Erscheint täglich. Bierteljährlicher Abonnements=Preis 2#. 25 d verbunden Anzeigen: Annahme: Mosse: Köln, Berlin, Breslau, Chemnitz, 2g. Magdeburg, München, Nürnherg, StraßHannol Daube unchen, Nürnberg, Straß2c. Haasenstein& Vogler: en, Danzig, Erfurt, Geuf, 1.., Stuttgart, Zürich: Berlin, Basel, Bremen, ver, Lübeck, Mannheim, Met, Wien 2c. G. L. & Co.: Frankfurt am Main, Berlin, AmsterParis 2c. Invalidendauk: Berlin, Dresden, Reipzig. Th. Dietrich& Co.: Cassel, Frankfurt a. M. Dortmunder mit dem Anzeiger onntags=Beilage:„Für Haus und Hof“, Blätter für Land=, Garten= und Hauswirtschaft. Insertions=Gebühren die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 20 H Anzeigen= Annahme: dolf Steiner: Hamburg. A. Roles: Münsten. C. Marowsky: Minden. Carl Schüffler: Haunover. E. Schlotte: Bremen. W. Thienes: Elberfeld. G. Thisson: Barmen. Bernh. Arndt: Berlin. Inkius Barck& Co.: Halle a. Saale. D. Freuz: Mainz. Leo Frank: Köln. Joh. Noothaar: Hamburg. Rotter & Co.: Wien. G. D. Baedecker: Essen. B. Butz: Hagen. R. Wichelhofen: Iserlohn. Witten:..Krügen, N 295. Abonnements auf die „Dortmunder Zeitung", nebst Sonntagsbeilage: „Für Haus und Hof“, für November und Dezember werden zu dem Preise von 1 M 50 z von sämtlichen Postanstalten und der unterzeichneten Expedition entgegengenommen. durch unsere Zeitung, als die Inserate gelesenste(11 000 Abonnenten) im Stadt= und Landkreise Dortmund, die wirksamste Verbreitung. Dortmund, im Oktober 1881. Expedition der„Dortmunder Zeitung", Westenhellweg 43, Weberstraße 2. Freitag, den 28. Oktober 1881. 54. Jahrgang. Deutschland. Berlin, 27. Okt.[Tagesbericht.] Der„ReichsAnz.“ schreibt: Des Königs Majestät haben die Zusammenberufung des Provinzial=Landtages der Rheinprovinz zum 13. November ds. Is. nach der Stadt Düsseldorf zu genehmigen, sowie den Oberpräsidenten, wirklichen geheimen Rat von Bardeleben zu Koblenz, zum königlichen Kommissarius, den Fürsten zu Wied zum Marschall und den königlichen Kammerherrn Rittergutsbesitzer Freiherrn von Solemacher= Antweiler auf„Grünhaus“ bei Trier zum Stellvertreter des Marschalls für den erwähnten Provinzial=Landtag zu ernennen geruht.— Die königliche Eisenbahn=Direktion (linksrheinische) zu Köln ist mit der Anfertigung genereller Vorarbeiten für eine Eisenbahn untergeordneter Bedeutung von Eupen nach Rären beauftragt worden.— Das„Berliner Tageblatt“ schreibt: Auch an den amtlichen Stellen, welche bisher jede Kenntnis der Bismarck=Gambetta=Entrevue leugneten und darum noch daran zweifelten, wird jetzt unverhüllt erklärt, daß ein Zusammentreffen der genannten Staatsmänner nach vorausgegangener bestimmter Verabredung stattgefunden habe.— Die„Kreuzzeitung" bringt einen Artikel über die Wiederbesetzung der durch den Tod des Professors Dr. Schoeberlein erledigten Professur für Dogmatik und praktische Theologie an der Universität Göttingen. Die theologischen Studenten Göttingens ständen jetzt lediglich unter dem Einflusse Ritschls und seiner Anhänger und gerieten dadurch in eine von den Hauptmomenten unserer Kirchenlehre abweichende Richtung. Die„Kreuzzeitung" empfiehlt die Berufung des Superintendenten Steinmetz in Göttingen, der auf lutherischem Standpunkte steht.— Die Wahlbeteiligung war heute eine großartige und stärker Falk hat als im Jahre 1878 Im letzten Augenblicke noch haben die Sozialdemokraten auch im vierten und sechsten Wahlkreise Kandidaten aufgestellt, so daß von dieser Seite kandidiren: im ersten und zweiten Wahlkreise Louis Viereck, im dritten und vierten Bebel, im fünften und sechsten Hasenclever. Störungen scheinen wenig vorgekommen zu sein. Nur von einer Unruhe, die von einem allzu heftigen Antisemiten erregt wurde und bei der es zum Austausch von Schimpfworten kam, wird berichtet. Auffallend ist das Verhalten der Polizei. In der Nähe der Wahllokale hatten natürlich alle Parteien die Namen ihrer Kandidaten auf Plakaten angeschlagen; die Plakate für den fortschrittlichen Kandidaten wurden von der Polizei entfernt, die für den konservativen nicht. Ebenso wurde das Umhertragen solcher Plakate inhibirt. — Wie wir aus dem„Deutschen Tageblatt“ ersehen, hat der„Berliner Verein der Zentrumspartei“ am Dienstag=Abend eine Sitzung gehalten, in welcher nichts erwähnenswertes vor sich ging. Nachdem in diesem Vereine sogar die Politik des heil. Stuhles verdächtigt worden war, hat die Verwaltung unserer Zeitung die Aufnahme des Einladungs Inserats verweigert. Wir werden über den Verein vorläufig keine Berichte mehr bringen, wenn nicht die Mitteilungen anderer Blätter uns dazu veranlassen. [Der neue Bischof von Trier, Herr Dr. Korum,] läßt sich, wie es scheint, entgegen anderen Mitteilungen, angelegen sein, die Bedeutung der„Epoche Korum", recht rasch in helles Licht zu setzen. Der „Köln..“ wiro aus Koblenz geschrieben: Wie Herr Bischof Korum seine Friedensmissivn auffaßt, hat sich an einer hiesigen evangelischen höheren Privatschule erwiesen. Diese nebst dem damit verbundenen Institut steht in solcher Anerkennung, daß sie selbst von katholischen Eltern einer von der römisch=katholischen Geistlichkeit begünstigten Anstalt vorgezogen wird. Da für die katholischen Schülerinnen kein Geistlicher zur Erteilung des Religions=Unterrichts gewonnen werden konnte, so gab diesen mit Erlaubnis des Pfarrers bisher ein Elementarlehrer der Vorschule des königlichen Gymnasiums, welcher die missio canonica besitzt und an der Vorschule Religionsunterricht gibt. Alsbald nach dem Einzuge des„Friedens"bischofs in Trier wurde diesem Lehrer durch schriftliche Anzeige verboten, den Unterricht fernerhin zu erteilen und für den Fall, daß er sich nicht füge, die Exkommunikation angedroht. Der Lehrer hat sich der an ihn ergangenen Weisung unterworfen. Die von der Leiterin der Anstalt an verschiedene Geistliche gerichtete Bitte, den katholischen Religionsunterricht zu übernehmen, waren erfolglos. Ein direktes Bittgesuch an den Herrn Bischof, welches sich insbesondere an seine Friedensliebe und Versöhnlichkeit wendete, erhielt einen abschläglichen Bescheid. Die katholischen Eltern sollen eben genötigt werden, ihre Kinder dieser Schule und dem Verkehr mit Andersgläubigen zu entziehen und sie einer ganz römischen zuzuführen. Die klerikale„Köln. Volksztg.“ scheint diese thatsächlichen Angaben nicht bestreiten zu können; sie fügt denselben lediglich hinzu:„Wir nehmen es den Protestauten keineswegs übel, daß sie für protestantische Schulen Propaganda machen; aber was den Protestanten recht ist, muß den Katholiken billig sein.“ Der Unterschied ist nur, daß von protestantischer Seite nicht in solcher Weise„Propaganda gemacht“ *„* v e r wird; das geschieht nur von„friedlichen" und söhnlichen" Bischöfen. [Graf Wilhelm Bismarck] hat, wie die„Magde burger Zeitung" beri btet, die Wahlkampagne im Wahl kreise Mühlhausen eröffnet und sofort mit einem großen Erfolge debutirt. Die für den Grafen Bismarck ein sicht zu Haymerle zurück. Or berichtete, daß v. Bülow mit der größten Entschiedenheit gogen das Treiben der Irredenta sich ausgesprochen habe. Haymerle ließ sich den ganzen Vorgang des Besuches bei v. Bülow und den Wortlaut der dort gefallenen Aeußerungen berichten. Der Bermittler erzählte nun, auf welche lebhafte Weise er dem Staatsminister die immer kühner auftretenden Agitationen der Irredenta geschildert, wie er angeführt habe, daß dieselbe ganz offen die Annexion von WelschTirol verkünde und betreibe...„Nun,“ unterbrach Haymerle den Vermittler,„was sagte darauf der Staatsminister v. Bülow?“„Da sagte er nichts,“ erwiderte der Vermittler.„Als ich ihm aber weiter die Absichten der Irredenta auf Triest schilderte, wurde v. Bülow ganz heftig, schlug mit der Faust auf den Tisch und rief: Triest halten wir fest, das werden wir niemals preisgeben!...“„So,“ bemerkte Haymerle, dem diese Teilnahme des preußischen Staatsmannes für Triest offenbar bedenklich vorkam,„hat v. Bülow das gesagt?“ „Genau die Worte.“„Und mit solcher Heftigkeit?“ „Mit furchtbarer Heftigkeit.“ Haymerles Gesicht war sehr lang geworden. Nach einer Pause sagte er in gemessenem Tone zu dem Vermittler:„Da wollen wir uns doch lieber an die Irredenta direkt halten und sehen, wie wir uns selbst mit der auseinandersetzen!“ Und seit jenem Tage hat die österreichische Regierung niemals wieder die Hülfe irgend jemandes gegen die Irredenta auzurufen gesucht. * Breslau, 26. Oktober.[Kapitelsvikar.] Der „Schlesischen Volkszeitung“ zufolge hat das hiesige Dom kopitel heute den Weihbischof Gleich zum Kapttelsvikar gewählt. Breslau, 26. Okt.[An der heutigen Festtafel] in der alten Börse nahmen 150 aktive und inaktive Offiziere teil. Se. k. k. Hoheit der Kronprinz brachte den Toast auf Se. Majestät den Kaiser, als obersten Kriegsherrn, aus. Auf eine Ansprache des Obersten v. Meerscheidt=Hüllessem, Kommandeurs des 11. Infanterieregiments, erwiderte der Kronprinz:„An dem heutigen Tage gebührt es sich wohl, an das Andenken derjenigen zu erinnern, die nicht mehr unter uns weilen. Bei dem Regiments=Appell habe ich bereits heute vormittag an den erhabenen Augenblick zurückgedacht, wo ich das Regiment übernahm, habe ich bereits den Lebenden meinen Dank abgestattet. Laßt uns heute auch derer gedenken, welche nicht mehr im Regiment dienen, aber viele Jahre demselben ihre Kräfte geopfert haben. Es sind inzwischen bedeutungsvoll Zeiten verflossen, welche scheinbar flüchtig vorübergegangen sind; es waren Zeiten, die niemand ahnen berufene Versammlung trennte sich unter lebhaften Hoch= konnte. Dem Regimente war es beschieden, vom Norden son aufen.." Teis— Büt.n Mantichlanns nnnsubrinne Ech Fe k h rufen auf den Kandidaten der Liberalen, Herrn Eberty! erienkolonien.] Der Staatsminister a. D. Dr. als Vorsitzender des Vereins für häusliche Gesundheitspflege alle deutschen und österreichischen Ferienkolonien=Vereine zu einem Kongreß nach Berlin eingeladen. [Triest.] Das„Deutsche Mont.=Bl.“ schreibt: Baron Haymerle war bekanntlich von seinem Gesandtschaftsposten in Rom abberufen worden, um OesterreichUngarn am Berliner Kongreß zu vertreten. Als der Kongreß nun in der besten Arbeit war, die türkischen Länder zu verteilen, rumorte die italienische Irredenta durch heftige Reden und Demonstrationen. Damals stand Deutschland noch nicht auf dem Fuße besonderer Intimität mit Oesterreich=Ungarn und die österreichischen Delegirten trugen starkes Verlangen, sich über die Gesinnung Deutschlands betreffs der Irredenta Aufklärung zu verschaffen. Zu diesem Zwecke schien eine in den österreichischen Kreisen sehr bekannte journalistische Persönlichkeit sehr geeignet, und diese bekam von Haymerle den diskreten Auftrag, dem Staatsminister v. Bülow wegen der Irredenta auf den Zahn zu fühlen. Der Vermittler vollzog seine Mission und kam mit vor Freude strahlendem Gebis zum Süden Deutschlands vorzudringen. Ich erinnere nur an den 17. August 1870, wo ich mit dem Kaiser über das Schlachtfeld ritt, überall, wo wir hinblickten, sahen wir Elfer liegen. Das Regiment hat mitgefochten in den größten Kämpfen, welche entscheidend waren und hat sonach mit zur Erwerbung der Krone des Kaiserreichs beigetragen. Ich sage nicht zu viel, wenn ich heute das 11. Regiment das meinige nenne — als ich es übernahm, war es mir nicht vergönnt, dies zu sagen— doch heute erkenne ich mein Regiment wieder und kann mit Stolz behaupten, daß es mein Regiment ist. Das 2. schlesische Grenadier=Regiment Nr. 11, es lebe hoch!“— Dieser Toast Sr. k. k. Hoheit rief stürmische Begeisterung hervor. Der Kronprinz verließ um 5½ Uhr den Saal, um nach Heinrichsau zu fahren. Die früheren Offiziere überreichten dem Regiment heute nur eine Adresse, da das Bild Sr. Majestät des Kaisers noch nicht fertiggestellt ist. * Breslau, 27. Okt.[Der Kronprinz] ist um 2½ Uhr von Heinrichsau wieder hier eingetroffen und hat um 3 Uhr die Rückreise nach Berlin angetreten. Das am Bahnhof zahlreich versammelte Publikum begrüßte den Kronprinzen mit lebhaften Hochrufen. * L u d w i g s l u s t, 2 7. O k t.[ S e. M a j e s t ä t d e r Kaiser] ist nachmittags 5¾ Uhr wohlbehalten hier eingetroffen. Zum Empfang Sr. Majestät waren auf dem festlich geschmückten und illuminirten Bahnhofe der Großherzog und Herzöge Paul sund Jovann Albrecht, sowiel die Spitzen der Zivilbehörden und die Offizierkorps erschienen; die Kriegervereine, die Feuerwehr und die Schulen bildeten Spalier. Um 7 Uhr abends fand eine glänzende Beleuchtung der Kaskaden statt, während die Biegerschaft Sr. Majestät einen Fackelzug darbrachte. Von den Musikkorps des 1. und 2. mecklenburgischen Dragonerregiments Nr. 17 und 18 und des mecklenburgischen Grenadierregiments Nr. 89 wurde eine Serenade auf dem Schloßplatze ausgeführt. Ausland. Wien, 27. Okt.[Die österreichische Delegation] ist heute mittag durch den Reichs=Kriegsminister, Grafen Bylandt=Rheydt, eröffnet worden, Ritter von Schmerling wurde zum Präsidenten gewählt. Derselbe hielt eine Ansprache, in welcher er die friedliche Situation freudig begrüßte, dem verstorbenen Baron Haymerle einen warmen Nachruf widmete und den Besuch des Königs von Italien als eine weitere Garantie des Friedens bezeichnete. Bosnien anlangend, so biete der mit dessen Verwaltung betraute Staatsmann eine Gewähr für die eifrige und erfolgreiche Durchführung dieser Verwaltung. Der nihilistischen Verschwörungen in Rußland gedenkend, sagte Redner, ein Jeder werde den Regierungen bei Maßregeln gegen diese verheerenden Verschwörungen beistehen, nur müsse da auch Maß gehalten werden. Zum Vizepräsidenten wurde Graf Hohenwart gewählt. * Pont=Audemer, 26. Oktbr.[Gambetta hielt hier heute eine Rede, welche keinen politischen Charakter hatte. Er bezeichnete in derselben die Pflege, die Verteidigung und den Schutz der Interessen der nationalen Produktion als die wirksamste Propaganda der republikanischen Partei.„Ich fürchte nicht“, sagte Gambetta,„die Kritik und kann konstatiren, daß ich heute wie gestern, wenn ich mich vor dem Lande zeige, Erinnerungen mitnehme, welche mich stärken und mir Genugthuung für die empfangenen Beleidigungen gewähren". * Villach, 27. Okt.[Das italienische Königs paar.] Der König und die Königin von Italien wurden bei ihrer Ankunft hierselbst von dem Landespräsidenten, den Spitzen der Behörden, den Gemeindevorständen und den Korporationen empfangen. Nach Inspizirung der Ehrenkompagnie unterhielt sich der König längere Zeit mit dem Landespräsidenten und dem Bürgermeister. In dem festlich dekorirten Wartesaal wurde ein Frühstück eingenommen, worauf die Frauen von Villach der Königin Blumenbouquets überreichten. Nach einem halbstündigen Aufenthalte setzten die Herrschaften unter sympathischen Kundgebungen der Bevölkerung ihre Reise fort. * Pontafel, 27. Oktbr.[Das italienische Königspaarl mit Gefolge ist heute früh 6 Uhr 40 Min. eingetroffen und nach Entgegennahme von Vorstellungen nach Wien weitergereist. Das Wetter ist verhältnismäßig günstig. * Havre, 25. Oktober.[Gambetta.] Bei dem heute abend stattgehabten Bankett nahm Gambetta zwar das Wort, derselbe hielt aber keine politische Rede, sondern sprach nur von lokalen Angelegenheiten. Gambetta erwähnte dabei, daß er eine Reise nach Deutschland macht habe, um sich über die Entwickelung des Verke in den Häfen von Bremen, Hamburg, Stettin und Lütl zu unterrichten. Die Entwickelung der kommerziellen, maritimen und industriellen Interessen sei die das Wohl des Landes fördernde Aufgabe der Republik. * London, 26. Oktober.[Die Boern.] Das „Reutersche Büreau“ meldet aus Prätoria von gestern: ** Pre * Die letzten Humanisten. Historische Erzählung von A. Stern. 321— Gerhard versuchte dem Gespräch der anderen zu lauschen und etwas tröstliches zu vernehmen, ohne daß ihm dies sonderlich gelingen wollte. Herr v. Boddin und sein Nachbar, die in vielen Worten ein treffliches Gericht frischer Häringe mit Kräutern priesen, waren schier die einzigen, deren Reden ihm wenigstens keine dunklen Bilder vorführten. Am unteren Tafelende schwirrten namentlich aus dem Munde der Frauen heftige Anklagen gegen Abwesende und Gerhard mußte zur Meinung kommen, daß auf der Insel Rügel und dem angrenzenden pommerschen Festlande die Hälfte der Frauen aus den besten Häusern verschwenderisch, prunkhaft, herrschsüchtig oder untreu sei, dem Manne mit Keifen das Leben erschwere oder heimliche Neigung zum Trunk, oder gar zu den dunklen verbotenen Künsten hege. Am oberen Tafelende aber schollen jetzt die Stimmen lauter und lauter, das Geräusch aller Einzelreden, das Klirren der Teller, der Schüsseln und silbernen Krüge nach und nach übertönend. Gerhard unterschied schon jetzt, daß sein alter Genosse und der stralsundische Amtmann v. Wyk mit lauter Stimme gegen ein paar von Herrn Kornelius Gutsnachbarn ankämpften und daß Herr v. d. Lancken vergeblich Frieden zu stiften trachtete. Wie allmählich Stille eintrat und alle am Tisch nach den gewaltig erhobenen Stimmen hinlauschten, rief der Amtmann Möller soeben: „Und ich sage, der Magister hat recht! Der elende Zwist und die blutige Verfolgung um Dinge des Glaubens muß Reich und Volk herabbringen. Ich— ich muß das wissen! Was ist aus der Hansa geworden seit der Zeit, da sie Jürgen Wullenweber von Lübeck als heimlichen Wiedertäufer gestürzt und gerichtet haben? Ich gedenke mit Schmerzen daran, daß ich als halbwüchsiger Junge noch fünf stralsundische Orlogsschiffe aus unserem Hasen fahren sah. Jetzt— lieber Himmel!—“ „Nun, das Herzogtum Pommern befindet sich darum nicht schlechter, weil die Stralsunder den steifen Trotz= nacken ein wenig haben krümmen müssen“, schrie einer der ritterlichen Gäste und stieß im Eifer die Weinkanne auf den Tisch, daß der gute Trunk weit umher verschüttet ward.„Es sind nicht immer die besten Zeiten für ein Land, in denen die Städtebürger am stattlichsten und stolzesten daher prunken. Und am allerwenigsten kann hier der Magister, der selbst sagt, daß er seit keinem Jahre nach Greifswalde gekommen sei, von unseren Dingen das Rechte wissen!" „Nein— gewiß nicht, Herr!“ fiel Theodosius hitzig ein, obschon der Hausherr ihn begütigend auf die Schulter klopfte.„Ich erkühne mich nicht, über die Diage hier zu Lande zu reden, obschon mich Wunder nähme, wenn sie hier besser wären als irgendwo im heiligen römischen Reich. Doch ich habe es gesagt und sage es wieder: es geht abwärts mit diesem glorreichen Volke, und es werden blutige, thränenvolle Zeiten kommen, in denen das Leben schwerer und drückender sein wird als sonst!“ „Das sind nur Predigten“, rief einer der Widersacher, ein hagerer, älterer Herr mit scharfen Gesichtszügen und dunklen Augen.„Prophezeihungen von Krieg, Hunger und Pest gehören auf die Kanzel, aber nicht in einen Streit über den Lauf der Welt! Nichts für ungut, Magister Möller— ich wollte nur Sorge tragen, daß Euch nicht ins Handwerk gepfuscht wird!“ „Ich denke weder zu predigen, noch brauche ich zu prophezeien“, entgegnete der alte Theodosius, dessen ganzes Wesen jederzeit vom Kampf in Schwung gebracht wurde.„Ich kann freilich nicht einsehen, warum der Mensch nicht heraussagen soll, wies ihm ums Herz und zu Sinn ist, mit oder ohne Kanzel. Allein es brauchts nicht. Wer die Augen offen halten will, kann an zehnteusend Zeichen erkennen, daß es nieder geht mit unserem Ruhm, nieder mit der Bildung, die wir mit Herzblut gewonnen haben, nieder mit der schlichten Treue und dem freien Gemüt, das keinem Menschen arges sann. Im Grunde fühlts jeder, aber da das Wüten einmal begonnen hat und die Herzen verhärtet sind, geht das Unheil seinen Weg.“ „Wunderlich, Herr Magister, daß solche Erkenntnis immer nur wenigen kommt“, sagte höhnisch der Junker von Prezzin aus Glowe, der gleichfalls unter den Gästen war.„Und die Wenigen sind immer die, denen es im Leben nicht recht hat glücken wollen, die darum gern schelten und schwarz sehen. Wir fühlen uns wohl und es hat uns kein Mahl schlechter geschmeckt als in den früheren Zeiten, die Ihr preist.“ „Ganz gewiß habt Ihr recht, nur dreht Ihr den Spieß um“, rief Theodosius und jetzt war ein Klang von Erbitterung in seiner Stimme, den nur Gerhard genau vernahm.„Die da sehen, wie hart die Zeiten, wie eng die Herzen, wie finster die Sinne geworden sind und die es laut verkünden, denen kann es in solchem Leben nicht glücken. Doch laßt das Gespräch, Du hast recht Kornelius, es erhitzt unnötig das Blut und Dein Wein macht ohnehin heiß genug.“ „Mit Verlaub“, mischte sich jetzt der Pfarrherr von Altenkirchen ein.„Wir müssen Euch sagen, daß Ihr ganz und durchaus im Unrecht seid. Weil Euer Herz vermutlich kalt bleibt bei den heiligen Glaubensfragen und weil Ihr Euch um Dinge nicht kümmert, von denen das ewige Heil abhängt, so sinnt Ihr das auch andren an. Ihr nennt die Zeit streitsüchtig, weil sie den guten Streit um die Sache nicht scheut— finster, weil sie Gottes Zorn über sich fühlt und die Wohldenkenden damit rechnen. Euch heißt grausam, was wir heilsame Strenge nennen— und da Ihr meint, es geschähe manchen zu viel, so muß ich Euch sagen, es geschieht vielen nicht das, was sie verdient hätten.“ „Ja wohl— ja wohl!“— versetzte der leidenschaftliche Alte.„Es geschieht keinem zu viel. In Barth haben sie den Bürgermeister, der beschuldigt war, den heidelberger Katechismus im Hause gehabt und mit Pfalzgraf Kasimir einen Brief gewechselt zu haben, von Sinnen gefoltert und zur Schlachtbank verurteilt. Auf offenem Markte hat ihm der Henker die Brust aufgerissen—“ „Ihr irrt, Herr! Ihr saht es nicht. Es ist nicht so der Brauch!“ unterbrach hier eine ruhige, kalte Stimme, die Herrn Walter von Zarnekow angehörte, den Eifernden. Der Henker zieht ein großes blutiges Kreuz über Brust und Leib und danach schlitzt er den Leib auf und reißt das Herz falscher Verräter heraus!“ Gespannte Stille herrschte an dem Tische, selbst eus dem Nebenzimmer härte man, wenn ein Glas oder Becher auf die Tafel niedergesetzt ward. Um so mehr fiel es auf, daß in diesem Augenblick Agnes von der Lancken mit einer heftigen Bewegung ihren Stuhl ein Stück vom Sitz ihres Nachbarn hinwegrückte Meister Theodosius aber sagte noch lauter, ingrimmiger als zuvor: „So wirds wohl gewesen sein, wie Ihr sagt— und wenn Ihrs loben wollt, darf ichs nicht schelten! Ich aber danke Gott, daß er mich nicht gemacht hat, dergleichen Dinge zu preisen und daß ich aus meinen Akten menschlicher fühlen gelernt habe.“ Die Blicke vieler Gäste richteten sich jetzt auf den — Von der Lancken empfand, daß man ein Vort von ihm erwarte, und war selbst durch die plötzich unufreuliche Wendung, die das Tischgespräch genommen, und durch die unbesitgliche Hartnäckigkeit seines alten Genossen tief erregt. Du rühmst Deine Alten und hast sie dennoch vergessen!“ rief er dem Trotzenden zu, dem unbekümmert um die mißbilligenden und zornigen Mienen der anderen der Amtmann v. Wyk das große Glas füllte.„Hast Du nie in Deinem Plutarch gelesen, daß die Gebräuche und Sitten der Menschen mancherlei sind, daß aber das schön und recht für alle bleibt, daß jeder übt und ehrt, was unter seinen Mitbürgern Brauch und Sitte ist?“ „Gewiß kenne ich das Wort, und ein fluchwürdigeres ist nie unter Menschen gesprochen und geschrieben worden, wenn Ihr es so verstehen wollt" brauste Theodosius wild auf.„Brauch und Sitte?— Du hörst, was I inds der Brauch ist! Das blutige Kreuz, das der Henkers Messer über Brust und Bauchk zieht! Die Daumschrauben und spanischen Stiefel ur die Holzstöße, in deren Flammen sie gerne Weibe werfen, auf welche nichts als der Schatten ihre Wahnes fällt. Brauch ist die finstere Wut, welch ausbricht, wenn sich ein Mensch findet, der in einen Satz des Glaubens von ihnen abweicht, und Brau ist die gehässige Verleumdung, welche jeden trifft, di sein Hirn und Herz mit anderen Dingen anfükt, al mit ödem Streit um Worte. Ich sage Dir, Kornelin Lankenius, wo dergleichen Brauch ist unter den Mit bürgern, ist es heilige Pflicht, wider den Brauch# kämpfen, und wärs nicht immer Pflicht gewesen, opferte die Welt von heute ihre Kinder noch dei Moloch!“(Fortsetzung folgt.) 1 4 Gngraue, daß es die Konvention modifiziren werde, sobald dieselbe sich als unausführbar herausstellen sollte Der Antrag wurde einstimmig angenommen. * Amsterdam, 25. Oktober.[Versetzung.] Der bisherige Gesandte in Petersburg, van der Hoeven, ist in gleicher Eigenschaft nach Berlin versetzt worden. * W a s h i n g t o n, 2 6. O k t o b e r.[ E d w i n d e M o r gan] hat auf ärztlichen Rat nunmehr die Uebernahme es Amtes als Schatzsekretär abgelehnt. Zur Wahl. p Barov. 24. Okt. Wie absolut notwendig es ist, daß jeder Wahlberechtigte beim Aufliegen der Wählerlisten sich davon übc zeugt, ob sei. Name in der Liste verzeichnet ist, zeigte sich hier bei der heutigen Wahl recht deutlich. Schon bis um 11 Uhr heute vormittag zeigten sich nicht weniger als 18 Mann als wahlunberechtigt, weil sie nicht in der Liste standen. Derselbe Fehler mag sich ja wohl noch in manchen Städten und Aemtern zeigen, allein daß der erste des Amtes, der Herr Amtmann, in der Liste fehlt, wie es heute hier der Fall ist, darin möchte doch Barop als Unikum dastehen. Im Hombruch fehlte auch der Name des als Beisitzer gewählten Obersteigers Herrn Ueberholz in der Liste, weshalb zur Neuwahl geschritten werden mußte.— Von den angeklebten Plakaten, die die Kandidaten betreffen, sind an den meisten Stellen nur noch Fetzen zu sehen. * H a g e n i. W., 2 0. O k t. G e h. R a t R e u l e a u x hielt gestern hier vor einer zahlreich besuchten Versat lung eine Rede über die australischen Ausstellungen über die deutsche Exportindustrie. Redner schilderte. Ausstellungen in Sidney und Melbourne, besprach die Vortmuns, vo. Ottoder. Sowelt die Wahl=—— den 5. November im Kühnschen Saale statt. Bei resultate bekannt sind, haben gestimmt 10144 für Berger, Destten nach mitmtes, auder ven vorzüglichen einheimischen 6860 für Lenzmann, 6181 für Schröder, 827 für ans.ss“ mitwirken die Herren Pianist Feliz Dreyscheck Tölcke. Wir werden also eine Stichwahl haben zwischen e[Polizeiliches! 2. Ju.— Berger u. Lenzmann. Die Beteiligung bei der Wahl aus dem Wochenmarb= eine Geldbörse mit ungefahr 12 4 war namentlich in der Stadt Dortmund eine recht Inhalt aus der sogen. Gretchentasche entwendet u schwache; während das Stimmverhältnis von Berechtigten Bisher ist weder über den Verbleib der Börse noch bezüglich und Wählenden bei der Wahl 1877 12 675: 9386 des Diedes etwas zu ermitteln gewesen.— Gestern wurde und 1878 13342: 10 930 war, stellt es sich diesmal gn Reguiftion einer auswärtigen Behörde ein HandlungsSotalsten dos Naut berloten. die Korscriter do. Kants un. kr. lich auf absolute Genauigkeit keinen Anspruch.) Dachdecker sich hier einlogirt hatte und aus Dankbarkeit für die Aufnahme dem letztern einen Anzug gestohlen und mit G4,st zur Ne. uug Schifbrüchiger. Rettung aus Seegefahr. Bremen, am 23. Oktober 1881. 5. Der Ortsausschuß der Station Horumersiel berichtet: „Am 1d. Oktober, morgens 9½ Uhr, zeigte ein auf hiesiger Rhede liegendes Schiff, welches durch den schweren Sturm herumgeschleudert wurde, die Notflagge. Das Rettungsbot„Vegesack" wurde schnell fertig gemacht und fuhr, mit 8 Mann besetzt, um zehn Uhr von hier ab, war um 10¾ Uhr, weil es mit dem Ggug gesssgien uns mis.— Tr ging, beim Schiffe, welches unbeladen aber halbn„ diesem das Weite gesucht hatte, ist gestern hier festgenowmen voll Wasser war. Das Bot nahm die 2 Mann Beund der Staatsanwaltschaft vorgeführt. satzung, welche sich noch auf Deck hielt, auf und kam Aus Westfalen, 20. Okt.[Der Unterrichts mit starker Anstrengung gegen den Sturm, um 4 Uhr Plan der Gymnasien]] wird, sicherem Vernehmen nach nachmittags hier wieder an. Die beiden Schiffbrüchigen womöglich schon zu Ostern mehrere einschneidende Ver= hatten sich in diesem Sturm und der ungewöhnlich shenst ie. ie= se. 134. de. hshe, eise chante, eieg shnen.de 1ht esden ulte, öz 763 13 solge die Schelbung der Spanasten und Ralschulen erst in Margarethar Puur. ausf ist die deutsche Tialk ,Tina der Tertia eintreten, was den Eltern, die sich darüber uu Margaretha“, Kapitän Reemts, leer von Horumersiel entscheiden haben, welchen Bildungsgang ihre Söhne## noch dem Emskanal bestimmt. 21 schlagen sollen, gewiß sehr erwünscht sein wird. Von ak. 6. 23 peren beahsichtigten Veränderungen wollen wir nur an= wer Ortsausschuß der Insel Sylt berichtete: 38 führen, daß eine besondere Geographiestunde in der Sekunda! Am 1d. Oktober, morgens 7 Uhr, strandete auf 33Iau., Veringein ang der micheneis.., Au. 84 T. 217:) volsändig zertrünmere. Vor ten=Aparat in seinem Zimmer Kaffe kochen wollte, hatte das Unglück, s oer Station Westerland, welcher sofort an Ort und 5/( daß während er das Feuer im Ofen anlegen wollte, letzterer Stelle gebracht war, wurde eine Rakete über das Wrack 40 auf ihn siel und ihn so gegen einen in der Nähe befind. geworfen, die Leine konnte jedoch von der Besatzung 58 lichen Backtrog warf, daß er gerade mit der Kehle auf eine nicht erreicht werden, da die Leute sich an die Wrack45 Kante desselben aufschlug und sofort eine Leiche war. teile angeklammert hatten, wo die hohe Brandung sich 31 um beandighegn dielisheigen Badzsasen wurden 25 ho, Bader standen auf den Dubnen bereit. Hülfe sel Kaunch wobhe ulch ile Pesleilst wrden undz uicd daumn vergebig, Die Breadug volle an de Duthgaen zuspäler zur Salzfiederei und Baden verwandt werden. Diese 2½nund verhinderte beim Zurückgehen jede Landung. neue Röhrenanlage wird zirka 24 Kilometer lang werden: Mann wurden an Taue befestigt, von den Duhnen ist zu 200 000# veranschlagt, welche Summe von der in die Brandung hinabgelassen, um womöglich von da 30 Gewerkschaft am 22. d. zur Anlage genehmigt wurden. aus Hülfe zu bringen, aber ebenfalls vergeblich, ein eine Reihe von Gesetzen und Maßregeln zum Schutze— Dotimnr 3585 2936 3304, 642]felsohne die erste Sielle ein in bezug auf die Besoldung g, Ppgerat en, allin nur noch eme kurze Zeit, und für die Entwickelung der Industrie erlassen worden— Jahre 1878: Berger 5237, Crone 462, Schröder seines Rendanten. Derselbe bezieht, laut der„Elb. Ztg.“, und keine Spur war mehr von den Schiffbrüchigen, seien, als Musterschutzgesetz, Markenschutzgesetz, Patent= 4040, Tölcke 1097. v. Bodelschwingh 78. nach Ausweis des in diesen Tagen fertig gestellten Verwal= vie anfangs aus 9 Mann bestanden hatten, zu sehen. gesetz, Dampfkesselgesetzgebung, Fabrikinspektion, Schutz Annen(1. Bezirk) 231 23 18—(tung#egchtet, in dem Rechnungsjahr 1881/82 ein Einkommen Ein Brett wurde angespült, darauf stand„Else von des Handels durch die Flotte 2c. Er wies daraus bi. Annon /2 Mazirs ga: 82 22— von 25 928 4 62 4, wogegen das Gehalt des Herrn Ober: Stettin“. worden seien. tellung gelangt seien. für die freien Fachverbände aussprach. Ser#1 Privat=Seglerflotte in eine Dampferflotte. Er gingen. Interessen beider. Beifall). gebe, sondern das Programm des Reichskanzlers. wies darauf hin, daß der rote Faden, der alle die erder Industriellen klar daliegen müsse. lungen erteilte. Bei diesen Gelegenheiterwähnten Punkte zur Sprache gekommen. Es sei das hohe Verdienst des Fürsten Bismarck, grundlegende Gedanken auszusprechen, aus denen, wie aus einem Marmorblock, die Sachverständigen und gesetzgebenden Faktoren das gesetzgeberische Kunstwerk zu gestalten hätten. (Lebhafter Beifall.) Schließlich sprach der Redner die Hoffnung aus, daß bald eine mächtige deutsche Handelsdampferflotte die Erzeugnisse unserer Industrie in die fernsten Länder bringen werde und daß dabei die Produkte der fleißigen Mark recht zahlreich vertreten sein möchten. Die Versammlung wurde geschlossen mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät den Kaiser. Gegenwärtig, wo die Frage nach dem Ausfalle der Reichstagswahlen auf aller Lippen schwebt, dürfte olgende vergleichende Zusammenstellung der Frakionen des deutschen Reichstags vom Bestehen derelben an von Interesse sein: Fraktionen. 8 Nationalliberale Lib.Gruppe(Schauß9549) Deutsche Fortschrittspartei..... Lib. Reichspartei Konservative(seit1877 Deutschkonservative) Deutsche Reichspartei Zentrum Polen..... Sozialdemokraten Bei keiner Fraktion Liberale Vereinigung (Sezessionisten) Erledigte Man wogegen das Gehalt des Herrn Ober#####0##— eine wahre Kleinigkeit in. Morgens 8 Uhr strandete auf Westerlandstrand eine 23.#ebalt des Tendanten nur.vef. 9err FFru be kuff, die Mannschaft, bestehend aus 4 Mann, wurde orgereteu gn den iun igen, aus Land geEinpohnerzahl sich jährlich vergrößert. Das Kommunal:(4oden auv grrtrr.. Es war, Die deutsche Kuff„Theosteuer=Soll beträgt beuer 769 453,46 K, das Kommunal=]" srapitän Aggen=, mit Steinkohlen von England steuer Defizit 748000 J. Die Gesamtschuldenlast beläuft noch Wick bestimmt. sich auf 3 781537 K 23 4 und die Gesamtzinsenlast der Abends 7 Uhr strandete auf Westerlandstrand ein „Hderbausen, A. Oä.(Wenn einer Seseunz Ponsrdan, von London in Galast war durch den gar zu häufigen„Blick in ein leeres Glas“! Ab 8 Uhr strandete auf Mastaulaudet den naßen in Dust geraten, daß er die Firmenschilder über„ Abends 8 Uhr strandete auf Westerlandstrand ein Eingangsthüren nicht mehr unter die richtige Rubrik n die Besatzung, bestehend aus 5 Mann, wurde 15 und darzise wit beun Worten.“. Geun un Kiorns: Pher eiu Hepiu Chrsensen, von Dranmen nach Koterdan bestimmt. Der Wind war orkanartig aus RRW und W mit paar Farbentöpfe mit dem Gesicht in ein eben geöffnetes volles Ultramarinfaß, mit den beiden Hinterpranken noch haftigen Waganh) einem alten zur Reparatur eingebrachten Spiegel den Todes= heftigen Regenvoen. stoß versetzend. Meister„Strich“ hatte sofort einen großen Klaren in Bestalt von Terpentin zur Hand, den er dem sich Herr Hafenmeister Polack in Cuxhaven berichtet: mühsam erhebenden Stolperbruder mit den Worten:„Prosit] Am 15. Oktober. 9 Uhr morgens, wurde von Bruoer Blaubar#. überreichte. Kaum hatte dieser gerochen, nen aus auf dem Neuwerker Wat 7. hatte sich vor dem Hause ein Strande gefahren. Da der nach dem unseres Blau=IIr, g# und die Brandung sehr noch lief, konnte barts das tährende Liesd intonite:„Wir gehn nach Lindenau, das Retungsbot erst nach außerordentlichen Anktrenda ist der Himmel blau!“ Beim Sturze aus der Hausthüre gungen zu Wasser gebracht werden. Nach einstündiger schwerer Arbeit wurde das Schiff erreicht und die Beunsanst zur Erde fiel, als gerade seine Frau von ihrem lich an das.28 seuen beiden Söhnen, glück(Bettelrundgange heimkehrte. Diese, in dem festen Glauben,e vorunglückte Schifr man habe ihren armen blinden Leidensgefährten zu Boden Marthas Dauitau—. ein war die deutsche Tialt geschlagen, verhaute mit einem schweren Knüttel, der jeweilig=Martha“, Kapitän Siemers, mit Petroleum von Brezur Stütze der Orgel auf der Straße diente, gottserbärmlich men nach Hamburg bestimmt. den ahnunosloien Branhant-1“ un..f.n„„ den ahnungslosen„Brandonkel", von dessen blauer Nase in „olae bea..- monl..fl. mr....„„ allgemeinem Gelächter heimwärts trollte. dat, welcher wah-sLz3rlic#### Sprung!], Ein###.„Schiffes im Mast und versuchte nun nachwittags 1 Uhr, wurde bei der 116 150 126 97 85 85 62 ———— 15 15 15 44 49 35 26 23 26 28 40 59 59 58 58 38 56 54 48 49 96103 102 101 102 14 14 14 14 14 12 9 8 10 10 35 33 33 37 37 Zus edigte Mandate ammen 6— 1— 4 3 27. Okt. Löwe 189#, Kalthoff 83., 51 21sprang gestern abend kurz vor der Spellner Heide aus einem Schiffer Heinrich Harms mit noch 4 Mann die Met. —— fnuper des letten Personenzuges; er kam bei seinem vere tung, der Schiffbrüchigen. Um 4 Uhr ging das tungsbot hinaus, vermochte aber nicht, das Schiff aufgfnden und gelang bies erst nach einer mühevol verbrachten Nacht morgens um 6 Uhr. Die im Mast beic eeseunde smen und glück. Das Köln, 23. Okt.[Ueber die Sprengung eines #a wir in der„Köln. Ztg.“ folgendes: Vor Schorlener 720. Acht benachbarte Orte Löwe 1251. Marertn Jahren versank in der Nähe des Hohosens beil g. vas verunglüichte Schiff war die deutsche Kurf 2. Oberforstmeister a. D. von Bodelschwingh zu Vel=Inz.ver= und unterhalb der Sprengstelle waren auf! Dar Orta=uaee# mede(onservatio) 172 Stimmen. 3. Obertribunalsrat.a; userg.„Morungssgnale für die etwa pasirenden! Der Oitsautschuß der Station Holsel berichtet: a. D. Peter Reichensperger zu Verlin(ultramontan) Hraicht: di. Ener..en(siur Klotue von Schifftnachzen! Irtelige einer am 1o. Oroder von SchillghömnenKe se e e. ligschaese ide Bisct ier Seandungseh mit 2 Zentnern Atlasdynamit, einem neuen von Herrn Direk= a tor Engels ersundenen und im In= und Auslande paten= aaliat Gasaptz 0 Heuingliche Schiff war die Schuner. ###t, gesuuter Torpedo so versenkt, daß 94., 104„.sosephine“, Kapitän Eckhoff, aus Iheringsfehn derselbe auf das Wrack zu liegen kam. Punkt 1 Uhr gab mit Kohlen von Grangemonth nach Bremerbaven beau, Dresden, München burg, Leipzig, Chemnitz, berechtigten haben 1139 ihre Stimme abgegeben. * Münster=Koesfeld. Gewählt Frhr. v. Heereman(Zentrum). * Renstettin. Landrat a. D. v. Busse(deutschkonserv.) mit großer Majorität gewählt. * Stettin Stadt. Stadtrat Schlutow(Sezess.) erhielt die absolute Majorität. * Känigsbera i. Pr. Dr. Möller(lib.) mit großer Majorität gegen Dr. Meitzen(kons.) gewählt. Hannover, Erfurt werden Stichwahlen erforderlich. In nichts mehr köln. Bambera. München(zmeiter Mahlka=-n g2.49“ nichts mehr zu finden. mann leiber bei der Strandung über Bord geschlagen per Die Namschastbesand, sch unfolgeder andauern- einer sehr traurigen Lage. Um Kreseld, Münser wählen Llerkal, v Day. und Das ausohate aushlag KleisH=tzsven Strapagen in einer..u Steitm siegten die Sezessonsten, in Rönigsberg und wie die Stadträte, beschlossen hoben, dumnäch beil der Ein: nachmitaus erfagte die Lmndung, Lübick die Fortschrittler, in Bremen und Saarbrücken fuhr der Fleischbeschan unter deo werden. Das der kal. die Natzonalliberalen, in Straßburg der Protesler Kable. Iezierung zur Lenehzuigung eingesandte Reglement ist voni Während des orkanartigen Sturmes w Berlin, 2d. Okt. Gewählt sind: Löwe, Virchow, Lieser mit einigen wesentlichen Abänderungen remittirt wor tober sind fast sämtliche Rettungsböt, rr N hkaSaucken=Tarputschen und Eugen Richter, sämtlich Fort=###.#raus heben die„Köln. Nachr.“ folgendes hervor stationen in Thätigr ze gameen9*: der Nordseeschrit. Im vierten Wahlkteise dat eme Slchwastsan, Raiz,isterg ozeichuat is elt uicht zbitz, boß Schpeinn ao wergu, durch D de cskus un bieiemn Tage knd deutschen Gesell— Unterzogen werde. Sodann Provinzielles.— kei auch, anderes Fleisch, welches von auswärts für Preivate, 382 397 397397 397 397 3971 5 ar Lr. Roder zum besten dur druischen Gesalschast ur ratianen — Se Des SE W# * 2 Jahre. schreibt man 27. Dll. n. 1 Tochter: Hohofenarbeiter Zacharias Bockermann* I. Sc-sso kre F, cst usan eaue Pscaksrt.=shech, Lieste 4d. Hailb i. ce. Prage gestellt worden, wie bei den gegenwär. Heuman, T2., Ihntenöller, Weißenburgerstr 90. Dreber nicht wehr, wie sie den Aniprüchen zurer Ci. ellen aageshr.3. 146, Eli, T. bei Schlossei Joh. Stallicken Großer freiwilliger Verkauf. Sonnabend 29.d. Mts., 10 Uhr, n Ohrmannschn Bataillons=Befehl. salischen Landwehr=Regime. J. 16, wie solgt abaehelt.n.) 8, best 1. Fur die Mannschaften der Sradt Dortmund eeete e e e. et e eche ee e e sitions= Urlauber und Suverrevidenden(d 8 asl. Jovi, die Dispe: schaften, welche auf Rellamation. sowie d: uue a9e lichteit oder wegen vor iber Dienktueit be weilche geden Dienktuntang gehen vor Ablauf ihrer Dienkult ent aan geuex bertzrechen over VerEntischeidung getre“ ig) u üder die 1867, zu einer Trar#rrr unserem Eisenbahn=Verkeh staunen setzen, als keine au vorliegen, die zu denselben eses eice, Pestlunse g. Ta. Katg aui Seie ia Hoihenunt Ladhen Saosck, Loilat=230=ienuerkiühte, Anlatz geben könnten. Die I, Louisen=Hospital verstorben. Ehefrau des Merge 40) Tische 2 Müisate gu., 1872„Dawals, konnte die Direkion der Kölmn=Minde. wer. Eisenhahn=Gesellschaft im ihrem dieserhalb an den aur Eeresiegemuoer, Ilertischen Arbeiten erstatteten Berichte Witterungsbericht ens des 27. bis dahin beo Herrn Chemiker Dr. Kaps! Temperatur pr. Frlügung des Wagennangels mit einem genisen uun 6 füir nurgant det T. 10 hastia ues 38. Brial # al. diex achealenden anden Binter aul de u— Den dum Gurauru u g! des Wensie.e au. die uchen Kossentrustporte uch den Rheinhäfen sehr gering, dagegen die weiten Eisen Sscschscice s c e se e le 6 Uhr Abenos. 6 Uhr Morg. (1,2·.) 2,70 R. + 3,6·C.(.8°.) 4.6· C. + 5,8° C.(.6°.)+ 3,4° C leuchter, Rouleaux, Draperien, Jalansien, Mantel= u. Säulenöfen, 1 Regulator, 1 Pianino, 1 Sofa, Schirmständer, 1 Bierpumpe, ein Kühlapparat, Oelgemälde, liegenden Falle hinfällig: das Herannaben des Winters gutl. Tagest, von—6 Uhr Mora. I 172 a 6162 m. m desem Jahre in durchaus normaler Wese Barometerstan..u au, den Rhele verischt zum Glc bei guten Fohe, Aliche e wasser ein sehr reger Verkehr und die Eisenindustrie zwa ebhaft beschäftigt, aber doch nicht in höherem höchster niedrigster mittlerer Paße als nun schon seit Monaten. Boher also die Pot2 Off, abar ha man die naturgemäße Zunahme und Konsumtion unterschätzt und vielder Versatlicherud ser u skeit, welche aus der Bahnen und der damit verKaltre“- überschät.. Se de u. des Betriebes resuliren g r. S o i s t m a n m i t d e r V e r s t ä r k u n g die Indaster ha gee zurücgeblieben und die Industrie hat nun zuzusehen, wie sie mit diesen widerwärtigen Verhältnissen fertig wird.“ Auch die hiesigen Werke leiden ganz außerordentlich unter diesem Wagenmangel, da die erwarteten Kohlen= und Kokessendungen ausbleiben. Der Betrieb wird gestört und es entstehen dadurch erhebliche Verluste. So bestellte z. S. die Zeche„Louise Tiefbau" bei Barop gestern Wagen und erhielt davon— keinen einzigen. Der Staat wird nicht umhin können, energisch an die Vervollständigung des rollenden Materials zu gehen. Gelsenkirchener Bergwerks=Aktien=Gesellschaft Beue de müssen, wenigstens für den diessetigen Hegter, den sogenannten Wagenmangel als in einem Umfang vorhanden konstatiren, wie ihn unsere Gesellalso seit 1875, kaum gekannt kein Zweifel darüber herrschen, daß die choen ur Mlch, weige, unracht besen Vagenmangel ohmaoge og hobn durch verkehrte Maßnahmen der Staatsbahn=Verwaltungen entstanden ins####rch die neuen Instradirungen, welche Bahnstregen übermäßig belasteten und andere dieser Verkehrsstockungen aber ist, trotzdem die Durchführung der neuen Instradirungen notgedrungen meistens sistirt worden ist, heute bei der eingetretenen Verkehrssteigerung schwierig, ja kaum noch möglich, weil die Erkenntnis des Fehlers zu Per ae ganmen iI., Dieser Vorwurf und em zweiter, ehen chverwiegenper, trifft die Staatsbahn=Verwal#rs doß.sie namlich des weiteren vollständig versäumt batz#tsprechende Vermehrung des WagenKIs. ür die Bewältigung der zu erwartenden Verebresteigerung ge stet zu halte.. Soweit uns bekannt im diesseitigen, dem rechtsrheinischen Direkald Sergedie Vermehung des Wagenparis im ganzen 700 Doppelwagen, was zka. 1½—2 Proz. ausmachen Weher Tnrcgene,####n ime des Kohlenversandts be. 28:eu.. ziehungsweise der Anforderung der Kohlenproduzenten Dingen hier über 10 Prozent beträgt. Auf diese in Aussicht Febende, Wehranfor, ung an das Transportmaterial der Staatsbahnen ist rechtzeitig seitens des hiesigen Vereins für vie bergbaulichen Interessen hingewiesen 762 6 0 761,3 Höhe der Regen schicht in mmn Menge des auf 1 gm gefäll. Reg in com Urlauber. Am 5. November, vormittags 3 Uhr: Gr:, Leneraldfractoer Madinon Ner Zat in Peten“ gemeldet auf eine„Vorrichtung deuteisn aiu Patent an Behausung, nur zu weichenden Preisen abgeset werden. u uute war die Tendenz des Markes siou. Na. uunndue 2r. und jüngere, sowie die DispositionsAm 3. Lastiltaicher und Sepershabe de. Peale blsieaien)i Bödrib wegen vor ihrer Dienstzeit begangener Verbrech., u tauglichteit oder morgens 10 Uhr, Sprungherde, 1 Eisschrank, gang“ 188= Trurven und die Weorteute der Garde Truppen des JahrD Schacie else. elan g. ii, Mie Miad huant, Kur n. 2. dbte. große Parie Porzellan, Messer, Gabel, Löffel, Tabletts, Kochtöpfe u. s. w. Dortmund, den 28. Oktober 1881. Wesselmann, 10 579] Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung.]. Am Samstag, 39. Oktober Kr., Vormittzgg, 10/, Ubr: Die Reierve auer. Wassen der Jahresklassen 1874 „„Die Wehrleute aller Waffen der Jahresklasse 1867 3. Für die Mannschaften des Apzellplatz: Markt zu Annen Waffen der ihrer Dienstzeit begangener Verbrechen oder anviheit oder wegen vor ensche. ar ie. ier Ee enien unr ur D AckeiIamss... Keldtung ostrgen gus den us und Aber du vch line midglige Guiun Ssteachde, ehaishtee lisen De eisteuen Man Jahresklassen 1874, 1875 und 1876.— seven aner Waffen der 93 1870 gud Znoge, lowpie de Dsposiond=Arlaber und Seohe de, Liae, eie, Loashen eunsihälh ede beg eun. en slesken agoen Kod und über die uach Aaune uiglge Gnashidung eriste Qual. 59—61, für zweite Qual eacdit wurden für Onal. 45—52 K per 50 Klo Schlachtatnzia, 2 ur drite in Schweinen überschritt weit das Maa.= Der Austrie weiterer Preisrückga zu verzeichnen ist. Reste K. K wurden bezahlt mit 60—61 4. Serben mit 62 24 k. 9“ zeine mit 50—54 K per 50 Hif.brnd-aul.9: Proz. Ta zahlt wurden 45 Kleiderschränke, 1 Waschtisch, 2 Nachtkonsolen, 1 Rauchtisch,1 Spiegel, 1 Alabaster= Fruchtschale, 1 Kanarienvogel mit Korb, 1 Winter: Paletot, 1 Hose, 1 Weste, Dortmund, 27. Oktober 1881. Lennings, Gerichts=Vollzieher. 105923 zagte wurden 45—55 4 por 1. au Duus Abnehmer. BeWenzig den I. Rorader d. 3. morgens 10 Uhr anfangend, sollen Balkenstraße 8: ein fast ganz neues Billard, 1 Wanduhr, 2 Kleiderschränke. 1 Kaffeekanne, 1 Regulator, 1 Galleriespint, eine wendigen Bedürfnisse zu bewilligen „ eimuns, 28. Okt. Bei den oben angegebenen #####en de noch nicht eingetroffenen Ergebnisse von 5 Landbezirken, die stellenweise noch viel ultraTaue, Stmme., bringe., aber am Enoresultat wohls, Konselt an Sose“ nicht viel mehr ändern werden. serner: 6 E □ Börnig Brünninghausen Bodelschwingh Bövinghausen Deininghausen Standesamt Dortmund. Anmeldungen vom 25. und 26. Oktober 1881. =ugo. Hiesige: Fuhrknecht Friedrich Bunselmeyer, Westenhellweg 65, mit Wilhelmine Weismann, Ostenhellweg 56. Schieferdecker Theodor Kratz gen. Bronst, Mallinckrodtstr. 2, mit Martha Krakofski, Münsterstr. 2. Fabrikgrgeuer Valentin Szymaniak, Remystr. 10, mit Antonie Schilling, Papengarten 24. Ingenieur Richard Wagner, Bruchsal, mit Emilie Pröll, Westenhellweg 142. FabrikKupka, Sunderweg 71, mit Elisabetha Sunderweg 3.—.porteur Johannes Eisenkopf mit Witwe Atteln, Marie geb. Müller, Roßstr. 7. Schreiner Wilhelm Kahl, Bischofsgasse 3, mit Sofia Gravenkamp ##str, 5. Polizei=Kommissar Karl Schröder, Witwer Helländischestr. 14. mit Ida Fiene, Elberfeld. Fremoe: Arbeiter Ludwig Weiß mit Marie Fahrland, Osnabrück. abrikarbeiter Franz Heinrich Mackrodt mit Witwe Stüben ilhelmine geb. Becker Hörde. Bergmann Heinr. Häningaus, Camen, früher hier, mit Witwe Mayling, Henriette geb. Staudop, Camen. Zuschläger Friedrich Ludwig Schulte. Göcking, Laar, mit Wilhelmire Regine Louise Reinecke hier Geburten. 1 Sohn: Tischler Jaroh Mint= Groppenbruch Huckarde Holthausen Ickern Merklinde Nette Oestrich Westersilde L Bochum, 28. Okt. .. um 11 Uhr, beim Wirt Pennekamp an der Münsterder Nachlaß der verstorbenen Witwe Karl Mertens hier, bestehend in: 2 Bettstellen, 2 Betten, Tische, Stühle, 1 Sofa, 1 Kleiderschrank, 1 Wanduhr, 9 Bilder, sowie verschiedene Kleidungsstücke, Haus= und Küchengeräte, meistbietend gegen gleich bare Zahlung verkauft werden. Dortmund, 27. Oktober 1881. Menke, 10585i Gerichtsvollzieher. Verkaufs-Anzeige. SchwanenwallNr. 1 se llen verziehungshalber am Samstag, 29. d. Mts., morgens 9 Uhr: 6 Bettstellen mit und Die Wehrleute aller Waffen der Jahresklasse 1867 5. Für die Mannschaften des Amtes ereahet: Perfhiet u. ostrg. Am 5. November, Jahresklassen 1874—1879 und jüngere. sowie die a. autar: Possen der und Superrevidenden(d. h. alle dizienigen.=####tions-Urlauber Reklamation, sowie die, welche wegen Die Kun::5d=..8 wiche auf ihrer Dienstzeit begangener Verbrechen oder Bergek.. S w den vor Dienstzeit entlassen worden sind und über die.““. scheidung getroffen ist).— die noch keine endgültige Ent„#. Die Wehrleute aller Waff n der Jahrsklasse 1867 6. Für die Mannschaften des Amtes und Apellplaz: Marktplat zu Bönen Am 7. November, vormittags 9 Uhr: Jahresklassen 1874—1879 und jüngere, sowie die Dispositians=hekart Superrevidenden(d. h. alle diesenigen Mannichar. stons= urlauber und it sagtesise Bnden fud und Wder die uch lüinenhgelige Gaichsbung 7. Für bie Mannsch e —— vur sie wrannschaften des Amtes Bracsohne Matrotzen, 1 Bett, I Matratze,##u 7 Mu, Appelplatz: Neuer Schulplatz zu BrackKleiderschränke, 1 sehr gute, großem Pohrzsfgacher gag wigtgss 9 Uhr: Die 9. 11 schmiedeeiserne Kochmaschine mit Zubehör, div. wiener Stühle, 1 KinderJahresklassen 1874—187“ und jünger= 2a7.“““n auler Waffen der und Saperrenidenden(t. k. alle diestnigen Mannschatter wahl zwischon Scharfen##icht eingelaufen. Stich= und allerlei sonstige Haus= u. KüchenWrischen Schgrleug, ais und Löwe unvermedlich vricte Ostntich meistritut verkust „Enen., Moltke 10.270, Stötzel 14 755, Forcken=erde“. klamatio ihrer Dienstzeit Wesselmann, Gerichtsvollzieb: beck 44, zersplittert 22. R Elberfeld=Barmen, 28. Oktbr. Es erhielten Stimmen: Minister Hobrecht(nat.=lib.) 1733. Moses Oppenheimer(soz.) 7955, Schmidt(fortschr.) Schorlemer=Alst(ultr.) 3121, Dr. Woaner(konf.) 5463 eschadet also erge.gghwahl und zwar am 4. Nov.....—eur 1. 40“. fortschrittlichen und dem sozialdemokrg. gerde ic für Herrn Fr. Schulte=Steintischen Kandidaten statt. 9t419einptun= berg und Frau Wwe. Niederschulte bier in deren gemeinschaftlicher Holzung„im Siegen" 210544 verrevibenden(L. h. alle diejenigen Wannfars. Urlauber lamie di.(“ v. aue viegengen Manmsgasten, welche auf Ner. . Dienstzeit begangener Verbrechen ader m. ichteit oder wegen vor Seslas etesten ag ounr and und der die uch Ahre entglgr enit De ch 5. Für die Mannscheften des Autes Alu Holzverkauf. Am 7. Rovember, uammtl. r 1.7 an Lnauf. Jahreiklassn 1874—1879 und jüngere, sowie die a; allr Wossn der scertamation, sowie die, welche wegen Dienstuntauglichs:: weiche auf Am Freitag, den 4. Rovember, morgens 11 Uhr, se Vermischtes. .. M i n v e n, 2 7. O k t.[ U n g l ü c k s f a l l.] H e u t e 1s. 1ege Alag= Zis Bate, Sudeu Lit gorlgerk, Ei. Plonteröshde und eir Kadaer Denflich dort anpesend varen, dürten unter Dienshzeit entlasen worden fnd und über die uach a. L. uu ber scheidung getroffen ist).— üder die noch keine endgültige EntLamslic Habe. Prandk Mmiez.=Heiens. 10 Antigerichtz, den Trümmern begraben sein Serihe Hobat Praut, Wetßenbngerstr.., Tischler Kar=srreg en. Krohne(Zwillinge), Mozarstr. 15. Bahnarbeiter Mathias Verantwortlicher Redakteur: Rudolf Versen in Dortmund. Todes-Anzeige. Heute morgen 12 Uhr entschlief sanft unser lieber Vater, d. Schreiner Louis Meese, im Alter von 55 Jahren Um stille Teilnahme bitten Dorstfeld, vin 26. Okt. 1881. Die Hinterbliebenen. Beerdigung findet am Sonnabend, nachmittags 3 Uhr, vom Krankenhause zu Dorstfeld aus, statt. Bekanntmachung. ade Eraebnie der Maßi in S 26. des Wahl=Reglments Buchen, zu Hammerhelven, Bohlen, Brettern, Geschirre, Gruben= und Brandholz geeignet nummerweise gegen Kredit verkaufen Langendreer, den 25. Oktober 1881. Kohlleppel. haber und Supersenis..,9 uud, Ungere, sovie die.spostignasles. dr 60 Nummern Eichen! r eraor und 60 Nummern Am 3. Rovember, vormittagg S Hhausel. Schule zu Hörde. Codes-Anzeige. Heute morgen 3 Uhr entschlief sanft, im Alter von 48 Jahren, nach mehrjährigem, schmerzhaftem Krankenlager unsere innigstgeliebte Schwester, Schwiegerin 1n5 Tante. 110 572 W. Kümperling, Maria geb. Schnippering. Um stille Teilnahme bittet Namens der Hinterbliebenen: Der trauernde Sohn. Die Beerdigung findet Sonntag.rgen 9½ Uhr vom Sterbehause, Westwall 1 aus, statt. ist das Ergebnis der Wahl uum dentiche Gia 1870 Mahl iu ermittese urs..eutschen Reichtage am 4. Tage nach der für die am 31. Oktober d.., vormittags 10 Uhr im Saale des Herrn Kühm zu Dortmund. Dortmund, den 24. Gtober 881. sedt setem Mähler osten. Der Wahlkommissar: Landrat v. Ronsch. Bekanntmachung. dast ansländische Iuhaberpaviere mit Bein des Gesetzes vom 1. Juli S. J. abaestempelt Koz8845 des Esehzes vom 8. Juni 1871 gleichwohl in vollen B. g autumen Mänster, den 21. Ottober 1881. Anfange unterligen. Der Provinzial=Steuer=Direktor. J..: von Helmolt. On der Nähe des Körner= Platzes sind D. T elegante abgeschlossene — Wohnungen—= #### a. andergehenden Reumen Trockenboden, Waschküche, Bleiche und allen sonst. Bequemlichk. p. 1. Mai 1882 zu verm.„Reflektanten wouen sich an die Exp. d. Lig. wenden. 110 483 10 583 ges „ Für, ein Tuchgeschäft mit guter Privatkundschaft ein Teilhaber gesucht am 21. d. Mts. statt= mit zirra 10000 Mark Einlage.— Fr.=Offerten sub A. B. 2911 besorgen Haasenstein& Vogler in Köln. Am Verziehungsh. 3 Stuben sof. z. verm. Maurermstr. Lepping, Leopoldstr. 43. 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Jahresklassen 1874—1879 und jüngere. saute g: alter Wassen der und Superevidenden(d. h. alle Lieitenigen M.Positions=hrlauber Reklamation, sowie die, welche woagn Cazu Mannschaften, welche auf vor iher Siastelung begangener arven Dienstuntanglichtit oder vr ihrer Dienszeit enlass worden sad und aku.euen vor Ablauf Genisheldung getrasen an—n hud und der hur uch kiu endgtlige Die eepieu.. Wanen der Jahresiklasse 1867. scheinen zum, unrichigen Apell wied mit Nachen. gn.— Das Erbliben mit Arest und Nachdienen bestraf: 2acde pvell und das gänzliche FortDortmund, den 15. Oktober 1881. Gerdunige „Wohnung M I San, Der ake. Baiae iu Per Mäurer an die Erbed. d. Aag.-gerten(10576 KAellrgglage der Ermania=Brauerei. (Eine Mahnan Beckmann, Bauunternehmer. Eius Wohon- Z. ie. Peieiäh k. 14.: e Königliches Landwehr=Bezirks=Kammande weris Friedrich Wilhelm br Dortmo= verteeuberg= ermann, lagt gegen den dem stigen Ausenhalt. T ien Butizrat Pin. in Nachen wohnhaften Gewerken Auaus Sagi—, ach unbekannten, früher werichestsbeschluß von 7. Mal ke. sesgelehton Aest= Jihlung der kuch Gr. und Monat Mai und Juni kte. sütr 11 Nax d= Aassae. i 0 4 pro Kur den Beklagten kostenfällig zu vernnt##### mit dem Antrage: ie aus ie. Sthehe g. Siesche Seiheithn saeseene dan ia ier gtesten Geuithe wrusoen Gend öffentlichen Zustellung wird enkemölte bes löntglichen Zandgrrichts PEEN—— IS 127 Zwangsversteigerungs=Patent.„[Dortmunder Schach-Vere.„A. Rein In& ie., ARAHATTNN Ausstellung. I. Heimen a& ie. 21 Westenhellweg 21, ModellhutAusstellung. Holz=Verkauf. Sonnabend, den 12. Novbr., vormittags 10 Uhr, läßt Herr Ostermann in Oespel 100 Nru. lange und graoschaftige Eichen, in Brett, Bau=, Geschirr= und Grubenholz geeignet, 30 Nru. Buchen=Braudholz meistbietend gegen Kredit verranf... Das Holz steht in der„Oevescheid an guter Abfuhr. Zusommenkunft beim!" Das Urteil über die Erteilung des Zuschlages son„ s Seezen, 27. okober. 1881. am 20. Dezbr. d.., vormittags 11 Uhr, 10587 Baumeister, an der hiesigen Gerichtsstelle verkündet werden. 10038 ne Dortmund, den 3. Oktober 1881 Die in Grundbuch, von Proche), Bchmal, uud Euma geb. Becker zu Sbelaute Becnungsshhe. Wo y pe Iv. z, Doseldarf, uingetragenen Grundtäck, 248 249. Flur 7. Kr. 200/59 201/60, Flur 2. Nr. 306 109, 178, De Scosenun Gal cd der ae. Gashe Alce Peln ie. Bin un. Kuatze am 16. Dezbr. d.., nachmittags 4 Uhr, Brackel im Hause des#tt“#####gt.# meschem dieselben zur GrundPer Kiuertrag amticher Orundyug,, 3 g, vr Her fuhr, die, Gedändestener Nachweifungen sind(ebenso wie die gestelten Kaufbedingungen, in unserer Geüie schesdon Bichesgtanh er et, ier Bis gete der in Versteigerungstermine, bülteskens ader dis zum Grlaßz des AuschlatzDas Arteil über die Erteilung des Zuschlages am 30. Oktober d.., nachmittags 3 im Kasino. Tombola-Spiel. Abend-Essen. Schachliebhaber können teil nehmen.— Anmeldungen bei Herrn Wilh. Herbrebt, Ostenhellweg 1½. 10539: Der Vorstand. SO#I Holzverkauf. W 8pstr. 14. Rovember ktober 1881.— Königliches Amtsgericht. 10038 d ais Bou, Zwanasversteigerungs= Patent. 120 eu. Pigen süithehschesfeer iscese ece haesc älste üin e e vin and graschesig westhags gerez am 20. Dezbr. d.., nachmittags 3 Uh., Sad erkaten. Tefähbe Audz us u Benzhogr bin Bilt a, etge eeherteäche iäshen ue Gund. b oiar Po, Redoen dn Bilten aus Betangen zu heateslgende Sateugstaten ir. Gerichtsschreiberei III. Eiperscken..—. ader anderweite, zur Wirksamkeit gegen Sennabent, den 26, Novbr., azue ur Grtagung ig dad Srndbuch beuscherke, Eerz üicht inichsen. n uisd der. Ae, ag, ece behe, erieh eshereie gehchtel de Resan eies heschäiche auf seiner Holzparzelle„im Vorhey“, vor oger im Versteigerungstermin, spätestens aver bis zum Erlaß am 22. Dezbr. d.., vormittags 11 Uhr, an der hiefigen Gerichtsstelle verkündet werden. 10 66 Königliches Amtsgeriag. 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