De dieseche aber, obgseich eit zu berathen, nicht bei bes vom 11. März 1850 anwalt zu Paderdorn gelung die Anklage erhoben. hes. senaue Bauart der landk des Herrn Dr. Wild. nen Gelegendent, dei den Statt gefiaateern precke bachten, die zufolge Andamm, der eine Rledernd überhaupt durch VerOegbnthichett behrvirden. Der genbige rronlolt ir cee stnte ner Instrumente. shlge. und 80 Sühilbunger zochhandlung und von iche für Land= uud (K. well in Paderdorn. Orte sollen asseret er Sudmission an Lieferung gegeben 002 Stück. dder ansgssordert. brift: r Lieferung von 7. Rovembr. 4. in sind in dem Garnison=Vereinzuschen und schreiben, welche ges, den sich die eemessen mit ihr mittenten vorbleiben. nee= Corps. sit anzuzeigen, ge, den 25. eben der geTable Thôte adet uman, stwirth. : i n B e r l i n l in Par enkreise. 19 öge, Poesie #m, böhmiI. f. v. 12 Sgr., 4 Sgr., 8 Sgr. vell. Westfälische Zeitung. Erscheint mit Ausnahme des Monlags Jäglich Inserate werden mit 1 Sgr. die 4 spaltige Zeile dür deres dom bersche K Vaderhorn. Vierteij. Abonn.-Preis in Paderborn 1 Thlr. „*„— 10zg 7½ Sor.; bei allen Postanstalten in Preuss. 1 Thlr Donnerstag, den 11. November 1852. 15 Sgr.; im übrigen Deutschlend 1 Thlr. 22½ Sgr. . ier Hr Jahrg. Deutschland * Berlin, 9. Novdr. Das Ministerium hat sich in den letzten Tagen zwar mil den Nachrichten aus der Wiener Zollkonferraz beschäftigt, allein es scheinen dieselben keinen Einfluß auf die dieberige Haltung zu baben. Hauptsächlich nehmen jegt die Vorlagen für die Kammer in Anspruch und die Erhöhung der Runkelrübensteuer, die von 4½ auf 6 Sgr. per Cinr. von Neuem deantragt wirden soll. Nach unserer Meinung sellte man denselbem Zweck auf einem anderen wirksameren Weae zu erreichen suchen; durch entsprechende Herabsetzung des Eichgahghzalls ant Rodzucker. Dodurch würnen die Steuertase. das Publikum und die Raffineur's bedeutenden Vortheil gknießen und es ware überhaupt ein, wenn auch nur kleiner, Schritk gethan um dem verderblichen Umsichgreisen der Rübenzuckerfabrikation Einbalt zu thun, welche auf Kosten des Landes immer mehr Kapitalien aus naturwüchsigen Industrien abzieht. — Die Wahlen sind nunmehr bis auf wenige, noch rückständige bekannt. Die überwiegende Mehrzahl ist in conserpativem Sinne ausgefallen. Die eler'cale Partei dürste in der neuen Kammer einige 50 Stimmen zählen, wozu hauptsächlich Westphalen und die Rbeinprovinz beigetragen daben. In letzterer wurden allein 10 katbolische Geistliche gewählt. Hr. v. Patow hat; wie die„N. P. Z.“ meldet, die im zweiten Berliner=Wabl=Oezirk auf ihn gefallene Wahl abgelebnt und sich für die Annahme des im Wabl=Bezirk von Königsberg in der. Neumark ihm übertragenen Mandats erklärt. Der Erzbischof v. Orzpluski hat die in Ostrowo auf ihn gefallene Wahl abechot. — Ministerpräsivent v. Manteuffel ist von seinen Gütern zurückgekehrt: Er hat die Wahl in Luckau angenommen.— In Beziehung auf die hinsichtlich der Verfassungsuwision den Kammern zu machenden Vorlagen ist nach dem C. B. die Majoriiät des Ministeriums(v. Manteuffel, Simons, v. Bouln und v. d. Hepoi) gegen die ritterschaftlichen Reactivirunepe in Biogeping auf die fünite: Oldugg der gssten mer will ste, baß diese vom Könige durch Ernennung ausgebe. — Aus Frankfurt geht dem C. B. die Nachricht zu, daß die freie Reichsstadt es geradezu abgelehnt habe, an den Wiener Zollconfernzen sich zu betheiligen.— Die N. Dr. Z. bört, daß in diesem Jahre das Cultusministerium eine Erhöhung des Etats für kirchliche und Unterrichts=Zwecke erfahren werde. — Der Prinz Gustav Wasa ist hier angekommen.— Königsberg 6. Nov. Ueber den gestern gemeldeten Brand meldet die Ostpr. Ztg. folgende Einzelheiten. Heute des Morgens um 7 Uhr wurde unsere Stadt eurch Feuerlärm erschreckt, und mit Blitzesschnelle verbreitete sich die Nachricht, daß unter den auf der Lastadie befindlichen Speichern Feuer entstanden seyz. Die Flamme griff, unterstützt durch einen ziemlich starken Wind, so schnell um sich, daß bereits einige Speicher lichterloh brannten, ehe umfassende Vorkebrungen zur Verbütung eines großen Unglücks getroffen werden konnten. Das Feuer ist in dem, dem Kaufmann G. Schubert gehörigen, segenannten Säemannsspeicher ausgebrochen und über die Entstehungs— Onkel Toms Hütte. (Fortsetzung.) Dies Lachen ermunterte den Händler fortzufahren.„S'st sonderbar, aber ich konnte das dem Volk nicht in den Kopf bringen Da ist Tom Locker, mein alter College in Hutschez, ein bekannter Mann, der war ein wahrer Teufel auf Neger, bloß aus Prinzip, Herr, denn mit einem gutherzigeren Mann konnte: Ihr nicht zu tbun haben, es war sein System so. Ich sprach oft mit ihm darüber. Warum Tom, sagte ich zu ihm, wenn Eure Mädchen heulen und schreien, haut Ihr ihnen über den Kopf oder schlagt sie zu Boden? Das ist thöricht, sagte ich, und thut nicht gut. Kümmert Euch nicht um ihr Schreien! sagt“ ich, das ist so ihre Natur, sagt ich, und wenns Natur ist, kann sie nicht auf dem Wege ausgeprügelt werden, da muß man einen andern gehen. Außerdem Tom, sogt 1.5, schadet Ihr Euren Mädchen, und sie werden krank und zuweilen sogar häßlich davon, besonders die gelben Mäochen, aas ist, als ov der Teusel und all sein Gefindel in sie gefahren wäre. Warum könnt Ihr sie nicht freundlicher zurechtsetzen und sanft mit ihnen reden? Wendet ein klein Bischen Menschlichkeit daran, damit kommt Ihr weiter, als mit all Eurem Stoßen und Treten, das rentirt sich weit besser. Aber Tom konnte sich dazu nicht bekehren und malt.ätirte die armen Dinger so of: vor meinen Augen, daß ich schon mit ihm brechen wollte, obgleich er, wie gesagt, ein guter Kerl und ein vortrefflicher Geschäftsmann war.“ „Ihr habt also gefunden, daß Euer Weg, das Geschäft zu handhaben, besser ist, als der Tom's“, sagte Herr Shelby. —„Ja, Herr, das kann ich sagen. Seht, wenn ich haldwege kann, so sorge ich für meine Artikel, besonders wenn ich junge Sclaven kaufe. Thut die Märchen(aus dem Wege. Aus den Augen, aus dem Sinn, beißt es dann nach der alten Weise, und wenn es vorüber und nicht zu heifen ist, dann nimmt die Natur wieder ihren Lanf. Das ist nicht wie bei unserm weißen Volk, das einmal darin aufgewachsen ist, daß seine Weiber und Kinder und art desselben noch nichts ermittelt, obwohl die Nachricht verbreitet wird, das dusselbe von ruchloser Hand angelegt sev; auch will ein Rachtwächter bereits während der Nacht Brandgeruch bemerkt haben, ohne jedoch eine Flamme entdecken zu können. In dem Augenblick, wo wir Dieses schreiben, steben etwa 10 gefüllte Speicher in dellen Flammen, auch erfahren wir auf der Brandstätte, daß so eben der dem Kaufmann Szittnick gebörige Spiritusspeicher von den Flammen vollständig ergriffen worden, eine Nachricht, die das Schlimmste befürchten läßt, falls sie sich bestätigt, wozu noch der Umstand kommt, daß der Wind die Flamme beftig nach der Gegend zutreibt in der eine Menge anderer Speicher stebt, bei deren Bauart an eine baldige Unterdrückung des furchtbaren Elements schwerlich zu denken sein dürfte. Wir wellen indeß noch das beste hoffen, zumal da nicht nur die betreffenden Behörden in voller Thätigkeit sind, um die geeigneten Anordnungen zu treffen, sondern auch unsere brave Garnison jeder Wasse unter der Leizung ihrer Offiziere sich auf der Brandstädte befindet, um die Bürgerschaft bei den Rettungsanstalten zu unterstützen. vom 8. Novhr. Aus sicherer Quelle vernimmt man in Folge eines Wirtbsbausstreites erhitzter baierischer Soldat ohne alle Veranlassung einem unter der Hausthüre stebenden Taglödnersjungen mit seinem Hirschfänger eurch das Oberbein.(Fr. J.) München, 6. Nov. Wenn ich Ihnen gestern von einem zweiten Duell, als dessen Opfer ein Rittmeister gesallen sei, meldete, so habe ich Ihnen das gesagt, was gestern Stadtgespräch war und heute deutlich in drei Localblättern steht. Inressen höre ich heute mit Bestimmtheit, daß nicht nur der Gefallene lebt, sondern das Duell gar nicht stattgefunden hat. Wien, 5. Nov. Um die Ausdebnung des Bergbaues in Odserreich beurtheilen zu können, dürfte es nicht uninteressant sein, zu erfohren, daß dir Zahl der bei dem Bergbaue beschäftigten Indivieuen sich auf 119,000 Köpfe beläuft, worin die! Köhler und sonstigen Nebenarbeiter nicht eingeschlessen sind:— — Der auf der Durchreise hier gewesene preußische Generallieutenant v. Wrangel wurde in den höchsten Kreisen mit großen Auszeichnungen bebandelt. Vorgestern hatte er die Ehre an der kaiserlichen Tafel zu speisen und gestern wohnte daß der Herr Handelsminister v. d. Hepot die Strecke der###er der am Glacis abgehaltenen Parade bei. Aachen=Düsseldorfer Eisenbahn von Rhepei bis Herzogenrath am Donnerstag den 11. d. Mis. zum ersten Male befahren wird. Nach der Rückfahrt findet in Rhepot ein Festdinet statt, wezu eine Menge Ehrengäste eingeladen ist. Bis zum 20. November soll demnach auch die Eröffnung der ganzen Bahnstrecke von Düsseldorf über Neuß bis Nachen ebenfalls durch den Minister erfolgen. Zu diesem Zwecke werden die Arbeiten auf der diesseitigen Strecke mit außerordentlichem Eifer betrieben, so daß sogar zum Bau der Brücke über den Rorokanal auch die Nacht verwendet wird. Die Brücke dürfse in wenigen Tagen vollendet sein, und es stebt dann die Eröffnung der ganzen Bahnstrecke kein Hinverniß mehr entzegen.— Das erzbischöfliche Knaben=Convictorium ist nun vellständig eingerichtet. Die Lazaristenväter stehen homselben mit Sorzsalt und F. Der wüntestrache N. K. Owee ge) gestern Abend bier angekommen.(D Bremen, 8. Nov. Vor einigen Tagen hat sich der Manufakturenhändler Hermann Münder mit über 100,000 Tdlr. für insolvent erklärt. Es sollen besonders hamburger, bremer und elberfelder Häuser sein, die dabei verlieren. Frankfurt, 9. Nov. Heute Vormittag wurde der Direttor der Abtheilung für das Bundeskassen= und Finanzwesen, der k. k. österreichische Hof= und Ministerialrath Frhr. Neu von Nellenburg feierlich beerdigt. — Am Sonntag Abend griffen in der Näbe von Offenbach baierische Solnaten ein Edepaar an und verwundeten, als sich der Mann zur Wehr setzte, die Frau. Als hinzugekommene zillisten sich der Angegriffenen annahmen, entstand eine Rai I. in deren Folge Verwundungen von beiden Seiten vorgekommen sein sollen. Durch herbeigeeilte Gens'darmerie wurden zwei der Solcaten verdaftet und nach Offenbach gebracht. An demselben Abend stach in Sachsenhausen ein — Der Litdograph in der k. k. Hof= u. Staate druckerei, Hr. Johann Echile, hat eine interessante Erfindung gemacht, eurch welche es möglich wird, alle Zeichnungen statt wie bisber nur auf Papier, auch auf Holz und Blech mittelst Farden rrucken zu Töggen. — Graf von Stadion wird auch diesen Winter in Wien verweilen. Er ist von allen seinen Leiden so ziemlich hergestellt und wird sehr ost auf Spaziergängen öffentlich gesehen.— — In der k. k. Münzstätte wird sehr lebhaft gearbestet; das##rsonal wechselt Tag und Nacht ad. Seit längerer Zeit wiro vorherrschend Kupferscheigemünze und Silber geprägt. In den Depois der Münze liegen einige Hundert Centner Silber, welche jeßzt nach dem niuen Münzspsteme„auszlprägt werden. uSTa das Alles ihm angehören. Die Neger dagegen, seht, die richtig auferzogen sind, haben gar keinen Begriff von irgend welchem Eigenthum. Da geht das Alles desto leichter.“ „Dann fürchte ich, sind meine Neger nicht gut erzogen,“ sagte Herr Shelby. —„Ich glaube auch. Ihr Kentuckyleute verderbt die Reger. Ihr denkt, Ihr thut ihnen gut, aber es ist gerade das Gegeniheil der Fall. Seht, der Neger, der überall hin verschachert und durch die Welt gestoßen, dei an Tom und Dick und Gott weiß wohin verkauft wird, dem thut es nicht gut, wenn ihm Begriffe und Hoffnungen auf ein gutes Leben eingeflößt werden. Die bringen ihn nur auf, und wenn es ihm einmal schlecht geht, kommt ihm Alles härter an als sonst. Ich erlaube mir daher zu sagen, Eurc Reger würden sehr unglücklich an einem Platze sein, wo andere Plantagenneger vor Freude hüpfen und springen. Jeder Mann, Herr Shelby, denkt natürlich am besten über seine Wege, und ich bin überzeugt, ich behandle meine Negergarde so wie es sein muß und wie es ihr Wodl ersordert.“ „Es ist ein schönes Ding um die Selbstzufriedenheit“, sagte Herr Shelby mit einem leichten Achselzucken und einem leicht erklätlichen unangenehmen Gefühl. —„Wohl“, sagte Haley, nachdem sie beide eine Zeitlang in der Stille über ihre Sache nachgedacht,„was meint Ihr?“ „Ich will mir die Sache überlegen und mit meiner Frau sprechen,“ sagte Herr Shelby.„Unterdessen, Haley, wenn Ihr eie Sache auf dem rubigen Weg, den wir eingeschlagen, gcordnet haben wollt, so wird es gut sein, wenn Ihr von dem Geschäft nicht in der Nachbarschaft sprecht. Es möchte unter meinen Leuten bekannt werden und es würde ein schweres Ding werden, einige von den armen Teufeln wegzugeben, wenn sie darum wissen, das könnt Ihr mir glauben.“ —„Freilich, glaub's. Ums Himmels willen, kein Wort! Aber ich muß Euch sagen, ich bin verteuselt auf rasche Geschäfte und wünsche daher so bald als möglich zu erfahren, was Ihr beschlossen Italien.—“ Turin, 3. Nov. Die Ministerialkrisis hat sich zur Befriedigung der großen Mehrzahl des Volkes gelöst. Graf Cavour, der nach kurzer Enisernung aus der Regierung die Leitung des Ministeriums übernemmen hat, ist unstreitig der populärste Mann in P#iemont. Denn ihm und seiner tiefen nationalökonomischen Einsicht hat das Land die gesunde Handelspolitik zu verdanken, welche seit einiger Zeit eingeschlagen worden ist, und deren segensreiche Folgen bereits zu Tag treten. Der Jubel ider diese Wendung der Crisis war hier groß und unter den Säulengängen am Vo, dem Turiner „Broadwap“ sah man nur fröhliche Menschen. Auch die Presse stimmte in den Jubel mit ein und brachte in idren Spalten große Evivas für den König. Das neue Ministerium ist nun folgendermaßen zusammengesetzt: Geaf Cavour, Finanzen und Präsioent; General Dadormioa, Aeußeres: Vonza de San Martino, Inneres; Paleocapa, öffentliche, habt,“ sagte Haley, indem er aufstand und seinen Ueberrock anzog „Wohl, sprecht dlesen Abend zwischen fünf und sieben wieder vor dann sollt Ihr meine Antwort haben“ sagte Herr Shelby, und der Händler ging mit einer Verbeugung aus dem Zimmer. „Ich wünschte, ich könnte den Kerl die Treppe hinunterwerfen“ sagte Sbelby zu sich selbst, als er die Thür zu sah.„Diese unverschämte Prahlerei! Aber er weiß, wie sehr er im Vortheil ist. Wenn mir sonst Einer gesagt hätte, ich solle=Tom nach dem Süden an einen dieser schurkischen Händler verkaufen, ich würde ihm geantwortet haben: Ist Dein Arbeiter ein Hund, daß er so verschachert werden soll? Und nun muß es doch sein; ich sehe sonst keine Rettung. Und Elisens Kind noch dazu! Das wird einen harten Strauß mit meiner Frau geben. Auch über Tom! Aber ich stecke zu tief in Schulden— der Kerl sieht seinen Vortheil und deuki, er muß ihn benutzen.“ In Kentucky ist die Form der Sklaverei vielleicht eit mildeste. Weil hier mehr Ackerbeg betrieden wire, ist die Arbeit auch nicht so hart und pressirt wie in den südlichen Staaten, und die Reger sind ungleich gesünder und klüger. Ihre Herren sind mit einem mäßigen Erwerd zufrieden, während die des Sücens immer nur auf den schnellen Gewinn denken müssen. Dabei werden sie ustürlich, wie alle gewinnsüchtige Menschen, hartherzig und die Sciaven dienen ihnen nur als Mittel, durch das sie um jeden Preis zu ihrem Zweck kommen wollen. Wer dier einige Pfl nzungen beieist und das freundliche, nachsichtige Wesen einiger Herren und Hereinnen, so wie die treue Anhänglichkeit einiger Sclaven siebt, mag sich wohl in die alten patriarchalischen Sitten der Fabelweit bin inträumen, aber nach und nach kommt doch ein böser Schatten auf die Seene und verdunkelt sie den Schatten des Gesetzes. So lange das Gesetz diese menschlichen Wesen mit schlagenden Herzen und lebendigen Empfindungen nur als Dinge betrachtet, die einem Herrn gebören, se lange ein Bankerott, Unglück, Unverstand oder der Tod einege Eigenthümers die Ursache abgeben, daß sie aus der freundlichen Lage in das trostloseste Elend übergehen müssen, so lange ist es Bauten; La Marmora, Krieg; Boncompagni, Justiz; Cibrario, Unterricht.— 28• Paris, 8. Nov. Die Demission des Erkönig von Westsalen, welche heute, im Monueur angezeigt wurde, hat dler ziewliches Aufsehen erregk. Er ist sofort nach dem Hotel der Invaliden zurückgekehrt, dessen Leitung er dehalten will, und hat daselbst einen pomphaften Tageebefehl erlassen. Unter den verschiedenen Gerüchten, welche über die Ursache seiner Amtsniederlegung umlaufen, ist das wahrscheinlichste noch dasjenige, daß er durch die Streichung seines Namens in dem Artikel des Senatusconsult's über die Erblichkeit sich gekränkt fühlte. Man glaubt, daß L. Bonaparte mit dieser Streichung einverstanden war, um die Abstimmung des Senates und des Volkes nicht zu zersplittern, sondern alle Stimmen auf sich vereinigen zu lassen, weil Manche, aus Aniipathielgegen Jerome, wider den ganzen Beschluß stimmen möchten. Bei dem gespannten Verhältniß, das zwischen dem Sohne Hortensia's und den Nachkommen Lucian Bonaparies herrscht, ist das Gerücht jedoch wahrscheinlich, daß Jerome und seine Familie dennoch durch das bevorstehende organische Dekret zur Erbfolge wird berufen werden. Aus einem seltsamen Zufall meldete der Telegraph in derselben Stunde den Tod des Herzoges von Leuchtenberg, wo der Senat: L. Napoleon den Kaiserbeschluß überbrachte. Es ist nehmlich auch eines der vielen Gerüchte, daß einer der Söhne Leuchtenbergs zum Erben des Kaiserthumes designirt werden könne. Bei der Mission des Senats in St. Cloud redeten die Senatoren den Präsidenten schon meistens mit„Sire" und„Majestät“ an. Das„Movseigneur“ war in der Minderzahl. Manche glauben immer noch, daß die Proklamation des Kaiserreicht erst am 10. December erfolge:: werde. Doch die nahen Daten der Volksabstimmung und des Zusammentritts des LegislagtoKörpers sprechen für den 2. Dee.— In Beziehung auf den Legiélativ=Körper glaubt man, daß demselben mit der Exrichtung des kaiserreichs das Recht, Zusätze zu den Anträgen der Regierung zu machen, unbeschränkt verliehen werden würde.— In wahrer Ironie hat ein so eben gegründetes napoleonistisches Blatt den Namen: „Stimme der Volko“(den Titel von Proudhon's Blatt) angenommen. In St. Cloud hatten die Senatoren L. Bonaparte, sobald e## in den Saal trat, mit„es lebe der Kaiser" begrüßt. Natürlich! Dieser hat sie ja selbst auserlesen. Die Rere des Sprechers, Mesnard, lautete: „Monseigneur! Wenn ein großes Land, wie Frankreich, seine Stimme hören häßt, so ist es die erste Pflicht des politischen Körpers, an welchen es sich wendet, demselben Gehör zu schenken und zu antworten(wenn der Senat nur auch in andern Dingen so gewissenhaft Gebör schenkte!). Dieß waren die Gedanken Eurer Hoheit, als Sie die Aufmerksamkeit des Senats auf diese gewaltige Bewegung der öffentlichen Meinung lenkten, welche sich so einmürbig und energisch äußert. Der Senat hat begriffen, daß diese glänzende Manifestation sich zugleich rechtsentigt##ch die unermeßlichen Dienste, welche Sie geleistet haben, durch den Namen, welchen Sie tragen, durch zi Garanticen, welche dic Graße Ihres Charatiers, die Weisheit und die Festigk it Ihres(Beistes für die Zukunft gewähren. Er hat begriffen, daß Frankreich, nuch so vielen Revolutionen, das Bedürfniß füdlt, seine Geschicke unter den Schutz einer mächtigen und nationalen Regierung zu stellen, welche, an die Vergangenheit nur durch die Erinnerung des Ruhmes und die Legitimtiät ihres Ursprungs gebunden, steis in der Sanktion des Volkes die Elemente ihrer Kraft und ihrer Dauer wiederfindet. Der Senat rechnet es sich zum Ruhm an, Monseigneur, der getreue Dollmetscher der Wünsche und Empfindungen des Landes zu sein, indem er in Ihre Hände das Senausconsult niederlegt, welches Sie zum Kaisertbron beruft.“ Nachoem das Geschrei:„es lebe der Kaiser“ sich gelegt, antworteie L. Bonaparte folgendermaßen: „Meine Herren Senatoren! Ich danke dem Senat für die Willfährigkeit, mit welcher er dem Wunsch des Landes entgegengekommen ist, indem er die Wiederherstellung des Kaiserreichs seiner Beraibang unterzogen und den Senatus=Consult beschloß, welcher der Genehmizung des Volkes unterbreitet werden soll. Als vor 48 Jahren in diesem nehmlichen Palast, in demselben Saale, und unter ähnlichen Verhältnissen, der Senat die Krone dem Oberhaupt meiner Zamilie andet, autwortete der Kaiser mit diesen denkwüreigen Worten:„Mein Geist wird nicht mehr mit meiner Nachkommenschaft sein von dem Tage an, wo diese aufhören würde die Liebe und das Vertrauen der großen Nation zu verdienen!“(Ein unmöglich, auch in der bestgeordneten Verwaltung der Sclavenverhältnisse etwas Schöncs oder Wünschenswerthes zu finden. Herr Shelby war ein ganz trefflicher, gutherziger und freundlicher Mann, der seine Umgebung mit der größten Milde behandelte. Er hatte immer nur dahin gestrebt, die Lage seiner Reger zu verbessern. Aber einige Speeulationen waren fehlgeschlagen, mehrere seiner Wechsel waren in Haleps Hände gerathen— er wußte sich nicht anders zu helfen, als durch die Weise, die wir eben kennen gelernt baben. Zufällig war Elise an die Thür gekemmen und hatte so viel von dem Gespiäch gehört, daß sie wußte, ein Händler habe ihrem Herrn auf einige Eclaven ein Gedok gemacht. Sie wollte noch länger lauschen, da wurde sie von ihrer Herrin abgerusen. Dennoch meinte sie gehört zu baben, der Händler habe auf ihren Knaden geboten. Das Herz pochte ihr und sie drückte den Knaben unwillkürlich so f.st an sich, daß er ihr ganz ängstlich ins Gesicht sah. „ücde, Möchen, was sehl? Dr deute!“ sagee ihrr Herin ze ihr, als sie den Waschkrug fallen ließ, den Arbeierisch umwarf und zuletzt ihrer Herrin ein lunges Nachtkleid statt des seidenen hinhielt, das sie aus der Garderobe holen sollte. Elise Ktutzte.„Ach Missis“, sagte sie darauf, indem fie die Augen aufschlug, dann drach sie in Thränen aus, sank auf einen Stuhzl nieder und schluchzte. „Was weinst Du, Elise, was sehlt Dir?“ sagte ihre Herrin. —„Ach Misßis, Missis, da ist ein Händier, der mit dem Herrn im Sprechzimmer nedet. Ich habe es gehört.“ „Nun ja, eu thörichtes Kind. Ich glaude, es ist so.“ —„Ach Missis, glauden Sie aucd, daß der Herr meinen Harry verkaufe wird?“ Dabei schluchzte sie wieder krampfhaft. „Ihn verkaufen! Du bist nicht gescheut, Mädchen. Du weist, Dein Herr hat nie Etwas mit den Händlemn aus dem Süden zu Kammerdiener Napoleons erzählt in seinen Memoiren, daß Letzterer, 2ls der Senat ihm das Anerbieten der Kaiserkrone überbrachte, ein Papier aus der Tasche gezagen und die Antwort in der flachen Hand abgelesen haben soll, welche mit den Worten apfing: „Ich din so überrascht von dem unerwarteten Anerbieten, daß ich kaum die Worte zu finden weiß u. s. w.“=Bekanntlich standen unter der Kaiserzeit die Reden im Moniteur immer anders). Was mir daher heute am meisten das Herz rührt, ist der Gedanke, daß der Geist des Kaisers mit mir ist, daß sein Gedanke mich leitet, daß sein Schatten mich beschützt, weil Sie, durch einen feierlichen Schritt, im Namen des französischen Volkes kommen, um mir zu beweisen, das ich das Vertrauen des Landes verdient habe. Ich habe nicht nöthig, Ihnen zu sagen, daß es meine beständige Beschäftigung sein wird, an der Größe und dem Glücke Frankreichs zu arbeiten.“ Von Neuem brach der Ruf aus:„Es lebe der Kaiser!“ Der Präsident der Republick näherte sich hierauf den Senatorea und unterhielt sich mit Jedem derselben. Der Moniteur zeigt an, daß in der neuen Organisation der Vorsitz des Senats vom Kaiser selbst gesührt wurde. Deshalb habe Jerome seine Stelle niedergelegt!? In dem Berichte Troplongs finden wir folgende interessante Stelle:„Frankreich verlangt die Monarchie des Kaisers; d. h. die Ordnung in der Revolution und die Gesetzlichkeit in der Demokratie.“ Das Dekret, welches das Volk zur Abstimmung aufruft, fängt felgendermaßen an: Im Namen des französischen Volkes, L. Napoleon, Präsident der französischen Republik u. s. w. decretirt: Art. 1. Das französ. Volk ist in seinem Comitien am 21. und 22. Nov. zusammenberufen um folgendes Plebiscit anzunehmen oder zu verwersen: „Das französische Volk will die Wiederherstellung der Kaiserwürde in der Person L. Napoleon Bonapartes u. s. w.“ wie am Schluß des Senatusconsult, den wir gestern mitgetheilt.— Dann folgen die einzelnen Bestimmungen der Wahl. Jeder 21 jährige Franzose ist Wähler u. s. w. Bei=einer Parade in Neuilly, die Bonaparte abnahm wurde das alte Lied:„veillons au salut de!' Empire“ wieder gespielt. Der Siecle veröffentlicht einen Bericht über die Meliorationen in Algier, wonach gegen 168,000 Obstdäume gesetzt und 143,000 Zuß Bewässerungscanäle gegraben worden sind. Abd=el=Kader wird morgen abreisen, nachdem er heute noch einmal beim Präsidenten war. Letzterer hat ihm verschiedene Gegenstände zurückgeben lassen, die jenem bei Beginn seiner Gefangenschaft in Toulon abgenommen worden waren. Er wird, seinem eigenen Wunsche gemäß(so sagen die offiziellen Blätter) zu den Kaiserfesten nach Paris zurückkehren. In Faubourg St. Antoine wurde der Emir von den Arbeitern gestern so warm empfangen,„daß er fast Gefahr lief erdrückt zu verden. Er konnte nur mit Hülfe der Cavallerie für seinen Wagen Platz bekommen. Die Arbeiter stürzten sich an den Wagenschlag und zerdrückten ihm fast die Hände unter dem Ruf:„Abd-el-Kader bleibe immer unser Freund!“ Der Emir soll von diesem Empfang bis zu Thränen gerührt worden sein.„Du siehst, wie die Franzosen sind!“ sagte Bellemare zu ihm.„Während des Klieges haben sie Dich gehaßt! heute achten sie Dich wegen der Aapferkeit, welche Du im Kampfe gegelgt und wegen des Muthes)mit dem Eu das Unglück eringgen.: „Dank dem Höchsten,#utwortete er, meine Rolle ist zu Ende und ich kann der Freundschaft der Franzosen immer würdig bleiben.“ Es werden schon Berathungen gepflogen über die Errichtung großer transatlantischer Dampfschifflinien und eine Commission zur Errichtung neuer Docks ist unter dem Vorsitz des Prinzen Murat ernannt. — Abd=el=Kader sieht die Leute, die ihn besuchen wollen, sich läglich mehren; über 4000 Personen sollen sich dazu schon in seinem Hotel haben einschreiben lassen. Wenn er mit sich allein ist, so schreibt und betet er viel. Gewöhnlich sitzt er auf einem Divan. Mit Ausnahme der Diners, wozu ihn der Präsident der Republik und der Kriegsminister eingelagen, hat er immer zu Hause in seinem Gasthaus gespeist. Wenn man gesagt hat, daß er keine thierische Stoffe zu sich nimn, so macht er indessen mit Eiern eine Ausnahme: jeden Morgen läßt er sich zwei gesottene Eier vorsetzen. Als Dessert genießt er rohes oder gekochtes oder eingemachtes Obst. Die Direktoren der Pariser Theater, die Abd=el=Kader zu Festvorstellungen einladen wollen, sind gebeten worden, den Namen des Emir nicht auf ihre Anschlagzettel zu setzen, da die Regierung sehr ungern sehen würde, daß er dort als Lockvogel figurirte. Herr von Lamartine widerlegt im„Siecle“ das Gerücht seiner bevorstehenden Ernennung zum Senator. Abd=el=Kader verließ heue Nachmittags Paris, um nach Amboise zurückzukehren. Die Abendgesellschaft, welche vorgestern die Prinzeisin Mathilde ihm zu Ehren gab, war sehr besucht. Gestern Nachmittags wohnte der Emir einer Festvorstellung in den„Arenes nationales“, bei und besuchte am Abend den Circus der elyserischen Felder. Die Fassung des kaiserlichen Senatus-Consult, schreibt der Correspondent der Köln. Zig., wird von allen Politikern als der erste große Mißgriff L. Napoleons betrachtet. Sie zeigt nämlich, wie schwierig es in. im Ernste eine napoleonische Dynastie zu gründen. Der Präsident hat sich in seinem eigenen Netze gefangen; denn es ist gegenwärtig offenbar, daß er bei der Sache ein doppeltes Spiel gespielt hat. Ruch Abfassung des ersten Senatus=Consult, welches das Erbfolge=Anrecht auf die Kaiserkrone in dritter Linie dem Jethun und wird nie einen seiner Selaven verkausen, so lange sie sich gut aufführen. Warum, du thörichtes Kind, denkst Du nur, daß er den Harry verkaufen will? Denkst Du, die ganze Welt ist so vervarrt in ihn, wie Du Gans? Komm, steh' auf und hake mein Kleio zu. Dann flechte mein Haar, so wie ich es Dir neulich gezeigt habe und horche künftig nicht mehr an den Thüren.“ —„Aber, Missis, werdet Ihr es auch nicht zugeben, daß.....“ „Dummes Zeug, Kind, sei versichert, ich werde es nicht. Was redest Du nur? Eben so gut könnte eins von meinen eigenen Kindern verkauft werden. Aber wahrhaftig, Du bist in den kleinen Burschen zu sehr vernarrt. Es kann kein Mann seine Nase in die Thür stecken, daß Du nicht denkst, er will ihn kaufen.“ Durch diesen zuversichtlichen Ton ihrer Herrin beruhigt, fuhr Glise in deren Toiletie fort und lachte zuletzt selbst über ihre rome Bongparte verlich, hat er im Stillen im Senat durch seine Agentenk auf ein, zwetzeg Senaus=Consult biggearbeite, weiches ihn zum unumschränen Gl###ter slbst seines Seims mucht. Einen entschiedenen Widerstand hat der Senat nicht gewagt. Auf der anderen Seite wollte aber auch L. Napoleon gern vermeiden, daß die Gründe der Emlassung des Er=Königs bekannt wurden. Bei der ganzen Angelegenheit ist das Publikum dupirt worden, und nur den Schärferblickenden ist die Wahrheit mehr ober weniger klar geworden. L. Napolcon trieb die Verstellungoso weit,# er den Wunsch äußerte, die Senatoren möchten seinen Oheim besuchen, um ihm ihre Achtung und ihr Berauern an den Tag zu legen. Der Senat hat dies denn auch wirklich gestern gethan. Der zukünftige Kaiser hat dem Er=König förmlich sein Wort gegeben, ihn in dem vrganischen, nach dem Votum des Plebiscit zu promulgirenden Senatus=Consult als Erben des Kaiserthums einsetzen zu wollen. Jerome aber wird, statt ein Recht vom französischen Volke zu emnpfangen, bloß dem Wohlwollen L. Napoleons eine Gunst verdanken. Die gestern von dem Präsidenten in St. Cloud bei Ueberbeingung des Senatns=Consult gesprochenen Worte haben den Eindruck seiner Botschaft, vor allem aber jener Stelle, wo er von der Rache des französischen Volkes für die erlittenen Unfälle spricht, nicht zu verwischen vermocht. I. Ein Diplomat sagte gestern von der Botschaft, sie rieche nach Pulver. Der Senator, welcher die Kühnheit gehabt hat, gegen das Senatus=Consultum zu stimmen, ist ein Greis, ein alter Lehrer von L. Napoleon. Man glauht, daß dieser Widerspruch abgekartet gewesen, um dem Senate den Schein der Unabhängigkeit zu bewahren, von welcher der Er=König in seiner Rede so viel sprach, nicht ahnend, daß er selbst davon eine unwillkommene Probe erfahren werde. In ähnlicher Weise wünscht man, bei der bevorstehenden Abstimmung einige Tausend„Nein“ zu bekommen. Gestern hat in St. Cloud General d'Hauptpoul, Groß=Referendar des Seguts die Senatoren verpflichtet, Paris nicht zu verlassen, weil in einigen Tagen der Senat wieder zusammen berufen werden soll, um über den gesetzgebenden Körper einen Beschluß zu fassen. Einige gutmüthige, leichigläubige Leute sagen, es handele sich darum, dieser Versammlung das Recht zu ertheilen, Amendements zu beschließen; ich glaube eher, daß es sich darum handelt, den Abgeordneten Diäten zu ertheilen. Man kündigt an, daß Lucien Murat jetzt zum VicePräsidenten des Senats ernannt werden solle. Es scheint immer gewisser, daß Herr v. Persigny wirklich periodisch an epileptischen Anfällen leidet und Herr Baroche sein Nachfolger werder dürfte. Schweden.— Stockholm, 3. Nov. Das heutige Büllctin über die Kranheit des Königs lautet etwas günstiger. Türkei.— Konstansnopel, 28. Okt. Es hat beinabe den Anschein, als wenn wir hier durch eine Reihe zerstörender Feuersbrünste in Schrecken gesetzt werden sollten. Nachdent ein ge kleinere Brände vorangegangen, kam am 24. d. Mie. ein verheerendes Feuer in Galata zum Ausbruch. Das Löschen war wegen der sehr engen Bauart äußerst schwierig#nd binnen wenig Stunden sind ganze Straßen in Asche gesunken. Jn den, im vergangenen Sommer niedergebrannten Quartieren, so weit dieselben von Griechen, Armeniern und Juden bewohnt sino, so wie in dem gleichfalls damals in Asche gelegten Franken=Viertel arbeitet man fleißig am Wiederaufdau der Häuser. Dagegen lassen die meisten„abgebrannten“ Türken die Hände träge im Schooße ruben. Es seblt ihnen nicht nur an Energie, sondern auch an den Mitteln. Ein trauriges Zeichen der Zeit bier zu Lande ist die zunehmende Verarmung unter den niederen Klassen der türkischen Bewölkerung. Die Eroberer des Landes sind heut zu Tage thatsächlich nicht mehr Besitzer desselben. Freilich sind die Reichthümer der türtischen Großen nach wie vor noch enorm; aber es ist kein Band vorbanden, welches den Uebergang von ihnen zu den unteren Schichten vermittelte. Diesen ganzen Raum, die eigentliche Kernmitte der hiesigen Gesellschaft, füllt die Rajay. Sie setzt sich ihren Hauptbestanotheilen nach aus Armeniern und Griechen zusammen, von denen die letzteren der Zahl nach überwiegend sind und das kleine Gewerbe fast ausschließlich in Händen haben. Die politische Situation des Landes ist keineswegs beruhigend. Am Anfang September berichtete ich Ihnen das Unterliegen der Regierungstruppen im Lande Yemen,(Aravien) unter Mustapha Bonaparte Paschas Besehl und den Tod des Letzteren. Nicht viel besser wie rort stebt es auch in Bagrar, und in Sprien glimmt beständig das Feuer unte: der Asche. Man muß endlich die Frage aufwersen, wann und wie das enden wird? Andererseits sino in neuester Zei, namentlich in der auswärtigen Presse, Besorgnisse erregt worden, für die kein Grund vordanden gewesen ist. Man hat einen Aufstand der alttürkischen Partei in Konstantinovel beinabe als unausbleiblich verkündet, und ich kann Ihnen, solchen Prophezeiungen gegenüber, nur oas wiederholen, was ich bereits mehrmals geschrieben und auf dessen Richtigkeit ich fast bestehen muß: nämlich daß es hier zu Lande keine Parteien in unserem Sinne giebt. Sie würden zum Beispiel sehr irren, wenn Sie unter den Namen der hiesigen Minister, die so oft wechseln, Prinzipien vermuthen wollten. Nach dieser Richtung din sind alle heutzutage möglichen türkischen Staatsmänner einander gleich, und möglich sino alle diejenigen, welche, gegen ein großes Gehalt, sich dazu verstchen wollen, die begonnenen Reformen gutzuheißen und weiter fortsetzen zu lassen. Ein Minister, der seinen Standpunkt außerhalb des von den Resormen gezogenen Kreises haben wollte, ware freilich unmöglich. Unter den gegenwärtig bier anwesenden Fremden bemerkt man auch den englischen Oberstlieutenant Hamition, der ale Kommandeur eines Bataillons der Haustruppen Ihrer Majestät der Königin Viktoria bezeichnet wird. Er hat es sich angelegen sein lassen, einzelne Kaserneu, namentlich der Insanterie und Kavallerte in Augenschein zu nehmen, was man einem englischen Offizier gern gestattet. An die Flotte, welche augenblicklich noch im Archivel kreuzt (nur die Linienschiffe verblieben dier), ist in den lipten Tagen Befehl zur Ruckkehr ergangen. Man wird demnach die gesammte türkische Seemacht bald wieder im goldenen Horn versammelt sehen. Die große Aufmerksamkeit, welche von Seite * des hiesigen mahrung id acblung. e Beerängnisse Aues neuen ben, het mo Kriegswerft nicht rastend die Hand E g benden Be nommen, dar des schwarzei Vom Feld den; indeß b vor. Am m Tripolis und der Prinz=Dr droht, so bed tig mit der## England ist: vorbereitet, ul sein Dazwisch In einer riellen Bewegi centrale Stell Nordsee, im eim Ortent e Es dürfte in die andere die selbe geltendz der neuen fran dung des Helltische Flotte m der dreifachen Ueber den 2 nopel erfahren Der Genera sensk über Odpreußischen Ges von Falkenstein I'Aagleterre sei die im fürkischer dem Obersten# Am 15. d., alt von Preußen,# des Sultans, 5 reodin Bey, in ihm die Glückwi mittags war in Abends fand da neral und den Auswärtigen,## preußischer=Legan Fuad Effendi dr nigs, und der G 16. erstattete der Würdenträgern, preußischen Gesar ihn mit dem grö dienz waren Fua General stellte S vor, und der Sei rie= und Cavallei neral Beweise vor geben. Auch Fua ren ein glänzendet die ersten Mitgliel in türkischen Dien an den folgenden wäreigkeiten und Triest fort. Das tattischen Wertd### meldet, ein Amerika. T land Nachrichten a lisar bis zum 29. storden. Sein Too sige zu Marsdfiele. Meetings dernfen, Staatsmannes wür de wird nach der# dieser öffentlichen T derreste Websters in Es hieß, der Präsie Pierce hätten die 8e monie beiwohnen z sters bewährte sich# sein Leben hindurch seinem Tode war sei gefährlich geworden; die herannabende Au mit gewissenhafter G sträfte, nahm selbst nbibigen Weisungen er noch einmal se Am Freitag Nachmitt nud seines Haushaltel sagte ihm Lebewohl. er sich in gewohnter Arzte Jessrics und ei# er, wie es schien, mit wird alles, mas an T AL des hiesigen Gonvernements der Marine, namentlich der Vermahrung idres Materials zugewendet wire, verdient alle Beacblung. Selbst in den Augenblicken der ärgsten sinanziellen Beerängnisse, in denen der Kaiser sich willig fand, den Bau Aines neuen Palastes von Dolmabagdsche zeitweilig aufzugeben, hat man keinen Tag lang die Arbeiten auf dem großen Kriegswerft von Anadoli Kawock ausgesetzt. Hinter dieser nicht rastenden Thätigkeit vermutbet man vielleicht mit Grund die Hand Englands, dem es, wie ich in einem meiner vorhergebenden Berichte Ihnen bereits anzudeuten Gelegenheit genommen, daran liegt, ein großes Schiffsmaterial am Eingange des schwarzen Meeres zur Verfügung zu haben. Vom Felde der großen Politik her ist wenig Ihnen zu melden; indeß bereiten sich vort vielleicht eben jetzt wichtige Dinge vor. Am meisten nimmt das Verhältniß Frankreichs gegen Tripolis und Tunis die Aufmerksamkeit in Anspruch. Wenn der Prinz=Präsident Belgien mit der Armee in Frankreich bedroht, so bedroht er die beiden türkischen Paschaliks tig mit der Armee in Algerien und mit der Teuloner Floite. England ist in dem Moment keineswegs in Malia zur Genüge vorbereitet, um einen Hanestreich von jenem Hasen hei, durch sein Dazwischentreten, verhindern zu können. In einer Epoche, wo das bestimmieste Zeitmaß jeder materiellen Bewegung im Veraus angelegt werden kann, hat eine centrale Stellung, wie sie Frankreich zwischen Mittelmeer und Nordsee, im Besonderen zwischen den britischen Inseln und eim Orient einnimmt, eine unberechenbar große Bereutung. Es dürfte in einem etwaigen Kriege der einen Macht wider die andere die Hauptaufgabe von französischer Seite sein, dieselbe geltend zu machen. Von Toulon aus gebraucht einer der neuen französischen Schraubenzweidecker, um nach der Mündung des Hellesponts zu gelangen, nur 6 Tage, aber eine britische Flotte würde zu demselben Ziele von Portsmouth aus der dreifachen Zeit bedürfen. N. Z. Ueber den Aufenthalt des Gen. v. Wrangel zu Konstantinopel erfahren wir noch Folgendes: Der General war am 14. von den Manövern bei Wosnesensk über Odessa in Konstantinopel eingetroffen, wo er vom preußischen Gesandten eingeholt in Begleitung des Obersten von Falkenstein und des Grafen von Brandendurg im Hotel de 1'Angleterre sein Absteigequatier nahm. Dort machten ihm die im fürkischen Dienste stehenden preußischen Offiziere mit dem Obersten Kuwskowski an der Spige, ihre Aufwartung. Am 15. d., als dem Geburtstage Sr. Majestät des Königs ron Preußen, verfügte sich Mehemed Bey, einer der Sekretäre des Sultaus, begleitet vom ersten Dragoman des Divans, Rureddin Bey, in das Landhaus des preußischen Gesandten, um ihm die Glückwünsche des Sultans zu hinterbringen. Vormittags war in dem gesanetschaftlichen Hause Goteseienst u. Abends fand daselbst ein Diner statt, welchem außer dem General und den Offizieren seines Gefolges der Minister des Auswärtigen, Fuad Effendi, Nuerddin Bey, die Mitglieder der preußischre=Legation und die angesehensten Preußen beiwoduten. Fuad Effendi brachte einen Toast aus die Gesuncheit des Königs, und der Gesandte einen auf jene des S lians aus. Am 16. erstattete der General die üblichen Besuche den kürkischen Würdenträgern, und am 17. hatte er die Ehre, durch den preußischen Gesandten dem S ltan vorgestellt zu werden, der ihn mit dem größten Wohlwollen empfing. Bei dieser Audienz waren Fuad Effenoi und Kiamil Bey zugegen. Der General stellte Seiner Majestät die ion begleitenden Osfiziere vor, und der Seraskier beeilte sich dann, Infanterie=, Artillerie= und Cavalleriemanöver vornehmen zu lassen, um dem General Beweise von den Foitschritten der türtischen Truppen zu geben. Auch Fuad Effendi veranstaltete dem General zu Eyren ein glänzendes Diner, zu welchem der preußische Gesandie, die ersten Mitglieder der Legation und die preußischen Offiziere in türkischen Diensten gezogen wurden. Der General besuchte an den folgenden Tagen die Moscheen und andere Sehenswäreigkeiten und setzte am 23. seine Reise nach Berlin uder Triest fort. Das Urtheil, daß er als Sachkenner über den tattischen Werib der Nizamtruppen fällte, soll, wie die„Tr. Zig.“ meldet, ein sehr günstiges sein. Amerika. Durch den Dampfer Amerika sind in England Nachrichten aus Boston dis zum 27. Ott. und aus Halisar bis zum 29. Olt. eingetroffen. Daniel Webster ist gie storden. Sein Too erfolgte am 24. Okt. auf seinem Landsitze zu Marsdfiele. In Boston wie in New=York wurden Meetings dernfen, um die Anstalten zu einem des großen Staatsmannes würdigen Leichenbegängniß zu treffen. Dasselde wird nach der Präsidenten=Wahl Statt finden. Aber vor dieser öffentlichen Trauerfeierlichkeit werden die sterblichen Uederreste Websters in der Jomiliengruft zu Marsdfielo beigesetzt. Es hieß, der Präsident, die Cadinets=Mitglieder und General Pierce hätten die Familie um Erlaubniß gebeten, dieser Ceremonie beiwohnen zu dürfen. In den letzten Momenten Wedsters bewährte sich die Geisteskraft, welche den sellenen Mann sein Leben hindurch ausgezeichnet hatte. Am Donnerstage vor seinem Tode war sein Leiden, eine Leder=Krankheit, plößlich getährlich geworden; die Aerzte gaben ihn auf und er fuhlte die herannabende Auflösung, blieb jeroch heiter und besorgte mit gewissenhafter Genauigkeit seine Staals= und Haus=Gesträfte, nahm selbst seine Briefe in Empfang und gab die nbibigen Weisungen zu ihrer Beantwortung. Abends prüfte er noch einmal sein Testament und unterzeichnete es. Am Freitag Nachmittags ließ er ein Mitglied seiner Familie nud seines Haushaltes nach dem anderen zu sich kommen und sagte ihm Lebewodl. Am Samstag Abenes noch unterdielt er sich in gewohnter Weise mit Hru. Peier Harver, seinem Arzte Jessrics und einigen nahen Berwaneten. Dann sagte er, wie es schien, mit sich selber sprechend:„Am 24. Olt. wird alles, was an Dauiel Webster sterdlich ist, dahin sein.“ Daraus betete er mit lauter und klarer Sttimme:„Himmlischer Vater, vergieb mir alle meine Sünden und nimm mich zu vir auf, durch Jeaus Ebristue." Da er den Zeitpunkt seines Todes genau wissen wollte, und man idm sagte, er könne noch erei bis vier Stunden zu leben daben, entgegnete er: „Daun bleibt mir wobl nichts übrig, als still zu liegen di# er kommt.“ Gegen 11 Uhr rief er mit unbedeutlicher Stimme:„Pocsie, Grap, Grap.“ Mr. Fleicher Webster wiererholte, fragend, die erste Zeite der belannten Frieddos=Elegie: „Die Abendglocke tönt des Tages Scheidegruß.“—„Das ists, das meine ich“, sagte der sterbende Staatsmann, und ließ sich einige Strophen des Gerichtes vorlesen. Später sprach er über die„schwere Arbeit des Sterbene". Dr. Jeffries citirte einen Vibelvers, der daraus Bezug hat, und mit den Schlußworten desselben:„Dein Stad, o Herr, und deine Stüge!“ auf den Lippen, verschied Daniel Webster, 22 Minuten vor drei Uhr am Sonntag Morgen. Geboren war Webster am 18. Januar 1782 im letzten Jahre des Unabbängigkeits=Krieges, zu Salisbury in New=Hampshire. Er hat demnach ein Alter von 70 Jahren erreicht. Die letzte Post aus Cuba, 18. Oet., meldet, daß die Passagiere der zurückgewiesenen Crescent Citv, als sie an Bord des Black Warrior von Neu=Orleans nach der Havannab wiederkamen, verbaftet aber nach einem Verbör über die Vorgänge auf dem früber genannten mißliebigen Schiffe freigelassen wurden. Schlimmer ging es einigen anderen Passagieren, die auf der Barke Millanton nach der Havannab kamen. Sie wurden ins Gefängniß geworsen, weil sie Nummern des Dicapun; bei sich hatten: unter den Eingekerkerten in ein angesebener Bürger aus Havannab, der eine Nummer des Blattes Delta in der Tasche hatte. Lieutenant Porter(Commandant der Crescent Citp) wurde von dem Marine Sekretär citirt, welcher im Namen der amerikanischen Regierung ihm einen Vorwurf wegen seines allzu selbstständigen politischen Auftretens in Cuba ertheilte und ihm seine Versetzung an Bord des Dampfers Georgia anzeigte.— Die Fregatte Missisirpi segelie am 25. Okt. nach Annapolis, um von dort weiter nach Japan zu geden. Sie hat eine Bemannug von 375 Personen; 291 Maikosen, 45 Marine=Soldaten und 39 Officiere. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Wechsel- Course. Berlin, vom 9. November 1852. Preuß. Courant. Brief. Geld. Amsterdam dite Hamdurg dito London Parie Wien im 20 Fl. Fuß Augsburg Breslau Leipzig in Courant im 14 Tdir. Fuß Franksurt a/M. südd. W. Petersburg. 250 Fl. 250 F1. 300 Mt. 300 Mt. 1 Let. 300 Fr. 150 81. 150 F1. 100 Thlr 100 Thlr 100 Fl. 100 SREl 143 142½ 152% 151¾ 6 22 67¼ 99½ 56 26 108¼ 142 ⅞/8 142½ 132½ 13¼ 80% 87½ 101⅞ 9 r 5 90 56 22 108% Berlin, den 9. November. 131. Freiw. Anl. 4½ N. Dr. Sch.=Vr. 4½ dito von 1852 4 Si. Sch.=Sch. 3½ Bank=Anthl.— Prämiensch. d. Seey. à 501— Aach=D=EAkt. 3½ Bergisch=Mrk.— desgl. Prior. 5 desgl. II. Serie 5 Cöin-Mindner[3½ desgl. Prior. 4½ desgl. II. E. 5 Düssel.=Elders.)— desgl. Prior. 4 desgl. Prior. 5 Prinz Wilhelm— Neus, den 9. Novdr. Kleiner Samen 2 Thlr. 25 Sa. Rüböl per Ohm 282 Pfe. ohne Faß 28 Thlr. 15 Sor. dito per Mai— Thir= dito per Oktober— Tdir.— Sgr. Leinöl per Ohm— Thlr.— Ser Rudkuchen v. 1000 Stück Stampf 32 Thlr. Preßzkuchen per 20000 Pf 28 Thir. Leinkuchen per 2000 Psund 52 Thlr. Branntwein per Olm n 123 Quart zu 47 7/8(ohne Maklergeld).16 Thlr.— Sgr. Gereinigtes Oet 29 Thir. 15 Sgr. Bremen, den 8. November. Wochenbericht. (Schluß.) Färbewaaren. 600 Säcke Ouereitron sind b. geben. Gewurze. Von Pfesser und Piment mußte der Bedars aus der zweiten Hand befriedigt werden; Preise blieden fest behauptet. Frächte. Corinthen niedriger und mehr angeboten, doch war der Umsaz ohne Belang. Rosinen gehen zu sesten Preisen langsam ab. Heringe. Bei regelmäßigem Abzuge und kleinem Vorrathe behaupteten sich die Preise sest. Zugeführt wurden 500 Tonnen, wovon 300 Tonnen theils auf Lieserung, theils nach Ankunft prompt verkauft wurden. Pottasche und Fettwaaren. Im Laufe der Woche war in beiden Artikeln wenig Handel. Von Pettasche wurden nur einzelne Fässer bei unveränderten Preisen gekauft. Ebenso verhielt es sich in den Geschäften von Südsee= und anderen Gattungen Thran, wovon nur einige Abschlüsse von Tromsöer und Berger Leberthrau zum Laufe von ca. 60 Tonnen hervorzuheben sind, auch hiervon blieben die Preise im Ganzen unverändert. Das Oelgeschäft beschränkte sich hauptsächlich auf die Verkäufe ven ca. 20 m. P. Leinöl, während Rüböl nur von den Oetaillisten Beachtung fand. Von Petersd. Seifentalg sind die noch am Markte gewesenen 120 Fässer von einem Speeulanten genommen und somit derselbe ganz geräumt. Getreide. Weizen ist wenig zugeführt. Das Angekommine sand zu vollen Preisen seine Verwerihung. Rocken preishaltend bei kleinem Umsaze. Gerste. Neue Malzsorten waren an unsere Brauer zu festen Notirungen zu lassen. Hafer und Bohnen beim Alter Rappsaamen ohne Frage. Die Preise pr. Last waren: Weizen, Königsberger— Geslar und Brannschweiger N. u. A. 115 a 127½ Thlr. bed.; Weser N. u. A. 1070. a 125 Thlr. bed.; Mecklenburg. 110 a 120 Thlr., bed.; Helstein. 105 a 110 Thir. bed.; Eld und Dänischer 100 a 110 Thir. bed. Rocen getrockn. Osisee 80 a 85 Thlr. bed.; Danziger und Königsberger 84 a 86 Thir. bed. Odessaer 85 a 90 Thlr bedungen; Oderländ. 85 a 90 Thir. bed.; Sandrocken 82 a 84 Thlr. bed.; Amerik, 82 a 86 (Thlr. bed. Gerste, Oberländ. 82 Thlr. 15 Sgr. a 85 Thlr. bed.; Nied. Winter N. 72 a 73 Thir. bed., do. Sommer N. u. A. 65 a 66 Thl:. bed. Haser, Oderl. 42 a 46 Thlr. bed.; Niederl. Grüß 47 a 50 Ttlr. bed.; do Futter 40 a 44 Thlr. bed. Malz, Ostsee nicht abgetr.— Thir. 1e: Bremer abgetr.— a— Thir. bed. Mehl, amerik. Weizen pr. 1110 S 3¾ a 4 Thlr. bed.; biesiges pr. 100 K 3 a 3¾ Tbir. bed. B. bnen, große und mittel pr. Last 85 a 87 Thlr.; kleine 88 a 99 Tlr. bed. Erdsen, gelde, neue 110 a 115 Thle. bed. — und * Cöln, 8. November.(Assisenverhandlung.) Becker fährt fort die Unhaltbarkeit der Anklagepunkte in das Licht zu setzen und beschwert sich namentlich über die Zumuthung der Staatsanwaltschaft, ihr Alles mitzutdeilen, wus er über geheime Verbindungen gewußt, ihr also die Beweismittel selbst in die Bände zu liefern. In England sei es Gesetz den Angektag ten davor zu warnen, daß er etwas gegen sein Interesse anssag: hier aber verlange man das Gegenth il und hibe die Weigerung des Angeschuldigten sogar zum Beweise gegen ihn gebraucht. Der Eiser der Anklage sei so groß gewesen, daß sie Beschuldigungen erhebi, die sich geradezu ausschließen. Becker soll nicht allein Mitglied des Bundes, sondern auch der„Ligue des Peuples“ und der Willichschen Militärverschwörung sein. Nun ist es aber bei dem Ersten Gesetz, daß kein Glied Theil an einer andern Verbindung nehmen darf. Man bezweckte also damit nur, sich etwas vorzubehalten, wenn in der einen Sache eine Freisprechung geschehe: nun dietz auch nicht geht, so wirft man die ganze Geschichte in Eine zusammen. Becker geht dann auf seine Korrespondenz mit Menschinz über fregt wie man ihn deswegen anklagen könne, da doch ein#olGeldrours. Köln, den 9. Nevember 1852. cher Briefrechsel unter Zeitungsredakteuren gar nicht zu vermeiden wäre. Sper so habe man aus den übrigen Briefen nichts beweisen können, so werig wie aus den andern Beweisstücken, welche gegen seine Mitangeklagten vorgebracht worden und die auf ihn alle nicht passen. Die Staatsbehörde, fuhr Becker fort, findet gerade darin, daß sie(mir nichts beweisen kann, einen Beweis meiner Schuld, dennich sei zu vorsichtig. Ich verfasse keine Bundesschriften. Aus Vorsicht! Ich schreibe keine. Aus Vorsicht! Ich unterschreibe keine. Aus Vorsicht! Ich unterzeichne nicht:„Gruß und Handschlag.“ Aus Vorsicht! Ich dnicke keine propagandistischen Schriften. Aus Vorsicht! Ich verbreite keine communistischen Schriften. Aus Vorsicht! Ich halte keine propagandistischen Vorträge. Aus Vorsicht! Ich gehöre nicht zum Comite des Bildungs=Vereins. Aus Vorsicht! Ich spreche nicht einmal zu meinen Freunden über Communismus. Aus Vorsicht! (Schluß folgt.) Frankfurt, den L. November 185?. P. 81½ G. 72½ 7256z. u. G. 64¼ P. Oesterr. 5% Metallig. in Silder bei R. Osterr. 5% Metallique desgl. 4 1/1% desgl. 4% desgl. 3% 48% P. 47¼ G. Kurbessische 40 Thlr. Loose 34% 9. ½ G. Friedr. Wilbeim Norddohn exel. Zinsen 44% P. 44 G. — 45% 9.% G. 38“ P. 38 G. spanische 3% exel. Zins. Po Badische 35 Ji. Lo## Marktbericht. Gaderborn, den 10. Novemder. Weizen(der dreus. Scheffel) * Tbl. 8 ½ Sg. Roggen 2 Tdir. 2 Sgr. werste 1 Thl. 15 Se. Haser Tbi 25 Sg. Kartosseln Tol. 18 Sg. Erbsen 2 Thl. 15 Sg. Linsen 2 Thir. 19 Sgr. Bodnen 2 Thir.— Szr. Butter a Pfd. 5 Sgr. 8 Pf. Heu pr. Ctr.§ 110 Pfund 19 Sgr. Strod, dr. Schock a 1200 fl 5 Thir. 15 Ser.— 2%. Neus, den 9. Noodr. Weizen nach Qualität 2 Thir. 7 Sar 5is 2 Tdir. 15#g. Roggen 1 Thlr. 26 Sg. bis 2 Thl. 2 Cg. Winter1[Tdir, 13 Sg. Som.= 1 Thir. 13 Sz., Buchweizen 1 Tpl. 23 Gar. Hafer— Thie. 26 Ser. Erdsen 2 Thir. 20 Sa. Rübsaamen 3 Thl. 4 Sgr. K rtoffeln— Thir. 23 Sgr. Heu pr. Cir.— Thir. 22 Sar. Stroh p. Schock 4 Thir. 15 Sgr. Ein Schwarzdrod von 13 Pfd. 8 Sgr. 8 Pf. Schwurgerichts=Sitzung in Paderborn. 10 Novbr. Zur Verhondlung kam heute eine Anklage wegen Körperverletzung, die den augenblicklichen Tod zur Folge hatte. Der Eisenbahnarbeiter Anton Floren aus Buke kom um 100 Uhr Nachts aus dem Wirthshause, um nach Hause zu geben und begegurte unterwegs seinem Brücer Joachim, welcher mit seinen Begleitern einen heftig.n Wortwechsel hatte. Er forderte diesen auf, nar, Hause zu gehen, worauf sich derselbe entfernte. Der Streit nahm aber kein Ende und Anton Floren gerierh mit dem Getörcten, Klahold, in's Handgemenge. Floren siel aus den Boden und rief nun seinen Bruder um Hülse an. Dieser kam berbei und der Streit dauerte noch eine Zeit lang fort, indem Andere den Klahold unterstüzten. Letzterer wurde endlich zu Boden geworfen und erbielt einen Stich in den Hals, welcher die Pulsader traf und den un nittelbaren Tod zur Folge hatte. Das Zeugenverhör ergiebt, daß Klahold nochk 2 Schritte nach dem Stiche vorwärtéging und dann zusammensank, nachdem er nach einem Arzte gerufen hatte. Die Veranlassung des Streites mit Joachim Floren ist nicht ermittelt. Litzterer behauptet, sein Bruder habe den Klabold mit seinem Messer gestoch: z es wurde aber bei Joachim ebenfalls ein Messer gefunden. De Zeugen gewähren manchen interessanten Aufschluß über den Stand der Volksbildung. Der Eine wußte nicht einmal sein Alter' genau anzugeben und der Nachtwächter aus Buke sagte hald, daß er das Handgemenge gesehen, dale, daß er nichte gesehen habe und selbst als ihm der Präsident erlaubte, platt zu sprechen, konnte man keine vernänftige Autwort von ihm erhalten. Wer den tödlichen Schlag geführt konnte keiner der Zeugen angeben. Ob Joachim das Meiser 14 auf der Straße noch gehabt habe oder nur im Wirtsshause, können die Zeugen nicht bestimmt versichern; einige davon waren selbst betrunken gewesen. Er selbst behauptet, das Messer von Klabeld im Hause entlehnt zu haben; daß er von Klabold einen Stoß erhalten wird bestätigt. Joachim erklärt, Klabold habe mit dem Messer nach ihm geschlagen, die Zeugen sagen aus, daß Klahold einen Stein gehabt habe. Die Geschwornen sprechen über Anton Floren das Schuldig aus, erklären aber seinen Bruder Joachim für Nichtschuldig, worauf der Gerichtshof jenen zu 5 Jahren Gesängniß verurtheilt. In der Nachmittagssitzung wird zuerst das Urtheil über Lippemeyer und Consorten verkändigt. Lippemeyer wird zu 15 Jahren, Mever zu 10 Jahren Zuchthaus und beide zu 10 Jahren polizeilicher Aufsicht verurtheilt, Vössing aber zu 1½ Jahren Gesängniß und Verlust der bürgerlichen Rechte auf diese Zeit. Die auf heute angesetzte Verhandlung einer Klage über Urkundenfälschung wird vertagt, da der Angeklagte nicht erschienen war. Die A. Hellvorn ist zu 5% Jahren Gefängniß und darauf folgender Landesverwetsung verurtheilt worden. Provinzial=Zeitung. * Paderborn, 10. Novbr. Bei der hiesigen Wahl für die Erste Kammer wurden gewäblt: der Geh. Regierungsrath, Freiherr von Harthausen zu Bockendorf und Graf von Stollberg in Breslau. Aus uuserer Provinz sind noch folgende Wahlen nachzutragen: Kreis Socst: Guisdesitzer v. d. Becke; Kreis Borcken=Reckliagbausen: Kreisrichter Reigers und Rechtsanwalt Geißler; Kreis BockumLudwigshausen: Amtmann Brüning und App.=G.R. Aug. Reichensperger; Steinfart=Tecklenburg: Oberlehrer Torbeck, App.=G.=RRobden und Lehrer Thiessing. * Detmold. Zu unserem gestrigen Berichte über die Einweihung der kathol. Kirche ist zu bemerken, daß die musikalische Messe bei dem Hochamte unter Leitung des Musik=Direklor Biermann, welcher zu dem Zwecke mit den Sängerinnen und Säugern der Domkapelle von Padervorn herübergekommen war, ausae jührt wurde. * Aus dem Oduabrück'schen, 7. Nov. In der Nacht vom 1. aus den 2. d. Mis. sino aus der Kirche zu Orsede ein Keich und zwei Leuchter gestohlen worden. Wie verlautet, ist der Dieb in Fürstenau, wo er die Sachen zum Verkauf ausgeboten hat, festgenommen 8 Herford, 8. Novbr. Wie weit verbreitet und gesährlich die religiöse Schwärmerei noch ist, davon haben wir hier und in der Nähe mancherlei Erfahrungen zu machen. Am Freitag kam ein Arzt zu einem an der Lungenentzündung Kranken. Dort findet er Pastor K. aus V. und mehrere Bauern um das Krankenlager bei einem lauten geistlichen Gesang. Entrüstet fordert er zum sofortigen Schweigen auf, wegen der Gefahr, welcher der Kranke dadurch ausgesetzt sei. Der Pastor erwiderte ihm aber, der Kranke habe diesen geistlichen Gesang verlangt zur Tröstung und er sehe sich nicht veranlaßt zu weichen. Dem Arzt blieb nichts übrig als das Feld zu räumen. Bei einem andern Lungenkranken in Rehme fand kürzlich ein Arzt ebenfalls eine ganze Gesellschaft singender Bauern, obgleich der Kranke nicht nach ihnen sich gesehnt hatte. Auf die Mahnung des Arztes erklären die Frommen, es sei doch dem Kranken nicht mehr zu helfen, sie hätten es für ihre Pflicht gehalten wenigstens für seine Seele zu sorgen. Hier aber griff der Arzt durch, jagte die Bauern fort, blieb bei dem Kranken; am andern Morgen fühlte sich derselbe bedeutend besser und dankte seinem Retter.— Mit dieser Schwärmerei hängt der hier unendlich weit verbreitetete Aberglaube zusammen. Im Amtsbezirke Vlotho kam vor einiger Zeit ein Bauer zu einem Arzte mit der Meldung, er sei vom Amtmann geschickt, um zu fragen, ob er nicht den Teufel zu bannen verstehe. Er habe eine Tochter, welche von einer alten Frau, einer Wetterhere, bezaubert sei; der Amtmann habe ihm verweigert, die Frau durch einen Gensdarmen zu ihm zu führen um den Bann zu heben. Der= Arzt fand sich veranlißt mitzugeben und traf das Kind an Epilepsie leidend und zwar in Folge eines Bandwurms. Es gelang ihm denselben zu entfernen und die### fälle waren vorüber. Kurz darauf kömmt er nach em Bauernbofe und findet da eine große Menscheumenge vor o n Häuse, inihrer Mitte eine alte Frau. Diese wendet sich we und zu## Arzte, sie könne versichern, daß sie nichts vermöge und sei doch der Zauberei beschuldigt. Der Arzt führt die Frau zu dem Kinde, dies gesteht, daß die Frau ihm nichts zu Leide gethan habe. Trotzdem verbreitet sich weithin das Gerücht, es sei hier eine Teufelsaustreibung vorgenommen. Der Arzt wendet sich an den Prediger der Gemeinde mit der Bitte solchem Aberglauben zu steuern; dieser that nichts, als daß er die Achsel zuare; er glaubte vielleicht selbst an das Wunder. Brilon, 8. Nov. In dem gestrigen zur Ernenerungswahl des Gemeinderaths anberaumten Termine wurden die durch das Loos ausgeschiedenen Herren Gemeinderäthe Schlüter, Tilly und Vogel abermals und außerdem an die Stelle des wegen seines neuen Dienstverhältnisses ausscheidenden Gemeinderaths Herrn Schwickardi der Herr Mathias Hillebrand, Wagnermeister, gewählt. — Unter den 55 rheinischen Abgeordneten sind 10, unter den 30 westfälischen Abgeordneten 3 katholische. Geistliche, während sich unter der Gesammtzahl von 85 Abgeordneten 16 Justiz= und 9 Verwaltungs=Beamte befinden. + Slirich. 8. Nov. Der Coaflikt, der in der hiesigen ev. Kirchengemeinde hinsichtlich der Wahl des Pfarres Terberger entstanden war, indem letzterer als strenger Lutheraner durch die hier statt gefundene Union der beiden ev. Confessionen sich nicht für gebunden halten wollte, ist zur Freude der Gemeinde und des Gewählten in einer, beide Theile zufrieden stellenden Weise vermittelt, und letzterer, von berittenen Gemeinsgliedern am Bahnhofe zu Hamm abgeholt, heute seierlichst in sein Amt eingeführt worden. Verantwortlicher Redakteur W. Crüwell in Paderborn. Im Selbstverlage des Herausgebers in Cöln ist erschienen und in allen guten Buchbandlungen(namentlich bei W. Crüwel! in Paderborn, Belhagen u. Klasina in Bielefeld, Köppen in Dortmund, Grote in Hamm, C. Klönne in Wesel, Jul. Bädeker in Iserlebn) zu daben: Preußischer Postcoder Handbuch für das korresvondirende, versendende und reisende Publikum und für Pestbeamte. Unter Benuzung amtlicher Quelten. heraus gegeben von Weinhagen, Rechts gelehrter. Preis: inel. Einband in Halbleder 15 Sgr. Dieses Buch ist gewiß zeitgemäß und jedem praktischen Geschäftemann sein Besitz nothwendig. Außer den bezüglichen Gesetzen und reglementarischen Bestimmungen(auch denjenigen#der eentelegrapbischen Verkehr) enthält dasselbe eine umfassende Darstellung der zwischen Preußen und anderen Ländern bestehenden postalischen Verbindungen, der Portosätze und der bei der Korrespondenz dabin zu befolgenden Vorschriften. Eine ausführliche Indaltsübersicht erleichtert den Gebrauch. Daß das Buch wirklich einem Bedürfniß abbilst, geht schon daraus bervor, daß tretz der starken Auflage ein zweiter unveränderter Abrruck schon jetzt vorbereitet werden mußte, um allen Nachfragen genügen zu können. Der obigen Anzeige füge ich bei, daß ich den Hauptrebit für Westfalen übernommen habe und den Buchhandlungen von mir dieselben Bedingungen gestellt werden, als bei direkter Beziehung von dem Herausgeber Paderborn, 1. November 1852. W. Cräwell. Bekanntmachung. Ein Handelsgeschäft in und bei Magdeburg, wünscht zu seinem Bedarf jährlich mehrere Lieferungen Speck, Schinken, Reth= und Schlackwurst, Schmalz, sowie auch frische Butter und Eier, unter der Bedingung nur äußerst guter Waare. Hierauf reflektirende Unternehmer wollen mir gefälligst die Preise ihrer Waaren pro Cir., ohne Fracht dis zur Eisenbahn, überweisen. Aderessat: Buckau bei Magdeburg Nr. 13. Augus Eloner. III. 3. (n dem Fabrikorte Sterkrade, Kreis DuisO burg, ist die Stelle eines Arztes, der zugleich Chirurg und Geburtsheifer sein muß, vacant geworden. Für die ärztliche Behandlung der Fabeik Arbeiter wird ein bestimmtes Salair bezahlt. Der Orts=Verstand in Stertrade ertheilt auf frankirte Briese Auskunft. Auswanderern zur Nachricht, daß am 25. Nov. der Dreimaster„Sardinia“ Copt. Jordan, kinir der größten und besten Schnellsegler, von dier nach New=Vork abfährt. Die nödern Bedingungen zur Mitfahrt erfährt man in der zuverlässigsten Weise auf direkte vortofreie Anfragen durch die reutsche Platz=Agentur G. A. Wundermann& Söhne n Antwerpen. Auch sind selche einzuseben: in Paderborn bei der Exp. d. Bl. in Hamm bei Hen. Amtmann Ovder= beck; in Schwerte bei Hrn. Otkonom Wucke. Bekanntmachung. In dem Schweizerischen Porto für die Correspondenz aus und nach dem deutsch=Oester= reichischen Post=Vereins=Bezirke tritt eine Ermäßigung in der Art ein, daß solches bei Entfernungen bis zu 10 geograpbischen Meilen von dem betreffenden Grenzpunkte ab mit dem Satze von 1 Sgr., bei größeren Eutfernungen mit dem Satze von 2 Sgr. zu erheben ist. Das deutsche Vereins=Porto beträgt bei der Schweizerischen Cerrespendenz im ganzen Umfange des Preußischen Pestbezicks 3 Sgr. Es kostet demnach künstig ein Brief aus Preußen z. B. nach Basel, Zürich, Luzern, 2c. 4 Sgr., ein Bries nach Chur, Bern, Freiburg 2c. 5 Sgr. Dieses Porto steigt von Loth zu Loth Zollgewicht(erel.) mit dem einfachen Satze. Die Correspondenz kann entweker unfrankirt oder dis zum Bestimmungsorte frankirt abgesandt werden. Eine Frankatur bie zur Grenze ist nicht serner Katthaft. Zur Frankatur können Freimarken oder gestempelte Bries=Converts benutt werden, wobei jeroch die Bedingung eintritt, daß rer volle Franco= Betrag durch die Marken oder Stempel gedeckt sein muß, anderenfalls die Briefe am Bestimmungsorte als unfrankirt behandelt und mit dem vollen Briefporto belegt werden. Für frankirte Sendungen unter Kreuzband ist das Schweizerische Porto ebenso, wie das Vereinsporto, ohne Rücksicht auf eie Entfernung mit 4 Pf. für jedes Zolloth(exel.) unter Abrundung der Beträge auf Biertel=Silbergroschen, zu erbeden. Bei Waarenproben und Mustern finden die diesseits bestebenden Taxirungs=Vorschriften auch auf das Schweizerische Porte Anwendung. Bei recommandirten Briefen, recommandirten Kreuzbandsendungen und recommandirten Proben= und Mustersendungen, welche dem Franco=Zwange unterliegen, tritt den nach Obigem sich ergebenden Portosätzen die Recommardations=Gebühr von 2 Sgr. hinzu. Berlin, den 2. Nov. 1852. General=Post=Amt Schmückert. onnerstag, den 25. dss. Mts., sollen in den Reichsfreiderrlich von Fürstenberg' schen Fersten hierselbst: 150 Eichen, 50 Buchen und 20 Erlen, meistbietend verkauft werden. Die Bäume sind schon gefällt, und eignen sich die Eichen zu Wellen, Dielen, Balken und Schiffauholz, die Buchen zu Dielblöcken, die Erlen zu Wasser=Röhren und Dielen. Vormittags 8 Uhr wird bei dem Forsthause an der Glennebrücke angefangen. Die Distrikte, in welchen der Verkauf stattfindet, liegen unmittelbar an der Chaussee. Schloß Körtlinghausen, den 8. Nov. 1852. Witkov, Rentmeister. Das so eben erscheinende vollständigste Vieharzneibuch (Berlin, Verlag von Julins Springer,) enthaltend: die Aufzucht, Wartung, Ernährung und Benutzung der Pferde, des Rindviehes, der Schafe, Ziegen Schweine, nebst Angaben der bei denselben am häufigsten vorkommenden Krankheiten, wie und mit welchen Mitteln dieselben gehoben werden können. Ein Handbuch für den kleinen Gutsund Bauerngutsbesitzer. Nach langjähriger Erfahrung zusammengestellt von A. J. Schmid, praktischem Landwirth, darf als das beste und zugleich wohlfeilste Vieharzneibuch mit vollster Ueberzeugung empfohlen werden. Es gieoi eine große Anzahl von Viebarz= neibüchern, aber nur wenige, die wirklich zu gebrauchen sind, und aus denen der Landwirth sich Raibs erholen kann. Das Obige, aus der Feder eines praktischen Landwirihs, welcher in dem Buche seine längjährigen Erfahrungen niedergelegt, und Alles, was in demselben gesagt und verordnet wird, geprüft und bewährt gefunden hat, ist ein solches. Der Preis ist nur auf 15 Sgr. gestellt. III. 1. (n eine lebhaft betriebene Buchhandlung WestO falens, verbunden mit Buchbruckerei, Leihbibliothek und Papierhandlung wird ein Lebrling gesucht. Es wird jeroch nur auf einen jungen Mann reflectirt, welcher gute Schulkenninisse besitzt und brav erzogen ist. Die Expedition der Wests. Zig. gibt auf portofreie Anfrogen nähere Auskunft. III. 3. Anzeige. Der Unterzeichnete ertheilt hiermit seinen beiden Söhnen, Joseph und Moses Heilbron, die Vollmacht, auf seine. Firma Geschäfte zu machen und garantirt somit für ihre Handlungen. Derselbe hat zugleich die Ueberzengung, daß die genannten Söhne den guten Ruf der Firma durch Reellität und Solidität behaupten werden. Parerborn, den 8. November 1852. Jatos Heilbren. In der Buchhandlung von Wild. Crüwell in Paderborn ist zu haben: Fr. W. Huth(Gräfl. Stollb.= Handbuch der sowohl für Feinzüngler, als für bürgerliche Haushaltungen. Zweite stark vermehrte und verbesserte Auflage. Nebst Abbildungen verschiedener Speisetafeln und einem ganz umgearbeiteten Register. 8.% Rthlr. Obschon die Zahl der Kochbücher Legion ist, so ist doch das Vorstedende nicht zu übersehen. Sein Werth stützt sich nicht allein auf eine vieljährige große eigene Praxis, sondern ganz besonders auf die Genauigseit, womit darin alles erwogen, versucht und erprobt ist, so daß man sich allen Vorschriften ruhig und sicher anvertrauen kann, ohne auch nur bei einer ein Mißlingen befürchten zu müssen. Dieser große Vorzug wurde auch bereits durch die Jen. Literat.=Zeitung 1827, Nr. 57, mit Lob auerkannt und dabei bemerkt:„Dieses Kochbuch ist sehr gut, zuverlässig und brauchbar, da es sich durch Vollständigkeit und Deutlichkeit auszeichnet, das gehörige und richtige Maß, wie die Zubereitung überall genau bestimmt und dabei auch die Forderungen des deutschen Geldbeuteis verücksichtigt. Auch iP eseine de woblfeilsten, den es zählt 29 Druckbogen over 456 Seiten. So eben ist erschienen und bei W. Crüwell in Paderborn zu haben: Die Wege=Polizei und das Wege=Necht des Preußischen Staates. Dargestellt unter Benutzung der Archive der Königlichen Ministerien von Ludwig von Rönne Kammer=Gerichts=Rath. Preis geh. 3 Thlr. Druck und Verlag von Wild. Eräwell in Paderdorn. 3l21 n Unsere Lest voraussagten, ktamirt; daß wie nehmlich welches der 2 de. Da dieß noch eintreffen denen Constita welchen Franke daraus unsere wärtigen Regin Frankreich## nicht weniger a die heutige, steihat keine davon Seltsamerweis am sorgfältigsten gel in sich barge Ehe wir uns ben, sei uns per man bei dem neu dasselbe weit sch Sieger Europas sen größeren Spie ger nichts anzufü wird ibn wobl 9 nung betrachten, Cepalgpac Jenen Das heutige S. Jahres 1804, weld auch durch seine K vom 28. Floreak“ eine ganz neue Con 142 Artikeln, deren Kaiser der Franzose kaiserlichen Familie, Reiches u. s. w. hal natuskonsalt untersch aus Frankreich ein icon nur unter dem T blit“ überantwortet Derjenigen seiner Bi waren, adeptiren— kann machen was er liste von 24 Millione raum, damit das Vol werde durch die horrer ferdern beadsichtigt, um turen um sich zu samn Der Paragrapb, wel feine Familie verleiht, Oakeis. Kurz die kaiserliche Jahrhunderte, wo die 9 idrer Tiese wenigstens luter, als vor 50 Jahre tend zu Füßen eines ar keit des jegigen Zustane Ermmenkot ermessen. T Blick auf die übrigen Be von das nächste Mal.— De “ Berlin, 10. N. und Rußzland in der Einflusse Frankreichs en Es sollen außer gekan kizbeomie in den Dr Der Kaiser von Rußla mit seinem Bildnisse u er Verabschierung übe tichtung einer Ackerbau dene Freiderr von Mell Füchten zestamente Flachsbangssellscholt raumwolle erklärt.— Eisenbada pre jektirt. — Drinz Gustar v. #ekcdrt.(N. 3.) .— Berlin hat in die Alter ven 20—24 Jahi