12. Jahrgang. 12. N 160 Teleph. Anschl, Wboensenentepehe. Ischehzt an Wad sodenr Bicdhatas. ecch ene bei Postbestellung kommi das Bestellgelbd ktrzr. Montag, 4. August. Sgselate werden bis spttesens vorm. 11 Uüe absten. Pris, der, etzspaurgen, Vetzels füe Stadi und Krais Harfoot, 1902 Daahansen und Amt Redn=210 Po, sors 19 vg. 1308 für den Kreis# Hersord. die Stelle des Leiters der hiesigen städtischen Gas=, Wasser #. und Elektrizitäts-Werke ist zum 1. September(evfl. 1. Oktober) er. zu besetzen. Das Einkommen beträgt— neben freier in einer neben der Gasanstalt belegenen Villa— 3000 Mk., steigend jährlich um 100 Mk. bis 4500 Mk. Meldungen sind bis 10. August cr. einzureichen. 4719 Herford, den 25. Juli 1902. Magistrat: Quentin. Frau Anna Siekmann Stiftung. . Jrauen und junge Mädchen, welche, durch industrielle Arbeit erschöpft, durch mehrwöchentlichen Aufenthalt am Stadtholze sich bei guter Verpflegung und Bewegung in freier Lust erholen und zu neuer Arbeit stärken wollen, können von uns in den Monaten Juli, August und September ganze oder teilweise Freistellen haben. Volle Verköstigung erfolgt im Waldfrieden; für Wohnung ist in einem benachbarten Hause gesorgt. Vorlegung eines ärztlichen Zeugnisses erwünscht. Bedingungen kabine krank im Bette liegend. Steijn sah sehr elend aus und trug eine blaue Brille. Den Berichterstattern von Zeitungen, die Steifn interviewen wollten, ließ der Expräsident durch Fischer sagen: Er sei zu krank, um sie zu empfangen, er bitte sie aber, seinen Dank zu verkünden für die freundliche Aufnahme, die er auf dem Dampfer gefunden habe; die Seereise habe ihm gut gethan.— Seine Gattin teilte mit, ihrem Gatten gehe es jetzt besser, aber er könne noch nicht aufstehen, denn er sei an Armen und Beinen gelähmt. rüstig und besitzt zwei Knaben im Alter von 12 und 13 Tohren. Bund der Landwirte. Die Meldung, daß Abg. Liebermannn v. Sonnenberg an Stelle des Frhrn. v. Wangenheim Vorsitzender des Bundes der Landwirte werden solle, wird von dem politischen Organ des Bundes auf Ersuchen des Herrn v. Liebermann als albernes Gerede bezeichnet; das Blatt fügt auch nochmals awernes Gereode beselgnt, hinzu, daß der Posten garnicht frei sei. Steijns übernommen hat, erklärte: Es handle sich bei Steifn um eine seltsame Art von Nervenerschöpfung, es sei ein medezinisch rätselhafter Fall. In Krügersdorp sei es Steiin sehr schlecht gegangen, jetzt sei eine kleine Besserung eingetreten. Auf die Frage, ob Steiin Aussicht habe wieder völlig zu genesen, zuckte der Arzt die Achseln. Weiter teilte Dr. Touchna mit: Die beabsichtigte Ueberführung —*•„„„„ IE Zum Befinden des König Eduards. Der König wird sich am Mittwoch nachmittag nach London begeben.— Bedingungen auf Zimmer 3 Rathaus I zu erfragen. Vorstand Quentin, Siekmann, Menckhoff, Müller. 343 DDie technische Revision der Maße und Gewichte durch den Aichmeister Herrn Krömker wird in der Zeit vom bis 25. September vorgenommen werden. Indem wir die Gewerbetreibenden hierauf aufmerksam machen, fordern wir dieselben hiermit auf, ihre Maße und Gewichte, soweit deren fortdauernde Richtigkeit zweifelhaft erscheint, vor der Revision zur aichamtlichen Prüfung zu bringen. Werden ungestempelte, unvorschriftsmäßige oder solche Maße und Gewichte bei der Revision vorgefunden, an deren Richtigkeit Zweifel entstehen, so erfolgt ohne Weiteres die Be schlagnahme und eventl. Bestrafung. 152g Herford, den 18. März 1896. Die Polizeiverwaltung: Der 1. Bürgermeister: Quentin. Aus Frankreich. un Die beabsichtigte Uebersührung„Der General Gallset erlärte, Dreyfus habe seinerpeikt Steins auf den neben dem englischen Dampfer liegenden ein Gnadengesuch für sich unterzeichnet und damit seine Schutd holländischen Dampfer, der Steijn nach Holland bringen soll, zugestanden. bedeute keinen Affront gegen England; die Ueberführung geschehe nur, weil Steifn eine Eisenbahnfahrt nach London nicht überstehen würde. In Holland werde Steijn mittelst eines Ambulanzwagens nach seinem Wohnsitz gebracht werden. Southampton, 2. Aug. Der frühere Präsident Steijn, der von dem Dampfer„Carisbrook Castle“ auf einer Tragbahre nach dem Dampfer„Batavia III“ gebracht wurde, setzte heute nachmittag in Begleitung Wessels und Fischers die Reise nach Holland fort. Von den Burenführern. Botha, Delarey und de Wet treffen in England am 16 August ein und werden gleich nach der Ankunft vom König in Gegenwart von Roberts und Kitchener in Audienz empfangen. Scegen Ausährung von Kleimpkasterarbeiten wicd di Hieleselder Srraßze in Euger(Geishaske Besch un Seicder 148 N 140— 2 arie eur es ae euenes g Herford, den 2. August 1902. Die Kreischausse=Verwaltung von Borries, Landrat. 665 Krupp wieder überflügelt!? Der amerikanische Marineleutnant Davis hat ein neues Verfahren für die Härtung von Panzerplatten erfunden, wo durch die Platten bedeutend größere Widerstandskraft als die Kruppschen erhalten. Die nach dem neuen Verfahren be handelten Panzerplatten sollen sogar der mächtigen Durchschlagskraft des kürzlich in der Artillerieabteilung des Marinedepartements erfundenen neuen Explosivgeschosses leisten. Dies neue Cwpisiageshoß hate bei dankt anaeshe pscheahelen Verschen 14zölige gchätete Kauwosche Po. Psaten durchsigen, Leutnant Duois verweandel ber ae Härtungsverfahren eiertrische Ströme von hoher Spadie er mitelst Kohlenanoden auf die erhitzten Panzrle. eiet. Er entdecte bei seinen Erperinenten, das de Kmp; e. af die Obserlchen, von Stahlblaten geleitete Erestradt enen Verichichen Teil der Kasse mituchn Macl einschoete, weiches dodunch einen Bik 6 Midch eist, ais S mistelt angend aven dscheren. Virtungt. Wdch st. Asgerden enigict de Dantische Ersodung uiche ein Seseatend schnellrs, Acbeten, da se bieselben Vefultale, zu, denen die Verschren von Krupp und Haroeth zmei bis drei Wochen hrogcherz, in 5 Stunden erzielt. Der Fränder glaubt durch sem Versachren das Gewicht der Panzerplatten um 25 Prov,n: en u:... zu können und troßzdem die dleiche Widersandehest, wie bei den Krupschen Platen iu greichen. Dies wün, esolerm von großer, Behzenuung Zur Tagesgeschichte. Deutschland. Vom Kaiserpaar. Laut Meldung aus Kiel begab sich das Kaiserpaar am Sonnabend mittag an Bord der„Iduna" nach Hemmelmark, um Prinz und Prinzessin Heinrich zu besuchen. Die Kaiserzusammenkunft in Reval. Der Kaiser begiebt sich heute an Bord der„Hohenzollern“ nach Reval. In seinem Gefolge befinden sich Oberhofmarschall Graf Eulenburg, der Kommandant des Hauptquartiers v. Plessen, Generaladjutant v. Scholl, die Kapitäne v. Usedom und Grumme sowie Ober=Stabsarzt Dr. Ilberg. In der Begleitung Sr. Majestät befindet sich der Reichskanzler, der Gesandte Graf Tschirschky=Bögendorff, die Chefs des Militärkabinets und des Marinekabinets und der Marineattachee bei der deutschen Gesandtschaft in Petersburg. Ferner begiebt sich mit der„Hohenzollern“ Prinz Friedrich Heinrich nach Reval. Zum Kaiserbesuche in Reval werden außer den deutschen Kaiserschiffen noch etwa 25 russische Kriegsschiffe zur Begrüßung Kaiser Wilhelms dort anwesend sein. #. Der Zar trifft heute in Reval zur Begrüßung des Kaners Wilhelm ein, dessen Empfang einen amtlichen Charatter trägt. Der Kaiser wird eine Abordnung der revaler beutschen Kolonie empfangen, die ihm eine Adresse, sowie ein Herforder Kreisnachrichten. (Ritteilungen von algelletren, Wernisch honortert sti wittommen und Herford, 4. August 1904. 2# Das 70. Lebens jahr vollendete gestern in geistiger und körperlicher Frische und Gesundheit unser neter Herr E. Budde. Das gesamte Magistrgtz=Kollg brachte seinem Konsenior(der Sentor im Kolleg ist der 2. Beigeordnete, Herr Reischauer, welcher bereits das 74. Lebensjahr erreicht!) herzliche Glückwünsche dar, nachdem bereits in der Frühe ein reizendes Blumen=Arrangenent mit der Zahl 70 Namens des Kollegs überreicht war. Die ganze Bürgerschaft schließt sich recht gern und freudig diesen Glückwünschen an, denn Herr Budde zahlt zu den verdienstvollsten Männern unserer Stadt, welcher er seit 41 Jahren mit seinen Erfahrungen, besonders auf finanztechnischen Gebieten, die treusten und besten Dienste geleistet. Seit 1871 Stadtverordneter, wurde er bereits 1881 Mitglied des Magistrats und Beigeordneter, seit 1872 gehört er dem Gymnasial=Kuratorzum an, seit 1867 dem Kreistage, seit 1884 dem Provinziallandtage, seit 1889 dem Kuratorium der Provinziahlandesbant, seit 1886 dem Kreisausschuß, seit Einsetzung 1886 der städt. Schuldepatation. Auch in der Kirchen=Gemeinde St. Jacobi war er seit 1864 als Presbyter thätig und von 1886—1892 war er Mitglied der Provinzial=Synode. In all' diesen Aemtern hat Herr Budde mit Umsicht, Treue und Gewissenhaftigkeit seine Pflichten erfüllt. ede Knaur enpangen, die hn eiue Wbrse, boge u.. u- Kleiababz, us geizer hon ir Kehschecher photographisches Album überreichen will. Die russische Presse herrschte gestern ein Abergzus. Fretor Sonderzüge nicht gerecht e en e.- u u uu n ascha a ae ees s e ee e. festigung des Friedens. Gedächtnisfeier für die Kaiserin Friedrich. Bei der am 5. August, dem Todestage der Kaiserin Friedrich, in der Stadtkirche zu Cronberg stattfindenden Gedächtnisfeier werden fast alle Mitglieder der kaiserlichen Fa= nur nach:..#un eine merkwürdige milie anwesend sein. Die griechischen und die erbprinzlich Halte=Stelle„Waldfrieden“ fanden gestert.g, 200 Menschen meiningenschen Herrschaften treffen bereits heute in Schloß Erläuterung, gegen 7 Uhrgsggokistat, Züge# von Salzusten Pstsiäkches ein. an dieser Haliesele die 2 überbesetzte Bige., geu. Suge. mund diese Bahn bald die„Dividenden=Bohn“ nennen können und unsere Stadtväter werden mit Stolz und Befriedigung auf ihre Zeichnung von 100000 Mk. schauen können. Auf allen Stationen-warteteten fröhliche Menschenmengen.„Hält nur nach Bedarf“ diese Worte auf dem Schilde der Dies e ae e aeses enr Aane uicnr u es ate estenr ue uir Be! es e r er! ae eae Der kanke Erprösheut, Stein. ese et ui. Sscheenr ute Sicher fanden den Spraishernten Steir 1 seiher Dauster Die Niederlegung eines Kranzes am Grabe Ledochowskis in Rom ist dem Grafen Mielzynski in Rom nicht von den Zivil=, sondern von den geistlichen Behörden verboten worden. Graf Mielzynski teilt zur Erklärung dieser Thatsache dem Posener„Kuryer“ mit, in Rom sei das Niederlegen von Kränzen auf den Gräbern von Kardinälen generell verboten, und die Erlaubnis hierzu werde nicht erteilt. Graf Mielzynski legte daher statt des Kranzes die Kranzschleife am Grabe nieder. Ein Geistlicher schreibt außerdem dem genannten Blatte noch, der Brauch des Kranzniederlegens an Gräbern stamme wohl vom Freimaurertum her, und er sei von der Kirche stets als nichtentsprechend angesehen worden, ja der Erzbischof von Köln sei 1891 sogar dagegen eingeschritten. Die unwahr. Pamk. Walbe vom Vorsitzenden Bericht Zum Fall Löhning. l erstattet über die einleitenden Schritte zur Feier des Sedanje Meldung, Löhning sei ein 70 Jahre alter Greis, ist festes. Der kameradschaftliche Verein Herford und kameradLöhning ist bei einem Alter von 58 Jahren sehr! schaftliche Verein Stiftberg werden gemeinschaftlich mit dem vorbeifahren lassen mußten, ohne einsteigen zu können. *— Das neu eingerichtete Verkehrsmittel, die Taxameter, wurde auch gestern fleißig benutzt. Von manchen Seiten wurde die Frage aufgeworfen, was wohl per Taxameter eine Fahrt nach dem Waldfrieden kostet; wir erfahren hierzu, daß dies Mk. 1.40 beträgt. Des Weiteren seien folgende Preise"(1. Toxe) mitgeteilt: eine Fahrt vom Alten oder Neuen Markt nach dem Staatsbahnhof kostet 50 Pfg., nach dem Kleinbahnhof 70 Pfg. 27 Die Handelslehranstalt nimmt morgen wieder den Unterricht auf. □ Kriegerverein. Die gestrige gut besuchte Generalversammlung wurde vom Vorsitzenden mit einem freudig aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät eröffnet. Als 1. Bunkt der Tagesordnung wurden die letzten Protokolle vom Schriftführer verlesen. Sodann wurde vom Vorsitzenden Bericht Schaill Ar GnnT"—• 15 Kriegerverein das Fest begehen; dagegen haben der Kriegerverein Stiftberg und der Veteranenverein Altstädter Feldmark der Einladung zur gemeinschaftlichen Beratung nicht Folge geleistet. Es wurde Sonnabend der 30. August zur Vorfeier am Kriegerdenkmal und Sonntag der 31. August zur Festfeier auf dem Schützenberge bestimmt. Als 3. Punkt der Tagesordnung wurde die Einweihung des Kurfürstendenkmals am 26. September besprochen. Es meldeten sich ca. 100 Kameraden. Letzter Punkt der Tagesordnung betraf die Mitteilung an die Kameraden, daß die Hebeliste in Umlauf gesetzt wird. Mit einem Hoch auf Se. Maj. wurde die Versammlung gegen 10 Uhr geschlossen. ∆ Sanitätskolonne. Heute abend hält die Sanitätskolonne eine Versammlung ab. *4 Geflügel= und Vogelschutzverein. Unter dem Namen Nutzgeflügelzucht= und Vogelschutzverein der Feldmarken und Umgegend Herfords, ist gestern der neue Geflügelzuchtverein endgültig gegründet worden. Als Vorstand wurde gewählt: Vorsitzender Herr Kerckhoff, Schriftführer Herr Mayer und Kassierer Herr Fleer. Zu Obmännern wurden ernannt: die Herren Schwarz, Nieberg und Breder. *= Fußballsport. Der Fußballklub Herford in Gemeinschaft mit dem Osnabrücker hielt am gestrigen Nachmittage sein Wettspiel auf dem Lübberbruche ab, wo sich viele Zuschauer eingefunden hatten. Das Spiel verlief auf das Vortrefflichste, leider mußten die Osnabrücker Sieger bleiben, auch unser Herforder Klub hielt sich tapfer. Trotz des starken Regens wurde der Sport weiter betrieben. Infolge dessen waren die Herforder durch den Regen geschädigt worden. Als Schiedsrichter wurde von beiden Parteien Herr Feldhoff aus Osnabrück gewählt. Nach Beendigung des Sports wurden von dem Herforder Klub die Osnabrücker herzhaft begrüßt. Zuletzt veranstaltete unser hiefiger Klub einen Kommers im „Kaiserhof“. — Der Regeltlul„Holzhacker“ unternahm gestern einen Ausflug mit Damen. Als Ziel war der Krautkrug angesetzt. Wegen des Regens aber wurde bei Steinmeier der Kaffee eingenommen und dann gings weiter nach Salzuflen (Schmelzer); hier wurde ein Tänzchen veranstaltet. Der Ausflug verlief aufs schönste und wird jedem Teilnehmer in Erinnerung bleiben. ** In Beinkmanns Restaurant findet heute, Montag abend, wieder ein Abonnementskonzert der Düngelschen Kapelle statt. 1. Konzert. Morgen, Dienstag, findet wieder ein Konzert der Düngel'schen Kapelle auf der Wilhelmshöhe bei Sundern statt. Der Schluß der Schonzeit für Rebhühner in den Kreisen Minden, Lübbecke, Herford, Bielefeld(Stadt und Land), Halle, Wiedenbrück und Paderborn ist auf den Ablauf des 20. August, in den Kreisen Büren, Warburg und Höxter auf den Ablauf des 31. August, für Auer=, Birk= und Fasanenhennen, Haselwild, Wachteln und Hasen im ganzen Regierungsbezirk Minden auf den Ablauf des 14. September d. I. festgesetzt. 1. Gewerbestreitsache. In der letzten Sitzung verhandelte das Gewerbegericht die Klage des Gärtnert H. gegen den Fabrikanten M. wegen unberechtigter Arbeitsentlassung. Die Klage wurde zurückgewiesen, da sich herausstellte, daß Kläger sich beharrlich geweigert hatte, den ihm nach dem Arbeitsvertrage obliegenden Verpflichtungen nachzukommen. Trunkenheit. Der Tischler G. hier, Triebenstraße Nr. 12 wohnhaft, verübte gestern Nacht im angetrunkenen Zustande in seiner Wohnung durch Lärmen und Schimpfen einen derartigen Skandal, daß sich ein Menschenauflauf bildete. Der berauschte Wüterich mißhandelte seine Ehefrau und Kinder, sodaß dieselben nur notdürftig bekleidet durchs Fenster die Flucht ergreifen mußten, um sich vor dem Wüterich zu schützen. Nachbarn nahmen sich der Entblößten an und setzten die Polizei von dem Vorfall in Kenntnis, die darauf die Ruhe wieder herstellte. 1. Diebstähle. Gestohlen wurde gestern abend einem hiesigen Dienstmädchen der Regenschirm, den dasselbe von einem Spaziergange nach Hause kommend, an die Hausthür ihrer Wohnung gelehnt hatte. Die Diebe, die jedoch beim Diebstahl bemerkt worden waren, ergriffen sofort die Flucht, Roman von Dora Duncker. (11. Fortsetzung.)—(Nachdruck verboten.) Wenige Augenblicke später saßen sie im Wagen und fuhren der Stadt zu. Das Einzige, was Lieschen von der verzehrenden Sehnsucht nach der Mutter auf kurze Stunden ablenken konnte, was sie die ihr schier unerträgliche Gesellschaft der Klump zeitweise vergessen ließ, was sie als einziges gemeinsames Interesse mit dem Vater verband, war das Straßenleben der fremden Riesenstadt. Auch heute verfehlten die bunten, wechselnden Bilder ihre Wirkung nicht, obwohl sich Lieschen, ihrer gegentheiligen Behauptung zum Trotz, durchaus nicht wohl fühlte, und zudem durch den langen Brief an die Mutter auf's Tiefste erregt war. Nun fuhren sie, einer Verkehrsstockung wegen, sehr langsam an einem großen Bankhaus vorüber, in dessen mächtige Kellerwölbungen man vom Bürgersteig aus durch dicke Eisenstäbe hinabsah. Tief unten in dem taghell erleuchteten Raum sah Lieschen auf Pulten und Tafeln dicke Banknotenpackete, Haufen von Gold, die Silbermünzen aller Länder liegen. Und dem Kinde, das in seiner Mutter Mansarde nur Groschen hatte zählen sehen, mühsam an der Maschine erworbene Groschen, wirbelte der Kopf. Lieschen lehnte sich in den Wagen zurück und schloß die Augen, die heute die bunten glänzenden Bilder nicht länger ertragen konnten. Ihr selber kaum bewußt, stahl sich eine Thräne zwischen die langen, dunkelen Wimpern. Hier Märchenschätze Goldes und bei der Mutter daheim vielleicht die Noth! Die Thräne rann ihr die Wange hernieder und tropfte schwer auf den gestickten Brustlatz ihres weißen Kleides. Fester faßte die kleine Hand nach dem Briefe in der Tasche. Bisher war zwischen Vater und Tochter kaum ein Wort gewechselt worden. Als sie sich jetzt, bereits auf der Rückfahrt begriffen einem Postgehände näherten, richtete Lieschen sich auf liefen jedoch einem Polizeibeamten in die Hände, der die Diebe— durchreisende Malergesellen— festnahm. Den gestohlenen Schirm hatten die Diebe bei ihrer Verfolgung in die Werre geworfen.— Einem fremden Schlachtermeister wurden heute in der Markthalle Speck und Würste gestohlen. Ein Kriminalbeamter nahm sofort eine Person aufs Korn, die als sie sah, daß sie beobchtet wurde, die Flucht ergriff. Es gelang ihr jedoch nicht zu entkommen, sondern wurde in der Freiheitstraße von dem Polizeibeamten verhaftet. Die gestohlenen Sachen wurden bei dem Diebe, Schuhmacher N. hier vorgefunden. * Taxameterdroschke. Es wird uns geschrieben: Kommt da neulich eine Frau vom Lande in die Stadt. Auf dem Markte sieht sie eine der Taxameterdroschken stehen. Bei Besichtigung dieses neuen, großstädtischen Fuhrwerks durchrieselt sie plötzlich ein freudiger Schauer, denn siehe, am Bocke steht deutlich auf einem Täfelchen das Wort„Frei“, wie sie es schon öfters gelesen hat, z. B. bei Konzerten „Eintritt frei“ oder beim Altertumsmuseum„Besichtigung frei“. Noch einmal überzeugt sie sich von der Richtigkeit ihrer Entdeckung, schwingt sich dann in das Polster und läßt sich, hocherfreut über die Fürsorglichkeit der Herforder Obrigkeit, zum Bahnhof fahren. Dort angelangt, sagt sie dem schön geputzten Kutscher ein freundliches„danke schön" und will im Völkergewühle verschwinden. Doch der Kutscher ist auch nicht faul, schnell verläßt er Wagen und Gaul, und, oh weh über das Geschick! schnell holt er die Frau zurück. Die nachfolgende Szene und das Gesicht der Frau, als sie mit erleichtertem Geldbeutel endlich den Zug besteigt, kann sich jeder Leser selbst am besten ausmahlen. n In den Markthallen stellten sich heute die Preise der Produkte wie folgt: Rindfleisch 60—65 Pfg., Schweinefleisch 70—80 Pfg., Hammelfleisch 60—65 Pfg., Nierenfett 40—50 Pfg., Butter Pfd. 1,10 Mk., Eier Pfd. 50 Pfg., junge Wurzeln Bd. 15 Pfg., Porree Bd. 5 Pfg., neue Kartoffeln 4—5 Pfg. p. Pfd., Zwiebeln Pfd. 20 Pfg., Blumenkohl 35—45 Pfg, Schnittsalat Portion 10 Pfg., Kopfsalat 3 Stück 10 Pfg., Radteschen Bund 10 Pfg., Streifrüben 5 Bund 10 Pfg., Gurken Stück 30 Pfg., Kirschen Pfd. 30 Pfg., Stachelbeeren Pfd. 30 Pfg., Erbsen 10—12 Pfg., Großebohnen Pfd. 4 Pfg., Wirsing Pfd. 20 Pfg., Bickbeeren Pfd. 20 Pfg., Johannisbeeren Pfd. 22 Pfg., Birnen Pfd. 30 Pfg., Weintrauben Pfd. 75 Pfg., Rotkohl Kopf 30 Pfg., Zwiebel Pfd. 30 Pfg., Gurken Schock 50—90 Pfg., Schnippelbohnen Pfd. 30 Pfg. n Enger, 2. Aug. Schießfest. Der Verein„St. Hubertus“ hier beabsichtigt im Laufe des Monats September, gleich wie im Vorjahre, ein Schießfest verbunden mit großem Preisschießen zu veranstalten. Das Fest soll in den Deukerschen Anlagen gefeiert werden. • Enger, 2. Aug. Wieder aufgefunden. Der vor einiger Zeit gestohlene Böller hat sich nunmehr beim Roggenmähen wieder gefunden. Von dem Thäter ist immer noch nichts bekannt geworden. i Enger, 2. Aug. Diebstahl. Des Diebstahls eines besseren Tafelmessers ist der Ziegelarbeiter R. von hier bezichtigt. R. soll das Messer gelegentlich des Schützenfestes entwendet haben; er giebt jedoch an, solches gefunden zu haben. Die Sache ist zur Anzeige gebracht. =i Enger, 3. Aug. Standesamtliches. Im verflossenen Monat sind beim hiesigen Standesamte zur Anmeldung gekommen: 25 Geburten, davon 13 männlichen und 12 weiblichen Geschlechts; 12 Sterbefälle; auch fanden 4 Eheschließungen statt. Als Todesursache wurde ermittelt: Schädelbruch 1, Herzschlag 1, Herzlähmung 1, Lungenentzündung 2, Unterleibsentzündung 1, Asthma 1, Altersschwäche 2, Krämpfe 3. * Spenge, 1. Aug. Todesfall. Herr Pastor em. Berghauer ist hier in der vergangenen Nacht gestorben. Er war laut N. W. V.=Z. gerade ein Jahr und einige Tage wieder in Spenge, täglich auf seinen Tod, den er sehnlichst herbeiwünschte, wartend. .* Hiddenhausen, 4. Aug. Der Vertreter unserer Zeitung hierselbst teilt uns mit, daß ihm ein Haferhalm von 1,79 m Länge gebracht worden sei. Der Halm stammt von dem Felde des Herrn Neubauers Schroeder. Schüchtern zog sie zwischen oen Falten iyres weißen Kleides den Brief an die Mutter hervor. „Vater— möchtest Du wohl so gut sein— ich habe die Mutter so sehr um Verzeihung gebeten— vielleicht wird sie mir nun endlich schreiben— mir endlich vergeben, daß ich von ihr fortgegangen bin.“ Mit scheuem Blick wandte Rudolf das Haupt von seinem Kinde ab. Als sie das Postgebäude erreicht hatten, ließ er halten; er nahm den Brief aus Lieschens Hand und verschwand in dem großen Portal. Im Schatten desselben versenkte er ihn in seine Brieftasche zu den etlichen anderen, die Lieschen, seit sie in der fremden Welt war, an die Todte geschrieben hatte. Eine Viertelstunde später hielt der Wagen wieder vor dem einstöckigen Hause, ohne daß ein weiteres Wort zwischen Vater und Tochter laut geworden wäre. Jedes von ihnen war tief in seine eigenen Gedanken versunken, und es wäre schwer zu sagen gewesen, in wessen Haupt sich die düstersten gekreuzt. 12. Kapitel. In einer Nische des ziemlich leeren Barrooms wartete Monsieur Bourgeois bei einer Flasche Claret schon seit einer halben Stunde mit allen Zeichen höchster Ungeduld auf Rudolf. Die Beiden hatten sich auf der Ueberfahrt kennen gelernt und waren seitdem so ziemlich unzertrennlich gewesen. Allerdings weniger aus Gefühls= denn aus Geschäftsrücksichten. Der Franzose, der lange Jahre in deutschen Bädern belebt hatte und fließend deutsch sprach, hatte sich einige Wochen lang in Deutschland aufgehalten und war in den ersten Apriltagen mit Rudolf zugleich nach New=York zurückgekehrt, wo er seit fünf Jahren seinen festen Wohnsitz hatte. Anfangs hatte Rudolf Bourgeois mit großer Vorsicht über dortige Verhältnisse ausgeforscht, und der Franzose war nicht minder vorsichtig in seinen Rückäußerungen gewesen; dabei war’s zwischen ihnen geblieben. Schließlich aber in einer kalten, sterneuhellen Nacht, als sie beide so ziemlich die einzigen Passagiere auf Deck gewesen, hatten sie sich in einem Punkt zusammengefunden, um den sie bisher vorsichtig herumgeschlichen waren und anf dem wie es schien. nachdem er einmal zur * Monniahüffen, 2. Aug. Schulnachricht. Die durch die Versetzung des Herrn Lehrers Brinker hier freiwerdende Lehrerstelle ist Herrn Lehrer Reint, aus Mahnen verliehen. Kirchlengern, 2. Aug. Verbindung mit Herford. Hierzu wird dem„Bünder Tabl.“ von hier geschrieben: Wie man hört, soll nach der Ernte mit dem Bau der Bahn von Kirchlengern nach Herford begonnen werden. Mancher Familienvater aus Süd= und Kirchlengern, der seine Kinder einer der höheren Schulen in Herford zugeführt hat oder noch zuführen will, wird den Tag der Eröffnung dieser Strecke mit Freuden begrüßen. Ueberhaupt dürfte durch die neue Bahn eine regere Verbindung mit der Kreisstadt herbeigeführt werden. Das Band zwischen Kirchlengern und Bünde ist seit einigen Jahren immer lockerer geworden. Obgleich bis dahin von den Bewohnern unseres Dorfes recht viele Einkäufe dort gemacht, recht viele Verbindungen gepflogen sind, sieht man nur selten einen Bünder bei uns. Westfalen und Nachbarstaaten. * Osnabrück, 2. Aug. Zum Eisenbahnunfall der Prinzessin Heinrich von Preußen. Wie noch erinnerlich sein wird, ereignete sich zwischen Münster und Osnabrück am 29. Juni ein Eisenbahnunfall, bei dem das Leben der Prinzessin Heinrich von Preußen in Gefahr schwebte. Jetzt ist die Angelegenheit zum Austrag gekommen und hat für eine Anzahl Beieiligter ernste Folgen gehabt, zumal Minister Budde eine besonders sorgfältige Prüfung der Angelegenheit angeordnet hatte. Der Salonwagen, in dem die Prinzessin Heinrich nebst Gefolge gerade ein Essen einnahm, entgleiste in der Nähe von Kattenvenne, eine Thatsache, die sich durch anhaltendes donnerähnliches Geräusch bemerkbar machte. Man zog die Bremse(Notbremse), diese versagte indessen trotz eifrigster Bemühungen des Kammerherrn Frhr. v. der Knesebeck. Dazu kam, daß der betreffende Wagenwärter— entgegen seiner Instruktion— seinen Posten verlassen hatte. Nachdem der Train eine Strecke von über 2 Kilometern durchraft hatte, wurde man auf die äußerst gefahrdrohende Lage, welche die Insassen des Wagens in großen Schrecken versetzt hatte, aufmerksam und setzte die Bremse des nächsten Wagens in Thätigkeit. Nach weiteren ca. 700 m gelang es, den Zug zum Stehen zu bringen. Vor allem ist jetzt der Wagenwärter bestraft worden.— Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat aus Anlaß dieses eklatanten Falles Gelegenheit genommen, besonderns ernste Mahnungen zu allergrößter Sorgfalt ergehen zu lassen. Namentlich soll auch den Bremsvorrichtungen größte Sorgfalt gewidmet werden, da durch ein Nichtfunktionieren ihre Thätigkeit illusorisch gemacht und schwere Unfälle herbeigeführt werden können. Insbesondere soll den von Mitgliedern des Königl. Hauses, anderen Fürstlichkeiten und dergl. benutzten Zügen Sorgfalt zuteil werden.— Die Prinzessin setzte in einem anderen Ziige den Weg nach Osnabrück fort, wo ein nochmaliges Umsteigen erfolgte. * Bochum, 2. Aug. Zeichen der Zeit. Fünf hiesige Telephonbesitzer haben den üblichen Jahresbeitrag für den Anschluß an das Telephonnetz nicht entrichtet. Nachdem Mahnung und Pfändung die säumigen Zahler nicht zur Erfüllung ihrer Pflicht angetrieben haben, sollen laut Bekanntmachung im Postamt versteigert werden: zwei Geldschränke, ein Sofa, ein Piano, eine Kommode mit einer Geldkassette— diese sowohl wie die Geldschränke aber ohne klingendes Metall, denn leergebrannt ist die Stätte, wo früher„Füchse“ hausten. * Essen, 2. Aug. Anläßlich der Feier der hundertjährigen Zugehörigkeit Essens zu Preußen erhielt Oberbürgermeister Zweigert den Kronenorden zweiter Klasse und der Industrielle Oskar Waldthausen den Kommerzienratstitel. Außerdem wurden mehrere Stadtverordnete und städtische Beamte mit Auszeichnungen beehrt. * Bonn, 2. Aug. Großes Vermächtnis für die Universität. Der verstorbene Rentner Hölterhoff zu Sprache gekommen, keiner dem Andern erwas zu verheimlichen hatte. Als Rudolf in Berlin die Brücken hinter sich abgebrochen, hatte es in ihm festgestanden, drüben sein Heil nicht eben mit mühseliger Arbeit, sondern mit dem Spiel zu versuchen. Er hatte durcharbeitete Nächte, wie sie die Aufträge für Zeuner und andere ähnlicher Art mit sich gebracht, gründlich satt, und in allen Spielerkniffen war er Meister. In Monsieur Bourgeois hatte Rudolf eine für seine Pläne geneigte und geeignete Person gefunden, wie sie sich besser gar nicht finden ließ. Der Franzose hatte in New=York einen großen Bekanntenkreis und zwar einen Kreis, zu dem man nicht nur mit Vorliebe dem Spiel zu huldigen geneigt, sondern auch in der Lage war, große Einsätze zu wagen und doch dabei im Grunde harmlos und vor allen Dingen grundehrlich zu Werke ging. Bourgeois war in diesen Kreisen wegen seiner Unterhaltungsgabe, seiner unerschöpflichen Witze, seiner guten Manieren ein überall gern gesehener Gast. Jahre lang hatte er, durch die Verhältnisse begünstigt und ohne daß irgend Jemand seiner zahlreichen Bekannten auch nur die geringste Ahnung davon gehabt, einem abgefeimten Spieler, einem angeblichen Kommerzienrath, als Schlepper gedient, wofür er mit reichem Beuteantheil am Spielgewinne betheiligt gewesen war. Eines schönen Tages aber war der„Kommerzienrath" verschwunden gewesen, und Bourgeois hatte das Nachsehen gehabt, bis er auf dem Deck der„Elbe“ in Rudolf wiedergefunden hatte, was ihm vor Jahren urplötzlich verloren gegangen war. Zunächst hatte er Rudolf nur in Kreise eingeführt, in denen sehr niedrig und bescheiden gespielt wurde.— Es galt zunächst, eine Zahl anständiger und zahlungsfähiger Leute sicher zu machen. In dem Hinterzimmer eines Rumhauses, das von außen von einem gewöhnlichen Wohnhause nicht zu unterscheiden war, hatte Rudolf dann zuerst hier und da— Bank gelegt und erhebliche Summen eingesteckt und ebenso als Pointeur mehrmals mit Glück die Bank gesprengt. Das waren seine ersten Versuche gewesen, die alte, fast vergessen geglaubte Kunst wieder zu üben. Auf diese Weise war er zuerst in den Ruf eines glücklichen Spielers und dabei eines außerordentlich liebenswürdigen ein Schwiegersohn des bekannten früheren Bonner T#risten und Philologen Böcking, hat sein Vermögen der Janner Universität als Stiftung mit verschiedenen Auflagen Lgewandt. U. a. soll in Honnef ein Damenstift erbaut beden. In dem Wettbewerb für Entwürfe zum Stiftsgebäude g jetzt dem Architekten Gust. Jänicke=Schönberg der erste Preis 5000 Mk.) zuerkannt worden, Const. Wille=Köln der zweite 3500 Mt.), Ernst Rang und Arn. Silbersdorf=Schönberg Liammen der dritte Preis(1000 Mk.). Außerdem wurde der Entwurf des Architekten Joh. Seiffert=Köln käuflich erworben eür 500 Mk. Die Bausumme soll 350 000 Mk. nicht überchreiten. Das, Vermögen der Stiftung stellt infolge Zinsuwachses sich jetzt auf rund zwei Millionen Mark. Vermischtes. Eine internationale wissenschaftliche Ballonzahrt findet am Donnerstag statt. Es werden bemannte und unbemannte Ballons aufgelassen, und zwar in Berlin, Straßburg i. E., München, Trappes, Paris, Wien, Pest, Kratali, Bath, Petersburg, Moskan und Boston. Zum Schiffsunglück auf der Elbe. Der untergegangsse Dampfer„Primus“ ist Freitag nachmittag umgekippt ind glücklich auf den Kiel gestellt worden. In der Vordekajüte fand der Taucher die Leiche eines etwa dreizehnjährien Mädchens. Fener im Telegraphenamt. Freitag nacht entstand im Telegraphenbetriebsbureau des Bahnhofes in Aschaffenburg Feue. Der Dachstahl brannte vollständig nieder. Die Telegrapenverbindungen werden durch Notverbindungen aufrechterhalen. Inhaftnahme von Anarchisten. Zwei von i genischn Behörden als gefährliche Anarchisten bezeichnete Arbeite, Sardon und Lanzi, wurden jetzt in Triest verhaftet. Beid sind Schriftsetzer aus Udine. Falsche Rubelscheine. In Warschau ist die Geheimplizei den Verbreitern von falschen 500 Rubel=Scheinen auf ze Spur gekommen. Es sind der Inhaber des Bankkontos Pintschewski, der Photograph Ginch und der Warschaur Bürger Sokulski. Die Werbung durchs Telephon.„Hier Amt! Sie wünssen?“—„Sie?“ oder so ähnlich lautete, wie aus NewYorkberichtet wird, ein kurzes Gespräch, das mit einem„TeleZuleinMeE„„„„ c C wird, ein kurzes Gesprach, das mir einen Hhonscillein= in Ponghlepsie geführt wurde. Und die Telein hängte etwas ärgerlich den Apparat wieder an. Ihr Erstcnen und nicht weniger ihre Befriedigung war jedoch sehr groß als die unterbrochene Unterhaltung zuerst per Post, unter der porm eines Heiratsantrages, und dann mündlich durch einen DSesuch des Bewerbers wieder ausgenommen wurde, der seine Heiratsabsichten bestätigte. Mr. Albert Edward Tower, ein eicher amerikanischer Eisengroßhändler, war Miß Mary Boackus, F##phonistin in Pougkepsie, für die im geleisteten vorzulichen Dienste so dankbar, daß er Nam und sein auch für amerikanische Verhältninisse nicht unbekutendes Vermögen anbot. Miß Bogardus hat durch die Ehnelligkeit, mit der sie Verbindungen zwischen der Kundschafttts0 dem Kaufmann herstellte, auf sehr wirksam= Art dazu heigetragen, dieses Vermögen zu erwerben, denn dadurch das entnerrende lange Warten und unnötige Klingeler vermiter: So haven gute Dienste ihren verdienten Lohn geun ode und Elektrizität. In Amerika wird es bald zum zaten Ton gehören, elektrische Leuchtkörper an sich zu tragen. as i das vor kurzem von einigen Leuten eingeführt worden, die 1 diesen Dingen tonangebend sind. Die Brenner haben verschiedenartige künstlerische Formen. Bald ahmen sie die Raf# sach, bald stellen sie Früchte und Gemüse dar. Es gegu auf einen Knopf zu drücken, um diesen Schmuck von 49#euer Art im Innern aufleuchten zu lassen. Die Männer .4nz solche elektrische Schmuckstücke im Knopfloch. Die Frauen 2°9un ihr Haar mit glänzenden Blumen, die in tausend strablen. Sogar die Griffe von Sparzierstöcken und Schi aln enden in elektrischen Knöpfen. Schircge, Coloradofluß ist um 40 Fur gestiegen. Tausende von caensche sind laut Meldung aus NewYork ihrer Heimsiat beraubt. Große Viehherden sind ertrunfen, weite Baumwollplantagen wurden vernichtet. Infolge der eingetretenen Regengüsse hat die Flut 2000 Quadratmeilen überschwemmt. Standesamtsnachrichten für den Kreis Herford. Stadt Herford. Nachrichten vom 28. Juli bis 2. August 1902. Geburten: Ein Sohn: Schneider Heinrich Hellweg, Musiker Friedrich Wörpel, Handarbeiter Adolf Kiel, Tischler Wilhelm Schulze, Buchhalter Friedrich Bertram, Fabrikant Friedr. Nürge, Schneider Wilh. Hoffmann, Maurer Heinrich Salmon, Kohlenhändler Wilh. Stranghöner, Kaufmann Paul Schugart, Zigarrenmacher Wilh. Meier. Eine Tochter: Bahnarbeiter Heinr. Wemhöner, Fabrikant Aug. Wichardt, Schlosser Heinrich Treseler, Kutscher Friedrich Engeling, Arbeiter Heinrich Salmon, Arbeiter Heinrich Wehmeier, Schuhmacher Karl Engelländer, Lokomotivheizer Emil Hennig(Zwillinge), Schneider Wilhelm Daube, Fabrikarb. Heinrich Waters, Handarb. Wilh. Vahle, Hausdiener August Altrogge, Tapezierer Emil Heidbreder. Aufgeboten: Geschäftsreisender Viktor Weiß und Helene Gottschalk, Oberkellner Friedrich Lathwesen und Wilhelmine Dehler, Arbeiter Max Jonas und Schneiderin Marie Imort, Fabrikant Arthur Lühl und Anna Pollmann, Arbeiter Wilhelm Schulz und Witwe Karoline Wemhöner, Kaufmann Karl Ahlert und Marie Mundhenke. Eheschließungen: Bonbonkocher August Tilker und Plätterin Wilhelmine Brune. Sterbefälle: Ehefrau Louise Heidbreder 63 J., Hans Wilken 6 J., Peter Hellweg 3 J., Elisabeth Engelländer 2½ Stunden, Ehefrau Luise Schnieder 25 J., Hermann Müller 6 Monat, Tagelöhner Wilhelm Lücking 68 J., Holzschuhmacher Wilhelm Kröger 58 I., Wilhelm Kleffmann 3 Mon., Kaufmann Friedrich Kropp 74 J. Patentliste aufgestellt vom Patentbureau Kipp u. Büttner, Berlin S 14= Hamburg.*) Patentanmeldungen: Busse u. Niederstadt, Herford.(Hutbeutel von Papier mit Kartonboden, mit und ohne Aufdruck.) Niebaum u. Gutenberg, Herford.(Rühr= und Quetschwerk, vorzugsweise für die Fettindustrie.) Fr. Seelhorst, Bünde i. W.(Verfahren zur Herstellung von Gefäßen aus Blech.) Gebrauchsmusteranmeldungen: Johannes Stiegelmeyer, Herford. Spiralzeugfeder. Gebrauchsmuster=Eintragungen: Kramer u. Drewes, Bielefeld.(Geruchverschluß für Abflußleitungen.) *) Obige Firma erteilt den Lesern unseres Blattes kostenlos Ausunft in Patent=, Gebrauchsmuster= und Warenzeichenangelegenheiten. Course der Berliner Börse. Mitgetellt von der Westf.-Lippischen Vereinsbank, Akt.-Ges. Herford, 2. August 1902. 92.90 3% Preuss Consolo 3½% n„ 102/80 3% Deutsche Reichsanleihe 93.20 3½%„„ 103, 3% Westt. Prov.-Anl. 90.— „„ 100,— %%„„ 10470 4% Bielef. Stadtanleihe 103,60 4% Hamb. HypothekenPfandbriefe 1900 102.50 4% Rhein. Westf. Bodenkred.-Pfandbriefe 1905 100.75 4% Meiniog. Hypoth.Pfandbriefe 1900 100,30 Deutsche Bank-Akt. 208,75 Disc. Commandit-Akt. 183.80 A. Schaaffhausen'scher Bv. 119,50 Gelsenkirchener Bergy.Aktien 165.— Hibernia Bergw.-Aktien 166,75 Harpener dto. 163,75 Harb.-Wien. Gummi-Akt. 312,75 Phönix Bergw.-Aktien 124,10 Bankdiscont 3% Tendenz: fest. Voraussichtliches Wetter. 9. August. Bei mäßigen südwestlichen Winden Witterungsfortdauer.— Witterungsbericht vom 4. August Höchste Temperatur des Vortages: 21,4°. Niedr. Temperatur in der Nacht: 8,70. Temperatur um 7 Uhr vorm.: 12,50. „„ 1 1„„: 1 6, 6 0 Luftdruck um 7 Uhr vorm.: 752,5 mm. Tägliche Niederschlagshöhe: 3,1 mm. Wind: Mäßiger SW. Himmel: Bewölkt. Telegramme uud Telephonische Meldungen. Zur Kaiserzusammenkunft in Reval. Petersburg, 4. Aug. Kaiser Wilhelm II. wird am Mittwoch in Reval eintreffen. Die hiesige deutsche Botschaft wird nur durch die Marineattachee Frhr. von Schimmelmann bei den Flottenübungen vertreten sein. Mittwoch nachmittag finden die Schießübungen nach festen und beweglichen Zielen statt, Donnerstag werden die Uebungen fortgesetzt. Am Freitag nachmittag erfolgt die Rückreise des Kaisers. Größere Seemanöver sollen nicht stattfinden. Zur Preisstiftung Kaiser Wilhelms. Cowes, 4. Aug. König Eduard besichtigte gestern nachmittag die vom deutschen Kaiser für die am 6. d. Mts. stattfindenden Yachtrennen gestifteten Preise, insbesondere einen silbernen Becher; die Preise waren an Bord der königlichen Dacht gebracht worden. König Eduard gab seine Freude und Bewunderung über die gestifteten Preise Ausdruck. Bootsunglück Berlin, 4. Aug. Gestern wurde auf der Oberspree ein Ruderboot von einem Dampfer überrannt. Die beiden Insassen waren ein Herr und eine Dame. Letztere ist ertrunken. Gutens C20 0 Unübertroffen zur Haut- und Schönheitspflege MTRRHOLIN SEIFE * sowie als beste Kinderseife ärztlich empfohlen. Verantwortlicher Redakteur Druck und Verlag:####### utlich in Herlore, in gekommen, denn Rudölf gab, wenn er wollte, an geseanf“c isenten dem Franzosei, nichts nach. Bald hatte selligeh g steufieg dem heiden Freunde gerissen. nan„Ihef war's während der ersten Wochen geblieben. Erst Hovei war v wahr:. en Kreis gewonnen, in den sich als mest einen großen,###lppen ließen, hatte Rudolf das eleOpfer einschlephezu der 220ten Straße gegant nöhlirte, vornehme P## gröffnet, in dem er mit noch Im Uehiefenr SP ger sich, den Anschein, als 00 zu eben Pfgt, Zwecke bei ihm vorgesprochen habe. Daß es sich. wir49: gewöhnlich, wieder um einen muthmaaßlich Vorschuß gehandelt, ianorirte Rudolf bevr gas finstere Gesicht des Franzosen erhellte sich durch diesen umstand„se Errcoe. Dennoch beantwortete er jede Frage Gzaes gur sachgemäßer Ruye. Erst als Rudolf ihn wiederuio Keges fichr er gaufe, ölige Harmlostgkeit gewiser Bönin sein Möche echade Kase eriähie ie schig gernuige ub Bide! mit Hoe, Frseher. Pur von der Gestep fn.rsemmen, aber ein Wort. Nur von der Seite traf den Genossen er sagt“ ader, drohender Blick. a7 den Genossen ein latkäf hatte nichts davon bemerkt.„Und nun, mon cher Re, uns ein Glas Claret auf gutes Gelingen trinken.“ lassen S' git Bourgeois an, der aber blickte zur Seite und Er stiep awas in seinen Spitzbart, was nicht gerade wie ein urmelf asch klang. SegensPif trank das Glas mit einem Zuge leer. Er goß Rudigest der Flasche in sein leeres Glas und es gegen loch der oosen erhebend, sagte er: en Frethoffe, Ihre Laune wird sich bis heute Abend aufbessern, „S Su Stoff. L:2 8lich, sogar wahrschemnlich, wenn Sie mir auf der Stelle die versprochenen zweitausend Dollar geben“, erwiderte er zwischen den Zähnen. wüßzte nicht, daß ich eine Schuld an Sie hätte. Zwischen uns ist, so viel ich weiß, völlig glatte Rechnungbekommen... Ihre Antheil etwa nicht regelrecht ausbezahlt „Diefer Antheil ist eine Lumperei, mein Herr—“ Sie nannten ihn vor Wochen anders.“ .„or Wochen ist nicht heute. Ich habe Ihnen meine Ansicht über diesen Punkt bereits des öfteren wiederholt.“ „Und ich habe diese Ansicht ebenso oft zurückgewiesen.“ Bourgeois knirschte vor Wuth.„So geben Sie mir zum mindesten einen Vorschuß zu heute Abend, das übrige mag sich dann finden“ „In welcher Höhe?“ „Tausend Dollar.“ Rudolf lachte, sprang auf und stieß den Stuhl zurück. „Sie sind nicht gescheut, mein Bester. Ihre Galle ist aufgeregt, Sie sehen mal wieder aus wie eine Zitrone, thun Sie was dagegen, ich muß nach Hause und an die Arbeit.“ Das Gesicht des Franzosen wurde, nachdem Rudolf den Barroom verlassen hatte, noch nm einen Schein gelber, als es zuvor gewesen, dann stteg ihm die Jornesröthe bis unter das pechschwarze Stirnhaar. Er stieß das bis an den Rand gefüllte Glas auf den Tisch, daß es zersplitterte und der Wein sich in breiten, rothen Strömen über den Tisch ergoß. Seine Adern schwollen an. Seine Fäuste ballten sich. Dann stieß er einen seiner fürchterlichsten gallischen Flüche aus, und murmelten diesmal vernehmlich genug, hinterher: „Jetzt ist das Maaß voll. Warte, Du deutscher Knauser, das zahle ich Dir heim!“ Und ohne sich Zeit zu lassen, auch nur seine Zeche zu zahlen, stürzte der Franzose davon. 13. Kapitel. Zwischen neun und halb zehn Uhr versammelte sich in dem strahlend erleuchteten, rothen Saal und den angrenzenden Gemächern bei Rudolf eine zahlreiche Gesellschaft. Enalische panische, italienische, französische und deutsche Laute schwirrren durcheinander und in den Gesichtern waren die unterschiedlichsten Rassetypen vertreten, vom semmelblonden Engläuder bis zum blauschwarzen Spanier. Jedem der Gäste, die Rudolf alle mit der gleichen Liebenswürdigkeit empfing, wurde sofort nach seinem Eintritt von Jim Frucht= und Vanille=Eis auf zierlichen vielfarbigen Glastellern, blutroth funkelnder Claret in geschliffenen Kelchen, schäumender Sekt in flachen Krystallschalen gereicht. Als einer der letzten trat, von Rudolf bereits unruhig erwartet, Bourgeois ein. Er war nicht allein. An seiner Seite schritt ein bartloser, junger Mann mit spärlichem, blondem Haupthaar und verlebten Zügen. Niemand aus der Gesellschaft hatte ihn je gesehen. Als einen Deutsch=Amerikaner, Namens Nobius, stellte Bourgeois ihn zunächst Rudolf, dann der Gesellschaft vor. Mit einem scharfen Vorwurf über sein langes Ausbleiben auf den Lippen war Rudolf an den Franzosen herangetreten; der Anblick des jungen, hocheleganten Mannes, an dessen Fingerringen erbsengroße Brillanten flimmerten, stimmte ihn etwas gelassener. Er unterhielt sich ein paar Minuten lang mit den Beiden, dann hustete er und drückte sein Taschentuch einen Augenblick lang gegen die Lippen. Das war das Zeichen, daß Bourgeois nunmehr die Versammlung zum Beginn des Spiels animiren solle. Ehe sich der Franzose aber unter die ringsum plaudernden Gruppen mischte, hatte er noch Zeit gefunden, von Nobius unbemerkt, Rudolf zuzuflüstern, daß er ihm in dem Deutsch=Amerikaner ein hochfeines Opfer zugeschleypt habe (Fortsetzung folgt.) [on-Anzeigen werden in einem Familienblatt, wie dies die„Herforder Zeitung für Stadt und Land“ ist, besonders beachtet und so empfiehlt es sich, auch die Geburts=, Verlobungs=, Vermähungs= und Todes=Anzeigen der im ganzen Kreise Herford sehr beachteten„Herforder Zeitung für Stadt und Land" zu überweisen. Salinger& Co. Ecke Brüderstr. Unter obiger Firma eröffnen wir ein 645 aufhaus in der Art wie wir solches in Bielefeld betreiben. Eröfnung Carl Lipschütz. Antang August. Für die herzlichen Beweise innigster Teilnahme beim Hinscheiden meines lieben Mannes, unsers unvergesslichen Vaters, Schwiegervaters, Grossvaters, Bruders und Onkels, des Gemeindevorstehers Julius Berg(80b sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und die uns wohlthuende trostreiche Grabrede des Herrn Pastor Krautorf sagen wir allen Freunden und Bekannten unsern herzlichsten aufrichtigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Enger. Hierdurch die ergebene Nachricht, daß ich neben meinen sonstigen Waren auch 38h Oefen u. Kochmaschinen jeder Art nebst Zubehör führe. Bei vorkommendem Bedarf halte mich bestens empfohlen eiet oder vir Sechamgten—#r Cherbeurg Baltimore Galeston Cuba Brasilien Snhens La Plata u#####n Imtaet gerngen Ostasien Australien Genua-New Vork vie Gibraltar N#here Auskumft ätur Gbfahrten Fahrpreiss usn gühelt: In Herford: Max Horstmann. „ Bielefeld: G. W. Schmidt, Brüderstrasse. „ Schötmar: Ernst Imker. Da die Verpachtung der Stätte Nr. 66 zu Bischofshagen an den Pächter Sundermeier rückgängig geworden ist, so kann die ganze Besitzung sofort anderweitig verpachtet werden. Ich ersuche deshalb diejenigen, welche die besagte Besitzung auf längere Jahre zu pachten wünschen, sich bei Kolon Redecker in Werste oder bei dem Unterzeichneten zu melden. Mennighüffen, 1. Aug. 1902. Auktionator: 445 Kröger. Die Brauerei Felsenkeller bei Herford läßt nächsten Dienstag, den 5. August, mittags 1 Uhr anfangend, ca. 400 Stiege Roggen und ca. 12 Scheffelsaat Haser 33h meistbietend auf Kredit verkaufen, wozu sichere Kaufliebhaber eingeladen werden. Hiddenhausen, 1. Aug. 1902. Der Auktions=Kommissar: W. Kramer. 70 Stiege Roggen zu verkaufen. 725 Herringhausen 65, an der Oetingbauser=Straße. 9435 Handelslehranstalt. Wiederbeginn des Unterrichts: Dienstag, den 5. August. 56h Bürcke, Oberlehrer. Bank=Verein zu e. G. m. u. H. vergütet für Spareinlagen, auch von Nichtgenossen, bis 40 0 auf Check=Conto 654e 30 0• Zwangsversteigerung. Dienstag, 5. August, vormittags 9 Uhr, werde ich in Neustädter Feldmark an der Vlothoerstr, in der Nähe bei Kolon Tappe 3 Scheffelsaat Roggen öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigern. Der Verkauf findet bestimmt statt. 65h Herford, 3. August 1902. Hartwig, Gerichtsvollzieher. (Wer eine Wohnung zu ver(Stellungs=Gesuche und Angevote mieten hat ooer mieten will, inseriere dies in der sehr beachteten Herforder Zeitung für Stadt u. Land.) 0 von 3 Räumen nebst Zubehör per sofort oder 1. Oktober zu vermieten. Nachzufr. unt. 295 in d. Exv. ne Wohnung von 4 Ränmen pr. 1. Oktober zu vermieten. Nachzufragen unter 78h in der Expd. d. Ztg. Freundliche Wohnung 7 Räume im Gehrenberg an ruhige Mieter zu vermieten. 562g Hermann Herzfeld. 3 Stuben, Küche, 3 Kammern, Bünderstr. 24, ist per 1. Oktober zu vermieten. Preis 240 Mark. 75 Albert Dörnte. Eine freundl. 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Oktober nach auswärts ein sanberes junges Mädchen zur Erlecnung des Haushalts für ruhigen Haushalt(3 Personen.) Nachzufrager; Elisabelhstr. 17 1 Treppe. 765 Mädchen auf halbe Tage sucht Frau Max Horn, Brüderstr. 40. 795 Brinkmann's Mestaurant. Montag, den 4. August, abends 8½ Uhr: 59h Wilhelmshöhe Sundern. Dienstag, 5. August er. abends 8½ Uhr: 6. Abonnements=Konzert der städtischen Kapelle. Einladung! s Sämtliche Interessenten von Herford und Umgegend der Krankenkasse„Thuringia Eisenach, werden hiermit zu einer wichtigen Besprechung zu der am Mittwoch, den 6. d. Mts., abends 9 Uhr im Lokale des Herrn Fr. Hagen Neustädter Markthalle anbe raumten Versammlung hierm freundlichst eingeladen. Verschiedene Interessentet Eichener Schrank (am liebsten Bücherschrank) zu kaufen gesucht. 560g Hermannstraße 16 1. Ein gut erhaltenes Bett zu kaufen gesucht. Nachzufragen unter 70h in der Exp. d. Ztg. 0 wie hässlich sind Mitesser, Blütchen, Finnen, Gesichtspickel, rote Flecke rc., daher gebr. man gegen alle Hautunreinigkeiten u. Hautausschläge nur d.echte Radebeuler Theerschwefelseife v. Bergmann u. Co., Radebenl=Dresd. Schutzmarke: Steckenpferd. à St. 50 Of. bei W. Epseloh, Orog. Neustädter Apotheke u. Altstädter Apotheke. 212f Modistin. Volontärin sucht Stellung. Off. unter Nr. 140 an die Expedition d. Bl. 27h Zum 1. April 1903 wird ein älteres Mädchen Hofbesitzers=Tocher, welches alle bäuslichen Arbeiten versteht, bei Familienanschluß, auf eine größere Besitzung im Kreise Herford, gesucht. Lohn nach Uebereinkunst. Offert. unt. A. B. 1 an die Exp. d. Ztg. erb. 545 Entlaufen am Sonnabend eine Sau. Wer Nachricht über Verbleib derselben geben kann, erhält gute Belohnung. Kolon Frentrup, Eickum. Donnerstag, 7. August, nachmittags 3 Uhr, sollen bei Pächter Niemeyer zu Schwarzenmoor Nr. 3 100 Stiege Roggen, 7 Scheffelsaat Haser, 1 Pflug und sonstige Gegenstände(745 meistbietend gegen Barzchlung verkauft werden. Käufer vollen sich bei Pächter Niemeye einfinden. Niemeyer, Pähter. Sommersprossm verschwinden unbedingt durh der Gebrauch von 4116 Bergmann's Sommersprossen-ife allein fabriziert von Bergnnn& Co., in Radebeul-Dresden.(Stüc 50 Pfg. bei: Neustädter Apotheke, Adler- Apothek un Wilh. Epseloh, Drog. Den Verkauf meines ymlt bekannten habe ich Herrn Herm. Ebleye Radewigerstr. Nr. 31übe tragen. 295 Wilhelm Garf Wer schnell u. billig Sllun finden will, verl. per Postrie Deutsche Vakanzenpost“ Esinge