sonne nicht hinkommt, da kommt bald der Arzt hin“, recht hat. Disseimlic Lüftung ist fast immer mangelhaft. Der ventilator ist durchaus kein genügendes Mittel. Er hat nur den Zweck, die Staubkörner von dem einen Ort zu dem andern#d zu bringen. Auch gegen die übliche Einrichtung der Cheater, besonders gegen dien 5# Verwendung des Sammets, hat der Gelehrte sehr viel einzuwenden. Das merk'sicht n würdigste ist, daß die gefährlichsten Cheater die erfolgreichsten sind. In Diesen a# klatschen die auschauer Beifall und stampfen in ihrer Begeisterung mit den Füßen auft ß den Boden, ohne daran zu denken, daß sie auf diese Weise wieder den gefährlichsten„ Staub aufwirbeln. Hanriots hygienische Forderungen lassen sich in folgende Dunkte zusammenfassen: Besondere und natürliche Lüftung; große Fensteröffnungen, durchhhöne die die Sonnenstrahlen Zutritt haben; Ersatz des Sammets durch Leder und Beseitien es der Stoffvorhänge; lackierte Möbel und Getäfel; undurchlässiger Fußboden, der getihr Emp; waschen werden kann und mit einem leichten Ries bedeckt wird, der täglich erneuertsteund werden müßte...“ Wenn Dr. Hanriot seine Arbeit für die Cheater beendet haben wird, wird er sich zu demselben Zwecke mit den Rirchen beschäftigen. Leihwäsche? F. V. Grünfeld BERLIN W., Leipzigerstr. 25. Verantwortlicher Redakteur: Vaul Sattler für den Inseratenteil verantwortlich: Herm. Gravenhorst Druck und Verlag: Christian Quentin sämtlich in Herford. [Redaktion u. Expedition Brüderstraße 21 am Gehrenberg]. delgefühl. Gedächtnisschwäche, Kurzatzmigkelt, Herzklopfen, Kopfweh, Migräne, Rückenschmerzen, Appetitmangel, Blähungen, Sodbrennen, Erbrechen 2c. und siechen oft langsam dahin, ohne den wahren Grund ihrer Leiden zu ahnen und das richtize Heilmittel zu finden. Ein belehrendes Buch mit Krankheitsbeschreibungen versendet an Jedermann gratis und franco 744 Die Verwaltung der EmmaHeilquelle, Boppard. bei Osnabrück. Gesammtes Wasserheilverfahren, Sonnen-, electr. Liont-, Medizinal-Dampf. römisch-irische Bäder, Diäteuren. Massage, Inhalatorium. Prosp. kostenfrei (Garantie=Verband: Bürgermeisterei Sterkrade, Kreis Ruhrort) nimmt Einlagen bis zu 10000 Mk.(auch durch die##0 Post) an und verzinst diese mit..... 4% cm hoch, mit 10 2 Registern, 2 Bässen, dreitheiligen starken Doppelbälgen, Eckenschon Zuhaltern, starken besten Stimmen, offener Nicht claviatur, daher stärkstem Ton, kosten in 2ch9##### anz 1 K1 Achäriae Mk. 6.—. blos Mk. 4.50, wett bester Tremolando=Einrichtung mehr, mit Glocke 30 Pfg. extra. 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Ihre Augen blitzten, ihr Antlitz rötete sich. „Ich konnte es mir denken,“ sprach sie mit furchtbarem Hohn, daß man auch Dich verkaufen möchte, wie man uns alle verkauft at— für Geld— für einen glänzenden Namen— eine glänzende tellung!— Ach, die erbärmliche Welt, die elenden Menschen! Haben e nicht genug an dem Unglück, das sie angerichtet? Genügen ihnen sicht die Opfer, welche sie dem erbärmlichen Golde, dem elenden Eyrseiz gebracht haben?— Aber ich— ich dulde es nicht! Sei ruhig, keine liebe Meta! Ich werde Deine Sache führen— ich bin schwach, h bin feig gewesen, als es sich um mein Unglück handelte— aber h will stark und mutig sein um Deinetwillen. Du sollst nicht der dier nach Geld, nach Reichtum geopfert werden.“ „Was willst Du thun, Charlotte?“ „Ich werde mit Botho sprechen...“ Meta lachte bitter auf. „Glaubst Du, dein Wort würde etwas bei ihm ausrichten, nachim Mama sich vergeblich an ihn gewandt hat? Ach, Lotte, wir nd alle sehr, sehr unglücklich geworden! Weshalb hast Du dich enn von Botho abgewandt? Weshalb hast Du es nicht verstanden, Air seine Liebe zu erhalten? Er liebt Dich— ich weiß es. Aür geand er es ja zuerst, als er Dich einige Aiale bei uns gesehen hatte. Die freute ich mich damals— wie hoffnungsvoll schaute ich in die dukunft und nun— wie furchtbar, wie entsetzlich ist alles geworden? ch, Lötte, ich mag nicht wiederholen, was die Welt, was Mama der Dich sagt... ich kann es nicht glauben, und doch, wenn ich otho ansehe, wie er sich verändert hat, wie sich sein Leben gealtet hat...“ Dann bist Du geneigt zu glauben, was die Welt sagt: daß ich I Bothos Unglück schuld trage, daß meine Leichtfertigkeit, mein even ihn in das Unglück stürzt?“ Meta senkte das Röpfchen; sie wagte nicht zu antworten. " C h a r l o t t e e r b e b t e i n g e w a l t i g e m S c h m e r z b i s i n s t i e f s t e I n n e r e res Herzens. Dann richtete sie sich stolz empor. In ihrer Seeie ar ein Entschluß entstanden, mit plötzlicher Gewalt, unumstößh, unerschütterlich! Mit Sanftmut, Hingebung und Demut hatte versucht, ihres Gatten Herz zurückzugewinnen, sie war zurück„e#estoßen worden, sie war verhöhnt, verspottet worden. Das Wort des kreisen Ofarrers:„Suchet, so werdet ihr finden! Klopfet an, so wird lich aufgethan!“— es war zu Schanden, es war zur Lüge geworden. Dohlan denn, jetzt wollte sie fordern, jetzt wollte sie mit Kraft und tolz heischen, was ihr gebührte, und wenn sie dann wieder zurückumzewiesen wurde, dann— dann wollte sie ein Ende machen— ein inde all der Qual, der Not, der Schmach! i9]„Komm,“ sprach sie mit tiefer Stimme,„laß uns in den Saal nattrückkehren— Du wirst von mir hören.“ Al. sie den versteckten Weg verließen, trat Ihnen Graf Balten hr. gtgegen. send„Ah,“ sprach er lächelnd,„hier finde ich die Königin des Festes? Von O. Elster. (Nachdruck verboten.) der Einsamkeit— wie schade, daß ich das nicht früher gewußt mieshbe chn„ Ein anderer Herr forderte Comtesse Meta zum Canze auf. Graf ealten und Charlotte blieben allein zurück rt Frache ou engare gin jenen lauschigen Dichehsich träut usts Draf Balten.„Es plaudert sich doch so „Ich mochte allein sein, Graf Balten,“ enrgegnete Charlotte hart Der Graf blickte erstaunt auf.„Allein?— Ja, mit mir allein... scht wahr, Charlotte?“ Er versuchte ihre Hand zu erfassen und an die Lippen zu ziehen. Hastig entriß Charlotte ihm die hand. „Führen Sie mich zu meinem Gatten!“ " Der Graf lachte spöttisch.„Stören wir Ihren Gatten nicht, rahthöne Frau. Er ist im Spiel vertieft— er darf nicht gestört werden es steht ein Vermögen auf den Karten. Im Vertrauen, Gräfin, zor Gatte ruiniert sich— aber lassen wir ihn— ich bleibe Ihr ersteund— ich werde Ihnen und Ihrem Gatten helfen..“ „Herr Graf, Sie sind ein Elender!“ Graf Balten prallte zurück.„Reine Gnädige...“ stammelte er. „Sie sind ein Elender— ich werde meinen Gatten ersuchen, Sie zu züchtigen!“ Sie wandte sich stolz ab. Ihre Augen blitzten, ihre Wangen glühten, ihre Brust wogte heftig auf uno nieder. Die hatte in diesen Minuten sich wiedergefunden. Die Worte der Damen von vorhin, die leise, wehmütige Klage Metas, sie hatten ihr den furchtbaren Abgrund gezeigt, an dessen Rand sie gleich einer Nachtwandlerin einherschritt. Sie hatten ihr aber auch den Weg der Rettung gezeigt, den einzigen Weg, den sie jetzt gehen konnte, wollte sie sich selbst, wollte sie die Liebe, das Vertrauen ihres Gatten wiederfinden. Stolz emporgerichtet durchschritt sie den Saal. Sie hörte nicht das höhnische Auflachen des Grafen, sie sah nicht die erstaunten Blicke der Gesellschaft, sie schritt dahin gleich einer Göttin der Rache, des Hornes, in den Augen die Blitze des Stolzes, auf den Lippen ein Lächeln der stolzen Weltverachtung. An der Thür des Spielzimmers stand sie eine Weile still. Ein wüster Lärm schlug ihr entgegen, eine heiße, qualmerfüllte Luft umströmte sie. Gelächter, wilde Worte, Gläserklirren, ein Hin und Her von Gestalten, ein dichter Qualm, der sich um die Lichter in graublauen Wolken zusammenballte — und inmitten dieses Chaos trotzig aufgerichtet die Gestalt ihres Gatten, bleich wie der Cod, mit finsteren, wilden Augen, das wüste haar über die schweißbedeckte fahle Stirn hängend. „Das muß ich sagen— ein famoser Rauz, der junge Brinkmann!“ hörte Charlotte einen Herrn rufen.„Mit einem Male die Bank gesprengt— fünfzigtausend Mark— alle Wetter, Graf Botho ist ruiniert!“ „Ach bah,“ lachte ein anderer,„der junge Brinkmann ist ja des Grafen Schwager! Die beiden werden sich schon vertragen.“ Tachend entfernten sich die Herren. Charlotte trat in das Spielzimmer ein. „Was willst Du hier?“ herrschte sie ihr Bruder an. „Ich suche meinen Gatten. „Dort steht er——“ Er wollte noch etwas hinzufügen, aber Charlotte schob ihn zur Seite und trat an den Spieltisch. Ihr Blick traf die irren Augen ihres Gatten, die sich auf ihr Antlitz hefteten, als sähen sie eine Geistererscheinung. „Du— Du— hier?!“ „Ich suche Dich, Botho— ich suche Deinen Schutz!“ „Meinen Schutz?!“ Die aus einer Betäubung erwachend, richtete sich Botho emper. In seinen Augen lohte es drohend auf. „Meinen Schutz?“ wiederholte er aufatmend, stieß den Cisch fort, daß die Karten und das Geld zur Erde rollten, und trat an die Seite Charlottens. „Alan hat Deine und meine Ehre verletzt... ich fordere mein Recht— ich fordere Deinen Schutz...“ Die Gesellschaft stand in starrem Schrecken da. Jeder fühlte, daß eine Ratastrophe bevorstand. Charlottens Bruder wollte sich ins Mittel legen, Charlotte wehrte ihm, ihre Augen richteten sich drohend auf Graf Balten, der ihr gefolgt war und in der Thür stand, mit spöttischer Neugier die Scene beobachtend. „Ich habe jenen Herrn einen Elenden genannt,“ sprach Charlotte mit lauter Stimme, nach dem Grafen Balten weisend. Graf Balten zuckte zusammen. Er wollte erwidern— da trat Botho ihm entgegen:„Graf Balten, Sie werden mir Rede und Antwort stehen für Ihre— Schurkerei!“ Einen Augenblick schien es, als wollte Graf Balten sich auf Botho stürzen, der ihm mit finster drohenden Augen entgegensah: dann wandte er sich achselzuckend ab.„Sie werden von mir hören, Herr Graf,“ entgegnete er rauh und entfernte sich rasch. Niemand wagte zu sprechen. Gleich einer Königin stand Charlotte da; schweigend beugten sich die Herren vor ihr, als sie den Arm ihres Gatten nahm und mit ihm das Zimmer, den Saal, das Haus verließ, ohne ein Wort zu sprechen, in schweigendem Stolz. 2. Ohne ein Wort der Erklärung zu geben oder zu fordern, in schweigender, aber tiefer Erregung erreichten Botho und Charlotte ihre Wohnung. Schweigend schritten sie die breite Treppe hinauf und traten in den Salon ein. Der Diener nahm ihnen die Mäntel ab, entzündete durch einen Druck das elektrische Licht, entfachte das Feuer des Kamins zu einer Glut und blieb stumm an der Thür stehen, der Befehle des Grafen harrend. Dieser gab durch eine Bewegung zu verstehen, daß er seiner Dienste nicht mehr bedürfe und rasch und geräuschlos entfernte sich der Diener. Charlotte stand am Ramin und blickte mit finsteren Augen in die leise knisternden Flammen.(fortsetzung folgt.) bede herabge Prei 15 bei nur bekannt 15 Qualitäten. Unser n. laste sen, ner nt 10. P 950 unes 90 315 835 * + : K i n a h ä t t e s i c h n i c h t u n g l ü c k s e l i g e r a u s d r ü c k e n k ö n n e n. I h r e blitzenden Augen, die schnelle, gedämpfte Stimme, der scheue Blick, mit dem sie die Baronin streifte, waren für den Arzt leider Beweise für die scharfsinnige Beobachtung der Stiefmuiter. „Monomanie,“ sagte er in tiefem Mitleid. Er nahm Nina's dünne, durchsichtige Hand, die müde herabgeglitten war, betrachtete sie aufmerksam, fühlte den Puls und sah ihr forschend in das wachsbleiche, abgezehrte Gesicht. „Nina," begann er auf's Neue in angstvoller Erregung, „es sind beinahe acht Wochen her, seit ich Sie zum letzten Male begrüßte. In diesen acht Wochen ist eine auffallende Veränderung mit Ihnen vorgegangen,— eine Veränderung, die eine Ursache haben muß, Kind, welches ist die Ursache? Vertrauen Sie sich mir an, Nina; ich beschwöre Sie. Wissen Sie doch, daß ich es herzlich gut meine mit Ihnen, die ich unter meinen Augen aufwachsen sah.— Daß Sie irg die Ihnen von Niemand vorgeschrieben unwiderleglich klar, als ob Sie selbst O. sagen, gestehen Sie mir Alles, Ninc „Ich will Ihnen gern vertrauen sich vorbeugend, mit heiserer, kaum Ihr Athem flog und ihre Gestalt bek Vaters aufrichtiger Freund, seine Ehre sein wie mir. Ich glaubte, die entset Niemand aussprechen zu können; doch hören.— Doctor,“ wisperte sie kaum jede Silbe mit grauenvoller Deutlichkeit schlug,„Doctor. ich werde vergiftet! würden nimmer im Stande sein, mir worten. Durch die schöne, junge Zaub alter Vater seine Liebe und seinen flecker Durch die Baronin Sabina von Hard Unwillkürlich erschauerte der Arzt, gefaßten Meinung wie von einer plötz griffen war. Ein. Etwas in dem Bl Mädchens drang ihm wie die Enthi Wahrheit in die Seele. Dennoch hätt Thorheit lachen mögen. Die Baroni Dieses kindlich=heitere, engelhaft aussel schlichten, die schöne Frau wie zarte Wol) Kleide und mit den thaufrischen Rosen Selbst Nina empfand das Widersini : Ihre Augen ruhten traurig und mit einer „ über ihre voreilige Mittheilung und der Ahnung eines namenlosen, schnell herat des Doctors glattem Gesicht. Zu Dr. Wynton's großer Erleichter Zeit zu antworten. „Ich habe Ihnen nur die Wahrhe: fuhr sie fort, ihre Aufregung gewaltsa ich wünschte, ich hätte diese Wahrheit n wird das schöne unheilvolle Gesicht m das heute Abend so seltsam durchgei rückenden Feuer durchglüht erscheint, u nicht als die einer Wahnsinnigen be sie glauben, wer könnte sie glauben, n dem täuschendsten Schein holder Unst schaut?“ Der Arzt hustete verlegen, und el er, noch niat mit sich im Reinen, was „Ja, ja, es ist in der That eine schuldigung. Eine erstaunliche Beschult Beschuldigung!“ Seine Augen schweiften überall un vermieden sie. Nervös zog er sein Ta feuchte Stirn zu trocknen. Plötzlich k Gedanke, fand er eine angemessene Fra Hastig steckte er sein Taschentuch w „Können Sie Ihre Anklage auf irge Diese Frage, mit welcher er die V Inhalt des Gespräches auf Nina abge gab dem Arzte in gewissem Maße seine mit einem Gefühl des Triumphes harr Sein Blick vermied nicht mehr den ihr Nina schüttelte verneinend den Ko„Ich könnte Ihnen einige Thatsack sie, aber sie würden Ihnen ebenso ung. die bloße Anklage, noch ungeheuerlich Doctor, ist dieses hier kein Beweis?“ Traurig hielt sie ihm ihren schö entgegen, wie sie ihn wenige Stunden gehalten hatte. Jetzt gewann Dr. Wynton seine v Durch diese geringfügige Handlu Boden übergeleitet, auf dem er sich sich „Mein liebes Kind,“ sagte er, Frage mit einer andern zu beantwor neien, die nicht von mir verordnet „Ja. Herr Doctor!“ Diese schuelle, von furchtbarer Angs schreckte Dr. Wynton abermals auss „Sie nehmen welche?“ wiederholt „Bin ich denn nicht lebensfroh, wi unter der Sonne, Doctor?“ entgegnete Pathos.„Soll ich mich ohne einen V ihr vernichten lassen? Bin ich nicht Alles, mir das Leben süß und theuer wie können Sie nur fragen, ob—“ „Aber, Kind, Kind,“ unterbrach sie an ihren Wahnsinn in diesem Augenb Gewalt ihrer Ueberzeugung wich,„wo ungeheuerlichen That bestimmen, we dabei verfolgen?“ Bei dieser Frage ergoß sich eine bleiche Wangen. Verlegte mein Zahnatelier nach 35 neben der Neustädter Apotheke. C. Aus Haus und Hof, Rüche und Keller. Den Wert des Radfohrens für geistig Arbeitende besprach Stabsarzt Dr. v. Cöpiy in Wien anläßlich des Semesterbeginnes vor seinen Hörern, indem er darauf hinwies, daß zur Stählung des Körpers und als Gegenleistung für das anstrengende Studium der Medizin, welches den Geist sehr in Anspruch nimmt, keine bessere Leibesübung zu finden sei als das Radfahren. Er sagte wörtlich:„Ich kann aus eigener Erfahrung das Radfahren als die vorteilhafteste und gesündeste Leibesübung bezeichnen. Ich kann turnen, tanzen, fechten, eislaufen— kurz, es giebt keinen Sport, den ich nicht geübt hätte, aber bei keinem Sport habe ich so wohlthätige Wirkungen auf Körper und Geist verspürt, als beim Radfahren. Wer einmal um 4 Uhr früh auf dem Rade beispielsweise zum Oraterspitz gefahren und den Sonnenaufgang betrachtet hat, der wird geistig und körperlich gestählt sich an die Arbeit machen können.“ Selbstverständlich redet er auch der Bethätigung anderer Leibessporte, z. B. dem Fechten, Turnen u. s. w. das Wort, empfiehlt aber vorzugsweise das Radfahren, in vernünftiger Weise betrieben, als allerbestes Mittel zur Aräftigung des Körpers und zur Erholung des Geistes. Hygienische Regeln für die Zimmerheizung. Beim Beginne der Heizung müssen die Fenster offen stehen, je mehr frische Luft, um so besser „zieht“ der Ofen und raucht nicht. Durch Risse und Sprünge des Ofens treten giftige Verbrennungsgase aus. Die Asche ist vorsichtig herauszunehmen, damit im Zimmer kein Staub entsteht. Der Staub auf Ofen und Röhre muß jeden Cag entfernt werden, weil er beim Beizen schädliche Gase entwickelt. Ulit Springbrunnen, Aquarien, Wasserschalen oder Bespritzen von Blatt= und Schlingpflanzen muß man der Zimmerluft den nötigen Feuchtigkeitsgehalt verschaffen. Für gesunde Menschen soll die Luftwärme nicht über 18 bis 20° C. betragen; bei Rindern kann sie noch niedriger, bei älteren Leuten etwas höher sein. Wer bei 20° C. friert, mache sich kräftige körperliche Bewegung, trinke etwas Heißes und ziehe sich nötigenfalls wärmer an, aber überheize nicht das Zimmer. Gegen Quetschungen und Verrenkungen bedient man sich folgender Salbe zum Einreiben. Man rühre geschlagenes Eiweiß mit Safran und Mehl gut zusammen und füge diesem 0.6 Gramm Kampfer, in Süßmandelöl aufgelöst, bei. Um Entzündung und Geschwulst zu verhüten, lege man Roggenbrotkrume in Essig gut erweicht, auf. Zum Treiben der Hyazinthen. Beim Creiben der Hrazinthen bemerkt man manches Mal, daß die Blütenknospen, welche sich schon gefärbt haben, nicht aufblühen. Die Ursache davon liegt in der oft sehr trockenen Luft des Wohnzimmers. Durch die Lufttrockenheit trocknen nämlich die an den Spitzen der Blumenblätter befindlichen Hälchen, welche gewöhnlich ein grünliches Ansehen haben, ein, und können sich nicht trennen, weil sie schon etwas welk geworden sind. Man sorge daher für feuchte Lust, indem man auf dem Gfen reichlich Wasser verdunsten läßt. Die Hvazinthen lieben überhaupt eine mäßig feuchte Atmosphäre und erlangen hier die beste Ausbildung. —— Allerlei Ulk. Beim Eramen. Orofessor der Chemie:„Wie hat man sich der Orüfung eines Weines auf Glycerin zu verhalten Kandidat:„Man versichert sich gegen Unfall, 1 dampft hierauf den Wein zur Crockene und setzt Salpe säure zu, wodurch sich Ritroglycerin bildet, und näh sich nun diesem mit einer Flamme. Erfolgt eine plosion, so ist der Wein gefälscht und der Chemiker Spital zu bringen!“ Unter Kindermädchen. „Ach, von einem Unterosfizier geliebt zu werden zu reizend, Minna!“ „Unteroffizier oder Gemeiner— das ist gleich!" „Doch nicht; wenn wir nachmittags im Dark spazies: gehen, bringt mein Bräutigam jedesmal einen Rekru mit, der auf die Kinder aufpassen muß.“ Boshaft. „Sehen Sie nur, wie dem Schriftsteller Stiebitz die Backen eingefallen sind „Ja, das ist auch das einzige, was dem sein Lebelang eingefalleni Ein Optimist. Hotelier:„Was hat denn der Fremde gesagt, als Sie ihm die Rechnu brachten?“ Aellner:„Solch unverschämte Dreise seien ihm noch nicht vorgekomm — wir wären eine ganz niederträchtige Räuberbande!“ Hotelier:„So! Also geschimpft hat er nicht!“ —. Rätsel=Ecke. 7.— 1. Füllrätsel. Die Steruchen und Ounkte sind durch Buchstaben zu ersetzen, so daß die dritte und die siebente senkrechte Reihe mit den wagerechten Reihen gleicher Ordnung übereinstimmen, und daß die wagerechten Reihen bezeichnen: z. eine Dichtung von Bodenstedt, 2. einen berühmten Griechen, 3. eine bekannte Crojanerin, z. eine Halbinsel am Kaspischen Meer, 5. einen verstorbenen Staatsmann, 6. eine Form der Ehe, 7. ein Sternbild, 8. einen griechischen Cragiker, 9. eine Stadt in Dosen. 2. Rätsel. Mühsam spüren nach ihm die „Gelehrten“ in alten Scharteken. Selbst bei den Dichtern der Zeit schnüffeln sie eifrig danach;— Fanden sie glücklich es auf, so gackern, sie Hühnern vergleichbar,— Welche sich brüsten und bläh'n, wenn sie ein Windei gelegt.— Lächerlich ist dies wohl, doch schadet's keinem; ein Gift ist's,— Cödlich für Seele wie Leib, wenn ihr die Zeichen versetzt. 3. Zweisilbige Charade. Die Erste oftmals zu erneuern, Dient zur Verläng'rung uns'rer Lebenszeit; Das Zweite kann das Leben uns verteuern, Das Ganze zeigt viel Lärm und Fröhlichkeit. Lösung der Aufgaben in voriger Nummer: 1. Bestechung erleuchtet trübe Ofade. 2. Elba— Elbe. 5.„Sinn“. Ders 1: Der Sinn des Gefühls, Geschmats, Gesichts, Gehörs. Ders 2: Der Sinn, als Zusammenfassung aller Sinne. Ders 3 und 4: Sinn, Geist u. s. w. Ders 5: Eigner Sinn und„im Sinne haben.“ Schön ausgedrückt. Arzt(zur Oflegerin):„Ach, nun fehlen uns Blutegel! Ich hatte schon heute morgen auf der Zunge, doch nachdem ich sie Ihnen gestern so“ die Seele gebunden hatte, hoffte ich, Sie würden dieselben auch im#o# behalten!“ Ein Glückspilz. Gläubiger:„Sie sagten mir doch, Sie hätten dreitausend Mark in Lotterie gewonnen, und nun sind es nur dreihundert?“ Schuldner:„Ja, das Glück machte mich schwindeln!“ Vor Gericht. Richter:„Habe ich Ihnen nicht beim letzten Mal gesagt, Sie sollten si nicht wieder hier sehen lassen?!" Angeklagter:„Det habe ick ooch die Jendarmen gesagt, aber wollten ja nich hören!“ kleine Naturhistoriker. c Fritz:„Mutter, wann wird der Elefant da fertig?“ —„ Druck und Verlag: Neue Berliner Verlags=Anstalt, Ang. Arebs, Charlottenburg bei Berlin, Berliner Straße 40. Verantwortlich für die Redaktion der Zeitungsbeilagen der Neuen Berliner Verlags=Anstalt: Aug. Arebs, Charlottenburg. Verantwortlicher Redakteur: Paul Sattler, für den Inseratenteil verantwortlich: Herm. Gravenhorst, Druck und Verlag: Christian Quentin, sämtlich in Herford. [Redaktion u. Expedition Brüderstraße 21 am Gehrenberg]. delgefühl. Gedächtnisschwäche, Kurzathmigkeit, Herzklopfen, Kopfweh, Migräne, Rückenschmerzen, Appetitmangel, Blähungen, Sodbrennen, Erbrechen 2c. und siechen oft langsam dahin, ohne den wahren Grund ihrer Leiden zu ahnen und das richtize Heilmittel zu finden. Ein belehrendes Buch mit Krankheitsbeschreibungen versendet an Jedermann gratis und franco 744 Die Verwaltung der EmmaHeilquelle, Boppard. Curanstalt bei Osnabrück.„ Gesammtes Wasserheilverfahren, Sonnen-, eieotr. Liont-, Medizinal-Dampf. u.römisch-irische Bäder, Diäteuren, Massage, Inhalatorium. Prosp. kostenfrei 85 (Garantie=Verband: Bürgermeisterei Sterkrade, Kreis Ruhrort) nimmt Einlagen bis zu 10000 Mk.(auch durch die###0 Post) an und verzinst diese mit.....“ 9' 4% D gx sece, rie. 19. 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