ummd Dortmunder Zeitung 392 Erscheint täglich. Vierteljährlicher Abonnemmts=Preis 2# 25 g Anzeigen: Annahuse: e: Köln, Berlin, Breslau, Chemnitz, München, Nürnberg, Straß"# trich 2c. Haasenstein& Vogler: Pades Poernsie Baes, boies m. S & Co.: Frankfurt am Main, Berlin, Amsterk. Paris 2c. Juvalidendank: Berlin, Drosden, —de. Th. Dietrich& Co.: Cassel, Frankfurt a. M. verbunden Dortmunder mit dem Anzeiger. Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. Insertions=Gebühren die einspaltige Petitzeile oder deren 20 Adolf Steiner: Hamburg. A. Roles:# C. Marowsky: Minden. Carl Schüffler: Hauno E. Schlotte: Bremen. W. Thienes: Elberseld. Thisson: Barmen. Bernh. Arndt: Berlin. Barck& Co.: Halle a. Saale. D. Frenz: Leo Frank: Köln. Joy. Noothaar: Hambura. & Co.: Wien. S. D. Baedecker: Essen. S. Hagen. R. Wichelhofen: Iserlohn. Witten:..A NN 355 Abonnements-Einladung Mit dem 1. Januar 1882 tritt die„Dortmunder Zeitune“ in ihren fünfundfünfzigsten Jahrgang. Wie in all diesen Jahren wird sie auch in der Zukunft stets entschieden den liberalen Gedanken vertreten und in völliger Unabhängigkeit nach jeder Seite hin die Dinge in freisinnigster Weise behandeln. Die„Dortmunder Zeitung“ ist weitaus das verbreitetste Blatt Westfalen,, das nicht allein im Stadt= und Landkreise Dortmund fast Haus für Haus gelesen wird, sondern auch in zahlreichen Exemplaren weit über seinen engeren Bezirk hinauskommt. Wir werden uns bemühen, die wichtigen politischen, provinziellen, lokalen und Handelsnachrichten so interessant als möglich zu bringen und namentlich Sorge tragen, die Reichstags= und LandtagsVerhandlungen in größtmöglichster Ausführlichkeit zu veröffentlichen, wie auch immer mehr für spannendes, gediegenes Feuilleton zu sorgen. Unsere landwirtschaftliche Beilage bringt für Stadt und Land stets wertvolles Material. Die hohe, stets wachsende Auflage der„Dortmunder Zeitung“ macht sie zum wirksamsten Anzeigen=Organ der ganzen Gegend. Die Bedeutung unserer Zeitung ist jetzt wieder dadurch anerkannt, daß gerichtlicherseits beschlossen ist, die Eintragungen im Firmen- und HandelsRegister vom nächsten Jahre ab hier am Platze durch die„Dortmunder Zeitung“ zu erlassen. Dortmund, im Dezember 1881. Die Expedition der„Dortmunder Zeitung". C. L. Krüger. Deutschland. Berlin, 26. Dez.[Der Windthorstsche Antrag.] Während man in Regierungskreisen bisher dem Windthorstschen Antrage gegenüber sich ziemlich zurückhaltend gezeigt hat, steht man seit den letzten Tagen nicht an, das Vorgehen des Zentrumsführers in diesem Falle als unklug zu bezeichnen. Es ist dies nicht unbemerkt geblieben und gibt Fernerstehenden zu allerlei Auslegungen Anlaß. Man folgert daraus, daß es mit einer Revision der Maigesetze vielleicht in recht weitem Umfange doch ernster gemeint sein möchte und daß die Regierung vielleicht deshalb ungehalten sei, weil man ihre eigenen Absichten oder mindestens Gegenstände schwebender Verhandlungen durchkrenzt. Es handelt sich bei alledem, wie gesagt, nur um Kombinationen, welche indessen jedenfalls ein volles Anrecht auf besondere Beachtung behalten. Man versichert uns, daß, wenn es zu einer ernstlichen Umgestaltung des gesetzichen Zustandes auf kirchenpolitischem Gebiete kommen ollte, dies keinenfalls in der bevorstehenden Landtagsession zu erwarten sein möchte. Hier würde es sich im wesentlichen nur um eine Verlängerung des Juli= gesetzes vom vorigen Jahre handeln. [Der breslauer Bischofsstuhl.] Die Nachrich= ten über eine bevorstehende Besetzung des breslauer Bischofsstuhls sind samt und sonders mit Vorsicht aufzunehmen. Richtig ist nur, daß diesseits der dringende Wunsch in unzweideutiger Weise ausgesprochen worden Novelle von Fritz Dannemann. 3) kaufen der gnädige Herr mir das Bäumle da ab es ist das letzte,— meine Mutter ist so krank und wartet schon lange auf mich.“ Sie zitterte vor Kälte und blies hustend in ihre erstarrten Finger. „Da, armes Ding!“ seufzte Jakob mitleidig und drückte der Kleinen einen Gulden in die Hand, womit sie jubelnd von dannen sprang. „Ich werde mir auf meine Faust einen Weihnachtsbaum herrichten“, murmelte er, die kleine Tanne selbstgefällig betrachtend; dabei will ich mich einmal wieder lebhaft an die liebe, alte Zeit erinnern. Ich hoffe, es wird noch alles gut werden!“ setzte er mit heiterem Tone hinzu.„Der Brief des jungen Herrn wird wohl wieder alles ins rechte Geleise bringen! Es ist nicht so schlimm mehr mit dem Major als es früher war!“ Nach diesen Worten schlich Jakob leise seinem Zimmer zu. Mitunter blieb er lauschend stehen und warf scheue Blicke auf den weiten, dunkeln Gang; er glaubte das Rauschen eines Frauengewandes zu vernehmen. Stand er aber still, um zu horchen, dann hörte er immer nur den Ostwind durch die Kamingänge heulen, oder das laute Kuarren der verrosteten Wetterfahne auf dem Dache. „Wahrhaftig! glaubs nun bald selber, was die andern immer in der Küche zusammen munkeln an späten Abenden. Ja, es ist nicht geheuer hier— es spukt in diesem alten, gespenstischen Hause!— Hm! das ist der Seist der armen, gnädigen Frau, die nicht eher Ruhe hat, bis der Friede wieder hergestellt ist zwischen ihrem Sohne und dem alten Herrn. Horch läuft mi über Thüre Horch! schon wieder!— Brr—2! ein Schauern die Haut!“ Und Jakob ins Schloß, er defand sich auf seinem Haut!“ Und Jakoh warf hastig die hinter sich i.-“..— Stüdchen. „Gott sei Dank!— hier soll mich kein Teufel mehr heimsuchen!“ brummte er zufrieden und zündete eiligst sein kleines Lämpchen an. Das Stübchen, welches Jakob bewohme, war klein, aber behaglich! Früher— in alten Zeiten freilich— hatte es der junge Herr wobl zuweilen mal als Studirzimmer benutzt, vielleicht weil es so einsam und abgelegen war. An der nd hingen sogar noch sein Porträt und darunter e übereinander ein paar alte, verrostete Rapiere. anden noch auf einem GeMittwoch, den 28. Dezember 1881. 54. Jahrgang. seine Sporen und stelle, dicht neben dem ein paar alte, verrostete itschen chranke, in wilchon Jakobs ist, die Angelegenheit möglichst bald auszugleichen. Nach sicheren Anzeichen scheint man es von römischer Seite mit dieser Frage nicht so eilig zu haben. Danach wird man die Angabe beurteilen können, daß der breslauer Bischofsstuhl noch in diesem Jahre wieder besetzt sein soll. [Die„Germania“] ist ungehalten darüber, daß die Auslassungen der polnischen Blätter„Goniec“ und „Dziennik Pozu.“ von der berliner Presse ausgebeutet würden, weil sie unrichtige und unfreundliche Angaben über das Zentrum enthielten. Diese Blätter repräsentirten die Minderheit des polnischen Volkes und der polnischen Abgeordneten. Wenn das Journal„Dziennik“ behaupte, daß das Zentrum um den Preis der Aufhebung resp. Revision der Maigesetze sogar das Tabaksmonopol annehmen wolle, und dabei auf die Unterstützung der Polen rechne, so müsse gegen solche Phantastereien ernstlich protestirt und die deutsche Presse darauf aufmerksam gemacht werden, daß solche Ausfälle nichts weiter seien, als die Quittung über den Echec, welchen die Versuche, die polnische Fraktion in Gegensatz zu dem Zentrum zu bringen, bei der letzten Versammlung in Berlin erlitten hätten. [Fürst Bismarck,] von dem Unwohlsein, welches ihn von den letzten Reichstagssitzungen fern hielt, vollkommen genesen, hat es gleichwohl vorgezogen, das Weihnachtsfest nicht, wie— anfänglich beabsichtigt, in Friedrichsruhe zuzubringen. Es heißt, der Plan einer Reise sei aufgegeben, und der Fürst werde gleich nach Wiederbeginn der Reichstagsarbeit sich an dieser zunächst durch Beantwortung der Interpellation Hertling, betr. die Arbeiter=Verhältnisse, beteiligen. Ob indessen diese Angelegenheit schon in der ersten Sitzung am 9. Januar k. J. wirklich zum Austrag kommen wird, steht dahin. Der deutsche Botschafter in Paris] Fürst Hohenlohe=Schillingsfürst befindet sich augenblicklich auf Urlaub in München und geht von da nach Wien, um dort der Vermählungsfeier seines ältesten Sohnes mit der Fürstin Ypfilanti beizuwohnen. Die Angabe, der Fürst beabsichtige den Reichsdienst zu quittiren, ist falsch. [Juliette Adam.] Au hervorragender Stelle bringt die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ folgende, augenscheinlich offiziöse Notiz aus Paris: Die als Schriftstellerin unter dem Namen Juliette Lamber bekannte Madame Edmond Adam, Herausgeberin der durch ihre chauvinistischen und antideutschen Tendenzen bekannten„Nouvelle Revue", hält hier einen vielbesuchten republikanischen Salon, in welchem hervorragende Persönlichkeiten der Politik, der Kunst und der Wissenschaft verkehren. Obwohl dieser Dame vermöge ihrer Vergangenheit manche soziale Bedenken entgegenstehen, da sie mit Edmond Adam, bevor er sie heiratete, Jahre lang in ehelicher Beziehung gelebt hat, so lassen doch Fremde höchsten Ranges, namentlich Russen, sich bei ihr einführen. Auch der Großfürst Konstantin besucht sie und nimmt ihre Einladungen an. Ihre„Revue" ist öfters von hochgestellten russischen Persönlichkeiten benutzt worden, um auf neutralem Terrain polemische Artikel zu veröffentlichen, die in russischen Blättern keine Aufnahme finden. Gegenwärtig beabsichtigt sie, auf eigene Rechnung eine Mission nach Petersburg zu unternehmen, um dort politische Beziehungen im santideutschen Sinne ihrer„Revue" zu pflegen. Da es ihr in den Kreisen der russischen Diplomatie, sowie der russischen Gelehrten und Künstler, welche nach dem Beispiel der russischen Botschaft in ihrem Salon verkehren, nicht an Freunden fehlt, so läßt sich annehmen, daß sie einer günstigen Aufnahme in Rußland sicher ist, wo eine Vergangenheit, wie sie sich an den Namen Juliette Lamber knüpft, im allgemeinen mit Nachsicht beurteilt zu werden pflegt. Berlin, 27. Dezember.[Zuckermonopol.] Die „Magd. Ztg.“ schreibt: Es wird jetzt in gewissen Kreisen eine Agitation für die Einführung des Zuckermonopols ins Werk gesetzt und zu Petitionen in dieser Richtung höchsteigene Garderobe und noch einige geheime Reliquien des jungen Herrn sich befanden. Jakob warf einen prüfenden Blick auf diese Gegenstände, von deren Vorhandensein er sich fast stündlich überzeugte, obgleich er recht gut wußte, daß keine fremde Hand sie je zu berühren wagte. „Wahrhaftig, ein allerliebstes Weihnachtsbäumchen!“ sagte er fröhlich, indem er auf einen Stuhl stieg und von seinem Kleiderschranke ein großes, weiß und grün lackirtes Gestelle herunter holte. Dasselbe enthielt alle die kleinen Siebensächelchen, welche zur ordentlichen Ausstattung eines Christbaumes gehören, unter anderm den Stall zu Betlehem mit dem Jesuskinde und dem heiligen Elternpaare, die heiligen drei Könige, Hirten, Schafe und allerlei Getier. Sodann eine Meng= vergoldeter Nüsse, Aepfel, bunter Perlenschnüre, silberner Sterne, Kerzchen u. s. w. u. s. w. Jakob befestigte den niedlichen Tannenbaum in das Gestelle und innerhalb einer Viertelstunde hatte er ihn auf das prächtigste herausgeputzt. Als nichts mehr fehlte und die kleinen Kerzen heraueflimmerten, setzte er sich mit gefalteten Händen davor und schaute lächelnd auf die strablenden Herrlichkeiten.„Nun hab ich doch auch einmal wieder meine Weihnachtsfreude!“ murmelte er still vergnügt vor sich hin und wurde nicht müde, sein Werk zu betrachten. „Ich bilde mir just ein“, fuhr er leise und mit sinnender Miene fort,„als müsse eben alles noch so sein, wie es früher immer an solchen Tagen bei uns gewesen is— und das sind doch gar zu schöne Erinnerungen! Damit sie mir aber nun alle wieder so recht lehendig werden, will ich den Brief, welchen der junge Herr ins geheim vor vier Jahren an mich geschrieben hat, aus der Schieblade holen und ihn noch einmal von# bis 8 durchstudiren. Der Christbaum soll mir leuchten dazu.“ Nach diesen Worten erhob er sich eiligst und holte aus ohlverschlossenen Schieblade seines Klei' vergilbtes daß dem preußischen aufgefordert. Man macht zu gunsten des Zuckermonopols geltend, daß man es in der Zuckerfabrikation ausschließlich mit der Großindustrie zu thun habe, mithin der Eingriff in das Gewerbsleben ein viel geringerer als beim Tabaksmonopol sein würde. [Zivilehe.] Bekanntlich steht man im ultramontanen Lager dem Verlangen der evangelischen Orthodoxen nach Aufhebung der Zivilebe prinzipiell von jeher ziemlich kühl gegenüber. Es ist bemerkenswert, daß der Beschluß der zweiten bairischen Kammer gegen die Zivilehe in der Reichsratskammer lediglich die Zustimmung der Ultramontanen unter Führung des Frhrn. v. Frankenstein gefunden hat, welche in der Minorität sind. Diese Haltung ist zweifellos auf die Konservativen im Reichstage berechnet. [Verstaatlichung.] Es steht wohl außer Zweifel, Landtage alsbald nach seinem Zuder abn, Großenhainer Bahn, der Märkisch=Posener Bahn, der Thüringischen Bahn und der Ruhr=Sieg=Bahn zugehen werden. Später, jedenfalls nicht vor mitte März, würde dann die Vorlage über den Ankauf der Berlin=Anhaltischen Bahn folgen können. Berlin, 27. Dez.[Tagesbericht.] Der„Staatsanzeiger“ meldet amtlich: Se. Majestät der König haben allergnädigst geruht, dem Vizepräsidenten des Staatsministeriums, v. Puttkamer, das Kreuz mit dem Stern der Comthure des königlichen Hausordens von Hohenzollern zu verleihen, dem Staatsminister und Minister der öffentlichen Arbeiten, Maybach, die Erlaubnis zur Anlegung des von des Königs von Baiern Majestät ihm verliehenen Großkreuzes des Verdienstordens der baierischen Krone zu erteilen, dem geh. Oberregierungierungsrat Dr. Hahn im Ministerium des Innern den Charakter als wirklicher geheimer Oberregierungsrat mit dem Range eines Rates erster Klasse(Herr Hahn ist bekanntlich Chef der offiziösen Presse und gilt besonders als Leiter der„Provinzial=Korrespondenz") zu verleihen und den bisherigen außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität zu Göttingen, Dr. E. Riecke, zum ordentlichen Professor in derselben Fakultät zu ernennen.— Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht ferner die Verordnung über die Nachversteuerung der Waarenstände in einigen dem deutschen Zollgebiet anschließenden Gebietsteilen(d. h. der Unterelbe). Die„Nordd. Allg. Ztg.“ erwähnt die Nachricht, daß Gambetta nach genauer Kenntnisnahme der Vorarbeiten der deutschen Regierung für die Unfallversicherung französische Fachmänner des Versicherungswesens mit Ausarbeitung eines bezüglichen Projekts für Frankreich beauftragt habe und bemerkt dazu: Während die Franzosen in richtiger Erkenntnis der wirklichen sozialen Forderungen der Gegenwart den arbeitenden Klassen den Segen der Unfall= und Altersversicherung gewähren und damit den ursprünglichen Gedanken Bismarcks ausführen, wird man in Deutschland nach wie vor darüber streiten, ob die nationale Opposition gegen die Freihandelsdoktrin englischer Handelsinteressenten und die Abwendung von der unsittlichen Manchesterlehre des Gehen= und Geschehenlassens nicht etwa die Furcht vor der Reaktion oder vor der Minderung der Prärogation parlamentarischer Koterien wachrufen könne.— Der„Nordd. Allgem. Zig." zufolge ergab die amtliche Sektion nicht die Rinderpest, sondern ein anderes Leiden als Ursache des Giraffentodes in Breslau. Die angeordneten Vorsichtsmaßregeln werden jedoch der Sicherheit wegen noch aufrechterhalten.— Die„National=Zeitung" reproduzirt heute die auf Dr. Hänel gen der„Kieler welche zu den Preßäußerungen Eugen Richters in scharfem Gegensatze stehen. Die„National=Zeitung“ gibt der Hoffnung Ausdruck, daß Hänels Anschauungen r. Hänel zurückzuführenden AuslassunZeitung" über den Antrag Windthorst, in der Fortschrittspartei die Oberhand erlangen werden, dann werde es möglich sein, alle drei liberalen Fraktionen zu einem gemeinsamen kirchenpolitischen Programm zu vereinigen. Gegenüber den Schachzügen des ZeuPunz se. Zarischelungsboten, vanmernlich beider wärtig in den kirchenpolitischen Verhältnissen herrschenden Unklarheit. Die„Post“ bespricht in ihrem Leitartikel ebenfalls den Antrag Windthorst und führt aus, daß der Reichskanzler angenscheinlich den Plau verfolge. kstholisch=religiösen Elemente des Zentrums von der politischen Verbrüderung mit dem Partikularismus und dem Welfentum zu lösen. Als Mittel zur dieses Zweckes diene die Perspektive auf eine Unterstützung des Papstes bei seinem Streben nach Aenderung seiner Souveränitätsverhältnisse.„Daray' komme es aber in erster Linie nicht an,“ meint die„Post“.„man müsse vielmehr die Organe der Kirche und die gesammte katholische Bevölkerung in Zusammenbang mit dadurch neu entfacht werden, um dadurch die politischen und religiösen Interessen des Zentrums enger mit einander zu verbinden und die Autorität Windthorsts als Führer zu festigen. Das Zentrum, namentlich die Hezkapline, hitten gar kein Interess am Frieden nit dem Staat, went ihre Rolle dann ausgespielt sei: denn das demagogische Treiben derselben sei mit der kirchlichen Ordnung völlig unvereinbar. Für alle welche einen für den Staat annehmbaren modus vivendi erstrebten, erwachse aus dem Antrage Windhorst die Mahnung, das Pulver trocken zu halten.“— Em Anschluß an den Einzug des Bischofs Ko### stelt die„Germania“ folgende Betrachtung über die Wiederbesetzung der anderen vakanten Bischofssitze Die Wiederbesetzung des Fürtbhistuns Presiau befiadei sich noch in der Schwebe, es scheint über die Kandi datenliste des Domkapitels noch keine Entscheidung ergangen zu sein. Regierumngsfreundliche Korresvondenten beklagen sich darüber, daß der heilige dieser Angelegenheit so wenig daraus möchte man schließen, daß auch über die in Breslan mit den Feligen Stahl verhandelt worden ist oder noch wird. Es ist aver festzuhalten, daß das Domkapitel nach kirchlichem und staatlichem Recht die feie Wahl hat. Man kaun dem heligen Stuhl nicht zumuten, zu gunsten einer bestimmten Persönlichkeit sollte letztere auch ein zum Kardinal erhobener Sprafieines deutschen Fürstengeschlechts sein, einen Drn, vorn soll nach telegraphischer Meldung ein Mitalied der münchener Nuntiatur gewesen sein: es liegt die Vermutung nahe, daß der Abgesandte den DamkanitelWahlrecht nachträglich noch auszuüben. * Fulda, 26. Dez.[Bischof Koppl ist nachmitag um 2 Uhr mit großem Ehrergelet bier am Grobe des Morgen wird der Großßerzg zum ershon male seit seiner Krankheit dem Ausland. der wo ochieblade seines Kleiderschrankes ein großes, vergilbtes Briefkuvert. Indem er ein ziemlich um angreiches Manustript demselben entfaltete, setzte er sich hweigend unter dem Christbaum zurecht und breitete es mit eierlicher Miene auf seinen Knien aus. Dann suchte er ange in seinen Taschen herum und brachte endlich eine große —krlle zum Vorschein, die er ganz bedächtig auf seine Obwohl er den Brief wohl schon zum hunderten male durchlesen, las er ihn doch heute wieder Wort für Wort mit halblauter Stimme vor sich hin, und seiner strahlenden Miene nach zu urteilen, hätte man glauben sollen, es sei das erste mal, daß er sich so ganz ungestört und andächtig in#e Lektüre desselben hineinleben könne. Der Brief lautete folgendermaßen: „Mein alter, treuer Jakob! Ohne Abschied bin ich aus dem väterlichen Hause geschieden,— Groll und bittere Gefühle in meinem Herzen! Nie will ich die Schwelle wieder betreten, wo ich eine Szene erleben mußte, welche Dir zu beschreiben meine Feder zu ist. Aber von Dir. Du gute, treue Seele, hätte ich Feder zu #n Dir. Du gute, treue Seele, hätte ich Abschied nehmen sollen. Du allein bist mir ein redlicher Freund gewesen. Wenn ich oft gar zu tolle Streiche machte und Deine gutmütigen Augen mich traurig anschauten, dann schämte ich mich meines wilden Uebermutes und wurke gut und verständig Und steh, Jakob, nun ich jetzt allein mit meinem Weibe, meiner heißgeliebten Helene, der neuen Welt zusegele, da fallen mir diese gutmütigen Augen wieder ein. Ich sehe sie vorwurfsvoll und traurig dem wilden, trotzigen Knaben folgen,— ich sehe sie thränenvoll, weils ihnen nicht mehr gelingen will, den unbeugsamen Starrkopf zurückzurufen ins väterliche Haus. Ach, Jakob, Du glaubst nicht, wie wehe mir wird, wenn ich baran denke! Aber Du sollst alles wissen. Damit Du mit gutem Gewissen mich zu entschuldigen vermagst, will ich Dir meine ganze Geschichte erzählen. Du kennst sie zum größten Teile von einer Seite her, welche mein armes Weib als eine raffinirte Kokette, mich aber als einen leichtgläubigen, verblendeten Thoren erscheinen läßt. Und das eben sollst Du nicht von uns glauben; mögen sies alle,— Du aber sollst uns ein herzliches Andenken bewahren, mich und mein verkanntes Weib in Dein frommes Gebet einschließen dürfen. Du wirst diese Zeilen geheim halten und verbergen, insbesondere vor den zürnenden Blicken meines Vaters:— nicht wahr, Jakob, das versprichst Du mir?— Es soll nicht Eeinen, als wolle ich mich verteidigen, vor ihm rechtfertigen Blut, bin es wallt schneller und Du weißt recht gut, wie es mit mir stand, als Helene in unser Haus kam. Ich war leichtfinnig, leidenschaftlich, und auf dem besten Wege, ein Lüderjan zu werden. Mein Vater kümmerte sich im allgemeinen wenig um meine Lebensweise, er huldigt dem Grundsatze:„Jugend muß austoben!“ und so ließ es ihn ziemlich gleichgültig, wenn ich am Spietische oft bedeutende Gummen verlor und meine nodlen assionen fast täglich seine Kassette leerten;— wenn übermeine Passionen nur nobel blieben, dann drückte er — Du kennst ihn ja, Jakob, und BIE!— verteidigen, vor ih ist stolz, unversöhnlich; ich, sein Fleisch und noch mehr, denn ich din jung und mein Blut ir und heißer, als das seinige. Passio eden gern ein Auge zu. einen mai losen Stolz. So kam es denn, daß ich auf zehn Meilen in der Runde Verisk are ohenten. id Burschwendugsucht ur ihern Nicht viele Jahre hätten unter solchen Verhältnissen hinwar eigentlich Helenes.— ein arnes Maidchen, fessr, Wier Der Sachasche vin, Pasialeue. Giur Danston, alie Feiemn erforderten ein zallreiches Jhaud. persoval und ich hielt namentlich auf eine feine Helene war nun von meinem Vater engagirt u—— „Sieh“, sagte mein Vater unser Haus nachlässig zu mir,„sleh, bild iun wir..a g. ihrei Eintrittes in Sorte; ich habe deshalb darauf meinen Dienstboten. Merk Dirs— und damit Holas: e ac e chee ebensowohl, als ihre seltene Schönheit. Eie berrichte halt ohne es zu wollen, über uas alle. Ein Blick ibrer dumsole unergründlichen Augen hielt das Dienstpersonal Schranken der Pflicht und des Anstandes. S. 15— m— wart wagte keiner eine gefüht burch einen plaupen Schernz zu verletzen. Aber seltenen und gefangen Versetzung.] Das„Paris=Journal“ erfährt, daß lonz. praf Corti zum stalienischen Botschafter I Pariz, er. arbeitin u d in welchem eine Aberschäumende Liebeslus nannt werde und der erste Dragoman der italienischen aAhrt, nicht feblen darf. Die Darstellung war doch etwas Kemuen obe.—. Dr, Giae, Pearete. o. 1e. aech oui. hre ic Aeneite un eue lshetenl De Sscheu. ehech e seschische lie d b. S 2a. de i. ächined ei. Nat eneilt habe, un seite Versetzung nochulachen.—#6 7. un den Versabdoun dr Schwaster Nr JAchige,. ar. Rom, 24. Dez.(Nuntiatur.] Es„Iinden fordert doch wenigstens etwas Erimm und„Zorg der freien Verhandlungen statt behufs Errichtung einer päpstlichen Red## Ebenso hätten wir ihm in der Sterbeizene etwas Nuntiatur in Bogota und einer Gesandtschaft Kolumbiens mehe deamatischen Schwung, der den Hörer mit sortreißt, nachtsbaumes wurden die Geschepte s e Kaes e. de Sscheih, hen eanten Sheie din Lashatn zun Vorzeg hestet., Der. Leiselse Sechsie d u. d Peice bitene ertiche uie er wurde ein hübscher Weihnachtsbaum angezündet und Herr Pastor Wigger hielt eine auf das Fest b zügliche warme Ansprache an die Bescherten. s Hörde, 27. Dez.[Schuldeputation.] In der süngsen Sitzung der Büdtischer, Tchulte anzign genzen Bes. die Auslosung der nach den Statuten auz herte=pdern.7 glieder vorgenommen. Das Los fiel auf den Heren Dr. Brölemann. Für diesen Herrn und den von hier verzogenen Büreauchef Herrn Wellenbeck hat die Stadtverordneten=Verung demnächst eine Neuwahl vorznnehmen.— feierte der diefige Josephs=Verein im Saale des Herrn gelchmückten, Ohriktau, Lau2., AizL, oie en Vie 2. ode.#e von dem Berufungkgericht entschieden worden. Aus den ver: Algerlt, u dez, Geste, an Holad a. Alest, heite den Gang zu dem Wartesaal 3. Klasse detreten und war hier durch den Zusammensturz eines Gerüstes, welches behufs Ausführung von Reparaturen angebracht war, erheblich verletzt worden. Das Gericht hat nun in diesem Falle angenommen, daß die Ausgabe eines Fahrbillets eine vertragsmäßige Verpflichtung für die Eisenbahnverwaltung als Beklagte in sich schließe, den Zugang zu den Wartesälen und diese selbst in einer Weise zu erhalten, welche das Passiren derselben für die Reisenden durchaus ungefährlich mache. Remscheid, 24. Dez.[Dem Kanfmans Walter Hasencleven] hierselbst ist der Charakter als Kommerzienrat verliehen worden. Düsseldorf, 24. Dezdr.(wustad Sus.] DDr „Düfs. Anz.“ schreibt: Gustav Sts ist gestorben Eine trübe Weihnachtskunde für seine zahlreichen Freunde und die Verehrer seiner gemü vollen Kunst! Seit ungefähr einem Jahre leicht magenkrank, begab sich der treffliche Maler im Juli dieses Jahres nach Kiifingen, um wieder ganz gesund zu werden und weiter schaffen zu können.— Angegriffen r, als er hingegangen, kehrte er aus Kissingen zurück und hat seit jener Zeit fast gar nicht mehr arbeiten köanen, während ihm solches vorher stets möglich gewesen war. In den letzten Monaten und Wochen war Herr Süs meist bettlägerig und litt an großer Appetitlosigkeit. Die Schmerzen eetrug er mit dem ihm eigenen Humor, siets bestrebt, andere zu erheitern, so daß seine Familie an den möglichen Lod infolge dieses Krankseins nicht ernstli“ denken konnten. Von gestern abend bis heute mitiag gegen 11 Uhr lag er im festen Schlummer, welcher nach kurzem Röcheln durch den noch festeren Todesschlaf abgelöst — Der Genre= und Tiermaler Gustav Süs war 1823 zu Rumbeck bei Rinteln an der Weser gevoren. Anfänglich zum Buchhäodler bestimmt, trat er in Detmold in die —* Süs zwar in dieser Weise untreu sonst ein treuer Freund geu gen um. e miiruen- ur un. u#uu wanche wertvolle Kinder= ErzähStersdeur. u. ue. e cheeselheche esce Slechl ie Kecheihecescese chläie Seheile heiet Leishecselsie eseueue ung hg, ezuah ahe cheaden eichn dut eilorie guher Shtahent uisog, Pstaisten, Beteutrst= Kestust. Tr. L. Li.de, ela. Laesiteinene fe.dit sir Perden Pseahen. Buse miteist enes Minenganges ausgefüiht worden It. Trtrum In der Renteikasse fehlten 47000 Rubel. Infolge„## hapscg genaun urrun 2. sofort angestellter energischer Nachsorschungen im Innern!“ Zier Felsed, welche auseinenderklappen, um lebende des Reiches sowohl wie in Konstantinopel wurden in Bilder sehen zu lassen, einen Armaensk 3 Personen mit 27000 Rubel des gestohlenen.— Geldes verhaftet.„ 4 * Petersburg, 24. Dez.[Der Kaiser und die Kaiserin] empfingen gestern den französischen##z#### chriden Vbereiche. u.. i.“ a Laich busz heutenr auich Alsien Listantdechen u ul de Sesial Astr sen am sin Satangancheund ein, eioen eihe hursch wihe sH aunn Prireyr dr zum. Pericheshe, Aea e euise betelgug uer sich Dr Peir Ceen. gestalte, und sodamm belagte, daß ergezwungen gewesen Beitall nicht. Besondent Kuxktergung derdient übrigens Agg., Ventern Heiszis, r Beschr ases dieziähriget Wiee die Kuoste, Kanaunsater, Pe.ot, der Gauts de daun Zei wrgschtan Gdent D. Lein. Lu. heichas Indzusghen, Aide Srichitseen ue ag=Nachmittas aufgeführt wurde, wurde il in dieser Saison gegeben, wir können näheres Eingehen sparen, um uns etwas r Abendvorstellung zu beschäftigen.„Der sei, die jungste Kanmn### X# Kapst die letzter Leit vorg-führten Opern.—„Krieg im Frieden“, stertranzchen. Pomp zu vollziehen. Ebenso beklagte der Papst die litzux Veut Vovoenoytun, witag, auigesahzet wmnde, wardes ten Site, einAnschulbdtvungen, Itelche, sebedwuak erpoken., Lut clemast nicht zum urstenmal in diter Saisen gegcben, wie Wmnen oft er, um die Unabhängigkeit seiner geistlichen Gewalts ticht. dn...#—„###mes Zingeben sparen, um uns etwas bestimmt. Ge Turn Verein im großen Irurr vierselbst sein erstes, diesjähriges Winterkränzchen. Unter Berücksichtigung der hierorts eingebürgeris eine Stunde nach der festgesetzten Zeit zu Festerscheenen, war der Ansang weise aus 6 Uhr *, wir konnen tichtrin..„ 2#####n Aug auch bas Konzert Unabhängigkeit seiner geinlichen wewatt ug d#hale ein näheres Eingehen sparen, um uns etwas bestimmt. Gegen 7 Uhr begann denn ung en Leil p sichen, die Wiederzerkellung, seiuer tausendsährigen un, hanter ud de Abandvonsachlung zu beschstigen.„Deu] Dite Auges Bed hr. ge e ioeren Leicheagen duten unweltlichen Herrschaft fordere. Rebellen und Unruhg.knkänger von Hameln“ hat in unserer Zeit, in der gum furth#n zurchaus gerecht, die Tanzmusik verdient sogar das hister nenne man die Katholiten, wenn sie eine wirk, die guten Birger der alten Vaderstadt wit Rattenvertigern Pprüchen Buschers. 9r7 6 4, 2e Fareagen Pese., Tonent ue Gupute Vv de Grohe Ae Ghat dur Lag Aasleur, Austn. Pu., Maul ste sonad rich der nuen Gr gag un 2 Koataden dant Lastdiek donr Acher Keletz, Ver ongen. So fei e denmn tattrlich, kiote der, Peptlsckliung, Von.., Tadich ansehalten werden Bitrisdie Baha. Die beiden Hauptroslan waten in guten Gerhe. politische Verbrecher, welche die Regierung fur Pruet wird unseretzg. gtrshiau guch zu einer Kindervorstelung s Barop, 25 Dez.[Diebstahl.] Mit einem nicht und e, würde auch gern noch länger gelebt oder maßgebende Mitglieder der Terroristenpartei hält. les übrige...,.###utschland jedenfalls ungeheures recht angenehmen Weihnachisgeschenke wurde heute morgen zindlich genügsamer Sinn Freude am Leben hatte. Daranf zusammen in einer besonderen Sitzung des Senats empfeblen, bte den ptrger 2 vrscn#r: der Oekonom Thiemann zu Klein=Barop überrascht. Al####g Fiezt der Tod nicht. Er kommt me.st ungerufen. unter Hinzuziehung der Vertreter der Stände gerichtet Verauup#.. in deutsche Bühnel hatte am 1. Weih= derselbe nämlich heute morgen in den Keller ging, um für] Koin, 27. Dez.[Eine, grauenhafte That] vollwerden sonlen.„ Inachtstage im Kühaschen Saale zwei Vorstellungen zum den Weihnachtstisch die notigen Eßsachen zu beiorgen,####ag uich am heiligen A Bukarer, 34. Dez.(In der Lammer dersechaen ur besgen Waisnltuder branstaltat, weiche lader zer ze seinen Schrcken, bath alst, wos er M Aiser, RBise alte Mauer am Lach, Deputirtenl merhellte Heueral Ven, wiche Nah lucht ue bzscht vorm. vie 8 du guen Zuch halbtesgtachn hate ud dst i Luasgtlshz, vun dier goidhen ruet, vsgamnt dngh 1. Leoutierem mnstren..###n n umd Bezahlung!!“* smt gemsten märe. Zur Aufführung gelargte in nomen nicht wenig, miesamt dem Fleische von einer halben!— brachie der als br heiligen Abende in der Klemensst aße(ehemals am Laach). Mann und Frau bekamen Streit, bekannt durch seinen Jähzorn und sein wüstes Leben, brachte der als brav und fleißig bekannten Frau zwölf e nune Agbe be.# e e#e#e aae ua u e un un ie an MA er. Ph a e en E. i, au P. Soage, Pulsader am Arm und dann sich den Hals durchrneichnitten. Der Selbstmörder war Sattler. Die Frau maki=Catargis kom gestern im Senate durch die Oepter; sokteren Wiederholugs mehr Glück. erlden Wei Fte; Zohziaumgseter hatt, es besingen nämlig wonde„bedr, Screg. derziest. ind Heißtal gebracht, vo wanr pellation Gradisteanos zur Sprache. Der Irterycpurr:] 1[Von den Schutzmaßregeln im Theate:) Wig zugg, vew gerjagen die Feier idres 25jährigen Dienst 90½ II.,Vuuge 2“ Dez.(Schließung des Aktien= führte aus, daß die nicht autorisirte Veröffenrlichung erwahnten schon, daß eine polizeiliche Kommission neuerdings 9u 54e ag waren dies die Steiger Karl Spieß und.27.—.1 Wie die„Osnabr. Zig“ hört, ist am Sonndiplomatischer Dokumente durcheinen Beamten des Staates wieder eingehend die Einricztungen im Theater Prutt bgs: Wilhelm Pampus, die Maschinisten Friedrich Inacker und., gus Rücksichten der Feuergesährlichkeit die Schließung sich als Diebstahl qualisizire, der unter die Bestimmungen Es sind dabei verschiedene Neuerungen angeorduet und Hie, Wistelm iar, d. Zimmermann Heiur Schüren Lut sagen Akientheaters an der Gildewart verfügt, d. h. die Vasthug bigr bobrich Lasene enraentet briet, K. eniche wundgn, d de Aaszung Vo, Herz Nasdau Schasta.is ien Patalg inr digant ur I, Jg. sche Aachr e au. A, eig u eselele e hele terece, Aiecnsele se. hice elh.ie Kehishraices. eschels e checele elice Kaichte K eues ecähe Minister des Auswärtigen, Gockeren„ E 190 Centimeter von darüber liegenden Weuen=Konstengen„ lben überreicht wurden, in welchen Bueschrung Grodettons und eriät, von burste a. um. Lazuesk autent anzsbringn, ausherbhen ie eus v. Iur gausi der Sewreischest sür die iu glseaen Dierte serheln Pesion uict dacteniaster ub Lerskuge, der die.1a9 gehr. Saaher zuign iur Ranu, I8. essautashprachen uid Klest wuadt, daih d. Jachiaer ie uten Fenigen, dermn Calimak=Caturgt sch sculbig genagrs harider ligenden Dick, begp. don Goldwoz. geutr- Zaigu. aund ösen Tagen der Sewrtschast ierun gsleben setien und habe, in Rumänien ungeahndet bleiben. Der Minister 15 Centigeter von dem letzteren entferal herzustellen. Holz: ur:.8 ns auch noch ferner sein pieden.— Wärschen des Auswirigen, Statdea, welcher interianstisch dieswect, wilczes uicr Vitlich von den Blanuen i ie zauigz ose ders suf Zablara, bes 3 inen vrasiaut sein mige. übernommen hat, miß= ringeren Entfernung als 60 Zentimeter befindet, in durch wir den sun#=— Wum Wirkungskreise vorzustehen. Versammlung der Bergleute in Essen. Essen. 26. Dezember. Salrde un busha ud e. Asch, Apn dhr. Kan dan de eaishe bescshten eise aid Aischon ne aid entzeaise eitise Kehiche Veschlut bezente eie ihe u Seate ezeitden Seichen be aui chach euschneh ehe ete schas ehne eic ehisce ele sche ehe sinr Bitun hl hait, Keit eishesseehaeche ie e tenet u.. ee. zu seiner Verteidigung andere geheime Aktenstücke pro= daß kein Teil der Schutzhülle durch die ausstrahlende Wärme besten Gesundheit erfreut, mn Abrechnung eines halben Kohlenpreise und das Niederhalten der kännte deren Bekanntwerden vielleicht dem Lande erwärmt wird. Ferner muß auf den beiden, neben dem Jahres hier zugebrocht. Wie wir hören, sind sowohl seiten das Ueberarbeiten in den Gruben und seine Folgen:, duziren könnte, deren Pekotntur ort„urst#. Wegigmungrer Klätzen, auf welche die Notthüren der vor esitzten Behörde, als auch der Schulgemeinde bereits Zung, uber die Frage:„Welche Mittel sind anzuwenbessern?“, sowie Reichskanzler“ schoden würde. Er bitte daber den Senat, der Regierung Theater befiadlichen Plogrn, auf welche, big, Rothzüren der vorgesitzten Behörde, Als auch, Pepsetziaeg Pegehzung dez ferner über die Frage:„Welche Mittel sind anz bensd bnu en un Ane e, Gadikene uishbn, i eun Bilbeumunz, Sauenes aun Belazgich boshen eausetende Kpobungen zr duer Btigen Bushung dassehur.— ci. ue der Verseate m erkesene. m dieser Sache Artiogsk geifest,# esshen, das Ministers Pfosten aufgestekt werten.(Die, die Flammen umgebenden Festes gemact worden.—. Vor einiger, Zr'ik, De.85, 544 Hi, Feßthellung einer Petition an den Reichskan in seiner doppelten Lunktign. L12, Mntrnsertg e, Hucgz schauernaux, aus v. sebg.) Die Versammi., wurde, laut der„Est. Zeit“, von inmung der Schulepresenation sand, Lettere machte Hern Koplan Laf eröffnet, welcher dem früheren Berg, sichtliche Verfotgung Sautmatt= Gulnegen Errrmrger wir hierourch auf ven Antnoneintrte Srrsen Souu=—.—; aver mit Rücksicht auf die hohe Schulsteger, genschuhan mann Baltes den Vorsitz übertrug. un„g gepemßer beantrage daher folgende Motion:„In anbetracht sag., in welchem dieselben zu einer Versammlung am Donners far die Aufbesserung des Gehaltes einen Staat zuschuß von dag Wort nahm. Anknüpfend an die am o. November dessen, daß Calimok=Catargi durch die Veröfentlichung tag. ben 29.., 22, Lver 1. 5.);, Bi, Hir Lhren. sai ein Lr. Prisk.e eher gugahrnt wied, wel der Vemeinde schon in, Düsseldor,„ogehatt ge. Soerneimisamndoverhirtschaftsichen wärtigen und der Jusiz nicht verkenne, müsse er doch. IRglksbank.] Die Mitglieder der Volksbauk machen Zustimmung der Schultepräsentation fand. Letztere Loschte Herrn Kaplan Laaf eröffnet, weuner beig früheren Berge die gerichtliche Verfolgung Callimaki=Catargis verlangen wir hierdurch auf der Annoneenteil dieses Blattes aufmerk; aber mit Rücksicht auf die hohe Schulstener den Vorschles, mann Baltes den Vorsitz übertrug und und er beantrage daher folgende Motion:„In anbetracht sam, in welchem die Catargi durch die Veröffentlichung#gg. den 29. d Vr., 9pengr..“, Wie wir hören, soll ein Lieku um ig eber gewährt wird, weil zinde schon Peranns zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen ven das Interessen in Rheinland und Westfalen“ hob Redner e e,— Taga, lwenk, wenn uu Vrsamnlung teat zegreuch benanr water. Bresdgternun iu der rurge ursammen uur, un die Leitung hervor, daß auf Versengtr..schtasen, Klehden ie nannren in Anklagezustand versetzen werde, zur Tages=“ 541 hen ausgeschlossen der Röhren zur Heizung anzuordnen und in Augenschein zu gramms an den Reichskanzler beschlossen worden sei, eriana über: Der Rinster Statesck atzeptitte beise... f. 4., o.., Hug, Vanas bier und Amalie nehnen, sfael eine Menge Mitel und Kalt vom Gewölbel in welchen mit besonderer Befrtedigung die Lage der Matian erst nachdem der Interpellant dieselbe dahim 5te Vrautent, Asustunr, Haroe Vono“ vse. Aizag Feld=shrab. Man hatte nämlich für den eisernen Schornstein Industie und vornehmlich diesenige der Arbeitera ais Alcerni e eisteg esiche eie sch ae eie eae heaei ie eaisce eisscheeiche überlassen ble be. Die so modistzirte Motion wurde mit aus Barop. Die Ehefrau des in Kankurs geratenen Kauf; eee au scher Phedive) hut Dielaut annd bui K 431, Lul II, Pitzt.., A1o=zien, Von:, Auseurnzuit vuenigläte is jedioch bunch eine sesent ange daß sch nit mseren gesanten wirschaftlichen Verhaltu elchz, Sitzgmahet ie de. Sutuy un, Hags gelde. Vranktrung dn Srpülos gchsoben worden, nissen namentlich die Lage der Arbeiter gebesert gut.: welcher er erlchnte, daß die Interessen der Bevüllerung pihlef. 1a.— 443s==14. 2. 1 Das an weitemn Aod st sie den Schorndein ane soiche Vorichtung ge Angeschts des letzten Sazes hätten sch die Vergleute, E7l.-#. L.#h 2##rsmuctze Autacht, i bei kurm, schafan, daiß bos, Lepübe vong den Lewicht vsetren 2chs aufs wpeiche die Antwort eonlung un dr Mitmachy dei der Volsaurschen Pusp,z Iu. aechaer aes. ch Ph=Lct: A. tur Hu woinr. Lio un. Pasohb losk ebet die baläloige Hatzang sort, uit dr. Naichelangse aun den Loden dei SchutUmgestalturg des Landes. Die Rede wurde mit leb= vauo, hinter welchem auf einem langen„Hirhe ,die dur Ver, wvt.;, geporst Tirtcgt son vur: vr e zosls, auch sie begrüßen mit Freuden die veränderte boitem Veisal aufgenommen....—..—. Tu..21. do; Kals. 4 50 Tr aung aut von haten, sodos p Unna, 26 Dez.[Weibnachts bescheerung.! Am Wirschaftspolitik, aber sie könnten die Wahrheit des Tunie, 24. Dez(Das Kanonenbot=Aspie)lce, Beton. a. 130 zuagernaten bose bereits vrgrisen Samtag: Abend war in Drtzeighen Sale Hersets ensesletzten Absatzes des Telegramms nicht anerkemnen. Essei ist nach Zarzis entsendet worden, dessen Gouverneur!““ Legen 12 Uhr wurd, der Weihnachtsbaum anges Weihnachts=Bescheerung armer Ptr##g#enzis####1; deshalb nötig, und die Lage der Bergarbeiter bedinge stamusischen Schutz gegen die durch den General Loge, itnbei u 1 Die Lichterrihe auf der Gallerte, während das Beischerung begaun gegen 5 Udr, Zau. ri pzer Fersen dies, daß auch sie ihre Meinung über diese Frage zu errot auf die Grenze von Tripolis zurückgedrängten In Gas klein georeht wurde, sodaß der Weihnachtsboum prächtig prangte ein großer, sohhn, geschmüchktr.,— A2hen die far kennen geben. Was des Redners Erscheinen in der VerPrevinzielles * Dortmund, 28. Dezember.[Neue Orgel.] von# bauer get wurden verschiedene Weihnachtslieder mit Orchesterbegleitung gesungen und dann zur nachtslieder mit Orchesterbegleitung ge eeinder.. gungen Teller voll Backwer=, Obst geht den Kaplan die General=Versammlung des Vereins setenbeit ans und eentin wanche und) Rüen, di purien gegen 200 Knder beschenkt„Isesüir die wirschaftlichen Interesen und die Lage der Die hübsche eicte Kautst üur ektac istchlchen Pantfscht, balie Aste ae. eiechich, Seate Lesisce Soasd. Das sei sehr leicht zu erklären, und einfach der, daß er Präses des„christpron aisch onwalte Seheriahelt an der ovoangtlichen lauspärton Bostenden uv Aasthosg zie Bächen, enital, Aodur wier sodann auf die fteanteglügenden Ersichter der Versammling tellzunehnen, und wenn Sor“ icg Ahinto enlichen vorim, bigt, dr Du 1on. dv. bosch,.kbutziae, vus esheabeag sopis hosige Klader Hn und umahute de letzieren, in Piteren Joyemsmen wire, damn Lute man mit Recht Sschilzkusn Horitr, Grite au. Ce.,...u, Kachar siast Walte demn Bierig Natk gesieslan,— Kanstau uus Slanzgak des Chisbdenast u Pemnien Nachora im sagen: das war sehe unmobel von d — 4 Maloanenst, dn Kpol s.„wie die elen Fricken übend duda, alse an wrigen Weihnachuobend,„alsertes dor, Mierere= eugex eint„eütr eu. Perseion ,36 ige lomn. Es werde von ander u. Thalias, Melpomenes, vrg.:#x. 44 fI. heihe inem biefigen Herrn nicht gekomGrund gehabt, dem Herrn Kapanderer Seite viel darüber ge#, Melpomenes, dez. Apollos,„wie die ollen Iriecken) koem gieggen Herrn von einem Frauenzimmer, dessen Be Lied vorgetragen war, schloß die Feter gs sprochen, daß die Geistlichkeit dazu da sei, den Frieden Sescslas Leos eshon. Wi Nion ul al. 9u. esis. anen Kon Zeichen für die Zakunft nehmen. Der Sonntag brachte den zwet goldene Ringe verschunden......! Um Freitage soziale Arbeiterpartei“ hatte für gestern nachmittag hier seiner Mitmenschen sein Wort rede und mit dem lieben Sornodschen„Faust“, in welchm Fil. Wollner das„Gret#., Piranste liet, der hiestage evangelische Frauenverein im eine Bersammlung anberaumt, die aver von der Pollz: Frieden habe es auch sein eigenes Bewenden, wenn drd uens ur be. buteu, u, benu bn„Aud Koantakanst Lachanieg diut Lichegeg), ungalchen ungzisg gust, ehzein Aoiun zun Wot gtzuge aier., bersche auf anderr Seite lene Perderung hodte.—. e e ed dn zu. Perzietanrise de Keant Lias e Beuignr Gitanben und Aieanualahgantine Bagen, A. Du,.= 19/131, lch ies Siete. Kate dag der Stlsche eiser dr Grlächen ve. Veragiste Lrite, aa Ldtach inen Ersela zu sichen und des Kazkenhanhe Baren bei dr ghobend)em. OPeishte.18. Lhuur idur Vaosalten danten, is Aleglich iun einen Prmzesse licton die Zolimer mit Stricken aus dem Teupel Unter dem strablenden Reczenglanze 393 ausgeprügelt. spricht Redn dend Sich zur Tagesordnung wendend, beedner sodann die Auslassungen liberaler lätter über die günstigere Lage des Bergbaues und der Eisen=Industrie und zitirt als Beweis dafür einen in der letzten Freitags= Nummer der„Ess. Ztg“ enthaltenen, der freihändlerischen„Frankf. Zig.“ entlehnten Artikel. Er habe sich noch andere Beweise zu verschaffen gewußt, und da er als Geistlicher sich nur auf die Wahrheit stützen könne, habe er sich an Personen gewandt, von denen er wisse, daß sie mit derselben nicht zurückhalten würden. Go habe er sich bei einem Bergmann erkundigt nach den Verhältnissen seiner Kameraden und erfahren, daß dieselben sich in nur verschwingeringem Maße gebessert hätten. Ein zuverer Grubenbeamter habe ihm das rapide Steigen der Kohlenpreise bestätigt, was auch in allen Blättern anerkannt werde. In den beteiligten Kreisen werde diese Besserung der veränderten Wirtschaftspolitik des Reichskanzlers beigemessen, und hätten auch die Bergleute alle Veranlassung, demselben dafür bankbar zu sein. In anderen Blättern werde wieder von der Unzulänglichkeit der Löhne der Bergarbeiter gesprochen und sei ihm dies auch in schriftlich vorliegenden Berichten seiner Gewährsleute bestätigt worden. Redner verliest eine vergleichende Statistik der Löhne aus den letzten Jahren. Darnach sei der Lohn dds Akt rdarbeiters zwar etwas gestiegen, aber nur infolge be eutend erhöhter Arbeitskraft, wogegen die Schichtlöhne immer noch stehen wie früher. Als ferneres Zeugnis könne er den Ausspruch eines Arbeitgebers, eines braven Mannes, anführen, welcher unlängst gelegentlich einer in Dortmund stattgehabten Versammlung gesagt habe, daß die Lage des Bergarbeiters einer Besserung bedürfe. Manche Arbeitgeber seien nun wohl geneigt, die Löhne zu erhöhen, da heiße es aber immer wieder, das geht noch nicht, erst müssen die Kohlenpreise wieder steigen. Redner kommt des weiteren auch auf die seitens der Zechen des Oberbergamtsbezirks abgeschlossene Förderkonvention zu sprechen und betont dabei die zu Tage getretene Uneinigkeit, welche herbeigeführt habe, daß eine Reihe von Zechen es vorziehe, lieber die ihnen durch die Konvention auferlegte Strafe zu zahlen, als die Förderung einzuschränken. Die Leistungen der Arbeiter seien fortwährend gestiegen und so werde mehr produzirt, aber weniger verdient. Er wisse sehr wohl, wenn man ihm dies entgegenhalten wolle, daß einige Zechen ihre Abschlüsse auf längere Zeit hätten machen müssen. Dies sei bei einigen Zechen der Fall gewesen. Ebenso wisse er aber auch, daß wieder andere zweimal im Monate die Preise ändern Den Berglenten aber will der Redner das Wort zu denken geben:„Wer sich nicht meldet, der kriegt nichts und ihnen raten, sich einer ihnen später vorzulegenden Adresse an den Reichskanzler anzuschließen. Dies sei ein Mittel des Friedens, um ihre Lage zu verbessern. Ein weiteres Mittel zeige ihnen die kaiserliche Botschaft an. Ebenso wie die Handwerker ihre Innungen haben und die Bauern ihre Vereinigungen, mit dem. selben Rechte könnten auch die Bergleute einen Gewerke. verein bilden zum Schutze der Arbeit. Ein solcher unpolitischer Verein könne auf gesetzlichem Boden erwach sen und würde auch die an seiner Spitze Stehenden schützen, welche sonst vielfachen Maßregelungen ausgesetzt waren. In einem derartigen Verein könnten die Interessen der Bergleute eine wirksame Vertretung finden Sodann nahm der Reichstagsabgeordnete und Redakteur, Herr Stötzel, das Wort, um das Ueberarbeiten in den Gruben und dessen Folgen zu besprechen. Der selbe begrüßt die Anwesenden mit dem alten Berg mannsgruß„Glückauf“ und motivirte seine Rede da mit, daß er als Vertreter des hiesigen Kreises im Reichstage und als dem Arbeiterstande entwachsen, ein Recht habe, in dieser Versammlung zu sprechen. Die Lage der Bergarbeiter sei eine derartige, daß diese auf eine Besserung derselben zu dringen vollständig berech tigt seien. Die neue Wirtschaftspolitik sei den Arbei tern bis jetzt wenig zu gute gekommen, denn die Finanz zölle hätten gerade die unteren Volksklassen getroffen, wie dies sich schon an der Verteuerung des Petroleums erweisen lasse. Was die Lage der Bergleute selbst an gehe, so sei es wohl etwas besser geworden, aber eine Lohnzulage sei nicht eingetreten. Von einigen Berg leuten habe er sogar gehört, daß es Gruben gebe, auf denen der Lohn immer noch geringer sei, als 1878. Und wo es besser geworden sei, da sei dies nur durch eine längere Arbeitsdauer herbeigeführt worden. Von einer wirklichen Besserung könne man nur denjenigen etwas erzählen, die nie in einer Grube gewesen seien, die Bergleute wüßten das besser. Man frage jetzt nicht mehr, wie lange der Mann gearbeitet habe für den verdien ten Lohn, denn es werde nicht mehr berücksichtigt, wie viel Ueberschichten dafür gemacht worden sind. Eine Aufbesserung könne nur dann erst eingetreten sein, wenn für eine bestimmte Arbeit ein besserer Lohn gezahlt werde, nicht aber, wenn dies Verhältnis infolge von Mehrarbeit eintrete. Wenn früher bei zwei Stunden Mehrarbeit eine Viertelschicht angerechnet wurde, während dies jetzt erst für drei Stunden der Fall sei, so könne er darin nur eine Verschlechterung der Löhne erblicken. Bei Abmessung der Löhne würden jetzt die Ueberschichten nicht mehr berücksichtigt, weshalb es leicht erklärlich sei, daß die statistischen Nachweise meist auf unrichtigen Schlußfolgerungen beruhten. Die früher bestehenden Bergordnungen hätten dem Arbeiter mit bezug auf die Arbeitszeit den nötigen Schutz durch Festsetzung der Arbeitszeit auf eine bestimmte Dauer geboten, was jetzt nicht mehr der Fall sei. Die freiwillig verlängerte Arbeitszeit reibe den Bergmann zu frühzeitig auf und das Ende sei, daß Frau und Kinder desselben der Gemeinde zur Last fallen. Als Mittel zur Abhülfe empfiehlt Redner die Festsetzung einer Maximalarbeit szeit und die Einführung eines Normalarbeitstages. Was die Erhöhung der Löhne anbetreffe, so sei zu wünschen, daß die großen Staatswerke zuerst mit einer Aufbesserung vorgehen möchten. Herr Stötzel ermahnt schließlich die Bergleute zur Einigkeit und zu festem Zusammenhalten und empfiehlt die Annahme der ihnen vorzulegenden Adresse. Darauf bestieg Herr Kaplan Laaf nochmals die Reduerbühne, um die Adresse zu verlesen, welche einstimmig angenommen wurde. Dieselbe hat folgenden Wortlaut: „Petition an Se. Durchlaucht den Herrn Reichskanzler um gesetzliche Regelung der Arbeitszeit der Bergleute, angenommen in der Versammlung der Bergleute im Saale des städtischen Gartens zu Essen am 26. Dezember 1881. Durchlaucht! Durchdrungen von der Ueberzeugung, daß Ew. Durchlaucht den wahren Interessen des Arbeiterstandes eine aufrichtige Sympathie entgegenbringen, wagt der Unterzeichnete im Auftrage einer Versammlung von über 3000 Bergleuten, Ew. Durchlaucht Aufmerksamkeit auf die traurige Lage der piesigen Bergarbeiter hinzulenken. Ruterzeichneter t dies um so mehr thun zu müssen, als diesbezügliche Kundgebung aus hiesigem Kreise geeignet isl, irrige Vorstellungen über die Lage der Arbeiter verbreiten. Die Generalversammlung nämlich des druck gebracht, daß infolge der von Ew. Durchlaucht!— w Breslau, 24. Der.[Der inaugurirten Wirtschaftspolitik eine Hebung der In= Garten] ist heute wegen Auftretens der Rinderpest dustrie und eine Besserung namentlich der Lage der unter den Giraffen po izeich geschlossen worden. zoologiche senden Weihnachtsgeschenken“ passende empfohlen. ist zu verbr Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftInteressen in Rheinland und Westfalen gat unter dem 20. v. Mts. an Ew. DurchArbeiter, also auch Bergarbeiter herbeigeführt worden sei. Wenn die Bergleute einerseits auch gern zugestehen, daß Ew. Durchlaucht Bestrebungen zum Schutz der heimischen Produktion schon jetzt einen nicht zu unterschätzenden wohlthätigen Einfluß auf die Montan= Industrie ausgeübt haben und zu den schönsten Hoffnungen für die Zukunft berechtigen, so können sie andererseits doch die Behauptung, daß die Lage der Arbeiter eine Besserung erfahren, als der Wahrheit entsprechend nicht anerkennen. Eine Erhöhung der Schichtlöhne hat trotz des unverkennbaren Aufschwungs der Industrie bisher leider nicht stattgefunden, und wenn der Monatslohn der Bergleute gegen früher ein höherer ist, so hat diese Erscheinung lediglich in dem Umstande ihren Grund, daß die Bergleute zu Ueberschichten gezwungen sind. Ew. Durchlaucht werden Sich aber der Einsicht nicht verschließen können, daß eine Verlängerung der ohnehin äußerst aufreibenden Bergarbeit eine schwere Schädigung des Arbeiter= standes naturnotwendig zur Folge haben muß. Nach des Unterzeichneten Dafürhalten würde eine esetzliche Regelung der Arbeitszeit sowohl für die ndustrie als die Arbeiter von großem Segen sein; die Produktion würde sich innerhalb vernünftiger Schranken bewegen, die Kohlenpreise und mit ihnen die Arbeitslöhne steigen. Ew. Durchlaucht erlaubt sich daher der Unterzeichnete gehorsamst zu bitten, im Interesse der Industrie und Bergarbeiter die Initiative dahin ergreifen zu wollen, daß eine gesetliche Regelung der Arbeitszeit— Normalarbeitstag— herbeigeführt werde.“ Nachdem Herr Kaplan Laaf die einzelnen Punkte der Adresse nochmals besprochen hatte, wurde der Vorsitzende, der frühere Bergmann Baltes mit der Absendung derselben an den Reichskanzler betraut. Gewerbe, Haudel und Verkehr. *[Hörder Verein.] Dem Geschäftsberichte der „Hörder Verein?“ über das verflossene Betriebsjahr entnehmen wir nachstehendes: Die Roheisenproduktion des Eisenwerkes betrug 77 275 843 Kilogramm gegen 61 888 719 Kilogramm in 1879/80, ist also um 25 Prozent gestiegen. Dazu wurden verbraucht: an Eisenerzen und Schlacken 168 893 350 Kilogramm, an Kalkstein 55622 900 Kilogramm, an Kokes 124 607 150 Kilogramm. Das durchschnittliche Ausbringen des Eisensteins war 45,8 Prozent gegen 44,8 Prozent in 1879/80. Der Kalkzuschlag betrug auf das Erzgewicht bezogen 32,9 Prozent gegen 42.3 Prozent in 1879/80. An Kokes ersorderten 1000 Kilogramm Roheisen 1612 Kilogramm gegen 1689 Kilogramm in 1879/80. Die Kokesöfen des Eisenwerks verarbeiteten 139 828 650 Kilogramm Kohlen und produzirten 97 963250 Kilogramm Kokes. Das Ausbringen an Kokes betrug also 70,0 Prozent. Die Selbstkosten der Kokes bezüglich der Böhne und Materialien sind gegen das Vorjahr um 3 4 pro 100 Kilogramm herabgegangen. Die hierdurch erzielte Ersparnis von 29 388 c ist lediglich dem Betriebe der im vorigen Jahre neu erbauten fünfzig Kokesöfen zuzuschreiben. Der Gesamtverbrauch der Hermannshütte an Roheisen betrug 68618 476 Kilegramm. Die Produktion an Stahl betrug 44 668 719 Kilogramm, an Luppen 11 759 363 Kilo gramm. Die Fabrik feuerfester Steine produzirte 1 106 099 Stück für den eigenin Bedarf. An Kohlen verbrauchte die Hermannshütte 105 407 385 Kilogramm und an Kokes 10410 629 Kilogramm. [Aktiengesellschaft Maschinenfabrik Deutschland.] Der Betriebsgewinn der Aktiengesellschaft Maschinen= fabrik Deutschland in Dortmund pro 1880 beträgt 9882 und zuzügl eines Saldos aus dem Vorjahre von 22 287,98# 32170.95 M. welche zu Abschreibungen und Dotirung des Reservefonds verwendet wurden. Die liquiden Aktivbestände betragen: Halbfobrikate und Materialien 174 584.81 M Debitoren 201 794.78 J, Kassa und Wechsel 8071,23 4, zusammen 384 450.81 M. denen an lausenden Verbindlich keiten 267048,46# Kreditoren gegenüberstehen. Der Re servefonds beziffert sich auf 180000 J Auf Delkredere Konto stehen 26 000.91 Neus, 27. Dezbr.[Getreidemarkt.] Am heutigen Getreidemarkte blieben Preise sämtlicher Fruchtgattungen unverändert. Rüböl und Kuchen unverändert. Weizen, neuer, 22,40—24,40#. Lundroggen, neuer 20,20—21,20 M. Hafer, alter, 17,20 M, Hafer, neuer, 14,00— 15,50 J Gerste (Winter=)—#. Rübsen 26,50 M. Raps 28,00#, Kartoffeln 5 A. Weizen Vorschuß— 4 prr 100 kg. Kleien 6,00#, Heu.00 K. per 50 kx., Rogannro# per 600 kg 50,00., Rüböl per 100 Kilo In Parisen von 100 Zentnern 62 4 dito faßweise 64#. Gereinigtes Oel per 100 kx 3& höher als Rübtl Breßkuchen per 1000 Kilo 150 4 * Köln, 27. Dez.[Getreidemarkt.] Weizen, hie siger loko 24,00, fremder loko 23,50, pr. März 23,10, pr Mai 23,00. Roggen loko 21.50, pr. März 17,45, pr. Ma 17,10. Hafer loko 1700. Rüböl loko 31,50, pr. Ma30,00, pr. Oktober 29,30. Vermischtes. — Berlin, 24. Dez.[Der festgenommene Verbrecher,) welcher den teuflischen Erpressungsplan erdacht und zur Ausführung zu bringen versucht hat, ist, wie die fortgesetzten kriminalpolizeilichen Recherchen ergeben haben, der Schlosser Wilke aus Küstrin, welcher sich seit Juli d. J. in Berlin aufhält. Wilke hat Frau und Kinder, die von ihm getrennt leben und der Grünauerstraße wohnen, während er selbst in der Oranienstraße 7 bis zu seiner Festnahme gewohnt hat. Wilke ist bisher, was mit Rücksicht auf die Raffinirtheit seines verbrecherischen Planes bemerkenswert ist, noch nicht bestraft. In Küstrin betrieb er mehrere Jahre lang als Schlossermeister eine eigene Werkstätte, bis er gänzlich herunterkam und im Juli kr. nach Berlin ging, wo er bei verschiebenen Schlossermeistern gearbeitet hat. Da er nicht immer Arbeit fand und auch die frühere Selbständigkeit als Meister nicht verschmerzen vermochte, so verfiel er, um sein Geld verschaffen, auf die Idee, reiche Personen in seine Wohnung zu locken und zu berauben. Zu diesem Zwecke fertigte er das zangenartige Instrument in der Werkstätte eines Schlossermeisters in der Wendenstraße an, wo er grade arbeitete. Auf die Frage seiner Mit arbeiter zu welchem Zwecke er das wunderliche, noch esehene Instrument fabrizire, sagte Wilke, erwolle si ztent zum Herausnehmen von Löttöpfen auf dieses Instrument verschaffen. An dieses Instrument fügte er als Stiel ein langes Gasrohr an, welches er von einem Bau gestohlen hatte, und an einer anderen Ar. beitsstelle, bei einem Schlossermeister in der Krautsstraße, fertigte Wilke das Gewinde an, welches die Verbindung zwischen dem Würge= Instrument und der am Ende des Stiels angebrachten Kurbel bilden sollte. Seit dem 3. ds. Mts. war Wilke arbeitslos, und er schritt nunmehr der Ausführung des Planes näher, indem er sich mit einem ihm bekannten Schlosser und einem Arbeiter zur gemeinschaftlichen Ausführung verband. Wie bereits gestern mitgeteilt worden, ist die Ausführung des Planes durch die Anzeige seiner beiden Komplicen vereitelt worden. Wilke hat, wie wir vernehmen, eingeräumt, daß er die beiden errzähnten In strumente zum Würgen und zum Fesseln der Füße zu dem Zwecke angefertigt habe, um den von ihm vorher duachdachten Plan auszuführen, und daß er bei dem vermeintlichen Dr. Lehrs zur Ausführung seines Vor habens geschritten sei. Dagegen stellt er in Abrede, die Absicht gehabt zu haben, die Herangelockten zu töten. Nachdem dieselben ihrer Barschaft entledigt worden resp. Wechsel unterschrieben hätten, habe er mit seinen Komplicen sich entfernen wollen, die UnDer w Karlsruhe, 24. Dez.[Berufung.] August von Bulmerineg in Wiesbaden, Mitglied der internationalen Assoziation für die Kodifikation des Bölkerrechts und früher Professor des Staats= und Völkerrechts zu Dorpat, ist an die Stelle Bluntschlis an die Iniversität zu Heidelberg berufen worden. Bremerbaven. 24. Dez.[Gesunken.] Dampfer des Norddeutschen Lloyd„Braunschweig" im neuen Hafen gesunken. — w London, 24. Dez.[Zusammenstoß.] ute morgen erfolgte bei Slough auf ber Greatesternbahn ein Zusammenstoß zwischen einem Expreßund einem Güterzuge, wobei mehrere Personen verwundet sein sollen. — W warschau, 26. Dez.[Falscher Allarm.] In der Kreuzkirche entstand gestern ein falscher Allarm, wodurch gegen 60 Personen zu Schaden, mehrere ums Leben kamen. — Oran, 24. Dez.(Von der Ueberschwemmung.] In der Habra=Ebene sind von den Opfern der Ueberschwemmung 201 Leichname aufgefunden, von denen 163 Eingeborenen, 33 Spaniern und 3 Franzoen angehören. 2. Telegraphische Depeschen der„Dortmunder Zeitung“. * Bukarest, 28. Dez. Der ministerielle Romanul versichert positiv, daß der österreichisch=rumänische Zwischenfall desinitid und vollständig auseglichen sei * Wien, 28. Dez. Der„Politischen Korrespondenz“ zufolge gilt die Rückkehr Hoyos auf den Posten zu Bukarest und die Wiederaufnahme regelmäßiger Beziehungen zu Rumänien als unmittelbar bevorstehend. Briefkasten der Redaktion. Alter Abonnent in Eichlinghofen. Sie haben ganz recht, wenn Sie bei der Empfehlung von Fliegenpapier zu Weihnachtsgeschen#en vorwundert ausrufen, ob im Hombruch das Weihnachtsfest in die Hundstage falle?! Unter den„paszu nie 60 werden lelder nur zu viel unVerantwortlicher Redakteur Rudolf Versen in Dertmur Offener Sprechsaal. (Für Artikel unter dieser Rubrik ist die Redaktion dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.) Dortmunder Reuigkeiten. Am ersten Weidnachtsaberde gegen 7% Uhr ereignete sich an der Hobertsburg ein höchst interessantes Schauspiel. Eine kleine Gesellschaft, die dem gutschmeckenden Biere stark zugesprochen hatte, geriet in eine höchst peinliche Lage. Die Damen, die fünf an der Zahl und lustig den Männern voranschritten, machten plötzlich Halt und kamen schreiend zurück, fast außer Athmen. Doch der erste Schrecken hatte sich bald gelegt und man schritt nun rüstig auf die Spuckstelle los, bis man sich von dem Gegenstande, der nun völlig die Unterhaltung der Gesellschaft wurde, überzeugt hatte. Aber welch ein trauriges Bild bot sich der Gesellschaft! Nämlich in der dortigen Weide an der Hobertsburg war trotz der großen Kälte ein Pferd eingesperrt. Einige von den Herren schritten zur Untersuchung der Nahrungsmittel, aber damit war es erbärmlich bestellt; das so spärliche Gras war zu Eis gefroren. Man versuchte zur Befreiung des Tieres aus der so üblen Lage zu schreiten, um der unmenschlichen Behandlung ein Ende zu machen. Aber auch das war unmöglich, weil die Weide mit Draht eingefriedigt war und man mußte das Tier in der garstigen Gefangenchaft zurück lassen. Mehrere dortmunger Bürger. (Mitgeteilt vom Norddeutschen Lloyd in Bremen.) * Bremen, 24. Dez.(Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer„Donau“, Kapt. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 1I. Dezember von Bremen und am 13. Dezember von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr morgens wohlvehalten in Newyork angekommen. Schiffsbericht der Red Star Line. * Antwerpen, 21. Dez. Der Postdampfer Kapt. Tanner, istvon Philadelphia angekommen. * N e w= Y o r k, 2 1. D e z. D e r P o s t d a m p f e r„ W a e s l a n d“, Kapt. Nickels, ist von Antwerpen abgegenen. * Antwerpen, 24. Dez. Der Postdampfer„Zeeland“, Kopt. Weyer, ist nach New=York abgegangen. * N e w= Y o r k, 2 4. D e z. D e r P o s t d a m p f e r„ R h y n l a n d“ Kapt. Randle, ist von Antoerpen angekommen. Landwehr= munder Verein. Die Mitglieder des Vereins werden ersucht, am Freitag=Morgen 3½ Uhr sich an der Beerdigung des Kameaden 312494 Wilh. Eickmeler recht zahlreich zu beteiligen Antreten 8 Uhr deim Oberst Heruekamp. Der Vorstand. Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Sekretär Josef Krumme, Elise geb Botzmann zu Dortmund, vertreten durch den Rechtsanwalt Feuner daselbst, klagt gegen ihren genannten Ehemann, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, wegen Ehescheidung mit dem Antrage auf Trennung des zwischen Parteien bestehenden Bandes der Ede und Erklärung des Beklagten für den allein schuldigen Teil und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivikammer des königl. Landgerichts zu Dortmund auf den 28. März 1888, vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird kannt gemacht Dortmund, den 21. Dezember 1881. # Anwalt zu dieser Auszug der Klage beAm Dounerstag, 29. d. Mts., vormittags 10 Uhr anfangend, ollen im Forstdistrikt„Süoholz“ an ehr guter Abfuhr: 8 Nummern Eichen, zu Geschirrholz, 200 Nrn. Buchen, zu Nutz= und Brennholz geeignet, auf dem Stamme, öffentlich, meistdietend verkauft werden. Haus=Wenge, 21 Dez. 1881. Wethmar, 12 4191 Rentmeister. Verkauf. Die Schützenhofgesellschaft Melle beabsichtigt, den in der Stadt Melle belegenen sogenannten Schützenhof mit sämtlichem Inbeutar unter der Hand zu verkaufen. Das Wesen liegt in der Stadt Melle, in einer parkartigen Anlage, auch als Kurgarlen von der Badeanstalt und Brunnengesellschaft zur Wilhelmsquelle benutzt. Dasselbe ist vor 8 Jahren neu erbaut, und auf das komfortabelste eingerichtet. Außer einem gut eingerichteten Wohnund Wirtschaftsgebäude, gehört dazu, ein großer Saal von 30 Meter Länge und 20 Meter Breite, mit Anbau einer Veranda von 30 Meter Länge, eine Musikhalle, ein Schießhaus nebst hohem Kugelfang, Kegelbahn, Eiskeller, Badehaus und Oekonomie=Gebäude, alles fast neu. Das Wesen eignet sich seiner passenden Lage wegen auch mit als Gastwirtschaft auszunutzen, es sind dazu Räumlichkeiten im Wohnhause, und Stallung für 12 Pferde vorhanden. Da der Gesellschaft sehr daran liegt, einen geeigneten guten Wirt darin zu bekommen, sieht dieselbe mehr auf eine passende Person, als auf einen hohen Preis, und würde unter Umständen sehr preiswürdig abgegeben werden. Reflektanten erfahren alles nähere bei Herrn F. W. Milberg in Melle, durch denselben sind auch die Verkaufsbedingungen gegen Einsend: 12 489 Hülsmann, Gerichtsschreiber des königlichen Landgerichts. Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Korbflechter Friedrich Dieckmann, Elisabeth geborne Krämer, zu Dortmund, vertreten durch den Justizrat Möger daselbst, klagt gegen ihren Ebemann, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wegen Ehescheidung mit dem Antrage auf Trennung des zwischen Parteien bestehenden Bandes der Ehe und Erklärung des Beklagten für den allein schuldigen Teil und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des königl. Landgerichts zu Dortmund aus den 28. März 1882, vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Dortmund, den 21. Dezember 1881. 12 491) Hülsmann, Gerichtsschreiber des königlichen Landgerichts. Oeffentliche Zustellung. Der Bergmann Dietrich Elshoff zu Dortmund, vertreten durch den 5# Rechtsanwalt Kohn daselbst, klagt gegen seine Ehefrau, Maria Elisabeth### geb. Dopheide, deren Aufenthaltsort unbekannt, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage auf Trennung des zwischen Parteien bestebenden Bandes der Ehe und Erklärung der Beklagten für den allein schuldigen Teil und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des königl. Landgerichts zu Dortmund auf den 28. März 1882, vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen kannt gemacht Tortmund, den 21. Dezember 1881. Hülsmann, Gerichtsschreiber des königlichen Landgerichts. zugelassenen Anwalt zu Zustellung wird dieser Auszug der Klage be12 490) zu beziehen. dung von 50 4 112 499 Die Kommission. Die im Grundbuche von Feldmark Unna, Band 12, Blatt 250, auf den Namen des Wirts Friedrich Schmitz mit Friederike Henriette Josine geb. Schulz in Gütergemeinschaft lebend, eingetragenen Grundstücke, Flur 12, Nr. 169 und 422/168, Flur 13, Nr. 1557/690, 1558/692 und 1559/691 der Steuergemeinde Unna, insgesamt vermessen zur Größe von 37 Are 2 Quadrat= Meter, sollen im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers am 13. Januar k.., vormittags 10 Uhr, am hiefigen Amtsgericht versteigert werden. Der Reinertrag sämtlicher Grundstücke, nach welchem dieselben zur Grundsteuer veranlagt worden, beträgt 8 Thlr. 48 Dez., der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswert der aufstehenden Gebäulichkeiten beträgt 894 Die von den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution beträgt 2326,76 Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift der Grundbuchtabelle und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, die Grundstücke betressenden Nachweisungen sind in der Gerichtsschreiberei I. einzusehen. Alle diejenigen, welche Eigentum= oder anderweite, zur Wirksamkeit Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht ein Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefe dert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermin, spätestens aber bis zum Erlaß des AusschlußTelegramm den Gedanken zum SAns= glücklichen in dem Halseisen ihrem Schicksale überlassend Zur Vergrößerung eines Eisenwaren= Geschäfts wird ein Associe, der 15000 einlegen kann, gesucht. Offerten bes. die Exp. d. B. 112 502 unter Angabe N. O. 15 Urteils a Das uumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages son am 14. Januar k.., mittags 12 Uhr, Erteilung des Zuschlages soll an der hiesigen Gerichtsstelle verkündet werden. Anna, den 7. Dezember 1881. * 1 0 9 3 8 Königliches Amtsgericht. Gesucht wird ein tüchtiger, energischer Kokesmeister, der zugleich als Tagessteiger zu funktioniren hat. Franko-Offerten end. A. Z. 412“#97 durch die Exp. d. Ztg. erbeten. zuverlässiger Mann sucht Stelle als Bote oder al Büreaudiener; auch kann Kaution gen###t werden. ##Zu. enfahr. Hinhder# Exped 12.480 Großer Warenverkauf. Gegen Sterbefalls beabsichtigt Herr G. Wisler hierselbst eins der beid’i Geschäfte an der Brückstraße aufzugeben und sollen, um schnell zu — Mittwoch den 28. d. Mts. und den 8 folgenden Tagen, Morgens 10 Uhr anfangend, in dem Geschäftslokale Brückstraße 20: sämtliche Manufakturwaren, namentlich Teinen, Bettzeuge, Herren=Jund Knabenanzüge, dem Meistbietenden gegen Bar verkauft wirden. Dortmund, 27. Dezember 1881. A78325s 12 479 K S 5 Gonnenschein. 12 486 belle Wallnüsse sind billig abzugeben. Lagernd bei Fuhrunternehmer Roock, 112 436 Ostenhellweg 56. 100 Visitenkarten, sehr feiner Karton, in schönen Kassetten. von 1 M an. .2. Krügersche Buchdruckerei. Liberaler Bürgerverein. Ordentl. Generalversammlung am Mittwoch, den 28. d. Mts., abends 8 Uhr, im Köluischen Hofe. 1. Vorstandswahl. 2. Bericht über die Finanzlage. Dortmund, den 27. Dezember 1881. 12 458i Der Vorstand. 1882. Gratulationskarten, ernsten und humoristischen Inhalts, in großer und hübscher Auswahl, empfiehlt billigst C. L. Krüger, Westenhellweg 13. 1882. Etablissement L. Fränkel Mein Ausverkauf dauert bis zum 1. Januar fort. bleiben die Ausverkaufspreise bestehen. Fränkel. Stadttheater in Dortmund. Mittwoch, den 23. Dezbr. 1831, zu ermäßigten Preisen: Der Kaufmann von Venedig. Lustspiel von Shakesspeare. 12472 — 112 508 Donnerstag, den 29. Dez. kr.: Der Rattenfänger von Hameln. Freitag, den 30. Dez. 1881: Der Rattenfänger von Hameln. Neujahrskarten in sehr großer Auswahl, von der einfachsten bis zu der eleganteiten Ausführung, mit Ueberraschungen und Verwandlungen Humoristische GratulationsPostkarten, elegante Postkarten mit Goldrand mit und ohne Verse 2c. A. W. Korff, 12498 Wißstraße 4 und Markt 12. (. Al/ 4 Soeben traf bei uns ein: Illustrirter Familien=Kalender des AMERTKA. 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Wöchentlich—2½ Bogen in groß Quart mit vielen prachtvollen Illustrationen. * Preis in Wochennummern 1 Mark 60 Pfg. vierteljährlich. In jährlich 14 Heften à 50 Pfg. In jährlich 26 Halbheften a 30 Pfg. „Falstaff und der Page“ von Eduard Grützner.(Scene aus Shakespeare's„Heinrich der Vierte", zweiter Theil.) Mit dem Jahre 1882 beginnt die„Gartenlaube“ ihren dreißigsten Jahrgang. Seit seinem Bestehen verfolgt unser Blatt unentwegt dasselbe Ziel: nicht nur wissenschaftliche Belehrung und belletristische Unterhaltung will es dem deutschen Volke und der deutschen Familie bieten, es will auch dem nationalen Gedanken nach aulen Richtungen hin energisch Bahn brechen und für die Kräftigung gesunder Freiheitsbestrebungen Um dieses vorgesteckte Ziel auch im kommenden Jahre zu erreichen, haben wir es an allseitigen und weitgreifenden Dispositionen nicht un S7 und so darf auch der Jahrgang 1882 wohl auf den Beifall rechnen, den der nunmehr seinem Abschlusse entgegengehende allgemein An novellistischen Beiträger werden dort eine Reihe von Arbeiten aus den ersten und besten Federn der Zeit zum Abdruck kommen und zwar von: Robert Byr, „Der heimliche Gast,“ Karl Theodor Schultz, „Vob Zellina.“ Levin Schücking, „Recht und Liebe,“ denen sich mehrere kleinere sesselnie Mäzelleg aubs ege P e hu, Albert erden so von Anton Ohorn. A. Wurchard u. A.— Neben Erzählendem werden den Lese Fraeger, Friedrich Rodenstedt, Hermann Lingg, Friedrich Hofmann, C. del Regro, bert Möser. I. G. Fischer u. u.— Ferner: Beleuchtungen der Begebenheiten und Persönli Lesern poetische , Ernst Ziel, nlichkeiten des Der Schrmrilsg Leir de sher Säahesdechelce 13 Zeit, Siten: Kunst und Culturbüder von.... Meho) T, Max Mordau. Kark Miedermann, Iriedrich Helbig, Malduin Groller, Adotf Ebeling, Gsaum, Scuthze=Zeiiyso, Bog, I. Zzegnhik Zosing. Nr. Peak. Audvia Mosk, Cark Stietek, Malduin Möllausen, Mobert Keik, Teodor von Altert Iränkel, Ja Mara, Kattsos; Pbeopbt) 2221 Lc Germann ureniamar. Drit Wernich, Audolf Elche, Derdinand Lindner, Heinrich Lieieis. Tl. V. Jeuenait. Adeoder Hampe, A. Woldt.—; Withelungen aud und über Amerila von Kbedor Zirchhesf, Eronan u. A.— Illusrirte Skizen aus den östereichischen Ländern— Bilder aus dem Sillen Oean von H. Fhnia— Die Schäiden der modernen Cultur E M S 10 K 2 60 R # F ###.A Schloß und See Beldes in den Krainer Alpen. Nach der Natur ausgenommen. Der Unterzeichnete abonnirt hierdurch in der C. L. Krüger'schen Buchhandlung in Dortmund, Westenhellweg 43 Exempl. auf Die Gartenlauve pro 1882, erstes Quartal in Wochennummern à 1 Mark 60 Pfg. do. do.— in jährlich 14 Heften à 50 Pfg. in jährlich 26 Halbheften à 30 Pfg. Ort und Wohnung: Name: Druck von Alexander Wiede in Leipzig. der Wandermappe der„Gartenlaube.— Land und Leute— Stizen von der Osseliste mit Originalzeichnungen von Rodert Azmus— uonten aus dem Vereiche der ur n n un, Pele muienz, Putg, iehen ur ud Per. u. ur. meseam., Vl. Meosteg. L. Moltilmaen, E. S. Valdaer, Eduard *