estfälische Zeitung. J1ss. Erscheint mit Ausnahme des Montags täglich. Inserale werden mit 1 Sgr. die 4 spaltige Zeile oder deren Raum berechnel. ##Bsehnen: Viertelj. Abonn.-Preis an Paderborn 4 Thlr. „* 7½ Sgr.; bei allen Poslanstallen in Preuss. 1 Thlr Freitag, den 5. November 1852. 15 Sgr.; im übrigen Deutschland 1 Thlr. 22½ Sgr. Jahrg. Abonnements- Eröffnung guf die Monate November und Dezember. — Die„Westfälische Zeitung“ eröffnet hiermit ein Zwei=Monats=Abonnement zum Preise von 25 Sgr. für Paderborn und 1 Thlr. für Auswärtige.— Da dse Königl. Postanstalten nur Bestellungen auf ein Vierteljahr annehmen, so werden die auswärts zutretenden Abonnenten gebeten, ihre Bestellungen an die unterzeichnete Erpedition zu richten und den Betrag ad 1 Thlr. beizufügen. Die Uebersendung der Westfäl. Ztg. erfolgt alsdann sofort durch die betreffende Postanstalt. Die Expedition der Westf. Ztg. in Paderborn. Jahn. + Paderborn 3. November. Die Römer hatten Recht, als sie sagten:„in einem gesunden Körpei ein frischer Geist!" Nach diesem Grunesatze richteie sich ihre Nationalerziehung, so wie die der Hellenen und deshalb waren beide frische, freie, kräftige Völker, deren Thaten uns heute noch ein Vorbild sind. Die Erziehung der Jugend ist der wichtigste Beruf eines Volkes und man kann nach der Beschaffenheit verselben, ohne sedlzugreisen, auf die größere oder geringere Tüchtigkeit einer Nation schließen. Die Angelsachsen sind ein frisches und sreies Volk, weil sie die Kinder frisch und frei erziehen und die Slaven sind es nicht, weil die Erziehung der Jugend bei ihnen im Argen liegt. Die gebildeten Stände in Deutschlund, wo Adel und Bürgerthum sich längst schon so vermischt haben, daß von einem Racenunterschied keine Rede mehr sein kann, verdanken ihre Ueberlegenheit über die unteren Stände zum größten Theil der humaneren, freieren Erziehung idrer Kinder, in welcher aber erst seit 20 Jahren ein rechter Umseewung stattgefunden hat. Denn Schreiber dieses kann sich noch recht wohl erinnern, wie von Lehrern und Eltern der Sclavensinn als eine Tugend gepriesen wurde, wie es stebende R.densart in Schulen und Familien war, wenn ein Kino Willenskraft zeigte: sein Wille muß gebrochen werden!“ Ja, dieser Wille wurde seit zwei Jahrbunderten gebrochen und darum war es die deutsche Nation selbst! Durch die Wiederaufnahme der gymnastischen Uebungen, welche einen unverkennbaren Einfluß auf die Selbstständigkeit des Geistes ausüben, der mit der erstarkenden Muskelkraft auch sich zu kräftigen scheint, kam ein völliger Umschwung Amerikanische Reiseblätter. Von Geh. Rath Hesse. Abfahrt von Cuba. Belize. Sauto Tomas. (Fortsetzung.) Es gab zwei Gelegenheiten nach dem Innern von Guatemala, wohin ich nun abzureisen gedachte, da Belize nicht zu meinem Bezirk gehört; das Postschiff„Aurora“ und die Goeleite„Cecilla;“ warum ich die letztere wählte, will ich dir zu errathen überlassen. Wir verproviantirten uns bei einem französischen Restaurateur Lefevre, und bestiegen am 23 das Schiff, da am vorhergehenden Tag uns ein tropischer Regen an der Abfahrt hinderte. Die „Cecilie“ war in Nordamerika gebaut und steht ich Rufe eines Schnellseglers; der Capuän war ein Neger, und die ganze Mannschaft schwarz; der Serward, unser maitre a'bôtel, war ein unsauberer, aber höchst gewandter Zambo=Indianer, und stolz darauf trr Schulkamerad des Königs von Mosquitto zu sein, Wir fanden auf dem Schiff vier preußische Auswanderer die nach Guatemala lenzen, den Rittergutsbesitzer Bogen aus der Nähe von Insterburg, seine Frau und seine beiden Brüder, wovon der eine den Namen v. Westerndagen führt. Am ersten Tag segelte das Schiff bei günstigem Wind fast so rasch wie ein Dampfbost, und wir fuhren in der Bay von Honduras an mehreren Karaidendörfern hin. Am sandern Tag ergab sich, daß der Franzose Lefevre, bei dem auch unsere Reisegefährten sich verproviantirt hatten, uns nur die Hälfte der bestellten und bezahlten Provision geschickt hatte, und es dauerte nicht lange, so hatten wir unsern Vorrath aufgezehrt und mußten zu Bohnen und Schiffezwiedack unsere Zuflucht nehmen. Das schlimmste war, daß der Capttän nicht hinreichend Wasser eingenommen hatte; wir tranken das von den Segeln aufgesangene Regenwasser mit etwas Cognac vermischt, und als wir am andern Tag Windstille bekamen und zu Anker gehen mußten, sendeten wir einige Reger mit einem Boet nach nahrgelegenen unbewehnten Inseln, die uus Cecusnüsse, Seckrebse und Muscheln helten. Es sind dieß die in unsere Nationalerziehung und es wurde entschieden besser. Mit dem sich kräftigenden Selbstbewußtsein erwachte auch wirder die Erinnerung an rie große Vergangendeit unseres Botsee, welche in den Massen völlig verwischt war, Muth und Selbstvertrauen kehrte zurück, welche allein die Schöpfer würdiger Nationalzustände sind. uns Jahn auch keine unsterblichen Geisteeprodukte hinterlassen, war er auch nicht aus dem Stoffe gebaut, um selbstständig einzugreifen in das Getriebe der Zeit, so im langen Barte, deutschen Rock, offenen Halse und riesigen Hemdkragen wie 1815 einberschritt, allein wo deutsches Nationalbewußtsein ins Spiel kam, da war er nicht mehr veraltet, da war er an seinem Platze. So schrieb er denn noch kurz vor seinem Tode in diesem Jahre:„Durch die Zeitungen weht jetzt derselbe künstliche Wind, wie zu der Zeit, als Ravoleon 1. als Consul aufkam. Damals jubelten auch die sognannten Ordnungsleute, aber das dicke Ende kam nach. die Diplomatischen Balgetreter ließen nicht schlecht Lobsprüche er sich doch das unsterbliche Verdienst erwerden, daß er den Vorzeln. Da war er ein großartiger Monk vom Jordanwasser Anstoß zu einer solchen kräftigen Nationaterziebung gad. Dazi für muß die drutsche Nation ewig ihm dankdar sein. Der# alte Napoleon, welcher„die deutschen Jeeologen“ so sehr haßte, erkannte viese Wirksamkeit Jahn's auch mit großem Scharfsinn und deshalb ward verselbe proseridirt und ein Preis auf seinen Kepf gesetzt, wie auch„ein gewisser“ Stein, wie der französische Moniteur sich ausdrückte. Denn es war damals gefährlicher von„Deutschlanes Einbeit“ zu sprechen, als in unseren Tagen, wo in Schlafrock und Pantoffein Gut und Blut dafür versprochen wurde. Dieses Wort galt dem Bundrotag noch für Hochverratd und John mußte fünf Ja dafür im Kerker büßen. Auch waren zur Napoleonischen 3 wo der Turnvater seine ersten Recke und Barren in Ber! aufrichtete, Selbstständigkeit und nationale Würde sehr fremd artige Begriffe; denn jener wurde für toll gebalten, bei iss der Gelegenbeit, wo er den Unabbängigkeitesinn der Natioe ermuthigen wellte; was folgende von der Nat. Z. erwähnte Anekrote beweißt. Als zur Franzosenzeit die Vittoria on Berlin durch Nopeleon nach Paris entführt wurde, Fagte Jahn, sich einer urgermanischen Sitte bei Grenzregulitungen erinnernd, einen Knaden, wo ist die Vittoria geblieben? und was dentst eu dir dabei? Der Knabe god zur Antwort: die Franzosen hätten die Viktoria mit nach Paris genommen und er dächte sich nichts dabei. So wie der Knabe das sages, gab Jahn ihm ein Ohrfeige uund sagte ihm: nun denist ou auf ein andermal dabei, daß du h#lfen mußt, daß sie ven Paris zurückkomme und wieder aufs Braudenburger Thor. Den andern Tag dieß es in Berlin, daß Jahn toll geworden sei; er habe einem Knaben eine Obrseige gegeben, weil er sich nichts kabei gedacht, daß die Viltoria nicht mehr auf dem Brandenburger Thore sei, und es gingen doch jeden Sonntag Tausende durchs Brandenburger Thor nach den Zelten, um dort Bier zu trinken und politische Gespräche zu führen, die sich auch nichts dabei dächten. Die Geschichte gab dann Veranlassung, daß manche sich was dachten, wenn sie rurchs Brandenburger Thor gingen. Der Alte im Bart war eine biderbe, ächt deutsche Natur, etwas verhärtet und steinern, in seinen gefaßten Meinungen, aber gerade so wie wir sie brauchen können. An Philosophen und Mathematikern, an Künsttern und Erfindern sehlt es uns nicht, aber wohl an solchen starren, unbeugsamen Raturen, sollien sie selbst hinter dem Schwung de: Zeit etwas zurückbleiben und perantisch geworden sein. Es war natürlich daß Jahn 1848 für den deutschen Kaiser stritt, wie er auch noch der Legitimität, stiller Stellvertreter der Burdonen. Und zehn Jahre darauf konnte er sagen: Noch ein glücklicher Krieg une meine Dpnastie ist die älteste in Europa.“ Alte im Bart hat uns damit noch ein recht mahnenWort hinterlassen. Er hat sein Volk die zum letzten zuge über Alles geliedt. Drum sei Friede seiner Asche uyd die Erinnerung an ihn unauslöschlich in dem Herzen der Nation! 590 m Ahem!! schönen, großen Muscheln die man in Europa oft als Zierath auf den Gesimsen liegen sieht. Wir zerschlugen sie erbarmungslos, und holten die darin ruhende handgroße Schnecke heraus, ein Thier von wunderlichen Formen, das die Reger roh essen, das aber gebraten, nachdem es gehäutet ist, gut schmeckt. Am andern Tag lavirten wir bei widrigem Winde in dem schönsten Theil der Bay herum, überall bewaldete Insein mit hohen Palmen und einem Reichthum schöner Formen; das feste Land aber in Sicht mit einer malerischen Gruppe von Berzen„los siete cerros oder sieben Hügel“ genannt, an deren Fuß die vor zwei Jahren von Stettin ausgegangene Norma=Expedition ein trauriges Ende gefunden hat. Die Cajikte war so groß wie eine Kutsche, enthielt aber vier Cojen, worin wer, ungeachtet es hineinregnete und ich am Tage zwei Tausendfüße darin gelödtet hatte, schlafen mußten. Dennoch waren wir sehr munker, und stimmten Abends auf dem Verdeck bei herrlicher Nacht schöne deutsche Lieder an, wobei wir einige spanische Senoras und andere Passagiere, besonders aber unsere schwarze Schiffsmannschaft, zu aufmerksamen Zuhörern hatten! Spät, um 10 Uhr, warsen wir Anker in der sogenannten Boca, der Mündung des Rio Dulce, an der Küste von Guatemaln. Am andern Tag, den 20., verproviantirten wir uns zu Lrvingston, einem Karaibendorf, mit Wein, Elern, Brod und einer prachtvollen Ananas, die mit 5 Sgr. hier etwas theuer bezahlt wurde. Wir verließen die „Cecille“ und bestlegen ein aus einem einzigen Baumstamm gezimmeries Karaibenboot, welches von einen freundlichen Reger und einem Knaben igeführt wurde, und erreichten auf demselben nach wenigen Stunden die 5 Lequas entiernte Rhede von Santo Tomas, wo ich dieß, deiner herzlich gedenkend, niederschreibe, und wo ich noch einige Tage verweilen werde um dann mich noch einmal dem trügerischen Meer, jedoch nur dis an die Mündung des Rio Duler, anzuvertlauen, dann den Fluß Linauf dis Izabal zu fahten, um von dort mittelst Maulthieren durch, das Indianergebiet über das 6000 Fuß hohe Micc=Gebirge nach Guatemala zu gehen. Die ganze Reise wird in 14 Tagen hofsentlich zu vollenden sein.. Deutschlaud. C. B. Berlin, 3. Nov. Der heutige Tag bringt uns als Hauptsache eie Abgeordnetenwahlen zur zweiten Kammer. Im ersten Wahlbezirk sino gewählt die Herren GeneralSteuer=Direkter a. D. Kühne, Ministerpräsikent v. Mauteussel und Stadtratd Bock: im zweiten die Herren Ged. Raid Rindel und Ged. Rath v. Patow: im dritten Oberst v. Prittwitz und Ged. Rath Gamet: im vierten Siaeirath Dr. Nodb und General=Steuer=Direkter a. D. Kühne Herr Kühne ist demnach doppelt gewählt und steht für einen der Wahldezirke jedenfalls eine Neuwahl bever.— Im ersten Wahlbezirk ist der Derr Ministerpräsident mit dea meisten Stimmen 262 gewählt. Jedoch kam es zu einer engern Wahl zwischen ihm und Herrn v. Datow, ea bei der ersten Abstimmung eine Stimme an der absoluten Maserität schlte. Hers Kühns ist mite 252 Stimmen gewähle. n Bock mit 234 Stimmen. Politisch erscheint die Wabl in folgendem Resultat: Oppesttionell die Oerrn v. Patow, Kühne und bedingter Rinoel. Centrumsmänner: die Herrn Bock, Gamei. Gouvermental: die Herrn v. Manteuffel, Dr. Noth, Oberst v. Prittwitz. — General v. Narowitz hat auch dieemal, wie wir von sicherer Hand vernedmen, die Annahme eines Mandats für eige der beiden Kammern entschieren abgelehnt. Es ist dies jedach mit dem General Grafen Nostitz, von rem Gleiches behauptet wurde, nicht der Fall. — Die Wadl des Finanzministers von Bedelschwingb in dem bedochbarten Teltower Kreise wurde gestern als sicher be— Es scheint Seitene der österreichischen Regierung Adsicht zu sein, ven Grafen Thun in Frankfurt Lurch den Orasen Rechberg eesepzen zu lassen. — Dem Vernehmen nach hätten in Wien zwischen den Coalitionsregierungen uns der k. k. österreichischen VerhandHätte ein Maler oder ein Naturforscher, der die Aestheiik der Pflanzenwelt studiren will, diesen Ort zu einer Riederlassung ausgesucht, so würde ihm iwder zugestehen müssen, daß er feine Aufgabe verstanden habe. Denn diese von dem prachtvollsten Urwald und den schönsten Bergen umgürtete Bay ist vielleicht emer der schönsten Winkel der Erde, aber eben nur ein Winkel, eine Sackgasse ohne Ausgang nach dem Innern des Landes, die mit staiten Schritten ihrem Verfall enlgegen zehk. Freilich können in der Vay von S. Tomas vielleicht alle Kriegsschiffe der Weit bequem Platz finden, aber wenn sie din Hafen blokiren wollten, so würde dieß der Republik Guatrmala sehr gletchgüktig hein, weil der Weg nach Enropa nicht über S. Tomas, sondern über Izabal gebt, wo Karker Speditionshandel getrieben wird, der den Handel von S. Tomas nicht aufkommen läßt. Denn dieser Handel muß auch über Jzah#l geben, und die Waaren die erst nach S. Tomas gehen und nach dem Innern von Guatemela bestimmt sind, machen einen Ledeutenden und kostspfeligen Umweg. Deßhald fanden wir auch eine spanische Brigantine, eine englische Brigg und ein Bremer Schiff in der Bay von Honduras vor der Boca vor Anker, während nur eine französische Geetette auf der Rhede von S. Tomas bg. Nieß hat man von Anfang eingeschen, und die ganze Colonie war deßhalb auf den Plan gestätzt, daß unverzüglich eine Verbindung#sraße von hier nach Guatemala gehaut werden sollte, wodurch Izabal gänzlich abgeschnitten worden wärt. Die belgische Compagnie, an deren Sxitze der Graf Hompesch strht, het diese Straße üder nicht bauen lassen, und aus dem erkaltenden Interesse der beigischen Regierung schließe ich, daß der Bau auch nicht in Aussicht stebt. E# hat hier ein beigischer naten abgereist ist, un Generalkontul gesidirt, der vor einigen Mound der hier zurückgebliebene Vicckonsul hat jetzt rhalten. Der Dircktor der Colense. zurückgekehtt, und es schejnt mit als urnaten abgereizt#in, und der huer zurü gleichfalls seine Abberufung erhalten. Herr Aquet, i nach Europa zurückgekehtt, und es scheint mit rüstrten sich guch die übrigen belgischen und französischen Kaufle zur Abrisse. lungen noch ganz kürzlich(vor Eröffnung des Zollkongresses) darüber geschwebt, ob nicht die Zollangelegenheit doch schließlich vor die Buncesversammlung gebracht werden soll. Man ist nun zu dem Resultate gekommen, abzuwarten wie sich Dreuhen den Congreß=Verhandlungen gegenüber stellen werde und will, wenn man sonst zu Arrangements mit Preußen nicht kommen könne, die Zollangelegenbeit in der That vor das Forum der Bugreggersammlung bringen. — Dem Anscheine nach ist in Frankfurt a. O. die Wahl des Unterrichtsminister Herrn v. Raumer zu erwarten. — Glaubhaftem Vernehmen nach will die würtembergische Regierung die Ausprüche der pensionsberechtigten ebemaligen schlezwig=holsteinischen Ossiziere beim Bunrestage in gleicher Weise wie Baiern und Koburg vertreten. — Mau bört in unterrichteten Kreisen mit Gewißheit aussprechen, das es im Werke ist, das Verdältniß der verschiedenen Konfessionen in een deutschen Bundesstaaten und die Haushabung der durch die Bunres=Grundsötze gewöhrleisteten Parität am Bundeslage zur Erörterung zu bringen. — Der Prediger Schulz an der Dialopissenanstalt Beihanien, ein Hauptvertreter der lutberischen Fraktion der erthodoren Geistlichkeit, richtet in einem Inserat der R. Pr. Z. an den Pros. Leo in Halle die Aufforderung, mit seinem Uebertritt zur römischen Kirche Ernst zu machen, wenn es ihm. mit seiner Bewanderung derselben Ernst sei. — Das C. B. hält Prof. Loo in Halle für den Versosser der kürzlich erschienenen„Briese über Staatskunst“, glaubt aber, daß diese bei dem Ministerium keinen Beisall finden. Breslau, 1. Nov. Heute Morzen 9 Uhr begannen dem hiesigen Schwurgerichte die Verhandlungen in dem Aufruhrprocaß gegen Dr. Engelmann, Kaufmann Meper, E. A. Hele, Kaufmann Unger, ebemol, Lieutenaut Beyse und ebemal. Lientenant Schlinke. Da Keiner der Angeklagten erschienen war, wurde gegen sie in contumaciam verfahren, weshalb eine Zuziedung der Geschwornen nicht erfolgte. Nach 10 Uhr zog sich der Gerichtsdof zurück und fällte ½12 Uhr das Urtheil, welches gegen Dr. Engelmann auf 5 Jahre, gegen alle übrigen auf 4 Jahre Gesängniß, außerdem Tragung der Kosten und Stellung unter Polizeiaussicht lautet.(N. O. 3) Düsseldorf, 3. Rov. Ja der heutigen Wahlgeisammlung der Wablmänner aus dim Kreise Düsseloorf und Solingen, wurden die Herren Beneoikt Brers, Lanswirid zu Lobhausen. August Reichensperger, Appellationsraih zu Köln und Domkapitular Krest zu Köln, für die bevorstehende Legielaturperiode zu Abgeordneten der zweiten Kammer gewählt.(D. Z.) Köln, 3. Nov. Bei der heutigen Wahl der Abgeoreneten unserer Stadt zur zweiten Kammer wurden die Herren Minister a. D. Lus. Camphausen mit 193 unter 300 Stimmen und Landgerichteraih Ignaz Bürgers mit 190 unter 285 Stimmen gewählt. Der von rer katholischen Partei ausgestellte Kandidat, Hr. Bürgermeister SStupp, hatte bei dem ersten Wahlakte 107; bei dem zweiten 94 Stimmen. — Für den Landkreis Köln sowie die Kreise Bergheim und Euskirchen wurden(in Brühl) gewähl:: Appellationsgerichte: Rath Aug. Reichenoperger zu Köln, Bürgermeister Schult zu Gleß und Gutsbesiper Lieven zu Brühl. Für die Kreise Bonn und Rheinbach: Graf F. E. v. FürKenberg=Stammheim, Canonieus D. Gau zu Rachen; für die Kreise Coblenz und St. Goar: Drov==FeuersocietäisDirektor v. Walddoitt=Bassenheim, Hauptmann a. D. p. Sigeret iet uelt. ust echis. te. ci sun 2. für die Kreise Neuwied, Altenkirchen und Wetzlare von Betbmann=Hollwegz(die 2. und 3. Wahl war bei Abgeng des Schrabens nac wenlchtaten) n für Stakt= und Landkreis Nachen und Kreis Eupen: Landgerichts=Präsident v: Drussel(mit 475 von 496 St.), Präsident der Axmen= Cemmission v. Geyr(wit 411 von 423 St.), Arrokat=Anwalt Lingens(mit 328 von 455 St.); für die Kreise Jülich und Düren: Pros. D. Braun zu Bonn, D. Rev zu Aldenhoven; in Duisburg: v. Beibmans=Holweg, Geurral=Steuer=Direitor a. D. Kühne und Bürgermeister Oecheihäuser zu Mülheim a. d. Ruhr. In Peisdam: Fabrilbesitzer Jacobs, Kreisgerichts=Direkter Holzapfel(deide constiutionel); in Greslan: Justizrath Grueß, Appellationsgerichts=Präsident Wentel zu Ratidor; in Erfurt: Regierungsrath Mänchhausen, Regierungepräßidenk On Vignau. Vom Rhein, 29. Okt. Die„Deutsche Volkohalle“ Nr. 248 enthält einen Artikel aus München, der sagt:„Was die Türenfolge in Oriechenland detrifft, so scheint es jetzt ausgemacht zu sein, daß Prinz Adalbert die griechische Krone um den Preis des Glaubens seiner Bäter annimmt. Man verargt es nicht den Griechen, welche diese Forderung stellen; aber seinen Glauben mit einer Königskrone vertauschen, erregt Abschen. König Ludwig hat sich hierzu nicht gebrauchen lassen.“ Frausfurt, 2. Nov. Nachoem der Fürst Oeorg Bittor von Walecck die Regierung angetreten, ist der dioherige walreckische Guuveegesanete, Freiherr von Holzhausen, von demselben mit neuen Aktreditiven versehen worden, und hat solche dem Bundestage dereits überreicht; zu gleicher Zeit ist dem Lepierem die neue waldeckische Versasung vorgelegt.(B. H.) Mainz, 2. Nov. Heute Mergen wurde das„Neue Kasinen auf Besehl großd. Ministeriums geschlossen, zwei Polizeiagenten sind an dem There daselbst ausgestellt und der Einteitt nur den Hausbewodnern gestattet. Ueber die Arsache cirkuliren die verschiedensten Gerüchte. Daß das„Neue Kasine“ eine durchaus jeder Politik fernstehende, hauptsächlich aus Bürgern aus dem Mittelstande bestehende Gesellschaft ist, ist eine jeststehende Thatsache. Man ist darum sehr gespanni, den wahren und rechtlichen Grund zu erfahren.(8. J.) Haunover, 1. Novdr. Wie ich hörte, hat der König heute zu Mitgliedern einer Deputation zur Theilnahme beim Begrädniß des Herzogs von Wellington bestimmt: General Halkett, Oberstlieutenant v. Mahrenbolz, Oberst Poten(von Königie Husaren) und Oberstlieutenani Weste.(H. Z.) * Kiel, 29. Ott. Coburg und Baiern haben den von den invalieen schleswig=holsteinischen Offizieren beim Bundstag eingegebenen Beschwerken in Betreff der vertragswierig von der dänischen Regierung noch immer vorenthaltenen Unterstützungen ihre Fürsprache zugesagt. Altona, 2. Nov. Die Köln. Z. ist für Schleswig verbeten worden. Oldenbura, 1. Nov. Gestern bereits ist dem Präsioium der Entwurf des neuen Wahlgesetzes, nach Anleitung des revieirten Staatsgrunggesetzes, übergeben worden. Das neue Wadigesetz derudt anf dem preußischen Drrielassenspstem, doch ist das active Militär von dem Wabirechte ausgeschlossen. Mit diesem Gesetz ist zugleich der Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Errichtung von Provinzialräthen, eingegangen. Diese sollen ebenfalls nach dem im Staatsgrunggesetz schon im bezeichneten Maße, in den Fürstenthümern eine Art von Provinzialständen mit begutachtenden Befugnissen bilden. Harburg, 31. Octdr. Von morgen an tritt ein directer Güterverkehr zwischen den Eisenbahn=Stationen Bremen, Harburg und Lüneburg und den Stationen der sächsisch=baperischen Staatebadnen, nämlich: Hof, Bamberg, Fürth, Nürnberg, Nördlingen, Donauwörth, Augsburg, Buchloe, München und Kempten in der Art ein, daß die Trausporte von der Versandstation mit directen, auf die Bestimmungostation lautenden Frachtbriefen begleitet, die Frachten für die ganze Beförderungsstrecke berechnet und die Güter in der Regel nur auf der Station Hof umgeladen werden. Di: Beförderung, welche vorläufig auf gewöhnliches Frachtgut beschränkt ist, geschieht auf Grund des Reglemenis des Vereins Deutscher Eisenbahn=Verwaltun## für ven Gütervirkehr, mit besondern reth gedruckten Frachtbuchsen, welche in den Güter=Experitionen der vorbezeichneten dehnoverschen Stationen gegen die Gebühr zu erhalten sind, Voselbst auch drr Frachtbrief gratis ausgegeben wird. Stuttgart, 31. Oktbr. Das gestrige„Regierungsblatt“ emhält einen Vertrag, der zwischen der Krone Würtemberg und dem Königreich der Niederlande wegen gegenseitiger Ausliefeaung der Verbricher und Leistung von Rechtehülfe in Strafsachen abgeschlossen worden ist, wonach wegen Mords, Noihzacht, Erandstistung, Urkundenfälschung, Falschmünzerei, Meineids, erschwerten Diebstahls, Prellerei, betrüger schen Baukerotts zc. die Auslieferung erfelgt. Wien, 30. Okt. Der kriegsrechtlich verurtheilte von Sr. Moj. dem Kaiser aber begnaeigte Graf Adam Potocki, ist gestern in Begleitunn seiner Gemahlin über Prag nach Kralau abgereist.(V. Patg.1 * Wien, 2. Nov. Die Wiener Ztg. bringt endlich den Bericht über die Eröffnung der Zollkonferenz. Die erheblichen Punkte der Rede Buol=Schauensteins sind von uns schon mitgetheilt, so daß wir unsere Leser mit dem ganzen Aktenstücke verschonen können. Leichenfeld bemerkte in seiner Erwiederungs= rede, daß er im Namen der Coalition den Ansichten der österreichischen Regierung undedingt zustimme.— Die heutige Veröffentlichung der kriegsrechtlichen Urtheile zählt wieder 13 summarisch und 15 einzeln auf. Die bestraften Vergehen sind, wie gewöhnlich Woffengrrheinlichung, Besig verbotener Schriften, Beleidigung von Polizeibeamten u. s. w. Ausland. Schweiz, 1. Nov. Die Gesellschaft für die MorgesBoerdondahn ißt desinitiv gegründet und ein Verwaltungsrath bestellt.— Ein Engländer(Giles) hat die Bewilligung zu Eisenbahnstudien im Oberwallis erhalten.— In St. Gallen weilt gegenwärtig der würtembergische Oberbaurath v. Gaab im Auftrage seiner Regierung, um über die technischen und die Frequenzverhältnisse der Eisendagn von Rorschach über St. Gallen nach Zürich, sowie über den Stand dieses Unternehmens nähere Erkuneigungen einzuziehen. Er soll sich im augemeinen gänstig über das St. Gallisch=Appenzellische Eisenbahn= und eben so günstig über das neue Norschacher Hafenprojekt ausgesprochen haben. Italien.— Turin, 27. Okt. Die sardinische Flotte hat den Befehl erhalten, sich für drei Monate mit Lebensmitteln zu versehen und sich zum Absegeln fertig zu halten. Der französische Gesandte hat eine Audienz beim König gehabt. Zu Florenz Uno in Folge des Attentats auf den Minister Balvasseroni mehrere der Beibeiligung an diesem Vergehen verdächtige Personen verhaftet worden. — Palermo, 24. Okt. Der König von Neapel verweilt gegenwärtig in Messina.— An der Nordtüste Siciliens hai am 19. ein sehr heftiger Sturm gewüthet und unter den Schiffen in jenen Gewässern bedeutenden Schaden angerichtet. Der Actug entsendet seine Lavaströme in noch vollerem Ergusse, als zuvor; doch erregen sie wenig Besorgniß, da sie keine neue Richtung nehmen, sondern in ihrem alten Beite bleiben. — Nachrichten aus Mailand vom 27. Ottoder zufolge sind an den vorher gehenden Tagra in der genaunten Stadt, in Como und Lodi neue Verhastungen vorgenommen worden. Mau hat die Gefangenen nach Mantug gebracht.— Das Kriegsgericht zu Bologna hat am 23. Oktoder eine Anzahl Personen wegen des Oesizes von Waffen, wegen Vertheitung aufrührerischer Schriften, wegen Schutes, den De Insurgenten gewährt hatten 2c. zu 4— 12 jähriger Zwangsarbeit verurtheilt. Italien. Turin, 30. Okk. Wir hatten gemeldet, daß Cavour bereits ein neues Ministerium gebildet habe. Die Nachricht aber war vorcilig. Cavour hatte nur zwei Unterredungen mit dem Könige gebabt, sich aber nicht mit ihm verständigen können. Der König ließ darauf den Grafen Balbo rufen, einen früheren, jetzt aber abgefallenen Gesinnungsgenossen Cavours. Balbo erhält aber überall Körbe und scheint nicht in Stande zu sein, die geeigneten Persönlichkeiten zu einem Ministerium zusammenzubringen. Man weiß also noch gar nicht, wie die Krisis sich entscheiden wird. — Neapel, 21. Okt. Hier in unserm Süden scheint der Winter diesmal früher als gewöhnlich einkehren zu wollen. Noch bis zum Ende der verflossenen Woche glich die Atmosphäre einem Glutofen. Seit drei Tagen schlug der heiße Scirocco in Tramontana um(so wird der aus Deutschland kommende Nordostwind genannt), und man sieht heute Alles in Mäntel und Ueberröcke gehüllt wie zur Weihnachtszeit. Die Fremden, denen es vier behagte, so tief im Herbste noch heißen Sommer zu treffen, denken daran, sich einen Ort aufzusuchen, wo der Temperaturwechsel minder schnell ist. Viele gehen nach Sicilien, wozu vornehmlich der sortwährende Ausbruch des Actna Manchen bewegt. Jedes von Messina kommende Boot bringt Nachrichten von neuen Lava=Eruptionen. Frankreich.— 9 Paris, 1. Rovdr. Es wird immer wahrscheinlicher, daß der Senak L. Napoleon für einige Zeit die Dietatur übertragen wird, um die Verfassung possend umzugestalten. Die Bauern in den Provinzen verrathen einen großen Widerwillen gegen die Kaiserabstimmung, weil sie dieselbe für überflüssig halten(7). Die kann#liche Garde soll aus 6 Schwodronen Jägero bestehen, einstweilen aber diesen offiriellen Titel noch nicht annehmen. Die Rückkehr des Grafen von Haßfeld, der heute in Paris erwartet wurde, hat allgemein Freude erregt, da man es unzerge sab, wenn die freundschaftlichen Beziehungen zu Preu# aufgehört hätten. Man spricht immer noch von einer theilweisen Amnestie und es ist auch gewiß, daß im Justizministerium ein derartiger Plan ausgearbeitet wird. Alle, welche sich zur Zufriedenheit der Regierung betragen haben, sollen in Freiheit gesetzt, aber nog unter pokizeiliche Aufsicht gestellt werden. In Folge eines Besuches des Präsidenten im Invalidenhause nun der alte Napolcon wieder ausgegraben und in ein gkänzenderes Grabmahl gebracht werden. Nach dem Wortlaute seines Testamentes:„Ich will an den Ufern der Seine begraben sein,“ soll ein großartiges Monument dem Märzfelde gegenüber errichtet und die Ueberreste dorthin versetzt werden. Das Grabmahl bei den Juvaliden soll zum Erbbegräbnisse der Jamilie Napoleon, wie einst St. Denis für die Könige von Frankreich, bestimmt werden. Die Bildsäute des Kaisers im grauen Rock und mit seinem kleinen Hute auf der Vendomesäule soll heruntergenommen und dafür die von Chaudet, Napoleon im Hermelin mit Scepter und Krone darstellend, hinaufgestellt werden. Dic Bibliothek im Louvre soll ihren alten Titel:„Die Privat= bibliothek des Kaisers“ wieder erhalten.“ Die Ernennung des Hrn. Thaer zum Generakintendanten des kaiserlichen Hauses ist noch nicht bestimmt. Man spricht heute davon, daß die Civilliste des Kaisers auf 36 Millionen erhöht werden soll, worunter 6 Mill. für feine Familie, worüber der Kaiser die Verfügung heden soll. Das Gerücht von der Heirath L. Napolcons taucht selbst unter dem diplomatischen Corps wieder mit mehr Bestimmtheit auf. Vermuthlich hat der Uebertritt der Prinzessin Wasa zur katholischen Religion dazu Veranlassung gegeben. Man versichert indessen, daß Oesterreich sich dieser Verbindung nicht mehr widersetzt. In Uehrigen hericht sir ein wirdiches Veranhgungsicter und ein fabelhaftes Vertrauen. Die Börse, welche seit 2 Tagen geschlossen, war heute lebhafter als je und die Course Klegen bedeutend. Am Montage hat Abd-el=Kader abermals bei dem Präsidenten in St. Clond einen Besuch abgestattet. Er wurde von diesem freundlich empfangen und zu einem Spazierrttt in den Park eingeladen. Prachtvoll gezäumte Pferde waren für den Emir und sein Gefolge in Bereitschaft gehalten worden. Als dieser die Hirsche u. Rehe, welche das Pferdegstrappel aufscheuchte, noch allen Seiten hin fliehen sah, rief er: Wenn ich nicht bei jedem Schritte so viele Wunder der Menschenhand sähe, so würde ich glauben in der Sahara zu sein. Napoleon zeigte dem Emir zwei Fohlen von der edelsten Race, ein Geschenk des Vierkönigs von Egypten. Abd=el=Kader bewunderte deren herrliche Gestalt und die Reinheit ihrer Knochen. Sie schienen ihm noch vorzüglicher zu sein, als die Pferde in der Sahara, wahre Gazellen, wie er sagte, und keine Pferde. Napoleon ritt ein englisches Vollblut und sitzte mit überraschender Kühnheit über Hecken und Baumstämme, welche im Walde geschlagen worden waren und über dem Weg lagen. Seine Geschicklichkeit im Reiten erregte die Bewunderung des Emir, da bei den Arabern nur der für einen tüchtigen Feldherrn gilt, welcher die feurigsten Pferde bändigen kann. Als sie abstiegen ließ L. Napoleon dem Emir den Kaffee nach arabischer Sitte auftragen. Heute wird der Emir seine Besuche bei den Ministern und anderen Großwürdsträgern des Staates fortsetzen und das Juvalidenhaus besichtigen. Morgen wird er der großen Reiterrevue betwohnen und beim Kriegsminister zu Mittag essen. Die Revue wird in Versailles stattfinden, wo zu Ehren des Emir die Wasserkünste spielen werden. Frl. S. Crüwelli ist bei der italienischen Oper engagirt worden und wird nächstens auftreten. — Das Hotel zur Terrasse in der Rivoll= Straße, wo Abd=elKoder wohnt, wor am 1. Morger von Nengserigen undenden. die des Augenblicks harrten, wo Abd=el=Kader seine Aabflüge in Parie antreten würde. Der Emir ließ sie bis 3 Uhr Nachmittage worten, wo er endlich mit seiner beiden Geföhrten und dem Weige Boyssonner in den Wagen stieg, um die Hauptkirchen in Augenschein zu nehmen. Zuerst fuhr er nach der nahe gelegenen Magdalenenkirche, an deren Treppe ihn der Pfarrgeistliche Abbe Degucrrt empfing. Abd-el=Kader drückte ihm mit Inbrunst beide Hände und trat dann an seinem Arm in den, bekanntlub im griechischen Sipl gebauten und reich verzierten Tempel ein. Der Eindruck, den derselbe auf die Sinne des Emirs machte, war so lebhaft, daß er sofort dem Geistlichen durch seinen Dolmeischer sagen ließ:„Bevor ich über das Salzwasser(das Mrer) gekommen war, glaubie ich die Franzosen ohne Religion: aber ich wurde seitdem sehr enttäuscht und besonders heute, wo es mir gestattet ist, diesen schönen Tempel zu bewundern.“ Als man ihm auf seine Frage nach dem Erdau den Kaiser Napoleon nannte, rief er aus:„O ich erkenne en Mann der lange das schluß des einige Aug Abbe Degu mals beide dem Mgr. seiner Mach ihm dessen gen führen Abd=el=Kade Paris, wo! genstände u. dem er diese er auf einen Panorama Erstaunens beim Anblick rief er aus: Er ließ sich Thurm nicht schaut hatte. Abd=el=Ka die Adresse d erfragt, dere sangenen beig worden hatte. gestern bei ih ließ den Bisch Arme, bis zu und mußte m cleitenden Gei drübstücke, Ko Bischof kon an Deiner Freibe De genückzege fange. schaft a. der erste Franz verstanden hat. es, der den Ge gemacht, erleud stunde lang,## des Bischofs fe ihn bald wiede sagte Migr. D mit Dir zuzubi suche guch hier Beim Abschiede el=Kader spricht führt er mittelst Die Heiratt als gewiß bei Leideserben ha aroptiren, wen seiner Familie wird mit Besti die friedlichen Wirtlichkeit wir jetzt Urlaub im Pariser Börst Spanien. verögentlicht ei von Bourdon, rogative eines Cencha wird 5 Wettington vert ben, d.e dem E Belgien.— Mintster ihr Amt sofort eine Berat! eine Erklärung de Brüssel, 3. der Repräsentant dar und bezeichn Großbrital der Prosrecius ausgegeben. Da soll ein Drittel biesigen Capitalist daß dieses der nen schweizer Lin Die kürzlich schen Flüchtlinge Zwecken vorgesche well sle dieselben Continente gicht men. Das Stto Die Herren Eng Spectator vir eng Communisten= Proz gebort worden seie Die conservativsten der Unperteilichkei zweier freihettostolz News, welche von schämtes Beitelvolt werde eine unglaub hungen von Attenst Rußzland, Or ja unstem Hasen 5 ter dem Conire=Aen Linienschiffen(8 4 nonen, zwei Bregatt Korvetten mit 20 u bestimmt, nach der Mann der großen Gedanken!“ Im Chor betrachtete Abd=el=Kader lange das die Kuppel einnehmende Freecogemälde Ziedlers, den Abschluß des Concordats vorstellend. Dann hielt er inne und schien einige Augenblicke inbrünstig zu beten, nahm wieder den Arm des Abbe Deguerry und verließ das Gotteshaus, dem Geistlichen abermals beide Hände drückend. Beim Fortgehen fragte er ihn nach dem Mgr. Dupuch, den er von allen Franzosen, die er zur Zeit seiner Macht kannte, am meisten liebt, und als der Abbe Dequery ihm dessen Adresse gab, sagte er zum Major Borssonnet:„Morgen führen Sie mich zu ihm.“ Von der Magdalenen=Kirche fuhr Abd=el=Kader nach der alten Liebfrauen= Kirche, Notre Dame de Paris, wo man ihm alle Reliquien und historisch denkwürdigen Gegenstände u. a. auch den Krönungsmante! Napoleons zeigte. Nachdem er diese Schätze mit Interesse in Augenschein genommen, stieg er auf einen der Thürme hinauf, von wo aus man ein imposantes Panorama von Paris und der Umgegend genießt. Ein Laut des Erstaunens entfuhr ihm, als er auf der Plattforme ankam, und beim Anblick aller der kolossalen Bauten, die ihn rings umgaden, rief er aus:„Man sollte sagen, es wäre eine Stadt der Riesen!“ Er ließ sich alle merkwürdigen Gedände zeigen und verließ den Thurm nicht eher, als bis er mehrere Male im Kreis herum geschaut hatte.— Abd-el=Kader batte bei seinem Besuche in der Magdalenen=Kirche die Adresse des Mous. Dupuch, ehemaligen Bischofs von Algier, erfragt, der einst-zur Auswechselung arabischer und' französischer Gesangenen beigetragen und sich damit die Zuneigung des Emirs erworden hatte. Dupuch wollte dm Emir zuvorkommen und ließ sich gestern bei ihm anmelden. Abd=el=Kader, obschon beim Frübstücke, ließ den Bischof sofort zu sich bitten. Beide schlossen sich in die Arme, bis zu Thränen gerührt. Der Emir konnte kein Wort sagen und mußte mit einer Handbewegung den Bischof und die ihn becleitenden Geistlichen zum Niedersitzen und Theilnehmen an seinem Hrübstücke, Kaffee und kleine Kuchen, einladen. Endlich redete der Bischof ihn an:„Schon lange wünschte ich, Dich zu sehen und mich Deiner Freiheit mit Dir zu freuen; ich habe viel gebeiet, daß sie Dir zurückgegeben würde, und ich segne die Hand, die Deine Gefange. schaft aufgehoben hat.“ Abd=el=Kader entgegnete:„Du bist der erste Franzose, der mis, verstand, der einzige, der mich immer verstanden hat. Dein Gebet ist zu Gett emporgestiegen; Gott ist es, der den Geist des großen Prinzen, der mich besucht und frei zemacht, erleuchtet und sein Herz gerührt hat.“ Wobl eine Viertelstunde lang, die der Besuch dauerte, dielt Abd-el=Kader die Hand des Bischofs fest in der seinigen und äußerte östers den Wunsch, ihn bald wiederzusehen.„Wenn Du in Amboise zurück sein wirst", sagte Migr. Dupuch,„werde ich um Erlaubniß bitten, einige Tage mit Dir zuzubringen.“„Ja,“ versetzte Abd=el=Kader,„aber besuche auch hier mich wieder. Ich werde Dich nie genug sehen.“ Beim Abschiede schlossen sich Beide nochmals in die Arme. Abdel=Kader spricht nur einige Worte französisch; seine Unterredungen führt er mittelst eines Dolmetschers. Die Heiratb L. Napolcon's wit der Prinzessin Wasa wird als gewiß betrachtet, und ra dem neuen Kaiser, falls er keine Leideserben haben. sollte, das Recht vorbehalten bleidt, zu aboptiren, wen er will, so liegen die Auesichten Jeromes und seiner Familie in weiter Ferne.— Die Reruktion der Armee wird mit Bestimmtheit erwartet; man wünscht, Europa über die friedlichen Absichten des Kaiserthums zu berubigen. In der Wirtlichkeit wird der Unterschied nicht so groß sein, ra schon jetzt Urlaub in weitesten Umfange ertbeilt wird.(K. Z.) Pariser Börse vom 3. 4 ½% F. 108, 25; 3% F. 84, 75. Spanien. Madrid, 28. Okt. Die amtliche Zeitung verögentlicht ein Detret, welches dem Veiter Isabella's, Karl von Bourvon, Herzoge von Prama, den Rang und alle Prärogative eines spanischen Infanten verleiht.— Der General Cencha wird die Armee beim Begrasniß des Herzogs von Wellington vertreten.— Die Regierung soll die Absicht habin, die dem Statte anzehörigen Salzbergwerke zu veräußern. (K. 3.) Belgien.—* Brüssel, 3. Nov. Gestern haben die neuen Mintster ihr Amt angetreien. Im Ministerium des Arußern fand sofort eine Berathung statt. Heute erwartet man in der Kammer eine Erklärung des Cabinets. Brüssel, 3. Nov. Minister von Brouckere legte heute in der Repräsentanten=Kammer die Politik res neuen Cabinets dar und bezeichnete dieselbe als eine gemäßigt=liberale. Großbritannien. London, 2. Nov. Auf der Börse ist der Prosrectus der projektirten neuen Schweizer Eisenbahn ausgegebin. Das ganze Anlehen beträgt 325,000 E.; davon soll ein Drittel in der Schweiz genommen sein. Um es den biesigen Capitalisten zu empfehlen, wird im Prospecius gesagt, daß dieses der erste Abschnitt der von Stephenson empfohlenen schweizer Linien sei. Die kürzlich gemachte Mittheilung, daß die hiesigen deutschen Flüchtlinge die ihnen von Amerika zu revolutionären Zwecken vorgeschossene Summe von 1200 L. zurückerstatten, well sle dieselben bei der gegenwärtigen politischen Lage des Coatinents gicht zu verwenden wissen, bestängt sich vollkommen. Das Scto ist auf dem Wege nach New=York. Die Herren Engels, Marx, Freiligrath und Wolg sorbern im Speciator die englische Presse auf, mit ihrem Urtheil über den Communisten=Prozeß in Köln zurückzuhalten, bis olle Parteien gebort werden seien und die Geschworenen gesprochen hätten. Die conservativsten Zeitungen Deutschlaues hätten diese Pflicht der Unperteilichkeit grwissenhaft beodaaiet, zur Beschamu#### zweier freiheitestolzer englischer Zeitungen, Times und Daily News, welche von vorherein über die Angeklagten als„unverschämtes Beitelvoll“ den Stad gebrochen. Die Vertheidigung werde eine unglaubliche Menge von Fälschungen und Verdrehungen von Aktenstücken nur Briefen nachweisen. Rußland, Oressa 20. Oktoder. Am 17. v. Mis. traf ia unseem Oasen die russische Flotte des schwarzen Mieres unter dem Conire=Aomiral Naitimons ein. Sie besteht aus zehn Linienschiffen(8 à 84 und 2 à 120 Kanonen) mit 912 Kanonen, zwei Fregatten mit 60 und 52 Kanonen und zwei Korvetten mit 20 und 18 Kanonen. Dieses Geschwader ist bestimmt, nach der Rückkunft der Truppen aus dem Lager von Wosvoseneki, dieseiven in ihre Winterquartiere in der Krium zu schaffen. * Amerika. Die letzten Nachrichten, welche bis zum 20. reichen, stellen es außer Zweife', kaß Pierce zum Präsidenten der welchen jeder Staat ungefähr ebenso viele ernennt, als er Abgeordnete in den Kongreß schickt, ist in den meisten Staaten demokratisch ausgefallen. Die Folge des Regierungsanlitts von Pierce mito sein, daß alle Gesandten an den europäischen Höfen durch Demokraten ersetzt werden. Die Nachricht von der abermaligen Zurückweisung des Dampsers Crescent=City und der Havanna hat in New=York erhöhte Aufregung hervorgebracht. Die Fregatte Powhattan ist sofort nach Havanna abgeschickt worden, den Richter Conkeing an Bort, um den Thalbestand des Streites zu untersuchen. Die Crescent=City soll am 27. wirder nach Cuba lo See stechen. Etliche 20 Creolen sind in Havanna wegen Verschwörung gegen die Regierung verhaftet worden.— Kossuth hat so eben von London aus ein neues Manifest an den„Revolutionsbund“ der sich in den Vereinigten Staaten gebildet hat, gerichtet, in welchem er die Regeln aufstellt, welche zur Einführung der Republik in Europa befolgt werden sollen. ermischtes. — Die Beharrlichkeit der Amerikaner hat jetzt nach langen Forschen einen Weg gefunden, über welchen man in böchstens 15 Tagen aus New-York nach Sau=Francisco gelangen kann. Von NewYork bis Vera= Cruz braucht man mit dem Dampfschiffe 6 Tage, von Vara=Cruz 36 Stunden über Land durch reizende Thäler bis zum Museula=Strome, dem größten der merikanischen Republik, welcher, über 500 Meilen weit, nach den letzten Untersu hungen bis zur Mündung, an welcher der Hasen Zacatula, soon durch Cortez bekannt, liegt, in jeder Jabreezeit für Dampser schiffbar ist. In 48 Stunden kann man den Strom bis Zacatula berad fahren, und von dort bis San Francisco braucht man nur 5 Tage, was im Ganzen noch nicht 15 Tage ergiebt. Es wäre ries die sichreste, angenehmste und woblfeilste Reisegelegenheit nach Catisornien. Unterstützt von der m rikanischen Regierung ist eine amerikanische Geseuschaft jetzt schon beschäftigt, eie wenigen Hemmnisse in dem Mi cula=Flusse wegzuschagen, und mit nächstem Jahre wird dieser u# Weg schon eröffnet werden. — München, 26. Okt. Louis Napoleon bat dem Portier## „Bairischen Hose“, der ihm einst 14 Jahre Dienste im Eril geleistei, als Andenken sein Portrait und eine Menge Napoleon####### zugesendet. — Das„Journal de Constantinople“ erzählt folgendes Curiosum: Am 30. v. Mts. börte man plötzlich in einem Hanse des Malteserviertels in Galata ein heftiges Geschrei. Die Polizetseilte dabin und begegnete dem Koch eines österreichischen D.mpfbootes, der, dieses Haus verlassend, sich in das Meer stürzte. Ein Zaptie schwamm ihm nach und führte ihn in das erwähnte Haus. Beim Eintritt ins Zimmer traf man einen Engländer, dem so eben die Rase abgeschnitten worden sein mußte. Auf die Frage, ob der Oesterreicher ihn so arg zugerichtet habe, erwiederte er ärgerlich, daß sich gar Niemand darum zu bekümmern habe, warum er keine Nase besitzen wolle. Die Polizei lachte über dies originelle Antwort und begab sich ruhig fort, da es sich hier um die Angelegenheit resp. Nasen nicht türkischer Unterthanen handelte. Sinanz= Ministerium. Bei der hente fortgesetzten Ziehung der Aten Klasse 106ter Königlicher Klassen=Lotterie sielen 1 Hauptgewinn 40,000 Thlr. auf Nr. 8994 in Berlin bei Marcuse; 1 Hauptgewinn von 20,000 Ribirn, auf Nr. 53,881 in Berlin bei Moser; 3 Gewinne zu 2000 Rthlr. sielen auf Nr. 5744. 47,848 und 49,074. in Berlin bei Seeger, nach Düsselcorf bei Spatz und nach Sagan bei Wiesenthal; 26 Gewinne zu 1000 Rthlr. auf Nr. 526. 7817. 11,834. 12,584. 18.423. 22,820. 23,410. 24,436. 24,774. 32,327. 33,577, 34,159. 39.219. 42,045. 43,166. 43,871. 56,788. 60,248. 60,629. 62,530. 63,112. 63,608. 65,720. 73,885. 76,097 und 79,564. in Berlin bei Burg, bei Krafft, dei Matzdorff und bei Seeger, nach Breslau bei Froböß, bei Scheche und bei Steuer, Brombeng bei George, Coblenz bei Gevenich, Cöln bei Reimbold, Danzig bei Rozoll, Driesen bei Abraham, Gumbinnen bei Sterzel, Halle Zmal bei Lehmann, Königsberg in Pr. bei Samter, Liegnitz bei Schwarz, Memgel bei Kauffmann, Neissebei Jäckel, Neuß bei Kaufmann, Prenzlau bei Herz, Rawicz bei Baum, Steitin bei Wilsnach, Thorn bei Krupinski und nach Wesel bei Westemann; 42 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 200. 1614. 3319. 5531. 6189. 8252. 9561. 9800. 12,231., 14.482. 22.724. 27,575. 29,306. 31,674. 35,465. 36,519. 36.706. 37,671. 38,355. 38,994. 39,671. 39,841. 41,901. 42,017. 43,317. 46.635. 48,515. 49,567. 51.662. 51,872 56,184. 56,509. 59,960. 61.620. 68,270. 71,055. 76,734. 80, 718. 81,213. 81, 469. 83, 408. und 84,425 in Berlin bei Alevin, bei Baller, Imal bei Burg, bei Markuse, bei Matzdorff, bei Securius und 4mal bei Seeger, nach Aachen bei Leoy, Breslau bei Scheche, bei Sternberg und 2mal bei Steuer, Brieg bei Böhm, Cleve bei Cosmann, Codlenz bei Gevenich, Eöln bei Krauß und bei Reimbold, Crefeld bei Meyer, eld bei Brüning, Elding bei Silber, Grandenz bei Lachmann, staet bei Sußmann, Halle 2mal bei Lehmann, Iserlodn bei ann, Königsberg in Pr. Zmal bei Vorcharet, Liegnitz bei rz. Magdeburg bei Brauns, Oets bei Drutschmann, Reichenbei Scharff, Stargard 2mal bei Hammerfelo, Thorn bei Kruunski, Torgau bei UI.gich und nach Wittenberg bei Haberland; 76 Gewinne zu 200 Rthir. auf Nr. 228. 725. 1113. 1975. 3369. 3846. 3949. 4635. 4666. 4954. 6411. 9170. 10,067. 11,765. 14,935. 15,534. 15,686. 16,312. 16,638. 19,077. 19,275. 20,040. 29.334, 20,807. 21,559. 22, 937. 23,010. 23,074. 24,381. 24,544. 24,564. 25,712. 26,725. 27,655. 28,86 3. 30, 423. 30,.997. 31,717. 33,650. 34,630. 34,652. 35,220, 36,062, 39, 109. 39,364. 39.509. 39,891. 43,529. 44 519. 46, 220. 49,175. 49,418. 52, 234. 52,784. 53,493. 55,812. 57,027. 57,484, 57,797. 57,916. 58,893. 58,923. 63,173. 63,761. 65,269. 65, 422. 66,769. 67,590. 67,968. 63,754. 69,017. 69.613. 80, 874. 83.003. 83,496 und 84,936. Beilin, den 2. November 1852. Königliche General=Lotterie= Direktion. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, den 2. November. 31.1 Br. 1 Gld 93¼ des gl. Prior. desgl. l. Ser. Rheinische desgl. Si=Pri. de# gl. Pr. Od. des gl. v. Staae garant. Ruhro-Cres.= K. G. desgl. Prior. Erdr.=Wilb.= Nordbahn Prier. Friedrichsd'er Andre Goldm. a 5 Thir. 5 4 4 3½ 3½ 4% 4 5 84% 92 41% 481 11% 83% 92½ 40% 1 11 Wechsel- Course. Berlin, vom 3. November 1852. Preuß. Brief. 1427 152¾ 6 22⅞ 48% 99% 998 109½ Courant. Geld. 142½ 142% 152½ 151⅛ 6 22% 80½ 104 99 ¼ 997 8 56 20 G Köln, * 1 9 den 3. c o ur 6. November 1852. Franffurt, den 3. November 1852. Oesterr. 5% Metakig. in Sitter bei R. 93½ Osterr. 5% Metalligue 4l%e 2###n E. 4M5. besgl. beogl. 3% Kurbessische 40 Thir. Loose Friedr. Wilbelm Norddahn exel. Zinsen Spanisch= exel. Zeus. Barische 35 Fl. Loose 4 9. 4% 31 9. J—. 44½ 2. ¼ G. * Cöln, 2. Rovember,(Assisenverhaudlung.) Der Staatsanmalt kam auf beute mit seinem Plaidorer nech nicht zum Ende. Er stellte die Theilnahme am Bunke nicht als wesentliches Moment hin, sondern machte die Ankloge hauptsächlich von den 3 Punkten abhängig: 1) ob die Angeklagten den Willen hatten die Verfassung umzustürzen, 2) ob sie sich dieserbalb mit anderen Personen besprachen, und 3) od sie mit denselben einen gemeinschaftlichen Beschluß saßt:n. Hierauf ging der Staatsanwalt zu der Arklage gegen jeden Einzelnen über, indem er zuerst die Aktenstücke und die Stellen darin aufzähler, worin des Anktagten Erwätnung geschicht und nun die Begrändung der Anklage daras ableitete. Räser habe zugestanden Muglied des Bundes gewesen zu sein und nicht allein in Bricfen, sondern auch in öffentlichen Reden est die Ansicht auszesprochen, daß die Rechte der Arbeiter ohne vorherigen Kappf nicht zur Geltung gebracht werden kennten. Bürgere müsse schon früt Mitglied ers Bundes gewesen sein, weil er 1848 togleich Müredakteur der R. Rbein. Z. wurde. Die freten religiösen-Ansichten Bürgers hebt der Staatsanwalt in taeeinder Weise Vervot und verwahrt sich schließlich noch gegen die Aeußerung Beckeiß, daß Haupt nur deswegen so gelinde bestraft worden sei, um im gegenwärtigen Prozesse verwendet werden zu können:1#k.1 Jhf.-% P. Notbiung habr bald geleugnet bald gestanden und sich dadurch nur um so verdäcktiger gemacht, schon 1848 beim Bunde gewesen zu sein. Dann habe er auch schon im Arbeitervereine für die Zwecke des Bundes gewirkt. Die dei N. so wie bei den andern Angeklagien gefuchren Grucße, werauf die Sdautaumaltscholt daunffüchlich ihre Auklage stützt, sind bereits aus dem Zeugenverhöre bekannt. Reiti sei Schriftführer im Arbeitervei in, alse auch wahrscheinlich schon früh Mitglied des Bundes gewesen. Dem Angeklagten Beckers widmete der Staatsanwalt, da man jenem fast gar nichts beweisen konnte die größte Aufmerksamkeit und den größten Aufwand von Scharssinn. Bocker habe getrugnet Bundeemitglied gewesen zu sein, sei aber doch Mitglied des Arbeitervereins gewesen und habe da einst gräußert, er wünsche mit der N. Rhein. Z. in Verbindung zu treten. Die Westo. Zig. habe die Abonnenten der N. Rh. übernommen und auch den Communisnuis gepredigt. Ferner sei Bürzers, Redakteur der N. Rh., Mitarbeiter der Westo. gewesen. Becker sei häusig in der Gesellschaft von Commusisten geseben worden und habe in öffentlichen Reden von dem Sturze der Monarchte gesprecen, sodann Nothsung Adressen mitgegeben, an Jalobi, Dulov u. Anderen geschriel en und von Marr Briefe erhalten. Ferner gehe aus einem Brieße Willichs an Schtaamelpfenig hervor, daß er ein Communist, sei und endlich seien aucb mehrere Zeugen der Ausicht gewesen, daß et für ein Mitglied dis Bunder gehatten werden dürfte Becker sei zwar schlauer als die Andern, allein ie lägen Beweise genug vor, nanentlichz dir Blüchtliagskasse, welche nichts anderes gewesen sei als die Bundeskasse. Dautels habe Vorlesungen im Arbeitervereine gehalten, die Ansprache thrilweise abgeschrieben, sei von Ewerdek für einen Aobängr Arr commenstischen Ideen gehallen woden, alle gac zwrstelsohne Muglied des Bundes geweseu.“ Sein Remz sei in vielen Ortefen erwähnt und endlich guch= Haupt an ihn abressirt gewesen. Otto habe einen Theil der Ansprache, das Statut und Anderes abgeschrieben und seine Privatreise auch zu Bundeszwecken denußt. Die Anklage Jalovis stühr sich nur auf Briese, worin Maje. ßülebelehigungen, ommunstische Grundstde und Prioataustrüge * enthalten. In dem einen wird I. gebeten, Bürgers von den Verhaftungen in Kenntniß zu sehen; in einem andern bittet er, Bürgers 7 Thlr. an Becker zu bezahlen. Die confiscirten Schriften werden alle verlesen, enthalten aber nichts Neues. Personal=Cbronik. Bestätigt ist: Der bisherige Pfarramts=Kandidet Justus Eduard Wippermann aus Uloibe ols Usorrer an der enangelischen Gemeinde lutberischen Bekenntnisses zu Eidinghausen. Angestellt ist: An Stelle des auf seinen Wunsch von der Verwaltung der Knabenschule zu Saerbeck entbundenen Kuratpriesters Bernhard Hermes der Schulamts=Kunditat Anton Weglau, provisorisch. Provinzial= * Paderborn, 4. Nov. Zur Vervollständigung des gestrigen Berichts über die Wahl der Abgeordneten hierselbst theilen wir das Resultat der Abstimnung genau mit. Beim ersten Wablakt stimmten von 306 Wöhlenden für Herrn Oder=Reg.=Rath Osterrath 290, für Hru. Kr.=Ger.=Rath Versen 9, für Hru. Anton Ferrart 1, für Hrn. Landrath Frhrn. v. Brenken 1, für Hru. Kreisrichter Rodebuth 1, für Hen. Finanzminister Frhrn. v. Bodelschwingh 3, für Hrn. von Thadden auf Triglaff 1.— Beim zweiten Wahlakt(eine engere Wahl, wie gestern angegeben, fand nicht statt) stimmten ver 298 Wählenden für Herrn Gerichts=Roth Schmidt 219, für Heu. Landrath Grasso 1, für Hru. Reg.=Assessor v. Mallinkrodt 41, für Hrn. Gerichts=Rath Versen 11, für Hru. Kreisrichter Rodehuth 26. 1 Neubaus bei Paderborn, 3. Nov. Ein Sohn des aus dew Verfassungsstreit in Kurhessen bekannten General von Urff, ist, schon früher gemeldet, in den Preutz. Militärdienst und stehr bei der hier garnisonirenden Schwadron des 8. regiments.— In verflossener Woche ist hier eine Frau auf liche Weise verunglückt. Am Herde stehend sing ihr Kleid Sie war nicht im Stande es zu löschen und stard in Folge Brandwunden. pp Brakel, 3. Nov. Bei der heute stattgehabte. Deputirten=Wak“ für die 2. Kammer hatten sich 291 Wahlmänner eingesenden und waren nar ehns 11 andgeblieden. Die clericale Pertei, welche in weit überwiegender Anzahl vertreten war, hatte einen leichten Sieg.— Beide Candidaten derselben Hr. Graf Stolberg zu Wertheim und Kreisrichter Gastav Evers in Lichtenau, wie Ihr Correspondent in Warburg in der gestrigen Nr. richtig voraus zusagl, erhielt, ersterer mit 190., Letzierer mit 167 Stimmen die Majorität. Gegen=Candidaten waren Herr Bürgermeister Hesfe in Brilon und Herr Regierungsassessor Wolf. ∆ Oörter, 3. Nov. Zum Abgeordneten für die zweite Kammer wurden beute dem Vernehmen nach in Brakel gewählt der Hr. Graf v. Stollberg=Westheim zu Westheim und der Kreisrichter Hr. Evers zu Lichtenau. — Heute Abend, etwa fünf Minuten nach halb 8 Uhr, beobachtete ich ganz zufällig eine sonderbare Lufterscheinung, die wahrscheinlich auch an andern Orten bemerkt ist. Es war eine Feuertugel von der scheinbaren Größe einer sehr kleinen Kegelkugel, welche sich langsam, fast wagrecht, doch etwas aufwärts steigend, in der Richtung von Süden nach Norden, durch die Luft bewegte. Die Kugel glänzte in einem gelben, etwas matten Lichte und zog einen Schweif nach sich, der nach hinten spitz auslief und etwa 5 bis 6 Durchmesser der Kugel betragen mochte. Ungefähr 10 Sekunden lang durchzog sie die Atmosphäre, doch viel, viel langsamer, als der Sternschnuppen, da verschwand die Erscheinung und ließ noch eine kurze Zeit an der Stelle des Schweises einen matten Lichtschein zurück.— Es wäre interessant, auch von anderen Seiten her zu erfahren, wie lange und wie diese Lufterscheinung wahrgenommen ist. it Minden, 3. Nev. Nachmittags 3 Uhr.„Heute fand hier die Wahl der beiden Abgeordneten für die 2. Kammer Seitens der Kreise Lübbecke und Minden statt. Von den 342 Wahlmännern waren 330 erschienen und erhielt bei Wahl des 1. Abgeordneten der Colon Meyer Nr. 4 zu Südbemmen Kreises Minden 170 Stimmen, mithin die absolute Majorität. Bei der Wahl des Abgeordneten waren nur 328 Wahlmänner zugegen und erhielten von diesen 1) Kreis=Gerichts=Raih Gellern 159 Stimmen 2) Landrath Freiherr von der Horst 107„ 3)„„ v. Schlotheim 62„ also keiner die absolute Majorität, weshalb alle 3 Kandidaten auf die engere Wahl kamen und bei dieser 1) Kreis=Gerichts=Rath Gellern 214 Stimmen 2) Landrath Freiherr von der Horst 106„ 3)„„ v. Sblotheim 8 erhielten, also Herr Gellern die absolute Majorität. Die Wahl wurde von Colon Meyer, welcher zugegen war, anmmen, was von dem nicht anwesenden Gerichts= Rath Gellern falls erwartet wird“ 5 Herford, 3. Novdr. Bei der heutigen Wahlversammlung ng es sehr stürmisch her. Die versammelten Wahlmänner des eises Herford und eines Theils des Kreisesz Lübbecke und des Kreises Minden konnten sich in einer Vorberzthung nicht einigen. Zum Vorsitzenden der Versammlung wurde gewählt Justizraib Schultz von gur. Zuerst wurde bei einer Anzahl von 317 Wablmännern mit 217 Stimmen gewählt Colonus Dallmann aus Elverdissen, aus einer früheren Periode allerdings als Reactiouär bekannt, der aber jetzt wohl wissen wird was an der Zeit ist. Dann begann man zu wählen. Mit gewaltigem Eifer gerirte sich der in hiesiger Gegend wohl bekannte Pastor Rothert aus Oldendorf, der den Präses des Preußenvereins in Lübbecke, Landrath 2c. v. d. Horst, als Candidaten hinstellte; Herr Rotbert sagte, nur die sogenannten Reactionäre könnten auf den Namen eines Patrioten und Christen Anspruch machen. Am entschiedensten trat ihm entgegen Kreisrichter Sohren aus Bünde, der ihm entgegnete, obgleich er Katholik sei, denke er doch ein ebenso guter Freund des Königs zu sein als Herr Rothert, auch entgegnete Herr Schultze, daß es Zeut sei, einen Bürgerfreund zu wählen, nicht einen Junker. Trotz der Agitationen des 2c. Rothert und seiner junkerlichen Freunde, wie des Amtmanns v. Vorries u. A., siel Herr v. d. Horst durch, und es wurde, wieder mit 217 Stimmen, der bisherige Deputirte Inspekter Schemel von hier, der Harkortschen Portet angehörig, gewählt. Beide Gewählte haben die Wahl angenommen. — Gestern Morgen kam hier der seltene Hall einer Drillingsgeburt vor. Die Wöchnerin ist ein unverehelichtes Frauenzimmer und erst vor zwei Tagen vom Lande in die Stadt gezogen. In der Landgemeinde Elverdissen ist unter vem Rindvieh die Lungenseuche ausgebrochen. Die hiesige kleine reformirte Gemeinde ist jetzt zum ersten Male in den Besitz einer schönen Orgel gelangt; die dazu und für die Erweiterung der Kirche nöthige Summe von mehr als 1200 ist durch die freiwilligen Beiträge der Gemeindeglieder aufgebracht, was bei den schwachen Vermögungsumständen derselben um so mehr Lob verdient. Münster, 3. Nov. Bei der heute Vormittag stattgefundenen Wahl der Wahlmänner sind als Abgeordnete zur 2. Kammer für Münster, Kreis Münster und Kreis Warendorf gewählt worden: 1) Der Domcapitular und geistliche Rath Krabbe mit 260 von 338 Stimmen; 2) Freiherr Wilderich von Ketteler auf Thüle mit 186 von 338 Stimmen.(W. M.) — Heute hier eingegangene Nachrichten aus Breslau bringen die Kunde, daß das Befinden des Cardinal=Fürstbischofs von Diepenbrock sehr befriedigend ist. Die Krisis ist überstanden, und läßt Alles auf baldige Genesung des Kirchenfürsten schließen. Verantwortlicher Redakteur W. Crüwell in Paderbern. Meeeterebererananertnarelee etetetanere *— Der Unterzeichnete erhielt so even wieder eine neue große Sendung von den 222 Classtkern des In- und Auslandes zu aussergewöhnlich billigen Preisen. Jeder Band von 16 Bogen Svo. F. Berlb, in eegenlen Unschlag geh., aul Teiln-Druckgenier wur 5 SFr. Verlag von A. Hofmann& Co. Bis jetzt ist ravon erschienen: Don Quixote. Aus dem Spanischen von L. Tieck. Complett in 5 Bänden à Band 8 Sgr. Reineke Fuchs. Von D. W. Soitan Compleit. 1 Band von 16 Bogen 5 Sgr. Der Cid. Aus dem Spanischen von Pros. Duttenhofer. Complett. 1 Band von 16 Bogen 5 Sgr. Diese wahrhaft gediezenen emtsehlangswertdhen Werke worden hier zum erstenmale dem Hublkkum zu#### Preisen geboien, wie sie der deutsche Buchhandel bis jetzt noch nicht kannte. Die Ausstattung übertrifft bei weitem, was in der bereits ausge,ebenen Anzeige versprochen ist. Daderdorn, den 15. Ottobe 1655.— WI. Orchmeit. Se eben erdielten wir aus Berlin den Humoristisch-satyrischen Volkokalender dre 185 3. IV. Johrgang. 8 Bogen gr. 8. In eleg. Umschlag geh. Mit 100 Illustrationen von W. Scholz. Preis 10 Ser. Verlog von A. Hofmann u. Co. in Berlin. Der prächtige, von Humor und Wit übersprudelnde Inhalt des Kalenders, zu dem sämmtliche Gelehrten des Kladdergdatsch beigesteuert hoben, wird in diesem Jahre in angenehmster Weise überraschen. UI. 2. k: Parerdorn, 21. Okt. 1852. Wilb. Cräwell. Oeffentliche Erklärung eines Nichtwählenden. Richt Abgesterbenheit meiner Gefühle für das Wohl des Vaterlandes, sondern das Bewnhisein, bioßer als Abgeerboch und als Otestebäsger buuch kiom Shhrilt enf iggern eins der durch die aus dem allgemeinen Stimmver krngseemggm Polenal-Anfenniune ger Vurcruung gebrachte Vollerachte drische tat zu haben, bestimmt wich zur Enthaltung von der Abtimmung zu den, jetigen Wahlen; indem ich die fernere Aufrechthaltung senes Bewußtfeins döher Kalle, als Alles, was ich von den unter den jetzigen octropirten und eiscipliniein Orrbilbziher unsbehende Zaumen giende erwarten zu bürsen. Haus Dilleohurg den 28. Ottober 1852. So eben ist erschienen u. dei W Crüwell in Paderdorn zu daben: Bilder aus dem Thierleben von Carl Vogt. Mit 120 in den Text gedruckten Holzschnitten. 8. Preis eleg. ged. 2 Thir. Dies neue Werk des berüdmten Verfassere erschließt in wahrdast klassischer Form das Thierleben in seinem merkwürdigsten und frappantesten Gebeimnissen und bietet scwohl dem Ktreugen Fachgelehrten wie dem gebildeten Laien eine durchaus fesselnde und auregende Lektüre. Manche Abtheilungen des Buches werden über die rein wissenschaftliche Sphäre hinaus nicht geringes Aufsehen machen und das Ganze den weitesten und mannichfaltigsten Leserkreis finden. Bei Hoffmann und Campe in Hamburg is erschienen und in Paderborn bei W. Crüwell zu haben: Graf Ludwig Pattyany, Arthur Görgei, Ludwig Kossuth. Politische Charakterstizzen aus dem Ungertschen Freiheitskriege von Partholomäns Pzemere, ehemaligem Minister von Ungarn. Zweite Abtheilung: Arthur Görgei. Das vorstehende Werk, dessen Verfasser während der Revolution Präsident des ungarischen Ministeriums war, ist die bedeutendste Erscheinung, die bis jetzt über diese merkwüreige Zeit zur Publikation gelangt ist. Alle dunklen Partien während der Dauer des Kampfes und des tragischen Schlusses sind badurch klar und durchsichtig dem geneigten Leser zur Auschauung und Reslection dargebracht! (Tin Ktarker, braver Hausknecht, welcher gleich E eintreten kann, wird gegen guten Lohn gesucht! Wo, sagt die Exp. II. 2. Irische Schellsische, per Pfund 3¼ Ser. bei O Wils. Hesse. Mit Bezugnahme auf unsere vorläufige AnDo zeige beedren wir uns dem verehrlichen reisenden Publikum hiermit ganz ergedenst anzuzeigen, daß wir den angetauften Gasthof der Frau Wwe. Meper „Zum Preußischen Hofe“. nunmehr übernemmen und eröffnet haben. Wir halten uns zu geneigtem Besuch bestens empfohlen. Parerborn, den 1. Nov. 1852. Eichhorn& van der Will. II. 2. (Ein draver junger Meusch, welcher Lust hat, E= Schwiner zu werden, kann als Lebrling sosort ein gutes Unterkommen sinden. Bei wem? erfährt man in der Expedition d. Zig. II. 1. olländische Melcher Heringe sowie neue brabauter Sardellen bei Wild. Hesse. Malggg Citronen, Pommeranzen, Feigen, Kastanien empfielt zur geneigten Adnahme Wild. Hesse. Iln 13. August d. J. stard in Westphalia Thim Misseuri Staate unser Bruder Loui# Ferrari, früher Referendarius und Lientenant im 15. Landwehr=Regiment, im 44. Lebeusjahre, welches wir Verwandten und Freunden hiermit ergebenst anzeigen, Paderborn, den 3. Nov. 1852. Die Geschwister des Verstordenen. So eben ist vollständig geworden und bei W. Crüwell in Poderborn zu haben: Die 5. vermehrte Auflage von Dr. A. F. C. Vilmar. Geschichte der deutschen Zwei Bände. Belin=Dapier drosch. Pr. 2 Thlr. 15 Sgr. III. 2. Sämmtliche Schulbücher sind zu billigen Preisen vorräthig bei W. Crüwell m Padervorn. Drusk und Verlag von. Wilh.