adt u. Amt Menden, ossenschaft. verden in jeder Höhe r 1 Thlr.) angenom4% p. a. verzinst. er Vorstand. e Einlösung der ung am 1. Jaündigten Schuldzen der 5%tigen Norddeutschen Jahre 1870. rch unsere vielfach ntmachung vom 25. 3.(Reichs=Anzeiger aren Einlösung vom ekündigten Schuldver5%otigen Anleihe korddeutschen Bundes 0 ist ein nicht unersisher noch nicht zur reicht. darauf, daß eine fraglichen Schuldverdem 1. Januar d. J. tfindet, werden die Schuldverschreibungen selben nach Anleitung ekanntmachung schleuen. Februar 1873. . Hauptverwaltung aatsschulden. Menden, Freitag den 14. März 1873. 14. Jahrgang. Löwe. Hering. ötger. n, 3. März 1873. bekanntmachung bringe höherer Anordnung intniß des Publikums nigliche Landrath: Overweg. erkauf. ermeister Monhoff schränkung der Wirthen 11. d. Mts., us 10 Uhr, use 1 melke Kuh, 1 mit Kalb, 30 Scheffel , 2 g u t e e i c h e n e B e t t ßes und ein kleines oßen eichenen Backtrog, n großen Sprungheerd; ittags 5 Uhr attenfeld den soöhlersgarten an der und in der Nähe der & Wellhoener bea. 1 Morgen, in zwei zetheilt, verkaufen. L. Pieper. weine-Verkauf. den 11. c., Morgens 1¼ Uhr, ür D. Rademacher Schmidt Sohn eine chweine. L. Pieper. pachtung. ige der Herren Gebrüder rde ich en 11. c., Nachmitigs 3 Uhr, tliche Gartengrundstücke vege, links und rechts an der obern Brücke, sen, am Stein, sowie die kortland, gelben Morgen, und kleine Stempoth beim nz Tigges zur öffentichtung aussetzen, wozu die seitherigen Pächter L. Pieper. Inschlags=Formulare auhandwerker abgegeben von W. Riedel. arkt den d. 15— —— 7 15— * 7— 6 17— 4 19— 1 14— 1 8— =Berichte. 7. März 1873. per berliner Scheffel Rübsamen——— Aveelsamen 10 18— per 200 Pfd. neues Gew. Rüböl 13 19— dito faßweise 12 21— Gerein. Oel 13 4 4 per 2000 Pfd. Zollgew. Rübbuchen 52—— Preßkuchen 449—— Leinkuchen Orenntuein Telegraph erbunden mit dem amtlichen Iserlohner Kreisblatt. Redaction, Druck und Verlag von W. Riedel in Menden. Erscheinungstage: Dienstag und Freitag.— Abonnementspreis: Vierteljährlich durch Beten oder die Post bezogen 12½ Sar., durch den Briefträger frei in's Haus gebracht 15 Sgr. Insertionsgebühr: Für die 5gespaltene Garmondzeile oder deren Raum 1 Sgr. Anzeigen unter 5 Zeilen 5 Sgr.— Briese franco gegen franco. Bekanntmachung. Die ärztliche Untersuchung der sich ür felddienstuntauglich resp. dienstintauglich haltenden Reservisten und Wehrleute der 4. Compagnie(Iserlohn) des 2. Bataillons(Iserlohn) 7. Westphälischen Landwehr=Regiments Nr. 56 findet am 27. März c., Morgens 8 Uhr, im hiesigen Aushebungslokale statt. Die Betreffenden haben sich bis spätestens den 20. März c. beim Bezirksfeldwebel zu melden. Geschehen die Meldungen schriftlich, so ist denselben der Militair=Paß beizufügen, auch muß der Fehler angegeben werden, welchen der sich Meldende zu haben glaubt. Nur Diejenigen werden untersucht, welche sich beim Bezirksfeldwebel gemeldet haben. Iserlohn, 20. Fehruar 1873. Königliches Bezirks=Commando. Holzverkauf. Freitag den 14. d. M., Morgens 10 Uhr anfangend, sollen in der Waldemei, District„Dachserde", 1. 10% Festmeter Buchen=Nutzholz, 2. 194 Raummeter Buchen=Kloben= und Knüppelholz, 3. 8 Raumm. Erlen=Klobenund Knüppelholz, 4. das an der Erde liegende Reiserholz öffentlich zum Verkaufe ausgesetzt werden. Kauflustige wollen sich zur bestimmten Stunde an Ort und Stelle einfinden. Menden, 6. März 1873. Der Bürgermeister: Papenhausen. Holz=Verkauf. Am Dienstag den 18. März c., Vormittags 10 Uhr, werden zu Haarhof im Forsthause nachfolgende Holzquantitäten meistbietend verkauft werden: 1. District Lohwinkel und Goddesrieser: 38 Eichen=Nutzstämme, Nr. 120 bis 150. 26 Birken= und Erlen=Stämme und Stangen. 18 Meter Erlen=Stangen. 23 Meter Birken=Knüppel. 1223 Meter Reiser. 2. District Vogelsiepen und Schwetschenbrüche: 80 Meter Eichen=Stangen. 18„„ Gerten. 95„ Reiser. 3. District Grevinghaide: 13 Meter Erlen=Knüppel, Nr. 9 bis 15. Höllinghofen, den 9. März 1873. Oberförster: Schmanck. 9IZer pro 1873 Erlaubniß zum aD goen trochen Holges aus dem Rödinghauser Walde zu haben wünscht, kann sich hier bei dem Verwalter Hüll und Förster Melchers melden und sollen die Scheine demnächst gegen 1 Thli. Zettelgeld verabfolgt werden. Rödinabausen. 11. März 1873. Die Gutsverwaltung. Bekanntmachung. Die Frau Witwe Caspar Diedrich Höborn in der Westigerbach ist willens, ihre in Hemer gelegenen Immobilien zu verkaufen, und zwar: den Acker am Lusebrink, Flur 6 Nr. 79 und 80; den Acker hinterm Eberge, Flur 8 Nr. 134 und 135; die Holzung im Dullo, Flur 10 Nr. 44 und 45; den Acker auf'm Dullo, Flur 10 Nr. 73; den Acker an der Haide, Flur 10 Nr. 89 und 91; den Acker auf der Haar, Flur 10 Nr. 187a und 1875; den Acker am Wintocker, Flur 10 Nr. 239; den Acker in der Westerschlah, Flur 10 Nr. 262; den Acker am Mühlenweg, Flur 10 Nr. 267 und 274: den Acker vorm Dullo, Flur 10 Nr. 298; den Acker am Rummelsack, Flur 10 Nr. 316; den Acker hinterm Naumberge, Flur 10 Nr. 340; die Wiese in der Wolke, Flur 10 Nr 373; die Wiese bei der Wolke, Flur 10 Nr. 401; den Acker und die Weide auf'm Naumberge, Flur 10 Nr. 434; den Acker unterm Naumberge, Flur 10 Nr. 452 und 464; den Acker auf dem Mühlenacker, Flur 16 Nr. 507 und 558/508; die Wiese daselbst, Flur 10 Nr. 516; den Acker daselbst, Flur 10 Nr. 517; den Hofraum neben Husemann's Hofe, Flur 10 Nr. 113; den Hofraum in Oberhemer, Flur 10 Nr. 114 und 191 116 und Flur 11 Nr. 275/115 daselbst, nebst Gebäulichkeiten; den Acker auf'm Koppe, Flur 12 Nr. 41; den Acker hinter Burrs Garten, Flur 12 Nr. 53; den Hofraum in Oberhemer neven Korte, Flur 12 Nr. 66, 67 und 68; die Wiese an der Osterstraße, Flur 13 Nr. 3; das Ackerland in den Ostergärten, Flur 13 Nr. 23; den Acker an der Steinbrücke, Flur 13 Nr. 51; den Acker hinterm Steinbrink, Flur 13 Nr. 87 und 88; den Acker aus'm Lusebrink, Flur 13 Nr. 133; den Acker am Haseloh, Flur 13 Nr. 172; den Acker in der Osterschlah, Flur 13 Nr. 251; das Holz im Jüberge, Flur 14 Nr. 30; das Ackerland am Perwick, Flur 15 Nr. 23 und 47; das Ackerland am Osterschlah, Flur 15 Nr. 97; die Wiese Hauenberg, Flur 10 Nr. 561 402. Den Verkaufstermin habe ich im Auftrage der Frau Witwe C. D. Höborn auf den 24. März d. J., Vormittags 10 Uhr, an der Behausung des Wirths Herrn Heßmer in Oberhemer bestimmt, wozu Kauflustige mit dem Bemerken verabladet werden, daß ausgedehnte Zahlungsfristen auf Wunsch der Ankäufer bewilligt werden. Iserlohn, den 10. März 1873. Der Notar: Ballot. Bekanntmachung wegen Ausreichung der neuen Zinscoupons zu den preußischen StaatsAnleihen von 1853 und 1857. Die Zinscoupons zu den Schuldverschreibungen der Siaats=Anleihe von 1853, Seric VI. Nr. 1 bis 8, und der Staats=Anleihe von 1857, Serie V. Nr. 1 bis 8, über die Zinsen für die Zeit vom 1. April 1873 bis 31. März 1877 nebst Talons werden vom 17. k. M. ab von der Kontrole der Staatspapiere hierselbst, Oranienstraße 92 unten rechts, Vormittags von 9 bis 1 Uhr, mit Ausnahme der Sonn= und Festtage und der Kassen=Revisionstage, ausgereicht. Die Coupons können bei der Kontrole selbst in Empfang genommen oder durch die Regierungs=Hauptkassen, die Bezirks=Hauptkassen in Hannover, Osnabrück und Lüneburg oder die Kreiskasse in Frankfurt a. M. bezogen werden. Wer das Erstere wünscht, hat die Talons vom 17. beziehungsweise 18. November 1868 mit einem Verzeichnisse, zu welchem Formulare bei der gedachten Kontrole und in Hamburg bei dem OberPost=Amte unentgeldlich zu haben sind, bei der Kontrole persönlich oder durch einen Beauftragten abzugeben. Genügt dem Einreicher eine nummerirte Marke als Empfangs=Bescheinigung, so ist das Verzeichniß nur einfach, dagegen von denen, welche eine Bescheinigung über die Abgabe der Talons zu erhalten wünschen, doppelt vorzulegen. In letzterem Falle erhalten die Einreicher das eine Exemplar mit einer Empfangsbescheinigung versehen sofort zurück. Die Marke oder Empfangsbescheinigung ist bei der Ausreichung der neuen Coupons zurückzugeben. In Schriftwechsel kann die Kontrole der Staatspapiere sich mit den Inhabern der Talons nicht einlassen. Wer die Coupons durch eine der oben genannten Provinzialkassen beziehen will, hat derselben die alten Talons mit einem doppelten Verzeichnisse einzureichen. Das eine Verzeichniß wird mit einer Empfangsbescheinigung versehen sogleich zurückgegeben und ist bei Aushändigung der neuen Coupons wieder abzuliefern. Formulare zu diesen Verzeichnissen sind bei den gedachten Provinzialkassen und den von den Königlichen Regierungen und der Königlichen Finanz=Direction in Hannover in den Amtsblättern zu bezeichnenden sonstigen Kassen unentgeldlich zu haben. Des Einreichens der Schuldverschreibungen selbst bedarf es zur Erlangung der neuen Coupons nur dann, wenn die erwähnten Talons abhanden gekommen sind; in diesem Falle sind die betreffenden Dokumente an die Kontrole der Staatspapiere oder an eine der genannten Provinzialkassen mittelst besonderer Eingabe einzureichen. Berlin, den 7. Februar 1873. Hauptverwaltung der Staatsschnlden. von Wedell. Löwe. Hering. Rötger. Obige Bekanntmachung wird mit folgenden Bemerkungen zur öffentlichen Kenntniß gebracht: 1. Diejenigen Interessenten, welche die Ausreichung fraglicher Couvons und Talons durch Vermittelung der hiesigen RegierungsHaupt=Kasse bewirken wollen, müssen die Talons mit einem doppelten Verzeichnisse übergeben. Die Formulare können sowol bei der Regierungs=Haupt=Kasse als bei sämmtlichen Steuer=Kassen in Empfang genommen werden. 2. Die Schuldverschreibungen, von denen die zugehörigen Taions noch im Besitze der Interessenten sind, dürfen nicht mit übergeben werden. 3. Sind dagegen die Talons abhanden gekommen, so sind die betreffenden Dokumente mit besonderer Eingabe an die RegierungsHaupt=Kasse einzureichen. Arnsbera, den 17. Februar 1873. Königliche Regierung, Abtheilung für directe Steuern, Domainen und Forsten. Iserlohn, den 7. März 1873. Vorstehendes ist bereits durch das diesjährige Amtsblatt— Stück 9 Nr. 131— publizirt und wird, höherer Anordnung gemäß, hierdurch weiter zu.„Kenntniß des betheiligten Publikums gebracht. Der Königliche Landrath: Overweg. Feier des Geburtstages Sr. Maj. des Kaisers und Königs! Sollte Jemandem aus Versehen die Liste zur Betheiligung an dem auf den 22. d. M., Abends 7 Uhr, in dem Tiggesschen Gasthofe hierselbst stattfindenden Fest-Essen nicht zugegangen sein, so bitte ich, Sich entweder bei werrn Tigaes oder mir zu melden. Der Ehren-Amtmann: Th. von Dücker. Zur bevorstehenden Frühjahrs=Saison bringe ich meine und Schönfärberei in empfehlende Erinnerung. Schröder Sohn. Dienstag den 18. c., Morgens 11 Uhr, will Rademacher bei Ernst Schmidt Sohn eine Partie Fiselschweine verkaufen lassen. Menden. L. Pieper. Haus=Verkauf. Mittwoch den 2. April c., Morgens 11 Uhr, wird Friedr. Hoppmann sein an der Chaussee belegenes Wohnhaus nebst Schmiede und Stallung und 65 Ruthen großen Garten verziehungshalber an der Wohnung des Wirths Kümper zum öffentlichen Verkaufe aussetzen lassen. Menden. L. Pieper. Kölner Pferde= 2c.=Lotterie=Loose, Zichung am 5. April c, versendet und verkauft Menden. L. Pieper. Stollwerck'sche Brust-Bonbons aus der Fabrik von Franz Stollwerck, Hoflieferant i. Köln, als nützliches Hausmittel bei leichten catarrhalischen Hals= und Brustübeln allseits empfohlen. In Paqneten à 4 Sgr. käuflich in Menden bei L. Rüßmann, Aug. Ebbinghaus und Franz Rößler; in Fröndenberg bei Th. Brochtrop; in Hlemer bei C. D.& H. Hoeborn; in Lang. schede bei T. H. Kuhlmann am Bahnhof. Auction! Montag den 31. c., Morgens :.10 Uhr anfangend, wird Herr Förster Benten zu Bellingsen verziehungshalber 2 Sophas, Tische und Stühle, Consolen, 3 große Spiegel, Rohrstühle, Aktenschrank, Kleider=, Glas= und Eckschränke, Commoden, Waschtisch, 4 Bettladen mit Matratze, Wanduhr, mehrere Oefen, Kochmaschine, Küchen=, Haus= und Milchgeräthe, Porzellan und Glas, Kupfer= und Zinngeschirr, Waschkübel, Gemüsefässer, Backtrog, Schiebkarre, sämmtliche Jagdutensilien, gute Doppelflinte, Hirschfänger, werthvolle Jagdbilder, Sammlung Geweihe und Gehörn, ausgestopfte Vögel 2c. 2c., sowie mehrere Hühner und 1 hocträchtige Kuh vorzüglicher Race, bis zum Thaler gegen baar und höher gegen Credit verkaufen. Menden. L. Pieper. Freitag den 14. März c., gens 10 Uhr, werden im Forstrevier Rödinghausen — District Ort— ra. 50 Klafter Reiser gegen Baarzahlung verkauft. Versammlung an Ort und Stelle. Rödinghausen, den 10. März 1873 Die Gutsverwaltung. Ein Conditer-Lehrling zum baldigen Eintritt gesucht. Von wem? sagt die Exp. d. Bl. Throurede bei Eröffnung des deutschen Reichstages. Se. Maj. der Kaiser eröffnete heute, am 12. März, in eigener Person den Reichstag mit folgender Rede: Geehrte Herren! Im Namen der verbünbeten Regierungen heiße Ich Sie zur letzten Session der Legislatur=Periode willkommen. Während dreier Sessionen haben Sie in Gemeinschaft mit dem Bundesrathe eine doppelte Aufgabe zu erfüllen gehabt, die Befestigung und Ausbildung der durch die Reichsverfassung geschaffenen Justitutionen und die Ordnung und Regelung der durch einen großen Krieg herbeigeführten außerordentlichen Verhältnisse. In beiden Beziehungen wird Ihre Thätigkeit wiederum in Anspruch genommen werden, theils für den Abschluß der in ihren Grundlagen bereits festgestellten, theils für die Schöpfung neuer Einrichtungen. Das Eigenthums=Verhältniß an den, aus den Verwaltungen der einzelnen Bundesstaaten an die Reichsverwaltung übergegangenen Grundstücken bedarf der gesetzlichen Regelung, um die immer mehr hervortretenden Schwierigkeiten zu beseitigen, welche von der über diesem Verhältniß ruhenden Unklarheit unzertrennlich sind. Das deutsche Festungssystem erheischt eine Umgestaltung, welche— indem sie die Vertheidigungsfähigkeit der großen Waffenplätze erhöht, den Verzicht auf die Erhaltung anderer Befestigungen gestattet. Die Ansprüche, welche den Invaliden aus dem letzten Kriege und deren Hinterbliebenen gesetzlich zustehen, erfordern Einrichtungen, welche Gewähr dafür leisten, daß die Deckung dieser Ansprüche aus der Kriegsentschädigung bestritten werden wird, ohne auf die regelmäßigen Einnahmen des Reiches zurückzugehen. Der vor sechs Jahren für die Entwickelung der Kriegsmarine festgestellte, seiner Ausführung nahe gebrachte Plan wird in Betracht der seitdem eingetretenen Verhältnisse und gewonnenen Erfahrungen einer in Ihrer letzten Session auch von Ihnen angeregten Umgestaltung zu unterwersen sein. Ein allgemeines Militairgesetz ist in der Verfassung verheißen und durch die Erweiterung des deutschen Heeres zu einer Nothwendigkeit geworden. Auf der Grundlage des Gesetzes über die Verpflichtung zum Kriegsdienste und der erprobten Einrichtungen der Armee wird es der Wehrkraft der Nation die Ausbildung sichern, um welche uns das Ausland beneidet, und welche die Bürgschaft dafür bietet, daß Deutschland sich in Frieden der Güter erfreue, die es auf geistigem und wirthschaftlichem Gebiete erwirbt. Die Leistungen, welche vom Lande im Falle eines Krieges zu fordern und die Grundsätze, nach welchen diese Listungen zu vergüten sind, werden ebenfalls, unter Beachtung der im letzten Kriege gemachten Erfahrungen, neu und gleichmäßig zu ordnen sein. Durch die Beschlüsse in Ihrer vorletzten Session haben Sie die äußere Lage der Reichsbeamten günstiger gestaltet. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die damals von Ihnen verlangten und bereitwillig gewährten Bewilligungen nicht ausreichen, um das Einkommen der Beamten so zu regeln, wie das öffentliche Interesse es erfordert. Dieselben Erfahrungen erheischen mit gleicher Dringlichkeit eine Verbesserung des Einkommens der Offiziere und Unteroffiziere. Die günstige Lage der Einnahmen des Reichs wird es gestatten, diese Zwecke ohne Erhöhung der Matrikularbeiträge zu erreichen. Umsomehr vertraue Ich, daß den Vorlagen, welche für diese Zwecke nach erfolgter Zustimmung des Bundesrathes Ihnen zugehen werden, Ihre Genehmigung nicht fehlen wird. Die in ihrer Grundlage festgestellte Neugestaltung des deutschen Münzwesens soll durch einen Ihnen zugehenden Gesetzentwurf ihren endgiltigen Abschluß erhalten. Für die Beförderung von Packeten und Werthsendungen durch die Post wird Ihnen ein neuer Tarif vorgelegt werden, welcher den doppelten Zweck hat, die bestehenden Sätze wesentlich zu vereinfachen und in den meisten Fällen erheblich, zu ermäßigen. In Folge der, während Ihrer letzten Session über die Salzsteuer stattgefundenen Verhandlungen hat der Bundesrath eine eingehende Erörterung der Frage eingeleitet: auf welchem Wege die bei Aufhebung dieser Steuer ausfallende Einnahme anderweit zu beschaffen sei. Diese Erörterung ist ihrem Abschluß nahe, und es wird ihr Ergebniß einen Gegenstand Ihrer Berathungen bilden. Wenige Tage nach dem Schluß Ihrer letzten Session wurde mit Frankreich eine Uebereinkunft getroffen, welche die Fristen für die Zahlung des letzten Theiles der Kriegskosten=Entschädigung und, im Zusammenhange damit, für die Räumung der von unseren Truppen besetzten Gebietstheile regelt. Die Ihnen über diese Uebereinkunft und deren Ausführung zu machenden Mittheilungen werden zeigen, daß Frankreich mit seinen Zahlungen den verabredeten Terminen weit vorausgeeilt, und daß daher der Zeitvunkt gekommen ist, um die in dem vorjährigen Gesetze über die KriegskostenEntschädigung noch vorbehaltenen Fragen zu entscheiden. Auch über diese Fragen werden Ihnen Vorlagen gemacht werden. Das von Mir im vergangenen Jayre an dieser Stelle ausgesprochene Vertrauen auf eine Entwickelung der inneren Zustände Frankreichs im Sinne der Beruhigung und der wirthschaftlichen Fortschritte ist nicht getäuscht worden. Ich begründe hierauf die Hoffnung, daß der Augenblick nicht mehr fern sein werde, wo die vollständige Abwickelung unserer financiellen Auseinandersetzung mit der französischen Regierung die gänzliche Räumung des französischen Gebiets früher, als in Aussicht genommen war, herbeiführen wird. Die Beziehungen des Reichs zu allen auswärtigen Staaten rechtfertigen das volle Vertrauen, mit welchem Ich auf die Erhaltung und die fortschreitende Befestigung des Friedens rechne. Dieses Mein Vertrauen schöpft seine volle Berechtigung aus Meinen freundschaftlichen Beziehungen zu den Herrschern der mächtigen Nachbarreiche Deutschlands, welche ihre Bestätigung und Kräftigung durch den Besuch erhalten haben, der Mir von Seiten der Mir so nahe befreundeten mächtigen Monarchen vor wenig Monaten zu Theil geworden ist. Diese den Frieden verbürgenden Beziehungen zu unseren Nachbarn zu pflegen werde Ich fortgesetzt als Meine erwünschte und mit Gottes Hülfe erfüllbare Aufgabe ansehen. Preußischer Landtag. Berlin. 9. März. Das Abgeordnetenhaus setzte in seiner gestrigen Sitzung die Spezialdebatte über den Gesetzentwurf, betreffend die Vorbildung der Geistlichen, fort. Abg. v. Gerlach sprach sein Bedauern aus, daß der Kultusminister auf die Abstimmung dadurch einen Einfluß zu üben gesucht, daß er die unveränderte Annahme der Kommissions. Vorlage seitens der Krone in bestimmte Aussicht gestellt habe. Zu einer solchen Erklärung sei er nicht berechtigt. Gleichzeitig forderte er den Minister aus, ein christlich=religiöses Glaubensbekenntniß vor dem Lande abzulegen, denn wenn man die Personen ansehe, welche die Richtung der Regierung unterstützen, so könne man leicht zu der ernsten Besorgniß kommen, daß man den omnipotenten Staat auch zu einem religionslosen machen wolle. Der Kultusminister bemerkte dem Vorredner, daß er als Vertreter des Staatsministeriums sich für ebenso berechtigt als verpflichtet halte, die Zustimmung der Regierung zu der Vorlage in Aussicht zu stellen. Abg. Virchow wies die an den Minister gerichtete Zustimmung, dem Hause ein religiöses Bekenntniß vorzulegen, zurück. Die vorliegende Frage sei nicht von dem Standpunkte der Konfession zu beurtheilen, und weder die Regierung noch die einzelnen Abgeordneten dürften sich als Vertreter bestimmter Bekenntnisse betrachten, weil nur so die Wahrung der Parität möglich sei. Hiermit wurde die Diskussion geschlossen und § 1 mit großer Majorität angenommen.— Am Schlusse der gestrigen Sitzung war man nach zweitägigen Diskussionen erst bis zum vierten Paragraphen gelangt. Deutschland. Berlin. In Sachen des Herrn Wagener wird offiziös Folgendes geschrieben:„Man äußert die Meinung, daß, da im Disziplinargesetz von einem Scrutinial=Verfahren nicht die Rede ist, die Eintretung eines solchen extra ordinem sei und keinen praktischen Effect haben könne. Man übersieht aber, daß jeder gerichtlichen Prozedur ein einleitendes Verfahren vorhergeht— ausgenommen das schwurgerichtliche Verfahren, für welches eine strikte Voruntersuchung vorgeschrieben ist— und daß es dem Richter, wie der Staatsanwaltschaft zusteht, Vorvernehmungen zu veranlassen, nach deren Ergebniß erst entschieden wird, ob eine förmliche Untersuchung einzuleiten sei, oder nicht. Ebenso können Vorvernehmungen stattfinden, wenn es sich darum handelt, ob ein Disziplinarverfahren einzuleiten sei, und es ist durchaus nicht außer der Regel, daß ein Beamter, gegen welchen Beschuldigungen laut geworden sind, zu Erklärungen aufgefordert wird, nach welchen die betreffende Aufsichtsbehörde sich entscheidet, ob ein Disziplinarverfahren cinzuleiten sei. Was speziell den Fall Wagener betrifft, so war eine schriftliche Erklärung gefordert und abgegeben worden. Da diese aber in einzelnen Punkten nicht ausreichend erschien, namentlich da inzwischen neues Material der Beschuldigung beigebracht worden war, stand man davon ab, weitere schriftliche Erklärungen zu fordern, sondern ließ die mündliche Vernehmung eintreten.“ Die„Volksztg.“ hatte vor einiger Zeit behauptet, daß Herr v. Keudell, unser Gesandter in Konstantinopel, sich um die Konzession zum Bau der Bahn Berlin=FreienwaldePyritz nebst Zweiabahn Varzin=Stolpmünde beworben und dieselbe erhalten hätte. Herr v. Keudell hat in Folge dessen der Volksztg. nachstehendes aus Konstantinopel, 7. März, datirtes Telegramm zur Veröffentlichung übersandt: „Die Nachricht über meine Konkurrenz(bei dem mehrfach erwähnten Eisenbahnunternehmen) ist gänzlich erfunden. Ich habe zusammen mit anderen Interessenten Vorarbeiten gefördert, aber stets entschieden erklärt, daß ich au eventueller Konzession oder Verwaltung nicht theilnehmen könne. Ich bitte Sie, die frühere Nachricht demgemäß zu berichtigen. Keudell.“ Der Reichskanzler hat dem Bundesrathe die Rückäußerung der baierischen Regierung in Bezug auf die Einführung des Eiupfennigtarifs auf den süddeutschen Eisenbahnen zugehen lassen. Die baierische Regierung erklärt, daß sie dermalen eine Tarifreduktion von der Bedeutung und finanziellen Tragweite wie die des Kohlentarifs sein würde, für nicht zulässig erachte und daß sie sich entsprechende Maßnahmen für die Zeit vorbehalte, zu welcher die Verhältnisse des Geldund Waarenmarktes eine normale Gestaltung wieder annehmen würden. In den Motiven weist die Regierung auf die gestiegenen Betriebskosten und das grelle Mißverhältniß zwischen den Kohlenpreisen und den Transportgebühren hin. Nächstdem stünde mit Rücksicht auf die noch steigende Tendenz der Kohlenpreise und auf Grund bekannter Forderungen selbst zu besorgen, daß die Ermäßigung des Tarifs mit einer Preiserhöhung von Seiten der Gruben beantwortet werden würde, in welchem Falle die Herabminderung der Transportkosten für die Consumenten zwecklos, für die Eisenbahnen schädlich und nur für die Gruben vortheilhaft wäre... In Koburger Hofkreisen will man bestimmt wissen, daß die Verlobung des Prinzen Alfred von Großbritannien mit der(19jährigen) Großfürstin Marie von Rußland nunmehr eine fertige Thatsache ist und die bezüglichen Präliminarien definitiv festgestellt sind. Die offizielle Kundgebung dieses Ereignisses soll in der nächsten Zeit, und zwar von Sorrent (Unteritalien) aus, erfolgen. Daselbst werden sich die Verlobten auch als solche zum ersten Male begegnen. Die Kaiserin von Rußland, die Mutter der Braut, befindet sich aus Gesundheitsrücksichten zur Zeit in Sorrent. Dresden. Am 10. fand im Residenzschloß die feierliche Verabschiedung des Landtages durch den König statt. Die Throurede Seiner Majestät lautet:„Meine Herren Stände! Ein langer und viel bewegter, an bedeutenden und schwierigen Arbeiten überaus reicher Landtag liegt hinter uns. Eine seiner wichtigsten Aufgaben war es, die neue Organisation der Behörden für die innere Verwaltung zu berathen welche, indem sie die Bevölkerung selbst zu einer umfassenden und einflußreichen Theilnahme an den öffentlichen Geschäften herbeizieht, einem längst gefühlten Bedürfnisse Rechnung tragen soll. In engem Zusammenhange mit diesem GesetzEntwurfe stehen die revidirten Gemeindeordnungen, die Gesetze über das Verfahren in Verwaltungsstrafsachen und über die Bezirksvertretungen, das neue Volksschulgesetz und die Vorlage über die Errichtung eines Landesconsistoriums für die evangelisch=lutherische Kirche, welche Gesetze alle nicht von einander getrennt ins Leben treten können. Ueber den größten Theil dieser Vorlagen ist es gelungen, eine vollständige Uebereinstimmung aller Faktoren der Cesetzgebung herbeizuführen. Soweit dies nicht möglich gewesen ist, wird eine definitive Entschließung über das auf Grund der Verfassung des Landes von mir einzuschlagende Verfahren und die Konsequenzen desselben in Bezug auf andere Gesetze nicht eher gefaßt werden können, als bis die das Volksschulgesetz betreffende ständische Schrift, welche noch nicht an meine Regierung gelangt ist, einer genauen Prüfung unterlegen hat. Zu meinem lebhaften Bedauern hat es gereicht, daß über die den Ständen vorgelegten Gesetzentwürfe wegen einiger Abänderungen der Verfassungsurkunde und wegen der Reform des Systems unserer direkten Steuern eine Vereinigung nicht stattgefunden hat. Da aber jener Gesetzentwurf von der zweiten Kammer mit großer Majorität angenommen, in der ersten Kammer aber nur„zur Zeit“ abgelehnt worden ist, so spreche ich die zuversichtliche Erwartung aus, daß bei Wiedervorlegung dieses Gesetzentwurfs auf dem nächsten Landtage ein anderer, meinen Absichten entsprechender Erfolg zu erzielen sein werde. In Bezug auf die Steuerreform aber gereicht es mir zur Befriedigung, daß noch im letzten Augenblicke sich beide Kammern wenigstens zu einem von meiner Regierung vorgeschlagenen Antrage vereinigt haben. Auf Grund dessen es möglich sein wird, neue Gesetzentwürfe auszuarbeiten und— soweit dies ausführbar ist— schon dem nächsten Landtage vorzulegen; dagegen sind mehrere andere nicht unwichtige Gesetze, von denen ich hier nur das über die Aufhebung des Lehnsverbandes erwähnen will, vereinbart worden. Mit besonderem Danke habe ich die Bereitwilligkeit anzuerkennen, mit welcher Sie nicht nur für die laufenden Bedürfnisse der Verwaltung gesorgt, sondern auch nahmhafte Bewilligungen für außerordentliche Zwecke gemacht haben. Vor allem drängt es mich, hier nochmals den Dank zu wiederholen, den ich Ihnen bereits früher ausgesprochen habe, den Dank dafür, daß Sie das schöne Familienfest, was ich und die Königin, meine Gemahlin, im vorigen Jahre gefeiert, dazu benutzt haben, um zur Erinnerung an dasselbe zwei reiche Stiftungen zu begründen. Es hat mir ferner zur besonderen Befriedigung gereicht, daß Sie durch Bewilligung der erforderlichen Mittel und durch Zustimmung zu den bezüglichen Gesetzen mir die Möglichkeit verschafft haben, die Lage der Staatsdiener, der Geistlichen und Lehrer, sowie der Hinterlassenen derselben zu verbessern; ich darf aber dabei nicht verschweigen, daß wir damit noch nicht allen, zum Theil nicht einmal den dringenden Bedürfnissen Genüge geleistet haben und daß die täglich fortschreitende Erhöhung der Preise aller Lebensbedürfnisse und des Lohnes der Arbeit meine Regierung vielleicht schon am nächsten Landtage nöthigen wird, mit erneuten Anforderungen nach dieser Richtung hin vor Sie zu treten. Bedeutende Summen haben Sie abermals meiner Regierung für Eisenbahnbauten, sowie für den Bau der polytechnischen Schule, für Vervollständigung der, den Lehrzwecken der Universität dienenden Einrichtungen, für höhere Schulen und für die Bildungsanstalten der Schullehrer, sowie zu verschiedenen anderen Zwecken zur Verfügung gestellt und damit ihre Fürsorge für die Förderung des materiellen Wohlstandes im Volke ebenso wie für die einer allgemeinen Verbreitung wissenschaftlicher Bildung bethätigt. Sie haben aber gleichzeitig auch die Interessen der Kunst nicht unberücksichtigt gelassen, vielmehr durch die Billigung der Mittel zum Umbau des alten Galleriegebäudes für die Aufnahme zweier wichtigen Sammlungen, sowie zum Bau von Künstler=Ateliers nach zwei verschiedenen Richtungen hin dringenden Bedürfnissen abgeholfen. Endlich haben Sie aber auch zu einer zweckmäßigen und erwünschten Verlegung der Militairetablissements meiner Regierung die nöthigen Mittel gewährt. So kann ich denn, auch wenn manche Wünsche zur Zeit noch unerfüllt sind, doch immer mit Befriedigung auf die Resultate des Landtages blicken und rufe Ihnen bei Ihrem Scheiden ein herzliches Lebewohl zu.“ Stuttgart. Die Königin=Mutter ist am Nachmittage des 10. gestorben. Oesterreich. Das österreichische Wahlgesetz, diese für Cisleithanien so wichtige Reform, ist am 5. d. M. im Abgeordnetenhause mit großer Einmüthigkeit angenommen worden. Die Polen hatten unter Protest den Saal verlassen. Sie haben sich, wahrscheinlich zu ihrem Schaden, von der Mitwirkung bei diesem Gesetze ausgeschlossen. Durch den Mund des Abg. Herbst wurde dem Kaiser der Dank des Hauses für die Standhaftigkeit, mit welcher er die Sache des Deutschthums hochgehalten, dargebracht. Der Kaiser hat sich durch einige beglückwünschende Worte an die Minister revanchirt. Schweiz. Die katholischen Geistlichen des schweizerischen Cantons Solothurn, welche nur Lachat als Bischof anerkennen zu können und seine Erlasse auch ferner verkünden zu wollen erklärt hatten und denen eine achttägige Frist gestellt war, um ihre Unterwürfigkeit unter die Cantonalregierung auszusprechen, haben der Regierung jetzt angezeigt, daß sie zu einer weiteren Verantwortung sich nicht veranlaßt fühlten. Frankreich. Die Rede des Präsidenten der französischen Republik in der Sitzung der Nationalversammlung vom 4. d. ist ein Meisterstück jener Dialektik, welche Thiers von jeher ausgezeichnet hat. Er versteht es, alle Parteien zu befriedigen, ohne einer einzige recht, was sie aus Partei sie zu ihrer Linke, auf welche wiederholte Erwähn Regierungsform sei, gemacht. Diese Ei da nach andern A Recht hat, morge Monarchie zur Ste In Frankreich und der National teien unter sich du Heftigkeit verloren getreten, von der sie dauern wird. Gesetzentwurf der und am 4. März wurfs mit großer ist Herrn Thier Es hat seiner g Mittel der Soph Vorlage, mit wi hatte, zusammen Madrid.: E Brigantine im 92 Passagiere ert In Spanien während der letz herrschenden und Bekanntlich sind republikanisch. Sitzungen der N der neuen const sammlung hat al nicht einzugehen Streit durch die werden wird. Hamm. T ist die nachgesuck ab ertheilt word Langendr und hier eine Schienen passirt überfahren und Gelsenkir 8. März von h Kohlenzechen Vi der beladenen: Centisimalwaag von verschieden darüber ein, Bestimmungsor liches Quantum habe.— Der( Bahnhöfen stat — Wir warei Gro im We Montag große 9 K egen Zurkins o In Generalversa chen wir die der, die gem nur active Jahre alt u nen tauglich daß solche, genügende 6 stunden nick ohne Weitere als Mitglie Samsto der Turnstr für 9 werden bill die neue Organi. ing zu berathen iner umfassenden tlichen Geschäften fnisse Rechnung it diesem Gesetzingen, die Gesetze en und über die und die Vororiums für die , a l l e n i c h t v o n en. Ueber den igen, eine vollder Cesetzgebung jewesen ist, wird Grund der VerVerfahren und dere Gesetze nicht Volksschulgesetz ht an meine Reunterlegen hat. ht, daß über die gen einiger Abgen der Reform ereinigung nicht itwurf von der nommen, in der hut worden ist, aus, daß bei dem nächsten prechender Erfolg ie Steuerreform noch im letzten zu einem von vereinigt haben. e Gesetzentwürfe dar ist— schon n sind mehrere ch hier nur das ähnen will, verabe ich die Benicht nur für esorgt, sondern dentliche hier nochmals eits früher ausdas schöne FaGemahlin, im um zur Erinnebegründen. Es gereicht, daß Sie und durch Zudie Möglichkeit der Geistlichen n zu verbessern; wir damit noch igenden Bedürfäglich fortschreiürfnisse und des eicht schon am Anforderungen en. Bedeutende rung für Eisenhnischen Schule, der Universität n und für die su verschiedenen damit ihre FürWohlstandes im en Verbreitung den aber gleichunberücksichtigt ttel zum Umbau zweier wichtigen = Ateliers nach en Bedürfnissen zu einer zweckairetablissements ährt. So kann t noch unerfüllt ie Resultate des m Scheiden ein am Nachmittage Cisleithanien so dnetenhause mit 1. Die Polen Sie haben sich, Mitwirkung bei Rund des Abg. Hauses für die s Deutschthums ich durch einige danchirt. rischen Cantons anerkennen zu den zu wollen ist gestellt war, regierung ausigt, daß sie zu nlaßt fühlten. den Republik in 4. d. ist ein von jeher auszu befriedigen, ohne einer einzigen genug zu thun. Keine Partei weiß recht, was sie aus der Rede machen soll, deßhalb legt jede Partei sie zu ihren Gunsten aus, und auf die gemäßigte Linke, auf welche sie namentlich berechnet war, hat die wiederholte Erwähnung, daß die Republik die jetzige legale Regierungsform sei, den erwarteten beschwichtigenden Eindruck gemacht. Diese Erklärung hat aber gar nichts zu bedeuten, da nach andern Aeußerungen Thiers' die Versammlung das Recht hat, morgen mit einfacher Stimmenmehrheit die Monarchie zur Staatsform Frankreichs zu erheben. In Frankreich hat der Kampf zwischen der Regierung und der Nationalversammlung und den verschiedenen Parteien unter sich durch die jüngsten Vorgänge viel von seiner Heftigkeit verloren. Es ist eine Art von Waffenruhe eingetreten, von der freilich Niemand sagen kann, wie lange sie dauern wird. Am 1. März wurde der Bericht über den Gesetzentwurf der Dreißiger=Commission zum Abschluß gebracht und am 4. März die Einleitung zu den Artikeln des Entwurfs mit großer Majorität angenommen. Schwer genug ist Herrn Thiers die Erlangung dieses Resultats geworden. Es hat seiner ganzen Gewandtheit, des Aufgebots aller Mittel der Sophistik bedurft, um eine Majorität für die Vorlage, mit welcher er zu stehen und zu fallen erklärt hatte, zusammen zu bringen. Spanien. Madrid.“ Eine französische Fregatte hat eine spanische Brigantine im Kanal von Kadir in den Grund gebohrt. 92 Passagiere ertranken, 13 wurden gerettet. In Spanien ist der Bruch der radicalen, das ist der während der letzten Regierungszeit des Königs Amadeus herrschenden und der republikanischen Partei ein vollständiger. Bekanntlich sind die Cortes vorwiegend radical, die Minister republikanisch. Die Regierung verlangte Unterbrechung der Sitzungen der Nationalversammlung bis zum Zusammentritt der neuen constituirenden Versammlung, die Nationalversammlung hat aber beschlossen, auf die vorzeitige Abdankung nicht einzugehen und alle Anzeichen sprechen dafür, daß dieser Streit durch die Gewalt der Waffen zum Austrag gebracht werden wird. Tektphälisch- Rheimisches. amm. Dem Ober=Staatsanwalt Rocholl hierselbst ist die nachgesuchte Entlassung mit Pension vom 1. Juni d. J. ab ertheilt worden. Langendreer. Am 4. März wurde zwischen Marten und hier eine Frau, welche die Bahnstrecke zwischen den Schienen passirte, von einem hinter ihr herkommenden Zuge überfahren und sofort getödtet. Gelsenkirchen. Der Essener Zeitung wird unterm 8. März von hier geschrieben:„Bekanntlich sind auf fast allen Kohlenzechen Vorkehrungen getroffen, um vor dem Abgange der beladenen Waggons das richtige Gewicht derselben auf Centisimalwaagen zu ermitteln, und dennoch kommen täglich von verschiedenen Seiten von den Empfängern bittere Klagen darüber ein, daß das Gewicht der Kohlen bei Ankunft am Bestimmungsorte nicht gestimmt und manchmal ein beträchtliches Quantum— an die 20 Centner und mehr— gefehlt habe.— Der Grund hiervon ist aber allein in den auf den Bahnhöfen stattfindenden Diebstählen an Kohlen zu suchen! — Wir waren kürzlich sogar Augenzeuge, wie auf dem Bahnhofe zu G. bei hellem Tage ganze Schaaren Männer und Weiber an den mit Kohlen beladenen Waggons herumkletterten und solche beraubten. Dazu wurde das Unwesen nicht hastig, sondern mit großer Ruhe betrieben, denn kein Mensch störte die Diebe, obgleich sie wol an dem Stehlen hätten gehindert werden können. Zwar leiden die Zechen hierdurch keinen Schaden, sondern nur die Empfänger, weil die Versendung auf Gefahr letzterer geschieht. Bei den jetzigen enorm hohen Kohlenpreisen fällt ein permanenter Manco von einigen Centnern— geschweige 20 Centner— sowie überhaupt jedes Mindergewicht für die Dauer in die Waagschaale des Geldbeutels und ist es also an der Zeit, daß die Eisenbahn=Directionen endlich solche Maßregeln treffen, welche geeignet sind, den auf den Bahnhöfen meistens mit großer Frechheit betriebenen Kohlendiebstählen ein Ziel zu setzen.— Was soll man endlich denken von den Prämien, welche die Eisenbahn=Directionen an die Lokomotivführer, Heizer u. s. w. monatlich für Ersparnisse an Kohlen(!) vertheilen?— Ein gewisses nicht unbeträchtliches Quantum Kohlen muß doch jede in Betrieb befindliche Lokomotive in dem Zeitraum von 1 Monate verbrauchen; aber das Quantum ist oft so winzig klein, daß der Lokomotivführer ebenso gut gar keinen Verbrauch hätte angeben können; aber dazu schämt er sich.— Wir hoffen, daß diese kurzen Andeutungen genügen werden, um den Directionen Aufklärung über unbegreifliche Kohlenersparnisse zu geben, und daß sie dafür sorgen— die Direktionen sind moralisch sogar dazu verpflichtet— daß dem Unwesen des Kohlenstehlens auf den Bahnhöfen ein energisches„Halt“ geboten werde.“ Köln. In letzter Zeit sind diejenigen Ruhrkohlen, welche sich besonders zur Gasfabrikation eignen, da Belgien und Frankreich seinen größten Bedarf solcher Kohlen von der Ruhr bezieht, im Preise sehr in die Höhe gegangen. Es sind bereits Lieferungsverträge auf solche Kohlen zu dem Preise von 35 Thlr. per Waggon am Platze ohne Fracht 2c. abgeschlossen worden, daher erklärt es sich auch, daß in jüngster Zeit der Preis des Gases fast allenthalben gestiegen ist. Aus dem Kreise Iserlohn. + Monden. Wir machen auch an dieser Stelle darauf aufmerksam, daß zur Beschleunigung des Postbetriebes die Einlieferung der mit der Post zu versendenden gewöhnlichen Briefe und Postkarten, Drucksachen und Waarenproben, sofern der Umfang dieser Gegenstände es gestattet, von jetzt ab nur durch die Briefkasten geschehen soll. Diese Art der Einlieferung muß auch dann stattfinden, wenn der Aufgeber über die Höhe des Francos bei der Annahmestelle Anfrage zu halten, und wenn er die Freimarken für den Zweck der Frankirung der betreffenden Gegenstände besonders zu kaufen genöthigt ist. Allerlei. Darmstadt. In der Nacht vom 10. zum 11. d. M., gegen 12 Uhr, machte sich hier, von einem heftigen Sturmwinde begleitet, eine Erderschütterung bemerkbar, auf welche um 3 Uhr Morgens ein deutlicher, namentlich in Altstadt wahrgenommener Erdstoß folgte. * In Californien soll ein Achat-Berg entdeckt worden sein. Die Berichte darüber sagen: Etwa auf drei Meilen nördlich von Jone steht ein einzelner Berg von 500 Fuß Höhe, der vom Fuß bis zum Gipfel mit Achaten dicht bedeckt ist. Durch Aufgraben der Oberfläche überzeugte man sich aber, daß die tieferen Schichten der oberen ziemlich gleich kommen, so daß der ganze Berg ein riesiger Haufen versteinerter Kartoffeln zu sein scheint. Die Achate sind meistens eiförmig, eine Minderzahl kugelrund, von 1—4 Fuß Durchmesser; ihre Adern, Streifen und Bänder sind von große: Schönheit. Bestätigt sich diese Nachricht, so wird die AchatIndustrie in Californien wol bald einen großen Umfang annehmen.— Uebrigens sind derartige Entdeckungs=Berichte aus Californien mit großer Vorsicht aufzunehmen. * Julie Ebergenyi, die Heldin aus dem Sensationsprozesse Chorinski=Ebergenyi, welche sich in einer Irrenanstalt zu Wien befindet, ist jetzt in Folge ärztlicher Gutachten auf Beschluß des Landesgerichts vom 28 Februar wegen Wahnsinns unter Curatel gestellt worden. *[Nur keine Vorwürfe.]„Hören Sie'mal, das finde ich aber unverschämt! Ich hatte Ihnen meinen schwarzen Rock und den Hut doch nur zur Leiche geborgt, und nun habe ich ihn noch nicht wieder!“—„„Ja, alter Freund, bedenken Sie doch!— Sechs Wochen Trauer!"" Landwirthschaftliches. *[Kartoffel=Jubiläum.] Anno 1773 fertigte Dr. Parmentier eine in Folge der herrschenden Hungersnoth von der Akademie der Wissenschaften in Paris eingeforderte Preisschrift an, in welcher der Anbau der bereits 100 Jahre früher durch Franz Drake nach Europa gebrachten Kartoffelpflanze dringend empfohlen wurde. Die allgemeinere Verwendung der Kartoffel als Nahrung für die ärmeren Volksklassen datirt mithin erst seit 100 Jahren, und dürfte deßhalb das 100 jährige Kartoffel= Jubiläum nicht ganz unberücksichtigt gelassen werden. Creditlank für Stidt und Amt Menden, eingetragene Genossenschaft. Geschäfts=Uebersicht pro Monat Februar 1873. 2. Gesammtes Reservefonds=Conto 3. Spareinlagen pro Februar 4. Discontirte Wechsel„ 5. Verkaufte Wechsel„ 6. Conto=Corrent=Verkehr,„ a. Einnahme b. Ausgabe 7. Wechselbestand 8. Cassabestand Wechsel=Einnahme Wechsel=Ausgabe Cassa=Einnahme Cassa=Ausgabe am 28. Februar „ 28. Zusammen Thlr. 131434. 11. Menden, 1. März 1873. Der Vorstand. Großer Ausverkauf in Menden, im Saale des Herrn Düllmann am Kirchhofe. Wegen Aufgabe eines Geschäftes sollen Montag den 17. und Montag den 24. März c., jedesmal Morgens 9½ Uhr anfangend, große Parthieen Kleiderstoffe, Buxkius, Shirtings, Tücher, Knöpfe, eine große Menge Reste jeglicher Art egen Baarzahlung verkauft werden.— Sämmtliche Waaren sind fehlerfrei und die Zurkins ohne Kunstwolle. L. Pieper. Mendener Turnverein. In Foige wiederholt bestätigten Generalversammlungs=Beschlusses machen wir diejenigen unserer Mitglieder, die gemäß§. 3 unserer Statuten nur active sein können(unter 25 Jahre alt und körperlich zum Turnen tauglich), darauf aufmerksam, daß solche, die wiederholt ohne genügende Entschuldigung den Turnstunden nicht beiwohnen, nunmehr ohne Weiteres durch Vorstandsbeschluß als Mitglieder ausgestoßen werden. Samstag, den 15. c., nach der Turnstunde Ballotage. Der Vorstand. Kosten=Anschlags=Formulare für Bauhandwerker werden billig abgegeben von W. Riedel. Menden, den 13. März 1873. Bekanntmachung. Vom 16. d. M. ab wird die II. Personenpost von Menden nach Iserlohn in Menden um 9 Uhr 30. Min. Vormittags abgefertigt. Dieselbe trifft um 10 Uhr 50 Min. in Iserlohn ein und vermittelt somit den Anschluß an den um 11 Uhr 15 Min. Morgens von Iserlohn abgehenden Eisenbahnzug, welcher um 2 Uhr 20 Min. Nachmittags in Siegen, um 7 Uhr Abends in Gießen, und um 9 Uhr Abends in Frankfurt a. M. eintrifft. Kaiserliches Post-Amt. Rutsch. Birnbaumholz im Stamm und in Brettern, kauft zum höchsten Preise H. Kissing, Graveur. Gesucht wird zum sofortigen Eintritt ein solider Mann, der mit Pferden umzugehen versteht, als Kutscher und Hausknecht gegen hohen Lohn. Iserlohn. Carl Laar. Nähmaschinen aller Systeme von 24 bis 60 Thlr., Handnähmaschinen(Doppelsteppstich=Schiffchen), für Näherinnen und Familiengebrauch sehr zu empfehlen, 16 und 18 Thlr. Nadeln und feines Oel empfiehlt unter Garantie G. A. Range in Iserlohn, Westerthor 5. Ein complettes Reitzeug mit allem Zuvehör ist preiswürdig zu verkaufen. Rutsch, Post=Director. Prima Sorte Kohlen von Zeche Louise Tiefbau,(nur alleiniger Verkauf, was durch die Güter=Expedition zu beweisen ist), den Scheffel zu 10 Sar. Verkaufsstelle: Bahnhof Menden, Lagerplatz Nr. 12. G. Wiemer. Bekanntmachung. Im Auftrage des Occonomen Herm. Schreiber zu Balve werde ich am Samstag den 5. April d. J.. Rochmitt gs 5 Uhr, dessen in Balve an der Hönne belegene Kornmahlmühle nebst Garten und Hofraum, sowie verschiedene Ackerländereien und eine Wiese unter günstigen Bedingungen zum Verkaufe aussetzen. Die Mühle eignet sich auch zur Anlage einer Lohgerberei und jeder sonstigen Fabrikanlage. Der Verkauf findet bei Gastwirth Wilmes Statt. Die Bedingungen sind bei mir einzusehen. Balve, 11. März 1873. Schneider, Notar. Dienstag den 18. d. M. werde ich mit einer Ladung sehr schöner Saatwicken den hiesigen Markt besuchen. Joseph Lange aus Wullern. Wechsel-Formulare wieder zu haben bei W. Riedel. Ein Diät= und Hausmittel ist unstreitig der R. F. Daubitz'sche Magenbitter*) fabricirt vom Apoth ker R. F. Daubitz in Berlin, 19. Charlottenstraße 19. *) Niederlage bei: Ang. Ebdinghaus. Markt=Berichte. Menden, den 11. März 1873. Per Centner Weizen, 1. O. 4 5— Gerste 1. O. 2 26— „ 2.„ 4 2—„ 2.„ 2 25— " 3.- 3 2 8— 1„ 5.- 2 2 1— Roggen 1.= 2 27— Hafer 1.= 2 16— 2.- 2 26— 3. S 12— " 2 2 1— 1" s.** 6 Erbsen 1. O. 4 3— 2. 3. Großer Ausverkauf! Wir haben uns entschlossen, unser Geschäft aufzugeben und wollen unser Lager, bestehend aus: Winter= und Sommer=Buxkin, Tuch, ganz= und halbwollenen Kleiderstoffen, Taffet, Barchend, Drell, Bettzeugen, Cattun, Gardienenmull, schwarzen und gewirkten Doppel=Shawls, gestickten schwarzen Cachemir=Tüchern, Shirting, Bielefelder und Hausmacher=Leinen, Tischgedecken, Handtüchern, Servietten, Bettfedern, Daunen, wollenen und seidenen Jaquettes 2c. u., zu und unter Fabrikpreisen verkaufen. Es bietet sich hierdurch Gelegenheit, gute Waaren zu äusserst billigen Preisen zu erlangen. Menden, 27. Februar 1873. Wallach& Romberg. Bekanntmachung. Die den Kindern des verstorbenen Tagelöhners Caspar Voß in Brockhausen gehörige Besitzung Flur III. Nr. 94, 259 93 und 9 der Steuergemeinde Deilinghofen, bestehend in Haus, Hofraum und Acker, soll im Wege der freiwilligen Subhastation am 15. März d. J., Vormittags 11 Uhr, im Hause des Wirths Sprenger in Brockhausen zum Verkaufe ausgesetzt werden. Taxe und Bedingungen können im Bureau I. des Gerichts eingesehen werden. Iserlohn, 5. Februar 1873. Königliches Kreisgericht. II. Abtheilung. Subhastations=Patent. Das den Geschwistern Hamer und Düllmann zu Hüingsen gehörige, im Grundbuche von Böingsen, Band I. Blatt 48 eingetragene Grundstück Flur VII. Nro. 26/5, im Sundern, Holz, groß 10 Morgen 26 Ruthen 70 Fuß, abgeschätzt zu 500 Thlr., soll in freiwilliger Subhastation am 9. April, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle verkauft werden. Taxe und Kaufbedingungen können in unserem Bureau II. eingesehen werden. Menden, 11 Februar 1873. : Rönigliche Kreisgerichts-Commission. Creditbank für Stadt und Amt Menden, eingetragene Genossenschaft. Die Mitglieder werden hierdurch zu der am Mittwoch den 19. März c., Nachmittags 5 Uhr, im Saale des Herrn J. Düllmann am Kirchhofe stattfindenden statutmäßigen erdentlichen Genera-Versammlung ergebenst eingeladen. Tages=Ordnung: 1. Geschäftsbericht pro 1872; 2. Bilanz= und Gewinn=Vertheilung pro 1872; 3. Decharge pro 1872; 4. Ergänzungswahl für statutmäßig ausgelooste drei Mitglieder des Verwaltungsrathes. Der Verwaltungsrath. Die Nähmaschinen # für Familien-Gebrauch und gewerbliche Zwecke aus der Fabrik von — N. Frankenstein in Dortmund Verkausslokal: Westenhell weg Nr. 76, D. DPr D b * gehören nach dem einstimmigen Urtheile hervorragender Sachkenner zu den gediegensten Erzeugnissen dieser Branche 2# und sind seit fast zwanzig Jahren in vielen tausend Nummern der verschiedensten Constructionen eingeführt und vortrefflich benähbrt. Das Lager, in allen Systemen aufs Reichhaltigste assor-K ###tirt, bietet die grossartigste Auswahl, und werden auswärtigen Käufern, welche die: Fabrik behufs persönlichen Ein# k a u f s b e s u c h e n, b e i B a a r z a h l u n g d i e R e i s e k o s t e n v e r g ü t e t. Preuß. Hypotheken=Versicherungs=Actien=Gesellschaft. : W e g e n V e r s i c h e r u n g r h e i n. u. w e s t p h ä l. H y p o t h e k e n w e n d e m a n s i c h an den General=Bevollmächtigten odiger Gesellschaft G. Meumann, Bahnhofstraße 7, Köln. Holz=Verkauf. Dienstag den 18. c., Morgens 10 Uhr, läßt der Landwirth Herr A. Drees zu Hüinasen bei seinem Hofe 100 Stück sehr schöne Eichen, zu Brettern, Bohlen, Balken und Grubenholz geeignet, 18 ftarke Kirschen, 12 Eschen, zu Möbelholz passend, 19 Pappeln, zu Brettern, 9 starke Rothtannen und 300 Stamm Buchen, zu Brand= und Geschirrholz, durch mich verkaufen. Nach dem Herr Landwirth Bettermann daselbst circa 400 Stück Eichen, zu Grubenholz in einem Loose. F. Gottlob. An Magenkrampf, Verdauungsschwäche 2c Leidenden wird das über 50 Jahre segensreich wirkende Dr. med. Doecks'sche Mittel empfohlen. Magenkrampf, Verdauungsschwäche geben sich zu erkennen durch unbehagliches Gefühl, Vollsein nach Genuß von Speisen und Getränken, Schläfrigkeit, belegte Zunge, üblen Geruch aus dem Munde, Blähungen, Kopfweh, ranziges, saures Aufstoßen, unregelmäßigen Stuhlgang 2c. Bei längerem Leidenstellt sich schmerzhaftes, nagendes Gefühl, kurzer Athem, ErstickungsAufälle, reizbare Gemüthsstimmung 2c. ein.— Das Mittel verschaffte dem Dr. med. Doecks ausgebreitete Praxis über ganz Deutschland und Holland. Ganze Kuren(6 Wochen)&à 6 Thlr, halbe Kuren(3 Wochen)& 3 Thir., sowie Prospecte gratis, allein zu beziehen durch den Apotheker Doecks in Harpstedt bei Bremen. Dienstag=Nachmittag wurde auf dem Wege von Menden nach Schwitten ein Porte=mounaie mit ungefähr 4 Thalern Inhalt verloren. Der redliche Finder erhält bei Rückgabe des Fundes an die Exp. d. Bl. eine gute Belohnung. Für Kranke bin ich jeden Montag und Dienstag den ganzen Tag in Menden im Hause der Witwe Posthalter Th. Humpert zu sprechen. Unna. P. W. Seegner, Homöopath. Landwehrverein zu Menden. „— Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers und Königs findel am 22. März c., Abends 7½ Uhr, ein solennes Abendessen im Restaurations=Lokale des hiesigen Bahnhofes Statt, zu dessen reger Betheiligung wir nicht nur unsere Mitglieder, sondern alle Freunde patriotischer Feste hiermit freundlichst mit dem Bemerken einladen, daß eine Liste zum Einzeichnen circuliren wird, auch eine solche beim BahnhofsRestaurateur Herrn Kissing offen liegt. Die Vereinsmitglieder werden gebeten, sich um 7 Uhr Abends im Vereinslokale einzufinden, um von dort aus gemeinschaftlich im unter Begleitung der Hanemann'schen Kapelle, nach dem Festlokale zu marschiren. Alle Festgenossen können sich diesem Zuge anschließen. Der Vorstand. Auf vielseitiges Verlangen unterhalte ich von heute an ein reichhaltiges Lager in Bock=, Kitt=, La“ sting= u. Lack=Leder bis zu den feinsten Qualitäten. Ich führe ausschließlich nur Mainzer-Waare, welche bekanntlich an Solidität und Eleganz alle anderen Fabrikate übertrifft, und bin ich im Stande, vermöge meiner langjährigen Erfahrung in diesen Artikeln, allen Anforderungen zu genügen. Proben werden auf Verlangen verabfolgt. Menden, im März 1873. W. Schulte. Wir empfehlen eine große Partie Jaqnettes in Wolle, Seide, Rips und Cachemir zu ganz un gewöhnlich billigen Preisen. Menden, 12. März 1873. Wallach& Romberg: Folgender Bestellbrief aus London beweist den guten Ruf des L. W. Egers'schen Feuchelhonigs*) auch im Auslande: Herrn L. W. Egers, Erfinder des Fenchelhonigs. Breslau. London, 26. Juni 1872. In früheren Jahren durch den wohlthätigen Einfluß Ihres Fenchelhonigs von einem Brustübel, verbunden mit Husten, hergestellt, erbitte mir für inliegenden Betrag zum ∆ Gebrauch für einen Freund einige Flaschen Ihres Fenchelhonigs mit umgehender Post zu übermitteln. In dieser Erwartung zeichne mit aller Hochachtung P. Seewald, 7. Well-close-Square 7. London E. 4 Verkaufstelle nur allein bei Aug. Ebbinghaus in Menden, Th. Brochtrop in Fröndenberg und F. W. Rubens in Unna. Ackerbauschule in Cleve. Beginn des Sommerhalbjahres: Donnerstag den 17. April Frequenz während des Winterhalbjahres 57 Schüler. Eltern, welche wünschen, daß ihre Söhne auf das Examen zum einjährig Freiwilligendienst vorbereitet werden, haben dieses bei der Anmeldung der Schüler dem Unterzeichneten zu erklären. Nähere Auskunft ertheilt Dr. A. Fürstenberg, Birertor. Riederlage landw. Maschinen von Cari Becker in Kessebüren bei Unna. Dampfmaschinen, Locomobilen, Dreschmaschinen, Mähmaschinen, Rübenschneider, Drillmaschinen, Häckselschneide=Maschinen, Heuwender, Pferderechen, Extirpatoren 2c. Cataloge gratis. Gestempelte Eisenbahn=Frachtbriefe wieder vorärthig bei W. Riedel. Landwirthschaftliche Lehranstalt in Herford(Prov. Westphalen). Z. Z. besucht von 60 Schülern. Das Sommer=Halbjahr beginnt Dienstag den 22. April. Berichte, Stundenpläne 2c. gratis franco durch den Birecter F. Burgtorf. M 22. verbun Erscheinungstag Politi Berlin. Die St handlungen mit Frani aufgefaßt, daß Frankr zum Herbst die fünfte theils baar, theils in v Wechseln, worauf die Letzten Dienstag, nesische Gesandtschaft Herren in europäisch gestickter Uniform), i Sr. Majestät. Von Vorreitern, waren 2 Pferden bespannt. diese Audienz wie fe Majestäten haben die Botschaft heute Mitto im Palais zu empfai die Botschaft, sowie! ihres Aufenthalts i Ehrendienst, nämlich Corps, Oberst von suite des brandenbu (General=Feldzeugm tillerie= und Ingeniel Kniffler gegen 1 Rome) durch den V Eulenburg und? Rosenbera in ki nach dem Palais I. sie von dem Hofmai dem Ober=Hof= und empfangen und von von Stillfried Gemach geleitet, in von Bismarck u und Flügel=Adjutan Sobald Se. Majest thuenden Flügel=Ad unterrichtet worden Gemach geöffnet um ersten und die dem schafter, welche vo dem Dolmetscher b der Botschafter m geschlossen, und es nur der Reichskan wesend. Se. Maj unbedeckten Haupt höchstdieselben in durch den Dolmet überreichte Sr. M Allerhöchstdieselben Die Erwiderung erfolgte, wurde di setzt. Nach dem monienmeister ein angrenzenden Ges dem Kronprin zur Genesun Heute schlagen Und mächti Vergessen sind Und Deutsc Was war’s den Da doch da Was hat uns 0 Da Deutsch Ach Der, an Des deutscl Es schien, als Zu steigen Schon lange s Der Kronp Und Alle fühl Als wäre Doch jetzt ist Du bist ge Die Freude is Und Lust