91873 40 mun Erscheint täglich. Bierteljährlicher Abonnements=Preis verbunden mit dem 2 M. 25# Mosse: Köln, Berlin, Breslau, Chemnitz. rg. Magdeburg, München, Nürnberg, StraßStuttgart, Zürich 2c. Haasenstein& C Ragdeburg, München, Nürnberg, Straßuttgart, Zürich 2c. Haasenstein& Vogler: Berlin, Basel, Bremen, Danzig, Erfurt, Geuf, Lüdeck, Mannheim, Metz, Wien 2c. S. L. Dortmunder Haanoder, Lübeck, Mannheim, Metz, Wien 2c. G. B. Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. Insertions=Gebühre: die einspaltige Petitzeile oder Anzeigen= Annahmse: Adolf Steiner: Hamburg. A. Rolef: C. Marowsky: Minden. Carl Schüssler: E. Schlotte: Bremen. W. Thienes: Elber, Thisson: Barmen. Bernh. Arndt: Berlin. Barck& Co.: Halle a. Saale. D. Frenz: Leo Frank: Köln. Joh. Noothaar: Hamburg & Co.: Wien. G. D. Baedecker: Essen. Hagen. R. Wichelhofen: Iserlohn. Witten:“ KK 357. Abonnements-Einladung. Mit dem 1. Januar 1882 tritt die„Dortmunder Zeitung“ in ihren fünfundfünfzigsten Jahrgang. Wie in all diesen Jahren wird sie auch in der Zukunft stets entschieden den liberalen Gedanken vertreten und in völliger Unabhängigkeit nach jeder Seite hin die Dinge in freisinnigster Weise behandeln. Die„Dortmunder Zeitung“ ist weitaus das verbreitetste Blatt Westfalen, aas nicht allein im Stadt= und Landkreise Dortmund fast Haus für Haus gelesen wird, sondern auch in zahlreichen Exemplaren weit über seinen engeren Bezirk hinauskommt. Wir werden uns bemühen, die wichtigen politischen, provinziellen, lokalen und Handelsnachrichten so interessant als möglich zu bringen und namentlich Sorge tragen, die Reichstags= und LandtagsVerhandlungen in größtmöglichster Ausführlichkeit zu veröffentlichen, wie auch immer mehr für spannendes, gediegenes Feuilleton zu sorgen. Unsere landwirtschaftliche Beilage bringt für Stadt und Land stets wertvolles Material. Die hohe, stets wachsende Auflage der„Dortmunder Zeitung" macht sie zum wirksamsten Anzeigen=Organ der ganzen Gegend Die Bedeutung unserer Zeitung ist jetzt wieder dadurch anerkannt, daß gerichtlicherseits beschlossen ist, die Eintragungen im Firmen- und HandelsRegister vom nächsten Jahre ab hier am Vlatze durch die„Dortmunder Zeitung" zu erlassen. Dortmund, im Dezember 1881. Die Expedition der„Dortmunder Zeitung“. C. L. Krüger. Freitag, den 30. Dezember 1881. 54. Jahrge Deutschland. Berlin, 27. Dez.[Die Berufung von der Strafkammer.] Die gegenwärtig gemachten Anstrengungen zur Herstellung der Berufung gegen die Urteile der Strafkammern dürften, so viel auch dafür spricht, zur Zeit auf einen Erfolg nicht zu rechnen haben, da, wie man hört, in maßgebenden juristischen Kreisen keine rechte Geneigheit für eine Aenderung vorhanden sein soll, man dort vielmehr erst auf Einsammeln weiterer Erfahrungen bedacht wäre. Auch wird hinzugefügt, daß die Einführung der bestehenden, jetzt angefochtenen Einrichtung auf reifen Erwägungen beruht habe und man beflissen gewesen sei, den Vollzug der Strafe nicht zu lange nach deren Verhängung auszu—*n Unsetzen.(Diese Nachricht ist recht bedauerlich, denn fehlbarkeit ist, namentlich im praktischen Leben, nirgends zu finden und unser Richterstand wird sie, gerade weil er so vortrefflich und einsichtig ist, am meisten von sich abweisen. Ein Angeklagter aber, namentlich wenn er ein wackerer, durchaus sittlich tüchtiger Mann ist, wird, namentlich wenn er zum ersten male mit dem Gerichte zu thun hat, leicht gerade im Bewußtsein seiner Lauterkeit etwas vernachlässigen, von dem er nachher einsieht, daß es zu seiner Verteidigung unumgänglich nötig war. Der raschere Vollzug der Strafe kann aber keinen Trost geben für eine einzige Verurteilung eines Unschuldigen. Red. d.„Dortm. Zeit.“) [„Königliche Bediente.“] Die„Voss. Zeit.“ schreibt: Die absonderliche Theorie, welche der Minister v. Puttkamer bei der Debatte über den Hänelschen Antrag im Reichstage aufgestellt hat über die Pflicten, welche die Beamten gegen die Regierung zu erfüllen haben sollen, sobald es sich um die Unterstützung der letzteren im Wahlkampfe handelt, entspricht auch nur entfernt weder der bestehenden Gesetzgebung noch dem Wesen des konstitutionellen Staates. Sie ist vielmehr nichts weiter als eine unzeitgemäße Wiederbelebung veralteter Anschauungen von dem Verhältnisse des Königs zu seinen„Dienern“, welche sogar der absolute Monarch schon seit mehreren Generationen aufgegeben hatte. Um dies zu begreifen, muß man sich in frühere Zeiten zurückzuversetzen im stande sein. Ursprünglich sind alle Beamten nur„königliche Diener" gewesen, und man hat sie sogar, solange die Idee des Staates noch nicht zur Herrschaft gelangt war, die erst von Friedrich d. Gr. bei uns theoretisch proklamirt und an seiner eigenen Person verwirklicht wurde, so lange vielmehr das Land nur als Privatbesitz des Fürsten betrachtet und behandelt wurde, sogar mit dem spezifischen Namen„königliche Bediente" bezeichnet. Nachdem die Idee des Staates dann später immer mehr geltend gemacht wurde, blieb jene Bezeichnung noch lange im Gebrauch und man unterschied sogar scharf zwischen„königlichen Bedienten" und Beamten. Den letzteren Titel führten die Pächter der großen Domänenämter. Das Domänenamt, welches der Pächter zugleich mit den daranhängenden obrigkeitlichen Funktionen verwaltete, gab ihm den Titel„Beamter", während die im unmittelbaren Dienst des Fürsten, später des Staates stehenden heutigen Beamten nur „königliche Diener" oder„königliche Bediente" blieben. Dieser Sprachgebrauch ist erst mit dem Umschwunge erloschen, welcher durch die französischen Kriege in den Anschauungen fast gewaltsam— in der Theorie war er lange vorbereitet und das Allgemeine Landrecht spricht schon promiscue von Staatsdienern und königlichen Dienern— hervorgebracht wurde. Friedrich Wilhelm 1. und Friedrich II. haben praktisch ihre Beamte nur wie ihre persönlichen Diener oder Bediente betrachtet und der Beamte war in jener Zeit in der That insbesondere dem Landesherrn gegenüber nahezu rechtlos und in zahlreichen Fällen ist diese vollkommene Rechtlosigkeit praktisch zur Erscheinung gebracht worden. Daß selbst Friedrich der Gr., obgleich er den Begriff des Staates und des Staatsdieners scharf genug erfaßt hatte und sogar den Landsherrn persönlich nur als den „ersten Diener des Staates“ gelten ließ, doch das Verhältnis zwischen dem Beamten und dem Landesherrn nur in dem althergebrachten Sinne auffaßte und selbst dem Richterstande gegenüber handhabte, ist bekannt genug und gehört zu jenen Anomalien, welche sich stets in Uebergangszeiten zwischen der Theorie und der Praxis herauszusteuen pflegen. Der eigentliche theoretische Umschwung vollzog sich erst unter seinem Nachfolger, und dann mußte die Praxis wohl nachfolgen, nachdem die Theorie in dem Allgemeinem Landrechte die gesetzliche Sanktion erhalten hatte. Wie gewöhnlich gab ein an sich nicht erheblicher Fall zu diesem Umschwunge den Anstoß. Irgend ein entlassener Beamter hatte bei dem damaligen höchsten Verwaltungsgericht, der Oberrevisionsdeputation, Klage darüber erhoben. Darüber entspann sich eine Korrespondenz zwischen dem Generaldirektorium und dem Großkanzler v. Karmer über die Frage, ob„ein königlicher Bedienter" nach preußischem Herkommen ohne weiteres und ohne Grund entlassen werden dürfe oder nicht. Gerade damals oder kurz vorher hatte der jungere Moser die These aufgestellt, daß der Beamte nicht Diener des Fürsten sondern des Staates sei und sich ungerechten und schädlichen Befehlen widersetzen müsse. Der preußische Richterstand war damals aus Männern von geradezu idealer Unabhängigkeit der Gesinnung und Unerschrockenheit erfüllt. Man wird es immer Friedrich d. Gr. als ein unvergängliches Verdienst um die ideale Kultur seines Staates anrechnen müssen, daß er selbst diesen Geist großgezogen hat, im allgemeinen durch die ein ganzes Menschenalter hindurch fortgesetzte Bearbeitung Sache in allgemeinen öffentlichen Interesse näher auf. Er legte die Frage der Gesetz=Kommission vor, welche noch an der Revision des Allgemeinen Gesetzbuches arbeitete. Die Gesetz=Kommission aber stellte ganz entschieden in Abrede, daß das Verhältnis des Beamten um Staate„mit den Rechten der Herrschoften und Dienstboten gleichgeachtet werden" dürfe,„indem Dienstboten sich nur auf Zeit vermieten 2c." Das Konklusum der Gesetz Kommission ist vom 16. Mär 1787, also aus dem ersten Regierungsjahre Friedrich Wilhelm II. datirt und wurde demnächst im geheimen 1787, also aus dem ersten Regierungsjahre Friedric Wilhelm II. datirt und wurde demnächst im geheime (Staatsministerium) gebilligt. In diesem Sinne wurde im vorliegenden Falle die Ober=Revisions=Deputation auf ihre Anfrage beschieden. Bald darauf aber geriet der Minister v. Arnim in einen Konflikt mit einem Beamten, in welchem ihm jener Beschluß des Staatsrats unbequem wurde. Da derselbe dem Könige nicht zur Bestätigung unterbreitet war, so legte er ein in dieser Sache vom Kammergericht zu gunsten des Beamten gefälltes Urteil dem Könige, sich darüber beschwerend, vor. Friedrich Wilhelm II. war nicht gemeint, die neue Thorie zu approbiren. In einer Kabinettsordre vom 31. März 1790 wurde der Großkanzler v. Karmer ziemlich hart angelassen. Der König hielt ihm vor:„so gut Ihr Eure Bedienten ohne Prozeß verabschieden könnet, ebenso muß es mir doch wohl erlaubt sein.“ Nichtsdestoweniger hielt es der Minister v. Arnim für geaten, sich mit dem zu entlassenden Beamten in Güte zu vergleichen, so daß dieser seine Klage zurücknahm. So stand diese Frage, wie sich das Verhältnis der Beamten zur Person des Königs stellen solle, formell noch unentschieden da. Aber die Entscheidung erfolgte unmittelbar nachher, und es ist merkwürdig zu sehen, welche Macht dabei von den geläuterten Ideen der Zeit ausgeübt wurde, eine Macht, welche dem aufgeklärten Despotismus des vorigen Jahrhunderts am Schlusse desselben zur Ehre gereicht, wenn auch die Grundsätze des Rechtsstaates dabei noch nicht vollständig durchdrangen. Während der Streit des Greßkanzlers mit dem die alte Theorie verfechtenden Minister v. Arnim noch im Gange war, legte der Großkanzler die Schlußredaktion der noch rückständigen Teile des allgemeinen Gesetzbuches dem Könige vor. Unter den acht Punkten, über welche die Entscheidung des Königs eingeholt wurde, befand sich auch die Frage über die Absetzbarkeit der Beamten, welche der Großkanzler für die richterliche Entscheidung reklamirte. Der König gab nun freilich, wesentlich auf Wöllners Betrieb, der Idee seines Justizministers einen Resus. Aber derselbe König, welcher am 31. März 1790 noch die alte Theorie von der Bedientenstellung der Beamten proklamirt hatte, milderte sie in der Kabinettsordre vom 21. Dezember desselben Jahres dahin, daß kein Beamter entlassen werden dürfe, ohne daß der gesamte Staatsrat(das Staatsministerium) darüber befunden und zwar in Beziehung auf„die Unterbedienten und kleinen Leute" entschieden habe, während„in wirklicher Räte und anderer Staatsbedienten“ Staatsrat votiren und die Entscheidung des Königs holen solle. Somit waren die Grundsätze über Stellung der nunmehrigen„Staatsdiener" festgeste und sanktionirt, welche das allgemeine Landrechte hält. Die„königlichen Bedienten“ der alten Zeit, „Diener des Königs“ des Herrn v. Puttkamer wai verschwunden. Die Staatsdiener und Staatsbeam waren an ihre Stelle getreten. Eine neue Zeit trat ihre Rechte. [Erweiterung der Ferienkolonien.] Die gli liche Schlichtung, welche der Streit über die beste? der Ferienunterbringung armer, schwächlicher Sch kinder auf der berliner November= Zusammenkunft fahren hat, dank insbesondere der Leitung des Staa ministers a. D. Falk, richtet die Blicke der Unternehn in unseren größeren Städten ohne weitere Beirrn vorwärts. Anstatt sich über Familienpflege oder## sendung größerer geschlossener Scharen unter Lehre Leitung die Köpfe zu zerbrechen, werden sie viellei gar bald an den meisten Orten beide Methoden net einander brauchen, um jedem Bedürfnis gerecht werden; und werden dafür das ganze System die jungen sozialen Wohlthat weiter auszubilden tracht um sie niemanden vorzuenthalten, sondern allen so haltig wie möglich augedeihen zu lassen. In e Hinsicht ist unzweifelhaft noch viel zu thun. eine einzige Stadt dürfte sich rühmen können, Hamburg orer Zürich oder Frankfurt a. M. nicht, Gesundheits=Sommerfrische auf Publikums Kosten a die Kinder zu unterwerfen, deren Körperzustand Familienlage nach derselben verlangt. Ueberall nöt die Beschränktheit der Mittel noch, eine notgedrunge nicht freiwillige Auswahl zu treffen. Dann aber wein wie viele selbst der größeren Städte stehen noch## dem ersten Schritte auf dieser freilich ja auch erst 5 oder 6 Jahren in Deutschland und der Schweiz 1 tretenen Bahn! In beiderlei Richtung wird es: Verallgemeinerung dieser vortrefflichen Instituation statten kommen, wenn die Kosten unter die anfänglihohe Ausgabe der meisten Orte hinabgedrückt werd können. Bisher stand in dieser Beziehung die## milienpflege oben= oder untenan, wie man will; Bremen z. B. kostet das Kind durchschnittlich viertehalbwöchiger Dauer der Ferien nur 15—20 Nun aber berichtet Pfarrer Bion(Zurich) in: Wochenschrift„Nordwest“, in Bern habe man es dur Einführung der Selbstbeköstigung der Kolonien dak gebracht, daß auch bei diesen das Kind im Durchschn nur 22 Frks, erfordere, allerdings blos für zwan Tage statt vierundzwanzig. Man sieht aber hiera doch, daß beide Methoden einer beträchtlichen Verwol feilerung fähig sind. Wird dabei nichts wesentlich geopfert, so ist es gewiß erwünscht, auf solche# die Zahl der Kinder, welchen eine solche Wol Grschen bone forche* that erwiesen werden soll, vermehren zu können; n auch in den Gesichtskreis kleinerer, minder wohlhabend oder minder freigebiger Städte rückt damit diese be same Neuerung. Eine andere beachtenswerte Erwei rung hat das bremer Komitee kürzlich ins Auge gefas Es will sich Frauen zugesellen, deren Aufgabe sein so die Kleinen vor und nach ihrer Aussendung auf Sommfrische in obacht zu nehmen. Vorher handelt es si um die oft not vendige Versorgung mit Kleidern m Wäsche, von der das Komitee als solches, weil es un alle Kinder gleichmäßig betrifft und weil es zu beder licher Almosen=Jagd verführen könnte, sich besser fer hält. Nachher gilt es, die fortdauernde Wirkung d Aufenthalts im Freien, während der Schulzeit undi Elternhause zu verfolgen. Dieses kann Besuche s Der Onkel. Wie ist mein Tisch so bunt geschmückt Mit au' den schönen Weihrachtsgaben, Mein Herz ist wirklich ganz entzückt, Daß all so lieb den Onkel haben. Wie reizend die Pantoffeln sind, Die schickt wohl Greichen aus der Ferne, Wie ausmerksam! das liebe Kind Hat ihren Oakel wirklich gerne. Und dieses Buch mit Goldschnitt hier, — Ich glaube gar, es sind Gedichte— Aba! die kommen wohl von ihr, Welch hübscher Zug von meiner Nichte! Sieh da, ein Stock mit goldnem Knopf, Ein Schlafrock auch mit rotem Kragen, Und noch dazu ein Meerschaumkopf Mit echtem Silber gar beschlagen. Wie mich das alles freut! fürwahr! Nur will mir eins nicht recht behagen: Das ist, daß selber nach Neujahr Der Unkel ruß die Kostn tragen.—— Ludwig Hinterding. 16 □ Prinzessin Schnee. Roman von M Widdern. Wie schwer es, selbst bei dem redlichsten Willen und dem gediegensten Können in den meisten Fällen für eine Frau ist, sich selbständig zu machen, das sollte Emmy in den nächsten Tagen immer mehr erfahren. Zwar waren auf ihre Annonce hin wirklich verschiedene riefe eingelaufen, Adressen reicher Bürgerfamilien, aber als sie sich ihnen vorstellte, sah man ihr nur mit ungläubigem Lächeln über ihre Fähigkeit in das blasse Gesicht:„Zu jung, mein Fräulein, viel zu jung, um unseren Kindern Respekt einzuflößen!"— Das war die Antwort und dabei blieb es. Was nun? Eine namenlose Angst machte ihr das Herz beinahe stillstehen, dabei sah sie, wie der Notgroschen, der ihr nach Verkauf ihres Habes und Guts, nachdem sie alle Schulden bezahlt hatte, geblieben, von Tag zu Tag immer mehr zusammenschmolz— Geld mußte also auf irgend eine Weise erworben werden; mit dem Unterrichtgeben war es nichts, nun, so wollte sie es mit Handarbeiten versuchen, sie hatte ja so viel Fertigkeit darin erlangt. Da es gerade nach dem Essen war, zu einer Tageszeit, in der Frau Katinka regelmäßig ihr Schläfchen hielt, bereitete sie sich eilends zum Ausgang, und den Schleier fest um die Augen ziehend, an denen die heimlich geweinten Thränen ihre Spuren gelassen, eilte sie aus dem Hause. Diesmal sah sie sich nicht getäuscht. Frau Hermes, die Besitzerin eines Geschäftes, aus welchem sie in besseren Tagen ihren Bedarf entnommen, war eine gute brave Natur und sehr gern bereit zu helfen, wo sie nur vermochte. Endlich ein Lichtpunkt! Mit strahlendem Lächeln hatte das junge Mädchen den Laden verlassen und heiter betrat sie ihre eigene Wohnung wieder, wo die Mutter bereits mit dem Kaffee, den heute die alte Köchin ihr servirt hatte, auf sie wartete und nun begierig darnach forschte, wo ihr Töchterchen denn gewesen.— Und Emmy erzählte ohne Anstand, was sie unternommen, aber wie erschrak sie, als sie das Gesicht der Mutter jäh erbleichen sah und sich ein schmerzliches Stöhnen über ihre Lippen rang:„Diese Schmach!“ rief Frau Katinka dann—„die letzte Boiling— eine Arbeiterin!“ Einen Moment hatte es um die Lippen des jungen Mädchens gezuckt, aber sie bezwang sich wieder, und ohne ein einziges Wort, freilich mit unverkennbarem Unmut in ihren Zügen, nahm sie ruhig den langen Frühjahrs= Umhang von der Schulter, löste sich das in— chalter, loste sich da Hütchen vom Kopf und ging mit dem mitgebrachten Pack in die entfernte Fensternische. Dort löste sie die Umhüllung, Seide, Wolle und Perlen sielen ihr entegen, Muster und Probearbeiten. Sie wählte zuerst das leichteste, je mehr sie in Uebung kam, um so größere Schwierigkeiten ließen sich ja überwinden. Frau Katinka hatte inzwischen wohl beschämt einEifer arbeitete Emmy, wie früh saß sie schon in ihrer Fensternische und wie spät vor der Lampe, bis tief in die Nacht hinein, und doch verdiente sie so wenig, daß es sie in tötlicher Angst kalt überlief, wenn sie der nahestehenden Zeit gedachte, in der sie von diesem Erwerb allein mit ihrer Mutter werde leben müssen, dabei mußte sie in Zukunft noch die Wirtschaft selbst besorgen und hatte auch schon der alten Köchin, die gar nicht mehr mit in das neue Logis zog, all ihre Kunstgriffe abgelauscht. Aber was das schlimmste war, die Gesundheit der Mutter schwankte erheblich, und wurde sie ernstlich krank, so zog unfehlbar das Elend in dies Witwenstübchen. Das arme Mädchen war der Verzweiflung nahe, sie hatte den früheren Hausarzt der Familie zu Rate gezogen, und der alte Herr verschrieb der Leidenden teure Medikamente und zur Stärkung den besten Ungarwein. Das war wie Hohn! Einen Moment dachte Emmy daran, ihren Vormund um Hülfe anzugehen, aber der Präsident bekümmerte sich so wenig um sein Mündel, daß sie nicht den Mut hatte, sich an ihn zu wenden. So in trauriges Sinnen verloren, es war noch früh am Morgen und die Sonne eben erst aufgegangen, stand sie vor ihrem Spiegel und ordnete sich das prachtvolle Haar, das wie ein dichter, glänzender Schleier beinahe bis zu den Füßen niederfiel. Da zuckte es plötzlich freudig auf in den großen braunen Augen. Wie seine Schwere wiegend hob sie mit beiden Händen diesen köstlichen Schmuck; sie lächelte:„Das repräsentirt noch ein kleines Kapital", flüsterte sie. „Und was ist es denn weiter, die augenblickliche Mode kommt mir ja zu statten, ich trage eben von nun an mein Haar kurz geschnitten und gelockt— auch an gesehen, wie wehe sie ihrem Kinde gethan, und schnell ihren Platz hinter dem Kaffeetisch verlassend, trat sie an Emmys Seite und indem sie beide Arme um ihren Hals schlang, flüsterte sie nur das eine Wort: „Vergib!"—„„— Das genügte aber vollkommen, um die alte Eintracht wiederherzustellen, und als die Mutter jetzt gar eigenhändig den Kaffee für ihren Liebling zurechtmachte, da war das brave Kind so voll Dankbarkeit, als hätte nie ein beleidigendes Wort sie von diesen Lippen getrosfen. Arme Wesen, die ihre Existenz von der Hände Arbeit abhängig gemacht sehen! Mit welchem rastlosen Zeit spare ich, diese langen Flechten kosten mich täglich eine gute halbe Stunde— die Hauptsache aber ist— für mein Mütterchen kann gesorgt werden!“ Und ohne zu zögern, ohne das geringste Bedauern griff sie entschlossen nach der Scheere, schnitt schnell in das schöne braune Haar und eine Minute später lagen die schweren Flechten auf der Konsole. Die neue Frisur war bald gemacht und die kurzen Löckchen standen dem seinen unschuldigen Gesicht gewiß ebensogut, wie die herabfallenden langen Zöpfe; Emmy sa eigentlich noch hübscher aus als sonst, vielleicht würde sie sogar ein wenig kokett erschienen sein, wenn die traurigen Augen nicht gewesen wären, in ihnen lag aber keine Spur von Gefallsucht..... „Mamachen, Du erlaubst wohl, daß ich mich a ein Viertelstündchen entferne, sagte unsere klei greundin, als Frau Katinka endlich erwachte,„ich ha schnell etwas mit Frau Hermes zu besprechen— nie wahr, Du läßt Dir heute von Martha den Kaff serviren?“ Sie hatte sich dabei so zu plaziren verstanden, R die Mutter hinter den Bett=Vorhängen sie nicht sehkonnte, wußte sie doch, wie sehr Katinka den Verlu der schönen Haare betrauern und wie befremdend ihr erscheinen würde, wenn ihre Tochter es versuch sollte, sich mit der herrschenden Mode zu entschuldige In dem eleganten Laden des Coiffeurs und Ho Lieferanten Herrn Hagenau war es noch merkwürt still heute zu so früher Morgenstunde. Der schüchte eintretenden Emmy schien das freilich sehr erwünse a, sie wartete gern die Minuten, welche vergingene die Demoiselle aus dem Nebenzimmer kam. „Womit kann ich dem gnädigen Fräulein dienen! Die Höflichkeit des Mädchens verwirrte Emm Ach Gott, wenn sie nun ihr Anliegen vortrug,## ganz anders wihl würde man mit ihr sprechen! Ob sie nicht doch lieber wieder die Flechten nach Hau zurücknähme, dachte sie, und hier irgend eine Kleini keit kaufte? Aber die Mutter— der Wein? Und die schmale zitternde Hand legte das Päckche auf den Ladentisch:„Möchten Sie das kaufen?“ frag sie bis in die Stirne hinauf errötend. Mademoiselle öffnete die Hülle, in die die Flechte geschlagen,— ein Blatt, das Emmy zu Hause ar einem ihrer Schulbücher gerissen und auf dem sich ih zierlichen Schriftzüge zeigten.„Welch köstliches Haal Geaiß kaufen wir das“, sagte sie, wenn auch no immer artig, so doch ganz und gar nicht mehr m jener Devotion, die ihre ersten Worte beverrscht.„I kann Ihnen das ganz gewiß versprechen.“ „Und der Preis?“ „Ja, den freilich hat der Herr Hoflieferant allei zu bestimmen, welcher jetzt noch schläft, wenn Sie abmorgen oder auch heute noch einmal im Laufe de Tages wieder vorsprechen wollen, so könnte ich Ihne bestimmten Bescheid geben und auch wohl gleich de Geld zahlen, ich werde, wenn Herr Hagenau herunte kommt, sofort Ihre Angelegenheit vortragen.— Wom kann ich dienen, mein Herr?“— (Fortsetzung folgt.) 1 S e offenbar weder beargwöhnen noch übekEs muß sich ihrer vielmehr freuen und wird oder es wird auch für sein Kind die WohlFerienreise weder erstreben noch annehmen. aber unter dem Schutze dieser Berechtigung eine einsichtsvolle Frau regelmäßig von Zeit zu die Wohnung, aus welcher ein der Kräftigung tiges Kind hervorgegangen ist, so wird sie nicht abstellbare Mängil wahrnehmen, deren Beseitiihr dann vielleicht gelingt. Go aber würde nicht für das in eine Ferienkur genommene einzelne weiter gesorgt, sondern der Gesundheitspflege ganzen Familie ein förderlicher, Krankheiten und um verhütender Anstoß mitgeteilt! Die berliner Handelsveitrag vom 31. Tezember 1865 und die ht die Ernennung des ehemaligen Staatsfohrtskonvention vom 14. Oktober 1867 bis zum rais Weiß zum Direktor der politischen Angelegenhei31. Mai 1882 in Krast o vörticher.“— Die„Post“iten und der Archive im Ministerium des Aeußern bringt heute unter der Ueberschrift:„Zur Beilegung der kirchlichen Wirren“, mehrere Vorschläge zur Verbesserung der Maigese gebung. Einmal hält sie die Aufhebung des kirchlichen Gerichtshofes für zulässig und rätlich. Die richterliche Kontrolle der Disz=plinargewalt der Kirche. sowie die Entscheidung in Fällen, wo es sich um Aberkennung des Amtes handelt, solle dem obersten Landesgericht oder dem Oberverwaltungsgericht übertragen werden, je nachdem es sich um ein Strafverfahren oder lediglichum eine Rechtskontrollehandle. Die sonstige Mitwirkung des Gerichtshoses bei Aus ienkolonien verdanken ihre Entstehung ja dem dor= übung des Einspruchsrechtes oder bei der Beaussich n Verein für häusliche Gesundheitspflege. Es liegt tigung der geistlichen Bildungsanstalten könne fortfallen. außerhalb der Möglichkeit, daß anderswo die Zweitens glaubt die„Post“, daß die Anzeigepflicht zu erienkolonien umgekehrt zu einer geordneten, konstanten weit ausgedehnt sei. Jetzt müsse bei der ersten Anürsorge der einsichtigeren Glieder der Gesellschaft für stellung Anzeige erfolgen und dieselbe wiederholt werkeinlichkeit, gute Luft und allgemeines häusliches Wohl= den, wenn die provisorische, widerrufliche Anstellung in .„ E UmIaT. Ratntte nasmauhei: machs werh sahalb eins peer. den Hütten der Armut führen, sei es auf dem Ver= eine definitive verwandelt werde und sobald eine nswege oder wie sonst. Das wäre denn unfraglichsein setzung stattfinde. Schon bei der ersten Anzeige könne roßer Segen mehr für die Gesomtheit! der Staat prüfen, ob die gesetzlichen Erfordernisse: InBerlin, 29. Dez.[Die Grenzen des Beam= digenat, vorschriftsmäßige Ausbildung, absoloirte Prüengehorsams.] Die„N. A. Ztg.“ hat bekanntlich fungen 2c. vorhanden seien. Wirde ein einmal zugeen Wahlbeeinflussungs=Erlaß des Grafen Eulenburg lassener Geistlicher wegen ehrenrühriger Handlungen beus dem Jahre 1863 wiederholt zitirt und seine Ein= straft, so könne der Staat noch immer nachträglich, fung bei allen Neuwahlen in Aussicht gestellt. In namentlich wenn eine Versetzung in ein anderes Amt ß wird unter Verweisung auf den Diensteid stattfinde, in solchen Ausnahmefällen Einspruch erheben. „„ Die„Post“ meint deshalb, eine einmalige Anzeige genüge. Die„Kreuzztg.“ schreibt:„Verschiedene Blätter * Paris, 28. Dez.[Der tunesische General kliasl bezeichnet die bei der Verhandlung in dem Prozesse Roustan=Rochefort über ihn und seine Frau zemachten Angaben als Verleumdungen und erklärt, daß der angebliche Denunziant Arib Effendi vor zwei Jahren in Konstantinopel, von Irrsinn befallen, getorben sei. * Paris, 29. Dezbr.[Die Prozeßsache Chalemel=Lacours! gegen Rochefort anläßlich mehrerer Artikel im„„entransigeant“, welche gegen den Botchafter Challemel=Lacour Anschuldigungen bezüglich der unesischen Angelegenheiten richteten, ist heute vor dem Zuchtpolizeigericht zur Verhandlung gekommen. Letzteres erklärte die Vorladung wegen eines Formsehlers für nichtig und vertagte infolge dessen die Verhandlung. * Paris, 29. Dezember.[Handelsvertrag.] Der neue Handelsvertrag mit Schweden wird morgen zur Unterzeichnung gelangen.— Die offiziellen Verhandlungen über den englisch=französischen Handelsvertrag werden am Sonnabend wieder aufgenommen und dann regelmäßig fortgesetzt werden. * R o m, 2 7. D e z.[ E r n e n n u n g.— W i d e r spruch.] Die Ernennung des italienischen Botschafhärfung em Erlaf len Beamten auferlegt, bei den Wohlen für die Regie ung zu wirken und zu stimmen, während die opposi onelle Haltung mit Strafen bedroht wird. Allein wissen viel von den in Rom gepflogenen Verhandlun er Diensteid fordert niemals blinden Gehorsam, son=sgen in bezug auf die kirchenpolitische Gesetzgebung zu ern schon die alten„Landesvergleiche" verlangten erzählen. Wie wir vernehmen, finden solche Verhandkeinen andern als reichs= und londesverfassungsmaßi= lungen nicht stait. Allerdings handelt es sich bei den en Gehorsam“, und Johann Jakob Moser, der Vater gegenwärtigen Verhandlungen in Rom nicht um Geer deutschen Staatsrechtswissenschaft, sagt.„we aher, Iesgehungs, ndern, lediglich, vg Parsonenfgagen. senn ein Landesherr einem Kollegio, Rat, Beamten, Damit stimmt auch überein, was der„Germania“ aus ffizier u. s. w. etwas befiehlt, davon man weiß, daß Rom von ihrem dortigen Korrespondenten geschrieben 3 gegen die Landesverfassung sei? Wer Gott mehr wird:„Ueber die hier vom preußischen Unterstaats##n M,Srelaco 1 II HIHIEI Ez Sefretär, Busch gepflogenen Unterhandlungen erfahre ung, daß der Minister des Auswärtigen, Mancini, anläßlich der letzten Ansprache des Papstes, eine Note versendet habe, entbehrt, der„Agenzia Stefani“ zufolge, jeder Begründung. Rom, 27. Dez.[Entschädigungs=Ansprüche.] Der„Popolo Romano“ will wissen, daß an das Mini sterium des Auswärtigen eine Mitteilung der franzö sischen Reoierung in betreff der Entschädigungsansprüche dr durch das Bombardement und die Plünderung von Sfax geschädigten italienischen Unterthanen gelangt sei, in welcher gleichzeitig entsprechende Entschädigungsan sprüche gemacht würden. * R o m, 2 9. D e z b r.[ D a s P a p s t t u m.] D e r „Diritto“ wirft die Frage auf, ob die italienische Re gierung die Frage betreffend das Papsttum als absolut erledigt betrachten solle, sodaß ihr nur erübrigte, jedem Vorschlag auf Erörterung derselben ein förmliches „Nein“ entgegenzustellen. Das Blatt sagt: Diese Frage ist für uns erledigt, was die weltliche Herrschaft, die Souveränität des weltlichen Staates, die nationale Autonomie und die Anwendung unserer Gesetze betrifft Sie ist aber von einem anderen Gesichtspunkte aus be trachtet nicht abgeschlossen. Ein verantwortlicher Papst ist der Gegenstand eines großen Interesses und für uns ist es namentlich von großem Interesse einen Papst Vonarche da. vo der Besetl argen Gotes Gebot,)(Belohnnung, Sleichzeitg mit der Vesöorderung nengen, Auf diesem Boden Wnen wir nicht zur eine s auf Mo“, zurückzugeben, man kann einen noch nunmehr nahe bevorzustehen scheint. In bezug auf die lasscheren Zeugen gegen die Theorie vom unbeding,— Aurca weicghe den Buschoten und LopitularAber man braucht nicht sitze von Paderborn nunmehr nahe bevor Maßregeln, durch welche den Bischöfen und Kapitularin Gehorsam und von der Tragweite des Amtseides vikaren die ordentliche Verwaltung ihrer Sprengel nrufen. namlich„die Grundsäule der konservativen möglich gemacht werden müsse, soll noch nichts endLartei“, Stahl, dessen Name noch heute die Junker= gültig abgemacht worden sein, sondern Herr Busch habe 76 Johr alt. in Wiesbaden. Fürstin Franziska zu biechtenstein Prinzessin Elisabeth von Braganza geb. ürstin von Thurn und Taxis, 20 Jahre alt in Oedendurg Graf Schdoburg Glauchau, Chef der gräflichen Linie des Hauses Schöuburg in Glauchau. Graf Botho berg=Wernigerode auf Ilsenburg. Staatsmänner und Diplomaten 2c iedr. v. d..cken, da növerscher Staatsminister a.., . Mag Neugayr, 78 Jahr alt, München. Geheimer Rat August ters für Paris soll, wie es heißt, nach der Debatte ber den französisch=italienischen Handelsvertrag en.— Die von verschiedenen Blattern gebrachte Mel erfolartei des Herrenhauses trägt. Stahl aber schrieb in die darauf bezüglichen Aeußerungen der Kurie nur ad einer Rechtsphilosophie:„Der Unterthan darf zwar rekerendum mit nach Berlin genommen.“— Wie der sicht richten über seinen Regenten; er darf uno muß„Post“ aus Rom geschrieben wird, hat sich ber richten über sein Gewissen, und da muß irgendwo der letzten Session des Reichstags Graf Praschma dort ine Grenze des Gehorsams und der Willfährigkeit aufgehalten, wie man glaubt, in einer Mission des ich finden. Sie findet sich auch in der unumschränkten Nonarchie da, wo der Befehl gegen Gottes Gebot, isct aber das Gesetz ausgebildet und als Schranke des auch die dem Minister v. Puttkamer zuteil gewordene mehr wünschen und provoziren. Der„Diritto“ sag Zänigs anerkannt dann werden auch die positiven hohe Ordensauszeichnung amtlich kundgemacht worden. zum Schluß, er werde auch den Präzedenzfällen Rech so daß Beide Auszeichnungen stehen im Zusammenhange. Es nung tragen, von denen ein sehr bemerkenswerter ir ein Woblaesinnter sich zu ihrem Unsturze bergeben ist ein seltenes Vorkommnis, daß ein vortragender dem von„Diritto“ reproduzirten Zirkular des Fürsten Also Stahl erklärt selbst den Ungehorsam gegen Ministerialrat als solcher ohne eine etwa durch eine Bismarck vom 14. Mai 1872 über das zukünftige Konfür verträglich mit dem Amtseide wie Jubiäumsseier veranlaßte äußere Veranlassung in die klave enthalten sei. sitelmehr nicht den Widerstand gegen den Wunsch einer höchste Ratsklasse befördert wird, da in der Regel nur!“ Madrid, 29. Dezember.[Im Senate) rich Di Wahl ist nicht nur ein die Ministerialdirektoren zu letzterer gehören. Ebenso ftete der rühere Minister Lasala eine Anfrage an die eechseinden bregternpg.###.#: ist eine derartige Ordensverleihung ohne merklichen An= Regierung in Betreff ihrer Haltung, falls während des di Beamten einfiü, heißz ihnen laß nicht hergebracht, namentlich wenn es sich um eine Nichtzusammenseins des Parlaments die eine oder andere site Mahle-=:; nehmen, die Folge davon müßte logisch so außergewöhnliche Dekorirung des Beteiligten handelt. Macht die Rechte des Papstes schützen würde. Der vie beim Militäkr, sein: die Aufhebung des Wahlreches Man mird nicht sehl gehen, wenn man vermutet, daß Minister, des, Auswärigen erwiderte, er wisße, nicht, ob 79 Jahre alt, auf Hollenwisch, Staatsminister a. D. Max Costenoble, 78 Jahre alt, in Berlin. Baron Budberg, vorn russischer Gesandter am preußischen Hofe. Geh. Rat Dr. dübel in Dreeden Legationsrat Graf Gustav Blücher von Bahlstadt auf Schloß Redim. Dr. Rudolt Brestel, vorm. inenzminister. in Wien. Drouyn de!'Huys, Mnister des leußern unter Napoleon UI. Geaf von Villers Präsident der Regierung, in Frar kfurt a. d. O. Earl Beaconsfield Benjamin'Jsraeli), 75 Jahre alt, in London. Graf darry v. Arnim, vorm. deutscher Botschafter, 56 Jahre alt, in Nizza. Melegraf, italienischer Gesandter in der Schweiz, in Bern. Graf Friedrich Eulenburg, ehemaliger preußischer Minister des Innern. Dufaure, vorm. Ministerpräsident, in Paris. Starke, Unterstaatssekretär, in Berlin. Geh. Rut Graf von Galen, vorm. preußischer Gesandter in Seuttgart und Padeid. Murad Essendi(Franz v. Werner), türkischer Gesandter, im Haag. Baron von Nothomb, belgischer Geandter, in Brlin. Legationsrat Wilhelm von Pirch, in Berlin. Freiherr v. Haümerle Minister des Auswärtigen, in Wien. von Sck, königlich würtembergischer Minister des I nern. Militärs. General Moriones, Besieger der Karliste, in Madrid, 58 Jahre alt. Generallieutenant Karl Graf v. d. Golt in Bertin. Vizeadmiral Dupre in Paris. General John Henry Franklyn. Leiter des Bombardements von Sedastopol, 70 Jahr, in London. Generallieutenant Salviat:, Kommandirender der 27. Division, in Ulm. General Clinchant, Gouverneur von Paris. Kriegsminister Milon in Rom. Marquis von Rubalcava, Großadmiral von Spanien, in Madrid. General Ludwig Freiherr v. d. Tann. 66 Jahre alt, in Meran. Feldzeugm.ister Ludwig von Benedet, 77 Jahre alt, in Graz Generallieutenant a. D. v. Neumann, Präs. der Artillerieprüfungskommission, in Berlin. GeneralLieutenant a. D. v. Arentsschildt. Kommandeur bei Lungenaza, in Hannover. General Herwarth von Bittenfelo, 82 Jahre alt. in Berlin. Feldmarschall=Lientenant Karl Tegethoff in Linz. Feldmarschall=Lieutenant Baron von Uchatius, 70 Jahre alt, in Wien. General Gustav von Alvensleben, 78 Jahre alt, in Gernrode. Generallieutenant Louis Freiherr von Grot=, 84 Jahre alt, in Neuhof bei Hamburg. General Groß von Schwartzhoff, 86 Jahr alt, in Berlin. Generallieutenant Freiherr von Wechmar in Breslau. Oberstlieutenant Georg Friedrich Graf Arnim, Flügel=Adjutant des Kaisers, in Ber in. Kirchliche Würdenträger. Kardinal Johann Baptist Kutschker, Erzbischof von Wien, 70 Jahre alt in Wien. Oberkonfistorialrat Johann Heinr. Wichern, der Gründer der inneren Mission, in Hamburg. Erzbisthumsverweser Dr. Lothar Kübei, in Freiburg i. Be. Roncetti, apostolischer Runtius am bairischen Hofe. Dr. Heinrich Fbester, Fürstvischof von Breslau, 80 Jahre alt. auf Schloß Johannisberg. Dr. Josef Barclay, Bischof von Jerusalem. Weihbischof und Domprobst Georg Jeschke in Kulm. Politiker, Parlamentarier. August Blanbui in Paris, 75 Jahr alt. Arnold Ruge, vormal: Herausgeber der„Hallischen", später„Deutschen Jahrbücher“. Senaor Duckoitz, 1848 Reichshandelsminister, 79 Jahre alt in Bremen. Friedrin Hecker, der bekannte Agitator des Jahres:848, 70 Jahre alt in St. Louis. Franz Schenck Graf v. Stauffenberg, Präsioent der Kammer des baierischen Reichsrats. Gans Edler zu Putlitz, altestes Mitglied des preußischen Herrenhauses, 92. Jahre alt in Perleberg. Dr. Max Römer, Reichstagsabgeordneter, in Konstanz. Haus Andersen Krüger, vorm. Richstagsabgeordneter und Wortführer der Nordschleswiger. Mediziner. Geh. Rat Prof. Dr. Lange in Heidelberg. Obermedizinat De Eduard v. Hering in Stuttgart, berühmter Veterinär. Prof. L G. Branting, Erfinder der sch bedischen Heilgymnastik. Prof. Dr. Waldenburg in Berlin. Pros. Dr. Perls in Gießen. Hofrat Pro. Dr Heschl in Wien. Hofrat Professor Dr. Stoda in Wien. Dr. Anton Bryk, Professor der Chirurgie an der Universität Krakau. Meoizinal= Wahlerle“ von lohnt erscheinen sollen. Bezeichnend für unsere Lage könnten. Im Uebrigen sei seiner Ansicht nach die Lage chag a. beker##.,#ner g iee z.##eher iaß,## ist das gewiß. des Papstes in Rom die gleiche wie damals, als die Unsebens unseres Beamtenstandes schwer; beklagen.](von Horn.] Wie der„Nat=Zig.“ aus Königs= spanischen Bischöfe anläßlich der Vorgänge in Rom rat Dr. C. W. H. Herwig in Berlin Geheimer Mdizi, lehrigens muß miederhalt hetant werden, daß das berg telegraphirt wird, teilte der Oberpräsident von interpellirten. nalrat Professor Dr. Spiegelberg in Breslau. Prosessor zreukische Abgeordnetenhaus den Erlaß als eine direkte Horn der dortigen„Hartungschen Zeitung“ mit, daß Petersburg, 28. Dez.[Der„Regierungs= Dr. Hermann Kleucke in Hannover. Professor Dr Wilhelm Kerletzung der Verfassung hezeichnete und rückbaltslos er seinen Abschied erbeten habe und ihn erhal en werde, sbote“) rekapitulirt bie bereits gemeldete Katastrophe in Busch in Bonn. sernunteile. Ea skt interekant, in dem 125 Foliaseiten bis setzt jedoch noch nicht eupsangen habe.(Endlichlsder, Preuzsiuche I. Vetshes. m, F 6, r, 8eche 6ea bei Provinzielles. Dortmund, 30. Dez.[Der Gewerbeverein verurteilte. Es ist interessant, in dem 125 Folioseiten tarken Bericht der parlamentarischen Untersuchungs jetzt wird die „Kreu zeitung“ sogen.) derselben verunglückten Personen auf 28 Tot, 26 schwer ommision. d. d:“ Januar:“ bei einer Weihe!“ Hamburg, 29. Dezember.[Der hamburgersund gegen 100 leicht Verletzte an. Das Blatt meldet sem Namen des Landrats von Puttkamer zu begegnen 8¾ Uhr passirt; derselbe war nicht auf den Grund strophe den jüdischeg Einwohnern zugeschrieben und veranstaltet auch in diesem Jahre wieder eine Syivesterseier, und überhaunt Rirchoms Wort in durchschlagender geraten, sondern Nebels halber vor Anker gegangen. deshalb im höchsten Grade erregt in den entlegneren besiehend in Konzert, ausgeführt vom„Dilettantenverein“ Pürckor“### aut van Lem#ussteig... Ausland. Stadtteilen Warschaus im Lause des Nachmittags des und dem„Instrumentalverein“. Es haben zu der Feier, Beise bestätigt zu finden, das Wort von dem Aufstei=! Auslaus.[25. d. einige, jüdischen Einwohnern gehörende Schänken, die am Sonnabend=Abend um 8 Uhr beginnt, nur Mitn der politischen Streber in die höchsten Organe der waltung. * Wien, 27. Dez.(Erklärung.] Die„Wiener Buden und Häuser demolirt habe. Nachts wurde die glieder Zutritt G„„„„ E#####venopost“ meldet: Der rumänische Gesandte, Bala= Ordnung wieder hergestellt. Am 26.., vormittags=106: [Die Arbeiter=Versicherung.] Wir haben den ceano, hat im Auftrage seiner Regierung eine an ihn 11 Uhr fanden wiederum Unordnungen in den von der liche Feier des Weihn Seuszern der„Nordd. Aug. Osgzizg hrrüher, Raum 34; gerichtete, vom rumänischen Minister des Auswärtigen jüdischen Bevölkerung bewohnten Stadtteilen statt, welche Braisperlafung venjeben, daß Gambetta mit der Einführung der oollgu Statesco unterfertigte Depesche dem Grafen Kalnoky big zur Nacht andauerten. Eine große Anzahl der orischen Arbeiterversicherung uns zuvorzukommen droyr. vorgelesen und demselben Abschrift davon überreicht. Nubestörer wurde verhaftet Wir Deutschen“, meinte das Blatt,„können dem gegen= In der Depesche heißt.:„Sie haben aus meinen!“*=—„— iber nicht ohne Bitterkeit dessen gedenken, daß die Prio ität dieses großartig gedachten Reformplanes öhnung der sozialen Gegensätze unserer Zeit Warschau, 29. Dezember.[Zur Ruhedie Prid=Ifrüheren Depeschen ersehen, wie schmerzlich es die Re= störung.] Mit Ablauf der Feiertage haben die hier gefüllt werden. zur Ver“ gierung berührt hat, als sie erfuhr, welche bedauerliche anlätzlich der Katastrophe in der Kreuzkirche stattge=:[Judiläumsfeier. seit dem Wirkung einige Stellen der Thronrede m Oesterreich= habten Ruhestörungen aufgehört und ist die Ruhe jetzt personal“ begeht die Feier :[Der Landwehrverein] begeht die gemeinschaft- des Weihnachtsfestes, in Konzert, Ball und AnWeihnachtsbaumes, verbunden mit Gratisverlosung, bestehend, am Sylvesterabend im großen Saale des Herrn Kühn. Es haben auch zu diesem Feste nur Mitglieder und deren Angehörige Zutritt. Die Tanzpausen werden durch Aufführung lebender Bilder ausDer Verein„Vereinigtes Fahrdes 25jähr gen Amtsjubiläums eitenden deutschen Staatsmanne gebührt, daß aber Ungarn hervorbrachten. Wie bereits der Ministerprä- mieoer hergestellt. Vorsichtsmaßregeln sind beibehalten des Herrn Zugführers Müller am Abend des 1. Januar Parteihader und Befangenheit in kleinlichen Vorurteilen sident Bratiano ausdrücklich im Schooße der nationaten worder= einigen Straßen ist Militär postirt. Die durz## Frgterg.........„ es parlamentarischen Gezänkes es bisher verhindert Vertretung hervorhob, kann es nicht in der Absicht der aabl der Verhafteten beläuft sich auf etwa 1700,] n Sicottdeater] fan, die gesteig: Auffühjahen und vielleicht noch auf lange verhindern werden, umaneschen Regierung gelegen haben, irgend welche Hahl der#.###.. tauft sich auf erwa 1700, rung des„Rattenfängers von Hameln“ ein volles Haus. Heute wird das originelle Volksstück nochmals gegeben. [In arger Verlegenheit] befand sich am versaben und vielleicht noch auf lange verhindern werden, rumänischen Regierung gelegen haben, irgend welche darunter meist junge Leute. aß Deutschland zur Herstellung der obligatorischen Bedenklichkeiten bei der österreichischen Regierung wach= Bukarest, 29. Dez.[Deputirtenkammer.] * 2 i. D 0“ h e m e r f t. C n m# f. f f, m ü c h. h e m s t h e o M t l s c h t e n n o n o n„ T„ W„„„„„„„ krbeiterversicherung gelange.“ Die„K..“, bemnerll zurufen, denn dieselbe würde damit die Pflichten gegen Der Deputirte Jonesco verlangte die Mitteilung der gangenen Mittwoch der Vorstand des hiefigen Musikvereins. dazu sehr richtig: Um zu zeigen, welche Wirkung ein das eigene Land verkannt haben, in dessen Augen die daplomatischen Aktenstücke betreffend die beglichene Diffe= Wie bekannt, war der Beginn der Aufführung des Orato olches Gerede bei vernünftigen Lesern hervorruft, wollen Sympathie und das Wohlwollen des mächtigen Nach xenz mit Oesterreich=Ungarn. Das Verlangen wurde rium„clias“ auf 6 Uhr abends angesetzt, die Hauptprobe nie nimsumaf sn fchinne har Marhh Allla Rta“ honl gLmi. au#nflm Miiethahen Duschhrungen hon! gegen 9 Uhr morgens dem Vorsitzenden Oberbergrat Harz mitgeteilt, Frl. Enke sei heiser geworden, daß es ihr absolut nicht ung wiedergeben; den eigentlichen Ton der„Nordd. ihr lebhaftes Bedauern hinsichtlich dessen auszusprechen, damit das Land durch die Verfügung der österreichisch= Pereinz, Herrn Ztg.; zu treffen, fühlen wir uns freilich außer= was in der königlichen Botschaft als verletzend von der ungarischen Regierung, welche die Ausfuhr von Vieh über nacht so tande. Wir fragen also die„Nordd. Allg. Zig.:„#l“ österreichischen Regierung aufgefaßt werden könnte. Im vom 1. Januar 1882 an zu verhindern bezwecke, nichr moglich sei, abends zu fingen. Nun war guter Rat teuer, 's nicht betrübend für uns Deutsche, daß man in Frank= uertrauen auf die wohlwollenden Beweise von Sym= Schaden leide. Von Seiten der Regierung wurde woher innerhalb 9 Stunden eine Altistin nehmen, welche eich zu einem obligatorischen Arbeiter=Unfall=Versiche= patoie, welche die österreichische Regierung Rumänien die Beantwortung der Interpellation nach drei Tagen im stano., die schwierige Partie im„Elias“ ohne vorherige (hhsser elx in Senm.—R. Ei. Imlef. wntues heß bi.en re gsgesetz früher zu gelangen scheint, als in Deutsch ); obschon ein solches Gesetz vom deutschen Reichsnach schwierigen Arbeiten und langen Mühen fertig ellt und beschlossen worden war, aber am Wideruch des Fürsten Bismarck gegen einige für das Wesen des Gesetzes nicht einmal erhebliche Nevenbestimmungen cheiterte? Fürwahr, es ist traurig für die Arbeiter, venn sie auf Verbesserung ihres Loses so lange sollen varten müssen, bis der deutsche Reichstag einigen staatsozialistischen Liebhabereien des Kanzlers sich anbequemt. Den Arbeitern ist es um Besserung ihres Loses, nicht um Staatsalmosen zu thun. An ihrem Wohle versün#igt sich, wer nicht mit beiden Händen für sie das Gute nimmt, sobald er es bekommen kann; es vielmehr weil ihm die Form. in welcher es geboten seines Landes umgestalten zu wollen.“ Wenn wir in diesem Tone reden wollten, würden wir mit Recht den Vorwurf einer gehässigen und befangenen Polemik auf uns laden und sicher das Gegenteil von dem erreichen, Probe zu singen? Ausfallen durfte das Konzert doch auch nicht, da die übrigen Künstler bereits hier weilten und die von auswärts das Konzert Besuchenden doch auch nicht stets gegeben, hofft die rumänische Regierung, daß die ungesagt Erkiärungen keinen Zweifel mehr über ihre Gesinnungen—.44. r. 1 Odi. 44=—144..16.—ortz. Tuz, von auswärts das Konzert Besuchenden doch auch nicht weisung.] Die italienische Botschafter, Graf Corli, meor benachrichtigt werden konnten. In dieser argen Bebestehen lassen werden, daß sie vielmehr dazu beitragen dinirte gestern beim Sultan und wurde heute von dem= drängnis telegraphirte Herr Harz an Fräulein Schauenwerden, alles zu beseitigen, was die guten Beziehungen, selben in Privataudienz empfangen.— Der Korrespon= burg in Crefeld und endlich, gegen 2 Uhr, traf die erlösende welche wir mit der kaiserlichen Regierung zu bewahren dent der Londoner„Daily News“,'Donnovan, ist Antwort ein: Komme mit dem=Uhrzuge! Der Zug traf wünschen, beeinträchtigen könnte. Ichexsuge Sit, Pert wegen seiner unehrbietigen Aeußerungen über den Sultan aber erst um 5 Uhr 10 Minuten ein, so daß für die Fahrt Gesandter, dem Grafen Kalnoky den Ausdruck dieser ausgewiesen worden und nach England abgereist. vom Bahnhof nach dem Rdmischen Kaiser und das AnkleiGesinnungen zu übermitteln, ihm Lektüre von dieser nbeieisee wrrcen vud euuey Wepene### den nur erwa eine halde Stunde ührig blieb. Der Erfola Depesche zu geben, sowie Abschrift von derselben zu hinterlassen.“— Die„Wiener Abendpost" bemerkt zu der vorstehenden Depesche:„Wir begrüßen diese aus der Initiative der rumänischen Regierung hervorgegangene Emanation, durch welche der bedauerliche Inzi den nur etwa eine halbe Stunde übrig blieb. Der Erfolg, den Frl. Schauenburg erzielte, war, wie bereits gemeldet, ein durchschlagender. "[Bezirkskommando.] Herr Major z. D. Pikardi, Staatsoberhäupter und Mitglieder fürstlicher aggregirt dem 4. ostpreußischen Grenadir=Regiment und kommandirt zur Dienstleistung bei der Eisenbahn=Abteilung des Der Zug des Todes 1881. Prinz Georg von Familien. größerer Befriedigung, können, die in der mitgeteilten en, 88 Jahre alt, in Frankfurt großen Generalstabes ist zum Bezirks= Kommandeur des Augusta, Witwe König Chri= 2. Bataillons(Dortmund) 3. westfälisches Landwehr: Reginemark, 85 Jahre alt, zu Kopenhagen. ments Nr. 16 ernannt worden, während Herr v. Portatius, wir bezwecken: einen Ausgleich der Gegensätze der Parteien, damit eine positive Arbeit auf sozialpolitischem Gebiete ermöglicht werde. Im Interesse der guten Sache läge es entschieden, wenn die freiwillige Regierungspresse sich eine andere Sprache angewöhnen wollte. Berlin, 29. Dez.[Tagesbericht.] Der„Reichs anzeiger“ publizirt folgende Bekanntmachung:„Infolge einer zwischen der kaiserlich deutschen und der königlich ualie nischen Regierung getroffenen Vereinbarung bleiben fester und inniger zu gestalten. der zwischen Um Zellve#em und Italien geschlossene* Paris, 27. Dez.[Das„Journal offiziel“) karolina Augusta, Witwe König nark. 85 Jahre alt, zu Kovendagen, mento Nr. 3 eennnu..„ Kaiser von Rußland, am 13. März in St. Major z. D. und bisher Bezirks=Kommandeur des genannten che gebotene Genug= Petersburg. Prinzessin Louise von Hessen, 87 Jahre alt, Bataillons, im aktiven Heere, und als charakter. Major bei thuung auch seitens der österreichisch=ungarischen Regie= in Frankfurt a. M. Kaiserin Che.'An von China. Prinz den Offizieren von der Armee, wieder angestellt und mit der hollkommen genügend erkannt wird. Wir Peter von Oldenburg, russischer General der Infanterie. Führung der Geschäfte der Eisenbahn Linien=Kommission in Minister des Prinz August von Koburg, österreichischer Generalmajor; in Sachenhausen beauftragt worden ist. lauben deshalb die von dem rumänischen Minister des Wien Erzherzogin Maria Klementina von Oesterreich, 8[Bersammlung der Mitglieder der Dorteußern in der Depesche unsererseits teilen zu ie bestandenen freundschaftlichen Beziehungen nicht nur nich störend rückwirken wird, sondern daß vielmehr die ebenso loyale wie offene Austragung desselben nicht unwesentlich dazu beitragen dürfte, um das Verhältnis Oesterreich=Ungarns zu Rumänien im beiderseitigen Interesse —— Prinzen von Salerno. Prinz Franz Joseph .#### keilen zu können, daß der durch die rumä= zu Schaumburg= Lippe. Prinz Friedrich der Nieder= Wirt Herrn Karl Moeninghoff, sche Thronrede hervorgerufene nunmehr behobene lande, im Haag. James A. Garfield, Präsident der Ver= Versammlung der Mitglieder d wischenfall auf die zwischen beiden Staaten bisher einigten Staaten, 19. September in Long Branch. Herzog war recht zahlreich besucht. Es standenen freundschaftlichen Beziehungen nicht nur nicht Alexander von Würtemberg, russischer General=Lieutenant 6 Mitgliedern zur Wahrung der munder Volksbank.] Die auf gestern abend bei dem Wirt Herrn Karl Moeninghoff, Ostenhellweg, anberaumte der der Dortmunder Volksbank wurde ein Komitee von Interessen der Mitglieder der Volkbank gewählt und zwar aus den Herren Jungeurt, om hohen#del.. Weick, A. Aquistavace, Meiners, A. Treeck und O. Boemke. Josef Graf v. Aham, der letzte dieses altbairischen Gee— Die Komiteemitglieder wurden beauftragt, bei Schloß Neuhaus. Prinzessin Herrn Rechtsanwalt Dithmer unter Darlegung der Sache Rat einzuholen und das Resultat einer späburg, Witwe des Minist. epräsidenten Prinzen Adolf v..=J. teren Versammlung vorzulegen. Im eigenen Interesse Gräfin Sofie Haßfeld, die Mutter des deutschen Botschafters, der Mitglieder der Dortmunder Volksbank ist es jedenfallin Bayreuth. Staiutenbücher, Aberhaupt jedre nu kann, hervorsucht und irgend einem Komitee: als Material übergibt.— Sämmtliche Herren bereit, das Material entgegenzunehmen Zuckerfabrik.] Der Herr Landra: Freiherr von hatte Mittwoch=Nachmittag 2½ Uhr im Kühnschen die Mitglieder des Komitees der am hiefigen Plotze u errichtenden Zuckezfabrik zu einer Sitzung berusen Der err'orsitzende führte den Herrn Handelskammer=Sekretär hardi ein und erklärte den Miteliedern die bereit willige wirkung desselben zur Erreichung des vorgesteckten Nachdem der Heer Lan' rat den Gegenstand der zu edigenden Taossordnung bekannt gegeben, machte Herr Vernhardi einige stattstische Mitteilungen füber den diesdezüglichen Gegenstand und erklärte, von einzelnen Handelskammern Erkondigungen darüber einholen zu wollen, wie Betriedsresultate solcher Zuckerfabriken, welche in Gegenarbeiten, wo die Verdältnisse ähnlich sind, wie hier, in eren Jahren ausgesallen sind und ob die zunehmende wreitung des Zuckerrübenbaues die Folge einer gesteiger: Nachfrage, sowie ob dieselbe in gleichem Verhältnis auf — normalen Bafis sußend, weiter zunehmen wird. oder das nicht der Fill sein sollte, ob dann voraussichtlich . Uebesproduktion stattfinden dürfte und ob durch die Verbesserung und Vervollkommnung in der Zucker=Industrie die„Iteren noch nach'ter Methode eingerichteten Zuckerfabriken mit zeschwächtem Boden den neueren und verbesserten Fabriken mit uwächfigen Produktions=Bedingungn nicht das Feld räumen müßten, event ob die hier in Aussicht genomiene Zuckerfabrik vermöge ihrer günstigen Lage im Kohlen= Industriegebirte, des umfangreichen geeigneten Bodenareals am kläftigsten widerstandsfähig gegen die vermeintlichen Konjunkturen sein dürfte. Herr Bernhardi versprach die diesbezüglichen Angaben womöglich bei der nöchsten Komit esitung, welche mitte Januar stattfinden wird, zu machen— Hierauf wurde eine Kommission, welche die Zuckerfabriken in Bralel(bei Höxter) Nordbeim und event Hildesheim besichtigen und an Ort und Stelle Erhebungen anstellen soll, gewählt. Die Wehl fiel auf die Herren: Ehren Amtmann Deusemann=Dorstfeld, KreisLandes=Kultur=Techniker Weig= Dortmund und Gutsbesitzer Karl Enringmenn=Wambel. Der Kommissions=Bericht erstrickt sich auf die Beantwortung von 34 diesbezüglich erhobenen Fragen. Darauf wurde keschlossen, in der nächsten Kominesitzung eine kurzgefaßte Anleitung zum zweckmäßigten Bau der Zuckerrüben, sowie den Entwurf der Bedingungen, welche beim versuchsweisen Anbau von Zuckerrüben, wozu der„Landwirtschaftliche Kreisverein“, den Samen requirirt, maßgedend sein sollen, vorzulegen. ? A u s d e m L a n d k r e i s e D o r t m u n d, 2 9. D e z.[ U e b e r Schutzmaßregeln in der Kirche] Der Theaterbrand des Ringtheaters in Wien hat mit großem Recht die Gemüter des Theater besuchenden Publikums beunruhigt, dagegen jedoch wieder dazu beigetragen, daß zur Verhütung einer Feuersgefahr unsere Polizei ein um so schärferes Auge auf die Theatr richtete. Nicht minder gut wäre es aber, wenn auch unsere Kirchen in dieser Beziedung einer kleinen Inspektion unterzogen würden. Wir hatten z. B Gelegenheit, uns in allernächster Nähe verschiedene Kirchen genauer zu besehen. Zunächst fiel uns da auf. daß viele Thüren nach innen geöffnet werden, dies ist schon ein großer Ueb lstand, da es z. B. vork ommt, daß der Blitz während des Gottesdienstes in die Kirche schläg; und welches Unglück kann nicht dadurch entstehen, daß die Thüren nach innen aufgehen? In vielen Kirchen fehlen ferner jegliche oder sind sehr mangekhafte Beleuchtungsrorrichtungen; so fiel uns besonders während der Weihnachtstage eine Kirche auf, welche durch Kerzen, die an den Tischen angebracht waren, beleuchtet wurde. Wie leicht konnte es nicht bei der so überfüllten Kirche vorkommen, daß eine Kerze umgeworfen und dadurch ein großes Unglück herbeigeführt wurde. E Dorstfeld, 29. Dez.[Beschädigt.] Auf der Zeche ver. Dorstfeld wurde vorgestern während der Morgenschicht der Hauer Fugust Wolff aus Dortmund durch Kohlenfall beschädeat. s Hörde, 28. Dezbr.[Fleischschau— MesserGratifikation] Der hiesige Stadtbezirk ist in 3 Feischschaubezirke abgeteilt worden. Der 1. Bezirk umfaßt: den südöstlich der Bergisch=Märkischen Eisenbahn belegenen Stadtteil: die Hohofenstraße, Felizitas=Dahlackerstraße, Entenpöthen, Feldstraße, Grünerweg, Schulstraße, Wellinghoferstraße, Ermlinghoferstraße, Benninghoserstraße, Schildstraße, Klarenberg,=chwarzer Pfad; der 2. Bezirk agegen: den nördlichen Teil der Chausseestraße, den westechen Teil der Langenstraße, Friedrichsstraße, Wilhelmstraße, Kluse. Wiesenstraße, Kampstraße, Kampgasse, Dortmunderstraße, Kipsburg, Weingartenstraß und Remberg; der 3. Be zirk endlich: den übrigen Stadtteil, nämlich: den südlichen Teil der Chausseestraß; mit der Bahnhofsstraße, den Stift, Bickefeld, den östlichen Teil der Langenstraße, die Burgstraße, den Markt, Ort, die Goldstraße und die Verbindungsstraßen zwischen dieser und der Langenstraße, sowie die düstere Gasse und die Seekante. Die Fleischschau wird vom 1. Januar k. J. ab von den für den hiesigen Stadtbezirk bestellten drei Fleischbeichauern in jedem einzelnen Bezirke jährlich wechselnd vorgenommen und zwar im Jahre 1882 im ersten Bezirke von dem Fleischbeschauer Kersting, im zweiten Bezirke von dem Fleischveschauer Mainzer, im deitten Bezirke von dem Fleischbeschauer Bönninger.— Am zweiten Weihnachtstage gegen 9 Uhr abends wurde bei Gelegenh it eines Balles im früheren Tiltmannschen Zelte der Fabrikarbeiter Molitor derart mit Messerstichen traktirt, daß er die Hülfe eines Arztes in Anspruch nehmen mußte.— Die Beamten des Hörder Bergwerks=Vereins wurden vor dem Weihnachtsfeste mit ansehrlichen Gaatifikationen bedacht □ Hörde, 29. Dez.[Ueberfahren— Wahl.] Unweit des hiefigen Bahnhofes der Bergisch Märkischen Bahn sand man beute früh im Bahngeleise die Leiche der 21jähzigen Henriette Brauckmann, welche bis gestern bei dem .ufmann S. hierselbst als Magd gedient hatte und entlassen war Das Mädchen, wilches anscheineno den Tod freiwillig gesuch hat, war versobt und wollte sich binnen kurzem verheiraten. Die Motive zu diesem unglücklichen Schritte sind noch nicht aufgeklärt.— Vom katholischen Schulvor“ande scheiden aus die Herren A. Habig und Hömberg und vo- den Stellvertretern Herr Stumpe. Dieselden wurden in der heutigen Sitzung des katholischen Schulvorstandes, zu welcher auch die Stellvectreter ein#eladen waren. wiedergewählt * Brackel, 28. Dez.[Gemeinderats=Sitzung.] In der Gemeinderats Sitzung kam unter Vorsitz des Herrn Vorstehers Westecker folgendes zur Verhandlung: 1. Von seiten des Amtes Herne wurde mitgeteilt, daß die jetzt in der Geneinde Baukau wohnende, nach Brackel hin ortsangehörige Familie Breitfeld krankheitshalber wieder unterstützungsbedürftig sei. Derselben wurde eine Unterstützung von monetlich 12 K bis zum ersten März nächsten Jahres bewilligt. 2. Es wurde ein Gesuch der Witwe Born an die Direktion des Heimatswesen zu Münster vorgelegt, wonach dieselbe eine größere Unterstützung als die ihr von der Gemeinde bewilligten 4# monatlich beanspruchte. Die Gemeinde=Veitretung war der Ansicht, daß die Witwe Born teilweise no erwerbsfähig sei, und deshalb keiner größeren Unterstützung bedürfe. 3. Das Unterstützungs=Gesuch des von hier nach Dringenberg verzogenen Anton Bote wurde abgelehnt, weil noch nicht erwiesen, daß Bote in Brackel ortsangehörig sei. 4. Das Gesuch der Witwe Oesterschmidt, um Gewährung der Pension ihres verstorbenen Manner für den Monat Dezember, wurde einstimmig abge5. Die Sparkassen=Verwaltung zu Brackel teilte mit, vaß die Gemeinde Brackel ein Darlehen von 6000 4 zu 4½ Tozent Zinsen und unter den beigefügten Bedingungen erhalten Enne. Die Gemeinde Vertretung beschloß, das Geld unter den angegebenen Bedingungen aus der Sparkasse zu entnehmen. 6. Der Herr Gensdarm Schiborn hatte am 18. Dezember die Anzeige gemacht, daß der tiefe Abzugsder Hurdelbach, an dem Pastorat vorbei, nicht einsei. Die Herren Wibbeling und Knippenberg #### es, behufs Einfriedigung desselben das weitere zu veranlassen. 7. Es war eine Beschwerde von dem Herrn Oekonomen Wilhelm Heuner eingegangen, daß der reparirte Westbrüggenwege an seiner Weide zu eng Wasser aus —. I b r ü g g e n w e g e egt und nicht geeignet sel, das graben eplegnehgen, da die Sohle des Grabens tiefer liege als die Sohle des Durchlasses. Der Graben sei ganz mit Wasser angefüllt und es stehe zu befärchten, daß bei der negenwärtigen Nr. 510 Lagen ganz# Beschwerde wurde dahin beantwortet, letzten Reparatu: der Durchlaß 6 Zoll tiefer, bei der weiter und einie Lold höbe; angelegt sei als früber und noß in Gegenteil die Sohle des Durchlasses vieser sei uls die des Grabers. In der Absicht des Herrn Heuner liegs es, deß gar kein Wasser in dem weiter an leitzer We de vorbeiführenden Graden fließen solle, was bei hodem W sserstande jedenfalls eintreten müsse. JJedo" gerade Pazu sei der Graden, der einen sehr guten Abfluß nach der Cörne bin habe, gemacht worden. Der Durchlaß liege jetzt 40 40 Jadre, aber noch iemals sei es vorgekommen, daß die Wei e oder das anliegende Grundstäck unter Wasser zesetzt worden. Rheine, 27. Dez.(Eine Weihnachtsgade.! Bereits früher haben wir, so schreibt die„Osn. Ztg.“, die Mitteilung darüber gemacht, wie der unschuldig zu 10jähriger Zucht hautstrafe verurteilte Bahnwärter Harbaum aus Mesum am Tage nach seiner Freisprechung zu uns gekommen mit der Bitte, ein Gesuch für ihn bei seiner Majestät dem Kaiser einzureichen und wie wir dieter Bitte gerne nachgekommen seien. Nun i# ihm am ersten Weihnachtetage von anderer Seite Hülse gekommes. Er erzählte etwa folgendermaßen:„Ich saß am Morgen des ersten Weihnachtstages mit den Meinen beim Morgenbrot und stellte trübe Betrachtungen an über den Uaterschied zwischen der Vergangenheit uno der Gegenwart. Früher hatte ich dos Weihnachtsfest mit meiner Frau und meinen Kindern gefeiert und lebte in guten Verhältnissen, jetzt ruht meine Frau längst in der Erde und ich bin ein armer, unglücklicher Mann. Als ich diesen Gedanken Ausdruck gab, trat ein Beamter bei mir ein und sprach:„Nun. Harbaum, Du kannst wohl Weihnachten feiern, unser Pottmeister hat einen Geldbrief mit 1600 M füe Dich“. Mit meinem Essen und Trinken war es nun aus, statt dessen rollten mir die hellen Thränen über die Wangen. Der Briefbote brachte denn auch bald einen Geld beief, der 1600 M und deses Schreiben enthielt“ Es war ein Schreiben der Vossischen Zeitungs Expedition zu Berlin, d rch welches dem Harbaum mitgeteilt wurde, daß jene eine Sammlung für ihn veranstaltet habe, aus deren Ertrag er als erste Rate den Betrag von 1600 empfange mit der Bitte um Quittung übr den Betrag und dem Wunsche alles guten für die Zukunft. Zu passenderer Stunde hätte diese Weihnachtsgabe gewiß nicht kommen können. Wir aber wünschen den Gebern Gottes reichen Segen für diese echte Bewährung edler Nächstenliebe. Ja, das ist wahrlich Nächstenliebe: mit der That helfen und nicht blos mit Werten und theoretischen Eröcterungen Osnabrück, 29. Dez.[Gegen die Trunksucht.] Für den Amtsbezirk Osnabrück ist mit Genehmigung der Landdrostei eine Polizeiverordnung erlassen, welche verbietet, Branntwein zum unmittelbaren Genuß zu verabreichen an: I. Angetrunkene, 2. Armenhäusler, 3. Schwachsinnige, 4 notorische, von der Obrigkeit den Wirten namhaft gemachte Trunkenbolde, 5. Unerwachsene(unter 16 Jahren), 6. Schüler, 7. Handwerkslehrlinge. Den ersten der drei Kategorien darf überhaupt kein Branntwein verkauft werden. Zuwiderhandlungen werden mit einer Gelbstrafe bis zu 30 A oder mit verhältnismäßiger Haft geahndet. Wirten, welche sich selbst dem Trunke ergeben oder ihr Gewerbe zur Förderung der Völlerei mißbrauchen, wird nach der Reichsgewerbeordnung die Konzession entzogen werden. E Mülheim a. d.., 29. Dez.[Nachgesuchte Begnadigung.] Der frühere Polizeikommissar und Landwehrhauptmann von Jüchen von hier wurde, wie soon in Nr. 361 dieser Zeitung mitgeteilt wurde, am 21. d. Mts. nach dreitägiger Verhandlung vom Schvurgericht in Duisburg zu 2 Jahren Zuchthaus u. s. w. verurteilt. Gegen dieses Urteil soll die Gnade Sr. Majestät des Königs von einem großen Teile der hiefigen Bürger nachgesucht werden und zirkulirt dieses Gnadengesuch zur Unterschrift in der Stadt. Köln, 28. Dez.[Denkmünze.] Der Vorstand des Zentral=Dombau=Vereins hat die zum Andenken an die Feier der Vollendung geprägte prachtvolle Denkmünze in Gold an die kaiserlichen Majestäten und den Papst gesandt, in Silber an eine Reihe hochstehender Persönlichkeiten und in Bronze an solche Personen, welche sich um die Sache des Dombaues und Festes besonders verdient gemacht haben. Die Medaille zeigt auf der Vorderseite links das Bildnis Friedrich Wilhelms IV. mit der Umschrift: Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen; rechts das eildnis unseres Kaisers mit der Umschrift: W lhelm, deutscher Kaiser, König von Preußen; oben das deutsche Wappen mit der Kaiserkrore, unten das von einem Engel gehaltene stadtkölnische Wappen Ferner oben die Worte: Eintracht, Ausdauer und die Jahreszahlen 1842. 1880; unten die Worte: Gegründet durch Konrad von Hochstaden, Köln 1248. Die Vorderseite zeiat die beiden Haupttürme des Domes und die Umschrift:„Der Dom zu Köln rage über diese Stadt, rage über Deutschland, über Zeiten, Reich an Menschenfrieden, Reich an Gottesfrieden, bis an das Ende der Tage“ Aachen, 29. Dez.[Verurteilung) Der Pfarrer von Hellrath, der den Kirchhof seines Ortes den gesetzlichen Bestimmungen zuwider hatte umgraben und die Gebeine auf die Dorfstraße werfen lassen, wurde hier wegen dieser pietätlosen Handlungsweise zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Gewerbe, Haudel und Verkehr. ; Dortmund, 30. Dez.[Ein Patert] auf eine „Umsteuerung für Dampfmaschinen“ meldete Herr GeneralDirektor Weidtman hier an. Dortmund, 30. Dezember.[Dortmunder Bergbau=Gesellschaft.] In der vorgestern in Weitmar abgehaltenen General=Versammlung der„Dortmunder Bergbau= Gesellschaft" wurde nach Erledigung des GeschäftsBerichts die Decharge einstimmig erteilt und ebenso einhellig der Hütten=Direktor Förster zu Neustadt=Eberswalde als Mi glied des Aufsichtsrates wiedergewählt. [Zeche Courl] Die Abrechnung der„Zeche Courl“ pro Monat November ds. Is. ergibt eine Förderung von 394010 Zentner Kohlen und eine Kokes=Produktion von 53 400 Zeutner Die Einnahme beträgt 122 313 4 und die Ausgabe 103 448 4 und verblieb mithin ein Ueberschuß von 18 865 J. wovon die pro Monat November reservirte Konventionalstrafe für Mehrförderung im Betrage von 3438# abgeht, so daß der wirkliche Ueberschuß sich au; 15 426 A stellt. An außergewöhnlichen Ausgaben für Neuarschaffungen sind 5988 aufgeführt. [Zeche Tremonia.] Die„Zeche remonia“ hat in den Monaten Juni bis inkl. November eine Gesamt=Förderung von 1 108076 Zentner zu verzeichnen gehabt und stieg diese Förderung von 119 568 Zentner im Monat Juni af 296 539 Zentner im Monat November. Die Ausgabe betrug 232225 und die Einnahme 230 909 44; es erforderte somit der Betrieb eine Zubuße von 1316 J Die Monate Juni bis inkl. Oktober schlossen mit Verlust ab, während der Monat November mit einem Gewinn von 15 581 A abschließt. Es ist demnach zu hoffen, daß die Zeche nunmehr einer besseren Zeit entgegengeht. R[Roheisenproduktion.] Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen= und StahlinduTonnen Spiegeleisen, 58 591 Tonnen Bessemer= und 20 193 Tonnen Gießerei=Roheisen. Die Produktion im November 1880 betrug 192 554 Tonnen. Vom 1. Jannar bis 30. November 1881 wurden 2 500 349 Tonnen Roheisen produzirt, doch find in dieser Summe Bruch= und Wascheisen, sowie gewisse Posten Gußwaren erster Schmelzung nicht mit inbegriffen. * Köln, 29. Dez.[Getreidemarkt. emarkt.] Weize siger loko 24.00, fremder loko 28.50, pr. März 23.15, pr. zi 23,00. Roggen loko 21,00, pr. März 17,25, pr. Mai 17,05. Hafer loko 17,00. Rüböl loko 31,00, pr. Mai 30,00, pr. Oktober 29,30. en, hie.) Weizen, gune 20 A. gering Berlin, 28. Dezbr.[Marktber: Sorte 23,60—23,80#. Mittelforte 21.90— Sorte 20,20—20,50 M. Roggen, gute Sorte 18,00—18.80 Mittelsorte 17,60—17,80 M. geringe Sorte 17,20—17,404 Gerste, gute Sorte 16,00—19.80, J. Mittelsorte 16.50 bi: 6,90#. geringe Sorte 13,80—14,00. Hafer, gute Sort16,80—17,10#, Mittelsorte 15,40—16.50 A. geringe Sort. 14,00—16,00#. Richt=Stroh 6,50—7,50 J. Heu 6,40 bis.40 M, Erbsen 22,00—82,00 4. Speisebohnen, weiße 24.00—40,00 A Linsen 30.00—50,00. Kartoffeln 3,75 bis 5,65# per 100 Kilo. w Leipzig, 29. Dez.[Garnbörse.] Die in der bevorstehenden Neujahrsmesse abzuhaltende Garnbörse wird am 4 Januar ihren Anfang nehmen und wie seither ingden Räumen der leipziger Börfenhalle stattfinden. Tertmund Anmeldungen vom 29. Dezember 1331. Aufgebote. Hiefige: Postillon Guide Seaze Witwer, ###reaistr 3, mit Anna Wilhelms, 1 Kampstraße 143. Geburten 1 Sohn: I spektor Fritz Bahls.###sterstraße 77. Fabiikarbeiter August Kog, Uebelgönne 18. Kaufmann Alvert Röée, Mühlenstr. 10. Togelöhner Friedrich Mescher, Kesselstr. 12. Febrikarbeiter Franz Braun, Nachenerstr. 9. Bergarbeiter Wilhelm Wirtz, Erwinstr. 8. Hüttendirektor Ferdinand Kratz, Eberhardstr. im DirektionsGebäude Tagelöhner Friedriv Schmidt, Hobestraße 269. Tochter: Houderer Everhard Abel. Schwanenwall 25 Fabrikarbeiter Wilhelm Kemper, Hohestr. 6. Bahnarbeiter Heinrich Thiele, Westfaliastr. 141. Schreiner Theodor Weischer Harkortstr. 5 Wagenmeister Heinrich Bathe, Weiherstraße 45. Schlosser Friedrich Seithe, Alsenstr 16. Todesfälle. Moria 2 J und Wilhelm 4 Jahr alt, Kinder des bier Wilhelmstraße 46 wohnenden Fabrikarbeiters Konrad Iffarth. Witwe des Gerichts=Affessors Heinr. Crüsemann, Klara ged. Kniep, Kaisersttaße= und Schwanenwall Eae, 83 J. 6 M. Geerg, S. des Fabrikarbeiters Joh. Caye, Unionsvorstadt, B Straße 32, 8 J. 5 M. Heinrich, S. des Fabrikarbeiters Josef Feldmaun, Popengarten 40, 7 M. 7 T. Wiegemeister der=M. Eisenbahn Heimich Kames, Düppelstraße 6, 34 J. 11 M. Totgeburten. Tagelöhner Heinrich Dülger, Oswaldstraße 4, 1 T. ledenheit im Falle in.s Bear des ein zasches Verlassen der Plötz: möglich geoesen stin? Auch dätte eewartet, daß der Herr Direk'or et as mehrsfür B. qurmlichkeiten des Publikums gesorgt; der Balton ist schräg gebout, die Stühle=der nicht darnach eingerichtet, insolgedessen sich dieselben nach vorne neigten und man sich nur mit Mübe gegen Herunterautschen schützen konnte Ich hofse, daß diese Zeilen dazu beitragen werden, in jeder Richtung Abhülfe zu schaffen. Biior##ontliche Aetektem Nukols Verser in####n Offeuer (Für Art.kel unter dieser Rubrik ist die Redaktion dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.) In letzter Zeit ist viel über die Sicherheit der Theater gegen Feuerausbrüche gesprochen und geschrieben worden, und werden Sie mir erlauben, wenn ich erwähne, daß es bei dem hiesigen Stadttheater noch manches zu verbessern giebt. Am ersten Weihnachtstage kaufte mir mit noch einigen Freunden Billete für Balkon, da uns Sperrsitz zu teuer und Parterre überfüllt schien. Wie sahen wir uns aber getäuscht, als wir statt der sonst vorhandenen feststehenden Bänke mit Rohrsitzen(gleich Sperrsitz) und entsprechenden Zwischenräumen nur aneinandergebundene Binsenstühle vorfanden, die selben waren so zusammengepfropft, daß es Damen kaum möglich war, sich hindurchzudrängen. Diese Stuhlreihen waren nur von der Mitte des Bolkons zugängig, an den Seiten nirgends Platz gelassen. Wie würde bei dieser GeZum Jahreswechsel. Kann es ein großartigeres und edleres Geschenk zum neuen Jahre geben, als einem jahrelang von Gicht, Rheumatismus oder Nervenleiden Heimgesuchten wieder in den Vollbesitz seiner Gesundheit zu verhelfen? Nun denn, wer einen Vater, eine Mutter, Schwester, einen Bruder oder sonstige Verwandten oder Bekannten hat, für welchen ein solches Geschenk geeignet wäre, der wnde sich einmal an den durch seine tausende von glücklichen Kuren rasch bekannt gewordenen Herrn L. G. Mössinger in Frankfurt am Main, dessen Erfolge im Interesse der Humanität in den weitesten Kreisen bekannt gegeben zu werden verdienen. Selbst Patienten mit ganz und gar veralteten Leiden(Lähmungen, Verknorpelungen, Gelenkrheumatismus, Kopfgicht, Nervenleiden 2c), die alle Hoffnung auf ihre Heilung aufgegeben hatten, wurden durch das einfache und wenig kostspielige Verf.hren, wie aus den der Broschüre des Heern Mössinger beigegebenen Dankesschreiben von vielen glücklich Geheilten hervorgeht, von ihren langwierigen Leiden erlöst Die in neunter Auflage erschienene 100 Seiten starke Broschüre sindet Herr Mössinger jedem darum Anfragenden gerne gratis zu; im übrigen genügt es, d mselben kurz den Sitz und das Alter der betreffenden Leiden mitzuteilen Schiffsbericht. (Mitgeteilt vom Norddeutschen Lloyd in Bremen.) * Bremen, 27. Dez.(Per trausatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer„Leipzig“. Kapt Fr. Pfeiffer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7 Dezember von Bremen abgegangen war, ist am 25. Dezember wohlbehalten in Baltimore angekommen. * Bremen, 27. Dez. Der Postdampfer„Main“, Kapt. I Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. Dezember von Newyork abgegangen war, ist heute 4 Uhr morgeas wohlbehalten in Southamton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 6 Uhr morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 130 Passagiere und volle Ladung. Todes-Anzeige. Es hat dem Allmächtigen gefallen, Dienstag=Abend 10¾ Uhr nach langem, schweren Leiden meinen lieben Mann und unsern guten Vater, den Schmiedemeister J. Hinkenbrand, im Atler von 53. Jahren, zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sams1ag=Morgen um 9½ Uhr, vom Sterbehause, Brückstr. 59, aus statt. Gerichtlicher Verkauf. Am 31. dieses Monats, morgens 9½ Uhr anfangend, werden an meiner Behausung, Märkischestraße 13: eine große eiserne Presse, 1 Ambos, eine Partie Feilen u. Wagenbalken, Drahtgitter, Mantelösen, Sofa, Schreibsekretär, 1 Badewanne, Betten mit Bettstellen u. Matratzen, Gaskronleuchter, Uhren, Stühle, Tische, 2 Oefen, Branntwein, 1 goldene Uhr mit Kette und viele andere Gegenstände, gegen Barzahlung meistbierend verkauft. Dortmund, den 29. Dez. 1881. Lennings, 125732 Gerichts=Vollzieber. Bekanntmachung. In dem Konkurse über das Vermögen des Kaufmanns Franz Hermann Möller ist der bisherige Vetwalter, Kaufmunn Herr Louis Heuer hier, auf seinen Antrag als solcher entlassen und dem Kaufmann Albert Wehde hier das Amt des einstweiligen Verwalters übertragen. Zur Erklärung der Gläubiger über die Bestellung des definitiven Verwaltungspersonals resp. zur Wahl eines definitiven Verwalters ist Termin auf den 4. Januar 1882, vormittags 10½ Uhr, vor dem hiesigen königlichen Amtsgerichte, Zimmer Nr. 27, anberaumt, zu welchem die Gläubiger geladen werden Dortmund, den 21. Dezember 881. 912 552 Großer Warenverkauf. Wegen Sterbefalls beabsichtigt Herr G. Wisler hierselbst eins der beiden Geschäfte an der Brückstraße aufzugeben und sollen, um schnell zu räumen, am Samstag, den 31. d.., morgens 10 Uhr anfangend, in dem Geschäftslokale Brückstraße 20: sämtliche Manufakturwaren, namentlich Teinen, Bettzeuge, Herren= und Knabenanzuge, dem Meistbietenden gegen Bar verkauft werden. Dortmund, 27. Dezember 1881 12 479 * Sonnenschein. Bekanntmachung Am Samstag, den 31. d. Mts., vormittags 10 Uhr, werde ich im Psandlokale am Marien= kirchbof hier: Schränke, Sofas, Kommoden, Tische, Stühle, Oefen, Betten, Betrstellen mit Matratzen, 2 Nähmaschinen, 2 Winterüberzieher, Pfandscheine u. s.., öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigern. Dortmund 30. Dez. 1881. Schlüter, 12 5711 Gerichts=Vollzieher, Kuhstraße Nr. 3. Bekanntmachung Mittwoch, den 4. Januar 1332, vormittags 10 Uhr anfangend, sollen an meinem Geschäftslokale, Kuckelke No. 2, folgende Gegenstände, als: 1 Pianino mit Bank, ein Regulator, 2 Servanten mit Marmorplatten, 1 geschl. Ofen, 1 Nähmaschine, 2 gute Plüsch=Sofas, ein Ausziehtisch, eine Anzahl Mahagoni=Stühle, 2 dto. Tische, 2 Plüsch=Gessel, ein Spiegel mit Goldrahmen, 1 Toilettenspiegel, 3 komplete Betten, 1 Sprungherd, mehrere Teppiche, verschiedene feine Silbersachen, 1 goldene Uhr mit Rette, 2 Brillantringe und noch andere gut erhaltene Hausgerätschaften; nachmittags 2 Uhr, in der Leopoldstraße 72, fortsetzend: 20 große eiserne Kessel, die bisher in der Seifensiederei benutzt wurden, öffentlich gegen Barzahlung verkauft werden. Dortmund, den 29. Dezember 1881. Albert Rüdiger, 12 57. Gerichtsvollzieher. Schöne Wohnung am Steinsplatz, Belletage, 5 Zimmer 2c., sofort zu vermieten. Mutzenbach. Hrubenholz=Verkauf. Am Dienstag, den 17. Januar 1882, vormittags 9 Uhr anfangend, wird das im städtischen Armenbusche stehende Holz, bestehend in 1006 Stück Eichen mit 108 Kubikmeter Inhalt an Ort und Stelle meistbietend verkauft werden. Das Holz steht ½ Stunde von der hiefigen Eisenbahn=Station am gutem Abfuhrwege. Taxe und Kaufbedingungen liegen bei mir zur Einsicht offen, werden auch auf Wunsch abschriftlich mitgeteilt. Ahlen, den 28. Dezember 1881 912 553 Der Bürgermeister: Hagemann. Eine Besitzung, im günstigen Stadteile von Dotrmund gelegen, in der Größe von 52½ Quadratruten= zka 7 7/8 Are, mit gutem, massiv gebautem Wohnhause und großen Hintergebäuden, welche zu jedem gewerdlichen Betriebe, namentlich zu einer größeren mechanischen Werkstatt teefflich geeignet sind, ist zu verkaufen oder zu vermieten. Eventl. kann die Tampfanlage mit Fahrstuhl mit übernommen werden. Offerten unter Lit. W A 1214 durch die Annoncen=Exped. von Friedr. Crüwell, Dortmund, kro. 912 550 Großer Mobilar=Verkauf. Am Sonnabend, 31. Dezbr. kr., morgens 10 Uhr anfangend, sollen infolge Verzuges beim Wirt Vorwig, Steinsplatz= und Münsterstraßen=Ecke: 6 Bettstellen mit Matratzen, 4 vollständ. Betten, Kleider= und Küchenchränke, Kommoden, Tische, 8 Dtd. Binsen= und Rohrstühle, 10 Wirtschaftstische, 1 Kouseuse, 1 Sofa, 1 Regulator, Spiegel, Bilder, Säulen= und Mantelöfen, 1 Sprungherd, 1 Billard nebst Zubehör, 1 Bierpumpe nebst Teke und Real, 400 Flaschen Wein, Gläser, Porzellan, Leinen und Bettbezüge, Haus= und Küchengeräte 2c. 2c., öffentlich meistbietend für jedes Letztgebot versteigert werden. Heymann, Auktions=Kommissar. Verziehungs halber sollen am Samstag, d. 31. d.., morgens 9½ Uhr anfangend, Brückstraße 59 hierselbst: ein vollständigeer Haushalt, unter anderm Bettstellen mit und ohne Matratzen, 1 Tafelherd mit Zudehör, 2 Sofas, 1 Mantelosen, ein Mahagonischronk, Küchenschränke, Mahagonitisch und= Stühle und Kommoden, Küchengeschirr, Porzellan, Lampen, Antikesachen, überhaupt alle zum Haushalt: gehörigen Mobilien, öffentlich meistbietend verkauft werden. Der Auktionskommislar. Für mein Tapeten=, Glas= und Farbwaren=Geschäft suche für sofort oder später 912 355 Haus=Verkauf. Am Samstag, 7. Jannar 1832, morgens 11 Uhr, werde ich im Auftrage der Hrn. Bürgemeister an meiner Behausung, sein in der Nähe der Kirche belegenes Besitztum, bestehend in zwei Wohnhäusern, beide zweistöckig, aus Fachwerk erbaut, von 30 Fuß Länge, 27 Fuß Breite u. 18 Fuß Länge, 13 Fuß Breite, sowie 60 Quadrat=Ruten Gartenland, öffentlich meistbietend verkaufen Asseln, den 23. Dezember 1881. 12432 Reuhaus. Ein Schreiber wird zum 1. Januar 1882 gesucht. Bellers, 12.536 Gerichtsvollzieher. Sdhge sich burch selbstgeschriebere Offerten melden. Leo Jardon, Königswall 10. Ein braves auf sofort gesucht. 398 Dienstmädchen 912 562 Kaiserstraße 33. Gesucht wird ein tüchtiger, energischer Kokesmeister, fanktioniren bat.eger Franko=Offerten end. A. Z. 312 497 durch die Exp. d. Ztg. erbeten. 1 Reisender gegen hohe Provision eventl. Fixum per sofort gesucht. Offert. A B 112 548 besorgt d. Exv. d. Zig 3 tücht. FaßbinderGesellen sucht gegen hohen Lohn 12 567 Joh. Hütten, Elberfeld. der Liqueurfabrik Otto Butz& Co. empfiehlt im Alleinnerkauf en détall 2 die Rhein= u. Lütgenbrückstraße 7. Eben eingetroffen: Extra frische große egmonder Schellfische, Kabliau, Rheinhechte, Bratfischen süße Bratbückinge, Sardellen, Sardinen, Rollmöpfe, ger. Nal, kieler Sprotten, engl. und Riesenbückinge, frische Lachssorellen, frische Seemnscheln, prima holländ. VollHäringe, empfiehlt die Khein- und Seeßischhandlung 7. Lütgenbrückstraße 7. Orlvester. Eine große Sendn. Gewerbe—Verein. Sonnabend den 31. Dezember kr., abends 8 Uhr: Sylvester-Feier KONZERT, „Oilettauten=Veretio“ und den„IJnstrumental: Veretu“., Nur Mitglieder des Gewerbevereins und der beiden mitwirkenden Vereine haden Zutritt... Auf Verlangen ist die letzte Beitragskarte vorzuzeigen 12 549 Der Neujahrskarten in sehr großer Auswahl, von der einfachsten bis zu der elegan. teiten Ausführung mit Ueberraschung a und Verwandlungen Humoristische Gratulations= Postkarten, elegante Postkarten mit Goldrand mit und ohne Verse 2c. A. W. Korff, 12498 Wißstraße 4 und Markt 12. 19 Eine große Sendung Schellfischee“ Krefter. 8e gr. Arrac, Rum, Cognac, sowie seine Bunsch=Syrope 8 kr Brückstr. 28. Speise= und Backöl, sein, geschmack= und geruchfrei, 50 Proz. billiger wie Naturbutter, in Gebinden und Postsendungen von 5 Kilo ab. Frs.& Phil. Jos. Fröblich in pladen bei Köln. Agenten gesucht. 312 569. Neujahrskarten in gesch ackvoller Auswahl,-pfie hl die W. Crüwellsche Buchhandlung (Huge Dreist), 12 566 Betenstraße Nr. 6. Das Anjahren von 100 Kubm. Schlacken von den Hohöfen in Hörde, sowie das Aufrulen, Zerkleinern und Aufbringen derselben soll am Dienstag, den 3. Jannar, nachmittags 3 Uhr, beim Wirt Herrn C. Albersmann an den Wenigstsoedernden vergeben werden. Cörne, den 29. Dez. 1881. 12 5511 Der Vorsteher. Jeden Mittag um 2 Uhr wird Weiß. brot, Montag, Mittwoch und Freitag, abends 8 Uhr, Schwarzbrot zum Mitbacken angenommen Achtungsvoll J. Schulte, Jakobestr 8. Täglick frisches Schwarzbrot aus der Bäckerei von J. Schulte, empfiehlt A. Mainzer, Kaiserstraße 300% billiger als Zigarren. Südamerikanische Zigarretto,% Std. brennend, a Mille M. 16. M 25. M 30, MA. 40.# 45. M 50. In Deutschland nur allein zu beziehen durch W. Mecklenburg, Danzig. Eine zweirädrige Karre wird zu kaufen gesucht. Von wem, s. d. E. 112 545 Gebrauchte Tannenborde zu kaufen gesucht. Spitthof 2. Verkauf. DortLandwehr. munder Verein Emil Grafe, Dortmund, Brüderweg 38. Kolonial=, Material= und Farbwaren=Geschäft. Handelsmitglied der Rabatt=Spar=Austalt zu Berlin. 12 348 feiert sein diesjähriges Weihnachtsfest Sonnabend den 31. Dezember, bestebend in BAch. Anzünden eines prachtvollen Weihnachtsbaumes, verbunden mit einer Gratis-Verlosung. Die Pausen werden durch lebende Bilder— ausgefüllt. Anfang der Festlichkeit: Abends 8 Uhr. Die Mitglieder, welche noch nicht im Besitze einer Festkarte sind, können dieselbe gegen Vorzeigung des Quittungsbuches an der Kasse in Empfang nehmen. Nur Mitglieder und deren Angehörige haben Zu### 12561 Der Vorstand. X 8. Die Schötzenhofgesellschoft Melle be absichtigt, den in der Stadt Melle be legenen sogenannten Schützenhof mit sämtlichem Inventar unter der Hand zu verkaufen. Das Wesen liegt in der Stadt Melle, in einer parkartigen Anlage, auch als Kurgarlen von der Badeanstalt und Brunnengesellschaft zur Wilhelmsquelle benutzt. Dasselbe ist vor 8 Jahren neu erbaut, und auf das komfortabelste eingerichtet. Außer einem gut eingerichteten Wohnund Wirtschaftsgebäude, gehört dazu, ein großer Saal von 30 Meter Länge und 20 Meter Breite, mit Anbau einer Veranda von 30 Meter Länge, eine Mufikhalle, ein Schießhaus nebst hoh m Kugelfang. Kegelbahn, Eiskeller, Badehaus und Oekonomie=Gebäude, alles fast neu Das Wesen eignet sich seiner paffendeu Lage wegen auch mit als Gast wirtschaft auszunutzn. es sind dazu Räumlichkeiten im Wohnhause, und Stallung für 12 Pferde vorhanden. Da der Gesellschaft sehr daran liegt, einen geeigneten guten Wirt darin zu bekommen, sieht dieselbe wehr auf eine passende Perion, als auf einen hohen Preis, und würde unter Umständen sehr viei würdig abgegeben werden. Reflektanten erfahren alles nähere bei Herrn F. W. Milberg in Melle, durch denselben sind auch die Verkaufsbedingunge gegen Einsendung von 50 K zu desiehen. 112 * ee Die Kommiscton von Leusmann& Zabel in Hannover. Dies Fabrikat, von Autoritäten der Wissenschaft als ——— eines der nahrhaftesten und Kaffee ähnlichsten Surrogate beurteilt, liefert mit oder auch ohne Zusatz von echtem Kaffee ein vorzüg liches Getränk und verdient daher den Vorzug vor auen anderen Surrogaten haben ner Pfd. 40 4 bei H. Dodt am Markt, F. W. Grote, Kuckelke H. W. Stricker, Kaiserstraße, J. Beisenherz, Steinsstraße, F. Wild, Beitenstraße, G. Abel, Friedrschtrage. J. Hertkens, Westwall. A. Feldmann, Papengarten, F. Feldhoff, Schützenstraße, J. Franz, Kesselstraße, H. Eagers, Ostenhellweg, B. Kirfel, Bornstraße, Wo. Lütgebüter, AlsenUsselmann, Heroldstraße, H. Brill, Düvpelstraße H. Köhler, Markt, W. Schulze, Lütgenbrückstraße, W. Grote, O; ntellweg. F. Schild, mann, Holländischestraße, F. Remmert, Zinlstroße, W. WeißbauerKaiserstraße, an der Funkenburg, A. Wagner, Nachenerstraße, Aug. Klöp per, Kuckelke, H. Winkelmann, Vornstraße, W. Girkens, Grünstraße, C. Büddemann, Kaiserstraße, H. Huxoll, Westendellweg. S. Goldschmidt, Kheinschestr, H. Alberternst, Ostwoal, Wwe. R. Jakoberötter, Oa v. bellweg, H. W. Müller, Westenbellweg, B. Asemann, I. Kampstraße, J. Düchting, Alsenstraße, H. Heyll, Kaiserstraße, A. Funke, Kaiserstraße, H. Menne, Düsterestraße, J. Mütertiges, Linderstraße„S. Feelerz, Unionstraße. E. Dilmel, Sunderweg; ferner in Annen: C. Eckardt, H. Cordes, Gebr. Rosenthal, Th. Wilcke, F. A. Burgschuld, E. Helle, W. Bartmann; in Barop: J. Rosenberg; in Dorstfeld: D. Freesen, H. Sobbe; in Hombruch: F. Schnitker, Ehr. in Hörde: W. Ehlgen, K. Lechkeitner, C. Tubbesing, W. Holl mann, W. Kampmann, Bicktzfel., J. Bris.r Buzige mgn dte eus- Stucen. F. Koeddermann jun.; in Brackel: W. Wisselmann, A. Blumen thal; in Asseln: D. Dülken, Wwe. Lüders; in Wickede: W. Neuhaus. Den echten Onverbeterlyken Punschextrakt sowie feinen Cognac, Arac und Rum in bekannter Güte empfiehlt die Tabak- und Cigarren-Handlung Wegen Aufgabe eines meiner Geschäfte gänzlicher Ausverkauf in Manufakturwaren und Herren=Garderobe 2c. Gottfr. Wiesler, 12 541i Brückstraße 18 und 20. Gratulationskarten, ernsten und humoristischen Inhalts, 2] in großer und hübscher Auswahl, empfiehlt billigst C. L. Krüger, Westenhellweg 13. Wenkers Konzert=Saal 16. Münsterstraße 16. Auftreten der neu engogirten englisch. deutschen Kostümsän=erinnen Geschwister Reynolds, der Konzertsängerin Fel Vering und sämtlicher engagirter Künstler und Spezialität n 12464 Anfang 8 Uhr. Ende 11 Uhr Der Saal ist mit elektrischem Licht beleuchtet. Vereinigtes Fahrpersonal. Zu Ehren des fünfundzw inzigjährigen Dienst=Jubiläums unseres Vereinemitgliedes Herrn Zugführers Müller findet am 1. Jau., abends 7½ Uhr, im Vereineloksle en Kränzchen statt. Nur Mitglieder, deren Ar gehörige sowie eingeführte Frem#e haben Zutritt. Rächste General=Versammlung: Sonntag den 8. Januar, abends 8 Uhr. Der Vorstand. Männergesangverein „Hütte“. Sylvester-Soirée 1 Im Kölnischen Hofe. Nichimitglieder können durch Mit glieder eingeführt verden. 312 570 Der Vorstand. Dortmunder Krrak-PunschEssenz Am breiten Stein: 29663 Münchener Kindl=Bier. von Wwe. Chr. Baute, Friedhof 12. früher Jriedhof 12. Baute& Comp. 112347 3— * □ 5 2 Mein on der Hauptstraße nun(großen Weststroße) Hamms in gewerbreichsten Teile der Siadt vor einigen Jahren neu erbautes, dreistöckiges, massives Wohnhaus mit elegantem Tadenlokal und elf Stuben, bis der von Herrn Herm. berg bewohnt, werde ich mielen esp. unter günstigen Bedin gungen#rkausen. 912556 Arteitt am 15. Januar 1882. Hamm i. Westf. Knaben finden dauernde Beschäftigung in der Tabakfabrik von 912 560 Heinr. Strunck, Kontor: Rampstraße 9. Ein Mädchen gesucht: Jakobsstraße Nr. 8 Ein kräftiges Dienstmädchen per sofort ges. Näh. i. d E. 112 547 Tüchtige Mäntelarbeiterinnen, auch solche, welche sich im Mäntelnähen ausbilden wollen, müssen aber gut nähen köneen, erhalten dauernde Arbeit. Wilh. Kalberkamp, Breitegasse 2 Ein ev. Mädchen, wl#es in ell n häuslichen Arbeiten ersabren und gute Zeugnisse besitzt, wird Fiäalein Mazinowoky, Steinsplaet 3 1 Mädchen sesont gicht. Näheres in der Expes. 912 565 Eino Frau gesocht für Ausgänge Eine FFau in ber Hogegend Schwarzebrüderstraße 7. Bei Unterzeichneten ist soeben eingetosen. Tas neue für den Revierungsbezirk Arnsberg. Gr. 8. 10 Bogen 1 4 50 4. Dasselbe ist mit sämtlichen Personalund den genauesten statistischen Nachweisungen versehen. C. L. Krügersche Buchhölg. Eine tüchtige Amme gesucht. Näderes bei 12513 Dr. Brölemann, Dortmund, Silberstr. 50. Die Stelle eines Lehrmädchens füür Kückhe und Haushaltung ist für fort zu besenen Nährres Otto Hahn, Elberseld, Städt. Vielhof 12 5581 von Heinrich Oertmann. 12 568 Ein Rolonial-„Material- u Farbwaren-Geschäft en detail ist eingetretener Umstände halder an einen zahlungslähigen Reflektanten abzugeben Ei richtung und Barenbestände missen käuflch über nommen, dagegen kann in das b stedende Mieeve bä inis eingetreten werden Frl.=Offert.n unter X 12 563 an die Gxpeo v. Zig. ero.. Eine Kupferschmiede Werkstatt an einem sehr gelegenen Orte ist mit oder ohne Wohn ug zu vermirten Wo, sagt die Exped. d. Z. e12 302 (Ein Wohn u. Schlafzimmer nebst Kost zu vermieten 1 Bera 25. Parierte=Wodnung, 4 Räume nebst Küche, i9marckestr 8 zu vermieten Am Sylvester=Abend urd am Reujabrstag findet dei mir Konzert statt. Anfang am Sylvester: Abend 7 Uhr, am Nevjadretag 3 Uhr Entree frei. F. Schäfer. 12 559 Heiligergarten und Düppelstraßen=Ecke. Sylvester-Abend: Mit dem 1. Januar 1882 bin ich als Gerichtsvollzieher nach Dortmund versetzt. Meine Wohnung befindet sich 212 535 Betenstrasse 13 (früher Oertmann.) Bellers, Gerichtsvollzieher in Gelsenkirchen. Die dortmunder Mantelösen und Herdfabrik empfiehlt ihre selbst gemachte Fabrikote als: elegante Mantelösen zu 27., „ Tischherde zu 33., „ Sprungherde zu 54 M. und übernimmt die Garantie für Dauer haftigkeit und gutes Brennen derselben Wiederverkäufer kohen Rabatt. Friedr. Buch, Kickelke 25. Rosen= u. Orangenblumen empfiehlt 12 522 W. Stoffregen. Grosser BALL. Wwe. Siewers. Täglich Konzert von einem neuen Musikwerke beim Wirt Dirke, Heimstraße. 10 092 Gewerbe-Verein General=Versammlung Montag den 2. Januar 1332. Tages Ordnung: 1. Auf ahme euer Mitslied r. 2. Vereins=Angelegenheiten Dor mund, 29 Jonvor 1881. 12 846 Der Vorstand. K =Schutz. Verein. erzeugt mehr Hitze, brennt reiner auf und gibt weniger Ruß, als die von mir gelieferte prima Hausbrandkohle 75% Stücke, die ich von 25 Ztr. an franko Haus liefere. 111 674 Z chennewicht gorartirt. Louis Best, Möachenwordt 5. Ne Vol Terzerole, Revolver, 2c. #mmpfieblt 212 505 Mart. Matzmann, I. Kampstraße 60. Feine Neujahrskuchen —(5 Stück 10 Bestellungen erbitte frühreitig E. Wülfing. Konditer, Wisstraße 15. 212 504 Lehrer Kölner DombauLotterie. Zieh. 12. Jan. Hauptgew 75000 A Bar. Sosontige Auszadlung der Gewinne durch mich Nur Originallose vers. à 3¼ K. A. Euleuberg, HauptKollekteur, Elderfeld. Für Frko.=Zus d. Lose u. amil Ge winnliste bitten 20 4 bei utügen. Damon finden inter Distretion Damen meundliche Aufnahme bei 12391 Frau Hammer, Hebamme, Hannover, Kohlstraße 1. 2 ganz gute Tafelklaviere sind billig zu haben bei Theodor Movers, 12 529) Wisstraße 4. Ein erfahrener pfiehlt sich zu em: Privat. Unterricht, Freitag=Abend 8½ Uhr: Versammlung im Rheinischen Hof. Vorstandswahlu Rechnungslage. * Der Restauration Menwsen. 1. Kampstraße 73. Heute: 312 564 Münchener Böckbier. Dorstseld. Sylvester=Abend 3 Uhr findet bei mir ein Pfeffer=Potthast=Essen u. Ball statt, wozu ich freundlichst einlade. Die Liste zum Unterz ichnen liegt bis abends 6 Uhr offen. Es wird noch besonde s bemerkt, das prima Münchener Bier im Anflichs F. Starke. Buchbinderwerkzeug billig zu verkaufen. Thomassir. 19 vorzugsweise in altin Sprachen und Mathematik. Näheres zu erfahren in der Expedition d. Zig.“ 112 437 gelbe RunkelNäheres in der Zirka 200 Zer. rüben sind zu taufen. Exp. d. Zig 12 516 Pr. Lose;. k. Org. 75 4 „„„„ Ant 30, 1/10 15. S. Basch, Berlin, Nolkenm. 14. Fleischbeschauer Wilh. Faust, Heiligergaitenstr. Guger gute Wülrrschaft. 22 Am 2. Weihnachts=Abend ist aus der Stadeschen Waitschaft ein seiner, schwarzer. innen lillasa dieer Schirm , abhanden gekommen, um dessen baldige 2 mit oder ohne Juventar, innerhald Rückgade an Herrn Stade gebeten wird. der Stadt, zu mieten gesucht. Nährre Vor den Folgen widerrechtlicher AneigAuskunst bei Werfel und Hethey. nung wird gewarnt. 12 555 Druck und Verlag von C. Lostrüger in Dortmund. —