15 S Si 290 Erscheint täglich. Vierteljährlicher Abonnements=Preis 2 M. 25 c Anzeigen: Unnahme: Poste:„Abln, Berim, Brest mit dem reslau. Chemnitz. Nürnberg, Straßrich 2c. Haasenstein& Voaler men, Danzig, Erfurt, Geuf, Hannover, Lübeck, Mannheim, Metz, Wien 2c. G. L. Lande& Co.: Frankfurt am Main, Berlin, Amsterdam, Paris 2c. Invalidensank: Berlin, Dresden, Leipzig. Th. Dietrich& Co.: Cassel, Frankfurt a. M. Hauburg, Magdeburg, 1 burg i. C. Stuttgart, Jüri Adln, Berlin, Basel, Bre Dortmunder Insertions=Gebühren die einspaltige Petitzeile oder 20 A ## Anseigen= Annahme: Adolk Steiner: Hambura. A. Rolef: C. Marowsky; Minden. Carl Sonntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. E. Schlotte: Bremen. W. Thienes: Elderfeld. Thisson: Barmen. Bernh. Arndt: Berlin. Burck& Co.: Halle a. Saale. V. Frenz: Leo Frank: Köln. Joh. Noothaar: Hamburg & Co.: Wien. G. D. Baedecker: Essen. Hagen. R. Wichelhofen: Iserlohn. Witten:.L. berhger. N 313 Dienstag, den 15. November 1881. 54. Jahrgang Deutschland. Berlin, 12. Nov.[Das Resultat der Wahlen, wie es bis heute, also nachdem die größere Hälfte der Stichwahlen erledigt ist, hier vorliegt, ist folgendes. Das Zentrum(mit seinen neun welfischen Hospitanten) ist 107 Mann stark und hat eine Doppelwahl— die des Herrn v. Schorlemer— zu verzeichnen. Dieselbe ist in der Zahl 107 schon mit eingerechnet. Die Deutschkonservativen zählen 45 Mit glieder. Eine Doppelwahl ist bei ihnen nicht vorgekommen. Die Fortschrittspartei 41. Bei ihr sind die Abgg. v. Saucken=Tarputschen, Richter und Len mann doppelt gewählt worden. Die Sezessionisten haben 38 Sitze erlangt. Doppelt gewählt sind bei ihnen die Abgg. Rickert und v. Forckenvea. Die Nationalliberalen zählen 36 und eine Doppelwahl(Hr. Hobrecht). Die Freikonservativen 23, die Polen 17, die Elsaß=Lothringer 15— einer von ihnen hat sein Mandat nied rgelegt. Die Sozialdemokraten haben es bereits— Dank der konservativen Unterstützung— auf 10 Sitze gebracht. Liebknecht ist doppelt gewählt. Drei Siege stehen ihnen noch ziemlich sicher in Aussicht. Die Möglichkeit, daß sie es auf 15 Mann bringen, ist nicht ausgeschlossen. Sie können alsdann als vollgültige Fraktion ohne fremde Unterstützung Anträge einbringen und müssen nach bisherigem Usus bei der Wahl von 21er=Kommissionen berücksichtigt werden. Die Volkspartei ist im Besitz von 8 Mandaten, die „Wilden" beziffern sich auf 9 Mann. Es sind dies die Herren Stübel, der sich gegen das Tabaksmonopol erklärt hat und seiner politischen Richtung nach etwa den Freikonservativen am nächsten steht, v. Ludwig, früher Zentrumshospitant, Dr. Falk(der zwei mal gewählt ist), Täglichsbeck, Feustel, v. Bockum=Dolffs(letztere drei Schutzzöllner, sonst liberal), Warmuth, von unbekannter Richtung, und der Däne Lassen. Es sind dies im ganzen 348 Abgeordnete. Neunundvierzig Stichwahlen sind teils noch unbekannt in ihren Resultaten, teils haben sie bis zum 14. d. M. noch stattzufinden. Zentrum und Deutschkonservative(nebst Welfen) zählen zusammen bis jetzt erst 152 Abgeordnete, mit den Freikonservativen 175. Die letzteren können es allerhöchstens auf 27 Mann bringen, doch ist dies nicht einmal wahrscheinlich. Die Liberalen mit den ihnen angehörigen „Wilden“ werden mindestens 130 Mitglieder stark sein ohne die„Volkspartei“. N Berlin, 14. Nov.[Löwe=Berger.] Wie vorauszusehen war, haben Wahlbezirke, welche in folge von Doppelwahlen Neuwahlen vornehmen müssen, sich beeilt, zden Herren Löwe und Berger, die durch eine Koalition von Ultramontanen und Fortschrittlern aus ihren seitherigen Kreisen verdrängt wurden, Mandate anzubieten— so der Wahlbezirk Worms dem Abg. Löwe und Altena=Iserlohn dem Abg. Berger. Leider sind wir in der Lage zu berichten, daß beide alten Parlamentarier die ihnen angetragenen Kandidaturen ablehnten, weil sie vorläufig nur ihr Landtagsmandat auszuüben gedenken und dem Reichstage bis auf weiteres fern bleiben wollen. * Berlin, 14. Nov.[Eröffnung des Reichstags.] Der„Reichsanzeiger" veröffentlicht folgende Bekanntmachung: Mit Bezugnahme auf die in Nr. 26 des Reichsgesetzblattes verkündete kaiserliche Verordnung vom 4. d.., durch welche der Reichstag berufen ist, am 17. November d. J. in Berlin zusammen zu treten, wird hierdurch bekannt gemacht, daß die Eröffnung des Reichstags an diesem Tage um 1½ Uhr nachmittags im Weißen Saale des königlichen Schlosses stattfinden wird. Zuvor wird ein Gottesdienst und zwar für die Mitglieder der evangelischen Kirche in der Schloßkapelle um 12½ Uhr, für die Mitglieder der katholischen Kirche in der St. Hedwigskirche um 1 Uhr abgehalten werden. Die weiteren Mitteilungen über die Eröffnungssitzung erfolgen in dem Bureau des Reichstags, Leipzigerstraße Nr. 4 am 16. November in den Stunden von 9 Uhr morgens bis 8 Uhr abends und am 17. November vormittags von 8 Uhr ab. In diesem Bureau werden auch die Legitimationskarten für die Eröffnungssitzung und die Einlaßkarten für Zuschauer ausgegeben, auch alle sonst erforderlichen Mittheilungen gemacht werden. Der Reichskanzler. I..: von Bötticher. Baden=Baden, 14. November.[Bulletin] über das Befinden Sr. K. Hoheit des Großherzogs: Während der Nacht hat der Großherzog viel und ruhig geschlafen und sich beim Erwachen sehr erquickt gefühlt. Temperatur 38, Puls 78. Der allgemeine Zustand ist wie gestern befriedigend. * K a r l s r u h e, 1 4. N o v e m b e r.[ P r i n z W i l h e l m. der Bruder des Großherzogs, ist an einer Lungenentzündung erkrankt, doch ist seit der letzten Nacht eine Wendung zur Besserung eingetreten Ausland. * Petersburg, 13. Nov.[Reorganisation.] Der„Regierungsanzeiger“ veröffentlicht einen kaiserlichen Befehl über die zukünftige Reorgan sation der inneren Einrichtungen des russischen Reiches. Derselbe erinnert zunächst daran, daß die verschiedenen von 1859 bis 1880 geschaffenen Reformen ihren Zweck nicht erfüllt haben, der in einer systematischen Reorganisation Innern hat deshalb der Kaiser die Einsetzung einer besonderen Kommission angeordnet unter dem Vorsitze des Staatssekretärs Kahkanow zur Ausarbeitung von Entwürfen für die lokale Verwaltung unter Befolgung eines Programms, das im Ministerkomitee unter Zuziehung von zwei Mitgliedern des Reichsrates, von drei Senatoren, welche die Enquete in den Provinzen vorgenommen hatten, und von Vertretern der Minister aufgestellt werden soll. Diese Entwürfe sollen die Reorganisation der Verwaltungen der Provinzen, der Landund Stadt=Distrikte und der Bauerschaften umfassen. Sodann soll diese Kommission die Ausschlüsse und Vorschläge, welche in den Berichten der oben erwähnten mit der Enquete betraut gewesenen Senatoren enthalten sind, sowie die Entscheidungen der zur Regelung der Angelegenheiten der Bauern eingesetzten Behörden und der Territorial=Versammlungen prüfen und zwar in bezug auf diejenigen Fragen, welche die speziell bäuerlichen Einrichtungen betreffen. Endlich soll der Präsident der Kommission in Uebereinstimmung mit dem Minister des Innern Vertreter der Lokalverwaltungen der Zemstvos, der Munizipalitäten und aller kompetenten Personen, deren Mitwirkung er für nutzbringend hält, einberufen und von den Ministern die erforderlichen Akten und Aufschlüsse verlangen. II. deutscher Armenpfleger=Kongreß. II. F Berlin, 12. Nov. der gesamten inneren Verwaltung des Reiches bestehe. Es sei dringend notwendig mit einer solchen Reorganisation unverzüglich vorzugehen. Kürzlich seien mehrere Senatoren mit sehr ausgedehnten Vollmachten in verschiedene Provinzen entsandt worden, un daselbst eine Eaquete über die bestehenden Einrichtungen vorzunehmen und Mißbräuche und Bedürfnisse kennen zu lernen. Diese Enquete sei gegenwärtig beendet. Die Regierung habe alle Angaben gesammelt, um eine Reform im Innern vorzunehmen. Die Zahl der Institutionen soll vermindert, unnötige Formalitäten sollen abgeschafft und eine Dezentralisation, soweit es angeht, durchgeführt werden. Zunächst sei es notwendig, ein Band zwischen der Verwaltung der Regierung und den Provinzialversammlungen zu schaffen und die Rechte, die Pflichten und die Verantwortlichkeit beider Teile genau festzustellen. Diese Notwendigkeit bedinge eine vollständige Umgestaltung der bestehenden Provinzialverwaltung mit einer teilweisen Verbesserung der Zemstvos und der Munizipalitäten. Auf den Vorschlag des Ministers des In der heutigen zweiten und letzten Sitzung wurde zunächst die gestern abgebrochene Debatte über die vagabondirende Bettelei fortgesetzt. Es äußerte sich zunächst Grubenbesitzer Knoops(Siegen): Er empfehle, eine Wanderstatistik einzurichten, die auch einen sehr wesentlichen national=ökonomischen Wert haben würde. Er habe in seinem Kreise die Beobachtung gemacht, daß Bäcker= und Schlächtergesellen am meisten wandern. Durch eine solche Wanderstatistik werde man eruiren können, welche Handwerke mit Kräften überfüllt seien, welche Handwerke am meisten mit Lehrlingen betrieben werden u. s. w. Er stimme dem Antrage des Refereuten, auf Einführung von Arbeitsbüchern bei. Denjenigen wandernden Arbeitern, die keine Arbeitsbücher haben, müsse das Wandern von Ort zu Ort verboten werden und ferner müssen mit den von dem Referenten beantragten Hülfsämtern, Arbeitsnachweise verbunden seien.— Oberbürgermeister Dr. Muck(Stuttgart): Er empfehle, an Innungen und selbständige Arbeitgeber eine Aufforderung zu richten: Die Gesellen, welchen sie nicht Arbeit geben können, an das Meldeamt, oder an ein Arbeitsbüreau zu verweisen.— Landrat Freiherr von Witzingerode(Merseburg): Das Grundübel der vagabondirenden Bettelei liege einesteils in der mangelhaften Armenpflege und anderenteils, daß Leute, die aus dem Arbeitshaus kämen, sehr schwer Arbeit erhalten. Letzteres sei ein Uebelstand in der preußischen Gesetzgebung, wonach auf demjenigen, der einmal zu einer Arbeitshausstrafe verurteilt worden sei, ein ewiger Makel hafte. Er beantrage deshalb, in der von dem Referenten beantragten Resolution einzuschalten:„Den Arbeitslosen und den aus dem Arbeitshause Entlassenen ist Arbeit zu verschaffen" u. s. w. Die Leute in ihre Heimat zu schaffen, würde von sehr geringem Erfolge begleitet sein, denn diese Leute haben zumeist keine Heimat.— Pastor Oldenberg(Berlin) beantragte:„Denjenigen Gastwirtschaften, die nachweislich die Zuchtlosigkeit und den Bettel der wandernden Handwerker und Arbeiter pflegen, ist von den zuständigen Behörden die Konzession zu entziehen, dagegen ist die Begründung zuverlässiger Gastwirtschaften nach Art der Herbergen zur Heimat zu befördern."— Nach sehr langer Devatte wurde auf Antrag des Landes=Direttor Dr. Weber(Danzig) beschlossen:„Der Kongreß wolle sämtliche Anträge dem Zentral=Ausschuß mit dem Ersuchen überweisen, dem nächsten Kongresse geeignete Vorschläge zur Uuterdrückung des Vagabondentums und insbesondere auch darüber zu machen, auf welche Weise für die aus Zuchthäusern, Gefängnissen und Besserungsanstalten Entlassenen Arbeit geschafft werden könn.“— Beigeordneter Pelmann(Köln) beantragte hierauf:„Den§ 361, Nr. 5 des Strafgesetzbuches auf diejenigen Personen auszudehnen, welche absichtlich, namentlich durch Verlassen ihrer Familie, der Unterstützung der letzteren sich entziehen, und dadurch das Eintreten der Armenpflege notwendig machen.“ Der Referent bemerkte, daß zur Zeit die zahlreichen Personen straflos seien, welche in frivoler Weise, selbst an Orten ihres Hausstandes, die Fürsorge für ihre Angehörigen vollständig bei Seite lassen und diese dadurch der Armenpflege und uamentlich dem öffentlichen Armenwesen thatsächlich anheim geben. Diese Personen müßten ebenso bestraft werden, als diejenigen, welche durch Spiel, Trunk oder Müßiggang sich oder die Ihrigen in die Lage bringen, öffentliche Unterstützung in Anspruch nehmen zu müssen. Nach längerer Debatte, an der sich auch Staatsminister Dr. Friedenthal beteiligte, wurde auf Antrag des Bürgermeisters Drape(Hannover), unterstützt von dem Staatsminister Dr. Friedenthal, folgender Antrag angenommen:„Der Kongreß beschließt, die Reichsregierung zu ersuchen, der Gesetzgebung eine Bestimmung einzufügen, wonach es in ähnlicher Weise, wie es nach dem preußischen Gesetz vom 21. Mai 1855, Art. 13 der Fall war, den Verwaltungsbehörden, jedoch mit den nötigen Garantien gegen Willkür, zustehe, Personen, dere: nichtarbeitsfähigen Angehörigen öffentliche Unterstützung gewährt werden muß, ohne vorgängige gerichtliche Prozedur zur Arbeit innerhalb oder außerhalb eines Arbeitshauses anzuhalten.“— Staatsminister a. D. Dr. Friedenthal referirte hierauf über:„Die Gestaltung der Verbindung zwischen der behördlichen Armenpflege und der Thätigkeit der Frauenvereine. Der Redner beantragte: „Die Versammlung wolle beschließen: 1. Die anwesenden Vertreter öffentlicher Armenpflege=Verbände, sowie freier Wohlthätigkeits Vereine werden ersucht, dazu beitragen zu wollen, daß eine regere Beteiligung der Frauen an der öffentlichen Armenpflege erreicht und wo Frauenvereine bestehen, in der einen oder anderen geeigneten Form in ihren Bezirken eine geregelte Verbindung hergestellt werde. 2. An sämtliche Gemeinden, Verbände und Vereine, welche dem deutschen Vereine für Wohlthätigkeit und Armenpflege angehören, oder noch beitreten, eine gleichartige Aufforderung ergehen zu lassen.“— Ober=Konsistorial=Rat und Hefprediger Dr. Baur(Berlin): Er könne den Antrag nur in jeder Beziehung befürworten; die Frauen seien in der öffentlichen Armenpflege eine große Macht. Ohne die Frauen könne auf dem Gebiete der öffentlichen Armenpflege nur wenig geschehen. Er(Redner) wünsche jedoch nicht blos eine Verbindung mit den vaterländischen Frauenvereinen, die jüngeren Datums seien, sondern auch mit den älteren Frauenvereinen.— Frau Lina Morgenstern(Berlin) wies auf die Notwendigkeit hin, die Frauen für die Armenpflege zu gewinnen. Die Frauen allein seien im stande dafür zu wirken, daß auch in den armen Familien ein sittliches und friedliches Familienleben herrsche.— Nach noch längerer Debatte gelangte der Antrag zur Annahme. — Eisenbahn=Direktor Schrader(Berlin) sprach hierauf über die Frage:„Wie läßt sich der Aufgabe der Förderung der häuslichen Gesundheitspflege durch Zusammenwirken der kommunalen Armenpflege und der freien Vereinsthätigkeit genügen?“ Die Ausführungen des Referenten gipfelten in folgendem Antrage: 1.„Eine der Förderung der häuslichen Gesundheitspflege in den ärmeren Klassen dienende Vereinsthätigkeit ist als eine nützliche Ergänzung der kommunalen Armenpflege zu betrachten. 1. Die kommunale Armenpflege und die Vereinsthätigkeit müssen in ihrer Wirksamkeit einander möglichst behülflich sein.“— Nach längerer Debatte elangte dieser Antrag einstimmig zur Annahme.— ürgermeister Adickes(Altona) erörterte hierauf die Frage:„Inwieweit kann der Staat den Gemeinden die Armenlast erleichtern? Ausgehend von dem Sitze, daß als der berufene Träger der Armenlasten, bei dem jetzigen Stand der wirtschaftlichen Entwickelung, nur der Staat gelten könne, folgerte der Redner, daß den Gemeinden eine Entschädigung für die von ihnen als Vertreter des Staates geleisteten Armenpflegeausgaben nur in so weit gewährt werden müsse, als nicht besondere Hinderungsgründe entgegenstehen und daß ihnen auch nur solche Zweige der Armenpflege zur Ausübung übertragen werden dürfen, für welche sie in der That als die allein oder doch vorzugsweise qualifizirten Orjane anzuerkennen sind. Die zweckmäßige Organiation der Reichsbeihülfen sei die einzig richtige Basis, um die unerquicklichen Gegensätze zwischen Ost= und Süddeutschland auszugleichen, bis endlich auf diesem Gebiete ein einheitliches deutsches Recht geschaffen sei. Die Ortsarmenverbände seien ganz besonders in den Fällen zu entlasten, wenn Hülfsbedürftige ihres Ortes außerhalb verpflegt werden. Diese Lasten seien größeren Verbänden aufzuerlegen und würden diese aus Reichsmitteln zu dotiren sein. Ferner müßte auch die Verpflegung der armen Irren, Idioten, Blinden, Taubuummen 2c. größeren Verbänden überwiesen werden, ebenso wie teilweise wenigstens die armen Siechen und Kranken in geschlossenen Anstalten. Die vom Reich zu verwendenden Mittel zur Entlastung der Kommunen werden auf zirka 37.500000 M veranschlagt. Der Redner propoairte schließlich die Annahme einer Anzahl in seinen Ausführungen gipfelnder Thesen.— Landes=Direktor Dr. Weber(Danzig) wandte sich mit großer Entschiedenheit gegen die Ausführungen des Reserenten. Wenn die Armenlast auf das Reich überginge, dann würde dieselbe wesentlich verteuert werden und man müßte die Armenpflege zentralisiren, während die ganze Tendenz des Kongresses darauf hinausgehe, die Armenpflege zu individualisiren.— Syndikus Toullo bemerkte: Wenn der Kongrß den Thesen zustimme, dann verkaufe er sich an das Tabaksmonopol und den Staatssozialismus.— Landes=Direktor von Saucken=Tarputschen(Königsberg i. Pr.): Er freue sich über den Gang der Debatte, in der sich alle bisherigen Redner gegen die Ausführungen des Referenten erklärt haben. Die 37500000 g reichen in keiner Weise aus. Man streite sich also um eine Sache, zu deren praktischer Ausführung die Gelder fehlen. Und wenn die Gelder vom Himmel fallen würden, so würden sie nicht ausreichen, um alle Bedürfnisse zu decken. Er stehe auch auf dem von der Freizügigkeitsidee diktirten radikalen Standpunkte, wonach jeder dort unterstützungsberechtigt sein müßte, wo er hülfsbedürftig werde. Von diesem Wege sei man jedoch noch leider etwas entfernt.— Nach sihr langer De batte wurde beschlossen: Diese Materie dem Zentralausschusse zu überweisen und demselben anheimzustellen, den Gegenstand nochmals auf die Tagesordnung des nächten Kongresses zu verweisen.— Derselbe Beschluß wurde berüglich eines Antrages des Bugeord. neten Telmann(Köln):„Den§ 30 B des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz vom 6. Juni 1870 auf diejenigen Personen auszudehnen, deren Unterstützungswohnsitz nicht zu ermitteln ist“, gefaßt.— Es wurden hierauf in die statistische Kommission gewählt: Bürgermeister Adickes(Altona), Prof. Dr. Böhmert (Dresden), Direktor des städtischen statistischen Büreaus, Regirrungs=Rat Prof. Dr. Boeckh(Berlin), Dr. Berthold(Berlin), Landrat Elvers(Wernigerode), Stadtrat Ludwig Wolf(Leipzig) und Stadtrat Röstel(Landsberg i..)— Zu den Zentral=Ausschuß wurden gewählt: Beigeordneter Dr. Bausch(Düsseldorf), Syndikus Beseler(Oldenburg), Direktor Bokelmann(Kiel), Bürgermeister Bom(Zeitz), Geh. Ober=Regierungsrat von Boetticher(Berlin), Direktor Dr. Emminghaus (Gotha), Beigeordneter Ernst(Elberfeld), StaatsMinister Dr. Friedenthal(Schloß Güntersdorf), Stadtrat Gilow(Berlin), Beigeoroneter Herse(Posen), Pastor Höpfner(Hannover), Fabrikbesitzer Kalle(Bieberich), Grubenbesitzer Knoops(Siegen), Stadtrat Kunze(Dresden), Redakteur Dr. Lammers(Bremen), Senator Nielsen(Bremen), Oberbürgermeister Ohly(Darmstadt), Dr. Ostertag(Stuttgart), Oberbürgermeister Papft(Weimar), Beigeordneter Pelmann(Köln), Stadtrat Roestel(Landsberg i..), Landes=Direktor von Saucken=Tarputschen(Königsberg i. Pr.), Fabrikbesitzer Seyffardt(Krefeld), Eisenbahn=Direktor Schrader (Berlin), kais. Ober=Regierungs=Rat z. D. und Bürgermeisterei=Verwalter Stempel(Straßburg i..), Stadtverordneten= Vorsteher Dr. Straßmann(Berlin), Landes=Direktor Dr. Wehr(Danzig), Landrat Freiherr von Witzingerode(Merseburg), Oberbürgermeister Ziller (Meiningen) und Oberbürgermeister Bräning(Mannheim).— Endlich wurde noch beschlossen: Die Bestimmung des nächstjährigen Kongreßortes dem Zentralausschuß anheimzugeben.— Mit den üblichen Dankesworten wurde alsdann der Kongreß von dem Vorsitzenden, Stadtverordneten= Vorsteher Dr. Straßmann(Berlin) gegen 4 Uhr nachmittags geschlossen. 8 Dortmund, 14. Novbr.[Harkort=Denkmal! Gestern fand am„Rheinischen Bahnhof Herdecke“ eine Versammlung des Komitees für Errichtung eines„HarkortDenkmals" statt, zur definitiven Beschlußfassung über den Standort desselben. Anwesend waren 31 Mitglieder. Der Vorsitzende, Herr Julius Funke aus Hagen, eröffnete um 4 Uhr die Sitzung mit der Mitteilung, daß der Kassenbestand 13000 A betrage, jedoch viele Sammellisten noch nicht wieder eingegangen seien und stellte dann den Gegenstand der Tagesordnung zur Debatte. Herr Superintendent Hengstenberg aus Wetter nahm zurächst das Wort und bat, man möge es seinem Alter zugute halten, wenn er etwas weit ausholen würde und begann mit der Jugendzeit Harkorts. Auf den Tod und das Denkmal kommend, schilderte derselbe die Vorzüge des„alten Stamm“ bei Wetter, der an seinem Fuße die Silberfluten der Ruhr, herrliche grüne Wiesen und an beiden Seiten mächtig zum Himmel emporsteigende Eichen zeige, während der„Nacken" bei Herdecke ein kahler Berg sei, an dem bloß Kartoffeln wüchsen, daß auch Herdecke nichts biete, wenn es auch wohl Bier braue, so könne er doch versichern, daß Harkort kein Freund vom Dur, gewesen wäre u. s. w. Diese Art der Behandlung gefiel jedoch mehreren Mitgliedern nicht und nachdem Here Grave=Herdecke die Vorzüge des„Nacken“ in einfacher, klarer Weise dargelegt hatte, bedauerte Herr Dulheuer=Dortmund die humoristische Weise, in der der Herr Superintendent die ernste Angelegenheit behandelt habe. Herr Baurat Genzmer=Dortmund verglich dann die Wege, die Lage und die Aussicht beider Standorte und wies nach, daß der „Nacken“ sich zu dem Denkmal viel besser eigne, als der „Sta um“. Herr Banquier Boßwinkel=Hagen meinte, Herr Harkort selbst würde, wenn er unter uns sein könnte, sein Denkmal bei Wetter wünschen, wo er so lange gewohnt habe, worauf Herr Gerichtsrat Dulheuer erwiderte, daß Harkort selbst ja das Denkmal für den Minister' Stein nicht bei Wetter, wo derselbe doch gewohnt habe, sondern auf dem„Kaisberg" bei Herdecke erbaut habe, weil er den Punkt für schöner gehalten habe. Es nahmen noch mehrere Mitglieder das Wort, da aber von entfernten Besuchern die 6 Uhr Züge benutzt werden mußten, wurde auf wiederholten Antrag die Debatte geschlossen und die Wahl mit Stimmzetteln vorzunehmen belieht. Herr Abg UhlenderffHamm behauptete nun, er habe sich schon vor dem Schlusse zum Worte gemeldet und verlangte das Wort. Da ken Bureau gebildet war, das über die richtige Form der Meldung entscheiden konnte, stellte Herr Uhlendorff den Antrag, es der Familie des Verstorbenen zu überlassen, den Platz für das Denkmal zu bestimmen. Trotzdem nun Herr EscherHerdecke und andere einwandten, daß man die Familie über diesen Punkt doch nicht gut fragen könne; daß sie für keine Partei den Ausschlag geben werde; daß privatim mit einzelnen Familiengliedern bereits gesprochen sei und Herr Berger jüngst in Witten noch erklärt habe: die Familie sei für jedes Denkmal, was man dem Verstorbenen setze, sehr dankbar, müsse sich aber eines Urteils über den Standort enthalten, hielt Herr Uhlendorff seinen Antrag aufrecht und da die Zeit drängte, nahm die Versammlung mit 17 gegen 14 Stimmen denselben an. Wir sind überzeugt, daß die Familie aus ihrer bisherigen korrekten Stellung nicht heraustreten und für einen Platz Partei nehmen wird; wir glauben vielmehr, daß der Uhlendorffsche Antrag nur eine Verzögerung für die gute Sache sein wird. :[Die Auslosung der Hauptschöffenj für 1882 fand gestern vormittag durch Herrn Gerichtsrat Schröder statt Die ausgelosten Herren haben an den 4 Tagen, welche vo: den Namen stehen, ihr Ehrenamt als Schöffe auszuülben: 1. Für die Sitzungen unter Vorsitz des Herrn Amtsrichtets Schmieding(Sachen aus dem Stadtkreise): am.,., 1I. und 12. Januar Friedrich Uhlenbruch, Steiger, Kirchhörde uad Gustav Lützeler, Prokurist hier; am 18., 19, 25. und 26. Januar Ludwig Sybrecht, Kolon, Asseln und August Hühnebeck, Obersteiger, Kirchhörde; am.,., 9. und 15. Februar Josef Tappe, Kaufmann, Hombruch und Hermann Coers, Kunstgärtner, Lünen: a. 16., 22., 23. Febr. und 1. März Dietrich Thömg, Wirt in Menglinghausen, und Theodor Knappstein, Schreiner, Marten; am., 8. 9. und 15. März Sail Meier, Kaufmann hier und Karl Louis Jungcurt, Kaufmann hier; am 16., 23., 29. und 30. März Julius Othmer, Apotheker, Dorstfeld und Dietrich Dreckmann, Holzhändler, Lätgendortmund; am., 13., 19. und 20. April Karl Kurtz, Goldarbeiter und Friedrich Knappmann, Oberbergamtssekretär, beide hier; am 26., 27. April, 4. und 10. Mai Wilhelm Kummer, Kaufmann und Eduard Kalle, Schlossermeister, beide hier; am 11., 17., 24. und 25. Mai Albert Markus, Kappenmacher hier und Ewald Thomas, Wirt, Orspel; am.,., 14. und 15. Juai Rudolf Leistner, Architekt, und Feitz Maltusch, Klempner, beide hier; am 21., 22., 28. Juni und 5. Juli Ernst Waßmann, Station svorsteher zu Menglinghausen und Karl Kappert, Kaufmann hier; am., 12., 13. und 19. Juli Peter Longerich, Instrumentenfabrikant hier, und Dietrich Rüsche, Landwirt, Eving; am 26. Juli,., 9. und 10. Augost Heine. Samm, Beennereibesitzer, Dorstfeld und J. A. Lalsdorf, Uhrmacher hier; am 23. und 30. August und., 13. September Heiur. Lippgann, Maschinenfabrikant u. Dr. Otto Kaysser, Chemik beide hier; am 20., 21., 27. und 28. September Königstein, Wirt, und Julius Leut, Gerichtssekretär-. beide hier; am.,., 11. und 12. Oktober Ewald KrusHeiur. semiker, . Stiodis Swult-Kruß. kopf, Kaufmann und Wilhelm Kux Werkmeister, beide hier; am 18., 19., 25. und 26. Oktober Wilhelm König, Gastwirt u d Anton Kleine, Betriebsches, Union, beide hier; am., S, 9. und 15. November F. J. Lütgen, Anstreichermeister und Peter Kräuter, Maurermeister, beide hier; am 16., 22., 23 und 29. November Johann Heinrich Kirchmann, Rentner und Heinrich Landgraf, Techniker, Union, beide hier; am 30. November,., 7. und 13. Dezember Hugo Lämmerhirt, Ingenieur, und Franz Lölling, Gerichtsschreiber, beide hier; am 14., 20., 21., und 28. Dezemder Helur. Schulte=Uebding gen. Husemann, Altenderne=Niederdecker und Julius Kalle, Fabrikant hier. 2. Für die Sitzungen unter Vorsitz des Herrn Schröder(Sachen aus dem Landkreis): am., 10., 13. und 17. Januar Emil Kregelo,h Architekt und Baumeister Ludwig König, beide hier; am 20., 24., 27. und 31. Januar Gustav Thöing, Kaufmann, Lütgendortmund und Ludwig Kracht, Klempner hier; am., 10., 14. und 17. „ n E... EE. 5 bruar Isaak Mansbacher, Kaufmann, und Kail Malz, ngenieur, Union, beide hier; am 24., 28. Februar und Viehhändler, Huckarde iper, Marten: am 14., Febei 7 3. 7. März Samuel Neugarten, Wie Heinrich Sonnenschein, Fabrikbesitzer, 17. .ERT so schließt dies nicht eine unerheb21. und 28. März Friedrich Wilhelm Kleffgann, Wirt, Lehrerstandes gewesen, die sie hoffentlich auch steis bleiben herangezogen wird, so schließt dies nicht Westwall hier und Heinrich Wegge, Grubendirektor, Eich= wird, und deshalb legen wir hier einen Ehrerkranz auf das liche Belastung der Gruben in sich. linghofen; am 31. März, 14., 18. und 21. April August eben geschlossene Grab dieses wackern, treuen Schul= und!— Dresden, 9. Nov. Ein Iniuri Kaiser, Zimmermeister und Otto Kühn, Kommis, beide hier; Lehrerfreundes nieder.scher seines Objektes wegen für die weitesten Kreise am 25. und 28. Uprl, 2. und 5. Mai Johann Jochum, I. G Dom..:..#42#riße 22s S2#222: von Interesse ist, wurde kürzlich gegen den Redakteur Obersteiger, und Eduard Kautsch, Aktuar, beide hier; amldes„Gemischten Chors“] schreibt man uns noch: L# Chemnitzer Zeitung“, A. Kutschbach in Chemnitz, B. 12., 16. und 28. Mai Franz Klöpper, Wirt, und Wilh. Vom schönsten Wetter begünstigt feierte gestern der erst vor der„ehemmiter Orllung,Z.kt,###ratallag in tol, Löwer. Zimmermeister, beide hier; am 26. Mai,., 6. und kurzem gegründete„Gemischte Chor“ in den festlichgeschmück= verhandelt. Die Vorgeschichte des Prozesses ist fol13. Juni Martin Maßmann, Kaufmann hier und Albert ten Räumen des Jägerhofs ein Kränzchen, bei welchem es, gende. Im Jahre 1878 erschien im Feuilleton der Knappert, Ingenieur, Menglinghausen; am 16., 23., 27. wie vorauszusehen war, recht gemätlich herging. Das Kon=„Frankfurter Zeitung“ und als Separatausgabe bei und 30. Juni Dietrich Leege, Ackerbürger hier und Eduard zert wurde diesmal nicht, wie das sonst immer zu geschehen Brockhaus in Leipzig eine litterarische Skizze unter dem Zeppenfeld, Verwalter, Menglinghausen; am., 7, 11. Juli lpflegt, von berufsmäßiger Musik ausgeführt, sondern es Titel„Eine Liebesepisode aus dem Leben Ferdinand und 4. August Wilhelm Lenz, Kaufmann hier und Klemens waren vielmehr Mitglieder, des, genannten Vereins, welche Lassalle'“. Eine gleichzeitig erschienene französische Vtriähzscher, Mann, und namn und Lesa aut Dortaund. Wie aienun 24 hanlider niset, welches Lasall zui,gersez, Basn, Sers.., Ludwig Kotthof, Viehhändler hier; am 24. und 27. Okt., an, daß diese Herren durch fleißige Arbeit den Gästen einen gepflogen haben sollte; die Erzählerin war Sophie S. 3. und 7. November Konrad Matthai, Kaufmann hier, und genußreichen Abend bereitet haben und freuten uns auch selbst und ihre Darstellung gewann dadurch an Interesse, Lehmkühler, Hefenfabrikant hier; am 24. und stücke wurden mit einer Reinheit gegeben, wie sie ein genbe ben have. Grade diese eigenhändigen Briefe Lassalles der. 1. und 5. Dezember Klemens Lollert, Verichts=stes Musichor nicht besser geben kann. Die Vorirgo;#er erweckten jedoch bei Personen, die Lassalle im Leben Wilhelm Jung. Oberbergrat, beide hter; am Gemischten Chors“ ließen ebenfalls nichts zu wünschen.#. gestanden hatten den Vordacht, die ganze Erzähund Du. Dgeader Cpalt, Mepinohant, Kaut übrigz, awpähren vollg, pir Per:„ Pgt.en De. Astr. sung sei ersnden und die Briese seien das Prodaik Am Aller, Hefenfabrikant hie 28. November, 1. und 5. Dezember Klemens etretür um. ung,gg Sueaz, Ot mann hier und Johann Ueberholz, Betriebsführer, Kirchhörde. von Abt mit dem prächtigen Solo für Alt. • TE m. 2 Welaltat bes IIantas“ nan Brener harnetragen nan Jr getrigen O Wagner 453, Maurermeister W. Treeck 335, Kauf, Ball, welcher die Festeilnehmer in recht guter Stimmung ziemlich geschmacklosen Selbstverherrlichungen erging mann J. Baumeister 270, Ingenieur Gahlen 242, Direk= bis nach Miternacht zusammen hielt. Wir wollen ger 91.7 und sich unter anderm als Führer einer großen polititor Brauns 232, Rentner Munkenbeck 211, Buchdruckerei nicht unerwähnt lassen, daß der Wirt für gute Speisen und..— Kartei darstellte, während er im Jahre 1861. Besitzer Fr. W. Ruhfus 207, Direktor Brügmann 163 und Getränke, sowie für Ausschmückung des Saales bestens ge“.am welchem die Briefe datirt sind, eine solche StelMeitgermeisher Wolt 195 8tegen, ie ezosag, Masersta 7, Haung, Diu heüigebeanden Vertur ader Aumn fbüches lung bolrchgaungs nicht eimahm ind an de Gründbung betrug mithin 235. Demnach sind also gewählt die Heri: T Dorstfeld, 13. Nov.(Steaßenverbältnisse.] des allgemeinen deutschen Arbeitervereins damals noch Heymann, Wagner, Treeck, Baumeister und Gahlen, Die Direktion der dortmunder Straßenbahn hat auf der nicht zu denken war. Dem Verdachte einer Fälschung während zwischen den Herren Direktor Brauns und Rentner hiefigen Dorfstraße die Schienen und sonstiges Baumaterial dieser Briefe gab zuerst W. Liebknecht im„Vorwärts“ Munkenbeck eine Stichwahl stattzufinden hat. Eine Anzahl so gelagert, daß die Passage bei den jetzt dunkeln Nächten Ausdruck. Die Firma Brockhaus erklärte hiergegen, Stimmen zersplitterte sich.— Bei der heutigen Stich= in hohem vrade 8crchr9gt)., nuam Tratzigirz gsfagu# es sei kein Zweifel an der Echtheit der Briefe möglich, wahl in der dritten Abteilung ist der Kandidat sind die Schienen über die ganzen Trottoirs getagzt;, un weigerte sich aber, die Originalmanustripte Lassalles n Gihsvalen Herr Karl Metzmacher. sind schon mehrere Personen in der Dunkelheit über dieselben weigerte sich aber, vir * IRam Landaericht] In den Tagen vom 16. bis gestürzt und haben sich Verletzungen zugezogen. Die Lage= vorzulegen. Wahrscheinlich hierdurch angeregt, nahm 19. November werden die Geschäftsräume des Landgerichts rung kann sehr gut so geschehen, daß Unglücksfälle vermie der Redakteur A. Kutschbach die Angelegenheit in die Staatsanwaltschaft in das neue Landgerichtsgebäude den werden, da entsprechende Plätze an der Dorfstraße vor: Hand und zog zunächst Erkundigungen über die Ververleat. Der Herr Landgerichtspräsident und der Herr erste handen sind. Zweck dieser Zeilen ist die Beseitigung des fasserin der„Liebesepisode" ein. Er gelangte hierbei Staatsanwalt erluchen die Eingesefsenen, sich während dieser Uebelstandes.— Der Verkehr in unserem Orte ist in letzter zu dem Resultat, daß Frau Sophie Solutzew sich keines 890 n Zeit aller nicht eiligen Anträge zu enthalten. Vom 20. No= Zeit ein bedeutender geworden und würden die Väter der sonderlich guten Rufes erfreue, und namentlich, daß sie Kalt. Ale biefeuger, weiche, uach dmn 2d. Nodenber in wen sie der Fragenber Ginscheung eiuer gergelten Cretzen sc aesenise Erishbtunse, np“ h ben sich in das neue Gebäude zu begebe Mit sieht. Die Kosten, welche die Straßenbeleuchtung verursacht, Broschüre:„Sophie Solutzew=Lassalle. Eine LiebesRücksicht auf den beschränkten Raum im neuen Schwur= würden die Steuerzahler gerne tragen. Sollte Dorstfeld in episode aus dem Leben Ferdinand Lassalles. Eine gerichtssaale sind auch alle bisherigen Einlaßkarten für un= dieser Beziehung nicht dasselbe leisten können, wie unsere kritische Studie von A. Kutschbach.“ Die Theorie diegültig erklärt worden. Nachbargemeinde Marten, in der schon seit Jahren eine ser Kritik war: die Gräfin Hatzfeld habe im Verein 2[Einschrecklicher Unglücksfall] hat sich gestern Straßenbeleuchtung vorhanden?..... mit Sophie S. die„Liebesepisode“ sammt den angebmittag gegen 1 Uhr auf der Berg.=Märkischen Bahn ereignetzI p Unna, 13. Nov.[In der gestrigen Stadt“ lich Lassalleschen Briefen erfunden, um den Veröffentum genannte Zeit wurde nämlich daselbst in der Nähe seiner perordneten=Sitzung kamen folgende Gegenstände zur(iLunggn der Helene Dönniges ein Paroli zu biegen Weichensteller Sudhaus von hier schwer verletzt Beschlußfassung: I. Von einem Schreiben des königlichen lichungen der Helene Donniges ein Paroli zu viegen, gefunden, es waren ihm beide Beine, und zwar das linke Landratsamtes mit denen die s. Z. bewilligte Beihülfe zum weil die letzteren die Gräfin in ziemlich ungünstigem am Ober= und das rechte am Unterschenkel abgefahren. Ueber Ausbau der sogen.„Türkenstraße“ zum Betrage von 600# Lichte erscheinen lassen, weshalb sie es für nötig erden Hergang konnte der Verunglückte keine Angaben mehr übersandt worden war, wurde Kenntnis genommen und der achtete, durch die„Liebesepisode", in welcher sie genachen; wahrscheinlich ist derselbe über die Geleise gegangen, Magistrat ermächtigt, bei dem provinzialständischen„Aus; feiert wird, ihr Ansehen wieder herzustellen. Die 113 Wagen zur Viehrampe geschoben wurden, ist dabei mit schuß pro 1882 zur Fertigstellung des Baues dieses Weges Schrift erhielt starke Beleidigungen gegen Frau Sophie den Füßen zwischen die Weichengestänge geraten und gestürzt eine Staatsbeihülse im Betrage der Hälfte der städtischen Solutzew, und letztere strengte beim Landgericht in und dann überfahren worden. Der Unglückliche, welcher Ausgaben für diesen Weg., beantragen. 2. In bertell Chemnitz einen Injurienprozeß gegen Kutschbach an, Frau und ein Kind hinterläßt, ist auf dem Wege zum katho; der ärztlichen Revision der Follschulen,wurde beschlossen,.—. L. Eraag der Echtbeit jener Briefe zur richischen Krankenhaus: gestorben. Einen dritten trifft keine diese Funktion unter Ausschluß der zeitigen Impf= und wodurch die Frage der Echrheit jener Briese zur richSchuld an dem Unglücke. Gudhaus war einer der zuver: Armen=Aerzte der hiernach konkurrirenden Aerzte hierselbst terlichen Entscheidung gelangte. Frau Solutzew legte lässiasten Weichensteller und hat sich durch seinen Dienst= auf 3 Jahre gegen die bisherige Vergütung von drei Mark die in französischer Sprache geschriebenen Originaliser das Vertrauen seiner Vorgesetzten und durch sein pro Klasse zu übertragen. 3. Nach Vorlage eines Schrei manuskripte Lassalles vor, und der Angeklagte berief erades Wesen die Liebe und Achtung seiner Kameraden zu bens des Direktoriums des germanischen National=Museums sich auf Liebknecht, welcher in der betrefsenden Verrwerben gewußt. wur 2c der Antrag auf Bewilligung eines Jahres=Veitrages handlung bezeugte, daß Lassalle der französischen Sprache :(Trichinen.] Herr Fleischbeschaner Wilhelm Berg für die Zwecte bes. Faule zen gähgzscgept. Baz.n murge Kennt, gar nicht so vollkommen mächtig war, um korrekt franner hat in einem Dachse, den Herr Gastwirt Bennekemper tokoll über die Revision der städtischen Kassen wurde Kennte n.„T2552u.: Lannen. Es stellte sich aper beraus ui der Kuckelke aufgezogen und, weil das Tier in letzter nis genommen. 5. Wurde nach Mitteilung der Anträge zösisch schreiben zu können. Es stellte sich aber heraus, Zeit kränkelte, hatte schlachten lassen, eine große Menge der Vorstände der hiefigen Feuerwehren, für den Fau, daß daß die Briefe sehr inkorrekt geschrieben waren; auch richinen, in jedem Entwicklungsstodium, gefunden. Herr die Unfall; Versicherungs; Kasse für Feuerwehren zustange ließ sich nach Papier und Tinte schließen, daß sie wirkProzesses nicht angefochten, daß die Briefe Lassalles an Sophie S. echt sind; es ist also der litterarische Streit hierüber entschieden und der Bioeraphie des Agitators ein charakteristisches Moment hinzugefügt. Staudesamt Dortmund. Anmeldungen vom 12. und 13. Nov. 1331. Aufgebote. Hiesige: Maurer Wilh. Reh, Friedrichsstraße 73, mit Witwe Heusener, Florentina geb. Everling, Friedrichsstraße 67. Fabrikarbeiter Josef Latoschewski mit Karoline Eisterhues, Juliusstraße 9. Schuhmacher Theodor Hüser mit Witwe Böcker, Karoline geb. Schmidt, Kuhstr. 20. Fabrikarbeiter Ferdinand Gerhardts, Witwer, mit Witwe Neißen, Wilhelmine geb Stoffer, Hahnenmühlenweg 9. Eheschließungen. Schlosser Ferdinand Henneböhl mit Sofia Berger, Lindenstraße 15. Fuhrknecht Friedrich Böckeler mit Theodora Albracht, Düppelstraße 5. Sandformer Hermann Koch, Remscheid, mit Friederike Laege, Unionsstraße 24, Anstreicher Heinrich Sattler mit Karoline Schelkmann, Kuhstraße 28. Fabrikarbeiter Wilh. Schmalenbach mit Auguste Baumgart, Rheinischestraße 180. Schreiner Karl Loer mit Witwe Schubert, Louise geb. Schaeffer, Heiligegartenstraße 5. Fabrikarbeiter Heinrich Lensers mit Witwe Emm rich, Henriette geb. Böhle, Augustastraße 3. Fabrikarbeiter Valentin Szymaniak, Remystraße 10, mit Antonie Schilling, Papengarten 24. Schieserdecker Theodor Kratz gen. Bronst mit Martha Krakofski, Mallinckrodtstr. 2. Fabrikarbeiter Friedrich Vogel mit Wilhelmine Coolhaas, Hermannsstraße 31. Lokomotivheizer Eduard Niermann mit Auguste Weißbauer, Steinsstraße 31. Kolporteur Johannes Eisenkopf mit Witwe Atteln. Maria ged. Müller, Roßstr. 7. Geburten. 1 Sohn: Hüttenarb. August Sablowski, Zinkstraße 39. Bremser Franz Schöpke, Zimmerstraße 24. Böttcher Anton Knüwe, Mühlenstraße 13. Brauereiarbeiter Christoph Kläsener, Balkenstraße 4. Bergmann Wilhelm Lütter, Kronenstraße 143.— 1 Tochter: Tischler Gustav Till. Josefstraße 21. Fabrikarbeiter August Paul, Altmühlenweg 63. Kesselschmied August Schön, Blücherstr. 5. Maurer Josef Busse, Uebelgönne 35. Tagelöhner Peter Hermsen, Körnebachstraße 37. Todesfälle. Bremser Johann Wellbrink, Kurfürstenstraße 18, 43 J. 4 M. Karl, S. des Tischlers Karl Krohne, Mozartstraße 15, 17 T. Witwe d Schlossers Georg Friedr. Spangenberg, Dorothea geb. Herzog, Neue Radstraße 9, 51 J. 10 M. Ludwig, S. des Kupferschmieds Luwig Wedde, Münsterstraße 5, 21 T. Johanna, T. des verstorb. Bergmanns Ludwig Schmettkordt, Dickmüllerbaum 17, 4 M. Maria Junkermann, Westenhellweg 44, 28 J. 5 M. Werkführer Alfred Ruppel, Hohestraße 21, 50 J. Klemens, S. des Telegraphisten Heinr. Heese, Wilhelmsstr. 20, 3 J. 5 M. Witterungsbericht von 6 Uhr morgens des 14. Nov bis dahin des 15. Nov. ran ner n nieu.enere Temperatur Berg zegte uns einige Präparate, in welchem mehrere Tri= kömmt, auf Widerruf genehmig, daß die Eintrittsgelder und lich schon vor zwanzig Jahren geschrieben worden sein dinen munter herumschnellten. Wen es interessirt, lebende jährlichen Beiträge für die Mitglieder der hiefigen Wehren konnten, und obwohl der Zeuge, der nur die deutsche Trichinen zu sehen, der bemühe sich in das Wirtschaftslokal auf den Etat übernommen werden. 6. Den letzten Gegen= Handschrift Lassalles kannte, die lateinischen Schriftzüge es Herrn Bennekemper, woselbst mehrere Präparate durch stand der Tagesordnung betraf einen Antrag auf Einrich= nicht mit Bestimmtheit als von Lassalle herrührend in gutes Mikroskop in Augenschein genommen werden können. tung einer bennitiven Verwogtgug## Ae Lescjag.*5i, rekognosziren konnte, trug er doch Bedenken, seinen Sack einer aus 4 Mitgliedern der Stadtverorbneien und Zweifel an der Echtheitz aufrecht zu erhalten. Es lag ezeichnete Zustspiel Gustav Freitags„Die Journalisten, I2 WWitgliedern des Magistrats bestehenden Kommission zur jedoch außerdem ein Zeugniß Lothar Buchers vor, straffen und eneraischen Weise, die Berichterstattung zu.erweisen. Aus dem Stadtverord= welcher erklärt, nach sorgfältigster Prüfung zu dem derartige Rollen durchaus am Platze ist. Ebenso seten= Kollegium wurden zu Mitgliedern dieser Komm ssion Schlusse gekommen zu sein, daß Lassalle diese Briefe bar Herr Langfelder als Konrad Bolz recht gut, wenn auch die Herren Baerst, Dr. Niederleitner, Josephson und Stein= geschrieben und nur er sie geschrieben haben konnte. ei dieser glänzenden Rolle die ironische Seite hätte weggewählt..419616 Minden= Lübbecke, Bei dieser Sachlage wurd„der Angeklagte der Belei ielleicht schärfer pointirt werden können. Trefflich war.... T sa..: Mahl] Bei der am Freitag, den 11. Noy digung der Frau Solutzew fur schuldig erachtet und zu zjieder Herr Bing als Piepenbrink und seine ausgezeichnete Artiaskundenen Stichwahl erhielt Herr Regierungsrat a. D. drei Monaten Gefängnis verurtheilt. Er hat gegen darstellung, sein drasischer Humor ließ in Verbindung mit! rot,gteikonserpatip) 8136 Stimmen, Hofprediger Stöcker die Höhe der Strafe Rekurs eingelegt, damit wird jedoch ewohnt find, war auch di. Adelheid Fel. Trautmanns halten„Ist doch sit sein schnlichster Wunsch, ein Mandat von 6 Uhr Morg. bis 6 Uhr Abends. niedrigste höchste 9,5°C.(7,60.) von 6 Uhr Abends bis 6 Uhr Morg. 7,3° C.(5,8=.) .+ 10,8° C.(8,6.)+ 9,5° C.(7,6°.) mittl. Tagest. von—6 Uhr Morg.+.4° C.(7,5°.) AWGIT NS uiden uuureI.yt.#r 1. Cui%. Frusnn Barometerstand höchster niedrigster mittlerer Regenmenge 767,5 Höhe der Regen763,8 schicht in mm —8— Menge des auf 1 gm gefäll. Reg. in com Briefkasten der Redaktion. Wir ersuchen unsere Herren Korrespodenten, die das bisher noch nicht gethan, stets nur die eine Seite des Papiers zu beschreiben, da anders beim Satz technische Schwierigkeiten entstehen. Verantwortlicher Redakteur Rudolf Versen in Dortmund. Briefkasten der Expedition. An mehrere Mitglieder des Gesang=Vereins„Liederkranz“! Daß Ihr Inserat am Freitag voriger Woche keine Aufnahme fand, hat darin seinen Grund, daß dem Ueberbringer desselben gesagt worden, es müsse vorausbezahlt werden, zumar der Name des Einsenders des Inerats fehlte. Dortmund. 9. Nov. Die Ausstellung von Zauberapparaten, Vexir= und Scherzartikeln, welche Herr Nolte aus Halberstadt hier im„Bergischen Hof, Brückstraße 39, parterre links, veranstaltet hat, bietet eine so reiche und jedem Alter mit Verständnis und zugleich Geschmack angepaßte Auswahl, daß wir den Besuch derselben mit Rücksicht auf das nicht mehr allzuferne Weihnachtsfest nur angelegentlichst empfehlen können. Man wird für Kinder, wie für Erwachsene eine sehr große Zahl von Apparaten der überraschendsten Wirkung bei leichter gefälliger Handhabung vorfinden und ohne großen Aufwand, besonders im Kreise von Kindern, viel Freude und die anregendste Unterhaltung schaffen können. Der Verkauf dauert nur bis Sonntag=Abend. zum Reichstage zu erhalten, erfüllt und die Herren Geist=* Statt jeder besonderen Anunserm Wahlkreise(besonders Kreis Lübbecke) luch die übrigen Mitwirkenden thaten ihre Schuldigkeit, zum Bestung: r zeige. Emmy Hütwohl, Adolf Cordes, Berkobte. +* e VerkaufsAnzeige. Kleist=Retzow, Minden: Stöcker!# „Mindener Zeitung" schreibt angen zu machen, venn, wo wis vten icherereng. 1Jan aus Herford=Halle: Es wäre doch ein Jammer, wenn T Cappenberg bei Lünen im NoHospredigr Stöcker von einem Minden=Ravensberg= vember 1881. 211015 haben ie leider den Mann als Vertreter im Landtage und und Tochter Wortwechsel, der schließlich in diese Wahl in der Kundschaft draußen angesehen wird. Es . it. Peisy, Komrir. madurch ein Auflauf von wäre unseren Pastoren zu wünschen, daß site mit dem Wie man hört, soll der Mann bei Musterkoche genseitige Keilerei überging, wodurch ein Auflauf von erschen entstand. Wie won bor., vo, er Zeig.“ Die schaft anhbren mößten, sie wärden dann einseben, daß e5 amülie wird wohl wegen ihrer eigenartigen„Sonn=s ein Fehler ist, den Herrn in unserm Wahlkreise aufzustellen 2. Seier“ entsprechend polizeilich bestraft werden.—(leider muß man jetzt auch hinzufügen„und zu wählen.“) harn, wrde aine derod wchrsach begen Betuges de Gidt 6s doch Kaus, Die bezhe gi, Fezskanstern,-3e cafte Dienstmagd wiedermal wegen Schwindelei zur Haft heraus sagen:„Man sollte ihnen nichts abkaufen Dieselbe hatte am vergangenen Samstag= Nach= direkte Schaden läßt sich ja nicht wachweisen, aber daß die stag im angeblichen Austrage einer in der Reinoldistraße Wahl eines Stöckers indirekt auch unsere Fabrikanten, ittag im angeblichen Auftrage einer in der Reinotoistraße:.—1, Juch die Arbeiter und den Kreis schädigt, würde dann Schubwaren; manger zwei par, seine Daweur ans, Dr. Hersserg iu Horian=(Siede Esenzol und Wahl iefeln erschwindelt. Die Stiefeln hatte sie noch im eines Freihändlers in Dortmund) ssitz.— Am vergangenen Sonntag= Nachmittag amüfir ch mehrere Knaben in einem Garten am Königswall urch verschiedene Spiele. Dabei wurde unter anderen ich das sogenannte Kriegen gespielt. Einer der Knaben, r 9 Jahre alte Sohn des Herrn Landgerichtsrats G. ichtete auf einen Baum und stürzte im nächsten Augen ————— Gerichtliche Entscheidungen. *. Dortmund, 14. Nov. [Strafkammer.] Herr Gewerke Franken aus Gestern morgen 5 Uhr starb infolge der Lungenentzündung unser lieber Bruder und Schwager, der Buchhalter Karl Best, im vollendeten 32. Lebensjahre, welches wir hiermit allen Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme anzeigen. Dortmund, 15. November 1881. Louis Best. Oskar Best. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 17. kr., morgens 9 Uhr, von der Leichenhalle des Ostenthorkirchhofes aus, statt. 11 214 Herr Kaufmann Levi Baruch hier beabsichtigt, seine Grundstücke der SteuerT gemeinde Dortmund: Flur 1, Nr. 201/2, 50 Are 18 Meter * Acker im Oesterholz, an zwei Hauptwegen liegend, zu Bauplätzen geeigne“, Flur 3, Nr. 285/95,15 Are 18 Meter Garten mit Gartenhaus im Galgenmärsch mit vollständiger Hecke umgeben, Flur 2, Nr. 23, 13 Are 91 Meter Garten auf der Leckenbach und Flur 16, Nr. 1253/146, 2 Are 50 Meter Hofraum mit aufstehendem Hause, unter der Hand zu verkaufen und gebe ich anheim, unter Einsicht der Zahlungsbedingungen Gebote bei mir abzugeben. Das Haus, in bestem baulichen Zustande, hat 20 Wohnzimmer, 4 Dachstuben, doppelte Böden, schöne Keller, Räume zum Lazern, besondere Einfahrt und Nebenhaus, ganz eingefriedigt mit einer massiven Mauer und nach der breiten Gasse mit eisernem Gitter, liegt an der breiten Gasse und der 2. Kampstraße nach allen Seiten frei und eignet sich zu jedem Engrosgeschäft. 10 940 ichtete auf einen Boum un ganz Heu gr geraten war Essen, Repräsentant der Gewerkschaft„Courl“ war Dortmund, den 4. Rovember 1881. Sde bonite se Klante en enshresich, hasein Laiszeltengun. u— ienihe dier wien vener, hrunteig Bekanntmachung. Der Roter: Zashrat Holle. uh infolge von Gehirnerschü terung gestorben. Man kann steuer anzumelden. Das Schöffengericht war damals am 14., 10., 21.— Am Mittwoch, den 16. d. Mts. 5 den Schmerz der so schwer heimgesuchten Eltern denken, von der Ansicht ausgegangen, eine Kokerei falle nicht—.—2ud, im Kähnschen Saale bier morgens 9½ Uhr 12. Nop. unter den Begriff,„Aufbereitungsanstalt“, weil diecho„ißstraße: anfangend und = Aus dem Landkreise Dortmund, 1a. R0b. unker den Begriff,„Ausberenlungbunstalt“, Wen„#e anf der Wißstraße: in Schul= und Lehrerfreund] In dieser Woche Kohle einem chemischen Prozesse unterworfen würde!#####1lmsedas nachmittags 2 Uhr, a l b s e i e n d i e K o k e r e i e n z u r G e w e r b e s t e u e r a n z u G o l d= u. S i l b e r s a c h e n, w i r ben die Lehrer des Hellwegs einen treuen und wackeren und deshalb seien wird der Verkauf fortgesetzt im Rheiuand der Volksschule und Förderer der Lehrerinteressen zu melden. Herr Franken hatte gegen das Erkenntnis Uhren, Kleidungsstücke nischen Hofe hier, es sollen noch verave getragen, den Kreis=Schulinspektor Pfarrer Lohoss. Ferufung eingelegt und wurde durch Herrn Rechts steigert werden: haumn Ferande, dersechen seder eicht sche zaslrech fad, anwalt von Eicken bertreten, Letzerer. führte aus. daß Lohoff ist ein Beispiel dafür, daß auch unter den die Kokereien durchaus zu den Aufbereitungsanstalten istlichen Männer gibt, die ein warmes Herz für Volks= zu rechnen und für dieselben keine Gewerbesteuer zu dung und Volksschule haben, nur schade, daß ihrer so zahlen sei. Mehrere Ministerialreskripte und Entscheiige sind. Ueber 20 Jahre lang hat der Verstorbene als dungen des Obertribunals sprächen sich auch dahin aus. eis=Schulinspektor fungirt und sich die Liebe und das Ver: Herr Oberbergrat Broja, welcher gutachtlich vernommen der Lehrer in hohem Maße erworden..##=1, men wurde, trat der Ansicht des Schöffengerichts bei, genschaft kann er auen seinen Amtsbrüdern als ein weite—x5rend Herr Grubendirektor Alexander Hilbck sich nen können, we“ in tüchtiger Inspektor für Schule und entgegengesetzt gutachtlich dußerte. Der Gerichtehof hrer zu wirken vermag. Lohoff war kein Mann der beschloß, die Sache auszusetzen und die obenerwähnten rase und schönen Worte, wie wir deren so viele haben, Ministerialreskripte sowie die Entscheidungen des Obermn, ein Mann der That. In Wind und Wetter scheute tribunals einzufordern.— Auf den Ausgang der Andie weitesten Wege nicht, um die Schulrepräsentstionen gelegenheit darf man gespannt sein, denn erfolgt die besuchen und auf sie einzuwirken. Reichte sein Einfluß Entscheidung zu ungunsten des Herrn Franken, so werRepräsentationen nicht aus, se suchle,###### den von nun an alle Zechen, welche Kokereien besitzen, e Bahes die Interisien der Schule und Leherr allzelt., zur Gewerbestener veranlagt werden und, da an vielen Leinewand 2c., meistbietend gegen Barzahlung versteigert werden. Diejenigen, welche in diese Pfandleihanstalt Pfänder eingelegt haben, die seit 6 Monaten und länger verfallen sind, werden aufgefordert, diese vor dem Auktionstermine einzuldsen, oder ihre Einwendungen gegen die Pfandschulden dem Gerichte anzuzeigen, indem sonst die Pfandstücke in dem anberaumten Termine verkauft, der Pfandgläubiger befriedigt, der etwaige Ueberschuß an die Armenkasse abgeliefert und weitere Einwendungen nicht mehr berücksichtigt werden. Dortmund, den 14. Nov. 1881. Lennings, 111212 Gerichts=Vollzieher. 300 Reste und Stücke Burkin, 50 Burkinhosen 16 Knabenanzuge. 400 Unterhosen und 100 seidene und gute Zanella-Regenschirme, 50 Reste Federleinen. 50 feine Winterüberzieher, Komplete Anzuge, ein Tuchreal nebst ganzer Ladeneinrichtung, 1 Bett, Wettstelle nebst Matratze. Bekanntmachung. Am Mittwoch, d. 16. November, morgens 9½ Uhr, werden beim Wirt Herrn Pielke, Wißstraßenthor: 111 196 80 feine Reste und Stücke Buxkius, Futterzeuge, 12 Buxkin=Hosen, 15 gute Winterüberzieher und viele andere Waren, meistbietend gegen Barzahlung verkauft. Holz-Verkauf. Am Samstag, den 19. ds. Mts., morgens 11 Uhr, werde ich für Herrn Schulte zu Uemmingen in dessen Hofesholzung„in der Flottau" 70 Nru. Eichen, zu Bau=, Geschirr= und Grubenholz geeignet, nummerweise gegen Kredit verkaufen. Versammlung bei Mittelstraß in Uemmingen. 311 188 Langendreer, den 9. November 1881. Kohlleppel. Holz=Verkauf Am Freitag, den 25. d8. Mts., morgens 11 Uhr, werde ich für Herrn Bolte in Werne in dessen Holzung„Wernermark“ 150 Nru. Eichen u. Buchen, zu Hammerhelven, Bohlen, Brettern, Bau=, Geschirr=, Gruben= und Brandholz geeignet, nummerweise gegen Kredit verkaufen. Langendreer, den 11. November 1881. 11189: Kohlleppel. Holz=Verkauf. 50 Nru. schwere gradschaftige Eichen, 50—60 Länge, von—2½“ Durchmesser, sind unter der Hand zu kaufen. Das Holz steht bei Eving 20 Min. von der dortm.=lüner Chaussee entfernt. Kaufliebhaber wollen sich bei Unterzeichnetem melden. Eving, 14. Nov. 1881 Schwälzger. 1 Bäckergeselle erhält Arbeit bei D. Reusel, Dortmund. n ue Por W— Bekanntmachung. Am Mittwoch den 16. d. Mts. sollen bei dem Wirt Herrn Rösgen, Steinsstraße 18: 6 gute Betten, 42 Stück Leinen, 28 Stück Kleiderzeug, 22 Bettbezüge, 100 Unterhosen und Jackea u. sonstige Manusakturwaren, Schirme 2c. 4 öffentlich meistbietend versteigert wirden. Bekanntmachung. In den Tagen vom 16.—19. November kr., werden die Geschäftsräume des königlichen Landgerichts und der Staatsanwaltschaft in das neue Landgerichtsgebäude an der Kaiserstraße verlegt, und wird ersucht, sich während dieser Tage aller nicht eiligen Anträge zu enthalt u. Bis zum 19. November einschließlich finden die Sitzungen und Termine noch in den bisherigen Räumen statt, vom 20 November ab dagegen in dem neuen Landgerichtsgebäude. Alle diejenigen welche als Parteien Angeschuldigte, Zeugen, Sachverständige oder in anderer Eigenschaft vor eine Zivilkammer, die estrafkammer, einen beauftragten Richter oder Untersuchungsrichter zu einem Termin geladen sind, welcher nach dem 20. November ansteht, wollen sich deßhalb in dem neuen Landgerichtsgebäude einfinden Zugleich werden mit Rücksicht auf den beschränkten Raum im neuen Schwurgerichtssaale alle bisherigen Einlaßkarten für ungültig erklärt. Dortmund, den 12. November 1881. Ber Landgerichts-Präsident. Ber Erste Staatsanwalt. Zwaugsversteigerungs=Patent. Tus im Grundbuche von Eichlinghofen, Band 1, Artikel 9, auf den Namen der Eheleute Bergmann Heinrich Abke und Ernestine geb. Huls zu Stat Barop eingetragene Grundstück, Flur 3, Nr.448/75, Steuergemeinde Eichlinghofen, mit Gebäuden, vermessen zur Größe von 5 Are 46 Quadr.=Meter. soll im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers am 17. Januar k.., vormittags 11 Uhr, am hiesigen Amtsgericht, Zimmer 27, versteigert werden. .## für die Gehäudesteuer ermittelte Nutzungswert der aufstehenden Ge bäulichkeiten beträgt 300 A . vil H. den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution beträgt 750 4 Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift der Grundbuchtabelle und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, das Grundstück betreffenden Nachweisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Ge richtsschreiberei III. einzusehen. Alle diejenigen, welche Eigentum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermine, spätestens aber bis zum Erlaß des AusschlußUrteiks anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll am 20. Januar k.., vormittags 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle verkündet werden. Dortmund, den 20. Oktober 1881. 211 185 Königliches Amtsgericht. Ladenlokal gesucht per Februar=März 1882. Off. mit Preisangabe unter 111 191 an die Exp. erbeten. Zwangsversteigerungs=Patent. Das im Grundbuche von Rüdinzhausen, Band 1, Artikel 25, auf den Namen des Bergmanns Wilhelm Eckardt zu Rüdinghausen eingetragene Grundstück, Flur 1, Nr. 874/183, Steuergemeinde Rüdinghausen, mit Gebäuden, vermessen zur Größe von 14 Are 65 Quadr.-Meter, soll im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläusigers am 17. Jan. k.., vormittags 9½ Uhr, am hiesigen Amtsgericht, Zimmer Nr. 27, versteigert werden. □ Der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswert der aufstehenden Gebäulichkeiten beträgt 240 4 Die von den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution beträgt 600 M Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift der Grundbuchtabelle und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und andere, das Grundstück betreffenden Nachweisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Gerichtsschreiberei III. einzusehen. Alle diejenigen, welche Eigentum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermine, spätestens aber bis zum Erlaß des AusschluUrteils anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll am 20. Jan. k.., vormittags 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle verkündet werden. Dortmund, den 20. Oktober 1881. 211 184 Königliches Amtsgericht. Zwangsversteigerungs=Patent. Die im Grundbuche von Aplerbeck, Band 1, Blatt 99, auf den Namen 1. des Lehrers und Reudanten Dietrich Sträter, 2. des Wirts Wilhelm Sträter zu Aplerbeck eingetragenen Grundstücke, Flur 1, Nr. 23, 104, 628/172, 635/177 179, 845/224, 338, 448/323, 189, 494/175, 153, der Steuergemeinde Aplerbeck, insgesamt vermessen zur Größe von 6 Hekt. 47 Are 79 Quadr.=Meter, sollen im Wege der notwendigen Subhastation teilungshalber am 10. Jan. k.., nachmittags 3½ Uhr, zu Aplerbeck beim Gastwirt Schulte zur Post versteigert werden. Der Reinertrag sämtlicher Grundstücke, nach welchem dieselben zur Grundsteuer veranlagt worden, beträgt 112 Thlr. 57 Dez Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift der Grundbuchtabelle und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, die Grundstücke betreffenden Nachweisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Gerichtsschreiberei III. einzusehen. Alle diejenigen, welche Eigentum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung vor oder im Versteigerungstermine, spätestens aber bis zum Erlaß des AusschlußUrteils anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll am 12. Jan. k.., vormittags 11 Uhr, an der hiefigen Gerichtsstelle verkündet werden. Hörde, den 10. November 1881. 11 206 Gelesenste u. wöchentlich erscheinende illustrirte Gartenseitung. Garten- und Blumenfreund“. Illustrirte Wochenschrift für Gartenbau, Obstbau und Blumenkultur. Herausgegeben von Dr. H. Möhl.— Verlag von Th. Dietrich& Co. in Cassel. Zum vierteljährlichen Abonnementspreis von 1 M. 50 Pf. durch alle Buchhandlungen und Post-Anstalten(im Post-Zeitungsverzeichniss eingetr. unter 1683a VI. Nachtr.) zu beziehen. 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Quartal# 2 einen vollständigen Kurszettel, korrekteste Verlosungsliste, viele sonstige Beilagen, und außerdem gratis die neueste Ausgabe des zirka 70 Seiten umfassenden KurszettelKommentars, welcher für Besitzer von Wertpapieren von größter Wichtigkeit ist, da aus diesem alle auf die bezüglichen Papiere Einfluß habenden Verhältnisse ersichtlich find, und u. a. die Angabe des Haupt=Geschäftszweiges der betreffenden Aktien=Gesellschaften, das Domizil, Aktien= und Reservekapital Hypotheken und Prioritätenbelastung, sowie sonstige Schulden, Unter=Bilanz und Attiven, Gründungs= und Geschäftsjahr, Dividenden und Kursstand Tag und Bestimmung bezüglich der General=Versammlung, Namen der Direktoren und Aufsichtsratsmitglieder, Länge der Frequenz der Bahnen 2c. 2c enthält. Die Redaktion erteilt unentgeltlich Rat und Auskunft in zuverlässigster und offener Weise, so daß jede Parteilichkeit oder Unwahrheit absolut unmöglich ist. Die Redaktion übernimmt ferner die Kontrolle des Effekten=Besitzes ihrer Abonnenten, um diese von jedem Ereignis, welches hierauf Einfluß haben könnte, sofort event, per Telegramm zu benachrichtigen, sowie dieselben auch auf günstige Momente zum Ankauf von Effekten aufmerksam zu machen. Die Allgemeine Börsen=Zeitung hat während ihres achtjährigen Bestehens genügende Beweise gegeben, daß dieselbe nur das Interesse des kleinen Kapitals vertritt und zeugen die Leitartikel rc davon, daß dieselbe völlig = unabhängig= ist, was gerade bei einer Börsen=Zeitung von größter Wichtigkeit, aber nur selten der Fall ist Abonnements werden von allen Postanstalten entgegengenommen und Reue Abonnenten erhalten die bis Ende des Qu. ersch. Nummern gratis. Obige Nummer wird als Prohe=Nummer gratis sandt durch die Expedition 11 207 Berlin SW., Friedrichsstr. 214. verZwangsversteigerungs= Patent. Das im Grundbuche von Hörde, Band 12, Blatt 54, auf den Namen des abrikarbeiters Hermann Brinkmann zu Hörde eingetragene Grundstück, lur 2, Nr. 1251/349, der Steuergemeinde Hörde, vermessen zur Größe von Are 36 Quadrat=Meter, soll nebst aufstehenden Gebäuden im Wege der Zwangsvollstreckung auf Antrag der Stadt=Polizei=Verwaltung hierselbst am 12. Januar k.., vormittags 10 Uhr, am hiefigen Amtsgericht, Zimmer 13, versteigert werden. Der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswert der aufstehenden Gebäulichkeiten beträgt 60 J Die von den Bietern auf Verlangen zu hinterlegende Bietungskaution beträgt 150 4 Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und andere, das Grundstück betreffende weisungen sind(ebenso wie die gestellten Kaufbedingungen) in unserer Geschreiberei III. einzusehen. Alle diejenigen, welche Eigentum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene rechte auf die zur Zwangsversteigerung stehenden Realitäten geltend zu en haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Ausschließung oder im Versteigerungstermine, spätestens aver bis zum Erlaß des Aus schluß=Urteils, anzumelden. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages soll Hörde, den I2. November 1881. 311 205 Königliches Amtsgericht. Großer Immobilar=Verkauf. Die Eheleute Gastwirts Brann hier, lassen am Mittwoch, den 25. d. Mte., morgens 10 Uhr, an ihrer Wohnung, nachstehend verzeichnete Grundstücke, als: Flur III „ V Hekt. 08 Are 66 M. Nr. 108, Große Bauerheide, Acker, groß 351.42, Lindholz.„„ 49. Neue Kamp,„ 136, Seelhufe, 60, Wallgang, Garten,„ 405/1, Wernerstraße,„ 506, 507, 508, 509, 518, 533, 534, im Mersch, Acker und Wiese„ 1103/467, 1106/467, ausm Strange, Acker und Garten."—„ 55" 07 1123/557, 1139/553, Nießkamp, Acker,„— 17" 39 hiefiger Stadt belegene, gegenwärtig von Herrn Hüller bewohnte Haus öffentlich meistbietend zum Verkauf aussetzen Lünen, den 14. November 1881. VIII 87 61 ferner VIII das in Greve. 11 209 Tafel=Klavier billig zu vermieten. Töllnerstraße 10, 3. Etage. Ein Pianino wird zu kaufen gesucht. Offerten unter Nr. 11194, an die Exped. d. Ztg. Möbl. Zimmer zu vermieten. Heinr. Thiemann, Olpe 43. 1 frdl. m. Zimmer m. gut. Kost, K 39, z. ver. Westwall 27,(Lindenallee.) Möbl. Zimmer mit Belöstigung zu vermieter. Rheinischestr. Zwei möbl. Zimmer zu vermieten. 1. Kampstraße 107. 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