r d e r Q u a c k s a l b e r e Dich noch nie Gutcs pell in Paderdorn. ohnebin schon so bi worden; 108 io Scheunen sind gebrochene Feuers= der Flammen geges Bauwert des ls ein schauriger os geworden, ihre enden Winter ein— Wiewohl sich d nicht ermitteln n dem unermeßdeshalb an alleertrouensvolle ale Abgedrannten lingistrat der Stadt Comite gelangen freilich oft genug auch bewährten dlicken wir mit belches uns umneister. Billert, jur. Gebrich, ann, Occonem dter. A. Hesse, Imtmann. Joreinschmidt, Faeincke, Postsecre= Reuß, Amtsick, Kaufmann, öst. Commissar. altes Märcher, cht eine Stelle es in einem Privathaushalgesehen, vieleit, eine baare bei dem Abreße H. Schmit #ewerbeuster. für die beider Prüfung v. Die Auan von dem der zu jeder id wegen Unchütern gerne 1852 schellen. kreise Pader= angrenzenden ädigen Octo= unn Com5cmit zu oßer seiner und Chaiim 1. Otteauf. 2. Lomp. e. im freenen Gastlen Jahren se betrieben er mit oder illen, unter oder auch haftsbetrich elmann. Paderborn, ik rst###### Vierteij. Abenn.-Preis in Paderborn 1 Thlr. 90 Bm 11 7½ Sgr.; bei allen Postanstalten in Preuss. 1 Thlr Donnerstag, den 30. September 1852. 15 Sor.; in übrigen Deutschland 1 Thlr. 22½ Sgr. N1ss. Erscheint mit Ausnahme des Nentags täglich. Leile Inserate werden mit 1 Sgr. die 4#pallige oder deren Raum berechnei. ontag: spaltig Hr Jahrg. Bestellungen auf die Westfälische Zeitung für das nächste, mit dem 1. Oktober beginnende, Quartal werden baldigst erbeten, auswärts durch die Vierteljährl. Abonnementspreis mit Einschluß des Stempels: in Paderborn 1 Thlr. 7 Sar. 6 Pf., auswärts bei allen preuß. Postanstalten mit Einschluß des Porto's 1 Thlr. 15 Sgr., im übrigen Deutschland 1 Thlr. 22 Sgr. 6 Pf. Handarbeiter und Maschinen. &X Paderborn, 29. September. Es ist auf dem Continent noch eine stebende Redensart, daß die Handarbeit durch die sich täglich vermehrende Maschinenkraft beeinträchtigt werde; Manche gehen so weit, den Maschinen die Ursache des Pauperismus zuzuschreiben und solche Ansichten haben verblendete Arbeiterhaufen in stürmischen Zeiten schon vermocht, die Maschinen zu zertrümmern. Die Wissenschaft, welche sich auf die Erfahrung, nicht von einzelnen Menschen, sondern des ganzen Menschengeschlechtes stützt, hat das Gegentheil nachgewiesen; sie hat dargethan, daß so wie durch die Ersindung einer Maschine ein Prooukt billiger und dieses dadurch einer Anzadl niedrigerer Stufen der Pyramide der menschlichen Gesellschaft zugänglich wird, die Consumtion so erstaunlich sich vermehrt, daß bald bei der Maschine noch viel mehr Arbeiter Beschäftigung erhalten, als vorher. Wir haben zur Zeit als Beispiel die Erftadung der Buchdruckerkunst angeführt, welche nach wenigen Jabren bundert Mal mehr Arbeiter beschäftigte, als es früder Abschreider gab, wir haben hinzugefügt, daß das einzig Unangenedme die Zwischenperiode war, binnen welcher die überflüssigen#bschreiber setzen und drucken lernen mußten. So gehi es aber mit allen Maschinen. Durch das Billigerwerken der Waare vermehrt sich die Consumtion in's Unendliche und die Arbeiter baben schließlich billigere Waaren und höberen Arbeitslohn, also mehr Genüsse. Den Beweis für diese letzte Bedauptung wollen wir auf ein anderes Mal aufsparen; und far heute von der englischen Baumwollenineustrie sprechen, welche in den letzten Jahren sich so unermeßlich vermehrt hat, daß man bei dem zunebmenden australischen„Goldsieber einen Mangel an Arbeitern fürchtet und von Herbeiziebung von Soichen aus den Niederlanden, Deutschland und Frankreich spricht. Wir folgen einer Darstellung der Times, indem wir uns bei dieser Gelegenheit noch die Bemerkung erlauben, daß es eigentlich eine Hauptaufgabe der Presse sein sollte, mit scharfem, unermüdlichem Auge alle Arten menschlicher Beschäftigung zu verfolgen und durch statistische Aufzeichnungen das Publikum stets in Kenntniß darüber zu erbalten, welwer Industriezweig übersetzt ist und welcher der Arbeitskraft noch bedarf, damit die Familienväter bei X1 Wüstenleben. Krieg unter den Tribus der Sabara. (Schluß.) Bei dieser Art Krieg hat man übrigens die achtungsvollste Rücksicht für die gefangenen Weiber; nur Menschen unartiger Geburt und Gesinnung brrauben sie ihrer Kleinode und die Führer machen es sich zur Ehrensache, sie ihren Männern mit ihren Kameelen, Juwelen und sonstigen Schmucksachen unversehrt zurückzusenden; sie beeifern, sich sogar, diejenigen, die man ihrer Kleider und Kleinode beraubt hat, wieder kleiden und schmücken zu lassen. In der Wüste werden in der Regel keine Gefangene gemacht, man schneidet keine Köpfe ab und scheut sich auch, Verwundete zu verstümmeln; ist das Gefecht vorüber, so mogen die Letzteren sehen, wic sie davon kommen, man bekümmert sich nicht um sie.— Die seltenen Beispiele von Grausamkeit, die vorkommen, geben gewöhnlich von solchen Personen aus, die sich an denen rächen, welche sie als Mörder theurer Personen, eines Bruders, eines Freundes erkannt haben. Es sind solche Fälle also nicht zum Kriege gehörig, sondern Akte der Blutrache. Bei der Räckkehr in ihr Gebiet wird die Tribu mit einem unerhörten Jubel empfangen. Die Weiber stellen ihre Kamerie in zwei Reihen auf, durch weiche die Sieger hindurchzieben, mährend jene in regelmätzigen Intervallen Freudenrufe ausstoßen. Dann reiten die jungen Leute wieder Fantasia, man begrüßt, man umarmt sich, bestürmt einander mit Fragen, bereitet die Nahrung für sich und die bundesgenössischen Gäste.— Die Führer bringen die Summe auf, welche diese für ihre Mithälfe empfangen. Ein gewöbnlicher Retter der Bundesgenossen bekommt niemals weniger als zehn Durov oder einen Gegenstand von diesem Werthe. Diese Vertheigriffe vermeiden können; denn aus der Wabl eines ungünstigen Berufs ist schon mehr Unglück durch verfeblte Carrieren entstanden ale man gewöhnlich anzunehmen pflegt. Doch zu unserer Baumwollenindustrie. Seit medreren Monaten, sagt die Times, war die Aufmerksamkeit des Publikum's eiwas abgezogen von dem Zustande des Volkes und dem Fortschritte des Landes. Eire Reide von seltsamen Wunderdingen dat wenig Raum für gewöhnlichen Stoff übrig gelassen. Ein Schutzzollministerium, die Australischen Entreckungen, die große Goldfrage und der neue Strom der Auswanderung, die Ernte, L. Napoleon's Kaiserprejekte, waren Sieff genug, um uns außerhalb unseres Geschäftstreises zu beschäftigen. Allein das Gras wächst, wenn wir auch nicht darauf sehen und so begad es sich, daß während dieses verbältnißmäßigen Stillschweigens über unsere häuslichen Angelegenheiten unsere Hauptmanusaktur einen größeren Anlauf genommen hat, als je zuvor. Nicht weniger, als 81 neue Baumwellen=Fabriken sind erbaut oder im Bau angefangen worden im Laufe des letzten Jadres dis zu Ende Oktober in dem Distrikte, dessen Hauptstadt Manchester ist. Sie werden durch eine Dampfkraft von 2,240 Pferden in Bewegung gesetzt, ungerechnet der Erweiterung schon bestehender Spinnereien um 1,477 Pferdekrast; so daß also der ganze Zuwachs an Dampfkraft auf 3,717 Pferdekraft sich beläuft, wozu ein Zuwachs von 14,000 Arbeitern nothwendig ist. Die Ursache dieses Fortschrit's ist zuzuschreiben der Fülle des Kapital's und dem Mangel einer Gelegenheit, dasselbe einträglicher anzulegen; der Billigkeit des Bauens, wegen der Herabsetzung des Zolles auf alle Baumaterialien,— neuen Verbesserungen in der Maschinerle, welche sofort auf neue Fabriken angewendet werden sollen und endlich der Zuversicht eines friedlichen, durch keine Siörungen gebemmten Gedeihens. Seit dem oden erwähnten Oktoder v. J. ist indessen der Fortschritt noch größer gewesen; so groß, dah die gewaltigen Speculationen fast geeignet waren, Besorgnisse einzuflößen. Einige Beispiele werden genügen. Unter verschledenen neuen Spinnereien und Fabriken, welche in Blackburn sich erheden, befiadet sich eine, welche 100,000 Pfund Si. kostet; eine andere Spinnerei, welche 60 Pferdekraft erhält; eine Dampfweberei mit 300 Stüblen. Zu Cdorlev wird eine Dampfwi erei mit 600 Stüblen errichtet zur Provuktion fardiger Z age; eine andere mit 500 Stüblen; und eine enorme Spinnerei mit 120 Pferdekcaft für 60,000 Spindeln. Zu Houghion, Kirthaw, Ccoston, Ratcliffe, Whitesteld, Farnwarld, Ramsbottom erbeben sich gleiche Gebäude. In Wigan ist eine neue Spinnerei und Weberei mit 200 Pferdekraft. In Rochecke baut eine einzige Firma Spinnereien und Webereien, welche drei Acker(fünf preuß. Morgen) bedecken sollen. In der „rasch emporblübenden kleinen Staot“ Lees, wo kleinere Fabriken im Bau begriffen sind, sollen alle Hände verartig beschäftigt sein, daß Mangel an Arbeitern und an Arbeiterwohnungen herrscht. Ein Spinnc#cidesitzer sagte, er habe Aufträge in der Hand, welche ihn auf drei Monate vollständig beschäftigen, welche er aber nicht befriedigen kann, weil es ihm an Händen fehlt, so daß er einen Theil seiner Maschinerie lung heißt Zeböng und geschieht abgesehen von der Beute, die ein Jeder noch persönlich gemacht hat. Ist einem Reiter der Bundesgenossen im Kampfe ein Pferd gefallen, so erhält er noch 3 Kameelc oder 100 Duros. Die Führer werden natürlich noch reichlicher bedacht; je nach dem Einflusse, den sie in ihrer Tridu haben, erhalten sie außer ihrem Antheil noch insgeheim Geld oder Geschenke von Werth, Teppiche, Zelte, Wasfen, Pferde u. s. w. Man übt gegen die Bondesgenossen, so lange sie sich bei der Tribu aufhalten, die verschwenderischste Gastfreihett aus, und wenn sie an einem der nächsten Tage sich in Marsch setzen, um nach ihren Gebieten zurückzukebren, geben die Führer zu Pferde ihnen das Geleit.— Nach drei oder vier Stunden Weges erneuert man gegenseitig den Eid:„stets nur ein und dasselbe Feldgeschrei, nur ein und dasselbe Ziel für die Gewehre zu haben, zu kommen Morgens wenn man Morgens verlangt wird, und des Abendo, wenn zu Nacht!“*) Es könnte bei diesen Kriegen einer Tribu gegen die andere auffallen, daß nicht die anzugreifende, wenn sie sich zu schwach fühlt, *) Der Haß, die Rache ist bei jenen Völkern erblich und furchtbar, dagegen aber auch die Anhänglichkeit und Liebe ohne Grenzen. Folgende Strophen eines Beduinen=Dichtere beweisen, dis zaweichem Grade der Zartheit und Gelbstverleugnung die Freundschaft bei den Arabern getrieben wird.„Folgt mir der Hieund nicht blindlings wie ein Kind, setzt er sich nicht willig dem Tode aus für wich, und vergißt, das Selbstmerd ein Verdrechen ist, so soll er seine Rubstatt nicht finven in den Zelten unserer Teidu. Denn ich geberche dem Ruse meines Freundes; und wäre das Morgenlicht Bilten der heindlichen Sädel, würt die Nacht der Schatten oom Rossehus der Zeinde; ich geve zu terden oder glücklich zu sein. Das kleinste Opser zu dem ich Hereit din, ist der Tod. Kann ich leben sern von dem Asple, das ich liebe? Kann ich das Fernsein von Nachbam ertragen, an die sich meins Soale gewöhat hal?ruhen lassen muß. In Moßley, Hurst, Obston, Stalepbridge, Glossop, Rottram, Tintaristle, Stockport, Halme, Blackley, Aldbam, Hollingwand, Areringion, Swinton, Odlington, Preston und Tyidesley sind ähnliche Werke im Bau begriffen, entweder ganz neue Fabriken, oder solche die in einem bedeutenden Maßstabe vergrößert werden. Ein Etablissement, welches bei Bradford sich erbebt, verdient besonderer Erwähnung. Es ist für Alkapa= und Baumwolle bestimmt und soll sechs Acker bedecken. Das Hauptgebäude soll ein massiver Steinbau, mit ansehnlichem architektonischen Aufwand, werden. Ein einziger Raum darin soll 540 Fuß lang werden. Die Dampfmaschinen, welche die immense Masse der Maschincrie in Bewegung setzen soll, wird auf 1200 Pferdekraft berechnet. Die Gasconsumtion wird gleich der einer kleinen Start; 5000 Flammen werden per Tag 100,000 Kudiksuß Gas verzehren. Der Eigenthümer daut 700 kleine Häuser für die Arbeiter in der Nachbarschaft der Fabrik, welche am Ufer eines Flussee durch eine Gitterbrücke mit dem anderen Ufer verbunden wird. Die Kosten werden über 3 Millionen Thaler geschätzt.— In Bolton soll eine Baumwollenfabrik von äbnlichem Umsang errichtet werden; noch vieler anderer Etablissements nicht zu gidenken, welche in den größeren Städten und anderen Manufakturdistrikten— in Somersetsdire, Belfast, West Riding, Nottingham und Derby errichtet werden. Da der Freihandel alle diese Unternehmungen auf einen gesunden Boden stellt, so sind Handelskatastrophen hier weniger zu befürchten; dingegen taucht eine Besorgaiß ganz neuer Art auf, od nehmlich alle viese Unternehmungen die erforverliche Arbeitskraft stets zur Dieposition haben werden. Die Times befürchtet, daß das nicht steie der Fall sein werde, ra die Emigration zu viele Kräfte entziehe, denn im lotzten Jahre seien aus Großbrittannien 350,000 ausgewandert, und in diesem Jahre muß man noch 100.000 binzufügen, welcht nach den Goloregionen Austratiens gezogen sind. Wenn die Dampfmaschinen und Spindein der Habeilen von Gancaspire jede schon Mangel an Dänden hätten, was soll dann entstehen, wenn die Auswanderung so fortdauert? die Grfahr sei so dringend, daß man nach Abhülfe sich umsehen müsse. Wir antworten ohne Zaudern, ruft Times,— wir finden die Hülse, wo wir sie schon eft gefanden haben— auf dem Continene von Europa, in der Bevölterung von Belgien, Deutschland und sogar Frankreich. Laßt es einmal bekannt sein, daß Hände in diesem Lande fehlen, entweder für den Pflug, eie Spindel, oder den Webstuhl und Millionen werden aus den Städten und dem Land bereit sein, zu uns zu kommen. Wir werden wieder Sachseu, Normannen und Flamänder zu uns eindringen sehen; dietmal in friedlicher Absicht, keine Eifersucht erregend, außer unter den Trägen und Demoralisirten, weiche ein Monopol der Arbeit für sich bebalten möchten, um überhaupt gar nicht arbeiten zu dürsen. Schon sind 20.000 Deutsche in dieser Haupestadt und ihre Zahl ist steis im Wachsen. Von diesem arbeitsamen Volke läßt sictz also auch ein Ersatz an Händen erwarten, welche uns sehlen. den Angriff abzuschlagen, um die großen Opfer zur Erlangung des Friedens zu ersparen, lieber die Flucht ergreife, da sie doch eine Nomadentribu ist. Aber erstens könnte sie auf der Flucht eennoch eingeholt oder gar von anderen feindlichen Stämmen überfallen werden, und zweitens müßten sie sich erst wieder ein neues Gebiet suchen, wo es den Heerden nicht an Wasser sehlt. Daher zieht sie es vor, lieber den Feind zu erwarten und ihr Heit in Unterbandlungen zu suchen.— So gestaltet sich das Kriegsleben in der Sahara. Es kam uns hier nicht darauf an, eine romanhafte Schilderung zu geben, vielmehr wollten wir nur ein treues Bild der Sitten dem Leser vorführen, der vielleicht nicht ungern ferneren ähalichen Stigen enegegen sieht. — Paris. Wiederum hat sich ein Etfenbahn=Unfall ereignet, der sehr ernster Art ist. Ein Personentzug, der Montpellier am 17. Mittags 2 Uhr Verließ, ist mit emem von Beaucamre kommenden Waarenzug zusommengrstoßen.! Nach drn vorliegenden Berichten sind 50 Personen mehr oder weniger schmer verwundet worden, von deuen 26 ihre Reise nicht sorisetzen konnten.(Ein anderer Bericht giebt die Zahl der Verwundeten nur auf 30 an, wovon 12. ihre Reise einstellen mußten.) Die Lokomotivführer reizeien sich durch Herabspringen von einem unvermeldluchen Tode, da der Zusammenstoß so stark war, Faß die eisten Wagen der beiten zertrümmert wurden. Die Behörden von Monipellier begapen sich sofort nach dem Ort, wo sich der Unglücksfall ereignet hatte, um eine Umersuchung anzustellen, sie wurden von den Eisenbahnbeamten schlecht empfangen. Vor 14 Tagen hatte sich an der nämlichen Stelle ein Unglück ereignet. Die Bahn wird sehr stark vofahren; es scheint, daß trotz dessen nur ein rinziger Beamter mit der Direktion der Züge beauftragt ist. Deutschland. C.B. Berlin, 28. Sept. In Bezug auf die Zollangelegenheiten ist heute wenig zu melden. Die Erklärung der Coalitionsstaaten ist noch nicht eingegangen. Bei dem gegenwärtigen Stande der Dinge machen wir uns keine Illusionen und erwarten nicht, daß die Ratisikation an dem einen oder andern Hofe unterbliede.— — Es sollen dem Vernehmen nach die Vorardeiten über eine neue Mauthlinie den tbüringschen Regierungen mitgetheilt sein, mit deuen mlan sich über die Einzelnheiten noch vor der Berathung in den Zellconserenzen verständigen will. Andere Verhandlungen schweben weder mit den thüringischen noch mit andern Staaten. — Die österreichische Regierung bat, wie man hier ziemlich glaubhaft bört, das Projekt, die frühern Wiener Zellconferenzeu jetzt fortzusetzen, ernstlich aufgenommen und in dieser Richtung nicht blos den Coalitions=, sondern auch andern Staaten vorbereitende Mittheilungen resp. Einladungen zugehen lassen, so auch der königl. hannoverschen Regierung. — Aeußerem Vernehmen nach bat sich hier für die bevorstebenden Kammerwadlen ein„constitutionelles Comite“ gebilru, das die Gothaische Vartei möglichst zusammenhalten soll. Zum Vorsitzenden des Comites ist der Buchbändter Dr. Veit erwäblt.— Man beabsichtigt namentlich auch den Erlaß der Woblverordnung für die erste Kammer als versassungswiorig darzustellen und auf einzelne Gemeinderäthe dahin zu wirken, daß sie sich der Wablen als versassungswidrig enthalten. — Der Bau der Dosen=Lissa=Glogauer Bahn soll nunmehr definitiv für das nächste Jahr beschlossen sein. — Von gestern zu heute sind fünf Cholera=Erkrankungen gemeldet worden. — Wir erfahren, daß man hier auf die für den Fortdestand des Zollvereins ungünstigste Eventualität vollkommen gerüstet ist. Die betreffenden Arbeiten werden mit dem größten Eifer inzwischen fortgesetzt und steht zu erwarten, daß bei den Kammern die Genehmigung zu denjenigen Maßregeln, welche in den Bereich der Gesetzgebung fallen, von der Regierung nachgesucht werden wird. — In Münster ist Wien zum Versammlungsorte der kathol. Vereine für das nächste Jahr gewählt worden. — Mit Rücksicht auf die mehr erwähnten, dem westfälischen Propinziallaudtage vorliegenden Leggrordnungsentwürse darf erwähnt werden, daß nach einer jene Entwürse rechtsertigenden Denkschrift die Aufbedung des mit dem Leggewesen verbundenen Zwanges für jetzt nach dem übereinstimmenden Urtheile der bedeutendsten und sackundigsten westfälischen Industriellen zur Zeit nicht angemessen erschien. Man erwartet vielmehr von der jegt im Werte begriffenen Adänderung der älteren Gesetze eine größere Brequenz der Leggen. Die Erfahrung dat wenigstens gelehrt, daß eurch die Leggeordnungen von 1842 die Frequenz bei den Leggeanstalten sich vermehrt dat. So sind in Bieleselo im I. 1840 an Stücken nicht mehr als 43,925, 1850 dagegen 56.683 zur Legge gekommen. — In Folge der Veroronung über die Bildung der ersten Kammer und in Rücksicht auf die Ausführung derselben werden von den resp. Bezirksregierungen durch die Landratds= ämter die Aufstellung nicht bloß des Venzeichnisses der 30 döchstbesteuerten Einwohner des Kreises, sondern auch die Aufstellung eines zweiten Verzeichnisses verjenigen 20 Personen, welche demnächst die höchsten direkten Steuern zahlen, veranlaßt. — Der Provinzial=Landtag für Dommern bei dem Landtags=Kommissarius eine Dankadresse an den König üb rgeden, in welcher es beißt:„Der von Ew. töniglichen Mojestät Regierung in den Zelkonferenz= Verhandlungen betreiene feste Weg und die dieraus erfolgte bestimmte und entscheidende Erklärung vom 17. d. den Darmstädter Koalitionsstoaten gegenüber, dat die Provinz Dommern mit lebhafter Freude erfüllt.“ — Der Landtag für die Provinz Posen ist nunmehr desinitiv auf den 3. Oktober einberufen. — Der Landtag für die Provinz Preußen beschloß die Bitte an den König zu richten,„daß ein Gesetz erlassen werde: a, welches die Bestrafung der Dienstvergeben des Geindes, der Instleute(Gärtner) und Tagelöhner in ähnlicher Weise zuläßt, wie der§. 184. der Gewerbeordnung vom 17. Januar 1845 eine Bestrafung der Uebertretungen der Gesellen, Gehilfen u. Fabrikarbeiter; d, welches als Strafart gegen Gesinde wegen geringer Thättichkeiten die körperliche Züchtigung(Hauszucht), und wegen Liederlichkeit und Ungedersam Gelobuße dis zu 5 Ridtr. oder 3 Tagen Gefängniß destimmt; c, welches bei thätlicher Widersetzlichkeit des Gesindes, der Instleute und Tagelöhner gegen ihre Brod= und Dieustherrschaft oder gegen deren Stellvertreter, dergleichen Vergehen nicht dem Injurienprozeß, sondern der Bestrafung von Amtswegen überweist.“ Auch will der Landtag eine Dentschrift an den König wegen Beschleunigung der im Gange besindlichen Ablösung resp. Aufhebung des Abdeckereizwanges richten. — Der schlesische Provinziel=Landtag zeigte in seinen Gerathungen eine undestrittene Uebersinßimmung der Stände mit den ersten vier Paragraphen der Vorlage der Gemeindes, Kreisund Provinztgl=Oronung, wogegen zu§. 5., wilcher die Gestimmungen über die Ortostaruten enthält, mehrere Abänderungsvorschläge gemacht wurden. Köln, 26. Gepidr. Heute Morgen wurde die Vorladung gegen Dr. D’Ester in der bei dergleichen Fällen üblichen Weise beligge.#u ur.#et#. unn uchentest 89.#s. — Man hofft mit Bestimmtheit, das in der nächsten Zukunft eine Eisendahalinie von Bonn nach Coblenz genehmigt werde. Oldenburg, 27. Sept. In der heutigen ersten öffentlichen Sitzung zur vorläufigen Berichtigung der Legitimationen hatten sich bereits 42 Abgeorduete eingefunden. Regierungsseitig wurden die Verhandlungen durch den Ministerialrath Bucholtz eingeleitet, welcher der Versammlung die Wadiakten zur Verfügung stellte, worauf der Abgeordnete Lauw auf Grund der vorläufig gelienden Geschäftsordnung den Vorsitz übernahm.(W. Z.) — Vorgestern Morgen wurde der König von Preußen an der Landesgrenze vom Erdgroßherzog bewillkommnet. 25. Sept. Gestern Nachmittag verweilte auch der König von Preußen, der unter dem Titel eines Grafen von Zellern mit einem Extrazuge durchreiste, einige Zeit auf dem Bahnhose, und börte dem Spiel einer Prager Musikbande zu, die seit einigen Tagen hier bei Ankunft der Züge zu spielen pflegt. Ihre Bemübungen wurden von Sr. Majestät durch ein Geschenk von 2 Thalern belohnt. Verden, 27. Septdr. Gestern Abend kurz vor 10 Uhr kam der König von Preußen vom großherzoglich oldenburgischen Lustschloß Rastede über Bremen dierber zurück. Der Dostillon, welcher vom hiesigen Bahnhof ab den König nach dem„Hotel de Hannoore“ zu fahren bestimmt war, fuhr nachdem der König mit dem Gen.=Lieut. v. Nostitz Platz genommen hatte, zu nahe an die Treppe des Bahnhofgebäudes, das Handpferd stürzte, die Deichsel fuhr über das Treppengeländer, und der Wagen selbst war dem Umsturz nade. Graf Nostitz sprang ängstlich aus dem Wagen, und der König ihm folgend rief: Was ist? Was ist? Beide bestiegen indeß einen andern Wagen und gelangten, mit dem Schreck davon gekommen, in ihrem Hotel an, wo der König sich umkleiden ließ und dann mit seiner engeren Begleitung speiste, um diesen Morgen gegen 7 Uhr weiter nach Hannover zu fahren.(W.Z.) Aus Thüringen, 26. Sept. Vor einigen Tagen wurde der Sattler des in Ersurt garnisonirenden 6. Ublanenregiments, Namens Johann Ludwig Abesser, begraben. Da das genannte Regiment am Schlusse des Befreiungskrieges aus dem Lütowschen Freitorps gebildet wurde, so war Abesser von den„verwegenen Jägern“ der letzte, der noch im Regimente diente. Seinem Leichenzuge hatten sich die drei letzten hier noch lebenden Lügower, diesige ansässige Bürger, anschlossen, um dem früheren Kampfgenossen die letzte Ehre zu erweisen. Aus der vordern Pfalz, 25. Sept. Man erwartet demnächst, raß die Listen zur Einzeichnung der Aktien für das Bankapital der Neustadt=Weißenburger Bahnlinie aufgelegt werden. Mit den Häusern Rothschild und Ladenburg ist, wie man dört, bereits ein Vertrag abgeschlossen, wornach dieselben gegen eine kleine Provision verpflichtet sind, eine etwa nicht gezeichnet werdende Restsumme zu übernehmen. Der Beginn des Baues ist jedoch nicht an den Schluß dieser Einzeichnungen gebunden, sondern kann auch früher geschehen. Bau wie Betrieb dieser Strecke wird die Direktion der Pfälzer Ludwigs. bahn führen.(Ps. Z.) München, 25. Sept. Das Kreis= und Stadtgericht Schweinsurt hat die Unterdrückung des Druckschrift„Anarchie und Autoritär“ Von W. Marr(Hamburg, bei Hoffmann und Campe, 1852) verfügt; weil dieselbe nach dem erlassenen Erkenntniß„den Zweck hat, die Ursachen des Mißlingens der bisherigen revolutionären Bestrebungen im Sinne der extremsten Umsturzpartet zu erörtern und den vermeintlich zu künftigem Gelingen führenden Weg zu zeigen, nach ihren ganzen Inhalte jeder menschlichen und göttlichen Autorität offen und grundsätzlich Hohn spricht, jede bestehende, auf die Jeee der Autorität begründete Regierungssorw, insbesondere auch die monarchische, mit Verachtung behandelt, ferner die döchsten und und wesentlichsten Gegenstände des Glaubens und Hoffens der christlichen Religion, Gott und Himmel, als Phaniome verspottet und die ganze christliche Kirche mit Ausorücken der Verachtung angreift.“ Prag. 20. Sept. Der Tod des in den Kasematten von Olmüß als Staaisgefangener schmachtenden ehrmaligen k. k. Felomarschall. Lieutenants Baron Hrabewoly hat die Aufmerksamkeit der Welt wieder auf die Tragödie der ungarischen Wirren hingelenkt, deren Wunden noch immer zabllos bluten und der Hane eines Arztes entgegen sehen, welcher im Stande wäre, sie nachhaltig zu schließen. Deün auch Hrabowsiy war ein Opfer jener kolossalen Zweideutigkeit, welche die Regierung in Ungarn im Jahre 1848 vorwalten ließ, wovon man vielleicht kaum ein zweites Beispiel in der Weltgeschichte findet. Nach dem Abtritt des Baron Lederer, der die ihm dargebrachte Katzenmusik mit Wassengewalt abwehren ließ, ward Baron Orabowsty zum commandirenden General in Ungarn ernannt und im Laufe des verhängnißvollen Sommers ohne alle Instruktion gelassen, so daß er lediglich den eigenen Eingedungen und dem Drang der ihn umringenden Verhättnisse folgen mußte. Mit Beginn der offenbaren Feindseligkeiten zwischen Oesterreich und Ungarn verschwand Oradoweky ohnedieß vom Schauplagz, aber gleichwohl wurde er vor das Kriegsgericht gestellt und zum Kerker verurtheilt, wobei die Haupibeschuleigung war, daß er die Bildung der Honveobataillone gestattet habe, obschon damals das ungarische Kriegsministerium vollkommen legal war und folglich Orabowsty den Anordnungen des Generals Meozaros unbedingt gedorchen mußte. Der Too seiner treuen Gaita, die ihm nach Olmütz gefolgt war, der aber balo der Gram das Herz brach, scheint auch seine Auflösung beschleunigt zu haben, und wahrscheinlich ist er, wie der Feidwarschall=Lieutenant Biazeovich, mit Thränen im Auge über sein herbes Schicksal aus dieser Welt geschieden.— Die Kunde von der Verdaftung der des Kindesmores angeklagten österreichischen Gräßin in Paris hat hier ungeheures Aufsehen erregt, indem in verselben die Gräfin u., geborne Gräsin Z., erkannt wurde, welche durch das traurige Endeidres Gemabls vor 10 Jahren keine geringe Rotornät erlangte. Graf K., k. k. Ublanenrittmeister, hat sich camale ale ein junger Mann von 28 Jahren seldst den Tod gegeden, weil er sich die krankhafte Leidenschaft seiner Gattin allzusehr zu Herzen nahm. Seitber war die genannte Dame, welche sich einer besonderen Schönheit erfreute und damals kaum 20 Jadre zöblen wochte, in Böhmen verschollen, bis die schreckliche Nachricht aus Paris sie neuerdings in das Gerächtniß der dieüigen Gesellschst zurückrief. Sie ist mit der Familie des Fürsten Metternich verwandt, dessen Gemablin bekanntlich eine Gräfin Zichp-Ferrart ist, und wird demnach der Prozeß vor den Assisen der Seine ein unerhörtes Aufsehen erregen.(Bresl. Z.) Ausland. Italien.— Rom. Den 14. hat die Curia ein Debret veröffentlicht, laut welchem mit den Feiertagen, die auf Conntage reduzirt werden, auch die Ablässe übergehen, wenn die betreffenten Gottesdienste nicht unterlassen werden. Der zwischen der päpstlichen Regierung mit Oesterreich und durch Oesterreich auch zwischen dem Kirchenstaat und Deutschland abgeschlossene Post-Vertrag ist nun endlich völlig im Reinen. Neapel, 17. Sept. Zwölf polutische und vierzig gemeine Verbrecher sind neuerdings begnadigt worden. Catania, 18. Sept. Die Lavaströme des Aetna haben die Richtung nach Milo genommen, wodurch die Gefahr für Zufferang besettigt ist. Schweiz.— Bern, 24. Sept. Die Zabl der Reisenden in diesem Jahre war größer als in allen früberen. — In Graubündten hat der Bischof von Chur allen Geistlichen des Landes verboten, an der paritätischen Kanionsschule sich zu betheiligen, und er weigert sich bebarrlich, eine ihm gesetzlich zustebende Religionslehrerstelle zu besetzen. Aber troßzdem blüht die Kantonsschale, wie nie zuvor und ein Geistlicher, dem der Bischof verboten bat, eine Professur an derselben anzunehmen, sagt in einer öffentlichen Erklärung:„ich werde nun, stan der italienischen Sprache, an der obersten Schule des Kantons das Evangelinm im engeren Kreise predigen und so lange ich lebe, ibnen vorsprechen: Liebet euch unter einander! Und kein Bischof in der Christenheit soll mich daran hindern.“(8. I.) Frankreiw.—* Paris, 27. Septhr. Ueber das Complott hört man nichts Neues. Der Moniteur schweigt wieder und die anderen Blätter wetteifern in Auserücken des Entsetzens. Die kühlsten Bemerkungen macht bei dieser Gelegenheit Girardin in der„Presse“, indem er eine Stelle aus Thiers Geschichte der Revolution über ein Mordattentat gegen Robespierre und Coklot d’Herdois anführt:„Eine unterdrückte Meinung äußert sich immer durch einen Dolchstoß; es ist nur eine verzweiselte Seele, welche den Akt beschlossen hat; man beschuldigt aber alle Anhänger derselben Meinung dessen und bält sich somit für ermächtigt neue Rache auszuüben und einen Märiyrer zu machen.“ L. Napolcon hat Marseille zu Schiff verlassen, um den Manöpern der Mittelmeerflotte beizuwohnen, welche Letztere um Marseille sich gesammelt hat. Die Mänöver sollen mit einem außerordentlichen Aufwand von Feuerwerken und Pulver begleitet werden. — Paris, 28. Sept. Nach Berichten aus Marseille hat der Prinz Präsicent gestern an Bord des Napoleon einem großen Seefeste beigewohnt. Pariser Börse vom 28. 4 1/2% F. 104, 45; 3% F. 78, 25. Großbritannien.—* London, 27. Sept. Wellingtons Leiche liegt noch immer in Walmer Castie. Viscount Hardinge hat bereits sein Amt als Oberkommandant der englischen Armee angetreten und empfängt Besuche. Der Kentisb Mercury bringt die Nachricht, daß auf Besehl des Feldzeug= Amtes die Jnsel Wiabt stark befestigt und in gehörigen Vertheidigungsstand gesetzt werden soll. Eine große Anzahl Kanonen vom schwersten Caliber wird nach der Insel geschafft. Die Kosten lassen sich auf wenigstens 60.0000 L. veranschlagen.— Lord Hardinge verläßt heute die Hauptstadt, um einen Besuch beim Hefe in Schottland abzustatten. In der irischen Grafschaft Waterford wurden binnen einem Monat fünfunddreißig Famitien, theils wegen Zins=Rückstandes, theils aus anderen Gründen, ausgepfändet und von Haus und Hof getrieben. Diese Heimathlosen fallen sämmtlich dem Armenhause zur Last. Kein Wundrr, daß der Mittelstand, der auch etwas zuzusetzen hat, auswandert. Noch am letzten Freitag reis'te aus Waterford eine Gruppe von beinabe 6000 Perjonen nach Liverpool, um sich tbeils nach Amerika, tbeils nach Australien einzuschiffen. Spauien.— Maoris, 24. Sept. In dieser Nacht endete sein glorreiches und tdatvolles Leben der Restor aller enropäischen Armeen, der 95jährige General Castanos, Herzog von Baplen. Ein kleines Unwoblsein warf ihn am 20. d. aufs Klankenlager. Belzien.— Brüssel, 28. Sept. In der heutigen Sitzung der Repräsentanten=Kammer beschäftigte man sich mit der Wabl des Präsidenten. Hr. Oeledape, der frühere Vice Präsident, erhielt 54, Hr. Verbaegen, edemaliger Präsident, 46 Stimmen. Da das Ministerium aus der Ernennung des Hrn. Verhaegen eine Cabineisfrage gemacht hatte, so lehnte Hr. Delebape die auf ihn gefallene Wadl ab, worauf nun zu einem neuen Scrutinium geschritten wurde, in welchem Hr. Verbaegen 50, Hr. Delebape 48 Stimmen erbielt. He. Verdaegen lehate ebenfalls ab. Die Kammer vertagte sich hierauf bis morgen. Rutzland.— Peteroburg, 18. Sept. Die Verarmung einee Theils des russischen Adels und das immer mehr an Zahl zunehmende Dienst Adel=Protctariat treiben die Regierung zu immer neuen Instituten und Versorgungsmaßregeln. Ein heute veröffentlichter Ukas ist dafür ein neuer Beweis. Mit demselben besiedlt der Kaiser, auf diejenigen Kinder des unvermögenden Adels, welche sich dem Kriegsvienst wiemen wollen, das Reglement auszudehnen, das gesetzlich für Kinder von abeligen Eltern, die weniger als hundert Stelen im Vermögen daden, desteht. Aus dem Oeere können solche A#elige aber erst nach Ableistung einer fünfjährigen Dienstzeit entlassen werden. Türkei— Dem„Oesterr. Korresp.“ wird aus Konstantinepel vom 15. Septhr. geschrieben, raß ei. Delizei kurzlich mediere Kinen mit Beschlag belegt habe, werin mihrere Tausende von Exemplaren eines revolutionären Katcchiomus, der in walachisch bestimmt wai • Amerik aus Newyoik an, Aehnlicht denn sie ist no zwischen kein Meilen von de In der Gese amerikanische 1 dorthin geschickt der, wegen der amerik. Klotte Ostindien. zu bleiben, abe jetzige Ministeri ben. Die Gen als daß sie nicht pflückt, oder,# sollle, einen zu neue Regent Hin Gegnern der To gung er den## und die Wohlfe Mög' er glauben birmanische Reie Unsere wahre sichern— undd den; so war et aber geht dem 2 die Abnahme um aber diejenigen scres asiatischen Ausbehnung verb Berlin, * Amsterdam dito„ Hamburg dito Lendon Parte Wien im 20 Fl. Augsburg Breslau Leipzig in Courau Tdir. Fuß Franksurt a/M. sü Petersburg. Börsen=Con 31. Freiw. Anl. 1 3 R. Pr. Sch.=Vr. 4½ Sito von 1852/4½ St=Sch.=Sch. 3½ Bank=Anthl..— Prämiensch. d. Sech. à 50— Aach=D=EAkt. 3½ Bergisch=Mrk.— desgl. Prior. 5 besgl. II. Serie 5 Coin=Mindner[3½ desgl. Prior.[4½ desgl. UI. E. 5 Düssel.=Eibers.— desgl. Prior. 4 desgl. Prior. 5 Prinz Wilhelm— Frai Oesterr. 5 Metallig. Osterr. 5% Metallig desgl. 4 1/% beegt. 4% beogl. 1½ Kaurbessische 40 Thlr. Friedr. Wilbelm Nord Spanische 3% excl. Zi Badische 35 Fl. Loose Preuß. Erd'or Ausl. Pistolen Repoleons dor 9ol.10Gh. St. Fr.=Stücke K Brie 5,21, 5,16 5,13 5,19 1,10 Spiritus loco ohne „ mit Haß 2 „ gr. Septen „ Septbt.=O Br. 23¼ „ Oktober=9 21½ G. „ Nov.=Dezb „ Aprü-Mai: Poderborn, den 2 To1 6 Sg. Roggen? 394. 24 Sa. Kartosseln 2 Toir. 12 Sgr. Bodnen 1 Hes pr. Ctr. à 110 Pfu 9 Bur.— Egr.— 9. „„„Neuß, den 28. S 2 Thir. 13 Sg. Roggen ####e 1 Thir. 13 Sg. E 20 Ser. Hafer— Thlr. 2 3., I#1. 3 Sgr. Kartoffeln Sar. Stroh v. Schock Ein Schwarzbrod von ich einer besonderen Jadre zöblen wochte, Nachricht aus Paris zen Gesellsch.st zusten Metternich verZichp-Ferrart Assisen der Seine 3.) Curia ein Debret die auf Conntage in die betreffenten nit Oesterreich und u und Deutschland im Reinen. ig gemeine VerbreAetna haben die ahr für Zufferang bl der Reisenden heren bur allen en Kaniensschule ich, eine ihm gen. Aber trotz= d ein Geistlicher, in derselben ang:„ich werde vbersten Schule e predigen und b unter einanU mich daran leber das Comigt wieder und ntsetzens. enbeit Girardin Geschichte der se und Codlot ert sich immer Seele, welche Inhänger dertigt neue Rache den Manöum Marseille außerordentliwerden. Narseille hat n einem groF. 78, 25. Wellnagtons riommandan! f Besehl des in gehörigen nzahl KanoDie Ko1.— Lord h beim Hefe einem Mondes, theils Hof getrienhause zur twas zuzuaus Waerpool, um fen. Nacht enaller enHerzog m 20. d. Sitzung der Wabl dräsident, Stimmen. erhaegen hape die in Scru50, Hr. de ebenn. ie Verimmer eben die gsmaß. u neuer ejenigen gevienst lich für Seelen solche enstzeit an in walachischer Sprache abgefaßt und für die Donauprovinzen bestimmt war, gefunden wurden. “ Amerika.— Der neueste Dampfer bringe bis zum 14. aus Newyoik gar nichts Neues. Die Fischerei=Angelegenheit säng: Aehnlichkeit mit der deutschen Zollvereinsfrage zu erhalten, denn sie ist noch nicht gelöst. Die englischen Kreuzer dulden inzwischen kein Schiff innerhalb der bestrittenen Grenze von 3 engl. Meilen von der Küste. In der Geschichte mit den Lobosinseln erfährt man, daß wirklich amerikanische Unternehmer über 20 Schiffe zum Theil bewaffnet dorthin geschickt haben, um Guano zu laden, in der Hoffnung von der, wegen der Wirren in Ecuador mit Flores, dort stationirten amerik. Flotte geschützt zu werden. Ostindien. Lord Dalhousie wünscht noch länger in Indien zu bleiben, aber das wird man ihm nicht erlauben, sondern das jetzige Ministerium wird ihm in kurzer Zeit einen Nachfolger geben. Die Generalstatthalterschaft Indiens ist eine zu große Birne, als daß sie nicht für irgend einen mächtigen Freund der Partei gepflückt, oder, was noch wahrscheinlicher ist, dazu gebraucht werden sollle, einen zu fürchtenden Gegner zu erkaufen. Aber wer auch der neue Regent Hindostans werden mag, lasse er sich von uns, obgleich Gegnern der Tories, einen guten Rath geben, durch dessen Befolgung er den Beifall der Wohlgesinnten aller Parteien gewinnen, und die Wohlfahrt des jetzt halbbankerotten Indiens heben kann. Mög' er glauben, daß England mehr Nutzen davon hat, wenn das birmanische Reich aufrecht erhalten, als wenn es vernichtet wird. Unsere wahre Politik ist uns die freie Schifffahrt der Flüsse zu sichern— und dieß allein. Neues Gebiet veranlaßt neue Schulden; so war es immer, und Verarmung ist Schwäche. Schwäche aber geht dem Verfall voraus. Möge der Tag ferne sein, welcher die Abnahme unsrer wirklichen Macht in Indien sieht; dieser beugen aber diejenigen Staatsmänner vor, welche die Lebenekräftigkett unscres asiatischen Reichs dadurch sichern, daß sie seine schwächende Ausdehnung verhindern. Wechsel- Course. Berlin, vom 28. Septbr. 1852. Preutz. Courant. Brief. Geld. Börsen=Course der Staatspapiere und Actien. Berlin, en 28. Sepibr. Frankfurt, den 28. Septbr. 1852. Oesterr. 5 Metallig. in Silder bei R. Osterr. 5% Metallique desgl. 4 1/% desal. 4% 1% Kurbessische 40 Thlr. Loose.„ Friedr. Wilbelm Nordbahn exel. Zinsen 45½ P. 45 d. u. G. Spazische 3% excl. Zins. 46½ P.% G. vose 9011— 94½ P. 82% 9. ½ G. 73⅞%% b. u. 65 P. 16½ G. 34% p. ½ G. Badische 35 Fi. Loos# 38⅞ P. Geldeours. Köln, den 28. September 1852. Preuß. Erd'or Ausl. Pistolen Ripoleons'dor 9oi. 10G. St. Fr.=Stücke Brieso. Geld. Briese. Geld. 5,20, 5,16, 9 5,13, 6 5,19, 6 1,10, 7 5.20,— 5,16, 3 5,13, 5,19, 1,10, 5 Franz. Krtblr. Brad. Krthlr. 25 Fr.=Stücke Livre=Sterl 1.17, 1,16, 1,16, 0 6.22, 6.24, Berlin, den 28. Septdr. Spirltus loco ohne Haß 25 u. 25% Thlr. bez. „ mit Jaß 25 a 25% Thlr. bez., 26 u. 25% Br., 25½ G. „ dr. September dito. „ Septdr.=Oktober 23— 23¾ Thlr. bez., 24 a 23¾ Br. 23½ G.- 90 „ Oktober= November 21¼— 22 Thlr. bez., 22 Br., 21½ G. „ Nov.=Dezbr. 20½ Thlr. bez., 21 Bi „ Aprü=Mai 20., a 21% Thle. bez., 21 Br. u. G. Marktbericht. den 29. Sepidr. Weizen(der dreuß. Scheffel) " Jovervorn, vin T5. Sepidr. Weizen(der breuß. Schefsel) Reggen 2. Thn. 1 Ser. Gerste 1 Thl. 14 Sg. Haser 17 ¼ Sg. Erdsen 2 Thl. 10 Sg. Linsen 2 Thür. 12 Sar. Bohnen 1 Thir. 27 Sgr. Butter a P/d.6 Sgr.— Pf. „kr. Ch. a 110 Pfund 17½ Sgr. Stroh, pr. Schock a 1200#l 9 Gu.— Egr.— P. B4 2 rei. 19 4 28. Sepi, zvrizen nach Oualität 2 Thlr. 5 Spr. 3 Sg. Roggen 1 Thlr. 24 Sg. bis 2 Th1.— Sg. WinterThh, 13 Eg; Serz.; 1 Thir. 13 Sz., Buchweizen 1 Thl. „.er. Hafer— Thir. 23 Sar. Erdsen— Thir.— Sa. Rübsaamen „ 389 n— Thir. 16 Sgr. Heu pr. Ctr.— Thir. 20 Sar. Stroh v. Schock 4 Thir. 5 Sgr. Ein Schworzbrod von 13 Pfd. 8 Sgr. 4 Pf. Neus, den 28. Sept. Kleiner Samen 2 Thlr. 25 Sg. Rühöl per Ohm 282 Pfd. ohne Faß 28 Thlr. 22½ Sgr. dito per Mai— Thir. dito per Oktoder 29 Thlr.— Sgr. Leindl per Ohm— Thlr.— Ser. Rudkuchen p. 1000 Stuck Stamef 32 Thir. Prepkuchen per 2000 Pf. 27 Thir. Leinkuchen per 2000 Psund 50 Thlr. Braunwein per Oem a 1 2 3 Q u a r t z u 4 7%( o h n e M a k t e r g e l d) 1 5 T h l r. 1 0 S g r. G e r e i nigtes Oel 29 Tdlr. 22 1/8 Ser. " Getreite und Rudol ohne wenderung. Unser gestriger Weit wiehmarkt war mit 441 Stück besetzt. Bremen, den 27. Sept. Wachendericht. (Schlaß.) Dottasche. Zu bisher bezahlten Preisen wurden ca. 250 Faß Amerik. Stein= und 15 Fässer Peiersdurger gekauft. Zettwaaren. Die Verkäufe der Woche destanden in 100 Tov. Südsee=, 360 T. Grönländ. Thrau, mit u vene Passirscheine 60m. /# rohes und rafsinirtes Rub= und 15m.]# Leinöl. Zugefuhrt wurcen: 270 T. Prönl., 76 T. Berger Thrau. 40 m.S. Lein=, 20 m. S Rudund 40/m& Coeusnußöl. Getreide. Weizen blieb im alten Verhältnisse. Von alter Waare vom Lager und von neuer vom Wasser wurden mehrere kleine Partieen an Consumenten und Speeulanten degeben. Rocken sehr fest und hoher gehalten. Zu einigen Thalern besseren Preisen wurden mehrere Abschlüsse gemacht, so daß der Umsaß seit 14 Tagen sich auf ca. 350 Last delauft. Die Zufuhren vom schwarzen Meere sind nicht an den Markt gebracht, sondern werden gelagert. Gerste. Neue eberländ. und niederland, zu steigenden Preisen von unseren Brauern genommen. Die kleinen Zufuhren sind dem Bedarse noch nicht angemessen. Hafer ohne Aenderung. Bohnen und Erbsen höher. Raposamen. Davon sind nur Kleinigkeiten angekimmen und daven etwas begeben, Die Preise per Last waren: Weizen, Königsberger—, Goslar u. Braunschweiger R. u. A. 115 a 127 Rthl. 15 Szr. bed., Weser N. u. A. 105 a 125 Ridlr. bed., Meclkuburg. 110 S 120 Rihlr. bed. Holstein. 105 a 110 Rthl. bed., Eld und Dänischer 100 a 110 Ridir. bed. Rocken, getrockn. Ostsee 75 a 81 Rtvl. bed., Danziger und Königsberger 80 a 82 Rthl. 15 Sgr. bed., Odessaer 82 Rthl. 15 Sgr. 85 Ridl. bed., Oberländ. 85 a 87 Rthl. 15 Sgr. bed., Sandrocken 80 a 82 Rthl. 15 Sgr. bed., Amerik. 80 u 82 Rthkr. 15 Sgr. bed. Gerste, Oderiand. 80 a 82 Rthl. 15 Sgr. bed., Ried. Winter N. 70 a 72 Rthl. bed., do. Sommer R. u. A. 65 a 66 Rihlr. bed. Haser, Oderl. 44 a 50 Ribl. bed. Niederländ. Gruße 50 a 52 Ripl. 15 Sgr. bed. do. Futier 40 a 46 Rthl. bed. Malz. Ostsee nicht abgetr.— Rihl. ges., Bremer abgetr.— a— Nihlr. bed. Mehl, amerik. Weizen= pr. 100 F 3 Rthl. 15 Sgr. a 4 Rthl. ded., hiesiges pr. 100 S 3 Ridl. 15 Sgr. a 3 Rthl. 23 Szr. bed. Bohnen, große und mitte! pr. Last 80 a 82 Rihl. bed., kleine 80 a 85 Rthl. bed. Erdsen, gelde, neue 110 a 115 Rchl. bed. Vermischtes. London. Der in allen fünf Welttheilen bekannte londoner Wunderpillen= und Salben=Fabrikant Holloway hat sich jüngst ein Lindgürchen für 100,000 Pfd. Sterl. gekauft. England ist#oerha### das gelodte Land der Wunder=Doktoren und Universalmiitel=Händler. Ein Pillen=Fabrikant in Bath macht reine 3000 Psd. Sterl. jährlich. Bloß wissenschaftliche Aerzie essen ihr tägliches Brod um so häufiger trocken. — Am 18. August 1811 wurden von den Weintergbesitzern in Guben die ersten reifen Weintrauden dem hochedlen Magistrate daselbst überreicht.— Am 20. ist Berlin mit den ersten diesjährigen Trauben aus Guben versehen worden. Wer in diesem Jahre nicht bis Meran gehen will, wird wohl thun, die Traubenkur in den schönen fruchtreichen und lieblichen Gubener Bergen zu gebrauchen. — Rom. Neulich griff ein starker Trupp der Räuberbande aus unserer Umgzegene einen sranzösischen Bagagewagen, der von Civitavecchig kam, und wie es scheint, eine Geldkasse mit sich führte, von allen Seiten an, und plünderte ihn, nach Entwaffnung der schwachen Escorte aus. Man versichert, die Banditen seien zum Theil beritten, und erstaunlich wähierisch bei ihrem Fange. Denn weder goldene Rinze noch Brillant=Nadeln und Uhren rührten sie an, sondern nur Geld. — In Durham ist am verflossenen Montag ein Arzt, Namens John Stokoe, gestorben, welcher Arzt der englischen Flotte bei der Schlacht von Trafalgar und später einer der Aerzte war, die von der Regierung mit Napoleon nach St. Helena geschickt wur den Der Verstorbene war im Besitz mehrerer Geschenke, die er vom Kaiser in St. Helena erhalten hatte. — Ein amerikanischer Geistlicher, Dr. Cor, zu Brooklyn, hat eine sehr ausführliche Abhandlung über die Frage herausgegeben, ob bei Trauungen die Braut an der rechten oder an der linken Seite des Bräutigams stehen müsse? Da es in der Kirche nicht auf Galanterie, sondern lediglich darauf ankomme, wer in der Ehe als die Hauptperson zu betrachten, so sei man allerdings berechtigt, zu glauben, daß der Bräutigam auf der rechten Seite stehen müsse. Dr. Cor beweist jedoch durch triftige Argumente und durch zahlreiche Auszüge aus der Bibel, daß das Gegentheil richtiger sei. So heißt es u. A, bei der Vermählung des Königs Salomon:„An seiner Rechten stand die Königin, in Gold von Opbir.“ — Se. Ercellenz Gueu, der literarische Kanzler von Kwang=se, hat dem Kaiser von China, wie die neueste ostindische Post meldet, einen charakteristischen Rapport über den Verlauf der Revolution abgestattet, worin er von dem„grosien General Sae=shang=ah“ mit geziemender Entrüstung sagt:„Se. kaiserl. Maj. in ihrem Zorn cheute keine Ausgaben, sondern sandte den großen General aus, vermeinend, hierdurch die Rebellion mit einem einzigen Pfeile zu vernichten, allein selbiger rückte in Kwang=se ein und brachte keinen Verräther zu Stande, sondern wußte nur den Hof zu betrügen— einen Tag rapportirte er einen Sieg, den andern das große Verdienst eines hohen Offiziers, welches nicht der Wahrheit gemäß war. Obgleich der Feind in Gestalt einer kleinen Kugel glich, umzingelte derselbe den großen General, und dieser mit 100,000, kapfern Kriegern ließ ihn entwischen und Kwei=linffos augreisen. Auch bei Ankunft des Gouverneur=Lieutenanis Tsowmingboo zeigte er sich untzlos, und hörend nur auf die Worte des Censors Chog=kee, tha: er nichts als exerzieren und warf so das Geld des Kaisers ins Wasser.— Darauf antwortet der Kaiser: Cboo-kre werde sogleich abgesetzt, keiner von den als ausgezeichnet empfohlenen Offizieren soll vor der gänzlichen Ausrottung der Rebellen belohne werden. Selbe Ausrottung soll künftig unter der Leitung von Chung und Choo stattfinden. Der große General Sdae=shang=ah und der LieutenantGouverneur Tsow=ming=hoo seten hiermit gewarm, sich gebührend anstrengen zu wollen, sonst werden sie nach dem Gesetz mit dem Bambus, so wie mit dem Schwert gezüchtigt werden. — Auf einem Kelberzer Schiffe, das gewöhnlich zwischen Danzig und London fuhr, het sich der entsetzliche Fall ereignet, daß die gesammte Manuschaft vergistet nach London gesommen ist. Der, Schiffstoch hatte Super in einem kupfernen unverzinnten Kessel gekocht, diesetbe die Nact über in diesem Gefäß stehen lassen und sie am nächsten Morgen aufgesetzt. Der Capitän des Schiffes, Reetzke, und einer der Mairosen, die sehr stark von der Speise gegessen hatten, starben alsbald, die übrigen sind in das Marine=Lazareth zu London geschafft worden. — Das Paps entwirft im Wesentlichen folgende Beschreidung der am 20. Sept. zu Lyon enthüllten Reiterstatue des Kaisers: Napoleon ist in dem Augenblicke dargestellt, wo er, sein Schlachtroß anhaltend, die Hand auf das Herz gelegt, zu den Bewohnern von Lyon sagt:„Lvoner, ich liebe Euch“. Die Bildsäule drückt den nachdenkenden Charakter des Kaisers trefflich aus. Der Kopf ist etwas seitwärts gewendet. Das Piedestal ist von weißem Marmor und mit marmornen Basreliefs verziert. Vorn trägt der kaiserliche Adler mit entfaltenen Flügeln zwischen Palmen und Immortellen die Legende:„Lyoner, ich liebe Euch“; dahinter halten die zwei Genien der Stadt Lvon,oder Gewerbfleiß und der Handel, ein Schild mit der Widmung: A Napoleon! Die Basreliefs theilen sich in vier Hauptmotive. Der Norden ist durch Tannenzweige, Waffen, preußische und russische Fahnen und durch Schilder dargestellt, worauf die bedeutendsten im Norden vollführten Wassenthaten eingegraben sind. Der Süden erinnert durch die Brücke von Arcole und den Uebergang über den St. Bernhard an Italien und Oesterreich. Der Orient ist durch Palmen, eine Lotuskrone und durch Schilder charakterisirt, worauf die Pyramiden und die Begnadigung der Empörer von Kairo eingegraben sind. Den Occident versinnlichen englische Trophäen. Die Seiten sind mit sitzenden bronzenen Figuren geschmückt, welche den Krieg und das Gesetz darstellen Lordeer=Guirlanden umgeben die runden Theile und ruhen auf dem Vorsprunge eines Fußkranzes, in den die Namen der Schlachten, wo Napoleon persönlich kämpfte o.er befehligte, eingegraben sind. — Das die Wolga befahrende Dampfschiff„Jerme“ ist bei Ssaratow ein Raub der Flammen geworden. Das Fei begann am Morgen um 4 Uhr und brannte bis Nachmittag. Ti. Mannschaft reitete sich, doch fehlte wenig, daß der Kapitän seinen Tod in den Flammen gefunden hätte. Zum Glück griff das Feuer nicht weiter um sich, da die großen Wolgakähne entfernt genug lagen, um nicht in Gefahr zu gerathen; der Schaden, welcher durch den Verlust des Dampfschiffes schon groß genug ist, hätte sonst ein sehr bedeutender werden können. — Dem Vernehmen nach hat füngst Se. königl. Hohelt der Prinz von Preußen einem mittellosen jungen Mädchen, der Braut eines Seatiner Arillerie=Unterofsiziens, auf deren Ansuchen ein mahrhaft tliches Geldgeschenk zu deren Aussteuer bewilligt. Provinzial= ° Paberborn, 29. Sept. Bel einem hiefigen Cigarrenfabrikanten wurden in verwichener Nacht 2 Hosen, ein Frauenkleid und 5 Thaler entwendet. Eine deshalb polizeilich angeordnete Haussuchung führte zu keinem Resultat. * Paverborn, 28. Sept. Von einer Anzahl von Bewobnern Socst's werden wir ersucht, folgenden Artikel des Soester Kreisblattes aufzunehmen, welcher sich auf eine unserer eigenen Corrcspondenzen bezieht. „Corst, 25. Sept. Nach Bekanntmachung in vor. Nr. d. Bl. soll auf der westf. Eisenbahn die 4. Wagenklasse ausfallen und die 3 anderen Wagenklassen so wie mehrere Gütertransporte im Preise erhöht werden. Gesundheitsrücksichten haben den Wegfall der 4. Wagenklasse wobl nicht veranlaßt, sonst würde die 3. Klasse im Preise nicht erböht, sondern herabgesetzt oder irgend eine andere einfache Vorrichtung getroffen sein. Es hat also die Absicht zu Grunce gelegen, einen größeren Extrag von der Bahn der Staatskasse zuzuführen. Wir glauben mit der Westsälischen Zeitung, daß diese Absicht nicht durch solche Erschwerungen erreicht wird, halten abee auch dafür, daß diese Rücksichtnahme nicht die einzige und wichtigste sein müsse. Bei einer Staatseisenbahn muß man nicht engberzig den Brutto= und Nettogewinn, sondern auch das Wohl des Publikums im Auge halten, den Gewinn für den Staat nicht allein in dem Reingewinne der letzten Jahreprechnung eder nicht vollendeten Eisenbahnstrecke, sondern haustsächlich auch in Beförderung der Nationalwohlfahrt, in Belebung des Verkehrs suchen. Wir hoffen, daß durch Vorstellungen der Vertreter der an der Eisenbahn liegenden Communen dem richtigen Grundsatze wieder Geltung verschafft werde. ** Scwaney, 28. Sept. Heute haben zwei Eisenbahnarbeiter ihren Cameraden erstochen. Der Letztexe war ein uneheliches Kind und wurde deshalb oft verhöhnt. Die Verbrecher sollen bereits nach Paderborn eingeliefert sein. t Gevelsberg, 27. Geziz. In einem Wirihshaust uuserer Nachbarschaft wurde gestern Abend einem jungen Menschen mit kaltem Blute derartig der Leib aufgeschnitten, daß derselbe daran dald sterben wird. Die Thäter sind noch nicht eingezogen. Früher sah man auf der Anklagebank vor den Assisen zu Hagen fast nur des Raubes und Diebstahls Angeklagte, jetzt nur der Urkunden und Wechselfälschung. — 28. Sept. Ich mache Ihnen die erfreuliche Mittheilung, daß der Kaufmann und Fabrikant Herr P. C. Schulte hieselbst sich nunmehr entschlossen haben soll, ein großes Puddelwerk, äbnlich dem in der Haspe, am Bahnhof Gevelsberg anzulegen. Der Platz dazu ist angekauft und Wassermenge hinreichend vorhanden. Wir sehen der daldigen Ausführung dieser großen Anlage um so frewriger entgegen, als Herr S. bierduich bedeutend zum industriellen Zeitschritt unseres Landes briträgt. madr######t ue#####.##T Von der Enneper Straße hört man, daß die dortige Fabrik noch nie so schlechte Geschäße#####ms, als sgeiade jetzt. Die Reisenden berichten von allen Gegenden, daß nur das Allernothdürftigste aufgegeben würds.#f. 126 fL.9: u.: ur u.. 1 Der Herr W. Cronenberg in Hause will eine ganz neue, elsgenthümliche Einrichtung an den Maschinen der Dampfschiffe trffen, wonach letztere den Weg in 4fach körzerer Zeit zurücklegen, als bisher und zwar ohne irgend eine Gefahr besürchten zu lassen. Das Modell will er in Berlin, Poris und London vorzeigen u. F. w. 1 Von der bergischen Grenze. Wie ich höre, wollen auch die Ledrer Westfalens eine Petitioy an die Kammern abgeben lassen, worin die Nothweotigleit des Erlaffet emes Schulgesetzes ganz offen und klar nachgewiesen werden soll. 11) Bieteseld, 28. Sepidr. Der als Mäßigkeits=Apostel de: annte und hochgrachtete Baron v. Sell ist seit einigen Tagen dier anwesend. Nachdem er in den hiesigen Schulen und in den benachbarten Bemeinden, auch in der Kaserne vor den Soldaten bereite gepredigt hat, wird er morgen noch zuerst in der altstädter Kirche und Abends im großen Ressoureen= Saale reden und beide Male gewiß ein sehr zahlreiches Auditorium finden. Alle, die den Baron von Sell zu Jören und kennen zu lernen Gelegenheit hatten, sind voll seines Lobes. Sein großes Rednertalent, die treffenden oft im bohen Grade ergreifenden Beispiele aus dem Leben, der Ernst, die Wärme und Herzlichkeit, welche aus jedem seiner Worte spricht, kann seinen schweren, freiwillig auferlegten Beruf nicht ohne große segensreiche Frucht, lassen. 1 Brunskappel, 20. Septdr. Sie haben gewiß noch wenig von Brunskappel gebört, da es nur eine kleine Ortschaft in den sauerländischen Waldbergen ist. Aber in diesen Tagen machte er sich sehr bemerklich, denn der hochwürdigste Bischof von Padervorn war auf der Firmunzsreise hier anwesend. Den Tag üder börten die Böllerschüsse nicht auf, welche in den Gedirgen wiederhallten, und Abends fand ein Fackelzug von fast vierbundert Fackelträgern statt, zu welchen jede der umliegenden Ortschaften einige Mann gestellt hatten. Dieser Fackelzug war bereits am 13. Sept. durch ein gedrucktes Programm, welches auf die Ortschaften vertheilt wurde, geordnet worden. Der Fackelzug hier soll brillanter gewesen sein, als der der Briloner war, welche dem Hrn. Bischof zu Ehren auch eine Illumination veranstalteten and die Straßen und Kirchen mit Festons und Inschriften schmückten. Der Empfang, den der dochwürdigste Gast auf dieser Zirmungsreise erfährt, ist in allen Ortschaften des Sauerlandes in gleicher Weise ebenso herzlich als festlich.— Rheda, 20. Sept. Heute Nachmittag wurde hier das Jahresfest der Gustav=Adolph=Stiftung der Diöcese Bielefeld gefeiert. Die Festpredigt hielt der Pastor Brachmann von Driburg. Derselbe sprach sein Bedauern über den confessionellen Zwist aus, welcher in vielen Gegenden von Neuem aus ,ubrechen drohe, und erwähnte dabei des auch in Ihrem Blatte berichteten Vorfalles bei einer Beerdigung zu Driburg, den er jedoch in viel dunkleren Farben schilderte, als Ihr Correspondent, der sich der mildesten Beleuchtung befleißigt datte. Der Prediger bat schließlich um Unterstützung der Glaubensgenossen, welche sporadisch zerstreut wobnen, worauf die Collekte vor den Kirchentbüren fast 40 Thir. erreichte. Hamm, 28. Septdr. Meiner heutigen Mittheilung über den aus hiesiger Straf=Anstalt entsprungenen, gefährlichen Verbrecher Caspar Röseler folgt hierdurch die Nachricht, daß es der Umsicht, Beharrlichkeit und äußersten Anstrengung des Polizei=Officsanten Bergmann und königl. Gens'darmen Tölle hierselbst gelungen ist, den Ensprungenen in verwichener Nacht, mit Hülfe der Polizei und Gens'darmerie zu Ergste, in einem bei letzterem Orte gelegenen Walde zu verhaften. Es wurde derselbe hierauf nach Schwerte geführt, um demnächst hierber kransportirt zu werden. Wäbrend eine Detention in dem Polizeigefängniß daselbst, um den Anbruch des Tages abzuwarten, erhängte er sich mittelst seines Taschentuches an der Thür=Angel, obgleich er an den Händen geschlossen war. Sofort angestellte Wiederbeledungs=Versuche blieben erfolglos. So endete ein Verbrecher, der in einigen Gegenden Westfalens Furcht und Schrecken verbreitet, und einem Manne, der ihn früher verraiben, blutige Rache geschworen hatte. Für die Umgegend Ihres Wohnortes wird diese Nachricht nicht ohne Interesse sein. 2• Kreisen, 27. Sept. Se. Durchlaucht, der Fürst Georg Victor, hat beute in dem sog. weißen Saale des fürstl. Residenzschlosses die Huldigung Höchstseiner getreuen Stände entgegengenommen. Zur Erhöhung dieser Veier waren sämmtliche Staatsdiener vom Militär und Civil aus der Residenz und Umgegend requirirt und in Gallacostüm erschienen. Die Damen und Nichtcostümirten wurden auf die Gallerie verwiesen und nur den in Unisorm oder Frack Gekleideten der Eintritt in den Saal gestattet.— In Bezug auf den Ausfall der Wablen im Kreise Kordach, in welchem zu Jedermanns Verwunderung der Oppositionsführer Wirths durchgefallen, erfährt man nachträglich Folgendes: Der die dortigen Wahlen lettende Kreisrath G. batte von den ihm zugesandten Wahlprotokollen bezüglich der Urwahlen, welche fast sämmtlich sehlerhaft waren, nur diejenigen zurückgesandt und vervellständigen lassen, welche günstig für die von ihm vertretene Partei ausgefallen waren, dagegen die aus demokratischen Gemeinden, z. B. Sachsenberg, Immighausen, Mühlhausen, O. Ense 2c. zurückbehalten. Bei der Hauptwahl wurden dann die Wahlmänner von 11 Gemeinden auf Grund der mangelhaften Protokolle von der Wahl ausgeschlossen und durch dies Manöver die Wahl auf lauter Bureaukraten und deren Anbänger gelenkt. Die desfalls von den Zurückgewiesenen bei der Ständekammrr eingereichte energische Beschwerde bat daselbst zwar Bedenkei wegen Anerkennung der auf solche Weise erzielten Wahlen hervorgerufen, aber, wie vorauszusehen war, diese durchgängig antidemokratische Versammlung nicht vermocht, das Verfahren jenes Beamten für gesetzwidrig zu erklären und die Vornahme neuer Wahlen zu beantragen. B Lemgo, 2:. Sept.„Freiheit ist nur in dem Reich der Träume!" Diese Worte des Dichters uns zuzumfen, hatten wir kärzlich auch hier bei einem Vorfalle Gelegenheit, der, so bezeichnend er für unsere Zustände ist, dennoch auch eine komische Seite darbietet. Bekanntlich hatten wir hier, als die Einzigen auf dem europäischen Continent, bis vor wenigen Wochen, wo das famöse Verdot unserer Blätter erfolgte, noch unumschränkte Preßfreiheit, die man denn auch nach Kräften auszubeuten suchtr. Die„Wage" und der Kindermann'sche„Hahn“ gaben Zeugniß davon. Nun mochte ein Hr. v. G., der, aus einem denachbarten Herzogthum gebürtig, früher angeblich„Demagoge“, unter dem Titel eines Rlüchtlings 15 Jahre in Frankreich eine Unterstützung von 1400 Franken von der franz. Regierung erhalten, 1848 jedoch in seine „Heimatb“ zurückgekehrt, von unseren Verhältnissen gehört haben, er schried in Folge dessen an Buchdrucker Hrn. Wagener, dat sich einige Gremplare der bei ihm erschtenenen Blätter aus und gab die Absicht zu erkennen, nach hier übersiedeln zu wollen, da die Zustände im übrigen Deutschland ihm nicht mehr behagten. Zugleich spendete er der Regierung zu Detmold alles mögliche Lob und sprach segar von goldenen Einsassungen, deren die Herren würdig wären. Eines schönen Tages kam derselbe denn auch wirklich hier eingerückt, aber — siehe da! Tags darauf erfolgte der Cabinetsbefehl, daß die demokratischen Blätter in Lippe verboten seien und auch künftigbin, Richts von demokratischer Tendenz mehr gedruckt werden solle. Hr, v. G. ist in Folge dessen nach wenigen Tagen wieder abgereist, vermuthlich, weil er einsah, daß es in seiner Heimath, wo die Bresse ja noch einiger Maßen gerichtlichen„Schutz“ genießt, doch noch immer besser sei, als hier, we man dieselbe gehen läßt oder verbietet, je nachdem es beliebt wird. Uebrigens hat der berührte Cabinets= befehl hier eine nicht eben günstige Wirkung hervorgebracht. Die Leute fühlen, daß ein gesetzloser Zustand, mag er von der Willkür von oben oder von unten Raum geben, Nichts, als allgemeine Rechtsunsicherheit zur Folge haben muß. Hr. Kindermann wird, so viel wir erfahren, seinen„Hahn“ demnächst zu Melle(im Hannoverschen) erscheinen lassen, die„Wage“ muß aber vorläufig todt bleiben, und wir sehen daher mit vieler Spannung dem Erlaß eines Bundespreßgesetzes entgegen, welches ja doch wenigstens ein Gesetz sein wird. Im Uebrigen sind wir veranlaßt, sehr häusig an die bekannte Manier des Vogels Strauß zu denken. Verantwortlicher Redakteur: W. Crüwell in Paderbern. eute erbielt eine frische Sendung gruner Dommeranzen à Stück 3 Sgr. Mais=Cultur. Da die Zeit beranrückt, wo wir unsere Mais=Austräge nach Amerike überschreiben müssen, um sicher zu sein, daß wir im Früdjahr zur rechten Zeit gesundes ausgesuchtes Gaatkorn erhalten, ersuchen wir die Herren Landwirthe ergebenst, ihre Aufträge im Laufe des Monats Oktober, spätestens aber am Asten Novemver uns gefälligst aufzugeben. Für gewissenhafte Ausführung zu den möglichst billigen Preisen werden wir Sorge tragen. Die Buchyandlung Velhagen emp; Klasina in Bielefeld is autorisirt, die betreffenden Aufträge und Zahlungen für une in Empfang zu nedmen. Berlin, den 20. September 1852. I. F. Poppe& Comp. Ein Dienstmädchev“ Von. vorn findet Stelle rurch das Roretz= und Commissions=Bureau von H. Rösener in Paderborn Disaustraße Nro. 575. Mit dem 1. October beginnt das 4. Quartal des Illustrirten Dorfbarbier von Ferdinand Stolle. Es kommen nun bald die Tage u. Abende, von denen man sagt: sie gefallen une nicht. Wenn Euch dann die Zeit lang wird, so erinnert Euch des gemüthlichen lustigen Dorfbarbiers, der Euch in Schwerer Zeit so oft erbeitert u. Eure Lachmuskein in Bewegung gesetzt hat. Er läuft rüstiger als je bei seiner Kuntschaft umber, u. sein Scherbeutel ist immer voll von politischen und unpolitischen Neuigkeiten, und seine Gebülfen Breetenborn und Nudelmüller und der sioele Gildermann haden wierer die prächtigsten Sächelchen in Petto. Rit einem Worte: diesen Winter wiros hübsch bei Dorfoarbiers! Der illustrirte Vorfbarbier. Der Illustrirte Dorfbarbier erscheint nach wie vor jede Woche regelmäßig mit komischen Illustrationen und Zeitbildern und kostet einschließlich der preuß. Stempelsteuer nur: 13¾ Sgr. pre Quartal. Alle Buchhandlungen, in Paderdorn W. Crüwell, und Pestämter nehmen Bestellungen an, doch bitten wir ausbrücklich den„Illustrirten Dorfbarbier von Ferd. Stou“ zu verlangen. Leipzig, im September 1852. Vsraelitisches Knaben-Institut Den geehrten Eltern und Vermündern die ergebene Anzeige, daß ich mein Institut vergrößert und von nun an Kaaden verschiedenen Alters bei mir Aufnahme finden, gar vollkome menen wissenschaftlichen Ausbisdung, vorzüglich für das kaufmännische Fach, wie überhaupt für das praktische Leden. Es erhalten dieselden in meinem Hause: Kost, Logis nebst Wäsche. Auf gefällige Aufragen din ich gern bereit nähere Auskunft zu ertheilen. Auch ist diese zu erhalten in dem Pensionat der Fräulein Vathan zu Poderdorn. Lehrer und Prediger II. 2.. in Menden bei Iserlodu. 18. Eine Auswall großer, keiner Lithauer Pferde, Reit= und Chaisenpferde stehen dier vom 1. Oktober 9. J. 8 Tage lang zum Verkauf. Dribura, den 20. Sept. 1852. Humberg& Expedition des Illustrirten Dorfbarbier. (Erast Heil In den Buchhandlungen von W. Crüwell und I. Wesener in derborn und A. L. Ritter in Soest ist zu haben: Der geheime Arzt an der Toilette. Anweisungen, wie man den üblen Geruch der Ausbünstungen der Haut, aus dem Munde, der Rase, den Ohren und von den Füßen auf eine sichere Weise ohne Nachtbeil für die Gesundheit beseitigen und sich von dem lästigen Jucken in der Haut 2c. befreien kann. Rebst Anleitung, die dazu erforderlichen Muttel selbst zuzubereiten. Zweite Auflage!! 10 Sgr. — 12 1/8 Sgr.— 45 Kr. Die Blähsucht oder die Vapeurs. Ein bäufiges, lästiges und unangenedmes Leiden der Frauenwelt. Nebst einer Anweisung, sich von diesem Uebel gründlich zu befreien. Zweite Auflage!! 6 Sgr.— 7 ½ Sgr.— 27 Kr. Die Hollunder=Apotheke, oder deutliche und gründliche Anweisung, die gewöhnlichen innern uud äußern Krankheiten durch die aus dem Hollunder und seine Theile bereiteten Mittel bald und sicher zu heilen. 8. Ggr.— 10 Sgr.— 30. Kr. Wahrlich ein döchst woblseiles und doch so unschätzbares Mittel!! Hunderte von Krankheiten können durch den verschiedenartigen Gebrauch desselben leicht und sicher gehoden werden. — Das vortreffliche Büchlein lebrt, toie jeder Theil des Hollunders: Btüthe, Frucht, Spiossen, Glätter, Stengel, Wurzel, Rinde, Mark 2c. eine besendere Heilkraft besitzen, und wie solche selbst als Heilmittel zu behaudeln und anzuwenden sind. Nothwendiger Verkaus. Königl. Kreis=Gericht Bielefeld. Dio Besitzung des Gastwirths und Commerzianten Bräterbäumer Nr. 26 in der Gemeinde Brake, an der Chaussee zwischen Bieleseld und Herford in gleicher Entfernung von beiden Orten, bestehend aus den Gebäuden (worunter das Haus neu erbaut) und den Grundstücken von 14 Morgen 50 Ruthen 74 Fuß, nebst einem daran gränzenden Acker von 35 Morgen 71 Ruthen 5 Fuß aus der Gemeinde Steddefreund(alte Erbpacht vom Gut Steddefreund) im Ganzen, nach Abzug aller Lasten und Abgaben geschätzt auf 7343 Thlr. 13 Sgr., zufolge der nebst Hpp.=Schein und Bedingungen in der=Registratur einzusehenden Taxe, soll am 28. Februar 1853 Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Zu verpachten. Die unfern der von Kassel nach Paderborn fübrenden Eisenbahn und zwei Meilen von letzterer Stadt belegene Occonomie Hellbof=Klusenberg soll von Petri nächsten Jahres abwärts auf eine Reihe von Johren verpachtet werden. Es umfaßt dieselbe außer den erforderlichen Wirtschaftsgebäuden etwa 450 Morgen Acker und Wiesen, so wie ausgedehnte Huden, namentlich für 2 Schafbeerden. Dachtlustige erfabren das Nähere auf Befragen vom Revierförster Siege zu Morschallshagen bei Lichtenau. im Paderdorn'schen. Bekanntmachung. Den wir zugebörigen frequenten Gasthoftsten Ranges dierselbst beabsichtige ich, am 23. d. Mis., Nachmittags 3 Uhr, in meiner Behaufung zum Verkaufe resp. zur Verpachtung auszusetzen. Verkaufs u. Verpachtungs=Bedingungen können vom 20. d. Mit. an bei mir eingesehen werden. Bemerkt wird noch, daß die Stadt Hörde durch die bereutende Fabrik=Anlage daselbst bereits sehr an Verkehr gewonnen dat und letzterer durch die mit dem Bau medrerer Hochöffen eintretende Erweiterung dieses Etablissements noch mehr sich heben wird. Hörde, den 20. September 1852. C. Wormstall. NI Bestel tung für ber begil erbeten, Viert Einschlu 1 Thlr. len preu des Por gen Deu ist nicht allein sondern sie ist die Alchymiste den. Sie err xire zu Stand dens. Jederm Eisenbahn und Strecke, zu der Tage gebraucht Tage zurückgele Strecke zurückg Leden. Wenn aber richtungen dee Zeitverlust gem Arbeiten des# Forschungen wit — Sehanle der Weisen. Gheumaschine Per einer Schill schaft der Meteder Winde eben tungen über die und der Feuchti trifft, so giebte ches über dieseld fuhrt; wir mein magnetischen Reg Windbeobachtung den, war ein die Herr ou Moncel Weise gelöst. D besserer Windbeot M. (Kaukasische Leben Rusfischen übersetzt Karl Schultze's B## Berac Des Mei Laß nur Dich von So hab' Ihm hat Der unge Und desse Der ErdDen schle: Durch sla Er soll mn Und seinen Soll Spei Er wird Und häut' Er müßte „Der Held der 8 heißen müßte,(unter ähnlichen an Blasirib# ein anderes Werk Ler setzung vorliegt. Di werden mit einem Et# tionen, je nach ihrer Juan der Spanter, d# Figuren, in welchen B# dert, so wie der Char Bey und dem oben ge Augen stellt, sind ähn Schwächen der verschte Drusk und Verlag von Wilh. Crävell in Paderdorn.: