rscheint täglich. icher Abonnements=Preis 2 K. 25 d verbunden Chemnitz. Straß= jen: Annahute: Berlin, Breslau, 1a. München, Nurnberg, burg.., Stullgut., Zürich 2c. Haasenstein& Vogler: Köln, Berlin, Basel, Bremen, Danzig, Erfurt, Genf, Hannover, Lübeck, Mannheim, Metz, Wien 2c. G. L. Daube& Co.: Frankfurt am Main, Berlin, AmsterParts u.„Bge ga, Vorlin, Dreiden, mit dem Leipzig. Th. & Co.: Cassel, Frankfurt a. M. Dortmunde Anzeiger. Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. Insertions=Gebühren die einspaltige Petitzeile oder deren Adolf Steiner: C. Marowsky: Minden. E Schlotte: Bremen. W. Thienes: Elderseam. Thisson: Barmen. Bernh. Arndt: Berlin. Jukius Barck& Co.: Halle a. Saale. D. Frenz: Mainz. Leo Frank: Köln. Joh. Noothaar: Hamburg. & Co: Wien..=D. Baedecker: Essen. S. Butz: Haben. R. Wichelhofen: Iserlohn. Witten:..Krügen. N 824"(Erstes Blatt.) Sonnabend, den 26. November 1881. 54. Jahrgang Großer Weihnachts=Ausverkauf Itablissement I. Fränkel, bia Westenhellweg 29 u. 31. DORTMUND. Westenhellweg 29 u. 31. Mein diesjähriger Weihnachts=Ausverkauf wird heute(Samstag-)Abend eröffnet, was ich hiermit ergebenst anzeige.— Um den gesteigerten Auforderungen bezüglich größter Auswahl in den täglich erscheinenden Neuheiten von Modeartikeln im weitesten Umfange zu genügen, habe ich im Anschluß an meine bisherige Geschäftslokale extra für den Weihnachts=Ausverkauf ein großes Verkaufs=Magazin bauen lassen. Diese neue Einrichtung gestattet mir, nicht allein sämmtliche Waaren in übersichtlichster Reihenfolge zum Verkauf auszulegen, sondern auch diverse bisher nicht von mir geführte und besonders zu Weihnachts=Geschenken geeignete Artikel neu einzulegen. Indem ich zum gefl. Besuche meiner Ausstellung höfl. einlade, zeichne Hochachtungsvoll 11 558 L. Fränkel. lat 15 Versicherung gegen Reiseunfälle, sowie gegen Unfälle aller Art. Die Versicherungsgesellschaft„Thuringia“ in Erfurt gewährt Versicherung gegen alle körperlichen Beschädigungen, welche der Versicherte durch einen Unfall erleidet, der dem Beförderungsmittel(Eisenbahnzug, Wagen, Schiff u. s..) zustößt. Spazierfahrten, Droschkenbenutzung, Dienst= und Spazierritte in= und außerhalb des Wohnortes sind inbegriffen. Die Entschädigung besteht je nach dem Grade der Verunglückung in ahlung der ganzen oder der halben Versicherungssumme, oder einer rauote. 9542 Die Prämie sammt Nebenkosten beträgt für eine Versicherung von: K. 60 000 jährlich.... 60 M 50##### 30000 jährlich.... 30 K 50# 50 000„.... 50„ 50„.„ 20000„... 20" 50„ 40 000„.... 40„ 50„„ 10000„.... 10" 50 u. s. w. Bei Versicherung auf kürzere Dauer sind die Prämien entsprechend billiger. Gegen Zahlung einer Zusatzprämie, deren Höhe sich nach der Berufsgefahr des Versicherten richtet, gewährt die„Thuriugia“= auch Versicherungen gegen Unfälle aller Art. Unsere älteren Versicherten können jederzeit ihre Policen in Versicherungen gegen alle Unfälle erweitern lassen, neu Eintretende aber sich je nach Wahl nur gegen Reiseunfälle oder gegen Unfälle überhaupt versichern. Policen sind unter Angabe des Vor= u. Zunamens, des Standes(Berufszweiges) und des W hnorkes, der Versicherungssumme und der Versicherungsdauer bei der Direktion in Erfurt, sowie bei sämtlichen Vertretern der Gesellschaft zu haben in Köln bei der Generalagentur Steinfeldergasse 10. Herrn Hauptazenten H. Schmitz, Martinsfeld 45, Herrn Fr. Sell dr Cie.; in Dortmund beim Hauptagenten Herrn Ludwig Vollmer. Eine Reiseunfall=Versich rungspolice kann sich Jedermann zu jeder beltedigen Zeit ohne Zuziehung eines Vertreters sofort selbst güktig ausstellen, wenn er im Besitz des hierzu erforderlichen Formulars ist. Die Gesellschaft, sowie deren Vertzeter übersenden diese Formular auf Verlangen steis unentgeltlich und Adenten, welche den Verkauf von Reise=Unfall=Policen wünschen, haben sich an die Direktion in Erfurt zu wenden. Die Vermittelung von Unfall=Versicherungen eignet sich besonders auch für Bertreter solcher Versicherungsgesellschaften, welche diesen Geschäftszweig nicht betreiben. Versicherungsbestand Ende Okt. kr.: 202 Millionen Mk. Privatanschlüsse an die städtischen Entwässerungs-Kanäle. Die Unterzeichneten halten sich zur Anfertigung von Zeichnungen vind Beschreibungen, wie solche vom Magistrate der Stadt Dortmund bei dem Antrage zur Anlaze von Privatanschlüssen an die städtischen Kanäle verwerden, empfohlen. 11 398 Schmidtmann& Klemp, Architekten, Gedaustraße Nr. 6. Die Wollwaaren-, Joppen- und Herrenkleider-Fabrik von Joh. Gg. Frey fertigt und empfiehlt ausser ihrem Spezial-Artikel: Echt baier. Gebirgslodenjoppen und Mäntel alle feineren Wollstoffe für ganze Anzüge etc. Die Thatsache, dass genannte Fabrik alle ihre Artikel aus der rohen Wolle bis zum fertigen Kleidungsstück selbst fabrizirt, sicherten ihr bisher gegenüber jeder Konkurrenz das Vertrauen der verehrl. Kunden in bezug auf reelle Ware und ermöglicht ihr bei reiner Wolle nachstehende Preise zu stellen: Lodenjoppen Jagdanzüge Jagdmänter Knabenjoppen Wettermäntel dito garantirt wasserdicht Lodenhüte u. Mützen Rucksäcke Gamaschen von 8 22 21 6 8% 10„ 2½„ .30 2½ 15 4 an Komplete Anzuge.. von 30 4 an Ueberzieher" 35„„ Reisemäntel Mencsikong„ 24„„ Belnkleider„ 11„„ Knabenanzüge„ 9„„ Lodenstoff 126 cm breit, von 2½, 3, 3½, 4½—54 Stoffe 126 cm breit, von 5 M an. Zur Bestimmung nach Mass ist die Rückenbreite, Ober- und Unterleibweite und äussere Aermellänge nach dem Metermasse, sowie Angabe, ob Sommeroder Winterloden erforderlich. Nicht konvenirende Ware wird umgetauscht. Muster und Masschema stehen zu Diensten. Wollwaren-, Joppen- und Herrenkleider-Fabrik Joh. Gg. Frey, München, Windenmacherst Nr. 1. 111 534 2 Liefere beste stückreiche Hausbrandkohlen bei Abnahme von 30 Ztr. a 40 4, „„„ 20" à 424, 10" à 454, franko Haus. Für richtiges Maß wird garantirt. 19574 Bestellungen nehmen entgegen: Wirt Hernekamp, Brückstraße, " Bilstein, Wüstenhof, " Balster, Ostenhellw 3, " Dickmann, Brüderweg. Weißenburgerstr. Geschäftsbücher. Den Herren Kaufleuten und Industriellen empfehle ich mein Lager fertiger Geschäftsbücher aus der Fabrik von Weiß& Zimmer in M. Gladbach; Bücher nach besonderer Vorschrift, welche nicht am Lager sind, besorge ich prompt zu Fabrikpreisen. Das Fabrikat genannter Firma wurde auf der Düsseldorfer Ausstellung mit prämiirt, und garantiere ich solideste und eleganteste 11 533 einer Staatsmedaille Ausführung. H. A. Stolle, Reinoldistr. 3. Brennöfen für Ziegel, Kalk 2e., langjährig. Spezialität; Bieferung der Projekte. Ausführung neuer, Ae derung vorbandener Oefen; Garantie. 10984] W. 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Durch Gelegenheitskauf 300 der feinsten und neuesten WinterMäntel von 10—204 200 Regen=Mäntel, in nur neuen Facons, von—20 M. Promemoria betreffend die Deutsche Landesbank zu Berlin. Die Wirtschaftspolitik der Reichsregierung ist bekanntlich auf Schuts und Förderung der wirtschaftlichen Salbständiskeit und Unabhängigkeit des deutschen Vaterlandes gerichter. Sesoseb Hgggrr.#ch der praktischen Mitwirkung von Faktoren, die durch das Gesetz selbst nicht Des Wuchergesetz wird noch so lange umgangen werden, als es nicht Einrichtungen seschafen verden bonpen.„ und Unerfahrenen in praktischer Weise vor wucherischer Ausbentung schützen: der Kandverter vird die neue Gesetgebn- 4 dann vollständig würdigen, wenn dieselbe Einrichtangen im Gefolge he durch welche sein Streben auch materiell gefördert wird, und der Landwirt wird den Vorteil des auch zu ut(gstellten Zolltarifs in voller Höhe erst wahrnehmen können, wenn es ihm möglich gemacht wird. die Mitel zu Intendverem Betriebe aeiner Wirtschaft zu erlangen und sich zugleich vor wucherischer Aus#itzen Es fehlen daher noch Einrichtungen, welche auch die materiellen Bedingungen und Voraus wirtschattlichen Erfolg zu erfüllen im stande sind, welche dem Bedürftigen und Würdigen den bd e###lle von Kreditinstituten könnte es nun überflüssig erscheinen, in dieser Hinsicht überhaupt " n der Bedürfnistrage zu reden. Es ist indes Thatsache, dass die grösseren Geldinstitute, weiche früher h dem mittleren und kleinen Gewerbtreibenden durch Diskontirung von Wechseln oder durch Gewährung von #chützend und fördernd zur Seite standen, sich von solcher Kreditgewährung an kleine GeKonto-Kurteut-Areey, von.. ur Landwirte möglichst fern halten. Und was die kleineren Kreditinstitute, insbeverbtreigenge#n Vorschussvereine angcht, ao ist deten Geschäftsorganisation entweder nicht an die Gewährung der von uns ins Auge gefassten Kreditformen berechnet, oder es entspricht dieselbe wegen der zu überneh.— Salidarhaft nicht der Anschauung oder Neigung der Kreditsuchenden n Aus diesem Grunde erscheint es gerade jetzst als eine Forderung und ein Bedürthis der Zeit, dass noch em Vanlitinstitne hagründet werde, welches berufen ist, zu der neueren wirtschaftlichen Gesetzgebung eine praktische E gänzung zu bieten. Es dürfte daher die Aufgabe aller Freunde des wirtschaftlichen Aufschwungs unseres Vaterlandes sein, die Begründung eines solchen Institute, für welches die Firma: „Deutsche Landesbank“ Nach Amerika! Von Dortmund via Amsterdam nach Jahrpreis Mark 85 inkl. Seebeköstigung. (Stella 7. Dezember. Per Dampfer:(Jason 21. Dezember. Castor 11. Januar. Gegen Einsendung von Mark 30 wird Platz reservirt und Eisenbahn= karte von Dortmund nach Amsterdam zugesandt. Die General=Passage=Agenten: Prins& Zwanenburg, Amsterdam, Prins Hendrikkad 16.. 111 222 Prospekte, Land= und Eisenbahnkarten gratis und franko. SaoAusfuhrung von Reporsduren. Cart Ragist& Lion-Leuu, Dortmund. 12 Photographien für 5 Mark fertigt in feinster Ausführung auch b. trüb. Wetter unter Garantie. Gruppen von Vereinen billigest und sauber. S. Seligmann, 126 Westenhellweg 126. Aktien-Gesellschaft Landesbank“ sell in erster Linie die Förderung von Handel, Gewerbfleiss, Land- und Privatwirtschaft durch Vermittelung und Erleichterung des Kapital- und Kreditverkehrs sein. Ausserdem soll sie dem Depositen- und Spareinlagegeschäft eine besondere Pflege widmen. 1. pie Gewährung vor Konto-Korrer Krediten, resp. von Darlehen auf bestimmte Fristen oder auf allmähliche Rückzahlung gegen Pfandbestellung oder gegen sonstige Sicherheit, insbesondere Kreditgewanrung an die unter Nr. 2 erwähnten Genossenschaften und Garantieverbände resp. an deren 2. die selbständige Organisirung und Ueberwachung von Genossenschaften und Garantieverbäna) für Handwerker in der Form der Magazin-Genossenschaften(event, verbunden mit Rohstoff-Vereinen), nach einer seit 1874 vorzüglich bewährten Einrichtung: b) für Landwirte unter besonderer Berücksichtigung der vorliegenden praktischen Bedürfnisse c) für Beamte, Militärs und Privatleute in Form von Garantieverbänden mit beschränkter Haftpflicht; b. u. jedereit Abbebung im Bar-Konto-Korrent, verbunden mit Check- und Ciro-Verb) ar bestimmte Kündigungsfristen gegen Schuldverschreibungen oder Sparkassenbücher, unter gleichzeitiger Einrichtung von Pfennig- unp Jugendsparkassen 4. die Diskontirung von Wechseln, sowie der Ankauf von Forderungsrechten mit bestimmtem Verfall 5. die Lombardirung von Wertpapieren, sicheren Hypotheken und nach dem Reglement beleihbaren Waren , Pradnkte:“ auch die Reportirung guter Efekten von sicheren Bankfüirmen; 6. die Aufbewahrung von Wertpapieren und Wertsachen, sowie die mit der Verwaltung von Effekten ver7. di Beteilig- bei Finanzoperationen deutscher Staaten und Städte, von Korporationen und Ge2 UIaharnahme und Besorgung aller in das legitime Bankgeschäft einschlagenden Aufträge; Von dem Wirkungskreise der Bank gollen ausgeschlossen sein: 1. die selbständige Spekalation in BörenProdukten, sowie Arbitrage und Prämiengeschäfte; 2. der Ankauf von eigenen Aktien für eigene Rechnung. sowie die Beleihung solcher; 3. der Erwerb von Grundstücken mit Ausnahme des Erwerbs notwendiger GeSchäftalekaltäiten, dier venn der Arner anem. Au.n /..erce dus gsoch almihlich mit einen Nete von Flialen und Daus eia nach solchem Programm orsann..4 dan Bedürfnissen der Gegenwart in segenareichster Weise Agenturen in allen 1euey.. Frage, Auch die Rentabilität der Bank dürfte schnell eine günstige werden serecht verden kann, stcht ausser Prase,....4 Lung Flialen bald ein Ausserst umfangreiches Thätigkeitsteld dne die bei ihrer Stellung un...) Laarbaaumngeschäft, dem planmässig eine besondere Plege ru tell werden soll #### t ebenfalls sehr wesentlich zur Erhöhung der Rentabilität bei, wie dies die das Depositengeschäft besonders trägt ebenfalle seur wesentuch vu, nvuuus. I, Deutschland die beiden oldenburgischen Banken, welche seit zehn beachtenden englischen Jointstock-Banken und in benter..,.ian, aufe glänzendste beweisen. 5 Milionen Mark in 10000 Aktien à 500 Mark en Die Unterzeichneten gestatten sich hiernach alle patriotisch gesinnten Deutschen ergebenst einzuladen, die Bestrebungen der Frankfurter Ausstellungs=Lotterie. Zweite Serie. Hauptgewinne: im Werte-von Mk. 20000, Mk. 12000, Veey. Mk. 6000. 2 à 5000 Mk. und 3500 Gewinne im Werte von Mk. 166 000. Preis des Loses 1 Mark. Des#s: J. Franko=Zusendung der Lose und Ziehungsliste gegen Beifügung 20 von 20 4(Ausl. 30). 11 089 B. Magnus. General-Debit. Frankfurt a. Main. Carl Ragiek& Lion-Leon, DorlmunFür trockene und warme Haupt=Niederlage von Holzschuhen (Lederschuhe mit Holzsohlen). Zweckmäßigste und billigste Fußbekleidung. Heinrich Köhler am Markt. Deutschen Landesbank zu Berlin nach Möglichkeit unterstützen zu wollen. Berlin. im November 1881. Der Aufsichtsrat. Graf Wilh. von Lüttichau, Berlin, Vorsitzender Thoador von Zastrow-Bartenbrüxge. stellvertr. Vorsitzender. Geh. Sanität: Dr. Berckholtz. Berlin. Premierlieutenant Brade, Rentner, Waldenburg-Schlesien. Geh. Sanitätsrat Dr. Wer cnuv.—. u B..316(Wien). Rentner Karl von Dresky, Görlitz. Pirec Rassewits bei Oela. Rittergutsbesitzer A. von Gelsdorfl-Mötzlin bei Colberg. Graf von Dyhrn auf Schlo, Posernr:, Parin, Frama Freiberr von Mantenffel, Berlin. Konsal Theebald Martinsen, Lössnitz-Dresden. Malermeister Friedrich Richter. Berlin. Kousy! T Mermanm Prins au Sayn-Witigenstein auf Wittgenstein Premierlieutenant a. D. Oskar von Wobeser, Baumeister, Berlin. Die Direktion. Professor Friedrich Clement. Emil Wiedemann. Subskriptions-Bedingungen. Von dem erwähnten Komitée sind wir beauftragt 4000000 Mark dem Publikum zur Beteiligung unter nachfolgenden Bedingungen zu offeriren, Für jes Akti sip bei e Zeichnung M. 75 und drei Wochen nach der definitiven Zuteilung weitere 30 Prozent mit M. 150.—, ausserdem laufende Zinsen à 4 Prozent vom 1. Dezember a. kr. Die Einzahlung restlicher 60 Prozent mit M. 300,— wird in Raten von 20 Prozest je nach Ausdehnung des Geschäfts eingefordert werden. Inzwischen ist Vollzahlung jederzeit gestatter. und werden geschlossen, zohae de wuesecbene Summe eee Dautsche Landesbank, Akt. Ges Berlin., Wilhelmstr. 62. 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Dietrich& Co.: Cassel, Frankfurt a. M. KK 324.(Zweites Blatt.) Dortmunder Lo Frank; öli, 3g6, Rootaar: Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. Hon Abschaoheu Jeruar. Wirn cccee 54. Jahrgang. Sonnabend, den 26. November 1881. Abonnements auf die Dortmunder Zeitung", nebst Sonntagsbeilage: Haus und Hof“, für de Monat Dezember werden zu dem Preise von 75 3 von sämtlichen Postanstalten und der unterzeichneten Expedition entgegengenommen. Dortmund, im November 1881. Expedition der„Dortmunder Zeitung", Westenhellweg 43, Weberstraße 2. wähnt haben, näher einzugehen, zu konstatiren ist wohl, der inneren Regierungspolitik bezeichnet worden sind. nur, daß dieselben entweder direkt durch Blätter, die Es ist heute noch sehr fraglich, ob sich für einen Teil mit dem Reichskanzler oder dessen Umgebung nahe stehen, oder durch Korrespondenten in die Oeffentlichkeit gebracht worden sind, von denen man weiß, daß sie„nach oben hin“ genaue Fühlung haben und daß sie kein Wort ohne Instruktionen schreiben. Die Gerüchte weren also sämtlich nicht ohne Hintergrund und sie kennzeichnen die wechselnden Stimmungen, die den Fürsten Bismarck beherrscht haben. Hätte man es dabei nur mit einem andern Manne, als gerade mit unserm Reichskanzler zu thun, so müßte man ernstlich fürchten, daß unter der Veränderlichkeit der Stim dieser Reformen jemals eine parlamentarische Majorität gewinnen lassen wird. Deswegen glauben wir nicht daran, daß der Kanzler diese Aufgabe einem Stellvertreter überlassen und sich auf die auswärtigen Angelegenheiten beschränken wird. Wir sind vielmehr der Meinung, daß die Stellvertretung, wenn sie wirklich eingeführt werden sollte, auf gewisse Fälle beschränkt bleiben wird, die der Kanzler für minder wichtig und bei W„ irEi(Lletenan für wicht denen er deswegen sein persönliches Eintreten für nicht lichung sehr verstärken muß. „„„„ HI Erkfkaahrton. TR,Amarel.f.n C. erfolgende Beantwortung der Frage, ob eine zentralifirte Eisenbahnleitung für einen Großstaat den aus den berührten Verhältnissen folgenden Verkehrs=Bedürfnissen zu genügen vermag, muß geradezu entscheidend sein für das Fortschreiten oder das Einhalten auf dem Wege der Eisenbahn=Verstaatlichung. Die oben zitirten Sätze aus dem neuesten Erlaß des Ministers Maybach aber verraten einen Glauben an die Wunderkraft von Schablonen und Tabellen, der die anderweitigen Gründe für das Festhalten an einer„Pause“ in der Verstaatunbedingt erforderlich erachtet. Im übrigen dürfte trotz aller Ueberanstrengung und aller Verstimmungen vor A Veränderliche Stimmungen. Es ist bekannt, daß Fürst Bismarck oftmals unter dem Eindrucke ihn augenblicklich erregender Thatsachen Aeußerungen fallen läßt, die von vorübergehender Gereiztheit zeugen und von ihm selbst hinterher nicht wieder erwähnt werden. Die Neigung, sich in dieser Weise durch den Moment bestimmen und verstimmen zu lassen, ist namentlich in den letzten Jahren hervorgetreten und beweist, daß die Klagen, die der Kanzler gelegentlich über körperliches Leiden und geistige Ermattung infolge übergroßer Anstrengungen in seine Reden hat einfließen lassen, durchaus begründet sind, denn es müssen jene Aeußerungen respektive jene die letzteren veranlassenden Stimmungen unbedingt als Ausflüsse eines nicht normalen Zustandes, eines nervösen Leidens betrachtet werden. Erinnern wir uns beispielsweise, wie die Reichstagswahlen auf den Fürsten gewirkt haben und wie seitdem eine Flut wechselnder Gerüchte über seine Absichten für die nächste Zukunft gerade von der ihm nahestehenden Presse in Umlauf gesetzt worden ist, so haben wir ein Bild von der Nervösität, unter welcher der große Staatsmann zu leiden hat. Unmittelbar nach den Wahlen hieß es, der Reichskanzler werde seinen Abschied nehmen; dann wollte man wissen, er habe bereits sein Entlassungsgesuch dem Kaiser unterbreitet; darauf behaupteten die„wohl informirten" Blätter wieder, er habe zwar noch nicht das Entlassungsgesuch eingereicht, habe auch nur vorübergehend ernstlich an den Rücktritt gedacht, aber er werde seine, die innere Politik betreffende Thätigkeit in einer noch nicht näher definirbaren Weise beschränken. Hierauf folgte die Nachricht, Fürst Bismarck wünsche in Zukunft neben sich noch zwei verantwortliche Reichsminister zu sehen, die aus den großen parlamentarischen Parteien hervorgegangen, mit ihm gemeinschaftlich das Werk wirtschaftlicher und sozialer Reformgesetze vollenden sollten. Die Rücktrittsidee wurde nunmehr als gänzlich abgethan behandelt; es wurden sogar Worte, die der Fürst angeblich selbst gesagt haben sollte, mitgeteilt, wonach er den Gedanken an seinen Rückzug ins Privatleben als aus verschiedenen Gründen zur Zeit unausführbar bezeichnet haben sollte. Doch auch das Gerücht von dem Projekte der zwei aus den Reichstagsparteien hervorgegangenen Minister hat kein sonderliches Alter erreicht, schon einige Tage später berichtete ein Offiziöfer in der„Köln. Ztg.“ über eine Nachtisch=Unterhaltung bei einem Diner im Palais des Reichskanzlers, bei welcher Gelegenheit der letztere erklärte, er wünsche jetzt einen„wirklichen Stellvertreter“, weswegen er mit dem Freiherrn von Franckenstein in Unterhandlung treten werde. Daneben tauchte zugleich noch die Nachricht auf, zum Stellvertreter des Reichskanzlers sei der Minister von Puttkamer ausersehen. Eine solche Flut von Gerüchten hat die öffentliche Meinung in dem kurzen Zeitraume von zka. drei Wochen beschäftigt. Es kann nicht unsere Absicht sein, auf die einzelnen Gerüchte, Mitteilungen 2c., welche wir hier erfurchten, daß unter der Veranderlichten der Siim= auer Grgetunggregerp..„„ 811a Bismard mungen das Reichs= und Staatsinteresse leiden könnte. läufig alles beim Alten bleiben, denn Fürst Bismarck Indessen hier liegt die Sache anders. Fürst Bismarck ist bei dem in der kaiserlichen Botschaft enthaltenen läßt wohl seine Worte, seine Aeußerungen durch augen= Programm viel zu sehr engagirt, als daß das Gegen blickliche Erregungen beeinflussen, aber niemals seine teil wahrscheinlich wa. Daher stehen die letzteren mit den ersteren Handlungen. bei ihm bisweilen nicht im Einklange; die Handlungen springen nicht von dem Wege der Konsequenz ab, sie verfolgen stets fest und sicher das einmal vorgesteckte Ziel. Auch jetzt ist dies wieder der Fall, denn alle jene Gerüchte haben ein thatsächliches Dementi in der kaiserlichen Botschaft gefunden, mit deren Verlesung der Kanzler den Reichstag eröffnet hat. Diese vom Reichskanzler gegengezeichnete Botschaft ist eine bemerkenswerte That des großen Staatsmannes, der dafür die verfassungsmäßige Verantwortlichkeit trägt, denn sie enthält ein Regierungsprogramm von so klarer, bündiger Fassung, daß daran weder etwas zu drehen noch zu deuten ist. Als ein solches Programm ist die Botschaft nicht allein in ganz Deutschland, son Deutschlans. Berlin, 24. Novbr.[Die Verwaltung der Staatsbahnen.] Die Störungen im Güterverkehr der Staatsbahnen, worüber von allen Seiten Klagen laut wurden, haben den Minister der öffentlichen Arbeiten zu einem Erlaß bewogen.(s. Industrie.)— Gegenüber den offiziösen Versuchen, die Beschwerden als unbegründet darzustellen, ist es erfreulich, daß Herr Maybach nunmehr Anstalten zur Abhülfe trifft resp. anordnet. Wie weit dieselben sich als ausreichend er[Bismarck.] Auf ein Huldigungs=Telegramm, welches im Auftrage eines antisemitischen Vereins Herr Liebermann v. Sonnenberg in Berlin an den Reichskanzler schickte, hat letzterer folgende Antwort erteilt: „Berlin, den 20. November 1881. Euerer Hochwohlgeboren Telegramm habe ich erhalten und danke der Versammlung des deutschen Volksvereins für die freundliche Gesinnung, welche sie, mir ausgesprochen hat. Die Zukunft meiner persönlichen Stellung kann sich erst im Laufe der Sitzung des Reichstages entscheiden. v. Bismarck.“ [Die„Norddeutsche Allg. Zeitung“) bringt folgende frappirende Nachricht: Ein auffälliges Symptom für die Ausdehnung, in welcher der Krankheitsstoff des Parteihaders alle unsere Verhältnisse durchdringt, findet sich in den Jahresberichten mancher Handelskammern, welche in den von ihnen selbst gebrachten Ziffern über AE EENNSRG naR IAK BL O * dern auch im Auslande aufgesaf worden. Nach dem der Staatsbahn=Verwaltung von den Mitteln ist, mit ihres Absatzes und ihres Exports den Beweis liefern. Erlaß desselben kann nicht mehr die Rede sein von denen den Ansprüchen der vielgestaltigen und beständig daß die Erwerbsthätigkeit ihres Bezirks in steigender Erlaß desselben kann nicht mehr die Rede sein von dem Rücktritte des Reichskanzlers infolge des Wahlergebnisses, es kann auch nicht mehr an die Ernennung von Reichsministern aus den großen parlamentarischen Parteien gedacht werden und wollte man hierauf noch zurückkommen, so müßten diese Minister ihren bisherigen Parteistandpunkt aufgeben und sich mit dem Fürsten Vismarck zur Durchführung jenes Programms vereinigen. Von allen vorher angeführten Gerüchten bleibt nur noch für eins die Möglichkeit, daß es zur Thatsache werden kann. Es kann der Gedanke, für den Reichskanzler einen„wirklichen Stellvertreter" zu ernennen, der statt seiner in die Leitung der Geschäfte eintritt, wechselnden Verkehrs=Verhältnisse genügt werden soll. Der Minister ordnet gemeinsame Beratungen der Eisenbahn=Direktionen mit den Verkehrs= Interessenten an. Hierüber heißt es in dem Erlaß u..: Hierbei werden insbesondere zwei Punkte in betracht zu ziehen sein: a) die jährliche bezw. periodische Veranschlagung des Umfangs der Förderung und des Wagenbedarfs der einzelnen Gruben bezw. Bezirke auf Grund des von den Verkehrs=Interessenten zu erbittenden Materials; d) ein regelmäßiger Austausch der Ansichten über die zu möglichster Erhöhung und Harmonie der beiderseitigen Leistungsfähigkeit auf Gruben, Werken und Eisenbahnen zu treffenden Einrichtungen, event. .. Hiernach wird von den Zunahme, zum Teil schon wieder in der früheren Blüte sich befinde, und dennoch als Konklusion mit der Behauptung endigen, daß alle geschäftliche Thätigkeit darniederliege, und diese Erscheinung der neuen Zollgesetzgebung zugeschrieben werde. Diese Berichte sind amtliche Aktenstücke, ihre Erstattung beruht auf gesetzlicher Vorschrift und ihr Inhalt beansprucht amtlichen Glauben. Die Aeußerung von Unwahrheiten in denselben stehe an sich nicht in gleicher Linie mit der Entstellung der Thatsachen im außeramtlichen Leben und in Zeitungsartikeln. Ihr Gewicht wird wesentlich erschwert, wenn in solchen amtlichen Berichten einzelne Geschäfte oder ganze wirtschaftliche Kategorien, welche sich in blühenwährend er selbst sich auf die auswärtigen Angelegen; nach örtlicher Revision.... Hiernach wird von den dem Aufschwunge befinden, wahrheitswidriger Weise als heiten beschränkt,— dieser Gedanke kann durchgeführt königlichen Ober=Bergämtern als allgemeine und erste darniederliegend und zurückgehend geschildert und dadurch werden. Die Verbindung der Reichskanzlerschaft und Grundlage für die weitere spezielle Prüsung die Auf= in ihrem Kredit geschädigt werden. Es hat uns daher der preußischen Ministerpräsidentschaft war unbestritten nahme und Zusammenstellung einer Statistik der nicht überrascht, zu hören, daß die Staatsregierung bezeitweilig eine Notwendigkeit; in dieser Verbindung lag Grubenförderung ihrer Bezirke(nach Maßgabe der absichtigt, gegen die Verfasser dieser in sich widerspruchsfür die Anfänge des deutschen Reiches ein unleugbarer beigefügten Formulare) veranlaßt und das Ergebnis vollen amtlichen Aktenstücke zunächst mit verantwort“ licher Vernehmung vorzugehen, um danach zu erwägen, ob und welches weitere Verfahren nach Maßgabe der Gesetze angezeigt erscheint. [Das Sozialisten=Gesetz.] Dem Reichstage ist der übliche Rechenschaftsbericht über die Ausführung des Sozialistengesetzes, bezw. die auf grund dieses Gesetzes von der preußischen, sächsischen und hamburgisch Regierung angeordneten Maßregeln zugegangen 1 wird ohne Zweifel demnächst zu eingehenden Verha lungen über die Wirksamkeit dieses Gesetzes An geben. Der Rechenschaftsbericht klingt recht wenig tröstlich.„Die sozialdemokratische Bewegung in Deutschland", lesen wir da,„ist trotz der sie hemmenden und einschränkenden Wirkungen des Gesetzes vom 21. Oktober 1878 keineswegs erloschen oder auch nur an der Wurzel angegriffen. Die alte, den Reichstagswahlkreisen sich anschließende Organisation ist nach wie vor in Kraft geblieben. Die Agitation durch Wort und für die Anfänge des deutschen Reiches ein unleugbarer Vorteil und sie wurde ermöglicht durch die Eigenschaften, durch die Arbeitskraft und die Fähigkeiten jener eminenten Persönlichkeit, welche beide Stellungen zugleich bekleidete Aber auf die Dauer übersteigt die kolossale daraus erwachsende Arbeitslau auch die größte Leistungsfähigkeit, mußte sich doch Fürst Bismarck schon wiederholt von seinen anstrengenden Geschäften beurlauben und dispensiren lassen. Er selbst hat bereits früher eine Trennung der beiden hohen Aemter vorübergehend herbeigeführt, als der Kriegsminister Graf v. Roon das Präsidium des preußischen Staatsministeriums übernahm. Inzwischen hat sich nun gezeigt, daß sowohl im Reiche wie im preußischen Staate noch manche Institutionen geschaffen werden müssen, zu deren Ausbildung mehr erforderlich ist, als eine nach zwei Richtungen hin geteilte Kraft. Da lag der Gedanke, auf die Trennung zurückzukommen, wohl nahe, allein trotzdem bezweifeln wir noch, daß er thatsächlich verwirklicht werden wird. Fürst Bismarck ist der Anreger und Träger derjinigen Reformen, welche in der kaiserlichen Botschaft mit so großer Wärme als Ziel beigefügten Formulare) veranlaßt und das Ergebnis den beteiligten königlichen Eisenbahn=Direktionen mitgeteilt werden, welche demnächst ihrerseits auf grund dieses Materials die weiteren, das Eisenbahn=Ressort betreffenden Zusammenstellungen im allgemeinen nach Maßgabe der für diese Zwecke gleichfalls in Vorschlag gebrachten Formulare anzufertigen haben. Ob und in wie weit mit Rücksicht auf die besonderen Verhältnisse der einzelnen Bezirke Abweichungen von dem angedeuteten Verfahren und Aenderungen der vorgeschlagenen Formulare zweckmäßig erscheinen, wird dem Ermessen der königlichen Eisenbahn=Direktionen überlassen. — Die bei dieser Anordnung zu grunde liegende Absicht ist gewiß eine sehr wohlwollende; aber es erhellt daraus, wieviel die oberste Eisenbahnleitung sich von Schablonen verspricht, die auf einen verhältnismäßig langen Zeitraum im voraus festgestellt werden sollen, wie wenig in betracht gezogen wird, daß die Bedürfnisse des Verkehrs vermöge der wechselnden Kanjunk nisse des Berlehes bermoge der wechstinern.,, in Kraft gebrieden. Dir Ggitation durch Wörk u turen auf dem Weltmarkt, der wechselnden Witterung Schrift, durch Abhaltung geheimer Versammlungen, so(z. B. betreffs der Kohlen=Förderung) u. dergl. sehr wie Verbreitung von Flugblättern und sonstigen Preßrasch sich verändern. Die durch thatsächliche Leistungen erzeugnissen dauert fort. Die Versuche der Verführung 49 * Die letzten Humanisten. Historische Erzählung von A. Stern. (Schluß.) Dicht aneinandergedrängt, in einem Anlauf, durchstürmten die neun das kurze Stück Feld, welches sie von dem Wendenturm trennte. Im Herankommen unterschieden sie Gestalten, die sich um den Wagen vom Gutshof drängten, den sie drüben am Ausgang des Hohlwegs erkannten. Die Wächter am Turm hatten den fahrenden Knecht von der Lanckens mit grausamen Scherzen über seine Ladung aufgehalten. Der Knecht gab kurze Antwort, spähte scharf nach dem Turm hinüber. Und in demselben Augenblick, wo er durch das Dunkel die heranfliegenden Gestalten erkannte, wo gegen die unbewachte Thür des Turms die ersten Axtschläge des alten Theodosius und Gerhards krachten, wo die Wächter erschrocken zusammenfuhren, riß der Wagenführer sein bäumendes Sechsgespann mit solcher Plötzlichkeit und Kraft herum, daß die Umstehenden zurückwichen, um nicht unter die Räder zu geraten. Eine Minute dauerte es, ehe einer der bewaffneten Wächter zur Turmthür gelangte, die eine Minute hatte Gerhard Friesen und von der Lancken schon durch die zertrümmerte Thür die Wendeltreppe hinauf geführt, die Not des Augenblicks schien ihre Kräfte zu verzehnfachen. Droben sprengte ein Axtschlag die Thür von Agnes Kerker— und als das Mädchen sich entsetzt von der Strohschütte, auf der sie betend geruht, in die Höhe richtete, da sing wohl von der Lancken sein halb ohnmächtiges Kind in seinen Armen auf und ließ selbst die Waffe fallen, Gerhard aber schlug mit der Axt auf die klirrende Kette und trennte sie mit wuchtigem Schlage von dem Block, an dem sie befestigt war. Der Ritter trug die Halbohnmächtige ohne zu straucheln die Stufen hinab, drunten fand er die jungen Männer im glücklichen Kampf mit den Wächtern, deren lautes Hülfe. geschrei in den nachtstillen Feldern wirkungslos zu ver hallen schien. Einer der Wächter lag blutend am Boden, einen andern hatte der stärkste Holländer so geschickt unterlaufen, daß er über seine eigene Pike stürzte und Gerhards grimmiger Schlag nach ihm schier überflüssig ward.— Von der Lancken und Gerhard hoben die besin nungslose Agnes in die Strohbündel des Wagens, der dicht an den Turm herangefahren war,— die Befreier trieben die Wächter, von denen jetzt einer feldeinwärts floh, noch einmal zurück und schwangen sich an den Leitern und Posten des Wagens empor, der Knecht hieb in die Pferde, die Räder knirschten im Sand— aus Gerhards gepreßtem Herzen klang ein erlöstes:„Gott lob!“ da rief mit einem male von der Lancken:„Wo ist Theodosius— wo bist Du, Alter?“ Erschrocken klang der Ruf des Ritters, erschrocken hörten ihn die anderen. Die Nacht verbarg iynen das Erblassen ihrer eigenen Gesichter, jede Minute Verzug jedeutete hier Tod und Verderben— und doch sprangen die Burschen von Wittow wieder von dem Wagen herab der Turmtür zu. Aus ihr hervor aber taumelte im nächsten Augenblick Meister Theodosius Corvinus, keuchend von Anstrengung und Aufregung, hinter sich drein eine Gestalt ziehend, deren Klagelaute durch die wilden Rufe, den Waffenlärm und das ferne Geräusch klangen. Drüben im Hof und unten im Dorf schlugen die Hunde an— Meister Theodosius Corvinus aber schob mit Aufbietung seiner letzten Kräfte die heulende alte Re gina, die nicht einmal begriff, daß sie frei sei, auf den Wagen. Es war nur möglich, weil die Wächter jetzt vor den Wagen stürzten und den Pferden in die Stränge zu fallen suchten. „Vorwärts Klas!“ schrie von der Lancken.„Halte sich am Wagen, wer nicht drauf ist!" Die Pferde und der schwere Wagen brachen durch, das halsbrechende Einlenken in den Hohlweg ging glücklich von statten. Zwei der Gegner, die sich an den Wagen zu hängen versuchten, blieben mit Arm= und Handwunden zurück, ein einziger rannte drohend oberhalb des Hohlwegs neben dem raffelnden Fuhrwerk her. Gerhard kniete betend neben Agnes und hielt dieselbe in seinen Armen — er hörte die bellenden Hunde, die schreienden Stimmen, den Lärm, der in der Nachtstille plötzlich erwacht war von rechts und links. „Du hast das ganze Rettungswerk gefährdet!“ rief er Theodosius an, der sich neben ihn an das Geländer des Wagens klammerte. „Ihr hattet die Alte vergessen!“ entgegnete Meister Theodosius mit zitternder Stimme. Was Gerhard antwortete, vernahm er nicht, es war ein stilles Gelübde, lieber Agnes und dann sich selbst zu töten, als sie noch einmal in die Hände ihrer Henker fallen zu lassen! Er sah nur, daß der junge Mann die Geliebte, die aus ihrer Betäubung erwachte, zärtlicher an sich zog, und ihr Haupt vor dem Schüttern des Wagens zu schützen suchte! Inzwischen senkte sich der Hohlweg zum Strand hinab, das Rauschen der Trompeter Wiek erklang, von drüben blitzten Lichter auf dem Deck van Broighels auf und ein langgezogenes kräftiges„Boot ahoi!“ der holländischen Matrosen scholl von der Stelle des Strandes her, welcher der wild dahinrasselnde übervolle Wagen zulenkte, ermutigend entgegen. Es waren nur zehn Minuten vergangen, seit sie den furchtbaren Turm hinter sich gelassen hatten— aber mit jeder Minute war die Besorgnis gestiegen, und jetzt, da der Strand und das rettende Bot vor ihnen lagen, tobte um den Wagen her eine Schar, die mit jeder Sekunde wuchs und deren drohendes Gebrüll jeder Hoffnung spottete! Immer dichter wurde der Schwarm der Aufhaltenden, nur der Kraft der emporbäumenden und wildwerdenden Pferde war es zu danken, daß der Wagen noch durch die lebendige Mauer hindurchbrach; die sich zwischen ihm und dem Bot bildete. Vom Bote her scholl die Stimme van Broighels, der seine Schiffsmannen mahnte, ihre Piken und Enterbeile kräftig und schonungslos zu gebrauchen, in unmittelbarer Nähe des Wagens rief Magister Möller mit wilder Leidenschaft zum Ergreifen der Flüchtigen auf. Der Augenblick, wo sie vom Wagen herabstiegen und das Bot zu erreichen trachteten, wir gefahrvoll. Von der Lancken und Gerbard drängten sich mit Agnes glücklich zu der morschen Stiege, die von den hohen Sandufern hinab aus Wasser führte, sie stürzten schon mehr in das Bot, als daß sie dasselbe betraten, ihnen nach die Helfer beim Rettungswerk, so daß das Bot auf= und abschwankte und van Broighel, der seine Waffe kräftig gegen den andringenden Haufen schwang, dazwischen rief: „Ruhig— ruhig— einer nach dem andern! es ist Platz für alle!“ Aber der Zuruf war umsonst, der Andrang der Ver folger zu stark! Die kühnen Burschen, welche nur unter blutigem Kampf vom Wagen herabkamen und den Strand gewannen, konnten sich zum Teil nur retten, indem sie vom Sandufer in die Flut sprangen und sich durch die Wellen zum Bot hinarbeiteten. Das Getümmel und die Verwirrung wuchsen, Gerhard, als er Agnes im Bot geborgen und unter der Obhut ihres Vaters sah, sprang aus dem schwankenden Fahrzeug noch einmal ans Land, den bedrängten Gefährten beizustehen. Die Axt hatte er vorhin, wie er Agnes von Wagen hab, einem der hartnäckigsten Verfolger zwischer die Füße geschleudert, jetzt zog er das Schwert un deckte sich und die Gefährten gegen den wilden An drang. Im Dunkel ließ sich nichts unterscheiden, un die Stimme des alten Theodosius und des Pfarrherr: von Altenkirchen hörte er über sich schallen. Da flammt im Bot ein glutroter Schein auf, Jan van Broighe ließ einen Kienkorb entzünden, um Freund und Fein zu unterscheiden. Im gleichen Augenblick nahm Ger hard entsetzt wenige Schritte von sich eine grausige Szen wahr: der Pfarrherr an der Spitze der Verfolger hatt die alte Regina ergriffen und sie festgehalten. Die Alt aber klammerte sich an ihn und riß mit letzter den Unbarmherzigen an den Rand des hohen ufers und mit einem zusammenklingenden Aufschrei Zorns und des Hasses schossen die fest Verschlung hinab in die auspritzende Flut. Fast zugleich u Theodosius Corvinus und Gerhard Friesen ins Be gesprungen— beide von einem dunkeln Drange no zu helfen, zu retten erfaßt! Jan van Broighel abe rief jetzt donnernd: „Alle Mann an Bord! Vorwärts, meine Burschen! Und zwanzig Ruder fielen um gewaltigen Takt i die Flut, die Piken und Beile trafen zum letzten un die Hände der wütenden Fischer, welche das Bot halten strebten, heftig schoß und schwankte das überfüll Fahrzeug durch die schäumenden Wellen, über die d rote Schein des Lichtes leuchtete. Von der Lancken und Theodosius sahen sich an ur zählten ihre Getreuen, Gerhard Friesen war neb Agnes in die Knie gesunken und rief bebend u schluchzend die Gerettete mit den zärtlichsten Namen „Wir sind alle in Sicherheit!“ sagte der Rit. leise.„Alle— bis auf jene Unglückliche, für die 2 Uebermenschliches gethan.“ „Vielleicht ist ihr besser, als wenn sie mit uns d hinführe,“ entgegnete Theodosius finster.„Daß I M 123 er Truppen werden fortgesetzt“ u. s. w. Drei Jahre angesichts der Thatsache, daß die Sozialdemokraten unter Mithülfe der Konservativen stärker als je im Reichstag erschienen sind, sich wieder Stimmen bören lassen, welche eine Abschaffung bezw. das Unterlassen einer Erneuerung dieses Gesetzes verlangen. Man kann dem nur entgegenhalten, daß eine so kunstvoll angelegte, weitverzweigte und auf so empfänglichem Boden ruhende Organisation unmöglich in wenigen Jahren unterdrückt werden konnte und daß, besäßen wir das Sozialistengesetz nicht, wir heute vielleicht vor Zustän Sozialistengesetz richtig zu beurteilen, erst einmal eine Probe zu machen in der Lage sein, wie sich die Zustände ohne alle Unterdrückungsmaßregeln in kurzer Zeit entwickeln würden. Wir sind überzeugt, der Ruf nach solchen Maßregeln würde sich bald wieder ebenso laut oder noch lauter vernehmen lassen wie im Jahre 1878. Die Frage der Erneuerung des Sozialistengesetzes steht heute nicht gerade auf der Tagesordnung; dasselbe ist vorläufig bis zum 30. September 1884 gültig; aber man wird nicht erwarten kürfen, daß bis dahin die Bewegung ein an deres Ansehen gewonnen haben wird. Wohl zu beachten ist übrigens, daß auch die alte Mehrheit für das Sozialistengesetz im Reichstage nicht mehr vorhanden ist. [Regierungspräsident in Minden.] Die„Weser=Zeitung“ meldete, die Stelle eines Regierungspräsidenten in Minden werde in„allernächster Zeil" wieder besetzt werden und zwar durch einen Rat aus dem Finanzministerium. Die„Kreuzztg.“ bemerkt, daß diese Stelle etatsmäßig erst zum 1. Januar k. J. vakant wird; sie habe die Namen verschiedener Beamten gehört, welche für diese Stelle möglicherweise in Aussicht genommen werden könnten; daß unter denselben sich ein Rat aus dem Finanzministerium befinden solle, sei ihr unbekannt. [Die Eröffnungs=Botschaft.] Die„Nat.=Ztg.“ schreibt: Wir berichteten beceits, daß in der Reichsdruckerei 90000 Abzüge der kaiserlichen EröffnungsBotschaft angefertigt werden. Ueber die Bestimmung derselben wird offiziös gemeldet:„Im Hinblick auf die evochemachende Bedeutung der allerhöchsten kaiserlichen Botschaft, mit welcher die Eröffnung des Reichstages stattgefunden hat, ist von dem Minister des Innern angeordnet, daß dieselbe in Plakatform in sämtlichen Gemeinden des preußischen Staates durch Aushang an den für die Bekanntmachung lokaler Verordnungen bestimmten Oertlichkeiten noch besonders zur öffentlichen Kenntnis gebracht werden soll.“ Es ist das die Uebertragung eines französisch=imperialistischen Gebrauchs nach Deutschl ind. * Baden=Baden, 24. Nov.[Der Großherzog.] Das heute veröffentlichte Bulletin über das Befinden des Großherzogs meldet: Den bis 2 Uhr sehr guten Schlaf beunruhigten später leichte Gliederschmerzen, welche heute früh vollständig geschwunden waren. Das Befinden des Großherzogs ist auch dem subjektiven Gefühle nach ein ganz erwünschtes. Temperatur 36,6, Puls 64, Eßlust befriedigend.— Das anhaltend günstige Befinden läßt ein ferneres ungestörtes Fortschreiten der Rekonvaleszenz mit größter Wahrscheinlichkeit erwarten, deshalb werden tägliche Bulletins nicht mehr erscheinen. * Straßburg i. E.[Landesausschuß.] Wie die„Elsaß=Lothringische Zeitung" vernimmt, ist die kaiserliche Ordre betreffend die Einberufung des Landesausschusses auf den 5. Dezember kr. gestern vollzogen worden. * Maris, 23. Nov.[Der Marineminister Gougeard] hat dem Marinekorps angezeigt, daß er zwei Botsmeister(maktres) und zwei Kontre=Botsmeister (contre-maftres), welche, weil sie vor einiger Zeit einer Zivilbeerdigung beigewohnt, die ersteren pensionirt, die letzteren verabschiedet worden waren, wieder in ihre Funktionen eingesetzt habe. Der Minister bezeichnete die über die wetreffenden verhängte Strafe als eine starke Verletzung der Gewissensfreiheit. * Paris, 24. November.[Senat. Griffe zog seinen Protest gegen die Wahl Lavernières zum lebenslänglichen Senator zurück und brachte den Antrag auf Erlaß eines Gesetzes ein, der darauf abzielt, die Bedingungen für die Wählbarkeit der lebenslänglichen Senatoren näher zu bestimmen. Lavernière wurde hierauf zum lebenslänglichen Senator proklamirt. [Deputirtenkammer.] Der Finanzminister brachte eine Vorlage wegen Bewilligung der für die Expedition den mit hinabriß, der an allem Elend dieser Tage die Schuld trug, dünkt mich gerecht! Sieh dort, Kornelius, dort suchen sie im Wasser nach ihm. Ich hoffe, die Alte hält ihn fest auf dem Grund!“ „Sie verfolgen uns nicht— ich fürchtete noch stets, sie würden ihre Bote besteigen und nach uns beim Schiff anlangen!“ versetzte von der Lancken. „Unbesorgt", fiel van Broighel ruhig ein, indem er das Bot seinem Schiffe entgegensteuerte.„Ich habe vier Geschütze an Bord, sie sollen Bucht und Strand rein fegen!“ In den nächsten Minuten erreichten sie das Schiff, von dem ihnen das jauchzende Willkommen der wachthabenden Schiffsleute entgegenscholl. Schwankend, mit letzten Kräften stiegen die Geretteten die Schiffsleiter empor, droben auf dem Deck knieten von der Lancken und Theodosius neben einander nieder und reichten sich stumm— aber innig die Hände. Gerhard behütete Agnes in seinen Armen und blickte beseligt auf, als ein Strom heißer Thranen die starre Rinde der Bekubung und des Entsetzens von seinem Mädchen löste! Sie lauschte den Worten, mit denen ihr Gerhard die unerwartete plötzliche Rettung erklärte. Aber kaum hatte sie ihn gehört, kaum ihre Thränen getrocknet, als sie emporsprang, schluchzend ihren Vater umarmte und dann beide Hände hier dem alten Theodosius und dort dem Patron des holländischen Schiffes entgegenstreckte: „Dank, tausend Dank!“ sagte sie mit einer Stimme, welche von der Erregung des Augenblickes unwiderstehlichen Klang erhielt:„„for verzeiht dem Vater, Gerhard und mir? Ihr trennt Euer Schicksal nicht mehr von dem unseres Meisters Theodosius?“ „Nie und nimmer, liebe Holde!“ entgegnete Meister Theodosius.„Wir entrinnen mit Gottes Hülfe dem dunklen Verderben, das uns Irrwahn und unsere Schwäche bereiten wollte! Ich gehe mit Euch und Ihr werdet Euch des alten Theodosius niemals schämen. Im freien Holland aber soll unser Leben ein Dank ohne Ende, ein nie rastender Kampf gegen jenen Dämon sein, der uns das deutsche Land zur Hölle wandelt!“ Gerhard Friesen und Kornelius von der Lancken nickten dem alten Humanisten mit dankerfülltem Blick ihr Gelübde zu. Agnes wollte sich zu dem wackern Jan van Broighel wenden, der Patron aber, der mit dem Aermel seines Frieswamses über das nasse Antlitz fuhr, bemeisterte seine Rührung mit kräftigem Kommandowort. Der Anker war gehoben und das Schiff mit voller Kraft durch die Wogen der Bucht. Die Geretteten blickten beseligt und voll Vertrauen nordwärts, glücklicheren, sicheren Küsten entgegen! nach Tunis bis Jannar k. I. ersorderlichen Sapplementarkreeite ein. Bei der Beratung über die Wahl des für Loudeac(Departement Kotes du Nord) gewählten Deputirten erklärte der Bischof Freppel von Angers, daß er für den Klerus dieselben Rechte in Anspruch nehme, welche andere Bürger hätten. Der Klerus habe sogar das Recht, von der Kanzel aus den Gläubigen die Teilnahme an der Wahl anzuempfehlen, um die Pflicht gegen das Vaterland zu erfüllen. Mehrere Deputirte der Linken legten hiergegen Verwahrung ein. Der Minister des Innern, Waldeck=Rousseau, erklärte, die Regierung könne solchen Doktrinen gegenüber, die eine Einmischung des Klerus in die Wahlen zur Folge hätten, nicht gleichgültig bleiben, die Regierung sei der absolut bestimmten Ansicht, daß sich der Klerus streng innerhalb der Grenzen des Konkordates halte, ebenso sei die Regierung gewillt, sich aller gesetzlichen Mittel zu bedienen, um dem Klerus Achtung vor dem Gesetz und vor der Verfassung aufzulegen. Die Wahl Loudeacs wurde mit 402 gegen 93 Stimmen für ungültig erklärt. * Washington, 23. Nov.[Verhaftung.] Der bisherige Gesandte von Peru machte in Erwiderung einer Anfrage die Mitteilung, daß der Präsident von Peru, Calderon, und der Minister des Auswärtigen, Galvez, nach einer ihm zugegangenen pariser Depesche am 9. d. von den Chilenen verhaftet und nach Santiogo transportirt worden seien. Der chilenische Gesandte in Washington habe hiervon amtlich noch keine Kenntniß, indes habe derselbe privatim erfahren, daß die Verhaftung Calderons durch den General Lynch erfolgte, weil er trotz des Absetzungsbefehls des letzteren fortfuhr, seine Funktionen auszuüben. Ueber die Authentizität des Vorfalls, sowie über die Haltung der Unioneregierung hinsichtlich desselben müsse das Staatsamt zunächst jede Auskunft ablehnen. * Bukarest, 24. Nov.[Abberufung.] Das amtliche Blatt veröffentlicht das Dekret, durch welches der bisherige Botschafter in Paris Callimaki=Catargi von seinem Posten abberufen wird. □ Notizen aus Dortmunds früheren Zeiten, die Wohnungen der alten Geschlechter betreffend. Es waren 48 von Alters ber hier ansässige Familien, aus denen ursprünglich Bürgermeister und Rat gewählt werden konnten. Nur wenige Namen sind erhalten geblieben, die Häuser, in denen die alten Geschlechter wohnten, sind längst verschwunden. Hier und da erinnert noch ein altes Mauerstück, daß inmitten der Stadt ein festungsartig eingeschlossener Hof war, der Sitz einer alten Patrizierfamilie. Die Nachrichten sind unvollständig, und gibt sie Einsender, wie er sie in der nachstehend angegebenen Quelle gefunden, glaubend, daß sie so einiges Interesse haben. In den von dem Rechtsgelehrten Beurhaus aufgezeichneten, noch ungedruckten„Alterthümern der Kaiserlichen und des Heiligen Römischen Reichs Freien Stadt Dortmund“ findet sich folgendes pro Memoria, anno 1790 von dem Pastor zu St. Petri, Joh. Friedrich Beurhaus, gestorben 1809. Da der Großvater desselben 1709 an St. Petri Diakonus wurde, so beruhen seine Angaben auf einer genauen Kenntnis des Ortes wie der Familien. Beurhaus sagt: Es ist bekannt, daß hier in Dortmund viele Patrizier nicht nur gewesen und sich hier aufgehalten, sondern daß auch der benachbarte Adel, kessen Güter hier herum liegen, sich oft hier in der Stadt aufgehalten und Wohnungen gehabt, worin sie in Kriegszeiten oder auch des Winters sich aufgehalten. Was ich davon weiß oder gefunden habe, will ich hier niederschreiben, damit es nicht vergessen werde. 1. von Strünkede Hof ist jetzt Pastorat St. Marien. 2. Der Lührings Hof ist jetzt ein Garten, dem Herrn Johannes Rappe gehörig, an der Kampstraße gegen des Schlossers Herrn Mellmanrs Behausung. 3. Der Bodelschwinghsche Hof ist jetzt ein Garten neben dem Nikolaikirchhofe, der jetzt zu dem Wirtshause im schwarzen Raben gehört. Der Wirt, Herr Flei, hat derselben gekauft und ich habe noch alte Gebäude gekannt, die aber nachher abgebrochen sind. 4. Varsheims Hof ist jetzt ein Garten auf der Westseite der Wißstraße gegen Rademachers und Kühns Behausung und gehört der Witwe Kühn. 5. Wickeden Hof ist ganz am Ende des Marktes nach Westen hin— ist zu meiner Zeit lange von einem Herrn Morschen bewohnt, der aber vor ein paar Jahren von Schilling zu Huckarde gekauft sein soll. 6. Hanen Hof(auch sonst Haen geschrieben) hat jetzt Professor Beurhaus in Besitz. Viele Gebäude sind abgebrochen. Gegenüber liegt ein Maertens Hof. Auch soll der Hof auf dem Eselsmarkt, der lange dem Beurhaus zugehört und dann an Herrn Mallinkrodt gekommen, ein Hanen=Hof gewesen sein. Diesen bewohnte nach einer anderen Mitteilung Kaspar von Haen, der am 15. Mai 1666 aus dem Dominikaner= Kloster austrat und lutherisch wurde. Er wurde in die Nikolaigemeinde aufgenommen. 7. Hardenroths Hof soll auf dem Eselsmarkte, neta bene jetzt Eisenmarkt, gegen Mallinkrodts Hof, wo jetzt des Dominikaner= losters Gemüsegarten ist, gelegen haben. 8. Fryedags Hof soll der Platz sein, wo jetzt die Dominikaner=Klosterkirche und übrige Gebäude stehen. 9. Boenen Hof gehörte seit länger als 100 Jahren den Beurhaus und wurde von dem Prediger Beurhaus(dem Schreiber dieser Notizen) bewohnt. 10. Pöppinghaus Hof liegt neben der Pottgasse. 11. Bereswordten Hof war 1790 ein altes verfallenes Gebäude am Ostenthere. Die Bereswordt hatten auch ein Haus bei der Nikolai=Kirche und in dieser eine Kapelle. Es war dies das spätere NikolaiPfarrhaus. Auch ein Haus auf der Wißstraße, welches der Freigraf Küpper und später ein Hausemann bewohnte, gehörte der Familie von Bereswordt 12. Kleppings Hof liegt an der Kölnischenstraße. 13. Degings Hof lag am Neuenthore, wurde damals von Bürgermeister Schäfer bewohnt und ist die Stelle, an der jetzt das Gerichtsgebäude steht. Auch des Herrn Bürgermeister Brüggmanns Haus soll ein Degings Hof gewesen sein.(Auf der Viktoriastraße?) 14. Roden Hof an der Balkenstraße ist ehemals ein von Balken Hof gewesen. Auch zwei Gasthäuser werden erwähnt. Der„rote Esel" war ein Gasthaus auf der Brückstraße, der dieses Schild hatte, 1806 wurde das Haus von einem Eberhard Wenker bewohnt. Der„Goldene Pott“ lag auf der Kampstraße, wo, ist nicht näher bekannt. Die Schwarten, aus deren Familie B. Schwarz, der Erfinder des Schießpulvers, stammen soll, wohnten früher in dem Mallinkrodtschen Hof auf dem Eselsmarkte. Wo die einst reich begüterte Familie Sudermann wohnte, ist unbekannt. : Dortmund, 26. Nov.[An falscher Stelle.] Vor der Strafkammer sollte gestern gegen einen Arbe ter wegen zeines kleinen Vergehens verhandelt werden. Da derselbe beim Aufruf der Sache nicht anwesend war, die vorschriftsmäßige Ladung ader konstatirt wurde, beschloß der Gerichtshof, den Angeklagten zum neuen Termine vorführen zu lassen. Nachher stellte es sich heraus, daß der Angeklagte den Schwurgerichtssaal für den Strafkammersaal gehalten und im Zuhörerraum des ersteren von 10—2 Uhr den Aufruf seiner Sache erwartet. Ueber die Stempelung der Mietverträge:] Für Personen, welche schriftliche Mietverträge abschließen, dürfen folgende Mitteilungen von Interesse sein. Bei Pro lessen, welche wegen Wohnungsmiete anhängig gemacht werden, kommen die abgeschlossenen Mietverträge zur Vorlage Diezenigen Mietverträge, welche nicht gestempelt sind, werden von den Beamten des betreffenden Gerichts festgehalten (wozu diese Beamten gesetzlich verpflichtet sind) und dem Hauptsteueramte des Bezirks zur Einleitung des Stra verfahrens überwiesen. Diejenigen nun, welche keine Kenntnis von der Stempelpflichtigkeit der Mietverträge haben, werden auf folgende Punkte des Stempelgesetzes vom 7. März 1822 aufmerksam gemacht: 1. Von schriftlichen Mietverträgen wird Prozent der zu zahlenden jährlichen Miee als Steuer moben. 2. Mietverträze bei 150 4 jährlicher Miete müssen mit einr Stempelmarke von 50 4 besteuert werden; Beträge unter 150 M sind stempelfrei. 3. Die Verträge müssen der Steuerstelle innerhalb 14 Tagen vom Datum des Aktes zur Stempelung vorgelegt werden. Bei späterer Vorlage zur Stempelung sind die Beamten verpflichtet, den Mietvertrag zu stempeln, aber gleichzeitig das Strafverfahren wegen zu äter Vorlage einzuleiten. Die Strafe beträgt bei einfacher Ausfertigung das Vierfache des Stempels, bei doppelter dagegen das Achtfache; dazu die Kosten des Verfahrens. 4 Die Kassireng der Stempelmarken kann nur von Beamten bewirkt werden, die gesetzlich berechtigt sind, ein öffentliches Siegel zu führen. Stempelmarken, welche von anderen Personen kassirt sind, ha en keine Gültigkeit Die Reichsstempel= marken sind von der amtlichen Kassirung ausgeschlossen.— Die zahlreichen Bestrafungen, welche zum allergrößten Teile die weniger begüterten Einwohner treffen, haben uns zu vorstehenden Mitteilungen veranlaßt 1 Hörde, 24. Novbr.[Beerdigung.— Krankheiten.] Heute nachmittag 4 Uhr wurde das za. 8 Jahre alte einzige Söhnchen unseres Mitbürgers, des allgemein geachteten und beliebten Herrn Gensdarm Leuferding, unter großer Beteiligung von Leittragenden allen Standes und aller Konfesnon, beerdigt. Das unglückliche Kind ist den Wunden erlegen, welche ihm ein Pferd des Handelsmanns Kuhlengert, das sich aus dem Stalle losgerissen, am Sonntag durch einen Tritt auf den Unterleib beigebracht hatte. Der Unglücksfall ist umso bedauerlicher, als dies das einzige Kind der so jäh in Trauer versetzten Eltern war.— Seit einiger Zeir grassirt in unserer Stadt eine gefährliche und ansteckende Krankheit, die besonders unter der Kinderwelt arg gewütet hat, es ist dies die Diphtheritis und das gewöhnlich mit dieser auftretende Scharlachfieber. Fast in jedem Hause befinden sich derartige Kranke und hauptsächlich die Schulen weisen große Lücken auf, aber auch nicht wenig Erwachsene liegen an dieser Krankheit darnieder. Münster, 22. Nov.[Ein eigentümliches Mißgeschick] hat hier einen in Dülmen in Arbeit stehenden jungen Zimmerges llen betroffen, welcher, um den vergangenen Sonntag in Münster zu verleben, nach hier gekommen war. Derselbe wurde nämlich gestern in der Frühe auf einem Abort: unweit der Stadtgrenze an der Südstraße nur mit Hemde und Unterjacke bekleidet zitternd vor Kälte und doch wegen seines Ajustem nts nicht im stande, den luftigen Aufenthaltsort zu verlassen, vorgefunden. Ueber die Art, wie er dorthin gelangt und über den Verbleib seiner übrigen Kleider wollte derselbe keine Auskunft geben können. Die Nachforschungen nach den letzteren in der Umgebung waren erfolglos. Es wird, laut dem„Westf. Merk“, vermutet, daß der Mann am Sonntag des Guten zu viel genossen, sich dorthin verirrt und in dem Glauben, daß er vor seinem Bett stehe, wie ähnliche Fälle wohl mehr vorgekommen, sich dort seiner Oberkleider 2c. entledigt hat und diese dann diebischer Weise abhanden gekommen sind. Der Mildthätigkeit der Nachbarschaft bedurfte es, den Mann soweit zu bekleiden, daß er sich notdürftig sehen und nach Dülmen zurückkehren konnte. Hoffentlich wird die kühle Schlafstelle ihm wohl keinen weiteren Nachteil bringen und ihm der Zug nach Münster ohnehin nicht so bald aus dem Gedächtnis schwinden, damit er in Zukunft mehr uuf Mäßigkeit hält. Barmen, 22. Nov.[Ein schlauer Junge.] Dieser Tage sandte laut der„Barmer. Ztg.“ ein hiesiger Kaufmann seinen 10jährigen Sohn mit einer Anzahl Zirkulaire in offenen Kuverts zur Post. Dort angekommen, fällt dem Bürschlein auf, daß die„Briefe“ offen find und siehe da, mit Eifer leckt er die ganze Anzahl zu und kehrt triumphirend nach Hause zurück, um seinem Vater das Heldenstück mit den Worten zu berichten:„wie könnt Ihr aber so viele Briefe offen lassen.“ Glücklicherweise konnte man die Exenplare noch zurückholen und so den Schaden redressiren Hilden, 25 Noobr.[Dr. Schlüter.] Von hier schreibt man der„Rhein.=Westfäl. Post“ über einen kürzlich mitgeteilten Fa“:„Mit tiefem Bedauern lese ich, daß Herr Dr. Schlüter aus Brüggen bei Viersen wegen MajestätsBeleidigung verhaftet werden mußte. Folgende Angaben werden Sie wohl veranlassen, zur Ehrenrettung des armen, kranken Herrn eine kurze Notiz in Ihr Blatt einzurücken. Schlüter stand 1870—71 bei einem Infanterie=Regiment des 10. Korps. Für sein braves Benehmen in der Schlacht vom 16. Auguft bei Mars la Tour sind ihm viele Offiziere und Mannschaften des Regiments zu lebhaftem Dank verpflichtet. Er verband die Verwundeten in den vordersten Reihen, erhielt selbst einen schweren Schuß und wurde nach kurzer Zeit mit dem„Eisernen Kreuz" ausgezeichnet. Genesen kehrte er 1872 im März nach Frankreich zurück und nahm an der Okkupation Teil bis Juli. Während dieser Zeit machte sich schon ein krankhaft gesteigerter Ehrgeiz bei ihm geltend, der den früher so beliebten Herrn allmählich in eine ungünstige Stellung brachte. Es hieß derzeit schon unter Bekannten: Schlüter leidet an Größenwahn. In den folgenden Jihren habe ich nun oft Gelegenheit genommen, mich nach Schlüter zu erkundigen, und hierbei gerade von Aerzten seiner Nachbarschaft, die ihn genau kannten, gehört, daß sein Gehirnleiden sich von Jahr zu Jahr deutlicher zeigte. Sein jetziges Benehmen ist wahrlich nur ein Ausfluß dieser Krankheit, das werden alle Aerzte der dortigen Gegend sofort bestätigen. Schlüter ist kein Schuft, sondern ein braver Soldat, der einem schweren Leiden erliegt, der also nicht der öffentlichn Verachtung, sondern eher dem Mitleid verfällt. Bonn, 24. Nov.[Kaiserliches Geschenk.] Wie der„Bonner Ztg.“ mitgeteilt wird, ist unserm allverehrten Mitbürger, wirklichen Geheim=Rat Dr. v Dechen, vor wenigen Tagen eine ganz besindere Auszeichnung zu teil geworden. Der Kaiser hat demselben nämlich als ein seine hervorragenden Verdienste um die Bergverwaltung anerkennendes Geschenk einen verkleinerten Abguß des im berliner Tiergarten aufgestellten vortrefflichen Drakeschen Denkmals Friedrich Wilhelm III. nebst Mamorsäule als Untersatz durch den Herrn Minister der öffentlichen Arbiten überweisen lassen. 20. Nov.[In eine erklärliche Angst, so schreibt das„Echo der Gegenwart", haben die letzten Erderschütterungen unsern Totengräber versetzt. Derselbe schlief den Schlaf des Gerechten, als er plötzlich durch mehrmaliges, haftig aus einanderfolgendes Läuten des Totenglöckchens aus seiner Ruhe herausgeschrickt wurde. Mit Angst und Bangen begab er sich in das Totenhaus. Aber hier herrschte wiederum unheimliche Stille. Erst am andern Tage ward ihm Aufklärung über die unterbrochene Nachtruhe. Höchst, 22. Nov.[Pockenausbruch.] Heute morgen wurde uns durch die Stadtschelle eine sehr unangenehme Ueberraschung bereitet, es wurde nämlich amtlich bekannt gemacht, daß in einem Hinterhause der Krahnengasse in der Famile dis Fabrikarbeiters K. die Pocken ausgebrochen seien, daß das Haus polizeilich abgesperrt und jede unbefugte Kommunikation mit demselben nach§ 380 des Gesetzbuches mit einem Jahre Gefängnis bestraft werde. Ferner wurde jeder, in dessen Familie sich verdächtige Erkrankung zeigen sollten, aufgefordert, devon sofort Anzeige zu machen. Die arme, schwergetroffene Arbeiterfamilie ist, dem„Rb..“ zufolge, erst ganz kürzlich hierher gezogen, hat also höchst wahrscheinlich den Keim der Krankheit mitgebracht Wir wollen hoffen, daß die Isolirung des Krankheitsherdes bei uns erfolgt ist, ehe noch der Ansteckungsstoff Zeit zur Weiterbreitung gefunden hatte. w Haunover, 24. Nov.[Stadtverordneten: wabl] Bei der heutigen Wahl von 8 Bürgervorstehern wurden 6 Welfen und 2 Nationalliberale gewählt; das bisherige Stimmenverhältnis im Bürgervorsteher=Kellegium erfährt hierdurch keine Veränderung. Gerichtliche Entscheidungen. &a Dortmund. 25. Nov. [Schwurgericht.] Heute wurde zuerst gegen den Bergmann Wilhelm Meyer aus Ellinghausen wegen versuchten Totschlags verhandelt. Am 27. August d. J. war der Angeklagte mit seinem Freunde, dem Ber mann Ignatz Heitbrink, in Dortmund gewesen, wosel er nach seiner Angabe eine Uhr zum Repariren hingebracht hatte. Gleichzeitig hatte der Angeklagte bei Herrn F. W. Bertrams eine kleine Reparatur an einer Pistole vornehmen lassen und auch 10 Patronen gekauft. Nachdem die beiden Genannten diese Geschäfte besorgt, besuchten sie gemeinschaftlich mehrere Wirtshäuser; ziemlich stark angetrunken begaben sie sich dann gegen 9 Uhr auf den Heimweg und bestiegen am Steinsplatze einen Wagen der Straßenbahn, um bis zum Fredenbaum mitzufahren. Da sie sich im Wagen aber unungern fügten sie sich und einer wollte sogar mit dem Stecke auf Herrn Nikolai loshauen. Als derselbe Wagen auf der Rückfahrt vom Fredenbaum eben die Stoffregensche Gärtnerei passirt hatte, da wurde plötzlich auf denselben ein Schuß abgefeuert. Die Herren Kontrolleur Franke und Kondukteur Boschker hörten zanz deutlich das Pfeifen der Kugel. Herrn Polizeiergeant Kreft gelang es, in der Person des Angeklagten den Thäter zu ermitteln und zur Haft zu bringen. Heute behauptete der Angeklagte, der übrigens auf dem Wege nach Ellinghausen an dem erwähnten Abende noch zweimal geschossen, er habe durchaus nicht beabsichtigt, eine Person zu verletzen, vielmehr habe nur die Pistole probiren wollen. Zu Herrn Kreft hatte der Angeklagte übrigens gesagt:„Die haben mich ausgesetzt und da ist es so gekommen!“ Herr Staatsanwalt Rhode beantragte, das Schuldig über den Angelagten auszusprechen. Der Verteidiger, Herr Dr. Gottschalk, führte aus, daß der Angeklagte sich des groben Unfugs schuldig gemacht, denn nichts deute darauf hin, daß der bisher unbestrafte junge Mann ein Verbrechen geplant; für den groben Unfug habe derselbe aber schon durch die 2½monatliche Untersuchungshaft genügend gebüßt. Die Herren Geschworenen sprachen das Nichtschuldig aus, weshalb der Angeklagte freigesprochen und sofort in Freiheit gesetzt wurde. In der zweiten zur Verhandlung gelangenden Sache waren die Angeklagten die Ackerknechte Karl Pressel, Wilhelm Sudhoff und Wilhelm Nolte, alle drei aus Warmen bei Fröndenberg. Pressel war der vorsätzlichen Körperverletzung mit Todeserfolg und der vorsätzlichen Körperverletzung, die anderen beiden der vorsätzlichen Körperverletzung beschuldigt. Pressel ist 19, Sudhoff 20 und Nolte 21 Jahre alt, alle drei sind noch unbestraft. Der Sachverhalt stellte sich kurz wie solgt: Zwischen den Angeklagten und dem Bahnarbeiter Wilhelm Scheiter jun. in Warmen bestand schon seit längerer Zeit ein gespanntes Verhältnis, dessen Ursache wahrscheinlich ein Mädchen war. Schon am Senntage, den 18. September, war es zwischen Pressel und Scheiter zu Thätlichkeiten gekommen. Da Pressel fürchtete, er werde noch mehr Schläge erhalten, begab er sich auf den Ulmckeschen Hof in Warmen, wo die beiden anderen Angeklagten dienten, diese begleiteten ihn nach Hause. Während der folgenden Woche kamen wieder Reibereien vor und war es besonders Scheiter, der drohte, wenn die drei einmal in die Nähe seiner Wohnung(am Tiggen) kämen, dann wolle er sie gehörig durchprügeln. Am folgenden Sonntage beschlossen die drei, den Wilhelm Scheiter für seine Drohungen zu strafen und ihn gemeinschaftlich durchzuprügeln. Pressel bewaffnete sich zu dem Zwecke mit einem Rohrstocke mit messingener, mit Blei ausgegossener Zwinge, die beiden anderen wählten sogenannte Heckenstöcke. So ausgerüstet begaben sie sich gegen Abend in die Hennemannsche Wirtschaft, wo sie Scheiter beim Kartenspiel wußten; die Stöcke ließen sie vor der Thür stehen. Nechdem sie eine Tulpe Bier getrunken, gingen sie wieder aus der Wirtschaft fort, auch Wilhelm Scheiter folgte ihnen mit seinem sechszig Jahre alten und ziemlich gebrechlichen Vater, ersterer bat, doch seinem Vater nichts zu thun. Bald begann die Keilerei. Scheiter sen., der seinen Sohn hart bedrängt sah, zog einen Stock aus einer Hecke, eilte ihm zu Hülfe und führte mit dem Stocke einen Schlag nach Pressel. Dieser führte mit dem gefährlichen Rohrstocke zwei Schläge nach dem alten Manne und da einer den Kopf getroffen hatte, sank Scheiter zu Boden. Nach einiger Zeit erhob er sich zwar wieder, ging nach Hause und legte sich ins Bett. Nach drei Tagen trat der Tod ein. Herr Kreisphysikus Dr. Gruchot hat die Obduktion der Leiche vorgenommen und zwei Sprünge in der Schädeldecke konstatirt; die letztere hatte übrigens das Doppelte der normalen Stärke gehabt, so daß anzunehmen ist, daß der Schlag mit kolossaler Wucht geführt worden. Der Herr Gutachter führte aus, daß der Tod infolge Eintritt von Blut in das Gehirn erfolgt sei, die infolge des Schlages bewirkte Gehirnerschütterung würde auch an und für sich geeignet sein, den Tod des Scheiter herbeizuführen. Die Angeklagten waren geständig, behaupteten aber, zuerst angegriffen worden zu sein. Pressel wurde von Herrn Rechtsanwalt Ellerbeck und die beiden anderen Angeklagten von Herrn Rechtsanwalt Vogt verteidigt. Die Herren Geschworenen sprachen die Angekagten nach Inhalt der Anklage schuldig, billigten aber auen mildernde Umstände zu. Herr Staatsanwalt Rhode beantragte gegen Pressel 2½ Jahr und gegen Sudhoff und Nolte je 4 Monate Gefängnis. Der Gerichtshof verurtelte Pressel zu 4 Jahren und 4 Monaten und Sudhoff und Schulte zu je 4 Monaten Gefängnis. [Strafkammer.] Die Eheleute Bergmann Johann Blume von der Hahnenmühle waren beschuldigt, am 26. Februar d. J. die Ehefrau Trebbe gemeinschaftlich mißhandelt zu haben. Frau Trebbe, die mit den Eheleuten Blume nicht auf bestem Fuße stand, wollte an genanntem Tage der mit letzteren in einem Hause wohnenden Frau Rasche einen Besuch abstatten; beim Eintritt in das Haus wurde sie sofort mit Schimpfreden empfangen und da auch die Hausthüre zugeschlossen wurde, bekam sie Angst, lief in die im zweiten Stock belegene Wohnung der Eheleute Buer, öffnete ein Fenster und rief um Hülfe. Nach einiger Zeit begab sich Frau Trebbe nach Hause, an der Treppe wurde sie aber von Frau Blume mit einem Holzschuh geschlagen und von Blume mit Füßen getreten. Die Folgen dieser Mißhandlung waren recht böse, denn Frau Trebbe ist etwa 6 Wochen krank gewesen. Mit Rücksicht hierauf wurde Frau Blume zu 3 Monaten Gefängnis und zur Zahlung einer Buße von 200 M an die Verletzte verurteilt, der Mann kam mit einer Gefängnisstrafe von 4 Wochen davon. Am Abend des ersten Pfingsttages d. J. stand der Bergmann Eduard Bollenberg in Hörde mit den Geschw. Schneider vor der Hausthür der letzteren, als plötzlich eine Person herangelaufen kam und den Bollenberg hinterrücks in den Kopf stach. Als Bollenberg sich umwandte, bemerkte er, daß der Modellschreiner Heinrich Fischer der Thäter gewesen; ehe der Verletzte sich aber recht besinnen konnte, da erhielt er von einer schnell heranspringen Person einen Stich in den linken Arm, erkannt war der Raufbold von keinem worden, doch 41— Tiesgb44. deuteten verschiedene Umstände darauf hin, daß es der Arbeiter Heinrich Ruhe sein könne. Die heutige Beweisaufnahme siel jedoch zu gunsten desselben aus, so daß ihn der Gerichtshof frei sprach, Fischer hingegen wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahre verurteilt. Die Veranlassung zu der rohen That war ein am Nachmittage rher stattgehal Elberfeld, 25. Novbr. Die Beleidigungskl vor bten Wortwechsel gewesen. 25. Novbr. Die Beleidigungsklage zwischen den Herren Oberbürgermeister a. D. Hoffmeister zu Bonn und Bürgermeister v. Bohlen aus Remscheid kam in der vorgestrigen Abendsitzung der Strafkammer des könial. Landgerichts, welche, laut dem „Elb. Tägl. Anz.“, bis gegen 8¾ Uhr dauerte, zum Abschluß; der Urteilsspruch wurde jedoch auf acht Tage ausgesetzt. Die Sitzung selbst wurde mit den beiderseitigen Verteidigungsreden und dem Plaidoyer des Herrn Staatsanwalts Uhles ausgefüllt. Nach einigen kurzen Erläuterungen des Herrn Rechtsanwalt Grommes aus Köln, des Verteidigers des Privatklägers und Wiederverklagten Hoffmeister, nahm letzterer das Wort zu einer längeren Darlegung haltes und der Entstehung der schließlich in so gereizter Stimmung geführten Zeitungspolemik, die dem Klage prozeß zugrunde liegt, und im Anschluß daran beleuchtete Herr Grommes vom juristischen Standpunkte aus die Klage und Widerklage und beantragte, den Herrn v. Bohlen der Klage gemäß zu verurteilen, dagegen dessen Widerklage abzuweisen. Hierauf beleuchtete Herr Bürgermeister v. Bohlen ebenfalls sein Verhalten und seine Stellung in der Streitsache, woran sich dann das Plaidoyer des Herrn Rechtsanwalts Kessels schloß, der für die Abweisung der Klage und die Annahme der Widerklage plaidirte. Herr Staatsanwalt Uhles hob hervor, daß auch die Staatsanwaltschaft ein Interesse an dem Prozesse habe, einmal wegen der Persönlichkeit der Beteiligten und dann wegen des Lichtes, welches derselbe auf das Verhalten des früheren Kommunalempfängers Haardt zu Remscheid werfe. In dieser Beziehung deutete der Staatsanwalt an, daß die nächste Folge die Einleitung einer Untersuchung gegen Haardt sein würde. Herr Uhles betonte dann zur Klage selbst, daß beide Parteien in dem Streite daß Maß des Erlaubten überschritten hätten, und deshalb eine Bestrafung erfahren müßte, daß aber die einzelnen BeleiHeinrich Häcker, Witwer, mit Sophie Kroll, Kaiserstr. 223. Schlosser Heinrich Kranefeld, Weiherstr. 32, mit Sophie Goekmann, Münsterstr. 12. Anstreicher Wilhelm Etzemüller, Weibenburgerstr. 10, mit Katharina Wiegand, Westwall 45 Schauspieler Hermann Gerhard, Münsterstr. 12, mit Marie Tiedemann, Düsseldorf, Liesergasse 20. Tagelöhner Wilhelm Gieseke, Witwer, mit Wi we Niclaus, Louise ged. Trage, Bornstr. 211. Fremde: Schlosser Wilhelm Otte. Camen, früher hier, mit Friederike Sodenkamp zu Obermessen. Ebeschließungen. Techniker Anton Dreis, Deutz, mit Maria Königsstein, Rheinischestr. 9. Bergmann Adolf Volmer, Witwer, Sunderwer 61, mit Witwe Finke, Ther. sia geb. Gundelach, Schützenstr. 36. Geburten. I Sohn: Bahnmeister Ernst Höschen, Thomasstr 4. Schreiner Franz Robitsch, Hamburgerstr. 40. Pfarrer Heinrich Steinhoff, Silberstr. 34., Tagelöhner Gottlieb Läßmann, 1. Kampstr. 103. Handarbeiter Karl Grünewald, Bornstr. 88 1 Tochter: Fabrikarbeiter Heinrich Nordwald, Blücherstr. 30. Schlosser Johann Schütte, Möllerstraße 24. Rottenführer Wilhelm Spiekermann, Altmühlenweg 39. Eisenbahn=Büreau=Assistent Albert Gruß, Uebelgönne 5. Fabrikarbeiter Franz Sailer. Adlerstr. 36. Todesfölle. Hedwig, T. des Maurers Franz Meyer, Adlerstr. 88, 4 M. Wilhelm, S. des Bergmanns Friedrich Vogel, Oswaldstr. 1, 1 J. 3 M. Friedrich. S. des Tagelöhners Friedrich Brodhage, Gunderwea 6, 6 J 3 M. Totgeburten. Schlosser Herman Werth, Friedhof 2, T. Zinkarbeiter Jobann Siemon, Oesterholzstr. 27, 1 T. Bergarbeiter Johann Jacoby, Zimmerstr. 51, 1 S. Standesamt Lünen. (Amt Lünen.) Anmeldungen vom 1. bis 15. Rovember. Aufaebote. Bergm. Wilhelm Schulte=Derne, Hostedde, mit Alwine Wittfeld, Altenderne=O. Ebeschließungen. Steiger Josef Müller, Bergeborbeck, mit Sofie Rüsche, Eving Bergmann Karl Au ust as hiesige und legteres in dazu von besserer Qualitat.— in 6 1/8 Pfund schweres Brod kostet bei den Verkaufsstellen 0 4, macht pro Plund annähernd 14 4. wogegen dasselbe Brot bei den hiefigen Bäckern zu 13 4 pro Pfund und Zeitabschnitten zu gewähren und während dieser Pausen Was die Qualität des Brotes anbetrifft, so bleibt sie hinter — wie dies ebenfalls verlangt wird— den Betrieb dem hiefigen zurück. Dann ist ferner das Brot teuerer wie in den Räumen, wo sie sich definden, einzustellen das hiesige und letzteres ist dezu von hesserer Qualität.— Die Arbeit wird nach altem Gebrauche in zwei Schichten Ein erledigt, die Frühschicht dauert von 5 Uhr morgens bis 90 1 Uhr mittags, die Nachmittagsschicht von 2 Uhr Brot nachm ttags bis 10 Uhr adends oder auch von 3 bis stellenweise noch billiger zu haben ist. Als besondere Eigen1 Uhr Eine Mitarbeit der jugendlichen Arbeiter wäre schaft des paderborner Brodes wird von den Konsumenten hier auch nicht möglich, da sie ja erst um 5½ Uhr anfangen desselben namentlich hervorgehoben, daß es besser sättigen dürfen und um 8½ Uhr abends aufhören müssen. Der soll, wie das hiefige dergl Brot. Diese Annahme mag ihre Bundesrat hat infolge dessen gestattet, daß die Arbeitszeit Berechtigung haben, sie liegt aber in dem einfachen Umstande, der jegendlichen Arbeiter diesem bestehenden Gebrauche an, daß dis von Paderboru bezogene Brod stets alt gegessen gepatzt wird. Die erste Schicht darf aber nicht vor 5 Uhr wird, wogegen die Konsumenten des hiefigen Brotes stets morgens beginnen und die zweite nicht nach 10 Uhr abends frisches Brot verlangen, wovon sich bekanntlick mehr essen schließen; an jedem Arbeitstage müssen den jugendlichen Ar= läßt. Wird das hiefige Brot nach einigen Tagen gegessen, beitern Pausen von zusammen mindestens einstündiger Dauer so wird man finden, daß es die erwähnte Eigenschaft des gewährt werden, während welcher Zeit sie im Betriebe nicht paderborner Brotes auch hat.— Durch den Transport beschäftigt werden dürfen; das Stehenlassen des Betriebes leiden die Brode sehr, viele verlieren das Ansehen und die für diese Zeit ist nicht verlangt. Vor dem Beginn einer Form und noch andere sind ganz gedrückt und nur zu erderartigen Beschäftigung muß aber der Arbeiter ein ärzt; mäßigtem Preise verkäuflich. Der dem Empfänger hierdurch liches Zeugnis beibringen, daß seine Uörverliche Entwicklung erwachsene Schaden wird auf die anderen Brode aufgeschlagen, eine solche Beschäftigung ohne Gefahr für die Gesundheit was zunächst den hohen Preis zur Folge hat. Will also der zuläßt. Da die wöchenliche Arbeitsdauer der jugendlichen Konsument und namentlich der größte Konsument, der ArArbeiter sich hiernach nur auf 48 Stunden stellen würde beiterstand, der am meisten Brot ist, ein billiges Brot haben, und ihre Beschäftigung hauptsächlich über Tage erfolgt, so dann kaufe er von den hiesigen Produzenten und er wird wird der Reichétag kaum Veranlassung haben, diese Bestim= finden, daß er im Laufe eines Jahres nicht allein den Kornmungen wieder aufzuheben. zoll reichlich, sondern auch noch bedeutend mehr dabei ver* Diuslaken, 24. Novbr.[Marktberiat] Die dient hat. Nur dadurch, daß man den hiefigen Produzenten Zutrifft zum heutigen Markte betrug 482 Stück tragende, den Vorzug gibt, wird der Bezug von Paderborn und Kassel frischmilchende Kühe und Rinder Die Konjunktur des gänzlich aufhören und es bleibt dedurch das Geld, was in Marktes war die des vorigen. Fettvieh(an 80 Stück an= nicht unbedeutenden Summen nach Paderborn und Kassel getrieben) blieb beim Preise von 48—54 M pro 50 Kilo wandert, in der Stadt. Gehen wir auf den Ursprung zurück, stehen, Schwere, milchende Ware wurde vorwiegend gekauft, seit wann und wodurch sich das paderborner Brot eingeführt mittlere und geringere Qualität blieb weniger begehrt. Ab= hat, dann müssen wir auf die Zeit der Eisenbahnbauten satz befriedigend. Zum Schweinemarkt waren angetri ben zurückgreifen, wo die fremden Arbeiter aus allen Gegenden 564—.--——-"—„„—„ Stück. Junge Ferkel im Alter von—8 Wochen waren wenig zugeführt und wurden mit 2 MA. pro Woche bezahlt. Faselschweine, 16—18 Wochen, 30—36 M. Tragende—, Ludwig Wilhelm Heinrich Keinemann, Eving, mit Dorothea aw.—5: witfmoch, den 7. Sezsmte. 8ur: Nächster Weber, Kirchderv, Fabrikarbeiter Friedr. Kirchhoff, Kirch Maxkt; Mittwoch, den 7. Dezember derne, mit Henriette Karoline Henter, Eving. 1uun a cgerhurg:.) Har MersehGeburten. Bergarbeiter Friedrich Schlierenkämper,.112.###“. Hab.Brai Brechten, 1 T. Schreiner Karl Wortmann, Altenderne=., bleibt lebl. u. haben Preise keine Jeränderung erfahren. Weizen dar Landwirt Wilheln Gröning, Brechten, 1 S. Bergherangezogen wurden und wo jider das Brot essen wollte, 1 T. invalide Heinrich Weber, Kirchderne, 1 S. ich Friedrich Wilhelm Reinking, Brechten Berzmann Hein 12. was er aus seiner Heimat her gewohnt war. Dazu kam, daß die hiefigen Bäcker s. Z. den großen Bedarf nicht decken konnten und auswärtige Lieferanten in Anspruch genommen werden mußten. Heute ist dies alles anders, heute sind die Produzenten in der Lage, mehr wie den Bedarf liefern zu (Markt=Bericht können und bedarf es oaher des Bezuges an Brot von aus J. Harburger.) Der Verkehr in Getreide und Mehl wärts nicht mehr, zumal auch nicht der geringste Vorteil *— Meizen darin zu finden ist. iefiger und Wetterauer 24.75— 25,00 M. fremder 24.25 bis!— .00 M. Roggen 20,75—21,00 A. Gerste 19.50—20.00 J. Tagelöhner Harer 15,50—17,00 C. dto. hoch prima, 17.50 4, Friedrich saaten, Ravs 28,75—29,00#. Weizenmehl Nr. 00 33, Oel33,00. 4, Es wäre nunmehr doch wohl endlich an der Zeit, daß man die hiefige Fleischschau ordne, das heißt in Bezirke einteile, denn seit kurzem ist wieder viel finniges und trichinöses Verantwortlicher Redatteur: Rudolf Versen in Dortmund. Lin enhorst, 40 J. BergOffener Sprechsaal. (Für Artikel unter dieser Rubrik ist die Redaktion dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.) Der Kornzoll, welcher das Pfund Brot durchschnittlich nur ½/8 4 verteuern soll, veranlaßt den Einsender dieses, auf einen anderen Umstand aufmerksam zu machen, der das Brot Gewerbe. Hanzel und Verkedr des Arbeiters weit mehr verteuert, als der eingangs gedachte *„— Ducue an###########.1 Zoll. Es ist der Bezug des sogen, paderborner und kasseler [Louise Tiefvau.] Dem uns übersandten Ge Brotes von Paderborn und Kassel, was fast täglich als echt schäftsberichte des dortmunder Steinkohlen= Bergwerkes und frisch in auen Blättern angepriesen wird. Die Echtheit e hesteht einfach in der Bezugsquelle von Paderborn und Kassel, Heinrich Winkelmann, Gahmen, 1 T. Landwir Friedrich ,0 4 Nr 1 28.00 4. Nr. II 25.50 4. Nr. III####ter, venn seer euegeme ise Weobte Vire sinniges und Sein Wilhelm Sybrecht, Beckinghausen, 1 T. Bergmann Fried=## k0 u..22en—=hl D. Os1 26g. 4— gig gng: Fleisch voregkommen. Es ist ja gerade nicht nötig, daß rich König, Holthausen, 1 S.— Eine Totgeburt männlichen 2t Mu.=/1.) Gi. Kr.i gangebhen sich fraufe hier ver 16g man ein Schlach haus baue, sondern die Einteilung in Bemacte. eun über dir einzernen#ter. Geschlechts. ab Berlin). Die Preise vernehen sich franko hier per 100 zirke hat sich in allen größeren Städten sehr gut bewährt. dingungen nicht gegen einander abgewogen werden Tosegfälle. Ehefrau Tagelöhner Friedrich Schür= ks je nach Qualita.. 82“7=„„ könnten, sondern beide mit gleichem Maße gemessen mann. Eving, 50 J. Dina Laukmann, Horstmar, 5.]—— werden müßten. Damit waren die Plaidoyers beendet, Ehefrau Tagelöhner Friedrich Wächter, Brambauer, 50 J und der Herr Präsident verkündete sodann, daß das Fahrhauer Gottfried Wirbelauer, Urteil am nächsten Mittwoch gesprochen werden solle. Pleuarsitzung der Handelskammer zu Dortmund. Protokoll vom 14. November 1881. Anwesend die Herren: Kommerzienrat W. v. Born, L. Isert, Jul. Brand, D. Rosenberg, Direktor Ottermann, Ew. Meininghaus, Bergrat v. Velsen, A. Meiners, C. Metzmacher, W. Wiskott, Direktor Hilbck, Ad. Polscher, W. Rath, Direktor Massenez, Direktor Berckemeyer, Ad. Overweg, C. Flume, H. Balzer. mann Anton Ferlmann, Deusen, 32 J. Rika Ranze, Eving 5 J. 6 M. Bergmann Wilhelm Heese, Ki chderne, 34 J 6 M. Landwirt Johann Wilh Harde, Altenderne=., 75 9 M. Ehefrau Tagelöhner Dietrich Möllmann, Evina. 66 Wilhelm Merten, Eving, 2 J. Durch die glückliche Geburt eines * gesunden Mädchen wurden boch u. + erfreut. Destillateur V. Schlüter* *„kA Goan onb MRoff=lmann „Louise Tiefbau“ pro 1880/81 entnehmen wir nachstehen des:„Die gesamte Kohlenförderung betrug 4 638 519 Zentner —"—„.„„ und pro Arbeitstag 15 158 Zentner, gegen 5 255561 Ztur. Der Herr Vorsitzende eröffnere die Sitzung sum des Vorjahres. Dieselbe weist mithin einen beträchtlichen 3 Uhr 20 Minuten mit der Begrüßung der neu= Rückgang auf, welcher zeitweise durch Mangel an Absatz und wiedergewählten Herren. Die sodann vorgenom= und zu anderen Zeiten durch Mangel an Arbeitskräften menen Wahlen ergaben die einstimmige Wiederwahl des bedingt gewesen ist.— Von diesem Förderquantum ge###———=— Herrn Kommerzienrats von Born als Vorsitzenden, lanaten 3015 79., Zeniner in großenreis unsepaririem T nebst Frau, geo. Wesselmann*„ Por I. Seiummeneuhe de Herlen Hurdea au gal.e. Kokarsien verarbeitet. Der ttt Stellvertreter mit 9 von 17 Stimmen, beide Herren Selbstverbrauch für Maschinenbrand und untergeordnete nahmen die Wahl an. Die Kommissionen wurden wie Zwecke betrug 284 640 Zentner oder 6,13 Prozent der folgt konstituirt: Den Vorsitz in sämtlichen Kommissio= Förderung gegen 257048 Zentner des Vorjahres. Der nen führt Herr Kommerzienrat von Born. 1. Für mittlere Arbeitslohn beziffert sich 15 4 höher als im Vor innere Angelegenheiten der Handelskammer: die Herren jahre, welches bereits eine Steigerung von 8 4 gebracht Massenez, Isert, Rosenberg, Polscher. 2. Redaktions= hatte. Die Zahl der bei uns beschäftigten Bergleute und 15220 Gir:s Wrretraatev uug— Arbeiter betrug ende des Geschäftsjahres 963 Mann. Davon waren 26 Mann in der Separation und 39 Mann bei den Kokeeöfen beschäftigt. Wir bemerken hierbei, daß wir trotz weiterhin erhöhter Lohnsätze und der bedeutenden Auf Nur hierdurch ist es möglich, solch günstige Resultate in bezug finniger Schweine zu erzielen. Ueberhaupt müssen die Fleischbeschauer so gestellt sein, daß fie ihre Pflicht zum Wohle der Gesamtheit erfüllen. Dies kann jedoch nur durch die Einteilung in Bezirke erreicht werden, denn bis jetzt hängt der Fleischbeschauer noch rein von den Metzzern ab. Wir dringen deshalb nochmals darauf, die hiesige Fleischschau doch in Bezirke einzuteilen. Schiffsbericht. (Mitgeteilt vom Norddeutschen Lloyd in Bremen). * Bremen, 22. Nov.(Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer„Köln", Kapt. Th Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern morgen wohlbehalten in New=Orleans angekommen. kommission: die Herren Massenez, Ottermann, v. Vel sen, Metzmacher, Wiskott. 3. Für Handel: die Herren Wiskott, Brand, Rosenberg, Meiners. 4. Für Pro duktiv=Gewerbe: die Herren Flume, v. Velsen, Over= wendungen, welche wir aus unserem Belegschaftssonds an weg, Meininghaus. 5. Zölle und Abgaben: die Herren Kranke und Invalide zu gewähren imstande sind, durchOttermann, Overweg, Berkemeyer, Hilbck. 6. Verkehrs= gängig Mangel an Arbeitskräften gehabt haben und noch wesen: die Herren Metzmacher, Meininghaus, Otter=haben. Die Ursache der uns betroffenen Explosion schlagenmann, Hilbck. 7. Diverse Fragen: die Herren Balzer. der W tter auf der zwischen der 4. und 5. Bausohle etablirRath, Wiskott.“ Iten Mittelsohle glauben wir aus den triftigsten Gründen von auf die Unvorsichtigkeit einer der verunglückten Bergleute Der Herr Vorsitzende macht sodonn Mitteilung von zuräckfähren zu müssen, der, entgegen dem strengsten Veieinem ihm zugegangenen Schreiben der Oberpostdirek- ha., seine Sicherheits=Lampe geöffnet haben muß. Die tion zu Arnsberg, in welchem dieselbe mitteilt, daß Folgen der Katastrophe, die leider 17 braven Bergleuten voraussichtlich eine Fernsprechanstalt in Dortmund ein= das Leben gekostet hat, haben wir für die hinterbliebenen—# 8 gerichtet werden würde, wenn eine Beteiligung von Familien nach Möglichkeit zu mildern gesucht, indem wir Verraufs=Anzeige. etwa 40 Personen sichergestellt werden könnte. Die denselben aus dem Belegschaftsfonds reichliche UnterEs hat dem Allmachtigen gefallen, heute morgen ½3 Uhr nach langem Leiden, im Alter von 23 Jahren, unsern innigstgeliebten Sohn und Bruder, den cand. med. Heinrich Lenz zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Verwandten, Freunden und Bekannten diese Anzeige mit der Bitte um stille Teilnahme. Lütgenholthausen d. 75 Nov. 1881. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Montag, den 28. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, auf dem Totenhofe zu Großenholthausen statt. 111 567 Oeffentliche Ladung. Rachstehende Personen: 1. Oskar Günther, gedoren am 3. Juni 1858.zu Dortmund, 2. Tagelöhner Gustav Heinrich Hüchtemann, daselbst geboren am 29. März 1858, 3. Karl Dietrich Wilhelm Knippenberg, daselbst geboren am 22. Januar 1858, 4. Friedrich Edmund Karl Liebl, daselbst geboren am 12. Novbr. 1858, 5. Louis Wilhelm Gustav Schulte, daselbstgeboren am 10. Okt. 1858, 6. Heinrich Detmar Schulte, daselbst geboren am 5. Dezember 1858, 7. Theodor Wilhelm Weber, daselbst geboren am 4. Mai 1858, werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Herres oder der Flo te zu entziehen, ohne Erlaubnis das Bundesgebiet verlassen oder nach erreichtem militärpflichtigen Alter sich außerhalb des Bundesgebietes aufgehalten zu haben, Vergehen gegen§ 140 Abs. 1 Nr. 1 des Str.=.=B. Dieselben werden auf den 9. Dezember 1881, vormittags 11 Uhr, vor die Strafkammer des königlichen Landgericht zu Dortmund, Betenstraße 35, Zimmer 37, zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf grund der nach§ 472 der Strafprozeßordnung von dem königlichem Landrats=Amt des Stadtkreises zu Dortmund über die der Anklage zu grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärung verurteilt werden. Zugleich ist durch Beschluß der Strafkammer des königlichen Landgerichts zu Dortmund vom 13. September 1881 auf grund des§ 140 des Straf=GesetzBuchs und des§ 326 d. Str.=.=O. das im deutschen Reiche befindliche Vermögen der Angeklagt n mit Beschlag belegt worden, was mit dem Bemerken hierdurch öffentlich bekannt gemacht wird, daß Verfügen derselben über das Vermögen der Staatskasse gegenüber nichtig sind.(M 179/81.) Dortmund, den 17. September 1881. Versammlung sprach sich lebhaft für dieses Projekt aus Hot gusen, PePchhrt hoev. 17, gog ag c i Wzschreibungen meister Marheinecke biete ich hiermit und beaustragt die Geschäftsführung, die Spezialbe=. 9/2—!.—.—saudg ur 118 7## deren am Ostwall hierselbst belegenes Aingungen durch das Protobol zu versentlichez, zurch Zastung einer Dioisdende von 1 Deogat berwandt ver Besitztum Zirkular bei geeigneten Stellen anzufragen und even= den sollen.“ tuell Zusagen entgegenzunehmen.. I[Waggon=Manael.] Der gegenwättig vielfach her=(Wohnhaus Nr. 31) öffentlich zum Darauf berichtet der Sekretär über die Korrespon= vortretende Wagenmangel läßt in unserem Verkehrswesen Kauf an. Die Zahlungsbedingungen denz; für die auf den 21. d. festgesetzte Eisenbahn= in der Richtung eine Lücke erkennen, daß zwischen den Eisen= sind äußerst günstig. konferenz ist die Tagesordnung noch nicht eingegangen, bahnverwaltungen und den Verkehrsinteressenten nicht ge Reflektanten wollen sich dirrkt an voraussichtlich wird u. a. der Wagenmangel eine Posi= ordnete Beziehungen bestehen, durch welche die ersteren sol mich wenden., 311 539 verwil# tion derselben bilden. Die Kammer is darüber ein= weit möglich rechtzeitig auf die sich vorbereitenden Verkehrs=] J. E. Schumacher, Dr. jur. Bitzer zu Dortmund, klagt gegen ihren Ehewann, dessen Aufenthalt tion verselben bilden. Die Kammer int daruber ein=..in, aufmerriam werden. Der Herr Minister der!. Gerichis Tarator. unbekannt ist, wegen Ehescheidung mit dem Antrage zu erkennen, daß das Band der Ehe zwischen den Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein Beffentliche Zustellung. Die Ehefrau Michael Wander gen. Neumann, Anna geb. Schöning, 11 559 verwitwete Joh. Gehling zu Dortmund, vertreten durch den Rechtsanwalt tion verselben bilden. Die Kammer ist baruber ein=1r::2X 8— Minister der Je 11• stimmig, daß mit aller Energie auf Beseitigung der öfentlichen Arbeiten ist nun gegenwärtig entschlossn, diese— Sterichis=axatot.——.— herrschenden Kalamität hinzudrängen sei, möge dieselbe Lucke auszufüllen. Der Wagen=Mangel zeigt sich vor allem#######mcoyraun schuldigen Teil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandnun in unzureichendem Wagenpark und Lokomotiv= in den Distrikten unserer Bergwerks= und Hüttenindustri, Volx=Gerrauf: lung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer mangel oder in unrichtigen Dispositionen begründet die dank dem wirtschaftlichen Aufschwunge gegenwärtig die Am Montag, den 28. d. Mts., Dortmund auf den sein. Die auf den 29. anberaumte Generalversamm= Transportmittel der Bahnen in größerem Umfange in An= morgens 10 Uh., 1 14. Fehrnar 1882, vormittags 10 Uhr lung des Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirt=Ispruch nimnt. An diese Thatsache anknüpfend, beabsichtige werde ich für Herrn Kötter Hagemann mit der Aunorderung, einen vei dem geoaaren weriare zugelanenen Anwalt zu aftlichen Interessen in Rheinland und Westfalen hat der Minister, zunächst regelmäßige Konferenzen zwischen Ver= in Oespel auf dessen Holzparzelle„immit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu diesen Gegenstand der algemeinen Berschvesgerzie ihre unter Veteligung der Bergbepbrden ind Scben zurnsen, müt der P8772:.. 71391“ Zum Zwecke der Isentlichen Zaneuung pird dieser Auszug der Rlage be Tagesordnung gesetzt, und der am 28. d. tagende berg. Aufgabe, zu erforschen, ob und wie weit eine besondere Ver= 40 Nrn. teils schwere Buchen, kannt gemachr. 811 510 bauliche Verein wird jedenfalls ausreichendes Materigl keyrsentwicketung in Aussicht zu nehmen ist, und oo und 20 Nrn, Eichen, Dortmund, den 21. November 1881. Gerichtsschreiber des königlichen Landgerichts. Zwangsversteigerungs=Patent. Das im Grundbuche von Dortmund, Band 5, Blatt 98, auf den Namen der Witwe Dietrich Heinrich Junge zu Dortmund zu ½ und deren Kinder Geschwister Junge zu Dortmund zu ½ eingetragene Grundstück, Flur 2, Nr. 705/85, Steuergemeinde Dortmund, mit Gebäuden, vermessen zur Größe von 11 Are 34 Quadrat=Meter, soll im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers am 27. Jan. k.., vormittags 9½ Uhr, zur Beleuchtung der thatsächlichen Verhältnisse bei= wie weit die vorhandenen Transporteinrichtungen und.——„„„ bringen. Der Sekretär wird beiden Versammlungen Transportmittel genügen, dieser Verkehrsentwickelung zu zu Hammerhelven, Brett=, Gruben=, GeDie regelmäßigen Konferenzen dürfen alljährlich schirr= und Brandholz geeignet, gegen im Auftrag der Handelskammer beiwohnen. folgen. Ueberhaupt soll die Vertretung der Kammer auf im Frühjahr stattfinden, um bis zum Herbst, wo sich der Kredit verkaufen, deu Eisenbahnkonferenzen auch ferner in der Weise ge Verkehrsaufschwung vornehmlich geltend macht, die not=] Zusammenkunft beim Wirt Barowsky anhhakt manhen hag her Selustär afe Gäudiger wendige Frist zu den erforderlichen Anlagen und Ansdaf= daselbst. handhabt werden, daß der Sekretär als ständiger ungen zu gewinnen, oone jedoch bei gegebenen außerordent= Menglinghausen, 15. Nov. 1881. Raumeister. hanbhabt werden, dar der Seiteiat als seur=#= fungen zu gewinnen, ohne jedoch bei gegebenen außerordent:! Delegirter angemeldet wird und in jedem einzelnen lichen Verhältnissen eine Einberung zu anderer Zeit auszu-LeIl Beltsanass anx üllsaum anae Kottn roido(GarhafftreT"—„ F„ Holz-Verkauf. Freitag, den 9. Dezember 1331, vormittags 10 Uhr, Fall entweder das Plenum, oder wenn keine Sitzung schließen. Ob der Einrichtung im Hinblick auf die Bedürfstattfindet, der Herr Vorsitzende entscheidet, ob und nine anderer Industriezweige, des Handels und der Land eventuell wer als Spezialdelegirter abzuordnen sei. Es wirtschaft noch eine weitere Ausdehnung zu geben ist, unter wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß auch Nicht= liegt zur Zeit noch der Erwägung. Es leuchtet sofort ein, mitglieder als Delegirte der Kammer fungiren können, daß Stockungen in dem Verkehre infolge großen GüterDarauf wird die Tagesordnung des auf den 9. und den Verfrachtern und den Transportanstalten vermieden oder werde ich für Herrn Bramkamp hier= am hiefigen Amtsgericht, Zimmer Nr. 27, versteigert werden. 10. Dezember einberufenen deutschen Handelstages ver= gemildert werden können: diese Beziehungen müssen natur= selbst„in der Holthauser Mar““, an Der für die Geväudesteuer ermittelte Nutzungswert dera lesen und beraten. Zu Nr. 3 derselben betr. das u6 um so wirksamer werden, wenn sie dahin führen, der Slicker Kohlenstraße, Tabaksmonopol und die straßburger Tabakmanufaktur zeurig für die Verkehrsbedürfnisse Vorsorge zu treffen, und## auraram bleibt die Kammer bei ihrem früheren Beschluß, Stel= dieses Ziel faßt die neue Einrichtung ins Ang., die deshalb lung zu dieser Frag erst dann zu nehmen, wenn eine auch wohl auf den Beifall aller Beteiligten rechnen darf der werken.) Dem Reicstage sind sruer Feuimmungen bei holz geignet, weistbittend gegen Kredit Gr.ichtzshpeiheret uf einenrsehen i Kaufbedingungen) in unserer Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur'oangsversteigerung stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungster ine, spätestens aber bis zum Erlaß des Ausschluß=Urteils anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll aufstehenden Gebäulichkeiten beträgt 420 M 80 Nummern Eichen! Die gon den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution beund Buchen,:. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift der Grundbuchtabelle und zu Gruben=, Bau., Geschirr= und Brand= die etwa noch eingehenden Abschätzungen und andere, das Grundstück betre dlung aber sich Sundrrutr dbrt dir Seichaftigungfesthreugts PeosieleVvertäusen optroter ner Ganholskamm- auf Steinkohlenbergwerken zugegangen. Nach§ 136 der! Zusammenkunft beim Wirt Meinnicht zu beteiligen. Als Vertreter der Handelskammer Gewerbeordnung sollen die Arbeitsstunden für jugendliche berg a. d. Blick. 11 569 auf dem Handelstag wird der Sekretär delegirt. Ein Arbeiter(von 14—16 Jahren) nicht vor 5½ Uhr morgens Menglinghausen, 25. November 1881. aumeister. vom letzten Jahresbericht soll mit den nötigen Vor= beitszeit der jugendlichen Arbeiter die Dauer von 60 Stun. Schrußteruren Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages sol Festelung Vberaeben wrden. De Shung piad un dern. Ttäshen, Liczulagze. drtzelgen ard, uder. Kast ue. pilezgur, Lersialtes. Seiktar amt 31. Jan. k.., vormittags 11 Uhr, 5 Uhr 20 Minuten geschlossen Der Sekretär Bernhardi. die oben zitirten Bestimmungen der Gewerbeordnung nicht stücke nebst Gebäuden ist auf überall durchführbar sind, namentlich auf den rheinisch=west: Mittwoch, den 30. d. Mts., sälischen und den baierischen Steinkohlengruben. Die Ar=]“ morgens 10 Uhr, Standesamt Dortmund. beiten der jugendlichen Arbeiter stehen im engsten Zu im Lokale des Herrn Gastwirts Karl Aumeldungen vom 24. November. sammenhange mit denen der anderen Arbeiter; es ist Braun hier anberaumt. Aufgeoote. Hiesige: Fabrikarbeiter Heinrich Brendt deshalb nicht möglich, den Knaben die in der Gewerbe= Lünen, 23. November 1 nit Hencriette Marcus, Oestermärschstraße 61. Tagelöhner ordnung vorgeschriebenen Pausen in den dort bestimmten#11 550 G52e2 Dortmund, den 9. November 1881.(11 546 Königlichos Amtsgericht. Klempnergesellen s finden dauernde Beschäftigung bei— Aug. Nottebohm, Witten. (Ein älterer, erfahrener Brauerei= Reisender sucht seine Stellung zu verändern. Gefl. Offerten u. Chiffre A B 11 568 a. d. E. 8 Zwangsversteigerungs= Patent. Die im Grundbuche von Dortmund, Band 9, Artikel 68, auf den Namen der Eheleute Kaufmann Julius Gutheim und Karoline geb. Schmidt hier eingetragenen Grundstücke, Flur 11, N#%“, Steuer Gemeinde Dortmund, mit Gebäuden, insgesamt vermessen zur Größe von 6 Are 421 Quadrat= Meter, sollen im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers am 27. Januar k.., vormittags 11½ Uhr, Derstr die Gechindesteuer eraitielte Napungswent dur auftehenden Gebduvon den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution beaus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und andere, die Grundstücke betreffende Nachweisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Gerichtsschreiberei III. einzusehen. Alle diejenigen, welche Eigentum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermine, spätestens aber bis zum Erlaß des Aus schluß=Urteils, anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll am 31. Januar k.., vormittags 11 Uhr, an der hiefigen Gerichtsstelle verkündet werden. Dortmund, den 21. November 1881. J11547 Königliches Amtsgericht. Zwangsversteigerungs=Paten. Die im Grundbuche von Dortmund, Band 10, Blatt 115, auf den Namen des Maurers Beruard Hillebrand zu Dortmund eingetragenen Grundstücke, Flur 11, Nr. 542/432###, Steuergemeinde Dortmund, mit Gebäuden, Papengarten 24, insgesamt vermessen zur Größe von 3 Are 42 Quadrat=Meter, sollen im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers am 27. Jan. k.., vormittags 11 Uhr, am hiefigen Amtsgericht, Zimmer Nr. 27, versteigert werden. Der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswert der aufstehenden Gebäulichkeiten beträgt 825 4 Die von den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution beträgt 2063 A tnki..f Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift der Grundbuchtabelle die etwa noch eingehenden Abschätzungen und andere, die Grundstücke betreffenden Nachweisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Gerichtsschreiberei III. einzusehen. Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen te der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragen Chr. Kuhn, ** Hombruch=Barop, Bahnhofsstr. 14, empfiehlt zu den billigsten Preisen: s Winterüberzieher, Winter=Mäutel,: 8 Buckskin=Anzüge, Regen=Mäutel,# * Knaben=Anzüge, Filzröcke, 3 e Unterjacken, Umstecktücher. Eine grosse Partie äußerst billige Stadttheater in Dortmund. — 11 564 Sonntag, den 27. Rov. 1331: 4. Gastspiel des berühmten CharakterKomikers Herrn Emil Siebert. Tannhäuser, oer: Die Reilerei auf der Wartburg. Große parodirende, romantisch= komische Aukunftsoper mit vergangener Musik, zukünftigen Stimmen und gegenwärtigen Gruppirung n in 4 Akten. Regie: Herr E. Siebert. Fredenbaum. (Wintergarten.) Sonntag, den 27. Novbr. kr.: *** zu Weihnachts-Geschenken geeignet. 1 50 Bettdrell, Barchend und Federn. Anfertigung nach Maß elegant und preiswert. ** 8 * S der Giesenkirchenschen Kapelle Anfang 3 Uh. Entree 30 4. Kronenburg (Wintergarten). Sonntag, den 27. November kr., nachmittags 3 Uhr: Grosses KONZERT des Orchester=Vereins, Tb. Henning. Entree 30 S 11 566 Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden, Ralitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermine, spätestens aber bis zum Erlaß des Ausschluß=Urteils anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll am 31. Jan. k.., vormittags 11 Uhr, an der hiefigen Gerichtsstelle verkündet werden. Dortmund, den 12. November 1881. Königliches Amtsgericht. Zwangsversteigerungs=Patent. Die im Grundbuche von Dortmund, Band 14, Artikel 13, auf den Namen des Wirts Johann Fickel und dessen Ehefrau Minna geb. Viefhaus, verwitwete Heinrich Katzky hier eingetragenen Grundstücke, Flur 17, Nr. 712/252, 376/253, 714/253, 713/252, 715/255, Flur 5. Nr. 239/146 und Flur 1, Nr. 327,8. der Steuergemeinde Dortmund, mit aufstehenden Gebäuden(MünsterKraße 2 und 4 und Märkischestraße 71), insgesamt vermessen zur Größe von 78 Are 29 Quadr.-Meter, sollen im Wege der Zwangsversteigerung auf Antrag eines Gläubigers am 10. Febr. k.., vormittags 9½ Uhr, „bentag Kanlicher Gerndtict, Iea. eicher heche alsie seslne steuer veranlagt worden, beträgt 9 Thlr. 71 Dez, der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswert der aufstehenden Gebäulichkeiten 1650 M, resp. 960 4, Die von den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution be Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift der Grundbuchtabelle un die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, die Grundstücke betreffenden Nachweisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer GeAlle biesernigen, weiche Eigentun oder anderweit, zur Wirsankeit egen Drite der Eintragung in dos Prindbus zegernzen e siäsen geste. Ausschließung vor spätestens aber bis zum Erlaß des AusschlußDortmunder Kür. Bürger-Schützen-Verein. Am Samstag, den 3. Dezember d.., abends präz. 8 Uhr, findet im Kühnschen Saale der 211 561 * K K statt zu welchem die Schützen und Festgenossen des Vereins hierdurch freundlichst eingeladen werden Die Herren Offiziere erscheinen in Mütze und Schützenrock; die Schützen in Mütze und dunkler Hose. Als Legitimation dient die dies jährige Vereins=Medaille. Fremde haben keinen Wilhelm III., Schützenkönig. Notiz-Kalender für das Jahr 1882. Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermine, späte Urteils anzumelden. I8 anIXI tall Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll am 14. Febr. k.., vormittags 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle verkündet werden. Dortmund, den 9. November 1881. Königliches Amtsgericht. Mentzel u. v. Lengerke, landw. Kalender, zu 2,50#. 3 M u..00 M Ingenieur=Kalender v. Stühlen 3,25„ v. Fehland.20„ Kalender für Maschinen=Inzenieure von Uhland.00„ Löbe, landwirtsch. Kalender 2 u..50„ Deutscher Garten=Kalender 2,00„ Trowitzichs landw. Kalender 1,50„ Postels Deutsch. Lehrer Kalender.20„ Regenhar'ts Geschäfts Kalender 2,50„ Deuischer Geschäfts=Kalender 1,20„ Deutscher Brauer= und MalzerKalender 400„ Mischwirtschaftl. Taschenbuch.50„ Deutscher Maler=Kalender.50„ Deutscher Bau=Kalender 3,50„ Allgemeiner deutscher MusikerKalend.r 175„ Forst= und Jagd Kalender 2,00 0,80 Aug Taschen=Kalender Mentor für Schüler und Schülerinnen à 60 4 v. Heutschel und Linke, Deutscher Lehrer=Kalender Notiz=Kolender fer Schüler Termin=Kalender in Leder als Brieftasche mit Pepier durchschossen.50 Tägl. Notizbuch für Kontore 2,00 Geschäfts Kalender Termin=Kalender Trowitzschs Damen=Kalender —— kleiner Natiz=Kalender Schreib Kalender Landwirtschaftl. Kalender Schreib=Almanach Allgem. Taschen Kalender Kleiner Notiz Kalender .00 .80 .60 2 80 1,50 1,50 .50 .25 .20 .20 1,00 .00 .80 Zwischen Berghofen u. Hörde ist eine Besitzung zur Größe von 4 Morgen, nebst massivem Wohn- und Einliegerhaus zu verkaufen. 3 Morgen Land sind besonders geeignet zum Betriebe eines Steinbruchs, der aufgeschlossen aber noch nicht ausgebeutet ist. Näheres in der Exped. d. Zig. Nr. 446 Holzverkauf. Am Dienstag, den 29. d.., morgens 10 Uhr, werde ich im Huckarder Hölzchen“ für den Oekoromen Herrn H. Schmittmann zu Dorstfeld: 80 Nummern Eichen und einige Buchen, zu Brett, Bau;, Geschirrund Grubenholz passend, nummerweise verkaufen.. 11 470 Zusammenkunft beim Herrn Wirt Oite am Huckarder Hölzchen. Groppenbruch, den 22. N. vbr. 1881. D. H. Schröder=Prein. —.— in Leder als Brieftasche.00 Fors= und Juuo Kulender.„„„„„„ Abriß=, Kontor=, Brieftaschen- und Portemonnaie=Kalender. Odige Kalendir sind vorrätig in der Holz=Verkauf. Am Mittwoch, den 30. d.., werde ich für den Oekonomen Herrn Fr. Brünninghaus zu Brünning hausen: 100 Nummern Eichen und Buchen beim Hose, zu Brette, Bau=, Geschirr=, Gruben= und Brandholz passend; ferner 3 Eichen und 15 N u. Buchen zu Divgen,„im Opspring", beim früheren„Vogels Hof“ gelegen, nummerweise verkaufen. Ansang 9¼ Uhr zu Dingen und 10 Uhr beim Hofe zu Brünninghansen. 11 469 Groppenbruch, den 21. N vhr. 1881. D. H. Schröder=Prein. Großer S Or Goldene Medaille. Faris Zwangsveriteig ezugesafesteut—####. Nestle's Kindermehl Paris 1878. Die im Grundbuche von Dortmund, Band 2, Blatt 169, auf den Namen des Maurerpoliets Vernard Hillebrand zu Dortmund eingetragenen Grund. stücke, Flur 2, Nr. 980/,., Flur 11, Nr. 904/434, 957/469, 963/469 und 956/424 Steuergemeinde Dortmund, mit aufstehenden Gebäuden(Papengarten 36 und 28), insgesamt vermessen zur Größe von 3. Axe 51 Quadr.=Meter, sollen im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers am 14. Febr. k.., vormittags 9½ Der süe die Lehadesenger, Fniteste=Patzungsne 12 Die vor hen Biterm Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution be Auszug aus de Steuerole, beglaubigte Abschrift der Srunzhuchztehelt umi die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, das Grundstück betreffen de Nachweisungen find(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Alle dieseni, wol Eigenthum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Nealrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten geltend zu esteche, an v.., Arargent hieseib zur Vermadung der, Losctliekzug mine spätestens aber bis zum Erlaß des Aus Grosses Ehrendiplom. Goldene MEDATLLEN verschiedener Ausstellungen Zahlreiche Zeuguisse d. ersten medicinischen Autoritäten. Wenkers Konzert=Saal 16. Münsterstraße 16. Haupteingang: Steinsplaz. Nur noch wenige Tage: Auftreten der englischen Sänger= und Ballett=Gesellschaft Webb(5 Personen), Auftreten von Miss Lizzie mit ihren dressirten Tauben, des Regersänger u InstrumentalKomikers Mr. Jo Jo, sowie Auftreten der vorzü lichen Gymnastiker Gesellschaft Francois Troupe (4 Personen). 311 488 Anfang 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Kühnscher Saal. Sonntag, den 27. ds. Mts., eiert der dramatische Verein „Deutsche Bühne“ unter gütiger Mitwirkung des GesangVereins Liederkranz“ hier ein Kränzchen bestehend in Konzert, Gesang, Theater und Ball. Zur Aufführung gelangt: Kandidat und Wäscherin. Lustspiel in 3 Akten von Alexander Els. 2. Die Exekution. Komische Pantomime in 1 Aufzug. Hierauf: 84717 Fabrik-Marke. Vollständiges Nahrungsmittel für kleine Kinder. Ersatz bei unzulänglicher Muttermilch, erleichtert das Entwähnen, leichte und vollständige Verdauung. Findet sich in allen guten Apotheken u. Droguerien. Um Nachmahmungen zu vermeiden, achte man bei jeder Büchse auf die Unterschrift des Erfinders, Heurl Nestlé, Vevey,(Schweiz). machen habe..,— vor oder im Versteigerungstermine schluß= Urteils anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlage, soll Das Urteil über die am 17. Febr. k.., vormittags 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle verkündet werden. Dortmund, den 11. November 1881. 11 538 bormo’t too“. Königliches Amtsgericht. Brackel. Dienstag, den 29. d. Mts., morgens 10 Uhr, läßt Herr Gutebesitzer Westermann hur„im schwarzen Porh“: 100 Nru. Eichen und Buchen, zu Bau=, Brett, Geschirr=, Gruben= und Brennholz geeign t, gegen Kredit verZusammenkunft beim Wiit Epking hier und an Ort und Stille .#ck.l, den 11. Novembe: 1881 11 3791 Hidding. Holz=Auktion. Der Herr Rittergutsbesitzer F. W. Schulte zu Haus Mallingkrodt wird am Dienstag, den 6. Dez. cur. in seiner Waldung zu Großenholthau sen im Hagen“ und am„alten Teich“, auf guter abfuhr stebend: 100 Nru. Eichen u. Buchen, zu Bau, Bleit, Geschirr, Brand= und Gruben#t geeignet, worunter 30 Btück sehr schwere Buchenstämme, rurchs Meing=bot verkaufen lassen. Der Verkauf beginnt präz. 10 Uhr „alten Teich“, in der Nähe des 11 448 20 Nov. 1881. W. Baumeister. G. L. DAUBE& Co. ZENTRAL-ANNONGEN-EKPEDITION der deutschen u. ausländischen Zeitungen in Elberteld sowie in allen übrigen grösseren Städten des In- und Auslandes übernehmen die Besorgung aller Art Anzeigen in sämtliche Zeitungen, Fach-Zeitschriften, Kalender etc. etc. der Welt. Prompte Beförderung.— Billigste Bedienung. Bei Aufträgen von Belang höchster Rabatt. Zeitungs-Kataloge gratis und franko. am 2 Schlossergesellen Hombruchs. Hombruch sucht 11 565 Fr. W. Bertrams. (Ein tüchtiges Mädchen gesucht, we: ches alle Hausarbet gründlich versteht. Näd. Bornstr. 1 2 modl. Zimmer mit Frühstück an 1 od. 2 Herren zu verm Gerbeistr. 17.1 Am Freitag den 9. Dezember morgens 10 Uhr, werde ich für den Oekonom Herrn Diedr. Emsinghoff zu Oestrich in dessen Hofeswaldung„Böckenbusch“, nabe am mengeder Bahnhof gelegen, 190 Nrn. Buchen, glattschaftig und von bedeutender Länge, zu verschiedinem Nutzholz tauglich. 4 Nru. Eichen, darunter eine schwere Eiche über 2 Fuß dick, nummernweise, ferner: eine Partie Eichen und Buchen, passend zu Grubenholz, zusammen zum Verkauf aus etzen 411 551 Groppenbruch, den 23. Novbr. 1881. D. H. Schr der Prein. Holz=Verkauf Asseln. Donner#tag, den I. Dezember, morgens 10 Uhr, läßt der Herr Landwirt H. Dieckmann hieselbst in seiner Waldung im Westholz, an sehr guter Abfuhr: 50 Nru. hochstämmige mächtige Eichen bis zu 3 Fuß Durchmisser 50 Nru. gradschaftige, starke Buchen bis zu 3 Fuß Durchmesser, 3 Eichen auf dem Hofe, die besonders wertvoll find öffentlich meistbietend gegen Kredit ver kaufen. Sammelplotz beim Wirt August Lähnemann. 11 877) Renhaus. Eine geübte Weißnäherin, auch im Sticken u Festonteren erfahren, sucht Kundschaf“. Rolankstr. 21. 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Uaserm lieben Großpapa Wilhelm Bathe, Flurschütz a.., zu seinem 70jährigen Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche! Die es wünschen ihm seine 20 Enkel. Druck und Verlag#n: C. S. Krüg= in