für die 9165 e d4 33— Cdte Herfand Enggr-ad OePl, Teleph Angen Abonnamentg..eint am Abend jeden Wochentages. D..6...8 842 □##1.-k. Inserate werden bis spätestens vorm. 11 Uhr erbeten. bei Rosrr.c, merteljährlich pränumerando 1.25 Mark, I Sonnabend, 26. Oktober. Preis der einspaltigen Petitzeile für Stadt und Kreis Herford, bei Postbestellung kommt das Bestellgeld hinzn. Sottnabelef Wo: Ottober., Heyuhausen und Amt Rehme 10 Pfg., sonst 15 Pfg.Inserate werden bis spätestens vorm. 11 Uhr erbeten. Preis der einspaltigen Petitzeile für Stadt und Kreis Herford, Oeynhausen und Amt Rehme 10 Pfg., sonst 15 Pfg.s 1901. # Anzeigen für den Kreis W# Herford. Handels-Zegister des Königlichen Amtsgerichts zu Herford.(5461 Dieggrzer,#. 579 des Firmenregisters eingetragene Firma Louis Wer#chEts(Firmeninhaber: der Kaufmann Louis Wernscheid zu Hersord) ist gelöscht am 24. Oktober 1901. Handels-Register des Königlichen Amtsgerichts zu Herford. Die uinter Nr. 63 des Handelsregisters, Abt. A, eingetragene Firma P##eyer zu Eissen& Co. zu Dreien ist gelöscht am 23. Oktober 1901.[5472 Zur Tagesgeschichte. Von Sr. Maj. dem Kaiser. Der Kaiser wird sich am 27. d. Mts. von der Station Wildpark nach Frehenberg in der Mark begeben und, als Gast des Fürsten zu Eilenburg, bis zum 29. daselbst verweilen. Am 29. d. wi. abends wird die Rückkehr nach dem Neuen Palais erfolgen. di Ventticz“ und? Was wird aus dem Völkerschlachtdenkmal? Der Jahresbericht des Deutschen Patriotenbundes zur Errichtung eines Völkerschlachtdenkmals bei Leipzig erhebt bittere Klage über höchst ungenügende Unterstützung des vaterländischen Werkes. Die Langsamkeit seiner Förderung werde nachgerade unerträglich, ebenso wie sie unerklärlich sei. Die Wirkung der am 18.Oktober 1900 erfolgten Grundsteinlegung sei eine beschämende. Die deutschen Städte hätten mit Ausnahme Leipzigs fast nichts gethan. Neun Beiträge mit über 500 Mk. und die übrigen zwischen 500 und 300 Mk. sich bewegenden Stiftungen der Städte würden übertroffen durch die Sammlungen der Schulkinder in Sachsen, Braunschweig und Anhalt! 2000 Schreiben an hervorragende Millionäre Deutschlands hätten nicht einmal die dabei entstandenen Unkosten gedeckt! Der außere Grund für den förmlichen Stillstand der Sammlungen liege vielleicht in der Erwartung der Fampet. Dentmalsl tteru. Wie aber solle diese zu Stande kommen, nachdem die mitteldeutschen Staaten, dann die Hansauen 3###tich auch die preußische Staatsregierung einen ablehnenden Bescheid erteilt hätten. Die sächsische Regierung 10g1 genehmigt. Amn dieß, 3ge zunächst für den Dezember 9 Hen nichet fenhel die ez Termin habe man unter solchen Umständen nicht festhalten können und die Verträge mit verder Natrigtenhur=ustzat.a, nachen müssen. So sehe sich der Patriotenbund genötigt, auf den Weg der freien Sammlungen wieder zurückzukehren. Zum Burenkrieg. Eine Gegenproklamation Bothas erklärt die Kitchenersche, P#rotngtien für falsch und lügnerisch und macht bekannt: 550c: Tollis Botha, Generalkommandant der Südafrikanischen siepublik, nach Erwägung mit der Regierung, den Olsegeg Hraniesgraherrn der Südafrikanischen Repubik wie auch, be xoFezer, wie gucz I, d0ß General Kitchener, sein Stab, seine Offiziers wie auch Jedermann, der unter ihm in der brstisceptember als vogesreit%, gegen uns führt, nach dem 15. September als vogelfrei(outlaws) in Südafrika zu betrachten sind, und daß allen Offizieren und Burgherrn der beiden Repuhlicen, und der Kapkolonie anheimgestellt und zu gleicher Zeit auch befohlen wird, jeden Engländer zu erschießen, den sie in Waffen antreffen.“ Daß Botha nach dieser Proklamation Zoch, nicht gehandelt hat, erklärt sich aus der Weigerung des Präsidenten Krüger, sie zu genehmigen. Nach Telegrammen aus Pretoria sind alle Bemühungen, Bothas Armee zu umzingeln, gescheitert. Botha soll jetzt auf Ermelo marschieren. In London zirkulieren Gerüchte, daß ein Teil des Kahinets, darunter Salisbury selbst, zu Friedensverhandlungen geneigt sei, aber von Chamberlain rigoros daran verhindert weror. Herforder Kreis=Nachrichten. Herford, 26. Oktober. * Evangelischer Bund. Zum ersten Male feiert der Westfälische Hauptverein des Evang. Bundes in unserer Stadt sein Provinzialfest. Da darf er gewiß sein, daß ihm im gastlichen Ravensberger Lande, in dem alten„hilligen Hervede“ eine würdige Aufnahme bereitet und von den Evangelischen in Stadt und Land ein herzliches Willkommen dar. geboten werden wird, kommt er doch nicht als ein Störer des konfessionellen Friedens, sondern als ein Gastfreund, der gute Geschenke bringen will, der für die höchsten Güter eintritt, für Glaubens= und Gewissensfreiheit. Als ein wackerer und kluger Türmer auf hoher Wacht, als ein freudiger und mutiger Herold des Glaubens har er Anspruch auf einen guten Empfang, und die Festtage selbst werden es beweisen, daß er zu einer Macht im Volksleben geworden ist, und daß auch hier seine Bestrebungen zu warnen und zu wehren, zu stärken und zu reinigen, anerkannt und unterstützt werden. Möge das Fest in schöner Weise, ohne irgendwelchen Mißklang, verlaufen zum Nutzen und zum Besten unseres deutschen Vaterlandes und der evangelischen Kirche! * Stadtverordneten=Sitzung vom 25. Oktober. Anwesend sind: 1. Bürgermeister Quentin, Bürgermeister Busse, Stadtv.=Vorsteher Justizrat Lücken, sowie die Stadtverordneten Böckelmann, Kranefuß, Weihe, Detering I, Scharff, Schulz, Lakemeyer, Siepe, Ströter, Hildebrandt, Tappe, Raabe, E. Schönfeld, Weinberg, Detring II, H. Schönfeld, Angenete, Menckhoff, Direktor Burgtorf, Busse und Hülsenbeck. Zu Punkt 1 der Tagesordnung: Mitteilungen, verlas zunächst der Vorsitzende das Protokoll über eine Revision der Kämmereikasse, wobei alles sich wieder in bester Ordnung vorgefunden hat. Des Weiteren kam zur Mitteilung, daß der Herr Bürgermeister Busse mit dem Oberforstmeister des Bezirks eine Konferenz betreffs evtl. Erwerbung des Stukenbergs gehabt habe. Vom Fiskus werden 200000 Mk. dafür verlangt. Mit Rücksicht hierauf soll vorerst von weiterem Verfolg der Angelegenheit abgesehen werden. Zu Punkt 2 Beantwortung der Erinnerungen der Rechnung der Kanalbaukasse für 1898/99 und Antrag des Magistrats auf Entlastung referiert Stv. Siepe, dessen Anträgen debattelos zugestimmt wurde. Dasselbe war auch bezüglich der Fortbildungsschulkasse 1899 der Fall; hierzu hatte Stv. Schulz das Referat. Ueber den Antrag des Magistrats betr. Vertrag mit dem Justizfiskus wegen weiterer Anmietung des bisherigen Studtverordnetensaals berichtete der Vorsitzende. Die Stadt hat für die weitere Benutzung dieses Saales einen monatlichen Mietspreis von 9 Mk. zu zahlen, was die Versammlung acceptierte. Stv. Böckelmann referierte alsdann über den Magistratsantrag betr. Verrechnung der an die Westfälische Witwen= und Waisenversorgungskasse für das hiesige Gymnasium zu entrichtenden Beträge. Die Versammlung gab auch hierzu ihr Einverständnis; es handelt sich um 1770 Mk. Der nächste Antrag des Magistrats lautete auf Abtretung der Parzelle Flur 2 Nr. 1590/182 und zu 1592/148 Steuergemeinde Herford an den Kolon Düsediekerbäumer zu Radewiger Feldmark und zu 1593/147 und 1594/291 daselbst an den Arbeiter Meierarend Nr. 82 zu Radewiger Feldmark. Nach dem Referate des Stv. Hildebrandt fand der Antrag ohne Debatte Annahme. Zu längeren Besprechungen gab der weitere Magistratsantrag betr. Bewilligung von 1950 Mk. zur Einrichtung der Markthallen Veranlassung. Referent war Stv. E. Schönfeld. Derselbe wies auch darauf hin, daß schon im Jahre 1899 laut einem Bericht des Polizeiwachtmeisters das Bedürfnis nach anderweitiger Unterbringung des Wochenmarkts festgestellt sei. Der Referent ist mit der Vorlage im Prinzip einverstanden, hält es aber für wünschenswert, daß der Raum, der bisher als Hedelager diente, nicht für den Pferdestall, sondern mehr für die Markthalle Verwendung findet; auch brauche der Schornstein, der als Ventilator dienen könnte, nicht abgebrochen zu werden. Für die Stallung von etwa 100 Pferden sollten die Räume rechts vom Kontorgebäude verwandt werden. Im übrigen ist Redner für Bildung einer Marktkommission, der auch die weitere Einrichtung der Markthalle zu übertragen sei. Der Markt müsse völlig in der Markthalle konzentriert werden. Bürgermeister Busse ist der Ansicht, daß in den Markthallen für längere Zeit genügend Raum vorhanden sei. Von dem 4730 □ m großen Alten Markt hätten 4170 □m zu Marktzwecken Verwendung gehabt; die Markthalle sei aber wesentlich größer. Was nun die Schönfeldschen Vorschläge anbetreffe, so dürften dieselben auch dem Magistrat sehr acceptabel sein. Eine Stallung für 100 Pferde zu haben, sei auch sehr angenehm, wenn Kavallerie=Einquartierung nach hier kommt; bisher fehlte es dann immer an geeigneten Hierzu eine Beilage und illustriertes Sonntagsblatt. Räumen. Der Herr Bürgermeister erwähnt u. a. noch, daß jedenfalls der Tarif für die Standgelder etwas erhöht werden wird, da einesteils den Marktleuten durch die Markthalle besondere Vorteile geschaffen sind und da andererseits in anderen Städten sich diese Tarife höher belaufen. Stv. Menckhoff hält es nicht für richtig, daß wir in den Markthallengründungen so schnell vorangehen, da sich sonst die Ausgaben für die Stadt zu sehr steigern. Um den Markt zu entlasten, hätte man den Markt für die wenigen Stunden sperren können Der Marktverkehr hätte nach dem Lübberbruch verlegt werden können. Auf alle Fälle solle man es bei der jetzigen Einrichtung der Markthalle belassen. Redner ist noch für die Wahl einer Markthallenkommission als Verwaltungskommission. Stv. Detring II ist für die sofortige Einrichtung der Markthalle, um den Bedürfnissen nach dieser Richtung hin gerecht werden zu können. Zur Bequemlichkeit der Marktbesucher müßten ständige Plätze vermietet werden. Bürgermeister Busse sagt zu, daß dies geschehen soll. Der 1. Bürgermeister hält die Sperrung des Marktes zur Zeit des Wochenmarktes nicht für möglich, da es sich hier um eine Provinzialstraße handelt. Stv. E. Schönfeld glaubt, daß der Marktverkehr sich nun wesentlich steigern wird, da ein größerer Raum zur Verfügung stehe; schon jetzt kommen mehr als sonst auch Käufer von auswärts nach hier. Die zu bildende Marktkommission müßte im Interesse der Hausfrauen auch dazu Stellung nehmen, wie wir uns den auswärtigen Händlern gegenüber verhalten sollen. Dem Antrag des Stv. E. Schönfeld auf Bildung der Marktkommission wurde sodann zugestimmt. In dieselbe wurden gewählt die Stvv. Detring II, Müller und E. Schönfeld. Zu dem Antrag des Magistrats auf Bewilligung von 900 Mk. zur Tieferlegung der Stiftbergerstraße hatte Stv. Busse das Referat. Derselbe hielt es nicht für richtig, daß die Kirchengemeinde von Stiftberg nichts für diese Tieferlegung beigetragen habe. Er bedauere es auch, daß die Steigungsverhältnisse nicht bessere geworden sind. Dieselbe Frage schnitt auch Stv. Tappe an mit dem Hinweis darauf, daß für Fuhrwerke durch die Tieferlegung der Straße keine Vorteile geschaffen seien. Stv. E. Schönfeld will die 900 Mk. nur bewilligt sehen, wenn das nachteilige Gefälle noch verteilt werde. Stv. Detring II hebt auch hervo#, daß die Stiftberger Kirchengemeinde einen Zuschuß hätte leisten müssen, da dieselbe das meiste Interesse an diesen Arbeiten habe, wedurch ja die Kirche freigelegt wird. Der 1. Bürgermeister bemerkt, daß sich jetzt nichts mehr ändern ließe, da die Arbeiten bald ausgeführt seien. Was nun die geforderte Summe von 900 Mk. anbetreffe, so müßten wir diese zahlen. Der Herr Regierungspräsident hatte anfangs gewollt, daß die Stal. auch die legung der Gas= und Wasserrohre vornimmt, hiergegen habe sich aber der Magistrat mit Erfolg gewehrt. Stv. Böckelmann ist für die Bewilligung der 900 Mk., da auch die Stadt ein Interesse daran habe, daß das schöne Bauwerk auf Stiftberg freigelegt wird. Stv. Kranefuß erwähnt, daß früher beabsichtigt war, die Chaussee tiefer zu legen; Herr Vlothoerbäumer habe aber zu hohe Entschädigung verlangt. Stv. Tavve bemerkt hierzu, daß er eine andere Stelle gemeint habe; dort hätte sich leicht Abhilfe schaffen lassen. Schließlich wurde der Magistratsantrag auf Bewilligung der betr. Summe angenommen. Zu Punkt 9 der Tagesordnung: Antrag des Magistrats betr. Bewilligung eines Kredits von 5512,50 Mk. zum Neubau des städtischen Kanals in der neuen Bahnhofstraße gab Stv. H. Schönfeld das Referat. Derselbe tritt für die Annahme des Antrags ein, da der Kanal des Neubaues des Bahnhofsempfangsgebäudes wegen umgelegt werden müsse, um die Abwässer des Bahnhofs aufzunehmen, wozu die Stadt verpflichtet sei. Die Rohre müssen tiefer gelegt werden. In der Debatte handelte es sich namentlich darum, ob die Stadt diese Arbeiten vornehmen müsse. Aufklärung hierzu gab der betreffende, vor mehreren Jahren abgeschlossene Vertrag mit der Bahn, welcher sich auch auf die Entwässerung der weiteren Bauten der Bahn erstreckt. Der 1. Bürgermeister weist auf das Interesse hin, welches die Stadt daran hat, daß der Bau des neuen Bahnhofsgebäudes schnellstens gefördert werde. Daß die Bahn auch Kanalgebühren zahle, darauf weist Redner ebenfalls noch hin. gp. L.# ch(eld wünscht, in Erwägung gezogen zu sehen, daß die Neupflasterung des Weges nach Rorig nicht bei Jakobt sondern bei der Stärkefabrik anfangen soll. Die Versammlung spricht sich hierfür aus und ebenso auch für den Magistratsantrag. Zu dem weiteren Antrag des Magistrats betreffs Anfertigung eines neuen Projektes für das städtische Elektrizitätswerk teilt Stv. Busse als Referent mit, daß jetzt nach dem Ankauf der Peper'schen Mühle für die Zwecke des Elektrizitätswerks ein neues Projekt angefertigt werden müsse. Verschiedene Firmen sollen nochmals zur Einreichung von Projekten aufgefordert werden. Stv. Böckelmann ist für Vertagung dieses Antrags, da erst der Vertrag mit den Müllern abgeschlossen werden müßte. Stv. Schönfeld dankt dem Vorredner dafür, daß er ihm die Stellung des Vertagungsantrags abgenommen habe. Der 1. Bürgermeister greift auf die früheren Beratungen betreffs des Vertrags mit den Mühlenbesitzern Hoffmann und Reckendorf zurück, wobei er betont habe, daß es notwendig sei, Antauf der Peper'schen Mühle den Vertrag mit den tern abzuschließen. Stv. Detering I bemerkt, daß er s. Z. auch diese Bedenken geäußert habe. Stv. E. Schönfeld hat dieserhalb keine Bedenken; er ist vielmehr fortgesetzt der Ansicht, daß die Müller ein sehr gutes Geschäft machen, wenn sie den bekannten Vertrag mit der Stadt abschließen. Stv. Busse ist als Referent ebenfalls für die Vertagung des vorliegenden Magistratsantrags, wozu sich auch das Kollegium entschließt. Stv. Kranefuß referiert hierauf über den Antrag des Magistrats .#####. Bewilligung von 300 Mk. zur Anschaffung neuer Oefen für die städtische Turnhalle. Referent will nur einen Ofen für 150 Mk. angeschafft haben, da der andere noch repariert werden könnte, was nicht mehr als 10 Mk. kosten würde. Stv. Stroter glaubt auch, daß ein Ofen genügt. Die Versammlung bewilligt 160 Mk. Stv. Deteringl beantragte sodann der vorgerückten Zeit wegen betreffs der übrigen Punkte die Vertagung, der auch zugestimmt wurde. — Schluß der Sitzung um 7 Uhr. ½ Sein 25jähriges Amtsjubiläum feiert am nächsten Dienstag Herr Pastor Oetting auf Stiftberg. Wie wir erfahren, wird von seiner Gemeinde eine würdige Feier vorbereitet. Möge es dem geschätzten Geistlichen noch lange vergönnt sein, Gottes Wort zu verkünden. Im Silberkranze. Wie wir erfahren, begeht morgen Herr Wilhelm Tiemann mit seiner Gattin geb. Cappel das Fest der silbernen Hochzeit. Eine gleiche Familienfeier steht für morgen für den Milchhändler, Herrn Bale aus Schötmar bevor, der zugleich seit 24 Jahren hiesige Familien mit Milch versorgt. 0 Für das Kaiser Friedrich=Denkmal gedenkt auch der gemischte Chor„Concordia“ eine öffentliche Aufführung zu veranstalten, was recht erfreulich ist. □ Oeffentliche Leseyalle. Wir weisen nochmals darauf hin, daß mit morgen nachmittag die Lesehalle wieder eröffnet ist. Der Zutritt steht bekanntlich jedermann, auch e Zur Festversammlung des Evangelischen Bundes ist noch zu bemerken, daß auch der hier als tüchtig bekannte Verein Concordia sich zur Mitwirkung bereit erklärt hat, so daß voraussichtlich eine Chorstärke von 150 bis 170 Personen erreicht werden wird. = Stenographisches. Am Sonntag findet in Görges Hotel ein öffentlicher Vortrag über Stenographie statt, wie des Näheren aus dem betreffenden Inserat in der Beilage zu ersehen ist. 1 V e r e i n s f e s t l i c h k e i t e n. I n B r o c k m a n n s S a a l v e r anstaltet morgen nachmittag der„Gesangverein„Lyra“ die Feier seines 5. Stiftungsfestes. Des Weiteren begeht morgen der Kegelklub„Gemütlichkeit" bei Herrn Winkelmann sein 20. Stiftungsfest, ferner der Turnverein „Frisch Auf“ in Piepers Restaurant ein Kränzchen. en Die Düngelsche Kapelle konzertiert morgen nachmittag im Schützenhause zu Salzuflen und abends in Biermanns Lokal hier. Außerdem findet morgen Frühschoppenkonzert bei Herrn Kemner statt. ∆ Im Restaurant„Jägerhof“ findet morgen abend Konzert statt. #e Das Auftreten des Musikmenschen Röder in Piepers Restaurant dauert noch für die nächsten Tage an, da das Gebotene sehr gefällt. . Festgenommen wurden in vergangener Nacht 2 Personen, die im betrunkenen Zustande lärmten und skandalierten und einem durchreisenden ebenfalls betrunkenen Malergehilfen, der Geld bei sich führte, zu zwingen versuchten, mit ihnen zu gehen. Ein dritter Bursche entkam, als dessen Festnahme im Hause erfolgen sollte; derselbe rettete sich von seinen Verfolgern durch einen Sprung durchs Fenster, welches in einem Hause der Triebenstraße und zwar im 1. Stock belegen ist. Der Ausreißer war nur notdürftig gekleidet, ohne Stiefel, Hut und Rock. □ Der heutige Wochenmarkt zeigte recht regen Verkehr. Die Preise der Produkte 2c. waren die folgenden: Blumenkohl St. 30—50 J, Butter 115 Pfg., Eier 70 S, Wurzeln 1 Bd. 10 J, Sellerie Bd. 10 J, Zwiebeln 2 Pfd. 15 J, Rindfleisch 60—65 Pfg., Schweinefleisch 70—80 Hammelfleisch 60—65 J, Nierenfett 30—50 z, Porree Bd. 5 J., Rotkohl p. Kopf 20—30 Pfg., Wirsing 15—20 H, Kopfsalat 1 Stück 5 Z, Weißkohl 10 bis 20 3, Radieschen Bd. 10 3, Weißerüben 2 Pfd. 10 Pfg., Steckrüben 5 Pfg., Spinat 20 Pfg., Aepfel Zentner 2,50 bis 8,00 Mk., Birnen Zentner 4 Mk., Kartoffeln Ztr. 2,20 Mk., Kohlrabi Bund 10 Pfg., Weintrauben Pfd. 60 Pfg., Zwetschen Pfd. 15 Pfg. Hähnchen Stück 50—60 Pfg., Hühner Stück Mk. 1,30, Wallnüsse 30—40 Pfg., Bratfische 25—35 Pfg. n Enger, 25. Okt. Gemeinderatswahlen. sei darauf hingewiesen, daß die Wahlliste für die demnächst stattfindenden Gemeinderatswahlen nur noch bis zum 29. d Mts. bei den Gemeindevorstehern offen liegen. reit werx sgf, 2 5. Okt. Der Gesangverein„Einig #####gr veranstaltet am Sonntag, den 3. November im Vereins lokale bei Brüggemann ein Tanzkränzchen. ## Kirchlengern, 25. Okt. Festgenommen und dem Königl. Amtsgerichtsgefängnis Bünd- vorgeführt wurd der steckbrieflich verfolgte Werkmeister Unterbrink von bier. Vom Herrn Wachtmeister Kühne verhaftet und dem König Amtsgerichtsgefängnis Bünde zugeführt wurde heute ein bisiger Haussohn wegen eines bösen Verdachtes. Die gerichtlick Untersuchung dürfte Licht in die dunkle Angelegenheit bringe -0 Löhne, 25. Okt. Ein böses Mißgeschick passierte gestern abend einem hiesigen Eingesessenen, der wohl des Guten zuviel genossen hatte. Der Fabrikarbeiter B., der in der Nähe des Steges wohnt, welcher die Gemeinden Löhne und Obernbeck verbindet, hörte aus dem Werreflusse Hilferufe ertönen. Er ging hinzu und entdeckte einen im Wasser knieenden Menschen, der nicht im Stande war, sich zu erheben. Die erbetene Hilfe wurde ihm zu Teil. Den so verhängnisvollen schmalen Steg will der Betroffene künftig meiden. m Obernbeck, 25. Okt. Schulnachricht. Herr Lehrer Böttger zu Bad=Oeynhausen ist von der Königl. Regierung für die zweite Lehrerstelle bei der hiesigen Schule berufen worden. *0 Gohfeld, 25. Okt. Ergänzungswahl. Herr Kolon Reckefuß zu Jöllenbeck scheidet mit Ende d. I. als Kreistagsabgeordneter aus. Die Ergänzungswahl findet am 8. November cr. statt. Wahlberechtigt sind die Mitglieder der Amtsversammlung Gohfeld. 'k Bischofshagen. 25. Okt. Ueberfahren. Der 4jährige Sohn des Handlungsgehilfen Schewe hier wurde heute nachmittag von einem zweispännigen Wagen überfahren und erlitt schwere Verletzungen. Der sofort herbeigerufene Arzt Dr. Baudorf legte Verband an, konnte aber nicht feststellen, ob das Kind auch innere Verletzungen erlitten hat. Provinz und Nachbarstaaten. * Oeynhausen, 25. Okt. Die Herbstquartal= versammlung der Jünglingsvereine der Kreisverbindung wird laut N. W. V.=Z. am Sonntag, ½3 Uhr nachmittags, im Hotel zum Pavillon hier abgehalten und sich mit folgenden Gegenständen beschäftigen: 1. Was ist christliche Erfahrung? Wie wird sie gewonnen, bewahrt, gefördert? 2. Fragen aus dem Vereinsleben u. a. Wie erreichen wir einen regelmäßigen Besuch der Vereinsstunden? 3. Schlußandacht. * Oeynhausen, 25 Okt. Konkurs. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Gustav Davidsohn hier ist der Konkurs eröffnet; zum Konkursverwalter ist Rechtsanwalt Ley ernannt. Forderungen sind bis zum 25. November d. I. beim Königl. Amtsgericht hier anzumelden. n Detmold, 25. Okt. Zur Landtagswahl. Bei der gestrigen Landtags=Stichwahl siegte, wie schon kurz gemeldet, der freisinnige Wißmann mit 480 Stimmen über den Sozialdemokraten Domscheidt, welcher 462 Stimmen erhielt. Bei der Hauptwahl am 8. Oktober erhielt Wißmann 400, Domscheidt 348, Dr. Neumann=Hofer(liberal=sozial) 340 Stimmen. Wißmann hat somit 80 Stimmen, Domscheidt 114 Stimmen Zuwachs. Die Stimmen von Dr. NeumannHofer haben sich also verteilt; ein Teil der Wähler ist zu Hause geblieben. Die erste Wahl in dieser Wahlkrise war im Dezember vorigen Jahres, sie führte auch zur Stichwahl zwischen Wißmann und einem Sozialdemokraten. Letzterer wurde mit 673 gegen 399 gewählt. Das erklärte sich dadurch, daß die Bückeburger, die bei der Hauptwahl einen eigenen Kandidaten aufgestellt hatten, bei der Stichwahl den Sozialdemokraten unterstützt hatten. Dieses Mal hatten die Bückeburger auf einen eigenen Kandidaten verzichtet und waren gleich für Wißmann eingetreten, um Dr. Neumann=Hofer nicht in die Stichwahl zu bringen. Die Wahl des Sozialdemokraten war s. Z. für ungültig erklärt, bei einer zweiten Wahl, resp. Stichwahl wurde Dr. Neumann=Hofer gewählt, dessen Wahl ebenfalls für ungültig erklärt wurde. Jetzt haben die Freisinnigen den Wahlkreis wieder gewonnen, den ihr Kandidat Wißmann 8 Jahre besessen hatte. W. ist entschieden Anhänger des Regentenhauses. ∆ Detmold, 26. Okt. Verschiedenes. Heute begeht Gräfin Leopold ihren ersten Geburtstag im Lande. Die Residenz hat reichen Flaggenschmuck angelegt. Der Bruder der Gräfin, Prinz Ehlodwig v. Hessen, Leutnant im Regiment Gardes du Corps, ist zur Feier eingetroffen: Morgen kehrt die Regentenfamilie vom Jagdschloß Lopshorn nach hier zurück. Bei der gestrigen Saujaad bei Lopshorn wurden 85 Saue zur Strecke gebracht. * Sulingen, 25. Okt. Der letzte Zug. Vom 1. November ab soll der letzte Zug von Bassum, der jetzt bis Lübbecke geht und dann leer nach Rahden zurückfährt, probeweise bis Bünde durchgeführt werden. * Elberfeld, 25. Okt. Verstümmelung des Monumentalbrunnens. Das neue Kunstwerk, das Elberfeld seit einiger Zeit schmückt, und das um seiner allegorischen Figuren willen schon wiederholt der Gegenstand scharfer Angriffe war, ist jetzt das Opfer roher Gewalt geworden. Nachdem gestern noch eine Protestversammlung in der Brunnenfrage stattgefunden hatte, entdeckte man heute früh, daß Bubenhand beide nackten, männlichen Eckfiguren verstümmelt hat. Vermischtes. Die Lehrer=Zig. meldet: In der Provinz Posen verden fortan die evangelischen Geistlichen alsbald nach ihrem lmtsantritt ohne Antrag mit der Schulaufsicht beauftragt berden. Eine Krüppelzählung hat die Provinz Schlesien seranstaltet. Es sind 2321 Kinder unter 14 Jahren ermittelt vorden, die entweder verwachsen sind oder keine Hände und Füße haben, mit gespaltenem Rückgrat, mit englischer Krankheit eder mit Skropheln behaftet sind. Kartoffelankäufe für Süd=Afrika. Aus Hamburg vird gemeldet: Nachdem große Kartoffelankäufe der englischen Regierung in Schlesien gemeldet waren, wurden jetzt auf dem Hamburger Dampfer„Duisburg“ 25000 Kisten Kartoffeln seetüchtig verpackt und nach Kapstadt verladen. Die Polizei von Barcelona hat einen aus Turin dorthin gekommenen italienischen Anarchisten namens de Marchi verhaftet, welcher sich im Besitze eines vollständigen Verzeichnisses aller Anacchisten in Barcelona befand. vom Dache. In Augsburg stürzte sich des pensin: unbekannten Gründen die 24jährige Tochter Hofrars Frisch vom Dache des elterlichen Hauses herab. Selbstmord eines Landgerichtsrats. In Halberstadt hat sich nachts in seiner Wohnung der Landgerichtsrat Strube erschossen. Zerrüttete Gesundheit und ungünstige Vermögensverhältnisse sollen die Motive der That sein. man's nimmt! A.:„Wie, das Unternehmen ist die reinste Goldgrube?“— B.:„Ja, alle Aktionäre fallen da mit ihrem Gelde rein!“ (Fortsetzung in der Beilage.) und Verkehr. Berlin, 25. Okt. Produktenbörse. Im Lieferungshandel war heute die Stimmung für Weizen anfangs ziemlich fest auf höhere Auslandsmeldungen und die Preise konnten sich gut behaupten. Dagegen notierte Roggen eher eine Kleinigkeit schwächer, später gaben beide Sorten auf Verkäufe russischer Importeure bis 1 Mk. nach. Mehl war unverändert; Hafer fest. Lieferungen ½ Mk. anziehend; auch Mais gebessert. Rüböl für nahe Lieferungen anziehend, spätere Sichten abgeschwächt. Spiritus 10 Pfg. niedriger, 70er loco 33,20 Mk. Berlin, 23. Okt. Heu und Stroh. Richtstroh 7,00—7,32 Mk., Heu 6,00—8,50 Mk. Course der Berliner Börse. Mitgeteilt von der Westf.-Lippischen Vereinsbank, Akt.-Ges. Herford, 25. Oktober 1901. 89.60 3% Preuss Consols 3½%„ Deut 100.50 3% Deutsche Reichsanleihe 89,20 3½%„„ 100,50 3% Westf. Prov.-Anl. 3½%„ 9 40 4% Bielef. Stadtanleihe 102,60 4% Hamb. HypothekenPfandbriefe 1900 4% Rhein. Westf. Bodenkred.-Pfandbriefe 1905 98, 4% Meining. Hypoth.98.— 102,80 O 98.— 192.— Pfandbriefe 1900 Deutsche Bank-Akt. Dresdener Credit-Anstalt Disc. Commandit-Akt. 170,60 Gelsenkirchener Bergw.Aktien 158,10 Hibernia Bergw.-Aktien 154,75 Harpener dto. 156,20 Harb.-Wien. Gummi-Akt. 289.— Phönix Bergw.-Aktien 121,30 Kumer. Electricitäts-Ges.—.— Bankdiscont 4% Tendenz: fest. Standesamtsnachrichten für den Kreis Herford. Amt Herford. Nachrichten vom 19. bis 26. Oktober 1901. Geburten: 1 Sohn dem Handarbeiter Hermann Kölling=Schwarzenmoor, Pächter Karl Rolfsmeyer=Schwarzenmoor, Ackersmann Meyer gent. Diekwisch=Stedefreund. 1 Tochter dem Maurer Hermann Bentrup=Laar, Maurer Gottlieb Brakmann=Stedefreund. Aufgeboten: Handarbeiter Hermann Brünger=Diebrock und Friederike Saeger=Herford, Altst. Feldm., Arbeiter Friedrich Pohlmann=Oetinghausen und Christine Stork=Schweicheln, Handarbeiter Heinrich Sülwald=Falkendiek und Henriette BuschFalkendiek. Eheschließungen: Cig.=Arb. Heinrich NiestrathSchweicheln und Luise Brakmann=Schweicheln, Zuschneider Heinrich Valldorf=Schweicheln mit Wilhelmine Hericks=Herford, Radw. Feldm. Sterbefälle: Martha Bäumer=Eickum 2 M. 29 T., Ilsabein Brünger geb. Kuhlmann=Laar 72 J. 3 M. 4 T. alt, ferner eine Totgeburt. Meteorologische Station Herford. Witterungsbericht vom 26. Oktober. Höchste Temperatur des Vortages: 11,50. Niedr. Temperatur in der Nacht: 8,50. Temperatur um 7 Uhr vorm.: 8,60. „„11„„: 10,20 Luftdruck um 7 Uhr vorm.: 755,3 mm. Tägliche Niederschlagshöhe: 7,8 mm Wind: Still. Wetter: Trübe und regnerisch. Wetter. 27. Okt. Bei schwachen südlichen Winden vorherrschend trübe und bewölkt; zeitweise aufklärend. Die richtige Zubereitung ist eine Hauptbedingung für den Geschmack eines jeden Kaffees. Es kann deswegen nur dann ein Urteil über ihn gefällt werden, wenn er auf die in der Praxis bestbewährte Art gekocht wird. Den verehrten Hausfrauen kann daher nicht genug empfohlen werden, bei der Verwendung vov Kathreiner's Malzkaffee die auf jedem Packet aufgedruckte Gebrauchsanweisung genau zu befolgen, denn nur dann kann der unerreicht dastehende Kathreiner's Malzkaffee seine vielgerühmten Eigenschaften in Bezug auf Aroma und Geschmack erfüllen. Nur dann kann sich Jeder= mann selbst davon überzeugen, daß es keinen besseren KaffeeErsatz und=Zusatz giebt, wie Kathreiners Malzkaffee, der infolge seiner vorzüglichen Eigenschaften schon in Hunderttausenden Familien Eingang gefunden hat. 390i Verantwortlicher Redakteur: Vaul Sattler, für den Inseratenteil verantwortlich: Herm. Gravenhorst, Druck und Verlag: Christian Quentin, sämtlich in Herford. AOC staget nicht WarenhausHermann Herzfeld Gehrenberg 15. Herford. s Gehrenberg 15. Abteilung: Damen-Konfektion. Abteilung: Herren=Konfektion. ! 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Schützenhaus Salzuflen. sonntag, den 27. Oktober, nachmittags 4 Uh Konzert der Düngel'schen Kapelle. 551k Entree 30 Pfennig. Restaurant G. Pieper, Rennthor. Sonntag, den 27. Oktober sowi folgende Tage: la. Tafelhonig à Psd. 60 Pfg., 6 Pfd. für 3 M. empfieblt 5571 B. Kunke', Bügelstr. 4 „Salz= und Essiggurken. 524! Heinrich Nolting genannt das lebende Orchestrion. Sonntag: Konzert von 11½—1 Uhr vorm., 4—7 Ul nachm., 8— 11 Uhr abends. Entree frei. ladet freundlichst ein Pieper. 5421 la. Schnippelbohnen (selbsteingemacht)[5591 empfiehlt B. Kunkel. Stelle sucht, verlange die Allg. Vakanzen=Liste Mannheim. (Der heutigen Postauflage lief D ein Prospekt der Firma Wilhelm Epfeloh. Drogenhi Herford, betr. Knöterich Bru## Thee bef, worauf wir unsere auf wärtigen Leser besonders au merksam machen. 530 Beiluge zu Nr. 252 der Herforder Zeitung für Stadt u. Land. kt. Au n tho tet an #a bi 3. 9 5 1. 1 1 10 b 1 11 30 ober C 8 in in er Zeitgemäße Betrachtungen. —(Nachdr. verb.) *„Was alles verloren geht!“ Das Schicksal treibt ein närrisch Spiel,— darum verliert der Mensch oft piel:— daß wir etwas verlieren,— kann jeden Tag passieren!— In jedem Zeitungsblatte steht,— ja täglich was verloren geyr,— die wunderbarsten Sachen,— teils ernst und teils zum Lachen!# Verloren,— was uns nicht gefällt,— ist in der jüngsten Zeit viel Geld— und wenn wir um uns schauen— auch leider viel Vertrauen.— Verloren geht so vielz, so hiel— und nicht allein durch Kartenspiel,— auf jedem Lebenswege— giebt's leider Schicksalsschläge!— Wer sich exxegt, veriert, die Ruh,— die Maid verliert beim Tanz den Schub.— der Jüngling gar sein Herze— im ersten Liebesschrige,— der Zornentbrannte die Geduld,— der Grobian, sch##er Frauen Huld,— der Redner seinen Faden,— er hat nachher den Schaden!— Der satte Zecher, schwanken Gangs— verliert mitunter die Balance;— kommt er zu sehi###men— verliert er die Gedanken.— Und braust P#rgs Land des Sturmes Wut,— verliert der Wandrer leich:„ Huli,— verliert man die Kourage,— so nennt man das Blamage!—— Verloren ging, was einst geglänzt—.10 lange galt als ruhmumkränzt,— verlor'n zu Andrer Spotte— ging auch die span'sche Flotte.— Verloren gehri#—(für China auch bie Mandschurei), — des####„##ßer Magen— kann nämlich viel vertragen! — Es ging in., Jolge Uebermacht— verloren schon so manche Schlacht,„ruch die tapfren Buren— in Afrika erfuhren.###“###ns steht fest und das ist gut,— verloren gina Pggggt i kz# Mm,— so lang' sie Treu geschworen'— ist Transvaal richt verloren!— Wer in den Augen aller Welt I### das ist leicht festgestellt.— Des Kriegers bessre Sittel perloren längst die Briten— und neulich gingen auch Porau.— zwei Kompagnien der Yeomanry,— sie waren, eu% iu finden— aus ganz gewissen Gründen! — In jedem Frizungsblatte steht,— was täglich so verloren verliert und Ehre— den trifft des Schicksalz on seiße#— Lord Kitchener in Pretoria— verliert schon,„eine Gloria.— Ein großer Held und Streiter — soll edel sein! p Ernst Heiter. Deutsche„Schwestern" in türkischen Kranken) gis. aniz Pstantinopeler Korrespondent schreibt vom 9. v. wetsz“„##t dem gestrigen Konventionszuge trafen hier fünf deutsche Diakonisinnen aus Berlin ein, welche auf Besehl des Sultans für das von ihm in der Peraer Vorstadt Schischli, unweit Yildiz, gegründete Kinderhospial zur KrankenPriege engagiert wurden. Dieses„Hamidie=Hospital“ hat der Stct vor einigen Jahren auf seine Kosten erbauen lassen dum Andenken an sein ihm durch den Tod entrissenes Lieblingstöchterchen. In diesem durchaus modern eingerichteten Kinderhospitale, dessen innere Ausstattung, besonders in der chirurgischen Abteilung, zum größten Teile aus Dentschland bezogen wurde, werden kranke Kinder kostenlos gepflegt; alle Unterhaltungsspesen des Krankenhauses trägt der Sultan persönlich. bisher wohl recht zu wünschen übrig ließ— die große Lücke in der Pflege der armen, kranken Kleinen— ist nun Sultan selbst in der vonlkommensten Art ausgefüllt— Sourc, daß ebenso wie in dem türkischen Modellkrankenhaus in Stambul deutschen Schwestern diese Pflege überMaßnar. Es darf nicht übersehen werden, daß diese ren Rughe d's Sultans, die aus rituellen und manchen andemußte, als“ früher einfach für unmöglich gehalten werden dafür gelten; richt hoch genug zu veranschlagender Beweis Sultans unbeeinff. deß überall da, wo die Entschließungen des Wohlthätigkeit unBt zur Geltung gelangen, ein humaner, zur drängender Geist#zm Fortschritt in zivilisatorischer Hinsicht deutscher Erfolg!!6 Bahn bricht. Jedenfalls ein schöner Schwere Stras. Lemberg wurde zu ein“ Der Grundbesitzerssohn Hiduck aus verstärkt durch Fasten, w.:nut schwere, Kickers Mädchen in ein Kloste."““ e ein siebzehnjähriges jüdisches bereitung 3ur Taufe noch herich 9at“; wo sie sich zur VorAm helllichten Tage in Stadtteile an dem Place######## in einem belebten Pariser einem Laden überfalten und ag Fere eine Verkäuferin i. die Verbrecher die Ladenkasse g.#### belt worden, worauf abends fand man in dem Geschae" Gegen 6 Uhr ligenbildern und Altarschmucgegenstände Verkäufers von HeiLadenmädchen Mathilde Roger ohnmägzz 1.d das 21jährige Hände über den Rücken gefesselt am K.s; geknebelt und beide Färte als sie wieder zu sich gesamme, od liegen. Sie ergekauft und, als sie ihnen ause Schein herausgeben wolle, sich auf sie gestunzt.“ Franes esee ecee eas en, Sschelele eise e, bic henr Kontrakt soll dieser Selbstfahrer 80000 Mk. kosten, den ger gesiant sol over ben Geld ehalten, wenn das Automaohi nicht eine Schnelligkeit von wenigstens 118 Kilometern in der Stunde erreicht; dagegen sollen die Erbauer für jede englische Meile, die das Fahrzeug in der Stunde mehr zurücklegt, eine Prämie erhalten. Der Motor dieses Automobils wird sechs Zylinder mit 125 Pferdekräften erhalten. Aus der höheren Töchterschule. Lehrerin:„Ling wie heißt die Leideform des Zeitwortes lieben?" Lina:„Ich werde nicht geliebt.“ Die Simulauten. Stabsarzt(beim Frührapport): „Nichts Neues?— Sanitätsgehilfe:„Melde gehorsamst, nix Neues— nur so a' Simulant ist wieder heute Nacht 9'storben!“ auf die„Herforder Zeitung für Stadt und Land“ noch nicht abonniert ist, hat jetzt Geeespei, Probeabonnement und Dezember zu bewirken. Wir bitten unsere geschätzten Leser und Freunde unseres Blattes, nachstehenden Bestellschein weiter in ihren Bekanntenkreisen verbreiten zu wollen. Für die Monate November und Dezember 1901 bestellt Herr (Genaue Adresse des Bestellers.) Exeme plare Benennung der Zeitung Bezugszeit „Herforder Zeitung für Stadt u. Land“ nebst„Illustriertem Sonntagsblatt“ als Gratis=Beilage Betrag 3 Bestellgeld A Obige Quittung. Mk. Pfg. sind heute richtig bezahlt. 1901. Post=Annahme. Amt Enger. Nachrichten vom 4. bis 22. Oktober 1901. Geburten: Ein Sohn: dem Cigarrenarbeiter Heinrich Kirchhoff=Besenkamp bei Nr. 73, Schäfer Franz Rüsing=Enger Wertherchaussee Nr. 269, Cigarrenarbeiter August MenkeHerringhausen bei Nr. 26, Ackersmann Wilhelm StörmerBesenkamp Nr. 13, Händler Heinrich Sanker=Pödinghausen Nr. 13, Cigarrenarbeiter Gustav Hellmann=Herringhausen bei Nr. 14, Schmied Hermann Schröder=Dreyen Nr. 98. Eine Tochter: dem Kolon Heinrich Storck=Herringhausen Nr. 9, Cigarrenarbeiter Hermann Wortmann=Besenkamp Nr 49, Handarbeiter Kaspar Kirchhoff=Dreyen bei Nr. 4, Werkmeister Johann Heinrich Fuhs=Westerenger Nr. 87, Cigarrenarbeiter Wilhelm Hokamp=Westerenger bei Nr. 8. Aufgeboten: Kanalarbeiter Franz Laschitza=Enger Bielefelderstraße bei Nr. 179 mit der Cigarrenarbeiterin Marie Biermann daselbst, Cigarrenarbeiter Friedrich Beckmann=Besenkamp bei Nr. 6 mit der Cigarrensortiererin Johanne BrüngerEnger auf dem Hagen bei Nr. 297, Cigarrenarbeiter Paul Reinknecht=Besenkamp bei Nr. 2 mit der Cigarrenarbeiterin Luise Nottelmann daselbst, Handarbeiter August Menke=Olding= hausen bei Nr. 7 mit Handarbeiterin Johanne Vogt=Olding= hausen bei Nr. 6, Handarbeiter Heinrich Tiemann=Siele bei Nr. 5 mit Näherin Marie Vogt=Westerenger bei Nr. 5, Tischler August Kracht=Herford Stiftberg Nr. 67 mit Näherin Luise Wiedenbröker=Enger Renteistraße Nr. 217, Landwirt Heinrich Brandt=Oldinghausen Nr. 10 mit gewerblose Luise RiepeWesterenger Nr. 4, Cigarrenarbeiter Wilhelm GrottendiekDreyen Nr. 13 mit Näherin Marie Landwehr=Dreyen Nr. 89, Apotheker Anton Plattes=Enger Renteistraße Nr. 95 mit gewerblose Mathilde Schürmann geb. Meiner=Essen Augustastraße Nr. 6, Oberingenieur Heinrich Tiemann=Dortmund Ritterstraße Nr. 12 mit gewerblose Martha Gröppel=Enger Mühlenstraße Nr. 49a, Tischler Heinrich Radmann=Enger Renteistraße bei Nr. 201 mit der Cigarrenarbeiterin Luise Recker=Dreyen Nr. 75. Ebeschließungen: Maurer Heinrich Tiemann in Oldinghausen bei Nr. 2 mit Näherin Friederike Steffen in Enger, Werther Chaussee Nr. 152, Zigarrenarbeiter August Schlüter in Westerenger Nr. 99 mit Zigarrenarbeiterin Luise Buschmann in Westerenger Nr. 78, Ackersmann Heinrich Kaase in Groß=Aschen Nr. 35 mit der Haustochter Elise Möller in Pödinghausen Nr. 28, Bäcker August Nienaber in Dreyen Nr. 67 mit der gewerblosen Luise Storck in Hüffen Nr. 46, Zigarenarbeiter Aug. Pühse in Herringhausen Nr. 39 mit der Zigarrenarbeiterin Marie Schomburg in Oetinghausen Nr. 85, Maurer Wilhelm Heuermann in Oldinghausen Nr. 5 mit Dienstmagd Auguste Koring in Lenzinghausen Nr. 2, Zigarrenarbeiter Heinrich Ebert in Besenkamp Nr. 14 mit Zigarrenarbeiterin Auguste Höpfner in Besenkamp Nr. 6. Sterbefälle: August Hollmann in Westerenger Nr. 74, 1 J., Frieda Wortmann in Besenkamp Nr. 49, 2 Tage, Neubauer Johann Heinrich Middelmann in Enger, MellerChaussee Nr. 133. 68 J. alt; außerdem 3 Totgeburten. Eine Messerspitze voll Linde's Essenz genügt, um jedem Kaffee einen delikaten Geschmack und eine schöne Farbe zu geben. □□ Gefallene Größe. Roman von Reinhold Ortmann. Nachdruck verboten. 10. Fortsetzung. „Und der Pröfessor?“ fragte er.„Vermuthlich ist auch er bei den Herrschaften im Park.“ „O nein“, lachte Frau von Varndal kopfschüttelnd. „Derartige gesellige Neigungen sind Ihrem verehrten Meister leider vollständig fremd. Er ist ohne allen Zweifel bei seiner Arbeit, und wir dürfen nicht daran denken, ihn zu stören, wenn wir uns nicht irgend eine sehr unzweideutige Aeußerung seines Mißvergnügens zuziehen wollen. Der Herr Professor hat eben alle jene unberechenbaren Launen und kleinen Absonderlichkeiten, die man einem Genie so gern verzeiht.“ Sie hatte die Thür geöffnet und forderte durch einen Blick ihrer wundervollen Augen den jungen Maler auf, ihr zu folgen. Mit leisem Knistern und Rauschen fegte die Schleppe ihres faltigen Morgengewandes über den Estrich, und es war etwas seltsam Berauschenoes in dem feinen, süßen Duft, der ihren Gewändern, iyren schimmernden Haarflechten, ihren schlanken weißen Händen entströmte. Wenn Hubert noch soeben die Empfindung gehabt hatte, daß die übermoderne und überzierliche Einrichtung ihres Boudoirs den passendsten und wirkungsvollsten Rahmen für ihre eigenartige Schönheit abgebe, so wurde er nun mit Bewunderung inne, daß sich ihre Erscheinung von der alterthümlichen Pracht und der ernsten Vornehmheit der weiten Gemächer, die sie jetzt in aufmerksamer Betrachtung aller Einzelheiten durchschritten, fast noch berückender und leuchtender abhob. Seine Künstlerphantasie hatte leichtes Spiel, in ihr eine jener edlen, fürstlichen Frauen zu sehen, wie sie sich vor Jahrhunderten zwischen solchem Hausrath bewegt haben mochten. Und während sie ihm, soweit sie es vermochte, mehr oder minder ausführliche Erklärungen zu den kostbarsten Stücken gab, lauschte er viel mehr auf den musikalischen Wohllaut als auf den Inhalt ihrer Worte. Der verstorbene Baron von Varndal mußte ein Vermögen aufgewendet haben, um alle die erlesenen Seltenheiten zusammen zu tragen, mit denen sein Schloß angefüllt war. Er hatte die Klugheit gehabt, sich auf die künstlerischen Erzeugnisse eines einzigen Zeitraums zu beschränken; aber es gab kaum einen Meister dieser Epoche, von dem seine Sammlung nicht ein Bild oder eine Skulptur hätte aufweisen können. Hubert hielt mit den Aeußerungen seines bewundernden Staunens nicht zurück. Und es geschah ohne alle Nebenabsicht, als er sagte: „Sie sind ja die Besitzerin eines ganzen Museums, Frau Baronin! Und man würde Tage brauchen, um alles nach Gebühr zu würdigen.“ „Nun, ich hoffe, Sie werden meinen Schätzen die ihnen gebührende Würdigung nicht versagen. Die älteren Rechte Ihres Freundes haben meinen Bruder und mich um das Vergnügen gebracht, Sie unter unserm Dache zu beherbergen, aber ich rechne mit Sicherheit darauf, Sie täglich wenigstens auf einige Stunden als unsern Gast zu sehen.“ „Ich gedachte schon morgen wieder abzureisen“, sagte er zögernd,„und ich weiß nicht——“ davon kann garnicht die Rede sein", unterbrach sie ihn lebhaft.„Und wenn es meinem Zureden nicht gelingt, Sie zu halten, so werde ich mir in Fräulein Corbach eine Bundesgenossin anwerben, die vielleicht größere Macht über Sie hat. Wir wollen eine Menge hübscher Ausflüge in unsere schöne Umgebung machen. Und ich werde Sie erst an dem Tage wieder freigeben, an dem Sie mir gestehen, daß Sie anfangen, sich zu langweilen.“ „Das ist ein unmögliches Vornehmen, gnädige Frau, denn ein solcher Tag würde sicherlich niemals kommen. Mich aber ruft die Arbeit, der ich mich schon allzulange entzogen habe.“ „Sie tragen sich also bereits wieder mit neuen Ideen? Ach erzählen Sie mir etwas davon! Ich möchte so gerne einmal einen schaffenden Künstler bei seiner Arbeit belauschen.“ „Was könnte man von einem im Werden begriffenen Bilde viel erzählen! Ich wüßte Ihnen wahrhaftig nicht mehr davon zu sagen, als daß es ein rechtes Schmerzenskind ist, das ich unvollendet aus Italien mitgebracht habe.“ „Ein Schmerzenskind— inwiefern?“ „Weil es mir nicht gelungen ist, ein weibliches Modell zu finden, wie ich es brauche.“ „Ist das so schwer? Ich denke, der schönen Mädchen und Frauen, die sich zu dergleichen hergeben, wären überall genug vorhanden.“ „Sie sind so zahlreich doch nicht, als Sie glauben. Und dann handelt es sich auch für mich in diesem Falle um etwas ganz Besonderes. Mein Bild soll„Das Irrlicht" heißen. Und das gleichsam aus leuchtendem Nebel gewobene weibliche Wesen, das ich da im Dunkel Waldes auftauchen lasse, soll allen verführerischen Liebreiz, alle süße, lockende Holdseligkeit aufweisen, die einem derartigen, sinnbethörenden Fabelwesen doch nothwendig zu eigen sein müssen. Solche Schönheitswunder aber finden sich unter den Berufsmodellen nie. Und was ich aus der Phantasie zu schaffen versuchte, ist mir kläglich mißlungen.“ „Schade,“ sagte sie.„Aber Sie sollten es doch noch nicht aufgeben, nach einem passenden Modell zu suchen.“ Sie war in eine der tiefen Fensternischen getreten, und durch die bemalten Glasscheiben fiel ein Bündel tiefrother Lichtstrahlen gerade auf ihr Gesicht daß es aufleuchtete, wie im Widerschein einer geheilanißvollen, unterirdischen Glorie. Ihre wunderbaren Augen waren dem Maler zugekehrt, und um ihre leicht geöffneten Lippen spielte wieder jenes berückende, verheißungsvolle Lächeln, das ihn während dieser Stunde ihres Alleinseins schon meyr als einmal verwirrt und beunruhigt hatte. Er vergaß ihr zu antworten, so überwältigend wirkte in eser märchenhaften Beleuchtung der Anblick ihrer Schönheit auf ihn ein. Und als sie dann nach einer kleinen Weile fragte: „Nun, warum sind Sie mit einem Male so ganz verstummt? Und warum sehen Sie mich so seltsam an?“ — Da entfuhr es ihm— er selber wußte nicht, wie es geschah: „Weil ich mein so lange vergeblich gesuchtes Modell gefunden habe, gnädige Frau— oder vielmehr, weil ich es gefunden hätte, wenn es nicht leider den Namen einer Baronin von Varndal trüge.“ Er erschrak über seine Kühnheit, noch bevor er geendet, Frau Edith war aber ersichtlich weit davon entfernt, ihm zu zurnen. Ohne ihre Stellung zu verändern und ohne daß das Lächeln von ihrem Antlitz entschwunden wäre, erwiderte sie nur: „Nicht doch, Herr Buchner! Ich entbinde Sie ein für alle Mal von der Verpflichtung, mir Schmeicheleien zu sagen. Und ich bin nicht so thöricht, Ihre Worte ernst zu nehmen, nachdem Sie mir soeben erst geschildert haben, eine wie überirdische Schönheit Sie Ihrem Fabelwesen zu geben beabsichtigen.“ Das war keine Abweisung, sondern eine Ermuthigung, wie selbst seine kühnsten Hoffnungen sie nicht unzweideutiger hätten erwarten können. Und er hätte nicht das leicht entflammte Temperament eines echten Künstlers haben müssen, wenn er nicht mit feurigem Ungestüm die unvermuthete Gunst des Augenblicks zu nutzen versucht hätte. „Ich würde wahrlich nicht mehr an Schönheit und Leibreiz für mein Irrlicht begehren, als mir zur Verfügung stände, wenn ich ihm Ihre Züge geben dürfte — in einer Beleuchtung gleich dieser, und mit einem Ausdruck wie—“ Sie trat rasch einen Schritt zurück, als würde sie jetzt erst inne, daß er etwas Herausforderndes in ihrem Benehmen argwöhnen könnte: „Natürlich sind Sie zu höflich, um sich zu berichtigen,“ fiel sie ihm in die Rede.„Und darum wollen wir für jetzt nicht weiter davon reden. Da— sehen Sie diese Eva, Herr Buchner! Sie ist von Peter Vischer dem Jüngeren. Und mein Mann war überglücklich, als ihm diese Erwerbung gelang.“ Sie reichte ihm die zierliche Bronzestatuette, die sie von einem Schränkchen genommen hatte, damit er sie genauer betrachten könne. Aber in Folge einer ungeschickten Bewegung Huberts geschah es, daß sie zu Boden fiel, und es war nur natürlich, daß sie sich Beide gleichzeitig darnach bückten. Frau Ediths duftendes Haar streifte die Wange des Malers, und seine Finger, die nach der Statuette greifen wollten, erfaßten statt ihrer eine weiche, lebenswarme Frauenhand. Als sie sich wieder aufrichteten, waren sie Beide sehr roth geworden, und Frau von Varndal stellte das Figürchen an seinen Platz zurück, ohne daß ein Wort zwischen ihnen gesprochen wurde. Schweigend öffnete sie die Thür des Nebengemaches. Und ihre Stimme klang merkwürdig befangen, als sie nach einer Weile in ihren Erläuterungen fortfuhr. „Dies ist ein zweifellos echter Luca Signorelli— und die kleine Kreuzabnahme hier ist von van Eyck, der, wenn ich nicht irre, auch Hubert hieß, wie Sie. Aber finden Sie nicht, daß es hier drinnen beinahe unerträglich schwül und dumpfig ist? Lassen Sie uns einen Augenblick auf den Altan hinaustreten. So thöricht es Ihnen vorkommen mag— ich habe mich noch immer nicht an den Aufenthalt in diesen Räumen gewöhnen können. Hätte ich es nicht in den ersten Wochen unserer Ehe bei meinem Manne durchgesetzt, mir wenigstens zwei Zimmerchen ganz nach meinem Gefallen einrichten zu dürfen— ich wäre in der beklemmenden Grabesatmosphäre von Erlau längst zu Grunde gegaugen"(Fortsetzung folgt.) Alle kränklichen Frauen und Mädchen sollten den ständigen Genuß starken Bohnenkaffees unbedingt meiden.— Kathreiners Malzkaffee hat einen ausgesprochenen Kaffeegeschmack und ist dabei wohlbekömmlich und der Gesundheit zuträglich. 389i Rheinischen Trauben-Brust-Honig. echt unter Garantie bei Wilh, Epseloh, Markt=Drogerie. Verantwortlicher Redakteur: Paul Sattle. für den Inseratenteil verantwortlich: Herm. Gravenhorsst, Druck und Verlag: Christian Quentin, sämtlich in Herford. [Redaktion u. Expedition Brüderstraße 21, am Gehrenberg]. 5. Ziehung der 4. Klasse 205. Kgl. Preuß. Lotterie. (Vom 19. Oktober bis 11. November 1901.) Nur die Gewinne über 232 Mk. sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt.(Ohus Gewähr.) 24. Oktober 1901, vormittags. 17 34 78 181 226 97 330 11000) 96 615 53 860 904, 24 1273 458 78 1500) 2208 32 370 430 729 44 848 66 3009 107 387 413 811 4215(500) 397 605 862 79 921 34 36 77 5181 99 283 337 740 911 67 6111 303 527 622 78 715 7301 70 541 67 612 83 789 974 8029 146 268 449 91 706 803 88 9009 141 77 233 446(30001 58 669 817 98 10482 84 521 697 98 753 87 881 91 901 5 8 23 36 11100 84 262(500) 425 98 638 94 12199 228 573 761 13233 37 330 54 72 85 424(1000) 661 703 94 804 65 75 927 62 14312 457 533 60 98 756 847 15154 67 96 213 77 355 88 491 781 87 872 955 16014 27 107 57 404 528 752 825 58 64 79(3000) 928 17043 631 62 707 87 824 82 904 18198 201 22 47—4 99,527 40 86 614 81 836 903 19010(3000) 75(500) 120 480(5001 698 883(1000) 20301 48(1000) 613 22 710 14 939 41(30001 78 21236 353 97 552 55 665 811(1000) 63 88(5001, 22008 40 503 59 747 76 806(1000) 968 23137 50 265 372 494(1000) 638 725 24205 335 454 560 694 808(1000) 912 25019 25 32 87 319 21,636,754 855 918 41 42 26059 236 315 97 424 29 657 794 13000) 813 19 930 27203 319 484 502 79 641 54 96 774 953 28000 220 433 76(500] 712 817 29060 221 424 91 506 35 816 982 30138 225(500] 527 688 31119, 213,(300%471 525 42.69 614 29 66 32596 878 948 80 33113 242 58 84 320 26 30 95 456(1000) 71 520 90 672 92 713 896(1000],921 62 34041 328 599 696 764 72 94 819 35175 211 811 36136 349 415 582 642 720 88 871 91 937 81 37139 215 25 538 43 627 85 969 38040 165 327 85 732 42 849 39386 411 584 732 829 41 941 40058 84 230 322 477 592(500) 698 889 975 41345 403 30 73[500) 539 787 42041 95 214 445 513 716 860 79 43078 102 54 68 536 75 632 41(500) 91 44085 191 321 82 420 25 500 4748 97 833 45057 105 9 89 305 74 496 847 39 616 51 903 55 47101 253 471(3000) 73 642 96 886(500) 91 48045 85 132 46 204(1000) 35 61 73 90 328 502 40 642 894 923 50160 301 472 541 779 854[300% S1252„3 500 692 763 907 52004 64 123 295 693 840 53048 340 516 694 700 30 865 921 46 54017(500) 81 226 53 500) 932 55087 147 314 22 466 53,615 772(1000) 832 /3000) 68 56159 67 220 53 522 83 600 904 74(5000) 57025 69 206 84 488 514 640 707 857 900 58032 60 228 327(500) 58 555 678 90 94 750 59004 65 83 125 57 243 520 70 840 67 920 72 60127 87 236 652(1000) 59 723 822 27 61107 203 310 17 454(500] 70 523 76 921 62050(3000) 52 160 201 20 66 308 691 843 927 55 71 63040 174(1000) 94 200 64 87 331 44 83 407 64094 245 385(500) 476 687 709 829, 937, 65046 280 401 516 49 795 814 82 960 66080 332 646 67249 65 536(1000] 630 73 786 837 66 68033 65 104 6 53(3000) 324 600(3000) 63 925 1500] 69045 132 273 598 632 716 53 870 914 28 70112 259 347 89(500) 473 655 753 861 847 72063 118 394 502(1000) 86 650 746 849 74059 79 227 443 510 31 42(1000) 654 754 12000) 325 450 89 562 986 76221 634 65 730 831 39 999 77026 7 366 462(500) 550 604 803 87 939 78092 232 500) 415 794 844 914 61 69 79111 25 32 48(500) 275 349 533 57 930 31 80014 19 125 214 53 310 52 58(3000) 403 520 25 755 803 75 81640(500) 82054 269 390 671(3000) 775 83075 347 405 54 538 841 84103 280 346 413 556 606 12 53(5001 764 72 837 85014 50(1000) 113 36 77 440 593 872 911 86029 96 195 218 466 612 718 57 837 81 906 87152 65 406 542 96 682 738 59 809 54 88141 227 332 59 90 98 412(1000) 40 90 785 819 911 14 89016 228 36 49 584 633 721 905 90062 69 77 545 46 725 27 46 50 829 74(3000] 91033 147 218 95(500) 636 711 896 930 95 92148(500) 398 401 25 41 61 609 780(500] 912 43 93143 73 95 244 74(500) 314 56 413 667 94141 225 573 690 710 64 850 926 95270 436 80 612 22 31 925 96077(3000) 150 229 523 69 623 61 789 805 18 98 955 97007 194 201 423 53 688 836 98148 69 203 319 41 419 91 536 58 94 723[500) 965 99075 146 325 42 486(500) 806 961 100082 327 500 9 39 766 847 980 83 101048 278 307 540 688(3000) 812 91 92 102169 262 85 495 670[500) 978 103050 52 90 183 230 99 331 57 588 619 96 801 912 104033 171(500] 77 282 395 552 633 722 25 839 105023 166 359 74 473 677 901 106045(3000] 230 44 93 375 91 449 59 747 52 995 107004 31 271 324 448 841[500) 94[1000) 108078 187 237 359 513 28 86 724[3000] 844 926 41 109189 249 62 98(500) 415 16 738 1500) 99 110007 260 342 489 92 650 785 8045555 62 948 78 111148 68 204 416 63 550 69 773 112102 631 894 954 113004 174 244 79 333 420 26 63 670 797 809[3000) 906 114027 255 326 32 85 5. Ziehung der 4. Klasse 205. Kgl. Preuß. Lotterie. (Vom 19. Oktober bis 11. November 1901.) Nur die Gewinne über 232 Mk. find den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt.(Ohus Gewähr.) 24. Oktober 1901, nachmittags. 106 52 97 244 454 504 19 600 1033 245 380 82[500) 93 437 686 869 901 2242 91 341 491 657 705 17 98(3000) 833 3098 178 451 55 637 51 808 13 59 70 965 4024 117 36 244 411 510 641 43 871 78 993 5075 232 44 15000] 71 300 80 482 570 620 44 843 6211 64 400 17 570 87 88 613 848 930 7013 23 185 235 72 426 76 536(3000) 702 78 881 8035 135(500] 284 15001 303 ## 517 36 65 651 718 84 815 96 975 9075 146 609 730(500) 89 11288 9/ Pggsstoög 288 gon##9b 35 61 332 402 59 89 6 15001 94 140118. 450. 788. 827 940 13046 146 218 503 831 #.49 14941, 81 189.500) 216 327 32 401 42 78 961(3000) 99 5485=5 498, 15.71 518 610 36 876 94 10077 280 342 54 3000 59, 7 80 558 85 747 939(500) 17037 41 133 50 204 50 509 52(1000) 633 56 802 942 49 18315 415 40 658 763 929 36 19000 115 60 440 42 657 708 833 918 „ 20013 90 271 86 430 75 509 736[500) 56 804 64 910 219/8 65 108 254 60 339 688(3000) 825 54 96 906 54 65(10001.. 500) 43 353 413 71 535 54 603 708 802 910 93 23097 111 95(30000) 239(500) 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g eue gen 2f 5 190012 48 65 230 86[500) 343 514 42 91 672 907 24 26 191025 62 76 298 338 463 510 67 78 686 713 75 841 95(500) 192221 47 49 434 47 55 701 899(500) 193065 308 412 580 500) 622 83 712 899 11000) 986 194188 383 493 596 664 773 95 97 987 195193 319 475 84 533 58 76 616 44 51 846 900 66 196245 56 398 613 745 56 919 39 75 197328 592(3000] 604 44(500) 758 87 89 806 902 59 198003 38 94 153 272 95 304 6 402 536 730 62 875 76 199193 232 70 357 1500) 404 6 51 99 548 673 819 200064 120 45 56 75 250 83 328 73 483 518 642 711 974 201027 34 136 592 640 934 87, 202001 57 126 258 397 437 568 702 87 99 970 203190 273 529 48 81 731 59 923 74 204390 495 901 64 205139 61 222 430 53 570 206129 205 38 303 3000] 66 457 64 627(1000) 763 897 207024 142 514 792(1000) 907 20 208395 527 754 877 80 209195 115 362 85(1000) 576 642 717 802 210254 62 324 707 814 970(10001 211141 248 382 487 520 30 602 54 66 89 858 962 212053 175(1000) 703 38 90 811 51 92 213288 580 81 639 876 904 60 214015 263 397 494 530 45 83 711 822 215036(1000) 240 42 54 512 18 833 942 56 93 216027 68 259 68 608 1500) 9 52 806 77 905 217085 124 30 73 288 528 96 620 887 945 218000 138 345 81 407 510 37 651 65 742 219113 56 224 53 63 478 674 87 727 62 73 220028 101 389 516 615 789 826 960 75 221015 473 528 3000) 762 93 890 913 28 52 222055 139 59 320 422 64 546 713 41 901 56 67 223008 192 334 49 58 79 467 580 81 653 829 47 935 97(1000) 224106 21 238 307 520 73 825 933 Berichtigung: In der Nachmittagsliste vom 21. Oktober lies 121672 statt 121642 und in der Nachmittagsliste vom 23. 201382 statt 201332. 110222 380 409 632 86 756 88(1000] 822 83 111045 289 506 25 676 112164 427 644 71 868 75 113005 119 31 319 451 595 643 80 804 63 998(1000] 114153 69 72 267 336 55 73.428,5, 24(1000 500 638 63 859 15001 87 115163 263 387 526 748 82 813 116030 68 77 201 356 522 629 57 85 740 117108 10 48 83 254 79 415(10001 570 702(3000] 858 118012 a.e e ctcg, ls 469 Tbr 822 f 506 110014 4f1 13000 5e. 120021 61 18“ 302(3000] 18 430 567 635 49 817 13000) 121004 28 77 89 326 96 437 66 537 91 739 807 53 122069 278 347 442 58 595 97 710 34 61 981 123140 394 421 51 98 586 712 947 96 124548 684 708 125010 12 155 77 265 410 537 71 656 992(3000) 126133(1000) 92 597 632 91 828 44 48 99 187049 6888128 3%5 304 472 572 90 654 879 129097 388 442,/855, 5 123 540 4 88 1500) 46 48 66 210 587 403 626 28 4d ½87 820 62 65 87 973(1000], 131168 72 849 8=133013 42 5oa) 64 745 132151(3000) 338 513 77 741 846 134006 51 89 5.92 135 41 80 218 306 51 433 40 672 97 870 136067 140#9##“ 796 803 135076 126 391 510 676 756 410 89(1000l 6os 612,314 516 616 860 972 137055 206 358 78 46 62 695 808 52 62 999 138012(1000) 36 80(3000) 139 314 T4010d 94 139138 463 81 92 514 35 751 599.656 820 554 446 70 81 644 748 52 810 20 141039 79 370 599 656 830 72 97 980 142064 156 366 93 441 580 628 76752 79 nan 810 9241 62 79 85 333 699 737 70 864 901 17 144294 580 10001 105 110001996 145044 46 64 121 488668/500)822 146008 191 50§# 51 116 79 203 69 347 705 15 834 67 917 73 147040 70## 210 99 388 411 794 819 906 148015 97 228 42(500) 333 (9 700 63 931 54 87 149169 642 844 97 984 98 150085 378 469 561 98 603 42 151153(3000)323[1000) 87 550 612 39 84 152049 92 132 36 78 85 495 785 834 153017 228 629 790 911 45 53 154001 130 50 219 359 87 469 580 636 70 859 949 155067 95 100 79 456 599 735 988 156052 53 246 1500] 439 709 993 157034 38 278 373 585 721 46 158056 218 637 757 159096 119 257 305(500) 38 489 873 83 160062[500) 195 261 411 505 848 161175 280 301 492 581 799 162095 118 280 95(500) 434 82 659 784 816(1000) 47 65. 163057 140 227 30 339 45 528 89 682 99 950 164092 106 209 64 405 20 99(3000) 549 76 843 942 165077 116 20 274 469 95 739 836 911 21 166410 167370 481 548 50 665 823 924(1000 168044 65 186 250 77(3000) 448 87[3000) 99(500) 509 621 48 49 169016 83 137 92 243 70 471 525 79 813 40 963 170093 96 208 475 544 661 819 55 88 928 171070 76 96 222 860 988 172043 284 526 97 992 173181 321 770 174101 266 469 72 517 952 175255(500) 318 79 406 19 502 32 803 176066(500) 102 15 301 409 582 689 177078 129 98 576 712 847 5867 75 87 178216 63 377 409 573 690 717 40 96[500) 179056 200 347 92 406 40 94 651 703 15 898 180072[500) 171 585 811 63 934 181040 327 462 642 844 60 909 182325 635 831 916 52 183208 375 550 677 719(3000] 846 948 184268 604(3000) 724 806(3000) 960 185054 324 451(500) 739 944 186008(500) 643 806 13 11000) 939 187118 45 268 301 87 95 402(3000) 644 974 188114 93 207 17 95 320 82 423 503(500) 72(1000) 618 760 817 994 189132 56 367 475 589 190231 499 511 631 44 191377 466 80 558 642 767 825 29 53 56 945 192026 60 66 382 91 416 54 502 730 958 193223 57 457 524 813 61 983 194430 703 79 195073 98 132 391 402 621 786(500) 880 1500) 196115 362 517 710.91 197156 350 452 56 58 94 562 687 198008 19 138 287 371 442 679 838 199003 28 148 222 377(10001 794 200050 239 430 515(30001 606 96 1500) 721 982 201000 794 867 202100 51 234 371 408 621 952 54 203088(3000) 133 65 291 98 333 426 56 73 691 710 874 991 204060 130 42 50 280 403 503(3000) 635 38 76 94 205047 71 185 284 370 425 663 92 206025 120 48 250 69 358 650 61 85 936. 207013 223 314 501 56 63 722 32 57 73 894 927 268025 186 95 206 71 372 412 529 35 38 767 827 951 20900941 434 72 549 633 769 872 926 210016 63 68 80 96118 255 74 352 960 211044 61 175 281 337(500) 43 481 595 637 718 66 870 87 957 212090 202 646. 764 213037 108 66 211 19 20 u23 500 852(500) 73 98 909 48 214123 79 86 300(1000) 450 515 603 49 704 30 824 215004 11 30001 60 308 22 23 71(500) 558 766 955 81 216127° 224 79 502 658 722 863 961 217003 218 66 318 20 22 582 91 829 912 218150 220 341 67 500 690 761 812(1000) 26 92 219082 262 66 319 405 94 501 32 610 705 64 67 821 933 220058(3000) 243 382 551 611 882 944 221028 242(1000) 84 302 56 691 712 811 36 79 83(500) 999 222034 71 144 67 232 45(500) 307 12 23 449 57 525 35 659 757 60 61 839 223053 54 73 80 421 42 556 738 956 224023 136 54(500) 333 461 572 717 51 888 913 Im Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn zu 500000, 2 Gewinne zu 200000, 2 zu 150000 2 zu 100000, 2 zu 75000, 1 zu 50000, 7 zu 30000, 14 zu 15000, 30 zu 10000, 57 zu 5000, 891 zu 3000, 1180 zu 1000, 2194 zu 500 Mk. satzenfelle! 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Thatsächlich größte Harmonikafabrik am Platze. aufleuchtete, wie im Widerschein einer geheianißvollen, unterirdischen Glorie. Ihre wunderbaren Augen waren dem Maler zugekehrt, und um ihre leicht geöffneten Lippen spielte wieder jenes berückende, verheißungsvolle Lächeln, das ihn während dieser Stunde ihres Alleinseins schon mehr als einmal verwirrt und beunruhigt hatte. Er vergaß ihr zu antworten, so überwältigend wirkte in dieser märchenhaften Beleuchtung der Anblick ihrer Schönheit auf ihn ein. Und als sie dann nach einer kleinen Weile fragte: „Nun, warum sind Sie mit einem Male so ganz verstummt? Und warum sehen Sie mich so seltsam an?“ — Da entfuhr es ihm— er selber wußte nicht, wie es geschah: „Weil ich mein so lange vergeblich gesuchtes Modell gefunden habe, gnädige Frau— oder vielmehr, weil ich es gefunden hätte, wenn es nicht leider den Namer Baronin von Varndal trüge.“ Er erschrak über seine Kühnheit, noch bevor er Frau Edith war aber ersichtlich weit davon entfert zu zürnen. Ohne ihre Stellung zu verändern un daß das Lächeln von ihrem Antlitz entschwunden erwiderte sie nur: „Nicht doch, Herr Buchner! Ich entbinde Sie alle Mal von der Verpflichtung, mir Schmeichele sagen. Und ich bin nicht so thöricht, Ihre Wor zu nehmen, nachdem Sie mir soeben erst geschildert eine wie überirdische Schönheit Sie Ihrem Fab zu geben beabsichtigen.“ Das war keine Abweisung, sondern eine Ei gung, wie selbst seine kühnsten Hoffnungen sie ni zweideutiger hätten erwarten können. Und er hät das leicht entflammte Temperament eines echten Ki haben müssen, wenn er nicht mit feurigem Ur die unvermuthete Gunst des Augenblicks zu nutz sucht hätte. „Ich würde wahrlich nicht mehr an Schönh Leibreiz für mein Irrlicht begehren, als mir zi fügung stände, wenn ich ihm Ihre Zuge geben — in einer Beleuchtung gleich dieser, und mit Ausdruck wie—“ Sie trat rasch einen Schritt zurück, als würde erst inne, daß er etwas Herausforderndes in ihr nehmen argwöhnen könnte: „Natürlich sind Sie zu höflich, um sich zu beric fiel sie ihm in die Rede.„Und darum wollen: jetzt nicht weiter davon reden. Da— sehen S Eva, Herr Buchner! Sie ist von Peter Visch Jüngeren. Und mein Mann war überglücklich, diese Erwerbung gelang.“ Sie reichte ihm die zierliche Bronzestatuette, von einem Schränkchen genommen hatte, damit genauer betrachten könne. Aber in Folge ein geschickten Bewegung Huberts geschah es, daß Boden fiel, und es war nur natürlich, daß sie si gleichzeitig darnach bückten. Frau Ediths duftend streifte die Wange des Malers, und seine Fin nach der Statuette greifen wollten, erfaßten sto eine weiche, lebenswarme Frauenhand. Als wieder aufrichteten, waren sie Beide sehr roth ge und Frau von Varndal stellte das Figürchen ar Platz zurück, ohne daß ein Wort zwischen ih sprochen wurde. Schweigend öffnete sie die T Nebengemaches. Und ihre Stimme klang mei befangen, als sie nach einer Weile in ihren Erläu fortfuhr. „Dies ist ein zweifellos echter Luca Signo und die kleine Kreuzabnahme hier ist von van C wenn ich nicht irre, auch Hubert hieß, wie Sie. finden Sie nicht, daß es hier drinnen beinahe 1 lich schwül und dumpfig ist? Lassen Sie uns eine blick auf den Altan hinaustreten. So thörichte vorkommen mag— ich habe mich noch immer den Aufenthalt in diesen Räumen gewöhnen Hätte ich es nicht in den ersten Wochen unserer meinem Manne durchgesetzt, mir wenigstens zwei chen ganz nach meinem Gefallen einrichten zu d ich wäre in der beklemmenden Grabesatmosph Erlau längst zu Grunde gegaugen"(Fortsetzur at 5. Ziehung der 4. Klasse 205. Kgl. Preuß. Lotterte. (Vom 19. Oktober bis II. November 1901.) Nur die Gewinne über 232 Mk. sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt.(Ohue * 24. 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Expedition Brüderstraße 21, am Gehrenberg]. 76025 90 270 79 446 64 1509 1/127 78 84° 80D 100 62 81 815 500) 42 78 77051 60 80 81 516 46 87 775. 808 919 47 78070 1500) 147 304(3000) 483 503 11 685 707 800 902 84 79127 357 80031 355 1500) 481 541 885913 1/38 334%, 347 76 93(1000) 94 ##r 72 685 791 810 960 88 82013 139 93 299 310 46 53 70 408 507(3000) 801 26 928 83006 1500) 137 47 666 702 918 50 84025 227 37 369 534 58 897 948 85013 407 78 586 602 848 917 77 86440 76 760 92 825 46 927 59 87121 268 373 629 39(500] 862 913 88195 265 92 341 76 408 75 976 89091 317 535 714 926 30 90011 63 523 62(1000) 623 777(1000) 951 81 91310 36 460 530 85 616 85 704 53 92149,258,371 428 861 91 900 53 78 93213 15 300 92 425 541 42(10001 712 36 94077 117 64 73 95 234 57 97 326 561 662 728 908 95210 14 49 379 477 542 642 99 722 834 96271 73 411 506 35,689 723 893 97161 253 553(500) 99 732 813 98043 189 222[500) 492 633 63 705 886 954 99063 196 296 986 o 290 980 100022(500) 28 61 136 64 219 55 535 60 734 816 29 101026 217 509 33 791(1000) 847 924 60 102082 111 38 282 493 527 3000) 721 983 103059 246 56 433 59 583 702 8 65 70 78 842 . 0b 28. 80 28 64 42 1000) 82 105325 480 07 679 739 902 28 458 342 72 567 79 683 722 59 801 28 30 98 107054 174 166 65-9824888 91108052 125 36 204 322 421 511 26 1 60 692 848 92 109021 688 768 909 #o 452 56 148 222 37T TIODOT 199003 28 200050 239 430 515(3000] 606 96 1500) 721 982 201000 794 867 202100 51 234 371 408 621 952 54 203088(3000] 133 65 291 98 333 426 56 73 691 710 874 991 204060 130 42 50 280 403 503(3000) 635 38 76 94 205047 71 185 284 370 425 663 92 206025 120 48 250 69 358 650 61 85 936 207013 223 314 501 56 63 722 32 57 73 894 927 268025 186 95 206 71 372 412 529 35 38 767 827 951 20000941 434 72 549 633 769 872 926 210016 63 68 80 96 118 255 74 352 960 211044 61 175 281 337(500) 43 481 595 637 718 66 870 87 957 212090 202 646. 764 213037 108 66 211 19 20 423 500 852(500) 73 98 909 48 214123 79 86 300(1000) 450 515 603 49 704 30 824 215004 11 3000) 60 308 22 23 71(500) 558 766 955 81 216127° 224 79 502 658 722 863 961 217003 218 66 318 20 22 582 91 829 912 218150 220 341 67 500 690 761 812(1000) 26 92 219082 262 66 319 405 94 501 32 610 705 64 67 821 933 220058(3000] 243 382 551 611 882 944 221028 242(1000) 84 302 56 691 712 811 36 79 83(500) 999 222034 71 144 67 232 45(500) 307 12 23 449 57 525 35 659 757 60 61 839 223053 54 73 80 421 42 556 738 956 224023 136 54(500) 333 461 572 717 51 888 913 Im Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn zu 500000, 2 Gewinne zu 200000, 2 zu 150000 2 zu 100000, 2 zu 75000, 1 zu 50000, 7 zu 30000, 14 zu 15000, 30 zu 10000, 57 zu 5000, 891 zu 3000, 1180 zu 1000, 2194 zu 500 Mk. 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(Festprediger: Pfarrer Niemöller aus Elberfeld.) 3981 Nachmittags 4½ Uhr: Festversammlung im großen Saale des (Festredner: Pfarrer Glebe aus Bochum, Pfarrer Winkhaus aus Dortmund, Landtagsabgeordneter Pfarrer Hackenberg aus Hottenbach.) Montag, den 28. Oktober, vormittags 9 Uhr: Deputierten- und Mitgliederversammlung im Evang. Vereinshause. Nachmittags 1½ Uhr: Festessen mit Damen auf dem Schützenhofe Gedeck 2,25 Mk.; auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Zum Festgottesdienste und zur Festversammlung am Sonntage haben alle Evangelischen freien Zutritt, zur Versammlung am Montage nur die Mitglieder des Evang Bundes. Zu zahlreicher Beteiligung ladet alle evangelischen Glaubensgenossen in Stadt und Land Männer und Frauen herzlichst ein Der Vorstand d. Herforder Zweigvereins d. Evang. Bundes. 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Glaubt den„Stromern“ nicht, die Euch alles Mögliche vorlügen, um Euee Mitleid zu erwecken!— Habt auch keine Angst vor ihnen Entschließt Euch nur ein für allem il, nichts mehr an unbekannte Wanderbettler zu geben. Was Ihr übrig habt, auch an abgelegte Kleidung und Schuhwerk, das gebt den notdücftigen Ottsarmen oder dem Hausvater der Herberge zur Heimat; nur so kommt es an den Richtigen. Handwerksmeister, welche einen Gesellen brauchen, werden gebeten, dies auf der Herberge zu melden. Wenn passende Kräfte da sind, so werden ihnen solche zugewiesen. Wenn ein Wanderer unter Vorzeigung eines Wanderscheines des Herbergsvereins betteln sollte, so wird jedermann ersucht, ihm denselben abzunehmen und denselben der Polizei oder dem Vorstande abzuliefern. Mitteilungen und Anfragen, die Wandersleute betreffend, werden durch die Unterzeichneten entgegengenommen und beantwortet. Nur durch entschlossene Hilfe der gesamten Bevölkerung ist die Fürsorge für dieselben sicher und segensreich durchführbar. Der Vorstand der Herberge z. Heimat u. d. Natural Verpflegungsstation. Gottschalk. Quentin. Weddicen. Budde. Hildebrand, Die Polizeibehörte. Quentin. 3941 El re al R da I da die rei □ an Lo Ar (M e Er Ki im sich bis ver Lu