N 152. Münster, Donnerstag den Einladung zum Abonnement. .„.— 1. Juli begann ein neues Abonnement(pr. III. l 1869) auf unsere Zeitung. Wir ersuchen unsere resp. ten, sowie neue Freunde unseres Blattes, Anbestellungen wöglichst fruhzeitig bei den detr. Postanstalten machen An. Die Beifugung eines sog. Abonnementescheines, wie dute regelmäßig erfolgte ist uns von der Postbedörde unterAn. Fur die Stadt Münster ersuchen wir Aubestellungen ewpedition(Prinzipalmarkt Nr. 4) ges. einzureichen. Bests. Merkur, kostet viertel jährlich wie disder bei allen post=Anstalten 1 Thlr. 15 Sar. inel. Stempelsteuer ion; fur die Stadt Münster 1 Tblr. 11¼. Sar. inel. urloon. serate und Anzeigen in allen Beziebungen finden Aufnahme bei einer Verbreitung unserer Zeitung über 200 Orteinen gewis entsprechenden Wirkungskreie. im Musik=Corpt— anterie- Regiments Nr. Entre 9, den 7. Juli: GII 1'schen Garten, eter wervé II. Hunner##n uments Nr. 14. Futree= Perion 2. a. sien's Oarstellungen den 7. Juli, S RENZ erstellungen Pferdedressur u. Gymnat#l Freitag, den 9., 10. Juli 1869 berial in einer Equipage n den englischen Tamilit. von sammtichen Herre Benutzung dee Thaur# lomische Stanen vertomme en 11. Juli: kellungen, Zur Russifizirung der deutschen Ostseeprovinzen. harbarische Wildheit, mit welcher Rußland in der Russifizirung gegangen und noch täglich vorgeht, ist— leider— eine alte bedürfte sie irgend einer Bestätigung, ein Blick in die jüng der Geschichte des unglücklichen Landes, in die stattstischen uber die der Russifizirungswuth zum Opfer gewordenen und Ermordeten würde uns dieselbe üder Genüge geun Zur Schande aller Civilisation sind die herzerreißenden Klacmarterten erfolglos verklungen vor den Ohren derer, die sich ge der Cwilisation" nennen, vor den Ohren dessen, der sich die Rolle „Kämpfero für die Ciilisation“ zuerkennen will. Nach den derin politischen Einrichtungen war und ist es den Volkern nicht h. dem furchtbaren Despotismus im Namen der Freiheit und chenwürde in's Schwert zu fallen; uns blieb und bleidt vorerst de Hande im Schoß, mit schmerzlichem Mitgefuhl das Elend des hieten Volkes zu begleiten. An den Machthabern, an den Reigen ware es gelegen— nun ja, auch sie haben, wenigstens zum angesichts der großen Tragödie sympathisch den Helden derselben atscht, aber ihr selbst ein Ende zu machen, wer konnte das von Nie sollte die gesammte Presse verstummen über Polens Schicksal, idlich sollten die Volker ihr„Ceterum centes“ rufen Und uutsche, wir haben noch besonderes Interesse an der Sache, vir auf unsere Stammesbrüder blicken in den deutschen Ostseesen. Wohl sind die in den deutschen Provinzen Liv=, Esth= und nd auftretenden Russifizirungsgelüste nicht von heute, auch nicht gestern, wir hätten also keinen besonderen Grund eben jetzt auf die in Polen und verwandte Erscheinungen in den Ostseeprokommen, wenn nicht die letztern durch eine beachtenswerthe ist neuerdings in den Vordergrund geschoben wurden, wir meinen das Buch von C. Schirren:„Livländische Antwort an Juri rin". Dieser Juri Samarin hat unlängst eine Schmahschrift bzt:„Die Grenzprovinzen Rußlands; der baltische Kustenstrich"; lbe ist ein der Partei der Nationalrussen bis zur Knute ergebener at, unermüdlich im Predigen panslavistischen Hasses gegen alles sche. So zeigt er sich in genannter Schmähschrift, die den Beifall des en hat. Was kann der russischen Regierung, die gegenwartig ganz in Händen der berüchtigten Nationalrussen liegt, zur Erreichung ihrer cke in den Ostseeprovinzen dienlicher also willkommener sein, als giftgeschwollene Feder dieses erbärmlichen Schreibere, der alswie in Polen, der bluttriefende Sabel sekundiren wird? Auf die em Deutschthum in den Ostseeprovinzen direkt zu Leibe gehende hwerk Samarin's hat in dem oben genannten Buch C. Schirren antwortet. Schirren, erprobter Kenner und Forscher der russischen speziell der livländischen Geschichte, war bis zur Veroffentlichung nes Buches zu Leipzig vor wenigen Wochen Professor der russischen schichte an der Universität Dorpat. Wer irgendwie über die An engungen der russischen Regierung in Adsicht auf Russifizirung der provinzen, über die Bedeutung der Russifizirung, über die Ge n derselben für die betroffenen Provinzen, ja für die ganze curo Cwilisation selbst, im Unklaren war, dem werden Schirrens egungen die Augen offnen. deiten Vorstellung. ple-chase Hirschjond. Oelde. d ein Oxtra Zug der###h im unr Oelde ann 10 Minuten Vorm#### rstand ben He r in Aber die zukunftigen Gefahren allein sind er nicht, die Schirren so lebhaft schildert in seiner livländischen Antwort, auch das, war bis zur Stunde detreffe der Russifigirung des deutschen Lundeo ge schehen, erfahren wir aus derselden. Nicht erst jezt treten die Russifizirungsgelüste auf. Die Russifizirungsgeluste in den Ostsce provinzen sind, wie schon gesagt, keine neue Erscheinung; schon Kaiser Paul und seine Nachfolger hingen solchen nach, ohne ader Erfolg zu haben. Nachdrucklicher verfolgte Nikolaus seine Russifizirungsplane. unterstutzt von roher Soldatenherrschaft. Begreiflicherweise war et Absicht, vor Allem die deutsche Sprache auszurotten, welche, als die Provinzen unter russische Botmaßigkeit kamen, dem Lande garantirt worden war. Wirklich war auch, außer der Korrespondenz mit den allgemeinen Verwaltungsbehorden des Reiches, dis zum Jahr 1850 als amtliche Sprache unter den Behorden der Ostsce Gouvernements die deutsche Sprache gesetzlich anerkannt. Ader im Jahre 1850 am Januar erschien ein Ukas“, der vorläufig einmal prinzipiell seststellte. daß die russische Geschaftsbehandlung für alle Kronlander der Provinz in russischer Sprache zu geschehen hatte. Die Ausfuhrung dieser ersten offiziellen Angriffes auf das gesetzlich garantirte Recht der deutschen Provinzen sollte in zuspenso bleiden, dis die Fortschritte der Jugendbildung— d. h. die Vertilgung der deutschen Sprache und des deut schen Charakters— die Ueberfuhrung des Ukas in die Praxis ermog lichten. Aber auch mit den nothwendigen Institutionen zur Herbei führung der beabsichtigten„Fortschritte der Jugendbildung" gung man nicht sogleich vor, erst in Folge einer Vorstellung des Mi nisters der Volksaufklarung?!— eit venia verdo— an den Kaiser am 7. Marz 1867 wurde nun tuchtig Hand angelegt, neue russische Schulen wurden gegründet, die allgemeine Weltgeschichte sollte in russischer Sprache gegeben werden, die russischen Behorden singen an, russisch mit den Gemeinden zu verkehren und am 26 Oktoder wurde die ganze Korrespondenz der Gouvernementsverwaltung in rus sischer Sprache durch General=Gouverneurs Ordre aller Entrustung der Betroffenen zum Hohn defohlen. Der Anfang war gemacht, in rücksichtsloser Weise, mit von Polen her bekannter Brutalitat wird die Russifizirung durchgeführt Bald wird die Knute über dem Rucken des Deutschrussen fliegen, er selbst zur rascheren Heilung der adstringirenden Wirkung Sibiriens übergeden werden. Schirren, in Folge der Veröffentlichung seines Buches ale Professor abgesetzt, hat es vorderhand für rathlich gefunden. Rußland zu verlassen. l abuch kehr die Schon und der Bauer. decken soll, wir Deutschland. Berlin, 6. Juli.— Wenn man anders den daruder ertheil ten Informationen Glauben schenken kann, so wird von Seiten der Herrn v. d. Heydt deabsichtigt, den Etat fur das Jahr 1870 in einer ganz besonders hergerichteten Form im Abgeordnetenhause einzubrin gen. Die„Ersparniß Politik“ der Regierung soll schon in der auße ren Gruppirung des Etats ihren Ausdruck finden. Es soll nämlich erstens ein Etat der nothwendigen Ausgaben, der durch die laufenden Einnahmen balancirt wird, vorgelegt werden, und zweitens ein Etat der nutzlichen Ausgaben, in welchem alle diejenigen Ausgaden Auf nahme finden sollen, welche zwar für nützlich, aber doch nicht für uner laßlich nothwendig erachtet werden. Fur diesen Etat soll dann eine desondere Deckung durch neue Einnahmen verlangt werden Lehnt der Landtag die Bewilligung der verlangten Einnahme Erhöhungen ab, so würde damit auch der Etat der nutzlichen Ausgaben fallen Wenn durch diese Form der Etataufstellung, schreidt die B A K etwa beabsichtigt werden sollte, einen moralischen Druck auf das Ab geordnetenhaus auszuüden, so wird dieses Mittel seinen Zweck verseh len. Mussen gewisse nützliche Ausgaben zur Zeit unterbleiben, weil die Mittel dafur fehlen, so weiß nachgerade jedes Kind im Lande, fur welche Zwecke vorweg auf Jahre hinaus die Muttel dereit gestellt sind Ist die dis Ende 1871 bewilligte Hohe der Ausgaben für milttarische von dem Standpunkte deo Kau laßt und Herr v. d. Heydt wir in der letzten Zeit im Zollpar## diren" gehadt hat. Erst schlu nutzlichen Ausgaden, dort mit neuen frage schafft Der Konig mird dem Vernehmen nag den 10 d. Mis die Reise nach Eme ant Der franzosische Borschafter Graf 24 zweimonatlichen Urland mit seiner Gemat Der russische Gesandte Baron 5 Qubril gen nach dem franzosischen Secbade T#o# Der rumanische Minister des Inn Durchreise nach einem deutschen Bade au und im Hotel Roval abgestiegen Der Graf Ederhard zu Stolberg Oder Prasidenten der Provinz Schlesien Der Gesammtausfall an Mannschaft folge, im Umfange der nordoeutschen An 1473 Kopfe detragen. Ge kommen dar Offizierkorps und 1314 Todesfalle auf Fildwebel abwärte. Die Zahl der Seibst Als Invalide mußten d# Mann anerka 2073 Mann entlassen u und Nach Sonnadend, d heute auf Man diese von zener in als das Doppckte der darans sich e bei n balbe ": Jäger und Wildschütz. Eine Erzählung aus den westsalischen Gebirgen riedrich tter. (Forts aus Nr 2. Die körsterstochter. „Gi, bist Du endlich da? Hast lange auf Dich warten lassen,“ rief ein ender Vu de einem hübschen, schwarzaugigen Madchen zu und reichte freudig) Hand. Sie war so eben in Begleitung einer dltern Frau, bein. er Mutter, in den Schutzenbof getreten; zwei kleine Buden sten nag.„Nun wollen wir aber auch gleich diesen Walzer zusammen „Ich konnte nicht eder,“ sagte das Mädchen und reichte dem jungen une vone Zimpern Hand und Arm. „Ei, warum denn nicht? Wenn Schupzensest ist, darf kein junges dchen jedlen.“ „Ich daste noch im Hause zu thun. Und dann— unser Jäger wollte zum vole degleiten und das mochte ich nicht. Da habe ich idn erst 6, wie merkwürdig? Ich dächte, so zweierlei Zuch mochten die Madchen gern leiden.“ Au Must stel ein. Sie legte den leichten Ueberwurf ab und bald dredte dat dubsche Paar im wirdelnden Tanze auf der glatten Rasenflache. Ferstere Selichen war achtzehn Jahre alt und schon wie ein Engel. Eine stelze Gestalt, mit braunem Paar, so glänzend wie die Schale der Rastanie, wenn sie aus der Halle füllt; mit Augen, so voll, so “, freundlich, daß man jeden Gedanken darin lesen konnte, wie die im ttaren Bache; mit einer Hautfarde so gart wie der frisch gefallen wenn die Morgenrotde darauf leuchtet; mit einer Leichtigkeit der Agungen und einem Adel der Haltung, den das lange, tagersardene Uleid noch vermehrte, kurz,— schoner mar weit in der Runde kein even, otschon im Dorse die schönsten des Thales zu finden waren, und Ewärtigen Burschen sich manch wackeres Madchen deimdolten, zum geringen nerger der Einheimischen. daß die jungen Burschen nur Augen für sie datten, als ondern bildhubschen Madchen gar nicht da wuren. Ader Setichen war Gur.2#g und noch braver als sie schön war. Sie zeichnete Keinen gen###em zu gefallen, war gegen Alle gleich freundlich, so daß die ie dus S###n Ende meinten, Setichen habe einen Stein, wo andere ung W# Ader Einer wußte es besser, wie es um ihr Her, Jotzann ihr Tans“ wat, von ihr geliebt zu sein,— und das mar ir Lanzei, der reiche Erbe des Nagelshofes. Johann war groß, stark gebaut, aber doch schlank. Ein schöner o#ar dätte in idm gesteckt, das meinte der Major auch, als er im Früdjadr mit zur Musterung war, und ärgerte sich nicht wenig, als ihn die Reklamatien für unentbehrlich erklarte. Er trug sich kerzengerade. Um sein blubendet Antlitz sproßte ein dübscher brauner Volldart und gad idm ein männliche Aussehen. Dunkles Haar stel in kraufen Ringeln um seine freie Stirn Heiterkeit und Frodsinn leuchteten aus seinem Gesichte, der Schelm sad idm aus den Augen. Er war mit der reichste Bursche des Dorfes, das mur al bekannt, und alle Madchen waren einstimmig darin, daß er auch der schonne und drapste sei, und das konnte ihm seldst der Jüger Kamper nicht ablang nen, so gern er's getdan dütte, denn er war— eiserfüchtig auf idn Der Tanz war zu Ende. Johann fübrte seine schone Tünzerin auf idren Plaz zurück. Einige Minuten verdrachten die Nachdarkinder noch in lußem Geplauder; dann trennten sie sich. Daß sie beoduchtet wurden wutzten Beide nur zu wohl, und dader suchten sie jeden Anlaß zu meiden, der das###### Gedeimniß des Herzens verratden konnte. Der Juger Kamper verfolgte d#### Madchen mit seiner Liede und beoduchtete Jodann am Schritt und Trut Auch den Mädchen lag viel daran, endlich mal daruder in= Reine zu kom men, od die Beiden es mit einander hitten. Zwar betbeuerte deute die sie babe Johann auf einem Blicke erlappt, der undemacht zu Setichen geslogen sei und die Falle der innigen Liede verratden dabe, und morgen meinte jene, sie hade es gesehen, wie Setichens schwarze Augen lange und ausdrucksvoll auf Jodann gerubt, und sie roth geworden sei dis an's Odrlapp den, als sie sich beodachtet geseden, allein dadei bliebs und sichere Beweise sedlten, und so blied idnen noch immer die Hoffnung, es könne nicht so sein und Jodann— sei noch zu baden. Heute war es aber gerade Zeit, aus der Ungewißheit derauezukommen Das Fest verlier so gemüthlich, als es ein Volke#est unter dem Landvolke nur kann. Das Wetter war prachtvoll, gerade als wenn es ertra für d#### Fest gemacht würe; es war im Spatsommer. Alt und Jung, Groß und Klein faßen an langen Zischen unter der schattigen Laudendecke in beiterm Geplauder. Gutes Bier und die Klange der Musik tdaten das Ihrige, eine freudige Stimmung derver der sich nicht freute, und daEr datte einigemal mit „Johann.“ sagte diese durch's Dorf mitmachten, Jäger zu tanzen brauche.“ „Ganz gern, aber warum willst Du denn mit dem nicht mehr tanzen“ „Nein, ich thue es nicht mehr, oder ich gede aus dem Hofe. So eden da# er lauter ungewaschenes und ungegohrenes Zeug zu mir ueprochen, daß 1 Kamper ir doch, daß ich nicht bei das Ohr. während und dem ihnen als machen, daß er fortkom demnachst aus dem gen alle drei auf S. i1 6 Monat Gefangn 1 Appell. arl 5 1 Ban rauch und Brennmaterial zur eigenen Heider, als Besitzer der Herrschaft Schloß Ludes Pertinenzgutes Lissowitz sei, beide Guter Au u. nratzg een. Das Apola. seklagten hat das Odertribunal in voriger niß vernichtet und das erste freisprechende e 1on ubunals ist der General v Ingersleden und zum uibunal der vortragende Grund legitimen Rechtes ihm zugehörigen Regierungsrechte zurückzukehren, und er habe demgemaß die Eidesentbindung auch„ausdrücklich nur unter der Voraussetzung. d. h. für die Dauer der jetzt bestehenden thatfächlichen Verhaltnisse vorgenommen“; er habe so lange nur darauf verzichtet, die Beweisung der Treue zu verlangen, welche in der Muwirkung zur Befreiung des Vaterlandes ihre eigentlichste Erprodung finde, aber er habe nichts vergeben seinem Rechte, unter freiwilliger Mitwirkung der Getreuen alles das zu thun, was zu dem Ziele der erhofften Restauration führen konne. Endlich wird ein Brief deo Rurfursten, datirt Hinau, 10. Juni 1867, an den König mitgetheilt. * Halle, 6. Juli. Bei der engeren Wahl eineo ReichstagsAbgrordneten für den Saalkreis erhielt Dr. Hammacher 5986, der Gegenkandidat v. Krosigk Poplitz 2152 Stimmen. Dr. Hammacher ist somn gewahlt. * S t u t t g a r t, 5. J u l i.— D e r J a h r e s t a g d e r U n a b h ä n g i g k e i t Amenkas wurde von den hier anwesenden Nordamerikanern festlich begangen. An dem Banket nahmen cu. 200 Personen Theil, an der Festlichteit im Aktiengarten ca. 1000 Personen. Der Vorsitzende, Heirmann Ohio, brachte einen Toast auf die Unabhangigkeit der Ver einigten Staaten, den Prasidenten Grant, den Kongreß, die Stadt Stuttgart und den Ronig von Wurttemberg aus. * Wien, 3. Juli.— Ein Besehl des Generalkommando's hat für heute, den Jahrestag von Königgraß, den Militarmusiken jede Mutwirkung bei offentlichen Belustigungen untersagt.— In Galizien scheint man zu hoffen, daß der Kaiser, der diesfälligen Einladung des galizischen Landesausschusses entsprechend, entweder in Person oder doch durch Entsendung eines Mitglieden des kaiserlichen Hauses sich an der feierlichen Beisetzung der neu aufgefundenen sterdlichen Reste des Ronigs Kasimir des Großen betheiligen werde. Beigien. * Man schreibt der„National Zeitung": Eine Frage, die fast alle Handelokammern dieses Jahr wieder mit besonderer Vorliebe behandeln, ist die Zollfrage. Alle ohne Ausnahme sprechen sich für den freien Austausch aller Erzeugnisse und Handelswerthe zwischen den verschiedenen Landern aus. Einen Schutz der inlandischen Industrie sucht keine in den Eingangszollen; hochsteno, und als ein Zugeständniß an das Vorurtheil oder an die Interessen Einzelner schlagen Einige die allmälige Aufhebung des noch bestehenden Schutzes in vorher bestimmten Termmen vor, so daß jene Interessen Zeit hatten, ihre Maßregeln zu treffen. Eunge Handelokammern gehen noch weiter: sie verlangen die vollige Aufhebung aller Zolle, aller Douane, aller der lastigen und kostspieligen Formalitäten, die damit verbunden sind, die Abschaffung des ganzen zahlreichen Beamtenheeres, das die Erhebung und Kontrole, die Urberwachung des ganzen Grenzverkehrs erfordert, und das einen so ansehnlichen Theil der Brutto=Einnahmen vorwegnimmt. Und zwar wollen sie damit nicht etwa warten, bis andere Lander bereit sein werden, Belgien nach den Grundsatzen der Gegenseitigkeit zu behandeln und seine Produkte ebenfalls zollfrei zuzulassen. Machen wir den An sang, sagen sie, undekummert um die andern Staaten. Der erste Vortheil ist uns gewiß: wir werden unter den günstigsten Bedingungen einkaufen, was wir nothig haben, und eben dadurch in den Stand gesetzt sein, vortheilhafter zu produziren, also wohlfeiler zu verkaufen als die andern. Uebrigens ist es ganz sicher und kann nicht ausbleiden. daß die underen Staaten unserm Beispiel folgen werden, folgen mussen. Es handelt sich nur darum, eine Deckung für den Ausfall in den Staats Einnahmen zu finden. Diese ist zu suchen 1 in einer Vermin derung der Ausgaben, besonders aller unfruchtbaren Ausgaben, 2 in der direkten Besteuerung, bei der es gerade ein Vortheil ist, daß das Volk die Burde, die es tragt, nicht blos fuhlt, sondern auch sieht und lannt. Wir haben das stadtische Oktroi Schlacht und Mahl=, überhaupt Konsum Steuer abgeschafft, die man in andern Ländern noch nicht glaubt entbehren zu konnen. Wir mussen eine Ehre darin setzen, auch dir Zolldarrieren zuerst niederzureißen. Dabei machen sie dieses Ziel, das sich die belgische Handelspolitik vorzeichnen soll, und das sie mog lichst bald zu erreichen suchen musse, als einen neuen Grund geltend gegen eine Zolleinigung mit Frankreich, gegen welche andererseite das ganze Land im Namen seiner politischen Selbstandigkeit protestirt. Sch wriz. * Bern, 5. Juli.— Bei der Eroffnung der Bundesversammlung, welche heute Vormittag 10 Uhr stattfand, wurde im StandeRathe eine Prasivialiede verlesen, welche auch die Alpenbahnfrage egunstigung eines oder des alles dies beweist, daß der Zersctzungsprozeß der früheren in voller Thätigkeit ist. Die Interpellation der Mittelnarzgere Politik hat schon 92 Unterschriften un innere Politik hat schon 92 Unterschriften. Unter denselber# sich eine Anzahl von Mitgliedern der früheren Mehrhei g die verbleibenden Mitglieder der Mehrheit, sie, deren Aufagther war, nicht nur keine Ausdehnung der Freiheiten m. sondern auch die Regierung von jeder Konzession zurückuugg. Mameluken des zweiten Kaiserreichs, legen sich nun seldß pelliren und stellen Forderungen, welche man noch nur aus dm Munde Juleo Favre's oder Picaro's zu horen war Sie sordern: 1 Wiederherstellung der Adreßdebaue standige Freigebung des Interpellationsrechtes; 3 8—“ Amendirungsrechts; 4 Ernennung des Büreaus durch den geiden Korper selbst. Der erste Unterzeichner dieser neuen Interasn ist Herr Duniral, der vieljährige Berichterstatter der Budo#### sion.“ Wir missen wohl, daß die Gewährung dieser bichte nicfernt im Stunde ist, den Freiheitsdurst der französischen Poustillen. Eo mag sein, daß Herr Rouher selbst der Urbeder träge ist, und daß er mittelst derselben nur die Forderungen##### parti zu beschwichtigen versucht. Allein immerhin wird mich zuläugnen sein, daß sich im Verlaufe weniger Wochen und D#### in den Kreisen der Mehrhen ein großer Umschwung volli### Noch mehr als durch die eden stizzirten Vorgange wird die der Mehrheit" dargethan durch den Sieg, welchen vie Lin#.# Wahlorufung deo Banquiers Durand errungen hat Di. 0.A 6130000 Pfo. I.#urde das Ame 1560 vom Unter ###m der protestat #e urndggogen. angeboten he #dion Pfund Stei *uun 29 bis 67, „ donum an da Wahlprufung des Banquiers Durand errungen hat. Die Lu# welche helle Reihe skandaloser Wahlmanöver auf die Art und Weise werfen, wie man im cäsaristischen Deputirte macht; die Rechte ist entsetzt, beschamt, und die 8## schliaßt nicht etwa den Uebergang zur Tagesordnung, sondann verweisung der angefochtenen Wahl an das Bürcau. Die tete Riederlage der Arkadier hat vollständige Verwirrung lang der Regierungsmänner gebracht. Sie bekampfen sich der und suchen sich gegenseitig die Schuld für den begangener# zuzuwalzen. Gestern trat die mobile Nationalgarde des Seine wieder zum Exerziren zusammen. Nächsten Sonntag beginnen bungen mit den Waffen.— Die Arbeitseinstellungen in den## von Bessäges bei Nimes haben aufgehort. Zwischen den Bera### besitzern und Arbeitern in St. Etienne ist die vollstandige Em noch nicht erzielt, steht jedoch zweifellos zu erwarten. Paris, 6. Juli.— Der Moniteu“ dementirt den dementirt die Gerüch=— die Ernteauosich ####lunchtungen # Kains Jackson be * Der genannte Lan duich ugen= Besicht * ine Ansicht nieder, muück sind; daß W sandigem Boden a in Saaten gering Erben dagegen ###e): Hafer verhe Angoldwurzeln u u verdient hervo ### Rohl- und ucht in Rücksta zloreng. 6. Juli. #n Untersuchungs Ache zu Ende gefü Rom, 30. Juni. ens hat eine Samm! erden wird. Der E weiche als Militar m Ferenz ausgehob. ####sillen. Der #n dm Prases der die Geistlichkeit von * Gesandte des nord im ist zu einer Ba Adwesenheit versieht jektes ausspricht. Der National=Rath wurde ohne eine de croffnet. Das Volk von Bern hat gestern das Rese einer großen Majoritat angenommen. #ankreich. seichen, welche die neue rpellationen, die ersten der offiziosen Blatter, mlaufend Buffets beim Kaiser.„France dementirt die Gerüchte sichtigten Reise des österreichischen Kaiserpaares nach Frankrag die bevorstehende Abderufung Talleyrand's von Petersburg.#. dementirt alle Gerüchte über eine Veränderung im Ministerium Großbritannien * London, 3. Juli.— Der Inconstan“, die erste eing— Klasse ungepanzerter Fregatten, welche in die englische Marme### fuhrt werden soll, ist nunmehr fertig gestellt. Odwohl ungepau#### das neue Schiff. in Pembroke gebaut, aus Eisen gefertigt, mn### gedoppelt und gekupfert, so daß es mit der Stärke eines enernen### ses eine große Widerstandsfahigkeit gegen zersetzende Einflusse### det. Um etwaigen Galvanismus zwischen dem Eisen und der### kerhaut zu vermeiden, sind die einzelnen Holzdicken durch Lager Schiffleim getrennt und aus ahnlichem Grunde sind Achtersteoen Rudergestell— wohl das erste Beispiel dieser 2 gefertigt. Der„Inconstant“ hat eine Armatur von 16 Ka nämlich zehn 9zollige Vorderlader auf dem zweiten Deck und 7zollige Vorderlader, zwei davon drehbar, auf dem dritten Des. Rumpf allein kostet 160,000 Pfd. St., während die Masching nominell 1000 Pferdekrast sich auf weitere 66,000 Pfd. St. siela Da Hauptzweck des Schiffes eine große Fahrgeschwindigkeit ist. die meisten Panzerschiffe der englischen Flotte sie vermissen lassen, seine verhaltnißmäßige Länge größer als die irgend eines der eng schen Kriegsschiffe neueren Datums, nämlich 337 guß 4 Zoll, beien Breite von 50 Fuß 3“ Zoll. Auf der Probefahrt legte es 16 A ten per Stunde zurück und voraussichtlich kann selbst dieses Maz: gesteigert werden, so daß dem Inconstan“ augenblicklich tem Krie schiff#irgend einer Nation— weder gepanzert noch ungepanzert— Schnelligken gleichkommt.— In den Etablissements der Thums Irn Worke Company sind neuerdinge zwei ähnlich gebaute Fahrzauge sun die englische Marine sertig gestellt worden„Aktin= und Velzze. aber sie sind bedeutend kleiner und führen nur die halbe Anzabl#schutze. Sie haben ihre Probefahrt noch nicht bestanden, man rechnt aber auf eine Fahrgeschwindigkeit von 15 Knoten per Stunde. London, 5. Juli.— Der General Postmeister Lord Hartnzton brachte heute im Unterhause den Gesetzentwurf betressend den Arauf der Telegraphen ein. Der Ankausopreis betragt 5.715.047 P St., der zur vollstandigen Ausfuhrung der Maßregel afordarliche BeNadrid. 5. Juli. heute Kundgebung. chabt. Der Finanzmi racht wonach die Re b#igen Korporationenz verzenigen Personen verweigern. Der 9 Auch der Erzbisthume her alleo that, was persona gratissim luholischen Kollegium ubseines Amtes enthol # worden. Der verb sich zunächst nach en, Bischof Majere smits war eine hohe in als plötzlich der Be Arrest umgewand Bucharest, 6. Juli. von Tekucz abgereist un des Fürsten findet in sollen 15,000 Man Ne 5. Ju Yor de Rodas Gefangene aus ihrer kräftigen Unterdruckn rmals versuchte der Jäger, innen, aber jedesmal war der junge Bauer zum Tanze ankam. Es schien dem Jajenem kanze, auch odne daß ar auch so. Er konnte nicht ern Bauernburschen dereit durchwühlten seine Brust, in die Sterne aus dem Blau rin war mit den Buben schon ust nicht vertragen. Der ForFestes, konnte noch nicht abwar bei Dir. Das babe r. Pauline, was bat der hast Dus nicht geseden““ Waren sie nicht ganz in der Maienwonne der jungen Liede#er#unkn## weien und bütten ue etwar auf ihre Umgebung geachtet, se würdenu# merkt baden, wie mancher neugierige Blick sie traf und mancet Magdlein wobl einige Schritte näber trat, um seiner Soche auch ganzu sein, sie würden dann aber auch nicht übersehen duben, wir e#n### Gestalt mut zorntunkelnden Augen sich im Dunkel der stämmigen buchenbecke zu dergen suchte, an der der Weg vorbeiführte. Ein wundedruck, ein seelenvoller Blick, und die beiden Nachbarkinder sich, um eine süße Erinnerung in ihrem Herzensleden reicher. Rasch schrin der junge Bauer seinem Hofe zu. Drunten aus den 4m vom Rronenwirtde ber, schallte froder Sang und lustiges Geichtan beruber, ader heute mochte er doch nicht mehr dinabgehen. Das Den ihm zu voll, um sein inneres Glück durch rauschende Frößlichleit# weiben. Sinnend schritt er einder. Plotlich hörte er rasche Schritt# sich, ebe er sich umseben konnte, füblte er einen beitigen Schlag auf im Kopt. Jast warc er bewußtigs zu Boden gesunken, so stark und undan### kam der Schlag. Rasch drehte er sich um, sprang zur Seite und nant einem binterlistigen Gegner. Er war vollig webrlos. Sollie er weich## Stand halten“„Schuft was schlägst Du mich““ rief er und stürht blinder Wutb auf den Juger. Dieser wollte zurückspringen, un ter neuen Schlage auszubolen. Eine Erbodung hinderte ihn er stolpernt. Au baite ibn Jobann an der Redle, entwand ihm den Stock und uun:“ sort. Ein wutdendes Ringen begann; jeder suchte den andern zu benn wersen Plotzlich fuhr der Jager in die Brusttasche seines Jagdracet.“ dlankes Waidmesser blitte in seiner Hand. 4 „Hund willtt Du stechen?“ rief Johann; mit der einen Hand diel einen Arm fest, mit der andern schnürte er ihm die Reble sast zu ger sturzte zur Erde; das Messer entfiel ihm; Johann ergriss es und er binter sich. Der Gegner war überwunden. „Wilddied, laß mich los““ stohnte dieser. Diese Worte drachten I außer sich. Ge war ein Glück, daß er weder Stock noch Messer zur amerikanische Gese Privilegium erhalten, d aphenlinie zu verbinden. Kabel quer durch das p der Plan liegt berei# sierigkeiten bei der Leg# als bei der Versenkung neuen quer durch de zwischen Irland un die zwischen San### im ist im pacisischen als im allantischen er sogar unmöglich, estoweniger hofft man sicht gar ferner Zeit in Te 5 Unterhaus nahm d ##rlichen Gewalt mit 20: stimmte mit der Op; m Oberhause ist die Ro Dao Amendement Ca die Verwendung der 1I genommen. Al angenommen. Die Bei offentliche Sitzung m beendigte das Zeuger batte. Ale der erste Eiser sich gelegt hatte, dachte er, daß er nichn“ raffte sich al vnd Lne der tunge Buuer voten den Leuten Ston zum Gerede n der Walldedr des Nage#shofer vorbei dem Forsterhause zu. Einige wuchtige Faustschlage sielen. Leute kamen: * Dieser schaumte vor Wuth über seine schimpftiche nieh und verschwand zwischen den Hecken.— zer den Klangen der Musik den# auf, um dem Hauptmanne das Ehrengeleite nach Hause###en.# Bu#sche sand dae Toichmesser des Jugers im Wege und übergag Forster. Man abnte, daß der Juger Streit gehadt habe und vauch, mit wem, aber da beide davon schwiegen, dlied es muldungen. (Forts. foigt) gsprozetz der früheren ten Unter denschen d. heit, sie, deren Aufgabe g der Freiheiten zu Konzeision zurückzuhalten gen sich nun selbst aufa u.1 be man noch vor seche der Picaro's zu hören ug der Adreßdebatte: srechtes; 3. AuBurcaus durch den gesege. vuerstater der Batgnchan.) hrung dieser Nechte me s der französischen Nauselbh der Urhehr tage zur die Forderungen dis 2. immerhin wird nicht k# per Umschwung vollasn— Vorgänge wird die 3— eg, welchen die Liul. rungen hat. Di. L21.— vor, welche helle Sten im casaristischen beschämt, und die Ruma# gesordnung, sondern## as Bürcau. Di dige Verwirrung in## ge bekampfen sich umgen1d für den begangenen## e des Seine= Deparim Sonntag beginnen due#5 einstellungen in den de# ist die vollstandige erwarten. niteur dementin der#### : die Gerüchte von dar paares nach Frankr:.— 's von Petersburg„Jui erung im Ministerium n nstant“, die erste e.— die englische Marme enUt. Odwohl ungepamm# 18 Eisen gesertigt, Starke eines eisernen zersetzende Einslüsse 1 dem Eisen und der#### Holzdicken durch Lagenn runde sind Achtersteoan: dieser Art— auf dem dritten Ded. dährend die Maschmen re 66.000 Pfd. St sich Fahrgeschwindigkeit ist, otte sie vermissen lassen, die irgend eines der engb 337 Juf 4 Joll. bei robefahrt legte es 16 kann selbst dieses Mai augenblicklich lein Kriegt ert noch ungepanzen— lissements der Thumss Jrn nlich gebaute Fahrzauge in Aktive“ und Vela nur die halbe Anzabl icht bestanden, man rcht Knoten per Sn Postmeister Lord Hartusntwurf betressend io betragt 5.715.047 Pfd Maßregel arforderliche B iu Liede n unkel der stämmigen von vorbeiführte. Ein num iden Nachbarkinder u leden reicher. u. Drunten aus dem 2e und lustiges Geichrein zinabzehen. Das bea### uschende Fröblichleu sum rie er rasche Schrit in bestigen Schlag auf ken, so stark und un#### ng zur Seite und stan los. Sollte er weichen rief er und stürzte s#t rückspringen, um zu ein derte ihn; er stolperte. hm den Stock und##### se den andern zu Be ische seines Jagdrock nit der einen Hand biel# die Nedie fast zu. sohann ergriss er ese Worte drachten Jete stock noch Messer zur 54 750000 Pfo. St.— In der gestrigen Sitzung des Oberunde das Amendement, daß die Privatdotationen seit dem 560 vom Unterhause war 1660 als Normaljahr festgestellt der protestantischen Kirche bleiben sollten, von dem Anzuruckgezogen, nachdem der Minister Lord Granville einen uun angeboten hatte, wonach die Abfindungssumme auf eine ###con Pfund Sterling bestmmt wurde. Sooann wurden die n 29 bis 67, einschließlich der Bestimmungen über das donum an das katholische Maynooth Kollegium, ange „ die Ernteauosichten in England sind in den letzten Wochen ice Besurchtungen ausgesprochen worden, daß es einer Autornat Zains Juckson bedurfte, um dieselben gänzlich zu beschwicht der genannte Landwirth legt m einem Briefe an die uuch eigene Besichtigung der hauptsächlichsten Getreidegegenden #en Ansicht nieder, daß die Saaten nicht bedeutend im Wache mut sind; daß Weizen auf schwerem Boden ausgezeichnet, auf fundigem Boden allerdings nur dünn steht, daß aber die uinn Saaten gering ist. Gerste steht weniger beftiedigend. Boh Schten dagegen waren in den letzten zehn Jahren nicht so Haser verheißt bei gewöhnlich gutem Weiter eine gute Anngoldwurzeln und Rüben stehen günstig. Als eine Eigen Ua verdient hervorgehoben zu werden, daß die reisenden KarSeaf=, Kohl= und Roggensaaten durch die kalten Monate Mai i nicht in Rückstand gebracht worden sind. Italien. zlorenz, 6. Juli.— Die Verhandlungen der parlamen Untersuchungs Kommission werden voraussichtlich noch in Boche zu Ende geführt werden m. 30. Juni.— Die Gesellschaft der„Katholischen Jugend dat eine Sammlung veranstaltet, welche alljahrlich wiederzn wird. Der Ertrag derselben ist dazu bestimmt, den Kle p#iche als Militarpflichtige nach dem neuen Gesetze der Kamin Fierenz ausgehoben werden sollten, es zu erleichtern, Ersatzstellen. Der Papst und Kardinal Antonelli haben durch dem Prases der Gesellschaft ihre Anerkennung dieses Vor Geistlichkeit von der Militarpflicht zu befreien ausgedrückt. Gesandte des norddeutschen Bundes am römischen Hofe Baron ist zu einer Badekur nach Kissingen abgereist. Wahrend Adwesenheit versieht Graf Limburg Styrum die Geschafte. 8 pann Padrid, 5. Juli.— Auf verschiedenen Punkten Kataloniens heute Kundgebungen zu Gunsten einer Föderativ=Republik chabt. Der Finanzminister Figuerola hat einige Gesetzentwürfe racht, wonach die Regierung berechtigt sein soll, das Besitzthum igen Korporationen zu verkaufen, sowie die Gehälter und Pen derjenigen Personen einzubehalten, welche die vorgeschriebenen verweigern. Der Minister der Justiz. Herrera, ist zurück Rußland. Auch der Erzbisthumsverweser von Warschau, Prälat Zwolinski, sher alles that, was die Regierung von ihm verlangte, und dam personn gratissima war, hat jede fernere Betheiligung an lutholischen Kollegium in Petersburg entschieden abgelehnt, und ist seines Amtes enthoben und in Ausland in die Verbannung worden. Der verbannte Prälat hat gestern Warschau verlassich zunächst nach Breslau zu begeben.— Die„Ostseezig.“ en, Bischos Majerczat von Kielce sei noch nicht deportirt woreits war eine hohe Militärperson zur Ausfuhrung nach Kielce als plotzlich der Befehl zurückgenommen und die Deportation i=Arrest umgewandelt wurde. Rumanien. Bucharest, 6. Juli.— Fürst Karl ist am 4. d. nach dem LaTekucz abgereist und gestern daselbst eingetroffen. Die Ruck des Fürsten findet in zehn Tagen statt. Zu den dortigen Masollen 15,000 Mann zusammengezogen werden. Amerikn. New=York, 5. Juli.— Aus Kuda wird gemeldet, daß Cade Rodas eine versöhnliche Politik verfolgt und mehrere polibefangene aus ihrer Haft entlassen hat, daß er jedoch dehufs # kräftigen Unterdrückung des Aufstandes seine Truppen reor rikanische Gesellschaft hat von der Regierung in Peling Privilegium erhalten, die Hasen China's durch eine elektrische Te###henlinie zu verbinden. Diese chmnesischen Linien will man durch Kabel quer durch das pacifische Meer mit San Franzislo verbinder Plan liegt bereits dem Senat in Washington vor. Die sierigkeiten bei der Legung dieses Kabele werden noch weit großer als bei der Versenkung deojenigen, welcheo bereite die alte Welt neuen quer durch den atlannschen Ozean verbindet. Die Ent ig zwischen Irland und Neu Fundland betragt nur 1900 engl. In, die zwischen San Franzioko und Ching dagegen 7000 Meilen. ist im pacifischen Meere der Grund weit schwieriger zu er s im atlantischen Ozean. Auf mehreren Kilometern Länge e sogar unmöglich, im großen Ozean den Grund zu finden. ddestoweniger hofft man, trotz aller dieser bedeutenden Hindernisse, #ner Zeit in einigen Sekunden zwischen San Franzisko Hongkong verkehren zu können. Telegramme. B Besth, Tienstag 6 Juli. Abende. Wao Unterhaus nahm den Gesetzentwurf über die Anondung der #erlichen Gewalt mit 203 gegen 56 Stimmen an. Em Theil der stimmte mit der Opposition. London, Muwon M im derhause ist die Komite Berathung üder die Kirchendill deen Dao Amendement Cairne Hinausschiebung der Bestimmungen die Verwendung der Ueberschusse wurde mit 160 gegen 90 angenommen. Alle übrigen Paragraphen wurden unveran nommen. Die Berichterstattung ist auf künftigen Montag 1 Klorenz, Daenslag. 6. Juli. Abenee m öffentliche Sitzung der parlamentarischen Untersuchungskom beendigte das Zeugenverhor Madris Imparcial meldet, der Versuch de dern eine Einigung herbeizufuhren. nlangen, sei mißgluckt Belgrad * von der Kommission der Skuptschina vollendete Verfassungs n wurde heute proklamirt. Derselde bestimmt: Gleichheit aller Ainisterverantwortlichkeit, Unabhängigkeit des Richterstandes, g# de Gemeinden. Fürst und Skuptschina dilden die gesetz * Gewalt. Der Thron bleidt in mannlicher Linie in der Dy Odrenovich erblich. Lokalee und Provinzielles. ein ungemähnlich. Der Stand der grüchte ist auch in bießiger vewvonsich guter. Kartosseln, Erdsen und Bohnen, ebenso n die Maj en vortrefflich; der dicht und bochtemachsene Roggen mit reichgesüllten Aehren, dietet einen ertreulichen Andlick dar. e berechtigen zu den schönsten Hoffnungen. Die Aussicht Ernte war überdaupt sen Jadren nicht grozer, und es in nugen, auf den so reich gesegneten Fluren, zwischen den eldern spazieren iu gehen. Mit dem Odne nedi## aller. u aus; nur die Kirschen und ziemlich aut geratden und i, namlich, daß sie an dem u tion le dier - Aus dem efabren der Nadmaschine. delslammer erieden wir, daß das von uns fruder Eisendahnverdindung zwischen Bremen und Minden wesentliche Modinikationen erfadren soll. Statt der früder deabsichtigten Fudrung der Linie von Minden auf Bassum, wo sie in die Bahn Oenabruck Bremen einmünden sollte, sucht man gegenwärtig die Linie in Verbindung zu bringen mit der projektirten Badn von Marburg auf Herford und sie von dier über Salz uffeln, Oonhausen, Minden nach Bremen(Neustadt) zu führen. Tadurch wurde die direkteste Verbindung Bremens mit Mardurg resp Frankfunt a. M. bergestellt werden, und zugleich die Linie unabdangig bleiden von der Venke# Hamburger Bahn. Die projektirte Bahn wurde den gewerbereichsten Theill des Kreises Lüdbecke rurchschneiden. Essen, 3. Juli.— Das Kohlengeschäft gebi von Jahr zu Jahr einem großeren Aufschwunge entgegen. Nicht minder entwickelt sich das Enen geschaft und zwar in seinem ganzen Umfange. Augenblicklich derricht reges# Leben in allen Zweigen dieses wichtigen Industriegebietee. Die Preise halten sich fest und bekunden Tendenz zum Steigen. Da in England und Velgien dieselbe Erscheinung sich bemerkbar macht, so daden unsere Hutten= und Walzwerke von der Konturrenz weniger zu leiden, selbst nicht im Onseegebiete, wohin England alljährlich bedeutende Massen Rodeisen sendet. m Hatten wir den Einpfennigtarif für Eisensendungen in Extrazügen, so brauchten wir die Beseitigung der Eingangszelle auf Eisen nicht zu furchten. Leider können sich die einzelnen Eisendabnverwaltungen noch nicht zu der Hode der Anschauung erbeden, daß jede Ermäßigung der Frachtsatze die Massentransporte vermehrt und folglich die Einnadmen steigert. Wie un sere Kodlenproduzenten seit Einführung des Einpfennigtariso die englische Konkurrenz siegreich aus dem Felde geschlagen haben, so würden auch un sere Eisenproduzenten bald mit den Engländern fertig sein, wenn ihnen durch Ermäßigung der Frachtsätze die Gelegenbeit dazu gebeten wurde. Man hofft desbald, daß nach Vollendung der Venlo=Hamburger Badn d### Verbaltniß sich günstiger gestalten werde, da bekanntlich die Rbeimiche Eisenbabn=Gesellschaft sich bereit erklärt datte, den Einpfennigtarif tur Rob eisen, Schienen, Stab= und Gußeisen u.“ w. zu adoptiren, die Staate regierung aber der Koln Mindener Gesellschan bei Ertheilung der Kon#e sion zur Pflicht machte, jenen Tarif ebenfalls anzunedmen.(D. 3 Wesel, 4. Juli.— Gestern und die in Minden, Münster stationirten Truppentbeile der westsalischen Zeld=Artillerte Beigade Nr. 7 dier und in der Umgegend eingetrosfen, um vereint mut den diengen drei Abtbeilungen am Montag die jahrliche große Schießubung auf der Spen ner Haide zu beginnen. An 2500 Mann werden unter dem Kommande dee Brigadiers, General Majors von Decker, sunf Wochen lang üben Maschinen die Richtig beiterinnen zu bedand dertelben ArbMan kann - DaVermischte Nachrichten. Krakau dat unter dem Vorsitze Bebein Großen i: gendes Programm für die Feierlichkei entworsen. Da der naler Edarakter gegeben werden soll. ladet das Komite zu derselben ein: 1) die Landee Reprasenkanzen, d. i. den La# Landesausschutz, die galizischen und posenschen Landta2) alle Korvorationen und Vereine. Ferner beschloß das Ko bofmarschall von der Feier zu benachrichtigen, damit derse Majestat Bericht erstatte und das Komite denachrichtige, bei der Begräbnißfeier der Ueberreste Kasimir'e des GroßVorfadren der Habsburg'schen Dpnastie verwandt gewesen, lassen. Auch an die Ministerien beider Reichedaltten we stattet werden. Den 7. Juli wird bei einer entsprechenden berreste Rasimir# e getrag #rliest u Programme# Juli u in der E U sirche, von ischof sall geboden aizische und posensche Landm. rakan und Lemberg: 3) der räsident der Akademie der Wit Civilstand der Stadt Munne Dandels Nachrichten e 15 BIEI TETTTEICI Maisend, das non nius ultra aller feinen Speisen, zu dezieden durch alle Coionial=, Drozuerie= und Deticatessen=Handlungen oder in Orizmal=Kisten von 20 a 10 Pfd. Louis Wiscott in Köln, 922 155 Haupt=Niederlage für die Rheinprovinz und Westfalen. Müisend von Adelbert Beeck J. Heinrich Schwick, 6 5. Hoflieferant Dr. Maj. des Königs von Preußen. Zu verpachten. Wann wird endlich die Achtern einem würdigen Crinolinen von 20 Sgr. an Corsetten von 12½ Szr. u. Sonnenschirme En-tout-cas en vorgeruckter Saison zu und unter Einka schw. Hoettger, Spiegelthurn Eschedera Rezierungsbezirk Casse lbsamt Wolldagen), gegen 610) Acker groß, fast vounan aarrondint, soll vom 1. Mai 1870 an auf 18 Jadre verichtet werden und werden Pachtliedbaber aufgefordert. re Gebote bis spatestens den 15. September d. J. dem Unterzeichneten einzureichen. Die Pachtbedingunn liegen in dem Geschäftslokale des Unterzeichneten zur nsicht auf. Eschederg, den 5. Juni 1869. Freiherrlich von der Malsburg' sche Rentei. A. Ilegeler.(1128 6 5) lelten wir einen Transport dautscher Pferde(Wasser Danen wieblen solche zur gesälligen Ab bestene. Juli 1869. ebr. Schürmann. Pferdedänoler. Ein gebrauchter, jedoch gut erhaltener eleganter Kutschwagen steht wegen Mangels an Raum billig zu verkaufen. Bayr. Lagerbier Ja unserem Commissions=Verlage erschien soeben: Neueste Spezial Karte Umgegend von Münster. Von A. Weins. Jos. van Gemmeren Section Albachten. Conditorei g prompter und reeller Bedieu#n n Zuspruch Munster, den 6 Juli 1869. W. Timmermann. Condin (1313 300 Bogenstraße 21. Coppenrath'sche Buch= und Runsthandlung in Münster.(1318 2 5) Bekanntmachung. Todes Anzeige. verllessenen Nacht int der bochwurdige Herr Prases Waltrup, m Umpfange der dd. Sakramente in Folge iawierigen Adnehmungstrankbeit, ganz erim Herrn entschlafen. InZur Erledigung und Beseitigung der vielsachen Anfragen welche über Darlehne=Bewilligungen der Deutschen Grunderedit=Bank zu Gotda dierver gelangen, dringe ich Folgendes zur offentlichen Kenmniß: 1) Die Bank bewilligt dopotbekarische Darledne auf Grundnucke im Gediete des norddeutschen Bundes. mi Ausschluß jedoch dersenigen Landestheile desselben, wo franzosisches Recht gilt. 2) Der Bewilligung der Dariedne muß in jedem ein Pande gebetenen Grundstucke durch die Sachver ständigen der Bank vorangeden Da dies Zeu ersordert. Ländereten ader uberbaupt nur in den Monaten vom April bis etwa Lcober tart werden konnen, so möchte es im Interesse der Dariednssucher liegen, ihre Antrage stets moglichst eine geraume Zeit vor dem Termine Tariedusvaluia zur Regul Bardeker's Reise=Handbücher. lednsvaluta wird nach Wadi der Bank entdaarem Gelde oder in Pandbriefen ausIm ersteren Falle beftt die Bank in der sein, 95 p#t. neue gewädren zu konnen. nitwe Bestimmung daruder, ob die Dardmer daar Geld oder Pfandbriefe erbalten wird erst in einiger Zeit und spatestene es Monats August d. J getrossen werden. Vermaltungskossen=Beiträgen Eine Handlung in aller Art wünscht einem soliden## welches Westfalen mehrmals jährih allen kleineren Ortschaften besuchen den Verkauf dieses Artikels gegen n sion zu übertragen. Desfallsige An unter A. B. 1 besorgt die Erped. d. Ein Bäckergesell gesucht. Von wem sagt die Erped.d Für eine feine Conditorei ein anständiges Madchen zum warten gesucht. Nur gut Empfohlene len sich melden. Wo, zu erfrageni Erved. d. Bl. 83 Donnerstag, ist von 2 Uhr an meine Wirthschaft; schlossen. J. Hölscher, St. Manritz. Wegen des Concerts im Schloßgarn findet das Abend=Concert nicht Mittwoch, sondern Donnerst## 3 Juli, im Ginden'schen Garten uan ddeutschen Bundes möglich geworde sopferin des nordd skränkt, wenn ein rnsthafte Politik mi -her an Hallucina ltpreußischen Nation elieben gestanden ha e Bundesverfassung en auf Grund d ihrer Zusichert Deutschlands zu amirt und die eir iß Graf Bismarck z jederholt hatten, dan ag die Bundesverfass elegenheit gehabt ha enn.“ fügt Herr Bi würden ihnen v Zig., die offizie Erfolge von 186 undesverfassung. All „überwunden" hal Bundesverfassung thgezwungene Diens selbst leisteten, um bitter für die Herre der Regierung gegenü Der Koln. Zig ist Nationalliberalen schor Regierung brauche sich ihre Stellung für die viel leichter ganz ander die„Köln. Zig. die reo nächsten Wahlen zu ber sassung und das Syster die Wahrheit gesagt, un Entelkeit jetzt vor Aller Die Provinzial=Ke Grafen Biomarck durft den Beginn der nächste Mittwoch. den 11 # Antrage nat von den Grundstucke glichn direet an die bestellten Gene an den Bank Vorstand nach Tdir. 10 Ser. 1 Iblr 22 Sgzr Sprachen: Holtmann. Roggen=Verkauf. Conversationsbuch in vier erstag, den! deutich anlenich engnictune nan Post= und Eisenbahn=Reisekarten, sowic Fahrplänc. J. Holtmann, Bekanntmachung. Antrage von durch die Grundsiucksbesitzer nicht vollftändig legttimirten Zwischen Personen mussen abgelebnt werden Elderfeld, den 3 Juli 12439 Der General=Agent Tholt Bulleh. Alle Schützen und sonstige welche dem Bunde###chießen in Oenabrück deum deatuchtigen, werden freundlichn gedeten, sich Donnerstag, den 8. Juli enn. Abende 8 Uhr, Saale des Herrn Restaurateurs Schluter Coppenrath’schen Buch Kunsthandlung Munnter Hamburg-Brasil. Dumptschintan Gesellschaft. nutk. Bahin. Beckmann, Aui Comm Seliets= und Sooa Wasser .plleptische Krämpfe Theerseife. Besprechungen, Ausgade der Zeskarten, S###rs Festkarten und Festabzeichen gegen Zablung## rages ud„Ein Thater“ werden derestwillig## Der vorjährige Vorstan. Fur die Mission in Langensalt (19 Seelenmehen fur die dort wefallenen in bei und eingegangen: Von einem Ungengn##en von Anton Peuler 5 Sgr., zusammen 15 milde Gaden werden derettw llign Die Erpeditton des„Westfalischen 0 Fdie aul Porto-Lieare R. 0. Lobedanz. Sommer=Theater in Münstet Tnm Trei brave Mädchen, landen Die. gnadige Krau. u. Kunsthanblung Drus der Coppenialt Wenn der kalte Herb fürdte Laud der Bäume Jägersleute#los, ogelbeeren abgenommer arbeitet, Schlingen gedrei tei, und wenn der Jager und Rede, als um Pflug Gespann auf dem Felde, Vferdedaare für die Voge und die desten, denn ## war ein trüder He aufsteigen, überall klam nicht der Sonne weich dampften, ein Zeicher Augendlick regnen aer. Rustig schritt? ###pfad dinan, der zur igten neugierig die roide ihm sie trugen fertig Sie traten in die Sch #teh Weitdin leuchte zi Sische stad Lezl Friz, löse idn aus un die Schlinge über den Aig zuruck und schauf m kleinere Bruder Heinrt „Later, sied da dinten Knaben vorwarte. „Rein, Halt!“ riei der a die Schlingen wieder