11. Jahrgang. O* Teleph. Anschl 11. Jahrgang. N 83 Teleph. Ansch# 1c ro 1 Diese Zeitung erscheint am Abend jeden Wochentages. Vo AL I Abonnementspreis vierteljährlich pränumerando 1,25 Mark, — L0 I bei Postbestellung kommt das Bestellgeld hinzu. Mittwoch, 27. Februar. Inserate werden bis spätestens vorm. 11 Uhr erbeten. Preis der einspaltigen Petitzeile für Stadt und Kreis Herford Oeynhausen und Amt Rehme 10 Pfg., sonst 15 Pfg. 1901. Ergebnis der letzten Das Gesamtergebnis der Volkszählung vom 1. Dezember 00 wird jetzt amtlich bekannt gegeben. Danach wies das sutsche Reich an diesem Tage eine Bevölkerung von 345 014 Personen auf, davon sind 27 731 067 männlich, 8613947 weiblich. An dieser Reichszahl ist Preußen mit 34,5 Millionen, #yern mit 6,2, Sachsen mit 4,2, Württemberg mit 2,3 killionen beteiligt, so daß auf die vier Königreiche 83,41 v. der Reichsbevölkerung treffen. In Großstädten, d. h. tädten mit 100000 und mehr Einwohnern, deren es jetzt im Reiche giebt— die größte davon Berlin(1884 151), kleinste Kassel(106001)— wohnen 16,17 v. H. der eichsbevölkerung, nämlich 9 108814 Personen. Da bei der Volkszählung vom 2. Dezember 1895 die Kichsbevölkerung auf 52279901, 25 661 250 männliche und 618651 weibliche, sich belief, ist mithin die EinwohnerIl in den letzten fünf Jahren um 4.065113 oder 7,78 v. gewachsen. Vergegenwärtigt man sich die Ergebnisse aller seit Be##nd des Deutschen Reichs veranstalteten Volkszählungen, nach gezählt wurden: Zuwachs v. Jahrfünft zu Jahrfünft Dehr. 1871: 1875: 1880: 1885: 1890: 1895: 1900: Einwohner 41 058 792 42 727 360 45 234 061 46 855 704 49428 470 52 279 901 56345 014 absolut v. H. 1 668568 2 506 701 1621 643 2 572 766 2 851 431 4 065 113 4.06 5,87 3,59 5.49 5,77 7,78 letzte findet man, daß die höchste Zuwachsrate auf das hrfünft 1885 bis 1900, die geringste auf das Jahrfünft 0 bis 1885 enttfällt. Die Verschiedenheit des Wachstums #en einzelnen Zählungsperioden beruht teils auf der unIchen Höhe des Geburtenüberschusses über die Sterbefälle, “ auf der verschiedenen Stärke der Auswanderung. lo. Im ganzen hat die Einwohnerzahl des Reichs sich seit um 15·286 222, bei Ausschluß Helgolands um 15283997, um 37,22 v. H. vermehrt. z.Verglichen mit noch früheren Zählungsergebnissen, ist die olkszahl von 1900 seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts 4855 mit 36 113644 Einwohnern) um 20231 370 oder b. H., seit den ersten Jahrzehnten des vorigen Jahrunderts(1816 mit 24 833 396) um 31511 618 oder 126,89 H. gestiegen. Was die anderen wichtigeren Kulturstaaten anlangt, so ##d Deutschlands Bevölkerung mit 56 Millionen nur von Ipland(106.: Millionen im europäischen Rußland) und en den Vereinigten Staaten von Amerika(76 Millionen) eertroffen. Das Weitere besagt in dieser Beziehung folgende Vernationale Uebersicht: Johr 1. Dezember 1900 Mitte 1898 Ende 1898 9. Februar 1897 Mitte 1898 1. Dezember 1900 Mitte 1898 31. Dezember 1889 31. Dezember 1899 1. Februar 1895 Ende 1898 3. Dezember 1900 Mitte 1900 Land: eutsches Reich esterreich Ingarn tas päisches Rußland alien ankreich Lelgien Jiederlande Linemark Schweden Serpegen a Obritannien u. Irland Feinigte Staaten von Amerika an Einwohnerz.: 56345-014 25 429102 18840 470 106 199 159 31573 582 3 327336 38 745 000 6744532 5 103 353 2 256 000 5 062 918 2 231 395 40 909 925 1. Juni 1900 Ende 1898 76 304 799 43 760 754 Zur Tagesgeschichte. König Eduard in Deutschland. familiäre Charakter des Besuches des Königs sich: m.bringt es mit sich, daß ein bestimmtes Programm de#„„Fistiert und daß alles möglichst nach den Wünschen riglichen Gastes eingerichtet ist. Der König ist im . des Taaes mehrere Male bei der Kaiserin FrieT gewesen und hat dort immer eine kurze Zeit verweilt. hst“ sich auch von den Aerzten der Kaiserin Bericht erstatten zros...# Kaiserin Friedrich wird von der augenblicklich Geschäftigkeit im Schlosse nicht berührt. Sie hat ihre und 52,„slicht verlassen und außer den Familienangehörigen Aerzten niemand empfangen. Die Anwesenheit des Königs in Cronberg ist kaum zu merken. Ein Fremdenzufluß hat nicht stattgefunden. Einige Personen, die dem König persönlich bekannt sind, haben sich in die Listen eingetragen. — König Eduard wird von Cronberg direkt nach England zurückkehren.— Zum Befinden der Schwester des englischen Königs liegt noch folgende Meldung vor: Der Leibarzt der Kaiserin Friedrich, Dr. Spielbagen, machte gestern früh der Kaiserin einen Besuch und stellte fest, daß das Befinden der Kaiserin den Umständen nach befriedigend sei. Die Kanalvorlage. In der gestrigen Sitzung der Kanalkommission plädierten die Minister v. Thielen und v. Miquel für die Emscherlinie; die Lippelinie werde erst nach Jahrzehnten nötig werden. Minister v. Miquel sagte, die Emscherlinie werde sich rentieren, wenn sie noch so teuer werde, die Lippelinie werde sich nicht rentieren, und wenn sie noch so billig werde. Die weitere Beratung wurde auf Freitag vertagt. Die Invalidenpeusion in der Budgetkommission. Zu der gestrigen Beratung über den Etat des ReichsInvalidenfonds lag ein Antrag der Abgg. Graf Oriola(nat.) und Müller=Fulda(Zentrum) vor, den Fonds für hülfsbedürftige Veteranen von 4080000 Mk. auf 4.800000 Mk. zu erhöhen. Staatssekretär Frhr. v. Thielmann bestätigte, daß gegenwärtig im Reiche noch 7342 Veteranen vorhanden sind, welche wohl berechtigt sind zum Empfange einer Invalidenpension, aber noch nichts erhalten haben. Auf eine Anfrage teilte der Staatssekretär ferner mit, vor sechs Jahren habe das Kriegsministerium festgestellt, daß damals noch 710000 Kriegsteilnehmer vorhanden waren, ausschließlich der Invaliden. Zur Zeit seien noch etwa 600000 vorhanden, wovon 40000 als hilfsbedürftig anerkannt seien. Schließlich wurde ein Autrag auf Einsetzung eines besonderen Titels für hilfsbedürftige Veteranen und Erhöhung der Summe von 4080000 Mk. auf 5200000 Mk. angenommen. Umlegung von Grundstücken in Frankfurt. Dem Herrenhause ist der in der Thronrede angekündigte Gesetzentwurf, betreffend die Umlegung von Grundstücken in Frankfurt a. M., zugegangen. Der„Berliner Korrespondenz“ zufolge bezweckt die Vorlage eine Besserung der Wohnungsverhältnisse namentlich der ärmeren Bevölkerungsschichten Frankfurts. Das Gesetz soll die Möglichkeit schaffen, im Zwangswege eine Umlegung der Grundstücke zur Erschließung von Bauplätzen herbeizuführen, wofür Beispiele aus anderen Bundesstaaten vorliegen. Der Vorgang ähnelt der Verkoppelung ländlicher Grundstücke. Die Umlegung erfolgt nur auf Antrag des Magistrats oder der Mehrheit der Besitzer der umzulegenden Grundstücke durch eine vom Regierungspräsidenten alsdann ernannte Umlegungskommission. Die finanzielle Abwickelung soll die Gemeinde übernehmen. Auch ist die Ausdehnung des Gesetzes auf andere Gemeinden auf Antrag durch kgl. Verordnung nach Anhörung des Provinziallandtages vorgesehen. Was wird aus den veralteten Militärgewehren? In der Budgetkommission des Reichstags antwortete bei der Beratung des Militäretats auf eine Anfrage des Abg. Speck(Centr.), nach welchen Grundsätzen alte Waffen verkauft werden, Kriegsminister von Goßler, im Inland würden alte Gewehre nur an Kriegervereine abgegeben. Dagegen seien die alten Gewehre des Modells 1871 unter größter Vorsicht und Garantie durch Attest eines deutschen Konsuls darüber, daß die Waffen thatsächlich im Auslande ausgeladen sind, in das Ausland verkauft. Neuerdings sei man vorsichtiger geworden und verkaufe Waffen fast gar nicht mehr. Bezüglich des Verkaufs alter Materialien wird auf Anfrage des Abg. Paasche(natl.) durch einen Regierungskommissar mitgeteilt, daß solche, nach Gattungen sortiert, öffentlich versteigert und dem Meistbietenden zugeschlagen werden. Die Wirren in China. Die chinesische Regierung hat die Verhandlungen über die Hinrichtung der hochgestellten Rädelsführer der Boxerbewegung glücklich so lange hinzuschleppen verstanden, daß jetzt die sämtlichen Schuldigen entkommen sind: London, 26. Febr. Der„Standard" meldet aus Schanghai vom 25. d. Mts.: Nach dungen aus Singanfu flüchteten die Prinz Tschuang. Herzog Lan und General Tungfuhsiang nach Ninghsia, eiwa 300 Meilen nordwestlich von Singanfu, 10 Tagereisen von Lantschaufu. Hoffentlich finden sich Mittel und Wege, sie einzufangen. Wie des Weiteren aus Peking gemeldet wird, sollen Yingnien und Chaosuchian, die beiden hauptschuldigen Großwürdenträger, auf Befehl ihres Kaisers am Sonnabend Selbstmord begangen haben. Der deutsche Export nach Ostasien 1900. Man hat wohl ohne Weiteres angenommen, so schreibt die„Allg. Marine=Korr.“, daß die deutsche Ausfuhr nach China durch die Kriegswirren arg gelitten haben müsse, da schon an Gewehren und Kriegsmunition infolge des Waffenausfuhrverbotes im Jahre 1900 für 10 Millionen Mark weniger gegenüber 1899 nach dem himmlischen Reich exportiert worden ist. Sieht man indessen von diesem Posten ab, was ja bei einem korrekten Vergleich ohnehin doch geschehen muß, so zeigt unsere Handelsbilanz mit China für 1900 trotz alledem durchaus kein trübes Bild. Der Versand von Anilinfarben nach China, dem hauptsächlichsten Exportartikel(1899: 20 184 D.C. im Werte von 6,7 Millionen Mark, 1900: 18641 D.=C.), hat nur unbedeutend gelitten, ebenfalls die Ausfuhr von Nähnadeln und Nähmaschinennadeln(1899: 5,4 Millionen Mark gleich 5644 D.=C., 1900: 5419D.=C.). Gestiegen ist indessen die Verschickung in wollenen Tuch= und Zeugwaren(1899: 2,2 Millionen Mark gleich 3093 D.=E., 1900: 3875 D.=C.), feinen Eisenwaren(1899: 1,6 Millionen Mark gleich 7846 D.=C., 1900: 8758 D.=C.), groben Eisenwaren(1899: 1,2 Millionen Mark gleich 14 454 D.-C., 1900: 17390 D.=C. gleich 2934 D.C. für Kiautschou), in Flaschenbier(1899: 0,9 Millionen Mark gleich 27082 D.= C., 1900: 53912 D.=C.) und in baumwollenen Strumpfund Posamentierwaren(1899: 0,8 Millioneu Mark gleich 1312 D.=C., 1900: 1355 D.=C.). Der Export in Wollengarn hat sich auf der Vorjahrshöhe gehalten, bei den wollenen Posamentierwaren läßt sich indessen, ebenso wie bei den Kupferlegierungen und dem Roman=Cement ein größerer Verlust erkennen. Dieser mag sich bei den drei letzten Artikeln auf zusammen etwa zwei Millionen Mark belaufen, wird aber durch die genannten Exportgewinne gut wettgemacht. So dürfte also 1900 unser Außenhandel mit China sicherlich weniger schlecht abgeschnitten haben, als man wohl befürchtet hatte, so daß die Exporthöhe doch nicht gar zu sehr unter der 1899er Hauptsumme stehen dürfte. In diesem Jahre betrug die deutsche Ausfuhr nach China 50,6 Millionen Mark, 1898: 48 Millionen Mark, 1890: 29,9 Millionen Mark. Bei unserer Ausfuhr für 1900 ist übrigens zu berücksichtigen, daß der Kriegsbedarf für unser ostasiatisches Expeditionskorps, das Militärgut, nicht in der Exportstatistik zur Abschreibung gelangt ist. Zum Burenkrieg. Der Korrespondent des Londoner„Daily Telegraph“ meldet aus de Aar: Die Buren sind auf einem allgemeinen Trek nach Osten und Norden begriffen. Es heißt, De Wet habe errlart, er wolle den Kampf auskämpfen, falls der Kommandant Hertzog nicht erfolgreich sei. Der Einfall in die Kapkolonie soll eigentlich gegen den Wunsch De Wets erfolgt sein. Die Hoffnung der Engländer auf eine Umzingelung der Buren unter Botha ist verfrüht gewesen. Botha ist nämlich mit 2000 Mann dem ihm verfolgenden General French in der Richtung auf Komatipoort entkommen. Komatipoort ist die Eisenbahnstation an der portugiesischen Grenze. Wenn es Botha gelingt, dorthin vorzudringen, so ist für ihn die Möglichkeit gegeben, in den Norden Transvaals zu entkommen. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, daß er gezwungen wird, auf portngiesisches Gebiet überzutreten. Ueber das Schicksal der in portugiesischen Händen befindlichen Buren, die sich im September v. I. ergeben hatten, berichtet das folgende Telegramm: Lourenco Marques, 26. Februar. Das portugiesische Transportschiff„Benquella“ fähr. Norgen nach Lissabon 633 Burenflüchtlingen, welche sich den Portugiesen bei Komatipoort im letzten September ergeben haben. Es befinden sich unter diesen Flüchtlingen General Pienaar und die Kommandenten Devilliers und Kock. Alle sind ledig. Mit den verheirateten Männern, ihren Frauen und Kindern wird das Transportschiff„Zaire" ungefähr am 6. März abfahren. Der Unterhalt dieser Buren während ihres Aufenthalts auf portugiesischem Boden kostet der portugiesischen Regierung 80 Millionen Reis. Fünf holländische Spione, die versuchten, durch die englischen Linien zu gelangen, wurden an der Grenze verhaftet. Sie befinden sich jetzt hier im Gefängnis. Westfalen und Nachbarprovinzen. (Mitteilungen aus dem Leserkreise sind uns für diesen Teil stets willkommen, auf Wunsch auch gegen Honorar). Herforo, 27. Februar. %∆ Tanwetter. In diesem Jahre hat sich die Bauernregel bewahrheitet, in welcher es heißt: Matheis(24.) bricht das Eis. Seit Sonntag geht die Schnee= und Eisschmelze in befriedigendem Tempo vor sich; nun wird hoffentlich des Winters Macht gebrochen sein, damit der nahende Frühling seinen Einzug vorbereiten und, was vor allen Dingen wichtig, so manche unterbrochene Thätigkeit, wie namentlich im Baugewerbe, wieder aufgenommen werden kann. *" Der westfälische Provinziallehrerverein zählt jetzt 2459 Mitglieder. Der Lehrerverein zu Oeynhausen ist dem westfälischen Provinzialverein ebenfalls beigerreten, auf dem preußischen Landeslehrerverein kommen 53 766 Mitglieder, während der deutsche Lehrerverein gegenwärtig in 44 Vereinen, die sich in 2586 Verbände gliedern, 82739 Mitglieder zählt. Die Handwerkskammer für den Regierungsbezirk Minden hielt gestern in Bielefeld eine Sitzung ab, an welcher Regierungsrat Hübener aus Minden als Vertreter der Regierung telzahm. Zugestimmt wurde u. a. den Vorschlägen des Vorstandes betreffs der Vorschriften über das Lehrlingswesen. Der Kammer gehören 24 Meister(darunter aus Herford die Herren Maurermeister Brandt und Schuhmachermeister Steffmann) sowie 12 Gesellen an.— Auf die übrigen Beschlüsse kommen wir noch zurück. Patenterteilung. Der Firma F. C. Kropp u. Kohlhase hierselbst ist auf einem von ihr erfundenen selbstthätigen Acetylenerzeuger unter Nr. 147424 Patent erteilt. Dünne, 26. Febr. Achtet auf die Kinder. Das etwa 2jährige Kind des Schlossermeisters Jordan verunglückte dadurch, daß es mit dem linken Fuß in einen Topf siedendes Wasser geriet und sich dadurch gefährlich verbrannte. Bielefeld, 25. Febr. Gegen die Kornzölle. In sieben, von der sozialdemokratischen Partei einberufenen Protestversammlungen, welche von etwa 3000 Personen besucht waren, wurden Resolutionen angenommen, die sich gegen die Getreide= und Lebensmittelzölle als die drückendste ungerechteste Last, die dem werkthätigen Volke auferlegt wiro, aussprechen.(In Herford sollen gleiche Versammlungen einberufen worden.) Bielefeld, 26. Febr. Als Geschworenen ausgelost wurden laut„G.=A.“ für die am 18. März beginnende Schwurgerichtsperiode u. a. die Herren: Kolon Heinrich Heidenreich in Schnathorst, Kolon August Binnewitt in Ostkilver, Landwirt Heinrich Ottensmeyer in Oeynhausen und Gastwirt Ernst Götte in Vlotho. ch Lebende Photographien. Auch bei der gestrigen Vorführung fanden die einzelnen Bilder großes Interesse; recht ansprechend sind auch die Vorträge der Düngelschen Kapelle, so daß also in jeder Beziehung vorzügliches geboten wird. * Feuerwehr=Unfall=Hilfskasse. Die Ergebnisse der von der Westf. Provinzial=Feuer=Sozietäts-Direktion geführten Verwaltung der Westf. Feuerwehr=Unfall=Hilfskasse waren nach der geprüften Rechnuug im verflossenen Rechnungsjahre folgende Einnahmen: 1. Beiträge der Kassenmitglieder 10965,30 Mk., 2. Beiträge der Prov.=Feuer=Sozietät 5321,85 Mk., 3. Zinsen 5722,04 Mk., Summa der Einnahmen 22009,19 Mk.; Ausgaben: 1. Tägliche Krankengelder 4322,31 Mk., 2. Renten 8883,50 Mk., 3. Kurkosten 800,81 Mk., 4. Witwen= und Waisengelder 4376,— Mk., 5. Verwaltungskosten 611,27 Mk., Summa der Ausgaben: 18993,89 Mk. Der Ueberschuß von 3015,30 Mk. ist dem Stammkapitale zugeschrieben, das dadurch die Höhe von 146066,28 Mk. erreicht hat. Am Jahresschlusse gehörten der Kasse 290 Feuerwehren mit 18 747 Mitgliedern an. Für 69 Unfälle war der Betrag von 5024,01 Mk. zu zahlen, während die Unfälle aus früheren Jahren 23385,61 Mk. kosteten. □ Löhne, 26. Febr. Kaufmännisches. Am Donnerstag, abends 9½½ Uhr, findet im Saale des Hotels „Zur guten Hoffnung" hier eine öffentliche Versammlung des deutsch=nationalen Handlungsgehilfen=Verbandes(Ortsgruppe Löhne) statt. In dieser Versammlung wird der Verbandsredner Herr August Wilke=Hamburg über Zweck und Ziele der deutsch=nationalen Handlungsgehilfen= Bewegung einen Vortrag halten. Bünde, 26. Febr. Staotverordnetenversammlung. Am Donnerstag nachmittag 3 Uhr findet in der neuen evangelischen Schule hierselbst(Zimmer Nr. 7) eine Sitzung der Stadtverordneten statt. Die Tagesordnung ist wie folgt: 1. Fortführung der städtischen Kanalisation in das Unterwasser der Elsemühle; 2. Nochmalige Beschlußfassung betreffs des Anliegerbeitrages für die Brunnenallee im Sinne des§ 9 des Ortsstatuts vom 28. April 1876; 3. Ausbau des Elsemühlenweges und 4. Vorlegung der Abrechnung über die Kaisersgeburtstagsfeier. estellungen auf die„Herforder Zeitung für Stadt und Land“ werden täglich von allen Briefträgern, den Kaiserlichen Postanstalten, unseren Boten, sowie in unseren Agenturen entgegengenommen. Verlag und Redaktion. Vlotho, 29. tei. Orsitzwechsel. Die Viehringsche Wirtschaft an der Weserstraße hiers ist von dem bisherigen Pächter, Herrn Lühr, käuflich erworben. Der Kaufpreis beträgt 37000 M. und führt die Wirtschaft von nun an die Bezeichnung„Restauration zur Post.“ Petershagen, 26. Febr. Aus Südafrika. Der vor ungefähr 6 Jahren nach Südafrika ausgewanderte frühere Barbier Karl Weitzmann, der später am Burenkriege teilgenommen hat, ist jetzt wieder nach hier zu seiner Mutter zurückgekehrt. Neunkirchen, 26. Febr. Eine ganze Familie erstickt. In der gestrigen Nacht erstickte durch Einatmen von Gas die ganze Familie des Dachdeckers Hoppe, bestehend aus dem Ebepaar Hoppe, einem 14jährigen Mädchen und einem kleinen Kind. Das Gas drang infolge eines Bruches des Straßengasrohrs durch den Straßenkanal und dem Hauswasserabfluß in das Erdreich unter dem Zimmer, worin die Familie Hoppe schlief. Dortmund, 26. Febr. Wagenzusammenstoß. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Straßenbahnwagen und einem Taxameter wurde der Führer des Straßenbahnwagens getötet. Die Pferde des Taxameters wurden totgefahren. Oberhausen, 26. Febr. Ueberfahren. Auf der Bahnstrecke Oberhausen-Ruhrort wurde heute morgen kurz nach 6 Uhr ein Arbeiter von der Dampfkesselfabrik Babcak und Wileox überfahren und getötet. Der Mann hatte sich etwas verspätet und um schnell an der Arbeitsstelle zu sein, hob er an der Parallelstraße die geschlossene Barriere auf. Als er auf dem Geleise war, kam der Personenzug von Ruhrort, der den Unglücklichen erfaßte. Witten, 26. Febr. Mord und Selbstmord. Der Möbelhändler Schwarz von hier erschoß heute morgen in Bremen noch voraufgegangenem Streite seine Geliebte, eine frühere Kellnerin, und beging dann Selbstmord. Elberfeld, 26. Febr. Zwei Knaben ertrunken. Auf einem Eisteiche hierselbst sind heute nachmittag vier Knaben im Alter von 7 bis 11 Jahren eingebrochen; zwei derselben wurden gerettet, zwei sind ertrunken. Vermischtes. Zu der Ermordung des Rittmeisters v. Krosigk wird aus Gumbinnen geschrieben, daß die über die Angelegenheit letzthin in Berliner Blättern verbreiteten Nachrichten vollständig unrichtig sind. Der frühere Wachtmeister der v. Krosigkschen Eskadron heißt nicht Pahnke, sondern Martin, und es ist dessen Sohn, Unteroffizier Martin, und dessen Schwiegersohn Sergeant Hilpert, welche sich im Militäruntersuchungsarrest zu Insterburg befinden, wo das Kriegsgerich der 2. Division gegen sie verhandeln wird. Die Unter“ suchung wird streng geheim geführt, weshalb etwas Positr## über den Gang der Angelegenheit nicht in die Oeffentlichke dringt. Die Leipziger Knabenmörder verhaftet! Wie ein Telegramm aus Leipzig meldet, ist nunmehr die Ver haftung der Thäter erfolgt, die am 16. Februar den Mor) an dem 16jährigen Laufburschen Otto verübten. Ueber raschender Weise sind es zwei ganz jugendliche, mit ihrer Opfer etwa gleichaltrige Burschen: der 17jährige Arbeits bursche Friedrich August Ernst und der erst vierzehn ilte Schulknabe Max Willy Kroßt aus Thonberg. Beid waren mit dem Ermordeten befreund d gestehen ein, di That begangen zu haben, um de ines Woche lohnes von 8,50 Mart„ en. Sie trafes ihn in der Hoszitalstraße und überre####n dann ihr Opfes ihnen nach Thouberg, hinter dem neuen Johannisfriedhof,# folgen. Dort überfielen sie den Richtsahnenden, versetztes ihm in bestialischer Weise 20 Messerstiche und Hammerschläst obendrein und schnürten ihm noch, weil er geschrieen hatte mit einem Lederriemen den Hals zu. Dann beraubten#### ihn. Der Lederriemen ist den Unholden zum Verräter worden. Vitriolattentat einer Mutter gegen ihre Ueber ein furchtbares Eifersuchtsdrama wird aus Paris g“ schrieben: In einer Vorstadt wohnte seit entigen Jahren dit verwitwete Gemüsehändlerin Mathilde M., eine durch ihr Schönheit bekannte Frau im Alter von 38 Jahren, mit ihre jetzt 19jährigen Tochter Berthe. Frau M. haue vor etw# 10 Jahren einen völlig verwaisten Reffen, Reymond R., der damals 11 Jahre alt war, zu sich genommen und sich in der heraun#unden jungen Mann verliebt. Allein auch ihre Tochter Berthe hatte sich in Reymond verliebt und bei diesen aufrichtige Gegenliebe gefunden. Nun entspann sich ein heftige“ Kampf zwischen Mutter und Tochter um Reymond, aus der Berthe als Siegerin hervorging. Raymond machte seine Tante die Mitteilung, daß er ihr Haus verlassen und ein## besondere Wohnung am Boulevard de la Gare mieten werdtDie heißblütige Witwe versuchte mit allen Mitteln, Reymon, zurückzuhalten, allein Raymond blieb unerschütterlich, und ihm verließ auch Berthe das mütterliche Haus. Frau M geriet darob in Verzweiflung und übergoß aus Rache ihr Tochter mit Vitriol. Das arme Mädchen, das völlig entstell und mit dem gänzlichen Erblinden bedroht ist, wurde hoffnungslosem Zustande ins Krankenhaus gebracht, die Mutte aber ließ sich nach der verübten Mifsethat ruhig ins Gefängnis abführen. In der Narkose gestorben. In der Zahnklin Brunnenstraße 42 zu Berlin verstarb am Herzschlage deSchaffner der elektrischen Bahn Kaminski. Derselbe sollte zur Zwecke der Entfernung zweier Backenzähne auf seinen Wunst chloroformiert werden. Kaum hatte der amerikanische Zah arzt Fischler, welcher die Klinik leitet, die Narkose eingeleite, als der Patient plötzlich verstarb, obwohl ärztliche Hilfe zU Stelle war und alle gebrauchlichen Wiederbelebungsmittel#### das Sorgfältigste angewandt worden waren. Die eingeleite Untersuchung wird feststellen, ob dem Operäteur irgend welch Schuld an dem traurigen Falle zuzuschreiben ist. werer Eisgang auf der Unterelbe. Cuxhaven ist das Naturereignis so gewaltig, wie seit Jahre nicht. Mehrere schwerere Schiffsunfälle haben sich im gange ereignet. Andere Dampfschiffe wiederum, die sich. Glückstadt durchgequält hatten, mußten dort umkehren ankern bei Cuxhaven. Der Verkehr Hamburgs mit der S### ist nur noch ein notdürftiger und schwieriger. Auf der Nor) see herrschen schwere Stürme. Vermögen der Stadt Berlin(ohne St tungen) hat sich im letzten Etatsjahre um 3283725 M vermehrt, sodaß es auf 293 117748 Mk. gestiegen ist. D. Aktiva bezifferten sich beim Jahresabschlusse auf 582, Passiva auf 289 Millionen Mark. Der städtische Grupt, besitz, der ein Arcal von rund 13386½ ha umfaßt, einen Gesamtwert von 406 Millionen Mark dar; e# gegenüber dem Vorjahre um 11 Millionen Mark gestiege, sin enti öß ese Eit 0 tto 1 ## halt hei n0 e vier ung tese no scht G 40 0 ab Srat pe er #e ben ten It fü Roman von B. Feldern. 33. Fortsetzung. (Nachdruck verbeten.) 26. Capitel. Eine muthige Wahl. Es war Mitternacht. In dem eleganten Empfangszimmer, in welchem Nina zuerst von dem jugendlichen Gebieter des Schlosses begrüßt worden war, stand sie ihm jetzt als hilflose Gefangene von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Ihre lieblichen Züge waren bleich wie der Tod, trugen aber einen Ansdruck unbesiegbarer Entschlossenheit, während ihre Augen m einem Feuer brannten, das nichts zu löschen vermochte. Die Stille und Ruhe, welcher Brigitte sie den Tag hindurch überlassen, hatte nicht nur ihre erschütterte Stärke, sondern ihren angeborenen Muth die Klarheit und Schärfe ihres Geistes wiederhergestellt. Die Gattin ihres verabscheuten Verfolgers zu werden, war ihr ebenso wenig in den Sinn gekommen, als widerstandslos keine Gefangene zu bleiben. Von Neuem hatte sie sich der Aufgabe gewidmet, das Rätsel einer zu bewerkstelligenden Flucht gabe gewidmet, das Rätsel#####r#.####rstemgeneen zu lösen, doch jeder Plan hatte gleich allen früheren geendigt. Der Schloßhof mit seinen Trümmern bot keine Gelegenheit zu entrinnen, und Thüren und Thore waren stets durch schwere eiserne Riegel geschützt. Ein einziger Ausgang nur öffnete sich ihr, der Felsengrund unter ihren Fenstern— vor dem Gedanken an diesen Rettungsweg schauderte sie jedoch. Wenn sie aug alle Bettbezüge zerriß und zu einem Seil aneinanderknüpfte, gähnte ihr dennoch eine schwindelnde Tiefe entgegen, hätte sie damit doch einen Sprung in die Ewigkeit, in den gewissen Tod gewagt. Nein, da mochte man sie lieber morden, wie ihre Stiefmutter es wollte, wie ihre Gefangenwärter es zugesagt. Von der Erscheinung der ersten Nacht hatte sie nie wieder stwas bemerkt, glaubte also geträumt zu haben. Im Laufe der Abendstunden überkam sie dann doch wieder Grauen vor den Martern, welche man ste gewiß leiden ließ, sie überschlug, wie viel Meter eines tragfähigen Seüls ste herzustellen vermochte. Und besser, tausendmal besser dieses schreckliche Ende, dies Zerschmettern in der Tiefe, dachte sie, als das grauenvolle Loos, die Gattin dieses Menschen zu sein, oder durch ihn langsam gemordet zu werden. Zum Aeußersten entschlossen und über ihre letzte Zuflucht mit sich einig, begleitete sie Brigitte ohne Widerspruch zu der Unterredung, die er zu so später und ungewöhnlicher Stunde festgesetzt hatte. Sie fand Dr. Berthold Alling allein, die Thüren waren geschlossen, die Vorhänge niedergelassen und das weite Gemach nur matt beleuchtet. In wunderbarer Schönheit und unübertrefflicher Anmuth trat sie ihm mit stolzer Haltung und edlem Selbstbewußtsein gegenüber. Leidenschaftliche Bitten und heftige Drohungen waren einander vergebens gefolgt. Prächtig in der Majestät ihres Unglücks trotzte sie ihm mit unbeugsamer Stirn, ihn mit einer einzigen, ernsten und strengen Antwort zurückweisend. „Ich liebe einen Anderen,“ sagte sie.„Ich werde Sie niemals heirathen.“ Von dieser kalten, unbeugsamen Erwiderung bis zu einer Alles vergessenden Wuth hingerissen, ergriff er ihren Arm mit rauhem Ungestüm.„Niemals?“ schrie er wild.„Ueberlege noch einmal, was Du sagst! Bedenke Mädchen—“ „Ich habe Alles überlegt, Alles bedacht,“ unterbrach ihn Rina mit stolzem, ruhigen Nachdruck,„und wiederhole Ihnen nur, daß der Tod in seiner schrecklichsten Gestalt mir tausendmal willkommener ist, als die Schmach, Ihre Frau zu werden.“ Dr. Alling den „Nun denn—“ ehe Dr. Alling dem Ausbruch seines zügellos auflodernden Zornes freien Lauf zu geben vermochte, theilte sich die Portière des Salons und seine Mutter trat ein. Einen Augenblick, mein Sohn,“ rief sie, ihre Hand gebieterisch ausstreckend, und mit bleichen Lippen, aber ruhiger Miene sich dem Paare nähernd.„Einen Augenblick, Berthold!“ Trotz seiner schäumenden Ungeduld blickte Dr. Alling in stummer Ueberraschung auf seine Mutter, die sich jetzt an Rina wendete. 191006176944 00„„ „Es giebt etwas, Fräulein von Harding,“ sagte sie in kühlem Ton das Ihnen nicht bekannt ist, und das wenn Sie es erfahren, geeignet sein dürfte. Sie zu einer günstigeren Beurtheilung der Bewerbung meines Sohnes zu veranraffelIch spreche von dem Grunde Ihrer Entfernung aus Ihrel Vaterhause und Ihrer Ueberfiedelung in dieses Schloß.“ „####ien kenne den Grund nur zu gut, Frau Alling,“### Nina bitter.„Ich—“ „Verzeihung," unterbrach Frau Hildegard das jun Mädchen mit haßerfülltem, flammendem Blick.„Sie kenn ihn keineswegs. Ihr eigener Zustand war der Anlaß, der i hierherbrachte, Fräulein von Harding!" 19 „Mein eigener Zustand?" wiederholte Nina erstaunt un verwirrt. „Sie erinnern sich vielleicht,“ fuhr die Schloßherrin beirrt fort,„eines gewissen denkwürdigen Vormittags in det Studierzimmer Ihres Vaters, als die Frau Baronin den brechenden Zorn Ihres Gatten durch einige leise geflüster Worte in schauderndes Schweigen verwandelte? Jene schickten Sie in dieses Schloß, mein Fräulein.“ Von einem namenlosen Entsetzen durchfröstelt, starrte Nit# auf das dämonische Weib vor ihr, aber kein Laut kam ire Apsen. Dr. Akling sah von dem einen Gesicht zu dem anderen. einer plötzlichen Bewegung und einem hoffnungsvollen Läche ließ er Nina's zartes Gelenk frei und faltete seine Arme einander. Das mußte wirken— diese Enthüllung Nina Nachgeben bewegen. Seine Mutter war doch viel klüger# er! Sie hatte immer den besten Rath gewußt, wenn es seine Wünsche, auch gegen den Willen des Vaters, zu erfüllest. Frau Hildegard trat noch dichter zu Nina heran.„Fräule“ von Härding.: zischte sie scharf und leise wie eine Schlan# „Fräulein von Harding, Sie sind— wahnsinnig! Weil sie wahl. sinnig sind, wurden Sie hierher geschickt. Sie find wahnfin und dürfen nie wieder in das Leben in die Gesellschaft zurr kehren.: Dr. Wynton wollte Sie ins Irrenhaushbringen.“### Die fürchterlichen Worte waren gesprochen, aber noch### Nina regungslos und stumm da. Ihr Blick ruhte unbewe## auf des erharmungslosen Weibes frohluckenden Zügen. In einzigen, Augenblick blitzärtiger Rückschau vergegenwärtigte Geist sich die Vergangenheit, dürchschaute sie deren grauenerst Geheimnisse. Jetzt erst begriff und verstand sie Alles t er #em 00 Else3 Ese 9 er ein bo ##.#a ## #s 6 auf und 1l8 Geheimnisse. Jetzt erst begriff und verstand sie Alles— Kein Entsetzen alich dem der Unglücklichen, doch keine wohltba 0 □ betr Ni S Intersinves ichken 8 Wer Mord Ueberihrem beitsJahr' Beidt die chey trafe Opfer, N. setzten hatte, stt T hter S 9; n die ihre ihrer etwa de i den iesen tiger dem eine e0 erde. ion mi M. ihr Neueste auf dem Gebiete der Handschuhsind Handschuhe mit Ausschnitten für die Steine mit ingen“. Man sah bereits auf der Berliner königHofbühne„Salondamen“, also erste Künstleringen einen Handschuh tragen. Eine Dame hat sich die ErIs dieser Handschuhe patentieren lassen Die Oeffnung indschuh, durch welche die Steine ihr Licht leuchten lassen, etweder durch eine Schnur oder eine Gummeinfassung öße des Steins angepaßt. Sehr hübsch können wir lese Mode nicht denken. eine neue sensatiouelle Efindung wird von gemeldet. Dieser ehemalige Zeitungsjunge, der die in den letzten drei Jahrzehnten von seinem chemischen storium bei Newyork aus mit geradezu wunderbaren ungen überraschte, soll jetzt einen neuen Akkumulator erhaben, der die Technik durch seine Billigkeit und seine Pheit revolutionieren soll. Er soll als Licht= und Kraftfür Schiffe, Wagen, Fabriken, Landwirtschaft dem halt die Brennkohlen entbehrlich machen. Das wäre bei hen Kohlenpreisen ja herrlich, die Frage ist nur, ob e frohe Botschaft auch bestätigt. Der Name Edisons R sensationslüsternen Berichterstattern schon vielfach mißt worden und es sind große Erfindungen von iym siert worden, wobei oft nur die Ankündigung eine ung war. Trotzdem ist es nicht ausgeschlossen, feser erfolgreichste aller Physiker und Techniker die noch mit der Lösung ganz wunderbarer Probleme scht. 5 uttes gnis der 10 ahn eitch an itet R Lied der Deutschen. Gefühlen der Gegenwart entsprechend umgedichtet. England, England über Alles, Ueber Alles in der Welt, Wenn es wider Recht und Ehre Grundlos Schwache überfällt, Wenn es heilige Verträge Lachend bricht um schnödes Geld— England, England über Alles, Ueber Alles in der Welt! Brit'sche Roheit, brit'sche Tücke, Brit'sche Treue, brit'scher Dank Sollen in der Welt behalten Ihren alten hohen Klang, Sollen an der Nase führen Uns noch viele Jahre lang— Brit'sche Roheit, brit'sche Tücke, Brit'sche Treue, brit'scher Dank. Hol' nur England die Kastanien Aus der Glut, mein Vaterland, Doch dem schwer bedrängten Bruder Reich' bei Leibe nicht die Hand: Dich für England nutzlos opfern, Ist des Glückes Unterpfand— Blüh' im Glanze dieses Glückes, Blühe, deutsches Vaterland! Familien=Nachrichten. Geboren 1. Tochter: Herrn Lehrer H. Butenuth zu Nammen. Gestorben: Herr Konditor Hermann Deeius(57 Jahre) und Frau Soxhie Müller(30 Jahre) zu Minden. Herr Friedrich Büker(65 Jahre) zu Waldheide. Voraussichtliches Wetter. 28. Febr. Bei lephaften südwestlichen Winden vorwiegend bewölkt und trübe, Regen vahrscheinlich. Telegramme und Telephonische Meldungen. Vom Kaiser. Berlin, 27. Febr. Se. Maj. der Kaiser ist heute morgen gegen 8 Uhr hier eingetroffen. Abends findet beim Kaiserpaar eine festliche Veranstaltung statt, zu welcher 60 Einladungen ergangen sind. Von der Kaiserin Friedrich. Cronberg, 27. Febr. Das Befinden der Kaiserin Friedrich ist z. Z. ein relativ günstiges. Der Kaiser weilte wiederholt mit dem König Eduard bei der Kaiserin. AVE schr in Goyfeld.. Lönne t. Wenf. Am 1. av il d J. beginnt ein neuer Kursus. Programme, Anmeldescheine u. s. w. sind postfrei durch den Direktor Burgtorf in Herford zu beziehen, der auch sonstige gewünschte Auskunft gern geben wird.. 1780 Das Auratorinm. von Borries, Landrat. Zum Abschluß von Haftpflichtversicherunger für Hans= und G.undbesitzer u. s. w. empfiehlt sich Heinrich Mormann, Hauptagent des allgemeinen Deutschen Versicherungsver ins Stuttgart. 5296 chtssrietzung englischer Offiziere. London, 27. Febr.0 Handel und Verkehr. „Westfälische Bank, Bielefeld. Das Institut K 1900 bei einem Reingewinn von Mk. 802,511 8,663) nach den Rückstellungen eine Dividende von V. 6½ pCt.) vor, während Mk. 68.969(M. 18,805) 1ag bleibt. „“eusberger Spinnerei in Bielefeld. Der g“kct bringt pro 1900 die Verteilung einer Dividende 8 bet.(i. B. 9½ pEt) in Vorschlag. run, 26. Februar. Produktenbörse. Die Erder Getreidepreise, welche das eingetretene Thauwetter ließ, wurde durch vorhandenes Deckungsbedürfnis ten und entsprach zum mindesten nicht den ErwartunInteressenten. Am Frühmarkte gaben die Preise allerwa ½ Mk. nach. Mittags jedoch hielten sich die Weizen, der äußerst still blieb, uns Roggen, Lonren,#er. 99 englische Offiziere sind wegen Pflichtverletzungen im südafrikanischen Kriege vor das Untersuchungsgericht gestellt. 10 Offiziere haben bereits ihre Entlassung eingereicht. Weiteres zum Burenkrieg. Pietermaritzburg, 27. Febr. Nach hier verliegenden Meldungen befindet sich General Botha in dem Gelände zwischen Ermelo und Wisselburg. London, 27. Febr. De Wet begiebt sich jetzt mit 700 Mann seines Kommandos und den Truppen Hertzogs nach Petrusville. London, 27. Febr. Die Buren besetzten Richmont(50 Meilen von Kapstadt) und zogen sich erst zurück, nachdem sie sämtliche Lebensmittel geplündert hatten. London, 27. Febr. General Frenchkann seine Truppen wegen der anhaltenden Regengüsse nicht verproviantieren lassen. Er hat jedoch die Verfolgung der Buren noch nicht aufgegeben. London, 27. Febr. Im englischen Unterhause wurde ein Antrag, den Buren Friedensbedingungen zu stellen, die ihnen gestatten, den Frieden ohne Schande anzunehmen, mit 243 gegen 91 Stimmen abgelehnt. Kapstadt, 27. Febr. Aus Pretoria wird gemeldet: Unter der von General Plumer gemachten Beute befindet sich die Kutsche des Präsidenten Steijn. Blutbad in China. London, 27. Febr. Aus Shanghai wird gemeldet: Zwei eingeborene Christen aus Kweihuacheng im nördlichen Teil der Provinz Shansi berichten, daß daselbst ein Blutbad stattgefunden habe: 20 männliche und weibliche Missionare und 9 Kinder werden seit dem letzten Tagen des Monats Oktober vermißt. Kanin nur mit Putzt Ofen Herd U2 der modernen Ofer-Politur. PMTRRHOLIN-SEIFE „leistet mir vorzügliche Dienste, die Haut bleibt trotz der vielen Waschungen, denen wir die Hände unterziehen müssen, glatt und geschmeidig, sodaß ein Einreiben mit Glycerin, Vaselin 2c. überflüssig ist und werde ich dieselbe empfehlen.“ Aehnliche Schreiben vieler hervorragender Mediziner liegen vor. Ueberall, auch in den Apotheren, erhältlich. 276k Schloßbaulotterie. Bei der Zievung der Marienburger Schloßbaulotterie fielen die Hauptgewinne von 50000 Mk. auf die Nr. 251102, 30000 auf 237336. Stark mit Wasser zu verdünnen Ueberall käuflich, daher billig im Gebrauch. Vor Nachahmung wird gewarnt. 515b Köhnes Kropf-u.Drusenpuber zusammengesetzt u. in 40jähr. Praxis erprobt vom Kol. Preuss. Staatsthierarzt Emil Herm, Köhne, ist ein vorzüglich wirkendes Medicament gegen Kropf und Druse ud ein sicheres Vorbeugungsmittel gegen diese Krankheit, sowie gegen Pferdeseuche(Influenza) leungenleiden u. s. w. Bei der preuss. Cavallerie, sowie in viel. grossen Gestüten eingeführt. 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Todesqualen ihres Opfers nicht beachtend, sprach Frau Verbittlich weiter.„Was wählen Sie nun?“ spottete sie Kopfnicken.„Den Rettungshafen, den Ihnen meines annen und seine Liebe sichert, oder den Aufenthalt im se Worte bewirkten, was aller Hohn und alle Drohungen # F. Berthold's bisher vergebens erstrebt hatten. Sie Nina aus dem Bann des Entsetzens, der sie kühmend ## einem Moment richtete sie ihre schlanke, zierliche Gestalt #### vollen Höhe auf, das Blut strömte in ihre bleichen Iihre Augen sprühten Flammen, und ihre füße, klare ####ang hell wie Trompetenschall durch das weite Gemach. 4### wähle?“ fragte sie. „Sprich, Geliebte, was wählst Du?“ wiederholte Dr. ##en Leidenschaft sich an ihrem Blick und ihrem Ton wer###Lerzehrender Gluth entzündete.„Den Rettungshafen 10 geus und meiner Liebe oder das Irrenhaus?“ en Irrenhauss zehntausend Mal das Irrenhaus! Kann „ diese heifel sein? anzihne Antwort war Nina's Munde kaum entflohen, as 67g's-Hand sich schwer auf ihre Schulter legte. e renhaus soll es nicht sein, unsinniges Mädchen .„Das Irrenhaus soll es nicht sein! Dein Schich 90 %###auf„„Das Irrenhaus soll es nicht sein! Dein Schicksal ###un Zein eigenes Haupt! Komm' und steh', Thörin! #lars lies Dein grauenvolles Urtheil, wie meine Zunge ### Auszusprechen vermöchte! Vorwärts, Mädchen, writt ondegard eilte ihm voraus und schlug die Portière hold## haftiger Bewegung zurück. deshrs:]Gob„eina wie im Sturm vor sich her. betral“## ihrem schönen Gesicht und Todeskälte im ## ni Ama das Gemach und die Portière rauschte 27. Capitel. Ein schreckenvolles Ende. Nur ein schwacher Strahl, der aus dem anstoßenden Zimmer eindrang, erhellte das tiefe Dunkel des Salons. Als die junge Dame unwillkürlich zurücktaumelte, brach Dr. Alling in ein rauhes Hohngelächter aus. „Nein, nein!“ rief er, seinen Arm um ihre schlanke Gestalt schlingend.„Du wirst Dir nicht einfallen lassen, davonzulaufen, mein schönes Kind. Du hast stolz und kühn erklärt, das Grab und das Irrenhaus meiner Liebe vorzuziehen, und wirst jetzt vor einer solchen Kleinigkeit nicht zaghaft zittern. Es ist ja nur die Gewißheit, daß— eigentlich Beides Dein Loos sein wird. Tod, d. h. Begräbniß und Irrenhaus! Hahahaha! Bleibst Du dabei auch standhaft? Er entzündete eine von der Decke herabhängende, von einer schwarzen Glocke verdüsterte Lampe, die so eingerichtet war, den ganzen Salon in den tiefsten Schatten zu hüllen und nur einen langen flackernden Strahl auf einen prächtigen Sarg zu werfen, der auf hohem, schwarzumkleidetem Katafalk stand Der Deckel bestand zum Theil aus Glas, wie es Nina für sich gewünscht hatte. Mit spöttischem Lächeln deutete Dr. Alling auf die Silberplatte, welche die Aufschrift:„Nina von Harding" trug. Du fiehst es in glitzernder Schrift, Deinen Namen Dein Schicksal! Was hast Du nun zu sagen?“ „Besser das Grab,“ antwortete sie, während ihre Augen wie glühende Sonnen aus ihrem bleichen Gesicht leuchteten. Besser das Irrenhaus, als Ihre erniedrigende Liebe! Tödten Sie mich, wenn Sie wollen.“ Einen Moment blickte Dr. Alling in stummer Bewunderung auf sie. „So tödte sie, mein Sohn!“ rief Frau Hildegard, sich an den Sarg lehnend.„ Der junge Mann brach in ein rauhes Lachen aus.„Sieh Dir das gut an, Mädchen,“ sagte er. Nina einen Schritt näher an den Katafalk drängend.„Vielleicht änderst Du angesichts dieses Sarges doch Deinen störrischen Sinn. „Besser das Grab, besser das Irrenhaus, als Ihre herabwürdigender Liebe!“ wiederhotte Nina mit versagender Stimme, doch ungebeugtem Sinn Berthold Alling gerieth aufs Neue in maßiose Wuth.„Schau her, Nina,“ knirschte er und wollte sie die Stufen des Katafalks gewaltsam emporschleppen, damit sie das Innere des Sarges sehen könne.„Sieh' her—“ Ein schriller, markerschütternder Schrei erklang hinter ihm, ein so gellender Schrei, daß er unwillkürlich seine Hand von Nina's Arm finken ließ und betäubt zurücktaumelte. Brigitte stürzte kreischend hinter einem Fenstervorhang hervor, weitaufgerissenen Augen und erhobener Hand nach einer Thür deutend und in wahnsinnigem Schrecken an den Anderen vorüber, zu einer anderen Thür fliehend. banger Unruhe wandte ihre Herrschaft den Blick nach oer bezeichneten Richtung, und das Blut erstarrte selbst Berthold in den Adern. Er und seine Mutter standen wie Steingebilde da. Nina, die sich nicht mehr aufrecht erhalten konnte, sank, von ihnen unbeachtet, auf einen Sessel nieder. Sie hatte eben so Furchtbares erlebt, daß in diesem Augenblick auf sie kein äußeres Ereigniß schreckhaft wirken konnte. Im tiefsten Schatten und dennoch sich in vollster Körperlichkeit von dem Hintergrund der rothen Vorhänge abhevenr, lehnte die Erscheinung, von der Nina in jener ersten Nacht geängstigt worden war. In gespenstischweiße Gewänder gehüllt, das geisterhafte Gesicht und die starren gläsernen Augen auf die grauenerfaßte Gruppe gewendet, regte sich der unheimliche Gast eine schauerliche Minute hindurch nicht. Dann durchwehte ein leiser seufzender Hauch das Zimmer. Das Licht flackerte wild auf und die Vorhänge flatterten, wie vom Winde bewegt, hin und her. Nun öffneten sich die bleichen Lippen der hohen Gestalt, eine tiefe Grabesstimme ertönte, und dumpf und hohl zitterten zwei kurze Worte durch den Raum: Suschenden. Di rtang es warneno an das Ohr der angstvol Rlagend ei#uter Guim. wiederholte das Echo schrill und D, großer Gott!“ ächzte Frau Hildegard in gurgelndem Ton..O, großzer Ge Fortsetzung folgt Westfälisch-Lippische Vereinsbank Herford. Aktienkapital 5,000.000. * Vermietung einzelner Tresor-Fächer —(Safes) unter Verschluss der Bank und gleichzeitig eigenem Ver schluss der betreffenden Mieter. 4418 Stottern und andere Sprachleiden heilt dauernd Sprachheil-Instistut „Billa Ruth", Lausenburg(Schweiz). 4965 Dir ersns in Herford hat begonnen. Meldungen au dem,elben sofort Elisaberhstr. 171., am Münsterkirchplatz MMMMMM Schwindsüchtige gebrauchen mit bestem Erfolg ab4a Dr. Sticke's Eiweiss-Kräutercognac-Emulsion aNe 2 Tuberkeltod“ ges. geschützt in 11 Kulturstaaten zu haben in Herford in der 461m Altstädter Apotheke H. Mey. Extracte von Knöterich, Kreuzblnmen aa 40, Cornessi-Rinde 10, China-Rinde 12, Alcornocco 20, Anacahuite 30; Dahlia-Knollen 38, Süssholz, präp. 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Diejenigen Personen, welche noch Forderungen an die städtische 9 Verwaltung haben, werden hierdurch ersucht, ihre Rechnungen baldigst einzureichen Da vermieden werden muß, daß in den Kassen=Rechnungen Beträge aus dem Vorjahr in Ausgabe erscheinen, so sind die Rechnungen für Lieferungen und Arbeiten bis längstens zum Schluß des Rechnungsjahres (31. März) einzusenden, wobei wir bemerken, daß für die Folge solche Unternehmer nicht wieder mit städtischen Arbeiten und Lieferungen bedacht werden sollen, welche mit Einreichung ihrer Rechnungen säumig sind. Gleichzeitig machen wir auf unsere Bekanntmachung vom 27. März 1897 aufmerksam, nach welcher zu Rechnungsformularen nur große Bogen(ein ganzes Blatt) zu verwenden sind. Die Formulare sind in den hiesigen Buchdruckereien erhältlich, Herford, den 26. Februar 1901. Der Magistrat Quentit. 5515 * Rechnungsformulare für die Stadt Für Bräute empfehlen: Fertige Wäsche, Tischzeuge, Bettwäsche, Handtücher, Inlett und Federn in größter Auswahl und billigsten Preisen. 439a Geschw. Bäckerstraße 10 Neues Pflaumenmus a Pfd. 21 Pfg., bei mehr billiger. 5395 Heinrich Nolting. Donnerstag u. Freitag: Irische Schellsische, große u. mittelgroße, Schollen, große u. mittelgroße, in fenster Ware vorrätig bei Wilh. Havemann. ernsprecher Nr. 103. Prima Amerik. Ringäpfel per Pid. 50 Pig. 7 Pfd. 3 Mk. Bosn. Pflaumen Pid. 30—35 Pfg., Cathar. Pflaumen Pfd. 40—65 Pfg. Wilh. Havemann. Feinsten Speise=Honig a Pfd. 60 Psg. 6 Pfd. 3 Mk. 555b Heinrich Roltina. 42 □ 1C Morgen früh: frischen S Wilhelm Viermann. Prima Harzkäse (vorzüglich durchgohren) 8 Stück 25 Pfg. empfiehlt 4925 Georg Werner. Habe größeren Posten Runkeln billig abzugehen. 5495 Aug. Wattenberg, Sslauflerstr. 1°4. empfiehlt 551b Christian Quentin. Festfeier zum 26. September 1902 u. Kurfürsten-Denkmal. Am Freitag, 1. März, abends 8¼ Uhr, soll im blauen Saale des Bürgervereins ein Komitee gewerde:; alle Mitbürger welche sich beteiligen wollen, sind als Komitee=Mitglieder freundlichst willkommen. Herford, 20. Febr. 1901. Nameus des Magistrats, des Stadtverordneten-Vorstandes und=Ausschusses. Der I. Bürgermeister: Quentin. 550b Ein Grundstück. ca. 4 Morgen groß, mit daraufstehendem Wohnhause(2 Wohnungen), in der Nähe des Bahnhofs Löhne gelegen, beabsichtige ich unter günstigen Bedingungen im Ganzen oder geeilt zu verkaufen. Kolon August Stucke, Nr. 16 Bischofshagen 4955# bei Löhne. Ein gutgehendes Kolonialwaren= und Materialwaren-Geschäft mit Bäckerei verbunden, ist auf sofort zu verpachten oder auch zu verkaufen. Beste Lage im Orte, nahe am Bahnhof. Wo sagt die Geschäftsstelle d. Bl. 514b 1 59. 2 modl. Zimmer Pension billig zu in d. Exp. mit oder ohne vermieten. Näheres unt. 5306 Per sofort großes gut oder später ein möblert. Zimmer preiswert abzugeben. Wo, sagt unt. 3095 d. 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Kassenöffnung 3 Uhr.094 Preise im Vorverkauf 15 Pfennig, an der Kasse 20 P Eintrittskarten im Vorverkauf in den Zigarrenhandl0% Herren Wessel Dustmann und Tremel zu haben.. Kindern unter 10 Jahren ist der Besuch nicht gestatt Eingang nur durch den früheren grossen S 8“ Die Kommission. Aufderheide, R. Böckelmann, Bolles, Bremer, Decius,*“ Detering I, Dresing, Dücker, Essmann, Formel, Kocheg Knobloch, Limbach, Meier, Menckhoff, Modersohn, Menge, Quentin, Quentin, Rathert sen., Redecker, Reuter, SCP Schmalhorst, Schmidt, Schröder, Siebert, Siepe, StickdorP garten, Weiss, Windel, Wittenbreder, Zeyss. Meteorologische Station Herford.