Dortmunder 340 Erschein: täglich. Bierteljährlicher Abonnements-Preis 2 1 258 ——— Ludoll Mosse: Röln, Verliu, Breslau, Chemniz Hamburg, Magdeburg, München, Nürnberg, Straß. gurg i. C. Stuttgart, Zürich dc. Haasenstein& Vogler: Wia, Bertin, Basel, Bremen, Danzig, Erfurt, Gen, annoder, Bübeck, Manicheim, Metz, Wien 2c. S. L ande& Co.: Frankfurt am Main, Berlin. Amsterdam, Parts 2c. Invalidendank: Berlin, Dresden eirich——— verbunden mit dem Dortmunder Anzeiger Insertions=Gebühren die einspaltige Petitzeile oder deren 20 H # Lawotz. Xo Düerich≈ Co.,; Cassel, Franitur a. N. Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. Adolf Steiner: Hamburn. A. Roles: Münsa. C. Marowsky: Minden. Carl Schüfsler: Haansorn, E Schlotte: Bremen. W. Thienes: Elderfeld. E. Thisson: Barmen. Bernb. Arndt: Berlin, Julin# Barck& Co.: Halle a. Saale. D. Frenz: Maim. Leo Frank: Köln. Joh. Roothaar: Hambura. Retie & Co.: Wien. G. D. Baedecker: Essen. S. Duz Hagen. R. Wichelhofen: Iserlohn. Witten:..Krügen 334 (Erstes Blatt.) Dienstag, den 6. Dezember 1881. 54. Jahrgaug. Reichstag. * Berlen. 5. Dezember Am Dische des Bundesrats: Staatssekretär von Bötticher, Scholz, Dr. Stephan, Chef der Admiralität, Staatsminister von Stosch. Direktor im Reicheschatzamt Burchard, stellvertretender Direktor im Reichseisenbahnamt, geheimer Oberregierun-Krat Körte, Direktor im Reichspostamt Dr. Fischer, geheimer Admiralitätsrat Dr Rösing. Kommissare: geheime Regierungsräte Schraut, Aschenborn, Oderstlieutenant Spitz. Die zweite Beratung des Reichshaushaltsetats pro 1882 bis 1883 wird mit der Diskussion über den Marineetat fortgesetzt. Die Kapitel 52: Indiensthaltung der Schiffe, Kapitel 53: Naturalverpflegung und Kapitel 60: Werftbetrieb, befinden sich noch zur Vorberatung in der Budgetkommission, die übrigen Kapitel des Oedinariums, sowie die Einnahmen werden ohne jede Debatte genehmigt.— Auch die ordentlichen Ausgaben und die Elnnhmen des Etats des Reichsschatzamts ergaben keine Diskussion; sie wurden genehmigt bis auf die Mehrforderung von zwei vo tragen: den Räten, wilche noch von der Budaetkommission geprüft wird: ebenso befindet sich noch die Position Ueberweisungen an die Bundesstaaten aus den Steuern und 83 471 000 M. in der genannten Kommission. Bei dem Etat für das Reichseisenbahnamt, Ausgabe 203 150 K. Einnahmen 8851#. fragt Ahg. Schrader (Direktor der anhalter Bahn) an, wie es mit dem Erlaß des wiederholt versprochenen Reichkeisenbahngesetzes stehe Ohne dasselbe entbehre auch das Reichseisenbahnamt der dringend erforderlichen gesetzlichen Grundlage. Der bisherige unvollkommene Zustand habe es auch verschuldet, daß die Tarifresoem noch immer nicht vo: Flick gekommen sei und daß auf die Beschwerden der westfälischen und rheinischen Interessenten über den chronischen Waggonmangel keine Abhülfe erscheine Ein Eisenbahngesetz sei auch dann noch not wendig, wenn sämtliche Eisenbahnen en den Reichsbesitz übergingen, um die Interessen des Publikums gegenüber dem Eisenbahnfiekus zu wahren. Bundesbevollmäcktigter geheimer wat Körte erklärt, daß der Erlaß eines solchen Gesetzes während des gegenwärtigen Uebergangsstadiums, wo die Verstaatlichungen noch immer ihren Fortgung nähmen, nicht opportun sei, sondern daß zuvörderst ein gewisser Abschluß im Interesse aller Beteiligten abgewartet werden müsse. Abg. Büchtemann unterstützt die Ausführungen des Abgeordneten Schrader; er könne sich mit der diplomatischen Auskunft des Bundesvertreters nicht begnügen. E sei sehr zu beklagen, daß unser Eisenbahnwesen mehr und mehr von politischen Verhältnissen abhängig gemacht werde. Namentlich hinsichtlich der Tarife trete dieser Umstand nur zu fühlbar hervor; und dabei sei in den Beschlüssen des Bundesrats nicht einmal Konsequenz vorhanden. Im Jahre 1879 nämlich habe sich der Bundesrat einhellig dahin aus. gesprochen, mit aller Kraft die Differential=Tarise zu beeitigen, um dem Einheits Tarif nahe zu kommen; gegenwärtig seien wieder eine Anzahl Differential=Tarife zu Junsten lokaler Interessen eingeführt, die gleichwohl den eabsichtigten Erfolg nicht aufzuweisen hätten. Die TarifLolitik der Eisenbahn=Verwaltung habe die fiskalischen Vorteile nicht gebracht, welche sie bringen sollte, vielmehr sei der Verkehr, besonders in Getreide, vielfach von den Eisenbahnen auf die Wasserwege gedrängt worden. Die Kündigung der direkten Tarife mit Galizien und Rumänien habe der deutschen Landwirtschaft keineswegs zum Vorteil gereicht. Redner richtet an das Reichs=Eisenbahnamt die direkte Frage, ob an den Bundesratsbeschlüssen von 1879 festgehalten werden werde oder nicht. Bundesbevollmächtigter geh. Rat Körte erwidert, daß er die Angriffe des Vorredners, soweit sie für das ReichsEisenbahnamt den Vorwurf nicht genügender Pflichterfüllung involviren, zurückweisen müsse. Die Stellung zu der Frage der Differential=Tarife sei eine ganz einfache; er habe sich strikte an jene Bundesratsbeschlüsse gehalten und könne auch nicht die Meinung eilen, als ob der preußische EisenbahnMinister von ihnen in irgend einer Weise abgewichen wäre Abg. Dr. Perrot: Ich habe von vornherein zu den sohr Wenigen gehört, welche dem Reichseisenbahnamt eine sehr große Bedeutung nicht beimaßen, zur Abhülfe der allgemeinen Mißstände hat man später ein Reichseisenbahngesetz zu machen versucht. Aber man war damit nicht glücklicher, weil hauptsächlich die so sehr schwierigen Tariffragen auch auf diesem Wege sich nicht lösen ließen. Im einzelnen kann ich darin kein„nationales“ Unglück sehen, wenn gewissermaßen Artikel von den Eisenbahnen auf den Transport zu Wasser verwiesen werden. Es ist heute einfach unmöglich, die bestehende Vielheit der Tarife zu uniformiren; die Frage ist bisher so wenig in Angriff genommen worden, daß sich in Berlin zur Zeit nicht einmal ein Auskunftsbüreau in dem bestehenden Tarise zurecht findet. Auf dem Wege der Reichsgesetzgebung ist ein befriedigendes Resultat in dieser Frage überhaupt nicht zu erreichen, die Hauptarbeit muß den Einzelstaaten überlassen bleiben. Aba Büchtemann hat bisher allerdings die Kompetenz des Reichseisenbahnamts für eine umfangreichere gehalten. Die Ausführungen.s Vorredners leckten sich mit den Ansichten nicht, die er als Schriftsteller vertrete, denn in seinen Publikationen verlange er für die Eisenbabntarife deselbe Uniformität, welche für die Posttarise gilt. Die Beschlüsse des Bundesrats von 1879 würden, wenn sie länger aufrecht erhalten würden, die deutschen Bahnen erheblich schädigen. Soll Deutschland seine alte Bedeutung beibehalten so muß es die Vermittelung zwischen dem europäischen Südosten und dem verkehrsreichen Westen nach wie vor behalten und kann hierzu des Verkehrs mittelst der Eisenbahnen nicht entbehren. Eine Schädigung in dieser Hinsicht i zugleich eie Schädigung der internationalen Interessen. .55. Freiherr v. Minnigerode konnatirt, daß die konserrative Partei nach wie vor das System der Differentialtarife perhorreszirt, namentlich aus agrarischen Rücksichten. Abg. Kochhann=Landsberg tritt für eine erweiterte Kompetenz des Reichs Eisenbahnamts deshalb ein, weil den zahlreichen Verstaatlichungen in Preußen und in den meisten süddeutschen Staaten ein Korrektiv, eine höhere Instanz an die Seite gestellt werden wüsse. ußerdem sei die Schaffung mehrerer dezentralisirter oberster Verwaltungsbehörden für das Eisenbahnwesen innerhalb des deutschen Reiches notwendie und allein Erfolg versprechend. Abg. Dr. Perrot führt an, daß er seinerzeit für den Gütertransport keinen Einheitstarif, sondern einen Rufenweisen Rayontarif empfohlen habe. So lange das jetzige Chaos von Tarifen sortbestehe, werde Deutschland seine Weltstellung im Handel nie wieder erobern. Abg. Sonnemann, obwohl ein alter Anhänger des Staatsbahnsystems, ist doch der Meinung, daß die vorgebrachten Klagen die eingehendste Berücksichtigung verlangen, und erklärt auch gegen den Abg. v Minnigerode, daß durt die neuen Tarifirungen kein Vorteil, sondern nur die Schädigung namentlich der süddeutschen Bahnen herbeigeführt würde. Zudem widersprächen sich die Ausführungen der konservativen Rednesogar unter einander. Es müsse endlich etwas geschehen, um dem deutschen Eisenbahn=Absolutismus ein Ende zu machen. Die Diskussion wird hiernach geschlossen und der Etat bewilligt, desgleichen der Etat der Reichsschuld Ach der Etat des allgemeinen Pensionsfonds, Kapitel 74, Reichsheer 18256 829 MA, Kapitel 75, Marine 449 713#. Kapitel 76, Zivilverwaltung 378 725 M. wird ohne Debatte bewilligt; edenso der Etat des Reichsiovalidenfonds, Ordinarium der Ausgaben 30 129 567 Einnahme: Zinsen 22 491 057 M, Kapitalzuschuß 7648 510 M, Unter den Einnahmen befindet sich unter Kapitel la eine Position vo. 12 062 468 M an Einnahmen aus dem Ertrage der Rübenzuckersteuer von 188 82; die Pofition wird genehmigt. Es folgt der Etat der Einnahmen des deutschen Reichs an Stempelabgaben. Der Spielkartenstempel 1 036 300 M. und die Wechselstem elsteuer 6 009 800 J, werden ohne Debatte rewilligt. Bei Titel 3. Stempel für Schlußnoten, Rechnungen u s. w. 12066 000 M, erklärt Abg. v. Weoell. Malchom, daß seine Partei in nicht allzu ferner Zeit mit dem Antrage auf eine prozentuale Börsensteuer wieder hervortreten werde Aba. Richter=Hagen: Das Vorschlagen neuer Steuern sei in der Regel Sache der Regierung; macht die konservative Partei ihre Ankündigung wahr, so würde die linke Seite ihrerseits die Abschaffung drückender kulturwioriger Zölle z. B. des Petroleumzolles, beantragen(Unruhe rechts.) Abg. v. Wedell Malchow bedauert, daß er mit seiner Partei es nicht angezeigt halte, an dem Zolltarif zu rütteln Die Abgg. Sonnemann, Rickert und Büsina betonen, daß die Erfahrungen über das Börsensteuergesetz noch nicht zu einem abschließenden Urteil berechtigten; es wäre deshalb wichtiger, den Reichstag einstweilen nicht wieder mit dieser Materie zu behelligen. Aba. Richter=Hagen: Die gegenwärtige Debatte beweist evident, wie vorsichtig ein Reichstag sein muß, ehe er aus irgend welchen Gründen der Regierung eine neue Steuer bewilligt. Abg. Frhr. v. Minnigerode: Eine hohe Börsensteuer sei im Reiche sehr populär, daß man allerseits wünsche und hoffe, so bald ais möglich eine energische prozentuale Besteuerung herbeigeführe zu sehen. Die Frage könne um so eger neu diskutirt werden, als im letzten Sommer die Anträge von Wedell nur mit Stimmengleichheit abgelehnt worden seien. Abg. Dr. Perrot: In Frankreich bestehe bereits ein System der prozentualen Besteuerung.(Widerspruch links.) Unsere Makler erheben ja auch eine Art Prozentsteuer, sie erheben ½ pro Mille vom Käufer, der höheren Besteuerung, der bloßen Spekulation, des reinen Hazardspiels an der Börse könne man nur eifrigst das Wort reden, der Staat würde als Makler ebenso gut diese Steuer erheben können. Abg. Dr. Lasker: Die letzten Ausführungen charakterifiren sich als eine Fortsetzung der jüngsten Agitation vor den Wahlen; keineswegs nämlich seien die Gegner der Börsinsteuer Freunde und Parteigänger der Börse, wie es vor den Wahlen unwahrer Weise behauptet worden ist. Die Steuer auf Effekten und Waren trifft ja nimmermehr die Börse; die Steuer auf spekulative Geschäfte richtig zu fixiren war mit enormen Schwierigkeiten verknüpft. In den großen Einnahmen Frankreichs aus der prozentualen Steuer stecke auch der besonders drückende, 5 Prozent betragende Immobilienstempel, dessen Einführung in Deutschland einen allgemeinen Aufschrei der Entrüstung zur Folge haben würde. Der eisersüchtige Kampf der Vertreter des im mobilen Kapitals gegen die Börse könne schließlich nur den Unfrieden im Lande vermehren, und es möchte vielleicht der allgemeine Unwille sich auch einmal gegen die Vertreter des unbeweglichen Vermögens kehren.(Tachen.chts.) Abg. Dr. Perrot bleibt bei seinen vorherigen Aus führungen stehen. Aba. Rickert widerlegt nochmals die Behauptung, als ob die französische sogenannte Stempelsteuer irgendwie in Vergleich zu ziehen sei. Im übrigen solle man doch nicht immer wieder den Liberalen den Vorwurf machen, daß sie parteiische Freunde der Börse seien, bei den Wahlen hade namentlich der von den Konsenvatiden herausgegebene„Pat triot“ diese Anschuldigung am häufigsten ausgesprochen und dadurch nicht zum wenigsten zum Erfolge der liberalen Kandidaten beigetragen. Abg. Dr. Windthorst: Das Erzebnis der Debatte sei praktisch geringfügig. So viel stehe fest, daß das erlassene Gesetz die Börse kaum tresse und voller Mängel sei, deren Abhülfe von der Regierung erwartet werden müsse; gelinge das nicht, so werde man sich zu Deklarationen im Gesetzeswege entschließen müssen. An der fehlerhaften Abfassung des Gesetzes scheinen ihm die Liberalen nicht ganz unschuldig zu sein, da sie dem Hause in totaler Verkennung der Pflichten ihres Mandats ihre bessere Kenntnis vorenthalten haben(lebhafter Widerspruch links,— Zwischenruf des Abg. Dr. Lasker).— Der Präsident ersucht, den Redner nicht zu unterbrechen.— Abg. De. Windthorst: Bitte, es thut gar nichts, Herr Präsident.(Stürmische Heiterkett.) Zum Schluß konstatirt Redner auch seinerseits, daß das Land eine stärkere Besteuerung der Börse wünsche. Trotz der späten Stunde(5¼ Uhr) wird ein Schlußantrag wiederholt abgelehnt. Abg Richter=Hagen widerspeicht dem immer wieder: kehrenden Bestreben, den Grundbesitz im Gegensatz zum beweglichen Besitz zu bringen. Verhältnismäßig sei in keiner Fraktion des Hauses der bäuerliche Grundbesitz so stark verirrten, wie in der Fortschrittspartei, und habe nicht etwa der Großgrundbesitz auch einen großen Anteil an der Börsenspekulation genommen? Es sei ja allerdings jetzt Mode, sich über die Börse zu är ern, und die Herren Konservativen scheinen aus Mangel an Stoff ihre diesbezügliche Agitation auch im Reichstage fortzusetzen. Sei die Börse eine schlimmere Situation, so verbiete man doch die Geschäfte an derselben; die Spekulationsgeschäfte seien keineswegs so verwerflich und erforderten ungemeinen Scharssinn und Er wägung der wirtschaftlichen Zustände in bezug auf Angebot und Nachfrage. Nicht der Umsatz in Pausch und Bogen, wie Herr Dr. Perrot meine, sondern die Höhe des erzielten Gewinnes sei der Maßstab für das, was eine Börse an Sieuer zu tragen vermag. Im allgemeinen habe die Steuer Gesetzgebung nicht den Großgrundbesitz, sondern gerade die ärmeren Schichten der Bevölkerung benachteiligt. Um 5½ Uhr wird ein Vertagungsantrag abgelehnt. Abg. Freiher von Maltzahn=Gült: Die Behauptung des Vorredners, als ob bei der Sleuergesetzgebung gerade der östliche Großgrundbesitzer am besten weggekommen sei, stehe auf sehr schwachen Füßen. Der Wunsch, den Ton der Wahlagitation nicht in den Reichstag zu verpflanzen, sei gerade an die Herren von der linken Seite se bst zu richten; die rechte Seite habe ausschließlich sachlich diskutirt. Darauf wird die Devatte geschlossen. Nach persönlichen Bemerkungen der Abag. Rickert, Frhr. v. Minnigerode, Dr. Lasker, Dr. Perrot, Sonnemann wird Tiel 3 genehmigt. Die weitere Beratung des Etats wird vertagt. Schluß der Sitzung kurz vor 6 Uhr. Nächste Sitzung Dienstag 1 Uhr. nicht Rücksicht genommen zu werden. Für ganzl abnorme Regengüsse(Wolkenbrüche) ist für den uoteren Kanal an der Ecke der Schäfer= und Schützenstraße ein Notauslaß nach dem nahe vorbeifließenden Aalbach vorgesehen. Außerdem ist heim Ueberschreiten der Vornstraße ein Ueberfall nach dem dereinst anzulegenden Kanal der letzteren in nördlicher Richtung angelegt. Wollte man die Kanäle für die allergrößten Wasserfluten einrichten, die vielleicht in jedem Menschenalter einmal, oder noch seltener vorkommen, so würde man zu übermäßig großen, de Funktionirung für die normalen Verhältnisse sehr erschwerenden und die Anlagekosten enorm steigernden Dimensionen gelangen. Nach den auseinandergesetzten Annahmen, die auch der be liner Kanalisation zu grunde gelegt sind wurden nun für jeden Kanalabschnitt die Niederschlagsgebiete genau ermittelt, die denselben und der Bogenhöhe entsprechenden Wassermengen und danach die Querschnittsdimensionen berechuet und folgende Abstusungen als zweckentsprechend aus. gewählt. Kreisrunder Kanal von 1,55 Meter Durchmesser auf 840 Meter Länge, Eiförmiger Kanal von derselben Leistungsfähi gkeit in Größe von Eiförmiger Kanal von * Die dortmunder Kanalisation. (Vortrag des Herrn Stadtbaurat Marx.) (Schluß) Die Berechnung der Querschaitte erfolgt immer noch ausreichend zuverlässig nach der altbekannten Eyielweinschen Formel für die Bewegung des Wassers in Kanälen. ( v=eVT.*) Ez wurde angenommen, daß die „ 1 Abführungsfähigkeit des Kanals bei einer Maximalregenmenge von 9 Millimeter pro Stunde in den unteren Regionen ½, in den mittleren ½ und in den oberen% des Niederschlugungswaüers bewältigen müsse.(Bei 12 Millimeter Regenhöhe, die sonst wohl angenommen wird, genügt die Aufnahmefähigkeit von ½, was für die oberen Teile zu demselben Resultat, für die mitteren zu etwas größeren Querschnitten führt.) Man nimmt allge ein an, daß diese Leistungsfähigkeit für alle Fälle mit Ausnahme von Wolken: brüchen genügt, weil so abnorme Regenfälle selten lange andauern und die direkt aufgenommene Maximalmenge der unteren Kanalteile bereits abgeflossen find, wenn die oberen, durch die Zweigkanäle indirekt zugeführten unten ankommen. Auf die abzuführenden Brauchwassermengen braucht bei dieser Anvahme wegen der erwähnten kurzen Dauer ungewöhnlich flarker Regenfälle, und weil die Brauchwasserquantitäten bei einigermaßen weitschichtiger Bebauung der letzteren gegenüber eine sehr untergeordnete Rolle spielen, 1,95K 1,30„ 1220„ .80 X 1,20„1330" „„„.50 X 100„ 210 „„„.35 X0,90„ 390„ „„„.20 X0,80„ 460„ „„„ 1. 0 5 X 0, 7 0„ 1 9 0„ „„„ 0, 9 0 X 0, 6 0„ 5 9 0„„ Für die kleineren Seitenkanäle werden noch dazu treten die Stufen von 0,75 X0,50 und 0,60 X.40, während für noch kleinere Dimensionen Steingut= ober Zementröhren von 0,50 Durchm. ab zur Verwendung kommen sollen. Bezüglich der Konstruktion ist nach Anstellung eines Kostenvergleichs zwischen Zementbeton und Ziegelmauerwerk die Entscheidung für letzteres ausgefallen, weil die Betonkaaäle hier wegen des hohen Preises brauchbaren Kieses und Sandes teurer zu stehen kommen. Für alle Ranäle sind Sohlstücke angenommen, welche bei nassem oder schwimmendem Boden fast nicht entbehrt werden können, damit ein fester Ansatzpunkt für die Wölbungen gewonnen wird; auc bei besserem Boden wird die Akkuratesse in beund Höbenlage durch Anwendung der Sohlstücke wesentlich gefördert. Ob dieselben von Zement oder Steinzut zu wählen sind, ist lediglich eine ökonomische Frage, es gibt in beiden Herstellungsarten gute und schlechte Waaren und es köomt nur darauf an, wievill die gute Ware in der einen oder anderen Konstruktionsweise mit Rücksicht auf die Entfernung der betreffenden Fabriken vom Verwendungsort kostet. Der Zweifel, ob Zementarbeiten auf die Dauer scharfen, saueren oder basischen Einwirkungen der Kanalwasser aus Fabriken widerstehen können, ist durch wiederholte Versuche beseitiot worden, es würde dieser Mangel an Widerstandsfähigkeit ja auch die Verwendung von Zementmörtel bedenklich erscheinen lassen. Bei der hiesigen Ausführung siad mit einer unwesentlichen Ausnahme, wo der Vorrat ausging. Steingutsohlstücke aus der Fabrik von Espenschied in Friedrichsfeld an der badischen EisenJayn zwischen Mannheim und Heidelberg verwendet worden. wie Herstellung einer besonderen Betonunterlage unter den Sohlstücken war nur in den unteren Partien des dorstfelder Bruches, im Westerhol; und in wenigen sonstigen Ausnahmetällen erforderlich, wo sich unter dem Grünsand leichter schwimmender Lotten vorfand und der Wasserzudrang mitunter ziemlich stark war. Ein Beton von Steinkohlenschlacke mit frischem Wasserkalt hat sich für diese Fundamentirung als ausreichend erhärtend bewährt. Die in den Projektzeich: nungen vorgesehene Einlegung eines besonderen Entwässerungsrohres in den Beton behufs Ableitung des Grundwassers unter der Sohle während der Arbeit hat sich nicht als notwendig erwiesen. An die Widerlagsflächen der Sohlstücke legt sich das aus Ziegeln mit Zementmörtel konstruirte Seiten= und Deckengewölbe an. Die Kanäle von.55 rund und die eisörmigen von 1,95X 1,30 bis zu 1,50 X1,0 herunter haben 25 Zentimeter starkes Mauerwerk in zwei Ringen, die von.35 X0.90 find 18 Zentimeter stark, die von 1,20X0,80 find bis zum Deckengewölbe 18, und in diesem selbst 12 Zentimeter stark. Die kleineren Kaliber werden durchweg in 12 Zmt. Stärke bergestell. Behufs Regulirung der Fugenstärke ohne Verhau sind keilfdemige Wöebsteine eingefsort, welche durch verschiedene Kombination mit den gewöhnlichen Parallelsteinen die fehlerlose Gewölbebildung mit den verschiedenen Radien ausführbar machen Für die 18 Zentimeter starken Wölbungen sind besondere ¾/ Steine von 17 X 18 Zentimeter und gewöhnlicher Steindicke, aber keilförmig hergestellt, um den großen Sprung von 25 auf 12 Zentimeter Wölbstärke zu vermeiden, wodurch an Material und Ausschachtungsarbeit wesentlich gespart wird. Im Ganzen sind 10 verschiedene Ziegelformen verwendet, welche in den hiefigen Ringofenziegeleien in befriedigender Qualität hergestellt werden konnten. Der zur Mörtelbereitung verwendete Zement aus der Portland=Zementfabrik von Dyckerhoff in Mannheim wurde im Mischungsverhältnis von 1 Teil Zement mit 4 Teilen Sand je nach dem Feuchtigkeitsgrad und Wasserzudrang des Untergrundes mit mehr oder weniger Wasserzusatz verwendet * Immannel weiland Pastor und Kreisschul Inspektor zu Aplerbeck. „Wer des Edlen Angedenken Will ein würdig Opfer schenken, Such ihm nachzuahmen.“ Man schreibt uns aus Lehrerkreisen zu Ehren des weit und breit geliebten Pastors Lohoff: Bedarf es des Steines und Erzes, wenn es dem Andenken thatkräftiger und um das Wohl ihrer Mitmenschen hochverdienter Männer ailt?— Nein!— Wahres Verdienst, Biedersinn und Redlichkeit setzen dem Dahingeschiedenen ein lebendiges Denkmal in dem Herzen aller, die ihm im Leben nahe standen, und es gewährt dankbaren Herzen einen Genuß, eole Manner vor den Augen der Zeitgenossen in ihrer wahren Gestalt darzustellen. So will ich Dir denn, lieber und reundlicher Leser, in kurzen Zügen das Leben eines Mannes vorführen, der entschieden zu den Edelsten und Besten gehörte, dessen Namen alle, die ihn gekannt, mit Freudigkeit nennen, und den wir, die Lehrer des großen Schulinspektions=Bezirkes Aplerbeck=HöroeSchwerte, nur mit Liebe und Dankbarkeit aussprechen werden; will Dir lschlicht erzählen, wie er war, was er uns gewesen ist und was er geleistet hat, er, der unvergeßliche Pastor und ausgezeichnete KreisschulInspektor Immanuel Moritz Lohoff, der uns am 3. November d. J. durch den unerbittlichen Tod entrissen wurde, und den wir drei Tage darauf mit tiefem Weh im Herzeu zur letzten Ruhestätte begleiteten. Immanuel Moritz Lohoff wurde im Jahre 1831 am 9. Januar zu Rüggeberg im Kreise Hagen geboren. Er war der älteste Sohn des Pastors und Superintendenten Lohoff und der Frau Johanne Wilhelmine geb. Strang. Die äußerst glückliche Ehe der Eltern wurde mit 7 Kindern gesegnet, von denen indeß die beiden Töchter und zwei Söhne schon frühe starben, so daß also nur Moritz mit seinen drei noch lebenden Brüdern übrig blieb. Heiter und froh verlebte der Knabe Moritz seine Kindheit und Jugend im elterlichen Hause. Beim Lehrer Kirchhoff in Rüggeberg bekam er den ersten Elementar=Unterricht, und später machte er bei seinem fleißigen und strebsamen Vater solche Fortschritte, daß er mit seinem siebzehnten Lebensjahre in die Sekunda des Gymnasiums zu Soest Jahr nachher wegen wo er mit seinem 20. Lebensjahr die Abiturientenhmnasiums zu Soest aufgenommen wurde. Ein lachher schickte ihn der Vater der Zeitverhältnisse — es war im Jahre 1848— nach Elberfeld, mit seinem 20. Lebensjahr die AbiturientenPrüfung so wohl bestand, daß der verstorbene Pastor und Synodal=Afsessor Dr. Albers in Gevelsberg an den Vater schreiben konnte:„Daß Deia[Moritz das Examen bestanden, wird er Dir geschrieben haben, daß er aber der Beste gewesen, hat er Dir gewiß verc gröber— g puhirie darnach 2 Jahre lang in Berlin Theologie und Pädagogik. zen.„ Mit noch größerem Eifer bezog der wackere ing die Universität Bonn ur füngling die Universitd und studirte darnac Seinen Fleiß und seine Ausdauer bekundet u. a. nach folgendes herrliche Zeugnis: „Herr Stud. theol. Lohoff ist dem Unterzeichneten als eines der thätigsten und tüchtigsten Mitglieder der alttestamentlich=evungelischen Abteilung des theologischen Seminars nach seinem Fleiß und seinen Fortschritten so genau bekannt, daß er es für überflüssig erachtet, mit ihm noch eine Prüfung anzustellen. Namentlich hat derselbe durch zwei größere lateinisch=exegetische Abhandlungen nachgewiesen, daß er mit regem Eifer seinen Studien obliegt. Berlin, den 14. November 1853. Dr. Hengstenberg, d. Z. Dekan d. theol. Fak. In fedem copiae. Berlin, den 15. November 1853. Ritter, königl. Universitäts=Sekretär. Als cand. theol. bekleidete Lohoff zunächst eine Hauslehrerstelle in Sachsen, wurde dann Rektor in Haspe bei Hagen und kam ein Jahr darauf am 1. Mai 1856 in der gleichen Eigenschaft an die höhere Schule in Aplerbeck. Infolge seiner bedeutenden Leistungen und wegen seines so überaus leutseligen Wesens gewann man ihn hier bald so lieb, tdaß er zum Nachfolger des verstorbenen ersten Pfarrers Bädecker erwählt und am 11. März 1857 ordinirt und feierlichst in sein neues Amt eingeführt wurde. Den schönsten Glücksstern seines Lebens aber fand der junge Pastor in Emilie Weißpfenning aus Dortmund, mit der er sich am 28. Januar 1858 vermählte, und die ihm in 23jähriger glücklichster Ehe 2 Töchter und 2 Söhne schenkte. Die älteste Tochter hat sich jüngst— es war dies ein Lichtpunkt für den lieben Entschlafenen in den schweren Tagen seines Krankseins!— mit dem Pastor Wilhelm Soldan in Marburg verlobt; die beiden zu den schönsten Hoffnungen berechtigenden Söhne besuchen — der eine als Primaner und der andere als Sekundaner— das Gymnasium in Höxter; die jüngste Tochter tröftet daheim die schwer geprüfte Mutter und die nach Großvaters Tode nach hier verzogene tiefgebengte Großmutter.—— Wolltest Du, lieber Leser, das Bild eines schönen, zarten und innigen Familienlebens sehen und bewundern, so mußtest du zum Pfarrhause in Aplerbeck gehen und ihn dort besuchen, den zärlichen Gatten und Vater Lohoff, wenn er nach den angestrengendsten Studien und Arbeiten seines Berufes weilte in dem Kreise der Seinigen, dort, in dem traulichen Wohnzimmer, oder dort, in dem großen prächtigen Garten. Ja, in letzterem konntest Du die liebe Familie oft froh und heiter zusammen finden, inmitten der vielen Beete und Beetchen, zwischen den prächtigsten Blumen, üppigsten Stachel=, Johannis= und Himbeeren, den blühendsten Bäumen und Bäumchen; da wurde gemeinschaftlich gegraben, gehackt, gejätet und begossen, daß es anzusehen eine Lust war. Aber das Gartenwerk hier war dem Entschlafenen nur das Abbild des großen Gartens, den er draußen mit aller Liebe und Treue hegte und pflegte,— das Abbild seiner ihm so teuren Gemeinde. Während er an den Sonn= und Festtagen in den reichhaltigsten und gediegensten Predigten den Samen des Göttlichen und Höchsten in die Herzen streute, eilte er an den Wochentagen hinaus in die Häuser und Hütten, um sich von dem Aufgehen und Gedeihen seiner Sat zu überzeugen, um so manches Unkraut zu entfernen, so manchen schwachen Keim des Glaubens zum Wachsen und Gedeihen zu bringen, so manchen Stamm und Zweig aufzurichten und zu unterbinden, so manches fruchttragende Bäumlein durch vermehrte Liebe und erhöhte Pflege zu noch größerem Ertrage zu bringen. (Schluß folgt.) 12 SAS * und es hat sich bei sehr nassem Boden die Verwendung von Derartige Vervollständigungen sind in der Schüp#n# und ganz trockenem Mörtel gut bewährt. Die andauernd gleich= Leopoldstraße, als bisherigen Schmerzenskindern, brreits mäßige Güte des Zements wurde von Zeit zu Zeit dunc...—." ige Güte des Zements wurde von Zeit zu Zeit durch ausgeführt. Schon sind an verschiedenen Orten die Straßenungsproben mit einer an Liaf.——n...:.=„ verschwindet Zerreißungsproben mit einer zu diesem Zweck besonders einlässe ausgeführt, der Inhalt der Rinnsteine verschwindet ngeschafften Zementprobirmaschine nach den Ihnen wahr= in den Siekkasten und einige der schlimmsten Rinnsteinüberheinlich bekannten Normalvorschriften für die einheitliche gänge an den Straßenkreuzungen, ich erinnere nur aus leserung und Prüfung von Portland=Zement kontrollirt. Burgthor, sind bereits beseitigt, in kurzer Zeit werden die Besondere Konstruktion erheischen die Sohlstücke den Schwanenwall belastenden Fluten unterirdisch abfließen und Deckengewölbe der Verbindungen wegen der Durch= und man wird dort im Winter die von früher bei unten dringung der beiden Kanalkörper in den binationen der Dimensionen und Richtungen. Die Sohldungen wege in den versch jedensten KomEisberge vergebens suchen. Die Frage über die Hausanschlüsse und die zu entrichstücke können für diese Fälle nicht mehr fabrikmäßig über tende Abgabe ist bereits durch Reglement geordnet, einzelne „ rstrinen(nievermendiger griffen, weBasalt=Lava oder Sandstein) hergestellt worden. Die Decken handlungen. gewölbe sind bis dahin, wo die Ringe ihre normale Form thaten des weitgehend erhalten und sich selbständig von einander entfernen, durch ölbe gebildet, die durch eine auf Schablonen hergestellt werden, weil zu wenig gleiche Stücke Anschlüsse sind bereits ausgeführt oder in Ausführung bevorkommen, sie sind daher aus Werksteinen(niedermendiger griffen, wegen größerer Straßenanschlüsse schweben VerSo steht denn zu hoffen, daß sich die Wohl 4 manchen Schwierigkeiten Au gebildet, die durch uitgehend geplanten Unternehmens, das mit erigkeiten bis zu dem gegenwärtigen Stadium bal lusführung gelangt ist auseinandergehenden Wölbmäntel aufgesetzte Stirnwand sich der zunehmenden n werden. Die sämtlichen Kombinationen, welche nicht auf den Trakt des Hauptkanals beschränken mögen. ald allgemein fühlbar machen, ust des Publikums erfreuen und sich sogenannte Trompetengewö die ausein vorkamen, mußten für die Ausführung besonders aufge Wie jedoch nach des Dichters Wort des Lebens ungezeichnet werden, um die Sohlstücke und Gewölbelehren zu trübte Freude keinem Sterblichen zu Teil ward, so wird es ermitteln. voraussichtlich auch unserem Kanalwasser ergehen. Die Die Tiefe der Sohle unter dem Terrain wechselt Wasse von 0,75 Meter im dorstfelder Bruch bis 6,1 Meter am leitet, Burgwall und beträgt im Mittel zirka 3,70 Meter. Maß= schädlich „„, die Aber we fleisch(Kopf, Leber und Lunge) als von einem kranken Tiere Kröner— der übrigens weder lesen noch schreiben herrührend konstatirt, deshalb für ungenießbar erklärt und kann— zu Hause das Geld nachzählte, fehlten immer von der Polizei beschlignahmt— An demselben Morgen Beträge, wollte er von Sträter das Fehlende nachgeeine Bergmannsfrau aus Barop.— Im Lause des ver kasse von der Spartane entliehen, pax am 3. Januar flossenen Monats erfolgten 30 Gefangentransporte gegen 1876 eine Rückzahlung von 1000 Thalern erfolgt, 24 im Monat vorher und zwar wurden transportirt zum worüber ein Beleg vorhanden ist; in dem EinnahmeZwecke der Strafverbüßung in die Arbeitsanstalt zu Ben; journale ist diese Zahlung nicht gebucht, folglich auch nicht zur Kasse gelangt. Aus dem Jahre 1875 hat # sich ebenfalls eine Unterschlagung von 2000 Thalern vorLinger. 1, in das Zentralgefängnis zu Hamm 11, in das gefunden, die jedoch, weil bereits Verjährung eingeZuchthaus zu Werden 1, in verschiedene andere Gefängnisse Amtlage gobracht wardem in and7 Mann. Unglücksfälle mit tötlichem Erfolge kamen vier greien, nich,#### Anklage gebracht worden ist. Der vor. Hierin sind die auf Bahnen und in Bergwerken vor: Angeklagte fand wieder eine faule Ausrede darin, daß gekommenen nicht mit einbegriffen. Selbstmorde kamen 2 vor. das Geld angeblich noch nicht eingegangen, als er die B Hörde, 4. November.[Verletzung.] Auf der Zeche Quittung ausgestellt. Friedrich Wilhelm warde vorgestern nachmittag der Berg=] Präsident: Als das Geld einkam, mußte sich doch arbeiter J. Bahne von hier nicht unerheblich beschädigt. Der= ein Ueberschuß in der Kasse vorfinden? selbe wurde dem hiesigen St. Josefs Jospital=überwiesen. Angekl.: Ja, das wird wohl so gewesen sein, ich lokak beim Wirt Krüppel seine stets am 1. Sonntag im und auch die Zinsen bezahlt. Ich wollte der Sparkasse Dezember stattfir dende Generalversammlung ab. Zu Punkt 1 das Darlehn zurückzahlen, wenn die Steuern eingeder Tagesordnung„Rechnungslage“ wurden die Herren Mork gangen. Nun war dieser vermeintlich gute Wille im und Kurtze zu Rechnungsrevisoren gewählt und nachdem die Jahre 1880 bei seiner Verhaftung noch nicht zur That selben alles richtig befunden, dem Kassirer Herrn Stein geworden. Es war bisher angenommen worden, als Decbarge, erteilt. Zum Vorsitzenden wurde von der sehr be= habe Sträter diese Unterschlagung zum Nachteil der uchten Versammlung Herr Dr. Rühl, zum Schriftführer Sparkasse vorgenommen, da es aber den Anschein hat, Herr Polizei=Kommissar Hildebrandt und zum Kassirer Herr„I. zmonn nls Wirchonsalte Stein wiedergewählt, als Beisitzer wurden die Herren Theis, als, gem, die Fkircherkgsse, benachteiligt sei, wird dem Kurtze, Stiehl und Damm gewählt. Auch in diesem Jahre Angeklagten mitgeteilt, daß eine Aenderung der Anklage wählte die Versammlung mit großer Majorität das Lokal bezüglich dieses Punktes eintreten könne. des Herrn Krüppel zu ihrem Vereinslokal wieder und wollen! 38. In diesem Falle wird Sträter beschuldigt, 2880 wir hoffen, daß durch diesen Punkt nicht wieder wie Mark zum Nachteil der Minorennen Anna und Otto im vorigen Jahre Differenzen im Vereine entstehen. Die Sträter unterschlagen zu haben. Die beiden MinorenWahl des Vereinsboten fand trotz lebhafter Gegenagitation nen sind die Kinder des verstorbenen Bruders des AnFrankfurt a.., 29. Nov. Iue her ein: 8.“; geklagten: im Haupthuche, fad aus Einlage für jedes Sozialinenrevoltel in Marienborn bei Mainz be= ver beiden am 31. Oktober 1878 1440 M eingetragen, richtet das„Franksurter Journal“: Der Beigeorduete von im Einnahmejournal ist aber eine Einnahme nicht zu Marienborn war im Wahlkampfe für Dr. Phillips(Fort=finden, die Sparkassenbücher sind ebenfalls richtig ausschritt) thätig, die Sozialisten schreiben ihm zu, daß dort in gestellt. Es ist nur das Buch der Anna Sträter aufder Stichwahl weniger Stimmen als in dem ersten Wahl= gefunden worden, das des Otto ist, wie der Herr Präange für Liebknecht abgegeben wurden. Sonntag nachts sident bemerkte, auf dieselbe Weise verloren gegangen, und verließen dann drohend das Haus. Das Kreisamt Die Nummer des Sparkassenbuches stimmt übrigens gar entsandte infolge Anzeige eine Gendarmerte=Abteilung nach nicht mit der Numy des Hauptbuches überein. Auch #r Stentasen-Enttin# uns ArSchiente der Nucht zugebrachten verbotenen Stoffen der Marienborn. Die Gendarmen wurden von der Menge ver= soll Anna Sträter nach dem Hauptbuche 20 Standfähigkeit des Bodens, über die im ganzen wenig zu klagen mannichfaltigsten Art vermischten Abflüsse nach Möglichkeit höhnt und mußten Seitengewehre aufpflanzen. Nach einer erhalten haben, worüber im Sparkassenbuche nichts verwar, mehr oder minder dicht abgebaut, verschalt und ver zu brssern. Stunde erst gelang die Herstellung der Ruhe. Die Weiber merkt ist, auch nicht im Ausgabejournal. Der spreizt, Wasserzudrang hat im allgemeinen wenig Schwierig Es wird dies um so notwendiger sein, als die Emscher, reizten die Männer zum Widerstande auf. Die Untersuchung klagte behauptet, er habe die beiden Sparkassenbücher keit gemacht, so daß meistenteils die Ausschachtung sich der deren Wassermenge nach vorgenommenen Messungen in der ist eingeleitet. angefertigt, ehe die Einzahlung erfolgt sei. Die RückKanalform genau anschließen konnte, nur der sehr, wasser= trockenen Jahreszeit die der städtischen Effluvien kaum Uher:—= zahlung will er aus seiner ergene Tasche geleistet haben. Räderung vsenlich eshmest., pcrur, Püseg, weiche dos Wasser austauem und gerad.. Strichtliche, Entscheidrrgen. u d i m F l u ß, i n f e s t e u n d g e o r d n e t e B a h n e n g e len sie unsichtbar und für die Stadtbewohner unmit vermehrter Geschwindigkeit der Emscher zu. gebend für dieselbe ist außer den Gefälleverhältnissen, die Aber was wird dort aus ihnen? Wie wird sie der Uferder Unregelmäßigkeit der Oberfläche nicht immer entsprechen bewohner der unteren Emscher ansehen? können, die Tiefanlage der zu entwässernden Keller und die Die Staatsbehörden haben mit Rücksicht darauf, daß die Vermeidung allzu vieler Gefällewechsel, welche stets Schlamm= Zuführung der Exkrement= ausgeschlossen bleiben soll, daß absetzungen verursachen.. die vorhandenen Abfuhreinrichtungen verbessert, scharf konDer vor der Projektirung durch 37 Bohrlöcher unter trollirt und mit der Zeit auf den Keyricht ausgedehnt wersuchte Untergrund hat sich, den Resultaten dieser Unter; den sollen, und besonders mit Rücksicht darauf, daß die suchung entsprechend, im allgemeinen nicht ungünstig heraus= Kanalisation weiter nichts bezweckt, als die Berbesserung gestellt. Unter der Humusschicht von wechselnder Stärke, der dem natürlichen Gefälle nach der Emscher folgenden vorin der Stadt unter den Anschüttungen bis zu 3 Meter handenen Abflußgräben, dem Unternehmen der Stadt nicht Stärke liegt durchweg guter, fester und standfähiger Lehm, nur keine Hindernisse in den Weg gelegt, sondern dasselbe unter diesem stellenweise loser Grünsand, der dann zuweilen in dankbar anzuerkennender Weise gefördert. Obgleich nun leichten, zum Fließen geeigneten Lotten, mitunter auch den auch außerdem unzweifelhaft anzunehmen ist, daß die AbMergel überdeckt. Schwimmender Boden fand sich in wasser infolge des rascheren Abflusses in frischerer und wechselnder Tiefe hauptsächlich in der Niederung bis zur besserer Qualität zur Emscher gelangen werden, wie bisher, Schützenstraße, ferner in der Lepooldstraße und am Burg= daß diese Besserung mit der Ausdehnung des Kanalsystems wall. Am Burgthor, am Burgwall und am Ostenthor liegt und der Verallgemeineruag der Anschlüsse stetig wachsen der Kanal im festen Mergel, der sogar einige Sprengschüsse wird, obgleich auch die vorsorgliche Einrichtung der Straßennötig machte. Alte Stadtmauern, zu beseitigende alte Ka= einlässe mit Schlammfängen und die scharfen Bestimmungen näle und die nicht bestimmt bekannte Lage der Gas= und des Reglements für die Hausanschlüsse zur Zurückhaltung Wasserrohre erschwerten die Arbeit vielfach nicht unbeträchtlich der festen und schädlichen Stoffe von erheblichem Einfluß Die Art der Bau=Ausführung hat sich den Ein= auf die Verbesserung der Abwasser sein werden, so wird wohnern der Stadt stellenweise mehr wie ihnen angenehm war, doch noch mehr geschehen müssen, um die Qualität des mit bemerkbar gemacht, weil sie nicht ohne Verkehrsstörungen Straßenkoth und Küchenabgängen und mit unter dem durchzuführen war. Die Baugruben wurden je nach der Schleier der Nacht zugebrachten verbotenen Stoffen der Von den Spezialbauten, wie die Abweichungen vom in der schlimmsten Jahreszeit wochenlang ansammeln, in normalen Querschnitt genannt werden, find einige bereits er= ihrer Kapazität als Rezipient für die Entwässerung einer m Do tmund. 5. Dezember.[Schwurgericht.] Die heutige Verhandlung begann mit der Beweis= Zeugen, Wilhelm Sträter an. niemand durfte während wähnt, nämlich die Verbindungen 36 Stück, die Abzweiguns großen Stadt erheblich abgeschwächt wird, bereits früher aufnahme über die am Sonnabend zurückgestellten Fälle der Zeit mit dimselben sprechen. gen 17 Stück, Spülthore mit Seiteneingängen 8 Stück, Klagen über die Verschlechterung des Flusses durch die städti: 31, 32 und 33, die als Fälle Ackermann bezeichnet Die genannten Minorennen sind die Kinder des zur Inspizirung des Haupt= schen Abwasser laut geworden find und die Behörden zum.".“..., in allen dreien vorkommt. Schmids Gustav Sträter, der im Jahre 1877 in Schüren kanals und zur Handhabung der Spülschützen 13 Stück, Ven= Einschreiten veranlaßt haben. Aus diesen Kücksichten und#rt Seg a1 wird der Angeklagte beschuldigt, im Jahre starb und aus erster Ehe die beiden Kinder hinterließ. tilationsschachte sind im ganzen 100 Stück vorgesehen, sie um, das Beste nach jeder Richtung anzustreben, ist eine Im Boul. 9, g he, er zme#germ ann gebgige ef#er Es wurde Schichtung vorgenommen und kam auf jedes liegen zunächst im Scheitel der Trompetengewölbe, um Reinigung der Kanalwasser durch Niederschlag der suspen= 1876 2980 m der Witwe Ackermann gehörige Gelder., heiden ein päterliches Erbteil von 1440 m wesche staanirende Ansammlungen von Kanalluft zu vermeiden und dirten Stoffe in Klärbassins vor ihrem Eintritt in den unterschlagen zu haben. Der Angeklagte, der in ders##rr beiven ein vaterliches Erbreit von außerdem in annähernd gleichen Entfernungen von 60 bis Aalbach resp, die Emscher vorgesehen worden. Das er= Voruntersuchung ganz anders ausgesagt, deponirt heute, Summ erst auf das„Hrundstüick, eingetragen wrighe. 70 Meter; dieselben sind so eingerichtet, daß Gegenstände, forderliche Terrain zu den Bassins ist bereits erworben, er habe von der Witwe Ackermann ein Grundstück für Durch srauf ging das Grundstück in den Besitz des Anwelche durch die in der Straßenfläche liegenden Gitter fallen, ein Projekt für dieselben aufgestellt und es soll mit der Aus= 3888 z gekauft, und den Kaufpreis in der Art be= geklagten über und hatte er u. a. auch die beiden Sparnicht in den Kanal, sondern in eine kleine gemauerte Kammer führung im nächsten Frühjahr bei beginnender Baukampagne richtigt, de er 2317 M 30 Z auf dem Grundstück haf= kassenbücher in Zahlung gegeben, über deren Empfang gelangen. vorgegangen werden. tende Schulden bei der Sparkasse getilgt zür die Sties, der Vormund, der Wirt Wilhelm Sträter, quittirt und Die Zahl der Straßeneinlässe ist überschläglich auf 100] Die Anlage solcher Klärbafsins erfolgt derart, daß man steüde Schulden bei. be gScgag aue gez der Eparkaffeern, auch später die Löschung der Summe im Hypothekenangenommen. Es sind dies Vorkehrungen für die Aufnahme das unreine Wasser durch Erweiterung des Querschnitts der kinder der Ackermann 268,98 m bei der Sparrasse eln. guch, gaantragt bat des Rinnsteinwassers und dessen Zuführung zum Kanal. Bei Rinnsale und Einbau von Staudämmen und Gittern oder gelegt, 600 N an den Bruder der Ackermann und an!###gtrzt..7##r##, da##nsmgeten und# normalen Verhältuisen, d. g. wo sie in einer mit Kanal Fiütern zwingt, langsam zu fließen und infolgedeßsen seine die Frau selbst 540 A baar, außerdem an Zinsen für Otto Stratrt,-.: 1g Gahug u und msemt das versehenen Straße in mäßigen Entfernungen angelegt wer: Sinkstoffe und größere schwimmende Gegenstände abzusetzen. dieselbe bezahlt 182 M 963, so daß er, anstatt obige gommen, derselbe ist 18 Jahre alt und erlernt das den können, und infolge dessen große Wassermengen nicht Nach dem aufgestellten Projekt ist im Hauptkanal unweit Summe zu unterschlagen, 21 M 9 4 zuviel gezahlt. Schmiedehandwerk. Derselbe konnte nichts erhebliches aufzunehmen sind, können sie ziemlich einfach hergestellt wer= der Mündung in 1— Valb-4 din, boin-lih. den. In der Sohle des Rinnsteins liegt ein Einlaufrost tung angel von etwa 40X50 Zentimeter Oberfläche, an welchen, um das Wasser durch eine Umflut, welche mit 3 nebeneivanderliegen=..—.— uun 200#zn an har gegepen, erwa 300 M] Zeuge Wilhelm Sträter wird vernommen: Wasser nach der Mitte des kleinen Schachtes zu leiten, ein den Bassins von 26 Meter Länge und 8 Meter Breite derart Häpperschalden abgetragen, dem Bruder 600 M und Prösidenz: Wo ist das Sparkassenbuch von Oto. Trichter angegossen ist; er ruht auf einem gemauerten Kranz mit Ein= und Auslauf verbunden ist, daß jedes derselben Läpperschulden abgetragen, dem Bruder 600 M und iu eium esenen Nahumn ud kam behas der Veinigung enzeih, vernitelt Schicboen sür da, Wostrloust, eiue oder für die Beroen. u. gur. v.., Sulu. Ve.—..5 Steäter: Ich haobe dasselbe bei mir, es is nie fert des Kastens herausgehoben werden. Der Kasten selbst be= ausgeschaltet werden kann. Jedes der durch Mauerwerk! 32. Auf den Namen der Witwe Ackermann fand steht aus zwei Trommeln von Zement oder Steingut von und mit fester Sohle hergestellten Bassins ist durch eine sich im Sparkassen=Hauptbuche vom Jahre 1877 ein zusammen 2 Meter Höhe, er wird mit einem Boden nach Längsscheidewand so geteilt, daß das Waffer den doppelten Darlehnsverzeichnis über 1852 N, doch hat die Frau unten stehend in eine gute Thonlage——sm ücklaaen mub und auf dielem Weae in Breite von keinen Pf vom Jahre 1877 ein — Präsident: Es ist nie fortgewesen, hat nicht der age eingebettet. Auf dem Weg zurücklegen muß und auf diesem Wege in Breite von keinen Pfennig erhalten. Der Angeklagte gab das Gensdarm Gerdts=Heinrich einen ganzen Tag darnach Boden sieht zur Aufnahme der Sinkstoffe ein Blechzirzer, Fileter die burc je 9 Lurscheioeon.7..—.—.1 Fer.: auch zu. er habe damit die oben erwähnten Schulden Vef“ctrz.—. aich habe 2= Lam Gensdeum ale.. der bei der Reinigung heraufgezogen wird. Der erwa in der Gittern wieder geteilten Abteilungen erst füllt, dann lange hai der Sr kaske bezahlen wollen. Der Angeklagte: Sträter: Ich habe es dem Gensdarm gleich gesagt, Mitte der Höhe seitlich angebrachte Abflußstutzer ist auf= sam überströmt und schließlich möglichst gereinigt dem Haupt,#. der Seuttune.07.—..—2l. 12 auf den wo sich das Buch befand. wärts gerichtet, weil der Abfluß nach dem Kanal durch einen kanal wieder zufließt. Die Tiefe der Kammern ist im Mittel nahm also Geld aus der Sparkasse, buchte es auf den!"„.—.28 Duttandekommen der Miücher weiß der aufaesetten Krümmling mit Wasserverschluß hergestellt wird. auf 3 Meter unter Terrainhöhe angenommen. Die Anzahl Namen einer fremden Person und steckte die Summe.—abte vigig.. Segan. Wie. Da wo noch nicht kanalisirte Straßen auf den Trakt des von 3 Bassins ist zu dem Zweck angenommen, damit immer in seine Tasche; übrigens hat Sträter nicht einmal Herige, richts zu sagenz Wilhelm##ter morde, nicht Kanals einmünden, wo also das Wasser von größeren Ge= zwei in Funktion sein können, während das dritte gereinigt die Zinsen für obige Summe entrichtet. bieten zusammenfließt, müssen größere Schlammkasten gee wird. Wegen der tiefen Lage des Kanals ist es nicht mig: 33. In bezug auf die im Fall 31 erwähnte Schul vereidet, weil er in diesem Falle der Teilnahme verdächtigt erscheint. sonders projektirt werden. spumpt werden. Do für die Pumparbeit und das Aushebenfte= der. wein en Jes Fer Sonaimm Ergagee se: sonders projektirt werden. g des abgesetzten Schlammes Handarbeit oder eine kleine Dampf= aber nicht der Fall war), diese dem Vorstande zur) 20 Jm& Nopember 1876 Wie für die Verbindungen und Abzweigungen, so sind maschine verwendet werden soll, wird erst nach der Jube= Unterschrift vorgelegt und dann beim Gericht davon 39. v. Rvvrmver 1876 buchte der auch für die Röhren der Hausanschlüsse die Zicher in der Lichietung der Anlage zu entscheiden sein, weil es abhängig Gebrauch gemacht. als an sich selbst verausgabt die Summe von 18 264 M Kanalwand schon vorgeseben. In den ortsüblichen Front= ist von der Menge und Konfistenz der Sedimente. Bei! Herr Rechtsanwalt Dithmer bemerkt, daß nach dem und zwar 264 M Ziusen und 18.000 z angeblich eingeiett und vorläufie mir einem Deckel ver größeren Regengüssen, welche bisber der Emscher in bezug Statut der Sparkasse alle Dokumente auch vom Ren= gemachtt, Einlage; de. Angeklagte hehauptete, hierzu anschließen, eingesetzt und egentung mit einem weaet ve: auf Trübung besonders lästig waren, weil sie den an den danten mit unterschrieben werden müßten, was bei der berechtigt gewesen zu sein, da er ein Sparkassenbuch ains esck, augun geanii eseshe. e 2ch e eishe ele cect. esge den berdater. Die Kreuzung mit der Köln=Mindener Eisenbahn ist als weil solche Ablagerungen nicht mehr existiren werden, das rechtlich gültige Urkunde vor und der Fall fiele deshalb Jsade Tunnel mit verstärktem, 31 Ztm. starkem Gewölbe herge Wasser in solchem Grad der Verdünnung ankommen, daß in sich selbst zusammen.“ hat. Das Sparkafsenbuch ist nicht aufzufinden gewesen die übrigen durch Untertunnelung hergestellten die direkte Zuleitung zur Emscher unbedenklich wird, und! Der Herr Vorsitzende stellte fest, daß das Statuts###r die große Zahlung ist auch kein Konto bestellt. von 1,3 Meter hinter welche sich die Verschalung Bassins ganz ausschaltet. Der Kanalinhalt möglichst knapp anlegt; der entstehende Zwischenraum zwi= über einen Ueberfall dem Hauptkanal und ders schen Mauerwerk und Gebirge ist ausgemauert oder mit Das für die Anlage erworbene Grundstück mißt 61 Ar und gutem Zementbeton vergossen. An einer Stelle, wo wegen ist groß genug, um für die Ablagerung des Schlamms und der großen Solentiefe von 6 Meter unter der Straßenkrone die für die Abfuhr ersorderliche Abtrocknun Wasserhöbe die Svarkasse zu prusen, für iyn genuge es, baß eine von fließt alsdarn der Behörde beglaubigte Quittung vorläge, und das„ermerkt, aver ebenfalls Mündung zu. sei bezüglich des in Rede stehenden Schriftstückes klagtt, behagptet. dir ganze ikt 61 Ar und der Fall.— und dem Bankhause Rose ze Wechselverkehr zwischen ihm und dem Baurhause Rosenberg u. Isaac sei nur im Der Gerichtshof zog sich zur Beratung über den Lnte esse der Sparkasse geschehen, so müssen vorstehende Untertunuelung vorgezogen war, das Gebirge jedoch stark auch für eine etwaige Vermehrun chsank, ist der Sicherheit wegen das fertig gestellte Ge= birten. Die Anlage ist einer englische.——— wölbe von oben frei gelegt und sicher verfüllt worden. Es vorhandenen nachgebildet, welche in dem Bericht einer engna scknung desselben, wie Zwischenfall zurück und lautete der Beschluß dahin, Thatsachen um so mehr Befremden erregen. Die Ander Bassins Platz zu daß bezüglich Fall 33 den Herren Geschworenen die klgge, war von der Voraussetzung ausgegangen, daß die n, in Tundrioge weus Unterfrage wegen Betruges gestellt werden würde. 18000 a nicht in Einnahme gestellt seien, da dies sind dann ferner noch zu erwähnen das untere Haupt des lischen Regierungskommission an das Parlament vom Jahreig„eech 4en. Spartassen= Haup wuxhe.; gn Schuld des Angeklagten nicht vor und scheidet der Kanats beim Uebergang in den offenen Graben, 1876 beschrieben und somit als wirksam empfohlen is. Bergmann Friedrich Kröner aus„Sölderholz am Fall, wie der Herr Präßident bemerste, aus. Die ein 1,8 Meter weiter Dücker zur Unterführung des Wir hoffen, daß durch die Herstellung dieser Bassins, 21. September 1876 ein Darlehn von 3150 K er=hnu, wie der Herr Landwehrgrabens unter dem Kanal, 3 Dücker von Steingut= deren eventuelle Erweiterung und im Notfalle durch Zu= halten haben, welche Summe sonderbarer Weise in Herren Geschworenen haben aber nichtsdestoweniger Seiiemegee:.. a. r, IX.A#### 18 Ueber letzteren auffälligen darüber zu befinden. *"—*[Strafkammer. rodren in den v. Verswortschen Wiesen, der Notauslaß an mischen von Kalkwasser behufs Beförderung der Niederschläge drei Posten gebucht ist. Ueber letzteren auffälligen der Schützenstraße, der Ueberfall an der Vornstraße und die Kanalisation sowohl für die Stadtgemeinde wie für die Umstand weiß der Angeklagte keine genügende Aufverschiedene unregelmäßige, der Lokalität angepaßten Einlässe unterhalb an der Emscher liegenden Gemeinden wesentlich klärung zu geben. Sträter will dem Kröner die für Gräben in der Nähe des Viehmarktes, worüber die bessere Zustände herbeigeführt werden, und die Anlage anderZeichnungen vorliegen. weiter kostspieliger Reinigungsvorrichtungen für das Kanal= Die finanzielle Frage, welche nächst den der Entschließung wasser nicht erforderlich sein wird vorangehenden Verhandlungen den meisten Kommunen zur schwierigsten wird, ist infolge des sehr entgegenkommenden Verhaltens der Aufsichtsbehörden, der königl. Regierung und beslcerrn Oberpräsidenten verhältnismäßig rasch und zur ar Strafkammer wurde zunächst verhandelt gegen die Berg, W i l h e l m O e s t r i c h u n d F r i e d r i c h In der gestrigen Sitzung der klärung zu geben. Sträter will dem Kröner die Strafkammer wurde Summe am Gericht in Dortmund ausbezahlt haben.# Lughuis eher, Kröner, der von der Witwe Fieseler und vom Fabrik= Hölscher aus Kley und Heinrich Wienop aus Marten arbeiter Stenger Grundstücke gekauft hatte, be= wegen Hausfriedensbruchs und vorsätzlicher Körperdas Geld nicht am Gerichte aus=perletzung. Oestrich und Wienop wurden mit je als sie nach Aplerbeck zurück= 14 Tagen und Meyer und Hölscher mit je 1 Woche kundete, daß das bezahlt worden; gekomn ommen, habe Sträter ihm gesagt, er mö Gefängnis bestraft. Befriedigung der Stadt zur Erledigung gekommen, indem f Dortmund, 6. Dez.[Die Mondfinsternts nach Hause geben, das Geld werde er an Witwe Fieseler] Den Metzger Dietrich Bomm aus Barop traf wegen Pachen asberschase der Aähischen Spertiase dnwada schon den gungen bag ibnr, aser don Nandte doalamn man und Stenger schen ezasler, Resebructen in zur auter erune aurperenezung eine werden, so daß die Anlage nicht durch Steuern verzinst zunächst nichts zu sehen, da ein dichter Wolkenschleier das die Sparkasse zu begleiten. Froner mußte nämlich, da zu werden brauchi. Es ist für die erste Anlage und deren Firmament verhüllte. Erst gegen ende des interessanten ser nicht Geld genug besaß, auf die beiden Grundstücke..... 8.sing uud S;. 8. zunächst notwendigen Vervollständigungen eine Anleihe von Vorganges wurde der gute Mond in seinem stillen Gange ein Darlehn bei der Sparkasse aufnehmen. An Frau Airbeite.„Hein„ erteling aus Hamm zu 6 Wochen Wegen Unterschlagung, Urkundenfälschung wurde der 000 K aufgenommen. sichtpar, Der Verding der Arbeiten erfolgte in GeneralentreFieseler und Stenger will Sträter die ganze Summe"'schie Hienstmggd verantworten und traf dieselbe wegen dieser Die Dienstmagd Johanna Wiemer von hier hatte wegen Unterschlagung, Diebstahls und versuchten prise einschließlich der Materiallieferung, der Nebenarbeiten und der Wiederherstellung der Straßenoberfläche, jedoch sind wegen etwaiger Aenderungen Einzelpreise für jede vorkombetztotrzeiu schlachten Ersaheungen,. genachz Kausigann Maler sun, um 1. Fahrere der Spritzemnabtellung, V Anlage angenommen. Der Angelate be.] Der Bergmam Heinrich Schlotmann aus Deusen des Grunderwerbs zu 424 0004 Das Stiftungsfest wird am 21. Januar im Kühnschen Saale hauptet, daß er für Kröner an die Witwe Fieseler noch wurde wegen fayrlässiger Brandstiftung zu einer Geldmende Arbeitsleistung Art des Verding keine worden. Der ausschließlich eine Gefängnisstrafe von 9 Monaten. veranschlagte Kanal wird durch den Mindestfordernden, Bau= stattfinden. 5350 Meter sind 4600 Meter fertig, der noch zu dauende Lose aus der 2. Klasse bis zum V. Bezember, abends 6 Uhr, versichert und brannte dasselbe im Jahre 1878 nieder. gerichts gelangten gestern zwei Revisionsbeschwerden gegen masenm ue bie hakerschntriächen Sienlich eurnintgn.:siise Klellck.— 91=sh=11.— iur Fächsten Johr rasch fertig gestellt werden Eönnen. Der Transporte.] Am vergangenen Samstag bei Gelegen: Mühe und zwar ratenweise erhalten. Im Kassenlokale Instanz bestätigt wurden. Der Landwirt Wilhelm Bön76½ Thaler gezahlt, so daß also noch etwa buße von 10 M even., 2 Tagen Haft verurteilt. [Reichsgericht bt.) geste K Leipzia, 4. Dezember. Vor dem III. Strassenat des ReichsResi von der Anleibe ist für den Grunderwerb, die erfordere heit des Wochenmarktes wurde von dem Kreistierarzt lichen Vervellständigungen und die Klärkalfins bestimr Lemback kei'gen. Metzger ous Gütersloy diverses ——— * Weikzeuges verübter Kdep averletzung zu 1 Jahr 6 Monat Gefängnis verurteilt worden, weil er mit einem dritten am 15. Nov 1880 auf dem Wege zwischen Men gede und Schwieringhausen einen 71 Jahr alten Ackerer wi. einem Kaotenstock dergestalt geschlagen, daß zur völligen Wiederherstellung s Gemißhandelten 3 Monate Zeit erforderlich waren. Die Revision des Angeklagten bemängelt in mehreren Punkten die thatsächliche Feststellun des Gerichts 1. Instanz und der Verteidiger, Justizrat Mecke aus Leipzig vermißt eine ausreichende Begründung, daß die Mißhandlung mit einem gefähr lichen Werkzeug begangen worden sei und beantragt Aufhebung des ersten Erkenntnisses und Zurückverweisung. Das Reichsgericht erkennt jedoch dem Antrag des Rechtsanwalts Am 26. August d. J. hat Steng entsprechend auf Verwerfung der Revision.— ugust d. J. hat das dortmunder Landgericht den Agenten Franz Adrians aus Marten wegen versuchter Erpressung zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Derselbe hatte an seinem Hauswirt, den Fuhrmann Ph. Beckmann im September v. J. einen Brief gerichtet, in welchem er drohte, denselben event. wegen einer Handlung zur Anzeige zu bringen, die bis wit 10 Jahren Zuchthausstraße bedroht sei, wenn er sich mit ihm nicht„einige“. Die in dem Briefe gegebenen Andeutungen beziehen sich auf ein Vorkommnis mit einem noch nicht 16 Jahre alten Dienstmädchen des B. Es wird dem Angeklagten zur Last gelegt und auch für erwiesen angenommen, daß er sich einen rechtswidrigen Vermögensvorteil abe verschaffen wollen. In der Revision des Angeklagten wird Beschränkung der Verteidigung gerügt, weil ein Antrag auf Vertagung der Hauptverhandlung zum Zweck der Vorladung der Ehefrau B. abgelehnt worden ist(Die Verhandlung ist viermal vertagt gewesen. Der Reichsanwalt hält die Beschwerde für unbegründet, da die Ablehnung ersolgt sei wegen thatsächlicher Unerheblichkeit. Das Reichsgericht beschließt, die Revision zu verwerfen. Stadtverordneten=Sitzung. * Dortmund, 5. Tezember. Der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wohnten unter Vorsitz des Herrn v. Born 32 Stadtverordnete an und von.— 9 seiten des Magistrats die Herren Oberbürgermeister Linde, is verdungen und dem Bauunternehmer Herrn Brothuhn mann, Bürgermeister Arnecke, Baurat Marx, Beigeordnete#erselbst übertragen worden. In der Maschinenwerkstätte Mellinghaus, Christ, Frielinghaus, Kleine und Wiskott.— sind augenblicklich 700 Arbeiter beschäftigt. 1882 83 referirte Herr Heymann Der Stat der Realschule schließt ab mit 37.250# gegen 56 200 A im Vorjahre. Der Zuschuß aus der Kämmereikasse beträgt 30 880 4 gegen 21 990 4. Die Erhöhung komm daher, weil im Vorjahre die Schülerzahl zu hoch angenommen war. So sind in diesem Jahre als Einnahme aus dem Schulgelde u angesetzt 26 465 70 4 statt 31 209 A 90 4. Um die Sekunda in den nötigen Fächern treunen und die überlasteten Lehrer entlasten zu können, soll ein Hülfslehrer angestellt werden, für den 2200# eingestellt sind, wogegen 700 4 für Turnstunden wegfallen.— Der Overbecksche Legatensonds chließt ab mit 180 M 49 4. Der Etat der Gewerbeschule schließt ab mit 56 700 4 statt 58 600 im Vorjahre Der Zuschuß aus der Kämmereikasse beträgt 26 250# statt 27.038 4 die Hebung von Schülern 30 260 M statt 31 370 M Gegen sämtliche Etats fand sich nichts zu er(Schluß folgt) Gewerbe, Handel und Verkehr. 2 Dortmund, 1. Dez.[Ueberfübrung— Hammer= Werkstatt.] Auf dem köln=mindener Bahnhof hier wird nun endlich die sehr enge Ueberführung der Anschlußbahn der Zeche„Westfalia“ über die Sedanstraße beseitigt und durch eine andere, welche die volle Straßenbreite von 11,60 Meter hat, ersetzt. Die Ueberführung wird aber auch insofern umfangreicher hergestellt, als sie für 4 Bahngeleise Raum gewährt, während sie bisher nur eingeleifig war. Es muß daher auch der ganze Bahndamm von der Kalk brennerei an der Treibstraße an bis zur Einmündung der Könighofstraße in die Roßstraße verbreitert werden, zu welchem Zwecke auf der bezeichneten Strecke eine Böschungsmauer an der Fluchtlinie der Treib= und Roßstraße aufgeführt werden. Die Ausführung der sehr umfangreichen Mauerarbeiten hat der Bauunternehmer Paul Kannewischer übernommen.— Die Maschinenwerkstätte auf dem köln=mindener Bahnhofe wird durch eine Hammerschmiede erweitert werden, die eine Länge von 36 Meter, eine Breite von 25 Meter und eine Höhe von 10 Meter bis zum T ach erhalten soll. Es sollen darin drei Schweißöfen und zwei Hämmer aufgestellt werden. Die Mauerarbeiten sind be Oeffentliche Zustellung. Der Fahrhauer Fritz Heidemann zu Zeche„Dorstfeld“, vertreten durch den Justizrat Holle zu Dortmund, klagt gegen den Bergmann Heinrich Lim#irger frühes zu Lorstseld, jetzt verschollen, aus der Obligstion vom 25 Juni von 60 Zinsen für die Zeit vom 25. Juni 1881, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das königliche Amtsgericht zu Dortmund, Zimmer 21, auf den 6. Februar 1882, vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.„„ 311 842 Lölling, Gerichtsschreiber des königlichen Amtsgerichts. 341 Am breiten Stein: 29368 Münchener Frische Schellfische, per Pfd. 25 Pfg. Wwe. Rüenbrink. 11876 Verbreitung dieses Hausmittels hat eine ebenso urosse Zan ähaliche Präparate als Nachahmer hervorgerufen, welche sich nicht entblöden Verpackung, Farbe und Etikette In täuschender Weise herzustellen. Die ses ächten Stollweret’schen, Fabrikates tragen den vollen Hamen des 5seillanten und konnzelohnen sich die Verkaufsstellen duroh ausgelegte FirmenDurch einen günstigen Fang eine ro55,„ Erische Sendung prachtvoller Schellfische angekommen zum billigsten Preise empfiehlt die Rhein= und Seesischhandl., 7. Lütgenbrückstraße 7. Frische Seemuscheln. Holz-Verkauf Betreffs des ersten Punktes der Tagesordnung: der Frage wegen Uebernahme der Gasanstalt nach Ablauf der nächsten fünf Jahre, bezw. Wahl einer Kommission zur Prüfung dieser Angelegenheit, teilte der Vorsitzende nach einem Schreiben des Magistrats mit, daß bekanntlich die Stadt— wenn sie es vor Ablauf dieses Jahres erkläre— nach fünf Jahren die Gasanstalt übernehmen könne, wenn sie den Durchschnittsertrag dieser Jahre mit dem zwanzigfachen Betrage kapitalisire. Der Magistrat habe den Herrn Direktor Schiele— wenn wir den Namen so richtig verstanden haben— zu einem Gutachten aufgefordert, welches allerdings noch nicht eingelaufen sei, sich aber gegen die Erwerbung unter den angegebenen Bedingungen aussprechen werde. Die Versammlung wählte darauf zur Vorberatung der Sache und Berichterstattung in nächster Sitzung nach Vorschlag der Wahlkommission die Herren Heymann, Heitmann, Hilbck, Jucho Schüchtermann, Holle und Ottermann. Die beiden folgenden Punkte: Wahl von vier Sachverständigen für die beim Eintritt von Kriegsleistungen abzuschätzenden Gegenstände für 1882/84 und Neuwahl, bez Ersatzwahl der Mitglieder für 18 verschiedene Kommissionen beantragte Herr König zu vertagen, bis die neu gewählten Mitglieder eingetreten wären. Nach der Geschäftsordnung habe man diese Kommissionen in der ersten Sitzung des Januar zu wählen.— Herr Oberbürgermeister Lindemann wollte der Vertagung nicht widersprechen, hob aber hervor, daß korrekter Weise die Wahl der VerwaltungsKommissionen in diesem Jahre stattfinden müßten, damit in der Verwaltung kein Aufenthalt entstehe. Auch Herr v. Born betonte, ohne der Vertagung zu widersprechen daß in der ersten Sitzung des Januar zunächst die Wahl= Kommission gewählt werden müsse, sodaß die Wahl der anderen Kommissionen dann erst gegen ende des Januar erfolgen könne. Es brauchten aber nur die Kommissionen in dem angegebenen Monate gewählt zu werden welche zur Vorbereitung der Beschlüsse der StadtverordnetenVersammlung bestimmt wären. Die Wahlkommission habe übrigens bereits auf die neu eintretenden Mitglieder gebührend Rücksicht genommen. Die Versammlung sprach darauf die Vertagung aus.0 499 Betreffs der dritten Polizeikommissar=Stelle, bei der die bisherigen Vorgänge bekonnt sind, teilte der Magistrat mit daß sie öffintlich ausgeschri ben und als der am besten qualifizirte Bewerber der bisherige Polizeikommissar Fischer in Virschau gewählt sei und zwar mit einem Anfangsgehalt von 2500 J. welches nach dem Beamten=Reglement steiat. Die Versammlung fand gegen die Wahl nichts zu erinnern und rechnete auch dem Erwählten 4 Jahre Dienstzeit auf seine etwaige Pension an. „Uebe die dann folgenden Etats der Realschule, des Overbeckschen Stiftungsfonds und der Gewerbeschule für das Jahr Witterungsbericht von 6 Uhr morgens des 5. bis duhin des 6. Dezember. Von Herr. Ihemite, Dr. Kehller. Temperatu niedrigste höchste von 6 Uhr Morg. bis von 6 Uhr Abends bi6 Uhr Abends. 6 Uhr Morg. + 0·4° C.(0,30 R.+.1· C.(0,8“.) Nach Beendigung kampschen Holzaukti Mit dem 1. Dezember kr. tritt zum Ostdeutsch=Rheinischen Verband=Tarife vom 1. Mai 1878 der Nachtrag 7 in Freitag, den 9. Dezember 1831,#ralt; welcher außer früher publizirten vormittags 10 Uhr, werde ich für Herrn Bramkamp hier. selbst„in der Holthauser Mark“, an der Blicker Kohlenstraße, 80 Nummern Eichen und zu Gruben=, Bau=, Geschirr= und Brandholz geeignet, meistbietend gegen Kredit verkaufen. Zusammenkunft beim Wirt Meinberg a. d. Blick. Menglinghausen, 25 November 1881. 11 569 Baumeister. von—6 Uhr Morg. . mittl. Tagest Kuicer Barometerstand höchster..... 766,8 niedrigster.... 764,5 +.9• C.(.-.)—.6° C.(.0“ R. Re der Bram„Eikion Da.„ 70 g.#.] am 9. Besor., nachm. 2 Uhr, .9° C.(2,3°.) werden in Lüto“.* genmenge mittlerer 765 Höhe der Regenschicht in mm Menge des auf 1 um gefäll. Reg. in con 04 400 Telegraphische Depesche der„Dortmunder Zeitung“. * Queenstown, 6. Dezbr. Der hambi Paket=Dampfer„Allemannia“ ist gestern von dem Dampfer„Glamis Castle“ hier beschädigt, einbugfirt. Der Hauptschaft ist gebrochen; am Bord sind auch einige Blatterkranke. Die„Allemannia“ verließ Hamburg am 13. vorigen Monats und war nach York bestimmt. Verantwortlicher Redakteur: Rudols Versen in Dortmund. Schiffsbericht der Red Star Line. ###orr, 19. Poy. Der Postdampfer„Rhynland“ Kapt. Randle, ist nach Antwerpen abgegangen * Autwerpen, 24 Nov. Der Postdampfer„Belgenland“ Kapt. Stokes, ist von New=York angekommen. * Antwerpen, 24. Nov. Der Postdampfer„Switzerland", Kapt. Jamison, ist nach New=York abgegangen. #orr, 24. Nov. Der Postdampfer„Vaderland", Kapt. Beyson ist nach Aitwerpen abgegangen. "„##epen, 1. Dez. Der Postdampfer„Ryynland“, Kapt. Randle, ist von New=York angekommen. Philadelphia, 1. Dez. Der Dampfer„Hecla“, Kapt. Tanner, in von Antwerpen angekommen. Lütgenholthausen 5 Eichen und 1 Buche, bis 2“ Durchm., verkauft Menglinghausen. 11 820: Baumeister. Großer Am Freitag den 9. Dezember, morgens 10 Uhr, werde ich für den Oekonom Herrn Diedr. Emsinghoff zu Oestrich in dessen Hofeswaldung„Böckenbusch“, nahe am mengeder Bahnhof gelegen, 190 Nru. Buchen, glattschaftig und von bedeutender Länge, zu verschiedenem Nutzholz tauglich. 4 Nru. Eichen, darunter eine schwere Eiche über 2 Fuß dick, nummernweise, ferner: eine Partie Eichen und Buchen, passend zu Grubenholz, zusammen zum Verkauf aussetzen z11 551 Groppenbruch, den 23. Novbr. 1881. D. H. Schröder Prein. Nur echt mit nachst. Schutzmarke. PG und Karamellen*) von L. H. Pietsch& Co., Breslau. Karamellen.— Jo war so heiser, daß ich kaum sprechen konnte, bin aber nach Gebrauch von Malz Extrakt=Karamellen von L. n. Pietsch& Co. wieder vollständig hergestellt, was ich hierdurch gern bekannt gebe Breslau, Alexanderstraße 8. Otto Schmeidel, Kaufmann. 9) Extrakt a Flasche K.00, 1,75 un..0. 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Bromberg, den 24. November. g,echsundachtzia Karten, 1881. Königl. Eisenbahndirektion. 11874 mit 98 Folioseiten erläuterndem Text, Ar herausgegeben ige I von der geographischen Anstalt von „„ Velhagen& Klasing in Leipzig ossen— olid gebunden zu 25 ap als Schlosser Weihnachts=Geschenk. sinden gegen guten Tohn dau# H Sun ernde Akkord- Arbeit in der.: T. Krügersche Buchhdlg 1 Taubenfutter, Erbsen. per Pfund 9#4 11 848 Rheinischestraße 9. Richard Andrees Allgemeiner Eisenbahnwagen-Habrik von Killing& Sohn 11 868 in Hagen. Ein zweites Blatt wird gegen Abend ausgegeben Verlobungs-Anzeige. Lina v. d. Way 1 Heinrich Dankers. 1 Dortmund, im Dezember 1881.“ Todesanzeige. Am 4. Dezember entschlief nach langem, schweren Krankenlager Herr Rektor Fr. Wilh. Geibel, im 59. Lebensjahre. 11 387 Wir verlieren an ihm einen humanen und gewissenhaften Leiter, einen fleissigen und treuen Mitarbeiter, einen liebenden Freund und Berater. Ehre seinem Andenken! Hörde, den 5. Dez. 1881. Das Lehrer-Kollegium. Die Beerdigung erfolgt Mittwoch, den 7. d. Mts., nachmittage 3 Uhr. Gestern verschied nach langen Leiden im Alter von 55 Jahren meine liebe Mutter, Schwiegerin, Frau Wwe. M. Steinberg. Freunden und Bekannten widmen diese Traueranzeige mit der Bitte um stille Teilnahme. Dortmund, 5. Dezember 1881 Die trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet Mittwoch Morgen 10 Uhr vom Sterbehause, Wüstenhof 7, aus statt Am Mittwoch, den 7. D. zem nachmittags 1½ Uhr, kommen in der Heunerschen Wirtschaft zu Dortmund, Neuthor, folgende GegenVerkaufs=Anzeige. Im Auftrage des Herrn W. Hoppius zu Dortmund werde ich dessen in hiestger Stadt(Engel=Wiese) belegene, aus 1 Wohnhaus nebst angrendem Garten bestehende Besitzung, am Dienstag, d. 13. Dez. kr., vormittags 10 Uhr, im Lokale des Gastwirts Herrn Joh Für ein geb. j. 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Dezember kr., ge morgens 10 Uhr, werden im Distrikts, Sundern des Gutes w, Courlzum öffentlichen Ausgebote kommen: tannia=Sachen, 14.55 MiconRe hat dem lieben Gett gefallen, heute nachmittag 2 Uhr unsern innigstgeliebten Gatten, Vater, Schwiegerund Grossvater, den .— Gastwirt Wilh. Dreyer, nach kurzem Krankenlager infolge eines Herzechlages aus diesem Leben abzurufen. Verwandten, Freunden u. Bekannten widmen diese Trauerbotschaft statt jeder besonderen Anzeige. Brechten bei Lüuen, den 5. Dezember 1881 Die trauernden Hinterbliebenen. — 11870 Die Beerdigung findet am Donnerstag-Nachmittagstatt. E Bekanntmachung Am Mittwoch, den 7. Dezbr. kr, morgens 10 Uhr anfangend, sollen Balkenstraße 8 sol gende Gegenstände, als: ein gelber Sprungherdkessel, 2 Sofas, 1 Konsole, 2 Kommoden, 1 Kleiderschrank, 6 Stühle, 2 Ober= und 2 Unterbetten, mehrere Bettstellen mit Matratzen, sowie 1 Wagen u. 1 Karre öffentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung verkauft werden. Dortmund, den 6. 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