R. i I. einde kltherischen eem Pfarrer Ersting, Münsch prossenirker e eheche 8 v. Das Ortssatut domurttich Alber das erer Colonen, das se nicht di Mehrfrüher Bepustatriein eber und auf Sahen N207. Erscheinl mit Ausnahme des Montoge täglich Inserete werden mit 1 Sgr. die 4 spaltige Leile oder deren Raum berechnel Paderborn, den 27. November Viertelj, dbenn.-Preis un Poderbennn 4- Thlr. E L- Aäiche Heurziteln F rdhr i5t.. 4 Hr. Jahrg, 1m Der Freihandel und das englische #men: an b. Wenel Armn. Paderdorn, 26. Nov. : Das Publikum des Centinents ist wie Einer, der sich durch zu scharfe Gewürze den Magen verdorden und die Geschmacksnerven abgestumpft hat, so daß ihm keine Speise mehr behagt. Durch den an Dekorationen mehr, als an nachhaltigen Thaten, reichen Bühnenwechsel der Jahre 1848 und 49 verwöhnt, nicht wieder aubz!— Rtrachtet man Erscheinungen mit der größten Gleichgültigkeit, sacmenkänfte in####riche vor 1848 bie Wett in rege Theilnabme versetzt hätten, ein Schmied wad welche auch, ohne Uebertreibung, wichtiger genannt zu werden sverdienen, als die meisten Kämpfe jener Zeit, denn wädrend diese um Formen sich drehten, streben jene nach dem Wesen der Dinge, welche Staatsmänner und Reformer in Bewegunig setzen. Durch die letzte Prästdentenwahl in Amerika hat der Freihaudel seinen entscheidenden Sieg dort errungen und dessen segensreiche Wirkungen werden in dem Aufblüben des Wohlstandes Nordamerikas nicht minder an den Tag treten wie in England, wo ein Schutzzellministerium gezwungen ist, seinem Pertefenille zu Liebe, seine eigene Fahne zu verlassen. Wir sind sogar der Ueberzeugung, daß die jetzt in England ausgesrittene handelspolitische Frage von größerer, tiefer gebeuder, Bedeutung is, als die Verfassungsfragen in Frankreich, bei welchen es sich seit 1848 nur darum gebandelt hat, Wer, im Namen des Volkes, das Volk auszubeuten das Recht haben solle. „Der Sieg der öffentlichen Meinung in England über das Schuzzellministerinm ist zugleich ein Sieg der Humanität über alle Vorurtheite und Sonderinteressen, die von der sortschreie Civilisation immer mehr in den Hintergrund treten Ind sollen zwei alte der Bewegung zen, welche diese eden kein Paderbern. erzen Staar, Epllepße und rang, elldedes Beitjoder Blaerden, Maerchetbeibe: leitag, in ab zu Verun graßscer. lomptoirs Statiomen, so nente e6 Das Ministerium Derby=Disraeli war mit deri guten Vorlape ins Amt getreten, die Korngesetze wieder einzuführen. Als aber bei den Wahlen die Stimme der ganzen Ration einmäthig. für die Haltung des freien Handelsspstems sich aussproch, de adoptirten die genannten Minister ein Schaukelsyes selleu noch Staatsmänner compromittirt hat. Bei den Schutzzollmeetings versprachen sie das, bei den Versammlungen, wo Freihändler die Mehrzahl bildeten, Jenes; und eine ihrer Versprechungen hob die andere auf, so daß wir keines englischen Ministeriums und erinnern können, weiches so sehr die Achtung der Nation eingebüßt hat, als vieses. Dem Repräsentanitn dieses Cabinets im Unterhause, dem schöngeistigen Dieraeli, passirt überdieß das Malheur,=Jaß ihm au literarischer Diebstahl nach gewiesen wird, welcher dem bescheidensten Litcraten die Carriere für umer verderben würde. Das englische Unterhaus, dieser Schaukelpolitik müde, und vor allem darauf bedacht, der Nation die Güter zu sichern, weiche ihr durch das freie Oandelssystem seit 1846 in nie dagewesenem Aufschwung zu Theil gew####den sind, drängt das Mitisterium unn zu einer bindenden Erklärung, welcher durch thüren nicht mehr zu entgeden wäre.“ Billiers hat desOnkel Toms ar V. (Fortsetzung.) —.Herr Haley, erwiederte Herr Shelbo, wenn ich nicht bedacht hättr, dast Dor Avigen Grund zur Unzufriedenheit habt, so würde ###von##r gröbe und unpassende Art Eures Emtritts in mein Zme- nicht dock Gach gelinen haben. Ich fage Each, obgleich der Schein gegen mich ist, daß ich keine Gauerkung, als habe ich #r einer Unehrlichkeit ein pieser Sache Antheil, dusden werde. will ich Guch jeden Beistand an Pferden, Dienern u. s. w. grwähren, Dr Such zur Entdechuung Gurrs Eigenthums nätzlich sein kann. Kurz, Haley, fuhr er plötzlich fort, aus dem Tone vührdiger Muckzur seiner gewöhnlichen Feeimrüchigseit übergehend, der besss Wige fiür4 Dr Ereh Sp Jpi aui BIIhmEI RS 07 Ebersehend is, daß Ihr bei guter Laune bleibe und mit * sehe, was sich thun läßt. und sagle, daß chre Geschäfte ihr ##is Frühstücke gegenwärtig zu sein, und nachdem de einer ehrwürdig aussehenden Mulattin den Auftrag eseaer Podr, Ni. Hereg uut Kasfee in grtsargen, vrtich sie das P.„#er Tpmlin 24. Die abte Dom is Emem unterlbänigen Diener nicht sehr gewogen, sotzte Haley, mit einers angeschichen Versuch, vertraulich 2. 2e-b# ubt gewohut, von Beiner Frau mit dnen Frechest swrichtn zu. bören, demerkte Herr Shelop troarn.# .— Bitte um Verzeidungs es war natürlich nur Schergs#n mir, wir Ihr witzt, sprach Haley mit erzwungenem Läskeln. 1— Manche Scherze sind anengeneheuer, als Andere, fügle S. hinzu.„„ die Papiere unterzeichnet solchen ### Voteufelt frei. Seildem ich gtstecn #ertbammt, bennumhto-Geley, feor vornchm seil gesiorn. Nie erregie der Fall eines=Premier=Minister# an tegend einem Hofe An gösruts Russehen, ais die Nüchricht von Tomi Schiafal unter seinen Gefährten du diesem Orte.= halb folgenden Antrag gestellt:„Es ist die Ansicht dieses Hauses, daß die verdesserte Lage des Landes, und inebrsondere der gewerbtreibenden Klassen, hauptsächlich Resultat der neuern Handelsgesetzgebung und namentlich der Acte von 1849 ist, durch welche die freie Zutanung von ausländischem Getrette festgestellt wurde; und daß diese Parlamente=Akte eine weise, gerechte und wohlthätige Maaßregel war. Es ist eie Ansicht dieses Hauses, daß die Aufrechterhaltung und weiter Entwicklung der Freiband#### in Gegensaz zur Schutzoll=Politik den besitzenden, so wie gewerdtreidenden Theit der Nation am besten in Stand setzen wird, die idm auferlegten Lasten zu tragen, und am meisten zur allgemeinen Wohlfahrt, Blütbe und Zufriedenheit des Volkes beitragen wire. Das Haus wird jede von Ihrer Majestät Ministern vorzulegende Maaßregel, welche mit den Grungsätzen dieser Resolutten übereinstimmt, bereitwilligst in Betracht zieben.“ Das ist somit der direkte Gegensatz der Grundsätze, welche die Männer des gegenwärtigen Ministeriums mit allen Kraftauswand bisher verfochten hatten. Dieraeli namentlich hatte Sir Roberk Peel mit einer wahren Tedesseindschaft verfolgt, als dieser, den Irrtdum seinen früderen Lebens freimüthig eingestrhene, die Abschaffung der Kornzölle vorschlug; er hatte den großen Staatsmann mit Koth beworsen, ihn den Verräther des Vaterlandes genannt und prophezeit, daß Großbritannien unter dieser Maßregel zu Grunde geben müsse;„Englands Hanvel würde stille steher, seine Schiffe verfaulen, seine Weizenfelder in Wüsteneien sich verwandein.“ Da nun von Allen dem das gerade Gegentheil eintroffen ist und das englische Volk diese Thatsache auch zu wehl begriffen hat, um sich den statistisch nachgewiesenen Fortschritt in dem Nationalwoblstand seit 1846 rurch ein Ministerine Dieracti=Derby wieder entreißen zu lassen, da dieses aber das Portefeuille um jeden Preis behakten win, so ist es dereit in den fauren Apfel zu beißen und Dieraeli schlägk, um nur den Schein der Form zu wöhren, folgenkre Amehdemkat vor: „Das Haus erkennt mit Befriedigung an, daß die burch eine neuere Gesetzgebung verbeigeführte Wohlfeilheir der Lebensmittel großentheits dazu beigrtragen bat, dre Lage der arbeitenden Klassen zu verbessern und ihre Comforts zu mehren, and da nach gebührender Ueberlegung die unumschränkte Concurrenz als ras Prinzip unseres„Handelsspsteme angenommen worden, so ist dieses Haus der Meinung, daß io Pflicht der Regiekung ist, rückhattstos an dieser Politik festzuhälten. in jenen inanziellen und aoministrativen Reform=Maaßregeln, welche die Regierung, unter den bewandten Umständen, vorzuschlagen für gat hatten mag".:—„ Loro Derby bat im Oderhause indirekt erklärt, daß das Ministerium abtrrten werde, wenn der Billiers'sche Antrag angenommen würde." Lord Palmerston hat ein anderes Amendement eingebracht, welches im Wesen zwar dasselbe sagt, wie der Billierssche Antrag, in der Form aber von dem Ministerium eher aangenommen werden kann. Mag aber nun der Antrag Dieraelis oder Datmerstons angenommen werden, gewiß Nur dies Thema war überall in Allex Munde, und nichts geschah auf dem Felde oder im Hause; alles nuhete und besprach die möglichen-Folgen dieses Ereignisses. Elisas Flucht, ein früder hier niemals vorgekommener Umstand, trug auch dazu bei, die Aufregung zu vermehren. Einer der Sklaven, Namens=Samuel, der schwarze Sam genannt, weil er ungefähr drei Schatten schwärzer war, als jeder andere Edenhokzsohn, überlegte die Sache hin und her, in allen Wendungen und Möglichkeiten, und zwar mit einer Uebersicht und in Beziehung auf sein eigenes Wohlsein, die einem jeden Patrioten von weißer Farde, in Washington, Ehre gemacht haben würde. — Es ist ein böser Wine, der jetzt weht, sagte Sam gefühlve##, indem er gelegentlich an seinen Hofen zeg und einen sehlenden Knepf burch einen langen: Magel an seinein Hosentrlger ersetzte— ein Beweis von ersinderischem Genie, von vom er änßerst rfreut zu sein schheu. un guich urnd um abef u0. S juule— J4, jetzt weht ein böser Wind, wviederdolte er. g. Nun, da Tom herunter 50, zieht es Platz für einen anbern Neger da oden — und warum soll das nicht dieser Reger sein? Das ist mein Gedanke? Tem durste überall bingehen— gewichste Stiefeln— Paß in der Tasche— wer hat das außer ihm? Warum sollte en Sei uou##s: habeg? Das möchte ich wohl wissen!“ He#oh, Sam! Höm, Sam! der den brauchz Dich, am Bill und Irrcy zu zämmenl eief Andy, Sam's Seitst gespräch kurz unter brechend. nischi, unng l 24 n ma *— Hoh! was ist jetzt los, Junges: enm 41.81 Run, Du weißt wehl nicht, wis es scheint, daß Liese den Wanderstad genommen hat und mis ihrem Kiede davon gegan##n i 0i Sm. z gr. mm 1: ni — Du kichrtes Deinen svater! fupte Semomtt unbeschreidAer Ubmäuer. b# dosstu schon es wungftrihe, 20 ber. „Dieser Neger=ist jegt nicht se dumm.„.69# Achaltichee Hed ul wahestemb## fangn und Qzäums haben, und Du und####.###ste##len uit 4— Halch gehen, um nad ist, das Ministeriunt hat eine Niederlage erlikten, wie nie Eines; und es hat sich auf das Glänzeneste die Wahrheit brwährt, raß eine aufgeklärte öffentliche Meinung, unter allen Unständen, den Sieg davon trägt. Im Gefühle dieses Triumpses schwingt auch„Puuch“ die Geißel seiner Satyre und vergleicht in einer gelungenen Carrikatur Disrackt mit dem Fähndrich Pistol wie er vom Hauptmanz Fiuellen gezwungen wird, Lauch zu essen." Der Leser krinnert sich ohne Zweifel der Seene in Shakespeare'e „Heinrich dein Fünften“, wo der schöngeistige Renommist Pistol, der stets einen bochträbenden Berv im Munde, in Gei#e aber Kine Conrage führt, sich über das alte Felrzeichen rer Wallklet, uden Lauch, Gewerkungen erlgudt haute, welche den Prolligen Capitän Ziuellen aus Patrictismus veranläßten, ihm Rache zu schwören. Ais Pistok bald eurauf erscheint, zwingt ihn der. alte Walliser, zu Ehren des St. Daviestages, Eauch zu essen.„Ich ersuche euch von Derzeu, schädiger, lousiger Schelm, auf meine Bitten, meint Begebren und Ausuchungen, diet Lauch, seht ihr, zu essen; weil ihr es nicht mögt, seht ihr, und eute Reigung und ruer Appetik und rure Verdauung nicht damit übereinstimmen thun, so wollte ich euch bitten, ravon zu essen.“„Nichl um Caowalladar und seine Gemfrn!“ untwortete Pistol mit einem alten Dichter. Hauptmann Zluellen haut ihm aber mit einem Krattel auf den Kopf, daß das Blut derunterkäuft und fährt gekassen sort:„Da habt ihr eine Gemse; rsdt ir unn von der Güte sein, grindiger Schuft und ee ausessen? Könnk ihr Lauch verspotten, so könnt ihr auch Lauch ausessen, — eder wollt ihr noch meßr Brüße dazu?“ Und so treiden die Prügel mehr, als die freundlichen Zureren des bumoristischen Kapitäus dem prahierischen Frähnerich das geschmühre Kraut sammt der Schaale in den Leid. Diese Scene hat„Punch“ zu einem gelungenen Wertspirt beaußi, womit'er den Schapzkanzler, der auch Schöngeist ist, über selu Genthmen## der Parlamentssizung vom 11. Nov. verspottet. Dieraeli elmund Becchtre an Zluecken und rricht Um ein Grwäche din, worauf das WerLeague“ stidt. Dieß wird eben so ausgesprechen wie, Leck“ (Liek=„Lauch“) und es sieht alse aus, als ob Cobden auch zu Dieraelk sagtes„Ich- bitte euch dlesen Lauch zu essen!“*) Deutschland. 25. Nov. Im Ministertum scheint endlich eine Verstöneigung za Stande gekommen zu sein, welche vielleicht die angemessenste 19..Nach der„Voss. 3.“ dat So ndmlich in den Vorgestera unter Borsitz des Königs. **) Loage, Bund, wird kurppeg in letzterer Zeit gebraucht Ratt: Antisoff-lag-leugue(Bund gegen die Keingesetze). Es war der dekannte Freihandelsbund, der durch seine riefenhafte Agiiatien, an deren Spitze Gobden, die Aufhebung der Kerngesetze durchgesetzt hai, wegmn welcher Disraell Eir Rod. Peel so anseindete. Dieracli=Distel muß also nach-Puuch=, den ihm von Cobden=Fluellen angebetenen„Freihandel=Lauch= verzehren. Schade nur, daß fer dester bekommt, als Zlueuens Lauch. S — Das M gue, gute Tageszeit! sagte Sam mon hach uich Sam. Er ist ein sange— der Herr In diesen ZeiNeger. Sollst sehen, o# soll sehen, was Sam ten fragt ich sie jetzt kann!.. — Ach, aber Sam! Denke Urber gweimal nach. Denn Missis will sie nicht wirdet gefangen haben und sie wird Dir in den Haarn siegtentn. n ## 84: sagte Sanz, Seine Angen aufwritzend, wiher weitz Do — Hörte selbst,### fie es sagte, dirsen abmlichen Morgen, als ich dom Herrn Rosiowasser#ineindreg. Sie scheckte mich hin, nachzuschen, warum Lieöchen nicht käme. Die anzulieiden, und als i0# sagte, sie sei. foch, sprang Misßis auf und sagte: Gott sei Dank— und det Hem schlen gang verzweifelt und sagn: Feau, Du moßt närrisch seint— Aiber, Get, fir wirde ihn schon derumbtingen; ich woiß das recht gut, wir das werden wird, es ist immer am besteu, uns. Mitüs Seitz zu Pchen, das kaan ich Die sagen. niziar# Der schwarze Sam matzte seinen wollenen Schädel, drr, wenn. auch keine dlese Weicheit, doch einen bedeutenden Theil von dem endhiclt, was alle Polttikers von allen Garben und in allen Kändim Aben müssen, und was man grwöhnlub die Kenntniß nouns: zu wissen, auf welhen Seite des Brades die Bulter istmn ztlch!.* Ee Rund alle in tieser Betramtung versunren vo, und gab zeiun Ooier wiedn poln Bud, wes sein gewöhnlichen Rad##g ##. wenn ini stiaey geishtigen Hühigkaten zu Hütfe Soamen Mt 7200 Imlanl= Aneinmn zuts zud: 8n — Man weiß nie, wie maß es in irgend einer Sache in dieser. ####grge#chih u. 1 53—5 sproch Wie ein Philesoph, beson#ers stürk vos Wort„dien) vgeche ebternge in, geiceinen Erhabe und endlichz zu Elrsem## chofe gr## haben, und Du und i#,######elomiete 3.7 S dur Air Wpioull. 12 ue. 85-fis u T.1 JOiS T•V 19 1 ### Ste S#ische gch Omitzheft####a gürde, fügle u nock, i#n#.—„„„ # Andf eie bo#ns D#####wanee Die französische Regierung hat das sen Chambord in Wien überreichen lassen, als stillschweigenren Vorwurf, die Schritte des Prätendenten nicht desser zu überwachen. Odgleich Bonaparte kein Recht dätte, so etwas von Oeßterreich zu verlangen, so beweist doch folgende Thatsache, daß Letzieres dem Napoleoniden sehr gesällig ist. In die Mysterien der Hofdaltung zu Frobsoorf guk eingeweihte Personen erzählen, daß der Graf sokagt nach dem Eintreffen der telegraphischen Depesche über don am T. Dezember v. J. ausgefüdrten Staatsstreich den Herzog von Blacas an die nördliche Grenze Frantreichs abgeschickt habe, um das Lilienbanner zu erbeden. Einen Tag später reiste er in eigeper Person ab, um in Brüssel der Erfolg dieser Bemübungen abzuwarten. Richt sobald aber var diese Abreise in Wien dee, rannt geworden, als ihm von Seiten des österreichischen Hofee der Felomarschall Fürst Wigoischgräg mit der gemessenen Weisung nachgesendet wurde, sich seinem Vorhaben zu widersetzen. In Prag holte der Fürst ihn ein und es gelung seinen diplomatischen Talenten, denselben wieder in ein rubiges Geleise zu lenken. Man wird sich erinnern, daß der Graf sodann drei peinliche Wochen in Prag zubrachte und erst dann nach Frohsdorf zurückkehrte, als er wahrnadm, daß der Gang der Ereignisse in Frankreich für seine Hoffnungen keine erfreuliche Wendung genommen. Aber auch jetzt sind is Frohse, die Bildung der ersten Kammar detressens, an die nächste Kammer zu bringen. Nach rieser deruft der König die Mitglieder der ersten Kammer, und i angenommen, daß sich unter diesen Mitgliedern aus Personen desinden, welche aus einer Arhsentolles ver Laperalienen oder Oerdboden Hernargegangen fiod, z. B. die Versäode der Aglverßibten. — Intrressant 48 ein Leitartikel der heutigen N. Dr. Z., welcher gegen den christlichen Absolutismus, wie er sich seit Luowig XIV. gebildet hat, zu Felde zieht und die nicht ganz unrichtige Behauptung aufstellt, daß feitdem der Saamen zu den Arreiatonen geihl worden.„Jeder Ahseluisch, sogt die Prage zeitung, ist heute zu Toge ein angebender Bonapartist, und wir wissen es daher Rlemand Dank, der, sei es aucd in der besten Absicht, das Königthum von oben und das Kaiserihum von guten mit einayder verwechselt. Wir sind die Tooseinde des Bonapartismus und um deswillen auch die entschiedensten Gegner alles Absolntismus, er habe Ramen wie er immer wolle, und wir bitten und beschwören Alle, die es mit dem Vaterlauds und ihrem Fürsten wahrbast wohl meinen, nicht die Hand dazu zu hieten, den ebenso verfüdrerischen ale verderblichen Lehren des Französischen Deopetismus auch bei und das Bürgerrecht zu verschaffen. Zu ossendar ist der innere Widerspruch Derjenigen, welche in demselben Aihem von ständischer Gliederung und Kändischen Gerechtsamen, von Corvorationen und deren Privilegien sprechen und schreiben, und doch, als vertrüge sich dies mit einander, den daaren nackten Absolutismus und die unbedingte, nabeschränkte Willkür ale das wahre göttliche Richt der Zürsten preisen.“ Wene die Hungellinge aus den senieen soanzslschen Despotismus den Schluß zieht, daß man zur Feudal=Zeit zurückkehren müßte, so ist das ihre fire Idee; denn z. B. die Bauern in Frankreich werden sich unter Einem Despoten besser befinden als im vorigen Jahrhundert unter ihren Honderttausend, darum sind sie denapartis.sch und nicht dourdenisch gesinnt. — Unsere geßtrige Bemerkung über die Beschwerde in der „ODpens, Hie“, die bede Esendahnunglüch anf der O0 bahn heiressene, wird heute aurch eine Rouz der Speuerschen und Pr. Zig. gerechtfertigt, indem des Unglück in durchaus keinem Zusammenhaug mit dem Banstand liegt, re eine Ausschwemmung des Erdreiches außerhalb menschlicher Berrchnung lag und die Oberdauten überhaupt ganz vernünftigerweise nach Eröffnung der Bahn vollendet werden können. Jens alberne Beschwerde wird daher von keinem Erfolge sein. — Da die Einfährung der Venxindgerdsung von 1850 euf dem platten Lande zum größten Theile nicht zur Aussührung gelommen ist, so sind auch in Bezug auf die Anwendung des Zogzellzecgesche Schpierietiin mustende, wiche zum Sbal ut uunc Miatniemnichtrren biteitgt unen wube ten. So verordust das Jagopotizeigeseg#insichtlich der Bilduns gemitnichahlicher Loghbnich bet bie Ormtubebchtenn über dieselbe bestimmen sollen. Der Minister des Innern dat nun entschieden, daß da, wo die Gemeinogogonung nicht eingeführt is, eine Gemeinsgventretung ader besteht, diese innerhalb der Gienzen ihrer Kompetenz bei der Entscheidung mitzuwirken habe, die Ausführung aber dem Gemeindevorstande obliege. Dagegen soll auf dem platten Lande, we eine andere Genstbröchtebe, die des uns Scholge und Schpe dehedende Dorfgericht nicht existirt, das leßztere, wd aber guch ein Dersgericht nicht vorhanden M. der Scholze allein die in Boerzeilgegein in Oruritdetteen deigeigen Ottogacht ausüben. — Ueber die Haltung der klerikalen Partei in der nüchsten Kammer erfährt das Cor.=Büreau, daß dieselbe uue in kirchlichen Fragen als eine erganisirte Fraktion solidarisch aufireten werde. Ihr Programm umfasse die vollstöndige Durchführung des Art. 15 der Verfasungsurkunde und die Oeseitigung Mondat abgelehnt.— General v. v. Gröben ist aus Ostpreuhen kommend nach Münster hier burchgereist.— Am 19. hatten alle dier anwesenden Amerikaner sich versammelt und beschlossen zu Ehren des verstordenen O. Webster eine dreitägige Trauer anzulagen.— Stadl ladet seine„politischen Freunde“ der 1. Kammer in der N. Dr. Z. auf den 29. zu einer Besprechung ein. — Wie die Fr. Postztg. hört, hat Se. königl. Hoheit der Prinz von Preußen es für unumgänglich erachtet, daß sein Sodn, der Prinz Frieorich Wilhelm, sich auch in Bezug auf die Verwaltung des Staates durch eigene praktische Uebung Kenntnisse erwerde, weßdald der junge Prinz sich vorläufig dei der Oberrechnungskammer in Potsoam beschästigen wird. — Der General von Radowitz entwickelt in Bezug auf die Leitung des Erziedungs= und Gildungewesens dis Heeres eine sehr große Thätigkeit. Derselbe läßt es sich besonders angelegen sein, sich von dem Stanepunkte der unter seiner Leitung stehenden Anstalten persönlich zu überzeugen, welche letztere er der Reihe nach besucht und dem Unterricht oder den Prüfungen beiwohnt. — Die Angaben mehrerer Blätter, daß der Kaiser von Oesterreich beabsichtigt habe, dem hiesigen königlichen Hofe einen Besuch abzustatten, werden uns nicht als so ungegründete bezeichnet, wie dies vielfach behauptet worden ist. Köln, 24. Novb. Die sämmtlichen Verurtheilten in dem Dr. Becker'schen Prozes haben des Cassationsgesuch zurückgezegen, und werden übermorgen an den Ort ihrer Bestimmung abgehen.(D. Z.) Oldenburg, 22. Novbr. In der heutigen Sitzung des Landtages wurde der Bericht des Ausschusses über den Fortbestand des Landtages nach der Revision der Verfassung verhandelt. Der Bericht behandelte zunächst die Rechtsfrage, dann die Zweckmäßigkeit des Fortbestebens. Die Minorität des Ausschusses(Abg. Mölling) behaupiete, daß mit der Revisien der Landtag ein; neue Organisation und durch Aufhebung der Provinziallandt ige auch einen veränderten Wirkungskreis erhalten habe, also nicht mehr derselbe sein könne. Die Majorität vertrat die Ansicht, daß durch die Revision der allgemeine Landtag keine neve Organisation erhalten und durch Aufbebung der Provinziallandtage nur seine Competenz auf versassungsmäßige Weise erweitert worden. Wer gegen die fernere Zuständigkeit des jetzigen Landtags simme, nehme dem Großberzog das Recht der Auflösung und dem Lande das vertretende Organ, ohne einen Wächter für die Wievereinbernsung des Fandtags zurückzulassen. Dieser Ansicht trat der Landtag mit 31 gegen 13 Stimmen bei. Die Frage über die Zusdabhieidt wurde bie zur zweilen Lelang des Uchlgeiches ausgesetzt, on dieses auf die Ansichten über jene von Einfluß als 20 Klache Lusamo Morger 10. d. hier gel Von laus 2 überdar rübrerik die zu segar anem 4 bricfliche nison i Verurih von ihn sich und sprächen lant ins hatten dorf alle Reiseanstalten getrossen und alle Wagen gepackt, um zu jedem Momente abreisen zu können; nach Venedig, wie u5. beabsichtigt war, oder wo anders hin, dies zu entscheiden, bleibt der Zukunft überlassen.(R. Z.) Ansland. Schweiz.— Bern, 22. Nevdr. Meinem letzten Bericht über den Brand des Grimselspitals hobe ich noch folgenden gravirenden Umstand betzufügen: Sodalo die Nachricht vom Brand nach Meiringen kam, deorderte dir Behörde den Gemeindepräsidenten und mehrere zuverlässige Männer von Gutkannen nach der Brandstätte, um den Schutt zu unt rsuchen und dort Aufsicht zu halten. Diese Männer brachten die Nacht auf der Grimsel in der an die Scheune, wo Zubache Effekten verborgen waren, anstoßenden Stallung zu. Präsident Fahner, der in der Nacht Geräusch vor der Thüre börte, ging hinaus und fand Zybachs Knecht, welcher ihm erklärte, er komme, um ihn und seine Gefährten zu benachrichtigen, der Sohn Jakob Zybach, Wirth an dem Handekfall, habe ihn aufgefordert, Feuer in die Scheune zu legen, es solle ihn nicht reuen! Er(der Knecht) dabe aber als ehrlicher Mann solche Krafwürdige Zumuthung mit Entrüstung von der Hund gewiesen. Hierbei ist nun wohl zu merken, daß in der Scheune ein Fäßchen mit Pulver gefunden wurde! Zu dem ersten Verbrechen sollte also noch ein zweites viel schwereres gefügt werden! Als Hauptmotiv der Brandstiftung wird angegeben, Zybach, dessen Dachrzeit mit diesem Jahr zu Ende geht, bade gehofft, die Landschaft Oderhasie, die wenig Oelo habe, werde ihm, wenn er sich zum Neubau des Spitals aus eigenen Mittein verpflichte, die Dachtzeit auf weitere 12 Jahre vielleicht mit Erlaß des Zinses gestatten.(Fr. J.) Italien.— Nizza. Von hier aus wird der„Allgem. Zig.“ solgendes geschrieben: Vorgestern traf dahier die englische Abtheilung der in der Madiaischen Angelegenheit shhülgen pratestartischen Oepetallon, von Florenz kommend, ein, bestehend aus dem englischen Peer Graf Roden und dem irischen Peer Graf Cavan(Kapitän Trotter war nicht dabei.) Diese Herren nahmen ihr Absteigeggartier bei Lord Jocclyn, Sohn Lord Rodens. Abends von halb 8 bis 9 Uhr wurde in der Pension Anglaise von Graf Roden ein Meeting gehalten, welches von einem auserlesenen englischen Auditorium besucht war, worunter die Herzogin v. Bedford, Marquis und Marquisin Abercoen, die Lorcs und Ladies Killmann, Grey, Joceiya, Wellesley, Napier, Oeauman rr. und andere Lotascuten Spzsonds. Dos Meetng. wurde von einem der hietigen englischen Pfarrer mit Gebet für die Modlals angefangen und geschlossen. Dann derichtete Geai Boden so daß an Hohn tische Zei läßt sich auf die Aus u des berüch den sein, Guertllas= großen Za als Wirth wesen sein. Frank von halb 4,107,987 annehmen, welche für lichen Wah verheimliche Eifer der 2 sich auf ein luten Herrn als am mei Majorität a sammelt sich Er konn in Bureaur vor gehalten wer nach der Pro poleons mit sein. Der rath eine Ro liche Throner Dame von ei ##in.— Der Ium Kaiserrei lich soll L. N. Gin Arbeit stimmung vor nicht mit wäh Franzete 406 In den St. Peranger an und Jener; ein haute. Zugleic gusen, mit pop besucht und als Kate ze geber — Warum machst Du so lange? Ich schickte Andy, um Dir sagen zu lassen, Du solliest Dich beeiten. Geit segne Euch, Missio! rief Sam. Pferde lassen sich nicht in einer Minute sangen. Sie waren auf den südlichen Weideplatz gelaufen und Gou weiß, wo sonst noch hin. — Sam, wie est soll ich Die sagen, Du sollst nicht immer die Worte: Gon segne Sie! oder: Gett weiß! anwenden. Es ist sündlich. — 0, der Her stehe meiner Seele bei! Ich hatte es vergessen, Missis. Ich will aber nichts Derartiges mehr sagen. — De, Sam, hast Du es schon wieder gesagt. — Sagie ich es! O Geit, ich meine, ich will es künftig nicht mehr sagen. — Du mußt darauf aufmerksam sein, Sam. — Laßt mich nur gu Athem kommen, ich werde sehr aufmerksam sein. Jo werde gut aufpassen. — Nun, Sam, Du sollst mit Herrn Haley gehen, um ihm den unr zeigen und de ze heisen. Gei mt den Biecden sorgsam, Sam! Ou weißt„Herry war letzie Woche ein wenig lahm; reite sie nicht zu schnell! Frau Stelby sprach die letzten Worte mit leiser Stimme, aber berder Ochenung. — Lasset dirs Kind nur machen! sagte Som, seier Augen auf Wros Shic wi enterranticr Ochrungg uchlmd on weih ##l#######h sagte das nicht! sief er plötzlich mit so lächerlicher Miene, den Aibem anhaltend, daß seine Herrin lächeln mußte. — Ja, Missis, ich werde auf die Pferde achten. — Am, Audy, sagte Gam, als er nach dem Stand unter der Buche zurücktrhete siehst Ou, ich würde nicht im Geringsten ermaunt sein, wenn dieses Herrn Pferd einen Sprung machte, sobald er nur io den Soitel kwwm. Dueneos, Anoz, dese Geschöpfe — J, behlt Dn, Gndg, Misse will Zeit gemionen, dies 2 dem gewöhnlichsten Beobachter klar.— Nun heife ich ihr ein wrnig dabei, und siehst Du, wenn alle diese Pferde los sind, so werden sie in jenes Gehölz davon laufen und ich glaube nicht, daß der Herr dann so schnell fort kann. Andy grinzte. — Ja, fuhr Sam fort, wenn irgend so etu#s p####o solle, but den beiend Bien anet undiher shen und ublccheriente je wollen wir unsere Bsterde lettossen, un ihn pe heihen und uin wollen ihm helfen. O ja! Und Sam und Andy legten die Köpfe auf Uhre Schultern und brachen in ein feliet unmühiget Gelächter and, wit den Bingen toallers und wit den bachn in unanssprechiichem Entohhen ausschlagend. In diesem Augenblicke erschten Haley auf der Verande. Er war bunch dnige Possen sehr goten Losfe eines bestuthget werten und lächelte und sprach in ziewlich guter Laune. Son und Anbe wishen und dner Stüdn, Pimbistirg de epen eis Oile bienten, und Apgrn not bes Srbetänber. u dem Herrn zu helfen. Sams Yelmblat botte alle Aniprüce gnt dom gahlmnen Rond ausgegehen und en die eingelue Ende stmmtich gung standen, so bekam Sam dadurch ein auffallerches Aussehen von Pusbhel und Omaufgraung, bei gon hrn durt Oiptinget der Müben gen. an 6 Der Rand von Andys Hut war ganz weg und so drückte er mit gehlclien Zinger ner dur Ant den Mlöhe auf sein bount, jehge r poggpille under seh, eit wobe m tmgrb wer konn sogen. daß ich keinen Hm aufhade ug### i—.7. *— Nun, Burschem sagte=derr Holeh, beeikt Euch jetzt, wir dürsen keine Zeit verlieren! — Rlicht ein Biechen, Massa! schrie Sam, indem er Halepo Meger, nicht durch eine Leiter sehen? Missis will nicht, des dieser Herr Haley Liescheus Sohn bekommen soll, dus ist das Gange!“. un, 55 8e 547 59 — Häl sogte Sam mit jener undeschreiblichen Oetonung, die nur denen bekannt ist, die sie unter den Regern gehört haben. — Und ich will Dir noch mihr sagen, fuhr Andy fort. Ich dibn ei wore deber, wonn Du seht den Bhoden nahgirteß. denn ich hörte Missis nach Dir fragen, und so hast Du lange genug wir ein Narr da gestanden. Jetzt begann Sam, sich ernstlich zu rühren und nach einer Beie wichte m, wpfer unf A whend E vollen Gele: er wprang grschickt dered, bevor das Pferd daran dochte, still zu stebeless Bbec wos en ogenftralert honert Pöllen wer, kiamte sich, schlug und biß kräftig um sich und auf seinen Halter. — Hoho! sage Gan, du bist empfindlich— und auf seinem Leragen Göeße Aübete se in deienders schednfocher Bochrus. ull bic wht, mahrnt fügte en Noer. Guf dem Blade hand ens grobe Buche, bir De beichsliche und id an er btt, vein bn. ibeer ih öchm, scgten, brrtscheer Brchzüse. den nohn dns daven und nihete 56 drn Bhere. Freicheibe und bichloscte es und schlen dam beschthigt es pe bewütgen. Untrrdm Uerpenie, in Galtt z krteber, bet er tang:“ Bill an eifritz## feigen, es deredredet wr schrei tüchtig anst Und#zu ent Andy liefen am und Mite, Mosel meibliche sowohl, riefen uu müclichrm Eifer. sches die beine schaffe hruct unter benselen, gebet ker uud eft ben Golust bh grebe Euptntlechtt des Sheen uber, obns eins beurtbert Sdramme oder Wunde### w alt wilccher Angen. igen bestülger Geinsengeich über den schon bekannten Verlauf der Deputation. Vor seiner Abreise aus Toskang besuchte er die Madiais im Gefängnisse, worüber er ungefähr folgendes mittheilte. Die Feau Madiat(eine geborene Engländerin) muß troß ihrer furchtbaren Rückenschmerzen Tuch zu Gefängnißkleidern wirken; sie hat äußerst schlechte Nahrung, bestehend aus nichts anderm als Bohnensuppe, Brod und Wasser. Tag und Nacht ist sie von allen andern Sträflingen abgeschlossen; über und unter ihrem Gefängnisse befinden sich andere WeibergefAngnisse, worin mehrere Weider der schlechtesten Klasse eingesperrt sind, welche während der Nacht einen gräulichen Lärm und Gelächeer verführen. Madiat ist ebenfalls allein abgeschlossen, arbeitet aber nicht an den Galeeren, noch hat er Fesseln an, wie dieset einige Blätter irrthümlich meldeten. Seine Gesundheit ist noch ziemlich gut. Graf Roden ließ von einem zum protestantischen Glauben übergetretenen ehemallgen katholischen Priester ein in itaNewischer Spruche versaßtes Schreiden vorlesen, welches ihm in Florenz von dortigen„protestaatisch gesinnten Katholiken“ überreicht worden set. Nach diesem Schreiben soll es in Florenz allein mehr als 20,000(7) Proiestanten(dem Aeußern nach zur katholischen Kirche sich haltend) geben, welche genöthigt wären, ihre religiösen Zusammenkünfte in abgelegenen Landhäusern 2c. zu halten. Gestern Morgen reiste die Deputation von hier nach England ab.— Am 10. d. kam dahier die Herzogin von Sagan an, die den Winter hier gabringen nich. Von der Itolienischen Grenze schreibt man der Breslaur Zeitang, daß die Verhaftungen in der Lombardei sehr überhand nähmen, daß unter den verschiedensten Mitteln zur ttalienischen Propagands auch Briestauben zur Verbreitung aufrüdrerischer Schriften gebraucht würden, und daß endlich die zu Pulver und Blei Verurtheitten, die sich ost segar polvischen Mord zu Schulden kommen gelassen, mit einem an Fauatismus grenzenden Muihe Kürben. Nach der bricflichen Mittheilung eines Oifiziers der österreichischen Garnison in Ancona soll die lezie Erschießung von 9 potitisch Verurtheilten einen schauerlichen Eindruck gemacht haben; 7 von ihnen wiesen jede Tröstung der Religion hartnäckig von ich und giagen, die Cigarre im Munde, unter heitern Geprächen auf den Richtplatz, wo sie dem vortretenden Peloton ant ins Gesicht lachten, so daß die armen Bursche mehr Furcht satten, als die Schlachtopfer der Justiz, und meistens fehl chossen. Von neun Deliquenten blieben fünf aufrecht stehen, o.daß nochmals gefeuert wurde, wobei es die Ersteren nicht an Hohn gegen Soldaten und an Stichelreden über die fnechtische Feigheit eines schlechten Gewissens fehlen ließen. Es läßt sich denken, daß derlei Vorgänge von mächtiger Wirkung auf die Bevölkerung sein müssen. Aus Ungarn, 18. Novb. Wie ich vernehme, soll die Polizei des berüchtigten Insurgenten=Häuptlings Roszlopp habhaft geworden sein, welcher im letzten Aufstande eine sehr bedeutende Rolle als Guerillas=Führer gespielt hatte. Sein Name defand sich unter der großen Zahl der in Pesth an den Galgen geschlagenen. Er soll als Wirthschaftsrath bei einem ungarischen Adeligen verborgen gewesen sein.(A. B.) Franrrerw.—* Paris, 24. November. Die Abstimmung von halb Frankreich ist bereits bekannt und diese beträgt schon 4,107,987— Ja gegen 184,998— Nein: es läßt sich also annehmen, daß im Ganzen 8—9 Millionen herauskommen können, welche für das Kaiserreich stimmen. Bei einer so allgemeinen öffentlichen Wahl im ganzen Lande ließe sich eine Fälschung nicht gut verheimlichen. Es läßt sich also annehmen, daß, wenn man den Eifer der Beamten und Soldaten in Anschlag bringt, deren Zahl sich auf eine Million beläuft, die Franzosen unvedingt einen absoluten Herrn haben wollen. Gerade in den Departements, welche als am meisten focialistisch verschrieen waren, ist die bonapartistische Majorität am größten, und zwar 99 gegen 1.— Morgen versammelt sich der Legislatto=Körper zur Prüfung der Abstimmung. Er konn in 5 Tagen damit fertig sein. Da das Zählen in den Bureaur vor sich geht, so werden nur 2—3 öffentliche Sitzungen gehalten werden.— Man spricht von einer allgemeinen Amnestie nach der Proklamation des Kaiserreichs.— Die Heirath L. Na== poleons mit der Prinzessin Wasa soll auf den Januar festgesetzt sein. Der Familienhaß gegen die Bernadottes mag bei dieser Hei rath eine Rolle spielen; denn der Vater der Prinzessin ist der eigentliche Thronerbe von Schweden. Die Prinzessin Carola soll eine Dame von einnehmender Physiogomie und kastanienbraunen Haaren Sein.— Der Artikel des Journal des Devats, in welchem dieses kam Kaiserreich sich anschließt, hat großes Aufsehen erregt. Namentlich soll L. Napeleon selbst sich sehr darüber gefreut haben. Gin Arbeiter, der den Brief Abd=el=Kaders in Beireff der Abstimmung vorlesen hörte, soll ausgerufen haben:„Warum soll er nicht mit wählen“.„Er hat 6 Monate Domicil, ist alse so gut Franzote 4ls wir!“ In den Straßen wird zu einem Sous ein Beief verkauft, den Veranger an L.=Napoleon geschrieben, als dieser noch in Ham saß und Jener eine kleine Abhandlung über die Zuckerfrage überschickt haue. Zugleich wird eine kleine Biographie L. Rapolcons ausgezusen, mit populämn Illustrationen, mie L. Napoleon die Spieäler besucht und als Kind seine Schuhe auszieht, um sie einem armen Kinde zu geben(was in der Schweiz sich begeben haben soll.) —. Pario, 25. Nov. Es sind bis jeht aus 53 Departements die wilde Pferd mit einem Gate empor, der seinen Herrn einige Fuß wet wgg, aft uus weihen, wottenen Rosen warf. * Sam griff wüthenden Ausrufungen nach dem Zügel, aber es gelang ihm nur, dem Pferde mit den Fragmenten seines Hutes in die Augen zu Koßen, was durchaus nicht zur Beruhigung des Pferdes heitragen wollte, pielmehr wurh Sam von demselben mit großer Hertigkct, wmzeworsen und nachdem, das Pferd zwei bit brei al ertächtüch gewiebert hatte, galopplarp it thstig ofe Straße enttuang: Bill and Jerrn ermangelten nicht, Liefrm guten Beispiele eifritz zu folgen,#ddem Andy beide Pferde kosgedunden hatte, wie # verabredet worden war, und sie überdies noch durch dautes Geschrei tüchtig ansperice Und# entstand eine bekannt, und zwar Andy liefen amber und in guyzlwärdige Vexwierung. Sam schrieg;— Hunde bellten hier und Mite, Moses, Mandy, Hanny und alle jüngern Abkömmlinge, miibliche sowohl, als männliche, jagten hinterher, klopften in die Hände, riefen und schrieen mit wilder Dienstsertigkeit und unermüclichem Eifer. (Fortsetzung folgl.) Leichen sind nach der Versicherung über breihundert Jahre alt, rend von anderen die Freunde und Bekaunien noch leben. Die Abstimmungen des Voktes und dei Acmee 4,108,000 mit Ja und 185,000 mit Rein““... Der Prinz=Präsident bat eine Botschaft an den gesetzgebenden Körper gerichtet, worin er erklärt: Obwohl der Seuat und das Volk allein berechtigt seien, die Constiution umzwändern, so wolle er doch, daß auch der gesetzgebend: Körver, das Produkt des allgemeinen Stimmrechts und der soeien Willenskraft der nationalen Bewegung, die Legitimität der neuen Herrschaft dearkunde. Troz der Germ=Aenderung werde die Regterung die gawohnte Mäßigung bewähren.—.79„ 7 14 Spanien..— Madrid, 20. Nov. Der Namenstag der Köniein5 gestern wit allen Bompe gefeiert werden. Die söntate hat auch der Armen gedacht und 40,000 Realen unter sie vertheilen lassen. Die Garnison erhielt jeder Mann 2 Realen(4 Szr.) Gratisikation, ein Pfund Fleisch und eine Flasche Wein. Die Offiziere hatten, 20 per Negiment, freien Eiptritt im Theater Real. — Die Königin hat Larks Entlassang nicht angenommen. Sie ließ ihn gestern Abends zu sich in ihre Loge befehlen, war äußerst gnädig und herablassend gegen ihn, und er mußte ihr versprechen, das Portefeuille des Kriegens ferner zu behalten. General Lersundy, der mit Laia auf sehr fteundschaftlichem Fuße steht, wird Lara in den Cortes unkerstützen; die Königin hat ihn selbst dazu aufgefordert. — Die verbündte Opposition arbeitet darauf hin, das ganze Ministerium in Auklagezustand zu versetzen u. Bravo Murillo zur Niederlegung seines Porteseuilles zu zwingen. Die Parteien steben sich diesmal schroffer gegenüber denn je. Wir fürchten hier fast, daß, wenn der Präsident nur etwas Schwäche zeigt, man in den Cortes handgemein werden wirs, wie dies früher schon der Fall war. Die Galle tritt dem Spanser zu teicht ins Blui, and selbst der Gebildetste vergißt sich dann leicht. Stockbolm. Die Krankheit des Königs sell ein verborgenes Loderleiden sein, das wenig Hoffnung zur Genesung läßt, denn die geistigen Fähigseiten sollen schon gelitten haben: Großbritannien.— London, 24. Novembeit: Palmerston motivirte seinen gestern erwähnten Antrag damit, daß ein theoretischer Unterschied zwischen dem Antrage von Billiers und Disraclie nicht vorhanden sei, daß es aber von mehr Belang für das Land, wenn eine möglichst große Majorität zu Stande käme. Sein Antrag lautet: „Dieses Haus ist der Ansicht, daß die verbesserte Lage des Landes, und besonders der gewerbtreibenden Classen, größtentheils eine Folge der neueren Gesetzgedung ist, welche das Prinzip der ungehemmten Coneurrenz fesigestellt, die zu Schutzwecken auferlegten Steuern abgeschafft und dadurch die Hauptnahrungsmitel des Volkes weniger kostspielig gemacht und die Fülle derselben vermehrt hat. Es ist die Ansicht dieses Hauses, daß diese Politik, mur Festigkeit aufrecht erhalten und mit Klugheit weiter ausgedehnt, den Landvau am besten in Stand setzen wiro, seine Bürde zu tragen und dadurch die Wohlfahrt und Zufriedenheit des Voites sicherlichst fördern wird. (Hört! Hört!) Das Haus wird jegliche mut diesen Prinzipien übereinstimmende Maßregel, die in Gemäßheit von Ihrer Majestät gnö 1 Lur—sania.. diger Thronrede und Empfehlung ihm vorgelegt werden mag, des 1 gen unermeßliche Heerden von Kameelen und Schafen, die Andern „„„„n 7) hauen das Land. Man reiset etwa zwei Monate auf dem Gebiete der während von anderen die Frrunhe Gesichtezüge soller wegig verändert sein, und fast bei asten glaubt man das Eigentbümlicht der lehrnden Physiognomte erkennen zu müssen. Gesotzders auffallend sist ein kleiner Geistlicher, welcher rechts vom Einganze in die Cauelle der vierte oder fünfte steht, sehr gus erhaltcn ist und seines lachenden Gesichtes wegen sogleich in die Augen fülli, auch von den Führern mit den Worten:„ancora ride“, gufgeführt wird#n# Mehrect haben noch Gaarez: die Augen sind geschlossen oder unsichtbarz die Haut gleicht einent gegerdten und bei den neueren Leichen einen mit Kreide überstrichenen Trommelselet, das Brisch bldet schmutzig wollshaliche Gasern; die Knovöllig gertrockuet, und der Körer ist wie plattgedrückt, auch so leicht, baß eine der größtga männlichen Leichen mit einer Hand getragen werden könnte. Ferver erzählt der Bergvenwalter Niederrist: Die Venzoneser schreiben den erhaltenden Einsluß der Erde zu, in welcher die Gruse tiegt. Da aber die im Friedhofe degrabenten Leichen verwesen und dit Gruft, worin sie nicht verwesen, unter der Kirche in demselden Stiedhose sich befindet, so wird der Grund der Erhaltung u. Verwandlung in der Gruft vielmehr in dem verminderten Zutritte der äußeren Atmosphäre, in der Trockenbeit der Luft und hauptsächlich in tropfbaren oder ausdehnsamen Flüssigkeiten, zumal in der Kohlensäure, zu suchen sein, welche in dem Gerstraume aus dem Erdreiche sich entwickeln. 2- Wien. Am Füße einer 5048 Fuß hohen steierischen Alpe liegt eis Ort H., welcher durch die höchsten Gebirge von Kärniben und Obersteper abgesperrt wird und seit langs Rekrstirunds=Flüchtigen, Indusfrit=Rutcrn und wirklichen Deserteuren als sichererSchlupßwinkel vien. Nach vielen erfolglosen Bemüthungen einzeinet Genbarmen- unternahmen wehnere aus Steienmark und Kärnthen an einem Sonntage einen großen Streifzug gegen die in diesem Orte virborgenen Gesctelzitchertreter. Die Gepparwrrie hute erfahren, daß mehrere derlet stlüchtige Inrividuen sich zuch Gollesdienste nach H. begeden, uod umstellten daher den Friedhof der Kirche, um nach brendigkem Gottesdienste die Schuldigen in Empfang zu nehmen. Diese wurdin jedoch während des Gottesdienstes von der sie bedrobenden Gefahr in Kenntniß gesetzt und suchten sich theils in dem Orgelkasten, theils hinter dem Hochaltar, theils auf dem Thurme zu verbergen. Die Ersteren blieben unentdeckt; 19 Mann, welche sich oberhalb des Glockenstuhles verborgen hatten, wurden von der Gendarmerie gefangen genommen. Allein jetzt erst versuchte eine Anzahl Bauern, welche sich im Kirchenschiffe versammelt hatten, die Gefangenen den Händen der Gerrchtigkeit zu entreißen. Nur das ruhige und energische Auftreten des Gendarmerie Korperals verscheuchte die tobende Menge und verhinderte fernere Thätlichkeiten und Blut— Ueber die Mondberge in Afrika bringt Professor Cherbouncau zu Konstantinopel aus einer arabischen Reise folgende Mautbeilung: „Die Monkberge liegen in dem westlichen Hochlände zwischen dem Mittellauf des Rigers und dem atlantischen Meere. Jenseits des Kreises von Sakat beginnt gewissermaßen eine andere Wett. Die Menschen haben eine rothe Farbe; die Einen sind Hirten und haben unermeßliche Heerden von Kameelen reitwilligst in Ortracht ziehen.“ Türkei.—* Konstantinopel, 6. Nov. Das Dampfboot haue erst an diesem Tage, statz am 5., genannte Siavt verlassen, weil der französische Gesandte noch das Resulzat seiner Conferenzen mit dem Divan uder die Jumtuirung A##el=Kadero in Brussa nach Frankreich melden wollte. Die türkische Regierung will namlich um voraus alle Bedingungen feststellen, unter welchen sie den Aufenthalt des Emirs in ihre Stoahten gestatter. Näheres über viese Veringungen enthalten diese Briefe nicht.##3# mttze Die Frage der heiligen Octe ist wieder in eine neue Phase getreten. Der Kaiser von Rußland hat nämlich dem griechischen Patriarchen von Jerusalem den Befchl ertheilt, sofort von vort abzureisen, wenn irgeno etwas an dem dortigen Stand der Diage geändert würde. Da nun die türkische Regierung die Bollziehung des mit Frankreich abgeschlossenen Vertrags befohlen haite, so erwartet man jeden Augenblick die Abreise des Patriarchen. Persien. Die persische Regierungszeitung vom 16. und 23. Sepibr. enthält folgende Ankändigung: Da Einige von der Umsturzpartei den Prinzen Abbas Mirze, welcher in Khom residirte, zum Ziele und Lojungsworte ihrer politischen Umtriebe gewählt hatzen, hat der Schach, um allen weiteren Ränken und Intriguen dieser Partei vorzubeugen, im Interesse der öffemlichen Ruhe hinsichtlich des gedachten Prinzen zo beschließen gerubt, daß derselbe mit seiner Familie sich nach den heiligen Wallfahrssstätten begede, zu welchem Behufe ihm der Betrag von 2000 Dukaten als Reisegeld und die benöthigte Summe zum Ankaufe eines Hausesz daselbst angewiesen, außerdem ein Jahresgehalt von 3000 Ducaten ausgesetzt wurde, welchen er vom Statthalter in Hamadan jährlich zu beziehen haben wird, um undehelligt sich dem beschaulichen Leben an jenen heiligen Stätten zu widmen. Amerika. Das für Erisons„Heizlust=Maschine“ erbaute Schiff ist vom Stapel gelassen und die Maschine darin aufgestellt worden. Ueber die Probefahrten erfährt man erst mit dem nächsten Damzer Aübene. S Verwischtes. — Udige. Dos Eiddicher Benzene auf den Wlege über Herois und Vontcbe noch Abins, zpei Boken dinter den müce geianheen Orte und am südlichen Abhange der in das fotaulische Hügelland endertenen gernücher Kellgrinac geieger Zotel ein iigenbümiiche gelgssche Müertoüratglet dart„Oet der Hamsbuße enen heile lichen, aus Quadern ausgeführten Gehäude, befindrt sich eine Gruft Standeb=Veiaesoor ArI.,Pei6 Verstordene ohne Unterschied des besonders verdient dieser Nation, dann kommt man an einen großen Salzsee, Sebict Schanarina genannt. Die Grenzen daslelben verlienen Eich zun .. enunn Umtsn Wriltion n in SulDt einer unermeßlichen Wüste, in der man keine Spur von Vegetation findet.„Am Ende dieser Wüste, zu deren Dorchzehung man fünf Wochen braucht, lagern Bölkerschaften von rother Farde, die in Zelten von Büffelfellen leben und sich von Datteln und Kameelmilch nähren. Dann kommt abermals eine Wüste, die man in 15 Tagee surclegt, woragf man die ersten Ozsea entdeck, die zee den Monebregen gehören und von rothen Menschen bewohnt sind.“ In der enzlischin Zeirschrift„Noies and Queries“ wird folgende Frage aufgeworfen: Kann irgendneiner Ihrer Leser den Urwrung det„Sänden=Essent“ erflären und Beispicle dieses schanerlichen Brauches liefern, wrichtr, wie man mir versichert, noch iu ein zelnen Theilen von England oder Wakes votkommn! Derfeibe behebt in der vermeinttichen Urdertragung der Sünden eines eben Arfiebenn ut doen Bünichm von gernhellehatallier, der dio auf die Brust des Leichnams gelegtes Stück Beod verzehrt, woruich er des Vellchglender noch den Touten von der Verantnertlichter seiner Sünden entlastet und dieselben auf sich nimmt. Er erhält für diesen Dienst eine halbe Krone(25 Sgr.) und wird daun unter Verwänschungen aus dem Hause gejagt. Diese Sitte 18 Gegenstand eines interessanten Aufsatzes des Hra. Muggridge von Swanseg, der auf der lezten Jahers=Versammlung der Cambrian Archacolsgieal=Association verlesen wurde. Der Uisprung ist jedoch don nicht genügend aufgeklärt. Man hat mehrfach an den Sündenbock(Lroitieus XVI., 21, 22) und an die Opferutg von Verbrechern in der Arena von Athen erinnert. — — Drussobler. In der gestrigen Nummer Spalte 3, Zeile. 17, soell es heißen, statt„in denselben":„des Zollverelus.“.. Börsen=Cou#se der Staatspapiere und Actien. teacht-Guche. vom 25. Novemben 1852. Toura wn„* Lemdurg 900 Mr. s Sgnutz r#.e sese e Prct. Brief. Gelz. e— Ptcticg in. Wticher Errporvene oyur uunterschied ves 1## e 3.n. Vemmant in 28g. geseyze werden. die sich in ibrem Leben upi die nicht in ür Obeilnehrt in Dier Groh, sonhern zieiwehr douin, dof 1#. man die Todten darin unverwest ersäte, un kann noch#chihef in, W..1.8 Eissiahne nitie Antim dr Wiure dosathen zu bichen, vrische pr Eesctz, he g., Dk.i Peeaf=rich, Weaiaige, Sicdher bei Rl. 1 24h o Ornit beiht ninlich die wertwürdige Egenichnhg, dich Ne dristagt Dref Jahre nech ber Die an de und dorr jodarin nicht verwesen, sondern verkalken. rim nu:1sTä# 95 AOgrehne- uderinigre oeteltgg 8 aic Oeiatfendden 85 Oetratte“ setzung werden Die Leichen## der kungs=Prozeß soU jedoch schon früber vollendel sein. Gruft genommenen Leichen sind in einer nabe bei A47,#tnran ZiA. 4 . 1 Perbessische 40 Thhr. Loose— 34½ p. ½ b. 34 G. Gristliche und zwei Frauen, eine Muter chit ihrer Tochtrr. Einigg. Badische 35 Fl. Loose„ 38¼ 9. 38 E. Sdeon Köln, den 25.; November 1852. Anl. Sch.=Vr. bite von 1852 St. 84-Sc. Bosk=Anttl. Peügimich. Bergisch=Mrl. bedal. Prier. uu-Bladger de#gl. Prier. beogl. U. E. 945.=Ahrit. b##gl. Prier. d##gl. Prier. Prinz Wilhelm —1 104 Briese. Geid. Griese. Geld. Preuß. Brdor Ausl. Pistolen Hoi. 100. St. 5 Hr. Stücke. 86 102 26 den 25. November.! Weizen, 2 Thr. 15 Sgr.— Pf. Roggen 2 Thir. 6 Ser.— Pf. Gerste 1 Thlr. 17 Sgr.— Pf. Haie — Tdw. 27Sgr.— Pf. Buchweizen 1 Thir. 24 Sgr.— Pf. Erdsen 2 Tolr. 16 Gor.— Pf. Bohnen 2 Thlr.— Sar.— P. Kapsem. 3 Thlr.— Ser.—Ps. Rübfomen 2 Thir. 22 Sar. 6 Pf. Kariossel — Thir, 27 Ser.— PI. Butter 7 Sgr.— Pf. Heu dr. Centner 20 Ser. PI. Stroh pr. Schock 5 Thir. 15 Sgr.— Pf. Prarimstel=Zeitung. Vaderbora, 26. Noo. Ju voriger Nacht, kurz nach 12 Uhr, brach im Hause des Kaufmann Graen am Markte Feuer aus, welbei wau ei nicht frit zrang enibett weben würe, rin gretes Brendunghs fünr unsen Stadt herbeiffichren keonte. Der rosch herbeigeeilen Züllße und den rühign Einschreiten der Bshmannichelt ist es zu danken, daß das Feuer auf den Bodenrdumen, wo es entheuben, zleich gebümpft wurde; wirt as zum heller Aushunch getoumen, ie wer wrger bei dichter Ansommmiigen der denachhen ten Häuser und wegen einer Meuge in der Nähe lagernder Breuakoffe die größte Gefahr zu befürchten. ∆Sirter, 2b. Ger. Obeien Bager fed Gr Opechleudh: der deneg ven Railber und Büeck von Vernen, noch döchtdrsten Seniegereen, den Büren ven Binsteriten Durol, uun den Birden Giehrig von Ocheriche— Seillingssieß Gurcht Zin engenossen. in Gefeler bei deweet wonn dn Korstenehr ver Hinien und den Zeiten) Dr. Roger ans Rauten: Den Druchmen nach werden die beben derschoften von eins aht Toge anf den Shlosse Gerver pumneler. Morgn sebe un den Füteichen Belungen eine große Jogd hatt. Venezilcher Bchellen B. Srüpell in Sehnden. Feuer=Versicherungs=Geselschast Colonia in Köln. Wir beehren uns hierdurch anzuzeigen, daß die Agentur der Colonia für den Kreis Paderdorn, nachdem die Herren Büllers u. Jardon dieselbe niedergelegt haben, dem Buchhändler Wilb. Crüwell in Paderborn übertragen werden ist. Bielefeld, im November 1852. Die Hauptagenten der Colonia Velb#gen u. Klasing. Die Feuer=Versicherungs=Gesellschaft Colonis in Köln Grunitagstel.— 8900.000 Whaler, Beserve. m#r 985.100 Thaler, Lohres=Bnnchne T2.100 Thaler, versichert Gegenstände jeder Art, bewegliche wie unbewegliche, als: Gebände, Maschinen, Hausgeräthe, Waaren, Erndten in Scheunen und Vieh u. s. w. gegen Feste, mäßige Prämie. Nähere Auskunft wird von dem Unterzeichneten bereitwilligst ertheilt, und das zur Ordnung der Versicherung Erforderliche sorgfältig und prompt besorgt. Paderborn, im Novbr. 1852. Der Kreisagen, Wilb. Erswell. Pusicer teies Seichere= eeche in Stettin, conerssiouirt leut Schluetderdre u. I. Oetober 1845, begrindet auf ein Gppihel von wrei Millionen Thaler, versichert zu festen biitigen Prämien(odne Rechzahlnng) sowohl in Städtrn als auch auf dem Lande: Gebäude aller Art, Modilisn, S4aiger äise, Waarentager, 86bzlkenlagen, Bied, Oetreide str. gegen Fruend=Gefabs. Gebände unter Strobdac fuden ebenfalls Aufskohme. Bet i Bülgseit ihrer Peinlezilge, weiche butkr keinr andern seilde Orselschalt zahbehrn, genührt dieseibe knt Bwöchrunge anf loer: Dauer dcheniente Vorsteile und vergütet bei Brandschäden jeden Verlust, sowohl den, dir durch Verbrenuen, wie den, der beim behpenten Butriaue durc Beschinlgung der Getmtung wnisscht, den Stainien genüd. Den Hopothekgläudigern dietet die Gesellschaft die vollkommenste Sicherheit nachs 16. der Bersich rungs=Bedingungen, wonach auch, wenn der Entschäoigungs=Auspruch durch die Schulo des Versicherten verloren zehen sollte, die Entschädigung dennoch zu deren Gunsten verarndck wld. 1#ift, Suung Hatine, un# en## Bei Versicherungs=Anmeldungen ganzür Ortschaften und Gemeinden treten besonders gunßige Bedingragen auf Grund rerheriger Unterhandlungen ein. Die von Königlicher Regierung concesßonirten Agenten ertheilen jede adhere Auskunft und fad zun Gnlgegeenahees von Bnkrbger berh. In Paderborn der Ageni## F. W. Frank Roferer„Wes W.T.# io Mlode. Olsonstraße Nr. 873. Hans=hars dn Prenk. Loiionel=OerschnungeGesellschaft. un Scce Auf die von mir seit wedren Jahrmn angesertigten, durch ganz Deutschlaup rühnlicht betennten, Hämmert’e Peichon-Petthuge-Heitemait, Landwirthschaftliches. Am Montag den 29. dieses Mts., Nachmittags 2 Uhr, zu Vorster hausen bei Hamm(in der Nähe des Bahnhofes) eine bedeutende Astestellung und pratbsche Versiche sondwirchschaftlicher Geräthe und Maschinen, wozuich Freunbe der Landwirchschaft ergebenft einlade. Hamm, im Nov. 1852. J. Kaufmann. Bekanntmachung. Freitag den 3. Dezember c., Morgens 10 Uhr, soll in dem Gasthose des Herrn Flörken in Lichtenau die dem pensionirten Grenzaufseher Kowoly daselbst gehörige aus der LichtenauSurheimer Separation erbaltene, am Brummerdusch Sub. Flur VI. Nr. 151 gelegene, 12 Morgen 63 Ruthen große Absindung im Gauzen, oder in einzelnen Morgen öffentlich meistdietend verkauft werden. Die Verkaufsbedingungen liegen in Lichtenau bei Herrn Koweky und bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen. #Paderborn, den 24. Nov. 1852. * Der Genrol= und Opptalteellgüche tigte des Kowsly. H. Rösener, Commissionair. Ein newandter Keliner, mit guten Zeugnissen versehen, kann sofort in einem lebhaften Gasthose placirt werden. Näheres erfährt man in der Exped. d. Zig. Och mache einem geehrten Publikum die erO gedene Anzeige, daß ich in meinem Heuse in der Kisaustraße hierselbst eine Batrischbierbrauerei verbunden mit Schenkwirthschaft errichtet habe. Die Schenkwirthschaft wird am 1. nächsten Monats eröffnet. Carl Sander. n Gochenserian, weieht ver vielen Anggen für schr heisen zurtiannt wornen feed, empfehle ich den geehrten Abuchmern in seinem Neußider zu 4 Thir., und in seinem grügten Belgg x 7 Shh, not in mnnfthriche Gchrenhe=humseng. werden von mir die ite vergoldetem Stider für 4 Thtr., und feinem Golde für 6 Thir. angesertigt, und erhalten die geehrten Aduet## solche in Etzis nebst aussöbrlicher Petraucht=Auwisung, gegen portofreite Fiosenbung Lis Beküges,[elennigst vom Unterzeichnsten zugesaabt.### V##l. Solelinger u. Lonz. Bleicherede dei Kershaufen. nac wirkes bes wir bie urröheter Schal=Eric oder Betr.=Bul aus feigem Siidr für## Thin. onngeldeten Siche sür 12 Meistbietender Verkauf. Dienstag, den 30. dieses Mis., von 9 Uhr Morgens und 2 Uhr Nachmittags an, soll in der Wohnung des Gastwirthe Gocken hier eine große Auswähl ganz neuer und sein gearbeiieter Meudeln von Mahagonie=, Kirsch=, Rußund Eschenholz, als: Komoden, Spiegelschränke, Tische, Servanten, Nacht= und Waschkomoden, Sekretäte, Schreid= und Nähetische, Sophas, Stühle, Beitstellen und Gessel Ffentoc wackdietend gegen soforder Zehlung verkauft werden. Pavetdorn, 22. Nor. 1852. Gtad, Schlous=ganister. Die Witwe Assesser Hesse hierselbst beadsichtigt, Umzugs halder ihr an der Westernstroße dahier beiegenes Wohnhaus nedst Hofraum und Scheuna#hu verkaufen und es soll dieser Verkauf am 23. Derember Morgens 10 Uhr bei mir Statt fnden. Beberbore bon 93. Nonemder 1852 K# ##. Rechts=Eawalt- und Rotar. Landverkauf. Freitag den 3. Dezemder s., Nachmittags#2 Uhr, werde ich in der Wobaung des Dastwirths A. Müssen am Kasseler Thore meine int. der Feldmark Paderdern, in der langrn Wenne, is Obrdslshlerselte, bim Dbem, in Wohe felde und in der Abtsbrede belegenon Ländereien, eirca 9 Morgen, össentlich meistdirtend aus freier Hand verkaufen. Paderdorn, 25. Nov. 1852. Wittwe Schuhmacher Eranz Laufkötter. (Die Hemren Musiklehrer erlauben wir auf nachstehende, zum Gebrauch beim Unterrichte höchst empsehlensweride Musikalien ganz besonders aufmerksam zu machen: Enckbausen, H., der erste Anterricht im Clavierspiel. Eine Reihenfolge methodisch geeordneter Uebungsstücke für den progressiven Clapier=Anterricht, nach pädogegischen Gruncsätzen componin. 82. Werk. 4 Hefte, a 15 Sgr. — Insructige ledische Tont#ce für das Planoplerte zu 4 Händen. 84. Werk. 4 Hefle a 15 Ser. Verlag von F. Kuhnt in Eisleben, vorrätbig in allen guten Buchhandlungen, in Daderborn bei W. Crüwell. Bei I v. Tr. Wöller in Leipulg an. schien und kann durch jede Buchhauslung“ des In= und Auslandes bezogen werden, in? Paverdorn vorräthig Lei W. Erüwel l:5 Briefsteller für die 2 weibliche Juzend. Anweisung zum Briefschreiben ul Muster-Veispielen, Aufgabenstof ur. 5 aus dem Kreise des weidlichen Geschlechts. Für Lehrer u. Schülerinnen in Töch= S terschulen, sowie zum Selbstunter=8 " richte und zur 3 Jungfrauen. Non Fortbildung für 8 men. 8 3117 Duus# Ortlag der Wilg. Erävel in C. E. Hartmann, Consistorialrath u. Schulinspector zu Cöthen. Vierte Auslage. Nach des Verfasser Tode dearbeitet von Gg. A. Winter, Oberichen an der Bürgerschule u Ainttug. Einzelpreis 1 Thir.; bei je 10 Sxewpi. nur 24 Sgri u— M Horrmeure Prastellee 1 keineeneg ein Briefsteller vom gewöhlichen Schtäg, der bloß Schemas gibi, sondern ein gründlich belehrendes, aus gereister Lehrerprarie hervorgegangfa#s, seit vielen Jahren in Schule und Haus praktisch erprovieh Buch. Es gilt in der ßödas. Wbeit els eins 2 de venshglichsten Hpilstlicher Hhlftaite 9 ei und in dr Frauenwelt als ausgre## zechndtes broshnne Hemchrand Oüsebuch. Die Kritik bezeichuete es einstimmig als ein in seiner Art einzig dostebrndes Werk, In dem überall vie größte Fartbei.„asick. Lachllotelt. Anggewandte 8 beit, Klarheit u. Vollstäadigkeit herrsche. Noch mehr aber wird sein guter Ruf durch§ die neue Bearbeitung erhöht werden, und 2 seine neue Ausstattung 90 zu apch 3(es- und Pelggrahetsgeschenden 8 3 twimer mehr empfehlen. 8 ( Ne: Nachte lurz fasen Rasion ni Maschinen der nur so Eeichchcken PSchichetr polcon setd birtlichte an und Die Rest vergessen.“ Versafung lechtmnoträftig erst mit W Rehonraten trat die rerv reitwillig all Timeo D. Das hätte stische Centra ihnen für den rader behielt Macht, die B betjagen. Die Regier Feiternctatten Stzsteut nicht Oeohald### une vérité: 0 er hatte nicht Die Ministerp## ptäte zur Stell daß der Julith: brach. L. Philipp 54 1900 auf 1800 Die provisori haften Zustand früheren Regieru: mriden. Sie m Spaatshautalte Arae entlosten brauchte, weil es Staaten mit sich sie ein neues Arm Sieue, weiche die Hahy's Pferd, das grißen Oecchmack an bahn eine Gasse vor beiden Seiten vom W e W sie ult einen Spete dem es laut wieherte. ## war Lurchaus n dan zu fangen, wenig nen Füch, nut scher un gaarcheht Wie das Schwert de A, un die Oehhr un w se war geclick Bürs in auheren Herr Haley lief auf wäthend den Boden.## kon ans Brfehle hina# Zimrfeicher un prhen gehrtce Ahnung, weichr Grunde ktege. Gricch wgricht un auf Jerny sitzend und Ha von Schwrit, aber mit bi sentöchern. Grfangen! unf ir