(S 12. Jahrgang. aonzeiger ür de Vlotho&cmp Kre; Ne 83 Teleph. Anschl. #r 0r Diest Zeitung erscheint am Abend jeden Wochentages. Abonnementspreis vierteljährlich pränumerando 1,25 Mark, bei Postbestellung kommt das Bestellgeld hinzu. hr eiche rben W aben 902 n Raubmord an einem Berliner Missionar ver=.. Unter den Kriegswirren in Südafrika scheint sich das der Räuberunwesen mehr und mehr auszubreiten. So wird jenen ge= Räubern die Ermordung des jungen, erst im Jahre 1890 39 nach Südafrika abgeordneten Berliner Missionars Daniel nd. Heese zugeschrieben. Missionar Heese fand seinen Tod— — über den nun nähere Nachrichten vorliegen— auf dem Wege b. von der Missionsstation Elim nach Makotopung, und zwar a., bei einem Liebesdienst. Er hatte einen ihm befreundeten engdes lischen Kaufmann, der schwer erkrankt war, nach dem Missionsker) hospital in Elim gebracht. Am Donnerstag, 22. August, trat er von dort in einem leichten Gefährt, und von einem farbigen ## Dienstjungen als Kutscher begleitet, die Heimreise an. Am 23. vormittags kam er an einem englischen Lager vorbei, wo kit= man ihn noch warnte, aber er wollte gern den Sonntag bei den befreundeten Berliner Missionarsgeschwistern in Makototer pung verleben und ließ sich deshalb nicht aufhalten Doch brachte er auf den Rat eines englischen Offiziers vorn am Oa Wagen eine weiße Flagge an. Auf der Weiterreise wurde er von einem Reiter in Khakikleidern eingeholt, der kreuzweise über der Schulter zwei Patronenbänder trug und auch noch die Brusttasche voller Patronen hatte. Wahrscheinlich ist dieser r- Reiter, dessen Person leider noch nicht hat festgestellt werden können, sein Mörder geworden. Ein schwarzer Christ, der nur wenige Minuten hinter Heeses Wagen herlief, hörte plötzlich vor sich vier Schüsse, und als er herbeieilte, sah er abseits vom Wege Heeses Wagen ohne die Maultiere, dahinter das Pferd des verdächtigen Reiters und auf der andern Seite bei die Leiche des farbigen Kutschers, der gerade in die Stirn ser geschossen und offenbar gleich tot gewesen war. Von Heese la selbst sah er nichts. Erst nach fünf Tagen fand man die [E. Leiche Heeses etwa 60 Meter vom Wagen entfernt in einem Gebüsch im Grase liegend, außer dem Rock vollständig bekleidet und mit zwei wollenen Decken zugedeckt. Die beiden Maulesel wurden noch mit vollem Geschirr eine halbe Meile davon in einer Schlucht angetroffen. Von dem Mörder ließ sich keine Spur entdecken. Da aber dem Ermordeten die Taschenuhr, sein Bargeld— etwa 7 Mark— und sein goldener Trauring abgenommen waren, ist leider wohl kein Zweifel, daß ein Raubmord vorliegt. Man ist der Ansicht, daß einer von den vielen Räubern, welche jetzt das Land unsicher machen, die böse That vollführt hat. Heese war verheiratet und Vater von drei Kindern; sein Vater und sein Schwiegervater sind beide noch aktive Missionare im Dienste der Berliner Mission. Zur Tagesgeschichte. Deutschland. Aus den Parlamenten. Der Reichstag setzte gestern die erste Lesung des . g8, fort. Abg. Dr. Bachem(Ztr.) machte für das trübe veran des Etots nur zum Teil die wirtschaftliche Lage swortlich, die Hauptschuld tragen aber die übermäßig 4c Grund schwankender Einnahmen gesteigerten Ausn der steigenden Verschuldung sei das Zentrum Ultu7., 26, während die Nationalliberalen von der VerantS###at stann; nicht entlastet werden können. Wenn im Postelct#it der gewohnten Ueberschüsse ein Defizit erscheine, sei dies###. Gebahren des früheren Staatssekretärs zuzuschreiben. Die Einnahmeausfälle, die in Folge der Tarifherabsetzungenl eingetreten seien, könnten nur schwer eingeholt werden. Sehr kritisch stand der Redner der Entnahme von Mitteln für Fhestungsbauzwecke aus dem Extraordinarium gegenüber. Aus der Chinaexpedition seien wir mit allen Ehren hervorgegangen; von einer Blamage könne nicht die Rede sein.# ung des Fehlbetrages im ordentlichen Etat durch eine Anleihe widerspricht nach der Meinung des Redners der Reichsverfassung. Im Laufe dieser Rede erschien der Reichskanzler im Hause. Bezüglich der auswärtigen Politik stimmte der Redner dem Reichskanzler bei. Seine heftigen Angriffe auf die Irnanzgebahrung der Reichspost veranlaßten den Staatssekretär Krätte zu dem Nachweis, daß die Ausgaben der Posiverwaltung entweder durch die Gesetze oder durch Rücksicht aus den Verkehr gebieterisch gefordert seien. Aba. Richter(freis. Vp.) meinte, daß die Affaire Chamberlain nun wohl für abgethan gelten könne, und zeigte sich erstaunt über die Andeutung des Reichskanzler, wonach der Dreibund jetzt nicht mehr so viel wert zu sein scheine. Die Ueberlastung des Etats sei den übertriebenen Ausgaben für Militär, Marine, Kolonien und Schutzgebiet zuzuschreiben, wie der, im Gegensatz zum Dwarzseherischen Minister Miquel, zu rosig sehende SchatzSekretär zugegeben hätte. Besserung könne nur von der RückFreitag, 10. Januar. Inserate werden bis spätestens vorm. 11 Uhr erveten. Preis der einspaltigen Vetitzeile für Stadt und Kreis Herford, Oeynhausen und Amt Rehme 10 Pfg., sonst 15 1902 kehr zur alten preußischen Sparsamkeit erwartet werden. Abg. v. Kardorff(Rp.) erblickte den Grund zu dem Gedeihen Frankreichs und Nordamerikas in dem Streben nach Schutzzöllen in diesen Ländern und darin, daß diese nicht ihr Geld wie wir spazieren führen. Als Grund für unseren finanziellen und wirtschaftlichen Rückgang sehe er die Langfristigkeit der Handelsverträge an. Als letzter Redner in der heutigen Sitzung wandte sich der Abg. Schrader von der freisinnigen Vereinigung entschieden dagegen, daß man Frankreich mit seinem überwiegend kleinen Grundbesitz mit unserem an Latifundien und Fideikommissen leidenden Land vergleiche. Die Chamberlainschen Aeußerungen seien schon gerichtet. England wird wohl bald erkennen, daß ihm dieser Minister mehr schadet als nützt. Unser Etat zeige kein erfreuliches Bild. An den Ausgaben für Heer und Marine werde sich bei der heutigen Technik wohl nicht sparen lassen, doch könne bei der Kolonialverwaltung gespart werden. Durch neue Handelsverträge solle man dem Handel und der Industrie zu Hülfe kommen.— Heute wird die Beratung fortgesetzt. Das Abgeordnetenhaus steht momentan ganz unter dem Zeichen der Polenfrage. Nachdem in der gestrigen Sitzung das bisherige Präsidium durch Akklamation wiedergewählt worden war, brachte Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben den Etat mit einer längeren Rede ein, welche zum großen Teil aus finanzpolitischen Darlegungen bestand, zum Schluß aber einen Exkurs auf polnisches Gebiet enthielt. Im Anschluß an die zur Stärkung des Deutschtums in den östlichen Provinzen bestimmten Etatspositionen fand der Minister sehr kräftige Worte gegen die polnische Agitation und Abschließungspolitik gegenüber den Deutschen. Auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung am Montag stehen die nationalliberale Poleninterpellation und die Gegeninterpellation der Polen. Ueber das Altenbekener Eisenbahnunglück ist auch vom Zentrum im Abgeordnetenhause eine Interpellation eingebracht worden. Das Herrenhaus nahm gestern debattelos in einmaliger Schlußberatung die Gesetzentwürfe betr. Einführung einer Schonzeit für das schottische Moorhuhn, betr. die Umlegung von Grundstücken in Frankfurt a. M. und betr. die Jagdordnung für die hohenzollernsche Lande an. Das Studium des Kronprinzen und Eitel Fritz. „Der Kronprinz wird noch ein Jahr in Bonn seinen Studien leben, und zwar im letzten Semester gemeinsam mit seinem Bruder, dem Prinzen Eitel=Friedrich. Die in Hannover verbreitete Annahme, der Kronprinz werde im Frühjahr zur Reitschule kommandiert werden, trifft somit nicht zu. Dr. Sigl, der Preußenhasser, f. Der Gründer und Herausgeber des„Bayrischen Vaterlandes", ehemaliger Reichstagsabgeordneter Dr. Sigl, ist gestern mittag in München gestorben.— In dem urkomischen unverbesserlichen Preußenfresser, der zu den wenigen wirklich amüsanten Clowns im politischen Zirkus gehörte, haben nicht nur die bayerischen Partikularisten ihren beliebtesten Wortführer, sondern auch München einen seiner populärsten Bürger verloren. Zum Burenkrieg. Nachrichten aus Mafeking zufolge haben die Buren. führer im Marico=Bezirk diese Gegend verlassen, um mit den Burenführern anderer Bezirke zusammenzutommen. Herforder Kreis=Nachrichten. (Mitteilungen von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen un werden auf Wunsch honoriert.) Herford, 10. Januar. Die Wahl des Herrn Direktors Windel zum Leiter des Gymnasiums in Hameln bestätigt sich. Wie wir erfahren, ist in dieser Angelegenheit jedoch das letzte Wort noch nicht gesprochen, da z. Z. Verhandlungen schweben, Herrn Direktor Windel hier zu behalten. In diesen Tagen soll endgiltiges hierzu beschlossen werden. 9—6 Die Turngemeinde, welche z. Z. 215 Mitglieder zählt, beschästigte sich in ihrer gestrigen, von ca. 70 Mitgliedern besuchten Hauptversammlung u. a. auch mit der Neuwahl des Turnrats. Die fast einstimmig erfolgten Wahlen hatten folgendes Resultat: es wurden gewählt die Herren Max Becher zum 1. Vorsitzenden, Georg Seeger zum 2. Vorsitzenden, Willy Westerhaus zum 1. Turnwart, Adolph Tremel zum 2. Turnwart, Ang. Oberschachtfiek zum Schriftführer, Hans Lange zum Kassierer, Julius Weingarten zum Gerätewart, Herm. Rühl zum 1. Beisitzer mit der Befugnis des 3. Turnwarts und Willy Opitz als 2. Beisitzer mit der Befugnis als 2. Gerätewart. Wegen Abhaltung des Maskenballes soll bei der Schützengesellschaft betr. Ueberlassung des alten großen Saales angefragt werden; wenn dieser Saal nicht zur Verfügung steht, wird der Maskenball wieder im Bürgerverein abgehalten werden. Beschlossen wurde u. a. noch, daß die Zöglingsriege von jetzt ab Sonnabends gemeinsam mit der Männerabteilung turnt, da die Ansetzung eines besonderen Abends für die Zöglingsriege sich z. Z. wenig verlohnt. Zu wünschen wäre es, daß das Interesse für das Turnen namentlich in den Kreisen der jungen Leute wieder reger wird, welche sich für die Zöglingsriege eignen; wird hier doch fortgesetzt unter kundiger Leitung ein systematischer Unterricht geboten, was für die jungen Leute auch in erzieherischer Weise von großem Wert ist. Daß die Verhandlungen in der gestrigen Versammlung sich bis gegen 1 Uhr hinzogen, wurde wenig begrüßt. Um in Zukunft die Tagesordnung für diese Haupiversammlung nicht zu umfangreich zu gestalten, soll die Beschlußfassung bezüglich des Maskenballes in einer früheren Sitzung mit erfolgen. # Theater.„Die Blinde von Paris“ betitelt sich das Schauspiel, welches bekanntlich am Sonntag in Szene geht. Das Schauspiel ist äußerst packend und hat in Berlin großen Erfolg zu verzeichnen gehabt. Ernste und heitere Szenen wechseln stetig ab, die Hauptrollen sind in bewährten Händen, so daß dem Publikum ein genußreicher Abend in Aussicht gestellt werden kann.—„Johannisfeuer", dieses epochemachende Werk Sudermanns, geht, wie bereits mitgeteilt, positiv am Dienstag in Szene. Man sieht hier mit gespanntestem Interesse der Aufführung entgegen und liegt es außer Zweifel, daß am Dienstag ein ausverkauftes Haus die Parole des Abends sein wird. Wer noch einen guten Platz zu dieser Premiere erhalten will, muß sich beeilen, zumal die Nachfrage nach Billets schon eine sehr starke ist. . Militärbrieftauben. Der hiesige Brieftaubenliebhaber=Verein hat seine Tauben der Militärverwaltung im Falle eines Krieges zur Verfügung gestellt. Dieselben dürfen weder geschossen noch abgefangen werden. 170 Tauben können von den 12 Mitgliedern des Vereins evtl. zur Verfügung gestellt werden. Feuer. Das alte Wohnhaus des Herrn Wirts Uffelmeyer, in der Neustädter Feldmark an der Mindenerstraße gelegen, ein beliebter Ausflugspunkt für die Herforder, ist heute früh um 6 Uhr ein Raub der Flammen geworden. Da das Feuer, welches in den Stallungen zum Ausbruch kam, an den reichen Stroh- und Holzvorräten hinreichend Nahrung fand, und außerdem an ein Löschen nicht zu denken war, wurde das Gebäude schnell bis auf die Umfassungsmauern niedergelegt. Der mit dem alten Wohnhause verbundene Neubau wurde bei der günstigen Windrichtung nur wenig gefährdet. Ueber die Entstehungsursache konnte bis jetzt nichts ermittelt werden. Das Gewerbegericht hatte gestern nachmittag über drei Sachen zu verhandeln, von denen zwei durch Vergleich erledigt und die dritte vertagt wurde. . Verhaftet wurde gestern ein fremdes Individuum, das sich hier im betrunkenen Zustande in den Straßen umhertrieb, Passinten anbettelte und solche mit dem Messer bedrohte. Enger, 9. Jan. Verschiedenes. Als gefunden ist bei der Polizeibehörde angemeldet: 1 Sack mit Kleie gefüllt. — In Nr. 6 ist in unserer Herforder Zeitung eine Notiz aus einem Bielefelder Blatte erschienen, wonach ein Knecht des Kolons Eon hier von einem Pferde gebissen worden ist. Ein Kolon Eon ist aber weder in Enger noch in irgend einer Gemeinde des Amtes Enger bekannt und muß daher wohl ein Irrtum vorliegen.— Im Warteraum des hiesigen Bahnhofes benahm sich der Zig.=Arb. G. ungebührlich, sodaß er von einem Bahnbeamten entfernt werden mußte. G. widersetzte sich und mußte noch ein zweiter Beamte eingreifen. Die Sache wird wohl noch ein gerichtliches Nachspiel haben. In Dreyen, 9. Jan. Vorsteherwahl. Die Gemeindevertretung wählte zum Vorsteher den Kolon Ludwig Meyer zu Eißen Nr. 4 und zu dessen Stellvertreter den bisherigen Vorsteher Kolon Redecker Nr. 22, welcher eine Wiederwahl als Vorsteher abgelehnt hatte. i. Besenkamp, 9. Jan. Verschiedenes. Der hiesigen Gesangverein beabsichtigt am nächsten Sonntag im Sacle des Herrn C. Brüggemann in Enger ein Tanzkränzchen abzuhalten. — Aus dem Nachhausewege wurde gestern abend der Reisende Flöring von hier von einem Manne angefallen und seiner Uhr, sowie eines Portemonnaies mit 5 Mk. Inhalt beraubt. =i. Pödinghausen, 9. Jon. Eine verdächtige Person hat an den letzten Abenden hier herumgelauert und sich an verschiedenen Stellen eingehend nach der Lage der Pferdeställe einzelner Kolone erkundigt, namentlich auch ver sucht, Auskunft darüber zu erhalten, wo die Besitzer sowie deren Knechte schlafen.— Man geht wohl nicht fehl, wenn angenommen wird, daß man es hier mit derselben Person zu thun hat, die Herrn Wirt Deuker bezw. dessen Pferdestall schon einige Male einen Besuch abgestattet hat.— Vorsicht erscheint hier am Platze! =kl. Oldinghausen, 9. Jan. Unfall. Der Heuerling Wilhelm Böckstiegel war mit mehreren Arbeitern im Walde seines Hausherrn Kolon Grothaus hier mit dem Ausforsten von Tannen beschästigt. Beim Niederziehen eines Baumes riß plötzlich das Seil und fiel B. dadurch rücklings zu Boden. Die Folge hiervon war eine Quetschung des rechten Hüftknochens, wodurch der Verletzte längere Zeit arbeitsunfähig sein wird. * Bünde, 9. Jan. Schöffengericht. Vorsitzender: Gerichtsassessor Bever, Schöffen: Fabrikant Kiffmeyer=Bünde, Buchhalter Wipperling=Bünde. Nach dem Tgbl. kamen folgende Strafsachen zur Verhandlung: Der Heuerling W. Noltina=Löhne war des Betruges angeklagt. Da derselbe bereits mehrmals wegen Betruges vorbestraft war, so sprach das Schöffengericht seine Unzuständigkeit aus und verwies die Sache an das Landgericht Bielefeld.— Der Gastwirt Friedrich Wilhelm Meier=Kirchlengern erhält, weil er an schulpflichtige Kinder wiederholt Branntwein verabreicht hat, eine Geldstrafe von 3 Mk event. 1 Tag Haft.— Der Gastwirt A. Kollmeyer=Kirchlengern und der Werkmeister Heinrich Gerkensmeyer aus Kirchlengern sind angeklagt, gemeinschaftlich den Werkmeister Rabe körperlich mißhandelt zu haben. Der Gastwirt A. Kollmeyer wird freigesprochen und die Verhandlung gegen Gerkensmeyer vertagt. Im neuen Termin soll der heute freigesprochene Kollmeyer als Entlastungszeuge vernommen werden.— Der Schlossergeselle Heinrich Ebel früher zu Ennigloh jetzt zu Hamm ist angeklagt, seine Ehefrau mit Schweselsäure übergossen zu haben. Er erhält hierfür 25 Mk. Geldstrafe event. 5 Tage Gefängnis. — Die Strafsache gegen den Händler August Niemeyer von Werfen wegen Pfandbruchs wird vertagt.— Die Strafsache gegen den Arbeiter Heinrich Deuker von Südlengern wird behufs Ladung weiterer Zeugen ebenfalls vertagt.— Der Steindrucker Gustav Günther z. Zt. in Haft wird wegen Bettelns zu einer Haftstrafe von vierzehn Tagen und Ueberweisung an die Landespolizeibehörde verurteilt.— Der Arbeiter Wilhelm Schulte von Kirchlengern erhält wegen Tierquälerei eine Geldstrafe von 6 Mk. event. 2 Tage Haft. In einer zweiten Sache wegen Diebstahls erhält Schulte eine Gefängnisstrafe von 5 Wochen.— Der Handelsmann Otto Wagner z. Zt. in Haft ist geständig, eine Uhr dem Ziegelmeister Hoppe zu Enaer entwendet zu haben. Er erhält hierfür 3 Tage Gefängnis.— Der Ziegler Bonack von Steinlake war angeklagt, seine Familie nicht unterhalten zu haben. Die Sache wird behufs weiterer Beweiserhebung vertagt.— Die Cigarrenarbeiter Bernhard und Wilhelm Sattler von Südlengern werden wegen Mißhandlung des Cigarrenarbeiters Ludwig Krämer zu je 5 Mk. Geldstrafe event. 1 Tag Gefängnis verurteilt.— In der Privatklagesache der Ehefrau Fabrikarbeiter H. Meier Nr. 121 Südlengern gegen die Ehefrau Tagelöhner H. Brinkmann Nr. 30 Südlengern erhielt die Brinkmann wegen Beleidigung der Privatklägerin 30 Mk. Geldstrafe event. 6 Tage Gefängnis, und auf die Widerklage der Ehefrau Brinkvann hin die Ehefrau Meyer 15 Mk. Geldstrafe event. 3 Tage Gefängnis.— In der Privatklagesache des Kaufmanns Vogt zu Hagen bei Werther gegen den Maurermeister König zu Rüschen vergleichen sich Parteien. * Bünde, 9. Jan. Bünder Eisenwerk. Das im Konkurs sich befindliche Bünder Eisenwerk m. b. H. wurde im heutigen Zwangsversteigerungstermin laut Ztg. vom Mindener Bankverein für 100000 Mk. angekauft. * Stift=Quernheim, 9. Jan. Kirchliches. Im vergangenen Jahre sind in hiesiger Gemeinde getauft 68 Kinder, 37 männlichen und 31 weiblichen Geschlechts; getraut sind 16 Paare; konfirmiert wurden 52 Kinder, 24 männlichen und 28 weiblichen Geschlechts; gestorben sind 30 Personen, 14 männlichen und 16 weiblichen Geschlechts; am hl. Abendmahl nahmen 1047 Personen teil * K l o s t e r b a u e r s c h a f t, 9. J a n. U n f a l l. D i e E h e frau Bartelheimer, eine schon bejahrte und stark an Rheumatismus Treue um Treue. Ein Roman aus Transvaal von Ferdinand Runkel. 25. Fortsetzung.(Nachdruck verboten.) Dies waren die Neuigkeiten, die dem Burenkommandanten und seinem Adjutanten zu Theil wurden, als sie in Bloemfontein ankamen. Jetzt freilich lagen die Verhältnisse ganz anders, jedoch war Rieneck zugegen und konnte auf die Anschuldigungen des Engländers antworten. Er vertheidigte sich in derselben diskreten Art, in der er sich gegen Krolikowsky und Marij vertheidigt hatte, und wenn er auch Mevrouw van t'Hoff nicht ganz überzeugen konnte, so hatte er doch bei seinem Kommandanten einen vollen Erfolg. Jedenfalls wurde die Angelegenheit in Bloemfontein nicht mehr besprochen und stillschweigend bis zu dem Augenblicke vertagt, wo der Krieg zu Ende sei, und man wieder in ruhigere Bahnen eingelenkt hätte. Einen Nachtheil aber brachte die Einladung Whitneys doch, der freilich jetzt noch nicht sichtbar sein sollte, der aber der Weitsichtigkeit Rienecks alle Ehre machte: Mijnheer van t'Hoff entschloß sich, seine Frauen in Bloemfontein zu lassen, trotzdem Rieneck mit aller Entschiedenheit dagegen sprach. Der alte Farmer schüttelte bedächtig das schlohweiße Haupt und meinte, Bloemfontein sei durchaus nicht exponirt, es werde nicht lange dauern, so habe man die Schnee= und Stormberge besetzt, und von dort wäre es ganz unmöglich, die Stellung Cronjes zu forciren. „Die Stellungen sind viel stärker als der berühmte Paß von Thermopylae, den doch nur dreihundert Spartaner gegen das ganze Perserheer halten konnten.“ „Ja, aber Sie vergessen, mein Kommandant, daß die Stellung der Spartaner durch eine Umgehung genommen wurde und die Gefahren drohen dem kleinen Burenvolke natürlich in ganz besonderer Weise. Die ungeheuren Truppenmassen, die England gegen uns ins Feld führen kann, erleichtern jede Umgehung, und gerade von dieser Taktik fürchte ich für uns am meisten. Die Buren sind nur für Schützengefecht, nicht aber für die großen Manöverierbewegungen.“ leidende Frau, glitt beim Hinaustreten auf den Hof so unglücklich aus, daß sie zur Erde fiel und ein Bein brach. —lt. Mennighüssen, 9. Jan. Vor dem Schöffengericht in Oeynhausen hatte sich gestern auch der Postbote Karl Wessel von hier zu verantworten. Demselben wurde zur Last gelegt, in der Nacht zum 17. Oktober in Haus=Beek eine Thür zertrümmert zu haben. Da dieses Gerücht aber jedweden Beweises entbehrte, wurde W. kostenlos freigesprochen.(Da wir s. Z. von dem angeblichen Vorfall Notiz genommen hatten, nehmen wir nun auch gern von der erfolgten Freisprechung des Herrn Wessel Notiz. Die Redaktion.) estellungen auf die„Herforder Zeitung für Stadt und Land“ werden täglich von allen Briefträgern, den Kaiserlichen Postanstalten, unseren Boten, sowie in unseren Agenturen entgegengenommen. Aus Provinz und Nachbarstaaten. 4 Salzuflen, 10. Jan. Einbruch. Im hiesigen Bahnhofsrestaurant wurde heute nacht ein Einbruch verübt. Den Dieben fielen 13 Kisten Zigarren und einiges Wechselgeld in die Hände. G Bielefeld, 9. Jan. Religiöse Versammlungen. Es wird vielleicht manchem Leser lieb sein, zu erfahren, daß in diesen und in den kommenden Tagen der altbekannte Prediger Schrenk hier in Bielefeld wieder religiöse Versammlungen abhält. Dieselben finden statt wie folgt: An jedem Wochentage bis zum 16. Januar 4 Uhr nachmittags in der Neustädter Kirche und abends 8½ Uhr in der Altstädter Kirche, Sonntags: Am 12. Januar vormittags 10 Uhr in der Johanniskirche, 6 Uhr abends in der Paul skirche. Diese Versammlungen finden sehr regen Zuspruch. -It Oeynhausen, 9. Jan. Schöffengericht. Unter Vorsitz des Herrn Amtsgerichtsrats Kayser fungierten in der gestrigen Sitzung die Herren Kolon Wilhelm Nagel zu Bischofshagen und Kolon Wilhelm Sundermeier zu Eidinghausen als Schöffen. Vertreter der Staatsanwaltschaft war Herr Amtmann Schwier. Verhandelt wurde in folgenden Sachen: Gegen den Ziegelarbeiter Gustav B. zu Bonneberg war Strafantrag gestellt, weil er am 7. November trotz mehrmaliger Aufforderung des Gastwirts F. Rodenberg zu Oeynhausen dessen Lokalitäten nicht verlassen hatte. Das Urteil lautete auf 30 Mk. Geldstrafe bezw. 5 Tage Gefängnis. — Der Schüler Heinrich T. zu Eidinghausen hatte am 1. Oktober den Schüler Karl Menge mit enem Tesching geschossen. Da der Knabe aber noch nicht in der Lage war, seine strafbare Handlung zu erkennen, erfolgte Freisprechung. — Die mehrmals vorbestrafte Ehefrau Kl. zu Niederbexen und deren Tochter Anna standen unter Anklage wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruchs und Beleidigung bezw. wegen Diebstahls. Frau Kl. erhielt 14 Tage Gefängnis, wogegen die Tochter freigesprochen wurde.— Die Schlosser Wilh. Sch. und Hermann B., sowie der Tischler Hermann Kl., sämtlich zu Eidinghausen und der Klempner Karl L. zu Oeynhausen waren angeklagt, am Abend des 3. August den Schlosser Platius körperlich mißhandelt zu haben, ferner dem Tischler und Hausbesitzer Bertrams, als dieser sie aufforderte, sein Grundstück zu verlassen, nicht Folge geleistet zu haben; auch hat der Angeklagte Sch. den B. beleidigt. Sch. erhielt wegen Körperletzung, Hausfriedensbruchs und Beleidigung 15 Tage Gefängnis, Kl., B. und L jel4 Tage Gefängnis.— Da der Angeklagte T. im total betrunkenen Zustande vor Gericht erschien, wurde gegen ihn eine zweitägige, sofort anzutretende Haftstrafe verhängt.— Der Maurer Friedrich W. zu Obernbeck war angeklagt, in der Nacht zum 30. Oktober hinter dem Hause des Bahnarbeiters Karl Vogt ruhestörenden Lärm gemacht zu haben. Wegen Mangel an Beweisen wurde auf Freisprechung erkannt.— Aus der Untersuchung wurde sodann der zweimal vorbestrafte Arbeiter August R. aus Stadthagen vorgeführt. Demselben wird zur Last gelegt, in Eidinghausen und Umgegend gebettelt zu haben. Das Urteil lautete auf 3 Wochen Gefärgnis und auf Verweisung an die Landespolizei.— Der Arbeiter Friedrich D. zu Niederbexen soll am 20. November den Schmiedegesellen Friedrich „Das ist alles recht, aber ich weiß nicht, auf welche Weise wir es möglich machen sollen, unsere Frauen zu sichern. Auf der Farm fehlt uns eine Besatzung, wenn wir wenigstens einen einzigen zuverlässigen, weißen Mann dort hätten, würde ich gar nichts gegen den Aufenthalt in unserm Hause sagen, obwohl die Engländer sicherlich die Eingeborenen gegen uns aufhetzen, und gerade von unserer West= und Nordgrenze droht Gefahr.“ „Ich bin überzeugt", warf jetzt Marij ein,„daß Miinheer Rieneck mit Joris und Reinert gern unsern Schutz übernehmen würden.“ Die Mutter lächelte bedeutsam zu der Tochter hinüber und der Vater meinte ganz ernsthaft: „Fa, das ware Dir so recht, während wir draußen bei Tag im Kugelregen, bei Nacht im Biwak Sturm und Hitze ausgesetzt im Felde stehen, Dich in angenehmer Unterhaltung mit unserm lieben Gast und von ihm beschützt in unserm behäglichen Hause aufzuhalten. Mir wäre es auch schon recht, aber sechs junge Arme und einen Mann von der militärischen Tüchtigkeit meines Adjutanten vorm Feinde zu missen, das hielte ich für einen Verrath am Vaterland, und dazu werde ich niemals meine Zustimmung geben. Joris und Reinert haben ihre Pflicht zu thun, Reinert als Arzt ist selbstverständlich ganz unentbehrlich, und Rieneck, frage ihn doch selbst, was er meint. Wollen Sie lieber— und der alte Mann richtete jetzt seine klaren Augen fest auf seinen Gast— wollen Sie lieber als Beschützer der Damen nach Pietersfarm reisen oder wollen Sie mit mir vor den Feind?“ Rieneck besann sich keinen Augenblick. „Mein Kommandant, ich meinerseits kenne kein Wollen, kenne nur ein Gehorchen. Befehlen Sie und was Sie befehlen, werde ich thun. Soll ich aber von meinen Empfindungen sprechen, das ist etwas anderes. Mein Herz, mein Beruf, meine ganzen Beziehungen drängen mich dort hinunter in unsere Stellungen auf den Schneebergen, aber der Gedanke an die Sicherheit Ihrer Frauen und die feste Ueberzeugung, daß Bloemfontein nicht der sicherste Ort ist, würde mich selbst zu dem Opfer vermögen, dem Feldzug fernzubleiben, um Mevron und Miäuffer in Sicherheit zu wissen.“ Koch daselbst mittelst einer Tischalocke mißhandelt zu haben. Da sich der Angeklagte aber in Notwehr befunden hatte, wurde er freigesprochen.— Der Handelsmann Heinrich B. zu Herford soll in Mennighüffen und Löhne mit Schirmen und Tischdecken hausiert haben, ohne im Besitze eines Wandergewerbescheins zu sein. Wegen Mangel an Beweisen erkannte das Gericht ebenfalls auf Freisprechung.— Der Werkmeister Ludwig R. zu Löhne hatte den selbständigen Betrieb einer Wirtschaft geführt, ohne im Besitz der hierzu nötigen Konzession zu sein. Das Urteil lautete auf 20 Mk. Geldstrafe bezw. 2 Tage Haft.— Der Kolon Hermann Finke zu Bonneberg hatte gegen den Landwirt Pl. zu Bonneberg Privatklage erhoben, weil sich derselbe gelegentlich eines Brandes dahin geäußert hatte, als ob F. sich der vorsätzlichen Brandstiftung schuldig gemacht hätte. Pl. erhielt 30 Mk. Geldstrafe bezw. 3 Tage Gefängnis.— Der Kolon Heinrich von Hören zu Löhne hatte gegen den Maurer August T. zu Löhne sowie gegen dessen Ehefrau Priatklage wegen Beleidigung gestellt. Das Urteil lautete gegen August T. auf 10 Mk. Geldstrafe bezw. 1 Tag Haft, während Frau T. freigesprochen wurde.— Die Freiwillige Feuerwehr von Gohfeld hatte gegen den Kaufmann Friedrich R. zu Oeynhausen Privatklage erhoben, weil sich derselbe geäußert haben sollte, die Freiwillige Feuerwehr von Gohfeld habe ihm bei Gelegenheit seines Brandes ein Faß Branntwein entwendet. R. wurde freigesprochen. Die Kosten wurden der Gohfelder Feuerwehr auferlegt.— Der Arbeiter Karl Nettingsmeier zu Mennighüffen hatte gegen den Zig.=Arb. Heinrich Sch. Privatklage erhoben, weil sich derselbe geäußert hatte, der Privatkläger hätte ihm Holz gestohlen. Das Urteil lautete auf 10 Mk. Geldstrafe bezw. 1 Tag Haft.— In der Sache Brakmann gegen F. trat behufs weiterer Zeugenladung Vertagung ein. lt Werste, 9. Jan. Der Plan einer neuen Fernsprechlinie von Eidinghausen nach Werste liegt bei dem Postamt in Oeynhausen aus. * Meinerzhagen, 9. Jan. Ertrunken sind zwei hier in Arbeit stehende 14jährige junge Leute namens Busch und Weber, welche vorgestern abend in der Dunkelheit in die hochgehende Verse gerieten. Die Leiche des Busch wurde gestern mittag in Kleinhammer, wo sie an einem Brückenpfeiler hängen geblieben war, geborgen, die andere Leiche wurde noch nicht gefunden. * Kassel, 8. Jan. Zu dem schweren Grubenunglück in der benachbarten Fabrikstadt Großalmerode ist noch folgendes zu berichten: Die Ziegelfabrik von C. W. Göbel u. Söhne läßt einen neuen Schacht schlagen, um Thon zu graben. Bei den Bohrungen stieß man in einer Tiefe von 20 m unerwartet auf Kohlen. Die Arbeiter, welche gestern morgen anfuhren, bemerkten anscheinend böse Wetter(giftige Gase) und benachrichtigten den Fabrikbesitzer Karl Göbel. Dieser beging die Unvorsichtigkeit, ohne die nötigen Vorsichtsmaßregel selbst in die Grube zu steigen, war aber kaum bis zur Hälfte im Schacht vorgedrungen, als er von den giftigen Gasen betäubt wurde und in einer Nische liegen blieb. Sein Bruder, welcher ihn Hülfe bringen wollte, stürzte beim Hinabfahren aus den Korbe, sicherlich ebenfalls von Gasen betäubt, und fiel in das Wasser, welches in die Grube eingebrochen war und zusehends immer höher stieg. Ein Maschinist kletterte nun schleunigst an die Schachtleiter hinab, um den beiden Arbeitgebern Hülfe zu bringen. Aber auch er mußte den Rettungsversuch mit dem Leben bezahlen, denn kaum war er in den Schacht eingefahren, da stürzte er, von den giftigen Gasen betäubt, in den Schacht hinab und ertrank mit den beiden anderen in dem immer höher steigenden Wasser, daß schließlich die Grube sich bis zum Rande füllte. Alle Versuche, die Leichen der Verunglückten zu bergen, hatten bis heute mittag keinen Erfolg. Heute nachmittag 2 Uhr fuhr die Sanitätskolonne der Kasseler Feuerwehr nach Großalmerode. * Bochum, 9. Jan. Ein in Brand geratener Bahnwaaen. Der gestern abend 8,18 hier abfahrende von „Gieyst Du, Vater, Mistiheer vonienech würde lieber mit uns gehen, aber ich will großmüthig sein und aus freien Stücken darauf verzichten.“ „Das hast Du gar nicht nöthig, mein Kind. Du hast gehört, Mijnheer von Rieneck thut nur das, was ihm befohlen wird, und ich befehle ihm als sein Kommandant, mit mir nach dem Süden zu reiten, denn ich weiß, er wird es bereuen, hätte er sich, während wir im Felde standen, hinter dem Ofen herumgedrückt.“ Und damit war diese Frage erledigt. 19. Kapitel. Die schönen Tage von Bloemfontein gingen leider sehr schnell vorüber: Der südafrikanische Vorsommer war mit voller Gewalt eingetreten. Es herrschte große Hitze, hie und da unterbrochen von einem fürchterlichen Gewitter, das dann den Regen in tollen Fluthen aus den schweren, schwarzen Wolken niederwarf. Noch ehe sich Pieter van kHoff entschlossen hatte, von Bloemfontein nach seinem Detächement zu reisen, traf von Cronje der telegraphische Befehl ein, sich nach dem Hauptquartier, das in der Gegend von Spyfontein stand, zu begeben. Es mußte also ein Ereigniß eingetreten sein, das dem Krieg einen energischen Fortgang gegeben hatte. Und das war auch in der That der Fall, denn am 12. November war der General Lord Methuen bei seinen Truppen am Oranjeflusse eingetroffen und weit verschobene Burenpatrouillen hatten gemeldet, daß der englische General mit einer Armee von etwa 10000 Mann sich zu einem Vorstoß auf Kimberley rüste. Da gab es natürlich kein Zögern meyr. Der Oberbefehlshaber forderte seine Offiziere ein und Pieter van k'Hoff ritt mit Rieneck beim Grauen des nächsten Tages, der dem Befehl folgte, in südwestlicher Richtung auf der Straße, die über Emmaus nach Jacobsdal führt, zu dem Hauptquartier seines Kommandeurs. Fortsetzung folgt. Essen kommende Schnellzug mußte seinen Aufenthalt um 10 Minuten verlängern, da ein Wagen dritter Klasse in Brand geraten war, infolgedessen dieser ausrangiert werden mußte. Ueber die Entstehungsursache des Brandes ist noch nichts bekannt. * Heven, 9. Jan. Armut und Vaterliebe. Drei arme Kinder mußten hier im Pflezehause untergebracht werden. Der Vater, früher in Witten am alten Bahnhofe als Garderobier thätig, soll in einem auswärtigen Krankenhause krank darniederliegen, während die Mutter, hinausgezogen in die weite Welt, unbekannten Aufenthaltes ist. In der Neujahrsnacht waren die Kinder aus dem Pflegehause ausgerückt und wurden nachts am alten Wittener Bahnhofe aufgefunden, wo sie ihren Vater suchten. Nach hier zurückgebracht, wichen sie in der Nacht zum 2. Januar abermals aus, um ihren Vater wieder am alten Bahnhofe zu suchen. Die Kinder waren vor Hunger und Kälte ganz erschöpft. Mitleidige Leute brachten sie zum Restaurateur des neuen Bahnhofs, wo derselbe sich der Kinder aufs liebevollste annahm. Die armen Würmchen stehen im Alter von 1½, 3 und 5 Jabren. Eingesandt. (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Gegen 7 Uhr heute morgen verkündete die Stiftberger Feuerglocke den Ausbruch eines Feuers. Wunderbarer Weise wurde aber die Gocke nicht wie sonst gezogen, sondern geschwungen, so daß man zuerst glauben mußte, es sei um diese Zeit schon eine Beerdigung angesetzt. Es wäre wünschenswert, künftighin durch schnelles Kleppen wieder Feuer zu melden. Standeamtsnachrichten für den Kreis Herfors. Amt Gohfeld. Nachrichten vom Monat Dezember 1901. Geburten: 1 Sohn: dem Friseur Müller=Bischofshagen, Schneidermeister Fischer=Bischofshagen, Landwirt Kämper=Bischofshagen, Maler Niehuß=Melbergen, Handarbeiter Möller=Depenbrock, Füsilier Scheuer=Metz. 1 Tochter: dem Cigarrensortierer Kemena=Bischofshagen, Cigarrensortierer Eickhoff=Bischofshagen, Bahnarbeiter Markmann=Bischofshagen, Fabrikarbeiter Nolting=Bischofshagen, Kolon Held=Bischofshagen, Bremser Westphal=Bischofshagen, Handarbeiter Droste=Depenbrock, Handarbeiter PalsbrokerBischofshagen, Tischler Becker=Melbergen. Eheschließungen: Konditor Walther Feßel=Oeynhausen mit der Haustochter Auguste Schmidt=Melbergen, Hauderer Hermann Goohe-Wortmann=Bischofshagen mit der Haustochter Charlotte Fiege=Dehme, Maurer Friedrich Prüßmeier=Niederbexen mit der Näherin Engel Flachmeyer=Bischofshagen, Handarbeiter Kaspar Flottmann=Bischofshagen mit der Haustochter Friederike Remmert=Bischofshagen, Maurer Carl Elstermeyer=Melbergen mit der Dienstmagd Alwine KuhlmeierBantorf in Lippe. Gestorben: Sohn des Schuhmachers HempelmannMelbergen 2 Jahr alt, Sohn des Tischlers BaurichterBischofshagen 3 Monat alt, Tochter des Arbeiters NiemeyerMelbergen 1 Jahr alt, Ehefrau Kleffmann=Depenbrock 24 Jahr alt, Tochter des Schneiders Wulfmeyer=Bischofshagen 4 Monat alt, Ehefrau des Kolons Held=Bischofshagen 32 Jahr alt, Landwirt Schneider=Depenbrock 75 Jahre alt, Tochter des Bahnarbeiters Höhner=Depenbrock 15 Jahr alt, Ackerer Vogelsang=Bischofshagen 70 Jahr alt, Sohn des Handarbeiters Therolf=Melbergen 47 alt. Jamilien-Nachrichten. Geboren 1 Sohn: Karl Echterbecker jr. in Bielefeld Rechtsanwalt Semler und Kaufmann August Voß in Bielefeld. 1 Tochter: Pastor Münter in Werther. Verlobt: Henriette Krautkrüger mit Karl Hermsmeier in Wüsten=Langenholzhausen. Vermählt: Heinrich Klaholt mit Paula Weber in Gestorhen: Leibzüchter Heinrich Dubbert. 68 Jahre, in Züidenhausen. Postverwalter a. D. und Standesbeamte Degkelberg(67 Jahre), in Schlangen. Florentine Hackemack, 84 Jahre, in Lohhof. Wilhelm Brinkhoff, 83 Jahre, Lemgo. Major a. D. Hermann Kellner, 79 Jahre, in Lermold. Wwe. Christine Reinke geb. Soelmann, 65 Jahre, T. Herringhausen. Karoline Bültmann geb. Hunger, 48 Jchr, in These. Handel und Verkehr. 7. Jan. Heu und Stroh. Richtstroh 7/00—7,66 Mr., Heu 6,60—8.60 Ml. Sriefkasten der Redaktion. E: Sprechen Sie bitte heute gegen abend in de Redaktion wegen der Auskunft vor; bisher konnten wir di Anfrage nicht erledigen. Nach Wierste. Wir werden es versuchen, beireffs diese Angelegenheit näheres zu erfahren. Meteorologische Station Herford. Witterungsbericht vom 10. Januar. Höchste Temperatur des Vortages: 4.30. Niedr. Temperatur in der Nacht: 4,30. Temperatur um 7 Uhr vorm.: 5,50, „11„„: 5,4% Luftdruck um 7 Uhr vorm.: 758.2 mm. Tägliche Niederschlagshohe: 0.1 mm Mind: Lestaster SW. Weter: Trübe und regnerisch Wetter. 1! 8.— m. lehhaften südwestlichen Winden vorherrschend aen Hanhun, 10. Jot, Ze Gaushang aunt eschel Senatsantrag, betreffend die Bewiuigung Millionen Mark zum Ankauf von Ländereien in Winterhude zur Errichtung eines Stadtparkes an. Reichsmarinesammlung. Kiel, 10. Jan. Der Kaiser überwies zur Begründung einer Reichsmarinesammlung zahlreiche historische Gegenstände dem Marinemuseum. Demonstration von Arbeitslosen in Frankfurt. Frankfurt a. M., 10. Jan. Gestern nachmittag demonstrierten erwa 1000 Arbeitslose in der Altstadt. Die Demonstranten zogen vom Arbeitsvermittelungsamt unter Ausrufen verschiedener Rufe durch die Stadt, belästigten aber niemand. Die Polizei schritt ein, zerstreute die Menge und nahm 7 Verhaftungen vor. Kitchener über die Lage in Südafrika. London, 10. Jan. Lord Kitchener meldet aus Johannisburg, daß die Buren fortgesetzt große Mengen von Munition aus Europa zugeschickt erhalten und verlangt schärfste Vorsichtsmaßregeln an der südafrikanischen Küste. Unterwerfung der Transvaalburen? Pretoria, 10. Jan. Die Mehrzahl der Transvaalburen soll beschlossen haben, sich am 15. d. Mts. zu unterwerfen(?). — Die Bestätigung dieser Nachricht wird wohl ausbleiben. Die Red. Weitere Truppen für Südafrika. London, 10. Jan. Das Kriegsamt erläßt einen Aufruf zwecks Anwerbung von 9600 Freiwilligen für den Krieg gegen die Buren. Neue Steuern in England. London. 10. Jan. Der Schatzkanzler erklärte gestern abend in einer Rede, daß eine Vermehrung der Steuern infolge des Krieges in Südafrika notwendig sei. Natal durch Botha bedroht. Lissabon, 10. Jan. Privatmeldungen aus Lorenzo Marques stellen fest, daß Botha wiederum Natal bedroht. Er steht im äußersten Süden der Grenzen Natals im Distrikt Freyheit mit 1000 Mann und reichem Pferdematerial, das alles in tadelloser Verfassung ist und führt auch eine Anzahl leichter Feldgeschütze mit sich. Sein Ueberschreiten der Grenze wird täglich erwartet. Anleihe in Bulgarien. Sofia, 10. Jan. Russische Kapitalisten ersuchen die bulgarische Regierung um eine Anleihe von 50 Millionen Rubel. Die russische Regierung will die Garantie über diese Anleihe übernehmen. Gestern abend legte ich Ihr„Es hat geschnappt“. auf meinem Hofraum aus und wurde dasselbe gierig gefressen. Heute morgen fand ich 8 große tote Ratten und wie viele mögen sich noch verkrochen haben! Großartig ist der Erfolg! So schrieb Herr A. A. in Swinemünde und ähnliche Jeugnisse laufen fortwährend ein über das für Haustiere ungefährliche nur für Nagetiere tödliche Rattenmittel„Es hat geschnappt“. Ueberall zu haben à 50 Ofg. und lk. 1.— in plombierten Kartons. 1 In Herford bei: Carl Meves, Adler=Drogerie. Auktion. Montag, d. 15. Januar 1902, werde ich im früher Henschelschen Hause, Credenstr., mittags 1 Uhr die Auktion fortsetzen. Außerdem kommen zur Versteigerung: 2224 Kinderbettstelle mit Matratze, 2 Kinder=Arbeitspulte, Wringmaschine, Ledersopha, sowie mehrere amerikanische Oesen u. s. w. Karl Strelo, Agentur und Kommissionsgeschäft. Holz=Verkauf. den 14. ds. Mté., nachmittags 2 Uhr. läßt Kolon Meyer zu Hartum Nr. 2 Diebrock in seinem Gehölz bei Lechtermanns Kot ten on der Eisenbahn, 40 Hausen dickes Buchen-Brennbolz, sowie mehrere Nummern Buchen auf dem Stamm meistbietend gegen Kreoit verkaufen, wozu Käufer eingeladen werden. 2181 Hollinde, 9. Januar 1904. S. Kampmann Am Dienstag, den 14. 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OEDE-Sur-,OEoUOx Cr SE 714 1 aneng ge Oeegnn W Oansn arFun am moSS BeS9BRGS O-SSSDng PL, O So Sone# S n n 0 * 102010 SSSSSe Sach ner K 87 Se Sai 6— Bog •□ 010 88— □— 288 88— ••0 1 K C93 SS J. 600r-01 *□ □ 804 S891S SE79— G— 0 SO 0 — S 6210 Saias waann. —0S FG 7 S1 84588. S 899 I9 92—— 1 — 1.0 10 Se 91 8es 3 *0 — Bu N 7 ##86 83 5 88 e 3g ne SacnägeSoesesersses Pa S m 8 D. SAS SSOEEE E 5 41 GGEE So SLOESE-S“ Sc•S8 gSS Dag 8 EES SnS·COTTOL T MoOODLNS 1L cicoco oRo0½'e DIOS O. MOOOSS# Kronco SomES K—870□ Srom Oom 10 10 E ** ** □ aicr-i Oochr Or-Or-Or- Rono Ooci 10 O 0n dner-er-e Cor 1 OODD„„ O0 000 S„ 10„ 4 0•9 K OCR S-MO S Sos Segice —.0 Sio###hr m00#0 —9% 800 S □ H 2 G.— 12— □0 S C 65 S * 50 O 5 o POF A Wägig Tneco — 0 40 sche! eiee äe! 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Somman Dai S S A MS EO SHSGG, SStchln. 3 P chohen Seiga Mhcn Bess Pop#g2 SpceS Sc uce scges BSSSSeir n gSES #e%n Uoor-n Sa# K BoloouOO-ES —S So#r##ogr-OOnS Sosa- Mc 100 SHgEA PScson Sai Sr-bouc U WDON Nach kurzer Krankheit starb heute unser langjähriger treuer Mitarbeiter, der Müller Hermann Brünger im Alter von 58 Jahren. Der Verstorbene war ein sehr braver, pflichttreuer und zuverlässiger Mann, darum wird sein Andenken bei uns stets in Ehren bleiben. 225a Herford, den 9. Januar 1902. F. W. Bexten Nachf. Mittelstädter Mühle. Heute entschlief nach kurzem Krankenlager der Müller Hermann Brünger. Der Verstorbene ist uns ein lieber Freund und treuer Kollege gewesen, wir werden sein Andenken daher stets in Ehren halten.. 26a Friede seiner Asche! Herford, den 9. Januar 1902. Das Personal der Firma F. W. Bexten Nachf. Wohnungen der eine Wohnung zu vermieten hat ooer mieten will, inseriere dies in der sehr beachteten Herforder Zeitung für Stadt u. Land.) von 3 Räumen im inneren Stadtteil im Preise von 140 Mk. ist am 1. April 1902 an ein kinderloses Ehepaar zu vermieten. Nachzfr. in d. Expd. d. Ztg. unt. Nr. 2230 von 4 Räumen nebst Zubehör (Parterre) zum 1. April zu vermieten. Hermsmeier, 161a Salzuflerstraße Nr. 336. Eine freundl. Wohnung, 5 Zimmer steht per sofort oder später zu vermieten. 75a Gehrenbera 16a. Freundl. Wohnung, 4 Räume nehst Spessekammer per sofort oder zu Adril. die zweite Wohnung von 5 Räumen nebst Zubehör zu Avril abzugehen. Diebrocker=Wesselstraße 6, 195a] Nähe des Bahnbofe. Wohnungen sofort oder später, können fortwährend angemeldet werden. Ferdinand Mattis, Wohnungsnachweis, 163a Lübberstraße 23. 2 Schuler finden zu Osteln gute Pension in besserer Familie. Offert. unt. E. 191a bef. die Exo. d. Zto. Geschäftshaus an der Lübberstraße, durchgehend bis zur Früherrnstraße zum 1. Oktober zu vermieten. 524 Gebrüder Dresing Stellungen tellungs=Gesuche und=Angebote inseriert man mit Erfolg in der Herforder Zeitung für Stadt u. Land.) Ein ordentliches in allen Hausarbeiten erfahrenes 1724 Dienstmädchen zum 1. April gegen guten Lohn gesucht. Frau Gustav Balster, Herford, Bäckerstr. 14. Zum 1. April ein tüchtiges erfahrenes Dienstmädchen gesucht von... 556m Frau Carl Müller, Lübberthorwall. Suche zu Ostern d. J. ein Lehrmädchen für unsere Näherei unter sehr günstigen Bedinguugen. Johannes Matthias, 158a Schillerstr. 14. Ein nicht zu junges Kindermädchen gesucht. Wo saot unt 180 die Exp. * Für mein Kolonialw.=„Samen=, Farben=. Drogen= und Destillationsgeschäft suche ich z. 1. unter günstigen Bedingungen einen.. 31a Lehrling aus achtbarer Familie. Off. sub 31a. an die Exped. d. Zeitung erbeten. Ein ordentlicher Soh aus achibarer Familie, welcher Lust hat, das Schnetderhandwerk zu erlernen, kann sofort oder zu Ostern Lehre stten beijggg Fr. Kruse, Jobannisstr. 3. Eine Person sucht sofort Stellung als Aufwärtertn für ganze oder halbe Tage. Zu erfr. unt. 197a in der Exo. d. Zig Dienstmädchen, s jüngeres, was Liebe zu Kindern hat, per 1. April gesucht. Frav Jogevieur Pfadler, Bielefeld, Jugendliche Arbeiterinnen suchen. 218a G. A. Landwermann& Co., Papierwarenfabrik. Verkäufe Hausverkauf. Wegen Ankauf eines größeren Grundstückes beabsichtige ich mein noch ganz neues zweistöckiges Haus unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. In diesem Hause befindet sich ein Schuhladen und ist in demselben seit mehreren Jahren Schuhmacherei betrieben. Antritt 1. April 1902. 1924 Theodor Rüter, Lübbecke. Kolopatsverkaut. Ein günstig gelegenes Kolonat in der Gemeinde Valdorf mit gutem Wohnhause, Scheune und Backhaus, vorzüglichem Obstund Gemüsegarten und zirka 6 Morgen Ackerland soll umstände. halber baldigst unter der Hand verkauft werden. Kaufliebhaber erhalten nähere Auskunft durch Gastwirt A. Zurheide, 206a] Wehrendorf. Verloren am 2. Janvar auf dem Wege von der Gewerbeschule zur Bahn eine 209a silberne Damenuhr mit silberner Kette. Abzugeben gegen Belohnung in der Gewerbeschule. 209a la. Honig (chem. rein) in eleganten emaillierten 10 Pfds.= Eimern mit Tellerdeckel à Mk. 5.25 Mk. 211a Heinrich Rolting. u rr#. Sad= und Puddingpulver Teichstraße 15a. 187a) Heinrich Rolting. Westfälsch-Lippische Vereiusbank Herford. Aktienkapital 5.000000,—. Wir vergüten auf Spareinlagen bis zu 40 Nliedersächsischer Stenographen-Bund. Einigungs-System Stolze-Schrey. Einfachstes, bestes u. leistungsfähigstes Stenographie=System! Im Auftrage des obigen Bundes wird der Unterzeichnete einenam Dienstag den 21. d. M., abends 9 Uhr im Restaur. C. Brennecke, Brüderstr, begin= Hg#### in diesem äußerst leicht erlernbaren Stenographienenden SeUT/UD System eröffnen. Das Honorar für den Kursus beträgt Mk. 5.—, welche am ersten Unterrichtsabend zu entrichten sind. 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Der Vorstand. Anmeldungen können bei jedem Mitgliede, sowie beim Wirt Herrn Dierker bewirkt werden. Jadresbeitrag Mk. 1.— Holzlager H. Georg, Die Vorräte werden freihändig verkauft durch den Buchhalter Herrn Carl Sieden in Löhne. 1930 la. Harztäse (vorzüglich durchgohren) 4 St. 213a" 10 Pg Heinrich Nolting. Kieler Sprotten à Pfd. 70 Pfg. 212a Heinrich Nolting. Christlich=Vaterländischer Männerverein. Sonntag, den 12. Jau., abends 6 Uhr, im Evangelischen Vereinshause: Vortrags- und Unterhaltungsabend, wozu die Mitglieder mit ihren Damen freundlich eingeladen werden. 169a Der Vorstand. Ein kräftiger Junge angekommen. 2172 Herford, 10. Jan 1902. Lockert u. Frau. Stadttheater in Herford. Bürger=Verein. Direktion: Josef Zwenger. Sonntag, 12. Januar: Großer Erfolg. Großer Erfolg Die Blinde von P Schauspiel in 5 Akten von F. Hermann. Preise der Plätze wie bekannt. Musik von der Kapelle des städt. Musikdir. Herrn Düngel. Kassenöffnung 7 Uhr.se 216a Anfang 8 Uhr. w In Vorbereitung:# Sndermann's Aufsehen erregende Neuheit. Am Lessingtheater in Berlin über 100 Mal aufgeführt. Repertoirstück aller Hof= und Stadttheater. Nur einmalige Aufführung. Johannisfeuer Die Direktion sich al 57 der durch Brockmanns Berggarten. Sonntag, 12. Januar: Theatralische Abens-Tatsrhaltung, ausgeführt von Mitgliedern des Klub Freundschaft, wozu ergebenst einladet 199a] F. Brockmann. Fauna. 114 Die Mitglieder der Fauna werden ersucht, am Freitag, den 10. Januar, pünktlich 9 Uhr, im Vereinslokale bei Görges behufs Besprechung wichtiger Vereinsangelegenheiten zu erscheinen. Der Vorstand. Naturheilverein Herford. Samstag, 11. Jannar, abends 8¼ Uhr, im Saale des Herrn W Görges(Hotel Höpker) Frauenvortrag der Frau Clara Muche, wozu wir die Frauen unserer Mitglieder freundlichst einladen. Andere Damen, nicht unter 20 Jahre alt, haben gegen 50 Pfg. gleichfalls Zutritt. 170a Der Vorstand. z. r. E. behufbürea : T 2 oder ihrer Entsch ob die T ben it amt. lungs 6 heit 1 Elter: pflicht 9 läßt, Tager Milit reklan zeiger dem und 1 Zwed schein versel Rekla usw., Bew Beur Tern militi S8 JSSBSES SOEBGS SSBNSG gIS. BUS DASSEBE MSGAS GaEHS SSMDGS SOSSELS BGSSBGSSS 8888. 00— — 1mr-SSi S# — 6.0 POT S coc Deo 00—.— +— 900— — e et u. H Socicie 000 888. 90 Gan, a. 1e wonoc Weihmee## oc WHE, amnG0 Sooce- ae d n m Wc# Sis Ssechisss heasee Schsggehihee Bernse ie Bur. SM P SSPaE Sl. S PB-SOBEgOSS S0-mce 0 S 2# Di S# *—. S#Srn- S oiS CeaO-Lg. 12 0101 0— K B 05 o0- es ess Sschechhe beehe 88s Sen 8uc SB—SgBAGe SROB E Sas P5Gasag 2BcssSgg Be-cggssgsße Bhbns ess eee Sar- ssgeggsss BnBeBSbag O#SSässsbag Sa#tgoggse G#sügg soS.2 gOgs 9. Sstupd) asse 5 8aSp GSSSSSS GgBDEZGSNGSSgg De B## 8 Pcoogsg#gs—. 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