eie W Dortmunder 304 Erscheint täglich. Vierteljährlicher Abonnemen 2 44 25 d Anzeigen: Annahnse: Mln. Perlin, Breslau, Chemnitz u. Basel, Bremen. Haasenstein& Vouler: S Wastzig, Erfurt, Gen“, Lübeck, Mannheim, Metz, Wien u. G. 2 Frankfurt am Main, Berlin, Amstersam Pgrié 2c. Juvalidendank: Berlin, Dresden, Leipzig. Th. Dietrich& Co.: Cafsel, Frankfurt a. M. verbunden Dortmunder Au dem Anzeiger □ M 319. Sonntags=Beilage:„Fur Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. Montag, den 21. November 1881. Insertions=Gebühren die einspaltige Petitzeile oder deren 29 4 Rued eicher echee Radt I Schleiezt Hrmen, m. Thonsd. Gibesk Thisson: Barmen. Bernh. Arndt: Berlin. Barck& Ca.: Halle a. Saale. Abonnements auf die „Dortmunder Zeitung nebst Sonntagsbeilage: und Hof“, 54. Jahrgang. 44 werden, obwohl die öffentliche Meinung durch der ReI Se Reichsregierung infolge des Ausfalles der Wahlen und infolge der Opposition, die sich selbst in konservativen Kreisen gegen ein Hauptvorwurf, dem man dem früheren Gesetzentwurfe gemacht hat, daß sich nämlich die Fürsorge nicht auf die Arbeiter der ländlichen Gewerbe erstreckt, scheint auch jetzt von der Regierung nicht berücksichtigt worden zu sein; wenigstens erwähnt die kaiserliche Botschaft dessen nicht. Zwar würde auch den ländlichen Arbeitern Da jetzt die Reichstags=Verhandlungen“ansschtthe sei die Heuung der soziglen Schäden nicht Schritten, das heißt bei dem Unfallversicherungsgesetz begomen haben, welche von ganz besonderem Hemgkreatische,.: Weae der Represion gegen sonalt= unsrer Meinung nach rasam is, auch jener Arbeiter. Interesse sein werden, eröffnen wir für Dortmund und demokratische, Ausschreitungen zu suchen. Uns ist in tklasse zu gedenken. bia 9 von oztal= ünsrer Meinung ist in klasse zu gedenke bernde.— ue wir 1 2.(vermögen, so meinen wir, allerdings sozialdemokratische tagsmitglieder von denen der Vegierung zu hatrase Dortmund, im November 1881. Expedition der„Dortmunder Zeitung“ Westenhellweg 43, Weberstraße 2. A Die sozialpolitischen Aufgaben des #.., is wule mihn., richtiger gewesen, wenn das politischen Projekte überhaupt Reichsmittel verwandt Post zetschleslch, bei der Schubredaktion der Bot= werden sollen. Es wird, das Tabacksmonopol und schaft gestrichen worden ware. Unbedingt zutreffend ist die stärkere Besteuerung der Getränke als der sicherste Sese Srialeg, Sie ssete wpester sagt: da, die Heilung Weg bezeichnet, un nichtallein sene Miütel aufzubringen, Färderung des Wohles Lur Trt.geg dr postiven sondern auch die Landesregierungen in den Stand zu der Arbeiter zu suchen“ sei setzen, drückende direkte Steuern abzuschaffen und die I ee see eusgung dnr an I. b. Buis. Ihalch musd haurcg Herien wrde, at, e kan.rarsorgenten uenkren und echzlch seine Thätigkeit begonnen. Gleich bei der Eröffnung wurde demselben eine Aufklärung, welche zeigte, daß die vielfachen, auch offiziösen Andeutungen aus der letzten dem bloßen Plane, sozialpolitisch.“ uns, der Glaube baran, daß das Zeit, wonach die Regierung beschlosen baben solle wirklichen Rekorm ist immer uad aie ruten Dis zur Tabhackznonovol ur. hierzu wirtich der„sicherste Weg; weigsens in dieser Seson von der Vortage guihere der um se schwierder eischent. 3u. peaur Schrlz int, und bi die Regenung der„. Iserer Reitungnach, und vichigerer voltswirtschaflcher Gesetzentwükrse Ab= Die zwecknshiaste Richuna dieser Reidorm setr mast anus granuigen— Veneis daistr lrsea, wird de Devo. sand zu nehmen, entweder mur Konbiaatonen ohne seinander geben. aucgung neser Reform sehr weit aus stien nicg, durch de Versicherung ungekinnt werden rellen Hintergrund gewesen oder daß biese Andeutungen! Die kasersiche Agschest ur.1 um..eiu..—2. 1. 1g ger det, dre Rteichtregerung beihren sesioen Steuer, aus ener vorübergesenden Stimmung der leitenden Scziden heise de Vatshalft.g ö. Hilug dersozialen[Refornvorschlägen zuicht nur von fekgalischen, sondern Preise geschlossen, deren lezte Enschließungen danm gegzad u. 9 9go Wemel anz Verscherung der Arbeiterlauch von reakionären Hintergedanten feis int. Wenn, ehch. in etegengesepten Sunne ausgefalen sad gewerblichen Prantenfogennehaunh eadarsest.ds Hie Die„Rortd un. 9.—.—. werken, und eine Denkschrift, betreffend die Ausführung der Anleihe=Gesetze. Der Alterspräsident Graf von Moltke läßt nunmehr das Haus zur Wahl seines ersten Präsidenten schreiten und ordnet zu diesem Zweck den Namens=Aufruf an, dessen deutliche antwort. gg und sichere Ausführung er mit Sorgfalt überwacht. Von 342 Stimmzetteln, unter den ein ungültiger, werden 193, also 21 mehr als die absolute Majorität beträgt, für den Abg. von Levetzow, den Kandidaten der konservativen Partei und des Zentrums, abgegeben, für den auch die Polen kund einige Abgeordnete aus ElsaßLothringen stimmen. Für den Abg. von Stauffenberg gaben die vereinigten liveralen Fraktionen mit den Mit liedern der Volkspartei, den Sozial=Demokraten und vereinzelten Abgeordneten aus den Reichslanden 148 Stimmen ab, eine Stimme erhielt der Abg. von Seydewitz. Der Abg. von Levetzow ist also zum ersten Präsidenten gewählt, und beantwortet die Frage des Herrn Alterspräsidenten, ob er die Wahl annehme, mir folgender Ansprache an das Haus: Meine Herren! Die auf mich gefallene Wahl nehme ich an; ich danke der Majorität für die mir erwiesene hohe Ehre, die ich nicht verdiene, sowie ich diese Wahl nicht erstrebt und nicht erwünscht habe. Ich meine, daß dem Raterlart den vonz verechrigter Seite geforderten Dienst .##lande nirgent und niemals zu versagen.(Beifall.) Lediglich deswegen bin ich in diesem Hause und jediglich deswegen werde ich diese Höhe ersteigen. Ich verkenne nicht # aud ordentlichen Schwierigketein der Situation und befürchte, daß meine Fähigkeiten und meine geringe parlamentarische Uebung kaum ausreichen werden, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Mein erstes Bestreben wird es aber sein, die Würde des Reichstags überall zu wahren, die Säichstes Pechit, nöglichst zu sordern und nich nur von sachlichen Rücksichten leiten zu lasser. Ich verspreche ausrücklich vollste Unparteilichkeit, und bitte namentlich die Herren, welche mir ihre Stimme nicht gegeben haben, mich zu unterstützen und Nachsicht mit mir zu haben, nicht meien, gondern des Reichstags wegen, der uns allen in gleicher Weise am Herzen liegt. Wollen Sie, bitte, an Ssaiche Kslselt Keick eice Kaise Bigend un ce scien Preie isereiet, Misen Aiah auagsdt; Lhaitig woad in Melachantunt d uche rsehle gald 1scs ucher Beihe ad u Volagen, wuge ganz der elbese in dast Gebit der btäalte Beis die saltsgashescher Grau. Lars. ud uleusebt bo e dies usanr imersen Ucherzgangunguach, ait volkswirtschaftlichen Gesetzgebung fallen, außer dem miesch di### die sozialpolitischen Aufgaben formulirt, ein Irrtum, den die Reichstags=Verhandlungen klar Ich werde versuchen und kokau“ gan:; aone Verlegenheit: Badget selgende in Auscht: das Gesetz über die Ein. Der seadtenre wich horpech. eud tasea Vellen gedenct. ktelen müien. Die liberalen Pareien werden nanent. beziehung der freien Sadt Hamburg in das deutsche ser leptzu.cg, t. viernachz vor allen Zingen sich darüber sich. die Ausgobe haben, Hierüber jeden Zweisel zu beZolgebiet, em Gesetz wegen Verlängerung der Legis= aten gleichenle ster g er m der Asung dieser Aufeseligen, indem sie einerseits ber den sozialpolitschen latur= und Badgetperioden des Reichs, ein Gesetz über Sazes, steuchlals die geigneten Mittel zur Helung der Bestrebungen der Regerung in jeder Bezehung das die Verscherung der Arbeiter gegen Unfälle im Arbeitse. aegengesehten gen an und solle er der ent= sgröste Entgegenkommen, die ernsese Untersützung be betriebe, dazu eine Vorlage betreffend die gleichmätige Sstangen an Veinung seint, so wirde ihm die Blichtsweisen, dugleich aber Begeanzggeben fuchen, auf welchen Organisation des gewerbsichen Krankenkassenwesens und Norsagen iu heschränsen zur enfache Arlehnung derldie erfoarderlichen knanziellen Mitel ohne derarige tief „ m##terse, Iund Vorlagen zu beschränken. sondern seinerseits Norschläg,in das mirtschaftliche Rolkslobenn Ich werde versuchen und sehen.(Beifall un H (Inzwischen hat Graf Moltke den Prästidentenstuhl gerdumt Levetzow nimmt ihn ein.) Mein erstes Geschäft, sagt er, wird sein, Sie zu bitten, durch Erheben eine Vorlage betreffend die Versorgung der durch Alter au urzru..— Prauten, sondern seinerseaus Vorschläge in ewirschaftliche Voltsleben eingreifende Maßregeln, und Insalidität erwerbsanfähig gewordenen Arbeiter.., nachen, von deren Durgführung nach seiner Auf= wie die Einführung des Tabaksnonopols, beschaft werferner im Anschluse an die allgermeine Steuerresorm er, sgoziaghen ponenpite. Dem dge Driaglch= den kinnen. eine Vorlage betreffend die Einführung des Tabacks= a: g“ gateu. Veformen kann niemand in Abrede monopols und einen Gesetzentwurf bezüglich einer stär= in der fgisarlsichu u wverden den in dieser Beziehung keren Besteuerung der Getränke, endlich ein Gesetz über dezr nserlichen Botschaft gethanen Neußerungen unHerstellung einer zuverläsigen Verufsstatstik der Bevöl als irgend unm uu. deswegen auch, soweit kerung des deutschen Reiches. us irgend möglich, gückhaltloz ihre Hand zur Erzelung Mit Recht sagt die kaiserliche Botschaft, daß die aus haber= Giuiguus der Faktoren der Gesetgebung zu bieten der Vorlage so zahlreicher wichtiger Gesetzentwürfe dem! Daß die Roichs### Reichstage erwachsende Arbeit in der korzen Fristeiner Gehiete nicht kte..— denz, sozialpolitischen Session nicht zu bemältigen ist Wa klaent 222ciner Gebiete nicht starr an ihren eigenen Plänen festzuhalten Session nicht zu bewältigen ist. Es bleibt deswegen gedaust rug; varr an ihren eigenen Prur.. auch abzuwarten, ob die angeküindigten Entwürfe sämt, P. Entgegentommen auf halbem Wege lich schon in der gegenwärtigen Session eingebracht dad doe nut u. veuten vie. Botschaft an, in en. sie legt, von Deutscher Reichstag. rich. i.„ Berlin, 19 November. im##e des Bundesrats: von Bötticher, von Kameke, Schelling, Graf Lerchenfeld, von Xylander, Faber du Faurg g, von Liebe, Krüger u. a.— Die Tribütnen sind Vor der Plenarsitzung hat die Konstituirung der Abstattgefunden: Erste Abteilung: von Bennigsen, Vorsitzender, von Bodemann, Stellvertreter, von Manteuffel und Eberty, Schriftführer; zweite Abteilung: Dr. Lasker, Reichstag hoch geehrt gat.(Allseitiger Beifall.) Bei der Wahl des ersten Vizepräsidenten werden 339 Stimmzettel abgegeben, darunter 5 ungültige; bleiben 334 gültige. Absolute Majorität 168; davon erhalten Franckenstein 197, v. Benda 136, Hänel, 1 Stiame. Die stimmen genau so, wie bei derersten Wahl. Hause süte des muie geschenlte Vertrauen daute, erlire ich. Perdesr dier de die Kasthadiantsg heselenauf Begange 2 de Uch=leächergostgesehenwur mit Mlckchtstlang; vn Sheridour uist Sioshan, De. Nasch, unr Peodslahergenade Berechaet dure. Jedeselsistes cder Kandanen euiet he dier duseden hautgtaodten Ver. Batesgt, Adensahz un. Friühglich u glauten, dach die Reichstenteung den doun Asdonten uad dur. Kusz.1 12 Tr. Pe. 21ch Palald u., e. bructz, hute Liting Reichstaze in seiner gegenwärtigen Zusammensetzung Gestalo a. 22 d Entwurs imn seiner früheren gegenüber auf die Fortführung ihrer wirschaftlichen k eauz nch allzu sehr nur auf einen Teil der Arbeiter und sozialspoltischen Reformprosette verzichet. Selbskt tragen gesucht, ala K..— osern Rechung ur die Vorlage wegen Einführung des Tabacksmonopols Entmurfs durch alesPuzte u. drsanzung des Gesehwird nach der kaiserlichen Botschaft wirklich * Die letzten Humanisten. Historische Erzählung von A. Stern. Auf die Anfrage des Präsidenten, ob er die Wahl annehme, erklärt Abg. v. Benda: Herr Präsident,###-#. zu erklären, daß ich mich nicht in der Lage befinde Wahl anzunehmen.(Aeuß rung des Mißfallens rechts und im Zeutrum; lebhafter Beifall lints.) 00 des zweiten Vizepräsidenten muß sonach wiederholt werden. Bei derselben werden 297 gültige Stimmen EE S S er eeguehe, bun ultdin ul ue beinan Sa 2. Augenblick nahm er Magister Möller wahr, welcher Lancken an Settr..ta Waien Sustgent, Butichicde, Eertand burse eu garf Zie dlüt un Keichter aug iur bach hon lodien der eanzen Aischdtrit wuiche u Ausfeld, Ackermann, Graf Neiperg, Klumpp; sechste Abteilung: von Schwarze, Graf Praschma, Payer, Fries: siebente Abteilung: Windthor 1, Löwe Berlin, von Engel. von Beaulieu Marconnay. An Vorlagen sind eingegangen einige noch fehlende eine Verordnung des Bundesrats, betreffend die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Steinkohlenver## shseate Miherbait 13b. Se hoden ehalten Aig. d. Bende easben 2nd Kasteuen die.=sich shratgr De our lobten der argen Missethäterin, welcher geglaubt habe mit der Hans des Edelfräuleins ein wundersames und Bergest Euch nicht in Euren gerechten Schnerz, in zu, saßte kramphaft seie Hand und rief leden..3ch dauf Ept, ind.— 4——— von dr Landken;, sel Der von Zarnekeow em, scheflich:, ider Paulat, es kamr ucht sen— aish uich meir dbo., der Mioen., Zur Va.elseg ue ertztites Glck ur elagen. Wedertat land“ Sichter seile“, Dakter Weinhard nicht emn so gerechter em wahnsinniger Traum!“ s(leicht, wenn ich zu ihm dinginge seine.ie..5urt, die, Tafeingen nach dem Hausherrn, der, wie Richter wie er ist, so wären meine und Prezzins Augen#.„Ihr thut.r leid!“ versetzte der Pfarrherr.„Aber # genug, a m 2, gten zu sehen. Iyr tragt selbst Iyr mögt immerbin Gott preisen, daß zur rechten Zeit leicht, wenn ich zu ihm hinginge, seine Knie umfaßte! murmelte der Ritter mit kaum hörbarer Stimme. Gerhard Friesen blieb völlig stumm. Schuld, daß der Verdacht wider Eure Tochter so an den Tag gebracht wich, auf weilche dunkien Plade,barg seine Erschüterung hinter aimer fo.: oar.Weuhur Warsel, Lesen, Kaute im vone— Juer habt uie mit das Faäalein sch verlacken leß.(mandowort an seine Schsalans ued buteh ben. fuhren, in stumpfer Betäubung in seinem Schlafgemach verweilte. Als er endlich herzumankte riet### uns geiebt, wie sich fur Euch geziemt hätte. Ich hoffe„Wolt Ihr mich glauben machen“, sagte Gerhard mit Euch, daß Regines Anklagen falsch befunden wer= mit halb verlöschender Stimme,„daß Ihr an die Schuld pen— ein schlimmes Licht wirfts jedoch immer auf des unglücklichen Mädchens glaubt?“ Fräulein Agnes, daß sie der alten Unholdin zur Frei.„Ich glaube daran!“ versetzte der Pfarrherr feiervelig. ee(1ch.„3ch hate alet, als hiuter mich geoorsen, „Hätte ich die Alte zu Pulver verbrennen lassen!“ was ich je an Verdacht gegen Agnes von der Lancken sagte Herr Kornelius tonlos vor sich hin. Er sah im gehegt, ich hatte meinen eigenen Argwohn für EinKreise umher— indem er Aques fester umschlang, gebung des Hasses, des Neides gehalten. Klar habe aber nirgend traf sein Blick auf eine Hoffnung. Die ich erkannt, daß der Teufel uns auch auf diesem Wege ringsumher drängende und schwirrende Volksmasse, die persucht, und wie ichs erkannt hatte, ging ich mit mir mit Verwünschungen gegen Heren und Zauberei, mit selht ins Gericht, kreuzigte mein Fleisch und gömte Dam hinad ma Kuter. Wir missen ohnehn flech, daß wir unter salchen simazedn,„ und l5 icht lsri ded Hesfertg u. Berden und Ihe salt beiden Spese und Trak ucinen misan., Nuach Jr..t an Euch, endlich herzuwankte, rief ihn Doktor err von der Lancken! Tragt wie rohen Scher##en über den fremden Verlobt n des Fräuleins, dem Schauspiel zuschaute, verstummte dem Schmerz des Vaters gegenüber kaum für einige Minuten. Aber durch das leisere Gemurmel drana um so heller und hörbarer die Stimme des Richters „JJor müßt Euch fassen, Herr Kornelius! Schon um Eurer Tochter willen— sonst gewinnts ja den Schein, als ob Ihr sie für verloren hieltet, an ihre Schuld glaubtet. Kommt, kommt, Fräulein Agnes, nur domer migsich: dum so wohnlich machzen, wie Auf den Wink des schlimm Lächelnden hatten zwei seiner Knechte Agnes Arme fest erfaßt, zwei andere rissen mit gewaltsamer Schnelle den Ritter von der Lancken und Gerhard von ihrer Seite hinweg und vor die Volksmasse wie eine Woge zusammen. Beide Männer suchten mit aller Kraft der Gesangenen, welche über ihren oäterlichen Hof und längs der alten Mauer nach dem Thurm geführt ward, in dem ihre Anklägerin bereits wieder schmachtete, zu folgen. Von der Lancken rief grimmige Verwünschungen auf sich selbst und seine Thorheit herab und brach dann beinahe zusammen. Gerhard versuchte, sich durch die Menge in Aaues hindurch zu kämpfen, aber sah sich die Wassen und eisenbeschlagenen Stangen des erbitEuch von Herzen jedes Glück und Gedeihen. Um so sicherer bin ich jetzt, nicht zu irren— Ihr taucht in einen tiefen Schmerz hinab, um der ewigen Verdammnis zu entgehen! Sucht Euch zu fassen, so gut Ihr vermögt und nehmt dies furchtbare Schicksal als Warnung auf Enren Lebensweg! Er wandte sich von Gerhard ab— und ging nach dem hinteren Teil des Hoses, über den der Thurm sichtbar war, nach dem sich jetzt die Massen drängten. der Nähe des Herrenhauses blieben nur von der Lancken und Gerhard, die betäubt von dem jähen Schlage fast stumpfsinnig vor innerem Schmerz sich anstarrten und zunächst keines Wortes fähig waren. Nicht weit von ihnen lehnte an einer der Thüren des Hoses Jan van Broighel, der holländische Schiffspatron. Auch seine Leute waren in der letzten Viertelstunde unter die wirren Schwärme des Volks gecaten. Aber mit weithin über das Getümmel schrillender Schiffspfeife rief er sie jetzt zurück und zusammen— nach wenigen Minuten stand das Häuflein seiner derben, strammen Burschen erwartend um ihn her: verlegen sich räuspernd, suchte der Schiffer die Aufmerksamkeit des schmerzbetäubten Gutsherrn auf sich zu ziehen. Nach langem Harren sah er einen matten, gräulichen Spuk und Unheil hier nicht gaffen.“ Er verließ mit seiner Mannschaft den Hof, in dem es nach dem Hinausdrängen der Dorfleute und dem stummen Abzug der Holländer unheimlich still ward Gerhard Friesen fuhr endlich aus seiner Erstarrung .— rief unter einem bervorsturzenden Thränen„Kommt hinein, Herr Kornelius— laßt uns reden und roten, Vater!— es darf ja nicht sein, wie jene wollen.“ Und so gelang es ihm, den sonst so kräftigen, stattlichen Mann willenlos und hülflos wie ein Kind unter das Dach seines Hauses zurückzuführen, das er so anders verlassen.— doß der Hunger sich frech selbst neben den Tod setzt — und werdet auch jetzt Eure rittanl:c,##ce Achtzehnter Kapitel. Der Abend war weit vorgerückt, als Dr. Meinhardt und seine Begleiter von Bergen, Herr von Zarnekow und der Junker von Glowe, aus dem Wendenthurme zurückkehrten. Sie wußten sich vortrefflich in dem plötzlich verödeten Herrenhause zurecht zu finden, sie spürten die Diener auf und befahlen ihnen, im großen Gemach eine Tafel zu rüsten und Speisen und Wein herbeizuschaffen. Die rnechte des Gutähern en mit Gichald mieerachrch. Die rnechte des Gutsherrn G W gurcht und sichtlichem Wider. treben, die Gäste aber achteten weder auf verstörte Mienen, noch auf Seufzer und Thränen, sondern erquickten sich und erörterten mit lauter Stimme den seltsamen Fall und die unfehlbare Thatsache, daß Satans Reich sich selbst aufreibe und die zahnlose Hexe von Putgarten ihre vornehme Schülerin und Schützerin n ihr Verderben mit hineingerissen habe. Am lautesten und beredtesten war Herr Walter von Zarnekow, der es vergessen machen wollte, daß er vor wenigen Tagen nich eifrig daran gedacht, Fräulein Agnes als eheliches Gemahl in sein Schloß zu führen. „ und werd:„egr Eure ritterliche Gastfreundassen. Daß Euch Fräulein Agnes solch Schicksal bereiten mußte! Der Weiber Sinn ist 7 Tsesere, rslist von Eas Tagen an gewesen leider so schlimm, wie ich gefürchtet— sie hat alles, alles zugestanden, Eure Tochter: sagen der Frnsen Bste uu rschatene dnr „Ihr kennt die Gesetze kaiserlicher Majestät!“ fuhr de. lichter for::„Daß Fräulein Agnes offen gestebt in Bündnis und Buhlschaft mit dem Teufel zu sein bewahrt sie vor der scharfen Frage. Ihr Geständni# durch das Zengus der Reama Ruain bestätigt, die gleicher Frevel angeklagt ist. Das Urteil ere häheen ie sich nicht meiue Jnd en ergeben, gleich Eenen War gsane..uuten Taz iu chmnl wehnt ##er 6 Shegr vermochte nur mit Stöhnen zu antworten— die Richter aber wandten sich, den denk würdigen Fall in ihrer Weise weiter besprechend, kaltsinnig und„ohne Zeichen der Teilnahme für den gebrechenen Mann, de. ihnen wie emn kindischer Thor erschien, zu ihrem reichen Mahl zurück. Erst kandenlangen Zechen sachten se ihr Lager iun den Gastgemächern desselben Hauses, dem sie Verderben brachten.„#/##en Hof und um den Thurm wogten die erregten Volksmassen noch bis tief in die Nacht. und umner neue Mraren von den Unthauten des Früaleins gungen, on Brnus zu Mud und worden begzierg vernommen.(Fortsetzung folgt.) Hänel 138, auf Abg. Gneist I Stimme. Abg. Ackeran ist somit gewählt und erklärt, daß er die Wahl mit ink annimmt. Auf den Vorschlag des Abg. Windthorst werden durch Akklamation gewählt: Graf v. Kleist(kons.), Richter=ThaBernards und Porsch(Zentrum), Holzölsel(Sez.), Hermes=Pai mann(nat.=lib.), soldt(Fortschritt). ordneten Kock sehe, als auf guten Lohn. Man könne doch nicht von ihm verlangen, daß er das, was er für unrichtig und schädlich halte, für seine Gegner in Ordnung bringe und erledige, daß er sich einfach zum gehorsamen Diener der anderen Fraktionen mache. Bei dem Widerstande aber, auf den seine Politik in neuester Zeit gestoßen sei, bei der Feindseligkeit, mit der ihn sogar die amtlichen Blätter verbündeter kleiner Regierungen während der letzten Wahlen bekämpft hätten, müsse er, wenn er auf dem von ihm eingeschlagenen Wege fortschreite, einen Konflikt befürchten, und dem wolle er nach seinen Kräften rchim und Ey— Wersschrin). Zu Quästoren ernennt der Präsident die Abgeordneten Kochann und Hoffmann. Damit ist die Konstituirung des Büreaus vollzogen. Der Präsigent teilt mit, daß von den Abgg. Kräter und Hasenelever zwei Anträge eingegangen sind, betreffend die Aufhebung von Strafanträgen gegen die genannten Abge= vorbeugen. Er wolle also einmal sehen, ob andere bese, P her u. a. Boug, be, Sosto,„Aaunhastar unz Mämner, die sch des, osentlichen Perrgagens, ie. 6. und günstigere ErMitgliedern, Budzekommission von gebnisse erzielen würden, als er. An welche Par28 Mitgliedern, Rechnungkommission von 7 Mitgliedern teien er zu diesem Behufe heranzutreten habe, und Wahlprüfungskommission von 14 Mitgliedern. sei ihm durch den Ausfall der Wahlen vorgeAbg. Richter= Hagen bittet, die Wahl der Kommissio: zeichnet. Es würde sich also nur darum handeln, ob ien noch etwas hin=uszuschieben, bis die einzelnen Fraktio=##er im Lentrum oder in der liberalen Partei wichtige un sich über die in dieselben zu deputtrenden Mitglieoer leitende Persönlichkeiten finden würde, welche ein Prozeinigt hätten; er bezweiste auch, daß bei der starken Ar. gramm aufstellen könnten, dem der Kaiser seine Zusvortehen werde, die Zahl von 14 Mitgliedern ausreichen simmung zu geben vermöchte und das sie im neuen perde. Reichstage durchzusetzen sich zutrauen würden. Diesen Abg. v. Minniger ode will die Wahl der Kommissio= glücklicheren Händen würde er dann die Leitung der ten wenigstens vor Schluß der nächsten Woche vorgenommen Geschäfte übergeben, während er sich darauf beschränken vissen. G##### würde, die guten Beziehungen zum Auslande aufrecht Der Präsident und das Haus treten diesen Vorschlägen zuerhalten. Wenn er also auch von seinem verfassungs dei, und der Termin für die Wahl der Kommissionen wi.=„mäßigen Rechte, zu jeder Zeit seinen Abschied nehmen Sitzung Donnerstag 12 Uhr zu dürfen, aus Ergebenheit für seinen kaiserlichen Herrn * Vizekanzler, für den er beim Reichstage ein Gehalt von 60000 M fordern werde, an seiner Statt in die Deutschland. Berlin, 19. Nov.[Tageshericht!„Kür Hr:]Leitung der Geschäfte eintrete. Er selbst werde sich gesenheit des Kardinals Hohenlope Vo. Avsxichtg zu alsdann auf sein„Altenteil“ zurückziehen. Die Gäste gehmen nach mut der vrty)..24, Kardinol Hohenlobe des Kanzlers folgten diesen Eröffnungen mit gespanntester hun. Der„Bost“, Aufo ge. hurste inte Zutheränderlung Aufmerksamkeit und jedesmal, wenn der Fürst eine wegen eines klimatischen Fiebers eine Luftverknderung Pause machte, herrschte atemloses tiefes Schweigen in nach Berlim. Gestern dimirte Kardinal Hohenlohe beim der. Geselschaft. Einem seiner Landgraf Josef Fürstenberg, Abt Kalivoda, Graf Franz Lamberg, Professor Malecki, ehemaliger Statthalter Toggenburg, Graf Wodzicki und Graf Kurt v. Zedtwitz. * Wien, 19. Nov.[Kalnoky.] Der seit gestern hier weilende Botschafter Graf Kalnoky ist heute vom Kaiser in längerer Audienz empfangen worden. Seine Ernennung zum Minister des Auswärtigen gilt in unterrichteten Kreisen als beschlossene Thatsache. * Paris, 19, Nov.[Vom Senatel wurde heute Voisins Lavernere(gemäßigter Republikaner), der von dem linken Zentrum als Kandidat aufgestellt war und von der Rechten unterstützt wurde, mit 124 Stimmen zum lebenslänglichen Senator gewählt; der Kandidat der übrigen Fraktionen der Linken, Herold, erhielt 117 Stimmen. den deutschen Zeitungen über eine Kunstleistung so große Uebereinstimmung geherrscht, wie über Hugo Wauers FaustRezitation. Und das mit vollstem Rechte. In verschwenderischer Gebelaune hat die Natur Herrn Wauer mit der Wundergabe eines mehr als zwei Oktaven umfassenden Organs von phänomener Klang= und Machlfülle ausgestattet, wovon ihm jeder Ton, durch zahlreiche Klanafarben vervielfacht, jederzeit unbedingt und mühelos zur Verfügung steht und ihn befähigt, jede oratorische Aufgabe zu lösen und beispielsweis in der Faust=Rezitation alles und jede, von den tiefen zuhevollen„Donnerworten“ des Erdgeistes bis hinauf zu Gretchens weichsten Liebestönen, hinreißen den Wehklagen und markerschütterndem Wahnsinnsschrei zu vollster, höchster Geltung zu bringen. Zu dieser Pracht des Organs, diener eminenten Meisterschaft in der Rhetorik, gesellen sich imposante äußere Erscheinung, geistvolle Klarheit, überraschende Tiefe der Auffassung, satyrische * R o m, 1 8. N o v.[ D e r P a p s t] p r ä k o n i s i r t e i n S c h ä r f e, b l i t z a r t i g d ä m o n i s c h e K r a f t d e s A u s d r u c k e s u n d dem heutigen Konsistorium den neuen Patriarchen von unwiderruflich hinreißende Gefühlswärme, welche zusammen Westindien, den neuen Erzbischof von Serajewo, sowie ein Ganzes bilden, so vollendet in allen bie neuen permhete non Trier Tulda es alles, was wir vernünftigerweise von eines Menschen unge eren die neuen Bischöfe von Trier, Fulda Können als möglich zu erwarten berechtigt sind, weit überund Mostar. ragt und dem Kenner die höchste Bewunderung abnötigt., wurde heute der mit Frankreich abgeschlossene Handels= solchen Gewerbetreibenden der Klasse B, welche nur den vertrag vorgelegt. Bei der Budgetberatung erklärte der niedrigsten Steuersatz von 3 K aufzubringen vermögen, Minister Berti betreffs des Antrags auf Bewilligung denen dieser Satz sogar zur drückenden Last wird, die steuervon 10 Millionen Franks für die allgemeine Aus= freie Ausübung ihres Gewerbebetriebs gestattet werden. Die stellung in Rom, die Regierung werde die Frage er= Gemeindevorstände u. s. w. sollen daher veranlaßt werden, wägen, wolle aber im Augenblick noch keine Verpflich= den Landräten eine Vorschlagsliste der steuerfrei zu lassenden tung übernehmen. Handelstreibenden einzureichen, doch können dabei nur solche London, 20. Nov.[Handelsvertrag.] Dem#hin#un Observer“ zufolge wurde bei den gestrigen Unter: Gewe bebetrieb für das laufende Jahr zu dem niedrigsten redungen Dilkes mit Gambetta und Rouviec über die Steuersatze der Klasse B veranlagt gewesen sein und darf Wiederaufnahme der Handelsvertragsverhandlungen die nur solchen Umfang haben, daß auch für das künftige Feststellung eines Datums für die sofortige Wieder= Steuerjahr nur dieser Satz in Anwendung gebracht werden aufnahme unmöglich gefunden. Gleichwohl sei zu konnte. Dann müssen die Umstände nachgewiesen werden, hoffen, daß die Unterhandlungen bald wieder beginnen wegen deren die Eatrichtung selbst de geringsten SteuerBsiung chndensmngehrgn[Llieblich eine befriedigende teibenden erachtet, werden muß(große Dürstigket, KrantPetersburg, 19. Nov.[Die Thronrede.) guch für diesenigen Gewerbetreibenden, Das„Journal de St. Petersbourg“ äußert bezüglich freiheit für das laufende Jahr bewilligt worden ist, die der Botschaft des Kaisers Wilhelm bei Eröffnung des Steuerfreiheit für das künftige Jahr wieder nachgesucht nach Berlin. Gesern om zur Sazggr#T. Heute nach, einige gutgemeinte Worte äußerte, er sehe die Dinge Reichstages, die Leser derselben würden mit aufrich= werden. In ihren Vorschlägen haben die Behörden die Fürsten Bismarc.— Deim Kratser sond, Peutr..2 vielleicht zu schwarz an, die Wahlen seien ja niemals tigster Genugthuung den Passus aufnehmen, das man Handelsartikel u. s. w des Gewerbetreibenden, dessen Besitz, mittag ein Diner statt, woran mehrere Furstticht,u.— ein ganz getreuer Ausdruck des Volkswillens, die seit zehn Jahren nicht mit solcher Friedenszuversicht in Vermögens=, vun#####g##perhegerbältnike, uug# Der Kronpeinz, welcher karten Lezpersebenzehleiche glses PPg'e, Venergeiger ugeegust geblickt habe, wie in gegenwürtgen pert oder netpendig eishzeinen osen gausäthlich angoeben. 28 der Gesetz, werden u. s.., entgegnete der Fürst sreuntlich lächelvd Bukarest, 19. Nor. u wverufung.] Der diese de zugsche nan heute ab zur Ausgabe gelangt das seien allerdings Wahrheiten, die er seit dem Jahre seitige Gesandte in Paris, Kalimaki Catargi, ist hier= gut besuchten Versammlung in klarer und überzeugender sammlung, welche ven,###r Lig Tagegelder der Land, 1845 kenne, aber diese vermöchten ihn doch nicht zu her zurückberufen worden, mit der einstweiligen Führung Weise den Nutzen einer Zuckerfabrik nach, und die anenthält die Verordnung,#tag, die 209“:: Verardn einer andern Auffassung der gegenwärtigen Verhältnisse der Geschäfte wurde der erste Gesandtschaftssekretär, wesenden Grundbesitzer beschlossen einstimmig, sich bei der zensdarmerie vom 14. Oktober 1881; die Veroronn, v, zu bestimmen. Die Gesellschaft trennte sich etwa um Odobescu, beauftragt. hier zu gründenden zu beteiligen. Es sollen, wie weiter betr. die Kaution des Expedienten Registrators bei der hagt 1. 1,6. Als sich der baierische Gesandte von!* Konstantinopel, 19. Nov.[Note.— Orden.][beschlossn wurde, für jede Gemeinde des Amtes Lrackel shausverwaltung zu Berlin vorz., 2#, tte,#8. Lerchenfeld verabschiedete, sagte ihm der Reichskanzler: Die Ratschafter überreichten am Donnerstag der Pforte Vertrauensmänner gewählt werden, welche Zeichnungen von Avlerbeck, 19. Nov.[Erdbeben.] Vergangene gegen ½12 Uhr wurde hier ein Erdbeben verspürt. Mehrere wellenförmige Bewegungen fanden statt, welche gegen diejenigen der türkischen Erdbeben auch gespürt worden sein.... 94 S# men worden ist, erklären sich die.[Handwerker=Innung.] Die für das Amt Aplerge U die Anlegung des Grunbrucher############ stehende Ernennung des Herrn v. Puttkamer zum Vize= das Prinzip der Majorität zugelassen hat und die Bei= namentlich in den oberen Etagen der Häuser Möbel sichtbar #c an tegp pet#g 2 Justiaministera, hetr. di An kanzler, welches wohl ohnehin haltlos sein dürfte, steht behaltung der vertragsmäßigen Trace Kritiri=Barkos hi, und her bewegen machten.— In Schwerte soll das Ar einen Teil des Bezirte des im Widerspruch mit einer anderweit verbreiteten und mit allen Stimmen gegen diejenigen der türkischen Prodeben auch asteurt udur legung des Grundbuchs für einen Tent der Orst.,(immerhin wahrscheinlicheren Angabe, wonach man im Kommissäre angenommen worden ist, erklären sich die...—5 nächste Umgebung bestehende Allgemeine HandAmtsgerichts Henserzing vom v. eun:##r:. Gegenteil nach dem Ausfall der Wahlen und getäusch Botschafter inkompetent, weitere Schritte in dieser An= werker=Innung“ hat die erste Gesellen=Prüfung zu verzeichbiefbesprochenen Soiree am Mittwoch, in welcher auch ten Erwartungen bezüglich der Leistungen des Ministers gelegenheit zu thun.— Ali Nizam Pascha und Reschid nen. Der 18jährige Ferdinand Rautert machte nämlich in vielbesprochenen Soiree am Mittwoch. D Ipgugke;, z; des Innern einigermaßen verstimmt gegen denselben Bey werden dem Kaiser Wilhelm die Dekoration des der Werkstatt seines Meisters, des Schreinermeisters Herrn von Unterhandlungen mit Herrn von Frankenstein die.„ sofl. Rischani=Imtiaz=Ordens überbringen. Hassenpflug hierselbst, unter der Aufsicht dreier InnungsRede war, bemerkt die„Germania“:„Das war um! Minden, 19. Nov.[Neuwahl.] Die Neuwahl] Algier, 19. Nov.[Si=Sliman] machte mit meister sein Gesellenstück, was nach Aussage der PrüfungsMittwoch vor Verlesung der Thronrede geschehgt. Aber nes Reichstagsabgeordneten an Stelle Stöcker, welcher 300 berittenen Aufständischen von den Quled=Sidi= meister, tüchtiger Handwerker aus Berghofen, Schüren und nie kann der Kanzler noch jetzt tacz,;2echeg für den fiegener Wahlkreis angenommen hat, ist auf Sheiks einen Vorstoß auf einen Punkt der Eisenbahn von vier, musterhaft ausg,#en ist Programms für die Zukunst bis in die wächt:, g ege,—. 6. z. Mits, anveraumt. 1 von Sasda nach Kreider und plünderte einen Zweig= ergtsut ez,i nunge Mann getroßt der Wonpersieh Opposition denken? Die kaiserliche Botschaft muß das Baden=Baden, 19. Nov.[Der Großherzoglstamm der Hamyans. Die Eisenbahnbeamten flüchteten heranzubilden, ihm wird es in der Frende nicht allzuschwer neuen Ministers sein: die Frage an hat in der vergangenen Nacht viel und ruhig geschlafen. nach Kreider. Oberst Couston ist zur Verfolgung Si= fallen, in guten Werkstätten Arbeit zu bekommen Prosrau, gitienes Führer würde also nich lauten: Starker Schweiß trat nicht ein. Temperatur abends 37, Slimans aufgebrochen.. I)4( Berghofen, 19. Novbr.[Gemeinderatseur„oPpet greller,„nteri, onr E. igleiten erprahen 9 früh 36, 1, Puls 72. I* 9Lashinaton, 19. Nov.(Prozeß Guiteau.] Sitzung.] In der letzten Sitzung des hiesigen Gemeinde: Wollt Ihr Eure goptegggen Fahlgtenten verer-nr.1 Baden=Baden, 20. Nov.[Das heutige Die während der heutigen Sitzung im Prozeßverfahren rats wurde die Gemeindekassen=Rechnung pro 1880/81 revi2 V: ssanzlorg akzentiren, um Minister Bulletin] über das Befinden des Großherzogs meldet: gegen Guiteau vorgenommene Untersuchung des durch dirt und vorbehaltlich der Erledigung einiger gezogener e breich o### in Der gestrige Tag und die vergangene Nacht verliefen den Schuß verletzten Teils der Wirbelsäule Garfields Vepzites, können? Man braucht blos diese Frage, Zu i, zuckantlichon mie die vorhergenenden Temperatur 36 5. machte einen großen Eindruck Das Renehmen Guiteaus 22 227.82 4. in Ausgabe 25 311,63 A nach und schließt er, um den Widersinn des offiziösen Artikels imer“ kann er ernktlich ger int sei, daß der Kaiser nur seor langsam zu. sregtes. Bei der Zurückransportirung desselben nach F Wellinghofen, 20. Nov.(Berunglückt.] Leider sowenig kamt“, erpptc, Vem,., Reformpolitik ver Karlsruhe, 19. Nov.[Die zweite Kammer] dem Gefängnisse schoß ein junger Mann zu Pferde auf müssen wir schon wieder von einem äußerst betrübenden bei fernerem. D 2 Lun gei gichon.ämne des Haisers wählte heute einstimmig Lamey zum Präsidenten, Betzin= ihn und verwundete ihn leicht am Handgelenk. Unglücksfall berichten Der zka. 60jährige Steiger, Herr sichten wolle. Nach der setertichen Ertcoruwg„ ngel an ger(ultramontan) mit allen gegen 2 Stimmen zum. Washington, 20. Nov.[Verhaftung.]) Der Wilhelm Meininghaus aus Bittermark,wurde gestern morgen sund die bezüglichen Hemerungen wve, en Eg ist ein ersten und Friederich(nationalib.) mit 29 gegen 26 junge Mann, welcher gestern auf Guiteau bei der auf der Zeche.„us in einem Bremsberg durch den Kord zum zweiten Vizeprandenten. Zurücktrausportirung desselben nach, dem Gefängnisse Kükarats, das heriünglückliche kurz noch ia er! Tage schaß, ist verhaftet worden. Man glaubt, daß derselbe gess hert wa., sein Leben aushauchte. Eine trauernde Gattin nebst Kinder beweinen den so plötzlich aus der Mitte der Seinigen Gerissenen und Zeche„Crone“ hat durch diesen Unglücksfall einen ihrer pflichttreuesten Beamten verloren. 0 Lünen, 20. Nov.[Festlichkeit.— Erdstoß.] Der gestern abend stattgefundene Repetitionsabend der„Liedertafel" war, wie dies bei der ersten Festlichkeit dieses Winters zu erwarten war, recht zahlreich besucht. Die vom Sängerchor vorgetragenen Lieder gefielen allgemein sehr gut und zeigten, daß der Verein gut geschult ist. Wir heben von denselben besonders hervor:„Der Waldchor“ aus der Rose Pilgerfahrt von R. Schumann,„Liebesglück“,„Hymne an die Nacht“ von Beethoven und„Der Senner Mici“ von Koscher. Einer besonders günstigen Aufnahme erfreuten sich auch nachher die präzisen Solovorträge der Herren Lehrer Nottebohm und Ingenieur Suhrmann mit den Liedern: „Noch sind die Tage der Rosen“ von Baumgartner,„Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar" von Lortzing und „O Isis und Ofiris“ von Mozart. Dem Konzerte folgte der Festball, der die zahlreiche Gesellschaft in der heitersten Stimmung bis zum Morgen zusammenhielt.— In der Nacht vom vorigen Freitag auf Sonnabend wurde hier gegen 11 Uhr 45 Min. ein Erdstoß verspürt, der aber nur etwa 2 bis 3 Sekunden währte. Die Oefen, Thüren und Möbel fingen derart an zu rasseln und sich zu bewegen, daß verschiedene Personen aus den Betten sprangen in der Meinung, daß Diebe eingebrochen seien. Dem Anscheine nach kam der Erdstoß von Osten nach Westen. p Unna, 20. Nov.[Gestorben.] Der, wie s. Z. berichtet, durch Treten auf den Unterleib am 11. d. Mts., nachts, hierselbst schwer verletzte Kommis Markus Adler von hier, ist heute nacht gegen 2 Uhr nach achttägigem schweren Leiden gestorben. Die Obduktion der Leiche wird morgen, vormittags 10 Uhr, hier erfolgen. : Hamm, 20. Novbr.[Ernennung.] Herrn Rechnungsrevisor Kissing bei der Staatsanwaltschaft in ist der Charakter als Rechnungsrat verliehen. B Soest, 19. Novbr.[Erdstoß.] Heute morgen ifre; Unmutsartikel, welcher, wenn man ihm überhaupt eine— politische Bedeutung beilegen will, das Land von der postiven Unfähigkeit der Opposition überzeugen und so* Wien, 18. Nov.[Delegation.] In der heu= verrückt ist die Minoritätsregierung plausibler machen soll. Der tigen Sitzung der ungarischen Delegation sprach der Reichskanzler Fürst Bismarck sollte den Verfasser sol= Reichsfinanzminister v. Szlavy der Delegation für ihre cher verwirrenden Artikel einmal derbe beim Ohre Opferwilligkeit den Dank des Kaisers aus. Kardinal Provinzielles. * Dortmund, 21. Nov.[Meteor.] Gestern abend nehmen.“— Die Zentrumsfraktion konstituirte sich in von Haynald dankte der gemeinsamen Regierung und wurde am südöstlichen Himmel ein glänzendes Meteor beihrer geurigen Sitzung. Der Vorsitz wurde wiederum der Delegation für ihre mühevolle Thätigkeit und be=sobechtet,„ g den Aodg, Vriher.em. Lo wpeasherngemntst. Fir Klckhlüche der Delgaton vm Namensese dershtr a ut dur.Justuausbouy, Jagd, Kasahtung u. überhaupt der alte Vornand wiedergewählt. Für den Glückwünsche der Delegation zur, Namensfeste der alaugs die bronzene Staatsmedaille verlieben worden und ausgeschiedenen Grafen Bissingen trat Graf Waldburg= Kaiserin zu beauftragen. Unter lebhaften Elzenrufen uua auf eine ihm patentirte Metall=Patronen=ReinigungsZeil ein. Zum Kassirer der Fraktion wurde der Ab= auf den Kaifer wurde die Delegation geschlossen. Maschine geordnete Dr. Bock, zu Schriftführern wurden die Ab=I[Räuberbande.] Gegenüber den teils übertrie=I.[Der Besenbinder Wilhelm Schiff,] der am eordneten Bernards und Dr. Porsch bestellt.— In benen, teils unbegründeten Zeitungsgerüchten über die Sonnabend vom Schwurgericht zu Essen zum Tode verurteilt Soteneien.„„„„„ m#(Amatan ban Bascha ni Hattava ha.lwurde stammt aus einer ganz braven Familie, sein Onkel Reichstags, an der Delegirte aller Fraktionen sich be= merrt die„Potik. Korresp.“, Thalsuche sei nut, buß bie wur I. Lamburg Pastor, woselbst derselbe vor einigen Jahren daß die gesanten Lberalen Gebirgsgegend von Kritgzetg, Hugch Räuberbanden vog Benig naße zu gchen, komnte de sch bosh und weiter kunts sehenden Gruppen wir, uir, haz schon snrige Leit inaradich darunter leidender Caruz, Plaidopers bei Herrn Statsanwalts ost kaum desi Lachens tadttbeater.] Wir machen noch einmal darauf den konservativen Fraktionen zusammen mit 80 und das schon einige Zeit sporadisch darunter leidenden Herze= nthalten Zentrum mit 110 Mitgliedern in Rechnung zu ziehen gowina stammten. Angesichts dessen seien die exvonir=]## Stadttheater.]— sind. Bekanntlich entscheidet die Stärke der Parteien ten Gensdarmerieposten des aufgelassenen Blockhauses aufmerksam, daß Herr Hofschauspieler Siebert morgen, für die von diesen in die betreffenden Kommissionen zu Dragali eingezogen und der Transitverkehr vom Küsten= Dienstag, sein Gastspiel beginnt. deleairenden Mitglieder.[punkt Risano durch das betreffende Gebiet zeitweilig K[Der Verein„Kanaria“] beabsichtigt noch in [Ueber ein Plauderstündchen beim Reichs= aufgehoben worden. Diese Räuberbanden, denen sich diesem Jahre eine Ausstellung zu veranstalten, an der nur kanzlers berichter em Korespondent der„Vön. Zig“ migligerwesse Elemerte aus dem betefenden Gebietze seher gewpagte, unerne hnen, Vemn in ie unecer Perit unterm 17. November folgendes: Gestern fand beim angeschlossen, hätten, sollten in die aufgelassenen Blog=!“““ hait einer Ausstellung an die Oeffentlichkeit tritt, in„*#. Isc Reichskanzler ein Diner statt, zu welchem die hier an= häuser von Dragali und Cerkwice und in die Schulg des läßt sich bei den hervorragenden Leistungen einzelner wesenden Mitglieder des Bundesrats Einladungen er= von Unirine eingedrungen sein und dieselben devastirt hiefiger Vogelzüchter etwas gutes erwarten und den Behalten hatten. Unsere Minister, die schon vorher Ein= haben. Der Bischof von Kattaro, der sich zur Aus= suchern ein außergewöhnlicher Genuß versprechen, um so hatten=Garten. Soce„ L G onimm achu LifAnl.(.ollisnseen sou.(Hossnheu he. I—-f. A. 6. die den besten werden dürfen. hier fortgeschritten, Außer den sechs Mitgliedern der fürstlichen Familie, anlaßt, Vorden.„iehzlichen Huslengepohoner gegen Ge nnter anderen auch von mehrerm dem Reichskanzler, der Fürstin, den Grafen Herbert zum Schutze der friedlichen Küstenbewohner gegen Ge=.schickt war. Von den letzteren waren einzelne sehr teure und Wilhelm, dem Grafen und der Gräfin zu Rantzau, waltthaten getroffen, von denen übrigens keine weiteren Eremplare ausgestellt, welche mit dem zweiten Preise, wodem dem persönlichen Dienste des Fürsten attachirten bekannt geworden seien. Bezüglich der Aufstellung der hingegen Vögel hiefiger Züchter zu sehr mäßigen Preisen geheimen Regierungsrat Rottenburg und dem Vizeorä= Landwehr in dem Bezirke von Kattaro kann die„Polit. mit dem ersten Preise prämüirt wurden. Mit Rücksicht sidenten des Staatsministeriums v. Puttkamer waren Korresp.“ konstatiren, daß die Aufstellung der Kadres darauf, daß hierbei ein vorzüglicher Kenner als Preisrichter enen Vartreter der verbündeten Regierungen und die Einreibung der Landwehrpflichtigen, trotz des fungirte, ist dies Resultat jedenfalls ein sechr, erfrenliches. —„„„„— wird es dem Vereine gelingen, seine Bestrebungen beredelung der Kanarienvögel mit dem besten gann um 5 Uhr. Da man#####. gg.mL. Zin..#. La##atiste Oantingentsabl der Ein, Erfolge gekrönt zu sehen, es wäre dies umsomehr zu wünFürsten kennt, so erwartete man, daß nach dem Essen für diesee##,.116 dunch die Refuszate der Stellung schen, als dadurch die Liebhaberei gehoben, die Zucht verbei der Zigarre eines der bekannten politischen Plau= zureihenden sich teils durch die Resultate der Stellung, mehrt, und nicht allein die fremden Händler, die selten gute derstündchen abgehalten werden würde, in denen der teils durch die Weldung von Freimilligen im ganzen##n####m Sinmn— mkrfl, rn 2n Aafsofsangen und Abschten zum besten gickt, Dieznal Landwehr in Süb=Dalanaten„Range, sonit auch ohne suach anferse ganz in dem Sinne, wie es eine offiziöse Rote in der stituirten sich m der heute stattgefundenen diesbrzüg= erportiren. gonen Sänger jährlich „Norddeutschen Allg. Zeitung" bestätigt hat. Er könne lichen Versammlung zu einer Partei unter dem Namen 2[Herr Professor Wauer,) der berühmte Rezitator der Faust=Tragödie, welche er auch bei uns vor sechs Jahren mit durchschlagendem Erfolge vortrug, wir crufung nächsten Sonnabend durch eine Wiederholung sich nicht dazu entschließen, den Kaiser zu verlassen oder„Klub der vereinigten Linken:. gar im Zorne zu scheiden; aber so einfach, wie mani“ Wien, 20. Nov.[Herrenhaus=Mitgli Verbleiben im Amte hinzustellen beliebe, liege die Die amtliche„Wiener Zeitung“ publizirt die Berufung nächsten Sonnaveno durch eine Wiederholung Sache doch nicht. Ee sel ferlich, rchze, begnem, Venn Pezgen Mionternacanli=chaderchi, Ve, Oroson. Vesgald Lrinter dm sahterichen Kriten, igen Die der des gerise, nan beständig wiederhole, er werde schon bleiben; denn Podstatzky=Liechtenstein und des Grafen Maximilian## weiten Kreisen aus Autorität anerkannten Peofessors sei ja richtig, daß das für das Ausland und auch Trauttmannsdorf=Weinsberg als erbliche Mitglieder in Sehring, welcher in seiner langjährigen Praxis in Berlin, m Innern, zum Beispiel für den Verkehr mit dem das Herrenhaus. Auf Lebensdauer wurden berufen: Wien und Dresden über alle bekannten Kunstgrößen zu kaiser, seine Wichtigkeit habe, aber dann dürfe er doch Graf Richard Belcredi, Graf Ottokar Czernin, Gutsbe= referir.n hatte, das größeste Gewicht bei. Derselbe schreibt gohl eine bessere Pehondlung erwarten, auf die er mehr sitzer Baron Dilberg, Sektionschef Fluck v. Leidenkron. den„Karlsruher Nachrichten“:„Wohl nur selten hat unter herrschte in unserer Stadt eine bedeutende Aufrezung. Du auch das Erdbeben gespürt?“ so fragte man hin und her, und mancher sah bedenklich an den Wänden seines Hauses empor, um Spalten und Risse zu entdecken. So schlimm war es freilich nicht, daß Mauern einstürzten. Menschenleben vernichtet wurden. Aber es war doch' schon eine ziemlich starke Erschütterung, so daß die Stubengeräte ganz bedenklich schwankten und Leute, die einen leisen Schlaf besitzen, gegen 12 Uhr ganz unsanft aus ihrem Schlummer geweckt wurden. 20. Novbr.[Seltenheit.] Einem hiesigen Restaurateur wurde vor einigen Tagen ein Knabe geboren, welcher, was wohl selten vorkommen dürfte, bereits bei der Geburt mit 2 Zähnen versehen war. L Altena, 18. Nov.(Zur Wahl] Gestern abend reiste eine Deputation von Vertrauensmännern der liberalen Partei des Wahlbezirks Iserlohn=Altena nach Berlin, um dort dem Abg. Berger nochmals die Kandidatur für die hier bevorstehende Reichstagswahl anzut agen. Man hofft durch mündliche Vorstellungen den Genannten bewegen zu können, trotz seiner anfänglichen Weigerung die Kandidater doch noch anzun hmen. D Petershagen, 18. Nov.[Gesangfest.— Festnahme.] Wohl selten ist das Stiftungsfest des hiesigen Gesangvereins„Konkordia“ so gemätlich verlaufen, als in diesem Jahre. Das Fest wurde durch das Lustspiel„Der bengalische Tiger, oder: Der weiße Othello“ eingeleitet. Darnach wechselten Gesang und Tanz ab. Die theatralische Aufführung sowohl als auch die gesungenen Lieder fanden 15 24 ungeteilten Beifoll, welches dem Dirigenten des Vereins,“ Herrn Seminarlehrer Heine, zu aller Ehre gereicht.— Den esenn dieser Zeitung wird der große Diebstahl, der s. Z. r nnstes 19 305 Standesamt Dortmunn. heim, Rechtsanwalt Esser II., Nentner Wilhelm von Reck Aumelbungen vom 19. unn 20. Posemben, linghausen in Köln und Direktor M. Hinsberg in Barmen. Anmeldungen vom 19. und 20. Novemder.„ Herr Herm. Fischer ist aus dem Auffichtsrate in die DirekAufgedote. Fremde: Lokomotipheizer Gust. Grewel, tion delegirt. bei dem Herrn Superintendenten Ahlemann ausgeführt Schütenstraße 75., mit M. a Leopoldstraße 58, tion delegirt. purde, wohl noch bekannt sein. Der Zusall hat es gewollt, Sericzts. Aez. Porhart Kühlmann, Wbestenhellweg 87. mit 1. 5 Barop, 20. Nov.[Waggonmangel] In einer daß diese frechen Diebe der Polizei in die Hände sielen. Emma Surmann, Kuhstraße 19. Kremde: Maurer Karl seyr merklichen Weise macht sich auc hier der WaggonRämlich als letztere eben dabei waren, einen Orden des Herrn 21.——,.irric, Orüagemann—: Hofie Dorothea Amaiie mangel gettend. Schon seit geraumer Zeit wurden auf den Ahlemann in Hannover zu versilbern, erreichte sie die rächende Simen Oeinrich Brüggemann mit Softe Dorothea Amalle Liefigen Werken Ueberschichten gemacht, zum Glück für die Remeßis Mi. Diehe Sammten aus Hilbesheim— Duwel, Wodbel. Werke und Trost der Arbeiter. Jetzt ist es jedoch soweit v Elberfeld, 19. Nov.[Grdstoß Hier wurden z Harliue Honbeur Kosenibal 38. Sckreiner Wilhelm Priommen, daß Zechen Leilwpeise setern, werl sie eine Wagen gestern abend 11 Uhr 18 Min. zwei beftige Erdstöße beobe.5f chalzhaf 18, mit Sofie Grapenkamp, Baumstra.““en können und auch teilweise keine Vorrichtung zum zuse auch in Barmen und Düsseldors. Kohr1g2==ste=, Hermgun Mltendssemper gen Ragenkemper, Hinschkten der Kohlen haben. Sehr erfreulich ist es, daß Krefeld, 18. Nov.(Bakaute Bürgerneiber: Miüristor mit ahristina Hollenbes Walzwerstraße 4. Fahrik= auch die Eisenbahn= Direktionen diesen Uebelstand erkannt kelle.] Die khnigliche Regierung zu Düsseldorf hat das 2rk.i4— Haspar Onasiek mit Sofie Golscke, Düppelstr. 17 und große Submissionen auf Lieferung von Kohlenwagen aus Gesundheitsrücksichten veranlaßte Amtsentlassungsgesuch Fahrikarbeiter Karl Fuleweit mit Karoline Meier, Uebel; ausgeschrieben haben, aber leider werden dieselben erst fertigdes bisherigen Oberbürgermeisters, Herrn Regierungsrat Koos, ahung“ dr Prense: Karl Poat mit Sofia Mönina, Steins, gestellt seia., wenn der Beoarr an Kohlen mat der wie genehmigt und ist, wie die„Kres..“ berichtet, die vakant Lraßz, 22 Fahrikarheiter Heinrich Hase mit Abarig ist. Bestätigt es sich, daß die königl. E senbahn=Direktion gewordene hiesige Bürgermeisterstelle nunmehr mit einem an..2“ Neue=Kadstraße 1: Zinehüttenarbeiter Jonas(linksrheinisch) zu Köln 5000 Wagen geliehen hat, so könZiegelbuode Sandsormer Mathias Johnen, Veinischeloon Thodor Kosenstock, Banigeschaft,., Praurst; öffentlich zur Bewerbung meldungen werden bis zum 18. Dezember von dem Beige##rak, 118, mit Elisaheth Sonntag, Langestraße 8. Fabrik Theovor Rosennba. Banlkeschaft,., Franzosische= ordneten Herrn Jentges entgegengenommen. arhester Heinrich Tiemann mit Witme Staltefuß, Wilbel= straße 40/41. In den Börsenverhältnissen ist im Laufe der v Köln, 19. Nov.[Erdstoß.] Gestern abend 11 Uhr mine geb Dröge, Kesselsteaße 18. Bergmann.ul-ian, letzten acht Tage keine Veränderung eingetreten; so unsicher 20 Min. hiesiger Zeit wurde ein heftiger, in senkrechter Ichifk#mut guv“; Pesselstrar; Putggtraße 7, Fahritrrheite- und schwankend die Haltung auch bleibt, so läßt sich doch Richtung erfolgter Erdstoß bei einem konstanten Barometer: Heinrich Hekler mit Sofie Brasse. Cörne. Landkreis Dort: feststellen, daß der bestimmende Gesichtspunkt für die Spekustande von 770 und sternenhellem Himmel wahrgenommen..us Sr##i3—.11.—..— aal. 17——; an2##1##.##lation in vorsichtigem Abwarten aus Furcht vor schlimmen Die Erschütterung dauerte 2 Sekunden, dann folgten noch Eickespasch, Nachenerstraße 17. Bäcker Friedrich Glauner, Ueberraschungen besteht. Keines der früher so unsehlbar stundenlang, gelinde Zuckungen...—. nuna, mit Karoline Drath. Papengarten 26. Drechal.= wirkenden Mittel will mehr verfangen; selbst das Auftreten ————„„„„„„ Unna, mit Karoline Drath, Papengarten 20. Drechster rster Kaufer“ veranlaßt niemanden mehr„mitzulaufen“. v Bonn, 19. Nov.[Erdstoß.] Gestern abend 11 Uhr.:121.X gnast, Mitten mit Gertrud Lange, Südwall 1. erster Käufer" veranlaßt niemanden mehr Mainz, 18 Novdr.[Brand eines Waagons.] m. Bedurtz u.„.5ohZ:, Do hntfar hetiter Ppathrg: Hchmist, freilich nicht um jeden Preis, sondern nur dann, wenn sich Mitten auf der hiefigen Eisenbahn=Rheinbrücke geriet, laut H. Straße 28 Tagelöhner Lonis Galle Kosefsstr 20 Bahn= Kauser finden, denen nicht allzustarke Kurskonzessionen gedem„Khein. Kour.“, gestern früh gegen 5 Uhr ein mit! obe u, Kuse, Pornstr. 95. Gastwirt Ernst Wencker, macht zu werden brauchen. In den ersten Tagen der Woche 14 Faß Spiritus beladener Waggon in einem Güterzuge Mansterstr. 16, 1 Tochter: Kassendiener Triekrick an.=1 wirkte das Gerucht von dem angeblich ungünstigen Gesundin Brand. Es wurde alsbald angehalten, der Zug jedoch Kheinischestr. 9. Schuhmacher Wilh Lechtenfeld. Heiliger, heitszustand des Kaisers, sowie Nachrichten über die Lage meiter his in bie Gahtische Nulage gefahren Rheinischestr. 9. Schuhmacher Wilh. Lechtenfeld, Heiliger— Rlates in unfreundlichem Sinne ein. Von der Der hintere Teil des Zuges wurde sohann abgehängt, wäh, gartenstr. 16. Fabrikarbeiter Leonhard Oele, Unionöste. 12. des pariser Platzes in unfreundlichem Sinne ein. Von der speisen kann, oder welche kürzeste Bahnverbindung existirt, um sich aus allen„Parsifal“=stricken zu retten, sondern wir erhalten blos ein ängstlich genau zusammengestelltes Geschichtskalendarium über das Leben und Wirken Wagners für sämmtliche Monate des Jahres. In diesem historischen Kalender, welcher eine so unsagbare Langweile ausatmet, als ob er von Gott Wotan selber verfaßt wäre, lesen wir beispielsweise, wie oft und wann Richard von Baireuth nach München und retour gereist ist, wann Herr Wolzogen und wann Herr Tappert einen Vortrag über Wagner gehalten, wann der Meister einen Brief geschrieben, eine Probe abgehalten hat, wann seine Schwester geboren wurde, seine Freunde gestorben sind, wie oft Bülow konzertirt hat u. s. w. Man kann sich denken, wie amusant diese Daten sich lesen, und wie komisch das Bestreben erscheint, Herrn Richard Wagner unter die Heroen und Götter zu versetzen, deren geringfügigste Handlungen für die Nachwelt aufbewahrt werden müssen. Interessant ist noch, daß in diesem Wagner= Kalender an der Stelle, wo gewöhnlich die Sonnenund Mondesfinsternisse verzeichnet werden, die Zeit der totalen„Parsifal“=Aufführungen angegeben ist; die Heiligen fehlen aber ganz, weil es für den echtgefärbten Wagnerianer eben nur einen einzigen gibt; dagegen erscheinen die„Parsifal“=Tage als Feiertage fett gedruckt. Mit einiger Ueberraschung— fügt die„N. Fr. Pr.“ dieser Mitteilung hinzu— vermißt man in diesem Wagner=Kalender die üblichen Bauernregeln; zum Beispiel:„Wenn im März der Siegfried schreit— Ist der Wagner auch nicht weit!" oder:„Macht die Musik vuch der Jud— Wird dem Meister gleich nicht gut“ —— sooann abgehängt, wäh: Tagelöhner Johann Föllkopf, Dickmüllerbaum 21. Klein= Zusammensetzung des Ministeriums Gambetta war man auch ooer endlich:„Tenor, Sopran und Baß— Füllen dem rend der vordere Teil mit dem brennenden Waggon, Hu; händler Heinrich Dartmanr, Papengarten 60. Lokomotiv= herigen französschen Botschafter in Berlin und Petersburg Meister Scheune und Faß!“, Wir hoffen, diesen oder zum Eingange des Bahnhofes fuhr, woselbst nicht ohne##hrer Hermann Conrad=is=. herigen französischen Botschafter in Berlin und Petersburg Gefahr der Feuerherd isolirt wurde. An Löschen war nicht Tad=sfälle, Hedwig, T. des Zimmerers Ferdinand ihren Abschied eingereicht haben. Auf der anderen Seite „ denten, auslezfghe Spiztgt, sete die Schwet zn der Badwig, Roßstraße 39. 2 J. 19., Togelbhner Heinrich sagutaur Geizes P, altend wachte, die Kurse Geleise in Brand, selbst die Schienen und der teilweise TXu###t Sappelstraße 32, 70 J. 11 M 8 T. Ehe, sich von be'annter Seite her geltend machte, die Kurse eiserne Unterbau wurden nicht unerheblich beschädigt. Die..21 1533 Fabrikarbeiters Johann Vonaventura, Marig geb, wieder zu steigern, wenig Wiederstand entgegensetzte; man Herstellungs= Arbeiten waren um 9 Uhr beendigt; von da I Unions=Vorstadt. I)= Straße 24, 31 J. 8 zum überließ es ruhig den Verhältnissen, die Ausgleichung herab ging alles seinen gewohnten Gang. Der Umsicht des Margaretha. T. des Fuhrknechts Heinrich Hesfe, Wiß= beizuführen. In der That hatten gestern bereits Berichte Personals der„Hessischen Ludwigsbahn“ ist es zu danken,.—4: 38 2 M. 25 T. Maria, T. des Fabrikarheiter= über den Verlauf der Medioregulirung in Paris nahezu die weitere Unfälle vermieden wurden, denn Güterzug und..5 Hahmann, Neue=Radstraße 1. 1 Monat 191 Tage, ganze mühsetig errungene Steigerung ausgewischt. Heute Maer berschet ae bue e un. e uu, n u. si4 a,.eheige Prisas Palsen Micklie Sühe aieschelice Atenzschge ucgoten. 3c gil uis „Mainz, 18. 2ov, IP,1t2te: aun Haltenscheibd due Lu., Kartisheaßtsebe 12., 11.,.34 Tg,..ikels. S. 53 Gerücht von der gplanten Anpandlung,. der grobarigen letzt hier wegen eines zum Nachteil einer Mainzer Möbel= 3%“ggg, Palhelm Sonoerbrin., Friedrichsstraße“, Kruppschen Werke in eine Aktien=Gesellschaft, bei deren fabrik verübten bedeutenden Betrugs zu einer mehrjährigen 29:— 8122# 8#—. Finanziirung die Diskonto=Gesellschaft und Kredit=Anstalt Gefängnißstrafe verurtheilt), dessen zur Zeit in Leipzig die Sta-Zegam: Wellinghofen. beteiligt sein sollten, die Börse günstig beinflußt hatte, daß Rechte studirender Sohn Wilhelm Weinberg, der Gefäng——— nißwärter Reill, der Wirt Delp und der Taglöhner Reatz Anmeldungen vom 6. Oktober dis 6. Novemver, rücht als gänzlich unzutreffend hinzustellen. Die Besserung von hier standen heute vor der Strafkammer des hiesigen] Aufgebote. Stellmacher Franz Loer, Niederhofen, mit des Geldmarktes hat in London Fortschritte gemacht, bei Landgerichts. Die vier letzteren waren angeklagt, die Flucht Marig Kaldewei, Soest. Lehrer Karl Friedrich, Jöster, uns dagegen ist Geld in den letzten Tagen ein wenig mehr des ersteren, des Samuel Weinberg, aus dem hiesigen Ge Benninghofen, mit Anna Friederike Sassenberg, Brücherhof. gefragt gewesen. Kreditaktien schwankten etwa 9#. Disfängniß betätigt, beziehungsweise unterstützt und durch Be= Ebeschließungen. Bergmann Wilh. Späh, Hacheney, konto=Kommandit 4 Proz. bei verhältnismäßig stillem Gestechung ermöglicht zu haben. Wie damals mitgeteilt, ging mit Karoline Bamberg, Holtbrügge. Bergmann Friedrich schäft. Oesterreichische Bahnaktien erfuhren vorübergehend der Vater Weinberg am 16. Sept. d.., wenige Tage, Wilhelm Baumöller, Loh, mit Henriette Karoline Flasche, infolge von Deckungen eine mäßige Reprise, die Neigung zu bevor er und sein Komplize Heymann vor der Strafkammer Höchsten..gling, Realisationen bleibt indes überwiegend. Franzosen büßten wegen Betruges abgeurteilt werden sollten, aus dem hiesigen Geburten. Bergmann Heinrich Meininghaus, Weuing etwa 15 infolge der anhaltenden Mindereinnahmen ein, Gefängniß durch, wurde aber schon den andern Tag, als er hoferheide, 1 S. ehen auf der Station Gartenfeld“ die Bahn besteigen man sich jedoch von zuständiger Seite beeilt hat, jenes Ge5. Bergmann Karl Prein, Benninghofen, Nordwestbahn, Elbethal und Galizier unterlagen unwesenteben auf der Station„Gartenfeld“ die Bahn besteigen 1., Bergmann Heinrich Fischer, Höchsten, 1 S. Steiger licheren Kursschwankungen. Seyr still lagen deutsche Eisenlen und führten zur Verhaftung der letztgenannten Per= Todesfälle. Heinr. Jung- J.##. Luise Auguste chem bei fester Haltung einigermaßen umfangreiche Umsätze sonen. Bei den vorgenommenen Haussuchungen fand man Bekel, Wellinghoferheide, 5 J. 3 T. Richark Hausberg, zu stande kamen. Die Stimmung bleibt nach wie vor eine Priese, aas welchen hervorging, daß der Mitangeklagte, Lerzherg, 2 J. 2 M. Berainvalide Heinrich Bamverg, zuversichtliche. Von Industriepapieren waren Bauwerte im „tudent Wilhelm Weinberg, seinem Vater die Geldmittel Holtbrügge, 57 J. 11 M. Emma Schulte, Lück. 2 J. 3 M. Hinblick auf die bevorstehende Eröffnung der Stadtbahn zur Bestechung des Beamten in das Gefängniß geschmuggelt Standesemt Oätsandentmund gefragt. Deutsche Fonds und Prioritäten schwach satte, worauf auch dessen Verhaftung wegen Beihülfe zur Flucht erfolgte. Weinberg Vater, Reatz und der Gefängniswärter täumen die ihnen zugelegten Reate vollständig Standesamt Lütgendortmund. Anmeldungen vom 1. bis 15. November 1881. E P e e e eteE e e eee. Gee Te e ee gegeeigeee Krruee Eoustandie! Aufgevo: Bergmann Wilhelm Heinrich Mühlberg ein; letzterer, ein Beamter mit einem Gehalt von 70# mit Maria Sofia Dorothea Henke, Lütgendortmund. Bergmonatlich, erzählt, wie er den vielen Versuchungen des mann Heinrich Theodor Sasse mit Therese Schulze, Stockum. Vermischtes. e e Renge ge Wee er een eirten Sreinunen ae. EE eeie, Schulgr, Stwbahm,I 8[Stöcker.] Das betrübendste Ereignis beim Weinberg widerstanden, bis ihn eines Tages die große Bergmann Cyristian Heinrich Rüter mit Louise Karoline ganzen Wahl=Ergebnisse ist, das Ehren=Stöcker in MinSumme Geldes bestochen habe. Der junge Weinberg, der Lisette Rühling, Kley. Wilg#— den und in Siegen mit großer Majorität durchgeein geloisses Mitleid hervorrief, bestreitet, in den Fluchtplan Ebeschließungen: Bergmann Friedrich Wilhelm#..—.— 22 Den Hetzereien dieses„sogenannten“ Hofdes Vaters eingeweiht gewesen zu sein, was der Vater Doth mit Wilhelmine Karoline Gehse, Westrich. Landwirt.... u— Pict wahl an Rlatze wenn wir Weinberg auch während der ganzen Verhandlung darzuthun Wilhelm Lohmann, Lütgendortmund, mit Lisette Isbruch, predigers gegenuver ist es wohl am Platze, wenn w sich bemüht. Die bis zum Abend währende Verhandlung Groppenbruch. Bäcker Wilhelm August Loos mit Wilhel= das folgende Gedichtchen oringen: endete, laut der„Frankf. Ztg.“, mit einer Verurteilung des mine Eisterhold, Dellwig=Holte. Kötter Heinrich Plaßmann, An Herrn Wrr Gefängniswärters zu 18 Monaten, des Vaters Weinberg Bövinghausen, mit Friederike Schnellenberg, Asseln. Berg=] Eingesandt von einem deutschen Juden. unter Einrechnung der früher erkannten Strafe zu 4½ mann Heinrich Zimmermann mit Laura Pampus. Ich hab ein gutes, beutsches Hrr####tiet„ Jahr uno des Delp, Reatz und Weinberg jun. zu 2 Mona:I Geburten. Bergmann Heinrich Lücker, Dellwig=Holte, Ich liebe jeden deutschen Mann, ob Jud, oo Christ genannt, ten Gefängniß, wovon die Untersuchungshaft in Abzug ge 1 S. Wirt Anton Bergmann 1 T, Bergmann Heinrich Ich lieb der Kaiser treu und wahr, lieb unser Herrschersbracht wurde. Jung 1 S. Bergmann Peter Poth 1 T. Berzmann Chri=]„8; P Göttingen, 19. Nov.[Feier.] Heute feierte die stian Thiele 1 S. Bergmann Friedrich Xylander, Dellwig= Nun rufst Dr.:„Jagt den Juden fort, den Fremdling jagt Univerfität den hundertjährigen Geburtstag K. F. Eichhorns, Holte, 1 T. Bergmann Heinrich Wagner 1 S. Bergmann! hinaus des Begründers der Geschichte des deutschen Rechtes, welcher Heinrich Großeschalau 1 T. Materialienverwalter Karl in unserer Stadt seine Schulbildung genossen, studirt und Haardt 1 S. Bergmann Dietrich Meister 1 T. Fuhrunterdie besten Jahre seines Lebens zugebracht hat. Ihm ver= nehmer Wilhelm Gülker 1 T. Bergmann Friedrich Gott=, umsung unn mar enstrrr— dankte unsere Hochschule in erster Linie die außerordentliche hardt 1 S. Landwirt Heinrich Haarmann gen. Bütgehasel= Hao ich dieselben Helden nicht Blüte der zwanziger Jahre: unter den 1547 Studirenden, hoff 1 S. Landwirt Diedrich Schulte gen. Stodt 1 S. Rereyr ich nicht denselben Gott, welche der Personalbestand der„Georgia Augusta“ vom Bergmann Wilhelm Garthe 1 S. Bergmann Friedrich Beck. 1X 8. welche der Personalbestand der„Georgia Augusta“ vom Bergmann Wilhelm Garthe Sommersemester 1823 aufweist, befanden sich nicht weniger mann 1 T als 844 Juristen. Gerichtliche Entscheidungen. *. Dortmund. 19. Nov. In der gestrigen Sitzung der Strafkammer wurde zunächst verhandelt gegen den Anstreichergesellen Johann Ludwig von hier. Derselbe wurde überführt, Todesfälle. Anna Steinkamp geb. Böckenkamp, Ehe frau des Fuhrmanns August Steinkamp, 42 J. Minna Funke, Witwe des Tagelöhners Wilhelm Funke, 79 J. Josef, S. des Bergmanns Heinrich Jung, 9 St. Theresia, Tochter des Steigers Heinrich Schemberg, Klei, 3 M. 9 T. Amalie Marson 16 J. 6 M. Tagelöhner Heinrich Klug 41 J. 1 Todtgeburt. Witterungsbericht dem Portier Fr. Boland von hier ein Paar Stiefeln von 6 Uhr morgens des 29. Nov bis dahin des 21. Nod. Inimmr 1 hiin au Au. WolHn, Lianis. entwendet zu haben. Da der Angeklagte bereits be straft ist, traf denselben eine Zuchthausstrafe von 15 Monaten. Wegen Diebstahls in zwei Fällen wurde gleichfalls der Schlossergesell Wilhelm Deventer von hier zu 4 Monaten Gefängnis verurtheilt. Temperatur von 6 Uhr Morg. bis von 6 Uhr Abends bis 6 Uhr Abends. 6 Uhr Morg. niedrigste... 5,2°C.(4,10.)+ 8,1° C.(.4°.) höchste 14,2° C.(11.3°.)+ 9,2° C.(7,30.) Regenmenge 760,5 Höhe der Regenschicht in mm Menge des auf I gm gefäll. Reg. in com Die Knechte Arnold Michel und Arnold Müller mittz., Tages, von ud. Morg.+ 1o,1“#.(.0“.) Der Arbeiter Fritz Kleine und Holzdrechsler Ed.]..— 582 Kleine, beide von hier, waren beschuldigt, in der Nacht neorigrer.... vom 27.—28. August 1881 bei der Witwe Hermeling mittlerer eine Anzahl Frauenhemden, Tischtücher, Bettücher, Handtücher, einen Shawl, ein Umschlagetuch, Taschentücher, Speck, Rindfleisch, Wurst, Tabak u. s. w. ver Gewerbe, Handel und Verkehr. mittelst Einbruchs aus dem Keller gestohlen zu haben; Dortmund, 19. Novbr.[Marktbericht.] Weizer ferner standen dieselben unter Anklage, bei dem Wirt—.4, Roggen 20,75—21,75 4. Hafer 16,00. Gerste Wilh. Braukmann hier einige Zeit vorher eine Anzahl—#. Kartoffeln 4,60—5,20 J. Stroh(Richt= 19,00 bis Sauerbrote, Fleisch, Eier, Zwiebeln und Tabak unter 10,00 M, Heu 9,00—10,00 M per 100 Kilo, Butter per denselben Verhältnissen gestohlen zu haben. Es wurde 1 Kilo 2,10—2,40#. Eier, 60 Stück 4,00—4,50 4 festgestellt, daß bei beiden Diebstählen dasselbe Brech=[Gußstublwerk Witten.] Der Zuschlag der Werke Sprech ich dieselbe Sprache nicht, wie Du, Freund Stöcker, auch Umfängt mich nicht dieselbe Luft, derselbe Gotteshauch “ i n t r e u e m S i n n b e w a h r t? wenn auch in andrer Art? Die deutsche Treue hat mit Blut befiegelt mein Geschlecht, Mein Ahn focht gegen Frankreichs Macht fürs alte deutsche Recht. Bei Leipzig auf dem grünen Plan er nun begraben ist, Bei Leipzig frug die Kugel nicht, ob Jude oder Christ. Ein Bruder, der mir lieb und wert, ein Jüngling gut und brav, Der schläft auf Sedans Hügeln jetzt den ewgen Todesschlaf. Im Handgemenge sank er hin, das Schwert entfiel der Hand, Sein letztes Wort war:„Kamerad, ein Gruß fürs Vaterland!“ Und wenn ich Dich nun hetzen hör’, im ganzen Land herum, Und wenn das Ausland höhnisch lacht:„Wie ist der Deutsche dumm!“ Dann denk ich deß. was Christus sprach, obgleich er nur ein Jud', Dann denk ich:„Herr verzeih' die Sünd', er weiß nicht, was er thut.“ [Richard Wagner=Kalender.] Eines der drolligsten Merkbüchlein bildet der soeben bei Fromme in Wien erschienene Richard Wagner=Kalender, welcher den Besuchern des nächstjährigen Bühnen=Weihefestspieles gewidmet ist. Man erfährt aus dem Büchlein nicht etwa, wo man in Bayreuth anständig wohnen und ähnlichen Regeln bei einer der nächsten„verbesserten Auflagen“ sicher zu begegnen. —[Aus der Schule.] Lehrer:„Nennt mir einige Beispiele voli treuer Zuneigung und unvergänglicher Liebe zweier Menschen“ Schmidt:„Romeo und Julia". Müller:„Hero und Leander". Buchholz: „Abälard und Heloise". Fritzsche:„Paul und Virginie". Meißner:„Eginhard und Emma“. Schon scheinen die Beispiele erschöpft, da meldet sich Isaac Cohnheim zum Wort und ruft siegesgewiß:„Haasenstein und Vogler“. w London, 19. November.[Brand.] Nach einer Lloyds zugegangenen Meldung aus Valparaiso vom 14. c. sind die dortigen Zollhäuser durch eine Feuersbrunst zerstört worden und wird der dadurch verursachte Schaden auf 1 Million Dollars geschätzt. Litterarisches. — Steffens Volkskalender 1882.(Berlin, Louis Gerschel Verlag.) Mit frischer Kraft und fröhlichem Mut sendet Vater Steffens den 42. Jahrgang seines allbeliebten Volkskalenders in die Welt hinaus. Diesee verdient, wie bisher, auch im neuen Jahre in vielen Familen ein lieber Hausireund zu werden. Hermann Kletke, der würdige Altmeister unserer deutschen Dichter, ziert den Kalender wiederum durch sechs reizende Original=Gedichte und zwölf, jedem Monat angepaßte treffliche poetische Sinnsprüche. Auch von Arnold Wellmer, dem treuen Mitarbeiter des Kalenders, finden wir wieder eine spannende Erzählung: Der rettende Kucten, eine Mord= und Liebesgeschichte aus dem alten Berlin zur Zeit des großen Friedrich, und eine humoristische Geschichte in Versen: Sterngucker und Bauernfänger, sehr ergötzlich, von J. B. Schmelzer, mit acht lustigen Bildern illustrirt. Der Humor ist noch weiter bestens vertreten durch zwei größere Humoresken: Ein abscheulicher Mensch, von M. Searle, und: Das große Los oder geheime Kalkulationen des geh. Kalkulators, von A. W. Blankenburg. Aus dem sonstigen reichen Inhalt heben wir noch hervor: die stimmungsvolle Erzählung von H. Laudien: Der Weihnachtsengel,— das beherzigenswerte Mahnwort: Verschollen, von Max Horwitz,— den echt kalenderartigen Artikel: Ueber Wettervorhersagungen, von Reinhold Schmibt,— die im besten Sinne populär=medizinische Belehrung: Der Hausarzt, von Dr. Wilhelm Binder,— Neueste Erfindungen und neue bewährte Rezepte und praktische Winke für Gewerbe, Hausund Landwirtschaft.— Großmutter erzählt ein reizendes naivehumorvolles Märchen für große und kleine Kinder,— Mutter Steffens spricht von ihren Erfahrungen aus dem häuslichen und wirtschaftlichen Leben— und Vater Steffens hält eine echt zeitgemäße freisinnige Umschau in der Welt und Daheim. Viele hübsche Illustrationen schmücken den altbewährten empfehlenswerten Kalender. — Jedermann Sparbuch. Ein lehrreich Büchlein über Sparsamkeit und was damit zusammenhängt. Verlag von Julius Maier in Stuttgart. Preis K 1.— In Geschenkseinband K.50 Als Motto ist dem Vorwort dieses originellen Volksbuchs vorgestellt:„Wer schreibt uns ein gutes Buch über die Kunst des Sparens? Es könnte viele reich machen.“ Webers Demokrit. Dessen ungeachtet dachten wir: Oh weh! Bei Tage Sermon, nachts Schlafmittel. — Aber ir haben uns gründlich getäuscht.— Es ist, Gott sei Dank, kein„Buch“, sondern eine angenehme und lehrreiche Plauderei. Wer sparen will und muß, findet hier praktische Ratschläge für wohlfeiles Auskommen, von der Lebenserfahrung diktirt. Der besser Situirte liest das Büchlein mit Genuß, denn es ist wissenschaftlich gedacht, aber durchaus populär gehalten. Es verdient von jedermann gelesen, aber auch befolgt zu werden. Zu Gelegenheitsgeschenken(Geburtstage, Hochzeiten, Weihnachten 2c.) ist es ganz vorzüglich geeignet. Vorrätig in der C. L. Krügerschen Buchhandlung in Dortmund, Westenhellweg 43. Vorräte und Ausstände der Gußstahl und Waffenfabrik La. geleger Bot, Alerg, Les.IV. Vr.,., Pae staos Eedet vun 2 9900ld c sc. vie Dir rsahrn, umneisen gebraucht ist, auch glaubt die Witwe Hermeling, den Angeklagten Fritz Kleine, den sie bei dem Dieb stahl durch das entstehende Geräusch überrascht, wieder P Orbor von 1 530 000 Wiss, wir wir rejähten, nan .. meyr erfolgt. Es hat die Liquidations=Kommission bei dem ennen, kann dieses jedoch nicht mit voller Bestimmt= Zuschlage jedoch die Bedingung gestellt, daß den Aktionären t angeben. Die kgl. Staatsanwaltschaft beantragte der alten Gesellschaft insgesammt die Hälfte der Aktien der eisprechung wegen mangelnden Beweises, die neuen Gesellschaft zum Pari=Kurse angeboten werden müsse. auch erfolgte. Wie man hört, soll die Liquidationskommission versucht Es war dies letzte Sitzung der Strafkammer in haben, eine größere Quote des Aktienkapitals der neuen den alten Lokalitäten; am nächsten Montag findet die saei-#schaft den alter Atomüreg,### br, geßt munne#e ers, Sitzggs a. dem neuen Straftammersale an der hag mamn.“; u letter Zait Rack bschäiftigt wor, ohne Kaiserstraße statt. Störung im Betriebe an die neue Gesellschaft Gußstahlwerk Witten über; der Aussichtsrat dieser Gesellschaft besteht aus den Herren Kommerzienrat Lueg in Düsseldorf, Bankdirek tor Movius, Bankdirektor Klönne, Baron Ed. von Oppen Berantwortlicher Redakteur Rudolf Versen in Dortmund. Die auf grund neuer wissenschaftlicher Forschungen dargestellten und von vielen Herren Aerzten warm empfohlenen W. Voßschen Katarrhpillen, welche den so lästigen Schnupfen in wenigen Stunden beseitigen und heftige Lungen, Rachenund Kehlkopfkatarrhe binnen kürzester Frist in die mildeste Form überführen, sind(à Dose## 1,00) in Essen: LöwenApotheke, Köln: Dom=Apotheke, Paderborn: Adlerapotheke, Münster: Löwen=Apotheke, Hamm: in beiden Apotheken, Hörde: Alte Apotheke u. Neue Apoth.ke, Schwelm: Apotheker enninghoff und Apotheker Cobet, Lüdinghausen: Apotheker Goedicke, Drensteinfurt: Apotheker Finger zu haben. Daselbst wird auch eine kleine Broschüre über dieses neue Heilverfahren von Dr. med. Wittlinger unentgeltlich abgegeben. Schiffsbericht. (Mitgeteilt vom Norddeutschen Lloyd in Bremen.) * Bremen, 18. Nov. Der Postdampfer„Elbe“, Kapt. C. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 9. November von Newyork abgegangen war, ist heute 4 Uhr morgens wohlbehalten in Southamton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 6 Uhr morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 165 Passagiere und volle Ladung. ++++---+ Statt besonderer Anzeige. T = Dortmund, den 19. Nov 1881+ X Fritz Mattusch u. Frau, X J geb. Ellerkmann. 11 374 T ########eseeset-#-### Todes=Anzeige. Gestern morgen gegen 7 Uhr starb nach längerer Krankheit unsere liebe Mutter und Großmutter, Charl. Margaretha Sai geb. Pleuger, im Alter von 80 Jahren 3 Monat Dorstfeld. 20. Nov. 1881 Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag. 22. November, nachmittags 3 Uhr, statt — Todes-Anzeige. Am 19. November kr., morgens 7 Uhr, gleich bei der Befahrung der Grube, ereilte unserm lieben Gatten, Vater, Groß= u. Schwiegervater, dem Steiger Wilh. Meininghaus, im Alter von 62 Jahren auf Zeche „Crone“ ein Unglück und infolgedessen starb er schon um 11 Uhr als Opfer seines Berufes. Freunden und Bekannten widmen wir diese Trauer=Anzeige mit der Bitte um stille Teilnahme Bittermarck, den 21. Nov. 1881. Die trauernde Gattin nebst Kinder. Die Beerdigung findet am 22. d.., nachmittags 3 Uhr, vom vom Sterbehause aus statt. Holz=Verkauf. Brackel. Dienstag, den 29. d. Mts., morgens 10 Uhr, läßt Herr Gutsbesitzer Westermann hier„im schwarzen Poth“: 100 Nru. Eichen u. Buchen, zu Baur, Brett:, Geschirr=, Gruben= und ennholz geeignet, gegen Kredit verkaufen. Zusammenkunft beim Wirt Epking hier und an Ort und Stelle. Brackel, den 11. November 1881. 11 379: Hidding. Mer Dienstpersonal bedarf. oder * wer Stelle sucht wende sich vertrauensvoll an das Büreau von G O88mmnn.NMNT 20 „. Werwug Pm. 84 * N“ vorm. wbiche anr nite nautz Kleiderstoffe, esmann, 11319 für Weihnachts-Geschenke geeignet, zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Dieustag, den 23. Novbe. d.., morgens 10 läßt der Herr Landwirt C. Borghardt hierselbst in seiner Waldung„Westholz“, am ege von hier nuch Husen! zirke 100 Nummern n und Buchen, er Länge und Grabschaftigkeit und—2% Fuß Durchmesser, öffentlich meistbietend verkaufen. Zusammenkunft an meiner Behausung und an Ort und Stelle. Wickede, 7. November 1881. 111 341 S. Wenker. Holz=Verkauf. Sonnabend, den 26. Novbr., vormittags 10 Uhr anfangend, wird Herr Tönnis in Kley auf seiner Holzparzelle„im Dorney“, an guter Abfuhr stehend: 60 Nru. Eichen, 120 Nrn. Buchen, zu. Hammerhelfen, Ban=, Gru., Geschirr= und Brandholz geeignet, gegen Zahlungsfrist meistbietend verkaufen lassen. Zusammenkunft beim Wirt Rüßmann. Menglinghausen, 26. Oktober 1881. 10 586) Baumeister. Holzverkauf. Donnerstag, den 1. Dezember, vormittags 10 Uhr anfangend, wird Frau Witwe Hermann in Großen=Holthausen in der Nähe des Rheinischen Eisenbahn=Tunnels: 100 Nummern Buchen, zu Brett:, Geschirr= und Brandholz, einige starke Eichen, auf dem Hofe stehend, gegen Kredit verkaufen lassen. Zusammenkunft beim Wirt Herrn Siegmann a. d. Schanze. 111381 Menglinghausen, 20. Nov. 1881. Baumeister. Ein Destillerie= und Branntwein=Geschäft sucht auf ssofort oder später einen tüchtigen Reisenden, der nachweislich mit Erfolg für ein gleiches ober ähnliches Geschäft die westsälische Kundschaft bereist hat.) Offerten aub 11 356 nehst Zeugnissen ev. Referenzen besorgt die Exp. d. Zig Tüchtige PotterienFormer, besenders für feineren Ofenguß 2c., auch einige Maschinenformer werden in einer größeren Gießerei in Süddeutschland gesucht. Näu. in der Exped. d. Ztg. 10 951 Gesucht geübte Modellschreiner gegen hohen Lohn. 311 300 Ruppel, Cramer& Cie. „Johanneshütte“, Vorrmand. Eine kleinere Eisengießerei(Westfalen) sucht per 1. Mörz 1882 einen erfahrenen und soliden Sandformermeister, welcher mit dem Maschinen= u. terieguß vertraut ist. Offerten unter L B 11 369; richte man a. d. E. d. Z 6 bis 8 Sandformer auf Potterie finden sofort Arbeit. Augustushütte zu Burgsteinfurt. Städtisches Leihhaus. Die Ueberschüsse der verkauften Pfänder aus den Monaten Juli, August und September 1880 können bei der Anstalt gegen Quittung und Rückgabe des Pfandscheins in Empfang genommen werden. Dortmund, 22. Oktober 1881. 10 661 Der Magistrat: Lindemann. Konkursverfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmanns Heinrich Oert mann zu Dortmund wird, nachdem der in dem Vergleichstermine vom 88. September 1881 angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Beschluß vom 4. Oktober 1881 bestätigt ist, hierdurch aufgehoben. ei.—. dortmund, den 15. November 1881. 11 383 Königliches Amtsgericht. Bekanntmachung. In dem Konkurse über das Vermögen des Bauunternehmers August Bloch zu Dortmund ist zur Verhandlung und Beschlußfassung über einen Akkerd Termin auf den 13. Dezember d.., vormittags 10¼ Uhr, in unserm Gerichtslokal, Terminszimmer Nr. 27. vor dem un terzeichneten Amtsgerichte anberaumt worden. Die Beteiligten werden hiervon mit dem Bemerken in Kenntnis gesetzt, daß alle festgestellten oder vorläufig zugelassenen Forderungen der Konkursgläubiger, soweit für dieselben weder ein Vorrecht, noch ein Hypothekenrecht, Pfandrecht oder anderes Absonderungsrecht in Anspruch genommen wird, zur Teilnahme an der Beschlußfassung über den Akkord berechtigen. Die Handelsbücher des Gemeinschuldners, die Bilanz nebst dem Inveutar und der von dem Verwalter über die Natur und den Charakter des Kontu ses erstattete schriftliche Bericht liegen in der Gerichtsschreiberei, Abteilung III., zur Einsicht der Beteiligten offen. Dortmund. 8. November 1881. 11 382* Königliches Amtsgericht. Aus der zu Nippes bei Köln gelegenen, infolge der ausschließlichen Verwendung eiserner Schwellen außer Betrieb gesetzten Imprägnir-Anstalt sind solgende maschinellen Einrichtungen zu verkaufen: 2 Imprägnirkessel, 1 Dampfmaschine von 15 Pferdekräften, Armaturen für die DampfImprägnir= und Präparirkessel 2c., 1 doppeltwirkende Saug= und Druckpumpe, 1 Luftpumpe, Rohrleitungen, Ventile, Hähne, Luftund Dampfheizungs=Vorrichtung und 2 Bügelwagen. Die Verkaufsbedingungen können in unserem bautechnischen Büreau hierselbst in Empfang genommen, auch brieflich von dort bezogen werden. Kaufliel haber wollen sich wegen der Besichtigung der Gegenstände an den Maschinenmeister Oelert in Nippes wenden und uns ihre Offerten auf sämtliche oder einzelne der bezeichneten Gegenstände bis zum 25. d. Mts. einsenden Köln, den 15. November 1881 11 368) Königliche Eisenbahn Direktion(linsrheinisch). Realschulmänner=Verein. Die Mitglieder des Realschulmänner=Vereins werden zu der am Mittwoch, 28. November, abends 8 Uhr, im Kdinischen Hofe stattfiadenden 911 366 General-Versammlung reundlichst eingeladen. Tagesordnung: 1. Besprechung über die Ziele des Vereins 2. Konstituirung des Zveigvereins.(Beratung der Zweigstatuten und Wahl des Vorstandes Freunde der Realschulsache, die beizutreten wünschen und denen aus Bersehen die Liste nicht zugekommen ist, können am Versammlungs=Abend ihre Namen eintragen. Dr. Börner, Realschuldirektor. Für Damen. Damen der besseren Stände wird Gelegenheit geboten, durch Vermittlung von Aussteuern, überhaupt von Aufträgen auf Leinen und Wäsche an Privatkundschaft für eins der größten und feinsten Fabrikgeschäfte Bielefelds, sich eine glänzende Einnahmequelle zu verschaffen, ohne daß deren Wirksamkeit der Oeffentlichkeit bekannt wird. Fachkenntnisse nicht erforderlich. 11378 Offerten unter T. P. postlagend Bielefeld. Bekanntmachung. Die Neuwahl für ein ausscheidendes Vorstandsmitglied der hie sigen Allgemeinen Unterstützungskasse findet statt am 27. November 1881, morgens 11 Uhr, im Kühnschen Saal Stimmberechtigte Arbeitnehmer sind hiermit ersucht, g mäß§ 30 des Statuts, legitimirt zu erscheinen. 11 288 Behufs Legitimation ihrer Arbeitsnehmer erhalten Arbeitgeber Legitimationsscheine zugesandt, oder können solche Scheine am Kassenbüreau, Stiftsstraße 11, in Empfang genommn werden Dortmund, den 16 November 1881. Allgemeine Unterstützungs=Kasse Der Vorstand. Stadttheater in — 11373 Dieustag, den 22. Rov. 1831: Erstes Gastspiel des berühmten Komikers Derrn Emil Siebert, königlicher Hofschauspieler in Kassel. Ein gemütlicher Preuße. Ein gemütlicher Sachse. Ein gemütlicher Oesterreicher. Ein gemütlicher Schwabe. 4 Charakterbilder. Musik v. E. Siebert. Anfang 7% Uhr Dortmunder Schach-Verein. General=Versammlung Dienstag, den 22. Rovember, abends 8½ Uhr. Tagesordnung: Ballotage Vereinsangelegenbeiten. 11 367 Der Vorstand. Kohlmanns Kubiktabellen. Berechnet nach Fußmaß über runde Hölzer. Preis geb.—.90 M geschnittene u. beschlagene Hölzer.„„.50„ „„„„ runde„„„„„„ 2,40 „ Metermaß, runde Hölzer„„.25 „„„„ geschnittene und beschlagene Hölzer„„ 2,25 „„„„ runde, geschnittene und beschlagene Hölzer„„.75 „„ Fun= und Metermaß über runde Hölzer„„.— „„„„„„ geschnittene und beschlagene Hölzer„„.— „„„„„„ runde, geschnittene und beschlagene Hölzer„„ 6,— Obige Tabellen sind vorrätig in der C. L. Krügerschen Buchhandlung. Norddeutscher Hof. Einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, dass ich am Sonnabend den 19. Novbr. kr. in meinem elterlichen Hause, Körnerplatz Nr. 9, eine ganz neu und komfortabel eingerichtete Restauration, unter der Benennung: Norddeutscher clof eröffnete. Ich führe gute, reingehaltene Weine. Prima Bier der dortmunder Aktien-Brauerei, in geeichten ½- und-Litergläsern. Mittagstisch, Diners a part, kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Indem ich mein Unternehmen bestens empfehle, bitte ich um geneigten Zuspruch. Dortmund. 11 289 Heinrich Kleffmann. Auch empfehle ich meine Säle Vereinen und für Festlichkeiten. Verlag v. B. F. Voigt in Weimar. D rechsler der Neuzeit. Cöln. Restaurant 131. Hochstrasse 131. Zur Feder“ Cöln. Ed. Werner wird dem geehrten Publikum zum Besuche empfohlen. 9531 Kalte u. warme Küche.„.„"„ in geeichten ½ und Diners à part. Wein. Hainicon Hlar ½ Liter-Gläsern zu Kaffee. Dairisch Dler 15 resp. 10 Pf. Cöln. 131. Hochstrasse 131. Cöln. Für eine Eisengießerei in Handelsgußwaren(Westfalen) wird am 1. Januar 1882 ein junger Mann gesucht, der die Abnahme und den Versandt der Waren und die damit verbundenen Kontorarbeiten zu besorgen hat. Es werden nur solche berücksichtigt, welche in dieser Brauche thätig gewesen sind. Offerten gub T O 11 370 richte man an d. Exp. dieser Zeitung. 1 Geübte Plattenleger sofert gesucht.:“ 11 375 Rud. Leistner. Frankfurter Ausstellungs=Lotterie. Zweite Serie. 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Mit Malen, Leberflecken und Warzen ist es notwendig, am ersten oder zweiten Tage meines Hierseins zu erscheinen. Musterblätter moderner Drechslerarbeiten. Erste Sammlunn— 32 Tafeln. Enthaltend eine große Auswahl aller Arten von Stuhl= und Tischfüßen 2c., Säulen zu Tischen, Standsäulen für Trerpen nebst Sprossen und Traillen, Säulen zu Spiegeln und Schränken, Gallerien und Gitterwerk, Zierleisten in reicher Auswahl, Rosetten, Hefte, Griffe, Knöpfe, Tropsen, Spitzen, Urnen 2c. Zweite Sammlunn— 32 Tafeln. Enthaltend Tische verschiedener Art, Schreibtisch= Garnituren, Stühle, Etagèren, Konsolen, Ofen= u. Bettschirme, Garderoben ständer u. Kleiderhalter, Waren= und Gewehr ständer, Schirm= und Stockständer, Pfeiffengestelle, Zigarrenspitzen, Handtuch= und Huthalter, Stock= und Petschaftgriffe und andere Gegen stände für beliebige Zwecke. Genau nach Maßstab, meistens aber nach bestimmten Verhältnissen gezeichnet. Herausgegeben von Rugust Graef, Bildhauer und Zeiche lehrer in Erfurt. Zweite Auflage. gr. 4. Geh. Jede Sammlung 6 Mik. D rechslers in ihrem ganzen Amfange. Mit Berücksichtigung der neuesten Erfindungen und Verbesserungen im Gebiete der Maschinen= und Werk zeugtechnik, gründlicher Anweisung zur Kenntnis der Materialien, welche der Drecholer verarbeitet, zur An wendung der nötigen-Werkzeuge und Instrumente; insbesondere aber gründiche Darstellung der verschiedensten Zweige der Drehkunst, der Holz=, der Horn=, Schildpatt=, Elfenbeinwaren:, Metall und Spielwaren2c. 2c. Fabrikation. Siebente Auflage, vollständig neu bearbeitet von C. X. Martin u. C. Spitzbarth, Drechslermeister zu Leipzig. Mit Allas von 16 Folio=Tafeln, gr. 8. Geh. 9 2Uh. Vorrätig in der Buchhandlung von C. L. Krüger in Dortmund. Ein unverheirateter Müller, der außer Dampf=Meh=Mühlen=Betrieb Geste Zeugnisse ersorderlich Eintritt am). Dezembet d. J. Wo, s d. Exp. d. 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